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    <title>liebepur</title>
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    <description>ein magazin für die liebe und die partnersuche </description>
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<pubDate>Fri, 25 May 2012 19:24:59 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: liebepur - ein magazin für die liebe und die partnersuche </title>
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    <title>Pferdezüchter, Dating und Dunstglocken</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6194-Pferdezuechter,-Dating-und-Dunstglocken.html</link>
            <category>dating und humor</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;blockquote&gt;Wir verwenden große Sorgfalt auf die Züchtung von Pferden, Hunden und Katzen, aber wenn es um uns selbst geht, dann werden wir extreme nachlässig und nutzen weder unsren Verstand noch die Möglichkeiten, die die Wissenschaft uns in die Hand gibt, um uns nach wissenschaftlichen Maßstäben fortzupflanzen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie jetzt ganz erst schauen, dann glauben Sie vermutlich auch an die Psychologie unserer Tage. Wenn Sie hingegen leise in sich hineinlächeln, dann werden Sie feststellen: Nichts Neues gibt es auf dieser Welt – denn der unsägliche Test wurde tatsächlich 1924 in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, wenn der Puls rast – dann ist es Liebe. Und die &lt;a href="http://liebepur.com/archives/3067-Der-Professor,-die-T-Shirts-und-das-Partnerschnuppern.html"&gt;Schweißschnüffler unserer Tage&lt;/a&gt; werden ihre Pendants unzweifelhaft auch bereits 1924 finden – in gläsernen Dunstglocken, in denen des Körpers Düfte gesammelt wurden. Ob die Damen auch den Oberkörper befreiten, während die Herren ihr Odeur einschnüffeln mussten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, werden Sie nun vielleicht sagen, das wäre doch „in vivo“ leichter feststellbar gewesen … nun, aber dann hätte es eben keinen wissenschaftlichen Artikel darüber gegeben, sondern die beiden während einfach nackt und schwitzend ins Bett gestiegen – igitt – so das tut man doch nicht, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitatenquelle und Bilder: &lt;a href="http://blogs.smithsonianmag.com/paleofuture/2012/05/mechanical-matchmaking-the-science-of-love-in-the-1920s/"&gt;Smithsonian Magazine &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 May 2012 20:01:14 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>eDarling nimmt sich für 2012 viel vor</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6193-eDarling-nimmt-sich-fuer-2012-viel-vor.html</link>
            <category>dating news</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich will es mal so ausdrücken: Eigentlich hatte die Liebepur auf etwas Konkreteres gesetzt als auf die Unternehmensergebnisse, die jetzt von eDarling verbreitet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beginn mit der Behauptung, 12 Millionen „registrierte“ Benutzer zu haben – wie viele davon eDarling gegenwärtig wirklich nutzen können, ist ungewiss, denn sowohl diese Zahl wie auch die Anzahl der Premium-Mitgliedschaften wird nur als Zahl angegeben – der dazugehörige Zeitraum fehlt. Gegenwärtig wird behauptet, man habe 240.000 Premium-Miglieder, weist aber zugleich darauf hin, dass nun Daumenregeln angewendet werden. Mit zwei erweiterten Daumenregeln (also ebenfalls ohne konkrete Fakten) wird behauptet, 4.300 Ehen gestiftet zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus 240.000 Mitgliedern könnte man auf einen Umsatz von gegen 48 Mio. Euro schließen – und tatsächlich liegen die Schätzungen von eDarling für 2012 bei 50 Mio. Euro, wobei erstmalig ein Gewinn ausgewiesen werden soll – eDarling hüllt sich aber in Schweigen, wie dieser Umsatz (und der Gewinn) 2011 zustande kommen soll, denn zuvor wies man teilweise recht kräftige Verluste aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zitiere ich nun aber doch lieber den Branchendienst „&lt;a href="http://www.deutsche-startups.de/2012/05/24/edarling-umsatz/"&gt;Deutsche Startups&lt;/a&gt;“: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im Vorjahr lag der Umsatz nur bei rund 36 Millionen Euro – und unter dem Strich stand ein satter Verlust. 2010 stand bei eDarling unter dem Strich laut Jahresabschluss ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 13,6 Millionen Euro.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein wirtschaftlicher Laie kann sich ausrechnen, was eDarling im Jahr 2011 an lukrativem Neugeschäft "stemmen" muss, wenn der Umsatz, vor allem aber der Gewinn realisiert werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kompletten Informationen von eDarling finden Sie bei den Deutschen Startups unter "&lt;a href="http://www.deutsche-startups.de/infografiken/"&gt;Infografiken&lt;/a&gt;" 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 May 2012 19:32:35 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Badoo legt in Deutschland zu … und hinkt doch hinterher</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6192-Badoo-legt-in-Deutschland-zu-und-hinkt-doch-hinterher.html</link>
            <category>dating news</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Man kann sehr schnell in Überschriften Texten, das ein Netzwerk um „148 Prozent“ zulegt. Die Frage ist allerdings, was dies in der Praxis bedeutet und welchen Wert diese Information hat. Das &lt;a href="http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/social-media-badoo-legt-in-deutschland-um-148-prozent-zu_aid_758215.html"&gt;Nachrichtenmagazin FOCUS&lt;/a&gt; wirbt mit der beeindruckenden Zahl in seiner Online-Ausgabe – doch was bedeutet dies generell? Das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich gelten in Europa als die lukrativsten Länder für Dating- und Flirtaktivitäten – doch gerade in Deutschland und im UK hat Badoo noch relativ schlechte Ergebnisse. Dies wurde von einigen Wochen auch der Liebepur &lt;a href="http://liebepur.com/archives/6038-BADOO-wir-sind-keine-Datingseite.html"&gt;im Interview&lt;/a&gt; bestätigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat Badoo in Deutschland etwas dazugewonnen (2,3 Mio. Besucher im April 2012 laut Focus-Angaben), liegt dabei aber in der Rangfolge (nicht in absoluten Zahlen) immer noch hinter Peru (Rang 106) Ungarn (Rang 99) oder Kasachstan (Rang 107). Bei den Aufrufen der Seite in Deutschland liegt man laut dem Branchendienst Alexa (&lt;a href="http://www.alexa.com/siteinfo/badoo.com#"&gt;Quelle&lt;/a&gt;) auf Rang 171 (zum Vergleich: UK 254). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant für das Gesamtbild von Badoo ist die Frage, wo das Netzwerke am verbreiteten ist – und das ist nicht gerade schmeichelhaft. Nachdem nämlich Badoo theoretisch in den spanischsprachigen Ländern auf den besten Plätzen stehen müsste, weil die Leitsprache bei &lt;a href="http://web.archive.org/web/20070214071735/http://badoo.com/"&gt;Badoo jahrelang Spanisch&lt;/a&gt; war, ist die nicht der Fall. Satt dessen stehen das Netzwerk in Kamerun (Rang 7), der Elfenbeinküste (Rang 11) und Nigeria auf den besten Plätzen, was gewisse Rückschlüsse über die Nutzung zulässt. Erst dann folgen Kolumbien und Spanien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der FOCUS ermittelt haben will, soll Badoo weltweit 150 Mio. Nutzer haben. Pro Nutzer soll das Unternehmen derzeit aus verschiedenen Quellen im Schnitt einen US-Dollar verdienen. Das Konzept von Badoo ist ein erweitertes Freemium-Modell: In den Grundlagen ist es frei, jedoch wird sogleich versucht, gewisse Dienste zu verkaufen, mit denen man leichter Kontakt zu flirtwilligen Single und anderen neuen "Freunden" aufnehmen kann. Diese Dienste werden nach Informationen der Liebepur preislich so niedrig gehalten, dass auch Geringverdiener darauf einsteigen können. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 May 2012 19:05:43 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Woche in Dating – Erfolg, Erotik-Betrug und Scheitern</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6191-Die-Woche-in-Dating-Erfolg,-Erotik-Betrug-und-Scheitern.html</link>
            <category>dating wochenschau</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Diese Woche in Dating begann für mich ausnahmsweise erst am Montag. In meinem Bestreben, Sie mehr und mehr mit wichtigen Informationen für SIE als Partnersuchende zu versorgen, habe ich mir die Sendung „37 Grad – „Suche Traumfrau - Männer auf der Jagd nach Liebe“ angesehen. Der Männer mittleren Alters suchen Frauen – und alle scheitern. Aber nicht nur das: Auch die Sendung muss als ein &lt;a href=" http://liebepur.com/archives/6184-37-Grad-und-Dating-warum-die-Sendung-scheitern-musste.html"&gt;totaler Fehlversuch&lt;/a&gt; angesehen werden, vertretbare Informationen über das Dating-Verhalten der Männer zu vermitteln. Wie das ZDF seine Rolle in diesem Fall sieht? Nun, Fernsehen ist, auch bei sogenannten Dokumentationen, in erster Linie „Glotze“, also Unterhaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Partnersuchende suchen Partner - und Keine Beratung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings – und auch dies sei gesagt, sind die Menschen, die heute Partner suchen, weitgehend „beratungsresistent“. Konkret heißt dies, dass jedermann (und jederfrau) glaubt, er/sie wäre kompetent genug. Das freut mich einerseits, aber auf der anderen Seite ärgert es mich: Berufs- und Karrierereberatung sind OK, Typen- und Modeberatung auch, nur wie man einen geeigneten Partner findet, das weiß man selber am besten? Die Praxis zeigt, dass dies nicht so ist. Ich sage Ihnen, wie Sie &lt;a href="http://liebepur.com/archives/6188-Die-Partnersuche-optimieren-durch-Problemloesungen.html"&gt;Probleme bei der Partnersuche &lt;/a&gt;lösen können. Es kostet Sie keinen Cent, und Sie müssen nicht mit mir in Kontakt treten –dies Angebot bekommen Sie nicht alle Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verlieben kann ein Risiko sein - und ein Gewinn &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere indirekte Folge der Sendung in "37 Grad" war übrigens auch mein Artikel über „&lt;a href="http://liebepur.com/archives/6185-Dating-und-das-Risiko,-sich-zu-verlieben.html"&gt;das Risiko, sich zu verlieben&lt;/a&gt;“ – denn Dating kann auch so gehen: Man überschätzt erst seine Bandbreite – und passt sich dann doch an die neuen exotischen Gegebenheiten an. Wenn Sie mich frage – diese Methode ist besser, als seine Ausstrahlungskraft zu überschätzen, und dann feststellen zu müssen, dass man besser den Handwerker als den Arzt heiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kein Finden ohne Suchen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal muss ich sagen: „So geht es nicht.“ Es mag sein, dass andere darüber anderer Meinung sind – Meinungen sind frei. Aber für mich geht „&lt;a href="http://liebepur.com/archives/6186-Suchen,-Finden,-Zufall-und-Irrtuemer-ueber-die-Liebe.html"&gt;Finden ohne Suchen&lt;/a&gt;“ gar nicht – dazu ein ausführlicher Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Dating-Branche - was tut sich dort? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hörte gerade von vielen Seiten, dass eDarling „aus der Mauser heraus“ ist. Mit anderen Worten: Man habe sich von dem Konzept des „schnellen Geldmachens“ (Gründen – Hochpuschen – Verkaufen) der ehemaligen Geldgeber gelöst und werde nun eine Partneragentur, wie sie in den deutschen Markt passt. Darüber demnächst mehr – diesmal lesen sie, dass US-Amerikaner und Kanadier bei ihren&lt;a href="  http://liebepur.com/archives/6180-Dating-US-Amerikaner-und-Kanadier-werden-lernfaehig.html"&gt; Europa-Ablegern lernfähig&lt;/a&gt; sind – während Engländer offenbar noch Probleme mit dem „Rest-Europa“ haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollten mir die Leute leidtun, die &lt;a href="  http://liebepur.com/archives/6181-Wieder-ein-neuer-Anbieter-fuer-Visitenkarten-Dating.html"&gt;Visitenkarten-Dating&lt;/a&gt; anbieten – das Konzept wurde vom Fachmagazin "Liebepur" bereits 2007 als untauglich eingestuft – aber Versuche in dieser Richtung werden immer wieder gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rotlicht-Dating - ein Ärgernis &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rotlichtbereich des Datings lauern derzeit die grüßen Gefahren. Nicht nur, dass manche Frauen hier, durch kostenfreie Angebote und nur moderate Sinnlichkeit gelockt, in zweifelhaften Ruf geraten können. Nein – die Branche ist durchsetzt mit &lt;a href=" http://liebepur.com/archives/6182-Sex-Dating-Ein-Hauch-von-Prostitution-liegt-ueber-der-Branche.html"&gt;gewöhnlicher Prostitution und Edelprostitution&lt;/a&gt;. Besonders gefährlich sind die vielen eindeutigen Erotikfotos, die in manchen vorgeblichen „Singlebörsen“ in Windeseile übers Netz verbreitet werden. Die Informationen, über die ich verfüge, stammen übrigens teils aus erster Hand, zum anderen teil aus einem Pressebericht. Wie sie sicher wissen, gehe ich immer so vor: Kein Pressebericht und keine Pressemitteilung wird hier „einfach übernommen“ – hier findet kritischer Journalismus statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kontroverse Themen - warum Erotik ausgeschaltet wird  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt auch für einen Bericht über die &lt;a href=" http://liebepur.com/archives/6183-Viele-Frauen-traeumen-von-erotischer-Gewalt-wie-kommt-das.html"&gt;erotischen Fantasien&lt;/a&gt; der Frauen. Ich halte die „Huffinton Post“ nicht gerade für besonders zuverlässig, doch Recherchen zeigten mir, dass über das Thema „erotische Frauenträume und Gewalt“ korrekt berichtet wurde. Ist Ihnen eigentlich noch nie aufgefallen, dass die Mainstream-Presse über das Thema „Sexualität“ fast immer unter negativen Vorzeichen schreibt? Der positive Umgang mit der Lust ist offenbar bereits in der verlogenen „Sozialen Korrektheit“ unserer Medien untergegangen. Zensur ist gar nicht mehr nötig: Die &lt;a href="http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1075-Die-Buergerpresse-gelaehmt-durch-sexuelle-Korrektheit.html"&gt;Schere steckt im Redakteurshirn&lt;/a&gt; – das war im Übrigen auch deutlich in der 37-Grad-Sendung erkennbar. Partnersuche muss ja etwas schrecklich Unerotisches sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wissenschaft zwischen Tradition und Sachverstand &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wissenschaftsbereich tut sich etwas. Immer mehr Wissenschaftler gehen nämlich von der überholten These aus, dass sich unsere Persönlichkeit bis zum 25. Lebensjahr entwickelt und dann nicht mehr verändert.  Das ist - mit Verlaub – lediglich eine Annahme von manchen Psychologen, die nicht bewiesen werden kann. Heute neigt man (die Ideen kommen aus der Psychologie, aber auch aus anderen Disziplinen) eher dazu, von einer Rückkoppelung zwischen „Sein und Bewusstsein“ zu sprechen: &lt;a href="http://liebepur.com/archives/6189-Falsche-Ansaetze-bei-der-Partnerwahl-aufgedeckt.html"&gt;Beide verändern sich in einem dynamischen Prozess.&lt;/a&gt; Heute sprechen Psychologen gerne von der „Persönlichkeit“, die sich angeblich kaum noch verändert. Jedes Ehepaar kann diese These widerlegen. Übrigens gilt dies auch für Berufswechsler: Sie widerlegen die These, dass die Berufswahl stets der Persönlichkeit folgt. Ob &lt;a href="http://liebepur.com/archives/6190-Tendenziell-unsicher-liebt-man-wirklich,-wie-man-arbeitet.html"&gt;Liebeswahl etwas mit Berufswahl &lt;/a&gt;zu tun hat? Mit Verlaub – die Liebepur bezweifelt es. Allerdings ist es kein Zufall, dass sich so viele Menschen am Arbeitsplatz kennenlernen – sie sind sich einfach näher als andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Marginalien: Humor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Humorfraktion blieb diesmal nur das „&lt;a href="http://liebepur.com/archives/6187-Blind-Date-die-zaertliche-Variante-vom-russischen-Roulette.html"&gt;zärtliche russische Roulette&lt;/a&gt;“ übrig, dass angeblich im Online Dating verborgen liegen soll. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 May 2012 10:52:51 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Tendenziell unsicher - liebt man wirklich, wie man arbeitet?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6190-Tendenziell-unsicher-liebt-man-wirklich,-wie-man-arbeitet.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Laut einer Studie von &lt;a href="http://parship.de"&gt;PARSHIP&lt;/a&gt;, durchgeführt durch die Universität Bremen, wurde festgestellt, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale in manchen Berufsgruppen stärker ausgeprägt sind als in anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dieser Studie zeichnen sich beispielweise Informatiker durch ein hohes Maß an Pragmatismus und Introversion aus. Designer, so die Studie, bevorzugen eine ungewöhnliche Lebensweise, wohingegen sich Juristen, insbesondere aber Juristinnen, sich durch die Einhaltung sozialer Normen auszeichnen. Nach der Studie sollen die sozialen Fähigkeiten (Beispiel: Empathie) in medizinischen Berufen besonders ausgeprägt sein, dies gelte aber auch für Architekten, Angehörige von Hotelberufen und - man höre und staune – für Journalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professor Uwe Engel vom Institut für empirische und angewandte Soziologie der Universität Bremen sprach davon, dass sich „&lt;em&gt;grundlegende Persönlichkeitsmerkmale&lt;/em&gt;“ nicht erst im Beruf bildeten. Er ging deswegen davon aus, „dass sie bereits bei der Berufswahl selbst eine &lt;em&gt;mitbestimmende Rolle&lt;/em&gt; spielen.“  Einschränkend wies der Professor allerdings darauf hin, „dass .. auch die Ausübung eines bestimmten Berufes“ Menschen in die „eine oder anderer Richtung“ beeinflussen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Studie sollte ermittelt werden,  „ob ein Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und bestimmten partnerschaftsrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen“ bestünde. Dafür wurden die Profile von 3.900 PARSHIP Mitgliederdatensätzen anonymisiert untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einige Unsicherheiten in der Studie - Fragen bleiben offen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fragen, die PARSHIP hier stellte, sind durchaus interessant – ob sich allerdings aus „dem“ Beruf oder „der“ Tätigkeit auf den Charakter und seine  beziehungsrelevanten Teile rückschließen ließe, blieb unbeantwortet. Bei Profilen wird ja im Grundsatz der Beruf angegeben, der zuletzt ausgeübt wurde – also nicht der erlernte Beruf. Zudem erscheint mir die Meinung des Professors etwas „altbacken“, was hier kurz begründet werden soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar beeinflusst der Charakter unzweifelhaft die Berufswahl, aber im Rahmen eines kybernetischen Rückkoppelungsprozesses beeinflusst die Berufswahl selbstverständlich auch erneut den Charakter, sodass man nunmehr den gesamten Prozess über Jahre untersuchen müsst, um festzustellen, welche Einflüsse überwiegen. Bei Berufswechslern ist ja typisch, dass sich einmal erwobene Eigenschaften wieder zurückbilden, wenn sie im neuen Beruf Erfolg haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich persönlich stört auch die „hölzerne“ Sichtweise der Berufswahl.   Ärzte werden Kabarettisten, Hotelfachleute werden Zollbeamte, Lehrer werden Programmierer, Hauer werden Sachverständige – und mancher von uns hat bereits in drei, vier oder fünf Berufen erfolgreich gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Charakter? Neigung? Oder eher "Geld verdienen"? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich sagt der Beruf nur aus, womit man sein Geld verdient – ob er aus Neigung, Leidenschaft, Habgier, Zufall oder Notwendigkeit gewählt wurde – wer weiß es schon? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas anderes ist (jedenfalls nach meiner Meinung) viel wichtiger: Viele Berufe erfordern eine Anpassung des Partners an die beruflichen Gegebenheiten des anderen. Wer unbedingt einen Manager, einen Architekten, eine Ärztin oder eine Schulungsleiterin heiraten will, sollte wissen, dass er keinen Menschen mit Festarbeitszeiten und großzügig planbarem Urlaub bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der erste Teil dieses Artikels beruht auf Presseinformationen von PARSHIP. Ich veröffentliche im Grundsatz keine Pressemitteilungen im Original. GR &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 May 2012 11:30:04 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Falsche Ansätze bei der Partnerwahl – aufgedeckt</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6189-Falsche-Ansaetze-bei-der-Partnerwahl-aufgedeckt.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/6189-Falsche-Ansaetze-bei-der-Partnerwahl-aufgedeckt.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Eine typische These bei der Partnersuche via Internet lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn wir einen Partner suchen, sind wir charakterlich voll entwickelt. Das bedeutet: Unsere Charaktereigenschaften (Persönlichkeitseigenschaften) können gegeneinander abgeglichen werden, weil sie sich kaum noch verändern werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antithese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Kein Mensch kann die Merkmale, die für eine Beziehung wichtig sind, erkennen, ohne jemals eine Beziehung eingegangen zu sein. Wir entwickeln also unsere relevanten Charaktereigenschaften (Persönlichkeitseigenschaften) miteinander in Beziehungen völlig neu. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bekannt, neigt die Liebepur zur Antithese – und wird darin immer wieder bestätigt, vor allem von Paaren, die schon lange zusammen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagt nun ein Fachmann dazu? Lesen Sie dieses Zitat von David Schnarch (zitiert nach der &lt;a href="http://www.zeit.de/lebensart/partnerschaft/2012-05/schnarch-partnerschaft-sexualitaet?"&gt;ZEIT&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Niemand ist komplett fertig entwickelt, wenn er eine Beziehung eingeht. Genau deswegen suchen wir uns ja einen Partner … Eine feste Partnerschaft ist eine Menschen-Entwicklungsmaschine. Sobald man sich als Paar zusammengefunden hat, geht's los … diese soziale Form soll uns dabei helfen, uns als Menschen zu entwickeln.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nun – was denken Sie? &lt;/strong&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 May 2012 09:49:23 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die Partnersuche optimieren – durch Problemlösungen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6188-Die-Partnersuche-optimieren-durch-Problemloesungen.html</link>
            <category>datingratgeber</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wir Menschen sind im Grunde instabil – was uns stabilisiert, ist eine immerwährende Gehirntätigkeit, die mithilfe ausgeklügelter Messmethoden und Erfahrungen das Gleichgewicht hält. Dabei spielen sogenannte Rückkoppelungsprozesse die entscheidende Rolle, um Stabilität zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich müsste jeder Schüler dieses Phänomen kennen und erläutern können. Viele können es auch – aber dennoch verstehen sie nicht, diese Phänomene auch auf die &lt;em&gt;persönlichen Problemlösungen anzuwenden&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer Probleme hat, hat keine Lösungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Menschen haben keine Probleme zu haben – so will es die Natur. Gibt es sie dennoch, und sind die Probleme gering, so hilft uns unser Hirn durch sanftes Gegensteuern – bei körperlichen Problemen mit körpereigenen Wirkstoffen, bei geistig-emotionalen Problemen mit gespeicherten Modellen, teils auch durch Selbst-Kommunikation und Kommunikation mit Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir geistige oder emotionale Schwierigkeiten nicht bewältigen können, signalisiert entweder der Geist oder die Psyche –in jedem Fall aber das Gehirn: „Mensch, du hast ein Problem“.  Wir erkennen dabei nicht, dass wir im Grunde als komplizierte Lebewesen ständig Probleme haben, für die wir permanent Lösungen entwicklen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich der Kernsatz der Problemlösungs-Fachleute: Probleme haben nur diejenigen, die keine Lösungen mehr haben. Unser Hirn verlangt nach etwas, das wir schon fast vergessen haben: Wir müssen neu lernen, denn der Grund unserer Probleme liegt allein darin, dass das Gehirn nun nicht mehr weiterweiß. Wir müssen ihm helfen, in Zukunft Probleme automatisch zu bewältigen, und darin kann unser Gehirn sehr streng mit uns sein: Es zeigt und unsere Schwächen beispielsweise, indem wir Fehlentscheidungen bewusster erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was kann man bei Problemen mit der Partnersuche tun?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach dabei versucht das Gehirn zunächst, Standard-Lösungen zu verwenden und sich dabei selbst zu modifizieren. Probleme sind ja lästig, wie sie in die Gehirn-Ökonomie eingreifen, die auf Niedrigenergieverbrauch bei der Steuerung getrimmt ist. Man kann sagen, dass diese Technik in den meisten fällen funktioniert: Heute ist das Problem da, und am nächsten Tag erlebt man den „Aha“-Effekt einer Lösung. Bei sehr komplexen Problemen ist die jedoch nicht der Fall. Der typische Konflikt entsteht, wenn man ein bestehendes Problem mit ungeeigneten Methoden lösen will. Denken wir daran:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder vermeintliche, willkürliche Lösungsansatz kann ein Problem lösen, nichts verändern oder das Problem verschärfen. Der berühmte Paul Watzlawick hat erforscht, dass die Hauptprobleme im zwischenmenschlichen Bereich darin liegen, dass einbestehendes Problem oft vehement mit einer einzigen Lösung angegangen wird, und dass diese Lösung („mehr desselben“) uns immer weiter vom Ziel entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht die Ursachen suchen, sondern den Schlüssel finden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 320px"&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_img"&gt;&lt;!-- s9ymdb:1091 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_left" width="320" height="424"  src="http://liebepur.com/uploads/loesung_gefunden.jpg" alt="" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="serendipity_imageComment_txt"&gt;Problemlösungen - eine Kernkompetenz unseres Autors.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Jeder Ansatz von Problemlösungen muss also darin liegen, den Schlüssel (nicht die Ursache!) des Problems zu finden. Die Ursache liegt meist so weit im Verborgenen, dass es sich nicht lohnt, das Problem „aufzudröseln“ – der Schlüssel aber kann gefunden werden, indem wir das Problem einer anderen Sichtweise zuführen. Auch dies macht mancher von uns buchstäblich „im Schlaf“. Am Beispiel: Wie verstricken uns am Abend in ein Problem, weil wir die Lösung nicht gesehen haben, die vor uns lag. Als wir das Problem am nächsten Morgen erneut angingen, was es für uns plötzlich lösbar – der Knoten wurde nachts automatisch aufgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Geheimnis der Lösungen unserer Probleme - aufgedeckt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis ist leicht zu ergründen: Wir müssen lernen, unsere Probleme in einem anderen Licht zu sehen, also aus einem neuen Blickwinkel. Wer glaubt, das ginge nicht, sollte sich wieder an die Schul-Biologie erinnern: Unser Auge zeigt uns die Bilder kopfüber und seitenverkehrt. Das Gehirn vermag sie umzudrehen – und diese enorme Leistung kann auch in der Welt der Problemlösungen angewendet werden. Wir müssen uns nur darüber klar werden, dass unsere Sichtweise der Welt immer subjektiv ist – so etwas wie „eine Realität“ existiert nicht. Erst, wenn wir mehrere Sichtweisen der Realität voneinander unterscheiden lernen, können wir auch die Probleme erkennen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Machen Sie einen kostenlosen Praxistest - ohne Hilfe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Sie ihr Probleme mit der Partnersuche lösen können? Indem sie daran arbeiten. Wenn Sie einmal einen Versuch (ohne meine Hilfe) machen wollen: Schreiben Sie heute noch fünf Eigenschaften auf, die positiv auf Ihre Mitmenschen wirken. Nehmen Sie den Zettel mit an ihren Arbeitsplatz oder wo sie sonst unter Menschen kommen. Setzen sie sich dann jeden Abend hin und machen Sie einen Strich hinter jede dieser Eigenschaften, die sie angewendet haben. Das machen sie erst einmal 30 Tage lang. Einverstanden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie es wirklich tun, wird sich etwas verändern. Eine Lösung kann ich Ihnen nicht versprechen, aber eine Veränderung ist sehr wahrscheinlich. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 May 2012 09:24:33 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Blind Date: die zärtliche Variante vom russischen Roulette?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6187-Blind-Date-die-zaertliche-Variante-vom-russischen-Roulette.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Manchmal geht der Gaul mit den Werbetextern durch. Dies fand ich in einer &lt;a href="http://www.online-presseportal.com/newsticker/blind-date-mit-einer-unbekannten-20153/"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ob wir mit unserem “Gewinn” (beim Blind Date, red.) später auch unsere Glückshormone in Wallung bringen, hängt immer davon ab, wie viel Glück man beim “Glück” hat, und welche Fee für uns aus der Torte springt. Ansonsten kann ein Blind Date ein bisschen sein, wie die zärtliche Variante von russischem Roulette.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist dies keine Werbung für ein Blind Date. Der Autor will vielmehr die Vorteile eines „Escort Lady“ gegenüber gewöhnlichen Blind Dates mit einer Unbekannten hervorheben. Die Damen haben nach Ansicht des Texters viele Vorteile. Immerhin kann man sich die Oberweite, das Parfüm und die Dessous aussuchen, was gewiss zur fröhlichen Unterhaltung beiträgt. Leider sind derartige Damen allerdings nicht jedermanns Geschmack – von den auftretenden Kosten einmal ganz abgesehen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 May 2012 07:48:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Suchen, Finden, Zufall und Irrtümer über die Liebe</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6186-Suchen,-Finden,-Zufall-und-Irrtuemer-ueber-die-Liebe.html</link>
            <category>datingratgeber</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Suchen eines Partners gehört zum westlichen Zivilisationsmenschen unverbrüchlich dazu. Wir können uns weder auf das „Finden lassen“ noch auf den Zufall noch auf irgendeine andere Art der Fügung verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines mache ich hier stets deutlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Nur wer sucht, wird finden.&lt;br /&gt;
-	Nur, wer ein erreichbares Ziel hat, kommt dort auch an. &lt;br /&gt;
-	In fast allen Fällen liegt es am Suchenden, wenn er nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun höre ich mehr als erstaunt, dass es nicht am „Suchen“ liegt. &lt;a href="http://flirtblog.kontaktvoll.de/wie-man-seinen-partner-findet/"&gt;Zitat&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wer einen Partner sucht, hat meist schlechte Chancen, die Liebe zu finden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist „&lt;em&gt;die Liebe finden&lt;/em&gt;“ nicht immer identisch mit „e&lt;em&gt;inen Partner finden&lt;/em&gt;“. Ob es daran liegen sollte, dass so viele Missverständnisse entstehen? Um einen Partner zu suchen, muss man ein Lebensziel haben – um die Liebe zu finden, braucht man nur „den Moment zu leben“.  Sicher, wir hoffen alle, dass sich das eine in das andere fügt. Aber dennoch müssen wir beides getrennt sehen: Die Liebe hat nach wie vor „bunte Flügel“, die Beziehung ist ein Akt des Willens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klänge es nicht so abgedroschen, so könnte man argumentieren, die Liebe sei die Reise, die Beziehung das Ziel. Wer lieber reist, setzt auf die Liebe – und kommt damit gut zurecht. Wer lieber ankommt, setzt die Prioritäten bei der Beziehung – was ja nicht heißt, dass die Liebe ihn nicht dorthin geführt hat. Wer anstrebt, durch Liebe zur Beziehung zu kommen, muss vor allem wissen, dass er (und der in Aussicht genommene Partner) eine Beziehung will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Sicht ist Suchen die einzig richtige Strategie für die Menschen, die Beziehungen finden wollen. Der Weg dahin ist hingegen so vielfältig wie das Leben – und er kann über die Liebe, über die Lust, über die Leidenschaft oder vielleicht auch nur über das gemeinsame Interesse am argentinischen Tango führen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 May 2012 15:58:25 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Dating - und das Risiko, sich zu verlieben</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6185-Dating-und-das-Risiko,-sich-zu-verlieben.html</link>
            <category>datingratgeber</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    „Ja“, werden Sie fragen, „ist das nicht das Schönste, was es geben kann, sich zu verlieben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss Ihnen dazu etwas erklären. Es gibt die Leute, die immer und ewig auf ihrer Scholle hocken, und denen jede Entfernung ab 20 Kilometer zu weit ist, um zur Liebsten zu fahren. Solche Leute gibt es nicht nur auf dem Lande, sondern auch in der Stadt. Sie wollen möglichst bequem anbandeln, um dann eines Tages in derselben Stadt eine gemeinsame Wohnung zu beziehen – ich habe nichts dagegen, solange es funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber gibt es die Leute, die bewusst auf Risiko setzen. Sie wissen, dass der passende Partner voraussichtlich nicht in der gleichen Stadt wohnt, und höchstwahrscheinlich auch nicht innerhalb der 25 Kilometer, die als Lieblingsradius der Deutschen gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel ist es bei diesem Personenkreis so: Der Mut geht zumeist etwas über die gegenwärtigen Möglichkeiten hinaus, aber wenn die Liebe sie erwischt – dann folgen sie eben einfach dem oder der Geliebten. Wer also „in der Weite“ sucht, muss darauf gefasst sein, dass sich dabei tatsächlich etwas verändert. Wenn deutlich wird, dass diese Veränderung in einem eigenen Umzug besteht, muss dieser am Ende auch vollzogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann argumentieren, dass diese Suche eine Art Spiel mit unsicherem Ausgang ist – aber das gilt für jede Beziehung. Die vielen bi-nationalen Paare und andere Menschen, die sich im Ausland kennengelernt haben, sind ein Beweis dafür, dass das Risiko „Liebe“ gar nicht so groß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fazit: Eine weite Umkreissuche ist fast immer zunächst ein Spiel mit den Möglichkeiten – aber es ist durchaus ein Spiel, das sich später in Fakten ummünzen lässt. Und genau darauf sollte man als Partnersuchende(r) gefasst sein. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 May 2012 15:07:41 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>37 Grad und Dating – warum die Sendung scheitern musste</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6184-37-Grad-und-Dating-warum-die-Sendung-scheitern-musste.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/6184-37-Grad-und-Dating-warum-die-Sendung-scheitern-musste.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;„Suche Traumfrau - Männer auf der Jagd nach Liebe“ – so hieß das Versprechen des ZDF bei einer Sendung im Rahmen der Serie „37 Grad“. Das Ergebnis war enttäuschend – aber hätte es überhaupt besser sein können? War das Experiment nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt? Wir reden Tacheles – wie immer, und wir ergänzen noch dies: Die Sendung war wenig hilfreich für Männer, die im Internet Partner suchen – und möglicherweise desaströs aus der Sicht der Frauen, die auf gute Männer im Internet hoffen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;ZDF-Experiment zum Dating in "37 Grad" : restlos gescheitert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Männer suchen nach Liebe – und allen haftet etwas an, was man nicht so recht im Fernsehen darstellen kann. Die Frage ergibt sich, ob man etwas tun sollte, was von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Ich gebe die Antwort sogleich und vorab: Das Experiment des ZDF in „37 Grad“ ist gescheitert, weil es nur scheitern konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anspruch der Autorin: merkwürdige Auswahl &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin Iris Bettray hatte folgenden Anspruch (Zitat):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir waren uns in der Redaktion einig, dass wir nur Männer porträtieren wollten, bei denen nicht gleich erkennbar werden würde, warum sie ohne Partnerinnen sind. Unsere Suche richtete sich speziell auf Single-Männer, die durch Ausbildung, Beruf oder Äußeres eine gewisse Attraktivität ausstrahlen und viele Beziehungserfahrungen hinter sich haben sollten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Intim sein sollende Einblicke – in Wahrheit nichts dahinter  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundproblem dabei ist schnell erkannt:  Da werden drei Männer porträtiert, die einen Teil ihres intimsten Privatlebens nach außen kehren sollen, dies aber weder wollen noch können. Der Sender scheint dies zu wissen und lässt alles „wirklich“ Private außen vor. Vor allem deshalb zeichnet er von den drei Männern ein Bild, das vorgeblich tiefgründig, in Wahrheit aber völlig oberflächlich ist. Diese Tatsache wird dadurch verschleiert, dass man vorgeblich auch ins Privatleben eindringt – dort, wo es klinisch sauber geleckt wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was suchen diese Männer eigentlich? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer suchen teils im „richtigen Leben“, teils Online. Die Suche „im richtigen Leben“ erweist sich als skurril und im Grunde genommen völlig unangemessen, aber die Suche im Internet ist nicht minder merkwürdig. Wieder wird eine gewisse Oberflächlichkeit erkennbar – bei einem der Kandidaten wird nicht einmal deutlich, wie er sucht, obgleich er in „drei Datingportalen aktiv“ ist, der zweite sucht betont hybrid, also zwischen Sex und Beziehung, und der Dritte, vom ZDF als „Dating-Experte“ bezeichnet, sucht im Grunde genommen nach einer Illusion – von der angekündigten „systematischen Suche“ war nichts zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Marktfähige Männer – doch wo liegen die Probleme? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Kandidaten wären keine „schlechten Partien“, wenn man davon absieht, dass man ihre Hintergründe nicht wirklich erkennen konnte, und alle drei müssten einfach „runter“ von ihren Wunschvorstellungen. Es ist möglich, dass sie es nicht können oder wollen – aber es ist ebenso möglich, dass ihnen allen die Reise mehr Freude macht als das Ankommen – oder dass sie in Wahrheit mit dem Wort „Beziehung“ kaum etwas anzufangen wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas gab mir noch zu denken, als ich das Interview mit der Autorin las (Zitat): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Alle drei Männer sind völlig verschieden, können aber aufgrund ihrer vielen gescheiterten Beziehungen und enttäuschenden Affären ihre Ansprüche genau formulieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Des Pudels Kern: Auf Ansprüche lässt sich nichts aufbauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bingo! Des Pudels Kern wird manchmal in einem einzigen Satz offenkundig. Die drei geschilderten Männer können zwar ihre Ansprüche formulieren, wissen aber nicht, was sie machen, wenn sie tatsächlich vor der Wahl stehen. Was für ein Unsinn, zu behaupten, man könne aufgrund von „gescheiterten Beziehungen“ und „enttäuschenden Affären“ seine Ansprüche formulieren. Bisher hörte ich derartige Dummheiten nur von Hochnasen-Frauen auf Partnersuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Qualität aus dem Scheitern – nein danke!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit einmal Klartext geredet wird: Die Qualität neuer Beziehungen ergibt sich niemals aus dem Scheitern, sondern immer nur aus der Fähigkeit, am Gelungenen und Nicht-Gelungenem zu lernen. Die Gestaltung der Beziehung ergibt sich dabei ständig neu aus der Begegnung zweier Menschen, die beide vor allem Glück und Liebe wollen – und niemals aus irgendwelchen „Ansprüchen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Macht des Mediums „Fernsehen“: welches Botschaft, ZDF?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich um eine Fernsehsendung handelte, wäre noch zu fragen: welche Botschaft ging von ihr aus? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Männer: keine Hilfe, kaum Informationen, oberflächliche Darstellung, einseitige Sichtweisen. Das hilft keinem Mann, eine Frau zu finden – auch keinem der „eher gewöhnlichen“ Männer, die man bewusst ausgegrenzt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Frauen: Mehrdeutig – es wurde nicht klar, warum diese Männer Beziehungen wollten und ob sie überhaupt beziehungsfähig waren. Die Frage, die sich gestern viele Frauen stellten: „Sind die Männer im Internet eigentlich alle so?“ Die Antwort ist zweifellos „Nein“ – aber wenn das Fernsehen einmal Medienmeinung macht – ob bewusst oder unbewusst – dann bleibt eben mehr von dieser Meinung hängen als dies ein Magazin, wie die „Liebepur“ jemals korrigieren könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle der Zitate: &lt;a href="http://37grad.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/37-Grad/2942544/22670036/7f376a/Liebe-kennt-keine-Grenzen-.html"&gt;ZDF Hintergrund zur Sendung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Sendung: &lt;a href="http://37grad.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/37-Grad/2942544/22668668/7b815d/Suche-Traumfrau.html"&gt;Suche Traumfrau&lt;/a&gt;, ZDF 37 Grad. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 May 2012 08:49:28 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/6184-guid.html</guid>
    <category>37 grad</category>
<category>männer</category>
<category>traumfrau</category>
<category>zdf</category>

</item>
<item>
    <title>Viele Frauen träumen von erotischer Gewalt – wie kommt das?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6183-Viele-Frauen-traeumen-von-erotischer-Gewalt-wie-kommt-das.html</link>
            <category>frauen</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/6183-Viele-Frauen-traeumen-von-erotischer-Gewalt-wie-kommt-das.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=6183</wfw:comment>

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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Immer mehr Frauen träumen offenbar von erotischer Gewalt – dies ergab eine eindeutige Studie von Dr. Jenny Bivona und Dr. Raj Persaud. Demnach hatten gute 62 Prozent der Frauen erotische Fantasien, in denen verschiedene Formen der Überwältigung vorkamen. 52 Prozent gaben an, dass in ihren Fantasien die Gewalt von einem Mann ausginge, während 17 Prozent sagten, sie hätten erotische Gewaltfantasien mit Frauen. Die Zahlen addieren sich nicht, weil Mehrfachnennungen möglich waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychologie und Religion -darf die Frau sexuell dominant sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie hat vielfach versuche unternommen, diese erotischen Träume zu erklären – doch hat sie es nie vermocht. Die Diskrepanz zwischen vollständiger Emanzipation in allen Lebensbereichen und der Vorstellung, dennoch einen Mann sexuell „bedienen zu müssen“ oder „unter ihm zu liegen“ hat ja nicht erst die Menschen der Neuzeit beschäftigt. Schon im legendären Konflikt zwischen Adam und Lilith ging es darum, wer beim Sex dominieren darf,  dann wenn Gottes Geschöpfe gleich als Mann und Frau geschaffen wurden, müssten sie von Natur aus gleich berechtigt sein. Sie alle wissen, wie die Geschichte ausging: Gott verwarf das Modell zweier gleichberechtigter Geschlechter und schuf Eva – und dann sollte eine ganze Weile Ruhe sein mit dem Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Psychologie tut sich vor allem deshalb so schwer mit dem Thema, weil die „Es kann, nicht sein, was nicht sein darf“ Fraktion in den letzten Jahrzehnten an Stärke zugenommen hat. In diesem Zusammenhang wurden weibliche Fantasien, die mit Lust und Gewalt zusammenhingen, als nicht existent betrachtet. Wenn ihre Existenz gar nicht mehr zu leugnen war, glaubte man, dass diese Probleme individueller Natur waren - und möglicherweise Ausdruck eines individuellen frühkindlichen Erlebens. Die traditionelle Psychologen hingegen behaupteten, dass eine Art „Vorausschauende Verantwortungsvermeidung“ ("sexual blame avoidance") für den Geschlechtsakt im Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gewaltfantasien - Ekel, eklige Lust oder reine Lust? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte die Psychologie recht mit ihrer Annahme, dass durch erotische Fantasien überwiegend der Ekel vor der „Übermannung“ abgebaut werden soll, der dem Geschlechtsakt immer noch emotional innewohnt, dann müssten die meisten Frauen sich vor der Fantasie ekeln. Das ist aber nicht der Fall, denn nur neun Prozent der befragten Frauen ekelten sich überwiegend während der Fantasie. Ein annähernd gleicher Prozentsatz hatte über die erotische Gewalt „gemischte erregend-abstoßende“ Gefühle und positiv-erregende Gefühle hatte. In über 90 Prozent der Fälle konnte man also davon ausgehen, dass die Passivität und Abhängigkeit den erotischen Reiz deutlich verstärkt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fantasien und Rollenspiele - Distanz zur Realität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verantwortlich zu sein für das, was geschieht, ist einer der Eckpfeiler in sogenannten erotischen Rollenspielen. Es könnte daher sein, dass die Fantasien sozusagen eine Ersatzhandlung für erotische Rollenspiele sind. Wäre dies der Fall, so hätten Psychologen ein weiteres Problem: Zwischen den erotischen Fantasien und der Realität gäbe es dann noch eine Zwischenstufe, das erotische Spiel. Bekanntermaßen werden die meisten erotischen Rollenspiele so angelegt, dass einer der beiden Beteiligten für alles, der andere aber für nichts verantwortlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fantasie, Lust und Gewalt in beide Richtungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise hatten die Frauen, die häufig Vergewaltigungsfantasien hervorbrachten, auch die Fantasie, einen Mann gegen seinen Willen zu erotischen Spielen zu zwingen. Es wäre in diesem Zusammenhang interessant zu erfahren, wie viele Männer darüber fantasieren, sich der Gewalt von Frauen auszusetzen – nach den geschätzten Frequentierungen sogenannter Domina-Studios muss die Zahl solcher Männer in die Hunderttausend gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das Wort "Gewalt" wurde hier als "&lt;a href="http://www.lechzen.de/Lexikon/Gewalt"&gt;Gewalt wider Willen&lt;/a&gt;" benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;a href="http://www.huffingtonpost.co.uk/dr-raj-persaud/womens-sexual-fantasies_b_1511322.html"&gt; Huffngton Post&lt;/a&gt;, U&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19085605"&gt;S National Library of Medicine National Institutes of Health Search&lt;/a&gt;,  sowie &lt;a href="http://www.scribd.com/doc/6039161/Rape-Fantasy"&gt;scribd&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 May 2012 15:02:45 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Sex-Dating: Ein Hauch von Prostitution liegt über der Branche</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6182-Sex-Dating-Ein-Hauch-von-Prostitution-liegt-ueber-der-Branche.html</link>
            <category>sex gegen geld</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1093 --&gt;&lt;img class="serendipity_image_left" width="320" height="265" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://liebepur.com/uploads/geld_320.jpg" alt="" /&gt;Sex-Dating ist zweierlei: Einmal ein Weg für Frauen, schnell einmal die heimliche Lust zu stillen, dann aber eben auch ein Weg, um eine elegante Art der Prostitution einzugehen. Das zumindest ist eine der Sichtweisen, und sie dürfte der Wahrheit am Nächsten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nirgendwo wir so gelogen, betrogen und verschleiert wie bei Sex-Dating-Seiten. Was die Frauen betrifft, die sich dort anbieten, so haben sie sehr unterschiedliche Motivationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die typischen &lt;strong&gt;Neugierigen &lt;/strong&gt;- die Mehrzahl, weil sie zumeist kostenlos auf die Seite dürfen.  Sie haben Fantasien, wollen aber erst einmal sehen, wie die Dinge „so laufen“. &lt;br /&gt;
2.	Die &lt;strong&gt;Abenteurerinnen&lt;/strong&gt;.  Manchmal trauen sie sich, manchmal nicht – sie wollen erotische Abenteuer, aber nicht unbedingt Sex. &lt;br /&gt;
3.	&lt;strong&gt;Die Bedürftigen&lt;/strong&gt;. Sie holen sich auf diesen Seiten das, was Männer sich im Bordell holen: schnellen Sex. &lt;br /&gt;
4.	&lt;strong&gt;Die Freizeit-Huren.&lt;/strong&gt; Sie haben hier ihre bevorzugten Jagdgründe, und kaum jemand hindert sie – die Betreiber brauchen Frauen wie sie. &lt;br /&gt;
5.	&lt;strong&gt;Ganz gewöhnliche Huren.&lt;/strong&gt; Sie sind mehr oder weniger gerne gesehen und verschleiern ihre „finanziellen Interessen“ nicht. &lt;br /&gt;
6.	&lt;strong&gt;Betrügerinnen&lt;/strong&gt;, Spioninnen (Industriespionage) , Lockvögel und ähnliche Frauen mit leicht krimineller Veranlagung. Sie handeln entweder in eigenem Auftrag oder im Fremdauftrag, um Männer in Fallen zu locken.  &lt;br /&gt;
7.	&lt;strong&gt;Freie Mitarbeiterinnen&lt;/strong&gt; oder Angestellte des Unternehmens, die als Animateurinnen arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer haben in der Regel  etwas abweichende Motivationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&lt;strong&gt;Neugierige&lt;/strong&gt;. De Mehrzahl. Sie wollen entweder Sex oder keinen, freuen sich aber an der reichlich angebotenen Frauenhaut und an unseriösen Chats. &lt;br /&gt;
2.	&lt;strong&gt;Gelangweilte&lt;/strong&gt;. Sie freuen sich an allem, was angeboten wird, sei es nun echt oder falsch und zahlen notfalls auch. &lt;br /&gt;
3.	&lt;strong&gt;Casanovas&lt;/strong&gt;, die nicht genug Sex bekommen können.&lt;br /&gt;
4.	&lt;strong&gt;Schnäppchenjäger&lt;/strong&gt; – sie wollen billig zu einem sexuellen Abenteuer kommen.&lt;br /&gt;
5.	&lt;strong&gt;Freier&lt;/strong&gt; - Männer, die wissen, dass sie bezahlen müssen, aber es „schön gemacht“ haben wollen – etwa durch GFS. &lt;br /&gt;
6.	Männliche „&lt;strong&gt;Begleiter&lt;/strong&gt;“, die Sie überall hin gegen Geld begleiten. &lt;br /&gt;
7.	&lt;strong&gt;Opfer &lt;/strong&gt;– typische Verlierer, die nicht wissen, dass sie Betrügerinnen auf den Leim gehen oder die es eigentlich bereits wissen, aber es immer wieder probieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Aussagen erhellen am Beispiel, was auf solchen Seiten passiert (Amateurin)(1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich sage niemandem, dass ich diese Datingseite benutze. Wenn ich es täte, würde ich meinen Job verlieren. Im Grunde wird es als Prostitution angesehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Autorin im Selbstversuch(2): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Am Anfang war ich entsetzt, aber mit der Zeit rückte ich das ins rechte Licht. Sicher, es ist ein Sache in der Nähe zur Prostitution, aber der Unterschied besteht darin, dass diese Art von Beziehung sich entwickelt wie jeder andere auch. Es gibt nicht unbedingt gleich Sex zum ersten Date.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine professionellen "Begleiterin" (3): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ist nichts als eine Beziehung zu beiderseitigen Nutzen – ich bekommen monatlich einen Scheck, er bekommt Sex, wann immer wer will.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreiberin einer Nischen-Webseite im Interview (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Frauen sitzen im Chat und machen mit den Männern, was die gerne wollen. Sie denken, sie sprechen mit einer echten Frau, die Sex will. Wenn es darum geht, sich lieber im realen Leben zu terffen, haben alle ihre Ausreden. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie man so sagt, ein weites Feld – und nicht jede Sex-Dating-Seite ist wie die andere. Das Konzept der meisten Seiten dieser Art, so eine Insiderin, die nicht genannt werden will, beruhten darauf, dass Männer mit Sex-Angeboten geködert würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal ist es aber durchaus anders: Seiten, auf denen Frauen auf der Suche nach „Sugar Daddies“ seien, so hörten wir, würden überflutet von Frauen, die hofften, hier einen finanzkräftigen „Sponsor“ zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: (1), (2): &lt;a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/woman/4330888/Women-who-pay-to-meet-sugar-daddies.html"&gt;THE SUN&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
(3) Eigene Recherche, Mitglied einer Sex-Dating-Seite, Liebepur 2012, (4) Interview mit einer Betreiberin, Liebepur 2012. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 May 2012 11:46:43 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wieder ein neuer Anbieter für Visitenkarten-Dating</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6181-Wieder-ein-neuer-Anbieter-fuer-Visitenkarten-Dating.html</link>
            <category>dating news</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Erfahren habe ich es aus einer Pressemitteilung: Diesmal will ein österreichischer Unternehmer versuchen, die alte Geschichte mit dem &lt;a href="http://liebepur.com/archives/5747-Der-alte-Trick-mit-den-Visitenkarten-neu-aufgeputzt.html"&gt;Visitenkarte-Dating&lt;/a&gt; noch einmal aufzuwärmen. In diesem Fall werden Kartensets und Premium-Migliedschaften separat verkauft. Lediglich für eine begrenzte Zeit wird das Kartenset (laut Anbieter) mit einer kostenlosen Premium-Migliedschaft im Doppelpack angeboten. &lt;a href="http://www.ocean711.com/karten-kaufen/"&gt;Die Karten (35 im Set) kosten  (laut Anbieter) EUR 19,90 &lt;/a&gt; und beinhalten (ebenfalls laut Anbieter) die „kostenlose Premium-Mitgliedschaft“, wenn man vor dem 31. Juli 2012 bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betreiber, &lt;a href="http://www.ocean711.com/"&gt;Ocean711&lt;/a&gt;, wirbt im Prinzip um schüchterne Singles: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Oftmals ist in der Situation – ob Bar, im Supermarkt oder auf der Straße – ein direktes Ansprechen nicht möglich. Doch anstatt die Gelegenheit einfach verstreichen zu lassen, nutzt man den Augenblick, um zumindest eine Ocean711-Karte zu überreichen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit reiht sich das Unternehmen in eine ganze Reihe ähnlich strukturierter Gründungen ein, die vorgaben, diese Methode des Kennenlernens sei „&lt;a href="http://liebepur.com/archives/5016-Visitenkarten-Dating-als-neue-Attraktion.html"&gt;innovativ&lt;/a&gt;“ oder, wie das Unternehmen behauptet, „eine ganz neue Art, Kontakte zu knüpfen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch diesen &lt;a href=" http://liebepur.com/archives/2143-Drei-Trends-2007,-die-keine-sind-und-nie-welche-waren.html"&gt;Liebepur-Artikel von 2007&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 May 2012 10:17:18 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Dating: US-Amerikaner und Kanadier werden lernfähig</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6180-Dating-US-Amerikaner-und-Kanadier-werden-lernfaehig.html</link>
            <category>dating news</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    US-Amerikaner hat man bisher im europäischen Datingmarkt für nicht lernfähig gehalten – und vor allem deshalb konnten sich die lokalen Unternehmen in ihren Marktkenntnissen sonnen, wobei besonders Meetic für Frankreich und PARSHIP für Deutschland stand. Obgleich der Einbruch von US-Dating Unternehmen nicht überall gelingt, haben inzwischen doch einige Unternehmer geschafft, auf dem Europamarkt Fuß zu fassen. Der „seriöse“ deutsche Markt ist zwar gegenwärtig noch fest in den Händen deutscher Verlage (PARSHIP, ElitePartner) und einer Telefongesellschaft (Friendscout 24) , aber auch hier wird immer noch fleißig gebaggert, um Marktanteile zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben sich die eher traditionellen Online-Singlebörsen und Partneragenturen besonnen, dass fremde Märkte eigenen Gesetzen folgen. Sowohl Match.com wie auch eHarmony verfolgen seither neue Strategien. Sie versuchen nicht mehr, das Europageschäft direkt zu machen, sondern überlassen das Tagesgeschäft erfahrenen europäischen Unternehmen, an denen sie Anteile halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branchenkenner wissen es schon lange: bestenfalls im Vereinigten Königreich waren für US-amerikanische Anbieter Marktanteile zu gewinnen, doch auch dies funktionierte niemals reibungslos. Wenn man vom „Platzvorteil“ absieht, auch in einer Art „englisch“ miteinander zu kommunizieren, so ist doch das Dating-Verhalten in beiden Ländern höchst unterschiedlich. SDeitb einiger zeit müssen auch britische Unternehmen feststellen, dass sie den Europamarkt nicht einfach „kapern“ können – sie wiederum haben die falsche Auffassung von außerbritischem europäischem Humor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jedes Land verlangt ein eigenes Werbekonzept &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Match.com wie auch eHarmony setzen gegenwärtig weltweit auf höchst unterschiedliche Werbekonzepte. Bei eHarmony ist dies überschaubarer, weil man hauptsächlich auf den US-amerikanischen und den verbliebenen britischen Markt setzt – angeblich träumen US-Amerikaner vom Erfolg, während Briten von der Reise zum Erfolg träumen – und das ist ein erheblicher Unterschied. Übrigens herrscht sogar im deutschsprachigen Markt bei der Dating-Werbung ein Mentalitätsunterschied: Kürzlich sah man für PARSHIP im österreichischen Fernsehen eine wesentlich humorvollere Werbung als in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Differenzierter geht Match.com die Sache an: Hier sieht man viele Märkte, zu denen unterschiedliche Werbekonzepte passen müssen – zum Beispiel (Zitat):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;In Deutschland werden Bildungsaspekte der potenziellen Partner als Prioritäten angesehen und sie werden deshalb auf Datingseiten hervorgehoben.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es weiter hieß, sein bei Briten und insbesondere Australiern der Humor besonders wichtig, während US-Amerikaner sich gerne bereits in der Werbung als glückliche Paare sehen würden. Auch politische Aspekte seien in den USA wichtiger als beispielsweise in England, wo sie kaum eine Rolle spielen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Angriff auf den Sex-Dating-Markt aus Kanada, den USA und England&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neueste Baustelle US-amerikanischer, kanadischer und britischer Marktstrategen mit Blick auf Deutschland ist der Sex- und Seitensprung-Datingmarkt. Hier versuchen Unternehmen wie Ashley-Madison (Kanada), das Dating-Imperium von Brandon Wade (z. B. Whats Your Price, USA) oder die "Dating Factory" (UK)  mit Gib’s Mir (registriert auf Zypern eigentlich "Be Naughty", UK), mit Vehemenz in den deutschen und europäischen Markt vorzudringen. Während Brandon Wade und die Leute von "be Naughty" (betrieben von der Dating Factory) noch Probleme mit der deutschen Mentalität (und wohl auch mit der Sprache) haben, ist Ashley-Madison längst beim „gepflegten Seitensprung auf nette Art“ angekommen – sehr zum Leidwesen von Konkurrenten und Kirchenkreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem einschlägigen Artikel im Magazin „&lt;a href="http://www.themarketer.co.uk/trends/online-dating/"&gt;TheMarketer&lt;/a&gt;“ wird ausführlich auf das Marketing der US-Dating-Unternehmen weltweit eingegangen. Aus ihm stammt auch das Zitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via: &lt;a href="http://www.onlinepersonalswatch.com/news/2012/05/localised-and-tailored-marketing-techniques-.html"&gt;Online Personal Watch&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 May 2012 09:42:55 +0200</pubDate>
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