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		<title>Abenteuer mit kleinem Budget: Die günstigsten Ziele für Backpacker weltweit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 09:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag entstand in bezahlter Kooperation mit Caravan &#38; Co. Backpacker lieben nicht nur das Abenteuergefühl, das sich schon zum Start der Reise bemerkbar macht. Rucksackreisen werden auch aufgrund der überschaubaren Kosten immer beliebter. Dabei gibt es zwischen den Reisezielen und dem erforderlichen Budget durchaus Unterschiede. Vor allem wer Europa hinter sich lassen möchte, muss bei der Auswahl des Reiseziels und der Reiseplanung genau hinsehen.&#160; Viele günstige Backpacking-Ziele finden sich seit Jahren in Asien. Doch gerade für diejenigen, die außerhalb des Massentourismus reisen möchten, kommt nicht jedes Land infrage.&#160; Vietnam ist gute Alternative zu Thailand Viele Backpacker, die nur ein knappes Budget zur Verfügung haben, entscheiden sich bewusst für Thailand. Seit mehr als 30 Jahren genießt Thailand mittlerweile den Ruf eines der günstigsten Backpacking-Ziele zu sein. Tatsächlich kommen Rucksackreisende hier auch mit geringen finanziellen Mitteln weit, müssen dafür aber die Nachteile des Massentourismus in Kauf nehmen.&#160; Eine wirklich gute Alternative zu Thailand, die deutlich unbekannter ist, ist Vietnam. Ganz ohne Caravan und Co lässt es sich bequem mit Open-Tour-Bussen und der gut ausgebauten Eisenbahnlinie durchs Land reisen. Wer in Vietnam günstig essen möchte, sucht am besten eine der zahlreichen Garküchen auf, die es im ganzen Land gibt. Die Open-Tour-Busse bedienen verschiedenste Ziele, sodass sich die Highlights Vietnams sehr bequem erreichen lassen. Weiterhin ist das asiatische Land für seine Gastfreundschaft bekannt.&#160; Indien überzeugt als günstiges, aber forderndes Ziel Neben Thailand und Vietnam ist vor allem Indien als günstiges Backpacking-Ziel bekannt. Aufgrund seiner Vielfalt ist Indien insbesondere für diejenigen ein attraktives Ziel, die für einen längeren Zeitraum mit dem Rucksack aufbrechen möchten. Doch neben den wirklich günstigen Reisemöglichkeiten fällt Indien auch als forderndes Ziel auf. Insbesondere bei der Hygiene müssen Reisende häufig Kompromisse eingehen. Darüber hinaus wird Indien weltweit mit einem ausgeprägten Verkehrschaos in Verbindung gebracht, was das Reisen nicht immer leicht macht.&#160; Den Herausforderungen stehen in Indien viele reizvolle Argumente gegenüber. So hält das Land günstige Transportmittel bereit und überrascht auch beim Preis-Leistungsverhältnis der Übernachtungsangebote.&#160; Sri Lanka begeistert kulturinteressierte Backpacker Wer auf Rucksackreisen nicht nur Natur sehen möchte, sondern auch kulturell etwas geboten bekommen will, ist in Sri Lanka bestens aufgehoben. Die Insel ist längst eine feste Größe im internationalen Tourismus, hat sich aber vor allem aufgrund der günstigen Reisekosten einen Namen gemacht. Sri Lanka ist für alle Kulturliebenden ein Paradies. Die Insel beheimatet zahlreiche Tempel, die während des Aufenthalts besichtigt werden können. Während die Küste durch lange, feine Sandstrände geprägt wird, warten im Hochland die Teeplantagen.&#160; Afrika bietet Backpackern viele Möglichkeiten Neben den asiatischen Ländern bietet sich vor allem der afrikanische Kontinent für ausgiebige Reisen an. In Nordafrika lohnt sich ein Aufenthalt in Marokko, das mit dem Flugzeug günstig und schnell zu erreichen ist. Marokko ist zwar nicht so exotisch wie beispielsweise Sri Lanka oder auch Vietnam, dafür sind die Anreisekosten deutlich geringer. Darüber hinaus beheimatet das nordafrikanische Land eine vollkommen andere Kultur.&#160; Neben Marokko zählt Südafrika zu den schönsten Zielen des Kontinents. Für Backpacker gibt es im ganzen Land zahlreiche Hostels. Ähnlich vielfältig präsentiert sich Tansania. Tansania ist im Vergleich zu Südafrika deutlich günstiger und beheimatet mit Kilimandscharo, Sansibar und der Serengeti gleich drei international bekannte Highlights.&#160;</p>
<p>The post <a href="https://www.101places.de/abenteuer-mit-kleinem-budget-die-guenstigsten-ziele-fuer-backpacker-weltweit">Abenteuer mit kleinem Budget: Die günstigsten Ziele für Backpacker weltweit</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2019/01/thailand.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="300" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2019/01/thailand.jpg" alt="" class="wp-image-16594" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2019/01/thailand.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2019/01/thailand-300x141.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>



<p><em>Dieser Beitrag entstand in bezahlter Kooperation mit Caravan &amp; Co.</em></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Backpacker lieben nicht nur das Abenteuergefühl, das sich schon zum Start der Reise bemerkbar macht. Rucksackreisen werden auch aufgrund der überschaubaren Kosten immer beliebter. Dabei gibt es zwischen den Reisezielen und dem erforderlichen Budget durchaus Unterschiede. Vor allem wer Europa hinter sich lassen möchte, muss bei der Auswahl des Reiseziels und der Reiseplanung genau hinsehen.&nbsp;</p>



<p>Viele günstige Backpacking-Ziele finden sich seit Jahren in Asien. Doch gerade für diejenigen, die außerhalb des Massentourismus reisen möchten, kommt nicht jedes Land infrage.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vietnam ist gute Alternative zu Thailand</h3>



<p>Viele Backpacker, die nur ein knappes Budget zur Verfügung haben, entscheiden sich bewusst für Thailand. Seit mehr als 30 Jahren genießt Thailand mittlerweile den Ruf eines der günstigsten Backpacking-Ziele zu sein. Tatsächlich kommen Rucksackreisende hier auch mit geringen finanziellen Mitteln weit, müssen dafür aber die Nachteile des Massentourismus in Kauf nehmen.&nbsp;</p>



<p>Eine wirklich gute Alternative zu Thailand, die deutlich unbekannter ist, ist Vietnam. Ganz ohne <a href="https://www.caravan-und-co.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Caravan und Co</a> lässt es sich bequem mit Open-Tour-Bussen und der gut ausgebauten Eisenbahnlinie durchs Land reisen. Wer in Vietnam günstig essen möchte, sucht am besten eine der zahlreichen Garküchen auf, die es im ganzen Land gibt. Die Open-Tour-Busse bedienen verschiedenste Ziele, sodass sich die Highlights Vietnams sehr bequem erreichen lassen. Weiterhin ist das asiatische Land für seine Gastfreundschaft bekannt.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Indien überzeugt als günstiges, aber forderndes Ziel</h3>



<p>Neben Thailand und Vietnam ist vor allem Indien als günstiges Backpacking-Ziel bekannt. Aufgrund seiner Vielfalt ist Indien insbesondere für diejenigen ein attraktives Ziel, die für einen längeren Zeitraum mit dem Rucksack aufbrechen möchten. Doch neben den wirklich günstigen Reisemöglichkeiten fällt Indien auch als forderndes Ziel auf. Insbesondere bei der Hygiene müssen Reisende häufig Kompromisse eingehen. Darüber hinaus wird Indien weltweit mit einem ausgeprägten Verkehrschaos in Verbindung gebracht, was das Reisen nicht immer leicht macht.&nbsp;</p>



<p>Den Herausforderungen stehen in Indien viele reizvolle Argumente gegenüber. So hält das Land günstige Transportmittel bereit und überrascht auch beim Preis-Leistungsverhältnis der Übernachtungsangebote.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sri Lanka begeistert kulturinteressierte Backpacker</h3>



<p>Wer auf Rucksackreisen nicht nur Natur sehen möchte, sondern auch kulturell etwas geboten bekommen will, ist <a href="https://www.101places.de/als-backpacker-in-sri-lanka-eine-reiseroute-fuer-zwei-wochen">in Sri Lanka bestens aufgehoben</a>. Die Insel ist längst eine feste Größe im internationalen Tourismus, hat sich aber vor allem aufgrund der günstigen Reisekosten einen Namen gemacht. Sri Lanka ist für alle Kulturliebenden ein Paradies. Die Insel beheimatet zahlreiche Tempel, die während des Aufenthalts besichtigt werden können. Während die Küste durch lange, feine Sandstrände geprägt wird, warten im Hochland die Teeplantagen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Afrika bietet Backpackern viele Möglichkeiten</h3>



<p>Neben den asiatischen Ländern bietet sich vor allem der afrikanische Kontinent für ausgiebige Reisen an. In Nordafrika lohnt sich ein Aufenthalt in Marokko, das mit dem Flugzeug günstig und schnell zu erreichen ist. Marokko ist zwar nicht so exotisch wie beispielsweise Sri Lanka oder auch Vietnam, dafür sind die Anreisekosten deutlich geringer. Darüber hinaus beheimatet das nordafrikanische Land eine vollkommen andere Kultur.&nbsp;</p>



<p>Neben Marokko zählt Südafrika zu den schönsten Zielen des Kontinents. Für Backpacker gibt es im ganzen Land zahlreiche Hostels. Ähnlich vielfältig präsentiert sich Tansania. Tansania ist im Vergleich zu Südafrika deutlich günstiger und beheimatet mit <a href="https://www.nzz.ch/wochenende/reisen/auf-safari-in-tansania-immer-mehr-touristen-in-der-serengeti-ld.1479963" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kilimandscharo, Sansibar und der Serengeti gleich drei international bekannte Highlights</a>.&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.101places.de/abenteuer-mit-kleinem-budget-die-guenstigsten-ziele-fuer-backpacker-weltweit">Abenteuer mit kleinem Budget: Die günstigsten Ziele für Backpacker weltweit</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kurztrip nach Lissabon: Reisetipps für eine Städtereise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 12:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Städtereisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Vor zwei Wochen brach ich zu einem Kurzurlaub nach Lissabon auf. Für vier Tage entkam ich dem kalten Winterwetter in Deutschland und genoss Temperaturen um die 15 Grad Celsius und Sonnenschein. Das war das wichtigste Kriterium für die Wahl meines Reiseziels. Wenn ich schon eine Städtereise im Winter mache, möchte ich dabei nicht erfrieren. Lissabon ist eine der wenigen europäischen Großstädte, die auch im Januar noch Spaß machen. Es war nicht nur meine erste Reise nach Lissabon, sondern nach Portugal. Bis dahin war es eines der wenigen westeuropäischen Länder gewesen, die ich noch nie besucht hatte. Vor Ort habe ich mich ins Zeug gelegt, um nicht nur zu entspannen und Sonne zu tanken, sondern auch Informationen für den Blog zu sammeln. Das ist mir gelungen, sodass ich eine fünfteilige Reihe über Lissabon schreiben werde. In diesem ersten Beitrag findest du die Fakten – meine Reisetipps von der Anreise bis zur Gepäckaufbewahrung am letzten Tag. Da der Text sehr lang ist und ich viele verschiedene Themen anschneide, kannst du auch über das Inhaltsverzeichnis durch den Artikel navigieren: Die beste Jahreszeit für eine Reise Wie für jedes andere Reiseziel auch, gibt es in Lissabon eine Hauptsaison und eine Nebensaison. Genau genommen, gibt es davon sogar jeweils zwei. Allerdings ist das eine aus meiner Sicht nicht besser als das andere. Grundsätzlich kannst du in jeder Jahreszeit nach Lissabon reisen – alle haben ihre Vor- und Nachteile. 1. Im Winter nach Lissabon: Ich flog Ende Januar nach Lissabon. Im Winter ist Nebensaison, aber ich entschied mich trotzdem für diese Reise, da ich ein paar Tage raus wollte und Lissabon einer der wenigen Orte in Europa ist, an dem es auch im Winter nicht friert. Während meiner vier Tage vor Ort schien an drei Tagen die Sonne und die Temperaturen waren mit 10 bis 15 Grad angenehm. Zum Vergleich: In Deutschland herrschten in der gleichen Woche Minusgrade. Für mich fühlte sich Lissabon nach Frühling an. Am letzten Tag meiner Reise regnete es jedoch heftig. Das ist im Winter nicht ungewöhnlich. Die Anzahl der Regentage ist von November bis März am höchsten – etwa zehn Tage pro Monat. Das Risiko eines verregneten Urlaubs ist im Winter folglich am größten. Allerdings hatte es vor meiner Ankunft zwei Monate lang gar nicht geregnet. Stattdessen schien jeden Tag die Sonne am wolkenlosen Himmel. Auch wenn es im Winter tagsüber angenehm warm ist, wird es nachts kalt. Hotels und Apartments sind jedoch selten mit Heizungen ausgestattet. Dennoch empfand ich das nicht als schlimm, denn fast jedes Zimmer hat eine Klimaanlage – und auch mit diesen kann man ausreichend heizen. 2. Im Sommer nach Lissabon: Im Sommer regnet es fast gar nicht. Im Juli oder August eine Regenwoche zu erwischen, wäre schon großes Pech. Dafür wird es in Lissabon in diesen Monaten sehr heiß. Temperaturen von 30 bis 35 Grad im Schatten sind normal. Gelegentlich zeigt das Thermometer auch 40 Grad Celsius an. Immerhin sorgt der vom Meer kommende Wind dafür, dass es sich nicht ganz so heiß anfühlt. Dennoch sind die Temperaturen schweißtreibend und das kann bei einer Städtereise unangenehm sein – erst recht in Lissabon, wo man ständig Treppen steigt und steile Straßen hinaufläuft. Wenn du nicht so gern schwitzt, ist der Sommer folglich nicht die beste Reisezeit für dich. Update: Im Juni 2018 war ich ein zweites Mal in Lissabon und erlebte milde bis warme Temperaturen und einen bedeckten Himmel. Allerdings soll der ganze Monat in Portugal ungewöhnlich kühl und verregnet gewesen sein. 3. Im Frühling/Herbst nach Lissabon: Winter und Sommer sind die beiden Extreme. Im Frühjahr und im Herbst hingegen bekommt man das Beste aus allen Jahreszeiten. Es regnet nicht zu viel, es ist nicht zu kalt und nicht zu heiß. Im Mai und Juni sowie im September und Oktober sind die klimatischen Bedingungen folglich am Besten. Spricht also alles für eine Reise im Frühjahr oder Herbst? Nicht ganz! Denn wenn die besten Bedingungen herrschen, kommen die meisten Touristen. Die Stadt ist in der Hauptsaison wesentlich voller, sodass es an mancher Sehenswürdigkeit zu Wartezeiten kommt und die Hotels deutlich teurer sind. Im Winter zahlte ich für meine Unterkünfte im Durchschnitt 50 Euro. Die gleichen Hotels kosten in der Hochsaison zwischen 70 und 100 Euro – wenn ich rechtzeitig buche. Du siehst, die eine Jahreszeit ist nicht unbedingt besser als die andere. Letztendlich hängt die beste Reisezeit davon ab, was dir wichtig ist. Grundsätzlich kannst du ganzjährig nach Lissabon fliegen. So viel Zeit solltest du einplanen Lissabon ist mit 530.000 Einwohnern etwa so groß wie meine Heimat Leipzig. Eine Großstadt, aber nicht riesig. Dennoch solltest du etwas Zeit mitbringen, denn es gibt viel zu tun. Ich verbrachte vier Nächte in Lissabon. In den ersten zweieinhalb Tagen war ich von morgens bis abends in der Stadt unterwegs und sah mir alles an, was mich interessierte. Diese Tage waren sehr intensiv und ich war am Ende erschöpft. Am vierten Tag hat es geregnet, sodass ich nicht mehr viel unternehmen konnte. Aus dieser Erfahrung sind drei volle Tage das Minimum für Lissabon. Vier bis fünf Tage finde ich ideal, aber auch eine ganze Woche kannst du in der Stadt verbringen. Es kommt darauf an, wie intensiv du sie erkunden möchtest. Ich habe mich oft damit begnügt, eine Sehenswürdigkeit von außen zu sehen. Möchtest du hingegen ins Castelo hinein oder in den Torre de Belém (Ticket mit Schnelleinlass) oder in Kirchen, Klöster und Museen, brauchst du wesentlich mehr Zeit, als ich sie mir genommen habe. Zudem gibt es auch außerhalb Lissabons lohnenswerte Ziele wie den Urlaubsort Cascais oder die Stadt Sintra mit ihren Palästen. Möchtest du das alles entdecken, solltest du eine Woche einplanen. Was kostet eine Reise nach Lissabon? Verglichen mit anderen europäischen Großstädten habe ich Lissabon als preiswert empfunden. Allerdings war ich in der Nebensaison unterwegs, weshalb ich bei den Unterkünften deutlich sparen konnte. Flug: Je nachdem, von welcher Stadt aus du nach Lissabon fliegen möchtest, musst du mit 80 bis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
<hr />
<p><strong>Vor zwei Wochen brach ich zu einem Kurzurlaub nach Lissabon auf.</strong> Für vier Tage entkam ich dem kalten Winterwetter in Deutschland und genoss Temperaturen um die 15 Grad Celsius und Sonnenschein. Das war das wichtigste Kriterium für die Wahl meines Reiseziels. Wenn ich schon eine Städtereise im Winter mache, möchte ich dabei nicht erfrieren. Lissabon ist eine der wenigen europäischen Großstädte, die auch im Januar noch Spaß machen.</p>
<p>Es war nicht nur meine erste Reise nach Lissabon, sondern nach Portugal. Bis dahin war es eines der wenigen westeuropäischen Länder gewesen, die ich noch nie besucht hatte. Vor Ort habe ich mich ins Zeug gelegt, um nicht nur zu entspannen und Sonne zu tanken, sondern auch <strong>Informationen für den Blog zu sammeln</strong>. Das ist mir gelungen, sodass ich eine fünfteilige Reihe über Lissabon schreiben werde.</p>
<p>In diesem ersten Beitrag findest du die Fakten – meine Reisetipps von der Anreise bis zur Gepäckaufbewahrung am letzten Tag. Da der Text sehr lang ist und ich viele verschiedene Themen anschneide, kannst du auch über das Inhaltsverzeichnis durch den Artikel navigieren:</p>
<p></p>
<h2>Die beste Jahreszeit für eine Reise</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14543" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/stadt-ausblick-lissabon.jpg" alt="Ausblick auf Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/stadt-ausblick-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/stadt-ausblick-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wie für jedes andere Reiseziel auch, gibt es in Lissabon eine Hauptsaison und eine Nebensaison. Genau genommen, gibt es davon sogar jeweils zwei. Allerdings ist das eine aus meiner Sicht nicht besser als das andere. Grundsätzlich kannst du in jeder Jahreszeit nach Lissabon reisen – alle haben ihre Vor- und Nachteile.</p>
<p><strong>1. Im Winter nach Lissabon:</strong> Ich flog Ende Januar nach Lissabon. Im Winter ist Nebensaison, aber ich entschied mich trotzdem für diese Reise, da ich ein paar Tage raus wollte und Lissabon einer der wenigen Orte in Europa ist, an dem es auch im Winter nicht friert. Während meiner vier Tage vor Ort schien an drei Tagen die Sonne und die Temperaturen waren mit 10 bis 15 Grad angenehm. Zum Vergleich: In Deutschland herrschten in der gleichen Woche Minusgrade. Für mich fühlte sich Lissabon nach Frühling an.</p>
<p>Am letzten Tag meiner Reise regnete es jedoch heftig. Das ist im Winter nicht ungewöhnlich. Die Anzahl der Regentage ist von November bis März am höchsten – etwa zehn Tage pro Monat. Das Risiko eines verregneten Urlaubs ist im Winter folglich am größten. Allerdings hatte es vor meiner Ankunft zwei Monate lang gar nicht geregnet. Stattdessen schien jeden Tag die Sonne am wolkenlosen Himmel.</p>
<p>Auch wenn es im Winter tagsüber angenehm warm ist, wird es nachts kalt. <a href="http://www.101places.de/lissabon-hoteltipps">Hotels und Apartments</a> sind jedoch selten mit Heizungen ausgestattet. Dennoch empfand ich das nicht als schlimm, denn fast jedes Zimmer hat eine Klimaanlage – und auch mit diesen kann man ausreichend heizen.</p>
<p><strong>2. Im Sommer nach Lissabon:</strong> Im Sommer regnet es fast gar nicht. Im Juli oder August eine Regenwoche zu erwischen, wäre schon großes Pech. Dafür wird es in Lissabon in diesen Monaten sehr heiß. Temperaturen von 30 bis 35 Grad im Schatten sind normal. Gelegentlich zeigt das Thermometer auch 40 Grad Celsius an.</p>
<p>Immerhin sorgt der vom Meer kommende Wind dafür, dass es sich nicht ganz so heiß anfühlt. Dennoch sind die Temperaturen schweißtreibend und das kann bei einer Städtereise unangenehm sein – erst recht in Lissabon, wo man ständig Treppen steigt und steile Straßen hinaufläuft. Wenn du nicht so gern schwitzt, ist der Sommer folglich nicht die beste Reisezeit für dich.</p>
<p><strong>Update:</strong> Im Juni 2018 war ich ein zweites Mal in Lissabon und erlebte milde bis warme Temperaturen und einen bedeckten Himmel. Allerdings soll der ganze Monat in Portugal ungewöhnlich kühl und verregnet gewesen sein.</p>
<p><strong>3. Im Frühling/Herbst nach Lissabon:</strong> Winter und Sommer sind die beiden Extreme. Im Frühjahr und im Herbst hingegen bekommt man das Beste aus allen Jahreszeiten. Es regnet nicht zu viel, es ist nicht zu kalt und nicht zu heiß. Im Mai und Juni sowie im September und Oktober sind die klimatischen Bedingungen folglich am Besten. Spricht also alles für eine Reise im Frühjahr oder Herbst?</p>
<p>Nicht ganz! Denn wenn die besten Bedingungen herrschen, kommen die meisten Touristen. Die Stadt ist in der Hauptsaison wesentlich voller, sodass es an mancher Sehenswürdigkeit zu Wartezeiten kommt und die Hotels deutlich teurer sind. Im Winter zahlte ich für meine Unterkünfte im Durchschnitt 50 Euro. Die gleichen Hotels kosten in der Hochsaison zwischen 70 und 100 Euro – wenn ich rechtzeitig buche.</p>
<p>Du siehst, die eine Jahreszeit ist nicht unbedingt besser als die andere. <strong>Letztendlich hängt die beste Reisezeit davon ab, was dir wichtig ist.</strong> Grundsätzlich kannst du ganzjährig nach Lissabon fliegen.</p>
<h2>So viel Zeit solltest du einplanen</h2>
<p><div id="attachment_14541" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14541" class="size-full wp-image-14541" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/ponte-25-abril-lissabon.jpg" alt="Ponte 25 de Abril im Morgenlicht" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/ponte-25-abril-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/ponte-25-abril-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14541" class="wp-caption-text">Ponte 25 de Abril im Morgenlicht</p></div></p>
<p>Lissabon ist mit 530.000 Einwohnern etwa so groß wie meine Heimat Leipzig. Eine Großstadt, aber nicht riesig. Dennoch solltest du etwas Zeit mitbringen, denn es gibt viel zu tun. <strong>Ich verbrachte vier Nächte in Lissabon.</strong> In den ersten zweieinhalb Tagen war ich von morgens bis abends in der Stadt unterwegs und sah mir alles an, was mich interessierte. Diese Tage waren sehr intensiv und ich war am Ende erschöpft. Am vierten Tag hat es geregnet, sodass ich nicht mehr viel unternehmen konnte. Aus dieser Erfahrung <strong>sind drei volle Tage das Minimum für Lissabon</strong>.</p>
<p><strong>Vier bis fünf Tage finde ich ideal</strong>, aber auch eine ganze Woche kannst du in der Stadt verbringen. Es kommt darauf an, wie intensiv du sie erkunden möchtest. Ich habe mich oft damit begnügt, eine Sehenswürdigkeit von außen zu sehen. Möchtest du hingegen ins Castelo hinein oder in den Torre de Belém (<a href="https://www.tiqets.com/de/lissabon-sehenswuerdigkeiten-c76528/tickets-fur-belem-turm-schnelleinlass-p1012361/?partner=101places" target="_blank" rel="noopener">Ticket mit Schnelleinlass</a>) oder in Kirchen, Klöster und Museen, brauchst du wesentlich mehr Zeit, als ich sie mir genommen habe. Zudem gibt es auch außerhalb Lissabons lohnenswerte Ziele wie den Urlaubsort Cascais oder die Stadt Sintra mit ihren Palästen. Möchtest du das alles entdecken, <strong>solltest du eine Woche einplanen</strong>.</p>
<h2>Was kostet eine Reise nach Lissabon?</h2>
<p><div id="attachment_14533" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14533" class="size-full wp-image-14533" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/ascensores-lissabon.jpg" alt="Ascensores in Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/ascensores-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/ascensores-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14533" class="wp-caption-text">Zwei Standseilbahnen</p></div></p>
<p>Verglichen mit anderen europäischen Großstädten <strong>habe ich Lissabon als preiswert empfunden</strong>. Allerdings war ich in der Nebensaison unterwegs, weshalb ich bei den Unterkünften deutlich sparen konnte.</p>
<p><strong>Flug:</strong> Je nachdem, von welcher Stadt aus du nach Lissabon fliegen möchtest, musst du mit 80 bis 200 Euro für Hin- und Rückflug rechnen. Ich habe von Leipzig aus 200 Euro gezahlt.</p>
<p><strong>Unterkunft:</strong> Im Durchschnitt habe ich für die Übernachtung im Einzelzimmer ca. 50 Euro bezahlt. <a href="http://www.101places.de/lissabon-hoteltipps">Meine Hotels</a> liegen alle im Zentrum der Stadt. Für die gleichen Unterkünfte müsstest du in der Hauptsaison allerdings 70 bis 100 Euro einplanen.</p>
<p><strong>Transfer:</strong> Der öffentliche Nahverkehr in Lissabon ist ziemlich preiswert – jedenfalls, wenn du ihn häufiger nutzt und dir eine Viva Viagem Card besorgst (mehr dazu weiter unten). Eine Fahrt kostet dann nur 1,30 Euro.</p>
<p><strong>Essen und Trinken:</strong> Kaffee ist preiswert, solange es sich um einen Espresso oder einen Americano handelt. Dafür zahlt man weniger als 1 Euro. Vor allem der Espresso gilt als Nationalgetränk. Ein Cappuccino hingegen kostet 2 bis 3 Euro, wie bei uns auch. Auch kleine Snacks bekommst du schon für wenig Geld. Ein Hauptgericht im Restaurant kostet etwa 10 bis 15 Euro.</p>
<p><strong>Sehenswürdigkeiten:</strong> Viele Attraktionen kosten nur wenig oder kein Geld. Da wären unzählige Aussichtspunkte, große Märkte, ein beeindruckender Friedhof, Parks, Street Art, öffentliche Plätze etc. Auch die Fahrten in den alten Straßenbahnen und Seilbahnen kosten nur wenig. Manche Sehenswürdigkeiten kosten Eintritt, aber die Preise empfand ich als fair: <a href="https://www.tiqets.com/de/lissabon-sehenswuerdigkeiten-c76528/tickets-fur-belem-turm-schnelleinlass-p1012361/?partner=101places" target="_blank" rel="noopener">Torre de Belém</a>: 6 Euro, Carmo-Ruinen: 4 Euro, Castelo de São Jorge: 8,50 Euro.</p>
<p>Die Landeswährung ist der Euro, das macht es für uns leicht. Wir können jeden Preis sofort mit unserer Erfahrung aus der Heimat abgleichen. Ich hatte etwa 200 Euro in bar dabei und kam damit gut zurecht. Deshalb musste ich nie Geld vom Automaten holen.</p>
<p>Falls du weniger Bargeld mitnehmen möchtest oder vor Ort doch noch Geld brauchst, kannst du dieses vom Geldautomaten mit einer maestro-EC-Karte oder einer Kreditkarte abheben. Die Gebühren sind abhängig von deiner Bank. Mit meiner DKB-Kreditkarte zahle ich keine Gebühr für Abhebungen.</p>
<p><strong>Spar-Tipp:</strong> Deine Lissabon-Reise wird günstiger mit der <a href="https://www.lisboacard.com/" target="_blank" rel="noopener">offiziellen Lisboa Card</a>. Mit dieser Karte kannst du zwischen 24 und 72 Stunden lang die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und viele Attraktionen kostenfrei besuchen (darunter auch wichtige Sehenswürdigkeiten die den Torre de Belém und das Hieronymitenkloster). Hier findest du eine <a href="https://www.citypassvergleich.de/lissabon/lisboa-card/" target="_blank" rel="noopener">ausführliche Analyse der Lisboa Card</a>.</p>
<h2>Flüge nach Lissabon</h2>
<p>Aus manchen deutschen Großstädten gehen Direktflüge nach Lissabon: Frankfurt, Berlin, Hamburg, München, Köln und Düsseldorf. Je nach Abflugort kannst du mit den Fluggesellschaften Lufthansa, Eurowings, TAP Portugal, Ryanair oder easyjet fliegen. <strong>Das dauert drei bis dreieinhalb Stunden.</strong></p>
<p>Zusätzlich gibt es von diesen und anderen Großstädten auch indirekte Verbindungen, die manchmal sogar günstiger sind als der direkte Flug. Ich bin mit Lufthansa von Leipzig über München geflogen (zurück über Frankfurt). Die Reisezeit betrug jeweils <strong>nur etwas mehr als fünf Stunden</strong>. Für einen indirekten Flug finde ich das ziemlich gut!</p>
<p>Mein Flug kostete 200 Euro. Ein Schnäppchen war das nicht, aber die mit Abstand bequemste Verbindung. Von Berlin aus hätte ich mit einer Billig-Airline auch für 100 Euro fliegen können, aber für einen Kurztrip möchte ich nicht durch die halbe Republik gurken, um etwas Geld zu sparen. Entspannt zu reisen, ist mir bei kurzen Ausflügen wichtiger.</p>
<p>Jede Flugsuche beginne ich bei <a href="http://www.101places.de/extern/skyscanner" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Skyscanner</a> und <a href="http://www.101places.de/extern/momondo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Momondo</a>. Dort lasse ich mir die jeweils günstigsten Angebote aller Fluggesellschaften anzeigen und buche die für mich beste Verbindung.</p>
<h2>Transfer vom Flughafen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14530" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/aerobus-lissabon.jpg" alt="Aerobus Lissabon" width="640" height="350" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/aerobus-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/aerobus-lissabon-300x164.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Der Flughafen liegt am Rande Lissabons, etwa 7 Kilometer außerhalb des Zentrums. In die Stadt zu kommen, ist unkompliziert und preiswert. Es gibt drei Optionen:</p>
<p><strong>1. Aerobus:</strong> Ich entschied mich für <a href="https://www.aerobus.pt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aerobus</a>, den offiziellen Flughafenbus. Zwischen 8 Uhr und 23 Uhr fährt er alle 20 Minuten. Je nach Verkehrslage braucht der Bus etwa 30 bis 40 Minuten bis zur Endhaltestelle Cais do Sodré. Davor gibt es eine Reihe anderer Stopps im Zentrum: Avenida da Liberdade, Restauradores, Rossio und Praça do Comércio.</p>
<p>Neben dem Aerobus fahren auch ganz gewöhnliche Buslinien vom Flughafen ab, allerdings nicht ins Stadtzentrum.</p>
<p><strong>2. Metro:</strong> Der Flughafen ist auch ans <a href="http://www.metrolisboa.pt/eng/customer-info/diagrams-and-maps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Metronetz</a> angeschlossen. Eine Fahrt mit der Metro ist sogar noch preiswerter, allerdings musst du auf dem Weg in die Innenstadt einmal umsteigen. Vom Flughafen fährt die rote Linie. An der Station Alameda musst du in die grüne Linie Richtung Cais do Sodré umsteigen. Für diese Reise brauchst du ungefähr 30 bis 40 Minuten.</p>
<p>Die Metro fährt täglich von 06:30 Uhr bis 01:00 Uhr. Das einfache Ticket kostet für die Fahrt nur 1,45 Euro. Wenn du ein Guthaben auf die Viva Viagem Card auflädst, zahlst du sogar nur 1,30 Euro pro Fahrt. Wie das genau funktioniert, erfährst du im nächsten Abschnitt über den öffentlichen Nahverkehr.</p>
<p><strong>3. Taxi:</strong> Für Taxifahrten bin ich meistens zu sparsam, allerdings bringt ein Taxi dich genau dorthin, wo du sein möchtest. Eine Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt sollte 20 bis 30 Minuten dauern und ca. 15 Euro kosten. Der Preis kann je nach Tageszeit und deinem Ziel etwas abweichen. Größere Gepäckstücke kosten jeweils 1,60 Euro extra.</p>
<h2>Öffentlicher Nahverkehr in Lissabon</h2>
<p><div id="attachment_14536" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14536" class="size-full wp-image-14536" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/electrico28-lissabon.jpg" alt="Straßenbahn Electrico 28" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/electrico28-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/electrico28-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14536" class="wp-caption-text">Straßenbahn Electrico 28</p></div></p>
<p>Die meisten Wege habe ich in Lissabon zu Fuß zurückgelegt, denn viele Ziele liegen im Innenstadtbereich. Allerdings braucht man ein bisschen Fitness, um die steilen Straßen und Treppen bewältigen zu können. Bei höheren Temperaturen wird das sehr schweißtreibend sein.</p>
<p>Doch trotz guter körperlicher Verfassung und angenehmen Temperaturen habe ich mehrmals auf den öffentlichen Nahverkehr zurückgegriffen, denn ein paar Sehenswürdigkeiten liegen außerhalb des Zentrums und <strong>manches Verkehrsmittel gilt selbst als sehenswerte Attraktion</strong>.</p>
<p>In Lissabon fahren Busse, Straßenbahnen, die Metro und die sogenannten Ascensores (Standseilbahnen). Grundsätzlich kannst du die Tickets meistens an Bord kaufen – außer in der Metro –, das ist aber relativ teuer:</p>
<ul>
<li>Bus: 1,85 Euro</li>
<li>Straßenbahn: 2,90 Euro</li>
<li>Ascensor: 3,70 Euro</li>
</ul>
<p>Um die Metro benutzen zu können, <strong>benötigst du die Viva Viagem Card</strong>. Diese gibt es an den Automaten in jeder Metrostation oder in Ticketbüros in manchen Stationen. Die Karte selbst kostet 50 Cent und ist nach dem Kauf ein Jahr gültig. Die Viva Viagem Card gilt nicht nur für die Metro, sondern auch für Bus, Tram und Standseilbahn. Jeder Fahrgast braucht seine eigene Karte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14547" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/Viva-Viagem-Card-Lissabon.jpg" alt="Viva Viagem Card" width="640" height="350" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/Viva-Viagem-Card-Lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/Viva-Viagem-Card-Lissabon-300x164.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wenn du die Karte kaufst, kannst du sie am Automaten sofort aufladen. Dafür gibt es drei Optionen:</p>
<p>1. Du kannst <strong>ein Single-Ticket im Wert von 1,45 Euro</strong> kaufen. Es gilt ab Entwertung eine Stunde. Du kannst damit auch vom Bus in die Tram oder Metro umsteigen.</p>
<p>2. Falls du an einem Tag häufig fahren möchtest, kannst du <strong>ein Tagesticket im Wert von 6,15 Euro</strong> aufladen. Dieses gilt für ganz Lissabon. Darüber hinaus gibt es noch teurere Tagestickets für andere Gültigkeitsbereiche (z. B. Cacilhas, Cascais, Sintra). Ein solches Ticket ist 24 Stunden lang gültig.</p>
<p>3. Du musst jedoch kein konkretes Ticket kaufen, sondern kannst <strong>ein Guthaben auf die Karte laden</strong>: 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35 oder 40 Euro. Das heißt „Zapping“. Sobald du in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigst, hältst du die Viva Viagem Card an einen Kartenleser und der Betrag für die Fahrt wird abgebucht. Nur in der Metro musst du die Karte sowohl beim Einstieg, als auch beim Ausstieg vorweisen, sonst kannst du den Bahnhof nicht wieder verlassen.</p>
<p>Mit diesem Guthaben kostet jede Fahrt im Bus, in der Tram, der Metro und der Standseilbahn nur 1,30 Euro. Einschließlich Umsteigen kann eine Fahrt bis zu einer Stunde dauern. <strong>Es ist also die günstigste Option!</strong> Das bedeutet auch, dass sich ein Tagesticket erst ab fünf Fahrten innerhalb von 24 Stunden rechnet. Anderenfalls fährst du günstiger mit dem Guthaben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.metrolisboa.pt/eng/customer-info/diagrams-and-maps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Metro-Netzwerk</a></li>
<li><a href="http://www.carris.pt/en/network-map/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Bus- und Tram-Netzwerk</a></li>
</ul>
<p><strong>Tipp:</strong> Mit dem berühmten Aufzug Elevador de Santa Justa zu fahren, kostet 5,15 Euro für zwei Fahrten. Du kannst aber auch deine Viva Viagem Card benutzen. Dabei wird nur ein Single-Ticket abgebucht (1,45 bzw. 1,30 Euro). Auch in dem Tagesticket für 6,15 Euro ist die Fahrt mit dem Aufzug enthalten.</p>
<p><div id="attachment_14537" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14537" class="size-full wp-image-14537" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/elevador-santa-justa.jpg" alt="Elevador de Santa Justa" width="480" height="640" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/elevador-santa-justa.jpg 480w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/elevador-santa-justa-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><p id="caption-attachment-14537" class="wp-caption-text">Elevador de Santa Justa</p></div></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wer nur einmal Straßenbahn fahren will, kauft sich am besten ein Ticket in der Bahn. Wer jedoch mehrere Fahrten im Verlauf einiger Tage plant, holt sich besser die Viva Viagem Card und lädt sie per Zapping mit einem Guthaben auf. Das ist die billigste und bequemste Variante.</p>
<p>Eine Alternative zur Fahrkarte ist die <a href="https://www.tiqets.com/de/lissabon-sehenswuerdigkeiten-c76528/tickets-fur-lissabon-card-p974847/?partner=101places" target="_blank" rel="noopener">offizielle Lisboa Card</a>. Mit dieser kannst du die öffentlichen Verkehrsmittel bis zu 72 Stunden kostenfrei nutzen und auch mehrere Attraktionen besuchen, ohne Eintritt zahlen zu müssen.</p>
<p><strong>Tipp – mit dem Auto in Lissabon:</strong> Bei meinem zweiten Besuch in Lissabon – im Juni 2018 – hatte ich einen Mietwagen dabei, weil ich mit dem Auto auf einem <a href="https://www.101places.de/road-trip-portugal">Road Trip quer durchs Land</a> war. Ich wusste, dass ich das Auto in Lissabon nicht benötigen und ich in den engen Straßen auch nicht fahren wollen würde. Deshalb suchte ich einen Parkplatz für mehrere Tage. In Bairro Alto fand ich ein Parkhaus, das nur 13 Euro am Tag kostet – ein fairer Preis. Eine Übersicht an Parkhäusern und deren Gebühren <a href="https://parclick.de/parking-lissabon" target="_blank" rel="noopener">findest du hier</a>.</p>
<h2>Die passenden Unterkünfte finden</h2>
<p>Lissabon besteht aus vielen Stadtteilen, was ich anfangs als verwirrend empfand. Allerdings sind davon nur vier Bezirke relevant für die Unterkunftssuche – zumindest, wenn du zentrumsnah wohnen möchtest:</p>
<p><strong>1. Alfama:</strong> Im historischen Stadtzentrum sollte man gut zu Fuß sein, denn hier geht es in engen Gassen auf und ab. Neben Hotels und Gästehäusern liegt hier auch das Castelo de São Jorge sowie ein Aussichtspunkt, von dem aus man den Sonnenaufgang sieht.</p>
<p><strong>2. Baixa/Chiado:</strong> Dieser Teil der Innenstadt ist weitgehend flach und wirkte auf mich wie das touristische Zentrum <em>im</em> Zentrum – mit großen Plätzen, einer langen Einkaufsmeile, vielen Cafés und Restaurants.</p>
<p><strong>3. Bairro Alto:</strong> Auch im Ausgehviertel Lissabons muss man sich an das ständige Auf und Ab der Straßen gewöhnen. Hier findest du viele Kneipen, Bars, Restaurants, Boutique-Läden und kleine Boutique-Hotels. Der Bezirk geht fast unmerklich in Princípe Real über, ein ebenfalls aufstrebendes Viertel.</p>
<p><strong>4. Cais do Sodré:</strong> In dem früheren Rotlichtviertel liegt der gleichnamige Bahnhof als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Belém, Cascais und Sintra. Hier kannst du gut Essen gehen und nah am Rio Tejo sein. Das Gelände ist weitgehend flach.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14546" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/unterkunft-lissabon.jpg" alt="Unterkunft in Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/unterkunft-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/unterkunft-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Ich verbrachte vier Nächte in Lissabon – <strong>in vier verschiedenen Hotels</strong>, denn ich wollte hier im Blog mehrere Unterkünfte miteinander vergleichen können. (<a href="http://www.101places.de/lissabon-hoteltipps">Ausführlicher Hotel-Vergleich für Lissabon.</a>) An dieser Stelle erwähne ich sie nur kurz. Zwei meiner Unterkünfte liegen in Bairro Alto, die anderen beiden in Cais do Sodré. Das war keine Absicht, sondern lag daran, dass ich in diesen beiden Bezirken die Unterkünfte mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis fand.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/a-casa-das-janelas-com-vista.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Casa das Janelas com Vista</a>: Schickes Boutique-Hotel in Bairro Alto mit tollem Frühstück.</li>
<li><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/castilhohouse-cais.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Castilho House Cais</a>: Ein gutes Boutique-Hotel in Cais do Sodré.</li>
<li><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/lisbon-colours.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lisbon Colours Apartment</a>: Apartment mit Wohnzimmer und Schlafzimmer in Bairro Alto.</li>
<li><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/boho-alecrim.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BoHo Alecrim Guesthouse</a>: Einfaches Zimmer, dafür sehr preiswert, in Cais do Sodré.</li>
</ul>
<p>Alle vier Unterkünfte habe ich bei <a href="http://www.101places.de/extern/bookingcom" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Booking.com</a> gebucht. Ich habe zwischen 38 und 60 Euro pro Nacht für ein Einzelzimmer gezahlt. Bis auf das Apartment war immer ein Frühstück inklusive. In der Hauptsaison sind die gleichen Zimmer allerdings ein ganzes Stück teurer.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> Eine Besonderheit in Lissabon ist, dass es sehr viele Zimmer ohne Bad gibt! Häufig liegt das Bad auf dem Gang. Manchmal gehört es zum Zimmer, in anderen Fällen ist es ein Gemeinschaftsbad. Diese Unterkünfte sind spürbar günstiger als Hotelzimmer mit Bad.</p>
<h2>Aussichtspunkte in der Stadt</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14542" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/sonnenuntergang-lissabon.jpg" alt="Sonnenuntergang in Lissabon" width="640" height="350" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/sonnenuntergang-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/sonnenuntergang-lissabon-300x164.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Lissabon liegt auf sieben Hügeln, deshalb ist es manchmal so anstrengend, durch die Straßen zu laufen. <strong>Aber wo Hügel sind, da sind auch Aussichtspunkte.</strong> Sie machten für mich einen wichtigen Teil der Lissabon-Erfahrung aus. Ich schaue mir lieber auf einem Miradouro den Sonnenuntergang an, als eine Kirche zu besuchen.</p>
<p>Da Lissabon am Rio Tejo liegt, der dort in den Atlantischen Ozean mündet, kann man die Sonne sogar über dem Wasser untergehen sehen. Aber nicht nur das: Durch die besondere Krümmung der Küste gibt es auch Aussichtspunkte, von denen aus man die Sonne über dem Fluss aufgehen sieht.</p>
<p>Die folgenden vier Locations möchte ich im Besonderen empfehlen:</p>
<ol>
<li>Der <strong>Miradouro da Nossa Senhora do Monte</strong> erfordert einen 15-minütigen Aufstieg, der auch bei niedrigen Temperaturen schweißtreibend ist. Doch der Ausblick entschädigt für alle Mühen. Von hier aus hast du eine wunderbare Sicht auf die Stadt und die Ponte de 25 Abril, neben der die Sonne untergeht.</li>
<li>Das <strong>Café de Garagem</strong> liegt unweit des Miradouros, zeigt aber in eine andere Richtung. Von hier aus siehst du nicht den Sonnenuntergang, aber hast am Tage oder am Abend einen tollen Blick auf Teile der Stadt, die von der Sonne angestrahlt werden. Hier lohnt es sich, auf ein Getränk zu bleiben und aus den fast bodentiefen Fenstern zu schauen.</li>
<li>Der <strong>Elevador de Santa Justa</strong> ist ein historischer Aufzug, dessen Aussichtsplattform einen 360-Grad-Blick auf die Innenstadt Lissabons bietet. Dafür musst du nicht einmal mit dem teuren Aufzug fahren. Von den Carmo-Ruinen kommend, bist du schon oben. Für 1,50 Euro geht’s noch ein paar Meter höher auf die Plattform.</li>
<li>Der <strong>Miradouro das Portas do Sol</strong> im Stadtteil Alfama ist der wohl beste Ort, um in Lissabon die Sonne aufgehen zu sehen. Im Januar ging die Sonne um 07:50 Uhr auf. Wenige Minuten vorher stand ich pünktlich am Aussichtspunkt, doch leider lag ein dichter Nebel über dem Wasser, sodass ich den Sonnenaufgang nicht beobachten konnte. Dennoch ist es bei gutem Wetter <em>der</em> Spot, um die aufgehende Sonne zu sehen.</li>
<li>Den <strong>Miradouro do Recolhimento</strong> besuchte ich bei meiner zweiten Reise nach Lissabon. Er liegt in der Nähe des Castelos auf einem Spielplatz (&#8222;Parque Infantil&#8220;). Man hat einen guten Ausblick auf Alfama und die Kreuzfahrtschiffe und nur eine Handvoll Touristen trieben sich dort während meines Besuchs herum. Von dort sollte man auch den Sonnenaufgang sehen können.</li>
<li>Der <strong>Parque Eduardo VII</strong> kann auch als Aussichtspunkt dienen, da er auf einem Hügel gelegen ist. Allerdings ist er ziemlich weit von der Innenstadt entfernt. Man kann zwar dorthin zu Fuß gehen, aber man sieht nicht viel von der Stadt.</li>
</ol>
<p>Ich habe in Lissabon noch mehr Miradouros besucht – Miradouro de Santa Catarina und Miradouro de São Pedro de Alcântara – doch die vier oben genannten fand ich am schönsten.</p>
<h2>Sehenswürdigkeiten in Lissabon</h2>
<p><div id="attachment_14545" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14545" class="size-full wp-image-14545" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/torre-de-belem-lissabon.jpg" alt="Torre de Belém" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/torre-de-belem-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/torre-de-belem-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14545" class="wp-caption-text">Torre de Belém (im Nebel)</p></div></p>
<p>Die Aussichtspunkte waren für mich die Höhepunkte meiner Reise, aber natürlich gibt es noch mehr Sehenswürdigkeiten in Lissabon. <a href="http://www.101places.de/lissabon-sehenswertes">In einem separaten Artikel</a> werde ich sie genauer vorstellen, doch an dieser Stelle möchte ich die aus meiner Sicht wesentlichen Attraktionen nur kurz erwähnen:</p>
<ul>
<li><strong>Electrico 28</strong>: In Lissabon fahren noch viele Straßenbahnen aus den 1930er Jahren. Im Gegensatz zu modernen Modellen können die alten Trams durch enge Gassen und auf Straßen mit deutlicher Steigung navigieren. Eine Fahrt mit der Linie 28E gehört für Touristen zum Lissabon-Erlebnis dazu.</li>
<li><strong>Cemitério dos Prazeres:</strong> Die Linie 28 endet im Stadtteil Prazeres, vor den Tores des gleichnamigen Friedhofs – einer der sehenswertesten Friedhöfe, die ich je besucht habe. Die Gräber sind überirdisch wie kleine Häuser angeordnet. Vom Friedhof aus hast du zudem einen schönen Blick auf die Ponte 25 de Abril.</li>
<li><strong>Standseilbahnen:</strong> Die schon erwähnten Ascensores sind mit den alten Straßenbahnen verwandt, aber überwinden noch steilere Anstiege. Die drei Linien in Lissabon fahren auf Straßen mit bis zu 25 Prozent Steigung. Eine Fahrt ist ziemlich unspektakulär, aber die Standseilbahnen sind beliebte Fotomotive.</li>
<li><strong>Elevador de Santa Justa:</strong> Dieser Personenaufzug aus dem Jahr 1902 steht in einer schmalen Gasse im Stadtteil Baixa und überwindet eine Höhe von 45 Metern. Oben angekommen steht man im Stadtteil Chiado. Über dem Aufzug befindet sich die bereits erwähnte Aussichtsplattform mit einem 360-Grad-Blick.</li>
<li><strong>Carmo-Ruinen:</strong> Bis zum großen Erdbeben im Jahr 1755 war die Kirche von Santa Maria do Carmo eine der schönsten gotischen Gebäude in Lissabon. Der Wiederaufbau wurde 1834 gestoppt. Somit steht die Kirche heute immer noch eingefallen mitten in der Stadt und beherbergt ein kleines Museum. Die Carmo-Ruinen liegen gleich neben dem Santa-Justa-Aufzug.</li>
<li><strong>Castelo de São Jorge:</strong> Die Festung und Burgruine São Jorge ist gleichzeitig eine Sehenswürdigkeit und ein beliebter Aussichtspunkt. Der Aufstieg führt durch das alte Lissabon im Stadtteil Alfama.</li>
<li><strong>Mercado da Ribeira:</strong> Der Mercado gegenüber vom Bahnhof Cais do Sodré beherbergt einen Markt mit frischen Lebensmitteln sowie einen riesigen Food-Court namens „Time Out Market“. Das Gebäude ist von innen schön anzuschauen und das Essen fand ich wunderbar.</li>
<li><strong>LX Factory:</strong> Auf einem früheren Fabrikgelände befindet sich heute die LX Factory – eine kreative Welt aus Street Art, Manufakturen, Geschäften, Cafés, Restaurants, einer Bibliothek und einem Hostel. Ein kleines Szeneviertel, das nur aus zwei Straßen besteht.</li>
<li><strong>Torre de Belém:</strong> Der Turm von Belém ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Von außen ist der Turm wunderschön anzusehen und ein tolles Fotomotiv. Innen befindet sich heute ein Museum. Das Dach ist eine Aussichtsplattform. (<a href="https://www.tiqets.com/de/lissabon-sehenswuerdigkeiten-c76528/tickets-fur-belem-turm-schnelleinlass-p1012361/?partner=101places" target="_blank" rel="noopener">Online-Ticket für den Turm</a>)</li>
<li><strong>Mosteiro dos Jerónimos:</strong> Nicht weit vom Torre de Belém liegt das Hieronymitenkloster – ein ebenfalls schönes Gebäude von enormem Ausmaß. (<a href="https://www.tiqets.com/de/lissabon-sehenswuerdigkeiten-c76528/tickets-fur-jeronimos-monastery-p1012358/?partner=101places" target="_blank" rel="noopener">Online-Ticket für das Kloster</a>)</li>
<li><strong>Cascais:</strong> Die kleine Stadt liegt etwa 30 Kilometer westlich von Lissabon. Früher war Cascais ein Fischerdorf, heute ist es bei Touristen für seinen Sandstrand bekannt. Bei gutem Wetter entfliehst du hier für einen Moment der großen Stadt. Nach Cascais kommst du günstig mit dem Zug.</li>
<li><strong>Sintra:</strong> Nordwestlich von Lissabon – ebenfalls ca. 30 km entfernt – liegt Sintra. Die Kleinstadt ist bekannt für ihre farbenprächtigen Paläste, die Touristen aus der ganzen Welt anziehen. Auch nach Sintra gelangst du günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln.</li>
</ul>
<p><div id="attachment_14535" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14535" class="size-full wp-image-14535" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/cemeterio-prazeres-lissabon.jpg" alt="Cemitério dos Prazeres" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/cemeterio-prazeres-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/cemeterio-prazeres-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14535" class="wp-caption-text">Friedhof: Cemitério dos Prazeres</p></div></p>
<h2>Stadtführungen in Lissabon</h2>
<p>Ich erkunde Städte größtenteils auf eigene Faust, doch manchmal schließe ich mich einer Stadtführung an – vor allem, wenn sie sich durch etwas Besonderes auszeichnet. In Edinburgh nahm ich beispielsweise an einer <a href="http://www.101places.de/harry-potter-edinburgh">Harry-Potter-Tour</a> teil. In Lissabon ging es nicht ganz so exotisch zu, aber an einem Vormittag erkundete ich die Stadt im Rahmen einer Food Tour.</p>
<p>Ich hatte vorab den Anbieter „<a href="http://www.tasteoflisboa.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Taste of Lisboa</a>“ gebucht und mich dort für die Tour „Campo de Ouriqe“ entschieden. Gemeinsam mit zwei anderen Gästen aus Deutschland und der Reiseleiterin Madalena lernte ich Lissabon von seiner kulinarischen Seite kennen. Vier Stunden lang besuchten wir kleine Restaurants und Cafés sowie einen großen Food-Court und aßen uns von einer Speise zur nächsten. <strong>Es war eine ganz wunderbare Art und Weise, Lissabon zu erkunden.</strong> <a href="http://www.101places.de/lissabon-food-tour">Hier findest du meinen ausführlichen Erfahrungsbericht.</a></p>
<p><div id="attachment_14539" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14539" class="size-full wp-image-14539" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/food-tour-lissabon.jpg" alt="Taste of Lisboa Food Tour" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/food-tour-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/food-tour-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14539" class="wp-caption-text">Food-Guide Madalena</p></div></p>
<p>Die Taste-of-Lisboa-Touren sind mit 60 Euro pro Person nicht ganz billig, aber trotzdem ihr Geld wert, denn die Guides sind motiviert und unterhaltsam. Zu essen gibt es nicht nur kleine Häppchen, wie ich es von einer anderen Food Tour kannte, sondern genug, um zwei Hauptmahlzeiten zu ersetzen.</p>
<p>Zwei etwas günstigere Food-Touren findest du bei GetYourGuide:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.getyourguide.de/lissabon-l42/lissabon-abenteuerwanderung-zu-fuss-in-einer-kleinen-gruppe-t13288/?partner_id=B0910&amp;cmp=101places" target="_blank" rel="noopener noreferrer">3-stündiger Rundgang mit Kostproben</a></li>
<li><a href="https://www.getyourguide.de/lissabon-l42/lissabon-gastronomischer-rundgang-weinverkostung-t603/?partner_id=B0910&amp;cmp=101places" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gastronomischer Rundgang und Weinverkostung</a></li>
</ul>
<p>Natürlich muss es keine Food-Tour sein. In Lissabon gibt es auch genügend normale Stadtführungen. Bei Rent-a-Guide findest du beispielsweise eine <a href="https://www.rent-a-guide.de/tour/16307-stadtfuehrung-lissabon-das-essentielle?partner_id=1473" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadtführung mit deutschsprachigem Reiseleiter</a>. Die Gruppengröße beträgt höchstens 15 Teilnehmer und pro Person zahlst du 35 Euro.</p>
<p><strong>Es gibt auch kostenlose Stadtführungen.</strong> Kostenlos – kann das sein? Naja, nicht ganz. Offiziell kostet eine Free Walking Tour nichts, aber die Reiseleiter erwarten am Ende der Führung ein großzügiges Trinkgeld von ihren Teilnehmern. Dennoch wird eine Free Walking Tour immer günstiger sein als eine vorab bezahlte Stadtführung. Allerdings musst du mit wesentlich größeren Gruppen rechnen. Unterwegs sah ich eine Gruppe mit etwa 30 Teilnehmern – im Januar!</p>
<p>Zwei Anbieter von Free Walking Tours sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://lisbonfreetour.blogspot.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lisbon Chill-Out</a></li>
<li><a href="http://www.neweuropetours.eu/Lisbon/en/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sandemans New Europe</a></li>
</ul>
<h2>Reiseführer für Lissabon</h2>
<p>Ich entschied mich vor meiner Reise gegen einen Reiseführer. Allerdings hatte ich insgesamt zwei Tage investiert, um Informationen im Internet zu recherchieren. Mit einem Reiseführer wäre die Planungsphase vermutlich entspannter gewesen. Für Lissabon gibt es eine gute Auswahl an Reiseführern von bekannten Marken:</p>
<ul>
<li><a href="http://amzn.to/2kNn7QT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MARCO POLO</a></li>
<li><a href="http://amzn.to/2kNnjQ3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reise Know-How</a></li>
<li><a href="http://amzn.to/2klITaZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dumont</a></li>
<li><a href="http://amzn.to/2kH0yLe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Baedeker</a></li>
</ul>
<p>Ich habe keinen dieser Reiseführer verwendet, deshalb kann ich keinen bestimmten empfehlen. Aber alle erwähnten Anbieter sind renommiert. Darüber hinaus kannst du dich an den Bewertungen bei amazon orientieren. Ausschlaggebend für deine Entscheidung sollte auch das Erscheinungsdatum sein. <strong>Je aktueller, desto besser!</strong></p>
<h2>Packen für Lissabon</h2>
<p>Ich hatte in Lissabon nur Handgepäck dabei. Um genau zu sein, einen zur Hälfte gefüllten Tagesrucksack. Für meine Zwecke hat das für vier Nächte völlig gereicht. Nach Lissabon zu reisen ist unkompliziert und bequem, denn man braucht nichts Besonderes einzupacken. Du brauchst keine Fremdwährung, keinen Reisepass und keinen Stromadapter. Vieles ist wie bei uns zu Hause.</p>
<p>Deswegen hatte ich nur Kleidung dabei, sowie eine Sonnenbrille, meinen Kulturbeutel, ein paar Bücher, mein Smartphone, eine Digitalkamera und die entsprechenden Ladegeräte. Das war’s. Handtücher gab’s in den Hotels. <a href="https://www.101places.de/staedtereise-packliste">Eine Städtereise-Packliste findest du hier.</a></p>
<h2>Die Sprache</h2>
<p>Am meisten erstaunte mich in Lissabon, wie gut die Menschen Englisch sprechen! Nie war es ein Problem, mich zu verständigen. Nicht nur Portugiesen im Tourismus beherrschen die Sprache, sondern auch alle anderen, denen ich begegnete. Vor allem junge Menschen sprechen fließend Englisch. Zudem sind in Hotels, Restaurants und auf öffentlichen Plätzen viele Informationen auch in Englisch ausgeschildert. Deshalb musst du dir keine Sorgen machen, in Lissabon Verständigungsprobleme zu haben.</p>
<p>Dennoch ist es sinnvoll, eine Handvoll portugiesischer Wörter drauf zu haben, um als Tourist einen guten Willen zu zeigen. Mit dem folgenden Vokabular kam ich gut über die Runden:</p>
<ul>
<li>Guten Morgen: Bom dia</li>
<li>Guten Tag: Boa tarde (nachmittags)</li>
<li>Hallo: Olá</li>
<li>Tschüss: Tchau</li>
<li>Danke: Obrigado (für Männer) / Obrigada (für Frauen)</li>
<li>Ja: Sim</li>
<li>Nein: Não</li>
<li>Eins: Um</li>
<li>Zwei: Dois</li>
<li>Drei: Três</li>
</ul>
<p><a href="http://lissabon.sehenswuerdigkeiten-online.de/infos/sprachfuehrer.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein paar mehr Vokabeln findest du hier.</a></p>
<h2>Die portugiesische Kaffeekultur</h2>
<p>Ich mag Kaffee. Mit dieser Vorliebe kam ich in Lissabon voll auf meine Kosten, denn Kaffee gibt es dort überall. Wenn auch nicht so, wie wir es zu Hause gewohnt sind. In Lissabon trinkt man vor allem Espresso und der heißt dort einfach „Café“ oder „Bica“. <strong>Bestellst du einen Café, bekommst du also einen Espresso.</strong> Wenn es etwas mehr sein soll, bestellst du einen Americano. Diese Varianten erhältst du beim Bäcker, im Café, im Restaurant, im Bistro und in jedem Straßenkiosk. Auf vielen Plätzen stehen tatsächlich kleine Kioske, die Kaffee ausschenken: <em>Quiosque de Refrescos</em>. Ein Espresso kostet für gewöhnlich 70 Cent, aber nicht mehr als einen Euro. Ein Americano kostet entweder das Gleiche oder nur unwesentlich mehr.</p>
<p>Möchtest du hingegen einen Cappuccino oder Café Latte trinken, musst du schon in ein größeres Café gehen oder in einen modernen Coffee Shop. Dort kommst du allerdings nicht so billig davon. Ein Cappuccino kostet hier 2,50 bis 3 Euro. Ich habe in Lissabon mehr als zehn Cafés ausprobiert und <a href="http://www.101places.de/lissabon-cafes">stelle diese hier vor</a>.</p>
<h2>Essen in Lissabon</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14538" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/essen-lissabon.jpg" alt="Essen in Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/essen-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/essen-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Meine besten kulinarischen Erlebnisse hatte ich <strong>während der <a href="http://www.101places.de/lissabon-food-tour">Food Tour</a> und im Mercado da Ribeira</strong>. Bei der Tour musste ich nicht viel tun, außer ein paar Schritte von einem Restaurant zum nächsten zu gehen, wo ich die leckersten Speisen präsentiert bekam. Von einem Einheimischen alles erklärt zu bekommen, war ganz klar ein Bonus. Im Mercado da Ribeira mochte ich die Auswahl und die Möglichkeit, mehrere Gänge in verschiedenen „Restaurants“ essen zu können. Dort bin ich an zwei Abenden gewesen und einmal tagsüber.</p>
<p><div id="attachment_14544" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14544" class="size-full wp-image-14544" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/time-out-market-lissabon.jpg" alt="Time Out Market Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/time-out-market-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/time-out-market-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14544" class="wp-caption-text">Time Out Market im Mercado da Ribeira</p></div></p>
<p>Mit den richtigen Restaurants tat ich mich in Lissabon allerdings etwas schwerer. Das hatte zwei Gründe: Zum einen ist es <strong>als Vegetarier nicht ganz leicht</strong>, auf seine Kosten zu kommen, denn es gibt viel Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Das Nationalgericht ist Bacalhau (Kabeljau). Zum anderen wird in Portugal erst sehr spät gegessen. Die meisten Restaurants öffnen gegen 19:30 Uhr und füllen sich eine Stunde später so langsam. Das entspricht nicht meiner Zeit. <strong>Als die Portugiesen zum Essen gingen, lag ich schon fast im Bett.</strong></p>
<p><strong>Mit dem Frühstück war es etwas leichter.</strong> Zwar aß ich morgens oft in der Unterkunft, doch auch in den Straßen Lissabons findet man ein paar gute Frühstücks-Café. Ein konkreter Tipp ist das <a href="http://www.ilovenicolau.com/pt/" target="_blank" rel="noopener">Nicolau Lisboa</a> im Herzen der Innenstadt. Es ist ein ziemlich hipsteriges Café, aber das Frühstücks-Menü ist sehr verlockend. Es lohnt sich gleich morgens um 9 Uhr dort zu sein. Ab 09:30 Uhr mussten die Gäste nach Tischen anstehen.</p>
<p>Ganz nach meinem Geschmack sind die süßen Teilchen, die es in jedem Café und bei jedem Bäcker gibt. Die Auswahl ist oft riesig, aber eines sticht heraus: <strong>Pastel de Nata</strong>. Ich kannte sie schon aus anderen Ländern, aber in Portugal sind sie zu Hause. Dabei handelt es sich um Blätterteigtörtchen, die mit einer Creme aus Eigelb, Zucker und Sahne gefüllt sind. Lecker! Am liebsten mochte ich diese Törtchen bei <a href="https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g189158-d6957429-Reviews-Manteigaria-Lisbon_Lisbon_District_Central_Portugal.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manteigaria</a> und <a href="http://pasteisdebelem.pt/en/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pasteis de Belém</a>.</p>
<p><div id="attachment_14540" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14540" class="size-full wp-image-14540" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/pastel-de-nata.jpg" alt="Pastel de Nata" width="640" height="250" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/pastel-de-nata.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/pastel-de-nata-300x117.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14540" class="wp-caption-text">Pastel de Nata</p></div></p>
<h2>Einkaufen in Lissabon</h2>
<p>An Shopping bin ich grundsätzlich nicht interessiert, deshalb kaufe ich auf meinen Reisen wenig ein. Das liegt auch daran, dass ich in vielen Städten die immer wieder gleichen Geschäfte sehe. So auch in Lissabon, wenn man vom Praça do Comércio bis zum Rossio die Einkaufsmeile entlang läuft.</p>
<p><div id="attachment_14529" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14529" class="size-full wp-image-14529" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/a-vida-portuguesa.jpg" alt="A Vida Portuguesa" width="640" height="350" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/a-vida-portuguesa.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/a-vida-portuguesa-300x164.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14529" class="wp-caption-text">Shopping bei A Vida Portuguesa</p></div></p>
<p>Allerdings ist Lissabon in dieser Hinsicht etwas anders als andere Städte. Neben den üblichen Läden gibt es nämlich auch kleine Geschäfte, die auf lokale Produkte spezialisiert sind. So findet man in den Nebenstraßen Geschäfte für handgemachte Lampen, Hüte, Kerzen, Kleidung, Möbel etc. Manche Läden verkaufen ausgewählte Alkoholika, andere Tee und Kaffee. Eingekauft habe ich nur bei <a href="http://www.avidaportuguesa.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">A Vida Portuguesa</a>, wo es hochwertige Produkte aus Portugal gibt: Seifen, Decken, Dekoartikel, Notizblöcke, Lebensmittel etc.</p>
<h2>So kommst du ins Internet</h2>
<p>Beim Reisen möchte ich hin und wieder ins Internet gehen, um etwas zu recherchieren, Tickets zu kaufen oder für den Flug einzuchecken. In Lissabon ist das kein Problem. Alle Unterkünfte, in denen ich übernachtete, boten schnelles kostenloses WLAN an. Auch in vielen Cafés und Restaurants kann man nach dem Passwort fragen und kostenfrei surfen. Zudem steht in der Innenstadt an vielen Orten ein öffentliches WLAN-Netz zur Verfügung – ausgeschildert durch das Wifi-Symbol.</p>
<p>Aufgrund der vielen Möglichkeiten kommt man in Lissabon auch ohne mobiles Datenvolumen auf dem Smartphone aus. Dennoch hatte ich vorab bei meinem Anbieter einen EU-Datentarif gebucht. So erhielt ich mittels Roaming 300 MB Datenvolumen für 10 Euro. Bei anderen Anbietern sind EU-Länder im Vertrag bereits enthalten – das solltest du vor der Abreise überprüfen.</p>
<p><strong>App-Tipp:</strong> Zur Navigation vor Ort habe ich die kostenlose App <a href="http://maps.me/de/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maps.me</a> verwendet. Als ich mich zu Hause im WLAN befand, habe ich die Karte für Lissabon heruntergeladen und alle wichtigen Orte (Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels etc.) mit Stecknadeln markiert. Die Karte funktioniert dann auch ohne mobiles Datenvolumen. Sehr praktisch!</p>
<h2>Gepäckaufbewahrung am letzten Tag</h2>
<p>Bei Städtereisen habe ich manchmal das Problem, dass mein Rückflug erst am Abend geht und ich noch einen ganzen Tag in der Stadt bin, aber schon aus dem Hotel auschecken muss. Wenn ich mit Gepäck reise, möchte ich dieses gern loswerden.</p>
<p>In Lissabon war ich nur mit einem Tagesrucksack unterwegs und mein Rückflug ging schon am Vormittag, deshalb war ich dieses Mal nicht auf eine Gepäckaufbewahrung angewiesen. Ich habe trotzdem recherchiert, wo du dein Gepäck für ein paar Stunden aufbewahren könntest (falls dein Hotel das nicht übernehmen sollte):</p>
<p><strong>1. <a href="http://www.luggagestoragelisbon.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Luggage Storage Lisbon</a>:</strong> Dieser Anbieter liegt im Zentrum, nahe des Bahnhofs Cais do Sodré. Abgesehen von Weihnachten ist die Location jeden Tag von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Ein großes Gepäckstück aufzubewahren kostet 5 Euro für 3 Stunden, 7 Euro für 5 Stunden und 9 Euro für den ganzen Tag. Kleine Gepäckstücke sind jeweils 1 Euro günstiger. Außerdem kannst du hier Transferverbindungen buchen, dein Flugticket ausdrucken und an einem Computer ins Internet gehen.</p>
<p><strong>2. <a href="http://www.citylockers.pt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">City Lockers</a>:</strong> In der Rossio Metro Station befinden sich einige Schließfächer für kleines und großes Gepäck. Die Station ist täglich von 06:30 Uhr bis 1 Uhr nachts geöffnet. Von hier kannst du mit der Metro auch gleich zum Flughafen weiterfahren! Je nach Größe des Gepäcks kosten 3 bis 12 Stunden Aufbewahrung zwischen 3,50 Euro und 6 Euro.</p>
<p>Ich hoffe, dass du in diesem Artikel die Tipps gefunden hast, die du für deine Reise nach Lissabon gesucht hattest. Falls bei dir noch Fragen offen sind, schreibe einfach einen Kommentar unter diesen Text. Vielleicht kann ich weiterhelfen.</p>
<p>In den kommenden Wochen erscheinen hier noch weitere Artikel über Lissabon. Ich möchte mehr über die <a href="http://www.101places.de/lissabon-sehenswertes">Sehenswürdigkeiten</a> erzählen, <a href="http://www.101places.de/lissabon-cafes">die schönsten Cafés</a>, <a href="http://www.101places.de/lissabon-food-tour">meine Food-Tour</a> sowie <a href="http://www.101places.de/lissabon-hoteltipps">meine Hotels</a>, in denen ich übernachtet habe.</p>
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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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		<title>10 Tipps für günstige Bahntickets</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Dec 2018 15:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Als wir im Januar nach Südtirol in den Winterurlaub fahren wollten, überlegten wir zunächst, ob wir einen Mietwagen buchen sollten. Doch die Vorstellung einer langen Autofahrt über mehrere Länder, für die wir noch Vignetten und Schneeketten besorgen müssten, war wenig verlockend. Also suchten wir uns eine günstige Bahnverbindung aus und waren positiv überrascht. Die Reise war trotz einer Verspätung auf der Rückfahrt entspannt, denn wir konnten nebenbei lesen, Podcasts hören und uns die Beine vertreten. Bei einer Autofahrt hätte sich immer mindestens einer von uns auf den Verkehr konzentrieren müssen und viel schneller wäre sie auch nicht gewesen. Wir können Bahnreisen also durchaus für längere Strecken empfehlen. Die Umwelt freut sich auch. Natürlich ist das Bahnfahren im Vergleich mit dem Auto oder Flugzeug nicht immer die günstigste Variante, aber mit ein paar Tricks kannst du Geld sparen. Zehn davon stelle ich dir in diesem Artikel vor: 1. Sei flexibel Am besten ist es, wenn du nicht auf eine bestimmte Verbindung angewiesen bist, denn manche Tage und Uhrzeiten sind so beliebt, dass die Bahntickets dann teurer sind als sonst. Solche Stoßzeiten sind zum Beispiel am Freitag- und Sonntagabend. Am günstigsten sind Fahrkarten für Samstag, Dienstag und Mittwoch. Auch unbeliebte Tageszeiten wie am frühen Morgen oder späten Abend können günstiger sein. Wenn du flexibel bist, was die Reisedauer angeht, kannst du in der Suche auf bahn.de den Haken bei „Schnelle Verbindungen bevorzugen“ weglassen. Dann werden dir Verbindungen mit mehr Umstiegen oder Regionalbahnen statt ICE angezeigt, die zwar länger dauern, aber günstiger sind. 2. Buche nicht zu kurzfristig Die Deutsche Bahn hat erst dieses Jahr ihr Sparpreissystem verändert, aber eines gilt trotzdem noch: Je früher du dein Ticket kaufst, desto wahrscheinlicher ist ein Sparpreis, denn das Kontingent für diese Tickets ist begrenzt. Beachte: Du bekommst die Fahrkarten maximal 180 Tage im Voraus. Der Sparpreisfinder zeigt dir eine Übersicht über alle Verbindungen und ihre Preise am gewählten Tag. Der Super Sparpreis: Mit dem Super Sparpreis fährst du ab 19,90 Euro und wenn du eine BahnCard 25 oder BahnCard 50 hast, bekommst du darauf noch mal 25 % Rabatt. Du kannst das Ticket nicht stornieren und bist an die gebuchten Fernverkehrszüge gebunden, nicht enthalten ist das City-Ticket, mit dem du in Start- und Zielort den Nahverkehr nutzen könntest. Der Sparpreis: Ein Sparpreis-Ticket bekommst du ab 23,50 Euro, auch hier gibt es einen 25 %-Rabatt für BahnCard-Inhaber. Du kannst es bis einen Tag vor der Fahrt für 10 Euro stornieren, außerdem ist das City-Ticket inklusive. Im Fernverkehr besteht eine Zugbindung. 3. Nutze eine Bahncard Wenn du mehrmals im Jahr mit der Bahn fährst, kann sich eine BahnCard lohnen. Hier kannst du berechnen, ab wann sie für dich sinnvoll ist. Für Gelegenheitsfahrer gibt es verschiedene Varianten: BahnCard 25: Mit der BahnCard 25 bekommst du 25% Rabatt auf den Flex-, Super Spar- und Sparpreis. Die Karte kostet derzeit 62 Euro im Jahr (2. Klasse), muss als Abo jedoch rechtzeitig gekündigt werden, damit sie sich nicht automatisch verlängert. BahnCard 50: Die BahnCard 50 kostet 255 Euro im Jahr (2. Klasse) und bietet 50 % Rabatt auf Flexpreise sowie 25% auf Super Spar- und Sparpreise. Auch hier schließt du ein Abo ab. Wenn du unter 27 oder über 59 Jahre alt bist, bekommst du die BahnCard ermäßigt &#8211; hier hast du die Angebote auf einen Blick. Probe-BahnCard: Auch wenn du nur eine Bahnreise planst, solltest du mal durchrechnen, ob sich für dich eine Probe-BahnCard lohnen würde. Es gibt sie für 19,90 Euro bzw. 79,90 Euro und sie ist 3 Monate gültig, danach beginnt das Abo. Noch ein Tipp, wenn du mit deinem Partner oder deiner Partnerin zusammenwohnst: Für die BahnCards gibt es Partnerkarten. Sie kosten für die BahnCard 25 nur 41 Euro, für die BahnCard 50 127 Euro. Voraussetzung ist, dass der Besitzer der Hauptkarte und der Partner den gleichen Wohnsitz haben. 4. Sammle Bonuspunkte Du kannst mit und ohne BahnCard bei jeder Fahrt Bonuspunkte sammeln. Dafür musst du dich bei BahnBonus anmelden. Die gesammelten Punkte kannst du zum Beispiel für Bahngutscheine oder Upgrades einlösen. Hin und wieder bekommst du als Punktesammler auch kostenlose Mitfahrerkarten, Rabattgutscheine oder andere Vergünstigungen. 5. Halte nach Rabattaktionen Ausschau Unternehmen wie Nutella oder Lidl bieten etwa ein bis zwei Mal im Jahr Vergünstigungen für Bahntickets an. So bekommst du zum Beispiel 10-Euro-Gutscheine im Nutellaglas oder bei LIDL zwei Fahrten im Fernverkehr für 54,90 Euro. Auch die Bahn selbst lockt mit Angeboten, wie zum Beispiel 1 Million zusätzliche Tickets für 19,90 Euro. Auf Seiten wie mydealz kannst du verfolgen, ob aktuell solche Rabatte verfügbar sind. 6. Fahre mit anderen Unternehmen Vor allem im Regionalverkehr werden Strecken oft nicht von der Deutschen Bahn betrieben, im Fernverkehr sind es aber bisher wenige Privatanbieter. Das scheint sich gerade zu ändern, denn Flixbus macht der Bahn nicht nur mit Fernbussen Konkurrenz, sondern auch auf der Schiene. Flixtrain ist mit den Verbindungen Stuttgart &#8211; Berlin und Köln &#8211; Hamburg gestartet und wirbt mit günstigen Preisen. Beispiel Stuttgart Hbf nach Berlin Hbf am Samstagmorgen, Suche zwei Tage vor Abfahrt: Die Fahrt mit Flixtrain dauert 6:25 h und kostet 39,99 Euro, die Bahn braucht 5:39 h und möchte 95,90 Euro. 7. Informiere dich über Regiotickets Wenn du eine Fahrt nur mit Regionalbahnen planst, hast du eine große Auswahl an Sondertickets, die sich vor allem dann lohnen, wenn du in einer Gruppe unterwegs bist. In ganz Deutschland gibt es die Ländertickets, mit denen du einen Tag unbegrenzt den Regionalverkehr im Bundesland nutzen kannst. Je mehr Mitfahrer du hast, desto günstiger wird es für jeden Einzelnen, maximal können fünf Personen auf einem Ticket mitfahren. Beispiel Sachsen-Ticket: gültig wochentags von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages, am Wochenende und feiertags ganztägig im sächsischen Nahverkehr. Es kostet 24 Euro für eine Person, jede weitere kostet 7 Euro. Ähnlich funktioniert das Quer-durchs-Land-Ticket, das in ganz Deutschland und teilweise auch den Nachbarregionen gilt. Es kostet ab 44 Euro und kann für bis zu 5 Personen gebucht werden. Außerdem hat die Bahn noch viele [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
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<p>Als wir im Januar nach <a href="https://www.101places.de/ultental" target="_blank" rel="noopener">Südtirol in den Winterurlaub</a> fahren wollten, überlegten wir zunächst, ob wir einen Mietwagen buchen sollten. Doch die Vorstellung einer langen Autofahrt über mehrere Länder, für die wir noch Vignetten und Schneeketten besorgen müssten, war wenig verlockend. Also suchten wir uns eine günstige Bahnverbindung aus und waren positiv überrascht. Die Reise war trotz einer Verspätung auf der Rückfahrt entspannt, denn wir konnten nebenbei lesen, Podcasts hören und uns die Beine vertreten. Bei einer Autofahrt hätte sich immer mindestens einer von uns auf den Verkehr konzentrieren müssen und viel schneller wäre sie auch nicht gewesen. Wir können Bahnreisen also durchaus für längere Strecken empfehlen. Die Umwelt freut sich auch.</p>
<p>Natürlich ist das Bahnfahren im Vergleich mit dem Auto oder Flugzeug nicht immer die günstigste Variante, aber mit ein paar Tricks kannst du Geld sparen. Zehn davon stelle ich dir in diesem Artikel vor:</p>
<h3><strong>1. Sei flexibel</strong></h3>
<p>Am besten ist es, wenn du nicht auf eine bestimmte Verbindung angewiesen bist, denn manche Tage und Uhrzeiten sind so beliebt, dass die Bahntickets dann teurer sind als sonst. Solche Stoßzeiten sind zum Beispiel am Freitag- und Sonntagabend. Am günstigsten sind Fahrkarten für Samstag, Dienstag und Mittwoch. Auch unbeliebte Tageszeiten wie am frühen Morgen oder späten Abend können günstiger sein.</p>
<p>Wenn du flexibel bist, was die Reisedauer angeht, kannst du in der Suche auf <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372473&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2476116&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">bahn.de</a> den Haken bei „Schnelle Verbindungen bevorzugen“ weglassen. Dann werden dir Verbindungen mit mehr Umstiegen oder Regionalbahnen statt ICE angezeigt, die zwar länger dauern, aber günstiger sind.</p>
<h3>2. Buche nicht zu kurzfristig</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16475" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/sparpreisfinder2.png" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/sparpreisfinder2.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/sparpreisfinder2-300x225.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die Deutsche Bahn hat erst dieses Jahr ihr Sparpreissystem verändert, aber eines gilt trotzdem noch: Je früher du dein Ticket kaufst, desto wahrscheinlicher ist ein Sparpreis, denn das Kontingent für diese Tickets ist begrenzt.</p>
<p>Beachte: Du bekommst die Fahrkarten maximal 180 Tage im Voraus. Der <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372443&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2477801&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Sparpreisfinder</a> zeigt dir eine Übersicht über alle Verbindungen und ihre Preise am gewählten Tag.</p>
<p><strong>Der Super Sparpreis:</strong> Mit dem <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372443&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2477801&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Super Sparpreis</a> fährst du ab 19,90 Euro und wenn du eine BahnCard 25 oder BahnCard 50 hast, bekommst du darauf noch mal 25 % Rabatt. Du kannst das Ticket nicht stornieren und bist an die gebuchten Fernverkehrszüge gebunden, nicht enthalten ist das City-Ticket, mit dem du in Start- und Zielort den Nahverkehr nutzen könntest.</p>
<p><strong>Der Sparpreis:</strong> Ein <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372443&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2477801&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Sparpreis-Ticket</a> bekommst du ab 23,50 Euro, auch hier gibt es einen 25 %-Rabatt für BahnCard-Inhaber. Du kannst es bis einen Tag vor der Fahrt für 10 Euro stornieren, außerdem ist das City-Ticket inklusive. Im Fernverkehr besteht eine Zugbindung.</p>
<h3>3. Nutze eine Bahncard</h3>
<p>Wenn du mehrmals im Jahr mit der Bahn fährst, kann sich eine BahnCard lohnen. <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=767352&amp;site=3101&amp;type=text&amp;tnb=44" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> kannst du berechnen, ab wann sie für dich sinnvoll ist. Für Gelegenheitsfahrer gibt es verschiedene Varianten:</p>
<p><strong>BahnCard 25:</strong> Mit der <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372421&amp;mid=13853&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2475962&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">BahnCard 25</a> bekommst du 25% Rabatt auf den Flex-, Super Spar- und Sparpreis. Die Karte kostet derzeit 62 Euro im Jahr (2. Klasse), muss als Abo jedoch rechtzeitig gekündigt werden, damit sie sich nicht automatisch verlängert.</p>
<p><strong>BahnCard 50:</strong> Die <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372421&amp;mid=13853&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2475962&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">BahnCard 50</a> kostet 255 Euro im Jahr (2. Klasse) und bietet 50 % Rabatt auf Flexpreise sowie 25% auf Super Spar- und Sparpreise. Auch hier schließt du ein Abo ab.</p>
<p>Wenn du unter 27 oder über 59 Jahre alt bist, bekommst du die BahnCard ermäßigt &#8211; <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372421&amp;mid=13853&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2475962&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">hier</a> hast du die Angebote auf einen Blick.</p>
<p><strong>Probe-BahnCard:</strong> Auch wenn du nur eine Bahnreise planst, solltest du mal durchrechnen, ob sich für dich eine <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372416&amp;mid=13853&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2475961&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Probe-BahnCard</a> lohnen würde. Es gibt sie für 19,90 Euro bzw. 79,90 Euro und sie ist 3 Monate gültig, danach beginnt das Abo.</p>
<p>Noch ein Tipp, wenn du mit deinem Partner oder deiner Partnerin zusammenwohnst: Für die BahnCards gibt es <a href="https://inside.bahn.de/die-partnerkarte-der-bahncard/" target="_blank" rel="noopener">Partnerkarten</a>. Sie kosten für die BahnCard 25 nur 41 Euro, für die BahnCard 50 127 Euro. Voraussetzung ist, dass der Besitzer der Hauptkarte und der Partner den gleichen Wohnsitz haben.</p>
<h3>4. Sammle Bonuspunkte</h3>
<p><div id="attachment_16478" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16478" class="wp-image-16478 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_49402.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_49402.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_49402-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-16478" class="wp-caption-text">Mit Fahrrad und Bahn in den Urlaub</p></div></p>
<p>Du kannst mit und ohne BahnCard bei jeder Fahrt Bonuspunkte sammeln. Dafür musst du dich bei BahnBonus <a href="https://www.bahn.de/p/view/bahncard/bahnbonus/bahnbonus-anmeldung.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0014_bc-standardteaser-bbprogrammanmeldung_LZ01" target="_blank" rel="noopener">anmelden</a>. Die gesammelten Punkte kannst du zum Beispiel für Bahngutscheine oder Upgrades einlösen. Hin und wieder bekommst du als Punktesammler auch kostenlose Mitfahrerkarten, Rabattgutscheine oder andere Vergünstigungen.</p>
<h3>5. Halte nach Rabattaktionen Ausschau</h3>
<p>Unternehmen wie Nutella oder Lidl bieten etwa ein bis zwei Mal im Jahr Vergünstigungen für Bahntickets an. So bekommst du zum Beispiel 10-Euro-Gutscheine im Nutellaglas oder bei LIDL <a href="https://www.lidl.de/de/lidl-db-ticket/s7375464" target="_blank" rel="noopener">zwei Fahrten im Fernverkehr für 54,90 Euro</a>. Auch die Bahn selbst lockt mit Angeboten, wie zum Beispiel 1 Million zusätzliche Tickets für 19,90 Euro.</p>
<p>Auf Seiten wie <a href="https://www.mydealz.de/gruppe/reisen" target="_blank" rel="noopener">mydealz</a> kannst du verfolgen, ob aktuell solche Rabatte verfügbar sind.</p>
<h3>6. Fahre mit anderen Unternehmen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16477" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/flixtrain2.png" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/flixtrain2.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/flixtrain2-300x225.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Vor allem im Regionalverkehr werden Strecken oft nicht von der Deutschen Bahn betrieben, im Fernverkehr sind es aber bisher wenige Privatanbieter. Das scheint sich gerade zu ändern, denn Flixbus macht der Bahn nicht nur mit Fernbussen Konkurrenz, sondern auch auf der Schiene. <a href="https://www.flixtrain.com/" target="_blank" rel="noopener">Flixtrain</a> ist mit den Verbindungen Stuttgart &#8211; Berlin und Köln &#8211; Hamburg gestartet und wirbt mit günstigen Preisen.</p>
<p>Beispiel Stuttgart Hbf nach Berlin Hbf am Samstagmorgen, Suche zwei Tage vor Abfahrt: Die Fahrt mit Flixtrain dauert 6:25 h und kostet 39,99 Euro, die Bahn braucht 5:39 h und möchte 95,90 Euro.</p>
<h3>7. Informiere dich über Regiotickets</h3>
<p>Wenn du eine Fahrt nur mit Regionalbahnen planst, hast du eine große Auswahl an Sondertickets, die sich vor allem dann lohnen, wenn du in einer Gruppe unterwegs bist. In ganz Deutschland gibt es die Ländertickets, mit denen du einen Tag unbegrenzt den Regionalverkehr im Bundesland nutzen kannst. Je mehr Mitfahrer du hast, desto günstiger wird es für jeden Einzelnen, maximal können fünf Personen auf einem Ticket mitfahren.</p>
<p>Beispiel <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372451&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2476069&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Sachsen-Ticket</a>: gültig wochentags von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages, am Wochenende und feiertags ganztägig im sächsischen Nahverkehr. Es kostet 24 Euro für eine Person, jede weitere kostet 7 Euro.</p>
<p>Ähnlich funktioniert das <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372427&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2476071&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Quer-durchs-Land-Ticket</a>, das in ganz Deutschland und teilweise auch den Nachbarregionen gilt. Es kostet ab 44 Euro und kann für bis zu 5 Personen gebucht werden.</p>
<p>Außerdem hat die Bahn noch viele weitere Regio-Angebote, wie zum Beispiel das <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372427&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2476042&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Ostsee-Ticket</a>, das dich ab 49 Euro von einigen Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg bis zur Ostsee bringt. Du kannst <a href="https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/regionale-tickets/index.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN_-ta-NAVIGATION-regionale-angebote-regionale-tickets-uebersicht_LZ01" target="_blank" rel="noopener">hier</a> sehen, welche Spezialtickets es in deiner Region gibt. Sie werden am Fahrkartenautomaten manchmal nicht angezeigt und du musst sie extra auswählen.</p>
<p>Beispiel Leipzig nach Dresden &#8211; für diese Strecke gibt es im Regionalverkehr gleich vier verschiedene Preise:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16476" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/Preise2.png" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/Preise2.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/Preise2-300x225.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<ul>
<li>Flexpreis: 26,50 Euro</li>
<li>Sachsen-Böhmen-Ticket: 26,00 Euro</li>
<li>Sachsen-Ticket: 24,00 Euro</li>
<li>Regio120 Ticket: 16,00 Euro</li>
</ul>
<p>Lediglich wochentags vor 9 Uhr fallen die Spezialtickets weg.</p>
<h3>8. Versuche es mit einer längeren Strecke</h3>
<p>Wenn für deine Strecke das Sparpreis-Kontingent ausgeschöpft ist, schau mal, wo der Zug noch hält und ob du mit einem anderen Zielort mehr Glück hast. Das soll sich vor allem bei Städten lohnen, die nah an der Grenze liegen. Wenn du den nächsten Bahnhof im Nachbarland auswählst, kann es sein, dass du noch einen <a href="https://www.awin1.com/awclick.php?gid=372448&amp;mid=14964&amp;awinaffid=400075&amp;linkid=2476058&amp;clickref=" target="_blank" rel="noopener">Sparpreis Europa</a> erwischst.</p>
<h3>9. Buche eine Pauschalreise</h3>
<p>Wenn du eine Städtereise planst und sowieso noch eine Unterkunft brauchst, kannst du sparen, indem du <a href="https://www.bahn.de/p/view/urlaub/staedtereisen/staedtereisen.shtml" target="_blank" rel="noopener">Bahnfahrt und Hotel</a> zusammen buchst. Die Deutsche Bahn wirbt mit bis zu 75 Euro Ersparnis.</p>
<h3>10. Suche online nach Gutscheinen</h3>
<p>Wer einen Bahngutschein hat, den er nicht einlösen will, verkauft ihn häufig auf eBay oder eBay Kleinanzeigen. Sofern das seriöse Angebote sind, bezahlst du dort weniger, als der Gutschein eigentlich wert ist. So sieht man bei einer schnellen <a href="https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&amp;_trksid=m570.l1313&amp;_nkw=Bahngutschein&amp;_sacat=0" target="_blank" rel="noopener">Suche</a> zum Beispiel mehrere Versteigerungen von 10 Euro-eCoupons und auch Gutscheinen mit höherem Wert. Bei wenigen Mitbietern kann sich das lohnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://vg09.met.vgwort.de/na/9655e4218f86402b9ddf491258ee5b05" consent-required="16977" consent-by="services" consent-id="16978"/></p><p>The post <a href="https://www.101places.de/tipps-bahntickets">10 Tipps für günstige Bahntickets</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Wie du mit dem Smartphone bessere Reisevideos erstellst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 15:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reisetipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Reisevideos sind kein neuer Trend. Seit Videokameras auf den Massenmarkt kamen, wurden die schönsten Momente im Bewegtbild festgehalten. Zu Hause hat man diese Urlaubserinnerungen dann stolz den Verwandten und Freunden vorgespielt. Noch heute laufen Touristen hin und wieder mit Camcorder herum, weit mehr nutzen auf Reisen aber ihr Tablet oder Smartphone. Ein solches Video hat viele Vorteile gegenüber Fotos. Du brauchst nicht durch hunderte Bilder klicken, sondern kannst mit ein bisschen Schnitterfahrung einen kurzweiligen Film erstellen, der den Liebsten zu Hause zeigt, wie dein Urlaub war.  Hat es zum Beispiel in Strömen geregnet oder bist du über den hektischen, bunten New Yorker Times Square gelaufen? Wer dein Video dazu sieht, kann sich in die Situation hineinversetzen und sieht nicht nur die Bilder, sondern hört auch noch die Geräusche dazu. In diesem Artikel erfährst du, wie du mit deinem Smartphone schöne Reisevideos drehst, an denen die Betrachter Freude haben. Ein Hinweis vorweg: Die meisten Tipps funktionieren mit allen Smartphones, beziehen sich aber in diesem Text konkret auf das iPhone 6. Vorbereitung Bevor du dein Reisevideoprojekt startest, solltest du dir überlegen, wie der Film am Ende aussehen soll. Keine Sorge, du braucht kein Drehbuch zu schreiben, aber du solltest eine Ahnung haben, was du mit dem Film ausdrücken möchtest. Zum Beispiel kannst du eine Art Videotagebuch erstellen und jede Aufnahme live kommentieren. Oder du lässt die Bilder und Geräusche für sich sprechen und fügst nur Schrift hinzu. Egal wie, Hauptsache, du machst es einheitlich. Die nächste Frage, die du dir stellen solltest: Wer soll das Video sehen? Nur enge Freunde und Familie oder möchtest du das Video öffentlich auf YouTube hochladen? Dementsprechend kannst du zum Beispiel ganz persönliche Erlebnisse oder Insiderwitze einfließen lassen oder es neutral halten. Auf welchem Gerät soll der Film abgespielt werden? Weißt du schon, ob du ihn bei der nächsten Familienfeier auf dem Großbildschirm zeigen möchtest oder ihn nur über WhatsApp verschickst? Danach entscheidet sich, welche Einstellungen du vornimmst. Voreinstellungen Auflösung: Um dein Gerät für das Filmen vorzubereiten, stellst du zunächst die Auflösung ein, also die Pixelzahl des Videos. Viele neuere Smartphones können schon Videos in 4K aufnehmen. Das ist toll, wenn du wirklich große Ambitionen hast oder den Film auf einem 4K-Fernseher zeigen möchtest. Ansonsten reicht im Moment auch FullHD (1920&#215;1080), denn die meisten Abspielgeräte kommen damit gut aus und deine Aufnahmen sind trotzdem scharf und detailreich. Zudem reduzieren Dienste wie WhatsApp die Qualität von großen Videos automatisch, da bringt 4K beim Verschicken auch nichts. FullHD ist statt 4K auch deshalb zu empfehlen, weil dabei die einzelnen Dateien kleiner sind. Merke: Je höher die Auflösung, desto größer werden auch die Dateien, wofür du mehr Speicherplatz brauchst. Im iPhone findest du die Auflösung unter Einstellung -&#62; Kamera -&#62; Video aufnehmen. Dort kannst du den Haken bei der entsprechenden Einstellung setzen und hast du schon die nächste Auswahlmöglichkeit, die Framerate (fps). Framerate: Die Framerate gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde die Kamera aufnimmt. Je höher die Framerate, desto flüssiger läuft das Video, desto größer ist aber auch die Datei. Die meisten Smartphones haben als Voreinstellung 30 oder 60 fps. Das ist der amerikanische Standard, in Europa nutzen Fernsehprofis meist 25 fps. Wenn du nur mit deinem Smartphone filmst, kannst du auch die amerikanische Variante nutzen. Problematisch wird es erst, wenn du zum Beispiel Videomaterial mit unterschiedlichen Frameraten zusammenschneiden willst. Bei einer Mischung von 25 und 30 fps ruckelt ein Teil der Aufnahmen. Das Problem kannst du mit speziellen Kamera-Apps umgehen, die auch Smartphone-Aufnahmen mit 25 fps ermöglichen. Bildstabilisator: Der Bildstabilisator gleicht kleine Wackler aus. Im iPhone 6 scheint er standardmäßig enthalten zu sein und überraschte uns zum Beispiel im Skilift (hier findest du unser Video aus Südtirol), als aus einer eigentlich ruckeligen Aufnahme weiche Bewegungen wurden. Finde heraus, ob du ihn in deinem Smartphone einschalten musst. Raster: Auch das Raster ist ein wichtiges Werkzeug für gute Aufnahmen. Wenn du es einblendest, kannst du deine Motive daran ausrichten. Im iPhone findest du das Raster unter Einstellungen -&#62; Kamera und dann schiebst du den Regler bei Raster auf Grün. Darauf solltest du achten Wenn du die Voreinstellungen einmal hast, bleiben sie so und du kannst loslegen. Trotzdem solltest du noch ein paar Dinge beachten, bevor du auf Aufnahme drückst. Ist deine Linse sauber? Wenn du viel unterwegs bist und das Smartphone häufiger in die Hand nimmst, kann es schnell passieren, dass du mit dem Finger auf die Linse kommst. Deshalb kannst du sie kurz mit einem weichen Stoff, zum Beispiel deinem T-Shirt, abwischen oder du nimmst ein spezielles Mikrofasertuch. Auf jeden Fall sollte der Stoff die Oberfläche nicht zerkratzen. Reicht dein Akku noch? Stell dir vor, du möchtest bei der Abreise den letzten Blick auf deinen Urlaubsort im Film festhalten, hast aber nicht mehr genug Akkuladung und kannst nur noch den grauen Asphalt des Flughafens einfangen, bevor sich dein Smartphone abschaltet. Das kannst du leicht vermeiden, denn unterwegs eignet sich eine Powerbank (bei amazon ansehen), mit der du auch laden kannst, wenn du von der nächsten Steckdose weit entfernt bist. Kleiner Tipp: Im iPhone kannst du dir die verbleibende Ladung in Prozent anzeigen lassen, unter Einstellungen -&#62; Batterie, bei „Batterieladung in %“ den Regler auf Grün setzen. Hast du noch genügend Speicherplatz? Ein Videoclip nimmt mehr Speicherplatz in Anspruch als ein Foto, deshalb solltest du für ausreichend freien Platz sorgen, bevor du Videos drehst. Wenn es dein Smartphone hergibt, kannst du eine zusätzliche Speicherkarte einlegen. Im iPhone geht das nicht, dort kannst du nur mit Löschen Platz schaffen. Gehe zunächst zu Einstellungen -&#62; Allgemein -&#62; iPhone-Speicher, um herauszufinden, welche Apps wie viel Platz einnehmen. Könnte dich jemand während des Filmens stören? Das Risiko des Filmens mit Smartphone ist, dass du durch einen Anruf oder eine Nachricht gestört werden kannst. Dann ist die einmalige Szene dahin. Wenn du nicht möchtest, dass dein Telefon plötzlich zu vibrieren oder zu klingeln anfängt, schalte den Flugmodus ein. Reicht die Helligkeit deines Bildschirms? Gerade bei Sonnenlicht kann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
<hr />
<p>Reisevideos sind kein neuer Trend. Seit Videokameras auf den Massenmarkt kamen, wurden die schönsten Momente im Bewegtbild festgehalten. Zu Hause hat man diese Urlaubserinnerungen dann stolz den Verwandten und Freunden vorgespielt. Noch heute laufen Touristen hin und wieder mit Camcorder herum, weit mehr nutzen auf Reisen aber ihr Tablet oder Smartphone.</p>
<p>Ein solches Video hat viele Vorteile gegenüber Fotos. Du brauchst nicht durch hunderte Bilder klicken, sondern kannst mit ein bisschen Schnitterfahrung einen kurzweiligen Film erstellen, der den Liebsten zu Hause zeigt, wie dein Urlaub war.  Hat es zum Beispiel in Strömen geregnet oder bist du über den hektischen, bunten <a href="https://www.101places.de/new-york-budget">New Yorker Times Square</a> gelaufen? Wer dein Video dazu sieht, kann sich in die Situation hineinversetzen und sieht nicht nur die Bilder, sondern hört auch noch die Geräusche dazu.</p>
<p>In diesem Artikel erfährst du, wie du mit deinem Smartphone schöne Reisevideos drehst, an denen die Betrachter Freude haben.</p>
<p></p>
<p><em>Ein Hinweis vorweg: Die meisten Tipps funktionieren mit allen Smartphones, beziehen sich aber in diesem Text konkret auf das iPhone 6.</em></p>
<h2>Vorbereitung</h2>
<p>Bevor du dein Reisevideoprojekt startest, solltest du dir überlegen, wie der Film am Ende aussehen soll. Keine Sorge, du braucht kein Drehbuch zu schreiben, aber du solltest eine Ahnung haben, was du mit dem Film ausdrücken möchtest. Zum Beispiel kannst du eine Art Videotagebuch erstellen und jede Aufnahme live kommentieren. Oder du lässt die Bilder und Geräusche für sich sprechen und fügst nur Schrift hinzu. Egal wie, Hauptsache, du machst es einheitlich.</p>
<p>Die nächste Frage, die du dir stellen solltest: Wer soll das Video sehen? Nur enge Freunde und Familie oder möchtest du das Video öffentlich auf YouTube hochladen? Dementsprechend kannst du zum Beispiel ganz persönliche Erlebnisse oder Insiderwitze einfließen lassen oder es neutral halten.</p>
<p>Auf welchem Gerät soll der Film abgespielt werden? Weißt du schon, ob du ihn bei der nächsten Familienfeier auf dem Großbildschirm zeigen möchtest oder ihn nur über WhatsApp verschickst? Danach entscheidet sich, welche Einstellungen du vornimmst.</p>
<h2>Voreinstellungen</h2>
<p><strong>Auflösung:</strong> Um dein Gerät für das Filmen vorzubereiten, stellst du zunächst die Auflösung ein, also die Pixelzahl des Videos. Viele neuere Smartphones können schon Videos in 4K aufnehmen. Das ist toll, wenn du wirklich große Ambitionen hast oder den Film auf einem 4K-Fernseher zeigen möchtest. Ansonsten reicht im Moment auch FullHD (1920&#215;1080), denn die meisten Abspielgeräte kommen damit gut aus und deine Aufnahmen sind trotzdem scharf und detailreich. Zudem reduzieren Dienste wie WhatsApp die Qualität von großen Videos automatisch, da bringt 4K beim Verschicken auch nichts. FullHD ist statt 4K auch deshalb zu empfehlen, weil dabei die einzelnen Dateien kleiner sind.</p>
<p><strong>Merke:</strong> Je höher die Auflösung, desto größer werden auch die Dateien, wofür du mehr Speicherplatz brauchst.</p>
<p><em>Im iPhone findest du die Auflösung unter Einstellung -&gt; Kamera -&gt; Video aufnehmen. Dort kannst du den Haken bei der entsprechenden Einstellung setzen und hast du schon die nächste Auswahlmöglichkeit, die Framerate (fps).</em></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16433 aligncenter" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5871k-169x300.png" alt="" width="400" height="711" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5871k-169x300.png 169w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5871k-576x1024.png 576w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5871k.png 640w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></h2>
<p><strong>Framerate:</strong> Die Framerate gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde die Kamera aufnimmt. Je höher die Framerate, desto flüssiger läuft das Video, desto größer ist aber auch die Datei. Die meisten Smartphones haben als Voreinstellung 30 oder 60 fps. Das ist der amerikanische Standard, in Europa nutzen Fernsehprofis meist 25 fps. Wenn du nur mit deinem Smartphone filmst, kannst du auch die amerikanische Variante nutzen. Problematisch wird es erst, wenn du zum Beispiel Videomaterial mit unterschiedlichen Frameraten zusammenschneiden willst. Bei einer Mischung von 25 und 30 fps ruckelt ein Teil der Aufnahmen. Das Problem kannst du mit speziellen Kamera-Apps umgehen, die auch Smartphone-Aufnahmen mit 25 fps ermöglichen.</p>
<p><strong>Bildstabilisator:</strong> Der Bildstabilisator gleicht kleine Wackler aus. Im iPhone 6 scheint er standardmäßig enthalten zu sein und überraschte uns zum Beispiel im Skilift (<a href="https://www.101places.de/ultental">hier findest du unser Video aus Südtirol</a>), als aus einer eigentlich ruckeligen Aufnahme weiche Bewegungen wurden. Finde heraus, ob du ihn in deinem Smartphone einschalten musst.</p>
<p><strong>Raster:</strong> Auch das Raster ist ein wichtiges Werkzeug für gute Aufnahmen. Wenn du es einblendest, kannst du deine Motive daran ausrichten.</p>
<p><em>Im iPhone findest du das Raster unter Einstellungen -&gt; Kamera und dann schiebst du den Regler bei Raster auf Grün.</em></p>
<h2>Darauf solltest du achten</h2>
<p>Wenn du die Voreinstellungen einmal hast, bleiben sie so und du kannst loslegen. Trotzdem solltest du noch ein paar Dinge beachten, bevor du auf Aufnahme drückst.</p>
<p><strong>Ist deine Linse sauber?</strong> Wenn du viel unterwegs bist und das Smartphone häufiger in die Hand nimmst, kann es schnell passieren, dass du mit dem Finger auf die Linse kommst. Deshalb kannst du sie kurz mit einem weichen Stoff, zum Beispiel deinem T-Shirt, abwischen oder du nimmst ein spezielles Mikrofasertuch. Auf jeden Fall sollte der Stoff die Oberfläche nicht zerkratzen.</p>
<p><strong>Reicht dein Akku noch? </strong>Stell dir vor, du möchtest bei der Abreise den letzten Blick auf deinen Urlaubsort im Film festhalten, hast aber nicht mehr genug Akkuladung und kannst nur noch den grauen Asphalt des Flughafens einfangen, bevor sich dein Smartphone abschaltet. Das kannst du leicht vermeiden, denn unterwegs eignet sich eine Powerbank (<a href="https://amzn.to/2OQjRzb" target="_blank" rel="noopener">bei amazon ansehen</a>), mit der du auch laden kannst, wenn du von der nächsten Steckdose weit entfernt bist.</p>
<p><em>Kleiner Tipp: Im iPhone kannst du dir die verbleibende Ladung in Prozent anzeigen lassen, unter Einstellungen -&gt; Batterie, bei „Batterieladung in %“ den Regler auf Grün setzen.</em></p>
<p><strong>Hast du noch genügend Speicherplatz?</strong> Ein Videoclip nimmt mehr Speicherplatz in Anspruch als ein Foto, deshalb solltest du für ausreichend freien Platz sorgen, bevor du Videos drehst. Wenn es dein Smartphone hergibt, kannst du eine zusätzliche Speicherkarte einlegen.</p>
<p><em>Im iPhone geht das nicht, dort kannst du nur mit Löschen Platz schaffen. Gehe zunächst zu Einstellungen -&gt; Allgemein -&gt; iPhone-Speicher, um herauszufinden, welche Apps wie viel Platz einnehmen.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16438 aligncenter" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5887k-576x1024.png" alt="" width="400" height="711" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5887k-576x1024.png 576w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5887k-169x300.png 169w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5887k.png 640w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Könnte dich jemand während des Filmens stören?</strong> Das Risiko des Filmens mit Smartphone ist, dass du durch einen Anruf oder eine Nachricht gestört werden kannst. Dann ist die einmalige Szene dahin. Wenn du nicht möchtest, dass dein Telefon plötzlich zu vibrieren oder zu klingeln anfängt, schalte den Flugmodus ein.</p>
<p><strong>Reicht die Helligkeit deines Bildschirms?</strong> Gerade bei Sonnenlicht kann es passieren, dass du nicht genug erkennst. Schalte dann die Helligkeit des Bildschirms hoch. Das verbraucht zwar mehr Akku, dafür kannst du sehen, was du filmst.</p>
<h2>Haltung</h2>
<p>So, nun kannst du dein Smartphone schon in Position bringen und die richtige Haltung einnehmen.</p>
<p><strong>Hochformat vs. Querformat</strong></p>
<p>Die wohl wichtigste Frage ist, ob du dein Smartphone im Hoch- oder im Querformat hältst. Die meisten Filmprofis würden jetzt sagen: Natürlich im Querformat! Aber das ist heutzutage gar nicht mehr so selbstverständlich, denn mit Stories hat Instagram das Filmen und Fotografieren im Hochformat populär gemacht. Wenn du deine Reisevideos wirklich nur als Stories hochlädst, ist das die bessere Variante. Das Format eignet sich auch, wenn du dein Video nur an andere Smartphones senden möchtest, weil viele Menschen es sowieso hochkant nutzen. Dann müssen deine Bekannten ihr Gerät nicht erst drehen, um das Video richtig sehen zu können. Beachte aber, dass viele Videoschnitt-Apps nur Filme im Querformat erstellen, suche dir deshalb gezielt eine für deine Hochformat-Clips.</p>
<p>Im Querformat solltest du filmen, wenn das Video am Fernseher oder PC gesehen wird, denn diese Geräte sind alle bekanntlich im Querformat, auf die Seite drehen wird man die nicht. Zudem kannst du mit dem Querformat mehr Bildinhalte einfangen, im Hochformat hast du eventuell einen großen Bereich nur mit Himmel. Auf jeden Fall solltest du einheitlich filmen. Auch wenn du einen hohen Turm im Hochformat besser aufs Bild bekommst, passt diese Aufnahme nicht zu den anderen im Querformat.</p>
<p><strong>Stabilität</strong></p>
<p>Das Smartphone hältst du am besten mit beiden Händen, so bleibst du gerade und stabil. Achte aber darauf, dass du nicht aus Versehen die Linse oder das Mikrofon verdeckst. Nimm deine Ellbogen an den Körper heran, auch das sorgt für eine stabilere Haltung.</p>
<p>Deine Füße sollten fest auf dem Boden stehen, stelle sie etwa hüftbreit auseinander, je nach Untergrund vielleicht auch etwas versetzt, damit du ebenfalls nicht so viel wackelst. Wenn möglich, kannst du dich auch irgendwo anlehnen, zum Beispiel an einem Baum, einer Hauswand oder einer Laterne. So stehst du gleichzeitig niemandem im Weg.</p>
<p>Du kannst das Smartphone auch irgendwo auflegen, zum Beispiel auf einer Mauer oder auf dem Boden, dann hast du einen zusätzlichen Halt.</p>
<p>Wenn du in deiner Aufnahme eine Bewegung haben möchtest, wird dein Körper zum Stativ. Drehe für einen Schwenk von links nach rechts nicht nur deine Arme, sondern deinen gesamten Oberkörper. Die Bewegung kommt aus der Hüfte, die Hände bleiben in der gleichen Position. Für eine flüssige Kamerabewegung von oben nach unten kannst du langsam in die Hocke gehen. Solche Bewegungen sollten nie ruckartig passieren, denn dann kann der Betrachter des Videos nichts mehr erkennen. Filme also immer schön langsam und bleib gerade, dabei helfen die Rasterlinien.</p>
<h2><strong>Bild einrichten</strong></h2>
<p>Jetzt kannst du dein Bild einrichten und loslegen. Nutze deine Rasterlinien und richte zum Beispiel den Horizont oder ein Gebäude danach aus.</p>
<p><strong>Achte auf gutes Licht.</strong> Die Smartphone-Kamera hat eine kleine Linse, kann also wenig Licht einfangen und funktioniert am besten bei Tageslicht. Filme nicht gegen die Sonne und vermeide auch harte Kontraste zwischen Sonne und Schatten, die zum Beispiel mittags entstehen. Die Folge ist, dass die Objekte im Schatten kaum noch zu sehen sind, wenn du in der Sonne stehst und andersherum. Wenn du etwas Bestimmtes zeigen möchtest, zum Beispiel einen Menschen, der auf einer Bank im Schatten sitzt, bekommst du ihn wahrscheinlich am besten aufs Bild, wenn du ebenfalls im Schatten bist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16441" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5890k.png" alt="" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5890k.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5890k-300x169.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><strong>Stelle Belichtung und Fokus manuell ein.</strong> Zwar sucht sich das Smartphone automatisch das beste Licht und den Fokus, das hat aber immer Schwachstellen. Deshalb solltest du lernen, beides selbst einzustellen.</p>
<p>Wenn du in deinem Bild ein bestimmtes Objekt scharf stellen möchtest, tippe einmal darauf. Im iPhone erscheint ein gelbes Quadrat mit einer Sonne daneben. Das heißt, das Telefon stellt die Schärfe jetzt auf diesen Bereich ein. Wenn du auf die Sonne tippst und dabei den Finger nach oben oder nach unten bewegst, kannst du die Belichtung manuell einstellen. Nach oben wird das Bild heller, nach unten dunkler.</p>
<p>Diese Einstellung bleibt nur für das Bild, das du gerade hast, möchtest du aber zum Beispiel einen Schwenk machen, solltest du die Einstellung sperren. Das geht, indem du auf das zu fokussierende Objekt lange tippst. Dann erscheint oben die Schrift „AE/AF-Sperre“ (für Auto Exposure &#8211; Belichtung / Auto Focus). Auch hier kannst du die Sonne nach oben oder unten schieben und die Einstellung bleibt den ganzen Clip über oder bis du auf einen anderen Bereich im Bild tippst.</p>
<p><strong>Vermeide das Zoomen. </strong>Wenn du mit zwei Fingern auf ein Bild tippst und sie auseinanderziehst, kannst du ins Bild hineinzoomen. Das ist aber nicht ratsam, denn dadurch wird nur die Bildqualität schlechter. Die bessere Variante ist, näher an das Objekt heranzugehen, das du einfangen möchtest. Habe dabei deine Umgebung im Blick und schaue nicht nur auf den Bildschirm. Nicht dass du zu nah an eine Felskante oder Straße gerätst!</p>
<p>Wenn du etwas hinter Fenstern oder Zäunen filmen möchtest, geh ebenfalls nah heran. Durch die Öffnungen im Zaun hast du einen ungehinderten Blick und Spiegelungen im Fenster vermeidest du, indem du die Linse ganz nah an die Scheibe hältst. Natürlich solltest du auf diese Weise nur Dinge filmen, die für die Öffentlichkeit gedacht sind, also nicht etwa durch ein Wohnzimmerfenster ins Haus hinein.</p>
<h2>Tipp für spannende Filme</h2>
<p><strong>Lass die Aufnahmen lange genug stehen.</strong> Wenn du später anderen Menschen das Video zeigen möchtest, müssen sie die Eindrücke verarbeiten können. Das geht nicht, wenn jeder Clip nur eine Sekunde lang ist. Stoppe deine Aufnahme erst nach etwa 5 Sekunden. Was zu lang ist, kannst du später immer noch wegschneiden.</p>
<p><strong>Bring Bewegung ins Bild.</strong> Videos sind am interessantesten, wenn es in ihnen viel Bewegung gibt. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Das gefilmte Objekt bewegt sich, also zum Beispiel ein Auto, ein Tier oder ein Mensch. Wenn das Objekt sich nicht bewegt, sollte die Kamera in Bewegung sein, damit das Bild nicht stillsteht. So kannst du beispielsweise das Smartphone vor einem hohen Gebäude von unten nach oben schwenken oder bei einem Sonnenuntergang von links nach rechts. Solltest du einmal ein statisches Bild haben, kannst du später im Schnittprogramm mit der Zoom-Funktion auch die Illusion einer Bewegung herstellen.</p>
<p><strong>Denk an den Ton.</strong> Ein Video besteht aus zwei Komponenten: Bild und Ton. Je nachdem, für welche Art des Reisevideos du dich entschieden hast, sind die Umgebungsgeräusche wichtig. Möchtest du das entspannende Meeresrauschen einfangen, solltest du beim Filmen kein Gespräch führen. Das gilt auch für die Menschen, die neben dir stehen. Lass dir den Ton nicht zuquatschen, außer du möchtest den Live-Kommentar im Video haben.</p>
<p><strong>Achte auf den Bildaufbau.</strong> Für gute Filmaufnahmen gelten ähnliche Regeln wie bei Fotos. Attraktiv sind zum Beispiel Bilder im Goldenen Schnitt. Damit teilst du das Bild in ein Drittel/zwei Drittel ein. Das Raster der Kamera ist speziell dafür gemacht, denn es drittelt das Bild horizontal und vertikal. Wenn du nun zum Beispiel das Meer und den Himmel dazu aufnehmen möchtest, kannst du die unteren zwei Drittel mit dem Meer ausfüllen, das obere Drittel mit dem Himmel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16442" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_9364k.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_9364k.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_9364k-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><strong>Nutze unterschiedliche Perspektiven.</strong> Am häufigsten wirst du die Videos wohl in Augenhöhe drehen. Einige Dinge sehen aber von unten oder oben interessanter aus. Filmst du zum Beispiel ein hohes Gebäude, bekommst du es wahrscheinlich besser aufs Bild, indem du die Kamera auf den Boden stellst und nach oben filmst. Eine Wendeltreppe wird spannend, wenn du die vielen Stufen nach unten filmst. Sei kreativ, achte aber darauf, dass du das Smartphone immer fest in der Hand hältst, damit es dir nicht runterfällt.</p>
<p><strong>Drehe vielfältige Bilder.</strong> Vielfalt bringst du in deinen Film, indem du unterschiedliche Einstellungen und Bildausschnitte wählst. Filme nicht nur die Straßen und Gebäude im Ganzen ab, sondern mache auch mal Nahaufnahmen von schönen Mustern und Verzierungen.</p>
<p><strong>Spiele mit Zeitraffer und Zeitlupe.</strong> Manche Szenen werden mit diesen Effekten noch cooler. Du kannst das Video nachträglich im Schnitt schneller oder langsamer machen, aber zumindest das iPhone erlaubt Zeitraffer- und Zeitlupenaufnahmen.</p>
<p><em>Du findest die Funktionen in der iPhone-Kamera-App dort, wo du Panorama, Quadrat, Foto und Video einstellen kannst. SLO-MO steht für die Zeitlupe, schnellere Aufnahmen bekommst du bei ZEITRAFFER. </em><em>Für schöne Zeitlupenaufnahmen brauchst du eine hohe Framerate. Im iPhone gibt es unter Einstellungen -&gt; Kamera -&gt; Slo-Mo aufnehmen mehrere Optionen.</em></p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16443" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5896k.png" alt="" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5896k.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5896k-300x169.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<h3>Noch mehr Tipps fürs iPhone</h3>
<p><strong>Foto während Videoaufnahme:</strong> Du möchtest eine Szene auch als Foto festhalten? Während deiner Aufnahme erscheint auf dem Bildschirm neben dem roten Stopp-Symbol ein weißer Kreis. Wenn du diesen antippst, nimmst du ein Foto auf, ohne die Aufnahme zu stoppen.</p>
<p><strong>Schnelle Aufnahme:</strong> Wenn du bei deiner Sightseeing-Tour etwas siehst, das du ganz schnell aufnehmen möchtest, musst du nicht erst das Smartphone entsperren und dann die Kamera-App öffnen. Du kannst einfach im Sperrbildschirm nach links wischen, dann öffnet sich die Kamera.</p>
<p><strong>Lautstärke-Knöpfe für Aufnahmestart:</strong> Ein Problem, das häufig vorkommt, wenn du den Aufnahme-Knopf im Bildschirm nutzt, ist, dass du eventuell das Telefon dabei ein wenig nach vorne schiebst und die erste Sekunde verwackelt ist. Das kannst du umgehen, indem du die Lautstärke-Knöpfe an der Seite des Telefons nutzt. Auch hier solltest du natürlich nicht zu stark drücken. Es ist egal, welchen du nimmst, beide starten und stoppen die Aufnahme. Du kannst ebenfalls die Lautstärke-Regler der externen Kopfhörer nutzen, dann musst du gar nicht ans Telefon fassen, nachdem du dein Bild eingestellt hast.</p>
<p><strong>Videomodus merken:</strong> Es kann nervig sein, wenn du die Kamera-App immer erst in den Video-Modus versetzen musst, denn standardmäßig startet sie im Foto-Modus. Dafür gibt es im iPhone eine Lösung: Unter <em>Einstellungen –&gt; Kamera -&gt; Einstellungen beibehalten</em> kannst du den Regler bei Kameramodus auf Grün setzen. Dann merkt sich die Kamera-App, ob du zuletzt ein Foto oder Video gemacht hast und startet mit der gleichen Einstellung.</p>
<h2><strong>Zubehör</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16432" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0101k.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0101k.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_0101k-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Du kannst mit dem Smartphone alleine schon gute Videos drehen, mit ein bisschen Zubehör erreichst du noch eine ganz andere Qualität.</p>
<p><strong>Stativ:</strong> Ein kleines, flexibles Stativ (<a href="https://amzn.to/2Qe6bma" target="_blank" rel="noopener">bei amazon ansehen</a>) kannst du auf verschiedene Untergründe stellen, dann bleibt deine Aufnahme sehr stabil. Du kannst dieses Stativ auch für Schwenks nutzen. Halte dafür die drei Beine in der Hand, das stabilisiert deine Aufnahme ein wenig. Richtig wackelfrei wird es mit einem großen Dreibein-Stativ mit Smartphone-Aufsatz.</p>
<p><strong>Selfie-Stick:</strong> Der Selfie-Stick (<a href="https://amzn.to/2OV7h1u" target="_blank" rel="noopener">bei amazon ansehen</a>) eignet sich als Stativ-Ersatz. Mit ihm kannst du lustige Kamera-Fahrten machen und eventuell über Mauern filmen, die du mit den Armen nicht erreichen würdest. Achte nur darauf, dass der Stick ausreichend stabil ist, vor allem nach vorn nicht so schnell einknickt und dein Telefon darin fest angebracht ist.</p>
<p><strong>Objektive zum Aufstecken:</strong> Das Smartphone ist für Architekturaufnahmen im Querformat selten geeignet, außer du kannst dich weit genug vom Gebäude entfernen. Es gibt aber spezielle Objektive zum Aufstecken (<a href="https://amzn.to/2OWYRXl" target="_blank" rel="noopener">bei amazon ansehen</a>), die andere Bildinhalte einfangen, zum Beispiel Weitwinkel-, Makro- und Fisheye-Objektive.</p>
<p><strong>Externes Mikrofon:</strong> Das Mikrofon des Smartphones nimmt alles auf, was hineinkommt, also auch Wind und Straßenlärm. Wenn du aber zum Beispiel live kommentieren möchtest, solltest du ein externes Mikrofon (<a href="https://amzn.to/2Q9PNTJ" target="_blank" rel="noopener">bei amazon ansehen</a>) nutzen.</p>
<p><strong>Kamera-Apps: </strong>Einige Apps holen aus dem Smartphone noch mehr heraus und du kannst viele Einstellungen manuell vornehmen. Viele Apps sind kostenpflichtig, informiere dich deshalb vorher, ob sie auch die Funktionen haben, die du brauchst. Hier mal drei beliebte Apps zum Filmen:</p>
<ul>
<li><strong>Filmic Pro:</strong> Gibt es für iPhone und Android, ist kostenpflichtig und eine der teureren Apps, dafür sehr professionell.</li>
<li><strong>MoviePro:</strong> Gibt es nur für iPhone und ist kostenpflichtig, jedoch nicht allzu teuer.</li>
<li><strong>Open Camera:</strong> Eine Open Source-App für Android und deshalb kostenlos.</li>
</ul>
<h2>Videoschnitt</h2>
<p>Vielleicht hast du im Urlaub über 100 Videoclips erstellt und möchtest sie jetzt zu einem Film verarbeiten. Es gibt unzählige Apps für den Videoschnitt. Welche für dich am besten ist, musst du testen, denn es kommt auch auf deine Vorkenntnisse und Ansprüche an. Auf dem Smartphone wirst du keine großen Filmproduktionen umsetzen können, dafür brauchst du professionelle Schnittprogramme. Für den Heimbedarf reichen die Apps aber aus. Eine der beliebtesten ist iMovie, eine Anleitung dazu findest du im nächsten Abschnitt. Hier aber drei weitere Apps zur Videobearbeitung:</p>
<ul>
<li><strong>VivaVideo:</strong> Für Android und iPhone, mit In-App-Käufen.</li>
<li><strong>Magisto:</strong> Für Android und iPhone,  mit In-App-Käufen.</li>
<li><strong>Quik von GoPro:</strong> Für Android und iPhone, kostenlos.</li>
</ul>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16434 aligncenter" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5877k-576x1024.png" alt="" width="400" height="711" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5877k-576x1024.png 576w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5877k-169x300.png 169w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5877k.png 640w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></h2>
<h3>Kurzanleitung iMovie</h3>
<p>Für iPhone und iPad bietet Apple mit iMovie ein <strong>kostenloses Programm</strong> an, mit dem sich eine Menge anstellen lässt, wobei die Handhabung teilweise gewöhnungsbedürftig ist. Trotzdem ist es wohl eine der besten Apps für iOS-Geräte.</p>
<p><strong>Projekt erstellen</strong></p>
<p>Zunächst musst du ein neues Projekt erstellen. Das geht über das große Plus im Reiter Projekte. Wähle nun <em>Film</em> aus.</p>
<p>Als nächstes kannst du die Clips markieren, die du verwenden möchtest. Wenn dir einige Clips zu lang sind, kannst du hier schon die besten Passagen auswählen, indem du den gelben Rahmen links und rechts verschiebst. Durch Tippen auf den Haken speicherst du die Änderungen.</p>
<p>Tippe nun auf <em>Film erstellen</em>, das Projekt öffnet sich. Weitere Clips kannst du im Projekt über das Plus hinzufügen.</p>
<p>Über das Zahnrad-Symbol gelangst du in die Projekteinstellungen. Hier kannst du einen Filter auswählen, den du über das gesamte Video legst oder ein Thema, das sich auf die zu Verfügung stehenden Titel und Musik auswirkt.</p>
<p>Möchtest du Musik unter deinen Film legen, kannst du über das Plus ebenfalls eine Datei auswählen. Wenn du den fertigen Film öffentlich auf YouTube oder Facebook hochladen möchtest, solltest du Musiktitel auswählen, die du rechtefrei verwenden darfst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-16436" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5882k-576x1024.png" alt="" width="400" height="711" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5882k-576x1024.png 576w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5882k-169x300.png 169w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5882k.png 640w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Film bearbeiten</strong></p>
<p>Deine Clips sind nun nacheinander aufgereiht und durch einen Auflösen-Übergang miteinander verbunden. Du kannst die Reihenfolge ändern, indem du lange auf einen Clip tippst und ihn an die gewünschte Stelle verschiebst. Die Übergänge veränderst du, indem du auf die entsprechenden Symbole tippst und einen anderen Effekt auswählst.</p>
<p>Die Länge eines Clips passt du an, indem du ihn markierst und die gelben Ränder nach links oder rechts verschiebst. Keine Sorge, du kannst die Änderungen immer über den Pfeil rechts rückgängig machen.</p>
<p>Wenn du einen Clip markierst, siehst du fünf Symbole: Eine Schere, eine Stoppuhr, einen Lautsprecher, ein T und ineinander verschlungene Kreise.</p>
<p><strong>Schere:</strong> Das ist dein Schnittwerkzeug. Hier hast du wieder mehrere Optionen:</p>
<ul>
<li><em>Teilen:</em> bedeutet, dass du den ausgewählten Clip an der Stelle, an der sich die Markierungslinie befindet, in zwei Teile schneidest.</li>
<li><em>Trennen:</em> löst den Ton vom Video, sodass du ihn einzeln bearbeiten kannst.</li>
<li><em>Duplizieren:</em> ist selbsterklärend, damit erstellst du eine Kopie des Clips.</li>
<li><em>Löschen:</em> heißt, dass du den ausgewählten Clip entfernst.</li>
</ul>
<p><strong>Stoppuhr:</strong> Hiermit kannst du deinen Clip schneller oder langsamer machen oder ein Standbild erstellen.</p>
<p><strong>Lautsprecher:</strong> Dort stellst du die Lautstärke der dazugehörigen Tonspur ein. Wenn du schon die Tonspur vom Bild getrennt hast und nun auf sie tippst, hast du noch mehr Funktionen: Du kannst den Ton zum Beispiel ein- oder ausblenden und über die Dreiecke, die erscheinen, die Länge des Effekts einstellen.</p>
<p><strong>T:</strong> Damit kannst du Titel, also Schriften, in den Film einfügen. Es gibt verschiedene Vorlagen mit Schriftarten und Animationen.</p>
<p><strong>Kreise:</strong> Hier kannst du Bildeffekte über einzelne Clips legen.</p>
<p>Bist du mit deinem Film zufrieden, gehst du auf <em>Fertig</em>. Jetzt kannst du ihm einen Namen geben und ihn verschicken oder als Videoclip auf deinem Gerät speichern. Fertig ist dein Reisevideo für den Hausgebrauch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://vg09.met.vgwort.de/na/68e12cdbd119481e8b7cafde1008261f" consent-required="16977" consent-by="services" consent-id="16978"></p><p>The post <a href="https://www.101places.de/reisevideos-smartphone">Wie du mit dem Smartphone bessere Reisevideos erstellst</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Vier Tage in Barcelona: Reisetipps für eine Städtereise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 15:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Städtereisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Barcelona empfing uns mit einem Feuerwerk. Ja, wirklich, denn wir kamen zufällig am 24. September an, als die Stadt die Festes de la Mercè zu Ehren ihrer Schutzpatronin beging. Am Abend genossen wir das lange Feuerwerk mit Musik am Plaça Espanya. Es war um 22 Uhr noch sehr warm und auf dem Platz feierten tausende Menschen. Ein toller Auftakt unseres viertägigen Aufenthalts. Wir hatten uns nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten vorgenommen, ließen uns dann trotzdem mitreißen und sahen die typischen Touristenorte, schafften es aber sogar, Gegenden abseits der großen Menschenmassen zu erkunden. In diesem Artikel findest du unsere Erfahrungen und Tipps für deine Barcelona-Reise. Die beste Reisezeit Die Stadt arbeitet gerade daran, die Touristenströme über das Jahr zu verteilen, damit im Sommer nicht mehr zu viele Menschen auf einmal kommen. Tatsächlich ist Barcelona ganzjährig eine Reise wert. Dank ihrer Nähe zum Meer und den Strandregionen machen Sommerurlauber einen Abstecher in die Stadt. Im Winter dann hilft das mediterrane Klima dabei, der Kälte in Mitteleuropa zu entfliehen und im Frühling wird es normalerweise früher warm und im Herbst später kalt als in Mitteleuropa. Als Hauptsaison gilt die Zeit von Mai bis August, November bis März ist Nebensaison und ansonsten ist Zwischensaison. Für welche Reisezeit du dich entscheidest, hängt von deinen Vorlieben ab. 1. Der Winter in Barcelona: Im Winter begegnest du in Barcelona wahrscheinlich den wenigsten anderen Touristen, außer du verreist über Weihnachten/Neujahr. Außerhalb von Ferien und Feiertagen sind die Unterkünfte und Flüge günstiger und an den Sehenswürdigkeiten kannst du mit kürzeren Wartezeiten rechnen. Gleichzeitig kannst du mit dem Wetter Pech haben, denn es regnet häufiger, allerdings sinken die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt. Am kältesten wird es im Januar. Der Winter ist also perfekt für Aktivitäten wie Museums- und Kirchenbesichtigungen oder Shopping, an trockenen Tagen aber auch für Spaziergänge, die du hin und wieder im Café unterbrechen kannst. 2. Der Frühling in Barcelona: Schon ab März, April steigen die Temperaturen und du kannst mehr Zeit draußen verbringen. Auch die Natur blüht auf. Spätestens ab Mai wird es richtig schön mit vielen Sonnenstunden. Dann beginnt die Hauptreisezeit, sodass die Unterkünfte und Flüge teurer werden. Such dir also am besten einen Zeitraum aus, in dem keine Ferien sind. Dann bekommst du wahrscheinlich das Beste von allem – schönes Wetter, gute Preise und weniger Menschen. 3. Der Sommer in Barcelona: Der Sommer ist etwas für Leute, die Hitze gut aushalten und es mögen, wenn viel los ist. Von den Badeorten an der Costa Brava oder Costa Daurada aus werden Ausflüge nach Barcelona angeboten, sodass sich die Ausflügler unter die anderen Städtereisenden mischen. Entsprechend belebt und teuer wird es. Die Temperaturen sind hoch, besonders im Juli und August, sodass du abends lange draußen sein kannst. Dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, aber kaum Regen. Achte darauf, immer genug Wasser mitzunehmen und eine Unterkunft mit Klimaanlage zu wählen. Bei über 30 Grad werden Marathon-Sightseeingtouren anstrengend. Viele Menschen tummeln sich dann lieber am Strand. Du solltest auch bedenken, dass in der Ferienzeit einige Restaurants und Geschäfte geschlossen sind oder verkürzte Öffnungszeiten haben. 4. Der Herbst in Barcelona: Im Herbst nehmen die Touristenmengen langsam wieder ab. Dafür sind die Temperaturen bis etwa Ende September noch angenehm. Auch wir hatten abends noch über 20 Grad. Das Wetter kann aber schnell umschlagen und wechselhaft bis ungemütlich werden, wie bei dem starken Unwetter Anfang Oktober dieses Jahres. Du solltest also nicht darauf vertrauen, dass du nur draußen sein kannst. Leg dir am besten ein paar Aktivitäten zurecht, die drinnen stattfinden. So viel Zeit solltest du einplanen Barcelona hat viel zu bieten: Kultur, Berge, Meer, Shopping. Außerdem lässt sich die Stadt gut zu Fuß erkunden, weil die Wege nicht übermäßig weit sind. Bei ein bis zwei Tagen Aufenthalt kannst du zwar die Top-Sehenswürdigkeiten schaffen, machst dir aber wahrscheinlich unnötig Stress, um nichts zu verpassen. Wir waren vier Tage in Barcelona, was perfekt schien, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, aber auch mal einen Zwischenstopp im Park oder Café einzulegen. Wir hatten nur einen verbindlichen Termin, weil wir Tickets für die Sagrada Família gebucht hatten und verbrachten dort ein paar Stunden. Wenn du mehrere lange Besichtigungen vorhast, solltest du ein, zwei Tage länger einplanen, denn schon allein das Anstehen in der Warteschlange kostet Zeit. Wo es möglich ist, solltest du deshalb vorher Tickets mit festen Zeiten buchen. Wie viel eine Reise nach Barcelona kostet Wir schätzen Barcelona als eine mittelteure Stadt ein. Nicht besonders billig, aber auch nicht teuer, wenn du zum Beispiel die Preise für den Nahverkehr betrachtest. Du kannst in Barcelona viel Geld für teure Unterkünfte und Restaurants ausgeben, aber auch umgekehrt mit wenig auskommen. Hier mal ein paar Positionen: Flug: Bei den Flugpreisen kommt es ganz darauf an, wann und mit welcher Airline du fliegst. Es gibt Billigfluggesellschaften, die Barcelona ansteuern, aber selbst mit Lufthansa kommst du an manchen Tagen, zum Beispiel ab Leipzig, schon für 150 Euro hin und zurück, an anderen Tagen auch für über 300 Euro oder mehr. Unterkunft: Wir haben für unsere AirBnB-Unterkunft 89 Euro pro Nacht bezahlt. (Übrigens: Wenn du noch nicht bei AirBnB angemeldet bist, kannst du über diesen Link eine Gutschrift erhalten.) In Hostels zahlst du weniger, in Hotels tendenziell mehr, vor allem in der beliebten Hauptsaison. Essen und Trinken: Wir haben mehrmals Menü-Angebote genutzt, die für einen Festpreis mehrere Gänge plus Getränke beinhalteten. Da bekamen wir schon für 10-12 Euro pro Person ein ordentliches Essen. Ebenfalls günstig sind Tapas-Restaurants, in denen du pro Gericht 1-2 Euro zahlst und damit gut steuern kannst, wie viel du ausgibst. Sehenswürdigkeiten: Die gute Nachricht ist, dass du in Barcelona viel machen kannst, was keinen Eintritt kostet. Die schlechte ist, wenn du irgendwo rein möchtest, musst du fast immer dafür bezahlen. Die Eintrittspreise der beliebten Sehenswürdigkeiten sind für sich genommen okay, aber wenn du wirklich alles ansehen möchtest, wird dein Geldbeutel ächzen. Wir haben für die Sagrada Família mit Aufstieg im Turm plus Audioguide 29 Euro pro Person bezahlt. Auch Antoni Gaudís andere Gebäude [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
<hr />
<p>Barcelona empfing uns mit einem Feuerwerk. Ja, wirklich, denn wir kamen zufällig am 24. September an, als die Stadt die <em>Festes de la Mercè</em> zu Ehren ihrer Schutzpatronin beging. Am Abend genossen wir das lange Feuerwerk mit Musik am Plaça Espanya. Es war um 22 Uhr noch sehr warm und auf dem Platz feierten tausende Menschen. Ein toller Auftakt unseres viertägigen Aufenthalts.</p>
<p>Wir hatten uns nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten vorgenommen, ließen uns dann trotzdem mitreißen und sahen die typischen Touristenorte, schafften es aber sogar, Gegenden abseits der großen Menschenmassen zu erkunden.</p>
<p>In diesem Artikel findest du unsere Erfahrungen und Tipps für deine Barcelona-Reise.</p>
<p></p>
<h2>Die beste Reisezeit</h2>
<p>Die Stadt arbeitet gerade daran, die Touristenströme über das Jahr zu verteilen, damit im Sommer nicht mehr zu viele Menschen auf einmal kommen. Tatsächlich ist Barcelona ganzjährig eine Reise wert. Dank ihrer Nähe zum Meer und den Strandregionen machen Sommerurlauber einen Abstecher in die Stadt. Im Winter dann hilft das mediterrane Klima dabei, der Kälte in Mitteleuropa zu entfliehen und im Frühling wird es normalerweise früher warm und im Herbst später kalt als in Mitteleuropa.</p>
<p>Als Hauptsaison gilt die Zeit von Mai bis August, November bis März ist Nebensaison und ansonsten ist Zwischensaison. Für welche Reisezeit du dich entscheidest, hängt von deinen Vorlieben ab.</p>
<p><strong>1. Der Winter in Barcelona:</strong> Im Winter begegnest du in Barcelona wahrscheinlich den wenigsten anderen Touristen, außer du verreist über Weihnachten/Neujahr. Außerhalb von Ferien und Feiertagen sind die Unterkünfte und Flüge günstiger und an den Sehenswürdigkeiten kannst du mit kürzeren Wartezeiten rechnen.</p>
<p>Gleichzeitig kannst du mit dem Wetter Pech haben, denn es regnet häufiger, allerdings sinken die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt. Am kältesten wird es im Januar.</p>
<p>Der Winter ist also perfekt für Aktivitäten wie Museums- und Kirchenbesichtigungen oder Shopping, an trockenen Tagen aber auch für Spaziergänge, die du hin und wieder im Café unterbrechen kannst.</p>
<p><strong>2. Der Frühling in Barcelona:</strong> Schon ab März, April steigen die Temperaturen und du kannst mehr Zeit draußen verbringen. Auch die Natur blüht auf. Spätestens ab Mai wird es richtig schön mit vielen Sonnenstunden. Dann beginnt die Hauptreisezeit, sodass die Unterkünfte und Flüge teurer werden.</p>
<p>Such dir also am besten einen Zeitraum aus, in dem keine Ferien sind. Dann bekommst du wahrscheinlich das Beste von allem – schönes Wetter, gute Preise und weniger Menschen.</p>
<p><strong>3. Der Sommer in Barcelona: </strong>Der Sommer ist etwas für Leute, die Hitze gut aushalten und es mögen, wenn viel los ist. Von den Badeorten an der Costa Brava oder Costa Daurada aus werden Ausflüge nach Barcelona angeboten, sodass sich die Ausflügler unter die anderen Städtereisenden mischen. Entsprechend belebt und teuer wird es.</p>
<p>Die Temperaturen sind hoch, besonders im Juli und August, sodass du abends lange draußen sein kannst. Dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, aber kaum Regen. Achte darauf, immer genug Wasser mitzunehmen und eine Unterkunft mit Klimaanlage zu wählen.</p>
<p>Bei über 30 Grad werden Marathon-Sightseeingtouren anstrengend. Viele Menschen tummeln sich dann lieber am Strand. Du solltest auch bedenken, dass in der Ferienzeit einige Restaurants und Geschäfte geschlossen sind oder verkürzte Öffnungszeiten haben.</p>
<p><strong>4. Der Herbst in Barcelona: </strong>Im Herbst nehmen die Touristenmengen langsam wieder ab. Dafür sind die Temperaturen bis etwa Ende September noch angenehm. Auch wir hatten abends noch über 20 Grad. Das Wetter kann aber schnell umschlagen und wechselhaft bis ungemütlich werden, wie bei dem starken Unwetter Anfang Oktober dieses Jahres.</p>
<p>Du solltest also nicht darauf vertrauen, dass du nur draußen sein kannst. Leg dir am besten ein paar Aktivitäten zurecht, die drinnen stattfinden.</p>
<h2>So viel Zeit solltest du einplanen</h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16400" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5492.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5492.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5492-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<p>Barcelona hat viel zu bieten: Kultur, Berge, Meer, Shopping. Außerdem lässt sich die Stadt gut zu Fuß erkunden, weil die Wege nicht übermäßig weit sind. Bei ein bis zwei Tagen Aufenthalt kannst du zwar die Top-Sehenswürdigkeiten schaffen, machst dir aber wahrscheinlich unnötig Stress, um nichts zu verpassen.</p>
<p><strong>Wir waren vier Tage in Barcelona</strong>, was perfekt schien, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, aber auch mal einen Zwischenstopp im Park oder Café einzulegen. Wir hatten nur einen verbindlichen Termin, weil wir Tickets für die Sagrada Família gebucht hatten und verbrachten dort ein paar Stunden.</p>
<p>Wenn du mehrere lange Besichtigungen vorhast, solltest du <strong>ein, zwei Tage länger einplanen</strong>, denn schon allein das Anstehen in der Warteschlange kostet Zeit. Wo es möglich ist, solltest du deshalb vorher Tickets mit festen Zeiten buchen.</p>
<h2>Wie viel eine Reise nach Barcelona kostet</h2>
<p>Wir schätzen Barcelona als eine mittelteure Stadt ein. Nicht besonders billig, aber auch nicht teuer, wenn du zum Beispiel die Preise für den <a href="#nahverkehr">Nahverkehr</a> betrachtest. Du kannst in Barcelona viel Geld für teure Unterkünfte und Restaurants ausgeben, aber auch umgekehrt mit wenig auskommen. Hier mal ein paar Positionen:</p>
<p><strong>Flug: </strong>Bei den Flugpreisen kommt es ganz darauf an, wann und mit welcher Airline du fliegst. Es gibt Billigfluggesellschaften, die Barcelona ansteuern, aber selbst mit Lufthansa kommst du an manchen Tagen, zum Beispiel ab Leipzig, schon für 150 Euro hin und zurück, an anderen Tagen auch für über 300 Euro oder mehr.</p>
<p><strong>Unterkunft: </strong>Wir haben für unsere <a href="https://www.airbnb.de/rooms/18800238" target="_blank" rel="noopener">AirBnB-Unterkunft</a> 89 Euro pro Nacht bezahlt. (Übrigens: Wenn du noch nicht bei AirBnB angemeldet bist, kannst du über <a href="https://www.101places.de/extern/airbnb/" target="_blank" rel="noopener">diesen Link</a> eine Gutschrift erhalten.) In Hostels zahlst du weniger, in Hotels tendenziell mehr, vor allem in der beliebten Hauptsaison.</p>
<p><strong>Essen und Trinken: </strong>Wir haben mehrmals Menü-Angebote genutzt, die für einen Festpreis mehrere Gänge plus Getränke beinhalteten. Da bekamen wir schon für 10-12 Euro pro Person ein ordentliches Essen. Ebenfalls günstig sind Tapas-Restaurants, in denen du pro Gericht 1-2 Euro zahlst und damit gut steuern kannst, wie viel du ausgibst.</p>
<p><strong>Sehenswürdigkeiten: </strong>Die gute Nachricht ist, dass du in Barcelona viel machen kannst, was keinen Eintritt kostet. Die schlechte ist, wenn du irgendwo rein möchtest, musst du fast immer dafür bezahlen. Die Eintrittspreise der beliebten Sehenswürdigkeiten sind für sich genommen okay, aber wenn du wirklich alles ansehen möchtest, wird dein Geldbeutel ächzen.</p>
<p>Wir haben für die Sagrada Família mit Aufstieg im Turm plus Audioguide 29 Euro pro Person bezahlt. Auch Antoni Gaudís andere Gebäude wie das Casa Batlló oder das Casa Milá kosten ab 22 Euro. Der Eintritt im Parc Güell dagegen ist mit 7,50 Euro (Onlinepreis) recht fair.</p>
<p>Falls du weniger Bargeld mitnehmen möchtest oder vor Ort doch noch Geld brauchst, kannst du dieses vom Geldautomaten mit einer EC-Karte oder einer Kreditkarte abheben. Die Gebühren sind abhängig von deiner Bank. Mit der <a href="http://www.101places.de/extern/dkb">DKB-Kreditkarte</a> zahlst du keine Gebühr für Abhebungen, auch mit der <a href="http://www.101places.de/extern/comdirect" target="_blank" rel="noopener">EC-Karte der comdirect</a> sind Abhebungen in Spanien kostenfrei.</p>
<h2>Anreise nach Barcelona</h2>
<p>Von Deutschland aus fliegen mehrere Airlines direkt zum internationalen Flughafen Barcelona-El Prat, zum Beispiel Lufthansa und Ryanair. Da ist also für alle Budgets etwas dabei. Meistens starten die Flugzeuge in Städten wie Frankfurt oder München, die auch innerhalb von Deutschland gut zu erreichen sind, sodass du wahrscheinlich nur einmal umsteigen musst. Wir flogen ab Leipzig über Frankfurt und brauchten dafür etwa vier Stunden, wobei eine Stunde Aufenthalt in Frankfurt etwas knapp war.</p>
<p>Billig- und Charterflüge landen auch an anderen Flughäfen in der Nähe von Barcelona, zum Beispiel Girona und Reus. Von dort kommst du mit dem Zug oder Bus direkt in die Stadt.</p>
<p>Bei der Flugsuche nutzen wir <a href="http://www.101places.de/extern/skyscanner">Skyscanner</a> und <a href="http://www.101places.de/extern/momondo">Momondo</a>. Dort lassen wir uns die besten Verbindungen und günstigsten Preise anzeigen.</p>
<p>Du kannst nach Barcelona aber auch mit anderen Verkehrsmitteln reisen. Dank ihrer Lage im Nordosten Spaniens ist die Stadt schneller zu erreichen als andere Orte des Landes. So fährst du zum Beispiel mit dem Auto oder Wohnmobile aus dem Süden Deutschlands über Frankreich größtenteils auf Autobahnen. Für die Strecke ab Stuttgart errechnet Google Maps eine Reisezeit von 12-13 Stunden.</p>
<p>Auch bei Zugreisen ist die Nähe zu Frankreich von Vorteil, denn es gibt eine Direktverbindung von <a href="https://de.oui.sncf/de/bahn/abfahrtszeiten/paris/barcelona" target="_blank" rel="noopener">Paris nach Barcelona</a>. Auch hier wieder das Beispiel Stuttgart: Mit der Bahn beträgt die Reisezeit zwischen 11 und 12 Stunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16403" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_9848.png" alt="" width="640" height="448" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_9848.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_9848-300x210.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h2>Transfer vom Flughafen</h2>
<p>Wir waren vor unserem Barcelona-Besuch mit einem Mietwagen <a href="https://www.101places.de/reisetipps-katalonien" target="_blank" rel="noopener">durch Katalonien gefahren</a>. Den mussten wir am Flughafen El Prat wieder abgeben und ein anderes Verkehrsmittel in die Innenstadt nehmen, so als wären wir gerade erst mit dem Flugzeug gelandet.</p>
<p>Wir waren überrascht, wie viele Möglichkeiten es in Barcelona gibt, vom Flughafen in die Stadt zu kommen. Die folgenden Zeit- und Preisangaben beziehen sich alle auf den Stand Oktober 2018.</p>
<h3>Aerobus</h3>
<p>Wir entschieden uns für den <a href="http://www.aerobusbcn.com/" target="_blank" rel="noopener">Aerobus</a>, weil das für uns die komfortabelste Lösung war. Vom Terminal 1 aus folgten wir den Schildern zur Haltestelle, wo ein Bus stand, der aber gerade losfuhr. Kurz darauf kam schon der nächste leere Bus. Wir kauften beim Fahrer Tickets für die Hin- und Rückreise und legten unser Gepäck in der Mitte des Fahrzeugs ab. Innerhalb einer halben Stunde waren wir am Plaça Espanya, von wo aus wir zu unserer Unterkunft laufen konnten.</p>
<p>Der Aerobus fährt vom Terminal 1 aus alle 5-10 Minuten, von Terminal 2 alle 10-20 Minuten. Die Betriebszeit Richtung Stadt ist 5:35 Uhr bis 1 Uhr, Richtung Flughafen 5:00 bis 0:39 Uhr. In die Stadt fahrend hält der Bus an den Haltestellen Pl. Espanya, Gran Via-Urgell, Pl. Universitat und Pl. Catalunya. Auf der Fahrt zum Flughafen ist der Zustieg am Pl. Catalunya, Sepúlveda-Urgell und Pl. Espanya möglich. Je nach Verkehrsaufkommen dauert die Fahrt etwa 35 Minuten.</p>
<p>Es gibt mit A1 und A2 zwei Linien, die entweder zum Terminal 1 oder Terminal 2 fahren. Schau vor der Rückfahrt, wo dein Flugzeug startet, um in den richtigen Bus zu steigen.</p>
<p>Eine Einzelfahrt kostet 5,90 Euro, die Hin-und Rückfahrt 10,20 Euro. Die Rückfahrt musst du innerhalb von 15 Tagen einlösen. Du kannst die Tickets <a href="https://101places.barcelona.ticketbar.eu/de/bertragen/aerobus-barcelona-flughafen-transfer-/" target="_blank" rel="noopener">online (Ticketbar)</a>, am Automaten oder beim Fahrer (dann aber am besten passend mit Bargeld) kaufen.</p>
<p>Die Busse sind geräumig, haben kostenloses WLAN und in der Mitte eine große Ablagefläche für Gepäck, deshalb fanden wir das Angebot auch so komfortabel, allerdings gelten im Bus Fahrkarten für den Nahverkehr nicht. Wenn deine Unterkunft nicht in der Nähe der Haltestellen liegt, kann sich ein anderes Verkehrsmittel lohnen.</p>
<h3>U-Bahn</h3>
<p>Die Metrolinie L9 Sud hält an den Terminals 1 und 2 und verkehrt Samstagnacht durchgängig, von Sonntag bis Donnerstag zwischen 5 Uhr und Mitternacht und Freitagnacht pausiert sie zwischen 2 und 5 Uhr. Die Abfahrtzeiten und Haltestellen <a href="https://www.tmb.cat/en/visit-barcelona/public-transport/metro-airport" target="_blank" rel="noopener">findest du hier</a>.</p>
<p>Bis zur Zona Universitària dauert die Fahrt etwa 30 Minuten und kostet 4,60 Euro. Du kannst aber auch eine Zeitkarte oder die Hola Barcelona Card nutzen, die Fahrkarte T-10 – die in der Stadt sehr nützlich ist – gilt allerdings nicht für Fahrten vom und zum Flughafen.</p>
<h3>Linienbus</h3>
<p>Mit der <a href="https://www.tmb.cat/en/barcelona/buses/-/lineabus/46" target="_blank" rel="noopener">Buslinie 46</a> kommst du am günstigsten vom Flughafen in die Stadt, denn die Einzelfahrt kostet 2,20 Euro. Da du nur eine Tarifzone nutzt, kannst du auch die Hola Barcelona Cards und die T-10 nutzen, wenn du diese schon gekauft hast, und zahlst damit noch weniger.</p>
<p>Der Bus verkehrt zwischen 4:50 Uhr und 23:50 Uhr, Endstation in der Stadt ist Av Parallel am Plaça Espanya. Ansonsten fährt auf der Strecke ein <a href="http://www.baixbus.cat/ca/el-servei/nitbus" target="_blank" rel="noopener">Nachtbus</a>.</p>
<p>Im Vergleich zum Aerobus dauert die Fahrt länger, weil es mehr Zwischenhalte gibt. Außerdem ist im Linienbus kein Raum für Gepäck vorgesehen, was eventuell nicht so bequem ist.</p>
<h3>Zug</h3>
<p>Auch ein Zug bringt dich vom Flughafen in die Stadt. Der <a href="http://rodalies.gencat.cat/en/linies_estacions_i_trens/index.html?linia=r2n" target="_blank" rel="noopener">R2N</a> fährt zwischen 5:42 und 23:38 Uhr. Du musst am Flughafen zunächst zum Bahnhof am Terminal 2 kommen. Dazu kannst du vom Terminal 1 aus den kostenlosen Shuttlebus nehmen.</p>
<p>Der Zug hält in Barcelona zum Beispiel an den Bahnhöfen Sants und Passeig de Gràcia, von wo aus du in andere Verkehrsmittel umsteigen kannst. Die Einzelfahrt kostet 4,60 Euro.</p>
<h3>Taxi</h3>
<p>Du kannst dich natürlich auch am Flughafen in die Warteschlange am Taxistand einreihen. Eine Mindestgebühr wird unabhängig von der Strecke fällig.<br />
<a name="nahverkehr"></a></p>
<h2>Öffentlicher Nahverkehr in Barcelona</h2>
<p>Barcelona ist durch Bus, U-Bahn, Straßenbahn und Züge gut vernetzt, sodass du den Nahverkehr super in deine Stadtbesichtigung integrieren kannst. Wir sind viel gelaufen, denn wir hatten angenehmes Wetter, aber im Sommer wären wir wahrscheinlich häufiger auf die klimatisierten U-Bahnen ausgewichen. Nur einmal nahmen wir die Metro, weil die Strecke zu weit gewesen wäre.</p>
<p>Für Touristen sind mehrere Fahrkarten interessant, je nachdem, wie viele Fahrten du benötigst. Die Tickets bekommst du zum Beispiel an den roten Automaten der Metrostationen.</p>
<p><strong>Einzelfahrt Bus und Metro:</strong> Der Einzelfahrschein lohnt sich, wenn du nur ganz selten fährst. Er kostet 2,20 Euro. Weil in Barcelona mehrere Verkehrsunternehmen unterwegs sind, kannst du das Einzelticket teilweise nur in einem Verkehrsmittel nutzen, also damit zum Beispiel nicht vom Bus in die Metro umsteigen.</p>
<p><strong>Hola Barcelona Card:</strong> Das sind Tageskarten für Zeitspannen von zwei bis fünf Tagen, die eine unbegrenzte Zahl an Fahrten in allen Verkehrsmitteln, auch die Metro zum Flughafen, beinhalten. Die Karte kostet zwischen 15 und 35 Euro. Du kannst sie übrigens vorab online kaufen (<a href="https://www.getyourguide.de/barcelona-l45/barcelona-travel-card-fuer-2-3-4-oder-5-tage-t50000/?partner_id=B0910&amp;cmp=101places" target="_blank" rel="noopener">bei GetYourGuide</a>), dann bekommst du einen Voucher, den du gleich an der Touristeninformation am Flughafen einlösen kannst.</p>
<p><strong>T-10:</strong> Das ist eine <a href="https://www.atm.cat/web/en/integrated-tickets.php?expandtitol=T10" target="_blank" rel="noopener">10-Fahrtenkarte</a>, die mehrere Personen gleichzeitig nutzen können. Sie kostet für eine Zone 10,20 Euro, also zahlst du nur etwa einen Euro pro Fahrt und Person. Damit kannst du überall in Zone 1 fahren und umsteigen. Das Ticket ist <u>nicht</u> in der Metro zum Flughafen oder im Aerobus gültig. Du bekommst es an den Fahrkartenautomaten in Bahnhöfen und Metrostationen.</p>
<p>Stadtrundfahrt: Falls du keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen möchtest, kommt eventuell eine <a href="https://www.hop-on-hop-off.net/de/barcelona/" target="_blank" rel="noopener">Stadtrundfahrt im Hop-on/Hop-off-Bus</a> infrage. Diese Busse fahren auf zwei Linien durch Barcelona und erreichen etwa 30 Haltestellen. Die Fahrkarten sind bis zu 48 Stunden gültig. Damit könntest du folglich über bis zu drei Tage verteilt durch die Stadt fahren.</p>
<h2>Stadtteile zum Übernachten</h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16393" style="font-size: 16px;" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3214.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3214.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3214-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<p>Bevor du dich für eine Unterkunft entscheidest, solltest du überlegen, wie du dir den Barcelona-Besuch vorstellst. Ist es für dich okay, wenn du zunächst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren musst, um die Sehenswürdigkeiten zu erreichen oder möchtest du lieber alles zu Fuß erkunden? Möchtest du abends ausgehen oder magst du es ruhiger? Hier sind ein paar Informationen über einige der beliebten Distrikte von Barcelona:</p>
<p><strong>Sants-Montjuic: </strong>Wir hatten unsere Unterkunft hier, genauer gesagt im Viertel Poble Sec. Das war sehr zu empfehlen, denn es war keine touristische Gegend und trotzdem gut gelegen. Der Plaça Espanya war nicht weit entfernt, außerdem hatten wir im Umkreis von 500 Metern eine gute Restaurantauswahl und den Berg Montjuïc konnten wir in weniger als einer halben Stunde erklimmen.</p>
<p><strong>Ciutat Vella:</strong> In der Altstadt befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Gotische Viertel, die Rambla, der Hafen und La Barceloneta mit dem berühmten Strand. Dort hast du also alles beisammen, ein lebendiges Nachtleben und Shoppingmöglichkeiten, was aber auch heißt, dass in dem Stadtteil viel los ist, auch abends. Du findest Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen.</p>
<p>Ein Hinweis: Das Viertel Raval und die Hafengegend gelten als zwielichtig, dort solltest du nachts nicht allein unterwegs sein. Als wir tagsüber durch die Gassen von Raval liefen, war das auch nicht der sauberste Ort.</p>
<p><strong>Eixample:</strong> Die Straßen im Distrikt Eixample sind im Schachbrettmuster angeordnet, was dem Stadtteil eine ganz andere Atmosphäre gibt als der Altstadt mit ihren schmalen Gassen. In Eixample kannst du gleich mehrere Gebäude von Antoni Gaudí bewundern: zum Beispiel Casa Milà, Casa Batlló und natürlich die Sagrada Família.</p>
<p>Genau durch die Mitte des Stadtteils führt die Prachtstraße Passeig de Gràcia mit vielen Designerläden und schicken Hotels. Rings um die Straße können Restaurants und Unterkünfte etwas teurer sein.</p>
<p>Das Viertel Sant Antoni am Rand des Stadtteils lag in Laufdistanz zu unserer Unterkunft, war nicht zu touristisch und hatte einige nette Restaurants.</p>
<p><strong>Gràcia:</strong> In dem Szeneviertel fühlen sich Künstler und Alternative wohl, es gibt hippe Restaurants und Läden. Du gelangst vor dort aus gut zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten und hast es doch weitestgehend ruhig.</p>
<p><strong>Strände: </strong>Wenn du den Strand in der Nähe deiner Unterkunft haben möchtest, solltest du in La Barceloneta oder Poble Nou übernachten. Vielleicht ist das luxuriöse <a href="https://www.booking.com/hotel/es/w-barcelona.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">W Hotel</a> direkt am Meer etwas für dich, das wie ein Segel geformt ist? In den oberen Etagen hast du auf jeden Fall einen tollen Blick. Mit 200 Euro pro Nacht und mehr musst du allerdings rechnen.</p>
<h2>Aussichtspunkte in der Stadt</h2>
<p>Wenn das W Hotel doch nicht ganz deinen Preisvorstellungen entspricht, kannst du anderswo kostenlos, oder zumindest günstiger, den Blick auf die Stadt und das Meer genießen.</p>
<h3>Montjuïc</h3>
<p>Ein Spaziergang auf dem Berg lohnt sich besonders zum Sonnenuntergang. Den besten Blick hast du vom Castell aus, der Eintritt kostet 5 Euro.</p>
<p>Wir versuchten es mit kostenlosen Aussichtspunkten. An unserem zweiten Abend in Barcelona sahen wir am Mirador des Migdia die Sonne untergehen, allerdings war die Stadt nicht so gut zu erkennen, weil sie von Bäumen verdeckt war. Dafür gibt es von dort einen interessanten Blick auf den Frachthafen.</p>
<p>Wir liefern weiter, aber die Sonne war schon untergegangen, als wir am Mirador de l’Alcalde ankamen. Wir merkten uns den Ort, weil die Aussicht dort toll war. Am übernächsten Abend steuerten wir den Aussichtspunkt sofort an. Es waren wenig andere Leute da, nur eine größere Reisegruppe gesellte sich zu uns, die aber nicht lange blieb. Wir konnten also fast ungestört markante Orte wie den Hafen, die Rambla, das Gotische Viertel und die Sagrada Família im rötlichen Abendlicht betrachten.</p>
<p>Einen ziemlich coolen Aussichtspunkt entdeckten wir, als wir wieder hinunterstiegen. Über dem Schwimmbad an der Avinguda Miramar gibt es eine Bar, die auch abends geöffnet ist. Zwar sind im Vordergrund das Schwimmbecken und die Flutlichter zu sehen, dafür kannst du dich dort mit einem Getränk hinsetzen und den Ausblick genießen.</p>
<p>Auch zu anderen Tageszeiten kannst du auf dem Montjuïc viel erleben. Auf dem Berg befinden sich der Olympiapark, die <a href="https://www.fmirobcn.org/de/">Fundació Joan Miró</a>, der Botanische Garten und andere hübsch angelegte Gärten.</p>
<p><a name="parkguell"></a></p>
<h3>Park Güell</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16394" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3230.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3230.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3230-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>An unserem dritten Morgen standen wir früh auf, weil wir den Sonnenaufgang am <a href="https://www.parkguell.cat/en/" target="_blank" rel="noopener">Park Güell</a> erleben wollten. Da es bis dorthin zu Fuß und ohne richtiges Frühstück etwas weit gewesen wäre, fuhren wir mit der Metrolinie 3 bis Lesseps und liefen das letzte Stück zum Park, was teilweise ein recht steiler Weg war. Wir nutzten zum Navigieren das Smartphone, es gibt aber auch eine ausgeschilderte Strecke.</p>
<p>In der Hauptsaison öffnet der Park um 8 Uhr, in der Nebensaison um 8:30 Uhr. Das heißt aber nicht, dass vorher die Tore zugeschlossen sind, sondern dass vorher kein Eintritt verlangt wird. <strong>Wir konnten einfach ohne Ticket hineinlaufen.</strong> Wir waren nicht die einzigen, die den Sonnenaufgang von der berühmten, mit Mosaiken gestalteten Terrasse aus sehen wollten, aber es waren noch nicht zu viele Menschen. Später füllte sich der Park zunehmend. Ein Teil des Platzes war wegen Bauarbeiten gesperrt, sodass nur ein kleiner Bereich den Blick auf die Stadt freigab. Wir konnten die Dächer wieder in einem tollen Licht betrachten und hübsche Fotos machen.</p>
<p>Danach sahen wir uns noch den Rest des kostenpflichtigen Bereichs an. Gaudí hat hier einen sehr ungewöhnlichen, bunten Ort erschaffen, der an ein Märchenland erinnert. Der Park beinhaltet übrigens auch einen Teil, den du ohne Ticket erkunden kannst. Ansonsten solltest du dir, wenn du nicht so zeitig aufstehen möchtest, vorher ein Ticket mit fester Uhrzeit kaufen, um eine lange Wartezeit zu umgehen. Der Eintritt kostet 8,50 Euro, online ist er einen Euro günstiger, <a href="https://101places.barcelona.ticketbar.eu/de/attraktionen/park-guell-skip-the-line-ticket-/" target="_blank" rel="noopener">z.B. bei Ticketbar</a>.</p>
<h3>Tibidabo</h3>
<p>Der zweite Hausberg von Barcelona ist der Tibidabo. Auch von hier hast du einen tollen Ausblick sowie viele Möglichkeiten, dir die Zeit zu vertreiben. Dort gibt es einen bekannten <a href="https://www.tibidabo.cat/index.php/en" target="_blank" rel="noopener">Vergnügungspark</a>, du kannst eine imposante <a href="https://tibidabo.salesianos.edu/en/" target="_blank" rel="noopener">Kirche</a> mit Jesusstatue besichtigen und zur Aussichtsplattform des Fernsehturms fahren. Letzteres kostet 5,60 Euro und du solltest dir vorher die <a href="http://www.torredecollserola.com/lookout" target="_blank" rel="noopener">Öffnungszeiten</a> anschauen, denn der Turm ist nicht an allen Tagen geöffnet.</p>
<p>Wenn du dich einmal wie in San Francisco fühlen möchtest, kannst du die historische Straßenbahn <a href="https://www.tmb.cat/en/about-tmb/transport-tmb/tramvia-blau-tibidabo" target="_blank" rel="noopener">Tramvia Blau</a> nutzen. Im Moment (Oktober 2018) ist sie aber wegen Modernisierungsarbeiten außer Betrieb.</p>
<h3>Bunkers del Carmel</h3>
<p>Dieser Aussichtspunkt, eine ehemalige Anlage zur Luftabwehr, bietet dir einen der besten 360-Grad-Blicke über Barcelona. Um dorthin zu kommen, solltest du etwas Zeit einplanen und am besten öffentliche Verkehrsmittel nutzen, zum Beispiel die Buslinie V17 bis zur Haltestelle Gran Vista-Turó de la Rovira oder Linie 24 bis Ctra del Carmel-Mühlberg. Dann musst du trotzdem noch ein Stück bergauf gehen. Auch mit der Metro kommst du in die Nähe, musst dann aber einen längeren Aufstieg auf dich nehmen.</p>
<h3>El Corte Inglés</h3>
<p>Am Plaça Catalunya steht das große Kaufhaus El Corte Inglés mit einem Restaurant in der obersten Etage, von wo aus du auf die Stadt blicken kannst.</p>
<h3>Las Arenas</h3>
<p>Auch auf dem Dach des Einkaufszentrums Las Arenas am Plaça Espanya gibt es eine Aussichtsplattform. Wir waren abends dort oben und konnten den beleuchteten Platz bis zum Nationalpalast gut erkennen. Das Gebäude war früher eine Stierkampfarena, also hast du einen 360-Grad-Blick. Du kommst mit den Rolltreppen des Einkaufszentrums kostenlos hinauf oder mit einem eigenen Aufzug an der Seite, der einen Euro kostet.</p>
<h3>Seilbahnen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16406" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h30m12s574.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h30m12s574.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h30m12s574-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Eine der Sehenswürdigkeiten von Barcelona sind die Seilbahnen. Auch sie ermöglichen eine einzigartige Aussicht. Die <a href="http://www.telefericodebarcelona.com/en/" target="_blank" rel="noopener">Seilbahn am Hafen</a> kostet 16,50 Euro für die Hin- und Rückfahrt, die am <a href="https://www.telefericdemontjuic.cat/en" target="_blank" rel="noopener">Montjuïc</a> 12,70 Euro.</p>
<h2>Sehenswürdigkeiten in Barcelona</h2>
<h3>Sagrada Família</h3>
<p>Wir hatten vorher online Tickets für die Sagrada Família gebucht (<a href="https://101places.barcelona.ticketbar.eu/de/sagrada-familia-de/sagrada-familia-audioguide-besuch-der-turme-/" target="_blank" rel="noopener">dieses Paket</a>), was wirklich eine gute Entscheidung war. Nicht nur, weil die Sagrada Família einmalig ist, sondern auch, weil es an unserem Besichtigungstag keine Tickets für Spontanbesuche mehr gab. Wir gingen zur vorgegebenen Zeit zum Einlass und mussten zunächst durch eine Sicherheitskontrolle. Das ging recht schnell und auch unsere gebuchten Audioguides konnten wir gleich abholen. So hatten wir noch etwas Zeit und konnten uns draußen die ersten Erklärungen anhören. Den Audioguide, den es in verschiedenen Sprachen gibt, fanden wir gut gemacht, weil wir viele Informationen zu einzelnen Gestaltungsdetails bekamen, die uns aufgrund der Masse nicht aufgefallen wären. Übrigens soll die Kirche 2026, in Gaudís 100. Todesjahr, fertig sein.</p>
<p>Wir hatten die Besichtigung mit Turmbesuch gebucht. Die Zeit auf unserem Ticket war für die Fahrt auf den Turm vorgesehen, sodass wir zunächst nur einen kurzen Blick vom Inneren der Kirche erhaschen konnten, weil wir uns schon am Fahrstuhl einfinden mussten. Von oben konnten wir auf die Stadt schauen, so lange wir wollten, und dann ging es zu Fuß die Wendeltreppe hinunter. Wir verbrachten danach noch viel Zeit in der Kirche, schließlich ließen sich die vielen Details gar nicht auf einmal erfassen. Das ist auch ein Ort für Menschen, die Kirchenbesichtigungen sonst eher langweilig finden.</p>
<h3>Park Güell</h3>
<p>Die Sagrada Família war für uns der Endpunkt eines Tages, an dem wir mehrere Gaudí-Werke bewunderten, angefangen mit dem Park Güell. Unsere Tipps dazu findest du im Abschnitt <a href="#parkguell">Aussichtspunkte</a>.<br />
<a name="passeigdegracia"></a></p>
<h3>Passeig de Gràcia</h3>
<p>Wir flanierten nach dem Besuch im Park Güell über die Passeig de Gràcia und bestaunten vor allem die detailreich gestalteten Häuser. Der Prachtboulevard ist etwas für Shoppingfans und Architekturliebhaber gleichermaßen, selbst die Straßenlaternen sind Kunst. Viele teure Designer haben dort Läden. Auch Antoni Gaudí hat sich mit dem Casa Batlló und dem Casa Milà in der Straße verewigt, die du besichtigen kannst, allerdings sahen wir jedes Mal längere Warteschlangen. Aber auch von außen machen die Gebäude was her. Etwa einen Kilometer nördlich von der Passeig de Gràcia, in der Carrer de les Carolines, findest du übrigens noch ein drittes Gaudí-Haus, das Casa Vicens, das du auch besichtigen kannst.</p>
<h3>La Rambla</h3>
<p>Die wahrscheinlich berüchtigste Straße Barcelonas ist die Fußgängerzone La Rambla. Sie führt vom Plaça Catalunya zum Hafen, links und rechts stehen Souvenir- und Essensstände. Tagsüber laufen hier tausende Touristen entlang, unter die sich leider auch Taschendiebe mischen, also pass gut auf deine Sachen auf. Wir liefen die Straße gegen 10 Uhr hinunter, da machten manche Stände gerade erst auf und es waren noch nicht zu viele Menschen da. Wenn dir nicht so viel an Touristenorten liegt, kannst du die Straße gern auslassen.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16407" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h33m40s449.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h33m40s449.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h33m40s449-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Ein Highlight an der Rambla ist aber der Mercat de la Boqueria, eine alte Markthalle, die heute auf die Bedürfnisse von Touristen eingestellt ist. Neben typischen Obst-, Gemüse-, Fleisch- und Fischständen findest du auch Verkaufsstände mit Säften und Probierhäppchen, die du gleich verzehren kannst. Auch hier ist es recht voll und die Menschen quetschen sich in schmalen Gängen aneinander vorbei.</p>
<p>Am Ende der Rambla Richtung Meer steht das Kolumbusdenkmal (Monument a Colom) mit einer Aussichtsplattform, die du für 6 Euro besuchen kannst.</p>
<h3>Gotisches Viertel</h3>
<p>Das Barri Gòtic ist der älteste Teil von Barcelona. Wir liefen ein paar Mal durch die engen, verwinkelten Gassen, denn hier war es schattig und die historischen Gebäude versprühten einen ruhigen Charme. Manchmal gelangten wir aber auch zu luftigen Plätzen wie dem Plaça Sant Jaume, an dem sich das Rathaus und der katalonische Regierungssitz befinden.</p>
<p>Die Gassen im Gotischen Viertel sind zu einem Großteil autofrei, sodass du hier gemütlich spazieren und in den Läden shoppen kannst. Auch mehrere Museen, wie zum Beispiel zur Stadtgeschichte oder das Picasso-Museum, sind im Viertel untergebracht.</p>
<h3>Parc de la Ciutadella</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16402" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5663.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5663.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5663-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Zur Entspannung nach einer längeren Stadtbesichtigung eignet sich der Parc de la Ciutadella besonders gut. Wir verbrachten dort einen Vormittag, saßen auf einer Bank im Schatten, lasen Bücher und beobachteten die grünen Mönchsittiche, die sich zur Mittagszeit gemeinsam mit ein paar Tauben auf einer Wiese tummelten. Wir sahen uns aber auch den Brunnen Font de la Cascada an. Vom Westzipfel des Parks aus geht es die Promenade entlang zum Triumphbogen von Barcelona, im Süden des Parks ist der Zoo untergebracht.</p>
<h3>Plaça Espanya</h3>
<p>Der Plaça Espanya ist ein riesiger Kreisverkehr, von dem eine Straße Richtung Nationalpalast abgeht, in dem das Nationalmuseum untergebracht ist. Abends kommen hunderte Menschen dorthin, denn dann wird der Brunnen Font Màgica farbig beleuchtet und das Wasser bewegt sich zu Musik. Die Zeiten für dieses Spektakel findest du <a href="https://www.barcelona.cat/en/what-to-do-in-bcn/magic-fountain" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Wir beobachteten die Wasserspiele an einem Abend zunächst von der Aussichtsplattform des Einkaufszentrums Las Arenas, trauten uns dann aber näher heran. Es war besonders amüsant zu sehen, wie diejenigen, die nah am Brunnen standen, wegrannten, wenn sie wegen eines Windstoßes eine unfreiwillige Dusche abbekamen. Wir blieben in sicherer Entfernung.</p>
<h3>Strand und Alter Hafen</h3>
<p>Der Alte Hafen von Barcelona, der Port Vell, ist mittlerweile ein modernes Vergnügungsviertel. Beliebt ist das Shoppingcenter Maremàgnum mit seinen Geschäften und Restaurants, gleich daneben steht das große <a href="https://www.aquariumbcn.com/en/" target="_blank" rel="noopener">Aquarium</a>.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Landzunge, die den Hafen eingrenzt, befindet sich La Barceloneta mit seinen Stränden, die wohl besonders im Sommer voller Touristen sind, die leider Müll und Dreck hinterlassen. Auch als wir dort waren, lagen viele Menschen im Sand. Wir setzten uns in ein Strandcafé und beobachteten das Treiben. Uns fiel auf, dass alle paar Minuten Verkäufer vorbei liefen, die Tücher und andere Dinge verkaufen wollten. Das würde uns nerven, wenn wir einen Tag an dem Strand verbringen würden.</p>
<p><strong>Sightseeing-Tipp:</strong> Den Strand sowie den Hafen Barcelonas kannst du <a href="https://www.helikopter-rundflug.com/barcelona/" target="_blank" rel="noopener">bei einem Helikopterflug</a> auch aus der Luft betrachten. Ein einmaliges Erlebnis!</p>
<h3>Bus Turístic</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16397" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5296.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5296.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_5296-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Überall in der Stadt begegneten uns diese bunten Doppeldeckerbusse. Der <a href="https://101places.barcelona.ticketbar.eu/de/attraktionen/barcelona-hop-on-hop-off-bus-/" target="_blank" rel="noopener">Bus Turístic</a> ist ein offizielles Hop-On/Hop-Off-Angebot und verfügt über drei Linien, die an verschiedenen Sehenswürdigkeiten halten. Ein Tag kostet 30 Euro, zwei Tage 40 Euro. Damit kannst du alle Linien abfahren, auch ein Audioguide und WLAN im Bus sind inklusive.</p>
<div class="message-box-wrapper yellow"><div class="message-box-title">Tipp für alle, die viel von Barcelona sehen wollen</div><div class="message-box-content">

Mit dem Barcelona City Pass oder der Barcelona Card hast du mehrere Angebote inklusive und bekommst Rabatte auf den Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten.

<strong>Barcelona City Pass</strong>: Damit bist du voll versorgt. Der City Pass beinhaltet den Aerobus, den Hop-On/Hop-Off-Bus, den Eintritt in die Sagrada Família und den Park Güell, wo du dir jeweils vorher die Zeit aussuchst und eine Audioguide App nutzen kannst, sowie Rabatte auf andere Museen, Sehenswürdigkeiten und den öffentlichen Nahverkehr. Er kostet 75,00 Euro mit einem Tag Hop-On/Hop-Off-Bus. Du kannst ihn <a href="https://101places.barcelona.ticketbar.eu/de/rabatt-karten-barcelona/barcelona-city-pass-/" target="_blank" rel="noopener">online bei Ticketbar</a> buchen.

<strong>Barcelona Card</strong>: Das ist eine günstigere Alternative, wenn du nur mit öffentlichem Nahverkehr fahren möchtest. Die Barcelona Card kostet ab 46 Euro (je nach Gültigkeitsdauer) und beinhaltet den öffentlichen Nahverkehr sowie ermäßigten oder kostenlosen Eintritt in Museen und anderen Sehenswürdigkeiten. Zusätzlich buchen kannst du die Sagrada Família und den Park Güell mit einer Audioguide App. Das Gaudí-Paket kostet zusätzlich 33,50 Euro. Beides kannst du über <a href="https://101places.barcelona.ticketbar.eu/de/rabatt-karten-barcelona/barcelonakarte-/" target="_blank" rel="noopener">Ticketbar</a> kaufen.

<strong>Citypass-Vergleich</strong>: Weitere Barcelona-Citypässe findest du auf der Website <a href="https://www.citypassvergleich.de" target="_blank" rel="noopener">Citypassvergleich.de</a>. Dort vergleichen wir alle relevanten <a href="https://www.citypassvergleich.de/barcelona/" target="_blank" rel="noopener">Citypässe für Barcelona</a>. Finde den Pass, der am besten zu deinen Vorlieben passt und dir die meiste Zeit und das meiste Geld spart.

</div></div>
<h2>Packen für Barcelona</h2>
<p>Die meiste Zeit des Jahres kommst du in Barcelona mit leichter Kleidung aus. Selbst im September waren wir in kurzen Hosen unterwegs, nur abends wurde es etwas kühler. Du solltest aber gerade im Herbst den Wetterbericht checken, ob du regenfeste Kleidung brauchst.</p>
<p>Vorsicht auch, wenn du Kirchen besichtigen möchtest: Selbst im Hochsommer sind Hotpants und Tanktops dort nicht gern gesehen, denn deine Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Auch an der Sagrada Família gab es Schilder, die auf den Dresscode hinwiesen, wobei Menschen mit kurzen Hosen trotzdem hineindurften.</p>
<p>Was Einheimische wohl auch nervt, sind Touristen, die in Badesachen durch die Stadt laufen, also nimm dir auch für einen Strandtag normale Kleidung mit.</p>
<p>Was sonst noch ins Gepäck gehört, kannst du in der <a href="https://www.101places.de/staedtereise-packliste" target="_blank" rel="noopener">Städtereise-Packliste</a> nachlesen.</p>
<h2>Sprache</h2>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16396" style="font-size: 16px;" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3327.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3327.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3327-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<p>Die Katalanen sind sehr patriotisch und pflegen ihre Sprache, die Region ist zweisprachig. Katalanisch ist eng mit Spanisch, Portugiesisch und Französisch verwandt, also kannst du vieles verstehen, wenn du eine dieser Sprachen beherrschst. In den Restaurants bekommst du die Speisekarte meistens in Katalanisch, Spanisch, Französisch und Englisch.</p>
<p>Da die Stadt sehr international ist, kommst du mit Englisch gut aus, trotzdem lohnt es immer, sich ein paar Wörter in der Landessprache zurechtzulegen:</p>
<ul>
<li>Guten Morgen: Bon dia</li>
<li>Guten Tag: Bona tarda (nachmittags)</li>
<li>Hallo: Hola</li>
<li>Tschüss: Adéu</li>
<li>Bitte: Si us plau</li>
<li>Danke: Gràcies</li>
<li>Ja: Sí</li>
<li>Nein: No</li>
<li>Eins: Un</li>
<li>Zwei: Dos</li>
<li>Drei: Trés</li>
</ul>
<h2>Essen in Barcelona</h2>
<p>Wenn du in Barcelona essen gehen willst, hast du eine große Auswahl, auch an internationalen Restaurants und Ketten. Typisch spanisch sind aber Tapas.</p>
<p>Tapas-Bars findest du an vielen Orten. In der Nähe unserer Unterkunft lag die Calle de Blai mit mehreren Tapas-Restaurants, die aber schon voll waren, als wir vorbeikamen, auch draußen waren die Tische besetzt. Dafür fanden wir im La Esquinta de Blai einen Platz. Dort gab es keine klassischen Tapas, sondern die baskische Variante Pintchos, die auf einer Brotscheibe angerichtet sind. Sie waren an der Bar aufgereiht und jeweils mit Zahnstocher aufgespießt. Diese wurden am Ende gezählt, um den Preis zu errechnen. Die Gerichte schmeckten nicht nur gut, uns gefiel auch, dass es kleine Schilder mit Bezeichnungen für die Speisen gab, mit denen wir die vegetarischen Optionen erkennen konnten.</p>
<p><strong>Ein vegetarisches Restaurant</strong>, das wir empfehlen können, ist <em>Sesamo</em> in der Carrer de Sant Antoni Abat. Es ist nicht sehr günstig, aber lecker. Wir entschieden uns für das 7-Gang-Menü, das inklusive zwei Glas Wein 25 Euro pro Person kostete. Wir bekamen verschiedene Tapas, zum Beispiel Croquetas, Humus und Tomatenbrot mit Käsedip, je nachdem, was die Küche gerade zubereitet hatte.</p>
<p>Zum Frühstück bieten sich die zahlreichen Bäckereien und Cafés von Barcelona an. Dort bekommst du Heißgetränke und süße Teilchen oder Sandwiches, meistens auch belegte Croissants.</p>
<p>Zwei Mal besuchten wir das Frühstückslokal <em>La Desayuneria</em> in der Carrer del Comte Borrell. Dort gibt es den ganzen Tag Frühstück nach amerikanischer Art, also Pancakes oder French Toast, auf der Speisekarte stehen aber auch einige gesunde Gerichte mit Obst oder Avocado. Donnerstags ist Pancake-Tag, dann kosten diese Gerichte ab 3 Euro.</p>
<p>Falls du eine Unterkunft mit Selbstverpflegung hast, solltest du eine der Markthallen besuchen. Sehr bekannt ist der Mercat de la Boqueria, in dem viele Touristen unterwegs sind. Wir haben auch den Mercat de St Antoni besucht, der weniger touristisch und sehr aufgeräumt war. Dort gab es weniger Angebote, die man gleich essen konnte, aber viele Stände mit frischen Produkten, aus denen man ein tolles Essen kochen kann.</p>
<h2>Einkaufen in Barcelona</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16408" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h42m55s457.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h42m55s457.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/vlcsnap-2018-11-03-09h42m55s457-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Du findest in Barcelona nicht nur internationale Marken, sondern auch niedliche, kleine Läden mit spanischer Mode. Große Einkaufszentren sind zum Beispiel das Maremàgnum am Hafen oder die ehemalige Stierkampfarena Las Arenas am Plaça Espanya.</p>
<p>Auch schon unter den Sehenswürdigkeiten erwähnt, ist die <a href="#passeigdegracia">Passeig de Gràcia</a>, die Shoppingbegeisterte anzieht. Du findest dort Nobelmarken, aber auch erschwinglichere Geschäfte. Am Ende des Boulevards, am Plaça Catalunya, stehen die großen Kaufhäuser FNAC und El Corte Inglés. Dem Platz schließt sich die Rambla an, die vor allem für Souvenirjäger viel Auswahl bietet.</p>
<p>Im Gotischen Viertel sind viele traditionelle Läden ebenfalls Marken- und Souvenirläden gewichen, aber du findest hier noch ein paar übriggebliebene Geschäfte. Wir kauften in drei Läden in der schönen Carrer de Petritxol Mitbringsel und ließen uns dort auch Churros mit Schokosauce schmecken.</p>
<p>Übrigens: Wenn du Postkarten verschicken möchtest, bekommt du Briefmarken nicht an den Souvenirständen, sondern in Tabak-Shops.</p>
<h2>So kommst du ins Internet</h2>
<p>Freies WLAN gibt es in Barcelona an vielen Orten, zum Beispiel in Einkaufszentren, Cafés oder Restaurants. Manchmal musst du nach dem Passwort fragen oder dich registrieren. Draußen kannst du dich ins <a href="http://ajuntament.barcelona.cat/barcelonawifi/en/" target="_blank" rel="noopener">Barcelona WiFi</a> einloggen, ein öffentliches Netz mit über 600 Standorten, die mit blauen Schildern gekennzeichnet sind. Es wird nachts abgeschaltet.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16395" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3315.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3315.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3315-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<h2>Gepäckaufbewahrung am letzten Tag</h2>
<p>Dieses Mal lag unser Abflug günstig, sodass wir morgens von unserer Unterkunft aus gleich zum Flughafen fahren konnten.</p>
<p>Vielleicht hast du aber noch etwas Zeit für Sightseeing, musst aber schon früher auschecken. Dann willst du dein Gepäck vermutlich irgendwo loswerden. Dafür gibt es in Barcelona mehrere Anbieter.</p>
<p><strong>Locker Barcelona:</strong> Der Dienst <a href="http://lockerbarcelona.com/" target="_blank" rel="noopener">Locker Barcelona</a> ist am Plaça Catalunya untergebracht und von 9:00 bis 21:00 Uhr geöffnet, im Sommer sogar länger. Dort kannst du Gepäck in verschiedenen Größen abgeben, die Abrechnung erfolgt pro Tag.</p>
<p><strong>Stasher.com:</strong> Mit <a href="https://stasher.com/" target="_blank" rel="noopener">Stasher.com</a> hatten wir schon in Lissabon und London gute Erfahrungen gemacht. Du buchst online die Zeit und den Ort und bringst dein Gepäck dann zu dem Dienstleister, der mit stasher.com arbeitet. Meist sind das Läden oder Hotels.</p>
<p><strong>Schließfächer an öffentlichen Orten:</strong> Du kannst dein Gepäck auch in Schließfächern an Bahnhöfen, dem Busbahnhof oder, wenn du zum Beispiel vor einem Weiterflug eine längere Aufenthaltszeit in Barcelona hast, am Flughafen verstauen.</p>
<p><strong>Bags&amp;go: </strong>Wenn du es ganz bequem möchtest, kannst du dir dein Gepäck mit <a href="https://bagsandgo.com/en" target="_blank" rel="noopener">Bags&amp;go</a> liefern lassen, dann wird es zum Beispiel am Hotel abgeholt und für dich zum Flughafen gebracht.</p>
<h2>Sicherheit</h2>
<p>Barcelona ist leider eine der europäischen Hauptstädte für Taschendiebe. Sie wenden die üblichen Tricks an: Sie lenken dich ab, verdecken die Sicht auf deine Wertsachen oder ziehen sie dir einfach aus der Tasche. Deshalb solltest du keine Wertgegenstände wie Geldbörse oder Telefon auf dem Tisch im Café liegen haben oder in der Hosentasche transportieren. Handtaschen solltest du verschlossen am Körper (am besten vorn) tragen. Besonders, wenn du in einer großen Menschenmenge bist, wie zum Beispiel entlang der Ramblas, solltest du deine Umgebung gut im Blick haben. Teile dein Bargeld auf verschiedene Orte auf, damit du nicht ganz ohne dastehst, wenn du doch bestohlen wirst.</p>
<p>Im Notfall wähle die Nummer 112 (mehrsprachig). Vor Ort sprechen nicht alle Polizisten Deutsch oder Englisch, aber manche Formulare gibt es in diesen Sprachen.</p>
<p>Da die Unabhängigkeitsbewegung in Barcelona regelmäßig Demonstrationen organisiert, solltest du dich vorher über größere Veranstaltungen informieren. Auch von Demos gegen den Tourismus solltest du dich fernhalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://vg09.met.vgwort.de/na/7338e2eac4e741dcb2a72793a97f5e05" consent-required="16977" consent-by="services" consent-id="16978"/></p><p>The post <a href="https://www.101places.de/reisetipps-barcelona">Vier Tage in Barcelona: Reisetipps für eine Städtereise</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Reisetipps für einen Urlaub in Katalonien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Oct 2018 16:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Ucamping und Camping L&#8217;Amfora, die uns auf diese Reise nach Katalonien einluden. Ende September verbrachten wir acht Tage in Katalonien. Bis dahin hatten wir den Nordosten Spaniens als Urlaubsregion kaum auf dem Schirm. Klar, Barcelona als beliebte Touristenstadt kannten wir. Aber die Vielseitigkeit Kataloniens lernten wir jetzt erst kennen. Im Osten prägt das Mittelmeer mit seinen langen Stränden, dem klaren Wasser und hübschen Küstenstädtchen das Bild. Zahlreiche Badeorte locken Urlauber an, auch für Partyliebhaber bieten Orte wie Lloret de Mar das erwünschte Vergnügen. Wir verbrachten zunächst einige Tage in einer ruhigeren Ecke, auf einem Campingplatz an der Costa Brava. Die flache Küstenregion geht schnell in Gebirge über. Die Pyrenäen im Norden bieten Aktivurlaubern beim Wandern und Radfahren viele Möglichkeiten. Die katalanischen Städte sind teilweise uralt mit griechischen und römischen Wurzeln und haben sich ihren mittelalterlichen Charme erhalten. In jüngster Zeit hat die Region berühmte Künstler hervorgebracht: Zum Beispiel Joan Miró, Salvador Dalí und Antoni Gaudí, der vor allem in der Hauptstadt Barcelona seine Spuren hinterlassen hat. Die Katalanen sind stolz auf ihr Land, was sich in dem Streben nach Unabhängigkeit zeigt. Überall sahen wir Schrift auf Katalanisch und Spanisch. Als Touristen kamen wir, wenn nötig, auch mit Englisch gut zurecht. Unsere Anreise nach Katalonien Wir flogen über Frankfurt nach Barcelona-El Prat. Die Lufthansa bietet auf der Strecke mehrere Verbindungen täglich an. Von dort ging es für uns mit dem Mietwagen weiter zur Costa Brava. Mit Billig- und Charterflügen gibt es von Deutschland aus Verbindungen zu zwei weiteren Flughäfen in Katalonien: Nach Girona an der Costa Brava und Reus an der Costa Daurada. Wir sahen viele Autos und Wohnmobile mit deutschen Kennzeichen. Durch seine Lage ist Katalonien für Deutsche über Frankreich gut zu erreichen. Sehenswertes im Norden Kataloniens Von unserer Unterkunft aus konnten wir mehrere Halbtagesausflüge machen, die mit dem Auto jeweils 30 bis 60 Minuten entfernt waren. Einige davon stellen wir hier vor. 1. Cap de Creus Am östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel treffen sich die Berge mit dem Mittelmeer. Die rauen Felsformationen gehen in blaues Wasser über. Die Tramunta-Winde haben die Landschaft des Naturparks geprägt. Hier lässt es sich gut wandern, zum Beispiel von Cadaqués zum Leuchtturm. Wir begegneten auch vielen Radfahrergruppen. Wir selbst waren mit dem Auto unterwegs und folgten der schmalen, geschwungenen Asphaltstraße hinauf bis zum Leuchtturm, von wo aus wir den Blick aufs weite Meer genossen. Nach einem kurzen Spaziergang auf den Klippen fuhren wir hinunter Richtung Cadaqués. Das malerische Dorf zieht Besucher dank eines berühmten Katalanen an: Salvador Dalí lebte hier viele Jahre. Sein Haus im benachbarten Port Lligat ist heute eines von mehreren Dalí-Museen in der Gegend, aber das einzige, in dem man wirklich sehen kann, wie er lebte. Um das Museum zu besichtigen, musst du vorher Tickets kaufen. Der Eintritt kostet 12 Euro. Den angrenzenden Olivengarten kannst du für 6 Euro und ohne vorherige Reservierung besuchen. Wir hatten keine Tickets, sodass wir uns nur die Umgebung ansahen. Das weiß gestrichene Haus liegt an einer kleinen Bucht mit Blick aufs Wasser. Am Strand lagen einige Fischerboote. Diese Idylle schien im Kontrast zu den surrealistischen Werken zu stehen, die wir von Dalí kannten. Auch die Skulpturen im Olivengarten, die wir über die Mauern sahen, stachen aus ihrer Umgebung heraus. Wir liefen etwa eine Viertelstunde hinunter zur Promenade von Cadaqués. Das Küstendorf strahlt eine helle Freundlichkeit aus. Die Häuser sind allesamt weiß gestrichen. Lediglich Fenster und Türen bilden Farbtupfer. Die Sonne hatte an diesem Tag ordentlich Kraft, sodass wir uns zum Mittagessen ein schattiges Plätzchen suchten. 2. Ausgrabungen von Empúries Geschichtsliebhaber werden in Empúries Stunden verbringen wollen. Im 6. Jh. v. Chr. gründeten die Griechen direkt am Meer eine Handelsstadt. Später ließen sich auch die Römer nieder. Anfang des 20. Jahrhunderts begann man, das Areal archäologisch zu erschließen. Mittlerweile ist etwa ein Viertel ausgegraben. Zur offiziellen Website geht es hier. Besucher spazieren durch die griechische und römische Stadt und können das dazugehörige Museum besichtigen. Zum Eintritt von 11 Euro gehört eine Audiotour in mehreren Sprachen. An verschiedenen Punkten auf dem Gelände werden die einzelnen Gebäude erklärt und über das Leben in der antiken Stadt berichtet. Die Überreste der Gebäudemauern lassen die Dimensionen erkennen, teilweise sind die Fußböden mit ihren Fliesen gut erhalten. Ein Nachteil ist, dass es auf dem Areal wenig Schatten gibt, sodass wir nicht überall stehen blieben, um uns die langen Beschreibungen anzuhören. Unser Auto hatten wir auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abgestellt, der auch Zugang zum Strand bietet. Wer also der gesamten, mehr als zweistündigen Besichtigung folgt, könnte im Anschluss zur Abkühlung ins Meer springen. 3. Naturpark &#8222;Vulkane der Garrotxa&#8220; Im Naturpark der Garrotxa nordwestlich von Girona prägen 40 Vulkankegel die Landschaft. Durch den Park führen mehrere Wanderwege mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Eine Wanderkarte mit vielen ausgezeichneten Wegen findest du hier. Wir suchten uns eine mittelschwere Route aus und parkten auf dem Parkplatz in Santa Pau. Wir waren kurz nach 9 Uhr die ersten Besucher und konnten dadurch die angenehmen morgendlichen Temperaturen genießen. Die Wanderwege sind ausgeschildert, alle haben eine Nummer. Es gibt in dem Gebiet mehrere Parkplätze und Einkehrmöglichkeiten. Wir liefen zunächst an der Straße entlang bis zum Einstieg in die Wanderung. Dort folgten wir den Schildern der Nummer 5 und kamen an vereinzelten Gehöften vorbei. Nach der romanischen Kirche Sant Miquel Sacot wurde es steiler und schattiger, denn die Strecke führte weiter durch Waldgebiet. Wir stiegen hinauf bis zum Castell de Colltort, einer mittelalterlichen Burgruine. Von dort oben hatten wir einen guten Ausblick über die grüne Vulkanlandschaft. Es war mittlerweile ziemlich heiß geworden, sodass wir nicht dem Rundweg folgten, sondern den Weg wieder zurückgingen. Insgesamt wanderten wir acht Kilometer, was bei den Temperaturen aber auch genügte. 4. Alternativer Wanderweg: Camí de Ronda Wenn du lieber nahe am Meer wandern möchtest, kannst du dem Küstenwanderweg Camí de Ronda folgen. Als Rundweg ist dieser 140 Kilometer lang. Etwa 40 Kilometer führen an der Küste entlang, zwischen Sant Feliu de Guíxols und Fornells. Dann geht es ins Land hinein bis nach Girona. Im Sommer ist es aber wahrscheinlich zu heiß, um den Wanderweg ganz abzulaufen. Da eignen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit <a href="https://www.ucamping.com" target="_blank" rel="noopener">Ucamping</a> und <a href="https://de.campingamfora.com" target="_blank" rel="noopener">Camping L&#8217;Amfora</a>, die uns auf diese Reise nach Katalonien einluden.</em></p>
<hr />
<p>Ende September verbrachten wir acht Tage in Katalonien. Bis dahin hatten wir den Nordosten Spaniens als Urlaubsregion kaum auf dem Schirm. Klar, Barcelona als beliebte Touristenstadt kannten wir. Aber die Vielseitigkeit Kataloniens lernten wir jetzt erst kennen.</p>
<p>Im Osten prägt das Mittelmeer mit seinen langen Stränden, dem klaren Wasser und hübschen Küstenstädtchen das Bild. Zahlreiche Badeorte locken Urlauber an, auch für Partyliebhaber bieten Orte wie Lloret de Mar das erwünschte Vergnügen. Wir verbrachten zunächst einige Tage in einer ruhigeren Ecke, auf einem Campingplatz an der Costa Brava.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16327" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9756.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9756.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9756-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die flache Küstenregion geht schnell in Gebirge über. Die Pyrenäen im Norden bieten Aktivurlaubern beim Wandern und Radfahren viele Möglichkeiten. Die katalanischen Städte sind teilweise uralt mit griechischen und römischen Wurzeln und haben sich ihren mittelalterlichen Charme erhalten.</p>
<p>In jüngster Zeit hat die Region berühmte Künstler hervorgebracht: Zum Beispiel Joan Miró, Salvador Dalí und Antoni Gaudí, der vor allem in der Hauptstadt Barcelona seine Spuren hinterlassen hat. Die Katalanen sind stolz auf ihr Land, was sich in dem Streben nach Unabhängigkeit zeigt. Überall sahen wir Schrift auf Katalanisch und Spanisch. Als Touristen kamen wir, wenn nötig, auch mit Englisch gut zurecht.</p>
<h2>Unsere Anreise nach Katalonien</h2>
<p>Wir flogen über Frankfurt nach Barcelona-El Prat. Die Lufthansa bietet auf der Strecke mehrere Verbindungen täglich an. Von dort ging es für uns mit dem Mietwagen weiter zur Costa Brava. Mit Billig- und Charterflügen gibt es von Deutschland aus Verbindungen zu zwei weiteren Flughäfen in Katalonien: Nach Girona an der Costa Brava und Reus an der Costa Daurada.</p>
<p>Wir sahen viele Autos und Wohnmobile mit deutschen Kennzeichen. Durch seine Lage ist Katalonien für Deutsche über Frankreich gut zu erreichen.</p>
<h2>Sehenswertes im Norden Kataloniens</h2>
<p>Von unserer Unterkunft aus konnten wir mehrere Halbtagesausflüge machen, die mit dem Auto jeweils 30 bis 60 Minuten entfernt waren. Einige davon stellen wir hier vor.</p>
<h3>1. Cap de Creus</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16315" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3149.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3149.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3149-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Am östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel treffen sich die Berge mit dem Mittelmeer. Die rauen Felsformationen gehen in blaues Wasser über. Die Tramunta-Winde haben die Landschaft des Naturparks geprägt. Hier lässt es sich gut wandern, zum Beispiel von Cadaqués zum Leuchtturm. Wir begegneten auch vielen Radfahrergruppen. Wir selbst waren mit dem Auto unterwegs und folgten der schmalen, geschwungenen Asphaltstraße hinauf bis zum Leuchtturm, von wo aus wir den Blick aufs weite Meer genossen.</p>
<p>Nach einem kurzen Spaziergang auf den Klippen fuhren wir hinunter Richtung Cadaqués. Das malerische Dorf zieht Besucher dank eines berühmten Katalanen an: Salvador Dalí lebte hier viele Jahre. Sein Haus im benachbarten Port Lligat ist heute eines von mehreren Dalí-Museen in der Gegend, aber das einzige, in dem man wirklich sehen kann, wie er lebte.</p>
<p>Um das Museum zu besichtigen, musst du vorher <a href="https://www.salvador-dali.org/en/museums/house-salvador-dali-in-portlligat/" target="_blank" rel="noopener">Tickets kaufen</a>. Der Eintritt kostet 12 Euro. Den angrenzenden Olivengarten kannst du für 6 Euro und ohne vorherige Reservierung besuchen. Wir hatten keine Tickets, sodass wir uns nur die Umgebung ansahen. Das weiß gestrichene Haus liegt an einer kleinen Bucht mit Blick aufs Wasser. Am Strand lagen einige Fischerboote. Diese Idylle schien im Kontrast zu den surrealistischen Werken zu stehen, die wir von Dalí kannten. Auch die Skulpturen im Olivengarten, die wir über die Mauern sahen, stachen aus ihrer Umgebung heraus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16329" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9769.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9769.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9769-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir liefen etwa eine Viertelstunde hinunter zur Promenade von Cadaqués. Das Küstendorf strahlt eine helle Freundlichkeit aus. Die Häuser sind allesamt weiß gestrichen. Lediglich Fenster und Türen bilden Farbtupfer. Die Sonne hatte an diesem Tag ordentlich Kraft, sodass wir uns zum Mittagessen ein schattiges Plätzchen suchten.</p>
<h3>2. Ausgrabungen von Empúries</h3>
<p>Geschichtsliebhaber werden in Empúries Stunden verbringen wollen. Im 6. Jh. v. Chr. gründeten die Griechen direkt am Meer eine Handelsstadt. Später ließen sich auch die Römer nieder. Anfang des 20. Jahrhunderts begann man, das Areal archäologisch zu erschließen. Mittlerweile ist etwa ein Viertel ausgegraben. <a href="http://www.macempuries.cat/ca/" target="_blank" rel="noopener">Zur offiziellen Website geht es hier.</a></p>
<p>Besucher spazieren durch die griechische und römische Stadt und können das dazugehörige Museum besichtigen. Zum Eintritt von 11 Euro gehört eine Audiotour in mehreren Sprachen. An verschiedenen Punkten auf dem Gelände werden die einzelnen Gebäude erklärt und über das Leben in der antiken Stadt berichtet. Die Überreste der Gebäudemauern lassen die Dimensionen erkennen, teilweise sind die Fußböden mit ihren Fliesen gut erhalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16330" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9775.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9775.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9775-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Ein Nachteil ist, dass es auf dem Areal wenig Schatten gibt, sodass wir nicht überall stehen blieben, um uns die langen Beschreibungen anzuhören.</p>
<p>Unser Auto hatten wir auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abgestellt, der auch Zugang zum Strand bietet. Wer also der gesamten, mehr als zweistündigen Besichtigung folgt, könnte im Anschluss zur Abkühlung ins Meer springen.</p>
<h3>3. Naturpark &#8222;Vulkane der Garrotxa&#8220;</h3>
<p>Im Naturpark der Garrotxa nordwestlich von Girona prägen 40 Vulkankegel die Landschaft. Durch den Park führen mehrere Wanderwege mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Eine Wanderkarte mit vielen ausgezeichneten Wegen <a href="http://parcsnaturals.gencat.cat/web/.content/home/zona_volcanica_de_la_garrotxa/visitans/guia_de_visita/planol/planol-guia-garrotxa-2017-baixa.pdf" target="_blank" rel="noopener">findest du hier</a>.</p>
<p>Wir suchten uns eine mittelschwere Route aus und parkten auf dem Parkplatz in Santa Pau. Wir waren kurz nach 9 Uhr die ersten Besucher und konnten dadurch die angenehmen morgendlichen Temperaturen genießen. Die Wanderwege sind ausgeschildert, alle haben eine Nummer. Es gibt in dem Gebiet mehrere Parkplätze und Einkehrmöglichkeiten.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16321" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5160.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5160.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5160-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Wir liefen zunächst an der Straße entlang bis zum Einstieg in die Wanderung. Dort folgten wir den Schildern der Nummer 5 und kamen an vereinzelten Gehöften vorbei. Nach der romanischen Kirche Sant Miquel Sacot wurde es steiler und schattiger, denn die Strecke führte weiter durch Waldgebiet. Wir stiegen hinauf bis zum Castell de Colltort, einer mittelalterlichen Burgruine. Von dort oben hatten wir einen guten Ausblick über die grüne Vulkanlandschaft. Es war mittlerweile ziemlich heiß geworden, sodass wir nicht dem Rundweg folgten, sondern den Weg wieder zurückgingen. Insgesamt wanderten wir acht Kilometer, was bei den Temperaturen aber auch genügte.</p>
<h3>4. Alternativer Wanderweg: Camí de Ronda</h3>
<p>Wenn du lieber nahe am Meer wandern möchtest, kannst du dem Küstenwanderweg Camí de Ronda folgen. Als Rundweg ist dieser 140 Kilometer lang. Etwa 40 Kilometer führen an der Küste entlang, zwischen Sant Feliu de Guíxols und Fornells. Dann geht es ins Land hinein bis nach Girona. Im Sommer ist es aber wahrscheinlich zu heiß, um den Wanderweg ganz abzulaufen. Da eignen sich kurze, flache Abschnitte besser. <a href="http://www.camideronda.com/de.html" target="_blank" rel="noopener">Mehr Informationen findest du hier.</a></p>
<h3>5. Mittelalterliche Dörfer</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16316" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3166.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3166.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3166-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Östlich von Girona liegen einige mittelalterliche Dörfer mit engen Gassen, Kopfsteinpflaster und Steinhäusern. Dazu gehören beispielsweise die Orte Pals und Ullastret. Wir sahen uns Peratallada an, das gut gepflegt war und wo uns die vielen Pflanzen vor und an den Gebäuden auffielen. Im Restaurant El Borinot saßen wir in einer schattigen Gasse und aßen sehr gut zu Mittag.</p>
<h3>6. Girona</h3>
<p>Verschiedene Völker und Religionen haben in Girona ihre Spuren hinterlassen. Angefangen mit Teilen der Stadtmauer, die die Römer bauten, über das jüdische Viertel El Call bis zur Kathedrale Santa Maria.</p>
<p>Wir stellten unser Auto in einem Parkhaus in der Passeig General Mendoza ab. Dort wurde minutenweise abgerechnet. Eine Minute kostete 4 Cent. Das Parkhaus ist nichts für breite Fahrzeuge, denn es war sehr eng, Pfeiler an den Parklücken ließen nur wenige Zentimeter Platz.</p>
<p>Der Spaziergang durch die Altstadt Gironas führte uns durch teilweise steile Gassen. Wir schlenderten vorbei an Cafés und kleinen Geschäften. Die Stadt hat etwa 100.000 Einwohner, die Universität 15.000 Studenten. Das machte sich auch im Stadtbild bemerkbar. An den mittelalterlichen Gebäuden sahen wir viele Grüppchen junger Leute.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16323" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5179.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5179.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5179-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Girona ist in eine Neu- und eine Altstadt geteilt. Getrennt werden sie durch den Fluss Onyr. Der hatte bei unserem Besuch wenig Wasser. Über den Fluss führen elf Brücken. Eine davon, die markante rote Stahlbrücke, wurde von Gustave Eiffel erbaut. Gemeinsam mit den bunten Häusern, die das Ufer einrahmten, erinnerte uns der Ort an Florenz.</p>
<h3>7. Barcelona</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16334" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3241.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3241.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_3241-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Nach vier entspannten Tagen an der Costa Brava fuhren wir nach Barcelona. Dort verbrachten wir weitere vier Tage. Unsere Reisetipps haben wir in <a href="https://www.101places.de/reisetipps-barcelona">einem separaten Artikel aufgeschrieben</a>. Wenn du dich über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten informieren möchtest, <a href="https://www.101places.de/barcelona-sehenswuerdigkeiten">kannst du hier reinschauen</a>.</p>
<h3>8. Weitere Ausflugsziele nahe Barcelona</h3>
<p>Im Umkreis von Barcelona gibt es weitere Ziele, die sich für Tagesausflüge eignen. Wir hatten jedoch nicht genug Zeit, um alle zu besuchen.</p>
<p><strong>Montserrat: </strong>Wir hatten Montserrat für einen Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Barcelona vorgesehen, entschieden uns aber für den Besuch in Girona. Der Berg liegt nordwestlich von Barcelona und ist mit seinem Kloster ein beliebtes Ausflugsziel und eine Pilgerstätte. Berühmt ist das Benediktinerkloster unter anderem für seine schwarze Madonnen-Statue.</p>
<p><strong>Costa Daurada:</strong> Die „Goldküste“ ist für ihre langen Sandstrände bekannt, wäre also ein gutes Ziel für einen Tag am Meer. Das Hinterland der Costa Daurada ist vom Weinbau geprägt. In Katalonien gibt es insgesamt zwölf Weinregionen mit Ursprungsgarantie. Die größte ist Penedès südlich von Barcelona. In Weinkellern und -gütern werden Touren und Verkostungen angeboten.</p>
<p><strong>Tarragona: </strong>Die Welterbestadt Tarragona war zu Römerzeiten Provinzhauptstadt. Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit sind das Amphitheater, die Stadtmauer, der römische Zirkus und Forum sowie das Aquädukt „Aqüeducte de les Ferreres” oder “Pont del Diable” einige Kilometer nördlich vom Zentrum.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16335" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/Photo-by-Pau-Sayrol-on-Unsplash.jpg" alt="" width="640" height="483" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/Photo-by-Pau-Sayrol-on-Unsplash.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/Photo-by-Pau-Sayrol-on-Unsplash-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h4>
<p>Die Stadt ist auch für ihre Kathedrale, Flaniermeilen und Badestrände bekannt. Wer Glück hat, sieht in Tarragona eine der typischen Castells, Menschenpyramiden, eine Art Volkssport in Katalonien.</p>
<h2>Unsere Unterkunft: Der Campingplatz L‘Amfora</h2>
<p>Wir blieben vier Nächte auf dem <a href="https://de.campingamfora.com" target="_blank" rel="noopener">Campingplatz L‘Amfora</a> an der Costa Brava. Wir waren von der Plattform für Campingurlaube <a href="https://www.ucamping.com" target="_blank" rel="noopener">Ucamping</a> und dem Campingplatz eingeladen worden. Die etwa 150 Kilometer lange Anreise vom Flughafen in Barcelona dauerte 1:45 Stunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16319" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5151.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5151.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5151-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir haben nur wenig Erfahrung mit Campingplätzen, sodass wir kaum wussten, was uns erwarten würde. Wir fanden die Atmosphäre auf dem Campingplatz angenehm und konnten dort für einige Tage bestens entspannen.</p>
<p>An der Rezeption wurden wir überraschend auf Deutsch begrüßt und auch die Zeitschriftenständer deuteten an, dass dort viele Deutsche, Franzosen und Niederländer Urlaub machen. Ende September waren vor allem ältere Gäste da, die wahrscheinlich längere Zeit auf dem Platz verbringen. Wir sahen aber auch einige Familien mit Kindern. Viele hatten Hunde dabei.</p>
<p>Wir schliefen in einem Bungalow des Typs Escapada, der aus zwei Schlafzimmern, einer Küche, Bad und großer Terrasse besteht. Das Häuschen war recht klein, aber reichte für uns zwei. Es heizte sich tagsüber schnell auf, doch die Klimaanlage kühlte die Räume rasch ab.</p>
<p>Je nach Saison kostet eine Übernachtung in dem Bungalow zwischen 76 und 159 Euro (Stand 2018). Sehr gutes WLAN gab es gegen Aufpreis.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16320" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5158.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5158.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5158-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Der Campingplatz war so aufgeteilt, dass die Häuschen ähnlichen Typs jeweils an einem Weg lagen. Die Stellplätze für Wohnmobile und Zelte hatten ebenfalls eigene Bereiche, sodass wir wie durch kleine Dörfer liefen, als wir über das Gelände spazierten.</p>
<p>Es gab zwei große Pools, von denen einer Ende September geschlossen war, sowie eine Rutsche. Toll war der direkte Zugang zum Sandstrand. Das Meer war klar und sehr warm. Da wir uns an der Ostküste befanden, konnten wir morgens den Sonnenaufgang beobachten, wenn wir rechtzeitig aus den Betten kamen.</p>
<p>Auf dem Gelände gab es mehrere Einrichtungen, zum Beispiel einen kleinen Supermarkt, eine Autowaschanlage, einen Waschsalon und zwei Restaurants. Insgesamt machte der Campingplatz einen sehr aufgeräumten Eindruck. Die Reinigungsteams waren den ganzen Tag unterwegs und an jeder Ecke hingen Mülltüten, wo man den Abfall getrennt einwerfen konnte.</p>
<p>Unsere Ausflüge erledigten wir meistens am Vormittag, sodass wir die Nachmittage am Pool, am Strand oder auf der Terrasse verbrachten.</p>
<h2>Kulinarisches in Katalonien</h2>
<p>Die Lage Kataloniens spiegelt sich auch in der Küche wider. Viele Gerichte beinhalten Fisch und Meeresfrüchte oder Fleisch. Verbreitet sind Reisgerichte wie Paella. Viele Restaurants bieten mittags ein Tagesmenü an, bei dem man für einen Festpreis Vorspeise, Hauptgericht, Nachspeise und Getränk bekommt.</p>
<p>Vegetarier wie Patrick haben in traditionellen katalanischen Restaurants nicht viele Optionen. Nur in den größeren Städten gibt es eine bessere Auswahl. Gerichte ohne Fleisch und Fisch findet man eher bei den Vorspeisen.</p>
<p>Oft bekommen Restaurantgäste als Appetithäppchen Brot und Oliven gereicht. Sehr lecker ist zu Brot auch die Knoblauchsauce Allioli (katalanische Schreibweise). Eine typische katalanische Vorspeise ist Pa amb tomaquèt, mit Öl und Tomate eingeriebenes Brot.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16337" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/Kulinarisches.png" alt="" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/Kulinarisches.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/Kulinarisches-300x169.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Natürlich gibt es in Katalonien zahlreiche Tapas-Bars. Eine davon haben wir in Barcelona besucht. Dort für Vegetarier hilfreich: Schilder mit Erklärungen der Speisen.</p>
<p>Katalonien ist ein Paradies für Naschkatzen. Eine süße Spezialität ist die Crema Catalana, die der Crème brûlée ähnelt. Wenn man an den zahlreichen Bäckereien und Cafés vorbeigeht, fällt der Blick zwangsläufig auf die Auslagen mit süßen Gebäckteilchen. Gepaart mit einer Tasse Kaffee bilden sie ein typisches Frühstück.</p>
<h2>Autofahren in Katalonien</h2>
<p>Wir holten am Flughafen von Barcelona unseren Mietwagen ab. Das Auto hatte, wie alle dort im Parkhaus, mehrere Schrammen. Bei den teilweise sehr engen Gassen in Katalonien ist das kein Wunder. Die bestehenden Schäden solltest du dir aber auf jeden Fall dokumentieren lassen.</p>
<p>Von Barcelona aus fuhren wir Richtung Nordosten auf der Autopista de la Mediterrània. Diese ist mautpflichtig. Wir zahlten auf der Hinfahrt insgesamt etwa 11,50 Euro. An den Mautstationen achteten wir auf die Spuren mit dem Bargeld-Symbol, sodass wir alles mit Scheinen und Münzen bezahlen konnten.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16326" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9747.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9747.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_9747-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<p>Das Schnellfahren auf den Landstraßen und in den Städten wird mit Kreisverkehren und Bremsschwellen unterbunden. Du solltest über die Schwellen wirklich sehr langsam fahren. Selbst innerhalb des Tempolimits spürten wir manchmal die Erschütterung heftiger als erwartet.</p>
<p>Ängstlich solltest du als Autofahrer in Katalonien nicht sein. Viele Strecken sind kurvig und eng. Der Weg zum Cap de Creus zum Beispiel könnte im Wohnmobil eine Herausforderung werden, da auf der Strecke zwei normalgroße Autos nur knapp aneinander vorbeipassten.</p>
<h2>Sicherheit in Katalonien</h2>
<p>Katalonien ist eine beliebte Reiseregion. Wo viele Touristen sind, tummeln sich auch Kleinkriminelle. Deshalb solltest du gut auf deine Wertsachen aufpassen. Gerade in Barcelona hört man immer wieder von Diebstählen. Wir haben sogar in einem Café außerhalb des touristischen Zentrums Hinweisschilder gesehen, dass sich dort Taschendiebe herumtreiben.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16322" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5174.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5174.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_5174-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<p>Die Unabhängigkeitsbewegung macht international Schlagzeilen und ist im Land allgegenwärtig. An Geländern, Häusern oder gemalt auf der Straße sahen wir gelbe Schleifen der Solidarität. In vielen Fenstern hing die katalanische Flagge und hin und wieder begegneten uns Schriftzüge mit „República Catalana“. Einschränkungen hatten wir deshalb nicht.</p>
<p>Eine Woche nach unserem Besuch in Barcelona jährte sich allerdings das Unabhängigkeitsreferendum und es gab Proteste mit Ausschreitungen. Da sollten sich Touristen lieber fernhalten. Es kann helfen, sich vor der Reise zu informieren, ob Demonstrationen stattfinden. Entsprechend kannst du deine Ausflüge planen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://vg09.met.vgwort.de/na/7c6148bf3d6b4ef8a0b7a019f57e0b52" consent-required="16977" consent-by="services" consent-id="16978"></p><p>The post <a href="https://www.101places.de/reisetipps-katalonien">Reisetipps für einen Urlaub in Katalonien</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Die besten Booking.com-Alternativen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Sep 2018 09:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Länder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Online-Buchungsplattformen haben es uns bequem gemacht, eine Unterkunft für die nächste Reise zu finden. Als Nutzer können wir die Suche unseren Bedürfnissen anpassen und erhalten schnell eine übersichtliche Liste mit Unterkünften. Nach ein paar Klicks ist die Reise gebucht. Marktführer unter den Online-Buchungsportalen ist Booking.com. Für viele ist das die erste Anlaufstelle, wenn sie eine Unterkunft suchen. Auch wir nutzen die Seite seit Jahren fast ausschließlich für die Hotelsuche. Es gibt aber viele andere Anbieter mit einem gleich guten System, die bei einzelnen Suchen womöglich bessere Angebote oder einen besseren Kundenservice haben. Deshalb haben wir uns einmal genauer mit den Mitbewerbern beschäftigt und geben einen Überblick über Alternativen zu Booking.com. Warum brauche ich Alternativen zu Booking.com? Wir haben schon oft mit der Plattform gebucht und immer gute Erfahrungen gemacht. Andere hatten nicht so viel Glück. Auf Bewertungsseiten wie Trustpilot gibt es viele negative Berichte. Da geht es um einen mangelhaften Kundenservice, fragwürdige Geschäftspraktiken und irreführende Angaben. Manche berichten, ihre negativen Hotelbewertungen seien nicht veröffentlicht worden. Bei rechtlichen Fragen ist auch zu beachten, dass das Unternehmen seinen Gerichtsstand nicht in Deutschland, sondern den Niederlanden hat. Wer einmal ein Problem mit Booking.com hatte, wird sich nach Alternativen umschauen. Uns selbst nervt mittlerweile die Suchoberfläche. Egal für welches Ziel, egal für welches Reisedatum: Ständig werden wir angestachelt, schnell zu buchen. Da steht, die Unterkunft sei „sehr gefragt“, es würden sich gerade „21 Personen“ das Hotel ansehen oder es sei „nur noch 1 Zimmer verfügbar“. In den Suchergebnissen werden auch noch Unterkünfte aufgelistet, die schon ausgebucht sind. All das sorgt für Stress, wenn man doch in Ruhe seinen Urlaub planen möchte. Manch einer bucht dann spontan, „um erst mal was zu haben“. Dank kostenloser Stornierung kann man ja weiter suchen. Damit blockiert man aber Zimmer, was sowohl anderen Reisenden als auch den Hotels nicht gerade entgegenkommt. Die Unterkünfte müssen sich mit den Konditionen arrangieren. Das ist nicht nur bei Booking.com so, aber als Marktführer hat das Unternehmen einen gewissen Einfluss auf die Betreiber von Hotels und Pensionen. Sie sind gezwungen mitzumachen, wenn sie auf der Plattform gefunden werden wollen. Das Buchungsportal zwackt sich vom Zimmerpreis auch noch eine Provision ab. Ob der Hotelgast dadurch wirklich den niedrigsten Preis bekommt, ist fraglich. Wer die Website – aus welchen Gründen auch immer – meidet, braucht Alternativen. Im Folgenden sind einige große Mitbewerber aufgelistet, aber auch kleinere Portale. Um die Webseiten vergleichen zu können, haben wir mal zwei Suchanfragen gestartet: 1. Für Hotels: Eine Woche London in zwei Monaten für zwei Personen – Auf Booking.com sind die ersten beiden Suchergebnisse Hotels, dann werden fast nur Ferienwohnungen angezeigt. Diese Suche müsste man für Hotels eingrenzen. Insgesamt sollen für die Suchanfrage 3.497 Unterkünfte gefunden worden sein. Die Seite zeigt den Preis für den gesamten Aufenthalt an. Die ersten fünf Treffer liegen zwischen 912 und 6.312 Euro. Ganz oben bei den Empfehlungen steht an diesem Tag das Objekt einer Hotelkette. Ein Doppelzimmer ohne Frühstück wird als Deal für insgesamt 938 € angeboten. Das Zweibettzimmer kostet 1.046 €. Beides ist nicht stornierbar. Das Hotel hat eine Bewertung von 7,8. 2. Für Ferienhäuser: Ein verlängertes Wochenende auf Rügen in zwei Wochen für zwei Personen – Hier haben wir die Suche auf Ferienwohnungen und -häuser eingegrenzt. Booking.com fand 196 Unterkünfte. Die Preise für den gesamten Aufenthalt beginnen bei 176 Euro. Die fünf Top-Ergebnisse liegen zwischen 335 und 737 Euro. Nicht mitgezählt ist das Ferienhaus an dritter Stelle der Liste. Das ist für die gewünschten Reisedaten gar nicht mehr verfügbar, wird aber trotzdem angezeigt. Die Top-Empfehlung kostet 335 Euro für drei Nächte. Booking-Alternativen für die Hotelsuche Wir stellen hier Mitbewerber vor. Diese haben wir entsprechend ihres Marktanteils und anderer Vergleichstests ausgewählt. Auf den Hotelplattformen suchen wir das Hotel, das bei Booking.com ganz oben stand. 1. HRS (Hotel Reservation Service) Das deutsche Unternehmen HRS besteht schon seit den 1970ern. Es ist einer der drei Marktführer unter den Online-Buchungsportalen. Wie Booking.com bietet auch HRS nicht ausschließlich Unterkünfte an. Auf der Website sind Mietwagen- und Bahnangebote eingebunden. Bei den Unterkünften wirbt die Website mit besonderen Tarifen für Geschäftsreisen. Auch für Seminare und Tagungen gibt es im Unterpunkt „Gruppen“ einen eigenen Bereich. Bei Trustpilot hat die Website eine gute Bewertung, der Kundenservice antwortet dort auf negative Einträge. Für eine mobile Buchung hat HRS eine App. Sie hat im App Store derzeit 3,7 von 5 Sternen. Die Vergleichssuche: Wir nutzen auf der Startseite die Suchmaske für Hotels. HRS bietet für Ferienwohnungen eine separate Suche an. Es werden 785 freie Hotels angezeigt. Die ersten Ergebnisse unserer Anfrage zeigen auffällig viele Hotelketten, gleich drei Travelodge-Objekte sind dabei. HRS zeigt die Preise pro Nacht an. Die fünf Top-Ergebnisse liegen zwischen 77,23 und 359,68 Euro. Wir können die Suche nach eigenen Wünschen eingrenzen und auf einer Karte die Lage der Unterkünfte vergleichen. Die Suchergebnisse bei HRS sind klar gestaltet: Man sieht ein Foto, den Namen des Hotels, die Bewertung, den Preis und die Entfernung zum Zentrum, Flughafen und zur nächsten Bahnstation. Auch hier finden wir einen Hinweis in roter Schrift, dass „nur noch 1 Zimmer“ verfügbar sei. Auf HRS kostet das Doppelzimmer für sieben Nächte ohne Frühstück 1.239,20 Euro (301 Euro mehr als das Angebot von Booking.com), ist aber kostenlos stornierbar. Eine nicht stornierbare Variante wird hier nicht angezeigt. Ein Zweibettzimmer gibt es bei HRS nicht. Die Seite macht auf seine Preisgarantie aufmerksam. Damit werde die Differenz erstattet, wenn man ein besseres Angebot findet. Die Beschreibung des Hotels fällt recht kurz aus und beinhaltet nur die wichtigsten Informationen. Ein Gefühl fürs Hotel soll der Betrachter wohl von den 72 Fotos bekommen. Das Hotel hat auf HRS eine Bewertung von 7,0 – etwas schlechter als bei Booking.com. 2. Expedia Expedia ist 1996 als Abteilung von Microsoft gestartet. Heute ist das Unternehmen eigenständig und tritt als Online-Reisebüro auf. Hier kannst du alles buchen: Flüge, Hotels, Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Mietwagen und Eventtickets. Zur Expedia-Gruppe gehören auch andere Plattformen, wie Hotels.com oder trivago. Trustpilot gibt Expedia eine noch schlechtere Bewertung als Booking.com. Die App ist im App Store mit 4,6 Sternen bewertet. Die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
<hr />
<p>Online-Buchungsplattformen haben es uns bequem gemacht, eine Unterkunft für die nächste Reise zu finden. Als Nutzer können wir die Suche unseren Bedürfnissen anpassen und erhalten schnell eine übersichtliche Liste mit Unterkünften. Nach ein paar Klicks ist die Reise gebucht.</p>
<p>Marktführer unter den Online-Buchungsportalen ist <a href="https://www.101places.de/extern/bookingcom" target="_blank" rel="noopener">Booking.com</a>. Für viele ist das die erste Anlaufstelle, wenn sie eine Unterkunft suchen. Auch wir nutzen die Seite seit Jahren fast ausschließlich für die Hotelsuche. Es gibt aber viele andere Anbieter mit einem gleich guten System, die bei einzelnen Suchen womöglich bessere Angebote oder einen besseren Kundenservice haben. Deshalb haben wir uns einmal genauer mit den Mitbewerbern beschäftigt und geben einen Überblick über Alternativen zu Booking.com.</p>
<h2>Warum brauche ich Alternativen zu Booking.com?</h2>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/bookingcom" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16267 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/booking.png" alt="" width="640" height="309" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/booking.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/booking-300x145.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Wir haben schon oft mit der Plattform gebucht und immer gute Erfahrungen gemacht. Andere hatten nicht so viel Glück. Auf Bewertungsseiten wie <a href="https://de.trustpilot.com/review/www.booking.com" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> gibt es viele negative Berichte. Da geht es um einen mangelhaften Kundenservice, fragwürdige Geschäftspraktiken und irreführende Angaben. Manche berichten, ihre negativen Hotelbewertungen seien nicht veröffentlicht worden. Bei rechtlichen Fragen ist auch zu beachten, dass das Unternehmen seinen Gerichtsstand nicht in Deutschland, sondern den Niederlanden hat. Wer einmal ein Problem mit Booking.com hatte, wird sich nach Alternativen umschauen.</p>
<p><strong>Uns selbst nervt mittlerweile die Suchoberfläche.</strong> Egal für welches Ziel, egal für welches Reisedatum: Ständig werden wir angestachelt, schnell zu buchen. Da steht, die Unterkunft sei „sehr gefragt“, es würden sich gerade „21 Personen“ das Hotel ansehen oder es sei „nur noch 1 Zimmer verfügbar“. In den Suchergebnissen werden auch noch Unterkünfte aufgelistet, die schon ausgebucht sind. All das sorgt für Stress, wenn man doch in Ruhe seinen Urlaub planen möchte. Manch einer bucht dann spontan, „um erst mal was zu haben“. Dank kostenloser Stornierung kann man ja weiter suchen. Damit blockiert man aber Zimmer, was sowohl anderen Reisenden als auch den Hotels nicht gerade entgegenkommt.</p>
<p>Die Unterkünfte müssen sich mit den Konditionen arrangieren. Das ist nicht nur bei <a href="https://www.101places.de/extern/bookingcom" target="_blank" rel="noopener">Booking.com</a> so, aber als Marktführer hat das Unternehmen einen gewissen Einfluss auf die Betreiber von Hotels und Pensionen. Sie sind gezwungen mitzumachen, wenn sie auf der Plattform gefunden werden wollen. Das Buchungsportal zwackt sich vom Zimmerpreis auch noch eine Provision ab. Ob der Hotelgast dadurch wirklich den niedrigsten Preis bekommt, ist fraglich.</p>
<p>Wer die Website – aus welchen Gründen auch immer – meidet, braucht Alternativen. Im Folgenden sind einige große Mitbewerber aufgelistet, aber auch kleinere Portale. Um die Webseiten vergleichen zu können, haben wir mal zwei Suchanfragen gestartet:</p>
<p><strong>1. Für Hotels:</strong> Eine Woche London in zwei Monaten für zwei Personen – Auf Booking.com sind die ersten beiden Suchergebnisse Hotels, dann werden fast nur Ferienwohnungen angezeigt. Diese Suche müsste man für Hotels eingrenzen. Insgesamt sollen für die Suchanfrage 3.497 Unterkünfte gefunden worden sein. Die Seite zeigt den Preis für den gesamten Aufenthalt an. Die ersten fünf Treffer liegen zwischen 912 und 6.312 Euro. Ganz oben bei den Empfehlungen steht an diesem Tag das Objekt einer Hotelkette. Ein Doppelzimmer ohne Frühstück wird als Deal für insgesamt 938 € angeboten. Das Zweibettzimmer kostet 1.046 €. Beides ist nicht stornierbar. Das Hotel hat eine Bewertung von 7,8.</p>
<p><strong>2. Für Ferienhäuser:</strong> Ein verlängertes Wochenende auf Rügen in zwei Wochen für zwei Personen – Hier haben wir die Suche auf Ferienwohnungen und -häuser eingegrenzt. Booking.com fand 196 Unterkünfte. Die Preise für den gesamten Aufenthalt beginnen bei 176 Euro. Die fünf Top-Ergebnisse liegen zwischen 335 und 737 Euro. Nicht mitgezählt ist das Ferienhaus an dritter Stelle der Liste. Das ist für die gewünschten Reisedaten gar nicht mehr verfügbar, wird aber trotzdem angezeigt. Die Top-Empfehlung kostet 335 Euro für drei Nächte.</p>
<h2>Booking-Alternativen für die Hotelsuche</h2>
<p>Wir stellen hier Mitbewerber vor. Diese haben wir entsprechend ihres Marktanteils und anderer Vergleichstests ausgewählt. Auf den Hotelplattformen suchen wir das Hotel, das bei Booking.com ganz oben stand.</p>
<h3>1. HRS (Hotel Reservation Service)</h3>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/hrs-hotels" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16264 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/HRS.png" alt="" width="640" height="296" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/HRS.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/HRS-300x139.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/hrs-hotels" target="_blank" rel="noopener">Das deutsche Unternehmen HRS</a> besteht schon seit den 1970ern. Es ist einer der drei Marktführer unter den Online-Buchungsportalen. Wie Booking.com bietet auch HRS nicht ausschließlich Unterkünfte an. Auf der Website sind Mietwagen- und Bahnangebote eingebunden. Bei den Unterkünften wirbt die Website mit besonderen Tarifen für Geschäftsreisen. Auch für Seminare und Tagungen gibt es im Unterpunkt „Gruppen“ einen eigenen Bereich. Bei <a href="https://de.trustpilot.com/review/www.hrs.de" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> hat die Website eine gute Bewertung, der Kundenservice antwortet dort auf negative Einträge. Für eine mobile Buchung hat HRS eine App. Sie hat im App Store derzeit 3,7 von 5 Sternen.</p>
<h4>Die Vergleichssuche:</h4>
<p>Wir nutzen auf der Startseite die Suchmaske für Hotels. HRS bietet für Ferienwohnungen eine separate Suche an. Es werden 785 freie Hotels angezeigt. Die ersten Ergebnisse unserer Anfrage zeigen auffällig viele Hotelketten, gleich drei Travelodge-Objekte sind dabei. HRS zeigt die Preise pro Nacht an. Die fünf Top-Ergebnisse liegen zwischen 77,23 und 359,68 Euro. Wir können die Suche nach eigenen Wünschen eingrenzen und auf einer Karte die Lage der Unterkünfte vergleichen.</p>
<p>Die Suchergebnisse bei HRS sind klar gestaltet: Man sieht ein Foto, den Namen des Hotels, die Bewertung, den Preis und die Entfernung zum Zentrum, Flughafen und zur nächsten Bahnstation. Auch hier finden wir einen Hinweis in roter Schrift, dass „nur noch 1 Zimmer“ verfügbar sei.</p>
<p>Auf HRS kostet das Doppelzimmer für sieben Nächte ohne Frühstück 1.239,20 Euro (301 Euro mehr als das Angebot von Booking.com), ist aber kostenlos stornierbar. Eine nicht stornierbare Variante wird hier nicht angezeigt. Ein Zweibettzimmer gibt es bei HRS nicht.</p>
<p>Die Seite macht auf seine Preisgarantie aufmerksam. Damit werde die Differenz erstattet, wenn man ein besseres Angebot findet. Die Beschreibung des Hotels fällt recht kurz aus und beinhaltet nur die wichtigsten Informationen. Ein Gefühl fürs Hotel soll der Betrachter wohl von den 72 Fotos bekommen. Das Hotel hat auf HRS eine Bewertung von 7,0 – etwas schlechter als bei Booking.com.</p>
<h3>2. Expedia</h3>
<h3><a href="https://www.101places.de/extern/expedia-hotels" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16260" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/expedia.png" alt="" width="640" height="327" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/expedia.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/expedia-300x153.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></h3>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/expedia-hotels" target="_blank" rel="noopener">Expedia</a> ist 1996 als Abteilung von Microsoft gestartet. Heute ist das Unternehmen eigenständig und tritt als Online-Reisebüro auf. Hier kannst du alles buchen: Flüge, Hotels, Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Mietwagen und Eventtickets. Zur Expedia-Gruppe gehören auch andere Plattformen, wie Hotels.com oder trivago. <a href="https://de.trustpilot.com/review/www.expedia.com" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> gibt Expedia eine noch schlechtere Bewertung als Booking.com. Die App ist im App Store mit 4,6 Sternen bewertet.</p>
<h4>Die Vergleichssuche:</h4>
<p>Die Ergebnisliste von Expedia ähnelt vom Aufbau her Booking.com. Auch hier macht rote Schrift auf eine angeblich hohe Nachfrage aufmerksam, an einem Hotel läuft als „Deal des Tages“ ein Countdown herunter und mehrere Preise sind durchgestrichen, um auf ein günstiges Angebot hinzuweisen. Insgesamt will Expedia 5.532 Unterkünfte gefunden haben. Wie auf den anderen Plattformen kann man auch hier auf einer Karte suchen und filtern.</p>
<p>Expedia zeigt die Preise für den gesamten Aufenthalt an. Die ersten fünf Ergebnisse bieten sieben Nächte in London zwischen 867 und 2.352 Euro an.</p>
<p>Für das Vergleichshotel hat <a href="https://www.101places.de/extern/expedia-hotels" target="_blank" rel="noopener">Expedia</a> viele Buchungsoptionen: Verschiedene Zimmergrößen und Ausstattungen, mit oder ohne Frühstück. Unerfahrene Nutzer kann das verwirren. Das einfache Doppelzimmer (ohne Frühstück, nicht stornierbar) kostet 1.224  Euro, also 286 Euro mehr, das Zweibettzimmer 1.366 Euro (320 Euro mehr).</p>
<p>Die Detailseite hat ganz oben eine große Fotoslideshow, die schon den ganzen Bildschirm einnimmt. Die Buchungsoptionen, Beschreibung und weitere Details gibt es erst beim Herunterscrollen. Offensichtlich soll man hier erst einmal Lust aufs Hotel bekommen, um dann die Preise wahrzunehmen. Das Hotel hat auf Expedia eine Bewertung von 3,9/5, umgerechnet also die gleiche wie bei Booking.</p>
<h3>3. Agoda</h3>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/agoda" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16272" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/agoda.png" alt="" width="640" height="320" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/agoda.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/agoda-300x150.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/agoda" target="_blank" rel="noopener">Agoda</a> ist Teil der Booking Holdings, früher Priceline Group. Damit gehört das Portal zum gleichen Unternehmen wie Booking.com und priceline.com. Firmensitz ist Singapur, es gibt weitere Niederlassungen vor allem in Asien.</p>
<p>Auf der Seite findest du neben Unterkünften auch Flüge und Flughafentransfers.</p>
<p>Bei <a href="https://de.trustpilot.com/review/www.agoda.com" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> ist Agoda gut bewertet. Die App hat im App Store 4,7 Sterne.</p>
<h4>Die Vergleichssuche:</h4>
<p>Agodas Ergebnisliste kann man eigentlich nur als bunt beschreiben. In den kleinen Kästchen für das jeweilige Hotel werden in verschiedenen Farben die Vorzüge angepriesen, zum Beispiel bietet die Unterkunft Gratis-WLAN (grün), Optionen sind „kostenlose Stornierung“ oder „später bezahlen“ (orange), und das Hotel ist „aktuell beliebt“ (rot). Zudem wird hier nicht nur ein Foto angezeigt, sondern gleich mehrere kleine unter einer großen Ansicht.</p>
<p>Das zweite Hotel in unserer Trefferliste ist als Angebot des Tages rot umrahmt und hat einen Countdown. Das dritte Ergebnis wird als „ausverkauft“ angezeigt. Warum wir für unsere Daten ein solches Hotel sehen, erschließt sich nicht ganz.</p>
<p>Die Suchergebnisliste ist also ziemlich nervig, ansonsten aber ähnlich wie auf den anderen Plattformen. Es gibt Filter und eine Karte. Man kann hier auch nach einer bestimmten Unterkunft suchen. Angeblich wurden 3.140 verfügbare Unterkünfte gefunden. Die Preise werden pro Nacht angezeigt. Die ersten fünf Ergebnisse schwanken zwischen 118 und 205 Euro.</p>
<p>Auf der Detailseite unseres Hotels stehen ebenfalls Bilder im Vordergrund. Der obere Teil besteht nur aus Fotos. Erst nach dem Scrollen sehen wir Inhalte. Eine ausführlichere Beschreibung ist weit unten zu finden, früher noch sieht man die Zimmerangebote und Preise. Auch hier gibt es verschiedene Optionen, wenn auch nicht so viele wie bei Expedia.</p>
<p>Agoda bietet das Doppelzimmer (ohne Frühstück, nicht rückerstattbar) für insgesamt 834,33 Euro an, also für etwa 104 Euro <em>weniger</em> als Booking.com. Das Zweibettzimmer kostet 938,40 Euro (ca. 108 Euro weniger). Allerdings liegt die Bewertung mit 6,5 unter der von Booking. Auf der Seite des Hotels hat Agoda einen Vergleich mit anderen Unterkünften in der Umgebung eingebunden. Das ist tatsächlich praktisch, da man so nicht hin und her klicken muss.</p>
<p>Agoda wirbt nicht nur für seine Preisgarantie, sondern auch einen Preiswecker. Damit soll man benachrichtigt werden, wenn sich der Preis für das Hotel ändert.</p>
<h3>Extra-Tipp für die Hotelsuche</h3>
<p>Wenn du die genannten Buchungsplattformen meiden möchtest, suche bei Google nach der Region, in die du reisen möchtest. Einige Hotel- und Tourismusverbände haben eigene Webseiten entwickelt, um den großen Platzhirschen entgegenzutreten. Beispiele dafür sind <a href="https://hotels-in-regensburg.com/" target="_blank" rel="noopener">Regensburg</a> und die <a href="https://www.swisshotels.com/" target="_blank" rel="noopener">Schweiz</a>. Du kannst auch direkt beim Hotel buchen. Möglicherweise bekommst du sogar einen Rabatt, den es bei anderen nicht gäbe, wenn du nett fragst. Schließlich wird dann keine Provision an eine Buchungsplattform fällig.</p>
<h2>Booking-Alternativen für Ferienwohnungen und -häuser</h2>
<p>Bei den Ferienhäusern gestaltet sich die Suche nach <em>einem</em> bestimmten Ferienhaus schwieriger, da es wahrscheinlich nicht auf allen Plattformen gelistet ist. Deshalb beschränken wir uns dort auf einen allgemeinen Vergleich.</p>
<h3>1. Airbnb</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16271 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/airbnb.png" alt="" width="640" height="318" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/airbnb.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/airbnb-300x149.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Das US-amerikanische Unternehmen <a href="https://www.101places.de/extern/airbnb" target="_blank" rel="noopener">Airbnb</a> ist als Plattform für private Unterkünfte weltweit in der öffentlichen Wahrnehmung. Besonders in großen Städten versuchen die Behörden, die Airbnb-Wohnungen einzuschränken. Kritisiert wird, dass Personen mit einer heimlichen Vermietung Geld verdienen, das sie nicht versteuern und dazu noch anderen den Wohnraum wegnehmen.</p>
<p>Gestartet ist das Unternehmen 2008 mit der Idee, dass die Anbieter eine Nacht auf der Luftmatratze mit Frühstück vermieten. Mittlerweile werden verschiedene Arten von Unterkünften angeboten: Zimmer, die man mit anderen teilt, eigene Zimmer und ganze Wohnungen oder Häuser.</p>
<p>Wir nutzen Airbnb nach wie vor, denn wir haben damit bisher gute Erfahrungen gemacht, wählen unsere Unterkünfte aber gezielt aus. Wir fanden die Lösung in <a href="https://www.101places.de/road-trip-portugal">Portugal</a> recht vernünftig, wo die Gastgeber für die Vermietung eine Lizenznummer brauchen. Die Nummer fand sich auch in den Inseraten. Dadurch können auch wir als Gäste mit einem guten Gefühl anreisen. Wenn du die Seite einmal ausprobieren möchtest, kannst du über <a href="https://www.101places.de/extern/airbnb/" target="_blank" rel="noopener">diesen Link</a> ein Guthaben für die erste Buchung bekommen.</p>
<p>Die Airbnb-Bewertungen bei <a href="https://de.trustpilot.com/review/www.airbnb.com" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> sind sehr negativ. Die App hat im App Store 4,7 Sterne.</p>
<h4>Die Suche:</h4>
<p>Airbnb zeigt für unsere Reisedaten 205 Unterkünfte an, darunter auch Privatzimmer in einer Wohnung. Um ganze Wohnungen oder Ferienhäuser zu sehen, müssten wir die Suche eingrenzen. Auf einer Karte können wir die Lage der Suchergebnisse sehen. Die Preise der ersten fünf Treffer liegen zwischen 60 und 112 Euro pro Nacht. Wir können hier nicht nach Preis sortieren, müssten selbst nach Budget filtern.</p>
<p>In der Ergebnisliste sieht man die wichtigsten Informationen: Anzahl der Gäste, Art der Unterkunft, wie viele Betten, Schlafzimmer usw. Nicht alle Unterkünfte haben schon eine Bewertung. Unter den ersten Suchergebnissen erscheint eine neue Ferienwohnung, die noch nicht bewertet wurde.</p>
<p>Wer über Airbnb buchen möchte, muss sich auf der Plattform anmelden. Manche Unterkünfte kann man nur über Anfragen buchen, das heißt, man muss dem Gastgeber ein paar Zeilen schreiben und der entscheidet dann, ob er die Buchung zulässt. Das ist mehr Aufwand als bei den Plattformen, auf denen man nur ein Buchungsformular ausfüllt. Man kann diese Unterkünfte aber auch herausfiltern.</p>
<p>Die Detailseiten der Unterkünfte haben Fotos, eine Beschreibung des Objekts und eine Aufstellung der Ausstattung. Im Unterpunkt „Verfügbarkeit“ können wir sehen, wann die Unterkunft frei ist, sodass wir unsere Reisedaten anpassen könnten.</p>
<p>Beim Preis gibt es eine Übersicht der Gebühren, die zusätzlich zum Mietpreis anfallen.</p>
<h3>2. e-domizil</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16266 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/edomizil.png" alt="" width="640" height="308" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/edomizil.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/edomizil-300x144.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/e-domizil" target="_blank" rel="noopener">E-domizil</a> ist laut der eigenen Website im Jahr 2000 gestartet, weil den Gesellschaftern die traditionelle Ferienhausbuchung zu umständlich war. Damals war es nicht möglich, die Verfügbarkeit in Echtzeit anzusehen. Nach eigenen Angaben hat die Plattform über 350.000 Objekte in mehr als 80 Ländern. Der Unternehmenssitz ist in Frankfurt. E-domizil hat mehrere Schwesterseiten und fremdsprachige Angebote.</p>
<p>Auf der Website finden sich neben der normalen Suche auch Themenseiten und ein Unterpunkt für Last-Minute-Angebote. Auf <a href="https://de.trustpilot.com/review/e-domizil.de" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> haben erst wenige die Seite bewertet. Eine App haben wir im App Store nicht gefunden.</p>
<h4>Die Suche:</h4>
<p>Bei E-domizil ist die Suche etwas anders als auf anderen Plattformen. Hier können wir nur das Anreisedatum und die Reisedauer angeben, nicht aber den Abreisetag. Man muss genau rechnen, wie viele Nächte man bleiben möchte.</p>
<p>Unsere Suche ergab 644 Ferienwohnungen und -häuser. Alle haben Bewertungen. Der Preis für drei Nächte schwankt zwischen 113 und 2.131 Euro. Die ersten fünf Empfehlungen kosten zwischen 169 und 501 Euro. Auch hier kann man sich die Ergebnisse auf einer Karte ansehen.</p>
<p>Erst beim Klicken auf die Unterkünfte sehen wir, dass welche dabei sind, die nicht mehr verfügbar sind. Jetzt wissen wir auch, warum es in der Suche ein Feld für „Ich muss am gewählten Tag anreisen“ gibt. Diesen Haken sollte man also setzen, wenn man nicht flexibel ist.</p>
<p>Die Detailseiten der Unterkünfte haben Fotos und eine sehr ausführliche Beschreibung. Außerdem werden die Preise für Miete und Nebenkosten detailliert aufgelistet. Interessant ist auch der Vergleich mit den Preisen an anderen Reisedaten. Wer nicht auf bestimmte Reisetage beschränkt ist, findet vielleicht ein Schnäppchen. Zudem sehen wir, wann die Unterkunft verfügbar ist.</p>
<h3>3. FeWo-direkt</h3>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/fewo" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16261" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/fewo-direktn.png" alt="" width="640" height="315" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/fewo-direktn.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/fewo-direktn-300x148.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/fewo" target="_blank" rel="noopener">FeWo-direkt</a> ist seit 2009 der deutsche Ableger von HomeAway.com, Inc., einer Tochtergesellschaft von Expedia. Das HomeAway-Netzwerk hat nach eigenen Angaben über eine Million Unterkünfte in 143 Ländern und gehört zur Expedia-Gruppe.</p>
<p>Die Website ist auf die Unterkunftssuche ausgelegt. Es gibt nicht so viele Extras, die einem gleich ins Auge springen. <a href="https://de.trustpilot.com/review/www.fewo-direkt.de" target="_blank" rel="noopener">Trustpilot</a> gibt FeWo-direkt ein Mangelhaft. Die App hat eine App Store-Bewertung von 4,7.</p>
<h4>Die Suche:</h4>
<p>Die Seite zeigt bei unserer Suche über 300 Treffer an (die genaue Zahl wird nicht angezeigt). Auf der rechten Seite des Fensters gibt es eine große Karte, auf der linken die Liste mit Unterkünften. Die Preise variieren zwischen 31 und 712 Euro die Nacht, die ersten fünf Ergebnisse liegen zwischen 48 und 100 Euro.</p>
<p>Standardmäßig werden die Ergebnisse wie auf den anderen Plattformen nach Empfehlung sortiert. Dieses Mal gibt es sogar eine Erklärung, was das eigentlich bedeutet, also nach welchen Kriterien die Reihenfolge bestimmt wird. Bei manchen Unterkünften kann man die Buchung nur anfragen. Es gibt eine Option, nur welche mit Sofortbestätigung anzuzeigen.</p>
<p>Auf der Detailseite der Unterkunft finden wir unter einer Fotoslideshow die Beschreibung und die Ausstattung. Außerdem können wir die Verfügbarkeit des Objekts ansehen und uns auch die Details zu zusätzlichen Gebühren anzeigen lassen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das war natürlich nur ein kleiner Test und keine repräsentative Untersuchung. Trotzdem hat sich gezeigt, dass es nicht die eine überragende Plattform gibt, sondern sich ein Vergleich durchaus lohnt. Jede Plattform hat ihre Macken. Während HRS etwas zu wenige Infos hat, sind es bei Agoda zu viele auf einmal. Dafür war das Hotel, das wir angeschaut haben, bei Agoda günstiger als bei Booking.com, wo es als Deal angepriesen wurde. Die Plattformen für Ferienhäuser haben etwas unterschiedliche Schwerpunkte und Suchoberflächen. Es kommt also sehr auf die eigenen Bedürfnisse an, welche Website am besten passt.</p>
<h2>Booking-Alternative: Metasuchmaschinen</h2>
<p>Wir haben schon gesehen, dass die gleiche Unterkunft im gleichen Reisezeitraum auf den verschiedenen Plattformen unterschiedlich viel Geld kostet. Manche Seiten bieten eine Preisgarantie an, damit du trotzdem über sie buchst. Dafür musst du aber selbst recherchieren, ob das Hotelzimmer woanders weniger kostet.</p>
<p>Den Vergleich verschiedener Plattformen übernehmen sogenannte Metasuchmaschinen für dich. Diese durchsuchen die Seiten und zeigen dir den jeweils günstigsten Preis an. Drei davon stellen wir hier vor:</p>
<h3>1. KAYAK</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16263 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/kayak.png" alt="" width="640" height="304" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/kayak.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/kayak-300x143.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><a href="https://www.kayak.de/hotels" target="_blank" rel="noopener">KAYAK</a> gehört zu Booking Holdings Inc. Auf der Website kannst du nach Flügen, Hotels, Mietwagen, Bahnreisen und anderen Urlaubsangeboten suchen. Die dazugehörige App hat eine Bewertung von 4,6.</p>
<p>Die Seite bietet die Möglichkeit an, die Suchergebnisse mit denen anderer Plattformen zu vergleichen. Für Unterkünfte kannst du die Ergebnisse von Booking.com, Expedia und AMOMA miteinander vergleichen. Dadurch öffnet KAYAK ein zweites Fenster mit der gleichen Suchanfrage auf der oder den anderen Plattformen.</p>
<p>Die Suche nach dem Hotel in London hat auf KAYAK das gleiche Ergebnis gebracht wie bei uns: Agoda führt mit 835 Euro das Preisranking an. Expedia und Hotels.com stehen mit 1.224 Euro an zweiter Stelle. Das Doppelzimmer von Booking.com wird hier für 1.920 Euro angeboten, obwohl es zu diesem Zeitpunkt ein günstigeres Angebot gab.</p>
<p>Das Hotel ist mit 7,7 bewertet. Eingebunden sind Erfahrungsberichte von Booking.com.</p>
<h3>2. trivago</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16265 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/trivago.png" alt="" width="640" height="306" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/trivago.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/trivago-300x143.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><a href="https://www.trivago.de" target="_blank" rel="noopener">Trivago</a> ist ein deutsches Unternehmen, das 2006 gegründet wurde. Seit 2013 gehört es mehrheitlich zur Expedia-Gruppe. Die Seite ist auf die Hotelsuche spezialisiert. Mietwagen, Flüge oder ähnliches findest du dort nicht. Im App Store hat trivago 4,1 Sterne.</p>
<p>Bei unserer Vergleichssuche bei trivago steht nicht agoda sondern die Plattform ZenHotels ganz oben. Dort kostet das Doppelzimmer nur 113 Euro pro Nacht, bei Agoda 119. Offensichtlich kennt die Seite den Deal von Booking.com. Sie ist mit 134 Euro pro Nacht die drittgünstigste Plattform.</p>
<p>Auch hier ist das Hotel mit 7,7 bewertet. Der „Rating Index“, wie er auf trivago genannt wird, setzt sich aus den Bewertungen verschiedener Seiten zusammen. Zu lesen sind Erfahrungsberichte von Expedia und Hotels.com.</p>
<h3>3. HomeToGo</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16268 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/hometogo.png" alt="" width="640" height="298" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/hometogo.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/hometogo-300x140.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><a href="https://www.hometogo.de" target="_blank" rel="noopener">HomeToGo</a> ist noch gar nicht so lange auf dem Markt und wirbt schon als größte Ferienhaus-Suchmaschine der Welt. Das Berliner Unternehmen startete 2014 und konzentriert sich auf den Markt für Ferienhäuser und -wohnungen, bietet aber auch eine Hotel-Suche an. Nach eigenen Angaben durchforstet die Suchmaschine über 17 Millionen Angebote von über 300 Ferienhausportalen. Die App hat eine 4,8-Sterne-Bewertung.</p>
<p>Wir haben uns hier auf die Ferienhaussuche konzentriert. HomeToGo bietet wie KAYAK eine Vergleichssuche an. Hier öffnet sich ein Fenster mit den Suchergebnissen von Booking.com, BestFewo und TUI Villas.</p>
<p>HomeToGo hat für unsere Reisedaten 1.002 verfügbare Unterkünfte gefunden. Sie werden rechts auf einer Karte, links mit einer Kurzbeschreibung angezeigt. Die Ferienwohnung, die bei Booking.com „Top-Empfehlung“ war, wird auch hier mit dem gleichen Preis gefunden und verweist auf ebendieses Booking.com-Inserat.</p>
<h2>Extra-Tipp: Bewertungsplattformen</h2>
<p>Bei den Seiten für Ferienwohnungen gibt es teilweise nur sehr wenige Bewertungen. Auch bei den Hotels haben wir gesehen, dass die Einschätzung der Gäste unterschiedlich sein kann. Der Vorteil der Buchungsportale ist, dass sie meistens nur Bewertungen von Personen zulassen, die die Unterkunft auch wirklich gebucht hatten.</p>
<p>Wenn du dir trotzdem ein anderes Bild machen möchtest, kannst du Bewertungsplattformen nutzen und dort die Unterkunft suchen.</p>
<h3>1. TripAdvisor</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16262 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/tripadvisor.png" alt="" width="640" height="327" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/tripadvisor.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/tripadvisor-300x153.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><a href="https://www.tripadvisor.de" target="_blank" rel="noopener">TripAdvisor</a> hat zu ziemlich allem Bewertungen: Sehenswürdigkeiten, Ausflüge, Restaurants und eben auch Unterkünfte. Es bezeichnet sich selbst als größte Reisewebseite der Welt. Insgesamt soll es dort mehr als 630 Millionen Bewertungen für etwa 7,5 Millionen Ziele geben. Firmensitz ist in Newton, Massachusetts, USA.</p>
<h3>2. HolidayCheck</h3>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/holidaycheck" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-16269" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/holidaycheckn.png" alt="" width="640" height="291" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/holidaycheckn.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/holidaycheckn-300x136.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="https://www.101places.de/extern/holidaycheck" target="_blank" rel="noopener">HolidayCheck</a> ist ein Unternehmen der HolidayCheck Group AG, die zum Großteil dem Burda-Verlag gehört. Hier lassen sich nicht nur Unterkünfte finden, sondern auch Pauschalriesen, Mietwagen und Kreuzfahrten. Die Seite wirbt mit mehr als 8 Millionen Hotelbewertungen zu mehr als 900.000 Hotels.<strong> </strong></p>
<h3>3. Google</h3>
<h3><strong style="font-size: 16px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16270 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/google-1024x463.png" alt="" width="980" height="443" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/google-1024x463.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/google-300x136.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/google-768x347.png 768w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/08/google.png 1624w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></strong></h3>
<p>Wenn eine Unterkunft auf <a href="https://www.google.de" target="_blank" rel="noopener">Google</a> gelistet ist, kannst du dort die Bewertung anhand von Sternen einsehen. Manchmal gibt es dort interessante Informationen, wobei du diese natürlich nicht immer glauben solltest. Es gibt keine Verifizierung, dass die bewertende Person wirklich als Gast an dem Ort war, aber wir finden die Rezensionen der Nutzer oftmals nützlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://vg09.met.vgwort.de/na/0830764382cc401ea6164ea6c9532340" consent-required="16977" consent-by="services" consent-id="16978"></p><p>The post <a href="https://www.101places.de/booking-alternativen">Die besten Booking.com-Alternativen</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Road Trip durch Portugal (14 Tage Rundreise)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2018 12:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Portugal stand bei uns weit oben auf der To Do-Liste. Patrick hatte Anfang 2017 schon die Hauptstadt Lissabon besucht und dort eine schöne Zeit verbracht. Gemeinsam wollten wir etwas mehr vom Land sehen und entschieden uns für eine Rundreise. Zwei Wochen lang steuerten wir verschiedene Regionen an und fanden dort hübsche Städte und eine vielseitige Natur. Vorbereitung der Reise Zunächst erstellten wir einen groben Plan mit den Orten, die wir besuchen wollten. So ergaben sich drei mögliche Anfangspunkte: Porto, Lissabon und Faro im Süden sind mit dem Flugzeug von Deutschland aus gut zu erreichen. Nachdem wir die Preise und Flugverbindungen in diese Städte verglichen hatten, entschieden wir uns für Porto als Start und Ziel unserer Reise. Mit Lufthansa flogen wir ab Leipzig, mit Zwischenstopp in Frankfurt, für 295 Euro pro Person hin und zurück. Wir buchten den Mietwagen – in einem späteren Abschnitt findest du einige Informationen zum Autofahren in Portugal – und wählten auch unsere Unterkünfte vor der Abreise aus. Wir entschieden uns überwiegend für private Unterkünfte und schliefen so in urigen Steinhäusern und gemütlichen Apartments. Reisezeit Es sollten zwei Wochen mit frühsommerlichen Temperaturen werden. Dachten wir zumindest. Doch das Wetter Anfang Juni machte uns einen Strich durch die Rechnung. Während in Deutschland der Hochsommer ausgebrochen war, erlebten wir in Portugal das Gegenteil. Es war mit unter 20 Grad überraschend kühl und meist bewölkt, teilweise regnete es sogar. Wenigstens nachmittags sahen wir manchmal die Sonne. Überall versicherten uns unsere Gastgeber, dass dieses Wetter zu der Jahreszeit ungewöhnlich sei. Trotzdem ist der Juni für einen Portugal-Besuch zu empfehlen. Es ist noch keine Ferienzeit, sodass nicht so viele Touristen unterwegs sind und gerade Lissabon zeigt sich von seiner schönsten Seite. Unsere Reiseroute Wir hatten in jeder Unterkunft zwei bis drei Nächte eingeplant. An manchen Orten reichte das aus, an anderen hätten wir uns mehr Zeit gewünscht. Unsere Route, die mal in Städte, mal zu National- und Naturparks führte, stellte sich als schöne Mischung heraus. 1.-3. Tag: Porto Am späten Nachmittag des 1. Juni kamen wir in Porto an. Warum wir mit diesem Zeitpunkt Pech hatten, liest du später. Unsere Unterkunft lag zwei Parallelstraßen von der Rua da Santa Catarina entfernt,  einer der Haupteinkaufsstraßen. Damit konnten wir alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt gut zu Fuß erreichen. Unser Mietauto blieb in der Garage, die zur Unterkunft gehörte. Sehenswürdigkeiten in Porto Wir hatten einen vollen Tag in Porto. Gleich morgens liefen wir zur Livraria Lello, die als eine der schönsten Buchhandlungen der Welt gilt. Sie wurde 1906 eröffnet und ist tatsächlich sehenswert. Doch gleichzeitig ist sie auch ein Beispiel dafür, dass zu viele Besucher die Atmosphäre eines Ortes zerstören können. In den vergangenen Jahren ist die Buchhandlung auf einigen Best-of-Listen gelandet. Irgendwann kamen so viele Touristen, dass die Betreiber seit 2015 Eintritt verlangen. Für 5 Euro kann man die Livraria Lello besuchen. Das Ticket gilt gleichzeitig als Gutschein für den Bücherkauf. Wer nun denkt, das sei ein fairer Deal, der sei gewarnt: Der Gutschein ist kaum zu gebrauchen. Wir haben dort wenige englischsprachige Bücher gefunden und diese waren dann noch überteuert. Am Ende kauften wir zwei Hefte über die Buchhandlung, die je genau 5 Euro kosteten. Wir hatten unsere Tickets vorher online gekauft, sonst hätten wir uns zweimal anstellen müssen: Einmal am Ticketschalter und einmal am Einlass. Wir hatten für unseren Besuch 10 Uhr angepeilt, weil wir dachten, zur Öffnungszeit sei es vielleicht noch etwas leerer. Als wir aber kurz vorher ankamen, standen schon um die 100 andere Touristen in der Schlange. Entsprechend viel Gedränge herrschte auch im Laden. Zum gemütlichen Stöbern war kaum Platz. Zudem lief im Obergeschoss eine Veranstaltung mit italienischen Autoren (auf Italienisch), sodass sich dort noch mehr Leute drängten. Mit weniger Menschen hätte uns der Besuch in der Livraria Lello besser gefallen. Dafür muss man aber einen günstigen Zeitpunkt erwischen. Im Anschluss sahen wir uns die Umgebung der Buchhandlung an. Schräg über die Straße gelangt man zum Platz Praça de Fomes Teixeira mit dem Brunnen Fonte dos Leões, dem Rektorat der Universität und den Zwillingskirchen Igreja do Carmo und Igreja dos Carmelitas. Die Igreja do Carmo fällt durch ihre blau bemalten Kacheln auf, die an der Außenfassade angebracht sind. Innen sind beide Kirchen prächtig gestaltet. Wir sahen uns die Igreja dos Carmelitas an. Eigentlich wollten wir auf die Aussichtsplattform des Torre dos Clérigos, der sich ebenfalls in der Gegend befindet. Von dort aus hat man einen 360 Grad-Blick über die Stadt. Der Eintritt kostet 5 Euro. Da das Wetter sich aber nicht von seiner besten Seite präsentierte, übersprangen wir diese Sehenswürdigkeit und machten uns lieber auf den Weg zum Bahnhof São Bento. Dabei kamen wir am Praça da Liberdade vorbei, der gemeinsam mit der Avenida dos Aliados eine tolle Sichtachse bis zum Câmara Municipal do Porto bildet. Der Vorhalle des Bahnhofs São Bento ist mit 20.000 Kacheln verziert, die verschiedene historische Szenen zeigen. Auch hier hatten sich viele Touristengruppen eingefunden, sodass die Halle gut gefüllt war. Von dort aus war es zu Fuß nicht mehr weit bis Douro-Fluss. Die Cais de Riberia ist die Uferpromenade von Porto. Hier reihen sich Cafés und Restaurants aneinander und mehrere Unternehmen bieten Bootsfahrten auf dem Douro an. Östlich thront über der Promenade die Brücke Ponte Luís I. Sie hat zwei Ebenen, auf denen man den Fluss überqueren kann. Die obere Ebene bietet einen tollen Blick auf die Stadt. Auch vom anderen Ufer aus lässt sich Porto gut betrachten. Dort liegt schon die Stadt Vila Nova de Gaia, die für ihre Portweinkeller bekannt ist. Wir verzichteten aber auf das alkoholische Getränk und genossen lieber den Ausblick. Essen in Porto Das Frühstück in Portugal besteht oft nur aus einem Kaffee mit süßem Teilchen oder belegtem Croissant. Ein etwas gesünderes, reichhaltigeres Frühstück gibt’s im Traveller Caffé, das in Porto zwei Filialen hat. Wir waren in der Rua de Passos Manuel 165. Mittags stießen wir auf das vegetarische Restaurant Árvore do Mundo in der Rua do Duque de Loulé 228. Es [&#8230;]</p>
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<p>Portugal stand bei uns weit oben auf der To Do-Liste. Patrick hatte Anfang 2017 schon <a href="https://www.101places.de/lissabon-sehenswertes">die Hauptstadt Lissabon besucht</a> und dort eine schöne Zeit verbracht. Gemeinsam wollten wir etwas mehr vom Land sehen und entschieden uns für eine Rundreise. Zwei Wochen lang steuerten wir verschiedene Regionen an und fanden dort hübsche Städte und eine vielseitige Natur.</p>
<h2>Vorbereitung der Reise</h2>
<p>Zunächst erstellten wir einen groben Plan mit den Orten, die wir besuchen wollten. So ergaben sich drei mögliche Anfangspunkte: Porto, Lissabon und Faro im Süden sind mit dem Flugzeug von Deutschland aus gut zu erreichen.</p>
<p>Nachdem wir die Preise und Flugverbindungen in diese Städte verglichen hatten, entschieden wir uns für Porto als Start und Ziel unserer Reise. Mit Lufthansa flogen wir ab Leipzig, mit Zwischenstopp in Frankfurt, für 295 Euro pro Person hin und zurück.</p>
<p>Wir buchten den Mietwagen – in einem späteren Abschnitt findest du einige Informationen zum <a href="#autofahren">Autofahren in Portugal</a> – und wählten auch unsere Unterkünfte vor der Abreise aus. Wir entschieden uns überwiegend für private Unterkünfte und schliefen so in urigen Steinhäusern und gemütlichen Apartments.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15753" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9273.png" alt="Straße in Lissabon" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9273.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9273-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<h2>Reisezeit</h2>
<p>Es sollten zwei Wochen mit frühsommerlichen Temperaturen werden. Dachten wir zumindest. Doch das Wetter Anfang Juni machte uns einen Strich durch die Rechnung. Während in Deutschland der Hochsommer ausgebrochen war, erlebten wir in Portugal das Gegenteil. Es war mit unter 20 Grad überraschend kühl und meist bewölkt, teilweise regnete es sogar. Wenigstens nachmittags sahen wir manchmal die Sonne. Überall versicherten uns unsere Gastgeber, dass dieses Wetter zu der Jahreszeit ungewöhnlich sei.</p>
<p>Trotzdem ist der Juni für einen Portugal-Besuch zu empfehlen. Es ist noch keine Ferienzeit, sodass nicht so viele Touristen unterwegs sind und gerade Lissabon zeigt sich von seiner schönsten Seite.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15754" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9330.png" alt="Fliesen" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9330.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9330-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h2>
<h2>Unsere Reiseroute</h2>
<p>Wir hatten in jeder Unterkunft zwei bis drei Nächte eingeplant. An manchen Orten reichte das aus, an anderen hätten wir uns mehr Zeit gewünscht. Unsere Route, die mal in Städte, mal zu National- und Naturparks führte, stellte sich als schöne Mischung heraus.</p>
<h3>1.-3. Tag: Porto</h3>
<p>Am späten Nachmittag des 1. Juni kamen wir in Porto an. Warum wir mit diesem Zeitpunkt Pech hatten, <a href="#mietwagen">liest du später</a>. Unsere Unterkunft lag zwei Parallelstraßen von der <em>Rua da Santa Catarina</em> entfernt,  einer der Haupteinkaufsstraßen. Damit konnten wir alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt gut zu Fuß erreichen. Unser Mietauto blieb in der Garage, die zur Unterkunft gehörte.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15737" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8963.png" alt="Porto" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8963.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8963-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h4>
<h4>Sehenswürdigkeiten in Porto</h4>
<p>Wir hatten einen vollen Tag in Porto. Gleich morgens liefen wir zur <em>Livraria Lello</em>, die als eine der schönsten Buchhandlungen der Welt gilt. Sie wurde 1906 eröffnet und ist tatsächlich sehenswert. Doch gleichzeitig ist sie auch ein Beispiel dafür, dass zu viele Besucher die Atmosphäre eines Ortes zerstören können.</p>
<p>In den vergangenen Jahren ist die Buchhandlung auf einigen Best-of-Listen gelandet. Irgendwann kamen so viele Touristen, dass die Betreiber seit 2015 Eintritt verlangen. Für 5 Euro kann man die Livraria Lello besuchen. Das Ticket gilt gleichzeitig als Gutschein für den Bücherkauf. Wer nun denkt, das sei ein fairer Deal, der sei gewarnt: Der Gutschein ist kaum zu gebrauchen. Wir haben dort wenige englischsprachige Bücher gefunden und diese waren dann noch überteuert. Am Ende kauften wir zwei Hefte über die Buchhandlung, die je genau 5 Euro kosteten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15725" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8916.png" alt="Livraria Lello innen" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8916.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8916-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir hatten unsere Tickets vorher <a href="https://www.livrarialello.pt/en-us/products/online-voucher?returnurl=%2fen-us%2fproducts%2f" target="_blank" rel="noopener">online</a> gekauft, sonst hätten wir uns zweimal anstellen müssen: Einmal am Ticketschalter und einmal am Einlass. Wir hatten für unseren Besuch 10 Uhr angepeilt, weil wir dachten, zur Öffnungszeit sei es vielleicht noch etwas leerer. Als wir aber kurz vorher ankamen, standen schon um die 100 andere Touristen in der Schlange. Entsprechend viel Gedränge herrschte auch im Laden. Zum gemütlichen Stöbern war kaum Platz. Zudem lief im Obergeschoss eine Veranstaltung mit italienischen Autoren (auf Italienisch), sodass sich dort noch mehr Leute drängten.</p>
<p>Mit weniger Menschen hätte uns der Besuch in der Livraria Lello besser gefallen. Dafür muss man aber einen günstigen Zeitpunkt erwischen.</p>
<p>Im Anschluss sahen wir uns die Umgebung der Buchhandlung an. Schräg über die Straße gelangt man zum Platz <em>Praça de Fomes Teixeira</em> mit dem Brunnen <em>Fonte dos Leões</em>, dem Rektorat der Universität und den Zwillingskirchen <em>Igreja do Carmo</em> und <em>Igreja dos Carmelitas</em>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15731" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8941.png" alt="Praça de Fomes Teixeira" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8941.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8941-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die Igreja do Carmo fällt durch ihre blau bemalten Kacheln auf, die an der Außenfassade angebracht sind. Innen sind beide Kirchen prächtig gestaltet. Wir sahen uns die Igreja dos Carmelitas an.</p>
<p>Eigentlich wollten wir auf die Aussichtsplattform des <em>Torre dos Clérigos</em>, der sich ebenfalls in der Gegend befindet. Von dort aus hat man einen 360 Grad-Blick über die Stadt. Der Eintritt kostet 5 Euro. Da das Wetter sich aber nicht von seiner besten Seite präsentierte, übersprangen wir diese Sehenswürdigkeit und machten uns lieber auf den Weg zum Bahnhof <em>São Bento</em>. Dabei kamen wir am <em>Praça da Liberdade</em> vorbei, der gemeinsam mit der <em>Avenida dos Aliados</em> eine tolle Sichtachse bis zum <em>Câmara Municipal do Porto</em> bildet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15730" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8970.png" alt="Sao Bento" width="640" height="433" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8970.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_8970-300x203.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Der Vorhalle des Bahnhofs São Bento ist mit 20.000 Kacheln verziert, die verschiedene historische Szenen zeigen. Auch hier hatten sich viele Touristengruppen eingefunden, sodass die Halle gut gefüllt war.</p>
<p>Von dort aus war es zu Fuß nicht mehr weit bis Douro-Fluss. Die <em>Cais de Riberia</em> ist die Uferpromenade von Porto. Hier reihen sich Cafés und Restaurants aneinander und mehrere Unternehmen bieten Bootsfahrten auf dem Douro an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15729" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9002.png" alt="Porto Panorama" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9002.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9002-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Östlich thront über der Promenade die Brücke <em>Ponte Luís I</em>. Sie hat zwei Ebenen, auf denen man den Fluss überqueren kann. Die obere Ebene bietet einen tollen Blick auf die Stadt. Auch vom anderen Ufer aus lässt sich Porto gut betrachten. Dort liegt schon die Stadt <em>Vila Nova de Gaia</em>, die für ihre Portweinkeller bekannt ist. Wir verzichteten aber auf das alkoholische Getränk und genossen lieber den Ausblick.</p>
<h4>Essen in Porto</h4>
<ul>
<li>Das Frühstück in Portugal besteht oft nur aus einem Kaffee mit süßem Teilchen oder belegtem Croissant. Ein etwas gesünderes, reichhaltigeres Frühstück gibt’s im <em>Traveller Caffé</em>, das in Porto zwei Filialen hat. Wir waren in der Rua de Passos Manuel 165.</li>
<li>Mittags stießen wir auf das vegetarische Restaurant <em>Árvore do Mundo</em> in der Rua do Duque de Loulé 228. Es ist recht unscheinbar und fast wären wir daran vorbeigelaufen. Doch es ist wirklich ein <strong>Geheimtipp</strong>. Wir saßen sogar draußen im Innenhof. Für 10 Euro gab es ein leckeres Mittagsmenü mit Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Getränk.</li>
<li>Abends schauten wir im <em>Mercado Bom Sucesso</em> vorbei. Mehrere Restaurants bieten hier Gerichte an, von traditionell bis modern. Patrick kannte schon den Time Out-Market in Lissabon, den er viel besser fand. Der Mercado Bom Sucesso war uns zu laut. Auf der oberen Ebene legte gerade eine DJane auf, sodass wir uns eher wie in einer Disco fühlten als an einem gemütlichen Ort zum Essen. Zudem liegt der Markt zu Fuß etwas weit vom Zentrum entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist er aber gut zu erreichen.</li>
</ul>
<h4>Transport in Porto</h4>
<p>Wir sind in Porto die meiste Zeit gelaufen. Wie viele Städte in Portugal ist auch sie recht hügelig. Man muss schon gut laufen können und bequeme Schuhe tragen, da es ständig bergauf und bergab geht. Die Stadt ist aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. Es gibt Busse, Straßenbahnen und die Metro. Die Fahrpreise sind im Vergleich zu Deutschland <a href="http://www.stcp.pt/en/travel/tariffs/prices/" target="_blank" rel="noopener">recht günstig</a>.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15727" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9050.png" alt="Transport Porto" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9050.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9050-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h4>
<p>Wenn du die öffentlichen Verkehrsmittel nur gelegentlich nutzen willst, kaufst du am besten für 60 Cent (Stand 2018) die so genannte <em>Andante Card</em>. Darauf kannst du die gewünschten Tickets aufladen. Vor jeder Fahrt hältst du die Karte an einen Entwerter und das entsprechende Guthaben wird abgebucht.</p>
<p>Wenn du vorhast, viel mit Bus oder Bahn zu fahren, könnte sich die <a href="http://www.stcp.pt/en/travel/tariffs/touristic-tickets/" target="_blank" rel="noopener"><em>Andante Tour Card</em></a> lohnen. Das ist eine Tageskarte, die du unbegrenzt nutzen kannst.</p>
<h4>Unsere Unterkunft</h4>
<p>Wir übernachteten in der <a href="https://www.airbnb.de/rooms/18445451" target="_blank" rel="noopener">Wohnung eines Musikers</a> nahe der Altstadt. Besonders praktisch war die Tiefgarage, sodass wir nicht erst lange einen Parkplatz suchen mussten. Wir fanden die Wohnung bei AirBnB. Wenn du dort noch nicht angemeldet bist, erhältst du über <a href="https://www.101places.de/extern/airbnb/" target="_blank" rel="noopener">diesen Link</a> eine Gutschrift.</p>
<h3>3. Tag: Tagesausflug ins Douro-Tal und Fahrt nach Guimarães</h3>
<p>Nach zwei Nächten in Porto begann für uns die Rundreise richtig. Wir fuhren zunächst nach Osten ins Landesinnere, wo der Douro die Landschaft bestimmt.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15732" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9057.png" alt="Weinberge" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9057.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9057-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Die Region <em>Alto Douro</em> ist als Weinbaugebiet weltberühmt. Unser Ziel für einen Zwischenstopp war die Stadt <em>Pinhão</em>, die man von Porto aus in etwa zwei Stunden erreicht. Wir wählten die Strecke über <em>Peso da Régua</em>, die besonders schön ist. Sie dauert etwa eine halbe Stunde. Wir brauchten aber etwas länger, da wir an mehreren Aussichtspunkten anhielten, um die Weinberge am Fluss zu betrachten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15733" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9061.png" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9061.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9061-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>In Pinhão aßen wir in einem der Restaurants an der Uferpromenade zu Mittag und hatten dabei wieder einen guten Blick aufs Wasser.</p>
<p>Nach anderthalbstündiger Weiterfahrt trafen wir in unserer nächsten Unterkunft ein, die bei <em>Guimarães</em> lag. Die Stadt liegt nordöstlich von Porto. Sie gilt als Wiege Portugals. An einer Wehrmauer steht in großer Schrift „Hier wurde Portugal geboren“. Der erste portugiesische König, Afonso Henriques, wurde hier geboren und machte Guimarães zur ersten Hauptstadt. 2012 war sie Europäische Kulturhauptstadt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15696" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4153-Kopie.jpg" alt="Altstadt Guimaraes" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4153-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4153-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>An unserem ersten Abend schlenderten wir durch die mittelalterliche Altstadt. Sie besteht aus vielen kleinen Straßen mit Kopfsteinpflaster, die von gut erhaltenen Häusern gesäumt sind. Es gibt mehrere hübsche Plätze mit Cafés, wo man draußen sitzen kann. Auch die Auswahl an Restaurants ist groß, allerdings öffnen diese abends &#8211; typisch für Portugal &#8211; erst nach 19 Uhr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15762" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4166-Kopie.jpg" alt="Guimaraes" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4166-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4166-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die Stadt hat noch mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie das Schloss oder den Palast. Dafür hätten wir aber mehr Zeit in der Gegend gebraucht.</p>
<h4>Unsere Unterkunft</h4>
<p>Wir übernachteten in einem Dorf außerhalb von Guimarães. Das <a href="https://www.booking.com/hotel/pt/alpendre.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Ferienhaus &#8222;Alpendre&#8220;</a> lag auf einem Grundstück, auf dem auch unsere Gastgeberfamilie wohnte. Unser Auto konnten wir direkt vor dem Haus im Hof abstellen. Im Kräuter- und Gemüsegarten durften wir uns bedienen und unsere Gastgeberin brachte auch mal etwas Selbstgekochtes vorbei.</p>
<h3>4. Tag: Ausflug nach Braga und in den Nationalpark Peneda-Gerês</h3>
<p>Am nächsten Tag fuhren wir Richtung <em>Braga</em>, nur wenige Kilometer von Guimarães entfernt. Auf einem Hügel am Stadtrand befindet sich die Wallfahrtskirche <em>Bom Jesus do Monte</em>, ein sehenswerter Ort mit toller Architektur und einem Park, in dem man gut spazieren kann.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15699" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4177-Kopie.jpg" alt="Bom Jesus do Monte" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4177-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4177-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Wir liefen die einzigartige barocke Treppe hinunter (und später wieder hinauf). Von einer Aussichtsplattform aus konnten wir Braga sehen. Außer uns waren an dem Vormittag kaum Besucher da. Erst ab 11 Uhr trudelten so langsam Touristenbusse ein, die Tagesausflügler aus Porto mitbrachten. So konnten wir Fotos ohne Menschenmassen machen und den Ort in Ruhe entdecken.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15739" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9090.png" alt="Braga" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9090.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9090-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Im Anschluss ging es zum <span class="st"><em>Parque Nacional da</em> </span><em>Peneda-Gerês</em>. Mit seinen Bergen, Wäldern, Thermalbädern und Seen hat der einzige Nationalpark Portugals für Naturliebhaber viel zu bieten. Wir steuerten zum Mittagessen zunächst Gerês an, einen ruhigen Urlaubsort.</p>
<p>Leider regnete es in Strömen, sodass wir unseren eigentlichen Plan, am Nachmittag wandern zu gehen, nicht umsetzen konnten. Trotzdem fuhren wir etwa fünf Kilometer weiter zu dem Aussichtspunkt, der auch den Einstieg in die Wanderung <em>Trilho da Preguiça</em> bildet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15745" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9123.png" alt="Aussichtspunkt Peneda-Geres" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9123.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9123-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die Wolken hingen tief in den Bergen. Das gab dem Ort eine mystische Ausstrahlung. Wir waren dort vollkommen allein. Im Tal schimmerte silbern ein Stausee, der bei schönem Wetter ein nettes Ausflugsziel ist. Dort kann man zum Beispiel Kajak fahren. Wir hätten uns gut vorstellen können, ein paar Tage in der Gegend zu verbringen, denn die Natur bietet viele Möglichkeiten zur Bewegung und Erholung.</p>
<h3>5. Tag: Fahrt Richtung Coimbra mit Zwischenstopp in Aveiro</h3>
<p>Am fünften Tag setzten wir unsere Reise in Richtung Coimbra fort. Auf dem Weg dahin besuchten wir die Stadt <em>Aveiro</em>, die auch als „Venedig Portugals“ bezeichnet wird.Sie ist von Kanälen durchzogen, auf denen Gondeln fahren. Heute transp ortieren diese sogenannten <em>barcos moliceiros</em> Touristen über das Wasser, früher wurde damit Seetang gefischt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15742" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9190.png" alt="Aveiro" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9190.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9190-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die Architektur von Aveiro gefiel uns sehr. Die Häuser sind im Jugendstil gestaltet und mit den typisch portugiesischen <em>azulejos</em> (Fliesen) verziert. Wir spazierten durch den Stadtteil <em>Rossio</em> und bewunderten die verschiedenfarbigen Häuser.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15741" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9199.png" alt="Costa Nova" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9199.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9199-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h4>
<p>Nachmittags machten wir einen Abstecher zum Strand. Die kleinen Fischerdörfer auf einer Halbinsel westlich von Aveiro sind in typische Urlaubsorte verwandelt worden, mit Strandbars, Cafés und Minigolf. Besonders malerisch ist der Strand von <em>Costa Nova</em> mit seinen gestreiften Häusern.</p>
<h4>Essen in Aveiro</h4>
<p>Auch in Aveiro mussten wir für Restaurants mit vegetarischen Optionen das Internet bemühen. Denn die portugiesische Küche wird (noch) von Fleisch- und Fischgerichten dominiert. Wir fanden das vegetarische Restaurant <em>Musgo</em> in einem Durchgang an der Rua do Tenente Rezende, wo wir ein Menü für 7,90 Euro genossen und uns zum Nachtisch einen leckeren veganen Schokokuchen gönnten.</p>
<h4>Unsere Unterkunft</h4>
<p>Wir hatten zwei Nächte in einer <a href="https://www.booking.com/hotel/pt/quintinha-do-casal-ruivo-figueiro-dos-vinhos.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Ferienanlage in Avelar</a>, südlich von Coimbra, gebucht. Die Holzhäuser sind mit Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad ausgestattet. Das Gelände lag völlig abgelegen an einem Wald und war damit sehr ruhig. Bei besserem Wetter hätten wir den Pool und die Grillstelle nutzen können.</p>
<h3>6. Tag: Tagesausflug nach Coimbra</h3>
<p><a name="casal"></a>Auf dem Weg nach <em>Coimbra</em> machten wir noch in dem Dorf <em>Casal de São Simão</em> Halt. Es besteht aus einer einzigen Hauptstraße, an der alte Schieferhäuser stehen. Zugezogene haben das Dorf neu zum Leben erweckt und die Häuser restauriert.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15740" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9203.png" alt="Casal de Sao Simao" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9203.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9203-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Am Anfang der Straße steht ein großes Restaurant mit Parkplatz und Informationen zu Wanderwegen. Ansonsten ist der Ort sehr idyllisch und ursprünglich. Wir fühlten uns beim Durchlaufen in eine andere Zeit versetzt.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15746" style="font-size: 16px;" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9207.png" alt="Felsen bei Casal de Sao Simao" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9207.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9207-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Wir fuhren weiter zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen Blick auf das Dorf und die Umgebung hatten. Die Landschaft ist von Felsen geprägt, die von einem Fluss durchzogen werden. Es gibt dort auch ein Flussbad, das wir bei dem Wetter aber ausließen.</p>
<p>Eine halbe Stunde später waren wir in Coimbra angekommen. Wir parkten im kostenlosen Parkhaus<em> San Fra</em><em>ncesco</em>, das am anderen Ufer des Mondego-Flusses liegt. Von dieser Seite aus hatten wir einen guten Blick auf die Stadt. Wir liefen über die Brücke <em>Ponte de Santa Clara</em>, die uns direkt zur Altstadt führte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15747" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9216.png" alt="Coimbra" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9216.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9216-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Coimbra ist für seine <em>historische Universität</em> bekannt, die eine der ältesten Europas und heute beliebte Sehenswürdigkeit ist. Der <em>Turm der Universität</em> bietet einen Rundumblick über die Stadt. Auch die <em>barocke Bibliothek</em> steht auf dem Programm vieler Touristen. Man kann sie innerhalb eines <a href="http://www.uc.pt/en/informacaopara/visit/pricelist" target="_blank" rel="noopener">Rundgangs</a> besichtigen, der 12 Euro kostet. Die Besucher bekommen dafür eine Uhrzeit zugewiesen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15748" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9227.png" alt="Gasse in Coimbra" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9227.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9227-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir wollten uns nicht an eine vorgegebene Zeit richten müssen und schlenderten lieber durch die Altstadt. Dort besuchten wir die Kirchen <em>Igreja de Santa Cruz</em> und <em>Igreja da Sé Velha</em>. Ansonsten waren die engen, verwinkelten Gassen, die sich den Berg hochschlängeln, selbst eine Sehenswürdigkeit. Überall gab es kleine Läden mit Kunsthandwerk und portugiesischen Produkten, Cafés und Restaurants.</p>
<h4>Essen in Coimbra</h4>
<p>Wie aßen bei <em>Maria Portuguesa</em> in der Rua Joaquim António de Aguiar nahe der Kirche Sé Velha. Das kleine Restaurant hat einen Freisitz und ist sehr familiär. Da bedient die Köchin auch mal selbst. Auf der Speisekarte standen unter anderem vegetarische Tapas, aber auch typisch portugiesische Gerichte mit Fleisch oder Fisch.</p>
<h4>Der erste Teil unserer Route:</h4>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0;" width="640" height="400" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m76!1m12!1m3!1d772725.007696475!2d-8.491751594002965!3d40.83988788093247!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m61!3e0!4m5!1s0xd2465abc4e153c1%3A0xa648d95640b114bc!2sPorto%2C+Portugal!3m2!1d41.1579438!2d-8.629105299999999!4m5!1s0xd3b5b4a79d9197d%3A0x9f06373ba234c06e!2sPinh%C3%A3o%2C+Portugal!3m2!1d41.1874919!2d-7.532847599999999!4m5!1s0xd24f0191ff06bb3%3A0x53e284e8981c154a!2sGuimar%C3%A3es%2C+Portugal!3m2!1d41.44253!2d-8.2917857!4m5!1s0xd24fc15810695eb%3A0xd4533b77013025a7!2sBom+Jesus+do+Monte%2C+Braga%2C+Portugal!3m2!1d41.551342999999996!2d-8.375060999999999!4m5!1s0xd2518c2500c3c5d%3A0xa00ebc04f810a30!2sGer%C3%AAs%2C+Terras+de+Bouro%2C+Portugal!3m2!1d41.729100599999995!2d-8.1622192!4m5!1s0xd24f0191ff06bb3%3A0x53e284e8981c154a!2sGuimar%C3%A3es%2C+Portugal!3m2!1d41.44253!2d-8.2917857!4m5!1s0xd23980ed5b2e78d%3A0x3042e1cd013c1f07!2sAveiro%2C+Portugal!3m2!1d40.640505499999996!2d-8.6537539!4m5!1s0xd228e801d6cb753%3A0x500ebbde490d6f0!2sAvelar%2C+Portugal!3m2!1d39.9235957!2d-8.3578236!4m5!1s0xd228e104dacd02d%3A0x27d1bbd1a4be4b53!2sCasal+de+S%C3%A3o+Sim%C3%A3o%2C+Figueir%C3%B3+dos+Vinhos%2C+Portugal!3m2!1d39.9163506!2d-8.3223319!4m5!1s0xd22f9144aacd16d%3A0x634564477b42a6b9!2sCoimbra%2C+Portugal!3m2!1d40.2033145!2d-8.4102573!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1531384508561" consent-required="16992" consent-by="services" consent-id="16993" ></iframe></p>
<h3>7. Tag: Fahrt nach Aljezur mit Zwischenstopp in Sines</h3>
<p>Nun stand uns die bis dahin längste Fahrt bevor. Wir wollten in den Süden, an die<em> Algarve</em>. Von Avelar aus waren es etwa 380 Kilometer. Nachdem wir einen Großteil des Weges zurückgelegt hatten, machten wir einen Zwischenstopp in dem Küstenort <em>Sines</em>.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15750" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9243.png" alt="Vasco da Gama" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9243.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9243-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Hier wurde einer der berühmtesten Portugiesen geboren, der Seefahrer Vasco da Gama. Eine Statue erinnert an den bedeutenden Sohn der Stadt. Sie blickt, passend zum Entdecker, auf den Strand und das Meer hinaus.</p>
<p>In Sines sahen wir schon, dass sich das Stadtbild im Süden Portugals von den nördlicheren Regionen unterscheidet. Die Häuser waren weiß gestrichen und einige mit blauer Farbe verziert. Solche Häuser sahen wir auch in unserem nächsten Ziel, in <em>Aljezur</em>, wieder. Nach einer Kaffeepause im Café <em>Bom Remédio</em> in Sines machten wir uns dorthin auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15751" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9244.png" alt="Sines" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9244.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9244-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Aljezur ist eine Kleinstadt am <span class="st"><em>Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina</em></span><em>. Sie</em> war ein guter Ausgangspunkt für unsere Ausflüge, aber auch ein schöner Ort, um abends zu entspannen. Wir saßen gern in den Cafés am Kirchplatz unter einem Sonnenschirm.</p>
<p>Die Stadt wird von einem Fluss geteilt. Die Seite unserer Unterkunft war die &#8222;Neustadt&#8220;. Hier gab es nicht nur Cafés, sondern auch nette Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15713" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4379.jpg" alt="Castelo Aljezur" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4379.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4379-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Auf der gegenüberliegenden Seite bildet eine Burgruine aus dem 9. Jahrhundert den Blickfang. Wir liefen zweimal zu dem <em>Castelo</em> hinauf, einmal zum Sonnenuntergang. Von dort oben hatten wir einen schönen 360 Grad-Blick über die Stadt und das Umland.</p>
<h4>Essen in Aljezur</h4>
<ul>
<li>Wie schon erwähnt, kann man im östlichen Teil der Stadt an der <em>Igreja Nossa Senhora Alva</em> gut draußen sitzen. Gleich nebeneinander liegen zwei Lokale, die von früh bis abends geöffnet sind:
<ul>
<li>In der <em>Taberna do Largo</em> haben wir nur etwas getrunken</li>
<li>In der <em>Cafetaria da Maria</em> haben wir am letzten Morgen gut gefrühstückt. Es gab Sandwiches, Rührei, Müsli usw.</li>
</ul>
</li>
<li>Im Restaurant <em>Várzea</em> an der Hauptstraße N 120 war das Ambiente schön, die Preise aber auch etwas gehobener. Die Auswahl und Qualität der Gerichte war sehr gut. Ich kostete die regionalen Süßkartoffeln, die ein wenig anders waren als die amerikanischen, die wir in deutschen Supermärkten bekommen.</li>
<li>In der <em>Pizzeria Italiana Pomodorino</em> in der Rua D. Francisco Gomes De Avelar 5 aßen wir leckere Pizza mit knuspriger Kruste.</li>
<li>Das überwiegend vegane Restaurant <em>Onda Natural</em> an der Hauptstraße in Rogil war uns jedes Mal aufgefallen, wenn wir durch den Ort fuhren. Also hielten wir an einem Abend dort an. Es gab viel Selbstgemachtes, auch eigenen Saft und Limonade. Das Essen war sehr lecker, jedoch bestand der &#8222;Burger&#8220; nur aus dem Patty ohne Brot, sodass unser Hunger nicht ganz gestillt wurde.</li>
</ul>
<h4>Unsere Unterkunft</h4>
<p>Unsere Unterkunft war ein <a href="https://www.airbnb.de/rooms/18953096" target="_blank" rel="noopener">niedliches, weiß-blau-gestrichenes Haus</a> in einer ruhigen Seitenstraße. Es war sehr modern eingerichtet und hatte eine gut ausgestattete Küche. Unser Auto konnten wir an der Straße abstellen. Wir fanden die Unterkunft bei AirBnB. Wenn du dort noch nicht angemeldet bist, kannst du über <a href="https://www.101places.de/extern/airbnb/" target="_blank" rel="noopener">diesen Link</a> eine Gutschrift erhalten.</p>
<h3>8. Tag: Wanderung im Naturpark</h3>
<p>Der <em>Naturpark Südwest-Alentejo und Costa Vicentina</em> verläuft etwa 80 Kilometer an der Atlantikküste entlang, bis an den südwestlichsten Zipfel Portugals. Mit seiner besonderen Flora und Fauna, den Klippen und Stränden eignet er sich gut für Wanderungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15701" style="font-size: 16px;" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4246-Kopie.jpg" alt="Wanderung bei Odeceixe" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4246-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4246-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir wanderten zunächst ein paar Kilometer bei <em>Odeceixe</em>. Der Weg war sandig und führte aber direkt an der Küste entlang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15704" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4256-Kopie.jpg" alt="Naturpark Südwest-Alentejo und Costa Vicentina" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4256-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4256-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Eigentlich wollten wir danach an den Strand von Odeceixe, der in dem Gebiet der schönste sein soll. Dort wir hatten es uns gerade gemütlich gemacht, als es anfing zu regnen. Den Rest des Tages verbrachten wir in Aljezur.</p>
<h3>9. Tag: Lagos und Benagil</h3>
<p>Unsere nächste Wanderung machten wir bei <em>Vila do Bispo</em> bis zum Strand <em>Praia do Castelejo</em>. Auch hier war uns das Wetter nicht wohlgesonnen. Trotzdem genossen wir die Aussichten auf die Küste.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15708" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4313-Kopie.jpg" alt="Vila do Bispo" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4313-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4313-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Wir fuhren weiter nach <em>Lagos</em>, um dort Mittag zu essen und zu schlendern. Die Altstadt ist hübsch, aber auch touristisch, mit vielen Geschäften und Restaurants.</p>
<p>Das Wetter klarte merklich auf, sodass wir zum Strand von <em>Benagil</em> aufbrachen. Er ist durch seine oft fotografierte <em>Höhle</em> berühmt, die man nur über das Wasser erreicht. Dafür muss man ein Boot nehmen oder selbst schwimmen. Während unseres Aufenthalts zeigte eine Ampel allerdings rotes Licht, das heißt, Schwimmen war verboten. Die gehobenen Preise für Bootsausflüge wollten wir uns auch sparen, sodass wir die Höhle aus einer anderen Perspektive anschauten: Von oben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15710" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4325-Kopie.jpg" alt="Benagil-Strand" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4325-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4325-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15711" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4333-Kopie.jpg" alt="Benagil-Höhle" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4333-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4333-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir stellten unser Auto auf dem großen Parkplatz oberhalb des Strandes ab und gelangten von dort direkt auf einen Pfad, der zur oberen Höhlenöffnung führt. Durch dieses Loch fällt Licht hinein, sodass die Felsen mit der richtigen Sonneneinstrahlung in ein warmes Licht getaucht werden. Dazu leuchtet das Wasser türkis. Wahrscheinlich ist es noch beeindruckender, in der Höhle zu stehen, doch wir waren auch so zufrieden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15712" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4340-Kopie.jpg" alt="Benagil" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4340-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4340-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Auf dem Pfad boten sich uns weitere schöne Ausblicke über den Küstenabschnitt. Patrick fühlte sich an Australien erinnert. Die Sonne hielt durch und wir konnten – endlich – ein paar Stunden am Strand verbringen.</p>
<h3>10.-12. Tag: Lissabon</h3>
<p>Nachdem wir im Süden in der Natur entspannt hatten, lag eine dreistündige Fahrt vor uns. Wir erreichten Lissabon über die <em>Ponte 25 de Abril</em>, von wo aus wir schon das Stadtpanorama sehen konnten.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15717" style="font-size: 16px;" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4607-Kopie.jpg" alt="Lissabon" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4607-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4607-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Unsere Unterkunft lag im belebten Stadtviertel <em>Bairro Alto</em>, sodass wir eine Abstellmöglichkeit für unser Auto brauchten. Wir hatten uns vorher ein Parkhaus ganz in der Nähe ausgesucht, denn in den engen Gassen Lissabons ist das Parken keine Freude. Ein Tag im Parkhaus <em>Estacionamento Calçada do Combro</em> kostete 13 Euro, was wir vollkommen fair fanden.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15757" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9411.png" alt="Lissabon-Tram" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9411.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9411-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>Patrick hatte schon eine Woche in Lissabon verbracht und mehrere <a href="https://www.101places.de/lissabon-sehenswertes" target="_blank" rel="noopener">Artikel</a> darüber geschrieben. Deshalb möchte ich hier nicht noch einmal die Sehenswürdigkeiten aufzählen, sondern von anderen Besonderheiten erzählen.</p>
<p>Wir kamen in Lissabon am 10. Juni, dem portugiesischen Nationalfeiertag, an. Davon bekamen wir nicht viel mit, dafür aber von einem der wichtigsten Feste von Lissabon wenige Tage später: den <em>Festas de Santo António</em>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15716" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4599-Kopie.jpg" alt="Festa de Santo Antonio" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4599-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4599-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Diese erreichten am Abend des 12. Juni ihren Höhepunkt. In den historischen Stadtvierteln waren die Straßen geschmückt und vor den Häusern boten Kneipen und Anwohner Essen und Getränke an. Manche hatten auch einfach nur einen Grill aufgestellt und feierten mit ihren Nachbarn.</p>
<p>Die Stimmung war ausgelassen, an jeder Ecke erklang Musik. Am Fuß der <em>Rua da Bica de Duarte Belo</em> kamen wir sogar an einer Folkloregruppe vorbei, die gerade mit ihrem Bus angehalten hatte und nun ein kleines Programm aufführte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15715" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4451-Kopie.jpg" alt="Sommermarkt Lissabon" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4451-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4451-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Überhaupt scheint der Frühsommer in Lissabon die Zeit der Outdoor-Feste zu sein: Am <em>Miradouro São Pedro de Alcântara</em> war, wie auch an einigen anderen Plätzen, ein Markt mit verschiedenen Ständen aufgebaut. Abends spielte auf der Bühne eine Rockband.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15758" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9418.png" alt="Buchmesse Lissabon" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9418.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9418-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Im <em>Parque Eduardo VII</em> war Buchmesse, auf der portugiesische Verlage ihr Angebot präsentierten. Von hier aus hatten wir einen guten Blick über die Stadt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15752" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9255.png" alt="Jacarandas Lissabon" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9255.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9255-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Auch aus einem anderen Grund ist diese Jahreszeit perfekt. Schon bei unserer Fahrt in die Stadt hinein fielen uns die lilafarbenen Bäume auf, die wir zunächst nicht zuordnen konnten. Wir fanden heraus, dass es sich um <em>Jacarandas</em> handelte, die im Mai/Juni blühen. Fast 2.000 dieser Bäume stehen in Lissabon und sie geben der Stadt ein besonders farbenfrohes Aussehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15755" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9380.png" alt="Torre de Belem" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9380.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9380-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Mitte Juni waren die Blüten schon fast wieder abgefallen, doch wir konnten die Pracht der Jacarandas trotzdem erleben. Einer der schönsten Orte, um die Bäume zu sehen, ist die Avenida Torre de Belém, die eine Sichtachse zum gleichnamigen Turm bildet.</p>
<h4>Essen in Lissabon</h4>
<ul>
<li>Das beste Frühstück in Portugal hatten wir im <em>Nicolau Café</em> in der Rua de São Nicolau. Es ist sehr beliebt, entsprechend lang können auch die Wartezeiten sein. Es lohnt sich, zeitig dort zu sein. Die Essensauswahl ist aber super: Eiergerichte, Pancakes, Sandwiches, Müsli, Obst und mehr.</li>
<li>Abends aßen wir im <em>Time Out-Market</em>. Ich probierte das portugiesische Gericht Francesinha, was nicht so mein Geschmack war. Der Markt ist sehr hip, die Preise eher gehoben. Es war recht voll, sodass jeder freie Platz nach kurzer Zeit wieder besetzt war. Neben portugiesischer gibt es auch internationale Küche.</li>
</ul>
<h4>Unsere Unterkunft</h4>
<p>Für Lissabon war uns die Wahl der Unterkunft schwerer gefallen als an anderen Orten. Wir wollten zentral übernachten, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen zu können. Unterkünfte mit Parkplatz hätte es aber nur außerhalb gegeben, sodass wir Abstriche machen mussten. Wir entschieden uns für die Ferienwohnung <a href="https://www.booking.com/hotel/pt/dia-da-flor-bairro-alto.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Dia da Flor&#8220;</a> im Bairro Alto, die wirklich gut gelegen ist.</p>
<h3>13. Tag: Fahrt zur Serra da Estrela</h3>
<p>Nach einer Nacht mit wenig Schlaf, da die Feiern im Bairro Alto noch lange geräuschvoll abliefen, machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station in der Nähe des Naturparks <em>Serra da Estrela</em>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15718" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4616-Kopie.jpg" alt="Peniche" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4616-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4616-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Wir legten eine Mittagspause in <em>Peniche</em> ein, einem von mehreren Surferparadiesen an der Atlantikküste. Es war dort trüb und recht kühl, sodass uns nur ein Strandspaziergang blieb. Wir beobachteten die Hartgesottenen, die ihre Surfbretter ins Meer trugen und die Wellen nutzten.</p>
<p>Zum Naturpark waren es dann noch etwa drei Stunden.</p>
<h4>Unsere Unterkunft</h4>
<p>Das Dorf <em>Silvares</em> südlich des Naturparks ist ziemlich verschlafen. An der Hauptstraße gibt es ein, zwei Restaurants und Cafés, eine Kirche und kleine Einkaufsläden. Das <a href="https://www.booking.com/hotel/pt/casa-da-tia-alice.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Casa da Tia Alice</a> lag an einer schmalen Gasse. Das alte Steinhaus hat zwei Schlafzimmer und zwei Bäder, eine Terrasse und sogar einen Keller mit Billardtisch. Bei unserer Ankunft hatten unsere Gastgeber schon das Frühstück für unseren Aufenthalt bereitgestellt: Brot, Käse, Schinken, Jogurt, Saft und Milch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15720" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4642-Kopie.jpg" alt="Silvares" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4642-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4642-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h3>14. Tag: Flussbad von Loriga</h3>
<p>Im <em>Parque Natural da Serra da Estrela</em> herrschten hochsommerliche Temperaturen, sodass wir keine Lust auf eine Wanderung hatten. Wir recherchierten, was man noch machen könnte und stießen auf das <em>Flussbad von Loriga</em>. Es entpuppte sich als einer der schönsten Orte unserer Reise.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15759" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9420.png" alt="Sobral de São Miguel" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9420.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9420-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Auf der Fahrt dorthin kamen wir an dem Dorf <em>Sobral de São Miguel</em> vorbei, das wie schon <a href="#casal">Casal de São Simão</a> südlich von Coimbra zum Verbund <a href="https://aldeiasdoxisto.pt/" target="_blank" rel="noopener"><em>Aldeias do Xisto</em></a>, Dörfer des Schiefers, zählt. Ein hübscher Fotospot.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15722" style="font-size: 16px;" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4653-Kopie.jpg" alt="Flussbad Loriga" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4653-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4653-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Die Serra da Estrela ist das höchste Gebirge auf dem portugiesischen Festland. Hier befindet sich sogar das einzige Skigebiet des Landes. Mehrere Flüsse entspringen in dem Gebirge, sodass wir im Fluss-Strand von Loriga ganz klares Wasser vorfanden. Es floss glitzernd die Felsen hinunter und wir waren an dem Tag fast die einzigen Besucher.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15724" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4659-Kopie.jpg" alt="Serra da Estrela" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4659-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4659-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h4>
<p>Wir machten es uns im Schatten gemütlich. Die eigentliche Badesaison geht vom 1.7. bis 31.8. Dann ist auch eine Bar mit Toilette geöffnet. Außerhalb der Saison war das Areal ebenfalls zugänglich. Außer den Liegewiesen gibt es noch einen Rastplatz mit Tischen und Bänken und einen Spielplatz.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15721" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4647-Kopie.jpg" alt="Loriga" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4647-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4647-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<h3>15. Tag: Rückreise</h3>
<p>Am nächsten Tag mussten wir schon wieder zurück nach Porto. Nach drei Stunden Fahrt gaben wir den Mietwagen ab, aßen am Flughafen ein letztes Pastel de Nata und flogen zurück nach Deutschland.</p>
<p><a name="autofahren"></a></p>
<h4>Der zweite Teil unserer Route:</h4>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0;" width="640" height="400" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" consent-original-src-_="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m76!1m12!1m3!1d3154037.4864541544!2d-10.087991233008756!3d39.466736674721886!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m61!3e0!4m5!1s0xd228e801d6cb753%3A0x500ebbde490d6f0!2sAvelar%2C+Portugal!3m2!1d39.9235957!2d-8.3578236!4m5!1s0xd1bbf0312e0f861%3A0x65fd23fe2d13e01e!2sSines%2C+Portugal!3m2!1d37.9571555!2d-8.860890699999999!4m5!1s0xd1b1553a00984c3%3A0x1078737f37c30fc6!2sAljezur%2C+Portugal!3m2!1d37.31657!2d-8.7992645!4m5!1s0xd1b304950234d8d%3A0x5410aaa3471afc57!2sLagos%2C+Portugal!3m2!1d37.1027881!2d-8.6730275!4m5!1s0xd1ad69c7d48aefb%3A0x7596818ce920a376!2sBenagil+Caves%2C+Lagoa%2C+Portugal!3m2!1d37.0872066!2d-8.4237215!4m5!1s0xd1b1553a00984c3%3A0x1078737f37c30fc6!2sAljezur%2C+Portugal!3m2!1d37.31657!2d-8.7992645!4m5!1s0xd18d5a8e12b125b%3A0x300ebbde4902cc0!2sLissabon%2C+Portugal!3m2!1d38.7223263!2d-9.1392714!4m5!1s0xd3d36cc8e41049d%3A0xb137a5e3ac0cb888!2sSilvares%2C+Portugal!3m2!1d40.1360064!2d-7.6731698999999995!4m5!1s0xd3d2962b0dd6b0f%3A0xcdbd9031ac1440e2!2sPraia+Fluvial+de+Loriga%2C+N231%2C+Loriga%2C+Portugal!3m2!1d40.326949899999995!2d-7.678879599999999!4m5!1s0xd2465abc4e153c1%3A0xa648d95640b114bc!2sPorto%2C+Portugal!3m2!1d41.1579438!2d-8.629105299999999!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1531384806205" consent-required="16992" consent-by="services" consent-id="16993" ></iframe></p>
<h2>Autofahren in Portugal</h2>
<h4>Unsere Mietwagen-Erfahrung</h4>
<p>Bei <a href="https://www.101places.de/extern/billiger-mietwagen" target="_blank" rel="noopener">billiger-mietwagen.de</a> fanden wir viele extrem günstige Angebote. Teilweise kosteten die Autos nur drei bis vier Euro am Tag. Zunächst entschieden wir uns für ein solches, buchten aber kurz darauf wieder um. Wir hatten online Bewertungen des Anbieters gelesen und die versprachen nichts Gutes. Qualität hat eben ihren Preis. Wir buchten schließlich bei Centauro, was besser bewertet war. Wir bekamen dort einen Citroën C3 für 122 Euro für 14 Tage. Auch das war noch sehr preiswert.</p>
<p>Unsere Mietwagenstation lag am Flughafen. Zwar brauchten wir das Auto erst ab dem dritten Tag, aber wir sahen Vorteile darin, unseren Mietwagen am ersten Tag abzuholen: Wir mussten mit unserem Gepäck nicht in öffentliche Verkehrsmittel steigen oder ein Taxi in die Innenstadt nehmen. Wir hatten gleich alles beisammen und mussten nicht noch am dritten Tag (wieder mit Gepäck) zur Mietwagenstation. Centauro hatte einen Flughafen-Shuttle, mit dem wir direkt zur Station gebracht wurden.<br />
<a name="mietwagen"></a><br />
Zunächst schien alles glattzulaufen, bis es ans Bezahlen ging. Wir hatten über <a href="https://www.101places.de/extern/billiger-mietwagen" target="_blank" rel="noopener">billiger-mietwagen.de</a> eine Versicherung abgeschlossen, brauchten also keine zusätzliche vom Anbieter. Aber Centauro wollte von uns eine Kaution über 1.200 Euro, die auf einer Kreditkarte geblockt wird. Doch unsere erste Karte wurde mehrmals abgewiesen. Das war komisch – kurz zuvor hatten wir damit schon eine Gebühr für das Mautgerät bezahlt. Wir versuchten es mit einer weiteren Karte. Auch sie wurde abgewiesen. Nach der dritten Kreditkarte, die nicht funktionierte, telefonierten wir mit einer Bank. Wie sich herausstellte, hatte VISA gerade eine Störung, die das Bezahlen unmöglich machte. Sie schaffte es sogar in die Nachrichten. Das brachte uns aber auch nicht zu unserem Mietwagen.</p>
<p>Wir hatten eine lange Reise hinter uns, standen nun schon mehr als eine halbe Stunde an der Mietwagenstation und wussten nicht, wie lange die VISA-Störung anhalten würde. Also bissen wir in den sauren Apfel und schlossen eine zusätzliche Versicherung für 252 Euro ab, die wir bar zahlen konnten. Der Mietwagenpreis hatte sich damit verdreifacht, aber wenigstens konnten wir in unsere Unterkunft fahren. Eine Lehre ziehen wir daraus: Wir werden uns nicht mehr zu sehr auf unsere Geldkarten verlassen und lieber etwas mehr Bargeld einstecken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15765" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9271.png" alt="Enge Gasse Lissabon" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9271.png 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_9271-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h4>Navigieren in Portugal</h4>
<p>Das Autofahren in Portugal ist sehr angenehm, sieht man einmal von den engen Gassen in den Städten und Dörfern ab. Es ist ratsam, ein kleines Auto zu nehmen. Selbst wir hatten mit dem Kleinwagen ein paar Situationen, in denen wir gerade so durchpassten. Große Autos sieht man kaum auf Portugals Straßen.</p>
<p>Wir nutzten zur Navigation übers Smartphone die Google-Maps-App. Mit einem Ladekabel konnten wir das Telefon an den USB-Stecker des Autos anschließen.</p>
<p>Um das Smartphone besser sehen zu können, hatten wir uns eine <a href="https://amzn.to/2zi0JHL" target="_blank" rel="noopener">magnetische Halterung fürs Auto</a> gekauft. Sie ist sehr handlich, nimmt also nicht viel Platz im Reisegepäck weg. Die Benutzung ist einfach. Man steckt die Halterung ans Lüftungsgitter, in die Handyhülle kommt ein dünner Magnet. Da wir häufig Mietwagen fahren, ist dieses System für uns sehr praktisch.</p>
<h4>Autobahnmaut</h4>
<p>In Portugal wird Maut fällig. Das System dort ist nicht so einfach wie in anderen europäischen Ländern. Manche Abschnitte nutzen Papiertickets, die man am Ende des Abschnitts bezahlt.</p>
<p>Auf vielen Autobahnen gibt es aber ausschließlich eine elektronische Maut. Das heißt, das Auto wird am Anfang und Ende registriert. Es gibt <a href="http://www.centerofportugal.com/de/elektronische-maut/" target="_blank" rel="noopener">mehrere Möglichkeiten</a>, die Gebühr zu bezahlen. Wer mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann sich zum Beispiel eine Toll card besorgen oder sein Kennzeichen an einer Grenzstation mit einer Kreditkarte verbinden.</p>
<p>Wir hatten im Mietwagen ein kleines Mautgerät mit Sensor. Das kostete für die zwei Wochen 18 Euro zusätzlich. Selbst an den Stationen mit Schranke konnten wir die entsprechende Videomautspur nutzen und mussten nicht anhalten. Beim Zurückbringen des Autos wurde das Gerät dann ausgelesen. In den zwei Wochen kamen etwa 100 Euro an Gebühren zusammen.</p>
<h4>Tanken in Portugal</h4>
<p>Auf den Autobahnen war kaum Verkehr. Teilweise waren wir fast die einzigen auf der Strecke. Das hat wahrscheinlich einen Grund: Autofahren ist teuer. Nicht nur die Autobahnmaut geht ins Geld, auch die Preise fürs Tanken sind vergleichsweise hoch. Wir haben mehr als 1,50 Euro pro Liter bezahlt. Oftmals waren aber bis zu 1,69 Euro ausgeschildert, vor allem an Autobahnen.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15719" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4628-Kopie.jpg" alt="Tanken Portugal" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4628-Kopie.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4628-Kopie-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h4>
<p>Wir suchten deshalb gezielt nach günstigeren Tankstellen. Diese fanden wir an großen Supermärkten. Dort konnten wir locker 15 Cent pro Liter gegenüber den Markentankstellen sparen. Wir navigierten bei Google Maps stets so, dass wir an einem Intermarché mit eigener Tankstelle vorbeikamen.</p>
<p>Vorsicht bei den Bezeichnungen: Die Wörter für Benzin und Diesel sind leicht zu verwechseln. Diesel heißt auf Portugiesisch „gasoleo“, Benzin „gasolina“.</p>
<p>Die Bezahlung lief meistens ähnlich ab: Nach dem Tanken fuhren wir an eine geschlossene Schranke. In einem Häuschen daneben saß jemand, dem wir das Geld reichten und der die Schranke dann öffnete.</p>
<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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		<title>Übernachten in Lissabon: 4 Hotel-Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 16:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Städtereisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. Schon bevor ich nach Lissabon flog, war mir eine Besonderheit in der Hotellandschaft aufgefallen, die ich bis dahin nur von Jugendherbergen kannte. In kleinen Hotels liegen die Bäder oft auf dem Flur. Manchmal gehören sie zu einem Zimmer dazu, manchmal teilen sich mehrere Gäste ein Bad. Bevor du dich für ein Hotel entscheidest, solltest du auf diese Besonderheit achten. Falls dir ein eigenes Badezimmer nicht wichtig ist, kannst du immerhin Geld sparen, denn diese Unterkünfte sind günstiger. In diesem Artikel stelle ich dir vier Unterkünfte in Lissabon vor, in denen ich selbst übernachtet habe. Doch bevor ich zu „meinen“ Hotels komme, möchte ich dir von den zentrumsnahen Vierteln Lissabons erzählen. Wo kann man als Tourist übernachten? Auf Städtereisen übernachte ich meistens im Stadtzentrum oder in dessen Nähe. Das Zentrum Lissabons erstreckt sich über mehrere Stadtteile. Nach meinem Gefühl gehören sie alle zur Innenstadt, weil sie lebendig sind und weil man von hier aus die meisten Attraktionen Lissabons fußläufig erreicht. 1. Bairro Alto / Príncipe Real: Bairro Alto ist das Ausgehviertel Lissabons. Hier liegen zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte direkt neben den Hotels. An Wochenenden kann es schon mal laut werden. Der Lärmpegel hängt allerdings davon ab, in welcher Straße deine Unterkunft liegt. Ruhige Gassen wechseln sich mit lebendigen Straßen ab, in denen das Partyvolk bis tief in die Nacht feiert. Zwei meiner Unterkünfte liegen in Bairro Alto. Ich empfand beide Locations als ruhig. Allerdings war ich im Januar in Lissabon. In dieser Jahreszeit ist selbst auf den Partymeilen nicht viel los. Bevor du dich für ein Hotel entscheidest, achte darauf, ob es in der Nähe von Bars und Clubs liegt. Von Bairro Alto aus erreichst du die gesamte Innenstadt fußläufig, musst dich aber auf eine kleine Wanderung einstellen, denn das Viertel liegt auf einem Hügel. In Bairro Alto geht es auf und ab, der öffentliche Nahverkehr ist aber gut zu erreichen. Hier fahren Straßenbahnen und auch die nächste Metrostation ist nicht weit. Der Bezirk geht fast unmerklich in Príncipe Real über, einem weniger touristischen Viertel, das bei jungen Einheimischen im Kommen ist. Hier ist es ruhiger, aber bis in die Innenstadt musst du ein paar Hundert Meter weiter laufen. 2. Cais do Sodré: Das ehemalige Rotlichtviertel erstreckt sich um den gleichnamigen Bahnhof, der ein Verkehrsknotenpunkt in Lissabon ist. Von hier aus kommst du gut zur LX Factory, nach Belém, Cascais und Sintra. Für Tagesausflüge in Richtung Westen ist Cais do Sodré deshalb der perfekte Ausgangspunkt. Busse, Straßenbahnen und die Metro liegen gleich vor der Haustür. Der Stadtteil grenzt an den Rio Tejo. Die Gegend ist weitgehend flach, du musst also nicht ständig Hügel rauf und runter laufen. Bis ins kommerzielle Zentrum der Stadt sind es von hier aus nur ein paar Hundert Meter und Bairro Alto erreichst du fußläufig in wenigen Minuten. Du musst allerdings nicht das Viertel wechseln, um abends Essen zu gehen. Auch in Cais do Sodré selbst gibt es Bars und Restaurants. Ich mochte vor allem die Nähe zum Time Out Market, in dem ich zweimal essen ging. 3. Baixa / Chiado: Baixa und Chiado sind eigentlich zwei Stadtteile. Sie sind das touristische Zentrum der Stadt mit einer großen Einkaufsmeile, dem Praça do Comércio und dem Rossio-Platz. In dieser Gegend befinden sich Fußgängerzonen mit Geschäften, großen Restaurants und Cafés. Auch der berühmte Elevador de Santa Justa steht mittendrin. Baixa und Chiado gehören nicht zu meinen Lieblingsvierteln in Lissabon, denn sie haben nichts Besonderes. Sie sind das glatt geschliffene touristische Zentrum, das es auch in jeder anderen europäischen Großstadt gibt. Dennoch habe ich den Stadtteil nicht bewusst gemieden. Ich fand schlicht keine Unterkünfte, die meinem Geschmack entsprechen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier nicht so gut wie in anderen Vierteln. Durch die zentrale Lage von Baixa und Chiado gelangst du zu Fuß schnell in die anderen Viertel des Zentrums sowie zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch der öffentliche Nahverkehr ist hier bestens zu erreichen. 4. Alfama: Alfama ist das historische Zentrum Lissabons mit engen Gassen, alten Häusern und schönen Aussichtspunkten für den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In Alfama musst du gut zu Fuß sein, denn der Stadtteil liegt auf einem Hügel. Von hier aus kannst du die gesamte Innenstadt fußläufig erreichen, aber auch Straßenbahnen fahren regelmäßig. In Alfama stehen schicke Gästehäuser und kleine Hotels, wenn auch nicht so viele wie in Bairro Alto und Cais do Sodré. Deshalb habe ich hier nicht übernachtet, obwohl es eine schöne Gegend ist. Zum Wohnen hätte mir Alfama gefallen. Meine Hotel- und Apartment-Tipps für Lissabon Ich habe vier Nächte in Lissabon verbracht und während dieser Zeit in vier Hotels übernachtet. Schließlich wollte ich nicht nur ein Hotel vorstellen, sondern mehrere Unterkünfte in der Preiskategorie von 50 bis 80 Euro. Die Bezeichnung „Hotel“ ist für meine Unterkünfte etwas irreführend. Es handelt sich bei ihnen eher um Gästehäuser mit ungefähr zehn Zimmern. Sie sind so klein, dass sie von außen kaum zu erkennen sind. Überwiegend weisen nur kleine Schilder auf sie hin. Diese Unterkünfte haben mehr Charakter als große Hotels und sind meistens ein bisschen günstiger. Deshalb übernachte ich häufig in solchen Gästehäusern und Apartments. Ich suche nach hübsch eingerichteten Unterkünften, ohne aber für sinnlosen Luxus zu bezahlen. Es soll gemütlich und ruhig sein. Für meine Unterkünfte in Lissabon habe ich durchschnittlich 50 Euro für eine Nacht im Doppelzimmer bezahlt (nur ein Gast). Meine teuerste Unterkunft kostete 60 Euro, die günstigste 38 Euro. Ein zweiter Gast müsste jeweils einen kleinen Aufpreis bezahlen. In drei Hotels ist das Frühstück im Preis bereits enthalten gewesen, lediglich eine Nacht im Apartment enthielt kein Frühstück. Drei Unterkünfte hatten ein Bad im Zimmer. Einmal hatte ich ein Bad auf dem Flur. Leider wirst du in den gleichen Unterkünften nicht immer genauso günstig wohnen können wie ich. Die Übernachtungskosten schwanken je nach Saison. Ich war im Januar in Lissabon, also in der Nebensaison. Im Frühjahr und Herbst sind alle Hotels teurer. Dann hätte ich für die gleichen Unterkünfte mindestens 80 Euro bezahlt. Du [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
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<p>Schon bevor ich nach <a href="http://www.101places.de/lissabon-reisetipps">Lissabon</a> flog, war mir eine Besonderheit in der Hotellandschaft aufgefallen, die ich bis dahin nur von Jugendherbergen kannte. In kleinen Hotels liegen die Bäder oft auf dem Flur. Manchmal gehören sie zu einem Zimmer dazu, manchmal teilen sich mehrere Gäste ein Bad. Bevor du dich für ein Hotel entscheidest, solltest du auf diese Besonderheit achten. Falls dir ein eigenes Badezimmer nicht wichtig ist, kannst du immerhin Geld sparen, denn diese Unterkünfte sind günstiger.</p>
<p>In diesem Artikel <strong>stelle ich dir vier Unterkünfte in Lissabon vor</strong>, in denen ich selbst übernachtet habe. Doch bevor ich zu „meinen“ Hotels komme, möchte ich dir von den zentrumsnahen Vierteln Lissabons erzählen.</p>
<h2>Wo kann man als Tourist übernachten?</h2>
<p>Auf Städtereisen übernachte ich meistens im Stadtzentrum oder in dessen Nähe. Das Zentrum Lissabons erstreckt sich über mehrere Stadtteile. Nach meinem Gefühl gehören sie alle zur Innenstadt, weil sie lebendig sind und weil man von hier aus die meisten Attraktionen Lissabons fußläufig erreicht.</p>
<p><strong>1. Bairro Alto / Príncipe Real:</strong> <em>Bairro Alto</em> ist das Ausgehviertel Lissabons. Hier liegen zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte direkt neben den Hotels. An Wochenenden kann es schon mal laut werden. Der Lärmpegel hängt allerdings davon ab, in welcher Straße deine Unterkunft liegt. Ruhige Gassen wechseln sich mit lebendigen Straßen ab, in denen das Partyvolk bis tief in die Nacht feiert.</p>
<p>Zwei meiner Unterkünfte liegen in <em>Bairro Alto</em>. Ich empfand beide Locations als ruhig. Allerdings war ich im Januar in Lissabon. In dieser Jahreszeit ist selbst auf den Partymeilen nicht viel los. Bevor du dich für ein Hotel entscheidest, achte darauf, ob es in der Nähe von Bars und Clubs liegt.</p>
<p>Von <em>Bairro Alto</em> aus erreichst du die gesamte Innenstadt fußläufig, musst dich aber auf eine kleine Wanderung einstellen, denn <strong>das Viertel liegt auf einem Hügel</strong>. In <em>Bairro Alto</em> geht es auf und ab, der öffentliche Nahverkehr ist aber gut zu erreichen. Hier fahren Straßenbahnen und auch die nächste Metrostation ist nicht weit.</p>
<p>Der Bezirk geht fast unmerklich in <em>Príncipe Real</em> über, einem <strong>weniger touristischen Viertel</strong>, das bei jungen Einheimischen im Kommen ist. Hier ist es ruhiger, aber bis in die Innenstadt musst du ein paar Hundert Meter weiter laufen.</p>
<p><strong>2. Cais do Sodré:</strong> Das ehemalige Rotlichtviertel erstreckt sich um den gleichnamigen Bahnhof, der ein Verkehrsknotenpunkt in Lissabon ist. Von hier aus kommst du gut zur LX Factory, nach Belém, Cascais und Sintra. Für Tagesausflüge in Richtung Westen ist <em>Cais do Sodré</em> deshalb der perfekte Ausgangspunkt. Busse, Straßenbahnen und die Metro liegen gleich vor der Haustür.</p>
<p>Der Stadtteil grenzt an den Rio Tejo. Die Gegend ist weitgehend flach, du musst also nicht ständig Hügel rauf und runter laufen. Bis ins kommerzielle Zentrum der Stadt sind es von hier aus nur ein paar Hundert Meter und <em>Bairro Alto</em> erreichst du fußläufig in wenigen Minuten. Du musst allerdings nicht das Viertel wechseln, um abends Essen zu gehen. Auch in <em>Cais do Sodré</em> selbst gibt es Bars und Restaurants. Ich mochte vor allem die Nähe zum <a href="http://www.timeoutmarket.com/en/" target="_blank" rel="noopener">Time Out Market</a>, in dem ich zweimal essen ging.</p>
<p><strong>3. Baixa / Chiado:</strong> <em>Baixa und Chiado</em> sind eigentlich zwei Stadtteile. Sie sind das touristische Zentrum der Stadt mit einer großen Einkaufsmeile, dem Praça do Comércio und dem Rossio-Platz. In dieser Gegend befinden sich Fußgängerzonen mit Geschäften, großen Restaurants und Cafés. Auch der berühmte Elevador de Santa Justa steht mittendrin.</p>
<p><em>Baixa und Chiado</em> gehören nicht zu meinen Lieblingsvierteln in Lissabon, denn <strong>sie haben nichts Besonderes</strong>. Sie sind das glatt geschliffene touristische Zentrum, das es auch in jeder anderen europäischen Großstadt gibt. Dennoch habe ich den Stadtteil nicht <em>bewusst</em> gemieden. Ich fand schlicht keine Unterkünfte, die meinem Geschmack entsprechen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier nicht so gut wie in anderen Vierteln.</p>
<p>Durch die zentrale Lage von <em>Baixa und Chiado</em> gelangst du zu Fuß schnell in die anderen Viertel des Zentrums sowie zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch der öffentliche Nahverkehr ist hier bestens zu erreichen.</p>
<p><strong>4. Alfama:</strong> <em>Alfama</em> ist das historische Zentrum Lissabons mit engen Gassen, alten Häusern und schönen Aussichtspunkten für den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In <em>Alfama</em> musst du gut zu Fuß sein, denn der Stadtteil liegt auf einem Hügel. Von hier aus kannst du die gesamte Innenstadt fußläufig erreichen, aber auch Straßenbahnen fahren regelmäßig.</p>
<p>In <em>Alfama</em> stehen schicke Gästehäuser und kleine Hotels, wenn auch nicht so viele wie in <em>Bairro Alto</em> und <em>Cais do Sodré</em>. Deshalb habe ich hier nicht übernachtet, obwohl es eine schöne Gegend ist. <strong>Zum Wohnen hätte mir <em>Alfama</em> gefallen.</strong></p>
<h2>Meine Hotel- und Apartment-Tipps für Lissabon</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14546" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/unterkunft-lissabon.jpg" alt="Unterkunft in Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/unterkunft-lissabon.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/unterkunft-lissabon-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Ich habe vier Nächte in Lissabon verbracht und während dieser Zeit in vier Hotels übernachtet. Schließlich wollte ich nicht nur <em>ein</em> Hotel vorstellen, sondern mehrere Unterkünfte <strong>in der Preiskategorie von 50 bis 80 Euro</strong>.</p>
<p>Die Bezeichnung „Hotel“ ist für meine Unterkünfte etwas irreführend. Es handelt sich bei ihnen eher um Gästehäuser mit ungefähr zehn Zimmern. Sie sind so klein, dass sie von außen kaum zu erkennen sind. Überwiegend weisen nur kleine Schilder auf sie hin. <strong>Diese Unterkünfte haben mehr Charakter als große Hotels</strong> und sind meistens ein bisschen günstiger. Deshalb übernachte ich häufig in solchen Gästehäusern und Apartments. Ich suche nach hübsch eingerichteten Unterkünften, ohne aber für sinnlosen Luxus zu bezahlen. Es soll gemütlich und ruhig sein.</p>
<p>Für meine Unterkünfte in Lissabon habe ich <strong>durchschnittlich 50 Euro für eine Nacht im Doppelzimmer bezahlt</strong> (nur ein Gast). Meine teuerste Unterkunft kostete 60 Euro, die günstigste 38 Euro. Ein zweiter Gast müsste jeweils einen kleinen Aufpreis bezahlen. In drei Hotels ist das Frühstück im Preis bereits enthalten gewesen, lediglich eine Nacht im Apartment enthielt kein Frühstück. Drei Unterkünfte hatten ein Bad im Zimmer. Einmal hatte ich ein Bad auf dem Flur.</p>
<p>Leider wirst du in den gleichen Unterkünften nicht immer genauso günstig wohnen können wie ich. <strong>Die Übernachtungskosten schwanken je nach Saison.</strong> Ich war im Januar in Lissabon, also in der Nebensaison. Im Frühjahr und Herbst sind alle Hotels teurer. Dann hätte ich für die gleichen Unterkünfte mindestens 80 Euro bezahlt. Du solltest etwa 100 Euro einplanen, wenn du in der Hauptsaison ein zentral gelegenes Doppelzimmer mit Frühstück für zwei Personen bewohnen möchtest.</p>
<p>Die folgenden vier Hotels habe ich in Lissabon ausprobiert:</p>
<h2>1. A Casa das Janelas com Vista</h2>
<p>Meine erste Unterkunft liegt in einer ruhigen Gasse in <em>Bairro Alto</em>. Von den Bars und Clubs im Ausgehviertel bekam ich in meinem Zimmer nichts mit. Zwei Straßen weiter ist man aber schon mitten im Geschehen.</p>
<p><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/a-casa-das-janelas-com-vista.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">A Casa das Janelas com Vista</a> verfügt über 12 Zimmer. Ich hatte ein kleines Doppelzimmer mit Flussblick gebucht. Das Frühstück war im Zimmerpreis von 60 Euro bereits inbegriffen. In der Hauptsaison gibt es hier allerdings nichts unter 100 Euro. Die Zimmer sind zudem zeitig ausgebucht. Wer hier übernachten möchte, sollte rechtzeitig reservieren.</p>
<p>Mein „kleines Doppelzimmer“ ist wirklich klein. Lediglich ein Doppelbett (1,40m) und eine kleine Sitzbank stehen darin. Gemütlich sitzen kann man in dem Zimmer nicht, das geht nur in der Lobby. In der Unterkunft gibt es allerdings auch größere Zimmer. Meines hat einen kleinen Austritt, von dem aus ich einen tollen Blick auf die Ponte 25 de Abril hatte.</p>
<p><div id="attachment_14561" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14561" class="wp-image-14561 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-zimmer2.jpg" alt="Hotel Lissabon: A Casa das Janelas com Vista" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-zimmer2.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-zimmer2-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14561" class="wp-caption-text">Klein aber fein: mein Zimmer</p></div></p>
<p><div id="attachment_14557" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14557" class="wp-image-14557 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-ausblick.jpg" alt="A Casa das Janelas com Vista - Ausblick" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-ausblick.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-ausblick-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14557" class="wp-caption-text">Ausblick vom Zimmerfenster auf die Brücke</p></div></p>
<p><div id="attachment_14559" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14559" class="wp-image-14559 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-lobby.jpg" alt="A Casa das Janelas com Vista - Lobby" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-lobby.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-lobby-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14559" class="wp-caption-text">Der gemütliche Gemeinschaftsbereich</p></div></p>
<p><div id="attachment_14558" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14558" class="wp-image-14558 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-frühstück.jpg" alt="A Casa das Janelas com Vista - Frühstück" width="640" height="480" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-frühstück.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-frühstück-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14558" class="wp-caption-text">Tolles Frühstücksbuffet</p></div></p>
<p><div id="attachment_14560" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14560" class="wp-image-14560 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/janelas-lissabon-tür-e1486747356933.jpg" alt="A Casa das Janelas com Vista - Eingang" width="640" height="853" /><p id="caption-attachment-14560" class="wp-caption-text">Das von außen unscheinbare Gästehaus</p></div></p>
<p>Das Zimmer ist stilsicher und gemütlich eingerichtet. Zwei Wasserflaschen stehen für die Gäste bereit. Das Bett ist sehr bequem. Das Badezimmer ist klein, aber schön. Das WLAN funktioniert bestens. Die Klimaanlage hält das Zimmer auch im Winter schön warm.</p>
<p>So klein das Zimmer ist, so groß und einladend ist die Lobby des Gästehauses. Schon beim Einchecken wirkte der Raum urgemütlich auf mich, wie ein Wohnzimmer mit offener Küche. Hier kann man sitzen, ein Buch lesen, sich unterhalten oder sich etwas zu Essen zubereiten. Gäste können ihre eigenen Speisen und Getränke verzehren. Morgens ist die Lobby gleichzeitig der Frühstücksraum.</p>
<p><strong>Apropos Frühstück:</strong> Das ist in dieser Unterkunft ein echtes Highlight. Das Buffet ist sehr hübsch angerichtet und bietet eine große Auswahl aus geschnittenem Obst, Müsli, Croissants, Brötchen, Brot, Säften, Kaffee etc. Wer will, bekommt ganz frisch ein Rührei zubereitet.</p>
<p>Die Rezeption ist durchgängig besetzt. Das Personal ist freundlich, ja geradezu herzlich. Auch wenn ich mit den Mitarbeitern eines Hotels wenig Zeit verbringe, macht ihre Freundlichkeit für mich doch viel aus.</p>
<p><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/a-casa-das-janelas-com-vista.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zur Unterkunft.</a></p>
<p><strong>Update:</strong> Im Juni 2018 habe ich erneut Lissabon besucht und noch einmal in der gleichen Straße – wenn auch nicht in der gleichen Unterkunft – übernachtet. Lediglich an einem nationalen Feiertag, an dem alle Straßen in Bairro Alto mit Menschen gefüllt waren, ist es am Abend laut gewesen. An allen anderen Tagen war hier nichts zu hören und ich habe ruhige Nächte <a href="https://www.booking.com/hotel/pt/dia-da-flor-bairro-alto.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">in dieser Ferienwohnung</a> verlebt. Dennoch solltest du berücksichtigen, dass das Apartment in einem Eckhaus im Erdgeschoss liegt, sodass oftmals Passanten in einem Meter Abstand zum Fenster vorbeigehen.</p>
<h2>2. Lisbon Colours Apartment</h2>
<p>Meine zweite Nacht verbrachte ich in einem <a href="http://www.booking.com/hotel/pt/lisbon-colours.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Apartment für Selbstversorger</a> – ebenfalls im Ausgehviertel <em>Bairro Alto</em>. Die professionell vermietete Wohnung liegt in der vierten Etage eines unscheinbaren Hauses, nur wenige Meter von Bars und Restaurants entfernt. Dennoch empfand ich den Aufenthalt als ruhig. Allerdings ist im Winter nicht viel los. In den Kundenmeinungen des Apartments berichten manche Gäste von Lärm, den sie nur bei geschlossenem Fenster und mit Ohrstöpseln aushielten.</p>
<p>Die Rezeption ist nicht durchgängig besetzt. An der Tür stehen jedoch Telefonnummern, die man anrufen kann. Kaum eine Minute nach meinem Anruf stand schon jemand neben mir, um mich zu empfangen. Das Apartment besteht aus einer großen Wohnküche sowie einem geräumigen Schlafzimmer und einem Bad. Das Wohnzimmer hat einen kleinen Austritt zur Straßenseite.</p>
<p><div id="attachment_14564" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14564" class="wp-image-14564 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-wohnzimmer.jpg" alt="Lisbon Colours Apartment Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-wohnzimmer.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-wohnzimmer-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14564" class="wp-caption-text">Das Wohnzimmer mit Sofa, Fernseher und Austritt</p></div></p>
<p><div id="attachment_14563" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14563" class="wp-image-14563 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-küche.jpg" alt="Lisbon Colours Apartment Küche" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-küche.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-küche-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14563" class="wp-caption-text">Blick in die offene Wohnküche</p></div></p>
<p><div id="attachment_14562" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14562" class="wp-image-14562 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-bett.jpg" alt="Lisbon Colours Apartment Bett" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-bett.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/lisbon-apartment-bett-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14562" class="wp-caption-text">Separates Schlafzimmer</p></div></p>
<p>Das Apartment ist nett eingerichtet, wenn auch nicht allzu hochwertig. Im Wohnzimmer stehen ein großes Sofa, ein Fernseher und die Küche ist voll ausgestattet. Im Schlafzimmer gibt es eine Sitzecke sowie ein breites Bett (mind. 1,60m). Zwei Klimaanlagen halten die Wohnung im Winter warm und im Sommer kühl. Das Wifi funktioniert zuverlässig.</p>
<p><strong>Frühstück gibt es in diesem Apartment nicht.</strong> Ich nutzte diesen Umstand für einen frühen Checkout, um in <em>Alfama</em> den Sonnenaufgang zu sehen und anschließend auswärts zu frühstücken.</p>
<p>Für eine Nacht habe ich 45 Euro bezahlt. Das empfand ich als Schnäppchen, auch ohne Frühstück – denn das Apartment war um ein Vielfaches größer als das kleine Zimmer in A Casa das Janelas com Vista. In der Hauptsaison musst du mit etwa 80 Euro pro Nacht rechnen. Der Preis für einen oder zwei Gäste ist identisch.</p>
<p><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/lisbon-colours.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zur Unterkunft.</a></p>
<h2>3. Castilho House Cais</h2>
<p>Die dritte Nacht verbrachte ich im Stadtteil <em>Cais do Sodré</em> im <a href="http://www.booking.com/hotel/pt/castilhohouse-cais.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Castilho House Cais</a>. Die Unterkunft liegt in einer ruhigen Seitenstraße, nur ein paar Hundert Meter vom Time Out Market entfernt, wo ich am Abend essen ging. Es handelt sich um ein kleines Gästehaus, in dem ich ein Zimmer unter dem Dach bezog. Diese Standard-Suite kostete mich 56 Euro inkl. Frühstück. In der Hochsaison zahlt man für das gleiche Zimmer etwa 80 Euro.</p>
<p><div id="attachment_14556" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14556" class="wp-image-14556 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/castilho-bett2.jpg" alt="Hotel Lissabon: Castilho House Cais" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/castilho-bett2.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/castilho-bett2-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14556" class="wp-caption-text">Mein Zimmer unter dem Dach</p></div></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14555" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/castilho-bett.jpg" alt="Hotel Lissabon: Castilho House Cais - Bett" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/castilho-bett.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/castilho-bett-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Das Zimmer ist geschmackvoll eingerichtet, mit einem gemütlichen Bett (1,40m), einem Fernseher, einer Klimaanlage und einem modernen Bad. Die Wifi-Verbindung ist gut. Allerdings ist das Zimmer ziemlich dunkel, da es nur ein sehr kleines Fenster hat. Da ich ohnehin nur den Abend dort verbracht habe, spielte das jedoch keine Rolle. Die Superior Suites sind heller.</p>
<p>Gäste erhalten beim Einchecken einen Zahlencode, der für die Zimmertür sowie für die Haustür gilt. Das heißt, man muss keinen Schlüssel mitnehmen, sollte aber auch den Code nicht verlieren. Einen Aufenthaltsraum gibt es leider nicht.</p>
<p>Das Frühstück wird in einem kleinen dafür vorgesehenen Raum serviert. Auch dieser ist ziemlich dunkel und eng. Das Buffet enthält grundsätzlich alles, was man braucht. Allerdings ist die Auswahl an Speisen deutlich kleiner als in A Casa das Janelas com Vista.</p>
<p><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/castilhohouse-cais.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zur Unterkunft.</a></p>
<h2>4. BoHo Alecrim Guesthouse</h2>
<p>Meine letzte Nacht in Lissabon verbrachte ich ebenfalls im Viertel <em>Cais do Sodré</em> im <a href="http://www.booking.com/hotel/pt/boho-alecrim.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">BoHo Alecrim Guesthouse</a>. Es liegt sogar noch näher am Time Out Market und dem Bahnhof als das Castilho House Cais. Allerdings nicht in einer ruhigen Seitenstraße, sondern umgeben von Restaurants und Bars. Die störten meine Ruhe jedoch nicht.</p>
<p>Als ich einchecken wollte, war die Rezeption nicht besetzt. Ich hatte vorher eine andere Ankunftszeit angegeben, da ich nicht genau wusste, wann ich ankommen würde. Deshalb musste ich die Nummer anrufen, die bei Booking.com hinterlegt war und anschließend noch 20 Minuten warten, bis ich einchecken konnte. Leider regnete es in Strömen, doch der Inhaber war so geistesgegenwärtig, mir nach meinem Anruf den Code für die Schließanlage per SMS zu schicken. Für einen reibungslosen Checkin wäre es besser, vorab einen konkrete Uhrzeit zu vereinbaren.</p>
<p>Das Gästehaus besteht aus zwei Etagen, die allerdings nicht direkt übereinander liegen. <strong>Beide Etagen wirken jeweils wie ein großes Apartment</strong>, von dessen Flur mehrere Zimmer abgehen. Am Ende des Ganges liegt ein großer Aufenthaltsraum mit Küche, Fernseher und einem Computer zur freien Verfügung. Die Zimmer sind schlicht eingerichtet, mit einem Bett sowie Stuhl und Schreibtisch. Eine Klimaanlage gibt es nicht. Dafür einen elektrischen Heizkörper für den Winter und einen Ventilator für wärmere Monate. Das WLAN-Signal ist in meinem Zimmer schwach, im Aufenthaltsraum aber gut.</p>
<p><div id="attachment_14554" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14554" class="wp-image-14554 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-zimmer.jpg" alt="BoHo Alecrim Guesthouse Lissabon" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-zimmer.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-zimmer-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14554" class="wp-caption-text">Mein einfaches Zimmer im BoHo Guesthouse</p></div></p>
<p><div id="attachment_14551" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14551" class="wp-image-14551 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-aufenthaltsraum.jpg" alt="BoHo Alecrim Guesthouse Lissabon - Aufenthaltsraum" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-aufenthaltsraum.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-aufenthaltsraum-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14551" class="wp-caption-text">Der Gemeinschaftsbereich und Frühstücksraum</p></div></p>
<p><div id="attachment_14553" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14553" class="wp-image-14553 size-full" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-fernsehzimmer.jpg" alt="BoHo Alecrim Guesthouse Lissabon - Fernsehzimmer" width="640" height="360" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-fernsehzimmer.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-fernsehzimmer-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><p id="caption-attachment-14553" class="wp-caption-text">Das Fernsehzimmer</p></div></p>
<p><div id="attachment_14552" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14552" class="size-full wp-image-14552" src="http://www.101places.de/wp-content/uploads/2017/02/boho-guesthouse-lissabon-bad-e1486747403133.jpg" alt="BoHo Alecrim Guesthouse Lissabon - Bad" width="640" height="1136" /><p id="caption-attachment-14552" class="wp-caption-text">Das Badezimmer auf dem Flur</p></div></p>
<p>Das Badezimmer liegt auf dem Gang, wurde aber nur von mir benutzt (es gibt auch Zimmer mit Gemeinschaftsbädern). Das Bad ist sehr klein und enthält nur das Nötigste, ist aber sauber. Mit einem eigenen Schlüssel konnte ich es verschließen. So richtig gut gefiel mir die Badsituation nicht, aber sie wirkte sich positiv auf den Preis aus. Für eine Nacht habe ich 38 Euro bezahlt – ein unschlagbarer Preis für diese Lage. In der Hauptsaison musst du mit 60 bis 70 Euro rechnen.</p>
<p>Das Frühstück ist im Preis inbegriffen, allerdings gibt es nur das Nötigste: Brot, Butter, Marmelade sowie jeweils eine Sorte Wurst und Käse. Ein Genuss ist dieses Frühstück nicht, aber angesichts des Preises in Ordnung.</p>
<p><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/boho-alecrim.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zur Unterkunft.</a></p>
<h2>Mein Hotel-Fazit</h2>
<p><strong>Ich war mit der Lage aller vier Unterkünfte sehr zufrieden.</strong> Im Lisbon Colours Apartment und im BoHo Alecrim Guesthouse kann es in der wärmeren Jahreszeit aber etwas lauter werden, da sich Bars und Restaurants in unmittelbarer Nähe befinden. Die anderen beiden Unterkünfte sind in jedem Fall ruhiger.</p>
<p>Am besten hat es mir in <a href="http://www.booking.com/hotel/pt/a-casa-das-janelas-com-vista.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">A Casa das Janelas com Vista</a> gefallen. Das Personal ist herzlich, der Aufenthaltsraum liebevoll eingerichtet und das Frühstück überragend gut. Im Winter ist der Preis völlig in Ordnung, aber in der Hauptsaison ist diese Unterkunft deutlich teurer als die anderen drei. Ob mir eine Übernachtung mehr als 100 Euro wert wäre, weiß ich nicht.</p>
<p>Die anderen drei Unterkünfte kosten in der Hauptreisezeit zwischen 70 und 80 Euro. Das <a href="http://www.booking.com/hotel/pt/castilhohouse-cais.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Castilho House Cais</a> wäre in diesem Fall eine gute Alternative. Zwar kommt es qualitativ nicht an A Casa das Janelas com Vista heran, aber der Preis gleicht das wieder aus.</p>
<p><a href="http://www.booking.com/hotel/pt/lisbon-colours.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">Lisbon Colours Apartment</a> und <a href="http://www.booking.com/hotel/pt/boho-alecrim.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">BoHo Alecrim Guesthouse</a> haben ihre eigenen Reize. Zwar finde ich sie weniger gemütlich, aber das Apartment ist geräumig und durch die Selbstversorgung spart man Geld beim Essen. Das BoHo Guesthouse ist ohnehin günstig. Diese beiden Unterkünfte sind erste Wahl, wenn der Preis am wichtigsten ist.</p>
<p>Egal für was du dich entscheidest: Ich wünsche dir <a href="http://www.101places.de/lissabon-reisetipps">eine gute Zeit in Lissabon</a>!</p>
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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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		<title>Harry Potter und ein Rundgang durch London</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 14:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä. London ist einer der wichtigsten Orte im Harry Potter-Universum. Versteckt von den Muggeln gehen die Zauberer hier ihren Geschäften nach. In der Winkelgasse gehen sie einkaufen, im Zaubereiministerium arbeiten, im St.-Mungo-Hospital werden sie geheilt. Und natürlich startet der Hogwarts Express vom Gleis 9 ¾ im Bahnhof King’s Cross. Im ersten Buch erleben die Leser Harry Potters ersten Besuch in der britischen Hauptstadt mit. Später folgen noch viele weitere. Unsere London-Reise stand mit dem Theaterstück „Harry Potter and the Cursed Child“ sowieso unter einem zauberhaften Motto. Einen Erfahrungsbericht dazu liest du hier. Wir gingen also auf die Suche nach Orten, die in den Büchern oder Filmen vorkommen. Für mich war es interessant, einmal selbst dort gewesen zu sein. Wenn ich die Bücher das nächste Mal lese, werden die entsprechenden Szenen für mich noch lebendiger. Rund um das Palace Theatre Im Palace Theatre im West End läuft “Harry Potter and the Cursed Child”. Mit der Außengestaltung ist das Gebäude selbst der perfekte Ausgangspunkt für einen kleinen Harry-Potter-Rundgang, denn in der Umgebung finden Fans einige interessante Anlaufpunkte. Charing Cross Road Am Columbus Circle, an dem das Theater liegt, kreuzen sich die Shaftesbury Avenue und die Charing Cross Road. Letztere ist eine große Geschäftsstraße. Zwischen einer Buchhandlung und einem Musikladen befindet sich der Pub „Zum Tropfenden Kessel“. So steht es zumindest in den Büchern. Leider können wir Muggel das Lokal nicht sehen, sodass wir nur die Straße auf- und ablaufen können und dabei raten müssen, wo es sein könnte. Über den Hinterhof des Tropfenden Kessel gelangen Zauberer zur Winkelgasse, ihrer großen Geschäftsstraße. Für mich war es deshalb faszinierend, dass auch in der Realität von der Charing Cross Road eine Gasse abgeht, die der Winkelgasse ziemlich ähnlich ist. Cecil Court Cecil Court in der Nähe des Leicester Square gilt als Vorbild für die Winkelgasse. Sie ist gesäumt von vielen kleinen Geschäften mit großen Schaufenstern und hübschen Schildern. Wenn du genau hinsiehst, findest du eine Galerie namens „The Witch Ball“. Spätestens jetzt bekommst du das Gefühl, dass hier wirklich Hexen und Zauber entlangschlendern könnten. Goodwin’s Court Vom Ende der Cecil Court aus gelangst du über die St. Martin’s Lane zu Goodwin’s Court. Die verwinkelte, schmale Gasse verbreitet eine ganz andere Stimmung als Cecil Court. Manche sagen, dies könnte die eigentliche Winkelgasse sein. Für mich ist es eher die Nockturngasse, in der sich zwielichtige Gestalten herumtreiben. Piccadilly Circus und Tottenham Court Road Nun raus aus den magischen Gassen und zurück in die Muggelwelt. Die Charing Cross Road geht an ihrem nördlichen Ende in die Tottenham Court Road über. Hierhin fliehen Harry, Ron und Hermine nach der Hochzeit im siebten Buch, weil Hermine dieser Ort in den Sinn kommt. In der Verfilmung sehen wir nicht die Straße, sondern den Piccadilly Circus mit seiner berühmten Leuchtreklame. House of Minalima Miraphora Mina und Eduardo Lima haben einen großen Anteil an den Harry-Potter-Filmen und der neuen „Phantastische Tierwesen“-Reihe. Die beiden Grafikdesigner haben unzählige Requisiten gestaltet: Die Briefe von Hogwarts, die Titelseiten des Tagespropheten, Fahndungsposter oder die Karte des Rumtreibers. Ihre Arbeit kannst du in einer kostenlosen Ausstellung in der Greek Street 26 sehen. Das ist ganz in der Nähe des Palace Theatres. Das „House of Minalima“ ist jeweils von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Auf mehreren Etagen stehen Mitarbeiter bereit, die freundlich Auskunft geben. Für Fans ist die Galerie absolut empfehlenswert. Das Haus selbst ist mit tollen Details gestaltet und du kannst sehen, wie viel Aufwand in den einzelnen Requisiten steckt. Im Erdgeschoss gibt es einen Shop mit Fanartikeln, die du nicht überall findest. Außerhalb des Theaterviertels Die schon genannten Orte lassen sich gut mit einem Theaterbesuch verbinden. Andere Harry Potter-Schauplätze sind etwas weiter weg. Diese musst du also einzeln ansteuern. Bahnhof King’s Cross Dank Harry Potter ist King’s Cross wohl einer der berühmtesten Bahnhöfe der Welt. Hier fährt jedes Jahr am 1. September um 11 Uhr der Hogwarts Express ab, um die Zauberschüler nach Hogwarts zu bringen – natürlich nur, wenn die es durch den magischen Zugang zwischen Gleis 9 und 10 schaffen. In der Bahnhofshalle hast du die Möglichkeit, dich so fotografieren zu lassen, als würdest du mit deinem Gepäck gerade die Backsteinwand durchbrechen. Organisiert wird das von dem Harry Potter-Shop „At Platform 9 ¾“. Du solltest Geduld mitbringen. Wir waren an einem Vormittag dort und standen eine Dreiviertelstunde an. Insgesamt waren drei Mitarbeiter des Ladens nur mit den Fotos beschäftigt. Einer versuchte, die Schlange so zu organisieren, dass sie nicht den Bahnhofsbetrieb störte. Eine weitere Person kümmerte sich um diejenigen, die gerade an der Reihe waren und gab ihnen den gewünschten Haus-Schal. Für mehr Dynamik im Foto warf sie ein Ende des Schals nach oben. Der dritte Mitarbeiter fotografierte. Die Fotos konnte man im Anschluss im Laden erwerben, wo man zwangsläufig durchmusste. Man durfte auch selbst fotografieren, allerdings wurden unsere Bilder nicht so gut, sodass ich mir ein Foto für 9,50 Pfund kaufte. Ich bekam es einmal ausgedruckt und konnte mir später eine digitale Version in verschiedenen Auflösungen herunterladen. St Pancras Station Von außen ist King’s Cross nicht sehr beeindruckend. Kein Wunder, dass im Film für Außenaufnahmen der benachbarte Bahnhof St. Pancras genutzt wurde. In „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ flog der hellblaue Ford Anglia an der Seite zur Euston Road vorbei. Leadenhall Market Wenn du in der Charing Cross Road vergeblich nach dem Eingang zum Tropfenden Kessel gesucht hast, wirst du hier fündig. Durch diese blaue Tür laufen Hagrid und Harry in der Filmversion von „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Die Tür allein ist nicht gerade beeindruckend. Dafür gehört die historische Markthalle selbst zu einer von Londons Sehenswürdigkeiten. Mit ihren bunten Rundbögen erinnerte sie eher an eine Kathedrale. Am Borough Market In späteren Filmen lag hier der Eingang zum „Tropfenden Kessel“ und zwar unter der Bahnbrücke in der Stoney Street. Der Borough Market ist einer der bekanntesten Lebensmittelmärkte in London. Einen Besuch kannst du also gleich mit einer Mahlzeit verbinden. Wir hatten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, das heißt ich erhalte eine Provision, wenn du sie klickst und Produkte bestellst, eine Unterkunft buchst o.ä.</em></p>
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<p>London ist einer der wichtigsten Orte im Harry Potter-Universum. Versteckt von den Muggeln gehen die Zauberer hier ihren Geschäften nach. In der Winkelgasse gehen sie einkaufen, im Zaubereiministerium arbeiten, im St.-Mungo-Hospital werden sie geheilt. Und natürlich startet der Hogwarts Express vom Gleis 9 ¾ im Bahnhof King’s Cross. Im ersten Buch erleben die Leser Harry Potters ersten Besuch in der britischen Hauptstadt mit. Später folgen noch viele weitere.</p>
<p>Unsere London-Reise stand mit dem Theaterstück „Harry Potter and the Cursed Child“ sowieso unter einem zauberhaften Motto. <a href="https://www.101places.de/harry-potter-theaterstueck">Einen Erfahrungsbericht dazu liest du hier.</a> Wir gingen also auf die Suche nach Orten, die in den Büchern oder Filmen vorkommen. Für mich war es interessant, einmal selbst dort gewesen zu sein. Wenn ich die Bücher das nächste Mal lese, werden die entsprechenden Szenen für mich noch lebendiger.</p>
<h2>Rund um das Palace Theatre</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15610 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/05/außen-1024x683.jpg" alt="" width="980" height="654" /></p>
<p>Im Palace Theatre im West End läuft “Harry Potter and the Cursed Child”. Mit der Außengestaltung ist das Gebäude selbst der perfekte Ausgangspunkt für einen kleinen Harry-Potter-Rundgang, denn in der Umgebung finden Fans einige interessante Anlaufpunkte.</p>
<h3>Charing Cross Road</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15646 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8789-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8789-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8789-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8789-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Am Columbus Circle, an dem das Theater liegt, kreuzen sich die Shaftesbury Avenue und die Charing Cross Road. Letztere ist eine große Geschäftsstraße. Zwischen einer Buchhandlung und einem Musikladen befindet sich der Pub „Zum Tropfenden Kessel“. So steht es zumindest in den Büchern. Leider können wir Muggel das Lokal nicht sehen, sodass wir nur die Straße auf- und ablaufen können und dabei raten müssen, wo es sein könnte.</p>
<p>Über den Hinterhof des Tropfenden Kessel gelangen Zauberer zur Winkelgasse, ihrer großen Geschäftsstraße. Für mich war es deshalb faszinierend, dass auch in der Realität von der Charing Cross Road eine Gasse abgeht, die der Winkelgasse ziemlich ähnlich ist.</p>
<h3>Cecil Court</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15647 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8795-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8795-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8795-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8795-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Cecil Court in der Nähe des Leicester Square gilt als Vorbild für die Winkelgasse. Sie ist gesäumt von vielen kleinen Geschäften mit großen Schaufenstern und hübschen Schildern. Wenn du genau hinsiehst, findest du eine Galerie namens „The Witch Ball“. Spätestens jetzt bekommst du das Gefühl, dass hier wirklich Hexen und Zauber entlangschlendern könnten.</p>
<h3>Goodwin’s Court</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15649 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8802-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8802-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8802-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8802-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Vom Ende der Cecil Court aus gelangst du über die St. Martin’s Lane zu Goodwin’s Court. Die verwinkelte, schmale Gasse verbreitet eine ganz andere Stimmung als Cecil Court. Manche sagen, dies könnte die eigentliche Winkelgasse sein. Für mich ist es eher die Nockturngasse, in der sich zwielichtige Gestalten herumtreiben.</p>
<h3>Piccadilly Circus und Tottenham Court Road</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15645 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8775-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8775-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8775-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8775-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Nun raus aus den magischen Gassen und zurück in die Muggelwelt. Die Charing Cross Road geht an ihrem nördlichen Ende in die Tottenham Court Road über. Hierhin fliehen Harry, Ron und Hermine nach der Hochzeit im siebten Buch, weil Hermine dieser Ort in den Sinn kommt.</p>
<p>In der Verfilmung sehen wir nicht die Straße, sondern den Piccadilly Circus mit seiner berühmten Leuchtreklame.</p>
<h3>House of Minalima</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15655 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8868-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8868-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8868-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8868-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Miraphora Mina und Eduardo Lima haben einen großen Anteil an den Harry-Potter-Filmen und der neuen „Phantastische Tierwesen“-Reihe. Die beiden Grafikdesigner haben unzählige Requisiten gestaltet: Die Briefe von Hogwarts, die Titelseiten des Tagespropheten, Fahndungsposter oder die Karte des Rumtreibers. Ihre Arbeit kannst du in einer kostenlosen Ausstellung in der Greek Street 26 sehen. Das ist ganz in der Nähe des Palace Theatres.</p>
<p>Das „House of Minalima“ ist jeweils von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Auf mehreren Etagen stehen Mitarbeiter bereit, die freundlich Auskunft geben. Für Fans ist die Galerie absolut empfehlenswert. Das Haus selbst ist mit tollen Details gestaltet und du kannst sehen, wie viel Aufwand in den einzelnen Requisiten steckt. Im Erdgeschoss gibt es einen Shop mit Fanartikeln, die du nicht überall findest.</p>
<h2>Außerhalb des Theaterviertels</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15642 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8662-683x1024.png" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8662-683x1024.png 683w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8662-200x300.png 200w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8662-768x1152.png 768w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></p>
<p>Die schon genannten Orte lassen sich gut mit einem Theaterbesuch verbinden. Andere Harry Potter-Schauplätze sind etwas weiter weg. Diese musst du also einzeln ansteuern.</p>
<h3>Bahnhof King’s Cross</h3>
<p>Dank Harry Potter ist King’s Cross wohl einer der berühmtesten Bahnhöfe der Welt. Hier fährt jedes Jahr am 1. September um 11 Uhr der Hogwarts Express ab, um die Zauberschüler nach Hogwarts zu bringen – natürlich nur, wenn die es durch den magischen Zugang zwischen Gleis 9 und 10 schaffen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15643 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8666-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8666-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8666-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8666-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>In der Bahnhofshalle hast du die Möglichkeit, dich so fotografieren zu lassen, als würdest du mit deinem Gepäck gerade die Backsteinwand durchbrechen. Organisiert wird das von dem Harry Potter-Shop „At Platform 9 ¾“. Du solltest Geduld mitbringen. Wir waren an einem Vormittag dort und standen eine Dreiviertelstunde an. Insgesamt waren drei Mitarbeiter des Ladens nur mit den Fotos beschäftigt. Einer versuchte, die Schlange so zu organisieren, dass sie nicht den Bahnhofsbetrieb störte. Eine weitere Person kümmerte sich um diejenigen, die gerade an der Reihe waren und gab ihnen den gewünschten Haus-Schal. Für mehr Dynamik im Foto warf sie ein Ende des Schals nach oben. Der dritte Mitarbeiter fotografierte. Die Fotos konnte man im Anschluss im Laden erwerben, wo man zwangsläufig durchmusste. Man durfte auch selbst fotografieren, allerdings wurden unsere Bilder nicht so gut, sodass ich mir ein Foto für 9,50 Pfund kaufte. Ich bekam es einmal ausgedruckt und konnte mir später eine digitale Version in verschiedenen Auflösungen herunterladen.</p>
<h3>St Pancras Station</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15641 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8656-1024x692.png" alt="" width="980" height="662" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8656-1024x692.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8656-300x203.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8656-768x519.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Von außen ist King’s Cross nicht sehr beeindruckend. Kein Wunder, dass im Film für Außenaufnahmen der benachbarte Bahnhof St. Pancras genutzt wurde. In „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ flog der hellblaue Ford Anglia an der Seite zur Euston Road vorbei.</p>
<h3>Leadenhall Market</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15652 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8842-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8842-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8842-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8842-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Wenn du in der Charing Cross Road vergeblich nach dem Eingang zum Tropfenden Kessel gesucht hast, wirst du hier fündig. Durch diese blaue Tür laufen Hagrid und Harry in der Filmversion von „Harry Potter und der Stein der Weisen“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15651" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8840-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8840-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8840-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8840-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Die Tür allein ist nicht gerade beeindruckend. Dafür gehört die historische Markthalle selbst zu einer von Londons Sehenswürdigkeiten. Mit ihren bunten Rundbögen erinnerte sie eher an eine Kathedrale.</p>
<h3>Am Borough Market</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15573 size-full" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/05/borough-market-london.jpg" alt="Borough Market London" width="640" height="427" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/05/borough-market-london.jpg 640w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/05/borough-market-london-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>In späteren Filmen lag hier der Eingang zum „Tropfenden Kessel“ und zwar unter der Bahnbrücke in der Stoney Street. Der Borough Market ist einer der bekanntesten Lebensmittelmärkte in London. Einen Besuch kannst du also gleich mit einer Mahlzeit verbinden. Wir hatten indisches Essen und zum Nachtisch leckeren Cheesecake. Aber Achtung: Sonntags ist der Markt geschlossen.</p>
<h3>Scotland Place/Scotland Yard</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15653 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8849-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8849-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8849-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8849-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Westminster ist das Regierungsviertel in London. Da ist es nur logisch, dass auch die Regierung der britischen Zauberwelt, das Zaubereiministerium, ihren Sitz in der Gegend hat. Und tatsächlich sehen wir das Viertel in mehreren Harry Potter-Filmen.</p>
<p>In Film „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ steht an der Ecke Scotland Place / Great Scotland Yard eine rote Telefonzelle. Sie ist der Eingang zum Ministerium. Diese Telefonzelle gibt es in der Realität nicht, sie wurde nur für den Film dorthin gestellt. Die Stelle ist aber dank der Brücke in der Häuserschlucht gut zu finden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15654 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8854-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" /></p>
<p>Auf der anderen Straßenseite wurde für den siebten Film gedreht. Hinter einer Häuserwand beobachtet Ron, wie die Ministeriumsmitarbeiter zur Arbeit gehen. Patrick hat die Szene fürs Foto einmal nachgestellt.</p>
<h3>Weitere Orte (die wir ausgelassen haben)</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15650 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8819-1024x683.png" alt="" width="980" height="654" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8819-1024x683.png 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8819-300x200.png 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8819-768x512.png 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<ul>
<li>Das Reptilienhaus im Londoner Zoo. Im ersten Film lässt Harry hier die Schlange frei.</li>
<li>Das Australia House ist in abgewandelter Form die Außenansicht der Gringotts Bank.</li>
<li>Auf der Lambeth Bridge quetscht sich im Film „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ der „Fahrende Ritter“ zwischen zwei roten Doppeldeckern hindurch.</li>
<li>Die Sehenswürdigkeiten entlang der Themse, wie die „Houses of Parliament“, sind in den Filmen ebenfalls zu sehen.</li>
<li>Der Claremont Square ist Drehort für den „Grimmauldplatz 12“.</li>
<li>In „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wird die „Millennium Bridge“ von Todessern zerstört.</li>
<li>Das <a href="https://www.booking.com/hotel/gb/georgianhousehotel.de.html?aid=359130" target="_blank" rel="noopener">The Georgian House Hotel</a> hat nicht direkt etwas mit den Büchern oder Filmen zu tun. Hier kann man aber in einer Suite übernachten, die wie ein Schlafsaal in Hogwarts aussieht.</li>
</ul>
<h2>Geführte Tour oder nicht?</h2>
<p>Wir haben nicht alle Harry Potter-Schauplätze in London besucht. Irgendwann wäre es nur ein „Abhaken“ geworden, Freude hätten wir daran nicht mehr gehabt. Wir hatten sowieso das Gefühl, dass unsere Entdeckungstour auf eigene Faust nicht die beste Variante war. Fast jedes Mal, wenn wir einen der genannten Orte ansteuerten, trafen wir Gruppen, die offensichtlich mit einer geführten Tour unterwegs waren.</p>
<p>Im Nachhinein erschien uns das sinnvoller. <a href="https://www.101places.de/harry-potter-edinburgh" target="_blank" rel="noopener">Schon in Edinburgh hatten wir eine solche Tour miterlebt</a>. Sie war unterhaltsam und wir erfuhren dort einige interessante Details. Auch in London bekamen wir mit, dass die Guides zum Beispiel Anekdoten von den Filmdrehs erzählten. Wenn du die Orte also nicht nur für Fotos besuchen willst, sondern dich auch für die Geschichte dahinter interessierst, solltest du einen solchen geführten Rundgang in Betracht ziehen. Du kannst ihn auch schon vorher online buchen, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.getyourguide.de/london-l57/london-2-stunden-rundgang-zu-harry-potter-t91101/?partner_id=B0910" target="_blank" rel="noopener">Harry Potter Rundgang mit Spielen &amp; Quiz</a> (auf Englisch)</li>
<li><a href="https://www.getyourguide.de/london-l57/auf-den-spuren-von-harry-potter-in-london-ab-gleis-9-34-t52950/?partner_id=B0910" target="_blank" rel="noopener">Ab Gleis 9¾: Auf den Spuren von Harry Potter in London</a> (auf Englisch)</li>
<li><a href="https://www.rent-a-guide.de/tour/16745-harry-potter-tour-mit-qualifizierter-oertlicher-reiseleitung?partner_id=1473" target="_blank" rel="noopener">Privater Rundgang auch auf Deutsch für Gruppen</a></li>
</ul>
<h2>Die Warner Bros Studio Tour</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15638 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8524-1024x768.jpg" alt="" width="980" height="735" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8524-1024x768.jpg 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8524-300x225.jpg 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8524-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Nicht weit von London entfernt kannst du die echte Winkelgasse und das echte Hogwarts besuchen. Zumindest so echt, wie sie im Film sein können. Die Original-Sets der Harry Potter-Filme sind in den Warner Bros Studios untergebracht. Uns fehlte die Zeit, um sie zu besuchen. Die folgenden Informationen haben wir von Freunden bekommen, die die Tour erlebt haben. Wir haben uns vorgenommen, sie bald nachzuholen.</p>
<h3>Tickets</h3>
<p>Deine Eintrittskarten solltest du lange im Voraus buchen, zumindest wenn du die Studios in der Ferienzeit besuchen möchtest. Gerade im Sommer sind die meisten Tage schon ausgebucht. <a href="https://www.wbstudiotour.co.uk/de/tickets" target="_blank" rel="noopener">Tickets findest du hier.</a></p>
<p>Für Erwachsene kostet der Eintritt 41 Pfund, für Kinder 33 Pfund. An bestimmten Tagen außerhalb der Hauptsaison gibt es auch Sparer-Tickets, da kostet es nur 39 Pfund für Erwachsene und 31 Pfund für Kinder.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15644 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8773-2-1024x768.jpg" alt="" width="980" height="735" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8773-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8773-2-300x225.jpg 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8773-2-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<h3>Anreise</h3>
<p>Die Warner Bros Studios liegen 32 Kilometer nordwestlich von London. Du hast mehrere Möglichkeiten, dorthin zu kommen.</p>
<h4>1. Mit dem Auto</h4>
<p>Vor Ort gibt es kostenlose Parkplätze. Eine Anfahrtsbeschreibung findest du <a href="https://www.wbstudiotour.co.uk/de/anreise" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<h4>2. Mit dem Zug</h4>
<p>Eine direkte Zugverbindung von London existiert ab Euston nach Watford Junction. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Praktisch ist, dass du das Zugticket mit deiner Oyster Card bzw. kontaktlos mit Kreditkarte zahlen kannst. Von Tottenham Court Road über Euston Station nach Watford Junction kostet die Fahrt zum Beispiel 6,70 Pfund. Rückzu bezahlst du weniger, weil du dann das Tageslimit für die Fahrzonen erreicht hast.</p>
<p>Am Bahnhof angekommen, musst du in einen Shuttlebus steigen, der dich zu den Studios bringt. Der Abfahrtsort ist dank großer Reklame leicht zu finden. Die Hin- und Rückfahrkarte kostet 2,50 Pfund. Du kannst sie nur bar zahlen. Am Bahnhof hast du aber eine Möglichkeit, Geld abzuheben. Der Shuttlebus fährt alle 20 Minuten, die Fahrzeit beträgt etwa 15 Minuten.</p>
<h4>3. Mit dem Bus ab London</h4>
<p>Wenn du nicht mehrmals umsteigen möchtest, kannst du deine Eintrittskarte für die Tour gleich mit Transfer ab London buchen, <a href="https://www.getyourguide.de/london-l57/warner-brothers-studio-tour-in-london-inklusive-transfer-t16403/?partner_id=B0910" target="_blank" rel="noopener">zum Beispiel hier</a>.</p>
<h3>Die Tour</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15639 size-large" src="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8547-1024x768.jpg" alt="" width="980" height="735" srcset="https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8547-1024x768.jpg 1024w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8547-300x225.jpg 300w, https://www.101places.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8547-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Du kaufst dein Ticket mit einer Einlasszeit. Vorher musst du durch einen Sicherheitscheck, sodass du pünktlich da sein solltest. Wenn es an dem Tag nicht so voll ist, kannst du eventuell schon früher in die Ausstellung. Du kannst den Rundgang allein, mit Audio Guide oder durchgängig geführt unternehmen. Alle Besucher werden aber die ersten 20 Minuten bis zur Großen Halle begleitet, ab dort verteilt es sich.</p>
<p>Offiziell dauert der Besuch dreieinhalb Stunden. Das kommt aber ganz auf dich an. Wenn du zum Beispiel einen Audio Guide hast und diesen gut nutzt, wirst du länger brauchen als jemand, der nur schnell überall ein Foto macht. Du kannst in der Ausstellung bleiben, solange du willst (oder bis sie für den Tag schließt).</p>
<p>In der Tour enthalten sind viele bekannte Kulissen: Hogwarts, die Winkelgasse, der verbotene Wald, Gleis 9 ¾. Du siehst auch viele Kostüme und lernst, wie die Spezialeffekte entstanden sind. Zwischendurch wirst du immer mal fotografiert. Die Fotos und Videos kannst du kaufen, musst du aber nicht. Du darfst an fast allen Stationen selbst Fotos machen.</p>
<p>Es gibt auch einige interaktive Angebote, zum Beispiel kannst du selbst auf einem Besen fliegen. Für etwas mehr Spannung kannst du auch eine Art Schnitzeljagd machen. Dafür bekommst du am Eingang einen Pass, mit dem du dir an den verschiedenen Stationen Stempel holen und den Goldenen Schnatz suchen kannst.</p>
<p>Essen und Trinken bekommst du an mehreren Stellen. Du kannst sogar Butterbier kosten. Natürlich gibt es auch Läden, in denen du Souvenirs, Süßigkeiten und andere Harry Potter-Artikel kaufen kannst.</p>
<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><span style="border-top-left-radius: 2px; border-top-right-radius: 2px; border-bottom-right-radius: 2px; border-bottom-left-radius: 2px; text-indent: 20px; width: auto; padding: 0px 4px 0px 0px; text-align: center; font-style: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: bold; font-stretch: normal; font-size: 11px; line-height: 20px; font-family: 'Helvetica Neue', Helvetica, sans-serif; color: #ffffff; background-image: url(data:image/svg+xml; base64,phn2zyb4bwxucz0iahr0cdovl3d3dy53my5vcmcvmjawmc9zdmciighlawdodd0imzbwecigd2lkdgg9ijmwchgiihzpzxdcb3g9ii0xic0xidmxidmxij48zz48cgf0acbkpsjnmjkundq5lde0ljy2mibdmjkundq5ldiyljcymiaymi44njgsmjkumju2ide0ljc1ldi5lji1nibdni42mzismjkumju2idaumduxldiyljcymiawlja1mswxnc42njigqzaumduxldyunjaxidyunjmyldaumdy3ide0ljc1ldaumdy3iemymi44njgsmc4wnjcgmjkundq5ldyunjaxidi5ljq0oswxnc42njiiigzpbgw9iinmzmyiihn0cm9rzt0ii2zmziigc3ryb2tllxdpzhropsixij48l3bhdgg+phbhdgggzd0itte0ljczmywxljy4nibdny41mtysms42odygms42njusny40otugms42njusmtqunjyyiemxljy2nswymc4xntkgns4xmdksmjquodu0idkuotcsmjyunzq0iem5ljg1niwyns43mtggos43ntmsmjqumtqzidewljaxniwymy4wmjigqzewlji1mywymi4wmsaxms41ndgsmtyuntcyidexlju0ocwxni41nzigqzexlju0ocwxni41nzigmteumtu3lde1ljc5nsaxms4xntcsmtqunjq2iemxms4xntcsmtiuodqyideyljixmswxms40otugmtmuntiyldexljq5nsbdmtqunjm3ldexljq5nsaxns4xnzusmtiumzi2ide1lje3nswxmy4zmjmgqze1lje3nswxnc40mzygmtqundyylde2ljegmtqumdkzlde3ljy0mybdmtmunzg1lde4ljkznsaxnc43ndusmtkuotg4ide2ljayocwxos45odggqze4ljm1mswxos45odggmjaumtm2lde3lju1niaymc4xmzysmtqumdq2iemymc4xmzysmtauotm5ide3ljg4ocw4ljc2nyaxnc42nzgsoc43njcgqzewljk1osw4ljc2nya4ljc3nywxms41mzygoc43nzcsmtqumzk4iem4ljc3nywxns41mtmgos4ymswxni43mdkgos43ndksmtcumzu5iem5ljg1niwxny40odggos44nzismtcunia5ljg0lde3ljczmsbdos43ndesmtgumtqxidkuntismtkumdizidkundc3lde5ljiwmybdos40miwxos40nca5lji4ocwxos40otegos4wncwxos4znzygqzcunda4lde4ljyymia2ljm4nywxni4yntigni4zodcsmtqumzq5iem2ljm4nywxmc4yntygos4zodmsni40otcgmtuumdiyldyundk3iemxos41ntusni40otcgmjmumdc4ldkunza1idizlja3ocwxmy45otegqzizlja3ocwxoc40njmgmjaumjm5ldiylja2miaxni4yotcsmjiumdyyiemxnc45nzmsmjiumdyyidezljcyocwyms4znzkgmtmumzayldiwlju3mibdmtmumzayldiwlju3miaxmi42ndcsmjmumdugmtiundg4ldizljy1nybdmtiumtkzldi0ljc4ncaxms4zotysmjyumtk2idewljg2mywyny4wntggqzeylja4niwyny40mzqgmtmumzg2ldi3ljyznyaxnc43mzmsmjcunjm3iemyms45nswyny42mzcgmjcuodaxldixljgyocayny44mdesmtqunjyyiemyny44mdesny40otugmjeuotusms42odygmtqunzmzldeunjg2iibmawxspsijymqwodfjij48l3bhdgg+pc9npjwvc3znpg==); 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<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://vg09.met.vgwort.de/na/3b439a5708f1423f8d55026a5dfcfb8f" consent-required="16977" consent-by="services" consent-id="16978"></p><p>The post <a href="https://www.101places.de/harry-potter-rundgang-durch-london">Harry Potter und ein Rundgang durch London</a> first appeared on <a href="https://www.101places.de">101places.de</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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