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	<title>25 Jahre Klubschule Migros</title>
	
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	<description>25 Jahre Klubschule Migros - IT-Geschichten aus 25 Jahren</description>
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		<title>Meine erste Festplatte – mit Wasserkühlung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 17:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan S.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beste Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein heisser Sommer auf dem Balkan. Eine bessere Festplattenkühlung musste her.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Man schreibt das Jahr 1989, es ist Sommer und in meiner Wohnung in einem abgelegen Land am Balkan ist es heiss, sehr heiss &#8230; </p>
<p>Fuer meinen Schneider PC, 8086 4MHz, 640 kB RAM, 2 (!) 5.25&#8243;-Laufwerke, habe ich im 36 Stunden weit entfernten Deutschland für 475 DM eine Seagate-HD-Card-Festplatte erworben. <span id="more-177"></span>Diese wurde in den ISA-Slot meines neuen Computers eingesetzt. Damit hatte ich stolze 24 MB zur Verfügung. Ich konnte damit meine sämtlichen Bücher, Videobänder (VHS) und <em>alle</em> von mir entwickelten Programme problemlos speichern und verwalten. </p>
<p><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/01/wasserkuehlung.png"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/01/wasserkuehlung.png" alt="wasserkuehlung" title="wasserkuehlung" width="200" class="alignleft size-full wp-image-262" /></a>Die Festplatte hat bei der Arbeit so aufgewärmt, dass ich sie aus dem Gehäuse ausgelagert habe, sonst drohte das Schmelzen des Plastik. Die Kühlung wurde mit einem «Zepter»-Topf mit kaltem Wasser <em>auf</em> der Festplatte gelöst. </p>
<p>Nach einem Jahr verkaufte ich die Maschine einem Kollegen (ohne Zepter-Topf). Wenn die Kühlmethode für die Festplatte auch weiterhin verwendet wurde, so funktioniert der Rechner wohl immer noch, frölich, leise und mit sehr wenig Stromhunger. </p>

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		<item>
		<title>«Hallo. Mein PC startet nicht.»</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Anekdoten aus dem Leben eines Helpdesk-Mitarbeiters.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Vor beinahe 15 Jahren arbeitete ich an einem Helpdesk. Hier zwei Anekdoten aus der Zeit (echt wahr!):</p>
<p>Anruferin: «Hallo. Mein PC startet nicht.»<br />
Ich: «Steht irgendetwas auf Ihrem Monitor?»<br />
Sie: «Ja, eine Blumenvase.»<br />
Ich: «Nein, ob etwas geschrieben steht.»<br />
Sie: «Please press any key to continue.»<br />
Ich: «Ja, haben Sie das denn schon versucht?»<br />
Sie: «Dachte ich mir, dass sie das fragen. Ich habe aber überall gesucht und keine Taste &#8216;any&#8217; gefunden.»<br />
Ich: «&#8230; Drücken sie mal &#8216;a&#8217; für &#8216;any&#8217;.»<br />
Sie: «Achso! OK, jetzt läuft&#8217;s wieder. Danke!»</p>
<p>Anrufer: »Hallo. Mein PC startet nicht.»<br />
Ich: «Steht etwas auf dem Monitor geschrieben?» (Auch ich habe dazugelernt.)<br />
Er: «Nein, der ist schwarz.»<br />
Ich: «Ist er denn eingeschalten?»<br />
Er: «Wofür halten Sie mich denn? Natürlich. Das Lämpchen leuchtet.»<br />
Ich: «Und beim PC selber?»<br />
Er: «Nein, dort leuchtet nichts.»<br />
Ich: «Ist denn das Stromkabel eingesteckt?»<br />
Er: «Sagen Sie mal&#8230; Warum sollte ich den PC ausstecken?»<br />
Ich: «Vielleicht hat&#8217;s ja die Putzfrau irrtümlich ausgesteckt. Überprüfen Sie&#8217;s mal bitte.»<br />
Er: «Tatsächlich &#8230; Jetzt startet er auch wieder. Da muss ich doch mal mit der Putzfrau sprechen!»</p>

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		<item>
		<title>Optimierung gelungen, Rechner tot.</title>
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		<comments>http://25jahre.klubschule.ch/2010/03/12/optimierung-gelungen-rechner-tot/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank M.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Rechner zu langsam ist (und wann ist er das nicht?), muss gebastelt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Als ich 1988 als Junior-Texter in einer der führenden internationalen Werbeagenturen anfing, hackten wir unsere Texte zwar noch in Schreibmaschinen, aber die Sekretärinnen waren schon mit leistungsstarken Rechnern ausgestattet, die sogar über 2 Wechselplatten mit je 20 Megabyte verfügten. </p>
<p>Das meistbenutzte Programm neben Word und Harvard Graphics war Tetris, was man am „Game over“-Schlussbild erkennen konnte, das sich in den Bernsteinmonitor gebrannt hatte und bei blinkendem Dos-Prompt immer leicht durchschimmerte. </p>
<p>Ich erkannte die Zeichen der Zeit und beschloss, mir auch einen Rechner zuzulegen. Einen Commodore PC-20 mit Dos 3.2, 640 Kilobyte RAM und 20 Megabyte Festplatte, dazu je ein Laufwerk für 3,5 Zoll und 5 1/4 Zoll Disketten. Zwar dauerte es eine ganze Weile, bis ich verstanden hatte, was ein Betriebssystem war und was man damit machen konnte, doch dann gab es kein Halten mehr. </p>
<p><span id="more-171"></span><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/posts/171-Commodore_PC20.jpeg"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/posts/171-Commodore_PC20.jpeg" alt="Commodore_PC20" title="Commodore_PC20" class="alignleft size-full wp-image-172" width="200" /></a>Ich besorgte mir Share- und Freeware, aber nicht per Internet, das damals (jedenfalls für mich) noch nicht existierte, sondern in der Buchhandlung. Dort gab es eine Shareware-Station mit einem Rechner, auf dem diverse Programme auf Diskette überspielt und an der Kasse gekauft werden konnten. </p>
<p>Natürlich war der Rechner zu langsam. Das trifft nach dem subjektiven Empfinden des Nutzers wahrscheinlich auf jeden Rechner zu, egal, wie schnell er objektiv ist.  Auf jeden Fall machte ich mich daran, das System zu optimieren, ohne wirklich etwas davon zu verstehen. So gehörte das Defragmentieren der Festplatte &#8211; das jedes Mal Ewigkeiten in Anspruch nahm &#8211; zu den Standardaufgaben, um den Rechner zu beschleunigen. Dann trieb ich ein Programm auf, mit dem man den Interleave-Faktor der Festplatte verändern konnte. Wenn ich auch nicht  wusste, was das war, probierte ich es aus, um noch das letzte bisschen aus meinem Commodore herauszuholen. </p>
<p>Das Problem war nur, dass das System anschließend keine Festplatte mehr erkannte. Und es ist natürlich schlecht möglich, eine Festplatte wiederherzustellen, von dem das Betriebsystem behauptet, es gäbe sie gar nicht. </p>
<p>Irgendwie bekam ich es schließlich wieder hin, wenn ich auch nicht mehr genau weiß, was ich unternommen habe, um das Problem zu lösen. Wahrscheinlich den Rechner geöffnet und irgendwelche Jumper verstellt. Aber ich kann mich noch gut an die Hitzewallung erinnern, als der Rechner mir sagte, es gäbe nichts zu optimieren, weil meine Festplatte inexistent sei. Nach diesem Erlebnis war ich sehr viel vorsichtiger beim Ausprobieren neuer Optimierungstools. </p>

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		<item>
		<title>Die Laufwerkverwechslung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/25Jahre/~3/A2eSJikGgJI/</link>
		<comments>http://25jahre.klubschule.ch/2010/03/07/laufwerk-verwechselt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter D.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was nicht passt, wird passend gemacht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Es begab sich an einem PC-Einsteigerkurs in der «alten» Klubschule oberhalb des Trischli in St Gallen. Die Aufgabe war, eine HDD-Diskette im Computer einzulegen und die sich darauf befindlichen Daten zu lesen.</p>
<p>Das klappte auch wunderbar, bis sich eine ältere Dame meldete &#8211; ich solle vorbeikommen, sie finde keine Daten.</p>
<p>Als erstes versuchte ich selbst, das Laufwerk anzusprechen, ohne Erfolg. Zu meinem Erstaunen stellte ich dann fest, dass das Diskettenlaufwerk leer war. Auf meine Frage, wo sie die Diskette eingelegt habe, zeigte sie mir &#8230; das CD-Laufwerk.</p>
<p>Sie hätte sich noch gewundert, warum das Schliessen der Schublade so streng gegangen sei. Tja, die neue Technik! </p>

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		<item>
		<title>Nagelneu und doch kaputt</title>
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		<comments>http://25jahre.klubschule.ch/2010/03/02/pc-laeuft-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bruno U.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beste Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Je nach Nutzungsintensität fällt manch ein Computerproblem auch erst nach Jahren auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>In der Firma, in der ich früher arbeitete &#8211; einer Bank -, hatten wir eine Abteilung, in der es eher ruhig zu und her ging. Wir nannten sie scherzhalber die «Pensionierten-Abteilung».</p>
<p><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/03/lazy_gross.png"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/03/lazy_gross.png" alt="" title="lazy_gross" width="250" class="alignleft size-full wp-image-259" /></a>Für uns IC-Leute sah es aus, als ob die Hauptaufgabe der Mitarbeiter dieser Abteilung darin bestand, sämtliche Tageszeitungen zu lesen und die Zeit totzuschlagen. Nichtsdestotrotz war jeder von ihnen immer mit den aktuellsten PC-Modellen ausgestattet. Da wir alle drei Jahre die PCs ersetzten und in just dieser Abteilung vor dem Ersatz der PCs ein Wechsel auf Flachbildschirme angesagt war, bekam einer der Mitarbeiter einen nagelneuen Eizo-Flachbildschirm. Als er diesen ausprobieren wollte, bekam er jedoch einfach kein Bild. Unser IC-Mitarbeiter rennt also sofort los, mit einem Ersatz unter dem Arm, und will doch noch kurz vor dem Wechseln den PC unter dem Tisch anschauen. </p>
<p>Das grüne Lämpchen leuchtet: Toll. Kein Bild erscheint: Nicht so toll. Bildschirm kurzerhand ausgefädelt, neuen eingefädelt, angeschlossen: Nichts. Nochmals Stromkabel, VGA-Kabel getestet, alles dran. </p>
<p><span id="more-255"></span>Da fragt der Kollege den Mitarbeiter, ob er früher schon mal Probleme mit dem PC oder dem Bildschirm hatte. Dieser verneinte. Noch nie, bisher habe er garantiert nie Schwierigkeiten gehabt. Also noch ein Test: Der PC vom Tischnachbar wird angeschlossen und siehe da: Bild kommt! </p>
<p>Nach langem Hin und Her und Gesprächen mit dem Mitarbeiter stellt sich schliesslich heraus, dass dieser den PC, seit er vor drei Jahren hingestellt wurde, nicht einmal angerührt hat. Er hat ihn weder jemals ein- noch ausgeschaltet, die Softwareverteilung hat zwar Fehler angezeigt, aber es wurde nie ein Supportfall aufgezeichnet. Offensichtlich war dem PC, als er nagelneu und frisch installiert hingestellt war, das Netzteil ausgestiegen. Es sah aus, als ob er noch keine 24 Betriebsstunden hinter sich hatte.</p>
<p>Wir haben dem Mitarbeiter aus der Pensionierten-Abteilung dann einen neuen PC hingestellt. Ob er ihn jemals brauchte, ist mir nicht bekannt.</p>
<p>(Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/cell105/163908271/">Flickr/Cell105</a>, CC-Lizenz)</p>

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		<item>
		<title>Mit drei Tasten im Nirvana</title>
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		<comments>http://25jahre.klubschule.ch/2010/02/23/mit-drei-tasten-im-nirvana/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beste Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer heute einen Computer per Maus befehligt, kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass das früher hauptsächlich per Kommandozeile oder Tastenkombination funktionierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Wer heute einen Mac- oder Windows-PC per Maus befehligt, kann sich gar nicht vorstellen, dass die Geräte früher hauptsächlich per Kommandozeile oder Tastenkombination zu Aktionen genötigt wurden. Ich konnte es vor zwanzig Jahren auch nicht. Als Atari-ST-Benutzer war mir die Maus wohl bekannt und vertraut, doch in der Redaktion einer Computerzeitung, wo ich als Redakteur angefangen hatte, musste ich die Texte auf einem Schneider-PC tippen. Damals war Windows noch ein System für Exoten und alle Programme liefen unter MS-DOS. Da wurden die Programme über Kommandos gestartet. Hing der Computer und verlangte nach einem Reset, drückte man Strg, Alt und Entf – im Gegensatz zu heute, wo der Taskmanager aufgerufen wird, startete der PC direkt neu.</p>
<p><div id="attachment_256" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2009/12/delete_gross.png"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2009/12/delete_gross.png" alt="Sah damals anders aus, konnte aber genau so fatal sein: Die Delete-Taste (Bild: Flickr/M i x y, CC)" title="delete_gross" width="250" class="size-full wp-image-256" /></a><p class="wp-caption-text">Sah damals anders aus, konnte aber genau so fatal sein: Die Delete-Taste (Bild: Flickr/M i x y, CC)</p></div>Auch innerhalb der Programme benutzte man statt Menüzeilen Tastenkombinationen. Leider gab es damals noch keine Übereinkunft zwischen verschiedenen Herstellern, wie die Tasten für bestimmte Funktionen lauten. Der eine verwendete Strg und einen Buchstaben, beim nächsten musste man erst Escape drücken, dann eine Taste, wieder andere wollten eine Funktionstaste, zusammen mit Strg, Alt, AltGr, Shift oder einer Kombination davon. Wer damals zwischen verschiedenen Programmen wechseln musst (zuhause und im Büro oder aus anderen Gründen), wird das Leid kennen.</p>
<p>Die Textverarbeitung in der Redaktion, wo ich arbeitete, war aber nicht Word, WordStar oder WordPerfect, sondern der Herausgeber setzte auf den Computern das Programm ein, dass im eigenen Hause programmiert worden war – den «Textomat». Der Textomat war kein schlechtes Programm, denn es war (und ist immer noch) das einzige Programm, mit dem sich hundertprozent genau auf Zeile schreiben ließ, weil man den «Word Wrap», also das Übernehmen des Wortes in die nächste Zeile, deaktivieren konnte. Wer also 25 Zeichen pro Zeile abliefern musste, konnte genau das tun. Textomat verwendete jedoch wieder einen eigenen Befehlscode, der mir damals nicht geläufig war. Ich hatte gerade einen Text geschrieben und wollte ihn abspeichern. Ein Kollege, den ich nach der Tastenkombination dafür fragte, sagte zu mir: «Irgendwas mit Strg und Alt», also probierte ich mehrere Tasten aus, unter anderem auch die Del-Taste …</p>
<p>Zum Glück war der Text nicht allzu lang gewesen.</p>
<p>(Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/ladymixy-uk/4059154289/">Flickr/M i x y</a>, CC-Lizenz)</p>

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		<item>
		<title>Durch die virtuelle Welt zur Freundschaft</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/25Jahre/~3/oY1qouKjuhY/</link>
		<comments>http://25jahre.klubschule.ch/2010/02/12/durch-die-vituelle-welt-zur-freundschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dalai W.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beste Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder hören wir, dass Internet und Computer zu asozialem Verhalten führen. Hier ein Gegenbeweis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Immer wieder hören wir, dass Internet und Computer zu asozialem Verhalten führen.</p>
<p>Meine Geschichte beginnt 1994 auf dem BBS BümplizerBox von Fritz Keller. Am Abend loggten wir uns mit einem lauten und schrillen Modempfeifen ein und schlugen uns die Nächte um die Ohren &#8211; mit Chatten, denn mehr erlaubte das Modem während eines Downloads nicht. Wir waren jedoch froh, dass wir chatten konnten, denn bis dahin konnte während der Downloadzeit nur gewartet werden. </p>
<p><span id="more-201"></span><div id="attachment_254" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/01/freundschaft.png"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/01/freundschaft.png" alt="Ein Freund, ein guter Freund ...(Bild: Flickr/pizzodisevo)" title="Ein Freund, ein guter Freund ...(Bild: Flickr/pizzodisevo)" width="200" class="size-full wp-image-254" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Freund, ein guter Freund ...(Bild: Flickr/pizzodisevo)</p></div>Mit der Zeit kannten sich alle BBox-User virtuell, ohne sich jemals gesehen zu haben. Meine Freunde hiessen Quadrus, Zengo, ¦> ]< B und noch viel verrückter. </p>
<p>Ganz selten kam es vor, dass wir uns trafen, und auch dann war es nur ein erlesener Teil. Man kannte zwar alle online, aber Nerds sind ein spezielles Völkchen.</p>
<p>Als dann 1996 das Internet in der Schweiz Einzug hielt und man beim Downloaden surfen konnte und nicht mehr ans Chatten gebunden war, zerfiel die Community und verlor sich im Internet.</p>
<p>Doch 1999 schlossen sich die Kreise plötzlich wieder, als an einer Party ein Kollege mir einen Simon vorstellte, den ich angeblich schon lange kennen sollte. Nach kurzem «wie und was» stand fest: Es war Zengo, eine Bekanntschaft aus der virtuellen Welt. Inzwischen stehen wir wieder mit vielen anderen aus dieser Zeit in Kontakt - aber nicht, wie man meinen könnte, per Facebook oder so, sondern in Echt - offline.</p>
<p>So führte der Weg über die anonym vernetzte Welt zu wahrer Freundschaft.</p>
<p>(Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/globetrotter1937/2869127021/">Flickr/pizzodisevo</a>, CC-Lizenz)</p>

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		<item>
		<title>Der «defekte» Bildschirm</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/25Jahre/~3/Pu5WOMnYCIc/</link>
		<comments>http://25jahre.klubschule.ch/2010/02/09/bildschirm-defekt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 10:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: Der Triumph der Hotline über den ungeduldigen User.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Ein User kontaktiert die Hotline: Der Bildschirm sei defekt, man solle diesen doch bitte austauschen. Doch die Hotline ist überlastet, überall brennt es, und so kann man diesem User nicht sofort helfen. Nach einiger Zeit ruft er erneut an und fragt, diesmal schon recht gehässig, ob endlich jemand komme, um den Bildschirm zu tauschen.</p>
<p><div id="attachment_252" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/01/monitore.png"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/2010/01/monitore.png" alt="Tipp: Erstmal anschalten und nicht gleich wegwerfen (Bild: Flickr/avlxyz)" title="Tipp: Erstmal anschalten und nicht gleich wegwerfen (Bild: Flickr/avlxyz)" width="200" class="size-full wp-image-252" /></a><p class="wp-caption-text">Tipp: Erstmal anschalten und nicht gleich wegwerfen (Bild: Flickr/avlxyz)</p></div>Als dann schliesslich ein Techniker Zeit hat, um zu diesem aufgebrachten User mit seinem schwarzen Bildschirm zu gehen, findet er den ungeduldig wartend und kochend vor Wut vor seinem Monitor. Der technische Mitarbeiter macht erste Funktionstests und stellt nach Sekunden fest, dass der Bildschirm noch gar nicht eingeschaltet war.</p>
<p>Der ungeduldige User wäre am liebsten sogleich tief in seinem Stuhl versunken, und nach diesem Erlebnis hörte man ihn nie mehr nörgeln oder über die Informatik lästern.</p>
<p>(Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/avlxyz/648491215/">Flickr/avlxyz</a>, CC-Lizenz)</p>

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		<title>Aber Papi …</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder sagen die Wahrheit - auch, wenn sie damit ihre Eltern in eine unangenehme Situation bringen.]]></description>
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<p>Ein Vater kam mit seiner kleinen 5-jährigen Tochter und einem iMac in die Reparaturcentrale. Mit grossem Fluchen begann er das Gespräch: Das Gerät sei unzuverlässig und überhaupt der grösste Schrott. Ich nahm den iMac entgegen, und während dem Tippen sagte die kleine Tochter: «Aber Papi, sag doch der netten Frau, dass der iMac auf den Boden gefallen ist.»</p>
<p>Grosses Schweigen. </p>
<p>Um die Situation zu entschärfen, erklärte ich dem netten Herrn, das wir spätestens beim Auseinandernehmen des Gerätes darauf gekommen wären. </p>
<p>Doch nicht genug. Einen Tag später kam er wieder. Mit einer Arielle-DVD. Ich fragte, ob die auch defekt sei. Er meinte: «Nein, ich würde sie gerne bezahlen &#8211; meine Tochter hat die gestern einfach mitgehen lassen.»</p>
<p>Sachen gibt’s &#8230;</p>

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		<title>«Mein PC frisst Disketten!»</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas J.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beste Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Supportanruf in den 1990ern der besonderen Art, erlebt in der Basler Chemie.]]></description>
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<p>Ein Supportanruf in den 1990ern der besonderen Art, erlebt in der Basler Chemie:</p>
<p>«Guten Tag, ich habe nun bereits fünf Disketten im Computer eingelegt und kann einfach nicht drauf abspeichern. Auch sind diese ganz im Computer verschwunden.»</p>
<p><a href="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/posts/229-IBM_Aptiva_PC_Gehäuse_vorn_offen.gif"><img src="http://25jahre.klubschule.ch/wp-content/uploads/posts/229-IBM_Aptiva_PC_Gehäuse_vorn_offen.gif" alt="Diskettenschluckender IBM-PC" title="Diskettenschluckender IBM-PC" class="alignleft size-full wp-image-230" width="120" /></a>Der etwas verblüffte Supporter stattete danach dem lieben Benutzer einen kurzen Besuch ab. Auf den ersten Blick schien eigentlich nichts verdächtig. Eine Diskette war auch nicht eingelegt.</p>
<p>Das Phänomen des diskettenliebenden Computers war jedoch schnell gefunden, als der Supporter darum bat, das Phänomen nachzustellen. Der Benutzer nahm sich eine neue Disk und stopfte diese ganz selbstverständlich in einen Schlitz, der sich zwischen dem CD-ROM-Laufwerk und dem Gehäuse befand &#8211; man sieht ihn auf dem Bild unterhalb des CD-ROMS.</p>
<p>Die verschwundenen Disketten waren danach schnell wiedergefunden.</p>

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