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	<title>2mecs</title>
	
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	<description>2 mecs ... Frank &amp; Ulli</description>
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		<title>Aids-Überlebende fragen: Ist das mein wunderbares Leben? [Video]</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[ACT UP]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Ist das mein wunderbares Leben? Perspektiven der Überlebenden der Aids-Generation&#8221; war der Titel einer Panel-Diskussion in New York, die Situation, Lebensgefühl und Perspektiven von Schwulen über 40 thematisierte, die die Aids-Krise ‘überlebt’ haben (&#8216; Aids-Überlebende &#8216;). Nun ist ein erstes zusammenfassendes Video über die Diskussion online verfügbar.
Das gut zehnminütige Video gibt einen guten Einblick in ein über 3 Stunden dauerndes ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10783">Aids-Überlebende fragen: Ist das mein wunderbares Leben? [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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<li><a href='http://www.2mecs.de/wp/?p=9450' rel='bookmark' title='ACT UP Deutscher Aids-Kongress Wiesbaden 1992'>ACT UP Deutscher Aids-Kongress Wiesbaden 1992</a></li>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Ist das mein wunderbares Leben? Perspektiven der Überlebenden der Aids-Generation&#8221; war der Titel einer Panel-Diskussion in New York, die Situation, Lebensgefühl und Perspektiven von Schwulen über 40 thematisierte, die die Aids-Krise ‘überlebt’ haben (&#8216; Aids-Überlebende &#8216;). Nun ist ein erstes zusammenfassendes Video über die Diskussion online verfügbar.</strong></p>
<p>Das gut zehnminütige Video gibt einen guten Einblick in ein über 3 Stunden dauerndes Forum, das am 9. Mai 2013 im Baruch College in New York City stattfand. Teilnehmer der Podiums-Diskussion waren Jesus Aguais, Dr. L. Jeannine Bookhardt-Murray, Dr. Mark Brennan-Ing, Jim Eigo, Joe Jervis und Peter Staley (Kurz-Biographien <a href="http://www.broadwaycares.org/lifepanelists" target="_blank">hier</a>). Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Perry N. Halkitis.</p>
<p>Schock, Alptraum, Unverständnis, Ignoranz &#8211; mit vielfältigen Gefühlen beschrieben Panel-Diskutanten und Zuhörer ihre Wahrnehmungen und Gefühle, ihre Lebenssituationen als &#8216; Aids-Überlebende &#8216;. Oft mit im Spiel: Erschütterung und Hilflosigkeit angesichts von Desinteresse und Unverständnis ihres Umfeldes.</p>
<p>Michelangelo <a title="Aids-Überlebende: Als kämen wir aus einem Krieg zurück, der viele kaum interessierte" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10609" target="_blank">Signorile, bekannter US-Radiomoderator und Aids-Aktivist, hat diese Gefühle jüngst so beschrieben</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">“<em>Für Schwule über 40 ist es als seien wir aus einem Krieg zurückgekehrt, einem Krieg der den meisten weit weit weg und entfernt war, selbst als er stattfand.&#8221;</em></p>
<p>Peter Staley, langjähriger Act Up Aktivist und Mitgründer der Treatment Action Group TAG, fragt,</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>was sagt das alles über uns selbst? Wie geht es uns heute? Wie gehen wir selbst mit einander um? Gibt es überhaupt eine Community, die sich um uns Gedanken macht?</em>&#8220;</p>
<p>Jesús Aguais berichtete zur Situation bei Migranten über bemerkenswerterweise nahezu identische Ergebnisse aus Befragungen in New York und in Lateinamerika:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Das höchste Ausmaß an Isolation: Meine letzte Frage lautete, was wissen Sie über Menschen wie Sie selbst, vor 1996 HIV-positiv getestet? Und 100 Prozent der Befragten sagten: absolut nichts. Darüber sprechen wir nicht.</em>&#8220;</p>
<div id="attachment_10802" class="wp-caption alignnone" style="width: 585px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Jervis-Staley.jpg"><img class="size-full wp-image-10802" alt="Joe Jervis &amp; Peter Staley auf der Podiumsdiskussion ' Aids-Überlebende ' (Screenshot, Video Medius)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Jervis-Staley.jpg" width="575" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Joe Jervis &amp; Peter Staley auf der Podiumsdiskussion &#8216; Aids-Überlebende &#8216; (Screenshot, Video Medius)</p></div>
<p>Gegen Ende des Videos fragt Peter Staley nüchtern:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Viele von uns sehen, wie unsere landesweiten Schwulengruppen, ebenso wie unsere großen Stiftungen, all dieses viele &#8216;schwule Geld&#8217; </em>[gay money]<em>, wie sie sich alle aussschließlich auf den Wohlfühl-Kampf für die Homo-Ehe konzentrieren. So wertvoll dieser Kampf auch ist, stellen wir uns nicht selbst eine Falle mit dieser Konzentration auf nur ein einziges Thema? Schweigen mag nicht weiterhin in einem Ausmaß wie früher Tod bedeuten </em>[Staley spielt an auf den ACT UP Slogan SILENCE = DEATH, SCHWEIGEN = TOD]<em>, aber es ist weiterhin Triebfeder eines alarmierenden Anstiegs von HIV-Infektionen bei jungen Schwulen, besonders be iden offensichtlich besionders leicht zu ignorierenden jungen schwulen Farbigen.</em>&#8220;</p>
<p>Durch das ganze Video ziehen sich als (sehr unter die Haut gehender) &#8216;roter Faden&#8217; Tagebuch-Auszüge, die Joe Jervis (dem Autor des nicht nur in den USA beliebten Blogs Joe.My.God) als Selbst-Therapie schrieb, über einen Bekannten der an Aids erkrankte.</p>
<p>.</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/wakvKuF9EYs?feature=player_detailpage" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>In Kürze soll auf YouTube ein umfangreicheres Video über die Veranstaltung online verfügbar sein.</p>
<p>Die Medius Working Group wurde gegründet in Erinnerung an <a href="http://www.nytimes.com/2012/12/21/nyregion/spencer-cox-aids-activist-dies-at-44.html?_r=0" target="_blank">Spencer Cox</a> (1968 &#8211; 2012), der als Aids- / ACT UP &#8211; und Therapie-Aktivist sowie  Mitbegründer der Treatment Action Group TAG einer der Vorkämpfer dr Vertretung der Interessen HIV-Positiver insbesondere in klinischen Studien und Aids-Forschung war.</p>
<p>.</p>
<p>Medius Working Group: &#8220;Is this my beautiful life&#8221; Trailer (11:35 min.)</p>
<p>siehe auch<br />
2mecs 10.05.2013: <a title="Aids-Überlebende: Als kämen wir aus einem Krieg zurück, der viele kaum interessierte" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10609" target="_blank">Als kämen wir aus einem Krieg zurück, der viele kaum interessierte</a></p>
<p>.</p>
<p><em>Must-see!</em></p>
<p><em>Warum bekommen wir so etwas , solch ein Podium, solch ein öffentliches Reflektieren nicht hin?</em><br />
<em>Wo ist unsere Nachdenklichkeit?</em><br />
<em>Wo ist unsere Wut? </em><br />
<em>Unsere gemeinsame Stimme?</em></p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10783">Aids-Überlebende fragen: Ist das mein wunderbares Leben? [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		<item>
		<title>Pozitively Healthy – neue US-Positiven-Organisation?</title>
		<link>http://www.2mecs.de/wp/?p=10750</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Pozitively Healthy &#8211; heißt so die neue US-weite HIV-Positiven-Interessenvertretung in den USA, Nachfolger der erst jüngst in Insolvenz gegangenen NAPWA?
Eine neue Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, USA-weit für die Interessen der Communities von HIV-Positiven einzutreten. Pozitively Healthy, so der Name der neuen Organisation, sei Teil der Aids-Organisation HealthHIV aus Washington, so die Organisatoren in einer Mitteilung vom 10. Mai ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10750">Pozitively Healthy &#8211; neue US-Positiven-Organisation?</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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</ol>
</div>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pozitively Healthy &#8211; heißt so die neue US-weite HIV-Positiven-Interessenvertretung in den USA, Nachfolger der erst jüngst in Insolvenz gegangenen NAPWA?</strong></p>
<p>Eine neue Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, USA-weit für die Interessen der Communities von HIV-Positiven einzutreten. Pozitively Healthy, so der Name der neuen Organisation, sei Teil der Aids-Organisation HealthHIV aus Washington, so die Organisatoren in einer Mitteilung vom 10. Mai 2013.</p>
<div id="attachment_10751" class="wp-caption alignnone" style="width: 428px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Pozitively-Healthy.jpg"><img class="size-full wp-image-10751" alt="Pozitively Healthy (Logo, Grafik  HealthHIV)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Pozitively-Healthy.jpg" width="418" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Pozitively Healthy (Logo, Grafik HealthHIV)</p></div>
<p>&#8220;<em>Das Ziel von Pozitively Healthy ist es, eine starke unabhängige Stimme der 1,3 Millionen Menschen mit HIV/Aids in den USA sicherzustellen&#8221;</em>. Ziel sei es, den Zugang zu qualitativ hochwertiger gesundheitlicher Versorgung und bestmöglicher Prävention sicherzustellen in Zeiten der Umsetzung der US-Gesundheitsreform.</p>
<p>An der Organisation beteiligen sich, so die Mitteilung Presseberichten zufolge, u.a. auch das <em>Names Project</em> und Aids-Publikationen. Hauptsitz werde Washington sein. Aids-Aktivisten überall aus den USA seien eingeladen sich zu beteiligen.</p>
<p>Die bisherigen <a title="nationale US-HIV-Positiven-Organisation NAPWA bankrott" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=8011" target="_blank">USA-weite HIV-Positiven-Organsaition National Association of People With AIDS (NAPWA) hatte erst jüngst im Februar 2013 ihree Insolvenz erklärt</a>.</p>
<p>Unter den 16 Mitgliedern des Vorstands von Pozitively Healthy sind auch 5 Mitglieder des ehemaligen Vorstands von NAPWA, darunter dessen ehemaliger Direktor Frank Oldham.</p>
<p>Aids-Aktivisten wie Michael Petrelis warnen angesichts der personellen Nähe zur früheren NAPWA zur Vorsicht.</p>
<p>.</p>
<p>HealthHIV: <a href="http://www.healthhiv.org/modules/info/pozitively_healthy.html" target="_blank">Pozitively Healthy &#8211; A National Coalition Advocating for HIV-positive Communities</a><br />
Washingtion Balde 16.05.2013: <a href="http://www.washingtonblade.com/2013/05/16/new-aids-group-debuts-as-napwa-successor-pozitively-healthy/" target="_blank">New AIDS group debuts as NAPWA successor</a><br />
Michael Petrelis 13.05.2013: <a href="http://mpetrelis.blogspot.de/2013/05/meet-new-napwa-same-as-old-napwa-friday.html" target="_blank">Meet the New NAPWA, Same as the Old NAPWA?</a></p>
<p>.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10750">Pozitively Healthy &#8211; neue US-Positiven-Organisation?</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		</item>
		<item>
		<title>Orgasmus-Woche Lyon – Prävention à la francaise</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Orgasmus-Woche Lyon (&#8216; Orgasm&#8217; Week Lyon &#8216;) &#8211; eine &#8220;festliche und kulturelle Woche zum Thema Lust und sexuelle Gesundheit&#8221;, findet unter dem Mottto &#8220;Stöhnen in Lyon&#8221; vom 18. bis 26. Mai 2013 statt.
Clubbings, Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Literatur &#8230; die Orgasmus-Woche Lyon versteht sich als ein &#8216;Marathon der sexuellen Wohlbefindens&#8217;, in dem alle Themen rund um die fleischliche Lust und ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10659">Orgasmus-Woche Lyon &#8211; Prävention à la francaise</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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<p>Clubbings, Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Literatur &#8230; die Orgasmus-Woche Lyon versteht sich als ein &#8216;Marathon der sexuellen Wohlbefindens&#8217;, in dem alle Themen rund um die fleischliche Lust und Unlust frei diskutiert werden können.</p>
<div id="attachment_10664" class="wp-caption alignnone" style="width: 680px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Orgasmus-Woche-Lyon.jpg"><img class="size-full wp-image-10664" alt="Orgasmus-Woche Lyon (Grafik: Aides)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Orgasmus-Woche-Lyon.jpg" width="670" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Orgasmus-Woche Lyon (Grafik: Aides)</p></div>
<p>Zudem finden im Rahmen der Orgasmus-Woche Lyon zwei Konferenzen statt, die eine unter dem Titel &#8220;<em>Comment jouirons-nous dans 20 ans ?</em>&#8221; (übers. Wie genießen wir in 20 Jahrne, aber vulgo auch &#8216;Wie spritzen wir in 20 Jahren ab?&#8217;), die zweite unter dem Titel &#8220;<em>Le trou du cul expliqué aux enculé-e-s</em>&#8221; (vulgo &#8216;Das Arschloch, den Gefickten erklärt&#8217;).</p>
<div id="attachment_10675" class="wp-caption alignnone" style="width: 676px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Logo-OrgasmWeektransparent.jpg"><img class="size-full wp-image-10675" alt="OrgasmWeek Lyon (Grafik: Aides)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Logo-OrgasmWeektransparent.jpg" width="666" height="498" /></a><p class="wp-caption-text">OrgasmWeek Lyon (Grafik: Aides)</p></div>
<p>Die Orgasmus-Woche Lyon wird von der französischen Aidshilfe-Organisation <em>Aides</em> veranstaltet in Kooperatrion mit dem INPES (Institut national de prévention et d’éducation pour la santé, Nationales Institut für Prävention und Gesundheitserziehung), mit dem Lavoir Public und den Écrans Mixtes, Keep Smiling sowie der Vereinigung schwuler und lesbischer Unternehmer/innen SNEG.</p>
<p>.</p>
<p>Aides Lyon: <a href="http://www.aides.org/actu/orgasm-week-rugir-lyon-1969" target="_blank">ORGASM’WEEK : RUGIR À LYON !</a> (auch Programm)</p>
<p>.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10659">Orgasmus-Woche Lyon &#8211; Prävention à la francaise</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		</item>
		<item>
		<title>Benetton HIV positiv : 20 Jahre ‘abgestempelt’</title>
		<link>http://www.2mecs.de/wp/?p=7840</link>
		<comments>http://www.2mecs.de/wp/?p=7840#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 07:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Serophobie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.2mecs.de/wp/?p=7840</guid>
		<description><![CDATA[<p>Benetton HIV -Kampagne: &#8221; H.I.V. positive &#8221; &#8211; ein Arsch, tätowiert mit diesen Buchstaben. Ein Motiv einer Werbekampagne für einen Textilien-Konzern sorgte 1993 für Aufregung &#8211; und wurde Gegenstand nicht nur breiter Entrüstung, sondern auch juristischer Auseinandersetzungen, die erst im Mai 2003, vor zehn Jahren, endeten.
Abgestempelt &#8211; Sozialkritik oder Mode-Marketing?
Groß war die Aufregung 1993. Darf man einen Arsch mit &#8220;HIV-positiv&#8221; ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=7840">Benetton HIV positiv : 20 Jahre ‘abgestempelt’</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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</ol>
</div>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Benetton HIV -Kampagne: &#8221; H.I.V. positive &#8221; &#8211; ein Arsch, tätowiert mit diesen Buchstaben. Ein Motiv einer Werbekampagne für einen Textilien-Konzern sorgte 1993 für Aufregung &#8211; und wurde Gegenstand nicht nur breiter Entrüstung, sondern auch juristischer Auseinandersetzungen, die erst im Mai 2003, vor zehn Jahren, endeten.</strong></p>
<h2>Abgestempelt &#8211; Sozialkritik oder Mode-Marketing?</h2>
<p>Groß war die Aufregung 1993. Darf man einen Arsch mit &#8220;HIV-positiv&#8221; stempeln, das ganze photographieren und für Werbung verwenden? Auf dem Höhepunkt der Aids-Krise? Erinnert das nicht an die Tätowierungen der Häftlingsnummern, mit denen die SS Insassen im KZ Auschwitz kennzeichnete? Kann man Stigma sichtbarer machen? Und das für kommerzielle Zwecke?</p>
<p>Die Anzeige erregte (wie viele der damaligen, meist von Benet­ton-Werber Oliviero Toscani konzipierten Anzeigen von Benetton, so das &#8220;Blut &#8211; T-Shirt&#8221;) die Gemüter, führte zu Diskussionen über die Grenzen der Werbung, beschäftigte den Deutschen Presserat. Harmlose Lifestyle-Werbung? Entsetzliche Schockwerbung?</p>
<p>Oliviero Toscani selbst erläuterte später, auf die Idee zu diesem Motiv der Benetton HIV Kampagne habe ihn ein US-amerikanischer Schüler gebracht, der sich &#8220;H.I.V. positive&#8221; auf dem Arm tätowiert habe und dann nackt zur Schule gegangen sei. Man habe ihn festgehalten und &#8220;<em>man bedeckte schleunigst &#8230; nicht seine Blöße, sondern die tätowierte Haut!</em>&#8221; [4]</p>
<div id="attachment_8645" class="wp-caption alignnone" style="width: 353px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/OlivieroToscani.jpg"><img class="size-full wp-image-8645" alt="Oliviero Toscani, Schöpfer der umstrittenen Kampagne " src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/OlivieroToscani.jpg" width="343" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Oliviero Toscani, Schöpfer der umstrittenen Benetton HIV Kampagne, im Sommer 2007 (Foto: Leandro Emede)</p></div>
<h2>Kann man nie zu weit gehen?</h2>
<p>Toscanis &#8216;HIV-Tattoo-Foto&#8217; für das Benetton HIV Plakat war nicht die erste Auseinandersetzung mit dem Thema Aids in Benetton-Kampagnen. Bereits ein im Magazin &#8216;Life&#8217; publiziertes Photo des an den Folgen von Aids sterbenden David Kirby (1991 mit dem &#8216;World Press Photo Award&#8217; ausgezeichnet) [1] wurde mit Einwilligung der Angehörigen für ein Plakat des Modekonzerns verwendet. Benetton spendete großzügig für eine Aids-Stiftung [2]; das Motiv wurde mit dem Preis des &#8216;European Art Directors Club&#8217; als beste Kampagne des Jahres 1991 ausgezeichnet. Das Photo wurde durch die Life-Veröffentlichung sowie die Benetton-Kampagne zu einer Ikone der frühen Visualisierung von Aids.</p>
<p>Oliviero Toscani arbeitete bis 2000 für den Modekonzern [3]. Inhaber Luciano Benetton distanzierte sich von ihm ohne Angabe eines Grundes, nachdem eine von Toscani gestaltete Kampagne dazu geführt hatte, dass zahlreiche US-Kaufhäuser die Textilien des Konzerns aus dem Programm nahmen.</p>
<p>&#8220;Man kann nie zu weit gehen&#8221;, soll Toscani einmal gesagt haben. Hier war er scheinbar doch zu weit gegangen, zumindest für Familie Benneton.</p>
<p>Die Kampagne mit dem HIV-positiv-Motiv allerdings ging offensichtlich für Benetton  nicht &#8220;zu weit&#8221; &#8211; allerdings landete sie jedoch in Deutschland vor Gericht.</p>
<h2>Benetton HIV Plakat &#8211; ein Motiv vor Gericht</h2>
<p>Um das &#8216; H.I.V. positive -Motiv&#8217; mit dem tätowierten Arsch, das im Laufe des Jahres 1993 entwickelt und im Herbst 1993 erstmals plakatiert wurde, entspann sich in Deutschland eine bis zum Mai 2003 andauernde juristische Auseinandersetzung.</p>
<p>Die &#8216;Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs&#8217; hatte vor Gericht seit 1992 durch mehrere Instanzen ein Verbot des Abdrucks diverser Motive von Benetton-Werbekampagnen erreicht, darunter auch eben jenes Motiv &#8216;HIV-positiv&#8217; (das in der Anzeige international lautet &#8221; H.I.V. positive &#8220;). Der Verlag Gruner &amp; Jahr (u.a. &#8216;Stern&#8217;) wandte sich per Verfassungsbeschwerde gegen dieses Verbot des Abdrucks dreier Motive, darunter auch des Motivs &#8216;HIV-positiv&#8217;. Der BGH jedoch wies die Beschwerde ab und stellte fest &#8220;<em>Wer Gefühle des Mitleids in so intensiver Weise wie in den beanstandeten Anzeigen zu kommerziellen Zwecken ausnutzt, handelt wettbewerbswidrig.</em>&#8221; Insbesondere das Motiv HIV-positiv verstoße, so der BGH damals, in grober Weise gegen die Grundsätze der Wahrung der Menschenwürde, in dem es HIV-Infizierte und Aids-Kranke als abgestempelt und damit als aus der menschlichen Gesellschaft ausgegrenzt darstelle.</p>
<p>Im Jahr 2000 hob das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) diese Verbote wieder auf, insbesondere unter Verweis auf die Pressefreiheit. Zum Motiv &#8216;HIV-positiv&#8217; merkte das BVerfG an, es könne ja nicht ausschließlich so verstanden werden wie es der BGH interpretiert habe. Vielmehr könne gerade dieses Motiv auch als anklagender Hinweis auf die diskriminierende Behandlung HIV-Positiver gesehen werden. Der BGH habe sich mit diesen verschiedenen Deutungsmöglichkeiten auseinander setzen müssen.</p>
<p>Nach erneuter Verhandlung verbot der BGH 2001 das Motiv &#8216; H.I.V. positive &#8216; erneut [5]. Zwar könne man die Anzeige als &#8220;aufrüttelnd&#8221; verstehen. &#8220;Weit überwiegend&#8221; jedoch werde die Anzeige als Werbung für Benetton wahrgenom­men, nicht als sozialkritische Stellungnahme des Konzerns. Damit diene die Anzeige auch dazu, die Not der AIDS-Kranken zum wirtschaftlichen Vorteil des Konzerns auszubeuten, urteilte der BGH.</p>
<p>2003 hob das BVerfGH auch dieses Verbot erneut auf [6].</p>
<p>Im Mai 2003 zog die &#8216;Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs&#8217; ihre die Verfahren auslösende Klage gegen das Benetton HIV Plakat zurück. Die gerichtliche Auseinandersetzung um das Motiv &#8216;HIV-positiv&#8217; fand endlich ihr überraschendes Ende.</p>
<p>.</p>
<p>[1] Life: <a href="http://life.time.com/history/behind-the-picture-the-photo-that-changed-the-face-of-aids/#1" target="_blank">LIFE Behind the Picture: The Photo That Changed the Face of AIDS</a><br />
[2] iconic photos 05.10.2009: <a href="http://iconicphotos.wordpress.com/2009/10/05/benetton-pieta/" target="_blank">Benetton pieta</a><br />
[3] Spiegel 29.04.2000: <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/skandalbilder-benetton-trennt-sich-von-fotograf-toscani-a-74603.html" target="_blank">Skandalbilder: Benetton trennt sich von Fotograf Toscani</a><br />
[4] Toscani, Oliviero: Die Werbung ist ein lächelndes Aas, Mannheim 1996, S. 77<br />
[5] Urteil des Bundesgerichtshofs vom 06.12.2001 (<a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=1e280acb2a1888e5e2651186d7079912&amp;client=[%2712%27%2C+%2712%27]&amp;client=[%2712%27%2C+%2712%27]&amp;nr=18947&amp;pos=1&amp;anz=2&amp;Blank=1.pdf" target="_blank">pdf</a>)<br />
[6] <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20030311_1bvr042602.html" target="_blank">Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 11.03.2003</a><br />
.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=7840">Benetton HIV positiv : 20 Jahre ‘abgestempelt’</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		<title>Als kämen wir aus einem Krieg zurück, der viele kaum interessierte</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Michelangelo Signorile, Aids-Aktivist und in den USA sehr bekannter Rundfunk-Moderator, befasst sich in einem sehr lesenswerten Artikel mit dem Lebensgefühl von Schwulen über 40, die die Aids-Krise &#8216;überlebt&#8217; haben.
Ein mir wesentlich erscheinender Passus:
&#8220;Für Schwule über 40 ist es als seien wir aus einem Krieg zurückgekehrt, einem Krieg der den meisten weit weit weg und entfernt war, selbst als er stattfand ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10609">Als kämen wir aus einem Krieg zurück, der viele kaum interessierte</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Michelangelo Signorile, Aids-Aktivist und in den USA sehr bekannter Rundfunk-Moderator, befasst sich in einem sehr lesenswerten Artikel mit dem Lebensgefühl von Schwulen über 40, die die Aids-Krise &#8216;überlebt&#8217; haben.</p>
<p>Ein mir wesentlich erscheinender Passus:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;<em>Für Schwule über 40 ist es als seien wir aus einem Krieg zurückgekehrt, einem Krieg der den meisten weit weit weg und entfernt war, selbst als er stattfand &#8211; anders als die aktuellen Kriege der  vergangenen zehn Jahre. Alle unter uns, die diese Phase von Aids mitmachten, haben heute mit Trauer und der Schuld der Überlebenden zu kämpfen. Manche kämpfen gar mit tieferen Narben und etwas das Posttraumatischen Belastungsstörungen nahe kommt. Vieles vermengt sich mit anderen Themen, wie der Frage des Älterwerdens. Aber, wie John Voelkers jüngst <a href="http://www.huffingtonpost.com/john-voelcker/spencer-cox-death_b_2425635.html" target="_blank">bemerkte</a>, anders als für die Veteranen anderer Kriege gibt es für die Überlebenden des Aids-Kriegs keine Unterstützungsstrukturen, ganz zu schweigen von massenhafter Trauer wie bei Kriegsopfern oder anderen Denkmalen, Trauer über all die Tausenden die an Aids gestorben sind.</em>&#8221; [freie Übersetzung, UW]</p>
<p>Michelangelo Signoriles Artikel basiert auf seinem Beitrag für ein Symposium unter dem Titel &#8220;Ist das mein schönes Leben? Perspektiven von Überlebenden der Aids-Generation&#8221; (&#8220;<a href="http://www.broadwaycares.org/_events--tickets/event-archive-2013/perspectives-from-survivors-of-the-aids-generation" target="_blank">Is this my beautiful life? Perspectives from survivors of the Aids generation</a>&#8220;)</p>
<p>.</p>
<div id="attachment_9348" class="wp-caption alignnone" style="width: 438px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/03/Michelangelo_Signorile_a.jpg"><img class="size-full wp-image-9348" alt="Michelangelo Signorile in New York währned der (von ihm mit organisierten) Proteste gegen 'Proposition 8' vor dem Lincoln Center Mormonen-Versammlungsraum (Foto: David Shankbone)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/03/Michelangelo_Signorile_a.jpg" width="428" height="570" /></a><p class="wp-caption-text">Michelangelo Signorile in New York während der (von ihm mit organisierten) Proteste gegen &#8216;Proposition 8&#8242; vor dem Lincoln Center Mormonen-Versammlungsraum (Foto: David Shankbone)</p></div>
<p>.</p>
<p><em>Viele von Signoriles Gedanken sagen mir einiges. Das Gefühl eines gepflegten (manchmal auch gelangweilten, seltener auch ruppigen) Desinteresses, das einem begegnet wenn man endlich doch einmal darüber sprechen mag, was für Verwüstungen Schmerzen Narben Aids im eigenen, in meinem Leben hinterlassen hat, und wie ich damit (oder auch nicht) klar komme. Die Gefühle stiller Bestürzung, wenn ich sehe wie (in welcher Form, an welchen Orten, zu welchen Zeiten, mit welcher Resonanz usw.) bei uns der an Aids Verstorbenen gedacht wird. Das <a title="Schuld des Überlebens" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=1438" target="_blank">Gefühl der Schuld des Überlebens</a> (über das ich schon vor einigen Jahren kurz geschrieben habe). Usw usw.</em><br />
<em>&#8216;Opa erzählt vom Krieg&#8217;, nennen wir auf Positiventreffen schmunzelnd die Programm-Ecke, in der &#8220;altes Aids&#8221; biographisch erzählt wird. Wenige bemerken, was alles in dieser &#8216;lustigen&#8217; Formulierung stecken mag.</em><br />
<em>Die Aufarbeitung der ersten Aids-Jahre, wie sie in den USA nun beginnt (siehe das genannte Symposium), ist in Europa und Deutschland noch weitgehend unerforschtes Territorium &#8230;</em></p>
<p>.</p>
<p>Michelangelo Signorile 09.05.2013 (in Huffington Post): <a href="http://www.huffingtonpost.com/michelangelo-signorile/the-first-aids-generation_b_3245461.html" target="_blank">The First AIDS Generation: Grappling With Why We&#8217;re Alive and What It Means</a></p>
<p>.</p>
<p>siehe auch: Michelangelo Signoriles Bemerkungen zu &#8220;<a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=9345" target="_blank">Aktivismus hat uns voran gebracht, nicht schwuler Mainstream</a>&#8221;</p>
<p>.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10609">Als kämen wir aus einem Krieg zurück, der viele kaum interessierte</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		<title>Aids-Angst im Schwarzwald 2013</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 08:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Serophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aids-Angst im Schwarzwald 2013. Die regionale Aids-Hilfe kann eine Beratungsstelle nicht eröffnen &#8211; der Vermieter knickt ein, eine Wohnungs-Eigentümerin im Haus habe ein &#8220;Veto&#8221; eingelegt, aus Angst vor Junkies und Spritzen.
Die Aids-Hilfe Schwarzwald-Baar-Heuberg plant in Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs und Mittelzentrum der umliegenden Kreis-Gemeinden, eine Beratungsstelle zu eröffnen. Bald ist ein geeignetes Ladenlokal gefunden, ebenerdig und barrierefrei. Der Vermieter ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10590">Aids-Angst im Schwarzwald 2013</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aids-Angst im Schwarzwald 2013. Die regionale Aids-Hilfe kann eine Beratungsstelle nicht eröffnen &#8211; der Vermieter knickt ein, eine Wohnungs-Eigentümerin im Haus habe ein &#8220;Veto&#8221; eingelegt, aus Angst vor Junkies und Spritzen.</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.aids-hilfe-sbh.de/index.html" target="_blank">Aids-Hilfe Schwarzwald-Baar-Heuberg</a> plant in Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs und Mittelzentrum der umliegenden Kreis-Gemeinden, eine Beratungsstelle zu eröffnen. Bald ist ein geeignetes Ladenlokal gefunden, ebenerdig und barrierefrei. Der Vermieter sagt schriftlich zu, für den nahen 1. Juni 2013. Doch während die Aids-Hilfe sich um Förderung bemüht, kommt die Überraschung: statt eines Mietvertrages kommt die Absage des Vermieters. Die Besitzerin einer anderen Wohnung im Haus habe, so berichtet der &#8216;Schwarzwälder Bote&#8217;, ein &#8220;Veto&#8221; eingelegt, Begründung: ihre Angst dass &#8220;hier dann lauter Spritzen rumliegen&#8221;.</p>
<div id="attachment_10593" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Blick_auf_Rottweil.jpg"><img class="size-full wp-image-10593" alt="Blick auf Rottweil (Foto: Christoph Probst)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Blick_auf_Rottweil.jpg" width="800" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf Rottweil (Foto: Christoph Probst)</p></div>
<p>Der Vorfall erinnert frappierend an ein Ereignis aus Berlin, aus dem Jahr 1986. Die frisch gegründete Deutsche Aids-Hilfe bezog in Berlin neue Räume, endlich raus aus dem ersten Büro, das ganze 10 m² &#8216;groß&#8217; war. Doch im neuen Gebäude gab es massiven Widerstand &#8211; andere Mieter schlossen sich zusammen, übten Druck auf Eigentümer und Vermieter aus. Die widerspenstigen anderen Mieter waren &#8211; Ärzte. Sie hatten Angst, um sich, um &#8216;die Gesundheit ihrer Patienten&#8217;, und wohl auch um ihre Umsätze.</p>
<p>Im Gegensatz zum Vermieter im Schwarzwald 2013 war der Vermieter in Wilmersdorf 1986 resolut und aufgeklärt: er stand zu seinem Wort, setzte sich über die Beschwerden der anderen Mieter hinweg. Die deutsche Aids-Hilfe bekam und behielt ihren Mietvertrag.</p>
<p>Solche Courage scheint selbst 27 Jahre später im Schwarzwald zu fehlen. Der Vermieter steht nicht zu seiner schriftlichen Zusage, beugt sich vielmehr einem ominösen &#8216;Veto&#8217; einer Mit-Eigentümerin. Und der Vorsitzende des Aids-Hilfe-Vereins? Er gibt sich laut Bericht des &#8216;Schwarzwälder Boten&#8217; kämpferisch. Er würde sich am liebsten &#8220;reinklagen&#8221; &#8211; leider trotz laut Anwalt guter Aussichten auf Erfolg aber nur im Konjunktiv. Auch 2013 noch.</p>
<p>.</p>
<p>Zum Welt-Aids-Tag 2012 habe ich für queer.de einen &#8216;Standpunkt&#8217; geschrieben mit dem Titel &#8220;<a title="Der alte Dämon Aids verliert seinen Schrecken – was nun?" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=6946" target="_blank">Der alte Dämon Aids verliert seinen Schrecken</a>&#8221; &#8230; im Schwarzwald scheinen der Schrecken der Vergangenheit noch sehr real zu sein &#8230;</p>
<p>.</p>
<p>Schwarzwälder Bote 08.05.2013: <a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-derbe-schicksalsschlaege-fuer-aids-hilfe.a3f26e06-1418-46ed-a067-3f8972a7e29f.html" target="_blank">Rottweil Derbe Schicksalsschläge für Aids-Hilfe</a><br />
DAH-Blog 04.01.2013: <a href="http://blog.aidshilfe.de/2013/01/04/zeiten-der-panik/" target="_blank">Zeiten der Panik</a><br />
Schwarzwälder Bote 17.05.2013: <a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-endlich-ein-positives-signal-fuer-die-aids-hilfe.54975d21-244e-4643-aa33-ae3ed994d0e5.html" target="_blank">Endlich: Ein positives Signal für die Aids-Hilfe</a></p>
<p>.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10590">Aids-Angst im Schwarzwald 2013</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		<item>
		<title>Aufarbeitung der Verfolgung Homosexueller nach 1945 : Hamburg geht 4fach mit starkem Beispiel voran</title>
		<link>http://www.2mecs.de/wp/?p=10423</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 06:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[schwule Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Parapraph 175]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Verfolgung Homosexueller nach 1945 : in der Bundesrepublik ist sie bisher kaum aufgearbeitet. Gleich mit einem vierfach starken Zeichen geht nun Hamburg voran.
Die Verfolgung Homosexueller in der NS-Zeit von 1933 bis 1945 wird seit Jahren nach und nach aufgearbeitet. In manchen KZ-Gedenkstätten finden sich Tafeln oder Gedenksteine für verfolgte Homosexuelle. Seminare und Bücher untersuchen Aspekte der Verfolgung Homosexueller. Im Mai ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10423">Aufarbeitung der Verfolgung Homosexueller nach 1945 : Hamburg geht 4fach mit starkem Beispiel voran</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verfolgung Homosexueller nach 1945 : in der Bundesrepublik ist sie bisher kaum aufgearbeitet. Gleich mit einem vierfach starken Zeichen geht nun Hamburg voran.</strong></p>
<p>Die Verfolgung Homosexueller in der NS-Zeit von 1933 bis 1945 wird seit Jahren nach und nach aufgearbeitet. In manchen KZ-Gedenkstätten finden sich Tafeln oder Gedenksteine für verfolgte Homosexuelle. Seminare und Bücher untersuchen Aspekte der Verfolgung Homosexueller. Im Mai 2008 wurde in Berlin das <a href="http://www.ondamaris.de/?p=1700" target="_self">Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen eingeweiht.</a></p>
<p>Ganz anders die Verfolgung Homosexueller nach 1945 . Aufarbeitung: bisher weitgehend Fehlanzeige, besonders Aufarbeitung von offizieller Seite. Der berüchtigte Paragraph 175 (§175) galt in der Bundesrepublik (anders als in der DDR) weiterhin, in der von den Nazis 1935 verschärften Fassung. Justiz und Polizei verfolgten Homosexuelle weiter intensiv, ermittelten, klagten an, verurteilten zu Geld- und Haftstrafen, erfassten Schwule in Rosa Listen. Dieser Teil der Homosexuellen-Verfolgung, die Verfolgung Homosexueller nach 1945 , ist weitestgehend nicht aufgearbeitet.</p>
<p>Umso größer und bedeutender der Schritt, den Hamburg nun macht, gleich vierfach:</p>
<p>1. Als erstes Bundesland überhaupt widmet sich die Freie und Hansestadt Hamburg der Aufarbeitung der Verfolgung Homosexueller nach 1945 &#8211; mit der von Hamburg offiziell (und auch finanziell) unterstützten <a title="Ausstellung “Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945″" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10210" target="_blank"><strong>Ausstellung</strong> “Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945″</a>sowie einer Begleit-<strong>Publikation</strong>.</p>
<p>2. Die Ausstellung findet nicht in einem Schwulenzentrum, einem in der städtischen Museen oder einer politischen Einrichtung statt, sondern direkt bei der Justiz, an einem der Orte, der für Schwule besonders mit Erniedrigung und Verfolgung verbunden war: in der Grundbuchhalle im <strong>Ziviljustizgebäude</strong>, Sievekingplatz 1.</p>
<p>3. Die Ausstellung wird eröffnet von <strong>Justiz-Senatorin</strong> (für Nicht-Hamburger: entspricht Landes-Ministerin für Justiz) Jana Schiedek &#8211; der Spitzen-Politikerin und Vertreterin der Exekutive, zugleich Vertreterin jeder Behörde, die für die Verfolgung Homosexueller nach 1945 politisch verantwortlich war und selbst wesentliche Impulse setzte.</p>
<p>4. Den Festvortrag anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 22.7.2013 hält der Hamburger <strong>Polizeipräsident</strong> Wolfgang Kopitzsch &#8211; der oberste Leiter jener Behörde der Exekutive, die viele Verfolgungs- und Repressionsmaßnahmen durchführte.</p>
<p>Hamburg geht einen großen, lobenswerten Schritt bei der Aufarbeitung der Verfolgung Homosexueller nach 1945 , zumal &#8216;am Ort des Geschehens&#8217;.</p>
<p>Die Ausstellung weckt große Erwartungen. Im heilen Wirtschaftswunderland Bundesrepublik wurde eine Gruppe Menschen einzig aufgrund ihrer sexuellen Orientierung stark stigmatisiert, diskriminiert und verfolgt &#8211; warum? in welchem Ausmaß? mit welchen gesellschaftlichen, mit welchen individuellen Folgen?</p>
<p>Von den in der NS-Zeit verfolgten Homosexuellen dürften nur noch wenige heute leben &#8211; Entschädigung wird für die Verfolgung Homosexueller in der NS-Zeit schon aus diesem Grund eher der Versuch einer gesellschaftlichen &#8216;Wiedergutmachung&#8217; sein. Anders diejenigen Homosexuellen, die nach 1945, und bis weit in die 1960er und 1970er Jahre verfolgt wurden [1] &#8211; viele von ihnen leben heute noch. Wie kann hier Entschädigung aussehen? Ist Wiedergutmachung überhaupt möglich? Kann und will die Ausstellung auch hier Punkte machen, ein Zeichen setzen?</p>
<p>.</p>
<p><div id="attachment_10559" class="wp-caption alignnone" style="width: 305px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/OdF_Ausweis_wegen_Homosexualitaet_ungueltig_a.jpg"><img class="size-full wp-image-10559" alt="ungültig gemachter OdF-Ausweis (Opfer des Faschismus) des in Hamburg geborenen Ewald Richard (1949 für ungültig erklärt, da der Inhaber nicht politisch verfolgt worden sei, sondern &quot;wegen krimineller Vergehen (§ 175)&quot; im KZ Theresienstadt inhaftiert war) [wikimedia/Shizhao]" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/OdF_Ausweis_wegen_Homosexualitaet_ungueltig_a.jpg" width="295" height="428" /></a><p class="wp-caption-text">ungültig gemachter OdF-Ausweis (Opfer des Faschismus) des in Hamburg geborenen Ewald Richard (1949 vom Magistrat für Berlin für ungültig erklärt, da der Inhaber nicht politisch verfolgt worden sei, sondern &#8220;wegen krimineller Vergehen (§ 175)&#8221; im KZ Theresienstadt inhaftiert war) [wikimedia/Shizhao]</p></div>.</p>
<p>Ausstellung “<strong>Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945</strong>″<br />
Grundbuchhalle im Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz 1<br />
Eröffnung am 22. Juli 2013 um 19:00 Uhr<br />
Öffnungszeiten <strong>23. Juli bis 1. September 2013</strong>:<br />
Montag bis Freitag: 7.30 bis 19.00 Uhr (Ausgang bis 20.00 Uhr geöffnet), Sonnabend: 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr, Sonntags geschlossen.</p>
<p>.</p>
<p><strong>[1]</strong> wie lange diese Überwachung und Verfolgung Homosexueller auch in Hamburg andauerte, zeigt eindrucksvoll die <a title="Die Hamburger ‘ Spiegel-Affäre ‘ 1980 – Polizei-Überwachung von Klappen aufgedeckt" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=7265" target="_blank">&#8216;Hamburger Spiegel-Affäre&#8217; 1980</a>.</p>
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		<title>Elsaß: Morddrohungen gegen offen schwulen Bürgermeister – Patronenhülsen mit der Post (akt.8)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 18:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[schwule Geschichte(n)]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zwei Patronenhülsen mit der Post &#8211; die Botschaft, die ein Unbekannter dem offen schwulen Bürgermeister von Sigolsheim im Elsass zukommen ließ, war eindeutig.
Thierry Speitel ist seit 2008 (und derzeit in zweiter Amtszeit) Bürgermeister der Gemeinde Sigolsheim (knapp 1.200 Einwohner) im Elsass (Tal von Kaysersberg). Und er ist offen schwul (der einzige offen schwule Bürgermeister im Elsass). Vor wenigen Tagen wurde ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10428">Elsaß: Morddrohungen gegen offen schwulen Bürgermeister &#8211; Patronenhülsen mit der Post (akt.8)</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Patronenhülsen mit der Post &#8211; die Botschaft, die ein Unbekannter dem offen schwulen Bürgermeister von Sigolsheim im Elsass zukommen ließ, war eindeutig.</strong></p>
<p>Thierry Speitel ist seit 2008 (und derzeit in zweiter Amtszeit) Bürgermeister der Gemeinde Sigolsheim (knapp 1.200 Einwohner) im Elsass (Tal von Kaysersberg). Und er ist offen schwul (der einzige offen schwule Bürgermeister im Elsass). Vor wenigen Tagen wurde über ihn in einem Regionalblatt (Les Dernières Nouvelles d&#8217;Alsace) in Form eines Portraits groß berichtet. Dort berichtet Speitel, dass er die Forderung nach dem Recht auf Ehe für Homosexuelle unterstütze, und dass er sich selbst auch wünsche, seinen Partner heiraten zu können. Vielleicht wolle man sogar ein Kind adoptieren. Ebenfalls berichtete er in einer Sendung auf France 3 über seine Homosexualität.</p>
<div id="attachment_10445" class="wp-caption alignnone" style="width: 125px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Sigolsheim_Wappen.jpg"><img class="size-full wp-image-10445" alt="Sigolsheim Wappen" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/05/Sigolsheim_Wappen.jpg" width="115" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Sigolsheim Wappen</p></div>
<p>Dieses Portrait, aus der Zeitung ausgeschnitten, erhielt Speitel nun heute am 2. Mai per Post zugesandt &#8211; mit Klebefilm daran befestigt zwei Patronenhülsen Kaliber 22lfB (long rifle, Munition für Kleinkaliber-Handfeuerwaffen) (siehe Foto im Artikel von France 3 Alsace). Am Rand des Artikels stand geschrieben &#8220;<em>Ein Sendschreiben für Thierry Speitel, besonders die zwei Patronenhülsen, Zeugen der &#8216;großen Gewalt&#8217;, die noch aus der Frage der Homosexualität und des Eherechts für alle entstehen kann</em>&#8221; (&#8220;<em>Pour Thierry Speitel, ce type de missive, en particulier les deux balles, témoigne de la “grande violence” que peut encore susciter la question de l&#8217;homosexualité et du mariage pour tous</em>&#8220;).</p>
<p>Entlang des Artikels befanden sich weitere handschriftliche Kommentare, &#8220;Nicht mit Kranken&#8221; (auf die Artikel-Überschrift &#8220;Gut zusammen leben&#8221;) und &#8220;Priorität haben 1. Arbeit für alle, 2. Steuern für alle, aber nicht Ehe für alle&#8221;.</p>
<p>Der schockierte Bürgermeister hat bei der Gendarmerie Anzeige erstattet.</p>
<p>Nach Bekanntwerden der Drohungen erhielt Speitel hunderte Unterstützungs-Nachrichten. Auf Facebook wurde eine Unterstützungs-Gruppe eingerichtet &#8220;<a href="https://www.facebook.com/groups/329212813874827/?fref=ts" target="_blank">Soutien à Thierry Speitel, non à l&#8217;Intolérance !</a>&#8221;</p>
<p>Erst am vergangene Wochenende war es zu <a title="homophobe Drohungen gegen französische Aidshilfe Aides" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10380" target="_blank">homophoben Drohungen gegen die französische Aids-Hilfe Aides in Paris</a> gekommen.</p>
<p>.</p>
<p><strong>Aktualisierung</strong><br />
<strong> 02.05.2013</strong>, 21:30: Thierry Speitel kommentierte gegenüber der Presse, ihm zwei Kugeln zu schicken sei wohl so etwas wie eine Rücktrittsforderung. Er wisse noch nicht, was er darüber denken solle. Es sei abscheulich. Aber er sei kein Feigling, er halte nicht jetzt aufgrund von Drohungen die Klappe.<br />
<strong>02.05.2013, 22:20</strong>: &#8220;<em>Ein Bürgermeister, der sich weigert ein homosexuelles Paar zu verheiraten, muss zurücktreten</em>&#8220;, sagte Speitel am Abend gegenüber dem französischen Sender France Bleu Alsace, dies sei &#8220;<em>eine zu verurteilende Handlung und homophob</em>&#8220;.<br />
<strong>03.05.2013, 07:20</strong>: Thierry Speitel hat einem Medienbericht zufolge bei der Gendarmerie Kaysersberg Anzeige gegen Unbekannt erstattet wegen Morddrohung aufgrund der sexuellen Orientierung und eines Wahl-Amtes.<br />
Speitel selbst, der immer offen mit seinem Schwulsein umgegangen ist, teilte mit, er habe bisher etwa 200 Nachrichten erhalten, nur zwei davon seien unangenehm gewesen. Er betonte, &#8220;<em>Politik betreiben heißt auch Mut zu zeigen, um Einstellungen zu verändern. Das einzige was ich bedauere ist, dass ich allein offen gesprochen habe. Aber wenn die Bürgermeister nicht die Werte der Republik verteidigen, wer dann?</em>&#8221; [Hintergrund: nach Verabschiedung des Gesetzes im Parlament hatten einige Bürgermeister und stellvertretende Bürgermeister angekündigt, sich zu weigern Ehen Homosexueller zu schließen.]<br />
<strong>03.05.2013, 19:00</strong>: Französische Medien haben über den Vorfall breit und weit über das Elsass hinaus berichtet, selbst Frankreich-weite <a href="http://www.france2.fr/jt/13h/03-05-2013" target="_blank">Nachrictensendungen</a>. Auch Homo-Medien in Großbritannien und den USA berichteten.<br />
<strong>04.05.2013</strong>, 19:45: Die Unterstützungsgruppe für Speitel auf Fscebook hat inzwischen (Samstag, 4.5.13, 19:45) annähernd 1.400 Mitglieder, darunter auch zahlreiche Politiker der UM wie auch der Sozialisten, aber auch z.B. der Schriftsteller Tomi Ungerer.<br />
Thierry Speitel kommentiert die Welle an Unterstützung in sozialen Netzwerken &#8220;<em>Danke für eure zahlreiche Unterstützung, die mich bestärkt und ermutigt. Ich werde mich weiterhin für die Greiheit und die individuellen Rechte einsetzen.</em>&#8221;<br />
<strong>06.05.2013</strong>: Über alle politischen Unterschiede hinweg erkläre sie ihre Solidarität mit Thierry Speitel, erklärt die Parti de Gauche.<br />
<strong>08.05.2013</strong>, 07:45: Auch Bertrand Delanoe, offen (seit 1998) schwuler Bürgermister von Paris, erklärt seine Unterstützung für Thierry Speitel.<br />
Der Vorfall selbst wird derzeit kriminalwissenschaftlich von der Polizei in Paris untersucht.<br />
<strong>16.05.2013</strong>: Ersten homophoben Angriffen sei er schon 1989 ausgesetzt gewesen, bei den Kommunalwahlen, bemerkt Speitel gegenüber der Tageszeitung Liberation. &#8216;Wäre ich nicht schwul, hätte ich schon andere Posten&#8217;.</p>
<p>.</p>
<p>Les Dernières Nouvelles d&#8217;Alsace 26.04.2013: <a href="http://www.dna.fr/politique/2013/04/26/bien-vivre-ensemble" target="_blank">« Bien vivre ensemble »</a><br />
France 3 Alsace 02.05.2013: <a href="http://alsace.france3.fr/2013/05/02/mariage-pour-tous-insultes-et-deux-balles-par-courrier-pour-thierry-speitel-maire-de-sigolsheim-244623.html" target="_blank">Mariage pour tous : insultes et deux douilles par courrier pour Thierry Speitel, maire de Sigolsheim</a><br />
Atlantico 02.05.2013: <a href="http://www.atlantico.fr/pepites/mariage-gay-maire-homosexuel-thierry-speitel-recoit-deux-douilles-courrier-715344.html" target="_blank">Mariage gay : le maire homosexuel Thierry Speitel reçoit deux douilles par courrier</a><br />
Les Dernières Nouvelles d&#8217;Alsace 02.05.2013: <a href="http://www.dna.fr/actualite/2013/05/02/thierry-speitel-recoit-deux-cartouches-par-courrier" target="_blank">Thierry Speitel reçoit deux cartouches par courrier</a><br />
Le Point 02.05.2013: <a href="http://www.lepoint.fr/fil-info-reuters/menaces-contre-un-maire-alsacien-favorable-au-mariage-homosexuel-02-05-2013-1662946_240.php" target="_blank">Menaces contre un maire alsacien favorable au mariage homosexuel</a><br />
rtl.fr 02.05.2013: <a href="http://www.rtl.fr/actualites/info/politique/article/un-maire-homosexuel-recoit-des-menaces-de-mort-7761018209" target="_blank">Un maire homosexuel reçoit des menaces de mort</a><br />
Ouest France 02.05.2013: <a href="http://www.ouest-france.fr/actu/actuLocale_-Homophobie.-Un-maire-alsacien-recoit-deux-douilles-par-courrier_6346-2188984-fils-tous--22278-abd_filDMA.Htm" target="_blank">Homophobie. Un maire alsacien reçoit deux douilles par courrier</a><br />
L&#8217;Alsace 03.05.2013: <a href="http://www.lalsace.fr/actualite/2013/05/03/deux-cartouches-envoyees-au-maire-de-sigolsheim" target="_blank">Deux cartouches envoyées au maire de Sigolsheim</a><br />
PinkNews 03.05.2013: <a href="http://www.pinknews.co.uk/2013/05/03/france-gay-mayor-receives-bullets-in-post-after-giving-interview-about-equal-marriage/" target="_blank">France: Gay mayor receives bullets in post after giving interview about equal marriage</a><br />
Advocate 03.05.2013: <a href="http://www.advocate.com/politics/2013/05/03/gay-french-mayor-sent-bullets-after-interview" target="_blank">Gay French Mayor Sent Bullets After Interview</a><br />
queer.de 03.05.2013: <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=19134" target="_blank">Frankreich: Morddrohungen gegen schwulen Bürgermeister</a><br />
L&#8217;Alsace 04.05.2013: <a href="http://www.lalsace.fr/actualite/2013/05/04/mobilisation-pour-le-maire-de-sigolsheim-sur-les-reseaux-sociaux" target="_blank">Les réseaux sociaux se mobilisent pour soutenir le maire de Sigolsheim</a><br />
Parti de Gauche 06.05.2013: <a href="http://www.lepartidegauche.fr/viedegauche/article/soutien-thierry-speitel-contre-homophobie-en-alsace-22639" target="_blank">Soutien à Thierry Speitel &#8211; Contre l’homophobie en Alsace</a><br />
L&#8217;Alsace 07.05.2013: <a href="http://www.lalsace.fr/actualite/2013/05/07/thierry-speitel-le-maire-de-sigolsheim-recoit-le-soutien-de-bertrand-delanoe" target="_blank">Bertrand Delanoë apporte son soutien au maire de Sigolsheim</a><br />
Liberation 14.05.2013: <a href="http://www.liberation.fr/societe/2013/05/14/menace-le-maire-de-sigolsheim-se-sent-renforce_902959" target="_blank">Menacé, le maire de Sigolsheim «se sent renforcé»</a><br />
.</p>
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		<title>Homophobe Drohungen gegen französische Aidshilfe Aides (akt.2)</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 10:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am Gebäude der französischen Aidshilfe-Organisation Aides in Paris im 10. Arrondissement homophobe Droh-Plakate geklebt.
Die Plakate zeigen eine vermummte Figur mit Schlagstock in eindeutiger Geste, mit dem Text &#8220;Souriez vous allez pouvoir vous marier&#8221; (&#8220;Lächelt &#8211; bald werdet ihr heiraten können&#8220;).
Aides hatte sich in den vergangenen Wochen für die Einführung von Ehe- und ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10380">Homophobe Drohungen gegen französische Aidshilfe Aides (akt.2)</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden am Gebäude der französischen Aidshilfe-Organisation <em>Aides</em> in Paris im 10. Arrondissement homophobe Droh-Plakate geklebt.</strong></p>
<p>Die Plakate zeigen eine vermummte Figur mit Schlagstock in eindeutiger Geste, mit dem Text &#8220;<em>Souriez vous allez pouvoir vous marier</em>&#8221; (&#8220;<em>Lächelt &#8211; bald werdet ihr heiraten können</em>&#8220;).</p>
<div id="attachment_10382" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/AidesHomophobesDrohplakat.jpg"><img class="size-full wp-image-10382" alt="Aides Paris: Homophobes Plakat (Foto: Aides)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/AidesHomophobesDrohplakat.jpg" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Aides Paris: Homophobes Plakat (Foto: Aides)</p></div>
<p>Aides hatte sich in den vergangenen Wochen für die Einführung von Ehe- und Adoptionsrecht für Homosexuelle stark gemacht.</p>
<p>&#8220;<em>Es scheint, dass die Mobilisierung von Aides zugunsten der Gleichberechtigung die Homophoben ärgert. Wir haben davon schon mehr gesehen, aber das Klima der Homophobie ist unerträglich, besonders für die am meisten gefährdeten Menschen</em>&#8220;, sagte Camille Spire, Präsident von Aides Ile-de-France.</p>
<p>Angesichts der giftigen Atmosphäre erwarte <em>Aides</em> von der Regierung von Präsident Hollande ein entschlossenes Vorgehen gegen Homophobie wie auch die Einhaltung des Wahlversprechens der völligen Gleichstellung von Homos und Heteros.</p>
<p>Aides kündigte an, Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten.</p>
<p>.</p>
<p><strong>Aktualisierung:</strong><br />
<strong> 30.04.2013</strong>, 12:20: Philippe Ducloux, stellvertretender Bürgermeister von Paris, <a href="https://twitter.com/PhilippeDUCLOUX" target="_blank">erklärte</a> auf Twitter seine Solidarität mit Aides, er verurteile diese attacke (&#8220;Je condamne ces attaques lâches et exprime toute ma solidarité à l&#8217; association #AIDES).</p>
<div id="attachment_10403" class="wp-caption alignnone" style="width: 527px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/TweetDucloux.jpg"><img class="size-full wp-image-10403" alt="Philippe Ducloux, stellvertretender Bürgermeister von Paris, twittert seine Solidarität mit Aides" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/TweetDucloux.jpg" width="517" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Philippe Ducloux, stellvertretender Bürgermeister von Paris, twittert seine Solidarität mit Aides</p></div>
<p><strong>12:20</strong>: Einem Artikel in der Gratis-Zeitung Metro zufolge stellt die Figur auf dem Plakat einen Polizisten der CRS dar. Die CRS (Compagnies Républicaines de Sécurité) ist kasernierter Teil der französischen Polizei &#8211; und besonders bei Schwulen wegen ihres in der Vergangenheit oft schwulenfeindlichen Verhaltens gefürchtet.<br />
<strong>12:30</strong>: Aides teilte inzwsichen mit (via Facebook), bereits in der vergangenen Woche seien für die Gleichheit werbende Plakate der Organisation abgerissen und bei Aides, mit Fäkalien beschmiert, in dein Eingang gelegt worden. Zwei Situationen innerhalb einer Woche, das sei zu viel (&#8220;2 situations de ce genre en une semaine, c&#8217;est déjà beaucoup trop pour nous&#8221;).</p>
<div id="attachment_10406" class="wp-caption alignnone" style="width: 262px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/Oui_a.jpg"><img class="size-full wp-image-10406" alt="Oui à l'égalié des droits - Gleiche Rechte für alle, Plakat von Aides ((c) Aides)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/04/Oui_a.jpg" width="252" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Oui à l&#8217;égalié des droits &#8211; Gleiche Rechte für alle, Plakat von Aides ((c) Aides)</p></div>
<p><strong>12:30</strong>: Ein Facebook-Kommentator wies darauf hin, dass das homophobe Plakat-Motiv auch in einem französischen Katholiken-Diskussionsforum <a href="http://www.leforumcatholique.org/message.php?num=718842" target="_blank">gepostet</a> sei.</p>
<p>.</p>
<p>Aides 30.04.2013: <a href="http://www.aides.org/presse/homophobie-pour-toutes-1954" target="_blank">Menaces sur un local de AIDES : Homophobie pour tou(te)s !</a><br />
Metro 30.04.2013: <a href="http://www.metrofrance.com/paris/paris-l-association-aides-porte-plainte-contre-une-affiche-homophobe/mmdD!UGVU5NDWp3nM/" target="_blank">Paris : l&#8217;association Aides porte plainte contre une affiche homophobe</a></p>
<p>.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10380">Homophobe Drohungen gegen französische Aidshilfe Aides (akt.2)</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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		<title>Larry Kramer bekommt Sonder- Tony Award</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 06:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Würdemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[HIV/Aids]]></category>
		<category><![CDATA[ACT UP]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Autor und Aids-Aktivist Larry Kramer erhält den diesjährigen Sonder- Tony für sein aktivistisches Engagement. Der Isabelle Stevenson Award gehört zu den seit 1947 Tony Award. Der Tony ist der bedeutendste amerikanische Theater-Preis. Er wird dieses Jahr am 8. Juni verliehen.
&#8220;Autoren, die auch Aktivisten sind, werden nur sehr selten als Künstler ernst genommen&#8220;, kommentierte Larry Kramer die Ehrung. Er freue ...</p><p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10363">Larry Kramer bekommt Sonder- Tony Award</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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</div>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor und Aids-Aktivist <strong>Larry Kramer</strong> erhält den diesjährigen Sonder- Tony für sein aktivistisches Engagement. Der <strong>Isabelle Stevenson Award</strong> gehört zu den seit 1947 Tony Award. Der Tony ist der bedeutendste amerikanische Theater-Preis. Er wird dieses Jahr am 8. Juni verliehen.</p>
<p>&#8220;<em>Autoren, die auch Aktivisten sind, werden nur sehr selten als Künstler ernst genommen</em>&#8220;, kommentierte Larry Kramer die Ehrung. Er freue sich über den Preis als Anerkennung dafür, dass ein seriöser Künstler auch ein seriöser Aktivist sein könne.</p>
<div id="attachment_8652" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><a href="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/03/LarryKramer2007.jpg"><img class="size-full wp-image-8652" alt="Larry Kramer im Frühjahr 2007 auf dem Balkon seiner Wohnung in New York (Foto: David Shankbone)" src="http://www.2mecs.de/wp/wp-content/uploads/2013/03/LarryKramer2007.jpg" width="560" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Larry Kramer im Frühjahr 2007 auf dem Balkon seiner Wohnung in New York (Foto: David Shankbone)</p></div>
<p>Larry Kramer, der demnächst 78 Jahre alt wird, erhielt bereits im Jahr 2011 einen Tony Award im regulären Wettbewerb, für die beste Wiederaufnahme eines Stückes, sein 1985 erstmasl erschienenes Bühnenstück &#8220;<em>The Normal Heart</em>&#8221; am Broadway.</p>
<p>Kramer ist seit 30 Jahren eine der lautesten und engagiertesten Stimmen in den USA im Kampf gegen Aids. Er ist Mitgründer von <em>Gay Men’s Health Crisis</em> GMHC (1982) sowie von <strong>ACT UP</strong> New York (1987). <a title="Larry Kramer Wut-Rede „1,112 and counting“" href="http://www.2mecs.de/wp/?p=8650" target="_blank">Vor 30 Jahren erschien mit <em>1,112 and counting</em> einer seiner wichtigsten frühen Aids-Texte</a>, um die Schwulen New Yorks wachzurütteln, ein Text der sich heute wie ein frühes ACT UP – Manifest liest.</p>
<p>Der <em>Isabelle Stevenson Award</em> ist ein außerhalb des Wettbewerbs verliehener Tony Award. Er wird verliehen an Personen aus der Theater-Welt, die einen substantiellen Beitrag im Namen von humanitären, sozialen oder wohltätigen Organisationen geleistet haben. Er ist benannt nach Isabelle Stevenson, verstorbener Präsidentin der <em>American Theatre Wing</em>, die den Tony Award verleiht. Er wurde 2009 erstmals verliehen.</p>
<p>.</p>
<p>Wall Street Journal 29.04.2013: <a href="http://blogs.wsj.com/speakeasy/2013/04/29/larry-kramer-to-receive-isabelle-stevenson-award-exclusive/" target="_blank">Larry Kramer to Receive Isabelle Stevenson Award (Exclusive)</a></p>
<p>.</p>
<p>Der Artikel <a href="http://www.2mecs.de/wp/?p=10363">Larry Kramer bekommt Sonder- Tony Award</a> erschien zuerst auf <a href="http://www.2mecs.de/wp">2mecs</a>.</p><div class='yarpp-related-rss'>
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