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	<title>360°</title>
	
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	<description>DER KUNSTBLOG</description>
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		<title>Kunst für ein warmes Plätzchen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Performance Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuttgart hat eine neue Kunstattraktion. Der s&#252;dkoreanische K&#252;nstler Byung Chul Kim hat im Rahmen des Stuttgarter Stadtteilprojekts Diskret_Ost im Juli 2009 das Performance-Hotel er&#246;ffnet. Die Besonderheit: G&#228;ste d&#252;rfen kostenlos &#252;bernachten, wenn sie eine Performance darbieten. Was die G&#228;ste machen m&#246;chten, bleibt ihnen selbst &#252;berlassen. Malerei, Skulptur, Tanzperformance, Gesang, Theater oder Lesung &#8211; alles ist erlaubt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart hat eine neue Kunstattraktion. Der s&#252;dkoreanische K&#252;nstler Byung Chul Kim hat im Rahmen des Stuttgarter Stadtteilprojekts Diskret_Ost im Juli 2009 das Performance-Hotel er&#246;ffnet. Die Besonderheit: G&#228;ste d&#252;rfen kostenlos &#252;bernachten, wenn sie eine Performance darbieten. Was die G&#228;ste machen m&#246;chten, bleibt ihnen selbst &#252;berlassen. Malerei, Skulptur, Tanzperformance, Gesang, Theater oder Lesung &#8211; alles ist erlaubt. Etliche K&#252;nstler und K&#252;nstlerinnen haben sich schon am, im und um das Haus ausgetobt. Auch Kochen, Grillen oder die Vorbereitung des Fr&#252;hst&#252;cks gehen bei dem Hotelbesitzer als Performance durch &#8211; wenn es denn gut gemacht ist.</p>
<p><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2010/02/performancehotel.jpg" alt="" title="Au&#223;enansicht Performance-Hotel Stuttgart" width="470" height="352" class="alignnone size-full wp-image-1094" />
<p class="bu">Au&#223;enansicht des Hotels</p>
<p>Wer nicht k&#252;nstlerisch t&#228;tig werden will, darf nat&#252;rlich auch bezahlen. Die Preise halten sich im Rahmen. Wer Isomatte und Schlafsack mitbringt, zahlt lediglich drei Euro, auf einem Feldbett kann man f&#252;r zehn Euro n&#228;chtigen und f&#252;r 13 Euro schl&#228;ft man auf einer richtigen Matratze. Nat&#252;rlich sieht es Kim aber am liebsten, wenn die Hotelg&#228;ste mit k&#252;nstlerischen  Darbietungen zahlen.</p>
<p>Das Hotel liegt im &#246;stlichen Teil Stuttgarts in der Gablerstra&#223;e und ist einem ehemaligen Winzerhaus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Eine Villa Kunterbunt, zwei Stockwerke hoch, die Fassade tapeziert bis unters Dach mit Kunst und Plakaten. Vor dem Haus ein Pappschild im Barockrahmen mit den Preisen. Besonderen F&#252;nf-Sterne-Luxus bietet das Bad in Altrosa mit dem Fernseher. Au&#223;erdem gibt es eine WG-K&#252;che mit Esstisch, zwei Schlafr&#228;ume und zwei Performance-R&#228;ume. Den Wellnessbereich finden die G&#228;ste im Garten hinter dem Haus. Hier steht eine Badewanne unter freiem (Sternen-)Himmel.</p>
<p>Auch wenn er nichts einnimmt, Angst vor dem Monatsende muss &#8220;Hoteldirektor&#8221; Kim nicht haben. Sein Hotel ist ein Projekt der <a href="http://www.abk-stuttgart.de" target="_blank">Staatlichen Akademie der Bildenden K&#252;nste</a>, die f&#252;r alle Kosten aufkommt. Die Stadt hatte den Studenten das Haus im vergangenen Juli f&#252;r zun&#228;chst ein Jahr &#252;bergeben. Diese renovierten das Haus und statteten es mit M&#246;beln aus. Eigentlich sollten hier Ateliers entstehen, doch dann kam Kim auf die Idee mit dem Performance-Hotel. Er selbst musste hier ein paar N&#228;chte verbringen, weil er keine Wohnung hatte und dachte sich, dass hier eigentlich jeder K&#252;nstler umsonst &#252;bernachten sollte. Nun wird jeder Gast zum K&#252;nstler, wenn er denn m&#246;chte.</p>
<p>Eine wirklich sch&#246;ne Idee als Protest gegen die Kommerzialisierung des &#246;ffentlichen Raumes und so herrlich kreativ. Mehr davon!</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://performancehotel.wordpress.com">performancehotel.wordpress.com</a> und <a href="http://distriktost.wordpress.com" target="_blank">distriktost.wordpress.com</a>.</p>
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		<title>Totaler Räumungsverkauf – alles muss raus!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch s&#228;mtliche Medien zieht sich heute die Meldung von dem spektakul&#228;ren Auktionsergebnis des gestrigen Tages: Die Skulptur &#8220;L&#8217;Homme qui marche I&#8221; des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti wurde am Mittwochabend bei Sotheby&#8217;s in London f&#252;r 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro) versteigert. Taxiert war das Werk auf 18 Millionen Euro. Ds Ergebnis lag knapp &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch s&#228;mtliche Medien zieht sich heute die Meldung von dem spektakul&#228;ren Auktionsergebnis des gestrigen Tages: Die Skulptur &#8220;L&#8217;Homme qui marche I&#8221; des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti wurde am Mittwochabend bei Sotheby&#8217;s in London f&#252;r 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro) versteigert. Taxiert war das Werk auf 18 Millionen Euro. Ds Ergebnis lag knapp &#252;ber dem Rekord, den ein Picasso im Jahr 2004 erreicht hatte. Die Plastik aus dem Jahr 1961 ging nach einem nur acht Minuten langen Wettbewerb an einen anonymen Telefonbieter. </p>
<p>Der &#8220;Schreitende Mann&#8221; war seit 1980 im Besitz der Dresdner Bank. Nach deren &#220;bernahme durch die Commerzbank ging das Werk an den neuen Eigent&#252;mer &#252;ber. Doch der wusste wohl nicht wirklich viel damit anzufangen. Die Sammlung der Dresdner Bank ist nicht unbedeutend, rund 3000 Werke hatte man zusammengesammelt, zun&#228;chst konstruktivistische und konzeptionelle Kunst, dann aber auch j&#252;ngere K&#252;nstler wie Julian Opie oder Karin Kneffel. Eines der zentralen Objekte war die versteigerte Skulptur, die in den letzten Jahren einen prominenten Platz im Vorstandsgeb&#228;ude der Dresdner Bank hatte. Die Commerzbank wei&#223; diesen Schatz allerdings anscheinend nicht zu w&#252;rdigen &#8211;  die Bank gilt ohnehin als nicht sehr kunstsinnig.</p>
<p>Den Erl&#246;s aus der Aufl&#246;sung der Sammlung will man den Commerzbank-eigenen Stiftungen und einigen Museen zur Verf&#252;gung stellen. W&#228;re man nicht besser bedient gewesen, den Giacometti einem Frankfurter Museum zur Verf&#252;gung zu stellen? Davon h&#228;tten Museen und Publikum mehr gehabt. Grund f&#252;r das gew&#228;hlte Vorgehen der Bank sei nach Aussage einer Sprecherin der Bank gewesen, dass man sich nicht entscheiden konnte, welchem Museum man die Arbeit zukommen lassen solle. Dumm nur, dass man jetzt entscheiden muss, welchen Museen man das Geld zukommen lassen soll. Abgesehen davon hat die Commerzbank andere Arbeiten auch als Dauerleihgabe an Museen gegeben. </p>
<p>Schade, so verschwinden wieder Kunstwerke in den Tresoren von Privatleuten.</p>
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		<title>Kunsthalle Tübingen: Auf zu neuen Ufern</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 13:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Mel Ramos]]></category>

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		<description><![CDATA[Als G&#246;tz Adriani 2005 in Pension ging, verlor die Kunsthalle T&#252;bingen einen Kurator mit ausgezeichnetem Ruf. Dass es nicht einfach werden w&#252;rde, Adriani zu ersetzen, sollte bald allen Verantwortlichen klar werden. W&#228;hrend die Kunsthalle in den 90er Jahren bis zu 500.000 Besucher pro Jahr hatte, waren es im vergangenen Jahr nur noch 15.000. Nun sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als G&#246;tz Adriani 2005 in Pension ging, verlor die Kunsthalle T&#252;bingen einen Kurator mit ausgezeichnetem Ruf. Dass es nicht einfach werden w&#252;rde, Adriani zu ersetzen, sollte bald allen Verantwortlichen klar werden. W&#228;hrend die Kunsthalle in den 90er Jahren bis zu 500.000 Besucher pro Jahr hatte, waren es im vergangenen Jahr nur noch 15.000. Nun sollte man sich davor h&#252;ten, alleine die Besucherzahlen als Gradmesser f&#252;r den Erfolg eines Museums zu sehen, doch der Besucherschwund ist so auff&#228;llig, dass man schon analysieren sollte, warum das Publikum wegbleibt. Nur knapp 2700 Besucher wollten 2009 die Ausstellung &#8220;Der innere Blick&#8221; sehen. Kein Wunder &#8211; Der Untertitel: &#8220;Das Interieur in der zeitgen&#246;ssischen Kunst&#8221; erinnert eher an das Thema einer Dissertation eines Kunsthistorikers und weckt weder die Neugier noch macht es Lust auf einen Museumsbesuch. Warum sollte sich das der kunstinteressierte Laie ansehen?</p>
<p>Nun soll alles besser werden. Seit M&#228;rz 2009 ist Daniel Schreiber (44) leitender Kurator und der will einiges &#228;ndern. Die Ausstellungen sollen wieder interessanter werden. Schreiber will Br&#252;cken zum Publikum schlagen. Wie er das schaffen will, verriet er der dpa: &#8221; Das geht durch Werke, die man gerne sieht, die Spa&#223; machen, die aber auch provokativ sind und Sprengkraft besitzen.&#8221; Die letzten Ausstellungen des Jahres 2009 lie&#223;en sich kaum noch &#228;ndern, denn Ausstellungen haben eine gewisse Vorlaufzeit und einmal in der endg&#252;ltigen Planung sind sie ungef&#228;hr so schwerf&#228;llig wie ein gestrandeter Wal, also nur noch schwer zu korrigieren. Ab Ende Januar l&#228;uft nun die erste von Schreiber alleine verantwortete Schau. Die Kunsthalle zeigt die quietschbunten Gem&#228;lde des Pop-Art-K&#252;nstlers Mel Ramos in einer Retrospektive. Der repr&#228;sentative Querschnitt durch sein Lebenswerk umfasst haupts&#228;chlich Gem&#228;lde, aber auch Entwurfsskizzen und Skulpturen von den 1960ern bis heute. Danach werden Karin Kneffel (01. Mai bis 11. Juli 2010) und Thomas Florschuetz (17. Juli bis 26. September 2010) zu sehen sein</p>
<p>Klingt spannend, bleibt abzuwarten, wie die Ausstellungen konzipiert sind. Weitere Informationen: <a href="http://www.kunsthalle-tuebingen.de" target="_blank">Webseite der Kunsthalle T&#252;bingen</a>.</p>
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		<title>Und wieder…</title>
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		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2009/12/18/und-wieder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;geht ein Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
360° macht Pause bis zum 04. Januar 2009.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;geht ein Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>360° macht Pause bis zum 04. Januar 2009.</p>
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		<title>Drei Mal Gerhard Hoehme</title>
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		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2009/11/26/drei-mal-gerhard-hoehme/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Hoehme]]></category>
		<category><![CDATA[Informel]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrische Abstraktion]]></category>
		<category><![CDATA[MKM]]></category>
		<category><![CDATA[museum kunst palast]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm-lehmbruck-Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich drei Museen in Nordrhein-Westfalen ehren derzeit den K&#252;nstler Gerhard Hoehme zu seinem 20. Todestag. Das museum kunst palast (D&#252;sseldorf) pr&#228;sentiert Arbeiten auf Papier aus der Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung, erg&#228;nzt um Zeichnungen und Druckgraphik aus der eigenen Sammlung. Das Museum K&#252;ppersm&#252;hle (Duisburg) gibt in einer gro&#223;en, retrospektiv angelegten Werkschau Einblick in die wesentlichen Schaffensprozesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich drei Museen in Nordrhein-Westfalen ehren derzeit den K&#252;nstler Gerhard Hoehme zu seinem 20. Todestag. Das <a href="http://www.museum-kunst-palast.de/mediabig/663A/index.html" target="_blank">museum kunst palast (D&#252;sseldorf)</a> pr&#228;sentiert Arbeiten auf Papier aus der Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung, erg&#228;nzt um Zeichnungen und Druckgraphik aus der eigenen Sammlung. Das <a href="http://www.museum-kueppersmuehle.de/" target="_blank">Museum K&#252;ppersm&#252;hle (Duisburg)</a> gibt in einer gro&#223;en, retrospektiv angelegten Werkschau Einblick in die wesentlichen Schaffensprozesse zwischen 1955 und 1989 und die <a href="http://www.duisburg.de/micro2/lehmbruck/" target="_blank">Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum (Duisburg)</a> zeigt bildplastische Werke aus eigenem Besitz. </p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/03_Hoehme__das_wilde_blaue_Bild__1956-57__Sammlung_Stroeher_.jpg" rel="lightbox[hoehme]" title="Gerhard Hoehme, das wilde blaue Bild, 1956/57, Sammlung Str&#246;her, Darmstadt, Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/03_Hoehme__das_wilde_blaue_Bild__1956-57__Sammlung_Stroeher_-288x400.jpg" alt="Gerhard Hoehme, das wilde blaue Bild, 1956/57 Sammlung Str&#246;her, Darmstadt Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" title="Gerhard Hoehme, das wilde blaue Bild, 1956/57 Sammlung Str&#246;her, Darmstadt Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" width="288" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-1064" /></a>
<p class="bu">Gerhard Hoehme, das wilde blaue Bild, 1956/57<br />
Sammlung Str&#246;her, Darmstadt<br />
Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn</p>
<p>Hoehme geh&#246;rte zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Informel und der Lyrischen Abstraktion. Seine &#8220;Shaped Canvases&#8221; sind in der gestischen Malerei der f&#252;nfziger udn sechziger Jahre zu verorten, jener Zeit, als der abstrakte Expressionismus New York in die erste Liga der Kunst katapultierte und die Europ&#228;er in den Hintergrund dr&#228;ngte. &#196;hnlich wie f&#252;r die Amerikaner war f&#252;r Hoehme das Bild ein offenes, energetisches Feld, das es zu erforschen und zu gestalten galt. Intensiv suchte Hoehme nach den Grenzen des Bildes und seines Raumes. &#8220;Den Gesetzen der Fl&#228;che“, sagte Gerhard Hoehme 1957, „bin ich immer nur widerwillig gefolgt. Weit mehr hat mich die Gesetzm&#228;&#223;igkeit der Farbe, ihr Str&#246;men und Wachsen, ihre Materie und Struktur interessiert. Beim Umgang mit ihr, beim Eingehen auf ihre M&#246;glichkeiten hemmten mich oft die R&#228;nder des Rechtecks.“</p>
<p>Intensiv erforschte Hoehme die materielle Beschaffenheit seiner Malmittel, experimentierte mit kunstfremden industriellen Materialien. Da mussten schon mal Tischdecken als Bildhintergr&#252;nde herhalten und Polyethylenschl&#228;uche eroberten den Raum aus dem Bild heraus, entgrenzen Linie und Leinwand. Schnittmuster wurden genauso verwendet wie aufgezeichnete Kardiogramme. Mit zunehmendem Alter werden Hoehmes Arbeiten immer experimenteller.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/11_Hoehme__rot...rot_...rot__1975__Sammlung_Stroeher__Darmstadt_.jpg" rel="lightbox[hoehme]" title="Gerhard Hoehme, rot...rot...rot, 1975, Sammlung Str&#246;her, Darmstadt, Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/11_Hoehme__rot...rot_...rot__1975__Sammlung_Stroeher__Darmstadt_-500x355.jpg" alt="Gerhard Hoehme, rot...rot...rot, 1975 Sammlung Str&#246;her, Darmstadt Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" title="Gerhard Hoehme, rot...rot...rot, 1975 Sammlung Str&#246;her, Darmstadt Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" width="500" height="355" class="alignnone size-medium wp-image-1066" /></a>
<p class="bu">Gerhard Hoehme, rot&#8230;rot&#8230;rot, 1975<br />
Sammlung Str&#246;her, Darmstadt<br />
Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn</p>
<p>Das Museum K&#252;ppersm&#252;hle pr&#228;sentiert eine chronologische Auswahl von rund 70 Arbeiten aus allen entscheidenden Werkphasen der Jahre 1955 bis 1989: Gem&#228;lde, Materialbilder, Objektk&#228;sten, didaktische Zeichnungen, Plastiken und rauminstallative Arbeiten aus &#246;ffentlichen und privaten Sammlungen. Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum zeigt in den zentralen Sammlungsr&#228;umen der Gro&#223;en Glashalle rund 20 Werke aus dem eigenen Bestand. Bildplastische Arbeiten der Jahre 1957 bis 1974, dazugeh&#246;rige Skizzen sowie Bilder, Zeichnungen und Druckgrafiken geben Einblicke in das bildplastische Werk des K&#252;nstlers. Mehr als 25 Jahre nach der Ausstellung &#8220;Schn&#252;re&#8221;, die Gerhard Hoehme 1972 im Lehmbruck Museum zeigte, wird der &#252;berwiegende Teil  des Sammlungsbestands erstmals wieder zusammenh&#228;ngend pr&#228;sentiert.</p>
<p>Intensiv arbeitete Hoehme auch mit Zeichnung, Druckgrafik und Radierung. Das museum kunst palast in D&#252;sseldorf zeigt 80 Arbeiten auf Papier. Die Ausstellung zeigt &#252;berraschende Analogien zum malerischen Werk und offenbart, dass f&#252;r Hoehme Malerei, Plastik und Zeichnung untrennbar verbunden waren. So entstehen zeitgleich zu den Borkenbildern Arbeiten auf geschichteten und zerkn&#252;lltem Japanpapier. Im Alter werden auch die Zeichnungen experimenteller,der skriptuale Anteil in den Arbeiten steigt und Malerei und Zeichnung verschmelzen weiter.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/01_Hoehme__Hymne_an_Heraklit___Hommage_a_Heraklit__1959__Sammlung_Stroeher_.jpg" rel="lightbox[hoehme]" title="Gerhard Hoehme, Hymne an Heraklit - Hommage à Heraklit, 1959, Sammlung Str&#246;her, Darmstadt, Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/01_Hoehme__Hymne_an_Heraklit___Hommage_a_Heraklit__1959__Sammlung_Stroeher_-150x150.jpg" alt="erhard Hoehme, Hymne an Heraklit - Hommage à Heraklit, 1959 Sammlung Str&#246;her, Darmstadt Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" title="erhard Hoehme, Hymne an Heraklit - Hommage à Heraklit, 1959 Sammlung Str&#246;her, Darmstadt Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1068" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/10_Hoehme__irre_Wasser_sind_tief__1965__Gerhard_und_Margarete_Hoehme-Stiftung_.jpg" rel="lightbox[hoehme]" title="Gerhard Hoehme, irre Wasser sind tief, 1965, Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung, museum kunst palast, D&#252;sseldorf, Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/10_Hoehme__irre_Wasser_sind_tief__1965__Gerhard_und_Margarete_Hoehme-Stiftung_-150x150.jpg" alt="Gerhard Hoehme, irre Wasser sind tief, 1965 Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung, museum kunst palast, D&#252;sseldorf Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" title="Gerhard Hoehme, irre Wasser sind tief, 1965 Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung, museum kunst palast, D&#252;sseldorf Foto: Katalog / (c) VG Bild-Kunst, Bonn" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1069" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/2553A_original.jpg" rel="lightbox[hoehme]" title="Gerhard Hoehme,<br />
KARDIOGRAMM EINES SCHNITTLINIEN-MEDIATORS, 1971, Schnittmuster, Kardiogramm, collagiert, auf Glanzpapier, eigenh&#228;ndig auf Karton montiert, 42 x 31 cm, Gerhard und Margarete Hoehme Stiftung, © VG Bildkunst, Bonn, 2009&#8243;><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/2553A_original-150x150.jpg" alt="Gerhard Hoehme, KARDIOGRAMM EINES SCHNITTLINIEN-MEDIATORS, 1971,  Schnittmuster, Kardiogramm, collagiert, auf Glanzpapier, eigenh&#228;ndig auf Karton montiert, 42 x 31 cm,  Gerhard und Margarete Hoehme Stiftung,  © VG Bildkunst, Bonn, 2009" title="Gerhard Hoehme, KARDIOGRAMM EINES SCHNITTLINIEN-MEDIATORS, 1971,  Schnittmuster, Kardiogramm, collagiert, auf Glanzpapier, eigenh&#228;ndig auf Karton montiert, 42 x 31 cm,  Gerhard und Margarete Hoehme Stiftung,  © VG Bildkunst, Bonn, 2009" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1070" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/hoehme_loreley_I_1972.jpg" rel="lightbox[hoehme]" title="Gerhard Hoehme, Loreley I, 1972, Schnurplastik, PE-Schn&#252;re, Eisenmanschette, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: J. Diemer "><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/hoehme_loreley_I_1972-150x150.jpg" alt="Gerhard Hoehme, Loreley I, 1972  Schnurplastik, PE-Schn&#252;re, Eisenmanschette, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: J. Diemer " title="Gerhard Hoehme, Loreley I, 1972  Schnurplastik, PE-Schn&#252;re, Eisenmanschette, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: J. Diemer " width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1071" /></a></p>
<p>Weitere Informationen bei den Museen oder bei dem <a href="http://www.gerhard-hoehme.de/" target="_blank">Gerhard Hoehme Archiv</a>.</p>
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		<title>Die schönsten Augenwimpern der Kunstgeschichte</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 15. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Boticelli]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Staedel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das St&#228;delmuseum in Frankfurt begl&#252;ckt uns mit einem ganz besonderen Augenschmaus, einer monografisch angelegten Schau zum florentinischen Renaissance-Maler Sandro Botticelli (1445-1510). Es ist die erste im deutschsprachigen Raum und d&#252;rfte auf absehbare Zeit die einzige weltweit bleiben, da die Werke nur ungern verliehen und auf Reisen geschickt werden. Immerhin hat es das St&#228;del geschafft, vierzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das St&#228;delmuseum in Frankfurt begl&#252;ckt uns mit einem ganz besonderen Augenschmaus, einer monografisch angelegten Schau zum florentinischen Renaissance-Maler Sandro Botticelli (1445-1510). Es ist die erste im deutschsprachigen Raum und d&#252;rfte auf absehbare Zeit die einzige weltweit bleiben, da die Werke nur ungern verliehen und auf Reisen geschickt werden. Immerhin hat es das St&#228;del geschafft, vierzig Arbeiten des Meisters zusammenzutragen, sowohl von Museen als auch von privaten Leihgebern.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/0_Botticelli_Idealbildnis_Frankfurt_Staedel.jpg" rel="lightbox" title="Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe), Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum, Foto: Ursula Edelmann – Artothek"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/0_Botticelli_Idealbildnis_Frankfurt_Staedel-264x400.jpg" alt="Sandro Botticelli (1444/45-1510) Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe) Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum, Foto: Ursula Edelmann – Artothek" title="Sandro Botticelli (1444/45-1510) Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe) Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum, Foto: Ursula Edelmann – Artothek" width="264" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-1038" /></a>
<p class="bu">Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe)<br />
Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum<br />Foto: Ursula Edelmann – Artothek</p>
<p>Sandro Botticelli wurde 1445 in Florenz als Sohn des Gerbers Mariano di Vanni Filipepi geboren. In seiner Jugend begann er eine Lehre als Goldschmied, merkte aber bald, dass das Interesse an der Malerei gr&#246;&#223;er war. Botticelli wurde Lehrling des ber&#252;hmtesten Malers jener Zeit, Fra Filippo Lippi (1406–1469). Inspiriert vom Humanismus mallt Boticelli anfangs vor allem Allegorien, die gekennzeichent sind von blassen, &#252;berlangen Frauengestalten mit zarten Gesichtern und schwerm&#252;tigem Blick -voller graziler Sch&#246;nheit und eleganter Anmut. Botticellis Gem&#228;lde vermengen antiken Ideale, gotische Bilddarstellung und humanistische Ideale. So wie in <i>Minerva und der Kentaur</i>. Die sch&#246;ne G&#246;ttin, gekleidet in ein durchsichtiges Nichts mit Hellebarde und Schild. Sanft und ein wenig melancholisch blickt sie am Kentaur vorbei, dem sie durch die Haare steichelt. Der Kentaur, Sinnbild f&#252;r ungez&#252;gelte Lust und Leidenschaft blickt eher &#228;ngstlich und zweifelnd, l&#228;sst sich aber von der G&#246;ttin, die f&#252;r Weisheit, Wissen und Kunst steht, bes&#228;nftigen. Tugend und Weisheit besiegen unb&#228;ndige Sinnenfreude.</p>
<p>Boticelli gewinnt schnell an Popularit&#228;t und erh&#228;lt wichtige &#246;ffentliche Auftr&#228;ge. Sein G&#246;nner wird der m&#228;chtige Bankier und Staatsmann Lorenzo die Medici. Diesen und andere Mitglieder der Familie portr&#228;tiert der Maler zum Dank. Ungeschn&#246;rkelt zeigt Botticelli die Mitglieder der Familie, meist mit ebenso melancholischem Blick wie in den Allegorien. Fahl leuchtet die Haut der Adligen, ihr Blick meist schwerm&#252;tig, die Portr&#228;ts oft im Profil gemalt.</p>
<p>Eines der bekanntesten Portr&#228;ts, im Besitz des St&#228;dels, er&#246;ffnet die Ausstellung. Es ist das Idealbildnis einer jungen Dame, die wahrscheinlich mit Simonetta Vespucci, der geliebten Turnierdame von Lorenzos Bruder Giuliano de Medici, zu identifizieren ist. Es geht in diesem Bildnis nicht so sehr um ein lebensnahes Konterfei der Dargestellten als vielmehr um das auch in der zeitgen&#246;ssischen Poesie reflektierte Ideal einer Frau, die sich durch vollkommene Sch&#246;nheit und ebenso vollkommene Tugendhaftigkeit auszeichnet. Ein solches Ideal definiert sich nicht zuletzt durch die Auseinandersetzung mit der Antike: So tr&#228;gt die Sch&#246;ne ein Schmuckst&#252;ck um den Hals, das offensichtlich auf eine antike Gemme mit der Darstellung von Apoll und Marsyas zur&#252;ckgeht, die gleichfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Botticellis ber&#252;hmtes Bildnis des Giuliano aus der National Gallery of Art in Washington wird in Frankfurt dem Portr&#228;t seiner geliebten Simonetta gegen&#252;bergestellt. Was insbesondere bei den Portr&#228;ts auff&#228;llt: Keiner malte Augenwimpern je so sch&#246;n und zart wie Botticelli.</p>
<p>Das Sp&#228;twerk Botticellis steht ganz unter dem Einfluss der Religion. Zusammen mit anderen K&#252;nstlern wird er 1481 und 1482 von Papst Sixtus IV. nach Rom gerufen, um die sixtinische Kapelle auszumalen.  Nach dem Tod seines G&#246;nners Lorenzo de Medici st&#252;rzt der Bu&#223;prediger Girolamo Savonarola Florenz in das Chaos. Er prangert den ausschweifenden Lebensstil der Adligen an, vertreibt die Medici aus Florenz und gr&#252;ndet einen Gottesstaat. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse wendet sich Botticelli ganz religi&#246;sen Themen zu. In seinem Sp&#228;twerk finden sich nicht nur viele gro&#223;formatige Gem&#228;lde, Altar und Tafelbilder, sondern auch Federzeichnungen wie die  zu Dante Alighieris &#8220;G&#246;ttlicher Kom&#246;die.&#8221;<br />
<a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Z_Ausstellungsansicht_Botticelli_005.JPG" rel="lightbox" title="Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Z_Ausstellungsansicht_Botticelli_005-500x299.jpg" alt="Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann" title="Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann" width="500" height="299" class="alignnone size-medium wp-image-1041" /></a>
<p class="bu">Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann</p>
<p>Die pr&#228;chtige Ausstellung vereint neben den Arbeiten Botticellis auch vierzig weitere Gem&#228;lde von Zeitgenossen des Malers. Das St&#228;del hat das Unm&#246;gliche m&#246;glich gemacht und tats&#228;chlich alle wichtigen Werke versammelt. Einzig <i>Die Geburt der Venus</i> fehlt, die Uffizien verleihen das Werk nicht &#8211; schade, aber verst&#228;ndlich. Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche: die Portr&#228;ts, die myhtologischen Darstellungen und die religi&#246;sen Werke. Misslungen ist die Wandgestaltung. Das Rot wirkt zwar edel, nimmt den Bildern aber ein wenig von ihrer Farbigkeit und Strahlkraft. Eine dunklere Farbe w&#228;re vielleicht kl&#252;ger gewesen. Eine tolle Ausstellung, deren Besuch man sich nicht entgehen lassen sollte., die Gelegenheit d&#252;rfte einmalig sein.</p>
<p>Weitere Informationen auf den <a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=724" target="_blank">Sonderseiten zur Ausstellung</a>.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Der Hessische Rundfunk hat ein sch&#246;nes Feature zur Ausstellung: <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/botticelli/index.jsp?startrubrik=51089" target="_blank">Das R&#228;tsel Frau &#8211; Geheimnisse in den Bildern Botticellis</a>.</p>
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		<title>Zwei Mal chinesische Kunst in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 17:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Der Hof für die Pachteinnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Haus der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Schirn]]></category>

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		<description><![CDATA[China feiert dieser Tage das 60. Jubil&#228;um der Gr&#252;ndung der Volksrepublik &#8211; und das mit allerlei Pomp und Get&#246;se. In Deutschland sind derweil zwei Ausstellungen zu sehen, die unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten und doch so &#228;hnlich sind. Ai Weiwei, zeitgen&#246;ssischer chinesischer  K&#252;nstler und Publikumsliebling bei der letzten documenta zeigt im Haus der Kunst in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China feiert dieser Tage das 60. Jubil&#228;um der Gr&#252;ndung der Volksrepublik &#8211; und das mit allerlei Pomp und Get&#246;se. In Deutschland sind derweil zwei Ausstellungen zu sehen, die unterschiedlicher nicht sein k&#246;nnten und doch so &#228;hnlich sind. Ai Weiwei, zeitgen&#246;ssischer chinesischer  K&#252;nstler und Publikumsliebling bei der letzten documenta zeigt im <a href="http://www.hausderkunst.de" target="_blank">Haus der Kunst in M&#252;nchen</a> seine neusten Arbeiten. Seine Arbeiten prangern die gesellschaftlichen und politischen Missst&#228;nde in China an, sein Engagement bringt ihm des &#246;fteren &#196;rger in seiner Heimat ein.</p>
<p>Am 12. Mai 2008 hatte die Erde in der Provinz Sichuan gebebt. Ai Weiwei wollte in der Region recherchieren, doch die Staatsmacht versuchte, das mit allen Mitteln zu verhindern. Ai Weiwei schaffte es trotzdem, die Namen von 4000 Kindern zu recherchieren, die umgekommen waren und ver&#246;ffentlichte sie. Wie er, wollte auch Tan Zuoren recherchieren, warum in der Region so viele Schulen einst&#252;rzten. Er vermutete Schlampereien bei den Bauarbeiten. Doch er wurde verhaftet und wegen &#8220;Unterrgabung der Staatsgewalt&#8221; angeklagt. Ai Weiwei reiste extra zum Prozess an, um dem Mitstreiter mit seiner Zeugenaussage zu helfen. In der nacht vor der Zeugenaussage wurde er jedoch verhaftet und misshandelt. Folge dieser &#8220;Polizeiaktion&#8221; war ein H&#228;matom im Gehirn, welches in M&#252;nchen operiert wurde.</p>
<p>Die Ausstellung &#8220;So Sorry&#8221; stellt zwei gro&#223;formatige, eigens f&#252;r das Haus der Kunst entworfene Arbeiten vor. Au&#223;erdem vereint sie fr&#252;he Fotografien mit den seit 2003 entstandenen Filmen, der Dokumentation von dem documenta-Projekt &#8220;Fairytale&#8221; sowie einer Auswahl der seit 1997 entstandenen Werke. Der Titel &#8220;So Sorry&#8221; zielt auf die neue Entschuldigungskultur ab, mit der Politik und Wirtschaft auf Fehlentwicklungen am Finanzmarkt und andere globale Krisen reagieren.</p>
<p>Die Arbeit &#8220;Remembering&#8221; wird f&#252;r die Fassade des Haus der Kunst entworfen und besteht aus 9.000 eigens angefertigten Rucks&#228;cken. Ai Weiwei ruft hiermit das Erdbeben in Sichuan ins Ged&#228;chtnis, denn bei den eingest&#252;rzten Schulen fanden sich viele Rucks&#228;cke der versch&#252;tteten Kinder. Jeder Rucksack hat eine von insgesamt f&#252;nf verschiedenen Farben. Ihre Anordnung ergibt in chinesischen Schriftzeichen den Satz &#8220;Sieben Jahre lang lebte sie gl&#252;cklich in dieser Welt&#8221;, mit dem die Mutter eines Erdbebenopfers ihrer Tochter gedachte. Das pixelhaft wirkende Gro&#223;bild erstreckt sich &#252;ber eine L&#228;nge von 100 Metern und eine H&#246;he von zehn Meter &#252;ber die gesamte Fassade und ist mit einer<br />
Stahlkonstruktion an den S&#228;ulen vorm Haus befestigt.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/HDK_AI_Weiwei_Remembering.jpg" rel="lightbox" title="Ai Weiwei, Remembering, 2009, Rucks&#228;cke und Metallgest&#228;nge, 925 x 10605 x 10 cm, © Ai Weiwei"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/HDK_AI_Weiwei_Remembering-500x66.jpg" alt="Ai Weiwei, Remembering, 2009, Rucks&#228;cke und Metallgest&#228;nge, 925 x 10605 x 10 cm, © Ai Weiwei" title="Ai Weiwei, Remembering, 2009, Rucks&#228;cke und Metallgest&#228;nge, 925 x 10605 x 10 cm, © Ai Weiwei" width="500" height="66" class="alignnone size-medium wp-image-1017" /></a></p>
<p class="bu">Ai Weiwei, Remembering, 2009<br />
Rucks&#228;cke und Metallgest&#228;nge, 925 x 10605 x 10 cm<br />
© Ai Weiwei
</p>
<p>Ebenfalls f&#252;r die Ausstellung gefertigt ist der Wollteppich &#8220;Soft Ground&#8221;, der im gr&#246;lten Ausstellungsraum eine Fl&#228;che von 380 Quadratmetern bedeckt. Das Muster von &#8220;Soft<br />
Ground&#8221; ist eine getreue Reproduktion der 969 steinernen Bodenfliesen &#252;ber die der Teppich gebreitet wird. Um die Bodenfliesen und die Spuren, die 70 Jahre<br />
Ausstellungsbetrieb hinterlassen haben, pr&#228;zise zu rekonstruieren, wurde jede Fliese im Vorfeld einzeln fotografiert und ihre Position verzeichnet. In einer Wollweberei in der<br />
Provinz Hebei handgefertigt, fungiert &#8220;Soft Ground&#8221; nun als D&#228;mpfer, der den Boden schont und auch eine akustische Wirkung hat.</p>
<p>Zu Ai Weiweis j&#252;ngsten und in der Ausstellung pr&#228;sentierten Werken geh&#246;ren au&#223;erdem: &#8220;Rooted upon&#8221;, eine 100-teilige Gro&#223;installation von Baumst&#228;mmen und -wurzeln aus ganz China, die auf &#8220;Soft Ground&#8221; installiert wird, sowie &#8220;Cube in Ebony&#8221;, ein Kubus aus massivem Rosenholz und &#8220;Bamboo and Porcelain&#8221;, eine in Zusammenarbeit mit Herzog &#038; de Meuron entstandene Installation f&#252;r die Fassade an der R&#252;ckseite des Haus der Kunst.</p>
<p>Zeitgleich zeigt in Frankfurt die <a href="http://www.schirn.de" target="_blank">Schirn Kunsthalle</a> die Werkgruppe &#8220;Der Hof f&#252;r die Pachteinnahme&#8221;, die die Situation der Bauern vor der kommunistischen Staatsgr&#252;ndung anschaulich darstellen und die Vorteile des Kommunismus preisen soll. Geschaffen wurde die 97 (!) Meter lange Skulptur aus Lehm 1965 von einem namenlosen chinesischen K&#252;nstlerkollektiv. In sieben aufeinander folgenden Szenen sind die Schrecken des Kapitalismus unter dem Kaiser dargestellt. Dargestellt wurde in der Figurengruppe aus Aufsehern, Ganoven, Bauern und Arbeitern die Ablieferung der Pachteinnahmen an den Feudalherren.</p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/1253638018_hof_d_pacht_schirn_gruppe_1_mail.jpg" rel="lightbox" title="Hof f&#252;r die Pachteinnahme, 1974–1978 (Original 1965),  Szene 1 - Den Pachtzins abliefern Ausstellungsansicht, Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2009"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/10/1253638018_hof_d_pacht_schirn_gruppe_1_mail-500x174.jpg" alt="Hof f&#252;r die Pachteinnahme, 1974–1978 (Original 1965),  Szene 1 - Den Pachtzins abliefern Ausstellungsansicht, Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2009" title="Hof f&#252;r die Pachteinnahme, 1974–1978 (Original 1965),  Szene 1 - Den Pachtzins abliefern Ausstellungsansicht, Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2009" width="500" height="174" class="alignnone size-medium wp-image-1022" /></a></p>
<p class="bu">Hof f&#252;r die Pachteinnahme, 1974–1978 (Original 1965)<br />
Szene 1 &#8211; Den Pachtzins abliefern Ausstellungsansicht<br />
Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2009</p>
<p>Man k&#246;nnte das Werk schnell als Propagandakunst des sozialistischen Realismus abtun, doch das w&#228;re zu einfach. Das Diorama ber&#252;hrt den Betrachter durchaus. Physiognomie und Gestik der Figuren sind realistisch und ausdrucksvoll, die lebensgro&#223;en Gestalten verst&#228;rken den realistischen Eindruck. Leid und M&#252;hsal der Landbev&#246;lkerung sind eindrucksvoll dargestellt. Urspr&#252;nglicher Aufstellungsort ist eine Gedenkst&#228;tte auf dem ehemaligen Anwesen des ber&#252;chtigten Feudalherren Liu Wencai, dessen Gr&#228;ueltaten in dem Werk verewigt wurden und der auch selbst in einer Szene erscheint, in der er sich gelangweilt in seinem Thron r&#228;kelt und auf die um Gnade flehenden Bauern herabblickt.</p>
<p> Seit seiner Entstehung erfreut sich das Kunstwerk gro&#223;er Beliebtheit. Gerne wird die Geschichte kolportiert, dass manche Betrachter so erbost sind, dass sie versuchten, Aufseher und den Feudalherren zu verpr&#252;geln. Zahlreiche Leihanfragen aus dem In- und Ausland f&#252;hrten 1973 zu einer transportablen Kopie aus verkupfertem Fiberglas, die nun bis 04. Januar 2010 in der Schirn ausgestellt wird.</p>
<p>Unter <a href="http://blog.aiweieei.com" target="_blank">blog.aiweieei.com</a> bloggt Ai Weiwei. Auf <a href="aiweiwei.blog.hausderkunst.de?PHPSESSID=f1a272f8152caa6e20577d377a15fc8b" target="_blank">aiweiwei.blog.hausderkunst.de</a> bloggt er auch aktuell zu den Geschehnissen rund um die Ausstellung in M&#252;nchen. </p>
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		<title>Guten Appetit!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 16:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausstellungseröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Einladungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bekomme jeden Tag Einladungen zu Galerie-Vernissagen, Ausstellungser&#246;ffnungen und Pressekonferenzen, darunter h&#228;ssliche, aufdringliche, schicke, distinguierte, ausgeflippte und originelle. Um sich aus der Masse abzuheben, lasse sich einige ganz sch&#246;n witzige Dinge einfallen und die stammen nicht einmal von professionellen Agenturen, die meist nur Briefkasten und E-Mail-Adresse zuspammen. So bekam ich vor zwei Jahren mal einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekomme jeden Tag Einladungen zu Galerie-Vernissagen, Ausstellungser&#246;ffnungen und Pressekonferenzen, darunter h&#228;ssliche, aufdringliche, schicke, distinguierte, ausgeflippte und originelle. Um sich aus der Masse abzuheben, lasse sich einige ganz sch&#246;n witzige Dinge einfallen und die stammen nicht einmal von professionellen Agenturen, die meist nur Briefkasten und E-Mail-Adresse zuspammen. So bekam ich vor zwei Jahren mal einen Pinsel von einem Schweizer K&#252;nstler. Der Pinselstiel war bemalt und die Eckdaten der Vernissage des K&#252;nstlers waren darauf geschrieben. Einfallsreich ist auch die Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung in dem J&#252;dischen Museum Berlin: Eine rote Papierserviette, zusammengehalten von einer Banderole auf der die Ausstellungsdaten vermerkt sind, kam heute an. Sch&#246;ne Idee und endlich mal etwas N&#252;tzliches. Den Pinsel habe ich &#220;brigens noch heute, ich nutze ihn, um die Tastatur des iMac sauberzuhalten. Wie praktisch&#8230;</p>
<p style="text-align:center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/einladung_serviette.jpg" alt="Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &quot;Koscher &amp; Co&quot;" title="Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &quot;Koscher &amp; Co&quot;" width="500" height="544" class="alignnone size-full wp-image-1006" /></p>
<p class="bu">Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &#8220;Koscher &#038; Co&#8221; &#8211; im J&#252;dischen Museum Berlin<br />
Foto: B&#252;lent G&#252;nd&#252;z
</p>
<p>Wer sich f&#252;r die Ausstellung interessiert: <a href="http://www.jmberlin.de" target="_blank">&#8220;Koscher &#038; Co &#8211; eine Ausstellung &#252;ber Essen und Religion&#8221;</a> im J&#252;dischen Museum Berlin vom 09. Oktober 2009 bis zum 28. Februar 2010.</p>
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		<title>Das Centre Pompidou wächst</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 15:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Centre Pompidou]]></category>
		<category><![CDATA[Metz]]></category>
		<category><![CDATA[Shigeru ban]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten Jahren viele Museumser&#246;ffnungen miterlebt &#8211; von ganz klein bis ganz gro&#223;. Aber nur selten hat mich ein Museumsneubau so fasziniert wie die Filiale des Centre Pompidou in Metz. F&#252;r die Region SaarLorLux, also den Gro&#223;raum Saarland &#8211; Lothringen &#8211; Luxemburg ist dieses Museum ein gewaltiges Geschenk, das die Region museal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten Jahren viele Museumser&#246;ffnungen miterlebt &#8211; von ganz klein bis ganz gro&#223;. Aber nur selten hat mich ein Museumsneubau so fasziniert wie die Filiale des Centre Pompidou in Metz. F&#252;r die Region SaarLorLux, also den Gro&#223;raum Saarland &#8211; Lothringen &#8211; Luxemburg ist dieses Museum ein gewaltiges Geschenk, das die Region museal weit nach vorne bringt. Die Region ist trotz einigerma&#223;en gut verlaufendem Strukturwandel nicht reich und verf&#252;gt nur &#252;ber wenige Kunstmuseen. Vielleicht bin ich deshalb so aufgeregt, als geb&#252;rtiger Saarl&#228;nder macht mich dieses Museum auch pers&#246;nlich froh. Rund 70 Kilometer von Saarbr&#252;cken entfernt entsteht hier ein Museum von Weltrang &#8211; auch wenn es nur eine kleinere Filiale ist, kann das Museum in Metz auf die gewaltige Sammlung in Paris und die ausgezeichneten Kontakte in der ganzen Welt zur&#252;ckgreifen. Das verspricht interessante Ausstellungen und einen Schub f&#252;r den Tourismus.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/cp1.jpg" title="Au&#223;enansicht des Centre Pompidou im August 2009" rel="lightbox"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/cp1-500x375.jpg" alt="Au&#223;enansicht des Centre Pompidou im August 2009" title="Au&#223;enansicht des Centre Pompidou im August 2009" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-994" /></a></p>
<p class="bu">Au&#223;enansicht des Centre Pompidou in Metz<br />
Foto: &copy; B&#252;lent G&#252;nd&#252;z</p>
<p>Seit November 2006 baut man nun an dem Gro&#223;projekt. Im Mai 2010 ist es endlich so weit, das Museum &#246;ffnet seine Pforten mit der Ausstellung &#8220;Chef d&#8217; ouevre?&#8221; &#8211; Meisterwerke? Ausgestellt werden moderne und zeitgen&#246;ssische Werke aus der Sammlung des Centre Pompidou.</p>
<p>Ich war in der letzten Woche in Metz und habe nach guten Essen und den ausgezeichneten Mirabellentartes auch mal auf der Baustelle vorbeigeschaut. Das Museum entsteht auf einer Industriebrache. Einiges ist hier am Rande der Innenstadt schon geschehen, ein Park und Les Arènes, eine Multifunktionshalle, sind schon fertig ist. weitere Geb&#228;ude sollen in den n&#228;chsten Jahren entstehen. Deutlich ist schon die endg&#252;ltige Form des Museums erkennbar. Es erinnert an ein Zeltdach unter dem Rechtecke aufeinander gestapelt wurden und dann in verschiedenen Richtungen geschoben wurden und unter dem Dach hervorschauen. F&#252;r viel nat&#252;rliches Tageslicht sorgen die gro&#223;en Fensterfronten. Der Bau von Architekt Shigeru Ban scheint zu halten, was er verspricht: ein luftig-leichtes &#196;u&#223;eres und helle und reduzierte R&#228;umlichkeiten, die die Kunst in den Mittelpunkt stellen. Ich bin gespannt&#8230;</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.centrepompidou-metz.fr" target="_blank">centrepompidou-metz.fr</a>.</p>
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		<title>Pause</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 12:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, 360° g&#246;nnt sich Urlaub und macht bis zum 31. August 2009 Pause!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, 360° g&#246;nnt sich Urlaub und macht bis zum 31. August 2009 Pause!</p>
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