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		<title>Von Wunden und Randerscheinungen.</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Lass mich in Ruhe! Geh mir aus dem Weg! Das hilft alles doch rein gar nichts&#8230; schreib mich nicht an&#8230; Alles was du sagst, ist nur Salz, Schwefel und Säure für mich. Ich will dich hören, dich berühren, dich genießen, &#8230; <a href="http://abwegig.com/von-wunden-und-randerscheinungen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lass mich in Ruhe! Geh mir aus dem Weg! Das hilft alles doch rein gar nichts&#8230; schreib mich nicht an&#8230; Alles was du sagst, ist nur Salz, Schwefel und Säure für mich. Ich will dich hören, dich berühren, dich genießen, aber es tut so weh wenn du vor mir stehst und ich weiß, dass ich all das nicht mehr habe.</p>
<p>Ich schreie den Schmerz heraus. Versuche das Gebrüll der Gedanken in meinem Kopf zu übertönen. Doch mit der Zeit wird meine Stimme heiser und ich bin gezwungen dem Wirbelsturm zuzuhören. Ich hätte dir die Welt zu Füßen gelegt, alles getan um dich glücklich zu machen. Doch stand die ganze Zeit meine eigene Unsicherheit im Weg und als ich sie endlich überwunden hatte, da warst du weg. Einfach so. Die Chance habe ich um Sekunden verpasst. So ein minimales Fragment das gefehlt hat. Und die ganze Zeit denke ich darüber nach, was hätte sein können, wenn ich mich nur ein bisschen schneller aufgerappelt hatte. Scheiß Timing. Dieses Gefühl der verpassten Chance macht mich verrückt. Ich verfalle den Gedanken, dass nur ein kleines bisschen alles gerettet hätte und könnte mich selbst dafür steinigen. Ich zerreiße mich selbst. Meine Gedanken werden zu Rasiermessern, deren Schmerz so unfassbar unwirklich ist.<br />
<span id="more-891"></span><br />
Und dann sitze ich unter Menschen. Fremde Gesichter die mich anstarren und ich frage mich was los ist? Als ich den warmen und salzigen Geschmack im Mund spüre weiß ich was los ist: Im Bus zu weinen passiert wohl nicht sehr häufig. Nicht mal hier kann ich mich zurückreißen. Ich setze die Kapuze auf und drehe mich weg, passe mich der sozialen Norm an. Gefühle sind tabu. So wie bei dir&#8230; Als ich dir von meinen Gefühlen erzählt habe, warst du verstört und hast dennoch versucht verständnisvoll zu reagieren. Mein emotionaler Ausbruch war dann doch zu viel. Aber ich will meine Gefühle nicht mehr unter Verschluss halten. Ich will sie der Welt zuschreien und sie an alle Hauswände schreiben. Macht ein Manifest daraus: Hier kommt meine riesige, klaffende Wunde! Ergötzt euch dran, bedient euch und freut euch des Lebens, ob dieses unglaublich tollen Geschenks. Mir ist das egal. Sie ist zuviel für mich allein.</p>
<p>Dieses Gefühl der Wut, der Verzweiflung und Ohnmacht, es paralysiert mich. Ich sitze mit offenen Mund herum. Die Welt um mich herum dreht sich auch ohne mein Zutun, aber zu langsam für meinen Geschmack. Ich will die nächsten Monate des Kalenders abreißen, dann schaue ich den Kalender an und stelle fest, er kam von dir. Ich zerreiße, zerfetze und verbrenne ihn. Ich zerstöre meine Zeit. Lass mich in Ruhe. Geh aus meinem Kopf.</p>
<p>Ich gehe durch die Straßen und mich überkommt alle Lust. Mein Körper sehnt sich nach Nähe, Geborgenheit und Wärme. Dann liegen da fremde Frauen im Bett &#8211; ich weiß nicht mal ihre Namen &#8211; und ich denke wieder an dich. Ich versuche dich zu verdrängen, versuche die Lust Überhand gewinnen zu lassen, aber die Gefühle kommen einfach hoch und ich kann mich nicht fallen lassen. Die künstliche Geborgenheit die ich mir suchte, wird von dem Gedanken an dich zerstört. Der Hauch des Glücks den ich mir in jenen Momenten erschleiche ist zu kurzfristig im Vergleich zum Schmerz den ich danach spüre&#8230; Immerhin kann ich die Tränen zurückhalten, doch wenn die Frauen gehen, dann sitze ich wieder alleine und alles überkommt mich wieder von vorn.</p>
<p>Doch dann stehst du wieder da. Wunderschön wie an dem Tag, als ich dich das erste Mal sah. Du lächelst mich an, freust dich wirklich mich zu sehen &#8211; für dich ist ja alles in Ordnung &#8211; und mein Herz macht wieder einen Satz. Warum ich dem Impuls, einfach wegzurennen, nicht nachgebe? Ich weiß es nicht&#8230; Stattdessen lege ich mich freiwillig auf die Folterbank und präsentiere mir selbst die Instrumente. Und als ich mich so mit dir unterhalte, spüre ich erneut, warum ich dich nicht loslassen kann. Du gehst und ich habe wieder meine riesige Wunde um ein paar Zentimeter erweitert.</p>
<p>Lass mich in Ruhe&#8230; geh mir aus dem Weg&#8230; Ich kann einfach nicht mehr weinen&#8230;</p>
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		<title>Gedankendeponie Song Contest 2012: Vorentscheid für Zypern.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[GSC 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zypern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal ist es soweit: Konna bietet mit seinem Gedankendeponie Song Contest das Kontrastprogramm zum Eurovision Song Contest, indem er Blogger ein Land aussuchen lässt, welche dann für dieses Land versuchen einen würdigen Vertreter zu finden. Seit 2 Jahren findet &#8230; <a href="http://abwegig.com/gedankendeponie-song-contest-2012-vorentscheid-fur-zypern">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal ist es soweit: Konna bietet mit seinem <a href="http://www.gedankendeponie.net/2012/04/21/gedankendeponie-song-contest-2012-anmeldung-und-infos/">Gedankendeponie Song Contest</a> das Kontrastprogramm zum Eurovision Song Contest, indem er Blogger ein Land aussuchen lässt, welche dann für dieses Land versuchen einen würdigen Vertreter zu finden. Seit 2 Jahren findet dieser Contest statt und seit 2 Jahren bin auch ich mit dabei. Nachdem ich 2010 aus Mangel an übriggebliebenen Alternativen gezwungen war Malta zu nehmen und einen mehr als respektablen dritten Platz erlangen konnte, entschied ich mich dazu, zukünftig als Anwalt der Underdogs zu fungieren und unscheinbare Länder zum Erfolg zu führen. Mit San Marino ist mir letztes Jahr nur ein Mittelfeldplatz gelungen, aber dieses Jahr versuche ich die Musikwelt der Blogger um Zypern zu erweitern. Zypern ist den Meisten wohl nur aufgrund des Konflikts um die Spaltung des Landes und als Urlaubsziel bekannt. Jedoch hat die Insel auch eine sehr interessante Musikszene, die ich nun also versuche bekannter zu machen.</p>
<p><span id="more-870"></span></p>
<p>Da ich mich nicht wirklich entscheiden kann (Und auch, weil es inzwischen zum guten Ton des Contests gehört), mache ich dieses Jahr erneut einen Vorentscheid. Dazu zeige ich euch 6 Lieder von verschiedenen Bands und ihr dürft am Ende abstimmen, welches Lied ich dieses Jahr für Zypern zum Gedankendeponie Song Contest schicke. Ihr habt eine Stimme und bis zum Sonntag, den 13.5., 20 Uhr Zeit diese abzugeben. Die Lieder werden in alphabetischer Reihenfolge (nach dem Namen der Band) gezeigt und ich werde keine Vorstellung der Bands vornehmen um eine eventuelle Beeinflussung meinerseits zu verhindern. Ich bitte euch auch Stillschweigen darüber zu verwahren für welche Band ihr gevoted habt um die Anderen nicht zu beeinflussen. Das Ergebnis bleibt zur Verkündung des Siegers geheim. Damit dürften die Formalia geklärt sein.</p>
<p>Nun geht&#8217;s los und ich wünsche euch viel Spaß beim Anhören!</p>
<h2>Analog Crew &#8211; Paramiathan</h2>
<p><a class="my_play my_27" title="Paramiathan" href="http://www.myspace.com/analogcrewofficial/music/songs/paramiathan-38936060" style="display:inline-block;margin:0;padding:0;border:0;width:27px;height:27px;overflow:hidden;text-indent:-9999px;background:url(http://x.myspacecdn.com/modules/common/static/img/playbuttonsprite.png) no-repeat 0 -85px;">Paramiathan</a><script defer="true" src="http://www.myspace.com/music/buttons/js"></script></p>
<h2>Greenhouse Blueprint &#8211; 1901</h2>
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<h2>Maya Galattici &#8211; Green Green Town</h2>
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<h2>Steve Owner &#8211; Revolve</h2>
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<h2>T&#8217;s &#8211; Untold Secrets</h2>
<p><iframe width="620" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/GI2Jccvs6YA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wanderlust &#8211; Drip Drop Down</h2>
<p><iframe src='http://www.reverbnation.com/widget_code/html_widget/artist_564107?widget_id=50&#038;pwc[design]=default&#038;pwc[background_color]=%23333333&#038;pwc[included_songs]=undefined&#038;pwc[song_ids]=2697022&#038;pwc[photo]=1%2C0&#038;pwc[size]=undefined' width='400' height='104' class='widget_iframe' frameborder='0' scrolling='no'></iframe></p>
<p>Also: Welches der Lieder soll ich dieses Jahr für Zypern zum Gedankendeponie Song Contest schicken?<br />
<a href="http://polldaddy.com/poll/6214768">Take Our Poll</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabwegig.com%2Fgedankendeponie-song-contest-2012-vorentscheid-fur-zypern&amp;title=Gedankendeponie%20Song%20Contest%202012%3A%20Vorentscheid%20f%C3%BCr%20Zypern." id="wpa2a_8">Weiterempfehlen</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Abwegig/~4/9EZnFegUvE8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Einmal mit Gefühl, bitte!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenseinstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird einem immer wieder gesagt, dass man stark sein soll. &#8220;Halte durch!&#8221; lautet die Devise und wird auf alles angewandt, was da des Weges kommt. Gefühlstechnisch sollen wir Drohnen sein. Nicht verletzlich, nach außen hin perfekt und immer gut &#8230; <a href="http://abwegig.com/einmal-mit-gefuhl-bitte">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird einem immer wieder gesagt, dass man stark sein soll. &#8220;Halte durch!&#8221; lautet die Devise und wird auf alles angewandt, was da des Weges kommt. Gefühlstechnisch sollen wir Drohnen sein. Nicht verletzlich, nach außen hin perfekt und immer gut gelaunt. Mit Trauer oder schlechter Laune können wir nicht umgehen, vor allem nicht, wenn sie uns von Anderen herangetragen wird. Emotional sollen wir uns selbst verkrüppeln, damit ja keiner merkt, dass wir auch mal schwach sind. Bei manchen Leuten mag das gut gehen. Ich beneide jene Menschen, auch wenn ich mich frage, ob ich so sein will.</p>
<p>Ich kann das nicht&#8230; &#8220;stark sein&#8221;. Besonders aktuell fällt es mir wirklich schwer mich zusammenzureißen und meine Gefühle unter dem Deckmantel des immer Fröhlichen zu lassen. Wenn zuviel zusammenkommt, dann zerbreche ich an dieser Fassade. Nicht nur vor Freunden und Verwandten, sondern auch im allgemeinen öffentlichen Auftreten. Ich brauche ein Ventil, bei dem ich meine Trauer, meine Sorgen und einfach im Allgemeinen meine Gefühle herauslasse. Ihr kriegt es durch Twitter oder an dieser Stelle mit. Und besonders auf Twitter bemerke ich, wie wenig Leute mit sowas umgehen können. Seit ein paar Tagen äußere ich recht häufig, dass es mir aktuell schlecht geht und seit ein paar Tagen verliere ich stetig Follower. Das ist traurig und ein Beweis dafür, dass viele Leute nicht damit umgehen können, wenn jemand seine Trauer äußert.</p>
<p>Ich kann mich jedenfalls aktuell nicht mehr hinter der Fassade verstecken, die ich versucht habe aufrecht zu erhalten. &#8220;Stark sein&#8221;, das geht gerade einfach nicht mehr. Ich will alles herausschreien, mir Luft verschaffen. Ich weine, versinke in Gedanken, kann nicht mehr schlafen und fühle mich einfach mies. Jedem von uns geht es so. Irgendwann in seinem Leben hatte jeder den Punkt, an dem er es aus eigener Kraft nicht mehr geschafft hat sich aufzuraffen. Ich habe zum Glück sehr gute Freunde, die mir immer wieder in den Arsch treten, mir zuhören und mich wieder hinstellen. Aber dennoch kann ich mich darauf natürlich nicht immer verlassen &#8211; Jene Personen haben ja auch ihr eigenes Leben &#8211; und das ist der Moment an dem ich mich auf andere Ventile konzentriere und eines davon ist eben Twitter.</p>
<p>Ich verstehe diese Distanz zu Gefühlen nicht. <a href="http://abwegig.com/lasst-uns-mal-personlich-werden">Das habe ich auch vor ein paar Monaten schon nicht</a>, zu einem Zeitpunkt an dem es mir deutlich besser ging als jetzt. Warum sind wir nicht in der Lage auf Gefühle einzugehen, geschweige denn unsere eigene Schwäche einzugestehen. Nicht alle sind so, das muss ich mal klarstellen. Viele Leute setzen sich mit mir auseinander, versuchen mir zuzusprechen und die richtigen Worte zu finden. Hören mir zu. Ich danke euch allen für soviel Geduld!</p>
<p>Dem Rest bleibt mir nur zu sagen: Denkt doch bitte mal darüber nach, wie ihr euch in solchen Situationen fühlt. Wir können nicht immer stark sein&#8230; zum Glück nicht. Negative Gefühle sind genauso Teil von uns wie die positiven. Zeigt mal Gefühle. Und sei es nur, dass ihr auf Andere zugeht. Die brauchen in dem Moment vielleicht einfach nur die Antwort &#8220;Hey&#8230; alles wird wieder gut!&#8221;.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabwegig.com%2Feinmal-mit-gefuhl-bitte&amp;title=Einmal%20mit%20Gef%C3%BChl%2C%20bitte%21" id="wpa2a_12">Weiterempfehlen</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Abwegig/~4/wo33C1wrjaw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>…und jetzt?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 13:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach mal neu starten. Den Kopf ausblasen, alles herauslassen, Gedanken ignorieren und endlich mal wieder frei sein. Wo stehe ich eigentlich? Wer bin ich überhaupt? Und wer will ich denn sein? Wer bin ich in 5 Jahren, eine Frage, die &#8230; <a href="http://abwegig.com/und-jetzt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach mal neu starten. Den Kopf ausblasen, alles herauslassen, Gedanken ignorieren und endlich mal wieder frei sein. Wo stehe ich eigentlich? Wer bin ich überhaupt? Und wer will ich denn sein?</p>
<p>Wer bin ich in 5 Jahren, eine Frage, die mich schon mein ganzes Leben umtreibt. Immer der Wunsch nach Perfektion, aber das Wissen im Hinterkopf, dass ich Perfektion nie erreichen kann, vielleicht auch nie erreichen will. Was sind meine Ziele im Leben? Was macht mich eigentlich glücklich?</p>
<p>Viel hat sich getan in der letzten Zeit. Vieles, was ich gar nicht begreifen kann, oder begreifen will. Ich stehe zu all meinen Entscheidungen und Taten, auf die ich teilweise nicht wirklich stolz bin, aber bin mir immer noch unsicher, was ich eigentlich zu tun habe. Ich suche nach Glück. Nach Freunden, Liebe, Erfolg und vor allem nach Freude. Nicht, dass ich einen Grund dazu hätte, aber glücklich bin ich nicht. Auch nicht unglücklich, sondern einfach dazwischen. In der Mitte der Gefühlsebene, auf der ich nicht weiß, was ich machen kann, damit es mir besser geht, aber auch nichts machen will, aus Angst, dass ich unglücklich werde.</p>
<p>Ich schaue mich um und fühle mich irgendwie einsam, dabei habe ich doch Freunde in Mengen. Leute, auf die ich mich vollkommen verlassen kann. Wo kommt dieses Bedürfnis nach noch viel mehr überhaupt her? Warum kann ich nicht das, was ich habe auch wertschätzen, den Moment genießen, mich hinsetzen und einfach lächeln? Meine Gedanken schweifen immer wieder ab und fokussieren das, was ich nicht habe, nach dem sich mein Körper sehnt. Aber was fehlt mir denn? Leidenschaft? Sich einfach fallen lassen? </p>
<p>Ich betrachte meine Vergangenheit und stelle fest, dass ich viele Fehler gemacht, Schmerz und Unglück erfahren und verteilt habe. Eigentlich sollte es mir fantastisch gehen. Ich sollte all das, was ich erreicht und erlebt habe umarmen und den Stellenwert zuweisen, den all das verdient hat, aber dennoch sitze ich hier, schaue mich im Spiegel an und frage mich, was eigentlich passiert ist.</p>
<p>Ich schaue immer noch optimistisch in die Zukunft. Ich weiß, dass da noch verdammt viel auf mich wartet, auf das ich mich freuen kann. Ich will nicht zurück zu irgendeinem Punkt in meiner Vergangenheit. Die ist abgeschlossen und ich werde zu einem neuen Menschen. Aber ich habe auch Angst vor dem, was kommt, was ich noch an Schmerzen erleben muss, was ich noch an Einsamkeit zu erfahren habe, all das, was wohl noch passieren wird.</p>
<p>Ich bin nicht der, der ich sein wollte. Ich stehe nicht an dem Punkt, an dem ich stehen wollte. Ich habe nicht das, was ich haben wollte. Aber wer Anderes sein, will ich das überhaupt? Kann ich das?</p>
<p>Ich suche nach Kraft mich aufzuraffen und mir Ziele zu setzen, die ich auch erreichen kann. Ich will eigentlich nur wieder komplett glücklich sein. Nicht nur dieses temporäre Glück, wenn ich unter Leuten und mal nicht mit meinen Gedanken alleine bin. Ist das zuviel verlangt?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabwegig.com%2Fund-jetzt&amp;title=%26%238230%3Bund%20jetzt%3F" id="wpa2a_16">Weiterempfehlen</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Abwegig/~4/eNZEjqoguqI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>[52 Games] Thema 07: Sex</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 17:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[52 Games]]></category>
		<category><![CDATA[Strip Poker]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: &#8230; <a href="http://abwegig.com/52-games-thema-07-sex">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wieder geht es um Games. Da das Projekt <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games/">52 Games</a></strong> aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In <strong>52 Games</strong> geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der siebten Woche lautet: <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games-thema-07-sex/">Sex</a></strong>.</em></p>
<p>Wir hatten ein Geheimnis. Wir fühlten uns schuldig bei dem was wir taten und so richtig verstanden wir es auch nicht. Verstohlene Blicke. Bloß leise sein. Ist die Zimmertür auch wirklich zu? Verdammt&#8230; hat uns jemand gehört? Das gibt Ärger, wenn wir erwischt werden. Wie machen wir denn jetzt weiter?</p>
<p><span id="more-833"></span><br />
&#8220;Ich hab da was entdeckt, aber wir müssen vorsichtig sein&#8221; sagte Florian und wir verschwanden ins Zimmer. Auf Zehenspitzen, damit uns keiner im schlafenden Haus hörte. Tür zu, das Licht blieb aus. Was er mir zeigte war neu und aufregend. Aber was mussten wir genau machen? Wir hatten davon schonmal gehört, von Freunden, aber uns selbst damit auseinandergesetzt noch nie. Zaghaftes Ausprobieren zeigte uns, dass wir irgendwas nicht richtig machten. Immer wieder mussten wir von vorne anfangen, der Frust bestimmte mit der Zeit unser Handeln. Aber wir waren wissbegierig. Am Ende wartete schließlich die Belohnung, für die wir die ganze Gefahr auf uns nahmen. Wenn wir die richtigen Karten anklickten, dann entblößte sich die Pixelfrau auf dem Bildschirm.</p>
<p>Wir brachten uns an diesem Abend Poker bei. Nicht die berühmte Texas Hold&#8217;em-Variante die heutzutage überall zelebriert wird, sondern eine Version die ich heute nicht mehr zuordnen kann. Als Kind hatte man noch viel Frusttoleranz und genug Wissensdurst sich Regeln über Trial and Error selbst beizubringen. Wir schrieben uns auf, was wir falsch machten und kamen auf diese Weise dem Ziel immer näher. &#8220;Endlich hat sie ihren BH ausgezogen, wie aufregend! Verdammt&#8230; das muss doch hinzukriegen sein, dass wir die nächste Frau freischalten.&#8221; Ich erlernte die Regeln von Strip Poker, bevor ich Poker selbst kennenlernte.</p>
<p>In der Prä-DSL-Ära war diese Art und Weise der Cyber-Pornografie mit die einzige Möglichkeit für uns an erotische Bilder zu kommen. In VGA-Auflösung (oder war es doch Super-VGA?) freuten wir uns über jedes bisschen mehr Haut das wir zu sehen bekamen, auch wenn wir nicht so ganz verstanden, was wir damit anfangen sollten. Es war aber tabu für uns und das machte es aufregend. Ich erinnere mich leider nicht mehr daran, welches Strip Poker wir damals spielten. Eine der 10 Millionen Varianten da draußen hat mir jedenfalls den ersten Kontakt mit Pornografie und meinem Freund Florian kurze Zeit später mehrere Tage Hausarrest beschert, welche er &#8211; Oh Wunder &#8211; damit zubrachte sich abends wieder in das Arbeitszimmer des Vaters zu schleichen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabwegig.com%2F52-games-thema-07-sex&amp;title=%5B52%20Games%5D%20Thema%2007%3A%20Sex" id="wpa2a_20">Weiterempfehlen</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Abwegig/~4/RQo5A6HHdLA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>[52 Games] Thema 05: Prüfung</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[52 Games]]></category>
		<category><![CDATA[Academagia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: &#8230; <a href="http://abwegig.com/52-games-thema-05-prufung">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wieder geht es um Games. Da das Projekt <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games/">52 Games</a></strong> aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In <strong>52 Games</strong> geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der fünften Woche lautet: <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games-thema-05-pruefung/">Prüfung</a></strong>.</em><br />
<span id="more-824"></span><br />
Uff&#8230; <em>Prüfung</em> als Thema? Die größte Prüfung für das Thema war wohl das Finden eines passenden Spieles dafür. Nachdem ich tagelang nicht geschlafen habe, aus Angst, dass ich diese Woche verbocke und gar nichts finde ist es mir dann doch eingefallen. Das Spiel, bei dem ich denke dass es perfekt zum Thema passt: <strong>Academagia</strong>.</p>
<p>Kennt ihr nicht? Wundert mich jetzt nicht, auch wenn das schade ist. Academagia ist ein Vertreter meines Guilty Pleasure-Genres, der Life-Simulation. Wir sprechen hier nicht von einem Sims-Klon, sondern einem Genre, das ein Nischendasein fristet und leider viel zu häufig für Casual-Experimente missbraucht wird. Der bekannteste Vertreter dieses Genres lautet <em>Princess Maker</em> und geht letztendlich nur darum, dass man durch die richtigen Entscheidungen aus einem jungen Mädchen eine erfolgreiche junge Frau macht. Klingt freakiger als es ist und hat nichts perverses an sich. Wirklich nicht.</p>
<p><a href="http://www.academagia.com/">Academagia</a> funktioniert nach einem ähnlichen Schema, nur dass man einen jungen Schüler an einer Hogwartsschen Magierschule durch das erste Jahr seiner Schule bringt. Dazu versucht man ein gesundes Verhältnis aus Lernen, sozialer Interaktion und der Steigerung persönlicher Fähigkeiten zu finden. Das Ganze wird zwar recht trocken mit einfachen Menüs dargestellt, entfaltet sich aber als höchst komplexes Spiel, bei dem Entscheidungen aus der ersten Wochen einen Einfluss auf die Prüfungswoche haben können. Die Prüfungswoche ist letztendlich das, wo das Spiel hinausläuft: Hier wird man in diversen Disziplinen, welche man sich je nach Spielstil aussucht, geprüft. Der Erfolg in diesen Disziplinen ist letztendlich auch wichtig, damit man in den möglichen Abenteuern gut besteht. Die Vorbereitung auf die Prüfung ist also auch elementar für den Erfolg im Privatleben. Hier lässt sich auch die Quintessenz dieses Spieles sehen: Das gesamte Leben wird als Prüfung gesehen, die es mit Vorbereitung und guten Entscheidungen zu meistern gilt.</p>
<p>Das klingt jetzt alles vielleicht sehr uninteressant, ist aber unglaublich faszinierend wenn man sich ein wenig hineinfuchst. Man sollte allerdings Geduld und kein Problem damit haben lange Texte zu lesen: Beides wird bei Academagia auf die Prüfung gestellt, womit sich der Kreis zum Thema auch wieder schließt. (Ich weiß: Das war jetzt mit der Brechstange.)</p>
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		<title>[52 Games] Thema 04: Minimalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: &#8230; <a href="http://abwegig.com/52-games-thema-04-minimalismus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wieder geht es um Games. Da das Projekt <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games/">52 Games</a></strong> aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In <strong>52 Games</strong> geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der vierten Woche lautet: <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games-thema-04-minimalismus/">Minimalismus</a></strong>.</em><br />
<span id="more-816"></span><br />
In Zeiten des Grafikoverkills tut es zwischendurch immer wieder gut Spiele zu spielen, welche die Grafik auf ein minimales reduzieren. Dass diese Spiele nicht minder hübsch sein müssen haben in der Vergangenheit zahlreiche Spiele bewiesen. Ganz im Gegenteil können Games, welche bewusst auf High End-Grafik verzichten, sehr viel schöner sein als es ein Battlefield 3 je sein wird, eben dann, wenn die Reduzierung der Grafik zugunsten eines passenden Artdesigns geht. Ich hatte wieder mal prompt mehrere Spiele im Kopf, entschied mich aber für das Erste, das mir eingefallen ist: <strong>Frozen Synapse</strong>.</p>
<p>Frozen Synapse ist ein exzellenter Vertreter der Rundentaktik, dem ich leider viel zu wenig Zeit gewidmet habe. Aber da ich mich hier nicht auf das Gameplay konzentrieren will, verliere ich lieber ein paar Worte zum Artdesign. Jenes ist nämlich auf das Nötigste reduziert und weiß trotzdem exzellent zu gefallen. In kühlen Blautönen und ohne jegliche Details gehalten, unterstreicht es ideal die Idee, dass man als Hirn einer Söldnertruppe nur am Computer Befehle erteilt, ohne selbst beim Geschehen dabei zu sein. Der Spieler wird auf das reduziert, was er wirklich ist: nur eine Person, die über ein Interface Befehle erteilt. So kommt die Illusion einer tatsächlichen Teilnahme nie auf, was eine größere Immersion schafft, als es hochrealistische Grafik je könnte.</p>
<p>Der Minimalismus bei Frozen Synapse ist ein wirklich exzellentes Mittel zum Zweck &#8211; der Zweck, den Spieler vom Geschehen zu entfremden und damit auf einer Ebene zu arbeiten, die man als Gamer eigentlich jedes Mal einnimmt, wenn man ein Spiel startet: Der Spieler wird zum Spieler.</p>
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		<title>[52 Games] Thema 03: Natur</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 08:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[52 Games]]></category>
		<category><![CDATA[Robinson's Requiem]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: &#8230; <a href="http://abwegig.com/52-games-thema-03-natur">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wieder geht es um Games. Da das Projekt <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games/">52 Games</a></strong> aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In <strong>52 Games</strong> geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der dritten Woche lautet: <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games-thema-03-natur/">Natur</a></strong>.</em><br />
<span id="more-809"></span><br />
Als ich gelesen habe, dass <em>Natur</em> das aktuelle Thema der Woche lautete, habe ich mir kurz gewünscht, dass es sich bei diesem Projekt um Bücher dreht. Was mir nämlich automatisch eingefallen war, ist der gewaltige, narrativ aufbereitete Augenzeugenbericht von Jon Krakauer zum Mount Everest-Desaster von 1996, <em>Into Thin Air</em>. Jon Krakauer dürfte den Meisten durch sein später verfilmtes Buch <em>Into The Wild</em> bekannt sein, aber dieses Buch ist noch beeindruckender, da er selbst als Bergsteiger bei den damaligen Ereignissen mit dabei war. Aber es handelt sich nicht um ein Buchvorstellungsprojekt, sondern um Spiele.</p>
<p>Dennoch setzte sich bei mir der Gedanke fest ein Spiel herauszusuchen, bei dem es um das nackte Überleben in der Wildnis geht. Nachdem meine Gedanken kurz um Minecraft kreisten, bin ich dann doch zu einem sehr viel älteren Spiel gekommen, das wie kein Anderes die Härte des Überlebens darstellte: <strong>Robinson&#8217;s Requiem</strong>. Das gute Teil ist auch schon fast 20 Jahre alt und ich hab es mal in einem dieser ehemals so beliebten physischen Bundles namens <em>Gold Games</em> erhalten. Der Protagonist strandet auf einem fremden Planeten und muss sich nicht nur Tieren und bösartigen Menschen erwehren, sondern auch die Probleme die der eigenen Körper mit sich bringt besiegen. In keinem anderen Spiel bin ich so häufig und schnell gestorben wie in Robinson&#8217;s Requiem. Der Spieler startet, geht um die Ecke, bricht sich ein Bein und verblutet. Neustart. Der Spieler startet, geht um zwei Ecken, berührt eine Blume, infiziert sich mit einer fiesen Krankheit und verreckt jämmerlich. Neustart. Der Spieler startet, schafft es sich einen Speer zurecht zu machen, kämpft gegen einen Wolf, erblindet auf einem Auge und wird von einem Menschen erlegt. Neustart. Und so weiter, und so weiter&#8230;</p>
<p>Ich habe nie verstanden, was ich da eigentlich gemacht habe, aber dennoch war ich fasziniert. Fasziniert von der brutalen Härte, von den Möglichkeiten, aber vor allem von dem Realismus mit dem das Thema Überleben in der Natur umgesetzt wurde. Man war komplett auf sich allein gestellt in dieser interessanten, aber auch tödlichen Umgebung. Auch wenn der Protagonist in Robinson&#8217;s Requiem unfreiwillig in die Natur wandert, spiegelte sich in diesem Spiel eine moderne Lust des Menschen wieder: Einfach ausreissen und von den Möglichkeiten der Natur zu leben. Wie aber auch <em>Christopher McCandless</em> in Into The Wild musste man immer wieder feststellen, dass die Gewalt der Natur deutlich stärker ist, als man selbst.</p>
<p>Relevant zum Spiel: <a href="http://www.pcgamer.com/2011/06/18/saturday-crapshoot-deus/">PC Gamers Saturday Crapshoot zum Nachfolger von Robinson&#8217;s Requiem: <em>Deus</em>.</a></p>
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		<title>Schnipsel des Tages: 09.02.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 08:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Schnipsel des Tages]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kleine Kategorie in der ich unregelmäßig kleine Schnipsel aus dem Leben poste. Schnipsel, die mich gerade berühren. &#8220;I tried to be perfect but nothing was worth it I don&#8217;t believe it makes me real I thought it&#8217;d be easy &#8230; <a href="http://abwegig.com/schnipsel-des-tages-09-02-2012">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine kleine Kategorie in der ich unregelmäßig kleine Schnipsel aus dem Leben poste. Schnipsel, die mich gerade berühren.</em></p>
<p><iframe width="620" height="465" src="http://www.youtube.com/embed/E3oDVDyOrAQ?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8220;I tried to be perfect but nothing was worth it<br />
I don&#8217;t believe it makes me real<br />
I thought it&#8217;d be easy but no one believes me<br />
I meant all the things I said&#8221;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fabwegig.com%2Fschnipsel-des-tages-09-02-2012&amp;title=Schnipsel%20des%20Tages%3A%2009.02.2012" id="wpa2a_36">Weiterempfehlen</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Abwegig/~4/RUZx6ErpLo4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>[52 Games] Thema 02: Kälte</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[52 Games]]></category>
		<category><![CDATA[Max Payne]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: &#8230; <a href="http://abwegig.com/52-games-thema-02-kalte">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wieder geht es um Games. Da das Projekt <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games/">52 Games</a></strong> aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In <strong>52 Games</strong> geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der zweiten Woche lautet: <strong><a href="http://zockworkorange.com/52-games-thema-02-kaelte/">Kälte</a></strong>.</em><br />
<span id="more-792"></span><br />
Das Spiel der heutigen Woche dreht sich um den einsamen Kampf eines Cops, dessen Familie brutal abgeschlachtet wurde, gegen eine Welt der Drogen, gegen seinen eigenen Wahnsinn und vor allem aber auch gegen die Kälte der Großstadt. Die Kälte der Großstadt ist in diesem Fall sogar wörtlich zu sehen, denn während Max Payne versucht die Mörder seiner Familie zur Strecke zu bringen, schneit New York City immer weiter zu und erlebt den härtesten Winter seit Jahrzehnten. Doch lässt das Spiel selbst immer offen, ob diese Kälte wirklich existiert oder nur die Widerspiegelung des Gefühlszustandes von Max auf seine Umwelt ist. Je länger sich der Spieler in dieser Welt aufhält, desto mehr fragt er sich, ob all das wirklich existiert, oder er sich nur in einer Parallelwelt befindet, die den Wahnzustand des Gepeinigten darstellt.</p>
<p>War der Third-Person-Shooter spielerisch eher belanglos, abgesehen von der &#8220;revolutionären&#8221; Bullet-Time gab es ja nur Schlauchlevel und medioker inszenierte Ballereien, so entfaltete sich allein durch das Storytelling und die Darstellung der Umwelt ein wahrlich ästhetisches Meisterwerk. An <em>Film Noire</em> angelehnte Silmittel, durch sehr schlichte und düstere Comics vorangetragene Handlung sowie das wahrlich kalte Artdesign des Spieles selbst, schafften es, dass dieses Spiel selbst 10 Jahre nach seinem Release immer noch in meinem Kopf hängt. Vor allem durch die Darstellung einer kalten Großstadt, in der Max Payne auf sich allein gestellt die Ursachen für den (fantastisch und grausam inszenierten) Mord an seiner Familie versucht herauszufinden, hat sich dieses Spiel einen Sonderstatus in meinem Herzen gesichert.</p>
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