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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768</atom:id><lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 14:08:00 +0000</lastBuildDate><category>Kladistik</category><category>Paläoanthropologie</category><category>Evolutionstheorie</category><category>Primatologie</category><category>Neandertaler</category><category>Medien</category><category>Studium</category><category>Four Stone hearth</category><category>Leipzig</category><category>Genetik</category><category>Primatenursprung</category><category>Wissenschaftstheorie</category><category>Verschiedenes</category><category>Kluge Sprüche</category><category>Um Gottes Willen warum muss ich über sowas schreiben</category><category>Anküdnigungen</category><category>Austellungen</category><category>Knöchelgang</category><category>Ida</category><category>Schwachsinn</category><category>Philosophisches</category><category>Nur so ein Gedanke</category><category>Australopithecus</category><category>unnötige Erklärungen</category><category>GfA Tagung</category><category>sexuelle Selektion</category><category>Dinge die man lernt</category><category>Journal of unresolved questions</category><category>Begriffe</category><category>Prähistorische Anthropologie</category><category>Allgemeines</category><category>Der Weg in den Wahnsinn</category><category>Diverses</category><category>Erkenntnistheorie</category><category>Datenbanken</category><category>Systematik</category><category>Kreationismus</category><category>Sahelanthropus</category><category>Anthropologie</category><category>Australopithecus sediba</category><category>Ardipithecus ramidus</category><category>Bipedie</category><category>Pöbelei</category><category>GfA</category><category>Magisterarbeit</category><title>AFFE</title><description>Anthropologischer Firlefanz, Eric!</description><link>http://affeonline.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Eric)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>65</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/Affe" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="affe" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-8178212171210993355</guid><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-02-01T15:08:00.666+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Der Weg in den Wahnsinn</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Magisterarbeit</category><title>Der Weg in den Wahnsinn: (Magisterarbeits-)Entwicklertagebuch Teil 1: Fang mal an!</title><description>&lt;em&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;(In der Hoffnung so etwas wie eine gewisse Regelmäßigkeit in meine Schreibtätigkeit zu bringen, als auch um mir selbst einen Platz zu geben wo ich diverse Dinge organisieren kann, habe ich beschlossen eine Art „Entwicklertagebuch“ für meine Magisterarbeit zu schreiben. Mein Plan ist, jeden Monat einen Überblich zu liefern, was ich bislang getan habe, und was für die nächsten Monate für die Arbeit geplant ist. Beobachtet wie ich Monat für Monat immer wieder dumme, vermeidbare organisatorische Fehler begehe und mich der Stress den diese Arbeit mit sich bringt im Laufe des nächsten Jahres in den Wahnsinn treiben wird.)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich sitze ja schon seit geraumer Zeit an meiner Magisterarbeit. O.K., „sitzen“ ist vielleicht zuviel gesagt, vielmehr drehe ich mich auf dieser Arbeit im Kreis, wie ein Hund der sich nicht sicher ist, ob sich nun auf den Teppich setzen will oder nicht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dies ist selbstverständlich kein befriedigender Zustand und zwar aus mehreren Gründen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;1. Ist dies das letzte Stück was ich in diesem Studium bewältigen muss. Und ich hasse mein Studium mittlerweile wie die Pest.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;2. Habe ich sonst nichts besseres zu tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;3. Habe ich nur noch bis Januar 2013 Zeit meinen Kram fertig zu kriegen, wenn ich nicht meine Psychologie-Nebenfachprüfung nochmal machen möchte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Also habe ich beschlossen jetzt einfach reinzuspringen, ungeachtet all der Dinge die man eigentlich noch vorbereiten müsste bevor man wirklich anfängt. Ich gehe einfach davon aus, dass sich all diese kleineren Probleme schon im Laufe der nächsten Wochen lösen werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aber bevor ich hier noch weiter wage vor mich hin schwadroniere, worum geht es eigentlich in meiner Arbeit und was muss ich eigentlich dafür tun?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe vor eine phylogenetische Stammbaumrekonstruktion mit Schädeln nicht erwachsener Individuen durchzuführen und diese Stammbäume in einem weiteren Schritt mit einem „Erwachsenenstammbaum“ zu vergleichen. Hauptsächlich geht es darum sich mal anzuschauen inwiefern Alterungs- und Reifeprozesse (Ontogenese) Stammbaumhypothesen beeinflussen können. Das hängt natürlich immer stark davon ab, wie viele der verwendeten Merkmale überhaupt von solchen Prozessen betroffen sind, aber ich denke das es nichtsdestotrotz recht spannend sein könnte, sich diese Sache mal etwas näher anzusehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich werde das ganze an Menschenaffen und Menschen machen, ganz einfach weil ich die Hoffnung habe, dass man vielleicht ein paar Kleinigkeiten aus dieser Arbeit herausziehen kann, die für die Klassifizierung von fossilen Formen von Bedeutung sein könnten. Außerdem habe ich bereits einen netten Merkmalskatalog den ich für eine solche Untersuchung verwenden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Genauer gesagt werde ich folgende Taxa benutzen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Pavian –Außengruppe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Orang-Utan &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Schimpanse &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mensch &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ursprünglich hatte ich noch den Gorilla in dieser Geschichte drin, doch hat mein Betreuer mir dazu geraten ihn rauszunehmen. Ich habe vor ein paar &lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2011/11/unsere-verwandtschaft-zu-den.html"&gt;Monaten darauf hingewiesen&lt;/a&gt;, dass es bei der Verwandtschaft zwischen Gorilla Schimpanse und Mensch ein paar Probleme gibt, die man nicht wirklich lösen kann. Um jedoch zu vermeiden, dass dieses „Trichotomieproblem“ einen Einfluss auf meine Resultate hat, werfe ich den Gorilla einfach raus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das beschränkt mich natürlich ein bisschen, wenn es darum geht weiterführende Aussagen aus meinen Daten abzuleiten, aber da meine Stichprobe ohnehin nicht sehr groß ist, war dieses Potential von vorneherein nicht so groß.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mein Hauptaugenmerk liegt jetzt erstmal darin eine technisch saubere Arbeit abzuliefern. Glücklicherweise wird von mir im Moment auch nicht mehr verlangt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Also, was gibt es für diese Arbeit zu organisieren?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Da wäre zunächst einmal die Frage woher ich meine Stichprobe beziehe. Glücklicherweise gibt es im deutschsprachigen Raum eine Reihe von Museen deren Sammlungen groß genug sind, als das ich dort genügend Individuen finden werde. Momentan sind das Senckenbergmuseum (was dankenswerterweise quasi vor meiner Haustür liegt), das Museum des anthropologischen Instituts der Universität Zürich und das Naturkundemuseum in Berlin auf meiner Liste. Mein Ziel ist es bis Anfang Juni meine gesamten Daten erhoben zu haben, was bedeutet, dass ich vermutlich quasi jetzt die Anfragen losschicken muss, falls ich das tatsächlich bis dahin schaffen möchte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die nächste Frage ist die nach den Messinstrumenten. Diese Frage ist etwas schwieriger zu beantworten. Dummerweise verfügt unser Institut anscheinend nicht mehr über ein großes Kontingent an Messwerkzeugen, weshalb ich diese Dinger vermutlich mir irgendwo selber besorgen muss. Ich gehe einfach nicht davon aus, dass mir die jeweiligen Museen einfach immer alles bereitstellen, weil ich nicht in die Lage geraten möchte plötzlich ohne Werkzeug dazustehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die letzte Frage die sich stellt ist die nach dem Geld. Lange Aufenthalte in fremden Städten kosten Geld und Geld war bei mir in den letzten Jahren immer relativ knapp bemessen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ursprünglich hatte ich vor einen Antrag auf ein Förderstipendium bei meiner Uni zu stellen, doch leider verweigert mir mein Betreuer das dafür nötige Gutachten, da er lieber möchte, dass andere Projekte Geld aus diesem Topf erhalten. Dummerweise kann ich gegen diese Sache nichts tun, sosehr es mich auch ärgert. Stattdessen habe ich angefangen mich nach Alternativen Förderungswegen umzuschauen, aber bis ich dort etwas gefunden habe, versuche ich einfach soviel Geld anzuhäufen wie nur irgend möglich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Immerhin kann ich mir die Messwerkzeuge und ähnliche Dinge von meinem Institut bezahlen lassen. Trotzdem erschließt es sich mir nicht, warum der eigene Betreuer kein Interesse daran hat, dass der betreute Student optimale Bedingungen für die Durchführung seiner Magisterarbeit hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Im Grunde genommen sind all diese Fragen geklärt, bzw. ich weiß wie ich sie klären kann, weshalb ich jetzt beschlossen habe, diese ganze Arbeit jetzt mal in die Wege zu leiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Diese Woche werde ich versuchen meine Museumsaufenthalte festzumachen, die Wekrzeugfrage endgültig zu klären und meine menschliche Stichprobe aufzutreiben, einen Punkt den ich bislang etwas vernachlässigt habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Außerdem möchte ich versuchen mich noch für ein anderes Förderprogramm zu bewerben, eins wo ich nicht der Willkür meines Betreuers ausgesetzt bin. Mehr dazu hoffentlich in ein paar Tagen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-8178212171210993355?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2012/02/der-weg-in-den-wahnsinn.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-2487379610548799805</guid><pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-01-31T20:23:12.121+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kladistik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Genetik</category><title>Lesenswert</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich ärgere mich immer wieder über meine eigene Unfähigkeit, Dinge die mich stören in einfache, kurze Texte zu fassen. In diesem Zusammenhang ist es immer schön, wenn andere dies für einen tun, wie z.B. Zachary Cofran von &lt;strong&gt;"Lawn Chair Anthropology"&lt;/strong&gt;: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://lawnchairanthropology.blogspot.com/2012/01/taking-back-epigenetics-and-evolution.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Taking back Epigenetics"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mein Lieblingszitat:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;"This latent desire to essentialize&amp;nbsp;biology to some singular determinant (be it an homunculus or a gene) is something people just can't get away from. Srsly, there's a persistent sentiment in biology that Real Science is only the high-profile, lab-coated work in genetics."&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich kann nicht genug betonen, wie sehr ich diesem Abschnitt zustimme. Ich hätte auch noch ein paar andere Dinge zu diesem Thema zu sagen, aber dies hebe ich mir für einen (nicht näher definierten) späteren Zeitpunkt auf.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-2487379610548799805?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2012/01/lesenswert.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-1399677835263175822</guid><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-01-11T17:25:30.987+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Journal of unresolved questions</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Allgemeines</category><title>Ein langsamer Start und "Junq"</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das neue Jahr hat angefangen und es stehen eine Reihe wichtiger Dinge an. Was genau wird man hoffentlich in den nächsten Wochen hier sehen. Da ich jedoch meine Tendenz kenne, immer nur knapp die Hälfte dessen zu tun was ich ursprünglich ankündige sage ich jetzt mal besser nichts weiter. Auf diese Weise wahre ich den Eindruck ungeheuer fleißig zu sein.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Also anstatt wilde Ankündigungen zu machen, möchte ich lieber auf eine Sache hinweisen, die meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Seit zwei Jahren gibt es bereits schon das „Journal of unresolved questions“ (kurz: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://junq.info/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Junq&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;), welches unter anderen von einigen Chemie-Doktoranden der Uni Mainz ins Leben gerufen wurde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Häufig ist es ja so, dass nur die Studien publiziert werden die irgendeine Form von Ergebnis produziert haben. Arbeiten die zu nicht signifikanten, oder gar zu widersprüchlichen Resultaten führen fallen in aller Regel unter den Tisch. Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn lebt jedoch davon, dass sämtliche Ideen (auch die leicht fehlerhaften) frei ausgetauscht werden können. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aus diesem Grund bin ich von diesem Journal so begeistert, bislang habe ich zwar noch nichts darin gefunden was für mich relevant sein könnte, aber ich finde die Idee für eine solche Zeitschrift hat jede Unterstützung verdient die sie bekommen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Im Moment findet die Wahl zur „&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.hochschulperle.de/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Hochschulperle 2011&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;“ statt. In dieser Wahl geht es darum innovative Projekte von Universitäten zu würdigen. Der Sieger dieser Wahl bekommt 3000€.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Unter den nominierten ist auch „Junq“. Momentan liegen die Leute auf dem zweiten Platz und haben ca. 400 Stimmen im Rückstand. Die Wahl geht noch bis zum 23. Januar und ich würde mich freuen, wenn es noch möglich wäre das Journal auf den ersten Platz zu heben. Nicht nur des Geldes wegen, sondern weil dies der Zeitschrift auch helfen würde von mehr Personen wahrgenommen zu werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Also, wer das hier liest und nichts besseres im Moment zu tun hat, kann ja auf diesen &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.hochschulperle.de/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Link&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; gehen und abstimmen. Es ist nicht nötig sich zu registrieren oder so, man muss einfach nur auf das Projekt klicken was man unterstützen möchte. Im übrigen denke&amp;nbsp;ich, dass es vollkommen angebracht ist, wenn ihr alle eure Mitmenschen mit dieser Geschichte belästigt und sie&amp;nbsp; zum abstimmen zwingt.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-1399677835263175822?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2012/01/ein-langsamer-start-und-junq.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-4112523293650668558</guid><pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-11-22T14:20:45.534+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Datenbanken</category><title>Affen online -Das digital morpholgy museum</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich bin wirklich ein Freund von Datenbanken (wie z.B. der &lt;/span&gt;&lt;a href="https://www.nespos.org/display/openspace/Home"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Nespos Datenbank&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;)&amp;nbsp;in denen man Zugriff auf CT-Scans von Fossilien und rezenten Primaten bekommt. Was mich jedoch immer wieder stört, ist dass diese nicht vollkommen frei zugänglich sind und häufig auch noch Geld kosten, wenn man sich dort anmelden will. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich finde das schade, weil diese Datenbaken auch eine Gelegenheit bieten, dass sich Schulklassen mit diesen Dingen auseinandersetzen könnten und vielleicht einen Einblick bekommen könnten, wie man vergleichend morphologisch arbeitet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aus diesem Grunde habe ich micht wirkich gefreut als ich vor ein paar Tagen auf &lt;/span&gt;&lt;a href="http://lawnchairanthropology.blogspot.com/2011/11/look-inside-bones-for-free-on-interwebs.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Lawn Chair Anthropology&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; einen Link zum „Digital Morphology Museum“ der Universität Kyoto gefunden habe. Dort kann man sich CT-Scans von einer ganzen Reihe von Primaten ansehen und, nachdem man sich registriert hat, diese kostenlos herunterladen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Im Moment bin ich noch am überlegen, was man denn schönes mit dieser Datenbank machen könnte. Vielleicht irgendeinen einen Online Kurs? Ich werde mir mal was einfallen lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wer sich die Datenbank mal selber ansehen möchte, kann dies &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.pri.kyoto-u.ac.jp/dmm/WebGallery/index.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; gerne tun.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-4112523293650668558?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/11/affen-online-das-digital-morpholgy.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-1458027705956867265</guid><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-11-16T12:27:10.043+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">unnötige Erklärungen</category><title>Ganz schön viele Bäume hier...</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Personen die meine Seite regelmäßig lesen (ich habe gehört solche Menschen soll es tatsächlich geben) und sich nicht nur meine&amp;nbsp;Einlassungen über eigentlich&amp;nbsp;nicht existente Debatten ansehen&amp;nbsp;haben vielleicht festgestellt, dass ich in letzter Zeit relativ viel mit irgendwelchen phylogenetischen Stammbäumen herumhantiert habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das ist zum einen vielleicht nicht so überraschend, bedenkt man dass taxonomische Fragestellungen ein Schwerpunkt dieses Blogs geworden sind. Zum anderen hat dies aber auch damit zu tun, dass ich momentan dabei bin meine Magisterarbeit vorzubereiten (an dieser Stelle bitte laut jubeln).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In dieser Arbeit geht es, wie könnte es anders sein, um phylogenetische Stammbäume. Über das genaue Thema werde ich jetzt allerdings noch nichts schreiben, da ich es selber demnächst noch richtig ausformulieren möchte. Wer allerdings&amp;nbsp;im groben&amp;nbsp;wissen möchte worum es geht, dem empfehle ich die Kommentare unter &lt;/span&gt;&lt;a href="http://affenglisch.blogspot.com/2011/07/speculation-on-speciation.html?showComment=1311427807179#c739339550657065701"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;diesem&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;Post zu lesen, das Thema befindet sich in einem der Kommentare.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe vor, den Prozess der zum Entstehen meiner Magisterarbeit führt in diesem Blog relativ umfangreich zu begleiten. Zum einen, weil es vielleicht ganz interessant ist zu sehen, wie eine solche Arbeit entsteht und welche Fehler man machen kann (und ich gehe mal davon aus, dass ich welche machen werde). Auf der anderen Seite möchte ich den Blog nutzen um einige meiner Ideen die mir während der Arbeit kommen hier darzustellen, das zwingt mich nämlich dazu diese auszuformulieren und mich besser mit den betreffenden Themen auseinanderzusetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Außerdem bin ich in dieser Woche im Senckenbergmuseum auf einer Tagung über das Eozän. Ich werde allerdings sehr wahrscheinlich nur am Freitag die ganze Zeit dort sein, da ich im Moment mit den Vorbereitungen meiner Arbeit zu tun habe und ich zudem ohnehin nur Ahnung von Primaten habe. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Natürlich wird es am Freitag hauptsächlich um "Ida" gehen und nach den Abstracts zu urteilen, würde ich mal sagen, dass die Diskussionen sicherlich sehr "interessant" werden dürften.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-1458027705956867265?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/11/ganz-schon-viele-baume-hier.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-6386714470346151296</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:24:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-11-09T16:56:25.758+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Systematik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Nur so ein Gedanke</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><title>Unsere Verwandtschaft zu den Menschenaffen und was es da so an Schwierigkeiten gibt</title><description>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Sich mit taxonomischen Fragestellungen auseinanderzusetzen ist in aller Regel eine ziemlich undankbare Aufgabe. In irgendeiner Art und Weise tritt man immer irgendjemanden auf die Füße und in aller Regel dauert es nicht sonderlich lange, bis dieser jemand irgendetwas findet, was an den eigenen Ergebnisse nicht so ganz stimmig ist.&lt;br /&gt;
Das übliche Argument was kommt, ist dass die gefundenen Gemeinsamkeiten zwischen zwei, oder mehreren Arten, auf Parallelentwicklungen beruhen und daher nicht die tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegeln. Dieses Argument kommt praktisch immer, wenn eine Studie zu den phylogenetischen Beziehungen zwischen großen Menschenaffen, fossilen Menschenformen und dem modernen Menschen publiziert werden, bzw. wenn irgendein neues Fossil gefunden wurde.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Die Morphologie hat in der Tat einen schweren Stand wenn es um dieses Problemfeld geht, da sie in schöner Regelmäßigkeit daran scheitert die Ergebnisse molekulargenetischer Studien zu diesem Thema zu reproduzieren (siehe Wood und Collard, 2002, Strait und Grine, 2004 sowie Wood und Harrison, 2010).&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-335kkPWm-Ow/TrqS4RPtYrI/AAAAAAAAAK0/CGGBl0PcLng/s1600/Stammbaum.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="206px" src="http://1.bp.blogspot.com/-335kkPWm-Ow/TrqS4RPtYrI/AAAAAAAAAK0/CGGBl0PcLng/s320/Stammbaum.jpg" width="320px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Stammbaum zu den phylogenetischen Verwandtschaftsverhältnissen zwischen afrikanischen Mernschenaffen und Menschen nach molekulargenetischen Erkenntnissen.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Die Konsequenz aus dieser Problematik ist dass Verwandtschaftshypothesen die auf diesen Merkmalen beruhen schon von vorneherein mit enormer Skepsis begegnet wird. Dies ist vor allem deshalb relativ problematisch, da man auf morphologische Merkmale angewiesen ist, wenn es darum geht fossile Formen taxonomisch richtig zuordnen zu können.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Doch haben diese Schwierigkeiten, tatsächlich etwas mit parallelen Entwicklungen zu tun, oder können diese auch woanders begründet sein? &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Um diese Frage beantworten zu können, stellen wir uns erstmal eine Modellpopulation „P“ vor.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;1. In dieser Population gibt es eine Reihe von Merkmalen, die extrem polymorph sind, d.h. sie können in mehr als einer „Ausführung“ innerhalb der Population vorkommen. Um das ganze übersichtlich zu halten, betrachten wir hier allerdings nur zwei Merkmale.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Das erste Merkmal hat entweder die Zustände "+" oder "-"&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Das zweite Merkmal hat entweder die Zustände "Kreis" oder "Quadrat" (ich bin leider zu inkompetent um hier die Symbole hierfür einzufügen)&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-W_H1CH7i4q0/TrqTruJSz7I/AAAAAAAAAK8/jQGImEejeK0/s1600/Bild1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="195px" src="http://3.bp.blogspot.com/-W_H1CH7i4q0/TrqTruJSz7I/AAAAAAAAAK8/jQGImEejeK0/s320/Bild1.jpg" width="320px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;2. Nun spaltet sich eine Subpopulation, nennen wir sie „P1“ von der Hauptpopulation ab.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GJuTSjE87wk/TrqTziQDEsI/AAAAAAAAALE/rOqGSihzvXY/s1600/Bild2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="190px" src="http://4.bp.blogspot.com/-GJuTSjE87wk/TrqTziQDEsI/AAAAAAAAALE/rOqGSihzvXY/s320/Bild2.jpg" width="320px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;3. Kurz nachdem sich P1 abgespaltet hat, spaltet sich nun der Rest von „P“ in zwei weitere Subpopulationen „P2“ und „P3“ auf.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7BgzXFyM9Fc/TrqT7pxxfcI/AAAAAAAAALM/Gcl1A4XrxR0/s1600/Bild3.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="190px" src="http://4.bp.blogspot.com/-7BgzXFyM9Fc/TrqT7pxxfcI/AAAAAAAAALM/Gcl1A4XrxR0/s320/Bild3.jpg" width="320px" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Wenn wir uns das Abspaltungsmuster betrachten, erkennen wir, dass P2 und P3 näher miteinander verwandt sind, da sich ihre Linien erst getrennt haben, nachdem sich P1 abgespalten hat. Wenn wir jetzt allerdings nicht dabei waren als sich die Populationen aufgespaltet haben, was quasi immer der Fall ist, wenn wir uns reale Verwandtschaftsverhältnisse ansehen, so sind wir auf die Merkmale angewiesen um einen phylogenetischen Baum rekonstruieren zu können. Das Problem in unserem Falle ist jedoch, dass die Merkmale die uns zur Verfügung stehen kein klares Signal aussenden. Stattdessen unterscheiden sich die Verwandtschaftshypothesen je nach Merkmal das ich betrachte.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Um es noch mal deutlich zu sagen, dieser Zustand ist nicht durch konvergente Evolution entstanden, sondern einfach das schnelle Aufspalten einer polymorphen anzestralen Population&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Dieses Phänomen nennt sich unvollständiges „lineage sorting“. Interessanterweise finden sich in der DNA von Gorilla Schimpanse und Mensch eine Reihe von Hinweisen auf dieses Phänomen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;In einer Untersuchung von Satta und Kollegen (2000) sprachen insgesamt 40% der untersuchten Loci entweder für eine Schimpanse-Gorilla, eine Mensch-Gorilla oder eine Mensch-Gorilla-Schimpanse Trichotomie (alle drei Spezies haben sich gleichzeitig aufgespaltet). Genauso fanden sich in einer Arbeit von Salen und Kollegen (2003) ziemlich klare Hinweise auf unvollständiges lineage sorting.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;In aller Regel ist diese ganze Geschichte eher ein Problem bei molekulargenetischen Arbeiten, und wird bei morphologischen Studien nicht wirklich bedacht. Hauptsächlich, weil es quasi nicht möglich ist, herauszufinden wie polymorph die anzestrale Population auf phänotypischer Ebene tatsächlich war. Ich persönlich denke aber, dass man diese Sache zumindest im Hinterkopf behalten sollte. Vor allem, wenn man sich betrachtet wie Polymorph unsere eigene Spezies auf morphologischer Ebene in der Vergangenheit war. Schließlich müssen wir, den Studien von Green et al (2010) sowie von Reich et al (2010) sei dank mittlerweile mindestens den Neandertaler, wenn nicht gar noch &lt;i&gt;Homo heidelbergensis&lt;/i&gt; in unsere Spezies miteinschließen. Ich denke dieses Beispiel zeigt ganz gut, wie divers einzelnen Vertreter einer Spezies aussehen können, ohne dass ihre Fähigkeit sich miteinander zu kreuzen großartig eingeschränkt wäre. Ähnliches könnte ja auch für die anzestrale Population von Gorilla, Schimpanse und Mensch gegolten haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Welche Auswirkungen hat dies alles nun für Stammbaumrekonstruktionen, abseits davon, dass es einen weiteren Unsicherheitsfaktor gibt? Ich denke, die wichtigste Konsequenz aus dieser Sache ist, dass wir nicht in der Lage sind Aussagen über die „Qualität“ einzelner Merkmale oder Merkmalskomplexe treffen zu können. Selbst wenn die untersuchten Merkmale im Allgemeinen so komplex sind, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass die gleichen Merkmale zweimal unabhängig voneinander entstanden sind, so könnten sie immer noch durch unvollständige lineage sorting beeinflusst worden sein. Dies ist in der Studie von Salen &lt;i&gt;et al.&lt;/i&gt; (2003) der Fall gewesen, die Merkmale untersucht haben, bei denen es nahezu unmöglich ist, dass diese zweimal unabhängig voneinander bei zwei nahe Verwandten Arten entstanden sein könnten.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Ich persönlich will nicht die Möglichkeit ausschließen, dass es innerhalb der Evolution der großen Menschenaffen zu Parallelentwicklungen gekommen ist. Doch sollte man vielleicht vorsichtig sein und ganze Kolonnen von Merkmalen deshalb als untauglich zu deklarieren nur weil sie nicht in der Lage waren, die „richtige“ Phylogenie zu rekonstruieren. Wir wissen, dass es bei der Aufspaltung der Linien von Gorilla, Schimpanse und Mensch zu unvollständigem Lineage sorting gekommen ist und auch wenn wir nicht wissen, wie stark der Phänotyp von diesen Sachen beeinflusst war, so sind wir nicht in der Lage, einfach davon auszugehen, dass dies einfach nicht der Fall war.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Vielleicht sollte man sich deshalb, anstatt auf morphologische Merkmale im Allgemeinen, auf die Merkmale konzentrieren die für die „richtige“ Phylogenie sprechen und untersuchen, inwiefern diese einen gemeinsamen Ursprung haben. Diese Merkmale könnte man dann auch mit relativer Sicherheit an fossilen Arten verwenden, ohne dass man sich großartig mit den üblichen, lästigen Problemen auseinandersetzen müsste. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+National+Academy+of+Sciences+of+the+United+States+of+America&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F10781112&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=How+reliable+are+human+phylogenetic+hypotheses%3F&amp;amp;rft.issn=0027-8424&amp;amp;rft.date=2000&amp;amp;rft.volume=97&amp;amp;rft.issue=9&amp;amp;rft.spage=5003&amp;amp;rft.epage=6&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Collard+M&amp;amp;rft.au=Wood+B&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Collard M, Wood B (2000).&lt;/b&gt; How reliable are human phylogenetic hypotheses? &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 97&lt;/span&gt; (9), 5003-6 PMID: &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10781112" rev="review"&gt;10781112&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Science&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1126%2Fscience.1188021&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=A+Draft+Sequence+of+the+Neandertal+Genome&amp;amp;rft.issn=0036-8075&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=328&amp;amp;rft.issue=5979&amp;amp;rft.spage=710&amp;amp;rft.epage=722&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.sciencemag.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.1188021&amp;amp;rft.au=Green%2C+R.&amp;amp;rft.au=Krause%2C+J.&amp;amp;rft.au=Briggs%2C+A.&amp;amp;rft.au=Maricic%2C+T.&amp;amp;rft.au=Stenzel%2C+U.&amp;amp;rft.au=Kircher%2C+M.&amp;amp;rft.au=Patterson%2C+N.&amp;amp;rft.au=Li%2C+H.&amp;amp;rft.au=Zhai%2C+W.&amp;amp;rft.au=Fritz%2C+M.&amp;amp;rft.au=Hansen%2C+N.&amp;amp;rft.au=Durand%2C+E.&amp;amp;rft.au=Malaspinas%2C+A.&amp;amp;rft.au=Jensen%2C+J.&amp;amp;rft.au=Marques-Bonet%2C+T.&amp;amp;rft.au=Alkan%2C+C.&amp;amp;rft.au=Prufer%2C+K.&amp;amp;rft.au=Meyer%2C+M.&amp;amp;rft.au=Burbano%2C+H.&amp;amp;rft.au=Good%2C+J.&amp;amp;rft.au=Schultz%2C+R.&amp;amp;rft.au=Aximu-Petri%2C+A.&amp;amp;rft.au=Butthof%2C+A.&amp;amp;rft.au=Hober%2C+B.&amp;amp;rft.au=Hoffner%2C+B.&amp;amp;rft.au=Siegemund%2C+M.&amp;amp;rft.au=Weihmann%2C+A.&amp;amp;rft.au=Nusbaum%2C+C.&amp;amp;rft.au=Lander%2C+E.&amp;amp;rft.au=Russ%2C+C.&amp;amp;rft.au=Novod%2C+N.&amp;amp;rft.au=Affourtit%2C+J.&amp;amp;rft.au=Egholm%2C+M.&amp;amp;rft.au=Verna%2C+C.&amp;amp;rft.au=Rudan%2C+P.&amp;amp;rft.au=Brajkovic%2C+D.&amp;amp;rft.au=Kucan%2C+Z.&amp;amp;rft.au=Gusic%2C+I.&amp;amp;rft.au=Doronichev%2C+V.&amp;amp;rft.au=Golovanova%2C+L.&amp;amp;rft.au=Lalueza-Fox%2C+C.&amp;amp;rft.au=de+la+Rasilla%2C+M.&amp;amp;rft.au=Fortea%2C+J.&amp;amp;rft.au=Rosas%2C+A.&amp;amp;rft.au=Schmitz%2C+R.&amp;amp;rft.au=Johnson%2C+P.&amp;amp;rft.au=Eichler%2C+E.&amp;amp;rft.au=Falush%2C+D.&amp;amp;rft.au=Birney%2C+E.&amp;amp;rft.au=Mullikin%2C+J.&amp;amp;rft.au=Slatkin%2C+M.&amp;amp;rft.au=Nielsen%2C+R.&amp;amp;rft.au=Kelso%2C+J.&amp;amp;rft.au=Lachmann%2C+M.&amp;amp;rft.au=Reich%2C+D.&amp;amp;rft.au=Paabo%2C+S.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Green, R. et al. (2010).&lt;/b&gt; A Draft Sequence of the Neandertal Genome &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Science, 328&lt;/span&gt; (5979), 710-722 DOI: &lt;a href="http://dx.doi.org/10.1126/science.1188021" rev="review"&gt;10.1126/science.1188021&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Nature&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1038%2Fnature09709&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=The+evolutionary+context+of+the+first+hominins&amp;amp;rft.issn=0028-0836&amp;amp;rft.date=2011&amp;amp;rft.volume=470&amp;amp;rft.issue=7334&amp;amp;rft.spage=347&amp;amp;rft.epage=352&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Fdoifinder%2F10.1038%2Fnature09709&amp;amp;rft.au=Wood%2C+B.&amp;amp;rft.au=Harrison%2C+T.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Nature&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1038%2Fnature09710&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Genetic+history+of+an+archaic+hominin+group+from+Denisova+Cave+in+Siberia&amp;amp;rft.issn=0028-0836&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=468&amp;amp;rft.issue=7327&amp;amp;rft.spage=1053&amp;amp;rft.epage=1060&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Fdoifinder%2F10.1038%2Fnature09710&amp;amp;rft.au=Reich%2C+D.&amp;amp;rft.au=Green%2C+R.&amp;amp;rft.au=Kircher%2C+M.&amp;amp;rft.au=Krause%2C+J.&amp;amp;rft.au=Patterson%2C+N.&amp;amp;rft.au=Durand%2C+E.&amp;amp;rft.au=Viola%2C+B.&amp;amp;rft.au=Briggs%2C+A.&amp;amp;rft.au=Stenzel%2C+U.&amp;amp;rft.au=Johnson%2C+P.&amp;amp;rft.au=Maricic%2C+T.&amp;amp;rft.au=Good%2C+J.&amp;amp;rft.au=Marques-Bonet%2C+T.&amp;amp;rft.au=Alkan%2C+C.&amp;amp;rft.au=Fu%2C+Q.&amp;amp;rft.au=Mallick%2C+S.&amp;amp;rft.au=Li%2C+H.&amp;amp;rft.au=Meyer%2C+M.&amp;amp;rft.au=Eichler%2C+E.&amp;amp;rft.au=Stoneking%2C+M.&amp;amp;rft.au=Richards%2C+M.&amp;amp;rft.au=Talamo%2C+S.&amp;amp;rft.au=Shunkov%2C+M.&amp;amp;rft.au=Derevianko%2C+A.&amp;amp;rft.au=Hublin%2C+J.&amp;amp;rft.au=Kelso%2C+J.&amp;amp;rft.au=Slatkin%2C+M.&amp;amp;rft.au=P%C3%A4%C3%A4bo%2C+S.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Reich, D.et al. (2010)&lt;/b&gt;. Genetic history of an archaic hominin group from Denisova Cave in Siberia &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nature, 468&lt;/span&gt; (7327), 1053-1060 DOI: &lt;a href="http://dx.doi.org/10.1038/nature09710" rev="review"&gt;10.1038/nature09710&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+National+Academy+of+Sciences&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1073%2Fpnas.2133766100&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Alu+elements+and+hominid+phylogenetics&amp;amp;rft.issn=0027-8424&amp;amp;rft.date=2003&amp;amp;rft.volume=100&amp;amp;rft.issue=22&amp;amp;rft.spage=12787&amp;amp;rft.epage=12791&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.pnas.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1073%2Fpnas.2133766100&amp;amp;rft.au=Salem%2C+A.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+National+Academy+of+Sciences&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1073%2Fpnas.2133766100&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Alu+elements+and+hominid+phylogenetics&amp;amp;rft.issn=0027-8424&amp;amp;rft.date=2003&amp;amp;rft.volume=100&amp;amp;rft.issue=22&amp;amp;rft.spage=12787&amp;amp;rft.epage=12791&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.pnas.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1073%2Fpnas.2133766100&amp;amp;rft.au=Salem%2C+A.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Salem, A. (2003)&lt;/b&gt;. Alu elements and hominid phylogenetics &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Proceedings of the National Academy of Sciences, 100&lt;/span&gt; (22), 12787-12791 DOI: &lt;a href="http://dx.doi.org/10.1073/pnas.2133766100" rev="review"&gt;10.1073/pnas.2133766100&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Molecular+phylogenetics+and+evolution&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F10679159&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=DNA+archives+and+our+nearest+relative%3A+the+trichotomy+problem+revisited.&amp;amp;rft.issn=1055-7903&amp;amp;rft.date=2000&amp;amp;rft.volume=14&amp;amp;rft.issue=2&amp;amp;rft.spage=259&amp;amp;rft.epage=75&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Satta+Y&amp;amp;rft.au=Klein+J&amp;amp;rft.au=Takahata+N&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Satta Y, Klein J, &amp;amp; Takahata N (2000)&lt;/b&gt;. DNA archives and our nearest relative: the trichotomy problem revisited. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Molecular phylogenetics and evolution, 14&lt;/span&gt; (2), 259-75 PMID: &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10679159" rev="review"&gt;10679159&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Journal+of+human+evolution&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F15566946&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Inferring+hominoid+and+early+hominid+phylogeny+using+craniodental+characters%3A+the+role+of+fossil+taxa.&amp;amp;rft.issn=0047-2484&amp;amp;rft.date=2004&amp;amp;rft.volume=47&amp;amp;rft.issue=6&amp;amp;rft.spage=399&amp;amp;rft.epage=452&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Strait+DS&amp;amp;rft.au=Grine+FE&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Strait DS, Grine FE (2004).&lt;/b&gt; Inferring hominoid and early hominid phylogeny using craniodental characters: the role of fossil taxa. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Journal of human evolution, 47&lt;/span&gt; (6), 399-452 PMID: &lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15566946" rev="review"&gt;15566946&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Z3988" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: x-small;" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Nature&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1038%2Fnature09709&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=The+evolutionary+context+of+the+first+hominins&amp;amp;rft.issn=0028-0836&amp;amp;rft.date=2011&amp;amp;rft.volume=470&amp;amp;rft.issue=7334&amp;amp;rft.spage=347&amp;amp;rft.epage=352&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Fdoifinder%2F10.1038%2Fnature09709&amp;amp;rft.au=Wood%2C+B.&amp;amp;rft.au=Harrison%2C+T.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;b&gt;Wood, B., Harrison, T. (2011)&lt;/b&gt;. The evolutionary context of the first hominins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nature, 470&lt;/span&gt; (7334), 347-352 DOI: &lt;a href="http://dx.doi.org/10.1038/nature09709" rev="review"&gt;10.1038/nature09709&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Journal+of+human+evolution&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F15566946&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Inferring+hominoid+and+early+hominid+phylogeny+using+craniodental+characters%3A+the+role+of+fossil+taxa.&amp;amp;rft.issn=0047-2484&amp;amp;rft.date=2004&amp;amp;rft.volume=47&amp;amp;rft.issue=6&amp;amp;rft.spage=399&amp;amp;rft.epage=452&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Strait+DS&amp;amp;rft.au=Grine+FE&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Science&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1126%2Fscience.1188021&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=A+Draft+Sequence+of+the+Neandertal+Genome&amp;amp;rft.issn=0036-8075&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=328&amp;amp;rft.issue=5979&amp;amp;rft.spage=710&amp;amp;rft.epage=722&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.sciencemag.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.1188021&amp;amp;rft.au=Green%2C+R.&amp;amp;rft.au=Krause%2C+J.&amp;amp;rft.au=Briggs%2C+A.&amp;amp;rft.au=Maricic%2C+T.&amp;amp;rft.au=Stenzel%2C+U.&amp;amp;rft.au=Kircher%2C+M.&amp;amp;rft.au=Patterson%2C+N.&amp;amp;rft.au=Li%2C+H.&amp;amp;rft.au=Zhai%2C+W.&amp;amp;rft.au=Fritz%2C+M.&amp;amp;rft.au=Hansen%2C+N.&amp;amp;rft.au=Durand%2C+E.&amp;amp;rft.au=Malaspinas%2C+A.&amp;amp;rft.au=Jensen%2C+J.&amp;amp;rft.au=Marques-Bonet%2C+T.&amp;amp;rft.au=Alkan%2C+C.&amp;amp;rft.au=Prufer%2C+K.&amp;amp;rft.au=Meyer%2C+M.&amp;amp;rft.au=Burbano%2C+H.&amp;amp;rft.au=Good%2C+J.&amp;amp;rft.au=Schultz%2C+R.&amp;amp;rft.au=Aximu-Petri%2C+A.&amp;amp;rft.au=Butthof%2C+A.&amp;amp;rft.au=Hober%2C+B.&amp;amp;rft.au=Hoffner%2C+B.&amp;amp;rft.au=Siegemund%2C+M.&amp;amp;rft.au=Weihmann%2C+A.&amp;amp;rft.au=Nusbaum%2C+C.&amp;amp;rft.au=Lander%2C+E.&amp;amp;rft.au=Russ%2C+C.&amp;amp;rft.au=Novod%2C+N.&amp;amp;rft.au=Affourtit%2C+J.&amp;amp;rft.au=Egholm%2C+M.&amp;amp;rft.au=Verna%2C+C.&amp;amp;rft.au=Rudan%2C+P.&amp;amp;rft.au=Brajkovic%2C+D.&amp;amp;rft.au=Kucan%2C+Z.&amp;amp;rft.au=Gusic%2C+I.&amp;amp;rft.au=Doronichev%2C+V.&amp;amp;rft.au=Golovanova%2C+L.&amp;amp;rft.au=Lalueza-Fox%2C+C.&amp;amp;rft.au=de+la+Rasilla%2C+M.&amp;amp;rft.au=Fortea%2C+J.&amp;amp;rft.au=Rosas%2C+A.&amp;amp;rft.au=Schmitz%2C+R.&amp;amp;rft.au=Johnson%2C+P.&amp;amp;rft.au=Eichler%2C+E.&amp;amp;rft.au=Falush%2C+D.&amp;amp;rft.au=Birney%2C+E.&amp;amp;rft.au=Mullikin%2C+J.&amp;amp;rft.au=Slatkin%2C+M.&amp;amp;rft.au=Nielsen%2C+R.&amp;amp;rft.au=Kelso%2C+J.&amp;amp;rft.au=Lachmann%2C+M.&amp;amp;rft.au=Reich%2C+D.&amp;amp;rft.au=Paabo%2C+S.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1126/science.1188021" rev="review"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Nature&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1038%2Fnature09710&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Genetic+history+of+an+archaic+hominin+group+from+Denisova+Cave+in+Siberia&amp;amp;rft.issn=0028-0836&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=468&amp;amp;rft.issue=7327&amp;amp;rft.spage=1053&amp;amp;rft.epage=1060&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Fdoifinder%2F10.1038%2Fnature09710&amp;amp;rft.au=Reich%2C+D.&amp;amp;rft.au=Green%2C+R.&amp;amp;rft.au=Kircher%2C+M.&amp;amp;rft.au=Krause%2C+J.&amp;amp;rft.au=Patterson%2C+N.&amp;amp;rft.au=Durand%2C+E.&amp;amp;rft.au=Viola%2C+B.&amp;amp;rft.au=Briggs%2C+A.&amp;amp;rft.au=Stenzel%2C+U.&amp;amp;rft.au=Johnson%2C+P.&amp;amp;rft.au=Maricic%2C+T.&amp;amp;rft.au=Good%2C+J.&amp;amp;rft.au=Marques-Bonet%2C+T.&amp;amp;rft.au=Alkan%2C+C.&amp;amp;rft.au=Fu%2C+Q.&amp;amp;rft.au=Mallick%2C+S.&amp;amp;rft.au=Li%2C+H.&amp;amp;rft.au=Meyer%2C+M.&amp;amp;rft.au=Eichler%2C+E.&amp;amp;rft.au=Stoneking%2C+M.&amp;amp;rft.au=Richards%2C+M.&amp;amp;rft.au=Talamo%2C+S.&amp;amp;rft.au=Shunkov%2C+M.&amp;amp;rft.au=Derevianko%2C+A.&amp;amp;rft.au=Hublin%2C+J.&amp;amp;rft.au=Kelso%2C+J.&amp;amp;rft.au=Slatkin%2C+M.&amp;amp;rft.au=P%C3%A4%C3%A4bo%2C+S.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1038/nature09710" rev="review"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-6386714470346151296?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/11/unsere-verwandtschaft-zu-den.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/-335kkPWm-Ow/TrqS4RPtYrI/AAAAAAAAAK0/CGGBl0PcLng/s72-c/Stammbaum.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-8381115628869844832</guid><pubDate>Sat, 29 Oct 2011 21:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-11-10T18:43:04.833+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kreationismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Um Gottes Willen warum muss ich über sowas schreiben</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Philosophisches</category><title>Eine Debatte die keine sein sollte: -Meine Meinung zu Kreationismus und anderen Kuriositäten</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Sich in der Debatte zum Kreationismus zu positionieren ist in meinen Augen unglaublich lästig, doch leider lässt sich dies heutzutage kaum vermeiden. Vor allem dann nicht, wenn man versucht einen Blog zu schreiben, der sich im weiteren Sinne mit der Evolution des Menschen beschäftigt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe mich&amp;nbsp;vor &lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2009/09/neues-von-der-gfa-schluss.html"&gt;zwei Jahren&lt;/a&gt; relativ kurz zu diesem Thema geäußert doch habe ich mich bislang davor gescheut, einen kompletten Post zu diesem Thema zu schreiben. Der Hauptgrund hierfür ist, dass ich mir persönlich ein bisschen die Kompetenz abspreche, wirklich fundiert über dieses Thema schreiben zu können. Nun habe ich letztes Wochenende eine Email von einem Leser bekommen, die mich jetzt leider doch dazu zwingt, meinen Standpunkt etwas mehr zu verdeutlichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich will nicht wirklich auf die Mail selber, oder auf die (ziemlich kurze) Debatte die ich mit dem Absender führte eingehen. Vielmehr möchte ich darstellen, warum ich persönlich von der Allgemeinen Richtigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse überzeugt bin und warum es meiner Meinung nach nicht möglich ist, Wissenschaft und Religion miteinander zu vermengen. Das ganze stellt natürlich nur meine Meinung zu dem ganzen Thema dar und deshalb kann sie nicht stellvertretend für die gesamte Wissenschaft gelten. Deshalb kann es also gut sein, dass ich einige Aspekte vielleicht auch etwas unvollständig darstelle. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich werde meine Argumentation in drei Teile aufgliedern:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;1. Warum Wissenschaft und Religion nichts miteinander zu tun haben&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;2. Wieso ich der Meinung bin, dass Wissenschaft verlässliche Erkenntnis produziert&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;3. Was hat das ganze mit der Kreationismusdebatte zu tun?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Beginnen wir gleich mit dem ersten Teil:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;1. Warum Wissenschaft und Religion nichts miteinander zu tun haben&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Den ersten Aspekt kann man auf zweierlei Art und Weise belegen. Zum einen können wir uns das ganze aus rein wissenschaftstheoretischer Sicht betrachten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Um dies zu tun, müssen wir die Frage beantworten, was Gott, oder ein göttliches Wesen eigentlich ist. Hier kann man sicherlich wieder enorm viel debattieren, aber um die Sache möglichst einfach zu gestalten, halten wir einfach fest, dass ein göttliches Wesen eine allmächtige Entität ist die sich unserer direkten Wahrnehmung entzieht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die zweite Prämisse begründet sich praktisch aus der ersten, denn ein allmächtiges Wesen kontrolliert alle Aspekte unseres Seins, auch die die wir nicht wahrnehmen können. Wenn wir jetzt versuchen wollen die Welt wissenschaftlich erklären zu wollen, müssen wir nach dem Falszifikationsprinzip vorgehen (warum habe ich &lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2011/05/der-stopknopf-offnet-nicht-die-tur-was.html"&gt;hier&lt;/a&gt; erklärt), denn nur so können wir wirklich sichere Erkenntnisse über die Welt gewinnen. Wenn wir jetzt aber versuchen wollen Geschehnisse in der Welt durch das wirken eines allmächtigen Wesens dessen Wirken wir nicht feststellen können zu erklären, so verlassen wir den Weg gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis. Denn wie will ich dieses Wirken herausfinden, wenn es nicht möglich ist?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Naturwissenschaften beschäftigen sich mit dem Bereich der Welt, der für unsere Wahrnehmung zugänglich ist und versucht für diesen Bereich Gesetze und Regeln zu finden. Die Frage ob es ein allmächtiges Wesen gibt, dass hinter diesen Gesetzen steht und das uns möglicherweise erschaffen hat, kann sie gar nicht beantworten, weil ihr dazu das Rüstzeug fehlt. Deshalb scheitern auch jegliche Versuche Gott mit wissenschaftliche Argumenten zu widerlegen, genauso wie Versuche Scheitern seine Existenz bzw. sein Wirken (was z.B. das Intelligent Design versucht) mit diesen Methoden zu beweisen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In diesem Sinne kann man etwas plakativ formulieren: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;„Gott ist in der Naturwissenschaft egal.“&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das heißt allerdings nicht, dass man, nur weil man Naturwissenschaftler ist, zum Atheisten wird. Die Naturwissenschaften kann nur keine Aussagen über die Existenz Gottes treffen und ist deshalb für religiöse Glaubensfragen vollkommen irrelevant. Wer also an Gott glaubt, kann dies gerne tun, so lange er nicht meint versuchen zu müssen religiöse Argumente in die Naturwissenschaften hineintragen zu wollen. Und wenn er dies tut, so sind seine Argumente von vorneherein zum Scheitern verurteilt, weil sie logisch falsch sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Kommen wir nun zu Punkt 2.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;2. Wieso ich der Meinung bin, dass Wissenschaft verlässliche Erkenntnis produziert&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dieser Punkt ist vor allem deshalb wichtig, weil viele Personen, die wissenschaftlichen Erklärungsmodellen kritisch gegenüber stehen immer wieder auf bestimmte methodische bzw. theoretische Probleme hinweisen, um ihren eigenen Standpunkt, dass das alles ja ohnehin nicht so ganz stimmen kann, untermauern zu wollen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Jedes Erklärungsmodell unserer Welt, ob es nun naturwissenschaftlich, oder metaphysisch ist, benötigt bestimmte Grundannahmen über den Aufbau der Welt um überhaupt auch nur irgendeine Form von Aussage treffen zu können. Hat es diese nicht, so beginnen sich seine Argumente ab einem gewissen Punkt im Kreis zu drehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Was sind also, zumindest meiner Meinung nach, die Grundannahmen eines naturwissenschaftlichen Weltbildes?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die erste Annahme ist die, dass wir in einer Welt leben, die nach bestimmten Gesetzen aufgebaut ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-Gäbe es diese Annahme nicht, wären wir nicht in der Lage auch nur irgendeine Form von allgemeiner Regel aufstellen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die zweite Annahme ist, dass wir in der Lage sind diese Gesetze grundsätzlich erkennen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-Wissenschaft ist ein Erkenntnisprozess, ohne die Möglichkeit Gesetze erkennen zu können, können wir auch keine Wissenschaft betreiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aus diesen beiden Annahmen folgern sich für mich alle weiteren Aussagen die die Naturwissenschaften über unsere Welt treffen und sie ergeben auch nur in diesem Kontext einen Sinn. Die Frage ob ich z.B. an die Evolutionstheorie „glaube“ stellt sich daher nicht, da sie mir in dem von mir dargestellten Kontext als das Erklärungsmodell erscheint, was am plausibelsten erscheint.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die „Glaubensfrage“ stellt sich in der Wissenschaft nicht auf der Ebene einzelner Theorien, sondern auf einer übergeordneteren Ebene, nämlich der, ob ich überhaupt davon überzeugt bin, ob die wissenschaftliche Methodik verlässliche Aussagen über unsere Welt treffen kann. Und nach allem was ich bislang gesehen und mitbekommen habe, bin ich von diesem Punkt überzeugt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ob wir mithilfe der Naturwissenschaften alle Aspekte unsere Lebens beleuchten und erklären können, vermag ich nicht beantworten zu können. Leider wird es niemals *ping* machen und die Meldung erscheinen „Herzlichen Glückwunsch, sie haben alles auf der Welt erfahren was es zu erfahren gibt!“ Oder um es mit Gerhard Vollmer (1974) zu sagen: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;"Der Grad der Übereinstimmung der von der theoretischen Erkenntnis rekonstruierten Welt mit der wirklichen Welt bleibt uns unbekannt, auch dann, wenn er vollkommen ist."&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: Vollmer G. (1975). Evolutionäre Erkenntnistheorie. Hirzel, Stuttgart, Leipzig. S. 137.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Kommen wir nun zum letzten Punkt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;3. Was hat das ganze mit der Kreationismusdebatte zu tun?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aus Annahme 1 folgt, dass sämtliche „&lt;em&gt;Theorien&lt;/em&gt;“ die versuchen „&lt;em&gt;wissenschaftlich&lt;/em&gt;“ das wirken Gottes in der Evolution oder bei der Entstehung der Welt belegen zu können, nicht zulässig sind, da sie einen logischen Kategorienfehler begehen und zudem auch noch die üblichen Kriterien einer wissenschaftliche Theorie verletzen. Gleichzeitig bedeutet dies jedoch auch, dass ein Naturwissenschaftler niemals in der Lage ist mit rein naturwissenschaftlichen Argumenten die Existenz eines allmächtigen Wesens bestätigen oder widerlegen zu können, da er den gleichen Kategorienfehler, nur von der anderen Seite aus, begehen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Punkt 2 führt auf, dass das akzeptieren einer bestimmten wissenschaftlichen Theorie keine „Glaubensfrage“ ist, sie ergibt schlicht und ergreifend aus den Bedingungen die ein naturwissenschaftliches Weltbild mit sich bringt. Nicht an sie zu „glauben“ bedeutet daher, alle anderen wissenschaftlichen Erklärungsmodelle zum Aufbau der Welt infrage zu stellen, weil alle auf den gleichen Grundannahmen beruhen. Tue ich dies, verlasse ich den Raum in dem die Naturwissenschaft in der Lage ist verlässliche Aussagen zu treffen und falle daher wieder unter Punkt 1.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Für die Debatte mit dem Kreationismus bedeutet dies, dass keine der von dieser Bewegung dargebotenen Erklärungsmodelle wissenschaftlichen Kriterien entspricht und daher nicht auf wissenschaftlicher Ebene diskutiert werden kann. Es macht auch wenig Sinn in einer solchen Debatte mit bestimmten wissenschaftlichen Beweisen zu kommen, da diese im Rahmen dieser Debatte keinen Platz haben. Einer Person die grundsätzliche Zweifel an der Richtigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse hat, kann ich nicht mit wissenschaftlichen Begründungen kommen um sie vom Gegenteil zu überzeugen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das einzige, was meiner Meinung nach ein vernünftiger Ansatz wäre, wäre aufzuzeigen, dass sich wissenschaftliche und metaphysische (also u.a. auch religiöse) Weltbilder im Grunde genommen nicht ins Gehege kommen. Beide gehen von vollständig unterschiedlichen Prämissen aus und es gibt daher auch keinen Grund für einen Konflikt. Konflikte zwischen Wissenschaft und Religion entstehen erst dann, wenn eine Seite versucht ins „Kompetenzfeld“ der anderen vorzudringen. Dies ist allerdings, wie ich aufgezeigt habe, logisch nicht zulässig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das ganze in einer reellen Debatte zu tun ist natürlich schwierig, weil die Ebene auf der man diskutieren muss eine philosophische ist und man zuvor im Grunde genommen eine große Anzahl an Aspekten und Grundannahmen erklären müsste, um dies auch vernünftig durchführen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Deshalb werden solche Debatten in der Realität auch äußerst selten auf diese Art und Weise geführt, zumindest habe ich noch nie einen solchen Austausch gesehen. Was ich stets sehe sind Personen die eigentlich ständig aneinander vorbeireden. Das hat vielleicht auch einfach damit zu tun, dass die Öffentlichkeit selbst eher ein Interesse an der Kontroverse und an möglichst heftigen Debatten hat und daher immer nur den Personen ein Forum gibt, die am lautesten schreien. Nur leider sind diese Personen häufig nicht die kompetentesten, wenn es um solche Fragen geht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das ist&amp;nbsp;jedenfalls meine Meinung zu dem ganzen Thema. Ich denke man kann an der Länge des Posts erkennen, wie schwierig es mir fällt etwas zu der Sache zu schreiben. Wenn es nach mir ginge, müsste man überhaupt nichts zu diesem Thema sagen, weil sich diese ganzen Fragen im Grunde genommen gar nicht stellen sollten. Ich hoffe trotzdem, dass einige meiner Argumente dazu beitragen können, diese Diskussion in einem etwas besserem und vor allem, gelassenerem Licht zu betrachten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mich würde an dieser Stelle natürlich interessieren, wie andere Personen diese ganze Debatte sehen. Mir ist klar, dass ein solcher Post auch zu eher unangenehmen Debatten führen können, doch bin ich an dieser Stelle bereit das Risiko einzugehen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-8381115628869844832?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/10/eine-debatte-die-keine-sein-sollte.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-4802404253403946336</guid><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 13:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-28T15:30:25.109+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Australopithecus sediba</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Systematik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><title>Wohin mit Australopithecus sediba?</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe ziemlich lange überlegt, was genau ich mit &lt;em&gt;Australopithecus sediba&lt;/em&gt; anfangen soll und wie ich das Fossil in dem Blog behandeln möchte. Letztendlich kam ich zu den Schluss, dass ich bei dem bleiben sollte, was ich im Moment ganz gut kann: Taxonomie. Ich musste für mein Studium in letzter Zeit ein paar Stammbäume rekonstruieren und habe dabei herausgefunden, wie man dies relativ einfach und ohne großen finanziellen Aufwand erledigen kann. Man bedient sich einfach an den Freewareprogrammen von Genetikern. Zwar sind diese nicht perfekt für morphologische Merkmale zugeschnitten und man muss eine Reihe von Sachen bedenken und bearbeiten (was alles genau erzähle ich ein anderes Mal), aber man kann sich relativ schnell einen Überblick über ein bestimmtes taxonomisches Problem verschaffen. Und genau dies habe ich mit Australopithecus sediba gemacht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Phylogenetischer Stammbaum (aus Strait et al., 1997) ohne &lt;em&gt;Australopithecus sediba&lt;/em&gt;:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FpGt5SMF3Xw/ToMegDuXmfI/AAAAAAAAAJ4/kEKbv5yQw1k/s1600/Bild1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="132px" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-FpGt5SMF3Xw/ToMegDuXmfI/AAAAAAAAAJ4/kEKbv5yQw1k/s400/Bild1.jpg" width="400px" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Strait et al. (1997)&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Hier nun ein phylogenetischer Stammbaum der mit der gleichen Merkmalsmatrix erstellt wurde, nur dass ich noch Merkmale von &lt;em&gt;Australopithecus sediba&lt;/em&gt; (aus Berger, 2010) eingefügt habe:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-KiL3aM9gImo/ToMenbepnpI/AAAAAAAAAJ8/Aq9IUVyMFvA/s1600/Bild2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="205px" kca="true" src="http://1.bp.blogspot.com/-KiL3aM9gImo/ToMenbepnpI/AAAAAAAAAJ8/Aq9IUVyMFvA/s400/Bild2.jpg" width="400px" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Gleiche Merkmale nur dieses Mal mit &lt;em&gt;A. sediba&lt;/em&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das zweite Bild spiegelt genau das wider, was für über die Position von Australopithecus sediba wissen. Was zuvor eine, zumindest im Stammbaum, schöne Auflösung der Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Gattung Homo war, ist nur zu einer hässlichen Multifurkation kollabiert, die aufzeigt, dass das Programm nicht in der Lage war, diese Äste vernünftig aufzulösen. Das Fossil hängt also irgendwo zwischen den frühsten Vertreter der Gattung Homo und &lt;em&gt;Homo erectus/ergaster.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die taxonomische Position von &lt;em&gt;Homo habilis&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Homo rudolfensis&lt;/em&gt; war schon immer nicht wirklich klar. &lt;em&gt;Homo rudolfensis&lt;/em&gt; selbst ist aus dem Problem entstanden, dass die Fossilien die man alle zu &lt;em&gt;Homo habilis&lt;/em&gt; zählte zu variabel waren, als das man sie guten Gewissens in eine einzige Spezies hätte packen können. Also wurde das „Hypodigma“ (Sammlung aller Fossilien die einer Spezies beschreibt) von &lt;em&gt;Homo habilis&lt;/em&gt; in zwei Spezies aufgeteilt, ich werde jetzt allerdings nicht näher auf die einzelnen Merkmale eingehen, das würde einfach zu lange werde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Um zurück zu Australopithecus sediba zu kommen, das Fossil bringt dieses ganze Problemfeld noch mehr durcheinander, da es, wie wir sehen konnten, sehr nah mit den frühsten Vertretern von Homo verwandt ist, aber auch weil es nur 1,9 Mio. Jahre alt ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das ist deshalb problematisch, weil von &lt;em&gt;Homo habilis&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Homo rudolfensis&lt;/em&gt; Funde bekannt sind, die weit über 2 Mio. Jahre alt sind und von Homo ergaster/erectus gibt es Funde die nur einen Bruchteil jünger sind als die sediba Fossilien. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man bereits bei 1,7 Mio. Jahren menschliche Fossilien in Georgien findet, kann man gut erkennen wie verworren diese ganze Geschichte ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aber werfen wir doch mal einen Blick auf die einzelnen möglichen Verwandtschaftsbeziehungen die&lt;em&gt; Australopithecus&lt;/em&gt; sediba und die Vertreter der Gattung Homo haben könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JGvaBQxGSbM/ToMeMcSoIJI/AAAAAAAAAJ0/iM4oBDXjjME/s1600/Bild3.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="187px" kca="true" src="http://4.bp.blogspot.com/-JGvaBQxGSbM/ToMeMcSoIJI/AAAAAAAAAJ0/iM4oBDXjjME/s400/Bild3.jpg" width="400px" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;A. sediba&lt;/em&gt; außerhalb der Gattung Homo&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Hier würde &lt;em&gt;Australopithecus sediba&lt;/em&gt; einen letzten gemeinsamen Vorfahren mit der Gattung Homo teilen. Das einzige Problem, was man hätte, wäre dass man die zu &lt;em&gt;Homo habilis&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Homo rudolfensis&lt;/em&gt; zählenden Fossilien die älter als 2 Mio. Jahre sind möglicherweise neu klassifizieren müsste.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Alle weiteren Alternativen ruinieren mehr oder weniger das, was wir bisher unter der Gattung Homo verstehen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MJzVVYGPSzQ/ToMd8gGBKzI/AAAAAAAAAJs/0Ausgm4U_tI/s1600/Bild5.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="171px" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-MJzVVYGPSzQ/ToMd8gGBKzI/AAAAAAAAAJs/0Ausgm4U_tI/s400/Bild5.jpg" width="400px" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-r1NgBAa-9GI/ToMd-bONNXI/AAAAAAAAAJw/SOs9RwwwiV0/s1600/Bild4.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="200px" kca="true" src="http://2.bp.blogspot.com/-r1NgBAa-9GI/ToMd-bONNXI/AAAAAAAAAJw/SOs9RwwwiV0/s400/Bild4.jpg" width="400px" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mögliche Verwandtschaftsverhältnisse,&amp;nbsp;wenn &amp;nbsp;&lt;em&gt;A. sediba&lt;/em&gt; innerhalb der Gattung Homo läge&amp;nbsp;(Auszüge).&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Egal welche Hypothese wir betrachten, die Gattung Homo ist in keiner von diesen monophyletisch. Das bedeutet, das man entweder Australopithecus sediba in die Gattung Homo aufnehmen sollte, was schwierig werden könnte, weil es die Gattungsdefinition von Homo noch weiter aufweichen würde. Oder aber, das wir &lt;em&gt;Homo habilis&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Homo rudolfensis&lt;/em&gt; aus der Gattung Homo herausnehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich persönlich weiß nicht wirklich was man machen sollte, ich denke es braucht weitere Untersuchungen und weitere Funde um dieses Problem besser lösen zu können. Was man jedoch sagen kann ist, dass die Entstehung der Gattung Homo aller Wahrscheinlichkeit nicht gradualistischer Natur war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Vielmehr glaube ich, dass wir es hier mit einer Reihe von, möglicherweise unabhängig voneinander ablaufenden, Speziationsereignissen zu tun hatten. Dies würde erklären, warum in diesem Zeitraum so viele Formen auftreten, die sich zwar ähnlich sind, sich aber zeitlich und räumlich überschneiden und deren taxonomische Zugehörigkeit nicht eindeutig zu klären ist. Es gibt auch weitere Gründe die für diesen Gedanken sprechen, aber darüber werde ich beim nächsten Mal etwas schreiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Literatur: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Science&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1126%2Fscience.1184944&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Australopithecus+sediba%3A+A+New+Species+of+Homo-Like+Australopith+from+South+Africa&amp;amp;rft.issn=0036-8075&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=328&amp;amp;rft.issue=5975&amp;amp;rft.spage=195&amp;amp;rft.epage=204&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.sciencemag.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.1184944&amp;amp;rft.au=Berger%2C+L.&amp;amp;rft.au=de+Ruiter%2C+D.&amp;amp;rft.au=Churchill%2C+S.&amp;amp;rft.au=Schmid%2C+P.&amp;amp;rft.au=Carlson%2C+K.&amp;amp;rft.au=Dirks%2C+P.&amp;amp;rft.au=Kibii%2C+J.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Berger, L., de Ruiter, D., Churchill, S., Schmid, P., Carlson, K., Dirks, P., Kibii, J. (2010).&lt;/strong&gt; Australopithecus sediba: A New Species of Homo-Like Australopith from South Africa &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Science, 328&lt;/span&gt; (5975), 195-204 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1126/science.1184944" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1126/science.1184944&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Journal+of+Human+Evolution&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1006%2Fjhev.1996.0097&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=A+reappraisal+of+early+hominid+phylogeny&amp;amp;rft.issn=00472484&amp;amp;rft.date=1997&amp;amp;rft.volume=32&amp;amp;rft.issue=1&amp;amp;rft.spage=17&amp;amp;rft.epage=82&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0047248496900974&amp;amp;rft.au=Strait%2C+D.&amp;amp;rft.au=Grine%2C+F.&amp;amp;rft.au=Moniz%2C+M.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Strait, D., Grine, F., Moniz, M. (1997).&lt;/strong&gt; A reappraisal of early hominid phylogeny &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Journal of Human Evolution, 32&lt;/span&gt; (1), 17-82 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1006/jhev.1996.0097" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1006/jhev.1996.0097&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-4802404253403946336?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/09/wohin-mit-australopithecus-sediba.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-FpGt5SMF3Xw/ToMegDuXmfI/AAAAAAAAAJ4/kEKbv5yQw1k/s72-c/Bild1.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-1762115230872966234</guid><pubDate>Mon, 26 Sep 2011 12:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-26T14:14:56.376+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Leipzig</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Allgemeines</category><title>Zurück aus Leipzig.</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;So, die Tagung ist vorbei und nach einer langen und sehr merkwürdigen Zugreise, zuerst gab es einen „Personenunfall“ auf der Strecke und dann hat noch jemand seinen Rucksack in einem Abteil vergessen (seit 10 Jahren scheint dies ja ein ganz schlimmes Problem zu sein), bin ich seit gestern Abend wieder Zuhause.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Es ist schwer genau zu sagen, was mir gefallen hat und was nicht, denn die ganze Tagung war für mich voller neuer Erfahrungen und Eindrücke. Was mich zuerst überrascht hat war, dass ich einfach zuwenig Ahnung von den Sachen über die dort gesprochen wurden hatte. Zugegeben, die Themen von denen ich etwas mehr Ahnung habe wurden lediglich angeschnitten, aber trotzdem habe ich im Vorfeld schon gedacht, dass ich etwas aktiver sein könnte. Dann habe ich mir allerdings auch Gedanken darüber gemacht, wer sonst noch so auf der Tagung herumläuft und abgesehen von mir und einem meiner Komolitonen waren, soweit ich weiß kein anderen Studenten auf dieser Tagung. Alle Personen dort waren entweder Doktoranden oder bereits voll ausgebildete Wissenschaftler.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zu realisieren, dass das Niveau auf dieser Tagung zu großen Teilen einfach zu hoch für mich war um wirklich kompetent auftreten zu können, hat mich bis zum Ende des Freitags beschäftigt. Den Samstag habe ich mich dann vollkommen damit zufriedengegeben einfach nur zuzuhören und soviel neue Informationen aufzunehmen wie ich kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zwar ist die Tagung selbst nicht ganz so gelaufen, wie ich es erwartet habe, doch war es doch eine Erfahrung die ich als enorm wichtig ansehe. Ich habe gesehen, was mich alles noch erwartet, wenn ich den Weg auf dem ich Moment bin weitergehe, ich habe gesehen, was ich noch alles lernen muss um ein wirkliches Verständnis über mein Fach zu gewinnen und was ich aber auch gemerkt habe, war dass ich all diese Sachen wirklich machen will.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die Tage in Leipzig selbst waren zwar enorm anstrengend, aber ich fühle mich trotzdem irgendwie erholt und richtig motiviert jetzt an meinen Sachen weiterzuarbeiten, damit ich im nächsten Jahr vielleicht selber etwas vorzuweisen habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Für die nächsten Wochen habe vor ein paar Dinge hier zu schreiben die ich in Leipzig aufgeschnappt habe, und dann ist da immer noch dieses Ding über australopithecus sediba das ich schreiben wollte und was hoffentlich im Laufe dieser Woche auch kommen wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zum Schluss möchte ich mich an dieser Stelle noch bei Anna Barros und Tracy Kivell bedanken, die während der Postersession am Freitag Abend so nett waren und eine Reihe meiner Fragen beantwortet haben und die Geduld hatten einige meiner etwas merkwürdigeren Ideen anzuhören.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-1762115230872966234?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/09/zuruck-aus-leipzig.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-2976283181415885658</guid><pubDate>Fri, 23 Sep 2011 04:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-23T07:07:45.159+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Dinge die man lernt</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Leipzig</category><title>Eric in Leipzig: Lektionen vom ersten Tag</title><description>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Tagungen sind, vor allem wenn man noch ein armer, dummer Student ist, vor allem zum lernen da. Folgende Dinge habe ich gestern gelernt:&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Lektion 1: Nicht zu geizig sein.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Lieber nochmal 12,50€ für ein schäbiges Bett in einem Achtbettzimmer bezahlen, als die Nacht damit zu verbringen in irgendwelchen Zügen herumzufahren. Ich tat letzteres und hatte daher in der Nacht auf Donnerstag nur eine ganze Stunde Schlaf gehabt, maximal. Dasführt mich gleich zu Lektion 2.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Lektion 2: Niemals mit Schlafmangel einen Kurs über geometrische Morphometrie besuchen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;Ich glaube, der Kurs war eigentlich ganz interessant und an ein paar Dinge kann ich mich sogar noch erinnern, aber einen großteil der Dinge die gesagt wurden habe ich bereits nach fünf minuten wieder vergessen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Lektion 3: Mehr Englisch sprechen.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;Ich meine mir einbilden zu können, dass ich Englisch ziemlich gut verstehe, sei es nun gesprochen oder geschrieben. Ich meine sogar sagen zu können, dass ich mich schriftlich relativ gut&amp;nbsp; auf Englisch verständlich machen kann. Aber sprechen kann ich diese Sprache absolut gar nicht. Das macht das ganze etwas schwierig, wenn man versuchen will irgendwelche klugen Fragen zu stellen und dabei immer einen Brechreiz ob seiner eigenen schlechten Aussprache bekommt.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Dies alles habe ich gestern gelernt, natürlich habe ich auch ein paar anthropologische Sachen gelernt (nichts davon hat allerdings direkt mit der Tagung zu tun), aber das tue ich ja ohnehin ständig.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Ich bin mal gespannt was der heutige Tag so bringen wird. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-2976283181415885658?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/09/eric-in-leipzig-lektionen-vom-ersten.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-8278117233232138230</guid><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 10:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-20T12:01:20.875+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Australopithecus sediba</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">unnötige Erklärungen</category><title>Sediba Post: Statusbericht</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe ja gesagt das ich etwas über &lt;em&gt;Australopithecus sediba&lt;/em&gt; schreiben wollte und das habe ich immer noch vor. Das Fossil ist wirklich interessant und es ist ein wunderbares Objekt um auch wieder ein paar grundsätzlichere Dinge beschreiben zu können. Dummerweise gibt es zwei Sachen, die mich bislang davon abgehalten haben, etwas zu schreiben:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;1. Die Zeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mein Studium hatte mich in den letzten&amp;nbsp;zwei Wochen ziemlich fest&amp;nbsp;im Griff,weshalb ich noch nicht dazu gekommen sehr viel mehr zu machen, als mir die Artikel durchzulesen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;2. Mein Kopf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zu allem Überfluss habe ich am Sonntag eine gute Idee bekommen, wofür ich das Fossil noch benutzen könnte. Es gibt da nämlich etwas, was ich&amp;nbsp;schon länger&amp;nbsp;demonstrieren wollte und die &lt;em&gt;sediba&lt;/em&gt; Artikel bieten mir das perfekte Demonstrationsobjekt. Allerdings wird es eine Weile dauern, den Post zu schreiben, weil ich eine Reihe von Dingen vorbereiten muss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zu allem Überfluss werde ich morgen Abend nach Leipzig aufbrechen, wo ich mir bis Sonntag das Vergnügen gönne auf einer Tagung herumzuspazieren. Rechnet daher nicht damit, dass vor nächster Woche noch irgendetwas &lt;em&gt;sediba&lt;/em&gt;-mäßiges kommt. Es ist allerdings möglich, dass ich etwas über die Tagung schreiben werden, falls mir etwas interessantes auffällt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Wer ein paar weitere Informationen zu Australopithecus sediba sucht und des Englischen mächtig ist, dem kann ich nur &lt;a href="http://lawnchairanthropology.blogspot.com/2011/09/something-clever-about-hips.html"&gt;diesen Post&lt;/a&gt;&amp;nbsp;auf "Lawn Chair Anthropology" empfehlen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-8278117233232138230?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/09/sediba-post-statusbericht.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-7453703867225837481</guid><pubDate>Sun, 11 Sep 2011 10:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-11T12:52:30.228+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Australopithecus sediba</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><title>Australopithecus sediba: Interessante Interviews</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich hatte noch keine Zeit tiefer in die Artikel zu schauen, habe aber vor dies morgen zu tun. Für Leute die allerdings nicht warten können, gibt es hier zwei Interviews die ganz interessant sind und zudem mit Personen geführt wurden, die wesentlich kompetenter als ich sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Science Podcast mit Lee Berger: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.sciencemag.org/site/multimedia/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Interview mit Lee Berger und Bernard Wood: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.npr.org/2011/09/09/140337459/examining-ancient-fossils-for-clues-to-human-origins"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dort&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-7453703867225837481?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/09/australopithecus-sediba-interessante.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-1618396616107233463</guid><pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-09-09T13:35:49.031+02:00</atom:updated><title>Das Sommerloch ist vorbei!</title><description>(Naja zumindest ein wenig.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dinge laufen machmal doch etwas merkwürdig. Da bin ich mit dieser furchtbaren Arbeit, die mittlerweile zum Glück nicht mehr ganz so furchtbar ist, die mich seit fast einem Jahr beschäftigt, fast fertig. Was bedeutet, dass ich diesem Blog hier wieder die Aufmerksamkeit geben kann die er verdient und schon scheint es sofort interessante Nachrichten zu geben.&lt;br /&gt;
Gestern ist in Science einer ganzer Stoß Artikel zu &lt;em&gt;Australopithecus sediba&lt;/em&gt;, einem Hominidenfossil was im letzten Jahr entdeckt wurde (und dessen Entdeckung ich damals hier gepflegt ignoriert habe) erschienen. Diese Artikel gehen vor allem sehr detailliert auf die Morphologie des Fossils ein. Ich habe bislgang noch nicht die Zeit gehabt mich tiefer in die Texte einzuarbeiten, werde dies aber im Laufe der nächsten Tage tun und darüber berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich außedem wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung habe als in den letzten Monaten, wird es außerdem noch ein paar andere Dinge geben über die ich schreiben möchte, was so viel bedeutet, dass mindestens noch ein weiterer Post kommen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-1618396616107233463?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/09/das-sommerloch-ist-vorbei.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-8244504629912349791</guid><pubDate>Wed, 20 Jul 2011 07:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-20T10:25:04.315+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Systematik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Nur so ein Gedanke</category><title>Spekulation über Speziation</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Heute geht es um ein Thema, ohne das es vermutlich viele der momentan herrschenden Diskussionen innerhalb der Paläoanthropologie nicht gäbe, nämlich um die Frage wie sich neue Arten bilden können.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe mich in der Vergangenheit sehr viel mit diesem Thema auseinandergesetzt und auch wenn sehr viele kluge Menschen etwas darüber geschrieben haben, so entspringt ein Großteil dessen was in diesem Post steht meinen eigenen Überlegungen. Sollte also jemand Fehler in meinen Darstellungen bemerken, so wäre sehr froh darüber wenn man mich darauf hinweisen könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Im Grunde genommen gibt es hier zwei unterschiedliche Grundannahmen: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die erste geht davon aus, dass Arten in aller Regel durch die Aufspaltung einer Ursprungsart in zwei Tochterarten entsteht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-8mmVcqyOX1o/TiZ3EKsylyI/AAAAAAAAAJA/pCwQvKcCxKs/s1600/Bild2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; cssfloat: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-8mmVcqyOX1o/TiZ3EKsylyI/AAAAAAAAAJA/pCwQvKcCxKs/s1600/Bild2.jpg" t$="true" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die zweite Schule geht davon aus, dass Arten durch graduelle Veränderungen im Laufe der Zeit entstehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tBXGL4xp1nw/TiZ4pPTt19I/AAAAAAAAAJI/ZLPohfU5hV8/s1600/Grad+Artbildung+%2528deutsch%2529.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; cssfloat: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-tBXGL4xp1nw/TiZ4pPTt19I/AAAAAAAAAJI/ZLPohfU5hV8/s1600/Grad+Artbildung+%2528deutsch%2529.jpg" t$="true" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Bevor wir uns jetzt ansehen, wie beide Prozesse in der Natur möglicherweise ablaufen könnten, sollte man noch kurz klären, nach welchem Kriterium man eine neue Art überhaupt definiert. Dies sind nicht etwa Unterschiede in der äußeren Gestalt, oder in der genetischen „Ausstattung“, obwohl beides eine Rolle spielt. Das Hauptkriterium zum definieren einer Art ist, ob sie in der Lage ist, mit anderen Individuen fortpflanzungsfähige Nachkommen zu erzeugen. Das bedeutet, dass Artbildungsprozesse sehr häufig mit dem Auftauchen von Fortpflanzungsbarrieren zu tun haben, seien sie nun geografisch oder möglicherweise sogar vom Verhalten bedingt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dies ist bei einer punktuellen Artbildung, relativ simpel zu erklären:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-sTZlHpOr8ow/TiZ4naJOnGI/AAAAAAAAAJE/1kqbjaGG5MI/s1600/Punktuelle+Artbildung+%2528Beispiel.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="97" src="http://4.bp.blogspot.com/-sTZlHpOr8ow/TiZ4naJOnGI/AAAAAAAAAJE/1kqbjaGG5MI/s400/Punktuelle+Artbildung+%2528Beispiel.jpg" t$="true" width="400" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Beispiel für eine punktuelle Speziation: Nehmen wir an eine Art "A" lebt in einem bestimmten Habitat "X". Nun, z.B. durch ein geologisches Ereignis, wird entsteht eine Barriere in besagtem Habitat. Dies führt dazu, dass sich die Umweltbedingungen an beiden Seiten dieser Barriere verändern. Durch das fehlen jeglichen Genflusses zwischen den beiden Teilpopulationen von A im zweiten Bild, werden im Laufe der Zeit in dem Habitaten, was vorher das Habitat X war, zwei neue Spezies entstehen.&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wie kann nun eine gradualistische Artbildung möglich sein?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe sehr lange über diese Frage nachgedacht und mir ist eigentlich nur ein Modell eingefallen, was funktionieren könnte:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;1. Nehmen wir an die betroffene Spezies ist auf ein Habitat begrenzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;2. Nehmen wir weiter an, dass zwischen den einzelnen Populationen der Spezies ein unbegrenzter Genfluss stattfinden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;3. Nun verändert sich das Habitat im Laufe der Zeit und die Spezies passt sich an diese Veränderungen an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;4. Mit fortschreitender Zeit würde die betroffene Spezies einen immer größer werdenden Unterschied zu der Ursprungspezies haben, bis man letztendlich irgendwann von einer neuen Art sprechen könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das Problem an diesem Modell ist jedoch, dass zwischen den Populationen stets ein reger Genfluss geherrscht hat, d.h. es bestand zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Fortpflanzungsbarriere. Die einzige Barriere die man annehmen könnte, wäre die das zwischen Art A und Art B ein so großer Unterschied ist, dass man davon ausgehen kann, dass diese Arten, so sie denn gleichzeitig existieren würden, keine fortpflanzungsfähigen Nachkommen mehr erzeugen könnten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dies würde dem Konzept der „Chronospezies“ relativ nahe kommen, bei der Arten nach ihrer zeitlichen Abfolge her definiert werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Nur wie können wir uns sicher sein, dass Art A und Art B tatsächlich keine Fortpflanzungsfähigen Nachkommen mehr bilden konnten? Und wie immer, wenn wir es mit Ereignissen aus der Vergangenheit zu tun haben ist die Antwort so simpel wie ernüchternd: Wir können es nicht. Wir haben keine Möglichkeiten Art A wieder ins Leben zurückzuholen um herauszufinden, ob sie nun doch noch gefallen an Art B finden würde. Dies ganze führt dazu, dass Evolutionsmodelle, die von einer gradualistischen Abfolge der Arten ausgehen stets hochspekulativ sind.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In der Paläoanthropologie gibt es zwei Beispiele, wo dieses Problem eine Rolle spielt. Zum einen ist es wohl möglich eine direkte Linie zwischen &lt;em&gt;Australopithecus anamensis&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Australopithecus afarensis&lt;/em&gt; zu ziehen (Kimbel &lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt; 2006, Haile-Selassie &lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt; 2010) und die Autoren sprechen hier auch explizit von einer gradualistischen Artbildung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das zweite Beispiel sind die nachweise für Hybridisierungen zwischen modernen Menschen und Neandertalern (Green&lt;em&gt; et al.&lt;/em&gt; 2010) und zwischen modernen Menschen und den Menschen aus der Denisova Höhle (Reich &lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt; 2010).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Bei beiden Beispielen gibt es entweder gute Gründe von einem konstanten Genfluss auszugehen oder man hat sogar Beweise, dass es zu hybridisierungen gekommen ist, die Frage stellt sich nun, was man mit diesen Ergebnissen anfängt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In meinen Augen kann man bei beiden Fällen nicht von unterschiedlichen Spezies reden, so lange man der Maxime folgt, dass Spezies durch das auftauchen von Fortpflanzungsbarrieren definiert werden. Ich könnte natürlich auch andere Kriterien einführen, wie zum Beispiel das Chrono-Spezies Konzept, doch laufe ich bei diesen Schritten immer Gefahr willkürlich zu werden und subjektive Kriterien für die Interpretation meiner Beobachtungen anzulegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich muss allerdings betonen, dass ich, bedingt durch die Lehrer die ich hatte, vielleicht etwas voreingenommen gegenüber einer bestimmten Richtung bin. Zudem fallen mir in meiner Argumentation jetzt schon ein paar Unstimmigkeiten auf, also sollte man meine Ausführungen auch mit Vorsicht genießen. Trotzdem bin weiterhin überzeugt, dass meine Darstellung die wissenschaftlich sicherere ist und sie deshalb auch gegenüber anderen Darstellungen zu bevorzugen sei. Aber ich bin mir sicher, dass in dieser Sache mit Sicherheit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Journal+of+Human+Evolution&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1016%2Fj.jhevol.2006.02.003&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Was+Australopithecus+anamensis+ancestral+to+A.+afarensis%3F+A+case+of+anagenesis+in+the+hominin+fossil+record&amp;amp;rft.issn=00472484&amp;amp;rft.date=2006&amp;amp;rft.volume=51&amp;amp;rft.issue=2&amp;amp;rft.spage=134&amp;amp;rft.epage=152&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0047248406000352&amp;amp;rft.au=KIMBEL%2C+W.&amp;amp;rft.au=LOCKWOOD%2C+C.&amp;amp;rft.au=WARD%2C+C.&amp;amp;rft.au=LEAKEY%2C+M.&amp;amp;rft.au=RAK%2C+Y.&amp;amp;rft.au=JOHANSON%2C+D.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Kimbel, W.,&amp;nbsp;&lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;strong&gt;(2006).&lt;/strong&gt; Was Australopithecus anamensis ancestral to A. afarensis? A case of anagenesis in the hominin fossil record &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Journal of Human Evolution, 51&lt;/span&gt; (2), 134-152 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.jhevol.2006.02.003" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1016/j.jhevol.2006.02.003&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Science&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1126%2Fscience.1188021&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=A+Draft+Sequence+of+the+Neandertal+Genome&amp;amp;rft.issn=0036-8075&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=328&amp;amp;rft.issue=5979&amp;amp;rft.spage=710&amp;amp;rft.epage=722&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.sciencemag.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.1188021&amp;amp;rft.au=Green%2C+R.&amp;amp;rft.au=Krause%2C+J.&amp;amp;rft.au=Briggs%2C+A.&amp;amp;rft.au=Maricic%2C+T.&amp;amp;rft.au=Stenzel%2C+U.&amp;amp;rft.au=Kircher%2C+M.&amp;amp;rft.au=Patterson%2C+N.&amp;amp;rft.au=Li%2C+H.&amp;amp;rft.au=Zhai%2C+W.&amp;amp;rft.au=Fritz%2C+M.&amp;amp;rft.au=Hansen%2C+N.&amp;amp;rft.au=Durand%2C+E.&amp;amp;rft.au=Malaspinas%2C+A.&amp;amp;rft.au=Jensen%2C+J.&amp;amp;rft.au=Marques-Bonet%2C+T.&amp;amp;rft.au=Alkan%2C+C.&amp;amp;rft.au=Prufer%2C+K.&amp;amp;rft.au=Meyer%2C+M.&amp;amp;rft.au=Burbano%2C+H.&amp;amp;rft.au=Good%2C+J.&amp;amp;rft.au=Schultz%2C+R.&amp;amp;rft.au=Aximu-Petri%2C+A.&amp;amp;rft.au=Butthof%2C+A.&amp;amp;rft.au=Hober%2C+B.&amp;amp;rft.au=Hoffner%2C+B.&amp;amp;rft.au=Siegemund%2C+M.&amp;amp;rft.au=Weihmann%2C+A.&amp;amp;rft.au=Nusbaum%2C+C.&amp;amp;rft.au=Lander%2C+E.&amp;amp;rft.au=Russ%2C+C.&amp;amp;rft.au=Novod%2C+N.&amp;amp;rft.au=Affourtit%2C+J.&amp;amp;rft.au=Egholm%2C+M.&amp;amp;rft.au=Verna%2C+C.&amp;amp;rft.au=Rudan%2C+P.&amp;amp;rft.au=Brajkovic%2C+D.&amp;amp;rft.au=Kucan%2C+Z.&amp;amp;rft.au=Gusic%2C+I.&amp;amp;rft.au=Doronichev%2C+V.&amp;amp;rft.au=Golovanova%2C+L.&amp;amp;rft.au=Lalueza-Fox%2C+C.&amp;amp;rft.au=de+la+Rasilla%2C+M.&amp;amp;rft.au=Fortea%2C+J.&amp;amp;rft.au=Rosas%2C+A.&amp;amp;rft.au=Schmitz%2C+R.&amp;amp;rft.au=Johnson%2C+P.&amp;amp;rft.au=Eichler%2C+E.&amp;amp;rft.au=Falush%2C+D.&amp;amp;rft.au=Birney%2C+E.&amp;amp;rft.au=Mullikin%2C+J.&amp;amp;rft.au=Slatkin%2C+M.&amp;amp;rft.au=Nielsen%2C+R.&amp;amp;rft.au=Kelso%2C+J.&amp;amp;rft.au=Lachmann%2C+M.&amp;amp;rft.au=Reich%2C+D.&amp;amp;rft.au=Paabo%2C+S.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Green, R.,&amp;nbsp;&lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt;&amp;nbsp;(2010).&lt;/strong&gt; A Draft Sequence of the Neandertal Genome &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Science, 328&lt;/span&gt; (5979), 710-722 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1126/science.1188021" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1126/science.1188021&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=American+Journal+of+Physical+Anthropology&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1002%2Fajpa.21159&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=New+hominid+fossils+from+Woranso-Mille+%28Central+Afar%2C+Ethiopia%29+and+taxonomy+of+early+Australopithecus&amp;amp;rft.issn=00029483&amp;amp;rft.date=2009&amp;amp;rft.volume=&amp;amp;rft.issue=&amp;amp;rft.spage=0&amp;amp;rft.epage=0&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fdoi.wiley.com%2F10.1002%2Fajpa.21159&amp;amp;rft.au=Haile-Selassie%2C+Y.&amp;amp;rft.au=Saylor%2C+B.&amp;amp;rft.au=Deino%2C+A.&amp;amp;rft.au=Alene%2C+M.&amp;amp;rft.au=Latimer%2C+B.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Haile-Selassie, Y.,&amp;nbsp;&lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;strong&gt;(2009).&lt;/strong&gt; New hominid fossils from Woranso-Mille (Central Afar, Ethiopia) and taxonomy of early Australopithecus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;American Journal of Physical Anthropology&lt;/span&gt; DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1002/ajpa.21159" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1002/ajpa.21159&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Nature&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F21179161&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Genetic+history+of+an+archaic+hominin+group+from+Denisova+Cave+in+Siberia.&amp;amp;rft.issn=0028-0836&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=468&amp;amp;rft.issue=7327&amp;amp;rft.spage=1053&amp;amp;rft.epage=60&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Reich+D&amp;amp;rft.au=Green+RE&amp;amp;rft.au=Kircher+M&amp;amp;rft.au=Krause+J&amp;amp;rft.au=Patterson+N&amp;amp;rft.au=Durand+EY&amp;amp;rft.au=Viola+B&amp;amp;rft.au=Briggs+AW&amp;amp;rft.au=Stenzel+U&amp;amp;rft.au=Johnson+PL&amp;amp;rft.au=Maricic+T&amp;amp;rft.au=Good+JM&amp;amp;rft.au=Marques-Bonet+T&amp;amp;rft.au=Alkan+C&amp;amp;rft.au=Fu+Q&amp;amp;rft.au=Mallick+S&amp;amp;rft.au=Li+H&amp;amp;rft.au=Meyer+M&amp;amp;rft.au=Eichler+EE&amp;amp;rft.au=Stoneking+M&amp;amp;rft.au=Richards+M&amp;amp;rft.au=Talamo+S&amp;amp;rft.au=Shunkov+MV&amp;amp;rft.au=Derevianko+AP&amp;amp;rft.au=Hublin+JJ&amp;amp;rft.au=Kelso+J&amp;amp;rft.au=Slatkin+M&amp;amp;rft.au=P%C3%A4%C3%A4bo+S&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Reich D., &lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt;&amp;nbsp;(2010).&lt;/strong&gt; Genetic history of an archaic hominin group from Denisova Cave in Siberia. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nature, 468&lt;/span&gt; (7327), 1053-60 PMID: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21179161" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;21179161&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-8244504629912349791?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/07/spekulation-uber-speziation.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-8mmVcqyOX1o/TiZ3EKsylyI/AAAAAAAAAJA/pCwQvKcCxKs/s72-c/Bild2.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-6440481810923604012</guid><pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-18T19:44:41.359+02:00</atom:updated><title>Ich lebe noch!</title><description>Das ist leider kein Post mit Inhalt sondern nur einer von der Sorte „Ich schreibe mal was um zu zeigen, dass ich noch vorhabe weiter zu schreiben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, dass ich in den letzten Wochen nicht vorhatte etwas zu schreiben, ich habe meine Versuche lediglich immer wieder abgebrochen, weil ich sie einfach nicht gut und interessant genug fand. Der Mangel an interessanten Artikeln macht die Situation auch nicht wirklich besser. Und zu guter letzt versuche ich im Moment mit aller Macht mein Studium voranzubringen, was mir auch nicht so wirklich gelingen will. Ich habe sogar überlegt ein bisschen was darüber zu schreiben, was ich gerade tue, weil eigentlich recht interessant ist, nur habe ich noch keine Gute Form gefunden, in der darüber berichten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann zumindest mit ruhigen Gewissen auf die Zukunft verweisen, weil ich in den kommenden Monaten auf zwei Tagungen fahren werden und sicherlich etwas im Vorfeld über einige Themen die dort behandelt werden, schreiben werde. Die erste Tagung ist die Tagung der „European society for the study of human evolution“, die im September in Leipzig stattfinden wird. Ich habe noch keine Ahnung worum es dort genau gehen wird, aber sie ist für Studenten ziemlich günstig (20€) und ist mal wieder eine Chance mit anderen Personen aus dem Fach in Kontakt zu kommen. Auf die zweite Tagung freue ich mich besonders, weil sie quasi vor meiner Haustür stattfindet, und zwar im November im Senckenbergmuseum. Sie trägt den schönen Titel „The World at the Time of Messel: Puzzles in Palaeobiology, Palaeoenvironment and the History of Early Primates”&lt;br /&gt;
Ich habe ja eine schwäche für die frühe Evolution der Primaten und bedenkt man den ganzen Lärm der u Ida geherrscht hat, kann man davon ausgehen, dass die Tagung nicht langweilig werden dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die nähere Zukunft habe ich jedenfalls noch ein paar nette Ideen und ich hoffe, dass wenigstens eine oder zwei gutes Material für Posts liefern werden und ich vielleicht schon in dieser Woche etwas neues hier reinstellen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-6440481810923604012?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/07/ich-lebe-noch.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-8453594651651615179</guid><pubDate>Fri, 20 May 2011 07:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-20T09:44:04.251+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">sexuelle Selektion</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><title>Aufrecht stehend lässt's sich besser prügeln.</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Heute geht es um die lustige Frage, ob wir unter anderem möglicherweise deshalb auf zwei Beinen gehen, weil wir dadurch besser unseren Mitmenschen die Fresse polieren können, als wenn wir nicht aufrecht stehen würden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Diese Frage, nur wesentlich seriöser formuliert, stellte sich zumindest David Carrier und untersuchte deshalb, wie stark die Schläge von erwachsenen Männern sind, wenn sie aufrecht stehen, und wenn sie nicht tun. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die erste Frage die einem hier durch den Kopf geht ist natürlich, wie man überhaupt auf diese Idee kommen kann. Sieht man sich bei anderen Säugetieren um, so beobachtet man immer, wieder dass vor allem die männlichen Tiere, bei Konflikten ihre Vorderextremitäten benutzen um ihre Gegner zu schlagen, bzw. sich aufrichten um bedrohlicher zu wirken. Dieses Verhalten sieht man auch bei großen Menschenaffen und dort sogar ziemlich häufig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In der Tat zeigte sich in der Untersuchung, dass Männer in der Lage sind wesentlich härter zuzuschlagen, wenn sie aufrecht stehen, als wenn sie es nicht tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Doch kann man aus diesem Ergebnis schlussfolgern, dass männliches Aggressionsverhalten oder aggressives Imponiergehabe im Allgemeinen eine Rolle bei der Evolution des aufrechten Ganges gespielt haben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;An dieser Stelle kommt ein ganzer Rattenschwanz an Problemen auf uns zu, denn auch wenn die Ergebnisse zeigen, dass man aufrecht stehend härter zuschlagen kann, so bedeutet dies im Gegenzug noch lange nicht, dass dieser Punkt auch nur irgendeine Rolle bei der Evolution des aufrechten Gangs gespielt hat. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wie ich in meinem &lt;/span&gt;&lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2011/05/der-stopknopf-offnet-nicht-die-tur-was.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;letzten Post&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;gezeigt habe, brauchen wir bei derartigen Theorien aber unbedingt einen Bezug auf fossile Formen um überhaupt irgend eine Form von Testbarkeit herstellen zu können. Wir wissen nicht, wie sich die Menschenaffen im Miozän (der Zeitabschnitt der für derartige Fragen von Bedeutung ist) tatsächlich verhalten haben und ob unser Verhalten oder das rezenter Menschenaffen mit dem Verhalten dieser früheren Arten vergleichbar ist. Diese Studie führt nur rezente Arten als Vergleichsmaterial auf und macht keine Aussage über irgendeine Form von Merkmalstransformation oder ähnlichem, was man auf fossile Überlieferungen zurückführen konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ein weiteres&amp;nbsp;Problem was bei dieser Art Studie auftaucht ist, dass ich Gefahr laufe, die Evolution als Stufenleiter darzustellen, indem ich uns nahe verwandte, rezente Arten als 1:1 Modell für unsere Vorfahren benutze, obwohl es genug Anzeichen gibt, dass dies nicht zwingend der Fall ist. Die Gegenwart erklärt nun mal nicht die Vergangenheit auch wenn wir es uns noch so wünschen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Es sind Studien wie diese die mich darüber nachdenken lassen, ob ich nicht irgendetwas fundamentales nicht verstanden habe. In meinen Augen schmeißt dieser Artikel alles was ich über wissenschaftliche Theorienbildung gelernt habe über Bord und erzählt stattdessen eine, mehr oder weniger, interessante Geschichte und ich kann nicht verstehen, wie so etwas passieren und sogar publiziert werden kann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Literatur: &lt;br /&gt;
&lt;span style="float: left; padding-bottom: 5px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 5px;"&gt;&lt;a href="http://www.researchblogging.org/"&gt;&lt;img alt="ResearchBlogging.org" src="http://www.researchblogging.org/public/citation_icons/rb2_large_gray.png" style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-right: 0px; border-top: 0px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=PLoS+ONE&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0019630&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=The+Advantage+of+Standing+Up+to+Fight+and+the+Evolution+of+Habitual+Bipedalism+in+Hominins&amp;amp;rft.issn=1932-6203&amp;amp;rft.date=2011&amp;amp;rft.volume=6&amp;amp;rft.issue=5&amp;amp;rft.spage=0&amp;amp;rft.epage=&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fdx.plos.org%2F10.1371%2Fjournal.pone.0019630&amp;amp;rft.au=Carrier%2C+D.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;strong&gt;Carrier, D. (2011).&lt;/strong&gt; The Advantage of Standing Up to Fight and the Evolution of Habitual Bipedalism in Hominins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;PLoS ONE, 6&lt;/span&gt; (5) DOI: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0019630" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1371/journal.pone.0019630&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-8453594651651615179?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/05/aufrecht-stehend-lassts-sich-besser.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-7332649486297752026</guid><pubDate>Tue, 03 May 2011 12:24:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-03T14:47:34.309+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Wissenschaftstheorie</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Philosophisches</category><title>Der Stopknopf öffnet nicht die Tür: Was uns Bus fahren über wissenschaftliches Arbeiten lehrt.</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe keinen Führerschein und bin daher auf öffentliche Verkehrsmittel, für gewöhnlich ist dies der Bus, angewiesen um von A nach B zu kommen. Und auch wenn es manchmal ziemlich nervig ist, z.B. wenn man im Sommer gegen 10 Uhr zur Uni fahren möchte, so kann man doch eine ganze Reihe interessanter Verhaltensweisen beobachten. Wie zum Beispiel folgende:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In vielen Bussen sind drei Arten von Knöpfen untergebracht: „STOP“ Knöpfe um dem Busfahrer zu signalisieren an der nächsten Haltestelle anzuhalten, Knöpfe um eine Rollstuhlrampe anzufordern und, in längeren Bussen, Türöffner an der hintersten Tür. Letztere, und nur diese, öffnen, sobald der Bus anhält, auf Knopfdruck die hinterste Tür. Die vorderen Türen werden in aller Regel vom Busfahrer geöffnet und sind mit keinen Türöffnern verbunden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wir haben hier also zwei unterschiedliche Fälle, einmal gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Handlung „drücke Knopf“ und dem Ereignis „Tür öffnet sich“ und einmal gibt es diesen nicht. Das Problem ist hierbei jedoch, dass Fahrgäste, wenn sie auf an einer der vorderen Türen auf den nächstbesten Knopf drücken, keine Rückmeldung erhalten, das ihre Aktion nichts bewirkt, stattdessen öffnet sich, vom Busfahrer gesteuert, die Tür.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Diese Personen haben aus einer gewissen Anzahl von Erlebnissen ein allgemeines Prinzip abgeleitet: Wenn ich aus dem Bus aussteigen will, muss ich einen Knopf neben der Tür drücken. Dabei ist es vollkommen egal, ob auf diesem Knopf „Tür öffnen“, „STOP“ oder „Rampe anfordern“ steht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die meisten Leute werden mit Sicherheit, wenn man sie darauf anspricht, sagen, dass auf jeden Fall diese Knöpfe die Türen öffnen, schließlich funktioniert es ja jedes Mal, wenn sie aussteigen wollen. Das Problem hierbei ist, ist dass die Leute den Faktor „Busfahrer“ nicht kennen, d.h. wenn sie immer auf den Knopf drücken wenn der Bus hält, werden sie immer denken das sie es sind, die die Tür öffnen, anstatt das es der Busfahrer macht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die einzige Möglichkeit mit Sicherheit herauszufinden, ob das Prinzip „Knopf öffnet Tür“ tatsächlich allgemeingültig ist, ist die Falsifikation, d.h. wir müssen die Hypothese testen „alle Türen gehen von selbst auf“. Diese Hypothese lässt sich testen, indem man konsequent keinen Knopf betätigt, wenn man den Bus verlassen will und einfach beobachtet was passiert. Schnell wird man feststellen, dass diese Hypothese in bestimmten Fällen zutrifft und manchmal nicht. In jedem Fall bedeutet dies, dass die Eingangstheorie „Knopf öffnet Tür“ falsch ist, da sie nicht allgemeingültig ist. Durch die weiteren Beobachtungen kann man dann herausfinden, dass hinteren Türen in aller Regel mithilfe eines Knopfdrucks geöffnet werden, wohingegen die vorderste und mittlere Tür ohne Knopfdruck aufgehen. Dieser ganze Prozess würde also zur „speziellen Kausaltheorie der Bustüröffnung“ führen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mithilfe dieser Methode, würden diese Fahrgäste nicht nur aufhören wie pavlowsche Hunde auszusehen wenn sie den Bus verlassen möchten, sie hätten sogar gelernt wie man richtig Wissenschaft betreibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ob&amp;nbsp;man nun, wie ich&amp;nbsp;als ich noch zur Schule gegangen bin,&amp;nbsp;herausfinden will, wie die Türen im Bus funktionieren, oder ob ich eine&amp;nbsp; wissenschaftliche Theorie aufstellen möchte: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich kann mir niemals sicher sein kann, ob das Kausalprinzip was ich meine in der Natur erkannt zu haben, auch tatsächlich so existiert. Es ist immer möglich, dass es eine, mir noch unbekannte, weitere Kraft gibt (in unserem Beispiel der Busfahrer), die diesen von mir beschriebenen Mechanismus eigentlich steuert. Ich kann dies nur herausfinden, wenn ich alle anderen Alternativen verworfen, d.h. ausprobiert und für falsch befunden habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Im Grunde genommen wird moderne Wissenschaft auf diese Art und Weise betrieben. Jemand stellt eine Hypothese auf und alle Welt versucht diese zu widerlegen. Das ist einfach, wenn ich es mit Gegenwartswissenschaften wie z.B. der Physik zu tun habe, da ich dort in aller Regel Experimente bzw. mathematische Beweise durchführen kann. Problematischer wird das ganze in der Biologie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die Evolutionstheorie ist eine ziemlich widerliche Theorie, wenn wir sie aus wissenschaftstheoretischer Sicht betrachten. Sie funktioniert nämlich nur in der Retrospektive. Wir können zwar die basalen Mechanismen durch Laborversuche aufzeigen und testen, doch können wir z.B. Hypothesen wie der aufrechte Gang entstanden ist, nicht direkt im Labor testen, ebenso wenig wie wir in der Lage sind Verwandtschaftsbeziehungen von Tierarten direkt testen zu können. Alles was wir tun können, ist eine Theorie aufstellen in der z.B. ein Evolutionsökologisches Szenario beschrieben wird in dem ein Bestimmter Merkmalswandel vonstatten ging. Dieses Szenario, und die damit postulierte Merkmalstransformation, ließe sich theoretisch durch Fossilfunde falsifizieren. Wir können unsere Hypothesen letztendlich also nur „quasi-experimentell“ nachweisen, was natürlich nicht sehr befriedigend ist. Was das ganze noch erschwert, ist der Punkt, dass ich in der Lage sein muss meine Hypothesen in irgendeiner Form auf Fossilfunde zu beziehen, weswegen vor allem Hypothesen was die Evolution bestimmter Verhaltensweisen angeht häufig am Rande des „story-tellings“ entlangschrammen. Denn dummerweise sagt uns ein Haufen Knochen nur ziemlich wenig darüber, wie genau sich unsere Vorfahren verhalten haben, ob sie sprechen konnten und wie stark ihre kognitiven Fähigkeiten entwickelt waren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das ganze lässt natürlich einen großen Raum für Spekulationen offen und immer wieder wurden Hypothesen zur Evolution des Menschen entweder ideologisch geprägt, oder von Ideologien missbraucht. Man muss stets im Kopf behalten, dass man als Anthropologe nicht nur Aussagen über die Evolution unser eigenen Art trifft, sondern gleichzeitig auch auf philosophischer Ebene beschreibt, was der Mensch ist was ihn definiert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aus diesem Grunde, ist es, meiner Meinung nach,&amp;nbsp;extrem wichtig über die wissenschaftstheoretischen Grenzen des eigenen Faches, sowie über die Art und Weise „gute“ wissenschaftliche Theorien aufzustellen, Bescheid zu wissen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-7332649486297752026?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/05/der-stopknopf-offnet-nicht-die-tur-was.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-4521922660311888300</guid><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 16:55:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-29T18:19:52.073+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Primatologie</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Philosophisches</category><title>Ich will kein Bonobo sein!</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;Dieser Post ist eine Reaktion auf den Post “&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?sectioncode=26&amp;amp;storycode=415874&amp;amp;c=2"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;Ariel Cast out Caliban&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;” von Eric Michael Johnson&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Es gibt eine Menge Dinge in der Welt die mich stören: Personen im Bus die wie bescheuert auf den „STOP“ Knopf drücken um die Tür zu öffnen, Professoren die der Meinung sind zu wissen was mich interessiert obwohl ich mich zuletzt vor vier Jahren mit ihnen unterhalten habe und dumme Ideologien die sich biologischer Beispiele bedienen um ihre verqueren Weltsichten zu verbreiten. Ich würde sehr gerne über alle drei Themen schreiben, doch bleiben wir zunächst bei Thema Nr. 3.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Immer wieder in meinem Leben bin ich, in irgendeiner Form, folgendem Satz begegnet: „Wir sollten mehr wie Bonobos sein.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die menschliche „Natur“ wird in ihren Extremen interessanterweise von den Primaten vertreten, mit denen er am nächsten Verwandt ist: Schimpansen und Bonobos. Schimpansen werden in populären Darstellungen häufig als egomanisch, aggressiv und bisweilen übermäßig brutal dargestellt. Bonobos hingegen sind die ultimativen Pazifisten, zum einen haben die Frauen in den Gruppen das sagen und dann werden Konflikte und Stress in aller Regel durch Sexualverhalten gelöst und nicht indem man ein Männchen der Nachbargruppe /den Nebenbuhler zu klump haut oder einen armen Stummelaffen bei lebendigem Leibe in Stücke reißt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Nach Hubert Markl (1983) werden alle Darstellungen über die Natur des Menschen in einen „ist“ Zustand, der in aller Regel böse und negativ ist und in einen „soll“ Zustand, der dem zu erreichenden Idealbild entspricht, abgebildet. In unserem Falle wäre der Schimpanse dann der „ist“ Zustand und der Bonobo wäre der „soll“ Zustand. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Diese ganze Geschichte wird neue Nahrung bekommen, wenn die Ergebnisse einer jüngsten Studie von Perelman et al. (2011) etwas bekannter werden. Dort wurde festgestellt, dass es im Genom vom Schimpansen nach der Trennung der Linien von Schimpanse und Bonobo zu mehr Veränderungen kam als beim Bonobo. Dies führt zu einem relativ geringen (und wohl nicht signifikanten- so habe ich zumindest gelesen) Unterschied im Verwandtschaftsgrad zwischen Bonobos und Schimpansen und würde den Bonobo zu unserem nächsten lebenden Verwandten machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Man muss sich das nur Vorstellen, unser nächster Verwandter ist der Inbegriff der Kooperation und des Altruismus! Das ultimative Abbild der tatsächlichen menschlichen Natur! Wieder einmal hat sich der Mensch ganz einfach viel zu weit von seiner wahren Natur entfernt, hat die moderne Gesellschaft ihn von seinen Wurzeln losgerissen! Wir müssen nur wieder zu unseren Wurzeln zurückkehren und alles wird gut!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Artikel in einer ähnlichen Form, vermutlich weniger ironisch etwas esotherischer formuliert, verwurstet wird. Vielleicht sollte ich die "verwurstung" gleich selbst übernehmen, ein halbseidenes Buch schreiben und es verkaufen um mein schmales Monatsbudget etwas aufzupolieren...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Der Punkt ist, sowohl Bonobos als auch Schimpansen sind MODELLE für unsere frühsten Vorfahren, Modelle die mehr oder weniger gut auf unsere eigene Entwicklung passen. Wir können nicht einfach Beobachtungen an einem rezenten Tier nehmen und es eins zu eins auf uns übertragen, damit es dabei hilft irgendeine bizarre Ideologie zu vertreten, genauso wie wir sie nicht dafür benutzen können um brutale Handlungen an unseren Mitmenschen zu rechtfertigen. Wir werden niemals genau herausfinden, wie sich unsere Vorfahren benommen haben und letztendlich spielt dies auch für unser Leben heutzutage eine untergeordnete Rolle. Das syrische Militär wird mit Sicherheit nicht aufhören auf Zivilisten zu schießen nur weil ihnen jemand sagt, dass unsere nächsten biologischen Verwandten einer Bande freizügiger Hippies entsprechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Außerdem sagen diese paar Prozent Unterschied im Genom erstmal gar nichts aus, da sie rein statistischer Natur sind. Möglicherweise liegen sie in Bereichen die für die Steuerung des Verhaltens gar keine Rolle spielen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Fakt ist, dass wir zu beiden Extremen in der Lage sind: Übermäßige Brutalität aber auch an Selbstopferung grenzenden Altruismus. Für beide Extreme können uns Schimpansen und Bonobos helfen herauszufinden wo und wie diese Dinge biologisch verankert sind. Sie können uns also helfen uns selbst besser zu verstehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ideologien und Weltbilder sind immer Menschenwerk und Menschenaffen haben uns häufig schon als Projektionsfläche für uns selbst gedient. Das gilt im Falle der Schimpansen im negativen Sinne, da sie für alles Schlechte im Menschen herhalten mussten. Das gilt aber ebenso für die Bonobos. Doch sollten uns immer im klar sein, dass sie, genauso wie wir, ihre eigene Geschichte haben und nicht einfach „halbfertige“ Menschen sind. Aus diesem Grunde können sie uns niemals als Vorbild für uns selbst dienen, oder wie Funny van Dannen es in seinem Song „&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=PJyNZidt-IM"&gt;Bonobo&lt;/a&gt;“ (aus dem ich auch die Überschrift für diesen Post habe) formuliert hat:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;„Wir sollten versuchen Menschen zu werden, denn Affen sind wir ja schon.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Markl, H. (1983)&lt;/strong&gt; Wie unfrei ist der Mensch? Von der Natur in der Geschichte. In: Markl, H. (ed.). Natur und Geschichte. R. Oldenbourg, München, Wien. S. 11-40&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=PLoS+genetics&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F21436896&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=A+molecular+phylogeny+of+living+primates.&amp;amp;rft.issn=1553-7390&amp;amp;rft.date=2011&amp;amp;rft.volume=7&amp;amp;rft.issue=3&amp;amp;rft.spage=&amp;amp;rft.epage=&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Perelman+P&amp;amp;rft.au=Johnson+WE&amp;amp;rft.au=Roos+C&amp;amp;rft.au=Seu%C3%A1nez+HN&amp;amp;rft.au=Horvath+JE&amp;amp;rft.au=Moreira+MA&amp;amp;rft.au=Kessing+B&amp;amp;rft.au=Pontius+J&amp;amp;rft.au=Roelke+M&amp;amp;rft.au=Rumpler+Y&amp;amp;rft.au=Schneider+MP&amp;amp;rft.au=Silva+A&amp;amp;rft.au=O%27Brien+SJ&amp;amp;rft.au=Pecon-Slattery+J&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Perelman P, Johnson WE, Roos C, Seuánez HN, Horvath JE, Moreira MA, Kessing B, Pontius J, Roelke M, Rumpler Y, Schneider MP, Silva A, O'Brien SJ,&amp;nbsp;&amp;amp; Pecon-Slattery J (2011).&lt;/strong&gt; A molecular phylogeny of living primates. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;PLoS genetics, 7&lt;/span&gt; (3) PMID: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21436896" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;21436896&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-4521922660311888300?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/04/ich-will-kein-bonobo-sein.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-1109251531267096484</guid><pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-14T13:57:47.247+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Four Stone hearth</category><title>Besser zu spät als nie.</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich bin zu faul jetzt nochmal den ganzen Kram auf deutsch zusammenzuschreiben, deshalb verlinke ich ganz einfach mal zu meinem englischen Post:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://affenglisch.blogspot.com/2011/04/fashionably-late-116th-four-stone.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Fashionably late: The116th four-stone-hearth&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich hoffe man verzeiht mir diese Faulheit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mehr richtige Posts hoffentlich noch in dieser Woche, eine Idee hab ich zumindest schonmal, jetzt muss ich den Kram nur noch schreiben...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-1109251531267096484?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/04/besser-zu-spat-als-nie.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-4326587887593266506</guid><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 11:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-07T13:08:46.691+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Anküdnigungen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Four Stone hearth</category><title>(Mal wieder) eine Ankündigung</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Der 13. April 2011 ist ein besonderes Datum. Zunächst habe ich an diesem Tag Geburtstag, aber das ist alles andere als besonders. Schließlich hat jeder Mensch einen Geburtstag und diese finden zudem auch noch in regelmäßigen Abständen und immer am gleichen Datum statt. Aus dieser Sicht betrachtet, sind Geburtstage im Grunde genommen ziemlich gewöhnlich. Nein, der 13. April ist aus anderen Gründen ein besonderer Tag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Am 13. April habe ich die Ehre die 116. Ausgabe des „Four Stone Hearth“ auszurichten. Der Four Stone Hearth ist ein englischsprachiger Blog Carnival mit anthropologischem Schwerpunkt. „Anthropologie“ ist hier deshalb auch in einer sehr weit gefassten Definition zu verstehen und beinhaltet nicht nur den biologischen Teil, mit dem ich mich hauptsächlich auseinandersetze. Die findigen Leser unter euch wissen das natürlich schon, weil sie aus lauter Neugier auch mal auf die Links geklickt haben, die bei mir in der rechten Leiste stehen. Falls dies noch nicht geschehen ist, sollte dies unbedingt nachgeholt werden, warten hinter diesen Links doch wesentlich besser geschriebene Blogs als dieser hier.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Damit meine Ausgabe möglichst spektakulär wird, bin ich auf mithilfe von außen angewiesen. Wenn irgendjemand im Internet also einen Blogpost findet, der in irgendeiner Form etwas mit Anthropologie, Archäologie, Linguistik, Kulturanthropologie oder sonstigem zu tun hat, dann schickt mir doch bitte einen Link zu dem Post an meine Emailadresse (steht in der rechten Leiste). Optimal wäre es, wenn der Post auf Englisch verfasst ist, weil das ganze Ding auf Englisch stattfinden wird, aber ich persönlich würde mich auch über deutschsprachige Einsendungen freuen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich bin wirklich gespannt auf das Ergebnis, auch wenn die Organisation dieser ganzen Geschichte etwas schwierig wird, weil ich im Moment nur von der Uni aus ins Internet kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-4326587887593266506?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/04/mal-wieder-eine-ankundigung.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-5452319937669640266</guid><pubDate>Sun, 27 Feb 2011 18:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-28T15:53:06.130+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Pöbelei</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">GfA</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Kreationismus</category><title>GfA Fail</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich bin gestern Abend für einen anderen Post mal wieder auf der Seite der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.gfanet.de/de/home"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;"Gesellschaft für Anthropologie"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp; (GfA) gewesen und dachte mir, dass diese Sache einen eigenen Post verdient.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zunächst aber eine&amp;nbsp;ganz kurze Vorgeschichte meiner Erfahrungen mit der GfA:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich war im September 2009 auf der Tagung der GfA und habe dort eine sehr verstörende Erfahrung gemacht, als es um die Debatte ging, ob und wie die GfA etwas zur Kreationistendebatte beitragen soll (den Verlauf der Diskussionn und meine Einschätzungen hierzu, kann man &lt;/span&gt;&lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2009/09/neues-von-der-gfa-schluss.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;nachlesen).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Nun, wie ich&amp;nbsp;gestern festgestellt habe, ist das Statement draußen, wie lange es schon draußen ist, weiß ich nicht, da ich die Seite nicht regelmäßig besuche. Was mich jedoch verwundert, ist dass das Statement eigentlich gar nicht von der GfA ist. Das &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.gfanet.de/media/files/Creationism%20Statement.pdf"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; einzusehende Dokument stammt nämlich von der „American Anthropological Association“ (AAA)&amp;nbsp;und wurde mit freundlicher Genehmigung dieser auf der Homepage der GfA zur Verfügung gestellt. So nebenbei, dass ist die selbe AAA die im letzten Herbst den Begriff „Science“ aus ihrem Grundsatzprogramm entfernt hat (&amp;nbsp;Mehr zu diesem Thema: siehe &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://anthropology.net/2010/11/30/the-aaa-does-away-with-science-seriously/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;bzw, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://ahotcupofjoe.net/2010/12/why-is-the-word-science-not-good-enough-for-the-aaa/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;). Das disqualifiziert natürlich nicht gleich den Text, der an sich ganz in Ordnung ist, auch wenn er für mich sehr weichgespült klingt, mich stört etwas anderes:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Mich stört die Tatsache, dass anscheinend niemand in der GfA in der Lage ist, ein vernünftiges Statement zu dieser Problematik abgeben zu können oder abgeben zu wollen. Wie kann dies sein in dem Dachverband der Wissenschaft die sich zum Ziel gesetzt hat „Die Evolution des Menschen in Raum und Zeit“ zu untersuchen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Auch hier kann ich wieder auf meine eigenen Erfahrungen zurückgreifen: Der Vorstand der GfA besteht zu großen Teilen aus Leuten, die keine direkte biologische Ausbildung genossen haben und deren Forschungsgegenstand sehr wenig mit evolutionsbiologischen Fragen zu tun hat. Man kann also sagen, dass im Grunde keine Kompetenz für diese Fragen vorhanden ist. 1982 hat Christian Vogel genau diese Dinge angeprangert (eine kurze&amp;nbsp;Zusammenfassung des Artikels&amp;nbsp;gibt es &lt;/span&gt;&lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2009/09/die-deutsche-anthropologie-und-ihr.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;) und fast 30 Jahre nachdem sein Appell veröffentlicht wurde hat sich praktisch NICHTS getan, es ist sogar noch schlimmer geworden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die Personen, die theoretisch etwas zu diesen Dingen sagen könnten, sind auf Abstand zur GfA gegangen und ich kann vollkommen verstehen warum sie das getan haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Man braucht sich an dieser Stelle wirklich nicht mehr zu wundern, dass ein Fach, das als biologische Disziplin seine Kerntheorie verleugnet, zur Bedeutungslosigkeit verdammt ist. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ein weiterer Punkt, den die GfA nicht zu beachten scheint, ist dass es signifikante Unterschiede zwischen der deutschen „Anthropologie“ und der U.S. amerikanischen „Anthropology“ gibt. Beinhaltet erstere lediglich den biologischen Teil der Anthropologie, so enthält letztere unter anderem noch die Ethnologie, die Kulturanthropologie, die Archäologie und noch eine ganze Reihe weiterer Teildisziplinen. Zudem ist das Statement der AAA auf die Situation in den USA zugeschnitten und nicht auf die Situation in Deutschland. Bis zu einem gewissen Grade vergleiche ich hier also Äpfel mit Birnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In &lt;/span&gt;&lt;a href="http://zinjanthropus.wordpress.com/2011/02/23/a-love-letter-to-anthropology/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;einigen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.barbarajking.com/blog.htm?post=773398"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;englischsprachigen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://killgrove.blogspot.com/2011/02/accidental-anthropologist.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Blogs&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; haben in letzter Zeit einige Autoren etwas darüber geschrieben, was sie an der&amp;nbsp;Anthropologie lieben. Das ist ein Thema, das eines eigenen Posts bedürfte und das ich auch ehrlich gesagt nicht komplett für mich beantworten kann. Was jedoch einen großen Teil meiner Leidenschaft für dieses Fach ausmacht, sind seine evolutionsbiologischen Aspekte und es macht mich regelrecht Wahnsinnig,&amp;nbsp;wie würdelos&amp;nbsp;diese Dinge von der GfA behandelt werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Man muss sich das&amp;nbsp;mal vorstellen:&amp;nbsp;Eine Wissenschaft, die sich unter anderem mit einigen der wichtigsten Fragen überhaupt auseinandersetzt („Wo kommen wir her?“. „Was ist der Mensch?“ „Was ist die ‚Natur’ des Menschen?“) schmeißt diese Fragen über Bord um stattdessen Erfüllungsgehilfe für die Archäologie zu werden, wenn diese mal wieder wissen wollen was für Knochen sie denn ausgegraben haben.* &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Statt dass man Diskussionen über die Evolutionären Ursprünge des Menschen und die Implifikationen der Evolutionstheorie für aktuelle Fragestellungen führt, sieht der Alltag eines Anthropologiestudenten eher folgendermaßen aus:.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ein Kumpel von mir, der Ethnologie im Hauptfach studiert, kann in seinen Ethnologieveranstaltungen kaum das Wort „Soziobiologie“ in den Mund nehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In den Psychologieseminaren die ich besucht habe, haben die Leute irgendwann die Augen verdreht wenn ich mal wieder mit irgendeinem Affenbeispiel gekommen bin um auf die evolutionären Ursprünge bestimmter Verhaltensweisen hinzuweisen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Einige der Leute mit denen ich studiere haben keine Ahnung von Evolutionsbiologie,&amp;nbsp;zum einen&amp;nbsp;weil sie es nicht interessiert (was ja vollkommen in Ordnung ist) und zum anderen, weil es&amp;nbsp;bei uns möglich ist sein Studium durchzuziehen ohne&amp;nbsp;sich ein einziges Mal tatsächlich in einer Lehrveranstaltung mit diesen Dingen auseinandergesetzt zu haben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Und zu guter letzt, die Personen, die in Deutschland die Evolutionstheorie in der Öffentlichkeit darstellen, kriegen es kaum gebacken die Evolution des Menschen vernünftig darzustellen. Stattdessen kommen sie mit veraltetem Kram wie „fossile Zwischenformen“ oder „Schimpansenähnlichen Vorfahren“ und zeichnen ein komplett falsches Bild von unserer Stammesgeschichte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die GfA hatte mit ihrem Statement nicht nur die Chance einen eigenen Standpunkt innerhalb der Debatte zum Kreationismus darzustellen. Sie hatte auch die Gelegenheit zu zeigen, wie und warum Anthropologie heutzutage wichtig sein kann, und dass Anthropologen einen wichtigen Beitrag zu vielen modernen Fragen leisten können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Diese Gelegenheit wurde verpasst und stattdessen hat sie ein Beispiel für die eigene Unfähigkeit präsentiert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die Anthropologie in Deutschland ist auf dem besten Wege zu einer deskriptiven, atheoretischen und auch abiologischen "Wissenschaft" zu werden die letztendlich ein Hort für Personen sein wird, die in ihren eigenen Wissenschaften (Medizin, Pädagogik, Psychologie etc.) keinen Platz gefunden haben und ich habe kein Interesse daran, mich von einem solchen Verband vertreten zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aber dies alles wird der GfA Vorstand und vermutlich auch ein großer Teil der Mitglieder (so es sie denn überhaupt interessiert) natürlich anders sehen. Auf der diesjährigen Tagung wird sich wahrscheinlich wieder ob der eigenen Wichtigkeit, die irgendwie keiner mitkriegt, um den Bauch gepinselt und gesagt, dass man ja etwas getan hätte. Dass sie stattdessen eine Bankrotterklärung abgegeben haben und die Kreationistendebatte Dogmatikern wie Herrn &lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2010/11/ich-muss-mal-etwas-pobeln.html"&gt;Kutschera&lt;/a&gt; überlassen, wird ihnen wahrscheinlich nicht in den Sinn kommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe durch meine Erfahrungen mit der GfA vor allem eines gelernt. Man darf sich nicht auf wissenschaftliche Verbände verlassen, dass eigene Fach bzw. das was einem wichtig ist zu definieren und zu verteidigen. Wenn einem, bestimmte Aspekte eines Faches wichtig sind, dann muss man selbst alles dafür tun sie zu bewahren und andere Personen davon zu überzeugen, dass es wichtig ist sich für sie einzusetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;em&gt;* Die soll keine Geringschätzung der Archäologie oder der prähistorischen Anthropologie sein. Allerdings bin ich der Meinung das Anthropologie mehr kann, als Alters- Geschlechts und Pathologiebestimmung.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;a href="http://affenglisch.blogspot.com/2011/02/gfa-fail.html"&gt;&lt;strong&gt;To the English Version of "GfA Fail"&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-5452319937669640266?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/02/gfa-fail.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-4895610231267381937</guid><pubDate>Mon, 21 Feb 2011 12:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-21T19:26:37.625+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Diverses</category><title>Was gibt's denn sonst so?</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Da es bei mir mit dem Posten in letzter Zeit leider etwas mau war, hier mal ein kurzer Rundumschlag über einige interessante Geschichten und Posts die ich in der letzten Woche gefunden habe:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-Stammt der Mensch von einer aufrecht gehenden Ziege ab?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wenn man den Herren bei &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.theonion.com/articles/anthropologists-trace-human-origins-back-to-one-la,19191/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;The Onion&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;glauben schenken darf (was man bei Satirezeitschriften eher nicht machen sollte), dann schon. Das schöne ist, man braucht nur "Ziege" durch irgendeinen Fossilnamen zu erstzen und dieser Text entspricht exakt dem, was heutztage in der Paläoanthropologie so passiert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-Wahrscheinlich eine der besten Zusammenfassungen über die grundsätzlichen Prinzipien der Evolutionstheorie:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://lawnchairanthropology.blogspot.com/2011/02/evolution-101-what-it-is-and-why-humans.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Evolution: what it is and why humans aren't immune to it&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;-unbedingt lesen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-John Hawks&amp;nbsp;über einen Artikel von Bernhard Wood&amp;nbsp;und Terry Harrison, den ich diese Woche wahrscheinlich auch nochmal bearbeite: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://johnhawks.net/weblog/reviews/early_hominids/ardipithecus-homoplasy-wood-harrison-2011.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;The homoplastic Apes&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-Und damit hier nicht alles in Englisch ist: Nils hat mir mit seinem Post&amp;nbsp;über&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/evolvimus/2011/02/lucys-fuss.php"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;"Lucys Fuss"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;ein kleines bisschen Arbeit erspart.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;-Eine etwas kritischere Perspektive auf diesen Artikel gibt es bei Anthropology.net (wieder auf englisch): &lt;/span&gt;&lt;a href="http://the%20arched%20metatarsal%20of%20australopithecus%20afarensis/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;The arched metatarsal of Australopithecus afarensis&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;.&amp;nbsp;Dort lernen wir auch, das "Lucys Fuss" garnicht zu "Lucy" gehört, sondern zu einem ganz anderen Individuum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Und zu guter letzt, wer recht viel Zeit hat und sich für das Neandertaler Genom und seine Bedeutung für die Dabatte um "Out of Africa" vs. "Multiregionalem" Modell&amp;nbsp;interessiert,&amp;nbsp;kann sich noch dieses Video ansehen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed allowscriptaccess="always" flashvars="diavlogid=34366&amp;amp;file=http://bloggingheads.tv/diavlogs/liveplayer-playlist-ramon/34366/00:00/63:05&amp;amp;config=http://static.bloggingheads.tv/ramon/_live/files/offsite_config.xml&amp;amp;topics=false" height="288" id="bhtv34366" name="bhtv34366" src="http://static.bloggingheads.tv/ramon/_live/players/player_v5.2-licensed.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="380"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Soviel für den Moment von mir, ich hoffe mal das ich es schaffe diese Woche noch etwas mit tatsächlichem Inhalt zu verfassen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-4895610231267381937?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/02/was-gibts-denn-sonst-so.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-6466459166382901294</guid><pubDate>Sun, 30 Jan 2011 23:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-14T23:24:13.993+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Bipedie</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><title>Der aufrechte Gang bei Menschenaffen: Was man von Ambam lernen kann.</title><description>&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich bin ja irgendwo immer ein wenig uninformiert, aber scheinbar scheint sich das Video eines Zweibeinig gehenden Gorillas momentan im Internet einer gewissen Beliebtheit zu erfreuen. Jedenfalls entnehme ich dies aus &lt;/span&gt;&lt;a href="http://theprancingpapio.blogspot.com/2011/01/apes-walking-upright-thats-just-how.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;diesem&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; Blogpost und der Tatsache, dass mir vor zwei Tagen mein Vater eine Email mit folgendem Video geschickt hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="" class="youtube-player" frameborder="0" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/pnQ9S0BHDC0" title="YouTube video player" type="text/html" width="640"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Oberflächlich sieht man hier zunächst einen biped laufenden Gorilla, aber dieser bipede Gang hat ziemlich wenig mit dem aufrechten Gang von uns zu tun. Um meinen Punkt etwas besser zu verdeutlichen hier ein Bild was man nach etwa 14 Sekunden sehen kann:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXsFm0d0hI/AAAAAAAAAGY/gyhnjwDDIFU/s1600/Gorilla+laufend.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="227" s5="true" src="http://4.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXsFm0d0hI/AAAAAAAAAGY/gyhnjwDDIFU/s400/Gorilla+laufend.JPG" width="400" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ambam in Aktion, man beachte den nach vorne geneigten Oberkörper&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wie man hier sehr schön sehen kann, ist der Oberkörper von „Ambam“ (so heißt der Gorilla) recht stark nach vorne gebeugt. Dies hat nicht etwa mit irgendeinem Haltungsschaden zu tun, sondern damit, dass Gorillas (wie Schimpansen und Orang-Utans) nicht in der Lage sind ihr Becken komplett zu strecken. Warum sie dazu nicht in der Lage sind, hat mit dem Aufbau ihres Beckens und ihrer Lendenwirbelsäule zu tun.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Unsere Wirbelsäule hat, wenn wir uns aufrichten eine doppelte Krümmung, man spricht hierbei auch von einer „Doppel S“ bzw. „doppelt sigmoidalen“ (wenn man sich etwas gestelzt ausdrücken will) Krümmung, wie auf folgendem Bild zu erkennen ist:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;﻿ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXsK_Qa8xI/AAAAAAAAAGo/TCPFC_ljEvA/s1600/Bild0036.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="320" s5="true" src="http://1.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXsK_Qa8xI/AAAAAAAAAGo/TCPFC_ljEvA/s320/Bild0036.JPG" width="268" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Unterschiede in der Morphologie der Wirbelsäule beim Schimpansen und dem Menschen. (Henke &amp;amp; Rothe, 1999)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;﻿&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wichtig ist in diesem Bild die Lendenwirbelsäule, also der Teil der Wirbelsäule der direkt über dem Becken liegt um dann in das Kreuzbein überzugehen. Wie man sehen kann, macht dieser Teil beim Menschen eine Krümmung zur Bauchseite hin. Diese Biegung ist möglich, weil sich die Lendenwirbel frei bewegen können. Durch die&amp;nbsp;Biegung wird bewerkstelligt, dass unser Körperschwerpunkt&amp;nbsp;(der etwas oberhalb des 2. Lendenwirbels liegt) beim aufrichten&amp;nbsp;über das Becken zu verlagert wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die Lendenwirbelsäule der großen Menschenaffen ist hingegen zu einer solchen Krümmung nicht in der Lage. Dies liegt daran, dass die „Schaufeln“ des Beckens bei den großen Menschenaffen viel länger sind als beim Menschen und die unteren Lendenwirbel „einklemmen“. Zusätzlich ist die Lendenwirbelsäule bei den großen&amp;nbsp;Menschenaffen noch verkürzt, d.h. sie besteht aus weniger Wirbeln als beim Menschen. Diese spezielle Struktur der Lendenwirbelsäule bei den großen Menschenaffen hat mit deren Fortbewegungsweise in den Bäumen zu tun, wer genaueres dazu wissen will, dem sei&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://zinjanthropus.wordpress.com/2010/06/10/the-evolution-of-a-short-back/"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;folgender&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; Post bei „A Primate of modern Aspect“ ans Herz gelegt, dort wird das wunderbar erklärt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXsI9J5mjI/AAAAAAAAAGc/u96OPnEXDsY/s1600/Bild0038.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="320" s5="true" src="http://3.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXsI9J5mjI/AAAAAAAAAGc/u96OPnEXDsY/s320/Bild0038.JPG" width="285" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Morphologie des Torsos bei Mensch und Schimpanse (Aiello &amp;amp; Dean, 1990)&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Man kann in dem Video noch weitere Unterschiede sehen, zum Beispiel das Ambam relativ stark nach links und rechts schwankt wenn er läuft. Dies hat zum einen mit dem etwas weiter vorne liegenden Schwerpunkt zu tun (er kann ja seinen Körper nicht komplett strecken) und zum anderen damit, dass er&amp;nbsp;keine „physiologische X-Bein Stellung hat“. Beim Menschen sind die Oberschenkel so ausgerichtet, dass die Lotlinie nah an der Körpermitte liegt. Dies führt dazu, dass der Schwerpunkt beim gehen nur sehr wenig zur Seite ausgelenkt wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dieses Merkmal fehlt bei den großen Menschenaffen und daher wird bei ihnen der Schwerpunkt viel stärker nach außen verlagert, wenn sie auf zwei Beinen gehen. Auch hier hat die unterschiedliche Ausrichtung der Oberschenkelknochen bei den großen Menschenaffen mit deren Lebens- und Fortbewegungsweise zu tun, so sind deren untere Extremitäten vie besser auf vertikales Klettern ausgelegt als unsere, sowohl was ihre relative Länge zur oberen Extremität, als auch was den Verlauf und den Aufbau der Muskulatur angeht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXtqAUUN2I/AAAAAAAAAGs/zYWnniKm8s4/s1600/Stellung+Femur+HSA%252BPan.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;img border="0" height="273" s5="true" src="http://4.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TUXtqAUUN2I/AAAAAAAAAGs/zYWnniKm8s4/s320/Stellung+Femur+HSA%252BPan.jpg" width="320" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Unterschiede in der Ausrichtung des Oberschenkelknochens bei Mensch und Schimpanse (Henke &amp;amp; Rothe, 1999)&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Die Frage ist jetzt, ob die Bipedie von großen Menschenaffen uns in irgendeiner Form weiterhilft, wenn es um darum geht herauszufinden wie die menschliche Form der Bipedie entstanden ist, und ob wir sie als Modell für den aufrechten Gang der frühsten Hominiden benutzen können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;An dieser Stelle müssen wir extrem vorsichtig sein. Es ist nämlich ziemlich gefährlich Beobachtungen an rezenten Arten einfach in die Vergangenheit zu projizieren, denn schließlich haben wir keine Ahnung wie unsere Vorfahren tatsächlich herumgelaufen sind und wie genau die erste terrestrische Bipedie aussah. Einer meiner Professoren zitiert an Stellen wie diesen immer Robert Foley, der (irgendwo) sagte: „The past is a foreign coutnry, they did things differently there“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Bislang deuten viele Informationen die wir haben darauf hin, dass die Ähnlichkeiten die wir im Skelett und in der Lokomotion von Gorillas und Schimpansen finden &lt;/span&gt;&lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2010/05/ging-dem-aufrechten-gang-der.html"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;unabhängig&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt; voneinander entstanden sind. Gerade was die Morphologie des Beckens und der Lendenwirbelsäule angeht, finden wir auch bei Fossilen Arten Anzeichen dafür, dass die Bipedie der frühsten Hominiden nur recht wenig mit der, heutiger Gorillas und Schimpansen zu tun hatte. So lassen sich bei &lt;em&gt;Ardipithecus ramidus&lt;/em&gt; Anzeichen finden, dass er über eine flexible Lendenwirbelsäule verfügte und im Laufe seiner Stammesgeschichte wohl nicht durch ein Stadium eines Schimpansen bzw. Gorilla ähnlichen „Fortbewegungsmodus“ gegangen ist (Lovejoy &lt;em&gt;et al.,&lt;/em&gt; 2009, Lovejoy &amp;amp; McCollum, 2010). Auch beim nächst, älterem bekannten Becken eines miozänen Menschenaffen, dem von &lt;em&gt;Oreopithecus bambolii&lt;/em&gt; (einer Form die in der Toskana, bzw. auf Sardinien gefunden wurde) finden sich Anzeichen für ein flaches Becken mit einer niedrigen Lendenwirbelsäule (Köhler &amp;amp; Moya Sola 1997, Rooks &lt;em&gt;et al.,&lt;/em&gt; 1999).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Natürlich gibt es bei beiden Fossilien wieder einige Probleme was die Sicherheit dieser Informationen angeht, aber letztendlich liegt dies ja auch in der Natur von Wissenschaften im Allgemeinen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wir werden niemals genau wissen, wie ein bestimmtes Phänomen zustande kommt und das gilt besonders für die Evolutionsbiologie, wo wir Dinge nur in der Retrospektive betrachten können. Alles was wir tun können ist aus den Informationen die wir haben uns möglichst plausible Modelle zu bilden, wohl wissend das diese innerhalb kurzer Zeit komplett ihren Wert verlieren können. Wir werden niemals genau wissen wie das alles abgelaufen ist, aber wir können versuchen uns dieser Wahrheit Stück für Stück zu nähern und mit jedem Schritt etwas Neues zu lernen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;In diesem Zusammenhang, kann der gute Ambam ganz interessant sein. Es wäre vielleicht ganz schön zu wissen, wie oft er tatsächlich aufrecht steht bzw. geht. Auch die Frage, ob&amp;nbsp;er dieses Verhalten in irgendeiner Form (sei es genetisch oder kulturell) „geerbt“ hat ist ganz interessant und gerade in diesem Zusammenhang wäre es interessant zu sehen inwiefern sein Skelett ihn tatsächlich dazu befähigt effektiver auf zwei Beinen zu gehen als seine Artgenossen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Aiello, L. &amp;amp; Dean, C. (1990).&lt;/strong&gt; An introduction to human evolutionary Anatomy. Elsevier Academic Press, New York.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Philosophical+Transactions+of+the+Royal+Society+B%3A+Biological+Sciences&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1098%2Frstb.2010.0112&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Spinopelvic+pathways+to+bipedality%3A+why+no+hominids+ever+relied+on+a+bent-hip-bent-knee+gait&amp;amp;rft.issn=0962-8436&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=365&amp;amp;rft.issue=1556&amp;amp;rft.spage=3289&amp;amp;rft.epage=3299&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Frstb.royalsocietypublishing.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1098%2Frstb.2010.0112&amp;amp;rft.au=Lovejoy%2C+C.&amp;amp;rft.au=McCollum%2C+M.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+National+Academy+of+Sciences+of+the+United+States+of+America&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F9326682&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Ape-like+or+hominid-like%3F+The+positional+behavior+of+Oreopithecus+bambolii+reconsidered.&amp;amp;rft.issn=0027-8424&amp;amp;rft.date=1997&amp;amp;rft.volume=94&amp;amp;rft.issue=21&amp;amp;rft.spage=11747&amp;amp;rft.epage=50&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=K%C3%B6hler+M&amp;amp;rft.au=Moy%C3%A0-Sol%C3%A0+S&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Henke, W. &amp;amp; Rothe, H. (1999)&lt;/strong&gt; Stammesgeschichte des Menschen. Springer-Verlag&amp;nbsp;Berlin, Heidelberg, New York.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Köhler M, &amp;amp; Moyà-Solà S (1997). Ape-like or hominid-like?&lt;/strong&gt; The positional behavior of &lt;em&gt;Oreopithecus bambolii&lt;/em&gt; reconsidered. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 94&lt;/span&gt; (21), 11747-50 PMID: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9326682" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;9326682&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Lovejoy, C., &amp;amp; McCollum, M. (2010).&lt;/strong&gt; Spinopelvic pathways to bipedality: why no hominids ever relied on a bent-hip-bent-knee gait &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences, 365&lt;/span&gt; (1556), 3289-3299 DOI: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1098/rstb.2010.0112" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1098/rstb.2010.0112&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Science&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1126%2Fscience.1175831&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=The+Pelvis+and+Femur+of+Ardipithecus+ramidus%3A+The+Emergence+of+Upright+Walking&amp;amp;rft.issn=0036-8075&amp;amp;rft.date=2009&amp;amp;rft.volume=326&amp;amp;rft.issue=5949&amp;amp;rft.spage=71&amp;amp;rft.epage=71&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.sciencemag.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.1175831&amp;amp;rft.au=Lovejoy%2C+C.&amp;amp;rft.au=Suwa%2C+G.&amp;amp;rft.au=Spurlock%2C+L.&amp;amp;rft.au=Asfaw%2C+B.&amp;amp;rft.au=White%2C+T.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Lovejoy, C., Suwa, G., Spurlock, L., Asfaw, B., &amp;amp; White, T. (2009). &lt;/strong&gt;The Pelvis and Femur of &lt;em&gt;Ardipithecus ramidus&lt;/em&gt;: The Emergence of Upright Walking &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Science, 326&lt;/span&gt; (5949), 71-71 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1126/science.1175831" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1126/science.1175831&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+National+Academy+of+Sciences+of+the+United+States+of+America&amp;amp;rft_id=info%3Apmid%2F10411955&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Oreopithecus+was+a+bipedal+ape+after+all%3A+evidence+from+the+iliac+cancellous+architecture.&amp;amp;rft.issn=0027-8424&amp;amp;rft.date=1999&amp;amp;rft.volume=96&amp;amp;rft.issue=15&amp;amp;rft.spage=8795&amp;amp;rft.epage=9&amp;amp;rft.artnum=&amp;amp;rft.au=Rook+L&amp;amp;rft.au=Bondioli+L&amp;amp;rft.au=K%C3%B6hler+M&amp;amp;rft.au=Moy%C3%A0-Sol%C3%A0+S&amp;amp;rft.au=Macchiarelli+R&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Rook L, Bondioli L, Köhler M, Moyà-Solà S, &amp;amp; Macchiarelli R (1999).&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Oreopithecus&lt;/em&gt; was a bipedal ape after all: evidence from the iliac cancellous architecture. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 96&lt;/span&gt; (15), 8795-9 PMID: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10411955" rev="review"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;10411955&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-6466459166382901294?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2011/01/der-aufrechte-gang-bei-menschenaffen.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://img.youtube.com/vi/pnQ9S0BHDC0/default.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-5958107272985695147</guid><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 22:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-12-17T00:01:47.648+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Sahelanthropus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Systematik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Paläoanthropologie</category><title>Was wurde eigentlich aus Sahelanthropus tchadensis? (Teil 2: Schlussfolgerungen)</title><description>﻿﻿&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich habe meinen &lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/2010/11/was-wurde-eigentlich-aus-sahelanthropus.html"&gt;letzten längeren Post&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ja etwas kryptisch beendet und habe deshalb noch ein paar Erklärungen nachzuholen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Schauen wir uns hierzu zunächst&amp;nbsp;folgende Abbildung an:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TQFdAf-EY-I/AAAAAAAAAGE/y6Ji3Sd76-w/s1600/Zeitleiste.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="291" n4="true" src="http://3.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TQFdAf-EY-I/AAAAAAAAAGE/y6Ji3Sd76-w/s400/Zeitleiste.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zeitliche Einordnung der frühsten möglichen Hominidenformen. Das rote Oval zeigt den molekulargenetisch Bestimmten Zeitraum der Divergenz von Mensch und Schimpanse an. (Die Striche stehen für jeweils 2 Mio. Jahre). (Bilder aus Johanson &amp;amp; Edgar, 2006 u. Suwa &lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt;, 2009)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wir sehen hier eine Zeitleiste mit den frühsten möglichen Hominiden (außer &lt;em&gt;Ar. ramidus kaddaba&lt;/em&gt;), das Oval kennzeichnet den Zeitraum der von der Molekulargenetik als der Zeitraum bestimmt in dem sich die Linien von Mensch und Schimpanse getrennt haben. Was wir hier sehr schön sehen können, ist dass diese drei Fossilien,&amp;nbsp;mehr oder weniger,&amp;nbsp;voll in diesem Zeitraum drin liegen.&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das ist zunächst einmal toll, denn wir sind auf jeden Fall in der Region wo sich die Linien von Mensch und Schimpanse getrennt haben und damit auch sehr nah am letzten gemeinsamen Vorfahren (LGV). Das bedeutet auch, dass diese frühen Formen in ihrer Morphologie diesem letzten gemeinsamen Vorfahren sehr ähnlich sein dürften. Dieser Punkt macht die taxonomische Einordnung dieser Fossilien jedoch&amp;nbsp;enorm schwierig. Wie ich &lt;a href="http://affeonline.blogspot.com/p/wie-funktioniert-systematik.html"&gt;hier&lt;/a&gt;&amp;nbsp;dargestellt habe, besitzen ursprüngliche Merkmale keinen Wert, wenn es darum geht einen Organismus taxonomisch einordnen zu können. Wenn ich jetzt, wie in dem Fall von Sahelanthropus, ein Fossil habe, was möglicherweise dem LGV sehr ähnlich war, so bedeutet dies, dass es noch viele ursprüngliche Merkmale mit diesem gemeinsam hat und sehr wahrscheinlich nur wenige abgeleitete Merkmale haben dürfte die für eine taxonomische Einordnung von Bedeutung sind. Das Bedeutet, dass ich sehr wahrscheinlich nur ganz schwer in der Lage bin, dieses Fossil überhaupt irgendwo einordnen zu können:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;﻿﻿﻿ &lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TQPCJ3Wi4CI/AAAAAAAAAGQ/4a1tTQ_-QE4/s1600/unklare+Verwandtschaft.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="326" n4="true" src="http://2.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TQPCJ3Wi4CI/AAAAAAAAAGQ/4a1tTQ_-QE4/s400/unklare+Verwandtschaft.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das Problem der taxonomischen Einordnung der frühsten möglichen Hominiden: Es ist praktisch unmöglich sicher sagen zu können, ob sich ein Fossil auf der Stammlinie zum Menschen (A), auf der Stammlinie zum Schimpansen (B), kurz vor der Trennung von Mensch und Schimpanse (C), oder gar auf der Stammlinie zum Gorilla (wie es z.B. für Sahelanthropus tchadensis teilweise angenommen wird) (D) befindet.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
﻿﻿&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch Cobb (2008) als er&amp;nbsp;versuchte die Morphologie des Gesichtsschädels de LGV zu rekonstruieren:&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;„(...) &amp;nbsp;it is not possible to determine with any confidence whether any of them is the LCA , or a stem taxon in either lineage, or a member of an extinct, and until now unrecognized, hominid lineage.”&lt;/em&gt; (Cobb, 2008; S.482).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das bedeutet, wenn wir uns das alles ganz nüchtern betrachten, dass wir uns über keine dieser Formen sicher sein können, dass sie tatsächlich auf der Stammlinie zum Menschen stehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Und nun kommen wir endlich zum eigentlich Sinn des Posts: Wir mögen zwar nicht mit Sicherheit sagen können, wo genau wir diese Fossilen jetzt taxonomisch einordnen können, doch helfen sie uns auf jeden Fall dabei, den Zeitraum um die Trennung der Linien von Mensch und Schimpanse besser auflösen zu können. Sie helfen mir, die Morphologie des LGV besser rekonstruieren zu können, die helfen mir besser die ursprüngliche ökologische Nische der Hominiden besser rekonstruieren zu können und sie helfen mir besser zu verstehen, welche Bedingungen letztendlich zur Aufspaltung der Linien von Mensch und Schimpanse geführt haben könnten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Natürlich mag es erstmal nicht so spektakulär klingen, wenn ich ein Fossil beschreibe und am Ende den Schluss ziehe „es ist zwar Hominidenähnlich, aber irgendwo sind wir uns da nicht so sicher“, doch würde eine solche Schlussfolgerung vermutlich viel eher der Wahrheit entsprechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Das alles mag sich jetzt nicht wirklich optimistisch anhören, aber wir können diese Problematik auf jeden Fall&amp;nbsp;etwas entschärfen, wenn&amp;nbsp;endlich mal irgendwelche nennenswerten Fossilien möglicher Schimpansen- und Gorillavorläufer gefunden würden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wir wissen im Grunde genommen nichts über die Evolution der Schimpansen und Gorillas, ganz im Gegenteil zu dem was wir über die Evolution unserer eigenen Art wissen (bzw. meinen zu wissen).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Dieser Punkt wird in aller Regel damit abgetan, dass sich in Regenwäldern (dem gewöhnlichen Habitat von Schimpansen und Gorillas) kaum Fossilien erhalten. Das mag zwar richtig sein, aber es wurde bislang ja kein ernsthafter Versuch unternommen trotzdem welche zu finden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Wir haben deshalb so gute fossile Aufzeichnungen unserer eigenen Stammlinie, weil es in den letzten 40 Jahren riesige Anstrengungen gab, neue Fossilien zu finden. Hätte es diese Anstrengungen nicht gegeben, hätten wir heute auch nicht diese ganzen Fossilien. Das bedeutet im Gegenzug auch, dass ich, wenn ich nicht nach Gorilla- und Schimpansenfossilien suche, sehr wahrscheinlich auch kaum welche finden werde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Esteban Sarmiento&amp;nbsp;&amp;nbsp;(2010 S.1105b ) hat dies in&amp;nbsp;ihrer Kritik an &lt;em&gt;Ardipithecus ramidus&lt;/em&gt; etwas spitzfindiger ausgedrückt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;em&gt;“ (...)it is curious that in a century-old race for superlative hominid fossils on a continent currently populated with African apes, we consistently unearth nearly complete hominid ancestors and have yet to recognize even a small fragment of a bona fide chimpanzee or gorilla ancestor.” &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Ich persönlich würde einen fossilen Schimpansen übrigens wesentlich spektakulärer finden als den nächsten bahnbrechenden Superhominiden. Aber gut, letztendlich wäre es&amp;nbsp;ja schließlich&amp;nbsp;doch "nur ein Affe".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Aber sind wir das nicht auch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Journal+of+Anatomy&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1111%2Fj.1469-7580.2008.00866.x&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=The+facial+skeleton+of+the+chimpanzee-human+last+common+ancestor&amp;amp;rft.issn=0021-8782&amp;amp;rft.date=2008&amp;amp;rft.volume=212&amp;amp;rft.issue=4&amp;amp;rft.spage=469&amp;amp;rft.epage=485&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fdoi.wiley.com%2F10.1111%2Fj.1469-7580.2008.00866.x&amp;amp;rft.au=Cobb%2C+S.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Cobb, S. (2008).&lt;/strong&gt; The facial skeleton of the chimpanzee-human last common ancestor &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Journal of Anatomy, 212&lt;/span&gt; (4), 469-485 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1111/j.1469-7580.2008.00866.x" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1111/j.1469-7580.2008.00866.x&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;amp;rft.jtitle=Science&amp;amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1126%2Fscience.1184148&amp;amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;amp;rft.atitle=Comment+on+the+Paleobiology+and+Classification+of+Ardipithecus+ramidus&amp;amp;rft.issn=0036-8075&amp;amp;rft.date=2010&amp;amp;rft.volume=328&amp;amp;rft.issue=5982&amp;amp;rft.spage=1105&amp;amp;rft.epage=1105&amp;amp;rft.artnum=http%3A%2F%2Fwww.sciencemag.org%2Fcgi%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.1184148&amp;amp;rft.au=Sarmiento%2C+E.&amp;amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Anthropology%2CBiological+Anthropology%2C+Evolutionary+Anthropology%2C+Evolutionary+Biology%2C+Philosophy+of+Science%2C+Taxonomy"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Sarmiento, E. (2010).&lt;/strong&gt; Comment on the Paleobiology and Classification of Ardipithecus ramidus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Science, 328&lt;/span&gt; (5982), 1105-1105 DOI: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1126/science.1184148" rev="review"&gt;&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;10.1126/science.1184148&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;Bildquellen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Johanson D., Edgar, B. (2006).&lt;/strong&gt; From Lucy to language. Simon and Schuster, New York&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;strong&gt;Suwa G., &lt;em&gt;et al.&lt;/em&gt; (2009).&lt;/strong&gt; The Ardipithecus ramidus Skull and Its Iimplications for Hominid Origins. Science 326, 68. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="border-bottom: medium none; border-left: medium none; border-right: medium none; border-top: medium none; clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-5958107272985695147?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2010/12/was-wurde-eigentlich-aus-sahelanthropus.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_uNxHXWQODFc/TQFdAf-EY-I/AAAAAAAAAGE/y6Ji3Sd76-w/s72-c/Zeitleiste.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-4739585809375804768.post-6601974866599600057</guid><pubDate>Thu, 09 Dec 2010 12:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-12-10T00:02:14.327+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Schwachsinn</category><title>Da könnste grad verrückt werden...</title><description>Ich muss zugeben, ich habe lange nicht mehr so einen Quatsch gesehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://lifestyle.de.msn.com/mensgreatest/lust-beziehung/macho-box/bilder.aspx?cp-documentid=155458837"&gt;http://lifestyle.de.msn.com/mensgreatest/lust-beziehung/macho-box/bilder.aspx?cp-documentid=155458837&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab mir das Ding nicht durchgelesen, weil ich schon nach den ersten zwei Absätzen einen Wutanfall epischsten Ausmaßes bekommen habe, daher nur ganz kurz warum der Kram Blödsinn ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der moderne Mensch stammt nicht vom Neandertaler ab&lt;br /&gt;
-Der Neandertaler war kein tumber Idiot der dummdämlich grunzend durch die eiszeitliche Steppe gelaufen ist&lt;br /&gt;
-Evolutionäre Psychologie (der Kram&amp;nbsp;auf den sich diese Texte berufen)&amp;nbsp;ist zu 95% Blödsinn und in keinster Weise überprüfbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://johnhawks.net/weblog"&gt;John Hawks&lt;/a&gt;&amp;nbsp;hat in seinem Blog die Rubirk&amp;nbsp;&lt;a href="http://johnhawks.net/node/15101"&gt;"Neandertal anti-defamation files"&lt;/a&gt;, vielleicht sollte ich so etwas auch hier einführen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4739585809375804768-6601974866599600057?l=affeonline.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://affeonline.blogspot.com/2010/12/da-konnste-grad-verruckt-werden.html</link><author>noreply@blogger.com (Eric)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>

