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    <title type="text">Als Aargauer unterwegs</title>
    <subtitle type="text">Velofahren, Pendeln zwischen Brugg und Zürich, ein bisschen Mountainbiking, Passfahren, Rad-Fernfahrten, Blogging, offen für alles Neue auf der Strasse und im Internet</subtitle>
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      <title>Jubiläumsfahrt bei schönstem Wetter</title>
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            <b><i>50 von 100, war das Jubiläum. Halbzeit beim Jahresziel der 100 Fahrten auf dem Arbeitsweg.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7269416144/" target="_blank" title="Mandach by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8017/7269416144_ca2a9eb032_m.jpg" width="240" height="180" alt="Mandach" align="left" ></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Eigentlich müsste man ja sagen: "bei schönstem Sommerwetter". Denn es war nicht nur wolkenlos schön, sondern zu allem auch noch recht warm. Mein gelbes Jäckchen habe ich am Morgen jedenfalls schon nach wenigen Kilometern wieder ausgezogen. So fuhr ich die morgendliche Strecke dieses Jahr bereits zum ersten Mal in kurz/kurz. Dies wohlverstanden am Morgen ab sechs Uhr. Die Sonne nähert sich bereits wieder langsam ihrem sommerlichen Höchststand. Noch mag sie um diese Zeit nicht über den Hertenstein bei Obersiggenthal steigen, doch das Leuchten von hinter dem Berg hervor, verrät, dass es wohl nicht mehr lange gehen wird, bis ich auch den ersten Abschnitt meiner Fahrt, von Brugg nach Baden, an der Sonne fahren kann. <br />
<br />
Bereits am Morgen  war die Bise als Gegenwind zu spüren, wenn auch nicht besonders stark oder gar störend. Sie war einfach da. Im Verlaufe des Tages verstärkte sie sich dann und am Abend für den Heimweg versprach sie, ein guter Partner sein zu wollen. Eine Fahrt mit viel Rückenwind durfte erwartet werden.   <br /><br />  Diese Aussichten verlockten natürlich dazu, eine Strecke auszusuchen, auf welcher ich diesen Rückenwind möglichst lange geniessen könnte. Da lagen das Wehntal und anschliessend das Surbal ja gerade richtig. Beide verlaufen mehrheitlich von Osten nach Westen. Anschliessend nach Döttigen vielleicht noch ein Stück nach Richtung Westen und im Windschatten der Hügel nach Mandach und über den Rotberg?  <br />
<br />
Das Eine war die Fahrt. Das Andere war der Versuch wieder den "King of Mountain" Wehntal, eine Bezeichnung von Strava für den Schnellsten auf einer Strecke, zurückzuholen. Auf die 9.5 Kilometer fehlten mir schlussendlich allerdings noch 40 Sekunden.<br />
<br />
Gerade anschliessend ans Wehntal folgt das Surbtal. Dieses 11.5 Kilometer lange Segment hatte ich vor einiger Zeit selber definiert. Bis jetzt ist dort noch niemand anders durchgefahren. Aber auch auf dieser Strecke erreichte ich heute eine neue Bestzeit, und somit auch den "King of Mountain" im Surbtal.<br />
<br />
Nach Döttigen wählte ich den Weg weiter nach Westen, gelangte nach Leuggern hinauf und fuhr dann anschliessend zwischen den Hügeln, leicht ansteigend, einem idyllischen Bächlein entlang bis nach Mandach hinauf. Meine Erwartungen mit dem Windschatten gingen ganz gut auf. <br />
<br />
Nach Mandach dann die erste Spitzkehre gegen den Wind. Ich musste aufstehen, deutlich tiefere Gänge wählen. Es war fertig mit geschubst werden. Arbeit für die Beine stand an. Zweite Spitzkehre, wieder mit dem Wind. Ich erholte mich gut. Dritte Spitzkehre: Die Strasse führt über die Krete, genau im rechten Winkel zum Wind. Er weht heftig. Ich stehe wieder auf. Die Strasse wendet sich langsam genau in den Wind. Ich mag nicht mehr. Es ist Zeit für das heutige Tagesfoto. Diese kleine Pause, kaum länger als eine Minute, hat gereicht, mir wieder Kraft für die letzten paar Meter zu geben. <br />
<br />
Nach einer rasanten Fahrt den Rotberg hinunter nach Villigen, wähle ich auch heute nochmals den Weg hinter dem Bruggerberg hindurch. Das gibt mir nochmals eine letzte Gelegenheit, vom Wind ein paar Meter gestossen zu werden. <br />
<br />
Schön, dass diesmal die Überlegungen mit der Bise und dem Windschatten so gut aufgegangen sind. Schön auch, dass es diesmal eine wirklich schöne und schnelle Fahrt genau auf die Halbzeit meines Jahreszieles bei den Arbeitswegen getroffen hat. Heute fuhr ich nämlich die 50. Fahrt auf dem Arbeitsweg. Die diesjährige Zielsetzung ist ja, auch wieder 100 Fahrten zu erreichen. </td></tr></table>
   

        <br /><br />                  90 KM<br />
          748 Höhenmeter<br /> 
          3:22 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10109" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Neue Strassen</title>
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      <published>2012-05-24T20:28:42Z</published>
      <updated>2012-05-24T16:43:43Z</updated>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


   

            <b><i>Guter Eindruck von meinem alten Arbeitsweg ans südliche Ende der Stadt.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7263027678/" target="_blank" title="Lieli by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7221/7263027678_27c37e6422_m.jpg" width="240" height="180" alt="Lieli" align="left" ></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Heute war der erste Tag seit langem, an dem ich wieder einmal meinen früheren Arbeitsweg an das südliche Ende der Stadt Zürich gefahren bin. Obwohl, mein Androide und das Wetter beinahe einen Strich durch diese Fahrt gemacht haben. Während mein Androide behauptete, es müsste regnen, hing eine dicke Nebeldecke am Himmel. Die Quartierstrassen waren aber noch trocken. <br />
<br />
Zur Ehrrettung meines Androiden muss ich allerdings noch anfügen, dass nur gerade bei uns in der Stadt alles trocken war, der gesamte restliche Weg, das fing nur wenige Kilometer vor der Haustüre an, war nass, teils sogar sehr nass. Ob das alles vom Nebel heruntergekommen war, oder ob es tatsächlich in der Nacht geregnet hatte, weiss ich nicht. Hauptsache, ich war mit dem Rennrad unterwegs. <br />
<br />
Es ist jetzt fast auf den Tag genau 13 Monate seither, dass ich diese Strecke das letzte Mal gefahren bin. Da hat sich einiges getan. Rund um Neuenhof herum hat man die Busspur und den Radstreifen getrennt, die Ein- und Ausfahrten in die Kreisel wurden verbessert, jedenfalls für den Radfahrer. Um den Albisriederplatz in Zürich wurden die Strassen ebenfalls den neuen Verkehrsverhältnissen angepasst. Weniger breite Fahrbahnen für die Autos, Gehsteig und Radstreifen getrennt und das Tram fährt jetzt auf einem Grünstreifen. Die Baustelle befindet sich jetzt ein paar Hundert Meter weiter vorne in meiner Fahrtrichtung.  <br /><br />  Auch auf dem Heimweg wurde viel verbessert. Verkehrsberuhigungsmassnahmen, neue Kreisel und mancher Kilometer mit schönem, neuem, schnellem Belag. Fast wie Autobahnen für den Radfahrer. <br />
<br />
Das heutige Foto entstand auf dem zweiten Hügel meines Heimweges, in Lieli. Auch hier wurde im Rahmen der neuen Umfahrungsstrasse und der Untertunnelung von Lieli viel gebaut. Kurz vor Lieli habe ich auch die Kantonsgrenze von Zürich und Aargau überrollt. Die schlimmsten, beziehungsweise die anstrengensten Steigungen sind jetzt hinter mir. Nach einer welligen Fahrt zum Mutschellen und etwas später zum höchsten Punkt meiner Fahrt, folgt dann eine längere, Abfahrt. <br />
<br />
Doch dazu werde ich wohl bei den nächsten Fotos noch einige Erklärungen abgeben können.  <br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Süd/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Weitere Fotos vom Arbeitsweg am Südende der Stadt</a></td></tr></table>
   

        <br /><br />                  72.1 KM<br />
          677 Höhenmeter<br /> 
          2:45 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10108" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Veränderung</title>
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      <published>2012-05-23T20:28:20Z</published>
      <updated>2012-05-23T16:37:21Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


   

            <b><i>Vielleicht nun doch die Möglichkeit erhalten, die begonnene Fotoserie am Arbeitsweg zum Südende der Stadt zu beenden.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/5658617198/" title="kurz vor Lieli by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5070/5658617198_2e0befac89_m.jpg" width="240" height="180" alt="kurz vor Lieli" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Arbeitsbedingt werde ich hier wohl demnächst wieder Erlebnisse vom <a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Süd/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Arbeitsweg ans Südende der Stadt</a> "verposten". Wie langjährige Mitleser sich sicherlich noch erinnern können, hatte ich meinen Arbeitsplatz bis etwa vor einem Jahr schon mal am anderen Stadtende. Ich hatte dannzumal auch auf dieser Seite der Stadt mit einer Fotoserie angefangen,bei der ich nach jedem gefahrenen Kilometer jeweils ein Foto der dann gerade aktuellen Situation schoss. Diese neuerliche Änderung wird mir also Gelegenheit geben, an dieser Fotoserie weiterzuarbeiten.<br />
<br />
Auch für den Arbeitsweg an die Südseite halte ich es gleich, wie für die Nordseite der Stadt: am Morgen möglichst direkt hinfahren, und am Abend erlaube ich mir einen etwas längeren Weg. Am Morgen führt der Weg über Baden, dann das Limmattal hinauf über Spreitenbach und Killwangen, Dietikon, Schlieren bis nach Zürich, also eher eine Fahrt durch städtisches Gebiet. Am Abend fahre ich in der Regel über die Waldegg und den Mutschellen das Reusstal hinunter bis nach Dättwil und weiter nach Birmenstorf und so durch eher ländliche Geographie.   <br /><br />  Vorerst werde ich allerdings nicht ausschliesslich nur auf dem Weg an das südliche Ende der Stadt fahren, sondern etwa zur Hälfte auch auf dem Weg an das nördliche Ende der Stadt.<br />
<br />
Es bleibt auch für den Leser interessant.</td></tr></table>
   

        <br /><br />              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10107" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

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      <title>Lust auf Rollerstrecke</title>
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      <published>2012-05-22T20:48:47Z</published>
      <updated>2012-05-22T16:57:49Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


   

            <b><i>Am Morgen noch nass und leichter Regen, am Abend wieder richtig sommerlich warm.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7250952484/" target="_blank" title="Regendsdorf Watt by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7215/7250952484_50d8befabd_m.jpg" width="240" height="180" alt="Regendsdorf Watt" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Es würde knapp werden, mit einer Fahrt auf trockener Strasse am Morgen, das war der Wetterprognose anzusehen. Was das positive daran sein könnte, war, dass sich für einmal die Wolken nicht gegen Osten verziehen würden, sondern gerade umgekehrt, nämlich gegen Westen. Für meinen Arbeitsweg würde das sogar möglicherweise zu einem Ritt aus dem Regen mitten in die Sonne führen. War's das denn auch?<br />
<br />
Beim Kaffee am Morgen nieselte es noch. Im Westen war der Himmel schwarz, im Osten bahnte sich ein Sonnenaufgang an. Das würde ja schon mal stimmen. Also habe ich mich vollen Mutes in die Regenklamotten gestürzt. Unten das übliche Regenzeugs, vor allem als Abwehr gegen das erwartete viele Spritzwasser von der Strasse, oben lediglich das gelbe Jäckchen in der Hoffnung, es würde den letzten Regentropfen standhalten. <br />
<br />
Die Rechnungen und Hoffnungen gingen ziemlich gut auf. Auch wenn es den halben Weg dauerte, bis endlich das Nieseln aufhörte. Aber dann auf einmal, Sonnenschein pur. Letzte Nebelschwaden drückten sich den Hügeln entlang. Am Himmel kaum mehr Wolken, schon gar nicht mehr schwarze.   <br /><br />  Seit ich meine Velofahrten auf dem Arbeitsweg bei Strava und Garminconnect hochlade, habe ich mir auch einen Herzfrequenzzähler und einen Trittfrequenzzähler gekauft. Die Statistik zeigt, dass sowohl die durchschnittliche Herzfrequenz wie auch die durchschnittliche Trittfrequenz leicht abnimmt. Auch beide Maximalwerte gehen laufend etwas zurück. Nicht viel, bei der durchschnittlichen Trittfrequenz von 79 auf 75 und beim Herz von 130 auf 115. Aus dem Rollentraining im Winter weiss ich, dass sich meine Beine bei einer Trittfrequenz von gut 90 ziemlich wohl fühlen und lange Zeit durchhalten können. Was darunter ist, empfinde ich oftmals als einen Krampf, als ein Gewürge. Das mag vielleicht Einbildung sein. Aber seit dem ich begonnen habe, für einzelne kleine Hügel nicht mehr runterzuschalten, sondern aufzustehen und so den Hügel hinaufzufahren, hat sich mein "gefühltes" Fahrverhalten geändert, ich schalte vermutlich weniger oft.<br />
<br />
Um dem etwas zu begegnen, machte ich heute Abend wieder einmal einen Selbstversuch. Ich wollte möglichst lange und flach und mit hoher Trittfrequenz dahinrollen. Dazu schien mir der Heimweg genügend Möglichkeiten zu bieten. Habe ich mal die Anhöhe nach Regensdorf-Watt erreicht, geht es vor allem leicht bergab. Das Wehntal hinunter, anschliessend das Surbtal. Nach Döttingen dann die flachere Variante durch das Aaretal leicht ansteigend hinauf, einen kurzen Spurt auf das Villigerfeld und hinter dem Bruggerberg dann nochmals ein paar flache Kilometer. <br />
<br />
Womit ich bei der Planung dieser Strecke nicht gerechnet hatte war der Wind. Rundherum erhoben sich Kumuluswolken, längst nicht alle so schön weiss wie auf dem heutigen Bildchen. Ein paar waren schon bedrohlich schwarz. Wohl als Folge dieser Wetterkonstellation hatte ich Winde aus allen Richtungen, ungeschickterweise halt meist Gegenwind. Ich hielt aber an meiner Idee der hohen Trittfrequenz fest, kurbelte fleissig das Tal hinunter, benützte kaum die grosse Scheibe. <br />
<br />
Einzig nach 40km, beim kurzen Spurt vom Aaretal auf das Villigerfeld hinauf, da hatte ich es vielleicht ein bisschen übertrieben, die Oberschenkel begannen einen Moment zu übersäuern. Schnell runterschalten und schneller kurbeln bis dieses Gefühl wieder weg war.<br />
<br />
Die Auswertung zu Hause zeigte Erstaunliches: Die Trittfrequenz für die 50km war wieder bei 78 auch das Herz war wieder bei 122 (beides Garminconnect). Zudem fühlten sich die Beine nicht so verkrampft an, wie nach den letzten Fahrten auf dem Heimweg. Werde mal weiter versuchen die Trittfrequenz zu erhöhen. Wie ich nämlich ebenfalls im Winter auf der Rolle oftmals festgestellt habe, bin ich mit hoher Trittfrequenz in der Regel auch etwas schneller. <br />
<br />
Nicht viel, aber etwas Weniges kann ich für den Inferno-Event schon noch gebrauchen.  <br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Nord/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Fotos vom Arbeitsweg_Nord</a></td></tr></table>
   

        <br /><br />                  83.1 KM<br />
          390 Höhenmeter<br /> 
          3:06 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10106" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Häsch es Problem?</title>
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      <published>2012-05-21T20:19:22Z</published>
      <updated>2012-05-21T16:25:23Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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            <b><i>Danke, bereits gelöst.</i></b><br /><br />
    
    Etwas überrascht stellte ich früh morgens fest, dass der Himmel einigermassen klar war und die Strassen ganz trocken. Nach der Wetterprognose hatte ich nicht so eine klare Situation erwartet. Glücklicherweise lagen die Velokleider schon bereit, der Rucksack mit den Business-Kleidern und dem Notebook war bald gepackt. Das Rennrad steht sowieso fahrbereit im Keller und wartet nur auf seinen Einsatz. Bei Temperaturen um 14 Grad wäre es ja wirklich schade gewesen, diesen Weg zur Arbeit mit dem ÖV zu machen. 

  <br /><br />  Vor allem nach dem Mittagessen, wurde es dann sehr rasch sehr dunkel. Das Gewitter entlud sich noch zu einer Zeit, bei der ich noch nicht wirklich an den Heimweg dachte. Dennoch blieben die Strassen lange nass, wohl deshalb, weil immer wieder kleinere Schauer durch die Gegend irrten. Den Heimweg startete ich nur mit dem gelben Jäckchen, und unter stetiger Benetzung von oben. Zu wenig, um die Regenklamotten überzuziehen und doch zuviel um trocken zu bleiben. <br />
<br />
Ich kam zügig voran, kassierte ab und zu einen Spritzer von der Strasse herauf. Es wäre vermutlich alles gut gelaufen. Ganz am Ende des Wehntales bemerkte ich plötzlich das weiche Gefühl am Hinterrad, welches rasch in ein Rumpeln übergeht. Auch wenn ich das schon seit Monaten nicht mehr erlebt habe, es war rasch klar: ein Plattfuss.<br />
<br />
Weit und breit kein Unterstand, von oben immer noch die Regentropfen, die Strasse nass. Was solls, ich musste ja eigentlich schon lange nicht mehr: den Renner auf den Kopf stellen, Hinterrad raus, Mantel über die Felge drücken, Schlauch raus, Mantel auf Nägel, Scherben, Dornen oder sonst was Spitzes oder Beschädigungen kontrollieren, neuen Schlauch rein, leicht anpumpen, Hinterrad wieder einsetzen, Rennrad wieder auf die Beine stellen, fertig aufpumpen. Da tönte es laut und unüberhörbar hinter mir: "Häsch es Problem?". Ein anderer Velofahrer auf einem Renner, ebenfalls ohne Regenklamotten, erkundigte sich. "Nein danke, soeben gelöst".<br />
<br />
Ich konnte die Fahrt nach vielleicht 15 oder 20 Minuten bereits wieder fortsetzen. Hinten nicht ganz so hart aufgepumpt wie vorne. 
   

   

        <br /><br />                  71.0 KM<br />
          381 Höhenmeter<br /> 
          2:49 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10105" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Rundfahrt: Mittagessen am Feldberg</title>
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      <published>2012-05-20T21:32:15Z</published>
      <updated>2012-05-20T17:44:16Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


   

            <b><i>Zuvor ein paar Kalorien verbrennen.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7236050226/" target="_blank" title="Morgenstimmung im Tal der Wehra by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7244/7236050226_7a0319f7e1_m.jpg" width="240" height="180" alt="Morgenstimmung im Tal der Wehra" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>In der Regel im Mai jeden Jahres, plane ich mir ein Mittagessen im Grossraum des Feldberges im Schwarzwald. In der Regel fahre ich dabei das Steinatal hinauf nach Bonndorf und dann auf irgend einer Variante weiter zum Feldberg. Aber das muss ja nicht immer so sein. <br />
<br />
So kehrte ich heute diese Strecke um. Nach dem Bözberg und dem Grenzübertritt in Stein-Säckingen suchte mein GPS den Weg über Wehr vorerst nach Todtmoos. Das ging recht lange recht gut. Ich fuhr über geteerte Feldwege, Nebenstrassen und andere kleine Strässchen, die vielleicht nur Insider kennen, sicher an Abzweigungen und Kreuzungen vorbei. Erstmals etwas stutzig wurde ich in Öflingen, als hinter dem Bauernhof die geteerte Strasse einen plötzlichen Wechsel auf einen geschotterten Feldweg durchmachte. Noch stutziger wurde ich, als ich ein paar aufgeschreckte Enten vom Weg verscheuchte. 500 Meter später und einer Fahrt über eine Wiese war dann endgültig Schluss. Ein Wehr versperrte den Weg.<br />
<br />
Fortan schaute ich mir die Abkürzungs-Vorschläge meines GPS etwas genauer an. Grundsätzlich hielt ich mich an meine geplante Route: Wehr - Todtmoos - Todtnau - Feldberg - Lenzkirch - Bonndorf - Stühlingen - Waldshut.  <br /><br />  Nach Todtmoos geht es mal eine erste Rampe zum Hochkopf hinauf. Ziemlich regelmässige Steigung und kaum Verkehr, ausser der Motorräder. Die geniessen jetzt halt auch ihren Sport in den Hügeln. Anschliessend dann eine rasante Fahrt hinunter nach Todtnau. In Todtnau genehmigte ich mir die erste Pause, denn die Auffahrt zum Feldberg dürfte hart werden, die erste Tafel mit der Markierung "10% Gefälle" hatte ich schon passiert. Mittlerweile ist der Himmel wieder wolkenlos, es ist Mittagszeit und die Strasse verläuft auf der Sonnenseite des Feldberges.<br />
<br />
Ich komme für meine Verhältnisse überraschend gut durch. Auf der Passhöhe suche ich mir ein Restaurant. Ich habe keine Lust in eines der Cafés, oder eine der "Skilift-Beizen" zu gehen. Auch der Feldberger Hof, den ich von früheren Gelegenheiten her kannte, scheint jetzt nur noch ein Hotelbetrieb, ohne Restaurant für Passanten zu sein. Ich fahre ein Stück weiter hinunter nach Bärental. Einige Restaurants sind geschlossen. Eine Pizzeria? Oder das Schnappshäusle? Ich weiss nicht recht und fahre weiter und werde schlussendlich fündig am Windgfällweiher. <br />
<br />
Bei solchen Gelegenheiten, wenn ich auf der Durchfahrt bin, bestelle ich gerne das Tagesmenu. Das geht in der Regel sehr schnell. Dass ich allerdings bereits nach gut einer halben Stunde schon wieder draussen auf dem Renner sitzen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Dabei hatte ich das volle Programm gebucht. Mittagessen mit Mineralwasser, Kaffee und zum Nachtisch ein Toblerone Muffin. Ach ja, zur Hauptspeise gab es heute ein Rumpsteak mit Pommes und Bärlauch-Kräutersauce. Sicher nicht DAS Radfahrermenu, aber geschmeckt hat es trotzdem.<br />
<br />
Der Nachmittag war dann deutlich einfacher als der Morgen. Nach einer welligen Querfahrt hinüber nach Bonndorf, ging es erstmal viele Kilometer hinunter und unten erst noch sehr flach weiter bis nach Waldshut.<br />
<br />
Heute war ich mit den Fotographien etwas knauserig. Nur gerade eine einzige Foto habe ich gemacht. Irgendwie kam mir von früheren Fahrten alles bekannt vor. Kaum etwas hat sich besonders abgehoben von dem was wir hier auch sehen. Blühende Rapsfelder, ein paar blühende Kirschbäume, ganze Wiesen voll von blühendem Löwenzahn oder etwas weiter unten voll von Pusteblumen. Sogar die Fernsicht auf dem Feldberg gab heute nichts her. Vermutlich wegen der Föhn- und Gewitterstimmung in der Schweiz, war es sehr dunstig. Andere Sachen hatte ich schlicht verpasst: Zum Beispiel kunstvoll geschmückte Dorfeingänge oder die Kutschenfahrt. Oder haben mich gar die dauernden Abkürzungsvorschläge meines GPS genervt, oder drängte gar meine Suche nach Brunnen und Wasser alles andere in den Hintergrund? In Deutschland ist das mit dem Wasser nämlich ganz anders als in der Schweiz. Steht bei uns fast an jeder Ecke ein Brunnen, kommt so etwas im Schwarzwald nur selten vor. <br />
<br />
Aber trotz alledem: auch diese Fahrt scheint mir wieder ein gelungenes Erlebnis zu sein. <br />
  </td></tr></table>
   

        <br /><br />                  178.7 KM<br />
          2291 Höhenmeter<br /> 
          8:05 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10104" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Rundfahrt: Bözberg - Bezirk Rheinfelden - Brugg</title>
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      <published>2012-05-19T21:38:47Z</published>
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            <b><i>Nach den Fotos in den Gemeinden blieb noch eine lange Strecke für eine schöne, regelmässige Kurblerei übrig.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7228927644/" target="_blank" title="Dragster im Aargau by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7235/7228927644_65ff3cc08f_m.jpg" width="240" height="180" alt="Dragster im Aargau" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Am Morgen war ich ja vielleicht der erste, der im Quartier zum Konzert der Rasenmäher aufgerufen hatte. Nach all dem Regen der letzten Tage und meinem Ausstreuen von Dünger, wurde es höchste Zeit für den nächsten Schnitt. Doch den Nachmittag wollte ich für eine weitere Fahrt durch wiederum andere Gemeinden im Aargau nutzen. <br />
<br />
Es fielen gerade die ersten Tropfen Regen als ich meinen Renner auf die Strasse stellte. Egal. Die Regenklamotten waren bald übergezogen. <br />
<br />
Wenn ich über den Bözbergpass fahren will, fahre ich normalerweise eine kleine Aufwärmrunde nach Villnachern und wieder zurück nach Umiken. So auch heute. Doch heute lockte mich das GPS auf ein neues Strässchen. Eine Abkürzung zur Bözbergstrasse hinauf. Ab Villnachern bin ich so ziemlich senkrecht den Hügel hinaufgefahren. Auf kürzestem Weg bewältigte ich da schon mal die ersten 100 Höhenmeter zum Bözberg. Strava errechnete sich dafür eine Rampe von knapp 14%. Weil das Strässchen zudem auch noch unter der SBB-Linie zum Bözberg hinaufführt, nennt es sich sogar Südrampe. Wie treffend. Glücklicherweise hatte der Regen während der Auffahrt in dieser Rampe aufgehört, so dass ich mich wenigstens der Regenklamotten wieder entledigen konnte.<br />
<br />
Nach dem Bözberg gings dann hinunter nach Frick, über schöne kleine Neben- und Waldsträsschen weiter bis nach Schupfart, die erste Gemeinde die ich heute besuchen wollte.  <br /><br />  Alle acht Gemeinden der heutigen Fahrt liegen im Bezirk Reinfelden. Schupfart, Wegenstetten, Hellikon, Zuzgen, Zeiningen, Wallbach, Mumpf und Obermumpf. Alles sehr schmucke, kleine Dörfchen. Schupfart hat einen eigenen kleinen Flugplatz, in Wegenstetten fallen die Wegweiser zu einem Skilift auf, Wallbach und Mumpf liegen direkt am Rhein. Um Obermumpf zu besuchen musste ich erst unter der Autobahnbrücke durch ein schmales Tal hinauf. Meist hatte ich meine Fotosujets, die Gemeindeverwaltung, eine Kirche, einen Brunnen und ein Restaurant ziemlich rasch gefunden. <br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7228927644/" target="_blank" title="Dragster im Aargau by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="right" src="http://farm8.staticflickr.com/7235/7228927644_65ff3cc08f_s.jpg" width="75" height="75" alt="Dragster im Aargau"></a>Im Geschäft hatten wir kürzlich eine angeregte Diskussion über den Aargau. Man war da der Meinung, der Aargau gäbe sich recht amerikafreundlich. Es gäbe da immer wieder "amerikanische" Events wie zum Beispiel Traktorpulling. Ob meine Zürcher-Kollegen auch wissen, dass es in Hellikon sogar einen Dragster gibt? Sieht doch schön aus, oder. <br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7228927902/" target="_blank" title="Alte Post by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://farm9.staticflickr.com/8024/7228927902_f8e7477585_s.jpg" width="75" height="75" alt="Alte Post"></a>Später, in Mumpf, fiel mir die Wandbemalung der Alten Post auf. Auf der einen Wand des Hauses das Postkutschen-Gespann und gerade um die Ecke die Helvetia 5 FR- Briefmarke, abgestempelt mit "controlé Mumpf".<br />
<br />
Nach der Fotographiererei in den Gemeinden wollte ich auch für meine Beine noch etwas tun. Dazu kurbelte ich mehr oder weniger direkt dem Rhein entlang hinauf bis nach Leibstadt, dann über Böttstein und um den Bruggerberg herum nach Hause. Die Strecke entlang dem Rhein empfinde ich immer wieder als schöne Rollerstrecke. Guter Belag, kaum Gefälle, tendenziell ganz leicht steigend, am Wochenende auch nicht viel Verkehr. Kam heute noch dazu, dass mir ab und zu die Niederschlagszelle von hinten ein paar Tropfen in den Nacken fallen liess. Ich schaffte es aber jedesmal wieder, ihr davon zu fahren.</td></tr></table>
   

        <br /><br />                  89.3 KM<br />
          1072 Höhenmeter<br /> 
          4:19 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10103" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Ausflug: Transjura</title>
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            <b><i>Vom Rhein quer über den Jura ins Aaretal</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217374684/" target="_blank" title="am Passwang by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5320/7217374684_2ee21b018a_m.jpg" width="240" height="180" alt="am Passwang" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Die Absicht war, den Jura vom Rhein möglichst gerade in südlicher Richtung bis ins Aaretal zu überqueren. Da dabei zu erwarten war, dass ich wohl einige Höhenmeter und steile Strassen einhandeln werde, half mir der Tourenpler von <a href="http://www.quaeldich.de/" target="_blank">Quäldich.de</a>. Was dabei rausgekommen ist?<br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217374434/" target="_blank" title="Am Nunningerberg by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="right" src="http://farm8.staticflickr.com/7089/7217374434_d157d48612_s.jpg" width="75" height="75" alt="Am Nunningerberg"></a>Nach einer Fahrt mit dem ÖV nach Basel musste ich erst ein paar Kilometer zurückfahren. Mein Transjura begann heute in Muttenz. Während der ganzen Strecke fuhr ich grösstenteils auf schmalen, aber immer noch geteerten Strassen. Mal ab und zu ein verirrtes Motorrad oder vielleicht das Fahrzeug eines Einheimischen. Ausser die Auf- und Abfahrt vom Passwang und ein kurzer Teil zwischen Balsthal und Langenbruck, da herrschte etwas mehr Verkehr. Der Brunnersberg scheint wohl ein typischer Mountainbiker-Berg zu sein. Jedenfalls waren sie dort gleich gruppenweise unterwegs.<br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217373890/" target="_blank" title="Bretzwil by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://farm8.staticflickr.com/7225/7217373890_3871dedfa0_s.jpg" width="75" height="75" alt="Bretzwil"></a>Am Auffahrtstag gibt es unter anderem im Kanton Basel Landschaft die Tradition des Banntags. An diesem Tag schreitet die Bevölkerung einen Teil der Gemeindegrenze ab. Vielleicht in diesem Zusammenhang waren einzelne Dörfer besonders schön geschmückt und festlich beflaggt. Andernorts begnügte man sich einfach mit einer Chilbi.  <br /><br />  <a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217374990/" target="_blank"title="Felswand im Jura by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="right" src="http://farm8.staticflickr.com/7081/7217374990_4cd1b10163_s.jpg" width="75" height="75" alt="Felswand im Jura"></a>Im Jura begegnet man vielerorts meist senkrecht abfallenden Felswänden. Oftmals gibt es tiefe und enge Schluchten. Ob darin auch Gold gefunden wird? Jedenfalls laden einzelne Tafeln zum Schürfen ein. <br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217375460/" target="_blank" title="Pferde im Jura by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://farm6.staticflickr.com/5338/7217375460_58ebe69882_s.jpg" width="75" height="75" alt="Pferde im Jura"></a>Vielleicht ist es ein Klischee das ich dem Jura angedichtet habe. Aber im Jura erwarte ich immer auch Pferde. Sogar von diesen hatte ich heute eine Herde gefunden. An anderer Stelle weideten ein paar Pferde zwischen den Kühen. <br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217375702/" target="_blank" title="Blick zum Schwarzwald by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://farm8.staticflickr.com/7213/7217375702_3bfe50e54e_s.jpg" width="75" height="75" alt="Blick zum Schwarzwald"></a><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7217376636/" target="_blank" title="Blick über Balsthal by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="right" src="http://farm6.staticflickr.com/5193/7217376636_0f263daf3e_s.jpg" width="75" height="75" alt="Blick über Balsthal"></a>Bei der Planung der Strecke wollte ich eigentlich den letzten grossen Hügel, die Strasse nach Brunnersberg hinauf nicht unbedingt auch noch einbauen. Ich hätte ganz einfach vom Passwang hinunter nach Balsthal und dann durch die Klus ins Mittelland fahren können. Aber das befriedigte mich auch nicht wirklich. Zu wenig Kilometer und zu wenig Höhenmeter für einen Tagesausflug. So liess ich Brunnersberg im Streckenplan. Heute Abend, nach der Fahrt, bin ich froh, diesen Berg auch noch gefahren zu haben. Mit 1125 Metern über Meer ist er einer der höchsten weit und breit. In nördlicher Richtung sieht man bei gutem Wetter bis weit in den Schwarzwald hinaus. In südlicher Richtung, über die letzten Hügelzüge des Jura, das ganze Mittelland bis hinüber zum Alpenkamm. <br />
<br />
Etwas überrascht war ich, als ich bei der Auffahrt nach Brunnersberg noch neuen, weissen Schnee neben der Strasse fand. Also nicht einfach liegengebliebene, weggepflügte, dunkelgraue Reste vom letzten Winter. Dazu passte auch, das viele Schmelzwasser, das stellenweise noch über die Strasse ran. Und trotzdem, die Wiesen waren saftig grün und voller Löwenzahn. Auch die letzten Kirschbäume liessen ihre Blüten fallen. Aber das passt ja vielleicht alles zu den letzten kalten und verregneten Tagen. <br />
</td></tr></table>
   

        <br /><br />                  118.7 KM<br />
          2292 Höhenmeter<br /> 
          6:26 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10102" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

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      <title>Schnell umziehen</title>
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      <published>2012-05-16T20:26:06Z</published>
      <updated>2012-05-16T16:35:07Z</updated>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


            <b><i>Fahren im Regenfenster.</i></b><br /><br />
    
    Ich stand schon fertig angekleidet da, als die ersten Tropfen vom Himmel fielen. Soll ich oder soll ich nicht? Mich nochmals umziehen? Die Strassen waren noch trocken. Ich hatte nicht viel Zeit für lange Entscheidungswege. Nach den beiden letzten nassen Erfahrungen entschied ich mich schnell fürs Umziehen.<br />
<br />
Es dauerte nicht lange, bis die Strassen wieder spritznass waren. Das Umziehen schien sich gelohnt zu haben. Etwa ab der Hälfte der Strecke, waren dann die Strassen allerdings schon wieder trocken. Die Regenkleider gaben ab jetzt nur noch einen guten Wärmeschutz ab, hatte ich doch drunter nur die sommerliche kurz/kurz-Bekleidung. Der Himmel blieb weiter stark bewölkt. Als ich im Geschäft aus der Dusche kam, platschte draussen gerade wieder einmal ein Platzregen über dem Quartier herunter. So gesehen, doch wieder Glück gehabt.  <br /><br />  Für die Heimfahrt am Abend, wartete ich einen weiteren kräftigen Regenschauer ab, stürzte mich dann in die kurz/kurz-Bekleidung mit Windjacke. Die Sonne schien, der Wind blies, die Wolken stauten sich, alles wie gehabt. Doch diesmal kam ich trocken durch.<br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Nord/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Fotos vom Arbeitsweg_Nord</a>
   

   

        <br /><br />                  71.0 KM<br />
          556 Höhenmeter<br /> 
          2:45 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10101" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Die Überraschung war der Wind</title>
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      <published>2012-05-15T20:09:25Z</published>
      <updated>2012-05-15T16:48:26Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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            <b><i>Sopie lässt den Wind pfeiffen.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7204821296/" target="_blank" title="Salatkultur im Furttal by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8162/7204821296_1b05dacec2_m.jpg" width="240" height="180" alt="Salatkultur im Furttal" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Am Morgen war es mit 6 Grad auch dem letzten Eisheiligen entsprechend kühl. Noch voller Sonnenschein. Eine weitere schöne Fahrt in einen noch jungen Tag hinein. <br />
<br />
Im Furttal fahre ich ja an einigen riesig grossen Gemüse- und Salatfeldern vorbei. Bei manchen wurde erst gerade angesetzt. Kerzengerade stehen die Setzlinge auf dem Acker. Doch für das heutige Foto habe ich eines der Salatfelder ausgewählt. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Erntemaschine hier ein paar Mal hin und herfährt.  <br /><br />  Die kalte Sophie, der/die letzte Eisheilige in diesem Jahr, hatte die Überraschung für den Heimweg aufgespart. Die Idylle von Sonne, Wärme und Gemüsefelder im Wehntal, blies sie mit einem kräftigen Gegenwind weg. An den Hügeln stauten sich die Wolken und machten sich wohl für einen nächsten Regenguss bereit. Ich kam zwar trocken nach Hause. Aber im Schatten der Wolken, zusammen mit dem vielen Wind, war es nicht nur kühl, eher s..kalt.<br />
<br />
Über das offene Feld im Wehntal war kaum an ein vernünftiges Velofahren zu denken. Dort wo ich in der Regel mit mehr als 30 km/h runterbrettere, lagen heute kaum mehr als 20 drin. Zudem rissen die seitlichen Böhen immer wieder am Vorderrad. So kann es kaum verwundern, dass ich heute gut 15 Minuten länger als üblich unterwegs war.<br />
<br />
Der Gegenwind als Sparringpartner kann ja eine gute Motivation sein, mir wäre allerdings lieber, wenn Gegenwind zu Höhenmeter umgerechnet werden könnte. Aber was solls. Morgen ist der Wind vielleicht Rückenwind und dann denkt auch keiner mehr ans reduzieren von Höhenmetern. Einen allfälligen <a href="http://app.strava.com/segments/1221471" target="_blank">KOM Brugg-Würenlos-A1(Affoltern)</a> (King of Mountain Brugg-Würenlos-A1(Affoltern)), eine Auszeichnung bei Strava, würde ich jedenfalls nicht zurückgeben. Nur wegen ein bisschen Rückenwind. <img src="http://www.himmelrich.ch/images/smileys/shade_smile.gif" width="19" height="19" alt="cool smile" style="border:0;" /><br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Nord/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Fotos vom Arbeitsweg_Nord</a></td></tr></table>
   

        <br /><br />                  71.5 KM<br />
          492 Höhenmeter<br /> 
          2:53 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10100" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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    <entry>
      <title>Wetter der Eisheiligen</title>
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      <published>2012-05-14T20:32:17Z</published>
      <updated>2012-05-14T16:50:18Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


            <b><i>Tag des Bonifatius – 14. Mai</i></b><br /><br />
    
    Nur falls es jemand noch nicht gemerkt haben sollte. Wir stecken derzeit mitten in den Tagen der Eisheiligen.<br />
<br />
Samstag, temperaturmässig mag es ja noch gerade erträglich gewesen sein, dafür hat es den ganzen Tag geregnet: 12. Mai Pankratius.<br />
<br />
Sonntag, starke Bise bereits am Morgen früh. Die Arme und Beine, eingerieben mit Sonnencrème, habe ich jedenfalls schon bereits vor meinem Ausflug wieder in den Armlingen und den Beinlingen versteckt: 13. Mai Servatius<br />
<br />
Heute Montag, nach einer klaren Nacht und schönstem Sonnenschein von allem Anfang an, blies weiterhin eine Bise übers Land. An einzelnen Stellen soll sogar die Gefahr von Bodenfrost bestanden haben. Ob der Bauer an meinem Arbeitsweg wohl deshalb sein Erdbeerfeld derart bewässert hat, als habe es seit Monaten nicht mehr geregnet: 14 Mai Bonifatius<br />
<br />
Morgen Dienstag, am 15. Mai, macht dann die kalte Sophie den Abschluss der diesjährigen Eisheiligen Serie. Bin gespannt, was sie für eine Überraschung bereit hält.  <br /><br />  <a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Nord/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Fotos vom Arbeitsweg_Nord</a>
   

   

        <br /><br />                  75.3 KM<br />
          606 Höhenmeter<br /> 
          2:58 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10099" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Rundfahrt: Suhre-Wyna-Seetal-Reusstal-Bünz</title>
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      <published>2012-05-13T21:59:10Z</published>
      <updated>2012-05-13T18:25:11Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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            <b><i>Unterwegs mit und gegen die kalte Bise.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7189239044/" target="_blank" title="Wandbild in Muhen by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7091/7189239044_54d4732ac4_m.jpg" width="240" height="180" alt="Wandbild in Muhen" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Ein herrlicher Tag, wäre da nicht die kalte und zügige Bise. Kaum eine Wolke am Himmel, das müsste doch für eine schöne Fahrt reichen. Ich legte meine Route so, dass ich vielleicht mit etwas Glück nicht immer in der vollen Bise stehe. Ein grosses Rechteck, Nord-Süd-Ausrichtung, das wärs. <br />
<br />
Ich verband meine heutige Fahrt wieder mit dem Besuch von Gemeinden. Insgesamt sieben waren es verteilt auf das Suhretal und im Tal der Wyna. Den Anfang machte ich in der Gemeinde Muhen, wo mir gleich das Bild des Bullen an der Wand eines Gebäudes auffiel. <br />
<br />
Nach Hischthal musste ich ins Wynatal hinüberwechseln. Am einfachsten ging das über den Böhler. Nur, mein GPS fand heute einen noch kürzeren Weg. Von der Passhöhe des Böhlers führte es mich eine weitere steile Rampe in die Höhe. Eher wie ein Wanderweg, aber erstaunlicherweise immer noch geteerte Strasse. Zum Dank, gings dann an verschiedenen Weilern, stellenweise recht stotzig wieder hinunter nach Teufenthal.  <br /><br />  <a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7189239750/" target="_blank" title="Trostburg by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="right" src="http://farm8.staticflickr.com/7211/7189239750_52f9afc6f8_s.jpg" width="75" height="75" alt="Trostburg"></a>In Teufenthal musste ich einfach auch den Blick auf die Trostburg werfen. Eine ehemalige Burg, die über der Ortschaft thront.<br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7189240292/" target="_blank" title="S'farbig Bähnli by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="left" src="http://farm8.staticflickr.com/7239/7189240292_0f7f1c5f41_s.jpg" width="75" height="75" alt="S'farbig Bähnli"></a>Später dann in Unterkulm, ich war gerade am Zusammensuchen meiner Fotosujets in der Gemeinde fuhr "S'farbig Bähnli" vorbei. Braune Elektrolok, gefolgt von einem grünen Wagen und einem roten Wagen. War vielleicht eine Attraktion für den heutigen Muttertag.<br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7189241126/" target="_blank" title="Kirchlein in Zetzwil by urs_himmelrich, on Flickr"><img hspace="5" vspace="5" align="right" src="http://farm8.staticflickr.com/7219/7189241126_f811b5aba5_s.jpg" width="75" height="75" alt="Kirchlein in Zetzwil"></a>Weil ich auf Anhieb in Zetzwil keine Kirche fand, folgte ich spontam dem Wegweiser "Kirchlein". Der Weg führte aus dem Dorf hinaus, ziemlich steil hinauf, ich wollte schon fast aufgeben, da fand ich das Schmuckstück am Berghang. Ein Kirchturm nicht unähnlich einem Wachturm. In solchen Momenten, frage ich mich, an wieviel Kultur und Geschichte ich jeweils vorbeifahre, wenn ich nur gerade ein paar Fotos in einer Gemeinde mache und wieder weiterfahre.<br />
<br />
Anschliessend fuhr ich dann wie geplant weiter in Richtung Luzern. Vor mir erwartete ich, dass es vielleicht einen Blick auf den verschneiten Alpenkamm geben könnte. Aber da schienen sich die ganzen Wolken, herangetrieben von der Bise zu stauen. Der Pilatus komplett eingehüllt. Ich bin nicht einmal sicher, ob es dort nicht doch geregnet hat. Jedenfalls hingen da merkwürdig graue Fäden aus den Wolken herunter. <br />
<br />
Doch mein Weg führte zwar einen Moment lang im Schatten der Wolken vor dieser Kulisse noch Osten in Richtung Reusstal. Das hügelige Gelände hat wohl die Bise etwas abgehalten.  <br />
<br />
In der Gegend von Sins wechselte ich abermals die Richtung, diesmal wieder nach Norden. Die Bise blies jetzt bis nach Hause vorwiegend seitlich. <br />
<br />
Ich glaube, die Überlegung, meine Fahrt Nord-Südlich auszurichten, war gar keine schlechte Idee.</td></tr></table>
   

        <br /><br />                  123.1 KM<br />
          1112 Höhenmeter<br /> 
          5:16 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10098" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>Voll daneben?!</title>
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      <published>2012-05-12T17:07:02Z</published>
      <updated>2012-05-12T13:44:03Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


            <b><i>Ein Vergleich von Trackings.</i></b><br /><br />
    
    Seit einigen Jahren schon versuche ich meine gefahrenen Strecken auf dem Rennrad oder dem Mountainbike mit dem GPS aufzuzeichnen und dann meist auf GoogleMaps sichtbar zu machen und in diesem Weblog zu veröffentlichen. Kilometer, Höhenmeter und gefahrene Zeit, das waren anfänglich meine Kriterien.  
<br /><br />
Seit vielen Monaten habe ich dann mal angefangen, zu Trainingszwecken meinen Arbeitsweg mit dem Androiden aufzunehmen und bei <a href="http://www.sportstracklive.com/user/AGunterwegs" target="_blank">SportsTrackLive</a> zu speichern. Mich faszinierte damals die Möglichkeit, seinen eigenen Trainingsfortschritt durch "personal bests", also persönliche Bestleistungen, erkennen zu können. Auch interessant ist, seine eigenen Fahrten in realtime darstellen zu lassen. 
<br /><br />
Dieses Jahr lernte ich <a href="http://app.strava.com/athletes/372431" target="_blank">Strava</a> kennen. Messung und Darstellung von Herzfrequenz, Trittfrequnz, Berechnung von Power und Kalorienverbrauch kamen beim Auswertungsteil dazu.
<br /><br />
Weil ich für diese neuen Messmöglichkeiten auch ein neues Gerät, ein Garmin Edge 500 gekauft habe, habe ich mich auch gleich noch bei <a href="http://connect.garmin.com/dashboard" target="_blank">Garminconnect</a> angemeldet. Auch hier können viele Grafiken aus den GPS-Aufzeichnungen heraus gelesen und interpretiert werden. 
<br /><br />
Doch die Aufzeichnungen und Statistiken vom gestrigen, verlängerten Heimweg, machten mich stutzig:  <br /><br />  <table border="1">
<tr><td><b>Provider</b></td><td><b><center>Strava</center></b></td><td><b><center>Garminconnect</center></b></td><td><b><center>Sportstracklive</center></b></td></tr>
<tr><td><b>Gerät</b></td><td colspan="2"><center>Garmin Edge 500</center></td><td><center>Android</center></td></tr>
<tr><td><b>gefahrene KM</b></td><td><center>54.8</center></td><td><center>54.84</center></td><td><center>58.51</center></td></tr>
<tr><td><b>Höhenmeter</b></td><td><center>393</center></td><td><center>403</center></td><td><center>keine Angabe</center></td></tr>
<tr><td><b>Höchster Punkt</b></td><td><center>453</center></td><td><center>456</center></td><td><center>680</center></td></tr>
<tr><td><b>Zeit in Bewegung</b></td><td><center>02:08:34</center></td><td><center>02:07:30</center></td><td><center>02:15:08</center></td></tr>
<tr><td><b>Elapsed-Time</b></td><td><center>02:16:19</center></td><td><center>02:16:25</center></td><td><center>keine Angabe</center></td></tr>
<tr><td><b>Kalorien</b></td><td><center>1019</center></td><td><center>850</center></td><td><center>1837</center></td></tr>
</table>
<br /><br />
Ein Versuch zur Erklärung:
<br /><br />
Strava und Garminconnect werten exakt die gleiche Aufzeichnung aus meinem Garmin Edge 500 aus. 
<br /><br />
Das Garmin Edge 500 ist auf dem Lenker des Rennrades montiert während das Android in der obersten Aussentasche des Rucksackes mitfährt, also quasi freie Sicht an den Himmel geniesst.
<br /><br />
Alle drei, Strava, Garminconnect und Sportstracklive kennen mein Alter, meine Grösse und mein Gewicht, falls das überhaupt anzugeben war. Der Track vom Androiden zeichnet keine Herzfrequenz und keine Trittfrequenz auf.
<br /><br />
Die recht grosse Abweichung der Kilometer beim Androiden lässt sich mindestens teilweise durch Ungenauigkeiten bei der Aufzeichnung erklären. Schaut man den Track im Detail etwas genauer an, scheine ich immer wieder "Ausflüge" ins Grüne zu machen. Vor allem um Hausecken herum, entlang von Waldrändern, einfach immer dort, wo der Empfang der Satellitensignale eingeschränkt oder gar unterbrochen wird. 
<br /><br />
Die Abweichung beim höchsten Punkt hat mich am meisten überrascht. Der Androide schneidet hier am Genauesten ab. Die "Passstrasse" am Rotberg verläuft nämlich in Wahrheit ziemlich genau 600 Meter über Meer. Der Grund für die Ungenauigkeit von Strava und Garminconnect scheint mir darin zu finden zu sein, dass diese Anbieter bei GPS-Geräten, die eine barometrische Höhenmessung haben, die "barometrische Höhe" übernehmen und nicht die Aufzeichnung gemäss den GPS-Satelliten. Im weiteren ergänzt man die Messung mit örtlichen Referenzen.
<br /><br />
Der höchste Punkt von gut 450 Meter über Meer, entspricht denn auch ziemlich genau der Höhe über Meer für Mandach (489 Meter über Meer / laut Wikipedia). Allerdings fällt auch auf, dass im Vergleich zu Sportstracklive (Androide: Höhe ausschliesslich aus den GPS-Satelliten Signalen übernommen) die ganze Strecke bei Garminconnect und Strava etwa 100 Meter zu tief liegt. Also könnten die Höhenmeter über die ganze Strecke, doch wieder ungefähr korrekt sein. 
<br /><br />
Zeit in Bewegung und Gesamte Zeit des Tracks ist wohl eher Glücksache. Einige berechnen da nur Zeiten, bei denen man sich schneller als 2 km/h bewegt, bei anderen ist Bewegung immer auch Zeit. Denke, dass hier Sportstracklive gerne möchte, aber nicht kann. Denn meine "Stillstandszeiten" sind ja vor allem in der Stadt vor den Ampeln. Damit zwischen den Häusern, wo der Androide sowieso etwas Probleme mit dem Kontakt zu den GPS-Satelliten hat.  
<br /><br />
Kalorienverbrauch: Ein Teil der Differenz zu Sportstracklive hängt sicher damit zusammen, dass der Androide keine Herzfrequenz-Aufzeichnungen macht. Dass aber Strava und Garminconnect ebenfalls um über 15% differieren, scheint mir etwas verwunderlich.
<br /><br />
Fazit: Beide Aufzeichnungen durch die verschiedenen Geräte und die anschliessenden Berechnungen durch die Anbieter haben ihre Stärken und Schwächen. Ich bin in der glücklichen Lage, weder Aufbautraining betreiben zu müssen, noch einen genauen Trainingsplan über Kilometer und/oder Höhenmeter  einhalten zu müssen. 
<br /><br />
Wie weiter? Ich fahre weiterhin aus Freude an der Umgebung, aus Freude am Sport und der Bewegung im Allgemeinen, aber auch Freude am Verbrennen von Kalorien (Hauptsache es liegt weiterhin täglich ein feines Dessert drin). Natürlich habe ich es gerne, wenn ich für mich einen guten Trainingsstand ausweisen kann und natürlich geniesse ich es dann vor allem im Sommer während meiner Veloferien über die Pässe, nicht allzuheftig leiden zu müssen. Schön ist, wenn es ab und zu eine neue "personal best" (Sportstracklive) oder einen Badge (Strava) gibt.
<br /><br />
Halt eben "Spass auf schmalen Reifen". <img src="http://www.himmelrich.ch/images/smileys/shade_smile.gif" width="19" height="19" alt="cool smile" style="border:0;" />
   

   

        <br /><br />              <br /><br />
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      <title>Verlängerter Heimweg</title>
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      <published>2012-05-11T21:49:26Z</published>
      <updated>2012-05-11T18:01:28Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


   

            <b><i>Ein Gefühl von Freiheit.</i></b><br /><br />
    
    <table><tr><td valign="top" align="left" width="100%"><a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/7178511238/" target="_blank" title="Vom Rotberg by urs_himmelrich, on Flickr"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5115/7178511238_ccb2c38836_m.jpg" width="240" height="180" alt="Vom Rotberg" align="left"></a><img src="http://www.himmelrich.ch/images/uploads/empty.gif" width="5" height="180" border="0" align="left" alt=""/>Vielleicht war es heute zum ersten Mal bereits am Morgen früh schon richtig warm. Die Schuhüberzüge habe ich gleich zu Hause gelassen. Doch Armlinge und Beinlinge hatte ich mir noch übergezogen. Wie sich dann so langsam während der Fahrt herausstellte, waren mindestens die Beinlinge eher überflüssig. Im Furttal empfing mich wieder die strahlende und warme Sonne, heute allerdings ohne Bodennebel. <br />
<br />
Auffällig viele Wiesen waren bereits am Morgen gemäht und das Gras zum Trocknen ausgelegt. Auf einem der grösseren Acker wurde schon die nächste (zweite?) Generation von Salatsetzlingen eingesetzt. Zart grün und senkrecht standen sie in den Furchen des Ackers.  <br /><br />  Für den Heimweg gönnte ich mir in Anbetracht dieses sommerlichen Wetters eine längere Heimfahrt. Das Wehntal hinunter fuhr ich heute wieder auf der Hauptstrasse und holte mir dort den "King of Mountain Wehntal" (Strava-Bewertung) zurück. Heute fuhr ich jedoch noch weiter, hängte gleich noch das Surbtal dran. Insgeheim hoffte ich natürlich, dass auf dieser Strecke von Ehrendingen bis nach Döttingen hinunter vielleicht auch noch ein "King of Surbtal" zu holen sein könnte.<br />
<br />
Nach Döttingen fuhr ich dann ein Stück das Aaretal hinauf nach Böttstein, nahm dort aber die Rampe nach Mandach hinauf, immerhin Bergpreiswertung der 4. Klasse. Ab Mandach war dann nur noch der Rotberg zu nehmen, bevor es anschliessend rasch hinunter und weiter ziemlich flach um den Bruggerberg herum nach Hause ging.<br />
<br />
Es war dies das erste Mal überhaupt, dass ich den Heimweg derart verlängert habe. Das waren immerhin gut 15 Kilometer mehr als im Normalfall. Irgendwie tat es den Beinen gut, mal etwas länger als sonst üblich einigermassen regelmässig kurbeln zu können. Trotz leichtem Gegenwind durch das Wehntal und das Surbtal kam ich recht zugügig vorwärts. <br />
<br />
Ich genoss die erste richtig sommerliche Fahrt. Es tönt vielleicht merkwürdig, aber ich genoss es wirklich. Eine Zeit lang kam sogar so etwas wie "Gefühle der Freiheit" auf. Mal aus den üblichen Bahnen ausbrechen, etwas Neues versuchen, auch wenn es nur mal ein anderer Heimweg ist. <br />
<br />
Alle meine Fahrten auf dem Arbeitsweg lasse ich auch immer noch bei <a href="http://www.sportstracklive.com/track/detail/AGunterwegs/Cycling/Heimweg/605456" target="_blank">sportstracklive</a> aufzeichnen und auswerten. Weil ich heute Abend doch längere Zeit sehr regelmässig und leicht bergab gefahren bin, konnte ich gleich 12 "personal bests", 12 persönliche Bestleistungen verbuchen. Doch bei genauerer Betrachtung sind es vor allem die 20km mit einem Durchschnitt von 33.07 km/h und die 30 km (30.73 km/h) die "wertvoll" sein könnten. Die restlichen Rekorde hängen entweder damit zusammen, dass ich noch nie eine Aufzeichnung in dieser Länge gemacht habe, oder weil es eben am Rotberg doch ziemlich schnell wird, wenn man es den Berg hinunter sausen lässt.<br />
<br />
Eines weiss ich aber trotzdem: Abwechslungen dieser Art könnten mir schon noch gefallen. Der Sommer hat ja noch nicht richtig angefangen. Und mögliche Routen für den Heimweg gibt es einige.<br />
<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Nord/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Fotos vom Arbeitsweg_Nord</a></td></tr></table>
   

        <br /><br />                  87.5 KM<br />
          673 Höhenmeter<br /> 
          3:20 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10096" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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      <title>nur kurz</title>
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      <published>2012-05-09T21:38:30Z</published>
      <updated>2012-05-09T17:59:31Z</updated>
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            <name>Urs</name>
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      <category term="Arbeitsweg" scheme="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/site/category/arbeitsweg" label="Arbeitsweg" />
      <content type="html"><![CDATA[
   

   

   


      
    Am Morgen, die Strassen waren noch klatschnass vom nächtlichen Regen, habe ich es wieder mal geschafft, der Niederschlagszelle erfolgreich hinten rein zu fahren. Es war kein richtiger Regen, es war eher so ein intensives Nebelnieseln, einer jener Nieselregen die man kaum sieht, aber dennoch alles durchdringen.<br />
<br />
Am Abend, wars dann ein Frontalangriff der Wetterwand. Sie wartete nach der Abfahrt vom Hertenstein im Limmattal auf mich. Keine Chance ohne Regenklamotten wenigstens halbwegs trocken durchzukommen.  <br /><br />  <a href="http://www.flickr.com/photos/himmelrich/tags/Arbeitsweg_Nord/map" onclick="window.open(this.href, 'child', 'height=' + screen.height + ',width=' + screen.width + ',fullscreen'); return false">Fotos vom Arbeitsweg_Nord</a>
   

   

        <br /><br />                  70.9 KM<br />
          493 Höhenmeter<br /> 
          2:42 Stunden unterwegs<br />
              <br /><br />
      <a href="http://www.himmelrich.ch/neuereeindex.php/weblog/comments/10095" target="_blank">direkt kommentieren im Weblog</a><br /> 

      ]]></content>
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