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	<title>Apfelpatient</title>
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	<description>Alles rund um Apple!</description>
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		<title>Apple KI-Modell für China: Die EU geht weiter leer aus</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/news/apple-ki-modell-fuer-china-eu-geht-weiter-leer-aus</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 16:07:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Siri]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hat mit Alibaba ein eigenes Sprachmodell für China trainiert. Auf iPhone und iPad in der EU bleibt Siri AI weiter ohne Termin.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-ki-modell-fuer-china-eu-geht-weiter-leer-aus" data-wpel-link="internal">Apple KI-Modell für China: Die EU geht weiter leer aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Für China baut Apple ein eigenes Sprachmodell und wird damit zum ersten ausländischen Unternehmen, das in dem Land eine eigene KI anbieten darf. Für iPhones in Deutschland und Österreich gibt es dagegen weiterhin keinen Termin – und im Juni standen beide Märkte noch in derselben Zeile.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Apple hat ein großes Sprachmodell eigens für den chinesischen Markt trainiert – gemeinsam mit Alibaba und mit dessen technischer Unterstützung. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen; Apple und Alibaba äußerten sich auf Anfrage nicht. Der Schritt bricht mit der bisherigen Linie, in China auf fremde Modelle zu setzen, und folgt auf die&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/china-gibt-apple-intelligence-frei-qwen-baidu" data-wpel-link="internal">Freigabe durch die chinesische Aufsicht im Juli</a>.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Apple hat laut einem Agenturbericht ein eigenes Sprachmodell für China trainiert, entwickelt mit Alibaba.</li>



<li>Damit wäre Apple das erste ausländische Unternehmen, dem Peking den Betrieb eines eigenen KI-Modells erlaubt.</li>



<li>Apple Intelligence soll in China in den kommenden Monaten starten, nach einem iOS-Update.</li>



<li>Auf iPhone und iPad in der EU bleibt Siri AI weiterhin ohne Termin – Apple und die EU-Kommission schieben sich die Verantwortung gegenseitig zu.</li>



<li>In der Schweiz gilt der DMA nicht, dort wird Siri AI auch auf dem iPhone erwartet.</li>
</ul>



<h2 id="h-ein-eigenes-modell-statt-fremder-technik" class="wp-block-heading">Ein eigenes Modell statt fremder Technik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang lautete Apples Plan für China, die Modelle einheimischer Anbieter einzubinden.&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-intelligence-in-china-alibaba-wird-neuer-ki-partner" data-wpel-link="internal">Alibaba wurde dafür im Februar 2025 als Partner gewonnen</a>, später kam Baidu dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund dafür liegt in Apples eigenem Aufbau. Das Fundament von Siri AI ist ein&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/siri-ai-gemini-modelle-was-das-bedeutet" data-wpel-link="internal">maßgeschneidertes Gemini-Modell von Google</a>, seit einer mehrjährigen Partnerschaft vom Januar 2026. Als externe Erweiterung lässt sich bislang allein ChatGPT von OpenAI auswählen. In China ist beides nicht verfügbar, weder Googles Dienste noch die von OpenAI. Wer dort KI-Funktionen ausliefern will, braucht ein anderes Fundament.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun soll Apple zusätzlich ein eigenes, auf den Markt zugeschnittenes Modell besitzen. <a href="https://www.reuters.com/business/retail-consumer/apple-trains-its-own-ai-model-china-market-with-alibabas-support-sources-say-2026-08-14/" data-type="link" data-id="https://www.reuters.com/business/retail-consumer/apple-trains-its-own-ai-model-china-market-with-alibabas-support-sources-say-2026-08-14/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Reuters</a> beschreibt das als zweigleisige Strategie, die es Apple erlaubt, regulatorische Hürden zu nehmen, an denen andere US-Technologiekonzerne bislang scheitern. Welche Rolle das eigene Modell neben den chinesischen Fremdmodellen genau spielt und wie beide zusammenarbeiten, geht aus dem Bericht nicht hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zuverlässigkeit der Quelle ist hoch: Reuters stützt sich auf drei unabhängig voneinander befragte Personen und kennzeichnet den Bericht als Exklusivmeldung. Bestätigt ist er dennoch nicht – Apple hat sich nicht geäußert, und der Zeitpunkt des Starts bleibt offen.</p>



<h2 id="h-wie-die-freigabe-in-peking-zustande-kam" class="wp-block-heading">Wie die Freigabe in Peking zustande kam</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorausgegangen war ein langes Genehmigungsverfahren, das im Juli endete. Die chinesische Cyberspace-Behörde registrierte Apples generativen KI-Dienst und machte damit den Weg frei, dass Apple Intelligence überhaupt auf chinesische iPhones gelangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie holprig der Übergang läuft, zeigte sich vergangene Woche: Apple veröffentlichte in China eine Anleitung, wie sich Alibabas Qwen mit Siri und den Schreibwerkzeugen verbinden lässt – und&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/siri-qwen-apple-zieht-mac-anleitung-zurueck" data-wpel-link="internal">zog das Dokument keinen Tag später wieder zurück</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Druck dahinter ist wirtschaftlich. In China konkurriert Apple mit Herstellern wie Huawei, die KI-Funktionen längst ausliefern. Zuletzt lief das Geschäft wieder gut –&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-china-wachstum-24-prozent-idc" data-wpel-link="internal">im zweiten Quartal wuchs Apple dort um 24 Prozent</a>&nbsp;–, doch das Wachstum stützt sich auf Preisnachlässe und Hardware, nicht auf Software-Funktionen, die es dort bislang nicht gibt.</p>



<h2 id="h-zwei-gesperrte-markte-einer-offnet-sich" class="wp-block-heading">Zwei gesperrte Märkte, einer öffnet sich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird der Vorgang für den deutschsprachigen Raum interessant. Als Apple im Juni erklärte, warum Siri AI nicht überall starten kann, nannte das Unternehmen zwei Märkte in einem Atemzug: die EU wegen des Digital Markets Act – und China, solange Apple dort an der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen arbeite.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Monate später ist eine der beiden Sperren gefallen. Für China hat Apple eine Lösung gebaut, die die Auflagen erfüllt: ein eigenes Modell, im Land trainiert, von der Aufsicht registriert. Für die EU gibt es bis heute keine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apples Begründung steht unverändert in der <a href="https://www.apple.com/de/newsroom/2026/06/due-to-dma-siri-ai-delayed-in-eu-for-ios-27-and-ipados-27/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="exclude">Mitteilung im deutschen Newsroom</a>: Die EU-Regulierungsbehörden hätten keinen der vorgelegten Vorschläge akzeptiert, deshalb gebe es keinen Zeitplan. Die Kommission sieht das anders und <a href="https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-eu-kommission-widerspricht-apple" data-wpel-link="internal">weist die Darstellung zurück</a> – aus ihrer Sicht liegt die Entscheidung allein bei Apple. Woran es hängt, ist in beiden Darstellungen dasselbe: Siri AI greift tief auf persönliche Daten zu und steuert Apps, weshalb <a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/warum-der-dma-siri-ai-auf-iphone-und-ipad-stoppt" data-wpel-link="internal">in der EU auch konkurrierende Assistenten denselben Systemzugriff bekommen müssten</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin nicht betroffen sind Mac und Vision Pro: Dort kommt Siri AI mit macOS 27 und visionOS 27 auch in der EU. Die Sperre gilt allein für iPhone und iPad.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Markt</th><th>Stand bei Siri AI auf iPhone und iPad</th></tr></thead><tbody><tr><td>USA</td><td>Start mit iOS 27 im Herbst</td></tr><tr><td>China</td><td>in den kommenden Monaten erwartet, Freigabe liegt vor</td></tr><tr><td>Deutschland und Österreich</td><td>kein Termin genannt</td></tr><tr><td>Schweiz</td><td>Start erwartet, der DMA gilt dort nicht</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz steht dabei auf der besseren Seite. Apples Mitteilung führt die 27 EU-Mitgliedstaaten einzeln auf; die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR und ist deshalb nicht erfasst. Maßgeblich ist dabei, wo jemand lebt, nicht wo das Gerät gekauft wurde – ein im Schweizer Laden erworbenes iPhone ist kein Weg zu Siri AI in Deutschland oder Österreich.</p>



<h2 id="h-regulierung-ist-verhandelbar-die-frage-ist-mit-wem" class="wp-block-heading">Regulierung ist verhandelbar – die Frage ist, mit wem</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vergleich der beiden Märkte legt etwas offen, das über die Meldung hinausreicht. Apple hat in China nicht darauf gewartet, dass die Regeln sich ändern, sondern ein Produkt gebaut, das in die Regeln passt – mit erheblichem Aufwand, einem eigens trainierten Modell und einem einheimischen Partner. Für die EU gibt es diesen Aufwand bislang nicht, dort verweist Apple auf abgelehnte Vorschläge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lässt zwei Lesarten zu, und beide sind plausibel. Entweder ist die DMA-Anforderung technisch schwerer zu erfüllen als die chinesische, weil sie fremden Assistenten Systemzugriff verschaffen soll statt nur die Inhalte zu kontrollieren. Oder der chinesische Markt ist Apple den Aufwand schlicht wert, weil dort Marktanteile auf dem Spiel stehen, während in Europa die iPhone-Verkäufe auch ohne Siri AI stabil laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Einschätzung: Es ist beides zugleich, und der zweite Punkt wiegt schwerer, als Apple es öffentlich darstellt. Belegbar ist, dass&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/tim-cook-eu-gespraech-siri-ai" data-wpel-link="internal">Tim Cook im Juli persönlich das Gespräch mit der EU gesucht hat</a>&nbsp;– und dass seither nichts nachgekommen ist. Ein Unternehmen, das für einen Markt ein komplettes Sprachmodell trainiert, hätte auch für den anderen Ressourcen. Was fehlt, ist nicht die Fähigkeit, sondern der Anlass.</p>



<h2 id="h-was-bis-zum-herbst-zu-erwarten-ist" class="wp-block-heading">Was bis zum Herbst zu erwarten ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für iPhone-Nutzer in Deutschland und Österreich ändert sich vorerst nichts. Apple Intelligence bleibt in seiner bisherigen Form verfügbar, Siri AI kommt auf Mac und Vision Pro, auf dem iPhone nicht. Ein Termin existiert nicht, und keine der beiden Seiten hat zuletzt Bewegung signalisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant wird der chinesische Start trotzdem. Läuft Siri AI dort mit einem eigens gebauten Modell und erfüllt lokale Auflagen, entsteht ein Präzedenzfall: Apple hat dann bewiesen, dass sich die Assistenz für einen einzelnen Markt anpassen lässt. Genau dieses Argument dürfte in Brüssel künftig zu hören sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wäre dir ein an EU-Regeln angepasstes Siri AI lieber, auch wenn Apple dafür anderen Assistenten Zugriff aufs System geben müsste – oder ist ein späterer Start das kleinere Übel? Schreib uns in die Kommentare, wo für dich das Gleichgewicht liegt. (Bild: Apple / Apfelpatient)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/soeldner-spyware-apple-warnt-nutzer-in-110-laendern" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/soeldner-spyware-apple-warnt-nutzer-in-110-laendern" data-wpel-link="internal">Söldner-Spyware: Apple warnt Nutzer in 110 Ländern</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/app-store-provision-apple-will-15-prozent-usa" data-wpel-link="internal">App Store Provision: Apple will 15 Prozent in den USA</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet" data-wpel-link="internal">iPhone X und MacBook Pro 2018 gelten jetzt als veraltet</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-ki-modell-fuer-china-eu-geht-weiter-leer-aus" data-wpel-link="internal">Apple KI-Modell für China: Die EU geht weiter leer aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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		<item>
		<title>Söldner-Spyware: Apple warnt Nutzer in 110 Ländern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 02:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
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		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[TechPatient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hat Nutzer in 110 Ländern vor gezielten Spyware-Angriffen gewarnt. Wie die Benachrichtigung ankommt und was Betroffene tun sollten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/soeldner-spyware-apple-warnt-nutzer-in-110-laendern" data-wpel-link="internal">Söldner-Spyware: Apple warnt Nutzer in 110 Ländern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Eine unbekannte Zahl von Menschen in 110 Ländern hat am Donnerstag eine Nachricht von Apple bekommen, die niemand bekommen will: Das eigene iPhone war Ziel eines Angriffs mit hochentwickelter Überwachungssoftware. Wer betroffen ist, sieht den Hinweis auf dem Sperrbildschirm.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. August hat Apple erneut Nutzer benachrichtigt, deren Geräte nach Einschätzung des Unternehmens Ziel eines Angriffs mit sogenannter Söldner-Spyware waren. Betroffen sind Menschen in 110 Ländern; seit dem Start dieser Warnungen im Jahr 2021 kommt Apple damit auf mehr als 150 Länder insgesamt. Wie diese kommerziellen Überwachungswerkzeuge funktionieren und wer typischerweise ins Visier gerät, haben wir in der&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/tipps-tricks/pegasus-kommerzielle-spyware-iphone" data-wpel-link="internal">Übersicht zu Pegasus und kommerzieller Spyware auf dem iPhone</a>&nbsp;aufgearbeitet.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Apple hat am 13. August Bedrohungsbenachrichtigungen an Nutzer in 110 Ländern verschickt – die größte Zahl bei einer einzelnen Runde.</li>



<li>Die Warnung erscheint auf dem Sperrbildschirm, als Eintrag in den Einstellungen, per E-Mail und als Banner auf der Account-Seite.</li>



<li>Wie viele Personen betroffen sind und welche Länder es sind, teilt Apple nicht mit.</li>



<li>Im Mittelpunkt der Empfehlung steht der Blockierungsmodus, für den Apple bis heute keinen erfolgreichen Angriff kennt.</li>



<li>Für Deutschland und Österreich greift seit August 2025 ein EU-Verbot, Überwachungssoftware gegen Journalisten einzusetzen. In der Schweiz gilt es nicht.</li>
</ul>



<h2 id="h-wie-die-warnung-ankommt" class="wp-block-heading">Wie die Warnung ankommt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Apple beschreibt in seinem <a href="https://support.apple.com/de-de/102174" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Support-Dokument zu Bedrohungsbenachrichtigungen</a> drei Wege. Auf dem iPhone erscheint der Hinweis auf dem Sperrbildschirm und zusätzlich als eigener Eintrag ganz oben in den Einstellungen, oberhalb von Flugmodus und WLAN. Dazu kommt eine E-Mail an die im Apple Account hinterlegten Adressen, versendet von <code>threat-notifications[at]email.apple.com</code>. Und wer sich auf der Account-Seite anmeldet, sieht dort ein Banner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wortlaut auf dem Gerät ist knapp gehalten: Apple habe einen Angriff mit Söldner-Spyware auf dieses iPhone festgestellt, und es gebe Schritte, die sich jetzt unternehmen ließen, um Daten und Gerät zu schützen. Ein Tippen darauf öffnet die weiterführenden Hinweise. Welche Form ankommt, hängt laut Apple vom Gerätemodell und der Systemversion ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Detail betont Apple seit Jahren, und es ist das wichtigste für alle anderen: Echte Bedrohungsbenachrichtigungen enthalten niemals Links und fordern niemals zur Eingabe von Daten, zur Installation von Apps oder zur Nennung eines Passworts auf. Wer eine solche Nachricht mit Link bekommt, hat es mit einem Phishing-Versuch zu tun. Prüfen lässt sich das über die Anmeldung bei account.apple.com – dort steht die echte Benachrichtigung ganz oben.</p>



<h2 id="h-die-wellen-seit-2021-im-uberblick" class="wp-block-heading">Die Wellen seit 2021 im Überblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Apple verschickt diese Warnungen mehrmals im Jahr. Die Zahl der betroffenen Länder je Runde schwankt, ohne dass Apple je mitteilt, wie viele Personen dahinterstehen oder um welche Länder es sich handelt.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Zeitpunkt</th><th>Länder in dieser Runde</th><th>Anmerkung</th></tr></thead><tbody><tr><td>November 2021</td><td>Erste Runde</td><td>Start der Bedrohungsbenachrichtigungen</td></tr><tr><td>April 2024</td><td>92</td><td>Wechsel der Wortwahl von &#8222;staatlich gefördert&#8220; zu &#8222;Söldner-Spyware&#8220;</td></tr><tr><td>Juli 2024</td><td>98</td><td></td></tr><tr><td>Mai 2025</td><td>100</td><td>Erste öffentliche Bestätigungen durch Betroffene in Europa</td></tr><tr><td>August 2026</td><td>110</td><td>Bislang größte Zahl bei einer einzelnen Runde</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellung der Wortwahl im Frühjahr 2024 hatte einen politischen Hintergrund: Apple sprach zunächst von staatlich geförderten Angriffen und formulierte um, nachdem es Beschwerden aus Indien gegeben hatte. Heute heißt es in Apples Dokumentation nur noch, solche Angriffe würden historisch mit staatlichen Akteuren in Verbindung gebracht. Wie Apple die Angriffe erkennt, teilt das Unternehmen bewusst nicht mit – die Begründung lautet, dass Angreifer ihr Verhalten sonst anpassen könnten.&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/bei-spionageangriffen-so-informiert-apple-betroffene-nutzer" data-wpel-link="internal">Wie Apple Betroffene informiert</a>, war schon bei der Einführung 2021 in diesem Punkt bewusst vage gehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Welle im Mai 2025 sind zwei Empfänger öffentlich bekannt: der italienische Journalist Ciro Pellegrino und die niederländische Kommentatorin Eva Vlaardingerbroek. Bei Pellegrino wies eine spätere forensische Untersuchung des Citizen Lab die Spyware Graphite des Anbieters Paragon nach, eingeschleust über einen Angriff per iMessage, der kein Zutun des Empfängers erforderte.</p>



<h2 id="h-warum-der-blockierungsmodus-im-zentrum-steht" class="wp-block-heading">Warum der Blockierungsmodus im Zentrum steht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale technische Empfehlung an Betroffene ist der Blockierungsmodus, im Englischen Lockdown Mode. Er schaltet eine Reihe von Funktionen ab, die als Einfallstor dienen können, und macht ein Gerät damit deutlich schwerer angreifbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür gibt es ein belastbares Argument: Apple hat im März erklärt,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-erklaert-lockdown-modus-wurde-noch-nie-ueberwunden" data-wpel-link="internal">bislang keinen Fall zu kennen, in dem ein Gerät mit aktiviertem Blockierungsmodus erfolgreich angegriffen wurde</a>. Das ist keine Garantie, aber eine bemerkenswerte Bilanz für eine Schutzfunktion, die inzwischen vier Jahre im Einsatz ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Preis dafür ist Komfort. Wenn du wissen willst, was der Modus im Alltag einschränkt und wie er sich einschalten lässt, findest du das in der Anleitung zum&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/tipps-tricks/extreme-sicherheit-so-wird-apples-lockdown-modus-aktiviert" data-wpel-link="internal">Aktivieren des Blockierungsmodus</a>. Apple weist ausdrücklich darauf hin, dass ihn auch einschalten kann, wer keine Warnung erhalten hat, aber gute Gründe für die Annahme sieht, gezielt angegriffen zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Blockierungsmodus verweist Apple auf die Digital Security Helpline der Nichtregierungsorganisation Access Now, die rund um die Uhr erreichbar ist. Diese Stellen erfahren von Apple nicht, was die Warnung ausgelöst hat, können aber bei der Absicherung des Geräts helfen.</p>



<h2 id="h-was-in-deutschland-osterreich-und-der-schweiz-gilt" class="wp-block-heading">Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein direkter Bezug zum deutschsprachigen Raum lässt sich für diese Welle nicht belegen – Apple nennt keine Länder, und öffentlich bestätigt haben Warnungen bislang nur Einzelpersonen anderswo. Der rechtliche Rahmen unterscheidet sich hier allerdings deutlich vom Rest der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 8. August 2025 gilt das Europäische Medienfreiheitsgesetz, die <a href="https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/summary/european-media-freedom-act.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Verordnung (EU) 2024/1083</a>. Artikel 4 untersagt Behörden grundsätzlich, Überwachungssoftware gegen Journalisten einzusetzen; zulässig ist das nur im Einzelfall, mit richterlicher Bestätigung und bei überwiegendem öffentlichem Interesse. Für Deutschland und Österreich ist das unmittelbar geltendes Recht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz gehört weder zur EU noch zum EWR. Das Medienfreiheitsgesetz greift dort nicht, Schweizer Journalisten sind allein auf nationales Recht angewiesen. An den Bedrohungsbenachrichtigungen ändert das nichts – die verschickt Apple weltweit –, wohl aber an der Frage, was Behörden im eigenen Land rechtlich dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass diese Frage auch hierzulande nicht theoretisch ist, zeigt der eigene Rückblick: Das <a href="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-bundeskriminalamt-bestaetigt-einsatz-von-spyware-pegasus" data-wpel-link="internal">Bundeskriminalamt hatte den Einsatz von Pegasus bereits 2021 bestätigt</a>. Dieselbe Software, vor der Apple seine Kundschaft warnt, ist in Deutschland behördliches Werkzeug.</p>



<h2 id="h-eine-warnung-die-ermittlungen-auslost" class="wp-block-heading">Eine Warnung, die Ermittlungen auslöst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der praktische Wert dieser Benachrichtigungen liegt nicht nur beim einzelnen Empfänger. John Scott-Railton, leitender Forscher beim kanadischen Citizen Lab, das die jüngste Runde als Erstes öffentlich machte, beschreibt den Mechanismus so: Eine Warnung erzeugt ein Signal, dass eine ganze Gruppe ins Visier geraten ist. Einige Betroffene suchen daraufhin Hilfe, und daraus entstehen Untersuchungen, die weitere Fälle zutage fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Beispiel dafür ist Polen, wo der Umgang der früheren Regierung mit Überwachungssoftware zu einem der größten Skandale des Landes wurde. Ohne Apples Benachrichtigungen, so Scott-Railton, wäre die Sache nie aufgeflogen. Der Fall Pellegrino zeigt dasselbe Muster im Kleinen: Erst die Warnung führte zur forensischen Untersuchung, und die brachte den konkreten Anbieter ans Licht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin liegt der eigentliche Wert einer Meldung, die für fast alle Leser folgenlos bleibt. Jede Runde erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass systematischer Missbrauch überhaupt sichtbar wird. Für ein Unternehmen, das seit 2021 gegen Anbieter solcher Software prozessiert, ist das kein Nebeneffekt.</p>



<h2 id="h-wer-die-warnung-nicht-bekommt-muss-nichts-tun" class="wp-block-heading">Wer die Warnung nicht bekommt, muss nichts tun</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die allermeisten Menschen ändert diese Meldung nichts. Söldner-Spyware kostet pro Ziel enorme Summen und wird gegen sehr kleine Gruppen eingesetzt – Journalisten, Aktivisten, Anwälte, Diplomaten, Oppositionelle. Apple selbst schreibt, die überwiegende Mehrheit der Nutzer werde nie angegriffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apples allgemeine Empfehlungen bleiben entsprechend die bekannten: aktuelle Systemversion, Gerätecode, Zwei-Faktor-Authentifizierung, aktivierter Schutz für gestohlene Geräte, Apps aus dem App Store, starke Passwörter oder Passkeys, keine Anhänge von Unbekannten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich lohnt, ist die Wachsamkeit gegenüber Fälschungen. Eine echte Bedrohungsbenachrichtigung ohne Link ist leicht von einer gefälschten mit Link zu unterscheiden – vorausgesetzt, man weiß es. Würdest du den Blockierungsmodus aus Vorsicht dauerhaft einschalten, oder wären dir die Einschränkungen im Alltag zu groß? Schreib uns in die Kommentare, welchen Komfortverzicht du für mehr Sicherheit hinnehmen würdest. (Bild: Apple / Apfelpatient)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/app-store-provision-apple-will-15-prozent-usa" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/app-store-provision-apple-will-15-prozent-usa" data-wpel-link="internal">App Store Provision: Apple will 15 Prozent in den USA</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet" data-wpel-link="internal">iPhone X und MacBook Pro 2018 gelten jetzt als veraltet</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-advanced-manufacturing-center-houston-eroeffnet" data-wpel-link="internal">Apple eröffnet zweites Schulungswerk in Houston</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/soeldner-spyware-apple-warnt-nutzer-in-110-laendern" data-wpel-link="internal">Söldner-Spyware: Apple warnt Nutzer in 110 Ländern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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		<title>App Store Provision: Apple will 15 Prozent in den USA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 00:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[App Store]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[TechPatient]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.apfelpatient.de/?p=71543</guid>

					<description><![CDATA[<p>Apple nennt dem US-Gericht erstmals eine Zahl für externe Käufe: 15 Prozent für Standard-Apps. In der EU zahlen Entwickler heute mehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/app-store-provision-apple-will-15-prozent-usa" data-wpel-link="internal">App Store Provision: Apple will 15 Prozent in den USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Seit über einem Jahr verdient Apple in den USA keinen Cent mehr, wenn eine App ihre Kunden zum Bezahlen auf die eigene Webseite schickt. Das soll sich ändern: Apple hat dem zuständigen Gericht jetzt eine Zahl genannt. Und ausgerechnet Europa dient dabei als Rechenbeispiel.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. August hat Apple beim Bundesbezirksgericht für den nördlichen Distrikt von Kalifornien eingereicht, was Richterin Yvonne Gonzalez Rogers verlangt hatte: einen konkreten Vorschlag, welche Provision das Unternehmen auf Käufe erheben darf, die über einen Link aus der App heraus auf einer fremden Webseite stattfinden. Zwei Tage zuvor hatte das Gericht Apples Antrag abgelehnt, das Verfahren bis zu einer Entscheidung des Supreme Court ruhen zu lassen – wir hatten die Frist von 24 Stunden&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/app-store-apple-muss-gebuehrenmodell-vorlegen" data-wpel-link="internal">an dieser Stelle bereits dokumentiert</a>. Der Vorschlag steht in&nbsp;Apples Schriftsatz an das Gericht, einem 37 Seiten langen Dokument samt drei Sachverständigengutachten (via <a href="https://9to5mac.com/2026/08/13/apple-proposes-commissions-of-up-to-15-for-off-app-store-purchases-in-the-us/" data-type="link" data-id="https://9to5mac.com/2026/08/13/apple-proposes-commissions-of-up-to-15-for-off-app-store-purchases-in-the-us/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">9to5mac</a>).</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Apple schlägt gestaffelte Sätze vor: 15 Prozent für Standard-Apps, 10 Prozent für Partnerprogramme und Abo-Verlängerungen, 5 Prozent für Kleinentwickler.</li>



<li>Der Vorschlag gilt ausschließlich für die USA. In Deutschland und Österreich gelten seit Juni 2025 eigene, höhere Sätze; in der Schweiz gibt es externe Kauflinks gar nicht.</li>



<li>Apple rechnet dem Gericht zugleich vor, dass eine reine Kostenerstattung nach der Definition des Berufungsgerichts null Prozent ergeben würde.</li>



<li>Als Vergleichsmaßstab zieht Apples Gutachter die eigenen Sätze aus der EU, Japan und Brasilien heran – und bezeichnet sie als Untergrenze.</li>



<li>Entschieden ist nichts: Epic Games darf antworten, das Gericht setzt den Satz fest, und parallel prüft der Supreme Court die Grundlage des Verfahrens.</li>
</ul>



<h2 id="h-drei-satze-fur-drei-gruppen-von-apps" class="wp-block-heading">Drei Sätze für drei Gruppen von Apps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Apples Modell halbiert im Kern den jeweils geltenden Satz für In-App-Käufe. Wer heute 30 Prozent zahlt, soll beim Verkauf über einen externen Link 15 Prozent abführen. Wer über ein Partnerprogramm bereits reduziert abrechnet, landet bei 10 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Abos gilt eine Besonderheit: Im ersten Jahr fallen 15 Prozent an, ab der ersten Verlängerung sinkt der Satz auf 10 Prozent. Das spiegelt die Staffelung, die Apple beim In-App-Kauf schon heute anwendet.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Gruppe</th><th>Provision beim In-App-Kauf</th><th>Vorschlag für den externen Link</th></tr></thead><tbody><tr><td>Standard-Apps</td><td>30 %</td><td>15 %</td></tr><tr><td>Video, News und Mini Apps Partner Program</td><td>15 %</td><td>10 %</td></tr><tr><td>Abo-Verlängerungen ab dem zweiten Jahr</td><td>15 %</td><td>10 %</td></tr><tr><td>Small Business Program (unter 1 Mio. US-Dollar Jahresumsatz)</td><td>15 %</td><td>5 %</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mini Apps Partner Program taucht hier zum ersten Mal in diesem Zusammenhang auf. Apple hatte es&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-startet-neues-mini-apps-programm-fuer-entwickler" data-wpel-link="internal">im November 2025 mit einem Satz von 15 Prozent gestartet</a>&nbsp;und ordnet es nun derselben Gruppe zu wie Video- und News-Partner.</p>



<h2 id="h-warum-apple-selbst-von-null-prozent-spricht" class="wp-block-heading">Warum Apple selbst von null Prozent spricht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der auffälligste Teil des Schriftsatzes ist nicht die 15, sondern die 0. Das Berufungsgericht hatte im Dezember entschieden, dass Apple eine Provision zusteht, diese sich aber an den Kosten bemessen soll, die für die Koordination externer Links tatsächlich anfallen &#8211; ausdrücklich ohne Sicherheits- und Datenschutzfunktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apple rechnet vor, was diese Definition bedeutet: Die einmaligen Entwicklungskosten für die Link-Funktion in den USA liegen im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Vom gesamten Patentbestand seien nur 14 Schutzrechte direkt am Zustandekommen eines externen Kaufs beteiligt, von denen 10 ebenso den In-App-Kauf betreffen. Das Ergebnis nennt Apple selbst: ein Satz von null Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb argumentiert das Unternehmen, dass der Kostenmaßstab der falsche sei. Die Prüfung müsse lauten, ab welcher Höhe eine Provision Entwickler faktisch vom externen Verkauf abhält – und nicht, was Apple die Sache kostet. Zur Untermauerung legt Apple Zahlen zum Zahlungsverkehr vor: Nach den Listenpreisen von Stripe und Paddle liegen die Abwicklungskosten großer Apps im Mittel bei 8,1 beziehungsweise 7,8 Prozent, während Epics Zahlungschef schon 2021 vor Gericht rund 3,5 Prozent für das eigene Haus angab.</p>



<h2 id="h-was-europaische-entwickler-heute-schon-zahlen" class="wp-block-heading">Was europäische Entwickler heute schon zahlen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird der Vorgang für den deutschsprachigen Raum konkret. Externe Kauflinks sind in der EU seit dem 26. Juni 2025 erlaubt, und Apple erhebt darauf ein dreiteiliges Entgelt: eine Erstakquise-Gebühr von 2 Prozent in den ersten sechs Monaten nach der Installation, eine Store-Dienste-Gebühr von 5 oder 13 Prozent je nach gewählter Stufe und eine Core Technology Commission von 5 Prozent. Die Werte stehen in&nbsp;<a href="https://developer.apple.com/support/communication-and-promotion-of-offers-on-the-app-store-in-the-eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="exclude">Apples Entwicklerdokumentation zur EU-Regelung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stufe 2 ist dabei der Standardfall; wer auf Stufe 1 wechselt, verzichtet auf automatische Updates, Kuratierung und Analysewerkzeuge. Damit ergibt sich ein Bild, das dem US-Vorschlag deutlich widerspricht.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Fall</th><th>USA (Vorschlag)</th><th>EU (gültig seit Juni 2025)</th></tr></thead><tbody><tr><td>Standard-App, volle Store-Dienste</td><td>15 %</td><td>20 %</td></tr><tr><td>Standard-App, reduzierte Store-Dienste</td><td>–</td><td>12 %</td></tr><tr><td>Small Business Program, volle Store-Dienste</td><td>5 %</td><td>15 %</td></tr><tr><td>Small Business Program, reduzierte Store-Dienste</td><td>–</td><td>10 %</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kleines Entwicklerhaus in Berlin oder Wien zahlt für denselben Vorgang also mindestens das Doppelte dessen, was Apple einem US-Kollegen anbietet. Dass europäische Entwickler das Modell für zu teuer halten, ist&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-und-dma-warum-europas-entwickler-protestieren" data-wpel-link="internal">seit Ende 2025 dokumentiert</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist, wie Apple diese Sätze im Verfahren einsetzt. Der Bewertungsgutachter zieht die Provisionsmodelle aus der EU, Japan und Brasilien als Vergleichsspanne von 10 bis 20 Prozent heran – und bezeichnet sie ausdrücklich als konservative Untergrenze, weil sie aus Regulierungsverfahren stammen, in denen die Verhandlungslage Zugeständnisse unter Marktwert begünstigt habe. Apple erklärt einem US-Gericht damit, dass die eigenen europäischen Sätze zu niedrig angesetzt seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Vergleich nennt der Schriftsatz außerdem die Konkurrenz: Google Play verlangt bei externen Links 20 Prozent im Standardfall, 15 Prozent für Programmteilnehmer und 10 Prozent bei Abos. Der Samsung Galaxy Store liegt bei 20 beziehungsweise 15 Prozent, Amazons Android-Marktplatz untersagt externe Links vollständig.</p>



<h2 id="h-was-kaufer-in-deutschland-und-osterreich-davon-merken" class="wp-block-heading">Was Käufer in Deutschland und Österreich davon merken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nutzer ist die Provisionshöhe nur die halbe Geschichte. Apple hält in derselben Dokumentation fest, was ein externer Kauf praktisch bedeutet: Diese Transaktionen erscheinen weder im Kaufverlauf des Apple Account noch in der Abo-Verwaltung, Familienfreigabe und Kaufanfrage greifen nicht, „Problem melden&#8220; steht nicht zur Verfügung, und eine Erstattung über Apple ist ausgeschlossen. Wenn du wissen willst, welche deiner laufenden Abos überhaupt noch über Apple abgerechnet werden, hilft ein Blick in den&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/tipps-tricks/apple-account-kaufverlauf-kaeufe-abos-kosten-pruefen" data-wpel-link="internal">Kaufverlauf im Apple Account</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz steht hier auf der anderen Seite: Sie gehört nicht zur EU und nicht zum EWR, der Digital Markets Act gilt dort nicht. Apple listet die zulässigen Länder für externe Kauflinks einzeln auf – Deutschland und Österreich sind dabei, die Schweiz nicht. Schweizer Kundschaft bekommt die günstigeren Web-Angebote also nicht zu sehen, behält dafür aber Kaufverlauf, Familienfreigabe und Erstattungsweg unverändert bei Apple.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis ist selbst in Deutschland und Österreich wenig davon angekommen. Wer in der Spotify-App ein Premium-Abo abschließen will, bekommt eine Hinweisbox mit dem Satz „Du kannst Premium nicht in der App abonnieren&#8220;, dazu die Adresse der Anbieterseite und eine Schaltfläche zum Wegtippen. Apples systemseitiger Dialog, der vor dem Absprung erscheint, taucht dabei gar nicht erst auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo.png" alt="Hinweisbox in der Spotify App verweist für das Premium-Abo auf die Webseite, ein Fall aus der Praxis der App Store Provision" class="wp-image-71546" srcset="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo.png 1920w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-300x169.png 300w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-1024x576.png 1024w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-768x432.png 768w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-1536x864.png 1536w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-18x10.png 18w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-1280x720.png 1280w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-750x422.png 750w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/app-store-provision-spotify-hinweis-premium-abo-1140x641.png 1140w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption class="wp-element-caption">Statt eines Kaufbuttons zeigt Spotify in Deutschland nur eine Adresse – ein anklickbarer Link würde Apples Gebühren auslösen. (Bild: Apfelpatient)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Versehen, sondern Kalkül. Apples Gebühren greifen erst, wenn ein Angebot mit einer anklickbaren Verknüpfung beworben wird – ein bloßer Hinweis auf eine Adresse löst weder Erstakquise-Gebühr noch Store-Dienste-Gebühr noch Core Technology Commission aus. Der Preis dafür liegt beim Nutzer, der die Adresse selbst in den Browser tippt.</p>



<h2 id="h-der-vorschlag-ist-auf-europa-geeicht" class="wp-block-heading">Der Vorschlag ist auf Europa geeicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die 15 Prozent sind keine aus Kostenrechnungen abgeleitete Zahl, sondern eine Positionierung: knapp unter dem, was Google Play verlangt, und spürbar unter dem, was Apple in der EU nimmt. Damit kann Apple dem Gericht sagen, es liege günstiger als der direkte Wettbewerber – und muss die eigenen europäischen Sätze nicht senken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Erwartung ist, dass das Gericht deutlich darunter landet. Der Ausgangspunkt dafür steht im Schriftsatz selbst: Richterin Gonzalez Rogers hat in ihrer Ablehnung vom 11. August die Formulierung des Berufungsgerichts wörtlich übernommen, wonach nur die für die Koordination externer Links wirklich notwendigen Kosten abgegolten werden dürfen – „aber nicht mehr&#8220;. Wer diesen Satz zum Maßstab macht, kommt schwerlich bei einer Halbierung der regulären Provision heraus. Apple hat das offenbar einkalkuliert und parallel zum Vorschlag einen Antrag auf ein Vergleichsgespräch eingereicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den DACH-Markt hat das Verfahren keine unmittelbare Wirkung. Mittelbar aber schon: Sollte ein US-Gericht einen Satz nahe null festsetzen, wäre das ein Referenzwert, auf den sich Entwickler und Regulierer in Brüssel berufen könnten. Der Nachweis, den Apple in Kalifornien führen muss, ist derselbe, den die EU-Kommission bei der Angemessenheit der Store-Dienste-Gebühr verlangt.</p>



<h2 id="h-der-zeitplan-bis-zur-entscheidung" class="wp-block-heading">Der Zeitplan bis zur Entscheidung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Epic Games hat nun 60 Tage Zeit für eine eigene Stellungnahme, danach setzt das Gericht eine Anhörung an. Parallel läuft das Verfahren vor dem Supreme Court, der&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/supreme-court-nimmt-apples-epic-berufung-an" data-wpel-link="internal">Apples Berufung Ende Juni angenommen hatte</a>; Apples Schriftsatz dort ist für den 14. September fällig, die Sitzungsperiode beginnt im Oktober.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Stränge hängen zusammen. Der Supreme Court prüft, ob ein Gericht eine Verfügung wegen Verstoßes gegen ihren Geist statt gegen ihren Wortlaut mit Zwangsmitteln durchsetzen darf. Fällt diese Grundlage, entfällt auch die Basis für die Provisionsfestsetzung – während das Berufungsgericht Apple im Dezember bereits&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-gewinnt-verfahren-um-provisionen-fuer-externe-zahlungslinks" data-wpel-link="internal">einen grundsätzlichen Vergütungsanspruch zugesprochen hatte</a>. Bis dahin bleibt es in den USA bei null Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Kauflinks sind für dich vor allem ein Tauschgeschäft: ein paar Prozent günstiger auf der Webseite des Anbieters, dafür kein Kaufverlauf, keine Familienfreigabe und keine Erstattung über Apple. Würdest du für einen niedrigeren Preis darauf verzichten, oder ist dir die Abwicklung über den App Store das Aufgeld wert? Schreib uns in die Kommentare, wo für dich die Grenze liegt. (Bild: Apple / Apfelpatient)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet" data-wpel-link="internal">iPhone X und MacBook Pro 2018 gelten jetzt als veraltet</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-advanced-manufacturing-center-houston-eroeffnet" data-wpel-link="internal">Apple eröffnet zweites Schulungswerk in Houston</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad" data-wpel-link="internal">Back to School 2026: Bis zu 120 Euro Guthaben für Mac und iPad</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/app-store-provision-apple-will-15-prozent-usa" data-wpel-link="internal">App Store Provision: Apple will 15 Prozent in den USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>iPhone X und MacBook Pro 2018 gelten jetzt als veraltet</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 19:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone X]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[MacBook Pro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple stuft iPhone X und MacBook Pro 2018 als veraltet ein. Der offizielle Hardwareservice endet, beim Mac bleibt eine Ausnahme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet" data-wpel-link="internal">iPhone X und MacBook Pro 2018 gelten jetzt als veraltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Apple hat sein Support-Dokument zu Vintage- und veralteten Produkten aktualisiert. Das iPhone X und das 15-Zoll-MacBook-Pro von 2018 rücken damit in die härtere der beiden Kategorien. Für Besitzer heißt das: Reparaturen über Apple und autorisierte Werkstätten fallen weg – mit einer Ausnahme, die den Mac betrifft.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das iPhone X ist es der zweite Schritt innerhalb von zwei Jahren. Bereits im Juli 2024&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-stuft-iphone-x-homepod-airpods-offiziell-als-vintage-ein" data-wpel-link="internal">rückte das Modell zusammen mit HomePod und den ersten AirPods auf die Vintage-Liste</a>, womit Reparaturen nur noch bei vorhandenen Teilen möglich waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Übergangsphase ist nun beendet. Apple führt beide Geräte in der aktualisierten Fassung seines Support-Dokuments nun als veraltet – im Dokument selbst steht der sperrige Begriff „abgekündigt&#8220;, englisch „obsolete&#8220;.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>iPhone X und 15-Zoll-MacBook-Pro von 2018 wechseln von der Vintage-Liste auf die Liste veralteter Produkte</li>



<li>Apple und autorisierte Werkstätten stellen den Hardwareservice damit vollständig ein, Ersatzteile lassen sich nicht mehr bestellen</li>



<li>Beim MacBook Pro bleibt ein Akkutausch unter Umständen bis zu zehn Jahre nach Verkaufsende möglich</li>



<li>Das iPhone X endet softwareseitig bei iOS 16.7.16, das MacBook Pro bei macOS 15.7.7</li>



<li>Für künftige Geräte schreibt die EU inzwischen sieben Jahre Ersatzteilverfügbarkeit vor – rückwirkend gilt das nicht</li>
</ul>



<h2 id="h-was-apple-zwischen-vintage-und-veraltet-unterscheidet" class="wp-block-heading">Was Apple zwischen Vintage und veraltet unterscheidet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Begriffe hängen am Zeitpunkt, zu dem Apple ein Produkt zuletzt verkauft hat, nicht am Kaufdatum des Geräts.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Status</th><th>Zeitraum nach Verkaufsende</th><th>Service und Ersatzteile</th></tr></thead><tbody><tr><td>Regulär</td><td>bis 5 Jahre</td><td>uneingeschränkt</td></tr><tr><td>Vintage</td><td>mehr als 5, weniger als 7 Jahre</td><td>nur solange Teile vorrätig sind</td></tr><tr><td>Veraltet</td><td>mehr als 7 Jahre</td><td>kein Hardwareservice, keine Teilebestellung</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der <a href="https://support.apple.com/de-de/102772" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Übersicht im Apple Support</a> entscheidet über den genauen Zeitpunkt der Einstufung letztlich Apple selbst; die Sieben-Jahres-Marke ist der frühestmögliche Termin, nicht ein automatischer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffen sind ausschließlich Reparaturen über offizielle Kanäle. Freie Werkstätten arbeiten weiter, greifen dann aber auf Gebrauchtteile oder Nachbauten zurück.</p>



<h2 id="h-wo-beide-gerate-softwareseitig-stehen" class="wp-block-heading">Wo beide Geräte softwareseitig stehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das iPhone X kam 2017 auf den Markt und erhielt mit iOS 16 seine letzte große Systemversion; aktuell endet es bei iOS 16.7.16. Sicherheitsaktualisierungen liefert Apple für diesen Stand nur noch unregelmäßig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 15-Zoll-MacBook-Pro von 2018 steht besser da. Es lässt sich bis macOS Sequoia betreiben und liegt derzeit bei Version 15.7.7 – ein Gerät, das ohne Hardwareservice dasteht, aber noch ein unterstütztes Betriebssystem fährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Kombination ist der eigentliche Knackpunkt. Wer den Mac weiter nutzt, bekommt Software-Updates, aber keine Reparatur mehr.</p>



<h2 id="h-die-ausnahme-beim-macbook-pro" class="wp-block-heading">Die Ausnahme beim MacBook Pro</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Mac-Notebooks nennt Apple im deutschen Support-Dokument eine Sonderregel: Ein reiner Akkuservice kann bis zu zehn Jahre nach dem letzten Verkaufstag möglich bleiben, sofern die Teile verfügbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim 2018er-Modell bedeutet das ein Zeitfenster, das noch nicht abgelaufen ist. Ein Anspruch entsteht daraus nicht – die Verfügbarkeit entscheidet, und sie sinkt mit jedem Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ohnehin über einen Akkutausch nachdenkt, sollte das nicht auf die lange Bank schieben. Für alle anderen Defekte bleibt nur der freie Markt.</p>



<h2 id="h-was-die-eu-regeln-kunftig-andern" class="wp-block-heading">Was die EU-Regeln künftig ändern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 20. Juni 2025 gilt die Ökodesign-Verordnung 2023/1670 für Smartphones und Tablets. Sie verpflichtet Hersteller, Ersatzteile wie Akkus, Displays und Kameras sieben Jahre lang nach dem Verkaufsende bereitzustellen, und zwar mit Lieferfristen von fünf bis zehn Arbeitstagen. Betriebssystem- und Sicherheitsupdates sind für fünf Jahre nach Verkaufsende vorgeschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf das iPhone X wirkt sich das nicht aus. Die Verordnung greift für Geräte, die ab dem Stichtag neu in den EU-Markt kommen – ein Modell von 2017 fällt nicht darunter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist trotzdem, wie nah sich beide Fristen sind: Was Apple bislang freiwillig als Sieben-Jahres-Grenze handhabt, ist für neue Geräte inzwischen europäisches Recht. Der Unterschied liegt in der Verbindlichkeit, nicht in der Dauer.</p>



<h2 id="h-warum-die-einstufung-mehr-uber-software-als-uber-hardware-sagt" class="wp-block-heading">Warum die Einstufung mehr über Software als über Hardware sagt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neunjähriges iPhone ist selten noch im täglichen Einsatz, ein achtjähriges MacBook durchaus. Genau deshalb wiegt die Einstufung beim Mac schwerer – dort trifft sie Geräte, die technisch noch mithalten und ein aktuelles System fahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten, dass sich dieses Muster verschärft, weil Apple die Systemunterstützung für Intel-Macs zuletzt gestreckt hat, während die Hardwarefristen unverändert laufen. Die Lücke zwischen „läuft noch&#8220; und „wird nicht mehr repariert&#8220; wird damit größer, nicht kleiner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Wiederverkaufswert ist die Einstufung ein Einschnitt, weil ein Defekt ab jetzt praktisch einem Totalschaden gleichkommt. Wer eines der beiden Geräte noch im Haushalt hat, sollte spätestens jetzt entscheiden, ob es Zweitgerät bleibt oder ersetzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzt du noch ein iPhone X oder ein MacBook Pro aus dieser Generation – und würdest du es reparieren lassen, wenn eine freie Werkstatt das übernimmt? Schreib uns, wie lange deine Geräte bei dir im Einsatz bleiben. (Bild: Apple)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-advanced-manufacturing-center-houston-eroeffnet" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/apple-advanced-manufacturing-center-houston-eroeffnet" data-wpel-link="internal">Apple eröffnet zweites Schulungswerk in Houston</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad" data-wpel-link="internal">Back to School 2026: Bis zu 120 Euro Guthaben für Mac und iPad</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-apple-verhandelt-mit-verlagen-nachrichten" data-wpel-link="internal">Siri AI: Apple will Verlage für aktuelle Nachrichten bezahlen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/iphone-x-macbook-pro-2018-veraltet" data-wpel-link="internal">iPhone X und MacBook Pro 2018 gelten jetzt als veraltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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		<title>Apple eröffnet zweites Schulungswerk in Houston</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/news/apple-advanced-manufacturing-center-houston-eroeffnet</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 19:32:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Mac mini]]></category>
		<category><![CDATA[TechPatient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apple hat in Houston ein Schulungszentrum für Firmen eröffnet. In derselben Halle soll noch dieses Jahr der Mac mini vom Band laufen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Apple hat in Houston ein Zentrum eröffnet, in dem kleine und mittlere Unternehmen kostenlos lernen sollen, wie moderne Fertigung funktioniert. Es steht in derselben Halle, in der ab diesem Jahr der Mac mini vom Band laufen soll. Für Tim Cook ist es einer der letzten großen Auftritte als CEO.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar hatte Apple angekündigt,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-baut-mac-mini-kuenftig-direkt-in-den-usa" data-wpel-link="internal">den Mac mini künftig in den USA zu bauen</a>&nbsp;und den Standort in Texas dafür deutlich auszubauen. Teil dieser Ankündigung war ein Schulungszentrum, das damals noch im Bau war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Advanced Manufacturing Center ist seit heute in Betrieb. Es ist Apples zweite Einrichtung dieser Art in den Vereinigten Staaten und richtet sich nicht an die eigene Belegschaft, sondern an fremde Unternehmen.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Zentrum umfasst rund 1.860 Quadratmeter und bietet kostenlose Schulungen für kleine und mittlere Betriebe</li>



<li>Es liegt in derselben Anlage, die bereits KI-Server fertigt und ab diesem Jahr den Mac mini bauen soll</li>



<li>Apple unterrichtet dort dieselben Verfahren, die in der eigenen Produktion zum Einsatz kommen</li>



<li>Es ist der zweite Standort nach der Manufacturing Academy in Detroit, die seit August 2025 läuft</li>



<li>Zur Eröffnung kamen der US-Handelsminister, ein Senator und mehrere Kommunalpolitiker</li>
</ul>



<h2 id="h-was-im-zentrum-unterrichtet-wird" class="wp-block-heading">Was im Zentrum unterrichtet wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der&nbsp;<a href="https://www.apple.com/newsroom/2026/08/apple-opens-advanced-manufacturing-center-in-houston/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="exclude">Mitteilung im Apple Newsroom</a>&nbsp;reicht das Programm von Unterrichtseinheiten zu Endmontage und Leiterplattenbestückung bis zu Werkstätten an einer nachgebauten Produktionsanlage. Teilnehmer sollen lernen, Fertigungsprobleme in Echtzeit zu erkennen, mit maschinellem Lernen die Qualitätskontrolle zu steuern und Automatisierung einzusetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung.jpg" alt="Ein Referent erklärt Teilnehmern im Schulungswerk von Apple Houston Fertigungstoleranzen" class="wp-image-71536" srcset="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung.jpg 1920w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-300x169.jpg 300w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-1024x576.jpg 1024w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-768x432.jpg 768w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-1536x864.jpg 1536w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-18x10.jpg 18w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-1280x720.jpg 1280w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-750x422.jpg 750w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-schulungsraum-fertigung-1140x641.jpg 1140w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Apple</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ausstattung gehören ein holografischer Tisch und Geräte, wie sie auf einer echten Fertigungsstraße stehen. Die erste Gruppe montiert und lasergraviert am Eröffnungstag ein Produkt selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später soll das Angebot auch Studierende örtlicher Hochschulen erreichen. Interessierte Unternehmen können sich für kommende Termine vormerken lassen.</p>



<h2 id="h-detroit-war-der-anfang" class="wp-block-heading">Detroit war der Anfang</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einrichtung baut auf der Apple Manufacturing Academy auf, die im August 2025 in Detroit öffnete. Nach Apples Angaben haben dort inzwischen knapp 1.000 amerikanische Unternehmen gelernt, moderne Fertigungstechniken und KI in ihre Abläufe einzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Konzept über Präsenzveranstaltungen hinausgeht,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-manufacturing-academy-erstes-grossevent-zeigt-ki-im-werksalltag" data-wpel-link="internal">zeigte sich beim ersten Großevent der Academy im Mai</a>. Ergänzend gibt es virtuelle Kurse zu Automatisierung, Qualitätsoptimierung und Bildverarbeitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Standorte gehören zu Apples Zusage über&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-erhoeht-us-investitionen-auf-600-milliarden-dollar" data-wpel-link="internal">Investitionen von 600 Milliarden Dollar in den USA</a>. Über das American Manufacturing Program flossen daraus bislang Mittel in Chipentwicklung, Bauteile und die Glasfertigung.</p>



<h2 id="h-vom-serverwerk-zur-mac-fertigung" class="wp-block-heading">Vom Serverwerk zur Mac-Fertigung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage in Houston entstand in bemerkenswertem Tempo. Apple hat dort nach eigenen Angaben binnen neun Monaten mehrere Hundert Millionen Dollar investiert, eine Fabrik aufgebaut und die ersten&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-beschleunigt-us-produktion-fuer-eigene-ki-server" data-wpel-link="internal">KI-Server für die eigenen Rechenzentren</a>&nbsp;ausgeliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mac-mini-Fertigung soll noch in diesem Jahr anlaufen. Ein genaues Datum nennt Apple nicht, ebenso wenig eine Stückzahl.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung.jpg" alt="Drei Personen stehen zwischen Fertigungsanlagen in der Halle von Apple Houston, in der auch der Mac mini entstehen soll" class="wp-image-71537" srcset="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung.jpg 1920w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-300x169.jpg 300w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-1024x576.jpg 1024w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-768x432.jpg 768w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-1536x864.jpg 1536w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-18x10.jpg 18w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-1280x720.jpg 1280w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-750x422.jpg 750w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-fertigungshalle-schulung-1140x641.jpg 1140w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Apple</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt auch, welche Absatzmärkte aus Texas beliefert werden. Apple äußert sich dazu nicht – die Formulierung in der Mitteilung bezieht sich durchgehend auf amerikanische Fertigung, nicht auf den Weltmarkt.</p>



<h2 id="h-politik-als-teil-der-inszenierung" class="wp-block-heading">Politik als Teil der Inszenierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Eröffnung waren US-Handelsminister Howard Lutnick, Senator Ted Cruz, Houstons Bürgermeister John Whitmire, der Abgeordnete Christian Menefee und Bezirkskommissar Rodney Ellis geladen. Texas&#8216; Gouverneur Greg Abbott steuerte ein schriftliches Zitat bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lutnick nannte die Eröffnung einen wichtigen Schritt, mit dem Apple sein Versprechen einlöse, die Fertigung nach Amerika zurückzuholen. Diese Rahmung ist kein Zufall: Apples US-Investitionen laufen seit zwei Jahren parallel zu einem&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-kaempft-mit-zoellen-milliardenkosten-im-weihnachtsquartal" data-wpel-link="internal">Zollstreit, der den Konzern Milliarden gekostet hat</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk.jpg" alt="Der Empfangsbereich im Schulungswerk von Apple Houston mit Sitzgruppen und dem Modell einer Fertigungsstraße" class="wp-image-71538" srcset="https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk.jpg 1920w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-300x169.jpg 300w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-1024x576.jpg 1024w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-768x432.jpg 768w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-1536x864.jpg 1536w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-18x10.jpg 18w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-1280x720.jpg 1280w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-750x422.jpg 750w, https://www.apfelpatient.de/wp-content/uploads/2026/08/apple-houston-empfangsbereich-schulungswerk-1140x641.jpg 1140w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Apple</figcaption></figure>



<h2 id="h-was-sich-fur-kaufer-hierzulande-andert" class="wp-block-heading">Was sich für Käufer hierzulande ändert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz gesagt: vorerst nichts. Das Zentrum steht amerikanischen Unternehmen offen, nicht europäischen, und die Schulungen finden vor Ort in Texas statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch beim Mac mini wäre Zurückhaltung angebracht. Solange Apple nicht sagt, welche Regionen aus Houston beliefert werden, lässt sich für ein hier gekauftes Gerät kein Herkunftsland ableiten – die Fertigung in Asien läuft weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittelbar ist der Vorgang trotzdem relevant. Jede Verlagerung in die USA verändert die Kostenstruktur, und diese Kosten verteilt Apple erfahrungsgemäß über alle Märkte, nicht nur über den, in dem sie anfallen.</p>



<h2 id="h-cooks-zeitplan-spricht-fur-sich" class="wp-block-heading">Cooks Zeitplan spricht für sich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. September übergibt Tim Cook den Vorstandsvorsitz an John Ternus. Dass er neunzehn Tage vorher noch ein Werk eröffnet und dabei den Ausbau amerikanischer Fertigung zur Chefsache erklärt, wirkt wie ein bewusst gesetzter Schlusspunkt unter dieses Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für seinen Nachfolger ist die Lage weniger komfortabel. Ternus muss&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/ternus-iphone-preise-und-us-produktion-erste-grosse-entscheidungen" data-wpel-link="internal">früh über iPhone-Preise und den weiteren Kurs der US-Produktion entscheiden</a>&nbsp;– zwei Fragen, die zusammenhängen, weil amerikanische Fertigung teurer ist als asiatische.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten, dass Ternus den eingeschlagenen Kurs zunächst fortführt, statt ihn zu korrigieren. Die 600-Milliarden-Zusage läuft über mehrere Jahre und ist politisch gebunden; ein Rückzug wäre kurz nach dem Amtsantritt kaum zu vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baut Apple mit solchen Zentren tatsächlich Industriepolitik, oder ist das vor allem gute Öffentlichkeitsarbeit in einem angespannten Handelsumfeld? Deine Sicht dazu gehört in die Kommentare. (Bild: Apple)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad" data-wpel-link="internal">Back to School 2026: Bis zu 120 Euro Guthaben für Mac und iPad</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-apple-verhandelt-mit-verlagen-nachrichten" data-wpel-link="internal">Siri AI: Apple will Verlage für aktuelle Nachrichten bezahlen</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer" data-wpel-link="internal">US-Smartphone-Markt schrumpft, iPhone 18 soll teurer werden</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-advanced-manufacturing-center-houston-eroeffnet" data-wpel-link="internal">Apple eröffnet zweites Schulungswerk in Houston</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Back to School 2026: Bis zu 120 Euro Guthaben für Mac und iPad</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 19:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPad Air]]></category>
		<category><![CDATA[iPad Pro]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[MacBook Air]]></category>
		<category><![CDATA[MacBook Neo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apples Back-to-School-Aktion läuft bis zum 22. Oktober. Für MacBook und iPad gibt es 80 bis 120 Euro als Geschenkkarte obendrauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad" data-wpel-link="internal">Back to School 2026: Bis zu 120 Euro Guthaben für Mac und iPad</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Apples Aktion für Studierende läuft seit heute auch im deutschsprachigen Raum. Wer ein qualifiziertes MacBook oder iPad zum Bildungspreis kauft, bekommt eine Geschenkkarte obendrauf – die Höhe hängt vom Gerät ab. Zwei Dinge fallen auf: Das Zubehör aus dem Vorjahr fehlt, und ausgerechnet Apples günstigstes Notebook ist ausgeschlossen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktion startete bereits Mitte Juli in Asien und Nordamerika, Europa folgt jetzt mit deutlichem Abstand. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz sind 16 weitere Länder dabei, von Belgien bis Ungarn.&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-startet-die-back-to-school-aktion-in-deutschland" data-wpel-link="internal">Im vergangenen Jahr lief die Aktion hierzulande schon Anfang Juli an</a>&nbsp;– der Start liegt diesmal also gut fünf Wochen später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer profitiert, ist unverändert eng gefasst: Es geht um Hochschulen, nicht um Schulen.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Aktion läuft vom 13. August bis zum 22. Oktober 2026</li>



<li>Es gibt eine Apple Geschenkkarte über 80 bis 120 Euro, in der Schweiz 80 bis 120 Franken</li>



<li>Qualifiziert sind nur MacBook Air, MacBook Pro, iPad Air und iPad Pro</li>



<li>Anders als im Vorjahr legt Apple kein Zubehör mehr bei, sondern ausschließlich Guthaben</li>



<li>Die Geschenkkarte kommt zusätzlich zum regulären Bildungsrabatt, der ganzjährig gilt</li>
</ul>



<h2 id="h-welche-gerate-teilnehmen-und-was-sie-kosten" class="wp-block-heading">Welche Geräte teilnehmen und was sie kosten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Höhe der Geschenkkarte richtet sich nach dem Gerät. Nur beim MacBook Pro gibt es den vollen Betrag, alle anderen qualifizierten Modelle liegen darunter.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Gerät</th><th>Geschenkkarte</th><th>Bildungspreis DE/AT</th><th>Bildungspreis CH</th></tr></thead><tbody><tr><td>MacBook Pro</td><td>120 €</td><td>ab 2.089 €</td><td>ab 1.799 CHF</td></tr><tr><td>MacBook Air</td><td>80 €</td><td>ab 1.289 €</td><td>ab 1.149 CHF</td></tr><tr><td>iPad Pro</td><td>80 €</td><td>ab 1.189 €</td><td>ab 1.049 CHF</td></tr><tr><td>iPad Air</td><td>80 €</td><td>ab 749 €</td><td>ab 679 CHF</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweizer Beträge stehen bei 80 bis 120 Franken, wie&nbsp;<a href="https://www.apple.com/ch-de-edu/store" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="exclude">Apples Schweizer Bildungsstore</a>&nbsp;ausweist. Umgerechnet wird dabei nichts – Apple setzt für jeden Markt eigene Beträge an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht qualifiziert sind das reguläre iPad, das iPad mini, der Mac mini, der iMac, das Mac Studio und die Studio Displays. Für diese Geräte gilt weiterhin der normale Bildungsrabatt, nur eben ohne Guthaben.</p>



<h2 id="h-warum-das-macbook-neo-aussen-vor-bleibt" class="wp-block-heading">Warum das MacBook Neo außen vor bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der auffälligste Ausschluss betrifft Apples günstigstes Notebook. Das MacBook Neo steht in&nbsp;<a href="https://www.apple.com/at-edu/store" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="exclude">Apples österreichischem Bildungsstore</a>&nbsp;ab 699 Euro in der Liste – aber unter „Bildungsrabatte&#8220;, nicht unter den Geräten mit dem Vermerk „Qualifiziert für Angebot&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist bemerkenswert, weil Apple genau dieses Modell als Einstiegsgerät positioniert und es sich&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/macbook-neo-verkaufszahlen-vs-macbook-air-pro-m5" data-wpel-link="internal">besser verkauft als MacBook Air und MacBook Pro</a>. Ein Gerät, das ohnehin läuft, braucht keine Kaufanreize; die Aktion zielt erkennbar auf die teureren Modelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Studierende mit knappem Budget verschiebt sich die Rechnung dadurch. Wer zwischen Neo und Air schwankt, sollte die 80 Euro Guthaben in den Vergleich einbeziehen – die&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/macbook-neo-vs-macbook-air-die-wichtigsten-unterschiede" data-wpel-link="internal">Unterschiede zwischen beiden Modellen</a>&nbsp;bleiben davon unberührt. Da beim&nbsp;<a href="https://amzn.to/4zgqzWn" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">MacBook Neo</a>&nbsp;ohnehin kein Guthaben anfällt, bleibt bei diesem Modell nur der Preisvergleich mit dem Handel.</p>



<h2 id="h-guthaben-statt-zubehor" class="wp-block-heading">Guthaben statt Zubehör</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im vergangenen Jahr legte Apple noch Hardware bei, etwa AirPods oder einen Apple Pencil. Diesmal gibt es ausschließlich eine Geschenkkarte, die sich frei einsetzen lässt – für Zubehör, für Software oder für ein Abo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Ausnahme gibt es in Europa nur in der Türkei: Dort können Käufer zwischen einem Viererpack AirTags ohne Aufpreis und verschiedenen kostenpflichtigen Zusatzoptionen wählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob der Wechsel ein Vorteil ist, hängt vom Bedarf ab. Ein beigelegtes Paar AirPods hat einen höheren Listenpreis als 120 Euro, nützt aber nichts, wenn schon welche vorhanden sind.</p>



<h2 id="h-wer-teilnehmen-darf" class="wp-block-heading">Wer teilnehmen darf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Berechtigt sind eingeschriebene und neu zugelassene Studierende an Hochschulen, deren Eltern beim Kauf für sie, sowie Lehrkräfte und Mitarbeiter an Hochschulen. Schüler allgemeinbildender Schulen fallen nicht darunter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Online läuft die Prüfung über UNiDAYS. Wer sich dort mit dem Apple Account anmeldet, bleibt anschließend ein Jahr lang verifiziert und muss den Nachweis nicht bei jedem Kauf wiederholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pro qualifiziertem Gerät und Käufer gibt es höchstens eine Geschenkkarte. Der Betrag wird laut Apples Bedingungen als Rabatt in Höhe des Kartenwerts verrechnet, im Warenkorb erscheinen aber zunächst beide Positionen.</p>



<h2 id="h-was-die-geschenkkarte-praktisch-wert-ist" class="wp-block-heading">Was die Geschenkkarte praktisch wert ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitpunkt fällt in ein Jahr, in dem Apple die Preise bereits angehoben hat:&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-erhoeht-preise-macs-ipads-vision-pro-teurer" data-wpel-link="internal">Macs, iPads und die Vision Pro wurden im Juni teurer</a>. Gegenüber dem Preisniveau vom Frühjahr gleicht die Geschenkkarte damit einen Teil dessen aus, was seitdem hinzugekommen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein echter Vorteil gegenüber anderen Märkten bleibt trotzdem: In den USA endet die Aktion bereits am 24. September, in Europa erst am 22. Oktober. Wer den Kauf bis zum Semesterstart schieben will, hat hier vier Wochen mehr Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für dich heißt das: Steht ein Gerät ohnehin an, kommen Bildungsrabatt und Guthaben zusammen, was den Kauf über den Bildungsstore attraktiv macht. Bevor du bestellst, lohnt trotzdem ein Blick in den freien Handel – beim&nbsp;<a href="https://amzn.to/4guoUFj" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">MacBook Air</a>&nbsp;und beim <a href="https://amzn.to/4zitxcY" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">iPad Air</a>&nbsp;liegt der Straßenpreis zeitweise unter dem, was Bildungspreis und Geschenkkarte zusammen ergeben, weil die Karte nur bei Apple einlösbar ist.</p>



<h2 id="h-bis-zum-22-oktober-entscheidet-der-bedarf-nicht-die-frist" class="wp-block-heading">Bis zum 22. Oktober entscheidet der Bedarf, nicht die Frist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn Wochen sind reichlich Zeit, und die Geräteauswahl ändert sich in dieser Zeit voraussichtlich nicht. Der Druck entsteht eher durch die Formulierung in Apples Bedingungen, wonach das Angebot nur solange der Vorrat reicht gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hältst du von der Umstellung auf reines Guthaben – ist dir eine frei verwendbare Geschenkkarte lieber als beigelegte AirPods, oder war das Zubehör aus dem Vorjahr das bessere Geschäft? Schreib uns in die Kommentare, wie deine Rechnung aussieht. (Bild: Apple)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-apple-verhandelt-mit-verlagen-nachrichten" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-apple-verhandelt-mit-verlagen-nachrichten" data-wpel-link="internal">Siri AI: Apple will Verlage für aktuelle Nachrichten bezahlen</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer" data-wpel-link="internal">US-Smartphone-Markt schrumpft, iPhone 18 soll teurer werden</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-5-apple-sieht-genug-geschichten" data-wpel-link="internal">Ted Lasso Staffel 5: Apple sieht noch genug Geschichten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/back-to-school-2026-apple-geschenkkarte-mac-ipad" data-wpel-link="internal">Back to School 2026: Bis zu 120 Euro Guthaben für Mac und iPad</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>iPhone Ultra: Bericht erwartet gestaffelten Marktstart</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-ultra-gestaffelter-marktstart-bericht</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 18]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.apfelpatient.de/?p=71522</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das faltbare iPhone soll im September zwar gezeigt, aber zunächst nur in den USA verkauft werden. Weitere Märkte folgen später.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-ultra-gestaffelter-marktstart-bericht" data-wpel-link="internal">iPhone Ultra: Bericht erwartet gestaffelten Marktstart</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Apples erstes faltbares iPhone soll im September zwar gezeigt werden, aber nicht überall sofort in den Handel kommen. Ein australischer Bericht spricht von einem Start zunächst allein in den USA, weitere Märkte sollen über zwei bis drei Monate folgen. Als Vorbild dient ausgerechnet ein Produkt, auf das Kunden im deutschsprachigen Raum besonders lange warten mussten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorstellung des iPhone Ultra gilt als gesetzt, Apples Event wird um den 8. oder 9. September erwartet. Was das Gerät technisch mitbringen soll,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/iphone-fold-alle-geruechte-und-fakten-im-ueberblick" data-wpel-link="internal">ist inzwischen in großen Teilen zusammengetragen</a>&nbsp;– offen blieb bislang die Frage, wann es tatsächlich zu kaufen sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bericht aus Australien liefert dazu nun eine Behauptung, die dem bisherigen Stand widerspricht. Verlässlich belegt ist sie nicht, doch sie passt zu einem Muster, das Apple bei einem anderen Produkt bereits durchgespielt hat.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das iPhone Ultra soll im September zwar vorgestellt, aber zunächst nur in den USA verkauft werden</li>



<li>Weitere Märkte einschließlich China sollen über zwei bis drei Monate hinweg folgen</li>



<li>Als Gründe werden Lieferengpässe, Preisfragen und Testprobleme an bereits gefertigten Geräten genannt</li>



<li>Die Quelle beruft sich auf australische Netzbetreiber und einen Händler, bestätigt ist nichts davon</li>



<li>Beim vergleichbaren Vorgehen der Vision Pro dauerte es bis Deutschland fünf Monate</li>
</ul>



<h2 id="h-was-der-bericht-behauptet" class="wp-block-heading">Was der Bericht behauptet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem als exklusiv gekennzeichneten&nbsp;<a href="https://www.channelnews.com.au/exclusive-apple-to-show-iphone-fold-but-wont-ship-australia-faces-months-long-wait/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bericht von ChannelNews</a>&nbsp;soll das faltbare iPhone beim Verkaufsstart der iPhone-18-Pro-Modelle im September fehlen, obwohl es gemeinsam mit ihnen gezeigt werde. Apple wolle das Gerät zunächst in den USA anbieten und weitere Schlüsselmärkte erst über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ursachen nennen die Informanten Rückstände in der Lieferkette sowie Probleme bei der Preisgestaltung. Zusätzlich soll es Schwierigkeiten bei Tests mit bereits produzierten Seriengeräten geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angaben stammen von örtlichen Netzbetreibern und einem großen Händler. Für Australien liefe das auf eine monatelange Wartezeit hinaus.</p>



<h2 id="h-wie-belastbar-die-angaben-sind" class="wp-block-heading">Wie belastbar die Angaben sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">ChannelNews ist eine australische Branchenpublikation, die ihre Informationen hier nicht aus der Lieferkette bezieht, sondern aus dem Handel. Solche Quellen kennen Liefermengen und Termine für ihren eigenen Markt oft früh, haben aber selten Einblick in Apples globale Planung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine unabhängige Bestätigung fehlt bislang. Auch der Umstand, dass Apple Händler und Netzbetreiber vor einer Keynote nur eingeschränkt informiert, spricht dafür, den Bericht als Marktbeobachtung zu lesen und nicht als gesicherte Produktplanung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilweise deckungsgleich ist er allerdings mit einer Einschätzung von Ming-Chi Kuo. Der Analyst hatte bereits im Juli erklärt, <a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-ultra-verkauf-spaeter-als-vorstellung" data-wpel-link="internal">dass die Vorbestellungen für das faltbare Modell später starten dürften als für die iPhone-18-Pro-Reihe</a>. Von einer länderweisen Staffelung war dort jedoch keine Rede.</p>



<h2 id="h-zwei-berichte-zwei-bilder-von-der-fertigung" class="wp-block-heading">Zwei Berichte, zwei Bilder von der Fertigung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Bericht steht quer zu dem, was Anfang August zu hören war. Damals hieß es,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-ultra-produktionslinie-fertiggestellt-leak" data-wpel-link="internal">die Produktionslinie sei fertiggestellt und ein Verzug vom Tisch</a>. Jetzt ist von Testproblemen an Geräten die Rede, die bereits gebaut wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides lässt sich nicht zusammenbringen, und beide Seiten stützen sich auf ungenannte Quellen. Die früheren Meldungen kamen aus dem Umfeld der Fertigung, die neue aus dem Handel – möglich ist, dass eine funktionierende Produktionslinie und Probleme in der Qualitätsprüfung nebeneinander bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unstrittig ist die Mengenfrage. Apple soll die Bestellung&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/apple-ordert-10-millionen-iphone-ultra-2026" data-wpel-link="internal">auf rund zehn Millionen Einheiten für dieses Jahr angehoben haben</a>, Kuo rechnet weiterhin nur mit sieben bis acht Millionen ausgelieferten Geräten. Für einen weltweiten Start in über 40 Ländern wäre das in beiden Fällen wenig.</p>



<h2 id="h-was-das-vision-pro-beispiel-zeigt" class="wp-block-heading">Was das Vision-Pro-Beispiel zeigt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Apple hat ein solches Vorgehen schon einmal gewählt. Die Vision Pro kam im Februar 2024 zunächst allein in den USA auf den Markt, weitere Länder folgten in Wellen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Markt</th><th>Verfügbar ab</th></tr></thead><tbody><tr><td>USA</td><td>Februar 2024</td></tr><tr><td>China, Hongkong, Japan, Singapur</td><td>Juni 2024</td></tr><tr><td>Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Kanada</td><td><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-vision-pro-ab-12-juli-in-deutschland-erhaeltlich" data-wpel-link="internal">12. Juli 2024</a></td></tr><tr><td>Österreich, Schweiz</td><td>bis Herbst 2025 kein offizieller Verkauf</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründe lagen damals in geringen Stückzahlen, in der Vorbereitung der Ladengeschäfte und darin, dass es sich um eine völlig neue Produktkategorie handelte. Alle drei Punkte ließen sich auf ein faltbares iPhone übertragen.</p>



<h2 id="h-warum-osterreich-und-die-schweiz-anders-dastehen" class="wp-block-heading">Warum Österreich und die Schweiz anders dastehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für den deutschsprachigen Raum ist die Vision-Pro-Erfahrung nicht einheitlich. Deutschland gehörte zur zweiten Welle und bekam das Gerät fünf Monate nach dem US-Start. Österreich und die Schweiz standen auch anderthalb Jahre später noch nicht auf der Liste der offiziellen Verkaufsländer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kehrt sich die übliche Rechnung um. Bei regulatorischen Sperren steht die Schweiz meist auf der günstigeren Seite, weil sie weder zur EU noch zum EWR gehört und Vorgaben wie der Digital Markets Act dort nicht greifen. Bei einem gestaffelten Verkaufsstart zählt dagegen die Marktgröße – und da rangieren beide Länder hinter Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob sich das auf ein iPhone übertragen lässt, ist offen. Ein Telefon wird über Netzbetreiber verkauft, nicht über eine Handvoll Ladengeschäfte mit Anprobetermin, und Apple hat in beiden Ländern eine gewachsene Vertriebsstruktur, die es für die Vision Pro so nie aufgebaut hat.</p>



<h2 id="h-wie-wahrscheinlich-eine-staffelung-wirklich-ist" class="wp-block-heading">Wie wahrscheinlich eine Staffelung wirklich ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir rechnen damit, dass Deutschland, Österreich und die Schweiz zur ersten oder zweiten Welle gehören würden, falls Apple tatsächlich staffelt. Der Grund liegt in den genannten Stückzahlen: Sieben bis acht Millionen Geräte sind für ein Nischenprodukt zu viel, um sie in einem einzigen Land abzusetzen, und Apple hat für Europa längst die Zulassungen, Netzbetreiber-Verträge und Ladengeschäfte, die bei der Vision Pro fehlten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlicher als eine Staffelung über Monate erscheint uns ein Rückstand von wenigen Wochen zwischen Vorstellung und Verkauf – und dieser Punkt steht ohnehin schon länger im Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offen bleibt, wie viel Geduld der deutschsprachige Markt für ein solches Gerät aufbringt. Würdest du auf ein faltbares iPhone warten, wenn es hier erst Wochen nach den USA in den Handel kommt &#8211; oder wäre ein später Termin für dich schon das Ausschlusskriterium? Schreib es uns in die Kommentare. (Bild: Apple)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-18-kleinere-dynamic-island-basismodell" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-18-kleinere-dynamic-island-basismodell" data-wpel-link="internal">iPhone 18: Kleinere Dynamic Island schon im Basismodell</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-ultra-schutzfolien-asymmetrische-ecken" data-wpel-link="internal">iPhone Ultra: Schutzfolien verraten die Kameraposition</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-20-glas-design-doch-nicht-gestrichen" data-wpel-link="internal">iPhone 20: Glas-Design soll doch nicht gestrichen sein</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Siri AI: Apple will Verlage für aktuelle Nachrichten bezahlen</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-apple-verhandelt-mit-verlagen-nachrichten</link>
					<comments>https://www.apfelpatient.de/news/siri-ai-apple-verhandelt-mit-verlagen-nachrichten#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 01:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Siri]]></category>
		<category><![CDATA[TechPatient]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.apfelpatient.de/?p=71508</guid>

					<description><![CDATA[<p>Apple verhandelt mit Verlagen über Lizenzen für Siri AI. Bezahlt werden soll nach Nutzung, im Raum steht ein neunstelliges Budget.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Damit Siri AI im Herbst auf tagesaktuelle Ereignisse antworten kann, braucht Apple verlässliche Nachrichtenquellen. Der Konzern verhandelt deshalb mit Verlagen über mehrjährige Verträge – und schlägt dabei ein Vergütungsmodell vor, das von dem abweicht, was die KI-Branche bislang anbietet. Im Gespräch ist ein neunstelliges Budget.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der KI-Neustart der Assistenz steht kurz bevor: Siri AI kommt im Herbst mit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 Golden Gate. Was das System können soll,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/siri-in-ios-27-alles-was-bisher-ueber-den-ki-neustart-bekannt-ist" data-wpel-link="internal">ist seit der Vorstellung im Juni weitgehend bekannt</a>&nbsp;– offen war bislang, woher es sein Wissen über das aktuelle Tagesgeschehen bezieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bericht des Wall Street Journal liefert darauf jetzt eine Antwort. Apple spricht demnach mit mehreren Verlagshäusern über Lizenzverträge, die der Assistenz Zugriff auf aktuelle Nachrichten und Informationen verschaffen sollen.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Apple verhandelt mit Verlagen über mehrjährige Verträge für den Zugriff auf aktuelle Nachrichteninhalte</li>



<li>Vorgeschlagen ist eine nutzungsabhängige Vergütung: Geld fließt, wenn Inhalte tatsächlich verwendet werden</li>



<li>Als Budget steht ein neunstelliger Betrag im Raum, also mindestens 100 Millionen Dollar</li>



<li>Apple wollte sich zu dem Bericht nicht äußern</li>



<li>Siri AI startet im Herbst zunächst nicht in Deutschland und Österreich, wohl aber in der Schweiz</li>
</ul>



<h2 id="h-ein-vergutungsmodell-gegen-den-branchenstandard" class="wp-block-heading">Ein Vergütungsmodell gegen den Branchenstandard</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem <a href="https://www.wsj.com/business/media/apple-in-talks-to-pay-publishers-to-improve-ai-powered-siri-0641f64b" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bericht des Wall Street Journal</a> schlägt Apple eine variable Vergütung vor. Partnerverlage sollen bezahlt werden, wenn ihre Inhalte tatsächlich genutzt werden – nicht pauschal für den Zugang zum Gesamtbestand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblich ist bislang das Gegenteil. Verträge zwischen KI-Unternehmen und Nachrichtenhäusern arbeiten in der Regel mit festen Summen für einen breiten Inhaltszugriff, unabhängig davon, wie oft ein einzelner Artikel am Ende in einer Antwort landet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Verlage hat das Modell zwei Seiten. Es koppelt die Erlöse an die tatsächliche Verwertung, macht die Einnahmen aber schwerer planbar als eine feste Jahressumme.</p>



<h2 id="h-warum-apple-auf-lizenzen-statt-auf-gerichte-setzt" class="wp-block-heading">Warum Apple auf Lizenzen statt auf Gerichte setzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Branche ist in dieser Frage gespalten. Während einige Häuser klagen – die New York Times geht gegen OpenAI und Microsoft vor –, haben andere Lizenzverträge geschlossen, darunter News Corp und der Berliner Verlag Axel Springer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apple hat auf diesem Feld bereits Erfahrung. Der Konzern arbeitet seit 2019 für Apple News+ mit Verlagen zusammen und hatte zuvor Vereinbarungen abgeschlossen, die auch Rechte zum KI-Training enthielten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reibungslos lief das nicht immer. Mehrere Partner zeigten sich mit den Konditionen unzufrieden und beendeten die Zusammenarbeit –&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-news-ohne-cnn-hintergruende-zum-unerwarteten-rueckzug" data-wpel-link="internal">CNN zog sich Ende 2025 aus Apple News zurück</a>.</p>



<h2 id="h-der-grund-fur-apples-vorsicht-liegt-eineinhalb-jahre-zuruck" class="wp-block-heading">Der Grund für Apples Vorsicht liegt eineinhalb Jahre zurück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum der Konzern bei Nachrichteninhalten besonders sorgfältig vorgeht, zeigte sich im Januar 2025. Die KI-generierten Benachrichtigungszusammenfassungen hatten Schlagzeilen von BBC, New York Times und Washington Post falsch wiedergegeben – in einem Fall meldete das System fälschlich, ein Tatverdächtiger habe sich selbst erschossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apple schaltete die Funktion für Nachrichten- und Unterhaltungs-Apps mit iOS 18.3 ab und brachte sie erst über ein Jahr später zurück, seitdem kursiv gekennzeichnet. Reporter ohne Grenzen hatte die Abschaltung zuvor ausdrücklich gefordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zurückhaltung prägt auch das neue System: Siri AI&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/ios-27-beta-2-siri-ai-url-zusammenfassung" data-wpel-link="internal">lehnt das Zusammenfassen einzelner Webseiten auf Zuruf ab</a>, statt beliebige Quellen ungeprüft auszuwerten. Lizenzierte Inhalte sind der Gegenentwurf dazu – bezahlt, abgesichert und in der Herkunft eindeutig.</p>



<h2 id="h-was-davon-im-deutschsprachigen-raum-ankommt" class="wp-block-heading">Was davon im deutschsprachigen Raum ankommt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nutzer in Deutschland und Österreich hat die Meldung vorerst wenig praktische Folgen, weil Siri AI dort im Herbst gar nicht startet:&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/warum-der-dma-siri-ai-auf-iphone-und-ipad-stoppt" data-wpel-link="internal">Der Digital Markets Act blockiert den Start auf iPhone und iPad</a>. In der Schweiz sieht es anders aus – das Land gehört weder zur EU noch zum EWR, der DMA greift dort nicht, und Siri AI ist verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt eine zweite Lücke. Apple News gibt es im deutschsprachigen Raum nicht;&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/apple-news-app-internationale-expansion-in-aussicht" data-wpel-link="internal">eine internationale Ausweitung ist seit Anfang 2025 im Gespräch</a>, bislang ohne Ergebnis. Die Verlagsbeziehungen, auf denen Apple in den USA aufbauen kann, existieren hier also nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verhältnis zwischen Apple und der deutschen Verlagsbranche ist ohnehin belastet. Mehrere Häuser&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-att-deutsche-verlage-fordern-strafe" data-wpel-link="internal">fordern seit Jahren Sanktionen gegen den Konzern wegen des App-Tracking-Transparency-Rahmens</a>.</p>



<h2 id="h-wie-belastbar-die-angaben-sind" class="wp-block-heading">Wie belastbar die Angaben sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht stützt sich auf ungenannte Personen mit Kenntnis der Gespräche, Apple hat eine Stellungnahme abgelehnt. Das Wall Street Journal hat bei Verhandlungen dieser Art eine gute Trefferquote, aber ein laufendes Gespräch ist kein unterschriebener Vertrag – Umfang, Partner und Konditionen können sich bis zum Abschluss noch verschieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten, dass Apple die ersten Abschlüsse nicht öffentlich mit Namen und Summen ausweist. Bei Apple News+ wurden die Konditionen ebenfalls nie offengelegt, und ein nutzungsabhängiges Modell gibt jedem Partner einen eigenen Preis – das lässt sich schwer erklären, sobald die Zahlen nebeneinanderliegen.</p>



<h2 id="h-was-der-schritt-uber-apples-ki-strategie-verrat" class="wp-block-heading">Was der Schritt über Apples KI-Strategie verrät</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bezahlte Lizenzen sind der teure Weg. Wettbewerber decken aktuelle Ereignisse überwiegend per Websuche ab, was billiger ist und keine Verhandlungen erfordert – dafür aber genau jene Fehler produziert, die Apple bereits einmal öffentlich vorgeführt bekommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Assistenz, die im Herbst auf Hunderten Millionen Geräten anläuft, ist die Rechnung nachvollziehbar: Ein neunstelliger Betrag über mehrere Jahre wiegt weniger schwer als eine zweite Runde falscher Schlagzeilen mit Apples Namen darunter. (Bild: Apfelpatient)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer" data-wpel-link="internal">US-Smartphone-Markt schrumpft, iPhone 18 soll teurer werden</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-5-apple-sieht-genug-geschichten" data-wpel-link="internal">Ted Lasso Staffel 5: Apple sieht noch genug Geschichten</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-nate-gatten-government-affairs" data-wpel-link="internal">Apple holt neuen Chef für Regierungsbeziehungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>US-Smartphone-Markt schrumpft, iPhone 18 soll teurer werden</title>
		<link>https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 21:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 17]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 18]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 2026]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 2027]]></category>
		<category><![CDATA[TechPatient]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-Smartphone-Markt verliert 5 Prozent Absatz. Für die iPhone-18-Reihe wird ein Preisaufschlag erwartet, bestätigt ist er nicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer" data-wpel-link="internal">US-Smartphone-Markt schrumpft, iPhone 18 soll teurer werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Der US-Smartphone-Markt hat im zweiten Quartal fünf Prozent Absatz verloren, und die Ursache liegt nicht bei den Verbrauchern allein. Steigende Speicherpreise drücken die Hersteller, und ein Marktforschungsunternehmen erwartet, dass Apple im Herbst nachzieht. Damit steht eine Erwartung im Raum, die dem widerspricht, was zur iPhone-18-Reihe bislang zu hören war.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Speicherpreise treiben die Branche seit Monaten vor sich her, weil Rechenzentrumsbetreiber den Markt für Arbeitsspeicher leerkaufen. Dass diese Entwicklung&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/speicherkrise-spaltet-smartphone-markt-apple-gewinnt" data-wpel-link="internal">den Smartphone-Markt in zwei Lager spaltet</a>, zeichnete sich bereits im Juli ab: Wer groß genug einkauft, kommt durch, wer klein ist, gerät unter Druck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Quartalsbericht liefert dafür jetzt Zahlen aus dem US-Markt – und einen Ausblick auf das Herbstgeschäft, der Apple unmittelbar betrifft.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der US-Smartphone-Absatz sank im zweiten Quartal 2026 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal</li>



<li>Apple, Samsung, Motorola und Google verloren zusammen vier Prozent, der übrige Markt brach um 45 Prozent ein</li>



<li>Geräte unter 100 Dollar verloren 64 Prozent Absatz, weil Hersteller sie verteuerten oder ganz aus dem Programm nahmen</li>



<li>Für das dritte Quartal wird eine Preiserhöhung bei der iPhone-18-Reihe erwartet – bestätigt ist sie nicht</li>



<li>Bisherige Berichte zur iPhone-18-Reihe gingen mehrheitlich von stabilen Preisen aus</li>
</ul>



<h2 id="h-wo-der-markt-im-zweiten-quartal-nachgab" class="wp-block-heading">Wo der Markt im zweiten Quartal nachgab</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem <a href="https://counterpointresearch.com/en/insights/us-smartphone-sales-fall-5-percent-q2-2026" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bericht von Counterpoint Research</a> fiel der Gesamtabsatz in den USA um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Als Ursachen nennt das Unternehmen zwei parallele Entwicklungen: gestiegene Preise für Kraftstoff und andere Güter infolge der Konflikte im Nahen Osten sowie die Speicherkosten, die durch die Nachfrage großer Rechenzentrumsbetreiber nach oben gezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verteilung dieses Rückgangs ist der eigentliche Befund. Die vier großen Anbieter verloren zusammen vier Prozent, alle übrigen Hersteller zusammen 45 Prozent.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Segment</th><th>Veränderung zum Vorjahresquartal</th></tr></thead><tbody><tr><td>Gesamtmarkt USA</td><td>−5 Prozent</td></tr><tr><td>Apple, Samsung, Motorola, Google zusammen</td><td>−4 Prozent</td></tr><tr><td>Übrige Hersteller</td><td>−45 Prozent</td></tr><tr><td>Geräte unter 100 Dollar</td><td>−64 Prozent</td></tr><tr><td>Preisklasse 200 bis 300 Dollar</td><td>rund verdreifacht</td></tr><tr><td>Prepaid-Segment insgesamt</td><td>−11 Prozent</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wachstum in der Klasse zwischen 200 und 300 Dollar entsteht dabei nicht durch neue Nachfrage. Es entsteht, weil Modelle aus tieferen Preisklassen nach oben gerutscht sind – Motorola hat mehrere G-Series-Geräte verteuert, Samsung den Preis des Galaxy A17 im Juli um 50 Dollar angehoben.</p>



<h2 id="h-warum-kleine-anbieter-harter-getroffen-werden" class="wp-block-heading">Warum kleine Anbieter härter getroffen werden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Große Hersteller können ihre Einkaufsmacht nutzen und sich Speicherkontingente sichern, die kleineren Marken zu vertretbaren Kosten gar nicht erst angeboten werden. Genau dieser Mechanismus&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apples-druckmittel-gegen-die-speicherpreise-verpufft" data-wpel-link="internal">hat sich zuletzt auch bei Apple selbst als begrenzt erwiesen</a>, wirkt im Vergleich zu Kleinanbietern aber weiterhin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das untere Marktsegment bedeutet das eine Verdrängung. Weiße-Label-Geräte der Mobilfunkanbieter verlieren ihren Preisvorsprung, weil sich der Abstand zu den Einstiegsmodellen der großen Marken verringert hat. Mehrere kleinere Anbieter hatten den US-Markt bereits 2025 verlassen oder ihr Geschäft verkleinert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Apple in diesem Umfeld stabil bleibt, passt zum Bild der vergangenen Monate: Der Konzern&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-haelt-65-prozent-im-premium-smartphone-markt" data-wpel-link="internal">hält im Premiumsegment einen Anteil von 65 Prozent</a>&nbsp;und spielt in den Preisklassen, die den Einbruch verursachen, ohnehin nicht mit.</p>



<h2 id="h-was-fur-die-iphone-18-reihe-erwartet-wird" class="wp-block-heading">Was für die iPhone-18-Reihe erwartet wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für das dritte Quartal rechnet Counterpoint mit weiter steigenden Durchschnittspreisen, und zwar ausdrücklich wegen Apple. Das Unternehmen erwartet höhere Preise für die iPhone-18-Modelle und verweist darauf, dass Apple im dritten Quartal historisch über die Hälfte des US-Smartphone-Absatzes stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie stark sich das auf die Verkäufe auswirkt, hängt nach dieser Darstellung an den Mobilfunkanbietern. Solange die Netzbetreiber die Geräte weiterhin kostenlos oder nahezu kostenlos in Verträge packen, soll der Absatz stabil bleiben – erwartet wird ohnehin ein kräftiger Wechselzyklus von Nutzern der iPhone-15-Reihe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den bisherigen Produkten hat Apple die iPhone-Preise in den USA unangetastet gelassen, während&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-erhoeht-preise-macs-ipads-vision-pro-teurer" data-wpel-link="internal">andere Geräte wie Macs, iPads und die Vision Pro teurer wurden</a>.</p>



<h2 id="h-ein-halbes-jahr-lang-klang-es-anders" class="wp-block-heading">Ein halbes Jahr lang klang es anders</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erwartung steht quer zu dem, was zur iPhone-18-Reihe seit Jahresbeginn berichtet wurde. Im März hieß es,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-18-pro-apple-plant-wohl-keine-preiserhoehung" data-wpel-link="internal">Apple plane keine Preiserhöhung</a>, im Frühjahr war von einer bewusst aggressiven Preisstrategie trotz der Speicherkosten die Rede.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst seit Ende Juni gibt es die Gegenposition, wonach&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-18-pro-faltbares-iphone-hoehere-preise-erwartet" data-wpel-link="internal">die Preise für iPhone 18 Pro und das faltbare Modell steigen sollen</a>. Beide Lesarten stehen weiter nebeneinander, und keine davon stammt von Apple.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auflösen lässt sich der Widerspruch derzeit nicht. Die Berichte aus dem Frühjahr beruhten auf Zulieferer- und Planungsständen, die neuere Erwartung leitet sich aus der Kostenentwicklung ab – beides kann zutreffen, wenn Apple im Verlauf des Jahres umdisponiert hat.</p>



<h2 id="h-warum-die-rechnung-hierzulande-anders-aussieht" class="wp-block-heading">Warum die Rechnung hierzulande anders aussieht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht beschreibt ausschließlich den US-Markt, und sein zentraler Puffer existiert im deutschsprachigen Raum in dieser Form nicht. Dass ein aktuelles iPhone über den Mobilfunkanbieter faktisch kostenlos ins Haus kommt, ist ein amerikanisches Vertriebsmodell; hier verteilt sich der Gerätepreis auf Raten oder auf einen Tarifaufschlag, bleibt aber sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Preiserhöhung schlägt damit direkter durch. Wo US-Kunden eine Erhöhung unter Umständen gar nicht bemerken, weil der Netzbetreiber sie auffängt, steht sie hierzulande im Warenkorb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass Apple in Europa bereits im Juni an der Preisschraube gedreht hat – allerdings bei Macs, iPads und der Vision Pro, nicht beim iPhone.</p>



<h2 id="h-was-im-september-auf-dem-spiel-steht" class="wp-block-heading">Was im September auf dem Spiel steht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten einen Aufschlag über die gesamte Reihe, bei den Basismodellen allerdings in kleinerem Umfang als bei den Pro-Varianten. Das iPhone 17 startete in Deutschland bei 949 Euro, die Pro-Modelle bei 1.299 Euro – nach oben ist der Spielraum größer, und der Einstiegspreis bleibt die Zahl, die in jeder Keynote-Folie und jedem Vergleich auftaucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass inzwischen selbst bei den&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/iphone-17-preiserhoehung-am-montag" data-wpel-link="internal">laufenden iPhone-17-Modellen über eine Anpassung spekuliert wird</a>, spricht dagegen, dass die unteren Preisstufen unberührt bleiben. Die Speicherkosten liegen auf der gesamten Reihe, nicht nur auf den teuren Modellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für dich heißt das vor allem, dass sich Warten kaum auszahlt. Fällt der Aufschlag geringer aus als befürchtet, hast du nichts gewonnen; fällt er deutlich aus, wird auch das Vorgängermodell im Handel nicht billiger – dieselben Bauteilkosten gelten dort ebenso.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Belastbar wird die Frage ohnehin erst mit der Keynote. Bis dahin bleibt die Preisentwicklung eine Ableitung aus Bauteilkosten – gut begründet, aber eben keine Ansage aus Cupertino. (Bild: Apple)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-5-apple-sieht-genug-geschichten" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-5-apple-sieht-genug-geschichten" data-wpel-link="internal">Ted Lasso Staffel 5: Apple sieht noch genug Geschichten</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-nate-gatten-government-affairs" data-wpel-link="internal">Apple holt neuen Chef für Regierungsbeziehungen</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/pluribus-drei-staffeln-geplant-drehstart" data-wpel-link="internal">Pluribus: Gilligan plant mindestens drei Staffeln</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/us-smartphone-markt-schrumpft-iphone-18-teurer" data-wpel-link="internal">US-Smartphone-Markt schrumpft, iPhone 18 soll teurer werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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		<title>Ted Lasso Staffel 5: Apple sieht noch genug Geschichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Jovicic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 20:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Apple News]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Apple TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apples Servicechef sieht genug Stoff für Ted Lasso Staffel 5. Sudeikis räumt mit dem Spinoff-Gerücht auf, Staffel 4 läuft bis Oktober.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-5-apple-sieht-genug-geschichten" data-wpel-link="internal">Ted Lasso Staffel 5: Apple sieht noch genug Geschichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong>Zwei Folgen der vierten Staffel sind draußen, und schon liegt die Frage nach der fünften auf dem Tisch. Apples Servicechef hat auf dem roten Teppich zur Premiere geantwortet – nicht mit einer Zusage, aber mit einem Satz, der viel Spielraum lässt. Gleichzeitig räumt der Serienschöpfer mit einem Gerücht auf, das die Serie seit dem Ende von Staffel 3 begleitet hat.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 5. August läuft die vierte Staffel, in der&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-4-ist-da-ted-trainiert-ein-frauenteam" data-wpel-link="internal">Ted Lasso ein Frauenteam in der zweiten englischen Liga übernimmt</a>. Zehn Folgen sind angesetzt, das Finale steht für den 7. Oktober im Kalender. Damit ist die Staffel gerade erst angelaufen – und trotzdem sprechen die Beteiligten bereits über das, was danach kommen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anlass ist ein Interview am Rande der Premiere in Los Angeles. Eddy Cue, als Senior Vice President of Services bei Apple für den Streamingdienst verantwortlich, wurde dort auf eine fünfte Staffel angesprochen. Seine Antwort ist keine Ankündigung, fällt aber deutlich positiver aus als das, was Apple bisher zu dem Thema gesagt hat.</p>



<h2 id="h-das-wichtigste-in-kurze" class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eddy Cue hält eine fünfte Staffel für möglich und sieht genug Stoff für weitere Folgen – eine offizielle Verlängerung gibt es bislang nicht</li>



<li>Jason Sudeikis stellt klar, dass ein Ableger rund um das Frauenteam nie ernsthaft geplant war</li>



<li>Nach Berichten aus dem Sommer 2025 sind die Darsteller für drei Staffeln verpflichtet, was auf einen Bogen bis Staffel 6 hindeutet</li>



<li>Staffel 4 umfasst zehn Folgen, neue Episoden erscheinen mittwochs bis zum 7. Oktober</li>



<li>Apple TV kostet in Deutschland und Österreich weiterhin 9,99 Euro im Monat, in den USA inzwischen 12,99 Dollar</li>
</ul>



<h2 id="h-genug-stoff-fur-weitere-staffeln" class="wp-block-heading">Genug Stoff für weitere Staffeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage nach einer fünften Staffel antwortete Cue in einem <a href="https://screenrant.com/ted-lasso-season-5-return-response-eddy-cue-apple-tv/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">Interview mit ScreenRant</a>, er hoffe es und halte die laufende Staffel für gut genug, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Es gebe reichlich Geschichten, die sich noch erzählen ließen, und man werde da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist bewusst offen formuliert. Eine Bestellung ist damit nicht verbunden, und Apple hat bis heute keine fünfte Staffel angekündigt. Was der Satz aber zeigt: Der Widerstand, den es intern vor Staffel 4 offenbar gab, ist verschwunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cue verantwortet den Streamingdienst innerhalb von Apples Servicesparte. Aussagen aus dieser Position sind keine Programmentscheidungen, aber sie kommen von der Stelle, an der solche Entscheidungen getroffen werden.</p>



<h2 id="h-vertrage-uber-drei-staffeln-stutzen-die-aussicht" class="wp-block-heading">Verträge über drei Staffeln stützen die Aussicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zweites Signal liegt schon länger vor. Nach einem Bericht aus dem Juli 2025 wurden die Hauptdarsteller für jeweils drei Staffeln verpflichtet – eine Konstellation, die zu Sudeikis&#8216; Plan passt, einen weiteren dreiteiligen Bogen zu erzählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengenommen zeigen beide Punkte in dieselbe Richtung: Staffel 4 ist als Auftakt einer neuen Trilogie angelegt, nicht als Nachschlag. Sudeikis will laut ScreenRant im weiteren Verlauf des Sommers in den Autorenraum zurückkehren, um Handlungsstränge für eine mögliche fünfte Staffel zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apple verfährt bei mehreren Eigenproduktionen ähnlich. Beim Science-Fiction-Drama Pluribus&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/news/pluribus-drei-staffeln-geplant-drehstart" data-wpel-link="internal">ist ebenfalls ein Bogen über mindestens drei Staffeln vorgesehen</a>, auch dort ohne offizielle Bestellung über die kommende Staffel hinaus.</p>



<h2 id="h-das-spinoff-war-nie-ein-plan" class="wp-block-heading">Das Spinoff war nie ein Plan</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel hat Sudeikis ein Gerücht ausgeräumt, das sich seit dem Ende der dritten Staffel gehalten hat. Die Idee einer eigenständigen Serie rund um das Frauenteam von AFC Richmond,&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/rumors/ted-lasso-staffel-4-mit-neuem-fokus-auf-frauenfussball" data-wpel-link="internal">die im Frühjahr 2025 als möglicher Weg für die Marke gehandelt wurde</a>, habe es so nie gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Montage am Ende von Staffel 3 sei bewusst offen gehalten worden, erklärte er <a href="https://screenrant.com/ted-lasso-season-4-spinoff-rumors-jason-sudeikis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" data-wpel-link="external">gegenüber ScreenRant</a>. Gedacht war sie als Sammlung von Ansatzpunkten für das Publikum, nicht als Ankündigung eines Ablegers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst als der Wunsch nach einer Rückkehr konkreter wurde, sei das Frauenteam die naheliegende Richtung gewesen. Kurz erwogen wurde auch eine Verlegung der Handlung in die Vereinigten Staaten – verworfen, sobald der Grund für Teds Rückkehr nach England feststand.</p>



<h2 id="h-warum-apple-die-serie-eigentlich-beenden-wollte" class="wp-block-heading">Warum Apple die Serie eigentlich beenden wollte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Cue schildert die Ausgangslage nach Staffel 3 unmissverständlich: Man sei fertig gewesen, Sudeikis ebenso, und man habe den Höhepunkt als erreicht angesehen. Die Serie sollte enden, weil zur Geschichte nichts mehr hinzuzufügen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgeschwenkt sei Apple erst, als das Team von sich aus mit der Idee um das Frauenteam kam. Cue beschreibt sie als völlig anderen Blickwinkel, der die Grundstimmung der Serie aber erhalten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Reihenfolge ist bemerkenswert, weil sie der üblichen Erzählung widerspricht, ein Streamingdienst dränge auf die Verlängerung seiner erfolgreichsten Marke. Hier kam der Anstoß nach beiden Darstellungen von den Machern.</p>



<h2 id="h-wann-die-restlichen-folgen-erscheinen" class="wp-block-heading">Wann die restlichen Folgen erscheinen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die vierte Staffel läuft wöchentlich. Nach dem Auftakt am 5. August folgen neun weitere Episoden im Mittwochsrhythmus, unverändert bis zum Finale.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Folge</th><th>Termin</th></tr></thead><tbody><tr><td>Folge 3</td><td>19. August 2026</td></tr><tr><td>Folge 4</td><td>26. August 2026</td></tr><tr><td>Folge 5</td><td>2. September 2026</td></tr><tr><td>Folge 6</td><td>9. September 2026</td></tr><tr><td>Folge 7</td><td>16. September 2026</td></tr><tr><td>Folge 8</td><td>23. September 2026</td></tr><tr><td>Folge 9</td><td>30. September 2026</td></tr><tr><td>Folge 10 (Finale)</td><td>7. Oktober 2026</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Starts und Rückkehrer des laufenden Monats stehen in unserer&nbsp;<a href="https://www.apfelpatient.de/allgemein/apple-tv-im-august-2026-alle-highlights-im-ueberblick" data-wpel-link="internal">Programmübersicht für den August</a>.</p>



<h2 id="h-was-der-deutschsprachige-raum-anders-erlebt" class="wp-block-heading">Was der deutschsprachige Raum anders erlebt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Folgen erscheinen hier zeitgleich mit den USA, ohne Verzögerung und mit deutscher Synchronfassung. Beim Preis läuft die Entwicklung dagegen auseinander: Das Abo kostet in Deutschland und Österreich weiterhin 9,99 Euro im Monat, während Apple in den USA inzwischen 12,99 Dollar verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Zuschauer im deutschsprachigen Raum ist das relevant, weil eine wöchentlich laufende Staffel über zwei Monate hinweg ein Abo bindet. Bei zehn Folgen bis Anfang Oktober summiert sich das auf mindestens zwei Monatsbeiträge, sofern niemand auf die Sammelsichtung nach dem Finale wartet.</p>



<h2 id="h-was-zwischen-aussicht-und-zusage-liegt" class="wp-block-heading">Was zwischen Aussicht und Zusage liegt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bestellung entsteht aus Abrufzahlen, nicht aus Interviewsätzen. Apple veröffentlicht keine Zuschauerzahlen, weshalb sich von außen nicht beurteilen lässt, wie die vierte Staffel läuft – die Entscheidung über eine Fortsetzung dürfte trotzdem genau daran hängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praktisch heißt das für dich: Auf eine Ankündigung musst du nicht zwangsläufig bis Oktober warten. Apple hat bei anderen Serien mehrfach entschieden, bevor eine Staffel durchgelaufen war – Silo bekam eine dritte und vierte Staffel zur Halbzeit der zweiten Staffel zugesprochen, nach fünf von zehn Folgen. Slow Horses wurde zweimal binnen weniger Tage bis Wochen nach dem jeweiligen Staffelfinale verlängert, Pluribus sogar schon vor dem Start der ersten Staffel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten die Entscheidung deshalb eher im September als nach dem 7. Oktober. Staffel 4 erreicht Anfang September ihre Halbzeit, und genau dieses Fenster hat Apple bei Silo genutzt. Dass Verträge und Handlungsbogen bereits stehen, verkürzt den Vorlauf zusätzlich – bei Staffel 4 lagen zwischen dem Ende der dritten Staffel und der offiziellen Bestätigung noch fast zwei Jahre.</p>



<h2 id="h-die-marke-an-der-apple-tv-weiter-hangt" class="wp-block-heading">Die Marke, an der Apple TV weiter hängt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ted Lasso ist die Produktion, die dem Dienst seine erste breite Aufmerksamkeit verschafft hat, und sie trägt diese Rolle sechs Jahre nach dem Start immer noch. Dass der künftige Vorstandsvorsitzende sich <a href="https://www.apfelpatient.de/news/ternus-bekennt-sich-zum-kurs-von-apple-tv" data-wpel-link="internal">ausdrücklich zum bisherigen Kurs von Apple TV bekannt hat</a>, spricht dafür, dass sich daran auch nach dem Führungswechsel Anfang September nichts ändert. (Bild: Apple)</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-nate-gatten-government-affairs" data-type="link" data-id="https://www.apfelpatient.de/news/apple-nate-gatten-government-affairs" data-wpel-link="internal">Apple holt neuen Chef für Regierungsbeziehungen</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/pluribus-drei-staffeln-geplant-drehstart" data-wpel-link="internal">Pluribus: Gilligan plant mindestens drei Staffeln</a></li>



<li><a href="https://www.apfelpatient.de/news/apple-pay-jennifer-bailey-verlaesst-apple" data-wpel-link="internal">Apple Pay: Jennifer Bailey verlässt Apple im Oktober</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.apfelpatient.de/news/ted-lasso-staffel-5-apple-sieht-genug-geschichten" data-wpel-link="internal">Ted Lasso Staffel 5: Apple sieht noch genug Geschichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.apfelpatient.de" data-wpel-link="internal">Apfelpatient</a>.</p>
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