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	<title type="text">Arbeitszeit fair kürzen</title>
	<subtitle type="text">Arbeit, Zeit und Geld fair teilen!</subtitle>

	<updated>2012-05-05T15:05:52Z</updated>

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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“- Kampagne für 30-Stunden-Woche in der BRD]]></title>
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		<updated>2012-05-05T15:05:52Z</updated>
		<published>2012-05-05T15:05:52Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="30-Stunden-Woche" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitslosigkeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitdiskussion" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitverkürzung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitwunsch" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Attac Deutschland" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Bontrup" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Initiative Arbeitszeitverkürzung Jetzt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Kampagen Arbeitszeitverkürzung in der BRD" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Massarrat" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Memorandumgruppe" />		<summary type="html"><![CDATA[„Arbeitszeitverkürzung gehört wieder auf die Tagesordnung. Anders sind große gesellschaftliche Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung nicht zu lösen. Wir brauchen eine neuen Arbeitszeitstandard von etwa 30 Stunden pro Woche.“ So beginnt der Aufruf der bundesdeutschen Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“, der u.a. von Attac (AG ArbeitFairTeilen), alternativen ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen, der AG Alternative Wirtschaftspolitik (Memo-Gruppe, die [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2012/05/initiative-%e2%80%9earbeitszeitverkurzung-jetzt%e2%80%9c-kampagne-fur-30-stunden-woche-in-der-brd/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2012%2F05%2Finitiative-%25e2%2580%259earbeitszeitverkurzung-jetzt%25e2%2580%259c-kampagne-fur-30-stunden-woche-in-der-brd%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2012%2F05%2Finitiative-%25e2%2580%259earbeitszeitverkurzung-jetzt%25e2%2580%259c-kampagne-fur-30-stunden-woche-in-der-brd%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2012/05/30_stunden_woche1.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-full wp-image-200" src="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2012/05/30_stunden_woche1.jpg" alt="" width="120" height="120" /&gt;&lt;/a&gt;„Arbeitszeitverkürzung gehört wieder auf die Tagesordnung. Anders sind große gesellschaftliche Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung nicht zu lösen. Wir brauchen eine neuen Arbeitszeitstandard von etwa 30 Stunden pro Woche.“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;So beginnt der Aufruf der bundesdeutschen Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“, der u.a. von Attac (AG ArbeitFairTeilen), alternativen ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen, der AG Alternative Wirtschaftspolitik (Memo-Gruppe, die Schwesterorganisation des BEIGEWUM in der BRD), von GewerkschafterInnen, kirchlichen ArbeitnehmerInnenorganisationen u.a. zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen unterstützt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-193"&gt;&lt;/span&gt;Weiter im Aufruf:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Diese &amp;#8216;kurze&amp;#8217; Vollzeit ist nicht statisch, sondern nach persönlichen und beruflichen Situationen variierbar (Erziehungszeiten, Projektarbeit, Weiterbildung etc.), muss aber im Durchschnitt erreicht werden. Nach volkswirtschaftlichen Berechnungen ist mit dieser neuen Normalarbeitszeit Vollbeschäftigung wieder herstellbar. Diese &amp;#8216;Vollbeschäftigung neuen Typs&amp;#8217; ist möglich und nötig, weil die Produktivität kontinuierlich steigt.“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Inhaltliche Grundlage der Kampagne ist neben dem vierseitigen Aufruf&lt;a href="http://www.attac-netzwerk.de/fileadmin/user_upload/AGs/AG_Arbeitfairteilen/Arbeitszeitverk%C3%BCrzung_jetzt.pdf" target="_blank"&gt; &lt;strong&gt;„Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; ein neunzehnseitiges &lt;a href="http://www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen/manifest/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;„Manifest zur Überwindung der Massenarbeitslosigkeit“&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, das neben einer Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden wöchentlich auch den Ausbau öffentlicher Beschäftigung fordert. Verfasser des Manifests sind die beiden Professoren Dr. Heinz-J. Bontrup und Dr. Mohssen Massarrat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass die Diskussion um eine Verkürzung der Arbeitszeit – nicht nur zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, sondern auch um Zeitwohlstand zurückzugewinnen und arbeitszeit- und druckbedingte Erkrankungen – wie z.B. Burn Out – zurückzudrängen inzwischen auch in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist, zeigt u.a. die durchaus freundliche Rezension der Initiative in einem Beitrag in der liberalen deutschen Wochenzeitschrift &lt;a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/initiative-arbeitszeitverkuerzung-forderungen" target="_blank"&gt;DIE ZEIT&lt;/a&gt; .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass sie mit ihrer Forderung nach einer allgemeinen Arbeitszeitverkürzung auch durchaus den Nerv vieler ArbeitnehmerInnen treffen, schließen die AktivistInnen und kritischen WissenschafterInnen aus einer &lt;a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=diw%20studie%2030%20stunden%20wochenarbeitszeit&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=7&amp;amp;ved=0CFYQFjAG&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.diw.de%2Fdocuments%2Fpublikationen%2F73%2F99411%2F09-25-3.pdf&amp;amp;ei=45YyT8WmA4TwsgaHyr2FBA&amp;amp;usg=AFQjCNFprogN_oWL5gUZHoPkiQcenIWNoA&amp;amp;cad=rja" target="_blank"&gt;Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung&lt;/a&gt; :&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Demnach wollen unselbständig beschäftigte Männer in Ost- wie Westdeutschland kürzere Arbeitszeiten, als tatsächlich geleistet werden, nämlich rund 39 Wochenstunden, der „Arbeitszeitwunsch“ von Frauen liegt bei knapp über 30 Wochenstunden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vollzeit beschäftigte Frauen wünschen demnach (2007) Arbeitszeiten von 36,8  (Westdeutschland) bzw. 37,4 Wochenstunden (Ostdeutschland).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Wunscharbeitszeit Vollzeit Beschäftigter Männer liegt in Westdeutschland (2007) bei knapp unter 40 Stunden wöchentlich , in Ostdeutschland bei knapp über 40 Stunden. Tatsächlich wurden in Ostdeutschland von Vollzeit beschäftigten Männern im Jahr 2007 45,6 Wochenstunden, in Westdeutschland rund 44,7 Wochenstunden gearbeitet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls: längere Arbeitszeiten werden von Männern deutlich weniger gewünscht als von Teilzeit beschäftigten Frauen.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Arbeitszeitdiskussion auch in Österreich&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Auch in Österreich wurde zuletzt wieder über Arbeitszeiten bzw. deren Verkürzung bzw. deren gerechteren Verteilung  diskutiert: die SPÖ-Frauen starteten eine Kampagne gegen die „Teilzeitfalle“, in der SPÖ erscheint nun endlich eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung – wenn auch auf bescheidenen 38,5 Wochenstunden – diskussionswürdig. Was wiederum sofort wieder ÖVP, Wirtschaftsbund und Industriellenvereinigung auf den Plan gerufen hat, die gleich einmal das Ende der Welt, und wenn schon nicht dieses, dann zumindest das Ende  des Wirtschaftsstandorts Österreichs heraufdämmern sehen, wenn von Arbeitszeitverkürzung die Rede ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie dem auch sei: uns als AUGE/UG kann es nur freuen, dass wir mit unserer „spinnerten“ Forderung nach einer 30-Stunden-Woche mit Einkommens- und Beschäftigungsausgleich nicht mehr alleine dastehen und diese radikale Arbeitszeitverkürzung immer mehr Unterstützung auch aus dem wissenschaftlichen Umfeld erfährt. Verweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf unsere Arbeitszeitkampagne aus dem Frühjahr 2005 – vieles von dem damals geschriebenen hat heute noch Gültigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Sinne wünschen wir der Initiative „Arbeitszeitverkürzung Jetzt!“ viel Erfolg – und eine entsprechende Wirkung auch auf Österreich. Wir wären jedenfalls dabei &amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Link: &lt;a href="http://www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen/" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.attac-netzwerk.de/ag-arbeitfairteilen/" target="_blank"&gt;ATTAC Deutschland Kampagne Arbeit fairteilen&lt;/a&gt;, mit dem Aufruf „Arbeitszeitverkürzung Jetzt“ sowie dem „Manifest zur Überwindung von Arbeitslosigkeit“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AUGE/UG Arbeitszeitkampagne, Frühjahr März 2005,  &lt;a href="http://archiv.auge.or.at/cgi-bin/auge2/TCgi.cgi?target=home&amp;amp;P_kat=4&amp;amp;P_katSub=18" target="_blank"&gt;„Arbeit FAIRkürzen. ArbeitFAIRteilen“ &lt;/a&gt;
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2012%2F05%2Finitiative-%25e2%2580%259earbeitszeitverkurzung-jetzt%25e2%2580%259c-kampagne-fur-30-stunden-woche-in-der-brd%2F&amp;amp;layout=standard&amp;amp;show_faces=false&amp;amp;width=450&amp;amp;action=like&amp;amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Arbeitszeit/~4/b68x6XJK5ps" height="1" width="1"/&gt;</content>
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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Arbeitsklimaindex März 2012:  Arbeitszeiten – Vertrag und Wirklichkeit]]></title>
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		<updated>2012-03-12T13:36:22Z</updated>
		<published>2012-03-12T13:36:22Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstunden" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="AK Oberösterreich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsklimaindex 3/2012" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten nach Berufen" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitverkürzung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Mehrarbeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="tatsächlich geleistete Arbeitszeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="vertraglich vereinbarte Arbeitszeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Wochenarbeitszeit" />		<summary type="html"><![CDATA[Fast ein Drittel aller ArbeitnehmerInnen in Österreich arbeiten länger als vertraglich vertraglich vereinbart. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Arbeitsklimaindex (März 2012) der Arbeiterkammer Oberösterreich. Mehr Arbeit als vertraglich vereinbart Ein beträchtlicher Teil der österreichischen ArbeitnehmerInnen arbeiten mehr als 40 Wochenstunden: 14 Prozent der Beschäftigten leisten zwischen 40 und 45 Stunden wöchentlich, 10 Prozent mehr [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2012/03/arbeitsklimaindex-marz-2012-arbeitszeiten-%e2%80%93-vertrag-und-wirklichkeit/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2012%2F03%2Farbeitsklimaindex-marz-2012-arbeitszeiten-%25e2%2580%2593-vertrag-und-wirklichkeit%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2012%2F03%2Farbeitsklimaindex-marz-2012-arbeitszeiten-%25e2%2580%2593-vertrag-und-wirklichkeit%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Fast ein Drittel aller ArbeitnehmerInnen in Österreich arbeiten länger als vertraglich vertraglich vereinbart. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle &lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com/online/arbeitsklima-66265.html" target="_blank"&gt;Arbeitsklimaindex (März 2012)&lt;/a&gt; der &lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com" target="_blank"&gt;Arbeiterkammer Oberösterreich&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Mehr Arbeit als vertraglich vereinbart&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Ein beträchtlicher Teil der österreichischen ArbeitnehmerInnen arbeiten mehr als 40 Wochenstunden:  14 Prozent der Beschäftigten leisten zwischen 40 und 45 Stunden wöchentlich, 10 Prozent mehr als 45 Wochenstunden. 48 Prozent der unselbständig Beschäftigten arbeiten zwischen 35,1 und 40 Stunden pro Woche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-187"&gt;&lt;/span&gt;Dabei arbeitet rund ein Drittel aller ArbeitnehmerInnen – nämlich 32 % &amp;#8211; länger als vertraglich vereinbart. 2006 – vor der Krise – lag diese Zahl sogar bei 45 %, um 2009 – mitten in der Krise – auf knapp 30 % zu fallen. 2011 stieg die Anzahl jener ArbeitnehmerInnen, die länger als vertraglich vereinbart arbeiten – wieder auf 32 % an.&lt;/p&gt;
&lt;div id="attachment_188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 390px"&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2012/03/AKI_Maerz2012_Wochenarbeitszeit.jpg"&gt;&lt;img class="size-full wp-image-188" src="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2012/03/AKI_Maerz2012_Wochenarbeitszeit.jpg" alt="" width="380" height="282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="wp-caption-text"&gt;Über ein Drittel der unselbständig Beschäftigten arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche. Grafik aus Arbeitsklimaindex März 2012&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h5&gt;Zufriedenheit mit Arbeitszeiten&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Sind auch alles in allem 75 % aller Unselbständigen mit dem Stundenausmaß ihrer Arbeit zufrieden (10 Prozent wünschen sich mehr, 15 Prozent weniger zu arbeiten), geht die Zufriedenheit bei jenen, die regelmäßig mehr als vertraglich vereinbart leisten müssen, doch drastisch zurück: Nur 8 % jener ArbeitnehmerInnen, die regelmäßig länger als vereinbart arbeiten müssen, sind mit der Arbeitszeit zufrieden. 18 Prozent wünschen sich kürzere, vertraglich vereinbarte Arbeitszeiten, 35 % wollen ein Aufstockung ihres vertraglich vereinbarten Ausmaßes an Arbeitsstunden!&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Arbeitszeiten nach Berufen&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Im Durchschnitt mehr als 40 Wochenstunden leisten Heeres- und Polizeibedienstete, ÄrztInnen, GeschäftsführerInnen und BauarbeiterInnen. Durchschnittlich weniger als 35 Stunden – aufgrund des hohen (weiblichen) Teilzeitanteils – arbeiten Reinigungskräfte, Büro- und Handelsangestellte, KinderbetreuerInnen und Beschäftigte in der Alten- und Behindertenpflege.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Österreich bleibt im EU-Vergleich bei Arbeitszeiten traurige Spitze&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Während Vollzeitbeschäftigte im EU-Durchschnitt 39 Wochenstunden arbeiten, dauert eine Vollzeitarbeitswoche in Österreich durchschnittlich 41,9 Stunden.  Eine klare Absage erteilt die Arbeiterkammer daher allen Begehrlichkeiten von Unternehmensseite, Die Wochenarbeitszeit für bestimmte Branchen zu verlängern. Überstunden, so die AK entstünden oft&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„&amp;#8230; aufgrund verfehlter Personalpolitik und schlechter Arbeitsorganisation. Das geht auf Kosten der Beschäftigten und der ganzen Gesellschaft. Denn: Überlange Arbeitszeiten und schlechte Arbeitsbedingungen machen kranke und kosten Arbeitsplätze.“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;So wurden allein im 3. Quartal 2011 laut Eurostat 5,5 Millionen Überstunden geleistet – zu knapp einem Viertel unbezahlt. Die AK abschließend:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Wir brauchen kürzere statt längere Arbeitszeiten. Das schafft Jobs und erhöht die Lebensqualität.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Link: &lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com/online/arbeitsklima-66265.html" target="_blank"&gt;Arbeitsklimaindex 3/2012 der AK Oberösterreich&lt;/a&gt;. weiters u.a. zum Thema Arbeitsbedingungen von BerufskraftfahrerInnen, Arbeiten bis 60/65 und &amp;#8220;Frauenberufe&amp;#8221;- Flexible Arbeitszeiten &amp;#8211; Niedriges Lohniveau
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2012%2F03%2Farbeitsklimaindex-marz-2012-arbeitszeiten-%25e2%2580%2593-vertrag-und-wirklichkeit%2F&amp;amp;layout=standard&amp;amp;show_faces=false&amp;amp;width=450&amp;amp;action=like&amp;amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Aktueller AK Newsletter: Teilzeitbeschäftigung in Österreich]]></title>
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		<updated>2011-11-22T11:26:36Z</updated>
		<published>2011-11-22T11:22:32Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="AK" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="AK Wien" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="AK Wien Newsletter" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Entwicklung Teilzeit von 1995 bis 2010" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Gründe für Teilzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Newsletter der AK Wien" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit in Österreich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit ist weiblich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit und Branchen" />		<summary type="html"><![CDATA[Die Arbeiterkammer Wien verschickt regelmäßig einen sozial- und wirtschaftsstatistischen Newsletter. Der aktuelle setzt sich mit Teilzeitbeschäftigung in Österreich auseinander. . Ein Viertel aller Beschäftigten arbeiten Teilzeit Ein Viertel aller Beschäftigten (Selbständige wie Unselbständige) – genau 25,5 % waren 2010 Teilzeit beschäftigt. In absoluten Zahlen waren das 1,03 Millionen Menschen. Interessant ist die Entwicklung von Teilzeit [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2011/11/aktueller-ak-newsletter-teilzeitbeschaftigung-in-osterreich/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F11%2Faktueller-ak-newsletter-teilzeitbeschaftigung-in-osterreich%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F11%2Faktueller-ak-newsletter-teilzeitbeschaftigung-in-osterreich%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/11/AK_Newsletter.png"&gt;&lt;img class="alignleft size-full wp-image-184" src="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/11/AK_Newsletter.png" alt="" width="292" height="104" /&gt;&lt;/a&gt;Die &lt;a href="http://wien.arbeiterkammer.at" target="_blank"&gt;Arbeiterkammer Wien&lt;/a&gt; verschickt regelmäßig einen &lt;a href="http://wien.arbeiterkammer.at/newsletter.htm?submit=anmelden" target="_blank"&gt;sozial- und wirtschaftsstatistischen Newsletter&lt;/a&gt;. Der aktuelle setzt sich mit &lt;a href="http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d161/SWSA_11_2011.pdf" target="_blank"&gt;Teilzeitbeschäftigung in Österreich &lt;/a&gt;auseinander.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Ein Viertel aller Beschäftigten arbeiten Teilzeit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Ein Viertel aller Beschäftigten (Selbständige wie Unselbständige)  – genau 25,5 % waren 2010 Teilzeit beschäftigt. In absoluten Zahlen waren das 1,03 Millionen Menschen. Interessant ist die Entwicklung von Teilzeit über die letzten Jahre hinweg: seit 1995 ist die Teilzeitbeschäftigung von 14,0 % (515.000 Betroffene) auf besagte 25,5 % gestiegen und hat sich in absoluten Zahlen  verdoppelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-180"&gt;&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Beschäftigungszuwachs durch Teilzeit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Interessant die Betrachtung der Beschäftigungsentwicklung insgesamt in diesem Zeitraum: wenn seit 1995 die Beschäftigung um 427.000 Personen gestiegen ist und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 515.000, dann bedeutet das nicht weniger, dass der Beschäftigungsanstieg auf die  Ausweitung von Teilzeit bei gleichzeitigem Rückgang von Vollzeitbeschäftigung zurückzuführen ist. Keine neue Erkenntnis, aber einmal mehr durch aktuelle Zahlen belegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Teilzeit ist weiblich&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Auch nicht neu, deswegen allerdings nicht weniger beeindruckend: mittlerweile arbeitet beinahe jede zweite Frau – nämlich 43,8 % &amp;#8211; Teilzeit. Anders ausgedrückt: 80,8 % aller Teilzeitbeschäftigten sind weiblich. Zum Vergleich: 1995 arbeiteten noch 27,4 % aller berufstätigen Frauen Teilzeit. Allerdings war auch in diesem Jahr der Frauenanteil unter den Teilzeitbeschäftigten mit 83,7 % außerordentlich hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Gründe für Teilzeit&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Die Gründe, warum Teilzeit gearbeitet wird, sind vielfältig, wobei es zwischen Männern und Frauen allerdings große Unterschiede gibt. Während bei Männern „kein Wunsch, Vollzeit zu arbeiten“ und berufliche Aus- und Weiterbildung mit 23 % bzw. 23,8 % die wesentlichsten und meistgenannten Gründe für Teilzeit darstellen, verhält es sich bei Frauen doch deutlich anders:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;von 38,1 % der Frauen wurde die „Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Erwachsenen“ als Hauptgrund genannt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Immerhin 19,6 % &amp;#8211; und damit dem Männerwert recht nahe &amp;#8211; äußerten „keinen Wunsch nach Vollzeit“.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;„Schulische oder berufliche Aus- oder Fortbildung“ nennen dagegen nur 7,4 % der Frauen als Grund für ihre Teilzeit.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;(Quelle: Statistik Austria, Arbeitskräfteerhebung 2010)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während männliche Teilzeitbeschäftigung also überwiegend freiwillig gewählt ist, liegen die Gründe für „weibliche“ Teilzeitbeschäftigung“ also nach wie vor im traditionellen Familienbild bzw. einem mangelhaften Angebot an bedarfsgerechten Pflege- und Bildungseinrichtungen begründet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Teilzeit und berufliche Stellung&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Je niedriger die berufliche Stellung, desto Wahrscheinlicher ist Teilzeit-Arbeit. So sind&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;39 % aller HilfsarbeiterInnen Teilzeit beschäftigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;66 % aller Angestellten, die eine Hilfstätigkeit ausüben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;aber nur 8 % der FacharbeiterInnen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;und 8 % der Angestellten in einer leitenden Tätigkeit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am weitesten ist Teilzeitarbeit in den Gesundheits- und Sozialberufen verbreitet: fast 43 % aller dort Beschäftigten sind von Teilzeit betroffen (50 % der im Sozial- und Gesundheitsbereich arbeitenden Frauen). Den geringsten Anteil an Teilzeitbeschäftigten gibt es in einer klassischen „Männerbranche“, am Bau: hier arbeiten nur 10 % Teilzeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hier exemplarisch an zwei Branchen festgemacht wird, gilt tendenziell für alle Dienstleistungs- bzw. Handwerksberufe: Im Dienstleistungssektor ist der Teilzeianteil mit 42 % aller Beschäftigten hoch, im Handwerk mit 6 % dagegen verschwindend gering.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;&lt;em&gt;Anmerkung: Definition Teilzeitarbeit&lt;/em&gt;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Als Teilzeitbeschäftigung gilt eine vereinbarte öffentliche Arbeitszeit, die die gesetzliche Normalarbeitszeit von 40 Stunden bzw. eine durch Kollektivvertrag festgelegt kürzere wöchentliche Normalarbeitszeit im Durchschnitt unterschreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Newsletter der AK Wien zu unterschiedlichen, arbeitnehmerInnenrelevanten Themenfelder &amp;#8211; von KonsumentInnenschutz, Wirtschafts- und Europapolitik hin über aktuelle Wirtschafts- und Sozialstatistiken &amp;#8211; können &lt;a href="http://wien.arbeiterkammer.at/newsletter.htm?submit=anmelden" target="_blank"&gt; hier&lt;/a&gt; abonniert werden.&lt;/strong&gt;
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		<author>
			<name>Klaudia Paiha</name>
						<uri>http://diealternative.org/arbeitsklima/</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[&#8220;30-Stunden-Woche ideal&#8221;]]></title>
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		<updated>2011-08-10T12:21:21Z</updated>
		<published>2011-08-10T12:21:21Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="30-Stunden-Woche" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Sabbatical" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsstunden" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitverkürzung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Normalarbeitszeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Vollarbeitszeitmaß" />		<summary type="html"><![CDATA[Von den Wünschen der Menschen her wäre eine 30-Stunden-Woche für alle das Ideal, meint Josef Ehmer, Sozial- und Wirtschaftshistoriker an der Uni Wien in einem aktuellen Interview mit der Wiener Zeitung, in welchem er über Veränderungen in der Arbeitswelt, bezahlte und unbezahlte Arbeit, Bildung, soziale Sicherheit und ideale Arbeitszeit spricht. Es wird eine stärkere Vermischung [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2011/08/30-stunden-woche-ideal/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
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			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Von den Wünschen der Menschen her wäre eine 30-Stunden-Woche für alle das Ideal,&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;meint Josef Ehmer, Sozial- und Wirtschaftshistoriker an der Uni Wien in einem aktuellen &lt;a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/?em_cnt=388268&amp;amp;em_cnt_page=2"&gt;Interview mit der Wiener Zeitung&lt;/a&gt;, in welchem er über Veränderungen in der Arbeitswelt, bezahlte und unbezahlte Arbeit, Bildung, soziale Sicherheit und ideale Arbeitszeit spricht.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p style="text-align: left"&gt;Es wird eine stärkere Vermischung von Arbeitsformen geben. Zwischen 30   und 50 werden wir nicht nur Erwerbsarbeit nachgehen, sondern auch   Bildungsarbeit, Familien- und Pflegearbeit.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p style="text-align: left"&gt;Die Arbeitszeit-Zukunft sieht er eher in nach unterschiedlichen Lebensphasen flexiblen Arbeitszeiten, z.B. Auszeiten für Bildung:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Dass Menschen im Laufe ihres Lebens bei unterschiedlichen Arbeitgebern  und in verschiedenen Berufen tätig sind, hat es immer gegeben (&amp;#8230;) Jetzt ist es wieder im Zunehmen, da durch die schnelle technologische Entwicklung  neue Arbeitsfelder geschaffen werden. Das ist eine Herausforderung an  das Bildungssystem. Die Vorstellung, dass man seine Ausbildung mit 24  Jahren an der Universität abschließt und das fürs Leben reicht, ist  absurd.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Er rechnet damit, dass wir künftig zwar länger arbeiten müssen, es dafür aber zwischendrin grössere Freizeitphasen geben wird.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Das Arbeitsalter wird sich in Zukunft verlängern &amp;#8211; vor 100 Jahren war es  selbstverständlich, jenseits der 65 zu arbeiten -, dafür werden größere  Freizeitphasen in den 30er und 40er Jahren verankert werden. Dass  Sabbatical-Angebote zunehmen, ist ein Indiz dafür.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F08%2F30-stunden-woche-ideal%2F&amp;amp;layout=standard&amp;amp;show_faces=false&amp;amp;width=450&amp;amp;action=like&amp;amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
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		<entry>
		<author>
			<name>Markus Koza</name>
						<uri>http://diealternative.org/belvederegasse/</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Arbeitszeiten in der Krise]]></title>
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		<updated>2011-08-10T15:45:01Z</updated>
		<published>2011-07-19T09:24:10Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstunden" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten 2009" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten 2010" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten im Krisenjahr 2009" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten in der EU 2009 und 2010" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten in der Krise" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten in Europa" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten in Österreich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiterhebung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="durchschnittliche Arbeitszeiten" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Entwicklung Teilzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Entwicklung Vollzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="eurostat" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Statistik Austria" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstunden in der Krise" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Wirtschaftskrise" />		<summary type="html"><![CDATA[Wieviel arbeiteten Österreichs ArbeitnehmerInnen in Zeiten der Krise? Ging die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit aufgrund weniger Überstunden zurück – wie wohl angesichts der Produktionseinbrüche in der Industrie zu erwarten gewesen wäre? Oder sind Österreichs ArbeitnehmerInnen selbst in der Krise hinsichtlich der Länge ihrer Arbeitszeiten traurige „EU-Spitze“ geblieben? Ein Blick in die Statistik kann Aufschluss darüber geben. [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2011/07/arbeitszeiten-in-der-krise/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
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			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style="color: #008000"&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/07/statistik.png"&gt;&lt;img class="alignleft size-full wp-image-158" src="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/07/statistik.png" alt="" width="210" height="148" /&gt;&lt;/a&gt;Wieviel arbeiteten Österreichs ArbeitnehmerInnen in Zeiten der Krise? Ging die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit aufgrund weniger Überstunden zurück – wie wohl angesichts der Produktionseinbrüche in der Industrie zu erwarten gewesen wäre? Oder sind Österreichs ArbeitnehmerInnen selbst in der Krise hinsichtlich der Länge ihrer Arbeitszeiten traurige „EU-Spitze“ geblieben? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Blick in die Statistik kann Aufschluss darüber geben. Die &lt;a href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/arbeitsmarkt/arbeitszeit/index.html" target="_blank"&gt;Statistik Austria&lt;/a&gt; hat einmal mehr die durchschnittlich in Österreich gerarbeitete Arbeitszeit erhoben. Ein Ergebnis gleich vorneweg: wer gemeint hätte, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise die Zahl erbrachter Über- und Mehrstunden deutlich eingebrochen wäre, der/die irrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-155"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Arbeitszeiten in Österreich&lt;/h5&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die durchschnittliche wöchentliche Normalarbeitszeit (alle Erwerbstätige – Selbständige und Unselbständige) in Österreich lag im Jahr 2010 bei 37,9 Stunden (Männer: 42,2 Stunden, Frauen: 32,8 Stunden) und damit geringfügig unter jener des Krisenjahres 2009 mit 38,2 Stunden (Männer: 42,5, Frauen: 33,1).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verglichen mit dem Jahr 2008 – also dem letzten Jahr der „Vorkrisen“-Ära ging die durschnittlich gearbeitete Wochenarbeitszeit bis 2010 leicht um 0,7 Arbeitsstunden (2008: 38,6 Wochenstunden) zurück (Männer 2008: 42,8 Wochenstunden, Frauen: 33,5 Wochenstunden).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für GewerkschafterInnen natürlich besonders interessant: die &lt;strong&gt;Arbeitszeiten der unselbständig Erwerbstätigen&lt;/strong&gt;, also der  ArbeitnehmerInnen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2008 lag die durchschnittliche Arbeitszeit von ArbeitnehmerInnen bei 37,4 Wochenstunden (Männer: 41,4, Frauen: 32,7)&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das Krisenjahr 2009 brachte durchschnittliche Arbeitszeiten von 37 Wochenstunden (Männer: 41,1, Frauen: 32,4). Verglichen mit dem Jahr 2008 blieben die Arbeitszeiten – im Verhältnis zur Schwere der Krise, die massive Einbrüche in die industrielle Produktion und einen Rückgang des BIP im Ausmaß von knapp über 3 % mit sich brachte &amp;#8211; also doch verhältnismäßig konstant.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Jahr 2010 – dem Jahr der wirtschaftlichen Erholung &amp;#8211; belief sich die durchschnittliche Arbeitszeit auf  36,9 Wochenstunden (Männer: 40,9, Frauen: 32,2), ging also noch einmal geringfügig zurück.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Annähernd gleich – und zwar gleich hoch – blieb dagegen die durchschnittliche Arbeitszeit bei Vollzeit erwerbstätigen ArbeitnehmerInnen (ab 36 Wochenstunden): Lag die durchschnittliche Arbeitszeit 2008 bei 42,5 Wochenstunden (Männer: 43,1, Frauen: 41,4), sank diese im Krisenjahr 2009 nur geringfügig auf 42,3 Stunden (Männer: 42,9, Frauen: 41,3), und blieb 2010 ziemlich konstant bei 42,2 Stunden/Woche (Männer: 42,7, Frauen: 41,3).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der leichte Rückgang der durchschnittlich geleisteten wöchentlichen Arbeitszeit ist dabei nicht nur den krisenbedingten Produktionsrückgängen geschuldet: von &lt;strong&gt;2008 bis 2010 gingen zahlreiche Vollzeitarbeitsplätze&lt;/strong&gt; verloren, während der &lt;strong&gt;Anteil der Teilzeitbeschäftigten&lt;/strong&gt; an allen ArbeitnehmerInnen noch einmal deutlich stieg:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;so nahm im Jahresdurchschnitt 2010 bei den Erwerbstätigen insgesamt die Vollzeitbeschäftigung gegenüber 2009 um 8.700 Personen ab, während die Teilzeitbeschäftigung um 27.500 Personen anstieg.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bei den unselbständig Erwerbstätigen nahm  die Zahl der Teilzeitbeschäftigten von 2008 auf 2009 um 46.900 Personen, von 2009 auf 2010 um 15.900 Personen zu. Insgesamt stieg der Anteil der teilzeit Beschäftigten von 23,2 % (2008) auf 25,0 % (2010) aller unselbständig Beschäftigten (882.100 Personen, davon 746.400 Frauen, d.s. 84,6 %).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In den selben Zeiträumen ging die Zahl der Vollzeit beschäftigten ArbeiterInnen und Angestellten von 2008 auf 2009 um fast 42.000 Personen, von 2009 auf 2010 noch einmal um 15.300 Personen zurück.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h5&gt;Über- und Mehrstunden bleiben auch in Krisenzeiten hoch&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Wurden auch Vollzeitarbeitsplätze im Zuge der Krise – inwieweit dieser Abbau tatsächlich unmittelbar Folge der Krise war oder die Krise nicht als willkommener Anlass herangezogen wurde, um den Beschäftigtenstand entsprechend herunterzufahren ist umstritten – abgebaut, blieb die Zahl der geleisteten Über- und Mehrstunden selbst in Krisenzeiten verhältnismäßig hoch:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lag die Zahl der regelmäßig Über(Mehr-)stundenleistenden 2008 mit knapp 800.000 ArbeitnehmerInnen bei 23,1 % aller Unselbständigen, ging diese Zahl 2009 auf 731.900 (21,1 %), 2010 nur leicht auf 731.400 (21,1 %) zurück.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Krisenjahr 2009 erbrachten dabei 254.000 ArbeitnehmerInnen Überstunden im Ausmaß von über 10 Stunden/Woche. Interessanterweise ging diese Zahl ausgerechnet 2010, im Jahr der wirtschaftlichen „Erhohlung“ auf knapp 242.000 zurück.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;2008 wurden noch von jedem/r ArbeitnehmerIn durschnittlich (unabhängig davon, ob diese/r tatsächlich Über(Mehr)stunden erbrachte oder nicht) 2 Über(Mehr)stunden wöchentlich geleistet, 2009 und 2010 dagegen „nur“ noch 1,7 Wochenstunden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ziemlich konstant blieb dabei allerdings die Anzahl durchschnittlich erbrachter Über(Mehr)stunden  jener ArbeitnehmerInnen, die tatsächlich Über(Mehr)stunden leisteten: Erbrachte diese ArbeitnehmerInnengruppe 2008 durchschnittlich 8,5 Über(Mehr)stunden/wöchentlich, ging diese Zahl 2009 nur geringfügig auf 8,2 Stunden zurück und blieb mit 8,1 Stunden 2010 annähernd stabil.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Interessant die Entwicklung der bezahlten bzw. als Freizeit abgegoltenen Überstunden (viele Überstunden werden ja tatsächlich unentgeltlich erbracht!): diese stiegen geringfügig von 6 Stunden 2008 auf 6,2 Stunden 2009 und 2010. Das bedeutet umgekehrt, dass 2008 ein Viertel aller Über(Mehr)Stunden ohne entsprechende Bezahlung blieb!&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Arbeitszeiten in Europa – Österreich bleibt traurige Spitze&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Festgehalten werden kann jedenfalls: lagen die Arbeitszeiten österreichischer ArbeitnehmerInnen schon vor der Krise im europäischen Spitzenfeld – Österreich belegte regelmäßig hinter Großbritannien Platz 2, was die Länge der Arbeitszeiten betraf &amp;#8211;  hat sich das auch in Zeiten der Krise und danach kaum geändert.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lagen die durchschnittlichen Arbeitszeiten Vollzeit beschäftigter ArbeitnehmerInnen in der &lt;strong&gt;EU-27 im Krisenjahr 2009&lt;/strong&gt; bei durchschnittlich 40,4 Wochenstunden (Männer: 41,2, Frauen 39,3) und weichen die von eurostat veröffentlichten Zahlen auch knapp von  jenen der Statistik Austria ab: Österreichs ArbeitnehmerInnen arbeiten deutlich länger als der EU-Schnitt. Nach eurostat arbeiteten Vollzeit beschäftigte ÖsterreicherInnen 42,1 Wochenstunden, Männer dabei 42,7, Frauen 41 Wochenstunden. Das ist einmal mehr Platz 2 hinter Großbritannien. (Quelle: &lt;a href="http://http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-QA-10-035/EN/KS-QA-10-035-EN.PDF" target="_blank"&gt;European Union Labour Fource Survey &amp;#8211; Annual Results 2009&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Und &lt;strong&gt;2010&lt;/strong&gt; schaut&amp;#8217;s auch nicht wesentlich anders aus: EU-27, 40,4 Wochenstunden (Männer: 41,1, Frauen: 39,3), Österreich 42 Stunden/Woche (Männer: 42,5, Frauen 40,9). Wiederum: Platz 2 hinter Grossbritannien. (Quelle: &lt;a href="//epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-SF-11-030/EN/KS-SF-11-030-EN.PDF" target="_blank"&gt;European Union Labour Fource Survey &amp;#8211; Annual Results 2010&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Lange, ausufernde Arbeitszeiten gehen auf Kosten von Gesundheit, Freizeit, Erholung, soziale Kontakte und Beschäftigung. Lange Arbeitszeiten gehen zu Lasten von Lebensqualität, sie  „rauben“ regelrecht Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitszeitverkürzung erkämpft nicht nur Zeit für „Leben“, Erholung, soziale Kontakte zurück, sondern stellt auch die gerechtere Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, von  Einkommen, Wohlstand, Chancen und  gesellschaftlicher Teilhabe sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Sinne muss der Kampf um eine umfassende Arbeitszeitverkürzung ganz oben auf der politischen Agenda der Gewerkschaften bleiben.
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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
						<uri>http://diealternative.org/belvederegasse/</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Was &#8220;Mehr Urlaub für Alle&#8221; mit europäischer Krisenbewältigung zu tun hat]]></title>
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		<updated>2011-06-08T14:19:22Z</updated>
		<published>2011-06-08T14:19:22Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Urlaub" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="6-Wochen-Urlaub" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="EU-Wirtschaftspolitik" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="europäische Solidarität" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="GPA" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="GPA-djp" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="GPA-Kampagne" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Griechenlandkrise" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Leistungsbilanzdefizit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="makroökonomische Ungleichgewichte" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Mehr Urlaub für Alle" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Wirtschaftskrise" />		<summary type="html"><![CDATA[„Mehr Urlaub für Alle“ kampagnisiert derzeit die GPA-djp. Sechs statt fünf Wochen bezahlter Urlaub nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit oder ab dem 43 Lebensjahr fordert die Angestelltengewerkschaft. Ab einem gewissen Alter braucht es einfach mehr und längere Erholungsphasen. Gut so, und richtig so. Wie nicht anders zu erwarten: von der Wirtschaftskammer kommt ein unmissverständliches „Njet“. Auch [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2011/06/was-mehr-urlaub-fur-alle-mit-europaischer-krisenbewaltigung-zu-tun-hat/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F06%2Fwas-mehr-urlaub-fur-alle-mit-europaischer-krisenbewaltigung-zu-tun-hat%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F06%2Fwas-mehr-urlaub-fur-alle-mit-europaischer-krisenbewaltigung-zu-tun-hat%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/06/GPA_DJP_Urlaub.gif"&gt;&lt;img class="alignleft size-full wp-image-149" src="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/06/GPA_DJP_Urlaub.gif" alt="" width="225" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;„Mehr Urlaub für Alle“ &lt;/strong&gt;kampagnisiert derzeit die &lt;a href="http://www.gpa-djp.at" target="_blank"&gt;GPA-djp&lt;/a&gt;. Sechs statt fünf Wochen bezahlter Urlaub nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit oder ab dem 43 Lebensjahr fordert die Angestelltengewerkschaft. Ab einem gewissen Alter braucht es einfach mehr und längere Erholungsphasen. Gut so, und richtig so. Wie nicht anders zu erwarten: von der Wirtschaftskammer kommt ein unmissverständliches „Njet“. Auch vom Wirtschaftsminister. Die Argumente gegen 6-Wochen-Urlaub sind so bekannt wie austauschbar: zu teuer, können sich die Unternehmen nicht leisten, Österreich eh schon im Spitzenfeld und – wie das Amen im Gebet – gefährlich für den Wirtschaftsstandort und die Position Österreichs als Exportland. Und erste Zahlen, was eine sechste Urlaubswoche denn so kosten würde, tauchen auch schon auf: Der Linzer Universitätsprofessor Friedrich Schneider schätzt die Kosten für die Betriebe auf rund &lt;a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/eine-woche-mehr-urlaub-wuerde-drei-milliarden-euro-kosten-475593/index.do?_vl_pos=r.1.NT" target="_blank"&gt; 3 Milliarden Euro&lt;/a&gt;, und damit „derzeit unrealistisch“ und die „Wettbewerbsposition Österreichs“ gefährdend. Nur, eine ketzerische Frage: wäre das den wirklich so schlecht?  Oder nicht eigentlich ein Gebot der Stunde? Weiterlesen auf dem &lt;a href="http://diealternative.org/belvederegasse/2011/06/was-%E2%80%9Emehr-urlaub-fur-alle%E2%80%9C-mit-europaischer-krisenbewaltigung-zu-tun-hat/" target="_blank"&gt;Belvederegasse-BLOG &lt;/a&gt;
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F06%2Fwas-mehr-urlaub-fur-alle-mit-europaischer-krisenbewaltigung-zu-tun-hat%2F&amp;amp;layout=standard&amp;amp;show_faces=false&amp;amp;width=450&amp;amp;action=like&amp;amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
						<uri>http://diealternative.org/belvederegasse/</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[AK Oberösterreich: „ARBEIT FAIR TEILEN“]]></title>
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		<id>http://diealternative.org/arbeitszeit/?p=131</id>
		<updated>2011-06-07T10:59:18Z</updated>
		<published>2011-03-21T15:04:19Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstunden" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="AK Oberösterreich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeit Fair teilen" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitbroschüre" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeiten in der EU" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitverkürzung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Beschäftigungseffekt durch Überstundenabbau" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit in Österreich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Normalarbeitszeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="unbezahlte Überstunden" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Wunscharbeitszeit" />		<summary type="html"><![CDATA[42,3 Wochenstunden arbeiten in Österreich durchschnittlich Vollzeit beschäftigte Männer. Vollzeit beschäftigte Frauen arbeiten im Jahr 2010 durchschnittlich 40,4 Wochenstunden. Die Wunscharbeitszeit ist eine ganz andere: bei Männern beträgt diese 39,5 Wochenstunden, bei Frauen 38,1 Wochenstunden. So die Broschüre der AK-Oberösterreich „Arbeit Fair teilen“. - Und die AK präsentiert noch weitere interessante Ergebnisse: - 35 % [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2011/03/ak-oberosterreich-%e2%80%9earbeit-fair-teilen%e2%80%9c/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F03%2Fak-oberosterreich-%25e2%2580%259earbeit-fair-teilen%25e2%2580%259c%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F03%2Fak-oberosterreich-%25e2%2580%259earbeit-fair-teilen%25e2%2580%259c%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/03/B_2011_ArbeitFairTeilen.jpg"&gt;&lt;img class="alignleft size-full wp-image-134" src="http://diealternative.org/arbeitszeit/files/2011/03/B_2011_ArbeitFairTeilen.jpg" alt="" width="150" height="212" /&gt;&lt;/a&gt;42,3 Wochenstunden arbeiten in Österreich durchschnittlich Vollzeit beschäftigte Männer. Vollzeit beschäftigte Frauen arbeiten im Jahr 2010 durchschnittlich 40,4 Wochenstunden. Die Wunscharbeitszeit ist eine ganz andere: bei Männern beträgt diese 39,5 Wochenstunden, bei Frauen 38,1 Wochenstunden. So die Broschüre der AK-Oberösterreich &lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com/online/arbeit-fair-teilen-60360.html?REFP=727" target="_blank"&gt;„Arbeit Fair teilen“&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und die AK präsentiert noch weitere interessante Ergebnisse:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;35 % der Männer und rund 20 % der Frauen müssen länger als 40 Wochenstunden arbeiten. Tatsächlich wünschen sich allerdings nur 13 % der Männer und  4 % der Frauen derartig lange Wochenarbeitszeiten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kürzer als 40 Wochenstunden wollen dagegen 84 % der männlichen Vollzeitbeschäftigten arbeiten: die würden gerne bei maximal 39,5 Wochenstunden Schluss machen. 53 % der Vollzeit arbeitenden Frauen sehen das ähnlich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Umgekehrt ist es bei Teilzeit beschäftigten Männern und Frauen: Teilzeit arbeitende Fauen würden z.B. lieber 24 Wochenstunden statt der üblichen durchschnittlich 23,5 Wochenstunden arbeiten, Teilzeit beschäftigte Männer lieber 24,4 statt der durchschnittlich geleisteten 21,5 Wochenstunden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-131"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Österreich: Zweitlängste Arbeitszeiten im Euroraum&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Vergleich zu den anderen EU-Ländern arbeiten Vollzeit beschäftigte ÖsterreicherInnen überdurchschnittlich lang:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;in den 27 EU-Ländern betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit über die ersten drei Quartale des Jahre 2010 gerechnet 39,8 Stunden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in den 17 Staaten des Euro-Raums lag die Arbeitszeit bei 39,4 Wochenstunden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in Österreich abeiteten Vollzeitbeschäftigte dagegen im Schnitt 40,6 Wochenstunden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist EU-weit die fünftlängste Vollzeit-Woche, im Euro-Raum hinter Luxemburg die zweitlängste!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Überstunden „fressen“ tausende Jobs&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;700.000 bis 750.000 ArbeitnehmerInnen – d.s. ein Fünftel bis ein Viertel aller unselbständig Beschäftigten &amp;#8211; leisteten in den ersten drei Quartalen 2010 Überstunden. Zwei Drittel der Überstundenleistenden sind dabei Männer. 60 % der Überstunden Leistenden waren dabei Angestellte, 23 % ArbeiterInnen und 16 % öffentlich Bedienstete.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;156.000 ArbeitnehmerInnen leisten zwar Überstunden, bekommen diese allerdings nicht bezahlt: insgesamt wurden 77 Millionen Stunden ohne Überstundenentgelt  (und ohne Zeitausgleich) geleistet! Insgesamt wurden im Jahr 2009 313,8 Millionen Überstunden geleistet, alleine vom ersten bis zum dritten Quartal 2010 bereits 230,4 Millionen. Im Durchschnitt arbeiten Überstunden leistende Beschäftigte rund acht bis neun Stunden länger, als pro Woche vorgesehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umgelegt auf eine 40-Stunden-Woche entsprechen die geleisteten Überstunden der Arbeit von rund 150.000 Vollzeitbeschäftigten! Bei einer klugen Aufteilung eines Teils der Mehrarbeit und einem effektiven Abbau der Überstunden wäre ein beschäftigungswirksamer Effekt von einem Viertel bis zu einem Drittel dieses Volumens – das wären 40.000 bis 60.000 Arbeitsplätze – durchaus realistisch!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr zum Thema&lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com/online/arbeit-fair-teilen-60360.html?REFP=727" target="_blank"&gt; „Arbeit Fair Teilen“&lt;/a&gt;, sowie die dazugehörige Broschüre auf der Homepage der &lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com" target="_blank"&gt;AK-Oberösterreich&lt;/a&gt;.
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2011%2F03%2Fak-oberosterreich-%25e2%2580%259earbeit-fair-teilen%25e2%2580%259c%2F&amp;amp;layout=standard&amp;amp;show_faces=false&amp;amp;width=450&amp;amp;action=like&amp;amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;
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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[AK NÖ Studie: Weniger Überstunden – mehr Jobs?]]></title>
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		<id>http://diealternative.org/arbeitszeit/?p=110</id>
		<updated>2010-12-13T13:06:51Z</updated>
		<published>2010-12-13T13:06:51Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstunden" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="AK NÖ" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeiterkammer NÖ" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsezeitverkürzung durch Überstundenabbau" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Beschäftigung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Beschäftiungszuwachs" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Krise" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Studie" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstunden und Beschäfitgung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Überstundenabbau" />		<summary type="html"><![CDATA[162.000 NiederösterreicherInnen – rund ein Viertel aller ArbeitnehmerInnen in NÖ – leisten regelmäßig Überstunden. Mit 9 Überstunden/Woche liegen sie damit über dem Österreich-Schnitt von 8,5 Stunden wöchentlich. In einer Studie vom Juli dieses Jahres (&#8220;Überstunden und Beschäftigung&#8221;, AK NÖ)  geht nun die AK NÖ der Frage nach, ob der Abbau von Überstunden zusätzliche Jobs schaffen [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2010/12/ak-no-studie-weniger-uberstunden-%e2%80%93-mehr-jobs/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
			&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2010%2F12%2Fak-no-studie-weniger-uberstunden-%25e2%2580%2593-mehr-jobs%2F"&gt;&lt;br /&gt;
				&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Farbeitszeit%2F2010%2F12%2Fak-no-studie-weniger-uberstunden-%25e2%2580%2593-mehr-jobs%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;
			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;162.000 NiederösterreicherInnen – rund ein Viertel aller ArbeitnehmerInnen in NÖ – leisten regelmäßig Überstunden. Mit 9 Überstunden/Woche liegen sie damit über dem Österreich-Schnitt von 8,5 Stunden wöchentlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer Studie vom Juli dieses Jahres (&lt;a href="http://noe.arbeiterkammer.at/bilder/d127/Studie_Ueberstunden_2010.pdf" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Überstunden und Beschäftigung&amp;#8221;&lt;/a&gt;, AK NÖ)  geht nun die AK NÖ der Frage nach, ob der Abbau von Überstunden zusätzliche Jobs schaffen kann und entsprechend ein adäquates Mittel darstellt, um auch in Krisenzeiten die Arbeitslosigkeit zu reduzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-110"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Verteuerung von Überstunden schafft Arbeitsplätze&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Würden – so die AK NÖ Modellberechnung – Überstunden durch eine Anhebung des Überstundenzuschlags von 50 auf 75 % verteuert werden, brächte diese Maßnahmen einen weitreichenden Beschäftigungseffekt, rechnet die AK vor:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Beispiel Handel: Angenommen wird eine Arbeitszeit von 38,5 Stunden/Woche und Mindestlohn. Leisten drei DienstnehmerInnen jeweils 9,6 Überstunden pro Woche*, kosten bei einem Überstundenzuschlag von 75 Prozent diese drei Arbeitsplätze dem Unternehmen genau so viel wie vier Vollzeitarbeitsplätze ohne Überstundenleistung.&lt;br /&gt;
&amp;#8230;&lt;br /&gt;
Beispiel Gastgewerbe: Angenommen wird eine Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche und Mindestlohn. Leisten zwei DienstnehmerInnen jeweils 12,8 Überstunden pro Woche*, kosten bei einem gesetzlichen Überstundenzuschlag von 50 Prozent diese beiden Arbeitsplätze dem Unternehmen genau so viel wie zwei Vollzeitarbeitsplätze plus ein Teilzeitarbeitsplatz mit 25 Stunden pro Woche jeweils ohne Überstunden.&lt;br /&gt;
*&lt;em&gt;tatsächlich geleisteter Durchschnittswert geleisteter Überstunden in den genannten Branchen laut Statistik Austria&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Klar ist für die AK Niederösterreich allerdings auch, dass die Mindestlöhne deutlich steigen müssen: gerade in Niedriglohnbranchen müssen vielfach Überstunden geschoben werden, um überhaupt ein entsprechend existenzsicherndes Einkommen zu erzielen.&lt;br /&gt;
Weitere Forderungen der &lt;a href="http://noe.arbeiterkammer.at/online/ueberstunden-56477.html" target="_blank"&gt;AK NÖ&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt; Eine bessere Abgrenzung zwischen Normalarbeitszeit und Überstunden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Gleiche Behandlung für bezahlte und nichtbezahlte Überstunden (Geld/Zeitausgleich)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Eine kritische Hinterfragung der Durchrechnungszeiträume&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Ein Verbot von All-in Verträgen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt; Verstärkte Kontrollen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h5&gt;Das „Reich der Freiheit“ vergrößern&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;So begrüßenswert positive Beschäftigungseffekte aus einer Arbeitszeitverkürzung – in diesem Fall über einen Abbau von Überstunden – auch sind. Es geht beim Kampf um kürzere Arbeitszeiten nicht nur darum ein Mehr an Jobs zu schaffen – es geht vor allem auch darum ein Mehr an selbstbestimmter Lebens- und Freizeit und damit ein Mehr an Lebensqualität zurückzugewinnen. Oder wie es schon bei Karl Marx heißt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
„Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur der Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion.“ (Das Kapital, Band III)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und die Verkürzung der Arbeitszeit ist ein wesentlicher Schritt dorthin ..
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			<name>Markus Koza</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Arm trotz Arbeit: Teilzeit, Atypische Beschäftigung und Niedriglöhne]]></title>
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		<updated>2010-12-09T14:58:14Z</updated>
		<published>2010-12-09T14:58:14Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsklimaindex" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arm trotz Arbeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Atypische Beschäftigung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Geisberger" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="geringfügige Beschäftigung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Jahresarbeitszeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Knittler" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Niedriglöhne" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="prekäre Beschäftigung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Teilzeit" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="working poor" />		<summary type="html"><![CDATA[Atypisch Beschäftigte – also Teilzeit, befristet oder geringfügig Beschäftigte bzw. Leih- und ZeitarbeiterInnen – verdienten 2006 um fast ein Viertel – nämlich um 23,2 % weniger als „normale“ Vollzeitbeschäftigte (nämlich durchschnittlich Euro 9,45/Stunde brutto statt 12,30). Wie verhält es sich nun mit atypischer Beschäftigung und Niedriglöhnen? Atypisch Beschäftigte sind deutlich stärker von Niedriglöhnen betroffen als [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2010/12/arm-trotz-arbeit-teilzeit-atypische-beschaftigung-und-niedriglohne/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
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			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- p { margin-bottom: 0.21cm; }a:link {  } --&gt;Atypisch Beschäftigte – also Teilzeit, befristet oder geringfügig Beschäftigte bzw. Leih- und ZeitarbeiterInnen – verdienten 2006 um fast ein Viertel – nämlich um 23,2 % weniger als „normale“ Vollzeitbeschäftigte (nämlich durchschnittlich Euro 9,45/Stunde brutto statt 12,30). Wie verhält es sich nun mit atypischer Beschäftigung und Niedriglöhnen? Atypisch Beschäftigte sind deutlich stärker von Niedriglöhnen betroffen als Personen mit dauerhafter Beschäftigung auf Vollzeitbasis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-106"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;2006 lagen 27 % aller atypisch 	Beschäftigten unter der Niedriglohnschwelle von Euroe 7,65 	brutto/Stunde (Beschäftigte mit Normalarbeitsverhältnis: 8,7 %)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;18,2 % der Frauen mit 	Normalarbeitsverhältnis und 29,7 % der atypisch beschäftigten 	Frauen arbeiteten im Niedriglohnbereich (Männer atypisch: 20,7 %, 	Männer „normal“: 5,1 %)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufgeschlüsselt nach atypischen 	Verhältnissen lag knapp die Hälfte – nämlich 49,4 % &amp;#8211; der 	geringfügig Beschäftigten unter der Niedriglohngrenze, 27 % der 	Befristeteten, 23,6 % der Teilzeitbeschäftigten allerdings „nur“ 	10,2 % der männlich dominierten Leih- und Zeitarbeitskräfte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;44,3 % der atypisch Beschäftigten 	mit maximal Pflichtschulabschluss, 25,3 % jener mit Lehrabschluss 	und 20 % der Atypischen mit BMS-Abschuss zählten zu den 	Niedriglohnbeschäftigten. Auffallend ist der mit 28,8 % relativ 	hohe Anteil atypisch Beschäftigter mit AHS-Abschluss im 	Niedriglohnbereich. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen 	waren 61 %  der AHS-AbsolventInnen (27,1 % der BHS-AbsolventInnen) 	atypisch beschäftigt. Der überraschend hohe Anteil von jungen 	AHS-AbsolventInnen in Niedriglohn- und atypischen Bereich ist 	allerdings vor allem auf eine entlohnte Nebenbeschäftigung im 	Rahmen des Studiums zurückzuführen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Bezogen auf die Zusammensetzung der Niedriglohnbeschäftigten ist die Gruppe der Beschäftigten in einem Vollzeit-Normalarbeitsverhältnis allerdings mit 43,5 % die größte, es folgen die Teilzeitbeschäftigten mit 29,2 %, die befristet Beschäftigten mit 8,6 % die Geringfügigen mit 16,7 % und schließlich die Leih- und ZeitarbeiterInnen mit 2 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung und „working poor“ &amp;#8230;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lag der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnbereich im Jahr 2002 noch bei 13,3 %, ist dieser bis 2006 geringfügig um ein Prozent gestiegen. Der Anstieg betraf – mit Ausnahme der Sachgütererzeugung – alle beobachteten Wirtschaftsbereich, die höchste Steigerung erfolgte mit 2,5 % im Beherbergungs- und Gaststättenwesen. Die Zunahme der Niedriglohnbeschäftigten betraf dabei vor allem befristet und geringfügig Beschäftigte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass „Armut trotz Arbeit“ steigt ergeben auch veröffentlichte Zahlen der AK Oberösterreich im Rahmen des &lt;a href="http://www.arbeiterkammer.com/online/arbeitsklima-index-september-2010-57093.html" target="_blank"&gt;Arbeitsklimaindex&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Zahl der 	„working poor“, also die Zahl der ArbeitnehmerInnen, deren 	Einkommen nicht mehr zur finanziellen Bewältigung des Alltags 	reicht, ist seit dem Jahr 2000 von 256.000 aus 2008 350.000 	Personen, bzw. von 8 % auf 10 % der Beschäftigten gestiegen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im gleichen 	Zeitraum ist der Anteil jener, die sagen, sie könnten von ihrem 	Einkommen gut leben, von 55 auf 50 % gefallen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für 12 % der 	Frauen, aber nur 7 % der Männer reicht das Einkommen nicht mehr zur 	Deckung der Lebensbedürfnisse aus. 42 % der Frauen sagen, sie kämen 	mit ihrem Lohn nur knapp aus.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die größte 	Armutsgefahr besteht bei ArbeiterInnen (15 %), freien 	DienstnehmerInnen (12 %) und Beschäftigten mit 	Migrationshintergrund (15 %).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;… &lt;strong&gt;immer unsichere Beschäftigungsverhältnisse &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;852.180 Menschen (Quelle &lt;a href="//www.ams.at/14169_22897.html)" target="_blank"&gt;AMS&lt;/a&gt;)&lt;span style="color: #000080"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline"&gt;&lt;a href="http://www.ams.at/14169_22897.html"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; in Österreich waren im Jahr 2009 zumindest ein mal arbeitslos – bei 3,372 Millionen ArbeiterInnen und Angestellten  Beschäftigungsverhältnisse, Erwerbsverläufe, Erwerbskarrieren werden also immer „unsicherer“, immer weniger „durchgängig“. Interessant ist in diesem Zusammenhang  die durchschnittliche Zahl der Versicherungstage eines/einer unselbständig Beschäftigten im Jahr. Diese Zahl  gibt Auskunft darüber, über wie viele Tage im Jahr ein versicherungspflichtiges Erwerbsarbeitsverhältnis – als ArbeiterIn oder Angestellte/r – vorgelegen ist, über wie viele Tage also ein Erwerbseinkommen in Form von Lohn oder Gehalt bezogen worden (also inklusive Urlaubstage, Feiertage etc.):&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Im Jahr 2009 	lag die Zahl der durchschnittlichen Versicherungstage pro 	ArbeitnehmerIn (ArbeiterInnen und Angestellte) bei 293 Tagen (Männer 	295, Frauen 291). Rund 70 Tage bestand also kein 	versicherungspflichtiges Erwerbsarbeitsverhältnis, wurde kein 	Einkommen in Form von Löhnen oder Gehältern bezogen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ziemlich 	dramatisch stellt sich die Situation bei den ArbeiterInnen dar: Hier 	lag die Zahl der durchschnittlichen Versicherungstage bei 272 Tagen 	(Angestellte: 310 Tage).  Arbeiter waren dabei 279 Tage beschäftigt 	(Männliche Angestellte: 315 Tage), Arbeiterinnen allerdings nur 259 	Tage/Jahr (weibliche Angestellte: 306 Tage)!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wenn  Arbeiter gerade einmal über ein dreiviertel Jahr ein ohnehin nicht besonders hohes Erwerbseinkommen beziehen, Arbeiterinnen über einen noch kürzeren Zeitraum noch weniger an Erwerbseinkommen verwundert das Phänomen „Arm trotz Arbeit“ nicht weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Literaturhinweis: Tamara Geisberger/Käthe Knittler: &lt;a href="http://www.armutskonferenz.at/index2.php?option=com_docman&amp;amp;task=doc_view&amp;amp;gid=407&amp;amp;Itemid=36" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Niedriglöhne und atypische Beschäftigung in Österreich&amp;#8221;&lt;/a&gt;, in &amp;#8220;Statistische Nachrichten 6/2010&amp;#8243;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --&gt;
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		<author>
			<name>Markus Koza</name>
						<uri>http://diealternative.org/belvederegasse/</uri>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Tipp: PRO GE Kampagne &#8220;Zeit für kürzere Arbeitszeiten&#8221;]]></title>
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		<updated>2010-12-09T14:28:14Z</updated>
		<published>2010-12-09T14:28:14Z</published>
		<category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="30-Stunden-Woche" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitsmarkt" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="facts &amp; figures" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="&quot;Zeit für kürzere Arbeitszeiten&quot;" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="35-Stunden-Woche in Frankreich" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeiszeitverkürzung" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Arbeitszeitkampagne" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Metallerverhandlungen" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="PRO GE" /><category scheme="http://diealternative.org/arbeitszeit" term="Schulmeister" />		<summary type="html"><![CDATA[Auch wenn es im Rahmen der diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen bei den Metallern nichts  aus einer Arbeitszeitverkürzung geworden ist, aus welchen Gründen auch immer &#8211; erfreulich ist zumindest, dass Arbeitszeitpolitik im Sinne von Arbeitszeitverkürzung wieder Thema ist. Verweisen wollen wir in diesem Zusammenhang auf die Kampagne der PRO GE unter dem Motto &#8220;Zeit für kürzere Arbeitszeiten&#8221;. Auf [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://diealternative.org/arbeitszeit/2010/12/tipp-pro-ge-kampagne-zeit-fur-kurzere-arbeitszeiten/">&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;
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			&lt;/a&gt;
		&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn es im Rahmen der diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen bei den Metallern nichts  aus einer Arbeitszeitverkürzung geworden ist, aus welchen Gründen auch immer &amp;#8211; erfreulich ist zumindest, dass Arbeitszeitpolitik im Sinne von Arbeitszeitverkürzung wieder Thema ist. Verweisen wollen wir in diesem Zusammenhang auf die Kampagne der &lt;a href="http://www.proge.at" target="_blank"&gt;PRO GE&lt;/a&gt; unter dem Motto &lt;a href="http://www.proge.at/servlet/ContentServer?pagename=P01/Page/Index&amp;amp;n=P01_1.8" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Zeit für kürzere Arbeitszeiten&amp;#8221;&lt;/a&gt;. Auf der HP finden sich u.a. ein Interview mit &lt;a href="http://www.proge.at/servlet/ContentServer?pagename=P01/Page/Index&amp;amp;n=P01_1.8.a&amp;amp;cid=1285159105460" target="_blank"&gt;Stephan Schulmeister&lt;/a&gt;, der innovative Arbeitszeitmodelle vorschlägt, die eine durchschnittliche Arbeitszeit von 30-Stunden/Woche bringen sollen, es findet sich eine &lt;a href="http://www.proge.at/servlet/ContentServer?pagename=P01/Page/Index&amp;amp;n=P01_1.8.a&amp;amp;cid=1285159072798" target="_blank"&gt;FORBA-Analyse zur 35-Stunden-Woche in Frankreich&lt;/a&gt;, und warum &amp;#8220;Flexibilisierung&amp;#8221; und &amp;#8220;Arbeitszeitverkürzung&amp;#8221; hinsichtlich Beschäftigungseffekte in Wirklichkeit nicht vertragen u.v.m. Es zahlt sich aus, hineinzuschnuppern!
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