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	<title>Auftragskiller</title>
	
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Google spricht sich gegen Windows aus</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Hackingangriffen in den letzten Monaten spricht sich der Suchmaschinenkonzern Google gegen Windows, das Betriebssystem von Microsoft aus. Laut der FinancialTimes sollen neue Google Mitarbeiter zukünftig nicht mehr die Möglichkeit haben Windows-PCs zu nutzen sondern können sich nur noch zwischen Mac OS X und Linux entscheiden.
Die Gründe hierfür könnten zum einen in der Sicherheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Hackingangriffen in den letzten Monaten spricht sich der Suchmaschinenkonzern Google gegen Windows, das Betriebssystem von Microsoft aus. Laut der <a href="http://www.ft.com/cms/s/2/d2f3f04e-6ccf-11df-91c8-00144feab49a.html">FinancialTimes</a> sollen neue Google Mitarbeiter zukünftig nicht mehr die Möglichkeit haben Windows-PCs zu nutzen sondern können sich nur noch zwischen Mac OS X und Linux entscheiden.</p>
<p>Die Gründe hierfür könnten zum einen in der Sicherheit liegen. Andererseits wird Google immer mehr zu einem Konkurrenten für Microsoft. Besonders mit dem eigenen Browser Google Chrome und dem gleichnamigen Betriebssystem aber auch die Google Docs (auf deutsch: Google Text und Tabellen) stellen eine Konkurrenz zu den Microsoft Office Produkten dar.</p>
<p>(via <a href="http://www.stereopoly.de/google-spricht-sich-gegen-microsoft-windows-aus/">stereopoly</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook Privatsphäre Einstellungen</title>
		<link>http://www.auftragskiller.org/soziale-netzwerke/facebook-privatsphaere-einstellungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 22:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Privatssphäre Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut verschiedener Studien suchen immer mehr Personaler gezielt nach Informationen über ihre Bewerber im Internet. Dabei ist neben dem Googlen des Namens auch die Suche in Sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder StudiVZ benutzt.
Dabei können mitunter Informationen zum Vorschein kommen, die den Personaler nichts angehen. Daher ist es besonders wichtig die Privatssphäre Einstellungen der jeweiligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut verschiedener Studien suchen immer mehr Personaler gezielt nach Informationen über ihre Bewerber im Internet. Dabei ist neben dem Googlen des Namens auch die Suche in Sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder StudiVZ benutzt.</p>
<p>Dabei können mitunter Informationen zum Vorschein kommen, die den Personaler nichts angehen. Daher ist es besonders wichtig die Privatssphäre Einstellungen der jeweiligen Netzwerke anzupassen oder sein Profil von vornherein so anzulegen, dass es bei der Jobsuche nicht schadet.</p>
<p><span id="more-65"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-66" title="facebook-privatsphaere-einstellungen" src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-privatsphaere-einstellungen.png" alt="facebook-privatsphaere-einstellungen" width="238" height="175" /></p>
<p><a rel="lightbox[facebookprivatssphaere]" href="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-profilinformationen-einstellungen.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-67" title="facebook-profilinformationen-einstellungen" src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-profilinformationen-einstellungen-300x39.png" alt="facebook-profilinformationen-einstellungen" width="300" height="39" /></a></p>
<p><strong>Privatssphäre Einstellungen</strong></p>
<h2>Das öffentliche Facebook Profil</h2>
<p>Hier könnt ihr einstellen, wer eure Pinnwandeinträge, eure Bilder und die Facebook Profil Angaben sehen kann. Die Einstellungen für einzelne Fotoalben kann man gesondert auswählen und sollte man auch!</p>
<h3>Wer darf mich kontaktieren?</h3>
<p><a rel="lightbox[facebookprivatssphaere]" href="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-kontaktinformationen-einstellungen.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-69" title="facebook-kontaktinformationen-einstellungen" src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-kontaktinformationen-einstellungen-300x25.png" alt="facebook-kontaktinformationen-einstellungen" width="300" height="25" /></a></p>
<p>In den Kontaktinformationen kann man einstellen, wer die Kontaktdaten sehen kann. Dazu zählen IM-Profile, die aktuelle Adresse etc. Es ist ebenfalls möglich einzustellen, wer mir eine Nachricht schicken kann oder mich als Freund hinzufügen kann. </p>
<h3>Suchmaschinen</h3>
<p>Anders als z.B. bei StudiVZ ist Facebook für Suchmaschinen offen. Daher können auch die Profilangaben von Suchmaschinen erfasst und gecrawled werden. Wer nicht gefunden werden will, sollte dies ausstellen.<br />
<a rel="lightbox[facebookprivatssphaere]" href="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-suchmaschienen.png"><img src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook-suchmaschienen-300x35.png" alt="facebook-suchmaschienen" title="facebook-suchmaschienen" width="300" height="35" class="alignnone size-medium wp-image-70" /></a></p>
<p>In der Grundeinstellung erfassen die Suchmaschinen nur die Einträge, die auch für alle sichtbar sind. Doch dies lässt sich theoretisch auch verstellen, ist aber nur dann ratsam, wenn man sein Facebook-Profil so angelegt hat, dass es von Personalern <strong>gefunden werden soll</strong>.<br />
<a rel="lightbox[facebookprivatssphaere]" href="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/einstellungen-suchmaschienen-facebook.png"><img src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/einstellungen-suchmaschienen-facebook-300x43.png" alt="einstellungen-suchmaschienen-facebook" title="einstellungen-suchmaschienen-facebook" width="300" height="43" class="alignnone size-medium wp-image-71" /></a></p>
<div style="clear:left;"></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Google vs. China</title>
		<link>http://www.auftragskiller.org/google/google-vs-china/</link>
		<comments>http://www.auftragskiller.org/google/google-vs-china/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Baidu]]></category>
		<category><![CDATA[BSI]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Google.cn]]></category>
		<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[Phishing]]></category>
		<category><![CDATA[SMS-Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vorgeschichte: Das Engagement von Google in China
Der Suchmaschinenriese Google ist, mit Google.cn, seit Januar 2006 in China aktiv und hatte sich damals zu einer freiwilligen Zensur durch die chinesische Regierung bereit erklärt.
Hackingangriffe auf die E-Mail Konten von Menschenrechtsaktivisten
Nach dem Hacking-Angriff auf mehrere E-Mail Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten und der anhaltenden Zensur ihrer Ergebnisse, kündigte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-61" title="Logo Google China" src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/logo_google_china.gif" alt="Logo von Google China" width="276" height="110" /></p>
<h2>Vorgeschichte: Das Engagement von Google in China</h2>
<p>Der Suchmaschinenriese Google ist, mit Google.cn, seit Januar 2006 in China aktiv und hatte sich damals zu einer freiwilligen Zensur durch die chinesische Regierung bereit erklärt.</p>
<h3>Hackingangriffe auf die E-Mail Konten von Menschenrechtsaktivisten</h3>
<p>Nach dem Hacking-Angriff auf mehrere E-Mail Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten und der anhaltenden Zensur ihrer Ergebnisse, kündigte der Suchmaschinenkonzern Google den Rückzug vom chinesischen Markt an.<sup>1</sup> Hierbei nutzen die Hacker eine &#8211; zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte &#8211; Lücke im Microsoft Internet Explorer aus.<sup>2</sup> Daher rät auch das <a href="https://www.bsi.bund.de/cln_147/DE/Home/home_node.html">Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik</a> (BSI) von der Nutzung des Internet Explorers ab.<sup>3</sup> Darüber hinaus wurde versucht mit Phishing Attacken die Kontodaten von Dutzenden GMail Konten in den USA, China und Europa abzufangen.</p>
<p>Laut einer Meldung von <a href="http://www.welt.de/">Welt Online</a> begab sich <a href="http://www.welt.de/webwelt/article5896796/Google-sucht-angeblich-Spion-in-eigenen-Reihen.html">Google nach den Hackerangriffen auf die Suche</a> nach einem Spion in den eigenen Reihen.</p>
<h3>Baidu in China</h3>
<p>Derzeit ist <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baidu">Baidu</a></strong> mit einem Marktanteil von <strong>über 60 %</strong><sup>4</sup> die größte Suchmaschine auf dem chinesischen Markt. Nach <a href="http://www.welt.de/webwelt/article5914905/Jetzt-beklagt-auch-China-einen-Hackerangriff.html">Hacking Angriffen</a> auf Baidu, hat der chinesische Konzern den US Domain Verwalter Register.com wegen &#8220;grober Nachlässigkeit&#8221; vor einem Gericht in New York auf Schadensersatz verklagt.<sup>5</sup></p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<h2>Google droht mit Rückzug aus China</h2>
<p>Der von Google angekündigte Rückzug aus China kümmert die chinesischen Behörden nur wenig<sup>6</sup> . Google hat Gespräche mit der chinesischen Regierung begonnen um über die Zukunft des Konzerns in China zu verhandeln. Neben den Hackerangriffen auf GMail Konten soll auch über die anhaltende Zensur der Suchergebnisse gesprochen werden. Nach den Angriffen hatte Google erklärt sich nicht weiter den strengen Zensur-Auflagen der Regierung beugen zu wollen.<sup>7</sup></p>
<blockquote><p>Die Regierung der Volksrepublik verurteile die Internet-Spionage.</p></blockquote>
<p>&#8230;heißt es.<sup>8</sup></p>
<p>Auch die Gespräche zwischen Google und den chinesischen Behörden trugen nicht zur Besserung der  Situation bei. So heißt es von Seiten der chinesischen Regierung, dass sich Google &#8211; wie jedes andere Unternehmen in China &#8211; den Gesetzen der Regierung und auch der Zensur der Suchergebnisse beugen müsse.</p>
<h3>China beginnt SMS Überwachung</h3>
<p>Auf den Eklat mit Google antwortet die chinesische Regierung mit einer Verschärfung der Zensur &#8211; nach Internet Inhalten soll nun auch der Mobilfunk betroffen sein &#8211; und kündigt eine <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/china-beginnt-mit-sms-ueberwachung/">SMS-Überwachung</a> an.</p>
<h3>Produkteinführung von neuen Android Smartphones bis auf weitere verschoben</h3>
<p>Am heutigen Mittwoch (20.01.2010) wollte Google in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Mobilfunkanbieter &#8220;Unicom China&#8221; zwei Android Smartphones (von Motorola und Samsung) auf dem chinesischen Markt einführen. Nun wurde der Launch bis auf weiteres verschoben. Auf den Smartphones sollten Google Dienste vorinstalliert sein, die der Nutzer wahrscheinlich nicht benutzen könnte, sollte sich Google wirklich aus China zurück ziehen.<sup>9</sup></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_53" class="footnote"> Stellungnahme im Google Blog: <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/01/new-approach-to-china.html">New Approach to China</a> </li><li id="footnote_1_53" class="footnote"> Focus Online:  <a href="http://www.focus.de/digital/internet/google/china-hacker-nutzen-internet-explorer-luecke_aid_470927.html">Hacker nutzen Internet-Explorer-Lücke</a> </li><li id="footnote_2_53" class="footnote"> heise Online:  <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BSI-warnt-vor-Nutzung-des-Internet-Explorer-906050.html">BSI warnt vor Nutzung des Internet Explorer</a> </li><li id="footnote_3_53" class="footnote"> Welt Online: <a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5841853/Harte-Konkurrenz-Baidu-gibt-den-Ton-an.html">Harte Konkurrenz Baidu gibt den Ton an</a> </li><li id="footnote_4_53" class="footnote"> Focus online: <a href="http://www.focus.de/digital/internet/hacker-angriffe-in-china-suchmaschine-verklagt-us-firma_aid_472384.html">Hacker-Angriffe in China Suchmaschine verklagt US-Firma</a> </li><li id="footnote_5_53" class="footnote"> diePresse.com <a href="http://diepresse.com/home/techscience/hightech/533007/index.do?_vl_backlink=/home/techscience/hightech/index.do">China: Peking lässt Google-Warnung kalt</a> </li><li id="footnote_6_53" class="footnote"> Golem: <a href="http://www.golem.de/1001/72468.html">Google beginnt Gespräche mit chinesischer Regierung</a> </li><li id="footnote_7_53" class="footnote"> Focus online: <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschafts-meldungen/google-china-fordert-von-internetkonzern-einhaltung-der-gesetze_aid_472039.html">China fordert von Internetkonzern Einhaltung der Gesetze</a> </li><li id="footnote_8_53" class="footnote"> Mashabe : <a href="http://mashable.com/2010/01/19/google-postpones-nexus-one-launch-in-china/">Google Postpones Android Launch in China</a> </li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook blockiert Suicide Machine</title>
		<link>http://www.auftragskiller.org/soziale-netzwerke/facebook-blockiert-suicide-machine/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chaim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Archivierungsdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Datenleiche]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Onlineselbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Seppukoo]]></category>

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		<description><![CDATA[
Man kann ein Facebookkonto nicht endgültig löschen, sondern nur deaktivieren. Bis vor kurzem konnte man über den Web 2.0-Dienst Suicide Machine Facebook Konten deaktivieren und alle Daten löschen. Versucht man nun den Dienst aufzurufen, ist dieser nicht mehr erreichbar. Grund dafür ist das Vorgehen von Facebook gegen den Anbieter moddr. Daraufhin wurde der Dienst zunächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-37" title="facebook_logo" src="http://www.auftragskiller.org/wp-content/uploads/2010/01/facebook_logo-300x99.jpg" alt="facebook_logo" width="300" height="99" /></p>
<p>Man kann ein Facebookkonto nicht endgültig löschen, sondern nur deaktivieren. Bis vor kurzem konnte man über den Web 2.0-Dienst <a href="http://suicidemachine.org/">Suicide Machine</a> Facebook Konten deaktivieren und alle Daten löschen. Versucht man nun den Dienst aufzurufen, ist dieser nicht mehr erreichbar. Grund dafür ist das Vorgehen von Facebook gegen den Anbieter moddr. Daraufhin wurde der Dienst zunächst durch Facebook blockiert und nun <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1635736/">folgen möglicherweise weitere Schritte</a>.</p>
<p>Suicide Machine versprach Daten per Knopfdruck aus den angegebenen Sozialen Netzwerken zu löschen und die virtuellen Freunde zu töten. So könne man alles vernichten, was &#8220;Energie koste&#8221;.</p>
<p>Ein ähnlicher Dienst namens &#8220;<a href="http://www.seppukoo.com/">Seppukoo</a>&#8221; (der Begriff Seppuku bezeichnet den rituellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seppuku">Selbstmord der Samuraikrieger</a>) wurde ebenfalls von Facebook blockiert.</p>
<p><strong>Wir arbeiten Dienste wie Seppukoo?</strong></p>
<p>Man loggt sich mit seinem Usernamen und Passwort ein, der Dienst ändert zunächst das Passwort (ohne dem Benutzer das neue Passwort mitzuteilen) und löscht dann alles was zum Account gehört (Freunde, Fotos, gepostete Einträge etc.) danach wird das Profil deaktiviert. Der Account kann also auch mit Seppukoo nicht endgültig gelöscht werden! Allerdings ist das Profil danach unbrauchbar. Man ist also nach diesem Suizid nicht wirklich tot, sondern nur ein &#8220;virtueller Zombie&#8221;. Die Datenleiche bleibt weiterhin in der Datenbank von Facebook bestehen.</p>
<p><strong>Facebooks Reaktion auf Seppukoo</strong></p>
<p>Am 16. Dezember löschte Facebook alle Spuren (inkl. des Nutzerprofils) von Seppukoo im Netzwerk und schickte dem Unternehmen darüber hinaus eine Unterlassungserklärung, da der Dienst gegen mehrere der Term of Use verstoßen würde. Außerdem kann man keine Links mehr zu Seppukoo auf Facebook veröffentlichen.</p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<p>Viele Datenschützer sind nun über die Reaktion von Facebook empört. Von anderer Seite heißt es allerdings, dass ein solcher Dienst generell überflüssig sei, da jeder seinen Account selbst unbrauchbar machen könne, wenn er Facebook für einen &#8220;Zeitfresser&#8221; halte oder denke, dass Social Media Anwendungen zur Vereinsamung beitragen würden.</p>
<p><strong>Was bringt mir der virtuelle Selbstmord?</strong></p>
<p>Die meisten, die versuchen ihre Onlineidentität zu zerstören tun dies, weil sie Facebook, Twitter und/oder andere Social Media Anwendungen als Zeitveschwendung betrachten. Andere versuchen damit ihre Online Reputation zu verbessern und peinliche Fotos, gepostete Beiträge etc. zu löschen damit diese kein schlechtes Licht (z.B. in einem Bewerbungsgespräch) auf den Anwender werfen. Dies ist aber nicht effektiv. Man muss sich darüber bewusst sein, dass im Internet alles dauerhaft archiviert wird. Öffentlich publizierte Inhalte können über Suchmaschinen wie Google gefunden werden und befinden sich dann im Google-Cache oder werden über <a href="http://archive.org/">Archivierungsdienste</a> dauerhaft abgespeichert. So sind auch nach Jahren noch inzwischen gelöschte Webseiten oder Blogposts einsehbar.</p>
<p>Außerdem entstehen durch viele Klone von Netzwerken schnell Kopien von den publizierten Daten auf die man, über das Hauptnetzwerk, nicht zugreifen kann. Das beste Beispiel hier für ist Twitter.</p>
<p>Fest zu halten wäre, dass jeder für die Angabe seiner Daten im Internet selbst verantwortlich ist und auch ein &#8220;virtueller Selbstmord&#8221; die Spuren, die man im Internet hinterlässt nicht endgültig löschen kann!</p>
<p><strong>Weiterführende Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/12/23/web-2-0-suicide-machine-der-letzte-ausweg/">Web 2.0 Suicide Machine: Der letzte Ausweg?</a></li>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/12/30/profilvernichter-seppukoo-facebook-faehrt-schweres-juristisches-geschuetz-auf/">Profilvernichter Seppukoo: Facebook fährt schweres juristisches Geschütz auf</a></li>
<li><a href="http://www.welt.de/webwelt/article5735477/Facebook-blockiert-Seite-zur-Loeschung-der-Profile.html">Facebook blockiert Seite zur Löschung der Profile</a></li>
</ul>
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