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	<title>Schreibsucht</title>
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	<description>Schreiben, leben und vom Schreiben leben</description>
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	<title>Schreibsucht</title>
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		<title>Zensur ist nicht all das, was sich unbehaglich anfühlt</title>
		<link>https://autorenblog.de/2021/06/01/zensur-ist-nicht-all-das-was-sich-unbehaglich-anfuehlt/</link>
					<comments>https://autorenblog.de/2021/06/01/zensur-ist-nicht-all-das-was-sich-unbehaglich-anfuehlt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 22:43:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[ableismus]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[stereotype]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein letzter Artikel hat – wenig überraschend – einigen Widerspruch ausgelöst, der auf mehreren Plattformen diskutiert wurde. Auf einer Plattform platze mir der Kragen, nach der wiederholten Behauptung, es handele sich dabei um eine Form von Zensur.

Das war meine Antwort:<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2021%2F06%2F01%2Fzensur-ist-nicht-all-das-was-sich-unbehaglich-anfuehlt%2F&amp;action_name=Zensur%20ist%20nicht%20all%20das%2C%20was%20sich%20unbehaglich%20anf%C3%BChlt&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong><em>Mein <a href="https://autorenblog.de/2021/05/25/wir-muessen-reden-der-literaturbetrieb-und-diversitaet/" data-type="post" data-id="2265">letzter Artikel</a> hat – wenig überraschend – einigen Widerspruch ausgelöst, der auf mehreren Plattformen diskutiert wurde. Auf einer Plattform platze mir der Kragen, nach der wiederholten Behauptung, es handele sich dabei um eine Form von Zensur.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Das war meine Antwort:</em></strong></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Wenn wir von Zensur reden, dann geht es nicht nur um einen staatlichen Eingriff in Kunstfreiheit, sondern es geht, wenn wir die korrekte, juristisch-gesetzgeberische Definition von Zensur anlegen, sogar nur um eine bestimmte Form der Zensur, nämlich die Vorzensur. Also die Form der Zensur, bei der man Artikel, Bücher, Filme etc. einem Zensor vorlegen muss und darf sie nicht veröffentlichen, solange bestimmte Veränderungen nicht vorgenommen werden. Das ist Zensur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt dazu, was keine Zensur ist:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist keine Zensur, wenn ich sage, Autoren sollten die Verwendung von Stereotypen reflektieren und nach Möglichkeit darauf verzichten.  Du kannst Dich entscheiden, das in den Wind zu schlagen und es trotzdem so machen.  Es ist keine Zensur, wenn ich sage, dass nur faule, phantasielose Autoren es nötig haben, solche Stereotype anzuwenden.  Du kannst dir denken, die Tusse spinnt und es trotzdem so machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist auch keine Zensur, wenn ein von schädlichen Stereotypen triefendes Werk erscheint, das dann öffentlich thematisiert wird und sich Widerstand dagegen formt. Es ist keine Zensur, wenn die problematischen Inhalte öffentlich diskutiert werden, und Menschen beispielsweise davon absehen das Buch zu kaufen, weil – äh – ne, so unangenehmes Zeug will man vielleicht doch nicht unbedingt lesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist immer noch keine Zensur, wenn sich  Leute zusammenschließen und eine Kampagne unternehmen, um Buchhandlungen davon zu überzeugen, das Werk nicht zu führen oder die Institutionen, die Literaturpreise vergeben, dazu zu bringen, das Buch nicht zu berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts davon ist Zensur, sondern das ist das Ausüben des Grundrechts von Meinungsfreiheit, bzw. Geschäftsfreiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst Dein Buch publizieren, auch wenn es von Seite 1 bis zum hinteren Buchdeckel vollgestopft ist mit einem schädlichen Klischee nach dem anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber du hast keinen Anspruch darauf, deswegen gemocht zu werden, das man dein Buch deswegen oder trotzdem kauft oder dass du noch mit Preisen überschüttet wirst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst dein Buch publizieren. Ohne Vorzensur. Mehr nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die „Zensur“-Rufe in einem solchen Fall wie dem aktuellen eigentlich wirklich meinen, ist etwas ganz anderes. Nämlich eigentlich treffen die Zensur-Behaupter damit eine dreiteilige Aussage:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Ich möchte meine Vorurteile behalten.</li><li>Ich möchte mich nicht dazu genötigt fühlen, mich mit etwas zu beschäftigen, zu dem ich doch bereits glaube alles zu wissen was ich wissen muss.</li><li>Ich möchte nicht in Gefahr laufen, dafür Konsequenzen spüren zu müssen.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Deswegen sind die „Zensur“-Behauptungen vor allem eines: <strong>Ein Totschlagargument um die Leute, die über Probleme mit bestimmten Trope und Stereotypen zu berichten, zum Schweigen zu bringen und auch allen anderen zu signalisieren, dass man ihnen bitte nicht zuhören soll, weil das sind nur böse Zensoren.  </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein Versuch uns die Stimme zu nehmen, und zu vermeiden die Probleme zur Kenntnis zu nehmen, die faule Autoren und die ständige Kopie herkömmlicher Narrative, für unser reales Leben, unser Wohlbefinden, die Lebensqualität, ja sogar bis hin zu unserem Sterberisiko bedeuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mediale Darstellung von Behinderung ist ein riesiges Problem. Das geht nicht weg, nur weil Autoren sich an ihre liebgewonnenen Vorurteile klammern wollen. Und wir können und müssen heute auch nicht mehr die Klappe halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deal with it.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" data-attachment-id="2285" data-permalink="https://autorenblog.de/2021/05/25/wir-muessen-reden-der-literaturbetrieb-und-diversitaet/antagonisten/" data-orig-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Antagonisten.png?fit=1600%2C900&ssl=1" data-orig-size="1600,900" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Antagonisten" data-image-description="<p>Liebe Autor:innen, liebe Verlage, körperliche Behinderungen, körperliche Auffälligkeiten &#038; psychische Erkrankungen als kennzeichnendes Merkmal eines Antagonisten sind ein müdes, faules überholtes &#038; aus der Zeit gefallenes Klischee. MACHT! DAS! NICHT!</p>
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		<title>Wir müssen Reden: Der Literaturbetrieb und Diversität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 13:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[diversität]]></category>
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		<category><![CDATA[klischee]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Autor:innen, liebe Verlage, körperliche Behinderungen, körperliche Auffälligkeiten &#038; psychische Erkrankungen als kennzeichnendes Merkmal eines Antagonisten sind ein müdes, faules überholtes &#038; aus der Zeit gefallenes Klischee. MACHT! DAS! NICHT!<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2021%2F05%2F25%2Fwir-muessen-reden-der-literaturbetrieb-und-diversitaet%2F&amp;action_name=Wir%20m%C3%BCssen%20Reden%3A%20Der%20Literaturbetrieb%20und%20Diversit%C3%A4t&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><strong><em>Okay, Twitter-Thread-Time. Wenn ich bitte mal die Aufmerksamkeit der Twitter-Literatur-Bubble haben dürfte. Wir müssen reden. Und damit meine ich sowohl Autor:innen, Agent:innen, Verlagsmitarbeitende & das Feuilleton, als auch Kritiker:innen.</em></strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/pbs.twimg.com/media/E2N8BwHXsAM9zr5.jpg?w=1050&ssl=1" alt="Liebe Autor:innen, liebe Verlage, körperliche Behinderungen, körperliche Auffälligkeiten & psychische Erkrankungen als kennzeichnendes Merkmal eines Antagonisten sind ein müdes, faules überholtes & aus der Zeit gefallenes Klischee. MACHT! DAS! NICHT!"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kurze Vorgeschichte von meiner Seite: Ende vergangenen Jahres las ich die ersten beiden Teile des „Aurora Cycle“ von  Amie Kaufman und Jay Kristoff. (Es ist eine Esemble-Story, daher gibt es mehrere Hauptcharaktere.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich besonders an den Büchern einnahm, abgesehen von der Geschichte und der Welt die ich kurz mit „weird and wonderful“ umschreiben möchte, war die (oft) selbstverständliche Art, mit der Anders-Sein dargestellt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der Hauptcharaktere ist körperlich behindert und bisexuell. Zwei männliche Protagonisten faken einen heißen Kuss, um ihre Anwesenheit an einem Ort, an dem sie nicht sein sollten, erklärbar zu machen und keine Person reagiert blöd darauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt scheint in vielen wichtigen Punkten einen Schritt weiter gedacht, als unsere und das ist u.a. was ich unter Hope Punk verstehe</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt leider nicht, dass die Bücher völlig frei von problematischen Inhalten wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während körperliche Abweichungen als normal dargestellt werden, sind sie es auch wieder nur dann so wirklich im Zusammenhang mit Schönheit. Wie oft erwähnt wird, wie gut Charakter XYZ doch aussieht, geht mit der Zeit sogar ein bisschen auf die Nerven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ausgerechnet der Love-Interest des Anführers zwar nicht sterben muss, aber transformiert werden muss, um quasi nicht im Weg zu sein, finde ich auch so … lala.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine sich überlegen fühlende Spezies mit spitzen Ohren und ich muss gestehen, was mich inzwischen positiv überraschen würde, wäre, wenn es eine solche Spezies gäbe, die objektiv überlegen ist, aber das nicht ständig schniedel-schwenkend kund tun muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftlerin der Gruppe fällt leider auch in die Trope des ‚Mad Scientist‘ und damit einem negativen Bild von Wissenschaftlern in der Öffentlichkeit. Ein Problem, das während der Flights of Foundry-Konferenz auf dem Panel „The Unhelpful Legacy of Mad Scientists: Writing Scientists as Positive Role Models“ thematisiert wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles in allem finde ich die Trilogie aber absolut lesenwert und ich werde auch das dritte Buch lesen und mir für die Zukunft vermutlich auch andere Bücher von Amie Kaufman vornehmen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-amazon wp-block-embed-amazon"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Aurora Rising (The Aurora Cycle Book 1) (English Edition)" type="text/html" width="1050" height="550" frameborder="0" allowfullscreen style="max-width:100%" src="https://lesen.amazon.de/kp/card?preview=inline&linkCode=ll1&ref_=k4w_oembed_zmGDO2vuQsgqA9&asin=B07FS1K4WL&tag=weblogsundweb-21"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf Jay Kristoff denke ich: eher nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gab da ein paar Wellen, u.a. auf Twitter und soweit ich das im Nachhinein rekonstruieren konnte, entzündete es sich mehr oder weniger durch seine Beteiligung an einer Gruppe, die eine Muslima (Hafsah Faizal) mobbte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermute, dass dieser Artikel einen ganz guten Überblick gibt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.ramaponews.com/news/view.php/1041000/Literary-community-rocked-by-anti-Asian-" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Literary community rocked by anti-Asian and anti-Semitic allegations</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zuge dessen meldete sich eine Frau zu Wort, die den problematischen Umgang mit Albinismus in Kristoffs Serie „Nevernight Chronicles“ thematisiert:</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">Since learning about Jay Kristoff’s 4 special arcs for his upcoming book, I thought it would be appropriate to discuss a very serious problem with one of his other novels.<br><br>A thread about albinism in NEVERNIGHT by Jay Kristoff 1/31</p>— Meredith Mooring (@meredithmwrites) <a href="https://twitter.com/meredithmwrites/status/1379526339963785220?ref_src=twsrc%5Etfw">April 6, 2021</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Punkt ist mir schon so ein bisschen die Kinnlade runtergeklappt, denn um sich ausgerechnet Albinismus auszusuchen und das Othering für den Plot zu verwenden … dazu gehört ein gerütteltes Maß an ’nicht Merken‘.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da müssen wir nicht mal aus den westlichen Kulturen rausschauen. Ich meine, hier ist sogar Rothaarigkeit noch ein (vorgeschobener) Grund/Auslöser für Mobbing.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://krautreporter.de/3877-mobbing-ist-psychoterror" target="_blank">Krautreporter: Mobbing ist Psychoterror</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kann man sich sehr gut vorstellen, wie es Kindern mit Albinismus an deutschen Schulen ergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren wurde aber auch medial der Blick verstärkt auf das Problem von Menschen mit Albinismus in Regionen Ostafrikas gelenkt:</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-wp-embed is-provider-ze-tt wp-block-embed-ze-tt"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://ze.tt/verstuemmelt-und-getoetet-so-sehr-leiden-kinder-mit-albinismus-in-ostafrika/
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Artikel zum Thema:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.rnd.de/gesundheit/welt-albinismus-tag-menschen-mit-pigmentstorung-in-afrika-weiterhin-stark-diskriminiert-MGM3QVL55KCEO244FR4J5YDH5Q.html" target="_blank">Welt-Albinismus-Tag: Menschen mit Pigmentstörung in Afrika weiterhin stark diskriminiert</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-06/malawi-albinos-verfolgung" target="_blank">Aberglaube, der tötet</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Kristoffs Werke sicherlich nicht die Situation dieser Personengruppe verschlimmern, sich unter diesem Hintergrund ausgerechnet einen Charakter mit Albinismus als den Antagonisten herauszupicken, spricht von großer Ignoranz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüberhinaus verwendet Kristoff auch noch antisemitische Tropes: </p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/Livenitup_DE/status/1379788161505722368
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und das anscheinend nicht mal nur zufällig oder aus mangelnder Recherche heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist auch die Ehrenrettung nicht weit und der Hinweis, das wir im Prinzip jeden Autoren ‚canceln‘ müssten, wenn wir anfangen Autoren aus unseren Leselisten zu streichen, die schädliche Stereotype verwenden.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">If we&#39;re cancelling authors because they&#39;ve written outside their culture or presented a character with albinism as a villain, around half the authors I know are getting cancelled. These should be opportunities for learning, not cancellation. <a href="https://twitter.com/hashtag/jaykristoff?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#jaykristoff</a></p>— Luke Scull (@Luke_Scull) <a href="https://twitter.com/Luke_Scull/status/1379825999601397764?ref_src=twsrc%5Etfw">April 7, 2021</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die nicht-beabsichtigte Nebenbotschaft des Tweets sollte uns wirklich sehr aufmerksam machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt viel zu viele Bücher, die körperliche Besonderheiten, Behinderungen und psychische Erkrankungen, die _Auffälligkeiten_ als faules Motiv nutzen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zu viele Autoren, die Andersartigkeit als schlampiges Werkzeug nutzen, um ’schlechte Menschen‘ zu kennzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zu viele Autoren, die auf überholte und schädliche Stereotypen setzen, im Wissen, die Leserschaft versteht dann schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zu viele Verlage, die auch nach solch einfachen Botschaften und scherenschnittartigen Charakteren verlangen, weil sie ihrer Leserschaft Komplexität und vielschichtiges Denken nicht zutrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zu viele Lektoren, die ihre eigenen Vorurteile und eingefahrenes Denken mit in den Job bringen und auch anschließend nicht reflektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gesamte Branche reflektiert nicht, oder nicht ausreichend, wie sie zu schädlichen Stereotypen gegenüber Menschen mit Behinderungen & psychischen Erkrankungen beitragen, diese etablieren, stützen und den Abbau verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hence:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/pbs.twimg.com/media/E2OIsSGXIAAwZK6.jpg?w=1050&ssl=1" alt="Liebe Autor:innen, liebe Verlage, körperliche Behinderungen, körperliche Auffälligkeiten & psychische Erkrankungen als kennzeichnendes Merkmal eines Antagonisten sind ein müdes, faules überholtes & aus der Zeit gefallenes Klischee. MACHT! DAS! NICHT!"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz besonders auch im Bereich der TV- und Filmproduktionen begegnet mir immer wieder die Haltung, dass man sich ja nur auf das stützen würde, was man über $SUBGRUPPE ganz sicher weiß. Das man, was man glaubt über $SUBGRUPPE zu wissen, aber sehr oft aus medialen Produktionen weiß …</p>



<p class="wp-block-paragraph">… mediale Produktionen, die von einem Grundlagenwissen ausgehen, das sie … aus medialen Produktionen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier haben wir einen perfekten Feedback Loop, der nicht zu durchbrechen ist, wenn sich Medienschaffende nicht endlich mit Menschen mit Behinderungen & anderen Minderheiten offen auseinandersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zwar nicht nur, in dem sie so lange suchen, bis sie die Token finden, die durchwinken was sie ohnehin erzählen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich blicke hier vielsagend zum „<a rel="noreferrer noopener" href="https://leidmedien.de/aktuelles/medienkritik-jenke-experiment/" target="_blank">Jenke Experiment</a>“ und zu „<a rel="noreferrer noopener" href="https://archive.is/8yvGt" target="_blank">Ella Schön</a>„. <a href="https://twitter.com/ZDFpresse">@ZDFpresse</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was aber kann man tun, wenn man schreibt, schöpft, erschafft und will nicht ständig die müden alten Formeln wiederholen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, zum einen gibt es „Sensitivity Reader“. <br />Das sind Menschen, die einer bestimmten Minderheit angehören, denen man das Werk reicht, die es durchlesen und auf problematische Inhalte hinweisen.</p>



<hr class="wp-block-separator is-style-dots"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Merke: Sensitivity Reader investieren ihre Zeit, der Prozess ist eine Stufe des Editierens und sie gehören angemessen entlohnt</em>. <em>Daher bitte keine Anspruchshaltung, Sensitivity Reader müssten doch glücklich sein, umsonst arbeiten zu dürfen, weil sie ja ein Interesse daran haben müssten, keinen Blödsinn über ihre spezielle Minderheit zu lesen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Bezahlt Sensitivity Reader!</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerade Verlage sollten ein Interesse daran haben, Bücher durch diese Stufe des Überarbeitungsprozesses laufen zu lassen und die Kosten übernehmen/nicht dem Autor aufbürden.</em></p>



<hr class="wp-block-separator is-style-dots"/>



<p class="wp-block-paragraph">Leider wird Sensitivity Reading auch von wichtigen Stimmen der Literaturcommunity immer wieder mit Häme überzogen und Sensitivity Reading gar unterstellt, Kreativität zu behindern:</p>



<a href="http://archive.today/L7bKB">
 <img data-recalc-dims="1" decoding="async" style="width:300px;height:200px;background-color:white" src="https://i0.wp.com/archive.is/L7bKB/b908c3287130f28e1f8705e206d3bbd324308fba/scr.png?w=1050&ssl=1"/><br />
 Schreiben mit Kondom: Diversität, politische Korrektheit, Empfindlich…<br />
 archived 14 Aug 2019 14:54:48 UTC
</a>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man müde, teils jahrhundertealte Vorurteile und faule Abkürzungen bei der Darstellung von Antagonisten mit ‚Kreativität‘ verwechselt, dann mag das ja zutreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man sich also in Position bringt, auch auf die nächsten Jahrzehnte hinaus, sich selbst und langweiligen Mief von gestern immer nur zu wiederholen, dann sollte man unbedingt auf Sensitivity Reading verzichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man allerdings sagt „challenge accepted“ und versucht als Autor (und Verlag) zu wachsen, mutig zu sein, und daher abgegriffene Formeln irgendwann nicht mehr braucht, dann ist Sensitivity Reading ein Schritt der Buchproduktion, den man weder fürchten muss noch ein Schritt, der signifikant etwas am Buch verändern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur faule Autoren und ewiggestrige Verlage müssen Sensitivity Reading fürchten. Nur bei ihnen bringt Sensitivity Reading die ‚Kreativitität‘ in Gefahr.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Nur faule Autoren und ewiggestrige Verlage müssen Sensitivity Reading fürchten. Nur bei ihnen bringt Sensitivity Reading die ‚Kreativitität‘ in Gefahr.</p><cite>Mela Eckenfels</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wir schreiben 2021 und es wird Zeit, dass wir uns alle fragen, wie kreativ es wirklich ist, wenn man in Wirklichkeit geschmiert durch alte Formeln durch den Buchproduktionsprozess rutscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man denke nur an <a href="https://bluesiren.de/index.php/2018/11/30/rezension-der-insasse-von-sebastian-fitzek/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sebastian Fitzek, seinen Roman „Der Insasse“</a> und die ‚haha lustig‘ Promo-Aktion des <a href="https://twitter.com/KnaurVerlag">@KnaurVerlag</a> die Vorab-Leser zur Übernachtung in eine forensische Psychiatrie einladen wollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert daran ist das Datum. 2018 und nicht 1950.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber immer noch ist das Klischee des gefährlichen, psychisch Erkrankten nicht tot zu bekommen, was ganz objektiv übrigens zu Gewalttaten an psychisch Erkrankten führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während nur ein Prozentsatz psychisch erkrankter Menschen gewalttätig ist, der unter dem Anteil gewalttätiger und nicht psychisch kranker Menschen liegt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://diigo.com/0knrt8"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="2278" data-permalink="https://autorenblog.de/2021/05/25/wir-muessen-reden-der-literaturbetrieb-und-diversitaet/screenshot-ajph-aphapublications-org-2021-05-25-14_42_25/" data-orig-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/screenshot-ajph.aphapublications.org-2021.05.25-14_42_25.png?fit=750%2C265&ssl=1" data-orig-size="750,265" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="screenshot-ajph.aphapublications.org-2021.05.25-14_42_25" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/screenshot-ajph.aphapublications.org-2021.05.25-14_42_25.png?fit=750%2C265&ssl=1" src="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/screenshot-ajph.aphapublications.org-2021.05.25-14_42_25.png?resize=693%2C244&ssl=1" alt="Results. Prevalence of perpetration ranged from 11.0% to 43.4% across studies, with approximately one quarter (23.9%) of participants reporting violence. Prevalence of victimization was higher overall (30.9%), ranging from 17.0% to 56.6% across studies. Most violence (63.5%) was perpetrated in residential settings. The prevalence of violence-related physical injury was approximately 1 in 10 overall and 1 in 3 for those involved in violent incidents. There were strong associations between perpetration and victimization.

Conclusions. Results provided further evidence that adults with mental illnesses experienced violent outcomes at high rates, and that they were more likely to be victims than perpetrators of community violence. There is a critical need for public health interventions designed to reduce violence in this vulnerable population." class="wp-image-2278" width="693" height="244" srcset="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/screenshot-ajph.aphapublications.org-2021.05.25-14_42_25.png?w=750&ssl=1 750w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/screenshot-ajph.aphapublications.org-2021.05.25-14_42_25.png?resize=300%2C106&ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 693px) 100vw, 693px" /></a><figcaption>Community Violence Perpetration and Victimization Among Adults With Mental Illnesses (2014) – American Journal of Public Health</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">So, aber was kann abgesehen von Sensitivity Reading getan werden?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besser werden, aber wie?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Punkt 1 ist natürlich, wenn Autor:innen, Verlage und eigentlich alle Menschen, die an Literaturproduktion und Literaturkritik beteiligt sind, sich für das Thema sensibilisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Autor:innen erst gar keine Probleme in Texte einbauen, die dann mühsam von Sensitivity Readern herausgepflückt werden müssen, ist schon viel gewonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem: Wenn müde, alte Ideen in die Mottenkiste weggeschlossen werden, wo sie hingehören, dann haben frische, neue Ideen überhaupt erst den Raum zum Wachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur dann braucht es auch Verlage, die sich trauen neue Wege zu gehen und die nicht auf bewährte Formeln setzen, die sie lieber totreiten, als einmal den mutigen Sprung zu wagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn natürlich bedeuten neue Wege, neue Ideen auch Risiko. Man weiß noch nicht, was beim Publikum ankommt. Während man das bei den alten Formeln weiß, oder zu wissen glaubt. <br />Auch wenn das Publikum längst nur deswegen kauft, weil ihm nichts anderes geboten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich, ich habe viele Jahre nur wenig (fiktionale Literatur) gelesen, aber aktuell hat mich Lesen quasi neu für sich gewonnen. <br />Einfach weil wir in manchen Bereichen der Branche ein neues, goldenes Zeitalter betreten haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Publikum ist divers. Literatur sollte es auch sein. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Geschichten, Protagonisten, mit Konflikten die mich tatsächlich interessieren. Die mich tatsächlich betreffen. Die sich persönlich anfühlen, frisch und auch aufbauend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bei denen ich nicht ständig befürchten muss, dass ich umblättere und über ein besonders hässliches Autismusklischee stolpere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich garantiere euch, liebe Verlage, so geht das jedem Leser, der einer Minderheit angehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das schale Gefühl, wenn wir umblättern und ein besonders abgegriffenes Klischee über unser <strong>Sein</strong> entdecken … wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir sagen können: Wir wollen es nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wir sind an einem Punkt angelangt, an dem ich auch sagen kann: Wir müssen es nicht mehr hinnehmen. Es gibt genug Werke von Autoren, traditionell publiziert oder im Selfpublishing, die uns geben, was wir wollen. <strong>Die Sicherheit, uns in der Literatur wiederzufinden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder alternativ wenigstens die Sicherheit, in der Literatur nicht das Dauerabo auf Bösewichte oder dumme Vorurteile zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, es müssen nicht alle Bücher <a href="https://twitter.com/hashtag/ownvoices">#ownvoices</a> sein, aber andere Autor:innen dürfen sich gerne bei <a href="https://twitter.com/hashtag/ownvoices">#ownvoices</a> anschauen, welche Darstellungen überholt sind oder gleich ganz unrealistisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weg damit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mal eine (extrem unvollständige) Liste an Tropes, die in die Mottenkiste gehören:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Paraplegiker/Tetraplegiker, die unbedingt sterben wollen.<br />Das ist DeathPorn für Nichtbehinderte. Lasst es.</li><li>Gewalttätige psychisch Kranke.<br />Erneut: psychisch kranke Menschen sind statistisch weniger gewalttätig als Menschen, die nicht psychisch erkrankt sind. Wenn Trope, dann bitte die Trope des gewalttätigen Gesunden. Danke.</li><li>Hilflose Blinde, die deswegen einen sehenden edlen Ritter brauchen.<br />Erst mal lernen, wie viel blinde Menschen wirklich können. Weit mehr als sehende Menschen glauben nämlich.</li><li>Frustrierte Menschen mit Behinderungen, die wegen ihrer Behinderung frustriert sind, unglücklich oder böse.<br />Behinderte Menschen, die wegen der bösartigen Umwelt frustriert sind, sind deutlich realistischer.</li><li>Autisten, die irgendwelche niedlichen zwischenmenschlichen Schwierigkeiten mit Love Interests haben oder als beziehungsunfähig dargestellt werden.</li><li>Antagonisten, die: hinken, Gliedmaßen nicht richtig bewegen können, Prothesen tragen, Orthesen tragen, im Rollstuhl sitzen, auffällige Narben oder Veränderungen im Gesicht haben, einen Buckel oder Klumpfuß haben.</li><li>Übergewicht als Anzeichen eines schlechten Charakters.</li><li>Autisten, die als Ansammlung merkwürdiger Quirks porträtiert werden.</li></ol>



<h2 class="wp-block-heading">Jenseits von Sensitivity Reading — Branchentreffen besser machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Also weiter, was kann man tun, abgesehen von Sensitivity Reading? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Barcamps gibt es immer mal wieder entsprechende Themen. So hat <a href="https://twitter.com/blues1ren">@blues1ren</a> auf dem Litcamp HD eine Session angeboten, wie man Stereotype in Bezug auf psychische Krankheiten vermeidet. (gut besucht) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst hatte zweimal eine Session angeboten, wie man das gleiche in Bezug auf Behinderungen schafft. (weniger gut besucht)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://twitter.com/leidmedien">@leidmedien</a> bietet Trainings an, die sich zwar mehr an Redaktionen richten, aber sicher auch für Verlage nicht schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://twitter.com/raulde">@raulde</a> hat, soweit ich das weiß, wissenschaftlich über das Thema Behinderung in der Literatur gearbeitet und auch <a href="https://twitter.com/RolliFraeulein">@RolliFraeulein</a> treibt sich in diesem Bereich herum. Ich denke, man kann beide für Vorträge ansprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofern Englisch keine Barriere ist, ist das Buch „Writing the Other“ ein brauchbarer Einstieg.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-amazon wp-block-embed-amazon"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Writing the Other: A Practical Approach (Conversation Pieces Book 8) (English Edition)" type="text/html" width="1050" height="550" frameborder="0" allowfullscreen style="max-width:100%" src="https://lesen.amazon.de/kp/card?preview=inline&linkCode=ll1&ref_=k4w_oembed_AmYQNVOQMteR03&asin=B0065MZ26O&tag=weblogsundweb-21"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wer tiefer einsteigen oder eigene Vorurteile abbauen will und über einen bestimmten Bereich dazu lernen will, findet auf der Webseite von „Writing the Other“ Kurse:</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-wp-embed is-provider-writing-the-other wp-block-embed-writing-the-other"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://writingtheother.com/2021-classes/
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://writingtheother.com/category/classes/on-demand/">Bzw. die Aufzeichnungen vergangener Kurse</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Aufgabe könnten auch die Branchentreffen übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sage hier bewusst „könnten“, weil sie es nicht tun. Zumindest in Deutschland nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also hier rede ich vor allem von Veranstaltungen, bei denen man sich, anders als bei Barcamps, nicht einfach hinstellen und eine Session anbieten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da waren die Branchentreffen — auch von relativ neuen Autoren-Zusammenschlüssen — bisher eher ernüchternd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema wird an den Rand gedrängt, man stopft Diskussionen über Diversität komplett in ein Panel, eine Diskussionsrunde, anstatt zu verstehen, dass das Thema Teil jedes anderen Bereichs von Schreiben und Publizieren ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anstatt zum Beispiel dafür zu sorgen, dass alle Panel, alle Diskussionsrunden divers besetzt sind und so auch die Blickwinkel von Minderheiten in jedem Fall eine Rolle spielen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das bedeutet manchmal Platz und Redezeit von etablierten Autoren, Autoren die aktuell etwas zu vermarkten haben, den Big Wigs der eigenen Organisation, den Buddies wegzunehmen und eher unbekannten Autoren zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch das ist dann eine Aussage, nämlich die, dass man in einem inzestuösen System der ‚Etablierten‘ leben möchte und jegliche Öffnung als bedrohlich empfindet. Und das wiederum sagt dann aus, dass die Werke der Peer-Group so gut vielleicht nicht sind?!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Blick über den Tellerrand</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Organisationen in den USA oder internationaler ausgerichtete Branchentreffen bekommen das weit besser hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Z. B. wurde ich von der <a href="https://twitter.com/sfwa">@sfwa</a> eingeladen, an der Programming Conference teilzunehmen. Also dem Gremium, das auf Diversität im Programm der Nebula-Konferenz achtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Ich habe die Einladung dann leider nicht angenommen, weil mir in der Zeit familiäre Probleme dazwischen kamen. :-/ Aber das steht auf einem anderen Blatt.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daran sieht man: dort ist sowohl das Bewusstsein für das Problem vorhanden, als auch der Wille zur Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem man nämlich Menschen einläd, die darauf achten, was im Programm fehlt oder wo vielleicht auch ein ungutes Ungleichgewicht entsteht. Sowohl Menschen aus unterschiedlichen Gegenden der Erde, als auch Angehörige von Minderheiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Ansätze sehe ich hier nicht. Sollte ich sie <em>über</em>sehen, bitte ich um entsprechende Hinweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der <a href="https://twitter.com/FlightofFoundry">@FlightofFoundry</a> hatte ich für mich eine <a rel="noreferrer noopener" href="https://docs.google.com/document/d/1zjLgNsi1b88wmJHLA6SP5k18yjhWMaIXArLHLz4jRj4/edit?usp=sharing" target="_blank">Übersicht zusammengestellt</a>, wie viele der Veranstaltungen Behinderung als Thema behandelte. Entweder als zentrales Thema oder es zumindest am Rande anschnitten: Ich kam auf 15 Sessions bei meiner Zählung, aber es kann durchaus sein, dass ich die eine oder andere übersehen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist bei insgesamt über 375 Sessions immer noch eine verbesserungswürdige Quote. Aber seien wir ehrlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine Präsenz, die wir uns im deutschen Sprachraum nur wünschen könnten und die auch auf lange Sicht hinaus Wunschdenken bleiben wird. Wir könnten die Vorurteile der Teilnehmer durcheinanderbringen. <br />Entschuldigt, ich meine natürlich <em>‚ihre Kreativität zerstören</em>‚.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese 15 Sessions sind nicht alle Sessions, die sich mit Diversität beschäftigt haben. Zieht man die Abgrenzung weniger eng, sondern bezieht auch noch Rassismus, Antisemitismus und anderen Themen mit ein, war das Angebot auf dem <a href="https://twitter.com/FlightofFoundry">@FlightofFoundry</a> noch mal größer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demgegenüber Branchentreffen im deutsprachigen Raum: ein Panel. Vielleicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist nicht mal nur das Angebot. Das zweite Problem ist, dass das Angebot nicht hinreichend nachgefragt wird, selbst wenn es vorhanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft, weil Programming-Entscheidungen ungut getroffen wurden und Themen zu Diversität parallel zu stark nachgefragten und populären Themen liegen. Teils weil sich viele deutsche Autoren einfach die Vorurteile (noch) nicht durcheinanderbringen lassen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Prinzip sind wir immer noch dabei, Bewusstsein dafür zu schaffen, warum das wichtig ist.Ich kann aber wirklich, wirklich jeder Person, die schreibt, jeder Person, die in der Literaturindustrie arbeitet, nur dazu raten, an diesem Punkt über den eigenen Schatten zu springen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das eigene Weltbild in Frage zu stellen, tut weh. Aber ihr werdet besser, eure Literatur wird besser und euer Bild von der Welt wird weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einem meiner Highlights auf der Nebula-Konferenz im vergangenen Jahr gehörte das Panel „<a rel="noreferrer noopener" href="https://events.sfwa.org/" target="_blank">Blades and Badasses: Disability and Swordwork</a>„. Und – oh Boy – ich werde nie wieder die Fähigkeit auch profund behinderter Menschen unterschätzen, effektiv auszuteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zum Schluss zu kommen:Werdet besser. Außer natürlich, ihr findet Mittelmäßigkeit gut und wollt nicht mehr als mit hergebrachten Formeln, mit denen man auch 1970 einen Roman hätte verkaufen können, durch das 21. Jahrhundert rutschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Liste mit deutschsprachigen Sensitivity-Readern wird (u. a.?) von <a href="https://twitter.com/VictoriaLinnea1">@VictoriaLinnea1</a> kuratiert.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-wp-embed is-provider-sensitivity-reading wp-block-embed-sensitivity-reading"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="6EFfmBPX4a"><a href="https://sensitivity-reading.de/">Warum Sensitivity Reading?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Warum Sensitivity Reading?“ — Sensitivity Reading" src="https://sensitivity-reading.de/embed#?secret=g3bRw8AhCq#?secret=6EFfmBPX4a" data-secret="6EFfmBPX4a" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Remember:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/pbs.twimg.com/media/E2Oo2SSX0AA_Tcl.jpg?w=1050&ssl=1" alt="Liebe Autor:innen, liebe Verlage, Körperliche Behinderungen, Körperliche Auffälligkeiten & Psychische ERkrankungen als Kennzeichnendes Merkmal eines Antagonisten sind ein müdes, Faules überholtes & aus der Zeit gefallenes Klischee. MACHT! DAS! NICHT!"/></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Originally tweeted by Mela Eckenfels (<a href="https://twitter.com/Felicea">@Felicea</a>) on <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1397110670143918086">25. May 2021</a>.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fürs Poesiealbum</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="724" height="1024" data-attachment-id="2282" data-permalink="https://autorenblog.de/2021/05/25/wir-muessen-reden-der-literaturbetrieb-und-diversitaet/macht-das-nicht/" data-orig-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?fit=1414%2C2000&ssl=1" data-orig-size="1414,2000" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Macht-Das-Nicht" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?fit=724%2C1024&ssl=1" src="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?resize=724%2C1024&ssl=1" alt="Es gibt viel zu viele Bücher, die körperliche Besonderheiten, Behinderungen und psychische Erkrankungen, die _Auffälligkeiten_ als faules Motiv nutzen.

Es gibt zu viele Autoren, die Andersartigkeit als schlampiges Werkzeug nutzen, um ’schlechte Menschen‘ zu kennzeichnen.

Es gibt zu viele Autoren, die auf überholte und schädliche Stereotypen setzen, im Wissen, die Leserschaft versteht dann schon.

Es gibt zu viele Verlage, die auch nach solch einfachen Botschaften und scherenschnittartigen Charakteren verlangen, weil sie ihrer Leserschaft Komplexität und vielschichtiges Denken nicht zutrauen.

Es gibt zu viele Lektoren, die ihre eigenen Vorurteile und eingefahrenes Denken mit in den Job bringen und auch anschließend nicht reflektieren.

Die gesamte Branche reflektiert nicht, oder nicht ausreichend, wie sie zu schädlichen Stereotypen gegenüber Menschen mit Behinderungen & psychischen Erkrankungen beitragen, diese etablieren, stützen und den Abbau verhindern." class="wp-image-2282" srcset="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?resize=724%2C1024&ssl=1 724w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?resize=212%2C300&ssl=1 212w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?resize=768%2C1086&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?resize=1086%2C1536&ssl=1 1086w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?resize=1200%2C1697&ssl=1 1200w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2021/05/Macht-Das-Nicht.png?w=1414&ssl=1 1414w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></figure></div>
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		<title>Triptychon, ungeplant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 06:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese drei Gedichte bilden ein ungeplantes Triptychon. Das Erste What happened? entstand rund 4 Monate vor dem Kontaktabbruch, zu der Person, die ich viele Jahre als meinen besten Freund wahrgenommen hatte. Das Zweite Never Your Friend entstand drei Wochen nach dem Kontaktabbruch. Das Dritte, Healer, entstand nun knapp 6 Monate nach dem Kontaktabbruch und nach ...<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F10%2F13%2Ftriptychon-ungeplant%2F&amp;action_name=Triptychon%2C%20ungeplant&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Diese drei Gedichte bilden ein ungeplantes Triptychon. Das Erste <a href="https://autorenblog.de/2020/05/26/what-happened/" title="What happened?">What happened?</a> entstand rund 4 Monate vor dem Kontaktabbruch, zu der Person, die ich viele Jahre als meinen besten Freund wahrgenommen hatte. Das Zweite <a href="https://autorenblog.de/2020/06/09/never-your-friend/" title="Never Your Friend">Never Your Friend</a> entstand drei Wochen nach dem Kontaktabbruch. Das Dritte, <a href="https://autorenblog.de/2020/10/13/healer/" title="Healer">Healer</a>, entstand nun knapp 6 Monate nach dem Kontaktabbruch und nach viel Zeit der Reflektion und Heilung. </p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F10%2F13%2Ftriptychon-ungeplant%2F&action_name=Triptychon%2C%20ungeplant&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>Healer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 05:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[poetry]]></category>
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					<description><![CDATA[I thought 
I knew your face
I thought it to be true
I thought it to be real
I thought it to be you

That was
until
one day
your face showed a crack<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F10%2F13%2Fhealer%2F&amp;action_name=Healer&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<pre class="wp-block-verse">I thought 
I knew your face
I thought it to be true
I thought it to be real
I thought it to be you

That was
until
one day
your face showed a crack

First
I thought 
It might be a 
cut
so deep
to dark flesh

But then
I saw
out of the corner of my eye
as you switched faces

First
I did not understand
for quite some time

I was stunned
shocked
as cracks deepened
everytime we talked

One day
I saw you drop the mask
when you tried to switch
to another

For a second
I saw
a snake
coiled around the void

Shellshocked
I did not realize
for quite some time

But what I had wittnessed
unwittingly
appeared to be
my
mortal crime

Punishable by death
of spirit

I never knew the pain
of that poison

It hurt
like a fire
slow
but white hot
hollowing me
from inside out
all the while
I froze do death
from outside

You 
put your mask back on
your favorite one
the healer
and turned
away
while I
died

---
October, 13, 2020

</pre>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F10%2F13%2Fhealer%2F&action_name=Healer&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>Never Your Friend</title>
		<link>https://autorenblog.de/2020/06/09/never-your-friend/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2020 21:25:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[poetry]]></category>
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					<description><![CDATA[If I would be your Friend
and we would be
with people
that hurt you;
I would take your hand 
and go
leaving them behind
forever<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F06%2F09%2Fnever-your-friend%2F&amp;action_name=Never%20Your%20Friend&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">If I would be your Friend
and we would be
with people
that hurt you;
I would take your hand
and go
leaving them behind
forever

If I would be your friend
and people would hurt you
in my vicinity
on my watch;
I would close the door
behind them.
I would take your hand
and say
I am so sorry
this should have never happened;
and ask
how can I right this wrong?
And I would keep those people out
forever.

If I would be your friend
and people
in my vicinity
on my watch
would do you harm
and
I would stay
with those people
as I should have stayed
with you.
And if I
let it happen again
because
who could expect me to chose?
Then
maybe I was
never your friend.

---
June, 9, 2020</pre>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F06%2F09%2Fnever-your-friend%2F&action_name=Never%20Your%20Friend&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<title>What happened?</title>
		<link>https://autorenblog.de/2020/05/26/what-happened/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 20:57:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibübungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[poetry]]></category>
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					<description><![CDATA[Sad and lonely He is right there on the other end of the line. My friend. My oldest, dearest friend. Right there. And yet ... he isn't. So near, just an "hello" away. But Mars couldn't be farther. Almost, almost possible to grasp, the threads, the fabric of an old friendship.  And yet ... the ...<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F05%2F26%2Fwhat-happened%2F&amp;action_name=What%20happened%3F&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<pre class="wp-block-verse">Sad and lonely
He is right there on the other end of the line. My friend. My oldest, dearest friend.
Right there.
And yet ... he isn't.
So near, just an "hello" away. But Mars couldn't be farther.

Almost, almost possible to grasp, the threads, the fabric of an old friendship. 
And yet ... the tiniest movement, just a touch with the fingertip and it's delicate structure shatters, fragmented, brittle from age and lye.
Withering to dust. 

What happend, the universe asked.
I don't know, I whisper. 

It was just there. Dark, creeping, stifling, suffocating. Coating everything with the absence of joy, the absence of life. 
Draining energy, draining laughter ...

Draining friendship. 

--
14. Februar 2020</pre>
<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2020%2F05%2F26%2Fwhat-happened%2F&action_name=What%20happened%3F&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Literaturcamp Heidelberg 2018 – Tag 2</title>
		<link>https://autorenblog.de/2018/06/17/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-2/</link>
					<comments>https://autorenblog.de/2018/06/17/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2018 21:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[litcamp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autorenblog.de/?p=1244</guid>

					<description><![CDATA[Der zweite Tag des Literaturcamps Heidelberg ist rum. Das ist gleichermaßen schade und gut, denn ich kam bereits morgens nicht so richtig in die Gänge. Mit einer eigenen Session im zweiten Slot habe ich dann auch den kompletten ersten Slot sausen lassen, trotz großartiger Angebote. Mit nur 5 Teilnehmern in „Schreiben über Menschen mit Behinderungen“ ...<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F17%2Fliteraturcamp-heidelberg-2018-tag-2%2F&amp;action_name=Literaturcamp%20Heidelberg%202018%20%E2%80%93%20Tag%202&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Tag des Literaturcamps Heidelberg ist rum. Das ist gleichermaßen schade und gut, denn ich kam bereits morgens nicht so richtig in die Gänge. Mit einer eigenen Session im zweiten Slot habe ich dann auch den kompletten ersten Slot sausen lassen, trotz großartiger Angebote. </p>
<p>Mit nur 5 Teilnehmern in „Schreiben über Menschen mit Behinderungen“ entwickelte sich dann eine richtig gute Diskussion über Behinderung in der Gesellschaft und wie sie sich dann eben auch in der Literatur darstellt. Erfreulicherweise waren alle Teilnehmer bereits für das Thema sensibilisiert – was natürlich leider auch bedeutet, dass das Thema nicht die Leute erreicht hat, die es eigentlich nötig hätten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Die Zeit ist wie im Flug vergangen, was leider dazu führte, dass ich an sich wichtige Themen wie „<a href="https://www.ted.com/talks/stella_young_i_m_not_your_inspiration_thank_you_very_much">Inspiration Porn</a>“ nicht mehr ansprechen konnte.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ich hatte versprochen noch die hilfreichen Links zu meiner Session heute zu twittern:<a href="https://t.co/5O8PQ2DTVr">https://t.co/5O8PQ2DTVr</a><a href="https://t.co/uzFQIc0d7v">https://t.co/uzFQIc0d7v</a><a href="https://t.co/GXctmfTasF">https://t.co/GXctmfTasF</a><a href="https://t.co/2LNL1t9eZe">https://t.co/2LNL1t9eZe</a></p>
<p>Und wozu ich nicht mehr kam, war die Darstellung von Behinderung als  > <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008452908667555840?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">anzusprechen: <a href="https://t.co/944bZVUgld">https://t.co/944bZVUgld</a><a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Schreiben%C3%9CberMenschenMitBehinderungen?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#SchreibenÜberMenschenMitBehinderungen</a><a href="https://twitter.com/dr_juergen?ref_src=twsrc%5Etfw">@dr_juergen</a>  <a href="https://twitter.com/Gedankenfunken?ref_src=twsrc%5Etfw">@Gedankenfunken</a> <a href="https://twitter.com/lesewahn?ref_src=twsrc%5Etfw">@lesewahn</a> <a href="https://twitter.com/AlizeeKorte?ref_src=twsrc%5Etfw">@AlizeeKorte</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008452910257188865?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Impressionen: </p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ob <a href="https://twitter.com/AlizeeKorte?ref_src=twsrc%5Etfw">@AlizeeKorte</a> wohl ihr Buch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4d6.png" alt="📖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />mit zum <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> mitgenommen hat und ich es käuflich erwerben kann? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f914.png" alt="🤔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Sitzen in einer Session zum Thema &quot;Menschen mit Behinderung in der Literatur&quot; und haben eine alle miteinander eine unfassbar interessante Diskussion! Danke <a href="https://twitter.com/Felicea?ref_src=twsrc%5Etfw">@Felicea</a> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f917.png" alt="🤗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>— <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f383.png" alt="🎃" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Pumpkinwahn<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f56f.png" alt="🕯" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f47b.png" alt="👻" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> , the Haunted Reader <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4d6.png" alt="📖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f480.png" alt="💀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@lesewahn) <a href="https://twitter.com/lesewahn/status/1008298963257188352?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">In unser Session Schreiben von Menschen mit Behinderung dient „Ein ganzes halbes Jahr“ als Negativ-Beispiel. <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a></p>
<p>— MadElena (@Gedankenfunken) <a href="https://twitter.com/Gedankenfunken/status/1008296632671227904?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Superschöne intime Session mit <a href="https://twitter.com/melaeckenfels?ref_src=twsrc%5Etfw">@melaeckenfels</a> zur Darstellung von Behinderten in der Literatur <a href="https://t.co/SPIPVv2XRN">pic.twitter.com/SPIPVv2XRN</a></p>
<p>— Jürgen Albers <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f98a.png" alt="🦊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1ea-1f1fa.png" alt="🇪🇺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@dr_juergen) <a href="https://twitter.com/dr_juergen/status/1008296416018685953?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Auf die Session nach dem Mittagessen hatte ich mich bereits sehr gefreut. Ingeborg <a href="https://twitter.com/eBookerei">@eBookerei</a> führte uns in Sketchnotes ein, ein Thema mit dem ich mich seit langem beschäftigen wollte. Ingeborg hielt sich auch nicht lange mit der grauen Theorie auf. Die Teilnehmer durften schnell zeigen, ob sie, wie die meisten behaupteten, wirklich nicht zeichnen können. </p>
<p>Spoiler: mit den Sketchnotes-Grundformen wird man zwar nicht zum großen Künstler, aber man bekommt doch sehr schnell zumindest wiedererkennbare visuelle Darstellungen von Begriffen aufs Papier (für das sich am Besten glattes Farbkopierer-Papier eignet).</p>
<p><a href="https://autorenblog.de/2018/06/17/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-2/#gallery-1244-2-slideshow">Klicke, um die Diashow aufzurufen.</a></p>
<p>Anschließend war meine Kraft eigentlich schon aufgebraucht, ich entschied mich aber dennoch, die Session von <a href="https://twitter.com/Fischblog">Lars Fischer von Spektrum aka @fischblog</a> zu besuchen. Lars beschäftigte sich mit dem Thema, dass gerade ’schwierige‘ Themen, die zum Beispiel Wissenschaft betreffen durch eine lockere Ansprache der Leser entzaubert werden müssen und auch emotional belastende Themen, wie Krankheit oder Tod, davon profitieren. (Mit Grenzen.)</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Besser schreiben über schwierige Themen von <a href="https://twitter.com/Fischblog?ref_src=twsrc%5Etfw">@Fischblog</a> …<a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a> <a href="https://t.co/CWNqmpQLXh">pic.twitter.com/CWNqmpQLXh</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008335354917806080?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">“Seriös ist Scheisse.“ meint <a href="https://twitter.com/Fischblog?ref_src=twsrc%5Etfw">@Fischblog</a>. Auch in der Wissenschaftskommunikation. Man muss von der Schwere ein bisschen weg. <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008336262221193221?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Die Fachlichkeit schreckt viele Leute ab, die diese Fachlichkeit nicht haben. <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008336592946237443?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Der Inhalt muss stimmen, aber der Ton sollte leicht sein. Das Vokabular sollte unterhaltsam sein. Sagt <a href="https://twitter.com/Fischblog?ref_src=twsrc%5Etfw">@Fischblog</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008338036374024192?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Wenn man über DIE Krankheit oder DEN Tod reden dann müssen wir eine gewisse Leichtigkeit finden. Wenn wir über den Kranken oder den Toten schreiben, dann geht das nicht. <a href="https://twitter.com/Fischblog?ref_src=twsrc%5Etfw">@Fischblog</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008338990662144000?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ein Gedanke/ein Konzept/ ein Argument pro Absatz. <a href="https://twitter.com/hashtag/LitCamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LitCamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008339606868320256?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ich als Autor muss schwitzen beim Schreiben, nicht der Leser beim Lesen. <a href="https://twitter.com/Fischblog?ref_src=twsrc%5Etfw">@Fischblog</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008339924830040066?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ich baue meine Module (Absätze) und dann schiebe ich bis sich eine Struktur ergibt. <a href="https://twitter.com/Fischblog?ref_src=twsrc%5Etfw">@Fischblog</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008340183463419904?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Macht es den Leuten leicht. Auch emotional belastende Themen müssen dosiert werden. <a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008340392344014848?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Lars Herangehensweise an komplexe Themen, kleine Modulblöcke (aka Absätze) für je eine Idee, ein Konzept oder ein Argument zu schreiben und dann die bestehenden Blöcke solange zu schieben, bis sich ein guter Argumentationsfluss findet, muss ich definitiv auch ausprobieren. Ich hänge mich zu oft dabei auf, gleich auf den ersten Versuch die richtige Struktur hinbekommen zu wollen.</p>
<p>Dann war das Litcamp leider schon rum. Leider und doch zum Glück, denn die Energie war weg. Für das nächste Jahr werde ich es wohl bei maximal einer Session belassen um besser mit meiner Kraft zu haushalten. </p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Schon wieder rum. :-/</p>
<p>Statistik:<br />106 Sessions, insgesamt. <br />100kg Kartoffelsalat<br />40kg Maultaschen<br />30 kg Zitronencreme<br />120 Gläser Frühstücksaufstrich.<br />Durchschnittlich 30 Zuschauer im Livestream.<a href="https://twitter.com/hashtag/Litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Litcamp18</a> <a href="https://t.co/Am3wyXxnuA">pic.twitter.com/Am3wyXxnuA</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008351380107558912?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Positiv fiel mir dieses Jahr auf, dass sehr viele neue Teilnehmer dabei waren, sich der Schwerpunkt der Vorträge etwas von technischen Aspekten der Buchproduktion oder (Selbst-)Marketing wegbewegt hatte, hin zu sozialen Aspekten des Schreibens und der Verantwortung der Autoren. </p>
<p>Es gab mehrere Sessions die sich mit Diversität in der Literatur (oder der fehlenden) beschäftigt haben, es gab eine Session zu emotionalem Mißbrauch, der unreflektiert in YA-Büchern als typische Beziehung dargestellt wird, es gab eine Session zur Darstellung psychischer Krankheiten, sowie eine zur Darstellung ethnischer Minderheit und problematischem Eurozentrismus. Da technische, handwerkliche oder gar allgemeinbildende Sessions auch nicht fehlten, war das Angebot für die Teilnehmer in diesem Jahr viel breiter – schlicht diverser – und das hat der Veranstaltung sehr gut getan.</p>
<p>Die Stimmung war auch in diesem Jahr wieder exzellent, alle Teilnehmer enorm motiviert und hilfreich, so dass es ein wirklich rundes Wochenende war. </p>
<p>Trotz kleiner Wermutstropfen, wie dem Umstand, dass die Vortragenden im großen Saal teilweise wirklich vor leeren Stühlen standen, weil viele Teilnehmer gezielt andere Sessions besuchten. Das Feature, die stark nachgefragten Sessions anschließend auf Youtube nachschauen zu können, hat quasi Dornbüsche durch den Hauptraum treiben lassen.</p>
<p>Es war aber insgesamt ein wirklich schönes Wochenende.<br />
Mein Dank geht auch an <a href="https://twitter.com/Enpunkt">Klaus</a>, dank dem sich die Anfahrt für mich bereits zum dritten Mal problemlos und unterhaltsam gestaltete.</p>
<p>Nach dem Litcamp ist vor dem Litcamp. Bis nächstes Jahr.</p>
<p><a href="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1248" data-permalink="https://autorenblog.de/2018/06/17/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-2/2018-06-17-16-56-06/" data-orig-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?fit=1955%2C2691&ssl=1" data-orig-size="1955,2691" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Die Litcamp-Statistiken" data-image-description="<p>&#8211;</p>
" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?fit=744%2C1024&ssl=1" src="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448-744x1024.jpg?resize=600%2C826&ssl=1" alt="Auf einem Blatt Papier sind handschriftlich Statistiken zum Litcamp notiert: Essen: 100kg Kartoffelsalat, 40 kg Maultaschen, 10l braune Sauce,  30kg Zitronencreme, 10kg Erdbeersauce, 200 Cookies, 200 Burgerbrötchen, 25kg Jackfruit, 20kg Cole Slaw, 10kg Salat, 400 Gabeln, 250 Schüsseln, 50 Teller, eine müde aber glückliche Küchenfee. - 240 GB Download, 40 GB Upload (das Doppelte der einwöchigen Django-Konferenz). eine verlorene Socke, 106 Sessions  " width="600" height="826" class="aligncenter size-large wp-image-1248" srcset="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?resize=744%2C1024&ssl=1 744w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?resize=218%2C300&ssl=1 218w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?resize=768%2C1057&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?resize=940%2C1294&ssl=1 940w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?resize=620%2C853&ssl=1 620w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?resize=142%2C195&ssl=1 142w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-17-16.56.06-e1529271998448.jpg?w=1955&ssl=1 1955w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F17%2Fliteraturcamp-heidelberg-2018-tag-2%2F&action_name=Literaturcamp%20Heidelberg%202018%20%E2%80%93%20Tag%202&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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		<title>Literaturcamp Heidelberg 2018 &#8211; Tag 1</title>
		<link>https://autorenblog.de/2018/06/16/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2018 21:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[litcamp]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste Tag des diesjährigen Literaturcamps in Heidelberg war gleich schon ziemlich cool. Er begann wie immer mit der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung. “Ich habe euch Syphilis mitgebracht und wir machen eine Session zu Verhütung im Roman …“ es geht ans Eingemachte. #litcamp18 (Bild folgt) — Mela Eckenfels (@Felicea) June 16, 2018 Es waren enorm ...<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F16%2Fliteraturcamp-heidelberg-2018-tag-1%2F&amp;action_name=Literaturcamp%20Heidelberg%202018%20%26%238211%3B%20Tag%201&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Tag des diesjährigen <a href="https://literaturcamp-heidelberg.de/">Literaturcamps in Heidelberg</a> war gleich schon ziemlich cool. Er begann wie immer mit der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung. </p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">“Ich habe euch Syphilis mitgebracht und wir machen eine Session zu Verhütung im Roman …“ es geht ans Eingemachte. <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> (Bild folgt)</p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1007912777657315329?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Es waren enorm viele Neulinge da und ganz anders als erwartet, gab es dadurch keinen zögerlichen Mangel an guten Sessionangeboten, sondern die Schlange der Willigen wickelte sich quasi einmal um den Block. </p>
<p>Wichtige Themen lagen auch direkt parallel zu meiner eigenen Session im ersten Slot.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Schöne Ergänzung zu meiner “Schreiben über Behinderte“, die ich morgen anbieten will. Wichtig. Geht dort hin! <a href="https://twitter.com/hashtag/psychischekrankheiten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#psychischekrankheiten</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://t.co/RZ3vmwnqJW">pic.twitter.com/RZ3vmwnqJW</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1007914917696098304?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Während <a href="https://twitter.com/blues1ren">@blueS1ren</a> vermutlich gründlich mit Klischees über psychische Krankheiten aufgeräumt hat (ich hoffe, der Stream wurde aufgezeichnet) stellte ich den Teilnehmern meine Tools und Strategien zum Schreiben unterwegs vor. </p>
<p>Ingeborg aka <a href="https://twitter.com/eBookerei">@eBookerei</a> hat meine Session in eine coole Sketchnote verwandelt:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Tolle Tipps und Tools zum schreiben unterwegs mit <a href="https://twitter.com/Felicea?ref_src=twsrc%5Etfw">@Felicea</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://t.co/ZqPMvJ6R8X">pic.twitter.com/ZqPMvJ6R8X</a></p>
<p>— Ingeborg Helzle (@eBookerei) <a href="https://twitter.com/eBookerei/status/1007936241231376385?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><a href="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1235" data-permalink="https://autorenblog.de/2018/06/16/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-1/selection_205/" data-orig-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?fit=409%2C675&ssl=1" data-orig-size="409,675" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Google Maps &#8211; My Places &#8211; Schreiborte im Freien" data-image-description="<p>&#8211;</p>
" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?fit=409%2C675&ssl=1" src="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?resize=182%2C300&ssl=1" alt="Screenshot der Google Maps Seitenleiste &quot;My Places&quot;. Bis auf die Liste &quot;Schreiborte im Freien&quot; sind alle anderen Listen ausgeblurrt." width="182" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1235" srcset="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?resize=182%2C300&ssl=1 182w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?resize=118%2C195&ssl=1 118w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/Selection_205.png?w=409&ssl=1 409w" sizes="auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a></p>
<p>Im Nachhinein habe ich im Gespräch mit zwei Teilnehmerinnen bemerkt, dass ich auf einen wichtigen Punkt gar nicht eingegangen bin, nämlich wo ich schreibe und wie ich die Orte verwalte, die sich zum Schreiben eignen um mich nicht jedes Mal zu lange mit der Überlegung aufzuhalten, wohin ich gehen will.<br />
Dafür habe ich mal ein Blog geführt (derzeit offline) in dem die Mehrheit der darin aufgeführten Schreiborte inzwischen geschlossen ist. Aktuell arbeite ich mit Listen in Google Maps.</p>
<p>Anschließend gab es erst einmal Mittagessen – Kartoffelsalat und Maultaschen – und eine Stipvisite von Syphilis.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Hallo Syphilis. Du Hübsche. <a href="https://t.co/F1LIyZbnLa">https://t.co/F1LIyZbnLa</a><a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a>  // <a href="https://twitter.com/jensscholz?ref_src=twsrc%5Etfw">@jensscholz</a> <a href="https://t.co/eVBvoqJeMG">pic.twitter.com/eVBvoqJeMG</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1007947922670055429?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Im Slot ab 14 habe ich mich nach kurzem Schwanken für Speedplotting entschieden und wurde nicht enttäuscht. <a href="https://twitter.com/maschavassena">Mascha</a> ließ die Gruppe in 30 Minuten einen groben Plot nach dem <a href="http://blog.karenwoodward.org/2013/10/dan-wells-7-point-story-structure.html">7-Punkte-System von Dan Wells</a> entwickeln. Welche Story sich entwickelte … sehr selbst:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="nl" dir="ltr">Plotten in 30 Minuten. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://t.co/xgjoC6p20x">pic.twitter.com/xgjoC6p20x</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1007959571602780161?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">1. Figur ausdenken (Frau, 110 Jahre, Auftragskillerin, lebt im Altersheim)<br />2. Was hat sie für ein Problem: Ihr 50 jähriger Toyboy wurde ermordet.</p>
<p>Gemeinsames Plotten im <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a><br />Workshop <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minutem?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minutem</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007959123835617280?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">3. Ziel: Den Mörder finden<br />4. Sprung zum Ende: hat sie Erfolg oder nicht? => Nein!<br />5. Hindernis: Medikamente<br />6. Was tut sie gegen das Hindernis: verfüttert Medis an nervige Zimmernachbarin<br />Gemeinsames Plotten im <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> Workshop <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minutem?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minutem</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007959876579012608?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">7. Verschlimmerung: Sie schafft es nicht, die Medis loszuwerden, wodurch sich die Mördersuche schwierig gestaltet<br />Aber ihr Pfleger hilft ihr und sie kommt aus der hilflosen Situation raus.<br />8. Midpoint: Jetzt kann sie aktiv werden und den Mörder finden<a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minuten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minuten</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007961461757489152?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">9. Tiefpunkt:<br />Ihr Pfleger hat sie die ganze Zeit reingelegt und will sie ermorden. Hat evtl. auch den Toyboy ermordet.<br />10. Sie befreit sich durch Networking über ihre geheime Facebookgruppe &quot;United retired Killers&quot; und lässt die Killerin in sich raus.<a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minuten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minuten</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007962619305709568?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Tipp: Der Held des Romans sollte seine Probleme immer selbst lösen. <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minuten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minuten</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007962880459837440?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Sie lockt den Pfleger, der sie eigentlich liebt und alles aus Eifersucht getan hat (wenn ich dich nicht haben kann, dann wenigstens deine Waffen) in ihr Zimmer und erschießt ihn. <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30Minutem?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30Minutem</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007963275575820288?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Sie hatte also doch Erfolg, wird aber aufgrund ihrer Handlungen weggesperrt (Psychiatrie oder Alte Leute Gefängnis) <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minuten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minuten</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007964298742779904?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Sie hatte also doch Erfolg, wird aber aufgrund ihrer Handlungen weggesperrt (Psychiatrie oder Alte Leute Gefängnis) <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minuten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minuten</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007964298742779904?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Und dann kommt raus: Der Pfleger war es gar nicht und ihr kommt die Ahnung, dass sie den Toyboy selbst umgebracht, es aber aufgrund von Demenz vergessen hat. Ende. Tür der Psychiatrie schließt sich. <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/plotin30minuten?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#plotin30minuten</a><a href="https://twitter.com/hashtag/geilsterplotever?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#geilsterplotever</a></p>
<p>— Alana Falk (@AlanaLeona) <a href="https://twitter.com/AlanaLeona/status/1007964865221283840?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><a href="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="1237" data-permalink="https://autorenblog.de/2018/06/16/literaturcamp-heidelberg-2018-tag-1/2018-06-16-14-28-43/" data-orig-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?fit=1960%2C4032&ssl=1" data-orig-size="1960,4032" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Plotten in 30 Minuten, das 7-Punkte-System" data-image-description="<p>&#8211;</p>
" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?fit=498%2C1024&ssl=1" src="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888-146x300.jpg?resize=146%2C300&ssl=1" alt="Bild eines Flipcharts mit etwas chaotischem Text." width="146" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-1237" srcset="https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?resize=146%2C300&ssl=1 146w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?resize=768%2C1580&ssl=1 768w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?resize=498%2C1024&ssl=1 498w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?resize=940%2C1934&ssl=1 940w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?resize=620%2C1275&ssl=1 620w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?resize=95%2C195&ssl=1 95w, https://i0.wp.com/autorenblog.de/wp-content/uploads/2018/06/2018-06-16-14.28.43-e1529182370888.jpg?w=1960&ssl=1 1960w" sizes="auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px" /></a></p>
<p>Der Plot fand Anklang. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
<p>https://twitter.com/DominikBohlmann/status/1007959744320098305</p>
<p>https://twitter.com/jay_the_kay/status/1007965439429959680</p>
<p>Die darauf folgende Session zur Hörbuchproduktion, der Arbeitsweise und den Rahmenbedingungen, war zwar sehr interessant, aber meine Aufmerksamkeit war an der Stelle auch erschöpft und ich habe mich an den Kaffeepot zurückgezogen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Ich schlaf gleich ein. Am besten krieche ich schon mal in Richtung Kaffee. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1007976901850345472?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Nach Kaffee und übel leckerer veganer Zitronencreme ging es in die Session die die Realität des Internatslebens mit der Fiktion ala Hanni und Nanni verglich. Als jemand, der Hanni und Nanni ebenso wie Tina und Tini und jede andere Internatsgeschichte verschlungen hat, musste ich einfach wissen, wie es wirklich aussieht. <a href="https://twitter.com/Joy_Anandi">Joy</a> und <a href="https://twitter.com/BuechernestBlog">Lena</a>, die beide unterschiedliche Internate zu unterschiedlichen Zeiten (90er Jahre und 2000/2010er Jahre) besucht haben, berichteten über viele spannende Aspekte des Internatslebens, aber eine Teilnehmerin fasste es doch recht treffend zusammen: Das klingt schon alles sehr nach Hanni und Nanni.</p>
<p>Die letzte Session des Tages war für mich die Spieltheorie in der Literatur von <a href="https://twitter.com/marcomanders_da">Marco</a>:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Protagonisten und Antagonisten treffen unvermittelt und widerstrebend aufeinander. Die bestehenden Regeln arbeiten im Allgemeinen für den Antagonisten. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008011905628336129?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Jetzt Spieltheorie mit <a href="https://twitter.com/marcomanders_da?ref_src=twsrc%5Etfw">@marcomanders_da</a>, der sicher wieder das Haus rockt. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://t.co/N6SeQhxame">pic.twitter.com/N6SeQhxame</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008008693575766017?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ich fand es an dieser Stelle sehr spannend, zu reflektieren, dass es nicht etwa die Antagonisten sind, die die Regeln brechen, sondern diese bereits im bestehenden System etabliert sind und dieses System für sie arbeitet. Erst durch den Protagonisten wird dieser Umstand aufgebrochen, in dem er dem Antagonisten in die Suppe spuckt. </p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Auch im Stream, afaik. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://t.co/aHWUjj2cCv">https://t.co/aHWUjj2cCv</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008009285354315777?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Der Protagonist kann meistens nicht gewinnen, wenn er sich an die Regeln hält. Er muss sie brechen um sein Ziel zu erreichen. Dadurch haben sie plötzlich die Initiative. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008012430415421440?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Gebrochene Regeln: Star Wars: Luke wird zum Terroristen. Herr der Ringe: ein Hobbit geht auf Abenteuer. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#spieltheorie</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008012833538433024?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Wenn man in einer Situation nicht weiterkommt schaut man sich an, wessen Bedürfnisse wurden bisher verletzt. Den kann ich nun einsetzen um die Sache zu lösen. So kann man auch Nebenplots aufzubauen. <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008014484315754496?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Welche Regeln in dieser Szene nehme ich an, welche könnten anders als in unserer Welt sein. Welche Konsequenzen hat eine Änderung der Regeln? <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008015185980903426?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Welche Regeln sind für die Charaktere ’normal‘, unterscheiden sich aber möglicherweise von unserer Realität. Welche Regeln kann man ändern (im Vergleich mit den Regeln unserer Lebensrealität) oder neu schaffen und wie ändert sich dadurch die Situation in der die Charaktere stecken. Wie sieht die Norm der Welt aus. </p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Regeln die wichtig werden sollte man mindestens dreimal erwähnen/zeigen, bevor sie wichtig werden. Erwähnt man sie nur einmal dienen sie als Hintergrundfluff. <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008015573903708161?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Man sollte sie bevor sie den Protagonisten betreffen einer anderen Figur geschehen lassen. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008016066675605504?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>In einer Art und Weise, die nicht plotrelevant ist.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Selbst Kriminelle erwarten, dass Regeln eingehalten werden. Auch Kriminelle brechen möglichst wenig Regeln. Wie haben nur punktuelle Regelbrüche, auch in der Literatur. <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008016557950341122?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Am Anfang muss der Protagonist die Regeln brechen, sonst habt ihr keine Story. Und danach geht für den Protagonisten alles schief. <br />Am Ende bricht der Protagonist wieder die Regeln, und verändert dadurch erneut alles. <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008017703062376448?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Wenn jemand die Regeln bricht, ist da auch Verzweiflung mir dabei. Das sagt uns etwas über die Situation in der der Protagonist oder der Antagonist steckt.<a href="https://twitter.com/hashtag/LITCAMP18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#LITCAMP18</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltheorie?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltheorie</a></p>
<p>— Mela Eckenfels (@Felicea) <a href="https://twitter.com/Felicea/status/1008019280078700544?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">Spieltheorie zum Plotten von <a href="https://twitter.com/marcomanders_da?ref_src=twsrc%5Etfw">@marcomanders_da</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> <a href="https://t.co/G6S0TSPEkX">pic.twitter.com/G6S0TSPEkX</a></p>
<p>— Ingeborg Helzle (@eBookerei) <a href="https://twitter.com/eBookerei/status/1008021809717968896?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Anschließend entspann sich eine Diskussion, ob sich dieses Tool zum Plotten wirklich gut nur in Genrefiction wie Fantasy oder Science Fiction mit einer reichen Hintergrundwelt einsetzen lässt und es nicht eher Jugendliteratur, die sich auf den zentralen Plot konzentriert, nicht ins Unsinnige aufbläht. (Ich persönlich denke: Jain). </p>
<p>Ansonsten war das Angebot der Themen sehr divers und man konnte in jedem Slot mindestens drei spannende Sessions verpassen. Mindestens.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="de" dir="ltr">&quot;In YA & NA Romanen wird selten verhütet, auch in den großen Publikumsverlagen. Wir haben Textstellen mitgebracht. Ist es ok, wenn wir jetzt sehr explizite Textstellen vorlesen?&quot;<br />Auf der <a href="https://twitter.com/hashtag/litcamp18?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcamp18</a> Session vom <a href="https://twitter.com/tee_kesselchen?ref_src=twsrc%5Etfw">@tee_kesselchen</a> wird Tacheles geredet. <a href="https://twitter.com/hashtag/litcampUndSex?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#litcampUndSex</a></p>
<p>— Saskia (@cravingstories) <a href="https://twitter.com/cravingstories/status/1008011407391109120?ref_src=twsrc%5Etfw">June 16, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>–<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F16%2Fliteraturcamp-heidelberg-2018-tag-1%2F&action_name=Literaturcamp%20Heidelberg%202018%20%26%238211%3B%20Tag%201&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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		<title>Chuck Wendig über die &#8218;eisernen Regeln&#8216; des Schreibens.</title>
		<link>https://autorenblog.de/2018/06/15/chuck-wendig-ueber-die-eisernen-regeln-des-schreibens/</link>
					<comments>https://autorenblog.de/2018/06/15/chuck-wendig-ueber-die-eisernen-regeln-des-schreibens/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2018 20:03:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Chuck Wendig stellt hier die (zutreffende) Behauptung auf, dass Schreibtipps immer aus dem ‚Survivors Bias‘ entspringen. Das heisst, Autoren die Erfolg hatten, gehen davon aus ihr Erfolg sei hauptsächlich durch ihr Können zustande gekommen und nicht etwa durch Glück, Zufall und den günstigen Moment in dem ihr Werk einfach den Geschmack der Leserschaft traf. Dass ...<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F15%2Fchuck-wendig-ueber-die-eisernen-regeln-des-schreibens%2F&amp;action_name=Chuck%20Wendig%20%C3%BCber%20die%20%26%238218%3Beisernen%20Regeln%26%238216%3B%20des%20Schreibens.&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Chuck Wendig stellt hier die (zutreffende) Behauptung auf, dass Schreibtipps immer aus dem ‚Survivors Bias‘ entspringen. Das heisst, Autoren die Erfolg hatten, gehen davon aus ihr Erfolg sei hauptsächlich durch ihr Können zustande gekommen und nicht etwa durch Glück, Zufall und den günstigen Moment in dem ihr Werk einfach den Geschmack der Leserschaft traf. Dass diese Autoren dann ihre Arbeitsweise als sicheren Weg zum Erfolg sehen und so ‚eiserne Regeln‘ des Schreibens entstanden sind, wie „Show don’t tell“ oder „Kill your Darlings“. Das diese Regeln aber nicht generell gültig sind, sondern sich manchmal sogar ins Gegenteil verkehren können. Hier seine Tweets dazu:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">GOOD MORNING it is time for the Writing Advice song, so sing it with me, <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />writing advice is a product of survivorship bias, an error of false conclusions based on success that is probably at least in part a bit of luuuuuuuck<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>it&#39;s a catchy tune I know you&#39;ll dig that jam</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006148540370964482?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">next verse</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />that doesn&#39;t make Writing Advice bad but it doesn&#39;t make it right either, it just makes it a thiiiiing you should look at and behold and then try or discard at your leiiiiisuuuuure<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006148968294813696?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">final verse</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />the things that work for other writers won&#39;t necessarily and don&#39;t haaaaave to work for yoooo-hooooo-youuuuu because art and story are not cake recipes or lawnmower repair manuaaaaaals dooby-dooby-doo you do yooooou<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f3b6.png" alt="🎶" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006149723596697606?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">I sing this song because I see that in addition to KILL YOUR DARLINGS we&#39;re starting to talk about SHOW DON&#39;T TELL.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006152075691077633?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">SHOW DON&#39;T TELL is another piece of advice that works until it doesn&#39;t. I&#39;m wont to note that SHOW DON&#39;T TELL is not a rule or a law — </p>
<p>It&#39;s a trick. An opportunity to fake the cinematic dimension in prose. That&#39;s it. It&#39;s a tool for the toolbox, not a law chiseled into rock.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006152541804093440?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">A film is nearly all show. It&#39;s visual. A story on paper — a short story, a novella, a novel — is entirely internal. It&#39;s all words. SHOWING is just shorthand for writing visually — but we&#39;re still STORYTELLING. You still gotta tell stuff.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006152832708431872?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">The goal is just to be either quick with the data and details or, failing that, be interesting. Sure, sometimes it&#39;s better to show a character&#39;s emotions, but other times, you want it confirmed: &quot;Natalie was fucking pissed.&quot; You don&#39;t have to show it. You can say it.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006153451607293953?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">As with all things, a nice balance is useful — everything in moderation and all that.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006153526681178112?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">What other WRITING ADVICE CHESTNUTS can we roast?</p>
<p>WRITE WHAT YOU KNOW? Obviously nonsense-flavored advice if you view it as a law, because who wants to watch a writer writing about a writer writing about writing?</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006153779211841537?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">WRITE WHAT YOU KNOW is not a commandment, but an opportunity. It is a many-flavored opportunity, to boot. It is:<br />– an opportunity to know more shit<br />– an opportunity to mine your own life and feelings for cool bits<br />– an opportunity to connect true experiences to imagined ones</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006154287913881601?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">But as with all these half-nonsense nuggets of writing advice, if you take them at face value — and you take them as RULES, not just hand-wavey maybe-sorta-ideas, you&#39;ll trip yourself up and end face-down in the word-mud.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006154496609783813?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">WRITERS WRITE EVERY DAY. Except yeah, no, only writers who write every day write every day. Even I only write five days out of seven. Some write huge swaths of word count at one time, others pick at the story like a bird making a nest. Long as the story gets told, who cares?</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006154988224241664?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">OPEN YOUR STORY WITH A BANG! ACTION ZOOM ZIP WHAM PYOO-PYOO. Except action is very boring without context and character, so unless you&#39;re really rooting it quickly to a character&#39;s problem and motivation to solve that problem, maybe that&#39;s not the best way forward?</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006155279757664256?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">CUT ALL THE FAT OUT OF YOUR STORY except wait hold on, fat is fucking delicious. A story can use a little fat — and some stories and genres downright demand a lot of tasty, tasty narrative fat marbled all up in there.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006155488915001344?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">ALL YOU NEED TO BE A WRITER IS TO READ AND TO WRITE. Just like all you need to be a carpenter is to hit shit with a hammer and sit on chairs! Boom! Instant carpenter!</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006155666799685638?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">PROLOGUES SUCK NEVER DO A PROLOGUE. Except some prologues are great, and some are essential, and isn&#39;t that really the rule? If the story needs it, it needs it, and it it doesn&#39;t, it doesn&#39;t? Otherwise just make it Chapter One? Or something?</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006155884488163329?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">NEVER OPEN WITH WEATHER but if it&#39;s relevant, why the hell wouldn&#39;t you open with weather? If there&#39;s a fucking hurricane, I maybe wanna know that, as a reader.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006156045813764096?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">NEVER OPEN WITH A CHARACTER REGARDING THEMSELVES IN A MIRROR except I totally did that in BLACKBIRDS, fuck you.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006156157747154944?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">CHARACTERS MUSTN&#39;T BE UNLIKABLE except the subtext to this is, they mean women characters, not men, because dude characters get to be unlikable all the damn time. Characters should be interesting. They&#39;re best when they have agency. Livable over likable, I say.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006156566054174720?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">ADVERBS ARE EVIL, THEY ARE WIZARD PRISONS, and you should never use them, as long as you don&#39;t mind not using words like &quot;never.&quot; Or &quot;everywhere.&quot; Or &quot;often.&quot; Or &quot;too.&quot; Etc.etc.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006157124433534977?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">You get the point. Nearly every ironclad writing rule is about as ironclad as a boat made of crepe paper. For every piece of *bangs gavel* WRITING LAW there are dozens of authors who have broken those laws with grace, aplomb, and publishing success.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006157870315048960?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Those bits of writing advice are useful, though, just for holding and considering why they exist — they&#39;re entry-level advice that identifies some problems that newer writers might encounter overmuch, and they set you up at the starting line.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006158089014439936?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">After which, you spring past them, because your voice is your voice. Your refine your process by testing these bits of advice from others and the ones you have yourself internalized. You challenge them. Maybe they survive they challenge, maybe they don&#39;t. The end.</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006158346284617728?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">(Sidenote: some people seem to misunderstand KILL YOUR DARLINGS as a proclamation to kill characters you love. The advice, broadly, is about eradicating those pieces in your story that You Love But Are Inessential — a sentence, a chapter, a character, a plotline, etc.)</p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006166026575400961?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">okay I&#39;m gone again buy my books leave me a review join my cult</p>
<p>laters <a href="https://t.co/FtjKQHlxVJ">pic.twitter.com/FtjKQHlxVJ</a></p>
<p>— Chuck Wendig (@ChuckWendig) <a href="https://twitter.com/ChuckWendig/status/1006166236454182912?ref_src=twsrc%5Etfw">June 11, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script><br />
–<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F15%2Fchuck-wendig-ueber-die-eisernen-regeln-des-schreibens%2F&action_name=Chuck%20Wendig%20%C3%BCber%20die%20%26%238218%3Beisernen%20Regeln%26%238216%3B%20des%20Schreibens.&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Seanan McGuire über das Impostor Syndrom</title>
		<link>https://autorenblog.de/2018/06/09/seanan-mcguire-ueber-das-impostor-syndrom/</link>
					<comments>https://autorenblog.de/2018/06/09/seanan-mcguire-ueber-das-impostor-syndrom/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mela Eckenfels]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 07:42:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Impostor Syndrom]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr viele Kreative kennen das Impostor Syndrom – also das Gefühl sich und der Welt nur vorzumachen, dass man etwas kann – auf die eine oder andere Weise. Gestern twitterte Seanan McGuire, deren „October Daye“-Reihe ich nach ein paar Startschwierigkeiten sehr schätze, einen Thread zum Thema, den ich gerne hier festhalten möchte. All right, darlings: ...<img src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&amp;rec=1&amp;url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F09%2Fseanan-mcguire-ueber-das-impostor-syndrom%2F&amp;action_name=Seanan%20McGuire%20%C3%BCber%20das%20Impostor%20Syndrom&amp;urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" />]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr viele Kreative kennen das Impostor Syndrom – also das Gefühl sich und der Welt nur vorzumachen, dass man etwas kann – auf die eine oder andere Weise. Gestern twitterte Seanan McGuire, deren „October Daye“-Reihe ich nach ein paar Startschwierigkeiten sehr schätze, einen Thread zum Thema, den ich gerne hier festhalten möchte.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">All right, darlings: I want to talk a little bit about a panel I was on last weekend. And I want to start by saying that the moderator and me, we&#39;re cool, we talked, he was trying to do something specific, and accidentally hurt me a little. It was not his intent. We&#39;re good.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005076233397329920?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">So:</p>
<p>At my most recent con, I was on a panel about Imposter Syndrome. Most of us know what that is, even if we don&#39;t necessarily know the name. It&#39;s the feeling that you&#39;re faking it, that you don&#39;t deserve what you have, that all praise is false praise.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005076504689012736?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">It&#39;s the absolute conviction that your best work is behind you, or not as good as someone else&#39;s worst work, or that all your friends hate you and only tolerate you because mumble mumble reasons. It&#39;s the fear that says &quot;don&#39;t self-promote, don&#39;t talk about your successes.&quot;</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005076755432894464?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">It&#39;s that little whisper going &quot;no one cares, you&#39;re just bragging if you talk about the good things and you&#39;re just whining if you talk about the bad things and you&#39;ll never be good enough ever no matter what, so why not save us all a little time and shut up now?&quot;</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005076921758015488?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Imposter Syndrome SUCKS. Let&#39;s just agree on that part now. No matter what form yours may take, it doesn&#39;t keep you humble and it doesn&#39;t keep you hungry, it just keeps you hurting and insecure and fuck that. You deserve the world. You deserve GALAXIES.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005077140642062336?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">One of my biggest struggles, day to day, is the feeling that because I AM successful by the standards of my chosen field–not J.K. Rowling or Charlaine Harris successful, but I pay my bills, I feed my cats, I get to do something fun sometimes–I don&#39;t deserve my own insecurity.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005077517042978821?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">I get Imposter Syndrome ABOUT MY IMPOSTER SYNDROME, and if that&#39;s not the brain being a bullshit sack of water and neurons, I don&#39;t know what is.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005077626115911681?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">You can be depressed on your wedding day. You can be manic on the day of a family funeral. The brain is a strange, fucked-up oracle, and sometimes it gets things wrong. Success seems to BREED Imposter Syndrome for some people, because we remember the Wizard of Oz.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005077872510267393?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Someone says &quot;oh, ______&#39;s a genius,&quot; and you&#39;re like, &quot;I wrote that entire thing in my pajamas, licking dry Tang off my fingers because I had developed a sudden, irrational fear of scurvy.&quot;</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005078038030086144?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Someone is always coming to draw back the curtain and show that we&#39;re all just humbugs, sitting at our strange machines and praying that no farm girl from Kansas gets us banished from the only home we&#39;ve ever wanted.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005078211229700096?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Back to the panel. Our moderator had done a lot of really awesome preparation–again, we&#39;re cool–but when he got to me, his question was, paraphrased, &quot;You&#39;re Seanan McGuire. You&#39;ve done [list]. Why are you on this panel?&quot;</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005078472874590208?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">I am a cisgendered, femme, somewhat disheveled female author. When I cry in public, I get accused of trying to be manipulative, which gives me Imposter Syndrome about my emotions, which is…not great. I try VERY HARD not to cry in public.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005078664613060608?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">I nearly burst into tears on the spot.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005078707638169600?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">He was trying to make a point, that Imposter Syndrome doesn&#39;t care about success, that there&#39;s no checklist of achievements that suddenly cures everything that&#39;s scrambled in our brain chemistries. It was a laudable effort.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005078862764445696?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">It was also, in that moment, an absolute validation of every doubt I have ever had: I was a faker, a fraud, I didn&#39;t belong on a panel about mental health, there were people who REALLY needed my place, who had REAL problems, whose spot I&#39;d taken.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005079047037042688?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">And this, then, is the problem, and also the point. Success does not cure sadness. It does not alleviate insecurity. Neither does a LACK of success. I&#39;ve had authors who were just starting out, who were pre-published…</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005079294693933056?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">…tell me that they were insecure and scared all the time, and that they didn&#39;t feel like they had the right, because it wasn&#39;t like they had anything to lose. Which breaks my heart, because while I wish NO ONE felt this way…you&#39;re allowed.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005079542644396033?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Your feelings are YOUR FEELINGS, and while that doesn&#39;t entitle anyone to take their feelings out on anyone else–I don&#39;t get to yell at authors for the crime of being more successful than I am, or gossip about them, or whatever–they&#39;re still real.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005079766737739776?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">No one gets to say &quot;oh, what do YOU have to be insecure about, you own an island full of genetically engineered dinosaurs.&quot; Or, well, I guess they get to say it, but speech has consequences, and the consequence can be you walking away.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005079945561817088?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Imposter Syndrome sucks. It&#39;s stupid, it&#39;s parasitic, and I hate it. If someone going &quot;but you&#39;re Seanan McGuire, you&#39;re a bad-ass who writes for the X-Men&quot; would make mine disappear, I&#39;d throw a party. Brains don&#39;t work that way.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005080132317376514?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true">
<p lang="en" dir="ltr">Please be kind to yourselves. Please be kind to each other. And please, I am begging you, never ask anyone &quot;what do you have to be insecure about?&quot; Everyone has the same thing you do.</p>
<p>Everyone has the world.</p>
<p>— Seanan McGuire (@seananmcguire) <a href="https://twitter.com/seananmcguire/status/1005080289461170176?ref_src=twsrc%5Etfw">June 8, 2018</a></p></blockquote>
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<p>–<img loading="lazy" decoding="async" src="https://log.zusammenkunft.net/piwik.php?idsite=6&rec=1&url=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2F2018%2F06%2F09%2Fseanan-mcguire-ueber-das-impostor-syndrom%2F&action_name=Seanan%20McGuire%20%C3%BCber%20das%20Impostor%20Syndrom&urlref=https%3A%2F%2Fautorenblog.de%2Ffeed%2F" style="border:0;width:0;height:0" width="0" height="0" alt="" /></p>
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