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	<title>Avenida PerdidaAvenida Perdida | Avenida Perdida</title>
	
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	<description>Übersetzungstagebuch</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 08:27:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>1003 – Die Figur des Don Juan</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 08:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entweder - Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Kierkegaard lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schrift umfasst etwa hundert Seiten; jene, auf denen vom Christentum explizit die Rede ist, sind an einer Hand abzuzählen. Diese wenigen Stellen aber haben es in sich. Sie sind von so zentraler Bedeutung, dass sich der gesamte Essay auch als eine Geschichte darüber lesen ließe, wie das Christentum die Figur des Don Juan hervorgebracht hat. Ohne Christentum gäbe es keinen Don Juan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Essay<br />
„Die unmittelbaren erotischen Stadien oder Das Musikalisch-Erotische“<br />
des Ästhetikers A<br />
in Kierkegaards <em>Entweder-Oder</em></p>
<blockquote><p>Die Schrift umfasst etwa hundert Seiten; jene, auf denen vom Christentum explizit die Rede ist, sind an einer Hand abzuzählen. Diese wenigen Stellen aber haben es in sich. Sie sind von so zentraler Bedeutung, dass sich der gesamte Essay auch als eine Geschichte darüber lesen ließe, wie das Christentum die Figur des Don Juan hervorgebracht hat. Ohne Christentum gäbe es keinen Don Juan.</p></blockquote>
<p>Meinen Aufsatz können Sie <a href='http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/1003.pdf'>hier als PDF-Datei herunterladen</a>. </p>
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		<item>
		<title>Anpassungen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 07:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kierkegaard lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist klar, dass meine Kierkegaard-Lektüre ausser für mich persönlich kaum von Interesse ist. Es macht daher keinen Sinn, hier über jedes Leseerlebnis, jeden Gedanken, der mir dabei kommt, zu berichten. Ich werde mich daher von nun an darauf beschränken, hier nur grössere kommentierte Zusammenfassungen einzustellen, kleine Essays, die ich nach der Lektüre in sich abgeschlossener Texteinheiten zu verfassen beabsichtige. Wer meine (fast) täglichen Lektüren weiter mitverfolgen will, kann es auf diesem Nebenschauplatz tun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist klar, dass meine Kierkegaard-Lektüre ausser für mich persönlich kaum von Interesse ist. Es macht daher keinen Sinn, hier über jedes Leseerlebnis, jeden Gedanken, der mir dabei kommt, zu berichten. Ich werde mich daher von nun an darauf beschränken, hier nur grössere kommentierte Zusammenfassungen einzustellen, kleine Essays, die ich nach der Lektüre in sich abgeschlossener Texteinheiten zu verfassen beabsichtige.<br />
Wer meine (fast) täglichen Lektüren weiter mitverfolgen will, kann es auf diesem <a href="http://www.avenidaperdida.com/ap">Nebenschauplatz</a> tun. </p>
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		<item>
		<title>Glosse* zum Vorwort: Wer Bedeutung finden will, muss hinab</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entweder - Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen]]></category>
		<category><![CDATA[Kierkegaard lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den "Glossen" sollen nach der Lektüre grösserer Abschnitte Gedankengänge zusammengefasst und zugespitzt werden, die mich während dem Lesen der betreffenden Passagen beschäftigt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist dir vielleicht doch schon zuweilen eingefallen,<br />
lieber Leser, an der Richtigkeit des bekannten<br />
philosophischen Satzes, dass das Äussere das<br />
Innere, das Innere das Äussere sei, ein bisschen<br />
zu zweifeln.</em><br />
Victor Eremita, im Vorwort zu &#8220;Entweder-Oder&#8221;</p>
<p>1.<br />
Wie oben, so unten – wie unten, so oben. Wie innen, so aussen – wie aussen, so innen. Wie im Grossen, so im Kleinen – wie im Kleinen, so im Grossen. Der Mikrokosmos ist ein Spiegel des Makrokosmos. Was sich im Makrokosmos abspielt, wird auch im Mikrokosmos inszeniert. Was ich denke, ist. Nur was ist, kann gedacht werden. Ich bewege mich auf dünnem Eis, variiere das Prinzip, das Victor Eremita anzweifelt, um seinem Zweifel nachzufühlen. Wo ein Auto ist, sehe ich ein Auto. Die gefühlte Temperatur entspricht der Anzeige auf dem Thermometer. Wo ich etwas höre, wird das Gleiche gesagt. Es dürfte keine Missverständnisse geben. </p>
<p>2.<br />
Wie erkunde ich die innere Welt? Indem ich meinen Gedanken nachspüre. Ich denke in Bildern und Gefühlen, vornehmlich aber bediene ich mich der Sprache. Wie erkunde ich die äussere Welt? Mit meinen Sinnen. Ich höre, ertaste, rieche, schmecke. Vor allem aber sehe ich. Gott brachte die Tiere zu Adam, dass er ihnen Namen gäbe und sie so voneinander unterschiede. Sprache lebt von der Differenz. Nicht nur von der Differenz zwischen Lexemen und Sememen, zwischen Wörtern und ihren Bedeutungen, sondern auch von dem Abgrund, der sich zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem, zwischen Bedeutendem und Bedeutetem auftut. In diesem Abgrund liegt die Bedeutung verborgen. Wer Bedeutung finden will, muss hinab. </p>
<p>3.<br />
Adam entwickelte eine Sprache für das, was er sah. Sprache aber ist das Medium des Geistes. So kann der Geist gar nicht anders, als Differenz zu setzen. Das Innen ist nicht das Aussen: Die Welt selbst ist, wie der Ästhetiker A später sagen wird, sprachlos. </p>
<p>4.<br />
All dem zum Trotz glaubt insbesondere der Christ an das oben genannte Prinzip der Identität: Er lebt als Sünder in einer sündigen Welt. Sein Handeln, sein Fühlen, sein ganzes Innen sind ein Spiegelbild der Sündhaftigkeit des Aussen. Durch das erlösende Wort des Evangeliums (ausgerechnet durch das Wort!) ist ihm eine Differenz gesetzt, die ihm zugleich Hoffnung und Elend ist.</p>
<p>5.<br />
Die Hoffnung des Christen beruht auf der Aufhebung der Sündhaftigkeit, nicht jedoch auf der Aufhebung des Identitätsprinzips: ganz im Gegenteil. Im Himmel ist jede Differenz zwischen Innen und Aussen, zwischen Grossem und Kleinem aufgehoben – der Mensch wird in Harmonie mit sich und dem Himmel leben. </p>
<p>6.<br />
Wie ist diese Harmonie zu denken? Sie muss sprachlos sein, denn wo Sprache ist, ist auch Differenz. Ich glaube, dass diese Sprachlosigkeit einer tiefen Sehnsucht des Christen entgegenkommt: endlich zu schweigen. Es ist wohl kein Zufall, dass in den meisten Vorstellungen, die man sich vom Himmel macht, nicht gesprochen wird. Man macht Musik. </p>
<p>(*In den &#8220;Glossen&#8221; sollen nach der Lektüre grösserer Abschnitte Gedankengänge zusammengefasst und zugespitzt werden, die mich während dem Lesen der betreffenden Passagen beschäftigt haben. Da mir die Idee zu diesen &#8220;Zwischenbilanzen&#8221; erst gestern kam, reiche ich heute die Glosse zu Victor Eremitas Vorwort nach.) </p>
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		<item>
		<title>Kierkegaard lesen</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 07:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kierkegaard lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich kürzlich an einer der hiesigen Universitäten mit einem Professor für Wirtschaftsrecht sprach, fiel auch der Name Kierkegaard. Erinnerungen wurden wach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dtv-Bände türmen sich auf meinem Schreibtisch. Erinnerungen, die ein Professor für Wirtschaftsrecht an einer der hiesigen Universitäten wachrüttelte, als er den Namen Kierkegaards fallen liess. Mehr als fünfzehn Jahre ist&#8217;s her, dass ich mit meinem Freund Willi (der damals schon 10 Semester an der Theologischen Fakultät auf dem Buckel hatte und weitere 9 benötigen sollte, um sich zu einem Leben als Pfarrer durchringen zu können) durch die Bauernschenken des Zürcher Hinterlands zog, Bratwurst oder Geschnetzeltes mit Rösti ass und Bier dazu trank, während er mir mit vollem, fetttriefendem Mund in die Welt der grossen für die Theologie wichtigen Denker einführte. Von Karl Barth erzählte er mir (den ich aber erst selber las, als Dürrenmatt mir von ihm in seinen &#8220;Stoffen erzählte&#8221;), von Sigmund Freud (dessen rote Studienausgabe ich im Laufe der Jahre völlig zerlas), aber insbesondere bei seinen Ausführungen über Kierkegaard wurde ich hellhörig. Ich erinnere mich auch an die Abschlussprüfung in Dogmatik, in der ich mit dem Professor wegen Kierkegaard Krach bekam, weil unsere Meinungen etwas auseinander gingen. Er liess mich nur deshalb nicht durchfallen, weil er davon ausging, dass ich es nie auf eine Kanzel schaffen würde &#8211; womit er fast recht behalten hätte (ich zelebrierte eine Hochzeit in einer wunderschön kleinen, entlegenen Kapelle im Bündnerland).<br />
Vieles von dem, was ich mir vor 15 Jahren über Kierkegaard anlas, ist vergessen. Geblieben ist nur ein vager Eindruck meiner Begeisterung und Faszination, die mich während der Lektüre seiner Schriften erfasste.<br />
Mein Entschluss, mich 2012 &#8211; und vielleicht auch über dieses Jahr hinaus &#8211; wieder mit Kierkegaard zu beschäftigen und seine Werke zu lesen, hat verschiedene Gründe. Einige scheinen mir offensichtlich, doch vermute ich, dass diese erst im Verlauf der Lektüre ihre wahren Ursprünge offenlegen werden. Über anderen liegt ein Schleier, der mich nur ahnen lässt, was sich dahinter verbirgt. Auch diese hoffe ich mit der Zeit klarer sehen zu lernen.<br />
Hier auf Avenida Perdida werde ich meine Lektüreerlebnisse zu protokollieren versuchen: Leseeindrücke, Reflexionen über Kierkegaards Leben und Denken, aber auch über mein eigenes. Hie und da soll auch für Spekulationen Platz sein. Überdenken des eigenen Denkens.<br />
Beginnen werde ich morgen mit &#8220;Entweder-Oder&#8221;, Kierkegaards erstem grossen Werk. </p>
<p>Ich wünsche allen ein aufregendes 2012, ausreichend Zeit und Atem, das neue Jahr in vollen Zügen zu geniessen, und viele, viele Tage des verdienten Glücks.</p>
<p>31.12.2011<br />
Es geht ein Jahr zu Ende, das ich als sehr anstrengend empfunden habe. Viel Positives hat sich ereignet, viele Fortschritte wurden erzielt, aber mir scheint, als hätte mich jeder Schritt vorwärts enorme Anstrengungen gekostet. Krisen mussten durchgestanden werden, damit ich die Richtung erkennen konnte, in die ich meinen Fuss setzen musste. Oft bin ich im Kreis gelaufen. Oft hat man mich ins Leere laufen lassen. Aus der Leere in die Fülle zurückzukehren kostete mich jedesmal enorm viel Kraft. Nicht zulassen, dass andere mich aushöhlen. Statt dessen: mich für andere leer machen.<br />
Ich habe keine Ahnung, was 2012 mir bringen wird. Ich gehe mit einigen Hoffnungen ins neue Jahr, versuche aber, nicht allzu viel auf sie zu setzen. Das Gute, das 2011 mir brachte, entstand aus Überraschungen, nicht aus Erwartungen. </p>
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		<title>Advent im Sommer</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Adventszeit fällt in der nördlichen Hemisphäre in die dunkle Periode des Jahres, die Natur geht alles etwas gemächlicher an, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Adventszeit fällt in der nördlichen Hemisphäre in die dunkle Periode des Jahres, die Natur geht alles etwas gemächlicher an, viele Kreaturen nutzen die Kälte, um einmal so wirklich gut und lange zu schlafen. In den südlichen Ländern hingegen beginnt jetzt bald der Sommer. Früh schon wird es hell, spät erst nachtet es ein. Es ist viel los zu dieser Jahreszeit, das Leben ist hektischer, betriebsamer, auch nervöser als sonst. Ich kann mich dieser Energie nicht entziehen, muss mehr arbeiten als sonst. Deshalb ist nur auf dem Weblog eine Zeit der Besinnung angesagt: durch den Trubel in anderen Lebensbereichen erzwungene Stille im Netz.<br />
Ab Januar, wenn die Sommerhitze das Leben wieder in einen etwas langsameren Trott zwingt, bin ich wieder da. Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit, einen guten Schlaf in den langen mitteleuropäischen Nächten und wenig Stress im milden, vom Hochnebel gefilterten Licht. </p>
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		<title>Wahn-o-Mann: Bildlich gesprochen I</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Biographische Skizzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/Wahn-o-Mann3.jpg"><img src="http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/Wahn-o-Mann3.jpg" alt="" title="Wahn-o-Mann3" width="450" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1680" /></a></p>
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		<title>Wahn-o-Mann. Fauxpas.</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 08:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Biographische Skizzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/Wahn-o-Mann2.jpg"><img src="http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/Wahn-o-Mann2-290x290.jpg" alt="" title="Wahn-o-Mann2" width="290" height="290" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1675" /></a></p>
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		<title>Wahn-o-Mann. Tagesmotto</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 12:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Biographische Skizzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/Wahn-o-Mann.jpg"><img src="http://www.avenidaperdida.com/wp-content/uploads/Wahn-o-Mann-290x290.jpg" alt="" title="Wahn-o-Mann" width="290" height="290" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1669" /></a></p>
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		<title>Tiefdrucklage</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern hat mich eine Unruhe in ihrem Schüttelgriff, der mir das Arbeiten nahezu unmöglich macht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern hat mich eine Unruhe in ihrem Schüttelgriff, der mir das Arbeiten nahezu unmöglich macht. Setze ich mich hin, wackelt mein Körper, hin und her geworfen von bösen Zweifeln. Ich sehne mich zurück nach Akademia, doch die Hürden auf dem Weg dahin sind hoch. Wie aber soll ich über sie hinwegkommen, wenn mein Seelengerüst dermassen wackelt? Schon klar, dies ist nicht der Moment, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Man soll nicht vorausschauen, wenn der Nebel durchs Auge zieht.</p>
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		<title>Apokalypse in der Künstlerkolonie</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus A. Hediger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf einer skandinavischen Insel, so träumte mir letzte Nacht, unterlagen im Machtkampf um die Kontrolle über die lebenserhaltenden Systeme die Besonnenen einer kleinen Gruppe radikaler Künstler, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer skandinavischen Insel, so träumte mir letzte Nacht, unterlagen im Machtkampf um die Kontrolle über die lebenserhaltenden Systeme die Besonnenen einer kleinen Gruppe radikaler Künstler, die keinen Anführer besass, sich aber nichtsdestotrotz darauf verständigte, den kleinen Flugplatz zu ihrer Kommandozentrale zu machen. Wir hielten unsere Versammlungen im Tower ab, schliefen in der Ankunftshalle. Als wir am nächsten Morgen erwachten, hatte einer von uns die riesigen Gemälde eines Gruppenmitglieds (der mich im Traum sehr stark an einen meiner Kollegen aus Studentenzeiten erinnerte und ein bisschen aussah wie Dürrenmatt) an die Wände des Hangars gehängt. Die Bilder wirkten ungeheuer kraftvoll, wie sie sich von einer Wand zur anderen streckten. Nur etwas hoch seien sie gehängt, meinte der Urheber der Werke, konnte aber eine gewisse Genugtuung beim Anblick seiner Bilder nicht verbergen.<br />
Wir sammelten die auf der Insel noch auffindbaren Lebensmittel, liessen es uns gut gehen und versuchten immer wieder, Nachrichten vom Festland zu erhalten. Die Telefonleitungen waren tot, das Internet funktionierte nicht, auf dem Bildschirm der Fernseher erschien nicht einmal das Testbild und auf dem Radarschirm des Towers drehte sich der grüne Radius durch einen leeren Luftraum.<br />
&#8220;Habt ihr nicht gemerkt, wie sich die Farbe des Himmels verändert hat? Das Licht ist anders.&#8221;<br />
&#8220;Das kommt doch nur daher&#8221;, antwortete ich, &#8220;dass wir nicht mehr den ganzen Tag am Computer verbringen. Klar, dass sich da die Wahrnehmung verändert.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.avenidaperdida.com/ap/das-bulletin/">Das Bulletin</a></p>
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