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	<title>Balance-Akt Blog</title>
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		<title>12 Monate Babyglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 16:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyglück-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[Das erste Babyjahr ist vorbei. Adrian ist nun &#8211; zumindest offiziell &#8211; kein Baby mehr sondern ein Kleinkind. In diesem Jahr hat nicht nur...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Das erste Babyjahr ist vorbei. Adrian ist nun &#8211; zumindest offiziell &#8211; kein Baby mehr sondern ein Kleinkind. In diesem Jahr hat nicht nur er sich rasant entwickelt und viel Neues gelernt. Auch bei mir hat sich einiges getan. Wenn ich an die Zeit vor einem Jahr zurückdenke, an die ersten Wochen als Mama, kann ich mir jetzt mit ganz viel Verständnis und Mitgefühl begegnen, wo ich damals noch sehr streng zu mir war. Ich bin deutlich gelassener und flexibler. Ich lebe mehr im Hier und Jetzt, habe aber gleichzeitig aufgezeigt bekommen, wo ich immer noch an alten Mustern festhänge.</p>
<p>Bis auf den Schlafmangel, den ich mittlerweile auch viel besser wegstecke, ist mir in diesem Jahr nur Gutes widerfahren.</p>
<h5>Daher möchte ich heute meine 12 Erkenntnisse aus dem ersten Mamajahr mit dir teilen.</h5>
<ol>
<li><strong>Die ersten Wochen, nachdem man Mama/Eltern wurde, sind hart &#8211; und das ist völlig normal und ok so.</strong><br />
Da habe ich wirklich lange mit mir gehadert. Ich wollte in diesen ersten Wochen immer etwas sein, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht war &#8211; gelassener, erfahrener, entspannter etc. &#8211; und konnte dabei gar nicht sehen, was für eine große Leistung wir alle 3 in dieser Zeit vollbracht haben, bzw. war da immer ein &#8220;Ja, aber&#8221; in meinem Kopf. Irgendwann war ich selber so genervt davon, denn ich wollte diese Zeit nicht mehr durch diese negative Brille sehen. Die rosarote Brille ist natürlich auch nicht die passende, denn es ist vielmehr eine bunte Brille, denn so viele Gefühle und neue Erlebnisse hatte ich in so kurzer Zeit wahrscheinlich nur, als ich selber auf die Welt gekommen bin, und daran erinnere ich mich nicht mehr.</li>
<li><strong>Babys brauchen viel Körpernähe, daher macht man sich das Leben leichter, wenn man sie trägt &#8211; am besten in einer Tragehilfe.</strong><br />
Damit hätten wir uns die ersten 6 Wochen wirklich deutlich einfacher machen können, denn ab dem Zeitpunkt, wo wir die Tragehilfe (Tuch oder Babytrage) für uns entdeckt hatten, wurde es deutlich entspannter. Aber ich gebe auch ehrlich zu, dass zum Thema Tragen und dem Bedürfnis eines Neugeborenen nach Körpernähe einfach ein völlig falsches Bild hatte.</li>
<li><strong>Jede Familie muss für sich Wege finden, damit sie gut und mit möglichst wenig Stress das alltägliche Leben genießen können &#8211; und dabei spielen die Bedürfnisse alle Familienmitglieder rein, auch die der Eltern.</strong><br />
Die eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen, ist in den ersten Babywochen ganz normal. Da sind wir Erwachsenen einfach deutlich flexibler und widerstandsfähiger als ein Neugeborenes, das bei seinen Grundbedürfnissen eigentlich gar nicht kompromissbereit ist. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aber nach den ersten Wochen ist es auch für die Eltern wichtig, sich wieder nach und nach um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern und diese mit in die Waagschale zu werfen. Und auch da geht&#8217;s oft erst einmal um die Grundbedürfnisse wie Schlafen, Essen, Entspannung oder soziale Kontakte. Wenn die aktuelle Schlafsituation dazu führt, dass man als Eltern völlig auf dem Zahnfleisch läuft, dann darf man sich das kritisch anschauen und was ändern. Mir wurde z.B. im Sommer &#8211; da war Adrian 6 Monate alt &#8211; das häufige Stillen in der Nacht zu viel. Ich habe Adrian bis dahin jedes Mal gestillt, wenn er aus seinem Nachtschlaf aufgewacht ist &#8211; also auch, wenn er erst ne Stunde geschlafen hatte. Anfangs war das auch ok, da er nur 2-3 Mal aufgewacht ist. Aber irgendwann ist er immer alle 1-1,5 Stunden aufgewacht und von selbst hat sich das nicht geändert. Das ging über Wochen so. Wir haben dann das Experiment gewagt, dass ich Adrian nur noch 1 Mal pro Nacht stille (Ausnahmen bestätigen die Regel) und siehe da, die Nächte wurden dauerhaft ruhiger. Natürlich ist Adrian nicht nur das eine Mal aufgewacht, aber er hat sich daran gewöhnt, auch anders wieder einzuschlafen. Die Umstellung erforderte eine harte Nacht &#8211; das war&#8217;s (wenn sich die Lage aber nach ein paar Nächten nicht entspannt hätte, hätten wir das Ganze natürlich nochmal überdacht).</li>
<li><strong>Viele Wege führen ans Ziel (das Ziel ist, dass alle Beteiligten unter den gegebenen Umständen zufrieden sind). </strong><br />
Was für die eine Familie klappt, führt bei der anderen zu Stress. Daher gibt es nicht die EINE Lösung. Nicht für ruhigere Nächte, nicht für die Beikosteinführung, nicht fürs Abstillen, nicht für den Kita-Start. Man muss den Mut haben, Dinge auszuprobieren, die Ruhe, um die Veränderung liebevoll zu begleiten, und die Ehrlichkeit sich einzugestehen, wenn&#8217;s doch nicht klappt.</li>
<li><strong>Flexibel und offen für neue Wegen zu bleiben, ist die beste Strategie &#8211; eigentlich bleibt einem auch gar nichts anderes übrig.</strong><br />
Babys entwickeln sich im ersten Lebensjahr so rasant und es verändert sich so viel für sie, dass es immer wieder notwendig wird, etwas im Alltag anzupassen. Vieles davon geht fließend, manches steht von jetzt auf nachher an. Da hilft nur: Schnell Abschied nehmen von dem, was bislang funktioniert und sich eingespielt hatte, und die Veränderung willkommen heißen.</li>
<li><strong>Elternsein verbindet unglaublich, das ist wunderbares Gefühl!</strong><br />
Und da ist es egal, ob ich mit Eltern rede, die schon erwachsene Kinder haben, selbst schon Großeltern sind oder die noch kleine Kinder haben, da ist immer dieses Leuchten in den Augen, das man aber erst so richtig sieht, wenn man selbst ein Kind hat.</li>
<li><strong>Nichts geht über den Austausch mit anderen Mamis, v.a. wenn sie Kinder im selben Alter haben. </strong><br />
Meine Mamatruppe hat mir im ersten Lebensjahr oft den emotionalen Hintern gerettet. Keiner versteht die Nöte einer Mama so gut, wie andere Mamas mit Kindern im selben Alter. Mit wem will man sich sonst über Baby-Stuhlgang und den Unannehmlichkeiten des Stillens austauschen?</li>
<li><strong>Die richtige Babyzeit dauert wirklich nicht lange.</strong><br />
Ich fand, dass Adrian nach 5-6 Monaten schon kein richtiges Baby mehr war. Ich glaube, das lag daran, dass er dann auch mehr Körperspannung bekommen hat und dadurch auf mich nicht mehr so zerbrechlich gewirkt hat. Außerdem hat er zu dieser Zeit schon so viel mit seiner Umwelt interagiert und ist mobiler geworden, sodass ich ihn immer mehr als eigenständige Person wahrgenommen habe.</li>
<li><strong>Im ersten Lebensjahr passiert so viel, da hat man gar nicht so viel Zeit, irgendwelchen Lebensphasen des Babys hinterherzutrauern.</strong><br />
Und das ist auch gut so, denn jede Lebensphase bringt so viel Tolles mit sich. Außerdem hätte man sonst Schwierigkeiten mit Punkt 5. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
<li><strong>Irgendwas ist immer, also ist auch immer alles gut.</strong><br />
Zumindest lohnt es sich, an dieser Einstellung arbeiten. Wenn nicht gerade ein Entwicklungssprung ansteht, sind es vielleicht gerade die Zähne, eine Erkältung, eine Veränderung im Schlafrhythmus oder beim Essen, was zu unruhigen Nächten oder anhänglichen Tagen führen kann. ABER&#8230;</li>
<li><strong>Die richtig schlechten Phasen dauern wirklich nie so lange &#8211; bei uns ist der große Spuk meist nach einer Woche vorbei.</strong><br />
Und in diesen Phasen ist das richtig, was die Lage für alle entspannter macht. Wenn das Baby anhänglich ist, dann wird es eben mehr getragen oder gestillt als sonst, schläft nachts vielleicht wieder mit im Elternbett und nicht in seinem eigenen und als Eltern sollte man jede Möglichkeit nutzen, die eigenen Batterien wieder aufzuladen.</li>
<li><strong>Die Prioritäten ändern sich. </strong><br />
Nicht nur, dass da jetzt ein Mensch in mein Leben getreten ist, der mir aufs Neue zeigt, dass meine Liebe unbegrenzt ist und ich immer noch mehr lieben kann, Adrian nimmt auch meine Zeit und meine Aufmerksamkeit in Anspruch, die ich leider nicht unbegrenzt teilen kann.<br />
Jetzt, wo ich wieder angefangen habe zu arbeiten, stelle ich wieder aufs Neue fest, dass ich nicht alles auf meiner Agenda stehen lassen kann, was dort locker Platz hatte, bevor er geboren wurde. Manches ist ganz von selbst weniger geworden &#8211; ich lasse mir z.B. nicht mehr so viel Zeit beim Schminken, habe letzten Winter nicht so viel gestrickt und mache nicht mehr 5-6 Mal pro Woche Sport -, doch bei einer Sache habe ich immer wieder gehadert: Das Schreiben für den Blog. An Ideen hat es mir nicht gemangelt, aber es ist mir immer schwerer gefallen, mir für die Umsetzung dieser Ideen die notwendige Zeit zu nehmen. Ich schreibe bewusst nicht, dass ich dafür keine Zeit mehr habe, da ich glaube, man nimmt sich für die Dinge Zeit, die einem gerade wichtig sind.<br />
In den letzten Wochen sind mir außerdem 2 Dinge immer bewusster geworden:<br />
1. Mein Leben ist gerade nur mit Schönen Dingen gefüllt. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht dankbar bin, dass ich ihn erleben durfte, und schlechte Tage habe ich nur, wenn mich der Schlafmangel aus 5 Nächten einholt. Mir fehlt gerade nichts und ich möchte nichts von dem weglassen, was ich gerade mache.<br />
2. Ich habe zum einen das Bedürfnis nach Rückzug, will nicht mehr den (selbstgemachten) Druck spüren, etwas mit der virtuellen Welt teilen zu müssen, und zum anderen habe ich das Bedürfnis, mich zu 100% auf das einlassen zu wollen, was gerade in meinem Leben ist und dann zu schauen, in welcher Richtung es weitergehen wird.</li>
</ol>
<h5>Das hier wird daher mein vorerst letzter Beitrag auf Balance-Akt sein.</h5>
<p>Diesen Schlussstrich zu ziehen war eine schwere Entscheidung für mich, da ich mich von etwas verabschiede, dass mir eigentlich Spaß macht, mir so lange Freude bereitet und mich so lange begleitet hat. Da kommen für mich einige negative Gefühle hoch, aber noch größer war das Gefühl der Erleichterung, als ich mir diese Entscheidung eingestanden habe. Ich empfinde es außerdem als großes Glück, mich von etwas Schönem zu verabschieden, weil es neben den vielen anderen schönen Dingen in meinem Leben gerade keinen Platz hat. Und wer weiß, was in diesem Raum, der in mir selbst durch diesen Abschied frei wird, Neues entstehen wird.</p>
<p>Der Blog bleibt weiterhin online. Mein Leben wird weiterhin ein Balance-Akt bleiben und ich werde weiterhin auf Instagram (und auch auf Facebook) aktiv sein.</p>
<p><strong>Vielen Dank an alle, die mich hier in den letzten Jahren begleitet haben, die meine Beiträge gelesen und kommentiert haben, mir ihre Geschichten erzählt und ihre Erfahrungen mit mir geteilt haben. Vielen Dank für all die Menschen, denen ich durch meinen Blog begegnet bin und die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte.</strong></p>
<h5>Auf zu neuen Ufern.</h5>
</article>]]></content:encoded>
					
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		<title>Mission #afterbabybody &#8211; Update #2</title>
		<link>http://www.balance-akt.de/index.php/2018/02/mission-afterbabybody-update-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 14:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Clean Eating]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Intuitiv Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[Ruckzuck ist seit meinem letzten #afterbabybody-Update schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen. Die Zeit im Mamaalltag vergeht nicht nur rasend schnell, sondern ist...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Ruckzuck ist seit meinem letzten <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2017/08/mission-afterbabybody-update-1/">#afterbabybody-Update</a> schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen. Die Zeit im Mamaalltag vergeht nicht nur rasend schnell, sondern ist auch von ständigen Veränderungen geprägt &#8211; Langeweile kommt da auf keinen Fall auf! Natürlich hat sich in den letzten Monaten auch mein Körper weiter verändert &#8211; zum Positiven, wie ich finde! Was sich getan hat, erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<h5>Wie von selbst</h5>
<p>Die Sorge, <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2017/08/mission-afterbabybody-update-1/">die ich im Sommer noch hatte</a>, dass ich nicht mehr in meine alten Hosen passen würde, war wirklich unbegründet, denn so nach und nach haben wieder alle Hosen aus dem Schrank gepasst. Zugegeben, gibt&#8217;s ein paar, die jetzt um die Hüften etwas enger sind, aber das ist ok und ich mache mir deswegen keinen Stress mehr.</p>
<p><strong>Stressfrei war auch der Weg dorthin.</strong> Ich hatte immer die Vorstellung gehabt, dass ich nach der Schwangerschaft ein explizites Afterbabybody-Programm starten müsste &#8211; also so mit richtigem Diät- und Sportplan. Irgendwie ist der Gedanke, dass das Ganze mit Anstrengung und Verzicht verbunden sein müsste, immer noch fest verankert. Daher hatte ich manchmal echt ein schlechtes Gewissen, dass es so easy geklappt hat, v.a. wenn ich Komplimente bekomme, dass ich schon wieder so aussehe wie früher. Das ist doch bescheuert, oder?</p>
<p><strong>Denn eins ist ja klar: Ich habe nicht nichts gemacht, es war eben nur nicht mit großer Anstrengung und Verzicht verbunden.</strong> Das, was ich gemacht habe, ist aus achtsamen und bewussten Entscheidungen heraus entstanden, ohne dass es dafür einen straffen Plan gebraucht hätte, was total super ist. Doch so ein bisschen fehlt mir da die &#8220;Ich hab es mir verdient, weil ich hart für gearbeitet habe&#8221;-Leistungsbestätigung, sodass ich auf die Frage, was ich denn gemacht habe, um wieder so gut in Form zu kommen, oft etwas beschämt gesagt habe &#8220;Hm, eigentlich nichts.&#8221; Irgendwann ist mir dann doch der Groschen gefallen und ich habe begonnen, mein Handeln mehr wertzuschätzen, was mich deutlich zufriedener macht. Jetzt antworte ich auf die Frage nicht mehr beschämt, sondern selbstbewusst mit &#8220;Ich habe &#8211; wie früher auch schon &#8211; so gut es geht auf meinen Körper gehört und gemacht, was sich für ihn gut anfühlt.&#8221;</p>
<h5>Bewegung und Sport</h5>
<p><strong>An Bewegung mangelt es mir nicht mehr, seit Adrian mit dem Krabbeln begonnen hat.</strong> Seitdem bin ich auch zuhause automatisch mehr auf den Beinen. Seit er laufen kann, ist das noch mal mehr geworden, sodass ich oft ganz leicht das Ziel vom 10.000 Schritten erreiche (ich trage immer noch mein <a href="http://amzn.to/2wx5KXr">Fitbit Alta HR</a>). Ich merke dadurch aber auch, dass der Alltag mich körperlich mehr auslastet und ich die 5-6 Sporteinheiten pro Woche wie früher nicht mehr dafür brauche.</p>
<p>Die Fitnesstrainerstimme (oder vielleicht ist es auch das Ego) in meinem Kopf sagt mir zwar, dass man für die Verbesserung der körperlichen Fitness doch explizites Training braucht. Das stimmt natürlich! Doch auch hier neige ich eher dazu, das zu unterschätzen, was mein Alltag zur Zeit von selbst mit sich bringt und was nach meinem Verständnis eben kein &#8220;explizites&#8221; Training ist. Mein Trainingsziel lautet gerade eben nicht, dass ich einen <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/category/halbmarathon/">Halbmarathon</a> laufen will (wobei das echt wieder schön wäre) oder ein bestimmtes Gewicht beim Kreuzheben erreiche, sondern dass ich fit für meinen Mamaalltag bin, dass ich Adrian problemlos die Treppen hoch- und runtertragen kann, keine Rückenschmerzen habe und versäumten Nachtschlaf aufhole, wenn es möglich ist. Und dafür mache ich gerne die eine oder andere explizite Trainingseinheiten, was aktuell immer noch 2-3 Mal pro Woche ist.</p>
<p>Zur Zeit stehen meist BODYPUMP, wofür ich am liebsten ins Studio gehe und was ich ab dieser Woche wieder selber unterrichten werde (ICH FREU MICH SOOOOOO!!!), CXWORX, was ich meist zuhause mache und oft tatkräftig von Adrian unterstützt werde, der nebenher spiel und dabei gerne an mir rumklettert, sowie Yoga auf dem Programm. Yoga begleitet mich fast täglich, da ich morgens/vormittags meist einige Runden Sonnengruß-Variationen mache, was auch mal durch eine längere Einheit oder den Besuch einer Yoga- oder BODYBALANCE-Stunde ergänzt wird.</p>
<p><strong>Wenn gerade wieder ein paar besonders schlafarme Nächte waren, fordere ich meinen Körper nicht zusätzlich durch intensiven Sport heraus.</strong> Die Sonnengrüße gehen aber immer und tun dem durchnächtigten Körper richtig gut. Außerdem versuche ich dann zumindest ein kleines 5-minütiges Kräftigungsprogramm für den Bauch in den Tag zu integrieren, denn da merke ich definitiv noch Defizite. Nicht nur in Sachen Kraft, sondern ist da auch hin und wieder ein Gefühl der Instabilität v.a., wenn ich Adrian trage. Ich versuche natürlich, beim Tragen an die Aktivierung der Bauchmuskulatur zu denken,  Adrian nicht nur links, sondern auch rechts zu tragen, und ihn rückengerecht hochzuheben, aber das gelingt mir nicht immer. Ich merke es Gott sei Dank recht schnell, wenn ich da unaufmerksam war, doch schützt das eben auch nicht immer vor <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2015/04/mein-rucken-sos-progra/">Rückenschmerzen</a>.</p>
<p><strong>Im Herbst habe ich auch wieder mit dem Laufen begonnen.</strong> Für die erste Zeit habe ich wieder das <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2013/08/zuruck-im-laufschri/">C25K-Laufprogramm</a> dafür genutzt, mit dem ich schon einige Male den Wiedereinstieg beim Laufen gemacht haben (mittlerweile gibt&#8217;s dafür natürlich auch Apps &#8211; ich nutze <a href="https://itunes.apple.com/us/app/c25k-5k-trainer/id485971733?mt=8">diese hier</a>). Auch jetzt hat mir das Programm wieder sehr dabei geholfen &#8211; nicht nur, weil ich ja lange nicht mehr laufen war (ich musste damit schon recht früh in der Schwangerschaft aufhören), sondern auch, weil ich jetzt fast immer mit Adrian im Kinderwagen laufe, was nochmals deutlich anstrengender ist.</p>
<p><strong>Ich verbinde die Laufrunden gerne mit Adrians Nachmittagsschlaf</strong>, heißt, wenn er müde wird, schlüpf ich in die Laufklamotten, packe ihn in den Kinderwagen und es geht los. Er schläft dann relativ schnell im Wagen ein und da meine Runden meist so 45 Minuten dauern (zum Warm-Up und Cool-Down gehe ich immer ein paar Minuten), wacht er oft direkt auf, wenn wir wieder zuhause sind. Meine Laufrunden sind also immer noch eher kurz (für meine Verhältnisse) und ich bin gerade auch nicht konsequent dabei, meine Lauf-Fitness wieder zu verbessern. Ich habe aber z.B. auch wenig Lust, bei jedem Wetter rauszugehen oder noch eine extra Laufrunde einzulegen, wenn ich mit Adrian schon viel spazieren war. Mir ist es jetzt einfach noch wichtiger, dass ich beim Sport Spaß und auch wirklich Lust drauf habe. Die Zeit, wo ich mich wieder etwas mehr &#8220;zwingen&#8221; muss, weil ich doch gerne wieder einen 10km-Lauf oder Halbmarathon absolvieren möchte, wird schon noch kommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h5>Ernährung</h5>
<p>Natürlich geht&#8217;s auch bei der Ernährung immer noch konsequenter in Sachen gesund und clean, doch auch da habe ich für mich gelernt, dass sich das alles von selbst reguliert, wenn ich mehr auf die Signale meines Körpers achte. <strong>Intuitives Essen eben.</strong> So gab es in der Weihnachtszeit das eine oder andere Plätzchen (meine Schwiegermama hat soooo lecker gebacken &#8211; und wir wurden regelmäßig versorgt) und nach den Feiertagen hatte ich dann richtig Heißhunger &#8211; ja, Heißhunger &#8211; auf frische grüne Säfte. Gleichzeitig hatte ich gar keine Lust auf Kaffee, was auch gut dazu gepasst hat, dass sich mein Körper einfach etwas übersäuert angefühlt hat. Also habe ich meinen Entsafter aus- und für mich den Kaffee weggepackt, was mir richtig gut getan hat.</p>
<p>Seit Adrian richtig isst und v.a. beim Mittagessen das selbe bekommt wie wir Großen (was mich natürlich auch dazu motiviert, gesund zu kochen), sind auch <strong>meine Essenszeiten wieder sehr regelmäßig</strong>. Das liegt aber auch daran, dass Adrian immer auch was zu essen haben möchte, wenn jemand anderes in seiner Umgebung was isst &#8211; selbst wenn er sich keine halbe Stunde vorher satt gegessen hat (Adrian darf immer so viel essen, wie er möchte). Das ist echt der totale Herdentrieb! Daher esse ich dann meistens mit ihm zusammen, auch wenn mein Hunger vielleicht noch nicht ganz so groß ist wie z.B. abends, wo Adrian zwischen 18:00 und 18:30 Uhr Hunger bekommt, ich mit dem Abendessen aber auch noch eine Stunde warten könnte. Mittlerweile habe ich mich aber seinen Essenszeiten ganz gut angepasst und habe Hunger, wenn er auch Hunger hat. Wie war das nochmal mit dem Herdentrieb? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Gemeinsam zu essen ist einfach eine schöne Sache und Adrian beim Essen zuzuschauen macht richtig Spaß.</p>
<p><strong>Für die Arbeit hat meine Vespertüte wieder ein Comeback gefeiert.</strong> Ich kann mir einfach nicht vorstellen, ohne sie zur Arbeit zu gehen. Liegt natürlich auch daran, dass ich mir dort keinen richtig Essensvorrat anlegen kann, da ich ja nicht jeden Tag dort bin. Ansonsten würde ich z.B. Obst immer vor Ort haben. Was ich aber immer in meinem Spind habe, sind ein kleines Glas Nussbutter, Trockenfrüchte, Müsli und eine Teeauswahl. In die Vespertüte kommt dann frisches Obst, fast immer ein Smoothie (der ist als Snack in meinem Job einfach am praktischsten) und an meinem langen Montag noch Mittag- und Abendessen (Mittagessen ist meist ein Rest vom Wochenende, fürs Abendessen habe ich Brot, Rohkost, Aufstrich &amp; Co. dabei). Mir gibt das ein gutes Gefühl, wenn ich weiß, dass ich gute Sachen zum Essen dabei habe.</p>
<h5>Wie geht&#8217;s jetzt weiter?</h5>
<p>Ich denke, dass die Mission #afterbabybody für mich vorerst abgeschlossen ist. Ich fühle mich in meinem Körper wohl, ich bin zufrieden mit meiner Ernährung und an Bewegung mangelt es mir auch nicht. Das einzige, woran ich mich wirklich noch gewöhnen muss, ist, dass ich nicht mehr so viel expliziten Sport mache. Manchmal fehlt mir das, weil es so lange ein fester Bestandteil meines Lebens war und es mir einfach so viel Spaß macht. Aber ich probiere da gerade etwas aus, um mein Sport-Bedürfnis etwas besser zu befriedigen. Wenn sich das bewährt hat, werde ich natürlich darüber berichten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>11 Monate Babyglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 11:34:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyglück-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[Adrians 11. Lebensmonat war in vielerlei Hinsicht ein besonderer Monat für uns: Wir haben unser erstes Weihnachten und Silvester als Familie verbracht, Adrian ist...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Adrians 11. Lebensmonat war in vielerlei Hinsicht ein besonderer Monat für uns: Wir haben unser erstes Weihnachten und Silvester als Familie verbracht, Adrian ist seine ersten Schritte gelaufen und für mich war es der letzte Monat Elternzeit, da ich letzten Donnerstag wieder mit arbeiten begonnen habe.</p>
<h5>Familienzeit und Familienfeste</h5>
<p>Von beidem hatten wir über die Feiertage ganz viel: Mein Mann hatte nicht nur 3 Wochen Urlaub, sondern auch kurz vor Weihnachten Geburtstag, den wir aber immer im kleinen Rahmen feiern &#8211; meist kommen nur meine Schwiegereltern zum Kaffee, da wir den Rest der Familie dann über die Feiertage sehen. Dieses Mal stand an diesem Tag auch das letzte Mal Babyschwimmen auf dem Programm, was wir nicht ausfallen lassen wollten, da ich mit dem Babyschwimmen im neuen Jahr nicht weitermache. Zum einen, weil mir die Uhrzeit mittwochs schon seit längerem nicht mehr so gut passte und ich für die 30 Minuten Schwimmen in Summe einfach zu lang unterwegs war (teilweise 3 Stunden!). Zum anderen, weil ich mit Adrian gerne eine Krabbel-/Spielgruppe ausprobieren möchte, sobald ich ein paar Wochen Arbeiten hinter mir habe und besser abschätzen kann, was zeitlich gut in unseren Alltag passt. So haben wir den Geburtstag meines Mannes also mit einem gemütlichen Frühstück, Kaffee und Kuchen, Babyschwimmen und abends mit Essen vom Chinesen verbracht. In den darauffolgenden Tagen bis Weihnachten haben wir bis auf die Vorbereitungen für Hl. Abend &#8211; Einkaufen, Essensvorbereitung, Weihnachtsbaumaufstellen und -schmücken &#8211; nicht viel gemacht.</p>
<p><strong>Hl. Abend haben wir mit einem Teil unserer Familie bei uns zuhause verbracht.</strong> Der Besuch ist nachmittags gekommen, sodass Adrian vor dem Abendessen noch ausreichend Zeit hatte, sich an den Trubel zu gewöhnen. Während mein Mann und ich das Essen zubereitet hatten, mussten wir uns um ihn auf jeden Fall nicht kümmern, denn er hatte alle anderen schon in sein Unterhaltungsprogramm eingespannt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Wir haben einen richtig schönen Abend verbracht mit leckerem Essen, Spielen, Geschenkeauspacken und viel Lachen.</strong> Adrian war so ausgelastet, dass das Einschlafen ganz easy funktioniert hat. Ich hatte ja eher damit gerechnet, dass er länger brauchen würde, um zur Ruhe zu kommen, aber nach 15 Minuten war ich schon wieder beim Rest der Familie und bereit für den Nachtisch.</p>
<p>Am 1. Feiertag hatten wir einen Tag Pause von Besuchen, was uns sehr entgegenkam. So konnten wir am 2. Feiertag erholt zum Essen bei meinen Schwiegereltern gehen. <strong>Mit Erholung ging es auch in der Zeit zwischen den Jahren weiter, wo bei uns meist nie viel auf dem Programm steht.</strong> Die einzigen Aktivitäten waren ein Kinobesuch &#8211; mein Mann und ich haben den neusten Star Wars geschaut, während Adrian einen Nachmittag bei meinen Schwiegereltern verbracht hat &#8211; und ein Mittagessenstreffen mit Freunden und deren Kindern.</p>
<p><strong>Am letzten Tag des Jahres habe ich das überraschend warme und frühlingshafte Wetter für eine Kinderwagen-Laufrunde mit Adrian genutzt,</strong> wobei wir den Läufern des alljährlichen Silvesterlaufs begegnet sind. Dabei fiel mir wieder ein, dass ich schon seit Jahren an diesem Silvesterlauf teilnehmen wollte, es dann aber doch nie gemacht hatte. Mit Adrian hatte ich so meinen ganz eigenen Silvesterlauf, den ich sehr genossen habe. Auf den späten Nachmittag sind meine Schwiegereltern zu uns gekommen, wir haben abends gemeinsam Raclette gegessen, uns von Adrian unterhalten lassen (er ist echt ein Entertainer!) und bis Mitternacht Rommé gespielt, nachdem Adrian im Bett war. Das Jahr ging also ganz gemütlich zu Ende und der Start ins neue Jahr wäre glaube ich auch ganz entspannt verlaufen, wenn nicht um 00:15 Uhr jemand fast direkt vor unserem Schlafzimmerfenster 2 Feuerwerksbatterien losgelassen hätte, von denen Adrian dann doch aufwachte. Bis dahin hatte ihm das Feuerwerk beim Schlafen nämlich nichts ausgemacht. Er ist von der Knallerei zwar nicht aus dem Schlaf hochgeschreckt, sondern einfach nur aufgewacht, konnte dann aber nicht gleich wieder einschlafen und war dann erst einmal für 2 Stunden wach &#8211; er hatte ja schon einige Stunden erholsam geschlafen. Mein Mann hat sich ihm angenommen, damit ich schon etwas schlafen konnte. Ich habe ihn dann wiederum morgens länger schlafen lassen. Kurz war die Nacht aber trotzdem, denn Adrian schläft in der Regel morgens nicht länger, wenn die Nacht mal kürzer war.</p>
<p><strong>Als letzter Familienbesuch stand im neuen Jahr ein Besuch bei meinem Papa am Bodensee an</strong>, bei dem wir über Nacht geblieben sind. Das Wetter hatte uns durch den heftigen Sturm in Sachen Unternehmungen etwas eingeschränkt, aber das hat uns nicht weiter gestört, da Adrian bei meinem Papa wieder viel zu entdecken hatte &#8211; neue Tische, Stühle, Schränke, Türstopper &amp; Co. -, was uns Große natürlich auf Trab gehalten hat. Mit dem kleinen Wirbelwind wird es nie langweilig!</p>
<p>Die restlichen gemeinsamen Tage, bis mein Mann wieder arbeiten musste, gingen dann viel zu schnell vorbei und auch mir blieben dann nur noch 10 Tage bis zum Ende meiner Elternzeit, die ich mit Adrian in vollen Zügen genossen habe.</p>
<h5>Mit großen kleinen Schritten</h5>
<p>In unserer gemeinsamen Familienzeit hat Adrian einen weiteren großen Entwicklungssprung vollbracht: <strong>Er hat mit dem freien Laufen begonnen!</strong></p>
<p>Zunächst hatte uns Adrian mit ein paar kleinen freien Tapsern kurz vor Weihnachten überrascht, was er noch ein paar Mal wiederholt, dann aber über die Feiertag fast komplett eingestellt hatte. Parallel haben nämlich auch die beiden oberen äußeren Schneidezähne geschoben, die sich auch wieder ewig Zeit bis zum Durchbrechen gelassen haben. Vor Weihnachten sahen die schon aus, als ob sie in ein paar Tag durch wären. Es hat dann aber nochmal 3-4 Wochen gedauert, bis es tatsächlich soweit war &#8211; was sie natürlich nicht davon abgehalten hat, den kleinen Mann bis dahin einige Male zu quälen.</p>
<p>In der Neujahrwoche hat Adrian dann buchstäblich die Beine in die Hand genommen und auf einmal wieder mit dem freien Laufen begonnen. Das waren natürlich zunächst wieder nur ein paar freie Schritte, aber dieses Mal hat er das immer öfter wiederholt, v.a. wenn er kurze Abstände wie vom Couchtisch zum TV-Schrank zurücklegen wollte, wofür er ja sonst zum Krabbeln auf den Boden musste. Die Strecken, die er zurücklegen konnte, wurden nach und nach immer länger, sodass mein Mann und ich einige Male sehr überrascht waren, wenn Adrian plötzlich ganz frei mitten im Raum stand.</p>
<p>Das seitliche Laufen entlang an Möbeln wurde dann auch immer mehr abgelöst durch das Schieben diverser Gegenstände, wodurch Adrian das Vorwärtslaufen weiter üben konnte. So wurden eifrig der Hochstuhl, Wäschekörbe und dann auch immer häufiger der Lauflernwagen zum Üben genutzt. Gerade beim großen Lauflernwagen war ich sehr erstaunt, wie schnell er den unter Kontrolle hatte, da er keine Brems- oder Feststellmöglichkeit hat und ziemlich schnell Fahrt aufnimmt. Am Anfang ist immer einer von uns Großen mitgelaufen und hat den Wagen ein wenig gebremst, damit er Adrian nicht abhaut. Doch jetzt ist das alles kein Problem mehr: Er kann ganz leicht am Wagen aufstehen und ihn schieben &#8211; sogar rückwärts! Das Lenken müssen wir aber noch üben.</p>
<p><strong>Das Laufen hat das Krabbeln immer mehr abgelöst.</strong> Jetzt krabbelt Adrian eigentlich nur noch, wenn er beim Laufen hingeplumpst ist und er zur nächsten Hochziehmöglichkeit kommen muss. Alleine Aufstehen geht nämlich noch nicht, aber ich habe das Gefühl, dass auch das nicht mehr lange dauert, denn er übt schon fleißig Kniebeugen in wirklich großartiger Technik. Wenn das Aufstehen klappt, wird es in Sachen Mobilität nochmals eine Stufe intensiver. Gott sei Dank entwickelt sich das Ganze nach und nach, sodass man sich stückweise dran gewöhnen kann.</p>
<p><strong>Neben der Entwicklung beim Laufen hat sich auch Adrians Wortverständnis im letzten Monat stark weiterentwickelt.</strong> Ich glaube, dass er schon richtig viel von dem versteht, was wir ihm sagen, und er kann schon viele Wörter den entsprechenden Personen, Gegenständen oder Aktivitäten zuordnen. Richtig sprechen kann er aber noch nicht. Er brabbelt noch sehr viel und wir haben zumindest noch nicht wirklich erkannt, dass hinter seinen Lauten schon ein Sinn steckt. Er hat aber das Wörtchen &#8220;Da&#8221; für sich entdeckt, dass ja universell einsetzbar ist. Da braucht&#8217;s eigentlich nicht viel mehr, oder?</p>
<p><strong>Mir macht das aber sehr deutlich, dass sich Kinder einfach unterschiedlich entwickeln.</strong> Am Ende können sie alle Laufen, Reden, Springen, selber Essen, Pusten, Klatschen, haben alle Zähne usw. Aber die Reihenfolge ist sehr individuell und es sagt nix über die Intelligenz, die Reife oder sonst was aus, wenn das Kind die eine Sache vor der anderen macht oder irgendwas später macht als andere Kinder. Das ist echt ein gefährliches Terrain, auf das man sich da begibt, wenn man mit dem Vergleichen und Bewerten anfängt. Ich freue mich einfach unheimlich, diese Entwicklung zu beobachten und Adrian dabei zu unterstützen &#8211; und das geht vom Vormachen und Machenlassen übers Kuscheln bis zum und Trösten, wenn er sich mal wieder den Kopf angeschlagen oder die Finger eingeklemmt hat. Letzteres kommt grad zwar immer öfter vor, aber davon lässt sich Adrian in seinem Entdeckerdrang nicht abhalten.</p>
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		<title>Könnte Wunder Bewirken &#8211; Teil 2: Der Weg zu einer liebevolleren Sichtweise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2018 19:07:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Nachdem du im <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2018/01/koennte-wunder-bewirken-teil-1/">letzten Beitrag</a> erfahren hast, was mich auf den Weg hin zu einer liebevolleren Sichtweise gebracht hat, möchte ich heute berichten, wie mir das 6-wöchige &#8220;<span class="s1"><a href="http://amzn.to/2Bzj1RW">Könnte Wunder Bewirken</a>&#8220;</span>-Programm von Gabby Bernstein dabei geholfen hat, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen: Mit täglichen kleinen Veränderungen und Werkzeugen, mit denen man nach und nach von Angst geprägte Gedanken, Gewohnheiten, Glaubenssätze, Handlungen usw. durch liebevolle Alternativen ersetzt bzw. im Licht der Liebe sieht.</p>
<h5>Was dich erwartet</h5>
<p><strong>Jede der 6 Übungswochen widmet sich einem anderen Lebensbereich</strong>, wobei man sozusagen von Innen nach Außen arbeitet: Man steigt zunächst grundlegend mit den eigenen, tiefsitzenden Ängsten ein, anschließend werden die Bedeutung der Selbstliebe und des Körperbilds betrachtet und danach die Bereiche Beziehungen und Finanzen/Selbstwert sowie die Arbeit eines Wunderwirkers. <strong>Dabei werden in jeder Woche die selben Prinzipien geübt</strong>: Erkennen der Ängste, die innere Bereitschaft zur Veränderung wecken, eine neue Sichtweise einnehmen, Dankbarkeit, Verzeihen, Erwarten von Wundern und die Reflexion.</p>
<p>Ich finde die Wiederkehr der Prinzipien in jeder Übungswoche, wobei jedem Prinzip ein Übungstag entspricht, eine wunderbare Möglichkeit, dieses Vorgehen zu lernen und zu verinnerlichen. Außerdem wird klar, <strong>dass es keinen Unterschied macht, welche Art von Angst, welches schwierige, belastende Thema oder welches Hindernis man auflösen möchte. Die Prinzipien lassen sich immer anwenden.</strong> Man kann sie aber nicht nur bei der bewussten Bearbeitung größerer Themen einsetzen, wie das ja in den einzelnen Übungswochen im Buch gemacht wird, sondern auch, wenn einem im Alltag ein von Angst bestimmter Gedanke durch den Kopf schießt: Sobald du ihn erkennst, kannst du dich gleich für eine neue Sichtweise öffnen. Vielleicht wird dir nicht direkt klar, wie diese neue Sichtweise aussehen kann, aber deine Innere Führung, dein Höheres Ich oder wie auch immer du es nennen möchtest wird im Hintergrund an der neuen Sichtweise &#8220;arbeiten&#8221;.</p>
<p><strong>Für die täglichen Aufgaben, v.a. für die Abendaufgaben, sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, damit man sich richtig darauf einlassen kann.</strong> Der Übungstag beginnt mit dem Lesen einer Morgenreflexion und der Affirmation, welche man im Lauf des Tages mehrmals wiederholen soll. Durch das häufige Wiederholen der Affirmation hält man sich die angestrebte Wahrnehmungsveränderung auch im Alltag im Bewusstsein. Abends gibt es unterschiedliche Aufgaben, wie z.B. dem schriftlichen Beantworten von Fragen oder einer Meditation. Gerade für das Schreiben habe ich mir gerne so viel Zeit genommen, wie es eben gebraucht hat, was auch mal 30 Minuten waren, auch wenn in der Aufgabe stand, dass man sich dafür 15 Minuten Zeit nehmen soll.</p>
<p>Wenn du also bislang noch keine oder wenig spirituelle Praktiken wie Meditation, Tagebuchschreiben, Reflexionen in deinem Alltag hattest, bekommst du mit diesem Programm einen großen Rundumschlag geboten. Das mag für den einen oder anderen vielleicht etwas viel sein, nicht nur zeitlich, sondern auch emotional, sodass es bestimmt ratsam ist, sich für die Dauer des Programms nicht zusätzlich mit weiteren Aktivitäten zu verplanen, damit es nicht in Stress ausartet.</p>
<h5>Meine Aha-Momente</h5>
<p><strong>Vom ersten Tag an war ich v.a. von den Affirmationen sehr begeistert.</strong> Ich hatte damit bislang noch nicht wirklich gearbeitet und mir auch erst kurz davor das <a href="http://amzn.to/2r2SYBx">Kartendeck von Kris Carr</a> gekauft und begonnen, daraus jeden Tag eine Karte zu ziehen (für die Dauer des &#8220;<span class="s1">Könnte Wunder Bewirken&#8221;</span>-Programms dann nicht mehr täglich, denn da gab es ja die Affirmationen). In den Affirmationen wurde das Tagesthema auf den Punkt gebracht und hat mir sehr dabei geholfen, es mir im Laufe des Tages bewusst zu halten. Im Prinzip trainiert man so sein Hirn immer wieder ein bisschen für die neue Sichtweise, ohne dass man groß was dafür tun muss. Ein großer Pluspunkt!</p>
<p>Den ersten großen Aha-Moment in der Anwendung der Prinzipien hatte ich, als ich erkannt habe, dass i<strong>ch die Lösung eines Problems, einem angstvollen Gedanken usw. nicht immer gleich kennen bzw. sie mit dem Verstand erörtern muss &#8211; sie wird &#8220;von selber&#8221; kommen, wenn ich mich für eine neue Sichtweise öffne.</strong> Und nicht nur das: Sie wird sich auch stimmiger und authentischer anfühlen, als wenn ich mir 100 Mal mit dem Verstand einrede, dass die Angst doch völlig unbegründet sei. So hatte ich das ja früher probiert und jetzt weiß ich auch, warum das nie geklappt hat: Da die Angst auf der emotionalen Ebene stattfindet, muss auch ihre Lösung auf der emotionalen Ebene passieren. Wenn ich also nur rational weiß, dass eine Angst eigentlich unnötig ist, es aber nicht fühlen kann, dann wird sich da auch nix auflösen.</p>
<p>Damit sich Ängste lösen, müssen sie also erst einmal gefühlt werden, was wiederum Teil des Erkennens ist. <strong>Es geht also nicht nur darum zu bemerken, dass da ein angstvoller Gedanke ist, sondern auch den damit zusammenhängenden Gefühlen Raum zu geben.</strong> Das hatte ich bis dato meistens nicht gemacht, sondern hatte eher versucht, das Ganze mit einem vermeintlich positiven Gedanken in die Schranken zu weisen. Denn aus meiner Erfahrung hieß, den Ängsten Raum zu geben, dass ich mich in ihren Sog begebe, sie mein ganzen Denken verseuchen und ich in eine negative Gedankenspirale komme. Doch passiert auch das nur, wenn ich auf der Ebene bleibe, auf der sich die negativen Gedanken in meinem Bewusstsein manifestieren. Wenn z.B. gerade Stress in mir aufsteigt, weil ich das Gefühl habe, es steht gerade viel zu viel auf dem Programm, ich habe so viel zu tun, dass ich unmöglich alles schaffe, dann habe ich dabei meist den Gedanken &#8220;Oh mein Gott, ich habe kein Zeit! Ich werde nie mit allem fertig!&#8221; im Kopf. Klar, wenn ich mich darauf einschieße und das ständig weiter in meinem Kopf wiederhole, bleibe ich da auch weiter drin und es wird immer weiter Kreise ziehen, mich dabei aber immer mehr einengen. Wenn ich stattdessen kurz innehalte, erkenne, dass da gerade dieser negative Gedanke in meinem Kopf ist, der mich einengt, und mich dann frage, was für Gefühle darunter liegen, z.B. &#8220;Wenn ich das, was ich mir vorgenommen habe, nicht schaffe, dann bin ich ein Versager und eine Enttäuschung&#8221;, gehe ich einen Schritt zurück und werde zum Beobachter. Das schafft Raum, denn auch diese Gefühle brauchen erst einmal Raum, und in diesem Raum kann ich mich wirklich für eine neue Sichtweise öffnen, denn jetzt weiß ich erst, was aus dem Dunkel ins Licht geführt werden muss.</p>
<p>Und dann &#8211; ich hätte es ja selber nicht für möglich gehalten &#8211; beginnen sie, sich aufzulösen. Zunächst schafft es Erleichterung in der &#8220;akuten&#8221; Situation, nach und nach verlieren die Trigger ihre Macht, halten uns immer kürzer in ihrem Griff und irgendwann werden sie gar keinen Einfluss mehr auf uns haben. Ich konnte da nach kurzer Zeit direkt erste, kleine Veränderungen wahrnehmen: Alltagssituationen, die mich sonst aufgeregt hätten, haben mich nicht wie sonst getriggert. Weil das aber so neu war für mich, hatte ich mich das eine oder andere Mal tatsächlich gefragt &#8220;Müsstest du dich jetzt nicht eigentlich aufregen/wütend sein/gestresst sein?&#8221;, nur um festzustellen, dass das gewohnte Muster nicht mehr notwendig war. In anderen Situationen kann ich die Nerven aber bislang nur behalten, wenn ich mir immer in Dauerschleife sage &#8220;Ich bin bereit es anders zu sehen, ich bin bereit, Liebe zu sehen.&#8221;, was natürlich auch nicht immer hilft. Bei manchen angstvollen Gedanken wird die Veränderung schnell gehen, bei anderen werden wir Jahre brauchen, andere lösen sich vielleicht gar nicht ganz auf. <strong>Wichtig ist nur: Ihre Macht wird trotzdem weniger und wir können immer besser aus unserem wahren Kern heraus leben.</strong></p>
<p>Genaue dieser wahre Kern, unsere Innere Führung, das Höhere Selbst oder wie auch immer du es bezeichnen möchtest, ist also immer da. Ich finde, dass ist eine unglaublich befreiende und friedvolle Erkenntnis, die ich auch jetzt erst auf emotionaler Ebene fassen kann. <strong>Wir müssen im Kern nicht berichtigt werden, mit uns ist tief im Inneren alles gut.</strong> Es ist &#8220;nur&#8221; unsere Wahrnehmung, die Veränderung braucht. Ich schreibe &#8220;nur&#8221; in Anführungszeichen, weil auch das eine Menge Arbeit sein kann. Aber diese Arbeit aus der Gewissheit heraus zu machen, dass das Gute schon da ist, dass ich nicht noch mehr machen muss, damit es endlich gut wird, sondern dass ich vielmehr Dinge anders machen oder vielleicht sogar weniger machen muss, damit das Gute zum Vorschein kommen kann, ist für mich so wahnsinnig beruhigend!</p>
<p>Und dann ist da noch diese Sache mit dem Rechthabenwollen. Oje, da habe ich, die Meisterin im &#8220;Ja, aber&#8230;&#8221;-Sagen ist, mich sowas von ertappt gefühlt. <strong>Im Kurs in Wundern heißt es: Willst du lieber recht haben oder glücklich sein?</strong> Wenn du dich jetzt auch fragst &#8220;Wie, die beiden Sachen schließen sich aus? Aber wenn jemand voll gemein zu mir war, mich ungerecht behandelt hat, soll ich da etwa so tun, als wäre nichts passiert?&#8221; Aber frage dich auch mal, wie du dich fühlst, wenn du aus deinem angegriffenen Ego heraus handelst, wenn du an dem Zorn auf eine Person oder an deinem Standpunkt festhältst und nicht in die Vergebung kommen kannst: Meistens geht&#8217;s uns dabei richtig mies, es raubt uns Energie und je länger wir daran festhalten, desto mehr scheint es so, als wäre sowieso die ganze Welt gegen uns. Sich für das Glücklichsein zu entscheiden, heißt auch hier wieder, die oben genannten Prinzipien zu durchlaufen und sich selbst zu fragen, warum man sich gerade so angegriffen/ungerecht behandelt/etc. gefühlt hat. Wenn man sich wirklich dafür öffnet, seinen eigenen Anteil an der Situation zu sehen, wird man auch in schwierigen zwischenmenschlichen Situationen zu einer Lösung finden, die sich für einen selbst gut anfühlt, ohne dass man mit der beteiligten Person in eine direkte Konfrontation gehen muss. So kann man auch seinen Frieden mit Menschen machen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr Teil des eigenen Lebens sind. Aber auch hier heißt es wieder: In manchen Alltagssituationen ist das schnell geklärt und man findet direkt den Weg des Glücklichseins, bei anderen Beziehungen dauert es länger &#8211; in beiden Fällen lohnt es sich, dranzubleiben.</p>
<h5>Was mir bei der Durchführung des Programms geholfen hat</h5>
<p>Zum Schluss möchte ich dir noch verraten, wie ich es geschafft habe, das Programm wirklich in den 6 Wochen zu durchlaufen &#8211; also ohne Pausentage -, obwohl es gerade im Mamaalltag nicht immer leicht ist, sich die notwendigen ruhigen Momente zu schaffen.</p>
<p>Zu allererst habe ich mir nochmal bewusst gemacht, warum ich das Ganze machen möchte und warum mir das wichtig ist (<a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2018/01/koennte-wunder-bewirken-teil-1/">siehe letzter Beitrag</a>). Dann war für mich wichtig, in einer ganz offenen Haltung gegenüber dem Gedanken zu kommen, dass ich immer entscheiden kann, Liebe zu sehen &#8211; auch wenn es sich an der einen oder anderen Stelle komisch anfühlt. Das Gute: Im Buch wird auch immer wieder darauf hingewiesen, wie gerne das Ego sich gegen diese neue Sichtweise wehrt.</p>
<p><strong>Für die Umsetzung der Übungen im Alltag habe ich mir etwas zeitliche Flexibilität zugestanden.</strong> Ich habe zwar immer einen Übungstag nach dem anderen gemacht, also die Reihenfolge nicht verändert, aber manchmal kam ich z.B. erst mittags dazu, die Morgenreflexion zu lesen, weil mir Adrian davor keine ruhige Minute gelassen hat, oder ich habe die Abendaufgabe auf den nächsten Tag verschoben, weil Adrian abends so lange gebraucht hat, richtig einzuschlafen, dass ich im Prinzip gleich mit ihm ins Bett bin. Das waren über die 6 Wochen gesehen zwar die Ausnahmen, aber es kam auch schon mal 2 oder 3 Tage am Stück vor, dass ich entweder erst später am Tag mit den Übungen begonnen oder etwas am Folgetag nachgeholt habe. Ich habe mir selber immer wieder gesagt, dass es das wichtigste ist, dass ich die Übungen mache, und nicht so wichtig, ob es an einem Tag mal später war oder ich eine Aufgabe erst am Folgetag gemacht habe (da kann einem das Ego auch ganz schön dazwischenfunken).</p>
<p>An den meisten Tagen konnte ich die Übungen aber gut in meinen Alltag integrieren: Ich habe die Morgenreflexion nach dem Frühstück gelesen, während Adrian zufrieden, da satt und für den Tag frisch gemacht, gespielt hat. Wenn er währenddessen auf mir rumkraxeln wollte, hat mich das nicht gestört, denn die Morgenreflexion hat ja höchstens 5 Minuten gedauert. Die Abendaufgaben habe ich entweder gemacht, wenn mein Mann nach Hause gekommen ist und die beiden ein bisschen Papa-Sohn-Zeit verbracht haben oder wenn mein Mann Adrian ins Bett gebracht hat und ich dadurch etwas Ruhe auf der Couch hatte (wir wechseln uns mit dem Ins-Bett-Bringen ab) oder nachdem ich Adrian ins Bett gebracht hatte &#8211; so wie es eben in den Tagesablauf gepasst hat. <strong>Um das besser einplanen zu können, habe ich nach der Morgenreflexion immer schon geschaut, was als Abendaufgabe anstand.</strong></p>
<p>Über den Tag hinweg hat mir außerdem sehr geholfen, die <strong>täglichen Affirmationen in einer Notiz-App auf dem Handy festzuhalten</strong> und mir, wie auch im Buch empfohlen, <strong>im Handy Wecker zu stellen</strong>, die mich im Lauf des Tages an die Affirmation erinnert haben. Ich glaube, dieses ständige Erinnern an die neue Sichtweise hat mit die größte Auswirkung auf dem Weg der Veränderung.</p>
<h5>Wie es jetzt weitergeht</h5>
<p>Mir war von Anfang an bewusst, dass das &#8220;Könnte Wunder Bewirken&#8221;-Programm für mich ein Einstieg für die Arbeit mit dem Kurs in Wundern sein wird. Ich war mir nur noch nicht ganz sicher, ob ich mich direkt ab den Kurs wage oder ob ich nochmal einen Zwischenschritt mit einer anderen Interpretation des Kurses machen möchte. <strong>Ich hatte mich aber während der 6 Wochen recht schnell dazu entschieden, dass es mit dem Kurs in Wundern weitergehen soll.</strong> Und da der Jahreswechsel vor der Tür stand, habe ich mich dazu entschieden, am 1. Januar mit den Übungen aus dem Kurs zu starten &#8211; es sind ja 365 Übungen enthalten. Parallel dazu lese ich auch im Textbuch des Kurses, wobei ich da noch nicht wirklich weit gekommen bin.</p>
<p><strong>Wenn du auch gerade die Übungen machst, kann ich dir die offizielle <a href="http://lektionen.acim.org/de/">Webseite</a> des deutschen Übungsbuchs des Kurses empfehlen.</strong> So kannst du auch unterwegs deine Übungen machen und musst nicht immer das große Buch dabeihaben. Ich nutze das auch, um tagsüber nochmals nachzuschauen, wie die heutige Übung genau lautete, denn auch diese soll man mehrmals am Tag machen (zumindest war das bislang so &#8211; auch hier nutze ich wieder den Handy-Wecker als Erinnerung).</p>
<p><strong>Die Arbeit mit Affirmationen habe ich hauptsächlich über Karten weitergeführt.</strong> Ich habe jetzt auch die <a href="http://amzn.to/2AZNOWo">Karten von Gabby Bernstein</a> und ziehe mal aus ihrem Deck, mal aus dem von Kris Carr und stelle mir die Karte in mein Bad, sodass ich sie im Alltag öfter zu Gesicht bekomme. Da passt das für mich am besten. Wenn ich weiß, dass ich unterwegs bin, dann fotografiere ich mir die Karte auch gerne mit dem Handy und hab sie so immer dabei. Das Kartendeck von Kris Carr gibt es auch als App, die ich mir zusätzlich gekauft habe, da praktisch für unterwegs. Von Gabby Bernstein habe ich außerdem die Spirit Junkie App. Im Prinzip würden die Apps hier ausreichen, aber ich mag das physische Kartenziehen sehr gerne.</p>
<p><strong><a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2016/06/so-einfach-so-wirkungsvoll-meine/">Meditation</a> und das Führen eines <a href="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/02/Balance-Akt-Dankbarkeitstagebuch_52Wochen.pdf">Dankbarkeitstagebuchs</a> gehört ja schon seit langem zu meiner spirituellen Praxis, sodass ich das wie gehabt weitermache.</strong> Ich habe nach den ersten Mama-Monaten auch hier einen Weg gefunden, beides wieder fest in meinen Alltag zu integrieren. Wobei fest heißt, dass mir an manchen Tagen erst im Bett, wenn&#8217;s Licht schon aus ist, einfällt, dass ich nicht in mein Dankbarkeitstagebuch geschrieben habe, und ich mir dann trotzdem nochmal bewusst mache, wofür ich an diesem Tag dankbar bin. Aufgeschrieben hat es zwar noch etwas mehr Wirkung, aber ich denke mir immer, dass jeder kleine Schritt zählt. Gleiches gilt fürs Meditieren: In der Regel mache ich eine 15-Minuten-Meditation, aber manchmal sind&#8217;s auch nur 5 Minuten. Dieser Drang, bei der Durchführung seiner spirituellen Praxis zu streng mit sich zu sein, ist halt auch wieder sehr aus dem Ego getrieben. Seit mir das bewusst ist, bin ich nicht mehr so streng zu mir, sondern würdige das, was ich ich tue, um mehr Licht und Liebe in mein Leben zu bringen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ok, ich glaube, jetzt habe ich alles geschrieben, was mir zum &#8220;Könnte Wunder Bewirken&#8221;-Programm wichtig war &#8211; war wohl doch einiges!</strong> Und das macht auch deutlich, dass ich zum einen das Programm super finden und unbedingt weiterempfehlen kann, und zum anderen, dass mir an diesem Weg, auf den ich mich jetzt begeben habe, sehr viel liegt. Daher wird es dazu in Zukunft bestimmt noch weitere Beiträge geben.</p>
<p><strong>Wenn du jetzt noch Fragen hast, dann lass es mich gerne wissen &#8211; als Kommentar oder auch per <a href="mailto:info@balance-akt.de">E-Mail</a>.</strong></p>
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		<title>Könnte Wunder Bewirken &#8211; Teil 1: Warum ich eine neue Wahrnehmung möchte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 15:20:51 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p class="p1">Das letzte Jahr war vor allem geprägt von vielen, vielen Entwicklungen: In meinem Bauch hat sich ein Baby entwickelt, das jetzt schon seine ersten Schritte macht, und ich bin Mama geworden, sodass ich nicht nur die Entwicklung unseres Sohnes miterleben und begleiten durfte, sondern auch in mir einige Entwicklungen angestoßen wurden. Ich habe mich immer öfter gefragt, was ich mir für meinen Sohn wünsche, was ich ihm als Mutter vorleben möchte und was ich dafür verändern muss. Denn eins ist klar: So ein Kind kann einen  &#8211; unabsichtlich natürlich &#8211; ganz schön triggern und man fällt dann in Verhaltensmuster, die einem alles andere als dienlich sind. Wenn man die Nerven verliert, weil das Kind z.B. nicht einschlafen kann und man deswegen selber nicht zum ersehnten &#8220;Feierabend&#8221; kommt, dann ist das durchaus nachvollziehbar, hilft in der Situation aber keinem weiter. Genauso wenig hilfreich ist es, wenn man ständig das Gefühl hat, die eigenen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke, wenn man Kind, Partnerschaft und evtl. Arbeiten unter einen Hut bringen will.</p>
<p class="p1"><b>Aber gibt es denn einen anderen Weg? Ich denke schon!</b></p>
<p class="p1">Im heutigen Beitrag möchte ich aber zuerst einmal ganz offen und ehrlich sein und dir etwas genauer erzählen, was mich auf diesen neuen Weg gebracht und was dabei in mir vorgegangen ist.</p>
<h5 class="p1">Mein innerer Hilfeschrei</h5>
<p class="p1"><b>Gerade diese Annahme, dass langfristig scheinbar „immer was auf der Strecke bleibt“, war für mich ein Augenöffner.</b> Ich habe das als Kommentar unter einem Instagram-Post in meiner Timeline gelesen und mir ist es dabei eiskalt den Rücken runtergelaufen. Ich fand diesen Gedanken sofort ganz furchtbar! Ich konnte richtig spüren, wie in mir die Alarmglocken angingen und ich innerlich aufschrie &#8220;Ich möchte aber nicht in einem ständigen Mangelgefühl leben!&#8221;.</p>
<p class="p1"><b>Doch wie sollte es denn anders gehen? Zeit ist Mangelware, da lässt sich eben nicht alles unterbringen.</b></p>
<p class="p1">Aber was ist die Konsequenz? Würde der Versuch, alles super gut zu organisieren &#8211; Stichwort Zeitmanagement -, irgendeine Veränderung bringen? Oder indem man sich für bestimmte Entwicklungsschritte beim Kind ein Ziel setzt? Durchschlafen mit spätestens 6 Monaten, alle Beikost-Breie eingeführt mit 8 Monaten, abgestillt mit spätestens 1 Jahr? Dass das so nicht funktioniert und bei allen Beteiligten unnötig Stress auslöst, erfährt man spätestens nach der Geburt. Scheinbar muss man also mit diesem Mangel leben.</p>
<p class="p1"><b>Doch ist da auch eine Stimme in mir, die mir flüsterte, dass es einen anderen Weg geben muss</b>, dass es nicht sein kann, dass das Familienleben geprägt ist von einem Mangelgefühl oder dass man auf die Bedürfnisse des einen Familienmitglieds nur auf Kosten der anderen eingehen kann. Mit dieser Einstellung &#8211; und wenn ich so in die Mama- und Elternrunden horche läuft es leider oft darauf hinaus &#8211; wundert es mich nicht, dass trotz der ganzen Liebe, die wir alle für unsere Kinder empfinden, auch immer eine unterschwellige Unzufriedenheit mitschwingt. Aber wäre es nicht viel schöner, wenn ich selber in Situationen ruhig bleiben könnte, die gemeinhin als anstrengend gelten, wie z.B. anhängliche Phasen, langwieriges Einschlafprozedere oder Dauergejammer? Wenn durch das Miteinander alle gewinnen? Wenn man gemeinsam als Familie wachsen kann? Mir ging so langsam auf, dass das alles irgendwie zusammenhängen muss, aber ich wusste noch nicht, wie ich es anders machen sollte.</p>
<h5 class="p1">Angst oder Liebe?</h5>
<p class="p1"><b>Mehr als diese Erkenntnis war auch erst einmal gar nicht notwendig. Denn allein die Bereitschaft, einen anderen Weg gehen zu wollen, hat mich genau auf diesen gebracht</b>, denn ich wurde wieder offen für die Botschaften aus dem Werk &#8220;<a href="http://amzn.to/2BAf8fm"><span class="s1">Ein Kurs in Wundern</span></a>&#8220;, der in seiner Essenz aussagt, dass Liebe die einzige Wahrheit ist und Angst eine Illusion unseres Egos, welche sich aber ganz schön tief und in vielen Lebensbereichen bei uns eingeschlichen hat. Wenn wir in den Ängsten und Illusionen unseres Egos festhängen, dann erleben wir Mangel, fühlen uns von unseren Mitmenschen getrennt, vergleichen und bewerten uns selbst sowie unsere Mitmenschen, halten an Ärger und Groll fest usw. Obwohl sich niemand von uns ein angsterfülltes Leben wünscht, stecken wir oft ziemlich tief drin, weil wir es meist einfach nicht besser wissen und nicht anders gelernt bzw. vorgelebt bekommen haben.</p>
<p class="p1">Das ist auch der gemeinsame Nenner, egal ob es ums &#8220;Da bleibt was auf der Strecke&#8221;-Denken geht oder ums Nervenverlieren, weil das Baby den ganzen Tag jammert: All diesen Dingen liegen Ängste zugrunde. Die Angst, nicht genug Zeit, Raum, Zuwendung für sich selbst und andere zu haben, das Gefühl der Machtlosigkeit und des Nicht-gut-genug-Seins, weil das Kind schreit, egal was man tut, oder die Sorge, man könnte dem eigenen Kind langfristig schaden, weil man es z.B. zu lange stillt oder nicht lange genug.</p>
<p class="p1">Mama zu sein und zu werden ist außerdem emotional wahnsinnig intensiv (für Väter gilt das natürlich auch), sodass in mir bestimmte Verhaltensmuster wieder &#8220;aktiv&#8221; wurden, von denen ich dachte, dass ich sie schon ganz gut gemeistert hätte. Für mich sind das die Angst vor dem Versagen bzw. dem Nicht-gut-genug-Sein und die, wie ich sie nenne, Vergleicheritis bzw. Bewerteritis. Ich erinnere mich an frühe U-Untersuchungen, nach denen ich erleichtert war, dass Adrians Gewicht eher im unteren Normalbereich war, und dann kam einige Monate später immer ein ungutes Gefühl auf, wenn uns jemand sagte &#8220;Oh, der Kleine ist aber ganz schön propper.&#8221;, worauf ich am liebsten entgegnen würde, dass es andere Babys gäbe, die deutlich dicker wären als Adrian. In diesem Fall tarnte sich meine Angst ganz heimtückisch als Sorge für meinen Sohn, er könne in Zukunft vielleicht irgendwelche Nachteile haben, wenn sein Gewicht zu hoch sei (mal davon angesehen, dass es immer noch im Normalbereich ist). Dabei geht es natürlich um mein ganz eigenes Problem, das ich noch mit meinem Körper und meiner Statur habe und welches ich auf Adrian projiziere, und nicht darum, ob Adrian zu dick, zu dünn, zu groß oder zu klein ist.</p>
<h5 class="p1">Eine Veränderung der Wahrnehmung</h5>
<p class="p1"><b>Doch hat Adrian wie als Katalysator und Spiegel für mich fungiert,</b> denn zum einen konnte ich, wenn durch ihn in mir etwas angetriggert wurde, viel besser abgrenzen, dass es hier um mich und ganz allein um mich geht (ansonsten schiebt man die Schuld ja gerne auf die anderen), und zum anderen zeigt er mir jeden Tag, wie es ist, wenn man aus der Liebe heraus lebt: Für ihn ist es unerheblich, was andere Kinder um ihn herum können oder nicht können, er fühlt sich in seinem Körper einfach pudelwohl, für ihn ist es ganz natürlich, dass es zwischen uns eine innige Verbindung gibt, und wenn er beim Laufenlernen auf den Popo fällt, steht er immer wieder auf und probiert es erneut.</p>
<p class="p1">Und ich? Ich vergleiche mich gern mit den anderen &#8211; wer macht&#8217;s besser und sieht dabei besser aus -, zweifle, ob ich liebenswürdig genug bin, bin gerne mal auf die Anerkennung von außen aus und wenn ich an die Erfüllung meiner Träume denke, erschleicht mich das Gefühl, dass vom großen Kuchen für mich nix mehr übrig bleibt, weil andere schneller waren. Das ist für mich jetzt alles nichts neues. Diese tiefsitzenden Ängste kenne ich seit langem. Mein Verstand sagt mir auch immer wieder, dass sie unbegründet sind, doch irgendwie kommt das ganz tief drinnen nicht richtig an.</p>
<p class="p1"><b>Und dann bin ich dem Kurs in Wundern wieder begegnet, v.a. durch die täglichen Lesungen von </b><a href="http://gluecksplanet.com/"><span class="s1"><b>Silja</b></span></a><b>, und hatte sofort das Gefühl &#8220;Ich glaub, das isses.&#8221;</b> Nicht nur für das Überwinden meiner Ängste, sondern wie ich die Welt grundsätzlich wahrnehmen möchte &#8211; aus der Liebe und der Gewissheit heraus, dass wir für eine liebevolle Sichtweise bereits alles in uns tragen. Um wieder in die Liebe zu kommen, ist jedoch ein bisschen Arbeit notwendig, denn die Gewohnheiten und Tricks des Egos sind ebenso tief verankert wie die Ängste selbst. Ich wollte aber nicht direkt mit dem Kurs starten, der auch einen umfassenden Übungsteil beinhaltet, da ich das Gefühl hatte, dafür noch nicht bereit zu sein (die Sprache ist sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise schwer verständlich). Doch gibt es viele Interpretationen des Kurses, u.a. von Marianne Williamson und Gabrielle Bernstein, die einen tollen Einstieg in den Kurs geben. Darüber wollte ich mich wieder mit dem Kurs vertraut machen und dann entscheiden, ob ich mich direkt an dieses große Werk wage.</p>
<p class="p1"><b>Mein Wahl fiel auf das 6-wöchige &#8220;</b><a href="http://amzn.to/2Bzj1RW"><span class="s1"><b>Könnte Wunder Bewirken</b></span></a><b>&#8220;-Programm von Gabby Bernstein</b>, weil es die Grundprinzipien des Kurses in ganz einfach anwendbare tägliche Übungen herunter bricht und auf verschiedene Lebensbereiche anwendet. Gerade die Anwendung und Umsetzung im Alltag war mir besonders wichtig, also Werkzeuge an die Hand zu bekommen, wie ich mit den negativen Gedanken, Ängsten, Sorgen,Verurteilungen etc. umgehen kann, um sie nach und nach zu verändern. Ende letzten Jahres habe ich mit dem Programm begonnen und es an Hl. Abend &#8211; zum Fest der Liebe &#8211; abgeschlossen, was ich irgendwie sehr passend fand.</p>
<h5 class="p1">Was dich im &#8220;Könnte Wunder Bewirken&#8221;-Programm erwartet,</h5>
<p class="p1">wie ich es in meinen Mama-Alltag eingebaut habe und wie es jetzt bei mir weiter geht, das erfährst im nächsten Beitrag &#8211; dieser hier ist ja schon lange genug geworden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p class="p1"><strong>Bis dahin möchte ich gerne von dir erfahren, ob du auch den Wunsch nach Veränderung, nach einer neuen Sichtweise in dir trägst &#8211; egal ob im Alltag mit Kind oder ohne &#8211; und, wenn ja, welchen Weg du eingeschlagen hast. Verrate es mir in den Kommentaren!</strong></p>
</article>]]></content:encoded>
					
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		<title>10 Monate Babyglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2017 12:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyglück-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Eine Sache merkt man im ersten Baby- und Elternjahr ganz deutlich: Es passiert so viel, dass es wirklich schwer ist, sich im Bewusstsein zu halten, was so alles los war. Ich habe teilweise schon abends Schwierigkeiten zu rekapitulieren, was der Tag so alles mit sich gebracht hat. Wenn ich dann auf einen ganzen Monat zurückblicke, wäre ich völlig aufgeschmissen ohne das Entwicklungstagebuch, dass ich für Adrian führe, in dem ich für jede Lebenswoche Notizen mache, was bei Adrian so los war (das mache ich einfach in einer Notiz-App auf dem Handy &#8211; das habe ich ja meist griffbereit und kann direkt etwas eintragen, wenn ich daran denke). Mit Kindern lebt es sich viel leichter im Hier &amp; Jetzt, wobei ich doch gerne mal zurückschaue, um zu reflektieren und damit ich Erlebnisse nochmal bewusster wertschätzen kann.</p>
<p>Auch für dieses Babyglück-Update hier war ich wieder sehr dankbar für meine Notizen, denn ich bin schon froh, dass ich mich noch einigermaßen daran erinnern kann, was über die Weihnachtsfeiertage passiert ist. Wie soll ich da noch wissen, was vor knapp 1,5 Monaten los war? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h5>Das erste Mal ganz ohne Papa</h5>
<p>Wir sind in Adrians 10. Lebensmonat direkt mit einer Premiere gestartet: 5 Tage ganz ohne Papa. Mein Mann war auf einem Seminar und ich habe diese Zeit mit Adrian genutzt, einige Tage bei meiner Mama zu verbringen. Wir waren nicht die gesamte Zeit bei ihr, da wir u.a. fürs Babyschwimmen mittwochs wieder zuhause sein wollten, aber mir hat der Besuch schon im Vorfeld die ganze Sache etwas einfacher gemacht, da ich dieser Zeit mit einem leichteren Gefühl begegnen konnte.</p>
<p><strong>Es waren ganz wundervolle Tage bei meiner Mama!</strong> Es war erstaunlich, wie Adrian durch das längere Zusammensein mit ihr ganz viele neue Anregungen bekommen hat &#8211; einfach, weil sie nochmals andere Dinge mit ihm gemacht hat als das, was er von mir, meinem Mann oder meinen Schwiegereltern gewohnt ist. Es macht einfach so viel Spaß zu beobachten, wie positiv er auf Menschen reagiert. Bei Erwachsenen fremdelt er natürlich zunächst etwas, aber sobald jemand Unbekannteres sich mit ihm befasst, mit ihm spielt oder rumalbert, taut er sehr schnell auf. Andere Kinder sind hingegen gar nicht sicher vor ihm: Auf die krabbelt er direkt zu, drückt sich an sie ran, sucht Kontakt und ist für das eine oder ander Kind manchmal etwas zu stürmisch.</p>
<h5>Selber essen macht Spaß!</h5>
<p>Bei meiner Mama gab es auch das erste Mal Butterbrot zum Frühstück und wir gehen immer weiter in Richtung &#8220;normales&#8221; Essen. Morgens und abends gibt es mal Brei, mal etwas Festes wie Brot oder Pancakes. Den klassischen Mittagsbrei gibt es eigentlich gar nicht mehr. Ab und zu püriere ich noch Gemüse, das er gefüttert bekommt, während er selber gegarte Kartoffelwürfel oder Nudeln mit den Fingern isst, oder ich koche sehr kleingeschnittenes Gemüse z.B. in Tomatensoße, was er dann zusammen mit Reis, Hirse oder Couscous gefüttert bekommt. Adrian hat aber auch schon viele Mittagsmahlzeiten komplett in Fingerfood-Form bekommen, die er selber essen kann. Ich kann daher aus dem, was es für uns Großen zu essen gibt, eigentlich immer etwas für Adrian machen &#8211; entweder eignet sich die ganze Mahlzeit (aktuell noch ungewürzt bis auf Kräuter) oder ein Teil davon. Das war am Anfang zwar schon eine Umstellung, da ich mir wieder etwas mehr Gedanken machen musste, was es v.a. unter der Woche für mich zum Mittagessen gibt, doch ist das für mich ja auch nur vorteilhaft. Da Adrian eigentlich alles isst, was ich ihm vorsetze, ist das auch sehr einfach umzusetzen. Wenn er etwas nich so gerne isst, dann ist das meist etwas Festes, dessen Konsistenz für ihn noch ungewohnt ist oder das er doch noch nicht so gut kauen kann, weil es nicht weich genug ist. In solchen Situationen ist Obst immer eine gute Alternative! Adrian liebt Obst, daher gibt es das zu fast allen Mahlzeiten und er darf es immer mit den Händen essen. <strong>So ist es gerade ein guter Mix aus selber essen und füttern, aus Mitessen bei uns und extra Kochen für ihn.</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5070" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-600x600.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-600x600.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-150x150.jpg 150w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-300x300.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-768x768.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-370x370.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-570x570.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-770x770.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-1170x1170.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück1-580x580.jpg 580w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><strong>Trotz der Fortschritte beim Essen stille ich Adrian aber weiterhin ca. 3 Mal am Tag:</strong> Morgens nach dem Aufwachen, nach seinem Nachmittagsschläfchen (wobei er da auch ohne Stillen bzw. Pre-Milch auskommt, wenn ich nicht da bin &#8211; da isst er dann z.B. nur etwas Obst &#8211; wenn ich aber da bin, möchte er gerne an der Brust trinken) und ein Mal in der Nacht zwischen 3 und 5 Uhr. Wenn er nachts öfter aufwachen sollte, stille ich ihn trotzdem nur das eine Mal, außer es ist eine ganz unruhige Nacht. Dann kann es auch vorkommen, dass ich ihn ein weiteres Mal stille, wenn er anders nicht wieder in den Schlaf findet (wobei Stillen dann auch nicht immer geholfen hat). Ums Abstillen mache ich mir aktuell keine Gedanken. Zum einen genieße ich diese ruhigen, kuscheligen Momente mit ihm selber noch (Stillsitzen und Rankuscheln gibt&#8217;s bei Adrian eigentlich nicht, wenn er wach ist), zum anderen möchte ich das Stillen gerne als Nähespender für die Umstellungsphase haben, wenn ich wieder arbeiten gehe. Wann und wie wir abstillen, wird sich zeigen. Ich denke, sowohl Adrian als auch ich werden da einen Anteil dran haben.</p>
<h5>Rankuscheln beim Schlafen</h5>
<p>Die für mich größte Veränderung im 10. Lebensmonat war eine kleine, aber feine Anpassung der Schlafsituation: <strong>Wir haben das Gitterbett zu einem großen Beistellbett umgebaut</strong> (wenn ich &#8220;wir&#8221; schreibe, dann meine ich meinen Schwiegerpapa, der das in Windeseile für uns gemacht hat).</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-5072" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-600x450.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-300x225.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-768x576.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-370x278.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-570x428.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-770x578.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-1170x878.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück2-773x580.jpg 773w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-5073" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-600x450.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-300x225.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-768x576.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-370x278.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-570x428.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-770x578.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-1170x878.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/12/10MonateBabyglück3-773x580.jpg 773w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>Mich hat das Gitter zwischen Adrian und mir schon immer gestört.</strong> Nicht nur, weil ich das Gefühl hatte, dass Adrian v.a. beim Einschlafen abends und wenn er nachts aufwacht viel besser zur Ruhe kommt, wenn man an ihn rankuschelt, sondern weil ich selber ein viel besseres Gefühl beim Beruhigen habe, wenn ich ihm ganz nah sein kann. Ich bin halt selber auch ein Rankuschler. Nachdem Adrian die Wochen zuvor nachts eigentlich ausschließlich bei mir im Bett geschlafen hat, schläft er jetzt durch das große Beistellbett die meisten Nächte friedlich in seinem Bettchen, sodass ich auch wieder etwas mehr Platz beim Schlafen habe (das Schlafen tagsüber geht weiterhin ganz problemlos).</p>
<p>Ich hatte schon direkt, als wir auf das Gitterbett umgestiegen sind, mit dem Gedanken gespielt, die Gitterseite zu meinem Bett wegzumachen. Ich hatte dann aber Angst, Adrian könnte unbemerkt aus seinem Bett und dann auch aus unserem Bett rauskrabbeln und rausfallen. Daher hatten mein Mann und ich auch die ersten 2-3 Wochen, als Adrian wieder bei mir im Bett geschlafen hatte, den Rest des Abends mit im Bett verbracht &#8211; dank Tablet, Smartphone &amp; Co. haben wir dennoch unsere Dosis Serienkram bekommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />  Wir hatten einfach die Befürchtung, Adrian könnte trotz Bettdeckenbarriere aus dem Bett krabbeln. Nach dieser Zeit hatten wir aber einfach mal wieder Lust auf einen &#8220;normalen&#8221; Abend auf der Couch, wo wir auch nochmal in Ruhe miteinander reden können. Also haben wir es eines Abends gewagt, Adrian mit der Bettdeckenbarriere alleine in unserem Bett zu lassen &#8211; naja, so alleine, wie man mit Video-Babyphone eben sein kann. 2 Abende haben wir den Monitor vom Babyphone dauerhaft angelassen und ständig draufgeschaut (wir machen den Monitor sonst nur an, wenn das Babyphone Geräusche &#8220;meldet&#8221;). Doch es hat sich schnell herausgestellt, dass Adrian sich bemerkbar macht, bevor er sich im Bett allzu viel bewegt. Unbemerkt Rauskrabbeln gibt&#8217;s also nicht. Das hat uns letzten Endes auch die notwendige Sicherheit für das große Beistellbett gegeben.</p>
<p>Um doch noch ein bisschen Krabbelschutz zu haben und um den Übergang zwischen den beiden Betten weicher zu machen, benutzen wir ein Seitenschläferkissen. Wenn wir uns fürs WInschlafen an Adrian rankuscheln, liegt es sich darauf meiner Meinung nach angenehmer als auf dem großen Stillkissen. Das Stillkissen nutzen wir zusammen mit einem alten normalen Kissen als &#8220;Bettverkleinerung&#8221;. <strong>So hat Adrian ein ganz kuscheliges Nest.</strong></p>
<p>Wie wir die Schlafsituation weiter gestalten, also wann Adrian in seinem eigenen Zimmer und in welcher Art Bett er dann schlafen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Für uns alle ist das Schlafen im Familienbett jetzt immer noch die passende Lösung, die sich sowohl für mich als auch für meinen Mann gut anfühlt.</p>
<h5>Am 18.01.18 geht&#8217;s los!</h5>
<p>Mit einem guten Gefühl blicke ich auch auf dieses Datum, denn am 18.01.18 fange ich wieder an zu arbeiten. Mit meinem Arbeitgeber habe ich eine Lösung gefunden, die für mich, meinen Mann und meine Schwiegereltern, die Adrians Betreuung übernehmen, wenn sowohl mein Mann als auch ich arbeiten, passt. <strong>Ich bin darüber sehr glücklich, denn ich freue mich aufs Arbeiten!</strong> Es wird ein neuer Abschnitt, der v.a. für Adrian und mich eine große Veränderung mit sich bringt. Die Umstellung wird bestimmt nicht immer leicht, da ich mir aber auch nicht vorstellen kann, gar nicht mehr zu arbeiten, ist der Schritt für mich auf jeden Fall notwendig. Anpassungen können dann immer noch erfolgen.</p>
<p><strong>Denn das war eine der wichtigsten Lektion, die ich in diesem Jahr als Mama gelernt habe:</strong> Vieles lässt sich nicht vorhersehen und vorausplanen, aber für alles gibt es zu gegebener Zeit eine Lösung. Mir hat das ein großes Gefühl der Freiheit gegeben, da ich v.a. im Alltag immer öfter Dinge auf mich zukommen lassen konnte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h5>In diesem Sinne wünsche ich Dir einen guten Start ins neue Jahr, das mit vielen neuen WUNDERvollen Erfahrungen auf dich wartet!</h5>
</article>]]></content:encoded>
					
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		<title>9 Monate Babyglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2017 19:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyglück-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Nun ist es soweit: Adrian lebt länger außerhalb meines Körpers als er in ihm verbracht hat. Das ist irgendwie ein komischer Gedanke, denn die letzten 9 Monate sind für mich definitiv schneller vergangen als die 9 Monate Schwangerschaft davor. Oder ist doch mehr Zeit vergangen? Denn die Schwangerschaft ist gleichzeitig auch eine Ewigkeit her. Diese Zeitwahrnehmung&#8230; die kann ganz schön verwirrend sein.</p>
<p>Aber nicht nur die Zeitwahrnehmung ist verwirrend für mich. Mich verwirrt gerade auch, was alles so in mir los ist. Ich hatte ja bereits im letzten <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2017/10/8-monate-babyglueck/">Babyglück-Update</a> geschrieben, dass einiges angefangen hat, in mir zu arbeiten, und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich den Wald vor lauter Gefühlsbäumen nicht mehr sehe. Daher habe ich auch viele Anläufe gebraucht, diesen Beitrag zu schreiben. Ich hatte zwar das Bedürfnis, durchs Schreiben emotional &#8220;auszumisten&#8221;, aber dann kam irgendwie nichts so richtig aus dem Kopf in die Finger. Kennst du das auch? Wenn man vor Gedankenwirrwarr fast überläuft und es aber dann nicht artikulieren kann? So geht&#8217;s mir gerade. Deswegen habe ich es mit dem Schreiben einfach immer wieder aufs Neue probiert, denn geholfen hat es trotzdem irgendwie, auch wenn nicht immer viel getippt wurde.</p>
<p>Heute habe ich dann auch endlich auf &#8220;Veröffentlichen&#8221; gedrückt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h5>Ich hatte mir das leichter vorgestellt&#8230;</h5>
<p>Am meisten hat mich weiterhin die Rückkehr zur Arbeit umgetrieben. Als ich in den Mutterschutz gegangen bin, hatte ich diese Vorstellung, dass das ganz easy wird. In den letzten Wochen musste ich mir jedoch eingestehen, dass ich damit ganz schön zu kämpfen habe und viele, viele Zweifel und Ängste hochkommen. Mich treibt nicht nur die Tatsache um, dass ich bald weniger Zeit mit Adrian verbringen werde, sondern auch, dass ich jetzt erst realisiere, wie sich mein Alltag verändern wird, wenn ich wieder arbeite. Außerdem hatte ich gehofft, dass bei der Abstimmung meiner Arbeitszeiten direkt eine Lösung gefunden wird, die für allen Seiten passt, damit ich da nicht in weitere Gespräche muss. Sowas ist mir nämlich oft ziemlich unangenehm, v.a. wenn ich erlebe, welche Auswirkungen die Realisierung meiner Wünsche auf andere hat (in diesem Fall z.B., dass andere Kollegen ihre Arbeitszeiten ändern müssen). Auf der einen Seite habe ich mich geärgert, weil es nicht gleich so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe, auf der anderen Seite habe ich mich klein und machtlos gefühlt, hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich anderen doch keine Umstände machen möchte, und blieb weiterhin in der Ungewissheit, wie es ab 18.01.2018 weitergeht. Geklärt ist das Thema zwar bis heute nicht, aber ich habe am Montag ein Gespräch mit allen relevanten verantwortlichen Kollegen, was ich sehr gut finde, denn so lässt sich viel besser eine Lösung finden als über E-Mails.</p>
<h5>Ein neues Erwachen</h5>
<p>Im letzten Beitrag habe ich davon geschrieben, dass ich meinen inneren Kompass wieder aktiviert habe. Dieser innere Kompass hat mich auf direktem Weg zurück zum &#8220;<a href="http://amzn.to/2BAf8fm">Kurs in Wundern</a>&#8221; geführt, mit dem ich 2012/2013 schon einmal Kontakt, aber zu diesem Zeitpunkt noch keinen richtigen Zugang dazu hatte. Doch jetzt ist die Zeit reif dafür und ich habe durch liebe Menschen wie <a href="http://gluecksplanet.com/">Silja</a> oder <a href="https://www.eattrainlove.de/">Kristin</a>, die schon länger damit arbeiten und das auch auf ihren diversen Online-Kanälen teilen,  gemerkt, dass das genau der Ansatz ist, um die Dinge zu lösen, die in mir noch im Argen sind. Ich will an dieser Stelle noch gar nicht so tief in dieses Thema einsteigen, da ich separat darüber berichten werde, doch ich möchte kurz das &#8220;<a href="http://amzn.to/2Bzj1RW">Könnte Wunder Bewirken</a>&#8220;-Programm von Gabby Bernstein nennen, das ich gerade absolviere, und &#8220;<a href="http://amzn.to/2ByPTtV">Rückkehr zur Liebe</a>&#8221; von Marianne Williamson. Beides sind ganz tolle Bücher für einen Einstieg in die eigentliche Arbeit mit dem &#8220;Kurs in Wundern&#8221;, der ja mit einer eher gewöhnungsbedürftigen, nicht ganz so leichten Sprache daherkommt. Dabei ist die Essenz des Kurses ganz einfach: Liebe ist die einzige Wahrheit und Angst eine Illusion unseres Egos, welche sich aber ganz schön tief und in vielen Lebensbereichen bei uns eingeschlichen hat. Vielleicht waren die letzten Wochen auch deswegen so aufwühlend, weil ich mir meine Ängste (siehe oben in Sachen Rückkehr zur Arbeit) gerade sehr bewusst mache, um mit ihnen zu arbeiten. Gleichzeitig konnte ich aber auch schon eine ganz tolle Entwicklung hin zu einer liebevolleren Wahrnehmung bei mir beobachten.</p>
<p>Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann freue dich auf meinen Beitrag dazu!</p>
<h5>Wirbelwind, Zahnmonster und Kuschelbär</h5>
<p>Ich glaube, mit diesen drei Begriffen lässt sich Adrian aktuell ganz gut beschreiben. Er ist ein Wirbelwind, weil er nun nicht nur ganz flink krabbelt, sondern auch immer öfter läuft, solange er sich festhalten/abstützen kann und er im Seitschritt gut vorankommt. So läuft er liebend gerne die Küche an den Küchenschränken und das Wohnzimmer an Couch, Couchtisch und Wohnwand ab. Er zieht sich hoch, geht gekonnt in die Hocke (vorbildliche tiefe Kniebeugen, sag ich euch!), steht wieder auf, läuft weiter, setzt sich hin, krabbelt &#8211; und das alles in Dauerschleife während er mit Gegenständen auf den unterschiedlichsten Oberflächen rumhämmert oder von allen Seiten begutachtet. Schubladenausräumen ist natürlich auch sehr beliebt. Am liebsten die bei mir im Bad, die teilweise noch gesichert werden müssen, da sie doch einige nicht-babygerechte Dinge beinhalten. Das fordert ganz schön viel Aufmerksamkeit ein und an manchen Tagen bin ich nur davon total geplättet.</p>
<p>Leider ist Adrian auch ein kleines Zahnmonster, da es bei ihm echt lange dauert, bis die Zähne durchbrechen. Auch wenn ein Zahn das Zahnfleisch schon ganz ausgebeult hat und man denkt &#8220;Ach, in den nächsten Tagen ist er durchgebrochen&#8221;, so dauert es bei den oberen beiden mittleren Schneidezähnen, mit denen wir es aktuell zu tun hatten bzw. haben (einer ist schon durch), nochmal 2 Wochen, bis sie sich dann wirklich durchgearbeitet haben. Entsprechend gibt es immer wieder Tage, an denen Adrian sehr weinerlich ist und er auch beim Breiessen viel jammert (aber trotzdem weiteressen möchte). Gefühlt ist Adrian seit Monaten am Zahnen, weil das bei uns so ein Dauerthema ist. Seine Bäckchen sind standardmäßig rot, sodass Rotbäckchen auch ein guter Name für ihn ist.</p>
<p>Durch seinen Entdeckerdrang, die neue Unabhängigkeit durchs Krabbeln und die Zahnerei hatte Adrian v.a. nachts ein großes Nähebedürfnis. Ruhige Nächte gab es daher nur, weil Adrian wieder bei mir im Bett geschlafen hat. Außerdem kommt er gerade abends nur zur Ruhe, wenn man sich im Liegen richtig an ihn rankuschelt, was im normalen Gitterbett ja gar nicht möglich ist, sodass er direkt bei mir im Bett eingschlafen ist (daher haben wir das Gitterbett jetzt auch etwas umgebaut &#8211; mehr dazu im nächsten Babyglück-Update). Trotzdem gab es einige Abende, wo er 1 Stunde und länger gebraucht hat, um richtig fest einzuschlafen, obwohl er hundemüde war, weil er kurz vorm wegdösen immer wieder aufgeschreckt ist. Und als Eltern kann man da gar nicht viel mehr machen, als Nähe und Geborgenheit zu schenken und geduldig zu bleiben, auch wenn man sich das Abendprogramm etwas anders vorgestellt hat. Mein Tipp, wenn&#8217;s mit dem Einschlafen beim Baby länger dauert: Gleich mit dem Baby bettfertig machen, sich dazu legen und nach dem Einschlafritual Hörbuch hören, wenn das Baby die Körpernähe braucht, bis es fest schläft. Adrian hat nämlich gar nicht viel geschrien oder geweint, sondern war einfach sehr unruhig und ist auch sofort wieder aufgewacht, wenn ich aufstehen wollte und er noch nicht fest genug geschlafen hat. Wenn man dann selber dabei müde wird, kann man auch direkt die Äuglein zumachen und gemeinsam mit dem Baby etwas Schlaf aufholen. Adrian ist Gott sei Dank ein sehr ruhiger Schläfer. Das nächtliche Kuscheln der letzten Wochen hat mich daher gar nicht so sehr gestört, weil ich selber gut schlafen konnte. Im Gegenteil: Ich habe unser nächtliches Familienschlaflager sogar sehr genossen. &lt;3</p>
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<p>Jetzt freuen wir uns auf die erste Weihnachtszeit als Eltern &#8211; die vielen Lichter der Weihnachtsdeko findet Adrian schon einmal super und sie sind außer Reichweite seiner kleinen Patschehändchen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Warum ich öfter Hilfe annehmen und darum bitten möchte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 14:31:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die letzten paar Wochen hat es ganz schön in mir gearbeitet, da ich den Dingen, die mich so umtreiben, wieder mehr Raum zugestanden habe....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Die letzten paar Wochen hat es ganz schön in mir gearbeitet, da ich den Dingen, die mich so umtreiben, wieder mehr Raum zugestanden habe. Dabei hat mich eine Sache innerlich ganz besonders aufhorchen lassen: Warum fällt es mir eigentlich so schwer, Hilfe anzunehmen, die mir angeboten wird? Dass ich nicht so gerne um Hilfe bitte, das ist mir schon lange bewusst, aber jetzt ist mir auch aufgefallen, wie oft ich angebotene Hilfe ablehne.</p>
<p>Und das geht schon bei ganz kleinen Dingen los. Wenn man mich fragt, ob man mir das Babybreigläschen aufmachen kann, mit dem ich gerade rumhantiere, während ich gleichzeitig Adrian auf dem Arm habe, so lautet meine Antwort &#8220;Ne, geht schon.&#8221;. Dieses &#8220;Ne, geht schon.&#8221; ist mir v.a. im <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2017/10/7-monate-babyglueck-der-erste-familienurlaub/">Urlaub</a> oft über die Lippen gekommen, wenn mein Papa oder mein Bruder ihre Hilfe mit Adrian angeboten haben.</p>
<p>Doch da gibt es dann auch die Situationen, in denen ich gereizt reagiere, weil man mir keine Hilfe anbietet, wo für mich sonnenklar ist, dass ich Unterstützung bräuchte. Meine Art, darum zu bitten, hört sich dann ungefähr so an: &#8220;Danke, dass du mir nicht beim Tragen der schweren Taschen hilfst.&#8221; &#8211; natürlich im pampigsten Ton, den ich auf Lager habe. Mein Mann hat da schon mal ganz unverblümt geantwortet: &#8220;Sonst soll ich dir ja auch nicht helfen.&#8221; Bähm, das hat gesessen. Irgendwann bieten dir andere ihre Unterstützung einfach nicht mehr an, weil das ständige Ablehnen den Eindruck hinterlässt, dass man eh keine Hilfe haben möchte. Da stand ich am Ende schon einige Mal ziemlich bedröppelt da, weil ich mich ganz schön allein (gelassen) gefühlt habe.</p>
<h5>Warum ich so meine Probleme mit der Hilfe habe</h5>
<p><strong>Der Einzelkämpfermodus hat bei mir zwar nicht mehr ganz so oft das Zepter in der Hand, treibt im Hintergrund aber immer noch sein Unwesen.</strong> Ich will also gerne alles selber machen, denn dann habe ich nicht nur volle Kontrolle, ich zeige dadurch ja auch nach außen, wie fähig und kompetent ich bin.</p>
<p>Wenn ich also Hilfe bei etwas angeboten bekomme, zudem ich selber in der Lage bin, z.B. weil die Einkaufstaschen wirklich nicht so schwer sind oder weil ich ein Babybreigläschen selber aufbekomme, wenn ich Adrian auf dem Arm habe, dann irritiert mich das ehrlich gesagt ein bisschen. Da geht ganz schnell der Gedanke &#8220;Seh ich etwa so aus, als ob ich das nicht selber hinbekommen würde?&#8221; durch den Kopf. Da ist also die Angst, jemand könnte mich für unfähig halten &#8211; und das bei etwas, das mir doch mehr oder weniger leicht fällt! Das geht ja gar nicht! Also sag ich &#8220;Ne, geht schon.&#8221; und mache es selber.</p>
<p><strong>Das heißt natürlich auch, dass ein Bitten um Hilfe für mich immer ein kleines Eingeständnis meiner Unfähigkeit ist.</strong> Es gibt eine Handvoll Menschen, da macht mir dieses vermeintliche Eingeständnis nicht so viel aus, aber ich frage wirklich oft nicht um Hilfe, weil dann die Unsicherheit hochkommt, was man über mich denken könnte. Ich bin da so gehemmt, dass ich noch nicht einmal die richtigen Worte zum Fragen finde. Und dann ist da immer noch das Risiko der Ablehnung. Was, wenn jemand meine Bitte ablehnt, wo es mir doch eh schon so schwer gefallen ist zu fragen? Das ist echt eine verzwickte Situation.</p>
<p>Wenn ich den Spieß umdrehe, mir also anschaue, was mit so durch den Kopf geht, wenn ich jemandem Hilfe anbiete oder mich jemand um Hilfe bittet, dann ist da nur selten der Eindruck da, wie unfähig mein Gegenüber doch ist. Ganz frei bin ich von diesem Gedanken zwar nicht &#8211; manchmal denke ich schon &#8220;Och, bekommst du das jetzt nicht selber hin?&#8221; -, aber meistens freue ich mich sehr, wenn ich um Hilfe gebeten werde oder wenn jemand mein Angebot annimmt. <strong>Vielleicht geht es da also doch um mehr.</strong></p>
<h5>In Verbindung mit anderen treten</h5>
<p>Was wäre, wenn es beim Sich-Gegenseitig-Helfen weniger darum geht, ob man etwas kann/hinbekommt/schafft oder nicht, <strong>sondern um das, was zwischen mir und meinem Gegenüber passiert, wenn wir uns auf das Helfen einlassen?</strong> Mal davon abgesehen, dass man ja wirklich nicht immer den schwersten Weg gehen und sich beim Einkaufstaschentragen und Gläschenaufmachen abmühen muss, wenn jemand in der Nähe ist, so entsteht da etwas Gemeinsames, eine gemeinsame Erfahrung, da ich mit dem anderen in Verbindung trete, ihn in mein Leben lasse. Oft ist auf beiden Seite Freude zu spüren, egal ob man nun um Hilfe gebeten wurde oder man um Hilfe bittet. Mir geht&#8217;s zumindest so (wie oben geschrieben), sodass es anderen bestimmt auch so geht. Sich mit anderen verbunden fühlen und sich dabei auch noch freuen. Das Leben kann so einfach sein.</p>
<p><strong>Ich versuche daher, mein &#8220;Ne, geht schon.&#8221; so oft es geht aufs Abstellgleis zu befördern.</strong> Letztens beim Babyschwimmen, als ich mit Adrian und dem Schwimmreifen gekämpft habe, hat das tatsächlich schon geklappt, als mir eine andere Mama anbot, den Schwimmreif für mich zu festzuhalten, damit ich Adrian reinsetzen konnte. Ich hätte das natürlich auch irgendwie selber hinbekommen, aber so war es nicht nur viel einfacher, ich hab mit meiner Helferin im Rest der Stunde auch viel mehr geredet als sonst. Ich hoffe, dass mir das in Zukunft noch öfter gelingt, und will daher für Hilfeangebote besonders achtsam sein. Denn ich glaube, dass mir das Ablehnen schon so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass ich den Großteil der Hilfeangebote gar nicht wahrnehme und direkt meinen Ablehnungsspruch aufsage. Gleichzeitig will ich öfter über meinen Schatten springen und selber um Hilfe bitten. Kann doch nicht so schwer sein, oder?</p>
<h5>Ich bin gespannt, was passiert, wenn ich mehr Hilfe und dadurch mehr Verbundenheit und Freude in mein Leben lasse!</h5>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>8 Monate Babyglück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 15:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyglück-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich genieße ein bisschen Baby-freie Zeit, denn Adrian macht gerade sein Nachmittagsschläfchen. Diese Mamaauszeiten werde ich in nächster Zeit wieder sehr zu schätzen wissen,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Ich genieße ein bisschen Baby-freie Zeit, denn Adrian macht gerade sein Nachmittagsschläfchen. Diese Mamaauszeiten werde ich in nächster Zeit wieder sehr zu schätzen wissen, denn seit letzter Woche ist die zweite Elternzeit meines Mannes, in der wir 2 Monate Familienzeit genießen konnten, vorbei. In diesen 2 Monaten ist nicht nur bei Adrian wahnsinnig viel passiert, auch bei mir hat sich einiges getan: Viele Themen sind hochgepoppt und haben nach Beachtung verlangt, was mir in meinem Mamaalltag um einiges schwerer umzusetzen fällt als früher. So ein Baby ist eben auch eine wahnsinnig gute und schöne Ablenkung! Trotzdem darf Adrian natürlich keine Ausrede sein, dass ich mich nicht ausreichend um mich selber kümmere und im schlimmsten Fall eine Helikopter-Mama werde. Es wurde also Zeit, Gegenmaßnahmen einzuleiten.</p>
<h5>Bald ist auch meine Elternzeit zu Ende</h5>
<p><strong>Diese Tatsache hat mich vor unserem <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2017/10/7-monate-babyglueck-der-erste-familienurlaub/">Urlaub</a> so richtig hart getroffen und zwar mit solchen Gedanken wie &#8220;Bald ist die Schonfrist vorbei.&#8221; und &#8220;Dann geht&#8217;s wieder zurück ins echte Leben.&#8221;</strong> Auf der einen Seite ist da natürlich was dran, denn es ist ein unglaubliches Privileg, dass ich aktuell so viel Zeit mit Adrian verbringen darf und mich in der Tages- und Schlafgestaltung nach ihm richten kann. Schlafarme Nächte sind einfach nicht ganz so problematisch, wenn man am nächsten Tag nicht zu einer bestimmten Uhrzeit aufstehen muss und vielleicht sogar gemeinsam mit dem Baby ein bisschen Schlaf nachholen kann. Auf der anderen Seite findet gerade natürlich trotzdem das echte Leben statt. Dieses echte Leben ist mittlerweile 8 Monate alt, 72 cm groß und wiegt 9 kg. Nichts lässt einen besser im Hier und Jetzt sein als ein Kind.</p>
<p>Ich habe mich in letzter Zeit gefragt, ob ich wirklich wieder so früh anfangen möchte zu arbeiten. Klar, man macht sich vor der Geburt einen Plan in Sachen Elternzeit und stellt sich das ganz easy vor, nach einem Jahr (ein Zeitraum, den viele Mamas zwecks Elterngeld in Elternzeit gehen) das Kind in die Fremdbetreuung zu geben, um selber wieder zu arbeiten. Und dann ist dieser kleine Sonnenschein auf der Welt und irgendwie fühlt sich das vielleicht nicht mehr ganz so toll an &#8211; selbst wenn man einen Betreuungsplatz hat. Da geht einem auf einmal so viel durch den Kopf und ich denke, dass es ganz wichtig ist sich darüber klar zu werden, ob und unter welchen Bedingungen man sich den Wiedereinstieg bei der Arbeit vorstellen kann.</p>
<p><strong>Auch wenn es sich für mich gerade noch komisch anfühlt, dass ich bald eine berufstätige Mama bin &#8211; bislang war ich ja entweder berufstätig oder Mama -, so habe ich ein gutes Gefühl, wenn ich daran denke.</strong> Wenn ich nur Mama wäre, dann würde mir etwas fehlen. Doch heißt das eben auch, dass ich mich in der Zeit, in der ich arbeite, nicht um Adrian kümmern kann, ihn nicht beim Spielen zusehen kann, nicht erlebe, wenn er gerade in dieser Zeit etwas Neues lernt oder entdeckt. Werde ich ihn dann sehr vermissen? Oder werde ich ihn vielleicht gar nicht so sehr vermissen, weil ich wieder Spaß am Arbeiten habe, und dann ein schlechtes Gewissen haben? Es wird eben doch wieder eine ganz neue Erfahrung sein, auch wenn es eine Rückkehr zum Arbeiten ist.</p>
<p>Leichter wird mir diese Rückkehr auf jeden Fall dadurch gemacht, dass Adrian vorerst ausschließlich von meinen Schwiegereltern betreut wird, wenn mein Mann und ich arbeiten, und nicht gleich in die Kita muss. Er bleibt also in der Familie und bei Menschen, denen ich zu 100% vertraue. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar! Außerdem arbeitet auch mein Mann für 4 Monate in Teilzeit, wenn ich wieder anfange, sodass wir die Partnerschaftsbonusmonate vom Elterngeld ausnutzen können und dadurch mehr Zeit für Adrian haben. Ich hoffe, dass die Veränderung dann etwas sanfter wird &#8211; für uns alle.</p>
<h5>Den inneren Kompass wieder aktivieren</h5>
<p>Ich glaube, das beschreibt am besten, was mich in den letzten Wochen umgetrieben hat. Adrians Geburt war die Erfüllung eines großen Traums und ich habe mich von dieser Glückswelle einfach erst einmal treiben lassen &#8211; zumindest soweit mir das möglich war, denn ich musste ja auch erst einmal mit dieser großen Veränderung zurechtkommen. <strong>Mit der zunehmenden Sicherheit in meiner neuen Rolle als Mama hat die Frage nach der weiteren Ausrichtung meines Lebens wieder mehr Raum bekommen.</strong> Ich hatte das Bedürfnis, alle bisherigen Wünsche und Erwartungen auf den Prüfstand zu stellen und zu schauen, was davon noch zu mir passt, was sich noch stimmig anfühlt. Das habe ich aber leider eine ganze Weile vor mir hergeschoben, denn man weiß ja nie, was der Prüfung vielleicht zum Opfer fällt. Was ist, wenn etwas, das mir früher total wichtig war und von dem ich angenommen hatte, dass es mir nach Adrians Geburt immer noch wichtig sein würde, auf einmal völlig unwichtig sein würde? Wenn ich mich von etwas Liebgewonnenem trennen müsste, z.B. von meinem Blog? Davor hatte ich einfach Angst, auch wenn sich diese Angst im Nachhinein als unbegründet herausgestellt hat: Egal wo ich ausgemistet habe &#8211; ob in meinen Schränken zuhause oder in meinem Kopf -, der Abschied von unwichtigen Dingen viel mir leicht, wobei ich beim Ausmisten in meinem Kopf noch einiges zu tun habe. <strong>Letzten Endes bin ich immer noch ich.</strong> Warum sollte ich also auf einmal gar keine Lust haben, zu schreiben, kreativ zu sein oder Sport zu machen? Klar ist aber auch, dass sich die Prioritäten geändert bzw. verschoben haben und ich daher für manches aktuell nicht mehr so viel Zeit habe, was ich manchmal sehr schade finde.</p>
<p>Und so, wie ich Bestehendes auf den Prüfstand stellen musste, muss ich auch wieder in mich hineinhören, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo es in Zukunft hingehen soll, welche Träume ich mir erfüllen möchte, was mir mein Herz sagt, und wieder ins Handeln zu kommen. Mir dafür Zeit im Mamaalltag zu nehmen ist eine Herausforderung, aber ich merke jetzt schon wieder, wie sehr sich das lohnt. Jetzt muss ich &#8220;nur&#8221; noch damit klarkommen, dass es damit ggf. etwas langsamer vorangeht (s.o.) als ohne Kind. Wobei es auch eine große Motivation ist, sich auf das Wichtige zu konzentrieren, wenn die Zeit knapper ist. Ich sage nur: Candy Crush habe ich seit dem Urlaub nicht mehr gespielt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h5>Schon ein richtig kleiner Junge</h5>
<p>Überhaupt geht es nicht mehr so gut, irgendwas nebenher zu machen, wenn Adrian wach ist, da er nicht nur immer mehr Aufmerksamkeit einfordert, sondern ich immer öfter aufpassen muss, dass er keinen Unfug macht. Wobei sich Unfungmachen aktuell darauf beschränkt, dass er an Orte robbt, die Tabuzone sind (z.B. zur Katzenklappe oder zum Katzenfutter), oder dass er versucht, die Eckenschutzkleber abzupulen. Noch sind es also Kleinigkeiten, aber das Wörtchen Nein hört er zur Zeit recht häufig.</p>
<p>Direkt nach dem Urlaub hat Adrian auch damit begonnen, sich überall hochzuziehen und zu stehen. Mittlerweile gehen auch schon ein paar kleine Schritte seitwärts, wenn er sich z.B. am Couchtisch festhält. Um zu sitzen zieht er sich i.d.R. irgendwo hoch und lässt sich dann auf den Popo plumsen oder er bleibt einfach in der Hocke. So spielt er mal auf dem Bauch liegend, mal sitzend/hockend, mal stehend mit allem, was in seine kleinen Finger kommt. Ich finde es echt toll, wie er sich schon mit sich alleine beschäftigen kann &#8211; wobei ich dabei immer mit einem Auge und einem Ohr bei ihm bin. Wenn er dann prustend am Couchtisch steht und mit seinen Händchen auf den Tisch patscht, könnte ich mich jedes Mal totlachen. Das ist einfach so süß!</p>
<p>Gerade im letzten Monat ist mir sein spielerischer Eifer aufgefallen, diese Leichtigkeit, mit der er Dinge immer wieder probiert. Da ist nichts verzwungen, sondern es kommt aus einem ganz natürlichen Antrieb heraus. Und er macht einfach immer weiter, auch wenn es anstrengend wird. Da schnauft er halt ganz feste und zieht sich bei der nächsten Gelegenheit wieder hoch, auch wenn es das hundertste Mal innerhalb der letzten halben Stunde ist. Ich finde das sehr inspirierend und es lässt mich hinterfragen, wo auch ich mehr von dieser spielerischen Leichtigkeit in mein Leben bringen kann. Gleichzeitig macht mir das aber auch bewusst, dass Adrian einfach kein richtiges Baby mehr ist. Es scheint immer mehr von seiner Persönlichkeit und seinem Willen durch. Ich kann euch sagen, der Schelm sitzt ihm definitiv im Nacken! Da werden wir noch viel Freude mit haben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>7 Monate Babyglück &#8211; der erste Familienurlaub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2017 12:18:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Babyglück-Update]]></category>
		<category><![CDATA[Leben in Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Mama & Baby]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf unseren ersten Familienurlaub hatte ich mich bereits gefreut, da war Adrian noch gar nicht auf der Welt. Denn wir hatten schon Anfang des...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article class="entry-content"><p>Auf unseren ersten Familienurlaub hatte ich mich bereits gefreut, da war Adrian noch gar nicht auf der Welt. Denn wir hatten schon Anfang des Jahres beschlossen, gemeinsam mit meinem Papa und evtl. meinen Geschwistern (am Ende ging nur einer meiner Brüder mit) an den Gardasee zu fahren. Heimspiel sozusagen, da wir schon einige Male dort waren. Doch natürlich bringt so ein Urlaub mit Baby ganz neue Herausforderungen mit sich: Wie klappt das Schlafen in einer neuen Umgebung? Was muss man alles mitnehmen? Wie wird die lange Autofahrt? Wie wird sich der Urlaubsalltag einpendeln? Daher ist so ein Familienurlaub definitiv ein Schritt raus aus der Komfortzone.</p>
<p>Wie wir unseren ersten Familien erlebt haben und was uns den Alltag in der neuen Umgebung erleichtert hat, erfährst du im heutigen Beitrag.</p>
<p><a href="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5025 size-large" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-1024x768.jpeg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-1024x768.jpeg 1024w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-300x225.jpeg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-768x576.jpeg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-370x278.jpeg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-570x428.jpeg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-770x578.jpeg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-1170x878.jpeg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück7-773x580.jpeg 773w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<h5>Urlaub in bekannten Gefilden</h5>
<p><strong>Für die Urlaubsplanung dieses Jahr fand ich es ehrlich gesagt sehr erleichternd, dass es an einen bekannten Ort ging.</strong> Für mich war die Tatsache, dass es der erste Urlaub mit Baby sein würde, schon Abenteuer genug! Daher hatte ich das Kredo &#8220;Wir machen es uns so leicht wie möglich&#8221;, v.a. da wir zu Beginn der Planung ja noch überhaupt nicht wussten, was mit einem Baby auf uns zukommen würde. Urlaub machen wir generell am liebsten in einer Ferienwohnung und dank Auto konnten wir ganz viel fürs Baby mitnehmen (siehe unten). Die Reise mit dem Auto ließ uns natürlich auch mehr Flexibilität in Sachen An- und Abreisezeit. Außerdem wäre es auch problemlos möglich gewesen früher heimzufahren, wenn mit Adrian irgendwas gewesen wäre. Ich gehe einfach immer noch gerne auf Nummer sicher. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>Die einzige &#8220;Wundertüte&#8221; war die Ferienwohnung, die wir dieses Jahr zum ersten Mal bewohnt haben.</strong> Sie hat sich aber bis auf ein paar Punkte wirklich als Glücksgriff erwiesen! Die Wohnung im Zentrum von Torbole hatte für uns eine tolle Aufteilung, da wir drei Ebenen hatten: unten Wohnbereich und Küche, darüber das &#8220;Elternschlafzimmer&#8221;, in dem wir mit Adrian geschlafen haben, sowie das große Bad, und ganz oben zwei weitere Schlafzimmer, die mein Papa und mein Bruder bezogen haben. Dadurch war nicht nur Adrian während seiner Schläfchen und abends beim Schlafen ungestörter, sondern auch mein Papa und mein Bruder, wenn wir mit Adrian morgens schon früher wach waren und im Wohnzimmer unten gespielt haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-5027" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-600x450.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-300x225.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-768x576.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-370x278.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-570x428.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-770x578.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-1170x878.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück17-773x580.jpg 773w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Die knarzende Treppe und der sich in unmittelbarer Nähe befindende Kirchturm mit Glockengeläut haben Adrian Gott sei Dank nicht weiter beim Schlafen gestört. Da war ich echt erleichtert, denn das waren für mich gleich nach der Ankunft zwei Sorgenpunkte. Vom Glockenläuten ist er aber ein Mal am ersten Tag aufgewacht, danach war das kein Thema mehr.  Zwei Mankos blieben jedoch: Wir hatten keine richtige Terrasse bzw. Balkon, auf dem Platz genug zum Essen oder abends draußen sitzen gewesen wäre. Außerdem gab es in der Wohnung bzw. im Haus keine Waschmaschine, die wir hätte nutzen können. Das wäre mit Baby jedoch sehr praktisch gewesen.</p>
<h5>Entspannter Urlaubsalltag</h5>
<p><strong>Wir haben erstaunlich schnell in einen Tagesrhythmus gefunden, wie wir ihn zuhause auch haben:</strong> Schlafen bis ca. 7:00/7:30 Uhr, zwei Schläfchen am Tag &#8211; eins vormittags, eins nachmittags &#8211; und Schlafengehen am Abend zwischen 19 und 20 Uhr (alles natürlich mit der einen oder anderen Ausnahme). Adrian hat im Urlaub auch das erste Mal in einem separaten Bettchen geschlafen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5032" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-225x300.jpg 225w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-768x1024.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-450x600.jpg 450w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-370x493.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-570x760.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-770x1027.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-1170x1560.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück16-e1507115131381-435x580.jpg 435w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Ich hatte zwar zunächst vor, ihn bei uns im Bett schlafen zu lassen, wofür wir unser Reise-Bettgitter nutzen wollten. Doch das war aufgrund der weichen Federkern-Matratzen echt unbequem, da Adrian immer zu mir in meine &#8220;Liegekuhle&#8221; gerollt ist. Nach zwei Nächten ist er daher in unser Reisebett umgezogen und hat dort wirklich toll geschlafen! Wahrscheinlich war das für mich eine größere Umstellung als für Adrian, ihn nicht wie zuhause im Beistellbett direkt neben mir auf selber Höhe zu haben. Doch war das eine gute Übung für den Umstieg aufs größere Bett nach dem Urlaub, da das Beistellbett jetzt zu klein ist.</p>
<p><strong>Die Vormittage haben wir meist faul in der Ferienwohnung verbracht, damit Adrian dort sein erstes Schläfchen machen konnte.</strong> Wenn Adrians morgens wach war, haben wir mit ihm gespielt und in Ruhe gefrühstückt. Solange er dann schlief, hatten mein Mann und ich jeder ein bisschen Zeit für sich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5037" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-300x267.jpeg" alt="" width="300" height="267" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-300x267.jpeg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-768x682.jpeg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-600x533.jpeg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-370x329.jpeg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-570x506.jpeg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-770x684.jpeg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-1170x1040.jpeg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück2-1-e1507115568393-653x580.jpeg 653w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Nachmittags sind wir raus</strong>, haben lange Spaziergänge gemacht, waren wandern oder haben bei richtig schönem Wetter einfach nur Zeit am See verbracht (leider war es dafür aber oft nicht warm genug).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-5033 aligncenter" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-600x450.jpeg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-600x450.jpeg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-300x225.jpeg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-768x576.jpeg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-370x278.jpeg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-570x428.jpeg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-770x578.jpeg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-1170x878.jpeg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück4-773x580.jpeg 773w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Wir hatten keine Lust auf große Ausflüge mit dem Auto, sondern haben meist etwas zu Fuß von der Wohnung aus gemacht. Durch die Lage der Wohnung konnten wir z.B. problemlos mit Sack und Pack zum Seeufer vorlaufen, um dort unser Lager aufzuschlagen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5036" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-225x300.jpeg" alt="" width="225" height="300" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-225x300.jpeg 225w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-768x1024.jpeg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-450x600.jpeg 450w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-370x493.jpeg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-570x760.jpeg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-770x1027.jpeg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-1170x1560.jpeg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück6-e1507115580824-435x580.jpeg 435w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Wenn wir unterwegs waren, hat Adrian im Kinderwagen oder in der Babytrage geschlafen, wenn er müde war. Das hat in Summe sehr gut geklappt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5034" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-225x300.jpg 225w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-768x1024.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-450x600.jpg 450w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-370x493.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-570x760.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-770x1027.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-1170x1560.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück12-e1507115355566-435x580.jpg 435w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Da mein Papa und mein Bruder meist andere Pläne hatten als wir (mein Papa war viel mit dem Rennrad unterwegs, mein Bruder bei gutem Wind surfen), haben wir uns spätestens abends zum gemeinsamen Kochen oder Essengehen wieder alle in der Ferienwohnung eingefunden. <strong>So kam jeder von uns im Urlaub auf seine Kosten und wir haben trotz unterschiedlicher Tagespläne viel Zeit gemeinsam verbracht. Das war richtig schön!</strong></p>
<h5>Viel hilft viel &#8211; was wir alles für Adrian dabei hatten</h5>
<p><strong>Gefühlt haben wir den Großteil unseres Baby-Hausstands mitgenommen.</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f61b.png" alt="😛" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Dank Auto mit Dachbox war das kein Problem (wobei unser Auto schon am Anschlag voll war). Neben Babykleidung hatten wir auch sonst so gut wie alles mitgenommen, was wir für Adrian hätten brauchen können &#8211; von Windeln über Spielsachen bis zum Essen. Gerade bei letzterem wollte ich nur &#8220;bekanntes&#8221; Babyessen mitnehmen. Daher haben wir Gläschen fürs Mittagessen sowie Getreideflocken fürs Frühstück und Abendessen eingepackt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5038 size-medium" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-300x300.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-150x150.jpg 150w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-768x768.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-600x600.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-370x370.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-570x570.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-770x770.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-1170x1170.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück9-e1507115728632-580x580.jpg 580w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Außerdem eine Flasche Rapsöl, ein paar Gläser Apfelmus (da musste ich dann aber im Urlaub Nachschub besorgen) und ein Premilch-Pulver (das verwenden wir für den Abendbrei). Dazu noch Baby-Essgeschirr, Wasserfläschchen, Lätzchen&#8230; habe ich schon erwähnt, dass wir viel für Adrian dabei hatten?</p>
<p>Das Reisebett hatten wir z.B. mitgenommen, obwohl wir wussten, dass es in der Wohnung ein Reisebett als Babybett geben wird. Geschlafen hat Adrian dann in &#8220;seinem&#8221; Reisebett und das vorhandene haben wir als &#8220;Laufgitter-Ersatz&#8221; im Wohnzimmer genutzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-5040" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-600x450.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-300x225.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-768x576.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-370x278.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-570x428.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-770x578.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-1170x878.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück21-773x580.jpg 773w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Natürlich mussten auch der Dschungel-Spielbogen, der Holzspielbogen und die Wippe mit, die ja auch zuhause viel genutzt werden &#8211; lässt sich Gott sei Dank alles auseinandergebaut bzw. zusammengeklappt platzsparend im Auto verstauen. Am Ende kam eigentlich das gesamte Spielzeug-Repertoire zum Einsatz, das wir dabei hatten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5043 size-medium" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-284x300.jpg" alt="" width="284" height="300" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-284x300.jpg 284w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-768x811.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-568x600.jpg 568w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-370x391.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-570x602.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-770x813.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-1170x1236.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück22-1-e1507115944231-549x580.jpg 549w" sizes="auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px" /></p>
<p>Fürs Wickeln sowie das Frischmachen am Morgen und Abend, hatten wir uns in unserem Schlafzimmer eine kleine Wickelstation eingerichtet. V.a. die Wickelunterlage, die wir von meinen Schwiegereltern ausgeliehen hatten, da sie schmaler ist als unsere zuhause, hat sich als Segen herausgestellt. Ich konnte so Adrian bequem auf dem Boden wickeln, mein Mann hat sie sich dafür lieber aufs Bett gelegt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5042 size-medium" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-300x280.jpg" alt="" width="300" height="280" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-300x280.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-768x717.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-600x560.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-370x345.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-570x532.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-770x719.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-1170x1092.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück20-1-e1507115899224-621x580.jpg 621w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Ich war wirklich froh, dass wir uns in unserem ersten Familienurlaub bei der Babyausstattung nicht einschränken mussten!</strong> Klar kommt man immer auch für eine Zeit mit weniger aus oder man hätte Dinge wie Windeln oder Babybrei auch vor Ort besorgen können, aber für uns war es so deutlich stressfreier und wir hatten ja auch die Möglichkeit, so viel mitzunehmen. Es gibt daher nicht wirklich etwas, was sich als total unnütz herausgestellt hat &#8211; außer das eine oder andere sommerliche Kleidungsstück, das sowohl wir Großen als auch Adrian nicht gebraucht hatten, weil es leider oft nicht ganz so warm war wie erwartet.</p>
<h5>Wieder ein neues Abenteuer geschafft</h5>
<p><strong>In der Woche vor unserem Urlaub war ich echt ein bisschen gestresst.</strong> Zum &#8220;normalen&#8221; Pack-Stress kamen natürlich die Sorgen, wie alles klappen würde, wenn wir für so eine lange Zeit nicht in der gewohnten Umgebung sind. Doch auch hier hat mir mein <a href="http://www.balance-akt.de/index.php/2017/06/4-monate-babyglueck/">Mantra </a>&#8220;Geduld &#8211; Gelassenheit &#8211; Kraft &#8211; Leichtigkeit&#8221; wie so oft in den letzten Monaten geholfen, ins Hier uns Jetzt zurückzukommen und aus dem Gedankenkarussell über Dinge rauszukommen, die ich eh auf mich zukommen lassen muss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-5045" src="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-600x450.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-600x450.jpg 600w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-300x225.jpg 300w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-768x576.jpg 768w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-370x278.jpg 370w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-570x428.jpg 570w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-770x578.jpg 770w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-1170x878.jpg 1170w, http://www.balance-akt.de/wp-content/uploads/2017/10/7MonateBabyglück13-773x580.jpg 773w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>So war ich dann wieder etwas entspannter, als wir uns auf den Weg gen Süden gemacht haben, und diese entspannte Einstellung hat für mich auch den Urlaub ausgemacht. <strong>Es lief alles so viel besser und weniger anstrengend als gedacht! Und dieses neue Abenteuer hat mir auch wieder zusätzliches Vertrauen gegeben</strong>, dass ich die Herausforderungen, die in den nächsten Monaten auf mich bzw. uns zukommen werden, v.a. der Wiedereinstieg bei der Arbeit, schaffen werden, selbst wenn mir das eine oder andere aktuell noch ein mulmiges Gefühl bereitet.</p>
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