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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0"><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924</id><updated>2009-11-11T04:12:01.632-08:00</updated><title type="text">BIBLIONOMICON</title><subtitle type="html" /><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://biblionomicon.blogspot.com/" /><link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>72</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><geo:lat>50.97494</geo:lat><geo:long>11.322038</geo:long><logo>http://www.minet.uni-jena.de/~sack/Material/blog_120.jpg</logo><link rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/Biblionomicon" type="application/atom+xml" /><feedburner:emailServiceId>Biblionomicon</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-1560130238485301644</id><published>2009-11-06T08:52:00.000-08:00</published><updated>2009-11-07T08:41:45.563-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Walter N. Miller Jr." /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Apokalypse" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Science Fiction" /><title type="text">Der Name der Rose trifft Mad Max - Walter M. Miller Jr. "Lobgesang auf Leibowitz"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SvWhd_3TKXI/AAAAAAAAAl8/DCqMN8yPTcI/s1600-h/leibowitz.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 149px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SvWhd_3TKXI/AAAAAAAAAl8/DCqMN8yPTcI/s200/leibowitz.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5401400864832432498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Heiliger Leibowitz, hilf! &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Saint_Leibowitz"&gt;Sankt Leibowitz&lt;/a&gt; könnte -- so er denn existieren würde -- auch recht gut als Apostel für uns Informations- und Wissensarbeiter herhalten. So bildet er den Dreh- und Angelpunkt des stilbildenden, post-apokalyptischen Science Fiction-Klassikers, den ich heute vorstellen möchte. Manch ein Kritiker meint, es würde sich dabei um einen der besten des gesamten Genres handeln...&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die menschliche Zivilisation, wie wir sie kennen, endete im 20. Jahrhundert mit einem verheerenden nuklearen Krieg. Die "Flammenflut" wütete über die Erde und die Überlebenden der Katastrophe wandten sich in ihrem Hass und ihrer Verzweiflung gegen alle Technologie und diejenigen, in denen sie die Helfer und Verantwortlichen dieser Technologie sahen -- und dazu zählten sogar alle diejenigen, die des Lesens und Schreibens mächtig waren. Ein Bilder- und Büchersturm -- die große "Vereinfachung" oder "Simplifikation" -- vernichtete auch noch die letzten Reste der Zivilisation und des technologischen Wissens der Menschheit. Übrig blieben nur noch die "Simpel" ... und ein kleiner albertinischer Mönchsorden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Reste des menschlichen Wissens, Bücher und technische Papiere zu retten und für zukünftige Generationen zu bewahren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Isaac Edward Leibowitz, ursprünglich ein jüdischer Ingenieur, konvertierte nach der "Flammenflut" zum Katholizismus und gründete den später nach ihm benannten "Orden des Leibowitz", dessen Aufgabe darin bestand, die noch übrig gebliebenen Bücher aufzuspüren, an einen sicheren Ort zu schmuggeln, sie auswendig zu lernen und durch Abschreiben vor dem Verfall und dem Vergessen zu bewahren. Auf dieser Grundlage erzählt &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Walter_M._Miller,_Jr."&gt;Walter M. Millers&lt;/a&gt; Roman "Lobgesang auf Leibowitz" (Original: &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Canticle_for_Leibowitz"&gt;A Canticle for Leibowitz&lt;/a&gt;) in drei sich über mehr als 1000 Jahre erstreckenden Episoden die Geschichte des Ordens und der neu entstehenden Zivilisation.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fiat Homo&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die erste Episode spielt etwa 600 Jahre nach der großen Vereinfachung. Bruder Gerard Francis, ein Novize des Ordens des (noch nicht) heiligen Leibowitz, fastet in der Wüste und trifft auf einen seltsamen alten Pilger, mit dessen Hilfe er einen verschütteten Bunker aus der Zeit der Katastrophe entdeckt. Darin finden sich originale Schriftstücke des Ordensgründers, dessen Kanonisierung bereits im Gange ist und die wir mit Bruder Francis miterleben dürfen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fiat Lux&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gut 1100 Jahre nach der Katastrophe treffen wir wieder auf den Orden des heiligen Leibowitz. Wie schon seit Jahrhunderten bewahren die Mönche immer noch Fragmente des von ihnen nicht oder nur halbverstandenen technologischen Wissens. Das dunkle Zeitalter geht zu Ende und eine neue Renaissance bricht an. Die Mönche machen erste zaghafte Versuche mit der Entdeckung der Elektrizität und die Stämme und Völkerschaften rund um das Kloster kämpfen um die Hegemonie auf dem amerikanischen Kontinent. Ein (weltlicher) Gelehrter kommt in das Kloster, um die "Memorabilien" des verschollenen Zeitalters zu sichten und ist sichtlich frustriert von der Aussicht eines bloßen "Wiederentdeckens". Wieder tritt ein (jüdischer) Eremit -- ein Freund des Abtes -- auf, wie der Pilger aus dem ersten Teil eine Anspielung auf die Figur des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ewiger_Jude"&gt;"ewigen Juden" Ahasverus&lt;/a&gt;, die auch im dritten Teil auftaucht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Mönche warteten. Es war für sie ohne jede Bedeutung, dass das Wissen, welches sie bewahrten, nutzlos war, dass jetzt das meiste davon nicht eigentlich Wissen genannt werden konnte und in gewissen Fällen den Mönchen genauso rätselhaft war, wie es einem unwissenden jungen Wilden hinter den Bergen sein musste. Dieses Wissen hatte seinen Inhalt verloren, weil sein materieller Gegenstand längst nicht mehr existierte..."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fiat Voluntas tua&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;1700 Jahre nach der großen Vereinfachung hat die Welt wieder denselben (oder gar noch fortgeschritteneren) Zustand erreicht, den sie zuvor hatte. Der Orden des heiligen Leibowitz existiert noch immer. Seit über 50 Jahren herrscht schon ein kalter Krieg zwischen den herrschenden Großmächten, der droht "heiß" zu werden. In der Dämmerung eines erneuten Atomkrieges schicken sich die Ordensbrüder an, das einst verlorene Wissen der Menschheit für die große Reise zu den Sternen zu sichern, wo sie ihre heilige Mission des Bewahrens geflissentlich fortsetzen werden... &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SvSGSlaKnbI/AAAAAAAAAl0/9NJOsarFBLw/s1600-h/A_Canticle_for_Leibowitz_cover_1st_ed.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 139px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SvSGSlaKnbI/AAAAAAAAAl0/9NJOsarFBLw/s200/A_Canticle_for_Leibowitz_cover_1st_ed.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5401089506961694130" /&gt;&lt;/a&gt;Alleine schon die Idee, die mittelalterliche Klostertradition der Bewahrung des antiken Wissensschatzes, der Klosterbibliotheken und Skriptorien, in einer post-apokalyptischen Zeit fortzusetzen, hatte mich schon lange auf dieses 1960 erschienene Buch neugierig gemacht. Schade nur, dass auch die Neuauflage schon wieder seit einigen Jahren vergriffen ist, so dass man auf das Antiquariat oder die englische Originalauflage angewiesen ist. Aber das Warten hat sich gelohnt. Walter N. Miller hat ein solides Stück Literatur geschaffen, das in der kurzlebigen Welt der Science Fiction noch lange seinen Platz behaupten wird. Seine Figuren sind von feiner Hand herausgearbeitet und haben ihre Ecken und Kanten, so dass sie nicht so leicht in eines der vielen Genre-eigenen Schemata hineinpassen. Die episodische Sicht auf diese Zivilisationsgeschichte verdankt ihren Ursprung der Tatsache, dass die einzelnen Episoden zunächst als Kurzgeschichten veröffentlicht worden waren und von Miller anschließend überarbeitet und in einem gemeinsamen Rahmen zusammengefasst wurden. Auch nach gut 50 Jahren hat das Buch nichts von seiner ständig spürbaren Beklommenheit verloren und beeindruckt nachhaltig, insbesondere die letzte Episode, in der sich eine geradezu körperlich spürbare Beklemmung breitmacht, wenn die ersten Opfer der radioaktiven Katastrophe und die Arbeit des regierungseigenen Euthanasiedienstes geschildert werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Das Angesicht Luzifers erhob sich in pilzförmiger Hässlichkeit über der Wolkenbank, wuchs langsam in die Höhe wie ein Titan, der nach Jahren der Einkerkerung in den Tiefen der Erde nun auf die Füße klettert..." &lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Ein Stück große Literatur, auch wenn das Genre nicht allen gefallen wird. Aber die Idee ist originell, die Thematik regt zum Nachdenken an und letztendlich blickt Miller auch ab und an mit einem lächelnden Auge auf seine Ordensbrüder. LESEN! &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3453164199" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0553273817" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0356191311" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3896820869" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-1560130238485301644?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/1560130238485301644/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=1560130238485301644" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/1560130238485301644" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/1560130238485301644" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/roQ91qyaF1I/der-name-der-rose-trifft-mad-max-walter.html" title="Der Name der Rose trifft Mad Max - Walter M. Miller Jr. &quot;Lobgesang auf Leibowitz&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SvWhd_3TKXI/AAAAAAAAAl8/DCqMN8yPTcI/s72-c/leibowitz.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/11/der-name-der-rose-trifft-mad-max-walter.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-362706310656397359</id><published>2009-10-26T13:00:00.001-07:00</published><updated>2009-10-26T13:39:18.074-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutsche Literatur" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Heinrich Böll" /><title type="text">Heinrich Böll - Die verlorene Ehre der Katharina Blum...</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SuYIpi3gmrI/AAAAAAAAAls/1H3AjzsN-0k/s1600-h/KatharinaBlum.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 156px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SuYIpi3gmrI/AAAAAAAAAls/1H3AjzsN-0k/s200/KatharinaBlum.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5397010713277405874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;...oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann. Über 35 Jahre ist es jetzt schon her, dass Heinrich Bölls bekannte große Erzählung erschienen ist. Ja, sie ist etwas in die Jahre gekommen, zumindest was die skandalösen Praktiken und die Polithetze der darin beschriebenen Boulevardzeitung angeht. Irgendwie sind wir das ja heute von der BILD-Zeitung schon gewöhnt bzw. es existiert sogar schon eine Art Erwartungshaltung den Boulevardmedien gegenüber, so dass einen heute wohl gar nichts mehr überrascht.&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Stellung der BILD-Zeitung in Deutschland ist nach wie vor eine ungebrochene unter den Printmedien, sieht man einmal von deren generellem Niedergang ab sowie vom kometenhaften Aufstieg der Boulevard- und Skandalmagazine im Fernsehen (und dort nicht einmal mehr nur im 'Privaten'). &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Böll"&gt;Heinrich Böll&lt;/a&gt; schildert in seiner Erzählung, die vielen noch aus der Schulzeit bekannt sein wird, wie eine unbescholtene Frau in den Brennpunkt der Zielscheibe einer Boulevardzeitung, genannt 'die ZEITUNG' gerät. Die geschiedene Haushälterin Katharina Blum besorgt den Haushalt des wohlsituierten Anwaltsehepaares Blorna. Auf einer Karnevalsparty lernt die hübsche Katharina einen Mann kennen und verliebt sich in ihn. Doch nach einer ersten Liebesnacht steht bereits das Überfallkommando der Polizei vor der Türe ihrer kleinen Eigentumswohnung. Doch die Polizei geht leer aus. Der Mann namens "Götten" war - ohne dass Katharina davon wusste - ein gesuchter Schwerverbrecher. Allerdings relativiert sich auch dieser Fakt im Laufe der Ermittlungen und des Romans, stellt er sich doch vielmehr als ein Bundeswehrdeserteur heraus, der mit dem Wehrsold der Kompanie durchgebrannt ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Katharina gelang es, Götten unbemerkt aus dem Haus zu schmuggeln. Von jetzt an steht sie im Zentrum der Ermittlungen und  der Berichterstattung der Boulevardpresse, die systematischen Rufmord begeht und vor keiner Niedertracht zu Gunsten der Sensationsberichterstattung zurückschreckt. So wird aus der braven Haushälterin die "Ganovenbraut", deren Moral und Tugend in den Schmutz getreten wird. Doch beginnt der Roman schon eigentlich mit dem Ende, da bereits im ersten Kapitel erzählt wird, das Katharina den verantwortlichen Reporter der 'ZEITUNG' in unerwarteter Gegenwehr erschießt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Personen und Handlungen dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der "Bild"-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Böll ist wirklich ein großer Erzähler. Die ganze Geschichte durchzieht neben allem geschilderten Ernst der Sachlage ein feiner geradezu zärtlicher, satirischer Tonfall. Aus der Rücksicht heraus wird die Geschichte durch den Anwalt Blorna geschildert, dessen Karriere ebenfalls durch die ZEITUNG beendet wurde, und der die Vorgänge in herrlich indirekter Rede schildert. Man fühlt sich in die Zeit der späten 1960er und frühen 1970er zurückversetzt, in der man noch ein Hauch des deutschen Wirtschaftswunder spürt, aber schon eine neue Generation herangewachsen ist, die sich mit den alten Maßstäben nicht mehr so einfach fassen lässt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;FAZIT: Ein kurzweiliges Stück Literaturgeschichte, das die Macht der Medien und die Ohnmacht der gesellschaftlichen Vernunft seziert und dokumentiert. Auch heute noch allemal lesenswert!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3423011505" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=B0016420I4" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3150160111" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;npa=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3462010336" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-362706310656397359?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/362706310656397359/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=362706310656397359" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/362706310656397359" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/362706310656397359" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/ctDP-XbUQV0/heinrich-boll-die-verlorene-ehre-der.html" title="Heinrich Böll - Die verlorene Ehre der Katharina Blum..." /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SuYIpi3gmrI/AAAAAAAAAls/1H3AjzsN-0k/s72-c/KatharinaBlum.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/10/heinrich-boll-die-verlorene-ehre-der.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-1560694188485572149</id><published>2009-10-18T08:20:00.000-07:00</published><updated>2009-11-06T08:52:43.170-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Henry James" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ambrose Bierce" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Mark Twain" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kurzgeschichte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Stephen Crane" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Edgar Allan Poe" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Amerika" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sammlung dieterich" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Jack London" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Washington Irving" /><title type="text">Amerikanische Kurzgeschichten - von Irving bis Crane</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://users.minet.uni-jena.de/~sack/Bilder/ak01.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 158px; height: 240px;" src="http://users.minet.uni-jena.de/~sack/Bilder/ak01.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Über die wunderschönen Taschenbändchen der Sammlung Dieterich hatte ich hier im Biblionomicon ja bereits schon einmal geschrieben, als ich einen Band &lt;/b&gt;&lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2007/12/englische-kurzgeschichten-von-scott-bis.html"&gt;&lt;b&gt;englischer Kurzgeschichten&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; besprochen hatte. Ein glücklicher Zufall (genauer genommen eine Ebay-Auktion) hatte mir nun den vorliegenden Band US-amerikanischer Kurzgeschichten in die Hände gespielt, die ich in den vergangenen Wochen teils mit großer Freude gelesen habe.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erschienen in der Dieterichschen Verlagsbuchhandlung zu Leipzig ist dieses Bändchen mit dem Titel "Amerikanische Kurzgeschichten - von Irving bis Crane" im Jahr 1957, also vor über 50 Jahren. Auch wenn das Papier schon ein wenig vergilbt ist, war dieser schön ausgestattete Leinenband mit Goldschnitt auf dem Buchdeckel, Lesebändchen und Farbkopfschnitt doch hervorragend erhalten - sieht man einmal von dem fehlenden Schutzumschlag ab. Er umfasst 23 Kurzgeschichten, angefangen von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Washington_Irving"&gt;Washington Irving&lt;/a&gt; (1783-1859), also den Anfängen der amerikanischen Literatur bis hin zu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Crane"&gt;Stephen Crane&lt;/a&gt; (1871-1900), dem Wegbereiter Hemingways und der modernen Short Story.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 23 Kurzgeschichten stehen natürlich nicht ohne Einleitung, in der Martin Schulze die Geschichte der amerikanischen Literatur im Allgemeinen und der Kurzgeschichte als spezieller US-amerikanischer Erzählform im Besonderen abhandelt. Interessante Beobachtung am Rande für mich war, dass es einige Zeit dauerte - defacto bis in die 1820er Jahre, fast 50 Jahre nach der US-amerikanischen Revolution und den Freiheitskriegen - bis mit Vertretern wie Washington Irving überhaupt von einer amerikanischen Literatur die Rede sein konnte. Die Ursache hierfür liegt nicht nur in den wilden Pionierjahren der Republik begründet. VIelmehr setzten US-amerikanische Verleger zunächst auf die Publikation bereits etablierter englischer Literatur. Waren doch damals Urheberrecht und Tantiemen für die Autoren eher noch Fremdworte. Verkaufte sich ein Werk im alten Europa gut, dann lag der Schluss nahe, dass dies auch in den USA gelingen würde. Also wurde es schlichtweg in entsprechender Auflage kopiert. Das verlegerische Risiko war wesentlich geringer, als einen unbekannten US-amerikanischen Autor zu publizieren, bei dem nicht klar war, ob er gekauft werden würde.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;"Nach der Vorstellung vieler Europäer hätten die Amerikaner, deren Leben unter der Devise "Zeit ist Geld" steht, keine Zeit, "dicke Bücher" zu lesen. Ja, es gibt sogar in Amerika Stimmen, die diese Ansicht teilen..."&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;Die Kurzgeschichte hat ihren Ursprung im Publikationsmedium der Zeitung. Die dort abgedruckte Literatur bedeutete geringes verlegerisches Risiko und der Autor musste schnell "zur Sache kommen", da ihm ja nur wenig Platz blieb. So starteten die meisten amerikanischen Autoren ihren Werdegang über die Kurzgeschichte. Natürlich legt die Kurzform auch den novellenartigen Charakter der Erzählungen rund um ein "unerhörtes Ereignis" nahe. Stark von der Romantik beeinflusst waren denn auch die ersten großen Erzähler, wie z.B. Washington Irving -- dessen Rip van Winkle Erzählung um den holländischen Einwanderer, der eine ganze Generation verschläft,  den Auftakt macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/Ru46Jb3-DAI/AAAAAAAAAMM/bhHNvBD37DM/s1600-h/tth-0220-01Asmall.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/Ru46Jb3-DAI/AAAAAAAAAMM/bhHNvBD37DM/s200/tth-0220-01Asmall.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111086560887835650" /&gt;&lt;/a&gt;Aber auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Allan_Poe"&gt;&lt;b&gt;Edgar Allan Poe&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, der erste Höhepunkt amerikanischer Erzählkunst, mit seinen stark psychologisierenden Schauergeschichten. &lt;b&gt;Das 'verräterische Herz'&lt;/b&gt;, das bereits schon einmal &lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2007/09/edgar-allan-poe-das-verrterische-herz.html"&gt;hier im Biblionomicon besprochen wurde&lt;/a&gt;, ist wirklich ein Meisterwerk, das in diersem Band nicht fehlen darf. Daneben fallen in diese Kategorie auch die Kurzgeschichten von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Austin_(author)"&gt;William Austin&lt;/a&gt;,&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nathaniel_Hawthorne"&gt; Nathaniel Hawthorne&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Herman_Melville"&gt;Herman Melville&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fitz-James_O%E2%80%99Brien"&gt;Fitz-James O'Brien&lt;/a&gt;, aber auch &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Edward_Everett_Hale"&gt;Edward Everett Hale&lt;/a&gt;, dessen "Mann ohne Vaterland" von einem verurteilten Soldaten berichtet, der aufgrund einer unachtsamen Äußerung vor Gericht ("Er habe kein Vaterland") zu einem permanenten Leben auf hoher See verurteilt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Danach ändert sich der Tonus der Kurzgeschichten. Sie emanzipieren sich vom europäischen Vorbild und eine Menge Lokalkolorit, nicht zuletzt in der Sprache kommt zum Tragen. Stehen am Anfang noch skurile und humoristische Skizzen im Vordergrund, werden die Erzählungen zusehends erwachsen. Angefangen mit John S. Robbs "lebend verschluckter Auster" und &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Artemus_Ward"&gt;Artemus Wards&lt;/a&gt; "Zitterer", treffen wir auf den wunderbaren &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_twain"&gt;Mark Twain&lt;/a&gt; und dessen "berühmten Springfrosch von Calaveras", den ich noch aus meinen Schülertagen kenne. Gefolgt von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bret_Harte"&gt;Bret Harte&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/George_Washington_Cable"&gt;George Washington Cable&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bailey_Aldrich"&gt;Thomas Bailey Aldrich&lt;/a&gt; gelangen wir zu &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Joel_Chandler_Harris"&gt;Joel Chandler Harris&lt;/a&gt;, der sich in seiner Erzählung "Meister Lampe macht sich Bewegung" an der Mundart der US-amerikanischen Sklaven versucht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;"Eine der wichtigsten Forderungen dieses Meisters der Erzählkunst (gemeint ist Edgar Allan Poe) betraf die Kürze. Der Leser muss in der Lage sein, das Gebotene "auf einmal herunterzulesen". Nur für diese kurze Zeitspanne wird es dem Autor möglich sein, so folgert Poe, die ausschließliche Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln."&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;Dann &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ambrose_bierce"&gt;Ambrose Bierce&lt;/a&gt;, den ich ebenfalls ganz besonders liebe. Natürlich finden wir hier seine große Erzählung "Zwischenfall auf der Brücke über den Eulenfluss", die ich ebenfalls schon als Schüler gelesen habe und die mir die Faszination an diesem Schriftsteller eröffnet hat, der in den Wirren des mexikanischen Revolutionskrieges verschollen ging. Der Band klingt aus mit Erzählungen von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/O._Henry"&gt;O.Henry&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_London"&gt;Jack London&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_james"&gt;Henry James&lt;/a&gt; und Stephen Crane. MIt ihm ist das Genre der Kurzgeschichte wirklich erwachsen geworden und wartet auf Ernest Hemingway, der sie stilistisch zur Perfektion führen sollte.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Alles ist ja vielleicht ein bißchen übertrieben, aber ich weiß schon, was Sie meinen", erwiederte ich, "Sie haben die große amerikanische Krankheit und haben sie schwer - es ist die krankhafte, maßlose Begierde nach Form und Farbe, nach dem Pittoresken und dem Romantischen um jeden Preis. Ich möchte nur wissen, ob wir damit zur Welt kommen...."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;Das Schöne an diesen Bänden mit Kurzgeschichten diverser Autoren ist, dass sie jedesmal Lust auf 'Mehr' machen. So werde ich mir den ein oder anderen Autor in Zukunft auch noch etwas intensiver zu Gemüte führen. Den vorliegenden Band selbst gibt es nur noch im Antiquariat bzw. eben über Ebay.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3717510088" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3458351515" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=345806916X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; 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&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3257225245" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=325721992X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3257226470" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; 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Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Spanien" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Fantasy" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kriminalroman" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Carlos Ruiz Zafon" /><title type="text">Ein fantastisches Labyrinth zwischen Film Noir und Phantastik - Carlos Ruiz Zafon 'Das Spiel des Engels'</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dn49uMT2L._SS500_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 220px; height: 220px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51dn49uMT2L._SS500_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Lange hatten wir schon darauf gewartet, dass nach dem "Schatten des Windes" endlich ein neuer Roman von &lt;a href="http://www.carlosruizzafon.com/"&gt;Carlos Ruiz Zafon&lt;/a&gt; erscheinen würde. Jetzt ist er schon seit einiger Zeit erschienen und ich reiche die entsprechende Rezension nach, die einige Zeit auf sich warten ließ. Aber das Buch hat es in sich und will gut verdaut sein, bevor man sich zu einer Wertung hinreißen lässt.&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bereits im "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518458000?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3518458000"&gt;Schatten des Windes&lt;/a&gt;" hatte der aus Barcelona stammende Autor &lt;a href="http://www.carlosruizzafon.com/"&gt;Carlos Ruiz Zafon&lt;/a&gt; eine labyrinthisch und mysteriös gestaltete Liebeserklärung für seine Stadt vorgelegt. Ein Barcelona mit dem verborgenen "Friedhof der vergessenen Bücher", einem geheimnisvollen Archiv, zu dem nur Eingeweihte Zutritt haben und in dem all diejenigen Bücher eine letzte Bleibe finden, deren Autoren samt ihrer Hinterlassenschaft längst dem Vergessen anheim gefallen sind. Ein Barcelona, in dem der Titelheld dem verschwundenen Autor eines seltenen Buches hinterherspürt und eine dunkle Geschichte aufdeckt, die von den 30er Jahren des spanischen Bürgerkriegs bis in die Franco-Ära reicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das darauf erschienene "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100954009?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3100954009"&gt;Spiel des Engels&lt;/a&gt;" setzt auf diese Welt auf und liefert eine Geschichte, die noch vor den Tagen des ersten Buches spielt, in der aber bereits Orte und Figuren daraus auftauchen. Hauptfigur des Romans ist der junge und ehrgeizige Schriftsteller David Martin, der zunächst als Redaktionslaufbursche bei einer Zeitung arbeitet und seinen Lebensunterhalt durch das Abfassen von Groschenromanen bestreitet. Eines Tages erhält er von dem geheimnisvollen Verleger Andreas Corelli den hochdotierten Auftrag, ein noch viel mysteriöseres Buch (aus dem wir auch nie nur eine einzige Zeile zu lesen bekommen) zu schreiben. Bei seinen Recherchen erkennt David allmählich mehr und mehr, dass er mit der Annahme dieses Auftrags auch seine Seele verkauft hat. Seine Versuche, sich aus diesem teuflischen Pakt zu befreien, können für ihn und für alle, die ihm nahe stehen, nur im Unglück enden....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Roman ist recht vielschichtig und es werden zahlreiche Geschichten in der eigentlichen Geschichte erzählt, so dass man in der Zusammenfassung gar nicht alle Erzählstränge und Motive wiedergeben kann. Immer wieder erkennt man die Anspielungen auf das Vorgängerwerk, auch wenn das "Spiel des Engels" noch erheblich dunkler und fantastischer geraten ist als der "Schatten des Windes". Aber dieses Zusammenspiel des surrealen und psychologischen Moments, verbunden mit den in düsterer Vergangenheit liegenden Seiten und Gesichtern der Stadt Barcelona und ihrer manchmal recht seltsamen Bewohner, das macht einen Großteil des Reizes an Zafons Erzählkunst aus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist schon schwer, an den Erfolg des "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518458000?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3518458000"&gt;Schatten des Windes&lt;/a&gt;" anzuknüpfen. Und auch, wenn die allgemeine Kritik dies nicht immer für gelungen hält, habe ich die Lektüre dieses spannenden Romans doch sehr genossen und freue mich darauf, noch mehr aus der Feder dieses Autors lesen zu können. Seine Figuren sind charakterlich fein modelliert, widersprüchlich mit Ecken und Kanten, und vermeiden meist Klischees und Stereotypen. Auch wenn am Ende manches im Unklaren bleibt, ein Lesegenuss ist es allemal, insbesondere weil der Roman auch Lust auf eine eigene Erkundung dieser interessant geschilderten Stadt macht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Liebhaber dunkler Geheimnisse auf sprachlich durchweg überdurchschnittlichem Niveau werden diesen Roman genauso lieben wie ich. LESEN!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3100954009" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3518458000" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3596853885" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-4591143958444786185?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/4591143958444786185/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=4591143958444786185" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/4591143958444786185" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/4591143958444786185" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/xN9NMTP55W8/ein-fantastisches-labyrinth-zwischen.html" title="Ein fantastisches Labyrinth zwischen Film Noir und Phantastik - Carlos Ruiz Zafon 'Das Spiel des Engels'" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/10/ein-fantastisches-labyrinth-zwischen.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-2126934521782992263</id><published>2009-10-04T04:01:00.000-07:00</published><updated>2009-10-15T21:52:51.583-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Übersetzer" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Mark Haddon" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="England" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Autismus" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sherlock Holmes" /><title type="text">So fremd und doch vertraut - Mark Haddon "The Curious Incident of the Dog in the Night-Time"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/510l8vycmYL._SS500_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/510l8vycmYL._SS500_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Es gibt einige Bücher, mit denen hat es ein Übersetzer besonders schwer. Insbesondere, wenn es darum geht, sprachliche Besonderheiten und Feinheiten zum Ausdruck zu bringen. Manchmal gelingt dies ganz gut, das eine oder andere mal geht es auch total daneben. Das Buch, das ich heute kurz vorstellen möchte, sollte der geneigte Leser daher unbedingt im englischen Original lesen. Ich habe durch die deutsche Übersetzung geblättert und quergelesen und musste leider feststellen, dass nichts mehr vom eigentümlichen Zauber des Originals übrig geblieben ist. Zudem ist das Buch, von dem ich berichten werde, aus der Perspektive eines 15-jährigen geschrieben und daher sprachlich nicht sehr kompliziert und einfach zu lesen.&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.markhaddon.com/"&gt;Mark Haddon&lt;/a&gt; beschreibt in seinem Roman '&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099456761?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=0099456761"&gt;The Curious Incident of the Dog in the Night-Time&lt;/a&gt;' das Leben aus der Perspektive des 15-jährigen Jungens Christopher John Francis Boone, der am &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus"&gt;Asperger-Syndrom&lt;/a&gt; - einer Autismus-Störung - leidet. Christopher kann zu allen Ländern der Erde die zugehörigen Hauptstädte aufzählen, kennt jede einzelne Primzahl bis 7057 und hat eine ausgesprochene Schwäche für Mathematik und Logik (übrigens sind die einzelnen Kapitel mit Primzahlen durchnummeriert). Er mag Tiere sehr gerne, kann aber mit Menschen recht wenig anfangen, da ihm das Verständnis für jede Art menschlicher Emotion und deren Deutung fehlt. Er mag es nicht, berührt zu werden und hat eine starke Abneigung gegenüber der Farbe gelb.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Welt funktioniert für Christopher nur als eine Sammlung von logisch aufeinander aufbauenden, strikten Regeln und sich wiederholenden Mustern. So hat er stets einen kleinen Satz Karten in der Tasche, in dem der zu einer bestimmten Emotion passende Gesichtsausdruck in Form eines Smileys zusammen mit der zugehörigen Benennung ("sad", "happy", etc.) notiert ist, damit er im Bedarfsfall darauf nachschauen kann. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"I find people confusing. This is for two main reasons. The first main reason is that people do a lot of talking without using any words."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eines Tages aber entdeckt er, dass der Nachbarshund, der Pudel 'Wellington', tot im Garten liegt, aufgespießt mit eine Gartenharke.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Then the police arrived. I like the police. They have uniforms and numbers and you know what they are meant to be doing"&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf den Spuren seines Lieblingsdetektivs Sherlock Holmes beschließt Christopher den Mord an 'Wellington' aufzuklären, und es beginnt ein großartiges Abenteuer, das uns unsere alltägliche Welt aus einem völlig fremden Blickwinkel vorführt. Der Blickwinkel eines Menschens, der jede Kommunikation wortwörtlich nimmt, da er Metaphern, Ironie, Anspielungen und Zwischentöne nicht verstehen kann. Da es für Christopher völlig unergründlich ist, wie andere Menschen auf die Idee kommen, erfundene Geschichten zu schreiben (da es sich dabei ja eigentlich um 'Lügen handelt'...), beginnt er jetzt darüber zu schreiben, wie er den Mordfall lösen will. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon einmal abgesehen, dass es sich wirklich um eine ganz besonders schöne Geschichte handelt, ist es vor allen Dingen der Perspektivwechsel, der diesen Roman so ungewöhnlich und reizvoll macht. Da ich mich beruflich mit dem Thema 'Semantik' (Bedeutung) und dem maschinellen 'Verstehen' von Semantik (wie z.B. im computerbasierten Vorstehen natürlicher Sprache) beschäftige, weiss ich, wie schwierig dieses Thema tatsächlich ist. Innerhalb unserer tagtäglichen Kommunikation liegen vielfältige Bedeutungsebenen, situationsabhängige Kontextbezüge und differenzierte Absichten der Kommunikationspartner. Ein 'normaler' (d.h. gesunder) Mensch handhabt unsere Fähigkeit zu kommunizieren quasi wie selbstverständlich. Wenn man aber nicht 'zwischen den Zeilen' lesen kann, wenn man sich nicht in den Standpunkt eines anderen versetzen kann, ihn also nicht verstehen kann und seine Emotionen nicht deuten kann, dann wird Kommunikation fast unmöglich. Und in dieser Situation ist Christopher Boone - und wir werden Zeuge in seinem täglichen Kampf um das Verstehen seiner Welt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Ich liebe dieses Buch! (Das sage ich wirklich nicht allzu oft...) Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Mehr gibts nicht dazu zu sagen :) LESEN!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0099456761" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0385512104" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3570302962" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3596900662" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-2126934521782992263?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/2126934521782992263/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=2126934521782992263" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/2126934521782992263" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/2126934521782992263" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/TBi3ABZ35qg/so-fremd-und-doch-vertraut-mark-haddon.html" title="So fremd und doch vertraut - Mark Haddon &quot;The Curious Incident of the Dog in the Night-Time&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/10/so-fremd-und-doch-vertraut-mark-haddon.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-3732996797942968352</id><published>2009-09-27T06:04:00.000-07:00</published><updated>2009-11-06T12:43:13.662-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Carl Amery" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Science Fiction" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutsche Literatur" /><title type="text">Mad Max meets Niederbayern - Carl Amery "Der Untergang der Stadt Passau"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/Sr9xGTkiboI/AAAAAAAAAjw/nrpDLV_rBvI/s1600-h/AmeryPassau.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 140px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/Sr9xGTkiboI/AAAAAAAAAjw/nrpDLV_rBvI/s200/AmeryPassau.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5386148032505081474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Was passiert, wenn nach einer "großen Katastrophe" - sei es ein globaler Killervirus, eine nukleare Katastrophe oder was auch immer - nur noch ein kleines Häuflein Menschen übrig bleibt? Das Ende aller Zivilisation? Fallen wir wieder zurück auf eine vorzeitliche Entwicklungsstufe der Menschheit? Eine Fragestellung, der sich zahlreiche Endzeitvisionen - allen voran Filme, wie z.B. 'Mad Max' oder 'I am Legend' - gewidmet haben, und deren Lösungsvorschläge oft nicht recht überzeugen können...&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenig bekannt dagegen ist Carl Amerys kurzer Roman "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896820869?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3896820869"&gt;Der Untergang der Stadt Passau&lt;/a&gt;", der 1975 erschienen ist, und der das erwähnte Endzeitszenario ins Niederbayerische verlegt. Das Buch startet mit Auszügen der Chronik "&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'times new roman';"&gt;Magnalia Dei per Gentem Rosmeriorum&lt;/span&gt;", der Großtaten Gottes durch das Volk der Rosmer, geschrieben vom Kaplan Egid, Anno Domini 2112, das Jahr 131 APP (Anno Post Pentilentiam, will sagen "nach der Seuche"). Die Rosmer (Rosenheimer) ziehen gegen die Stadt Passau (das mit dem Babel der Apokalypse verglichen wird) in den Krieg. Skizzenhaft werden dabei zwei unterschiedliche Zeitebenen zugleich erzählt, wenn auf den Ursprung der Feindschaft zwischen den Rosmern und den Passauern - die eigentlich hier erzählte Geschichte - zurückgegriffen wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der junge Marte und der erfahrene Jäger Lois sind von zu Hause losgezogen und stehen vor den Toren der Stadt Passau. Während sie aus einer kleinen Gruppe von Jägern und Bauern stammen, die sich in einer quasi bronzezeitlichen Lebensweise der wieder überhandnehmenden Wildnis anzupassen versuchen, hat der "Scheff" von Passau versucht, die untergegangene Zivilisation in den engen Grenzen der Stadtmauern fortzuführen. Die Passauer leben quasi aus der Konserve (inklusive elektrischem Strom aus einem kleinen Wasserkraftwerk, dem wohl "einzigen funktionierenden Sekretariat zwischen Nordkap und Alpen", der Reste der automobilen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts in Gestalt einiger alter Traktoren und einer eigenen "Schikeria") - wobei die Konserven langsam zur Neige gehen und die vorhandene Technik mehr und mehr verfällt, da es an ausgebildeten Spezialisten mangelt. Dennoch sind Marte und Lois vom Reichtum und dem technischen Fortschritt der Passauer geblendet.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:verdana, arial, helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Rosenheimer oder Rosnemer Gruppe", las der Scheff. "Zusammenschluss von Überlebenden, ursprünglich über hundert, durch Südwanderung auf etwa 20 Köpfe geschmolzen. Stabilisierte sich durch autarke Lebensweise: Jagd, Fallenstellen, gelegentliche Bodenbewirtschaftung; Anwachsen durch Zuzug und natürliche Vermehrung auf etwa 60 Köpfe. Gut integriert, positive Zukunftsentwicklung auf halbnomadischer oder nomadischer Basis wahrscheinlich..."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies ist der erste Kontakt zwischen den Rosmern und den Passauern - und so werden Marte und Lois als Botschafter mit großem Brimborium willkommen geheißen. Aber der Scheff ist sich der Lage seiner untergehenden Konservenstadt bewusst und verfolgt eigene, heimtückische Pläne....und die Geschichte der Menschheit ist mit der großen Katastrophe noch lange nicht zu Ende, sondern sie ist - wie gehabt - schon wieder im vollen Gange....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Amery"&gt;Carl Amery&lt;/a&gt; war ein bekannter deutscher Schriftsteller und Umweltaktivist, unter anderem auch Mitglied der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_47"&gt;Gruppe 47&lt;/a&gt; und Präsident des deutschen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/P.E.N."&gt;PEN Zentrums&lt;/a&gt;, der seiner Heimatstadt Passau mit diesem Roman ein mehr oder weniger streitwürdiges Denkmal gesetzt hat. Seine Inspiration dazu fand Amery im 1959 erschienen Roman "A Canticle for Leibowitz" des amerikanischen Autors &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_M._Miller"&gt;Walter M. Miller&lt;/a&gt;, der 1961 mit dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Award"&gt;Hugo-Award&lt;/a&gt; - dem wichtigsten Literaturpreis im Bereich des Science Fiction - ausgezeichnet wurde. Miller skizziert in seinem Roman das Bild einer Kirche, die nach einem Atomkrieg versucht, das technologische und zivilisatorische Wissen der Menschheit zu bewahren, aber dabei immer weiter ins Mystische zurückfällt (&lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2009/11/der-name-der-rose-trifft-mad-max-walter.html"&gt;hier die zugehörige biblionomicon-Rezension&lt;/a&gt;).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die wenigen Personen aus Amerys endzeitlichem "Kammerspiel" werden in der Hauptsache über ihre Sprache charakterisiert. Während die Passauer auch 30 Jahre nach der Katastrophe ihre Sätze in Hochdeutsch kleiden, findet sich bei den Rosmern ein immer stärker ausgeprägter bayerischer Dialekt, an dessen Transkription sich Amery versucht, und der so manchem Norddeutschen eventuell Kopfzerbrechen verursachen wird:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;"Babba"..."die derwischen uns nimmer. I mach uns a Feuer, I fang dir a'n Fisch. Du brauchst doch was mit deiner Hitzen. Und die Rösser brauchn a Ruah."&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Lokalkolorit wirkt für mich als deutschsprachigen Leser erfrischend, da einmal nicht New York oder eine andere US-amerikanische Hauptstadt im Mittelpunkt der Geschichte steht. Amery bezeichnet seinen nur knapp 120 Seiten kurzen Roman als "Fingerübung". Daher bleibt manches nur angedeutet und skizzenhaft, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Eine ungewöhnliche Endzeitgeschichte, die mit Spannung und Ideenreichtum überzeugt und ein ausgefallenes Lesevergnügen verspricht. LESEN!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.umweltdebatte.de/amery-beitraege.htm"&gt;Carl Amery auf umweltdebatte.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?ressort=ku&amp;amp;dig=2005%2F06%2F01%2Fa0203&amp;amp;cHash=822ec86ea5"&gt;Engagement ist Alles&lt;/a&gt; - Nachruft auf Carl Amery von Dirk Knipphals, taz.de&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3896820869" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3630620477" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0553273817" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-3732996797942968352?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/3732996797942968352/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=3732996797942968352" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/3732996797942968352" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/3732996797942968352" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/LTql1Zvq2Vo/mad-max-meets-niederbayern-carl-amery.html" title="Mad Max meets Niederbayern - Carl Amery &quot;Der Untergang der Stadt Passau&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/Sr9xGTkiboI/AAAAAAAAAjw/nrpDLV_rBvI/s72-c/AmeryPassau.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/mad-max-meets-niederbayern-carl-amery.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-5130587932573516662</id><published>2009-09-26T06:17:00.000-07:00</published><updated>2009-09-26T07:27:32.549-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="J.R.R Tolkien" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Hörbuch" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="England" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Fantasy" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Hobbit" /><title type="text">There and Back again - J.R.R. Tolkien "The Hobbit" (Der kleine Hobbit)</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G48BTFA7L._SL500_AA240_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51G48BTFA7L._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Halt, halt, halt! Es geht hier nicht nur um J.R.R. Tolkiens fabelhafte Geschichte, mit der das ganze Tolkien-Universum seinen Anfang nahm. Es geht vielmehr um die grandiose Hörbuchfassung, gelesen von Rob Inglis, im Original, die ich in den vergangenen Wochen mit wachsender Begeisterung während des Joggens im Park Sanssouci genießen durfte. Das ist - und ich meine es vollkommen ernst - vielleicht die allerbeste Art überhaupt, sich dieser Geschichte zu nähern. Und das liegt an Rob Inglis unglaublichen Erzählkunst. &lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der vergangenen Woche war es nun genau 70 Jahre her, dass &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J._R._R._Tolkien"&gt;J.R.R. Tolkiens&lt;/a&gt; Erzählung "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Hobbit"&gt;The Hobbit or There and Back Again&lt;/a&gt;" (im deutschen "Der kleine Hobbit") am 21. September 1939 erschienen ist, und die Geschichte hat über die Jahre immer noch nichts von ihrer Faszination eingebüßt - wird sie doch gerade auch von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Jackson"&gt;Peter Jackson&lt;/a&gt; (Produzent) und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guillermo_del_Toro"&gt;Guillermo del Toro&lt;/a&gt; (Regisseur) als Zweiteiler verfilmt, der 2011 in unsere Kinos kommen soll. Aber dessen ungeachtet stieß ich auf der Suche nach einem neuen, englischsprachigen Hörbuch für meine sportlichen Aktivitäten auf dieses etwas angestaubte Buch. Obwohl ich es schon kannte - vor langer Zeit hatte ich hatte als Jugendlicher die deutsche Übersetzung gelesen - griff ich zu, als mir die ungekürzte Originalversion auf 10 CDs, genial gelesen vom britischen Schauspieler, Autor und Journalisten  Rob Inglis in die Hände fiel.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;"In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort."&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;Zur Geschichte selbst muss man eigentlich kaum etwas erzählen, sollte man die doch besser gleich aus erster Hand genießen. Aber ich will mich an einem kurzen Appetizer versuchen: Bilbo Baggins (in der deutschen Version Bilbo Beutlin) bekommt unerwarteten Besuch. Nacheinander treffen 13 Zwerge und der Zauberer Gandalf der Graue in der behaglichen Wohnhöhle des kleinen Hobbits im beschaulichen Auenland ein. Noch wundert sich Bilbo über Sinn und Zweck des Ganzens, während er versucht, seine ungewöhnliche Gästeschar zu bewirten. Nach einigen Verwirrungen stellt sich heraus, dass es um das größte Abenteuer seines Lebens geht. Gandalf hat ihn - nolens volens - dazu bestimmt, die Zwergenmeute auf ihrem Abenteuer zum einsamen Berg zu begleiten, um von Smaug dem Drachen den geraubten Schatz wieder zu entreisen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Klingt alles natürlich, als wäre das nur etwas für Kinder und Fantasy-Liebhaber, aber Tolkiens Sprachuniversum hat es in sich. Wunderbar gezeichnete Charaktäre, unglaublicher Ideenreichtum, Perfektion im Erzählgang und Spannung, Spannung, Spannung :) Der zunächst harmlos und unbedarft erscheinende Hobbit wächst über sich selbst hinaus und überrascht damit nicht nur den Leser.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf geradezu geniale Weise umgesetzt wird diese facettenreiche Erzählung durch die Stimme von Rob Inglis, dem es gelingt, sämtlichen handelnden Personen inklusive der 13 Zwerge liebevoll individuelle Züge und Charakter einzuhauchen. Ja, man kann sogar unterscheiden, welcher der 13 Zwerge gerade spricht. Und dann singt (jawohl "singt") Rob Ingles auch noch alle im Buch vorhandenen Lieder, und zwar alle Strophen. Es ist eine wahre Freude!&lt;/div&gt;&lt;i&gt; &lt;blockquote&gt;"His rich sound and grave manner would make a grocery list sound like a collection of rare treasure" (AudioFile über Rob Inglis)&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;div&gt;Um auf den Geschmack zu kommen, kann man &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=VXLUNRvdBM0"&gt;hier auf youtube&lt;/a&gt; schon einmal in den Anfang der Geschichte 'hineinhorchen'.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Auch wenn man bislang noch kein Tolkien-Fan sein sollte, dieses Hörbuch ist für alle ein großartiges Erlebnis und Eintrittskarte in die Zauberwelt des "Herrn der Ringe". HÖREN! Mehr gibts nicht zu sagen :)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0788789821" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=0261102214" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3423085592" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-5130587932573516662?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/5130587932573516662/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=5130587932573516662" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5130587932573516662" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5130587932573516662" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/zO_IHtC1v8w/there-and-back-again-jrr-tolkien-hobbit.html" title="There and Back again - J.R.R. Tolkien &quot;The Hobbit&quot; (Der kleine Hobbit)" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/there-and-back-again-jrr-tolkien-hobbit.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-6393168521639947870</id><published>2009-09-20T09:40:00.000-07:00</published><updated>2009-09-20T10:25:06.538-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Lesen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="England" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alan Bennett" /><title type="text">Eine Liebeserklärung an das Lesen - Alan Bennett "Die souveräne Leserin"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31owiXH6lcL._SL500_AA240_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31owiXH6lcL._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Lesen bildet - das sagt schon der Volksmund. Aber Lesen vergrößert nicht nur den Wissensschatz, sondern verhilft dem Leser im Falle der unterhaltenden Literatur vielmehr, in das Leben anderer Personen und in andere Rollen einzutauchen. Es führt einem vor Augen, wie andere Menschen denken, fühlen und erleben. Diese Kunst des Wechsels der Perspektive ist es, die unsere Fähigkeit zur echten Kommunikation ausmacht und die uns zu emotionaler Intelligenz verhilft. &lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Bennett"&gt;Alan Bennet&lt;/a&gt; zeigt uns diese Entwicklung exemplarisch am Beispiel der englischen Königin in seinem kurzen und überaus lesenswerten Roman "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3803112540?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3803112540"&gt;Die souveräne Leserin&lt;/a&gt;". Stellen wir uns einfach vor, die Queen würde, während sie ihre herumtollenden Hunde bis in einen Hinterhof des Palastes nachsetzt, mit einem öffentlichen Bücherei-Bus konfrontiert. Kurzerhand tritt sie hinein und leiht sich tatsächlich beim erstaunten Busfahrer und Büchereiangestellten ein Buch aus. Bislang hat sie sich noch nie groß für Literatur interessiert und so tut sich für sie eine völlig neue Welt auf. Mit im Bus sitzt Norman Seaking, ein einfacher Küchenangestellter des Palastes, den die Queen kurzerhand zu ihrem "Bücher-Pagen" befördert und der ihr erster Führer in die Welt der Literatur werden soll.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Queen liest - und der Hofstaat ist mehr und mehr irritiert. Ist Lesen doch eine Beschäftigung, die andere ausschließt und somit nicht ganz der 'political correctness' des Hauses Windsor entspricht. Aber nicht nur das. Immer mehr vernachlässigt die Queen ihre Verpflichtungen zugunsten eines interessanten Romans. Sie irritiert das Personal, den Premierminister, Staatsgäste, ihren Privatsekretär und auch ihre Untertanen. Während sie früher beim 'Shake-Hands' mit den einfachen Menschen Fragen stellte, wie "Hatten Sie eine lange Anreise?" oder anderen Smalltalk, fragt sie jetzt "Was lesen Sie gerade?" und löst damit jede Menge Verwirrung aus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;"Man legt sein Leben nicht in Bücher. Man findet es in ihnen."&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;Langsam geht mit ihr eine Veränderung vor, die durch das Lesen in Gang gesetzt wurde. Sie versteht es jetzt, die Welt auch durch andere Augen wahrzunehmen, andere Standpunkte und Gefühle einzuschätzen. Und mit dem einfachen Lesen hört diese Entwicklung nicht auf. Das Gelesene wird diskutiert, es wird anderen vorgelesen und am Ende wird die eigene Sicht der Welt reflektiert und zu Papier gebracht. Der Leser erlangt seine Souveränität und wird selbst zum Autor.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Und wieder wurde ihr klar, dass sie nicht einfach nur Leserin sein wollte. Lesen war nicht viel mehr als Zuschauen, Schreiben jedoch war Tun, und Tun war ihre Pflicht."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alan Bennett schildert diese Entwicklung auf äußerst liebenswerte Weise und mit grandios inszenierten, subtilen Humor. Die Queen erhält menschliche und überaus liebenswerte Züge, die sie vor allen Dingen auch ihrer neuen Beschäftigung, dem Lesen verdankt. Das Lesen wird aber von Hofstaat und Politik als 'gefährlich' eingestuft, was darin gipfelt, dass ein vergessenes Buch in der Kutsche der Königin angeblich und fälschlicherweise von einem Bombenräumkommando 'gesprengt' werden muss. Sehr schön auch die Anspielungen und Kommentare zu lebenden und klassischen Autoren aus dem Munde der Queen, wie hier z.B. zu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proust"&gt;Marcel Proust&lt;/a&gt;:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;"Hatte ein schreckliches Leben, der arme Mann. Litt offenbar furchtbar unter Asthma und war im Grunde so jemand, zu dem man gerne mal sagen möchte: "Nun reißen sie sich mal am Riemen, guter Mann." ... Das merkwürdige bei ihm war, wenn er seinen Kuchen in den Tee tunkte (abscheuliche Angewohnheit), dann stand ihm plötzlich sein ganzes bisheriges Leben vor Augen."  &lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Wirklich ein ganz hervorragendes, intelligentes und unterhaltsames kleines Buch, das ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann. LESEN!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3803112540" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3491912881" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=1846681332" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3518456415" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3518397095" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-6393168521639947870?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/6393168521639947870/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=6393168521639947870" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/6393168521639947870" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/6393168521639947870" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/OfDIhu4BJ2w/eine-liebeserklarung-das-lesen-alan.html" title="Eine Liebeserklärung an das Lesen - Alan Bennett &quot;Die souveräne Leserin&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/eine-liebeserklarung-das-lesen-alan.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-5137843018490921762</id><published>2009-09-19T08:29:00.000-07:00</published><updated>2009-09-19T09:18:09.519-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Schweiz" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Familiengeschichte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Charles Levinsky" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Judentum" /><title type="text">Was für eine Mischpoche - Charles Levinsky "Melnitz"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KoJxYpbVL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA240_SH20_OU03_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51KoJxYpbVL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA240_SH20_OU03_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Es wird langsam Zeit, dass ich eine Rezension zu dieser in jeder Hinsicht überdimensionalen Chronik einer jüdischen Familie in der Schweiz schreibe, denn ich schiebe diese schwierige Aufgabe schon seit Monaten vor mir her. Schwierig, weil einfach viel zu viel auf diesen mehr als 700 engbedruckten Seiten passiert, als dass es sich in wenigen Zeilen zusammenfassen ließe. Nichtsdestotrotz werde ich den Versuch unternehmen....&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Charles Lewinsky erzählt in seinem Roman "&lt;a href="ttp://www.amazon.de/gp/product/3423135921?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3423135921"&gt;Melnitz&lt;/a&gt;" die Geschichte einer jüdischen Familie in der Schweiz über vier Generationen hinweg und spinnt damit einen Faden, der 1871 mit dem Tod des Onkel Melnitz beginnt und bis zum 2. Weltkrieg reicht. Onkel Melnitz ist tot und die sieben Tage der Trauer (Schiwe) sind zu Ende.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An einem stürmischen Abend steht plötzlich ein französischer Soldat - Janki - vor dem Haus der Familie Meijer und verlangt, eingelassen zu werden. Ohne viel Fragen zu stellen akzeptiert die Familie Janki als einen entfernten Verwandten und nimmt ihn bei sich auf. Doch der neue Mitbewohner bringt alle mächtig durcheinander. Viehhändler Salomon Meijer, seine Frau Golde und die beiden Töchter - Miriam, die sich gerne 'Mimi' nennen lässt und statt jiddisch lieber französisch parliert, und das Adoptivkind Chanele, die von der Familie eher wie eine Magd behandelt wird - sie alle täuschen sich in Janki, was zu vielerlei Irrungen und Wirrungen führen wird....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;So folgt Charles Levinsky der Familie Meijer durch vier Generationen hindurch in einzelnen großen Kapiteln, zwischen denen jeweils etwa 20 Jahre vergehen. Liebe und Hoffnung, Trauer und Enttäuschung, geschäftlicher Erfolg und Versagen - jede Generation ringt, wenn auch oft in unterschiedlichen Variationen, mit denselben menschlichen und gesellschaftlichen Problemen. Dabei wird der Zusammenhalt der Familie immer wieder aufs Neue auf die Probe gestellt. Eng verknüpft ist diese generationenübergreifende Geschichte mit dem Ringen der Juden um Anerkennung, auch in der Schweiz. Eine besondere Rolle spielt dabei der tote Onkel Melnitz, der immer wieder wie selbstverständlich auftaucht, und der mit den Hauptfiguren ins Gericht geht, um ihnen ihre besondere Situation als Juden vor Augen zu führen und ins Gedächtnis zu rufen. &lt;i&gt;"Er ist der Geist aller Geschundenen und Ermordeten, aller Verfolgten und aller gefolterten Juden."&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Levinsky erzählt diese melancholische Generationengeschichte mit großer Leichtigkeit - auch wenn das Buch mitunter einige Längen aufweist. Der Leser erlebt jüdische Traditionen wie aus erster Hand, fremde Begriffe werden dazu in einem Glossar am Ende des Buches erläutert. Dabei schlägt der Autor meist nur die leisen Töne an und charakterisiert seine Hauptakteure mit großer Liebe zum Detail. Das Grundthema macht aus dem einfachen Familienroman ein nachdenkliches Werk, das aufgrund seiner Vielfalt nicht unbedingt einfach zu lesen ist. Alleine die große Zahl an handelnden Personen und die manchmal etwas verzwickten Verwandschaftsverhältnisse nötigen den Leser öfters einmal zurückzublättern und nachzuschlagen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Ein großer Familienroman, der durch seinen leisen, melancholischen Unterton und seine Komplexität nicht für die kurze Lektüre zwischendurch geeignet ist, sondern am besten mundet, wenn man etwas mehr Zeit am Stück darauf investieren kann. Auch wenn er einige kleinere Längen aufweist, war die Lektüre für mich doch ein großer Gewinn und hat mich nachhaltig beeindruckt. LESEN!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3423135921" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3312003725" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3867890056" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3423137614" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-5137843018490921762?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/5137843018490921762/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=5137843018490921762" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5137843018490921762" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5137843018490921762" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/9iSMSkIiIPo/was-fur-eine-mischpoche-charles.html" title="Was für eine Mischpoche - Charles Levinsky &quot;Melnitz&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/was-fur-eine-mischpoche-charles.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-2207647058867845132</id><published>2009-09-19T05:32:00.000-07:00</published><updated>2009-09-19T06:16:06.365-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="weimar" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="19. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="18. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutsche Literatur" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Klassiker" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Schiller" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Klassik" /><title type="text">Schiller zum Genießen - auch für unduldsame Zeitgenossen geeignet</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31gVbAmJr3L._SS500_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31gVbAmJr3L._SS500_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;"Also warum tut man sich das an und liest freiwillig Schiller?" So oder ähnlich mag so manch einer fragen, dem der bildungsbürgerliche Eifer unserer Gymnasien einen der kreativsten und ungewöhnlichsten klassischen Literaten gründlich "vergräzt" hat. Egal, ob linksmotivierte Klassenkonfliktinterpretationen über 'Kabale und Liebe', das heute so manchem unverständliche 'Räuber'-Drama oder immer wieder gerne auswendig zu lernende Gedichte, wie die 'Glocke', die 'Bürgschaft' oder die weniger bekannten 'Kraniche des Ibikus' - die allermeisten Schüler können Schiller nicht ausstehen...&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ob das am Alter liegt, mit dessen Fortschreiten man ja bekanntlich auch weiser wird, ich kann es nicht sagen. Zugegeben, das Auswendiglernen von Gedichten oder die allseits 'beliebte' Gedichtinterpretation waren auch schon als Schüler nicht wirklich mein Ding. Aber 'Kabale und Liebe', das hat wirklich Spaß gemacht!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;"Dumm ist mein Kopf und schwer wie Blei,&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;die Tobaksdose ledig,&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Mein Magen leer - der Himmel sei&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Dem Trauerspiele gnädig."&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schiller kann, wie man sieht,  wirklich auch unterhaltsam sein. Dazu braucht es nicht erst den von German Neundorfer im Fischer Verlag herausgegebenen Sammelband "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596902010?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3596902010"&gt;Schiller zum Genießen&lt;/a&gt;". Doch das Bändchen fiel mir bei einem Kurzbesuch der Potsdamer Bahnhofsbuchhandlung in die Hände und lud sofort zum Schmökern ein. Insbesondere, da ich gerade &lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/was-fur-ein-glorreicher-betruger.html"&gt;ein Buch über den berühmten Wunderheiler und Hochstapler Graf Cagliostro gelesen hatte&lt;/a&gt;, regten insbesondere die kommentierte Fragmente des Schillerschen 'Geistersehers' sowie Bemerkungen über die Person des Grafen Cagliostro selbst mein Interesse. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dem unterhaltsamen Kapitel "Geisterseher und ihre Gesellen - okkulte Schriften" folgen weitere Fragmente und Briefe zum Thema "Raub, Mord und Todschlag - Schriften zur Kriminalistik", gefolgt von historiografischen Schriften (Warum und zu welchem Ende studieren wir Universalgeschichte? - aus Schillers Antrittsvorlesung in Jena), die ebenfalls wider Erwarten interessant und unterhaltsam sind. Schwieriger werden dann die dramaturgischen Schriften, in denen sich Schiller über (mir unbekannte) Schauspielerinnen und Verhältnisse der deutschen Theaterlandschaft am Ende des 18. Jahrhunderts auslässt (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Statler_and_Waldorf"&gt;Waldorf und Statler&lt;/a&gt; lassen grüßen...).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die folgenden 'poetologischen Schriften' sind dann wieder teilweise von Interesse, insbesondere dann, wenn über die Weimarer 'Dichter- und Gelehrtenschikeria' hergezogen wird. Dagegen sind die anschließenden Schriften zur Religion und zu den 'letzten Dingen' dann wieder etwas schwerverdaulich und nicht für jedermanns Geschmack. Den Abschluss machen 'kleinere Schriften zum Weib, zur Erziehung und zur Medizin', die wieder höheren Unterhaltungswert besitzen. Sogar das minutiös genaue Protokoll einer Leichen-Öffnung lässt Raum zum gruseligen Schauder...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Leiche war abgezehrt, aber nicht erstarret. Vom Aufliegen hatte er eine Entzündung. Als man die Brust öffnete, floß eine große Menge gelblichen Blutwasser heraus. Das Netz, so sehr gering war, schien wie brandig, doch hatte es den faulen Geruch nicht...."&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Zusammenstellung der einzelnen Schriften ist gelungen, der am Ende des Buches angefügte bibliografische Nachweis dagegen ist für meinen Geschmack zu dürftig geraten. Verweist der Herausgeber - mit Ausnahme der enthaltenen Briefe - doch stets nur auf die 5-bändige Schiller Werksausgabe des Münchner Riedelverlages, ohne genauere Angaben zum Kontext der entnommenen Schriftfragmente zu machen. Insbesondere zur Orientierung für einen Leser, der besagte Ausgabe eben nicht sein Eigen nennt, in dem aber doch Appetit auf weitere, zum jeweiligen Thema passende Schiller-Lektüre geweckt wurde, wäre eine detailliertere und kommentierte Bibliografie wünschenswert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Wer mit Schiller bislang noch nichts anzufangen wusste, aber dennoch neugierig ist, dem sei das kleine Bändchen zum "Genießen" anempfohlen, wobei sicherlich auch der Schiller-Kenner die einzelnen "Genuss-Häppchen" zu goutieren weiß...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3596902010" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3446205012" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3423026839" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3140223056" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=B000W34QLE" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-2207647058867845132?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/2207647058867845132/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=2207647058867845132" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/2207647058867845132" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/2207647058867845132" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/_HlMzfK0SKc/schiller-zum-genieen-auch-fur.html" title="Schiller zum Genießen - auch für unduldsame Zeitgenossen geeignet" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/schiller-zum-genieen-auch-fur.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-769363949560946228</id><published>2009-09-12T08:49:00.000-07:00</published><updated>2009-09-13T02:04:58.285-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="historischer Roman" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Michael Schneider" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Cagliostro" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Freimaurer" /><title type="text">Was für ein glorreicher Betrüger - Michael Schneider "Das Geheimnis des Cagliostro"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DAGZ1QXQL._SL500_AA240_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DAGZ1QXQL._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Im Urlaub an der Ostsee liebe ich es, im Strandkorb zu liegen und mir mit einem kurzweiligen, aber durchaus voluminösen Schmöker die schönsten Tage des Jahres zu versüßen. Allerdings ist mir meine diesjährige Auswahl, die auf einen Roman über den wohl erfolgreichsten Hochstapler des 18. Jahrhunderts, des geheimnisumwitterten Grafen Cagliosto, fiel, etwas sauer aufgestoßen. Aber nein, das lag nicht am Romanstoff an sich, sondern vielmehr an der Art und Weise, wie dieser dem erwartungsvollen Leser präsentiert wurde....&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Es gibt zwei Dinge, die wirklich unendlich sind: der Himmel und die Dummheit der Mächtigen. Sie merken nicht einmal, wenn ihre Zeit abgelaufen ist"&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Cagliostro"&gt;Alessandro Graf von Cagliostro&lt;/a&gt; - oder vielmehr Giuseppe Balsamo, geboren 1743 in Palermo, gestorben 1795 in Festungshaft in San Leo - es gab ihn tatsächlich, diesen unglaublichen Hochstapler, Wunderheiler, Freimaurer und Alchemisten, der es wie kein zweiter verstand, die "besseren Kreise" seiner Zeit um den kleinen Finger zu wickeln und zu begeistern. Michael Schneider erzählt seine Lebensgeschichte, &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462037633?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3462037633"&gt;"Das Geheimnis des Cagliostro&lt;/a&gt;" in Romanform. Er beginnt 1789 mit Cagliostros Anklage vor dem Gericht der Inquisition. Der spanische Kardinal Zelada stößt auf die Memoiren des mysteriösen Gefangenen, den er für einen Scharlatan und einen für die Kirche gefährlichen Ketzer hält, und so vernehmen wir die Geschichte Cagliostros aus der Ich-Perspektive seiner Memoiren, unterbrochen von aktuellen Wendungen rund um Kardinal Zelada und Cagliostros Fall vor dem Inquisitionsgericht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Guiseppe Balsamo, Sohn eines sizilianischen Handwerkers und Bankrotteurs, wurde 1743 im Armenviertel Albergheria, Palermo, geboren und trat bereits sehr jung in den lokalen Orden der Fatebenefratelli ein, die sich in ihrem Kloster der Krankenpflege widmeten. Als Gehilfe eines Klosterapothekers erlangte er erste medizinische Kenntnisse, die ihm später bei seinen „Wunderkuren“ noch sehr nützlich werden sollten. Er wird aus dem Kloster verstoßen, gerät mit dem Gesetz in Konflikt und muss aus Sizilien fliehen. Auf seiner Flucht verschlägt es ihn entlang der levantinischen Küste (angeblich) bis nach Ägypten, Arabien und Persien, bis er schließlich nach Malta gelangt, wo er von dem Griechen Althotas in die Geheimnisse der Alchemie eingeweiht wird. Ein Empfehlungsschreiben des Großmeisters des Malteserordens öffnet ihm schließlich in Europa Tür und Tor in den Häusern des Adels und der Fürsten. Er verkauft Liebestränke, Jugendelixiere, Schönheitsmixturen, alchemistische Pulver und verordnet Wunderkuren mit hohem Profit. Doch kann seine Hochstapelei nicht unentdeckt bleiben...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;blockquote&gt;"Zu bedenken ist ferner, das durch Presse und Buchwesen längst ein öffentlicher Raum, eine öffentliche Meinung entstanden ist, die es in früheren Zeiten nicht gab. Das aber bedeutet: Nur der wird künftig Herr des Gemeinwesens sein, gleichviel ob er ein weltlicher oder ein geistlicher Herrscher ist, der die öffentliche Meinung und Phantasie, die Wunschwelten der Masse beherrscht. Dies ist vor allem eine Frage der Inszenierung und der geschickten Suggestion." (Guiseppe Balsamo vor dem Inquisitionsgericht)&lt;/blockquote&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Michael Schneider schildert die Episoden aus dem Leben Guiseppe Balsamos mit angenehmen Erzähltempo, wobei er sich am Ende doch ganze 700 Seiten Zeit nimmt. Auch wenn er sich dabei um Authentizität bemüht, kommt die Modellierung seiner Charaktäre zu kurz. So erhalten wir nur ein sehr lückenhaftes Bild von diesem einzigartigen Charakter, dem es überall an Ecken und Kanten fehlt und der am Ende doch rätselhaft verschlossen bleibt, obwohl hierin doch großes Potenzial gesteckt hätte. Auch die Aneinanderreihung und Aufzählung der verschiedensten Wunderkuren machen aus dem Buch ein Sammelsurium, gleich einem Kuriositätenkabinett, das damit durchaus einige Längen aufweist, die alles andere als interessant sind. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gemessen an seinen berühmten Vorgängern, bleibt Michael Schneider leider weit zurück. Nahmen sich doch bereits Giganten wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiller"&gt;Friedrich Schiller&lt;/a&gt; in seinem &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3150074355?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3150074355"&gt;Geisterseher&lt;/a&gt; (eher eines der 'schlechteren' Werke Schillers) oder auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexandre_Dumas_der_Ältere"&gt;Alexandre Dumas&lt;/a&gt; in "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596120454?ie=UTF8&amp;amp;tag=moresemantic-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3596120454"&gt;Joseph Balsamo&lt;/a&gt;" gekonnt des Stoffes an. Schneiders Buch liest sich halt doch eher wie ein typischer 'Bestseller', schwierigere oder komplexere Charakterbilder werden durchgehend vermieden, die Sprache -- trotz einiger 'bemühter' lateinischer Bonmots -- eher flach. Sicher wird das Werk seine Liebhaber finden, persönlich war ich etwas enttäuscht und hätte mir für die Urlaubstage etwas für meine Ansprüche unterhaltsameres gewünscht. Es gehört eben doch etwas mehr dazu, einen historisch anspruchsvollen Roman á la Umberto Eco, Lion Feuchtwanger, Lawrence Norfolk oder Neal Stephenson mit ausgefeilten, differenzierten und in keine Schublade passenden Charaktären zu schreiben....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit: Wer nicht auf allzu viel Anspruch Wert legt und sich von einem historischen Stoff in leichter Form gut unterhalten fühlt, dem sei das Buch trotz einiger Schwächen anempfohlen. Mir persönlich war es zu flach, zu einseitig, mit zu wenig Liebe zu den handelnden Figuren geschrieben. Daher kann ich es leider nicht wirklich weiterempfehlen. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Links: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3462037633" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3150074355" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3596120454" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-769363949560946228?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/769363949560946228/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=769363949560946228" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/769363949560946228" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/769363949560946228" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/bBj6D06TmlQ/was-fur-ein-glorreicher-betruger.html" title="Was für ein glorreicher Betrüger - Michael Schneider &quot;Das Geheimnis des Cagliostro&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/was-fur-ein-glorreicher-betruger.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-1503049007308199086</id><published>2009-09-05T08:36:00.000-07:00</published><updated>2009-09-05T09:18:39.997-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bernhard Schlink" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutsche Literatur" /><title type="text">"Was hätten Sie denn getan?" - Bernhard Schlink 'Der Vorleser'</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41asIOk6WGL._SL500_AA240_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41asIOk6WGL._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Kaum ein Buch ist in den letzten Jahren (ok, das ist jetzt auch schon gut 10 Jahre her...) mehr gelobt und mit Preisen bedacht worden als Bernhard Schlinks kurzer Roman "Der Vorleser", dessen oskarprämierte Verfilmung mit Kate Winslet und Ralph Fiennes in den Hauptrollen das Buch dieses Jahr wieder aktuell ins Gespräch und mit entsprechendem Medienrummel in den Handel gebracht hat. Da ich den Film noch nicht gesehen habe (und das ist stets eine gute Ausgangssituation), nahm ich mir also zuerst das Buch vor...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Weil die Wahrheit dessen, was man redet, das ist, was man tut, kann man das Reden auch lassen&lt;/span&gt;"&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Es ist schon paradox. Ich könnte jetzt versuchen, über den Roman zu schreiben, ohne etwas von den "Überraschungen" zu erzählen, die er über die beteiligten Personen bereithält, und die einiges zur Spannung während des Lesens beitragen. Aber dann würde sich die Rezension lesen wie ein Klappentext und die abschließende (durchaus positive) Wertung würde klingen wie ein Werbetext. Der Kinotrailer alleine aber reicht schon aus, um diese wichtigen Eckpunkte des Romans vorwegzunehmen. Da mir der Roman trotz dieses Vorwissens sehr gut gefallen hat und sich immer noch Spannung einstellte, werden ich an dieser Stelle also auch nicht mit Informationen geizen. Wer sich die ganze Spannung erhalten will, der muss jetzt aufhören zu lesen und darf sich nur noch dem Fazit am Ende des Blogposts zuwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Handlung in aller Kürze: Ein 15-jähriger kränkelnder Junge lernt irgendwann in der Nachkriegszeit eine fast doppelt so alte Frau kennen und verliebt sich in sie. So unglaublich es klingt, aber es entwickelt sich ein der Öffentlichkeit verborgenes, eigenartiges Liebesverhältnis zwischen den beiden. Dabei wird das "Vorlesen", um das die Frau den Jungen bittet, zu einer Art Ritual. Aber plötzlich verschwindet die Frau spurlos aus dem Leben des Jungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahre später trifft der Junge die Frau im Gerichtsaal wieder. Im Rahmen eines Jura-Seminars besucht er als Student regelmäßig einen Prozess gegen weibliche KZ-Aufseherinnen. Hanna, die Geliebte, sitzt unter den Angeklagten, aber sie ignoriert seine Anwesenheit im Gerichtsaal. Im Zuge des Prozesses wird dem Jungen klar, dass er nicht der erste war, der Hanna vorgelesen hat, und dass das Vorlesen einen ganz bestimmten Grund hatte: Hanna kann nicht lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit sind die Figuren fertig aufgestellt für die psychologische Schachpartie und das Ringen des Ich-Erzählers mit seinem Gewissen, seinen Gefühlen, seiner Reue, seiner Scham und seinem Verantwortungsbewusstsein. Bernhard Schlink gelingt es in diesem kurzen Roman auf eindrucksvolle und einfühlsame Weise, der deutschen Vergangenheitsbewältigung eine bislang noch nicht gekannte Seite abzugewinnen.  Schuld und Verantwortung werden dem eigenen, persönlichen Gefühlschaos gegenübergestellt und diese schwierigen ethischen und philosophischen Fragen mit der eigenen Lebenswelt des Ich-Erzählers gekonnt verknüpft. Viele innere Monologe des Ich-Erzählers lassen uns dessen Gewissensbisse und innere Zerrissenheit nachempfinden. Noch habe ich den Film nicht gesehen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich ihn mir noch ansehen werde, da ich mir durch das Buch bereits meine eigene Welt vor meinem inneren geistigen Auge geschaffen habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit: Ein kurzes, einfühlsames und dazu einfach zu lesendes Romanstück, das einen zum Nachdenken bringt über Fragen der Schuld und der Verantwortung. Damit also nicht unbedingt ein Thema für jedermann. Mir persönlich hat es gut gefallen. LESEN!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3257060653" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B002D5LUPE" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-1503049007308199086?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/1503049007308199086/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=1503049007308199086" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/1503049007308199086" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/1503049007308199086" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/gr_u4_llI20/was-hatten-sie-denn-getan-bernhard.html" title="&quot;Was hätten Sie denn getan?&quot; - Bernhard Schlink 'Der Vorleser'" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/09/was-hatten-sie-denn-getan-bernhard.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-6592058203857307191</id><published>2009-08-30T05:19:00.000-07:00</published><updated>2009-08-30T07:29:09.223-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="historischer Roman" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Cicero" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Geschichte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antike" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Cäsar" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Robert Ranke-Graves" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Biographie" /><title type="text">Der spannende Weg Roms von der Republik zum Kaiserreich</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpqAsTa_D2I/AAAAAAAAAjI/HVgCIa2p-ks/s1600-h/fischerweltgeschichteRom3.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 130px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpqAsTa_D2I/AAAAAAAAAjI/HVgCIa2p-ks/s200/fischerweltgeschichteRom3.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375750603836165986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die wenigen Jahre zwischen dem Niedergang der römischen Republik, dem Aufstieg Julius Cäsars und der Konsolidierung des Prinzipats im römischen Kaiserreich unter Oktavian zählen für mich zu den spannendsten Epochen der Weltgeschichte. Die 24-teilige HBO/BBC Produktion "Rom" zeichnet ein detailliertes und dennoch unterhaltsames Bild jener Epoche und hat mich zur Lektüre eines Bandes der populären 36-bändigen Fischer Weltgeschichte angeregt, Band 7, "Der Aufbau des Römischen Reiches", in dem diese kurze Zeitspanne des 1. vorchristlichen Jahrhunderts in kompakter Form beschrieben wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntag Nachmittage im schon sich ankündigenden Herbst bieten sich ja geradezu dazu an, einen Blogeintrag zu schreiben. Diesmal möchte ich nicht nur über das letzte Buch, das ich gelesen habe, schreiben, sondern gleich zu einem Rundumschlag ausholen, bei dem ich den Lesern auch noch zwei Fernsehserien ans Herz legen möchte. Aber zunächst einmal zu den geschichtlichen Fakten, die den Rahmen dazu bilden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den römischen Bürgerkriegen zwischen den Anhängern des Plebejers Marius und des Aristokraten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Cornelius_Sulla_Felix"&gt;Sullas&lt;/a&gt; geht die römische Republik angeschlagen einer neuen Epoche entgegen. Der Feldherr &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gnaeus_Pompeius_Magnus"&gt;Pompeius Magnus&lt;/a&gt; macht reiche Eroberungen im Osten und schickt sich an, ein zweiter Alexander zu werden -- wobei er aber stets ein zuverlässiger Republikaner bleibt. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cicero"&gt;Marcus Tullius Cicero&lt;/a&gt;, der vielen von uns zumindest noch aus dem Lateinunterricht ein Begriff ist, spielt sein Intrigenspiel um die Vormachtstellung im römischen Senat. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Iulius_Caesar"&gt;Gaius Julius Cäsar&lt;/a&gt; gelingt nach langem und hartem Ringen die Eroberung von ganz Gallien, aber er entlässt seine Armee nicht aus seinem Dienst, bevor er nach Rom zurückkehrt, sondern überschreitet in voller militärischer Stärke den sprichwörtlich gewordenen Rubikon, den Grenzfluss zwischen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gallia_cisalpina"&gt;Gallia Cisalpina&lt;/a&gt; und Oberitalien, und marschiert auf Rom. Der Senat und Pompeius flüchten aus Rom. Pompeius drängt es nach Osten, um seine eigenen Armeen zusammenzuziehen und um Cäsars Streitkräften auf eigenem Territorium entgegenzutreten, aber das Kriegsglück bleibt ihm nicht hold. Cäsar unterwirft zusätzlich das letzte noch verbleibende Königreich am Mittelmeer, das sagenumwobene Ägypten und beginnt seine legendäre Affäre mit der ägyptischen Königin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleopatra_VII."&gt;Kleopatra&lt;/a&gt;. Zurück in Rom als Diktator auf Lebenszeit wird er das Opfer einer republikanischen Verschwörung, angeführt von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Iunius_Brutus"&gt;Marcus Junius Brutus&lt;/a&gt;, und stirbt in einem Hinterhalt im Senat von 23 Dolchstichen durchbohrt an den Iden des Märzes (15.3.) des Jahres 44 v. Chr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Testamentarisch bestimmt er seinen Großneffen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oktavian"&gt;Oktavian&lt;/a&gt; als Alleinerben, der zusammen mit Cäsars Freund und Mitkonsul &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Antonius"&gt;Marcus Antonius&lt;/a&gt; und dem Adeligen Gaius Lepidus nach einigen militärischen Konflikten das römische Reich in drei Teile aufteilt. Marcus Antonius erhält den Osten (zusammen mit Ägypten, der Kornkammer des Reiches), Oktavian erhält Italien und die westlichen Provinzen, für Lepidus bleibt das immer noch umkämpfte Afrika. Marcus Antonius verfängt sich in den Reizen und Verführungskünsten der ägyptischen Königin (mit der zusammen er drei Kinder hatte), ein Umstand, den Oktavian politisch für sich ausnutzen kann. Er wirft Marcus Antonius vor, orientalische Unsitten anzunehmen und das römische Reich zu verraten, indem er ihm unterstellt, ein großägyptisches Königreich installieren zu wollen. Die Seeschlacht bei Actium entscheidet die Geschichte zu Gunsten Oktavians, Marcus Antonius und Kleopatra begehen Selbstmord und Oktavian steigt zum alleinigen Herrscher über das römische Imperium auf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Band 7 der 36-bändigen Fischer Weltgeschichte "Der Aufbau des römischen Reiches -- die Mittelmeerwelt im Altertum III" gelingt es, diese Epoche detailreich und kompakt zusammenzufassen. Neben den oben bereits geschilderten Fakten erhalten wir Einblicke in das Leben und die Sitten der vielen Völker, die das römische Imperium bis zur Zeitenwende in sich aufgesogen hatte, sowie der umgebenden Nachbarn. Um einen ersten Überblick über die Zeit zu gewinnen, eignet sich das Buch hervorragend. Allerdings steckt in der Epoche noch wesentlich mehr Stoff, der als spannende Lektüre dienen kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gV1i2XFVL._SL500_AA240_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51gV1i2XFVL._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Wer es etwas schneller mag und eine gelungene optische und zugleich unterhaltsame Umsetzung der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse dieser Zeit sehen möchte, dem sei die 24-teilige fernsehserie "Rom" wärmstens ans Herz gelegt, die vor kurzem fast unbemerkt im RTL2-Samstagsabendprogramm lief. Zwar habe ich selbst nur eine einzelne Folge der deutschen Version gesehen, aber ich war bereits angefixt und habe mir in den vergangenen Wochen alle 24 Folgen in der englischsprachigen Originalausgabe mit Begeisterung angesehen. Etwas schwierig dabei war zugegebenermaßen die englische Aussprache der lateinischen Namen :) Während mein alter Lateinlehrer noch darüber philosophierte, ob man "Cicero" denn nun besser als "Kikero" oder "Zizero" aussprach (die Indizien sprechen übrigens für "Kikero"), fiel es mir manches mal schon etwas schwer, den englischen Akzent aus den lateinischen Wörtern "herauszufiltern", um diese zu identifizieren. Aber die Originalstimmen sind einfach großartig und authentischer als die Synchronisation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch sind die vielen freizügigen Sexszenen sicher nicht jedermanns Geschmack. Aber - und das wird deutlich - hatten die alten Römer auch andere Einstellungen zu öffentlicher Freizügigkeit, zum menschlichen Körper und insbesondere auch zum Wert eines menschlichen Lebens. Auch wenn die Serie natürlich kein "authentisches" Bild der römischen Kultur bietet, ist sie dennoch viel näher dran, als vergleichbare Produktionen der Vergangenheit (insbesondere auch als der vielfach dafür kritisierte Film "Gladiator"). "Rom" verknüpft die großen geschichtlichen Ereignisse mit dem Leben zweier einfacher römischer Legionäre, Lucius Vorenus und Titus Pullo, die tatsächlich auch in Cäsars Bericht zum gallischen Krieg (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bello_Gallico"&gt;De bello gallico)&lt;/a&gt; erwähnt werden, denen es immer wieder gelingt, ein entscheidendes Detail zum Gang der Geschichte beizutragen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpqBFOviUuI/AAAAAAAAAjQ/s09SrE8DbVg/s1600-h/I_Claudius_titles.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpqBFOviUuI/AAAAAAAAAjQ/s09SrE8DbVg/s200/I_Claudius_titles.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5375751032076915426" /&gt;&lt;/a&gt;Aber wenn es um das römische Kaiserreich geht, darf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Graves"&gt;Robert Ranke-Graves&lt;/a&gt; (übrigens verwandt mit dem großen Historiker &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_von_Ranke"&gt;Leopold von Ranke&lt;/a&gt;) nicht fehlen. Sein einzigartiger Roman "Ich, Claudius, Kaiser und Gott", spielt zwar erst in der darauffolgenden Epoche und zeigt den Niedergang der julisch-claudischen Dynastie (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oktavian"&gt;Augustus&lt;/a&gt;, Tiberius, Caligula und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudius"&gt;Claudius&lt;/a&gt;) als fiktive, autobiografische Aufzeichnungen des Kaisers Claudius. Wer diese großartige Charakterisierung römischer Kultur lesen möchte, sollte die umfangreichere zweibändige englische Originalausgabe lesen. Der von Ranke-Graves persönlich gekürzten deutschen Version fehlen meiner Ansicht nach einige wichtige Teile. Kongenial wurde dieses Buch durch eine wunderbare BBC-Miniserie "I, Claudius" in den 70er Jahren umgesetzt, die die Grabenkämpfe des römischen Herrscherhauses in einzigartiger Weise mit hervorragender Besetzung (Derek Jacobi, Patrick Steward -- Captain Picard mit Locken... , John Rhys-Davies und John Hurt) als Kammerspiel schildert. Diese Serie hat mich bereits als Schüler im Abendprogramm des bayerischen Fernsehens fasziniert - und das nicht nur, weil mir viele der Charaktäre aus dem Lateinunterricht vertraut waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit: Heute hagelt es nur so vom Empfehlungen. "Rom" und "Ich Claudius, Kaiser und Gott" als DVD sowie Fischers Weltgeschichte und Robert Ranke-Graves Buch "Ich Claudius, Kaiser und Gott". Für alle, die etwas mehr über die Wurzeln unserer abendländischen Kultur erfahren wollen und denen Asterix alleine als Informationsquelle (der sei hier auch noch einmal empfohlen) nicht ausreicht . LESEN!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3596600073" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B000NJL49O" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B001G429S0" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3423013001" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B000BZFPJU" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=067972477X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=0679725733" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3150099609" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-6592058203857307191?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/6592058203857307191/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=6592058203857307191" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/6592058203857307191" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/6592058203857307191" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/IVC2U6tO2hM/der-spannende-weg-roms-von-der-republik.html" title="Der spannende Weg Roms von der Republik zum Kaiserreich" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpqAsTa_D2I/AAAAAAAAAjI/HVgCIa2p-ks/s72-c/fischerweltgeschichteRom3.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/der-spannende-weg-roms-von-der-republik.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-5716510341859073644</id><published>2009-08-28T05:33:00.000-07:00</published><updated>2009-08-28T06:29:28.897-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alberto Manguel" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Lesen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Jorge Luis Borges" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="kultur" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sachbuch" /><title type="text">Der König der Leser schreibt "Eine Geschichte des Lesens"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51chQMyjRLL._SS500_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 230px; height: 230px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51chQMyjRLL._SS500_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;So, jetzt einmal ehrlich, wer hat schon einmal etwas von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Manguel"&gt;Alberto Manguel&lt;/a&gt; gehört? Er zählt (noch) nicht zu den millionenfach verkauften Sachbuch-Bestseller-Autoren, wie z.B. aktuell aus der Spiegel Bestsellerliste Eckart von Hischhausen oder (noch immer) Hape Kerkeling. Nein, Alberto Manguel ist ein vollkommen anderes Kaliber -- aber nicht minder unterhaltsam!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut dem Klappentext gibt es "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Bücher, auf die man -- vielleicht ohne es zu wissen -- schon immer gewartet hat&lt;/span&gt;". Und damit ist eigentlich schon das Wichtigste über Alberto Manguels "Eine Geschichte des Lesens" gesagt. Der Diplomatensohn Manguel wurde in London geboren, wuchs in England auf und gelangte über Stationen, wie Paris, Mailand, Buenos Aires und Toronto heute nach Frankreich, wo er in dem kleinen Städtchen Mondion in einer alten Pfarrei lebt, die seine ca. 30.000 Bücher umfassende Bibliothek beherbergt. Durch Zufall entdeckte meine Liebste dieses Buch in einem Potsdamer Antiquariat, ohne zu wissen, dass es schon seit einiger Zeit auf meiner "Lesewunschliste" stand, und auch ihr war sofort klar, dass auf diesem Buch bereits mein Name stand...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manguel führt uns zunächst ein in seine ganz private Geschichte des Lesens, angefangen von seinen ersten Leseerlebnissen über seine Bekanntschaft mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jorge_Luis_Borges"&gt;Jorge Luis Borges&lt;/a&gt;, dem blinden Schriftsteller und Direktor der argentinischen Nationalbibliothek, als dessen "Vorleser" er über einige Jahre hinweg arbeitete -- eine bessere Schule kann es für einen zukünftigen Autor gar nicht geben :). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Akt des Lesens an sich, hat sich im Lauf der Geschichte deutlich verändert. Wurde zunächst stets laut vorgelesen, damit auch die nicht des Lesens Kundigen dem Inhalt des Buches beiwohnen konnten, verlagerte sich das Lesen ins Private hin zum "stillen Lesen" (siehe dazu auch meine "&lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2008/01/kurze-kulturgeschichte-des-lesens.html"&gt;Kurze Kulturgeschichte des Lesens&lt;/a&gt;" aus dem vergangenen Jahr). Natürlich wird dabei auch die Entwicklung der Schrift, des Buches und des Buchdrucks, sowie der Bibliothek anhand zahlreicher Beispiele exemplarisch und anekdotisch geschildert. Neben den vielen Illustrationen und Abbildungen besteht ein für mich ein besonders schönes Detail des Buches in seiner umfassenden Bibliografie inkl. exakter Literaturverweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter führt uns Manguel die "Macht des Lesers" vor Augen, die von einem Nachsatz ergänzt wird, in dem alle Themen noch einmal aufgegriffen und angerissen werden, die eigentlich in dem vorliegenden Buch noch hätten besprochen werden sollen -- wozu der Autor aber leider nicht mehr gekommen ist (denn auch dessen Lebenszeit ist nur begrenzt...). Dazu zitiert er am Ende Jonathan Rose, "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Rereading the English Common Reader&lt;/span&gt;" mit den "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;fünf häufigsten Fehlschlüssen im Hinblick auf das Leseverhalten&lt;/span&gt;":&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Alle Literatur ist politisch in dem Sinn, dass sie immer das politische Bewusstsein des Lesers beeinflusst.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die Wirkung eines Textes verhält sich direkt proportional zu seiner Verbreitung.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;"Populärkultur" hat viel mehr Anhänger als die "Hochkultur", und daher bringt sie auch die Einstellung der Massen genauer zum Ausdruck.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die "Hochkultur" tendiert dazu, das Einverständnis mit den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen zu stärken (eine Annahme, die von Linken und Rechten weitgehend geteilt wird).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Welches die "bedeutenden Werke" sind, wird einzig von den gesellschaftlichen Eliten bestimmt. Gewöhnliche Leser ignorieren diese Urteile, oder sie akzeptieren sie nur deshalb, weil sie sich der Meinung der Elite beugen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit: Wer auch nur einmal bereits einen Gedanken daran verschwendet hat, darüber nachzudenken, warum wir lesen, wie sich das Lesen über die Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und welche Auswirkungen und Bedeutung das Lesen hatte und immer noch hat, dem sei dieses Buch allerwärmstens ans Herz gelegt. Alberto Manguel bietet einen einzigartigen Anekdoten- und Wissensreichtum, vor dem ich demütig mein Haupt verneige, insbesondere auch deshalb, weil er diesen mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit darzustellen vermag. LESEN!  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/32/Manguel"&gt;Alberto Manguel - Der König der Leser&lt;/a&gt;, von U. Greiner aus DIE ZEIT, Nr. 32/2009&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3100487524" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3596159431" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3100487508" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3596506328" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3150176670" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-5716510341859073644?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/5716510341859073644/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=5716510341859073644" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5716510341859073644" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5716510341859073644" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/amWJrNEK-eU/der-konig-der-leser-schreibt-eine.html" title="Der König der Leser schreibt &quot;Eine Geschichte des Lesens&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/der-konig-der-leser-schreibt-eine.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-7374552879310434903</id><published>2009-08-27T11:49:00.000-07:00</published><updated>2009-09-26T07:49:13.438-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Franz Kafka" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutsche Literatur" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Goya" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Edgar Allan Poe" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Fantasy" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Füssli" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alfred Kubin" /><title type="text">Schlüsselwerk der Epochenwende - Neuausgabe von A. Kubins "Die andere Seite"</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpbdJB3RAQI/AAAAAAAAAjA/xJxnSEHTZeI/s1600-h/Nicola_Perscheid_-_Alfred_Kubin_1904.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 151px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpbdJB3RAQI/AAAAAAAAAjA/xJxnSEHTZeI/s200/Nicola_Perscheid_-_Alfred_Kubin_1904.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374726352502063362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Alfred Kubin ist den meisten - wohl eher doch den "wenigen", die seinen Namen tatsächlich schon einmal gehört haben - als Zeichner der populären, aber dennoch oft kongenialen Illustrationen zu den Werken Edgar Allan Poes oder auch Dostojewskis bekannt. Aber er hatte sich vor seiner Karriere als Zeichner auch als außergewöhnlicher Literat hervorgetan und schuf einen Jahrhundertroman, der von der ZEIT als "visionäres Schlüsselwerk der Epochenwende, an der wir stehen" tituliert wurde (nachzulesen im Feuilleton der Zeit Nr. 34, S. 39).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kubins phantastischer Roman "Die andere Seite" wurde bereits hier im Biblionomicon vor fast genau einem Jahr besprochen &lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2008/09/alfred-kubin-die-andere-seite.html"&gt;(Biblionomicon: Alfred Kubin - Die andere Seite&lt;/a&gt;) und ist jetzt bei suhrkamp in einer Neuausgabe erschienen (siehe auch unten). Dabei können wir in diesem Jahr sogar ein Doppeljubiläum feiern: Kubins Utopie erschien 1909 vor genau 100 Jahren und gleichzeitig begehen wir in diesem Jahr auch den 50. Todestag des österreichischen Autors und Zeichners, der nach seinem Tod 1959 gerne in dieselbe Liga mit Künstlern wie Goya oder Füssli gerückt wurde.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Kubins Roman bricht sich an der Grenze zwischen den Extremen, die jeder Mensch in sich weiß, zwischen der Sehnsucht nach Stillstand und Ruhe und dem berauschenden Freudentaumel in die ungewisse Zukunft. (J. Neffe, DIE ZEIT)"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit: verstörend und faszinierend zugleich, wer Kafka mag, dem wird auch dieser phantastische Roman wohl munden...und das mit Recht&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/online/2008/24/vergessene-autoren"&gt;Der Traumzerfetzer&lt;/a&gt; (Vergessene Autoren, Johannes Kuhn, DIE ZEIT online, 10.6.2008)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E8B8994B8E2784D07AD88F84862E7FA62~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Eisregion einsamsten Grübelns&lt;/a&gt; (Rezension von Anja Hirsch, FAZ, 20.08.2009)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3518224441" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3791340948&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;m=amazon&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;IS2=1&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;m=amazon&amp;amp;f=ifr&amp;amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;amp;asins=3205984048" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;amp;o=3&amp;amp;p=8&amp;amp;l=as1&amp;amp;asins=3811221272&amp;amp;fc1=000000&amp;amp;IS2=1&amp;amp;lt1=_blank&amp;amp;m=amazon&amp;amp;lc1=0000FF&amp;amp;bc1=FFFFFF&amp;amp;bg1=FFFFFF&amp;amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-7374552879310434903?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/7374552879310434903/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=7374552879310434903" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/7374552879310434903" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/7374552879310434903" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/LaHblyKqqVc/schlusselwerk-der-epochenwende.html" title="Schlüsselwerk der Epochenwende - Neuausgabe von A. Kubins &quot;Die andere Seite&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpbdJB3RAQI/AAAAAAAAAjA/xJxnSEHTZeI/s72-c/Nicola_Perscheid_-_Alfred_Kubin_1904.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/schlusselwerk-der-epochenwende.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-4792619449014360746</id><published>2009-08-24T10:18:00.000-07:00</published><updated>2009-08-24T14:03:01.410-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutsche Literatur" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Humboldt" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Goethe" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Schiller" /><title type="text">"Die waren schon dicke miteinander" - zur Freundschaft zwischen Schiller und Goethe</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpL9c7nIivI/AAAAAAAAAi4/pu0irsB41SU/s1600-h/goethe.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 160px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpL9c7nIivI/AAAAAAAAAi4/pu0irsB41SU/s200/goethe.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373635978886417138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Im Feuilleton der ZEIT fand ich in der vergangenen Woche ein sehr schönes Interview mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rüdiger_Safranski"&gt;Rüdiger Safranski&lt;/a&gt; über dessen neues Buch zur berühmtesten aller Dichterfreundschaften zwischen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiller"&gt;Friedrich Schiller&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe"&gt;Johann Wolfgang von Goethe&lt;/a&gt; (auch &lt;a href="http://www.zeit.de/2009/34/WK-Safranski"&gt;nachzulesen in der ZEIT, Nr. 34/2009, S. 35 f.&lt;/a&gt;). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Ex-Wahl-Weimarer habe natürlich auch ich ein ganz besonderes Verhältnis zu unseren beiden "Lokalhelden", die in trauter Zweisamkeit vereint vor dem &lt;a href="http://www.nationaltheater-weimar.de"&gt;Nationaltheater&lt;/a&gt; in Weimar stehen. Zwar war es Goethe, der sich für Schiller einsetzte, damit er seine Geschichtsprofessur in Jena bekam (obwohl das Thema natürlich nicht gerade der Schwerpunkt des Schillerschen Schaffens war), aber von einer Freundschaft zwischen diesen beiden Literaturgiganten konnte noch lange keine Rede sein. Vielmehr gingen sie sich deutlich aus dem Weg -- und das über mehrere Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ZEIT ist nachzulesen, dass es erst der Initiative einer Frau bedurfte -- Charlotte von Lengenfeld, Schillers spätere Gattin -- damit sich die beiden auch tatsächlich 1788 in deren Familienhaus trafen und 'fanden'. Allerdings wurde mir die Anekdote um dieses 'erste Treffen' bei einer Stadtführung in Jena ganz anders geschildert:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Schiller soll Goethe auf einem Spaziergang unter dem Jenaer "&lt;a href="http://www2.uni-jena.de/fsu/anglistik/gnel/Jenaattractions.htm"&gt;Schnapphans&lt;/a&gt;" angesprochen haben, wo sich zwischen den beiden dann auch tatsächlich das erste längere Gespräch entwickelte. Das ganze soll unter den wachsamen Augen der Humboldt-Brüder stattgefunden haben, die in einem Haus der betreffenden Jenaer Gasse in der Belle-Etage residierten. Mit den Worten "Na endlich reden sie miteinander" soll der eine Bruder den anderen herbeigerufen haben ... und das war der Beginn einer "wunderbaren Freundschaft".&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ganz anderen Weg zur Freundschaft der beiden kann man in Robert Löhrs 'Das Erlkönig Manöver' nachlesen, das bereits hier &lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2008/02/geheimrat-als-geheimagent-robert-lhr.html"&gt;im Blog an anderer Stelle (Geheimrat als Geheimagent)&lt;/a&gt; besprochen wurde. Alexander v. Humboldt mischt darin übrigens auch mit, neben Kleist, Bettina von Arnim und anderen bekannten Literaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3446233261" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3458348255" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3423345489" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3937939121" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3492252680" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-4792619449014360746?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/4792619449014360746/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=4792619449014360746" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/4792619449014360746" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/4792619449014360746" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/kM7ZoghoTno/die-waren-schon-dicke-miteinander-zur.html" title="&quot;Die waren schon dicke miteinander&quot; - zur Freundschaft zwischen Schiller und Goethe" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SpL9c7nIivI/AAAAAAAAAi4/pu0irsB41SU/s72-c/goethe.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/die-waren-schon-dicke-miteinander-zur.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-3623701598551739538</id><published>2009-08-18T09:37:00.000-07:00</published><updated>2009-08-18T09:51:43.282-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Alberto Manguel" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="John Carey" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antike" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Seneca" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="philosophie" /><title type="text">Zum Thema "Mainstream"</title><content type="html">&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Zum Thema Mainstream oder "Massengeschmack" kann und konnte man schon immer geteilter Meinung sein&lt;/span&gt;, und das nicht erst seit Dieter Bohlen. Bereits im Altertum sprach &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seneca"&gt;Seneca&lt;/a&gt; die "Krone der Weisheit" dagegen einer gelehrten Minderheit und äußerte sich recht verächtlich über die Meinung der Mehrheit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Mehrheit sollte sich nach den Besten richten, statt dessen erwählt sich der Pöbel die Schlechtesten....Nichts ist verderblicher, als auf die Menge zu hören, für recht zu halten, was die meisten denken, und sich das Verhalten der Masse zum Vorbild nehmen, die nicht nach dem Verstande lebt, sondern nur danach strebt, es anderen gleich zu tun."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;[aus Seneca, Vom glücklichen Leben (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De_vita_beata"&gt;De vita beata&lt;/a&gt;)]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso der englische Kulturkritiker &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Carey_(critic)"&gt;John Carey&lt;/a&gt;, der das Verhältnis der Intellektuellen zur Masse untersuchte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Angesichts der Menschenmengen, von denen der einzelne umgeben ist, ist es praktisch unmöglich, allen eine Individualität zuzubilligen, die der eigenen gleichwertig ist. Die Masse als eine reduktionistische und abweisende Vorstellung wurde erfunden, um dieser Schwierigkeit zu entgehen..."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;[aus John Carey: The Intellectuals and the Masses. Pride and Prejudice among the Literarry Intelligentsia, 1880-1939, zitiert nach Alberto Manguel: Die Geschichte des Lesens]&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-3623701598551739538?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/3623701598551739538/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=3623701598551739538" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/3623701598551739538" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/3623701598551739538" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/Kpp5tCpGu-c/zum-thema-mainstream.html" title="Zum Thema &quot;Mainstream&quot;" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/zum-thema-mainstream.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-673599489628201759</id><published>2009-08-16T04:09:00.000-07:00</published><updated>2009-10-15T21:50:10.061-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Moderne" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Lost Generation" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Übersetzer" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Ernest Hemingway" /><title type="text">Leben, Tod, Männer und Stierkampf - Ernest Hemingways Fiesta</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FYHK4HZ7L._SL500_AA240_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51FYHK4HZ7L._SL500_AA240_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Wenn es eine Handvoll Romane gibt, die man auf alle Fälle gelesen haben sollte, dann zählt für mich dieser ganz bestimmt dazu. Zum dritten Mal haben sich jetzt unsere Wege gekreuzt und wieder habe ich etwas Neues erlebt und entdecken können. Hemingways erster "großer Wurf" Fiesta wächst und reift mit seinen Lesern...und es geht wirklich nicht nur um die Stereotypen des Stierkampfs oder um "Blut, Schweiß und Tränen"...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jake Barnes lebt das Leben eines amerikanischen Emigranten als Korrespondent eines Nachrichtenbüros im Paris der 20er Jahre. Impotent durch eine schwere Kriegsverletzung spielt sich sein Leben und das seiner Freunde meist nachts in den Pariser Cafés ab. Verliebt ist er in die dekadente Lady Brett Ashley, die er als Krankenschwester im italienischen Lazarett kennen und lieben gelernt hatte, deren Liebe aber bezeichnenderweise nie Erfüllung finden konnte. Nach der zweiten Ehe lebt Brett Ashley heute von Affaire zu Affaire, mit Jake Barnes als einzig festen Bezugspunkt und trinkfesten Freund. "Ach, Jake...wir hätten so glücklich zusammen sein können."...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jakes Freund, der New Jorker Schriftsteller Robert Cohen -- Jude und ehemaliger Princeton Mittelgewicht Box-Champion -- kommt mit seinem zweiten Buch nicht so recht voran. Er ist mit Frances, der er die Ehe versprochen hat, in Paris und auf der Suche. Aber wonach, das weiß er selbst nicht so genau. Auf alle Fälle wird er sich in Ashley verlieben und muss daher Frances loswerden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Bill, einem weiteren Kollegen reist Jake (und nach ihm auch seine Pariser Cliqué) nach Pamplona, um die Stierkämpfe und das siebentägige &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sanfermines"&gt;San Fermin Fest &lt;/a&gt;zu erleben und hier beginnt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hemingway"&gt;Hemingways&lt;/a&gt; brilliante aber "verdammt traurige Geschichte, in der aufgezeigt wird, wie Menschen zugrunde gehen" (so Hemingway an seinen Schriftstellerkollegen F. Scott Fitzgerald). Dabei geizt Hemingway nicht mit versteckten Vergleichen, Parabeln und Anspielungen. So ist Lady Ashley auch gleichzeitig die antike Zauberin &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Circe"&gt;Circe&lt;/a&gt;, der die Männerwelt zu Füßen liegt...und tatsächlich werden wie im antiken Vorbild die Männer zu "Schweinen". Wobei hier der Vergleich mit den Traditionen und Regeln des Stierkampfs schlägt, in dem die "zahmen" (aber impotenten) Ochsen zwischen die "kampflüsternen" Stiere getrieben werden, um diese zu "beruhigen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier treffen gegensätzliche Charaktäre ungeschönt und in aller Deutlichkeit aufeinander. Das Ganze garniert mit der für Hemingway typischen "sprachlichen Knappheit", mit der es ihm aber meisterhaft gelingt, ein ganzes Leben in nur einige wenige Sätze zu packen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich auf die 20 zuging und die Erzählung das erste Mal las, eröffnete sich für mich hier eine Welt der "Erwachsenen", die so ganz anders war, als meine eigene Lebenswelt. Atemlos und staunend folgte ich diesem Geschehen. Aber erst jetzt kann ich das Erzählte auch mit eigenem Erlebten in Bezug setzen. Jetzt bin ich verblüfft über die sprachliche Ausdruckskraft, die Hemingway in die Rede seiner Figuren setzt, und seine exakte Beobachtungsgabe. Jetzt erst kann ich aus eigenem Erleben bestätigen, dass es tatsächlich Menschen mit den geschilderten Charaktereigenschaften gibt -- und dass sich die Welt, aber insbesondere die Menschen, auch 80 Jahre nach Erscheinen des Romans noch nicht geändert haben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders möchte ich aber auf die Originalversion hinweisen, die unter dem Titel "The Sun also rises" erschienen ist. Meine deutsche Übersetzung von Annemarie Horschitz-Horst trifft Hemingways Sprache leider nur sehr ungenau. Viele Feinheiten und Nuancen gehen in der deutschen Übersetzung verloren und sind in der mir vorliegenden Übersetzung (meiner Ansicht nach) nicht wirklich treffend. Ganz besonders hat mir die (originale) Hörbuchausgabe, gelesen von Alexander Adams, gefallen, der genau den richtigen Ton für Hemingways Meisterwerk getroffen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit:&lt;/span&gt; LESEN! Mehr muss ich dazu nicht sagen. Jeder wird aus der Lektüre dieser nur knapp 200 Seiten dünnen Erzählung seine eigenen Schlüsse ziehen. Wie auch immer die ausfallen werden, es wird nicht umsonst gewesen sein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3499226030" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=0736621652" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=0099908506" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-673599489628201759?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/673599489628201759/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=673599489628201759" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/673599489628201759" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/673599489628201759" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/b7_9GNFMpgc/leben-tod-manner-und-stierkampf-ernest.html" title="Leben, Tod, Männer und Stierkampf - Ernest Hemingways Fiesta" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/leben-tod-manner-und-stierkampf-ernest.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-1308952303606840704</id><published>2009-08-02T07:03:00.000-07:00</published><updated>2009-08-02T08:15:54.122-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Frankreich" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="philosophie" /><title type="text">Eine unauffällige Perle - Die Eleganz des Igels</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.amazon.de/gp/product/3423246588?ie=UTF8&amp;tag=moresemantic-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3423246588"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 180px; height: 180px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31iWMQhcJfL._SL500_AA180_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Ein Buch, das sich einem nicht sofort erschließt und das von Vielen sicherlich nach einigen wenigen Kapiteln entnervt oder auch enttäuscht zur Seite gelegt werden wird, aber das den Leser, der es bis über die erste Hälfte hinweg durchgehalten hat, mit einer warmherzigen und außergewöhnlich schönen Geschichte belohnt, die ihn ganz in ihren Bann ziehen wird...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was können eine 54 Jahre alte Concierge Namens Renée (&lt;i&gt; "Ich bin Witwe, klein, häßlich, mollig, ich habe Hühneraugen und in gewissen Morgenstunden einen Mundgeruch wie ein Mammut."&lt;/i&gt;) und die 12-jährige Paloma, hyperintelligente Tochter wohlhabender Eltern (&lt;i&gt;"Meine Eltern sind reich, meine Familie ist reich, und meine Schwester und ich sind folglich potentiell reich. Doch ich weiß schon lange, daß die Endstation das Goldfischglas ist, die Leere und der Unsinn des Erwachsenenlebens."&lt;/i&gt;) gemeinsam haben. Nichts als dass sie im selben Haus wohnen, so scheint es auf den ersten Blick. Aber - wie uns der mehrfach preisgekrönte Roman von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muriel_Barbery"&gt;Muriel Barbery&lt;/a&gt; zeigt, sind alle Dinge es wert, dass man ihnen einen zweiten Blick zugesteht, um unvoreingenommen zu urteilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renée, nach außen die stachelig, bärbeißige und einfache Concierge, spielt seit Jahren ein privates Versteckspiel mit der Gesellschaft, indem sie nach außen hin eben die einfältige Concierge aus der Unterschicht gibt, während sie nur heimlich und in der Verborgenheit der Portiersloge ihrer Vorliebe für japanische Filmemacher, russischer Literatur des 19. Jahrhunderts, klassischer Musik und der Philosophie hingibt. Paloma lebt im selben Haus wie Renée und hat ebenfalls beschlossen, ihre Intelligenz und grenzenlose Neugier vor ihrer Umwelt geheim zu halten und spielt insbesondere ihrer eigenen Familie die renitente 12-jährige vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Monsieur Ozu, ein neuer Bewohner, in die Rue de Grenelle 7 einzieht, verändert sich alles. Anders als die übrigen Bewohner des Hauses geht er mit offenen Augen durch die Welt, dem die Besonderheit von Renée und Paloma nicht lange verborgen bleibt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muriel Barbery gelingt mit ihrem Roman "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423246588?ie=UTF8&amp;tag=moresemantic-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3423246588"&gt;Die Eleganz des Igels&lt;/a&gt;" wirklich ein ziemlich großer Wurf. Das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt, auch wenn die anfänglichen Versuche, beider Protagonistinnen mit übertriebener Intellektualisierung zu beeindrucken manches Mal ein wenig daneben geraten sind. Da kann man von Glück sagen, dass dem gewöhnlichen Leser (d.h. wahrscheinlich den meisten Lesern dieses Buches) &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Husserl"&gt;Edmund Husserls&lt;/a&gt; Phänomenologie (die sagt mir auch recht wenig) oder &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Ockham"&gt;William von Ockhams&lt;/a&gt; Position im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universalienstreit"&gt;mittelalterlichen Universalienstreit&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Jedes Universale ist ein Einzelding und daher nur von bezeichnungswegen ein Universale"&lt;/span&gt;) nicht wirklich geläufig sind. Dabei, ich möchte Muriel Barbery nicht Unrecht tun. Ihre kurze Passage über Ockham gibt wirklich ein hervoragendes Beispiel für meine Studenten ab, wenn ich im kommenden Semester wieder die Einführung in das "Semantic Web" mit einer Vorlesung zur Geschichte des Ontologiebegriffes anreichere und dabei Barberys kurze Textpassage zur Existenz des "Tisches ansich" einfließen lasse. Dabei geht es um den alten Streit, ob den "Universalien" (= Platons "Ideen" bzw. bei Informatikern eben "Klassen") eine Existenz in der Realität (eine "Instanz") zugesprochen werden kann oder nicht, eine interessante Fragestellung, inwieweit wir unser Denken überhaupt verstehen können....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daneben beschäftigt sich das Buch mit der ebenso philosophischen Fragestellung, was -- in welcher Situation und in welcher Beziehung auch immer -- "angemessen ist" und ob dies lediglich durch gesellschaftliche Normen festgelegt wird. Genauso geht es mit der Schöhneit und der Kunst, ganz im Stile von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proust"&gt;Marcel Proust&lt;/a&gt;. Allesamt interessante Fragestellungen, die in Tagebuchmanier dargelegt und diskutiert werden, während sich darum eine entzückende Geschichte entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;"Madame Michel (Renée) besitzt die Eleganz des Igels:Außen ist sie mit Stacheln gepanzert, eine echte Festung, aber ich ahne vage, dass sie innen auf genauso einfache Art raffiniert ist wie die Igel, diese kleinen Tiere, die nur scheinbar träge, entschieden ungesellig und schrecklich elegant sind."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit: Die Eleganz des Igels ist nichts für oberflächliche Gelegenheitsleser ("Not for the faint of heart"). Im Gegenteil. Dem etwas tiefergründigen Leser aber erschließt sich eine Welt, die einem den Blick für das Schöne im Leben öffnen kann.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3423246588" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3899036077" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3423137592" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-1308952303606840704?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/1308952303606840704/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=1308952303606840704" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/1308952303606840704" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/1308952303606840704" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/wfDcBRRWV9Q/eine-unauffallige-perle-die-eleganz-des.html" title="Eine unauffällige Perle - Die Eleganz des Igels" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">2</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/08/eine-unauffallige-perle-die-eleganz-des.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-7640877736774784517</id><published>2009-03-12T11:03:00.001-07:00</published><updated>2009-08-02T08:19:27.939-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="historischer Roman" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Leibniz" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Barock" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="18. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="17. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Neal Stephenson" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Newton" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trilogie" /><title type="text">Barocke Lesepracht -- Neal Stephensons Barockzyklus</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SblxYHz3HII/AAAAAAAAAio/y3jFRWthJ84/s1600-h/barock_small.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 111px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SblxYHz3HII/AAAAAAAAAio/y3jFRWthJ84/s200/barock_small.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5312401894687579266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Es ist vollbracht. Neal Stephensons gigantische Romantrilogie in der deutschen Übersetzung bietet wahrhaft 'barocke' Dimensionen, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Auf über 3000 Seiten werden wir Zeuge eines Lebensabschnitts der Protagonisten, der vom Ende des Dreißigjährigen Krieges bis zur Übernahme des englischen Königsthrons durch das Hannoveraner Fürstenhaus im Jahre 1714 reicht. Die (2.) Belagerung Wiens durch die Türken im Jahre 1683, die absolutistische Machtpolitik des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. und Englands 'glorreiche Revolution' bilden neben zahlreichen weiteren weltgeschichtlichen Ereignissen dieses Zeitalters den Rahmen um eine spannende Geschichte, die mit Sicherheit nichts für jedermanns Geschmack sein dürfte.... &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/50/Sir_Isaac_Newton_by_Sir_Godfrey_Kneller%2C_Bt.jpg/494px-Sir_Isaac_Newton_by_Sir_Godfrey_Kneller%2C_Bt.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 103px; height: 125px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/50/Sir_Isaac_Newton_by_Sir_Godfrey_Kneller%2C_Bt.jpg/494px-Sir_Isaac_Newton_by_Sir_Godfrey_Kneller%2C_Bt.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Wer sich schon gewundert hat, warum ich hier einige Zeit nichts von mir habe hören lassen, dem sei gesagt, dass dies nicht nur an der mangelnden Zeit, sondern vielmehr auch an der Dicke des zuletzt gelesenen Buches lag... Eigentlich lese ich ja bereits seit einige Jahren an &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neal_Stephenson"&gt;Neal Stephensons&lt;/a&gt; 'Barockzyklus'. Das liegt insbesondere daran, dass die deutschen Übersetzungen Band für Band stets fast 2 Jahre auf sich haben warten lassen. Gestern war es nun soweit, und ich konnte den dritten Band nach über 1100 Seiten zuklappen. Doch am besten alles der Reihe nach....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neal Stephensons Barocktrilogie besteht aus den drei Bänden 'Quicksilver','Confusion' und 'The System of the World' (in der deutschen Übersetzung wurde der dritte Band aus mir unerfindlichen Gründen 'Principia' genannt). Die Zeitspanne dieses Epos reicht vom Ende des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreißigjähriger_Krieg"&gt;Dreißigjährigen Krieges&lt;/a&gt; zur Zeit der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuart-Restauration"&gt;Stuart-Restauration&lt;/a&gt; bis zur englischen Thronbesteigung &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_I._(Großbritannien)"&gt;Georg I.&lt;/a&gt;, des Herzogs von Hannover im Jahre 1714, und umfasst damit annähernd die komplette Lebensspanne der Hauptfiguren:  &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Daniel Waterhouse&lt;/span&gt;, Naturphilosoph, Fellow der Royal Society, Puritaner und Querdenker, Freund von Gottfried v. Leibniz und Isaac Newton.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Jack Shaftoe&lt;/span&gt;, vom Londoner Gassenjungen zum König der Landstreicher, Abenteurer auf der Jagd nach dem 'Salomonischen Gold' und verliebt in Eliza&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Eliza&lt;/span&gt;, von Jack Shaftoe vor der Toren des belagerten Wiens aus dem Harem des türkischen Sultans befreit (...was für ein Klischee), die durch (unfreiwillige) Heirat zur Herzogin im Intrigenreichen Hofstaat des französischen Sonnenkönigs wird und sich als wahrer Meister im Jonglieren mit dem neuen, globalen Finanzsystem erweist.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/60/Newton-Principia-Mathematica_1-500x700.jpg/428px-Newton-Principia-Mathematica_1-500x700.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 108px; height: 150px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/60/Newton-Principia-Mathematica_1-500x700.jpg/428px-Newton-Principia-Mathematica_1-500x700.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Doch kann es eigentlich gar nicht gelingen, alle wichtigen Personen und Handlungsstränge in diesen wenigen Zeilen zusammenzufassen. &lt;br /&gt;Europa erlebt in dieser Zeit einen folgenschweren Umbruch, eine neue Zeit beginnt sich abzuzeichnen. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton"&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Sir Isaac Newton&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leibniz"&gt;Baron &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Gottfried von Leibniz&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; entwickeln eine neue Mathematik, die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Differentialrechnung"&gt;Differential- und Integralrechnung&lt;/a&gt;. Leibniz konstruiert die erste Rechenmaschine (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;wobei Newton eine seltsame Vorliebe für Alchemie entwickelt und Waterhouse Jahrzehnte der Forschungsarbeit in eine 'Denkmaschine' investiert...&lt;/span&gt;). Technische Mechanik und erste Versuche zur Dampfmaschine stecken zwar noch in den allerersten Kinderschuhen, aber große Umwälzungen werfen bereits ihre Schatten voraus. Papiergeld und seine vielfältigen Derivate, Börsen- und Warentermingeschäfte verändern das gesamte Finanz-, Wirtschafts- und Machtgefüge der damaligen Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/Gottfried_Wilhelm_von_Leibniz.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 110px; height: 150px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/Gottfried_Wilhelm_von_Leibniz.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Vor diesem Hintergrund agieren zahlreiche, liebevoll skizzierte und zum Teil historische Figuren. Stephenson führt uns durch ein barockes Europa -- aber im wahrsten Sinne des Wortes auch rund um den Globus -- und mit ihm zusammen schwelgen wir in zahllosen geographischen, naturwissenschaftlichen und philosophischen Schilderungen. Allerdings verlangt er damit dem Leser auch einiges an Konzentration und Durchhaltevermögen ab. Daher denke ich, dass sich an den drei Bänden die Geister durchaus scheiden werden. &lt;br /&gt;Der Barockzyklus ist alles andere als ein simpler 'Pageturner'. Er ist nicht einfach nur ein 'historischer Roman' im Stil von '&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Medicus"&gt;Medicus&lt;/a&gt;' oder&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Säulen_der_Erde"&gt; 'Die Säulen der Erde&lt;/a&gt;'. Dagegen wird dem Leser eben doch ein detailverliebtes Schaubild des Barockzeitalters vor Augen geführt, das in der Literatur seinesgleichen sucht. Was &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Eco"&gt;Umberto Eco&lt;/a&gt; in Fußnoten und Anhänge packt, das wird hier gleich im Romantext mit verbacken. Dabei mag die ein oder andere Schilderung der Straßen und Gebäude Londons selbst für meinen Geschmack etwas 'langwierig' ausgefallen sein, so dass ich glaube, dass ich mich im London des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich besser zurecht finden würde als heute. Aber genau dieses Überbordende, Überschwendliche, Artifizielle, das ist es, was das 'Barock' als Stilepoche überhaupt ausmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessante Randbemerkung: der geneigte Leser, der zufällig auch Stephensons Kryptografie-Thriller 'Cryptonomicon' kennt, wird hier auf die Vorfahren der Titelhelden stoßen...und nicht nur das. Eine Figur taucht tatsächlich selbst und in Person in beiden Werken auf (welche, das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;: Ein wahrhaft 'barocker' Geniestreich - aber durchaus nicht für Jedermann. Wer dagegen schon immer eine Affinität zu Mathematik, Physik, Informatik und Philosophie hatte, der wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen, werden doch die 'Götter' und Ahnherren unserer Zunft stets mit einem Augenzwinkern tüchtig durch den Kakao gezogen. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;LESEN!!!!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442461839&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442466628&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442546079&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=344245512X&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-7640877736774784517?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/7640877736774784517/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=7640877736774784517" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/7640877736774784517" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/7640877736774784517" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/A6VRwJf7N6o/barocke-lesepracht-neal-stephensons.html" title="Barocke Lesepracht -- Neal Stephensons Barockzyklus" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SblxYHz3HII/AAAAAAAAAio/y3jFRWthJ84/s72-c/barock_small.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/03/barocke-lesepracht-neal-stephensons.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-2932070328957291034</id><published>2009-01-15T02:41:00.000-08:00</published><updated>2009-01-15T03:13:53.981-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Mediengeschichte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zeitung" /><title type="text">Zum 400. Geburtstag der Zeitung</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SW8XZTL4UyI/AAAAAAAAAhs/L52mppmSeaY/s1600-h/403px-Aviso_Nr.1_Januar_1609.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 134px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SW8XZTL4UyI/AAAAAAAAAhs/L52mppmSeaY/s200/403px-Aviso_Nr.1_Januar_1609.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5291473810597892898" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Heute, am 15. Januar von genau 400 Jahren erschien 1609 die älteste heute noch erhaltene Zeitung, der "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Aviso - Relation oder Zeitung&lt;/span&gt;" in Wolfenbüttel. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, ok...alle, die das Lexikon zur Hand nehmen werden jetzt sagen, im Herbst 1605, da erschien doch bereits die  "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Relation aller Fuernemmen und gedenckwuerdigen Historien&lt;/span&gt;" (häufig in der Forschung auch nur als &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Relation&lt;/span&gt; bezeichnet), herausgegeben von Johann Carolus in Straßburg. Allerdings ist auch von dieser wöchentlich erscheinenden Zeitung tatsächlich erst der Jahrgang 1609 nachweislich erhalten (obwohl vom &lt;a href="http://www.bdzv.de/pressemitteilungen+M58943866dbe.html"&gt;Zeitungswissenschaftler Martin Welke das Jahr 1605 als erstes Erscheidungsdatum nachgewiesen wurde)&lt;/a&gt;. Tatsächlich existiert von den ersten beiden Jahrgängen des "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aviso,_Relation_oder_Zeitung"&gt;Aviso&lt;/a&gt;"  weltweit nur ein einziges originales als Buch zusammengebundenes Exemplar, das in der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek in Hannover aufbewahrt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff  "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Zeitung&lt;/span&gt;" tauchte als "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;zidunge&lt;/span&gt;" mit der Bedeutung "Kunde" oder "Nachricht" als erstes im Raum Köln am Anfang des 14. Jahrhunderts auf und wurde als Bezeichnung für mündlich und schriftlich überbrachte Botschaften verwendet. Die sogenannte "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Newe (neue) Zeitung&lt;/span&gt;" taucht dann als Titel eines am 4. Dezember 1501 niedergeschriebenen und verdeutschten Berichts des venezianischen Dogen Leonardo Lauredan (1459-1516) auf und entwickelte sich schließlich zum Gattungsnamen für unperiodisch erscheinende Flugblätter und -schriften des 16. und 17. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.wiener-kaffeehaus.at/upload/440XY_zeitung.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 200px;" src="http://www.wiener-kaffeehaus.at/upload/440XY_zeitung.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Da die Verbreitung der Zeitung auf die vorhandenen Boten- und Beförderungsdienste angewiesen war, erschienen sie zunächst in der Regel nur wöchentlich. Interessant ist, dass der Ursprung vieler Zeitungen mit der gerade zur selben Zeit entstehenden Kaffeehaus-Kultur einherging, die im ersten europäischen Kaffeehaus in Venedig 1647 ihren Ausgangspunkt nahm. Neben dem Kaffee-Genuss dienten die frühen Kaffeehäuser auch der Lektüre und der Debatte. Kaufleute machten hier Geschäfte, Intellektuelle hinterfragten verkrustete Strukturen und alten Aberglauben, Reisende tauschten Informationen über Ereignisse in fernen Ländern aus. Die gerade in der Entstehung begriffenen Zeitungensredaktionen nutzten daher das Kaffeehaus als Redaktionslokal und Nachrichtenbörse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.uni-leipzig.de/~kmw/newwws/archiv_alles/00_06_09/zeitung5.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 145px; height: 200px;" src="http://www.uni-leipzig.de/~kmw/newwws/archiv_alles/00_06_09/zeitung5.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Am 1. Juli 1650 erschien die erste deutschsprachige Tageszeitung, zugleich die erste Tageszeitung der Welt in Leipzig, mit sechs Ausgaben pro Woche, herausgegeben von Timotheus Ritzsch (1614-1678) mit dem Titel "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Neu-einlauffende Nachricht von Kriegs- und Welt-Händeln&lt;/span&gt;". Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts entstanden  alleine in Deutschland bereits 170 Tageszeitungen. Doch die Tageszeitung blieb zunächst nur eine Randerscheinung. Ihre interessanteste Funktion gewann sie vor dem 19. Jahrhundert mit dem seit 1702 in London erscheinenden "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Daily Courant&lt;/span&gt;" mit der Rolle als Veranstaltungskalenders der Großstadt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-2932070328957291034?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/2932070328957291034/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=2932070328957291034" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/2932070328957291034" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/2932070328957291034" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/UEWbhiVDPv8/zum-400-geburtstag-der-zeitung.html" title="Zum 400. Geburtstag der Zeitung" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SW8XZTL4UyI/AAAAAAAAAhs/L52mppmSeaY/s72-c/403px-Aviso_Nr.1_Januar_1609.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2009/01/zum-400-geburtstag-der-zeitung.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-7176067467279842942</id><published>2008-12-31T08:33:00.000-08:00</published><updated>2009-01-07T02:48:26.916-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Science Fiction" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Amerika" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Philip K. Dick" /><title type="text">Philip K. Dick: Die drei Stigmata des Palmer Eldritch</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.philipkdick.com/images-smallcovers/cov-eldritch-150.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 253px;" src="http://www.philipkdick.com/images-smallcovers/cov-eldritch-150.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Erst dachte ich ja, mein "Experiment" mit dem E-Book (siehe "&lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2008/10/das-ende-der-buchkultur.html"&gt;Das Ende der Buchkultur&lt;/a&gt;") wäre nach dem zuletzt besprochenen "&lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2008/11/michael-crichton-great-train-robbery.html"&gt;Großen Eisenbahnraub&lt;/a&gt;" beendet, aber tatsächlich habe ich derart Gefallen daran gefunden, dass ich gleich drei weitere Bücher mit dem Bookeen Cybook verschlungen habe. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste dieser drei Romane war die Science-Fiction Erzählung "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453217292?ie=UTF8&amp;tag=moresemantic-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3453217292"&gt;Die drei Stigmata des Palmer Eldritch&lt;/a&gt;" von Philip K. Dick, auf dem E-Book natürlich im englischen Original "&lt;a href="http://www.philipkdick.com/works_novels_stigmata.html"&gt;The three Stigmata of Palmer Eldritch&lt;/a&gt;". Die Handlung dieser außergewöhnlichen Erzählung, die 1965 in Deutschland unter dem Titel "Die LSD-Astronauten" erschien, lässt sich gar nicht so einfach zusammenfassen. In Philip K. Dicks Zukunftsvision leben die Menschen in einer vollklimatisierten  Welt, denn die Erde ist zu einem lebensfeindlichen, in Folge des Klimawandels überhitzten Planeten geworden. Kolonisten für den luftarmen Mars werden von der Erdregierung zwangsweise rekrutiert, um dort eine noch trostlosere Existenz zu fristen, die nur mit der illegalen, dort aber von den Behörden geduldeten, synthetischen Droge "Can-D" zu ertragen ist. "Can-D" spiegelt den Süchtigen eine vorfabrizierte, kitschige Hollywood-Hochglanzwelt vor, in der sie ihre Phantasien auf der Basis von "Layouts" - Vorlagen für die Szenerie dieser Traumwelt - ausleben können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in vielen anderen Geschichten von Philip K. Dick treten auch hier sogenannte "Präcogs" auf, Menschen, mit der Gabe, in die Zukunft zu sehen. Präcogs sagen die neuesten Modetrends voraus, nach denen die Hersteller der Droge ihre Layouts fabrizieren. Als die Nachricht eintrifft, dass der mysteriöse Industrielle Palmer Eldritch von einer interstellaren Reise zurückgekehrt sei mit einer neuen (legalen!) Droge im Gepäck, sieht der Drogenproduzent Leo Bulero, der mit seiner Firma P.P. Layouts die Vorlagen zur alten Droge "Can-D" produziert,  seine Felle schwimmen. Doch die neue Droge "Chew-Z" ist viel mehr. Chew-Z verspricht den Wechsel in eine alternative Realität, in der man alles erschaffen kann, was man will. Einmal genossen kann sie das gesamte Realitätsgefüge auseinanderreisen. Als Leo Bulero Eldritch aufsucht, gerät er unter den Einfluss der neuen Droge und ein Alptraum nimmt seinen Lauf, aus dem weder Leo, noch die anderen Romanfiguren so schnell wieder herausfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist real, was ist Fiktion? Auch der Leser wird sich in diesem Labyrinth verirren. Kaum denkt man, man wäre dem Drogenwahn entronnen, holen einen die "Nachbeben" der Droge wieder ein. Wer ist Palmer Eldritch? Gott, Satan oder ein Alien? Am Ende ist man nicht viel schlauer... Grandios komponiert, aber verwirrend und verstörend wirkt dieses Buch auf mich. Alles in allem ein Philip K. Dick für Fortgeschrittene! Übrigens wäre der große Visionär im Dezember 80 Jahre alt geworden. Seine Erzählungen lieferten immer wieder Vorlagen für das Kino, wie z.B. Blade Runner, Total Recall, Minority Report oder Paycheck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt noch zu klären, woher der auf die christliche Mystik anspielende Titel kommt. Mit den "Stigmata" wird auf die die künstlichen Prothesen Palmer Eldritch, den Unterkiefer, eine Armprothese und seine künstlichen Augen hingewiesen, die immer wieder unvermutet im Reigen der vom Drogenrausch durchzogenen Handlung auftauchen und auf das Wirken der hinter Eldritch stehenden unbekannten Macht verweisen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;: Ein großer, dunkler Science-Fiction Roman, aber nichts für nebenbei, insbesondere wenn versucht, ihn im Original zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Links:&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3453217292&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=0679736662&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-7176067467279842942?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/7176067467279842942/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=7176067467279842942" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/7176067467279842942" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/7176067467279842942" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/xQw50zoQqG4/philip-k-dick-die-drei-stigmata-des.html" title="Philip K. Dick: Die drei Stigmata des Palmer Eldritch" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2008/12/philip-k-dick-die-drei-stigmata-des.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-3409491100920376798</id><published>2008-11-09T08:54:00.000-08:00</published><updated>2008-11-09T09:54:38.740-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Michael Crichton" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Eisenbahn" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="19. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Sean Connery" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kriminalroman" /><title type="text">Michael Crichton: The Great Train Robbery - Der große Eisenbahnraub</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEEN5A8VL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA240_SH20_OU03_.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 240px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41XEEN5A8VL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_AA240_SH20_OU03_.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Nein, es war keine Sache des Timings, dass ich ausgerechnet jetzt &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Crichton"&gt;Michael Crichton&lt;/a&gt;s "Der große Eisenbahnraub" gelesen habe. Vergangene Woche, am 4. November 2008, ist der Bestseller Autor im Alter von 65 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. Er hinterlässt uns ein ganzes Arsenal an spannenden und mitunter intelligenten Thrillern, deren Thematik oft den Gegenstand aktueller Kontroversen aufgegriffen hat (z.B. Klonen, Nanotechnologie, Schwarmintelligenz, usw.). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426602911?ie=UTF8&amp;tag=moresemantic-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426602911"&gt;Der große Eisenbahnraub&lt;/a&gt;". Denn hier führt uns Michael Crichton zurück in das London des 19. Jahrhunderts. Wir schreiben das Jahr 1855, die industrielle Revolution ist voll im Gange, die englische Textilindustrie nutzt als erste die Möglichkeiten der industriellen Verarbeitung, und mit dem Einzug der Eisenbahn ist eine neue Epoche angebrochen. Nach und nach durchziehen die Schienenstränge das ganze Land. Die Entfernungen schrumpfen zusammen. Reisen, die vormals mehrere Tage in Anspruch nahmen, können in wenigen Stunden absolviert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Britische Empire führt nach wie vor Kriege. Einen besonders verheerenden Krieg, eigentlich einer der ersten "neuzeitlichen" Kriege, wird an den Küsten des Schwarzen Meeres ausgetragen -- der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrieg"&gt;Krimkrieg&lt;/a&gt;. Der Sold für das britische Expeditionscorps wird Monat für Monat mit der Eisenbahn von London nach Folkstone verbracht, bevor er seinen Weg weiter über den Ärmelkanal nach Frankreich und dann in Richtung der Halbinsel Krim nimmt. Der Fall, den Michael Crichton schildert, basiert auf der wahren Geschichte des "&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Great_Gold_Robbery_of_1855"&gt;Great Train Robbery of 1855&lt;/a&gt;". 12.000 britische Pfund (entspricht einem aktuellen Gegenwert von ca. 9 Mio britischen Pfund), der gesamte monatliche Sold für den Krieg auf der Krim, wird aus einem Eisenbahnzug auf der Strecke London - Folkstone geraubt. Alle Eisenbahnräuber umweht stets eine ganz besondere Aura -- so auch die Beteiligten des großen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postzugraub_(England)"&gt;Postzugraubs 1963 in England.&lt;/a&gt; Man denke nur daran, mit welch großen Presseecho einer der Drahtzieher &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ronald_Biggs"&gt;Ronald Biggs&lt;/a&gt;,  aus seinem brasilianischem Exil nach England zurückgekehrt ist....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine ebenso schillernde Persönlichkeit war Edward Pierce, das "Mastermind", das hinter dem großen Eisenbahnraub von 1855 stand. Pierce ist alles andere, als ein "gewöhnlicher" Krimineller. Nein, er tritt als Gentleman mit aristokratischem Gebahren, ausgestattet mit hinreichenden finanziellen Mitteln und immer äußerst diskret auf. Ihm gelingt, was seine Zeitgenossen für vollkommen unmöglich halten: unerkannt 12.000 Pfund in Gold aus einem fahrenden Zug, dazu aus einem als einbruchsicher geltenden Tressor zu stehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://assets.hulu.com/shows/key_art_the_great_train_robbery.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 450px; height: 175px;" src="http://assets.hulu.com/shows/key_art_the_great_train_robbery.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Crichton füllt seinen spannenden Kriminalroman mit allerlei Zeitkolorit. Die Entwicklung der Eisenbahn im Lauf der industriellen Revolution im viktorianischen England, die im Wandel begriffenen gesellschaftlichen Verhältnisse des zur Millionenstadt herangewachsenen Londons, die Anfänge der Londoner Berufspolizei in Scotland Yard, alles fließt in die Schilderung der akribischen Vorbereitungen der Protagonisten mit ein, die in der Ausführung des unglaublichen Planes gipfeln. Anders als bei zeitgenössischen Autoren des 19. Jahrhunderts wird bei Crichton nichts beschönigt. Sozialromantik àla &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Dickens"&gt;Dickens&lt;/a&gt; und Oliver Twist wird man nicht finden. Dafür schüttelt man öfters ungläubig den Kopf, wenn schonungslos über die unglaublichen sozialen oder hygienischen Zustände berichtet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.besmark.com/train.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 350px; height: 110px;" src="http://www.besmark.com/train.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Anders als in sein en Romanen "Jurassic Park", "Next", oder "TImeline" ist der Plot dieses Romans konsequent in der Vergangenheit angesiedelt und verzichtet völlig auf phantastische Elemente. Nichtsdestotrotz liefert Crichton ein bis zur letzten Seite spannendes und unterhaltsames Werk ab, das &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0079240/"&gt;1979 kongenial von John Foreman mit Sean Connery und Donald Sutherland verfilmt&lt;/a&gt; wurde. Ich habe das Buch in der englischen Originalausgabe gelesen. Sieht man einmal von den englischen Slangausdrücken und der Gaunersprache des 19. Jahrhunderts ab, lässt sicht der Roman ohne größere Schwierigkeiten lesen, ohne dabei ständig auf ein Wörterbuch zurückgreifen zu müssen. Aber -- noch ungewöhnlicher war wahrscheinlich die Tatsache, das ich den Roman als eBook auf dem Bookeen CyBook gelesen habe (siehe meinen letzten Beitrag "&lt;a href="http://biblionomicon.blogspot.com/2008/10/das-ende-der-buchkultur.html"&gt;Das Ende der Buchkultur&lt;/a&gt;"). Insgesamt hatte ich "trotz" des eBooks meinen Spaß an dem Roman. Es wird bestimmt nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich mit dem Gerät lese. Über meine Erfahrungen werde ich an dieser Stelle in Zukunft weiter berichten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;: Äußerst spannende und kurzweilige Unterhaltung. Perfekt, um die Weihnachtsfeiertage mit einem ungewöhnlichen historischen Kriminalroman zu versüßen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3426602911&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=009948241X&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B00005AC3M&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442451221&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442464374&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3442466725&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr&amp;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-3409491100920376798?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/3409491100920376798/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=3409491100920376798" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/3409491100920376798" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/3409491100920376798" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/tnxYVg5wolw/michael-crichton-great-train-robbery.html" title="Michael Crichton: The Great Train Robbery - Der große Eisenbahnraub" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">1</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2008/11/michael-crichton-great-train-robbery.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-5346029359827129734</id><published>2008-10-31T08:19:00.000-07:00</published><updated>2008-10-31T10:27:15.543-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Michael Crichton" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="EBook" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Bookeen CyBook" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Lesen" /><title type="text">Das Ende der Buchkultur....</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SQsrrwwXEaI/AAAAAAAAAYo/vbnS4pgRH_I/s1600-h/bookeen_mittel.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SQsrrwwXEaI/AAAAAAAAAYo/vbnS4pgRH_I/s200/bookeen_mittel.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5263348620334666146" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;...meine erste Woche mit dem Bookeen Cybook. Das also soll es sein, das von den Buchverlagen so gerne beschworene 'Ende des gedruckten Buches'...?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergangene Woche bekam ich leihweise ein &lt;a href="http://www.bookeen.com/ebook/ebook-reading-device.aspx"&gt;Bookeen Cybook&lt;/a&gt; übereignet, um es mir einmal 'genauer anzusehen'. Was ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book"&gt;eBook Reader&lt;/a&gt; ist, darüber brauche ich mich hier ja nicht weiter verbreiten. Denn spätestens seit der Frankfurter Buchmesse vor 14 Tagen weiss jeder Tagesschau-Zuschauer bzw. Zeitungsleser ja Bescheid darüber, dass es das gedruckte Wort schon allzubald wohl nicht mehr auf Papier gedruckt zu sehen geben wird.... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Quatsch!&lt;/span&gt; Bücher wird es immer geben. Ob es natürlich auch bis in alle Ewigkeit bei den derzeit hohen Auflagenzahlen bleiben wird, das steht auf einem anderen Blatt geschrieben. 'Gebrauchs-Literatur' ist ja oftmals nicht das Papier wert, auf der sie gedruckt wird. Warum also überhaupt drucken? Aber diese Debatte über den drohenden Zusammenbruch der abendländischen Kultur möchte ich gerne auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und über meine Erfahrungen mit dem neuen Lesegerät berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Mein erster Eindruck&lt;/span&gt;: Hmm...sieht eher aus wie ein zu groß geratener Taschenrechner ohne Tasten. Schwarzes Plastik, hellgraues Display, eine große Taste mit 4 Cursor-Tasten auf der Frontseite, an den Seiten jeweils 2+4 Mikrotasten für diverse Funktionen. Warum müssen diese Teile immer so verdammt 'technisch' aussehen und überhaupt.....macht sich denn in den Entwicklungslabors kein Mensch Gedanken um gutes und funktionales Design? Muss erst wieder Apple kommen, um ein akzeptables 'iBook' auf den Markt zu bringen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Also.....Anschalten&lt;/span&gt;: Das Teil bootet recht behäbig. Nach gut 30 Sekunden steht das Menü, eingeteilt in verschiedene Seiten, in dem ich mir meine Lektüre aussuchen soll. Die elektronische Tinte (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-ink"&gt;e-Ink&lt;/a&gt;) ist technologisch gesehen eine tolle Sache, aber vom Benutzerstandpunkt aus betrachtet etwas gewöhnungsbedürftig, da zäh. Seitenwechsel inklusive Bildaufbau dauern schon mal ein paar Sekunden. Das Display ist nicht allzu groß, also versuche ich durch Anpassung der Schriftgröße mehr Text auf den Bildschirm zu bringen, bis es für die Augen zu anstrengend wird. Insgesamt erweckt so eine Buchseite auf dem eBook den Eindruck, als wäre sie mit einem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nadeldrucker"&gt;billigen Nadeldrucker aus den 80er Jahren&lt;/a&gt; ausgedruckt worden. Zudem sollte man das eBook stets bei hinreichend guter Beleuchtung lesen. Mangels Eigenbeleuchtung und schlechtem Kontrast wird sonst das Lesen bei schummriger Umgebungsausleuchtung zur Qual. Naja, wir werden sehen, ob man sich bei längerer Lektüre an diese Gegebenheiten gewöhnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Problem liegt in der bestehenden Formatvielfalt der eigentlichen Lektüre. Warum mussten hier wieder alle Hersteller ein eigenes Format 'erfinden'? Immerhin verdaut das Bookeen CyBook das verbreitete &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobipocket"&gt;MobiPocket&lt;/a&gt;-Datenformat (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;muss ich eigentlich erwähnen, dass die mItgelieferte Software NUR unter Windows läuft...? Zum Glück habe ich nach kurzer Recherche für den Mac das freie eBook-Reader Programm '&lt;a href="http://www.lexcycle.com/"&gt;stanza&lt;/a&gt;' finden können&lt;/span&gt;). Ein Kaufargument mag für viele sein, dass auch &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pdf"&gt;PDF-Dateien&lt;/a&gt; auf dem eBook dargestellt werden können. Allerdings muss man hier einige Abstriche machen. In der mitgelieferten Betriebssystemversion des CyBook können PDF-Dateien nicht vergrößert werden. Zudem dauert das Öffnen und Umblättern einer etwa 15MB großen PDF-Datei jeweils 5-10 Sekunden, was nicht wirklich das Lesevergnügen fördert. Um das Betriebssystem aufzurüsten, kann man sich auf der Bookeen Website ein Upgrade herunterladen, allerdings muss dieses für den Upgrade-Vorgang zuvor auf eine (nicht mitgelieferte) SD-Card überspielt werden...). Das Upgrade verspricht besseres PDF-Handling und ich werde -- sobald ich eine SD-Card aufgetrieben habe -- darüber berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ultimativen Test habe ich mir ein englisches eBook von Michael Crichton ausgesucht: '&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/009948241X?ie=UTF8&amp;tag=moresemantic-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=009948241X"&gt;The Great Train Robbery&lt;/a&gt;'. Abgesehen von der literarischen Qualität des Buches werde ich hier weiter über meine Leseerfahrungen mit dem eBook berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein bisheriges Fazit: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Das Abendland und mit ihm die Buchkultur müssen JETZT noch nicht untergehen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-5346029359827129734?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/5346029359827129734/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=5346029359827129734" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5346029359827129734" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5346029359827129734" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/dy_19RXrKvs/das-ende-der-buchkultur.html" title="Das Ende der Buchkultur...." /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SQsrrwwXEaI/AAAAAAAAAYo/vbnS4pgRH_I/s72-c/bookeen_mittel.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2008/10/das-ende-der-buchkultur.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1175610229752554924.post-5700952118456724583</id><published>2008-10-05T06:20:00.000-07:00</published><updated>2008-10-06T06:04:46.326-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20. Jahrhundert" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Rosenkreuzer" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Antal Szerb" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gothic Novel" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="England" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Fantasy" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kriminalroman" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Umberto Eco" /><title type="text">Antal Szerb: Die Pendragon-Legende ... Umberto Eco meets Edgar Wallace</title><content type="html">&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SOi_YNXyIGI/AAAAAAAAAXw/lqxcxl9myg8/s1600-h/pendragon.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SOi_YNXyIGI/AAAAAAAAAXw/lqxcxl9myg8/s200/pendragon.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5253659387954864226" /&gt;&lt;/a&gt; Ein vielversprechender Titel... Aber um erst einmal allen Vorahnungen den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein, Antal Szerbs "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423244259?ie=UTF8&amp;tag=moresemantic-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423244259"&gt;Pendragon-Legende&lt;/a&gt;" hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Sagenkreis um &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Artus"&gt;König Artus&lt;/a&gt; zu tun, auch wenn es der Name nahelegen würde. "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Pendragon&lt;/span&gt;" bedeutet auf Walisisch soviel wie "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Drachenkopf&lt;/span&gt;" und ist der Name eines alten Adelsgeschlechts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hauptfigur -- der Roman ist in Form einer Ich-Erzählung geschrieben -- ist der ungarische Philologe János Bátky, zu dessen Spezialgebiet die englischen Mystiker des 17. und 18. Jahrhundert zählen. Bátky, das Alter Ego des ungarischen Autors&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Szerb"&gt; Antal Szerb&lt;/a&gt;, der diesen Roman 1934 veröffentlichte, lernt auf einer englischen Dinnerparty den Earl of Gwynned, Owen Pendragon kennen und wird von ihm auf Schloss Llanvygan eingeladen, um mit der Sammlung seltener Kodizes und Handschriften der berühmten Bibliothek Pendragons zu arbeiten. Bei seinen ersten Nachforschungen über die Familiengeschichte der Pendragons stößt Bátky auf allerhand Geheimnisvolles. "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Ich glaube an die Auferstehung des Fleisches&lt;/span&gt;", so das Familienmotto der Pendragons, in deren Stammbaum sich mehr oder weniger namhafte Achimisten und Okkultisten tummeln, die auf der Suche nach dem ewigen Leben, der Erschaffung des Homunkulus oder nach dem Geheimnis des Steins der Weisen ihre obskuren Forschungen und Experimente betrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.anthropologieenligne.com/images/axolotl.gif"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 280px;" src="http://www.anthropologieenligne.com/images/axolotl.gif" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;So auch der derzeitige Earl of Gwynned, der mit seltsamen Reptilien -- dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Axolotl"&gt;Axolotl&lt;/a&gt;, einem Grottenolm -- experimentiert und so versucht, dem Geheimnis des ewigen Lebens auf die Spur zu kommen. Noch kann Bátky sein Glück kaum fassen. Auf etwas merkwürdige Weise lernt er den Iren Maloney kennen, einen vielgereisten aber ungebildeten und großspurigen Draufgänger, dessen Hobby in nächtlichem Felsen- und Fassadenklettern besteht. Dazu Osborne, den typischen britischen Aristokraten, den hochintelligenten und vielbelesenen Neffen des Earls, der ein "Problem" mit Frauen hat, und Eileen St. Clair, eine steinreiche "Femme fatale", die eine alte, in Ungnade gefallene Bekannte des Earls zu sein scheint. Zu dieser illustren Party gesellt sich noch Claire, die Schwester Osbornes und Nichte des Earls. Bleibt noch festzustellen, dass Blátky mit beiden versucht, seine romantischen und erotischen Phantasien auszuleben, die allerdings aus vielerlei Gründen zum Scheitern verurteilt sind. Angekommen auf Schloss Llanvygan beginnt ein sonderbares, düsteres Verwirrspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a5/Templeofrosycross.png"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a5/Templeofrosycross.png" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Dabei spielt eine unermessliche Erbschaft in Verbindung mit einem mysteriösen Todesfall eine signifikante Rolle und aus der Familiengeschichte des Earls treten nach und nach Rosenkreuzer, Alchimisten, der unerhörte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graf_von_Saint_Germain"&gt;Graf von Saint Germain&lt;/a&gt; und selbst bekannte Figuren wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Casanova"&gt;Giacomo Casanova&lt;/a&gt; auf den Plan. Ähnlich wie in Umberto Ecos Meisterwerk "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Foucaultsche_Pendel"&gt;Das Foucault'sche Pendel&lt;/a&gt;" spielt Szerb mit teils wahren, teils erfundenen Geschichten und historischen Begebenheiten, die er gekonnt vermischt und in die mysteriöse Handlung einflicht. Fast bis zum Ende wird dem Leser nicht wirklich klar, ob es sich einfach um einen Kriminalroman oder tatsächlich um eine "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gothic_Novel"&gt;Gothic Novel&lt;/a&gt;', also eine phantastische Geschichte handelt. Aber soviel möchte ich schon einmal verraten: Auch wenn es zumindest teilweise als simpler "Fiebertraum" der Hauptfigur verkleidet wird, es bleibt doch schon eine gehörige Prise Phantastik in dieser oft spannenden Erzählung.&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Es gibt Dinge, die irgendwo im Inneren des Menschen wahr sind, die sich aber in Wahnsinn verwandeln, sobald man sie ausspricht. Man sollte nicht versuchen, sie zu erklären... Wir leben in zwei verschiedenen Welten zugleich und alles hat zweierlei Sinn: den einen versteht jeder, aber der andere geht über die Sprache hinaus und ist nicht zu fassen. Und er ist entsetzlich!&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;Im MIttelpunkt der Handlung steht die Aufklärung der Familiengeschichte der Pendragons, insbesondere das Geheimnis des 6. Earl of Gwynned, Asaph Pendragon, dem Hexer. Dabei gerät der Leser mitten hinein in die geheime Geschichte der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rosenkreuzer"&gt;Rosenkreuzer&lt;/a&gt;, wobei sogar die Identität des Gründers dieser tatsächlich historischen Geheimgesellschaft (natürlich fiktiv) aufgedeckt wird. Im Vergleich zu Eco allerdings haben wir es hier mit "Geheimgesellschaften für Anfänger" zu tun. Auch wenn der Roman immer wieder mit &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;teils wunderschönen Zitaten&lt;/span&gt; glänzt, bleibt er doch stets hinter der von Eco gebotenen Vielschichtigkeit zurück (...auf der anderen Seite müssen sich Ecos Romane auch den Vorwurf der "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;bildungsbürgerlichen Onanie&lt;/span&gt;" gefallen lassen...). Tatsächlich wird sogar Erich Kästners"&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_und_die_Detektive"&gt;Emil und die Detektive&lt;/a&gt;" nebst Shakespeare oder Edgar Wallace bemüht. Auf alle Fälle lernt man aber etwas über Bücher, die Kunst des Buchdrucks und Bibliotheken...&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Ein Buch ist doch etwas Wundervolles! Es steht und steht im Regal, es ist unscheinbar, und es ist stumm wie ein Fisch. Dann schlägt man es auf, aber man weiss noch gar nichts, weil ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiegendruck"&gt;Wiegendruck&lt;/a&gt; kein Titelblatt hat. Dann sieht man sich hinten den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kolophon"&gt;Kolophon&lt;/a&gt; an,  und man entdeckt, dass man einen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caxton"&gt;Caxton&lt;/a&gt; in der Hand hält, den Fürst, den Papst der Bücher! Kann ein Mensch die Kunst der Diskretion je zu solcher Perfektion bringen, wie ein Buch es tut?&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;Leider bleiben die einzelnen Figuren des Romans ziemlich blass gezeichnet und geraten bestenfalls stereotyp. Diese Stereotypen haben mich sogar besonders gestört, vor allen Dingen der irische "Draufgänger" Maloney oder die deutschen "Walküre" Lene (&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Nein, ich fühle mich ganz und garnicht dadurch angegriffen, dass eine Deutsche in den 30er Jahren in London vor Sehnsucht nach Sauerkraut fast vergeht...&lt;/span&gt;). Die Kriminalgeschichte, die den Aufhänger des Romans bildet, bleibt überwiegend auf recht trivialem Niveau. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht -- und das in jeder Beziehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Wort noch zu den "DTV-Premium Ausgaben". Im Druck eigentlich ein Vollformat, aber mit einem etwas verstärkten Pappdeckel, schlicht verleimt wie ein Taschenbuch, d.h. ohne echte Bindung. Zwar von außen etwas schöner als ein "normales" Taschenbuch, dafür aber wesentlich unhandlicher. Insbesondere beim Lesen macht sich die Neigung dieser Ausgaben zum "wieder Zufallen" bemerkbar. Versucht man dem entgegenzuwirken, dankt einem das Buch diese Bemühungen mit einem deutlichen Knick im Rücken. Also bitte.......wenn schon, dann doch bitte ein gebundenes Buch! Das sollte auch nicht viel teurer sein (kostet das Premium Taschenbuch schon knapp 15 Euro!!), ist aber einfach (a) schöner und (b) um ein vielfaches praktischer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;: Eine düstere Mischung aus Kriminalgeschichte und phantastischen Roman, kurzweilig geschrieben, schön zu lesen, doch für meinen Geschmack fast etwas zu einfach gestrickt. Eigentlich tatsächlich ein "Eco für Anfänger"....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Links:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.buecher.de/shop/Su-Sz/Szerb-Antal/Die-Pendragon-Legende/products_products/content/prod_id/12883501/"&gt;Mehr Rezensionen bei buecher.de &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/19717.html"&gt;Rezension bei perlentaucher.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt; &lt;a href="http://www.zeit.de/2004/51/L-Szerb-TAB"&gt;Ulrich Baron: Gespensterlose Welt&lt;/a&gt;, aus Die ZEIT, Nr. 51, 09.12.2004&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;dig=2004/12/22/a0207"&gt;Rezension aus der taz&lt;/a&gt; vom 22.12.2004&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub79A33397BE834406A5D2BFA87FD13913/Doc~E89AAD423C7864B8892333059A85ED010~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Reiter um Mitternacht&lt;/a&gt;, aus F.A.Z., 24. September 2004.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=2135"&gt;Ironischer Krimi zwischen Realität und Phantastik&lt;/a&gt;, aus Buchwurm.info&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/postComment/antal-szerb-die-pendragon-legende.html"&gt;Rezension aus der Krimi-couch.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=8900&amp;key=standard_document_4560490"&gt;Voll Ironie und Zeitkritik&lt;/a&gt;, Rezension bei hr-online.de&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.sandammeer.at/rezensionen/szerb-pendragon.htm"&gt;Eine gelungene Mischung aus Poe und Wilde&lt;/a&gt;, aus sandammeer.at&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.x-zine.de/inhalt.php?xz=rezi"&gt;Rezension bei x-zine.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3423244259&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3423243708&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=342324562X&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3423115815&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3791530127&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3462037633&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=moresemantic-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3150006872&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1175610229752554924-5700952118456724583?l=biblionomicon.blogspot.com'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://biblionomicon.blogspot.com/feeds/5700952118456724583/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="https://www.blogger.com/comment.g?blogID=1175610229752554924&amp;postID=5700952118456724583" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5700952118456724583" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/1175610229752554924/posts/default/5700952118456724583" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Biblionomicon/~3/RTIJ-SMu5sI/antal-szerb-die-pendragon-legende.html" title="Antal Szerb: Die Pendragon-Legende ... Umberto Eco meets Edgar Wallace" /><author><name>Harald Sack</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04536349145605630326</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" name="OpenSocialUserId" value="04770071697559441053" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_SpADz6VpgGE/SOi_YNXyIGI/AAAAAAAAAXw/lqxcxl9myg8/s72-c/pendragon.jpg" height="72" width="72" /><thr:total xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0">0</thr:total><feedburner:origLink>http://biblionomicon.blogspot.com/2008/10/antal-szerb-die-pendragon-legende.html</feedburner:origLink></entry></feed>
