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      <title>Biblische Bücher und Predigten</title>
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        <title>Der Winter unserer Unzufriedenheit</title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Don Kistler (Ligonier Ministries)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a><p>Eine der egoistischen Lügen, die unsere Generation glaubt und angerichtet hat, ist, dass wir keine unerfüllten Bedürfnisse oder Wünsche haben sollen. Unaufhörlich und bis zum Überdruss werden Bücher geschrieben, die uns sagen, wie wir die Bedürfnisse unserer Ehefrauen, die Bedürfnisse unserer Kinder, oder die Bedürfnisse unserer Ehemänner erfüllen können, so als könnte irgendein Mensch dies tun. Aber David hat in dem beliebten 23. Psalm geschrieben, dass, weil der Herr sein Hirte war, er alles hatte, was er brauchte. Doch wer von uns lebt diese schriftgemäße Realität? Hebe deine Hand hoch, wenn dein Ehepartner oder deine Kinder irgendwann einmal zu dir gesagt haben: „Nein, danke, ich habe keine weiteren Bedürfnisse oder Wünsche.“ </p><p>Wir sind von Werbung-machenden Firmen geheimtückisch überfallen worden, die mit unserem Gefühl der Endlichkeit spielen. Aber um gerecht zur Werbung zu sein: im Paradies war es der Schlange gelungen, Eva zu überzeugen, dass sie nicht genug hätte, obwohl sie einen wunderbaren, sündlosen Mann hatte, kein Unkraut jäten musste und keinen Müll heraus bringen musste. </p><p>Die Puritaner waren gewohnt zu sagen, dass Unzufriedenheit, oder Jammern, möglicherweise die größte Sünde ist, die Christen begehen können – denn dadurch werfen wir Gott vor, dass er uns ungerecht behandelt. Auch wenn Er etwas hätte tun können, dass für uns weniger schmerzhaft gewesen wäre, hätte Er nichts tun können, dass ruhmvoller für Ihn gewesen wäre. </p><p>Genau hinter diesem Verlangen, dass wir unsere Bedürfnisse gestillt haben wollen, raubt uns ein übertriebenes Verständnis der „Rechte“ jegliche Hoffnung auf Zufriedenheit. Uns wird gesagt, dass wir den Service erhalten, den wir „verdienen“. Frühere Generationen konzentrierten sich auf ihre Verpflichtungen; diese Generation ist von ihren Rechten besessen. Sogar in dem religiösen Bereich wird uns unmittelbare Freiheit von Schmerzen, von Schulden und von den Auswirkungen unserer Sünde angeboten. „Schließlich“, so sagen die Hausierer dieser Quacksalber-Religion, „haben wir ein 'Recht' darauf, das uns von Gott gegeben wurde.“ </p><p>Im Licht der Heiligen Schrift sollten wir nicht fragen: „Warum gibt es so viel Schmerz und so viel Leid in der Welt?“, sondern „Warum gibt es überhaupt noch Überbleibsel des Glücks in der Welt?“. Allerdings wird die Dankbarkeit, die aus solchen biblischen Fragen hervorgehen sollte, nicht leicht in unserer Kultur wirksam, noch nicht einmal in der Kirche.<br />Warum sind so viele unzufrieden? Warum ist es so, dass Gott anscheinend niemals genug tun kann, um uns zufrieden zu stellen? Die Person mit dem unzufriedenen Herz hat die Einstellung, dass alles, was sie für Gott tut, zu viel ist, und dass alles, was Gott für sie tut, zu wenig sei. Sie denkt, dass Gott dem, was sie alles für sein Königreich tut, viel zu wenig Stellenwert verleiht, und glaubt, dass Gott im Gegenzug nicht die entsprechenden Werke tut. </p><p>In 2. Timotheus 3, 2-3 stellt Paulus eine beispielhafe Liste für Sünden auf, die in den Herzen der Menschen gedeihen. Menschen lieben sich selbst mehr als Gott. Menschen werden überheblich und arrogant. Menschen denken, dass das Wissen bei ihnen beginnt und bei ihnen endet, und sie beschimpfen jeden und alles. Kinder sind ihren Eltern ungehorsam. Menschen sind im Allgemeinen undankbar. Paulus endet zur Betonung mit Undankbarkeit und Unheiligkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob wir glauben, dass Undankbarkeit, welches eine Art von Unzufriedenheit ist, tatsächlich so schlimm ist. Jammern ist eine Kunstform in der Kirche, und der, der am lautesten jammert, bekommt scheinbar die meiste Aufmerksamkeit. </p><p>Psalm 106, 6-8 zeigt noch eine andere Sicht dieses Gedankens. Der Psalmist stellt die gemeinsame Schuld der Menschen dar, indem er ihre Ungerechtigkeit und ihr böses Verhalten nennt. Die Ausgangslage dieses Handelns ist: erstens, dass sie Gottes Wunder nicht begriffen; zweitens, dass sie sich nicht an sie erinnerten; und, letztlich, dass sie rebellierten. Das Problem des sich nicht Erinnerns ist nicht eine einfache Verfehlung – es ist die Sünde der Undankbarkeit, und es spielt eine wesentliche Rolle, damit sich ein Leben voll Rebellion entwickelt. </p><p>Beachte inwiefern Unzufriedenheit eine Rolle hinsichtlich dem Unglauben in Römer 1 spielt. Gedanken, die Gott unterschätzen, führen dazu, dass man keinen Gedanken an Gott verliert, und dann zu hochmütigen Gedanken über sich selbst und zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Zustand. Je erhabener die Position ist, die Menschen sich selbst zuweisen, desto mehr denken sie, dass ihnen etwas zusteht. </p><p>Wie kommen wir zurück auf den Weg der Zufriedenheit? In Kolosser 2, 6-7 steht: „Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, darin überströmend mit Danksagung.“ Paulus gebietet dem Christen, mit Christus in gleicher Weise zu wandeln, wie er auch Christus empfangen hat. Wir kamen zu Christus in vollkommener Abhängigkeit von Ihm für Kraft, Glauben, ewiges Leben und durchtragende Gnade.<br /> </p><p>Was genau bedeutet es, in Christus zu wandeln? Es ist die Erweiterung unserer Dankbarkeit an Gott, für den, der Er ist, und für das, was Er getan hat. Wir müssen dankbar sein für wer Gott ist, nicht nur für das, was Er getan hat. Alles, was Gott tut, entspringt seinem Charakter. Gott liebt uns, weil Gott Liebe ist. Wenn wir Gott nur für das lieben, was Er für uns tut, dann lieben wir ausschließlich uns selbst, denn wir sehen Gott nur im Hinblick auf solche Handlungen, die er tut, um auf irgendeine Weise die Qualität unserer Existenz zu verbessern. </p><p>Dankbarkeit gegenüber Gott verlängert die Schritte unseres christlichen Wandelns. Und die Basis der Dankbarkeit ist vertrauliche Erkenntnis und Vertrauen in Gott und seine Wege. Diese Art der Beziehung zu Gott bringt überfließende Dankbarkeit hervor – und äußerer Gehorsam wird bereitwilliger aus dem Herz fließen, das schon in anbetungsvoller Dankbarkeit für seinen Vater geöffnet ist. Wir bezeugen und verkündigen die Herrlichkeit Gottes als ein Handeln aus Dankbarkeit. Wir studieren die Bibel aus einem dankbaren Herzen heraus.<br />Zufriedenheit kommt nicht, wenn wir alles das empfangen, das wir uns wünschen, sondern wenn unsere Herzen von den nutzlosen „Bedürfnissen“ und „Rechten“, die unsere Kultur uns anbietet, geleert sind, und von Dankbarkeit für das, was wir haben, erfüllt sind. </p><p>Ich wiederhole: wir werden nicht zufrieden sein, wenn wir alles haben, was wir wollen, sondern nur, wenn wir einsehen, dass wir gar nichts verdienen. Zufriedenheit entsteht nicht dann, wenn sich die Qualität unseres Lebens verbessert, sondern wenn das Begehren unseres Herzens so geheiligt ist, dass wir mit David sagen können: „Wen habe ich im Himmel außer Dir? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.“ (Ps. 73, 25). Irgendetwas, dass Gott gefällt es uns zu geben, wird viel mehr sein als was wir verdienen. So wie der Puritaner Thomas Goodwin sagte: „Alles auf dieser Seite der Hölle ist Barmherzigkeit.“ </p><p>Die folgenden puritanischen Titel zum Thema Zufriedenheit sind zum jetzigen Zeitpunkt lieferbar, und bieten sich hervorragend zum Lesen an: William Bates „The Great Duty of Resignation to the Divine Will in Afflictions“ im 2. Band von „<i>The Works of William Bates'</i>“ (Sprinkle Publications; nur in Englisch erhältlich); Thomas Brooks „<i>The Mute Christian Under the Smarting Rod</i>" (Banner of Truth; nur in Englisch erhältlich); Jeremiah Burroughs „<i>The Rare Jewel of Christian Contentment</i>“ (Banner of Truth; nur in Englisch erhältlich); Thomas Watson „<i>The Art of Divine Contentment</i>“ (Soli Deo Gloria; nur in Englisch erhältlich). Auch wenn es nicht ein puritanisches Werk ist, James W. Alexander's Werk „<i>Consolidation: Adresses to the Suffering People of God</i>“ is auch sehr hilfreich (Soli Deo Gloria; nur in Englisch erhältlich).</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7126/2097152 bytesTemplate argument size: 29/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:68-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115124 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<strong>Von Don Kistler (Ligonier Ministries)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a><p>Eine der egoistischen Lügen, die unsere Generation glaubt und angerichtet hat, ist, dass wir keine unerfüllten Bedürfnisse oder Wünsche haben sollen. Unaufhörlich und bis zum Überdruss werden Bücher geschrieben, die uns sagen, wie wir die Bedürfnisse unserer Ehefrauen, die Bedürfnisse unserer Kinder, oder die Bedürfnisse unserer Ehemänner erfüllen können, so als könnte irgendein Mensch dies tun. Aber David hat in dem beliebten 23. Psalm geschrieben, dass, weil der Herr sein Hirte war, er alles hatte, was er brauchte. Doch wer von uns lebt diese schriftgemäße Realität? Hebe deine Hand hoch, wenn dein Ehepartner oder deine Kinder irgendwann einmal zu dir gesagt haben: „Nein, danke, ich habe keine weiteren Bedürfnisse oder Wünsche.“ </p><p>Wir sind von Werbung-machenden Firmen geheimtückisch überfallen worden, die mit unserem Gefühl der Endlichkeit spielen. Aber um gerecht zur Werbung zu sein: im Paradies war es der Schlange gelungen, Eva zu überzeugen, dass sie nicht genug hätte, obwohl sie einen wunderbaren, sündlosen Mann hatte, kein Unkraut jäten musste und keinen Müll heraus bringen musste. </p><p>Die Puritaner waren gewohnt zu sagen, dass Unzufriedenheit, oder Jammern, möglicherweise die größte Sünde ist, die Christen begehen können – denn dadurch werfen wir Gott vor, dass er uns ungerecht behandelt. Auch wenn Er etwas hätte tun können, dass für uns weniger schmerzhaft gewesen wäre, hätte Er nichts tun können, dass ruhmvoller für Ihn gewesen wäre. </p><p>Genau hinter diesem Verlangen, dass wir unsere Bedürfnisse gestillt haben wollen, raubt uns ein übertriebenes Verständnis der „Rechte“ jegliche Hoffnung auf Zufriedenheit. Uns wird gesagt, dass wir den Service erhalten, den wir „verdienen“. Frühere Generationen konzentrierten sich auf ihre Verpflichtungen; diese Generation ist von ihren Rechten besessen. Sogar in dem religiösen Bereich wird uns unmittelbare Freiheit von Schmerzen, von Schulden und von den Auswirkungen unserer Sünde angeboten. „Schließlich“, so sagen die Hausierer dieser Quacksalber-Religion, „haben wir ein 'Recht' darauf, das uns von Gott gegeben wurde.“ </p><p>Im Licht der Heiligen Schrift sollten wir nicht fragen: „Warum gibt es so viel Schmerz und so viel Leid in der Welt?“, sondern „Warum gibt es überhaupt noch Überbleibsel des Glücks in der Welt?“. Allerdings wird die Dankbarkeit, die aus solchen biblischen Fragen hervorgehen sollte, nicht leicht in unserer Kultur wirksam, noch nicht einmal in der Kirche.<br />Warum sind so viele unzufrieden? Warum ist es so, dass Gott anscheinend niemals genug tun kann, um uns zufrieden zu stellen? Die Person mit dem unzufriedenen Herz hat die Einstellung, dass alles, was sie für Gott tut, zu viel ist, und dass alles, was Gott für sie tut, zu wenig sei. Sie denkt, dass Gott dem, was sie alles für sein Königreich tut, viel zu wenig Stellenwert verleiht, und glaubt, dass Gott im Gegenzug nicht die entsprechenden Werke tut. </p><p>In 2. Timotheus 3, 2-3 stellt Paulus eine beispielhafe Liste für Sünden auf, die in den Herzen der Menschen gedeihen. Menschen lieben sich selbst mehr als Gott. Menschen werden überheblich und arrogant. Menschen denken, dass das Wissen bei ihnen beginnt und bei ihnen endet, und sie beschimpfen jeden und alles. Kinder sind ihren Eltern ungehorsam. Menschen sind im Allgemeinen undankbar. Paulus endet zur Betonung mit Undankbarkeit und Unheiligkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob wir glauben, dass Undankbarkeit, welches eine Art von Unzufriedenheit ist, tatsächlich so schlimm ist. Jammern ist eine Kunstform in der Kirche, und der, der am lautesten jammert, bekommt scheinbar die meiste Aufmerksamkeit. </p><p>Psalm 106, 6-8 zeigt noch eine andere Sicht dieses Gedankens. Der Psalmist stellt die gemeinsame Schuld der Menschen dar, indem er ihre Ungerechtigkeit und ihr böses Verhalten nennt. Die Ausgangslage dieses Handelns ist: erstens, dass sie Gottes Wunder nicht begriffen; zweitens, dass sie sich nicht an sie erinnerten; und, letztlich, dass sie rebellierten. Das Problem des sich nicht Erinnerns ist nicht eine einfache Verfehlung – es ist die Sünde der Undankbarkeit, und es spielt eine wesentliche Rolle, damit sich ein Leben voll Rebellion entwickelt. </p><p>Beachte inwiefern Unzufriedenheit eine Rolle hinsichtlich dem Unglauben in Römer 1 spielt. Gedanken, die Gott unterschätzen, führen dazu, dass man keinen Gedanken an Gott verliert, und dann zu hochmütigen Gedanken über sich selbst und zu Unzufriedenheit mit dem eigenen Zustand. Je erhabener die Position ist, die Menschen sich selbst zuweisen, desto mehr denken sie, dass ihnen etwas zusteht. </p><p>Wie kommen wir zurück auf den Weg der Zufriedenheit? In Kolosser 2, 6-7 steht: „Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, darin überströmend mit Danksagung.“ Paulus gebietet dem Christen, mit Christus in gleicher Weise zu wandeln, wie er auch Christus empfangen hat. Wir kamen zu Christus in vollkommener Abhängigkeit von Ihm für Kraft, Glauben, ewiges Leben und durchtragende Gnade.<br /> </p><p>Was genau bedeutet es, in Christus zu wandeln? Es ist die Erweiterung unserer Dankbarkeit an Gott, für den, der Er ist, und für das, was Er getan hat. Wir müssen dankbar sein für wer Gott ist, nicht nur für das, was Er getan hat. Alles, was Gott tut, entspringt seinem Charakter. Gott liebt uns, weil Gott Liebe ist. Wenn wir Gott nur für das lieben, was Er für uns tut, dann lieben wir ausschließlich uns selbst, denn wir sehen Gott nur im Hinblick auf solche Handlungen, die er tut, um auf irgendeine Weise die Qualität unserer Existenz zu verbessern. </p><p>Dankbarkeit gegenüber Gott verlängert die Schritte unseres christlichen Wandelns. Und die Basis der Dankbarkeit ist vertrauliche Erkenntnis und Vertrauen in Gott und seine Wege. Diese Art der Beziehung zu Gott bringt überfließende Dankbarkeit hervor – und äußerer Gehorsam wird bereitwilliger aus dem Herz fließen, das schon in anbetungsvoller Dankbarkeit für seinen Vater geöffnet ist. Wir bezeugen und verkündigen die Herrlichkeit Gottes als ein Handeln aus Dankbarkeit. Wir studieren die Bibel aus einem dankbaren Herzen heraus.<br />Zufriedenheit kommt nicht, wenn wir alles das empfangen, das wir uns wünschen, sondern wenn unsere Herzen von den nutzlosen „Bedürfnissen“ und „Rechten“, die unsere Kultur uns anbietet, geleert sind, und von Dankbarkeit für das, was wir haben, erfüllt sind. </p><p>Ich wiederhole: wir werden nicht zufrieden sein, wenn wir alles haben, was wir wollen, sondern nur, wenn wir einsehen, dass wir gar nichts verdienen. Zufriedenheit entsteht nicht dann, wenn sich die Qualität unseres Lebens verbessert, sondern wenn das Begehren unseres Herzens so geheiligt ist, dass wir mit David sagen können: „Wen habe ich im Himmel außer Dir? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.“ (Ps. 73, 25). Irgendetwas, dass Gott gefällt es uns zu geben, wird viel mehr sein als was wir verdienen. So wie der Puritaner Thomas Goodwin sagte: „Alles auf dieser Seite der Hölle ist Barmherzigkeit.“ </p><p>Die folgenden puritanischen Titel zum Thema Zufriedenheit sind zum jetzigen Zeitpunkt lieferbar, und bieten sich hervorragend zum Lesen an: William Bates „The Great Duty of Resignation to the Divine Will in Afflictions“ im 2. Band von „<i>The Works of William Bates'</i>“ (Sprinkle Publications; nur in Englisch erhältlich); Thomas Brooks „<i>The Mute Christian Under the Smarting Rod</i>" (Banner of Truth; nur in Englisch erhältlich); Jeremiah Burroughs „<i>The Rare Jewel of Christian Contentment</i>“ (Banner of Truth; nur in Englisch erhältlich); Thomas Watson „<i>The Art of Divine Contentment</i>“ (Soli Deo Gloria; nur in Englisch erhältlich). Auch wenn es nicht ein puritanisches Werk ist, James W. Alexander's Werk „<i>Consolidation: Adresses to the Suffering People of God</i>“ is auch sehr hilfreich (Soli Deo Gloria; nur in Englisch erhältlich).</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7126/2097152 bytesTemplate argument size: 29/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:68-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115124 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></content:encoded>
        <pubDate>Tue, 25 Jan 2011 07:00:00 EST</pubDate>
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      <item> 
        <title>Achte auf deine Sprache!</title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von E. Bradley Beevers (Christian Counseling & Education Foundation)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a> <p>Kürzlich sah ich mir den Film <i>Aladdin</i> an. Als guter Zuschauer versetzte ich mich in die Rolle des Helden. Als ich danach über den Film nachdachte, stellte ich mir eine Frage: Was könnte ich mir wünschen, falls Gott mir drei Wünsche frei gäbe? Mir kam sofort die Geschichte von Salomons Traum in den Sinn. Gott fragte ihn, was er wollte, und er bat um Weisheit, um Israel regieren zu können. Würde ich auch um Weisheit bitten? Mir fiel jedoch ein, dass ich nicht in der Verantwortung stünde, Israel zu regieren wie er. Vielleicht wünschte ich mir Heiligkeit. Doch dann verwarf ich die Gedanken aus meinem Kopf. </p><p>Einige Tage später jedoch kam die Wunschidee zurück. Ich glaubte, etwas gefunden zu haben, was ich mir wünschen könnte. Ich wünschte mir, etwas zurück nehmen zu können, was ich gesagt hatte; eine gedankenlose Bemerkung, nicht feindschaftlich gemeint, aber sündig, unfreundlich – sogar dumm. Falls Sie einen Wunschgutschein am Ende des Tages bekämen, wie oft tauschten Sie ihn ein, um etwas ungesagt zu machen, das über ihre Lippen gekommen ist? Es gäbe viele Zeiten, an denen Sie solch einen Gutschein verwenden könnten. Sie haben zum Beispiel versucht, ein wenig Konversation zu machen, aber Sie machten einen dummen Witz oder Kommentar, der jemanden beleidigte, mit dem Sie sprachen. Sie waren nervös, also redeten Sie weiter, aber Sie merkten, dass Sie nur schwätzten. Wieder Zuhause waren Sie gereizt und Sie reagierten heftig auf Ihren Zimmergenossen, Ihren Ehepartner oder Ihre Kinder. Oder, nachdem Sie einen Fehler begingen, versuchten Sie, ihn zu erklären; aber je mehr sie redeten, umso schlimmer wurde es. Und die Liste könnte fortgeführt werden. Wie wahr doch Jakobus 3 ist: „<i>Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten!</i>” </p><p>Die Schrift ermahnt uns, unsere Sprache Ernst zu nehmen. Der Kampf um die Zunge ist der Kampf um das Leben eines Christen. Jesus beschrieb einmal den Tag des Gerichtes als die Zeit, an dem alle Menschen Rechenschaft ablegen müssen „<i>von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben</i>“ (Matthäus 12:36). Der Gebrauch unserer Sprache macht den Unterschied aus zwischen den Geretteten und den nicht Geretteten, sagte er. „<i>Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden</i>“ (Matthäus 12:37). Die Sprache ist so wichtig, weil sie offenbart, wer Sie sind. Gute Bäume tragen gute Früchte und schlechte Bäume tragen schlechte Früchte. Jeder Mensch bringt das hervor, was in ihm ist; „<i>Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen“</i> (Lukas 6:45). Deswegen ermahnt Paulus jene Menschen, die den alten Menschen abgelegt haben: „<i>Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören“</i> (Epheser 4:29). </p><p>Böse Rede bedeutet nicht, gerade dann zu reden, wenn Sie still sein sollten oder Dinge zu sagen, von denen Sie sofort wünschen, sie nicht gesagt zu haben. Einige Dinge, die wir sagen, sind aus anderen Gründen schlecht. Zum Beispiel bestimmen wir durch mancherlei Rede, ob es gut oder schlecht ist, wann wir wen unter welchen Umständen etwas fragen, und mit welchem Ton in der Stimme es gesagt wird. Im anderen Extremfall unterscheiden wir „schlechte Sprache“ vom Rest der Sprache; „schlechte Sprache“ ist von Natur aus schon schlecht. Es spielt keine Rolle, ob wir etwas zur falschen Zeit oder zur falschen Person sagen. Solch „bösartige Rede“ ist immer falsch und sollte vom Gläubigen immer vermieden werden. </p><p>Denken Sie über Folgendes nach. Schlechte Rede ist immer bösartig, und Christen tun gut daran, sie zu vermeiden. Aber was macht diese Rede böse? Es geht nicht darum, dass über Dinge geredet wird, über die Sie nicht reden sollten. Sie ist böse, weil sie eine oberflächliche, blasphemische oder perverse Weltanschauung ausdrückt. Zum Beispiel ist „verdammt“ nicht immer ein Fluch; im angemessenen Sinne bezieht es sich auf eine göttliche Handlung. Gott verdammt die Gottlosen in die Hölle. Wenn die Welt dieses Wort als einen Fluch benutzt, spielt sie Gottes Urteil herunter und macht es lächerlich. Ein anderes Beispiel zeigt, wie Ungläubige sogar versuchen, „Gott“ und „Jesus Christus“ als weltliche Ausdrücke für Schrecken und Zorn zu verwenden. </p><p>Ich habe absichtlich zwei Beispiele gewählt, die hervorheben, wie eine pervertierte Weltanschauung aus einem Ausdruck einen Fluch macht. „Verdammt“ oder „Jesus Christus“ können entweder Flüche sein oder in rechter Weise gebraucht werden. Die meisten Flüche und Obszönitäten jedoch sind nicht so flexibel; sie sind immer blasphemisch oder pervers. Die Weltanschauung ist eingebaut. Die Ausdrücke selbst zeugen von Rebellion und Unglauben – nicht in dem, was sie beschreiben, sondern in der <i>Interpretation</i>, die in der Beschreibung enthalten ist. Zum Beispiel drücken die meisten Obszönitäten feindselige und/oder unmoralische Haltungen mit Worten aus, die auf den natürlichen Funktionen des menschlichen Körpers basieren. Das <i>Was</i> wurde von Gott geschaffen; die böse <i>Interpretation</i> degradiert und pervertiert, was Gott schuf. Es gibt keinen Weg, diese Worte gerecht zu benutzen; sie müssen einfach vermieden werden. Die Bibel erkennt diese pervertierte Weltanschauung. Niemand, der im Geist Gottes lebt, kann sagen: „<i>Verflucht sei Jesus</i>“ (1. Kor. 12:3). Andere Beispiele sollten vielleicht noch nicht einmal genannt werden, denn „<i>es ist schändlich, das auch nur zu erwähnen, was die Ungehorsamen im Verborgenen tun.“</i> Christen erkennen in der Regel solch ein Vokabular und solche Redensarten als Ausdruck einer ungläubigen Weltanschauung und behandeln ihre Verwendung richtigerweise als sündhaft. </p><p>Aber schlechte Redensarten sind nicht die einzigen Ausdrücke, die auf einer ungläubigen Weltanschauung basieren. Viele unserer alltäglichen Beschreibungen und Definitionen stimmen unterschwellig mit den ungläubigen Denkweisen überein. Wie Flüche haben auch Beschönigungen eine eingebaute Weltanschauung. Wenn die Welt Ehebruch als „Affäre“ bezeichnet, hat sie dann nicht die Beschreibung verdreht, um jegliche moralische Bewertung und Entrüstung zu beseitigen? Und der Ersatzbegriff wurde nicht willkürlich aus dem Wörterbuch gewählt. „Ehebruch“ hört sich sündhaft an; „Affäre“ hört sich beinahe spaßig an. Die Welt hält ständig Ausschau nach Wegen, die ihr Verhalten normal, akzeptabel und richtig erscheinen lassen. Der Ersatzbegriff „Miteinander schlafen“ für außerehelichen Geschlechtsverkehr beseitigt jegliches Gefühl für Missbilligung. „Sexuell aktiv“ beinhaltet, dass Zurückhaltung passiv, abgestumpft oder schwach ist. Was einst als „Sodomie“ bezeichnet wurde (von seiner ersten Erwähnung in Genesis 19), wurde zuerst „Homosexualität“, dann „schwul“, dann lediglich eine „sexuelle Vorliebe“ oder ein „alternativer Lebensstil“. Heute wird sogar die moralische Entrüstung über solche Perversionen abschätzig als „Homophobie“ bezeichnet.” </p><p><br /></p><p><b>Ein Schritt weiter</b> </p><p>Diese Beispiele sind bestens bekannt, und ihr unbiblisches Vorurteil ist offensichtlich. Christen müssen (und tun dies auch oft) ihre Zunge hüten, um nicht die Sichtweise der Welt auf subtile Weise zu untermauern oder sich ihr auszuliefern. Aber gehen wir noch tiefer. Allen Bereichen, in denen durch die Sprache Rebellion und Unglauben ausgedrückt werden, muss in ähnlicher Weise begegnet werden. Bis jetzt habe ich nichts Unterschwelliges angegriffen. Sowohl die Lästerungen als auch die „politisch korrekten“ Definitionen basieren offensichtlich auf einer antichristlichen Weltanschauung. Lassen Sie uns nun einen etwas weniger offensichtlichen Fall angehen: wie Menschen ihre Sprache benutzen, um die Verantwortung für ihr Handeln zu reduzieren. Erstens bedenken Sie einmal, wie die Welt über offensichtliche Sünden spricht. Wir leben in einer Gesellschaft, in der das exzessive Ausgeben von Geld allgemein üblich ist. Doch hören wir selten den Begriff „Habgier“, um dies zu beschreiben. Solch ein Lebensstil ist nur „bequem“. Verhaltensmuster des Ungehorsams sind „Probleme“, keine Sünden. Murren und Klagen bedeutet zu „sagen, was ich fühle“ oder „ehrlich zu sein“. Sogar in der Gemeinde nennen wir die böse Rede übereinander „Mitteilen“ oder „Rat suchen“ anstatt Tratscherei oder Verleumdung. </p><p>Wir müssen verstehen, was sich hier abspielt. Worte beschreiben nicht nur; sie interpretieren. Wenn wir ein Wort wie Tratsch gebrauchen, kommen uns viele biblische Bilder und Ermahnungen in den Sinn – und das sollten sie auch. Wenn wir die selbe Handlung in einer eher „neutralen“ Weise zu beschreiben versuchen, beschreiben wir es in Wahrheit auf eine unbiblische Weise. Gottes Beschreibungsformen sind <i>nicht</i> neutral. Die wissenschaftliche Denkart kann uns dazu bringen, über die Neutralität zu denken, wie es uns gerade gefällt. Das ist jedoch nicht so. Wir leben in einem Universum, das mit der Stimme Gottes angefüllt ist. Alles, was er geschaffen hat und über das er regiert, spricht zu seiner Herrlichkeit. Es offenbart ihn. „Neutralität“ ist in Wahrheit eine Auslieferung an den Unglauben. Es ist die Ablehnung, aus der Perspektive Gottes heraus zu sprechen und zu denken. „Neutrales“ Reden ist das Versagen, einer verlorenen Welt die Wahrheit Gottes zu verkünden und sie zur Buße zu rufen. Ist es nicht eine Verkündigung der Wahrheit und Perspektive Gottes, in einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen das Wort Ehebruch oder Unzucht anstelle von eher neutralen Begriffen zu verwenden? Funktioniert der Begriff „alternativer Lebensstil“, um sein Gewissen zu beruhigen und Gottes Überzeugung zum Schweigen zu bringen? Unsere Sprache muss Gottes Interpretation gegen das rebellische Denken der Welt bekräftigen; wir sind nicht „neutral“; wir sind für ihn. Selbst Ungläubige sind nicht „neutral“; sie sind gegen ihn. Unsere Sprache muss das widerspiegeln, sodass „ob wir essen oder trinken, oder was immer wir tun, wir es zur Herrlichkeit Gottes tun.” </p><p>Die Sprache der Welt minimiert die Verantwortung, wenn sie Gefühle und Verhaltensmuster beschreibt. Diese wichtigen Themen sind Gegenstand der öffentlichen Aufmerksamkeit. Aber wenn sie über sexuelles Verhalten spricht, verändert die Welt ihre Worte, um die Aufmerksamkeit von Verantwortung und Sünde abzulenken. Erstens lenkt die Welt die Aufmerksamkeit von ihrer Verantwortung ab, indem sie so redet, als sei die Situation und nicht die Person der Handelnde. „Es machte mich so zornig.“ „<i>Sein</i> Verhalten machte mich bitter“. „<i>Du</i> machst mich ärgerlich“. „<i>Der starke Leidensdruck</i> zog mich von meinem Verlangen nach Gott weg“. Angeblich gibt es nichts, was man gegen unsere Reaktionen tun könnte. Da sie direkt aus der Situation heraus resultieren, sind sie in Wahrheit ein Teil davon. Sie sind halt da. </p><p>Zweitens lenkt die Welt die Aufmerksamkeit von ihrer Sünde ab, indem sie eine “neutrale” Beschreibung der Erfahrung sucht. Zum Beispiel erkennen Christen den Unterschied zwischen Hoffnungslosigkeit, Enttäuschung, Traurigkeit, Depression, Schuld, Angst, Zorn und Kummer. Biblisch betrachtet sind alle voneinander verschieden. Jedes Wort umschreibt etwas Besonderes, und jede Emotion wird leicht in einen moralischen Kontext eingebettet. Der Ungläubige bündelt sie alle in einer (von der Beschreibung her wertlosen) neutralen Kategorie wie „emotional erschöpft“ oder „durcheinander“. Verhaltensmuster der Sünde, die die Menschen dazu bringen, zu kämpfen, sind „Persönlichkeitskonflikte“ (an denen man nichts tun kann). Gewohnheiten der Sklaverei unter sündhaften Verhaltensmustern sind „Krankheiten“, unwiderstehliche „Zwänge“, „Süchte“. Solche Worte ignorieren die Perspektive Gottes auf diese menschlichen Erfahrungen. Sie lassen die Denkweise der Welt über Emotionen, Handlungen oder Meinungen normal und natürlich erscheinen. Die Schritte weg von der biblischen Perspektive sind oftmals subtil. Ich eben nur schlecht gelaunt, nicht wirklich unfreundlich, lieblos oder hasserfüllt. Ich bin „entmutigt“; ich habe nicht die wahre Perspektive oder meine Glaubenkraft verloren. Wie wir an diesen Beispielen klar erkennen können, gibt es keinen Weg, um neutral zu reden. Der Ungläubige, der dies tun will, gibt sich Mühe, sein böses Verhalten zu rechtfertigen; sogenannte Neutralität ist ein Deckmantel für Rebellion und den Hass auf Gott. </p><p>Aber warten Sie eine Minute. Wir hören diese Beispiele nicht nur in der Fabrikhalle oder im Büro, sondern auch in der Gemeinde. Wir sollten es besser wissen. Warum sind sie so beliebt? Was ist an diesen Worten so unwiderstehlich? Lassen Sie mich eine mögliche Erklärung anbieten. Neutrale Beschreibungen sind für den Ungläubigen attraktiv, weil sie seine Rebellion rechtfertigen. Sie lassen die Sünde normal erscheinen. Natürlicherweise wirkt sich diese sündige Dynamik auch attraktiv auf den Gläubigen aus. Sie nährt das fleischliche Verlangen nach Selbstmitleid und Selbstgerechtigkeit. Aber es gibt einen anderen Grund. Oftmals können situative Faktoren, innere Kämpfe, Versuchungen, Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte und Erfahrungen in lebendigen Details beschrieben werden. „Am Freitag Nachmittag, nach einer anstrengenden Woche, rief mich mein Chef ins Büro. Innerhalb von fünf Minuten war ich gefeuert, und das aus den nichtigsten Gründen. Ich wusste kaum, was ich tun sollte. Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, das Büro verlassen zu haben. Ich wollte weglaufen; ich wollte ihn zusammenschlagen. Ich wollte kündigen. Ich saß nur schockiert an meinem Schreibtisch. Ich war total außer mir; so eine Frechheit! Die nächsten drei Tage fühlte ich mich teilweise wie verprügelt, teilweise wollte ich ihn töten. Ich konnte nicht schlafen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Es war solch ein schwerer Schlag. Ich musste aufhören, an ihn zu denken; jedes Mal, wenn ich es tat, würde ich wieder durchspielen, was ich ihm gesagt hätte und es schüttelte mich vor Zorn.“ Wir hören diese Beschreibung und denken: „Ja, genauso war es!“ Die Sorgfalt ist entwaffnend. „Diese Person versteht wirklich, worum es geht.“ Vorsicht! Diese Beschreibungen sind außergewöhnlich lebendig. Natürliche und fleischliche Reaktionen werden mit großer Detailgenauigkeit dargestellt. Geistliche Kämpfe nicht. Lebendige Details sind nicht neutral; sie besitzen eine eingebaute Weltanschauung. </p><p>Die Beschreibung dieses Freitag Nachmittags hätte sehr verschieden ausfallen können. „Als ich dieses Büro verließ, sah ich mich der unglaublichsten Versuchung des Zorns ausgesetzt, welche ich in den letzten drei Jahren, in denen ich hier gearbeitet hatte, erlebt habe. Ich war schockiert. Ich erinnere mich vage daran, ein Gebet um Hilfe gemurmelt zu haben, als ich sowohl das überdachte, was er mir gesagt hatte und als ich meinen Zorn bekämpfte. Plötzlich kam mir ein Bibelvers in den Sinn: ‚Gott gibt mit der Versuchung auch einen Ausweg, sodass du in der Lage bist, es zu tragen’. Meine Situation wurde mir klar, als wenn der Herr ein Licht in einem finsteren Raum angezündet hätte. Ich wusste, dass ich an einem Scheideweg stand. Ich konnte an meiner Bitterkeit, meinem Zorn und meiner Enttäuschung festhalten. Ich könnte weglaufen. Ich könnte meine Arbeitsstelle ohne ein weiteres Wort an ihn verlassen. Ich könnte Bitterkeit und Hass in meinem Herzen tragen. Oder ich könnte tun, was Jesus getan hätte. Ich könnte freundlich reagieren; ich könnte Böses mit Gutem vergelten. Ich könnte für ihn beten. Ich könnte am Montag freundlich gelaunt zurückkommen und meinen Schreibtisch aufräumen.“ Was ist der grundlegende Unterschied zwischen diesen beiden Beschreibungen? Sie haben es erfasst. Die erste gibt vor, neutral zu sein, während sie in Wahrheit die fleischliche Perspektive beschreibt. Sie ignoriert alles christliche: Gottes Absicht, seine Perspektive, den geistlichen Charakter der Versuchung, der Kampf, Hoffnung und die richtige Antwort, die Lösung für das Problem zu finden. In diesem Prozess rechtfertigt die erste Beschreibung den Zorn und die Depression subtil als natürlich. Und aus einer gewissen Sicht betrachtet sind solche Reaktionen tatsächlich natürlich. Aber seit Christus uns gerettet hat, sind wir nicht länger „der natürliche Mensch“, der die Dinge des Geistes Gottes nicht versteht. Eine sorgfältige Beschreibung ist großartig; geistliche Kämpfe müssen in lebendigen Einzelheiten beschrieben werden, sodass unsere Lehre praktisch ist und das wirkliche Leben widerspiegelt. Aber eine wahre sorgfältige Beschreibung beinhaltet auch eine sorgfältige Auslegung. Wir müssen das gesamte Bild richtig verstehen. </p><p><br /></p><p><b>Ein Beispiel, an dem wir arbeiten: “Ich fühle mich niedergeschlagen”</b> </p><p>Wie können Sie beginnen, böse Rede zu erkennen und Buße darüber zu tun? Beginnen Sie mit kleinen Schritten. Lassen Sie uns mit einem speziellen Beispiel arbeiten. Sollten Christen den Ausdruck „Ich fühle mich niedergeschlagen“ benutzen? „Niedergeschlagen sein“ ist ein neutrales Wort, um Traurigkeit oder Depression auszudrücken. Es kann vermutlich oft als ein Mangel an Hoffnung und Glauben übersetzt werden oder als das Fokussieren auf unangenehme Situationen, denn auf Gottes souveräne Fürsorge, oder als Murren. „Ich fühle mich niedergeschlagen“ nimmt sämtliche Anzeichen weg, dass bei diesem Gefühl ein moralisches Problem besteht. Viele von uns wären ziemlich überrascht, wenn ein Freund uns sagte, wir sollten Buße tun, wenn wir ihm mitteilten, dass wir uns „niedergeschlagen“ fühlen! In der allgemeinen Vorstellung sind wir nicht mitgenommen, weil mit uns etwas nicht stimmt. Wir sind es halt. Etwas stimmt nicht mit der Situation; wir reagieren normal. Das gilt für uns alle, wenn wir mit Leuten reden, die „niedergeschlagen“ sind. Für gewöhnlich fragen wir: „Was ist passiert?“, eher als dass wir fragen: „Warum gehst du in dieser Weise mit dem um, was dir dort passiert ist?” </p><p>Achten Sie auf einige andere Dinge, die diesen Ausdruck betreffen. Erstens ist er vage; er kann viele verschiedene Gefühle beschreiben – Depression, Zorn, Hoffnungslosigkeit, Sorge, Kummer, Groll, Schuldgefühle, Selbstmitleid. Zweitens ist die Erklärung, warum wir so fühlen, unzureichend. Der Fokus liegt beinahe ausschließlich auf der Situation; die anderen inneren Gedanken oder Zustände, die uns dazu geführt haben, dass wir uns mitgenommen fühlen, werden nicht berücksichtigt. Wir könnten es im Diagramm wie folgt aufzeichnen: <i>Situation ➡ Emotion</i>. Der entscheidende mittlere Begriff wird weggelassen: <i>Situation ➡ Person ➡ Emotion</i>. Das ist wieder eine Neutralisierung! Indem wir den Ausdruck „Person“ weglassen, macht es keinen Unterschied mehr, ob die Situation einem Gläubigen oder Ungläubigen passiert, sei es Jesus selbst oder dem schlimmsten Sünder. Richtig und falsch hören auf, Kategorien zu sein, in denen wir denken. Dies ist nicht annähernd so wahr wie mit den eher spezifischen Worten, die oben aufgeführt sind. Wenn ein Mensch sagt, dass er über den Tod seines Vaters bekümmert ist, wissen wir, dass er traurig ist, weil er einen Verlust erfahren hat. Die Reaktion ist gut. Falls er jedoch sagt, dass er hoffnungslos, depressiv oder voller Selbstmitleid über diesen Tod sei, sollten wir anders reagieren! Spezielle Ausrücke geben uns entscheidende Informationen über die Person. Wir können besser reagieren und eine biblische Perspektive einbringen. Die Welt versäumt dies komplett. Falls jemand „niedergeschlagen“ ist, bietet sie nur eine inhaltslose Sympathie und ein kraftloses „Lass’ mal, das wird schon wieder“ an. Da ist keine Hoffnung auf eine wirkliche Lebensänderung, keine Lösung, wie es das nächste Mal besser laufen könnte. </p><p>Spricht die Bibel nicht von diesen Gefühlen des „Niedergeschlagenseins“ in Bezug auf die Person, auf Gott, auf das, was richtig ist, als einfach nur von der Situation? Beachten Sie zum Beispiel die Psalmen 42 und 43. Wenn der Psalmist „niedergeschlagen“ und „beunruhigt“ ist, ist er dies nicht, weil er nicht länger mit der Masse zum Haus Gottes geht. Es ist nicht, weil er von seinen Feinden, betrügerischen und ungerechten Menschen, verspottet wird. Diese Dinge passieren. Aber der Grund seines Leidens ist, dass seine Seele nicht auf Gott hofft. Er würde sich selbst nicht als „niedergeschlagen“ bezeichnen. Er sieht es klarer: „<i>Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.</i>“ Der Mittelpunkt des Psalms besteht darin, dass er nach Gott dürstet wie ein Hirsch nach frischem Wasser. </p><p>Wie sehr sich doch dieses Bild von der Schuldzuweisung und dem Selbstmitleid der weltlichen Sprache unterscheidet! Das Vokabular des Psalmisten zeigt, dass er sein Herz sorgfältig studiert; er erkennt das wahre Problem und fragt Gott nach einer Lösung. Dies ist das Ziel für unser eigenes Vokabular! Ihre Sprache muss nicht nur das unerfreuliche Gejammer der Welt vermeiden, sondern die geistliche Situation und Ihre eigenen Reaktionen zutreffend widerspiegeln. Aber dies ist nur der Anfang! Wir benötigen ein vollständiges christliches Vokabular; in jedem Detail unseres Lebens müssen wir wie Christen handeln. Das bedeutet nicht, dass wir eine in sich zurückgezogene „Ich bin heiliger als du“-Christensprache entwickeln, die uns für die Welt weniger zugänglich macht. Unser Ziel ist eher eine Sprache, die die Wahrheit Gottes über uns selbst und sein Universum verkündet – eine Sprache, die die falsche Sprache der Welt vermeidet. </p><p><br /></p><p><b>Ein weiteres Beispiel, an dem wir arbeiten: “Weil”</b> </p><p>Weil. Es ist ein einfaches Wort. Aber es drückt eine Menge aus. Wir benutzen dieses Wort, wenn wir darüber reden wollen, was unser Verhalten bewegt oder uns motiviert: Warum habe ich das getan? Ich tat es, weil…. Sagt u s die Bibel irgendetwas darüber, warum wir so handeln, wie wir es tun? Lehrt sie uns darüber, was unsere Reaktionen hervorruft? Natürlich tut sie das. Unsere Taten offenbaren die Motive unserer Herzen. Falls die Gedanken und Absichten des Herzens böse sind, dann reflektiert dies unsere Sprache und unser Verhalten; falls das Herz rein ist, sind unsere Handlungen auch rein. Obwohl dies nur eine kurze Zusammenfassung ist, passt alles, was die Bibel über Beweggründe oder Motive sagt, in diese Struktur. </p><p>Das ist der Punkt. Alle unsere Worte, genauso wie alle unsere Taten, reflektieren entweder den Gehorsam oder den Ungehorsam gegenüber Gott. Böse Sprache ist jede Sprache, die etwas kommuniziert, was falsch oder ungöttlich ist. Worte zeichnen eine Weltanschauung; sie drücken aus (oder verraten), was wir praktisch glauben; unsere Handlungen zeigen, was wir glauben. Lukas 6:45 sagt dies sehr klar: „<i>Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.</i>“ Wir können uns nicht verstecken; unsere Worte verraten uns. Unsere Pflicht ist es, so zu arbeiten, dass unsere Worte, wie alle unsere Taten, biblisch sind; sie wenden die biblische Lehre an. </p><p>Nehmen wir ein Beispiel. Bob und Sue unternehmen gemeinsam eine Wanderung. Zufälligerweise vergessen sie eine der Feldflaschen im Auto. Sie sind auf einem schwierigen Weg, und es ist ein heißer Tag. Nach ungefähr eineinhalb Stunden geht ihnen das Wasser aus. Sie gehen die Hügelkette entlang, und es gibt keine Flussläufe. Sie wandern noch eine weitere Stunde, bis sie zu einem Straßenschild kommen. Bob erkennt, dass sie ihre Abzweigung vor 45 Minuten verpasst haben müssen. Sue sagt: „Großartig. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit. Vielen Dank, dass du mich hierher gebracht hast.“ Bob, ein wenig überrascht wegen ihres Sarkasmus, sagt nichts. Sue erkennt, was sie gesagt hat und bietet eine Erklärung an: „Entschuldigung. Ich habe das nur gesagt, weil: </p><ul><li>Ich bin wirklich müde. Stör’ dich nicht weiter daran.” </li><li>So bin ich eben. Manchmal kann ich ein wenig kurz angebunden sein. So verhalte ich mich eben. Das ist keine große Sache.” </li><li>Meine Familie hat mich ständig angeschnauzt. Ich denke, dass ich es ihnen da einfach gleichtue.” </li><li>Ich hatte einen schlechten Tag. Das ist es, was falsch gelaufen ist.” </li><li>Es ist hart, kein Wasser zu haben bei dieser Hitze und in dieser Einöde. Ich bin eben aufgeregt.” </li><li>Ich sage dir nur, wie ich mich fühle.”</li></ul><p>Sie können sich vielleicht vorstellen, dass jede dieser Reaktionen wirklich passiert. Aber welche ist richtig? Welche sollten Sie von einem Gläubigen in dieser Situation erarten können? Sehen Sie sich die Liste noch einmal an. Welche Antworten sind in Ordnung? </p><p>Die korrekte Antwort ist: “Keine von ihnen.” Warum? Weil keine von ihnen eine angemessene biblische Erklärung für Sues Verhalten anbietet. Das Sie Bob anfährt, ist falsch; es ist sündhaft. Vielleicht gibt es Gründe für ihre Müdigkeit, ihren familiären Hintergrund oder ihre beziehungsmäßigen Gewohnheiten. Sie bilden zweifellos die besonderen Versuchungen, denen sie sich gegenüber sieht. Aber sie erklären nicht, warum sie mit Enttäuschung reagiert. Sue reagiert ohne Zweifel anders, weil sie müde ist, weil ihr heiß ist, weil sie aus einer bestimmten Familie kommt oder weil sie einen schweren Tag hatte. Aber keins davon bewirkt, biblisch gesehen, ihr sündhaftes Verhalten. Nichts davon sagt uns, warum sie unfreundlich war. Deswegen sollte sie nicht sagen: „Ich habe so gehandelt, weil…“, und dann die Gründe anführen, die im Grunde Entschuldigungen sind. </p><p>Wir erinnern uns, dass wir bemerkten, dass der Psalmist über sein Verhalten nachdachte und es studierte. Versuchen Sie, wie er zu sein. Versuchen Sie, Bobs und Sues Situation aus der Weltanschauung eines Gläubigen heraus zu betrachten. Was löste das Verhalten aus? Erinnern Sie sich an unser obiges Diagramm? <i>Situation ➡ Person ➡ Aktion</i> (dort eine Emotion, hier ein Verhalten). Die Bibel lehrt, dass Sues Verhalten nicht aus der Situation herauskommt, sondern von der Person, die auf die Situation reagiert. Deswegen werden „Warum“-Fragen nicht mit dem Bezug auf die Situation beantwortet; sie müssen mit Bezug auf die Person beantwortet werden. Warum hat Sue sarkastisch herumgenörgelt? Nicht, weil ihr heiß und sie durstig war, sondern weil sie die daraus resultierende Mühe und Unannehmlichkeit nicht wollte. </p><p>Lassen Sie mich ein einfaches Beispiel nennen, das ich als Kind in der Sonntagsschule lernte. Ein Mensch ist wie ein Schwamm; unsere Lebensumstände drücken den Schwamm zusammen. Was kommt aus einem Schwamm heraus, wenn Sie ihn zusammendrücken? Nun, es kommt darauf an, was sich zuvor in dem Schwamm befand. Falls der Schwamm mit Tinte gefüllt war, kommt Tinte heraus; falls er mit Wasser gefüllt war, kommt Wasser heraus. So ist es mit dem Gläubigen. Wenn Sie mit dem Leben Jesu gefüllt sind, so reagieren Sie auf die unangenehmen Umstände in einer christusähnlichen Weise. Falls Sie jedoch angefüllt sind mit Weltlichkeit und selbstsüchtigem Verlangen, dann wird dies von Ihrem Verhalten widergespiegelt. 2. Kor. 4:6-18 sagt dies klar. Wir besitzen den Schatz des Lichtes der Herrlichkeit Gottes, das in unsere Herzen schien, ein Schatz in tönernen Gefäßen. Weil wir die alles übertreffende Macht Gottes besitzen, werden wir nicht zermalmt, verzweifelt oder zerstört, wenn wir unter Druck geraten. Vielmehr wird das Leben Jesu in unserem sterblichen Körper offenbart. Wir verlieren nicht unser Herz, obgleich wir äußerlich immer schwächer werden, denn wir werden inwendig jeden Tag erneuert. Unser Licht und unsere jetzigen Schwierigkeiten erhalten ein ewiges Gewicht der Herrlichkeit, wenn wir auf das Ungesehene schauen, das ewig ist. </p><p>Die Umstände drücken auf den Schwamm. Tinte kommt heraus. Warum? Es gibt zwei mögliche Antworten: (1) weil der Schwamm zusammengedrückt wurde (kam Tinte heraus), oder (2) weil Tinte im Schwamm war (kam Tinte heraus). Die biblische Antwort auf die „Warum“-Frage ist die zweite. Gott interessiert sich mehr als anderes andere für die Frage, warum <i>Tinte</i> herauskam. Und das aus einem guten Grund! Ist das nicht die wirkliche Frage in Sues Situation? Die Frage ist nicht: „Warum reagierte Sue?“ Sie reagierte, weil sie ein lebender Mensch ist! Jedes Mal, wenn Sie handeln, kommt etwas dabei heraus. Aber die wirkliche Frage ist: „Warum reagierte Sue auf <i>diese</i> Weise? Warum kam <i>das</i> heraus?“ Sues oben genannte Erklärungen sind verschiedene Arten zu sagen: „Tinte kam heraus, weil der Schwamm zusammengedrückt wurde.“ Die Erklärung der Bibel lautet immer: „Tinte kam heraus, weil Tinte drin war.“ Scharfe, lieblose Worte werden nicht durch Hitze, Wassermangel, Müdigkeit, familiären Hintergrund oder das Bob die Wasserflaschen vergessen hat, hervorgerufen. Sie werden durch ein ungeheiligtes Herz hervorgerufen. </p><p><br /></p><p><b>Leiden, Verhalten und Sprache</b> </p><p>Dieses Modell bringt eine größere biblische Frage auf. Was ist die Beziehung zwischen komplizierten und peinlichen Situationen (oder angenehmen) und Verhalten? Die klarste Antwort ist, dass die Situation wie die Kulisse oder der Hintergrund in einem Theaterstück ist. Sie ist das Bühnenbild, aber nicht die Handlung. Falls uns gesagt wird, dass die Szene auf einem Bahnhof beginnt, wissen wir noch nichts über die Handlung! Sie könnte beängstigend, fröhlich oder traurig sein. Dies ist der Fall mit unseren Situationen. „Ich wuchs in einer Familie mit Missbrauch auf“ könnte eine Geschichte von Gottes Treue und Erlösung oder eine Geschichte, die sich auf Selbstmitleid und Klagen konzentriert, einleiten. Jede Situation hat ihre charakteristischen Versuchungen, aber das Drama wird vom Herzen durchgespielt. Lesen Sie dazu 5. Mose 8:2-6: </p><p><i>Und gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht. Deine Kleider sind nicht zerrissen an dir, und deine Füße sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre. So erkennst du ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht. So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest..</i> </p><p>Dies war eine harte Situation! Und indem er die Landschaft zum Bühnenbild oder Hintergrund machte, war es Gottes Absicht, sein Volk zu demütigen, zu prüfen und zu lehren. Die Passage geht weiter: </p><p><i>Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft,... Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen.</i>” (5. Mose 8:7-14,17). </p><p>Dies ist eine andere Situation; das vollständige Gegenteil der ersten. Aber der Fokus Gottes liegt noch auf dem Herzen. Beide Umstände prüfen sein Volk. Die Prüfungen sind verschieden. Das Elend in der Wüste (z. B. Bob und Sue auf dem Weg ohne Wasser!) drücken uns in einer gewissen Weise zusammen. Wird dabei Murren oder Glauben herauskommen? Das verheißene Land (z. B. Bob und Sue zurück beim Auto mit einer Flasche frischen Wassers) drückt in anderer Weise. Werden sie Gott vergessen oder ihm zu danken? Das Problem ist immer, ob Gottes Kinder gerecht oder sündhaft reagieren. Das ist das Thema, über das Gott spricht. Die Situation ist der Hintergrund; sein Interesse ist die Handlung. Er will wissen, ob die Person richtig reagiert oder nicht. </p><p>Lassen Sie uns einen anderen biblischen Kommentar zu dieser Zeit im Leben Israels ansehen – 1. Kor. 10:1-13: </p><p><i>„Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus. Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste erschlagen. Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten. Werdet auch nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie geschrieben steht (2.Mose 32,6):&nbsp;»Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu tanzen.«&nbsp;Auch lasst uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um. Lasst uns auch nicht Christus versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und wurden von den Schlangen umgebracht. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und wurden umgebracht durch den Verderber. Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist. Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle. Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.“</i> </p><p>Das sind tiefgründige Lehren. Bedenken Sie die Situation! Versetzen Sie sich in Israels Position. Wie reagierten Sie, wenn Sie nur einen Satz Kleidung dabei hätten (der sich niemals abnutzt!), kein ständiges Obdach, Unsicherheit, was die Zukunft betrifft, Hitze, Sand, Gefahr von kriegerischen Nachbarn, oftmals kein Wasser und niemals eine Änderung in der Ernährung oder im Tagesablauf. Das ist hart! Wir würden Kämpfe mit Unzufriedenheit erwarten. Zumindest fühlten wir uns geneigt, einem Menschen, der sich beklagt, Verständnis entgegen zu bringen. Können Sie sich vorstellen, wie es einer kleinen Gebetsgruppe in der Wildnis ergangen wäre? Sie hätten gerade begonnen, sich niederzulassen und ihre Zelte gemütlich aufgestellt. Plötzlich hätte die Wolke sich bewegt, und alles hätte aufspringen und weiterziehen müssen! Das ist hart. </p><p>Aber wo liegt der Fokus Gottes im Kommentar vom 1. Kor.? Er ignoriert die „mildernden Umstände“ vollständig. Er sieht nur ihre Klagen, wie sie ihn prüfen, wie sie in Unmoral schwelgen, wie sie nach bösen Dingen und Götzenanbetung verlangen. Er erwähnt nicht einmal die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert waren. Und das aus einem guten Grund. Gott ist an der Handlung interessiert. Er warnt die Korinther – und uns, dieses Drama nicht in unseren eigenen besonderen Hintergründen zu wiederholen. Der Hintergrund ist nur der Hintergrund. Dasselbe Drama kann sich in einer Umgebung abspielen, die absolut nichts mit dem Sinai zu tun hat. Es kann sich in unserem Leben abspielen. Bei der Frage, was sündhaftes Verhalten <i>hervorruft,</i> sind die Umstände unerheblich. Vielleicht beklagen wir uns mehr, wenn die Dinge schwierig sind oder wir sind arrogant, wenn sie gut laufen; aber wir sind immer in Gefahr, in diese Sünden zu fallen, weil sie nicht von der Situation hervorgerufen werden. Sowohl Murren als auch Prahlerei kommen aus einem sündigen Herzen. </p><p>Es gibt oftmals die Versuchung, zu denken, dass diese sündhaften Reaktionen sowohl von unserem sündhaften Herzen <i>als auch</i> von schwierigen Umständen hervorgerufen werden. Dies ist die unterschwellige Versuchung der Selbstgerechtigkeit: sich selbst die Schuld zu geben, aber nur teilweise; etwas Verantwortung übernehmen, aber nur etwas. Denken Sie an Gottes Kommentar über Israels Wüstenwanderung zurück. Dort gibt es keinen Hinweis auf diese „zweifache“ Verantwortung. In der Tat, wie könnte das auch sein? Schauen Sie erneut in 5. Mose 8. Wahrscheinlich wäre das Volk Israel auch ohne Feinde, Hunger, Durst und nach einer schnellen Reise sicher ins verheißene Land gekommen. Aber Gott sagte, dass er die Schwierigkeiten gesandt hatte, um Israel zu prüfen, „um zu erkennen, was in ihren Herzen ist.“ Falls wir sagen, dass Israel sich beklagte, weil sie Sünder waren und weil ihre Umstände hart waren, machen wir teilweise Israel und teilweise Gott verantwortlich. Das kann nicht sein! Israel konnte das verheißene Land nur aus einem Grund nicht betreten: sie hatten gesündigt. </p><p>Warum ist das wichtig? Weil wir alle Sue mögen. Wir neigen dazu, sündhaftes Verhalten zu erklären, indem wir über die Situation reden. Wir sagen, wir taten etwas, weil… und geben nicht zu, dass unsere Herzen der einzige Grund sind. Ist das so schlecht? Ja! Es ist unterschwellig; aber diese Behauptungen über Gründe und Motive sind ein Angriff auf Gottes Wahrheit. Wir entschuldigen uns selbst zur Hälfte und können so keine rechte Buße tun. Indem wir mehr auf die Umstände als auf uns selbst hinweisen, werden wir des Glaubens beraubt, dass die Dinge wirklich anders laufen können. Umstände könnten wieder unangenehm werden. Sue hat keine Garantie, dass sie und Bob sich auf der nächsten Wanderung nicht wieder verlaufen würden (oder auf dem Rückweg). Falls sie deswegen unfreundlich war, wird es wieder geschehen. Aber in Christus hat sie eine größere und realistischere Hoffnung. Sie hat das Evangelium, das sie verändern kann. Sie und Bob könnten sich wieder verlaufen; aber wenn sie vom Heiligen Geist verändert wurde, muss Bob keine unfreundlichen Worte fürchten – noch nicht einmal die inwendige Enttäuschung und die fehlende Liebe, die sie ausdrücken! Gottes Ziel ist es, dass Sue in der nächsten, ähnlichen Situation in der Lage ist, mit Freude, Frieden, Geduld und Liebe zu reagieren. Vielleicht lacht sie darüber und genießt sogar die Wanderung zurück! Vielleicht hält sie es ohne Klagen aus und trinkt am Ende der Wanderung Wasser, während sie Gott dankt. </p><p>Gottes Weg ist richtig. Unsere Wege sind dumm. Wir müssen uns darin entwickeln und es beherrschen, in jedem Bereich unseres Lebens entsprechend seiner Wahrheit zu leben. Der Gebrauch von „weil“ ist eine kleine Sache. Aber unsere halben Selbstentschuldigungen, unsere seichten Bußbekenntnisse und unser Kleinglaube, weil unser Ziel eher aus Bequemlichkeit als aus Christusähnlichkeit besteht – dies sind größere Probleme und sie kommen häufig vor. Besonders das Training unserer Lippen kann uns helfen, diese ernsteren Herzensprobleme anzugehen. </p><p>Hier ist meine Aufgabe. Hüten Sie Ihre Zunge für die nächsten paar Wochen; achten Sie darauf, wie Sie „zerschlagen“ und andere zweifelhafte Kategorien verwenden, um Ihre Gefühle zu beschreiben. Durchdenken Sie das, was Sie fühlen, denken und tun, indem Sie es in einen Kontext zu dem stellen, was zwischen Ihnen und Gott geschieht. Achten Sie darauf, wie Sie das Wort „weil“ verwenden. Wenn Sie sich selbst dabei ertappen, dass Sie darüber reden, wie „hart“ oder „schmerzhaft“ die Umstände waren, stoppen Sie sich selbst und konzentrieren Sie sich auf Gehorsam und Ungehorsam. Der Rest ist nur der Hintergrund. Falls Sie über schwere Situationen reden müssen, verwenden Sie Ausdrücke wie „selbst wenn“ anstatt von „weil“ – etwas, das den Fokus auf die wichtigen Herzensangelegenheiten richtet. Aber über die nächsten paar Wochen hinaus lassen Sie diese Beispiele zu zweien von vielen werden, wenn Sie, wie der Psalmist, Ihre Sprache durchdenken und analysieren. Mögen die Worte unseres Mundes und die Gedanken unserer Herzen vor seinem Angesicht angenehm sein. Und möge Gott Ihnen große Gnade schenken, dass Sie, „was immer Sie essen oder trinken, oder was immer Sie tun, Sie es zur Ehre Gottes tun“ (1. Kor. 10:31). </p><p>Seien Sie nicht ängstlich oder von dem Prozess überwältigt. Falls Sie Ihre Sprache anschauen und überall Sünde sehen, so ist das ein ermutigender erster Schritt. Wenn unsere Sündenerkenntnis nicht überreichlich vorhanden ist, kann unsere Erkenntnis von Gnade auch nicht reichlich vorhanden sein. Gnade ist immer mehr vorhanden, wenn ein vertieftes Sündenbewusstsein uns sowohl tiefer in die Buße als auch in eine größere Wertschätzung der großartigen Macht Christi treibt, die uns freisetzt, indem sie uns vergibt und uns verwandelt. Falls Sie ein Christ sind, dann muss Römer 8:9 die Verse aus Galater 5:16-25 auslegen; 1. Kor. 1:30 muss Sprüche 12:18-19 oder Mt. 12:37 auslegen. </p><p><br /></p><p><b>Zusammenfassung</b> </p><p>Um Sie herum gibt es unsichtbare Mächte, die Sie davon abhalten wollen, dem Bild Christi ähnlich zu sein: die Welt, das Fleisch und der Teufel. Die Bibel ermahnt Sie dazu, deren Einfluss zu bekämpfen: machen Sie sich nicht gleich mit der Welt, töten Sie die Werke des Fleisches ab und legen Sie Ihre geistliche Waffenrüstung an, um gegen die geistlichen Heerscharen der Gottlosigkeit anzukämpfen. Gott ermahnt uns auch, dass der Kampf in Ihrer Sprache besonders wichtig ist. Die Standpunkte des Herzens werden in dem offenbart, was Sie sagen. Wenn Sie folglich versuchen, gerecht zu sein, müssen Sie besonders auf Ihre Sprache achten; sie ist das beste Fenster, um zu zeigen, was in Ihrem Herzen verborgen ist. In geistlichen Kämpfen müssen Sie sorgfältig analysieren, wie Ihre Feinde Ihre Sprache umdrehen und die rebellischen Wege der bösen Rede als „normal“ erscheinen lassen wollen. In Ihrer Sprache heilig zu sein ist nicht einfach. Jakobus lehrt uns, dass wir wilde Tiere zähmen können, aber das niemand die menschliche Zunge zähmen kann, ein „rastloses Übel voll tödlichen Giftes.“ Doch hier gilt auch: was unmöglich erscheint bei Menschen, das ist möglich bei Gott. Die Weisheit von oben, frei von Gott geschenkt, lässt die Worte von Ihrer Zunge fließen wie frisches Wasser. </p><p><br /></p><p><b>Persönliches Studium</b> </p><p>1. In welcher Weise beschreiben Sie und die Menschen um Sie herum emotionale Erfahrungen mit neutralen Begriffen? (z. B. “zerschlagen”, “aufgebracht”, “einen schlechten Tag haben…). </p><p>2. Welche neutralen Begriffe benutzen Sie und die Menschen um Sie herum, um sündhaftes Verhalten zu beschreiben? (z. B. “Affäre”, “persönlicher Konflikt”, “geringes Selbstwertgefühl”, “es los werden wollen…”). </p><p>3. Welche neutralen Begriffe benutzen Sie und die Menschen um Sie herum, um die Gründe für Verhalten oder Emotionen zu beschreiben? (z. B. “Weil er/sie das tat...”, “Ich fühlte ein Bedürfnis”, “Ich fühle mich wirklich wie...”). </p><p>4. Gottes Wort ist nicht neutral. Gott definiert gut, schlecht, wahr oder falsch. Finden Sie einen besseren, biblischen Ausdruck für jeden der oben genannten Ausdrücke. </p><p>5. Lassen Sie sich von dem obigen Gegensatz durch das Evangelium leiten. Kommen Sie in einer bußfertigen Haltung zu Christus, und entwickeln Sie eine biblische Hoffnung und Glauben, der Sie verändern wird. Denken Sie darüber nach, wer Sie in ihm sind und wie diese Verbindung Sie freisetzen wird. </p><p>6. Erzählen Sie einigen anderen Menschen, wie Sie Ihre Sprache verändern wollen. Bitten Sie sie um Gebet für die Kraft des Geistes und das sie Sie in der Verantwortung halten.</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7242/2097152 bytesTemplate argument size: 20/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:116-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115126 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<strong>Von E. Bradley Beevers (Christian Counseling & Education Foundation)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a> <p>Kürzlich sah ich mir den Film <i>Aladdin</i> an. Als guter Zuschauer versetzte ich mich in die Rolle des Helden. Als ich danach über den Film nachdachte, stellte ich mir eine Frage: Was könnte ich mir wünschen, falls Gott mir drei Wünsche frei gäbe? Mir kam sofort die Geschichte von Salomons Traum in den Sinn. Gott fragte ihn, was er wollte, und er bat um Weisheit, um Israel regieren zu können. Würde ich auch um Weisheit bitten? Mir fiel jedoch ein, dass ich nicht in der Verantwortung stünde, Israel zu regieren wie er. Vielleicht wünschte ich mir Heiligkeit. Doch dann verwarf ich die Gedanken aus meinem Kopf. </p><p>Einige Tage später jedoch kam die Wunschidee zurück. Ich glaubte, etwas gefunden zu haben, was ich mir wünschen könnte. Ich wünschte mir, etwas zurück nehmen zu können, was ich gesagt hatte; eine gedankenlose Bemerkung, nicht feindschaftlich gemeint, aber sündig, unfreundlich – sogar dumm. Falls Sie einen Wunschgutschein am Ende des Tages bekämen, wie oft tauschten Sie ihn ein, um etwas ungesagt zu machen, das über ihre Lippen gekommen ist? Es gäbe viele Zeiten, an denen Sie solch einen Gutschein verwenden könnten. Sie haben zum Beispiel versucht, ein wenig Konversation zu machen, aber Sie machten einen dummen Witz oder Kommentar, der jemanden beleidigte, mit dem Sie sprachen. Sie waren nervös, also redeten Sie weiter, aber Sie merkten, dass Sie nur schwätzten. Wieder Zuhause waren Sie gereizt und Sie reagierten heftig auf Ihren Zimmergenossen, Ihren Ehepartner oder Ihre Kinder. Oder, nachdem Sie einen Fehler begingen, versuchten Sie, ihn zu erklären; aber je mehr sie redeten, umso schlimmer wurde es. Und die Liste könnte fortgeführt werden. Wie wahr doch Jakobus 3 ist: „<i>Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten!</i>” </p><p>Die Schrift ermahnt uns, unsere Sprache Ernst zu nehmen. Der Kampf um die Zunge ist der Kampf um das Leben eines Christen. Jesus beschrieb einmal den Tag des Gerichtes als die Zeit, an dem alle Menschen Rechenschaft ablegen müssen „<i>von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben</i>“ (Matthäus 12:36). Der Gebrauch unserer Sprache macht den Unterschied aus zwischen den Geretteten und den nicht Geretteten, sagte er. „<i>Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden</i>“ (Matthäus 12:37). Die Sprache ist so wichtig, weil sie offenbart, wer Sie sind. Gute Bäume tragen gute Früchte und schlechte Bäume tragen schlechte Früchte. Jeder Mensch bringt das hervor, was in ihm ist; „<i>Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen“</i> (Lukas 6:45). Deswegen ermahnt Paulus jene Menschen, die den alten Menschen abgelegt haben: „<i>Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören“</i> (Epheser 4:29). </p><p>Böse Rede bedeutet nicht, gerade dann zu reden, wenn Sie still sein sollten oder Dinge zu sagen, von denen Sie sofort wünschen, sie nicht gesagt zu haben. Einige Dinge, die wir sagen, sind aus anderen Gründen schlecht. Zum Beispiel bestimmen wir durch mancherlei Rede, ob es gut oder schlecht ist, wann wir wen unter welchen Umständen etwas fragen, und mit welchem Ton in der Stimme es gesagt wird. Im anderen Extremfall unterscheiden wir „schlechte Sprache“ vom Rest der Sprache; „schlechte Sprache“ ist von Natur aus schon schlecht. Es spielt keine Rolle, ob wir etwas zur falschen Zeit oder zur falschen Person sagen. Solch „bösartige Rede“ ist immer falsch und sollte vom Gläubigen immer vermieden werden. </p><p>Denken Sie über Folgendes nach. Schlechte Rede ist immer bösartig, und Christen tun gut daran, sie zu vermeiden. Aber was macht diese Rede böse? Es geht nicht darum, dass über Dinge geredet wird, über die Sie nicht reden sollten. Sie ist böse, weil sie eine oberflächliche, blasphemische oder perverse Weltanschauung ausdrückt. Zum Beispiel ist „verdammt“ nicht immer ein Fluch; im angemessenen Sinne bezieht es sich auf eine göttliche Handlung. Gott verdammt die Gottlosen in die Hölle. Wenn die Welt dieses Wort als einen Fluch benutzt, spielt sie Gottes Urteil herunter und macht es lächerlich. Ein anderes Beispiel zeigt, wie Ungläubige sogar versuchen, „Gott“ und „Jesus Christus“ als weltliche Ausdrücke für Schrecken und Zorn zu verwenden. </p><p>Ich habe absichtlich zwei Beispiele gewählt, die hervorheben, wie eine pervertierte Weltanschauung aus einem Ausdruck einen Fluch macht. „Verdammt“ oder „Jesus Christus“ können entweder Flüche sein oder in rechter Weise gebraucht werden. Die meisten Flüche und Obszönitäten jedoch sind nicht so flexibel; sie sind immer blasphemisch oder pervers. Die Weltanschauung ist eingebaut. Die Ausdrücke selbst zeugen von Rebellion und Unglauben – nicht in dem, was sie beschreiben, sondern in der <i>Interpretation</i>, die in der Beschreibung enthalten ist. Zum Beispiel drücken die meisten Obszönitäten feindselige und/oder unmoralische Haltungen mit Worten aus, die auf den natürlichen Funktionen des menschlichen Körpers basieren. Das <i>Was</i> wurde von Gott geschaffen; die böse <i>Interpretation</i> degradiert und pervertiert, was Gott schuf. Es gibt keinen Weg, diese Worte gerecht zu benutzen; sie müssen einfach vermieden werden. Die Bibel erkennt diese pervertierte Weltanschauung. Niemand, der im Geist Gottes lebt, kann sagen: „<i>Verflucht sei Jesus</i>“ (1. Kor. 12:3). Andere Beispiele sollten vielleicht noch nicht einmal genannt werden, denn „<i>es ist schändlich, das auch nur zu erwähnen, was die Ungehorsamen im Verborgenen tun.“</i> Christen erkennen in der Regel solch ein Vokabular und solche Redensarten als Ausdruck einer ungläubigen Weltanschauung und behandeln ihre Verwendung richtigerweise als sündhaft. </p><p>Aber schlechte Redensarten sind nicht die einzigen Ausdrücke, die auf einer ungläubigen Weltanschauung basieren. Viele unserer alltäglichen Beschreibungen und Definitionen stimmen unterschwellig mit den ungläubigen Denkweisen überein. Wie Flüche haben auch Beschönigungen eine eingebaute Weltanschauung. Wenn die Welt Ehebruch als „Affäre“ bezeichnet, hat sie dann nicht die Beschreibung verdreht, um jegliche moralische Bewertung und Entrüstung zu beseitigen? Und der Ersatzbegriff wurde nicht willkürlich aus dem Wörterbuch gewählt. „Ehebruch“ hört sich sündhaft an; „Affäre“ hört sich beinahe spaßig an. Die Welt hält ständig Ausschau nach Wegen, die ihr Verhalten normal, akzeptabel und richtig erscheinen lassen. Der Ersatzbegriff „Miteinander schlafen“ für außerehelichen Geschlechtsverkehr beseitigt jegliches Gefühl für Missbilligung. „Sexuell aktiv“ beinhaltet, dass Zurückhaltung passiv, abgestumpft oder schwach ist. Was einst als „Sodomie“ bezeichnet wurde (von seiner ersten Erwähnung in Genesis 19), wurde zuerst „Homosexualität“, dann „schwul“, dann lediglich eine „sexuelle Vorliebe“ oder ein „alternativer Lebensstil“. Heute wird sogar die moralische Entrüstung über solche Perversionen abschätzig als „Homophobie“ bezeichnet.” </p><p><br /></p><p><b>Ein Schritt weiter</b> </p><p>Diese Beispiele sind bestens bekannt, und ihr unbiblisches Vorurteil ist offensichtlich. Christen müssen (und tun dies auch oft) ihre Zunge hüten, um nicht die Sichtweise der Welt auf subtile Weise zu untermauern oder sich ihr auszuliefern. Aber gehen wir noch tiefer. Allen Bereichen, in denen durch die Sprache Rebellion und Unglauben ausgedrückt werden, muss in ähnlicher Weise begegnet werden. Bis jetzt habe ich nichts Unterschwelliges angegriffen. Sowohl die Lästerungen als auch die „politisch korrekten“ Definitionen basieren offensichtlich auf einer antichristlichen Weltanschauung. Lassen Sie uns nun einen etwas weniger offensichtlichen Fall angehen: wie Menschen ihre Sprache benutzen, um die Verantwortung für ihr Handeln zu reduzieren. Erstens bedenken Sie einmal, wie die Welt über offensichtliche Sünden spricht. Wir leben in einer Gesellschaft, in der das exzessive Ausgeben von Geld allgemein üblich ist. Doch hören wir selten den Begriff „Habgier“, um dies zu beschreiben. Solch ein Lebensstil ist nur „bequem“. Verhaltensmuster des Ungehorsams sind „Probleme“, keine Sünden. Murren und Klagen bedeutet zu „sagen, was ich fühle“ oder „ehrlich zu sein“. Sogar in der Gemeinde nennen wir die böse Rede übereinander „Mitteilen“ oder „Rat suchen“ anstatt Tratscherei oder Verleumdung. </p><p>Wir müssen verstehen, was sich hier abspielt. Worte beschreiben nicht nur; sie interpretieren. Wenn wir ein Wort wie Tratsch gebrauchen, kommen uns viele biblische Bilder und Ermahnungen in den Sinn – und das sollten sie auch. Wenn wir die selbe Handlung in einer eher „neutralen“ Weise zu beschreiben versuchen, beschreiben wir es in Wahrheit auf eine unbiblische Weise. Gottes Beschreibungsformen sind <i>nicht</i> neutral. Die wissenschaftliche Denkart kann uns dazu bringen, über die Neutralität zu denken, wie es uns gerade gefällt. Das ist jedoch nicht so. Wir leben in einem Universum, das mit der Stimme Gottes angefüllt ist. Alles, was er geschaffen hat und über das er regiert, spricht zu seiner Herrlichkeit. Es offenbart ihn. „Neutralität“ ist in Wahrheit eine Auslieferung an den Unglauben. Es ist die Ablehnung, aus der Perspektive Gottes heraus zu sprechen und zu denken. „Neutrales“ Reden ist das Versagen, einer verlorenen Welt die Wahrheit Gottes zu verkünden und sie zur Buße zu rufen. Ist es nicht eine Verkündigung der Wahrheit und Perspektive Gottes, in einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen das Wort Ehebruch oder Unzucht anstelle von eher neutralen Begriffen zu verwenden? Funktioniert der Begriff „alternativer Lebensstil“, um sein Gewissen zu beruhigen und Gottes Überzeugung zum Schweigen zu bringen? Unsere Sprache muss Gottes Interpretation gegen das rebellische Denken der Welt bekräftigen; wir sind nicht „neutral“; wir sind für ihn. Selbst Ungläubige sind nicht „neutral“; sie sind gegen ihn. Unsere Sprache muss das widerspiegeln, sodass „ob wir essen oder trinken, oder was immer wir tun, wir es zur Herrlichkeit Gottes tun.” </p><p>Die Sprache der Welt minimiert die Verantwortung, wenn sie Gefühle und Verhaltensmuster beschreibt. Diese wichtigen Themen sind Gegenstand der öffentlichen Aufmerksamkeit. Aber wenn sie über sexuelles Verhalten spricht, verändert die Welt ihre Worte, um die Aufmerksamkeit von Verantwortung und Sünde abzulenken. Erstens lenkt die Welt die Aufmerksamkeit von ihrer Verantwortung ab, indem sie so redet, als sei die Situation und nicht die Person der Handelnde. „Es machte mich so zornig.“ „<i>Sein</i> Verhalten machte mich bitter“. „<i>Du</i> machst mich ärgerlich“. „<i>Der starke Leidensdruck</i> zog mich von meinem Verlangen nach Gott weg“. Angeblich gibt es nichts, was man gegen unsere Reaktionen tun könnte. Da sie direkt aus der Situation heraus resultieren, sind sie in Wahrheit ein Teil davon. Sie sind halt da. </p><p>Zweitens lenkt die Welt die Aufmerksamkeit von ihrer Sünde ab, indem sie eine “neutrale” Beschreibung der Erfahrung sucht. Zum Beispiel erkennen Christen den Unterschied zwischen Hoffnungslosigkeit, Enttäuschung, Traurigkeit, Depression, Schuld, Angst, Zorn und Kummer. Biblisch betrachtet sind alle voneinander verschieden. Jedes Wort umschreibt etwas Besonderes, und jede Emotion wird leicht in einen moralischen Kontext eingebettet. Der Ungläubige bündelt sie alle in einer (von der Beschreibung her wertlosen) neutralen Kategorie wie „emotional erschöpft“ oder „durcheinander“. Verhaltensmuster der Sünde, die die Menschen dazu bringen, zu kämpfen, sind „Persönlichkeitskonflikte“ (an denen man nichts tun kann). Gewohnheiten der Sklaverei unter sündhaften Verhaltensmustern sind „Krankheiten“, unwiderstehliche „Zwänge“, „Süchte“. Solche Worte ignorieren die Perspektive Gottes auf diese menschlichen Erfahrungen. Sie lassen die Denkweise der Welt über Emotionen, Handlungen oder Meinungen normal und natürlich erscheinen. Die Schritte weg von der biblischen Perspektive sind oftmals subtil. Ich eben nur schlecht gelaunt, nicht wirklich unfreundlich, lieblos oder hasserfüllt. Ich bin „entmutigt“; ich habe nicht die wahre Perspektive oder meine Glaubenkraft verloren. Wie wir an diesen Beispielen klar erkennen können, gibt es keinen Weg, um neutral zu reden. Der Ungläubige, der dies tun will, gibt sich Mühe, sein böses Verhalten zu rechtfertigen; sogenannte Neutralität ist ein Deckmantel für Rebellion und den Hass auf Gott. </p><p>Aber warten Sie eine Minute. Wir hören diese Beispiele nicht nur in der Fabrikhalle oder im Büro, sondern auch in der Gemeinde. Wir sollten es besser wissen. Warum sind sie so beliebt? Was ist an diesen Worten so unwiderstehlich? Lassen Sie mich eine mögliche Erklärung anbieten. Neutrale Beschreibungen sind für den Ungläubigen attraktiv, weil sie seine Rebellion rechtfertigen. Sie lassen die Sünde normal erscheinen. Natürlicherweise wirkt sich diese sündige Dynamik auch attraktiv auf den Gläubigen aus. Sie nährt das fleischliche Verlangen nach Selbstmitleid und Selbstgerechtigkeit. Aber es gibt einen anderen Grund. Oftmals können situative Faktoren, innere Kämpfe, Versuchungen, Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte und Erfahrungen in lebendigen Details beschrieben werden. „Am Freitag Nachmittag, nach einer anstrengenden Woche, rief mich mein Chef ins Büro. Innerhalb von fünf Minuten war ich gefeuert, und das aus den nichtigsten Gründen. Ich wusste kaum, was ich tun sollte. Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, das Büro verlassen zu haben. Ich wollte weglaufen; ich wollte ihn zusammenschlagen. Ich wollte kündigen. Ich saß nur schockiert an meinem Schreibtisch. Ich war total außer mir; so eine Frechheit! Die nächsten drei Tage fühlte ich mich teilweise wie verprügelt, teilweise wollte ich ihn töten. Ich konnte nicht schlafen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Es war solch ein schwerer Schlag. Ich musste aufhören, an ihn zu denken; jedes Mal, wenn ich es tat, würde ich wieder durchspielen, was ich ihm gesagt hätte und es schüttelte mich vor Zorn.“ Wir hören diese Beschreibung und denken: „Ja, genauso war es!“ Die Sorgfalt ist entwaffnend. „Diese Person versteht wirklich, worum es geht.“ Vorsicht! Diese Beschreibungen sind außergewöhnlich lebendig. Natürliche und fleischliche Reaktionen werden mit großer Detailgenauigkeit dargestellt. Geistliche Kämpfe nicht. Lebendige Details sind nicht neutral; sie besitzen eine eingebaute Weltanschauung. </p><p>Die Beschreibung dieses Freitag Nachmittags hätte sehr verschieden ausfallen können. „Als ich dieses Büro verließ, sah ich mich der unglaublichsten Versuchung des Zorns ausgesetzt, welche ich in den letzten drei Jahren, in denen ich hier gearbeitet hatte, erlebt habe. Ich war schockiert. Ich erinnere mich vage daran, ein Gebet um Hilfe gemurmelt zu haben, als ich sowohl das überdachte, was er mir gesagt hatte und als ich meinen Zorn bekämpfte. Plötzlich kam mir ein Bibelvers in den Sinn: ‚Gott gibt mit der Versuchung auch einen Ausweg, sodass du in der Lage bist, es zu tragen’. Meine Situation wurde mir klar, als wenn der Herr ein Licht in einem finsteren Raum angezündet hätte. Ich wusste, dass ich an einem Scheideweg stand. Ich konnte an meiner Bitterkeit, meinem Zorn und meiner Enttäuschung festhalten. Ich könnte weglaufen. Ich könnte meine Arbeitsstelle ohne ein weiteres Wort an ihn verlassen. Ich könnte Bitterkeit und Hass in meinem Herzen tragen. Oder ich könnte tun, was Jesus getan hätte. Ich könnte freundlich reagieren; ich könnte Böses mit Gutem vergelten. Ich könnte für ihn beten. Ich könnte am Montag freundlich gelaunt zurückkommen und meinen Schreibtisch aufräumen.“ Was ist der grundlegende Unterschied zwischen diesen beiden Beschreibungen? Sie haben es erfasst. Die erste gibt vor, neutral zu sein, während sie in Wahrheit die fleischliche Perspektive beschreibt. Sie ignoriert alles christliche: Gottes Absicht, seine Perspektive, den geistlichen Charakter der Versuchung, der Kampf, Hoffnung und die richtige Antwort, die Lösung für das Problem zu finden. In diesem Prozess rechtfertigt die erste Beschreibung den Zorn und die Depression subtil als natürlich. Und aus einer gewissen Sicht betrachtet sind solche Reaktionen tatsächlich natürlich. Aber seit Christus uns gerettet hat, sind wir nicht länger „der natürliche Mensch“, der die Dinge des Geistes Gottes nicht versteht. Eine sorgfältige Beschreibung ist großartig; geistliche Kämpfe müssen in lebendigen Einzelheiten beschrieben werden, sodass unsere Lehre praktisch ist und das wirkliche Leben widerspiegelt. Aber eine wahre sorgfältige Beschreibung beinhaltet auch eine sorgfältige Auslegung. Wir müssen das gesamte Bild richtig verstehen. </p><p><br /></p><p><b>Ein Beispiel, an dem wir arbeiten: “Ich fühle mich niedergeschlagen”</b> </p><p>Wie können Sie beginnen, böse Rede zu erkennen und Buße darüber zu tun? Beginnen Sie mit kleinen Schritten. Lassen Sie uns mit einem speziellen Beispiel arbeiten. Sollten Christen den Ausdruck „Ich fühle mich niedergeschlagen“ benutzen? „Niedergeschlagen sein“ ist ein neutrales Wort, um Traurigkeit oder Depression auszudrücken. Es kann vermutlich oft als ein Mangel an Hoffnung und Glauben übersetzt werden oder als das Fokussieren auf unangenehme Situationen, denn auf Gottes souveräne Fürsorge, oder als Murren. „Ich fühle mich niedergeschlagen“ nimmt sämtliche Anzeichen weg, dass bei diesem Gefühl ein moralisches Problem besteht. Viele von uns wären ziemlich überrascht, wenn ein Freund uns sagte, wir sollten Buße tun, wenn wir ihm mitteilten, dass wir uns „niedergeschlagen“ fühlen! In der allgemeinen Vorstellung sind wir nicht mitgenommen, weil mit uns etwas nicht stimmt. Wir sind es halt. Etwas stimmt nicht mit der Situation; wir reagieren normal. Das gilt für uns alle, wenn wir mit Leuten reden, die „niedergeschlagen“ sind. Für gewöhnlich fragen wir: „Was ist passiert?“, eher als dass wir fragen: „Warum gehst du in dieser Weise mit dem um, was dir dort passiert ist?” </p><p>Achten Sie auf einige andere Dinge, die diesen Ausdruck betreffen. Erstens ist er vage; er kann viele verschiedene Gefühle beschreiben – Depression, Zorn, Hoffnungslosigkeit, Sorge, Kummer, Groll, Schuldgefühle, Selbstmitleid. Zweitens ist die Erklärung, warum wir so fühlen, unzureichend. Der Fokus liegt beinahe ausschließlich auf der Situation; die anderen inneren Gedanken oder Zustände, die uns dazu geführt haben, dass wir uns mitgenommen fühlen, werden nicht berücksichtigt. Wir könnten es im Diagramm wie folgt aufzeichnen: <i>Situation ➡ Emotion</i>. Der entscheidende mittlere Begriff wird weggelassen: <i>Situation ➡ Person ➡ Emotion</i>. Das ist wieder eine Neutralisierung! Indem wir den Ausdruck „Person“ weglassen, macht es keinen Unterschied mehr, ob die Situation einem Gläubigen oder Ungläubigen passiert, sei es Jesus selbst oder dem schlimmsten Sünder. Richtig und falsch hören auf, Kategorien zu sein, in denen wir denken. Dies ist nicht annähernd so wahr wie mit den eher spezifischen Worten, die oben aufgeführt sind. Wenn ein Mensch sagt, dass er über den Tod seines Vaters bekümmert ist, wissen wir, dass er traurig ist, weil er einen Verlust erfahren hat. Die Reaktion ist gut. Falls er jedoch sagt, dass er hoffnungslos, depressiv oder voller Selbstmitleid über diesen Tod sei, sollten wir anders reagieren! Spezielle Ausrücke geben uns entscheidende Informationen über die Person. Wir können besser reagieren und eine biblische Perspektive einbringen. Die Welt versäumt dies komplett. Falls jemand „niedergeschlagen“ ist, bietet sie nur eine inhaltslose Sympathie und ein kraftloses „Lass’ mal, das wird schon wieder“ an. Da ist keine Hoffnung auf eine wirkliche Lebensänderung, keine Lösung, wie es das nächste Mal besser laufen könnte. </p><p>Spricht die Bibel nicht von diesen Gefühlen des „Niedergeschlagenseins“ in Bezug auf die Person, auf Gott, auf das, was richtig ist, als einfach nur von der Situation? Beachten Sie zum Beispiel die Psalmen 42 und 43. Wenn der Psalmist „niedergeschlagen“ und „beunruhigt“ ist, ist er dies nicht, weil er nicht länger mit der Masse zum Haus Gottes geht. Es ist nicht, weil er von seinen Feinden, betrügerischen und ungerechten Menschen, verspottet wird. Diese Dinge passieren. Aber der Grund seines Leidens ist, dass seine Seele nicht auf Gott hofft. Er würde sich selbst nicht als „niedergeschlagen“ bezeichnen. Er sieht es klarer: „<i>Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.</i>“ Der Mittelpunkt des Psalms besteht darin, dass er nach Gott dürstet wie ein Hirsch nach frischem Wasser. </p><p>Wie sehr sich doch dieses Bild von der Schuldzuweisung und dem Selbstmitleid der weltlichen Sprache unterscheidet! Das Vokabular des Psalmisten zeigt, dass er sein Herz sorgfältig studiert; er erkennt das wahre Problem und fragt Gott nach einer Lösung. Dies ist das Ziel für unser eigenes Vokabular! Ihre Sprache muss nicht nur das unerfreuliche Gejammer der Welt vermeiden, sondern die geistliche Situation und Ihre eigenen Reaktionen zutreffend widerspiegeln. Aber dies ist nur der Anfang! Wir benötigen ein vollständiges christliches Vokabular; in jedem Detail unseres Lebens müssen wir wie Christen handeln. Das bedeutet nicht, dass wir eine in sich zurückgezogene „Ich bin heiliger als du“-Christensprache entwickeln, die uns für die Welt weniger zugänglich macht. Unser Ziel ist eher eine Sprache, die die Wahrheit Gottes über uns selbst und sein Universum verkündet – eine Sprache, die die falsche Sprache der Welt vermeidet. </p><p><br /></p><p><b>Ein weiteres Beispiel, an dem wir arbeiten: “Weil”</b> </p><p>Weil. Es ist ein einfaches Wort. Aber es drückt eine Menge aus. Wir benutzen dieses Wort, wenn wir darüber reden wollen, was unser Verhalten bewegt oder uns motiviert: Warum habe ich das getan? Ich tat es, weil…. Sagt u s die Bibel irgendetwas darüber, warum wir so handeln, wie wir es tun? Lehrt sie uns darüber, was unsere Reaktionen hervorruft? Natürlich tut sie das. Unsere Taten offenbaren die Motive unserer Herzen. Falls die Gedanken und Absichten des Herzens böse sind, dann reflektiert dies unsere Sprache und unser Verhalten; falls das Herz rein ist, sind unsere Handlungen auch rein. Obwohl dies nur eine kurze Zusammenfassung ist, passt alles, was die Bibel über Beweggründe oder Motive sagt, in diese Struktur. </p><p>Das ist der Punkt. Alle unsere Worte, genauso wie alle unsere Taten, reflektieren entweder den Gehorsam oder den Ungehorsam gegenüber Gott. Böse Sprache ist jede Sprache, die etwas kommuniziert, was falsch oder ungöttlich ist. Worte zeichnen eine Weltanschauung; sie drücken aus (oder verraten), was wir praktisch glauben; unsere Handlungen zeigen, was wir glauben. Lukas 6:45 sagt dies sehr klar: „<i>Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.</i>“ Wir können uns nicht verstecken; unsere Worte verraten uns. Unsere Pflicht ist es, so zu arbeiten, dass unsere Worte, wie alle unsere Taten, biblisch sind; sie wenden die biblische Lehre an. </p><p>Nehmen wir ein Beispiel. Bob und Sue unternehmen gemeinsam eine Wanderung. Zufälligerweise vergessen sie eine der Feldflaschen im Auto. Sie sind auf einem schwierigen Weg, und es ist ein heißer Tag. Nach ungefähr eineinhalb Stunden geht ihnen das Wasser aus. Sie gehen die Hügelkette entlang, und es gibt keine Flussläufe. Sie wandern noch eine weitere Stunde, bis sie zu einem Straßenschild kommen. Bob erkennt, dass sie ihre Abzweigung vor 45 Minuten verpasst haben müssen. Sue sagt: „Großartig. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit. Vielen Dank, dass du mich hierher gebracht hast.“ Bob, ein wenig überrascht wegen ihres Sarkasmus, sagt nichts. Sue erkennt, was sie gesagt hat und bietet eine Erklärung an: „Entschuldigung. Ich habe das nur gesagt, weil: </p><ul><li>Ich bin wirklich müde. Stör’ dich nicht weiter daran.” </li><li>So bin ich eben. Manchmal kann ich ein wenig kurz angebunden sein. So verhalte ich mich eben. Das ist keine große Sache.” </li><li>Meine Familie hat mich ständig angeschnauzt. Ich denke, dass ich es ihnen da einfach gleichtue.” </li><li>Ich hatte einen schlechten Tag. Das ist es, was falsch gelaufen ist.” </li><li>Es ist hart, kein Wasser zu haben bei dieser Hitze und in dieser Einöde. Ich bin eben aufgeregt.” </li><li>Ich sage dir nur, wie ich mich fühle.”</li></ul><p>Sie können sich vielleicht vorstellen, dass jede dieser Reaktionen wirklich passiert. Aber welche ist richtig? Welche sollten Sie von einem Gläubigen in dieser Situation erarten können? Sehen Sie sich die Liste noch einmal an. Welche Antworten sind in Ordnung? </p><p>Die korrekte Antwort ist: “Keine von ihnen.” Warum? Weil keine von ihnen eine angemessene biblische Erklärung für Sues Verhalten anbietet. Das Sie Bob anfährt, ist falsch; es ist sündhaft. Vielleicht gibt es Gründe für ihre Müdigkeit, ihren familiären Hintergrund oder ihre beziehungsmäßigen Gewohnheiten. Sie bilden zweifellos die besonderen Versuchungen, denen sie sich gegenüber sieht. Aber sie erklären nicht, warum sie mit Enttäuschung reagiert. Sue reagiert ohne Zweifel anders, weil sie müde ist, weil ihr heiß ist, weil sie aus einer bestimmten Familie kommt oder weil sie einen schweren Tag hatte. Aber keins davon bewirkt, biblisch gesehen, ihr sündhaftes Verhalten. Nichts davon sagt uns, warum sie unfreundlich war. Deswegen sollte sie nicht sagen: „Ich habe so gehandelt, weil…“, und dann die Gründe anführen, die im Grunde Entschuldigungen sind. </p><p>Wir erinnern uns, dass wir bemerkten, dass der Psalmist über sein Verhalten nachdachte und es studierte. Versuchen Sie, wie er zu sein. Versuchen Sie, Bobs und Sues Situation aus der Weltanschauung eines Gläubigen heraus zu betrachten. Was löste das Verhalten aus? Erinnern Sie sich an unser obiges Diagramm? <i>Situation ➡ Person ➡ Aktion</i> (dort eine Emotion, hier ein Verhalten). Die Bibel lehrt, dass Sues Verhalten nicht aus der Situation herauskommt, sondern von der Person, die auf die Situation reagiert. Deswegen werden „Warum“-Fragen nicht mit dem Bezug auf die Situation beantwortet; sie müssen mit Bezug auf die Person beantwortet werden. Warum hat Sue sarkastisch herumgenörgelt? Nicht, weil ihr heiß und sie durstig war, sondern weil sie die daraus resultierende Mühe und Unannehmlichkeit nicht wollte. </p><p>Lassen Sie mich ein einfaches Beispiel nennen, das ich als Kind in der Sonntagsschule lernte. Ein Mensch ist wie ein Schwamm; unsere Lebensumstände drücken den Schwamm zusammen. Was kommt aus einem Schwamm heraus, wenn Sie ihn zusammendrücken? Nun, es kommt darauf an, was sich zuvor in dem Schwamm befand. Falls der Schwamm mit Tinte gefüllt war, kommt Tinte heraus; falls er mit Wasser gefüllt war, kommt Wasser heraus. So ist es mit dem Gläubigen. Wenn Sie mit dem Leben Jesu gefüllt sind, so reagieren Sie auf die unangenehmen Umstände in einer christusähnlichen Weise. Falls Sie jedoch angefüllt sind mit Weltlichkeit und selbstsüchtigem Verlangen, dann wird dies von Ihrem Verhalten widergespiegelt. 2. Kor. 4:6-18 sagt dies klar. Wir besitzen den Schatz des Lichtes der Herrlichkeit Gottes, das in unsere Herzen schien, ein Schatz in tönernen Gefäßen. Weil wir die alles übertreffende Macht Gottes besitzen, werden wir nicht zermalmt, verzweifelt oder zerstört, wenn wir unter Druck geraten. Vielmehr wird das Leben Jesu in unserem sterblichen Körper offenbart. Wir verlieren nicht unser Herz, obgleich wir äußerlich immer schwächer werden, denn wir werden inwendig jeden Tag erneuert. Unser Licht und unsere jetzigen Schwierigkeiten erhalten ein ewiges Gewicht der Herrlichkeit, wenn wir auf das Ungesehene schauen, das ewig ist. </p><p>Die Umstände drücken auf den Schwamm. Tinte kommt heraus. Warum? Es gibt zwei mögliche Antworten: (1) weil der Schwamm zusammengedrückt wurde (kam Tinte heraus), oder (2) weil Tinte im Schwamm war (kam Tinte heraus). Die biblische Antwort auf die „Warum“-Frage ist die zweite. Gott interessiert sich mehr als anderes andere für die Frage, warum <i>Tinte</i> herauskam. Und das aus einem guten Grund! Ist das nicht die wirkliche Frage in Sues Situation? Die Frage ist nicht: „Warum reagierte Sue?“ Sie reagierte, weil sie ein lebender Mensch ist! Jedes Mal, wenn Sie handeln, kommt etwas dabei heraus. Aber die wirkliche Frage ist: „Warum reagierte Sue auf <i>diese</i> Weise? Warum kam <i>das</i> heraus?“ Sues oben genannte Erklärungen sind verschiedene Arten zu sagen: „Tinte kam heraus, weil der Schwamm zusammengedrückt wurde.“ Die Erklärung der Bibel lautet immer: „Tinte kam heraus, weil Tinte drin war.“ Scharfe, lieblose Worte werden nicht durch Hitze, Wassermangel, Müdigkeit, familiären Hintergrund oder das Bob die Wasserflaschen vergessen hat, hervorgerufen. Sie werden durch ein ungeheiligtes Herz hervorgerufen. </p><p><br /></p><p><b>Leiden, Verhalten und Sprache</b> </p><p>Dieses Modell bringt eine größere biblische Frage auf. Was ist die Beziehung zwischen komplizierten und peinlichen Situationen (oder angenehmen) und Verhalten? Die klarste Antwort ist, dass die Situation wie die Kulisse oder der Hintergrund in einem Theaterstück ist. Sie ist das Bühnenbild, aber nicht die Handlung. Falls uns gesagt wird, dass die Szene auf einem Bahnhof beginnt, wissen wir noch nichts über die Handlung! Sie könnte beängstigend, fröhlich oder traurig sein. Dies ist der Fall mit unseren Situationen. „Ich wuchs in einer Familie mit Missbrauch auf“ könnte eine Geschichte von Gottes Treue und Erlösung oder eine Geschichte, die sich auf Selbstmitleid und Klagen konzentriert, einleiten. Jede Situation hat ihre charakteristischen Versuchungen, aber das Drama wird vom Herzen durchgespielt. Lesen Sie dazu 5. Mose 8:2-6: </p><p><i>Und gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN geht. Deine Kleider sind nicht zerrissen an dir, und deine Füße sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre. So erkennst du ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht. So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest..</i> </p><p>Dies war eine harte Situation! Und indem er die Landschaft zum Bühnenbild oder Hintergrund machte, war es Gottes Absicht, sein Volk zu demütigen, zu prüfen und zu lehren. Die Passage geht weiter: </p><p><i>Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. So hüte dich nun davor, den HERRN, deinen Gott, zu vergessen, sodass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und du den HERRN, deinen Gott, vergisst, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft,... Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen.</i>” (5. Mose 8:7-14,17). </p><p>Dies ist eine andere Situation; das vollständige Gegenteil der ersten. Aber der Fokus Gottes liegt noch auf dem Herzen. Beide Umstände prüfen sein Volk. Die Prüfungen sind verschieden. Das Elend in der Wüste (z. B. Bob und Sue auf dem Weg ohne Wasser!) drücken uns in einer gewissen Weise zusammen. Wird dabei Murren oder Glauben herauskommen? Das verheißene Land (z. B. Bob und Sue zurück beim Auto mit einer Flasche frischen Wassers) drückt in anderer Weise. Werden sie Gott vergessen oder ihm zu danken? Das Problem ist immer, ob Gottes Kinder gerecht oder sündhaft reagieren. Das ist das Thema, über das Gott spricht. Die Situation ist der Hintergrund; sein Interesse ist die Handlung. Er will wissen, ob die Person richtig reagiert oder nicht. </p><p>Lassen Sie uns einen anderen biblischen Kommentar zu dieser Zeit im Leben Israels ansehen – 1. Kor. 10:1-13: </p><p><i>„Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus. Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste erschlagen. Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten. Werdet auch nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie geschrieben steht (2.Mose 32,6):&nbsp;»Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu tanzen.«&nbsp;Auch lasst uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um. Lasst uns auch nicht Christus versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und wurden von den Schlangen umgebracht. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und wurden umgebracht durch den Verderber. Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist. Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle. Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.“</i> </p><p>Das sind tiefgründige Lehren. Bedenken Sie die Situation! Versetzen Sie sich in Israels Position. Wie reagierten Sie, wenn Sie nur einen Satz Kleidung dabei hätten (der sich niemals abnutzt!), kein ständiges Obdach, Unsicherheit, was die Zukunft betrifft, Hitze, Sand, Gefahr von kriegerischen Nachbarn, oftmals kein Wasser und niemals eine Änderung in der Ernährung oder im Tagesablauf. Das ist hart! Wir würden Kämpfe mit Unzufriedenheit erwarten. Zumindest fühlten wir uns geneigt, einem Menschen, der sich beklagt, Verständnis entgegen zu bringen. Können Sie sich vorstellen, wie es einer kleinen Gebetsgruppe in der Wildnis ergangen wäre? Sie hätten gerade begonnen, sich niederzulassen und ihre Zelte gemütlich aufgestellt. Plötzlich hätte die Wolke sich bewegt, und alles hätte aufspringen und weiterziehen müssen! Das ist hart. </p><p>Aber wo liegt der Fokus Gottes im Kommentar vom 1. Kor.? Er ignoriert die „mildernden Umstände“ vollständig. Er sieht nur ihre Klagen, wie sie ihn prüfen, wie sie in Unmoral schwelgen, wie sie nach bösen Dingen und Götzenanbetung verlangen. Er erwähnt nicht einmal die Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert waren. Und das aus einem guten Grund. Gott ist an der Handlung interessiert. Er warnt die Korinther – und uns, dieses Drama nicht in unseren eigenen besonderen Hintergründen zu wiederholen. Der Hintergrund ist nur der Hintergrund. Dasselbe Drama kann sich in einer Umgebung abspielen, die absolut nichts mit dem Sinai zu tun hat. Es kann sich in unserem Leben abspielen. Bei der Frage, was sündhaftes Verhalten <i>hervorruft,</i> sind die Umstände unerheblich. Vielleicht beklagen wir uns mehr, wenn die Dinge schwierig sind oder wir sind arrogant, wenn sie gut laufen; aber wir sind immer in Gefahr, in diese Sünden zu fallen, weil sie nicht von der Situation hervorgerufen werden. Sowohl Murren als auch Prahlerei kommen aus einem sündigen Herzen. </p><p>Es gibt oftmals die Versuchung, zu denken, dass diese sündhaften Reaktionen sowohl von unserem sündhaften Herzen <i>als auch</i> von schwierigen Umständen hervorgerufen werden. Dies ist die unterschwellige Versuchung der Selbstgerechtigkeit: sich selbst die Schuld zu geben, aber nur teilweise; etwas Verantwortung übernehmen, aber nur etwas. Denken Sie an Gottes Kommentar über Israels Wüstenwanderung zurück. Dort gibt es keinen Hinweis auf diese „zweifache“ Verantwortung. In der Tat, wie könnte das auch sein? Schauen Sie erneut in 5. Mose 8. Wahrscheinlich wäre das Volk Israel auch ohne Feinde, Hunger, Durst und nach einer schnellen Reise sicher ins verheißene Land gekommen. Aber Gott sagte, dass er die Schwierigkeiten gesandt hatte, um Israel zu prüfen, „um zu erkennen, was in ihren Herzen ist.“ Falls wir sagen, dass Israel sich beklagte, weil sie Sünder waren und weil ihre Umstände hart waren, machen wir teilweise Israel und teilweise Gott verantwortlich. Das kann nicht sein! Israel konnte das verheißene Land nur aus einem Grund nicht betreten: sie hatten gesündigt. </p><p>Warum ist das wichtig? Weil wir alle Sue mögen. Wir neigen dazu, sündhaftes Verhalten zu erklären, indem wir über die Situation reden. Wir sagen, wir taten etwas, weil… und geben nicht zu, dass unsere Herzen der einzige Grund sind. Ist das so schlecht? Ja! Es ist unterschwellig; aber diese Behauptungen über Gründe und Motive sind ein Angriff auf Gottes Wahrheit. Wir entschuldigen uns selbst zur Hälfte und können so keine rechte Buße tun. Indem wir mehr auf die Umstände als auf uns selbst hinweisen, werden wir des Glaubens beraubt, dass die Dinge wirklich anders laufen können. Umstände könnten wieder unangenehm werden. Sue hat keine Garantie, dass sie und Bob sich auf der nächsten Wanderung nicht wieder verlaufen würden (oder auf dem Rückweg). Falls sie deswegen unfreundlich war, wird es wieder geschehen. Aber in Christus hat sie eine größere und realistischere Hoffnung. Sie hat das Evangelium, das sie verändern kann. Sie und Bob könnten sich wieder verlaufen; aber wenn sie vom Heiligen Geist verändert wurde, muss Bob keine unfreundlichen Worte fürchten – noch nicht einmal die inwendige Enttäuschung und die fehlende Liebe, die sie ausdrücken! Gottes Ziel ist es, dass Sue in der nächsten, ähnlichen Situation in der Lage ist, mit Freude, Frieden, Geduld und Liebe zu reagieren. Vielleicht lacht sie darüber und genießt sogar die Wanderung zurück! Vielleicht hält sie es ohne Klagen aus und trinkt am Ende der Wanderung Wasser, während sie Gott dankt. </p><p>Gottes Weg ist richtig. Unsere Wege sind dumm. Wir müssen uns darin entwickeln und es beherrschen, in jedem Bereich unseres Lebens entsprechend seiner Wahrheit zu leben. Der Gebrauch von „weil“ ist eine kleine Sache. Aber unsere halben Selbstentschuldigungen, unsere seichten Bußbekenntnisse und unser Kleinglaube, weil unser Ziel eher aus Bequemlichkeit als aus Christusähnlichkeit besteht – dies sind größere Probleme und sie kommen häufig vor. Besonders das Training unserer Lippen kann uns helfen, diese ernsteren Herzensprobleme anzugehen. </p><p>Hier ist meine Aufgabe. Hüten Sie Ihre Zunge für die nächsten paar Wochen; achten Sie darauf, wie Sie „zerschlagen“ und andere zweifelhafte Kategorien verwenden, um Ihre Gefühle zu beschreiben. Durchdenken Sie das, was Sie fühlen, denken und tun, indem Sie es in einen Kontext zu dem stellen, was zwischen Ihnen und Gott geschieht. Achten Sie darauf, wie Sie das Wort „weil“ verwenden. Wenn Sie sich selbst dabei ertappen, dass Sie darüber reden, wie „hart“ oder „schmerzhaft“ die Umstände waren, stoppen Sie sich selbst und konzentrieren Sie sich auf Gehorsam und Ungehorsam. Der Rest ist nur der Hintergrund. Falls Sie über schwere Situationen reden müssen, verwenden Sie Ausdrücke wie „selbst wenn“ anstatt von „weil“ – etwas, das den Fokus auf die wichtigen Herzensangelegenheiten richtet. Aber über die nächsten paar Wochen hinaus lassen Sie diese Beispiele zu zweien von vielen werden, wenn Sie, wie der Psalmist, Ihre Sprache durchdenken und analysieren. Mögen die Worte unseres Mundes und die Gedanken unserer Herzen vor seinem Angesicht angenehm sein. Und möge Gott Ihnen große Gnade schenken, dass Sie, „was immer Sie essen oder trinken, oder was immer Sie tun, Sie es zur Ehre Gottes tun“ (1. Kor. 10:31). </p><p>Seien Sie nicht ängstlich oder von dem Prozess überwältigt. Falls Sie Ihre Sprache anschauen und überall Sünde sehen, so ist das ein ermutigender erster Schritt. Wenn unsere Sündenerkenntnis nicht überreichlich vorhanden ist, kann unsere Erkenntnis von Gnade auch nicht reichlich vorhanden sein. Gnade ist immer mehr vorhanden, wenn ein vertieftes Sündenbewusstsein uns sowohl tiefer in die Buße als auch in eine größere Wertschätzung der großartigen Macht Christi treibt, die uns freisetzt, indem sie uns vergibt und uns verwandelt. Falls Sie ein Christ sind, dann muss Römer 8:9 die Verse aus Galater 5:16-25 auslegen; 1. Kor. 1:30 muss Sprüche 12:18-19 oder Mt. 12:37 auslegen. </p><p><br /></p><p><b>Zusammenfassung</b> </p><p>Um Sie herum gibt es unsichtbare Mächte, die Sie davon abhalten wollen, dem Bild Christi ähnlich zu sein: die Welt, das Fleisch und der Teufel. Die Bibel ermahnt Sie dazu, deren Einfluss zu bekämpfen: machen Sie sich nicht gleich mit der Welt, töten Sie die Werke des Fleisches ab und legen Sie Ihre geistliche Waffenrüstung an, um gegen die geistlichen Heerscharen der Gottlosigkeit anzukämpfen. Gott ermahnt uns auch, dass der Kampf in Ihrer Sprache besonders wichtig ist. Die Standpunkte des Herzens werden in dem offenbart, was Sie sagen. Wenn Sie folglich versuchen, gerecht zu sein, müssen Sie besonders auf Ihre Sprache achten; sie ist das beste Fenster, um zu zeigen, was in Ihrem Herzen verborgen ist. In geistlichen Kämpfen müssen Sie sorgfältig analysieren, wie Ihre Feinde Ihre Sprache umdrehen und die rebellischen Wege der bösen Rede als „normal“ erscheinen lassen wollen. In Ihrer Sprache heilig zu sein ist nicht einfach. Jakobus lehrt uns, dass wir wilde Tiere zähmen können, aber das niemand die menschliche Zunge zähmen kann, ein „rastloses Übel voll tödlichen Giftes.“ Doch hier gilt auch: was unmöglich erscheint bei Menschen, das ist möglich bei Gott. Die Weisheit von oben, frei von Gott geschenkt, lässt die Worte von Ihrer Zunge fließen wie frisches Wasser. </p><p><br /></p><p><b>Persönliches Studium</b> </p><p>1. In welcher Weise beschreiben Sie und die Menschen um Sie herum emotionale Erfahrungen mit neutralen Begriffen? (z. B. “zerschlagen”, “aufgebracht”, “einen schlechten Tag haben…). </p><p>2. Welche neutralen Begriffe benutzen Sie und die Menschen um Sie herum, um sündhaftes Verhalten zu beschreiben? (z. B. “Affäre”, “persönlicher Konflikt”, “geringes Selbstwertgefühl”, “es los werden wollen…”). </p><p>3. Welche neutralen Begriffe benutzen Sie und die Menschen um Sie herum, um die Gründe für Verhalten oder Emotionen zu beschreiben? (z. B. “Weil er/sie das tat...”, “Ich fühlte ein Bedürfnis”, “Ich fühle mich wirklich wie...”). </p><p>4. Gottes Wort ist nicht neutral. Gott definiert gut, schlecht, wahr oder falsch. Finden Sie einen besseren, biblischen Ausdruck für jeden der oben genannten Ausdrücke. </p><p>5. Lassen Sie sich von dem obigen Gegensatz durch das Evangelium leiten. Kommen Sie in einer bußfertigen Haltung zu Christus, und entwickeln Sie eine biblische Hoffnung und Glauben, der Sie verändern wird. Denken Sie darüber nach, wer Sie in ihm sind und wie diese Verbindung Sie freisetzen wird. </p><p>6. Erzählen Sie einigen anderen Menschen, wie Sie Ihre Sprache verändern wollen. Bitten Sie sie um Gebet für die Kraft des Geistes und das sie Sie in der Verantwortung halten.</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7242/2097152 bytesTemplate argument size: 20/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:116-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115126 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></content:encoded>
        <pubDate>Tue, 18 Jan 2011 07:00:00 EST</pubDate>
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        <title>Wie Gott und Christen Christus schätzen, Teil 2</title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von John Piper (Desiring God)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a>Im Artikel von letzter Woche sahen wir, daß Christus zu schätzen zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters passiert. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen. <p><b>Drittens ist Christus zu schätzen, die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi andern auszustreuen.</b> </p><p>Das Evangelium Jesu Christi ist die Nachricht, dass Sünder nicht „den Zorn des Lammes“ treffen müßen (Offenbarung 6,16), sondern Ihn als unseren ganz befriedigenden Schatz treffen. Wenn wir das Schätzen der Welt anstelle von Christus bereuen und an Stelle dessen Ihn als unseren Herrn und Heiland und als den Schatz unseres Lebens annehmen, „wird das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, [uns] hüten und [uns] leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von [unseren] Augen abwischen.” (Offenbarung 7,17). Die gute Nachtricht Christi ist nicht nur, daß er uns vom Zorn befreit, sondern daß er unser Schatz wird. Die gute Nachricht ist nicht nur die Abwesenheit von Schmerz, sondern die Anwesenheit ewigen Vergnügens, nämlich Christus. </p><p>Das ist unsere Botschaft. Wir predigen Christus als Erretter und Herrn, und in all seinem Errettungsakt und seiner Herrschaft predigen wir Ihn als den völlig zufriedenstellenden Schatz des Lebens. Wir bieten nicht lediglich die Vergebung der Sünden an. Wir bieten nicht nur die Zuschreibung der Gerechtigkeit Christi an. Wir bieten nicht bloß die Leitung und den Schutz durch den Herrn Jesus an. Wir bieten Christus als den Schatz an, zu dem all unsere Sehnsucht gerichtet ist. Alle Habgier war darauf gerichtet. Alle unsere Lust war darauf gerichtet. Alle unseren Süchte waren darauf gerichtet. Alle unsre Einsamkeit war darauf gerichtet. Alle unsere Sehnsüchte auf Heirat, Freundschaft, Erfolg, Freizeit, Spaß, Wichtigkeit und Einfluß haben auf Christus, unseren Schatz, gezeigt. </p><p>Wir wurden dazu erschaffen, Christus zu schätzen. Und somit auch jeder einzelne auf Erden. Das ist unsere Botschaft. Christus starb für Sünder, so daß jedes Hindernis der Schuld, der Verdorbenheit und des ewigen Zorns zwischen uns und unsern völlig zufriedenstellenden Schatz entfernt werden konnte. Das Ende des Evangeliums ist Christus zu schätzen. Das ist unsere Botschaft. (Zum Nachdenken: Philipper 3,7-8; Matthäus 13,44; Johannes 15,11; 1. Korinther 16,22). </p><p><b>Viertens ist Christus zu schätzen die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt.</b> </p><p>Nachdem wir jetzt gesehen haben daß: </p><ul><li>erstens, Christus zu schätzen die höchste, ewige Erfahrung ist, die Gott selbst macht, und </li><li>zweitens, daß Christus zu schätzen eine Erfahrung durch seine Christusehrende Anwesenheit in uns ist </li><li>und drittens, das Ehren Christi das Ziel der von uns verkündeten Nachricht ist – daß Christus gestorben und auferstanden ist, um unsere Sünden und Gottes Zorn zu entfernen, so daß gerechtfertigte Menschen Christus als ihren ewigen Schatz genießen können –</li></ul><p>nur jetzt können wir klar sehen, warum Bethlehem Baptist Church (Bethlehem Baptisten Gemeinde) unsere vervielfachte Strategie „Gemeinsam Christus schätzen“ (Treasuring Christ Together) nennt. </p><p>Nur jetzt können wir die richtige Botschaft dieser Worte hören, wenn wir sagen, daß Christus zu schätzen eine vervielfachte Bewegung mehrerer Gesamtanlagen ist, neuer Gemeinden und einer globalen Diakonate. </p><p>Es gibt eine Annahme. Diese zentrale Erfahrung des Universums und des christlichen Lebens, nämlich Christus zu schätzen, wird durch die Gemeinde aufrechterhalten. Gott hat es so verordnet, daß wenn Leute den „Schatz, der im Acker verborgen war [Christus]“, finden (Matthäus 13,44) und sich von dem Schätzen der Welt zum Schätzen Christus umkehren, sie in den Organisums von Christen, Kirche genannt, aufrechterhalten, gestärkt, gereift, raffiniert, geleitet und mobilisiert werden. </p><p>Als Paulus hinsichtlich der Gemeinden sagte: „Laßt alles zur Erbauung geschehen“ (1. Korinther 14,26), beabsichtigte er das Vertiefen und Verstärken der Erfahrung, Christus zu schätzen. Das ist der Zweck der Gemeinde. Die Gemeinde ist die Braut Christi (Epheser 5,25-32). Deshalb sind die lokalen Ausdrücke der universellen Gemeinde dazu da, die angemessene Zuneigung der Braut gegenüber ihren unendlich kostbaren Ehemann aufrechtzuerhalten. </p><p>Laßt uns aus diesem Grund beten und arbeiten, damit wir die tiefste Erfahrung, Christus zu schätzen genießen, aufrechterhalten, verkündigen und bekunden. </p><p>Liebevoll, </p><p>Pastor John</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7788/2097152 bytesTemplate argument size: 47/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:54-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115127 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<strong>Von John Piper (Desiring God)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a>Im Artikel von letzter Woche sahen wir, daß Christus zu schätzen zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters passiert. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen. <p><b>Drittens ist Christus zu schätzen, die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi andern auszustreuen.</b> </p><p>Das Evangelium Jesu Christi ist die Nachricht, dass Sünder nicht „den Zorn des Lammes“ treffen müßen (Offenbarung 6,16), sondern Ihn als unseren ganz befriedigenden Schatz treffen. Wenn wir das Schätzen der Welt anstelle von Christus bereuen und an Stelle dessen Ihn als unseren Herrn und Heiland und als den Schatz unseres Lebens annehmen, „wird das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, [uns] hüten und [uns] leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von [unseren] Augen abwischen.” (Offenbarung 7,17). Die gute Nachtricht Christi ist nicht nur, daß er uns vom Zorn befreit, sondern daß er unser Schatz wird. Die gute Nachricht ist nicht nur die Abwesenheit von Schmerz, sondern die Anwesenheit ewigen Vergnügens, nämlich Christus. </p><p>Das ist unsere Botschaft. Wir predigen Christus als Erretter und Herrn, und in all seinem Errettungsakt und seiner Herrschaft predigen wir Ihn als den völlig zufriedenstellenden Schatz des Lebens. Wir bieten nicht lediglich die Vergebung der Sünden an. Wir bieten nicht nur die Zuschreibung der Gerechtigkeit Christi an. Wir bieten nicht bloß die Leitung und den Schutz durch den Herrn Jesus an. Wir bieten Christus als den Schatz an, zu dem all unsere Sehnsucht gerichtet ist. Alle Habgier war darauf gerichtet. Alle unsere Lust war darauf gerichtet. Alle unseren Süchte waren darauf gerichtet. Alle unsre Einsamkeit war darauf gerichtet. Alle unsere Sehnsüchte auf Heirat, Freundschaft, Erfolg, Freizeit, Spaß, Wichtigkeit und Einfluß haben auf Christus, unseren Schatz, gezeigt. </p><p>Wir wurden dazu erschaffen, Christus zu schätzen. Und somit auch jeder einzelne auf Erden. Das ist unsere Botschaft. Christus starb für Sünder, so daß jedes Hindernis der Schuld, der Verdorbenheit und des ewigen Zorns zwischen uns und unsern völlig zufriedenstellenden Schatz entfernt werden konnte. Das Ende des Evangeliums ist Christus zu schätzen. Das ist unsere Botschaft. (Zum Nachdenken: Philipper 3,7-8; Matthäus 13,44; Johannes 15,11; 1. Korinther 16,22). </p><p><b>Viertens ist Christus zu schätzen die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt.</b> </p><p>Nachdem wir jetzt gesehen haben daß: </p><ul><li>erstens, Christus zu schätzen die höchste, ewige Erfahrung ist, die Gott selbst macht, und </li><li>zweitens, daß Christus zu schätzen eine Erfahrung durch seine Christusehrende Anwesenheit in uns ist </li><li>und drittens, das Ehren Christi das Ziel der von uns verkündeten Nachricht ist – daß Christus gestorben und auferstanden ist, um unsere Sünden und Gottes Zorn zu entfernen, so daß gerechtfertigte Menschen Christus als ihren ewigen Schatz genießen können –</li></ul><p>nur jetzt können wir klar sehen, warum Bethlehem Baptist Church (Bethlehem Baptisten Gemeinde) unsere vervielfachte Strategie „Gemeinsam Christus schätzen“ (Treasuring Christ Together) nennt. </p><p>Nur jetzt können wir die richtige Botschaft dieser Worte hören, wenn wir sagen, daß Christus zu schätzen eine vervielfachte Bewegung mehrerer Gesamtanlagen ist, neuer Gemeinden und einer globalen Diakonate. </p><p>Es gibt eine Annahme. Diese zentrale Erfahrung des Universums und des christlichen Lebens, nämlich Christus zu schätzen, wird durch die Gemeinde aufrechterhalten. Gott hat es so verordnet, daß wenn Leute den „Schatz, der im Acker verborgen war [Christus]“, finden (Matthäus 13,44) und sich von dem Schätzen der Welt zum Schätzen Christus umkehren, sie in den Organisums von Christen, Kirche genannt, aufrechterhalten, gestärkt, gereift, raffiniert, geleitet und mobilisiert werden. </p><p>Als Paulus hinsichtlich der Gemeinden sagte: „Laßt alles zur Erbauung geschehen“ (1. Korinther 14,26), beabsichtigte er das Vertiefen und Verstärken der Erfahrung, Christus zu schätzen. Das ist der Zweck der Gemeinde. Die Gemeinde ist die Braut Christi (Epheser 5,25-32). Deshalb sind die lokalen Ausdrücke der universellen Gemeinde dazu da, die angemessene Zuneigung der Braut gegenüber ihren unendlich kostbaren Ehemann aufrechtzuerhalten. </p><p>Laßt uns aus diesem Grund beten und arbeiten, damit wir die tiefste Erfahrung, Christus zu schätzen genießen, aufrechterhalten, verkündigen und bekunden. </p><p>Liebevoll, </p><p>Pastor John</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7788/2097152 bytesTemplate argument size: 47/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:54-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115127 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></content:encoded>
        <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 07:00:00 EST</pubDate>
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        <title>Wie Gott und Christen Christus schätzen, Teil 1</title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von John Piper (Desiring God)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a>Christus zu schätzen passiet zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen. Drittens ist es die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi andern auszustreuen. Zuletzt ist es die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt. Laßt uns diese vier Erfahrungen ansehen. Zwei diesmal, und zwei nächstes Mal. <p><b>Zuerst, zu allererst: Gott der Vater schätzt Christus.</b> </p><p>„Gott ist Liebe” in mehr als einem Sinn. Aber eines dieses Sinnes ist, daß von Ewigkeit her (das ist, was ich mit „allererst“ meinte) Gott seinen ewig-existierenden Sohn geliebt hat. Es gab niemals eine Zeit, wo der Sohn nicht da war und nicht Gott war. Er was immer die „Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens (Hebräer 1,3). Da Gott der Vater vollkommen ist, liebt er vollkommen was vollkommen lieblich ist. Die erste, allererste, Liebe des Vaters war seine Liebe seiner eigenen Herrlichkeit gegenüber, die völlig in seinem Sohn widergespiegelt und vertreten wurde. Er wurde nicht geschaffen. Er ist ewig geboren. So lange es den Vater gab, hat es den geborenen, geschätzten Sohn gegeben. </p><p>Jesus betete und sagte zu seinem Vater: „du hast mich vor Grundlegung der Welt geliebt“ und dann fragte er seinem Vater: „damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen“ (Johannes 17,26). Gott ist für alle Ewigkeit völlig in der Herrlichkeit seines Sohnes erfreut. Er schätzt seinen Sohn. Das ist die Liebe zu einem unendlich schätzenswerten Wesen. Es ist schätzenswert. Die Liebes ist weder bemitleidend, mitfühlend noch Mitleid zeigend, und kennzeichnet sich nicht dadurch, daß es die Nöte anderer erfüllt. Solche Liebe zeigen wir einem bedürftigen Geschöpf und nicht Gott. Deshalb ist das erste, das allereste, Schätzen Christi durch das Schätzen Gottes gegenüber Christus von Ewigkeit her geschehen. </p><p><b>Zum Zweiten ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen.</b> </p><p>Den Heiligen Geist hat es schon von Ewigkeit her gegeben, kommend vom Vater und Sohn. Er ist kein Geschöpf. Er ist weder der Sohn noch der Vater. Aber er ist alles, was sie in ihrem göttlichen Wesenszug sind. So wie der Vater den Sohn geschätzt hat, und so wie der Sohn den Vater von Ewigkeit her geschätzt hat, war der Geist die Person, die diesen göttlichen Akt des Schätzens representierte. Des Geistes Wesen und seine Persönlichkeit kommen aus dem gegenseitigen Schätzen des Vaters und Sohnes. So lange es den Vater und Sohn von Ewigkeit her gab, hat es den aus ihnen vorgehenden Geist als die Person, die ihr gegenseitiges Schätzen ist, gegeben. </p><p>Deshalb ist es die Aufgabe und der Zweck des Geistes die Erfahrung, Christus zu schätzen nach der Auferstehung Christi, zu erwecken und sie zu stärken. Jesus sagte, wenn der Geist kommt, „wird er von mir zeugen“ (Johannes 15,26). „Er wird mich verherrlichen, denn von den Meinen wird er nehmen und euch verkündigen“ (Johannes 16,14). Das heißt, er wird die Erscheinung Christi in den Herzen seines Volkes verherrlichen. Er wir ihn erscheinen lassen und als einen Schatz erfahrbar machen. </p><p>Bevor gefallene Menschen Christus schätzen können, müssen sie von Neuem geboren werden. Das heißt, sie brauchen eine neue, geistliche Natur, die die Fähigkeit hat, Christus als einen Schatz zu sehen. Das geschieht durch den Geist: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Wenn wahre, herzliche Anbetungung passiert, ist dies aufgrund des Geistes, der die Neugeburt verursacht hat und uns befähigt, sich in an Christi unendlichen Schatz zu rühmen. Deshalb sagt Paulus, daß Christen Menschen sind, die „im Geiste Gottes dienen und sich in Christus Jesus rühmen“ (Philipper 3,3). Durch den Geist ist Gott „in unseren Herzen aufgeleuchtet zum Glanzbild der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesus Christus“ (2. Korinther 4,6). Das bedeutet: Der Geist Gottes hat uns befähigt, Christus als das unendlich schätzenswerte Abbild Gottes zu schätzen. </p><p>Bevor Christus zu schätzen etwas wird, was wir zu andern ausstreuen (was wir das nächste Mal sehen werden), ist es die Erfahrung Gottes, die er mit uns durch seinen Geist teilt. Genau das bedeutet es, Christ zu sein. Wir kommen aus der Dunkelheit zum Licht und aus dem Tod zum Leben. Christus ist das Licht und das Leben. Der Beweis, daß du mit Christus aus den Toten auferstanden bist und durch den Geist Gottes wiedergeboren bist, ist, daß du Christus schätzt. </p><p>Sehe und schmecke in dieser Weihnachtszeit was der Schatz Christi ist. Erinnere dich auf diesem Anlass, daß Gott der Vater Christus von Ewigkeit her über alles geschätz hat. Und der Heilige Geist wurde gesandt, um uns zu befähigen, seine Wertschätzung in Wirklichkeit zu sehen. </p><p>Pastor John</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7648/2097152 bytesTemplate argument size: 47/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:53-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110129001252 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<strong>Von John Piper (Desiring God)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a>Christus zu schätzen passiet zuerst, ja zu allererst im Herzen des Vaters. Dann ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen. Drittens ist es die Befähigung in der Kraft des Geistes das Schätzen Christi andern auszustreuen. Zuletzt ist es die Aufrechterhaltung des biblischen Organismus, Kirche genannt. Laßt uns diese vier Erfahrungen ansehen. Zwei diesmal, und zwei nächstes Mal. <p><b>Zuerst, zu allererst: Gott der Vater schätzt Christus.</b> </p><p>„Gott ist Liebe” in mehr als einem Sinn. Aber eines dieses Sinnes ist, daß von Ewigkeit her (das ist, was ich mit „allererst“ meinte) Gott seinen ewig-existierenden Sohn geliebt hat. Es gab niemals eine Zeit, wo der Sohn nicht da war und nicht Gott war. Er was immer die „Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens (Hebräer 1,3). Da Gott der Vater vollkommen ist, liebt er vollkommen was vollkommen lieblich ist. Die erste, allererste, Liebe des Vaters war seine Liebe seiner eigenen Herrlichkeit gegenüber, die völlig in seinem Sohn widergespiegelt und vertreten wurde. Er wurde nicht geschaffen. Er ist ewig geboren. So lange es den Vater gab, hat es den geborenen, geschätzten Sohn gegeben. </p><p>Jesus betete und sagte zu seinem Vater: „du hast mich vor Grundlegung der Welt geliebt“ und dann fragte er seinem Vater: „damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen“ (Johannes 17,26). Gott ist für alle Ewigkeit völlig in der Herrlichkeit seines Sohnes erfreut. Er schätzt seinen Sohn. Das ist die Liebe zu einem unendlich schätzenswerten Wesen. Es ist schätzenswert. Die Liebes ist weder bemitleidend, mitfühlend noch Mitleid zeigend, und kennzeichnet sich nicht dadurch, daß es die Nöte anderer erfüllt. Solche Liebe zeigen wir einem bedürftigen Geschöpf und nicht Gott. Deshalb ist das erste, das allereste, Schätzen Christi durch das Schätzen Gottes gegenüber Christus von Ewigkeit her geschehen. </p><p><b>Zum Zweiten ist es der Heilige Geist, der in unsere Herzen den Verlangen gießt, Christus zu schätzen.</b> </p><p>Den Heiligen Geist hat es schon von Ewigkeit her gegeben, kommend vom Vater und Sohn. Er ist kein Geschöpf. Er ist weder der Sohn noch der Vater. Aber er ist alles, was sie in ihrem göttlichen Wesenszug sind. So wie der Vater den Sohn geschätzt hat, und so wie der Sohn den Vater von Ewigkeit her geschätzt hat, war der Geist die Person, die diesen göttlichen Akt des Schätzens representierte. Des Geistes Wesen und seine Persönlichkeit kommen aus dem gegenseitigen Schätzen des Vaters und Sohnes. So lange es den Vater und Sohn von Ewigkeit her gab, hat es den aus ihnen vorgehenden Geist als die Person, die ihr gegenseitiges Schätzen ist, gegeben. </p><p>Deshalb ist es die Aufgabe und der Zweck des Geistes die Erfahrung, Christus zu schätzen nach der Auferstehung Christi, zu erwecken und sie zu stärken. Jesus sagte, wenn der Geist kommt, „wird er von mir zeugen“ (Johannes 15,26). „Er wird mich verherrlichen, denn von den Meinen wird er nehmen und euch verkündigen“ (Johannes 16,14). Das heißt, er wird die Erscheinung Christi in den Herzen seines Volkes verherrlichen. Er wir ihn erscheinen lassen und als einen Schatz erfahrbar machen. </p><p>Bevor gefallene Menschen Christus schätzen können, müssen sie von Neuem geboren werden. Das heißt, sie brauchen eine neue, geistliche Natur, die die Fähigkeit hat, Christus als einen Schatz zu sehen. Das geschieht durch den Geist: „Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Wenn wahre, herzliche Anbetungung passiert, ist dies aufgrund des Geistes, der die Neugeburt verursacht hat und uns befähigt, sich in an Christi unendlichen Schatz zu rühmen. Deshalb sagt Paulus, daß Christen Menschen sind, die „im Geiste Gottes dienen und sich in Christus Jesus rühmen“ (Philipper 3,3). Durch den Geist ist Gott „in unseren Herzen aufgeleuchtet zum Glanzbild der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesus Christus“ (2. Korinther 4,6). Das bedeutet: Der Geist Gottes hat uns befähigt, Christus als das unendlich schätzenswerte Abbild Gottes zu schätzen. </p><p>Bevor Christus zu schätzen etwas wird, was wir zu andern ausstreuen (was wir das nächste Mal sehen werden), ist es die Erfahrung Gottes, die er mit uns durch seinen Geist teilt. Genau das bedeutet es, Christ zu sein. Wir kommen aus der Dunkelheit zum Licht und aus dem Tod zum Leben. Christus ist das Licht und das Leben. Der Beweis, daß du mit Christus aus den Toten auferstanden bist und durch den Geist Gottes wiedergeboren bist, ist, daß du Christus schätzt. </p><p>Sehe und schmecke in dieser Weihnachtszeit was der Schatz Christi ist. Erinnere dich auf diesem Anlass, daß Gott der Vater Christus von Ewigkeit her über alles geschätz hat. Und der Heilige Geist wurde gesandt, um uns zu befähigen, seine Wertschätzung in Wirklichkeit zu sehen. </p><p>Pastor John</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7648/2097152 bytesTemplate argument size: 47/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:53-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110129001252 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></content:encoded>
        <pubDate>Tue, 04 Jan 2011 07:00:00 EST</pubDate>
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        <title>Reichlich Liebe</title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von R.C. Sproul (Ligonier Ministries)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a> <p>Liebe der Selbstgefälligkeit In seiner monumental biographie von Jonathan Edwards zitiert George Marsden einen Durchgang von Edwards Persönlichem Bericht: "Seitdem ich nach dieser Stadt [Northampton] kam, habe ich häufig süße Selbstgefälligkeit im Gott in Ansichten von seiner ruhmvollen Vollkommenheit, und der Exzellenz von Jesus Christus gehabt. Gott ist zu mir, einem ruhmvollen und schön erschienen, hauptsächlich wegen seiner Heiligkeit seiend. Die Heiligkeit des Gottes ist immer zu mir die nettesten von allen seinen Attributen" erschienen (p. 112). </p><p>Wenn wir Edwards Sprache, seine Wahl von Wörtern zur Kenntnis nehmen, um sein entzücktes Entzücken am Ruhm des Gottes zu beschreiben, beobachten wir seinen Akzent auf der Süßigkeit, Lieblichkeit, und Vorzüglichkeit des Gottes. Er berichtet davon, eine "süße Selbstgefälligkeit" im Gott zu genießen. Was meint er? Ist die Frist-Selbstgefälligkeit nicht ein Wort, das wir verwenden, um eine bestimmte Selbstgefälligkeit , ein Ruhen auf jemandes Lorbeeren, eine Art faule Trägheit zu beschreiben die wohnt einer oberflächlichen Sorte der Befriedigung bei? Vielleicht. Aber hier sehen wir ein lebhaftes Beispiel, für wie Wörter manchmal ihren Import mit der Zeit ändern. </p><p>Was Edwards beabsichtigt durch eine "süße Selbstgefälligkeit" nichts hatte, um mit einer zeitgenössischen Dosis der Selbstgefälligkeit zu tun. Eher war es mit einem Sinn des Vergnügens verbunden. Dieses "Vergnügen" soll nicht in einem krassen hedonistishen, oder sinnlich, Sinn aber eher ein Entzücken daran verstanden werden, der zur Seele höchst erfreut. </p><p><br /> Den Wurzeln dieser Bedeutung "der Selbstgefälligkeit" wird durch das Englisch-Wörterbuch von Oxford nachgespürt (vol. 3), wo die gegebene Vorwahl-Bedeutung "die Tatsache oder Zustand ist, mit einem Ding oder Person zufrieden zu sein; ruhiges Vergnügen oder Befriedigung in etwas oder jemandem." Verweisungen werden für diesen Gebrauch von John Milton, Richard Baxter, und J Maurer zitiert. Maurer wird zitiert, " Gott kann keine echte Selbstgefälligkeit in irgendwelchem aber denjenigen nehmen, die ihm ähnlich sind." </p><p>Ich arbeite der frühere englische Gebrauch der Wortselbstgefälligkeit, weil es auf eine entscheidende Weise in der Sprache der historischen, orthodoxen Theologie verwendet wird. Wenn wir von der Liebe des Gottes sprechen, unterscheiden wir unter drei Typen dieser Liebe - die Liebe des Wohlwollens, die Liebe der Wohltätigkeit, und der Liebe der Selbstgefälligkeit. Der Grund für die Unterscheidungen ist, die verschiedenen Wege zu bemerken, auf die Gott alle Leute, in gewisser Hinsicht, und die spezielle Art liebt, wie Er Seine Leute, das eingelöste liebt. </p><p>Liebe des Wohlwollens </p><p>Wohlwollen wird aus der lateinischen Vorwahl bene abgeleitet, was "besser", oder "gut" bedeutet, und es die Wurzel für den word will ist. Kreaturen, die die Fakultät des Willens ausüben, indem sie Wahlen machen, werden willensmäßige kreaturen genannt. Obwohl Gott nicht ein Kreaturist, ist Er ein willensmäßiges Wesen, insofern als Er auch die Fakultät bereit hat. </p><p>Wir sind alle mit der Rechnung von Luke der Geburt von Jesus vertraut, in dem der himmlische Gastgeber Gott lobt, der erklärt: "Ruhm dem Gott im höchsten. Und auf dem Erd frieden, Bereitwilligkeit zu Männern" (Luke 2:8-14 nkjv). Obwohl einige behaupten, dass das Segen Männern der Bereitwilligkeit gegeben wird, ist die Wurzel, die bedeutet, dasselbe. Die Liebe des Wohlwollens ist die Qualität der Bereitwilligkeit zu anderen. Das Neue Testament ist von Verweisungen der Bereitwilligkeit des Gottes der ganzen Menschheit sogar in unserem falleness angefüllt. </p><p>Obwohl Teufel ein boshaftes Wesen ist (derjenige, der schlechten Willen sowohl zu uns als auch Gott beherbergt), kann es vom Gott nie richtig gesagt werden, dass Er boshaft ist. Er hat keine Böswilligkeit in Seiner Reinheit, keine Böswilligkeit in Seinen Handlungen. Gott "hat" am Tod der Bösen nicht "Freude" - wenn auch Er es verfügt. Seine Urteile auf das Übel werden in Seiner Rechtschaffenheit, nicht in einer verdrehten Böswilligkeit in Seinem Charakter eingewurzelt. Wie ein irdischer Richter weint, wenn er das schuldige für die Strafe sendet, ist Gott der Gerechtigkeit davon erfreut aber bekommt keine glee vom Schmerz von denjenigen, die zurecht bestraft sind. </p><p>Diese Liebe des Wohlwollens, oder der Bereitwilligkeit, streckt sich bis zu alle Leute ohne Unterscheidung aus. Gott liebt in diesem Sinn sogar zum verdammten. </p><p>Liebe der Wohltätigkeit Dieser Typ der Liebe, die Liebe der Wohltätigkeit, wird zur Liebe des Wohlwollens nah verbunden. Der Unterschied zwischen dem Wohlwollen und Wohltätigkeit ist der Unterschied zwischen der Verfügung und Handlung. Ich kann mich wohlgesinnt zu jemandem fühlen, aber meine Bereitwilligkeit bleibt unbekannt bis, oder wenn ich es durch etwas Handlung manifestiere. Wir vereinigen häufig Wohltätigkeit mit Taten der Güte oder Wohltätigkeit. Wir bemerken hier, dass das wirkliche Wort "Wohltätigkeit" häufig als ein Synonym für die Liebe verwendet wird.Im Sinne der Wohltätigkeit sind Taten der Güte Taten der Liebe der Wohltätigkeit. </p><p>Jesus hat diesen Aspekt des Gottes die Liebe bei der Lehre betreffend der betont, die von der Vorsehung von Gott profitieren: „Sie haben gehört, dass es gesagt wurde, ‚Sie werden Ihren Nachbarn lieben und werden Ihren Feind hassen‘. Aber ich sage zu Ihnen, liebt Ihre Feinde, segnet die, die Sie verfluchen, macht gut zu den, die Sie hassen, und betet für die, die gehässig benutzen Sie und Sie verfolgt, dass Sie Söhne von Ihrem Vater in Himmel sein dürfen; für Er Sein Sonnensteigen auf dem Übel macht und auf dem guten, und schickt Regen auf dem gerechten und dem ungerechten. Für, wenn Sie die lieben, die Sie lieben, welche Belohnung hat Sie“? (Matt. 5:43 ff. NKJV). </p><p><br /> In diesem Durchgang erlegt Jesus die Praxis der Liebe nach den Feinden auf. Bemerkt, dass diese Liebe nicht in Begriffen warmer, flaumiger, oder zuversichtlicher Gefühle definiert ist aber ist in Begriffen des Verhaltens definiert. In diesem Kontext ist Liebe mehr von einem Verb als ein Substantiv. Unsere Feinde zu lieben, ist, nach ihnen zu lieben. Es verwickelt machend gut zu ihnen. </p><p>In dieser Beziehung ist die Liebe, die wir zeigen sollen, eine Reflexion der Liebe des Gottes zu Seinen Feinden. Zu den, die hassen und Ihn verflucht, zeigt Er die Liebe der Mildtätigkeit. Das Wohlwollen von Gott (gutem Willen) wird von Seiner Mildtätigkeit (gütigen Handlungen) vorgeführt. Seine Sonne und Regen sind gleichermaßen zum gerechten und dem ungerechten gegeben. </p><p>Wir sehen dann, dass die wohltätige Liebe des Gottes und Seine wohltätige Liebe universal sind. Sie dehnen sich bis zu ganze Menschheit aus. </p><p>Aber hier ist der oberste Unterschied zwischen diesen Arten Lieben und die Liebe von Gott von Wohlbehagen. Seine Liebe des Wohlbehagens ist nicht universal, noch ist es bedingungslos. Traurig in unserem Tag, wird der herrliche Charakter von diesem Typ göttlicher Liebe regelmäßig verweigert oder wird durch eine Decke universalization von der Liebe von Gott verdunkelt. Um zu Leuten wahllos anzukündigen dass Gott Lieben sie „bedingungslos“ (ohne vorsichtig, unter den unterscheidenden Typen göttlicher Liebe zu unterscheiden) ist, einen gefährlichen falschen Sinn der Sicherheit in den Zuhörern zu fördern. </p><p>Die Liebe von Gott von Wohlbehagen ist die besondere Freude und das Vergnügen, das Er zuerst von allen in Seinem einzigerzeugten Sohn nimmt. Es ist Christus, der der höchste Geliebte vom Vater ist. Er ist der Sohn in dem der Vater gut erfreut ist. </p><p>Durch Annahme in Christus teilt jeder Gläubige in dieser göttlichen Liebe des Wohlbehagens. Es ist die Liebe, die von Jacob genossen wird, aber nicht von Esau. Diese Liebe ist für das eingelöste reserviert, in den Gott erfreut — nicht, weil es irgendetwas von Natur aus schön oder entzückend in uns gibt — aber wir sind so zu Christus, der Geliebte des Vaters vereint, den die Liebe der Vater für den Sohn Stürze über auf uns hat. Die Liebe von Gott für uns erfreut und süß zu sich selbst — und zu uns — als Jonathan Edwards so gut verstanden hat. </p><p>Wiedergewonnen von „Phttp://gospeltranslations.org/wiki/Abundant_LoveP}”</p><!-- NewPP limit reportPreprocessor node count: 31/1000000Post-expand include size: 7116/2097152 bytesTemplate argument size: 14/2097152 bytesExpensive parser function count: 0/100--><!-- Saved in parser cache with key gospeltr_mediawiki-de_:pcache:idhash:13-1!1!0!!de!2!edit=0 and timestamp 20110128115129 --><br /><a href="http://de.gospeltranslations.org">[More]</a>]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<strong>Von R.C. Sproul (Ligonier Ministries)</strong><br> <a href="http://de.gospeltranslations.org">Biblische Bücher und Predigten</a><br><br><a href="http://de.gospeltranslations.org"><img src="http://gospeltranslations.org/images/logo.de.png" align="right" style="border: 0; margin: 5px;" /></a> <p>Liebe der Selbstgefälligkeit In seiner monumental biographie von Jonathan Edwards zitiert George Marsden einen Durchgang von Edwards Persönlichem Bericht: "Seitdem ich nach dieser Stadt [Northampton] kam, habe ich häufig süße Selbstgefälligkeit im Gott in Ansichten von seiner ruhmvollen Vollkommenheit, und der Exzellenz von Jesus Christus gehabt. Gott ist zu mir, einem ruhmvollen und schön erschienen, hauptsächlich wegen seiner Heiligkeit seiend. Die Heiligkeit des Gottes ist immer zu mir die nettesten von allen seinen Attributen" erschienen (p. 112). </p><p>Wenn wir Edwards Sprache, seine Wahl von Wörtern zur Kenntnis nehmen, um sein entzücktes Entzücken am Ruhm des Gottes zu beschreiben, beobachten wir seinen Akzent auf der Süßigkeit, Lieblichkeit, und Vorzüglichkeit des Gottes. Er berichtet davon, eine "süße Selbstgefälligkeit" im Gott zu genießen. Was meint er? Ist die Frist-Selbstgefälligkeit nicht ein Wort, das wir verwenden, um eine bestimmte Selbstgefälligkeit , ein Ruhen auf jemandes Lorbeeren, eine Art faule Trägheit zu beschreiben die wohnt einer oberflächlichen Sorte der Befriedigung bei? Vielleicht. Aber hier sehen wir ein lebhaftes Beispiel, für wie Wörter manchmal ihren Import mit der Zeit ändern. </p><p>Was Edwards beabsichtigt durch eine "süße Selbstgefälligkeit" nichts hatte, um mit einer zeitgenössischen Dosis der Selbstgefälligkeit zu tun. Eher war es mit einem Sinn des Vergnügens verbunden. 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Wenn wir von der Liebe des Gottes sprechen, unterscheiden wir unter drei Typen dieser Liebe - die Liebe des Wohlwollens, die Liebe der Wohltätigkeit, und der Liebe der Selbstgefälligkeit. Der Grund für die Unterscheidungen ist, die verschiedenen Wege zu bemerken, auf die Gott alle Leute, in gewisser Hinsicht, und die spezielle Art liebt, wie Er Seine Leute, das eingelöste liebt. </p><p>Liebe des Wohlwollens </p><p>Wohlwollen wird aus der lateinischen Vorwahl bene abgeleitet, was "besser", oder "gut" bedeutet, und es die Wurzel für den word will ist. Kreaturen, die die Fakultät des Willens ausüben, indem sie Wahlen machen, werden willensmäßige kreaturen genannt. Obwohl Gott nicht ein Kreaturist, ist Er ein willensmäßiges Wesen, insofern als Er auch die Fakultät bereit hat. </p><p>Wir sind alle mit der Rechnung von Luke der Geburt von Jesus vertraut, in dem der himmlische Gastgeber Gott lobt, der erklärt: "Ruhm dem Gott im höchsten. 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Wir bemerken hier, dass das wirkliche Wort "Wohltätigkeit" häufig als ein Synonym für die Liebe verwendet wird.Im Sinne der Wohltätigkeit sind Taten der Güte Taten der Liebe der Wohltätigkeit. </p><p>Jesus hat diesen Aspekt des Gottes die Liebe bei der Lehre betreffend der betont, die von der Vorsehung von Gott profitieren: „Sie haben gehört, dass es gesagt wurde, ‚Sie werden Ihren Nachbarn lieben und werden Ihren Feind hassen‘. Aber ich sage zu Ihnen, liebt Ihre Feinde, segnet die, die Sie verfluchen, macht gut zu den, die Sie hassen, und betet für die, die gehässig benutzen Sie und Sie verfolgt, dass Sie Söhne von Ihrem Vater in Himmel sein dürfen; für Er Sein Sonnensteigen auf dem Übel macht und auf dem guten, und schickt Regen auf dem gerechten und dem ungerechten. Für, wenn Sie die lieben, die Sie lieben, welche Belohnung hat Sie“? (Matt. 5:43 ff. NKJV). </p><p><br /> In diesem Durchgang erlegt Jesus die Praxis der Liebe nach den Feinden auf. 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        <pubDate>Tue, 28 Dec 2010 07:00:00 EST</pubDate>
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