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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>Unbeirrt von Gerichtsentscheid, Korrupter Fusionsplan, Good News</title>
		<link>https://bildblog.de/153202/unbeirrt-von-gerichtsentscheid-korrupter-fusionsplan-good-news/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 06:54:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Unbeirrt von Gerichtsentscheid: Weimer bleibt bei kritischer Linie zur Kulturförderung (tagesspiegel.de) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer halte trotz eines Beschlusses des Berliner Verwaltungsgerichts an seiner Linie in der Kulturförderung fest. Anlass ist der Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis, bei dem Weimer drei Buchläden ausgeschlossen hatte. Das Gericht untersagte ihm später aber, die Betreiber als &#8220;politische Extremisten&#8221; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/unbeirrt-von-gerichtsentscheid-weimer-bleibt-bei-kritischer-linie-zur-kulturforderung-15561310.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Unbeirrt von Gerichtsentscheid: Weimer bleibt bei kritischer Linie zur Kulturförderung</strong></a><br />
<em>(tagesspiegel.de)</em><br />
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer halte trotz <a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/im-eilverfahren-gericht-untersagt-weimers-ausserung-zu-berliner-buchladen-15541748.html" target="_blank">eines Beschlusses des Berliner Verwaltungsgerichts</a> an seiner Linie in der Kulturförderung fest. Anlass ist der Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis, bei dem Weimer drei Buchläden ausgeschlossen hatte. Das Gericht untersagte ihm später aber, die Betreiber als &#8220;politische Extremisten&#8221; zu bezeichnen. Weimer beschreibe die Lage als zugespitzten Kulturkampf, weise aber zurück, selbst ein rechter Kulturkämpfer zu sein.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/dju-kritisiert-verfahrenseinstellung-nach-rechten-angriffen-107685" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. dju: Kritik an Verfahrenseinstellung</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Verdi kritisiere die Einstellung eines Verfahrens zu Angriffen auf Journalisten bei einer Veranstaltung in Schnellroda. Aus Sicht der Gewerkschaft habe es sich um einen gezielten und koordinierten Angriff auf Medienschaffende und damit auf die Pressefreiheit gehandelt. Die dju beanstande vor allem, dass die Staatsanwaltschaft die verfassungsrechtliche Dimension des Falls nicht ausreichend berücksichtigt habe, und warne, dass solche Entscheidungen Täter ermutigen und langfristig die Pressefreiheit und Medienvielfalt schwächen könnten.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106389/korrupter_fusionsplan_was_warnermount_zu_fall_bringen_koennte/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. &#8220;Korrupter Fusionsplan&#8221;: Was WarnerMount zu Fall bringen könnte</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Torsten Zarges)</em><br />
Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount gerate politisch und juristisch immer stärker unter Druck. Kritiker sähen die Gefahr, dass es weniger Wettbewerb, höhere Preise sowie eine eingeschränkte Vielfalt bei Nachrichten und Kino geben könnte. Zusätzlichen Sprengstoff liefere die Finanzierung des Deals durch Staatsfonds aus der Golfregion. Außerdem könnte es nach Donald Trumps Amtszeit einen Rückbau geben: &#8220;WarnerMount müsste unter demokratischer Präsidentschaft und Kongressmehrheit wohl befürchten, wieder aufgelöst zu werden.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.infosperber.ch/frau-mann/in-meiner-welt-haben-wir-sex-wenn-ich-sex-will/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. «In meiner Welt haben wir Sex, wenn ich Sex will.»</strong></a><br />
<em>(infosperber.ch, Barbara Marti)</em><br />
Barbara Marti schildert den Fall des ehemaligen ORF-Generaldirektors Roland Weißmann, dem eine Mitarbeiterin übergriffige sexuelle Chats und die Übersendung von Dickpics vorwerfe. Zwar habe eine ORF-interne <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Compliance_(Recht)" target="_blank">Compliance</a>-Kommission keine sexuelle Belästigung &#8220;im rechtlichen Sinn&#8221; festgestellt, wohl aber unangemessenes Verhalten. Weißmanns Weiterbeschäftigung sei als untragbar bewertet und er entlassen worden. Andere Juristen widersprächen der engen ORF-Auslegung und sähen in Weißmanns Verhalten sehr wohl sexuelle Belästigung.</p>
<p><a href="https://www.turi2.de/heute/taegliche-dosis-optimismus-wie-das-portal-good-news-und-andere-medien-gute-nachrichten-verbreiten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Tägliche Dosis Optimismus &#8211; wie das Portal &#8220;Good News&#8221; und andere Medien gute Nachrichten verbreiten.</strong></a><br />
<em>(turi2.de, Christoph Arens)</em><br />
Die Plattform <a href="https://goodnews.eu" target="_blank">&#8220;Good News&#8221;</a> sammele bewusst positive und konstruktive Nachrichten, um der wachsenden Nachrichtenmüdigkeit und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Doomscrolling" target="_blank">dem Doomscrolling</a> etwas entgegenzusetzen. Finanziert werde das Berliner Portal über freiwillige Beiträge, die Nutzung wachse laut Redaktion spürbar.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/tv/cnn-gruender-ted-turner-ist-tot-a-f390327b-f679-401e-af96-ec6e44df8309" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. CNN-Gründer Ted Turner ist tot</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Ted Turner, der Gründer von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/CNN" target="_blank">CNN</a>, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit dem Start des Senders im Jahr 1980 habe Turner das Fernsehen grundlegend verändert, weil er als Erster einen Nachrichtensender mit 24-Stunden-Berichterstattung etabliert und damit ein neues Verständnis von Live-Nachrichten geprägt habe. Später habe er ein großes Medienimperium mit weiteren Sendern wie TBS, TNT, Cartoon Network und Turner Classic Movies aufgebaut.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Piraterie oder Fair Use?, Stille KI-Invasion, BR ändert &#8220;Klar&#8221;-Folge</title>
		<link>https://bildblog.de/153189/piraterie-oder-fair-use-stille-ki-invasion-br-aendert-klar-folge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 06:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Verlagshäuser reichen Urherberrechtsklage gegen Meta ein (zeit.de) Mehrere große Verlagshäuser hätten den Social-Media-Konzern Meta und dessen Chef Mark Zuckerberg in den USA verklagt. Der Vorwurf: Das Unternehmen habe für das Training seines KI-Modells Llama Millionen urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis genutzt. Der Verlagsverband spreche von &#8220;Piraterie&#8221;, Meta weise die Vorwürfe zurück und argumentiere, ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.zeit.de/digital/2026-05/verlagshaeuser-meta-ki-zuckerberg" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Verlagshäuser reichen Urherberrechtsklage gegen Meta ein</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Mehrere große Verlagshäuser hätten den Social-Media-Konzern Meta und dessen Chef Mark Zuckerberg in den USA verklagt. Der Vorwurf: Das Unternehmen habe für das Training seines KI-Modells Llama Millionen urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis genutzt. Der Verlagsverband spreche von &#8220;Piraterie&#8221;, Meta weise die Vorwürfe zurück und argumentiere, ein solches Training könne unter Umständen als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fair_Use" target="_blank">Fair Use</a> gelten.</p>
<p><a href="https://taz.de/Verleihung-der-Pulitzer-Preise/!6176401/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Berichterstattung über Trump und Epstein ausgezeichnet</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Bei der Verleihung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pulitzer-Preis" target="_blank">der Pulitzer-Preise</a> seien mehrere kritische Recherchen zu Donald Trump und dessen Umfeld ausgezeichnet worden. Geehrt worden seien unter anderem die &#8220;Washington Post&#8221;, die &#8220;New York Times&#8221; und die Nachrichtenagentur Reuters. Besonders hervorgehoben werde zudem Julie K. Brown vom &#8220;Miami Herald&#8221; für ihre Berichte über Jeffrey Epstein.</p>
<p><a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/bundestag-muss-ernst-machen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Bundestag muss Ernst machen</strong></a><br />
<em>(djv.de, Hendrik Zörner)</em><br />
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) begrüßt den Gesetzentwurf der Grünen für ein Medienauskunftsgesetz auf Bundesebene. Ziel sei es, Journalistinnen und Journalisten eine klare und rechtssichere Grundlage zu geben, um Auskünfte von Bundesbehörden zu verlangen, ohne dafür ständig vor Gericht ziehen zu müssen. Der DJV hält diesen Schritt für überfällig und verweist darauf, dass frühere Bundesregierungen ein solches Gesetz zwar angekündigt, aber nie umgesetzt hätten.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106382/br_aendert_klarfolge_mit_julia_ruhs_nach_kritik_von_eltern/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. BR ändert &#8220;Klar&#8221;-Folge mit Julia Ruhs nach Kritik von Eltern</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Der BR habe <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klar/wo-islamisten-deutschland-unterwandern/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNldPMDAwMjM0QTA" target="_blank">eine &#8220;Klar&#8221;-Folge</a> mit Moderatorin Julia Ruhs nach Beschwerden von Eltern nachträglich verändert. Einige Szenen mit Schulkindern seien entfernt, andere verpixelt worden, weil Eltern ihre Zustimmung zurückgezogen hätten. Hintergrund sei Kritik an einer Passage über den Ramadan und Konflikte an einer Schule in Berlin-Neukölln. Mehrere Eltern und auch die Schulleitung würfen dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, die Schule in einen populistischen Zusammenhang gestellt und das eigentliche Thema verzerrt zu haben. Der BR weise die Anschuldigung zurück und erkläre, der Fokus auf Fasten als Konfliktthema und religiöse Toleranz sei von Anfang an klar kommuniziert worden.<br />
Weiterer Lesetipp: In der MDR-Medienkolumne &#8220;Altpapier&#8221; <a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-klar-reportage-magazin-kritik-100.html" target="_blank">kommentiert Klaus Raab</a>: &#8220;Man sieht: Die Logik von Reportage- und Magazinjournalisten kann mit der Erwartungshaltung und Wahrnehmung von Menschen kollidieren, die ihre Geschichten im Kontext erzählt wissen möchten. Und nicht unter einer mitgebrachten Überschrift.&#8221;</p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/die-stille-ki-invasion-im-journalismus" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Die stille KI-Invasion im Journalismus</strong></a><br />
<em>(medientage.de, Stephan Weichert)</em><br />
Stephan Weichert warnt davor, Künstliche Intelligenz im Journalismus nur als harmloses Hilfsmittel zu betrachten. Er argumentiert, dass KI schleichend Aufgaben übernehme, die bisher mit journalistischem Urteilsvermögen, Verantwortung und Sorgfalt verbunden seien. Das eigentliche Problem sei die stille Verschiebung von Zuständigkeiten zur Maschine. Weicherts Fazit: &#8220;Die eigentliche Bedrohung durch KI ist also nicht, dass von Robotern ersetzt zu werden. Sie ist weitaus unspektakulärer, aber gerade deshalb riskanter. Der Journalismus schafft sich selbst ab. Nicht aus Bosheit, sondern eher aus Trägheit.&#8221;</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/116914/und-dann-kamen-sie-beim-spiegel-auf-diese-eine-idee/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Und dann kamen sie beim &#8220;Spiegel&#8221; auf diese eine Idee</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Boris Rosenkranz)</em><br />
Boris Rosenkranz kritisiert in seiner Glosse, dass die &#8220;Spiegel&#8221;-Redaktion neuerdings auffällig oft Überschriften mit &#8220;Und dann &#8230;&#8221; verwende, um banalen oder wenig wichtigen Momenten künstlich Dramatik zu verleihen. Diese Headlines würden Dinge suggerieren, die der jeweilige Text oft gar nicht einlöse. Rosenkranz sieht darin eine besondere Form von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Clickbaiting" target="_blank">Clickbait</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mal wieder ein X-Exodus, Digitalabgabe, Nachrichtenmüde</title>
		<link>https://bildblog.de/153182/mal-wieder-ein-x-exodus-digitalabgabe-nachrichtenmuede/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 06:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153182</guid>

					<description><![CDATA[1. SPD, Grüne und Linke verlassen X (tagesschau.de) SPD, Grüne und Linke hätten angekündigt, ihre Aktivitäten auf X (vormals Twitter) in einer gemeinsamen Aktion zu beenden, weil die Plattform aus ihrer Sicht zunehmend von Chaos und Desinformation geprägt sei. Betroffen seien sowohl Partei- und Fraktionsaccounts als auch viele Profile führender Politikerinnen und Politiker. Die Konten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.tagesschau.de/inland/spd-gruene-linke-rueckzug-x-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. SPD, Grüne und Linke verlassen X</strong></a><br />
<em>(tagesschau.de)</em><br />
SPD, Grüne und Linke hätten angekündigt, ihre Aktivitäten auf X (vormals Twitter) in einer gemeinsamen Aktion zu beenden, weil die Plattform aus ihrer Sicht zunehmend von Chaos und Desinformation geprägt sei. Betroffen seien sowohl Partei- und Fraktionsaccounts als auch viele Profile führender Politikerinnen und Politiker. Die Konten sollen zunächst stillgelegt, aber nicht gelöscht werden. Auf Bluesky <a href="https://bsky.app/profile/did:plc:bnlepk6cx5bvevfdcjdvpxvi/post/3ml26dc43us2p" target="_blank">kommentiert der &#8220;6-vor-9&#8221;-Kurator</a>: &#8220;Liebe SPD, Grüne und Linke: Ihr habt Euch Zeit gelassen, X zu verlassen. Zu viel Zeit, sagen manche und sie haben nicht ganz unrecht. Aber ihr habt Euch entschieden, immerhin. Ein kleiner Trost, falls es schmerzt: Ihr habt nichts verloren. Ihr habt nur aufgehört, so zu tun, als wär&#8217;s noch was wert.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/digital/2026-05/kulturstaatsmnister-wolfram-weimar-digitalabgabe-internetkonzerne-deutschland" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Kulturstaatsminister Weimer will Digitalabgabe auf den Weg bringen</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wolle noch vor der Sommerpause eine Digitalabgabe für große Internetplattformen wie Google, Meta oder TikTok voranbringen. Die Einnahmen sollen, anders als in Österreich, gezielt der Medienförderung dienen und vor allem den wirtschaftlich unter Druck geratenen klassischen Journalismus stärken. Weimer begründe diesen Schritt damit, dass Werbegelder und Aufmerksamkeit zunehmend zu den großen Plattformen abwandern würden. Dadurch seien besonders Lokal- und Regionalmedien gefährdet.</p>
<p><a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/us-medien-soziale-medien-ersetzen-lokalzeitungen-die-zunehmend-sterben/100222107.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Soziale Medien ersetzen Lokalzeitungen &#8211; die zunehmend sterben</strong></a><br />
<em>(handelsblatt.com)</em><br />
In den vergangenen zwei Jahrzehnten seien in den USA fast 40 Prozent aller lokalen Zeitungen verschwunden. In vielen Gemeinden bleibe nur noch eine einzige klassische Nachrichtenquelle übrig, rund 50 Millionen Menschen hätten nur noch eingeschränkten oder gar keinen Zugang zu verlässlichen lokalen Nachrichten. Diese Entwicklung führe zu sogenannten &#8220;news deserts&#8221;, also Nachrichtenwüsten, die vor allem die demokratische Kontrolle vor Ort schwächen würden.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.horizont.net/medien/nachrichten/tag-des-lokaljournalismus-wie-medien-nach-loesungen-gegen-die-nachrichtenmuedigkeit-suchen-234223" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wie Medien nach Lösungen gegen die Nachrichtenmüdigkeit suchen</strong></a><br />
<em>(horizont.net)</em><br />
Immer mehr Menschen würden Nachrichten zumindest zeitweise bewusst meiden. Gründe seien vor allem die psychische Belastung durch negative Themen, die ständige Verfügbarkeit von Nachrichten und bei Jüngeren oft auch das Gefühl, dass viele Meldungen für das eigene Leben wenig relevant seien. Expertinnen und Experten würden warnen, dass diese Nachrichtenmüdigkeit problematisch für Öffentlichkeit und Demokratie werden könne. Als Gegenstrategie käme unter anderem ein stärkerer Lokaljournalismus in Frage.</p>
<p><a href="https://de.euronews.com/next/2026/05/04/meta-prozess-in-den-usa-was-sich-fur-soziale-medien-andern-konnte" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Meta-Prozess in den USA: Was sich für soziale Medien ändern könnte</strong></a><br />
<em>(euronews.com, Theo Farrant)</em><br />
Ein Prozess im US-Bundesstaat New Mexico gegen den Social-Media-Konzern Meta könnte weitreichende Folgen für Soziale Netzwerke haben. Eine Jury habe Meta bereits schuldig gesprochen und hohe Strafzahlungen verhängt, weil das Unternehmen Kinder mit seinen Plattformen und Geschäftspraktiken unzureichend schütze. In der nun laufenden zweiten Phase gehe es um die Frage, ob Meta zu grundlegenden Änderungen gezwungen werden kann. </p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/106356/newscharts_traue_keiner_statistik_die_nicht_viral_ging/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. News-Charts: Traue keiner Statistik, die nicht viral ging</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Simon Pycha)</em><br />
Simon Pychas April-Auswertung der TikTok-News-Charts zeigt, welche Publisher mit einzelnen Themen besonders viel Reichweite erzielt haben. Auffällig sei, dass &#8220;Nius&#8221; trotz früherer Sperren mit einem neuen Account auf TikTok zurück sei, bislang aber noch ohne ganz großen Durchbruch. Gleichzeitig werde am Beispiel von &#8220;BR24&#8221; deutlich, dass die Videoplattform Medien für eigene Effekte und Filter inzwischen mit sichtbaren Statussymbolen und Bonusfunktionen belohne. Inhaltlich erfolgreich seien im April vor allem Videos zu Gewalt, Unfällen, Blaulichtlagen, Krisen und stark emotionalisierenden Nachrichtenmomenten gewesen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weimers Klatsche, Mit KI zum K.o.?, Nachrichtenwert Nacktheit</title>
		<link>https://bildblog.de/153172/weimers-klatsche-mit-ki-zum-ko-nachrichtenwert-nacktheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 06:54:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Gericht untersagt Weimers Äußerung zu Berliner Buchladen (sueddeutsche.de, Jörg Häntzschel) Das Verwaltungsgericht Berlin habe Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Eilverfahren untersagt, die Betreiberinnen des Berliner &#8220;Buchladens zur schwankenden Weltkugel&#8221; als &#8220;politische Extremisten&#8221; zu bezeichnen. Das Gericht sehe dafür keine belastbare Tatsachengrundlage und werte Weimers Äußerung als Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Buchhändlerinnen. Hintergrund ist der Streit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/wolfram-weimer-deutscher-buchhandlungspreis-verfassungsschutz-kulturfoerderung-buchladen-li.3476287" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Gericht untersagt Weimers Äußerung zu Berliner Buchladen</strong></a><br />
<em>(sueddeutsche.de, Jörg Häntzschel)</em><br />
Das Verwaltungsgericht Berlin habe Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Eilverfahren untersagt, die Betreiberinnen des Berliner <a href="https://buchladen-weltkugel.de/aus-aktuellem-anlass" target="_blank">&#8220;Buchladens zur schwankenden Weltkugel&#8221;</a> als &#8220;politische Extremisten&#8221; zu bezeichnen. Das Gericht sehe dafür keine belastbare Tatsachengrundlage und werte Weimers Äußerung als Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Buchhändlerinnen. Hintergrund ist der Streit um den Deutschen Buchhandlungspreis, von dessen Preisträgerliste Weimer drei Buchläden hatte streichen lassen, darunter auch die Berliner Buchhandlung.</p>
<p><a href="https://taz.de/Fuehrt-die-KI-zum-Ende-der-Pressefreiheit/!6167245/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Führt die KI zum K.o. der Pressefreiheit?</strong></a><br />
<em>(taz.de, Andre Wolf)</em><br />
Andre Wolf argumentiert in seinem Essay, dass Künstliche Intelligenz nicht direkt die Pressefreiheit abschaffe, aber die Bedingungen verändere, unter denen Öffentlichkeit, Information und Journalismus funktionieren. Vor allem Algorithmen und KI-Systeme könnten Inhalte filtern und emotional aufladen. Eine mögliche Folge sei, dass sich dadurch die Wahrnehmung von Realität verschiebe. Für den Journalismus sei KI deshalb zugleich Werkzeug und Risiko.<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://www.infosperber.ch/medien/tamedia-die-ki-loescht-leserkommentare/" target="_blank">Tamedia: Die KI löscht Leserkommentare</a>: &#8220;Leser von Tamedia-Zeitungen wundern sich, dass ihre Kommentare einfach so gelöscht werden. Jetzt ist klar: KI steckt dahinter.&#8221; (infosperber.de, Marco Diener)</p>
<p><a href="https://kobuk.at/2026/04/nachrichtenwert-nacktheit-500-artikel-zeigen-die-systematische-sexualisierung-im-boulevard/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Nachrichtenwert Nacktheit: 500 Artikel zeigen die systematische Sexualisierung im Boulevard</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Isis Lauermann)</em><br />
Eine Analyse von über 500 Artikeln auf Krone.at, Heute.at und oe24.at zeige, dass Boulevardmedien Frauen sehr häufig sexualisieren und auf ihr Aussehen reduzieren würden. Berichtet werde vor allem über Nacktheit und Kleidung, angebliche &#8220;Pannen&#8221; und Körperformen. Männer kämen in dieser Berichterstattung zwar auch vor, aber deutlich seltener. Isis Lauermann sieht darin ein strukturelles Problem, das sexistische Rollenbilder und unrealistische Schönheitsideale verstärke.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/ich-bin-im-herzen-schuechtern/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. &#8220;Ich bin im Herzen schüchtern&#8221;</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Jan Freitag)</em><br />
Im Interview erzählt Sarah Bosetti, warum für sie Humor, Satire und Journalismus eng verknüpft seien. Gute Kommunikation halte eine demokratische Gesellschaft zusammen. Politische Satire könne helfen, deprimierende Entwicklungen gemeinsam auszuhalten und einzuordnen. Bosetti spricht außerdem über das neue, von &#8220;Correctiv&#8221; unterstützte YouTube-Format <a href="https://www.youtube.com/@funfacts_de" target="_blank">&#8220;Fun Facts&#8221;</a>.</p>
<p><a href="https://mediummagazin.de/news/beitrag/1261-mit-dem-fahrrad-von-paris-nach-mainz-journalismus-studenten-kaempfen-um-deutsch-franzoesischen-master.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Mit dem Fahrrad von Paris nach Mainz: Journalismus-Studenten kämpfen um deutsch-französischen Master</strong></a><br />
<em>(mediummagazin.de, Jana Ballweber)</em><br />
Jana Ballweber schildert, wie zwei Studierende des deutsch-französischen Masterstudiengangs &#8220;Transnationaler Journalismus&#8221; mit einer Fahrradtour von Paris nach Mainz gegen das Aus ihres Studiengangs protestieren. Der seit 2019 bestehende Master gelte fachlich als erfolgreich und hochrelevant, solle aber wegen fehlender Finanzierung eingestellt werden.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/telegeschichten/106345/hier_macht_karlheinz_alles_der_kleinste_fernsehsender_deutschlands/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Hier macht Karl-Heinz alles: Der kleinste Fernsehsender Deutschlands</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Christian Richter)</em><br />
Christian Richter erzählt die außergewöhnliche Geschichte des &#8220;Friesischen Rundfunks&#8221;, eines von Karl-Heinz Sünkenberg gegründeten lokalen TV-Senders, den dieser seit über 20 Jahren mit viel Improvisation, mit Beharrlichkeit und zuletzt fast im Alleingang am Leben halte. Entstanden sei die Idee 2004 im Rettungshubschrauber. Später habe Sünkenberg trotz verschiedenster Probleme ein Programm aufgebaut, das zeitweise sogar beachtliche Reichweiten erzielt habe.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KW 18/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/153151/kw-1826-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 07:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Nörgeln Journalisten zu viel? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 18:05 Minuten) Holger Klein fragt im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast Christoph Hickmann, den Leiter des &#8220;Spiegel&#8221;-Hauptstadtbüros, ob [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/116847/noergeln-journalisten-zu-viel/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Nörgeln Journalisten zu viel?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 18:05 Minuten)</em><br />
Holger Klein fragt im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast Christoph Hickmann, den Leiter des &#8220;Spiegel&#8221;-Hauptstadtbüros, ob der Politikjournalismus manchmal zu sehr ins Nörgeln und ins Hämische gerät. Ausgangspunkt ist Hickmanns Überlegung (<a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/demokratie-in-der-krise-nach-20-jahren-als-journalist-frage-ich-mich-koennen-wir-so-weitermachen-a-6919aa5a-4ea8-43a2-a9f8-5b4d13d854c2" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>), ob überzogene Kritik an Regierung und Politik am Ende demokratiefeindlichen Stimmungen in die Hände spielen könne. Die Frage sei, wie weit journalistische Kritik gehen sollte und ob Journalistinnen und Journalisten auch vermitteln müssten, warum das politische System trotz aller Mängel verteidigungswert sei.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/digital/2026-04/kindheit-technik-soziale-medien-smartphones-kuenstliche-intelligenz-psychologie-jonathan-haidt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Sind unsere Kinder glücklicher ohne soziale Medien?</strong></a><br />
<em>(zeit.de, Jochen Wegner &#038; Lisa Hegemann, Audio: 55:13 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Zeit&#8221;-Podcast &#8220;Nur eine Frage&#8221; geht es um den verantwortungsvollen Umgang von Kindern mit Sozialen Medien: &#8220;US-Psychologe Jonathan  Haidt  sieht die Kindheit bedroht: durch  Smartphones,  soziale Medien  und  KI-Teddybären.  Auch Computer im Klassenzimmer seien  falsch. Hat er recht?&#8221; Wichtiger Hinweis: Es handelt sich um die mittels Künstlicher Intelligenz übersetzte Version <a href="https://www.zeit.de/2026/19/jonathan-haidt-soziale-medien-instagram-kinder/komplettansicht" target="_blank">des englischen Originalgesprächs</a>, mit den geklonten Stimmen der Hosts und des Gastes.</p>
<p><a href="https://thisismedianow.podigee.io/176-zwischen-hofflohmarkt-und-schutzenfest-wie-viel-perspektivenvielfalt-braucht-der-journalismus-mit-till-opitz" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Zwischen Hofflohmarkt und Schützenfest &#8211; wie viel Perspektivenvielfalt braucht der Journalismus?</strong></a><br />
<em>(thisismedianow.podigee.io, Lukas Schöne, Audio: 50:42 Minuten)</em><br />
Lukas Schöne spricht mit Till Opitz, Journalist beim Deutschlandfunk und Medientrainer, darüber, welche Perspektiven im Journalismus fehlen und warum. Im Zentrum des Gesprächs steht die Diagnose, dass das Problem weniger mit angeblich linken Redaktionen zu tun habe als mit ökonomischem Druck, Großstadtblasen, Zeitmangel und der Tendenz, vor allem laute, negative oder polarisierende Themen abzubilden. Opitz plädiert dafür, journalistische Kritik nicht mit populistischen Medienfeindbildern zu verwechseln, zugleich aber blinde Flecken ernst zu nehmen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cliEFksxe3Y" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wie Verschwörungstheorien funktionieren &#8211; und wem sie nutzen</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Martin Fehrensen, Video: 32:47 Minuten)</em><br />
Martin Fehrensen hat die Autorin und Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun zu Gast. Die beiden sprechen darüber, wie Verschwörungserzählungen in Familien und Gesellschaft hineinwirken. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, warum Menschen in Krisen und Situationen des Kontrollverlusts anfälliger für solche Ideologien werden, welche psychologischen Funktionen sie erfüllen und warum sie politisch besonders von rechten und autoritären Akteuren strategisch genutzt werden.</p>
<p><a href="https://www.irgendwasmitrecht.de/episoden/imr-363-jura-influencer-bei-funk-die-juristen-jura-fuer-massenpublikum-erklaeren-umgang-mit-hate-speech-und-kommis" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Jura-Influencer bei FUNK, die Juristen, Jura für Massenpublikum erklären, Umgang mit Hate Speech und Kommis</strong></a><br />
<em>(irgendwasmitrecht.de, Marc Ohrendorf, Audio: 27:22 Minuten)</em><br />
Marc Ohrendorf unterhält sich in &#8220;Irgendwas mit Recht&#8221; mit Clemens Pfeifer vom ZDF über dessen Weg vom Jurastudium in den Rechtsjournalismus sowie über Pfeifers Arbeit für das &#8220;funk&#8221;-Format <a href="https://www.funk.net/formate/die-juristen-12333" target="_blank">&#8220;Die Juristen&#8221;</a>: Wie bereitet man juristische Themen für ein junges Publikum auf Social Media verständlich, präzise und zugleich kurz auf, ohne fachlich zu stark zu vereinfachen? Außerdem geht es um den Umgang mit Algorithmen, Hate Speech, Desinformation und KI-Falschbehauptungen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=iZuEJhc_Jww" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Wal-Wahnsinn: Haben wir es übertrieben?</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Marek Walde &#038; Raja Khadour, Video: 21:56 Minuten)</em><br />
Beim NDR-Medienmagazin &#8220;Zapp&#8221; geht es darum, wie ein gestrandeter Buckelwal an der Ostsee binnen weniger Wochen zu einem riesigen Medien- und Social-Media-Ereignis wurde. Der Beitrag zeigt, wie klassische Medien mit Livetickern, Dauerschalten und Personalisierung des Tiers den Hype befeuerten, während auf TikTok, Instagram und Co. eine emotionale Parallelwelt entstand.<br />
Weiterer Gucktipp: Der österreichische &#8220;Standard&#8221; fragt: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SxxH1TiMXjA" target="_blank">Warum Wal Timmy Esoteriker, Influencer und Querdenker anzieht</a> (youtube.com, Peter Zellinger, Video: 34:12 Minuten).</p>
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		<item>
		<title>Deutschland abgerutscht, Warum die Aufregung?, Polizeibefugnisse</title>
		<link>https://bildblog.de/153138/deutschland-abgerutscht-warum-die-aufregung-polizeibefugnisse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 06:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153138</guid>

					<description><![CDATA[1. Deutschland rutscht in Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 14 ab (spiegel.de) Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) habe für 2026 eine weitere Verschlechterung der weltweiten Pressefreiheit festgestellt. Als Gründe nenne ROG unter anderem wachsenden Druck auf Journalistinnen und Journalisten im Internet und auf der Straße sowie erschwerte Arbeitsbedingungen bei polarisierenden Themen wie dem Krieg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/politik/pressefreiheit-weltweit-reporter-ohne-grenzen-melden-verschlechterung-2026-a-2d98f13c-ff73-465c-9e25-c10d884b34e3" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Deutschland rutscht in Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 14 ab</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) habe für 2026 eine weitere Verschlechterung der weltweiten Pressefreiheit <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4237/nur-noch-ein-prozent-der-weltbevolkerung-lebt-in-landern-mit-guter-pressefreiheit" target="_blank">festgestellt</a>. Als Gründe nenne ROG unter anderem wachsenden Druck auf Journalistinnen und Journalisten im Internet und auf der Straße sowie erschwerte Arbeitsbedingungen bei polarisierenden Themen wie dem Krieg in Nahost. Weltweit lebe nur noch rund ein Prozent der Bevölkerung in Ländern mit einer &#8220;guten&#8221; Lage der Pressefreiheit. Auch in Deutschland sei die Situation nur &#8220;zufriedenstellend&#8221;, <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/detail" target="_blank">im aktuellen Ranking</a> sei das Land um drei Plätze auf Rang 14 zurückgefallen.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/eu-vs-meta-facebook-und-instagram-sollen-haerter-gegen-kinder-accounts-vorgehen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Facebook und Instagram sollen härter gegen Kinder-Accounts vorgehen</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Chris Köver)</em><br />
Die EU-Kommission habe <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_920" target="_blank">vorläufig festgestellt</a>, dass der Social-Media-Konzern Meta auf seinen Plattformen Facebook und Instagram nicht genug gegen Konten von Kindern unter 13 Jahren unternehme. Kinder könnten trotz Mindestalter leicht falsche Geburtsdaten angeben. Meta bestreite die Vorwürfe und verweise auf eigene Maßnahmen zur Erkennung und Löschung solcher Accounts. Der Fall stehe im größeren Zusammenhang der Debatte um strengere Alterskontrollen sowie um Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche in der EU.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/christian-ulmen-collien-fernandes-spiegel-deepfake-gewalt" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Chris­tian Ulmen streitet jeden Gewalt­vor­wurf ab</strong></a><br />
<em>(lto.de, Felix W. Zimmermann)</em><br />
Im Streit um den &#8220;Spiegel&#8221;-Bericht über die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen habe Ulmen seine Unterlassungsanträge erweitert und stelle nun ausdrücklich jede körperliche Gewalt, Körperverletzung und schwere Bedrohung gegen seine Ex-Frau in Abrede. Das Gericht müsse nun unter anderem klären, wie widersprüchliche eidesstattliche Versicherungen zu bewerten seien. Außerdem gehe es um die Frage, ob aus einer E-Mail an Ulmens Strafverteidiger zitiert werden durfte und ob die &#8220;Spiegel&#8221;-Redaktion den Deepfake-Verdacht fair und ausreichend transparent dargestellt habe.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/meinungen/106317/klar_von_ndr_und_br_warum_die_ganze_aufregung_/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. &#8220;Klar&#8221; von NDR und BR: Warum die ganze Aufregung?</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Timo Niemeier hat sich das neu angelaufene Reportagemagazin &#8220;Klar&#8221; angeschaut, das im vergangenen Jahr wegen der Diskussion um die Moderatorin Julia Ruhs für Aufregung sorgte. Sein Fazit: &#8220;Klar&#8221; sei weder ein Propagandainstrument noch ein besonderer Skandal, sondern im Kern ein journalistisches Format, das ohne die frühere Debatte wohl weitgehend als normaler Fernsehalltag wahrgenommen würde.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/polizeibefugnisse-bedrohen-pressefreiheit-107483/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Polizeibefugnisse gegen Pressefreiheit</strong></a><br />
<em>(verdi.de)</em><br />
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi kritisiert die geplante Ausweitung polizeilicher Befugnisse. Sie warnt davor, dass KI-gestützte Gesichtserkennung, massenhafte Datenauswertung und die Auslagerung sensibler Daten an ausländische Firmen nicht nur den Datenschutz, sondern auch das Redaktionsgeheimnis und damit die Pressefreiheit gefährden würden. Wenn öffentlich zugängliche Daten umfassend zusammengeführt würden, könnten auch Journalistinnen und Journalisten sowie deren Quellen leichter ins Visier der Behörden geraten.</p>
<p><a href="https://www.zdf.de/play/talk/auslandsjournal-der-podcast-100/podcast-trump-effekt-folge55-100" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Wie wir arbeiten</strong></a><br />
<em>(zdf.de, Katrin Eigendorf &#038; Ulf Röller &#038; Elmar Theveßen, Video: 59:02 Minuten)</em><br />
Im ZDF-Podcast &#8220;Der Trump-Effekt&#8221; diskutieren Katrin Eigendorf (Internationale Sonderkorrespondentin), Ulf Röller (Studioleiter Brüssel) und Elmar Theveßen (Studioleiter Washington) regelmäßig über die neuesten Ereignisse in den USA. In einer aktuellen Sonderfolge geben dir drei Einblicke in ihre Arbeit: &#8220;Sie beantworten Fragen aus der Community und machen unter anderem transparent, wie sie unter Zeitdruck Informationen recherchieren, worüber sie berichten und welche Sicherheitsvorkehrungen es für ihre Berichterstattung braucht.&#8221;</p>
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		<title>Journalismus und Vertrauen, Pekings Gehilfen, Der Wal und die Medien</title>
		<link>https://bildblog.de/153132/journalismus-und-vertrauen-pekings-gehilfen-der-wal-und-die-medien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 06:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Wie Journalismus das Vertrauen in die Wissenschaft beeinflusst (fr.de, Katja Thorwarth) Journalismus präge das öffentliche Vertrauen in Wissenschaft stark, könne es aber auch beschädigen, wenn er wissenschaftliche Themen populistisch zugespitzt und politisch gerahmt behandele. Katja Thorwarth kritisiert Medien, die komplexe Themen wie Klima oder Pandemie verzerrt inszenieren, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die politische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.fr.de/wissen/die-wissenschaft-spricht-aber-was-kommt-an-94282279.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wie Journalismus das Vertrauen in die Wissenschaft beeinflusst</strong></a><br />
<em>(fr.de, Katja Thorwarth)</em><br />
Journalismus präge das öffentliche Vertrauen in Wissenschaft stark, könne es aber auch beschädigen, wenn er wissenschaftliche Themen populistisch zugespitzt und politisch gerahmt behandele. Katja Thorwarth kritisiert Medien, die komplexe Themen wie Klima oder Pandemie verzerrt inszenieren, aber auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die politische Meinungen als Wissenschaft erscheinen zu lassen. Als Folge gerate der eigentliche Fachdiskurs in den Hintergrund.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/beruf/freier-autor-siegt-gegen-berliner-zeitung-107479" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Freier Autor siegt gegen &#8220;Berliner Zeitung&#8221;</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Werner Rügemer)</em><br />
Ein freier Autor berichtet, dass die Redaktion der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; einen von ihr bestellten Text über den Rüstungskonzern Rheinmetall ohne Rücksprache gekürzt und dabei aus seiner Sicht inhaltlich heikle Passagen entfernt habe. Dagegen sei er erfolgreich vor Gericht vorgegangen. Zunächst habe das Landgericht Köln eine Urheberrechtsverletzung festgestellt, später sei der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; auch eine Entschädigungszahlung auferlegt worden. Der Autor wertet das als wichtiges Urteil, bezweifelt aber, dass sich dadurch die verbreitete Praxis in Redaktionen ändere, Texte von Freien ohne Rücksprache zu bearbeiten.</p>
<p><a href="https://taz.de/Froehliche-Menschen-huebsche-Moscheen-So-verdrehen-chinesische-Influencer-die-Realitaet/!6174298/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Pekings nützliche Gehilfen</strong></a><br />
<em>(taz.de, Vivien Chang)</em><br />
Vivien Chang beschreibt, dass In­flu­en­ce­rinnen und Influencer ein idealisiertes Bild Chinas verbreiten, das den Interessen der chinesischen Führung nütze. Gezeigt würden fröhliche Menschen, schöne Landschaften, moderne Städte und angeblich zufriedene Minderheiten, besonders in der Region Xinjiang. Ausgeblendet werde dabei, dass vor Ort massive Überwachung und schwere Menschenrechtsverletzungen stattfänden. Chang argumentiert, dass solche Inhalte Teil einer gezielten &#8220;Softpower-Strategie&#8221; Pekings seien.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://blog.medientage.de/ki-und-medien-gegenwart-betriebssystem-und-produktions-werkzeug" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. KI und Medien:  Gegenwart, Betriebssystem und Produktions-werkzeug</strong></a><br />
<em>(medientage.de, Petra Schwegler)</em><br />
Petra Schwegler fasst die Konferenz &#8220;Special AI &#038; Media&#8221; der Medientage München als Bestandsaufnahme einer Medienbranche zusammen, in der die Verwendung von Künstlicher Intelligenz längst nicht mehr Zukunft, sondern Arbeitsrealität sei. Deutlich geworden sei, dass KI bereits genutzt werde, zugleich aber große Konflikte auslöse. Einig gewesen seien sich die Beteiligten vor allem darin, dass Stillstand keine Option sei und dass die Branche mehr Kooperation und klare Regeln im Umgang mit KI brauche.</p>
<p><a href="https://www.heise.de/news/Australien-Meta-Google-und-TikTok-sollen-Medien-an-Umsaetzen-beteiligen-11274306.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Australien: Meta, Google und TikTok sollen Medien bezahlen</strong></a><br />
<em>(heise.de, Martin Holland)</em><br />
Australiens Regierung habe angekündigt, große Tech-Konzerne wie Meta, Google und TikTok dazu zu verpflichten, 2,25 Prozent ihres Umsatzes im Land an Medienorganisationen zu zahlen, deren Inhalte auf den Plattformen verbreitet würden. Wer stattdessen direkte Verträge mit Medien schließe, solle die Abgabe verringern können. Die Regierung begründe diesen Schritt damit, dass die Plattformen journalistische Inhalte für ihre Feeds nutzen und an ihnen verdienen würden.</p>
<p><a href="https://www.ndr.de/podcast/der-wal-die-medien-und-die-politik-chronik-einer-eskalation,audio-3240434.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Der Wal, die Medien und die Politik: Chronik einer Eskalation</strong></a><br />
<em>(ndr.de, Elena Kuch, Audio: 26:20 Minuten)</em><br />
Im &#8220;Tagesschau&#8221;-Podcast &#8220;11KM&#8221; geht es um die mediale Berichterstattung über den gestrandeten Wal: &#8220;NDR-Journalist Marek Walde begleitet die Geschichte des Wals als Reporter vor Ort. Er erzählt uns in dieser 11KM-Folge von Wochen der Polarisierung, einem Minister, der sich von der Wissenschaft abwendet und von Medien, die vom Schicksal eines verirrten Tiers profitieren wollen.&#8221;</p>
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		<title>Netflix vs. VDS, &#8220;Zeit&#8221; sucht Konservative, Kinomagazine</title>
		<link>https://bildblog.de/153121/netflix-vs-vds-zeit-sucht-konservative-kinomagazine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 06:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153121</guid>

					<description><![CDATA[1. Anti­is­rae­lisch, aber nicht gewalt­ge­neigt genug (lto.de, Max Kolter) Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin habe entschieden, dass der Verfassungsschutz die Organisation &#8220;Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost&#8221; in seinem Bericht für 2024 nicht einfach als &#8220;gesichert extremistisch&#8221; bezeichnen dürfe. Der Verein vertrete laut Gericht zwar eine &#8220;klare antiisraelische Haltung&#8221; sowie antizionistische Positionen und verneine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/vg-berlin-vg1l78725-verfassungsschutz-juedische-stimme-bds" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Anti­is­rae­lisch, aber nicht gewalt­ge­neigt genug</strong></a><br />
<em>(lto.de, Max Kolter)</em><br />
Das Verwaltungsgericht (VG) Berlin habe entschieden, dass der Verfassungsschutz die Organisation &#8220;Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost&#8221; in seinem Bericht für 2024 nicht einfach als &#8220;gesichert extremistisch&#8221; bezeichnen dürfe. Der Verein vertrete laut Gericht zwar eine &#8220;klare antiisraelische Haltung&#8221; sowie antizionistische Positionen und verneine das Existenzrecht Israels; das reiche für eine Einstufung als &#8220;gesichert extremistisch&#8221;, die höchste Stufe der geheimdienstlichen Beobachtung, laut VG jedoch noch nicht aus. Dafür müsse man dem Verein deutlicher nachweisen können, dass er Gewalt unterstütze oder befürworte. Für das Urteil habe das Gericht auch ausgiebig Social-Media-Posts der &#8220;Jüdischen Stimme&#8221; betrachtet.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106260/netflix_vs_vds_verhaertete_fronten_im_synchronstreit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Netflix vs. VDS: Verhärtete Fronten im Synchron-Streit</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Wie Timo Niemeier bei &#8220;DWDL&#8221; berichtet, liegen Netflix und viele deutsche Synchronsprecherinnen und -sprecher weiter im Streit über neue KI-Klauseln in Verträgen. Die Kritiker würden befürchten, dass ihre Stimmen zum Training von Künstlicher Intelligenz genutzt und sie selbst dadurch langfristig ersetzbar würden. Erste Folgen seien bereits sichtbar: Bei manchen Produktionen kämen deutsche Fassungen später oder mit neuen Stimmen. Eine Einigung sei derzeit nicht in Sicht.</p>
<p><a href="https://kress.de/news/beitrag/152541-zeit-chefredakteur-jochen-wegner-auf-dem-medien-camp-quot-suchen-haenderingend-konservative-junge-leute-quot.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Zeit-Chefredakteur Jochen Wegner auf dem Medien Camp: &#8220;Suchen händeringend konservative junge Leute&#8221;</strong></a><br />
<em>(kress.de)</em><br />
Co-Chefredakteur Jochen Wegner habe beim &#8220;Medien Camp&#8221; gesagt, dass seine &#8220;Zeit&#8221;-Redaktion derzeit besonders nach jungen konservativen Stimmen suche. &#8220;Wer Christian Lindner schon mal gut fand, ist für uns eine interessante Person&#8221;, so Wegner. Daneben seien vor allem Datenjournalistinnen und -journalisten, KI-Fachleute sowie Personen mit Fachwissen zu Themen wie Immobilien oder Verteidigung gefragt. Auch Sprachkenntnisse, etwa in Mandarin oder Russisch, seien für die Redaktion interessant.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/in-der-krise-demokratischer-institutionen-kommunikation-neu-denken" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. In der Krise demokratischer Institutionen Kommunikation neu denken</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Susanne Fengler)</em><br />
Susanne Fengler fasst eine Keynote von Otfried Jarren auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Gesellschaft_für_Publizistik-_und_Kommunikationswissenschaft" target="_blank">DGPuK</a>-Tagung zusammen. Jarren beschreibe eine tiefere Krise demokratischer Institutionen, von Journalismus über Medien bis zur Wissenschaft. Er sehe darin keinen vorübergehenden Zustand, sondern einen grundlegenden Umbau der Kommunikationsordnung. Daraus folgere er, dass die Kommunikationswissenschaft nicht nur beobachten, sondern sich stärker an der Analyse und Gestaltung demokratischer Öffentlichkeit beteiligen sollte.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/schon-entdeckt-kinomagazine-107453" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Schon entdeckt: Kinomagazine</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Bruno Neurath-Wilson)</em><br />
Der Artikel von Bruno Neurath-Wilson porträtiert Joachim Berndt, der aus kleinen Kinomagazinen in Köln, Wuppertal und Bochum ein ungewöhnliches journalistisches Projekt gemacht habe: Seine Hefte verstünden sich nicht nur als Programmübersicht für Kinos, sondern als politische Kulturmagazine mit Hintergrundstücken, lokalen Kulturthemen und gesellschaftlichen Debatten. Finanziert würden sie vor allem über Anzeigen, ergänzt durch Spenden, Patenschaften und Kooperationen.</p>
<p><a href="https://on.orf.at/video/14320686/hinter-den-schlagzeilen-gerda-rogers-sternstunden-geheimnis-lese-mein-eigenes-horoskop-nicht" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Gerda Rogers: &#8220;Lese mein eigenes Horoskop nicht&#8221;</strong></a><br />
<em>(orf.at, Patrick Budgen)</em><br />
Beim ORF ist Gerda Rogers zu Gast, die beim österreichischen Radiosender Ö3 für den Blick in die Sterne zuständig ist: &#8220;Bei Patrick Budgen spricht die Astrologin über die prägendsten Stationen ihres Lebens, ihren Weg zur Astrologie und darüber, warum so viele Menschen bei ihr bis heute nach Orientierung suchen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Nius&#8221; hat Skandal erfunden, Das Internet stirbt, How to Sell Bullshit</title>
		<link>https://bildblog.de/153109/nius-hat-skandal-erfunden-das-internet-stirbt-how-to-sell-bullshit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 06:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153109</guid>

					<description><![CDATA[1. Nius hat Ramadan-Skandal erfunden (lto.de, Max Kolter) Das Landgericht Köln habe dem Portal &#8220;Nius&#8221; von Ex-&#8220;Bild&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt zentrale Aussagen über ein angebliches &#8220;Fastenbrechen für Bürgergeldempfänger&#8221; in einer Dortmunder Behördenkantine untersagt und sie als &#8220;sämtlich unwahr&#8221; bewertet. Tatsächlich habe die Kantinenpächterin das Büfett demnach auf eigene Kosten zu ihrem Einstand veranstaltet. Eingeladen gewesen seien [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-koeln-14o10026-nius-reichelt-buergergeld-essen-buefett-kantine" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Nius hat Ramadan-Skandal erfunden</strong></a><br />
<em>(lto.de, Max Kolter)</em><br />
Das Landgericht Köln habe dem Portal &#8220;Nius&#8221; von Ex-&#8220;Bild&#8221;-Chefredakteur Julian Reichelt zentrale Aussagen über ein angebliches &#8220;Fastenbrechen für Bürgergeldempfänger&#8221; in einer Dortmunder Behördenkantine untersagt und sie als &#8220;sämtlich unwahr&#8221; bewertet. Tatsächlich habe die Kantinenpächterin das Büfett demnach auf eigene Kosten zu ihrem Einstand veranstaltet. Eingeladen gewesen seien nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur. Die Veranstaltung sei auch nicht öffentlich gewesen, es habe sich mitnichten um ein vom Staat finanziertes Ramadan-Event gehandelt.<br />
Weiterer Lesehinweis: <a href="https://taz.de/Veranstaltung-zu-Nius-in-Kreuzberg/!6173986/" target="_blank">Solidarisch gegen Onlinepranger</a>: &#8220;Eine Infoveranstaltung zu Nius mit Berichten von Betroffenen rechter Kampagnen zieht 250 Menschen an. Reichelts Portal hatte im Vorfeld massiv Stimmung gemacht.&#8221; (taz.de, Darius Ossami)</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/breakpoint-das-internet-stirbt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Das Internet stirbt</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Carla Siepmann)</em><br />
Carla Siepmanns Beitrag beschreibt, wie Soziale Medien zunehmend von KI-generierten Inhalten und automatisierten Interaktionen geprägt werden. Anknüpfend an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dead_Internet_Theory" target="_blank">die &#8220;Dead Internet Theory&#8221;</a> argumentiert sie, dass Bots, KI-Videos und maschinell erzeugte Kommentare immer stärker die Feeds bestimmen und den menschlichen Austausch verdrängen. Für Plattformen sei das einerseits profitabel, weil massenhaft Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen. Zugleich entstehe aber ein Problem, wenn Bots am Ende vor allem andere Bots bespielen.</p>
<p><a href="https://blog.ub.uni-leipzig.de/how-to-sell-bullshit-online-fast/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. How to Sell Bullshit Online (Fast)</strong></a><br />
<em>(blog.ub.uni-leipzig.de, Stephan Wünsche)</em><br />
Stephan Wünsche warnt vor einem wachsenden Betrug mit KI-generierten pseudowissenschaftlichen Büchern, die über Selfpublishing-Anbieter wie &#8220;tredition&#8221; veröffentlicht und teils sogar von Bibliotheken angeschafft würden. Die Bücher würden auf den ersten Blick seriös wirken, seien bei genauerem Hinsehen aber voller Fehler und erfundener Quellen. Problematisch sei das nicht nur wegen des verschwendeten Geldes, sondern auch, weil es das Vertrauen in wissenschaftliche Publikationen untergraben könnte.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/newsletter-256/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Newsletter Netzwerk Recherche</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org, Lena Wrba &#038; Lena Kampf)</em><br />
Wie immer eine Empfehlung wert, nicht nur für investigativ arbeitende Journalistinnen und Journalisten: der Newsletter des Netzwerk Recherche. Die aktuelle Ausgabe beginnt mit einigen Worten von Lena Kampf zu den Entwicklungen in den USA. Außerdem gibt es den bewährten Überblick über medienrelevante Nachrichten, Veranstaltungen, Preise und Stipendien.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/die-macht-der-memes-107437" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Hyperreaktivität: Die Macht der Memes</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Till Schmidt)</em><br />
Kulturwissenschaftlerin und Buchautorin Annekathrin Kohout beschreibt Soziale Medien als eine Kultur der &#8220;Hyperreaktivität&#8221;, in der Sichtbarkeit vor allem durch ständiges Reagieren, Bewerten und Zuspitzen entstehe. Politisch gefährlich werde das vor allem dann, wenn Empörung, Ironie oder Verdacht strategisch eingesetzt würden. Für den Journalismus folge daraus, dass er sich nicht von Erregungsdynamiken treiben lassen, sondern eigene Themen setzen und sauber einordnen sollte.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b987a9da18058813/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Meinungsfreiheit in Gefahr: Was ist da dran?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Sophie Morár &#038; Johannes Leininger, Audio: 25:52 Minuten)</em><br />
Die aktuelle Folge von &#8220;BR24 Medien&#8221; geht der Frage nach, ob die Meinungsfreiheit in Europa tatsächlich unter Druck steht, wie es US-Vizepräsident JD Vance vergangenes Jahr behauptet hatte. Sophie Morár und Johannes Leininger sprechen darüber, wo der Staat die Grenzen der Meinungsfreiheit zieht, und wie auch Medien zu dieser Wahrnehmung beitragen. Der Kommunikationswissenschaftler Carsten Reinemann betont, dass viele Menschen Meinungsfreiheit als Kern der Demokratie sehen, und wirbt für mehr Offenheit gegenüber anderen Positionen. Ronen Steinke, Journalist und Jurist, sieht die Meinungsfreiheit unter Druck. Der Staat sei in den vergangenen Jahren stärker gegen bestimmte Äußerungen vorgegangen und habe so die Grenzen des Sagbaren enger gezogen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>KW 17/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/153093/kw-1726-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 08:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=153093</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Warum sind die Chats des Ex-ORF-Bosses keine Privatsache? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 18:29 Minuten) Holger Klein spricht mit der &#8220;Falter&#8221;-Journalistin Barbara Tóth [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/116677/warum-sind-die-chats-des-ex-orf-bosses-keine-privatsache/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Warum sind die Chats des Ex-ORF-Bosses keine Privatsache?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 18:29 Minuten)</em><br />
Holger Klein spricht mit der &#8220;Falter&#8221;-Journalistin Barbara Tóth über die Affäre um den zurückgetretenen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Thema sind die von Tóth veröffentlichten Chats (<a href="https://www.falter.at/zeitung/20260420/in-meiner-welt-haben-wir-sex-wenn-ich-sex-will" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) zwischen Weißmann und einer ORF-Mitarbeiterin, die Tóth als Beleg für Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung wertet. Holger Klein fragt: &#8220;Was ist da los in Österreich? Warum ist die Causa Weißmann kein Einzelfall? Und wie berichtet eigentlich der ORF selbst über diesen Fall?&#8221;<br />
Weiterer Lesetipp: <a href="https://www.falter.at/maily/20260312/warum-der-orf-ein-sexismusproblem-hat" target="_blank">#MeToo am Arbeitsplatz: Warum der ORF ein Sexismusproblem hat</a> (falter.at, Barbara Tóth).</p>
<p><a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/wie-polizeigewerkschaften-die-innenpolitik-beeinflussen-das-wissen-2026-04-20-102.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wie Polizeigewerkschaften die Innenpolitik beeinflussen</strong></a><br />
<em>(swr.de, Mohamed Amjahid &#038; Natalie Widmann, Audio: 28:21 Minuten)</em><br />
Das SWR Data Lab hat Pressemitteilungen und Social-Media-Beiträge der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ausgewertet. Außerdem habe man sich die Äußerungen der Sprecher der Gewerkschaften in verschiedenen Medien angeschaut. Vor allem die DPolG gebe sich teilweise rechtspopulistisch.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/0nWzAVP7kuOEvbC9YrHc7W" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Keiler &#038; Kritiker (über weibliches Schreiben)</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Annika Brockschmidt &#038; Rebekka Endler, Audio: 1:59:32 Stunden)</em><br />
In letzter Zeit ist der ARD-Literaturkritiker <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Scheck" target="_blank">Denis Scheck</a> (<a href="https://www.ardmediathek.de/druckfrisch" target="_blank">&#8220;Druckfrisch&#8221;</a>) selbst in die Kritik geraten. Annika Brockschmidt und Rebekka Endler fragen sich: &#8220;Ist Denis Scheck möglicherweise nichts weiter als das geschwülstige Symptom einer tieferliegenden, uralten Struktur über die Deutungshoheit von Literatur? Welche Abgründe tuen sich auf, wenn wir von dem Einzelfall auf das Ganze schauen? Haben wir bessere Literaturkritik und auch bessere Verrisse verdient?&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/sendung/werner-herzog-zu-gross-fuer-deutschland/urn:ard:show:3bc34d0dcb4027f6/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Werner Herzog &#8211; zu groß für Deutschland</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Max Osenstätter, Audio: sechs Folgen zu je 38 bis 45 Minuten)</em><br />
Der Filmemacher Werner Herzog ist nicht jedem bekannt, obwohl er zu Recht als Legende bezeichnet werden kann. Doch der Name des 83-Jährigen spricht sich nun auch wieder bei vielen jüngeren Menschen rum. Ein Grund dafür: Werner Herzogs <a href="https://www.instagram.com/wernerherzogofficial/" target="_blank">Instagram-Auftritt</a>, der sich durch die besondere, nun ja, Performance des Meisters auszeichnet. Max Osenstätter fragt sich in seiner sechsteiligen Audioserie: &#8220;Wer zur Hölle ist dieser Typ? Und wie konnten wir ihn so lange vergessen?&#8221;</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/charlotte-gneuss-gittersee-buchpreis-ingo-schulze-frank-witzel-maengelliste-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Eine &#8220;Mängelliste&#8221; mit Folgen</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunkkultur.de, Anh Tran &#038; Max Kuball, Audio: 30:57 Minuten)</em><br />
Bei Deutschlandfunk Kultur wird rekonstruiert, wie eine vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ingo_Schulze_(Autor)" target="_blank">Schriftsteller Ingo Schulze</a> angefertigte &#8220;Mängelliste&#8221; zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_Gneuß" target="_blank">Charlotte Gneuß&#8217;</a> Debütroman <a href="https://www.fischerverlage.de/buch/charlotte-gneuss-gittersee-9783596710355" target="_blank">&#8220;Gittersee&#8221;</a> nicht nur beim Verlag, sondern auch bei der Jury des Deutschen Buchpreises landen konnte. Für Gneuß habe die Liste weitreichende Folgen gehabt: Ihr Debüt sei fortan öffentlich vor allem unter dem Aspekt angeblicher Fehler diskutiert worden.</p>
<p><a href="https://www.arte.tv/de/videos/004085-000-A/network/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Network</strong></a><br />
<em>(arte.tv, Sidney Lumet, Video: 1:56:24 Stunden)</em><br />
Bei Arte gibt es noch bis Mitte Mai eine visionäre Mediensatire aus dem Jahr 1976 zu sehen: &#8220;Network&#8221;. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sidney_Lumet" target="_blank">Sidney Lumets</a> Film ist eine bitterböse Abrechnung mit dem Kommerzfernsehen und dessen Kampf um Einschaltquoten: &#8220;Wegen sinkender Zuschauerzahlen soll Howard Beale, der alternde Nachrichtensprecher eines US-Fernsehsenders, entlassen werden. In seiner Verzweiflung kündigt Beale seinen Selbstmord vor laufender Kamera an. Die Quoten steigen und die Programmchefin baut die Sendung zum skandalträchtigen Format aus.&#8221; Unbedingter Gucktipp!</p>
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