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	<title>BILDblog</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>Klage gestoppt, Angst liest sich gut, Umstrittene Mitgliedschaft</title>
		<link>https://bildblog.de/152988/klage-gestoppt-angst-liest-sich-gut-umstrittene-mitgliedschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 06:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Trump-Klage gegen &#8220;Wall Street Journal&#8221; vorerst gestoppt (taz.de) Ein US-Bundesrichter habe Donald Trumps Verleumdungsklage gegen das &#8220;Wall Street Journal&#8221; (&#8220;WSJ&#8221;) vorerst gestoppt. Der US-Präsident habe nicht ausreichend belegt, dass die Redaktion böswillig falsche Behauptungen veröffentlicht habe. Hintergrund sei ein Bericht des &#8220;WSJ&#8221;, laut dem Trump 2003 Jeffrey Epstein einen anzüglichen Geburtstagsbrief geschrieben haben soll. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Pressefreiheit-und-Epstein-Skandal/!6170679/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Trump-Klage gegen &#8220;Wall Street Journal&#8221; vorerst gestoppt</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Ein US-Bundesrichter habe Donald Trumps Verleumdungsklage gegen das &#8220;Wall Street Journal&#8221; (&#8220;WSJ&#8221;) vorerst gestoppt. Der US-Präsident habe nicht ausreichend belegt, dass die Redaktion böswillig falsche Behauptungen veröffentlicht habe. Hintergrund sei ein Bericht des &#8220;WSJ&#8221;, laut dem Trump 2003 Jeffrey Epstein einen anzüglichen Geburtstagsbrief geschrieben haben soll. Trump wolle nach Angaben seiner Anwälte weiter gegen die Berichterstattung vorgehen.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/magazin/106104/bei_der_geplanten_brreform_braut_sich_ein_streit_zusammen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Bei der geplanten BR-Reform braut sich ein Streit zusammen</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Wie Timo Niemeier bei &#8220;DWDL&#8221; berichtet, plane Bayern eine weitreichende Reform des Bayerischen Rundfunkgesetzes. Vorgesehen seien unter anderem eine feste Informationsquote von 60 Prozent im BR-Fernsehen, strengere Regeln für Faktenchecks, mehr Kompetenzen für den Rundfunkrat sowie neue Transparenzvorgaben. Kritiker sähen darin mögliche Eingriffe in die Rundfunkfreiheit und in die Programmgestaltung. Vor allem der Bayerische Journalisten-Verband äußere deutliche Bedenken.</p>
<p><a href="https://kobuk.at/2026/04/wie-oesterreichische-printzeitungen-ueber-gefluechtete-berichten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Angst liest sich gut &#8211; Wie österreichische Printzeitungen über Geflüchtete berichten</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Emilija Ilić)</em><br />
Eine Analyse von Artikeln der österreichischen Medien &#8220;Presse&#8221; und &#8220;Kronen Zeitung&#8221; zeige deutliche Unterschiede in der Darstellung von Geflüchteten je nach Herkunft. Ukrainische Geflüchtete würden meist im Zusammenhang mit Schutz, Arbeit und gelungener Integration erscheinen. Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan oder Tschetschenien würden dagegen deutlich häufiger mit Kriminalität, Überforderung und Integrationsproblemen verbunden. Emilija Ilićs Fazit: &#8220;So entsteht ein verzerrtes Bild. Nicht unbedingt, weil einzelne Artikel falsch wären oder Tatsachen verdreht werden, sondern weil sie immer wieder dasselbe erzählen. Und genau das beeinflusst, wem Zugehörigkeit und Würde selbstverständlich zugeschrieben werden.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/bpk-umstrittene-mitgliedschaft-107337/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. BPK: Umstrittene Mitgliedschaft</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Matthias Meisner)</em><br />
Die Bundespressekonferenz stehe wegen der Aufnahme von Vertretern sogenannter Parallelmedien in der Kritik. Inzwischen seien dort unter anderem Journalistinnen und Journalisten von &#8220;Nius&#8221;, &#8220;Kontrafunk&#8221;, &#8220;Epoch Times&#8221; und anderen umstrittenen Medien vertreten oder zugelassen. Kritiker sähen darin eine Normalisierung von Akteuren, die etablierten Journalismus gezielt diskreditieren und teils verschwörungsideologische oder rechtspopulistische Positionen verbreiten.</p>
<p><a href="https://www.flurfunk-dresden.de/2026/04/14/taegliche-dosis-social-was-die-suchtdebatte-fuer-soziale-medien-bedeutet/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Tägliche Dosis: Was die Suchtdebatte für Soziale Medien bedeutet</strong></a><br />
<em>(flurfunk-dresden.de, Christopher Brinkmann)</em><br />
Christopher Brinkmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, wie sich die Debatte über Soziale Medien verändere. Lange habe exzessive Nutzung als Ausdruck mangelnder Selbstkontrolle gegolten. Nun rücke das Design der Plattformen in den Fokus. Auslöser sei ein Urteil in den USA, das Meta und Google wegen suchtfördernder Mechanismen zu Zahlungen verurteilt habe. Gemeint seien etwa Endlos-Scrollen, automatische Wiedergaben und algorithmische Empfehlungen. Brinkmann spricht von einem möglichen &#8220;Big Tobacco Moment&#8221; für Soziale Medien.</p>
<p><a href="https://freischreiber.de/aktuelle/moneypenny/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Moneypenny</strong></a><br />
<em>(freischreiber.de)</em><br />
Im Newsletter der &#8220;Freischreiber&#8221; geht es ums liebe Geld: Freie Journalistinnen und Journalisten sollten Honorare konsequent verhandeln, weil die Bezahlung oft zu niedrig sei. Ein Beitrag der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; bestätige aus Sicht der &#8220;Freischreiber&#8221;, dass schlechte Honorare Qualität gefährden und erfahrene Freie aus dem Journalismus drängen. Außerdem geht es in dem Newsletter um die umstrittene Aktivrente für Selbstständige, bessere Regeln beim Mutterschutz und die Frage, wie sich soziale Absicherung im Alter garantieren lässt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Orbáns Niederlage und die Medien, Google greift ein, Kunstfonds-Jury</title>
		<link>https://bildblog.de/152983/orbans-niederlage-und-die-medien-google-greift-ein-kunstfonds-jury/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. &#8220;Propaganda ist nicht allmächtig&#8221; (faz.net, Christian-Zsolt Varga) Nach der Wahlniederlage Viktor Orbáns äußert sich der Medienanalyst Gábor Polyák im Interview hoffnungsvoll über eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Medienstrukturen in Ungarn. Dank der erzielten Zweidrittelmehrheit könne die neue Regierung das System der Staatspropaganda sowie das Medienkonglomerat KESMA durch kartellrechtliche Maßnahmen und Neuregulierung effektiv abbauen: &#8220;Aber man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/wie-laesst-sich-pressefreiheit-in-ungarn-wiederherstellen-200727148.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. &#8220;Propaganda ist nicht allmächtig&#8221;</strong></a><br />
<em>(faz.net, Christian-Zsolt Varga)</em><br />
Nach der Wahlniederlage Viktor Orbáns äußert sich der Medienanalyst Gábor Polyák im Interview hoffnungsvoll über eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Medienstrukturen in Ungarn. Dank der erzielten Zweidrittelmehrheit könne die neue Regierung das System der Staatspropaganda sowie das Medienkonglomerat KESMA durch kartellrechtliche Maßnahmen und Neuregulierung effektiv abbauen: &#8220;Aber man darf auch keine Illusionen erzeugen. Man kann nicht einfach morgen 500 KESMA-Medien wegnehmen. Dafür sind die Eigentümerstrukturen, die grundrechtlichen Fragen und die über Jahre verfestigten Verhältnisse zu komplex. Aber man kann die Auswirkungen dieser Machtkonzentration auf den Medienmarkt sehr wohl relativ schnell begrenzen und das System wieder in eine normalere Richtung bewegen.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-was-bedeutet-orbans-niederlage-fuer-die-medien-in-ungarn-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Was bedeutet Orbáns Niederlage für die Medien in Ungarn?</strong></a><br />
<em>(mdr.de, Klaus Raab)</em><br />
Klaus Raab analysiert die Berichterstattung deutscher Medien zur Abwahl Viktor Orbáns. Diese sei in weiten Teilen überschaubar bis verzerrend ausgefallen: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen habe am Wahlabend zugunsten von Unterhaltungsformaten auf Sondersendungen verzichtet. Onlineportale wie Bild.de hätten teils mit irreführenden Methoden gearbeitet, indem sie alte Umfragen als aktuelle Wahlergebnisse haben wirken lassen.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106152/jetzt_auch_werbechef_des_orf_nach_vorwuerfen_beurlaubt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Jetzt auch Werbechef des ORF nach Vorwürfen beurlaubt</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Timo Niemeier)</em><br />
Nach dem Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann sei nun auch ORF-Werbechef Oliver Böhm beurlaubt worden, da gegen ihn Vorwürfe im Raum stünden. Der öffentlich-rechtliche Sender habe eine umfassende Compliance-Untersuchung eingeleitet, wobei Details zu den konkreten Anschuldigungen bislang nicht öffentlich bekannt seien. Die Personalie gelte als hochsensibel, da Böhm für einen Großteil der Werbeeinnahmen verantwortlich zeichne und laut Berichten zu den bestbezahlten Managern des österreichischen Senders gehöre.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://taz.de/Streik-beim-NDR/!6170573/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Rundfunk soll stillstehen</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Die Gewerkschaft Verdi habe die Hamburger Beschäftigten des NDR für Dienstag zu <a href="https://ndr.verdi.de/tarife-und-vereinbarungen/aktuelle-tarifverhandlungen/++co++8d53d9d4-33ef-11f1-b9e3-33ce58c1d654" target="_blank">einem Warnstreik</a> aufgerufen, der bis Mittwochfrüh um 1:30 Uhr andauern solle. Verdi fordere für die rund 5.000 Angestellten und freien Mitarbeitenden eine Gehalts- und Honorarsteigerung von 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro pro Monat. Der öffentlich-rechtliche Sender habe bisher lediglich eine stufenweise Erhöhung ab 1,23 Prozent angeboten.</p>
<p><a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4232/google-lasst-ki-automatisiert-uberschriften-umformulieren-rsf-warnt-vor-angriff-auf-redaktionelle-freiheit" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Google lässt KI automatisiert Überschriften umformulieren &#8211; RSF warnt vor Angriff auf redaktionelle Freiheit</strong></a><br />
<em>(reporter-ohne-grenzen.de)</em><br />
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) fordert Google auf, ein aktuelles Experiment einzustellen, bei dem KI-Tools eigenständig redaktionelle Überschriften von journalistischen Artikeln in den Suchergebnissen umschreiben. Laut RSF stelle dieses Vorgehen einen massiven Eingriff in die redaktionelle Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit des Journalismus dar. Google habe den Test bestätigt und begründe die Praxis damit, Inhalte für Nutzerinnen und Nutzer &#8220;besser zugänglich&#8221; machen zu wollen.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/wolfram-weimer-kunstjury-wehrt-sich-gegen-seine-einschuechterungsversuche-a-668f150d-ef5f-46ad-b233-9a69dfa520d3" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Kunstfonds-Jury wirft Wolfram Weimer »Einschüchterungsversuch« vor</strong></a><br />
<em>(spiegel.de, Ulrike Knöfel)</em><br />
Jurymitglieder der Stiftung Kunstfonds hätten in einer &#8220;scharfen Stellungnahme&#8221; gegen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer protestiert, dem sie eine Gefährdung der Kunstfreiheit und der unabhängigen Kulturförderung vorwürfen. Hintergrund sei Weimers Anforderung, Listen mit Namen sämtlicher Jurorinnen und Juroren zu übermitteln. Dies werde als massiver Einschüchterungsversuch gewertet. Die Unterzeichnenden würden davor warnen, dass eine solche politische Instrumentalisierung von Kunst demokratische Strukturen beschädige und bereits jetzt zu einer vorauseilenden Zurückhaltung bei Förderanträgen führe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Betroffenheit, Enttäuschte Liebe, Richter vs. Pentagon</title>
		<link>https://bildblog.de/152975/neue-betroffenheit-enttaeuschte-liebe-richter-vs-pentagon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 06:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Neue Betroffenheit (journalist.de, Anne Hünninghaus &#038; Kathi Preppner) Redaktionen würden verstärkt Journalistinnen und Journalisten suchen, die sich mit Sicherheitspolitik, Bundeswehr und Rüstungsindustrie auskennen. Gute Berichterstattung über Krieg und Krisen müsse sachlich einordnen, Begriffe erklären und Desinformation erkennen. Zugleich müssten die Interessen von Staat, Militär und Industrie kritisch voneinander unterschieden werden. Im Text von Anne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/neue-betroffenheit/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Neue Betroffenheit</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Anne Hünninghaus &#038; Kathi Preppner)</em><br />
Redaktionen würden verstärkt Journalistinnen und Journalisten suchen, die sich mit Sicherheitspolitik, Bundeswehr und Rüstungsindustrie auskennen. Gute Berichterstattung über Krieg und Krisen müsse sachlich einordnen, Begriffe erklären und Desinformation erkennen. Zugleich müssten die Interessen von Staat, Militär und Industrie kritisch voneinander unterschieden werden. Im Text von Anne Hünninghaus und Kathi Preppner schildern mehrere Medienschaffende, dass das öffentliche Interesse an diesen Themen und die eigene Betroffenheit deutlich zugenommen hätten.</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/verteidigungsministerium-der-usa-richter-verbietet-pentagon-das-aussperren-von-journalisten-a-821f59d1-788a-447f-8d84-f37068f0ed54" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Richter verbietet Pentagon das Aussperren von Journalisten</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Ein US-Richter habe dem Pentagon untersagt, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten weiter einzuschränken, und die Wiederherstellung des freien Pressezugangs angeordnet. Das Gericht sehe in den neuen Pentagon-Regeln den Versuch, eine frühere richterliche Entscheidung zu umgehen. Hintergrund sei ein länger andauernder Konflikt über Pressefreiheit und Zugang zwischen dem US-Verteidigungsministerium unter Pete Hegseth und verschiedenen Medien.</p>
<p><a href="https://taz.de/Frankreichs-Rechte-und-der-OeRR/!6169466/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Öffentlich-rechtliche Medien vor dem Großinquisitor</strong></a><br />
<em>(taz.de, Rudolf Balmer)</em><br />
Rudolf Balmer schildert, wie ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien in Frankreich zunehmend zu einem politischen Tribunal gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) geworden sei. Vor allem der rechtsnationale Kommissionssprecher habe die Anhörungen mit aggressiven und teils fehlerhaften Vorwürfen geprägt. Dem französischen ÖRR würden im Fall eines rechten Machtgewinns tiefgreifende Einschnitte bis hin zur Privatisierung drohen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=1R7lBw7-OxI" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. So krass werdet ihr von NIUS und BILD manipuliert</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Mats Schönauer, Video: 36:44 Minuten)</em><br />
&#8220;Bild&#8221; und &#8220;Nius&#8221; hätten mit einer erfundenen Geschichte über angeblich shoppen gehende Afghanen gezielt Wut auf Geflüchtete geschürt und damit rechtsextreme Narrative bedient. Mats Schönauer wirft beiden Redaktionen vor, solche Geschichten nicht nur ungeprüft oder bewusst verzerrt weiterzuverbreiten, sondern Korrekturen später zu verschleppen oder ganz zu unterlassen.<br />
Transparenzhinweis: Mats Schönauer ist ehemaliger Leiter des BILDblog und Co-Autor des BILDblog-Buchs <a href="https://www.kiwi-verlag.de/buch/moritz-tschermak-mats-schoenauer-ohne-ruecksicht-auf-verluste-9783462053548" target="_blank">&#8220;Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie BILD mit Angst und Hass die Gesellschaft spaltet&#8221;</a>.</p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/digitales/fact-checking-zwischen-effizienz-und-kontrolle" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Fact-Checking: Zwischen Effizienz und Kontrolle</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Susanne Fengler)</em><br />
Fact-Checking-Organisationen würden zunehmend Künstliche Intelligenz einsetzten, etwa beim Monitoring, bei der Recherche, in der Produktion und bei der Verbreitung von Korrekturen. In der Praxis zeige sich jedoch eine deutliche Skepsis hinsichtlich der Grenzen solcher Systeme. Ein zentrales Ergebnis einer Analyse sei, dass KI beim Fact-Checking nicht als eigenständiger Akteur verstanden werde, sondern ausschließlich als unterstützendes Werkzeug unter menschlicher Aufsicht.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/k-ein-planspiel-zur-radikalen-reformation-des-radios-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Das Radio zwischen enttäuschter Liebe und neuem Aufbruch</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Mathias Greffrath, Audio: 39:33 Minuten)</em><br />
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, besonders das Radio, befinde sich in einer tiefen Legitimations- und Formkrise, findet Mathias Greffrath in seinem Audioessay. Viele Wellen würden auf ihn routiniert, belanglos und vom Quotendruck entkernt wirken, während Podcasts, Plattformen und Algorithmen die Öffentlichkeit fragmentieren würden. Radio solle weniger beschallen und stärker Räume schaffen, in denen Menschen tatsächlich miteinander ins Gespräch kommen. Es brauche mehr physische Präsenz außerhalb der Funkhäuser, neue gemeinwohlorientierte Funktionen und ein Auftritt jenseits bloßer Marktlogik.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 15/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/152965/kw-1526-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 08:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Traumjob Journalismus &#8211; mit Meret Reh &#038; Frederik von Castell (ardsounds.de, Meret Reh, Audio: 1:59:52 Stunden) Bei &#8220;Blue Moon&#8221; unterhalten sich Meret [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:44f33e7ef1e39e72/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Traumjob Journalismus &#8211; mit Meret Reh &#038; Frederik von Castell</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Meret Reh, Audio: 1:59:52 Stunden)</em><br />
Bei &#8220;Blue Moon&#8221; unterhalten sich Meret Reh und Frederik von Castell, Chefredakteur des &#8220;medium magazins&#8221;, über den &#8220;Traumjob Journalismus&#8221;. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Wege in den Journalismus, über Volontariat, Journalistenschule, Studium, Quereinstieg oder Praktika, und die oft schwierigen Bedingungen beim Berufseinstieg. Außerdem sprechen sie mit Hörerinnen und Hörern sowie über eingespielte Sprachnachrichten weiterer Kolleginnen und Kollegen über Medienkritik, Investigativrecherchen, KI im Journalismus und die aktuelle Lage der Branche.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/zu-wenig-und-zu-wenig-konstruktiv-die-klimakrise-in-den-medien-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Die Klimakrise in den Medien</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Brigitte Baetz, Audio: 32:14 Minuten)</em><br />
Im Deutschlandfunk (DLF) kommen regelmäßig Hörerinnen und Hörer zu Wort. Manchmal liefern sie sogar die Idee für eine ganze Sendung und tauschen sich darin mit Expertinnen und Experten aus. In dieser Folge des Podcasts &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; geht es um das Thema &#8220;Klimakrise in den Medien&#8221;. DLF-Hörerin Gaby Westphal diskutiert darüber mit Jürgen Döschner vom Netzwerk Klimajournalismus und Brigitte Baetz vom Deutschlandfunk.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=iWU_-xR-AYQ" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. RUMS &#8211; Ralf Heimann über Lokaljournalismus</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Christian Jakubetz, Video: 35:33 Minuten)</em><br />
Christian Jakubetz hat Ralf Heimann zu Gast, der das erfolgreiche Lokaljournalismus-Projekt &#8220;RUMS&#8221; leitet. Heimann erklärt, wie &#8220;RUMS&#8221; gestartet ist und sich durch tief recherchierte, unterhaltsame Inhalte sowie eine Bezahlschranke etabliert hat. Dabei positioniere sich &#8220;RUMS&#8221; bewusst als modernes, eher progressives Gegengewicht zur traditionell konservativen örtlichen Lokalzeitung. Heimann betont, dass die reine Bündelungsfunktion klassischer Zeitungen ausgedient habe. Zukunftsfähiger Lokaljournalismus müsse stattdessen eine Community aufbauen und der Leserschaft ein Gefühl von Zugehörigkeit vermitteln.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/visionaeronair/106077/katja_hofem_der_mut_von_heute_ist_der_mainstream_von_morgen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Katja Hofem: &#8220;Der Mut von heute ist der Mainstream von morgen&#8221;</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Thomas Lückerath, Audio: 35:46 Minuten)</em><br />
&#8220;Wie viel lokale Kreativität, wie viel lokales Investment steckt in einem globalen Streamer wie Netflix? Wie geht man Programme an, die über Deutschland hinaus wirken? Und was bedeutet Medienzukunft in einem Markt, der sich auch für Netflix permanent neu erfindet?&#8221; Über diese und weitere Themen unterhält sich &#8220;DWDL&#8221;-Chef Thomas Lückerath mit Katja Hofem, &#8220;Vice President Content&#8221; für Deutschland, Österreich und die Schweiz beim Streamingdienst Netflix.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KccL3fepoDs" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Feindbild Frau: Warum soziale Medien Krawall &#038; Hass gegen Frauen belohnen</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Martin Fehrensen, Video: 37:04 Minuten)</em><br />
Martin Fehrensen spricht mit der Autorin Ingrid Brodnig über deren neues Buch &#8220;Feindbild Frau&#8221;. Digitale Gewalt gegen Frauen und speziell gegen Politikerinnen sei kein Zufall. Es handele sich um eine systematische Strategie rechter Netzwerke, um diese Personen aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen. Brodnig und Fehrensen werfen den großen Plattformen, insbesondere X und Meta, vor, den Hass aus rein wirtschaftlichem Kalkül zu dulden.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/7uPUJ4MLLLA16P5sifsC5m" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Trauma und Comedy &#8211; wie viel &#8216;Schaden&#8217; braucht es, um lustig zu sein?&#8221; mit Bernhard Hiergeist</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Bea Herzog, Audio: 1:09:26 Stunden)</em><br />
Im Podcast &#8220;Erstgespräch&#8221; analysieren Bea Herzog und Bernhard Hiergeist, dass Medien bei Comedians psychisches Leid oft überbetonen und dabei das eigentliche Handwerk unsichtbar machen. Sie unterscheiden zwischen bloß erzähltem Leid und künstlerisch verarbeitetem Material. Gute Comedy entsteht für sie nicht aus dem Leiden selbst, sondern aus der Haltung dazu. Problematisch wird es aus ihrer Sicht, wenn unverarbeitetes Leid als Voraussetzung für gute Kunst gilt oder das Publikum zur Ersatztherapie wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fischer-Urteil, Unsichtbar werden, Kippt Orbáns Medienmacht?</title>
		<link>https://bildblog.de/152954/fischer-urteil-unsichtbar-werden-kippt-orbans-medienmacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 06:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Journalist in Gaza bei israelischem Drohnenangriff getötet (taz.de) Der Fernsehsender Al Jazeera berichte, dass sein Mitarbeiter Mohammed Wascheha bei einem israelischen Drohnenangriff auf Waschehas Auto in Gaza-Stadt getötet worden sei. Der Sender verurteile den Angriff als vorsätzliches und gezieltes Verbrechen, das der Einschüchterung von Journalistinnen und Journalisten diene. Die Organisation Reporter ohne Grenzen habe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://taz.de/Krieg-in-Gaza/!6169389/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Journalist in Gaza bei israelischem Drohnenangriff getötet</strong></a><br />
<em>(taz.de)</em><br />
Der Fernsehsender Al Jazeera berichte, dass sein Mitarbeiter Mohammed Wascheha bei einem israelischen Drohnenangriff auf Waschehas Auto in Gaza-Stadt getötet worden sei. Der Sender verurteile den Angriff als vorsätzliches und gezieltes Verbrechen, das der Einschüchterung von Journalistinnen und Journalisten diene. Die Organisation Reporter ohne Grenzen habe die Tötung ebenfalls scharf kritisiert. Eine Stellungnahme der israelischen Armee habe zunächst nicht vorgelegen.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-vizr15724-helene-fischer-bild-bericht-hausgeburt-internetarchiv-anspruch-loeschung" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Wer falsch berichtet, muss auch in fremden Archiven aufräumen</strong></a><br />
<em>(lto.de)</em><br />
Der Bundesgerichtshof (BGH) habe im Streit zwischen Helene Fischer und der &#8220;Bild&#8221;-Redaktion entschieden, dass ein Verlag falsche Berichterstattung nicht nur auf den eigenen Seiten beseitigen müsse, sondern auch auf die Löschung von Kopien und Archivversionen hinwirken müsse. Anlass sei eine unzutreffende Meldung aus dem Jahr 2022 gewesen, wonach Fischer ihr Kind per Hausgeburt zur Welt gebracht habe. Für eigenständige Folgeberichte anderer Medien trage der ursprünglich berichtende Verlag nach Auffassung des BGH jedoch keine Verantwortung.</p>
<p><a href="https://www.journalist.de/werkstatt/werkstatt-detail/wenn-wir-unsichtbar-werden/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Wenn wir unsichtbar werden</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Leif Kramp &#038; Stephan Weichert)</em><br />
Nicht die Künstliche Intelligenz selbst bedrohe den Journalismus, sondern vor allem ungeklärte Verantwortlichkeiten, fehlende Strategien und ein Mangel an Transparenz in den Redaktionen, meinen Leif Kramp und Stephan Weichert in ihrem Essay: &#8220;In der Praxis wissen viele Journalisten nicht, ob der Einsatz von KI erwartet, toleriert oder sanktioniert wird. Es ist skurril: KI wird zugleich eingefordert und tabuisiert.&#8221;</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c629e6ad8150509a/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Ungarn wählt: Kippt Orbáns Medienmacht?</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Linus Lüring, Audio: 24:46 Minuten)</em><br />
Anlässlich der bevorstehenden Wahlen in Ungarn stelle sich die Frage: &#8220;Was bedeutet der massive staatliche Einfluss auf Medien für Öffentlichkeit, politische Debatte und die Chancen neuer Kräfte wie Péter Magyar und seine Partei Tisza? Könnte das &#8216;System Orbán&#8217; kippen?&#8221; Darüber spricht Linus Lüring bei &#8220;BR24 Medien&#8221; mit dem langjährigen ARD-Korrespondenten für Südosteuropa Stephan Ozsváth, dem Journalisten Ákos Tóth sowie Gábor Polyák, Medienrechtler und Mitgründer des Watchdogs &#8220;Mérték&#8221;.</p>
<p><a href="https://de.ejo-online.eu/forschung/wie-berichten-ukrainische-medien-ueber-den-eu-beitrittsprozess" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Wie berichten ukrainische Medien über den EU-Beitrittsprozess?</strong></a><br />
<em>(de.ejo-online.eu, Oleksandra Yaroshenko)</em><br />
Oleksandra Yaroshenko kommt zu dem Ergebnis, dass führende ukrainische Medien den EU-Beitrittsprozess überwiegend positiv und proeuropäisch darstellen. Auf Basis einer Analyse von 200 Artikeln zeige sich, dass die EU vor allem als normativer, institutioneller und regulierender Rahmen wahrgenommen werde. Die Kritik richte sich dabei meist nicht gegen die europäische Integration an sich, sondern gegen Bürokratie, Langsamkeit und institutionelle Blockaden innerhalb der EU.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/peru-investigativ-kritisch-gefaehrdet-107275" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Peru: Investigativ, kritisch, gefährdet</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Knut Henkel)</em><br />
Knut Henkel berichtet über das peruanische Magazin &#8220;Ojo Público&#8221;. Das Investigativmedium sei stark von internationaler NGO-Finanzierung abhängig und dadurch unmittelbar von einem neuen Gesetz betroffen. Dahinter stehe der Wunsch der Politik, zivilgesellschaftliche Organisationen stärker kontrollieren zu können. Hinzu komme eine wachsende Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten in Peru, weshalb Beobachter vor einer weiteren Gefährdung der demokratischen Strukturen warnen würden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unfallvoyeurismus, OnlyFans für die AfD, Jobgarantie Journalistenschule?</title>
		<link>https://bildblog.de/152941/unfallvoyeurismus-onlyfans-fuer-die-afd-jobgarantie-journalistenschule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 06:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152941</guid>

					<description><![CDATA[1. Onlyfans für die AfD (belltower.new, Felix Michaelis) Bei &#8220;Belltower News&#8221; geht es um Social-Media-Profile, die rechtsextreme beziehungsweise AfD-nahe Botschaften mit sexualisiertem Content und Verweisen auf kostenpflichtige Plattformen wie OnlyFans kombinieren. Die identischen Slogans, die AfD-Nähe und die wiederkehrenden visuellen Codes würden nahelegen, dass hier gezielt eine konservativ bis rechtsextrem geprägte männliche Zielgruppe angesprochen werden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.belltower.news/nach-vorbild-der-maga-bewegung-onlyfans-fuer-die-afd-165387/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Onlyfans für die AfD</strong></a><br />
<em>(belltower.new, Felix Michaelis)</em><br />
Bei &#8220;Belltower News&#8221; geht es um Social-Media-Profile, die rechtsextreme beziehungsweise AfD-nahe Botschaften mit sexualisiertem Content und Verweisen auf kostenpflichtige Plattformen wie OnlyFans kombinieren. Die identischen Slogans, die AfD-Nähe und die wiederkehrenden visuellen Codes würden nahelegen, dass hier gezielt eine konservativ bis rechtsextrem geprägte männliche Zielgruppe angesprochen werden soll.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-04/social-media-verbot-griechenland-kinder-instagram-tiktok-gxe" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Auch Griechenland verbietet Social Media für Nutzer unter 15</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Griechenland wolle ab 2027 Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren den Zugang zu Plattformen wie Instagram und TikTok verbieten. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis begründe den Schritt mit zunehmenden Angstzuständen, Schlafproblemen und dem wachsenden Druck durch soziale Vergleiche und Onlinekommentare. Zugleich dränge die Regierung auf ein koordiniertes Vorgehen in der EU und schlage ein europaweites &#8220;digitales Mündigkeitsalter&#8221; von 15 Jahren sowie verpflichtende Alterskontrollen für alle Plattformen vor.</p>
<p><a href="https://kobuk.at/2026/04/unfallvoyeurismus-in-oesterreichischen-medien/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Wiederbelebungsversuche und Autowracks: Unfallvoyeurismus in österreichischen Medien</strong></a><br />
<em>(kobuk.at, Sophie Tiganas)</em><br />
Eine Auswertung von Artikeln österreichischer Medien zeige, dass viele Redaktionen Unfälle mit &#8220;unzensierten Fotos von Autowracks, Rettungseinsätzen oder Leichenboxen&#8221; illustrieren und damit die Intimsphäre der Betroffenen verletzen. Besonders Boulevardmedien wie &#8220;Oe24&#8221;, &#8220;Krone&#8221; und &#8220;Heute&#8221;, aber auch einzelne Qualitätsmedien, würden dabei identifizierbare Opfer, Rettungsversuche oder persönliche Details von Angehörigen zeigen. Sophie Tiganas kritisiert, dass solche Darstellungen kaum zusätzlichen Informationswert hätten, aber Leid und Tod zur Sensation machen und Betroffene retraumatisieren könnten.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/tv/orf-entlaesst-roland-weissmann-verstoss-gegen-compliance-standards-a-8edeac2e-3bcd-4016-a8ed-fe853171ec2a" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. ORF entlässt Ex-Generaldirektor Roland Weißmann</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
Der ORF habe das Dienstverhältnis mit seinem früheren Generaldirektor Roland Weißmann aufgekündigt, weil dieser laut einer internen sowie externen Prüfung gegen Compliance- und ethische Standards verstoßen habe. Eine sexuelle Belästigung &#8220;im rechtlichen Sinn&#8221; habe im konkreten Fall laut Untersuchung nicht vorgelegen. Der österreichische öffentlich-rechtliche Sender betone jedoch, von Führungskräften &#8220;nicht bloß die Einhaltung zwingenden Rechts&#8221; zu erwarten, &#8220;sondern ein sehr hohes Maß an Integrität&#8221;. Weißmann, der bereits im März wegen entsprechender Vorwürfe als Generaldirektor zurückgetreten sei, wolle die Kündigung nach Angaben seines Anwalts anfechten.</p>
<p><a href="https://www.journalist.de/meinung/meinungen-detail/ist-die-journalistenschule-eine-jobgarantie/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Ist die Journalistenschule eine Jobgarantie?</strong></a><br />
<em>(journalist.de, Carlott Bru)</em><br />
Carlott Bru schreibt, sie habe die Journalistenschule lange als Eintrittskarte in eine sichere Medienkarriere betrachtet und gehofft, danach stünden ihr alle Türen offen. Mit dem Ende der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule werde ihr jedoch klar, dass auch eine renommierte Journalistenschule keine Jobgarantie biete. Ihre Ernüchterung bestehe nicht darin, dass die Journalistenschule nichts bringe, sondern darin, dass Prestige allein keine materielle Sicherheit schaffe.</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/106106/sinn_und_stillos_heidenreich_fordert_absetzung_von_scheck/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. &#8220;Sinn- und Stillos&#8221;: Heidenreich fordert Absetzung von Scheck</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Uwe Mantel)</em><br />
Elke Heidenreich fordere in einem Gastbeitrag für die &#8220;Zeit&#8221; (<a href="https://www.zeit.de/2026/16/literaturkritik-misogynie-denis-scheck-ildiko-von-kuerthy" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) die Absetzung von Denis Scheck und dessen ARD-Sendung &#8220;Druckfrisch&#8221;. Anlass sei Schecks Verriss von Ildikó von Kürthys Buch &#8220;Alt genug&#8221;, den Heidenreich als Ausdruck eines herablassenden und misogynen Tons gegenüber Autorinnen werte. Heidenreich sehe in Schecks Sendung keinen Kulturauftrag mehr, sondern eine sinn- und stillose Form der Literaturkritik.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Trump droht, Krieg im Nahen Osten, Macht KI bald die Tageszeitung?</title>
		<link>https://bildblog.de/152933/trump-droht-krieg-im-nahen-osten-macht-ki-bald-die-tageszeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 06:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152933</guid>

					<description><![CDATA[1. US-Präsident droht Journalisten mit Haft wegen Infos zu Pilotenrettung in Iran (spiegel.de) US-Präsident Donald Trump habe Journalisten mit Gefängnisstrafen gedroht, falls sie ihre Informanten zu einer militärischen Rettungsmission im Iran nicht preisgäben. Trump werfe einem Medienhaus vor, durch die Veröffentlichung von Details das Leben eines noch im feindlichen Gebiet vermissten US-Waffenoffiziers gefährdet zu haben. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-donald-trump-droht-journalisten-mit-haft-wegen-infos-zu-pilotenrettung-in-iran-a-944ccba7-0b21-4b06-8e52-d683c16cd87e" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. US-Präsident droht Journalisten mit Haft wegen Infos zu Pilotenrettung in Iran</strong></a><br />
<em>(spiegel.de)</em><br />
US-Präsident Donald Trump habe Journalisten mit Gefängnisstrafen gedroht, falls sie ihre Informanten zu einer militärischen Rettungsmission im Iran nicht preisgäben. Trump werfe einem Medienhaus vor, durch die Veröffentlichung von Details das Leben eines noch im feindlichen Gebiet vermissten US-Waffenoffiziers gefährdet zu haben. Iranische Medien hätten laut CNN jedoch längst vor den US-Medien über den Vorfall berichtet. Trumps Vorgehen reihe sich in systematische Angriffe seiner Regierung und des Pentagons auf die Pressefreiheit ein.</p>
<p><a href="https://cemas.io/blog/krieg-im-nahen-osten-desinformation/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Krieg im Nahen Osten: Kampf um die Wahrheit und Deutung</strong></a><br />
<em>(cemas.io, Julia Smirnova)</em><br />
Der aktuelle Krieg im Nahen Osten werde von einer massiven Welle aus gezielter Desinformation und KI-generierten Fakes begleitet. Durch staatliche Internetsperren entstünden Informationslücken, die Kriegsparteien systematisch für Propaganda ausnutzen würden. Dabei würden aktuell vor allem pro-iranische Falschbehauptungen die Sozialen Netzwerke dominieren. Die Social-Media-Plattformen seien auf diese digitale Kriegsführung derzeit kaum vorbereitet.</p>
<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/alterskontrollen-social-media-verbot-laesst-bundesregierung-ahnungslos-zurueck/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Social-Media-Verbot lässt Bundesregierung ahnungslos zurück</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Obwohl Spitzenpolitikerinnen und -politiker der Bundesregierung ein Social-Media-Verbot für Minderjährige fordern, gäbe es dafür bislang weder ein klares Konzept noch wissenschaftliche Belege für die Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme. Wie eine Anfrage der Linken zeige, sei außerdem völlig unklar, ob ein Verbot überhaupt mit den Grundrechten oder dem EU-Recht vereinbar wäre.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://taz.de/Lokaljournalismus-in-Grossbritannien/!6168738/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Ein Blatt für die Community</strong></a><br />
<em>(taz.de, Amira Klute)</em><br />
Das britische Lokalmedium &#8220;Bristol Cable&#8221; erprobe ein alternatives Modell gegen das Zeitungssterben: Statt auf schnelle Tagesmeldungen, Klickzahlen und Werbeeinnahmen setze die Redaktion auf tiefgründige, investigative Recherchen direkt vor der Haustür. Finanziert und mitgestaltet werde das Projekt als Genossenschaft von aktuell rund 2.500 zahlenden Leserinnen und Lesern. Diese enge Einbindung der Community ermögliche es, unabhängig zu arbeiten und alle Inhalte kostenlos und ohne Paywall anzubieten.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/m-print/duell-triell-bagatell-107249/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Duell, Triell, Bagatell</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Bärbel Röben)</em><br />
Medien und deren Berichterstattung seien für Wahlen zwar selten direkt ausschlaggebend, sie hätten jedoch massiven Einfluss darauf, welche Themen gesellschaftlich als wichtig und normal gelten. Extrem rechte Akteure würden die mediale Aufmerksamkeitsökonomie durch Dauerprovokationen gezielt ausnutzen. Schenke man ihnen zu viel Beachtung, führe dies zur Normalisierung ihrer Positionen. Zudem würden klassische Wahlkampf-Formate wie TV-Duelle und die ständige Fixierung auf Umfragen (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Horse-Race-Berichterstattung" target="_blank">Horse-Race-Berichterstattung</a>) von den eigentlichen politischen Inhalten ablenken.</p>
<p><a href="https://correctiv.org/aktuelles/medien/2026/04/07/macht-ki-bald-die-tageszeitung/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Macht KI bald die Tageszeitung?</strong></a><br />
<em>(correctiv.org, Anette Dowideit &#038; Sebastian Haupt)</em><br />
&#8220;Wie häufig kommt in Medienredaktionen Künstliche Intelligenz zum Einsatz? Wo genau? Und: Wozu führt das?&#8221; Zu diesem Thema haben das Recherchenetzwerk &#8220;Correctiv&#8221; und das Magazin &#8220;journalist&#8221; eine Umfrage gestartet: &#8220;Wenn Sie in der Redaktion eines Medienhauses arbeiten, können Sie uns unterstützen, indem Sie an <a href="https://app.crowdnewsroom.org/crowdnewsroom/kunstliche-intelligenz-in-redaktionen" target="_blank">der Umfrage</a> in unserem CrowdNewsroom teilnehmen. Sie können dort Ihre Antworten anonym abgeben. Oder sie können freiwillig Ihre Kontaktdaten angeben, damit wir Sie für Rückfragen gegebenenfalls kontaktieren können.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Passende Umfragen, Fragen aus dem Glashaus, Vergessene Nachrichten</title>
		<link>https://bildblog.de/152921/passende-umfragen-fragen-aus-dem-glashaus-vergessene-nachrichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 06:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152921</guid>

					<description><![CDATA[1. Umfragen, die ins Weltbild passen (verdi.de, Thomas Gesterkamp) Thomas Gesterkamp kritisiert den unreflektierten medialen Umgang mit reißerischen und methodisch unsauberen Umfragen. Insbesondere die Methoden des Ipsos-Instituts seien unzureichend und verfälschend: &#8220;Ernst zu nehmende Forschung kann so nicht entstehen, die Resultate sind alles andere als repräsentativ. Von einer &#8216;Studie&#8217;, die einer wissenschaftlichen Prüfung standhält, kann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/umfragen-die-ins-weltbild-passen-107223" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Umfragen, die ins Weltbild passen</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Thomas Gesterkamp)</em><br />
Thomas Gesterkamp kritisiert den unreflektierten medialen Umgang mit reißerischen und methodisch unsauberen Umfragen. Insbesondere die Methoden des Ipsos-Instituts seien unzureichend und verfälschend: &#8220;Ernst zu nehmende Forschung kann so nicht entstehen, die Resultate sind alles andere als repräsentativ. Von einer &#8216;Studie&#8217;, die einer wissenschaftlichen Prüfung standhält, kann keine Rede sein.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198765.medien-florian-warweg-spitze-fragen-aus-dem-glashaus.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Florian Warweg: Spitze Fragen aus dem Glashaus</strong></a><br />
<em>(nd-aktuell.de, Jakob Buhre)</em><br />
Jakob Buhre schreibt über den Journalisten Florian Warweg, der von sich behaupte, als neutraler Beobachter &#8220;alle Realitäten&#8221; abzubilden. In der Praxis zeige Warwegs Arbeit jedoch eine deutliche pro-russische Schlagseite und klammere Kritik am Kreml konsequent aus. Er habe jahrelang für den russischen Staatssender RT Deutsch gearbeitet und diesem auch nach der Annexion der Krim und dem Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine die Treue gehalten. Buhre stellt fest: &#8220;Je mehr man sich mit seinen Artikeln, Interviews und Tweets beschäftigt, desto klarer wird, dass Warwegs politische Überzeugungen mit den von RT verbreiteten Narrativen und Perspektiven oft deckungsgleich sind.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.derblindefleck.de/top-ten-der-vergessenen-nachrichten-2026/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Top Ten der Vergessenen Nachrichten 2026</strong></a><br />
<em>(derblindefleck.de)</em><br />
Die &#8220;Initiative Nachrichtenaufklärung&#8221; hat auch für 2026 wieder zehn gesellschaftlich hochrelevante Themen veröffentlicht, die in den großen Medien ignoriert oder stark vernachlässigt würden. Es geht unter anderem um die psychische Belastung von Untersuchungshäftlingen, die schleichende Vergiftung unserer Nahrungskette durch Mikroplastik in Ackerböden sowie die brutale Ausbeutung und Nikotinvergiftung von Kindern auf Tabakplantagen.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://correctiv.org/in-eigener-sache/2026/04/02/correctiv-steigt-aus-der-internationalen-faktencheck-infrastruktur-claimreview-aus-was-jetzt-folgt/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. CORRECTIV steigt aus der internationalen Faktencheck-Infrastruktur ClaimReview aus &#8211; Was jetzt folgt</strong></a><br />
<em>(correctiv.org)</em><br />
Wie die &#8220;Correctiv&#8221;-Redaktion in eigener Sache mitteilt, ziehe man sich aus der von Google finanzierten Faktencheck-Infrastruktur &#8220;ClaimReview&#8221; zurück, nachdem der Tech-Konzern die Sichtbarkeit von Faktenchecks intransparent und ohne Einbindung der Community eingeschränkt habe. Um sich aus der Abhängigkeit von US-Konzernen zu lösen, wolle das Medienhaus künftig auf <a href="https://www.faktenforum.org" target="_blank">eine eigene, unabhängige Datenbank</a> setzen: &#8220;Mit dem CORRECTIV.Faktenforum baut CORRECTIV eine eigene, resiliente Infrastruktur, die unabhängig von Big Tech ist.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/106037/newscharts_die_kritischen_klicks_mit_dem_krieg/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. News-Charts: Die kritischen Klicks mit dem Krieg</strong></a><br />
<em>(dwdl.de, Simon Pycha)</em><br />
Die aktuelle &#8220;DWDL&#8221;-Auswertung der TikTok-News-Charts zeigt, dass Medienmarken zunehmend mit der Darstellung von Krieg, Chaos und Zerstörung enorme Klickzahlen generieren. Obwohl TikTok explizite Inhalte eigentlich drossele, würden Algorithmus und Moderation bei Aufnahmen von Bombeneinschlägen oder Fluchtszenen offenbar nicht eingreifen. Dies habe im März zu einem neuen Allzeit-Rekord in der über dreijährigen Geschichte der &#8220;DWDL&#8221;-Charts geführt.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/episode/1YC40PM75O2NTdAC3n3HSd" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. RBB-Intendantin Ulrike Demmer: Journalismus, Podcast, Zukunft</strong></a><br />
<em>(spotify.com, Su Holder &#038; Chris Guse, Audio: 1:06:00 Stunden)</em><br />
Im Podcast übers Podcasten begrüßen Su Holder und Chris Guse die ehemalige &#8220;Spiegel&#8221;-Journalistin, frühere stellvertretende Regierungssprecherin und jetzige Intendantin des RBB Ulrike Demmer. Sie sprechen mit ihr über die schwierigen vergangenen Jahre des Umbaus und den radikalen Sparplan, dem sich der öffentlich-rechtliche Sender unterwerfen musste. Und natürlich geht es um die Bedeutung von Podcasts für den RBB.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KW 14/26: Hör- und Gucktipps zum Wochenende</title>
		<link>https://bildblog.de/152908/kw-1426-hoer-und-gucktipps-zum-wochenende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:02:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bildblog.de/?p=152908</guid>

					<description><![CDATA[Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung! *** 1. Wer füllt die Lücken, die der Lokaljournalismus hinterlässt? (uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 21:35 Minuten) Holger Klein spricht im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast mit Thomas Schnedler [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hurra, Wochenende &#8211; und damit mehr Zeit zum Hören und Sehen! In unserer Wochenendausgabe präsentieren wir Euch eine Auswahl empfehlenswerter Filme und Podcasts mit Medienbezug. Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn und Unterhaltung!</em></p>
<p align="center">***</p>
<p><a href="https://uebermedien.de/115929/wer-fuellt-die-luecken-die-der-lokaljournalismus-hinterlaesst/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Wer füllt die Lücken, die der Lokaljournalismus hinterlässt?</strong></a><br />
<em>(uebermedien.de, Holger Klein, Audio: 21:35 Minuten)</em><br />
Holger Klein spricht im &#8220;Übermedien&#8221;-Podcast mit Thomas Schnedler vom <a href="https://netzwerkrecherche.org" target="_blank">Netzwerk Recherche</a> über die weitreichenden Folgen aussterbender Lokalzeitungen im ländlichen Raum. Am <a href="https://www.wuestenradar.de/ortsbesuche/greiz/" target="_blank">Beispiel einer thüringischen Region</a> diskutieren sie darüber, wie nach dem Wegfall der gedruckten Zeitung zunehmend pseudojournalistische oder politisch motivierte Portale die entstandenen Informationslücken füllen: &#8220;Es macht etwas mit dem Gemeinwesen vor Ort, wenn solche Stimmen in den Diskurs eingreifen&#8221;, sagt Schnedler.</p>
<p><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7a6e6a7887fdda5d/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Collien Fernandes &#8211; Was Medien aus dem Fall lernen können</strong></a><br />
<em>(ardsounds.de, Sophie Morár, Audio: 26:55 Minuten)</em><br />
Ausgehend von der &#8220;Spiegel&#8221;-Recherche (<a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/collien-fernandes-erstattet-anzeige-gegen-ex-mann-christian-ulmen-a-6abfb991-1665-4469-9c8e-3cc5a2cb4f29" target="_blank">nur mit Abo lesbar</a>) zu Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen, für den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung" target="_blank">die Unschuldsvermutung</a> gilt, diskutiert Sophie Morár mit ihren Gästen über die Herausforderungen der Verdachtsberichterstattung. Daniel Drepper, Investigativjournalist und Vorsitzender von Netzwerk Recherche, erklärt die Regeln der Verdachtsberichterstattung und die juristischen Hürden. Medienwissenschaftlerin Marlis Prinzing ordnet den Fall medienethisch ein und betont die gesellschaftliche Verantwortung von Medien: Die Debatte über sexualisierte Gewalt dürfe nicht nur auf prominente Einzelfälle verengt werden.<br />
Weiterer Hörtipp: <a href="https://podcast04b645.podigee.io/17-17-der-fall-collien-fernandes-rechtsdurchsetzungswuste-deutschlands" target="_blank">Der Fall Collien Fernandes: Rechtsdurchsetzungswüste Deutschland?</a>: &#8220;Der Fall Collien Fernandes hat das Thema Deepfakes und digitale Gewalt in Deutschland in den Fokus gerückt. In dieser Folge analysieren David Gessner gemeinsam mit Wissenschaftlichem Mitarbeiter Felix Schimmel die aktuelle Rechtslage und zeigen, wo die größten Probleme in der Praxis liegen.&#8221; (podigee.io, Audio: 48:39 Minuten) </p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7M2TLvM-Qcw" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Die KI entscheidet bereits für dich (bevor du überhaupt fragst)</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Martin Fehrensen, Video: 15:52 Minuten)</em><br />
Martin Fehrensen vom <a href="https://www.socialmediawatchblog.de" target="_blank">&#8220;Social Media Watchblog&#8221;</a> analysiert in seinem YouTube-Video, wie sich die Kontrolle über unsere Informationen grundlegend verändert hat. Er beschreibt die Entwicklung <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gatekeeper_(Nachrichtenforschung)" target="_blank">des &#8220;Gatekeepings&#8221;</a> von klassischen Redaktionen über Plattform-Algorithmen bis hin zu modernen KI-Systemen und deren Folgen für die Gesellschaft: &#8220;Warum ist der organische Google-Traffic 2025 global um ein Drittel eingebrochen? Was bedeutet es für unsere Demokratie, wenn die &#8216;eine richtige Antwort&#8217; der KI das Abwägen überflüssig macht? Diese Fragen beschäftigen gerade ein Drittel der deutschen Redaktionen in internen Strategiemeetings &#8211; doch öffentlich spricht kaum jemand darüber.&#8221;<br />
Weiterer Hörtipp: Bei &#8220;Wind und Wurzeln&#8221; denkt Marina Weisband über Social Media und die Schwierigkeit, <a href="https://wind-und-wurzeln.podigee.io/10-neue-episode" target="_blank">&#8220;wie wir gleichzeitig unsere Kinder und unsere Demokratie retten&#8221;</a>, nach: &#8220;Marina, die selbst ein &#8216;Internetkind&#8217; ist, spricht über reale Gefahren und echte Lösungen. Sie macht deutlich, dass Kinder Rechte haben: auf Schutz, auf Information, auf Teilhabe und Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen. Sie berichtet von der Umfrage #beyondthefeed, mit der Schüler:innen nach ihren Erfahrungen und Ideen zu Social Media und möglichen Altersbeschränkungen befragt werden, um ihre Perspektiven in die Politik zu tragen.&#8221; (Audio: 50:39 Minuten)</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SHPTML7xTIk" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. Wie wir Journalisten 2026 ausbilden müssen</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Christian Jakubetz, Video: 34:31 Minuten)</em><br />
Christian Jakubetz und Julia Walker, Studienleiterin an der Katholischen Journalistenschule ifp, diskutieren darüber, wie Künstliche Intelligenz den Redaktionsalltag und die Ausbildung des journalistischen Nachwuchses grundlegend verändert. Beide sind sich einig, dass der sichere Umgang mit den neuen Technologien inzwischen zum unverzichtbaren journalistischen Handwerk gehört. Kernkompetenzen wie analytische Einordnung, investigatives Arbeiten und der Aufbau von Vertrauen müssten jedoch weiterhin in menschlicher Hand bleiben.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/vielleicht-war-ich-der-letzte-rudi-carrell-sein-leben-fuer-die-show-100.html" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. &#8220;Vielleicht war ich der Letzte&#8221; &#8211; Rudi Carrell, sein Leben für die Show</strong></a><br />
<em>(deutschlandfunk.de, Herwig Katzer, Audio: 46:59 Minuten)</em><br />
Während der Osterpause bietet der Deutschlandfunk-Podcast &#8220;Nach Redaktionsschluss&#8221; ein Feature über Rudi Carrell. Eine Würdigung, die aber auch die Kritik an dem Showmaster nicht verschweigt: &#8220;Bis zu 30 Millionen Menschen saßen vor dem Fernseher, wenn er die Showbühne betrat. Mit Sendungen wie &#8216;Am laufenden Band&#8217; oder der &#8216;Rudi Carrell Show&#8217; prägte der Entertainer das deutsche Fernsehen. Vom Publikum verehrt, von Kollegen gefürchtet. Vor 20 Jahren starb Rudi Carrell.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=0EMjZSHWf9I" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Oliver Welke: Nimmt die Politik Einfluss auf Satire-Shows?</strong></a><br />
<em>(youtube.com, Bettina Böttinger, Video: 57:21 Minuten)</em><br />
Bei &#8220;Zwischen den Zeilen&#8221; spricht Bettina Böttinger mit dem &#8220;heute-show&#8221;-Moderator Oliver Welke über die Grenzen und Herausforderungen von Satire in Zeiten ständiger politischer und gesellschaftlicher Krisen. Welke betont seinen großen Respekt vor der Arbeit von Politikerinnen und Politikern, kritisiert die zunehmende Verrohung des Diskurses und erklärt, warum er toxische Soziale Netzwerke wie X (ehemals Twitter) strikt meidet.<br />
Weiterer Hörtipp: Wer noch mehr Oliver Welke will: Bei <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:45ed60b0fbf96384/" target="_blank">&#8220;Kalk und Welk&#8221;</a> haben er und Oliver Kalkofe den TV-Moderator und Kabarettisten Christian Ehring zu Gast: &#8220;Es geht um gute und schlechte Gags, abgebrochene Studiengänge und &#8216;Bibi und Tina&#8217;-Traumata. Und im 50. Jubiläumsjahr geht es natürlich auch um den großen Geburtstag von extra3 im September.&#8221; (ardsounds.de, Audio: 57:38 Minuten)</p>
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		<title>Kein Spielraum für Verbot, Abschied vom Papier, Personeller Aderlass</title>
		<link>https://bildblog.de/152896/kein-spielraum-fuer-verbot-abschied-vom-papier-aderlass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lorenz Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 06:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Kein Spielraum für deutsches Social-Media-Verbot (netzpolitik.org, Sebastian Meineck) Sebastian Meineck berichtet über ein neues Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags, laut dem ein nationales Social-Media-Verbot für Minderjährige in Deutschland rechtlich kaum umsetzbar sei. Demnach stünden einem solchen Vorhaben vor allem das EU-Recht sowie das im Grundgesetz verankerte Erziehungsrecht der Eltern massiv entgegen. Obwohl es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://netzpolitik.org/2026/eu-recht-geht-vor-kein-spielraum-fuer-deutsches-social-media-verbot/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>1. Kein Spielraum für deutsches Social-Media-Verbot</strong></a><br />
<em>(netzpolitik.org, Sebastian Meineck)</em><br />
Sebastian Meineck berichtet über ein neues Gutachten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Dienste_des_Deutschen_Bundestages" target="_blank">der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags</a>, laut dem ein nationales Social-Media-Verbot für Minderjährige in Deutschland rechtlich kaum umsetzbar sei. Demnach stünden einem solchen Vorhaben vor allem das EU-Recht sowie das im Grundgesetz verankerte Erziehungsrecht der Eltern massiv entgegen. Obwohl es für ein derartiges Verbot parteiübergreifende Unterstützung bis hin zum Bundeskanzler gebe, würden Kritiker vor populistischen Scheinlösungen warnen.</p>
<p><a href="https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-hamburg-entscheidet-ueber-spiegel-bericht" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>2. Chris­tian Ulmen greift Deep-Fake-Ver­dacht gericht­lich an</strong></a><br />
<em>(lto.de, Felix W. Zimmermann)</em><br />
Einem aktuellen Bericht von &#8220;Legal Tribune Online&#8221; zufolge habe Christian Ulmen vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den &#8220;Spiegel&#8221; beantragt. Ulmen wehre sich gegen den durch einen Artikel seiner Meinung nach erweckten Verdacht, er habe Deepfake-Videos seiner Ex-Frau Collien Fernandes produziert oder verbreitet. Bemerkenswert sei an diesem Vorgehen, dass Ulmen die massiven Kernvorwürfe des &#8220;Spiegel&#8221;-Berichts juristisch nicht angreife.</p>
<p><a href="https://taz.de/Berliner-Zeitung/!6167759/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>3. Chefreporterin kehrt Verleger Friedrich den Rücken</strong></a><br />
<em>(taz.de, Matthias Meisner)</em><br />
Matthias Meisner berichtet über einen personellen Aderlass bei der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;: Nach drei Jahrzehnten verlasse die prägende Chefreporterin Anja Reich-Osang das Blatt, begleitet von ihrer Kollegin Wiebke Hollersen. Hintergrund des Abschieds sei die Entwicklung der Zeitung unter dem Verleger-Ehepaar Friedrich. Diese sei laut Meisner durch Kreml-Propaganda, eine politische Öffnung nach rechts außen sowie ein drastisch verschlechtertes Betriebsklima gekennzeichnet.</p>
<p><a class="noline" href="/bildblog-unterstuetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="81" src="/wp-content/bildblogunterstuetzen.png" alt="Bildblog unterstuetzen" /></a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/usa-rundfunk-npr-pbs-gericht-bundesmittel-kuerzung-unrechtmaessig" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>4. US-Gericht stuft Mittelkürzung bei NPR und PBS als rechtswidrig ein</strong></a><br />
<em>(zeit.de)</em><br />
Ein US-Bundesrichter habe die von Präsident Donald Trump angeordnete Streichung staatlicher Mittel für die öffentlichen Sender <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/National_Public_Radio" target="_blank">NPR</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Public_Broadcasting_Service" target="_blank">PBS</a> für rechtswidrig erklärt. Der Entzug der Fördergelder stelle eine verfassungswidrige Vergeltungsmaßnahme für unliebsame Berichterstattung dar und verletze das Recht auf freie Meinungsäußerung. Reale finanzielle Folgen habe der juristische Sieg für die Sender jedoch kaum noch.</p>
<p><a href="https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/tschuess-papier-hallo-pixel-107205" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>5. Tschüss Papier, hallo Pixel</strong></a><br />
<em>(verdi.de, Peter Nowak)</em><br />
Die linke Tageszeitung &#8220;nd&#8221; habe ihre werktägliche Printausgabe zum 1. April eingestellt und erscheine unter der Woche nur noch digital. Lediglich die Wochenausgabe bleibe als Printmedium erhalten. Laut Vorstand seien drastisch gestiegene Druck- und Zustellkosten sowie ein akuter Personalmangel der Grund für diesen Schritt, mit dem das Blatt dem Vorbild der &#8220;taz&#8221; folge. Man hoffe, durch die konsequente Digitalisierung künftig vermehrt ein jüngeres Publikum zu erreichen.</p>
<p><a href="https://netzwerkrecherche.org/blog/25-jahre/" rel="noopener noreferrer" target="_blank"><strong>6. Netzwerk Recherche feiert 25. Geburtstag</strong></a><br />
<em>(netzwerkrecherche.org, Franziska Senkel)</em><br />
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens blickt der Journalistenverein Netzwerk Recherche auf ein Vierteljahrhundert Einsatz für investigativen Qualitätsjournalismus und branchenweite Kooperationen zurück. Neben der Ausrichtung der stark besuchten Jahreskonferenz habe die Organisation die deutsche Medienlandschaft durch die Vergabe von über 120 Recherche-Stipendien, die Etablierung bekannter Branchenpreise wie dem <a href="https://netzwerkrecherche.org/wir-zeichnen-aus/leuchtturm/" target="_blank">&#8220;Leuchtturm&#8221;</a> oder der <a href="https://netzwerkrecherche.org/wir-zeichnen-aus/verschlossene-auster/" target="_blank">&#8220;Verschlossenen Auster&#8221;</a> sowie durch praxisnahe Leitlinien maßgeblich geprägt.</p>
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