<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335</atom:id><lastBuildDate>Thu, 15 Jun 2023 09:25:46 +0000</lastBuildDate><category>Cartoon</category><category>Drinnen</category><category>Draussen</category><category>Erinnerungen</category><category>Tischlein-deck-dich</category><category>Sprache</category><category>Literatur</category><category>Tiere</category><category>Malerei</category><category>Film</category><category>Impressum u. Datenschutz</category><title>Blau und Grün</title><description></description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Blaugrün)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>39</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-4159263633902002237</guid><pubDate>Mon, 15 Feb 2016 19:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2017-04-23T09:10:11.801+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Amazonen - keine Wellensittiche in groß</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-1IE26TCCf-8/VsIKGxHqzpI/AAAAAAAAAfw/ZvfoM-AwU_w/s1600/DSC00681%2BMax-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-1IE26TCCf-8/VsIKGxHqzpI/AAAAAAAAAfw/ZvfoM-AwU_w/s1600/DSC00681%2BMax-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Mein Junge - Max, eine Gelbnackenamazone&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Neulich im Wartezimmer beim Tierarzt sagte eine Frau zu mir: „Wenn ich auf größere Papageien umsteigen möchte, dann soll ich eine Amazone nehmen, die seien am besten geeignet für Anfänger – das hat man mir empfohlen.“ &lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mir sind fast die Augen rausgefallen. Wer kann so etwas behaupten? Doch sicher nicht ein Amazonenbesitzer, der jeden Tag so ein grünes Monster in seiner Wohnung sitzen hat. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Um es vorweg zu nehmen: Ich liebe Amazonen. Ein Leben ohne sie mag ich mir nicht mehr vorstellen. Seit fast 30 Jahren bereichern sie meinen Alltag und streicheln meine Seele.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-Vw0EacRu7N8/VsIK1alLcsI/AAAAAAAAAf4/svNeHGo4OEA/s1600/DSC01087%2BMia-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-Vw0EacRu7N8/VsIK1alLcsI/AAAAAAAAAf4/svNeHGo4OEA/s1600/DSC01087%2BMia-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Mein Mädchen - Mia, auch eine Gelbnackenamazone&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Vielleicht gerade deshalb kann ich so einen Spruch wie den obigen nicht verstehen. Er hat nichts mit meiner Realität zu tun und trifft auch nicht das Wesen der Amazonen. Anfängervögel sind sie ganz sicher nicht, es sei denn, man entscheidet sich, die Amazonen in Außenvolieren zu halten und sie ansonsten in Ruhe zu lassen. Die meisten jedoch halten ihre Amazonen in der Wohnung, und dann wird’s eng, wenn man keinen Konsens findet, womit beide Seiten gut leben können.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-XqShJ2avylo/VsILZaIyh5I/AAAAAAAAAf8/d4YSZrIxjFM/s1600/MM%2Bneue%2BVoli%2B265-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;303&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-XqShJ2avylo/VsILZaIyh5I/AAAAAAAAAf8/d4YSZrIxjFM/s320/MM%2Bneue%2BVoli%2B265-min.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Die Voliere, als sie noch neu war&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Es fängt schon damit an, dass Amazonen viel Platz brauchen, aber nicht jeder findet die 2-Meter-Voliere im Wohnzimmer attraktiv. Wenn dann noch regelmäßig Körner und Bananenreste durch die Gegend fliegen, ist Toleranz erforderlich. Auch sondern die Vögel konstant einen feinen Gefiederstaub ab, der sich überall drauflegt. Dagegen lässt sich nichts unternehmen – außer regelmäßig Staub zu wischen und zu saugen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Abgenagte Holzspäne verstopfen das Staubsaugerrohr, also krieche ich auf dem Fußboden herum und klaube sie einzeln auf. Und da ich schon mal dort unten bin, kann ich auch gleich hinter die Kommode greifen und all die fliegenden Puschelfederchen zusammenraffen, die sich während der Mauser und aufgrund der Thermik in unserer Wohnung dort zusammenballen. Meine Anforderungen an einen leistungsstarken Staubsauger sind hoch. Es ist viel Dreck zu beseitigen. Mit den diskret gefüllten Staubsaugerbeuteln meiner Bekannten ohne Papageien hat meine Ausrüstung nichts zu tun.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-2Q018PVBF-c/VsIMWuECbcI/AAAAAAAAAgM/NPbtbwUB4uU/s1600/bird-163674_640-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-2Q018PVBF-c/VsIMWuECbcI/AAAAAAAAAgM/NPbtbwUB4uU/s200/bird-163674_640-min.jpg&quot; width=&quot;160&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Runder Käfig, so war es früher&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Es sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, dass das alte Bild vom Großpapagei im runden (!) Minikäfig überholt ist. Das ist Tierquälerei. Amazonen sind Schwarm- und Fluchttiere und monogam. Erfreulicherweise hat sich heutzutage die Erkenntnis durchgesetzt, dass Großpapageien mindestens zu zweit gehalten werden. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Auch die Alternative, die Vögel auf eine Stange zu setzen und ihnen die Flügel zu beschneiden, damit sie dort hocken bleiben, ist heute nicht mehr tragbar, denn es wäre falsch, das Fliegen auf die Mobilitätsfrage zu beschränken. Wenn es nur darum ginge, wie der Vogel von A nach B kommt, wäre es in der Tat egal, ob der Vogel die paar Meter Strecke in der Wohnung zu Fuß geht oder fliegt, doch das Fliegen hat einen weit wichtigeren Aspekt, nämlich ist Voraussetzung für die Gesundheit. Die Bewegung der Flügel unterstützt die Funktion der inneren Organe wie Leber, Herz und Nieren, sorgt für eine gute Kondition und ein funktionierendes Immunsystem. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Nutzung der Flügel sinnvoll ist. Diese Nutzung zu unterbinden rächt sich.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-LXPkiM2si7Y/VsIN0ahzNHI/AAAAAAAAAgY/Qbp3-cz3kks/s1600/DSC02060%2BMM-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-LXPkiM2si7Y/VsIN0ahzNHI/AAAAAAAAAgY/Qbp3-cz3kks/s320/DSC02060%2BMM-min.jpg&quot; width=&quot;260&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Auch Flieger gehen manchmal zu Fuß&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Damit wird deutlich, dass Amazonen Bewegungsfreiheit benötigen. Sie müssen in der Wohnung fliegen können. Sie sind sehr geschickte Flieger mit imposanten Drehungen und Wendemanövern im Programm.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Bei uns dient die Voliere nur als Schlafplatz und als Verwahrungsort, wenn niemand im Haus ist. Sind die Halter hingegen daheim, wollen die Amazonen in der Regel beim Schwarm sein (ihre Menschen gehören dazu). Unbeaufsichtigt sollte man sie besser nicht lassen, weil sie gern an Möbeln knabbern, womöglich das Mauskabel zu fassen kriegen oder – noch schlimmer – Materialien bearbeiten, die giftig oder anderweitig gefährlich sind. Der Haushalt ist voll von solchen Fallstricken. Ich habe mir angewöhnt, immer wachsam ins Nebenzimmer zu horchen, wenn sich meine Amazonen dort aufhalten. Sobald ich ein verdächtiges Knuspern, Knacken, Schaben oder Reißen höre, stürze ich hin, um das Tun zu unterbinden. Nicht immer komme ich rechtzeitig. Die Schäden am Interieur sind vielseitig. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Dass Amazonen ein gutes Futter brauchen (meins kommt aus dem Online-Fachhandel), regelmäßig dem Tierarzt vorgestellt werden zur Vorsorgeuntersuchung und viel frisches Obst und Gemüse benötigen, versteht sich von selbst. Unterschätzt wird meiner Erfahrung nach der Aufwand an Frischluft und Licht. Wenn die Vögel nicht in einer Außenvoliere untergebracht sind, sondern in der Wohnung leben, fehlt ihnen UV-Licht. Hier helfen sogenannte &lt;i&gt;Bird Lamps&lt;/i&gt;. Sie müssen natürlich erst einmal angeschafft und über der Voliere installiert werden. Der Austausch der Birnen verursacht Kosten, mit denen viele nicht rechnen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: right; margin-left: 1em; text-align: right;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-drpRSRb-K34/VsIOwWzbBSI/AAAAAAAAAgg/XyJgeOFIET8/s1600/DSC03989%2BLampe-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-drpRSRb-K34/VsIOwWzbBSI/AAAAAAAAAgg/XyJgeOFIET8/s200/DSC03989%2BLampe-min.jpg&quot; width=&quot;144&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Unsere Bird Lamp&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ebenso verhält es sich mit Luftbefeuchtern. Amazonen stammen aus den Tropen oder den Subtropen. Der Organismus ist – auch bei deutschen Nachzuchten – auf eine hohe Luftfeuchtigkeit ausgerichtet. Hier muss eventuell künstlich nachgeholfen werden, besonders im Winter, wenn die Heizung läuft. Das feucht-warme Klima vom Luftbefeuchter im heimischen Wohnzimmer findet allerdings nicht bei jedem Halter Zuspruch; man kommt sich leicht vor wie im Treibhaus.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Gut gelüftet werden muss auf jeden Fall, denn die Luftsäcke der Amazonen sind anfällig für Pilzbefall, die sogenannte Aspergillose. Auf Dauer werden sich Beschwerden dieser Art bei Wohnungsvögeln wohl nicht vermeiden lassen, aber man kann die Erkrankung herauszögern. Dazu müssen freilich die beschriebenen Kosten in Kauf genommen werden und man muss sich entsprechend diszipliniert verhalten. Ist die Aspergillose erst einmal diagnostiziert, muss wahrscheinlich behandelt werden: indem man einen Inhalator anschafft und den Vogel täglich inhalieren lässt oder dem Vogel das Serum per Spritze in den Schnabel appliziert.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-tVkPa4SRooo/VsIPVIWwCPI/AAAAAAAAAgk/7WV0fIaKB_I/s1600/DSC01060%2BMia%2B1.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-tVkPa4SRooo/VsIPVIWwCPI/AAAAAAAAAgk/7WV0fIaKB_I/s1600/DSC01060%2BMia%2B1.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Mia&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich bin mir sicher, dass die Frau aus dem Wartezimmer beim Tierarzt einen derartigen Aufwand nicht im Bewusstsein hatte, als sie von Anfängervögeln sprach. Vielleicht meinte sie aber gar nicht die Ausrüstung und die Versorgung, sondern das Handling der Amazonen, das angeblich besonders einfach sei.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Auch hier muss ich widersprechen. Amazonen sind NICHT einfach. Im Gegenteil, sie sind extrem anspruchsvoll. Wer glaubt, seine Amazonen säßen den ganzen Tag still im Käfig, wären zufrieden mit ein paar hingehängten Glöckchen und Knabberstangen und würden sich lieb und schmusig an ihre Menschen hängen, falls diese mal Lust hätten, sich mit den Vögeln zu beschäftigen, der irrt sich gewaltig. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Wer glaubt, seine Amazonen würden sich seinem Lebensrhythmus anpassen, der liegt falsch. Es ist genau umgekehrt: Der gesamte Haushalt wird sich an die Amazonen anpassen müssen. Ich habe schon öfter von Amazonenbesitzern den Satz gehört: „Bevor ich die Vögel hatte, habe ich mir nie vorstellen können, wie viel Aufwand das ist.“&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-TKXXiU2c_So/VsIP-Y7LQsI/AAAAAAAAAgw/0mZX-CrdloE/s1600/DSC02025%2BMM%2BL%25C3%25B6ffel-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-TKXXiU2c_So/VsIP-Y7LQsI/AAAAAAAAAgw/0mZX-CrdloE/s1600/DSC02025%2BMM%2BL%25C3%25B6ffel-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Freizeitgestaltung mit Löffel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Amazonen sind eigenwillig und lassen sich nicht dressieren. Für Kunststückchen sind sie in der Regel nicht zu begeistern, denn für konstante Befehlsausführung sind sie zu stur. Wohl aber lassen sie sich konditionieren. Andernfalls wäre ein Zusammenleben ja gar nicht möglich –&amp;nbsp; das ist die gute Nachricht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Meine Amazonen gehen auf Zuruf in die Voliere, sie wissen, dass ein Kuss auf den Schnabel „gut gemacht“ bedeutet, und sie haben gelernt, dass die Nacht erst beendet ist, wenn ich die Volierentüren öffne. Um das hinzukriegen, müssen die Signale eindeutig und konsequent sein – wie bei Hunden, die ja auch erst lernen müssen, was Frauchen und Herrchen von ihnen wollen, und die sich darauf verlassen können müssen, dass die Signale immer dasselbe bedeuten. Amazonenhalter dürfen hier also nicht schludern. Das erfordert Disziplin.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Es gibt intelligente Amazonen und dumme – wie bei andern Tieren auch. Die schlauen begreifen die Konditionierung schneller, die dummen manche Signale möglicherweise nie. Die Folgen muss man als Halter hinnehmen. Mein Hahn z.B. will einfach nicht kapieren, dass er keine Chance hat zu entkommen, wenn er in die Transportbox muss für den Gang zum Tierarzt. Er kann nicht aus dieser Erfahrung lernen. Daher fliegt er so lange vor mir weg (jedes mal aufs Neue), bis er japst und sich schließlich doch fatalistisch von mir einsammeln lässt. Mein Amazonenmädchen dagegen weiß, wann sie am kürzeren Hebel sitzt. Sie spart sich die Anstrengung und lässt sich lieber gleich freiwillig in die Box heben.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-82jeIMISAD0/VsIQvVgbKaI/AAAAAAAAAg8/cLm5Urxu2Vo/s1600/DSC03263%2BMM-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-82jeIMISAD0/VsIQvVgbKaI/AAAAAAAAAg8/cLm5Urxu2Vo/s1600/DSC03263%2BMM-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Auf dem Weg zum Tierarzt&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Aber auch im Normalfall hat die Konditionierung ihre Grenzen. Amazonen sind Wildtiere und sie bleiben Wildtieren, daran ändern auch die Phasen von Zahmheit und Verschmustheit nichts. In der Balz- und Brutzeit ist mit meinen beiden Amazonen nicht gut Kirschen essen. Dann regieren die Hormone. Ich werde als Störenfried betrachtet und bisweilen heftig attackiert. Es kommt durchaus vor, dass ich durchs Zimmer gehe, von hinten angeflogen und in den Hinterkopf gehackt werde. Allein aus diesem Grund halte ich nichts davon, Amazonen mit Kindern in einem Haushalt wohnen zu lassen. Großpapageien sind kein Spielzeug, sie reagieren nicht immer positiv auf die impulsive Art von Kindern – und sie können ordentlich verletzen, wenn sie zubeißen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-g_FV_LYajY4/VsIREoDxw3I/AAAAAAAAAhA/lehIbThU3Q8/s1600/Max%2527%2BWerk%2BJuli%2B2012-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-g_FV_LYajY4/VsIREoDxw3I/AAAAAAAAAhA/lehIbThU3Q8/s320/Max%2527%2BWerk%2BJuli%2B2012-min.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Das war nur ein leichtes Kneifen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Um die natürlich Barriere zwischen Amazone und Halter abzubauen, empfehlen manche Züchter, Handaufzuchten zu nehmen. Diese seien besonders verschmust und anpassungsfähig. Ich halte nichts davon – gar nichts. Es nutzt niemandem, Tiere auf den Menschen zu prägen. Wer nichts mit den natürlichen Eigenarten eines Tieres anfangen kann, sollte die Finger davon lassen. Wir holen uns ja schließlich auch kein Tigerbaby in die Wohnung und wundern uns, wenn der ausgewachsene Tiger plötzlich die Zähne fletscht. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Handaufzuchten mögen attraktiv sein, solange sie klein sind, doch spätestens mit der Geschlechtsreife kommen die Probleme, denn die Natur bahnt sich ihren Weg und dann kommt es darauf an, was den Vögeln mitgegeben wurde an Rüstzeug, um damit fertig zu werden. Handaufzuchten haben gelernt, den Menschen als Partner zu sehen. Kann er sich mit ihm paaren? Natürlich nicht. Das ergibt Frustration. Wenn der Vogel dann schreit oder sich rupft oder aggressiv wird – kein Wunder.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Bei geschlechtsreifen Hähnen ist eine gewisse Aggressivität ohnehin normal. Mein Hahn ist eine Handaufzucht. Früher warf er sich auf den Rücken, damit ich mit ihm spielte und ihn kitzelte. Heute&amp;nbsp; geht er auf Abstand. Er versucht immer mal wieder, meinen Status als Schwarmchefin streitig zu machen, er springt mir mit den Füßen voran ins Gesicht, wenn ihm was nicht passt, und auf die Hand steigt er schon lange nicht mehr.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-zQINx4vySh0/VsIR0lGfdyI/AAAAAAAAAhM/-E3MMbRJZhw/s1600/DSC00595%2BMax.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-zQINx4vySh0/VsIR0lGfdyI/AAAAAAAAAhM/-E3MMbRJZhw/s1600/DSC00595%2BMax.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Der Herr ist stinkig ... &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-xjf22SqCrms/VsISSKqbySI/AAAAAAAAAhU/UadcHMiXeSY/s1600/DSC01484%2BMax-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-xjf22SqCrms/VsISSKqbySI/AAAAAAAAAhU/UadcHMiXeSY/s1600/DSC01484%2BMax-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;... hier auch&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-CrWkF0aR4_M/VsIXaOyvpBI/AAAAAAAAAiE/EPZu82ySDso/s1600/Max%2BVorlage%2B1-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-CrWkF0aR4_M/VsIXaOyvpBI/AAAAAAAAAiE/EPZu82ySDso/s1600/Max%2BVorlage%2B1-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;... hier nicht&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich tu gut daran, seine Körpersprache zu beobachten, um heikle Situationen gar nicht erst eskalieren zu lassen. Trotzdem kann ich nicht verhindern, dass seine Stimmung von einer Sekunde auf die andere von freundlich auf angriffslustig umschlägt – und umgekehrt. Das macht das Zusammenleben (fast) unberechenbar, ist jedoch ein ganz normales Artverhalten. Die Natur hat es so angelegt. Dennoch würde ich nie auf den Gedanken kommen, meine Amazone wegzugeben. Die Zeitungen sind voll mit Annoncen von genervten und enttäuschten Haltern, die sich von ihrer Amazone trennen wollen, weil sie plötzlich nicht mehr so pflegeleicht ist, wie man es sich vorgestellt hat. Im allgemeinen Sprachgebrauch heißen diese armen Socken bekanntlich „Wanderpokale“. Sie hätten ein besseres Schicksal verdient.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ebenso sollte nicht vergessen werden, dass Amazonen – wie Menschen – ausgeprägte Vorlieben haben, was Partner und Freunde betrifft. Man muss ausprobieren, ob zwei Amazonen zusammenpassen. Die Chemie stimmt nicht automatisch. Wenn&#39;s gar nicht hinhaut, fliegen die Fetzen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-cCV5cBFErl4/VsIS0Skon1I/AAAAAAAAAhc/UTk0brJ2KLE/s1600/DSC01852%2BMM%2B7a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-cCV5cBFErl4/VsIS0Skon1I/AAAAAAAAAhc/UTk0brJ2KLE/s320/DSC01852%2BMM%2B7a.jpg&quot; width=&quot;282&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Schmusen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
In Familien favorisieren Amazonen außerdem oft einen ganz bestimmten Menschen, beispielsweise Frauen, während Männer abgelehnt oder bestenfalls geduldet werden. Das mag bitter sein für das ungeliebte Familienmitglied, besonders wenn sofort zugehackt wird, sobald der Verschmähte sich dem Vogel nähert. Daran wird sich wahrscheinlich nichts ändern, egal wie sehr sich Herrchen auch bemühen mag. Die Amazone hat ihre Entscheidung getroffen und damit basta.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Bei manchen Amazonen triggern bestimmte Merkmale, so dass sie Angst bekommen und z.B. wild umherflattern. Bei meiner ersten Amazone waren es schwarz gekleidete Männer. Männer ohne schwarze Kleidung – kein Problem, Frauen in Schwarz – auch kein Problem. Diesen Triggern kann man nicht entkommen, weder durch Übung noch durch Konditionierung; man kann sie nur aus dem Weg räumen. Schwierig wird es allerdings, wenn die eigenen Familienangehörigen oder der eigene Besuch diese Trigger darstellen. Nicht immer lassen sich die nötigen Korrekturen vornehmen, erst recht nicht, wenn man nie herausbekommt, was genau es ist, das dem Vogel so bitter aufstößt. Das kann den Sonntagsnachmittagskaffee ganz schön stören. Oder der Besuch bleibt weg. Oder vorsorgliche Umräumaktionen werden nötig. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Unglückliche und gelangweilte Amazonen schreien. Damit sind nicht die üblichen täglichen Kommunikationsgeräusche gemeint, denn die gehören zum Schwarmalltag dazu, sondern gemeint ist anhaltendes Kreischen in einer misslichen Höhe und in zermürbender Länge. Amazonen, die derart loslegen, zwingen ihre gesamte menschliche Familie in die Knie – garantiert. Man kann dieses Schreien nicht auf Dauer ausblenden, ganz zu schweigen von den Nachbarn, die sich irgendwann melden werden, weil sie ungefragt daran teilnehmen müssen. Gegen Langeweile und Unglücklichsein helfen ein geliebter Artgenosse, spannendes Spielzeug (z.B. frisches Holz), Zuwendung (loben, sprechen), viel Freiflug und das Akzeptieren der Eigenarten und Bedürfnisse der Vögel.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-ssvdwRarTAo/VsIVGBpvPmI/AAAAAAAAAhs/9zWfdHdhAoY/s1600/DSC01288%2BMM-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-ssvdwRarTAo/VsIVGBpvPmI/AAAAAAAAAhs/9zWfdHdhAoY/s1600/DSC01288%2BMM-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Gemeinsames Toben&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ist dies alles einigermaßen gewährleistet (perfekt ist man als Halter nie), bleibt immer noch das Problem, wohin mit den Vögeln, wenn&#39;s in den Urlaub geht. Einen Hund kann man mitnehmen, eine Katze zu den Nachbarn bringen. Doch wer kann und will schon eine fremde 2-Meter-Voliere bei sich aufnehmen? Ein kleiner Käfig täte es vielleicht für den Notfall oder für ein Wochenende, aber das ändert nichts daran, dass sich die Amazonen möglicherweise ungern von Fremden füttern lassen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Meine Amazonen reagieren sehr irritiert auf Veränderungen. Umgestellte Möbel mögen sie überhaupt nicht und erst recht keine fremden Menschen, die an ihrer Voliere hantieren. Selbst willige Freunde, die ins Haus kämen zum Füttern und eigentlich bekannt sein müssten, würden kopfloses Geflatter provozieren. Ich hätte Angst, dass sich die Vögel dabei verletzten könnten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-8WfjZKnIYds/VsIVWLDfcKI/AAAAAAAAAhw/-DS-A-E4QQU/s1600/SA550592%2BMax-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-8WfjZKnIYds/VsIVWLDfcKI/AAAAAAAAAhw/-DS-A-E4QQU/s1600/SA550592%2BMax-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Siesta im Grünen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Und selbst wenn sie das Füttern stoisch hinnähmen, könnten sie nicht den ganzen Tag und wochenlang in der Voliere hocken bleiben. Sie müssten rausgelassen werden zum Fliegen. Nun, die Türen zu öffnen wäre ja kein Akt, aber wie würde der Fremde die Amazonen wieder in die Voliere zurückbefördern können? Manche Vögel blieben einfach auf dem Kleiderschrank hocken, egal welche Verrenkungen der Mensch auch anstellen möge, um sie wieder hineinzulocken; andere wären so angriffslustig, dass sich schwerlich überhaupt ein Freiwilliger finden ließe, um diese Dienstleistung zu riskieren. Sauber machen muss man die Voliere ja auch irgendwann. Dazu müsste man noch näher herangehen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Hat man Glück, kann man während des Urlaubs auf Familienangehörige zurückgreifen, also auf Menschen, die die Vögel kennen und deren Anwesenheit sie gewohnt sind. Dazu muss man die Urlaubsgesellschaft eventuell aufteilen: Die einen fahren weg, während die andern so lange daheim blieben, um die Amazonen zu versorgen. Fehlen diese helfenden Geister, muss man möglicherweise auf den Urlaub verzichten.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-czOjo1cabvI/VsIVvyKYHyI/AAAAAAAAAh0/UH6IyT4lwyI/s1600/Collage%2BMM-min.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-czOjo1cabvI/VsIVvyKYHyI/AAAAAAAAAh0/UH6IyT4lwyI/s1600/Collage%2BMM-min.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mir macht das nichts aus. Das ist ein Preis, den ich gern dafür zahle, dass ich mit diesen wunderbaren Tieren zusammenleben darf. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich etwas versäume, wenn ich auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehme. Allerdings muss man diese ganz spezielle Art des Zusammenleben mögen – und man sollte vorher abklären, ob man sich darauf einlassen will. Amazonen sind alles mögliche, nur ganz sicher keine Anfängervögel. Das habe ich auch der Frau im Wartezimmer beim Tierarzt geantwortet. Ob sie mich verstanden hat, weiß ich nicht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small;&quot;&gt;Foto &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de/vogel-vogelk%C3%A4fig-k%C3%A4fig-bunte-163674/&quot;&gt;runder Käfig&lt;/a&gt;: Pixabay&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2016/02/amazonen-keine-wellensittiche-in-gro.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://2.bp.blogspot.com/-1IE26TCCf-8/VsIKGxHqzpI/AAAAAAAAAfw/ZvfoM-AwU_w/s72-c/DSC00681%2BMax-min.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-8182882041237269217</guid><pubDate>Mon, 29 Jul 2013 15:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:39:53.722+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tischlein-deck-dich</category><title>Blau die Tassen!</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Vielleicht sind die sommerlichen Temperaturen nicht gerade angetan, um Appetit auf dampfenden Kaffee oder Tee zu machen, aber andererseits - so eine kleine Tässchenpause geht doch immer, oder?&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Für mich haben blaue Tassen einen besonderen Reiz. Ich trinke ungern aus Behältnissen, die mir farblich nicht zusagen. Blau gefällt mir fast immer, einerlei ob als Grundton oder als Muster. Andern Leuten scheint es ähnlich zu gehen, jedenfalls habe ich eine Menge toller Tassen-Fotos im Netz gefunden. Eine kleine Auswahl möchte ich euch zeigen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Es geht los ganz klassisch. Blaue Tasse mit Keks:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QEXY_hXq0_4/UfZ9R6M5YcI/AAAAAAAAAUg/Hv4rv1ZRv7U/s1600/4291975368_745e5a8884+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;256&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QEXY_hXq0_4/UfZ9R6M5YcI/AAAAAAAAAUg/Hv4rv1ZRv7U/s320/4291975368_745e5a8884+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/essjay/4291975368/&quot;&gt;&amp;nbsp;Sarah Macmillan&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Ton in Ton:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-oErRNGSOmxE/UfZ-eGmaTpI/AAAAAAAAAUs/5vmqzZ6Epnw/s1600/5311576161_c556d3daf0+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;236&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-oErRNGSOmxE/UfZ-eGmaTpI/AAAAAAAAAUs/5vmqzZ6Epnw/s320/5311576161_c556d3daf0+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/judy-van-der-velden/5311576161/&quot;&gt;Judy van der Velden&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Gediegenes Design. Wie bei Oma:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-Oiw3IT4PoPg/UfZ-wi889JI/AAAAAAAAAU0/vgsEaCSYYV8/s1600/6898804558_b2bbed9e93+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-Oiw3IT4PoPg/UfZ-wi889JI/AAAAAAAAAU0/vgsEaCSYYV8/s320/6898804558_b2bbed9e93+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/ghitakatzolsen/6898804558/&quot;&gt;&amp;nbsp;Ghita Katz Olsen&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Summer-Feeling:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-hNCYIXr6iWM/UfZ_KYpIhTI/AAAAAAAAAU8/HzXxQf3evZ0/s1600/2862061474_aae57c62b1+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-hNCYIXr6iWM/UfZ_KYpIhTI/AAAAAAAAAU8/HzXxQf3evZ0/s320/2862061474_aae57c62b1+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/klaus-ottes/2862061474/&quot;&gt;&amp;nbsp;Klaus Ottes&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Ein anderer Blauton:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-zzvaZTFPwBc/UfZ_W2khaHI/AAAAAAAAAVE/SBOwUH0n5Yc/s1600/2742122044_177a78f51c+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-zzvaZTFPwBc/UfZ_W2khaHI/AAAAAAAAAVE/SBOwUH0n5Yc/s320/2742122044_177a78f51c+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/hownowdesign/2742122044/&quot;&gt;&amp;nbsp;Abbey Hendrickson&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Mal nicht die Tasse in Blau, sondern allein der Untergrund.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Ein grandioses Foto, nicht?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-jMhNydwZG2U/UfZ_ujP8LJI/AAAAAAAAAVM/qw2cBFIOoSc/s1600/95678623_3f59d4ae5e+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-jMhNydwZG2U/UfZ_ujP8LJI/AAAAAAAAAVM/qw2cBFIOoSc/s320/95678623_3f59d4ae5e+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/scene-sc/95678623/&quot;&gt;&amp;nbsp;Shinsaku&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Eine weitere Variante:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-etmCqrt9X1g/UfaAFo1k0xI/AAAAAAAAAVU/Vfa_f4JjLN8/s1600/5047225759_1e3335a11f+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-etmCqrt9X1g/UfaAFo1k0xI/AAAAAAAAAVU/Vfa_f4JjLN8/s320/5047225759_1e3335a11f+a.jpg&quot; width=&quot;212&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/kara_allyson/5047225759/&quot;&gt;&amp;nbsp;Kara Harms&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
Jetzt kommt Bewegung ins Spiel:&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-cUxuXfi1_Tk/UfaAhnytlLI/AAAAAAAAAVk/fAxHZc_l7ME/s1600/4484681544_68a0a32676+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;249&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-cUxuXfi1_Tk/UfaAhnytlLI/AAAAAAAAAVk/fAxHZc_l7ME/s320/4484681544_68a0a32676+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/fatalpics/4484681544/&quot;&gt;&amp;nbsp;Ben Barnes&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&amp;nbsp;Gleich noch mal, nur mit anderem Inhalt:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/--2bydawH3xA/UfaAwzFmxkI/AAAAAAAAAVs/5f2snaAPWSQ/s1600/4368457758_f62562fbe5+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;209&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/--2bydawH3xA/UfaAwzFmxkI/AAAAAAAAAVs/5f2snaAPWSQ/s320/4368457758_f62562fbe5+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/jox1989/4368457758/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;Gioia de Antoniis&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Umgekehrt geht&#39;s auch, weiß die Tasse, blau das Getränk:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-BQT8KuKMRgY/UfaBJNoMm9I/AAAAAAAAAV0/Ftcq6L7ghec/s1600/6088187513_f68d46851e+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;212&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-BQT8KuKMRgY/UfaBJNoMm9I/AAAAAAAAAV0/Ftcq6L7ghec/s320/6088187513_f68d46851e+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/dskley/6088187513/&quot;&gt;&amp;nbsp;Dennis Skley&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Wieder mit Seegang:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-1L5M92YalNE/UfaBVwBrPfI/AAAAAAAAAV8/rOg006kMO9Y/s1600/399489344_5f32d883c1+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-1L5M92YalNE/UfaBVwBrPfI/AAAAAAAAAV8/rOg006kMO9Y/s320/399489344_5f32d883c1+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/igorms/399489344/&quot;&gt;&amp;nbsp;igorms&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
He he he.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Dazu sag ich nix:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-VVI4eAz_yUs/UfaBjKMkG-I/AAAAAAAAAWE/6MIxrO9SY2s/s1600/161117439_7dcf4c24cc+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-VVI4eAz_yUs/UfaBjKMkG-I/AAAAAAAAAWE/6MIxrO9SY2s/s320/161117439_7dcf4c24cc+a.jpg&quot; width=&quot;257&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/warmnfuzzy/161117439/&quot;&gt;&amp;nbsp;Denise Cortez&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2013/07/blau-die-tassen.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-QEXY_hXq0_4/UfZ9R6M5YcI/AAAAAAAAAUg/Hv4rv1ZRv7U/s72-c/4291975368_745e5a8884+a.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-7667970406504248122</guid><pubDate>Sat, 30 Mar 2013 17:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:40:20.194+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Oooostern!</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-RhbgpV-LQac/UVcf59tMRWI/AAAAAAAAAT4/RzlrYS1HpaI/s1600/11-04-17_no499_Osterhase.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-RhbgpV-LQac/UVcf59tMRWI/AAAAAAAAAT4/RzlrYS1HpaI/s1600/11-04-17_no499_Osterhase.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.lachhaft-cartoons.de/&quot;&gt;&amp;nbsp;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;color: #cc0000;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&amp;nbsp;Frohes Fest.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2013/03/oooostern.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-RhbgpV-LQac/UVcf59tMRWI/AAAAAAAAAT4/RzlrYS1HpaI/s72-c/11-04-17_no499_Osterhase.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-2391123518443080012</guid><pubDate>Sun, 03 Mar 2013 10:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:40:34.214+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><title>Matschblaues Denken</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich hänge eindeutig zu viel im Netz herum. Wie viele Jahre bin ich nun schon online, schaue Filme auf YouTube und zoome mit der +-Taste auf jede Knitterfalte, falls sie mich interessieren sollte? &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Die digitalen Möglichkeiten sind faszinierend. Dadurch verpasst man (fast) nichts mehr. Irgendjemand hat bestimmt die uralte Fernsehserie aus meinen Kindertagen eingestellt, die ich schon immer mal wiedersehen wollte. Sportereignisse lassen sich auf den spannendsten Moment reduzieren und wiederholen, immer und immer wieder, so oft und so lange man Lust darauf hat. Gut bewährt hat sich auch das Speichern bei Computerspielen. So mildert man unschöne Überraschungen, falls der liebvoll aufgelevelte Held in eine Falle tappen sollte und die gesammelten Punkte dahin sein würden oder der Held gar tot wäre. Man verlässt einfach den misslichen Zustand, ruft den gespeicherten Spielstand erneut auf, und schon geht das Leben weiter, als wäre nichts geschehen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Eigentlich eine feine Sache – wenn da nur nicht die Gewohnheit wäre. Das Gehirn macht sich ja vieles schnell zu eigen, besonders wenn&#39;s der Bequemlichkeit dient. Neulich hörte ich in der Küche Radio beim Kochen. Ein interessanter Bericht kam. Ich spitze die Ohren. Leider waren ein paar Sätze unkenntlich zernuschelt, weil gerade das Fett in der Pfanne aufgezischte. Ich fand das nur im ersten Moment ärgerlich. Dann dachte ich: Macht ja nichts, spule ich eben schnell zurück.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-rxodn8hTSMw/UVWt0zdwSZI/AAAAAAAAATA/_OQj3rPhGZU/s1600/file000831022860+b.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-rxodn8hTSMw/UVWt0zdwSZI/AAAAAAAAATA/_OQj3rPhGZU/s320/file000831022860+b.jpg&quot; width=&quot;206&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Öhm ... peinlich&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
Ich gebe es zu, dieser Gedanke war mir gleich darauf sehr unangenehm. Verwechsele ich nun schon die virtuelle Welt mit der Realität? &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Nun, vielleicht nicht verwechseln, das wäre der falsche Begriff, aber Liebgewonnenes aus der einen Welt möchte mein Unterbewusstsein offenbar in der andern Welt nicht mehr missen. Das ist mir endgültig klar geworden, als ich vorgestern eine Colaflasche aufdrehte. Eben noch war alles in Ordnung gewesen, plötzlich klebten lauter braune Spritzer auf meinem hellen T-Shirt. Und wieder war mir der Gedanke durchs Gehirn geschossen, bevor ich ihn entrüstet von mir weisen konnte: zurückspulen, noch mal von vorn anfangen, diesmal den Deckel langsamer drehen.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Jetzt frage ich mich: Muss man mit so was leben? Sind das die Kinderkrankenheiten des digitalen Nutznießes, oder bin nur ich individuell so entartet? Noch habe ich allerdings nicht versucht, ein sündig verspeistes Stück Sahnetorte per Reset-Knopf zu annulieren. Das lässt mich wiederum hoffen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Foto:&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/15514&quot;&gt; Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2013/03/matschblaues-denken.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/-rxodn8hTSMw/UVWt0zdwSZI/AAAAAAAAATA/_OQj3rPhGZU/s72-c/file000831022860+b.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-7891829460452811104</guid><pubDate>Mon, 24 Dec 2012 11:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:40:44.330+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Jedem das Seine</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-V_g-FmXIROs/UNg-OVhmowI/AAAAAAAAAQ4/U0RQ5lWEOrQ/s1600/3048631416_21140986c4.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-V_g-FmXIROs/UNg-OVhmowI/AAAAAAAAAQ4/U0RQ5lWEOrQ/s1600/3048631416_21140986c4.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/3048631416/in/photostream&quot;&gt;© Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-jYfJD2UsuuI/UNg-c2-jOfI/AAAAAAAAARA/VRR3rk2L_lw/s1600/2958926833_79d63090fb.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-jYfJD2UsuuI/UNg-c2-jOfI/AAAAAAAAARA/VRR3rk2L_lw/s1600/2958926833_79d63090fb.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/2958926833/in/photostream&quot;&gt;&amp;nbsp;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;color: #f1c232;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-large;&quot;&gt;Schöne Weihnachten!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/12/jedem-das-seine.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-V_g-FmXIROs/UNg-OVhmowI/AAAAAAAAAQ4/U0RQ5lWEOrQ/s72-c/3048631416_21140986c4.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-4380238775414900145</guid><pubDate>Sun, 09 Dec 2012 21:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:43:29.222+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Literatur</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Sprache</category><title>Endlich mal nicht grün ärgern </title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Macht ihr gern Tests in Internet? Ich kann mich einer gewissen Anziehung dieser spaßigen Kurzweil nicht erwehren. Man erfährt so vieles über sich: einiges, das man schon längst wusste, manches, das man ahnte, und etliches, das einen enttäuscht. Ich bin schlecht in Mathematik und schneide in der betreffenden Sparte im IQ-Test daher nur mäßig ab? Na so was ... Ich gehe ungern auf Partys und erfülle deshalb nicht die Kriterien eines extrovertierten Sozialverhaltens? Oooch, schade ...&amp;nbsp; Dafür ist mein Risiko, an Alkoholismus zu erkranken, gleich Null, während ich gleichzeitig damit leben muss, dass mir keine Goldtöne stehen und überhaupt meine Garderobe nichts mit dem Wintertypus gemein haben sollte.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Dagegen hatte ich lange schwer zu kämpfen. Mental, meine ich, denn derart rüde hätte ich dann doch nicht über meine Defizite aufgeklärt werden wollen.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wie schön, wenn einem dann ein Test begegnet, der das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen vermag. Angeregt durch einen schreibenden Kollegen, der auf seinem &lt;a href=&quot;http://chekkers.blogspot.de/2012/11/ich-habe-stil.html?utm_source=feedburner&amp;amp;utm_medium=feed&amp;amp;utm_campaign=Feed:+ChekkersGeistigeErgsse+%28Chekkers+geistige+Erg%C3%BCsse%29&amp;amp;utm_content=Google+Reader&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; darüber berichtet, habe ich es gleich selbst ausprobiert. Es handelt sich um einen Stiltest. Man gibt eine Textprobe ein, das Programm errechnet den Algorithmus und vergleicht ihn mit den eingespeisten Schreibproben bekannter Autoren und Schriftsteller. Heraus kommt ... voilá ... die (hoffentlich) schmeichelhafte Antwort: &quot;Sie schreiben wie ...&quot; &lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ja, wie schreib ich denn? Nun, dieser Blog hier geht als Sigmund Freud durch. Bitte schön:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color: #cc0000;&quot;&gt;Sigmund Freud&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Oh, danke, das nehme ich gern. Damit kann ich gut leben. Darüber bin ich entzückt. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ein anderer Textteil, den ich als Fachaufsatz gedacht hatte mit entsprechend strenger, sachlicher&amp;nbsp; Sprache, trägt die Merkmale von ...&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color: #cc0000;&quot;&gt;Franz Kafka&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Huch! Na gut, damit kann man ja ebenfalls zufrieden sein. Ein bisschen verwundert bin ich trotzdem. Sollte nicht der Fachtext eher wie Freud ausfallen und die erzählerischen Texte hier auf dem Blog wie – wenn&#39;s denn schon sein soll – Kafka?&amp;nbsp; &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ein anderes bloggendes Mitglied meiner Familie, mein &lt;a href=&quot;http://max-papageiengeschichten.blogspot.de/&quot;&gt;Papagei Max&lt;/a&gt;, ist da wohl um etliches variationsreicher als ich. Er bringt es nämlich, je nach Beispiel, auf gleich drei verwandte Schreibkollegen: auf Charlotte Roche, Alexa Hennig von Lange und Melina Nadj Abonj. Oder hätte ich nicht so viel experimentieren, es lieber bei einer einzigen Schreibprobe belassen sollen wie oben bei meinen eigenen Beispielen? &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Man kann direkt süchtig werden nach diesem lustigen Test. Gerade noch konnte ich mich bremsen, nicht auch noch E-Mails einzugeben oder Kostproben meiner Schulaufsätze.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Aber eine kleine Probe einer längst vergangenen literarischen Schaffensphase habe ich mir dann doch nicht verkneifen können. Das kam dabei heraus:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color: #cc0000;&quot;&gt;Johann Wolfgang von Goethe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Danke schön. Nun kann ich getrost das Trauma überwinden, nie mit einem goldfarbenen Abendkleid wirklich gut auf einer Party auszusehen.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Viel Spaß beim Nachmachen, ihr Lieben. Schreibt mir doch mal, was der Test bei euch ergeben hat. Ich bin neugierig.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/12/endlich-mal-nicht-grun-argern.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><thr:total>7</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-581544565930125901</guid><pubDate>Sun, 04 Nov 2012 19:42:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:43:40.350+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Alles nur eine Frage der Perspektive</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-LiUHXki14k0/UJbE5XeDCPI/AAAAAAAAAQg/61-OYekwLkQ/s1600/3552910155_191347ab4f+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-LiUHXki14k0/UJbE5XeDCPI/AAAAAAAAAQg/61-OYekwLkQ/s320/3552910155_191347ab4f+a.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/3552910155/in/photostream&quot;&gt;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/11/alles-nur-eine-frage-der-perspektive.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-LiUHXki14k0/UJbE5XeDCPI/AAAAAAAAAQg/61-OYekwLkQ/s72-c/3552910155_191347ab4f+a.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-7206350203740019214</guid><pubDate>Sun, 19 Aug 2012 18:37:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-25T20:00:18.753+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Erinnerungen</category><title>Petrol - eher blau oder eher grün?</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-1GBU-8Jk7rg/VqZuilp0bPI/AAAAAAAAAdo/Oq_EfNmMwEg/s1600/Collage%2BPetrol%2B2.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-1GBU-8Jk7rg/VqZuilp0bPI/AAAAAAAAAdo/Oq_EfNmMwEg/s1600/Collage%2BPetrol%2B2.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Pixabay: &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de/meer-ozean-boot-strand-t%C3%BCrkis-846352/&quot;&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de/abendd%C3%A4mmerung-blaugr%C3%BCn-natur-925015/&quot;&gt;2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de/cham%C3%A4leon-reptil-eidechse-tier-195784/&quot;&gt;3&lt;/a&gt; , &lt;a href=&quot;https://pixabay.com/de/zyan-wasser-see-fr%C3%BChling-190811/&quot;&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
In den 80er Jahren, als ich noch in hochhackigen Schuhen laufen konnte, ohne mir die Haxen zu brechen, war eine meiner Lieblingsfarben Petrol. Damals habe ich viel gestrickt. Wolle in Petrol gab es in allen möglichen Qualitäten, in Mohair, in Baumwolle oder in Alpaka. Ich besaß ein dünnes, langarmiges T-Shirt in Petrol, natürlich mit den unvermeidlichen Fledermausärmeln, die damals zu jedem gehobenen Modegeschmack gehörten, und ein ebensolches Gegenstück aus Schurwolle. Es hatte ebenfalls Fledermausärmel, obwohl man es auf dem Foto hier unten nicht recht sieht. Gestrickt worden war der Pullover in nur zwei Teilen (nicht wie sonst in vier), nämlich in Vorderseite und Rücken. Man fing an einem Ärmel an und arbeitete sich schräg zum andern Bündchen vor. Das Muster, eine Art gedrehtes Wurstdesign, wurde dabei immer um ein paar Maschen versetzt.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-Vgd3Z80zWJE/UDEsjHVGkgI/AAAAAAAAAPc/mCSE6a-ZQ90/s1600/Petrol+1b+Rahmen+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;287&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-Vgd3Z80zWJE/UDEsjHVGkgI/AAAAAAAAAPc/mCSE6a-ZQ90/s400/Petrol+1b+Rahmen+a.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich erinnere mich gut, dass ich den Pullover lange besaß. Ich habe ihn gern getragen. Er war schön warm, kratzte nicht und verlor auch nicht an Form nach dem Waschen. Trotzdem blieb er mein einzig aktives Kleidungsstück in Petrol. Das T-Shirt blieb ungenutzt im Schrank liegen; ich konnte es nicht gebrauchen. Woran lag&#39;s? An der Farbe. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
So gut sie mir gefiel, so widerspenstig erwies sie sich in der Praxis. Was trägt man zu Petrol? Vielleicht Weiß? Zum Beispiel. Aber ein Winterpullover im schmuddeligen November mit einer weißen Baumwollhose? Passt nicht. Dann vielleicht eine schwarze Hose? Wäre gegangen, doch die besaß ich nicht. Damals trug ich fast ausschließlich Jeans, und die waren derzeit alle noch blau. Blieb nur noch meine ebenfalls – irgendwie – petrolfarbene Cordhose übrig. Das ging, das harmonierte, nur wiederum nicht mit dem viel zu luftigen T-Shirt. Doch immerhin, ein paar Jahre begleitete mich diese bewährte Kombi durch den Alltag. Als die Cordhose dann ihren Geist aufgegeben hatte, erfuhr der petrolfarbene Pullover eine Degradierung zur Heimklamotte. Zu Hause ist es ja egal, ob Oberteil und Unterteil hübsch zusammenpassen. Wärmen tat das Ding noch allemal gut. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Seitdem habe ich nie wieder irgendwas in Petrol besessen. Neulich, beim Aufräumen meiner alten Fotos, fiel es mir wieder ein. Wieso eigentlich nicht? Die Farbe mag ich noch immer leiden. Mittlerweile besitze ich sogar schwarze Hosen, die das Kombinationsproblem glatt überflüssig machen würden. Trotzdem, die Zeit ist irgendwie vorbei. So wie die Sache mit den Fledermausärmeln.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Einen Blick ins Netz konnte ich mir dennoch nicht verkneifen. Gibt es die Farbe überhaupt noch? Doch, Petrol gibt es noch, aber nur in der Modebranche. Das Wort wird ausschließlich als Farbbezeichnung für Kleidungsstücke gebraucht (oder bisweilen auch in der Innenraumausstattung). Aha. Wusste ich nicht. Die Farbnuancen, die dort als Petrol bezeichnet werden, reichen von hell bis dunkel. Etwa so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/--i0ohKOmhGg/VqZwClpOGMI/AAAAAAAAAd0/eRC0mcLAb38/s1600/Petrol%2BLeiste%2B2a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/--i0ohKOmhGg/VqZwClpOGMI/AAAAAAAAAd0/eRC0mcLAb38/s1600/Petrol%2BLeiste%2B2a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie heißt die Farbe sonst, wenn man sie nicht im Zusammenhang mit Textilien nennt?&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Cyan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mein Gott, wer sagt denn so was? Wie spricht man das überhaupt aus? Auch hier hilft das Netz. Spricht man es französisch aus, heißt es &lt;i&gt;SSióhn&lt;/i&gt;, wählt man die englische Variante, kann man sich mit &lt;i&gt;SSaën&lt;/i&gt; verständlich machen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mir war die Farbbezeichnung so oder so nicht geläufig. Wenn ich die Farbbeispiele, die mitgeliefert werden, betrachte, sehe ich auch nicht sonderlich viel Ähnlichkeit zum Petrol.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Dies hier soll Cyan sein:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-eJVHCHfx8as/UVXCOVVX2zI/AAAAAAAAATM/FBHw90mU-bQ/s1600/Cyan+bb.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;249&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-eJVHCHfx8as/UVXCOVVX2zI/AAAAAAAAATM/FBHw90mU-bQ/s320/Cyan+bb.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/588006&quot;&gt;&amp;nbsp;Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Petrol ist doch aber viel dunkler. Eher so:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-ZGd457YEPm0/UVXCVuc__8I/AAAAAAAAATU/7Uyp1h9lF6Y/s1600/Petrol+2cc.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;249&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-ZGd457YEPm0/UVXCVuc__8I/AAAAAAAAATU/7Uyp1h9lF6Y/s320/Petrol+2cc.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/812893&quot;&gt;&amp;nbsp;Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Schön, dass es noch eine sprachliche Alternative zum Cyan gibt. Das wäre dann Türkis. &lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Okay, Türkis kenn ich. Aber Türkis ist eben Türkis und ebensowenig Petrol, oder irre ich mich?&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Die Bezeichnung Türkis verbinde ich zum Beispiel mit dem gleichnamigen Stein. Dort geht die Farbe eher in die Richtung Grün. Ein helles Grün mit wasserblauem Einschlag, auch zu überprüfen an ähnlich gelagerten Bildern von strandnahen Ferienparadiesen. Entschieden zu hell ist der Farbton aber nach wie vor,&amp;nbsp; meilenweit entfernt vom Petrol. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-1hCMGglBa6k/UDEtL1xQLBI/AAAAAAAAAP0/5TEOBraxz-Q/s1600/T%C3%BCrkis+Steine+Rahmen+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;292&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-1hCMGglBa6k/UDEtL1xQLBI/AAAAAAAAAP0/5TEOBraxz-Q/s400/T%C3%BCrkis+Steine+Rahmen+a.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.fotopedia.com/items/flickr-445948417&quot;&gt;&amp;nbsp;cobalt123&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-eyZZjTyxGPQ/UVXCau-T1fI/AAAAAAAAATc/mCQ-c5gQ-Ew/s1600/T%C3%BCrkis+See+bb.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-eyZZjTyxGPQ/UVXCau-T1fI/AAAAAAAAATc/mCQ-c5gQ-Ew/s400/T%C3%BCrkis+See+bb.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/208430&quot;&gt;&amp;nbsp;Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Andere Stellen verstehen unter Türkis ohnehin einen viel blaueren Einschlag. So wie hier:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-7I9ToWQml_E/UVXCfqlaetI/AAAAAAAAATk/0Z12veKYst8/s1600/T%C3%BCrkis+Muster+b.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;280&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-7I9ToWQml_E/UVXCfqlaetI/AAAAAAAAATk/0Z12veKYst8/s400/T%C3%BCrkis+Muster+b.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/598188&quot;&gt;&amp;nbsp;Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich gehöre dazu. Türkis ist viel mehr blau als grün. Eindeutig. Das war schon in den 80er Jahren so. Einen türkisfarbenen Pullover besaß ich nämlich auch. Ebenfalls selbst gestrickt. Diesmal – man höre und staune – ohne Fledermausärmel. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, ihn als helleren Bruder des petrolfarbenen Kollegen zu bezeichnen. Für mich waren (und sind) beides eigene Farben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-LsKLj83l6Uw/UDEtiggU3RI/AAAAAAAAAQM/kYdPgI96OP8/s1600/T%C3%BCrkis+1b+Rahmen+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;202&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-LsKLj83l6Uw/UDEtiggU3RI/AAAAAAAAAQM/kYdPgI96OP8/s400/T%C3%BCrkis+1b+Rahmen+a.jpg&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Am Muster hatte ich lange gesessen. Ständig musste zum Farbwechsel der Faden verschränkt werden. Auf der Innenseite sah der Pullover aus wie ein unordentliches Knotensortiment. Der Untergrund war schwarz, darauf wechselten sich ab ein dunkles Taubenblau, Petrol und Türkis. Den Gesamteindruck empfand ich als Blau, deshalb trug ich meine Jeans dazu. Mit Petrol wäre das natürlich nie und nimmer gegangen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Letzten Monat habe ich mir übrigens eine Bluse gekauft. Aus Leinen. Die Farbe: Wer hätte das gedacht ... Türkis. Aaah, es ist also doch nicht nicht ganz vorbei, das mit meiner Jugend.&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/08/petrol-eher-blau-oder-eher-grun.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-1GBU-8Jk7rg/VqZuilp0bPI/AAAAAAAAAdo/Oq_EfNmMwEg/s72-c/Collage%2BPetrol%2B2.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-141299669750673400</guid><pubDate>Sat, 04 Aug 2012 22:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:44:24.534+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Und wie war euer Urlaub so?</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QVssIo3OtFc/UB2fniBZ7tI/AAAAAAAAAPI/j6DDX-ipJzY/s1600/3475128457_16643e41b7.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QVssIo3OtFc/UB2fniBZ7tI/AAAAAAAAAPI/j6DDX-ipJzY/s1600/3475128457_16643e41b7.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/3475128457/in/photostream&quot;&gt;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/08/und-wie-war-euer-urlaub-so.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-QVssIo3OtFc/UB2fniBZ7tI/AAAAAAAAAPI/j6DDX-ipJzY/s72-c/3475128457_16643e41b7.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-3662199080871700341</guid><pubDate>Tue, 05 Jun 2012 19:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:44:35.648+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Sonst fahren wir immer ans Meer</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-5sUNf_1CDxs/T85Wu-k0jWI/AAAAAAAAANs/hchNrB7yJa0/s1600/3039906779_081c5d87c8.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-5sUNf_1CDxs/T85Wu-k0jWI/AAAAAAAAANs/hchNrB7yJa0/s1600/3039906779_081c5d87c8.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/3039906779/in/photostream&quot;&gt;&amp;nbsp;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/06/sonst-fahren-wir-immer-ans-meer.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-5sUNf_1CDxs/T85Wu-k0jWI/AAAAAAAAANs/hchNrB7yJa0/s72-c/3039906779_081c5d87c8.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-5458671764105487212</guid><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:44:54.289+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><title>Die Technik macht&#39;s möglich:  Kunst ohne Künstler</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich mag Fotos. Aber ich bin keine gute Fotografin. Und zeichnen oder malen kann ich auch nicht. Vielleicht gerade deshalb liebe ich die vielen Spielereien, die man heuzutage mit jedem x-beliebigen Bildbearbeitungsprogramm machen kann. Angeregt hat mich ein Beitrag von Klarissa. &lt;a href=&quot;http://blogbeagles.blogspot.de/2012/04/picmonkey-und-die-summer.html&quot;&gt;Sie berichtet auf ihrem Blog&lt;/a&gt; von ihren Experimenten mit dem Online-Bildbearbeitungsprogramm &lt;i&gt;PicMonkey&lt;/i&gt;. Weil es kostenlos ist (bis auf paar Premium-Features) und ich für Neues immer zu haben bin, habe ich es natürlich sofort ausprobiert. Dies wiederum hat mich veranlasst, die einzelnen Möglichkeiten mit jenen zu vergleichen, die ich von meinen gewohnten Bildbearbeitungsprogrammen kenne. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Nun will ich hier keinen technischen Erfahrungsbericht schreiben á la &lt;i&gt;Was geht, was geht nicht?&lt;/i&gt; Außerdem ist mir klar, dass wohl jeder, der am Monitor nicht nur seine Fotos sortiert, sondern sie seinen persönlichen Wünschen anpassen möchte, ein Lieblingsprogramm hat, das ihm dabei hilft. Bei vielen ist es sicherlich &lt;i&gt;Photoshop&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Gimp&lt;/i&gt;, bei mir ist es &lt;i&gt;PhotoFiltre&lt;/i&gt;. Ich liebe dieses Programm! Es ist einfach zu handhaben mit vielen interessanten Masken, Filtern und Brushes. In den letzten Jahren ist viel Neues dazugekommen. Obendrein ist es kostenlos.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wenn ich einen schönen Rahmen brauche, erweist mir &lt;i&gt;FotoSketcher&lt;/i&gt; sehr gute Dienste. Das Programm ist ebenfalls kostenlos, allerdings auf Englisch. Das macht aber nichts, weil man die Handhabung trotzdem auf Anhieb versteht.&amp;nbsp; Einige der Rahmen, die ihr gleich an den Bildern weiter unten sehen werdet, stammen von diesem kleinen, aber feinen Programm.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Für Kollagen nutze ich &lt;i&gt;E.M. Free Photo Collage&lt;/i&gt;. Man kann es sich ebenfalls kostenlos aus dem Netz laden. Die Oberfläche ist auf Englich. Neben etlichen Masken, Texturen oder Rahmen (die ich in der Mehrzahl allerdings nicht so geschmackvoll finde), bietet die Oberfläche die tolle Möglichkeit, mehrere Bilder übereinander zu legen, und zwar so, dass der 3-D-Effekt erhalten bleibt. Das Ganze geht sogar mit transparentem Hintergrund. Ich bin begeistert.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Klarissas Anregung habe ich gern aufgenommen. Der Abend gestern war mit Experimentieren ausgefüllt. Die Möglichkeiten sind unendlich. Die Ergebnisse meines fröhlichen&amp;nbsp; Schaffens zeige ich euch an einigen ausgewählten Beispielen. Alle Bilder sind mit &lt;i&gt;PhotoFiltre, PicMonkey, FotoSketcher oder E.M Free Photo Collage&lt;/i&gt; entstanden – oder aus einer Kombination untereinander. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Das Ausgangsfoto ist stets dasselbe, nämlich dieses wunderbare Foto mit dem herrlich blauen Himmel in der Dämmerung:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-4XOJMNg8Kbk/T5lr6JrxHtI/AAAAAAAAAL4/LKY839CrufM/s1600/450+Org..jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-4XOJMNg8Kbk/T5lr6JrxHtI/AAAAAAAAAL4/LKY839CrufM/s1600/450+Org..jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/660056&quot;&gt;&amp;nbsp;Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Ruckzuck lässt sich daraus lässt etwas Protziges für die Wand überm Sofa zaubern:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-P827gzNN5T0/T5ltV_Bhy2I/AAAAAAAAAMA/BSHb3Uqp_EM/s1600/Nacht+1a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-P827gzNN5T0/T5ltV_Bhy2I/AAAAAAAAAMA/BSHb3Uqp_EM/s1600/Nacht+1a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Der gleiche Filter noch einmal, nur diesmal in Schwarzweiß mit der Betonung auf dem kleinen blauen Fleck Himmel. Ohne den überladenen Rahmen wirkt das Motiv fast wie eine Prophezeihung kommenden Unglücks, oder nicht? &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-G5c1iB79FtU/T5ltgrByEoI/AAAAAAAAAMI/koKmf1zZJL8/s1600/Nacht+2a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-G5c1iB79FtU/T5ltgrByEoI/AAAAAAAAAMI/koKmf1zZJL8/s1600/Nacht+2a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
van Gogh gefällig?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-8IlIR01Gpec/T5ltrMNslmI/AAAAAAAAAMQ/WsITrkjHnPs/s1600/Nacht+3a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-8IlIR01Gpec/T5ltrMNslmI/AAAAAAAAAMQ/WsITrkjHnPs/s1600/Nacht+3a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Uh, es hat geregnet, als unser Bus endlich ankam. Beschlagen waren die Fensterscheiben auch: &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-JzedRvTlpWA/T5lt1Y-UFeI/AAAAAAAAAMY/hPZBb_6YLSo/s1600/Nacht+4a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-JzedRvTlpWA/T5lt1Y-UFeI/AAAAAAAAAMY/hPZBb_6YLSo/s1600/Nacht+4a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Gott sei Dank haben wir noch eine schöne Postkarte gefunden. Unsere Lieben zu Hause müssen doch wissen, was sie verpassen: &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-U38FKq1wo6Y/T5luBAvtm5I/AAAAAAAAAMg/nBQ8SzpHHME/s1600/Nacht+5a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-U38FKq1wo6Y/T5luBAvtm5I/AAAAAAAAAMg/nBQ8SzpHHME/s1600/Nacht+5a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Zola lässt grüßen. Paris im 19. Jahrundert. Die unglückliche Liebe einer armen Verkäuferin zum alternden Bohème. So könnte die Illustration dazu aussehen:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-UYo1W5cxlZA/T5luLSw0BHI/AAAAAAAAAMo/OSsTXnD8zbg/s1600/Nacht+6a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-UYo1W5cxlZA/T5luLSw0BHI/AAAAAAAAAMo/OSsTXnD8zbg/s1600/Nacht+6a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Die Mappe eines Kunststudenten. Damit wird er um Aufnahme in die Akademie bitten: &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-xnQhS-pUlpY/T5luW5o7_RI/AAAAAAAAAMw/2uvOJfh_tJ4/s1600/Nacht+7.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-xnQhS-pUlpY/T5luW5o7_RI/AAAAAAAAAMw/2uvOJfh_tJ4/s1600/Nacht+7.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&amp;nbsp;Ich liebe diese schwarz pointierten Konturen. Wie Comic soll es wirken, und es kommt auch fast so hin: &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-tgegNnyeSM8/T5luhsLudTI/AAAAAAAAAM4/2aqQG3Zr6DI/s1600/Nacht+8a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-tgegNnyeSM8/T5luhsLudTI/AAAAAAAAAM4/2aqQG3Zr6DI/s1600/Nacht+8a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Wer es lieber wässrig mag, Drama kündigt sich an:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QnpZRSSwUH0/T5luriOfB3I/AAAAAAAAANA/BwVhgQqqNOg/s1600/Nacht+9a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QnpZRSSwUH0/T5luriOfB3I/AAAAAAAAANA/BwVhgQqqNOg/s1600/Nacht+9a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
... oder nach Manier grausamer Andenkenläden:&amp;nbsp; &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-2aHxbLrKSgg/T5lu0muunDI/AAAAAAAAANI/p0RN_joG8H0/s1600/Nacht+10a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-2aHxbLrKSgg/T5lu0muunDI/AAAAAAAAANI/p0RN_joG8H0/s1600/Nacht+10a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Da lob ich mir die Stunde Null. Graf Dracula bindet die Schleife seines Satin-Umhangs ...&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-8TNBbTE9BI8/T5lu7zm66oI/AAAAAAAAANQ/5sdb_qEpBTY/s1600/Nacht+11a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-8TNBbTE9BI8/T5lu7zm66oI/AAAAAAAAANQ/5sdb_qEpBTY/s1600/Nacht+11a.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
Wer noch einmal davongekommen ist, darf sich freuen. Es bleibt genügend Zeit in Licht und Frieden, um sich in aller Ruhe über Nebensächlichkeiten zu echauffieren - wie dieser grüne Herr hier. Er wird mich umbringen, wenn er das sieht:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-RleupvPqxZ4/T5lvDpdeyVI/AAAAAAAAANY/vuugKTHarss/s1600/12a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-RleupvPqxZ4/T5lvDpdeyVI/AAAAAAAAANY/vuugKTHarss/s400/12a.jpg&quot; width=&quot;307&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/04/die-technik-machts-moglich-kunst-ohne.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-4XOJMNg8Kbk/T5lr6JrxHtI/AAAAAAAAAL4/LKY839CrufM/s72-c/450+Org..jpg" height="72" width="72"/><thr:total>8</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-1187047279626786186</guid><pubDate>Sat, 07 Apr 2012 20:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:45:06.477+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Draussen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tiere</category><title>Frohe Ostern, liebe Leser</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-5JWq20eQjas/UVXEkez8KmI/AAAAAAAAATs/LiVW-9RvsQ4/s1600/file5661306450955+a.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-5JWq20eQjas/UVXEkez8KmI/AAAAAAAAATs/LiVW-9RvsQ4/s320/file5661306450955+a.jpg&quot; width=&quot;274&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.morguefile.com/archive/display/756402&quot;&gt;&amp;nbsp;Morguefile&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/04/frohe-ostern-liebe-leser.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-5JWq20eQjas/UVXEkez8KmI/AAAAAAAAATs/LiVW-9RvsQ4/s72-c/file5661306450955+a.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-1409352817103095943</guid><pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2017-12-27T18:31:23.553+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Draussen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Erinnerungen</category><title>Wie Weite mir Zeit schenkte</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich lebe in Hannover. Wenn ich in den Zug steige, bin ich in 4 Stunden in München. Nach Frankfurt sind es 3 Stunden, und nach 1 ½ Stunden bin ich in Hamburg. Ist das schnell?&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Vergleiche ich den Intercity mit der Postkutsche früherer Zeiten, dann muss die Antwort natürlich ja lauten. Heutzutage ist das, was früher eine mühsame Anreise war, oft nur noch zu einer unverbindlichen, da vorübergehenden Ortsverlagerung zusammengeschrumpft. Ich kann morgens um sechs hier losfahren, kann mir in München den Viktualienmarkt anschauen, den Tiergarten Hellabrunn besuchen, zwischendurch gemütlich was essen gehen und bin um Mitternacht wieder daheim, sofern ich am frühen Abend rechtzeitig den Zug zurück nehme. Ich brauche nicht einmal Gepäck mitzuschleppen, keine Zahnbürste und keinen Schlafanzug.

Doch würde ich dies auch tun?&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wahrscheinlich nicht. Denn erstens kostet die Reise Geld – Geld, das mir im Verhältnis zur kurzen Ausbeute am Zielort zu teuer erscheint. Und zweitens empfinde ich den Aufwand dann doch als ein wenig zu groß für einen simplen Tagestripp. München liegt nun mal nicht um die Ecke, München liegt weit entfernt.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wirklich? Weit entfernt? Ich hatte mir doch gerade selbst vorgerechnet, dass ich bequem eine Hin- und Rückfahrt schaffen würde, ohne auf die Nachtruhe im eigenen Bett verzichten zu müssen. Dennoch ist München in meinem Bewusstsein weit entfernt von Hannover. Woher kommt das?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich glaube nicht, dass unsere Vorstellung von Entfernung in erster Linie vom tatsächlichen zeitlichen Aufwand abhängt, den wir betreiben müssen, um einen Zielort zu erreichen, sondern unsere Vorstellung von Entfernung orientiert sich eng an unserem Wissen um geografische Dimensionen. Kurz gesagt: Je selbstverständlicher es uns erscheint, dass sich Stadt und Dorf ohne große Lücken aneinander reihen, und wir uns dies auch bildlich vorstellen können, weil wir den Atlas kennen, desto ungeduldiger sind wir, wenn sich unsere täglichen Bedürfnisse nicht zeitsparend im unmittelbaren räumlichen Speckgürtel befriedigen lassen, desto schneller ist „weit entfernt“ erreicht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Oder würden wir es als normal empfinden, als hannoverscher Bürger zum Erledigen unserer Bankgeschäfte nach Frankfurt zu fahren? Jedes Mal 3 Stunden hin, 3 Stunden zurück?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ein Deutscher würde sagen: „Bist du bekloppt?“ – zumindest in Deutschland.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wie rasch sich aber diese Einstellung ändern kann, habe ich am eigenen Leib erfahren. Der ausschlaggebende Punkt war wiederum mein Wissen um die geografischen Ausmaße, dieses Mal allerdings am anderen Ende des Spektrums. Diesmal ging es um Weite, nicht um Enge.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich war drei Mal in Brasilien. Es ist schon länger her. Familiäre Verbindungen führten mich dorthin, genauer gesagt ins dörfliche Ambiente fernab der touristischen Trampelpfade.

Brasilien ist groß, vor allem wenn man bedenkt, dass fast nur die Ränder bewohnt sind. Der Rest sind das Amazonasgebiet und der gesamte Mittelteil. Auf dem Globus sieht alles so schön homogen aus. Fast könnte man an die USA denken, doch im Gegensatz zu den Nordamerikanern, die ihr Territorium flächendeckend besiedeln, ist der größte Teil Brasiliens unbewohnt. In der Landesmitte sind Plantagen: Mais, Soja, Orangen, Baumwolle, Tabak.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
„Dort kann man tagelang fahren, ohne einem einzigen Menschen zu begegnen“, hatte ein Einheimischer uns gesagt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich hatte es zur Kenntnis genommen und war in den Reisebus gestiegen.

Wir waren soeben in Rio de Janeiro gelandet und wollten nun zu unseren Verwandten nach Minas Gerais fahren. Das übliche Verkehrsmittel in Brasilien ist der Überlandbus. Züge für den Personentransport gibt es nicht; wer Geld hat, nimmt das Flugzeug.&amp;nbsp; Die Busse sind gut: modern, bequem und klimatisiert. Die Straßen sind ebenfalls passabel, allerdings fehlen Autobahnen. Man reist auf Landstraßen. Aber dort dürfen die Busse nur 80 km/h fahren, obendrein ist es um Rio sehr bergig – wie man unten auf dem Foto sieht. Wer ins Hinterland will, muss erst einmal den Berggürtel überwinden. So tuckert der Bus die Serpentinen entlang und auf der anderen Seite wieder herunter. Für Zeit und Geschuckele entschädigt allerdings ein grandioser Blick. Auf Wolken mal nicht hinaufzuschauen, sondern auf sie herab, ist etwas, das einem das Herz überlaufen lässt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-O9qnNHVdtGw/T0pS1G1yK5I/AAAAAAAAALA/XZgBCksg4eM/s1600/5491635184_bfb3c27f4e.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-O9qnNHVdtGw/T0pS1G1yK5I/AAAAAAAAALA/XZgBCksg4eM/s1600/5491635184_bfb3c27f4e.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/jorgebrazil/5491635184/&quot;&gt;JorgeBRAZIL&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Minas Gerais ist der Bundesstaat direkt oberhalb Rio de Janeiros. Gut 300 km sind es von Rio bis zu unserem Städtchen. Viel gibt es in dieser Ecke nicht zu sehen aus dem Busfenster heraus. Grün ist es, sehr grün (zumindest im Winter) mit sanften Hügeln links und rechts und einem üppigen Baumbestand. Nur die rötliche Erde, die wir Mitteleuropäer eher mit Dürre verbinden, stört ein wenig den fruchtbaren Eindruck. Das Wetter ist mild, geradezu deutschwälderisch lieblich, ohne die drückende, feuchte Hitze der tropischen Küste. Irgendwann hält der Bus auf einem einfachen Busbahnhof und dann ist sie wieder da, die Zivilisation.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
In unserem Städtchen bekam man alles, was man zum Leben braucht: Zwiebeln und Knoblauch aus dem eigenen Garten, Salat und Kohl gegen kleines Geld vom Nachbarn, Reis und Joghurt (zwei Sorten) aus dem Laden. Es gab ein Möbelgeschäft, ein Hotel, ein Krankenhaus (dessen Behandlung mal allerdings selbst zahlen musste), eine barocke Kirche, ein Gymnasium, ein paar einfache Kneipen und Restaurants. Am Wochenende traf sich die Jugend auf dem Marktplatz. Es wurde geredet und gelacht. Ein wenig abseits standen die Liebespärchen im Halbdunkel und knutschten keusch. Man tat gut daran, sich an die strengen moralischen Regeln zu halten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-NLWIp8kGVkE/T0pTbttDKFI/AAAAAAAAALI/zjjwdmxgmss/s1600/3774379834_00f3a06f70.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-NLWIp8kGVkE/T0pTbttDKFI/AAAAAAAAALI/zjjwdmxgmss/s1600/3774379834_00f3a06f70.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Minas Gerais&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/adam_jones/3774379834/in/photostream/&quot;&gt; Adam Jones, Ph.D.&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-vXQQGcfARRE/T0pUfroXkqI/AAAAAAAAALQ/bY41RZC1zEw/s1600/4814827145_8acbc6d1a2.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-vXQQGcfARRE/T0pUfroXkqI/AAAAAAAAALQ/bY41RZC1zEw/s1600/4814827145_8acbc6d1a2.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Minas Gerais&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/11736651@N00/4814827145/&quot;&gt; alexandrepastre&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-XIfprundlVs/T0pU3bKNENI/AAAAAAAAALY/GfvZrIxYbyQ/s1600/3774374096_1d6e6074b1.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://3.bp.blogspot.com/-XIfprundlVs/T0pU3bKNENI/AAAAAAAAALY/GfvZrIxYbyQ/s1600/3774374096_1d6e6074b1.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Minas Gerais&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/adam_jones/3774374096/in/photostream/&quot;&gt; Adam Jones, Ph.D.&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Für mich als Gast aus dem gelobten Land Alemanha galten fast grenzenlose Sonderbedingungen. Ich durfte schauen und gucken und sogar alle möglichen Fettnäpfchen betreten. Mir passierte nichts – sie wusste es halt nicht besser. Die Toleranz, die mich umkuschelte, war bemerkenswert. Nur in einem hatte man mir nicht entgegenkommen können: in bürokratischen Dingen. So saßen wir zwar warm und trocken in unserem Feriendomizil, hatten aber bald kein Geld mehr zum Ausgeben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Aus Sicherheitsgründen hatten wir Reiseschecks dabei. Die aber wollte uns, wie sich bald herausstellte, niemand einlösen. Die Bank im Ort nahm sie nicht an. Nach längerer Recherche erfuhren wir, dass es im gesamten Bundesstaat nur eine einzige Bankfiliale gäbe, die uns diesbezüglich behilflich sein würde, und die befände sich in der Landeshauptstadt Belo Horizonte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich sage es noch einmal ganz langsam: Der Bundestaat Minas Gerais ist etwa so groß wie Frankreich (und hat obendrein fast die gleiche Form). 19 Millionen Menschen leben dort, aber es soll nur eine einzige Bank geben, die bereit wäre, unsere international anerkannten Reiseschecks anzunehmen?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Als ich dies hörte, war meine Reaktion erstaunlich gelassen. Belo Horizonte? Warum nicht? Dorthin fuhr doch ein Bus, sogar ohne umsteigen zu müssen. 143 km Luftlinie. Nur 3 Stunden hin, 3 Stunden zurück. Der Bus brauchte zwar ewig, bis er sich durch die Landschaft gezockelt hatte, und zwischendurch musste noch mehrmals gehalten werden, aber – hey! – 6 Stunden, das ist doch nichts. Schnell die Reiseschecks eingetauscht, noch ein wenig bummeln gegangen, und am Abend waren wir wieder zurück.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
„Dort kann man tagelang fahren, ohne einem einzigen Menschen zu begegnen“, hatte der Brasilianer gesagt.

Das war hängen geblieben. Und der große helle Fleck Brasilien auf dem Globus ebenfalls. So schnell wird aus Anspruch Gleichmut.&amp;nbsp;

&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/02/wie-weite-mir-zeit-schenkte.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://2.bp.blogspot.com/-O9qnNHVdtGw/T0pS1G1yK5I/AAAAAAAAALA/XZgBCksg4eM/s72-c/5491635184_bfb3c27f4e.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-3202503557095160266</guid><pubDate>Tue, 17 Jan 2012 19:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:45:52.222+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Nein, er ist nicht blau</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-KL1YR_raHPk/TxXGmV_R7PI/AAAAAAAAAKw/M3zcArTBvlw/s1600/4250735368_d00216740b.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-KL1YR_raHPk/TxXGmV_R7PI/AAAAAAAAAKw/M3zcArTBvlw/s1600/4250735368_d00216740b.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/4250735368/in/photostream/&quot;&gt;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2012/01/nein-er-ist-nicht-blau.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-KL1YR_raHPk/TxXGmV_R7PI/AAAAAAAAAKw/M3zcArTBvlw/s72-c/4250735368_d00216740b.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-1287743022062328838</guid><pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-12-28T10:59:23.632+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><title>Drachenschuppen und Schachtelhalm</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Eher beiläufig kam letztens das Thema Stricken zur Sprache. Ich erwähnte, dass ich einen alten Pullover aufrebbeln würde, um etwas Neues daraus zu machen. &quot;Welche Farbe?&quot;, wollte Frau Blaugrün wissen. Den Braten nicht riechend antwortete ich: &quot;Beige.&quot;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Das ginge ja gar nicht. Ob ich nicht was Blaues hätte zum Aufrebbeln. &quot;Und mach Fotos!&quot; So von wegen neuem Gastbeitrag. Das nenne ich mal den Zaunpfahl der begriffsstutzigen Frau Blu effektiv über den Kopf geknüppelt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Damit Frau Blaugrün also nicht die farbliche Alleinunterhalterin zu geben braucht, wühlte ich im Fundus. Da gab es zwar noch was in Mitternachtsblau, aber so gern ich Mitternachtsblau trage: Für die Aran-Muster, die mir so vorschwebten, ist der Farbton ungeeignet. In Mitternachtsblau kommen sie nicht zur Geltung, da würde man sich ja ganz umsonst verkünsteln und sitzt am Ende da mit Knoten in den Pfoten, ohne dass jemand was davon hat. Ganz tief unten hatte ich aber noch zwei &quot;frische&quot; Knäuel Wolle in Grün – daraus ließ sich was machen. Es darf doch auch grün sein, gelle? Immerhin lässt es sich in Grün halbwegs anständig fotografieren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Leider reichte die Wolle nicht für den irischen Seemannspullover, der mein Winterprojekt hätte werden sollen. Also wurde das Vorhaben aus redaktionellen Sachzwängen auf einen irischen Seemannskissenbezug beschränkt. Nach Maschenprobe und ein bisschen Mathematik stand die Anzahl der Maschen und Reihen fest, sodass ich die Muster zusammenstellen konnte.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-oitH8_f9Z9s/TvrkcdISsjI/AAAAAAAAAKE/_YtFSEChWKA/s1600/Planung+3.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-oitH8_f9Z9s/TvrkcdISsjI/AAAAAAAAAKE/_YtFSEChWKA/s1600/Planung+3.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Man mag nun einwenden, dass irische Seeleute auf ihren Kuttern wahrscheinlich die Kojen nicht mit Dekokissen ausstatten, aber je nu. Es ist auch kein echter Aran Tweed. Immerhin waren unter meinen Vorfahren ein paar Rheinfischer, das muss gelten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Weil das Grün so grün ist, habe ich Muster gewählt, die Pflanzen repräsentieren. Natürlich darf das Irish Moss, ein doppeltes Perlmuster, hier nicht fehlen. Der Lebensbaum hat seinen Platz, sogar zweifach. Für das mittlere Panel habe ich mir etwas ausgesucht, das von seiner Designerin als &quot;Buttercup&quot; bezeichnet wird und bei mir die Waldlichtung mit Butterblumen darstellen soll. Das ist zwar kein traditionelles Aran-Muster, es ähnelt dem Honeycomb-Stitch, aber trägt nicht so dick auf, ist nicht so markant strukturiert und wahrscheinlich bequemer, wenn man das müde Haupt darauf bettet. (Und hinterlässt nicht so tiefe Abdrücke nach dem Mittagsschlaf.)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-Cl1gSDhR6iQ/TvrknC78wtI/AAAAAAAAAKQ/16ItJkIkPXg/s1600/Muster+3.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-Cl1gSDhR6iQ/TvrknC78wtI/AAAAAAAAAKQ/16ItJkIkPXg/s1600/Muster+3.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die ersten acht Reihen ins Strickwerk hinein gab es noch nicht die Optik, die ich mir erhofft hatte. Ich war mir nicht sicher, ob es am Farbton lag: zu dunkel, zu dominant? Oder die Nadeln zu stark und damit die Maschen zu locker? Dünner durften die Maschen aber auf keinen Fall sein, ich brauche immer einen Millimeter mehr als angegeben, sonst gerät mir das Werk zu fest. Am Ende hätte ich dann ein Kuschelbrett anstatt einem Kuschelkissen. Ich erinnerte mich jedoch an einen früheren Pullover: Da hatte ich auch nicht geglaubt, dass aus dem Muster noch etwas wird, und es ist nachher doch ganz gut geraten. Also: tapfer weiter. Auch, wenn die sogenannten Butterblumen aussehen wie Drachenschuppen und der Lebensbaum mehr wie Schachtelhalm.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die größte Schwierigkeit war allerdings, Wolle, Nadeln und Hilfsnadeln so ausbalanciert zu handhaben, dass ein Überraschungsangriff des Katers keine bleibenden Schäden sowohl am Kissenbezug als an der Strickerin als auch am unausgelasteten Hausgenossen hinterlässt. Doch ich muss wohl damit leben, dass Katzenhaare als &quot;Naturfaser&quot; das Garn bereichern. Leider ist die Katze nicht grün. Die Fusseln wenigstens als Anteil an Mohair auszugeben fällt damit flach.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Immerhin gelang es mir in recht kurzer Zeit, die drei Muster zu verinnerlichen, sodass ich nicht immer wieder in die Anleitung spingsen musste. Nebenher einen spannenden Krimi im Fernsehen anschauen, das ging allerdings nicht. Sonst wäre das Dokumentationsbild nur noch mit &quot;gestricktes Unkraut&quot; zu untertiteln gewesen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Aber ich hab&#39;s geschafft, hier ist das fertige Kissen in artgerechter Haltung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-uGOE6x1oXPA/Tvrk3AuqAzI/AAAAAAAAAKo/wC9Yog7quK4/s1600/Arrangement+3.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-uGOE6x1oXPA/Tvrk3AuqAzI/AAAAAAAAAKo/wC9Yog7quK4/s1600/Arrangement+3.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Jetzt geht’s dann wirklich wollemäßig weiter in Beige. Das passt zwar hier nicht mehr ins Bild, hat jedoch einen entscheidenden Vorteil: Die Katzenhaare fallen nicht so auf.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;© Fotos: Nel Blu &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;mbt-gp-about&quot;&gt;&lt;div class=&quot;mbt-gp&quot;&gt;&lt;img height=&quot;70&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-XE3U5a2M184/TnINnYUAsuI/AAAAAAAAAYo/lCO0X4KMrXs/s1600/NelBlu.jpg&quot; width=&quot;80&quot; /&gt; Nel Blu &lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;mbt-gp-text&quot;&gt;&lt;b&gt;Über die Gastautorin:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nel Blu stammt aus dem Lebens- und Kulturkreis der Alemannen, auch wenn durch einen preußischen Opa das Oberrhein-Vollblut ein bisschen verwässert wurde. Sie liebt Buchstaben und Bilder und träumt davon, eines Tages den großen Roman zu verfassen. Da sie aber über jedes A ins Schwärmen gerät und darüber meist vergisst, B zu sagen, wird das noch eine Weile dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/12/drachenschuppen-und-schachtelhalm.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-oitH8_f9Z9s/TvrkcdISsjI/AAAAAAAAAKE/_YtFSEChWKA/s72-c/Planung+3.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>8</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-8526469929989488972</guid><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 19:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:46:06.166+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Es wird kälter:  Jetzt sind sie wieder unterwegs</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-HbmwijHHqSo/Tuj1KYxs3UI/AAAAAAAAAJ4/l-i0AsVGMLY/s1600/4049970336_b04af0427b_o.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-HbmwijHHqSo/Tuj1KYxs3UI/AAAAAAAAAJ4/l-i0AsVGMLY/s1600/4049970336_b04af0427b_o.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/4049970336/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-HbmwijHHqSo/Tuj1KYxs3UI/AAAAAAAAAJ4/l-i0AsVGMLY/s1600/4049970336_b04af0427b_o.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/12/es-wird-kalter-jetzt-sind-sie-wieder.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-HbmwijHHqSo/Tuj1KYxs3UI/AAAAAAAAAJ4/l-i0AsVGMLY/s72-c/4049970336_b04af0427b_o.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>7</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-404791495004059598</guid><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 17:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:46:21.970+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Tannengrünes Selbstbewusstsein</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-Lte_km4Ogzo/TuDz_jyZGiI/AAAAAAAAAJw/DK8daKyy34Y/s1600/2125289500_c358a3eeb5.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-Lte_km4Ogzo/TuDz_jyZGiI/AAAAAAAAAJw/DK8daKyy34Y/s1600/2125289500_c358a3eeb5.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/2125289500/in/photostream/&quot;&gt;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&amp;nbsp; &lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/12/tannengrunes-selbstbewusstsein.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/-Lte_km4Ogzo/TuDz_jyZGiI/AAAAAAAAAJw/DK8daKyy34Y/s72-c/2125289500_c358a3eeb5.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-6634916102632997924</guid><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 18:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:46:35.378+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Erinnerungen</category><title>Im Weihnachtsmärchen</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-tNwoAUg9d84/TtZwDQdnwCI/AAAAAAAAAJo/r-yUhKvIztk/s1600/4193034848_deb379b499.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-tNwoAUg9d84/TtZwDQdnwCI/AAAAAAAAAJo/r-yUhKvIztk/s1600/4193034848_deb379b499.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/4193034848/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wenn ich an Weihnachten denke, kommen mir zwei Farben in den Sinn: Das Grün von all den Tannenzweigen und das Rot von … nein, nicht vom Santa Claus aus der Coca-Cola-Werbung, sondern von den roten Plüschsitzen im ehrwürdigen Stadttheater, wo wir als Kinder das Weihnachtsmärchen besuchen durften. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Es gibt viele schöne Erinnerungen, die ich mit der Adventszeit verbinde: den Nikolausteller, die Weihnachtsbastelei und natürlich die Vorfreude auf die Geschenke. Doch zumindest in der Erinnerung haften geblieben ist mir das Weihnachtsmärchen als Bestes von allem. Die Exklusivität dieses denkwürdigen Ereignisses ließ sich so schnell von nichts anderem toppen. &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
In den vier Jahren, in denen ich zur Grundschule ging, sind wir jeden Dezember mit der gesamten Schulklasse ins Theater gefahren. Die Vorstellung war am Vormittag; ein Bus holte uns ab. Wir saßen auf dem Balkon, schön in der Mitte mit perfekter Sicht auf die Bühne. Vermutlich waren es die teuersten Plätze, die es gab. Unter uns, eine Etage tiefer, waberte ein Meer aus ebenso ungeduldigen Kindern von allen möglichen andern Schulen, deutlich hörbar im fließenden Gemurmel, aber dennoch brav auf Zurückhaltung getrimmt. Jeder Platz war besetzt. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Die Wartezeit, bis es endlich losgehen sollte, empfand ich als unerträglich: diese sonderbar anregende Atmosphäre aus Gold, Plüsch, Samt und erwachsener Erhabenheit auf der einen Seite und wir Knirpse dazwischen in unserer anachronistischen Vitalität, eingebrochen in eine Welt, in der wir sonst nichts verloren hatten, aber bereit, dem ganzen Spektakel unerschütterlich fest jede erdenkliche Vorschusslorbeere zu spenden: Es wird toll werden! Es wird toll werden! Es wird toll werden! Wenn es nur bloß endlich losgehen würde. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Im Zuschauerraum hing ein imposanter Kronleuchter von der Decke. Er war mehrstöckig mit allerlei Kristallgebimmel daran. In ein Rokoko-Schloss hätte er ebenso gut gepasst. Wenn es gongte als Zeichen, dass sich die Warterei endlich dem Ende zuneigte (insgesamt dreimal), ging gleichzeitig das Licht an diesem Leuchter aus, immer ein bisschen mehr, bis schließlich alles dunkel war und nur noch die Bühne existierte. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Der rote Samtvorhang schwebte zur Seite … meine Aufregung konnte sich endlich ein wenig legen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Soweit ich mich erinnere, ist&amp;nbsp; damals „Peter Pan“ gegeben worden. „Die Eisprinzessin“ habe ich auch gesehen und „Die Bremer Stadtmusikanten“. An den vierten Titel entsinne ich mich nicht mehr. Dafür höre ich noch heute den entsetzten Aufschrei aus fünfhundert Kinderkehlen, wenn wir den Helden vor einer Gefahr warnten, damit ihm bloß nichts Schlimmes geschehen möge. Dass sich die Helden dabei aber, so beharrlich wie wir schrien, im gleichen Maße weigerten, unsere Warnungen zu befolgen, und mitten in die dümmsten Verstrickungen hineinliefen, ging regelmäßig in unserer Faszination unter. Wir lebten in diesem Augenblick mit Peter Pan, wir lebten mit dem Esel oder der kleinen Eisprinzessin, wenigstens für diese eine Stunde, versunken im Hier und Jetzt, ohne viel Abstraktion zum Geschehen, so wie es wahrscheinlich nur die Kindheit hervorzubringen schafft. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Man sieht es ja an mir: Diese Zeiten sind längst vorbei, bereits seit Jahrzehnten. Seitdem war ich öfter im Theater - als Erwachsene. Doch so aufregend wie damals im Weihnachtsmärchen ist es nie wieder gewesen. &lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/11/im-weihnachtsmarchen.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-tNwoAUg9d84/TtZwDQdnwCI/AAAAAAAAAJo/r-yUhKvIztk/s72-c/4193034848_deb379b499.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-8820643914538946297</guid><pubDate>Fri, 25 Nov 2011 21:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:46:54.675+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Schön: Grünes Denken setzt sich immer mehr durch</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-cERdWVGq7OA/TtABRCsiEXI/AAAAAAAAAJg/5TyzoIEZhNY/s1600/2193542864_c57e40d22c.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-cERdWVGq7OA/TtABRCsiEXI/AAAAAAAAAJg/5TyzoIEZhNY/s1600/2193542864_c57e40d22c.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/2193542864/in/photostream/&quot;&gt;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/11/schon-grunes-denken-setzt-sich-immer.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-cERdWVGq7OA/TtABRCsiEXI/AAAAAAAAAJg/5TyzoIEZhNY/s72-c/2193542864_c57e40d22c.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-4403014143029348330</guid><pubDate>Mon, 21 Nov 2011 17:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:47:34.814+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Draussen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Erinnerungen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Tischlein-deck-dich</category><title>Grün und kalt: Zuckerrohrsaft</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich lebe im niedersächsischen Spargel- und Zuckerrübengürtel. Im Frühjahr sind allerorts die typisch aufgeworfenen Spargelfelder zu sehen, und im Spätherbst fahren die Trecker die Zuckerrüben zur Fabrik. Ein Teil der dunkelbraunen Klumpen bleibt allerdings auf den Landstraßen liegen, vom offenen Anhänger gerutscht. Wer Pech hat, neben einer Zuckerfabrik zu wohnen, wird sich freuen, wenn kurz vor Weihnachten die Kampagne endlich beendet ist, wenn die Schornsteine wieder schweigen und die Nase wieder geruchsneutrale Luft zu riechen kriegt. Dafür aber ist das Produkt lecker. Als Kind habe ich den Zuckerrübensirup geliebt. Ihr wisst schon, den im gelben Pappbecher. Am liebsten aufs Brötchen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wenn der Zucker also von der Rübe kommt, hat man mit einer andern Zuckerkultur nicht viele Berührungspunkte. In andern Gegenden, so beispielsweise in Lateinamerika, in Indien, Thailand oder Pakistan, wird der Zucker noch heute aus Zuckerrohr gewonnen. Wir kennen den Rum als weiteres Produkt aus diesem Fertigungsprozess. Man kann die Rohrstangen aber auch einfach nur auspressen, dann hat man frischen Saft zum Trinken. Oder man vergärt den Saft, dann wird Cachaça daraus, den man sich wiederum in den Limonensaft schütten kann, damit er den Namen Caipirinha verdient. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-nFDyc4eKgGI/TsqApgEy0FI/AAAAAAAAAJI/YxYyieFMaYI/s1600/Zucklerrohr+1+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-nFDyc4eKgGI/TsqApgEy0FI/AAAAAAAAAJI/YxYyieFMaYI/s1600/Zucklerrohr+1+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Zuckerrohr: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/rufino_uribe/212125878/&quot;&gt;ruurmo&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Hier in Deutschland bekommt man nur die industriell gefertigten Produkte; man kauft die Flaschen aus dem Spirituosenregal. Aber habt ihr schon mal frisch gepressten Zuckerrohr&lt;i&gt;saft&lt;/i&gt; getrunken? Just im Augenblick hergestellt? Extra für euch?&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Das ist ein Erlebnis, muss ich schon sagen - nicht nur für den Geschmack, sondern auch für andere Sinne. In meinem Fall trafen wir in Brasilien zum ersten Mal aufeinander. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
In Südamerika gehört Zuckerrohrsaft zu den Erfrischungsgetränken wie bei uns Apfel- oder Traubensaft. In den Großstädten kann man sich dort an jeder Ecke ein Glas abfüllen lassen. Jede Saftbar bietet diesen Service, und oft geht es auch schneller, nämlich an einer der vielen Straßenbuden oder mobilen Ständen. Sie sind gut zu erkennen an den Holzstapeln auf der Rückseite. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die Haufen als Zuckerrohstangen. Die Geräte, mit denen gearbeitet wird, sind oft primitiv, erfüllen aber ihren Zweck.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Bestellt man nun eine Portion Saft, muss zunächst einmal die Pressmaschine angeworfen werden. Der unbedarfte Tourist reagiert darauf&amp;nbsp; gern mit einem gehörigen Schrecken, denn diese Dinger machen einen Krach, dass einem die Ohren abfliegen. Je nach Ausführung, ob einfach oder luxuriös, geht der Grundton eher in Richtung Gartenhäcksler, Küchenmixer, Schrottpresse oder heiserer Kreissäge. Meist aber ist es ein Chor aus allem. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QRUF59IHIxY/TsqBRxW_B3I/AAAAAAAAAJQ/tdCvphSXNuk/s1600/Zuckerrohr+2+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-QRUF59IHIxY/TsqBRxW_B3I/AAAAAAAAAJQ/tdCvphSXNuk/s1600/Zuckerrohr+2+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Zuckerrohrpresse: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/dey/1667563800/&quot;&gt;Dey&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Dann heißt es, die Zuckerrohrstangen durch die Mangel zu quetschen. Auf dem Bild hier oben – es zeigt nicht Lateinamerika, sondern ein Geschäft in Indien – geschieht dies mit Hilfe einfacher Walzen und viel Handarbeit. Aus Brasilien kenne ich aber auch halbautomatische Pressmaschinen. Sie sehen aus wie ein kleiner quadratischer Ofen, verkleidet in jenem silbrigen Metall, so wie es in jeder Großküche zu finden ist. Im Dach sind die Walzen eingelassen. Dort schiebt man die Zuckerrohrstangen hinein. Sie rattern unsichtbar (aber, wie gesagt, mit einem Höllenlärm) durch den Kasten und kommen an der Seite wieder heraus. Auf der andern Kastenseite ist eine Aussparung eingearbeitet, worin das Glas steht. Dorthinein plörrt der frisch gewonnene Saft. Geduld muss man schon mitbringen, denn es geht nur rinnsalartig voran. Außerdem müssen die Zuckerrohrstangen mehrmals gepresst werden, viermal, fünfmal, sechsmal, bis ihnen der letzte Tropfen abgerungen ist und das Rohr nur noch aus platten Faserschläuchen besteht. Serviert wird der Zuckerrohrsaft mit Eiswürfeln.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wenn dann endlich das Glas vor einem steht, kann man den nächsten Schreck bekommen: So sieht also der flüssige Inhalt der Zuckerrohrstangen aus? Graugrün und milchig? Dazu noch schaumig aufgewolkt von der Rüttelei? Nicht gerade appetitlich, wenn man mich fragt. Im Gegenteil, ich assoziiere diesen Grünton eher mit was Krankem. Andererseits: Frischer geht’s nicht; ich hatte ja zugeschaut. Alles 100 % reine Natur, nichts ist künstlich zugesetzt, kein Farbstoff, kein Geschmacksverstärker. Meine Begleitung machte obendrein auf den Gesundheitswert aufmerksam. Weil nichts zerkocht wurde, sind die Mineralien und Vitamine alle noch vorhanden. Zuckerrohrsaft ist reich an Calcium, Eisen und Magnesium. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-YY3uGD1I7q0/TsqBkfSolSI/AAAAAAAAAJY/mKZH2Nntt90/s1600/Zuckerrohr+3+500.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-YY3uGD1I7q0/TsqBkfSolSI/AAAAAAAAAJY/mKZH2Nntt90/s1600/Zuckerrohr+3+500.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Zuckerrohrsaft: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/seadevi/3716701404/&quot;&gt;seadevi&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Natürlich habe ich mich überzeugen lassen und den Saft probiert. Und wie schmeckt er nun? Tja, wie soll ich es beschreiben? Eins jedenfalls hatte ich vorausgesetzt: dass er süß wäre. Ist er aber nicht. Zuckerrohrsaft schmeckt nicht süß, er schmeckt – man soll es nicht glauben – herb. Mit einem deutlichen und sehr eigenen Nachgeschmack. Ungewöhnlich. Interessant. Lehrreich. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich gebe es zu: Ich hatte kurz überlegt, Streuzucker in den Saft zu löffeln, um dem Herben die Strenge zu nehmen und damit sich meine Erwartung nach anständiger Süße doch noch erfüllen möge, aber dann dachte ich, nein, als Gast muss man sich unterordnen – oder sich geschlagen geben. Seitdem bin ich auf frischen Papayasaft umgestiegen. Ich habe damals den Zuckerrohr links liegen lassen, stattdessen so manches gastronomische Obstregal leergesüffelt. Papayasaft war und blieb mein Favorit. Doch das ist wieder eine andere Geschichte. Sie gehört unter die Überschrift: „Wie spart man sich im Urlaub auf einem Schlag Frühstück, Mittagessen und Abendbrot?“ &lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/11/grun-und-kalt-zuckerrohrsaft.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/-nFDyc4eKgGI/TsqApgEy0FI/AAAAAAAAAJI/YxYyieFMaYI/s72-c/Zucklerrohr+1+450.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>12</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-2886809443313169476</guid><pubDate>Mon, 14 Nov 2011 18:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:47:51.516+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Drinnen</category><title>Begonia Tamaya ... oder so ähnlich</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Auf meinen Fensterbänken klickt es. Dann trifft eine abgefallene Blüte auf das Metallrost des Heizkörpers. Im Sommer ist es besonders schlimm, da die Blüten in dichten Trauben hängen und immer wieder Einzelteile herabprasseln. In der Nacht, wenn alles ruhig ist, kann man sich erschrecken. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-APHuT5PnWIg/TsFWMnatcyI/AAAAAAAAAI4/OROC-5_RVYc/s1600/Tamaya+2+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-APHuT5PnWIg/TsFWMnatcyI/AAAAAAAAAI4/OROC-5_RVYc/s1600/Tamaya+2+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich habe diese Pflanzen in jeder Größe, von 10 Zentimeter bis unter die Decke, und meine Decke ist 3,20 Meter hoch. Um ehrlich zu sein, im Augenblick wuchern mir die Dinger die Bude zu. Auf den Fensterbänken ist schon lange kein Platz mehr, also wurden Ikea-Beistelltischchen herbeigekarrt und davor gestellt. Weil dies aber auch nur begrenzte Erweiterung bietet und die Pflanzen obendrein in einem Tempo wachsen, als würden sie Geld dafür kriegen, müssen die kleinen Töpfe den mittleren weichen und die mittleren den großen. Inzwischen steht in der Küche ein Spalier vom Eingang bis zum Fenster, dicht an dicht, weiter hinten sogar in Dreierreihen. Mehr Platz kann ich beim besten Willen nicht herbeizaubern. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ganz eindeutig geklärt habe ich bis heute nicht, was das eigentlich für Pflanzen sind, mit denen ich so generös meine Wohnung teile. Ich nenne sie Begonia Tamaya. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-trxa90qhXfc/TsFTbknUtlI/AAAAAAAAAIY/D0vHdYsPCMc/s1600/Tamaya+1+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-trxa90qhXfc/TsFTbknUtlI/AAAAAAAAAIY/D0vHdYsPCMc/s1600/Tamaya+1+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;So niedlich klein bleiben sie nicht lange&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mit der Gattung der Begonien liege ich ganz sicher richtig, aber ob nun am Namensende „Tamaya“ korrekt ist oder doch eher ein „Lucerna“ dort hingehört, das vermag ich nicht zu entscheiden. Ich verstehe nichts von Botanik; ich besitze ja noch nicht mal einen grünen Daumen. Im Gegenteil: Bisher haben noch alle Zimmerpflanzen (bis auf wenige Ausnahmen) den kollektiven Freitod gewählt, nur damit sie nicht ihr Leben in meiner Gesellschaft verbringen müssen. Lediglich die Tamayas sind stark und souverän genug, so dass sie meiner negativen Aura widerstehen. Vielleicht rührt daher meine zärtliche Liebe zu ihnen. Die Tamayas sind mein Volk! &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Es heißt, die Tamaya sei eine Hybride aus zwei anderen Begonienarten. Charakteristisch sind die länglichen, gepunkteten Blätter und die traubenförmig hängenden Blüten. Bei der Farbe gibt es Abweichungen. Obwohl alle meine Tamayas von einer einzigen Mutterpflanze abstammen, blühen manche hummerrot, andere rosa. Aber für alle gilt: Je länger sie hängen, desto heller werden sie.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-haTdh-5BKzk/TsFTuxs9j9I/AAAAAAAAAIg/P6qX5372UsI/s1600/Tamaya+3+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-haTdh-5BKzk/TsFTuxs9j9I/AAAAAAAAAIg/P6qX5372UsI/s1600/Tamaya+3+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Allen gemein ist auch der Bedarf an Licht. Alle Begonien (also auch die Tamaya) stammen aus Brasilien, mögen daher helle Standorte – und damit beginnt das Problem. Wenn, wie gesagt, die Logenplätze auf den Fensterbänken restlos besetzt sind, was wird dann aus den Kolleginnen weiter hinten? Ganz einfach: Sie blühen nicht mehr. Alles, was in meiner Wohnung zwei Meter vom Fenster entfernt steht, blüht nicht. Die Pflanze wächst und wächst, bildet die schönsten gepunkteten Blätter aus, aber jegliche Dekoration aus Hummerot oder Rosa verkneift sie sich beharrlich.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mich stört das nicht. Ich ärgere mich eher über jene Querulanten, die statt einigermaßen symmetrisch in die Höhe zu streben mit dekorativen, buschigen Zweigen drum herum, nur einen langen, nackten Strunk ausbilden mit einem dämlich deplatzierten Blätterpuschel oben drauf. Das habe ich nicht verdient! Ich tu so viel für meine Tamayas, ich gieße sie zweimal wöchentlich, ich gebe ihnen Dünger, ich topfe sie um und binde die nachgewachsenen Zweige mit Gefrierbeutelclips an der Bambusstange fest, damit sich die Stängel gerade halten können. So ein idiotisches Design habe ich wirklich nicht verdient.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wenn alles gut läuft, sprießen aus den Ballen nach und nach neue Zweige. Große Pflanzen haben sechs, sieben, acht dunkle Stämme. Das ist wünschenswert, weil die Natur es so vorgesehen hat. Ob das ungehemmte Höhenwachstum in den ohnehin schon oberen Etagen auch dazugehört, bin ich mir allerdings nicht sicher. Ich jedenfalls steige auf die Leiter, sobald in der Küche neben dem Fenster die Zweige an die Zimmerdecke zu schlagen beginnen, und schneide alles einen Meter zurück. Aus dem Ausschuss mache ich neue kleine Tamayas: Stängel ins Wasser stecken, warten, bis sich Wurzeln bilden – fertig. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-hJooZSP7xL8/TsFWYp0FucI/AAAAAAAAAJA/LFG2zv3RncM/s1600/Tamaya+K%25C3%25BCche+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-hJooZSP7xL8/TsFWYp0FucI/AAAAAAAAAJA/LFG2zv3RncM/s1600/Tamaya+K%25C3%25BCche+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Mein Spalier&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: justify;&quot;&gt;
Jetzt im Spätherbst ist nicht mehr viel los. Die Tamayas bereiten sich auf die Winterpause vor. Etliche Pflanzen blühen noch bis Weihnachten, manche sogar darüber hinaus, der große Rest aber bleibt grün und fängt erst im Frühjahr wieder an in der neuen Saison. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich kenne diesen Rhythmus. Er wiederholt sich jedes Jahr, bereits seit 12 Jahren. Mir ist sogar bekannt, was meine Leute über mich denken, teilweise wird es mir direkt ins Gesicht gesagt: Die ist bekloppt! Hat die ganze Hütte voll mit einer einzigen Pflanzenart! Das ist doch krank!&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wirklich? Ach, Leute, keine Sorge, mir geht‘s gut. Es gibt wahrlich Schlimmeres, als hübsche Begonien zu vermehren. Und das Klicken nachts auf meinem Fensterbrett, das gibt mir jedes Mal von neuem die Gewissheit, dass ich mit weit mehr Freude beschenkt bin, als ihr es euch in eurer kurzsichtigen Verurteilung vorstellen könnt.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
&lt;b&gt;Begonia Tamaya&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Ordnung: Kürbisartige (Cucurbitales)&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Familie: Schiefblattgewächse (Begoniaceae)&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Gattung: Begonien&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Art: Begonia corallina (?) + Begonia albopicta (?)&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
Sorte: Tamaya&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/11/begonia-tamaya-oder-so-ahnlich.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-APHuT5PnWIg/TsFWMnatcyI/AAAAAAAAAI4/OROC-5_RVYc/s72-c/Tamaya+2+450.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>7</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-2844268766449634560</guid><pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:48:32.099+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Draussen</category><title>Santorini: Blau und Pfirsich</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Das kleine griechische Kykladen-Archipel Santorin ist bei Touristen und Fotografen gleichermaßen beliebt. Wer kennt nicht die Bilder von den weißen Häusern, die sich an den Steilhang schmiegen, postkartenblauer Himmel darüber und tiefblaue See davor? &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-_wJQFKWb_L4/TrK8FvnKlOI/AAAAAAAAAHg/jaN8luWeAwc/s1600/Santorini+1e+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-_wJQFKWb_L4/TrK8FvnKlOI/AAAAAAAAAHg/jaN8luWeAwc/s1600/Santorini+1e+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/blueyeda73/4111133224/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;BluEyedA73&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Zugegeben, solch ein Anblick hat was. Vielleicht stillt er die Sehnsucht nach Ruhe und Einfachheit, zumindest ist er mit dem Stempel „Urlaub“ versehen, und das allein macht ja schon mal gute Laune. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigt die weiße Gleichförmigkeit Brüche. Nicht alle Häuser sind weiß gestrichen und nicht jedes grandiose Blau ist außen zu finden. Manche Fassade hat einen cremefarbenen Anstrich – oder einen pfirsichfarbenen, so wie die katholische Kathedrale in der Hauptstadt Fira. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Von weitem sieht man den Unterschied kaum, weil sich alles harmonisch ins helle Gesamtbild fügt und weil Sonne und Schatten mit ihrer eigenen Farbdramaturgie ohnehin alles ein bisschen anders ausschauen lassen je nach Tageszeit und Blickwinkel. Innen drin offenbart die Kathedrale ein noch viel eigenwilligeres Farbkonzept: Manche Partien sind in Beige und Orange gehalten, andere in einem atemberaubenden Blau. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-gH3xrQfyt8o/TrK88xv-1UI/AAAAAAAAAHo/kHw4tBSYtgA/s1600/Santorini+1b+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-gH3xrQfyt8o/TrK88xv-1UI/AAAAAAAAAHo/kHw4tBSYtgA/s1600/Santorini+1b+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/wolfgangstaudt/971170381/&quot;&gt;&amp;nbsp;Wolfgang Staudt&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&amp;nbsp;Hier noch mal die Innenansicht aus einer etwas anderen Perspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-RWf5qyjWuBI/TrK9vw95xQI/AAAAAAAAAHw/L1axYo1QsfY/s1600/971170023_3da7de1dd0.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-RWf5qyjWuBI/TrK9vw95xQI/AAAAAAAAAHw/L1axYo1QsfY/s1600/971170023_3da7de1dd0.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/wolfgangstaudt/971170023/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;Wolfgang Staudt&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ist es nicht umwerfend? Ich kann mich kaum sattsehen an dem herrlichen Blauton. Neben dem kräftigen Orange kommt dessen Leuchtkraft erst richtig zu gut Geltung. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Von außen sieht die Kathedrale so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-CE1q-lJtMkE/TrK-MLiQDKI/AAAAAAAAAH4/medKjB3Upko/s1600/Santorini+1a+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-CE1q-lJtMkE/TrK-MLiQDKI/AAAAAAAAAH4/medKjB3Upko/s1600/Santorini+1a+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/wallyg/136358101/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;wallyg&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Das Ensemble (vorne) ist großzügig. Wie so oft in der hiesigen Architektur, verschmelzen byzantinische Stilelemente mit anderen. Der Glockenturm rechts ist reich mit Ornamenten verziert. Doch alt ist der gesamte Sakralbau keineswegs – trotz all der Anleihen von den Vorvätern. Er wurde erst 1975 eröffnet, frisch renoviert, nachdem das verheerende Erdbeben der 50er Jahren auch der ursprünglichen Kathedrale arg zugesetzt hatte. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Die fünf Santorini-Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Genauer gesagt sind sie die sichtbaren Spitzen einer unterseeischen Caldera, also einer abgesackten und vom Wasser gefluteten leeren Magmakammer nach einem Vulkanausbruch. Das Meer ist dort sehr aktiv. Im Laufe der Jahrhunderttausende hat sich die Gestalt des Archipels mehrfach verändert. Heute liegen die fünf Inseln fast im Kreis, und man kann von der einen zur andern hinüberfotografieren. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-7AvEzCOaHOA/TrK-4bLjdmI/AAAAAAAAAIA/fbxSjrSkJmQ/s1600/Santorini+1c+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-7AvEzCOaHOA/TrK-4bLjdmI/AAAAAAAAAIA/fbxSjrSkJmQ/s1600/Santorini+1c+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/marcelgermain/2735406792/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;MarcelGermain&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Dabei entstehen solche traumhaften Fotos wie dieses hier, diesmal zwar nicht in Blau, sondern in Violett, aber nichtsdestoweniger reizvoll.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tag kann das Ergebnis dann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-vlyMxLloP-0/TrK_L8PzW1I/AAAAAAAAAII/jkRQ5FwQtBI/s1600/Santorini+1f+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-vlyMxLloP-0/TrK_L8PzW1I/AAAAAAAAAII/jkRQ5FwQtBI/s1600/Santorini+1f+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/blueyeda73/4111239406/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;BlueEyedA73&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Manche Motive erscheinen derart malerisch, dass sie wie inszeniert wirken, fast schon kulissenhaft arrangiert: zu schön, um real zu sein. Santorin ist für sein pittoreskes Flair berühmt. Gäbe es dies alles nicht schon, müsste man es glatt erfinden, nur damit wir Menschen uns daran erfreuen dürften. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Mir gefällt allerdings nach wie vor ein kräftigeres Blau am besten. Aber auch das hat Santorin zu bieten. Bitte schön:&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-l6aNumzzpF0/TrK_ekzJ4hI/AAAAAAAAAIQ/vNH0oGBrs20/s1600/Santorini+1d+450.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-l6aNumzzpF0/TrK_ekzJ4hI/AAAAAAAAAIQ/vNH0oGBrs20/s1600/Santorini+1d+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/marcelgermain/2988493783/in/photostream/&quot;&gt;&amp;nbsp;MarcelGermain&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Am roten Gestein ist die vulkanische Herkunft zu erkennen. Und wie man sieht: Auch die Freunde der &lt;i&gt;türkisfarbenen&lt;/i&gt; See kommen auf ihre Kosten. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Ich würde gern mal hinfahren, nach Santorini, und alles live auf mich wirken lassen, was ich bisher nur von Fotos kenne. War schon mal einer von euch dort? Könnt ihr meine Erwartungen bestätigen?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/11/santorini-blau-und-pfirsich.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-_wJQFKWb_L4/TrK8FvnKlOI/AAAAAAAAAHg/jaN8luWeAwc/s72-c/Santorini+1e+450.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-5765197414201511818</guid><pubDate>Mon, 31 Oct 2011 16:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2022-10-14T10:13:03.502+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Erinnerungen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Literatur</category><title>Bendix Grünlich: Das putzt ungemein</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Wenn ich Romane lese, habe ich ein Problem. Oder besser gesagt, &lt;i&gt;nachdem&lt;/i&gt; ich einen Roman gelesen habe, habe ich ein Problem: Ich behalte nur selten den Inhalt im Kopf. Spätestens nach einem Jahr weiß ich nicht mehr, um was es eigentlich ging. Ich erinnere mich nur noch an meine Gefühle beim Lesen, ob mir das Buch gefiel, ob es mir Spaß machte oder mich nervte, doch die Handlung verschwindet aus meinem Kopf mit einer geradezu gespenstischen Regelmäßigkeit, so dass ich nicht mal behaupten kann, dieses Schicksal ereilt nur die schlechten Romane. Von all den Büchern aus den letzten Jahrzehnten hat nur eine Handvoll in meinem Gedächtnis überlebt. Unter den vergessenen sind durchaus tolle Romane, meisterlich geschrieben und wunderbar arrangiert, der beglückenden Erinnerung wert; ich aber kann machen, was ich will, hier funktioniert mein Hirn wie ein Abfluss.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 1em; text-align: left;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/-4Z7MWUggeTU/Tq68syfbxJI/AAAAAAAAAHA/Wz0emX94f-M/s1600/4785621878_1c018db79e_m.jpg&quot; style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://4.bp.blogspot.com/-4Z7MWUggeTU/Tq68syfbxJI/AAAAAAAAAHA/Wz0emX94f-M/s1600/4785621878_1c018db79e_m.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Thomas Mann: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/25360041@N06/4785621878/&quot;&gt;molosovsky&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Unter den wenigen Romanen, die dieses Schicksal nicht erleiden müssen, ist mein Lieblingsbuch, die Buddenbrooks von Thomas Mann. Ich bin sehr froh darüber, denn ich halte das Buch für ein absolutes Meisterwerk. Allerdings glaube ich, dass man eine gewisse Reife mitbringen muss, um den Genuss voll ausschöpfen zu können. Das erste Mal habe ich die Buddenbrooks in der Schule gelesen, als 17-Jährige. Ich fand die Lektüre ganz nett, aber mehr auch nicht. Erst zehn Jahre später, beim zweiten Lesen, ist mir der herrliche Humor aufgefallen, der mir zuvor völlig entgangen war. Und natürlich bekommen die Charaktere erst so richtig ihre Konturen, nachdem man selbst ein bisschen was übers Leben gelernt hat.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Inzwischen habe ich die Buddenbrooks viermal gelesen. Immer wieder kam neu Entdecktes hinzu. Trotzdem sind mir Handlung und Figuren durch die Jahre präsent geblieben. Ich habe es geprüft als Vorbereitung auf diesen&amp;nbsp; Artikel hier. Ein bestimmter Charakter nämlich hat es mir besonders angetan: &lt;span style=&quot;color: #38761d;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #93c47d;&quot;&gt;Bendix Grünlich&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, diese windige Gestalt, die es geschafft hatte, sich zumindest zeitweise an das Vermögen der Buddenbrooks zu hängen. Ich wollte wissen, ob meine Erinnerung mit den tatsächlichen Romanstellen übereinstimmt – ja, das tut sie. Und warum gerade Bendix Grünlich? Weil Thomas Mann ihn so herrlich skurril schildert. Und weil sein Abgang mit einer der anrührendsten Szenen einhergeht, die ich in diesem Buch gefunden habe.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Bendix Grünlich erscheint zum ersten Mal bei den Buddenbrooks an einem Sonntagnachmittag. Es ist Juni 1845. Konsul Buddenbrook, hochangesehener Getreidehändler zu Lübeck, sitzt mit seiner Gattin und den halb erwachsenen Kindern im Garten, genießt Sonne und Freizeit. Es wird ihm ein Gast gemeldet: Bendix Grünlich, ebenfalls Händler, wohnhaft in Hamburg; man kennt sich von gemeinsamen Geschäften. Artigkeiten werden ausgetauscht, die Konsulin bittet Platz zu nehmen, man plaudert und setzt sich in Szene.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Der Gast hinterlässt Eindrücke, wie sie gegensätzlicher kaum sein können. Während der Konsul und seine Frau voll des Lobes sind, ihn als angenehmen und gottesfürchtigen Mann schätzen (Grünlichs Vater war Pastor), rangiert er bei den jungen Leuten als Witzblattfigur. Wie er schon aussieht! Wie er redet! &lt;br /&gt;
„Diese Klatschrosen dort drüben putzen ungemein ...“ &lt;br /&gt;
So spricht doch kein Mensch! &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Etwa 32 Jahre alt ist er, mit spärlichem blonden Haupthaar, sauber gescheitelt, mit einer Warze auf dem Nasenflügel und einem flauschigen goldgelben Backenbart (so genannten Favoris), von denen Tony Buddenbrook später behaupten wird, sie seien von jener Farbe, mit der man zu Weihnachten die Nüsse vergoldet. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Keiner der jungen Leute legt Wert auf ein baldiges Wiedersehen, schon gar nicht des Konsuls älteste Tochter Tony. Sie ist knapp 19 Jahre alt, elegant, verwöhnt und voll des Standesdünkels: Name und Firma Buddenbrook haben absoluten Vorrang, immer und überall. Mit dem Heiraten hat sich Tony noch nicht befasst. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://1.bp.blogspot.com/-1dYkJF12XpY/Tq6-GgmslaI/AAAAAAAAAHI/F_pnNCB70s0/s1600/2995362555_6e7621dfdf.jpg&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://1.bp.blogspot.com/-1dYkJF12XpY/Tq6-GgmslaI/AAAAAAAAAHI/F_pnNCB70s0/s1600/2995362555_6e7621dfdf.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Das Buddenbrookhaus. Vorlage für den Roman: &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/24736216@N07/2995362555/&quot;&gt;roger4336&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Umso indignierter ist sie, als sie schon bald feststellen muss, dass Bendix Grünlich ihr nachstellt. Er lauert ihr auf der Straße auf oder sitzt bereits daheim im Salon und wartet auf sie, stets korrekt gekleidet, einmal sogar in erbensgrünen Hosen, aber immer in Begleitung von Hut, Stock und Handschuhen und immer vorbildlich kerzengrade auf dem Sofa sitzend. Er parliert Nettigkeiten, welche zwar die Frau Konsul mit Wohlwollen begrüßt, die ihrer Tochter aber zunehmend auf die Nerven fallen, ihr sogar Angst zu machen beginnen, als sie einen gewissen Druck aus ihrer Umgebung verspürt. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Eines Morgens ist es so weit. Nachdem Konsul Buddenbrook Grünlichs wirtschaftliche Verhältnisse geprüft und für äußerst vielversprechend befunden hatte („Bücher, Bethsy, zum Einrahmen!“), eröffnet er seiner Tochter, dass Grünlich um ihre Hand angehalten hat. Tony ist entsetzt. &lt;br /&gt;
„Was will dieser Mensch von mir -!“, ruft sie. &lt;br /&gt;
Tony beabsichtigt unter keinen Umständen in diese Verbindung einzuwilligen. Sie verabscheue Grünlich, das habe sie oft genug betont. Daran ändert sich auch nichts, als Grünlich vor ihr auf die Knie sinkt und um Milde fleht. Tony ist peinlich berührt. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Als der Konsul merkt, dass er so nicht weiterkommt, schickt er Tony in die Ferien nach Travemünde. Aber nicht auf die Strandpromenade, wo der übrige Lübecker Geldadel flaniert, sondern zu einem befreundeten Lotsenkommandeur in dessen Kate. Dort hat Tony Ruhe, frische Luft, gute Hausmannskost und genug Muße, um zur Vernunft zu kommen.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-yPwllqnrqw8/Tq6-gonCRfI/AAAAAAAAAHQ/H9qqVem9ghI/s1600/Travem%25C3%25BCnde+2+450.jpg&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-yPwllqnrqw8/Tq6-gonCRfI/AAAAAAAAAHQ/H9qqVem9ghI/s1600/Travem%25C3%25BCnde+2+450.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Travemünde:&lt;a href=&quot;http://www.zeno.org/Ansichtskarten/M/L%C3%BCbeck,+Schleswig-Holstein/Strand?hl=lubeck&quot;&gt; Zeno.org&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Die Ferien entwickeln sich jedoch anders. Tony verliebt sich in den Sohn der Wirtsleute, Medizinstudent in Göttingen. Eine zarte, unschuldige Liebesgeschichte verzaubert die beiden jungen Menschen. Noch ist Tony so naiv zu glauben, dass diese Verbindung eine Chance hätte. Entsprechende Briefe werden vom Vater gerügt, und kurz darauf steht ein wohlbekannter Mann im langen gelbkarierten Ulster und flauschigen goldgelben Favoris vor der Tür, wünscht den Herrn Lotsenkommandeur zu sprechen. Grünlich macht ältere Rechte geltend. Tony sei ihm versprochen, er verbitte sich daher die Einmischung aus dem Lotsenhause. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Der verliebte Student bekommt einiges zu hören, eine väterliche Standpauke über Dummheit und ungebührliches Verhalten. Tony kehrt nach Lübeck zurück, verwundet am Herzen und zermürbt von den unvermindert drängenden Erwartungen. Sie willigt endlich in die Verlobung ein. Die Eltern Buddenbrook sind zufrieden. Auch Bendix Grünlich kann seinen Erfolg nur schwer verbergen: Seine Verlobte begutachtet er mit einer heiteren Besitzermiene. &lt;br /&gt;
„Habe ich dich doch erwischt? Habe ich dich doch ergattert? …“, entfährt es ihm in einem unbeobachteten Moment. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Zum Jahresanfang 1846 wird geheiratet. Tony bringt standesgemäße 80.000 Mark in die Ehe. Man bezieht eine Villa an Hamburgs Stadtrand. Schön und vornehm ist es dort, nur leider etwas weit ab vom Schuss. Grünlich scheint sich nicht gern mit seiner Frau in Gesellschaft zu zeigen und auch sonst bleibt manches gewöhnungsbedürftig, so Grünlichs Vorliebe, morgens warm zu frühstücken mit Rotwein und einem nach englischer Sitte halbgaren Kotelett. Tony schaudert‘s. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/-Z5X3iI8oyiM/Tq6_yn2HtCI/AAAAAAAAAHY/KSsUyXPuTZk/s1600/240px-Mens_Coats_1872_Fashion_Plate.jpg&quot; style=&quot;clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://2.bp.blogspot.com/-Z5X3iI8oyiM/Tq6_yn2HtCI/AAAAAAAAAHY/KSsUyXPuTZk/s1600/240px-Mens_Coats_1872_Fashion_Plate.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Rechts: Ulster u. Favoris, 1872: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mens_Coats_1872_Fashion_Plate.jpg?uselang=de&quot;&gt;Wikimedia Commons&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Noch im selben Jahr kommt die Tochter Erika zur Welt. Tony hat vollauf zu tun mit der Überwachung der beiden Hausmädchen und der repräsentativen Gestaltung ihres Heims.&amp;nbsp; Die gesellschaftlichen Ablenkungen freilich könnten ruhig ein wenig zahlreicher sein, denn manchmal ist es doch recht eintönig. Immer wieder verärgern unerfreuliche Dispute. Tony wünscht diese und jene Annehmlichkeit, zum Beispiel eine eigene Familienkutsche oder ein Kindermädchen für Erika, während Grünlich die Ausgaben als zu kostspielig und überflüssig ablehnt. Tony sei zu luxuriös, lautet der Vorwurf, Grünlich sei knauserig, lautet die Antwort.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Im vierten Jahr kommt es zum Eklat. Das schöne Lügengebäude fällt zusammen. Grünlich ist bankrott. Tony weiß nichts davon, hat keinen Einblick in die wahren wirtschaftlichen Verhältnisse. Kläglich winselnd wendet sich Grünlich an seinen Schwiegervater mit der Bitte um 100.000 Mark zur Rettung der Firma. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Konsul Buddenbrook hat Fragen. Zahlungsunfähig? Wie konnte das passieren? Er selbst hatte doch erst vor wenigen Jahren die Bücher geprüft und nur die besten Referenzen vernommen. Kurz darauf wird er erfahren, dass Grünlich ihn reingelegt hatte. Die Bücher waren geschönt, die Referenzen erkauft. Dennoch wäre der Konsul bereit, die erflehte Finanzspritze zu gewähren, allerdings möchte er die Entscheidung von seiner Tochter abhängig machen. &lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Konsul Buddenbrook reist nach Hamburg. Er findet eine noch immer ahnungslose Tony vor, die er behutsam auszufragen beginnt. Ob sie ihren Mann liebe, will er wissen. &lt;br /&gt;
„Gewiss, Papa“, antwortet Tony mit einer derart geheuchelten Aufrichtigkeit, dass dem Konsul bange wird.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Als er nachbohrt, den Bankrott andeutet und wissen will, ob Tony auch dann noch zu ihrem Mann halten würde, wenn sie sich finanziell einschränken müsste, bricht es aus ihr heraus: nein! Und nochmals nein!&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
„Ich habe ihn niemals geliebt … er war mir immer widerlich … weißt du das denn nicht …?“, schluchzt sie.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Dem Vater ist es eine bittere Erkenntnis. Er muss sich eingestehen, wovor er so lange die Augen verschlossen hatte. Vier Jahre lang hat er seine Tochter an einen ungeliebten Menschen gekettet, zwar im guten Glauben, das Beste für Tony zu wollen, aber doch geblendet von den unwiderstehlichen wirtschaftlichen Argumenten. Die menschliche Seite hatte er allzu sehr vernachlässigt, Tonys Weigerungen als jugendliche Unreife abgetan, bis er schließlich sein Ziel erreicht hatte, die vermeintlich gute Partie. Mit schalem Geschmack erinnert sich Konsul Buddenbrook, wie sich Tony damals nach der Hochzeitsfeier bei der Abreise nach Hamburg noch einmal aus dem Wagen gezwängt, wie sie den Vater umarmt und ihm zugeflüstert hatte: &lt;br /&gt;
„Bist du zufrieden mit mir?“&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Das letzte Wort ist somit gesprochen; es wird keine Finanzspritze geben. Grünlich mag zusehen, wo er bleibt; er wird sich selbst überlassen. Tony wird die Scheidung einreichen. Sie geht mit Erika zurück nach Lübeck, zieht wieder in ihr Elternhaus ein. Am Ende hat Tonys Standesdünkel gesiegt. Mit Grünlich gemeinsam die finanzielle Talfahrt zu überstehen, wäre unerträglich gewesen, aber dass die Finanzspritze Kapital aus dem buddenbrookschen Mutterhaus gezogen und damit die Firma Buddenbrook geschwächt hätte, das wäre unverzeihlich geworden.&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Als geschiedene Madame Grünlich hat Tony in Lübeck einige abschätzende Blicke auszuhalten. Sie erträgt sie mit hochgerecktem Kinn - sie ist schließlich eine Buddenbrook. Diese Lebensmaxime wird Tony noch öfter helfen im Kampf gegen privates Leid und allerlei andere Schicksalsschläge. Von Bendix Grünlich wird fortan niemand mehr reden, fast so, als hätte es ihn nie gegeben.&amp;nbsp; &lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Thomas Mann. Buddenbrooks. Verfall einer Familie. Berlin 1922&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/10/bendix-grunlich-das-putzt-ungemein.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://4.bp.blogspot.com/-4Z7MWUggeTU/Tq68syfbxJI/AAAAAAAAAHA/Wz0emX94f-M/s72-c/4785621878_1c018db79e_m.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-5260974161483506745</guid><pubDate>Wed, 26 Oct 2011 08:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:49:43.001+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Serviceparadies Deutschland</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-j8dzXqcpxr0/Tqe-qDA-L2I/AAAAAAAAAG4/XL01vKQ-Mfo/s1600/3330961573_31c334dbb8.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/-j8dzXqcpxr0/Tqe-qDA-L2I/AAAAAAAAAG4/XL01vKQ-Mfo/s1600/3330961573_31c334dbb8.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;tr-caption&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/michaelmantel/3330961573/in/photostream/&quot;&gt;Lachhaft&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Höflichkeit schön und gut, und irgendwann hat uns Deutschen wohl mal einer gesagt, dass wir eine Servicewüste seien, doch wenn es darauf hinausläuft, dass ich bei jedem Einkauf an der Kasse erst mal persönlich begrüßt und obendrein gefragt werde: &quot;Sammeln Sie Payback-Punkte?&quot;, dann wünsche ich mir die Zeiten zurück, als man noch stumm und unbehelligt durch den Supermarkt kam.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
Was ist euch lieber? So wie&#39;s früher war oder das heutige Begrüßungsritual? &lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
</description><link>https://blau-und-gruen.blogspot.com/2011/10/serviceparadies-deutschland.html</link><author>noreply@blogger.com (Blaugrün)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-j8dzXqcpxr0/Tqe-qDA-L2I/AAAAAAAAAG4/XL01vKQ-Mfo/s72-c/3330961573_31c334dbb8.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1789732878851471335.post-2857453500269032770</guid><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 09:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2016-01-17T12:49:56.340+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Cartoon</category><title>Eilige Rache</title><description>&lt;table align=&quot;center&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; class=&quot;tr-caption-container&quot; style=&quot;margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;
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