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	<title>Martin Schimak</title>
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	<description>Brainstorming the Bastille</description>
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		<title>Zur Halbzeit ein Chorherr.</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 12:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Christoph Chorherr hat ein Buch geschrieben. Sein erstes. Wenn man dieses lesen möchte nicht hier klicken, denn hier bei mir kann man ein signiertes Exemplar bekommen &#8211; nach Ablauf der Sperrfrist am 17. Oktober. Ich möchte nicht direkt über das &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2011/10/zur-halbzeit-ein-chorherr/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Chorherr hat ein Buch geschrieben. <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/38791993">Sein erstes</a>. Wenn man dieses lesen möchte <a href="http://amzn.to/nv6leV">nicht hier klicken</a>, denn hier bei mir kann man ein <strong>signiertes Exemplar</strong> bekommen &#8211; nach Ablauf der Sperrfrist am 17. Oktober.</p>
<p>Ich möchte nicht direkt über das Buch schreiben dessen frischen Vorabdruck ich gerade in Händen halte &#8211; könnte ich auch nicht, denn ich habe es selbst noch nicht gelesen. Stattdessen schreibe ich über ihn und mich: Christoph Chorherr hat mich verändert &#8211; und ich wage zu glauben: ich habe ein wenig auch ihn verändert. Und sein Buch heißt jetzt: <strong>&#8220;Verändert!</strong> &#8211; Über die Lust, Welt zu gestalten.&#8221; Das ist doch schon mal was.</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3057/2938902216_8edbeffbb7.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/wm_archiv/2938902216/">Allie_Caulfield</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">BY 2.0</a>)</span></p>
<p>Christoph Chorherr ist einer dieser beweglichen Geister, die sich ständig verändern. Manchmal &#8211; so vermute ich &#8211; fast ein bisschen mehr als ihm selbst lieb ist. Denn sich laufend zu verändern heisst auch laufend Abschied nehmen zu müssen. Und Abschied führt immer ein Stück in die Einsamkeit. Aber trotz oder gerade wegen seiner einsamen Beweglichkeit, dieser seltenen Offenheit, beharrt er auch auf seiner Gabe den Geist zu fokussieren. Und es gibt da ein paar Dinge auf dieser Welt, die ihn &#8220;narrisch&#8221; machen. Auf die schon lang fokussiert gehört. Umwelt, Energie, Bildung, Demokratie. Und jetzt gibt es sein Buch dazu.</p>
<p>So ein Buch &#8211; die in ihm enthaltenen Gedanken &#8211; sind nie &#8220;fertig&#8221; &#8211; vielmehr dienen sie gerade in ihrer Unfertigkeit seiner &#8220;Lust, Welt zu gestalten&#8221;. Christoph Chorherr hat den Mut &#8220;unfertige&#8221; Gedanken zu äußern. Er glaubt nicht an &#8220;Fertiges&#8221;, sondern an &#8220;Bewegung&#8221;. Indem er Dinge die ihn &#8220;narrisch&#8221; machen öffentlich anzettelt, regt er vor allem auch zum &#8220;selbst weiterdenken&#8221; an. Bei einer lustvollen Diskussion muss für ihn nicht hinten rauskommen, was vorne reingegangen ist.</p>
<p>Ich denke, wir leben derzeit gerade in diesen von ihm angezettelten Fragen &#8220;zur Halbzeit&#8221;. In der ersten Halbzeit haben wir die Mittel in die Hand bekommen globale Diskussionen zu entfachen. In der zweiten Halbzeit werden wir sie entfachen. Insofern kommt die Lust, Welt zu gestalten auch mit der Möglichkeit das zu tun. Wir leben bereits mitten in dieser Zeit. Noch zögern wir vielfach &#8211; oder meinen zögern zu müssen.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ed/Telefon04_2.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Credits to <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Wikimedia_Commons">Wikimedia Commons</a>)</span></p>
<p>Auch in meinem Leben ist &#8211; wenn mir der Schiedsrichter nicht unerwartet die Rote Karte zeigt &#8211; ungefähr Halbzeit. Und wenn ich aus heutiger Perspektive auf diese erste Halbzeit zurückblicke, dann erkenne ich darin zwei Viertelzeiten. Die eine Hälfte meines bisherigen Lebens verbrachte ich in einer Welt recht stabilen sozialen, politischen, technologischen Fortschritts. Aber noch gegen Ende jener Viertelzeit war man als Inhaber eines sogenannten Wiener &#8220;Viertelanschlusses&#8221; von der Aussenwelt völlig abgeschnitten sobald der Nachbar zwei Halbzeiten lang mit der schwerhörigen Großmutter telefonieren musste. Denn an &#8220;öffentlicher Kommunikation&#8221; war da ja sonst im wesentlichen nur noch: das Match im Fernsehen &#8211; und die Sirenenprobe samstags um 12 Uhr. Meine zweite Viertelzeit begann daher ziemlich genau damit, dass ich meinen Festnetzanschluss nicht mehr mit drei Nachbarn teilen musste. Was dann aber passierte übertraf meine kühnsten Erwartungen. Der Kommunismus brach global zusammen? Sicher. Asien stieg in grossem Maßstab in den Kapitalismus ein? Ja auch. Vor allem aber darauf kommt es mir hier an: der Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologien nahm ein disruptives Ausmaß an.</p>
<p>Mitten in meiner zweiten &#8220;Viertelzeit&#8221; stiess ich an meinem Geburtstag zufällig auf den noch relativ frischen Blog des Wiener Grün-Politikers Christoph Chorherr. Ich spielte mit dem Gedanken, eine Frage zu stellen, die mich schon länger umtrieb. Ich erinnere mich: obwohl schon damals ausgesprochen &#8220;internetaffin&#8221;, war es eine grosse Überwindung für mich, mich öffentlich zu äussern. Aber ich war ja auch ein Kind der Fernsehgeneration. Würde mir denn jemand antworten, wenn ich mit der Mattscheibe sprach? Erfahrungsgemäß machte man sich damit ja vor allem lächerlich. Dennoch <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/1194760/#1198929">fragte ich</a> &#8211; und weil es so ein bisschen eine grüne Tabufrage war wurde ich auch prompt von einem trollenden Sympathisanten &#8220;der Seite verwiesen&#8221;. Aber Christoph Chorherr antwortete &#8211; und zwar gleich mit einem <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/1210498/">neuen Blogeintrag</a>. Das fand ich cool &#8211; es entwickelte sich eine direkte, öffentliche Kommunikation eines &#8220;Bürgers&#8221; mit &#8220;seinem&#8221; Politiker. Umwelt, Energie, Bildung, Demokratie. Manchmal machten mich seine Statements richtig &#8220;narrisch&#8221; &#8211; und manchmal meine ihn auch. Manchmal waren wir einer gemeinsamen Meinung, aber fürwahr nicht immer. Weil ich mich vorzugsweise mit den zwischen uns kontroversen Themen auseinandersetzte nannte mich Christoph Chorherr in einem Interview einmal seinen &#8220;kritischsten Blogkommentator&#8221;. In einem Zeitungskommentar über die mögliche Stoßrichtung einer umfassenden Verfassungsreform verlinkte er einmal direkt auf meinen Kommentar in seinem Blog. Christoph Chorherr kann man ändern &#8211; und er verändert.</p>
<p><img src="http://farm5.static.flickr.com/4037/4696570180_84942a2d0b.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/steffenvogel/4696570180/">steffenvogel</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en">BY-NC-SA 2.0</a>)</span></p>
<p>Zweite Halbzeit. Ich persönlich vermute, dass das Ausmass der Veränderung, das in der zweiten Halbzeit auf uns zukommt alles in der ersten Halbzeit gesehene massiv übersteigen wird. Wir werden einen &#8220;schwarzen Schwan&#8221; nach dem anderen sehen &#8211; und vielleicht noch einige bunte obendrauf. Die „Schwarze-Schwan-Theorie“ &#8211; und hier zitiere ich einen Satz aus Chorherrs Einleitung &#8211; &#8220;wurde vom libanesischen Philosophen und Mathematiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nassim_Nicholas_Taleb">Nassim Taleb</a> entwickelt. Ein &#8216;Schwarzer Schwan&#8217; ist ein Ereignis, das so gut wie nicht vorhersehbar ist, außerhalb der gängigen Vorstellungskraft liegt und extreme, tiefschürfende Auswirkungen hat. Ein derartiger &#8216;Schwarzer Schwan&#8217; waren zum Beispiel die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001, aber auch die Erfindung des Internet.&#8221; </p>
<p>Um hier ein Beispiel zu nennen, bei dem Christoph Chorherr wohl recht anders denkt als ich: ich persönlich glaube instinktiv eher an eine disruptive, alles bisher gedachte über den Haufen werfende, umfassende &#8220;Lösung&#8221; der Energiefrage als an die von Grünen oft geforderte &#8220;Zurücknahme unseres verschwenderischen, exzessiven Lebensstils&#8221;. Ich glaube eher nicht an den Fortschritt der Marke &#8220;klein und langsam&#8221;, sondern erwarte eher einen der Art &#8220;groß und schnell&#8221; (zB ein 100% umweltfreundliches Anzapfen der Einstein&#8217;schen Formel E=mc<span style="vertical-align: super; font-size: 0.7em">2</span>). Sowas wäre ein echter schwarzer Schwan, denn nach einem Paradigmenwechsel in dieser Frage würde wahrlich kein Stein auf dem anderen bleiben.</p>
<p><a href="http://amzn.to/nv6leV"><img style="float: right; margin-left: 7px" src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2011/10/chorherr-veraendert.png"/></a>Damit bin ich bei den zwei signierten Büchern. Ich werde sie unter jenen vergeben, die mir hier als Kommentar oder als verlinkender Blogbeitrag ihre persönliche Vision eines &#8220;Schwarzen Schwans&#8221; posten. Meiner Erfahrung nach beschäftigen viele Menschen solche Gedanken &#8211; irgendetwas von dem sie ziemlich einsam und alleine vermuten dass es kommen wird, oder etwas bei dem sie mit dem Gedanken spielen, dass es kommen könnte. Solche Dinge äußern &#8220;vernunftbegabte&#8221; Menschen eher selten, weil sie eben &#8220;außerhalb der gängigen Vorstellungskraft liegen&#8221;. Mein Appell: äußert Euch &#8211; öffentlich &#8211; auch weil ich sicher bin, dass so mancher eurer &#8220;Schwarzen Schwäne&#8221; nur dann Realität <strong>verändert</strong> (bzw. nur dann nicht Realität verändern muss&#8230;), wenn wir auch völlig unbelegbare Eindrücke miteinander teilen.</p>
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		<title>Gegen den Zynismus.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Weil ich eine recht schweigsame Zeit habe möcht ich jemand anders sprechen lassen. Einige der größten Wissenschaftler und Philosophen, die die Menschheit hervorgebracht hat wurden auf österreichischem Boden geboren &#8211; wenngleich sie im späteren Leben des öfteren mal das Weite &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2011/02/gegen-den-zynismus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich eine recht schweigsame Zeit habe möcht ich jemand anders sprechen lassen. Einige der größten Wissenschaftler und Philosophen, die die Menschheit hervorgebracht hat wurden auf österreichischem Boden geboren &#8211; wenngleich sie im späteren Leben des öfteren mal das Weite gesucht haben &#8211; oder suchen mussten. So auch Karl Popper, der das Land 1937 Richtung Neuseeland verließ: &#8220;Popper musste seine Familie, die damals kranke Mutter, seine Schwester, Onkel, Tanten und Nichten zurücklassen. Sechzehn Familienangehörige wurden bis 1945 von den Nationalsozialisten ermordet.&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper">Wikipedia</a>)</p>
<p><img width="500" height="494" src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2011/02/Karl_Popper.jpg"/><br />
<span style="font-size: 8pt">Karl Popper im Jahr 1990 (Public Domain <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Karl_Popper2.jpg">Picture</a> der <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page">Wikimedia Commons</a>)</span></p>
<p>Hier ein paar &#8211; für mich höchst aktuell und provokant gebliebene &#8211; Passagen aus einer 25 Jahre alten Rede, mit der er sich <strong>&#8220;Gegen den Zynismus in der Interpretation der Geschichte&#8221;</strong> wandte (Textauszüge übernommen von <a href="http://www.helmut-zenz.de/hzpopper.htm">Helmut Zenz</a>):</p>
<blockquote><p><strong>Die zynische Geschichtsauffassung sagt, daß es &#8211; in der Geschichte, wie auch überhaupt &#8211; immer nur die Gier ist, die regiert</strong>: die Habsucht, die Geldgier, das Gold, das Öl, die Macht. So war es, sagt der Zyniker, und so wird es wohl immer sein; es ist so in der Despotie, und in der Demokratie ist es nicht viel anders &#8211; nur daß in der Demokratie die Heuchelei womöglich noch ärger ist. Ich halte diese Lehre nicht nur für falsch, sondern auch für unverantwortlich, gerade weil ein gewisse Plausibilität für sie zu sprechen scheint. Und ich halte es für eine dringende Aufgabe, sie zu bekämpfen.</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Ich bin Optimist, der nichts über die Zukunft weiß, und der daher keine Voraussagen macht.</strong> Ich behaupte, daß wir einen ganz scharfen Schnitt machen müssen zwischen der Gegenwart, die wir beurteilen können und sollen, und der Zukunft, die weit offen ist und von uns beeinflußt werden kann. Wir haben deshalb die moralische Pflicht, der Zukunft ganz anders gegenüber zu stehen, als wenn sie etwa eine Verlängerung der Vergangenheit und Gegenwart wäre. Die offene Zukunft enthält unabsehbare und moralisch gänzlich verschiedene Möglichkeiten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich muß die Hauptpunkte meines Optimismus sofort näher erklären: </p>
<p>1. Ich wiederhole noch einmal: Mein Optimismus bezieht sich ausschließlich auf die Gegenwart und nicht auf die Zukunft. Ich glaube nicht, daß es so etwas gibt wie ein Gesetz des Fortschritts. Es gibt das nicht einmal in der Wissenschaft; auch nicht in der Technik. Der Fortschritt kann nicht einmal als wahrscheinlich bezeichnet werden. </p>
<p>2. Ich behaupte, daß wir im Westen gegenwärtig in der besten sozialen Welt leben, die es je gegeben hat &#8211; und zwar trotz des Hochverrates der meisten Intellektuellen, die eine neue Religion verkünden, eine pessimistische Religion, dergemäß wir in einer moralischen Hölle leben und an physischer und moralischer Verschmutzung zugrundegehen. </p>
<p>3. Ich behaupte, daß diese pessimistische Religion nicht nur eine krasse Lüge ist, sondern daß es nie vorher eine Gesellschaft gegeben hat, die so reformfreudig war wie unsere &#8230; </p>
<p>4. Diese Reformfreudigkeit ist das Resultat einer neuen ethischen Opferbereitschaft, &#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Was die Zukunft betrifft, so sollen wir also nicht versuchen zu prophezeihen, sondern nur versuchen, moralisch und verantwortlich zu handeln.</strong> Das macht es aber zur Pflicht, daß wir lernen, die Gegenwart richtig zu sehen und nicht durch die farbige Brille einer Ideologie. &#8230; </p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Die politische Freiheit &#8211; Freiheit von Despotie &#8211; ist der wichtigste aller politischen Werte. </strong> Und wir müssen immer bereit sein, für die politische Freiheit zu kämpfen. Die Freiheit kann immer verloren werden. Wir dürfen nie die Hände in den Schoß legen im Bewußtsein, daß sie gesichert ist. Die politische Freiheit ist eine Voraussetzung unserer persönlichen Verantwortlichkeit, unserer Menschlichkeit: Jeder Versuch, einen Schritt zu einer besseren Welt zu machen, zu einer besseren Zukunft, muß von dem Grundwert der Freiheit geleitet sein.</p></blockquote>
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		<title>Keine Zeit. Querlesen. Die Sache kippt.</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 11:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[So, jetzt schreib ich mir mal wieder was von der Seele. Dafür liebe ich meinen Blog besonders. Allerdings: ich muss mich kurz fassen. Superkurz. Andernfalls wird der Text nicht nur nicht gelesen werden. Sondern er wird selbst von den intelligentesten, &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/11/keine-zeit-querlesen-die-sache-kippt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt schreib ich mir mal wieder was von der Seele. Dafür liebe ich meinen Blog besonders. Allerdings: ich muss mich kurz fassen. Superkurz. Andernfalls wird der Text nicht nur nicht gelesen werden. Sondern er wird selbst von den intelligentesten, sympathischsten, einfühlsamsten und überhaupt rundum besten Menschen die mich umgeben und meinen kleinen Blog hier (vorgeben zu) lesen völlig falsch interpretiert werden. Denn sie lesen keine ganzen Sätze mehr. Dort wo der Punkt eines Satzes ist reflektieren sie nicht mehr. Und wo ein Fragezeichen steht, stellen sie keine Fragen mehr. Finsternis macht sich breit. Da. Jemand schreit? Nein, es war nur meine innere Stimme.</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3483/3897931736_ea1f69c3cf_d.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Art Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/brenda-starr/3897931736/">brenda-starr</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.en">BY-NC-ND 2.0</a>)</span></p>
<p>Wenn ich ein eMail an mehrere Leute schreibe (und mich kurz dabei fasse) kann ich sicher sein, dass von der Hälfte keine Reaktion kommt. Wenn ich in einem Projekt zum Interessensabgleich eine Doodle Umfrage starte, für die man den fünfzeiligen Einleitungstext lesen muss, um sie zu verstehen, kann ich sicher sein, dass sie nicht verstanden werden wird. Wenn ich einen Blogbeitrag mache, in dem ich einen etwas anspruchsvolleren Gedanken ausführlich beschreibe, kann ich sicher sein, dass ich ihn in den Comments wiederholen muss (was ich gerne tue). Wenn ich einen Online Artikel lese kann ich sicher sein, dass ihn 80% der direkt darunter Kommentierenden nicht gelesen haben. Wenn ich einem vielbeschäftigten Menschen, der via Skype online ist eine kurze Frage stelle, ist die Chance mehr als intakt, dass die Reaktion solange dauert, dass ich mit meiner Arbeit und meinen Gedanken längst ganz woanders bin. Wenn ich anrufe, kann ich sicher sein, dass mit recht hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgehoben wird oder spätestens nach dem zweiten Halbsatz gesagt wird: &#8220;Du, das müssen wir später in Ruhe besprechen&#8221;. Gut, gerne, denn ich bin ja ein freundlicher Zeitgenosse. Oder versuche einer zu sein.</p>
<p>Allein: das &#8220;später&#8221; findet in wiederum mindestens 50% aller Fälle nie statt. Es sei denn ich versuchs halt wieder. Und dann nochmal. Und das geht nicht nur auf meine Zeit, sondern fällt natürlich tendentiell auch zwischenmenschlich auf mich zurück. Man ist schliesslich schon lästig, nicht wahr? Das ist der Teufelskreis, in dem wir mittlerweile fast alle stecken (und ich nehm mich da gar nicht aus, bin selbst um keinen Deut &#8220;besser&#8221;!): wir verlieren Unmengen an Zeit, weil wir uns die benötigte Zeit nicht mehr nehmen (können?). Absurd. Und dennoch Fakt. Glaub ich. Wir verlieren weiters Unmengen an Zeit, weil wir nur noch die Dinge gleich tun, die sich in 30 Sekunden erledigen lassen. Alles andere kommt nicht etwa in eine Warteschlange. Nein, es bleibt tendentiell liegen, weil sich alle 30 Sekunden neue 30-Sekunden-Dinge vordrängen. </p>
<p>Wenn ich was kurzes brauch und jemand ist über Twitter DM erreichbar, dann ist die Chance noch halbwegs intakt. Der Bonus der kleinen Community. Und daher für mich wiederum Ausdruck desselben Problems. Man weicht in Kanäle aus, die noch halbwegs funktionieren. Es ist aber nur eine Frage der Zeit (sic!), bis die auch verstopft sein werden.</p>
<p>Hätte ich starke Selbstzweifel könnt ich natürlich auch in mich gehen und sagen: das alles könnte ja auch einfach an DIR liegen. Die mögen Dich vielleicht nicht? Nö. Daran liegts nun wirklich nicht. Das was da passiert ist grösser. Umfassender. Und es wird nicht mehr allzulange dauern können, bis das grosse Pendel in irgendeiner Form zurückschwingt. Zumindest teilweise. In gewisser Hinsicht. Für manche. Bis dahin muss ich wohl noch durchhalten, sofern ich nicht vorher ohnehin wegen illegaler Schirrmacherei geklagt werde oder für den Wolo oder sowas nachnominiert werde und dann nichtmal mehr von meinen unerreichbaren Freunden gemocht werde.</p>
<p>Meine Güte, was bin ich arm.</p>
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		<title>Meine Kanzler. Gefühlt.</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 13:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja gar kein Kulturpessimist oder so was. Und dann gibt es da Dinge, von denen ich einfach höchst subjektiv der Meinung bin, dass sie gefühlt immer schlechter werden. Mit dazu gehört das &#8220;politische Personal&#8221; im allgemeinen, aber &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/11/meine-kanzler-gefuehlt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ja gar kein Kulturpessimist oder so was. Und dann gibt es da Dinge, von denen ich einfach höchst subjektiv der Meinung bin, dass sie gefühlt immer schlechter werden. Mit dazu gehört das &#8220;politische Personal&#8221; im allgemeinen, aber weil es leichter ist das an Personen festzumachen, hab ich mich schnell hingesetzt und die Kanzler der Republik Österreich, die ich in meinem gar nicht mehr so kurzen Leben bisher &#8220;live&#8221; erleben durfte höchst subjektiv &#8220;bewertet&#8221;: wie nah war der jeweilige Kanzler (Frauen waren ja bisher leider keine dabei) am gefühlten Idealbild der Jobdescription eines Kanzlers?</p>
<p><img width="500" height="253" src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/11/kanzler.png"/></p>
<p>Werd ich alt? Sicher, allerdings bin ich mit diesem Schicksal ja nicht ganz allein. Mich würde daher sehr interessieren, wie Ihr diese sieben Personen und ihre Eignung fürs Amt beurteilt &#8211; so weit ihr sie nicht mehr direkt erlebt habt zieht eben alles heran, was ihr so über sie wisst oder erzählt bekommen habt. Wenn ich Rückmeldungen bekomme (brauche zu jedem Namen einen Prozentsatz!) mach ich nochmal eine Grafik, aus der wir herauslesen können, ob nur ich alt werde oder ob wir alle die Vergangenheit verklären &#8211; oder vielleicht doch ganz realistisch sehen?</p>
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		<title>Wien ist&#8230; anders.</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 08:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ja, allerdings. Freilich aber auch etwas anders, als wir es in den Balkengrafiken gestern immer wieder vor Augen geführt bekommen haben. Ich weiss schon: für Politiker zählen nur die gültig abgegeben Stimmen &#8211; alles andere ist rechtlich irrelevant. Politisch freilich &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/10/wien-ist-anders/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, allerdings. Freilich aber auch etwas anders, als wir es in den Balkengrafiken gestern immer wieder vor Augen geführt bekommen haben. Ich weiss schon: für Politiker zählen nur die gültig abgegeben Stimmen &#8211; alles andere ist rechtlich irrelevant. Politisch freilich und vielleicht auch so ein bisschen zur gefühlten Einschätzung der Stadt in der wir alle leben ist es durchaus relevant mal einen Blick auf das &#8220;Gesamtelektorat&#8221; zu werfen: nämlich den Anteil der Parteistimmen gemessen an <strong>allen</strong> Wahlberechtigten. Und das sieht dann &#8211; nun nach Auszählung der grössten Tranche der Wahlkarten so aus:</p>
<p><img src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/10/wien-ist-anders-21.png"/></p>
<p>Die Wahlbeteiligung ist in Wien schon fast traditionell niedrig. Das hat sicher viele Gründe, allen voran vermute ich: 1. Weniger &#8220;sozialer Druck&#8221; &#8211; in einer vergleichsweise anonymen Großstadt gehen nur die zur Wahl, die das aus eigenem Antrieb wollen, 2. nicht alle sind immer da &#8211; viele ziehts am Wochenende aufs Land raus oder sie sind gerade beruflich unterwegs, nur einem Teil davon ist die Wahl wichtig genug, um von einer Wahlkarte Gebrauch zu machen.</p>
<p>Und eine These: <strong>geringe Wahlbeteiligungen kommen monothematischen Parteien an den Rändern des politischen Spektrums stark zugute</strong>. Jene gut 15% der Wienerinnen und Wiener, die gestern FPÖ gewählt haben fühlen sich durch diese überdurchschnittlich gut vertreten und sind stark motiviert zur Wahl zu gehen. Unter den Nichtwählern würden sich wesentlich mehr Menschen als kleinstes Übel für eine der gemässigten Parteien entscheiden. So betrachtet kann man sich dann auch recht leicht ausmalen, wie eine FPÖ in WIen eines Tages auf 40% kommen kann: sie muss lediglich zB 5% mehr Wienerinnen oder Wiener davon überzeugen, dass fast alle ihre Probleme durch die Zuwanderung verursacht sind &#8211; sofern gleichzeitig die Wahlbeteiligung (aus vielleicht komplett anderen Gründen) auf 50% sinkt, kann sie gegen 40% der gültigen Stimmen kommen. Natürlich etwas zu schematisch und vereinfacht gerechnet, aber wie ich glaube von der Tendenz her durchaus möglich.</p>
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		<title>Politikpodcast #wien2010: Lessons learned?</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 07:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Über zwei Dinge sind Nattl, Susanne, Gerald, Max und ich uns nach unserem Wien-Wahl-Politikpodcast-Marathon von gestern Sonntag ganz sicher einig: 1. es hat sehr viel Spass gemacht, 2. es war auch ganz schön anstrengend &#8211; und gegen Ende ist mir &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/10/politikpodcast-wien2010-lessons-learned/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Über zwei Dinge sind <a href="http://www.nattl.at/2010/10/es-muss-sich-was-andern/">Nattl</a>, <a href="http://thesandworm.wordpress.com/">Susanne</a>, <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/10/11/ppcast-resuemee/">Gerald</a>, <a href="http://wissenbelastet.com/2010/10/09/wienwahl-live-politikpodcast-am-10-10-10-um-1630/">Max</a> und ich uns nach unserem Wien-Wahl-Politikpodcast-Marathon von gestern Sonntag ganz sicher einig: 1. es hat sehr viel Spass gemacht, 2. es war auch ganz schön anstrengend  &#8211; und gegen Ende ist mir das Hirn dann schon etwas stehengeblieben. Wer sich unser Machwerk wirklich zeitversetzt anschauen möchte, der kann das gerne tun, sollte sich vorsorglich aber einen knappen Tag dafür reservieren! <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object width="500" height="374" id="_player" name="_player" data="http://releases.flowplayer.org/swf/flowplayer-3.2.4.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="movie" value="http://releases.flowplayer.org/swf/flowplayer-3.2.4.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="flashvars" value='config={"clip":{"url":"podcast_10_10_10","provider":"aws","autoPlay":false},"plugins":{"aws":{"url":"http://releases.flowplayer.org/swf/flowplayer.rtmp-3.2.3.swf","netConnectionUrl":"rtmp://s3o5swz0dbf19d.cloudfront.net/cfx/st"}}}' /></object></p>
<p>Die Frage die für mich heute bleibt, und die ich gerne hier stellen würde: was hat gut gefallen &#8211; und viel wichtiger: was haben wir schlecht gemacht? Mir ist vor allem ein Punkt &#8211; leider zu spät &#8211; aufgefallen: wir hatten vor allem in den ersten zwei bis drei Stunden unheimlich viele Besucherinnen und Besucher vor Ort und hätten diese noch viel aktiver auffordern sollen, sich in die Diskussion einzumischen. Das würde ich &#8220;nächstes Mal&#8221; gerne besser machen. Vielen, vielen Dank, dass Ihr da gewesen seid, ihr wart unheimlich wertvolle <del datetime="2010-10-11T06:54:11+00:00">Deko</del> <ins datetime="2010-10-11T07:16:57+00:00">moralische Unterstützung</ins> für uns!</p>
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		<title>Wurscht, wen Du wählst&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 13:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8230; Du könntest auf jeden Fall ins Auge fassen am kommenden Wiener Wahlsonntag ab 16.30 unserem Bäckblog Politikpodcast zu lauschen. Am schönsten wärs aber, wenn Du einfach vorbeikommst, wir senden diesmal nämlich Live, in Farbe, völlig relaxed und bar jedes &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/10/wurscht-wen-du-waehlst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Du könntest auf jeden Fall ins Auge fassen am kommenden Wiener Wahlsonntag ab 16.30 unserem Bäckblog <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/10/05/live-und-in-farbe-politikpodcast-am-1010-im-sektor-5/">Politikpodcast</a> zu lauschen. Am schönsten wärs aber, wenn Du einfach vorbeikommst, wir senden diesmal nämlich Live, in Farbe, völlig relaxed und bar jedes professionellen Anspruchs aus dem <a href="http://www.sektor5.at/">Sektor5</a> (Siebenbrunnengasse 44, 1050 Wien). &#8220;Wir&#8221;, das sind der <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/10/05/live-und-in-farbe-politikpodcast-am-1010-im-sektor-5/">Gerald</a>, die <a href="http://www.nattl.at/2010/10/wiener-landtagswahl-2010-live-kommentiert/">Nattl</a>, der <a href="http://wissenbelastet.com/">Max</a>, die <a href="http://thesandworm.wordpress.com/2010/10/07/sondersendung-wien/">Susanne</a> und ich.</p>
<p>Übrigens: &#8220;wir&#8221; sind im Vorfeld auch draufgekommen, dass wir womöglich ziemlich alle irgendwas anderes wählen, vor allem aber noch auf keinen so richtig <del datetime="2010-10-08T12:22:18+00:00">[pieps]</del> Zweig gekommen sind, wie dem <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/10/07/das-dilemma-am-sonntag/">Dilemma am Sonntag</a> denn begegnet werden sollte. Die Sache könnte also länger dauern in der Kabine, auch weil manche die <a href="http://www.orf.at/stories/2017725/2017680/">Macht der Vorzugsstimme</a> etwas ernster nehmen werden als es ihre realverfassungsmässige Ohnmacht eigentlich rechtfertigt.</p>
<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/88/239179534_036fe3c51a.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/fihu/239179534/">fihu</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">BY-SA 2.0</a>)</span></p>
<p>Wurscht, wenn wir uns treffen sind wir da jedenfalls schon halb durch. Und dann holen wir einander mit einer leichten Prise unaufgeregten Humors wieder raus aus dem Wahlkampfgetöse. Meine Prognose ist ja: wenn alle so durcheinander und verwirrt wählen sollten wie wir, könnte am Ende wieder fast dasselbe rauskommen wie vorher. Schaumamal.</p>
<p>Nicht vergessen: Der Twitter-Hashtag für diese Veranstaltung ist #ppcast, zusätzlich zum Hashtag für die Wienwahl #wien2010. <strong>Wir freuen uns!</strong></p>
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		<title>Politics for the masses? Power to the people!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 09:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[So vielleicht bin ich jetzt wieder zur Besinnung gekommen, hatte wohl einen echt schlechten Tag gestern erwischt und mich über meinen Frust über den Wiener Wahlkampf und die sogenannten &#8220;Elefantenrunden&#8221; auf ORF und insbesondere ATV hier, hier und hier in &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/10/politics-for-the-masses-power-to-the-people/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So vielleicht bin ich jetzt wieder zur Besinnung gekommen, hatte wohl einen echt schlechten Tag gestern erwischt und mich über meinen Frust über den Wiener Wahlkampf und die sogenannten &#8220;Elefantenrunden&#8221; auf ORF und <a href="http://atv.at/contentset/821732">insbesondere ATV</a> <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/8375082">hier</a>, <a href="http://www.marco-schreuder.at/2010/10/das-atv-spektakel-sowohl-als-auch.html">hier</a> und <a href="http://franz-joseph.at/2010/10/04/oevp-fpoe-und-orf-die-loser-des-elefantenrundentages/">hier</a> in teilweise unpassender Form&#8230; nun sagen wirs mal nobler als es war: &#8220;beschwert&#8221;. Die Debatte ist mir aber wichtig und sie läuft &#8211; für mich &#8211; am Punkt vorbei, deshalb dieser Beitrag.</p>
<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2360/2387498031_eebdedf962.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/tambako/2387498031/">tambako</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en">BY-ND 2.0</a>)</span></p>
<p>Die Debatte bewegt sich zwischen den Polen &#8220;Politics for the Intellectuals&#8221; (samt TV Formaten) und &#8220;Politics for the masses&#8221; (samt TV Formaten). Dann wird gesagt <strong>&#8220;Beides soll und darf doch wohl immer und jederzeit stattfinden&#8221;. JA!</strong> Wobei ich meinen würde, dass Politik &#8211; dort, wo sie Bewegungsenergie entfalten will &#8211; eigentlich immer &#8220;for the masses&#8221; ist und sein muss. Und dann wird weitergefragt (ähnliche Stossrichtung): <strong>&#8220;Darf&#8221; Politik bitteschön nur noch fad sein? NEIN!</strong> Sie soll interessant für alle sein. Was ein Format wie jenes von ATV uns allen vor Augen führt, ist, dass Politik nur noch dann interessant ist, wenn sie als Rhetorikboxkampf inszeniert wird. Mein &#8220;Vorschlag&#8221; daher: beim nächsten Mal könnte man Häupl und Strache mit Kapuze über dem Kopf und entsprechender Beschallung (&#8220;We are the champions&#8221;, Hazeh Rap etc) zum &#8220;Duell&#8221; in die Wiener Stadthalle einziehen lassen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Buffer">Let&#8217;s get ready to rumble</a>!</p>
<p>Ja, ich weiss: man ist ganz ganz schnell im Eck des Spielverderbers, wenn man eine Riesenhetz ein bissl kritisiert. Daher muss ich ganz klar herausarbeiten: 1. ATV hat wenig &#8220;falsch&#8221; gemacht, sondern im Gegenteil so einiges richtig, 2. Lasst uns darüber nachdenken, ob &#8220;reflektierende, nachdenkliche Politik&#8221; &#8220;for the masses&#8221; interessant gemacht werden kann. Bzw. auch darüber, warum nicht.</p>
<p>ATV ist es durch direkte Fragen, prägnante Zuspielungen und beharrlichem Bestehen auf Antworten ein stückweit gelungen mehr aus den klare Aussagen scheuenden Politikern &#8220;herauszubringen&#8221;, als es den faden ORF Formaten gelingt. Auch deshalb, so meine Ansicht, <strong>weil</strong> ATV sich <em>weniger direkt vor diesen Politikern fürchten muss</em> und <strong>nicht</strong> <em>gesetzlich zur (parteikontrollierten) &#8220;Objektivität&#8221; verpflichtet ist</em>, sondern zu einer von seinem Publikum subjektiv ohnehin erwarteten Fairness. Das erlaubt mehr Flexibilität, dem Strache einmal einen Muslim mit breitem Wiener Dialekt vorzuführen oder den Häupl aufzeigen zu lassen, dass er die Wiener Schulen eh völlig super findet (im wahrsten Sinn des Wortes &#8220;aufzeigen&#8221;!). ATV hat insofern richtig gute, innovative Elemente reingebracht und das soll man auch anerkennen. Was meiner Ansicht völliger Blödsinn ist und mich soweit zum Rasen gebracht hat, dass ich in der Mitte abdrehen musste (ich hab mir den Rest dann gestern angesehen): dieses Parteisoldatenpublikum. DAS IST bitteschön NICHT ÖSTERREICH. Hätte man vor einem Publikum von österreichischen Nicht- und Wechselwählern gesprochen (dem für Politiker einzig relevanten Publikum in einem Wahlkampf), wäre auch ein völlig anderes, nicht prognostizierbares Klima entstanden.</p>
<p>Das andere Thema: WARUM sind Politiker nur noch dann interessant, wenn sie in einer Art Rhetorikwettbewerb auftreten? Wenn es weniger um die Inhalte als solche geht, sondern mehr darum, wer den nächsten &#8220;Punkt&#8221; macht? Das ist eine völlig andere Frage, eine für die ATV schon gar nicht &#8220;an die Wand genagelt&#8221; werden darf, weil es nämlich nichts anderes tut, als auf einen real existierenden Zustand so professionell als eben möglich zu reagieren: Politik holt einfach niemand mehr hinter dem Ofen hervor, schon gar keine Nichtwähler, die es sich dort hinten schon seit Jahren gemütlich machen. Aber muss das so sein? Ich bin fest überzeugt: <strong>Nein!</strong> Allerdings greift es viel zu kurz, wenn wir uns weiter und immer weiter über &#8220;die Politiker&#8221; beklagen und stossseufzend (&#8220;Wir haben halt keine Besseren&#8221;) zur Tagesordnung übergehen oder erwarten, dass diese irgendwann wieder &#8220;dazulernen&#8221; werden. Es ist nicht &#8220;Bad Luck&#8221;, dass unsere Politiker &#8220;so fad sind, wie sie eben sind&#8221;! Es ist auch nur zu einem Teil wahr, dass diese Politiker eben die sind, die wir uns verdient haben, weil wir Ösis nun mal so ticken wie wir ticken! Für mich wahr ist: Menschen investieren Zeit in Dinge, die a. ihr eigenes Leben betreffen und die sie b. wirklich glauben beeinflussen zu können.</p>
<blockquote><p>Und vor allem an Punkt b. hakts in Ö. Wir glauben nicht mehr daran, dass wir viel beeinflussen können. Wir wählen alle paar Jahre eine von vier oder fünf Parteien. Gut und schön. Wer konkret was wird? <strong>Intern ausgemauschelt</strong>. Wer was wie genau finanziert? <strong>Muss geheim bleiben</strong>. Umreihung der Kandidaten über Vorzugsstimmen? <strong>Naja, mach ma so, dass nix passiert</strong>. Neue Parteien? <strong>Da machen wir die Hürden so hoch, dass sie niemand schafft</strong>. Inhalte? <strong>Gibt meistens eh die EU irgendwie vor</strong>. Wahlen? <strong>Ja muss sein, aber bitte so selten als möglich</strong>.</p></blockquote>
<p>Im Wahlkampf reden wir dann über zig Themen. Das wichtigste für Politiker: nur nix Falsches sagen, niemand verschrecken, dabei so tun als obs um Inhalte ginge. Wahlen halt. Politik mach ma später. (Vielleicht.) Wähler wechseln also hin und her und jeder fühlt: am Ende des Tages kommt irgendwie dasselbe raus wie vorher &#8211; und jedesmal vertrollen sich ein paar mehr. Aber &#8220;offenbar&#8221; wollen die Wähler das eben so, sagen wir dann. Nein, wollen sie nicht. Sie sind ebenso wie unsere Politiker Gefangene eines demokratisch sein wollenden Systems des ausgehenden 19. Jahrhunderts, das der Ausdifferenzierung, der Pluralität und dem Bildungsniveau unserer Gesellschaft des 21. jahrhunderts nicht mehr genügt. Aber das ist eine <a href="http://fxneumann.de/2010/10/01/ohnmacht-wut-und-repraesentative-demokratie/">andere Geschichte</a>, die für heute zu lang ist, und an der wir wohl auch noch länger knabbern werden müssen. </p>
<p>Wir müssen aber beginnen uns ernsthaft mit ihr auseinanderzusetzen. Ich wage eine Prognose, tu ich selten genug: jene politische Bewegung, die in der Lage ist, diese im 21. Jahrhundert notwendig werdende Demokratisierung und Durchlüftung unserer politischen Systeme zu konzipieren, zu kommunizieren und glaubwürdig und nachhaltig für sie zu einzutreten, wird für eine Generation lang <strong>abräumen</strong>. Freiwillige bitte vortreten.</p>
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		<title>Smarter ways to flattr your readers.</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2010/07/smarter-ways-to-flattr-your-readers/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=smarter-ways-to-flattr-your-readers</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Last week I discussed the interesting economics underlying a social nanopayment service like flattr. And I offered the gift economy pessimists (me included) some food for thought: the widespread fear that such approaches could still fail to draw in enough &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/07/smarter-ways-to-flattr-your-readers/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Last week I discussed the interesting <a href="http://martin.schimak.at/2010/07/the-economics-of-a-flattr-world/">economics</a> underlying a social nanopayment service like <a href="https://flattr.com/">flattr</a>. And I offered the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gift_economy">gift economy</a> <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/07/11/warums-hier-keinen-flattr-button-gibt/">pessimists</a> (me included) some food for thought: the <a href="http://eu.techcrunch.com/2010/07/06/is-flattr-the-new-facebook-like-but-this-time-with-real-money/#comments">widespread</a> <a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/">fear</a> that such approaches could still fail to draw in enough of the <strong>read-only</strong> audience (instead of drawing in just the writers themselves) could eventually be tackled by a critical mass of very cost-intensive sites requiring their users to register with flattr.com before being allowed to view the content.</p>
<h2><a name="end">A chicken egg problem?</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p>But even if I myself liked this theoretical thought, <strong>in the real world</strong> it would leave us with a kind of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chicken_or_the_egg">chicken-egg</a> problem: the first chickens who decide to move in such a direction (restricting access) could experience even worse problems to get a daily egg laid (and generate some income). But does the real world provide us just with white and dark eggs? All or nothing?</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3586/3434926267_f515d48aac.jpg"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/vanherdehaage/3434926267/">vanherdehaage</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en">BY-NC-SA 2.0</a>)</span></p>
<p>Restricting access is still more of the same all or nothing, black and white thinking, isn&#8217;t it? What if we don&#8217;t think in terms of <strong>restricting</strong> but instead more in terms of <strong>attracting</strong>? If the fear that many people will in the long run not have enough incentives to share a small amount of their money turns out to be correct, we should consider to give them some more incentives, shouldn&#8217;t we?</p>
<h2><a name="end">Carrots for the read-only folks?</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p><img src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/07/carrot.png" alt="Carrot" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>The world of such <strong>incentives</strong> for paying users is already well explored in the field of software development: give away most of your software package for free but provide some really nice additional features for a paying audience. So why not consider similar things in order to give people a better reason to register with a service like flattr? E.g. let just users with a flattr account watch &#8230; the result of your latest user poll he or she just participated in? Well, why not. Or: let just users with a flattr account watch &#8230; the video embedded in your text and you are referring to? Maybe too harsh. Or: let just users with a flattr account watch &#8230; all comments to a text instead of just the ones older than 24 hours? Mmh, interesting. But there are probably much better ways.</p>
<p>Once flattr releases a (hopefully smart and capable) <a href="https://flattr.com/support/api">programming interface</a>, the only limit to such things will be your sites content and your fantasy to take advantage of it. And you are requiring nobody to actually &#8220;pay&#8221; for anything on your site. You just suggest that a <strong>basic readiness</strong> to pay a little bit for the valued things would also give access to some additional benefits on your site.</p>
<p>The smarter such incentives and the more sites offering some well-balanced benefits the more readers who were not willing to pay before would then be willing to make a basic commitment by registering with a social payment service: just one flat fee a month for the ever growing amount of such benefits, globally? Bought.</p>
<p><span style="font-size: 9px;">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/kyntharyn74/3262089319/">kyntharyn74</a> according CC <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">BY 2.0</a>)</span></p>
<h2><a name="end">It&#8217;s a read-write culture.</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p><img src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/07/readwrite.png" alt="Carrot" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>And speaking about readers and writers: who is just consumer, <strong>reader</strong> and who is also contributor, <strong>author</strong> in the twenty-first century? Aren&#8217;t we heading more and more in the direction of a <a href="http://www.helge.at/2010/07/its-a-readwrite-culture/">read-write culture</a> anyway? Everybody who publishes a video on <a href="http://www.youtube.com/">YouTube</a> is an author? Fur sure. Everybody who shares his or her knowledge by contributing to <a href="http://en.wikipedia.org/">Wikipedia</a> is an author? <strong>As sure as eggs is eggs</strong>. Everybody who <a href="http://twitter.com/">twitters</a> valueable links on some special interest topic is an author? I believe, <strong>yes</strong>. And everybody who shares his or her valuable insights into upbringing children in an online community dedicated on the topic is an author? <strong>Of course</strong>. So why not having the option to flattr all those things in the future? One could easily find oneself having the flattr fee financed for lifetime after having published some boring afternoon video like <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DWCOYJg9ps4">this one</a> with almost 400.000 views. </p>
<p>And if flattr one day also becomes a kind of a personal &#8220;transparency check&#8221; to measure whether you yourself on average actually &#8220;contribute more&#8221; or &#8220;consume more&#8221; in the internet, you can choose to either balance this with some dollars or choose to take time to write some more of your maybe already &#8220;famous&#8221; product reviews on amazon.com and let users flattr them&#8230;!</p>
<p><span style="font-size: 9px;">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/flashpro/3620075946/">flashpro</a> according CC <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">BY 2.0</a>)</span></p>
<p>So. Just something (almost) completely different left to be said: after my <a href="http://martin.schimak.at/2010/07/the-economics-of-a-flattr-world/">last post</a>, I got some free <strong>beta invite codes</strong> from flattr. And I still have some of them. Anybody needs one? (And no, I am not affiliated with flattr at all. <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p><span style="font-size: 9px;">Feel free to comment in english or german. And don&#8217;t forget to subscribe to updates for <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/BrainstormingTheBastille">Brainstorming the Bastille on facebook</a>.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The economics of a flattr world.</title>
		<link>http://martin.schimak.at/2010/07/the-economics-of-a-flattr-world/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-economics-of-a-flattr-world</link>
		<comments>http://martin.schimak.at/2010/07/the-economics-of-a-flattr-world/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schimak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Yep, I have a new facebook page (it&#8217;s now almost as old-fashioned as blogging, so I think it&#8217;s really cool!), and I decided to blog in english &#8211; from time to time, don&#8217;t worry. And sorry, I meant broken english, &#8230; <a href="http://martin.schimak.at/2010/07/the-economics-of-a-flattr-world/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.merriam-webster.com/dictionary/yep">Yep</a>, I have a new <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/BrainstormingTheBastille">facebook page</a> (it&#8217;s now almost as old-fashioned as blogging, so I think it&#8217;s really cool!), and I decided to blog in english &#8211; from time to time, don&#8217;t worry. And sorry, I meant <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Broken_English">broken english</a>, of course: with close to two billion speakers the most important living <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/World_language#Living_world_languages">world language</a>. Sorry, dear native speakers, but you know your language is just similar to the worlds preferred language, yeah, you <strong>really</strong> know that well!</p>
<p>My topic is world-related, too:</p>
<ul>
<li><a href="#end">It&#8217;s the end of a publisher&#8217;s world?</a></li>
<li><a href="#rotate">What stopped their world to rotate like before?</a></li>
<li><a href="#two">Two incompatible worlds?</a></li>
<li><a href="#flat">Why the world is suddenly flat.</a></li>
<li><a href="#apple">Why a round apple does not make the world much rounder again.</a></li>
</ul>
<p>Some fun to read, but if you never read stuff longer than <strong style="font-size: 1.5em">30 sec.</strong> just go here:</p>
<ul>
<li><a href="#next">And what&#8217;s next: gift economy or world domination?</a></li>
</ul>
<h2><a name="end">It&#8217;s the end of a publisher&#8217;s world?</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p>When speaking with content creating folks nowadays, especially newspaper people, online journalists, doesn&#8217;t matter, they will often draw a quite dark picture of their own future. And I can understand them: in their &#8220;good old&#8221; days pre-internet they had a very clear, established and working business model: <strong>a.</strong> write some stories people like to read, <strong>b.</strong> sell some space for product pictures you put in between the stories and <strong>c.</strong> sell everything another time to your readers: paper in exchange for hard cash you can make a living from. </p>
<p>But nowadays, <strong>online</strong>? If you dare to put ugly pictures in between the interesting parts of your content, people will just remove them with <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ad_blocker">ad blockers</a> &#8211; bringing down your ad prices by doing that. And if you even dare to ask your readers to <strong>pay(!)</strong> for being allowed to access your content, then chances are high that most of them will disappear &#8211; immediately. After all, they can get the news somewhere else for free, right? Now add two more years and they will probably even stop to read you when randomly browsing papers in their preferred café. After all, your content doesn&#8217;t seem to be relevant anyway. It&#8217;s not online, right?</p>
<p>Now imagine you&#8217;re a journalist, compare past and present, and very soon you will be in the mood to ask yourself: <strong>is this the end of the world?</strong></p>
<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/60/155636430_53636be24a.jpg" alt="World's end." border="0"/><br />
<span style="font-size: 9px">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/photograham/">photograham</a> according Creative Commons <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en">BY-NC-SA 2.0</a>)</span></p>
<p>While listening for free to R.E.M.&#8217;s <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bmxyj6iInMc">It&#8217;s The End Of The World As We Know It (And I Feel Fine)</a>&#8230;</p>
<p><object width="500" height="25"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bLBAQEc9XuY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bLBAQEc9XuY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="25"></embed></object></p>
<p>&#8230; a quick background for this post: since my <a href="http://blog.leningratt.at/2010/06/15/blogeu-zusammenfassung/">trip</a> <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2010/06/11/einmal-brussel-und-zuruck/">to</a> <a href="http://www.marco-schreuder.at/2010/06/die-reise-mit-bloggerinnen-nach-brussel.html">Brussels</a> <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=2243">accompanied</a> <a href="http://danielgebhart.com/blog/2010/06/15/roadtrip-und-ausstellungen-in-irland-und-england/">by</a> <a href="http://twitter.com/fatmike182/blogeu/members">twenty-two</a> <a href="http://www.jakobgasser.com/blog/?p=155">austrian</a> <a href="http://thesandworm.wordpress.com/2010/06/17/chouffe-chouffe-chouffe/">blogging</a> <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/06/21/baeckblog-politikpodcast-spezial-blogeu/">friends</a>, I am a <a href="http://www.facebook.com/pages/Christian-Engstroem/110209312334567">fan</a> of <a href="http://christianengstrom.wordpress.com/">Christian Engström</a>, which happens to be a Member of the European Parliament (MEP) for the <a href="http://www.piratpartiet.se/">Swedish Pirate Party</a>. We met him there and <a href="http://ichmachpolitik.at/questions/705">talked</a> <a href="http://ichmachpolitik.at/questions/717">with</a> <a href="http://ichmachpolitik.at/questions/720">him</a>. Interestingly enough, we also met the, well, sort of &#8220;reason&#8221; why Christian became a MEP. The reason is <a href="http://blog.brokep.com/">Peter Sunde</a>, cofounder of <a href="http://thepiratebay.org/">The Pirate Bay</a>, his current project being the social nano payment startup <a href="http://flattr.com/">flattr.com</a>, one of the most interesting pieces in the puzzle of <a href="http://www.greenmediabox.eu/archive/2010/06/08/culture/">Financing culture in the digital era</a> &#8211; the title of the greens party hearing in the European Parliament, where we met Peter. And where <a href="http://ichmachpolitik.at/">ichmachpolitik.at</a> and <a href="http://wissenbelastet.com/2010/05/18/social-micropayment-ein-zukunftsmodell/">Max</a> <a href="http://ichmachpolitik.at/questions/697">interviewed Peter</a>, of course.</p>
<h2><a name="rotate">What stopped their world to rotate like before?</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p>The simple question is: why is it, that the publisher&#8217;s established business model more and more stops to generate cost-coverage and income? What exactly is different &#8220;online&#8221;? Why are people not &#8220;willing&#8221; to pay anymore for what they always were willing to pay before? When asking such questions we often hear about &#8220;cultur changes&#8221;, in the internet literally everything just &#8220;has to be&#8221; for free. Experienced publishers suspect especially &#8220;young people&#8221;: they don&#8217;t know the pre-internet era anymore, so for them just &#8220;everything always was for free&#8221;! They probably &#8220;unlearned&#8221; to pay! Or actually never learned it.</p>
<p>Well. I really try to take almost every argument seriously, but something feels <strong>very wrong</strong> here. But it sounds seductive that it seems to be possible to simply &#8220;unlearn&#8221; to pay. I would like to (un)learn that, too!</p>
<p><img src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/07/unlearning.png" alt="Unlearning 101" border="0"/></p>
<p>Others argue that &#8220;as long as many publishers, authors, bloggers are willing to give their content away for free, there is no need for people to pay&#8221;. Well, in my mind there is some truth in that explanation, but it still falls short to answer the real question: <strong>why</strong> are they <strong>willing</strong> to give away their content for free? Most of the time it&#8217;s expensive to produce it, and surely journalists have to feed their families, too. Furthermore: why don&#8217;t I get my daily grocery purchase for free, too? Even though I desperately try to &#8220;unlearn to pay&#8221;!</p>
<p>A simple-minded answer is sometimes the closest approximation to truth: at the moment, creators <strong>don&#8217;t have any other choice</strong> than to give away their content for free. Since the late 1990ies everybody just has to be &#8220;in the internet&#8221; mainly in order to stay connected to rapid technical and social development and to continue to &#8220;exist&#8221; on the radar. However, when trying to demand from readers to pay, content creators often have to conclude: &#8220;It does not work&#8221;. </p>
<p>Let&#8217;s sort that out: people pay for &#8220;value&#8221;, totally subjective value of course. But if you as a publisher, journalist or top blogger think the content is on average just as valuable as it used to be before the internet, I have to slow you down a little: it is and it is not at the same time! <strong>It is</strong> as valuable as before, because it costs almost as much as before to produce it and it provides a similar total value to all its readers. But <strong>it is not</strong> as valuable as before from an individual reader&#8217;s perspective. Let&#8217;s try to explain this from the &#8220;consumer&#8217;s&#8221;, the reader&#8217;s perspective:</p>
<h2><a name="two">Two incompatible worlds?</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p>&#8220;Before the internet,</p>
<blockquote><p><img src="http://farm1.static.flickr.com/92/241843728_4216155e68_m.jpg" height="160" width="160" alt="Geek" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>my parents spent a certain amount of money per month on newspapers, I think a daily one and a weekly one. But for me, everything is on my fingertips, so I don&#8217;t read just two news sites, I read them <strong>all</strong> &#8211; in all the languages I understand. I hop from one link to the other, follow the things my friends and interesting people on Facebook and Twitter recommend me, read some bloggers in between. And since recently I get those articles even nicely prepared in personalised news&#8221;paper&#8221; services like <a href="http://paper.li/MartinSchimak">paper.li</a>. Even my parents would be fond of that, if they knew it. Of course, I do not have much more spare time for reading than my parents had, but I never know in advance which sites will grab my attention today.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Mmh, slowly,</p>
<blockquote><p><img src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/07/3864756166_45e878eb08_m.jpg" height="160" width="160" alt="Publisher" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>I already do understand since a longer time that it would be completely senseless to restrict the access to my content again and ask you, coming along once a month, maybe even just once a year to specifically pay for <strong>my</strong> articles&#8230; if I&#8217;d do that I&#8217;d probably just loose the growing number of readers like you, who share their limited attention between an ever growing number of offers&#8230; of course some of my really faithful readers would probably be willing to pay&#8230; but they are not enough anymore to cover my expenses and their number probably becomes even less in the coming years&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;I can tell you: I would definitely not pay.</p>
<blockquote><p><img src="http://farm1.static.flickr.com/92/241843728_4216155e68_m.jpg" height="160" width="160" alt="Geek" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>And now that I think about it: it&#8217;s probably not just because I am not willing to pay at all. I can proove that I am willing to pay for the <strong>internet as a whole</strong>, cause I already do it. I pay for the internet access, at home and even mobile. But I cannot pay let&#8217;s say a dollar for several hundreds sites I maybe come across. Furthermore, as I already mentioned: I don&#8217;t know in advance, where I will end up today. And that would also be my problem if you&#8217;d try to charge me &#8216;per view&#8217;. Because coming across a &#8220;pay-per-view&#8221; offer does not just really suck, I&#8217;d <strong>also</strong> need to know in advance, whether the content I pay for will be worth it! I don&#8217;t like that and therefore I prefer not to look at it at all.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Right&#8230;</p>
<blockquote><p><img src="http://bastille.s3.amazonaws.com/2010/07/3864756166_45e878eb08_m.jpg" height="160" width="160" alt="Publisher" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>I can understand that just the whole thing is really worth something for you. What you know in advance is that you will definitely use the whole thing, but you don&#8217;t know which parts. You know what: after having listened to your enthusiasm about all those possibilities, I actually think that the overall offer of the internet as a whole thing is very valuable to you when being compared to what you are at the moment asked to pay for it&#8230; I understand you probably don&#8217;t like this idea, but I also think in economical terms and I think I just discovered a kind of &#8220;reason&#8221; why the internet is growing so tremendously fast&#8230; your added value is just exceeding your access fee by far&#8230; and I just want to cover my costs and my fair share. After all, I provide part of the value the internet represents for you!&#8221;</p></blockquote>
<p><span style="font-size: 9px;">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/striatic/">striatic</a> according CC <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">BY 2.0</a>, and <a href="http://www.flickr.com/photos/zandwacht/">zandwacht</a> according CC <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en">BY-NC 2.0</a>)</span></p>
<h2><a name="flat">Why the world is suddenly flat.</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p>After having listened to this fictitious &#8211; in fact unrealistically harmonic <img src='http://martin.schimak.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  conversation, we can now sum up the changed economic environment for, well, not the whole authoring and blogging scene, but wide parts of it:</p>
<ol>
<li>Some specific online offer is worth much less than before for an individual reader, mainly because s/he &#8220;consumes less&#8221; per offer and shares time and attention between many such offers.</li>
<li>At the same time much more such arbitrary readers can come across a single offer, when compared to the pre-internet era (provided it attracts attention at all, of course).</li>
<li>The reason why neither &#8220;flat&#8221; nor &#8220;pay-per-view&#8221; fees &#8220;work&#8221; is that most of the consumer value is not anymore provided by some specific offers themselves but more and more by the sum of all interconnected offers as a whole.</li>
<li>Even very small fees do not fit into this new network pattern with which consumer value is provided, because consumers cannot know in advance which exact parts of the whole will be interesting or even worth paying for it.</li>
</ol>
<p>The Internet publishing world is <strong>flat</strong>, because a new business model would need to charge for the thing that provides the value (just &#8220;the sum&#8221; of all offers provides most of the value) and later distribute that income between all offers in a fair manner in line with the value a single offer added to &#8220;the sum&#8221;. </p>
<p><a href="http://flattr.com/"><img src="http://flattr.com/_img/flattr-logo-beta.png" width="160" alt="Publisher" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/></a>And that&#8217;s exactly what a service like <a href="http://flattr.com/">flattr.com</a> in my mind gets <strong>fundamentally right</strong>, a potentially working business model within a changed environment: <strong>a.</strong> charge readers a flat fee &#8220;for everything&#8221; per month, <strong>b.</strong> while they are browsing let them decide by hindsight for what exactly they like to pay, <strong>c.</strong> share the flat fee between all the offers the readers came across and that turned out to be valuable to them.</p>
<p><object id="flashObj" width="500" height="296" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,47,0"><param name="movie" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/71239018001?isVid=1&#038;isUI=1" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="flashVars" value="videoId=88672456001&#038;playerID=71239018001&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9/71239018001?isVid=1&#038;isUI=1" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=88672456001&#038;playerID=71239018001&#038;&#038;domain=embed&#038;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="500" height="296" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" swLiveConnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash"></embed></object><br />
<span style="font-size: 9px;"><strong>flattr.com</strong> founder <strong>Peter Sunde</strong> answering the questions how to make money with digital content (via <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-07/flattr-social-payment">zeit.de</a>)</span></p>
<p>Kind of <strong>downside</strong> for many: users who are not willing to make a donation will continue to read and go away. But before coming back to the question whether this downside really exists, let&#8217;s shortly detour to Apple&#8217;s iPad and similar devices and ask whether they change the landscape and provide some hope for starving authors.</p>
<h2><a name="apple">Why an apple does not make the world round once again.</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/159/353363834_5bc2c362e3.jpg" height="160" width="160" alt="Publisher" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>Especially after the presentation of Apples iPad in January 2010, one could hear rising expressions of hope that such more &#8220;closed&#8221; devices could provide new possibilities to charge for expensively created content. Well, I am skeptic about that expectation. </p>
<p>Such devices do neither reverse the changed consumer expectation to be able to &#8220;hop around all the internet&#8221; nor do they change the fundamental possibilities for content creators to charge. The challenge, a changed environment poses for authors and journalists were never about technical obstacles for charging: subscription based <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pay_wall">pay walls</a> <strong>technically</strong> work. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pay-per-View">Pay-per-view</a> like charging models also <strong>technically</strong> work. Technically you already can charge for your digital content, no miracles provided here by new mobile devices or platforms. But from an <strong>economic</strong> perspective, you can in most of the cases not charge anymore <strong>for your content alone</strong>. Your consumers won&#8217;t see their value. Maybe they don&#8217;t want to read your content for the coming three months? </p>
<p>They dunno. What they know is that they want to share the things they like with their friends. Their economical value is destroyed, if everybody ends up with subscriptions of different news services. Cause that would feel like it felt to read a newspaper in the 20th century, wouldn&#8217;t it? They won&#8217;t buy it from you anymore.</p>
<p><span style="font-size: 9px;">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/red_devil/"> red_devil </a> according CC <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en">BY-NC 2.0</a>)</span></p>
<h2><a name="next">And what&#8217;s next: gift economy or world domination?</a><a href="#"><img style="float:right" src="http://martin.schimak.at/wp-content/themes/martin.schimak.at/images/lachs/icn-up.png"/></a></h2>
<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2629/4240686102_a5a9ddc2b3.jpg" height="160" width="160" alt="Gift economy" border="0" style="margin-right: 10px; float: left"/>Among some other valid points of <a href="http://saschalobo.com/2010/07/05/warum-ich-nicht-flattre/">criticism</a> against the current flattr.com model of social payment there is the argument that it just <strong>redistributes money within the community of authors, journalists and bloggers</strong>. In my mind this argument is strongly connected to the fact that it is constructed as an experiment to validate whether the likeable idea of a <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gift_economy">gift economy</a> works: nobody <strong>is required</strong> to signup to flattr.com in order to be able to access some content. As a  consequence it is argued that mainly people strongly sympathising with the authoring community, people themselves experiencing the serious troubles of generating enough income for very good, regularly read and appreciated content, will participate in the system. As a further consequence, the system would not bring in additional money from readers, but just redistribute money inside the community of authors themselves, in effect taking away money from small offerings and transfering it to bigger ones.</p>
<p><span style="font-size: 9px;">(Foto Credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/marcinmoga/">marcinmoga</a> according CC <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">BY 2.0</a>)</span></p>
<p>Well, together with the <a href="http://blogs.ft.com/techblog/2010/07/pirate-bay-founder-aims-to-make-the-world-flattr/">Financial Times</a> we should wait patiently and watch whether the flattr &#8220;gift economy&#8221; experiment will draw in more people than <a href="http://eu.techcrunch.com/2010/07/06/is-flattr-the-new-facebook-like-but-this-time-with-real-money/#comments">expected by many</a> and whether other &#8220;really big&#8221; social buttons as the facebook &#8220;Like&#8221; will be enhanced with similar social nano payment functions&#8230;</p>
<p>But the question I ask myself is whether the business model suggested by flattr.com actually is restricted to a &#8220;gift economy&#8221; based on <a href="http://zurpolitik.com/2010/05/27/das-flattrbook-gegen-murdochs-mauer/">thankfulness</a>. </p>
<blockquote><p>Imagine for a moment a flattr or similar system that has grown really big. &#8220;Big&#8221; in the sense of sites offering the button to their users. Flattr could then take everything a step forward and give participating sites the <strong><em>option</em> to restrict access to their sites to flattr.com account holders</strong>. If a big enough part of the valuable internet affiliated into a shared, <em>single sign on</em> kind of &#8220;intranet&#8221; accessible only to flattr account holders, the &#8220;gift economy&#8221; experiment would turn into a straightforward old fashioned &#8220;trade economy&#8221;: <strong>paying</strong> such a flat fee of some dollars per month would become a <strong>prerequisite</strong> to access a critical mass of interesting sites, one flat fee would give you <strong>access to all of them, globally</strong>. After having logged into this global &#8220;intranet&#8221; a single time, everything would look and feel as before. </p>
<p>Don&#8217;t get me wrong: users would still <strong>decide themselves where their money actually goes</strong>: by &#8220;flattering&#8221; valued content with the click of a button. Yes, &#8220;access&#8221; to the sites deciding to do it would be restricted, but this restriction would be just loosely coupled with the payments the users initiate for explicitely valued content. Many other sites deciding not to restrict access would continue to offer the same flattr button and could then also profit from a system that does not just redistribute money among authors anymore but really draws in additional money of readers.</p></blockquote>
<p>I certainly know that many of my readers will probably not &#8220;like&#8221; such a scenario at all. They would not click any flattr button for such a suggestion! I do not even know whether I like it myself. Is this due to the fact that my generation &#8220;unlearned to pay&#8221;? However, beside that you don&#8217;t like it I would really like to know the (technical, economical, social) challenges you see in such a scenario. I do know that it will remain fascinating to watch where the discussed challenges will actually lead us. And what&#8217;s for sure: this story is not yet finished at all. </p>
<p><span style="font-size: 9px;">Feel free to comment in english or german. And don&#8217;t forget to subscribe to updates for <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/BrainstormingTheBastille">Brainstorming the Bastille on facebook</a>.</span></p>
<p><a name="update-1"></a></p>
<hr/>
<p><strong>Update 2pm</strong>: I was <strong>forced</strong> to put a flattr button on my page, world domination is near. Joking aside, <a href="http://twitter.com/flattr_e/statuses/19244930983">Eileen</a> from flattr.com just sent me lots of fresh invite codes, so I just &#8220;had to&#8221; put such a button on my site here and now I am sitting magnetised in front of my computer and await what&#8217;s happening. I think I should keep my expectations low, but if you want to give me a thrill: just push the flattr button!-) And if you need a flattr beta invite code: <a href="http://twitter.com/MartinSchimak">follow me</a> and ping me, I&#8217;ll send you one with a direct message!</p>
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