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	<title>Buchcouch</title>
	
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	<description>Rezensionen &amp; mehr</description>
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		<title>Engelszorn – Nalini Singh</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 16:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aleksandra G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romantic Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Buchserien]]></category>
		<category><![CDATA[Erzengel]]></category>
		<category><![CDATA[Gilde der Jäger]]></category>
		<category><![CDATA[Nalini Singh]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Vampirjäger]]></category>

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		<description><![CDATA[Gilde der Jäger 02 Verlag: Lyx &#124; Leseprobe ISBN: 978-3802582752 Seiten: 400 Ausgabe: Taschenbuch Preis: 9,95 € ET: 08.2010 Der Kampf gegen einen abtrünnigen Engel kostete Elena Deveraux fast das Leben. Nur die Liebe des Erzengels Raphael bewahrte die Jägerin vor dem sicheren Tod – und verwandelte sie selbst in einen Engel. Das weckt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://www.amazon.de/dp/3802582756?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3802582756&amp;creative=9386&amp;camp=2514"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2010/09/engelszorn.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a>Gilde der Jäger 02</h5>
<p><strong>Verlag:</strong> Lyx | <a href="http://www.egmont-lyx.de/mediadaten/images/lyx/Leseproben/EGMONT_LYX_Singh_Gilde_der_Jaeger2.pdf">Leseprobe</a><strong><br />
ISBN: </strong>978-3802582752<strong><br />
</strong><strong>Seiten: </strong>400<strong><br />
Ausgabe:</strong> Taschenbuch<strong><br />
Preis:</strong> 9,95 € <strong><br />
ET: </strong>08.2010<strong><br />
</strong></p>
<p>Der Kampf gegen einen abtrünnigen Engel kostete Elena Deveraux fast das  Leben. Nur die Liebe des Erzengels Raphael bewahrte die Jägerin vor dem  sicheren Tod – und verwandelte sie selbst in einen Engel. Das weckt die  Aufmerksamkeit der Unsterblichen Lijuan, der Herrin der Toten. Sie  spricht eine Einladung aus, die nicht einmal Raphael ausschlagen kann  &#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>Elena befindet sich bei Raphael an einem Sicherheitsort. Es ist noch  nicht lange her, dass sie aus einem langen, tiefen Koma aufgewacht ist  und festgestellt hat, dass sie nun auch Flügel hat. Wunderschöne,  mitternachtsblaue Flügel, die ihr Raphael aus Liebe geschenkt und sie  vor dem sicherene Tod gerettet hat. Sie ist mitten unter Engeln, darf  eine Engel-Kinder Schule besuchen und alles lernen, was ein Engel und  vor allem Elena wohl brauchen&#8230; Sie ist noch sehr schwach, als eine  Einladung zu einem Ball kommt, zu dem alle Erzengel geladen sind. Für  Elena könnte dieser Abend den sicheren Tod bedeuten, denn kein Erzengel  sieht in ihr mehr als Raphaels neuestes Spielzeug, seine neueste  Schöpfung und jeder scheint daran interessiert zu sein Raphael  herauszufordern, indem Elena getötet wird. Und noch während Elena dabei  ist wieder zu erstarken und fliegen zu lernen, geschehen schreckliche  Dinge: Morde, Entführungen und es entstehen schlimme Gerüchte, die das  Leben auf der Erde für immer verändern könnten.</p>
<p>Engelszorn ist  eine direkte Fortsetzung zu Engelskuss &#8211; es geht nahtlos weiter. Da es  bei mir schon ein paar Monate her ist, das ich Band 01 gelesen habe,  hatte ich etwas Mühe alle Namen wieder Figuren zuzuordnen. Da habe ich  mir erstmals bei einem so dünnen Buch ein Namensverzeichnis gewünscht.  Doch nicht nur das Buch geht übergangslos weiter, auch die Spannung hat  nicht ein bißchen abgebaut. Die Story ist von der ersten Seite an  aufwühlend und packend, entwickelt sich überraschend und präsentiert  einige neue Ideen. Daher steht die Fortsetzung dem ersten Band im Aufbau  und Spannung im Nichts nach. Außer vielleicht, dass noch mehr Erotik  drin ist, als im ersten Band&#8230; für meinen Geschmack zu viel, aber wegen  der Geschichte bin ich gerne bereit darüber hinweg zu sehen.</p>
<p>Nach  wie vor ist es wirklich schön, dass es hier um Engel geht&#8230; da Elena  nun auch einer ist, haben wir es in Band 02 kaum noch mit Menschen zu  tun. Hier geht es nur noch um Engel und Vampire&#8230; und ein paar andere  Kreaturen. Es gibt ein paar wirklich fantastische Bilder, die die  Autorin zeichnet, von Flügeln und Landschaften und schönen Situationen.</p>
<p>Was  mich ein bißchen genervt hat, aber auch darüber habe ich versucht  hinweg zu lesen, war die unausgereifte Sprache und die vielen  Wiederholungen in der Ausdrucksweise. Es gabe Seiten, auf denen drei mal  Stand &#8220;wie der Sire, dem er diente&#8221; &#8230; und wie oft die Autorin  wiederholt hat, dass Elena vor Raphael Angst hat und ihn gleichzeitig  begehrt, und dennoch nicht glauben kann, dass er sie liebt, kann ich gar  nicht gezählt haben&#8230; das war teilweise anstrengend und macht den  Eindruck eine Situation zu strecken. Es tauchte nämlich auch mitten in  spannenden Handlungen auf, wo solche Überlegungen irgendwie fehl am  Platz wirken. Ich weiß nicht mehr, ob es in Band 01 auch schon so war,  aber das hat mich doch etwas enttäuscht. Dabei war das Buch doch sonst  so gut!</p>
<p>Deshalb gibt es keine volle Punktzahl, allerdings dennoch  definitiv eine Empfehlung &#8211; das Buch lohnt nicht minder als der Beginn der Reihe  &#8220;Gilde der Jäger&#8221;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/4.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-580" title="4 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/4.gif" alt="" width="135" height="25" /></a><br />
</span></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Vielen Dank an den <a href="http://www.egmont-lyx.de/index.php">Lyx </a>Verlag für das Rezensionsexemplar!</p>
<p style="text-align: left;">

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		<title>Kommentare auf der Buchcouch</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 12:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Von nun an kann sich jeder, der möchte, über neue Kommentare zu einem Artikel informieren lassen. Vorausgesetzt, Ihr habt selbst einen Kommentar hinterlassen. Aktiviert Ihr dabei das Kommentar-Abo, erhaltet Ihr eine E-Mail, die zunächst bestätigt werden muss. Anschließend gibt es für jeden Kommentar eine kurze Info-Mail. Natürlich kann ein Abo jederzeit auch wieder gekündigt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von nun an kann sich jeder, der möchte, über neue Kommentare zu einem  Artikel informieren lassen. Vorausgesetzt, Ihr habt selbst einen  Kommentar hinterlassen. Aktiviert Ihr dabei das Kommentar-Abo, erhaltet  Ihr eine E-Mail, die zunächst bestätigt werden muss. Anschließend gibt  es für jeden Kommentar eine kurze Info-Mail. Natürlich kann ein Abo  jederzeit auch wieder gekündigt oder geändert werden.</p>
<p>Euer BUCHCOUCH-TEAM</p>

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		<title>Das Geheimnis der Krähentochter – Oliver Becker</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nirak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Verlag: Gmeiner ISBN: 978-3-8392-1071-0 Seiten: 466 Ausgabe: Broschiert Preis: € 12,90 ET: 07.2010 Zwischen Liebe und Hass. Der Schwarzwald im Jahre 1636: Ein abgeschiedenes Tal wird von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erreicht. Eine Gruppe von Söldnern überfällt den Petersthal-Hof, mordet und verschwindet wieder im Dunkel der Wälder. Es gibt nur eine Überlebende: die Magd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3839210712?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3839210712&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2010/09/Becker.jpg" alt="" hspace="1" vspace="0" width="92" height="140" /></a><strong>Verlag:</strong> Gmeiner<br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3-8392-1071-0<br />
<strong>Seiten:</strong> 466<br />
<strong>Ausgabe:</strong> Broschiert<br />
<strong>Preis:</strong> € 12,90<br />
<strong>ET:</strong> 07.2010</p>
<p>Zwischen Liebe und Hass. Der Schwarzwald im Jahre 1636: Ein abgeschiedenes Tal wird von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erreicht. Eine Gruppe von Söldnern überfällt den Petersthal-Hof, mordet und verschwindet wieder im Dunkel der Wälder. Es gibt nur eine Überlebende: die Magd Bernina. Sie wird von einer Frau gerettet, die in der ganzen Gegend als Hexe verschrienen ist und nur die „Krähenfrau“ genannt wird. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Bild, das Bernina in den Trümmern des abgebrannten Hofes findet? Bald steht die junge Frau nicht nur vor dem Rätsel der Zeichnung, sondern auch vor der Entscheidung zwischen zwei Männern…</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8220;Das Geheimnis der Krähentochter&#8221;  ist der Debüroman<strong> </strong>von Oliver Becker. Er schildert in düsteren, beklemmenden Worten das Schicksal Berninas einer einfachen Magd in den Wirren des dreißigjährigen Krieges, allerdings nur aus ihrer Sicht. Was dem Autor sehr glaubwürdig gelungen ist. Mir hat es gut gefallen. Obwohl es sich hier um eine düstere Zeit handelt, verzichtetet der Autor darauf die Kriegsgreul Detaliert zu beschreiben, wobei er wiederum das anstrengende Leben zu dieser Zeit sehr gut geschildert hat. Er schafft eine spannende Atmosphäre der ich mich einfach nicht entziehen konnte. Die Charaktere und ihre Handlungen sind so gut beschrieben dass ich sie deutlich vor mir sehen konnte.</p>
<p>Mit Personen wie der schwarze Reiter oder der geheimnisvollen Krähenfrau sind dem Autor spannende Chartere gelungen, die dem ganzen etwas Geheimnisvolles, Aufregendes gaben, und mir zeitweilig Gänsehaut verursachten. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Außerdem gewährt er einen kleinen Einblick in die damalige Medizin. Mit dem Feldscher Melchert Poppel ist ihm ein weiterer interessanter Charakter gelungen, der mir ebenfalls gut gefallen hat.</p>
<p>Mit dem Überfall auf den Petersthal-Hof ändert sich das Leben von Bernina komplett. Der Autor baut hier schon auf den ersten Seiten Spannung auf, und diese geht auch während der gesamten Handlung nicht verloren. So lernt sie den Gaukler Anselmo kennen und auch den Krieg und somit Oberst Jakob von Falkenberg. Ihr Leben in dieser Zeit hat der Autor glaubwürdig geschildert, so konnte ich die Gefühle und ihre Handlungsweise gut nachvollziehen. Egal ob Bernina im Kriegsgeschehen war oder auf einem einsam gelegenen Schloss.</p>
<p>Im Vordergrund steht aber die Suche Berninas nach ihrer großen Liebe, was sich als schwieriger herausstellt, als sie am Anfang glaubte, da sie plötzlich zwischen zwei Männern steht. So hat Oliver Becker eine Liebesgeschichte geschrieben, die einhergeht mit Liebe und Hass voller Leidenschaft, eine Liebesgeschichte die mir sehr gut gefallen hat, da sie keineswegs kitschig ist, sondern sehr spannend und immer wieder andere Wege einschlägt. Es ist nicht nur die Suche nach dem Vermissten sondern auch eine Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit. Die durch die gesamte Handlung läuft und erst auf den letzten Seiten komplett geklärt wird. Was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Vor allem, dass die ganze Handlung nicht so leicht zu durchschauen war und sich die Zusammenhänge erst nach und nach offenbarten fand ich gut.</p>
<p>Was mir hier nicht so gut gefällt ist, das es hier kein Nachwort gibt indem Herr Becker noch mal kurz erläutert was Wahrheit und was Fiktion ist oder woher die Idee der Protagonisten stammt. Ich finde so etwas gerade bei historischen Romanen immer sehr interessant. Dies hat aber meinen Gesamteindruck nicht weiter gestört.</p>
<p>&#8220;Das Geheimnis der Krähentochter“ war für mich ein durch und durch gelungenes Lesevergnügen und ich freue mich schon darauf wieder etwas von Oliver Becker zu lesen. Vielleicht ja irgendwann eine Fortsetzung von Bernina. Die Möglichkeit dazu hat der Autor in den letzten Sätzen durchaus offen gelassen.</p>
<p><strong> </strong><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung</span></p>
<p><a href="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/5.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-582" style="margin: 0px;" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/5.gif" alt="" width="135" height="25" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Vielen Dank an den Autor <a href="http://www.agentur-lesenundhoeren.de/autor-oliver-becker.html" target="_blank">Oliver Becker</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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		<title>Die Schlüsselträgerin – Simone Neumann</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 23:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Simone Neumann]]></category>

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		<description><![CDATA[Verlag: Goldmann &#124; Leseprobe ISBN: 978-3-442-47291-8 Seiten: 480 Ausgabe: Taschenbuch Preis: € 8,95 ET: 06.2010 Ein ergreifendes Frauenschicksal im frühen Mittelalter Sachsen, 825: Gegen den Willen ihrer Familie ist Inga zur Frau des verfeindeten Rothger geworden. Als dieser eines Abends nach einem Saufgelage nicht nach Hause zurückkehrt, findet Inga ihn mit gebrochenem Genick im Wald. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3442472911?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3442472911&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2010/09/schluesseltraegerin.jpg" alt="" hspace="1" vspace="0" width="92" height="140" /></a><strong>Verlag:</strong> Goldmann | <a title="Leseprobe des Verlages" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4&amp;serviceAvailable=true&amp;showpdf=false&amp;edi=318222#tabbox" target="_blank">Leseprobe </a><br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3-442-47291-8<br />
<strong>Seiten:</strong> 480<br />
<strong>Ausgabe:</strong> Taschenbuch<br />
<strong>Preis:</strong> € 8,95<br />
<strong>ET:</strong> 06.2010</p>
<p><strong>Ein ergreifendes Frauenschicksal im frühen Mittelalter</strong><br />
Sachsen, 825: Gegen den Willen ihrer Familie ist Inga zur Frau des verfeindeten Rothger geworden. Als dieser eines Abends nach einem Saufgelage nicht nach Hause zurückkehrt, findet Inga ihn mit gebrochenem Genick im Wald. Kurz darauf kommt auch Rothgers schwangere Nebenfrau Uta ums Leben. Inga beschleicht ein ungutes Gefühl. Sie fürchtet, mithilfe heidnischer Rituale den Tod der beiden heraufbeschwört zu haben. In ihrer Sorge wendet sie sich an den strengen Mönch Bruder Agius. Schon bald wird deutlich, dass es zwischen Agius und Inga eine besondere Verbindung gibt &#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>Hatte ich noch am Anfang die Erwartung, einen der gängigen historischen Romane zu lesen, in der sich eine mutige Heldin munter durch das Mittelalter liebt, wurde schon nach wenigen Seiten klar, dass &#8220;Die Schlüsselträgerin&#8221; nicht in diese Schublade passt. Es ist nämlich kein Roman, bei dem es in erster Linie darum geht, wann die Heldin endlich nach vielen Liebesverwirrungen und entsprechenden -szenen ihren Geliebten in die Arme schließen darf, sondern eher ein sehr sorgfältig gezeichneter Einblick in das Leben der freien Sachsen im 9.Jahrhundert. Es hat nicht lange gedauert, bis der nüchterne und klare Schreibstil, mit dem die Autorin das Leben einer Sippe unter einem Dach beschreibt, mir das Gefühl gab, als hätte sich ein Fenster in das düstere frühe Mittelalter  geöffnet. Die Lebensumstände scheinen für mich als geschichtlichen Laien sehr gut recherchiert zu sein und runden das sehr realistische Bild, das gänzlich ohne Klischees auskommt, ab.</p>
<p>Neben dem Miträtseln, wer und vor allem warum, ein Interesse daran hat, alle Mitglieder von Ingas angeheirateter Familie nach und nach aus dem Weg zu räumen, war es auch die Darstellung des gesellschaftlichen und vor allem religiösen Umbruchs nach den Sachsenkriegen Karls des Großen, die mich in den Bann gezogen haben. Die Mönche Agius und Melchior, die im Auftrag der Kirche die noch an den alten Göttern und Mythen festhaltenden Sachsen missionieren sollen, scheinen an dieser schier unlösbaren Aufgabe zu scheitern, denn die rätselhaften Todesfälle, mit denen sie es bei ihrem Versuch, bei den einzelnen Sippen Vertrauen zu erwecken, zu tun bekommen, erschweren ihr Vorhaben zusätzlich.</p>
<p>Der Hauptfocus der Geschichte liegt aber auf Inga, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes ihre Stellung als Herrin des Hauses verliert und nur noch als Arbeitskraft geduldet wird. Als sich die tödlichen Unfälle in ihrem direkten Umfeld häufen und sie als einzige für ein Motiv in Frage zu kommen scheint, ist sie gezwungen, sich den Mönchen anzuvertrauen. Das verwirrende Geflecht aus einem lange zurückliegenden Unrecht, aus Verrat, Hass, Gewalt und Rache lichtet sich nur langsam, denn die Hinweise werden von der Autorin sorgfältig erst nach und nach platziert. Das Rätselvergnügen hielt somit lange an und das Rangeln der Kirche um das Aufbauen von neuen Machtverhältnissen tat sein Übriges dazu, dass das Lesen ein wahres Vergnügen war.</p>
<p>Im Nachwort wird zudem aufgeklärt, welche Personen des Romans fiktiv sind und welche es tatsächlich gegeben hat. Gleiches gilt für die Handlungsorte rund um das heutige Höxter im Weserbergland.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p>Ein wirklich rundum gelungener historischer Roman, der sich durch die vermittelte Realitätsnähe positiv von anderen Vertretern dieses Genres abhebt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><img class="alignnone" style="margin: 0px;" src="http://blog.buchcouch.de/bilder/Bewertung/4.gif" alt="" width="135" height="25" /></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Vielen   Dank an den <a href="http://www.randomhouse.de/goldmann/">Goldmann Verlag </a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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		<item>
		<title>Scarlet – Stephen R. Lawhead</title>
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		<comments>http://www.buchcouch.de/rezensionen/historische-romane/scarlet-stephen-r-lawhead/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Hood-Trilogie]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen R. Lawhead]]></category>

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		<description><![CDATA[Robin Hood, Teil 2 Verlag: Lübbe ISBN: 978-3-404-16425-7 Seiten: 461 Ausgabe: Taschenbuch Preis: 9,99 € ET: 04.2010 Britannien im 11. Jahrhundert Die Normannen halten das friedliche Wales besetzt. König William der Rote hat den Baronen freie Hand gegeben, zu plündern und zu morden. In ihrer Verzweiflung wenden sich die Menschen an Bran ap Brychan, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://www.amazon.de/dp/3404164253?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3404164253&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/ich/cover/scarlet.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a>Robin Hood, Teil 2</h5>
<p><strong>Verlag:</strong> Lübbe<strong><br />
ISBN: </strong>978-3-404-16425-7<strong><br />
</strong><strong>Seiten:</strong> 461<strong><br />
Ausgabe:</strong> Taschenbuch<strong><br />
Preis:</strong> 9,99 € <strong><br />
ET: </strong>04.2010</p>
<p><em>Britannien  im 11. Jahrhundert</em></p>
<p>Die Normannen halten das friedliche Wales  besetzt. König William der Rote hat den Baronen freie Hand gegeben, zu  plündern und zu morden. In ihrer Verzweiflung wenden sich die Menschen  an Bran ap Brychan, den man den Rabenkönig nennt und dessen Taten  Legende geworden sind. Sie wollen Gerechtigkeit und Freiheit, und sie  sind bereit, dafür zu kämpfen.<br />
Einer von  Brans Getreuen ist der Bogenschütze Will Scatlocke, der sich selbst  Scarlet nennt. Seit vielen Generationen diente seine Familie als  Vasallen eines angelsächsischen Adeligen am Ufer des Tyne. Dann  enteignete der König sie mit einem Federstrich. So floh Will Scarlet in  die Wälder und schloss sich der Schar von Geächteten um den Rabenkönig  an. Doch nun hat man Will in den Kerker  geworfen, für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Ihm droht der  Tod durch den Strang. Oder er soll den König der Raben und dessen  verschworene Schar von Geächteten verraten. Aber das wird Will Scarlet niemals tun.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>Robin Hood – eine Legende. Schon oft wurde sie in der Literatur verarbeitet oder auf der Leinwand zu neuem Leben erweckt.  Auch Stephen R. Lawhead wagt sich an das Thema, mit einer Trilogie. Dabei erzählt er die Abenteuer Robin Hoods vor einem gewaltigen historischen Hintergrund neu. Der Autor vergisst dabei aber nicht, die Legende mit seiner ganz eigenen Interpretation zu verknüpfen. So erschließt sich dem Leser in „Scarlet“ zum Beispiel, wie es zu dem uns heute bekannten Namen „Robin Hood“ gekommen sein könnte. Und Stephen Lawhead schlägt noch weitere Brücken.</p>
<p>Auch wenn alle drei Teile eine Einheit bilden, wird jeder einzelne aus einer anderen Perspektive und mit einem anderen Schwerpunkt erzählt. So kommen einem nicht nur die wichtigsten Personen deutlich näher, sondern auch die Handlung selbst wird komplexer und schreitet stetig voran. Den Auftakt machte Robin Hood als Bran bereits in „Hood“. Der zweite Teil, „Scarlet“, wird aus Will Scarlets Sicht erzählt, dabei erfährt der Leser vieles über sein Leben, vor und während seiner Zeit bei den „Geächteten“, aber auch immer mehr über das Leben mit Robin Hood/ Bran. Auch hier spielt der historische Hintergrund keine geringe Rolle und ist deutlich verständlicher geschildert als im ersten Band der Reihe, wo ich doch häufig verwirrt war und den Ausführungen Lawheads nicht immer folgen konnte.</p>
<p>Während mir von „Hood“ wirklich nur Bruchstücke in Erinnerung geblieben sind und mich das Buch damals nicht richtig überzeugen konnte, hat mich „Scarlet“ sehr begeistert. Vielleicht liegt es an der Figur selbst, die ich schon immer mehr mochte als Robin Hood. Aber auch der Stil wirkt hier flüssiger. Der Aufbau der Erzählung ist großartig und spannend, da das Feld hier von Hinten aufgerollt wird. Das Buch endet abrupt in einem gewaltigen Cliffhanger, der mich echt schockiert und fassungslos zurück gelassen hat. <em>Hier ist jetzt Schluss? </em></p>
<p>Die Figuren sind seit „Hood“ deutlich gereift und lebendiger geworden. Bran kam mir im ersten Teil doch sehr starr und konstruiert vor. In „Scarlet“ ist er über seine starren Konturen hinaus gewachsen und kann endlich überzeugen. Will Scarlet, der hier erst seinen Auftritt hat, überzeugt auf Anhieb und ist derart sympathisch ausgearbeitet, dass man gar nicht anders kann, als ihm atemlos zu folgen. Er ist der verwegene, rotzfreche Mann, den ich mir immer vorgestellt habe und ist dabei so amüsant, dass Schmunzeln einfach nicht ausbleibt.<br />
Leider bleiben aber die Nebenfiguren weiterhin farblos. Sie konnten mich nicht immer mitreißen, blieben einfache Charaktere ohne viel Tiefgang. In den einzelnen Szenen haben sie ihre Aufgaben  ausreichend erfüllt, aber einen bleibenden Eindruck haben sie nicht hinterlassen. Nach einer Weile verblassen sie einfach in der Erinnerung.</p>
<p>Obwohl die Bücher chronologisch aufeinander aufbauen, ist es nicht zwingend erforderlich, „Hood“ gelesen zu haben, um auch mit „Scarlet“ auf seine Kosten zu kommen. Wie bereits erwähnt, hatte ich kaum noch Erinnerungen an den ersten Teil, und kam mit „Scarlet“ doch ganz wunderbar zurecht und hatte äußerst kurzweilige, spannende Lesestunden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p>„Scarlet“ ist deutlich spannender und fesselnder als sein Vorgänger „Hood“, dabei außerdem plausibler und merklich ausgereifter und komplexer. Man merkt, Stephen R. Lawhead ist in seine Geschichte hineingewachsen und lebt sie nun aus. Mit der Figur des Will Scarlet ist dem Autor ein großartiger, einprägsamer Charakter gelungen, der mich wirklich beeindruckt und mitgerissen hat und den ich nicht so schnell vergessen werde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignnone" style="margin: 0px;" title="4 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/4.gif" alt="" width="135" height="25" /></span></p>
<p><strong>Vielen  Dank an <a href="http://www.luebbe.de/" target="_blank">Bastei Lübbe</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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		<title>Die Dichterin von Aquitanien – Tereza Vanek</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historische Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Eleonore von Aquitanien]]></category>
		<category><![CDATA[Historischer Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Marie de France]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Löwenherz]]></category>
		<category><![CDATA[Tereza Vanek]]></category>

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		<description><![CDATA[Verlag: Goldmann &#124; Leseprobe (.pdf) ISBN: 978-3-442-47226-0 Seiten: 704 Ausgabe: Taschenbuch Preis: 9,95 € ET: 07.2010 Mitte des 12. Jahrhunderts, nahe Paris Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Kurz nach dem Tod ihres trinkfreudigen Vaters erhält sie die Nachricht, sie sei die illegitime Tochter von Geoffrey VI, dem Bruder des englischen Königs Henri [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3442472261?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3442472261&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/ich/cover/dichterin_von_aquitanien.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a><strong>Verlag:</strong> Goldmann | <a title="Leseprobe des Verlages" href="http://www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/62462.pdf" target="_blank">Leseprobe (.pdf)</a><strong><br />
ISBN: </strong>978-3-442-47226-0<strong><br />
</strong><strong>Seiten:</strong> 704<strong><br />
Ausgabe:</strong> Taschenbuch<strong><br />
Preis:</strong> 9,95 € <strong><br />
ET: </strong>07.2010</p>
<p><em>Mitte des 12. Jahrhunderts, nahe Paris</em></p>
<p>Die junge Marie wächst in  einfachen Verhältnissen auf. Kurz nach dem Tod ihres trinkfreudigen  Vaters erhält sie die Nachricht, sie sei die illegitime Tochter von  Geoffrey VI, dem Bruder des englischen Königs Henri II, und wird nach  England an den Hof gebracht. Es fällt ihr schwer, sich in der neuen  Umgebung zurechtzufinden, und um ihre Einsamkeit zu vertreiben, beginnt  Marie schließlich, heimlich zu dichten. Als Königin Eleonore von Maries  Gedichten erfährt, wird diese bald zu einer ihrer Lieblingsdamen. Aber  Marie zieht nicht nur Bewunderung, sondern auch viel Neid auf sich &#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>Da der historische Hintergrund – Eleonore von Aquitanien, Richard Löwenherz &amp; Co. &#8211; absolut meinem Beuteschema entspricht, war ich wirklich gespannt, was Tereza Vanek aus einem meiner Lieblingsthemen gemacht hat. Auch hatte ich bereits eine Trilogie über Marie de France gelesen &#8211; wenn auch zum Fantasy-Genre gehörend -, die mich seinerzeit sehr begeistert hat. Somit war die Messlatte recht hoch angesetzt, aber Tereza Vanek hat es geschafft, mich bis auf wenige Kleinigkeiten restlos zu überzeugen. „Die Dichterin von Aquitanien“ war mein erster Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und eines steht fest: es wird definitiv nicht mein letzter gewesen sein.</p>
<p>Tereza Vanek schreibt in einem wunderbar flüssigen und anschaulichen Stil, der mir problemlos das Mittelalter in plastischen Bildern vor Augen entstehen lassen konnte. Leider gibt es aber auch einige  kleinere Fehler, die dem Lektorat nicht hätten entgehen dürfen. Vor allem zu Beginn werden einige Wörter verwechselt, was meinen Lesefluss beträchtlich gebremst hat, da der Satz plötzlich keinen Sinn mehr ergeben hat. So wird aus einem Ritter plötzlich ein Richter und statt &#8220;deiner Mutter&#8221; heißt es &#8220;meiner Mutter&#8221;. Auch stimmen auf den ersten Seiten eine Zeit- und Altersangabe nicht miteinander überein. Im weiteren Verlauf der Handlung sind mir solche Ungereimtheiten nicht mehr aufgefallen und ein stolperfreies Lesevergnügen ist garantiert.</p>
<p>Die Handlung selbst ist von Beginn an spannend und interessant erzählt. Sie beginnt mit Maries Kindheit und obwohl ich oft Schwierigkeiten habe, Kinder bei ihren Abenteuern zu beobachten, habe ich mich hier rundherum wohl gefühlt und Marie sofort ins Herz geschlossen. Als Marie zur Frau heran wächst und sich ihr Schicksal abzeichnet, war es dann endgültig um mich geschehen. Ich habe Marie auf ihrem steinigen, abwechslungsreichen Lebensweg jeden einzelnen Moment gerne begleitet. Tereza Vanek versteht es, ihre Leser mitzureißen und in ihre Geschichte einzuschleusen und zu integrieren. Der Unterhaltungswert des Romans ist enorm und ich hatte wirklich jeden Abend große Schwierigkeiten, das Buch zum Schlafen aus der Hand zu legen. Atmosphärisch dicht erzählt und emotional berührend ist „Die Dichterin von Aquitanien“ ein historischer Roman, der sich deutlich von der Masse abhebt, auch wenn am Ende einige Handlungsverläufe etwas unglücklich und zu bemüht erscheinen. Hier hätten manche Wege gerne anders beschritten werden dürfen, vielleicht auch, um den Leser nochmal zu überraschen oder zu schockieren.<br />
Die Geschichte um Marie de France ist rein fiktiv, da so gut wie nichts über sie bekannt ist. Einzig ihre Lais haben die Zeit überdauert, in historischen Quellen bleibt sie eine nebulöse Figur, auch wenn es viele Spekulationen über ihre Herkunft gibt. Allerdings ist der historische Hintergrund durchaus plausibel mit Tereza Vaneks Interpretation ihres möglichen Lebens verknüpft. In ihrem Nachwort geht die Autorin ausführlich auf diesen Umstand ein und begründet, warum sie „dieses Leben“ für ihre Marie gewählt hat. Mich hat sie absolut überzeugt!</p>
<p>Die Protagonistin Marie ist eine großartige, starke und ausnehmend sympathische Figur. Dass sie nicht immer die Heldin, sondern auch Opfer oder Zuschauerin ist, macht sie zu einer realistischen und glaubhaften Titelfigur, die ich unheimlich gerne auf ihrem Lebensweg begleitet habe. Zwar konnte ich sie nicht immer verstehen, aber sie handelt immer ihrem Charakter entsprechend und bleibt damit eine plausible Figur. Das männliche Pendant, Jean, hat nicht nur Marie zum Träumen gebracht, sondern auch mich begeistert, obwohl er zunächst so gar nicht der strahlende Held in glänzender Rüstung ist. Aber er entwickelt sich und wird im Laufe seines Reifen zu einem wirklich interessanten, starken Mann, der jedes Frauenherz höher schlagen lässt.<br />
Aber nicht nur die beiden Protagonisten überzeugen, auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und dynamisch, glaubwürdig und faszinierend.<br />
Ebenso die historischen Persönlichkeiten, die durchaus polarisieren könnten. Jeder der bereits Romane über diese Zeit gelesen, sich vielleicht sogar eingehender damit beschäftigt hat, wird sich  vermutlich sein ganz persönliches Bild von Henry II., Richard Löwenherz und  Eleonore von Aquitanien gemacht haben. So auch ich und an meinen Vorstellungen hat Tereza Vanek zum Teil ganz schön gerüttelt. Gerade Richard hat die Autorin nicht mit verklärtem Blick zurück ins Leben gerufen, sondern zeigt Seiten an ihm auf, die nicht unbedingt liebenswert erscheinen. Auch Eleonore von Aquitanien ist hier der eher überhebliche Typ, auf den bestmöglichen Vorteil für sich und ihre Söhne, vor allem Richard, bedacht. Henry II. ist der bullige, laute, zu starken Temperamentsausbrüchen neigende König, wie er zumeist geschildert wird. Das macht den großen Reiz der historischen Persönlichkeiten aus. Sie sind lebendig und greifbar, nachvollziehbar in ihrem Handeln und äußert wandlungsfähig. Besonders gefreut hat mich, dass sie nicht einfach nur zur Ausstattung des Romans gehören und als Statisten fungieren, sondern beträchtliche Rollen in der Handlung einnehmen und Maries Leben aktiv begleiten und zum Teil sogar lenken.</p>
<p>Der Verlag hat sich viel Mühe gegeben, das Buch ansprechend zu gestalten und hat neben einer zeitlichen Abfolge der wichtigsten historischen Ereignisse, auch einen Stammbaum und eine Karte als unerlässlich angesehen. Das wirklich ausführliche Nachwort der Autorin rundet die Handlung ab, so dass der Liebhaber historischer Romane zufrieden mit dem Buch abschließen kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p>Das Buch kam mir unter, als ich gerade so gar nichts mehr mit historischen Romanen anfangen konnte – eigentlich mein bevorzugtes Genre -, aber da mich das Thema reizte, gab ich „Die Dichterin von Aquitanien“ wenigstens eine Chance. Belohnt wurde ich mit einem mitreißenden, überzeugenden Roman, der mich ausnehmend gut unterhalten hat und der mir endlich wieder richtig Lust auf mein Lieblingsgenre gemacht hat. Vielen Dank, Tereza Vanek!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignnone" style="margin: 0px;" title="4,5 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/4halb.gif" alt="" width="135" height="25" /></span></p>
<p><strong>Vielen  Dank an den <a href="http://www.randomhouse.de/goldmann" target="_blank">Goldmann Verlag</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

<hr><p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
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		<title>The Hollow – Jessica Verday</title>
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		<comments>http://www.buchcouch.de/rezensionen/jugendromane/the-hollow-jessica-verday/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Verday]]></category>
		<category><![CDATA[Jugenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahre Liebe ist unsterblich Verlag: Arena ISBN: 978-3-401-06495-6 Seiten: 432 Ausgabe: Taschenbuch Preis: 15,95 € ET: 06.2010 Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden. Alle Bewohner von Sleepy Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist. Dann taucht plötzlich Caspian auf – ein umwerfender, rätselhafter Junge, der immer dort aufkreuzt, wo auch Abbey ist. Und schließlich stößt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://www.amazon.de/dp/3401064959?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3401064959&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/ich/cover/hollow.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a>Wahre Liebe ist unsterblich</h5>
<p><strong>Verlag:</strong> Arena<strong><br />
ISBN: </strong>978-3-401-06495-6<strong><br />
</strong><strong>Seiten:</strong> 432<strong><br />
Ausgabe:</strong> Taschenbuch<strong><br />
Preis:</strong> 15,95 € <strong><br />
ET: </strong>06.2010</p>
<p>Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden. Alle Bewohner von Sleepy  Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist. Dann taucht plötzlich Caspian  auf – ein umwerfender, rätselhafter Junge, der immer dort aufkreuzt, wo  auch Abbey ist. Und schließlich stößt sie im Tagebuch ihrer Freundin  auf ein dunkles Geheimnis – und muss bald erfahren, dass auch Caspian  nicht der ist, der er zu sein scheint.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>Zu Beginn liest sich „The Hollow“ leider sehr holprig, was sich im Laufe der weiteren Handlung allerdings verflüchtigt und einem angenehmen, flüssigen Lesevergnügen weicht. Ich muss jedoch einräumen, dass ich den Roman wirklich jederzeit hätte zur Seite legen können und letztendlich nur weiter gelesen habe, weil ich auf den großen Moment des Romans gewartet habe.</p>
<p>Was das Buch zu Beginn vor sich hin stolpert, macht es leider auch nicht durch Spannung wett. Denn auch der Spannungsbogen entwickelt sich erst nach und nach und dabei derart langsam und dürftig, dass es zu Beginn wirklich einiges an Stehvermögen kostet, um nicht vorzeitig die Segel zu streichen. Bis die Autorin zum im Klappentext erwähnten Tagebuch kommt, vergehen allein  zweihundert Seiten, um nur ein Beispiel für den langsamen Handlungsaufbau zu nennen. Hat man diese Hürde genommen, wird man belohnt. Allerdings nicht mit einer Fantasy-Geschichte, die man erwartet hat, sondern mit einer Teenagergeschichte, in der es in erster Linie um Trauerarbeit und die erste Liebe geht. Zumindest wird der Plot temporeicher und spannender.</p>
<p>Von der Handlung hatte ich mir etwas ganz anderes erhofft und bin daher auch ein wenig enttäuscht. Die Kurzbeschreibung lässt den Schluss auf eine ganz andere Geschichte zu und führt den potentiellen Leser absolut in die Irre. Ich hatte einen Fantasy- oder zumindest Mystery-Roman erwartet und war wirklich erstaunt, wie viel Raum Abbeys Trauerarbeit tatsächlich in der Handlung einnimmt, bevor überhaupt etwas Mysteriöses geschieht. Der Hintergrund der Geschichte, die Bewältigung des Todes der besten Freundin, ist für Teenager sicherlich nachvollziehbar und auch ausreichend dargestellt. Die Tiefe, die sich hier ein Erwachsener wünschen würde, fehlt allerdings.<br />
Dazu kommt noch, dass sich die Autorin widerspricht, einige Szenen und Gedankengänge unplausibel und nicht schlüssig sind und sich die Logikfehler häufen. Auch die große Liebesgeschichte ist eher nüchtern und wenig romantisch. Abbey verhält sich zwar irrational, wie man es von einem verliebten Teenager erwarten würde, allerdings ist sie dabei derart naiv, dass sie wiederum nicht glaubwürdig erscheint, was aber auch daran liegen mag, dass ich nicht zur Zielgruppe zähle. Junge Mädchen mögen hier durchaus auf ihre Kosten kommen.<br />
Dinge, die der Protagonistin merkwürdig erscheinen, müssen von der Autorin in Worte gefasst werden, da sie sich bedauerlicherweise nicht durch die Handlung erklären. Vieles wird somit erzählt und nicht gezeigt, was der Atmosphäre abträglich ist.</p>
<p>Die Protagonistin Abbey war mir aufgrund ihrer skurrilen Spleens auf Anhieb sympathisch. Leider verlaufen diese gänzlich im Sande, so dass Abbey für mich zu einem wenig Aufsehen erregenden Mädchen wird, dem bis auf ein besonderes Hobby jegliche Tiefe fehlt. Und leider trifft diese Farblosigkeit auf alle Figuren zu. Die Autorin geizt mit Beschreibungen ihrer Charaktere und bis auf die Haarfarben der einzelnen Figuren – das einzige, was mit einer ausgeprägten Regelmäßigkeit wiederholt wird &#8211; , hatte ich keine klare Vorstellung von ihnen und blieben für mich somit dunkle Schemen. Meine Hoffnungen, die ich in Caspian gesetzt habe, wurden auch nicht erfüllt. Das, was Abbey fehlt, versucht Jessica Verday bei ihm durch übertriebene Charakterzüge auszugleichen, so dass auch er nicht überzeugend wirkt, sondern leider nur unglaubwürdig und überzeichnet. Aber auch dies mag vor allem einem Erwachsenen so vorkommen und vielleicht sind Teenager diesbezüglich noch nicht so kritisch.</p>
<p>Wenn man „The Hollow“ unter den richtigen Gesichtspunkten liest, nämlich der Trauerarbeit von Jugendlichen, wie es sie aus der Bahn wirft, wenn jemand, der ihnen nahe steht, stirbt, dann ist „The Hollow“ durchaus ein gutes Jugendbuch. Da hat die Autorin gute Arbeit geleistet und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei Teenager gut ankommt und sie sich auch mit Abbey deutlich mehr identifizieren können als ich es konnte. Den Fantasy-Anteil muss man hier aber als völlig nebensächlich ansehen, denn der kommt tatsächlich erst auf den letzten Seiten zum Tragen. Da es eine Fortsetzung geben wird, gehe ich davon aus, dass diese dann deutlich mehr ins Fantasy-Genre passt. Und ich fürchte, ich werde auch sie lesen, was allein den letzten drei Seiten zu verdanken wäre, die mich wirklich überrascht und eine interessante und spektakuläre Wendung eingebracht haben, mit der ich bei einem Jugendbuch eher weniger gerechnet hätte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p>Bei einem Roman, der in Sleepy Hollow angesiedelt ist, in dem diese Legenden und auch der Autor,  Washington Irving, hoch in Ehren gehalten werden, habe ich deutlich mehr unheimliche Begebenheiten, ein wenig Mystery und Grusel erwartet. Den Leser erwartet eine seichte Liebesgeschichte vor den Hintergrund jugendlicher Trauerarbeit. Insgesamt ein durchaus gutes Jugendbuch, wenn man es mit der richtigen Erwartungshaltung liest. Für Erwachsene ist „The Hollow“ weniger geeignet, da es an nötiger Tiefe und Komplexität fehlt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignnone" style="margin: 0px;" title="3 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/3.gif" alt="" width="135" height="25" /></span></p>
<p><strong>Vielen  Dank an den <a href="http://www.arena-verlag.de/" target="_blank">Arena Verlag</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimis & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Mikkel Birkegaard]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Verlag: Page &#38; Turner &#124; Leseprobe ISBN: 978-3-442-20362-8 Seiten: 512 Ausgabe: Hardcover Preis: 19,95 € ET: 03.2010 Dass Bücher mehr vermögen, als nur Geschichten zu erzählen, war Luca Campelli schon lange bewusst. Als er an diesem Abend in seinem Antiquariat »Libri di Luca« zu lesen beginnt, spürt er einmal mehr ihre magische Kraft – doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3442203627?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3442203627&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/ich/cover/bibliothek_der_schatten.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a><strong>Verlag:</strong> Page &amp; Turner<strong> |</strong> <a title="Leseprobe des Verlages" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?serviceAvailable=true&amp;mid=4&amp;showpdf=false&amp;edi=328507#tabbox" target="_blank">Leseprobe</a><strong><br />
ISBN: </strong>978-3-442-20362-8<strong><br />
</strong><strong>Seiten:</strong> 512<strong><br />
Ausgabe:</strong> Hardcover<strong><br />
Preis:</strong> 19,95 € <strong><br />
ET: </strong>03.2010</p>
<p>Dass Bücher mehr vermögen, als nur Geschichten zu erzählen, war Luca  Campelli schon lange bewusst. Als er an diesem Abend in seinem  Antiquariat »Libri di Luca« zu lesen beginnt, spürt er einmal mehr ihre  magische Kraft – doch schon wenige Minuten später ist er tot. Sein Sohn  Jon will mit dem Geschäft zunächst nichts zu tun haben, aber sehr  schnell kann er die mysteriösen Ereignisse nicht mehr ignorieren, die um  ihn herum passieren. Und er ist fassungslos, als er die Wahrheit über  seinen Vater erfährt: Luca Campelli versammelte regelmäßig Menschen um  sich, die eine besondere Gabe verband. Eine Gabe, die auf wundersame  Weise die Welt verändern könnte und die dazu die Macht der Bücher nutzt.  Doch nun will jemand diese geheime Gesellschaft vernichten. Und Jon  ahnt, dass er es mit einem Gegner zu tun hat, der ihm weit überlegen ist  …</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>Das Wort „Bibliothek“ im Titel, ein Buch auf dem Cover und dazu noch eine Kurzbeschreibung, in der es offensichtlich um Bücher und eine geheimnisvolle Gabe geht&#8230; Ganz klar, dass ich diesen Roman lesen musste. Insgesamt konnte mich „Die Bibliothek der Schatten“ schon begeistern, aber gerade diese mysteriöse Gabe, war letztendlich die schwächste Komponente des Romans.</p>
<p>Vom ersten Moment an hat sich der Roman wie von selbst gelesen. Mikkel Birkegaard schreibt angenehm und flüssig und ich konnte das Buch oftmals kaum noch aus der Hand legen. Der Spannungsbogen ist gelungen, auch wenn es zu Beginn dauert bis das Buch richtig Fahrt aufnimmt. Mich persönlich hat das nicht gestört, da ich auch die ruhigeren Töne mag und mir hat der Aufbau im Prinzip gut gefallen.</p>
<p>Der Einstieg in die Handlung fiel unsagbar leicht. Wahrscheinlich liegt es daran, dass der Autor gerade zu Beginn offensichtlich weiß, worüber er schreibt und die Liebe des Luca Campelli zu Büchern absolut teilt. Ich konnte mich eindeutig wiedererkennen, als Luca durch sein Antiquariat streift, Bücher hervor holt, sie betrachtet, andächtig berührt und an ihnen riecht. Die Bücher-Szenen sind einfach wundervoll und sprechen mich zu hundert Prozent an. Jede bibliophile Atmosphäre hat Mikkel Birkegaard meisterlich eingefangen und zu Papier gebracht.</p>
<p>Die Thriller- und Verschwörungselemente gefielen mir gut, sie waren weitestgehend plausibel, durchdacht und spannend, auch wenn es nun keine großen Neuerungen auf diesem Gebiet gegeben hat. Ab und an entwickelt sich die Handlung zu konstruiert, aber ich persönlich konnte darüber gut hinweg sehen, zumal der Autor unglaublich originelle Ideen hat, vor allem was das tägliche Einerlei seiner Figuren angeht. Mehr als einmal habe ich mich in alltäglichen Dingen wiedergefunden und ein Schmunzeln war nicht mehr zu vermeiden.</p>
<p>Mit dem Mysteriös-Phantastischem hatte ich allerdings so meine Probleme. Ich konnte zwar in etwa nachvollziehen, was mir der Autor in Sachen „Gabe“ versucht näher zu bringen, allerdings konnte es mich nicht richtig erreichen. Insgesamt waren die Ausführungen dazu einfach zu abstrakt und schwammig. Die Idee dahinter ist prinzipiell nicht schlecht, nur vermochte es der Autor nicht, sie nachvollziehbar und greifbar umzusetzen. Zum Ende hin nimmt diese Gabe immer mehr Raum ein, so dass ich mich nicht mehr 100%ig auf den Roman einlassen konnte. Das vermutlich als fulminant geplante Finale ließ mich zudem eher unberührt, und anstatt das Buch ausklingen zu lassen, hat sich der Autor für ein ganz abruptes Ende entschieden. Das riecht möglicherweise nach einer Fortsetzung. Ein paar Seiten mehr nach dem großen Showdown hätten dem Buch sicher gut getan und mich vor allem zufriedener zurück gelassen.</p>
<p>Jon ist eine wirklich interessante Figur, mit vielen Facetten und dabei auch noch rundherum sympathisch. Es ist schwer, vorherzusagen, was Jon als nächstes tun wird, was sein Agieren stets spannend und zum Teil überraschend macht. Die anderen Figuren sind in meiner Erinnerung leider etwas zurückgetreten und haben keinen großen bleibenden Eindruck hinterlassen. Allerdings waren sie in der Handlung meistens glaubwürdig und lebendig ausgearbeitet, wenn auch ohne einprägsame Charaktereigenschaften.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p>Der Genre-Mix aus Thriller und Fantasy bietet angenehme Unterhaltung, wobei der Fantasy-Part eindeutig der schwächste des ganzen Romans ist. Das Besondere liegt hier in den bibliophilen Bereichen, wo es Mikkel Birkegaard gelungen ist, wundervolle, stimmige Atmosphären zu schaffen, die mich unheimlich berührt haben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignnone" style="margin: 0px;" title="4 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/4.gif" alt="" width="135" height="25" /></span></p>
<p><strong>Vielen  Dank an <a href="http://www.randomhouse.de/pageundturner" target="_blank">Page &amp; Turner</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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		<title>Kaylin und das Reich des Schattens – Michelle Sagara</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[High Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Chroniken von Elantra]]></category>
		<category><![CDATA[Michelle Sagara]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Chroniken von Elantra, Teil 1 Verlag: MIRA Taschenbuch &#124; Leseprobe (.pdf) ISBN: 978-3-89941-717-3 Seiten: 480 Ausgabe: Taschenbuch Preis: 8,95 € ET: 05.2010 Sieben Jahre ist es her, dass Kaylin die Flucht aus dem von Gewalt regierten Schattenreich Nightshade gelang. Vor allem Kinder wurden dort als Opfergaben brutal niedergemetzelt, und sie alle trugen rätselhafte Zeichen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://www.amazon.de/dp/3899417178?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3899417178&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/ich/cover/kaylin1.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a>Chroniken von Elantra, Teil 1</h5>
<p><strong>Verlag:</strong> MIRA Taschenbuch<strong> |</strong> <a href="http://www.mira-taschenbuch.de/images/products_upload/9783899417173_2013_doc1.pdf" target="_blank">Leseprobe (.pdf) </a><strong><br />
ISBN: </strong>978-3-89941-717-3<strong><br />
</strong><strong>Seiten:</strong> 480<strong><br />
Ausgabe:</strong> Taschenbuch<strong><br />
Preis:</strong> 8,95 € <strong><br />
ET: </strong>05.2010</p>
<p>Sieben Jahre ist es her, dass Kaylin die Flucht aus dem von Gewalt  regierten Schattenreich Nightshade gelang. Vor allem Kinder wurden dort  als Opfergaben brutal niedergemetzelt, und sie alle trugen rätselhafte  Zeichen an Armen und Beinen, die sich auch bei der 13jährigen Kaylin zu  bilden begannen. In der benachbarten Stadt Elantra fand sie Schutz bei  den Falkenlords, Hüter der Ordnung und Sicherheit. Sieben Jahre lang  kämpfte Kaylin auf der Seite des Lichts. Dann aber werden wieder Kinder  ermordet – und die Male auf Kaylins Haut verändern sich erneut. Es wird  Kaylins Aufgabe, die dunklen Mächte von Nightshade endgültig zu  besiegen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>„Kaylin und das Reich des Schattens“ ist der Auftakt der „Chroniken von Elantra“. Ich habe lange gezögert bis ich mich an den Roman von Michelle Sagara heran gewagt habe, da Fantasy für mich immer ein recht zweischneidiges Schwert ist. Nachdem ich mich aber eingelesen und mich auf die Story eingelassen hatte, hatte ich einige kurzweilige Lesestunden und freue mich schon auf die Fortsetzung, „Kaylin und das Geheimnis des Turms“, die im November erscheinen wird.</p>
<p>Zugegeben, ich habe wirklich sehr lange gebraucht, um mich einzulesen und in der Welt Elantra einzutauchen. Hauptsächlich lag es daran, dass die Autorin mit aufschlussreichen Erklärungen und plastischen Bildern geizt und sich dadurch vieles erst im Laufe der Handlung erklärt, wenn überhaupt. Aber nach etwa hundert Seiten hatte mich die Story recht gut gepackt und dann auch bis zum Ende nicht mehr losgelassen, bis auf gelegentliche Momente, wo ich das Buch gerne frustriert zur Seite gelegt hätte. Man muss sich schon sehr auf Fantasy einlassen können, um mit diesem Buch seine Freude zu haben.  Und vor allem sollte man eine große Portion eigener Fantasie miteinbringen, denn ab und zu ist es wirklich problematisch, den Ausführungen und Beschreibungen der Autorin zu folgen. Vieles habe ich einfach nicht verstanden, einige Dialoge haben mich mit einem großen Fragezeichen zurück gelassen und so manche phantastische Beschreibung kam bei mir nicht so recht an. Zudem wird vieles einfach überhaupt nicht ausführlich beschrieben, nur angedeutet oder angerissen – wenn überhaupt. Ich habe versucht, mir in solchen Momenten ein ganz eigenes Bild zu machen oder bestimmte Szenen gänzlich zu ignorieren, was für den Lesefluss definitiv die beste Entscheidung war, mich inhaltlich nicht unbedingt weiter gebracht hat. Nachdem ich mich eingefunden hatte, war es aufregend und spannend, sich in Michelle Sagaras erschaffener Welt, mit eigenen Kreaturen und Herrschaftssystem zu bewegen und die Figuren, die einem nicht anders als ans Herz wachsen konnten, auf ihrem mörderischen Abenteuer zu begleiten. Dank überraschender Wendungen und interessanter Aspekte der Welt Elantra, kann das Buch über weite Teile überzeugen und fesseln. Allerdings hoffe ich sehr, dass die Fortsetzung ausgereifter und tiefschürfender ist als der Auftakt, damit es nicht mehr ganz so viele frustrierende Momente gibt.</p>
<p>Die wirklich hochinteressanten Figuren, die definitiv nicht auf eine Mainstream-Leserschaft ausgerichtet sind, konnten mich restlos überzeugen. Zumal Michelle Sagara keine klassischen Helden erschaffen hat, sondern Charaktere, die auch dunkle, unergründliche Seiten haben. Vor allem der männliche Protagonist Severn hat schon so manches auf dem Kerbholz, auch wenn man erst sehr spät erfährt, um was es genau sich handelt. Aber auch Kaylin mit ihrer Vergangenheit ist eine interessante, und, dank ihrer chronischen Unpünktlichkeit, eine sehr sympathische Frau.<br />
Vor allem diese Figuren waren mein Antrieb, mich nicht frustrieren und aufgeben zu lassen, wenn eine Szene zu unverständlich war, um ihr nur im Entferntesten folgen zu können.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p>„Kaylin und das Reich des Schattens“ wird vor allem von den großartigen Figuren getragen, die den Leser zum Weiterlesen animieren. Die Welt Elantra hat interessante und neue Ideen zu bieten, ist aber noch deutlich im Entstehen begriffen. Trotz einiger Mängel hatte ich manch spannende Lesestunde und man sollte der Autorin durchaus eine Chance geben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignnone" style="margin: 0px;" title="3 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/3.gif" alt="" width="135" height="25" /></span></p>
<p><strong>Vielen  Dank an <a href="http://www.mira-taschenbuch.de/index.php" target="_blank">MIRA Taschenbuch</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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		<title>Die Verwandlung – Jennifer Armintrout</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Vogelsang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urban Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Blutsbande]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Armintrout]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Blutsbande, Teil 1 Verlag: MIRA Taschenbuch ISBN: 978-3-89941-448-6 Seiten: 464 Ausgabe: Taschenbuch Preis: 7,95 € ET: 10.2007 Ein Biss &#8211; und Carrie ist wie verwandelt. Nachdem die junge Ärztin in der Pathologie von einem Toten angefallen wurde, kann sie auf einmal kein Sonnenlicht mehr ertragen, verspürt plötzlich einen unerklärlichen Blutdurst. Ist sie etwa Opfer eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://www.amazon.de/dp/3899414489?tag=mellisbibliot-21&amp;link_code=as3&amp;creativeASIN=3899414489&amp;creative=9386&amp;camp=2514" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 0px 10px;" src="http://www.buchcouch.de/ich/cover/verwandlung.jpg" alt="" width="92" height="140" /></a>Blutsbande, Teil 1</h5>
<p><strong>Verlag:</strong> MIRA Taschenbuch<strong><br />
ISBN: </strong>978-3-89941-448-6<strong><br />
</strong><strong>Seiten:</strong> 464<strong><br />
Ausgabe:</strong> Taschenbuch<strong><br />
Preis:</strong> 7,95 € <strong><br />
ET: </strong>10.2007</p>
<p>Ein Biss &#8211; und Carrie ist wie verwandelt. Nachdem die junge Ärztin in  der Pathologie von einem Toten angefallen wurde, kann sie auf einmal  kein Sonnenlicht mehr ertragen, verspürt plötzlich einen unerklärlichen  Blutdurst. Ist sie etwa Opfer eines Vampirs geworden? Auf der Suche nach  den Gründen für ihre rätselhaften neuen Gefühle lernt sie den  charismatischen Vampirjäger Nathan kennen &#8211; und verliebt sich  unsterblich in ihn. Doch die Blutsbande, die sie an ihren &#8220;Erschaffer&#8221;  Cyrus fesseln, sind stärker. Gleichzeitig fasziniert und  abgestoßen von dem ebenso attraktiven wie bösartigen Untoten, gerät sie immer mehr in seinen finsteren Bann &#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Rezension</span></p>
<p>„Die Verwandlung“ ist der Auftakt zu der (derzeit ?) vierteiligen „Blutsbande“-Reihe, erschienen bei MIRA. Auch wenn der Verlag eher auf Romantic Fantasy schließen lassen könnte, die Kurzbeschreibung diesen Eindruck noch fördert und das Cover leider wenig ansprechend ist, sollte man sich als Liebhaber vampirischer Romane keineswegs abschrecken lassen. Es steckt deutlich mehr dahinter als man zunächst vermuten würde. Ich war wirklich positiv überrascht und werde sicherlich auch den nächsten Teil, „Besessen“, lesen.</p>
<p>Jennifer Armintrout hatte mich schon nach wenigen Seiten, was sicherlich dem angenehmen, sehr flüssigem Stil ebenso zu verdanken ist, wie der außergewöhnlichen Handlung, die wirklich rasant und äußerst vielversprechend beginnt. Die ersten 120 Seiten hatte ich in einem Rutsch verschlungen und danach bin ich immer wieder gerne zu dem Buch zurückgekehrt und hatte es letztendlich in drei Tagen beendet.</p>
<p>Ich habe den Roman von Anfang bis Ende mit großer Faszination gelesen. Zwar erfindet die Autorin die Vampire nicht neu, allerdings hat sie interessante, neuartige Aspekte mit reingebracht, die wirklich erfrischend und überraschend sind. Allein der Beginn des Romans hatte mich schon überzeugt und es stand für mich fest, hier bekomme ich keinen 08/15-Vampirroman. Zum Glück sollte ich im Großen und Ganzen recht behalten und gerade zum Ende gab es noch einige, wirklich originelle Ideen. Ohne Vorgeplänkel stößt die Autorin den Leser mitten in die Handlung und auch im weiteren Verlauf kommt sie immer auf den Punkt und schweift während der gesamten Story nicht unnötig ab. Der Spannungsbogen reißt nicht einmal ab und da Jennifer Armintrout mit einigen sehr überraschenden Wendungen aufwartet, ist der Roman weder vorhersehbar noch langweilig. Im Gegenteil, ich empfand ihn als angenehm spannenden Auftakt zu einer vielversprechenden Vampir-Serie und bin schon gespannt, was von der Autorin in den kommenden Bänden noch zu erwarten ist. Zur Sparte der Romantic Fantasy kann man „Die Verwandlung“ definitiv nicht zählen, auch wenn das Buch natürlich nicht gänzlich ohne erotische Szenen auskommt. Diese sind zumeist eher von zweifelhafter Natur und entsprechen weder Romantik noch Liebe, sondern dienen lediglich einem bestimmten Zweck. Auch lässt sich die Autorin sehr viel Zeit bis sie überhaupt an diesen Punkt gelangt, wofür ich ihr äußerst dankbar bin. Allerdings geht es in dieser Hinsicht nicht ohne verbale Anspielungen und auch die gewohnt kessen und frechen Sprüche der weiblichen Heldin fehlen nicht. Mich hat es nicht gestört, da ich zugeben muss, dass mich Carrie wirklich amüsiert hat.</p>
<p>Die Figuren sind wirklich reizvoll, auch wenn sie gelegentlich ein klein wenig zu stereotyp sind. Der Sympathie tut das allerdings keinen Abbruch und sie konnten mich ausnahmslos überzeugen und fesseln. Auf eine deutliche schwarz/weiß-Zeichnung der Charaktere hat die Autorin zum Glück verzichtet. Sie hat vielmehr undurchschaubare Figuren erschaffen, die in ihrem Handeln unvorhersehbar sind. Vor allem Carrie, die Protagonistin ist äußert schwer einzuschätzen, während man glaubt, Nathan schon nach wenigen Seiten beurteilen zu können. Aber auch Nathan weiß zu überraschen. Selbst der „Bösewicht“, Cyrus, zeigt Facetten, die ihn zwar nicht unbedingt liebenswert machen, aber zumindest Mitleid erwecken.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine Bewertung </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><img class="alignnone" style="margin: 0px;" title="4 von 5 Büchern" src="http://www.buchcouch.de/wp-content/uploads/2009/10/4.gif" alt="" width="135" height="25" /></span></p>
<p><strong>Vielen  Dank an <a href="http://www.mira-taschenbuch.de/index.php" target="_blank">MIRA Taschenbuch</a> für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.</strong></p>

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