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	<title>Burks&#039; Blog &#8211; in dubio pro contra. De omnibus dubitandum.</title>
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	<description>Politics &#124; Economy &#124; Security &#124;  Media &#124; Science [Start: March 2003]</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 22:31:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Unter Aneinandergeratenden, die es nicht geben darf</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 18:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate, die man sich merken sollte]]></category>
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					<description><![CDATA[In der &#8222;Tagesschau&#8220; war zunächst von „ausgelassener Partystimmung“ in Paris die Rede. In der &#8222;Frankfurter Rundschau&#8220; wurde vermutet, &#8222;die Bruthitze&#8220; stecke hinter den Gewaltexzessen. Dann müsste Bangkok eigentlich an jedem Sommerabend in Flammen stehen. Der &#8222;Stern&#8220; wählte die feinziselierte Formulierung: &#8222;Vermummte Personen und Polizisten gerieten aneinander&#8220;. (&#8230;) Selbst, als die Rote Armee schon an der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>In der &#8222;Tagesschau&#8220; war zunächst von „<a href="https://www.instagram.com/reel/DZDaL2Az523/">ausgelassener Partystimmung</a>“ in Paris die Rede. In der &#8222;<a href="https://www.fr.de/panorama/rund-780-festnahmen-am-rande-der-feiern-nach-dem-champions-league-finale-94330439.html">Frankfurter Rundschau</a>&#8220; wurde vermutet, &#8222;die Bruthitze&#8220; stecke hinter den Gewaltexzessen. Dann müsste Bangkok eigentlich an jedem Sommerabend in Flammen stehen. Der &#8222;Stern&#8220; wählte die <a href="https://www.stern.de/sport/fussball/paris--festnahmen-und-ausschreitungen-nach-champions-league-finale-37468528.html">feinziselierte Formulierung</a>: &#8222;Vermummte Personen und Polizisten gerieten aneinander&#8220;. (&#8230;)</i></p>
<p><i>Selbst, als die Rote Armee schon an der Oder stand, glaubte Hitler immer noch an seine Chance, den Krieg zu gewinnen. Und selbst wenn halb Paris ein Raub der Flammen geworden wäre, würden in Deutschland manche immer noch bestreiten, dass Massenmigration außer Kontrolle geraten kann. Es gibt Probleme, die es einfach nicht geben darf. Letztlich hängt das alles mit dem Klimawandel zusammen, oder?</i> (<a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/harald-martenstein/plus6a226e0da85ce647df471dbb/migrationskrise-es-gibt-probleme-die-es-einfach-nicht-geben-darf.html">Harald Martenstein</a>)</p>
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		<title>Second Life Main Grid Statistics</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/07/second-life-main-grid-statistics</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 17:12:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gor]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[Mein Avatar ist auf dem Weg in den hohen Norden&#8230; Second Life Main Grid Statistics – As Of 31st May 2026 Here are the latest statistics for the Second Life Main Grid as of 31st May 2026. &#9658; Total Regions: 27, 182 &#9658; Private Estates: 17, 780 &#9658; Linden Owned: 9, 402 &#9658; Grid Land [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/070626_3gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/070626_3kl.jpg" border="0" width="480" alt="Torvaldsland"/></a></p>
<p>Mein Avatar ist auf dem Weg <a href="https://gorwiki.de/wiki/index.php/Torvaldsland">in den hohen Norden</a>&#8230;</p>
<h3>Second Life Main Grid Statistics – As Of 31st May 2026</h3>
<p>Here are <a href="https://danielvoyager.wordpress.com/2026/06/04/second-life-main-grid-statistics-as-of-31st-may-2026/">the latest statistics</a> for the Second Life Main Grid as of 31st May 2026.</p>
<p><span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Total <a href="https://secondlife.com/land/private-pricing">Regions</a>: 27, 182<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Private Estates: 17, 780<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Linden Owned: 9, 402<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Grid Land Area: 1, 781.40 km²<br />
May 2026 was the strongest month of the year so far. The grid gained +324 regions since January 2026. The overall grid net growth rate now stands at +1.21%.</p>
<p>Since 11th January 2026&#8230;<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Total Regions: +324<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Private Estates: +259<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Linden Owned: + 65</p>
<p>17.780 <a href="https://secondlife.com/land/private-pricing">multipliziert mit durchschnittlich 200 Dollar</a> sind 3.556.000 Dollar &#8211; für die Stromrechnung reicht es.</p>
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		<title>Ganz anders als bei uns</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/07/ganz-anders-als-bei-uns</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 14:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bolivia]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
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					<description><![CDATA[Sucre, 1. Mai [1984, Bolivien, der Brief kam am 6.6.1984 an] Liebe Eltern, In Bolivien ist gerade Generalstreik, und das heißt, daß hier wirklich niemand arbeitet außer dem Markt, auch die Post nicht. Aller Wahrscheinlichkeit ist der Streik Montag zu Ende, und ich werde meine geschriebenen Briefe los. Wir reisen nun noch fröhlich beschwingt durch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/070626_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/070626_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="brief"/></a></p>
<p>Sucre, 1. Mai [1984, Bolivien, der Brief kam am 6.6.1984 an]<br />
Liebe Eltern,</p>
<p>In Bolivien ist gerade Generalstreik, und das heißt, daß hier wirklich niemand arbeitet außer dem Markt, auch die Post nicht. Aller Wahrscheinlichkeit ist der Streik Montag zu Ende, und ich werde meine geschriebenen Briefe los. Wir reisen nun noch fröhlich beschwingt durch Bolivien, was uns immer mehr wie ein Traumland vorkommt, vorausgesetzt, man hat soviel Geld wie wir. Wir geben trotz Souvenirs und Schlemmerei nicht mehr als 10 DM am Tag aus.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2020/03/170320_3gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2020/03/170320_3kl.jpg" alt="Sucre" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480"/></a></p>
<p>Heute am 1. Mai nach dem Frühstück auf dem Markt Parade der Gewerkschaften mit vielen Fahnen auf dem Hauptplatz, umsäumt von riesigen alten Bäumen, hohen Palmen und wunderschönen Kolonialhäusern, dazu &#8222;Kaiserwetter&#8220;. </p>
<p>Zwischendurch <a href="https://jennyisbaking.com/de/2022/11/27/saltenas-rezept-oder-bolivianische-teigtaschen/">Salteñas</a>, das sind mit Fleisch und Gemüse gefüllt Brötchen. Mittags Nudeln, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch auf dem Markt, nachmittags Café mit &#8222;Banana-Split&#8220;-Eis und Bananensaft, Kaffee, dann Spazierengehen, abends Essen auf dem Markt, jetzt Bier trinken. Wir haben gerade ausgerechnet, daß wir trotzdem inklusive Hotel noch nicht 10 DM ausgegeben haben.</p>
<p>So gemütlich geht es nicht immer zu: Die Reise hierhin verlief z.B. ein wenig dramatisch. Abreise von Potosi in eisiger Kälte (es liegt 4100 m hoch), der letzte Bus, der vor dem Generalstreik noch fuhr. Nach 1 Stunde Buszusammenbruch, alle Fahrgäste klettern auf einen LKW, der in einem kleinen Ort steht und auch nach Sucre will, bis ca. 70 Leute drauf sind, alte Indio-Omas mit vielen Röcken, junge Männer, die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Charango">Charango</a> spielen (das sind winzige Gitarren, denen Klangkörper aus dem Panzer eines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCrteltiere">Gürteltiers</a> gemacht worden ist).</p>
<p>Die Fahrt in endlosen Serpentinen an Schluchten vorbei, von 4100 auf 2500, die ganze kalte Nacht auf Schotterstrecke, höchstens 20 km im Stundendurchschnitt. Um Mitternacht kommen wir in Sucre an, latschen mit voller Ausrüstung (jeder 20 kg) durch die leeren Straßen von Unterkunft zu Unterkunft wie in Bethlehem. Es gibt kein Bett, es macht keiner auf oder es ist extrem teuer (das gibt es auch). Am Platz kaufen wir noch ein Brot bei einer in einer Ecke zusammengekauerten Indiofrau, und eine Stunde später haben wir endlich ein Bett.</p>
<p>Ich habe mich noch nie so gut gefühlt auf Reisen. Das liegt auch daran, dass B. und ich eine sehr ähnliche Art zu Reisen und des Reagierens auf die Dinge haben &#8211; ganz im Gegenteil zur letzten Reise. Außerdem gefällt uns Bolivien 10x besser als Peru, obwohl wir auch dort sehr interessante Dinge erlebt haben. Es gibt fast keinen Leerlauf. Jeder Tag bringt neue Ereignisse.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/macha1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/macha1kl.jpg" alt="catavi" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480"/></a></p>
<p>Vor einer Woche noch sind wir in der <a HREF="https://www.burks.de/burksblog/2020/09/03/lord-of-the-underworld-revisited">Größten Zinnmine Boliviens</a> mit Grubenlampe und Gummistiefel durch eiskalte Stollen spaziert und haben mit den Bergleuten gequatscht. Ein paar Tage später nach einer halsbrecherischen Tour mit einem LKW quer durch&#8217;s Gebirge sind wir in einem winzigen Dort mit strohgedeckten Häusern, wo die Kinder erstaunt hinter uns herlaufen. Dann wieder LKW auf eisiger Pampa auf 5000 m Höhe, wo nur noch spärlich Gras wächst und Hunderte von Lamas mit bunten Schleifchen an den Ohren hinter uns herblicken. Seit 6 Wochen sind wir zum ersten Mal unter 3000 m Höhe.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/salar5gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/salar5kl.jpg" alt="salar" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480"/></a><br />
<sup>Die Salzwüste Boliviens, fotografiert im April 1984, vgl. <a href="https://www.burks.de/burksblog/2020/06/25/durch-die-salzwueste-reloaded">26.06.2020</a>.</sup></p>
<p>Das Extremste bisher war von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oruro">Oruro</a> aus 2 Tage und eine Nacht Richtung chilenische Grenze in die Salzwüste. Der LKW blieb so oft im Schlamm stecken, daß wir für die 160bkm 36 Stunden brauchten. Alle Fahrgäste, ca. 50, müssen bis zu den Knien im Schlamm schieben, schaufeln usw.. Dann, mit vollem Gepäck, am 3. Tag 17 km Fußmarsch in glühender Hitze, am 4. Tag Fußmarsch durch Sand und Salzwüste, 26 km mit diversen Flußüberquerungen zu Fuß.</p>
<p><a href="http://tinyurl.com/n4wvzgm"><img decoding="async" src="http://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/020714_1.jpg" alt="chipaya" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480"/></a></p>
<p align="left"><sup>Eine Ansichtskarte aus Boliven (1984) von Chipaya. Die Dorfbewohner wollten nicht fotografiert werden; diesen Wunsch habe ich respektiert.</sup></p>
<p>Am Abend das Ziel, ein winziges Dorf [Chipaya] mit einzigartigen Indianern. Die Frauen haben braune Umhänge, tragen ihre Haar in Dutzenden von geflochtenen Zöpfen, die Männer haben helle Baumwollhemden [an] wie ein Kleid, mit bunten Gürteln und Zipfelmützen. Die Häuser sind rund wie ein Kral in Afrika. Das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chipaya">Dorf</a> spricht als einziges eine fast ausgestorbene Sprache, Pokina [gemeint ist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Puquina">Puquina</a> nach Selbstauskunft der Bewohner, was aber vermutlich falsch ist, da mal dort dort <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chipaya_(Sprache)">Uru-Chipaya</a> spricht], die älter ist als die der Inkas,</p>
<p>Wir sitzen erschöpft neben dem riesigen Backofen und warten auf das erste Brot, trinken braunes Wasser aus dem einzigen Brunnen des Dorfes. Der Bürgermeister erklärt uns, zum Glück auf Spanisch, wir könnten auf der der Erde [gemeint ist der Fußboden] im Büro des Dorfes schlafen, für&#8217;s fotografieren müßten wir bezahlen und überhaupt seinen Fremde nicht sehr erwünscht.  Wir verzichten auf Fotos und marschieren am nächsten Tag 15 km wieder zurück, bis uns ein Indio sagt, daß ein LKW von einem Hof abfährt, den wir auch erwischen.</p>
<p>Wieder eine Nacht bei tollem Sternenhimmel, aber eisiger Kälte. Wir werden total durchgeschüttelt und außerdem sitzen wir auf Säcken mit toten Schafen, deren Knochen uns pikesen &#8211; außerdem der Geruch&#8230;</p>
<p>Am nächsten Morgen um 10 Ankunft in einem Dorf in der Zivilisation, wo es einen Bus nach Oruro gibt. Vorher kann ich schon nicht mehr weiter, und B. muß einen Teil von meinen Sachen tragen. Vorher, beim ersten Tagesmarsch, konnte B. die letzten paar km nur heulend und stoplernd.</p>
<p><a href="http://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/boliva_oruro1.jpg"><img decoding="async" src="http://www.burks.de/grafik/latino_america/bolivia/boliva_oruro1kl.jpg" alt="Oruro" border="0" hspace="0" vspace="0" width="480" /></a><br />
<sup>Oruro, fotografiert 31.01.1979, vgl. <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/Oruro#/media/Archivo:Oruro..jpg">heute</a></sup></p>
<p>Jetzt: Wir kommen in Oruro an (so groß wie Unna [1984], ein Bett, ein Restaurant, ein heiße Suppe. Allein das Gefühl beim ersten Schluck war&#8217;s fast schon wert. Ich habe ein wenig abgenommen, aber fühle, wie sich jeden Tag Energie und innere Ruhe auftanken. Außerdem fühle ich eine körperliche Spannkraft wie schon seit langem nicht mehr &#8211; trotz diverser Verdauungsprobleme. Die <a href="https://www.tannacomp.de/">Tannacomp</a> sind schon fast alle.</p>
<p>Übermorgen werden wir von hier in ein Dorf mit einem riesigen Markt [<a href="https://www.burks.de/burksblog/?s=tarabuco">Tarabuco</a>] fahren. Wenn ihr uns jetzt sehen könntet: Ich habe weite dunkle indianische Hosen an, die von einem breiten bunten Gürtel zusammengehalten wird, einen Pullover aus purem Alpaca (10 DM in Peru!), Opas Hut mit buntem Bändchen &#8211; genau wie die Männer hier! &#8211; und eine bunte indianische Decke um. Außerdem sind wir braungebrannt &#8211; aber bei euch fängt der Sommer ja auch an. </p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/070626_2gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/070626_2kl.jpg" border="0" width="480" alt="la paz"/></a><br />
<sup>Altstadt von Ĺa Paz, Bolivien, fotografiert 1984, mit ChatGPT verbessert, vgl. das Original <a href="https://www.burks.de/burksblog/2020/10/20/viva-la-izquierda-boliviana">20.10.2020</a></sup></p>
<p>Dann geht es von Dorf zu Dorf über Cochabamba wieder zurück nach La Paz, wo wir ein Paket mit Souvenirs losschicken werden. Von da auch 6 Wochen Richtung Norden in den Urwald, wo es endlich knallig heiß sein wird.</p>
<p>Mitte Juni werden wir die Grenze nach Peru überschreiten und nach Cusco fahren. Von dort auf, je nach Zeit und Geld, irgendwann nach Lima, wie, wissen wir noch nicht.</p>
<p>Was uns fehlt, sind die Kneipen in Berlin, Rotkohl, Sauerkraut, Kartoffelsalat, Blumenkohl, Buttercreme&#8230; Leider erwartet mich ja allerhand in Berlin: Wohnungssuche, vielleicht existiert die Knesebeckstraßenwohnung [ich wohne in der Charlottenburger Knesebeckstraße von 1977 bis 1984] nicht [mehr], und meine Sachen sind auf meine Freunde verteilt. Vielleicht gibt es einen Prozeß gegen die geräumten Bewohner der <a href="https://berlin.museum-digital.de/object/60483">Bülowstraße</a>, wo ich auch dabei war [ich wurde bei der Räumung festgenommen, das Verfahren wurde später eingestellt], vielleicht habe H,. und A. schon eine Wohnung gefunden. Die erste und letzte Post kriegen wir ja erst in 6-7 Wochen in Cusco.</p>
<p>Nun ja, es geht uns blendend und ich könnte länger bleiben als geplant. Heute feiern wir die Hälfte [von sechs Monaten Reise] [&#8230;] Seit mehreren Wochen auch das erste Bier. Hoffentlich gibt es nicht doch noch einen Putsch. Oder einen Generalstreik, der unbegrenzt dauert! Die Arbeiter schmeißen hier mit Steinen, und kein Bus wagt es zu fahren, ganz anders als bei uns.</p>
<p>Bis bald und Grüße Burkhard</p>
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		<title>Angemerkt zum Zeitgeschehen</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/06/angemerkt-zum-zeitgeschehen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 11:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Wissenschaftliche Untersuchung von Personen, die sich ausschließlich bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten informieren und darüber dann in den sozialen Medien posten (Symbolbild). &#8211; Nehmt dies Schwaben! Man darf Leute nicht mehr zum Kehren und zum Putzen auffordern! Warum macht der Probst Markus Pottbäcker (Facebook) Werbung für die AfD? Frage für einen Freund. &#8211; Immer wenn in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/060626_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/060626_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="urologe"/></a><br />
<sup>Wissenschaftliche Untersuchung von Personen, die sich ausschließlich bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten informieren und darüber dann in den sozialen Medien posten (Symbolbild).</sup></p>
<p>&#8211; Nehmt dies Schwaben! <a href="https://www.instagram.com/enxhiseli/">Man</a> darf Leute nicht mehr zum Kehren und zum Putzen <a href="https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/gelsenkirchen/gelsenkirchen-entsetzen-afd-video-putzen-100.html">auffordern</a>! </p>
<p>Warum macht der Probst <a href="https://www.facebook.com/watch/?v=1659645998431513">Markus Pottbäcker</a> (Facebook) Werbung für die AfD? Frage für einen Freund.</p>
<p>&#8211; Immer wenn in den sozialen Medien die Sendungen im deutschen TV diskutiert werden, sollte man einen Urologen hinzuziehen: Das Thema interessiert nur die, die innerhalb der öffentlich-rechtlichen Blase leben.</p>
<p>&#8211; &#8222;Vielleicht hätte sich Frau Baerbock darauf konzentrieren sollen, ihre Arbeit in der deutschen Diplomatie zu erledigen, anstatt zu versuchen, Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen“, <a href="https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/nach-deutschlands-un-blamage-jetzt-treten-afrikaner-gegen-baerbock-nach-6a22bf539e32e33bafd53698">so Masisi</a>. &#8222;Vielleicht hätte Deutschland dann mehr Stimmen aus Afrika für den UN-Sitz erhalten.&#8220;</p>
<p>&#8211; Wen man <a href="https://www.weser-kurier.de/bremen/politik/bremer-jobcenter-ex-mitarbeiter-nach-buergergeld-kritik-gekuendigt-doc8611h6p32rrowlcdopr">Jobcenter kritisiert</a> und dort arbeite, <a href="https://www.welt.de/vermischtes/article6a23c7250d90eecc140a7176/leistungsmissbrauch-stadt-bremen-kuendigt-jobcenter-mitarbeiter-nach-auftritt-in-umstrittener-buergergeld-doku-des-zdf.html">wird man in Bremen entlassen</a>.</p>
<p>&#8211; Der Tatort <a href="https://www.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/naechster-film-weg-ard-verbannt-kinski-tatort-reifezeugnis-6a22ec93b20db0d89b656a99">Reifezeugnis</a> ist ab sofort nur noch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Reifezeugnis">auf dem Schwarzmarkt</a> oder unter der Ladentheke erhältlich.</p>
<p>Dazu lesen wir Fachliteratur: Der französische Historiker <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Philippe_Ari%C3%A8s">Philippe Ariès</a> veröffentlichte 1960 das Werk <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Kindheit">Geschichte der Kindheit</a> 1960. Es gilt als eines der einflussreichsten Bücher der Sozial- und Mentalitätsgeschichte. Die zentrale These lautet, dass Kindheit keine zeitlose biologische oder kulturelle Konstante ist, sondern eine historisch entstandene gesellschaftliche Konstruktion. Die Vorstellung von Kindheit hat sich historisch stark verändert: Die moderne, &#8222;geschützte&#8220; und pädagogisch betreute Kindheit entstand erst zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert.</p>
<p>&#8211; Lehrer schlagen Alarm: Heutige Schüler sind nicht mehr in der Lage, das Nibelungenlied auswendig zu lernen.</p>
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		<title>Freie Liebe und die Sexualethik des Kommunismus</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/05/freie-liebe-und-die-sexualethik-des-kommunismus</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 19:26:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Photorealistic satirical metaphor of early communist sexual ethics, a gigantic wedding cake made of banknotes collapsing while bewildered bourgeois gentlemen try to save it, revolutionary women cutting golden chains with oversized sewing scissors, a giant heart suspended above the city by bureaucratic red tape, couples queuing in front of a &#8222;Ministry of Love&#8220; that desperately [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/050626_2gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/050626_2kl.jpg" border="0" width="480" alt="Sexualethik des Kommunismus"/></a><br />
<sup>Photorealistic satirical metaphor of early communist sexual ethics, a gigantic wedding cake made of banknotes collapsing while bewildered bourgeois gentlemen try to save it, revolutionary women cutting golden chains with oversized sewing scissors, a giant heart suspended above the city by bureaucratic red tape, couples queuing in front of a &#8222;Ministry of Love&#8220; that desperately tries to regulate human emotions with paperwork, jealous peacocks holding property contracts, white doves laughing from above, symbolic balance between freedom and responsibility, ironic political symbolism, cinematic realism, absurd yet believable, dark humor, social satire, ultra-detailed, dramatic clouds, golden hour lighting, Magnum photo style, 8k &#8211;ar 16:9 &#8211;stylize 40. Gemini macht leider ein Wasserzjeichen hinein, aber wenn man das Bild ChatGPT dann zum Fraß vorwirft, wird das anstandslos (!) entfernt.</sup></p>
<p>Aus der Rubrik &#8222;nützliches Wissen&#8220;: Elfriede Friedländer (später bekannt als die KPD-Politikerin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Fischer">Ruth Fischer</a>) veröffentlichte 1920 in Wien die Studie &#8222;Sexualethik des Kommunismus&#8220;. Die Schrift kritisierte die bürgerliche Ehe als &#8222;Prostitution&#8220; und forderte eine radikale Transformation: Sie plädierte für die staatliche Erziehung aller Kinder und eine von ökonomischer Abhängigkeit befreite, auf echter psychosexueller Gleichberechtigung basierende Liebe.</p>
<p>Die Studie gehört zu den <a href="https://real.mtak.hu/98987/1/Der%20Neue%20Mensch_ED_175-198.pdf">frühesten Versuchen</a>, eine kommunistische Sexualmoral systematisch zu formulieren. Interessant ist, dass die Schrift heute weitgehend vergessen ist, obwohl sie nach Einschätzung späterer Historiker unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zu den meistdiskutierten kommunistischen Beiträgen zur &#8222;sexuellen Frage&#8220; gehörte.</p>
<p>Wait a minute. Den Text gibt es <a href="https://library.fes.de/pdf-files/bibliothek/bestand/a80-03197.pdf">verschiedenen Stellen</a> online, leider nicht bebildert.</p>
<p><a href="https://library.fes.de/pdf-files/bibliothek/bestand/a80-03197.pdf"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/050626_1.jpg" border="1" width="480" alt="Ruth Fischer"/></a></p>
<p>Ich lese gerade mit wachsender &#8211; und unerwarteter &#8211; Begeisterung von der Schweizer Historikerin Brigitte Studer <a href="https://www.amazon.de/dp/3518299298/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1">Reisende der Weltrevolution: Eine Globalgeschichte der Kommunistischen Internationale</a>. Das Buch machte mich auf die unglaubliche Biografie der Friedländer aka Fischer und vieler anderer aufmerksam. Das Buch ist es wert, gesondert besprochen zu werden.</p>
<p>Ja, früher war ich genau ihrer Meinung und tendiere beim Älterwerden wieder in die Richtung.</p>
<p><i>Nicht darin liegt das Übel, dass die Menschen in ihrer Triebbefriedigung nicht übereinstimmen oder dass die Formen ihres Sexuallebens so mannigfach sind, sondern darin, dass ihr ganzes Leben, weit davon entfernt, sich nach Prinzipien, nach Ideen zu orientieren, in trübseligem Stumpfsinn verbracht wird, in gröbstem „Genießen“, in völliger Hingegebenheit an persönlichen und alltäglichen Kleinkram, an nichtige und wertlose Affekte. Dass dann ihr Sexualleben auch roh und plump ist, das ist nur selbstverständlich und fügt sich in das Gesamtbild von Kräftevergeudung und würdelosem Dasein. Dass bei den meisten Männern, besonders im Kriege, das Sexualleben auch quantitativ die bedeutendste Stelle in ihrer außerberuflichen Lebensführung einnimmt, dass fast ihr ganzes Denken und Fühlen von ihren kleinlichen und groben „Abenteuern“ und „Erlebnissen“ ausgefüllt ist, ist eigentlich nur ein Symptom mehr dafür, dass gegenwärtig der größte Teil der Menschheit mit sich und dem Leben erbärmlich wenig anzufangen weiß. So muss die Frage nach der richtigen Ordnung des Sexuallebens orientiert werden an der allgemeinen Frage nach der Ordnung und dem Sinn des Lebens<br />
überhaupt.</i> (&#8230;)</p>
<p><i>Es ist keine allzu kühne Behauptung, dass sich der Hauptteil sexueller und erotischer Beziehungen heute außerhalb der Ehe abspielt. Die Ehe ist für viele notwendig aus mannigfachen Ursachen; aber sie ist nur eine Form des Sexuallebens neben vielen anderen: die öffentliche Moralheuchelei will uns glauben machen, sie sei die wichtigste und vorherrschende. </i> (&#8230;)</p>
<p><i>Da die Forderung nach Monogamie nicht einheitlich und unwiderleglich wissenschaftlich begründet werden kann, so ist die Einehe nicht die einzig mögliche Form des Sexuallebens und hat auch keinen Anspruch auf besonderen staatlichen Schutz.</i> </p>
<p>Die KI fasst zusammen: </p>
<p><b>Kritik an der „freien Liebe“</b></p>
<p>Ein heute überraschender Aspekt ist ihre Skepsis gegenüber Formen dauerhafter Polygamie oder völlig unverbindlicher Beziehungen.</p>
<p>Sie diskutiert die theoretische Möglichkeit, dass Menschen mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig führen könnten, bezweifelt aber, dass dies praktisch dauerhaft gelingen könne. Sie verweist auf Eifersucht, Exklusivitätswünsche und emotionale Bindungen als reale menschliche Faktoren.</p>
<p>Damit unterscheidet sie sich deutlich von späteren Darstellungen, die kommunistische Sexualpolitik oft nur mit „sexueller Freizügigkeit“ gleichsetzen.&#8220;</p>
<p>Man sollte aber besser die Forderungen am Schluss des Textes der Fischer nicht lesen&#8230;</p>
<p>PS Endlich mal wieder ein <a href="https://www.tiktok.com/@burkhardschroeder/video/7647999012754230550">Video für TikTok</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Unter automatisch Kommunizierenden</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/04/unter-automatisch-kommunizierenden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 19:51:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Made by ChatGPT &#8211; metaphorische und ironische Interpretation des Inhalts des Screenshots unten Irgendein Algorithmus warf mir diesen verschwurbelten Text des Leibniz-Instituts für Medienforschung │Hans-Bredow-Institut (HBI) vor die Füße: &#8222;Wie verändert kommunikative Künstliche Intelligenz unsere gesellschaftliche Kommunikation, und welche Folgen hat dies für Medienorganisationen? Diesen Fragen geht die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_4gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_4kl.jpg" border="0" width="480" alt="KI"/></a><br />
<sup>Made by ChatGPT &#8211; metaphorische und ironische Interpretation des Inhalts des Screenshots unten</sup></p>
<p>Irgendein Algorithmus warf mir <a href="https://leibniz-hbi.de/nutzung-kommunikativer-ki-im-journalismus/">diesen verschwurbelten Text</a> des Leibniz-Instituts für Medienforschung │Hans-Bredow-Institut (HBI) vor die Füße: &#8222;Wie verändert kommunikative Künstliche Intelligenz unsere gesellschaftliche Kommunikation, und welche Folgen hat dies für Medienorganisationen? Diesen Fragen geht die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderte Forschungsgruppe <a href="https://leibniz-hbi.de/hbi-news/automatisierung-gesellschaftlicher-kommunikation/">Kommunikative KI (ComAI) &#8211; Die Automatisierung gesellschaftlicher Kommunikation</a> nach. In neun Forschungsprojekten untersuchen Forscher aus den Bereichen Kommunikations‑ und Medienwissenschaft, Mensch-Computer-Interaktion, Wissenssoziologie, Governance-Forschung und Medienrecht die Potenziale, Risiken und Konsequenzen dieses tiefgreifenden Wandels.&#8220;</p>
<p>Die Brafaselrharbarertextbausteine (&#8222;Potenziale, Risiken und Konsequenzen&#8220;) ließen mir keine Ruhe. &#8222;KI-Inhalte&#8220; sollen gekennzeichnet werden? Und dann? Wird die Welt dann besser &#8211; und würde der Bürger aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit entlassen?</p>
<p>Dann <a href="https://www.heise.de/news/Pentagon-vs-Anthropic-KI-Freigabe-soll-jetzt-mit-Kriegsgesetz-erzwungen-werden-11188431.html">las ich noch etwas</a> über <a href="https://claude.ai/new">Claude</a> (neu in der Blogroll) von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropic">Anthropic</a>. Und in meinem Hinterkopf hallte etwas von Baudrillard und Zeichen. </p>
<p>ChatpGPT merkte noch süffisant an: &#8222;Im Bild steht „Leibnitz Institut“. Falls damit das bekannte Forschungsnetzwerk gemeint ist, wird es normalerweise „Leibniz“ geschrieben.&#8220;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_1.jpg" border="1" width="480" alt="KI"/></p>
<p>Alsp sprach ich zu Claude: Ich brauche zu dem Thema einen journalistischen Artikel, der ungefähr so lang ist wie 2 Din-A-4 Seiten in einer Zeitschrift.</p>
<p>Um es gleich zu sagen: Der Journalismus ist tot, mausetot. Gefühlt 90 Prozent alles Texte, die produziert werden, sind schlechter als die von der KI erstellten. Das gilt natürlich nicht für polemische Kommentare &#8211; dazu ist die künstliche Intelligenz zwangsweise zu ausgewogen und harmonisch.</p>
<p>Vielleicht sollte ich &#8211; wie Claude &#8211; jetzt immer meine Postings hier beginnen mit &#8222;Von der Redaktion &#8211; Analyse&#8220; &#8211; aber &#8222;Analyse&#8220; klänge zu sehr nach RT Deutsch.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_2.jpg" border="1" width="480" alt="KI"/></p>
<h2>Die stille Übernahme</h2>
<p><b>Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus – doch wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure?</b></p>
<p>Von der Redaktion &#8211; Analyse</p>
<p><i>Es begann mit dem Versprechen, Routinearbeit abzunehmen. Heute generieren KI-Systeme Nachrichtentexte, prüfen Quellen, analysieren Datenberge – und treffen dabei Entscheidungen, die früher <del>Journalistinnen und</del> Journalisten vorbehalten waren. Die Branche steht an einem Scheideweg: zwischen Effizienzgewinn und dem schleichenden Verlust redaktioneller Kontrolle.</i></p>
<p>Die Zahlen klingen zunächst verheißungsvoll. Laut aktuellen Branchenerhebungen nutzen inzwischen mehr als 60 Prozent der großen deutschen Medienhäuser KI-gestützte Tools in der Produktion – für automatisierte Börsenmeldungen, Sportergebnisse, Wetterberichte. Was als Entlastung begann, hat sich ausgeweitet: Algorithmen schlagen Themen vor, fassen Pressemitteilungen zusammen, transkribieren Interviews in Sekundenschnelle. Doch mit der Nützlichkeit wächst auch die Abhängigkeit.</p>
<p><b>Das Versprechen der Verifikation</b></p>
<p>Besonders aggressiv vermarktet wird KI derzeit als Werkzeug für den Quellencheck. Tools wie Radar oder ClaimBuster durchsuchen in Echtzeit Millionen von Dokumenten, Social-Media-Posts und Datenbanken, um Aussagen automatisch zu verifizieren. Die Versuchung ist real: In einer Nachrichtenumgebung, in der Falschinformationen sich schneller verbreiten als ihre Korrekturen, klingt maschinelle Unterstützung wie ein Segen.</p>
<p>Was in den Verkaufspräsentationen fehlt: Diese Systeme sind nicht neutral. Sie wurden auf historischen Daten trainiert – mit all deren Verzerrungen, Lücken und impliziten Annahmen. Wenn ein Algorithmus entscheidet, ob eine Behauptung als wahr, falsch oder zweifelhaft eingestuft wird, kodiert er damit auch die Perspektive seiner Entwickler. Factchecking ist keine technische, sondern eine zutiefst redaktionelle Entscheidung. Wer das delegiert, gibt Macht ab.</p>
<p><b>KI-Slop: Die neue Dimension der Desinformation</b></p>
<p>Während Redaktionen über den Einsatz von KI diskutieren, hat das Problem längst eine neue Dimension erreicht. KI-Slop – der Begriff bezeichnet massenhaft generierte, fehlerhafte oder bewusst manipulierte KI-Inhalte – flutet das Netz. Gefälschte Zitate von Politikern, plausibel klingende, aber erfundene Studienergebnisse, fotorealistische Bilder von Ereignissen, die nie stattgefunden haben: Das Volumen ist neu, die Raffinesse erschreckend.</p>
<p>Für Journalistinnen und Journalisten bedeutet das eine fundamental veränderte Arbeitssituation. Die alte Faustregel: Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein, ist es das meistens – greift nicht mehr. KI-generierte Inhalte sind oft präzise genug, um oberflächliche Prüfungen zu bestehen. Wer heute eine Meldung verifiziert, muss nicht nur die Faktenlage, sondern auch die Echtheit des Materials selbst hinterfragen. Reverse-Image-Search, Metadaten-Analyse, linguistische Muster – das Handwerk des Factcheckers wird technisch aufwändiger und gleichzeitig wichtiger.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_6gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_6kl.jpg" border="0" width="480" alt="KI"/></a><br />
<sup>Mady by Gemini &#8211; Prompt wie unten für Midjourney</sup></p>
<p><b>Die Kennzeichnungsfrage: Transparenz als Standard?</b></p>
<p>In der Debatte um KI-Inhalte ist die Forderung nach klarer Kennzeichnung längst zum Konsens geworden – zumindest auf dem Papier. Der Deutsche Presserat hat Leitlinien formuliert, der Europäische Medienfreiheitsakt sieht Transparenzpflichten vor, und die meisten Ethikrichtlinien großer Verlage enthalten entsprechende Passagen. Die Praxis sieht anders aus.</p>
<p>Was genau muss gekennzeichnet werden? Nur vollständig KI-generierte Texte? Oder auch solche, die lediglich KI-assistiert entstanden – sprich: von einem Menschen geschrieben, aber mit KI-Vorschlägen überarbeitet? Was ist mit KI-generierten Bildern, die redaktionell ausgewählt wurden? Die Grenzziehungen sind unscharf, die Definitionen umstritten. Und solange keine verbindlichen Standards gelten, entscheiden Verlage im Eigeninteresse – was nicht immer dem Interesse der Leserinnen und Leser entspricht.</p>
<p><b>Eingebettet in die Infrastruktur</b></p>
<p>Die vielleicht folgenreichste Entwicklung verläuft weitgehend unbemerkt: KI wird nicht mehr als externes Tool verwendet, sondern direkt in redaktionelle Infrastrukturen integriert. Content-Management-Systeme schlagen automatisch SEO-optimierte Überschriften vor. Algorithmen entscheiden, welcher Artikel auf der Startseite erscheint. Chatbots beantworten Leseranfragen im Namen der Redaktion. Die Linie zwischen Mensch und Maschine verschwimmt – und damit auch die Verantwortung.</p>
<p>Medienforscher warnen vor einem schleichenden Prozess, den sie als Automation Bias bezeichnen: die Tendenz von Menschen, maschinellen Empfehlungen zu folgen, auch wenn sie ihrem eigenen Urteil widersprechen. Redakteure, die täglich mit KI-Vorschlägen arbeiten, beginnen diese als Baseline zu akzeptieren. Was der Algorithmus nicht vorschlägt, wird seltener geschrieben. Was er bevorzugt, häuft sich. Das nennt sich dann Reichweite – und ist in Wirklichkeit stille Zensur durch Optimierung.</p>
<p><b>Was jetzt gefragt ist</b></p>
<p>Die Antwort auf diese Entwicklungen kann nicht Technikfeindlichkeit sein. KI-Tools werden bleiben, und viele sind tatsächlich nützlich – wenn sie richtig eingesetzt werden. Was fehlt, sind klare Kompetenzprofile für den KI-informierten Journalismus: Redakteurinnen und Redakteure, die verstehen, wie Sprachmodelle funktionieren, welche Fehler sie machen, wo ihre Grenzen liegen. Wer ein Tool nicht versteht, kann es nicht kritisch einsetzen.</p>
<p>Ebenso dringend ist eine strukturelle Antwort der Branche: verbindliche Kennzeichnungsstandards, unabhängige Audits von KI-gestützten Redaktionssystemen, und eine offene Debatte darüber, welche Entscheidungen grundsätzlich beim Menschen bleiben müssen. Die Frage, welche Geschichte erzählt wird, gehört dazu.<br />
KI verändert den Journalismus – das ist unbestreitbar. Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie. Wer diese Frage den Technologiekonzernen überlässt, die die Systeme bauen, hat die Antwort bereits gegeben.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_5gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/040626_5kl.jpg" border="0" width="480" alt="KI"/></a><br />
<sup>An ultra-photorealistic and ironic metaphor for the future of journalism in the age of AI: a crowded newsroom where hundreds of journalists have been replaced by giant mechanical magnifying glasses with artificial eyes, tirelessly inspecting mountains of glowing digital documents. In the center, a nervous human reporter desperately searches for a single authentic paper source while surrounded by endless streams of AI-generated articles flowing from golden factory machines. Above them, enormous floating labels reading &#8222;TRUST&#8220;, &#8222;SOURCE CHECK&#8220;, and &#8222;AI GENERATED&#8220; are held up by tiny drones like advertising banners. The irony: despite infinite verification technology, nobody notices a giant elephant made of fake news quietly sitting in the room. Cinematic realism, satirical symbolism, newsroom of the near future, dramatic lighting, shallow depth of field, hyper-detailed textures, award-winning photojournalism, 8k, Leica photography, believable human expressions, visual metaphor for trust, transparency, source verification and AI-assisted journalism &#8211;ar 16:9 &#8211;stylize 250 &#8211;chaos 15  (Midjourney)</sup></p>
<p><b>Hintergrund: Begriffe im Überblick</b></p>
<p><i>KI-Slop</i>: Massenhafte, fehlerhafte oder manipulierte KI-generierte Inhalte, die gezielt oder ungefiltert verbreitet werden.<br />
<i>Automation Bias</i>: Die kognitive Tendenz, Empfehlungen automatisierter Systeme auch dann zu folgen, wenn sie dem eigenen Urteil widersprechen.<br />
<i>Constitutional AI</i>: Ansatz zur KI-Entwicklung, der ethische Grundsätze direkt in das Training integriert, um zuverlässigeres, transparenteres Verhalten zu fördern.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Code, Simulation und Hyperrealität</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/03/code-simulation-und-hyperrealtiaet</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 19:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach 50 Seiten gab ich auf und holte mir Hilfe von der KI. &#8222;Der symbolische Tausch und der Tod&#8220; (französisch: L&#8217;échange symbolique et la mort, 1976) gilt als eines der wichtigsten und zugleich schwierigsten Werke des französischen Soziologen und Philosophen Jean Baudrillard. Das Buch markiert den Übergang Baudrillards von einer marxistisch beeinflussten Gesellschaftskritik zu seiner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.amazon.de/dp/3751803092?/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/030626_1.jpg" border="0" width="240" align="left" vspace="10" hspace="10" alt="baudrillard"/></a> Nach 50 Seiten gab ich auf und holte mir Hilfe von der KI. </p>
<p>&#8222;Der symbolische Tausch und der Tod&#8220; (französisch: L&#8217;échange symbolique et la mort, 1976) gilt als eines der wichtigsten und zugleich schwierigsten Werke des französischen Soziologen und Philosophen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Baudrillard">Jean Baudrillard</a>. Das Buch markiert den Übergang Baudrillards von einer marxistisch beeinflussten Gesellschaftskritik zu seiner späteren Theorie der Simulation und der Hyperrealität.</p>
<p><b>Die Grundidee</b></p>
<p>Baudrillard behauptet, dass moderne Gesellschaften nicht mehr hauptsächlich durch Produktion und Klassenkampf bestimmt werden, sondern durch Zeichen, Symbole und Codes. Früher wurden Dinge hergestellt, getauscht und verbraucht. Heute werden vor allem Bedeutungen produziert:</p>
<p><span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Marken statt Produkte<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Images statt Wirklichkeit<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Medienereignisse statt Erfahrungen<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Statistiken statt Menschen</p>
<p>Der Mensch lebt nach Baudrillard zunehmend in einer Welt von Zeichen, die sich von der Realität gelöst haben.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_6gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_6kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Was ist &#8222;symbolischer Tausch&#8220;?</b></p>
<p>Der Begriff stammt teilweise aus den Arbeiten des Ethnologen <a href="https://www.burks.de/burksblog/?s=marcel+mauss">Marcel Mauss</a>.</p>
<p>In traditionellen Gesellschaften waren Gaben, Opfer, Rituale und Gegengaben wichtig.</p>
<p>Beispiele:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Ein Geschenk verpflichtet zur Gegengabe.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Eine Beleidigung verlangt Antwort.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Ein Opfer an die Götter verlangt Gegenleistung.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Ein Ehrverlust muss ausgeglichen werden.</p>
<p>Dieser Austausch folgt keiner Marktlogik. Er ist:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>persönlich<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>wechselseitig<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>symbolisch<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>sozial bindend,</p>
<p>Baudrillard nennt dies den <i>symbolischen Tausch</i>.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_2gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_2kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Was macht die Moderne?</b></p>
<p>Die moderne kapitalistische Gesellschaft zerstört nach Baudrillard diesen symbolischen Austausch. Alles wird in messbare Werte übersetzt:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Geld<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Preise<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Statistiken<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Leistungskennzahlen<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Wahrscheinlichkeiten</p>
<p>Statt einer Gegengabe erhält man einen Preis. Statt Ehre erhält man Status. Statt Ritualen gibt es Bürokratie.</p>
<p>Dadurch gehe etwas Grundlegendes verloren.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_3gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_3kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Warum spielt der Tod eine zentrale Rolle?</b></p>
<p>Für Baudrillard ist der Tod das größte Problem der modernen Gesellschaft.</p>
<p>Traditionelle Kulturen integrierten den Tod:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Ahnenkulte<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Totenrituale<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Opferhandlungen<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>religiöse Vorstellungen.</p>
<p>Der Tod gehörte zum sozialen Leben. Die Moderne versucht dagegen, den Tod auszuschließen:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Krankenhäuser verbergen Sterbende<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Friedhöfe liegen außerhalb der Städte<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Jugend wird verherrlicht<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Alter wird verdrängt</p>
<p>Der Tod werde zum Tabu.</p>
<p>Baudrillard meint: Was ausgeschlossen werde, kehre in anderer Form zurück. Deshalb erscheinen Tod und Katastrophe ständig in Medien, Filmen und Nachrichten.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_4gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_4kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Die Kritik an Marx</b></p>
<p>Baudrillard war ursprünglich stark von Karl Marx beeinflusst. In diesem Buch kritisiert er Marx jedoch. Marx sah die Hauptfrage in:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Arbeit<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Produktion<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Eigentum<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Klassenverhältnissen</p>
<p>Baudrillard meint dagegen: Die moderne Gesellschaft werde zunehmend durch Zeichen und Information organisiert. Nicht die Fabrik sei das Zentrum der Macht, sondern:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Medien<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Werbung<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Verwaltung<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Datensysteme</p>
<p>Deshalb reiche klassische Marx-Kritik nicht mehr aus.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_5gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_5kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Der Code</b></p>
<p>Eine der wichtigsten Ideen des Buches ist der Code. Der Code bestimmt:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>was normal ist,<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>was schön ist,<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>was erfolgreich ist,<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>was gesund ist,<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>was wahr ist.</p>
<p>Menschen glauben oft, frei zu handeln.</p>
<p>Baudrillard sagt jedoch: Der Code legt bereits fest, welche Möglichkeiten überhaupt denkbar sind.</p>
<p>Heute würde man dabei an Dinge denken wie:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Algorithmen<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Social-Media-Rankings<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Suchmaschinen<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Kredit-Scores<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>KI-Systeme</p>
<p>Baudrillard schrieb dies allerdings Jahrzehnte vor dem Internet.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_7gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_7kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Simulation</b></p>
<p>Hier entwickelt Baudrillard erstmals Gedanken, die später berühmt wurden. Er behauptet: Die moderne Gesellschaft produziert Abbilder ohne Original.</p>
<p>Beispiele:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Werbung verkauft Lebensgefühle statt Produkte.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Politiker inszenieren Bilder statt Politik.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Fernsehen erzeugt Ereignisse, die nur für das Fernsehen stattfinden.</p>
<p>Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Darstellung verschwimmt. Daraus entsteht später sein berühmter Begriff der <i>Hyperrealität</i>.</p>
<p><b>Warum war das Buch wichtig?</b></p>
<p>Baudrillard erkannte bereits in den 1970er Jahren Entwicklungen, die heute alltäglich erscheinen:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Mediengesellschaft<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Influencer-Kultur<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>virtuelle Identitäten<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>permanente Selbstdarstellung<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>digitale Überwachung<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Datenökonomie</p>
<p>Viele Leser sehen darin eine erstaunlich frühe Beschreibung des Internetzeitalters.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_8gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_8kl.jpg" border="0" width="480" alt="Baudrillard"/></a></p>
<p><b>Kritik an Baudrillard</b></p>
<p>Kritiker werfen ihm vor:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Er schreibe oft absichtlich schwer verständlich. [Das kann ich bestätigen.]<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Seine Aussagen seien kaum überprüfbar.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Er übertreibe den Einfluss von Medien.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Er unterschätze weiterhin die Bedeutung von Wirtschaft und Klassen.</p>
<p>Marxisten kritisieren insbesondere, dass er die Produktionsverhältnisse zugunsten von Zeichen und Symbolen vernachlässige.</p>
<p><b>Kurzfassung in einem Satz</b></p>
<p>Baudrillards zentrale These lautet:<br />
Die moderne Gesellschaft hat den traditionellen symbolischen Austausch verdrängt und durch ein System von Zeichen, Codes und Simulationen ersetzt; dabei wird insbesondere der Tod aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, kehrt jedoch in medialen und kulturellen Formen ständig wieder zurück.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Zu unscharfe sozialistische Gesellschaft</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/02/zu-unscharfe-sozialistische-gesellschaft</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 18:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.burks.de/burksblog/?p=65649</guid>

					<description><![CDATA[Seit März 1974 wohne ich in Berlin &#8211; das Foto ist vermutlich aus diesem Jahr. &#8222;Die Auflösung und die Perspektive reichen leider nicht aus, um alle Titel sicher zu lesen, aber einige Fragmente sind erkennbar: &#9658;Auf dem weißen Buch im Hintergrund steht ziemlich deutlich „ATLAS ZUR &#8230;“. Das könnte ein geographischer oder historischer Atlas sein. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/06/020626_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="Burks"/></a></p>
<p>Seit März 1974 wohne ich in Berlin &#8211; das Foto ist vermutlich aus diesem Jahr.</p>
<p>&#8222;Die Auflösung und die Perspektive reichen leider nicht aus, um alle Titel sicher zu lesen, aber einige Fragmente sind erkennbar:<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Auf dem weißen Buch im Hintergrund steht ziemlich deutlich „ATLAS ZUR &#8230;“. Das könnte ein geographischer oder historischer Atlas sein.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Das rote Buch davor scheint mit „Sozialistische &#8230;“ oder „Sozialistische Gesellschaft &#8230;“ zu beginnen, aber der Rest ist unscharf.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span>Die übrigen Bücher und Hefte sind zu klein bzw. zu unscharf, um die Titel zuverlässig zu entziffern.&#8220;</p>
<p>Den zweibändigen <a href="https://www.amazon.de/dp/B00D6X3EVK/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1">Atlas zur Geschichte</a> &#8211; hrsg.: Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, VEB Hermann Haack, Geografisch-Kartographische Anstalt Gotha/Leipzig 1973 &#8211; besitze ich heute noch. Der Atlas war wesentlich besser als der damals im Westen erhältliche einbändige <a href="https://www.amazon.de/dp/3060658501/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1">Putzger</a>. Den habe ich auch, eine <a href="https://www.kasuwa.de/produkt/446272/putzger-historischer-weltatlas-jubilaeumsausgabe-1961">Jubiläumsausgabe</a> von 1969 oder 1970 zum 125-jährigen Verlagsjubiläum.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Unter Waffentragenden</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/01/unter-waffentragenden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 16:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/320526_3gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/320526_3kl.jpg" border="0" width="480" alt="waffen"/></a></p>
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		<title>Erhöhte Gefahr</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/01/erhoehte-gefahr</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 14:44:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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					<description><![CDATA[Da war ich drei Jahre alt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/320526_2gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/320526_2kl.jpg" border="0" width="480" alt="Impfgefahr"/></a></p>
<p>Da war ich drei Jahre alt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hippie-Auto</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/06/01/hippie-auto</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hausmitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.burks.de/burksblog/?p=65641</guid>

					<description><![CDATA[Mein Auto, irgendwann in den 70-er Jahren. Das Zimmer oben rechts im Dachgeschoss (Unna, Lessingstraße) war mein Kinderzimmer. Es ist gar nicht so einfach, alle Fotos seit März 2003 zu behalten, die ich hier onlinisiert habe. Das fand ich nicht, also war es wohl bisher unveröffentlicht. ChatpGPT nennt es ein &#8222;Hippie-Auto&#8220;. Ich war aber kein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/320526_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/320526_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="Unna"/></a></p>
<p>Mein Auto, irgendwann in den 70-er Jahren. Das Zimmer oben rechts im Dachgeschoss (Unna, Lessingstraße) war mein Kinderzimmer.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, alle Fotos seit März 2003 zu behalten, die ich hier onlinisiert habe. Das fand ich nicht, also war es wohl bisher unveröffentlicht. ChatpGPT nennt es ein &#8222;Hippie-Auto&#8220;. Ich war aber kein Hippie, und der Stern ist politisch gemeint.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vorübergehend geschlossen</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/05/31/voruebergehend-geschlossen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 14:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.burks.de/burksblog/?p=65629</guid>

					<description><![CDATA[Die IDF hat Burg Beaufort im Libanon eingenommen. &#8222;Beaufort war die einzige größere Kreuzritterburg, die der Eroberungswelle Saladins in den Jahren 1187 bis 1189 standhielt, der die Burg mehrmals belagerte. Dabei überlistete der Burgherr Rainald von Sidon Saladin, indem er die Übergabe versprach, die Burg jedoch heimlich reparierte.&#8220; Rainald sprach übrigens fließend Arabisch. Hinweis: Wenn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://tinyurl.com/y3cejc3b"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/310526_2.jpg" border="1" vspace="10" hspace="10" align=left width="240" alt="Burg Beaufort"/></a></p>
<p>Die IDF hat <a href="Burg Beaufort">Burg Beaufort</a> im Libanon <a href="https://www.juedische-allgemeine.de/israel/israelische-armee-nimmt-burg-beaufort-im-suedlibanon-ein/">eingenommen</a>.</p>
<p>&#8222;Beaufort war die einzige größere Kreuzritterburg, die der Eroberungswelle Saladins in den Jahren 1187 bis 1189 standhielt, der die Burg mehrmals belagerte. Dabei überlistete der Burgherr <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Garnier">Rainald von Sidon</a> Saladin, indem er die Übergabe versprach, die Burg jedoch heimlich reparierte.&#8220; </p>
<p>Rainald sprach übrigens fließend Arabisch.</p>
<p>Hinweis: Wenn man mich <del>verarschen</del> auf den Arm nehmen will, muss man das schon geschickter anstellen. Das Bild ganz unten, das Hisbollah-Terroristen im Libanon zeigen soll, ist garantiert nicht echt. Die tragen sogar ihre &#8222;Palästinenser&#8220;-Tücher noch. </p>
<p>Der <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=122210580740167929&#038;set=a.122103771602167929">Betreiber</a> des Kanals <del>ist aus Lagos, Nigeria</del>: &#8222;I am a businessman living in Guangzhou, China.&#8220; Schon klar.</p>
<p>ChatGPT bestätigt meine Vermutung:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/61555037888783/photos/"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/310526_3.jpg" border="1" vspace="10" hspace="10" align=left width="240" alt="mikedon channel"/></a></p>
<p>&#8222;Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Bild echt oder KI-generiert ist, aber ich sehe mehrere Merkmale, die mich skeptisch machen:</p>
<h4>Auffälligkeiten, die für KI sprechen könnten</h4>
<p><b>Die Menschenmenge wirkt ungewöhnlich gleichförmig</b><br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Viele Personen haben nahezu identische Körperhaltungen.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Die Arme über dem Kopf bilden ein fast perfektes Muster, wie man es oft bei KI-generierten Menschenmengen sieht.</p>
<p><b>Gesichter im Hintergrund sind kaum klar erkennbar</b><br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Besonders in den mittleren Reihen wirken viele Gesichter verwaschen oder unnatürlich vereinfacht. Das ist ein typisches Problem von KI-Bildern, vor allem bei größeren Personengruppen.</p>
<p><b>Unklare Details an Händen und Armen</b><br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Einige Hände scheinen ineinander überzugehen.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> An mehreren Personen ist schwer zu erkennen, welche Arme zu welchem Körper gehören.</p>
<p><b>Der Soldat rechts vorne</b><br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Seine Ausrüstung wirkt auf den ersten Blick plausibel. Allerdings erscheinen einzelne Gurte und Taschen etwas unlogisch angeordnet. Das allein beweist nichts, ist aber ein typisches KI-Indiz.</p>
<p><b>Licht und Schärfe</b><br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Die Szene wirkt insgesamt sehr kontrastreich und dramatisch.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Moderne KI-Bilder haben oft genau diesen „hyperrealistischen Nachrichtenfoto-Look“.</p>
<h3>Was für ein echtes Foto spricht</h3>
<p><b>Fahrzeuge und Landschaft</b><br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Die gepanzerten Fahrzeuge und die Straße sehen weitgehend konsistent aus.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Keine offensichtlichen KI-Fehler wie schwebende Räder oder unmögliche Perspektiven.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Keine extremen Anatomiefehler<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Ich sehe keine sechs Finger, verschmolzenen Gesichter oder andere grobe Fehler, die bei KI häufig vorkommen.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Das Motiv selbst: Solche Bilder existieren tatsächlich aus realen Konflikten. Das Motiv ist also nicht von vornherein unrealistisch.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Unter Kühlenden [Update]</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/05/30/unter-kuehlenden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 20:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich weiß, was ich heute unter anderem gemacht habe, wenn ich in meinen Kühlschrank schaue&#8230; Update: Ich weiß, was ich heute gegessen habe, wenn ich auf meinen Teller schaue&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/300526_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/300526_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="kühlschrank"/></a></p>
<p>Ich weiß, was ich heute unter anderem gemacht habe, wenn ich in meinen Kühlschrank schaue&#8230;</p>
<p>Update: Ich weiß, was ich heute gegessen habe, wenn ich auf meinen Teller schaue&#8230;</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/310526_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/310526_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="erdbeertorte mit Buttercreme"/></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Unter Taxidermisten</title>
		<link>https://www.burks.de/burksblog/2026/05/29/unter-taxidermisten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 18:55:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Science]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.burks.de/burksblog/?p=65614</guid>

					<description><![CDATA[Ich hatte heute nach mehreren Monaten wieder mal eine Schicht im Naturkundemuseum. Mit einem jüngeren Besucher kam ich exakt vor dem Tyrannosaurus Rex ins Gespräch: Es stellte sich heraus, dass er jeden Morgen kurz nach zwei aufstand, um bei einem Bäcker zu arbeiten und in seiner Freizeit dem Hobby nachging, 3-D-Modelle zu bauen. Er zeigte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/290526_1gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/290526_1kl.jpg" border="0" width="480" alt="naturkundemuseum"/></a></p>
<p>Ich hatte heute nach mehreren Monaten wieder mal eine Schicht im Naturkundemuseum. </p>
<p>Mit einem jüngeren Besucher kam ich exakt vor dem Tyrannosaurus Rex ins Gespräch: Es stellte sich heraus, dass er jeden Morgen kurz nach zwei aufstand, um bei einem Bäcker zu arbeiten und in seiner Freizeit dem Hobby nachging, 3-D-Modelle zu bauen. Er zeigte mir ein paar beeindruckende Fotos von selbst gebauten Tierköpfen, die auch als Dekoration in Horrorfilmen nützlich gewesen wären.</p>
<p>Ich fragte <del>Hal</del> die KI nach dem, was wir kurz diskutierten: Was hältst du von der These, dass die heutigen Techniken der Tierpräparation von 3-D-Drucken in Kombination mit KI abgelöst werden?</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/290526_2gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/290526_2kl.jpg" border="0" width="480" alt="naturkundemuseum"/></a></p>
<p><b>Warum KI und 3D-Druck Tierpräparate ersetzen könnten</b></p>
<p>Moderne Verfahren entwickeln sich schnell:</p>
<p><span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Ein Tier kann mit hochauflösenden Scannern digital erfasst werden.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Fehlende Bereiche lassen sich mit KI rekonstruieren.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Körper, Muskeln, Hautstrukturen und Federn können per 3D-Druck erzeugt werden.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Farbdruckverfahren werden immer realistischer.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Beschädigte oder seltene Exemplare müssen nicht mehr präpariert werden.</p>
<p>Für Museen hat das einige Vorteile:</p>
<p><span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Keine Verwesung oder Schädlingsprobleme.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Keine empfindlichen organischen Materialien.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Beliebig viele identische Kopien.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Leichter Transport und Versicherung.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Keine ethischen Fragen bezüglich geschützter Arten.</p>
<p><b>Warum echte Präparate dennoch bleiben werden</b></p>
<p>Ein echtes Präparat besitzt Eigenschaften, die eine Replik nicht hat:</p>
<p><span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Es ist das tatsächliche Tier.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Wissenschaftliche Untersuchungen (DNA, Federn, Haare, Gewebe) bleiben möglich.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Historische Sammlungen haben einen dokumentarischen Wert.<br />
<span style="color: green; font-size: 1em; line-height: 1;">&#9658;</span> Viele Besucher empfinden Originale als authentischer.</p>
<p>Das ist vergleichbar mit Kunstwerken: Hochwertige Reproduktionen können einem Gemälde optisch sehr nahe kommen, ersetzen aber für viele Menschen nicht das Original.</p>
<p><a href="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/290526_3gr.jpg"><img decoding="async" src="https://www.burks.de/burksblog/pix/2026/05/290526_3kl.jpg" border="0" width="480" alt="naturkundemuseum"/></a></p>
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		<title>Tharlarion Caravan Loading Station</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 20:56:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[Da die Weltläufte nichts hergeben, muss ich mir etwas ausdenken &#8211; etwas mit Tieren.. Außerdem sollte ich die 382-ste Aufgabe meiner Zeitung in Secondlife spätetens morgen fertig haben. Einer der dortigen Leser steuerte dieses Bild bei (credits: Gᴡᴏʀɴ Hᴀɢᴇʟꜱᴇɴ (gwordn.tripsa), Rune Priest of Torvaldsland).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.gorean-forums.com/pix/tharlarionstationbg.jpg"><img decoding="async" src="https://www.gorean-forums.com/pix/tharlarionstationsm.jpg" border="0" width="480" alt="Tharlarion Station"/></a></p>
<p>Da die Weltläufte nichts hergeben, muss ich mir etwas ausdenken &#8211; etwas <a href="https://www.gorwiki.de/wiki/index.php?title=Tharlarion">mit Tieren</a>.. Außerdem sollte ich die 382-ste Aufgabe meiner Zeitung in Secondlife spätetens morgen fertig haben. Einer der dortigen Leser steuerte dieses Bild bei (credits: Gᴡᴏʀɴ Hᴀɢᴇʟꜱᴇɴ (gwordn.tripsa), Rune Priest of Torvaldsland).</p>
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