<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207</id><updated>2024-09-15T19:07:19.975-07:00</updated><category term="deutschland"/><category term="politik"/><category term="groko"/><category term="sozial"/><category term="umwelt"/><category term="EU"/><category term="gesellschaft"/><category term="verteidigung"/><category term="2019"/><category term="2020"/><category term="Demokratie"/><category term="Europa"/><category term="Europawahl"/><category term="Globalisierung"/><category term="Glyphosat"/><category term="Kapitalismus"/><category term="Klima"/><category term="Landwirtschaft"/><category term="Massenproduktion"/><category term="Mindestlohn"/><category term="Parteien"/><category term="Rassismus"/><category term="Schanzenviertel"/><category term="Steuern"/><category term="Subventionen"/><category term="Wahl"/><category term="antifaschismus"/><category term="bildung"/><category term="blacklivesmatter"/><category term="bundeswehr"/><category term="demo"/><category term="finanzminister"/><category term="hamburg"/><category term="haushaltsplan"/><category term="instagram"/><category term="krieg"/><category term="menschen"/><category term="militär"/><category term="platon"/><category term="rüstungsexporte"/><category term="scholz"/><category term="socialmedia"/><category term="usa"/><category term="wirtschaft"/><title type='text'>BUTTER BEI DIE FISCHE </title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>6</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207.post-5031715406027207469</id><published>2020-06-02T06:00:00.000-07:00</published><updated>2020-06-02T06:00:39.166-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="2020"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="antifaschismus"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="blacklivesmatter"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="demo"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutschland"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="gesellschaft"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="hamburg"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="instagram"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politik"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Rassismus"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Schanzenviertel"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="socialmedia"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="usa"/><title type='text'>AUFWACHEN </title><content type='html'>&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0.0001pt;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, Times New Roman, serif;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin: 0cm 0cm 0.0001pt;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, Times New Roman, serif;&quot;&gt;Aufgewacht, scrolle durch Social Media. Heute ist Instagram komplett schwarz. Diese perfekt inszenierte fiktive Welt kriegt in den letzten Tagen so schwerwiegende Brüche, dass so gut wie keiner mehr wegschauen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, dieses Jahr mag für die meisten von uns eh schon ein belastendes, Kräfte zerrendes Jahr gewesen sein. Aber du dachtest 2020 ist scheiße, weil deine Freiheiten wegen der Corona-Pandemie auf einmal eingegrenzt sind? Stell dir mal vor, du bist schwarz und deine Freiheiten sind durch institutionellen Rassismus schon immer eingeschränkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin 24 Jahre alt. Aufgewachsen in Hamburg, Eimsbüttel. Aufgezogen von liebevollen Eltern. Grundschule, Gymnasium, Abitur, Studium.&lt;br /&gt;Heute bin ich aufgewacht. Kraftlos, entsetzt, schockiert, voll mit innerer Wut. Was die letzten Tage in den &lt;strike&gt;Vereinigten&lt;/strike&gt; Staaten Amerikas passiert ist, lässt es nicht länger zu, wegzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt das Recht habe, diesen Text zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;Ich bin weiß, heterosexuell, männlich. Ich bin unfassbar privilegiert. Ich hatte nie Probleme und werde nie Probleme erfahren, die andere Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung tagtäglich erfahren müssen. Und nein, ich kann nicht behaupten, dass ich in den letzten Jahren genug aus meinem Privileg gemacht habe. Ich kann durch das Schanzenviertel gehen, ohne dass mich ein 16-Jähriger hoffnungsvoll anguckt, ob ich ihm Weed verkaufen kann. Ich kann im Schanzenviertel an einem Polizisten vorbeigehen, ohne dass ich Angst vor einer willkürlichen Drogenkontrolle haben muss. Immer, wenn ich durch die Schanze gehe, bin ich privilegiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Pflaster an Imbissen, wo man egal zu welcher Uhrzeit seine Falafel bekommt. An Bars, wo die Freude deutlicher wird als das Leiden. An Parks, wo Gesang, Rap und Technobässe 24/7 präsent sind, dein Geruchssinn von Gras und dein Geschmackssinn von Bier bestimmt ist. Dieses Pflaster an überwiegend liebevollen, Toleranz predigenden Menschen ist für nicht-weiße Menschen auch immer ein Pflaster voller schlimmer Erfahrungen von Rassismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt nicht mehr die Möglichkeit still und heimlich einfach nicht rassistisch zu sein.&lt;br /&gt;Wenn du dich in ungerechten Situationen neutral verhältst, dann hast du dich dafür entschieden, aus deinem Privileg nichts zu machen. Du hast dich dafür entschieden, den Rassisten widerstandslos den Raum zu überlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir alle müssen zusammen aufstehen für eine Welle der Solidarität, für den Kampf gegen Rassismus, dem People of Colour tagtäglich ausgesetzt sind. Lasst uns laut gegen institutionellen Rassismus und deren Anhänger*innen, wie Trump oder die AfD, vorgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht weniger problemlos ist allerdings die Haltung von Politiker*innen der regierenden Parteien. Der Generalsekretär der CDU, Paul Ziemiak, hat auch im Jahr 2020 noch Probleme damit offen für Antifaschismus einzutreten, zumindest verurteilt er Antifa Bekundungen auf Twitter.&lt;br /&gt;Teile der Jungen Union schaffen es, die Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, aufgrund ihrer antifaschistischen Haltung als Fall für den Verfassungsschutz einzuordnen. Und über diesen wollen wir erst gar nicht reden. Denn genau dort, wo jahrelang der rechtsnationale Hans-Georg Maaßen beliebig dirigieren durfte, mag der Rassismus so stark institutionalisiert sein, dass wir nicht mehr länger zusehen dürfen.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, Times New Roman, serif;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Kampf um eine antifaschistische Welt, für Toleranz von Minderheiten, die schon immer mit Diskriminierungen zu kämpfen hatten, ein Fall für den Verfassungsschutz sein soll, dann sind eher die, die dies fordern, ein Fall für den selbigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Leere, Wut und Trauer muss jetzt genutzt werden. Lasst uns diesen Aufschrei nicht nach Wochen wieder verschwinden lassen. Wir dürfen uns nicht mehr auf unserem Privileg ausruhen.&lt;br /&gt;Reflektiere dich. Höre Betroffenen zu. Demonstriere. Sensibilisiere. Sei laut. Mach was aus deinem Privileg. Das hier ist ein Kampf. Und dieser Kampf kann nicht alleine von den People of Colour geführt werden. Dieser Kampf kann nur heißen, WIR gegen Rassisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das, was mich gerade bewegt, ist nichts gegenüber dem, was Betroffene erfahren und fühlen. Diese Ohnmacht, diese Angst wurde von so vielen verschriftlicht. Hört Ihnen zu, liest ihre Werke und versucht niemals in eurer eigenen Perspektive zu verharren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, Times New Roman, serif;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, Times New Roman, serif;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Aufwachen, aufstehen, solidarisieren.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- R.H.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/5031715406027207469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2020/06/aufwachen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/5031715406027207469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/5031715406027207469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2020/06/aufwachen.html' title='AUFWACHEN '/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207.post-1969705311077122227</id><published>2019-05-20T08:11:00.003-07:00</published><updated>2019-05-20T08:11:32.563-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="2019"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Demokratie"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="EU"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Europa"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Europawahl"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Klima"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Mindestlohn"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Parteien"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politik"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sozial"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Steuern"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="umwelt"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wahl"/><title type='text'>EUROPAWAHL 2019. WELCHES LAND WÄHLE ICH DENN DIESMAL?</title><content type='html'>

&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;i&gt;Meine Meinung. &lt;/i&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;Am vergangenen Wochenende war es
endlich wieder soweit. Der Eurovision Song Contest, also quasi die
musikalische Europawahl, durfte sich erneut daran versuchen
Musikliebhaber*innen in ganz Europa mehr oder weniger zu begeistern.
Gewonnen hat dieses mal ausnahmsweise nicht der Song, der die meisten
Mittelohrentzündungen hervorgerufen hat, sondern der relativ
schmerzfreie Song aus den Niederlanden. Gute Werbung für Oranje im
Endspurt zur Europawahl? Mitnichten. Denn entgegen der Annahme, dass
die Länder doch auch auf europäischer Ebene nur egoistische und
nationalistische Politik machen, geht es bei der Europawahl nicht
darum länderspezifische Interessen auf europäischer Ebene durchzubringen. Doch worum geht es dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Europa – Damit verbinden die meisten von uns
Strandurlaube auf griechischen Halbinseln, inszenierte Fotos vorm
Eiffelturm für Instagram &amp;amp; Co., sowie irgendeinen
Zusammenschluss innerhalb dessen wir uns frei bewegen können und der
schon irgendwie dafür sorgt, dass wir unseren europäischen
Lebensstandard so weiterführen können, wie wir es tagtäglich tun,
ohne groß darüber nachzudenken. Doch dieser europäische
Lebensstandard wird begleitet von einer immensen Diskrepanz innerhalb
der EU. Auf der einen Seite macht Deutschland Jahr für Jahr einen
immensen Leistungsbilanzüberschuss, während andere Staaten sich
stetig verschulden müssen, um Investitionen tätigen zu können.
Durch die unterschiedlichen Wirtschaftszustände innerhalb der Union
arbeiten Menschen in einigen Mitgliedsstaaten unter dem
Existenzminimum, während andere überlegen, welcher Drittwagen es
denn sein darf. Ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung dieser Armut
ist die Einführung eines verbindlichen Mindestlohns, der sich an den
Lebenshaltungskosten der einzelnen Staaten orientiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber
was sollte eigentlich Priorität bei der oft als Schicksalswahl betitelten Europawahl haben? Auf sämtlichen Kanälen erscheint aktuell vor allem ein Gesicht. Das der jungen Schwedin Greta Thunberg. Sie
mobilisiert weltweit tausende junge Menschen um gegen das größte
Problem des Hier und Jetzt auf die Straße zu gehen. Der Klimawandel,
wobei das dem Problem nicht mal gerecht wird. Klimakatastrophe trifft
es wohl besser. &lt;br /&gt;Greta T. formuliert über Instagram die fünf
wichtigsten Aspekte, die bei der Europawahl beachtet werden sollten
folgend: &quot;1. Climate and ecological breakdown, 2. Climate and
ecological breakdown, 3. Climate and ecologial breakdown, 4. Climate
and ecological breakdown, 5. Climate and ecological breakdown, 6.
Climate and ecological breakdown&quot; - huch, das sind ja sechs. In dem Alter schon so reflektiert und auch noch mit ner gewissen Portion Humor bedacht. Wenn das mal keine guten Gründe für die Senkung des Mindestwahlalters auf 16 Jahre ist. &lt;br /&gt;Und Recht hat sie auch noch. Doch bedarf es
ebenfalls der Beachtung derjenigen Menschen, die in Folge von klimafreundlichen
Maßnahmen ihre Arbeitsplätze verlieren. Lösen können das nur
massive Investitionen in erneuerbare Energien und die künstliche
Schaffung von Arbeitsplätzen, die zu den Fertigkeiten und
Qualifikationen der Sonst-Arbeitslosen passt. Die Partei Demokratie
in Europa stellt mit ihrem 500 Milliarden Euro Paket für den
Klimaschutz eine geeignete Maßnahme dar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell bildet die
Partei, welche ebenso transnational agiert, wie die gehypte
Volt-Bewegung, eine interessante neue Möglichkeit sein Kreuz zu
setzen. Denn ist es nicht komplett sinnfrei für eine Europawahl eine rein
deutsche Partei zu wählen? Egal ob Grüne, Linke oder SPD. Sie alle
haben gemeinsam, dass Sie bei der Umsetzung von Politik auf
europäischer Ebene nationale Interessen vertreten müssen, um bei
der nächsten Bundestagswahl in Deutschland wiedergewählt zu werden.
Politik funktioniert eben nur im Einklang der eigenen politischen
Überzeugung und der Maxime der Wiederwahl. Es darf also bezweifelt
werden, dass man einen europäischen Konsens bilden kann, wenn nur
nationale Parteien im Parlament vertreten sind. Ich prognostiziere
daher – no risk no fun – Stillstand. Na gut, den sind wir in
Deutschland ja eh schon gewohnt, aber die Hoffnung auf eine
Aufbruchsstimmung innerhalb der deutschen und europäischen Politik
möchte ich nicht so einfach aufgeben. Daher müssen wir dringend
nationale Souveränitäten abgeben, um der EU mehr Kompetenzen zu
übertragen. Denn nur gemeinsam kann man was erreichen. Auch im nicht
zu verleugnenden globalen Wettstreit, wo die EU schon lange von China und der USA abgehängt wurde. &lt;br /&gt;Nur als starker Global Player kann Europa in der Zukunft Armut und Ausgrenzung bekämpfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
Die eine Stimme, die ihr am 26.05.
vergeben könnt, solltet ihr also am besten demokratisch,
humanistisch – ah da fällt mir gerade ein, dass ich die CDU/CSU und die
FDP in der Auflistung vergessen habe. Lustig, dass die Parteien mir ausgerechnet bei
humanistisch einfallen – und nachhaltig vergeben. 
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;Ein Blogeintrag genügt in keinem
Fall um all die wichtigen Themen anzustoßen. Faire Steuersysteme,
die dem Café von nebenan nicht mehr Steuern als Amazon und Co.
aufbrummen, wären aber zumindest schon mal ein Anfang. Daher muss ein europäischer Mindeststeuersatz in Kraft treten, aus welchem sich die großen Konzerne nicht mit Leichtigkeit befreien können, indem Sie Ihren Hauptsitz nach Irland verlagern, nur weil dort der Steuersatz erheblich niedriger als in anderen Ländern ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Regel tue ich mich schwer damit Wahlempfehlungen zu geben, da es nicht wirklich
im Sinne der freien Meinungsbildung ist, allerdings möchte ich
zumindest Parteien nennen, mit denen ihr am ehesten progressive, klimabewusste,
soziale und pro-europäische Politik unterstützt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Demokratie in Europa (DiEM25)&lt;/i&gt;, Spitzenkandidat: Yanis Varoufakis &lt;br /&gt;-
&lt;i&gt;Volt-Europa&lt;/i&gt;, Spitzenkandidat: Damian Boeselager &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnliche Werte und Normen, aber doch halt das Problem der nationalen Parteien, wählt ihr hingegen problemlos mit unten genannten Parteien. Auch ich überlege ehrlich gesagt 2019 meine Stimme noch einer nicht-transnationalen Partei zu geben, da die Wähler*innen Basis der beiden eben genannten Parteien noch zu gering sein könnten, als dass sie einen entscheidenden Einfluss in der Fraktionsbildung ausüben. Sollte euch eine der transnationalen Parteien also dieses Jahr noch nicht überzeugen können, dann ist der Gedanke eine vielversprechende Fraktion zu unterstützen, wie die der Sozialdemokraten oder der grünen Parteien Europas, die sich beide in weiser Voraussicht auch vehement gegen den drohenden Rechtruck einsetzen können, durchaus vertretbar.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- &lt;i&gt;SPD&lt;/i&gt;, Spitzenkandidatin:
Katarina Barley &lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Bündnis90/Die Grünen&lt;/i&gt;, Spitzenkandidatin: Ska
Keller &lt;br /&gt;- &lt;i&gt;Die Linke&lt;/i&gt;, Spitzenkandidat: Martin Schirdewan
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politische Entscheidungsträger*innen, die Seenotrettung als
Verbrechen einstufen sind schlichtweg keine Alternative oder bei der
Alternative (für Deutschland). Ebenso wenig wie neoliberale
Parteien, die Politik für Unternehmen und nicht für Menschen
machen. Konservatismus ist nicht immer grundsätzlich falsch, aber
meist dann doch. Vor allem wenn es um die Anerkennung von
Geschlechtergerechtigkeiten und sexueller Selbstbestimmung geht. So
viele Parteien disqualifizieren sich aus menschlicher Sichtweise
täglich, doch ergattern irgendwie dann doch wieder 30 Prozent. Weil die Leute gemütlich geworden sind. Kann doch alles so bleiben, wie
es ist, mir geht’s ja gut. &lt;br /&gt;Kann es eben nicht. Du kannst ja
weiter aus deinem mehr oder weniger gemütlichen Designersessel
Tagesschau schauen. Nur hoffe ich für dich, dass du an keiner Küste
wohnst, sonst musst du bald auswandern. Und dann bist du selber einer
von denen, für die du tagtäglich kein Verständnis aufbringst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir
müssen endlich anfangen uns unseren Privilegien bewusst zu werden
und aus dieser Position heraus humanistische Politik zu machen. Und über diese Politik entscheidest du mit. Indem du Sonntag dein Kreuz setzt. &lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/1969705311077122227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2019/05/europawahl-2019-welches-land-wahle-ich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/1969705311077122227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/1969705311077122227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2019/05/europawahl-2019-welches-land-wahle-ich.html' title='EUROPAWAHL 2019. WELCHES LAND WÄHLE ICH DENN DIESMAL?'/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207.post-1765453827838333512</id><published>2018-05-07T06:38:00.001-07:00</published><updated>2018-05-07T08:28:28.893-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="bildung"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutschland"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="finanzminister"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="groko"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="haushaltsplan"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="platon"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politik"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="scholz"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="verteidigung"/><title type='text'>DIE &quot;ROTE NULL&quot; BLEIBT IM RAHMEN SEINER MÖGLICHKEITEN. WIE MAN EINE VOLKSWIRTSCHAFT KAPUTT WIRTSCHAFTET.</title><content type='html'>&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;i&gt;Meine Meinung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein roter Finanzminister an einer
schwarzen Null festhalten möchte, dann ist das zumindest von den
Farben her das in die Wiege gelegte Ideal der GroKo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in
dieser Legislaturperiode möchte Olaf Scholz wieder einmal mehr
einnehmen als ausgeben. Wäre ja auch schön doof, wenn nicht. Wer
bezahlt denn sonst den Familienurlaub? Doch um ihn als Privatperson
geht es hier gar nicht. Vielmehr darum, dass Deutschland doch bitte
weiterhin auf Kosten des Auslands und den kommenden Generationen an
der schwarzen Null festhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hoffnung auf
einen roten Finanzminister als Nachfolger vom Exportschwärmer Schäuble, durfte man
berechtigterweise auf einen sozialen Wandel der Finanzpolitik hoffen.
Pustekuchen, Scholz sorgt auch weiterhin dafür, dass man Deutschland
in Zukunft wohl nicht mehr mit Bockwurst und Kartoffelsalat, sondern
viel eher mit dem Leistungsbilanzüberschuss assoziieren wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da
mag man als eingefleischte*r (alternativ: eingevegante*r) Deutsche*r
klatschen, doch sollte man sich nach dem Hände wund klatschen
sicherheitshalber doch nochmal für den Finanzpolitik-Basiskurs
anmelden. Erkenntnisse, dass jedem Euro Vermögen auch immer ein Euro
Schulden entgegen steht und Wachstum bei steigenden Investitionen
realisiert wird, dürften dann zur Folge haben, dass man für das
Klatschen bei derartigen Haushaltsplänen nicht mehr die Hände
benutzt, sondern den Fernseher und die Bratpfanne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der
Finanzminister seinen Finanzplan damit begründet, dass man „im
Rahmen unserer Möglichkeiten“ wirtschaften müsse, dann wissen wir
für die Zukunft sicher nur Eines. Die Möglichkeiten werden sinken.
Ohne steigende Investitionen in Infrastruktur, Entwicklung oder gar
Bildung wird Deutschland langfristig verlieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nicht
mal rekordverdächtige Steuereinnahmen und ein auf der Hand liegender deutscher
Wirtschaftsboom den Bundesfinanzminister dazu bewegen, Geld in die
Hand zu nehmen ist nicht hinnehmbar. Ebenso ist die Verteilung der
Gelder mindestens anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
Das Budget wird teilweise in
Bereichen verbrannt, während Schulen dringend saniert, Lehrer besser
weitergebildet und monetäre Grundsicherung gefestigt werden muss.
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehen wir etwas an der Uhr, sodass wir uns ungefähr 350
Jahre v. Chr. befinden. Ein gewisser Platon sagte damals schon,
dass die Philosophen regieren und entscheiden müssen, denn nur sie
sind in der Lage abzuwägen und das „Richtige“ zu entscheiden.
Philosoph war man auch damals erst nach langer Ausbildungs- und
Erfahrungszeit. Stichwort: Bildung. Wer nicht gebildet genug war,
wurde Soldat und kämpfte für seine Heimat oder seine Überzeugung.
Hierbei möchte ich keineswegs den Bildungsgrad der heutigen Soldaten
und Soldatinnen schmälern, doch Platon würde sich im Grab
umdrehen, könnte er einen Blick auf die Aufteilung des
Haushaltsbudget werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verteidigungsbudget 2018 ist mit
37,5 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch, wie das des
Bildungsministeriums mit nur knapp 17,5 Milliarden Euro. &lt;br /&gt;
Auch die
„fast“-SPD-Parteivorsitzende Simone Lange fordert für 2019 die
komplette Umverteilung der Gelder vom Verteidigungs- zum
Bildungssektor. Das mag sich vielleicht etwas drastisch anhören,
doch schlage ich mich spontan moralisch auf ihre Seite. &lt;br /&gt;
Denn
Bildung ist der Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben,
während das Militär eher den Türsteher symbolisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die
Höhe und Umverteilung der Haushaltsgelder ist also das eine Problem.
Das andere Problem ist der Finanzminister selber. Denn dieser schafft
zumindest eines. Im Rahmen seiner Möglichkeiten zu bleiben. Die
scheinen allerdings nicht besonders weitreichend zu sein. Ach, hätte
man damals schon mehr in Bildung investiert. 
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- R.H.&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/1765453827838333512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/05/die-rote-null-bleibt-im-rahmen-seiner.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/1765453827838333512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/1765453827838333512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/05/die-rote-null-bleibt-im-rahmen-seiner.html' title='DIE &quot;ROTE NULL&quot; BLEIBT IM RAHMEN SEINER MÖGLICHKEITEN. WIE MAN EINE VOLKSWIRTSCHAFT KAPUTT WIRTSCHAFTET.'/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207.post-4093729081996028385</id><published>2018-03-09T04:49:00.001-08:00</published><updated>2018-03-09T04:49:24.113-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutschland"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="EU"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Globalisierung"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Glyphosat"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kapitalismus"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Landwirtschaft"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Massenproduktion"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Subventionen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="umwelt"/><title type='text'>DAS PARADOXON DER AGRARSUBVENTIONEN. FÜR DIE WIRTSCHAFT. GEGEN DIE UMWELT.</title><content type='html'>&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;&quot;&gt;&lt;i&gt;Meine Meinung &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich gehe Ich gerne einkaufen. Zumindest bis Ich angefangen habe
über die Herkunft der Produkte nachzudenken. Seitdem will Ich so
schnell es geht dem Supermarkt entfliehen, denn entweder quält mich
das schlechte Gewissen oder der leere Geldbeutel. &lt;br /&gt;Viele
Konsumenten können es sich nicht leisten zu guten und nachhaltigen
Produkten zu greifen. Andere Konsumenten können es sich zwar
leisten, aber sparen lieber hierbei, um anderes zu verwirklichen.
Vorhalten kann man Ihnen das nicht, denn selbst der Staat und
Institutionen fördern lieber die profitablere Massenproduktion.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf europäischer Ebene werden Subventionen, finanziert vom
Landwirtschaftsfond der EU, im positiven Verhältnis, je nach Größe
und Fläche der Produktionsanlagen verteilt. Daraus ergibt sich eine immer größer werdende
Kluft zwischen umweltbewussten Kleinbauern, die auf nachhaltige
Produkte setzen und den landwirtschaftlichen Betrieben, denen der Profit
wichtiger ist, als die Gesundheit und das Wohlbefinden der Lebewesen.
Im Warenregal des Supermarktes werden die billigen Produkte noch
billiger und die teuren noch teurer, denn mit der vom Kapitalismus
befeuerten Profit-Landwirtschaft mitzuhalten, erscheint unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So
stellen sich auf Angebot und Nachfrage Seite zwei grundlegende
Fragen. &lt;br /&gt;Kann man sich als Nachfrager überhaupt noch darauf
verlassen, dass bei einem Bio-Produkt wirklich auch ein Bio-Produkt
drin steckt, ganz zu verschweigen davon, dass diese im Supermarkt
absurderweise in Plastik eingepackt sind? &lt;br /&gt;Sowie, kann es sich der
umweltbewusste Anbieter überhaupt noch leisten auf schädliche, aber
produktionsfördernde Zusatzstoffe zu verzichten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Globalisierung
und Freihandel sind für die Agrarbranche schon immer ein Dorn im
Auge, denn sie ist eine der wenigen Branchen, wo wirklich der
Arbeiter noch im Fokus steht und nicht Investitionen in Forschung &amp;amp;
Entwicklung. Während andere Branchen im Inland durch technischen
Fortschritt Vorteile gegenüber dem Ausland aufweisen können, hat
der regionale Landwirt in Deutschland, im Vergleich zu den großen
Industriebauern, die billig im Ausland produzieren können, drastisch
höhere Kosten und befindet sich somit im Dilemma zwischen
Kostenminimierung und einer natürlichen, regionalen Produktion.
Möchte man weiterhin ökologisch hochwertig produzieren, kann man
sich Preissenkungen nicht leisten und verliert somit den Anschluss
zum Weltmarkt, daher muss man in diesem Zuge auch die Bauern
verteidigen, die den Schritt zur Massenproduktion gegangen sind, denn
ihr Fachgebiet wird seit Jahrzehnten gnadenlos durch die
Liberalisierung der Märkte und nicht vorhandene protektionistische
Maßnahmen in diese Richtung gedrängt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die deutsche Regierung und Institutionen, wie die EU, die
Verantwortung für umweltbewusstes Einkaufen in die Hände der
Konsumenten legt, ist der falsche Weg, denn selbst die Person, die
sich das Essen direkt vom Baum pflückt, weiß ganz genau, dass ein
Großteil der Bevölkerung hier nicht mitmachen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lösungsansätze müssen vorrangig auf supranationaler Ebene
(Europäische Union) gefunden werden. Hierbei steht vor allem die
Agrarkommission der EU in der Verantwortung.&lt;br /&gt;Das Prinzip der
Subventionierung bedarf einer Umstrukturierung. &lt;br /&gt;Würden landwirtschaftliche Betriebe beispielsweise
bei Einhaltung von Umweltstandards subventioniert werden, hätte dies
unzählig viele positive Effekte. Regionale Produktion würde in den
Fokus rücken, hochwertige Produkte würden durch die Subventionierung auch
für den Verbraucher kostengünstiger und somit stärker nachgefragt,
der Einsatz von umweltschädlichen Stoffen, wie Glyphosat würde
stark eingeschränkt werden und das damit einhergehende Bienensterben dürfte zumindest begrenzt werden können.  &lt;br /&gt;Auch das Wohl der Tiere
würde von den abgeschwächten kapitalistischen Eingriffen der
Massensubventionierung erheblich profitieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicherlich gibt
es auch die Möglichkeit auf nationaler Ebene weitere
umweltfreundliche Gesetze zu erlassen, doch ist dies, zumindest in dem erforderlichen Umfang, in absehbarer
Zukunft nicht als realistisch zu betrachten. &lt;br /&gt;Zu groß ist die
Angst der Regierung im Inland Gesetze zu erlassen, die die
Wirtschaftsleistung von Groß- und Massenproduzenten einschränkt und diese somit nicht mit ausländischen Konkurrenten
mithalten können, was schlussendlich zu einer Auswanderung der
Produzenten in Länder mit weniger Auflagen führt. &lt;br /&gt;Daher
gilt es auf EU-Ebene einen Konsens über die Umstrukturierung der
Subventionen zu finden, sodass man zumindest supranational gleiche Wettbewerbsbedingungen vorfindet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich
sind wir selbst bei einer Umstrukturierung nicht am Ziel des Ganzen.
Auch weiterhin werden es regionale Bauern schwer haben Schritt zu
halten, aber man würde sich zumindest auf dem richtigen Weg
befinden. &lt;br /&gt;Von weniger Tierleid hin zu einer umweltbewussteren
Landwirtschaft, für die Gesundheit, Natur und das Tier als Lebewesen
und nicht als Objekt des Profits wieder im Fokus stehen.&amp;nbsp; 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- R.H.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/4093729081996028385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/03/das-paradoxon-der-agrarsubventionen-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/4093729081996028385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/4093729081996028385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/03/das-paradoxon-der-agrarsubventionen-fur.html' title='DAS PARADOXON DER AGRARSUBVENTIONEN. FÜR DIE WIRTSCHAFT. GEGEN DIE UMWELT.'/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207.post-2876577125713221854</id><published>2018-03-06T04:46:00.000-08:00</published><updated>2018-03-06T04:50:42.368-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="bundeswehr"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutschland"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="groko"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="krieg"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="militär"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politik"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="rüstungsexporte"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sozial"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="verteidigung"/><title type='text'>WIR ZIEHEN IN DEN KRIEG. HABEN IHN ABER NICHT VOR AUGEN. EIN GLÜCK.</title><content type='html'>&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal;&quot;&gt;Meine Meinung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: &amp;quot;georgia&amp;quot; , &amp;quot;times new roman&amp;quot; , serif;&quot;&gt;Wir leben
in einer Leistungsgesellschaft. So wird es zumindest allen spätestens
ab der dritten Klasse klar gemacht. Einzig nicht betroffen scheinen
Politiker*-innen zu sein. Denn geht es nach erbrachter Leistung, dann würde
eine erneute Ernennung von Ursula von der Leyen (CDU) zur
Verteidigungsministerin höchstens in Satire-Sendungen ihren Platz finden.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu wenig qualifiziertes Personal, sinkende Mobilität, durch
nicht funktionierende materielle Ressourcen und Streitereien
innerhalb der Bundeswehr. Fazit der Entwicklung der Bundeswehr
während der letzten GroKo? Ernüchternd. Jetzt soll alles besser
werden. Der Militärhaushalt soll mit knapp 70 Milliarden Euro fast
verdoppelt werden, doch liegt das eigentliche Problem nicht in der
Attraktivität der Bundeswehr? Als man den verpflichtenden Wehr- und
Zivildienst abschaffte, hatte das Ministerium keinen durchdachten Plan
B in der Hinterhand, denn in beiden Bereichen fehlt es heute an
Arbeitsqualität und Arbeitsnachfrage. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paradoxerweise sollen
nach US-Forderungen an die NATO-Verbündeten, trotz fehlendem
Personal, die militärischen Aktivitäten nun auch in den Zentralirak ausgeweitet werden. Die Rolle, die die deutsche Bundeswehr bislang im
Nordirak spielt, ist dank fehlender Transparenz, seit langem
skeptisch zu betrachten. Die wachsende Kriegsbeteiligung durch
deutsche Einsatzkräfte und vor allem durch weiter steigende
Rüstungsexporte in Kriegsgebiete führt schon seit Jahren nicht zu
nachweisbar mehr Frieden auf der Welt. Stattdessen werden
Steuergelder dafür verwendet, die im Inland in bessere Renten, mehr
Pflege oder in angemessene Arbeitslosenhilfen investiert werden
könnten. &lt;br /&gt;Die Forderung nach dem Rückzug der deutschen
Bundeswehr aus Kriegsländern muss intensiver als bislang
thematisiert werden, denn bei fehlenden Ressourcen und fehlendem
Personal, sollte der Fokus auf der laut Grundgesetz eigentlichen
Hauptaufgabe liegen, der Landesverteidigung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir im
Iran-Krieg multinationale Interessen vertreten, statt die eigenen,
wird bei der Bekämpfung von kurdischen Gruppen, wie der PKK
deutlich. Kann man sich sicher sein, dass man hier auf der richtigen
Seite kämpft. Auf der Seite von Verweigerern jeglicher
Menschenrechte, wie dem Türkischen Staatsoberhaupt und gegen die oft
betitelte „terroristische“ PKK. Doch dürfen wir uns wirklich
eine Meinung über die Kurden bilden, wo wir doch so gut wie gar
nichts über dieses Volk wissen? Dass Erdogan wenig daran
interessiert sein wird, den stolzen Kurden ihren eigenen
Nationalstaat zu überlassen, sollte kaum jemanden verwundern. Dass
man kurdische Bemühungen dann als terroristisch einstuft, genauso
wenig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutsche Militär- und Rüstungsexporte in diese
politische Brennpunkte sorgen weiterhin dafür, dass das Problem
nicht näher an unser Land rückt und somit gar nicht erst vor die
Augen der Bevölkerung geführt wird. &lt;br /&gt;Das
Verteidigungsministerium muss in der kommenden Regierungsperiode
viele Probleme lösen. Vielleicht sollte erst mal in den Spiegel
geschaut werden um bei sich den Lösungsansatz zu suchen, bevor man sich zur
Förderung der internationalen Beziehungen in anderer Länder
Angelegenheiten einmischt. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- R.H.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/2876577125713221854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/03/wir-ziehen-in-den-krieg-haben-ihn-aber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/2876577125713221854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/2876577125713221854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/03/wir-ziehen-in-den-krieg-haben-ihn-aber.html' title='WIR ZIEHEN IN DEN KRIEG. HABEN IHN ABER NICHT VOR AUGEN. EIN GLÜCK.'/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4293034581188365207.post-3567747579961949502</id><published>2018-03-05T14:01:00.000-08:00</published><updated>2018-03-05T14:01:50.114-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="deutschland"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="gesellschaft"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="groko"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="menschen"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="politik"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="sozial"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="umwelt"/><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="wirtschaft"/><title type='text'>DIE GROKO IST GESICHERT. ÄNDERN WIRD SICH NICHTS.</title><content type='html'>&lt;i&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;&quot;&gt;Meine Meinung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Georgia, &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;, serif;&quot;&gt;Deutschlands Politik (im Duden bald Synonym für &quot;&lt;i&gt;das Streben nach 
Posten&lt;/i&gt;&quot;?) ist an einem Punkt angelangt, an dem sich jeder fragen sollte,
 kann es so weitergehen? &lt;span class=&quot;text_exposed_show&quot;&gt;&lt;br /&gt; Ist die 
aktuelle Regierungspolitik, bzw. die Macht der Unternehmen moralisch 
vertretbar oder sollten wir nicht langsam begreifen, dass Menschen und 
Umwelt mehr wert sind als das Geld auf dem Konto der Vorstandsmitglieder
 großer Unternehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Wenn man sich vor Augen führt, dass es in 
diesem „Wohlfahrtsstaat“ Menschen gibt, die jeden Tag Lachs oder Kaviar 
frühstücken, während sich andere schon freuen, wenn einmal in der Woche 
statt des Discounter-Toasts, frische Brötchen auf dem Teller landen. 
Schaut man über die Ländergrenzen hinweg, wäre ein Discounter-Toast 
wahrscheinlich noch Luxus, aber dafür müsste jetzt zu weit ausgeholt 
werden. Die Angst vor wirtschaftlichen Verlusten der Großkonzerne 
bestimmt den politischen Alltag. Hauptsache der wirtschaftliche 
Anschluss an internationale Topkonzerne darf nicht verloren werden, 
daher bloß keine ökologischen Regulierungen erlassen und unbefristete 
Arbeitsverträge weiterhin billigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Themen am Puls der Zeit, wie 
die Digitalisierung, dürfen natürlich nicht gänzlich ignoriert werden, 
doch sollte der Fokus nicht viel eher auf sozialer Gerechtigkeit 
innerhalb und außerhalb des eigenen Landes oder der Erhaltung unserer 
Umwelt liegen? Stattdessen wird am politischen Stammtisch täglich die 
PKW-Maut oder qualifizierte Migration thematisiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Letzteres ist 
ein wunderbares Beispiel für den deutschen Egoismus. Obergrenzen werden 
geschaffen, aber qualifizierte Zuwanderung wird gefördert. Dass wir 
hierbei die Wirtschaft von EU-Mitgliedsstaaten, wie Rumänien oder Polen 
schwächen, wird schier ignoriert. &lt;br /&gt; Ärztemangel mit qualifizierter Einwanderung zu beheben ist der grundsätzlich falsche Ansatz. &lt;br /&gt;
 Deutschland hat die Kapazitäten für eine deutliche Ausweitung des 
Medizin-Studiums. Auf knapp 9.000 Studienplätze fallen mehr als 40.000 
Bewerbungen. Sich dann auf dem bequemen Weg im Ausland zu bedienen zeugt
 nicht vom Zusammenhalt in der EU, sondern weiterhin nur von der 
Ausbeutung wirtschaftlich instabiler Staaten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Unsere Verantwortung für die Menschen muss größer sein, als die Gier nach Profitmaximierung. &lt;br /&gt;
 In Zeiten des neoliberalen Kapitalismus, muss man diesen zumindest 
soweit eingrenzen, dass nicht über drei Viertel der Menschen in 
Deutschland, bei Verlust des Arbeitsplatzes, einen Fall unter die 
Armutsgrenze befürchten müssen. &lt;br /&gt; Leider scheint ein Großteil der 
Politiker, aber auch der Bürger in diesem Land blind für die wirklichen 
Probleme zu sein. Ob aus Bequemlichkeit oder aus Gründen des wachsenden,
 vom Lobbyismus geförderten Geldbeutels. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Weitere 3 ½ Jahre wird sich daran nichts ändern.&lt;br /&gt; Schade eigentlich, denn das Potenzial für ein soziales System hätte Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- R.H. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/feeds/3567747579961949502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/03/die-groko-ist-gesichert-andern-wird.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/3567747579961949502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='https://www.blogger.com/feeds/4293034581188365207/posts/default/3567747579961949502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='https://butterbeidiefische-rh.blogspot.com/2018/03/die-groko-ist-gesichert-andern-wird.html' title='DIE GROKO IST GESICHERT. ÄNDERN WIRD SICH NICHTS.'/><author><name>Robert Hahne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17697926389564675930</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>