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	<title>C O D E letter » Deutsch</title>
	
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		<title>Iran verdreifacht Kapazität für Urananreicherung</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 22:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Spannungen im Atomstreit mit dem Iran nehmen zu. Das Land tut wenig, um die Bedenken auszuräumen. Der neue Iran-Bericht der Atomenergiebehörde in Wien dokumentiert Beunruhigendes. Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit November seine Kapazitäten zur Urananreicherung verdreifacht. Mittlerweile produziere Teheran monatlich rund 14 Kilogramm auf 20 Prozent angereicherten Urans, schrieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr">
<p><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/bee__BM_Wirtschaft_1158258b.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-22401" title="bee__BM_Wirtschaft_1158258b" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/bee__BM_Wirtschaft_1158258b-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><br />
Die Spannungen im Atomstreit mit dem Iran nehmen zu. Das Land tut wenig, um die Bedenken auszuräumen. Der neue Iran-Bericht der Atomenergiebehörde in Wien dokumentiert Beunruhigendes.<br />
Der Iran hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit November seine Kapazitäten zur Urananreicherung verdreifacht. Mittlerweile produziere Teheran monatlich rund 14 Kilogramm auf 20 Prozent angereicherten Urans, schrieb die IAEA in einem am Freitag an ihre Mitgliedsstaaten geschickten Bericht zu ihrer Mission im Iran. Sie begründete das Scheitern des Besuchs ihrer Inspekteure mit „schweren Differenzen“.</p>
<p><span id="more-22400"></span></p>
<p>Laut Bericht verfügt der Iran bereits über rund 105 Kilogramm 20-prozentigen Urans. Die Anreicherung auf 20 Prozent ist ein wichtiger Entwicklungsschritt hin zu einer späteren Anreicherung auf 90 Prozent, die für den Bau einer Atombombe notwendig ist. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel seines zivilen Atomprogramms am Bau einer Bombe zu arbeiten. Teheran weist dies zurück.<br />
Den Angaben zufolge brachten iranische Atomwissenschaftler mehr als 2000 leere Zentrifugenmäntel in der verbunkerten Urananreicherungsanlage Fordo in Stellung. Experten vermuten, dass Teheran eine Anreicherung auf 90 Prozent in deutlich kürzerer Zeit erreichen könnte, wenn die neuen unterirdischen Anlagen in Fordo in Betrieb genommen würden. Alte Anlagen dort könnten dieses Niveau demnach zwar auch erreichen, würden dafür aber mehr Zeit benötigen.</p>
<p><strong>&#8220;SCHWERE DIFFERENZEN&#8221; LIESSEN MISSION SCHEITERN</strong></p>
<p>Die IAEA berichtete von „schweren Differenzen“, die zum Scheitern ihrer beiden letzten Missionen im Iran geführt hätten. Diese habe es zwischen beiden Seiten in der Frage nach dem richtigen Ansatz gegeben, mit dem sich die Unklarheiten über das iranische Atomprogramm beseitigen ließen. Die Atomenergiebehörde warnte, sie habe weiterhin „ernste Bedenken“ zur möglichen militärischen Dimension des iranischen Atomprogramms.</p>
<p>Das IAEA-Expertenteam beschwerte sich in seinem Bericht, es habe bei den beiden Besuchen in Teheran in diesem Jahr jeweils nur mit „Mittelsmännern“ sprechen können. „Der Iran wollte die Abläufe behindern“, hieß es. Die Inspekteure reagierten vor allem enttäuscht darauf, dass ihnen der Zutritt zum Militärstützpunkt Parschin bei Teheran verweigert wurde. Die IAEA vermutet, dass dort verdächtige Sprengtests ausgeführt wurden.</p>
<p>Ein weiterer Besuch der Inspekteure ist vorerst nicht geplant. Bei der IAEA wird nun darüber diskutiert, welche Schritte der 35-köpfige Gouverneursrat bei seiner kommenden Sitzung am 5. März einleiten kann. Das Gremium könnte beispielsweise eine Resolution verabschieden und darin den Iran verurteilen. Die IAEA könnte den Fall auch vor den UN-Sicherheitsrat bringen, der bereits vier Mal Sanktionen gegen den Iran verhängt hat.</p>
<p>&#8220;KEINE HÜRDE KANN DIE ATOMARBEIT DES IRANS AUFHALTEN&#8221;<br />
Erneut setzt das Land sein doppeltes Spiel fort: Teheran signalisiert Interesse an einer neuen Runde der Atomgespräche, während der geistliche Führer des islamischen Staates, Ajatollah Ali Chamenei, verbal die Muskeln spielen lässt. Das Atomprogramm des Irans sei unaufhaltsam, verkündete er: „Nichts, und keine Hürde, kann die Atomarbeit des Irans aufhalten – und sie sollte entschieden und ernsthaft vorangetrieben werden.“</p>
<p>Mit dieser Unberechenbarkeit verschärft der Iran selbst den schwelenden Konflikt und befeuert die Sorge der internationalen Gemeinschaft. Weder unverhohlene militärischen Drohungen noch Sanktionen können bisher das Land zu einem Einlenken bewegen. IAEA-Chef Amano hat nun dem Gouverneursrat der Behörde erneut alarmierende Fakten für die Debatten beim Treffen Anfang März in Wien geliefert.</p>
<p>Berliner Morgenpost<br />
afp/dpa/bee</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22400&amp;title=Iran%20verdreifacht%20Kapazit%C3%A4t%20f%C3%BCr%20Urananreicherung" id="wpa2a_2"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ahmadinedschad kündigt neue Atomprojekte an</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Ahmadinedschad]]></category>
		<category><![CDATA[Atomprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Iran steht nach Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seinem Atomprogramm vor einem Durchbruch. Der Präsident sprach zum Abschluss einer Kundgebung in Teheran zur Feier der islamischen Revolution 1979. Details nannte er aber nicht. Teheran – Am 33. Jahrestag der islamischen Revolution hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad neue Atomprojekte angekündigt. «In den kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr">
<a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/ahmadi.jpg"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/ahmadi.jpg" alt="" title="ahmadi" width="152" height="114" class="alignleft size-full wp-image-22295" /></a>Der Iran steht nach Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seinem Atomprogramm vor einem Durchbruch. Der Präsident sprach zum Abschluss einer Kundgebung in Teheran zur Feier der islamischen Revolution 1979. Details nannte er aber nicht.</p>
<p><span id="more-22294"></span></p>
<p>Teheran –  Am 33. Jahrestag der islamischen Revolution hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad neue Atomprojekte angekündigt. «In den kommenden Tagen werden wir die Eröffnung neuer Atomanlagen im Iran erleben», sagte Ahmadinedschad am Freitag in Teheran.</p>
<p>Er bezog sich damit vermutlich auf die Inbetriebnahme einer Anlage in Fordo zur Anreicherung von Uran auf 3,5 Prozent, vier und 20 Prozent. Das reicht nicht für Atomsprengsätze.</p>
<p>«Die Welt sollte wissen, dass der Iran trotz allen Drucks nicht einen Deut von seinen Prinzipien und seinem Recht (auf Kerntechnik) abrücken wird», sagte Ahmadinedschad. «Wie verfügen nicht nur über die Kenntnisse der Atomtechnik, sondern sind auch in der Lage, mit unseren eigenen Fachleuten für unsere Bedürfnisse zu sorgen.»</p>
<p><strong>Die Welt verändern</strong></p>
<p>Ahmadinedschad sprach zum Abschluss einer Kundgebung in Teheran zur Feier der islamischen Revolution 1979. Landesweit nahmen nach Angaben der Staatsmedien Millionen Menschen an Veranstaltungen in rund 850 Orten teil. Zu Journalisten sagte Ahmadinedschad laut der Nachrichtenagentur Isna: «Der Iran wird definitiv Geschichte machen und die Welt verändern.»</p>
<p>In seiner Rede warf Ahmadinedschad den USA vor, «kein loyaler Freund» der Araber zu sein, sondern «das zionistische Regime» Israels retten zu wollen. «Das zionistische Regime ist die Quelle aller Weltprobleme und der Iran ist stolz darauf, das einzige Land zu sein, dass den Mut und die Weisheit besessen und das westliche Tabu um den Holocaust gebrochen hat», sagte er. Ahmadinedschad bezweifelt die distorische Dimension der Judenverfolgung unter der Nazi-Diktatur. Das Staatsfernsehen zeigte Menschenmengen, die die Parolen «Tod Israel» und «Tod den USA» riefen. </p>
<p>Frankfurter Rundschau<br />
dpa
</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22294&amp;title=Ahmadinedschad%20k%C3%BCndigt%20neue%20Atomprojekte%20an" id="wpa2a_4"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Iran will Assad-Regime massiv unterstützen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind brisante Dokumente, die direkt von Assads Rechner stammen sollen: Danach will der Iran das Regime in Damaskus durch Handelsaufträge im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar unterstützen. Das Blutvergießen in Syrien geht unterdessen mit voller Härte weiter. Gleichzeitig kommen brisante Informationen an die Öffentlichkeit: Der israelischen Zeitung &#8220;Haaretz&#8221; zufolge will der Iran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr">
<p>Es sind brisante Dokumente, die direkt von Assads Rechner stammen sollen: Danach will der Iran das Regime in Damaskus durch Handelsaufträge im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar unterstützen. Das Blutvergießen in Syrien geht unterdessen mit voller Härte weiter.</p>
<div id="attachment_22292" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/bachar_assad_420.jpg"><img class="size-medium wp-image-22292" title="Baschar al-Assad" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/bachar_assad_420-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Bekommt er massive Hilfe aus Teheran? Der syrische Matchhaber Bachar al Assad© Ballesteros/DPA</p></div>
<p><span id="more-22291"></span></p>
<p>Gleichzeitig kommen brisante Informationen an die Öffentlichkeit: <a title="Link öffnet neues Browserfenster: http://www.haaretz.com/print-edition/news/haaretz-exclusive-syria-documents-show-iran-helping-assad-to-sidestep-sanctions-1.412353" href="http://www.haaretz.com/print-edition/news/haaretz-exclusive-syria-documents-show-iran-helping-assad-to-sidestep-sanctions-1.412353">Der israelischen Zeitung &#8220;Haaretz&#8221; zufolge</a> will der Iran dem bedrängten syrischen Regime finanziell unter die Arme greifen. Geheime Dokumente sollen bewiesen, dass Teheran der syrischen Führung mit Handelsaufträgen im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar helfen wolle, schrieb die Zeitung am Sonntag. Dies solle es Damaskus erlauben, internationale Sanktionen zu umgehen. Die Dokumente seien bei einem Angriff der internationalen Hackergruppe Anonymous auf den Mail-Server im Büro des <a title="Link öffnet neues Browserfenster: http://www.stern.de/politik/ausland/baschar-assad-90444574t.html" href="http://www.stern.de/politik/ausland/baschar-assad-90444574t.html">Baschar al Assad</a> gefunden worden.</p>
<p>In zwei Dokumenten, die vor zwei Monaten geschrieben worden seien, gehe es um den Besuch einer ranghohen iranischen Delegation in Syrien. In etwas verschleierter Sprache werde erwähnt, wie Syrien dabei geholfen werden solle, Sanktionen zu umgehen. Damaskus wolle &#8220;von der iranischen Erfahrung auf diesem Gebiet lernen&#8221;. Die USA, die Europäische Union, die Arabische Liga sowie die Türkei haben aus Protest gegen das Blutvergießen in dem Land bereits Sanktionen gegen Syrien verhängt.</p>
<h3>Iranische Ölkäufe gegen das Embargo</h3>
<p>Ein anderes Dokument wurde den Angaben zufolge am 8. Dezember unter anderem an Assad geschickt. Darin hieß es laut &#8220;Haaretz&#8221;, die iranische Delegation habe erklärt, man habe eine Milliarde Dollar bereitgestellt, um Grundnahrungsmittel aus Syrien zu kaufen. Der Iran wolle auch Düngemittel und Rohmaterialien für die petrochemische Industrie an Syrien liefern.</p>
<p>Bei dem Treffen der ranghohen iranischen Delegation mit dem syrischen Ministerpräsidenten Adel Safar, dem Zentralbankchef sowie den Ministern für Wirtschaft, Handel und Öl sei es auch um Wege gegangen, das Embargo gegen syrische Ölexporte zu umgehen. Die Iraner hätten sich bereiterklärt, den Kauf von 150.000 Fass Öl pro Tag für einen Zeitraum von einem Jahr zu prüfen. Im Gegenzug wolle der Iran Syrien Ersatzteile für die Erdölindustrie liefern. Teheran, das als engster Verbündeter des Assad-Regimes gilt, wolle Syrien auch dabei helfen, Sanktionen gegen seinen Flugverkehr sowie sein Bankwesen zu umgehen.</p>
<h3>Neuer Versuch der Arabischen Liga</h3>
<p>Am Nachmittag wollen die Außenminister der Arabischen Liga in Kairo über den Umgang mit dem Assad-Regime beraten. Nach Angaben aus Organisationskreisen geht es vor allem um einen Vorschlag, die derzeit unterbrochene Beobachtermission in Syrien gemeinsam mit den Vereinten Nationen fortzusetzen. Die Liga war zuvor mit ihrem Ziel gescheitert, das Blutvergießen mit Hilfe der arabischen Beobachter zu beenden.</p>
<p>Noch bevor die Gespräche begannen gab es einen weiteren Dämpfer: Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA soll der Leiter der arabischen Teams, der sudanesische General Mohammed al Dabi, seinen Rücktritt eingeriecht haben.</p>
<p>Der Nationalrat der syrischen Opposition erwartet derweil, von arabischen Staaten als legitime Vertretung des syrischen Volkes anerkannt zu werden. Vor dem Liga-Treffen wollte der Golfkooperationsrat zu Gesprächen zusammenkommen. Dem Gremium gehören neben Saudi-Arabien und den Emiraten auch Bahrain, Kuwait, Oman und Katar an.</p>
<div>Stern</div>
<div>be/DPA/AFP</div>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22291&amp;title=Iran%20will%20Assad-Regime%20massiv%20unterst%C3%BCtzen" id="wpa2a_6"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Infostand und Protestaktion: 12.02.12 : 22-bahman</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 12:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
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		<title>Atomexperten beenden Iran-Besuch ergebnislos</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:46:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[. Sechs IAEA-Experten sind aus dem Iran wiedergekommen, ohne eine Atomanlage von innen gesehen zu haben. Derweil beraten Israel und die USA über einen möglichen Angriff. Die ranghohe Delegation der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) hat ihren dreitägigen Besuch im Iran ohne greifbares Ergebnis beendet. Wie iranische Medien berichteten, vereinbarten beide Seiten eine Fortsetzung des Dialogs. Iranischen Meldungen zufolge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr"><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/iran-buschehr-540x304.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-22241" title="iran-buschehr-540x304" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/02/iran-buschehr-540x304-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></div>
<div dir="ltr"></div>
<div style="text-align: center;" dir="ltr"><span style="color: #ffffff;">.</span></div>
<div dir="ltr">Sechs IAEA-Experten sind aus dem Iran wiedergekommen, ohne eine Atomanlage von innen gesehen zu haben. Derweil beraten Israel und die USA über einen möglichen Angriff.</div>
<div dir="ltr">
<p>Die ranghohe Delegation der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) hat ihren <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/iran-atomenergieagentur-beobachter">dreitägigen Besuch im Iran</a> ohne greifbares Ergebnis beendet. Wie iranische Medien berichteten, vereinbarten beide Seiten eine Fortsetzung des Dialogs. Iranischen Meldungen zufolge haben die sechs Mitglieder der Delegation in den drei Tagen keine Atomanlage besichtigt.</p>
<p><span id="more-22240"></span></p>
<p>Das Team um den belgischen Chefinspekteur Herman Nackaert wollte versuchen, die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der zum Stillstand gekommenen Gespräche über das iranische Atomprogramm zu schaffen. Die amtliche Nachrichtenagentur Irna hatte vor dem Besuch gemeldet, die Inspekteure würden &#8220;wahrscheinlich&#8221; die Urananreicherungsanlage Fordo südlich von Teheran besuchen. Dort soll Uran auf bis zu 20 Prozent angereichert werden, was nicht für eine Atomwaffe reichen würde. Offenbar fand der Besuch jedoch nicht statt.</p>
<p><strong>Israelischer Geheimdienst und USA beraten über Angriff auf Iran</strong></p>
<p>Die USA und ihre Verbündeten werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben und verhängten seit dem Jahr 2007 immer striktere Strafmaßnahmen gegen das Land. Die iranische Führung <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/iran-dohungen">weist die Beschuldigungen zurück</a> und pocht auf ihr Recht, ein ziviles Atomprogramm zu verfolgen. Die IAEA sprach in ihrem letzten Bericht vom November 2011 von einer &#8220;möglichen militärischen Dimension&#8221; des Programms, woraufhin etwa die EU ein <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/oel-embargo-iran-eu">Öl-Embargo</a> gegen den Iran verhängte.</p>
<p>Nach Einschätzung des US-Geheimdienstdirektors James Clapper können<a href="http://www.zeit.de/2012/05/Iran-Oelembargo">Sanktionen und Diplomatie</a> die iranische Führung zur Einstellung ihres umstrittenen Atomprogramms bewegen. Teheran lasse sich von einer Kosten-Nutzen-Rechnung leiten, deshalb sei es auch beeinflussbar, sagte Clapper vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Gleichzeitig steige die Gefahr von iranischen Terrorattacken auf amerikanischem Boden. Iranische Offizielle hätten ihr Kalkül geändert und seien nun zu <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/iran-menschenrechte-koenigs">bedrohlicheren Handlungen</a> bereit.</p>
<p>Ein militärisches Eingreifen scheint weiterhin nicht ausgeschlossen. Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad, Tamir Pardo, beriet Medienberichten zufolge in Washington über einen möglichen Angriff Israels auf iranische Atomanlagen. Die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des Senats, die Demokratin Dianne Feinstein, habe die normalerweise geheim gehaltene Information &#8220;versehentlich&#8221; verbreitet. Demnach traf Pardo außer mit Feinstein auch mit CIA-Chef David Petraeus zusammen.</p>
<p>Die Zeit</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22240&amp;title=Atomexperten%20beenden%20Iran-Besuch%20ergebnislos" id="wpa2a_10"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Teheran warnt EU vor Konsequenzen des Ölembargos</title>
		<link>http://letter.code-ev.org/?p=22235</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Ölembargos]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Ölembargo der EU zeigt sich der Iran unversöhnlich. Alles halb so schlimm, will die Teheraner Führung glauben machen. Sie droht dem Westen mit höheren Ölpreisen. Davon ist vorerst nichts zu spüren. Der Iran will trotz schärferer Sanktionen der EU und der USA im Atomstreit mit dem Westen nicht einlenken. Stattdessen warnte die Führung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr"><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/US-Gericht-hebt-Obamas-Oel-Bohrstopp-im-Golf-von-Mexiko-auf_meldungDetail.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-22236" title="US-Gericht-hebt-Obamas-Oel-Bohrstopp-im-Golf-von-Mexiko-auf_meldungDetail" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/US-Gericht-hebt-Obamas-Oel-Bohrstopp-im-Golf-von-Mexiko-auf_meldungDetail.jpg" alt="" width="180" height="120" /></a>Nach dem Ölembargo der EU zeigt sich der Iran unversöhnlich. Alles halb so schlimm, will die Teheraner Führung glauben machen. Sie droht dem Westen mit höheren Ölpreisen. Davon ist vorerst nichts zu spüren.</div>
<div dir="ltr"><span id="more-22235"></span>Der Iran will trotz schärferer Sanktionen der EU und der USA im Atomstreit mit dem Westen nicht einlenken. Stattdessen warnte die Führung in Teheran am Dienstag vor höheren Rohölpreisen sowie negativen Auswirkungen auf kriselnde Wirtschaften in der Eurozone.</p>
<p>Der Iran werde nicht ein „Jota“ seiner atomaren Rechte aufgeben, sagte der stellvertretende Außenminister Abbas Araqchi. Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt trat am Dienstag ein Ölembargo der EU in Kraft. Außerdem wurden Konten der iranischen Zentralbank eingefroren.</p>
<p>Die Ölpreise sind einen Tag nach den angekündigten Strafmaßnahmen nur leicht gestiegen.</p>
<p>Mit den am Montag von den EU-Außenministern beschlossenen Maßnahmen soll der Iran dazu gebracht werden, internationale Kontrolle seines umstrittenen Atomprogramms zuzulassen.</p>
<p>Der Westen verdächtigt die Führung in Teheran, unter dem Deckmantel der zivilen Atomforschung Kernwaffen zu entwickeln. Nach Erkenntnissen der internationalen Atomenergiebehörde IAEA haben iranische Wissenschaftler zumindest bis 2010 an der Entwicklung eines atomaren Sprengkörpers gearbeitet.</p>
<p>Die Führung in Teheran bestreitet alle Vorwürfe. „Die iranischen Atomprogramme sind friedlich und ausschließlich für zivile Zwecke gedacht“, heißt es in einer offiziellen Erklärung des iranischen Außenministeriums. „Der Iran zögert nicht, all seine Atomprogramme auch künftig transparent zu machen.“<br />
stol.it</p>
<p>apa/dpa</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22235&amp;title=Teheran%20warnt%20EU%20vor%20Konsequenzen%20des%20%C3%96lembargos" id="wpa2a_12"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Iran-Embargo lässt Ölpreis kalt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 21:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Iran-Embargo]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das von der Europäischen Union beschlossene Ölembargo gegen den Iran und die damit verbundene Drohung Teherans, die Transporte durch die Straße von Hormus zu blockieren, haben bisher kaum Auswirkungen auf den Ölpreis. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet am Dienstagmittag 110,16 Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr"><span style="color: #808080;"><strong>Das von der Europäischen Union beschlossene Ölembargo gegen den Iran und die damit verbundene Drohung Teherans, die Transporte durch die Straße von Hormus zu blockieren, haben bisher kaum Auswirkungen auf den Ölpreis.</strong></span></div>
<div dir="ltr">Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostet am Dienstagmittag 110,16 Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West <a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/de.hr_.cms_.servlet.IMS_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-22214" title="de.hr.cms.servlet.IMS" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/de.hr_.cms_.servlet.IMS_.jpg" alt="" width="192" height="108" /></a>Texas Intermediate) fiel ebenfalls geringfügig um 29 Cent auf 99,29 Dollar. Am Morgen hatten die Ölpreise als Reaktion auf das gestern in Kraft getretene Embargo noch deutlich angezogen.<br />
<span id="more-22213"></span><br />
ur der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte leicht zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 111,78 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Freitag.<br />
Experten der Commerzbank erklären die vergleichsweise verhaltene Reaktion der Ölmärkte auf das EU-Embargo gegen den Iran mit der langen Vorlaufzeit der Entscheidung der EU-Außenminister. Der Beschluss eines Ölembargos sei bereits lange zuvor erwartet worden.</div>
<div dir="ltr">
<p>Außerdem werde das Embargo nur schrittweise umgesetzt und entfalte die volle Wirksamkeit erst ab Juli. Schließlich habe Saudi-Arabien bereits versichert, die möglicherweise fehlenden Mengen an Rohöl an den Weltmärkten ausgleichen zu können. Insgesamt sprachen Händler aber von einem nervösen Handel an den Ölmärkten.</p>
<p><strong>Weniger Schwefel</strong></p>
<p>Am Montag hatte die EU ein Einfuhrverbot gegen Rohöl aus dem Iran verhängt. Das Verbot gilt für neue Lieferverträge ab sofort, für bestehende Verträge gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Juli.<br />
Brent wird für rund zwei Drittel des weltweit geförderten Öls als so genannte Benchmark, also Referenzgröße benutzt. Das heißt: wird Brent teurer, steigen auch automatisch die Preise unzähliger anderer Ölsorten.</p>
<p>Dagegen ist WTI sowie das von den Opec-Staaten geförderte Öl grundsätzlich teurer, weil wertvoller. Der Grund ist die chemische Zusammensetzung, denn WTI und Opec-Öl ist weniger schwefelhaltig als Brent und lässt sich deshalb günstiger verarbeiten.</p>
<p>boerse.ard.de</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22213&amp;title=Iran-Embargo%20l%C3%A4sst%20%C3%96lpreis%20kalt" id="wpa2a_14"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Iranische Händler fliehen in Euro und Dollar</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Hierzulande wird über den Euro als Weichwährung geschimpft. Ganz anders ist das im Iran. Wegen der hohen Inflation des Rial sind Euro und Dollar heiß begehrt. Im Basar Arz, der in einer engen Seitenstraße von Teheran liegt, steht ein Mann auf einer erhöhten Plattform. Mit erhobenen Armen präsentiert er seine Ware: Ein Bündel 500-Euro-Scheine. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr"><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/dma_euro_dollar_DW_1547829p.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22182" title="dma_euro_dollar_DW_1547829p" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/dma_euro_dollar_DW_1547829p-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Hierzulande wird über den Euro als Weichwährung geschimpft. Ganz anders ist das im Iran. Wegen der hohen Inflation des Rial sind Euro und Dollar heiß begehrt.</div>
<div dir="ltr">Im Basar Arz, der in einer engen Seitenstraße von Teheran liegt, steht ein Mann auf einer erhöhten Plattform. Mit erhobenen Armen präsentiert er seine Ware: Ein Bündel 500-Euro-Scheine. Er wird umringt von Menschentrauben, die sich beinahe darum prügeln, wer die Scheine erwerben darf. Der Händler kann die Euro-Noten daher mit einem gehörigen Aufschlag loswerden, fast 60 Prozent über dem offiziellen Wechselkurs.</div>
<div dir="ltr"><span id="more-22181"></span>Während hierzulande über den <a href="http://www.welt.de/themen/euro/">Euro inzwischen als Weich-Währung</a> gelästert wird, reißen sich die Iraner um die Scheine. Denn sie wissen nur zu gut, wie eine Weichwährung wirklich aussieht. Seit Jahren werden sie von einer galoppierenden Inflation geplagt, die in letzter Zeit auch noch einmal angezogen hat. Und neuerdings kommen auch noch die zunehmenden Spannungen mit den USA und drohende härtere Sanktionen hinzu. Das lässt sie verzweifelt ihre Landeswährung Rial in harte Währungen tauschen, in Dollar und Euro.</div>
<div dir="ltr">Allerdings versucht der Staat seinen Bürgern genau das zunehmend zu erschweren. Internetseiten, die Wechselkurse anzeigen, wurden in der vergangenen Woche geblockt. Viele offizielle Wechselstuben wurden geschlossen. Die Regierung verringerte den Devisenbetrag, den Iraner, die ins Ausland reisen wollen, mitnehmen dürfen, um die Hälfte auf 1000 Dollar. Und schließlich gilt für Reisende, die diesen Betrag in Anspruch nehmen wollen, seit einiger Zeit ein zweiter Kurs, der rund 20 Prozent schlechter ist als der offizielle Kurs.</div>
<div dir="ltr">
<h3>Dollar bei den Banken meistens ausverkauft</h3>
<p>Das wäre zwar immer noch besser als die Raten, die auf dem Basar zu zahlen sind. Doch die offiziellen Kurse sind inzwischen meist nur Theorie. Bei einer Filiale der Bank Melli – einer der größten iranischen Banken – im Teheraner Vorort Sadeghieh, teilt ein Mitarbeiter den enttäuschten Kunden mit, sie sollten beim nächsten Mal doch früher kommen. Denn <a href="http://www.welt.de/themen/dollar/">Dollar seien üblicherweise um 8.15 Uhr morgens ausverkauft</a>, eine Viertelstunde nach Öffnung der Bank.</p>
<p>Zentralbankgouverneur Mahmoud Bahmani bestreitet zwar, dass die drohenden Sanktionen gegen das Land die Probleme verursachen. Der Ansturm auf harte Währungen zeichnet jedoch ein anderes Bild – und das, obwohl die geplanten schärferen Sanktionen noch gar nicht in Kraft sind. Die USA und die Europäische Union wollen ein Embargo gegen Ölkäufe vom Iran verhängen und die Transaktionen mit der iranischen Zentralbank beschneiden. US-Präsident Barack Obama unterzeichnete am 31. Dezember ein Gesetz, demzufolge Unternehmen und Staaten, die mit dem Iran Geschäfte machen, der Zugang zum US-Finanzsystem verweigert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Inflation im Iran liegt bei 15 Prozent pro Jahr</h3>
<p>All das trifft auf eine Wirtschaft, die ohnehin kaum wächst und seit Jahren von einem drastischen Wertverfall der Währung geplagt wird. 2011 lag das Wachstum bei 2,5 Prozent – für ein Schwellenland mit schnell wachsender Bevölkerung ist das praktisch Stillstand. Dem steht eine Preissteigerungsrate gegenüber, die in den vergangen zehn Jahren nach IWF-Daten bei durchschnittlich rund 15 Prozent lag. Derzeit beträgt sie sogar 20,6 Prozent. Die Iraner hatten daher schon vor den jüngst angekündigten Sanktionen damit begonnen, Gold und Devisen zu kaufen. Doch nun hat sich dieser Trend drastisch verstärkt.</p>
<p>Die Regierung geht mit diversen Maßnahmen dagegen an – allerdings nicht, indem sie die Ursachen bekämpft. Sie geht gegen die Symptome vor. So wurde mittlerweile ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, nicht-offizielle Devisengeschäfte zu bestrafen. Die Strafe entspricht dem doppelten Transaktionsbetrag. Allerdings ist das Gesetz noch nicht in Kraft getreten, und es ist auch unklar, wann dies geschehen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Neue Währung geplant, stabiler wird sie nicht</h3>
<p>Parallel dazu wird über die Einführung einer neuen Währung nachgedacht. Der Parsi soll den Rial ablösen, und dabei sollen vier Nullen gestrichen werden. Das wäre aber nur ein weiterer Versuch, die Inflation zu kaschieren, statt sie zu bekämpfen. Das macht die Zentralbank bereits seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich. So hörte sie 2007 einfach auf, Banknoten mit immer höherem Wert zu drucken. Seither ist der Schein mit dem höchsten Wert eine 100.000-Rial-Banknote.</p>
<p>Da dies jedoch inzwischen gerade mal noch etwa sieben Euro entspricht, müssten Menschen heute ständig Koffer voller Geld mit sich tragen, um simpelste Dinge einzukaufen. Daher fingen Privatbanken an, so genannte Bürgschaftsschecks herauszugeben, die auf bis zu 2,5 Mio. Rial lauteten. Diese wiederum waren jedoch nur bei den jeweiligen Banken einzulösen, was zu chaotischen Verhältnissen führte. Daher gab schließlich auch die Zentralbank solche Schecks heraus, im Wert von 500.000 und einer Million Rial. Aber wohlgemerkt: Sie gab Schecks heraus, keine Rial-Noten. So versuchte die Zentralbank im wahrsten Sinne des Wortes den Schein zu wahren.</p>
<p>Für die Menschen macht das alles jedoch keinen Unterschied. Sie leiden im Alltag unter den davon eilenden Preisen. So sind beispielsweise Importwaren aus China im Bereich Konsumelektronik allein innerhalb der vergangenen zwei Wochen 20 Prozent teurer geworden. Wer kann, versucht daher sein Geld zu retten, indem er es in harte Währungen tauscht. Und der Euro ist dabei ein bevorzugtes Ziel.</p>
<div>welt.de</div>
<div>fhs/Bloomberg</div>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22181&amp;title=Iranische%20H%C3%A4ndler%20fliehen%20in%20Euro%20und%20Dollar" id="wpa2a_16"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Iran liefert weiter illegal Waffen an Syrien</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 20:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[illegal Waffen]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>

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		<description><![CDATA[Iran soll laut einem Bericht der Uno Waffen an Syrien geliefert haben. Damit verstiess der Golfstaat gegen ein umfangreiches Waffenembargo, das Iran auch die Ausfuhr von Waffen verbietet. Über die Art und den Umfang der Lieferung ist nichts bekannt. (sda/dpa) Iran hat nach Ermittlungen von Experten der Uno illegal Waffen an das syrische Regime geliefert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr">
<p><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/syrien_waffenlieferungen_lead_1.14366698.1326726103.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22179" title="syrien_waffenlieferungen_lead_1.14366698.1326726103" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/syrien_waffenlieferungen_lead_1.14366698.1326726103-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Iran soll laut einem Bericht der Uno Waffen an Syrien geliefert haben. Damit verstiess der Golfstaat gegen ein umfangreiches Waffenembargo, das Iran auch die Ausfuhr von Waffen verbietet. Über die Art und den Umfang der Lieferung ist nichts bekannt.</p>
<p>(sda/dpa) Iran hat nach Ermittlungen von Experten der Uno illegal Waffen an das syrische Regime geliefert. Die Verstösse gegen die Uno-Resolutionen 1747 und 1929 seien den Mitgliedern des Sicherheitsrats gemeldet worden, teilte das französische Aussenministerium in Paris mit.</p>
<p><span id="more-22178"></span></p>
<p>Ein Sprecher bezeichnete die Waffenlieferungen an das gewaltsam gegen Oppositionelle kämpfende Regime von Präsident Baschar al-Asad am Montag als zutiefst schockierend. Konkrete Angaben zu Art und Menge der nach Syrien gebrachten Waffen machte er allerdings nicht.</p>
<p>Zuletzt hatte es Berichte aus der Türkei gegeben, wonach Zollbeamte dort vor kurzem vier iranische Lastwagen wegen Verdachts auf Lieferung von Militärmaterial nach Syrien gestoppt hatten. Die Fahrzeuge sollten von Experten untersucht werden. Türkische Medien berichteten über Hinweise, wonach sich in dem beschlagnahmten Transport Sprengstoff und Waffen befanden.<br />
Embargo auch gegen Iran</p>
<p>Gegen Iran hatte der Uno-Sicherheitsrat bereits 2007 ein umfangreiches Waffenembargo verhängt, das auch dem Land selbst verbietet, Waffen und ähnliches Material an andere Staaten zu liefern. Ein weiterer Beschluss folgte 2010. Hintergrund war in beiden Fällen das umstrittene iranische Atomprogramm.</p>
<p>Gegen Syrien gibt es bis jetzt keine Resolution des Uno-Sicherheitsrats. Trotz anhaltender blutiger Unruhen lehnt Russland bis anhin eine «einseitige» Verurteilung des Asad-Regimes im Weltsicherheitsrat ab.</p>
<p>nzz.ch</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22178&amp;title=Iran%20liefert%20weiter%20illegal%20Waffen%20an%20Syrien" id="wpa2a_18"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Öl-Ersatzlieferungen: Iran droht Golfstaaten</title>
		<link>http://letter.code-ev.org/?p=22163</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 20:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marmeh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Golfstaaten]]></category>
		<category><![CDATA[ÖL]]></category>

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		<description><![CDATA[Drohende Öl-Blockade Im Januar will die EU ein Ölembargo gegen Iran beschließen. Zunächst hatte Teheran noch gelassen reagiert. Nun fürchtet Iran jedoch, von den anderen Golfstaaten als Öllieferant verdrängt zu werden &#8211; und droht den Nachbarländern. Die EU will beim nächsten EU-Außenministertreffen Ende des Monats über einen Stopp von Öleinfuhren aus dem Iran entscheiden. Neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div dir="ltr">
<p>Drohende Öl-Blockade</p>
<p><a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/069947236565-render-O4-00.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-22164" title="0,6994,7236565-render-O4-,00" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/069947236565-render-O4-00-150x133.jpg" alt="" width="150" height="133" /></a>Im Januar will die EU ein Ölembargo gegen Iran beschließen. Zunächst hatte Teheran noch gelassen reagiert. Nun fürchtet Iran jedoch, von den anderen Golfstaaten als Öllieferant verdrängt zu werden &#8211; und droht den Nachbarländern.</p>
<p><span id="more-22163"></span><br />
Die EU will beim nächsten EU-Außenministertreffen Ende des Monats über einen Stopp von Öleinfuhren aus dem Iran entscheiden. Neue Sanktionen der USA drohen auch ausländischen Firmen Strafen an, wenn sie Geschäfte mit der iranischen Zentralbank machen. Diese wickelt aber nahezu den gesamten Ölexport aus dem Iran ab. Der Iran bezieht 70 Prozent seiner Einkünfte aus dem Ölexport. Im Falle von Sanktionen könnte der Lieferausfall durch Öl aus Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten gedeckt werden.</p>
<p>Unvorhersehbare Folgen</p>
<p>&#8220;Wenn sie das machen, würden wir dies als unfreundlichen Akt ansehen, und sie sollen wissen, dass die Konsequenzen daraus unvorhersehbar wären&#8221;, warnte der iranische Botschafter bei der Organisation Erdöl exportierender Länder OPEC, Mohammed Ali Chatibi nach einem Zeitungsbericht vom Sonntag in der iranischen Tageszeitung &#8220;Schark&#8221;, ohne weitere Details zu nennen. Die Golfstaaten sollten &#8220;weise&#8221; entscheiden und sich auf keine Abenteuer einlassen, sagte er.<br />
Die iranische Führung hatte wegen des Streits um ihr Atomprogramm und der damit verbundenen Sanktionen kürzlich gedroht, die Straße von Hormus für Öltransporte zu blockieren. Die Meerenge von Hormus liegt zwischen dem Iran und dem Oman. <a href="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/069947236589-render-A8-00.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-22165" title="0,6994,7236589-render-A8-,00" src="http://letter.code-ev.org/wp-content/uploads/2012/01/069947236589-render-A8-00-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
Davon wären alle Öl exportierenden Golfstaaten betroffen. Durch die Straße von Hormus gehen rund 40 Prozent des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls. Das Golfemirat Abu Dhabi kündigte an, bis zum Frühsommer eine Ölleitung fertigstellen zu wollen, mit der es die Straße von Hormus umgehen kann.</p>
<p>ZDF<br />
heute.de</p>
</div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fletter.code-ev.org%2F%3Fp%3D22163&amp;title=%C3%96l-Ersatzlieferungen%3A%20Iran%20droht%20Golfstaaten" id="wpa2a_20"><img src="http://letter.code-ev.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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