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	<title>Cohousing POMALI</title>
	
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	<description>Miteinander Zukunft Bauen</description>
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		<title>www.pomali.at NEU!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 12:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Pomali w&#228;chst mit jedem Tag ein kleines St&#252;ck weiter. Die Gruppe ist mittlerweile , das ist in einer wichtigen Phase und durchl&#228;uft derzeit einige beh&#246;rdliche Wege, das Grundst&#252;ck ist gekauft. Es gibt also jede Menge zu feiern. Seit kurzem hat sich das innere Wachstum auch auf die &#214;ffentlichkeit im Web &#252;bertragen. Mit der Installation einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-543" title="wwwpomali_neu" src="http://www.pomali.at/wp/wp-content/uploads/wwwpomali_neu-500x300.jpg" alt="" width="500" height="300" /></p>
<p>Pomali w&#228;chst mit jedem Tag ein kleines St&#252;ck weiter. Die Gruppe ist mittlerweile <a href="http://www.pomali.at/?p=161">ziemlich gro&#223;</a>, das <a href="http://www.pomali.at/?page_id=79">Bauprojekt</a> ist in einer wichtigen Phase und durchl&#228;uft derzeit einige beh&#246;rdliche Wege, das Grundst&#252;ck ist gekauft. Es gibt also jede Menge zu feiern. Seit kurzem hat sich das innere Wachstum auch auf die &#214;ffentlichkeit im Web &#252;bertragen. Mit der Installation einer neuen Software (<a href="http://www.wordpress.org">wordpress</a>, f&#252;r die Kenner unter euch/Ihnen) m&#246;chte wir nun auch verst&#228;rkt in Dialog mit euch/Ihnen treten. dazu freuen wir uns auf Kommentare und Anregungen, die direkt im Anschluss an die einzelnen <a href="http://www.pomali.at/?page_id=40">aktuellen Berichte</a> abgegeben werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die neue Website bietet uns viel Flexibilit&#228;t. Die weitere Entwicklung des Projekts und der Gruppe k&#246;nnen mit wenig Aufwand dokumentiert werden und von Interessierten auch in Form eines <a title="POMALI RSS-Feed" href="http://www.pomali.at/?feed=rss2">RSS-Feeds</a> direkt abonniert werden. Den Newsletter per Email gibt es nat&#252;rlich weiterhin. Die Anmeldung dazu ist auf der Startseite. Der bereits erw&#228;hnte Dialog mit den LeserInnen &#252;ber die Kommentar-M&#246;glichkeit der aktuellen Artikel bietet uns die M&#246;glichkeit eure Stimmen zu h&#246;ren. Technisch sind wir damit im 21. Jahrhundert angekommen <img src='http://www.pomali.at/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wir freuen uns auf Feedback und angeregte (virtuelle) Diskussionen.</p>
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		<title>Nachbarschaftsfest am Pomali-Grundstück</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „Z´sammkommen und Kennenlernen“ fand am Samstag 10. Juli 2010 abends ein gem&#252;tliches Treffen mit zuk&#252;nftigen NachbarInnen , Gemeinder&#228;tInnen und Hrn. B&#252;rgermeister Krammel statt. Das Wetter war uns gn&#228;dig und um 19:00 war auch die Hitze soweit ertr&#228;glich, dass sich die G&#228;ste und wir Pomalis uns bei Getr&#228;nken und Buffet am zuk&#252;nftigen Pomaligrund in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_522" class="wp-caption aligncenter" style="width: 640px"><img class="size-full wp-image-522" title="Fest am Grundst&#252;ck" src="http://www.pomali.at/wp/wp-content/uploads/20100710FestAmGrundstueck.jpg" alt="" width="630" height="420" /><p class="wp-caption-text">Geschafft! Fast ohne Z&#252;ndh&#246;lzer. Fest am Grundst&#252;ck Juli 2010, (c) POMALI</p></div>
<p>Unter dem Motto „Z´sammkommen und Kennenlernen“ fand am Samstag 10. Juli 2010 abends ein gem&#252;tliches Treffen mit zuk&#252;nftigen NachbarInnen , Gemeinder&#228;tInnen und Hrn. B&#252;rgermeister Krammel statt. Das Wetter war uns gn&#228;dig und um 19:00 war auch die Hitze soweit ertr&#228;glich, dass sich die G&#228;ste und wir Pomalis uns bei Getr&#228;nken und Buffet am zuk&#252;nftigen Pomaligrund in Landersdorf laben konnten. Eine Vorstellung des Projektes, zahlreiche Berichte von zuk&#252;nftigen BewohnerInnen, warum sie in Pomali leben wollen sowie eine kurze Ansprache des B&#252;rgermeisters bildeten den offiziellen Teil. Danach wurde noch l&#228;nger geplaudert und schlie&#223;lich klang das Treffen bei Lagerfeuer, Steckerlbrot und selbstgemachter Musik aus. Wir hatten das Gef&#252;hl, sehr freundlich  aufgenommen worden zu sein, Interesse und Wohlwollen dem Projekt und uns gegen&#252;ber war stark sp&#252;rbar und auch f&#252;r uns war es sch&#246;n, das erste Mal als Gruppe am Grund zu feiern und zu &#252;bernachten.</p>
<p>Mehr Bilder vom Fest sind <a title="Bilder vom Fest am Grundst&#252;ck" href="http://www.pomali.at/?page_id=47&amp;shashin_album_key=3">hier</a> zu finden.</p>
<div class="shashin_image" style="width: 586px; margin-left: auto; margin-right: auto;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_94X2nHah_PM/TERBoJEA6NI/AAAAAAAAASU/FnsxXiEinrw/FestAmGrundstueck2_20100710.jpg?imgmax=640" class="highslide" id="shashin_thumb_link_2" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_94X2nHah_PM/TERBoJEA6NI/AAAAAAAAASU/FnsxXiEinrw/FestAmGrundstueck2_20100710.jpg?imgmax=576" alt="Bgm. Krammel, ein zuk&#252;nftiger Nachbar, Obmann Kirchner. (c) POMALI" width="576" height="384" id="shashin_thumb_image_2" title="Bgm. Krammel, ein zuk&#252;nftiger Nachbar, Obmann Kirchner. (c) POMALI" /></a><span class="shashin_caption">Bgm. Krammel, ein zuk&#252;nftiger Nachbar, Obmann Kirchner. (c) POMALI</span>
<div class="highslide-caption">Bgm. Krammel, ein zuk&#252;nftiger Nachbar, Obmann Kirchner. (c) POMALI</div>
</div>
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		<title>Methoden für Gruppenprozesse</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MartinB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei unseren Treffen greifen wir gerne auf bew&#228;hrte Methoden des partizipativen F&#252;hrens zur&#252;ck wie sie z. B. bei „Art of Hosting meaningful Conversations“ zur Anwendung kommen. Diese Methoden erlauben – richtig eingesetzt – in effizienter Form alle zu Wort kommen zu lassen und im Laufe des Prozesses die „kollektive Intelligenz“ ans Tageslicht zu bringen, d. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-thumbnail wp-image-378" title="P1070352" src="http://www.pomali.at/wp/wp-content/uploads/P1070352-500x300.jpg" alt="Vereinstreffen" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Neuorganisation des Vereins Juli 2009</p></div>
<p>Bei unseren Treffen greifen wir gerne auf bew&#228;hrte Methoden des partizipativen F&#252;hrens zur&#252;ck wie sie z. B. bei „Art of Hosting meaningful Conversations“ zur Anwendung kommen. Diese Methoden erlauben – richtig eingesetzt – in effizienter Form alle zu Wort kommen zu lassen und im Laufe des Prozesses die „kollektive Intelligenz“ ans Tageslicht zu bringen, d. h.  das gemeinsame Ganze, das mehr ist, als die Summe der Teile. Ganz besonders kommt es dabei auf die Selbstverantwortung aller und auf Selbstorganisation an.</p>
<p>Die meiste Erfahrung haben wir bisher mit dem Kreisgespr&#228;ch gemacht, der wohl &#228;ltesten Form des zielgerichteten miteinander Kommunizierens, die f&#252;r die unterschiedlichsten Themen und Zwecke eingesetzt werden kann. Christina Baldwin und Ann Linnea sprechen in ihrem neuesten Buch „The Circle Way“ vom Archetyp des Gruppengespr&#228;chs. Der Untertitel des Buchs „A Leader in every Chair“ spricht f&#252;r sich. Es ist immer wieder faszinierend zu erleben, was als Gruppe m&#246;glich ist, wenn es gelingt sich auf das wirkliche Zuh&#246;ren und die Verlangsamung des Prozesses durch den Redestab und die weiteren Prinzipien der Methode einzulassen.</p>
<p><span id="more-219"></span></p>
<p>Hilfreich erlebt haben wir auch schon wiederholt „Open Space“, wenn es darum ging in kurzer Zeit gleich an mehreren Themen fokussiert zu arbeiten. Mit den Grundideen, dass jede/r zu jenem Thema geht, wo er/sie sich wirklich hingezogen f&#252;hlt und dort auch nur bleibt, solange er/sie etwas beitragen oder lernen kann, k&#246;nnen auch kontroverse Themen produktiv und kreativ bearbeitet werden.</p>
<p>Weitere viel versprechende Methoden, die bei Bedarf eingesetzt werden k&#246;nnen, sind „World Café“ (von Peter Senge, dem Autor von „Die F&#252;nfte  Disziplin“ beschrieben als der seiner Meinung nach „zuverl&#228;ssigste Weg…, um kollektive Intelligenz sichtbar werden zu lassen.“) oder Wertsch&#228;tzende Erkundung.</p>
<p>Hier folgt ein kurz Beschreibung der Methoden. Weitere Infos finden sich u. a. auf</p>
<h2>World Café</h2>
<p>Der World Café 	Prozess, auch Dialog Café genannt, wurde von Juanita Brown und David Isaacs entwickel. Er f&#246;rdert relevante Gespr&#228;che zwischen 	allen Teilnehmern und unterst&#252;tzt den Wissensaustausch mit dem 	Ziel, gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft zu arbeiten. In kleinen Tischgruppen besch&#228;ftigen sich die Teilnehmer mit aufeinander aufbauenden Fragen und durch Wechsel der Gruppen und Austausch der Ideen, Ergebnisse und Sichtweisen werden Vernetzung und die Erarbeitung von innovativen Handlungsoptionen erm&#246;glicht. In der folgenden Abbildung wird das typische Format eines World 	Cafés verdeutlicht und die Arbeit in Kleingruppen dargestellt.</p>
<p>Der kommunikative Ansatz erm&#246;glicht einen intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und f&#246;rdert aufmerksames Zuh&#246;ren und innovative Handlungsm&#246;glichkeiten.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote2anc" href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a></sup><span style="font-family: ZWAdobeF;"><span style="font-size: xx-small;">F</span></span> Senge beschreibt die Methode folgenderma&#223;en: <em>„Meiner Ansicht 	nach ist ein World-Café Gespr&#228;ch der zuverl&#228;ssigste Weg…, um 	kollektive Intelligenz sichtbar werden zu lassen.“</em> (Senge, 2007, S. 9)</p>
<p>Wertsch&#228;tzende Erkundung</p>
<p>Die Appreciative Inquiry Methode, umschrieben bedeutet der Begriff so viel wie wertsch&#228;tzende Erkundung, ist eine Methode und Haltung, die versucht von problemorientiertem Denken weg zu kommen und den Blick auf vorhandene St&#228;rken, Potenziale und das Positive innerhalb der Organisation, Gruppe, Klasse zu richten, um ausgehend von einem positiven Selbstbild Ver&#228;nderungsprozesse in die Wege zu leiten.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote4anc" href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a></sup><span style="font-family: ZWAdobeF;"><span style="font-size: xx-small;">F</span></span> Beispielsweise. statt Fragen wie: Was ist das Problem? Was l&#228;uft schief? Wer ist schuld? hin zu Gespr&#228;chen, wie: Was l&#228;uft gut? Weshalb? Wie k&#246;nnen wir das noch weiter entwickeln?</p>
<h2>Circle Practice</h2>
<p>Viele der m&#246;glichen partizipativen Instrumente und Methoden finden in Kreisform statt, jedoch gibt es einen Unterschied zu der Kreispraxis. Die Circle Practice, &#252;bersetzt k&#246;nnte man es als Kreis oder Rat bezeichnen, ist eine alte Form zusammen zu kommen, um respektvoll miteinander zu reden. Der Circle hat als Basis f&#252;r viele Kulturen gedient, beispielsweise als Kreis der Weisen rund um ein Lagerfeuer oder zur Weitergabe von &#252;berliefertem Wissen durch Geschichten. Die Haltung der Teilnehmer bei dieser Methode ist gekennzeichnet durch Offenheit, achtsames Reden und tiefes Zuh&#246;ren.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote5anc" href="#sdfootnote5sym"><sup>5</sup></a></sup> Um einen intensiven Dialog und Austausch zu initiieren, ist es notwendig im Vorfeld ein Ziel, eine Intention f&#252;r diese Zusammenkunft zu formulieren. Darauf aufbauend lassen sich die Rahmenbedingungen wie Ort, Zeitdauer, Personen, Fragestellung und notwendige Ressourcen festlegen. Bei jedem Kreisgespr&#228;ch gibt es einen Leiter und einen sogenannten H&#252;ter, um die Intention und Phasen w&#228;hrend des Prozesses zu gew&#228;hrleisten, wobei auf die Selbstverantwortung der Teilnehmer gro&#223;er Wert gelegt wird.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote6anc" href="#sdfootnote6sym"><sup>6</sup></a></sup></p>
<h2>Open Space</h2>
<p>Harrison Owen entwickelte die Gro&#223;gruppenintervention „Open Space Technology“ 1983 und seither ist das Verfahren in unterschiedlichsten Organisationen und Gemeinwesen angewendet worden. Folgende zwei Beobachtungen haben Owen auf die Idee des Verfahrens gebracht:</p>
<p>Die Teilnehmer von Konferenzen und Seminaren werden h&#228;ufig durch Gespr&#228;che in den Pausen zu neuen 	Ideen und Projekte inspiriert und empfinden die intensive Auseinandersetzung mit Kollegen als das wertvollste Element einer Veranstaltung</p>
<p>Die etwa 500 Einwohner eines westafrikanischen Dorfes organisierten mit relativ wenig 	Planungsvorlauf auf ihrem kreisrunden Marktplatz ein fantastisch verlaufendes, fr&#246;hliches Fest.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote7anc" href="#sdfootnote7sym"><sup>7</sup></a></sup></p>
<p>Darauf aufbauend entwickelte er eine Methode, die mit klaren Strukturelementen wie tragf&#228;higes Leitthema, Konferenzregeln, zeitliche Vorgaben und Konferenzleitung eine Entwicklung von kreativen L&#246;sungen in offenen Arbeitseinheiten erm&#246;glicht. Im Open Space wird der F&#228;higkeit zur Selbstorganisation und Verantwortungs&#252;bernahme bewusst Raum gegeben.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote8anc" href="#sdfootnote8sym"><sup>8</sup></a></sup></p>
<p>In der folgenden Grafik wird der Ablauf eines Open Space Forums mit den wesentlichen Bausteinen dargestellt. Teilnehmer k&#246;nnen ihre Anliegen, Themen vorbringen und bilden mit anderen Interessierten eine Gespr&#228;chsgruppe. Die Anzahl der Teilnehmer ist nur durch die logistischen Rahmenbedingungen begrenzt, da es verschiedene R&#228;ume f&#252;r Gespr&#228;chskreise braucht, die parallel genutzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Ein wesentliches Gesetz bei der Durchf&#252;hrung der Workshops ist das „Gesetz der zwei F&#252;&#223;e“. Jeder Teilnehmer hat das Recht eine Arbeitsgruppe zu verlassen, wenn er nichts beitragen oder lernen kann, und ist somit f&#252;r inspirierende Gespr&#228;che und Zeitnutzung selbst verantwortlich. Die Teilnehmer k&#246;nnen sich bewusst von einer Arbeitsgruppe zur n&#228;chsten bewegen und somit Impulse und Ideen weitertragen oder sich nicht f&#252;r ein Thema entscheiden, aber durch aktive Kontaktaufnahme f&#252;r Gespr&#228;che zwischen den Arbeitsgruppen offen sein.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote10anc" href="#sdfootnote10sym"><sup>10</sup></a></sup> Eine grundlegende Annahme hinter dem Prozess ist, dass alle Teilnehmer Experten sind und ausreichend F&#228;higkeiten, Erfahrungen, Wissen und Gef&#252;hle haben, um &#252;ber die Themen zu diskutieren und neue Ideen einzubringen. Open Space f&#246;rdert das Gemeinschaftsgef&#252;hl sowie die Motivation, die gemeinsam entwickelten L&#246;sungen umzusetzen und st&#228;rkt somit die nachhaltige Wirkung der Ver&#228;nderungsabsichten.<sup><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote11anc" href="#sdfootnote11sym"><sup>11</sup></a></sup></p>
<h2>Literatur</h2>
<ul>
<li>Baldwin, Christina: Calling the Circle. The First and Future Culture, Bantam, 1998</li>
<li>Bojer, Marianne Mille/ Roehl, Heiko/ Knuth, Marianne/ Magner, Colleen: Mapping Dialogue. Essential Tools f&#252;r social change, Ohio, Taos Institute, 2008</li>
<li>Brown, Juanita/ Isaacs, David: Das World Café, Heidelberg, Carl Auer Verlag, 2007</li>
<li>F&#228;nderl, Wolfgang (Hrsg.): Beteiligung &#252;bers Reden hinaus. Gemeinsinn-Werkstatt: Materialien zur Entwicklung von Netzwerken, G&#252;tersloh, Verlag Bertelsmann Stiftung, 2006<sup>2</sup></li>
<li>Owen, Harrison: Open Space Technology. Ein Leitfaden f&#252;r die Praxis. Stuttgart, Klett-Cotta, 2000</li>
<li>Maleh, Carole: Open Space: Effektiv arbeiten mit gro&#223;en Gruppen. Ein Handbuch f&#252;r Anwender, Entscheider und Berater, Weinheim/ Basel, Beltz Verlag, 2001<sup>2</sup></li>
<li>Zur Bonsen, Matthias/ Maleh, Carole: Appreciative Inquiry (AI): Der Weg zu Spitzenleistungen, Beltz Verlag, 2001</li>
</ul>
<p>Fu&#223;noten:</p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a><span lang="en-GB"> World Café Europe: Das World Café, unter URL: 	www.worldcafe-europe.net [19.04.2010]</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote2sym" href="#sdfootnote2anc">2</a><span lang="en-GB"> Vgl. Brown/ Isaacs, 2007, S. 19</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote3">
<p class="sdfootnote" lang="en-GB"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote3sym" href="#sdfootnote3anc">3</a><span lang="en-GB"> European Business Campus: The World Café, unter URL: 	www.youth-leader.org/ebcampus2009/Docu/</span>images/worldcafe-principles.jpg 	[19.04.2010]</p>
</div>
<div id="sdfootnote4">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote4sym" href="#sdfootnote4anc">4</a><span lang="en-GB"> Vgl. zur Bonsen/ Maleh, 2001, S. 16</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote5">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote5sym" href="#sdfootnote5anc">5</a><span lang="en-GB"> Vgl. Baldwin, 1998, S. 62ff</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote6">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote6sym" href="#sdfootnote6anc">6</a><span lang="en-GB"> Vgl. Bojer/ Roehl/ Knuth/ Magner, 2008, S. 55f</span></p>
</div>
<div id="sdfootnote7">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote7sym" href="#sdfootnote7anc">7</a> Vgl. Owen, 2000, S. 20f.</p>
</div>
<div id="sdfootnote8">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote8sym" href="#sdfootnote8anc">8</a> Vgl. F&#228;nderl, 2006<sup>2</sup>, S. 56</p>
</div>
<div id="sdfootnote9">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote9sym" href="#sdfootnote9anc">9</a> Eigene Darstellung, Zeichnungen: Qvist-Sorenson, Ole, 2008</p>
</div>
<div id="sdfootnote10">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote10sym" href="#sdfootnote10anc">10</a> Vgl. F&#228;nderl, 2006<sup>2</sup>, S. 57</p>
</div>
<div id="sdfootnote11">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote11sym" href="#sdfootnote11anc">11</a> Vgl. Maleh, 2001, S. 15ff</p>
</div>
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		<item>
		<title>Warum mache ich als 65-Jährige beim Pomali-Projekt mit?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 21:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Gemeinschaft von „Gleichgesinnten im Herzen“ schon im Planungsprozess mitzuarbeiten, lernend mich weiterentwickeln zu d&#252;rfen, ist f&#252;r mich eine wunderbare Herausforderung. Seit unseren gemeinschaftsbildenden Treffen ist mir erst so richtig bewu&#223;t geworden, dass ich wirklich richtig alt werden m&#246;chte, um die Prozesse unseres kooperativen Miteinanders (eben Cohousing) wachsen  zu sehen und mitzugestalten. Denn ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-469" title="000_MaiWoE_24" src="http://www.pomali.at/wp/wp-content/uploads/000_MaiWoE_24-500x300.jpg" alt="" width="500" height="300" /></p>
<p>In einer Gemeinschaft von „Gleichgesinnten im Herzen“ schon im Planungsprozess mitzuarbeiten, lernend mich weiterentwickeln zu d&#252;rfen, ist f&#252;r mich eine wunderbare Herausforderung.</p>
<p>Seit unseren gemeinschaftsbildenden Treffen ist mir erst so richtig bewu&#223;t geworden, dass ich wirklich richtig alt werden m&#246;chte, um die Prozesse unseres kooperativen Miteinanders (eben Cohousing) wachsen  zu sehen und mitzugestalten.</p>
<p>Denn ich wei&#223;, dass ich in diesem besonderen Setting mit all diesen offenen Menschen Zukunft bauen kann und will, um gl&#252;cklich, zufrieden und wach in einen erf&#252;llten Lebensabend zu gehen.</p>
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		<item>
		<title>Die künftigen BewohnerInnen von POMALI</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 20:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit knapp einem Jahr w&#228;chst die urspr&#252;ngliche Planungsgruppe und umfasst aktuell 51 Menschen im Alter von knapp einem Jahr bis Mitte sechzig bei ausgeglichenem Geschlechterverh&#228;ltnis. Dieser generationen&#252;bergreifende Aspekt ist ein zentraler Bestandteil der Gemeinschaft. Zwischen Jung und Alt entwickeln sich vielf&#228;ltige positive Beziehungen, die sich in gegenseitigen Unterst&#252;tzungsleistungen ausdr&#252;cken und insbesondere den Erfahrungsschatz der &#196;lteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit knapp einem Jahr w&#228;chst die urspr&#252;ngliche Planungsgruppe und umfasst aktuell 51 Menschen im Alter von knapp einem Jahr bis Mitte sechzig bei ausgeglichenem Geschlechterverh&#228;ltnis. Dieser generationen&#252;bergreifende Aspekt ist ein zentraler Bestandteil der Gemeinschaft. Zwischen Jung und Alt entwickeln sich vielf&#228;ltige positive Beziehungen, die sich in gegenseitigen Unterst&#252;tzungsleistungen ausdr&#252;cken und insbesondere den Erfahrungsschatz der &#196;lteren wahren sollen. 31 Erwachsene und 20 Kinder wollen in diesem sozial-innovativen Projekt voneinander lernen und miteinander wachsen, um so eine tragf&#228;hige Gemeinschaft zu entwickeln, die neue Wege im Bereich Soziales, &#214;kologie und Wirtschaft beschreitet.</p>
<div id="attachment_254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-254" title="mitgliederstatistik" src="http://pomali.at/wp/wp-content/uploads/mitgliederstatistik.jpg" alt="" width="500" height="252" /><p class="wp-caption-text">Altersverteilung in der Gruppe</p></div>
<p>Ein weiterer spannender Aspekt der Gruppe ist der hohe Anteil an freiberuflich t&#228;tigen Menschen (ca. 41 %), die bereits im momentanen Gruppen-Stadium an gemeinsamen Projekten arbeiten, die unterschiedlichen Kompetenzen nutzen und so wunderbare Synergieeffekte hervorbringen. Das Spektrum der verschiedenen Ausbildungen umfasst Landschaftsplaner, Programmierer, Schriftsteller, BildhauerIn, SozialarbeiterIn, G&#228;rtner, Innenarchitekt, Outdoorp&#228;dagogin, Apothekerin, Jurist, BetriebswirtIn, usw.</p>
<p>Die Gruppe zeichnet sich – wie bereits dieser kurze Aufriss zeigt – durch einen hohen Grad an Heterogenit&#228;t aus. Getragen wird diese bereichernde Vielseitigkeit durch eine &#252;berdurchschnittliche Bereitschaft, sich mit der eigenen Person und dem jeweiligen Gegen&#252;ber tiefgehend und respektvoll auseinanderzusetzen. Dahinter stehen als Basis ein humanistisches Weltbild und das Wissen, dass es nur in einer Gemeinschaft gelingen kann den Pathologien unserer individualisierten Gesellschaft entgegenzuwirken.</p>
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		<title>Unsere Pomali–Wochenenden – eine Prozessbeschreibung</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 07:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit ein Treffen &#252;berhaupt stattfinden kann braucht es die gute Organisation des Wochenendes, was den Veranstaltungsort, das Essen und die Kinderbetreuung betrifft. Diese wichtige Aufgabe obliegt unserer AG Gemeinschaftsbildung. Am Samstag trudeln wir ab 9:00 Uhr ein, begr&#252;&#223;en und umarmen uns (schlie&#223;lich haben sich viele von uns ja ein Monat lang nicht gesehen), machen unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 410px; margin-left: auto; margin-right: auto;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_94X2nHah_PM/S_AuqGV6uJI/AAAAAAAAACk/P-CeDm6M1To/dsc_4433.jpg?imgmax=640" class="highslide" id="shashin_thumb_link_4" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_94X2nHah_PM/S_AuqGV6uJI/AAAAAAAAACk/P-CeDm6M1To/dsc_4433.jpg?imgmax=400" alt="" width="400" height="266" id="shashin_thumb_image_4" title="" /></a></div>
<p>Damit ein Treffen &#252;berhaupt stattfinden  kann braucht es die gute Organisation des Wochenendes, was den Veranstaltungsort,  das Essen und die Kinderbetreuung betrifft. Diese wichtige Aufgabe obliegt  unserer AG Gemeinschaftsbildung.</p>
<p>Am Samstag trudeln wir ab 9:00 Uhr ein,  begr&#252;&#223;en und umarmen uns (schlie&#223;lich haben sich viele von uns ja  ein Monat lang nicht gesehen), machen unsere Kinder mit den beiden KinderbetreuerInnen  vertraut, gestalten die Mitte unseres Sesselkreises sch&#246;n oder r&#228;uchern  mit Sandelholz, was mittlerweile schon die vertraute olfaktorische Komponente  von Pomali ausmacht. Um 9:30 stimmen wir uns auf die gemeinsame Arbeit  ein, indem wir uns mit einer kurzen, angeleiteten Meditation erden,  &#246;ffnen und miteinander verbinden. Danach folgt in  immer wieder  anderer Reihenfolge (da sind wir am Versuchen, welche die geeignetste  ist) eine Vielzahl von Themen, Aufgaben, Diskussionen. Gut vorbereitet  von den AGs werden sie vom Vorstand nach Dringlichkeit gereiht und auf  der Agenda festgehalten.</p>
<p>Ein fester Bestandteil ist dabei der  Punkt „Sprechen vom Herzen“. Ziel dabei ist uns einander    mitzuteilen und in der Gruppe zu zeigen, was im Moment bei jeder/m gerade  lebendig ist und was  uns bewegt. Das f&#252;hrt zu einer stark sp&#252;rbaren  Verbundenheit unter uns, die das gemeinsame Arbeiten erleichtert. Da  dabei auch die Verlangsamung der Kommunikation wichtig ist, nehmen wir  uns f&#252;r diesen Punkt auch mindestens 1,5 Std. Zeit.</p>
<p>Auf der technischen Ebene gibt es je  nach Bedarf und Stand der Dinge informative Vortr&#228;ge  aus den  AGs (z.B. Gemeinschaftsr&#228;ume, Grundkaufvertrag &#8230;), Diskussionen mit  anschlie&#223;endem Stimmungsbild oder Entscheidung (Mitgliedsbeitr&#228;ge,  Beschluss eines planerischen Entwurfs, Mitgliederaufnahme&#8230;),   Pr&#228;sentationen von Fachleuten von au&#223;en zum derzeitigen Projektstand  (Architekt, Gr&#252;nraumplaner&#8230;), Besprechungen organisatorischer Punkte  (Homepagewartung, Mitgliedsbeitr&#228;ge…), Gespr&#228;che zu gruppeninternen  Konflikten und alles was sonst noch so auftaucht.</p>
<p>Dabei helfen uns immer wieder die in  unserer Gruppe vorhandenen Ressourcen betreffend Moderation und verschiedene  Techniken zur Arbeit mit Gruppen (Dyaden, Open space, Redekreis&#8230;).  Zu beobachten ist dabei, dass immer wieder andere aber auch immer wieder  die gleichen auf Langsamkeit, Zeitmanagement, Gespr&#228;chsregeln&#8230; achten  und somit einzelne auch immer wieder ein Auge auf die Gruppe haben.</p>
<p>Ein Ph&#228;nomen ist dabei, dass Punkte  die als wenig zeitaufw&#228;ndig eingesch&#228;tzt werden durchaus immer wieder  das Potential haben, in langwierige Diskussionen auszuarten, also sind  wir mittlerweile schon vorsichtiger mit dem Satz: “Des dauert eh nur  ganz kurz“. Wir sind also st&#228;ndig am Lernen, was wie einzusch&#228;tzen  ist und f&#252;r uns alle ist es immer wieder erstaunlich, dass das was  mir einleuchtend und „eh kloar“ erscheint f&#252;r andere durchaus unklar  und unlogisch ist. Nat&#252;rlich sind wir dann manchmal auch voneinander  oder vom Prozess an sich genervt, dennoch schaffen wir es immer wieder,  unserer gegenseitigen Sympathie und unserer gemeinsamen Freude an Pomali  Raum zu geben.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-429" href="http://pomali.at/wp/?attachment_id=429"><img class="alignright size-medium wp-image-429" title="PomaliRatzersdorf" src="http://pomali.at/wp/wp-content/uploads/PomaliRatzersdorf-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Bei unseren Arbeitstreffen ist das kreative  Potential unserer Gruppe genauso gefragt wie die Disziplin aller Teilnehmenden,  was die Dauer der einzelnen Beitr&#228;ge und das Aufnahmeverm&#246;gen betrifft.  Das planerische Arbeiten auf einer  &#228;u&#223;erst abstrakten Ebene  bedeutet oft f&#252;r die LaiInnen unter uns arges Kopfzerbrechen, gl&#252;cklicherweise  schaffen es dann die Fachleute in unserem Kreis tats&#228;chlich, 2dimensionale  Pl&#228;ne in vorstellbare R&#228;ume zu verwandeln. Immer wieder bedarf es  auch l&#228;ngerer Entscheidungsprozesse, m&#252;ssen doch viele Dinge von uns  allen so weit entschieden werden, dass die einzelnen Arbeitsgruppen  wissen in welche Richtung es gehen soll und ein Monat lang weiterarbeiten  k&#246;nnen, aber auch gruppeninterne Themen wie Privatheit versus Gemeinschaftlichkeit  ben&#246;tigen Raum und Zeit. W&#228;hrend dieser Arbeit brauchen auch unsere  Kinder immer wieder Aufmerksamkeit und die N&#228;he der Eltern, dabei ist  beobachtbar, dass langsam die L&#228;rmtoleranz der Erwachsenen beim Arbeiten  steigt.</p>
<p>Nach anstrengender Kopfarbeit ist die  Freude &#252;ber spontane Ideen zu einer Auflockerungs&#252;bung  oder einem Lied gro&#223;, helfen sie uns doch, wieder unsere Gehirnh&#228;lften  zu verbinden, durchzuatmen und aus dem Kopf wieder in unsere Herzen  und K&#246;rper zu gelangen.</p>
<p>Meist versuchen wir auch am Ende des  2. Tages noch einmal 1,5 Std. f&#252;r „Sprechen vom Herzen“  einzuplanen, nicht immer schaffen wir es mit allen terminlich wichtigen  Punkten durchzukommen und so ist dieser Punkt manchmal schon untergegangen,  schlie&#223;lich ist es gar nicht so leicht sich in einer immer schnelleren  Welt Zeit f&#252;r Verlangsamung zu nehmen.<br />
Der letzte Punkt unserer Treffen ist  die Evaluation des Wochenendes, die uns hilft, unser gemeinsames Arbeiten  zu verbessern und immer angenehmer zu gestalten.</p>
<p>Langsam wird die Entwicklung sp&#252;rbar,  dass unsere Zeit weiter wird, dass immer weniger Punkte verschoben werden  und dass am letzten WE tats&#228;chlich alle Punkte bearbeitet werden konnten.  Das hebt die Stimmung enorm und erh&#246;ht auch die Vorfreude auf das n&#228;chste  Treffen.</p>
<p>Wir beenden unsere inhaltliche Arbeit  am Sonntag um 17:00, r&#228;umen gemeinsam auf , verabschieden uns und zerstreuen  uns wieder in alle Winde.</p>
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		<title>Pomali – eine vorbereitete Umgebung für unsere Kinder?</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 15:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment sind 17 Kinder im Alter von 1 bis 15 Jahren im Projekt und es werden mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit noch welche dazu kommen. Im Zuge des Planungsprozesses und der Visionsarbeit stellen vor allem wir Eltern uns oftmals die Frage: „Was kann Pomali f&#252;r unsere Kinder sein? Pomali soll f&#252;r unsere Kinder ein authentischer Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 410px; margin-left: auto; margin-right: auto;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_94X2nHah_PM/S_AFQLklzkI/AAAAAAAAABY/2enyccNQGAI/kinder_auf_der_wiese.JPG?imgmax=640" class="highslide" id="shashin_thumb_link_6" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_94X2nHah_PM/S_AFQLklzkI/AAAAAAAAABY/2enyccNQGAI/kinder_auf_der_wiese.JPG?imgmax=400" alt="" width="400" height="240" id="shashin_thumb_image_6" title="" /></a></div>
<p>Im Moment sind 17 Kinder im Alter von 1 bis 15 Jahren im Projekt und es werden mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit noch welche dazu kommen. Im Zuge des Planungsprozesses und der Visionsarbeit stellen vor allem wir Eltern uns oftmals die Frage: „Was kann Pomali f&#252;r unsere Kinder sein?</p>
<p>Pomali soll f&#252;r unsere Kinder ein authentischer Ort der Begegnung, Beziehung und Entwicklung sein! Die Kinder werden in einer erweiterten Familie, in einer Gemeinschaft, aufwachsen, die weit &#252;ber die vielerorts &#252;bliche Kleinfamilie hinausreicht. Mehrere Bezugspersonen fungieren als Vorbilder, die sie begleiten, denn „<em>Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind gro&#223;zuziehen</em>.“ (Sobonfu Somé)</p>
<p>Wir nehmen Kinder von Geburt an als kompetente Menschen wahr, die sich nach ihrem inneren Bauplan entwickeln. Die individuelle Pers&#246;nlichkeit mit ihren besonderen Bed&#252;rfnissen respektieren wir, denn „<em>Jedes menschliche Wesen geht seinen eigenen Weg</em>.“ (Maria Montessori)</p>
<p>In der Gemeinschaft sollen Bedingungen geschaffen werden, innerhalb derer die Kinder selbstst&#228;ndig ihre eigenen Erfahrungen sammeln k&#246;nnen. Wir wollen einen achtsamen und respektvollen Umgang pflegen, der die Integrit&#228;t und W&#252;rde unserer Kinder gew&#228;hrleisten soll. Zugleich sind wir auch bestrebt, unsere Bed&#252;rfnisse als Erwachsene/r wahrzunehmen und infolge mit unseren Ressourcen achtsam umzugehen.</p>
<p>Die Befriedigung der Grundbed&#252;rfnisse wie Geborgenheit und das Gef&#252;hl der Zugeh&#246;rigkeit sollen unseren Kindern Zuversicht und Selbstvertrauen geben, selbst t&#228;tig zu werden und Verantwortung zu &#252;bernehmen. Infolge werden sie sich auch selbst gesetzten Herausforderungen stellen und lernen, an ihre Grenzen zu gehen und dar&#252;ber hinaus zu wachsen.<br />
Im Moment gibt es einen regen Gedankenaustausch bez&#252;glich der konkreten Begleitung unserer Kinder. Wir fragen uns: Was wollen bzw. k&#246;nnen wir unseren Kindern mitgeben? Wie wollen bzw. k&#246;nnen wir sie begleiten? Wie soll die vorbereitete Umgebung gestaltet werden? Wie sehen wir den vorbereiteten Erwachsenen? … Einfach spannend, herausfordernd und essenziell!</p>
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		<title>Partizipation</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Aussenraum]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Es steht schon im Namen des Vereins &#8220;Miteinander Zukunft bauen&#8221;: Wir beteiligen uns auch an der Planung von Geb&#228;ude und Aussenfl&#228;chen. Der Prozess begann bereits nach der Aufnahme der ersten Mitglieder im Juli 2009. Schnell wurde klar, dass es regelm&#228;&#223;ige Treffen geben muss um bei wichtigen Themen in der Gruppe m&#246;glichst oft die Mitglieder informieren  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 410px; margin-left: auto; margin-right: auto;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_94X2nHah_PM/S_AFP3hi91I/AAAAAAAAABU/NPtuvzTw5K0/DSC_5755.JPG?imgmax=640" class="highslide" id="shashin_thumb_link_8" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_94X2nHah_PM/S_AFP3hi91I/AAAAAAAAABU/NPtuvzTw5K0/DSC_5755.JPG?imgmax=400" alt="" width="400" height="265" id="shashin_thumb_image_8" title="" /></a></div>
<p>Es steht schon im Namen des Vereins &#8220;Miteinander Zukunft bauen&#8221;: Wir beteiligen uns auch an der Planung von Geb&#228;ude und Aussenfl&#228;chen. Der Prozess begann bereits nach der Aufnahme der ersten Mitglieder im Juli 2009. Schnell wurde klar, dass es regelm&#228;&#223;ige Treffen geben muss um bei wichtigen Themen in der Gruppe m&#246;glichst oft die Mitglieder informieren  und zu Entscheidungen kommen zu k&#246;nnen. Als Prinzip f&#252;r Entscheidungen w&#228;hlten wir den <a title="Wikipedia Soziokratie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie#Funktionsweise">Consent</a> (Einverst&#228;ndnis).</p>
<p>Um die Beteiligung einer Gruppe von weitgehend Laien bei komplizierten Fragestellungen der Architektur und Landschaftsplanung auch wirklich zielf&#252;hrend umzusetzen brauchte es neben dem Entscheidungsprinzip auch noch andere funktionierende Strukturen:</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<h3>(1) Arbeitsgruppe f&#252;r Bau und Planung</h3>
<p>In unsrer Gruppe finden sich auch Professionisten aus den Bereichen Architektur und Landschaftsplanung. Diese und weitere engagierte und interessierte Mitglieder arbeiten in der AG Bau und Planung und bereiten f&#252;r die Gruppe wichtige Themen so auf, dass an den Gemeinschaftswochenenden Entscheidungen getroffen werden k&#246;nnen</p>
<h3>(2) Vereinbarung mit dem Bautr&#228;ger</h3>
<p>Mit dem Bautr&#228;ger, der gemeinn&#252;tzungen Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft  <a title="Heimat &#214;sterreich" href="http://www.hoe.at">Heimat &#214;sterreich</a>, wurde eine Vereinbarung getroffen, die dem Verein weitreichende Mitsprachem&#246;glichkeit bei Themen wie Bauweise, Heizung und auch Gestaltung einr&#228;umt</p>
<h3>(3) Vereinbarungen mit Experten</h3>
<p>Auch mit den Experten aus Architektur, Landschaftsplanung und anderen Fachgebieten wurden Vereinbarungen getroffen, die diese gewisserma&#223;en in die Pflicht nehmen. Dabei ist es insbesondere wichtig teils sehr komplexe Abl&#228;ufe und Zeitpl&#228;ne gut mit der Gruppe abzusprechen</p>
<p>Mit dieser Struktur wurde einerseits die Notwendigkeit f&#252;r die Fachleute geschaffen, den Verein in allen Dingen der Planung fr&#252;hzeitig zu informieren, andererseits ist der Verein gefordert auch zu fachlich fundierten und machbaren Entscheidungen zu kommen. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns nun bereits seit mehr als 10 Monaten. Vieles funktioniert. Bei anderen Fragestellung m&#252;ssen wir auch weitgehende Kompromisse eingehen und auf die Fachleute vertrauen. Dabei sind zwei Dinge ganz entscheidend:</p>
<ol>
<li>Kommunikation im Dreieck Fachplaner, Wohnbautr&#228;ger und Verein</li>
<li>Gute Aufbereitung der Themen, die in der Gruppe entschieden werden m&#252;ssen</li>
</ol>
<p>Mehr zu den Entscheidungsprozessen und Gro&#223;gruppenmethoden finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.pomali.at/?p=219">Methoden f&#252;r Gruppenprozesse</a></li>
</ul>
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