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		<title>Stimmt – stimmt nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 19:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
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Verlauf
Die TN bilden Paare, die sich nicht oder wenig kennen.
Das MT verteilt an alle TN-Paare mindestens eine Karte mit einer These (Behauptung) zu dem Sachbereich. Jedes TNPaar bespricht sich, ob es der/den erhaltenen These(n) zustimmen kann oder nicht, oder ob beide unterschiedlicher Meinung sind.
Nun werden die Thesen reihum vorgelesen. Jedes Paar sagt: Stimmt oder Wir [...]]]></description>
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		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Die TN bilden Paare, die sich nicht oder wenig kennen.<br />
Das MT verteilt an alle TN-Paare mindestens eine Karte mit einer These (Behauptung) zu dem Sachbereich. Jedes TNPaar bespricht sich, ob es der/den erhaltenen These(n) zustimmen kann oder nicht, oder ob beide unterschiedlicher Meinung sind.<br />
Nun werden die Thesen reihum vorgelesen. Jedes Paar sagt: <em>Stimmt</em> oder <em>Wir sind der Meinung, das stimmt nicht</em>, oder – <em>wenn sie sich nicht einigen konnten – Wir waren uns uneinig bzw. Wir hatten hier keine Meinung</em>.<br />
An der Wand hängen oder auf dem Boden liegen drei Karten mit den Begriffen stimmt, offen, stimmt nicht. Bevor nun das Paar, das seine Thesen vorgetragen hat, die These der von ihm für angemessen gehaltenen Rubrik zuordnet, fragt es alle anderen TN: <em>Stimmt ihr uns zu?</em> Ist nur ein TN anderer Meinung als das Paar, dann wird die Thesenkarte unter offen angelegt.<span id="more-325"></span></div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Die Methode eignet sich besonders, Meinungen und Wissensbestände in Gruppen am Anfang einer Fortbildung zu erfragen. Besonders Kollegien sind dabei häufig verblüfft, wie wenig einheitlich ihre Meinungen im vorgegebenen Sachbereich sind. So liegen am Ende des Zuordnungsprozesses meist die Mehrzahl der Karten unter <em>offen</em>.</p>
<p>Die Karten können über einen längeren Zeitraum hängen bleiben. Sie können auch am Ende einer Veranstaltung erneut in den Blick genommen werden, z. B. unter der Fragestellung, was sich nun an Meinungen geändert hat. Die Zuordnung der Karten zu den Begriffen kann dem MT Hinweise für die Planung der weiteren Fortbildung liefern. Das Verfahren kann erweitert werden, wenn jedes Paar eine These entwirft, sie auf eine Karte schreibt, an das Nachbarpaar weiterreicht und dieses nun wiederum entscheidet: <em>stimmt – stimmt nicht – offen</em>.</div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Karten mit Thesen (Behauptungen), Karten mit den Begriffen: <em>stimmt – offen – stimmt nicht</em></div>
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		<title>Stimmungsbarometer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
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Verlauf
Eine Wandfläche mit Raster (siehe Beispiel) steht während der Veranstaltung zur Verfügung. Das MT fordert die TN auf, mehrmals am Tag ein Kreuz oder einen Klebepunkt an die Stelle zu setzen, die ihre momentane Stimmung zum Ausdruck bringt.

Kommentar
Stimmungsbarometer gehören zu den Verfahren, die fortbildungsbegleitend eingesetzt werden (vgl. Assoziationsketten) und die nicht den Anspruch einer seriösen [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Eine Wandfläche mit Raster (siehe Beispiel) steht während der Veranstaltung zur Verfügung. Das MT fordert die TN auf, mehrmals am Tag ein Kreuz oder einen Klebepunkt an die Stelle zu setzen, die ihre momentane Stimmung zum Ausdruck bringt.<span id="more-323"></span></div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Stimmungsbarometer gehören zu den Verfahren, die fortbildungsbegleitend eingesetzt werden (vgl. Assoziationsketten) und die nicht den Anspruch einer seriösen Prozess- oder Abschlussevaluation haben. Sie fangen, wie der Name sagt, Stimmungen ein und können besonders bei mehrtägigen Veranstaltungen zu einer lästigen Verpflichtung werden. Manche Gruppen machen aber gern Gebrauch von der Methode.</p></div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Flipchart o. Ä., Stifte oder Klebepunkte</p></div>
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		<title>Stolpersteine</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 19:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
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Verlauf
Stolpersteine symbolisieren Probleme, Hindernisse und Schwierigkeiten unterschiedlicher Art, die die TN erlebt haben oder antizipieren. Sie können personell bedingt sein, aus Gruppenkonstellationen herrühren oder von Strukturen und Organisationsformen verursacht sein usw. Die TN benennen diese Probleme, indem sie vom MT vorbereitete Karten (ca. DIN A5, evtl. ein Steinsymbol in einer Ecke) beschriften und anschließend auf [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Stolpersteine symbolisieren Probleme, Hindernisse und Schwierigkeiten unterschiedlicher Art, die die TN erlebt haben oder antizipieren. Sie können personell bedingt sein, aus Gruppenkonstellationen herrühren oder von Strukturen und Organisationsformen verursacht sein usw. Die TN benennen diese Probleme, indem sie vom MT vorbereitete Karten (ca. DIN A5, evtl. ein Steinsymbol in einer Ecke) beschriften und anschließend auf dem Boden oder einer Tischfläche auslegen. Dabei beschweren sie die Karten mit Steinen unterschiedlicher Größe, um so auszudrücken, für wie schwerwiegend sie das Problem halten. Je größer der Stein, desto größer das Problem. Sie geben Kommentare.<br />
Je nach Situation und Gruppengröße werden Begrenzungen vorgenommen (nur ein Stolperstein oder eine sonst wie limitierte Zahl pro TN) oder die Teilnehmerkommentare entfallen. In diesem Falle würde das MT die Problemsammlung strukturieren und mit den TN diskutieren.<br />
<span id="more-321"></span><br />
In jedem Fall entsteht eine Sammlung von Problemen, die nach einer Lösung verlangen.<br />
Ein Spaten oder ein Kehrblech mag das Wegräumen symbolisieren.</div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Der Begriff Stein hat metaphorischen Charakter. <em>Mir fällt ein Stein vom Herzen, Steine in den Weg legen, Stein der Weisen, Stein des Anstoßes</em> usw.</p>
<p>Bei einem retrospektiven Gebrauch der Methode stehen Erfahrungsaustausch und Erfahrungstransfers im Mittelpunkt. <em>Das waren Steine, die mir – oder uns – im Wege lagen, über die ich gestolpert bin, wir gestolpert sind, die wir erst aus dem Weg räumen mussten &#8230;</em></p>
<p>Stolpersteine werden aber auch vorausblickend vermutet oder antizipiert: <em>Mit diesen Stolpersteinen müssen wir rechnen. Diese Steine sollten wir erst mal beseitigen.</em> Bei derartiger prospektiver Verwendung dominiert die Problemanalyse.</p>
<p>Bei beiden Verwendungsweisen sollten aber nicht nur Probleme erkannt und benannt, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden. Die Steine werden aus dem Weg geräumt.</p></div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Karten im DIN-A5-Format (evtl. mit Steinsymbol), Stifte, Sammlung von Steinen (Kiesel oder andere) unterschiedlicher Größe</p></div>
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		<title>Stop and go</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 19:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TtT]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		

Verlauf
Das MT hat eine Beobachtungsaufgabe für die TN formuliert und strukturiertes Notizmaterial vorbereitet (s. Beispiel). Per Videofilm oder ersatzweise in einer Art inszeniertem Rollenspiel werden vom MT oder einer Teilnehmergruppe Abläufe aus der pädagogischen Praxis (Unterricht wie im Beispiel, möglicherweise auch Moderatorenhandeln in der Fortbildung u. Ä.) vorgeführt. Der Film oder das Rollenspiel ist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Das MT hat eine Beobachtungsaufgabe für die TN formuliert und strukturiertes Notizmaterial vorbereitet (s. Beispiel). Per Videofilm oder ersatzweise in einer Art inszeniertem Rollenspiel werden vom MT oder einer Teilnehmergruppe Abläufe aus der pädagogischen Praxis (Unterricht wie im Beispiel, möglicherweise auch Moderatorenhandeln in der Fortbildung u. Ä.) vorgeführt. Der Film oder das Rollenspiel ist in kurze Sequenzen aufgeteilt. Nach jeder Sequenz notieren die TN ihre Beobachtung oder spontane Einschätzung und Meinung auf den vorbereiteten Papieren. Die Notizen werden abschnittsweise verglichen und diskutiert.<span id="more-319"></span></div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Ergebnisse im Sinne einer Gebrauchsanleitung können nicht erwartet werden, wohl aber ein Bewusstsein (oder mehr Bewusstsein) für prinzipiell mehr konstruktive oder mehr problematische Verhaltensweisen.</p>
<p><em>Stop and Go</em> bezieht sich auf das abschnittsweise Vorführen von Videoszenen mit direkt eingeforderten Reaktionen der TN. Der Einsatz der Methode setzt voraus, dass entsprechende Videoszenen vorhanden sind, wie bei der Lehrerfortbildung <em>Ermutigende Erziehung</em>, aus der das umstehende Beispiel stammt. Entsprechendes Material gibt es auch in anderen Projekten oder wird vom MT eigens produziert, was durch die modernen bildgebenden Techniken leichter fällt. Der Aufwand ist dennoch beträchtlich, lohnt sich aber besonders dann, wenn die Fortbildung beispielsweise <em>Interaktion im Klassenraum</em> oder <em>Moderative Gruppenleitung</em> zum Thema hat. Die ersatzweise vorgeschlagene rollenspielartige Präsentation ist technisch weniger aufwändig, muss aber gut vorbereitet sein und ist schlechter zu handhaben.</div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Videofilm oder Rollenspielszene</p></div>
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		<item>
		<title>Streifenpost</title>
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		<comments>http://corax-institut.de/toolbox/streifenpost/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 19:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[ToolBox]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[TtT]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		

Verlauf
Auf länglichen Papierstreifen sind Rollen beschrieben, die mit einer dienstlichen Tätigkeit, z. B. der Lehrerrolle, Koordination von Schülerbetriebspraktika (für einen Bezirk oder eine große Schule), Schulleitung usw. in engerer oder weiterer Beziehung stehen und zum Teil provozierenden Charakter haben.
Die TN erhalten die Streifen im geschlossenen Umschlag (Post von der Bezirksregierung) mit folgenden Aufträgen für eine [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Auf länglichen Papierstreifen sind <em>Rollen</em> beschrieben, die mit einer dienstlichen Tätigkeit, z. B. der Lehrerrolle, Koordination von Schülerbetriebspraktika (für einen Bezirk oder eine große Schule), Schulleitung usw. in engerer oder weiterer Beziehung stehen und zum Teil provozierenden Charakter haben.</p>
<p>Die TN erhalten die Streifen im geschlossenen Umschlag (<em>Post von der Bezirksregierung</em>) mit folgenden Aufträgen für eine Einzelarbeit (am besten über Tageslichtprojektor oder sonstwie sichtbar gemacht):<br />
1. Schauen Sie sich zunächst alle Streifen an.<span id="more-316"></span><br />
2. Welche der Rollen lehnen Sie für sich persönlich ab? Legen Sie diese beiseite.<br />
3. Versuchen Sie nun eine <em>Hierarchie</em> zu bilden, indem Sie sich die Frage stellen, in welchem Maße Sie sich mit den einzelnen Rollen identifizieren. Die Rolle mit dem höchsten Maß an Identifizierung erhält den Rangplatz 1 usw.<br />
Anschließend erläutern die TN nacheinander ihre Entscheidungen (abgelegte Streifen und <em>Hierarchie</em>), wobei sie die Streifen an eine Wandtafel heften oder auf einem Tisch auslegen.</p>
<p>Danach könnte der Impuls <em>Wie würden wohl die Rollen von anderen (Lehrerinnen und Lehrer, die Praktika machen sollen, Schülerinnen und Schüler u.a.) gesehen und eingeordnet werden?</em> zu weiteren Reflexionen und Diskussionen führen. Denkbar wäre auch, dass eine Gruppe, gewissermaßen als Kontrollgruppe, die oben beschriebenen drei Aufträge unter dieser Fragestellung (also aus der Perspektive der Betroffenen) beantwortet. Ein Vergleich würde sich anschließen.</div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Statt <em>Rollen</em> können auch Aufgaben und Funktionen benannt und bearbeitet werden. Es ist möglich, dass die Rollen, Funktionen oder Aufgaben nicht vorgegeben, sondern zunächst in einem Gesprächs- und Abstimmungsprozess bestimmt werden. Die Zahl der Streifen sollte im Allgemeinen zwölf, die der TN der Gruppe acht nicht überschreiten, d. h. bei größerer Teilnehmerzahl sollten parallele Kleingruppen gebildet werden.</p>
<p>Die Ergebnisse haben für das MT beträchtlichen Informationswert zur Einschätzung der Situation der Gruppe und der Individuen. Das Verfahren führt zu einer subjektiven Reflexion der Rolle, zu einem intensiven Gespräch, möglicherweise zu einer Revision der eigenen Aufgabenwahrnehmung und zu einer Angleichung des Rollenverständnisses in der Gruppe. Es könnten auch Arbeitsschwerpunkte und Handlungsprioritäten für die Zukunft vereinbart werden.</p>
<p>Die Ergebnisse der Streifenpost lassen sich zur Evaluation nutzen, wenn sie aufbewahrt und nach einer Praxisphase erneut reflektiert werden. Die Leitfrage wäre dann: <em>Sehe ich mich, sehen wir uns heute noch so wie seinerzeit, als wir die Streifenpost bearbeiteten?</em></div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>vorgefertigte Streifen, Klebematerial, Stellwände u. Ä.</p></div>
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		<item>
		<title>Stressrezept</title>
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		<comments>http://corax-institut.de/toolbox/stressrezept/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[ToolBox]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[TtT]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		

Verlauf
Die TN schreiben auf Karten (= Stressrezepte) solche Handlungen, Verhaltensweisen, Einstellungen usw. auf, die ihnen als Person oder als Gruppe in einer bestimmten Situation mit Sicherheit oder Wahrscheinlichkeit Stress machen werden. Sie notieren also – jeweils auf eine Karte – contraproduktive Einstellungen und Elemente des Handelns und Verhaltens.
Die Karten werden im Inneren eines Gruppenkreises, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Die TN schreiben auf Karten (= Stressrezepte) solche Handlungen, Verhaltensweisen, Einstellungen usw. auf, die ihnen als Person oder als Gruppe in einer bestimmten Situation mit Sicherheit oder Wahrscheinlichkeit Stress machen werden. Sie notieren also – jeweils auf eine Karte – contraproduktive Einstellungen und Elemente des Handelns und Verhaltens.<br />
Die Karten werden im Inneren eines Gruppenkreises, auf einem großen Tisch oder an der Wand gesammelt. Die erste Sammlung kann weiter ergänzt werden. Das MT oder einige TN ordnen und systematisieren die Karten. Es können Überschriften hinzugefügt werden.<br />
<span id="more-314"></span><br />
Es schließt sich eine Auswertung an. Deren Leitfragen können sein:<br />
Was sollten wir auf jeden Fall vermeiden?<br />
Was sollten wir (im Umkehrschluss) tun, um Erfolg zu haben?<br />
Gibt es eine Strategie, das eine zu lassen und das andere zu tun? (Planung? Lernprozess? Trainings? &#8230;)<br />
Die Ergebnisse sollten verschriftlicht werden.</div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Die Methode macht Spaß. Durch die aufs Negative gerichtete Betrachtung wird eine gewisse Irritation oder Verfremdung erzielt, die zu einer möglicherweise kritischeren Selbstwahrnehmung führt. Oftmals sehen TN und MT Situationen anders als zuvor (weniger konventionell) und entwickeln Ideen und Perspektiven.</p>
<p>Das Stressrezept wurde ursprünglich von Lehrerinnen und Lehrern für die Arbeit in der Schule entwickelt.<br />
Fragen waren hier z.B.:<br />
<em>Was muss ich tun,<br />
um garantiert eine Sechs in Mathe zu schreiben?<br />
um ganz sicher Probleme bei meiner Berufswahl zu bekommen?</em></div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Karten (ca. 10 x 21 cm), auch vorgedruckte Rezeptbögen wie</p>
<div style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
STRESS-REZEPT</p>
<p>Geh. Oberkonfusionsrat Dr. Dr. Moderatorus<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p></div>
</div>
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		<item>
		<title>Stummes Schreibgespräch</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
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Verlauf
Das MT hat größere Kartonpapiere vorbereitet. Auf jedem der Papiere ist oben ein Impuls vermerkt. Die Papiere sind so auf einem Tisch (oder einer zusammengestellten Tischgruppe) ausgelegt, dass die TN um den Tisch herum gehen können, um die Papiere zu beschriften. Sie sollen nämlich die Impulse durch einen kurzen Satz ergänzen (ohne miteinander zu sprechen), [...]]]></description>
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<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Das MT hat größere Kartonpapiere vorbereitet. Auf jedem der Papiere ist oben ein Impuls vermerkt. Die Papiere sind so auf einem Tisch (oder einer zusammengestellten Tischgruppe) ausgelegt, dass die TN um den Tisch herum gehen können, um die Papiere zu beschriften. Sie sollen nämlich die Impulse durch einen kurzen Satz ergänzen (ohne miteinander zu sprechen), dann zum nächsten Papier gehen, den dortigen Impuls fortsetzen usw. In der zweiten und in den nächsten Runden kommentieren und ergänzen sie wieder (nur schriftlich!) die Sätze ihrer Kolleginnen und Kollegen, durch Zustimmung, Ablehnung, Verstärkung, Ironisierung <span id="more-312"></span>… Sie kommunizieren also durchaus, wenn auch auf eine ungewöhnliche aber interessante Art. Nach der ersten Runde kann sich das MT beteiligen. Wenn die TN nicht weiterschreiben, ist das Stumme Schreibgespräch zu Ende. Es schließt sich ein übliches (lautes) Gespräch an, in dem <em>das auf dem Tisch Liegende</em> von den TN und dem MT in mehr oder weniger seriöser Art <em>gewürdigt</em> wird.</div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Das Stumme Schreibgespräch ist eine unkonventionelle Variante zu anderen so genannten Feedback-Verfahren. Das MT bestimmt durch die Auswahl der Impulse die Zielrichtung in Bezug auf Ernst- oder Spaßhaftigkeit der Verwendung. Meist wird man eine Mischung wählen und erhält so nicht nur ein Stimmungsbild sondern auch ernsthafte Kritik positiver und negativer Art. Stumme Schreibgespräche haben Auflockerungs- und Entlastungsfunktion, sind aber nicht für Krisensituationen geeignet. Die spaßhaften Komponenten überwiegen.</p>
<p>Bei größerer Teilnehmerzahl müssten zwei oder mehr parallel laufende Schreibgespräche organisiert werden.</p></div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Tische, Plakate, Stifte</p></div>
<div></div>
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		<title>Tagesschau</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
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Verlauf
Eine Kleingruppe oder auch mehrere Kleingruppen aus der Teilnehmerschaft bereiten in einer Pause einen Bericht oder Berichte zu den Tagesereignissen einer Fortbildung vor. Sie laden MT und TN zur abendlichen Tagesschau ein, haben aus Karton eine Art Bildschirm hergestellt und verlesen mit wechselnden Rollen die Nachrichten des Tages.

Kommentar
Bisherige Erfahrungen legen nahe, die Methode eher im [...]]]></description>
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		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Eine Kleingruppe oder auch mehrere Kleingruppen aus der Teilnehmerschaft bereiten in einer Pause einen Bericht oder Berichte zu den Tagesereignissen einer Fortbildung vor. Sie laden MT und TN zur abendlichen Tagesschau ein, haben aus Karton eine Art Bildschirm hergestellt und verlesen mit wechselnden Rollen die Nachrichten des Tages.</p></div>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Bisherige Erfahrungen legen nahe, die Methode eher im Bereich spaßhafter oder karikierender Aktivitäten zu verwenden. Sie eignet sich insbesondere als fröhlicher und informeller Abschluss des Tages oder für abendliche Situationen, wenn es darum geht, den Tag Revue passieren zu lassen. Gleichwohl ist es vorstellbar, die Tagesschau an Stelle von <em>Blitzlicht, Hühnerhof, SMS</em> usw. zu verwenden.</div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Karton mit rechteckigem Ausschnitt als Bildschirm</p></div>
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		<title>Tagungskritik</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/CoraxInstitut/~3/wo4Gtasfq0w/</link>
		<comments>http://corax-institut.de/toolbox/tagungskritik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
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		<category><![CDATA[Einzelarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
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		<category><![CDATA[Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[TtT]]></category>

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Verlauf
Die TN werden gebeten, in der Rückschau auf die abgelaufene Fortbildung positive Elemente, negative Elemente und alternative Möglichkeiten für die Zukunft aufzuschreiben.
In Einzelarbeit schreiben die TN die unterschiedlichen Ergebnisse ihrer Rückbetrachtung auf Karten in drei unterschiedlichen Farben schlagwortartig auf. Die Karten werden eingesammelt und in einer Pause von dem MT oder einigen TN strukturiert und [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<div>
<h3 id="verlauf">Verlauf</h3>
<p>Die TN werden gebeten, in der Rückschau auf die abgelaufene Fortbildung positive Elemente, negative Elemente und alternative Möglichkeiten für die Zukunft aufzuschreiben.<br />
In Einzelarbeit schreiben die TN die unterschiedlichen Ergebnisse ihrer Rückbetrachtung auf Karten in drei unterschiedlichen Farben schlagwortartig auf. Die Karten werden eingesammelt und in einer Pause von dem MT oder einigen TN strukturiert und an drei durch die Überschriften <em>Vorteile, Nachteile, Alternativen</em> gekennzeichneten Stellwänden ausgehängt. Nachdem die Strukturierungskriterien erläutert wurden, schließt sich eine Diskussion an.</div>
<div>
<h3 id="kommentar"><span id="more-308"></span>Kommentar</h3>
<p>Es empfiehlt sich, als Erinnerungshilfe zuvor noch einmal den Ablauf zu rekapitulieren.<br />
Das Verfahren kann zur Auswertung einer Fortbildungsreihe oder -phase angewendet werden. Es bezieht alle TN ein und ist auf eine positiv konstruktive Kritik mit Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft gerichtet.</p></div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Karten, Filzschreiber, Stellwände oder Wandfläche, Klebestreifen</p></div>
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		<item>
		<title>4&amp;1 für alle</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/CoraxInstitut/~3/2_K50RhPB0I/</link>
		<comments>http://corax-institut.de/toolbox/4plus1-fuer-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 18:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentin Espagné</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[ToolBox]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Plenum]]></category>
		<category><![CDATA[Trainings]]></category>
		<category><![CDATA[TtT]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Vier Mitglieder der Gruppe diskutieren – stellvertretend für die Gesamtgruppe – nach einem bestimmten Seminarteil, nach einer bestimmten Seminarzeit ihre Zufriedenheit, ihre Erfahrungen in diesem Seminar oder aber auch einen vorgegebenen inhaltlichen Aspekt. Sie bilden dazu einen kleinen Stuhlkreis. Alle anderen sitzen um sie herum. Im Kreis der vier TN steht ein fünfter leerer Stuhl. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Vier Mitglieder der Gruppe diskutieren – stellvertretend für die Gesamtgruppe – nach einem bestimmten Seminarteil, nach einer bestimmten Seminarzeit ihre Zufriedenheit, ihre Erfahrungen in diesem Seminar oder aber auch einen vorgegebenen inhaltlichen Aspekt. Sie bilden dazu einen kleinen Stuhlkreis. Alle anderen sitzen um sie herum. Im Kreis der vier TN steht ein fünfter leerer Stuhl. Während des Gesprächs haben die TN aus dem Außenkreis das Recht, sich auf diesen fünften Stuhl zu setzen, um Aspekte einzubringen, die die vier noch nicht erwähnt haben. Haben sie ihr Anliegen jeweils dargestellt, so wechseln sie zurück in den großen Teilnehmerkreis. <span id="more-283"></span></p>
<div>
<h3 id="kommentar">Kommentar</h3>
<p>Die Übung eignet sich nur für solche Gruppen, in denen schon ein großes Vertrauensverhältnis besteht, in denen negative Kritik ertragen wird und die vier Diskutierenden auch hinreichend dafür sensibilisiert sind, das Positive, das sie erlebt haben, rückzumelden. Während des Gesprächs ist es hilfreich, wenn ein Gesprächsstein weitergegeben wird. Wer diesen Stein hat, ist an der Reihe. Wer ihn haben möchte, zeigt dies durch seine nach oben geöffnete, nach vorn gestreckte Hand. Betritt eine Person von außen den Kreis, so bekommt diese als nächste den Gesprächsstein.<br />
Die Methode, bei der auch auf den leeren Stuhl verzichtet werden kann, bzw. bei der zwei leere Stühle angeboten werden können, ist auch unter den Namen <em>Fish-Bowl, Aquarium</em> und <em>Zwiebel</em> bekannt.</div>
<div>
<h3 id="materialien">Materialien</h3>
<p>Gesprächsstein</p></div>
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