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	<title>Daniel Morawek</title>
	
	<link>http://www.danielmorawek.de</link>
	<description>Autor &amp; Filmemacher</description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 May 2012 17:10:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Erfahrungsbericht: Mein erstes Print-Buch mit Amazons CreateSpace</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 13:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar Müller]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war eine Nachricht, die sich wie ein Lauffeuer im Netz der Selbstverleger verbreitete: Amazons Tochterunternehmen CreateSpace bietet seit einigen Tagen auch in Deutschland einen Print-On-Demand (POD)-Service an, mit dem ein Autor in wenigen Klicks zum eigenen Print-Buch kommen kann. &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/05/24/erfahrungsbericht-mein-erstes-print-buch-mit-amazons-createspace/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-1036" title="IMG_6531kl" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6531kl-620x360.jpg" alt="" width="584" height="339" /></p>
<p style="text-align: justify;">Es war eine Nachricht, die sich wie ein Lauffeuer im Netz der Selbstverleger verbreitete: Amazons Tochterunternehmen <a href="http://www.createspace.com">CreateSpace</a> bietet seit einigen Tagen auch in Deutschland einen Print-On-Demand (POD)-Service an, mit dem ein Autor in wenigen Klicks zum eigenen Print-Buch kommen kann. Die Anmeldung ist kostenlos. Die Tantiemen sollen viel höher sein, als bei bisherigen Angeboten im POD-Bereich. Wird ein Buch bestellt, wird es noch am selben Tag irgendwo in Europa gedruckt und ausgeliefert.<br />
Die Bücher werden allerdings nur bei Amazon gelistet, nicht im gesamten Buchhandel (in den USA bietet CreateSpace diese Option allerdings bereits für 25 Dollar an). Und was, so fragten sich einige Autoren, ist eigentlich mit der Qualität der Bücher? Deutsche POD-Anbieter erzielen mittlerweile hervorragende Druckqualität mit ihren digital gedruckten Werken. Doch welchen Standard wird CreateSpace erfüllen? In den USA ist die Qualität von Taschenbüchern allgemein schlechter als in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf zum Test!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Also einfach mal ausprobieren, sagte ich mir. Mein Kurzkrimi »<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1477504745/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=danimorahome-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1477504745">Kommissar Müller greift nach den Sternen</a>« (Amazon-Partnerlink), der bereits bei <a href="https://kdp.amazon.com/self-publishing/signin">kdp</a> (Amazons e-Book-Publikationsservice) erschienen ist, schien mir mit seinen 52 Seiten gutes Ausgangsmaterial für einen Testlauf zu sein. Zur Anmeldung bei <a href="http://www.createspace.com">CreateSpace</a> muss ein neues Benutzerkonto angelegt werden, ein bestehender Amazon-Account wie bei kdp reicht nicht aus. Das ist aber kein großes Problem. Die erste Überraschung erfolgt nach der Anmeldung. CreateSpace ist ein US-Unternehmen und natürlich verlangen sie eine US-Steuernummer vom Selbstverleger. Die Bücher sind ja nicht nur in Europa verfügbar, sondern auch in den USA, also kann ein Autor mit einer deutschen Publikation theoretisch auch in den Staaten gekauft werden. Die bürokratische Hürde (Finanzamt, Hilfe! Finanzamt im Ausland, Doppelhilfe!) schreckt erst mal ab. Auf den zweiten Blick ist alles halb so wild. Um an die US-Steuernummer zu kommen (TIN) muss ein kompliziertes Formular ausgefüllt werden. Allerdings hat Amazon mitgedacht und liefert <a href="https://www.createspace.com/Help/Index.jsp?orgId=00D300000001Sh9&amp;id=50170000000I1fv">ein Beispielformular</a>, das genau zeigt welche Felder ein Autor ausfüllen muss und wie er sie ausfüllen muss. Das fertige Formular kann gefaxt werden (dauert vier Werktage mit der Bearbeitung) oder per Post geschickt werden (vier Wochen Bearbeitung) &#8211; anrufen geht auch (sofortige Bearbeitung &#8211; aber eher nichts für mich). Ich entscheide mich fürs faxen. Wenn wirklich Einnahmen in den USA generiert werden, muss ein weiteres Formular ausgefüllt werden und unterschrieben an Amazon geschickt werden. Aber das hat Zeit bis tatsächlich der Fall eintritt. Euro-Einnahmen werden jedenfalls problemlos auf das eigene Konto überwiesen. Leider ist die Fax-Nummer ständig besetzt. Also noch mal Morgen früh versuchen, wenn Amerika schläft (was dann um 9 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auch beim ersten Versuch funktioniert).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kampf dem Format</strong><span id="more-1035"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Amazon hat sich überhaupt viele Gedanken gemacht, wie sie den selbstverlegenden Autoren helfen können. So gibt es für jedes Buchformat die passende Word-Vorlage. Der voreingestellte Satz sieht sogar recht gut aus, als Schrift für den Text wird Garamond in Schriftgröße 11 vorgeben. Garamond ist keine schlechte Wahl, denke ich, also lasse ich das so, als ich meinen eigenen Text einfüge. Lediglich die Kapitelüberschriften setze ich in der Schriftart, die ich für das Cover-Design verwendet habe. Hochladen kann man den fertigen Satz als Word-Dokument, RTF, oder PDF. Ich versuche zuerst die Word-Version, das klappt aber nicht, weil die Schriftart der Überschriften nicht erkannt wird. Also die Datei erst mal als PDF exportieren. Damit klappt es wunderbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Herausforderung ist das Cover-Design. CreateSpace bietet einen eigenen Cover Creator an. Der ist zwar einfach zu benutzen, allerdings sind die Design-Vorlagen nicht wirklich mein Fall und auch nur bedingt personalisierbar. Bleibt also für mich nur der Weg über ein Grafikprogramm ein druckfähiges PDF selbst zu gestalten. Nur wie groß muss die Vorlage eigentlich sein? Immerhin: Amazon gibt das Buchformat nicht nur in Zoll an, sondern auch in Zentimeter. Beim Beschnittrand und der Breite des Buchrückens („spine“, und wieder ein neues englisches Wort gelernt!) hingegen fängt das große Umrechnen an. Menschen mit mathematischen Fachkenntnissen sind klar im Vorteil. Oder auch Menschen, die wissen, dass 1 Zentimeter 10 Millimeter sind und nicht 100! Schließlich klappt es nach drei Anläufen mit dem Zusammenzählen der einzelnen Werte („Irgendwie sehr dünn dieser Buchrücken &#8230;“) und ich lade das Cover auf der CreateSpace-Seite hoch. Im Unterschied zur Text-PDF kann das Cover nicht umgehend in einem Viewer angesehen werden. Also heißt es erst mal warten. CreateSpace schreibt, dass es 48 Stunden dauern wird, bis meine Daten auf Druckbarkeit geprüpft sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Preisgestaltung &#8211; nächste Überraschung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zwischenzeit kann man sich vertreiben, indem man schon mal den Preis festlegt. Hier gibt es die nächste Überraschung. Bevor ein Autor ein Konto anlegt, kann er mit dem „<a href="https://www.createspace.com/Products/Book/">Royalty Calculator</a>“ (im Tab &#8220;Distribution and Royalitys&#8221; ganz unter zu finden) schon mal ausrechnen bei welchen Seitenzahl er welche Tantiemen erhält. Mein Plan war es, für das 52-Seiten-Buch einen möglichst niedrigen Preis zu nehmen. Kein Problem im „Royalty Calculator“: Bei einem Verkaufspreis von 3 Euro soll es immerhin noch 58 Cent für den Autor geben. Hört sich okay an für mich. Nun, da die Daten eingereicht sind, öffnet sich unter dem Titel „Pricing“ ein neues Fenster, das fast genauso aussieht, wie der „Royalty Calculator“. Aber nur fast. Unter dem Feld für den Euro-Verkaufspreis steht auf einmal, dass mindestens 3,30 Euro für mein Buch genommen werden müssen. Na gut, denke ich. Ich wollte wirklich die drei Euro, aber damit kann ich auch leben. Nur ist das immer noch nicht alles. Es gibt da plötzlich auch noch zwei Sternchen, die darauf Hinweisen, dass die Mehrwertsteuer nicht im Euro-Preis einberechnet ist. Es fallen also noch mal 7% Mehrwertsteuer an. Damit der endgültige Preis nicht zu ungerade ist, runde ich auf 3,35 Euro auf, um am Ende bei 3,59 Euro zu landen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Herzklopfen bei der Druckfreigabe</strong></p>
<div id="attachment_1039" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1039" title="Bildschirmfoto01a" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto01a.jpg" alt="" width="560" height="269" /><p class="wp-caption-text">Im &quot;Digital Proofer&quot; - Die Schrift auf der Rückseite ist kaum zu erkennen</p></div>
<p>Die Druckfreigabe ist schließlich schon nach weniger als 24 Stunden fertig. In einem Viewer lässt sich das Ergebnis ansehen. Das Innenleben des Buches sieht wirklich großartig aus, aber die Schrift auf den Cover sieht ziemlich verpixelt aus. Die kleinere Schrift auf der Rückseite ist kaum lesbar. Der von CreateSpace generierte Barcode ist hingegen wunderbar zu erkennen. Liegt das an der dünnen Schriftart die ich genommen habe? Schwer zu sagen. Vielleicht kann der Viewer die Grafik auch nicht gut darstellen, wäre nicht das erste Mal in der Menschheitsgeschichte. Meine Vorlage hatte immerhin 300 dpi und wenn ich sie mit meinem schäbigen Heim-Printer ausdrucke ist die Schrift wunderbar lesbar. Also gebe ich den Druck frei. Im schlimmsten Fall lässt sich die Datei jederzeit ohne zusätzliche Kosten updaten. Dumm nur, dass es 5-8 Tage dauert, bis das fertige Buch im Amazon-Store erscheint, wie mir ein Pop-Up-Fenster gerade versichert. Also wieder warten.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis das Buch im deutschen Amazon-Store auftaucht, dauert es schließlich doch keine 48 Stunden. Ich erhalte allerdings keine E-Mail-Benachrichtigung über diesen Umstand, und stoße nur durch eigenes Suchen darauf. Bei der Lieferzeit steht tatsächlich: Auf Lager. Noch weist weder die Print-Version in einem Kasten (den es ja normalerweise gibt) auf die Kindle-Version hin, noch umgekehrt. Dafür wurden die Rezensionen der e-Book-Version bereits für die Print-Ausgabe übernommen. Ich stelle das Buch sofort in den Einkaufswagen und bestelle ein Exemplar.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Autor könnte ich mir natürlich auch ein Exemplar im CreateSpace-Store bestellen. Anders, als von anderen Print-On-Demand-Dienstleistern gewohnt, kostet hier jedes Buch für den Eigenbedarf gleich viel, es gibt keinen Staffelpreis und ein Autor muss nicht erst 25 Stück seines eigenen Buches abnehmen, damit es sich lohnt. Allerdings sind die Versandkosten recht hoch, und die Lieferzeiten werden beim Standardversand mit 32 Tagen angegeben (es gibt auch &#8220;Priority&#8221;-Versand aber der ist ungleich teuerer). Ich hätte ja erwartet, dass die Bücher, die direkt bei CreateSpace bestellt werden auch in Europa gedruckt werden, aber so wie es aussieht drucken sie diese Exemplare wirklich in den USA und schicken sie dann per Luftpost!</p>
<p style="text-align: justify;">Da erscheint mir die Variante ein einzelnes Exemplar direkt bei Amazon zu bestellen und ein bis zwei Tage zu warten, doch sinnvoller. Zumal bei dem Verkaufspreis von 3,59 Euro und der kostenlosen Lieferung!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Buch in der Hand</strong></p>
<div id="attachment_1044" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1044" title="IMG_6516kl" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6516kl.jpg" alt="" width="560" height="373" /><p class="wp-caption-text">Der Text ist scharf</p></div>
<p style="text-align: justify;">Morgens um 8 Uhr habe ich das Buch bestellt. Um 18:05 Uhr am selben Tag verlässt es das Amazon-Logistikzentrum und am nächsten um 12 Uhr halte ich es tatsächlich in der Hand! Man ist doch etwas ungläubig, wenn es dann wirklich so passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und? Wie sieht das fertige Buch nun aus? Fangen wir beim Cover an: Nein, die Schrift ist nicht verpixelt. Alles ist wunderbar lesbar. Farblich und von der Schärfe her, ist der Coverdruck vielleicht nicht ganz so brillant, wie man das von einem Offsetdruck gewohnt ist, aber für Print-on-Demand sieht es solide aus. Bei anderen Anbietern gibt es meist recht viele Wahlmöglichkeiten und man kann entscheiden, ob ein Buch ein mattes oder ein glänzendes Cover bekommen soll. Bei CreateSpace gibt es diese Auswahl nicht. Das Cover des Buches, was ich nun in der Hand halte würde ich als &#8211; na ja &#8211; &#8220;mattglänzend&#8221; bezeichnen. Gefällt mir aber ganz gut. Der Text im Buch ist wunderbar scharf. Auch die Fotos, die ich im Anhang habe sehen gut aus, sind zwar etwas pixelig, aber ich würde sagen, im normalen Bereich dessen, was beim Druck von Belletristik-Büchern auf cremefarbenen Papier eben möglich ist.</p>
<div id="attachment_1045" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1045" title="IMG_6511kl" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6511kl.jpg" alt="" width="560" height="373" /><p class="wp-caption-text">Schwarz-Weiß-Fotos im Buch</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Dicke des Papiers, sowohl beim Cover als auch bei den Buchseiten, ist total ausreichend. Ich habe mir eben noch mal drei amerikanische Taschenbücher von unterschiedlichen Verlagen aus dem Regal geholt und verglichen. Die US-Verlagsbücher haben allesamt sehr viel dünneres und schlechteres Papier. Die Bindung des CreateSpace-Buches sieht auf den ersten Blick auch sehr stabil aus, ich habe nach mehrmaligen Durchblättern nicht die Befürchtung, dass die Seiten bald lose durch die Wohnung fliegen. Beim ersten aufschlagen sind die Buchseiten allerdings noch etwas gewellt. Das liegt wohl am gerade erst abgeschlossenen Herstellungsprozess. Und tatsächlich, nach zwei Stunden sieht das Buch schon besser aus.</p>
<div id="attachment_1042" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><img class="size-full wp-image-1042" title="IMG_6491kl" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6491kl.jpg" alt="" width="560" height="205" /><p class="wp-caption-text">Im ersten Moment sind die Buchseiten etwas gewellt</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nicht vergessen: Deutsche Nationalbibliothek</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was ich natürlich jetzt noch machen muss: Zwei Exemplare bei der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) abliefern. In Deutschland unterliegen auch Bücher die im POD-Verfahren hergestellt werden grundsätzlich der Ablieferungspflicht. Aber das sollte nicht so schwer sein (auch wenn ich es noch nie selbst gemacht habe). Laut <a href="http://www.dnb.de/DE/Erwerbung/FAQ/faq.html#Sammlung">Webseite der DNB</a> reicht es zwei Exemplare des Buches in einen Umschlag zu stecken, dazu ein Lieferschein oder ein formlosen Schreiben beilegen, aus dem die Absenderangaben deutlich hervorgehen und je nach Wohnort an den Standort in Frankfurt oder Leipzig schicken.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich kann ich sagen: Ich bin positiv überrascht. Es hat alles recht einfach funktioniert. Es ging sehr schnell und die Qualität ist gut genug, dass ich mich traue, das Buch meinen Lesern in die Hand zu drücken. Sollte CreateSpace irgendwann noch das Angebot hinzufügen, dass die Bücher im gesamten Buchhandel bestellbar sind, dann kann das eine runde Sache für Selbstverleger werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Update:</strong> Was ich noch übersehen habe: In Deutschland gilt natürlich auch bei im Eigenverlag publizierten Bücher die Pflicht die &#8220;Verlagsadresse&#8221; – also die Autorenadresse – im Impressum anzugeben. Ich habe das gerade eben nachpoliert im Buch. Es ist natürlich kein Problem ein neues PDF hochzuladen. Allerdings ist das Buch dann bei Amazon sofort als &#8220;Derzeit nicht auf Lager&#8221; gelistet, solange bis CreateSpace die Druckdaten erneut geprüft hat. Merke, wenn man eine neue Auflage hochlädt, ist ein Buch vorübergehend gar nicht mehr verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch nicht zu vergessen: Neben der Deutschen Nationalbibliothek, muss auch noch ein Exemplar an die zuständige Landesbibliothek im Bundesland gesendet werden. Hier gibt es auch eine <a href="https://www.createspace.com/en/community/message/169592#169592">weiterführende Diskussion im CreateSpace-Forum</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Und hier geht&#8217;s zum Buch: »<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1477504745/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=danimorahome-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1477504745">Kommissar Müller greift nach den Sternen</a>« (Amazon-Partnerlink)</p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/ac3e69c26e9144ac87bb22c18656348f" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Das Cover für den neuen Roman</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
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		<description><![CDATA[Gut, machen wir es spannend: Ein neuer Roman wird in Kürze erscheinen, habe ich ja bereits erwähnt. Hier nun das Cover (und damit auch der Titel). Inhaltsangabe, Leseproben und weitere Infos folgen bald. PS: Ich hoffe Ihr gehört zur Nische &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/05/21/das-cover-fur-den-neuen-roman/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone  wp-image-1028" title="Cover01w2" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/Cover01w2-620x927.jpg" alt="" width="409" height="611" /></p>
<p>Gut, machen wir es spannend: Ein neuer Roman wird in Kürze erscheinen, habe ich ja bereits erwähnt. Hier nun das Cover (und damit auch der Titel).</p>
<p>Inhaltsangabe, Leseproben und weitere Infos folgen bald.</p>
<p>PS: Ich hoffe Ihr gehört zur Nische ;)</p>
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		<title>Warum ich meinen nächsten selbstverlegten Roman wieder als Print-Buch herausbringe</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 11:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist ein großes Hype-Thema: E-Books im Eigenverlag bei Amazon veröffentlichen und damit reich und berühmt werden. Johnny Häusler bekam beispielsweise massenhaft Interviewanfragen renommierter Medien, nachdem er seinen Kurzgeschichten-Band »I live by the river!« rausbrachte. Nur, wie Johnny auf der &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/05/05/warum-ich-meinen-nachsten-selbstverlegten-roman-wieder-als-print-buch-herausbringe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist ein großes Hype-Thema: E-Books im Eigenverlag bei Amazon veröffentlichen und damit reich und berühmt werden. <a href="http://www.spreeblick.com">Johnny Häusler</a> bekam beispielsweise massenhaft Interviewanfragen renommierter Medien, nachdem er seinen Kurzgeschichten-Band »<a href="http://www.amazon.de/live-river-15-Geschichten-ebook/dp/B006MGTO5S/">I live by the river!</a>« rausbrachte. Nur, wie Johnny <a href="http://spon.de/vfaLa">auf der re:publica berichtete</a>: Die Inhalte des Buches interessierten keinen der Journalisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich selbst habe in den letzten Jahren drei Romane über klassische Verlage als Print-Bücher veröffentlicht. Alle drei Titel waren Nischen-Romane (zwei Mannheim-Krimis, ein christlicher Underground-Roman). Die Verkaufszahlen lagen zuletzt immer so bei etwa 3.000 Stück pro Buch. Im Dezember 2011 habe ich als Experiment 15 Kurzgeschichten in dem Band »<a href="http://www.danielmorawek.de/buecher/das-leben-ist-scheise-aber-schon/">Das Leben ist scheiße, aber schön</a>« veröffentlicht. Kurzgeschichten sind ja eher so ein Geschäft, von dem etablierte Verlage die Finger lassen &#8211; außer der Autor ist wirklich bekannt. Das Buch hat sich an manchen Tagen recht gut verkauft und auf verschiedenen Portalen und Kanälen durchweg positives Feedback erhalten. Bisher wurden in viereinhalb Monaten 66 Stück verkauft. Das ist okay für mich, auch wenn der Verdienst tatsächlich nur für ein paar Tassen Kaffee reicht. Im Februar habe ich den Kurzkrimi »<a href="http://www.amazon.de/Kommissar-Sternen-Kurzkrimi-Mannheim-ebook/dp/B00777UAVS/">Kommissar Müller greift nach den Sternen</a>« nachgeschoben. Ein klassisches Nischenprodukt, ganz klar ein Mannheim-Krimi, der auch so beworben wird. Die Verkaufszahlen entwickeln sich so, dass nach viereinhalb Monaten wahrscheinlich die Hälfte vom ersten Titel, also circa 33 Stück, verkauft sein werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den letzten Erhebungen machten e-Book-Verkäufe in Deutschland im letzten Jahr <a href="http://gedankenstrich.org/2012/03/e-books-der-stein-kommt-langsam-ins-rollen/">etwa 1% Prozent des gesamten Buchhandels aus</a>. Wenn ich das mit meinen Print-Buch-Verkäufen in Relation setze, fällt auf: Bei »Das Leben ist scheiße, aber schön« schaffe ich 2% des Umsatzes, den ich zuletzt mit Print-Titeln hatte. Bei »Kommissar Müller greift nach den Sternen«, wo ich direkte Mannheim-Krimi-Vergleichstitel vorweisen kann, sind es – taadaa – 1 % des Erfahrungswertes für Print-Verkäufe!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schaffen e-Books und Kindle Direkt Publishing in Zukunft ein ernsthaftes Verdienstmodell für Autoren?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es heißt oft, man könne den &#8220;Direct-2-E-Book&#8221;-Markt nicht mit dem klassischen Print-Markt vergleichen. Schließlich würde man ein E-Book ja ganz anders bewerben, und wenn es selbstverlegt ist, meist zu einem Schnäppchen-Preis anbieten. <span id="more-990"></span>Habe ich alles gemacht: Mein erstes eBook wurde auf Blogs und in Foren beworben und diskutiert, bei Facebook weiterempfohlen, der Preis sagenhafte 99 Cent! Das Ergebnis, wie gesagt: 66 Stück.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wird viel argumentiert: &#8220;Aber guck dir nur mal Amanda Hocking an. Oder John Locke. Oder in Deutschland Jonas Winner. Oder oder oder …&#8221; Solche Erfolgsgeschichten geben natürlich immer einen schönen Aufhänger für Presse-Stories (auch und vor allem in großen und seriösen Medien) ebenso wie an jedem Autoren-Stammtisch. Aber das sind Einzelschicksale. Einen Bestseller kann niemand planen. Auch ein hervorragender Autor zu sein, der grandiose Bücher schreibt, reicht nicht aus, um Mainstream-Erfolg zu garantieren. Ich lebe jetzt seit sieben Jahren als freischaffender Künstler und schlage mich als Berufs-Autor durch. Mein Einkommen sind natürlich nicht nur Buchtantiemen, ich schreibe nebenher für die Presse und auch schon mal eine Auftrags-Biographie. Ich habe Preisgelder von Literatur-Preisen und Lesungs-Honorare erhalten. Außerdem drehe ich ab und zu Dokumentarfilme oder lasse mich, wenn das Konto leer ist, auch schon mal als Fotograf anheuern. Und, nach all den Jahren kann ich sagen: An den garantierten, unausweichlichen, sofortigen Erfolg, glaube ich nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem sehe ich der Entwicklung auf dem E-Book-Markt weiter mit großer Spannung entgegen. Viele Branchenkenner sagen, dass ein Autor am besten für eine Nische schreiben soll &#8211; und wenn ihm die Nische zu eng wird, gerne auch noch für eine Zweite. In einer Nische kann ein Autor sich, so sind sich viele Experten einig, wenn man die Bedürfnisse der Klientel erfüllt, problemlos 1.000 treue Fans erschreiben, die alles von dir kaufen. Diese Annahme <a href="http://www.flocutus.de/ubersetzungen/1000-wahre-fans/">basiert auf Kevin Kellys &#8220;1.000 Treu Fans&#8221;-Manifest</a> (<a href="http://leanderwattig.de/">Leander Wattig</a> sprach das Thema z.B. bei der oben <a href="http://spon.de/vfaLa">bereits erwähnten re:publica-Runde</a> ebenfalls an). Und das macht meiner Meinung nach auch Sinn. Ich glaube aber, dass zu den Tausend-Getreuen noch einige Kauf-Mitläufer dazu zu rechnen sind. Sicherlich mehr als die wahren Fans. Sagen wir mal zwei Spontan-Käufer auf einen Fan.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir also davon ausgehen, dass in irgendeiner schönen Zukunft fast alle Menschen in Deutschland einen E-Reader oder Tablet-PC haben und nur noch e-Books kaufen. Wir können davon ausgehen, dass Menschen in ihrer Nische bereit sind, mehr als 99 Cent für ein Buch zu zahlen (sagen wir z.B. 4,99 Euro). Amazon zahlt 70 % vom Netto-Preis, bei 4,99 Euro bleiben also für den Autoren so um die 3 Euro (je nachdem, wie sich das mit der Mehrwertsteuer entwickelt). Bei 3.000 verkauften Büchern wären das circa 9.000 Euro. Diese Summe kommt dem Durchschnittsgehalt der Autoren in der Künstlersozialkasse schon recht nahe. Rechnen wir Autorentypische-Nebeneinkünfte dazu, kann man für Schriftsteller-Verhältnisse fast davon leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber soweit ist es noch nicht. Momentan haben <a href="http://publishinghurts.de/2011/11/europas-ebook-maerkte/">0,5 % der Deutschen einen E-Reader, und 2,9 % ein Tablet</a>. Warum sollte ich 99% des Marktes vom Erwerb meines Buches ausschließen, wenn ich als Autor jedes einzelne verkaufte Buch dringend nötig habe?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein neuer Roman &#8211; Mischkalkulation Print-eBook</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein neues Buch ist kein Sachbuch, in dem es um e-Book-Reader geht und das deshalb e-Book-Besitzer gezielt ansprechen würde. Ich bin auch kein bekannter Blogger, dessen Leser alle besonders technikaffin sind, und die deshalb überdurchschnittlich viele Tablets oder Reader besitzen. Mein neues Buch ist ein Roman, geschrieben für eine Nische, die erst einmal nichts mit Technik zu tun hat. Deshalb werde ich das Buch als Print-Titel herausbringen. Parallel natürlich auch als e-Book. Ich selbst bin ja auch <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/01/13/alte-schlampe-nostalgie-%e2%80%93-und-warum-ich-mir-trotzdem-einen-ebook-reader-gekauft-habe/">begeisterteter e-Reader-Besitzer</a>. Wahrscheinlich werde ich über &#8220;<a href="http://www.bod.de">bod</a>&#8221; gehen, mal sehen. Hier bleiben mir keine 3 Euro pro Buch, aber (je nach endgültiger Seitenzahl) beim Verkaufspreis von 9,95 Euro immer noch so circa 1,50 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt sich natürlich die letzte Frage: Warum ich das Buch dann eigentlich selbstverlege und nicht wieder zu einem Verlag gehe? Das hat zwei Gründe:<br />
1.) Trotz all dem Stress und der zusätzlichen Arbeit &#8211; Selbstverlegen macht Spaß. In einigen Punkten kann ich mich nun mehr einbringen &#8211; zum Beispiel beim Cover. Ich finde, dass das Cover von »Das Leben ist scheiße. Aber schön« so gut wie nie zuvor das widerspiegelt, was ich eigentlich beim Schreiben empfunden habe. Warum auch nicht – ich habe das Cover ja selbst entworfen. Trotzdem ist für jeden Eigenverleger Hilfe von Außen nötig – beim Lektorieren, beim Korrektorat, beim Marketing … Das ist viel Arbeit und kann auch teuer werden. Deshalb will ich gar nicht ausschließen, dass ich in Zukunft wieder mit einem Verlag zusammenarbeite. Bei meinem neuen Roman ist es aber so, dass:<br />
2.) die Nische schuld ist. Das Buch ist für eine Nische geschrieben, die zwar ganz eindeutig existiert, aber für die kein einziger Verlag existiert. Deshalb haben Verlage aus Nachbar-Nischen das Buch zwar gelobt, wollen es aber nicht veröffentlichen. Von den Großverlagen, die die Nische nicht einschätzen können, weil sie keine Experten dafür im Hause haben, ganz zu schweigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird also mit Sicherheit wieder viel Arbeit werden mit dem neuen selbstverlegten Roman. Es wird mir an den Nerven zerren. Aber auch Spaß machen. Und, ach ja, natürlich: In den nächsten Wochen werdet ihr an dieser Stelle mehr dazu erfahren. Hoffentlich gehört ihr zur Nische ….</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/f051275e354d49ac8cec4a129ea46ceb" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>David Černýs Prag</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Prag]]></category>
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		<description><![CDATA[In Prag zufällig über Spuren des schwarzhumorigen Skandalkünstlers David Černý zu stolpern, ist eher einfach. Das erste Mal begegnet uns eine Skulptur des tschechischen Bildhauers im Innenhof des Kafka-Museums. Die beiden Herren scheinen sehr viel Spaß zu haben, wie sie &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/04/11/david-cernys-prag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-969" title="IMG_5208" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5208.jpg" alt="" width="560" height="558" /></p>
<p>In Prag zufällig über Spuren des schwarzhumorigen Skandalkünstlers <a href="de.wikipedia.org/wiki/David_Černý">David Černý</a> zu stolpern, ist eher einfach. Das erste Mal begegnet uns eine Skulptur des tschechischen Bildhauers im Innenhof des Kafka-Museums. Die beiden Herren scheinen sehr viel Spaß zu haben, wie sie da ins Becken urinieren, in dem sie mit beiden Beinen stehen. Wir sind so abgelenkt von der hydraulischen Meisterleistung, dass uns entgeht, dass der Brunnen die Form von Černýs Heimatland Tschechien hat.</p>
<p>Wir schlendern an der Moldau entlang weiter. Schon nach ein paar Minuten stoßen wir wieder auf Skulpturen, die sofort unsere Aufmerksamkeit erregen. Wir befinden uns vor dem &#8220;Museum Kampa&#8221;, und im Vorgarten krabbeln drei Riesenbabys ohne Gesichter über den Rasen. Tatsächlich &#8211; eine Tafel offenbart, was wir schon vermutet haben: &#8220;David Černý. Mimina / Babies. Concept, 1995 / Realization in bronze, 2008.&#8221;</p>
<p><span id="more-968"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-971" title="IMG_6089" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_60891.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Als wir am nächsten Tag ohne Ziel durch die Altstadt spazieren, hängt plötzlich  ein Mann zwischen den historischen Häusern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-974" title="IMG_5929" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5929.jpg" alt="" width="560" height="477" /></p>
<p>Beim Blick von vorne (und einem weiteren Blick in den Reiseführer) wird klar: Hier baumelt Sigmund Freud in der Luft. Nach der Interpretation von David Černý.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-976" title="IMG_5934" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5934.jpg" alt="" width="560" height="778" /></p>
<p>Abends wollen wir ins Kino gehen und suchen gezielt nach einem der schönsten historischen Filmpaläste der Stadt. Die Wahl fällt aufs Lucerna in der gleichnamigen Passage. Was wir finden: Eine Skulptur von David Černý.</p>
<p>Wieder einmal lässt der Künstler eine bekannte Persönlichkeit von der Decke baumeln. Doch diesmal ist es gleich der böhmische Fürst Wenzel, von dem eine Statue zu Pferde auf dem nahegelegenen Wenzelsplatz steht. Černý stellt den Volksheiligen im wahrsten Sinne auf den Kopf, na ja, zumindest dessen Pferd.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-978" title="IMG_5539" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5539.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Das erste Kunstwerk von David Černý, dass wir bewusst aufsuchen, befindet sich im Garten des <a href="http://www.futuraproject.cz/en/">Futura Projects</a>. Über diese Skulpturen automatisch zu stolpern ist tatsächlich unmöglich. Allein das unabhänigege Kunstzentrum Futura zu finden ist eine Herausforderung. Die Karte im Reiseführer leitetet uns irgendwo auf einen staubigen Parkplatz, zwischen leerstehenden Industriebaracken auf der einen Seite, und einem Wohngebiet auf der anderen Seite. Doch wo ist hier ein Kunstzentrum? Wir fragen zwei Polizisten. Die deuten erst zwei Minuten auf unserer Karte herum (&#8220;yes, yes, you are here!&#8221;), dann irgendwann fragt einer der beiden was das überhaupt sein soll, das &#8220;Futura Project&#8221;.</p>
<p>&#8220;Art gallery&#8221;, erklären wir.</p>
<p>&#8220;Ah. Art gallery&#8221;, wiederholt der Polizist und kratzt sich am Kopf.</p>
<p>Also laufen wir die Straße den Hügel hinauf ins Wohngebiet und siehe da: Hier ist ein Schild. Irgendwo im Hinterhof eines normalen Wohnhauses muss sich das Museum mit drei Stockwerken, 1.000-Quadratmeter-Ausstellungsfläche und einem Garten mit zwei Riesen-Hintern von David Černý befinden.</p>
<p>Leider steht auf dem Schild auch, dass das Museum erst um 12 Uhr aufmacht und nicht wie im Reiseführer um 11 Uhr. Also noch eine halbe Stunde. Wir schlendern die Straße weiter, den Hügel wieder hinab und trauen uns in die erstbeste Kneipe. Eigentlich zum Biertrinken, aber das Essen riecht gut, also eifern wir den Bauerarbeitern am Nachbartisch nach und probieren den günstigen böhmischen Mittagstisch. Eine gute Entscheidung.</p>
<p>Zurück um 12.30 Uhr am Future Project ist die Tür noch immer zu. Unser Klingeln wird nicht erwidert. Wir warten also bis ein Bewohner das Haus verlässt und schlüpfen durch die Haustür in den Flur, der in den Innenhof führt. Und siehe da: Dort findet sich tatsächlich ein wunderschönes Kunstmuseum (Eintritt übrigens kostenlos), das auch tatsächlich geöffnet ist. Im Keller sehen wir einen Durchgang zum Garten &#8211; leider abgeschlossen.</p>
<p>Also fragen wir die nette Dame am Eingang und sie schließt uns auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-980" title="IMG_6031" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6031.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Der Garten ist so zu gewuchert, dass die selbst die beiden überdimensionierten Hinterteil-Skulpturen in der üppigen Botanik untergehen. Doch dann haben wir es geschafft: Wir stehen vor dem Werk &#8220;Brownnosing&#8221; aus dem Jahr 2003.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-975" title="IMG_6007" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6007.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Über Leitern muss der Besucher hinauf steigen und den Skulpturen in den Allerwertesten blicken. Hier sollte eigentlich eine Videoinstallation zu sehen sein, in der zwei Männer mit den Masken von Milan Knizak (Direktor der Prager Nationalgallerie) und der tschechische Präsident Václav Klaus sich gegenseitig füttern. Allerdings funktionieren die Videomonitore schon lange nicht mehr, wie uns die nette Museumsdame erklärt, also bleibt nur der Blick in ein ziemlich schwarzes Loch.</p>
<p>Vielleicht nicht ganz die ursprüngliche Intention des Künstlers. Wobei, bei David Černý kann man ja nie wissen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-982" title="IMG_6012" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_6012.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Architektur in Prag</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 16:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wenzelsplatz. Kavárna Adria, Ecke Národní/Jungmannova &#8220;Ginger &#38; Fred&#8221;, auch &#8220;Tanzendes Haus&#8221; genannt, von Frank Gehry. Restaurace U Stare Synagogy, nahe dem Alten Jüdischen Friedhof. Goethe Institut, ehemals Botschaft der DDR. An der Moldau. Staropramen Brauerei. Nationalmuseum, Neubau. Lucerna Passage. &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/04/07/architektur-in-prag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-957" title="IMG_5248" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5248.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p><span id="more-930"></span></p>
<p>Am Wenzelsplatz.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-937" title="IMG_5247" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5247.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Kavárna Adria, Ecke Národní/Jungmannova</p>
<p><img class="size-full wp-image-934  alignnone" title="&quot;Ginger &amp; Fred&quot;, auch &quot;Tanzendes Haus&quot; genannt, von Frank Gehry" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5222.jpg" alt="&quot;Ginger &amp;amp; Fred&quot;, auch &quot;Tanzendes Haus&quot; genannt, von Frank Gehry" width="560" height="840" /></p>
<p>&#8220;Ginger &amp; Fred&#8221;, auch &#8220;Tanzendes Haus&#8221; genannt, von Frank Gehry.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-948" title="IMG_5918" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5918.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Restaurace U Stare Synagogy, nahe dem Alten Jüdischen Friedhof.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-936" title="Goethe Institut" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5230.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Goethe Institut, ehemals Botschaft der DDR.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-935" title="IMG_5226" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5226.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>An der Moldau.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-933" title="Staropramen Brauerei" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5211.jpg" alt="" width="560" height="373" /></p>
<p>Staropramen Brauerei.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-947" title="IMG_5548" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5548.jpg" alt="" width="560" height="373" /></p>
<p>Nationalmuseum, Neubau.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-946" title="Lucerna Passage" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5541.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Lucerna Passage.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-939" title="Pulverturm" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5310.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Pulverturm.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-942" title="IMG_5331" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/IMG_5331.jpg" alt="" width="560" height="840" /></p>
<p>Rathausturm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein typisches Merkmal von Menschen, die sich gerade 30 Wohnungen angesehen haben</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren kehrte meine Schwiegermutter nach Bosnien zurück. Darauf wartend, dass mein Schwiegervater den Plan, »nächstes Jahr in die Heimat zurückzukehren«, den er schon seit 30 Jahren jedes Jahr erneuerte, in die Tat umsetzte, hatte sie zu guter Letzt &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/03/07/ein-typisches-merkmal-von-menschen-die-sich-gerade-30-wohnungen-angesehen-haben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor zwei Jahren kehrte meine Schwiegermutter nach Bosnien zurück. Darauf wartend, dass mein Schwiegervater den Plan, »nächstes Jahr in die Heimat zurückzukehren«, den er schon seit 30 Jahren jedes Jahr erneuerte, in die Tat umsetzte, hatte sie zu guter Letzt die Schnauze voll. Also ließ sie ihn allein zurück in der 3-Zimmer-Etagenwohnung in Deutschland und zog ins 3-Familien-Haus in einem bosnischen Kurort. Nicht ohne uns zuvor zu fragen: »Wollt ihr nicht bei ihm einziehen? Ihr spart Geld, er hat jemanden, der sauber macht und vielleicht wird es ihm bald wirklich zu blöd und er kommt nach.«<br />
»Hm«, sagten meine Frau und ich.<br />
Doch mein Schwiegervater hatte kein Problem mit der Idee: »Warum nicht? Ich gehe bald in Rente. Spätestens nächstes Jahr im Mai.«<br />
Na gut, dachten wir. Eigentlich ein verlockendes Angebot, besonders wenn man bedenkt, dass mein Schwiegervater von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang mit seinem Taxi unterwegs war und man ihn zu Hause nur selten antraf.<br />
»Nächstes Jahr im Mai«, das war nur noch ein halbes Jahr. Klang machbar. Also zogen wir ein.<br />
Nächstes Jahr im Mai fragten wir: »Was ist denn nun mit der Rente?«<br />
»Ich kann noch nicht in Rente!«, verteidigte sich mein Schwiegervater. »Ich werde erst Ende des Jahres 65. Wenn ich jetzt aufhöre zu arbeiten, dann muss ich auf einen Teil der Ansprüche verzichten. Das geht nicht.«<br />
Na gut, der Schwiegervater war immer noch fast nie zu Hause. Freunde, die uns regelmäßig besuchten, aber meinen Schwiegervater noch nie gesehen hatten, fingen an Witze zu reißen über unser Phantom-WG-Mitglied. Eigentlich klang auch Ende des Jahres machbar.<br />
Ende des Jahres fing mein Schwiegervater plötzlich an, nicht mehr als Erster am Morgen aufzustehen und verließ auch das Haus nicht mehr, bevor wir aufwachten. Er kam auch nicht mehr von der Arbeit, als wir schon schliefen.<br />
»Ich muss nicht mehr so viel arbeiten«, sagte mein Schwiegervater. »Jetzt bekomme ich ja Rente!«<br />
Plötzlich spielten sich am Morgen regelmäßig tumultartige Szenen vor der Badezimmertür ab. Und abends wurde ausgetestet, welcher Fernseher lauter abgespielt werden konnte: Der mit dem deutschen Programm im Wohnzimmer oder der mit den Balkan-Sendern in der Küche.<br />
Und dann kam der Tag, als wir auf der Kommode die Anmeldebestätigung für ein Fitnessstudio in Mannheim fanden. Mein Schwiegervater hatte gerade einen 12-Monats-Vertrag abgeschlossen.<br />
»Jetzt kann ich erst recht nicht zurück, dann hätte ich ja umsonst bezahlt!«<br />
Das war der Punkt, als wir uns entschlossen eine neue Wohnung zu suchen.<br />
»Super!«, sagte mein Schwiegervater. »Dann kann ich diese Wohnung vermieten. Außerdem kann ich euch helfen den Kredit abzuzahlen! Dann muss ich allerdings noch eine Weile in Deutschland bleiben und mein Taxigeschäft weiterführen.«<br />
Clever, so ein Schwiegervater, dachte ich.<br />
Schnell war klar, dass wir, wenn wir die WG weiterführten, mehr Platz benötigen würden. Eine 4-Zimmer-Maisonette-Wohnung mit zwei Bädern wäre eine Lösung. So schwer könnte es nicht sein, eine zu finden. Und strikt auf die Angebote bezogen sollten wir auch recht behalten.<br />
Ein halbes Jahr später hatten wir uns sage und schreibe 29 Angebote angesehen, als uns bei ImmoScout ein neues Objekt auffiel. Der Makler, ein gewisser Herr Bluhm forderte statt der üblichen 3,57 % Provision gesalzene 4,7 %. Na ja, dachte ich. Vielleicht ist Herr Bluhm eine derartige Koryphäe seines Fachs, dass er mit diesem Preis durchkommt. Und 160 Quadratmeter, vier Zimmer, dazu ein Gäste-WC und das alles deutlich unter dem üblichen Mietspiegel für die Gegend. Das wollten wir uns dann doch mal ansehen.<br />
»Wir treffen uns um 17 Uhr vor dem Haus«, sagte Herr Bluhm zu mir am Telefon. »Aber seien sie bloß pünktlich! Ich hab ja keine Lust mir den Arsch abzufrieren!«<br />
»Natürlich«, versicherte ich, obwohl mir die Mischung aus Befehlston und Umgangssprache von Herrn Bluhm nicht gefiel. Aber er hatte natürlich recht. Es war Winter, Minusgrade, es war schon besser, wenn wir pünktlich waren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-917"></span><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/1a0bfb268f5440598407ec427db7ab31" alt="" width="1" height="1" />Verdammte Scheiße!, das ist ja wirklich Winter, dachte ich, als ich mit meiner Frau und meinem Schwiegervater um 17.15 Uhr vor dem Haus stand. Von Herrn Bluhm noch immer keine Spur.<br />
»Wirklich dumm vom Makler uns so lange vor der Tür stehen zu lassen«, sagte meine Frau. »Da haben wir viel Zeit zu sehen, wie befahren die Straße ist. Das ist ja wie auf dem Hockenheimring!«<br />
Fünf Minuten später hielt mit quietschenden Reifen ein Kleinwagen vor dem Haus. Heraus sprang ein kleiner Mann mit Ohrring, Jeans, schwarzem Jackett und knallrotem Schal – was in der Summe wohl intellektuell aussehen sollte, es aber nicht tat – und lächelte uns mit einem breiten Grinsen an. Herr Bluhm.<br />
»Das mit dem Verkehr können Sie gleich wieder vergessen«, beschwichtigte er sofort, noch ehe wir danach fragen konnten. »Das ist nur der Berufsverkehr. Sonst ist es hier ruhig wie auf dem Friedhof.«<br />
»Aha«, sagten wir, immer noch ungläubig.<br />
»Die Lage ist wirklich ganz großartig«, versicherte er. »Dreihundert Meter die Straße runter ist ein Bäcker, in der Parallelstraße eine Schule und dort drüben – einfach über die Straße – ist der Notar, wo wir dann in paar Tagen gemeinsam den Vertrag unterschreiben werden!«<br />
»Aha«, sagten wir im Chor.<br />
Als wir die Wohnung betraten, blieb er, kaum einen halben Schritt in den Flur getan, abrupt stehen. Er beugte den Oberkörper vor, streckte die Arme von sich und rieb die Fingerspitzen von Daumen und Mittelfingern theatralisch aneinander.<br />
»Hören Sie das? Hören Sie das?«<br />
Wir schüttelten simultan den Kopf.<br />
»Das sind die dreifach verglasten Fenster. Da hören Sie nichts!«<br />
Der Flur war nicht langgezogen, wie man das sonst so kennt, sondern quadratisch und bot genug Platz zum Fussball spielen. Nur zum Hinstellen von Möbeln eignete er sich eben nicht. Kein Wunder, wie die auf vier Zimmer bei 160-Quadratmetern kamen, dachte ich noch. Doch da führte uns Herr Bluhm auch schon weiter.<br />
»Das hier ist der Ballsaal.«<br />
»Ballsaal?« Wozu brauchen wir einen Ballsaal?<br />
»Nein, so nenn&#8217; ich das nur. Eigentlich ist das hier das Wohnzimmer. Der Vorbesitzer hat zwei Wände rausgenommen. Aber dafür hat man richtig schön Platz.«<br />
Bestimmt 100 Quadratmeter, dachte ich. Schade nur, dass wir unser Wohnzimmer mehr so zum auf der Couch sitzen nutzen wollten, und nicht um herrschaftliche Empfänge zu veranstalten.<br />
Herr Bluhm stellte sich in die Mitte des Raums. Er beugte den Oberkörper vor, streckte die Arme von sich und rieb die Fingerspitzen von Daumen und Mittelfingern theatralisch aneinander.<br />
»Hören Sie das? Hören Sie das?«<br />
Wieder schüttelte ich den Kopf. Das durfte doch wohl nicht wahr sein. Ich sah, dass sich meine Frau das Lachen verkneifen musste.<br />
Mein Schwiegervater sagte: »Sehr schön. Wirklich, sehr schön die Wohnung. Aber ich muss leider zu einem Termin.«<br />
»Wirklich?«, fragte Herr Bluhm. »Wusste ich doch gleich, dass Ihnen die Wohnung gefallen würde.«<br />
Mein Schwiegervater ließ uns mit Herrn Bluhm allein, der immer noch bester Laune war und nicht bemerkt zu haben schien, dass mein Schwiegervater nur einen Vorwand zum Abhauen gesucht hatte.<br />
Herr Bluhm zeigte uns nun das Bad – komplett mit giftgrünem Teppich aus den späten Sechzigern ausgelegt – das auch noch mal gut und gerne 15 Quadratmeter hatte, dafür aber keine Toilette. Diese befand sich im Raum nebenan.<br />
»Das ist sehr praktisch«, versicherte uns Herr Bluhm. »Dann stinkt es nicht so im Bad!«<br />
»Und wo ist die Gästetoilette?«<br />
»Na, das ist doch die Gästetoilette.«<br />
Wie bitte? Das konnte doch keine Gästetoilette sein. Wenn es im Bad keine Kloschüssel gab, dann konnte das doch nur ein separates WC sein.<br />
Doch Herr Bluhm zeigte uns schon das nächste Zimmer. Ein kleines Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank.<br />
»Da fahren die Frauen total drauf ab«, sagte er und zwinkerte mir zu. »Und: Hören Sie das? Hören Sie das?«<br />
Dann führte er uns wieder in den Flur.<br />
»Was sagen Sie? Hab ich Ihnen zu viel versprochen?«<br />
»Ja, aber wo sind denn eigentlich die anderen Zimmer?«, fragte meine Frau. »Das waren doch erst zwei.«<br />
»Die anderen zwei Zimmer sind natürlich die Zimmer, die im Wohnzimmer integriert sind. Dort, wo die Wände rausgenommen wurden.«<br />
»Achso«, sagte ich trocken.<br />
Wie sich herausstellte, hatte die Wohnung zu Zeiten des Vorbesitzers und seiner vierköpfigen Familie 320 Quadratmeter. Die restlichen 160 Quadratmeter hatten sie vor dem Auszug aber abgetrennt und für die älteste Tochter behalten. Wir standen also tatsächlich gerade in einer 160-Quadratmeter-Wohnung mit einem überdimensionierten Flur, einem Ballsaal, separater Toilette und einem einzigen Schlafzimmer.<br />
»Und?«, fragte Herr Bluhm, mit immer breiter werdendem Grinsen auf dem Lippen. »Hören Sie das? Hören Sie das?«<br />
»Äh -«<br />
Herr Bluhm rieb jetzt die Fingerspitzen so über seine Handflächen, dass es ein bisschen wie das Rascheln von Papier klingt. Das hatte er bestimmt lange geübt.<br />
»Das ist der Klang des Vertrags, den wir dann nächste Woche miteinander unterschreiben werden. Keine Angst, ich nehm’ Sie an der Hand.«<br />
»Also, ich höre nichts.«</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, wohnen werden wir in dieser Wohnung sicherlich nicht. Trotzdem bin ich Herrn Bluhm dankbar. Wir gehören jetzt in den Club der Menschen, die sich gerade 30 Wohnungen angesehen haben. Eine Schwelle, die Menschen auf ein neues Erkenntnislevel hebt, so viel ist mir mittlerweile klar. Und ein typisches Merkmal von Menschen, die sich gerade 30 Wohnungen angesehen haben, ist dies: Sie kommen nach Hause, setzen sich auf die Couch, lassen den Blick einen Moment schweigend durch ihre Wohnung streifen und sagen dann, »zu Hause ist es eigentlich am Schönsten!«<br />
Das findet mittlerweile auch mein Schwiegervater. Wenn es nach ihm ginge, könnte er noch ewig hier in der Wohnung bleiben. Also natürlich bleibt er nicht wirklich für immer.<br />
Denn: »Spätestens nächstes Jahr gehe ich eh zurück nach Bosnien«, sagt er und dann geht er in die Küche und testet aus, welcher Fernseher der lauteste ist.</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>
<p><a href="http://www.danielmorawek.de/buecher/das-leben-ist-scheise-aber-schon/"><img class="size-medium wp-image-893 alignnone" title="Cover01a" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/Cover01a-298x480.jpg" alt="" width="114" height="184" /></a></p>
<p>Weitere Stories im eBook: &#8220;<a href="http://www.danielmorawek.de/buecher/das-leben-ist-scheise-aber-schon/">Das Leben ist scheiße, aber schön.</a>&#8221;</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p></blockquote>
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		<title>Just for Now: Neuer Ballett-Kurzfilm</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ballett]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Nationaltheater]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Hegstad]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Sigmund Hegstad vom Nationaltheater Mannheim habe ich zum zweiten ein Tanzfilm geschnitten und diesmal auch die Set-Regie übernommen. Gedreht haben wir am Rheinufer in Mannheim bei wunderschönem Regenwetter (wunderschön deshalb, weil die Farben dann in der Kamera immer besonders &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/02/06/just-for-now-neuer-ballett-kurzfilm/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LzOq56KbkG4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für <a href="http://www.facebook.com/sigmundhegstad">Sigmund Hegstad</a> vom Nationaltheater Mannheim habe ich zum zweiten ein Tanzfilm geschnitten und diesmal auch die Set-Regie übernommen. Gedreht haben wir am Rheinufer in Mannheim bei wunderschönem Regenwetter (wunderschön deshalb, weil die Farben dann in der Kamera immer besonders gut zur Geltung kommen).</p>
<p>Sigmund fasst den Inhalt des Films so zusammen:</p>
<blockquote><p>A short dance film about a woman who faces her metaphorical frustration. Her frustrations seem yet too usual but through these familiar struggles, overcomes it one more time&#8230;at least just for now.</p></blockquote>
<p>Also, ich finde Sigmunds Choreografie Klasse. Es ist, als könnte man jedes Wort des &#8220;Dialogs&#8221; verstehen, den die beiden Charaktere führen.<br />
Was meint Ihr?</p>
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		<title>Alte Schlampe Nostalgie – und warum ich mir trotzdem einen eBook-Reader gekauft habe</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>

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		<description><![CDATA[Joey ist Nostalgiker. Man sieht es schon von Weitem. Die braune Cordhose, die abgewetzten Lederschuhe, die schwarze Hornbrille, die aussieht, als hätte er sie aus dem Requisiten-Fundus eines alten Woody-Allen-Films gestohlen. Schon mit vierzehn hielt man ihn für achtzehn, weil &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/01/13/alte-schlampe-nostalgie-%e2%80%93-und-warum-ich-mir-trotzdem-einen-ebook-reader-gekauft-habe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joey ist Nostalgiker. Man sieht es schon von Weitem. Die braune Cordhose, die abgewetzten Lederschuhe, die schwarze Hornbrille, die aussieht, als hätte er sie aus dem Requisiten-Fundus eines alten Woody-Allen-Films gestohlen. Schon mit vierzehn hielt man ihn für achtzehn, weil er immer so neunmalklug daherredete, und weil er mehr Fremdwörter benutzte als ein Universitätsprofessor. “Damals”, pflegte er dann immer zu sagen, als läge es schon Lichtjahre zurück, “als ich zum ersten Mal eine Schallplatte von Bob Dylan in der Hand hatte” oder “Damals, als ich zum ersten Mal einen Antonioni-Film gesehen habe. Das war eine Revolution!” Als er achtzehn war, und die Sache mit dem Bartwuchs ihren Höhepunkt erreichte, sah er aus wie dreißig. Mit neunzehn wie vierzig. Das ging exponentiell so weiter. Mit einundzwanzig strahlte er bereits die Weisheit eines Einhundertdreijährigen aus!</p>
<p>Neulich war Joey zu Besuch bei mir. Zum Rotweintrinken. Schnell kam das Gespräch auf das neue Buch, das ich gerade veröffentlicht hatte. Erstmals in Eigenregie. Und exklusiv als eBook.</p>
<p>“Ich werde nie auf gedruckte Bücher verzichten”, verkündete Joey. “Mir kommt nie ein eBook-Reader ins Haus!”</p>
<p>Einen eBook-Reader, na gut, den hatte ich auch noch nicht. Eigentlich bin ich auch Nostalgiker. Ich laufe immer mit einem Filzhut rum, damit ich aussehe wie ein Privatschnüffler aus einem Film Noir, und ein Smartphone hab ich auch nicht. Warum auch? Als ich aufgewachsen bin, gab es nicht mal Handys. Irgendwie haben wir es trotzdem geschafft, uns durchs Leben zu manövrieren. Die Nachmittagsverabredungen machten wir einfach vormittags in der Schule aus, und wenn wir irgendwo den Weg nicht gefunden haben, dann haben wir halt einen Passanten gefragt (Navigationsgeräte gab es nämlich auch noch nicht).</p>
<p>Aber so ein eBook kann man auch am Computer lesen und für mich als Autor bedeutet die Veröffentlichung direkt bei Amazon nie gekannte Freiheit. Also fange ich an, die eBook-Technologie zu verteidigen. Und den eBook-Reader, den ich selbst gar nicht besitze.</p>
<p>“Sieh nur, wie viel Platz man sparen kann!” Ich deutete auf die zahlreichen Bücherregale in meinem Wohnzimmer, zum Bersten gefüllt mit Papierbüchern. “Es nimmt kein Ende mit den Büchern. Ich brauche schon wieder neue Regale. Aber wohin damit?”<br />
Das stimmt sogar, denke ich. Meine Frau würde mit Sicherheit intervenieren, wenn ich neue Regale kaufen würde. Sie spricht schon jetzt von zu vielen Möbeln, die ihr die Sicht auf ihre Blumen rauben. Ich kenne einen Verlagsleiter, der alle paar Jahre in ein größeres Haus ziehen muss, weil sich die Bücher bei ihm in allen Räumen in wackeligen Stapeln bis unter die Decke türmen, auch im Klo. Würde ich bei uns zu Hause anfangen neben der Toilettenschüssel alte Erstausgaben zu stapeln, dann würde ich auf dem Klopapier bald die handschriftliche Nachricht finden, dass meine Frau gerade ausgezogen ist.<br />
<span id="more-887"></span><br />
„Unsinn!“, sagte Joey. „An eBooks kann man nicht riechen. Man kann nicht fühlen, wie die Finger über das Papier gleiten. Das ist nicht sinnlich!”</p>
<p>&#8220;Aber denk nur daran, wenn Du auf Reisen gehst! Wer hat schon Lust kiloweise Bücher mit sich herumzuschleppen?”</p>
<p>Es war eine Fangfrage. Ein ganz klarer Punkt für mich. Ich wusste, dass er viel in der Weltgeschichte unterwegs war, oft mehrere Monate am Stück. Und das nur mit einem Rucksack ausgerüstet.</p>
<p>Er wirkte nachdenklich. Überlegte, wo er den nächsten Schlag ansetzen könnte. “Verdrängen werden eBooks das gedruckte Buch nie!” Das habe schließlich auch Umberto Eco gesagt, verkündete Joey schlagfertig. Eco, so sagte er, habe ausgeführt, dass das mit dem eBook und dem Papierbuch so sei, wie mit Radio und Fernsehen. Das Radio gibt es auch immer noch.</p>
<p>Albernes Argument, dachte ich. Das lässt sich leicht widerlegen, jetzt machte er es mir leicht. „Tja“, setzte ich an. „Nur hat das Radio komplett sein Programm geändert, nachdem sich herausstellte, dass das Fernsehen besser geeignet war für Vorabendserien und Dokumentationen. Im Radio läuft heute nur noch Musik, die Charts rauf und runter. Ich fürchte, mit dem eBook und dem gedruckten Buch wird es eher wie mit der Schallplatte und der CD. Das war auch ein reiner Kampf um den besten Datenträger. Und jetzt? Jetzt zahlt man Unsummen für eine Vinyl-Platte. CDs kriegst Du hinterhergeschmissen.“</p>
<p>Ich lachte wie ein verrückter Wissenschaftler bei der Erschaffung eines Monsters, als ich sah, dass Joeys Gesicht gefror.</p>
<p>„Scheiße, Mann! Wenn ich bedenke, was ich jetzt schon jedes Jahr für Schallplatten ausgebe!“</p>
<p>„Genau. Und Bücher kriegst Du irgendwann nur noch als Liebhaberstücke!“</p>
<p>Ich schenkte ihm Rotwein nach, weil sein Gesicht ganz weiß geworden war, nun hatte ich ihn in den Seilen hängen. „Tja! Alte, unbändige Schlampe Nostalgie!“</p>
<p>Natürlich konnte ich Joeys triebhafte Sammel-Leidenschaft verstehen. Alle Männer müssen irgendwas sammeln. Wenn es keine Carrera-Bahnen oder Miniatureisenbahnen sind, dann eben Schallplatten, Bücher oder Actionfiguren.</p>
<p>„Versuch’s doch mal mit DVDs“, sagte ich. „So lebe ich meinen Sammeltrieb aus. Und der Platzbedarf hält sich in Grenzen.“ Gut, irgendwann wird es Filme auch nur noch auf Festplatten geben, oder als Onlinestream in der Daten-Cloud. Aber um jeden Scheiß mitzumachen, dafür bin ich zu alt. Und da wurde es mir klar: Scheiße! Ich bin wirklich Nostalgiker. Was wenn ich für Filme auch irgendwann ein Vermögen zahlen muss?</p>
<p>„Ich kaufe keine DVDs!“, rief Joey. „Auch keine CDs! Das ist doch total unsicher. Da weiß man doch noch gar nicht, ob man die nach zehn Jahren noch abspielen kann!“</p>
<p>Ich wollte gerade ansetzen zu erklären, dass ich sehr wohl CDs besitze, die ich vor knapp 20 Jahren gekauft habe (damals noch für 29,99 DM beim legendären Mannheimer Medienkaufhaus Prinz), als Joey nachsetzte: „Eine Schallplatte, die kannst Du noch in Hundert Jahren mit einer rostigen Speiche eines Fahrrads abspielen!“</p>
<p>Ich versuchte mir das bildlich vorzustellen, aber wie genau meinte er das eigentlich? Wollte er einen Trichter an die Speiche klemmen, und dann per Hand die Speiche über die Schallplatte ziehen, bis ihm der Arm abfiel?</p>
<p>Ich wollte den nächsten Schlag ansetzen, doch Joey ging in Deckung. Plötzlich huschte ein Hoffnungsschimmer über sein Gesicht, und er fragte: “Kann man Dein eBook eigentlich auch auf dem iPod lesen?”</p>
<p>“Auf dem iPod-Touch auf jeden Fall. Da hat Amazon doch die Kindle-App für. Aber sag mal: Ich wusste gar nicht, dass DU einen iPod besitzt!”</p>
<p>“Na ja”, sagte er kleinlaut. “Sind ja schon ganz praktisch die Dinger. So im Zug und so.”</p>
<p>Autsch!, der Schlag hatte gesessen. Wo kam denn die harte Rechte auf einmal her: Selbst Joey hatte einen iPod-touch? Weil die Dinger praktisch sind? So ganz ohne Fahrradspeiche und Vinyl? Das hat mich echt umgehauen.<br />
Nachdem mir auch nach zehn Sekunden nichts einfiel, was ich entgegnen konnte, gab ich mich geschlagen. Wenn der Chef-Nostalgiker sich nun schon technische Gimmicks kaufte, dann konnte es sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis ich selbst einknicken und mir einen eBook-Reader kaufen würde.</p>
<p>Nicht, dass ich irgendwann von meinen eigenen Bücherregalen begraben werde.</p>
<p style="text-align: center;">*   *   *</p>
<p><a href="http://www.danielmorawek.de/buecher/das-leben-ist-scheise-aber-schon/"><img class="size-medium wp-image-893 alignnone" title="Cover01a" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/Cover01a-298x480.jpg" alt="" width="114" height="184" /></a></p>
<p>Weitere Stories im eBook: &#8220;<a href="http://www.danielmorawek.de/buecher/das-leben-ist-scheise-aber-schon/">Das Leben ist scheiße, aber schön.</a>&#8221;</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p></blockquote>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/599e66d9b28844a39a1ace90dd80faaa" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Kurzkrimi-Lesung im Planetarium Mannheim</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Leute, das wird exklusiv: Am Samstag, den 04.02.2012, lese ich den Kurz-Krimi &#8220;Kommissar Müller greift nach den Sternen&#8221;. Zum ersten Mal lese ich also im Planetarium Mannheim. Zum ersten Mal lese ich diesen Krimi (übrigens komplett von Anfang bis Ende). &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2012/01/06/kurzkrimi-lesung-im-planetarium-mannheim/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/Poster01-316x480.jpg" alt="" title="Poster01" width="316" height="480" class="alignnone size-medium wp-image-880" /></p>
<p>Leute, das wird exklusiv: Am Samstag, den 04.02.2012, lese ich den Kurz-Krimi &#8220;Kommissar Müller greift nach den Sternen&#8221;.</p>
<p>Zum ersten Mal lese ich also im Planetarium Mannheim. Zum ersten Mal lese ich diesen Krimi (übrigens komplett von Anfang bis Ende). Zum ersten Mal lese ich überhaupt irgendetwas aus meiner neuen Serie um den Mannheimer Kommissar Müller.</p>
<p>Dazu ist die ganze Veranstaltung auch noch ein Benefiz-Ding, Erlöse gehen zu Gunsten des <a href="http://www.alte-sternwarte-mannheim.de/">Aktionsbündnisses &#8220;Alte Sternwarte&#8221;</a>. Und ja, der Kurzkrimi spielt sogar in und um die Alte Sternwarte in Mannheim.</p>
<p>Bis dahin, man sieht sich!</p>
<p>Mehr Infos <a href="http://www.planetarium-mannheim.de/programme/sonderveranstaltungen/kommissar-mueller.html">beim Planetarium</a>.</p>
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		<title>Mein erstes E-Book: “Das Leben ist scheiße, aber schön.” – Jetzt für 99 Cent.</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 18:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Leben ist scheiße, aber schön&#8221; so heißt mein neues (und erstes) eBook, das es ab sofort exklusiv bei Amazon zu kaufen gibt. Und das für gerade einmal 0,99 €! In 15 Geschichten erzähle ich unter anderem von einer Pyramidensuche &#8230; <a href="http://www.danielmorawek.de/2011/12/21/mein-erstes-e-book-das-leben-ist-scheise-aber-schon-jetzt-fur-099-cent/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-867" title="DasLebenIst" src="http://www.danielmorawek.de/wp-content/uploads/DasLebenIst-298x480.jpg" alt="" width="298" height="480" /></p>
<p>&#8220;Das Leben ist scheiße, aber schön&#8221; so heißt mein neues (und erstes) eBook, das es ab sofort<del datetime="2012-01-13T15:05:54+00:00"></del> exklusiv bei Amazon zu kaufen gibt. Und das für gerade einmal 0,99 €!<strong></strong></p>
<p>In 15 Geschichten erzähle ich unter anderem von einer Pyramidensuche auf dem Balkan, erkläre, warum Sebastian Vettel der letzte lebende Highlander ist, beschließe den Musikgeschmack zu wechseln, nachdem Tchibo ins Rock-n-Roll-Geschäft einsteigt, und finde heraus, dass man auch in Ludwigshafen Spaß haben kann.</p>
<p>Ich freue mich, wenn Ihr alle mein E-Book-Experiment unterstützt und das Buch kauft, und gerne auch davon weitererzählt:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006ON3MH0/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=danimorahome-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B006ON3MH0">Das Leben ist scheiße, aber schön. (Amazon-Partnerlink)</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=danimorahome-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B006ON3MH0" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Um das eBook lesen zu können eignet sich am besten ein eBook-Reader (vielleicht findet ja der ein oder andere einen unter dem Baum). Es geht aber auch ohne: Mit der <a href="http://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=kcp_ipad_mkt_lnd?docId=1000482783">kostenlosen Kindle-Software</a> von Amazon lässt sich das Buch auf dem PC/Mac sowie auf dem iPhone, iPad und Android-Smartphones lesen.</p>
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