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	<title>Das wilde Dutzend</title>
	
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	<description>Die Guten, die Bösen und die Toten</description>
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		<title>Graphic Novel – Sarah Leavitt, Das große Durcheinander</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tod ist etwas zutiefst persönliches. Damit meine ich nicht das mehr oder weniger selbst wahrgenommene Sterben eines Menschen, sondern den Tod als den dauerhaften Verlust eines Menschen in unserer Umgebung. Welche Beziehung man zu diese Menschen hatte, welche Erinnerungen &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/05/15/graphic-novel-sarah-leavitt-das-grosse-durcheinander/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tod ist etwas zutiefst persönliches. Damit meine ich nicht das mehr oder weniger selbst wahrgenommene Sterben eines Menschen, sondern den Tod als den dauerhaften Verlust eines Menschen in unserer Umgebung. Welche Beziehung man zu diese Menschen hatte, welche Erinnerungen man mit ihm oder ihr verbindet, welche Dinge gesagt oder ungesagt geblieben sind, all dies formt dieses unteilbare, niederschmetternde Gefühl des Verlustes, das untrennbar und unveränderlich mit dem ganz eigenen Bild eines Menschen verbunden, der einen verlassen hat.</p>
<p>Sarah Leavitts Buch &#8220;Das große Durcheinander&#8221; ist ein Versuch genau dies doch irgendwie in Text und Bild zu bannen. Autorin und Zeichnerin Leavitt hat in Tagebuchform und Skizzen die <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimer-Krankheit">Alzheimer-Erkrankung</a> ihrer Mutter aufgezeichnet. Nach eigener Aussage war es ihre Methode mit den Ereignissen der langen und frustrierenden Tage fertig zu werden in denen sie und ihre Familie sich um die Mutter gekümmert haben.</p>
<p>Jene Mutter, Miriam mit Namen, wird als eine von drei Schwestern aus einer <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/05/15/graphic-novel-sarah-leavitt-das-grosse-durcheinander/das_grosse_durcheinander_small/" rel="attachment wp-att-4589"><img class="alignright size-full wp-image-4589" alt="das_grosse_durcheinander_small" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/05/das_grosse_durcheinander_small.jpg" width="133" height="150" /></a>mittelständischen Familie eingeführt, deren in den 60er und 70ern geprägten Ideale sie zu einer selbstständigen, emanzipierten und manchmal auch etwas sturen, aber immer liebenswerten Frau gemacht haben. All das nimmt ihr Stück für Stück die sich langsam durch ihren Verstand wühlende Krankheit. Zuerst sind es nur Details: Beim gemeinsamen Spaziergang mit Sarah erinnert sich die Mutter nicht mehr an den Weg zurück zum Haus der Familie. Doch was zuerst nur Kleinigkeiten sind, beginnt sich zu häufen: Türen beginnen plötzlich ein Hindernis darzustellen, die von ihr geliebte Gartenarbeit führt sie in ihrer Vergeßlichkeit nicht zuende und schließlich wird sie von Kopfschmerzen gequält.</p>
<p>Es ist die Mutter selber, die dabei das Wort &#8220;Alzheimer&#8221; zuerst in den Mund nimmt und es dauert einige Zeit bis die Familie bereit ist sich der niederschmetternden Diagnose der Ärzte zu stellen. Es ist der Beginn des Weges in den Abgrund einer Krankheit, deren erstes Opfer der Charakter von Miriam ist. Sarah und ihre Familie müssen hilflos mitansehen, wie ihr Wesen sich verändert. Trotz der Versuche der Familie die Folgen der Krankheit abzumildern werden sie immer offensichtlicher werden und erfordern nicht unendliche Geduld, sondern auch das Überwinden der eigenen Schamgrenzen. Denn alles was auf eine Katastrophe folgt ist nur noch schlimmer: Inkontinenz, die Verlust selbständig zu essen, unvorhersehbares Verhalten, die Fähigkeit einer Unterhaltung zu folgen,&#8230;</p>
<p>Im Angesicht der Krankheit beginnt auch die Leidensbereitschaft der Familie immer größer zu werden. In den sechs Jahren die das Buch nachzeichnet, fängt dabei Sarah Leavitt nicht nur die Veränderung ihrer Mutter, sondern eben auch die ihrer Familie ein: Wie sie selber vom Verhalten ihrer Mutter genervt ist, wie ihre Schwester sich durch Heirat dem Drama der Krankheit entzieht, wie der Vater zunehmend überlastet ist.</p>
<p>All dies fängt Sarah Leavitt in kindlichen Zeichnungen ein: Ihre Figuren sind kaum mehr als Strichmännchen, der Text ist ohne erkennbare Überarbeitung oder Korrektur in den Ränder der Panels platziert, die sich nahtlos über die ganze Seite erstrecken. &#8220;Das große Durcheinander&#8221; ist kein Buch einer Autorin, der es um Layout oder Nuancen geht. Es ist im Kern und ganz wertfrei gesprochen naiv: Ihre Figuren sind nicht nur im grafischen Sinne simpel gezeichnet, sondern weinen, lächeln und wüten auch ohne Übergang. Der Autorin liegt viel daran diese Emotionen (und nicht selten nur diese) einzufangen.</p>
<p>Es ist schwer über ein persönliches und im Kern sehr ehrliches Werk der Erinnerungsbewältigung zu urteilen ohne dabei wie ein arroganter Schnösel daherzukommen, der dann dem Vorwurf gegenüber steht, dass er die im Buch geschilderte Situation nicht nachvollziehen könne.</p>
<p>Dennoch, <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://letteraturen.letterata.de/2013/04/sarah-leavitt-durcheinander-alzheimer/">den</a> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.suedkurier.de/nachrichten/politik/themensk/Sarah-Leavitts-Liebeserklaerung-an-ihre-Mutter;art1015367,5975762">vorbehaltlos</a> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article114625201/Mutters-Schamhaare.html">positiven</a> <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;dig=2013%2F03%2F16%2Fa0026&amp;cHash=50db501ad6dcb4b4b0b62368c117a190">Resenzenten</a>, die sich auf die Emotionen in &#8220;Das große Durcheinander&#8221; stürzen, möchte man trotzdem sehr gerne ein &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.knesebeck-verlag.de/programm/kinderbuch/verschiedenes/detailansicht-kinderbuch-verschiedenes/article/mutter-hat-krebs/index.html">Mutter hat Krebs</a>&#8221; oder die zwei Bände von &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.editionmoderne.ch/autoren.php?vl=0&amp;vi=68&amp;vs=0&amp;va=5&amp;vsa=0&amp;vlp=241&amp;vflip=0">Die heilige Krankheit</a>&#8221; an den Kopf werfen. Was man dem Herausgeber von Sarah Leavitts Buch, der es mit dem Slogan &#8220;Alzheimer als Graphic Novel &#8211; Innovativ und berührend&#8221; bewirbt, antun möchte, darüber will ich an dieser Stelle am liebsten garnicht erst sprechen, um nicht vollkommen pietätlos zu erscheinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.sarahleavitt.com/">Sarah Leavitt</a><br />
Das große Durcheinander<br />
<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.beltz.de/de/ratgeber/beltz-ratgeber/titel/das-grosse-durcheinander.html">Beltz Verlag</a><br />
ISBN 978-3-407-85968-6</p>
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		<title>Graphic Novel – Manu Larcenet, Blast</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sind nicht zuletzt die Autobiographic Comics, die den Aufstieg der Graphic Novel herbeigeführt haben. Die manchmal sehr persönlichen, manchmal auch politisch kritischen Betrachtungen des eigenen Lebens erlaubten es extrem unterschiedlichen Autoren und Zeichnern sich dem eigenen Leben anzunähern. Das &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/05/09/graphic-novel-manu-larcenet-blast/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nicht zuletzt die Autobiographic Comics, die den Aufstieg der Graphic Novel herbeigeführt haben. Die manchmal sehr persönlichen, manchmal auch politisch kritischen Betrachtungen des eigenen Lebens erlaubten es extrem unterschiedlichen Autoren und Zeichnern sich dem eigenen Leben anzunähern. Das Publikum, das erstmals seit langer Zeit wieder sich selber und die eigene Welt in Comics wiederfinden konnten, dankte es den Künstlern mit wirtschaftlichen Erfolg.</p>
<p>Einer dieser Bestseller war das 2003 erschienene &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=412">Der alltägliche Kampf</a>&#8220;, das bereits in seinem Titel jene wuttreibende Widerborstigkeit des Lebens umschrieb, mit dem sich viele Leser identifizieren konnten. Das Publikum schenkte seinem Autoren Manu Larcenet nicht nur internationalen Erfolg, sondern machte ihn vor allem auch zu einem der Superstars der französischen Comicszene. Und das obwohl Manu Larcenet bereits seit den 90ern in der Comicszene präsent gewesen ist (vor allem im Umfeld des Magazins Fluide Glaciale).</p>
<p>Die französische Comicwelt hatte damit einen Künstler an die Oberfläche gespült, der alles <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/05/09/graphic-novel-manu-larcenet-blast/blast_small/" rel="attachment wp-att-4583"><img class="alignright size-full wp-image-4583" alt="blast_small" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/05/blast_small.jpg" width="118" height="150" /></a>andere als ein Newcomer war, aber in dem neuen Umfeld aus anspruchsvollen Themen und unter dem Label der &#8220;Graphic Novels&#8221; plötzlich Erfolge vorweisen konnte, die vorher so kaum vorstellbar gewesen wären (was nicht heißen soll, dass es vergleichbare Arbeiten nicht gegeben hätte). So gesehen ist die vergangene Dekade vom Erfolg von Künstlern gekennzeichnet, die nicht unbedingt wegen ihres Talents (das nichtsdestotrotz schon immer vorhanden war), sondern aufgrund veränderter Umständen plötzlich im Rampenlicht standen.</p>
<p>[Selbstkritisch muß ich an dieser Stelle anmerken, dass dies auch bedeutet, dass vieles von dem was hier rezensiert wird, deswegen auch wie eine nachträgliche Betrachtung einer vergangenen Dekade aussieht. Etwas, was ich zu ändern beabsichtige.]</p>
<p>So gesehen ist Larcenets derzeit erscheinende Serie &#8220;Blast&#8221; ebenfalls ein Werk, das so vorher bestenfalls als ein wohlwollend erwähntes Underground Comic erschienen wäre und wahrscheinlich auch nie den Weg nach Deutschland gefunden hätte. Doch der unermüdliche <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.reprodukt.com/">Reprodukt-Verlag</a> hat auch dieses Comic in der zuverlässigen Übersetzung von Ulrich Pröfrock lokalisiert und im April den zweiten Band davon herausgebracht, obwohl &#8220;Blast&#8221; in jeder Hinsicht sperrig ist.</p>
<p>Das liegt vor allem an seiner Hauptfigur Polza Mancini, der nach dem Tod seines Vaters sich von allen gesellschaftlichen Bindungen und Verpflichtungen befreit, um den &#8220;Blast&#8221; zu finden, einen vorübergehenden Zustand des farbenfrohen Deliriums in einer sonst grauen Welt. Polza ist dabei über alle Maßen fett, sein exzessives Essen ist nur noch Fressen, sein Trinken ein enthemmtes Saufen. Die Polizisten, die Polza zum Beginn der Geschichte zu verhören versuchen, sind von seinem ganzen Auftreten kaum verhohlen angewidert.</p>
<p>Die Geschichte von Polzas selbstgewählter Obdachlosigkeit irgendwo in der französischen Provinz, entspinnt sich dabei als ein nicht-enden-wollender Monolog, der Polza den Polizisten vorträgt. Diese wollen eigentlich wissen was mit einer jungen Frau namens Carole passiert ist, die im künstlichen Koma in einem Krankenhaus um ihr Leben kämpft. Doch statt klarer Antworten schweift Polza aus, versucht sein von Depressionen, Exzessen und Aufhalten in psychiatrischen Kliniken gezeichnetes Leben nachzuzeichnen, dass seine Motivation für sein Ausstieg aus der Gesellschaft war. Vor allem dreht sich alles aber um den Weg, die er seit dem Ausstieg aus der Gesellschaft zurückgelegt hat. Die Polizisten lassen ihn reden, weil sie hoffen, dass er irgendwann auch die Wahrheit über Carole verrät.</p>
<p>Doch Polza macht es seinen Zuhörern nicht einfach und genauso wenig wird der Leser verschont: Polza ist in seinem Verhalten, in seiner monomanischen Suche nach dem nächsten, der in naiven Kinderzeichnungen dargestellten &#8220;Blasts&#8221; schlicht asozial. Er verweigert sich der Gesellschaft und er verweigert sich verstanden zu werden. Seine Haltung schwankt dabei zwischen <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kynismus">Kynismus</a> und kindischem Egoismus. Larcenet präsentiert diesen fetten Verweigerer als einen Suchenden zwischen <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moai">Moai-Statuen</a> und Tiervisionen, dessen Abstieg in eine Hölle aus Verwahrlosung und menschlichen Abgründen bereits von Beginn an vorgegeben ist; die er in wortwörtlich lebensmüder Absicht sogar sucht.</p>
<p>Diese Welt ist zutiefst grau, selbst das Weiß der Seiten versieht Larcenet dabei mit dreckig wirkenden Texturen von verdünnter Tusche und schreckt auch nicht davor zurück monumentale, über eine ganze Seite ausbreitenden Nachtbildern zu gestalten, die sich komplett zwischen Schwarz und 90% Grau abspielen. Nur für diese düsteren Panoramen durchbricht er das konventionelle Layout (meist Varianten von 3&#215;2) oder für die subjektiven Visionen von Polza, allen voran seinen &#8220;Blasts&#8221;, in denen sich naive Kinderzeichnungen (tatsächlich von Larcenets Kindern stammend) grotesk überlagern.</p>
<p>Genauso wie Protagonist Polza verweigert sich Larcenets Gestaltung dabei einem Zugang: Natürlich sind die einzelnen Elemente alle für sich interpretierbar, aber Polzas Verweigerung einer Verständigung mit den ihn interviewenden Polizisten, betrifft auch den Leser. Polza möchte reden, kommunizieren, aber nicht verstanden werden und &#8220;Blast&#8221; ebenfalls nicht.</p>
<p>So fällt es schwer überhaupt künstlerische Werke zu finden, mit denen &#8220;Blast&#8221; vergleichbar ist, nicht nur Comics. Irgendwo am Rande des Universums, wo auch <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=lSfT-b9-XOY">Filme von Abel Ferrara</a>, <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=Z5I-Xq54FT4">Musik von Captain Beefheart</a>, <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://youtu.be/_MsO1FLYee8?t=1m54s">Romane von William S. Burroughs</a> oder unverständlichn Hinterlassenschaften <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Rano_Raraku_quarry.jpg">wie die Moai</a> sich mit dem unsrigen überschneiden ist auch &#8220;Blast&#8221; zu finden.<br />
Dieses Anders-Sein ist nicht schön oder angenehm, aber es ist wichtig, weil es unsere Welt bereichert.</p>
<p>[Auf Deutsch liegen bisher 2 der geplanten 4 Bände vor, auf Französisch 3.]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manu Larcenet<br />
Blast<br />
Reprodukt<br />
Band 1: ISBN 978-3-943143-41-6<br />
Band 2: ISBN 978-3-943143-12-6</p>
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		<title>Welttag des Buches – Gewonnen!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 15:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothea Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[#lesefreude]]></category>
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		<category><![CDATA[Welttag des Buches]]></category>
		<category><![CDATA[Wer kann für böse Träume]]></category>

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<p>Unsere Verlosung findet dabei im Literaturhaus Nordhessen in Kassel statt, dort ist nämlich gerade unsere &#8220;<a title="Making Of Secret Grimm Ausstellung im Literaturhaus Kassel" href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/16/ausstellung-literaturhaus-kassel/" target="_blank">Making Of Secret Grimm</a>&#8220;-Ausstellung zu Gast. Inzwischen haben wir nicht nur unsere Ausstellung eröffnet, sondern auch schon einen Märchenworkshop gegeben und endlich endlich auch unsere Gewinner gezogen:</p>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/05/Welttag-des-Buches-Verlosung.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-4576" alt="Welttag des Buches Verlosung" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/05/Welttag-des-Buches-Verlosung-560x560.jpg" width="560" height="560" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit unserer Grimm-Anthologie &#8220;Wer kann für böse Träume. The Secret Grimm Files&#8221;! Allen, die mitgemacht haben vielen vielen Dank und vielleicht klappt es ja ein anderes Mal &#8211; oder aber ihr guckt mal beim Buchhändler um die Ecke ins Buch rein ;-)</p>
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		<title>Graphic Novel – Lucy Knisley, Relish</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 13:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[First Second (in der hippen Schreibweise &#8220;:01&#8243;) ist ein amerikanischer Indy-Comic-Verlag aus New York, der unter anderem viele französische Comics im Programm hat. So hat er etwa Joan Sfar und Lewis Trondheim im Programm, aber vor allem Comics aus der &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/05/01/graphic-novel-lucy-knisley-relish/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.firstsecondbooks.com/">First Second</a> (in der hippen Schreibweise &#8220;:01&#8243;) ist ein amerikanischer Indy-Comic-Verlag aus New York, der unter anderem viele französische Comics im Programm hat. So hat er etwa Joan Sfar und Lewis Trondheim im Programm, aber vor allem Comics aus der Feder unabhängiger amerikanischer Künstler. Was ihn dabei von den namhaften Indy-Größen Topshelf, Fantagraphics und Drawn &amp; Quarterly unterscheidet, liegt sein Fokus auf klassisch erzählten Geschichten. Künstlerische und grafische Experimente finden sich im Programm von First Second eher selten.</p>
<p>Lucy Knisleys Comic &#8220;Relish &#8211; My Life in the Kitchen&#8221; paßt nahtlos in dieses Programm: Es ist nicht zuletzt das Produkt einer sehr produktiven autobiografischen <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://comics.lucyknisley.com/">Comic-Bloggerin</a> (wobei das Comic-Blog <a title="Graphic Novel – Boulet, Bouletcorp/Notes" href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/17/graphic-novel-boulet-bouletcorpnotes/">eine französische Spezialität</a> ist), deren bunter Cartoon-Stil handwerklich solide, aber wenig überraschend ist. Vor allem aber ist es ein Comic, in dem New York eine zentrale Rolle spielt. Oder genau gesagt: Die kulinarische Szene von New York.</p>
<p>&#8220;Relish&#8221; ist ein Comic über Essen und damit ist hier nicht nur die Tätigkeit, sondern vor allem Essen im Sinne von &#8220;Lebensmittel&#8221; gemeint. Der Begriff &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Foodie">foodie</a>&#8221; fällt mehr als nur einmal im Buch, wenn die Autorin versucht die Umgebung zu charakterisieren in der sie aufgewachsen und in die sie hineingewachsen ist.</p>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/05/01/graphic-novel-lucy-knisley-relish/relish_small/" rel="attachment wp-att-4569"><img class="size-full wp-image-4569 alignright" alt="relish_small" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/05/relish_small.jpg" width="106" height="150" /></a>Ihre Eltern haben Ende der 70er/Anfang der 80er alles getan, um dem typisch amerikanischen Essen zu entkommen. Ihre Mutter wurde erst Angestellte in einem Käseladen, später Betreiberin eines eigenen Catering-Services und trat damit in die Fußstapfen diverser Verwandter, die sich im Betrieb von &#8220;Delis&#8221; oder als Köche etabliert hatten. Damit war ihre Mutter ein fester Bestandteil der sich langsam herausbildenen New Yorker kulinarischen Szene, die heute &#8211; befeuert durch das Geld von Wall Street und Down-Town-Prominenz &#8211; aus der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.</p>
<p>Dementsprechend schildert Lucy Knisley in &#8220;Relish&#8221; sozusagen die Geschichte einer &#8220;éducation culinaire&#8221;: In unzähligen Anekdoten aus ihrer Kindheit und Jugend breitet sie die verschiedenen Facetten dieser Welt aus, schildert ihre Erlebnisse als Servierin im Betrieb ihrer Mutter und als Hilfskraft auf einer Pilzfarm in Upstate New York, nachdem die kleine Familie dorthin übersiedelt ist. Kulinarische Expeditionen nach Rom, Mexiko und Tokyo komplettieren das Bild einer Heranwachsenden deren Weltkarte durch Essen definiert wird.</p>
<p>Der lockere, humorvolle Tonfall überspielt dabei geschickt, dass Lucy Knisley eigentlich kaum eine zusammenhängende Geschichte erzählt. In den einzelnen Kapiteln des Buches springt sie munter zwischen verschiedenen zeitlichen Abschnitten hin und her, als einziges Bindeglied etwa ihre Begeisterung für Käse oder ihre (in den Augen ihrer Eltern unverzeihliche) Schwäche für Junk Food.</p>
<p>Als besonderes Schmankerl schließt jedes Kapitel mit einem illustrierten Rezept ab. Man darf hier nicht die kompliziertetes Küche erwarten, da Lucy Knisley zwar die Begeisterung ihrer Familie für eine gute Küche geerbt, aber sie nicht zu ihrem Metier gemacht hat. Eingelegte Lammhaxe, Chocolate Chip Cookies, Spaghetti Carbonara, Huevos Rancheros, vegetarisches Sushi und die von ihr selber kreierte Shepard Fairey Pie sind nicht unbedingt vergleichbar mit den Rezepten, die es etwa in Christophe Blains ähnlich angelegten Comic &#8220;<a title="Graphic Novel – Christophe Blain, En cuisine avec Alain Passard" href="http://das-wilde-dutzend.de/2012/02/01/graphic-novel-christophe-blain-en-cuisine-avec-alain-passard/">En Cuisine avec Alain Passard</a>&#8221; zu finden gibt, aber sie umreissen geschickt das Zielpublikum, dass das Comic ansprechen möchte: Menschen, die gerne gut unterhalten werden und auch gerne gut essen, das aber lieber ganz nonchalant nebenbei tun, ohne sich allzu sehr anzustrengen zu müssen. Dieses Publikum erreicht &#8220;Relish&#8221; perfekt.</p>
<p>[Das Comic ist bisher nur auf Englisch erschienen. <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://comics.lucyknisley.com/">Lucy Knisleys Comic-Blog</a> ist frei zugänglich und ergänzt ihr Buch, um weitere Anekdoten aus ihrem Leben.]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://lucyknisley.com/">Lucy Knisley<br />
</a>Relish &#8211; My Life in the Kitchen<br />
<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://us.macmillan.com/relish/LucyKnisley">First Second<br />
</a>ISBN 978-1-59643-623-7</p>
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		<title>Graphic Novel – Florent Maudoux, Freaks’ Squeele</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 14:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Hallo, alle miteinander und willkommen zur unserer wöchentlichen Therapiesitzung. Heute haben wir einen Neuen in der Gruppe. Bitte begrüßt @_kaminkatze.&#8221; &#8220;Hallo, @_kaminkatze!&#8221; &#8220;@_kaminkatze, möchtest Du uns vielleicht etwas sagen, hm?&#8221; &#8220;Hallo, ich bin @_kaminkatze und ich lese Comics&#8230;&#8221; &#8220;Bitte, etwas &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/24/graphic-novel-florent-maudoux-freaks-squeele/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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<p>&#8220;Hallo, @_kaminkatze!&#8221;</p>
<p>&#8220;@_kaminkatze, möchtest Du uns vielleicht etwas sagen, hm?&#8221;</p>
<p>&#8220;Hallo, ich bin @_kaminkatze und ich lese Comics&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Bitte, etwas präziser! Du liest ja nicht irgendwelche Comics&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich&#8230; Also&#8230; Ich lese Scheiße&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Und jetzt noch einmal im ganzen Satz!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hallo, ich bin @_kaminkatze und ich lese Scheiße.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie kam es denn dazu? Könntest Du das etwas ausführen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, also&#8230; Es gibt da diese Serie aus Frankreich. Sie heißt <em>Freaks&#8217; Squeele</em>. Ja, das ist ein total schrecklicher Titel und ein Missbrauch der Englischen Sprache. Ich vermute, dass die Englische Sprache jetzt dauerhaft in einer Rehaklinik untergebracht ist, um das Gehen wieder zu erlernen. Doch jedes Mal, wenn der Name der Serie genannt wird, versagen ihre Beine und sie bricht wieder zusammen und liegt zuckend auf dem Boden und&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;<em>Freaks&#8217; Squeele</em>, sagst Du? Das ist wirklich interessant. <em>Freaks&#8217; Squeele</em>! Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. <em>Freeeaks&#8217; Squeeeeeele&#8230;</em>&#8221;</p>
<p>&#8220;Bitte, bitte! Die Englische Sprache, bitte!&#8221;</p>
<p>&#8220;Nun gut, ich wollte nicht unterbrechen. Bitte fahr&#8217; fort!&#8221;</p>
<p>&#8220;Also die Serie ist eine Mischung aus Superhelden meets Harry Potter meets Manga meets Französischen Comic. Das ist total irre, weil das eigentlich garnicht funktionieren dürfte, aber der Macher, Florent Maudoux, schafft das irgendwie. Das ist total irre.&#8221;</p>
<p>&#8220;Und warum geht es in diesem, äh&#8230; <em>Freaks&#8217; Squeeeeele</em> genau?&#8221;</p>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/24/graphic-novel-florent-maudoux-freaks-squeele/freaks_squeele_small/" rel="attachment wp-att-4558"><img class="alignleft size-full wp-image-4558" alt="freaks_squeele_small" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/freaks_squeele_small.jpg" width="106" height="150" /></a>&#8220;Also es geht um drei Schüler auf einer Schule für Superhelden. Die dämonenhafte Chance, der Werwolf-artige Ombre und die geniale Tochter eines asiatischen Superschurken-Clans, Xiong Mao. Dabei gilt ihre Schule, die F.E.A.H., als der totale Versager-Club. Vor allem weil es gleich um die Ecke auch noch die Schule für die richtigen Helden, Saint-Ange, gibt. Dort wo all die coolen Superhelden-Kinder hingehen. Naja, aber die Hauptfiguren sind nicht nur auf der Versager-Schule, sondern gelten auch auf der F.E.A.H. als die totalen Versagen und werden von den anderen fertiggemacht. Schulintrigen, Verschwörungen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Hör mal, das ist doch keine Entschuldigung, dass Du sowas liest. Das gibt es doch überall. Ich habe da gerade erst so ein Manga&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, aber Kämpfe im Schwimmbad. Welteroberungspläne aus der Schulcafeteria und dann der große Plan des Schuldirektor um Saint-Ange aus dem Geschäft zu schlagen und&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Moment! Moment! Keine Spoiler!&#8221;</p>
<p>&#8220;Tut mir leid! Entschuldigung. Ich war etwas&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, Du bist offensichtlich emotional beeinträchtigt in Deinem Urteil, was dieses&#8230; dieses Ding da betrifft. Aber was ich nicht verstehe, warum liest Du sowas überhaupt? Du hast doch <a title="Graphic Novel – Chris Ware, Building Stories" href="http://das-wilde-dutzend.de/2012/11/14/graphic-novel-chris-ware-building-stories/">Chris Ware</a>, <a title="Graphic Novel – Moebius &amp; Jiro Taniguchi, Icare" href="http://das-wilde-dutzend.de/2012/09/27/graphic-novel-moebius-jiro-taniguchi-icare/">Moebius</a>, Charles Burns,&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Zeichnungen!&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie bitte?&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Zeichnungen! Der Macher von <em>Freaks&#8217; Squeele</em> ist ein Absolvent der legendären französischen Animationsschule <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLEDD85296802B54A6">Les Gobelins</a> und ein ehemaliger Mitarbeiter von Disney Paris. Und das sieht man in jedem Bild. Außerdem hat er etwas verstanden: Manga! Manga heißt nicht großäugige Mädchen zu zeichen&#8230; Okay, das auch! Aber vor allem: Dynamik! Die einzelnen Seiten vibrieren geradezu unter der Hand: Speedlines, Effekte, perfekt sitzende Posen der Figuren, der ständige Wechsel zwischen Totalen und Großaufnahmen! Das liest sich nicht Bild für Bild, das verschlingt man Seite für Seite. Das rockt! Das kommt Schlag-auf-Schlag. Das ist wie der Beat im Club und der DJ legt einen Brecher nach dem anderen auf: Kämpfe, bumm! Eifersucht, bumm! Schulintrigen, bumm! Sexy Mädchen, bumm! Halbnackte Jungs, bumm! Zerstörung, bumm! Krawall, bumm!&#8221;</p>
<p>&#8220;Okay, okay! Wir haben verstanden. Bitte, reg Dich etwas ab. Das ist alles schön und gut. Aber soll das echt eine Entschuldigung sein? Mal ehrlich, das hört sich an wie der letzte Dreck. Ach, was sage ich!? Das ist der letzte Dreck!&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber es rockt!&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, nein. Das ist der letzte Dreck! Und es ist bedauerlich, dass Du darauf reinfällst. Hast Du wenigstens versucht Entzugsversuche mit der Lektüre des Gesamtwerkes von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://images.google.de/search?site=&amp;tbm=isch&amp;source=hp&amp;biw=1313&amp;bih=1235&amp;q=francois+schuiten">Francois Schuiten</a> zu machen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber dieser Florent Maudoux, der war auf einer der weltbesten Zeichenschulen. Der macht das alles in Schwarz-Weiß. Oder zumindest fast alles, weil er beim Manga sich die Methode geklaut hat farbige Effekt-Seiten einzubauen*. Aber im Kern, ja? Der wechselt zwischen feinen Linienzeichnungen zu Tuschepinseln, von Schraffuren zu atmosphärischen Schattierungen, harte Kontraste, Weichzeichner. Der Typ wechselt auf einer Seite&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Bitte, @_kaminkatze, komm wieder runter, sonst müssen wir&#8230; Bitte steig&#8217; sofort wieder vom Stuhl runter!&#8221;</p>
<p>&#8220;Versteht Ihr das denn nicht? Der Typ schafft es auf einer Seite mehr verschiedene Stile unterzubringen, als andere in einem ganzen Comic. Und das funktioniert bei ihm!&#8221;</p>
<p>&#8220;Setz&#8217; Dich bitte wieder hin!&#8221;</p>
<p>&#8220;Und nicht nur gestalterisch! Inhaltlich genauso! Versteht Ihr das denn nicht!&#8221;</p>
<p>&#8220;Jetzt setz&#8217; Dich, oder ich muß&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Superhelden! Manga! Französisches Comic! Alles-in-Einem! Alles-in-Einem!&#8221;</p>
<p>&#8220;Wärter! Wärter!&#8221;</p>
<p>&#8220;Das rockt! Das rockt!&#8221;</p>
<p>&#8220;WÄRTER!&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, laßt mich los! Laßt mich sofort los! Ich muß <em>Freaks&#8217; Squeele</em> lesen. Das ist genial. Das ist die geilste Scheiße, die jemals&#8230; Loslassen! Loslassen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Sooo&#8230; Entschuldigt bitte diese Aufregung. Versuchen wir uns etwas zu beruhigen. Ich bin mir sicher, dass unser enthusiastischer Neuzugang sich mit medikamentöser Hilfe auch wieder beruhigen wird. Aber um mit der Therapie fortzufahren: Hat jemand etwas Vernünftiges in der letzten Zeit gelesen? Vielleicht irgendetwas künstlerisch wertvolles? <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ligne_Claire">Ligne claire</a>, zum Beispiel?&#8221;</p>
<p>["Freaks' Squeele" gibt es bisher nur auf Französisch, weil die Deutschen spaßfreie Banausen sind.]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://saignecrapaud.blogspot.fr/">Florent Maudoux</a><br />
Freaks&#8217; Squeele<br />
<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.ankama-editions.com/fr/catalog/books/1-freaks-squeele-1.html">Ankama/Label 619</a><br />
Band 1: ISBN 978-2916739366<br />
[*Bisher sind 5 Bände erschienen. Neben der schwarz-weißen Originalausgabe gibt es inzwischen auch eine ganzseitig kolorierte Neuauflage.]</p>
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		<title>Welttag des Buches: Blogger schenken Lesefreude</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 22:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothea Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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<h3>So funktioniert Blogger schenken Lesefreude</h3>
<blockquote><p>&#8220;Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen. Natürlich sind wir neugierig, warum ihr euch gerade für dieses Buch entschieden habt! Ist es ein Buch von einem Lieblingsautor, ein unentdecktes Buchjuwel, ein Buch aus Kindertagen oder ein Überraschungstitel? Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren eure Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Das wilde Dutzend verlost&#8230;</h3>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2012/06/Wer-kann-für-böse-Träume-the-secret-grimm-files.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3632" alt="Wer kann für böse Träume - The Secret Grimm Files" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2012/06/Wer-kann-für-böse-Träume-the-secret-grimm-files-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>&#8230;.passend zum Grimm-Jahr &#8211; und zu unserer Ausstellung, die am 30.4. in Kassel startet, unser aktuelles Buch: &#8220;Wer kann für böse Träume. The Secret Grimm Files&#8221;, signiert von Adele. 15 AutorInnen und 15 IllustratorInnen entdecken die wahren Geschichten hinter Märchen der Brüder Grimm: wer war Rumpelstilzchen? Und wer küsste Dornröschen wirklich wach? Wie kann man mitmachen? Ganz einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag setzen, am 30.4. wird dann ausgelost, wer das Buch bekommt!</p>
<p>Viel Glück allen heute und den beiden Initiatorinnen vielen Dank!</p>
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		<title>Graphic Novel – Boulet, Bouletcorp/Notes</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Boulet hatte ich bereits in einer meiner letzten Rezensionen erwähnt. Aber heute will ich ihn mal richtig vorstellen&#8230; Boulet (mit bürgerlichem Namen Gilles Roussel) dürfte in Deutschland der Mehrheit der Deutschen Comicleser nur als einer der Illustratoren von Trondheims und &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/17/graphic-novel-boulet-bouletcorpnotes/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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<p>Boulet (mit bürgerlichem Namen Gilles Roussel) dürfte in Deutschland der Mehrheit der Deutschen Comicleser nur als einer der Illustratoren von Trondheims und Sfars ausufernder &#8220;Donjon&#8221;-Reihe bekannt sein (<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=291">Donjon Zenith 5</a> &amp; <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=323">6</a>). Dabei ist er seit dem Ende seiner Studien ein sehr umtriebiger Künstler gewesen. Sein kommerzieller Erfolg begann direkt nach seinem Studium, mit seinen Beiträgen zum Magazin &#8220;Tchô&#8221;. &#8220;Tchô&#8221; ist ein Ableger des in Frankreich wahnwitzig erfolgreichen Comics &#8220;Titeuf&#8221; (<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.carlsen.de/softcover/titeuf-band-1-ganz-schon-spannend/22402">Deutsch bei Carlsen</a>). Erst als er dort bereits ein etablierter Illustrator und Szenarist war legte er seine erste eigene Serie, das in Deutschland bisher nicht erschienene &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.glenatbd.com/bd/raghnarok-tome-6-9782723463096.htm">Raghnarok</a>&#8221; vor.</p>
<p>Warum ist das alles interessant? Weil all diese kleinen Details Elemente des Comicblogs &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://english.bouletcorp.com/">Bouletcorp</a>&#8221; ist, dass er 2004 zu schreiben und zu illustrieren begann. Damit schuf Boulet &#8211; gerade als Blogs begannen sich im Mainstream zu etablieren &#8211; einen der ersten Comicblogs in Frankreich. Obwohl fast sehr viele aus dieser frühen französischen Comic-Blogger-Riege Erfolg hatten (<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.zanorg.com/frantico/index.php">Frantico</a>, <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://monsieur-le-chien.fr/">monsieur le chien</a>), ist wahrscheinlich nur Souillon mit dem Anime-esken &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.maliki.com/">Maliki</a>&#8221; noch erfolgreicher als Boulet.</p>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/17/graphic-novel-boulet-bouletcorpnotes/boulet_small/" rel="attachment wp-att-4535"><img class="alignleft size-full wp-image-4535" alt="boulet_small" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/boulet_small.jpg" width="102" height="150" /></a>Boulets Erfolg und der seiner Mitstreiter war nicht zuletzt einer der Gründe, warum Frankreich im Vergleich zum anglo-amerikanischen Markt (mal wieder) einen Sonderweg ging: Statt der fiktionalen Webcomics setzte sich das autobiografischere und an ein älteres Publikum gerichtete Blog durch. Zudem sich die Comic-Blogging-Szene immer weiter diversifizierte (etwa durch <a href="http://margauxmotin.typepad.fr/">Margaux Motin</a> und <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.penelope-jolicoeur.com/">Pénélope Bagieu</a>) und schließlich wieder in den klassischen Comic-Markt zurückfloß. Währenddessen blieb Boulet unermüdlich weiter tätig und spätenstens 2008 als sein Blog in Buchform unter dem Titel &#8220;Notes&#8221; erschien, war er und sein Blog aus der französischen Comic-Szene nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>Der Erfolg von Boulet liegen dabei drei verschiedene Elemente zugrunde: Erstens ist Boulet ein professionell ausgebilderter Illustrator, kein enthusiastischer Amateur wie sie sonst häufig im Netz zu finden sind. Auch wenn er meistens einen <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.bouletcorp.com/blog/2013/04/16/tournee-us-premiere-partie/">spontanen, karikaturhaften Stil</a> pflegt, erkennt man schnell an der Dynamik seines Strichs und an dem Auge für Details, dass ein Profi am Werk ist. Zudem überrascht er immer wieder mit farbigen, teils <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://english.bouletcorp.com/2013/01/24/chicken/">extrem ausgearbeiteten</a> oder <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.bouletcorp.com/blog/2012/11/16/hibernation/">auch mal experimentelleren</a> Seiten. Man merkt, dass Boulet sein Blog nicht zuletzt auch nutzt um seiner künstlerischen Kreativität freie Bahn zu lassen, ohne sich durch die strenge Form einer Serie einschränken zu lassen.</p>
<p>Zweitens war und ist Boulet immer noch als Szenarist tätig (etwa in dem großartigen, gerade erschienen &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" title="Graphic Novel – Pénélope Bagieu &amp; Boulet, Wie ein leeres Blatt" href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/01/02/graphic-novel-pnlope-bagieu-boulet-wie-ein-leeres-blatt/">Wie ein leeres Blatt</a>&#8220;). Ja, im Kern erzählt sein Blog &#8220;nur&#8221; aus seinem Leben. Anekdoten reihen sich an Anekdoten, doch seine Tagträume und Fantasien reißen mit diesen aus: Computerspielen wird zum post-apokalyptischen Fantasy-Szenario, Urlaubserlebnisse schwanken zwischen Horrortrip und epischem Naturerlebnis und <a href="http://www.bouletcorp.com/blog/2009/07/23/orages-dete/">Gott ist ein Webdesigner</a>, der bei Gewitter zuviel Photoshop verwendet. Das ist eine inzwischen bei Comic-Blogs etablierte Herangehensweise, die Boulet nicht zuletzt mit geprägt hat.</p>
<p>Und hier kommt das dritte Element ins Spiel: Boulets Blog ist wirklich witzig. Ihm gelingt es genau jene Mischung zwischen präziser Lebensbeschreibung und Humor zu finden, die den Leser gleichermaßen unterhält, wie es ihn auch sich in den Comics wiederfinden läßt. <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://english.bouletcorp.com/2013/02/04/paola-4/">Seine kürzlich erschienen Kurzgeschichte</a> über einen Mann der seine verschiedenen vergangenen Ichs miteinander vertauscht, ist zugleich brüllend komisch, wie auch eine ausgesprochen treffende Beobachtung darüber wie unser Gedächtnis funktioniert. Außerdem muß man erst einmal jemand auf die Idee kommen <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.bouletcorp.com/blog/2007/05/24/fachons-nous-dans-la-joie/">seine Freundin als Triceratops</a> in eine Geschichte einzubauen.<br />
Es ist diese Mischung, die dazu geführt hat, dass Boulet 8 Jahre nach seinem ersten Blogeintrag immer noch genauso relevant ist wie damals.</p>
<p>Obwohl die Blogsammlung &#8220;Notes&#8221; (inzwischen in 7 Bänden) bisher nicht auf Deutsch erschienen ist, veröffentlicht er<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://english.bouletcorp.com/"> alle seine Blogbeiträge auch auf Englisch</a>, so dass es keinen Grund gibt sich nicht darin zu verlieren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://english.bouletcorp.com/">Boulet<br />
</a>Notes<br />
<em id="__mceDel"><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.editions-delcourt.fr/catalogue/auteurs/boulet">Delcourt &#8211; Shampooing<br />
</a></em>Band 1: ISBN 978-2-7560-1454-8</p>
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		<title>Making Of Secret Grimm Ausstellung im Literaturhaus Kassel</title>
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		<comments>http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/16/ausstellung-literaturhaus-kassel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 14:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothea Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Klüssendorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Wer kann für böse Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie entsteht ein Buch und warum macht man überhaupt noch Papierbücher? Erstrecken sich Geschichten nur aufs Buch oder gehen sie darüber hinaus? Und wie viele Leute arbeiten eigentlich an so einem Werk mit? Konzept &#8220;Wer kann für böse Träume&#8221; Das &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/16/ausstellung-literaturhaus-kassel/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie entsteht ein Buch und warum macht man überhaupt noch Papierbücher? Erstrecken sich Geschichten nur aufs Buch oder gehen sie darüber hinaus? Und wie viele Leute arbeiten eigentlich an so einem Werk mit?</p>
<h2>Konzept &#8220;Wer kann für böse Träume&#8221;</h2>
<p>Das sind so Fragen, die wir beim wilden Dutzend spannend finden, und die wir auch für uns beantworten, bevor wir ein neues Projekt starten. Für unser Brüder Grimm-Buch &#8220;Wer kann für böse Träume. The Secret Grimm Files&#8221; hatten wir 15 AutorInnen und IllustratorInnen gebeten, aufgrund von geheimen Akten (den &#8220;Secret Grimm Files&#8221;) aus unserem  Archiv, die wahren Geschichten hinter Grimms Märchen zu erzählen. Daraus entstand ein Panorama deutschsprachiger zeitgenössischer Literatur und Illustrationskunst, das von einem &#8220;Was wäre wenn&#8230;&#8221; ausgeht. Was wäre wenn die Stiefmutter gar nicht die Böse ist? Oder Rumpelstilzchen nur ein imaginärer Freund? &#8230;</p>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Druckbogen-Wer-kann-für-böse-Träume-Zwickau.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4525" alt="Druckbogen-Wer kann für böse Träume-Zwickau" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Druckbogen-Wer-kann-für-böse-Träume-Zwickau.jpg" width="448" height="335" /></a></p>
<h2>Die Ausstellung &#8220;Making of Secret Grimm&#8221;</h2>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Simone-zeichnet-im-Atelier-von-Jan-bauer.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4524" alt="Simone zeichnet im Atelier von Jan bauer" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Simone-zeichnet-im-Atelier-von-Jan-bauer-224x300.jpg" width="224" height="300" /></a>Mit der Ausstellung &#8220;Making Of Secret Grimm Files&#8221; werfen wir einen (multimedialen) Blick hinter die Verlagskulissen. Wir schauen unseren Illustratoren über die Schultern. In Videointerviews stellen sie uns in ihren Ateliers ihre Arbeitsweise vor und erzählen uns, wie die Zusammenarbeit mit ihrem Autor oder ihrer Autorin lief; den Originalen der Zeichnungen stellen wir Skizzen, Arbeitsmaterialien und gesetzte Buchseiten gegenüber. Papier- und Farbproben runden den Einblick in die Verlagsarbeit ab &#8211; nicht zu vergessen die Internetstation mit Zugriff auf eine weiter, bisher noch nicht veröffentlichte geheime Grimm-Akte&#8230;</p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Making Of Secret Grimm Files&#8221; feiert in der Brüder Grimm Stadt Kassel ihre Premiere. Vernissage ist am 30.4. um 19 Uhr im <a rel="nofollow" target="_blank" title="Literaturbüro Nordhessen: Wer kann für böse Träume - Ausstellung und Programm" href="http://www.literaturbuero-nordhessen.de/wer-kann-fur-bose-traume-the-secret-grimm-files/" target="_blank">Literaturhaus Nordhessen im Kunsttempel von Kassel</a>, Finissage am 4.5.2013. Sie wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Kassel und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Wir möchten uns noch recht herzlich bei Dr. Andreas Gebhardt vom Literaturbüro Nordhessen bedanken, durch dessen unermüdliches Engagement die Ausstellung stattfinden kann!</p>
<h2>Programmpunkte rund um die Ausstellung</h2>
<p>Zur <strong>Vernissage</strong> am 30.4. berichten die Verlegerinnen Simone Veenstra und Dorothea Martin vom transmedialen <strong>Verlagskonzept</strong> und wie die Märchen der Brüder Grimm dazu passen. Vom Handwerklichen bis hin zur Social Media Kampagne und Events rund ums Buch erzählen wir mit kleiner Präsentation, wie man selbst in die geheime Grimmwelt eintauchen kann.</p>
<p>An einem der Nachmittage findet dann auch ein <strong>Workshop</strong> mit Kindern statt, indem wir -wie schon fürs Goethe-Institut- Märchen entwickeln werden und eine Basiseinführung darin geben, wie man selbst ein Buch binden kann.</p>
<p>Krönender Abschluss der Ausstellung in Kassel ist dann zur Finissage am Samstag, den 4.5. um 19 Uhr eine <strong>Lesung</strong> mit Tamara Bach und Angelika Klüssendorf, die ihre Märchenbeiträge vorstellen, sowie ihre aktuellen Bücher.</p>
<h2>Termine im Überblick:</h2>
<p>30.4.2013, 19 Uhr &#8211; Vernissage mit Verlagsgespräch<br />
2.5., 14-17 Uhr &#8211; Märchenworkshop mit Buchbinden-Einführung<br />
4.5.2013, 19 Uhr &#8211; Finissage mit Lesungen von <a title="Tamara Bach" href="http://das-wilde-dutzend.de/2012/06/12/tamara-bach/" target="_blank">Tamara Bach</a> und Angelika Klüssendorf</p>
<p>Ort: Literaturhaus Nordhessen, im Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Straße 177, 34119 Kassel</p>
<p>Öffnungszeiten der Ausstellung: 1.5., 3. und 4.5. von 15 bis 18 Uhr.</p>
<p>Weitere Städte sind angefragt, wer Orte oder Veranstalter kennt, für die das Gesamtpaket oder auch einzelne Programmpunkte interessant sind: bitte gerne bei uns melden! (z.B. per  Email an dm [ät] das-wilde-dutzend [punkt] de.</p>
<p>&nbsp;</p>
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</ol></p>
</div>
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		<title>Graphic Novel – Jean-David Morvan &amp; Philippe Buchet, Sillage</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 15:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Sillage&#8221; wird ins Deutsche zumeist mit &#8220;Kielwasser&#8221; übersetzt, was allerdings den Begriff nicht im Ganzen umfaßt. Tatsächlich steht er für jede Form von Nachwirkung, die ein sich bewegendes Objekt verursacht. Es kann deswegen auch als Synonym für Geschwindigkeit, Spur oder &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/10/graphic-novel-jean-david-morvan-philippe-buchet-sillage/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sillage&#8221; wird ins Deutsche zumeist mit &#8220;Kielwasser&#8221; übersetzt, was allerdings den Begriff nicht im Ganzen umfaßt. Tatsächlich steht er für jede Form von Nachwirkung, die ein sich bewegendes Objekt verursacht. Es kann deswegen auch als Synonym für Geschwindigkeit, Spur oder Folge verwendet werden.</p>
<p>Gerade diese Mehrdeutigkeit ist es die das französische Comic &#8220;Sillage&#8221; für sich in Anspruch nimmt: Hier ist &#8220;Sillage&#8221; der Name eine schier unermesslichen Weltraumflotte, die aus den unterschiedlichsten Raumschiffen der unterschiedlichsten interstellaren Rassen und Spezies besteht. In ihrer schieren Größe verändert sie durch ihre bloße Präsenz.</p>
<p>Dies ist auch der Fall für Nävis, die abrupt aus ihrem Leben als einzige Überlebende eines Raumschiffabsturzes gerissen wird, als ihr idyllischer Dschungelplanet in den Fokus von &#8220;Sillage&#8221; gerät. Nachdem sie einen moralischen Pyrrhussieg gegen deren Übermacht errungen hat, wird sie kurzerhand und nicht ganz freiwillig in die Machtstrukturen der reisenden Weltraumkolonie integriert.</p>
<p>Als gegen Psykräfte immune und durch ihre isolierte Jugend und Kindheit trainierte Agentin ist sie die ideale Kandidatin, um im Auftrage des nicht selten machiavellistisch handelnden Staates zu agieren. Als Kundschafterin und Spezialagentin findet sie sich immer wieder mitten in den Auseinandersetzungen fremder Planeten wieder, was sie allerdings weniger persönlich trifft, als das sie nicht selten auch selber das Zentrum des Interesses ist. Als einziges bekanntes Mitglied der Spezies Mensch ist sie gleichermaßen Akteurin, wie auch wichtiger Puzzlestein im Machtgefüge der Raumkolonie.</p>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/10/graphic-novel-jean-david-morvan-philippe-buchet-sillage/sillage/" rel="attachment wp-att-4514"><img class="alignleft size-full wp-image-4514" alt="sillage" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/sillage.jpg" width="112" height="150" /></a>Die wechselnden Schauplätze bieten Zeichner Philippe Buchet aber vor allem auch den willkommenen Vorwand frei zwischen Handlungsorten, Zeitzonen und Genres hin- und herzuspringen: Science-Fiction und Space Opera gehören bei ihm ebenso zum Repertoire, wie Fantasy, Bürgerkriegs- und Weltkriegsszenarien. Sein sehr feiner Strich ist deutlich an der französischen Schule des Abenteuercomics orientiert, wobei er allerdings grundsätzlich realistischere Formen und Proportionen bevorzugt. Zwar wurde Buchet zwischenzeitlich mit der Serie &#8220;Nomad&#8221; auch mal dem &#8220;Franko-Manga&#8221; zugerechnet, aber man kann heute klar sagen, dass er sich zwar die Dynamik, aber weder die Formen, noch die Erzählkonventionen japanischer Comics zu eigen gemacht hat.</p>
<p>Der ebenfalls an &#8220;Nomad&#8221; bereits beteiligte Szenarist Jean-David Morvan kann derweil als einer der größten Routiniers des französischen Comics bezeichnet werden. Mit der Liste seiner Publikationen ließe sich mehrere Seiten füllen. Vielleicht ist das ein Grund, warum man von ihm kein Übermaß an Originalität erwarten darf: Man darf von Morvan weder eine originäre Science-Fiction-Vision erwarten, noch philosophische oder psychologische Studien. Zwar zitiert Morvan mal hier, mal dort entsprechende Referenzen, aber letztendlich geht es ihm um Unterhaltung. Er ist sich nicht zu schade, auf sehr französische Art und Weise &#8220;Sex and Crime&#8221; zu servieren. Die politischen Intrigen und die Konflikte auf fremden Planeten nutzt er ebenso um Nävis in sexy Outfits mal als asiatisch anmutende Martial-Arts-Action-Heldin, mal als Pinup-Girl, mal als Bürgerkriegsikone zu inszenieren. Falls er denn Kleidung überhaupt für notwendig erachtet.</p>
<p>Dennoch ist es interessant sich der Referenzpunkte von Morvan bewußt zu werden: Zwar mag man die Action nicht selten an Joss Whedon&#8217;s &#8220;Firefly&#8221;, und die Inszenierung des Weltraumconvois an die Originalversion von &#8220;Battlestar Galactica&#8221; erinnern, aber es steckt auch jede Menge des französischen Sci-Fi-Klassikers &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Valerian_und_Veronique">Valerian und Veronique</a>&#8221; zwischen den Zeilen. Man kann &#8220;Sillage&#8221; durchaus als eine an den Zeitgeschmack angepaßte Action-Version von &#8220;Valerian und Veronique&#8221; lesen, so dass sich die Gemeinsamkeiten mit amerikanischen Vorlagen erstaunlich reduzieren.</p>
<p>Dies mag sicherlich auch einen großen Teil des Erfolgs von &#8220;Sillage&#8221; in Europa ausmachen: Während man die Figuren, Konventionen und Themen der bei uns so weit verbreiteten amerikanischen Science-Fiction von <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Isaac_Asimov">Asimov</a> über &#8220;Star Trek&#8221; und &#8220;Star Wars&#8221; bis <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Roger_Zelazny">Zelazney</a> zur Genüge kennt, kann sich &#8220;Sillage&#8221; davon abheben: Dazu gehört beispielsweise eben auch, dass die Heldin eben keine großbusige &#8220;Bombshell&#8221; mit Riesenwumme, sondern eine durchtrainierte, junge Frau ist, der man ebenso die lockeren Sitten, wie die Action tatsächlich abnimmt.</p>
<p>Nicht zuletzt dadurch hat es &#8220;Sillage&#8221; in den 15 Jahren seit seinem ersten Erscheinen auf ebenso viele Bände gebracht. Wie so viele erfolgreiche französische Comics gab es dann prompt auch noch zwei Spin-Offs namens &#8220;Nävis&#8221; und &#8220;Chroniques de Sillage&#8221; und einige Sonderbände (etwa das Artbook &#8220;1000 Nävis&#8221;) dazu, was die Gesamtzahl auf mindestens 26 Bände anhebt.</p>
<p>Es soll deswegen hier auch nicht verschwiegen werden, dass viele Fans der Serie mit dem Erscheinen der letzten Bände einen Qualitätsverlust beklagt haben, was angesichts der bloßen Menge des Materials auch nicht weiter verwunderlich ist. Zudem sind sowohl Morvan, als auch Buchet noch mit anderen Serien auf dem Markt vertreten.</p>
<p>Trotz dieser Einschränkung läßt sich sagen, dass &#8220;Sillage&#8221; und seine Heldin Nävis aus dem französischen Comicmarkt nicht mehr wegzudenken sind. Der Name der Serie steht deswegen beinahe auch für ihre Rolle im französischen Comicmarkt, denn sie definiert geradezu prototypisch was französische Action-Science-Fiction heutzutage ausmacht (mehr als das außergewöhnliche &#8220;<a title="Graphic Novel – Alessandro Barbucci &amp; Barbara Canepa, Sky Doll" href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/01/17/graphic-novel-alessandro-barbucci-barbara-canepa-sky-doll/">Sky Dolls</a>&#8220;) und warum das franko-belgische Comic insgesamt seinen globalen und interstellaren Rivalen im Unterhaltungswert mehr als ebenbürtig ist.</p>
<p>[Im Deutschen liegen derzeit 14 Bände vor. <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.editions-delcourt.fr/catalogue/bd/sillage_15_chasse_gardee">Der 15. Band</a> ist in Frankreich bereits erschienen.]</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jean-David Morvan &amp; <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.lambiek.net/artists/b/buchet_philippe.htm">Philippe Buchet</a><br />
Sillage<br />
<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.carlsen.de/serie/sillage/17829">Carlsen Comics</a><br />
Band 1: ISBN 978-3-551-74191-2</p>
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		<title>Lesungen, Ausstellungen und mehr im April</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 16:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothea Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist ganz schön was los im April! Daher eine kurze Zusammenfassung der nächsten Veranstaltungen mit Künstlern und AutorInnen aus &#8220;Wer kann für böse Träume. The Secret Grimm Files. Christiane Neudecker liest in Erlangen Für die ganz Kurzentschlossenen: Christiane Neudecker, &#8230;<br/> <a href="http://das-wilde-dutzend.de/2013/04/09/lesungen-ausstellungen-und-mehr-im-april/" class="more_info">mehr Info</a><div class='yarpp-related-rss'>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ganz schön was los im April! Daher eine kurze Zusammenfassung der nächsten Veranstaltungen mit Künstlern und AutorInnen aus &#8220;Wer kann für böse Träume. The Secret Grimm Files.</p>
<h2>Christiane Neudecker liest in Erlangen</h2>
<p>Für die ganz Kurzentschlossenen: Christiane Neudecker, Autorin der Titelgeschichte &#8220;Wer kann für böse Träume&#8221;, liest heute Abend (9.4.2013) um 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Erlangen (Marktplatz 1) aus ihrem gerade erschienenen und von SZ und Deutschlandradio hoch gelobten Roman &#8220;Boxenstopp&#8221;. Passend dazu veröffentlichte die Autorin heute ihren aktuellen Buchtrailer:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OuCIxTcT-Io?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/OuCIxTcT-Io?hl=de_DE&amp;version=3&amp;rel=0" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<h2>Ausstellungen Matthias Beckmann in Paris</h2>
<p><a href="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Matthias-Beckmann-Idem-Paris.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4503" alt="Matthias Beckmann-Idem Paris" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Matthias-Beckmann-Idem-Paris-213x300.jpg" width="213" height="300" /></a>Wen es auf der Suche nach dem Frühling statt nach Franken nach Frankreich treibt, der sollte in Paris in der Galerie laurent mueller vorbeischauen. Dort zeigt Matthias Beckmann (Illustrator zu Veronika Peters &#8211; Die Rache der Fliegen) nach Stationen in Berlin und Ravensburg die Ausstellung &#8220;Matthias Beckmann &#8211; Berliner Ateliers&#8221;, die er aber um eigens angefertigte Zeichnungen historischer Pariser Ateliers (u.a. von Gustave Moreau, Eugene Dèlacroix oder Constantin Brancusi) erweitert hat (siehe auch die Abbildung).</p>
<p>Die Ausstellung läuft vom 13.April bis 1. Juni 2013.</p>
<p>(Matthias Beckmann &#8211; Berliner Ateliers; galerie laurent mueller; 75 rue des Archives; 75003 Paris; www. galerielaurentmueller.com; Dienstag bis Samstag: 11 &#8211; 19 Uhr)</p>
<p>Vom 11. bis 14. April ist außerdem ein gezeichneter Animationsfilm &#8211; &#8220;Double World&#8221; &#8211; von Matthias Beckmann bei Le Salon du Dessin Contemporain &#8211; Drawing Now / Video zu sehen. (Carrousel du Louvre)</p>
<h2>Lesung Das wilde Dutzend beim Jour Fitz in Berlin</h2>
<p>Der Herr Fitz ist so nett, mal wieder um Hilfe beim <a rel="nofollow" target="_blank" title="Jan-Uwe Fitz auf Twitter" href="http://twitter.com/vergraemer" target="_blank">Taubenvergrämen </a>zu bitten: am 15.4. tanzen wir alle an, als da sind: Herr von Meppen, Christine Neder, die von ihrem Festivalmarathon erzählt, Martin-Alfred Larisch (aka @wortmusik) und Lena Reinhard (@_miel) die 50 Shades of Grey gelesen hat, damit wir das nicht tun müssen.</p>
<p>Am Montag, den 15.4. von 20 bis 22 Uhr im <a rel="nofollow" target="_blank" title="4010 - jour fitz" href="http://4010.com/event/literarische-fruehblueher" target="_blank">4010 store Berlin</a>. (Alte Schönhauser Straße 31)</p>
<h2>Ausstellung Ebeneeza K. im Projektor in Hamburg</h2>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Ebeneeza-K.-Carnival-of-Souls.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4504" alt="Ebeneeza K. Carnival of Souls" src="http://das-wilde-dutzend.de/wp-content/uploads/2013/04/Ebeneeza-K.-Carnival-of-Souls-212x300.jpg" width="212" height="300" /></a>Vom 16. bis 20.April stellt <a title="Ebeneeza K. Ausstellung" href="http://www.ebeneeza-k.de/steffstuff/wordpress/?p=1155" target="_blank">Ebeneeza K</a>. im Projektor in Hamburg aus, an den Abenden läuft &#8220;Carnival of Souls&#8221;. Es gibt neue Arbeiten der Urenkelin von Johan von Riepenbreuch zu sehen, sowie Bilder aus ihrer letzten, ganz wunderbaren Veröffentlichung beim Ja-ja-Verlag &#8220;<a rel="nofollow" target="_blank" title="Jaja-Verlag: Der nächtliche Besuch von Ebeneeza K." href="http://www.jajaverlag.com/der-naumlchtliche-besuch.html" target="_blank">Der nächtliche Besuch</a>&#8220;. Und natürlich hat sie auch &#8220;Die Guten, die Bösen und die Toten&#8221; und &#8220;The Secret Grimm Files&#8221; zum Schmökern und Signieren lassen mit dabei&#8230;</p>
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