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	<title>De:Bug</title>
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	<description>Elektronische Lebensaspekte</description>
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		<title>Hinaus zum revolutionären 27. Mai</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2018 10:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagesordungspunkt: Tanzen &#038; Politik]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Haben alle mitbekommen? Auch in Berlin wird morgen im Regierungsbezirk getanzt. Nicht nur in Tiblisi. Dabei? Gut. </p>
<p>Endlich mal wieder. Die Berliner Clubszene schließt sich zusammen und geht aus politischen Gründen auf die Straße. Und auch so gut wie geschlossen. Also alle und jeder dabei. Der seit Jahren brachial lauter werdende Rassismus von AfD und Pegida macht&#8217;s möglich. Dankbar ist denen deshalb logischerweise niemand. Wichtig ist es trotzdem.   </p>
<p>Zum einen bringt es Politik und Clubs mal wieder zusammen, besser vielleicht Musik, Tanzen und Widerstand. Widerstand für eine gelebte Vielseitigkeit. Ist zwar immer Thema, aber da besteht immer auch Nachholbedarf. So explizit sich manche Clubs in der Stadt auch politisch positionieren und so sehr man partiell auch immer wieder aktiv wird, oft genug geht auch das dann wieder im Cluballtag unter, noch öfter im Netz. Dabei waren diese Themen immer schon für die Clubkultur bestimmend, und immer ein Grund konsequent an vielen Stellen nachzubessern und die so oft thematisierte und glorifizierte eigene Geschichte erneut auf den Prüfstand zu stellen. </p>
<p>Denn einfach war auch das nie. Als House und Techno mit seinen Ursprungsmythen in Deutschland etwas verspätet, aber in Berlin besonders laut ankamen, haben zu Recht alle auf diese eigentlich unmissverständlich fundamentale, wenn auch oft genug eher blumig formulierte Differenz gepocht, die sich in Mythen wie &#8220;Jack&#8217;s House&#8221; und endlosen weiteren Variationen als roter Faden bis heute durch die Clubkultur zog. Und seitdem wurden wir nicht müde die Ursprünge in schwuler und schwarzer Kultur als zentrale Grundlagen dieser Gegenbewegung irgendwie in Position zum Quasselfeuilletonargument einer neuen apolitisierten, verdrogten Hedonismusjugend in Stellung zu bringen.</p>
<p>Klar, die besonders lauten Protagonisten hatten auch in Deutschland Anfang der 90er keine Probleme damit aus eher hippieesk konnotierter zweiter Acidwelle (&#8220;Summer of Love&#8221;) ein noch weiß gewascheneres, extra biederes &#8220;Friede, Freude, Eierkuchen&#8221; zu backen, aber selbst darin konnte noch den Rest einer Nichtanerkennung vorgeschriebener Unvereinbarkeiten (Hedonismus/Politik, Naivität/Ernsthaftigkeit, etc.) ablesen. Auch klar, selbst intern war bei allen Berlin-Detroit-Allianzen eine große Menge an Blauäugigkeit omnipräsent, hinter der sich Rassismus bspw. in kultureller Appropriation mehr oder weniger gut verstecken konnte, obwohl die Detroit-Größen das ständig zur Sprache brachten. Und während der Techno-Boom noch in den Kinderschuhen steckte und die Love Parade sich ein Jahr zuvor &#8220;My House Is Your House And Your House Is Mine&#8221; zum Motto erkoren hatte, brannten 92 die Asylheime.</p>
<p>Natürlich kam eine im Grundgestus antirassistische und antisexistische Jugendbewegung nicht mit der direkt dazu passenden Jugend an, sondern musste sich Schritt für Schritt erst &#8211; vor allem auf der Party &#8211; genau dieses Selbstverständnis erarbeiten. Wirkte nur nicht wie Arbeit. Wir wetten, nicht nur Dimitri Hegemann kann unvorstellbare Geschichten von den ersten Begegnungen von UR mit den Ravern im Osten erzählen. Und all das ist keine Geschichte, sondern Sexismus und Rassismus sind auch in der heutigen Clubkultur immer noch viel zu oft Praxis. Aber eben eine, die man schon seit ein paar Jahren nicht mehr stillschweigen muss (ja, man &#8220;musste&#8221; nie), um die eigenen Mythen zu wahren, sondern eben offen und oft diskutiert, weil es immer etwas zu verhandeln gibt, wenn viele Menschen zum Feiern aufeinander treffen. Vorteil, wir haben immer noch den ziemlich zentralen schwummrigen Dancefloor auf dem zumindest in der inhärent mitschwebenden Ideologie alle gleich sind.</p>
<p>Den also, auch wenn man das ermüdend finden mag, auf die Straße mit seinem zentralen Gestus zu bringen ist immer ein Grund zu feiern. Die Organisation sagt das so: </p>
<blockquote><p>&#8220;Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner. Auf unseren Dancefloors vergesellschaften sich Menschen mit unbegrenzten Herkünften, vielfältigsten Begehren, wechselnden Identitäten und gutem Geschmack. Demgegenüber verkörpern AfD und Pegida ein repressives, heteronormatives, antifeministisches und rassistisches Bild von Gesellschaft.&#8221;<br />
<a href="https://www.facebook.com/events/187723188713308/">FB Event</a> </p></blockquote>
<p>Das stimmte auch so schon immer. Selbst wenn die Worte sich ein wenig gewandelt haben mögen. Liest man sich die FB-Event-Diskussion dazu durch, dann tauchen immer noch einige der gleichen reflexartigen Gegen-Themen auf, die es immer schon gab, vielleicht sogar früher mehr. &#8220;Soundsotürsteher hat mich nicht reingelassen, dass nennt ihr INKLUSIV&#8221;, &#8220;Berghain macht nicht mit! Elitärer Haufen&#8221; oder, Brüller, &#8220;Ich will einfach nur feiern, bin ich deshalb ein Nazi?&#8221;. Alles &#8220;Argumente&#8221; die man in abgewandelter Form seit (fast) drei Jahrzehnten schon so &#8220;in der Szene&#8221; gehört hat und das nicht nur auf dem Junge-Union-Wagen der Love Parade. Und genau wegen dieser Diskussion ist eine &#8220;Gegendemonstration&#8221; wichtig. Nicht weil man sich gegen die AfD positioniert (denen ist eh nicht zu helfen), sondern weil man sich intern nie oft genug neu zu dem positionieren kann, was man selber sein will, denn die Definition der Berliner Clubkultur ist keine Zustandsbeschreibung, sondern ein Bekenntnis, ein Versprechen so sein zu wollen, zu dessen Erfüllung man auch gerne mal zur Siegessäule auf die Straße geht. </p>
<p>Wo: 10 Uhr Europaplatz/Hauptbahnhof, 11 Uhr Hansaplatz, 12 Uhr Siegessäule. Für Kinder gibt es übrigens extra einen &#8220;Kinderlauti&#8221; auf Position zwei hinter dem Reclaim Club Culture Wagen. </p>
<p>Offtopic Randbemerkung zum Bild oben. Wer immer da wie blöd für andere Demos des Tages rumgestickert hat, bitte merken: auch wenn man total von der eigenen Sache überzeugt ist, muss man nicht unbedingt Infoplakate von Grundschulen für die Spielplätze der Kids überkleistern. </p>
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		<title>Quadrophones Vinyl ist zurück</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musik/quadrophones-vinyl-ist-zurueck</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2018 17:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchla]]></category>
		<category><![CDATA[Quadraphonics]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie]]></category>
		<category><![CDATA[Suzanne Ciani]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchla ist Bach]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch ein Wurm war, bekam ich, wie in den 70ern unter jugendlichen Rotznasen männlichen Geschlechts vermutlich nicht unüblich, zum Einstieg in die Welt der elektronischen Erwachsenenwelt eine eigene Schneider-Kompaktanalage geschenkt. Das besondere: Sie war Quatro! Nicht einfach nur banales Stereo, nein, die Differenzapologenten im Neckermannkatalog hatten meinen Eltern da vermutlich ein echtes Highlight aus der Zukunft der Klangtechnologie nahegelegt, dessen Genuss sie ihrem Sohn wohl keinesfalls verwehren wollten, denn auch der hatte mittlerweile schon davon gehört, dass es mal ein Wirtschaftswunder gegeben haben sollte. </p>
<p>Quatro müsst ihr wissen, war eine Art Vorgänger von 7.1, 5.1 und sonstigen Surroundsetups. Klar, statt zwei müden Stereoboxen gleich 4 Boxen ringsum im Quadrat aufstellen, da musste doch ALLES möglich werden. Es war auch die Zeit in der Katastrophensciencefiction im Spätabendprogramm zu meinem Genuss rauf und runter liefen. Zwei Tatsachen, deren Synchronizität keinesfalls an mir vorbei gingen. Dass diese lustige Innovationsidee nicht an 4-Kanal-Tapedecks zum Selberaufnehmen gekoppelt war, sondern an quadrophonische Vinyl-Schallplatten in diversen inkompatiblen Schnittformaten, die 4-Dimensionalität meist eher herbeihalluziniert haben, versteht sich eigentlich von selbst und dürfte entschieden zu ihrem Untergang beigetragen haben. </p>
<p>Zunächst allerdings reduzierte es ganz banal meine Erfahrung der Surroundwelten vor allem auf lustige Spinnermeisterwerke wie Switched-On Bach oder Tomitas Synthgroteske &#8220;Pictures at an Exhibition&#8221; und führte logisch schnell (aber keinesfalls schmerzfrei) zu einer kompletten Heilung von jeglichem Audiophilie-Elitarismus sowie einer glücklicherweise heilbaren kurzzeitigen Synthesizer-Aversion und folgerichtig zu Punk, weshalb ich euch auch erspare wie Quadrophonie eigentlich klang. </p>
<p>Und nun, 30 Jahre nach der letzten Quadrophonie-Pressung gibt es wieder eine neue. Auch noch Von Suzanne Ciani als Mitschnitt eines Livekonzertes. Gleichzeitig war dies (am 5. März 2016) die erste Solo-Buchla Synthperformance der Künstlerin und Synthesizerlegende seit 40 Jahren. Buchla! Falls ihr nicht wisst was das ist, denkt euch verkürzt: heiliger Gral der Modularsynthesizer-Freunde. Und ja, das Konzert, ebenso wie der Synth (Buchla 200 mit Buchla 227 Quatro-Modul) waren quadrophon. </p>
<p>Da natürlich dieser Tage kein Schwein über ein kompatibles HiFi-System verfügt, mit dem man das hören könnte, gibt es praktischerweise einen Decoder gleich zum Vinyl hinzu, der aus dem Stereosignal die vier Boxeninhalte herausrechnet. Und da all das auf dem Buchla 227 Outputmodul basiert, gibt es auch nur 227 von diesen Vinyl-Hardware-Boxen und sie kosten natürlich auch 227 Dollar. Ein Insider-Witz der in der Umrechnung auf Euro sicher verloren ginge, wenn man das außerhalb der USA kaufen könnte. Definitiv aber dürfte er bei Spotify verloren gehen. </p>
<p>Der Wurm in mir, bei allem Verständnis für die Bewahrung moderner Kulturgüter der Frühmoderne (Synthesizer) und toter Medien generell (Quadrophonie), ja sogar für das leicht überzogene Alltags-Gelübde zu Buchla, das mir kürzlich auf der Superbooth noch in Reinform und Masse begegnet ist, ist bei all dieser Rückbesinnung kurz davor, für die nächste komplette Gegenbewegung bereit zu sein. Hauptsache sie nimmt mich mit. Kommt mir aber nicht mit Punk. Allerdings: Suzanne Ciani bleibt davon völlig unbelastet trotzdem cool ohne Ende. Veröffentlicht wird das übrigens in Kollaboration mit Third Man Records <a href="http://www.cykik.com/quad/ciani">hier</a>. </p>
<p>Neulich<br />
<iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/CFD72PXOmxA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Damals<br />
<iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/7vZGeHBfxU0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>FL Studio 20: Fruity Loops für den Mac!</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/fl-studio-20-fruity-loops-fuer-den-mac</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2018 16:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[daw]]></category>
		<category><![CDATA[FL Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Fruity Loops]]></category>

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		<description><![CDATA[Riesen Versions- und System-Sprung ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch noch wahr geworden. FL Studio, das wir immer noch liebevoll Fruity Loops nennen, hat endlich eine echte Mac-Version. Das war eine etwas eigenwillige Versionsnummer wert, denn von FL Studio 12 geht es jetzt zu FL Studio 20. Damit feiern sie obendrein auch 20 Jahre Fruity Loops. Falls ihr es nicht wisst, eine gefühlte Generation nach Atari war Fruity Loops gerade für all jene Produzenten spannend, die ihre Technovorliebe mittels Trackersoftware entdeckt hatten und es hat sich über die Jahre immer eine treue Gefolgschaft erhalten. Windows-only. Aber damit ist jetzt Schluss. </p>
<p>Die einzelnen Projekte werden sogar übergreifend funktionieren (d.h. man kann auf dem PC anfangen und auf dem Mac weiter machen). Und für alle die es immer schon mal ausprobieren wollen und jemals eine FL Studio Version gekauft haben: eine lebenslange Update-Politik verspricht allen früheren Nutzern jetzt auch die Mac-Version kostenlos nutzen zu können. Und die versteht sich natürlich auf Audio Unit und VST-Plugins. </p>
<p>Diverse neue Features gibt es natürlich obendrein auch. Man kann nun das Timing mitten im Track ändern (bspw. von 4/4 auf 3/4). Interessant auch die Idee von einem Arrangement mittels Cloning verschiedene Varianten zu erstellen, was praktisch zum Entwerfen neuer Ideen ist, da sich Arrangements auch später mergen lassen. Es lassen sich auch beliebige Teile eines Arrangements zu einer gerenderten Audio-Spur verbinden (spart Prozessorzeit), was man später jederzeit widerrufen kann. </p>
<p>Für Oldschool-Fans von Fruity Loops gibt es den drummachine-artigen Sequencer wieder, der wieder mit vorprozessierten Effekten kommt und noch ein paar Neuerungen hat.</p>
<p>Mehr Infos gibt es <a href="https://www.image-line.com/documents/news.php?entry_id=1525689307&#038;action=entrypreview">hier</a>. </p>
<p>Und für die ganz Faulen hier im Video. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/iQ4M-MNLUtA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<item>
		<title>Sir Lord Commix &#8211; Retroactive (Part Two) (R-Time Records)</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/reviews/sir-lord-commix-retroactive-part-two-r-time-records</link>
		<comments>https://de-bug.de/blog/reviews/sir-lord-commix-retroactive-part-two-r-time-records#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 13:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[R-Time Records]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Lord Commix]]></category>
		<category><![CDATA[Sir Lord Commixx]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir stellen uns das so vor: eine der großen Freuden, wenn man ein gut funktionierendes Label wie Rekids hat, ist es, alte Tracks wiederveröffentlichen zu können, die genau den Sound treffen, den man gefühlt schon ewig mit der Essenz von dem verbindet, was House für einen bedeutet. Schätze ausgraben. Entstauben. In neues Licht zu rücken. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir stellen uns das so vor: eine der großen Freuden, wenn man ein gut funktionierendes Label wie Rekids hat, ist es, alte Tracks wiederveröffentlichen zu können, die genau den Sound treffen, den man gefühlt schon ewig mit der Essenz von dem verbindet, was House für einen bedeutet. Schätze ausgraben. Entstauben. In neues Licht zu rücken. </p>
<p>Die Serie von Sir Lord Commixx Releases auf R-Time ist dafür ein perfektes Beispiel. Schon als Amoon Andrews Mitte der 90er seine ersten (wenigen) Releases auf verstreuten Labels hatte, war dieser Sound tief in die Mythologie von House eingegraben. Die deepen Momente von Detroit und Chicago verbindet man immer noch damit. Und schon damals war das der Ursprung, wenn auch noch greifbarer als jetzt, erneut zwei Jahrzehnte später. </p>
<p>Diese drei, vier Maschinen, die Konzentration auf diesen einen Moment in jedem Track, der ihn scheinen lässt, der pure Drummachine-Groove, das fast kindliche in den Arrangements, das dennoch spielerisch immer mehr als seine Summe ist. Hier gibt es zwei Tracks der EP auf Hard Up, mit genau diesem klassisch deepen Sound einerseits in &#8220;UR my Omen&#8221; und dem Rubberfunk von &#8220;Fog Horn&#8221;, der einen in die ersten Tage von Relief zurückkatapultiert. Mit &#8220;Chicago Jazz&#8221; swingt sich die EP dann in die Welt der verspielteren Momente funkiger Housetracks auf, in denen Bassline, Saxophon-Schnippsel und E-Piano-Akkorde mit einander ein Wettrennen um den schönsten Glücksmoment veranstalten. In &#8220;Motionvibe&#8221; findet Sir Lord Commix dann zu dem vertrackteren Sound der eigenen jazzigen Deepness, der mit seinen breakig verspielten Eskapaden klar macht, dass wir eigentlich die Geschichte aus einem londoner Blickwinkel hören.</p>
<p>Ja, das ist auf seine Weise eins dieser typischen Releases, das die Schmerzen von Discogs-Trüffelsuchern lindern soll, erzählt aber auch eine zu unrecht vergessene Geschichte eines oft genug übersehenen Acts. </p>
<p><iframe width="750" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F517441107&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=750&#038;maxheight=1000&#038;dnt=1"></iframe><br />
.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>OneMind presents OneMind (Metalheads METALP011)</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/reviews/onemind-presents-onemind-metalheads-metalp011</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2018 12:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Mako]]></category>
		<category><![CDATA[Metalheads]]></category>
		<category><![CDATA[One Mind]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt einen gewissen Futurismus, der wird nie alt, egal wie sehr er sich im Laufe seiner Existenz von Oldschool-Mythen, -Geschichten und -Erfahrungen überlagert hat. Das gilt definitiv für das &#8220;Goldene Zeitalter&#8221; von Drum and Bass. Das kommt nie zurück, ist aber in all seinen Versprechen immer noch genau so präsent, wie es in den [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen gewissen Futurismus, der wird nie alt, egal wie sehr er sich im Laufe seiner Existenz von Oldschool-Mythen, -Geschichten und -Erfahrungen überlagert hat. Das gilt definitiv für das &#8220;Goldene Zeitalter&#8221; von Drum and Bass. Das kommt nie zurück, ist aber in all seinen Versprechen immer noch genau so präsent, wie es in den 90ern war. Und warum wir darüber reden, vermutlich schon wieder? Weil es ein Metalheadz-Album gibt, dass diese Zeit neu aufrollt. </p>
<p>Es dürfte ein Zeichen sein, dass das Album von OneMind mit &#8220;The Timeless&#8221; beginnen darf. Schließlich weder irgendein Titel, noch eine Selbstverständlichkeit auf einem Label wie Metalheadz. Aber eine Ansage. Vom ersten Moment an sitzt dieser Track so tief im dem Sound, den Metalheadz Mitte der 90er mitbestimmt und vorangetrieben hat. Die lockeren Breaks, die schnittigen Filter, diese Fähigkeit Gewalt und Schönheit zugleich auf einen Punkt bringen zu können, dieser Moment in dem alles im Groove untergeht und Sounds zu einer Sprache werden, die, einmal verstanden, einfach alles sagen kann. </p>
<p>Was OneMind aka James Rowbotham und Stephen Redmore, beide schon mit ein paar EPs auf Metalheadz zusammen, aber auch mit ihren Projekten DLR und Mako einzeln eine Weile präsent, hier schaffen, ist genau das: diesen Moment neu Aufgreifen, diese Sprache perfekt sprechen, in Drum and Bass Tracks, die damals, heute und morgen noch futuristisch klingen. Völlig losgelöst von der Zeit. Die meisten der Tracks hätten so auch rings um 1995 erscheinen können, sie wären gefeiert worden, als neueste Offenbarung eines Sounds. Und das ist hier keine Nostalgie, sondern ein Lob, nicht nur für die Köpfe, die immer noch glauben, dass nach damals dieser Punkt sowieso nie übertroffen wurde. </p>
<p>Dabei können sie alles, vom verträumten sphärischen Roller, dem massiv geschliffenen Killerbreak bis hin zum vertrackt dubbigen Steppertrack. Und es geht um weit mehr als dieses Können, das Abarbeiten an einer Logik von Sound, denn diesen Sound mit genau dem Leben zu füllen, der jeden Track essentiell macht, die nicht selten angedeutete Spiritualität aufzurufen, aber dennoch immer slammend einzusetzen, als hätte man gerade das allererste Mal Source Direct, Dillinja oder all die vielen anderen entdeckt, das geht weit darüber hinaus. </p>
<p>Ein Fest dieses Album und irgendwie immer noch verwirrend, dass es genau so jetzt erscheinen kann. Und vielleicht ist genau das das Testament von Drum and Bass, selbst dort, wo es sich nicht vom Fleck zu bewegen scheint, sein Zukunftsversprechen immer noch genau so erfüllen zu können. </p>
<p><iframe style="border: 0; width: 350px; height: 350px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1580719936/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/minimal=true/transparent=true/" seamless><a href="http://metalheadz.bandcamp.com/album/metalp011-onemind-presents-onemind-album">METALP011 &#8211; OneMind presents OneMind (Album) by OneMind</a></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>DJ City &#8211; Teenage Sexdrive (Born Free 32)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2018 11:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Born Free]]></category>
		<category><![CDATA[DJ City]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man einen Groove gefunden hat, ist es manchmal auch egal, wie lange der läuft. Genauer gesagt selten, aber manchmal. Wie man aus dem Loop wieder herauskommt ist eine Frage die sich &#8220;Cap Cerbère&#8221; hier stellt. Ein Mediterraner Groove, der in sanften Wellen ans Ufer plätschert, als hätte man schon wieder den Nachmittag auf irgendeiner [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einen Groove gefunden hat, ist es manchmal auch egal, wie lange der läuft. Genauer gesagt selten, aber manchmal. Wie man aus dem Loop wieder herauskommt ist eine Frage die sich &#8220;Cap Cerbère&#8221; hier stellt. Ein Mediterraner Groove, der in sanften Wellen ans Ufer plätschert, als hätte man schon wieder den Nachmittag auf irgendeiner sommerlichen Deephousestrandparty verbracht und wäre wirklich bis auf die Knochen hängengeblieben. Der Trick hier ist, mit einer nudelig verschrobenen Melodie fast alberner Art mit flausig direkter Modulation dieser hartnäckigen Ernsthaftigkeit des Sich-Gut-Gehen-Lassens doch noch Humor abzugewinnen. Das bricht den Sommer ganz dezent auf, aber lässt ihn doch irgendwie intakt, nur ein Ende hat DJ City nach 8 Minuten immer noch nicht gefunden. &#8220;Teenage Sexdrive&#8221; kommt funkiger daher, ist aber ebenso darauf bedacht seinen einmal gefundenen Groove nicht mehr anzutasten. So als wäre die erste Entscheidung einfach immer die richtige. Unterlegt hier mit sanft oszillierenden Akkorden und einem Summen elektronischer Bienen, die von &#8211; wir vermuten &#8211; Blumenandroiden träumen. Von ihrer Ausrottung scheinen sie jedenfalls noch nichts gehört zu haben. Sommerliche Platte, der man als DJ, wie man das bei etwas tooligeren Tracks immer tun sollte, ruhig einen Hauch nachhelfen kann, wenn man eine Ahnung davon hat, wie man das, ohne das spezielle Flair zu zerstören, hinbekommt. </p>
<p><iframe width="750" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F403031529&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=750&#038;maxheight=1000&#038;dnt=1"></iframe></p>
<p><a href="http://www.bornfreerecords.org">http://www.bornfreerecords.org</a></p>
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		<title>65D Mavericks &#8211; Notions Of Progress (Surface)</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/reviews/65d-mavericks-notions-of-progress-surface</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2018 10:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[56D Maverics]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Dunton]]></category>
		<category><![CDATA[Surface Records]]></category>

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		<description><![CDATA[U-Boot auf Eis. Macht irgendwie Sinn. Wir haben lange nichts von 65D Mavericks gehört. Aber auch nicht erwartet, dass sie uns vom ersten Sound an so mitreißen, wegballern, alles durchbrechen und einen Track für den Aufstand (nur gegen was?) an die Wand knallen. &#8220;False Prophets&#8221;, das bei mir &#8220;Notions of Progress&#8221; heißt, wie ich vermute, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>U-Boot auf Eis. Macht irgendwie Sinn. Wir haben lange nichts von 65D Mavericks gehört. Aber auch nicht erwartet, dass sie uns vom ersten Sound an so mitreißen, wegballern, alles durchbrechen und einen Track für den Aufstand (nur gegen was?) an die Wand knallen. </p>
<p>&#8220;False Prophets&#8221;, das bei mir &#8220;Notions of Progress&#8221; heißt, wie ich vermute, setzt hämmernd groovige 909-Punisher-Floorerschütterungen neben Alarmsirenen und brachial englische Shouts. Warum? Alles geht den Bach runter, Ego, Diktatur (?), Fortschritt, alles Mist. Macht der Track deutlich, ohne Umwege. Quälend deutlich. Alles Lüge. Das mag stimmen. Das klingt so Punk. Punk hatte auch immer recht. Ein Aufräumer jedenfalls. Danach ist alles offen. Das kann auch schief gehen wie wir gelernt haben. &#8220;Cosmic Drift&#8221; buddelt sich dann auch lieber gleich tief ein in die schnurrend blubbernden Synthesizer und verschiebt sich langsam in immer glöckchenhaftere Sphären früher Technotrance, als wäre die Vergangenheit immer schon Wahrheit genug gewesen. &#8220;You Lost Your Mind&#8221; ist mein Lieblingstrack der EP mit funkiger Bassline (ist das eine Gitarre?) und mehr grungigen Vocals, die ihre illusionäre Ebene aber gleich mitliefern, ohne dabei die direkten Beleidigungsschreie auszulassen versteht sich. Das ist desolate Verzweiflung in zerbrechlichem Killerfunk der zum Kotzen den halben Tag über dem Klo hängt und rummeckert bis einer von uns beiden sich jetzt ändert: Ich oder die Welt. Mit &#8220;Immovable&#8221; gibt es am Ende noch einen versöhnlichen Shuffle-Dub für alle die ihre Depression am liebsten mit Schaufelbaggern in sich rein fressen aber dennoch jede einzelne Welle genießen wollen. </p>
<p><a href="http://www.surfacerecords.co.uk/">http://www.surfacerecords.co.uk/</a></p>
<p><iframe width="750" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F428302929&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=750&#038;maxheight=1000&#038;dnt=1"></iframe></p>
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		<title>Starcount &#8211; Calma / Jeraldine (Echovolt Records/EVRE006)</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/reviews/starcount-calma-jeraldine-echovolt-records-evre006</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2018 10:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Echovolt Records]]></category>
		<category><![CDATA[Starcount]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte geht so: &#8220;Reissue&#8221; von zwei Tracks eines Griechen, die er mit 16 in den 90ern zwischen Segelausflügen in der Ägäis und Schulschwänzen produziert hat. Weil wir alles glauben, wenn es einfach um eine Geschichte geht, glauben wir auch das. Es ist auch Musik zum Glauben. &#8220;Calma&#8221; hüpft optimistisch mit perlenden Sounds durch seinen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte geht so: &#8220;Reissue&#8221; von zwei Tracks eines Griechen, die er mit 16 in den 90ern zwischen Segelausflügen in der Ägäis und Schulschwänzen produziert hat. Weil wir alles glauben, wenn es einfach um eine Geschichte geht, glauben wir auch das. Es ist auch Musik zum Glauben. </p>
<p>&#8220;Calma&#8221; hüpft optimistisch mit perlenden Sounds durch seinen feinen Groove in dem alles immer mehr eine Kurve ist, als eine Idee, eine Berührung mehr als ein Zugriff. Einer dieser schönen sommerlichen Tracks, die wenig brauchen, um einen die ganze Zeit von der Schönheit des Lebens zu überzeugen. Mit rauschigerem Unterton geht &#8220;Jeraldine&#8221; auf sanften Pfoten ins Rennen, um einem mit seinen verhallenden Orgelsynthsounds und den sanft in den Seilen hängenden Percussionelementen dort mit einem aufmunternden &#8220;Hallo&#8221; zu begegnen, wo man gerade anfängt die Augen zu schließen und sich im immer engeren Kreisen um sich selbst und den Körper dreht. Meditativ mit diesem Gestus verhallende Sounds über den gesamten Track zu verteilen, nicht damit man torkelnd über die Reling fliegt, sondern sanft Stück für Stück in diesen anderen Abgrund geleitet wird, der sich die intime Innerlichkeit von House nennt. </p>
<p><iframe style="border: 0; width: 350px; height: 350px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3479753452/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/minimal=true/transparent=true/" seamless><a href="http://echovoltrecords.bandcamp.com/album/calma-jeraldine">Calma/Jeraldine by Starcount</a></iframe></p>
<p><a href="http://www.echovoltrecords.com/">http://www.echovoltrecords.com/</a></p>
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		</item>
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		<title>Phase: Timecode-Vinyl in drahtlos</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/phase-timecode-vinyl-in-drahtlos</link>
		<comments>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/phase-timecode-vinyl-in-drahtlos#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 18:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[DJ]]></category>
		<category><![CDATA[Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Rekordbox]]></category>
		<category><![CDATA[Serato]]></category>
		<category><![CDATA[Timecode]]></category>
		<category><![CDATA[Traktor]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>

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		<description><![CDATA[Und für die Westentasche]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja immer schon ein Fan von Timecode-Vinyl-Setups gewesen. Es fühlte sich für mich immer mehr an wie auflegen, wenn man die Plattenspieler benutzen kann, nicht so einen klobigen CD-Player-Nachkommen ohne CD. Der einzige große Nachteil: lästiges Verkabeln im Club, nervige Auseinandersetzungen mit einer immer häufiger maroden Technik bei den Technics, wenn man viel Pech hat dann auch noch kaputte Nadeln die Staub saugen als wären sie ein Roomba. </p>
<p>Die Kids von Musicworldmedia, die auch diesen irre sympathischen Crossfader im USB-Stick-Format, Mixfader, zusammengefrickelt haben, kommen jetzt mit einer Lösung. Die nennt sich <a href="https://phase-project.com/">Phase</a>. Und ist drahtlos. Kratz am Kopf. Wie geht das? </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/tg_NN-vDZoY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe><br />
(Triggerwarnung: EDM mit Scratchorgien)</p>
<p>Man legt die kleinen Dinger mit LEDs &#8211; auch wieder nicht größer als ein USB-Stick &#8211; auf die Plattenspieler auf, bzw. klebt sie an eine Platte an, die übertragen dann die Drehbewegungen des Plattentellers auf einen Empfänger. Den verbindet man mit Serato, Traktor oder Rekordbox und voilà, marode Technik umgangen. Ich vertraue den Machern, die sich eigentlich unter Turntablisten einen ganz guten Ruf erarbeitet haben sogar zu, dass sie das stabil hinbekommen. Die drahtlose Verbindung ist proprietär (wovon ich sonst kein Freund wäre, aber hier macht das Sinn), die Auflösung ist mit 3.200 Einheiten pro Sekunde durchaus bereit latenzfrei zu funktionieren. </p>
<p>Es ist schon ein eigentümlicher Witz der DJ-Geschichte, dass Turntablism sich eher dem Timecode-Vinyl zugewandt hat, während die sonstigen Vinyl-Liebhaber zu größten Teilen lieber an skeuomorphischen CD-Playern ihrer Kunst nachgehen. In gewisser Weise hat Phase das Potential das zu ändern. Und als DJ am Plattenspieler kann man zumindest so tun, als hätte man auch USB-Sticks dabei! </p>
<p>Jetzt zum großen Nachteil: die Batterien in den Dingern, von denen ich annehme, dass sie einen pfiffigen Accelerometer vermutlich gepaart mit einem absichernden Kompass in Timecodes übersetzen, halten wohl nur für 6 Stunden. Für Liebhaber epischer DJ-Sets natürlich ein Affront. Und da die Anschlüsse für das Aufladegerät irgendwie ebenso proprietär aussehen, kann man sicher auch keine Durchhalte-Powerbank aufs Vinyl legen. </p>
<p>Kleines Update: Phase soll gegen Sommer rauskommen. Und ja, einen Preis gibt es noch nicht.<br />
Zweites Update: Der Preis soll zwischen 200 und 300 Euro liegen und die Batterielaufzeit doch bis zu 10 Stunden sein. </p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2018/01/2111547-625x437.jpg" alt="" width="625" height="437" class="alignnone size-medium wp-image-13274" srcset="https://de-bug.de/files/2018/01/2111547-625x437.jpg 625w, https://de-bug.de/files/2018/01/2111547.jpg 725w" sizes="(max-width: 625px) 100vw, 625px" /></p>
<p>[via <a href="https://fr.audiofanzine.com/accessoire-dj-divers/djit/phase/news/a.play,n.39289.html">Audiofanzine</a>]</p>
<p>PS: Air-Scratching wird ein Ding. </p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v3.0';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/magneticmag/videos/vb.180064415386255/1799222640137083/?type=2&amp;theater" data-width="750">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/magneticmag/videos/1799222640137083/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p><a href="https://www.facebook.com/magneticmag/videos/1799222640137083/"></a></p>
<p>The Phase &#064;phaseproject</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/magneticmag/">Magnetic Magazine</a> am Donnerstag, 25. Januar 2018</p></blockquote>
</div>
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		<title>Korg Gadget kommt für den Mac</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/korg-gadget-kommt-fur-den-mac</link>
		<comments>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/korg-gadget-kommt-fur-den-mac#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2017 08:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[Korg]]></category>
		<category><![CDATA[Korg Gadget]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[NAMM]]></category>
		<category><![CDATA[Sequencer]]></category>

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		<description><![CDATA[Und es hat ein paar Überraschungen für die NAMM parat]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Korg hat sehr früh vor der NAMM <a href="http://www.korg.com/us/news/2017/011202/">Korg Gadget für den Mac angekündigt</a>. Wer die App auf iOS kennt, hat Grund sich zu freuen, denn alle lieb gewordenen Synths und Drummachines werden zusätzlich zum Korg Gadget Sequencer auf dem Mac auch als VST/AU/AAX/NKS-Plugins für andere DAWs zur Verfügung stehen. Korg verspricht &#8220;seamless workflow&#8221; zwischen den Mac- und der iOS-Versionen und wir sind gespannt, wie genau sie das realisieren. </p>
<p>Es scheint auch ein paar grundlegende Neuerungen zu geben, die auf eine zukünftig massive strategische Erweiterung von Korg Gadget hinweisen. Zwei neue Gadgets sollen für Audio-Aufnahmen dabei sein. Wir vermuten es sind die in den Bildern gezeigten Gadgets Zurich und Rosario. Da Korg sich die großen Überraschungen wohl noch für die NAMM vorbehalten möchte, lesen wir mal aus dem Kaffeesatz der zur Verfügung stehenden Bilder. </p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Plug-ins-625x374.jpg" alt="Gadget_Plug-ins" width="625" height="374" class="alignnone size-medium wp-image-12892" srcset="https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Plug-ins-625x374.jpg 625w, https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Plug-ins-768x460.jpg 768w, https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Plug-ins.jpg 960w" sizes="(max-width: 625px) 100vw, 625px" /></p>
<p>Sowohl Zurich &#8211; mit dem Namen &#8220;Universal Audio Recorder&#8221; &#8211; und Rosario (Guitar Effects Processor) kommen ohne Tasten oder Pads aus. Das ist neu und deutet darauf hin, dass sie nicht als klassisches Instrumenten-Gadget verwendet werden, sondern eher als eine Art Return-Spur. </p>
<p>Zurich sieht aus wie eine altmodische Bandmaschine und könnte schlichtweg dafür da sein eine Improvisation des kompletten Tracks als Audio-File zu sichern. Es hat zwei Effekte und einen Track/Audio-Schalter, so dass wir vermuten man kann es nicht nur als Recording für das eigene Stück, sondern auch für einzelne Parts aus anderen Quellen als Gadget nutzen. Das wäre jedenfalls das, was wir hinter dem &#8220;Universal&#8221; vermuten. Denn es gibt bislang in Korg Gadget nicht nur keine Möglichkeit eine Aufnahme eines Tracks zu machen, sondern obendrein auch, obwohl es zwar Gadgets gibt, die Sounds importieren können, keine, die direkt aufnehmen können. Wir könnten uns gut vorstellen, dass Gadget damit den Weg öffnet via Inter-App Audio auch Sequenzen aus anderen Apps zu integrieren, möglich &#8211; wenn auch eine verpasste Chance &#8211; wäre aber auch einfach ein Audio-Input von außen. </p>
<p>Das aber scheint halbwegs sicher, denn anders können wir uns das Rosario genannte &#8220;Guitar Effects Processor&#8221;-Gadget kaum vorstellen, denn ohne ein spielbares Interface ist es ja angewiesen auf Audio-Inputs von ausserhalb von Gadget, das über keinen Gitarren-Synth verfügt. </p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Mac_Image-625x969.jpg" alt="Gadget_Mac_Image" width="625" height="969" class="alignnone size-medium wp-image-12893" srcset="https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Mac_Image-625x969.jpg 625w, https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Mac_Image-768x1191.jpg 768w, https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Mac_Image-660x1024.jpg 660w, https://de-bug.de/files/2017/01/Gadget_Mac_Image.jpg 875w" sizes="(max-width: 625px) 100vw, 625px" /></p>
<p>Der deutliche Hinweis auf Audio in einzelnen Tracks (so nennt Korg Gadget die Clips eines Gadgets) ist etwas versteckter in einem neuen Gadget, das sich Durban nennt und zum ersten Mal zeigt, dass Korg Gadget demnächst nicht nur Midi in den Clips haben kann, sondern auch Audio (jenseits der Freeze-Funktion). Wir sind uns nicht sicher, ob Durban das angekündigte &#8220;powerful drum gadget with 16 pads&#8221; ist, vermuten aber, dass die 16 Pads (wie 16 Steps eben) auch darauf hindeuten, dass man damit &#8211; ähnlich wie bei Bloks Wave &#8211; aus Sounds wie z.B. Drumloops neue Sequenzen basteln kann. </p>
<p>Auch die neuen Schalter über dem &#8220;Mischpult&#8221; von Gadget (All Ins/Master) deuten relativ klar darauf hin, dass einzelne Gadgets jetzt &#8211; sofern das passt &#8211; Zugang auf Sound von anderen Quellen bekommen. Es scheint so, als wäre Korg mit Korg Gadget auf dem Weg die App zu einem halbwegs erwachsenen DAW zu entwickeln, ohne sich &#8211; dank der vielen Schnittstellen zu anderen &#8211; wirklich als Außenseiter zu positionieren. Hoffen wir, dass ihnen auch noch eingefallen ist, dass man die Clips uf einem Touchscreen eigentlich auch einzeln, nicht nur als komplette Scene launchen könnte. </p>
<p>Wer, wie ich, notorisch Korg Gadget nutzt, für den dürfte die kommende Version mit der Integration von iOS und macOS ein völlig neuer Schritt sein, der Gadget noch weitaus universeller einsetzbar macht und einige essentielle Lücken schließt. Da Korg Gadget für Mac und für iOS auf &#8220;seamless integration&#8221; pochen, vermuten wir, dass beide zumindest bei grundlegenden Funktionalitäten gleich sind, d.h. die angedeuteten Features ebenso auf iOS funktionieren werden. </p>
<p>PS: Etwas überraschend ist, dass Korg unter &#8220;latest technology support&#8221;neben Ableton Link und Bluetooth Midi auch Allihoopa nennt. Bislang ist das nur als die Webseite aufgetreten, auf der man Tracks der Propellerhead-Familie (Reason, Figure, Take) zur Weiterverarbeitung speichern kann. Wenn die Korg Gadget Plugins allerdings in einem DAW ebenso als Plugins zur Verfügung stehen, wäre damit natürlich eine relativ nahtlose Weiterarbeit in Reason offen. Hoffentlich hält Korg auch etwas für Ableton-Nutzer bereit. Es würde uns wundern, wenn nicht, da sie ja auch die Ersten waren, die einen Export von iOS Gadget-Projekten an Ableton sehr komfortabel realisiert haben und das nun mit der Verfügbarkeit der gleichen Gadget-Plugins eigentlich noch wesentlich besser realisierbar wäre. </p>
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		<item>
		<title>Soundcloud Go: Ein Interview mit Eric Wahlforss</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musik/soundcloud-go-ein-interview-mit-eric-wahlforss</link>
		<comments>https://de-bug.de/blog/musik/soundcloud-go-ein-interview-mit-eric-wahlforss#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 08:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Musiksharing-Plattform wird ein Streamingservice der nächsten Generation]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a href="https://soundcloud.com/bleed">enthusiastischer</a> <a href="https://soundcloud.com/">Soundcloud</a>-Nutzer der ersten Stunde, schien es mir, das nach dem letzten Relaunch vor nun 4 Jahren, die Entwicklung irgendwie still stand. Dann wurde klar, dass da sehr viel im Hintergrund abläuft, damit die Zukunft von Soundcloud überhaupt gesichert werden kann. Während all dieser Zeit aber wurde in Wellen auch die Kritik immer lauter, weil im Hintergrund nach und nach die verhandelten Rechte gelegentlich mit dem, was die User, die Soundcloud ja groß gemacht und irgendwie auch mitgestaltet haben gewohnt waren, kollidierten. Vielen war auch schlichtweg auch nie klar, das z.B. DJ-Sets &#8211; für manche ja der Hauptgrund sich auf Soundcloud rumzutreiben &#8211; nie so wirklich erlaubt waren.</p>
<p>Um all das aber auf legale und weiter begehbare Füsse zu stellen, blieb Soundcloud nichts anders übrig als sich in einen Streamingservice zu verwandeln. Soundcloud Go, das heute auch in Deutschland gestartet ist, wird nicht alles verändern, obwohl es jetzt DJ-Sets endlich erlaubt, aber ist doch an gewissen Stellen ein Bruch. Den so nahtlos wie möglich zu gestalten war die Monsteraufgabe die Soundcloud in den letzten Jahren vor sich hatte und hinter der vieles Andere zurückstehen musste. </p>
<p>Wie bringt man den Wahn an Lizenzen, Verträgen und Monetarisierungs-Zwängen, der hinter Streaming steckt, mit dem gewohnten Treiben derjenigen unter einen Hut, die einfach nur ihre Musik, ihre Sets, ihre Mixe hochladen wollen? Wie gestaltet man einen Streaming-Service über den schon bestehenden Inhalten so, dass nicht plötzlich eine Art neuer Klassengesellschaft entsteht?</p>
<p><a href="https://soundcloud.com/go">Soundcloud Go</a> ist eine neue Generation von Streamingservice geworden, die das alles vereinen will, da kracht es an diversen Stellen noch, vieles ist noch nicht ganz ausgereift, aber die Tatsache, dass es überhaupt funktioniert, ist &#8211; denkt man ein paar Jahre zurück &#8211; schon ein kleines Wunder. </p>
<p>Für die bisherigen Sondcloud-Nutzer ändert sich überraschend wenig. Zu der bisherigen Musik kommt halt noch der &#8220;komplette&#8221; übliche Streaming-Katalog an Tracks hinzu, was davon mit Werbung versehen wird, nur in Snippets frei hörbar ist, oder vielleicht auch gar nicht erst zu hören ist, entscheiden die jeweiligen Künstler, in vielen Fällen wohl auch eher die Label hinter den Künstlern. Mit einem 9,99€ Abo verschwindet dort die Werbung, aus den Snippets werden ganz Stücke und es ist auch das übliche <del datetime="2016-12-07T08:29:01+00:00">Taylor Swift</del> Aphex Twin Album jetzt da. </p>
<p><iframe width="750" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F249653525&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=750&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<p>Dass es in der Desktop-Version noch nicht so einfach zu finden ist, wie auf dem Smartphone, dass es daneben noch den <a href="https://soundcloud.com/aphex-twin-official">Aphex Twin (official) </a>Account gibt, dass es mir beim Embedden sagt, &#8220;not available in your country&#8221;, sind teilweise (wir hatten uns <a href="http://de-bug.de/blog/medien/es-ist-kompliziert-soundcloud-go">diverse Ungereimtheiten</a> ja schon in der US-Version angesehen) Launchprobleme, teilweise ist es wohl aber auch so gewollt. Am Ende aber wird ein Streaming-Service stehen, der andere komplett ersetzen kann, aber dennoch mehr bleibt und auch bleiben will. </p>
<p>Wir haben mit Eric Wahlforss, einem der Gründer von Soundcloud gesprochen, um herauszufinden wie das alles zusammen geht und wohin die Reise für Soundcloud gehen soll. </p>
<p><em>DeBug:</em> Nach der Präsentation von Soundcloud Go war das erste, was ich mich fragte: es gab doch mal On Soundcloud, die Plattform bei der Künstler sich selbst für die Teilnahme an den Werbeeinnahmen anmelden konnten. Ist das jemals wirklich aktiviert worden? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Das ist immer noch der Plan. Wir haben bisher hunderte Künstler direkt gesigned. In unserem Artist Forum in den USA, New York, haben wir gerade erst bekannt gegeben, dass wir das jetzt auf tausende hochskalieren. Es war bislang also relativ klein, wird aber im nächsten Jahr signifikant wachsen.  </p>
<p><em>DeBug:</em> Nachdem es präsentiert wurde, hatte ich nie wieder davon gehört. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ja, wir hatten es 2014 gelauncht, vor zwei Jahren, aber wir haben festgestellt, das wir eigentlich erst Soundcloud Go launchen und die Verträge mit der Musikindustrie bekommen müssen. Tatsächlich sind aber alle Deals die wir jetzt gemacht haben ein Teil des On Soundcloud Programms. Wir haben jetzt über 20.000 Label. Alle Majors, viele große Indies und einige halt direkt. Aber wir werden noch viel mehr Künstler aufnehmen. Es geht uns da natürlich vor allem darum, dass wir auch die Künstler bekommen, die entweder sehr auf Soundcloud als Platform konzentriert sind, oder die eben DJ-Mixe oder Mash-Ups oder andere Inhalte machen, die nicht durch die normalen Kanäle kommen und auf anderen Platformen nicht existieren. </p>
<p><em>DeBug:</em> Warum habt ihr euch entschlossen, den direkten Künstlerzugang zu On Soundcloud eher später zu vergrößern. Viele Soundcloud Pro Nutzer, werden Soundcloud Go sicherlich ganz anderes sehen, als normale Nutzer. Die werden sich denken, ok, nun gibt es da diese Leute, die von Soundcloud finanziell profitieren können, aber warum werde ausgerechnet ich anders behandelt? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Am Ende geht es darum, dass wir natürlich für alle Kreativen eine Einnahmequelle entwickeln wollen. Egal ob man ein DJ ist, Labelkünstler, Major- Künstler oder neuer noch unbekannterer Indie-Künstler. Wir haben uns das Jahr über darauf konzentriert eine Anzeigenplattform zu entwickeln, die stärker Wachsen kann und mehr anbietet, damit wir überhaupt in der Lage sind mehr für die Künstler einzunehmen. Das Abo ist ein Teil dessen, aber auch nur der Anfang von dem was wir in Zukunft tun können. Wir müssen das alles jetzt irgendwie miteinander verbinden. Es gibt immerhin ein Angebot für die bisherigen Pro-Accounts, den Go Service für nahezu nichts abonnieren zu können. </p>
<p><em>DeBug:</em> Ich glaube es sind 2 Euro weniger im Monat. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Wir werden auf jeden Fall weiter für die Kreativen auf Soundcloud investieren, aber hoffen mit Soundcloud Go sicher zu stellen, das am Ende alle daran verdienen können. </p>
<p><em>DeBug:</em> Wir wird es für diejenigen aussehen, die bislang schon persönlich Soundcloud nutzen, aber jetzt über ihren Labeldeal irgendwie in Soundcloud Go reinrutschen. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Das ist eine gute Frage. Wir unterstützen auf der Plattform diverseste Zugänge. Man kann &#8211; am einfachsten &#8211; direkt mit uns in Kontakt treten, dann hat man die volle Kontrolle über die eigene Monetarisierung. Aber wir haben auch diverseste Variationen. Manche Label sind da drakonisch und sie wollen volle Kontrolle über alles. Andere, die meisten, erlauben den Künstlern dass der monetarisierbare Katalog zusammen mit dem existiert, was man selber als Künstler so machen möchte. Ein Beispiel dafür wäre Nicky Minaj. Da wir uns ein wenig wie ein Snapchat oder Instagram für Musik sehen, sollte das auch so bruchlos funktionieren. Ein Kanal zum Teilen. Auf der Seite der Monetarisierung kann man dann selbst entscheiden, was man für alle frei zugänglich haben möchte und was man hinter eine Paywall stecken will. </p>
<p><em>DeBug:</em> Auf der praktischen Seite wird das genau wie aussehen? Ein Indielabel wie Warp hat beispielsweise einen kleinen Berg von Künstlern, ihr habt gerade den Katalog via Merlin übernommen und nun habt ihr diese Künstler für Go, aber 50% der Künstler sind eh schon mit ihren persönlichen Accounts auf Soundcloud. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Das ist eine ziemlich komplexer Übergang. Da hast du recht. Viel Arbeit.  </p>
<p><em>DeBug:</em> Gibt es tatsächlich bei Soundcloud Menschen, die dann bei dem Label anrufen und versuchen diese Situationen einzeln zu klären? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ja. Absolut. Das wirklich bruchlos hinzubekommen und den Übergang so zu gestalten, als wäre gar nichts passiert, verursacht hinter den Kulissen eine immense Arbeit. Keine doppelten Accounts, die Monetarisierung bei den richtigen Accounts, dass es alles für den Nutzer am Ende gut aussieht&#8230; Und da ist auch noch viel Arbeit vor uns. Es ist immer noch etwas unordentlich, aber wir haben uns da in den letzten 6 Monaten (seit dem Start in den USA) schon stark verbessert. Wir sind auch nach wie vor mitten in dem Prozess mehr neue Label zu signen. Jetzt speziell in Deutschland, wo wir direkt in Kontakt mit sehr vielen Labeln getreten sind. Generell ist es für uns aber, wenn es einmal läuft, eine sehr schöne Sache. Es ist das was bei Myspace nie funktioniert hat. Einer der Gründe warum Myspace dann auch scheitern musste. Wir haben versucht von den Fehlern, die in diesem Bereich in der Vergangenheit gemacht wurden, zu lernen. Um etwas zu schaffen, das die Flexibilität hat, all das umzusetzen. </p>
<p><em>DeBug:</em> Gibt es Pläne dafür, dass ein Künstler Uploads von anderen Soundcloud Subcribern monetarisieren kann, wenn sie seine Stücke benutzen, so wie es beispielsweise bei YouTube ist. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Eine der Voraussetzungen für das Weiterbestehen all des kreativen Outputs auf Soundcloud hängt genau daran. Viele junge Künstler zum Beispiel fangen an mit Coversongs, oder als DJs an und wechseln dann erst später zum Produzenten. Vielleicht machen sie Mashups usw. Wir haben das sehr früh gesehen und der Industrie dann vermitteln müssen: das ist die Realität unsere Musikkultur. So wird Musikkultur heute definiert und ihr müsst uns helfen, damit das weiter existieren kann. Jetzt ist die Musikindustrie darauf eingegangen, aber es hat ein paar Jahre für uns gedauert, ihnen das zu vermitteln. Ihnen klar zu machen, dass sie sich da keine Sorgen machen müssen. Am Ende bedeutet es dann, wie du schon sagtest, dass, wenn jemand bspw. ein Beatles-Cover macht, die Einnahmen dann an uns, an die Rechteinhaber aber auch an die Interpreten gehen können. Wir haben dieses Feature noch nicht implementiert. Aber jetzt schon ist es wenigstens erlaubt Dinge wie DJ-Sets auf Soundcloud zu veröffentlichen. Darüber gab es ja vor Jahren noch heftige Diskussionen, aber dieses Jahr ist damit endlich Schluss. Der Grund dafür ist, dass wir die Deals gemacht haben. </p>
<p><em>DeBug:</em> Ihr und andere. So wie Apple jetzt auch DJ-Sets erlauben soll usw. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ah. Du sprichst über Dubset. Das ist ein sehr kleines Startup, die gerne sehr viel reden. Die Frage ist was sie wirklich haben. </p>
<p><em>DeBug:</em> Viel hab ich noch nicht gesehen, aber es gab viele Ankündigungen. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Eben. Man wird abwarten müssen, was sie tun können. Wir haben jedenfalls eine sehr skalierbare technologiegetriebene Lösung, die wir sehr enthusiastisch vorantreiben, um dieses gesamte Ökosystem zusammen funktionieren zu lassen. Wir haben jetzt 135 Millionen verschiedene Tracks auf der Plattform, das ist schon eine ungeheure Menge.   </p>
<p><em>DeBug:</em> Jetzt wo ihr diese Labeldeals endlich realisiert habt, was wird der nächste große Schritt für Soundcloud? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Eine gute Frage. Sehr viel davon ist jetzt die weitere Ausführung. Wir werden zunächst sicher in weiteren Ländern launchen. Wir haben jetzt sechs. USA, UK, Deutschland, Frankreich, Australien und Kanada. Das ist für dieses Jahr schon ein guter Fortschritt. Aber wir entwickeln das für die Hörer natürlich auch ständig weiter. Wir haben jetzt Alben, das ist neu. Diverse Entdeckungs-Features: &#8220;suggested tracks&#8221;, das sehr personalisiert ist, &#8220;stations&#8221; das wie ein Radio rings um ein Thema funktioniert. </p>
<p><em>DeBug:</em> Mich frustrieren diese Empfehlungen ja immer. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Die meisten scheinen es zu lieben, warum? </p>
<p><em>DeBug:</em> Es scheint einfach nie wirklich zu passen. Das ist für mich aber nicht plattformspezifisch. Das passiert mir überall. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Wir haben jetzt die vierte Generation des Algorithmus und wir wollen da immer besser werden. Da sind interessante Dinge passiert. Kanye West z.B. hatte einen extrem populären Track, der für einen anderen Künstler dann zum Sprungbrett aufgrund dieser Empfehlungen wurde. Jetzt ist der selbst groß geworden. Der Algorithmus ist schon sehr mächtig. </p>
<p><em>DeBug:</em> Wird das eigentlich irgendwo auch monetarisiert? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Die Tatsache, das jemand so Künstler nach oben bringen kann? Noch nicht, aber das ist interessant und man könnte darüber nachdenken. </p>
<p><em>DeBug:</em> Der große nächste Schritt ist also&#8230;</p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Scalen. Das Produkt verbessern. Mehr Menschen davon überzeugen, dass Soundcloud nicht nur ein Service ist, sondern der Service auf dem sie Musik hören. Es gibt schon viele, aber wir wollen dass Soundcloud der go-to-Streamingservice wird. </p>
<p><em>DeBug:</em> Wie ist die Erfahrung in anderen Territorien? Wie viel Marketshare konntet ihr von anderen Services abgreifen? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Wir sehen das auf die Art: wir haben einen sehr speziellen Service mit sehr speziellen Inhalten, der eine andere Zielgruppe erreicht. Eine jüngere. Wir reden viel über Generation Z. Wir sehen auch Leute wie mich und dich, die sehr passionierte Musikhörer sind, dieses Generation Z Mindset haben, aber eben älter sind. Wir sind nicht der Service für jeden, aber mit diesen beiden Gruppen haben wir eine sehr signifikante Menge des Marktes. Für mich sind diese beiden Gruppen der interessanteste Markt. Die Tastemaker, die Menschen die sich wirklich kümmern. </p>
<p><em>DeBug:</em> Es gibt also keine Zahl? Kein: wir haben jetzt 5% von Spotify übernommen?  </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Es ist ein sehr stark expandierender Markt. Wir gehen nicht direkt auf Spotify oder Apple Music Nutzer zu, um die zu erwischen. </p>
<p><em>DeBug:</em> Aber ich bin ziemlich sicher, irgendwo sitzt da irgendwer hier im Office, der Sheets mit Musicstreamingmarketshare vor sich hat und überprüft, wo ihr gerade steht. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ja, natürlich. Und wir wollen auch einen sehr signifikanten Anteil davon erreichen. Ich glaube was in den letzten Jahren geschehen ist war folgendes: Die Musikindustrie hat sehr viel von ihren Einnahmen verloren. Das ging noch so bis 2015. Jetzt wächst sie wieder und in den nächsten 10-15 Jahren wird es auch so weit wieder bergauf gehen, dass die Hochzeit vor der Krise noch übertroffen wird. Aber das ist ja tatsächlich eine Übergangsphase die dann 30 Jahre gedauert hat. Eine sehr lange Wandlung. Wir werden ein Teil davon sein, da Streaming ja einer der größten Treiber dieses Aufschwungs ist und wir einer der größten Streaminganbieter. Wir versuchen da eben unsere Zielgruppe zu erreichen und klar zu machen wer die ist.  </p>
<p><em>DeBug:</em> Dumme Frage, aber wen seht ihr eigentlich eher als Mitbewerber? Spotify oder YouTube? Vor allem wenn man in die Zukunft blickt? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Als kurze Antwort. Beide. Aber tatsächlich gibt es bislang ja im Streaminguniversum sehr viele Services, die sich alle sehr gleichen. Mehr oder weniger der gleiche Katalog, das gleiche Design. Wir sind da ganz anders, weil wir die Kreativen haben, den sozialen Aspekt, viel mehr Content. Das ist für uns das Zentrum. Der Künstler. Die Ausdrucksmöglichkeiten der Künstler zu erweitern. Die Verbindung zwischen Künstlern und ihren Hörern zu erweitern. Communities herstellen. Wir haben dieses Versprechen ja immer gehabt, aber in den letzten drei Jahren nicht so viel daran arbeiten können. Es ging viel mehr um Monetarisierung. Aber jetzt können wir dahin wieder zurückkehren. </p>
<p><em>DeBug:</em> Man muss zugeben, dass sich als User von Soundcloud über die letzten Jahre scheinbar nur sehr wenig getan hat. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ja, allerdings haben wir die mobile App stark weiter entwickelt, auch weil in den USA 90% unserer Nutzer das auf ihren Smartphones nutzen. Wir sind eine Mobile-Plattform geworden. Da kommt unser Wachstum her. Kein Wunder also, dass wir vor allem da investiert haben. Die Suche, die Streamingperformance, die Dinge die ich schon erwähnt hatte, all das hat sich in der App extrem verbessert. Vieles davon sieht man natürlich nicht in Ländern in denen es kein Soundcloud Go gibt, auch nicht auf dem Desktop. Wir haben mit Soundcloud Pulse auch endlich eine App für die Kreativen. </p>
<p><em>DeBug:</em> Gelegentlich finde ich auf der Webseite sogar unter den Einstellungen Seiten die aus der Zeit vor dem Relaunch von 2012 sind.</p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ja, das ist der einzige Ort an dem die noch existieren. Ein oder zwei Seiten der Settings. 97% sind gefixt, die noch nicht, das wird kommen.</p>
<p><em>DeBug:</em> Ich finde es wirklich immer verrückt, wenn sie auftauchen. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ja, stimmt schon, das ist ein wenig verrückt. Wir hätten das wohl mal ändern können. Das ist die große Herausforderung, wenn man ein kleines Startup ist, zu wissen wo man die Prioritäten setzt. </p>
<p><em>DeBug:</em> Wenn man Soundcloud Tracks auf Facebook postet, hört man nicht mehr da, sondern wird auf die Soundcloud-Seite geleitet. War das eine gute Entscheidung? </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Es war nie ein besonders großer Anteil von Hörern, die direkt auf Facebook Soundcloud-Tracks gehört haben. Wir haben unseren Fokus da auf Mobile gelegt, das ist jetzt über das Deeplinking der Apps eine weit bessere Erfahrung geworden. Sicher zu gehen, dass das alles bruchlos geht, war unser Fokus.</p>
<p><em>DeBug:</em> Ich muss zugeben, dass ich neulich mal versucht habe, herauszufinden, ob es überhaupt noch möglich ist, Musik auf Facebook zu posten, die dann direkt da abgespielt werden kann. Ich hab keine Services gefunden mit denen das noch geht, außer Bandcamp. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Am Ende ist ein kompliziertes Gespräch, da es zwischen zwei Firmen stattfindet. </p>
<p><em>DeBug:</em> Meine letzte Frage: Gifs! Werden wir Gifs als Möglichkeit für Hintergrundbilder bekommen? Das würden doch alle lieben. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Gifs? Das ist eine gute Idee. </p>
<p><em>DeBug:</em> Das ist sicher einfacher als einen kompletten Videoservice einzurichten. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Ich liebe das. Für uns sind die Ausdrucksmöglichkeiten der wichtigste Faktor. Wir haben auch Emoji jetzt für Kommentare oder Nutzernamen freigeschaltet. </p>
<p><em>DeBug:</em> Das wiederum hasse ich persönlich ja, weil ich ja Kinder unterrichte und die gerne ihre Tracknamen in Emoji machen. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Warum hasst du das, das ist doch großartig! </p>
<p><em>DeBug:</em> Weil es beim Export immer irgendwie Probleme macht. </p>
<p><strong>Eric Wahlforss:</strong>: Das ist ein Punkt. Aber es ist ja ein Teil unserer Sprache geworden. Gifs sollte ein Teil dieser Diskussion sein. Ich liebe es, dass Gifs zurückkommen, dass sie überhaupt noch da sind. </p>
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		<title>Cambridge Analytica und die schmutzige Bombe</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/medien/cambridge-analytica-und-die-schmutzige-bombe</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 10:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Dezente Irritation über einhellige Begeisterung schön präsentierter Halbwahrheiten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich bekenne, ich habe diesen Artikel auch gelesen. Nicht geteilt, nicht geliked, könnte ja was schlimmes passieren. Ihr wisst wovon ich rede. Der <a href="https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/">&#8220;Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt&#8221;</a>-Artikel über Cambridge Analytica und Trump. </p>
<p>Der reiht sich im Gestus nahtlos in eine Folge anderer Artikel ein, die der eigenen Post-Trump-Hilflosigkeit tröstende Erklärungsmuster anbieten. Die Medien sind schuld mit ihrer freiwilligen rund um die Uhr Trump-Berichterstattung. Clinton ist schuld! Facebook ist schuld! Fake News sind schuld! Russland, äh, sorry, Wikileaks ist schuld! Oder, meine Lieblingstheorie: Detroit ist schuld! Ihr wisst schon, diese faulen &#8220;inner city&#8221; Wähler, wie Trump sie nennt, die Michigan rot haben werden lassen. </p>
<p>So sehr ich die Story als Story hinter dieser &#8220;Bombe&#8221; genießen kann, auch wenn ich das polit-big-data-thrillerhafte aber eher lifestylig finde, es gibt ein paar Dinge an diesem Artikel, die mich so sehr nerven, dass es selbst jenseits der <a href="https://blog.wdr.de/digitalistan/hat-wirklich-der-grosse-big-data-zauber-trump-zum-praesidenten-gemacht/">paar</a> &#8220;<a href="http://jensscholz.com/index.php/2016/12/03/hat-ein-big-data-psychogramm">Korrekturen</a>&#8221; die es im Netz schon gab, vermutlich noch mehr Randbemerkungen braucht, um aufzuzeigen, warum die Story viel brüchiger ist, als der Bombenartikel nahelegt und auch warum die einhellige Begeisterung über den Artikel in mir irgendwie vor allem Unbehagen auslöst. </p>
<p>Fangen wir an mit diversem Kleinkram, der da so nebenbei fallen gelassen wird. </p>
<blockquote><p>Lange war nicht ganz klar, wozu diese Daten gut sein sollen – ausser dass in unserem Facebook-Feed Blutdrucksenker beworben werden, weil wir grad «Blutdruck senken» gegoogelt haben.</p></blockquote>
<p>Ein Artikel der die Geheimnisse hinter dem Big Data Wunder hinter Trump beleuchten will, fast möchte man sagen den Big-Data-Swindle dem wir alle dank durchleuchteten US-Wählern erlegen sind, behauptet sowas einfach. Kurz zurücklehnen. Es gibt zwei Monsterfirmen im Internet, deren Businessmodell Anzeigen sind. Google und Facebook. Die sollen also ihr eigentliches Kapital, das was sie über uns wissen, schlichtweg so nonchalant miteinander teilen. Klar! Wenn es irgendwo eine Firewall von persönlichen Daten gibt, dann zwischen Facebook und Google. Das ist so das Einmaleins der alltäglichen Internetüberwachung. </p>
<p>Warum man so einen &#8220;Nebensatz&#8221; nicht mal eben als scherzhaft-übertriebenen Einwurf gelten lassen kann, wenn es um das Thema Überwachung geht, sollte eigentlich jedem einleuchten, denn das ist genau die Methode wie aus gefährlichem Halbwissen am laufenden Band krude Verschwörungstheorien gestrickt werden. Etwas das ich dem Artikel selbst allerdings nicht vorwerfen würde. </p>
<p>Doch rücken wir mal etwas näher ran, an die zentraleren Aussagen. </p>
<blockquote><p>Bisher, so Nix, seien Wahlkampagnen nach demografischen Konzepten geführt worden, «eine lächerliche Idee, wenn Sie drüber nachdenken: Alle Frauen erhalten die gleiche Nachricht, bloss weil sie das gleiche Geschlecht haben – oder alle Afroamerikaner, wegen ihrer Rasse?» So dilettantisch arbeitet das Kampagnenteam von Hillary Clinton, das braucht Nix hier gar nicht zu erwähnen, es unterteilt die Bevölkerung in vermeintlich homogene Gruppen – genauso wie all die Meinungsforschungsinstitute es taten, die Clinton bis zuletzt als Gewinnerin sahen.</p></blockquote>
<p>Hier bekommt man den Eindruck Nix (Supername!) verkauft dem Autor nicht nur seine eigene Überlegenheit, nein, der Autor des Artikels übernimmt sie auch gleich unterwürfig (gut gelaufen mit der Werbung) für ein völlig unsinniges noch weiter gehendes Argument gegen das &#8220;dilletantische&#8221; Clinton-Kampagnenteams. Wer Big Data und Wahlen auch nur mit einem halben Auge in den letzten Jahren verfolgt hat, der wird wissen, dass selbst Obama schon höchst präzise Informationen über einzelne Wähler hatte, die sogar in eine App gegossen waren, mit der ausgestattet die Wahlkämpfer an Türen klopfen konnten und damit wussten, was die Vorlieben des jeweils angesprochenen potentielle Wählers waren, um so ihre Strategie, diese Person zur Urne mit der &#8220;richtigen&#8221; Entscheidung zu treiben, mit genau den richtigen Worten optimieren zu können. Feedback inklusive. Kommt euch bekannt vor? Ja, es ist genau das, was später im Artikel als radikal beschrieben und als irgendwie genuine Neuigkeit von Cambrige Analytica präsentiert wird.  </p>
<blockquote><p>Und die Massnahmen der Firma sind radikal: Ab Juli 2016 wird für Trump-Wahlhelfer eine App bereitgestellt, mit der sie erkennen können, welche politische Einstellung und welchen Persönlichkeitstyp die Bewohner eines Hauses haben. Wenn Trumps Leute an der Tür klingeln, dann nur bei jenen, die die App als empfänglich für seine Botschaften einstuft. Die Wahlhelfer haben auf den Persönlichkeitstyp des Bewohners angepasste Gesprächsleitfaden bereit. Die Reaktion wiederum geben die Wahlhelfer in die App ein – und die neuen Daten fliessen zurück in den Kontrollraum von Cambridge Analytica.</p></blockquote>
<p>Microtargeting in allen Formen ist seit langer Zeit schon Teil jeder Wahlstrategie in den USA. Es gibt sicherlich neue Dinge, an dem was CA tut. Viele davon aber hängen auch schlicht damit zusammen, was z.B. Facebook solchen Firmen erlaubt. So ist der Abgleich eigener Daten (bspw. Wählerinformationen) mit den Personen auf Facebook ein relativ neues und extrem effizientes Feature, <a href="http://www.nytimes.com/2014/09/11/upshot/on-facebook-nobody-knows-youre-a-voter-well-almost-nobody.html">das 2013 erst eingeführt wurde</a>. Dass Clinton nicht auch bei Acxiom Daten eingekauft hat, darf man aus <a href="http://adage.com/article/campaign-trail/clintons-friend-data-giant-acxiom/306603/">verschiedensten Gründen</a> bezweifeln. </p>
<p>Kurzer Exkurs für US-Wahlanfänger zur Erklärung warum diese spezielle Art von App getriebenem Microtargeting auch vorher schon funktioniert hat. Es mag toll sein, dass man mittels Facebook-Likes mit 85%-iger Wahrscheinlichkeit (auch so eine unverbundene Randinfo aus dem Artikel) feststellen kann, ob jemand nun Republikaner oder Demokraten wählt. Dass dies aber keine so große Leistung ist, dürfte klar werden, wenn man weiß, dass US-Wähler bei ihrer Registrierung zur Wahl gerne auch gleich ihre Parteizugehörigkeit freiwillig abgeben. Und die ist dann öffentlich zugänglich. Das ist aus unseren Vorstellungen über Wahlen heraus ein ziemlich obskures Feature, aber wer mal eine Folge von West Wing gesehen hat, wird wenigstens die Begriffe &#8220;registered democrat&#8221; oder &#8220;registered republican&#8221; kennen, die man nicht mit einem wesentlich privatsphäreaffinen Parteibuch verwechseln sollte. </p>
<p>Man sollte sich auch gar nicht erst auf die Voodoo-Aspekte von OCEAN-Profilen einlassen, oder etwa im Kaffesatz der eigenen Applymagicsauce-Ergebisse heraussuchen, warum Detail X dieser omninösen Aussage: &#8220;Und mit noch mehr Likes lässt sich sogar übertreffen, was Menschen von sich selber zu wissen glauben&#8221; ziemlich eindeutig widerspricht, denn es steht irgendwie ausser Frage, dass man enormes Wissen über Motivationen Einzelner aus der Akkumulation diversester Daten herausfischen kann, die dann eben auch <strong>mit</strong>-wahlentscheidend sein können. Es steht auch ausser Frage, dass die Trump-Kampagne Twitter und Facebook vorbildlich zu einer Waffe hochgetrimmt haben. </p>
<p>Es sind andere Dinge am Artikel, die einen irgendwie aufhorchen lassen, ob da nicht jemand dem logischerweise kapitalförderndem Größenwahn einer Firma aufgesessen ist, nur um dies dann, als Gefahr  für den eher kulturell geneigten Konsumenten verkleidet, weiterzuverkaufen. </p>
<blockquote><p>In der modernen Psychologie ist dafür die sogenannte Ocean-Methode zum Standard geworden. Zwei Psychologen war in den 1980ern der Nachweis gelungen, dass jeder Charakterzug eines Menschen sich anhand von fünf Persönlichkeitsdimensionen messen lässt, den Big Five&#8230;</p></blockquote>
<p>So einfach ist das laut dem Bomben-Artikel. Dass die Big-Five Theorie ziemlich umstritten ist, diverse Konkurrenz anderer ähnlich gelagerter Modelle hat, vermutlich eher für Daten-Analysen als für Persönlichkeitsanalysen taugt, und &#8211; nunja &#8211; Teil einer Wissenschaft ist, in der das Wort &#8220;Nachweis&#8221; eher mit einer gewissen Vorsicht gehandelt werden sollte, wird nicht mal erwähnt. Wer wirklich wissen will, woher das &#8220;zum Standard geworden&#8221; des Satzes oben kommt, dem empfehlen wir die deutsche Wikipedia-Version des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Five_(Psychologie)">Big Five&#8221;</a> Artikels, der sämtliche Kritik an dem Modell &#8211; anders als der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Big_Five_personality_traits">englische</a> &#8211; auslässt. </p>
<p>Diese dezenten Halbwahrheiten im Artikel, die wir mehr und mehr in einem Mangel an kritischer Distanz zu den Aussagen der Protagonisten &#8211; und einem gewissen Willen die Story stimmiger zu machen &#8211; begründet sehen, gehen, wenn man sie erst mal sucht, immer weiter. </p>
<p>Brexit. Diese fiesen Cambridge Analytica Typen haben uns also auch das eingebrockt? </p>
<blockquote><p>Seit dem 9. November kennen wir die Antwort. Denn hinter Trumps Onlinewahlkampf und auch hinter der Brexit-Kampagne steckt ein und dieselbe Big-Data-Firma: Cambridge Analytica mit ihrem CEO Alexander Nix. </p></blockquote>
<p>So steht das da. Fakt! Die Wirklichkeit ist etwas komplizierter. Ja, leave.eu hatte irgendwann Cambridge Analytica angeheuert. Aber haben die auch viel für den Brexit gearbeitet oder ist, wie Wired schon meldete, als Trump CA anheuerte, letztendlich aus der Zusammenarbeit gar nichts geworden? </p>
<blockquote><p>An agreement announced late last year collapsed under budgetary constraints, the source says. That hasn’t stopped journalists from crediting Cambridge with working on Brexit, nor has it prompted the company to set things straight.  “We’ve never perpetuated anything positive or negative about our involvement,” Nix says.<a href="https://www.wired.com/2016/08/trump-cambridge-analytica/">Wired</a></p></blockquote>
<p>Trotz der vielen Headlines, die eine schnelle Internet-Recherche zum Thema Brexit Sündenbock passenderweise ergeben mag, ist das nicht alles eher der Stoff aus dem eigentlich Fake-News gemacht werden? </p>
<p>Diese Tendenz zur bedeutungsschwangeren Schwammigkeit zieht sich als Prinzip durch viele scheinbar unschuldig wirkende, Filterbubble massierende Passagen des Artikels. </p>
<blockquote><p> In sogenannten dark posts, das sind gekaufte Facebook-Inserate in der Timeline, die nur User mit passendem Profil sehen können, werden zum Beispiel Afroamerikanern Videos zugespielt, in denen Hillary Clinton schwarze Männer als Raubtiere bezeichnet.</p></blockquote>
<p>Wer weiß jetzt was &#8220;dark posts&#8221; auf Facebook sind, abgesehen davon, dass die unheimlich klingen und irgendwie fies sind? Ich nicht, hab ich aber nachgeschlagen. Alle gesponsorten Posts auf Facebook, d.h. wenn jemand mehr Verbreitung für seine Posts kauft, kann man auf Nutzerprofile anpassen. So ist das einfach. Das macht sie nicht dark. Dark heißt in dem Zusammenhang schlicht und einfach, dass sie auf der Page, von der sie ausgehen, verborgen sind, damit die Page nicht ganz so spammig aussieht und Nutzer zu oft ihr Like entziehen. Puh. Dark! </p>
<p>Die Passage davor ist auch relativ interessant und wird gerne weiter zitiert, mittlerweile bin ich aber soweit, ihr nur noch unter Vorbehalt zu glauben, wie &#8211; leider &#8211; vielen Sätzen in diesem Artikel generell. </p>
<blockquote><p>Am Tag der dritten Präsidentschaftsdebatte zwischen Trump und Clinton versendet Trumps Team 175 000 verschiedene Variationen seiner Argumente, vor allem via Facebook. Die Botschaften unterscheiden sich meist nur in mikroskopischen Details, um den Empfängern psychologisch optimal zu entsprechen: verschiedene Titel, Farben, Untertitel, mit Foto oder mit Video.</p></blockquote>
<p>Haben sie, oder haben sie nicht? Ich vermute jein. Es ist nicht klar herauszulesen, ob diese Information aus einem Gespräch mit Nix stammt, oder aus einem Video. Wir vermuten mal forsch, sie stammt aus einem (anderen) Wired-Artikel. </p>
<blockquote><p>On the day of the third presidential debate in October, the team ran 175,000 variations. Coby calls this approach “A/B testing on steroids.” The more variations the team was able to produce, Coby says, the higher the likelihood that its ads would actually be served to Facebook users.</p>
<p>“Every ad network and platform wants to serve the ad that’s going to get the most engagement,” Coby says. “The more you’re testing, the more opportunity you have to find the best setup.”<br />
<a href="https://www.wired.com/2016/11/facebook-won-trump-election-not-just-fake-news/">Wired</a>
</p></blockquote>
<p>Hier klingt das allerdings nicht so, als wären die 175.000 Variationen genau auf jedes denkbare Persönlichkeitsprofil zugeschnitten und angepasst worden (was ja auch wieder minimum 170.000 verschiedene Anzeigeneinstellungen bei Facebook erfordert hätte), sondern als Test gelaufen, um herauszufinden, welche davon am häufigsten geclickt werden. </p>
<p>Das allein ist schon sensationell genug, aber taugt natürlich irgendwie weniger für die Story an sich, dass wir (die US-Wähler im Geiste) bis ins Mark durchleuchtet und mit einem nahezu perfekten fünfdimensionalen Fadenkreuz aus OCEAN-Lettern anvisiert werden. </p>
<p>All diesen Einwänden zum Trotz, ja, Microtargeting mit einer gewissen Psyops-Konnotation spielte im US-Wahlkampf sicher eine große Rolle. Ist es aber eine Bombe, die unfehlbar unsere geliebte westliche Zivilisation vernichten wird, so wie manche nach dem Lesen des Artikels zu glauben scheinen? Unwahrscheinlich. </p>
<p>Auch weil eben so viele Schuldige (s.o.) schon identifiziert worden waren, die sicherlich alle ihren Anteil am Phänomen Trump haben, das man wohl am besten als &#8220;perfect storm&#8221; bezeichnen könnte. </p>
<p>Zur weiteren Info empfehlen wir noch die sehr detailreichen und fein nerdigen <a href="https://medium.com/@d1gi">Analysen von Jonathan Albright</a> zu diversen Datenaspekten der US-Wahlen, von dem es auch einen Artikel über Cambridge Analytica gibt. Auch gut der <a href="https://www.bloomberg.com/politics/graphics/2015-steve-bannon/">Bloomberg</a> Artikel über Steve Bannon und das ebenso spannende Government Accountability Institute. </p>
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		<title>SEAT Musicathon &#8211; Das große Finale in L.A.</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musik/seat-musicathon-das-grose-finale-in-l-a</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 15:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[debug]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[In Co-Produktion mit den Profis entwickeln die Finalisten das neue Soundlogo]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finalisten des <a href="http://www.seat.de/ueber-seat/musicathon.html?kampagnenid=3403&#038;discmp=Musicathon:Ibiza:VICE:Awareness:debug:Blogartikel:Barcelona_ADGapID_026_800138_433714877-433716076">SEAT Musicathons</a> machten sich zum Abschluss nach ihrem Barcelona-Besuch auf den Weg nach L.A. um endlich gemeinsam mit Profis das neue SEAT Soundlogo zu entwickeln. </p>
<p>Nach weiteren Workshops mit Tim Schwertzer und Martin Eyerer ging es für die Gewinner Christian, Ariadna und Tomm mit dem SEAT Soundteam ins große Tonstudio wo sie u.a. mit dem Grammy Award Gewinner Ryan Hewitt zusammen arbeiten konnten und von dem SEAT Sound Branding Team rings um Cornelius Ringe und Lars Ohlendorf unterstützt wurden. Ein Einblick nicht nur in die Arbeit in einem professionellen Soundstudio, sondern auch die Entwicklung von Sounddesign im Rahmen einer Marke. Dabei stand der Design-Prozess ganz im Vordergrund um die jungen Künstler zu fordern und zu Höchstleistungen anzuspornen. </p>
<p>An Freizeitaktivitäten mangelte es für die Finalisten natürlich auch nicht und so konnten sie neben der Erfahrung im Sounddesign sowie dem Austausch mit diversen Profis auch noch einen Hauch kalifornischer Luft der Stars schnuppern. </p>
<p>Jetzt warten wir gespannt auf das Ergebnis dieser Zusammenarbeit, das nach all der Vorbereitung, der Lernerfahrung und dem Spass, den die Teilnehmenden schon jetzt hatten, bald präsentiert werden wird: das neue SEAT Soundlogo. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/3w11g-_NzkY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Ableton Link für Android ist &#8220;da&#8221;</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/ableton-link-fur-android-ist-da</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 12:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ableton Link]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Coldcut]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Black]]></category>
		<category><![CDATA[Ninja Jamm]]></category>
		<category><![CDATA[PD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ninja Jamm beweist zumindest, dass es laufen kann]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Matt Black von Coldcut hat die erste Android App mit <a href="https://www.ableton.com/en/link/">Ableton Link</a> gezeigt. Wir haben fast ein Jahr darauf gewartet. Zwar ist die Welt der Musik-Apps auf Android immer noch weit hinter der auf iOS zurück, aber mit Ableton Link schöpfen wir irgendwie neue Hoffnung, dass sich da langsam etwas ändert. Bei <a href="http://ninjajamm.com/">Ninja Jamm</a> jedenfalls scheint das gut zu laufen. Ob man die Latenz wirklich einstellen muss und das vielleicht sogar mit Android selbst zusammen hängt, oder ob das nur für den ersten Test eingebaut wurde, ist uns noch nicht klar. Wir sind erst mal froh, dass es überhaupt kommt, denn Ableton selbst hatte wohl keinen Wert darauf gelegt. </p>
<p>Bislang ist das wohl noch eine Beta und bis es im <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=net.ninjatune.ninjaJamm">Play Store</a> landet, kann es natürlich noch dauern. </p>
<p>https://www.facebook.com/mattblack1/videos/10154734826721518/</p>
<p>Möglicherweise ist das auch eine Folge der Entwicklung von Ableton Link für PD auf Android, ein Offshoot der Entwicklung von Ableton Link für Puredata. Denn vor knapp einer Woche hatte Peter Brinkmann angekündigt, dass er Android geknackt hatte. </p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550">
<p lang="en" dir="ltr">The desktop/Android version of the <a href="https://twitter.com/Ableton">@Ableton</a> Link external for Pure Data has moved to a new location: <a href="https://t.co/b9Tjrnl64Q">https://t.co/b9Tjrnl64Q</a></p>
<p>&mdash; Peter Brinkmann (@nettoyeurny) <a href="https://twitter.com/nettoyeurny/status/794947251525353473">November 5, 2016</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Unsere Hoffnung wäre jedenfalls, dass nun diverse Apps für Android mit Ableton Link folgen und die Entwicklung von Musik-Apps für Android noch mal einen neuen Schwung bekommt, die Hardware selbst auf der Android mittlerweile läuft, wird ja aus diversen Gründen immer attraktiver.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Roli Blocks: MPE-Controller-Touchpad mit 5 &#8220;Dimensionen&#8221;</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/roli-blocks-mpe-controller-touchpad-mit-5-dimensionen</link>
		<comments>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/roli-blocks-mpe-controller-touchpad-mit-5-dimensionen#respond</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2016 09:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Blocks]]></category>
		<category><![CDATA[Controller]]></category>
		<category><![CDATA[Midi]]></category>
		<category><![CDATA[MPE]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Roli]]></category>
		<category><![CDATA[Roli Blocks]]></category>
		<category><![CDATA[Seaboard]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur nicht wirklich mit so vielem kompatibel]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Roli Bocks sieht auf den ersten Blick so aus, als hätten die Macher des relativ sensationellen Seaboard Rise jetzt ein Stück von ihrer <a href="https://itunes.apple.com/us/app/noise/id1011132019?mt=8" target="_blank">Noise App</a> für iOS in Hardware umgesetzt. Und dann fragt man sich natürlich gleich: warum? Da ist doch schon ein Touchscreen, der einiges kann. </p>
<p>Da <a href="https://roli.com/products/blocks" target="_blank">die Webseite</a> eigentlich nur beschreibt, wie man den immerhin 200 Euro teuren Controller (die beiden Mini-Toolbars kosten noch mal je 100 Euro extra) mit der App nutzt, dürfte jeder, der Roli nicht kennt, zunächst mal stutzig werden, warum man 400 Euro für ein paar schicke Controller nur für eine iPhone-App ausgeben soll. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/2gon6Vf79ak?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was sie nur im Kleingedruckten und nach einer etwas übertriebenen Scroll-Orgie sagen, ist, dass der Lightpad Block genauso über USB und Bluetooth als Midi-Controller dienen kann. Die Besonderheit: wie das Roli Seaboard versteht er sich auf MPE, aka Multidimensional Polyphonic Expression. </p>
<p>Über mehrere MIDI-Kanäle für einen Sound lassen sich mit MPE noch mehr Parameter gleichzeitig kontrollieren. Vorausgesetzt man hat die richtige Software, denn mit Bitwig, Logic, Max, GarageBand (?) und ein paar anderen funktioniert das teilweise problemlos, Ableton aber z.B. stellt sich quer und erfordert mindestens viel Gefussel, wenn man es überhaupt nutzen will. Welche Instrumente in diesen DAWs dann damit können (oder überhaupt davon profitieren) ist noch mal eine andere Frage. </p>
<p>MPE jedenfalls wurde extra für Controller entwickelt, die eigentlich mehr könnten als ein Kanal MIDI begreifen würde und die Blocks (zumindest das Lightpad) sind welche dieser Art. 5D Touch nennt Roli das überschwänglich. Die Beschreibungen für die Blocks sind auch voller Buzzwords: &#8220;Modulares Musikstudio&#8221;, &#8220;Lego&#8221;, &#8220;Demokratisierung der Musikproduktion&#8221;, &#8220;Steve Aoki&#8221;. </p>
<p>Das Lightpad ist ein drucksensitives Minipad mit LED Leuchten im Hintergrund, das wohl 25 Noten oder 16 (bzw. 4) Drumpads abbilden kann. Mit den Zusatz-Blocks lassen sich dann andere Funktionen der App (möglicherweise auch umständlich konfigurierte Midi-Befehle) ansteuern. Loops, Scales, etc. Warum man dafür zwei einzelne brauchte ist etwas unklar. Auch warum man mehrere von diesen Blocks kaufen soll, wenn man die Funktionen der beiden kleinen Controller ebenso auf dem iPhone oder iPad regeln kann, weiss ich wirklich nicht, aber so ist das halt modularer. Ein gutes Buzzword, aber, wie schon bei der <a href="http://de-bug.de/blog/gadgets/apple-zeigt-kleinsten-touchscreen-aller-laptops-und-schlechtesten-dj-controller" target="_blank">Mac Touch Bar</a>, man vermutet dahinter irgendwie auch nur eine Auslagerung einer Toolbar in teure Hardware. </p>
<p>Es bleibt auch sehr undurchsichtig, was genau die 5 Dimensionen hier sein sollen, Glides, Vibrato, Velocity und&#8230;? Snarerolls? Auch der Versuch, ständig die &#8220;Anfänger&#8221; anzusprechen wirkt etwas unbeholfen, denn am Ende bedient der dann ja wirklich nur diese eine App, Noise. Die ist nett, aber viel mehr auch nicht und hat weder IAA, noch Audiobus noch Link. Ihr fehlt also sehr viel, was man als jemand, der Audio-Apps auf iOS kreativ auch als Anfänger nutzt, eigentlich braucht. </p>
<p>Nicht falsch verstehen, es gibt sicherlich gute Gründe so ein Lightpad einsetzen zu wollen, aber die liegen in einem Bereich, den Roli selbst kaum anspricht und der dank spärlicher Unterstützung und umständlichem Einsatz von MPE für viele auch noch eine Weile verschlossen bleiben sollte. Wer aber ein Roli Keyboard hat und sich ähnliche Variabilität und Sensitivität in einem Pad wünscht, für den ist so ein Lightpad sicherlich ein Schnäppchen, zumindest falls klarer wird, was es wirklich kann. </p>
<p>Ich würde z.B. gerne noch wissen, wie man die einzelnen Pad-Konfigurationen im Lightpad umschaltet, wenn man keine Zusatz-Blocks gekauft hat und Noise als App nicht verwenden will. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/VwcKBXJvdFU?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/jlYMCcNkYbw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/KEV0dO0kxDw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/UWe6y5X3W3U?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>GEMA &#x2665; YouTube</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/medien/gema-%e2%99%a5-youtube</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 11:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso jetzt, warum doch und in welchen Stellungen bleibt unklar.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erzfeinde im Gerangel um Musiklizenzen, YouTube und GEMA, haben sich geeinigt. Ein &#8220;Meilenstein&#8221; für Fairness <a href="https://www.gema.de/aktuelles/gema_unterzeichnet_vertrag_mit_youtube_meilenstein_fuer_eine_faire_verguetung_der_musikurheber_im_d/">sagt die GEMA</a>, Rückzahlungen bis ins Jahr 2009 werden versprochen. Ein Jubel geht durch die Branche. Doch welchen Vertrag sie da geschlossen haben, sagt niemand. </p>
<p>Das ist für jeden, der sich mit diesem Thema über all die Jahre beschäftigt hat aus einem Grund sehr merkwürdig: denn immer wieder hatte die GEMA betont, es gibt nur einen Tarif und den muss auch YouTube bezahlen. Sondertarife oder gar geheime Tarife gibt es überhaupt nicht, nie, nimmer. </p>
<p>Jetzt ist erst mal große Völkerverständigung angesagt und sogar ein Retweet von Google Deutschland durch die GEMA ist drin. Aber man drückt sich natürlich um die Frage, die vor Gericht hätte entschieden werden sollen, wer eigentlich für diese Nutzung wirklich (und vor allem wie viel) zahlen muss, denn YouTube und die GEMA haben sich jetzt wohl auf ein neues Wording dieses Problems geeinigt: &#8220;unterschiedliche Auffassung&#8221;. Was uns Jahrelang als schlichtweg moralischer Kampf um Ehre und Gesetz verkauft wurde, ist jetzt eine Interpretationsfrage. </p>
<p>Es wird wohl noch relativ lange dauern, bis erste Musiker in Deutschland über ihre GEMA-Abrechnung (falls sie da durchblicken) und deren Veröffentlichung etwas Licht in diesen Vertrag bringen. Und da die Regelung in Zukunft dann auch YouTube Abo-Modelle beinhalten wird, dürfte das nicht einfacher werden. </p>
<p>Die viel wichtigere Frage aber: wer schützt jetzt unsere Kinder, die bislang oft nur auf dem schmalen Kanal von Vevo-Videos den Grausamkeiten der Schlagerwelten ausgesetzt waren? Irgendwie hatten wir uns nämlich an die Sperrtafeln auch als eine Art Qualitätsfilter gewöhnt. </p>
<p>Glücklicherweise funktionieren die &#8220;Sperrtafeln&#8221; aber gewissen Dingen immer noch. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/QGwN2F1jCf8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dass der Teufel unter Umständen für all jene die ihre YouTube Videos gerne mit Musik unterlegen, die sie selbst nicht gemacht haben aber weiterhin wohl im Detail steckt, zeigen allerdings diese beiden irgendwie für die meisten sicherlich nicht ganz so kongruent wirkenden Antworten des GEMA Twitter-Accounts auf nahezu gleich lautende Fragen. </p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-12.02.57.png" alt="bildschirmfoto-2016-11-01-um-12-02-57" width="627" height="427" class="alignnone size-full wp-image-12801" srcset="https://de-bug.de/files/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-12.02.57.png 627w, https://de-bug.de/files/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-12.02.57-625x426.png 625w" sizes="(max-width: 627px) 100vw, 627px" /></p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2016/11/Bildschirmfoto-2016-11-01-um-12.02.25.png" alt="bildschirmfoto-2016-11-01-um-12-02-25" width="623" height="451" class="alignnone size-full wp-image-12802" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Korg Monologue: Monophoner-Batteriesynth mit Aphex Twin Tuning</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/korg-monologue-monophoner-batteriesynth-mit-aphex-twin-tuning</link>
		<comments>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/korg-monologue-monophoner-batteriesynth-mit-aphex-twin-tuning#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 10:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Aphex Twin]]></category>
		<category><![CDATA[Korg]]></category>
		<category><![CDATA[Microscales]]></category>
		<category><![CDATA[Monologue]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>

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		<description><![CDATA[Microtonal und für nur 300 Dollar
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen neuen Synthesizer von Korg. <a href="http://www.korg.com/us/products/synthesizers/monologue/index.php">Monologue</a> heisst er und passt perfekt in die Serie der kleinen batteriebetriebenen Synths mit der Korg seit einer Weile diesen Markt aufmischt. </p>
<p>Wir haben das Gefühl, dass Korg immer experimentierfreudiger wird und sich im Tandem zwischen Gadget (ihren Mini-iOS-Softsynths) und der Volca Serie immer mehr als ein perfektes Experimentierfeld für kleine Kisten sieht, bei denen die &#8220;Personality&#8221; im Vordergrund steht. </p>
<p>Hier haben sie sich für ihr Feature von Microscales Aphex Twin als Berater geholt, der sich zum Glück für uns alle von seinen dezent schrägen Tunings nie hat abbringen lassen. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Xv63ZWFfZf0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Microtonalen Scales lassen sich hier genaus so wie Soundpresets speichern und geben einem so die Möglichkeit einen ganz eigenen Charakter aus der kleinen Kiste herauszuholen. </p>
<p>Mit 25 (etwas kleinen Tasten&#8221;) 100 Speichern für Presets (leider nur 20 für User), einem 16-Step Seuenzer und dem leuchtenden Bonus eines Oscilloscopes ist das natürlich keine Maschine für alles, aber ein Synth, der seinen &#8220;typischen&#8221; Sound prägend machen könnte. </p>
<blockquote><p>The structure is 2VCO, 1VCF, 1EG, 1VCA, and 1LFO. In addition to the same distinctive circuits as on the minilogue (such as the wave shaping that shapes the overtones of the oscillator, and a sync/ring switch), the filter section uses a two-pole filter to deliver aggressive sound. Newly featured is a drive circuit that adds overtones and distortion to the sound, letting you generate fat basses and sharp lead sounds to your heart&#8217;s content. The LFO rate can be adjusted into an unprecedentedly ultra-high-speed range to generate crazy space-shattering sounds, or switched to one-shot mode to act, in a sense, as an additional envelope.</p></blockquote>
<p>Die Sequenzen lassen sich obendrein inklusive 4 Knöpfchendreher-Stunts aufnehmen und haben ein praktisches Overdub-Feature und können den Sound beliebig wechseln, während man sie sogar über die Tasten triggern kann. </p>
<p>Mit 1,7 Kilo ist der Synth logischerweise ein Leichtgewicht und braucht 6 Standard AA Batterien und für Freunde des Retrodsigns gibt es auch noch einen Hauch Holz. Mit Audio Sync kann man ihn (neben MIDI) natürlich auch mit anderen Korgs stabil synchronisieren. Bunt ist er auch noch. Das einzige, was daraus nicht ein perfektes Weihnachtsgeschenk für gut befreundete Musiker macht, ist, dass er erst im Januar zu haben sein wird. </p>

<a href='https://de-bug.de/blog/musiktechnik/korg-monologue-monophoner-batteriesynth-mit-aphex-twin-tuning/attachment/9e7a763764b45403266de742e168572b_pc'><img width="150" height="150" src="https://de-bug.de/files/2016/11/9e7a763764b45403266de742e168572b_pc-150x150.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://de-bug.de/files/2016/11/9e7a763764b45403266de742e168572b_pc-150x150.png 150w, https://de-bug.de/files/2016/11/9e7a763764b45403266de742e168572b_pc-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a href='https://de-bug.de/blog/musiktechnik/korg-monologue-monophoner-batteriesynth-mit-aphex-twin-tuning/attachment/2235c90827e860459abcc18315520310_pc'><img width="150" height="150" src="https://de-bug.de/files/2016/11/2235c90827e860459abcc18315520310_pc-150x150.png" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" srcset="https://de-bug.de/files/2016/11/2235c90827e860459abcc18315520310_pc-150x150.png 150w, https://de-bug.de/files/2016/11/2235c90827e860459abcc18315520310_pc-125x125.png 125w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<p><iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/290901400&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;visual=true"></iframe></p>
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		<title>Apple zeigt kleinsten Touchscreen aller Laptops und schlechtesten DJ-Controller</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/gadgets/apple-zeigt-kleinsten-touchscreen-aller-laptops-und-schlechtesten-dj-controller</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 20:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[MacBook Pro]]></category>
		<category><![CDATA[Touch Bar]]></category>
		<category><![CDATA[Touchscreen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zukunft ist keine Toolbar.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich war &#8211; seitdem ich mit Rechnern zu tun habe &#8211; ein Fan von Apple. Und das hatte seine Gründe. Immer. Zugegeben, mit iPods konnte ich immer wenig anfangen, aber ich war ein Fan des ersten iPhones. Ein Fan von iPads. Noch immer. Das neue MacBook aber, so hübsch das aussehen mag und so überfällig es war, macht mir Sorge. </p>
<p>Ich würde ja wünschen, Apple wäre bei was immer die nächste Evolution von &#8220;Computern&#8221; sein mag, ganz vorne dran. Aber sieht man das neue MacBook Pro mit seinem Hauptfeature, der Touch Bar, mal ganz nüchtern an, dann ist es vor allem eins: das Laptop der Saison mit dem kleinsten Touchscreen. </p>
<p>Nun ist es nicht so, als wäre der Erfolg von Apple nahezu des gesamten letzten Jahrzehnts nicht rings um den Touchscreen aufgebaut worden. Jetzt aber, sozusagen als Krönung und auch noch mit dem Wortlaut der an ihren ersten Erfolg anknüpfen will (Hallo!) bringen sie ein Laptop auf den Markt, das sicherlich toll ausgereift, schön, elegant, vielseitig und so weiter ist, dessen Hauptfeature aber die eigentlich erwartete Hauptkompetenz Apples ins Gegenteil verkehrt. </p>
<p>Die Touch Bar ist nichts weiter als eine Touchscreen-Toolbar. Es mag in der Präsentation des neuen Killer-Features lange Passagen gegeben haben, in denen einem die Touch Bar nahezu als Wunderwerk präsentiert wurde, aber wenn man sich davon nicht täuschen lässt, ist sie schlichtweg nichts, was man nicht in jeder beliebigen App am Rand hätte unterbringen können. </p>
<p>Andere Firmen und Betriebssysteme haben nicht nur längst akzeptiert, dass ein Laptop ruhig einen Touchscreen haben darf (wie viele magische Tool, sorry, Touch Bars hätten darauf Platz gehabt?), sondern arbeiten eifrigst daran ihre Betriebssysteme komplett mit Toucheingaben kompatibel zu machen. Microsoft kann es, obwohl sie auf dem Mobile-Sektor komplett den Bach runter sind. Google kann es und sie zeigen mit Chrome OS sogar, dass man dass bestehende Ökosystem aus mobilen Apps nahezu problemlos, mindestens jedoch vielversprechend, in Laptops integrieren kann. </p>
<p>Apple hätte so viel tun können. Vermutlich sogar einfacher als manch andere der großen Firmen. Irgendwo läuft in iOS doch auch OS X, irgendwie hätte man die beiden Systeme doch zum Vorteil beider konvergieren können. Und als Firma die sich immer rühmt, dass ihr Audio besonders wichtig ist, hätte sie eins nun wirklich nicht tun dürfen, das war heute Abend bei der Vorstellung mein persönlicher tipping point, die Touch Bar als DJ-Controller präsentieren. </p>
<p>https://youtu.be/uikWIjYRcXg</p>
<p>Die anderen vorgestellten Programme hatten der Touch Bar zumindest den Anschein von Professionalität verliehen, bei DJ Pro war spätestens klar, dass es so nicht weiter geht. Ein Hobby-DJ (früher nannte man das Hochzeits-DJ) präsentiert das coolste Technik-Feature der coolsten Gadget-Firma des Planeten mit einer notgedrungen peinlichen Darbietung von völlig überholten Features. Mehr aufklärende Dissonanz war wohl nicht zu haben. </p>
<p>Apple hätte viel tun können (nochmal), aber aus unerklärlichen Gründen fehlt ihnen der Wille dazu, oder die Vision. Oder ist es wirklich nur die Weigerung von Tim Cook die Notwendigkeit einer Konvergenz zwischen iOS und macOS (das heißt doch jetzt selbst schon so ähnlich) akzeptieren zu wollen? Bei der Vorstellung des neuen Betriebssystems hätte schon klar sein können, dass da ein Zwiespalt herrscht. Einerseits gab es ein wenig Öffnung hin zu anderem, andererseits wurde gemauert. Mit der Nichtintegration von iOS und macOS verbaut sich Apple jeglichen Weg hin zu spannenderen Formfaktoren. Kein Wunder, dass es keinen 2-in-one von Apple gibt, eins der wenigen Segmente die auf dem PC-Markt laufen. </p>
<p>Aber kurz zurück zur DJ-Vorstellung die sich Apple auf der Keynote heute geleistet hat. Denn auch sie offenbart mehr als nur ein peinliches Faux Pas. Eins der großen Features von iPads ist ihre Fähigkeit Real-Time mit ihnen interagieren zu können. Für Musiker ist das ein Killerfeature. Kein Lag zwischen dem Screen und der Eingabe, das war die Sensation der Apple-Touchscreens, der Android ewig hinterher hinken musste. Eine Touch Bar mag schnell sein, latenzfrei, aber für Realtime Anwendungen mit einer Gewissen Komplexität taugt sie &#8211; aufgrund ihrer vernachlässigbaren Oberfläche &#8211; überhaupt nicht. Die vorstellbare Killerapp auf der Touch Bar wäre eine Flöte.  </p>
<p>Als DJ braucht man mindestens 2 konstant zugängliche Regler für Lautstärke, 6 für Equalizer. Konstant ist hier das Zauberwort. Und das ist nur die Basisausstattung seit den 80ern (jaja, Crossfader schenken wir uns hier). Jedes Feature, das sich für einen DJ hinter einer &#8220;Shift&#8221;-Taste oder sonstigen Menus versteckt, ist mehr oder weniger Unsinn, weil nicht Real-Time erreichbar. Ja, man kann auch all diese Basisregler nach und nach bedienen, schließlich hat man nicht mehr als zwei Hände, aber man will beim besten Willen nicht in kritischen Situationen das passende Menu suchen. Nicht alles was irgendwie machbar ist, ist praktisch. Auch nicht auf dem kleinsten Touchscreen der Saison. Ganz zu schweigen von der eh schon nicht sonderlich beliebten Idee einen Bildschirm zwischen sich und das Publikum zu hängen (hier ein hämisches Lachen der transparenten Teleprompter einfügen). </p>
<p>iPads, bei allen Unannehmlichkeiten die existierende DJ-Software da immer noch bietet, sind da weit besser als DJ-Tool geeignet. Die Idee, so eine Software auf einer Präsentation zeigen zu wollen zeugt genau von dem mangelnden Verständnis der selbst innerhalb der eigenen Innovationen existierenden Möglichkeiten in der obereren Ebene von Apple, die solche Produkte wie eine Touch Bar möglich macht. </p>
<p>Und wir haben noch gar nicht angefangen von 3D, VR, AR, AI zu reden. Was das iPhone mal möglich machte, die Befreiung von unsinnigen Toolbars in Limbo, Submenus aus der Hölle, Interface-Käsequark wird mit dem MacBook Pro jetzt in das Gegenteil verkehrt und leuchtet einen freudig direkt über der Tastatur an. </p>
<p>Wir vermuten ja, soweit glauben wir noch an Apple, dass dieses Ding auch schnell wieder verschwinden wird, wenn sie dann doch den Touchscren auf den Screen (eigentlich nicht unlogisch) verlegen, weil es der Markt schlichtweg von ihnen fordert, aber dann könnte es auch schon zu spät sein. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/4BkskUE8_hA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Retro-Taschentechno aus der Roland-Boutique</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2016 10:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Boutique]]></category>
		<category><![CDATA[Drummachine]]></category>
		<category><![CDATA[Roland]]></category>
		<category><![CDATA[Synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[TB-09]]></category>
		<category><![CDATA[TB-303]]></category>
		<category><![CDATA[TR-09]]></category>
		<category><![CDATA[TR-909]]></category>
		<category><![CDATA[TT-99]]></category>
		<category><![CDATA[Vocoder]]></category>
		<category><![CDATA[VP-03]]></category>
		<category><![CDATA[VP-330]]></category>

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		<description><![CDATA[Überfallig oder überflüssig? 909, 303 und Vocoder mit Batteriebetrieb]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts gegen Retro, muss es denn immer so zwanghafter Hardware-Skeuomorphismus sein? Roland hat in den über dreißig neuen Produkten gestern gleich einen ganzen Satz neu wiederbelebter Minisynths, die sie Boutique nennen, verpackt. </p>
<p>Die <a href="https://www.roland.com/global/products/tr-09/">TR-09</a>, die aussieht wie die 909, die TB-03, die noch mehr aussieht wie eine 303 und den VP-03, ein VP-330 Vocoder im Taschenformat. Alle laufen mit Batterie, alle haben einen kleinen Lautsprecher, alle passen in die Plattentasche und alle dürften (pure Spekulation) irgendwie zwischen 300 und 500 Euro kosten. Wir vermuten eher ersteres. </p>
<p>Klar, ist die 909 eine Legende und man kann es Roland durchaus gönnen, dass sie für die Nachholfans (mit Gnade der späten Geburt) jetzt die (immer schon verflixt große) Kiste in Klein feiern wollen, aber man kann sich ruhig fragen, warum ein Minisynth, der eine 909 emuliert bis hin zur Trigger-Buchse (dafür aber mit weniger Audioausgängen) neben einer vermutlich nur wenig teureren TR-8 existiert, die nicht nur viel mehr kann, sondern auch eine 909 emuliert. Optik? So ähnlich sind sich die beiden nun nicht. </p>
<p>Ähnlich fragwürdige neue Produkte unter dem 909-Brand sind der 909 Plattenspieler (<a href="http://tfr.roland.com/global/products/product-20">TT-99</a>), auch bekannt unter dem Namen &#8220;Dance DJ &#8220;C&#8221;&#8221; Produkt, und der <a href="http://tfr.roland.com/global/products/product-19">DJ-99</a> Battlemixer. Was feiern wir da eigentlich. 33 Jahre 909. So analog war die 909 eigentlich nie. Und intuitiver sind die Fader der TR-8 allemal. </p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2016/09/tb-03_top_gal-1-1024x640.jpg" alt="tb-03_top_gal-1" width="750" height="469" class="alignnone size-large wp-image-12672" srcset="https://de-bug.de/files/2016/09/tb-03_top_gal-1-1024x640.jpg 1024w, https://de-bug.de/files/2016/09/tb-03_top_gal-1-625x391.jpg 625w, https://de-bug.de/files/2016/09/tb-03_top_gal-1-768x480.jpg 768w, https://de-bug.de/files/2016/09/tb-03_top_gal-1-430x270.jpg 430w, https://de-bug.de/files/2016/09/tb-03_top_gal-1-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>Amüsanter ist da sicherlich die 303-Emulation im <a href="https://www.roland.com/global/products/tb-03/features/">TB-03</a> Boutique-Synth, da schon das Format näher an einer echten 303 ist und man die Bewahrung der &#8211; freundlich formuliert &#8211; umständlichen Programmierung, die man auch als produktivsten UX-Fail der Musikelektronikgeschichte feiern kann, als amüsanten Marken-Zynismus irgendwie gut finden kann. Immerhin wurde dem Boutique-Nachbau auch noch ein Overdrive und ein Delay (mit Tape Echo und Reverb Funktionen) spendiert. Mehrwert! </p>
<p><img onerror="this.src='https://de-bug.de/wp-content/plugins/replace-broken-images/images/default.jpg'" src="http://de-bug.de/files/2016/09/vocoder.jpg" alt="vocoder" width="750" height="441" class="alignnone size-full wp-image-12671" srcset="https://de-bug.de/files/2016/09/vocoder.jpg 750w, https://de-bug.de/files/2016/09/vocoder-625x368.jpg 625w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>Je weiter sich Roland von seinem Kultstatus entfernt, desto mehr scheinen sie auch an neuen Features zu wagen. Der <a href="https://www.roland.com/global/products/vp-03/features/">VP-03</a>, nach dem zwar legendären, aber im Großen und Ganzen weniger bekannten VP-330 kommt immerhin mit einem eigenen Stepsequencer und einem &#8220;16 Chord Memory&#8221;, für all jene, die Akkorde lieber mit einem Finger spielen. Etwas mehr als ein Chorus hätte man allerdings als Effekt schon zugeben können. </p>
<p>Während das musikalische Innovationspotential dieser Maschinchen gen Null tendiert, dürfte das eigentlich Interesse hier der Haltung von Roland gelten. Denn sie scheinen jetzt Hardware produzieren zu wollen, wie man früher Apps produziert hat. Da die Decke an wieder herbeihalluzinierten Legenden allerdings eher dünn ist, vermuten wir, dass Roland dies nicht als Strategie durchhalten wird, sondern eher als kurzes saisonales Modephänomen mal eben für die Boutique, wenn auch spät, mitnehmen wollte. </p>
<p>Am Ende ist man fast schon verblüfft, dass Roland sich selbst für die Werbung dieser Boutique-Synths auch noch so einen stilechten Boutique-Techno Song nebst Video gebastelt hat. </p>
<p><iframe width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/xcje0uhewfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Versteht uns nicht falsch, für all diese Geräte gibt es irgendwo sicher einen denkbaren, nützlichen, möglicherweise auch praktischen Einsatz, nur eben die Hoffnung, dass man damit irgendetwas neues zu hören bekäme, darf man vergessen. </p>
<p>Als Bonus noch das Dance DJ &#8220;C&#8221;&#8221; Produkt in voller Schönheit. Und für mich bitte einmal die Slipmat! </p>

<a href='https://de-bug.de/blog/musiktechnik/retro-taschentechno-aus-der-roland-boutique/attachment/tt-99_top_gal'><img width="750" height="469" src="https://de-bug.de/files/2016/09/tt-99_top_gal-1024x640.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://de-bug.de/files/2016/09/tt-99_top_gal-1024x640.jpg 1024w, https://de-bug.de/files/2016/09/tt-99_top_gal-625x391.jpg 625w, https://de-bug.de/files/2016/09/tt-99_top_gal-768x480.jpg 768w, https://de-bug.de/files/2016/09/tt-99_top_gal-430x270.jpg 430w, https://de-bug.de/files/2016/09/tt-99_top_gal-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a>
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		<title>Apples drahtloser Kabelsalat: AirPods, Lightning usw.</title>
		<link>https://de-bug.de/blog/musiktechnik/apples-drahtloser-kabelsalat-airpods-lightning-usw</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 08:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Kösch]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktechnik]]></category>
		<category><![CDATA[AirPlay]]></category>
		<category><![CDATA[AirPods]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Bluetooth]]></category>
		<category><![CDATA[EarPods]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach ist für Anfänger]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Apples neue Strategie rings um den Audio-Output ihrer iPhones wirft &#8211; abgesehen von der eigenwilligen Verwendung des Wortes Courage, das wir irgendwie intuitiv als &#8220;Schneid&#8221; übersetzen &#8211; ein paar Fragen auf, die wir wohl erst in ein paar Wochen endgültig geklärt haben dürften, die aber dennoch einen besseren Einblick in den Umgang damit geben. </p>
<p>1. Was ist so schlimm an einem Adapter? </p>
<p>Wann immer jemand entrüstet sagt: und, soll ich jetzt meinen alten Kopfhörer wegschmeißen?, ist die einfache Antwort diese Gegenfrage. Adapter haben wir oft genug benutzt. Sie sind ein etablierter Weg mit Eigenheiten der Hardwarehersteller bezüglich ihrer Anschlüsse umzugehen. Gerade so kurze, wie der von Apple mitgelieferte Lightning auf Miniklinke Adapter, gehen auch selten kaputt. Ästhetisch ist es eine andere Frage, denn wer möchte an sein pechschwarzes iPhone ein knallweißes Minikabel hängen, um daran dann ein dunkles Kopfhörerkabel zu stecken? Da muss Jony Ive doch die Zornesröte ins Gesicht steigen. Auch im Zubehörshop von Apple gibt es nur diese weiße Farbe. Mögen andere Hersteller das ändern, bitte, hoffentlich ohne die üblichen Lightning-Billigsteckversager. </p>
<p>2. Wie steck ich die Lightning EarPods an meinen Mac? </p>
<p>Oh? Gar nicht? Von einem Miniklinke auf Lightning-Female Adapter zu träumen, ist schon mal Blödsinn, da Lightning ja Strom braucht. USB auf Lightning-Female oder gar USB-C auf Lightning-Female vielleicht? Bislang nirgendwo zu sehen und wir sind uns auch nicht so sicher, ob das überhaupt praktikabel wäre, denn sicher wandelt das iPhone das digitale Signal ja intern schon in analoges Audio um, wenn es erkennt, dass da ein Klinkenkabel-Adapter oder Lightning-EarPods dranhängen. Weshalb sollte ein Mac das am USB-Anschluss können? Normalerweise hängt da ja ein eigener Digital/Analog-Wandler. </p>
<p>3. Sind die Lightning-EarPods dumm? </p>
<p>Dumm jetzt nicht im Sinne von unpraktisch, sondern: haben die überhaupt einen Vorteil von dem Strom den sie bekommen? Wir glauben nicht. Der Preis ist mit 35 Euro genau der gleiche wie bei den bisherigen EarPods mit Klinkenstecker. Die Bedienung ist auch die gleiche. Über die gleiche Fernbedienung. Die brauchten bislang keinen Strom, die brauchen immer noch keinen. Die von Phil Schiller angesprochenen tollen neuen Funktionalitäten, die Kopfhörer dank des neuen Anschlusses so bieten können sollen, wurden von Apple schlichtweg nicht realisiert. Es spricht eigentlich nichts dagegen, wenn der Bauernschlaue iPhone-Käufer die Dinger sofort weiterverkauft, denn dann spart er sich im eigenen Apple-Universum immer zwei Kopfhörer rumschleppen zu müssen. Beißt man halt in den sauren Adapter-Apfel. Schließlich sind die neuen EarPods selbst mit Macs inkompatibel. </p>
<p>4. Warum gibt es drahtlose AirPods und drahtige EarPods? </p>
<p>Gute Frage. Hätten die EarPods von ihrem Lightning-Anschluss profitiert, d.h. einen dieser ominösen W1-Chips bekommen, oder wenigstens normales Bluetooth, dann gäbe es zwar die Möglichkeit diese Kopfhörerchen auch weiter mit allen anderen Apple-Geräten zu nutzen, aber das Kaufargument für die AirPods wäre dahin. Da Bluetooth-Kopfhörer im Allgemeinen weitaus billiger sein können, als sogar die EarPods sind (um nicht von den AirPods zu reden), kann der Preis für so einen kleinen Extra-Chip kein Argument gewesen sein. Gut, der W1 hat noch einen Proximity-Sensor und Accelerometer, aber die gibt es auch wie Sand am Meer und man hätte die in den EarPods zur Differenzierung auch schlichtweg weglassen können. </p>
<p>5. Aber klingt das digital nicht einfach besser? </p>
<p>Nicht anzunehmen. Jedenfalls nicht bei den EarPods. Denn die Wandlung dürfte ja eh schon im iPhone stattfinden, d.h. der Klang der im Lightning-EarPod ankommt, ist sowieso analog. Und besser ist&#8217;s, denn um am Ende was hören zu können, muss Klang analog sein und der D/A-Wandler im Kopfhörer wird kaum besser sein, als der im iPhone. (Randbemerkung: anders als andere Hersteller derzeit, achtet Apple erstaunlich wenig darauf, ihre Klangqualitäten durch Extra-HiFi-Chips im iPhone aufzumotzen, nur einen zarten zweiten &#8220;Lautsprecher&#8221; im Mikrophon-Löchlein hat das iPhone 7 da als Besserung zu bieten). </p>
<p>5. Was ist dieser W1-Chip und sprechen AirPods nur mit iPhones? </p>
<p>Der Webseite von Beats kann man entnehmen, dass es sich um ein Class 1 Bluetooth Gerät handelt. Class 1 bedeutet hier, dass es mit mehr Strom mehr Reichweite haben könnte. Es ist eine andere Bezeichnung als die üblichen Bluetooth X.X, oder LE Namen. Also etwas, was bei drahtlosen Kopfhörern durchaus Sinn machen kann, wobei Apple allerdings betont, dass sie besonders wenig Strom verbrauchen. Da es ohne die iCloud scheinbar nicht möglich ist, Macs mit den AirPods zu verbinden, vermuten wir, dass andere Geräte trotz Bluetooth nicht mit den AirPods reden können. Vorstellbar wäre hier eine Art &#8220;Casting&#8221; wie bei Googles Chromecast, möglich aber auch, dass die iCloud dafür genutzt wird, dass kein anderer Apple-User in deine Kopfhörer reingrätscht. Mit ein wenig Gefussel kann man der Kompatibilitätsliste der AirPods (die gehen nicht mit iPad 1, 2, 3, 4 oder Mini 1) entnehmen, dass die iOS-Geräte mindestens Bluetooth 4 + EDR brauchen. Wer sich noch an die letzte drahtlose &#8220;Technologie&#8221; von Apple erinnert, AirDrop, wird feststellen, dass AirDrop nichts mit der Verbindung der AirPods zu tun hat, da hier Bluetooth 4.0 mit HS gebraucht wird und die Datenübertragung am Ende über WiFi läuft, nachdem Bluetooth den Handshake gemacht hat. Ein iPad Mini 1 beispielsweise kann AirDrop, aber redet nicht mit AirPods. Nunja, wenigstens sind die Smart und haben diverse Sensoren. Apple beschreibt das Protokoll, dass die AirPods benutzen mit Bluetooth mit &#8220;special sauce&#8221;, weil sie auf der einen Seite einen extra Chip haben, auf der anderen den Pairing-Prozess kontrollieren können. Es spricht also eigentlich alles dafür, dass AirPods wirklich nur mit iOS-Geräten und über die iCloud auf Macs laufen. </p>
<p>6. Aber klingen AirPods nicht besser, weil digital? </p>
<p>Umpf. Das Audiosignal, das an AirPods gestreamt wird, ist AAC. Wir vermuten mal 256 kbit/s AAC. Das gleiche Format, das im iTunes Store angeboten wird. Wer also den &#8220;satten, hochwertigen AAC Sound&#8221; (Apple) mag, ist schon mal nicht ganz falsch. Wer sich gerne über digital vs. analog streitet und MP3s für ein Verbrechen hält, schon. Aber natürlich muss das gestreamte AAC in den Kopfhörern auch irgendwie noch in Hörbares umgewandelt werden. Wie das dann am Ende klingt, ist pure Spekulation, denn bislang haben die Kopfhörer ja nur Menschen in schnatternden Menschentrauben gehört und das Mikrofon in den AirPods ist zwar intelligent (&#8220;Ein Stimmbeschleunigungs­messer erkennt, wenn du sprichst, filtert mit wellenbündelnden Mikrofonen Hintergrund­­geräusche heraus und hebt deine Stimme hervor.&#8221;) aber für Noise-Cancelling hat es dann doch nicht gereicht. </p>
<p>7. Aber es muss doch Vorteile der Lightning-EarPods und AirPods geben? </p>
<p>Vermutlich. Die EarPods lassen das iPhone den Kubikzentimeter für den Klinkenanschluss wertvoller verwenden, die AirPods sollen angeblich sehr unterbrechungsfrei laufen, also ähnlich wie mit Kabel, nur mit nach oben beschränkter Audioqualität, die haben sie allerdings mit eigentlich allen Bluetooth-Kopfhörern gemein, die jetzt nicht unbedingt (anerkannt schlechter &#8220;Bluetooth-Sound&#8221;) SBC oder (schon besser, u.U. sogar besser als W1) aptX nutzen, obwohl die meisten das tun. So gut wie AirPlay (oops, das hatten wir fast vergessen) können sie strukturell aber nicht sein. </p>
<p>8. Apple und Audio ist aber doch immer etwas schmerzhaft, warum also jetzt nicht? </p>
<p>Stimmt. Apple hat zwar gelegentlich gute Audio-Qualitäten und beispielsweise die Möglichkeiten iPads in die Audioproduktion einzubauen sind gegenüber anderen Tablets ungeschlagen, aber Apple ist immer auch willentlich &#8211; wir würden sagen unnötigerweise &#8211; restriktiv im Umgang mit Audio. Ein Stück Musik drahtlos und weiterverwendbar auf ein iOS-Gerät zu schieben ist beispielsweise oft ein denkwürdiger Prozess. Und obwohl Apple in nahezu allen iOS-Geräten WiFi/Bluetooth-Chips verbaut, die ein FM-Radio haben, ist diese Funktion immer grundsätzlich abgeschaltet. Dass es jetzt neben AirPlay noch ein weiteres &#8211; wenn auch vermutlich nicht ganz so eigenes &#8211; Audioprotokoll gibt, das an vielen Stellen im Kompatibilitätswirrwarr versinkt, macht die Sache nicht einfacher, aber der Slogan heißt ja auch: Think Different, nicht &#8220;alles easy&#8221; oder gar Plug-and-Play. </p>
<p>9. (Bonus) Aber ich kann mein iPhone noch aufladen während ich mit meinen Lightning-EarPods Musikhöre? </p>
<p>Nein. </p>
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