<?php?>
<?php?>
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>De:Bug Mode</title>
	<atom:link href="http://de-bug.de/mode/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de-bug.de/mode</link>
	<description>MODE</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Mar 2012 16:41:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Trigema Change: Öko statt Affe</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2097.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2097.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 16:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[cradle to cradle]]></category>
		<category><![CDATA[debug 158]]></category>
		<category><![CDATA[mona ohlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[nährstoffkreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[öko-mode]]></category>
		<category><![CDATA[trigema]]></category>
		<category><![CDATA[trigema change]]></category>
		<category><![CDATA[wolfgang grupp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2097</guid>
		<description><![CDATA[T-Shirts für den Nährstoffkreislauf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2097.html/trigema_change2-2" rel="attachment wp-att-2102"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2012/03/trigema_change2.2.jpg" alt="" title="trigema_change2.2" width="497" height="586" class="alignnone size-full wp-image-2102" /></a></p>
<p><strong>Ausgerechnet Wolfgang Grupp, der alteingesessene schwäbische Textilfabrikant mit dem großen Faible für heimische Produktion, ist für die derzeit ökoradikalste Modelinie überhaupt verantwortlich. Wir klären, wie es dazu kam und was es mit dem Kreislauf-Produktionssystem Cradle to Cradle auf sich hat.</strong></p>
<p>Man stelle sich einen Baum vor. Ein Baum als Produktionsstätte für Blätter. Seine Existenzgrundlage und Rohstoffquelle ist der Nährstoff im Boden. Diesen Rohstoff wandelt er mit Hilfe von Wasser und Sonnenlicht um, und produziert daraus Früchte und Blätter. Fallen die Blätter im Herbst zu Boden, bleiben sie dort nicht als lästiger Baumabfall liegen, sondern dienen als Nährstoff für unzählige Mikroorganismen, die die Blätter zersetzen, verwerten und sie in Form von Humus wieder an das Erdreich zurückgeben. Dieser Humus wiederum erhält den Nährstoffgehalt des Bodens, der gleichzeitig die Nährstoffquelle des Baumes ist. Es entsteht ein perfekter Metabolismus, in dem das Produkt &#8220;Blatt&#8221; zirkuliert.<br />
<span id="more-2097"></span> </p>
<p>Manchmal, so sagt das Sprichwort, sehen wir vor lauter Blättern und Bäumen den Wald nicht. Und so geht es einem auch, wenn man vor den zwei Menschen sitzt, die aktuell für den avantgardistischsten Ansatz der Modeindustrie verantwortlich sind. Was wollen diese beiden Menschen voneinander?<br />
Mona Ohlendorf, 32 Jahre, sieht aus wie die klassische Berliner Modedesignerin: etwas zu großer Pulli, zerschlissene Jeans, ein wenig blass um die Nase. Auf eine gleichzeitig aufgeweckte und verschlafene Art stylisch und locker. Bis vor Kurzem wohnte sie noch modemachend in der Hauptstadt. Dann ist sie nach Burladingen gezogen, irgendwo im Nirgendwo der Schwäbischen Alb, unter das Dach von Trigema. Wolfgang Grupp, 69, ist Chef des deutschen Textilherstellers, schwäbischer Kaufmann und berühmt-berüchtigt für seinen nachdrücklichen, in der Vergangenheit vielen auch etwas zu engagierten Einsatz für deutsche Arbeitsplätze sowie jene TV-Spost mit einem Schimpansen als Anchorman. Auch bekannt durch Auftritte in Talkshows, etwa bei Harald Schmidt, wo er sich auf seltsame Art über Frauen äußerte, und Sachen sagte wie: <em>&#8220;Am Schluss sagt man dann immer der Grupp ist verrückt, aber der ist nicht verrückt, der wird verrückt gemacht mit Aussagen, die so wenig mit der Realität zu tun haben, dass ich verrückt werde.&#8221;</em> Ein sympathischer Zeitgenosse. Er trägt einen ordentlichen Haarschnitt, maßgeschneiderten Zweireiher mit Einstecktuch im Revers und ist auf eine grundsolide Art braungebrannt.  </p>
<p>Zusammen sind Ohlendorf und Grupp für die neue Trigema-Linie mit dem Namen Change verantwortlich. Sie besteht aus elf schlichten Oberteilen und trifft eine Zielgruppe, von der Grupp bis vor Kurzem gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt: Lohas, urbane Ökos, gute Menschen, die sich dafür interessieren, wo das herkommt, was sie tragen und wie es hergestellt wurde. Das revolutionäre Potenzial ihrer minimalistischen Mode beruht auf dem Prinzip Cradle to Cradle (C2C). Dies beschreibt schlagwortartig die Idee, Produkte und Herstellungsverfahren so zu gestalten, dass die eingesetzten Rohstoffe und Inhaltsstoffe nach Ver- oder Gebrauch nicht zu Müll, sondern zu Rohstoffen werden. Ziel ist die Entwicklung hochwertiger, kreislauffähiger Materialien und die Umgestaltung von linearen Stoffströmen ohne Rest. Stichwort Wertschöpfungskette. Das T-Shirt als Blatt. Die elf Revolutionsprodukte gab es in dieser Radikalität noch nie zuvor. Sie sind Grau, Weiß, Lachsfarben oder Azurblau und so umweltfreundlich, dass man das T-Shirt für 29,90 am nächsten Tag auf dem Butterbrot essen könnte. Und wenn alles gut geht, wischen Ohlendorf und Grupp 2012 damit American Apparel vom Erdboden.<br />
Im Interview stellt sich unterdessen schnell heraus, dass Ohlendorf und Grupp auch hier sowohl als ungleiches wie gut eingespieltes, geschlossenes System funktionieren &#8211; unsere Fragen wirkten da nur störend, es bleibt das Protokoll einer guten Geschichte. </p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2097.html/trigema_change1" rel="attachment wp-att-2103"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2012/03/trigema_change1.jpg" alt="" title="trigema_change1" width="500" height="750" class="alignnone size-full wp-image-2103" /></a></p>
<p><strong>Wolfgang Grupp:</strong> Ich führe das Unternehmen Trigema seit 42 Jahren. Ich garantiere 1.200 Arbeitsplätze in Deutschland, ich habe noch nie kurz gearbeitet, ich habe noch nie jemanden entlassen und ich garantiere den Kindern unserer Mitarbeiter nach der Schule einen Arbeitsplatz. Das nur vorweg. Der Professor Baumgart, Erfinder des C2C-Prinzips und Chef des Umweltforschungsinstituts Epea, kam 2004 mit dem Konzept auf mich zu. Trigema wurde von ihm ausgewählt, weil wir im Grunde die einzigen in Deutschland sind, die vom Garn bis zum Fertigprodukt alles überwachen und selbst steuern können. 2006 haben wir das erste textile Teil, ein T-Shirt nach dem C2C-Prinzip hergestellt. <br />
Letztes Jahr schrieb Frau Ohlendorf mir einen Brief, 20 Seiten, sehr anspruchsvoll, ein Geschäftsmodell. Ich habe gesagt: <em>&#8216;Frau Ohlendorf, die Idee ist sehr gut, aber eine gute Idee zu haben, ist nicht das Schwierige, problematisch ist die Umsetzung. Frau Ohlendorf: Setzen sie es um.&#8217;</em> Das war vor einem Jahr und nun ist sie fest bei uns eingestellt und hat in Burladingen eine kleine Basic-Kollektion gemacht, die es im Internet zu kaufen gibt, ein Geschäft in Berlin ist geplant, und wenn das klappt wird in Hamburg und München weitergemacht.</p>
<p><strong>Mona Ohlendorf:</strong> Ich habe mein Diplom über die ökologischen und sozialen Probleme in der Textilindustrie geschrieben und versucht, dort Lösungswege zu erörtern, mir reicht es nicht, hübsche Klamotten zu machen. Dabei bin ich dann auf das C2C-Konzept gestoßen. Das ist das einzige brauchbare und auch zukunftsfähige Konzept, was tatsächlich Lösungen für unsere Probleme bietet. C2C gibt es eigentlich nicht in der Mode, außer eben die T-Shirts von Trigema. Dann habe ich dort Stoff bestellt und eine eigene Kollektion gemacht, die kam auch sehr gut an. Aber wie das so ist in Berlin als Designerin: Man macht eben etwas, davon kann man auch ganz OK leben, aber es ist nichts, womit man etwas bewegt oder wirkliche eine Masse von Menschen erreicht, sondern eher ein kleines Soziotop, in dem man sich bewegt. Ethische Mode muss aber ein Massenprodukt sein, das für jeden zugänglich ist. Es muss ein konventionelles Produkt sein und einen soliden Preis haben. Erst dann kann man etwas verändern. Trigema hat das Produkt, aber noch nicht ganz so, wie ich es mir vorstelle. </p>
<p><strong>Grupp:</strong> Mich hat das C2C von der Idee immer überzeugt. Aber ich bin ja ein Laie, weder Erfinder noch Designer, und deswegen habe ich als Unternehmer eine Unisex-Kollektion machen lassen. Eine modische Kollektion ist nicht ganz einfach mit C2C zu realisieren, denn man kann gegenwärtig keine Druckknöpfe, Pailletten oder Ähnliches verwenden &#8211; denn dann ist die Grundidee, das Kompostierbare, in Gefahr. Früher hätte ich nie an die Grünen als Zielgruppe gedacht: Die haben ja so verrückt gedacht, trugen offenes Hemd und verlumpte Hosen. Aber Frau Ohlendorf erzählte mir dann von einer Gruppe von urbanen Menschen, die aufgeschlossen, umweltfreundlich und zukunftsorientiert sind. Dass es solche Menschen gibt, das wusste ich gar nicht. Ich hatte in meinem Leben nie Ideen, alles was ich gemacht habe, habe ich irgendwo gesehen. Eben hat mir jemand gesagt, ich hätte ja das Batik erfunden. Das stimmt natürlich nicht. Das habe ich irgendwo in Düsseldorf gesehen und dann 68 in großem Stil nachgemacht. Und so ähnlich ist das hier. Ich hatte zwar ein Auto, aber ich hatte den Schlüssel zum Fahren nicht. </p>
<p><strong>Ohlendorf:</strong> Durch die C2C-Zertifizierung ist der Spielraum tatsächlich sehr eng. Die Schnitte werden wir in den zukünftigen Kollektion ausbauen. Fashion bedient immer eine bestimmte Zielgruppe, aber ein T-Shirt braucht jeder, und das lässt sich relativ kostengünstig herstellen. Wir arbeiten ausschließlich mit Jersey, da kann man keine Jeans machen, höchstens eine Jogging-Hose. Jeansstoff müsste man einkaufen und vor allem auch wieder prüfen lassen. Die Idee ist ja, dass man wirklich über 100 Prozent der Inhaltsstoffe Kenntnis hat. Jetzt denkt man: Ein Produzent müsste wissen, was in seinem Produkt ist, aber so ist es leider nicht. Ganz sicher weiß der Mensch, der deinen Pulli hergestellt hat, nicht, was für Farbstoffe darin sind, denn die kauft er ein. Selbst der Farbstoffhersteller weiß das nicht wirklich, weil er selbst wieder zukauft. Beim C2C-Prinzip müssen alle Zulieferer ihre Daten offenlegen und das machen die sehr ungern. </p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2097.html/trigema_change3" rel="attachment wp-att-2104"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2012/03/trigema_change3.jpg" alt="" title="trigema_change3" width="500" height="750" class="alignnone size-full wp-image-2104" /></a></p>
<p><strong>Grupp:</strong> Das EPEA Institut vergibt dieses Zertifikat und es gibt bisher nur ein einziges Modelabel, das es bekommen hat &#8211; Trigema Change. Wir sind bisher die einzigen, die das in Strick- und Wirkware umsetzen. </p>
<p><strong>Ohlendorf:</strong> Die Grundidee von C2C ist, dass egal was für ein Produkt vorliegt, man die Produktionsweise von Beginn an so konzipiert, dass es hinterher in einen Nährstoffkreislauf zurückgeführt wird. Dass ich aus meinem Primärrohstoff einen gleichwertigen Sekundärrohstoff mache. Heute ist es so: Ich nehme einen Joghurtbecher und schmeiße ihn in den Müll, der wird dann recycelt, indem man fragt: Was kann ich davon noch benutzen? Dadurch, dass da so viele Komponenten zusammenkommen, Druckfarbe, Lack usw. wird die Qualität des Rezyklats deutlich vermindert gegenüber dem Ausgangsmaterial. Das ist der Punkt, an dem C2C ansetzt: Nicht hinterher gucken, was machen wir damit, sondern vorher fragen, was damit hinterher passiert. Wie kann ich es so gestalten, das es sich in einen Kreislauf einführen lässt und der einmal gewonnene Rohstoff unendlich nutzbar wird. Nicht ver- sondern gebraucht. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob es sich um einen biologischen oder einen technologischen Nährstoff handelt. Man muss schauen, wie man sein Produkt zusammensetzt: Habe ich einen petrobasierten Kunststoff aus Erdöl, das ist ein endlicher Rohstoff, dann ist das ein sehr langlebiges und hochwertiges Produkt und ich sollte dafür sorgen, dass es innerhalb eines technischen Kreislaufs zirkulieren kann. Das heißt: Ich mache einen Joghurtbecher daraus, danach wird es ein Föhn, danach eine Duschhaube und danach wieder ein Joghurtbecher. Und das unendlich. </p>
<p><strong>Grupp:</strong> Also simpel gesagt, wenn ich von der Fertigung ausgehe, die wir aktuell haben, dann ist das Besondere an der Change-Kollektion, dass es einfach keinen Restmüll mehr gibt. Es bleibt nichts übrig. </p>
<p><strong>Ohlendorf:</strong> Die Unterscheidung Naturfaser/Chemikalie ist im Grunde nicht wesentlich für das Prinzip. Biobaumwolle ist natürlich ein Naturprodukt, es gibt aber auch solche und solche Chemikalien. Bei einem Fernseher ist das beispielsweise schwieriger, denn darin befinden sich etwa 1.000 Chemikalien. Es gibt allerdings bereits C2C-Bildschirme. Die Schadstofffreiheit ist natürlich das größte Ziel, auch bei einem technischen Produkt. Die 1.000 verschiedenen Chemikalien in dem Fernseher sind teilweise hochgiftig, aber ohne die funktioniert der Fernseher einfach nicht. Die muss man tolerieren, der C2C-Gedanke ist dann etwa auch, dass man so einen Fernseher nicht mehr kauft, sondern least. Denn man will ja eigentlich nicht den Fernseher, sondern man will fernsehen. Man will auch keinen Staubsauger, sondern man will staubsaugen. Bleiben die giftigen Stoffe also im Besitz des Herstellers, muss er sie wieder zurücknehmen und kann sie dann für die Herstellung neuer Fernseher verwenden. So landen die giftigen Substanzen nicht auf der Halde und es müssen insgesamt viel weniger solcher Substanzen erzeugt werden.<br />
Man muss sich bei C2C am Anfang überlegen: Will ich in den technischen oder will ich in den biologischen Kreislauf. Bei Kleidung ist es so: Wenn du eine Naturfaser möchtest, weil es gut für die Haut ist, dann musst du in den biologischen Kreislauf gehen. Wenn ich aber Funktionsbekleidung mache, dann bin ich eigentlich besser mit einer Synthetikfaser beraten. Und wenn das Produkt tatsächlich so gestaltet ist, dass man es recyceln kann, dann ist gegen das Produkt auch nichts zu sagen. Wenn der Polyester in seiner Qualität bestehen bleibt. Jedes handelsübliche T-Shirt ist mit einem Polyestergarn genäht, weil es billiger und reißfester ist, unser T-Shirt nicht, denn wenn wir Polyester darin hätten, würde er sich nicht zersetzen. Eine Polyesterhose kann man aber ohne Weiteres mit Polyestergarn machen, da ist nichts gegen zu sagen.   </p>
<p><strong>Grupp:</strong> Wir haben ein T-Shirt kompostieren lassen und nach sechs Monaten war es fast verschwunden. Man darf sich das aber nicht als einen geschlossen Kreislauf vorstellen, wo man das einzige Produkt am Ende wieder abholt und in eine Komposttonne tut. Die Dinge halten ja auch sehr lange. Man muss die nun erst einmal auftragen.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.trigemachange.com">www.trigemachange.com</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.epea-hamburg.org">www.epea-hamburg.org</a></p>
<p>Text aus De:Bug 158<br />
Autor: Timo Feldhaus</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2097.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Modestrecke #159</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2087.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2087.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
				<category><![CDATA[ModeInDeBug]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Sherman]]></category>
		<category><![CDATA[Camper]]></category>
		<category><![CDATA[Carhartt]]></category>
		<category><![CDATA[Converse]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Modestrecke]]></category>
		<category><![CDATA[new balance]]></category>
		<category><![CDATA[rachel de joode]]></category>
		<category><![CDATA[vans]]></category>
		<category><![CDATA[wesc]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2087</guid>
		<description><![CDATA[I Want To Live Like Common People]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2087.html/img_4693oe_magazine_r_de_joode" rel="attachment wp-att-2088"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2012/02/IMG_4693OE_Magazine_R_de_Joode.jpg" alt="" title="IMG_4693OE_Magazine_R_de_Joode" width="500" height="667" class="alignnone size-full wp-image-2088" /></a></p>
<p>
<a href='http://de-bug.de/mode/archives/2087.html/img_4696oe_magazine_r_de_joode' title='I Want To Live Like Common People'><img width="150" height="150" src="http://de-bug.de/mode/files/2012/02/IMG_4696OE_Magazine_R_de_Joode-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="I Want To Live Like Common People" title="I Want To Live Like Common People" /></a>
<a href='http://de-bug.de/mode/archives/2087.html/img_4725oe_magazine_r_de_joode' title='I Want To Live Like Common People'><img width="150" height="150" src="http://de-bug.de/mode/files/2012/02/IMG_4725OE_Magazine_R_de_Joode-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="I Want To Live Like Common People" title="I Want To Live Like Common People" /></a>
<a href='http://de-bug.de/mode/archives/2087.html/img_4690oe_magazine_r_de_joode' title='I Want To Live Like Common People'><img width="150" height="150" src="http://de-bug.de/mode/files/2012/02/IMG_4690OE_Magazine_R_de_Joode-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="I Want To Live Like Common People" title="I Want To Live Like Common People" /></a>
<br />
Fotos &#038; Produktion: <a target="_blank" href="http://www.racheldejoode.com/">Rachel de Joode</a></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2087.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Modestrecke #158</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2077.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2077.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
				<category><![CDATA[ModeInDeBug]]></category>
		<category><![CDATA[A.D.Deertz]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Sherman]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[G-Shock]]></category>
		<category><![CDATA[happy hipsters]]></category>
		<category><![CDATA[Henrik Vibskov]]></category>
		<category><![CDATA[hien le]]></category>
		<category><![CDATA[juliaandben]]></category>
		<category><![CDATA[Levi's]]></category>
		<category><![CDATA[levi's made & crafted]]></category>
		<category><![CDATA[lika mimika]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Modestrecke]]></category>
		<category><![CDATA[mykita]]></category>
		<category><![CDATA[owl optics]]></category>
		<category><![CDATA[p.a.m.]]></category>
		<category><![CDATA[pendleton]]></category>
		<category><![CDATA[Pointer]]></category>
		<category><![CDATA[Stine Goya]]></category>
		<category><![CDATA[unhappy hipsters]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2077</guid>
		<description><![CDATA[Unhappy Hipsters]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2077.html/mode1" rel="attachment wp-att-2081"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/mode1.jpg" alt="" title="mode1" width="500" height="652" class="alignnone size-full wp-image-2081" /></a></p>
<p>
<a href='http://de-bug.de/mode/archives/2077.html/mode2' title='Unhappy Hipsters'><img width="150" height="150" src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/mode2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unhappy Hipsters" title="Unhappy Hipsters" /></a>
<a href='http://de-bug.de/mode/archives/2077.html/mode3' title='Unhappy Hipsters'><img width="150" height="150" src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/mode3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unhappy Hipsters" title="Unhappy Hipsters" /></a>
<a href='http://de-bug.de/mode/archives/2077.html/mode4' title='Unhappy Hipsters'><img width="150" height="150" src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/mode4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Unhappy Hipsters" title="Unhappy Hipsters" /></a>
<br />
CREDITS<br />
Fotos: <a target="_blank" href="http://gene-glover.com/">Gene Glover</a><br />
Models: Katrin, Nina, Tom, Timo und Hollis<br />
Künstlerische Beratung: Nina Franz<br />
Produktion und Styling: Timo Feldhaus<br />
Eine Hommage an: <a target="_blank" href="http://unhappyhipsters.com/">unhappyhipsters.com</a></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2077.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>A.D.Deertz jetzt mit Online-Store</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2067.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2067.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leakb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jungszeug]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[A.D.Deertz]]></category>
		<category><![CDATA[add]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[herbert schier]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenhandtasche]]></category>
		<category><![CDATA[herrenmode]]></category>
		<category><![CDATA[Männermode]]></category>
		<category><![CDATA[menswear]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[online-shop]]></category>
		<category><![CDATA[online-store]]></category>
		<category><![CDATA[shokay]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2067</guid>
		<description><![CDATA[Zeitlose Herrenmode auf dem Weg zur Perfektion]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/addeertz_onlineshop_01" rel="attachment wp-att-2071"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/ADDeertz_OnlineShop_01.jpg" alt="" title="ADDeertz_OnlineShop_01" width="500" height="223" class="alignnone size-full wp-image-2071" /></a></p>
<p>Das Menswear-Label <strong>A.D.Deertz</strong> aus Berlin will, so Designerin Wibke Deertz, &#8220;Kleidung machen, die selbstverständlich aussieht. So als würde sie einem bereits gehören.&#8221; Ihre modernen Klassiker sind deshalb nicht saison-, sondern inspirationsabhängig: Statt unter Zeitdruck immer neue Designs zu kreieren, perfektioniert Wibke Deertz lieber die schon bestehenden, wie etwa ihre College-Jacken aus beschichteter Baumwolle, die bunten Canvas-Taschen oder ihre handgewebten Karo-Schals. Die zeitlosen Kleidungsstücke von A.D.Deertz gab es bisher nur im Flagship-Store in der <strong>Berliner Torstraße</strong> zu kaufen, pünktlich zur Vorweihnachtszeit hat das Label nun endlich auch einen <a target="_blank" href="http://www.addeertz.com/?route=common/home">Online-Shop</a>.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/addeertz_14" rel="attachment wp-att-2072"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/ADDeertz_14.jpg" alt="" title="ADDeertz_14" width="500" height="420" class="alignnone size-full wp-image-2072" /></a><br />
<span id="more-2067"></span><br />
Neben einigen Basic-Klassikern aus der Kollektion finden sich im A.D.Deertz-Online-Store stark limitierte <strong>Sonderserien</strong>, bei denen etwa besondere Schnitte oder Stoffe zum Einsatz kommen, sowie eine Auswahl an Kleidungsstücken von Marken wie <a target="_blank" href="http://www.shokay.de/">Shokay</a> und <a target="_blank" href="http://schiershoes.com/">Herbert Schier</a>, die A.D.Deertz‘ Firmenphilosophie &#8211; „traditionelle Produktion, besondere Details, hochwertige Materialien“ &#8211; teilen. Das Angebot umfasst derzeit insgesamt gut 60 Artikel, wird aber sukzessive ausgebaut.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/_m6g5131" rel="attachment wp-att-2073"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/M6G5131.jpg" alt="" title="_M6G5131" width="500" height="340" class="alignnone size-full wp-image-2073" /></a></p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/addeertz_04-klein" rel="attachment wp-att-2076"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/ADDeertz_04-klein.jpg" alt="" title="ADDeertz_04 klein" width="500" height="343" class="alignnone size-full wp-image-2076" /></a></p>
<p>A.D.Deertz wurde vor elf Jahren unter dem Namen ADD gegründet und startete mit Unisex-Mode. Mit der Umbenennung 2009 begann auch die Umstellung auf reine Herrenmode. Ihre Inspiration und auch viele der verwendeten Materialien findet die gelernte Bildhauerin Wibke Deertz auf ihren zahlreichen Reisen, an Orten wie Buenos Aires, Hanoi, Bangkok und zuletzt Portugal entstanden so bereits ganze Kollektionen. Mehr über die Entstehungsgeschichten der einzelnen Kollektionen gibt es <a target="_blank" href="http://www.addeertz.com/?route=information/news">hier</a> zu entdecken.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/outfit10d-450x-1" rel="attachment wp-att-2074"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/outfit10d-450x-1.jpg" alt="" title="outfit10d-450x-1" width="500" height="750" class="alignnone size-full wp-image-2074" /></a></p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/outfit7a-450x-1" rel="attachment wp-att-2075"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/outfit7a-450x-1.jpg" alt="" title="outfit7a-450x-1" width="500" height="750" class="alignnone size-full wp-image-2075" /></a></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2067.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Guter Geschmack mit gutem Gewissen</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2060.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2060.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 12:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leakb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[fair trade]]></category>
		<category><![CDATA[ja-börnski]]></category>
		<category><![CDATA[label]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[organic]]></category>
		<category><![CDATA[shirt]]></category>
		<category><![CDATA[siebdruck]]></category>
		<category><![CDATA[t-shirt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2060</guid>
		<description><![CDATA[Das Berliner Modelabel JA-BÖRNSKI macht fast alles richtig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2060.html/achtern" rel="attachment wp-att-2061"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/achtern.jpg" alt="" title="achtern" width="500" height="500" class="alignnone size-full wp-image-2061" /></a></p>
<p>Das junge T-Shirt-Label <a target="_blank" href="http://www.ja-boernski.com/jaboernski.php?UID=3983i4i4ch76cbf470i883957jd23956">JA-BÖRNSKI</a> aus Berlin mach vom Design bis zur generellen Geschäftsethik so ziemlich alles richtig, was ein Label nur richtig machen kann. Nur am Promotext sollte das Team dann doch noch mal feilen. Da wird mit Schlagwörtern à la “urban glam“, “more future“ und “art meets fashion“ um sich geworfen was das Zeug hält. Hinter all der Phrasendräscherei stecken aber tolle Prints, die eigentlich für sich sprechen.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2060.html/rocky" rel="attachment wp-att-2062"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/rocky.jpg" alt="" title="rocky" width="500" height="500" class="alignnone size-full wp-image-2062" /></a></p>
<p>Die Stückzahl aller JA-BÖRNSKI-Produkte ist auf 250 limitiert. Dabei ist jeder der handgefertigten Siebdrucke ein Unikat und erhält seine eigene Seriennummer.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2060.html/ismael" rel="attachment wp-att-2063"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/ismael.jpg" alt="" title="ismael" width="500" height="500" class="alignnone size-full wp-image-2063" /></a></p>
<p>Die Designs aus dem Hause JA-BÖRNSKI kann man zwar &#8211; gedruckt auf weiße oder graue Shirts &#8211; mit stolz geschwellter Brust vor eben dieser tragen, aber auch auf Leinwand oder Papier an die heimische Wand hängen.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2060.html/itty" rel="attachment wp-att-2066"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/itty.jpg" alt="" title="itty" width="500" height="500" class="alignnone size-full wp-image-2066" /></a></p>
<p>Die Shirts sind übrigens fair gehandelt und bestehen aus umweltfreundlichem Material wie Bio-Baumwolle oder Bambus-Viscose. Auch die für den Print verwendeten Farben sind umweltverträglich.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2060.html/bleich_kenny" rel="attachment wp-att-2064"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/12/bleich_kenny.jpg" alt="" title="bleich_kenny" width="500" height="706" class="alignnone size-full wp-image-2064" /></a></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2060.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OE-Magazin geht in die zweite Runde</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2058.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2058.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 15:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leakb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[arne eberle]]></category>
		<category><![CDATA[Augustin Teboul]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[fashion]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Issever Bahri]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Mielke]]></category>
		<category><![CDATA[Jette Stolte]]></category>
		<category><![CDATA[Lars Borges]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[maven]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[rachel de joode]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Metz]]></category>
		<category><![CDATA[Reality Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Robert G. Bartholot]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Dehoff]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Karaleev]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Œ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2058</guid>
		<description><![CDATA[Die “Oh, what a colourful world“-Issue ist da]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2058.html/oe_02_cover" rel="attachment wp-att-2059"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/11/OE_02_Cover.jpg" alt="" title="OE_02_Cover" width="500" height="444" class="alignnone size-full wp-image-2059" /></a></p>
<p>In Sachen Mode ist Berlin derzeit nicht nur die interessanteste, sondern wahrscheinlich auch facettenreichste Stadt des Landes. Das unabhängige Modemagazin <a target="_blank" href="http://www.oe-magazine.de">Œ</a> will der umtriebigen Berliner Modeszene mit all ihren Akteuren &#8211; Designer, Fotografen und Stylisten &#8211; eine ausdrucksstarke Plattform bieten. Weil die Diversität Berlins manchmal schwer in Worte zu fassen ist, lassen die Macher von Œ lieber Bilder sprechen und setzen diese liebevoll in Szene. Eine Ausgabe umfasst daher zehn verschiedene Editorials, die auf je verschiedene Sorten Papier gedruckt sind, um so die Stimmung und den Look der Fotostrecken zu untermalen. Diese besondere Haptik wird durch die offene Fadenheftung des Magazins noch unterstützt. Bei der Umsetzung ihrer Ideen haben die einzelnen Kontributoren jeglichen kreativen Spielraum, frei von redaktionellen Einschränkungen soll so ein direkter Einblick in die Berliner Modelandschaft gewährt werden.</p>
<p>Die erste Ausgabe von Œ erschien als “The All Together Now Issue“ im April diesen Jahres und stieß auf reichlich positive Resonanz. Grund genug für die Macher &#8211; Stylist <a target="_blank" href="http://www.rainer-metz.de/">Rainer Metz</a>, die Designerinnen Lisa Borges und Lucie Schibel alias <a target="_blank" href="http://mavenberlin.com/">MAVEN</a> und Verleger <a target="_blank" href="http://www.arneeberle.de/">Arne Eberle</a> &#8211; unter dem Titel “Oh, what a colourful world“ mit der soeben erschienenen Ausgabe 2 nachzulegen, die sich der Herbst/Winter-Kollektionen von Augustin Teboul, Reality Studio, Vladimir Karaleev, Issever Bahri und Sabrina Dehoff und gut 80 weiteren Designern annimmt, in Szene gesetzt von den Fotografen Lars Borges, Jette Stolte, Jan Mielke, Robert G. Bartholot und Rachel de Joode.<br />
Œ erscheint zwei Mal im Jahr und kann unter <strong>hello@oe-magazine.de</strong> bestellt werden. Eine Händlerliste ist <a target="_blank" href="http://www.oe-magazine.de/?page_id=16">hier</a> zu finden.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2058.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verlosung einer Laid Crust-Punk Tasche</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2055.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2055.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 19:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[about:blank]]></category>
		<category><![CDATA[Carsten Jost]]></category>
		<category><![CDATA[Crust-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[David Lieske]]></category>
		<category><![CDATA[Dial]]></category>
		<category><![CDATA[gelbe MUSIK]]></category>
		<category><![CDATA[House]]></category>
		<category><![CDATA[Laid]]></category>
		<category><![CDATA[Palisade]]></category>
		<category><![CDATA[Redshape]]></category>
		<category><![CDATA[Tasche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2055</guid>
		<description><![CDATA[Freitag House Gala im Berliner about:blank]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2055.html/img_0893" rel="attachment wp-att-2056"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/10/IMG_0893.jpg" alt="" title="IMG_0893" width="500" height="667" class="aligncenter size-full wp-image-2056" /></a></p>
<p>Letztes Wochenende haben wir noch selbst mit euch im about:blank gefeiert, nun steht bereits die nächste Sause an. Zum Anlass der musikalischen Gala der knuddeligen Houseschnuten von Laid am Freitag verlosen wir einen Beutel, der bereits jetzt DAS Accessoire des Saison ist: Die &#8220;crust-punk tote bag&#8221;.<br />
Labelchef David Lieske aka Carsten Jost hat die aufwändig hergestellten Unikate persönlich gefärbt und mit Domestos behandelt. &#8220;Handbearbeitet in meiner Waschmaschine&#8221;, versichert er bei einem Ei mit Kräutern bei ihm Zuhause. </p>
<p>Die extrem raren Aufnäher von Crust Punk und Hardcore Bands wurden einzeln bei Ebay ersteigert. Durch ihre Alter und die chemische Behandlung und Waschung erhalten die Dreck-Band-Aufnäher die richtige Patina. &#8220;Crust Punk wegen dem about:blank house und punk crossover! Und weil wir sie so lieben!&#8221;, gibt Lieske zu Protokoll.  </p>
<p>Insgesamt existieren nur <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150361271547528.376337.558122527&#038;type=1">40</a> Taschen, von denen viele bereits verkauft sind. Sammlerstücke, ganz klar, die im geregelten Verkauf 35 Euro kosten. &#8220;Hurry, they are already selling like hot-cakes!&#8221; Also sichert euch die Tasche und schnell eine Mail mit dem Stichwort &#8220;Kruste&#8221; an wissenswertes@de-bug.de</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2055.html/invitation-laidgala" rel="attachment wp-att-2057"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/10/invitation-laidgala.jpg" alt="" title="invitation-laidgala" width="500" height="430" class="aligncenter size-full wp-image-2057" /></a></p>
<p>Neben den unnachahmlichen Laid All Stars (Hinter Palisade steht ja Redshape, logo) wird es auf dem zweiten Floor einen vier Stunden Auftritt einer nur für diesen Abend gegründete Band geben, bestehend aus Sergej Jensen, Magnus Schaefer, Manuel Gnam und Taslima Ahmet. </p>
<p>Und an dieser Stelle sei noch eine News aus dem Hause DIAL / LAID verkündigt: Für Ende des Jahres wird das <a href="http://de-bug.de/mag/7707.html">„bestangezogenste Hafenbecken für House jenseits des tradierten Dancefloors“</a> eine Kunst-Galerie in Berlin eröffnen. Wo genau, wird natürlich noch nicht verraten..   </p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2055.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>We love trouble &#8211; Krawall in der Werbung</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2048.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2048.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 14:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[Allora & Calzadilla]]></category>
		<category><![CDATA[Bas Jan Ader]]></category>
		<category><![CDATA[Gangsta]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony Korine]]></category>
		<category><![CDATA[Kids]]></category>
		<category><![CDATA[Kito Nedo]]></category>
		<category><![CDATA[Laura Weissmüller]]></category>
		<category><![CDATA[Levi‘s]]></category>
		<category><![CDATA[Proenza Schouler]]></category>
		<category><![CDATA[Supernova Riot 3]]></category>
		<category><![CDATA[SZ]]></category>
		<category><![CDATA[Tyler Brûlé]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2048</guid>
		<description><![CDATA[Levi‘s und Harmony Korine ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2048.html/bildschirmfoto-2011-09-30-um-16-19-14" rel="attachment wp-att-2049"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/Bildschirmfoto-2011-09-30-um-16.19.14.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2011-09-30 um 16.19.14" width="500" height="278" class="aligncenter size-full wp-image-2049" /></a></p>
<p>In der heute erscheinenden De:bug gibt es einen Text über den Unstil der englischen Unterschichtsplünderer, den der Medienunternehmer und Wallpaper-Gründer Tyler Brûlé vor einiger Zeit in einer Kolumne konstatierte. Was ein Quatsch, finden wir, und schreiben die wirkliche Wahrheit über die Jogginghose. Und über das Verhältnis von Gangsta-Werbung, Gangsta-Verhalten und den anschließenden Produkten, wie etwa das Turnschuhmodell Supernova Riot 3 von Adidas, dem die Ästhetik des Aufstands zur Werbefolie reicht. Und wie, warum und vor allem wann Bilder des Protests gegen die Staatsmacht für Marken interessant zu verwenden sind. Aber lest selbst. </p>
<p><span id="more-2048"></span></p>
<p>Gestern schrieb Laura Weissmüller in der SZ einen ähnlich gelagerten <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/mode-und-revolution-schick-des-radikalen-1.1151854">Text</a>, in der sie auch die gegenseitige Befruchtung aus Markenidentität und den Bildern des Aufstands thematisierte und mit Tom Wolfes Essay &#8220;Radical Chic&#8221; verschnitt. Ihre Grundlage bildet dieser Werbespot von Levi‘s:  </p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/KT16DcHcjRA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun fragt sich auch Weissmüller, ob Entrüstung über Werbung überhaupt jemals interessant sein kann (Wir glauben schon!), auf jeden Fall spannend: „Kurz nachdem der Levis&#8217;s-Spot in England zum ersten Mal gezeigt wurde, fanden in London die Krawalle statt. Der Jeanskonzern stoppte den Werbeclip für den englischsprachigen Markt umgehend. Mit dem wütenden Mob wollte man nichts zu tun haben.“ Nun, wo die wirklichen Wogen wieder geglättet sind, darf in der Werbung wieder protestiert werden. </p>
<p>Der Journalist Kito Nedo machte mich gerade beim Mittagessen zudem auf die dreiste Kopie einer Szene des Jeans-Spots aufmerksam. Die Motor-Bootstour auf dem Tisch ist exakt dieselbe wie sie die Künstergruppe die Allora &#038; Calzadilla höchstwahrscheinlich als Referenz auf Bas Jan Ader und seine Atlantiküberquerung in der Nussschalge verwendeten, von der der Künstler niemals zurückkehrte. Wie der Hosenfabrikant das wohl geregelt hat?  </p>
<p><iframe width="500" height="369" src="http://www.youtube.com/embed/I5fPmwZXR9E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zudem erschien gestern das neue Imagevideo &#8220;Snowballs&#8221; des amerikanischen Pret-a-porter Labels Proenza Schouler. Auch dort ist ein gewisser Wunsch nach Aufbegehren zu spüren. <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=4-IGcCfLdAo">Harmony „Kids“ Korine</a> hat es gedreht, darin singen freakige Indianerkinder leierig „We love trouble“. Bei Korine geht es ja immer son bisschen um die Kaputtness, Amerika und Adolseszenz. Irgendwie geiler.  </p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/V8F8K27Cr6U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2048.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eastpak-Rucksäcke am Start</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2043.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2043.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 15:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Street]]></category>
		<category><![CDATA[Eastpak]]></category>
		<category><![CDATA[Kris Van Asche]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Rucksack]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2043</guid>
		<description><![CDATA[Endlich wieder die Hände frei haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2043.html/rucksack1" rel="attachment wp-att-2044"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/rucksack1.jpg" alt="" title="rucksack1" width="500" height="500" class="alignright size-full wp-image-2044" /></a></p>
<p>Wir hatten es bereits Anfang diesen Jahres verkündet: Der Rucksack ist zurück. Fixie-Bike fahren ist eh schon gefährlich genug, da kann man sich nicht noch mit der Umhängetasche verheddern. Wir hatten damals unter anderem Julien Assange, der sein Hacker-Zeug stets auf dem Rücken schultert, für diesen Trend verantwortlich gemacht. Sein Wiedergänger im Springer-Universum mimt nun der indische Investmentbanker und zukünftige Deutsche-Bank-Spitzenmann Anshuman Jain. In Welt und Bild wurde er zum &#8220;Guru mit dem Rucksack&#8221;, der schon bald die Aktentaschenträger um Josef Ackermann verdrängen soll. </p>
<p><span id="more-2043"></span></p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2043.html/rucksack2" rel="attachment wp-att-2045"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/rucksack2.jpg" alt="" title="rucksack2" width="500" height="500" class="alignright size-full wp-image-2045" /></a></p>
<p>Jain propagiere nämlich eine Armfreiheit, wie sie sich in Deutschland nur wenige erfolgsorientierte Menschen gönnen. Tolle Sache. Doch wenn man genau hinschaut, muss man den Banker ein bisschen bemitleiden, denn er trägt stets ein traurig-verknautschtes, auf blöde Art zu großes Teil auf dem Rücken. Wir empfehlen unserem Mann von der Bank also, da er wie wir vom schwedischen Retro-Wanderrucksack genug haben wird, das neue Produkt aus der Reihe von Eastpak &#038; Kris Van Assche. Dort trifft sich Raffinesse und praktische Funktionalität ohne Schnickschnack in zeitlos schöner Ästhetik: Geschmeidigkeit, Nüchternheit, klare Linien und ordentliche Zipper. Wer immer noch nicht vom Rucksack überzeugt ist, für den hat der belgische Designer noch sechs andere Modellen in den Farben Schwarz, Grau und Natur einen neuen Look verpasst. </p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2043.html/rucksack3" rel="attachment wp-att-2046"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/rucksack3.jpg" alt="" title="rucksack3" width="500" height="500" class="alignright size-full wp-image-2046" /></a></p>
<p>Der Rucksack ist in ausgewählten Shops erhältlich und kostet 150 Euro.<br />
<a target="_blank" href="http://www.eastpak.com/krisvanassche ">www.eastpak.com/krisvanassche </a></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2043.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mode Futurama &#8211; Spuperstoff Humanmembran</title>
		<link>http://de-bug.de/mode/archives/2023.html</link>
		<comments>http://de-bug.de/mode/archives/2023.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augen auf]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsstunde]]></category>
		<category><![CDATA[3d-drucker]]></category>
		<category><![CDATA[Adidas]]></category>
		<category><![CDATA[asics]]></category>
		<category><![CDATA[debug #154]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[new balance]]></category>
		<category><![CDATA[Nike]]></category>
		<category><![CDATA[Puma]]></category>
		<category><![CDATA[Sneaker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de-bug.de/mode/?p=2023</guid>
		<description><![CDATA[HighTech-Sneaker, therapeutische Stoffe und Killerfeatures]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2023.html/superstoff" rel="attachment wp-att-2024"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/superstoff.jpg" alt="" title="superstoff" width="500" height="576" class="alignright size-full wp-image-2024" /></a><div id="attachment_1993" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><p class="wp-caption-text">Copyright Olaf Nicaolai und Uwe Walter</p></div></p>
<p><strong>Die Mode schaut seit diesem Jahr nicht mehr zurück, sondern in die Zukunft. Und findet dort Gott und Technologie. Auf den folgenden Seiten checken wir daher die neusten High Tech Sneaker, blicken auf die Umwälzungen, die der 3D-Drucker bringen wird und fragen das seit über zehn Jahren für Innovation stehende Label Acronym nach den brauchbaren Gadget-Jacken. </strong></p>
<p>Der Modemacher hat wie der Musikproduzent grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Entweder er schaut zurück oder nach vorne. Entweder er macht die Geschichte produktiv und arrangiert das Beste oder Seltsamste miteinander, bearbeitet und kontextualisiert das Alte. Oder aber er entwickelt das Neue aus dem unermüdlichen Drängen nach vorne, wie ein Rennpferd, dem man den Blick zur Seite und zurück durch Scheuklappen verwehrt. Manchmal hält der Modemacher dabei inne und sinniert über Fragen wie diese: <em>&#8220;Warum Frauen gerne Stoffe kaufen, die sich gut anfühlen.&#8221;</em> So lautet auch der Titel einer Ausstellung von Olaf Nicolai, in der es vor allem um den riesigen Vorhang ging, der sich durch Farbübergänge wie bei einem Regenbogen auszeichnet. Dazu erschien ein beachtlicher Katalog. Im Stil der Experimentellen Literatur spannt er in Form eines Anmerkungsapparats mit Sach- und Personenregister und in sieben Kapiteln ein komplexes Netz von Referenzen, vom Untergang der Textilindustrie, über soziologische Meinungsforschung, der Entwicklung von Konsumentenbedürfnissen und psychologischen Studien, bis hin zur taktilen Wahrnehmung von Stoffen. Womit wiederum ein teils absurdes textliches Geflecht entsteht.<br />
    <br />
<span id="more-2023"></span></p>
<p><strong>Therapeutische Stöffchen</strong><br />
Heute basieren im Design 70 Prozent aller Produktinnovationen auf neuen Materialien. Dabei steht längst nicht mehr nur die technologische Funktion im Mittelpunkt, sondern vor allem die Fähigkeit zur Überführung in begehrliche Produkte. Das behaupteten jedenfalls die Macher der diesjährigen Berliner Designmesse DMY. Bislang kümmerte sich ein Hauptzweig der Modeproduktion stets um das aktuellste Gutaussehen, aber nur selten um die Suche nach innovativen Stoffarten, die etwa noch effektiver Wasser abweisen, Kälte oder Wärme abschirmen, Geruchsbildung verhindern und vor anderen Unannehmlichkeiten schützen. Aber genau das ändert sich gerade, was vielleicht sogar ein wenig damit zu tun hat, dass von der anderen Seite des schönen Scheins der Bereich der Outdoor-Mode seit Jahren drückt, was mittlerweile zur produktiven Rückübersetzung in die High-Fashion führt. Zudem ermöglicht der Zugzwang von Sustainability und Ökologie ein größeres Forscherinteresse an neuen Materialien. Rund 40 Prozent des Umsatzes der Textilindustrie in Deutschland fallen derzeit auf den Bereich der technischen Textilien. </p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2023.html/superstoff2" rel="attachment wp-att-2025"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/superstoff2.jpg" alt="" title="superstoff2" width="500" height="333" class="alignright size-full wp-image-2025" /></a><div id="attachment_1993" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><p class="wp-caption-text">Copyright Olaf Nicaolai und Uwe Walter</p></div></p>
<p>Dieser Sektor ist geprägt durch die Vernetzung unterschiedlichster Technologien zur Entwicklung neuer Materialien und die Erschließung neuer Einsatzmöglichkeiten. Fakt ist: Auch Designer wie Raf Simons, Hussein Chalayan oder Nicolas Ghesquière schauen bei der Stoffmesse vermehrt an den Ständen, an denen sich technologische Neuerungen in der Stoffproduktion vermuten lassen. Dort findet sich irres Geflecht wie wind- und wasserdichte Membrane, die aktiv auf wechselnde Temperaturen und Aktivitäten reagieren oder völlig neue Gewebegenerationen, die bewirken, dass vom Körper abstrahlende Energie in Form sogenannter ferner Infrarotstrahlung vom Textil reflektiert wird. Die Schweizer Schoeller Textil AG entwickelte zuletzt das System &#8220;iLoad&#8221;, mit dem es möglich sein soll, kosmetische oder therapeutische Substanzen in textile Gewebe einzubetten, aus denen sie dann über bestimmte Zeiträume wieder abgegeben werden. Und sicher, die besagten Designer linsen oft schüchtern zum nächsten Stand, wenn ihnen die verrückten Wissenschaftler von nützlichen und frisch erforschten Stoffen erzählen. Aber sie werden es nicht mehr lange tun. Die Mode merkt gerade: während der zumeist auf retro aufbauende Street Style stecken bleibt, hat Funktionsmode Zukunft. </p>
<p><strong>Sneaker-Perspektiven</strong><br />
Das zeigt sich wie so oft zuerst ganz unten: Während in den letzten zehn Jahren der bunte Vintage-Sneaker die Bürgersteige beherrschte, ist es aktuell wieder der advancte Laufschuh, der sich seinen Weg auf die schicke Straße bahnt. Auch das hat eine Geschichte: die Einführung neuer Materialien wie Nylon oder Polyurethan sowie sukzessive Detailentwicklungen wie seitliche Luftschlitze (um 1950), keilförmige Absätze (1962), Waffle-Sohle (1977), Luftpolsterung (1979) oder Dämpfungsgel (1986) haben das Modul-Arsenal heutiger Sportschuh-Konstrukteure überreichlich gefüllt. Wobei besonders die &#8220;europäisch-lederdominierte&#8221; und die &#8220;amerikanisch-gummiorientierte&#8221; für unterschiedliche Entwicklungen sorgten, wie Christoph Bieber in der aktuell im Blumenkamp Verlag wiederaufgelegten &#8220;Sneaker Story&#8221; beschreibt. Auch heute haben Designer und ihre teils absurd großen Forscherteams immer wieder Ideen zur Neuerfindung des Sneakers. Doch darauf kommt es gar nicht zwingend an. Vor allem machen sich diese Sneaker gut zu den Gadgets, die man mit sich herumträgt. Zum iPad passen einfach keine Retro-Schlappen.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/mode/archives/2023.html/sneakermosaik" rel="attachment wp-att-2026"><img src="http://de-bug.de/mode/files/2011/09/sneakermosaik.jpg" alt="" title="sneakermosaik" width="500" height="465" class="alignright size-full wp-image-2026" /></a></p>
<p>Inwiefern neue Technologie immer auch ein Abstreifen der Geschichte bedeutet, zeigt im Moment kein Schuh poetischer als das Modell Hyperfuse von Nike. Letztes Jahr führten Nikes Designer eine neue Technologie im Basketballsport ein, die nun am Modell Air Max zu sich selbst kommt. Bei Hyperfuse handelt es sich um ein robustes Verbundmaterial, das aus drei Schichten aufgebaut ist – eine für Stabilität, eine für Atmungsaktivität und eine für Verschleißfestigkeit. Unter Druck und Wärme werden die drei Schichten präzise miteinander verbunden. Die einteilige Konstruktion sorgt für einen leichten, atmungsaktiven Schuh und soll darüber hinaus die Nähte reduzieren, die unangenehm am Fuß reiben. Durch das neue Verfahren entsteht auch ein neuer Look, da man dank der offenen Overlays durch das Obermaterial des Schuhs sehen kann. Sichtbarkeit und Glätte als das Gegenteil zum Heritage-Stoff, der sich in die Geschichte einschreibt und aus der Geschichte schöpft. Anstatt ein altes Referenzsystem aus schon Dagewesenem zu reanimieren, werden die Stoffe zusammengeschmolzen und es entsteht ein nahtloser Schuh aus einem Stück, der ganz in sich selbst und in der Gegenwart ruht. Sportler werden gerüstet für die Unbillen des Hier und Heute, und Städter brauchen die richtigen Schuhe, um aus dem SUV zu steigen. Oder eben gar nicht erst hinein zu steigen. Die technische Entwicklungsgeschichte aus dem Hause Nike, die Ende der 70er mit der berüchtigten Waffel-Sohlen ihr Killerfeature erfand (Nike-Mastermind Bowerman soll es mit dem Waffeleisen seiner Frau hergestellt haben) &#8211; sie bekommt im Hyperfuse ein weiteres Update. </p>
<p><strong>Freaker </strong><br />
Damit werden auch notorische Nörgler ruhig gestellt, die stets einwerfen, dass der Sportschuh inzwischen perfektioniert und ein Ende der Entwicklungsgeschichte längst erreicht sei. Dämpfungsgel von ASICS, &#8220;Pump&#8221;-System von Reebok, der schnürsenkellose Schließmechanismus des &#8220;Disc&#8221;-Systems von Puma &#8211; all das gab es schon einmal und gibt es zum großen Teil heute aus gutem Grund auch nicht mehr. Allerdings, Systeme wie das &#8220;Feet you wear&#8221; von Adidas oder der aktuell besonders im Kunstbetrieb reüssierende Barfuß-Schuh Nike Free beinhalten grandiose Konzepte: Die Gründe um überhaupt Schuhe zu tragen, liegen im modernen Sport selbst. Er wird auf Bodenbelägen betrieben, die für den Sport ursprünglich nicht entworfen wurden. Genannte Schuhe mit anatomischem Design betonen gerade das Fehlen unnötiger Technologie. Sie sagen: Schuhe sind High-Tech-Produkte, in denen heute in ihrer schönsten Form die Anwesenheit von Technologie gerade deren Abwesenheit simulieren soll. Die formulierte Post-Histoire-Kritik verläuft aber auch insofern im Nichts, weil es ja dem Casual-Konsumenten gar nicht um die Technik sondern den Look des Schuhs geht. Die Dekadenz, die aus dem Sneaker als High-Tech-Produkt für den urbanen Bürgersteig spricht, passt gut in eine Zeit, in der 3D-Drucker die Modeindustrie umzukrempeln drohen. Denn wenn der Drucker und damit sein DIY-Erzeugnis erst einmal etwas weniger als sauteuer ist, dann wird sich vielleicht wirklich alles verändern. </p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de-bug.de/mode/archives/2023.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

