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		<title>Erster Trailer: Bar25 der Film</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 13:55:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Druffis und Karneval auf der kleinen Leinwand]]></description>
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<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-03-um-15.52.57.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-03-um-15.52.57.jpg" alt="" title="Bildschirmfoto 2012-04-03 um 15.52.57" width="495" height="320" class="alignnone size-full wp-image-968" /></a></p>
<p>Im Mai kommt der Bar25 Film von 25 Films raus und ins Kino. Eine höchst dramatische Geschichte mit vielen Partyszenen von abenteuerlich exaltierten und auch sonst ziemlich skurrilen Menschen, willigem Partyvolk und tragischen Demo-Szenen, als es dann langsam zu Ende ging. Wir können uns gut vorstellen, dass sich der Film in Berlin zu einer Art Rocky Horror Picture Show entwickelt. So. Aber erst Mal der Trailer (und nicht heulen) bevor wir das gute Stück genauer unter die Lupe nehmen.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/K8Dc66XAB6k?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>

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		<title>Es war live und ich war dabei: Berlinale 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:35:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lobende Erwähnungen von Christian Blumberg zum Festivalabschluss]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale31.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale31.jpg" alt="" title="Berlinale3" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-963" /></a></p>
<p><strong>Zum Ende der Berlinale kam es wie es kommen musste: Alle wurden krank. Ich auch, dabei hatte ich mir jeden Morgen Zitronen ausgepresst und die sowieso überbewerteten Partys gemieden – wenigstens das, dachte ich, bin ich dem Kino doch schuldig. Hat nicht geholfen. So bin ich zu einem wirklichen Résumé kaum in der Lage. Ob der goldene Bär für die Taviani-Brüder in Ordnung geht und warum, mögen andere beurteilen (und die könnten mir vielleicht auch gleich noch erklären, warum ausgerechnet Christian Petzold für sein in jeder Einstellung nach TV-Verwertung schreiendes DDR-Tragödchen einen silbernen Bären für die beste Regie bekommen hat, ach naja). Trotzdem: hier noch zwei &#8216;lobende Erwähnungen&#8217;: </strong></p>
<p>Kaum etwas war über <strong>Denis Côté</strong>&#8216;s kleinen Film <strong>Bestiaire</strong> zu lesen – was kein Wunder angesichts eines Films, der sich gegen jede Lesart widersetzt und in dieser Hinsicht eine Tierfilm gewordene Unterstreichung der inzwischen etwas in Ungnade gefallenen Susan Sontag-Forderung ist, nach der die Gleichsetzung der Kunst mit ihrem Inhalt aufzugeben und die Hermeneutik in der Kunst durch eine neue Erotik zu ersetzen sei. Côté&#8217;s 70minütige dialogfreie Montage aus sehr präzise gewählten Blicken von und auf Tiere ist eine Meditation über Blickregimes und überdies frei von jedweder Message. Und gerade weil letztere fehlte, war dieser Film im Rahmen eines Festivals, bei dem offensichtliche Botschaften geradezu verschwenderisch deklariert werden, eine wunderbarer Moment der Stille, ein ganz wohltuendes Luftholen.<br />
<span id="more-962"></span></p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/KWzpppZa4pI?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine Botschaft vermisste die Jury vielleicht auch bei <strong>Miguel Gomes</strong> erst drittem Langfilm <strong>Tabu</strong>, dem man von mir aus auch gleich mehrere Bären hätte verleihen können. Tabu ist ein nostalgischer Film, der in Exotismus ebenso schwelgt wie in den Anfängen der Popkultur (portugiesische Kolonialherren spielen frühen Rock n Roll an steinernen Pools), vor allem aber in der Filmgeschichte. Er ist in schwarzweiss und im anachronistischem 4:3-Format und natürlich noch auf – Gott habe ihn selig – Kodak-Film gedreht. Und trotz seiner offensiven Stummfilm-Zitationen, funktioniert Tabu doch ganz anders als derzeit etwa &#8220;The Artist&#8221; mit seiner massentauglich rührigen Feel-Good-Nostalgia. </p>
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/gomes1.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/gomes1.jpg" alt="" title="gomes1" width="500" height="364" class="alignnone size-full wp-image-965" /></a><br />
Credits: Berlinale</p>
<p>Der erste Teil des Films zeigt mit statisch vorgetragenen Dialogen (und überhaupt äusserst kühl) das Ende eines Lebens. Es ist das Leben einer älteren Dame namens Aurora in Lissabon. Deren Jugend in Afrika, genauer: in den portugiesischen Kolonien auf afrikanischem Boden, sehen wir im zweiten Teil, der mit dem Titel &#8216;Paradies&#8217; versehen ist. Nun scheint es zunächst ironisch, koloniale Zeiten irgendwie mit dem Attribut paradiesisch zu versehen, aber so einfach ist das bei Gomes Film nicht. Im Blick zurück erscheint die Kolonialzeit insofern paradiesisch, als sich hier noch eine ungebrochen romantische, natürlich hochgradig tragische Liebe ereignen kann, deren Scheitern – das ist Gomes Pointe – gar zum Auslöser der Kolonialkriege gerät. Eine Pointe auch hinsichtlich der Problematiken von Geschichtsschreibung und ausserdem eine von literarischer Qualität. Überhaupt nimmt sich Tabu aus wie ein Stück Literatur. Der Regisseur selbst liest im Off die Geschichte und bedient sich dabei einer Sprache, die derart im Fluss ist, die so vollkommen, unironisch (aber humorvoll) und ungebrochen ist, wie Sprache es heutzutage eben nicht mehr sein kann. (Meine Begleitung sagte nach dem Film lange nichts, und dann sagte sie, sie glaubte für die Dauer dieses Films des Portugiesischen mächtig gewesen zu sein). Eine Sprache, die übrigens den ambivalenten Charakter des Kolonialchics dieses Films durchaus noch verstärkt. Und ebenso wie in Worten schwelgt Gomes in Bildern, wie man sich auch in Zeiten der Retromania im Kino wirklich nicht erwartet und die man trotz der Gefahr der Phrasenhaftigkeit wohl betörend nennen muss. Man wird davon lange und ausführlich schwärmen.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/gomes2.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/gomes2.jpg" alt="" title="gomes2" width="500" height="365" class="alignnone size-full wp-image-964" /></a><br />
Credits: Berlinale</p>
<p>Einen Preis hat Tabu übrigens auch bekommen: Miguel Gomes präsentierte sich wiederholt als ziemlich coole Sau, als er am Samstagabend den <strong>Alfred-Bauer-Preis</strong> der Berlinale entgegennahm. Er, Gomes, hätte ja einen Preis erwartet, nur ausgerechnet diese Auszeichnung, die besonders innovative Filmkunst ehren soll, hielte er doch für unpassend: Schliesslich hätte er doch versucht einen ganz und gar altmodischen Film zu machen.</p>
<p><strong>Text: Christian Blumberg</strong></p>

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		<title>Es war live und ich war dabei: Berlinale 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 14:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christian Blumberg mit einem Halbzeit-Bericht von den Festival-Rändern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale1.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale1.jpg" alt="" title="Berlinale1" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-959" /></a></p>
<p><strong>Eigentlich sollte das hier so ein echtes Berlinale-Tagebuch werden. Aber erstens ist mein Programm zu sportlich getaktet und zweitens lassen die mich nicht in die „Writer&#8217;s Lounge“ im Hyatt Hotel. Daher hier nur eine persönliche Auswahl an mir bemerkenswert scheinenden Filmen, die meistens abseits des offiziellem Wettbewerbs gezeigt werden. Wenn ihr euch für Angelina Jolie interessiert oder wissen wollt, wer das Ding hier gewinnt, dann schaut am besten in die Tages- und Onlinepresse eures Vertrauens. </strong></p>
<p>Am Eröffnungstag war traditionell nichts los. Man konnte sich ein bisschen warmstehen, den Akkredierten beim Lästern über die diesjährige Berlinale-Tasche und vor allem ihre Träger zuhören oder am Abend im Fernsehen der deutsche Schauspielzunft dabei zusehen, wie sie in schier unglaublicher Redundanz erklärte, dass (und manchmal auch warum) sie Berlin so wahnsinnig lieb hat („aufregend“, „verrückt“, „international“, „so vertraut“). </p>
<p>Ab Freitag dann Filme: Zum Beispiel <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20122909">&#8220;Hot boy noi loan &#8211; cau chuyen ve thang cuoi, co gai diem va con vit&#8221;</a> aka <strong>&#8220;Lost In Paradise&#8221;</strong> von <strong>Ngoc Dang</strong>, der seinen Platz im Panorama des Festivals wohl vor allem der Tatsache verdankt, dass er – so hörte man jedenfalls – die erste vietnamesische Produktion ist, die explizit schwule Beziehungen inszeniert. Als Ausgangspunkt für seine Erzählstränge nutzt der Film einen Schwulenstrich in Saigon. Überraschenderweise bekommt man hier aber kein knallhartes Sozialdrama: Trotz aller vorhersehbaren Schicksalsschläge menschelt es hier 90 Minuten, bis der Film im Kitsch ertrinkt, aber dennoch nicht baden geht: Irgendwann laufen die Protagonisten zu süsslichem Viet-Pop tatsächlich in Zeitlupe mitten in Saigon durch ein Meer von Seifenblasen – außerdem gibt es sehr viele Szenen mit sehr süßen Katzen und sehr knuffigen Enten. Wodurch das offensichtliche Anliegen des Films (nämlich von der Unmöglichkeit eines schwulen Lebens in den Zirkulationen von Gewalt und Prostitution zu erzählen) etwas ins Hintertreffen gerät. Ein guter Film, wenn man (wie ich) Enten und vietnamesische Popsongs mag – für Cineasten eher nichts: Immer wenn die Dialoge die Tränendrüsen attackieren, werden sie von einer Kamera unterstützt, die dann stets ganz nahe Close-Up aufs Gesicht schießt. Aua.<br />
<span id="more-958"></span><br />
<strong>Hypertaktile Bilder</strong><br />
Wer die hohe Kunst der Kameraarbeit besichtigen will, der besuche den neuen Film des Thailänders <strong>Pen-Ek Ratanaruang</strong>, <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20121786">&#8220;Fon Tok Kuen Fah&#8221;</a> (engl. <strong>Headshot</strong>). Ein Noir-Thriller, in dem einem ehemaligen Cop die eigene Aufrichtigkeit und natürlich eine Frau zum Verhängnis werden. Weil er sich nicht korrumpieren lässt, jagt ihn bald eine ganze Armada brutaler Mafiosi. Die verpassen ihm irgendwann einen Kopfschuss, in dessen Folge der Ex-Cop die Welt nurmehr falsch herum wahrnehmen kann: sie steht sprichwörtlich Kopf. Das ist freilich eine etwas schale Metapher für seine Wandlung vom aufrichtigen Paulus zum killenden Saulus. Die eigentliche Schwäche des Films liegt aber im Drehbuch. In den letzten 45 Minuten vollführt die Narration eine immer gleiche Kapriole: Held gerät in ausweglose Situation, geheimnisvolle Frau kommt von irgendwoher und knipst das Licht aus, Held legt im Dunkeln alle um, Held und Frau fliehen im Auto. Das passiert (glaube ich) vier Mal. Hier ist der Film ein bisschen wie ein Kind, das gerade den Purzelbaum erlernt hat und ihn in Folge ständig vorführen muss. Darüber lässt sich jedoch im wahrsten Sinne des Wortes hinwegsehen, was der bereits erwähnten Kamera zu verdanken ist: Die spielt nicht nur sehr klug mit subjektiven Einstellungen, sondern fängt in vielen Szenen geradezu hypertaktile Bilder ein: Selten hat man Narben, Hautporen, Maserungen von Papier oder Regentropfen in Einstellungen von solch haptischer Qualität gesehen.</p>
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale2.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale2.jpg" alt="" title="Berlinale2" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-960" /></a></p>
<p>Einen wirklichen ersten Höhepunkt stellt derweil die Premiere von <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/external/de/filmarchiv/doku_pdf/20123507.pdf">&#8220;Tepenin Ardi&#8221;</a> (<strong>Beyond the Hill</strong>) im Rahmen des Internationalen Forums dar. Der Debütfilm des türkischen Regisseurs <strong>Emin Alper</strong> spielt (vielmehr: er ereignet sich) in einer Berglandschaft im Süden der Türkei. Dieses fantastisch fotografierte Territorium wird unter sechs Männern aufgeteilt, familiär verbandelt und in drei Generationen vertreten: Ein Konfliktherd, klar, der aber nicht etwa genauestens durchdekliniert wird, sondern angenehm vage brodelt. Und so macht sich ein Gefühl der Bedrohung breit, während der Film all das macht, was sogenanntes Autorenkino eben ausmacht. In diesem Fall ist das – neben der kunstvollen Umcodierung von Motiven des Westerns – vor allem die Erfahrbarmachung von Zeit. Und von Wind, der in diesem Film fast schon ein eigenständiger Protagonist ist. Darum stört auch nicht, dass der Film gegen Ende zu einer vielleicht etwas zu offensichtlichen Metapher für Gemeinschaftsmechanismen wird: Anstatt ihre Konflikte auszutragen, entschließt sich der Männerbund (es gibt auch eine Frau, die aber als Stimme der Vernunft immer im Haus bleibt) in stillem Einvernehmen und gegen besseres Wissen, die Bedrohung außerhalb der Familie zu suchen. Und so werden schließlich geheimnisvolle Nomaden, die beyond the hill leben, als Feinde ausgemacht, gegen die es schließlich in den Krieg zu ziehen gilt. Die Nomaden aber existieren natürlich gar nicht. Dennoch: Das hier war endlich mal ein wirklicher Film, und nicht nur ein gefilmtes Issue. </p>
<p>Davon gibt es auf Festivals ja immer viele. Prominent im Themenkatalog eines Filmfestspiels mit politischem Approach ist bekanntlich das Leben in der Dritten und Vierten Welt, das Berichten von den Widrigkeiten eines Daseins unter der Armutsgrenze. Und Filmen, die dies verhandeln, pinkelt man nicht ans Bein, das gebietet nicht nur die Political Correctness. Also müssen das Pinkeln andere erledigen, zum Beispiel die Filme selbst. Genau das tut <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20121883">“Ang Babae sa Septic Tank“</a> (<strong>The Woman in the Septic Tank</strong>), in welchem ein yuppiehaftes Team aus Manila einen Film in den Slums ihrer Stadt produziert. Dabei geben sie sich alle Mühe, sämtliche, hier als Klischee markierte Erwartungen des westlichen Filmbetriebs zu erfüllen. Denn was dieses mit sämtlichen Apple-Gadgets ausgestattete Team antreibt ist mitnichten sozialpolitisches Engagement, sondern lediglich die Aussicht, in Cannes, Venedig oder eben in Berlin ordentlich abzuräumen. Ihr Film im Film zeigt daher eine junge Mutter, die ihre sieben Kinder täglich mit einer einzigen Portion Instant-Nudeln ernähren muss, und die schließlich einen ihrer Söhne an einen reichen, pädophilen Russen verkauft, weil die Not ihr kein Wahl lässt. Nur über die Form ihres Films sind sich die Macher noch im Klaren, weshalb man ihre Geschichte in allerlei Variationen bestaunen darf: als knallhart fingierte Dokumentation, als hyperrealistische &#8216;Nachdenklichmachung&#8217;, als spektakuläres Musical oder als mit Schleichwerbung gespickte Soap. Das ist eine hochgradig böse und sehr lustige Filmbusiness-Satire, die selbst größte Klamaukhaftigkeit nicht scheut. Und auch wenn sich der Witz über 90 Minuten etwas abnutzt: Es war eine Freude, diesen Film im Kontext eines Festivals zu sehen. Das Publikum jedenfalls schien in Teilen tatsächlich lange sehr verunsichert darüber, ob es denn auch wirklich lachen dürfe. </p>
<p><strong>One-Take auf der Ziegenweide</strong><br />
Dezidiert politisch wurde es am Sonntagabend, als <strong>Romuald Karmakar</strong> seinen neuen Film <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/en/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20127349">&#8220;Angriff auf die Demokratie – Eine Intervention&#8221;</a> uraufführte. Dieser ist zunächst einmal ein montierter Mitschnitt einer gleichnamigen Veranstaltung im Berliner HKW vom vergangenen Dezember. Und diese bot das Forum für den formulierten Einspruch zehn namhafter Intellektueller gegen eine Politik, wie sie sich uns allen in den Zeiten der europäischen Finanz- und Schuldenkrise darbietet. Im HKW empörten sich u.a. Franziska Augstein (SZ), Alles-Designer Friedrich von Borries, FAZ-Feuilleton-Chef Nils Minkmar, der Schriftsteller Ingo Schulze, Kulturwissenschaftler und Sozialpsychologe Harald Welzer, Literaturprofessor Joseph Vogl und sogar Roger Willemsen. Außerdem führte Karmarkar selbst einen Kurzfilm über die Psychologie der Märkte vor, ein One-Take auf einer Ziegenweide. Nun hat Karmakar hier streng genommen keinen Film gedreht, sondern die Mitschnitte der Redebeiträge in seiner ihm ganz eigenen Art montiert (nämlich unter weitestgehendem Verzicht auf Montage). Das filmische Ausgangsmaterial hat er sich dabei vom HKW besorgt und anstatt also selbst zu drehen, ein Occupy Footage vorgenommen. Occupy, das war dann auch so ein Schlagwort im anschließenden Q&#038;A. Aber natürlich intervenieren die oben genannten Redner nicht von Linksaußen, sondern aus der Mitte eines bürgerlichen, linksliberalen Kulturbetriebs. Es geht also – in dieser Hinsicht gab es in der Diskussion doch das ein oder andere Mißverständis – nicht um Revolution oder Straßencamps oder Politik als Selbsterfahrungstrip. Vielmehr um Leute, die einmal laut fragen, für welches Europa hier eigentlich gekämpft und gezahlt werden soll, wer der etwas diffus als ,Markt‘ bezeichnete Akteur eigentlich ist und wie man mit ihm umspringen soll. Sprich: um Positionen, die sich in der Tradition eines aufgeklärten Bürgertums verstehen, die aber Zweifel anmelden, ob sie den aktuell anstehenden Strukturwandel der Öffentlichkeit (und den der (Post-)Demokratie) mittragen wollen. Einziges Leitmotiv war dabei eine Bewegung, die Harald Welzer überaus pointiert beschrieb: Das Heraustreten aus einer akademischen Sphäre, der Schritt aus einer Immanenz, der es ermöglicht, zunächst einmal die ganz einfachen und grundlegenden Fragen überhaupt stellen zu können. Bei Minkmar  lief das noch einfacher auf die Formel hinaus: &#8220;Es könnte alles ganz anders sein. Nicht vergessen!&#8221;</p>
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale3.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/02/Berlinale3.jpg" alt="" title="Berlinale3" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-961" /></a></p>
<p>Nicht nur weil die Vorträge inhaltlich wie sprachlich ansprechend und sogar sehr kurzweilig sind, sollte Angriff auf die Demokratie von jedem gesehen werden. Sondern auch wegen Karmakars kluger Nicht-Montage und seiner Neukontextualisierung von Fremdmaterial, die noch ganz andere Fragen einflechtet: Was sind das überhaupt für Bilder und wer guckt sie und wie? Dennoch musste sich Karmakar vom Publikum vorwerfen lassen, das alles sei ja ohne &#8216;filmischen Wert&#8217; und überhaupt zum Einschlafen. Woraufhin Joseph Vogl (bis auf Willemsen und Minkmar waren alle Redner zum Gespräch erschienen) konstatierte, es sei doch eine begrüßenswerte Form der Filmförderung, wenn Leute für den Kinobesuch zahlten, um dann dort zu schlafen.</p>
<p><strong>Die interessanten Festival-Ränder</strong><br />
Echte Langeweile gab‘s natürlich auch. Auf dieser Berlinale insbesondere in Form von US-amerikanischen Indie-Produktionen wie <strong>David Zellners</strong> <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20124644">&#8220;Kid-Thing&#8221;</a>, der vergeblich versuchte, seine mit Westentaschensoziologie gestrickten Thesen visuell zu kaschieren. Interessant wurde es dagegen (wie immer) an den Rändern des Festivals: Zu nennen wären zum Beispiel der großartige Architekturfilm “Parabeton“ des ebenso großartigen Heinz Emigholz, sowie diverse Wiederaufführungen. So konnte man im Kino International eine restaurierte Fassung des ewigen <strong>Powell/Pressburger</strong>-Klassikers <a target="_blank" href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/datenblatt.php?film_id=20122866">&#8220;The Life an Death of Colonel Blimp&#8221;</a> von 1943 bestaunen. Und am Montagabend startete eine Mini-Serie, die drei knallbunte kambodschanische Filme aus den späten 60er und frühen 70er Jahren zeigt. Gleich der erste, &#8220;Puthisen Neang Konrey&#8221; (1968), ist ein Volltreffer, das verrät schon ein Blick auf die Synopsis: Zwölf Schwestern entdecken, dass ihre Mutter eine menschenfressende Riesin ist und fliehen, um nicht auf der mütterlichen Speisekarte zu landen, in eine Baumkrone. Dort entdeckt sie ein gutmütiger König, der alle zwölf heiratet. Das macht die böse Monstermutter sehr ärgerlich. Sie verwandelt sich in eine junge Schönheit und macht den König glauben, seine zwölf Frauen seien in Wirklichkeit getarnte Hexen. Der derart betrogene König lässt seinen Gemahlinnen daraufhin die Augen ausstechen und zum anschließenden Verhungern in einen felsigen Abgrund werfen. Da er sie zuvor jedoch alle noch geschwängert hat, gebären die nun blinden Schwestern in ihrem Gefängnis viele Kinder, von denen sie sich ernähren können. Nur das zwölfte Kind wird nicht gegessen. Es wächst zu einem hochbegabten Jüngling heran, der auszieht, um Mutter und Tanten zu ernähren. Wobei er die seltsamsten Abenteuer erlebt, gar selbst zum König wird und schließlich aus bedingungsloser Mutterliebe seine königliche Gemahlin in den Freitod treibt, um den zwölf Schwestern ihre Augen zurückzubringen. Beat this, Gegenwartskino!</p>
<p><strong>Text: Christian Blumberg</strong></p>

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		<title>OK Go: Needing/Getting</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auto als Musikinstrument]]></description>
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<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/MejbOFk7H6c?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Musik Nebensache: Das neue Video von OK Go &#8220;Needing/Getting&#8221; macht ein bisschen Werbung für Chevrolet, aber sonst vor allem Spass, denn außer Klampfe und mehr oder weniger gelungenem Knödel-Gesang von der Band gibt´s erstklassige Drums und funky Percussion von der Karre.</p>

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		<title>Konspirative Küchenkonzerte</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2. Staffel startet heute Abend mit Stefan Marx und Scooter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2012/01/kkk.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2012/01/kkk.jpg" alt="" title="kkk" width="500" height="332" class="alignnone size-full wp-image-955" /></a><br />
Bild: Claudia Höhne</p>
<p>Eigentlich ersäuft bereits das deutsche Fernsehen an diversesten Kochshow-Formaten, die Konspirativen Küchenkonzerte aus Hamburg haben sich aber mit ihrer ersten Staffel in der jüngeren Vergangenheit eine sehr eigene, alternative Nische des Brutzel-TV geschaffen. Es wird nicht nur bierernst in die Töpfe renommierter Starköche geguckt. Es wird live Lärm gemacht, improvisiert und alles kommt mit dieser hanseatisch angebierten, rot duftenden Pudelnote. Das scheint auch der Kritik zu gefallen, deshalb wurde die zdf.kultur-Show gleich für den diesjährigen Grimme-Preis nominiert. Heute Abend um 22 Uhr startet nun die zweite Runde mit der so abstrus wie kongenialen Gästekombo Scooter und Stefan Marx. Die Proto-Remmidemmi-Raver und der Peter Saville des Hamburg-House. Gastgeber und Chefhaube Marco Antonio Reyes Loredo kredenzt passend dazu Wurst mit Soße. An den folgenden Freitagen sind u.a. Justus Köhncke, Ja, Panik und Michaela Mélian zu Gast. Wir geben dem öffentlich-rechtlichen TV hiermit eine zweite Chance. Das mit diesem Tatort geht ja auch nicht mehr auf Dauer. </p>
<p><iframe width="500" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/9IlfPTq5YFY?feature=player_embedded" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a target="_blank" href="http://konspirativekuechenkonzerte.de/">Mehr</a></p>

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		<title>Sons Of Anarchy bekommt Internet-Erstausstrahlung</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Kösch</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[Sons Of Anarchy]]></category>
		<category><![CDATA[US Serien]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Serie: Unglaublich aber wahr, immer diese Serien]]></description>
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<p><iframe width="500" height="254" src="http://www.youtube.com/embed/v_XFvVjaKrw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wir müssen zugeben, die Tatsache, dass Sons Of Anarchy, dessen vierte Staffel in den USA jetzt läuft, nicht von Fernsehsendern übernommen wurde, ist schon merkwürdig genug. Aber dass jetzt erst zum ersten Mal eine &#8220;Hitserie&#8221; Premiere im Internet feiert, ist irgendwie nicht von dieser Welt. Wir haben die Kämpfe zwischen Torrents, Streaming und Fernsehsendern nicht mehr ganz so minutiös in den letzten Jahren beobachtet, denn nach dem Autorenstreik ist nicht zuletzt auch die Qualität der US-Serien um einiges gefallen, aber dass wir noch 4 Jahre von einer Realtimeumsetzung des globalen Torrentkinos entfernt sind, ist eigentlich eine Sensation. Vielleicht hat auch das Thema diesen eigentümlichen Flashback-Effekt zu verantworten den diese Meldung auf uns hat? Oder es ist ein Wortspiel mit dem Titel? Auch die Söhne der Anarchie müssen erst mal in die Grundschule? </p>
<p>PS: Läuft ab Morgen auf <a target="_blank" href="http://www.myvideo.de/channel/sons-of-anarchy">myvideo.de</a></p>

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		<title>Welcome to Kitty City</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 13:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[animation]]></category>
		<category><![CDATA[cows & cows & cows]]></category>
		<category><![CDATA[cyriak]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>
		<category><![CDATA[Welcome to Kitty City]]></category>

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		<description><![CDATA[Neues Video vom Tiermorphexperten Cyriak]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jX3iLfcMDCw?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/jX3iLfcMDCw?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Über <a href="http://de-bug.de/screen/archives/tag/cyriak">Cyriak</a> braucht man eigentlich nicht viel zu sagen, die mit morphenden Tieren bevölkerten Videos sprechen für sich und die Musik passt auch immer perfekt. Deswegen nach &#8220;Welcome to Kitty City&#8221; hier noch der Klassiker &#8220;cows &#038; cows &#038; cows&#8221;:</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FavUpD_IjVY?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FavUpD_IjVY?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a target="_blank" href="http://cyriak.co.uk/info.html">Cyriak</a></p>

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		<title>Premiere Season: Ringer</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 11:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>debug</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Buffy]]></category>
		<category><![CDATA[CW]]></category>
		<category><![CDATA[Ringer]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Michelle Gellar]]></category>
		<category><![CDATA[serie]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Die doppelte Buffy ist nicht zurück]]></description>
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<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2011/09/ringer.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2011/09/ringer.jpg" alt="" title="Pilot" width="500" height="270" class="alignnone size-full wp-image-941" /></a></p>
<p>Es gibt genau einen Grund sich <a target="_blank" href="http://www.cwtv.com/shows/ringer">Ringer auf CW</a> anzusehen. Sarah Michelle Gellar. Und gleich noch in einer Doppelrolle als doppelt verhunzte Zwillingsschwester. Die Geschichte ist schnell erzählt. Gellar 1, Bridget, verlässt ihre Selbsthilfegruppe für Abhängige und ihr Gerichts-Date als Kronzeugin zur Verurteilung eines schäbig aussehenden Kriminellen, das ihr die eigene Verurteilung wegen Drogen dank FBI-Deal ersparen sollte, um ihre lange nicht gesehene Zwillingsschwester Gellar 2, Siobhan (spricht sich ähnlich wie Joanne), in New York aufzusuchen, die scheinbar das Leben einer Uptown-Prinzessin führt. Beide gehen auf Bootsfahrt im Rennboot, reiche Schwester vermutlich über Bord, Bridget übernimmt das Leben ihrer Schwester und findet Stück für Stück heraus, dass auch da einiges nicht stimmt. </p>
<p>Und natürlich, die Einstiegsszene zeigt &#8220;Buffy&#8221; in einem Kampf. Der wirkt so ungelenk, wie in der ersten Buffy-Staffel, als man noch bei jeder Folge dem Gott der Stuntmen opfern wollte damit er uns allen vergibt. Angelegt ist das ganze als eine Art Thriller, mit durchaus durchdachter Geschichte, was in den Ami-Medien als komplex gelobt wurde, die Spannung wird meist aber wie ein Alka-Seltzer in melodramatischen Gesichtsgroßaufnahmen aufgelöst. Was einige Kritiker zu der Annahme veranlasst hat es wäre eine Art Film-Noir Serie, Konzentration auf das innere Drama, New York Upperclass-Setting, ein gewisser Hang zur Kostümshow, etc., ist in der filmischen Umsetzung gelegentlich etwas steif. Zu gewollte Überbelichtungen treffen auf zu sehr auf Technicolor getrimmte Farben, aber all das kann einen Buffy-Fan nicht erschüttern. </p>
<p>Das Problem ist Sarah Michelle Gellar. Und die Frage ob sie wirklich drei Rollen auf einmal spielen kann. Die beiden Schwestern, und Bridget als Siobhan obendrein. Nach der ersten Folge sind die Zwillings-Charaktere noch so undifferenziert und schemenhaft, dass wir erst Mal hoffen im Laufe des Dramas knuffelt sich Gellar da irgendwie rein. Denn bislang ist es eine reine Personalityshow rings um Sarah Michelle Gellar, die obendrein auch gleich noch als Co-Produzentin agiert. Der Rest der Besetzung bleibt bislang völlig im Hintergrund. Nestor Carbonell (Richard Alpert in Lost) hatte als FBI-Agent bislang einfach keine weitere Qualität als nicht festzustellen, dass die ausgewechselte Zwillingsschwester sein entlaufener Kronzeuge ist, Kristoffer Polaha (Nate Bazil in Life Unexpected) als geheimer Liebhaber und Ehemann der besten Freundin von Siobhan wirkt eher knuffig als verstohlen, und Tara Summers (zuletzt in Damages als Alex Benjamin bekannter aber als Katie Lyon in Boston Legal) bringt als einzige ausbaufähige Präsenz in ihre Rolle.</p>
<p>Weitersehen? Das ist die einzige Chance, denn nachdem CBS den Piloten abgelehnt hat und ans Lite-Network CW abgegeben hat, vermuten wir da ist noch zu viel an Unsicherheit in der ersten Folge, die sich an allen Ecken visuell und in den Charakteren spiegelt, dass es eigentlich nur besser werden kann. Die Rettung könnte hier in mehr Humor liegen, das dem Cast weit mehr entsprechen würde. Und da die Geschichte eigentlich nicht viel mehr hergibt als eine Staffel &#8211; dreizehn Folgen sind bestellt &#8211; wäre es auch nicht allzu Schade wenn sie sich danach in nichts auflöst. </p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/5_7RgFGaiFg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>

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		<title>Clip:Bug No. 49</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 09:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven von Thülen</dc:creator>
				<category><![CDATA[clip:bug]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Videos von L-Vis 1990, Apparat, Maria Minerva und Chromeo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/j2sCjO4UeBo?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/j2sCjO4UeBo?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27669807?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="480" height="300" frameborder="0"></iframe>
<p><a target="_blank" href="http://vimeo.com/27669807">MARIA MINERVA &#8211; RUFF TRADE</a> from <a target="_blank" href="http://vimeo.com/user3843569">Not Not Fun</a> on <a target="_blank" href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Fv6sHgq6hFc?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Fv6sHgq6hFc?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27795419?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="480" height="300" frameborder="0"></iframe>
<p><a target="_blank" href="http://vimeo.com/27795419">&#8216;When The Night Falls&#8217; Chromeo [OFFICIAL VIDEO]</a> from <a target="_blank" href="http://vimeo.com/danieldaniel">DANIELS</a> on <a target="_blank" href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

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		<title>Densehall lässt die Korken knallen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 14:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jonathan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Anstam]]></category>
		<category><![CDATA[Chez Jacki]]></category>
		<category><![CDATA[Dense]]></category>
		<category><![CDATA[Densehall]]></category>
		<category><![CDATA[MFO]]></category>
		<category><![CDATA[My Dry Wet Mess]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>
		<category><![CDATA[Slugabed]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Partyreihe feiert am Samstag einjähriges im Chez Jacki]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://de-bug.de/screen/files/2011/08/densehall121.jpg"><img src="http://de-bug.de/screen/files/2011/08/densehall121.jpg" alt="" title="Densehall" width="500" height="706" class="alignnone size-full wp-image-935" /></a></p>
<p>Die ungewöhnliche Berliner Partyreihe Densehall bittet anlässlich ihres einjährigen Bestehens am Samstag zum gemeinschaftlichen Ringelpiez im Chez Jacki (hinter der ehemaligen Maria: An der Schillingbrücke 1, S.Bhf. Ostbahnhof). Nach zwölf rumhreichen Nächten, die kräftig am Genre-Karussell gedreht haben, bringen die Jungs und Mädels aus Friedrichshain ein dickes Line-up auf die Bühne um sich bei allen treuen oder neuen Partygästen zu bedanken.</p>
<p>Zuerst pumpt Slugabed (Ninja Tune/Planet mu) eine komprimierte Bassexplosion, die sich von Hip Hop, Funk bis Skwee ausbreitet, in die Menge. Dicke Bässe gibts auch danach von Anstam (50 Weapons), die sich direkt weiter in elektronischere Gefilde zwischen Techno und Dubstep hämmern. Ein bisschen gediegener gehts bei My Dry Wet Mess (Magical Properties/Brainfeeder)zu, der euch auf eine audio-visuelle Traumexpedition mitnimmt, bevor MFO (MFOptik) und die Dense Allstars zum Tanz in den Morgen bitten.</p>
<p>Los geht&#8217;s um 23Uhr und Eintritt für&#8217;n Zehner.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.dense-shop.de/"></p>
<p>http://www.dense-shop.de/</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.chezjacki.com/">http://www.chezjacki.com/</a></p>

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