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	<title>Demonic-Nights.at – Dein Rock- und Metal-Webzine</title>
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	<description>News, CD-Reviews, Interviews, Video-Berichte, Verlosungen, Neuerscheinungsliste uvm.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 25 May 2026 17:31:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Tidal Wave – Volume Tree</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 07:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Studios, drei Tontechniker, ein Album: Auf ihrem dritten Weg gehen Tidal Wave ihren rifflastigen Weg weiter und setzen auf mehr Atmosphäre.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54087" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-54087" class="wp-image-54087 size-full" title="Tidal Wave" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/tidalwave.jpg" alt="Tidal Wave" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/tidalwave.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/tidalwave-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-54087" class="wp-caption-text">(c) Tidal Wave / Ripple Music</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der rifflastige Geheimtipp <strong>Tidal Wave</strong> setzt einmal mehr zum Sprung an. Auf ihren ersten beiden Alben erarbeiteten sich die Schweden ihren Sound zwischen Stoner Rock, Fuzz und einer gesunden Portion Metal. Exakt da macht das Quartett aus dem hohen Norden nun weiter und versteht seinen neuesten Longplayer als Bündelung ihrer kreativen Kräfte. Die dritte Platte heißt <strong>&#8222;Volume Tree&#8220;</strong>, wurde in drei unterschiedlichen Studios aufgenommen und von drei verschiedenen Tontechnikern abgemischt, um jedem Track seine eigene besondere Atmosphäre zu verleihen. Nun denn.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-54076"></span>Dass &#8222;Earth&#8220; richtig schön erdig klingt und sich zugleich vor <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/06/black-sabbath-13/">Black Sabbath</a> verneigt (die selbst ursprünglich Earth hießen), passt wunderbar ins Bild. Metallische Heavyness, nahezu doomige Schwere, mächtige Riffs und finstere Atmosphäre beschreiten einen Hauch von Neuland, ohne sich komplett vom bisherigen Schaffen zu entfernen. Alexander &#8218;Sunkan&#8216; Sundqvist liefert eine gesangliche Meisterleistung ab, der etwas flottere Schlussakt startet so richtig durch. Auch &#8222;Skitliv&#8220; liebt beklemmende Reduktion, paart diese jedoch mit deutlich lichteren Momenten und gibt sich ab und an geradezu hymnisch &#8211; ein kleines, dynamisches Kunstwerk, das man sich erst erarbeiten muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Derlei Geduld lohnt sich natürlich, auch in vergleichsweise frontalen, aggressiven Songs wie &#8222;Shapeshifter&#8220;. Es braucht nur etwas mehr als dreieinhalb Minuten, um mit Stoner-Doom-Riffing und frontalem Druck abzuräumen. Die magische wie manische Süße des Openers &#8222;The Orb&#8220; treibt den Fokus auf klassischere metallische Gefilde voran und hebt mit einem mächtigen, herrlich verspielten Gitarrensolo ab. &#8222;Temples Of Humanity&#8220; versucht schließlich die Brücke zu früheren Alben von <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/01/tidal-wave-the-lord-knows/">Tidal Wave</a> zu schlagen, jedoch mit weniger Desert-Fokus. Wüste Intensität und metallische Dramaturgie im XXL-Format machen sich breit.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar wäre es etwas sehr übertrieben, von einer anderen Band zu sprechen, doch haben sich Tidal Wave hörbar entwickelt und ihren Fokus verschoben. Bestens vertraute Stoner-Riffs spielen weiterhin eine wichtige Rolle, werden nun aber wesentlich konzentrierter in metallische Gefilde eingebettet. Die Proto-Ursuppe schwimmt mit, klassische Heavy-Gestik trifft auf Doom-Schwere und rückt Sundqvists Stimme mehr denn je ins verdiente Rampenlicht. &#8222;Volume Tree&#8220; wagt sich etwas weiter hinaus und landet damit einen Volltreffer. Der Fokus auf Atmosphäre, auf sehr eigene und auf Albumlänge dennoch prima harmonierende Stimmen klappt zudem richtig gut. Spätestens jetzt sollten die Schweden endgültig angekommen sein.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 05.06.2026<br />
Erhältlich über: Ripple Music (Bertus)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/TidalWaveSWE/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/TidalWaveSWE</a></p>
<p><iframe title="Tidal Wave - &quot;Sideburns&quot; (Official Music Video) | Ripple Music - 2026" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DM2Wlob9PDE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/tidal-wave-volume-tree/">Tidal Wave – Volume Tree</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Monolord –Elder –– Through Zero– Neverending</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[elder]]></category>
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		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
		<category><![CDATA[through zero]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elder grüßen vom vermeintlichen Nullpunkt, der für sie der Mittelpunkt eines teils unbekannten Weges darstellt, auf gewohnt psychedelische Weise.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54025" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-54025" class="wp-image-54025 size-full" title="Elder" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/elder.jpg" alt="Elder" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/elder.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/elder-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-54025" class="wp-caption-text">(c) Leon de Backer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was passiert eigentlich nach dem Nullpunkt? Je nach Skala und Sichtweise kann es sehr unterschiedliche Antworten auf diese Frage geben. <strong>Elder</strong> ließen sich für ihre neueste Platte &#8211; die erste seit etwa dreieinhalb Jahren &#8211; von der Technik und der Musikkunde an sich inspirieren. <strong>&#8222;Through Zero&#8220;</strong>, so der Titel ihres neuen Werks, ist zwar kein Konzeptalbum, dreht sich aber um ein semi-konzeptuelles Leitmotiv: Die Null muss kein Ende sein, sondern agiert viel mehr als Mittelpunkt entlang eines zeitweise im Dunklen liegenden Pfads. Elementare Themen aus dem Leben von Mastermind Nick DiSalvo schmücken die sechs neuen, gewohnt überlangen Songs.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-54024"></span>Dass DiSalvo zuletzt unter anderem mit <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/08/delving-all-paths-diverge/">delving</a> und Weite beschäftigt war, hört man dieser neuen Platte durchaus an. Das monumentale, fast elfminütige &#8222;Strata&#8220; findet wieder und wieder zu fast verträumten, psychedelischen &#8211; nun ja &#8211; Weiten und lässt die Heavyness gerne mal in den Hintergrund rücken. Fast traumwandlerische Klänge erfahren schrittweise eine kleine Metamorphose und treten schließlich laut, selbstbewusst auf. Etatmäßige monströse Riffs und wunderbar ausladende instrumentale Einschübe geben sich die Klinke in die Hand. Die Verschmelzung beider Welten geschieht auf Raten und gipfelt rund um die Sieben-Minuten-Marke, bevor abermals leicht verträumte Töne das Geschehen gekonnt abrunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch ruhiger wird es im folgenden &#8222;Sight Unseen&#8220;, dessen erste Hälfte an die instrumentalen Weite-Exkurse erinnert, minimalistisch und nachdenklich angelegt. Bezauberndes Kopfkino und schier endlose Weiten geben sich eine imaginäre Klinke in die Hand. Hingegen lebt &#8222;Capture/Release&#8220; das vertraute Prog-Faible aus und münzt dieses in immerhin annähernd tanzbare Musik um. <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/11/elder-innate-passage/">Elder</a> legen aber keinesfalls eine kesse Sohle aufs Parkett, sondern nehmen nun erst richtig Fahrt auf. Anderweltlicher, entfremdeter Space Rock und imposante Druckwelten finden langsam, aber sicher zusammen, das Ende kommt viel zu plötzlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese weitere kleine Metamorphose in der Welt von <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/04/elder-omens/">Elder</a> gelingt vorzüglichst. Die verschiedenen Projekte und Bands DiSalvos halten verstärkten Einzug und machen mehr Platz für verträumte, psychedelische Töne. Verstärkte Kontraste, urplötzliche Szenenwechsel und noch ausgereiftere Kompositionen sind das Ergebnis. Insgesamt lässt sich &#8222;Through Zero&#8220; vermehrt treiben, rund um den vermeintlich eigenen Pfad um den Nullpunkt, und entdeckt dabei immer wieder Neues, Herausforderndes, gerne mal Belebendes. Auch unter leicht geänderten Vorzeichen bleiben <a href="http://www.demonic-nights.at/2017/06/elder-reflection-of-a-floating-world/">Elder</a> eine Bank.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 29.05.2026<br />
Erhältlich über: Stickman Records (Indigo)</p>
<p>Website: <a href="https://beholdtheelder.com/" target="_blank" rel="noopener">beholdtheelder.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/elderofficial/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/elderofficial</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Elder - Capture/Release" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Vo73AyUfVz0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Elder - Through Zero" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/CII5XCjIL4Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Leon de Backer</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/elder-through-zero/">Elder – Through Zero</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Monolord –Elder –– Through Ze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 07:00:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
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		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In neuer Atmosphäre denken Monolord ihren Sound weiter und konzentrieren sich mehr denn je auf knackigen, vielseitigen Doom Metal.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54011" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-54011" class="wp-image-54011 size-full" title="Monolord" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/monolord.jpg" alt="Monolord" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/monolord.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/monolord-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-54011" class="wp-caption-text">(c) James Rexroad</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach fünf Alben gönnten sich <strong>Monolord</strong> eine kleine Kunstpause und betrieben musikalischen Frühjahrsputz. Das schwedische Trio wollte seinen Fokus etwas verändern und tat sich dafür mit Sylvia Massy zusammen, die bereits so unterschiedliche Künstler wie Tool, Johnny Cash und System Of A Down produzierte. Gemeinsam fand man eine Art Flow-Zustand, einen frischen Ansatz. Letzte Space- und Fuzz-Reste gingen über Bord, der Doom-Faktor wurde in die Höhe geschraubt. <strong>&#8222;Neverending&#8220;</strong> klingt so fokussiert und unmittelbar wie nie zuvor.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-54010"></span>Auch textlich hat sich einiges getan. Ging es bei <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/10/monolord-your-time-to-shine/">Monolord</a> bislang vor allem um Glauben und Aberglauben, so nahm Sänger und Gitarrist Thomas Jäger dieses Mal vor allem Persönliches ins Visier und wählte verschiedene einschneidende Veränderungen als Ausgangspunkt für Abhandlungen aus wechselnder Perspektive. Bestes Beispiel ist die Lead-Single &#8222;You Bastard&#8220;, die Selbstmord auf zwei Weisen betrachtet &#8211; aus der Sicht des &#8218;Täters&#8216;, aber auch aus der Sicht der trauernden, gelegentlich wütenden Hinterbliebenen. Drückender, schroffer Stoner-Doom mit zermürbender, fast Sludge-artiger Wucht ist das hochspannende Ergebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Ellenlange, mächtige Monolithen dürfen natürlich weiterhin nicht fehlen. Wie &#8222;Oozing Wound&#8220;, das puristisches Kargland wiedergibt, den Gesang bevorzugt wie ein weiteres Instrument erklingen lässt und mit seinem verspielten instrumentalen Mittelteil die etatmäßige Schwere noch weiter in die Höhe schraubt. Oder &#8222;Inside A Collider&#8220;, das wie eine Zeitreise durch verschiedene Doom-Epochen auftritt, seine singenden Gitarren vertraute Melodien anstimmen lässt, während sich <a href="http://www.demonic-nights.at/2019/09/monolord-no-comfort/">Monolord</a> durch einen zermürbenden Giganten schleppt. Die wütenden Growls in &#8222;It&#8217;s Neverending&#8220; überraschen. Jäger tat sich bei der Demo damit schwer, für ihr sprang <a href="http://www.demonic-nights.at/2019/06/firespawn-abominate/">Firespawn</a>-Bassist Jörgen Sandström, der unter anderem bei <a href="http://www.demonic-nights.at/2019/08/entombed-ad-bowels-of-earth/">Entombed</a> und <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/10/grave-out-of-respect-for-the-dead/">Grave</a> tätig war, mit Vehemenz ein. Dieser unerwartete Death-Doom-Ausritt mit bitterer Süße gelingt ebenso.</p>
<p style="text-align: justify;">Die tiefenentspannte, angenehme Grundstimmung in Massys Studio in Ashland, Oregon und die zurückgelehnte Arbeitsweise haben sich hörbar bezahlt gemacht: &#8222;Neverending&#8220; ist ein mächtiges Biest von einem Album, um Welten doomiger und konzentrierter als die Vorgänger, zugleich mit mächtigen Stoner-Riffs und kleinen Überraschungen ausgestattet. <a href="http://www.demonic-nights.at/2017/09/monolord-rust/">Monolord</a> klingen selbst in ihren ausladenden, überlangen Tracks so kompakt wie noch nie und zeigen sich als Songwriter hörbar gereift. Hier sitzt so ziemlich alles, stimmt der Fluss, setzt es beste Unterhaltung in aller zermürbender Gesamtheit. In dieser Form sollte das seit längerem erhoffte Überwerk, das in den drei Schweden steckt, nur eine Frage der Zeit sein.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 29.05.2026<br />
Erhältlich über: Relapse Records (SPV)</p>
<p>Website: <a href="https://monolord.com/" target="_blank" rel="noopener">monolord.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/monolordsweden/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/monolordsweden</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="MONOLORD - You Bastard (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/N-dfIpmX-xo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="MONOLORD - Oozing Wound (Official Audio)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/gVn_qQn1PUU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="MONOLORD - It’s Neverending (ft. Jörgen Sandström) (Official Audio)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/C2dJ-tZcp3s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/monolord-neverending/">Monolord – Neverending</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Yawning Balch – Volume Four</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 07:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[bob balch]]></category>
		<category><![CDATA[desert rock]]></category>
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		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
		<category><![CDATA[volume four]]></category>
		<category><![CDATA[yawning balch]]></category>
		<category><![CDATA[yawning man]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausdauernde Länge, mehr Lebhaftigkeit und unwirkliche Luftspiegelungen: Yawning Balch tanken sich ein viertes Mal durch die Wüste.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/yawning-balch-volume-four/">Yawning Balch – Volume Four</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53961" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53961" class="wp-image-53961 size-full" title="Yawning Balch" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/yawningbalch.jpg" alt="Yawning Balch" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/yawningbalch.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/yawningbalch-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53961" class="wp-caption-text">(c) Yawning Balch</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die nächste Runde einer der besten Wüsten-Jam-Sessions der letzten Jahre ist hiermit hochoffiziell eingeläutet: <strong>Yawning Balch</strong>, die gemeinsame Klangraumfüllung von <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/11/yawning-man-pavement-ends/">Yawning Man</a> und Bob Balch (Fu Manchu, <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/10/slower-rage-and-ruin/">Slower</a>) geht bereits in die vierte Runde. Einmal mehr steckte man einfach die Instrumente ein, ließ sich treiben und fand diese besondere Sprache zwischen Desert Rock und Psychedelia, die wohl sonst niemand auch nur annähernd so gut beherrscht. Und doch gestaltet sich <strong>&#8222;Volume Four&#8220;</strong> zumindest im Detail auf höchst angenehme Weise ein klein wenig anders.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53960"></span>Dieses Mal sind es nun zwei Songs, jeweils deutlich über 20 Minuten, die das sprichwörtliche Heft lose in die Hand nehmen und sich einfach treiben lassen. Die gesamte A-Seite gehört &#8222;Pyramid Of Djoser&#8220;. Binnen weniger Sekunden befindet sich der Track in media res, findet sofort zu seinem Leitmotiv und verfolgt dieses erstaunlich energisch. So laut und eindringlich hört man <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/02/yawning-balch-volume-three/">Yawning Balch</a> nur selten, das hat stellenweise fast schon etwas von Uptempo. Mario Lallis Bass nimmt eine prominente Rolle ein, arbeitet sich immer wieder in den Vordergrund und wirkt stellenweise wie ein nahezu tanzbarer Anker, speziell in den etwas psychedelischeren Einschüben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch &#8222;Water Ritual&#8220;, die unwesentlich kürzere B-Seite, kennt keine falsche Zurückhaltung. Dezent nachdenkliche Töne zwischendrin treffen auf schneidende bis singende Gitarren und spacige Effekte, während die Drums alles zusammenhalten. Rhythmische Gelassenheit öffnet Post-Rock-artiger Intensivierung Tür und Tor. Die klassische Steigerung bleibt jedoch aus, das kathartische Plateau ebenso. Marginale Variationen, schemenhafte Heavyness und eine verspielte, abermals basslastigere zweite Hälfte übernehmen die Geschicke. Das klingt energisch auf relaxte Weise, falls es so etwas überhaupt geben kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas lauter, etwas härter, etwas ausladender: Für <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/10/yawning-balch-volume-two/">Yawning Balch</a>-Verhältnisse fällt dieser vierte Teil fast schon laut und stürmisch aus. Deutlich mehr Kanten, bekömmlicher Druck und mehr Drang nach vorne zeichnen diese Platte aus, die durch ihre Geschlossenheit überrascht. Zwei überlange Songs halten die Spannung und wirken trotz ausladender Dimensionen fast kompakt. Wie das funktionieren kann, bleibt ein Mysterium, doch verströmt &#8222;Volume Four&#8220; deutlich mehr Energie als zuletzt. Eine Metamorphose auf Raten hält <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/07/yawning-balch-volume-one/">Yawning Balch</a> frisch und verleitet beinahe zu einem kleinen Road-Trip. Beinahe.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 29.05.2026<br />
Erhältlich über: Heavy Psych Sounds Records (Cargo Records)</p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/yawning_balch/" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.com/yawning_balch</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YAWNING BALCH -  Water Ritual (part 1) // HEAVY PSYCH SOUNDS Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BIwTy1hqazk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YAWNING BALCH - Pyramid Of Djoser (single edit) // HEAVY PSYCH SOUNDS Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/G8tGosIH1EM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/yawning-balch-volume-four/">Yawning Balch – Volume Four</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Godthrymm – Projections</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/godthrymm-projections/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[godthrymm]]></category>
		<category><![CDATA[projections]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem dritten Album in gut sechs Jahren schließen Godthrymm ihre Album-Trilogie ab und entwickeln ihren Doom-Ansatz konsequent weiter.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53952" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53952" class="wp-image-53952 size-full" title="Godthrymm" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/godthrymm.jpg" alt="Godthrymm" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/godthrymm.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/godthrymm-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53952" class="wp-caption-text">(c) Frank Ralph</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach etwas über sechs Jahren biegen <strong>Godthrymm</strong> auf die Zielgerade ein. Für die Band um ehemalige Mitglieder von My Dying Bride steht der Abschluss einer Album-Trilogie an, die im Februar 2020 mit <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/02/godthrymm-reflections/">&#8222;Reflections&#8220;</a> begann und im Sommer 2023 mit <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/08/godthrymm-distortions/">&#8222;Distortions&#8220;</a> eine Fortsetzung erfuhr. Abermals hat sich der Doom-Ansatz der Briten weiterentwickelt, begleitet von der einmal mehr erweiterten Besetzung (mit Kris McLaughlin gibt es nun einen zweiten Gitarristen). <strong>&#8222;Projections&#8220;</strong> bemüht Finalität und signalisiert gleichzeitig den Beginn einer aufregenden musikalischen Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53936"></span>Das kantige &#8222;Trenches Deep&#8220; eröffnet mit einer bekömmlichen Mischung aus Melodik und Heavyness. Hamish und Catherine Glencross teilen sich die Vocals mit Adie Bailey (English Dogs) und Jay Walsh (Xentrix), der furiose Mittelteil attackiert sämtliche Sinne gleichzeitig. Noch prominenter ist nur der Beitrag von Aaron Stainthorpe in &#8222;Endure My Skin&#8220;, eine weitere My Dying Bride-Mini-Reunion. Konzentrierte er sich auf dem Vorgänger noch auf das gesproche Wort, so zeigt Stainthorpe im neunminütigen Giganten seine Gesangskünste. Packende Dramaturgie, gequälte Gitarrenarbeit und obligatorische Melancholie statten diese monumentale Monstrosität aus.</p>
<p style="text-align: justify;">In &#8222;Hope Is Eternal&#8220; ist Catherine Glencross ganz allein zu hören. Der majestätische und zugleich knüppelharte Track dankt es ihr, gewinnt zusehend an Intensität und verbindet schillernde, ätherische Harmonien mit schierer Wucht. Das erinnert ein wenig an den düsteren Death-Doom-Ansatz mit Gothic-Flair von <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/03/hanging-garden-isle-of-bliss/">Hanging Garden</a>. Sägender, metallischer und erdrückender gestaltet sich hingegen &#8222;Truth In My Own&#8220;, dessen rohe, ungeschliffene Urgewalt wundervolle Schmerzen bereitet. Hamish Glencross holt alles aus seinen Stimmbändern heraus, von Schmerz gepeinigt und Verzweiflung geplagt, während die Band stoisch marschiert. Der zunehmend überdrehte Schlussakt mit ranzigen Gitarren, abgedrehtem Solo und tödlicher Zuspitzung wird zum krönenden Highlight.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwo zwischen minimaler Häutung und konzentrierter Weiterentwicklung platziert sich der intensive Abschluss dieser &#8222;Visions&#8220;-Trilogie. Godthrymm treiben ihr Finetuning konsequent voran, stellen ihren Doom Metal noch vielfältiger auf und decken so ziemlich alles von nahezu tödlicher Härte über düstere Gothic-Momente bis hin zur etatmäßigen hymnischen Magie ab. Das abermals erweiterte Line-up, starke Gäste und die nächste kleine My Dying Bride-Reunion beflügeln &#8222;Projections&#8220; in jeder erdenklicher Hinsicht. Echte Doom-Meister zeigen einmal mehr, was Sache ist, und lassen sowohl musikalisch als auch thematisch eine wohl goldene Zukunft mit Hochspannung erwarten.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 29.05.2026<br />
Erhältlich über: Profound Lore Records (SPV)</p>
<p>Website: <a href="https://godthrymm.com/" target="_blank" rel="noopener">godthrymm.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/godthrymm/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/godthrymm</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="GODTHRYMM - Truth In My Own (official video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/dJpchPCNOqM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="GODTHRYMM - The Sun Never Fell (official audio)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/kk_HdgasKS0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/godthrymm-projections/">Godthrymm – Projections</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Erdve – Epigrama</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/erdve-epigrama/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 07:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[epigrama]]></category>
		<category><![CDATA[erdve]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Litauens Erdve nahmen sich etwas Zeit, um den eigenen musikalischen Weg zu verfeinern, und melden sich mit monolithischem Post Metal zurück.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53976" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53976" class="wp-image-53976 size-full" title="Erdve" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/erdve.jpg" alt="Erdve" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/erdve.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/erdve-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53976" class="wp-caption-text">(c) Vaidotas Darulis</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach zwei wütenden, erdrückenden und betont hässlichen Alben brauchten <strong>Erdve</strong> eine kleine Pause, um ihr eigenes Verhältnis zur Musik an sich neu zu entdecken, und um zugleich einen Weg für eine gemeinsame kreative Zukunft zu finden. Dieser nunmehr erfolgreich zurückgelegte Schritt machte es sich zum Ziel, eine enge Einheit zwischen Sound, Lyrics und Visuals zu finden, während gleichzeitig mit dem eigenen Songwriting experimentiert wurde. Was sich sehr abstrakt liest, wird in den Händen der vier Litauer zu herrlich erdrückendem Wahnsinn: <strong>&#8222;Epigrama&#8220;</strong> könnte ihr bislang bestes Album sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53975"></span>Tracks wie &#8222;Nyra&#8220; zelebrieren faszinierenden Wahnsinn auf schwer zugängliche und doch einladende, für sich einnehmende Weise. Wütende, post-metallische Sludge-Wände treffen auf kurze klare Momente, dann brüllt Vaidotas Darulis alles nieder. Kantige Dissonanzen und zentnerschwere Wände strapazieren das Nervenkostüm, die angedeutete Auflockerung in der zweiten Hälfte verschwindet schnell. Hingegen zelebriert &#8222;Raukšlės&#8220; stärkere Post-Hardcore-Zuwendung, operiert am emotionalen Anschlag und sehnt eine Form von Katharsis herbei, die doch nie gänzlich erreicht werden kann. Sägende bis singende Gitarren täuschen Öffnung an, doch bleibt diese aus.</p>
<p style="text-align: justify;">In weiterer Folge zelebrieren Erdve die Zerreißprobe des Menschseins mit wachsender Begeisterung. Ihr &#8222;Trukmė&#8220; fährt arschlings ins Gesicht, macht Zerrissenheit greifbar und sucht nach einem Rettungsanker, der stets ein klein wenig außer Reichweite scheint. Mittendrin reißt der Track urplötzlich ab, spielt mit Elektronik, mit TripHop und dezent folkloristischen Anleihen &#8211; noisiges Understatement sucht und findet doch nichts.  Der Titelsong &#8222;Epigrama&#8220; wagt sich noch weiter hinaus. Djent-Wände, nahezu hymnischer Neo-Prog, seltsame wiederkehrende Samples und scharfkantige Sludge-Druckstellen kollidieren wiederholt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das muss man erst einmal sacken lassen. Tatsächlich profitieren Erdve von ihrer kleinen kreativen Pause und klingen mehr denn je wie eine Einheit. Hier stimmt das gesamte Erscheinungsbild in Bild, Text und Ton zusammen, inklusive kleinerer elektronischer Elemente und plötzlich abdriftender Arrangements. &#8222;Epigrama&#8220; ist eine jener Platten, die man eine ganze Weile sacken lassen muss, die mehrere Durchläufe benötigt, die nicht immer Sinn ergibt. Und die gerade hinter oberflächlicher Widersprüchlichkeit aufblüht. Der verstärkte Fokus auf Post Metal bekommt dem litauischen Quartett gut, gewisse Querverweise auf <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/neurosis-an-undying-love-for-a-burning-world/">Neurosis</a> sind ein willkommener Zufall. Erdve entwickeln sich souverän in die richtige Richtung.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 29.05.2026<br />
Erhältlich über: Season of Mist (SPV)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/erdvelt/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/erdvelt</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="ERDVE - NYRA (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/FJwp2NnB92s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="ERDVE - YDOS (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/6Yi3rz38uxA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="ERDVE - EPIGRAMA (Official Visualizer)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DXDkYjCLzc8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/erdve-epigrama/">Erdve – Epigrama</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Hanry – What Came From Silence</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/hanry-what-came-from-silence/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[hanry]]></category>
		<category><![CDATA[post rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[what came from silence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anspruchsvoller, cineastischer Post Rock von ausgewiesenen Klangarchitekten: Hanry ringen mit ihrem ambitionierten ersten Album.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54020" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-54020" class="wp-image-54020 size-full" title="Hanry" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/hanry.jpg" alt="Hanry" width="620" height="262" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/hanry.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/hanry-300x127.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-54020" class="wp-caption-text">(c) Gregory Perrochon</p></div>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.demonic-nights.at/2025/01/hanry-disruption/">&#8222;Disruption&#8220;</a> war der Titel ihrer ersten EP und hatte tatsächlich das Zeug zu einer positiven Störung, zu einem kreativen Bruch. Die französische Band <strong>Hanry</strong> tut genau das mit Post Rock und verbindet diesen mit geradezu cineastischen Elementen, von Ambient bis Elektronik. Inzwischen als Quintett unterwegs, ging es den Herren aus Rennes vor allem darum, Bilder im Kopf zu erzeugen, Spuren durch einen geradezu architektonischen Ansatz aufeinanderzulegen und dabei eine Art Gesamtkunstwerk zu erzeugen. <strong>&#8222;What Came From Silence&#8220;</strong> ist ihr erstes komplettes Album.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-54019"></span>Das schrubbende, industriell anmutende &#8222;Aurora&#8220; bäumt sich gemächlich und bedrohlich auf. Geradezu mechanische Klänge mit noisiger Note suchen die ersten eineinhalb Minuten nach der richitgen Ausdrucksform, bevor weitläufige, hymnische Gitarren und Synths übernehmen. Für kurze Zeit lichtet sich der Nebel, intensive Töne im Stil späterer <a href="http://www.demonic-nights.at/2024/08/collapse-under-the-empire-non-album-singles-and-bonus-tracks/">Collapse Under The Empire</a> übernehmen. Der sägende, wahrlich epische Schlussakt übermannt regelrecht. Krasses Gegenteil ist das stark elektronisch beeinflusste &#8222;Remains&#8220;, das mittendrin etwa 20 Sekunden Pause einlegt und bedrohlichen Synthwave neben fast Drone-artige Klänge stellt. Das ist bizarr, hat aber gewisse Qualitäten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit &#8222;Phantom Rush, Pt. 1 And Pt. 2&#8220; setzt es ein komplexes neunminütiges Finale, unterstützt durch den Pianisten Mariposa. Fällt die erste Hälfte noch laut und aufbrausend auf, so nimmt der Gast mit erst fragilen, dann immer eindringlicheren Noten das Heft in die Hand und führt Hanry nach dem zwischenzeitlichen Kollaps in versöhnlichere Gefilde. Wieder komplett anders fällt &#8222;Her Crown, Her Empire&#8220; aus, das an synthetischere Mogwai erinnert und kurz vor dem großen Höhepunkt urplötzlich abreißt. Mit derlei verspielter Elektronik hat &#8222;Noise Drowns Out&#8220; herzlich wenig zu tun. Zentnerschwere Gitarrenwände mit ordentlich Distortion tauchen urplötzlich auf und überfordern mit Wonne.</p>
<p style="text-align: justify;">Die exorbitanten Hoffnungen nach ihrer famosen ersten EP erfüllen sich zwar nicht, doch haben Hanry mit Sicherheit viel mehr als &#8217;nur&#8216; ein offenes Ohr verdient. Ihre Version &#8211; und Vision &#8211; von Post Rock ist sehr anders, wechselweise bei Explosions In The Sky, <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/06/sigur-ros-kveikur/">Sigur Rós</a> und <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/01/caspian-on-circles/">Caspian</a> angesiedelt, letztlich aber doch denkbar weit weg davon. Hier geht es darum, Arrangements feinsäuberlich zu bauen, ohne dabei etatmäßige Spontanität einzubüßen, sorgsam und wahrlich cineastisch. &#8222;What Came From Silence&#8220; ist Kopfkino in Reinkultur, verlangt intensive Auseinandersetzung und überrascht mit dem nahtlosen Zusammenspiel noisiger Gitarren, kühler Synthetik und hymnischen Zwischenwelten immer wieder aufs Neue. Das französische Quintett verlangt viel und entlohnt fürstlich &#8211; ein packendes Debüt einer aufregend anderen Band.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 29.05.2026<br />
Erhältlich über: Pelagic Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/hanry.music/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/hanry.music</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="HANRY - Aurora (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/9CRIJpYmbkk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="HANRY - Remains (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/VUq70hKYT6I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="HANRY - Her Crown, Her Empire (Live at Grabuge)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/UNYY0a6mlGY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/hanry-what-came-from-silence/">Hanry – What Came From Silence</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Armored Saint – Emotion Factory Reset</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/armored-saint-emotion-factory-reset/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[armored saint]]></category>
		<category><![CDATA[emotion factory reset]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[full-image]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[heavy metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch nach weit über vier Jahrzehnten sind Armored Saint in bestechender Form unterwegs und verfeinern ihren Sound ein weiteres Mal.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/armored-saint-emotion-factory-reset/">Armored Saint – Emotion Factory Reset</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54040" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-54040" class="wp-image-54040 size-full" title="Armored Saint" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/armoredsaint.jpg" alt="Armored Saint" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/armoredsaint.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/armoredsaint-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-54040" class="wp-caption-text">(c) Travis Shinn</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei <strong>Armored Saint</strong> weiß man mittlerweile, was man bekommt, mehr oder weniger. Längst haben die US-Veteranen ihre Nische zwischen Hard Rock und Heavy Metal gefunden, verfügen mit John Bush nach wie vor über eine der besten Genre-Stimmen überhaupt und variieren doch immer wieder ein wenig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Ihren locker gehaltenen Fünf-Jahres-Rhythmus behalten sie bei und bleiben für unzählige musikalische Einflüsse offen. <strong>&#8222;Emotion Factory Reset&#8220;</strong> setzt den starken Lauf fort, bald 45 Jahre nach Bandgründung.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-54035"></span>Für Bush bringt der Opener &#8222;Close To The Bone&#8220; alles mit, was ein Song von <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/10/armored-saint-punching-the-sky/">Armored Saint</a> 2026 ausmachen soll &#8211; modern angelegt und doch von vertrauten Klängen geprägt. Schnell ergibt sich das feiste, leicht angethrashte Tempo, während sich feinsinnige Melodien langsam herantaten. Dass der Sänger mittlerweile deutlich über 60 ist, hört man ihm in keiner Sekunde an, das mächtige Solo rundet gekonnt ab und die giftige Frontalattacke im Schlussakt lässt ebenfalls mit der Zunge schnalzen. &#8222;Every Man-Any Man&#8220; drosselt die Geschwindigkeit ein wenig und setzt stattdessen auf einen giftigen Ohrwurm, der wunderbar rohe Energie hinter seiner überdimensionalen Hook verbirgt.</p>
<p style="text-align: justify;">In weiterer Folge hauen <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/05/armored-saint-win-hands-down/">Armored Saint</a> Kurzweiliges in rauen Mengen raus. Da wäre beispielsweise &#8222;Throwing Caution To The Wind&#8220;, dessen Gitarrensound aus den 80ern purzelt und dahinter ein erstaunliches, immer selbstbewusster werdendes Muskelpaket verbirgt. &#8222;Hit A Moonshot&#8220; ist einer der Lieblinge der Band, aus gutem Grund. Drückende Strophen, hymnischer Refrain, ein gigantisches Breakdown und das leicht vertrackte Finale liefern tonnenweise Argumente dafür. Ob &#8222;Epilogue&#8220; eben das für die illustre Karriere des Quintetts ist, will nicht gehofft werden, doch macht der vergleichsweise trockene Rausschmeißer mit verkappten Thrash-Riffs und erstaunlicher Schwere auf ganz andere Weise Laune.</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal mehr bleiben Armored Saint absolute Garanten für Qualität und Power. &#8222;Emotion Factory Reset&#8220; reiht sich in die Riege gutklassiger bis bärenstarker Platten seit dem Album-Comeback <a href="http://www.demonic-nights.at/2010/03/armored-saint-la-raza/">&#8222;La Raza&#8220;</a> ein. Kleine Hits, dicke Riffs, spannende Variationen vertrauter Motive und ein John Bush in bestechender Form unterstreichen einmal mehr die Ausnahmestellung dieser beständigen Urgesteine. Wohldosierter frischer Wind, beeindruckende Energie und gewohnt imposante Hooks lassen nicht los. Armored Saint befeuern ihren x-ten Frühling mit wachsender Begeisterung.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 22.05.2026<br />
Erhältlich über: Metal Blade (Sony Music)</p>
<p>Website: <a href="https://www.armoredsaint.com/" target="_blank" rel="noopener">www.armoredsaint.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/thearmoredsaint/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/thearmoredsaint</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Armored Saint - Close to the Bone (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/QUyUzxd4Wuc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Armored Saint - Hit a Moonshot (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/sHSBGCitqYc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Travis Shinn</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/armored-saint-emotion-factory-reset/">Armored Saint – Emotion Factory Reset</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Goddess – Ritual Of The Cloven Hoof</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/goddess-ritual-of-the-cloven-hoof/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[goatess]]></category>
		<category><![CDATA[goddess]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[ritual of the cloven hoof]]></category>
		<category><![CDATA[stoner metal]]></category>
		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach ein paar Umbesetzungen heißen Goatess nun Goddess, bleiben ihrem rifflastigen, düsteren Stoner-Doom-Gebräu aber treu.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53981" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53981" class="wp-image-53981 size-full" title="Goddess" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/goddess.jpg" alt="Goddess" width="620" height="414" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/goddess.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/goddess-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53981" class="wp-caption-text">(c) Goddess / Majestic Mountain Records</p></div>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Ausstieg von Gitarrist und Gründungsmitglied Niklas entschieden sich <a href="http://www.demonic-nights.at/2019/09/goatess-blood-and-wine/">Goatess</a> für einen Neustart. Drummer Kenta Karlborn und Sänger/Gitarrist Karl-Martin Buhre blieben an Bord, mit Bassist John Jansson sowie Anders Martinsgård an der zweiten Gitarre wurde das Line-up komplettiert. Seither heißt man <strong>Goddess</strong>, doch rein musikalisch hat sich bei den Schweden nichts geändert. Doom Metal mit Stoner-Riffs und düsteren, psychedelischen Ausritten bestimmt weiterhin das Geschehen. <strong>&#8222;Ritual Of The Cloven Hoof&#8220;</strong> ist der Einstand unter neuem Namen und das erste Goatess/Goddess-Album seit gut sechseinhalb Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53980"></span>Der schwerfällige Opener &#8222;Godless&#8220; setzt das <a href="http://www.demonic-nights.at/2016/04/goatess-purgatory-under-new-management/">Goatess</a>-Erbe fort und bringt den Sound auf den Punkt. Bleierne Heavyness, leicht entstellte Riff, finstere Spielereien und die kraftvollen, energischen Vocals von Karl-Martin Buhre finden im Schneckentempo zusammen. Der ellenlange Aufbau ist quasi Pflicht, die beschwörerischen Vocals die entsprechende Kür. Viel Drama, beklemmende Aura und ein wenig alte Doom-Schule finden zusammen. Im Anschluss erhöht &#8222;Inquisition&#8220; die Schlagzahl etwas, fasst sich deutlich kürzer und geht wütend nach vorne. Der verspielte, psychedelische Mittelteil driftet urplötzlich ab, lässt dichten Nebel aufsteigen, bevor die Schweden zurück zum trockenen Leitmotiv finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Highlight findet sich am anderen Ende des Albums: &#8222;Born Again Heathen&#8220; nimmt stolze achteinhalb Minuten in Beschlag und hat kein Gramm Fett zu viel auf den Rippen. Hier liefern Goddess eine echte Doom-Masterclass ab und wachsen über sich hinaus. Der zurückgenommene, melodische Teil mit Stoner-Kante geht nicht mehr aus dem Ohr, das wütende Aufstampfen ringsum fährt durch Mark und Bein. In der zweiten Hälfte taucht das Quartett hingegen nahezu vollständig in psychedelische Gefilde ab, wie ein instrumentaler Jam in Zeitlupe. Die spacige Schlussminute samt komplett entstelltem Gitarrensolo passt perfekt ins Bild.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Name mag anders sein, die Besetzung ebenfalls, doch rein musikalisch gibt es keine großen Änderungen. Goddess setzen die Reise der letzten Goatess-Platten weitestgehend fort, wenngleich mit insgesamt einem Tacken mehr Psychedelia. Das bekommt dem recht rohen, trockenen Auftreten sehr gut, denn &#8222;Ritual Of The Cloven Hoof&#8220; gibt sich stoisch, reduziert und fokussiert, verzichtet auf Gimmicks in der Produktion und bringt stattdessen eine gesunde Portion Underground-Charme mit. Die Schweden fühlen sich in klassischeren Doom-Gefilden mit leichtem 80s- und Früh-90s-Einschlag wohl und kochen doch ihr eigenes Süppchen &#8211; ein mitreißender Einstand unter neuem Namen, der die Sonne gefrieren lässt.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 22.05.2026<br />
Erhältlich über: Majestic Mountain Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/baldersounds/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/baldersounds</a></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4251623050/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="https://goddessbandofficial.bandcamp.com/album/ritual-of-the-cloven-hoof">Ritual of the Cloven Hoof by Goddess</a></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/goddess-ritual-of-the-cloven-hoof/">Goddess – Ritual Of The Cloven Hoof</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Bear – Anhedonia</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/bear-anhedonia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[anhedonia]]></category>
		<category><![CDATA[bear]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[groove metal]]></category>
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		<category><![CDATA[modern metal]]></category>
		<category><![CDATA[noise rock]]></category>
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		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Belgiens Math-Meister Bear servieren einmal mehr starken Tobak in Form von technischem Anspruch und aktiver Traumabewältigung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53949" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53949" class="wp-image-53949 size-full" title="Bear" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/bear.jpg" alt="Bear" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/bear.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/bear-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53949" class="wp-caption-text">(c) Yngwie Vanhoucke</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wie sieht der Weg zurück nach schwerem Trauma und einschneidenden Erlebnissen aus? Auf <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/09/bear-vanta/">&#8222;Vanta&#8220;</a> verarbeitete James Falck die schlimmste, schwierigste Zeit seines Lebens und ließ <strong>Bear</strong> zugleich noch wütender, noch komplexer und noch anspruchsvoller erklingen. Nach dem Release öffneten sich viele Türen, doch wirklich genießen konnte er sie bis vor nicht allzu langer Zeit nicht wirklich. Die neue EP <strong>&#8222;Anhedonia&#8220;</strong> beschreibt den Zustand der letzten Jahre &#8211; eine Phase, die eigentlich viel Grund für Dankbarkeit bot, die jedoch von Taubheit, Sorge und Gleichgültigkeit ob der erlittenen Schmerzen geprägt war.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53931"></span>Aus vermeintlicher Nachdenklichkeit entwickelt sich schnell ein zermürbender Stomper: &#8222;Empty Markers&#8220; schraubt das Tempo sukzessive in die Höhe, bringt Math und Groove mit vermehrt progressiver Energie zusammen, die bereits auf &#8222;Vanta&#8220; prima funktionierte. Der wie eine Luftspiegelung anmutende Klargesang trifft mitten ins Herz, später spielen die Belgier sogar mit einer gesunden Portion Thrash. Von derlei Wechselspiel hält &#8222;Lacerate&#8220; hingegen herzlich wenig und bringt einfach alles enger zusammen. Schwerfällige Djent-Wände, ein schier undurchdringliches Dickicht und ein feiner Hauch Melodik mittendrin lassen <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/05/bear-propaganda/">Bear</a> so linear wie selten klingen, sofern man das bei diesem Quartett überhaupt sagen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Falsche Zurückhaltung kennt &#8222;The Smile&#8220; nicht und explodiert regelrecht aus den Boxen. Der entschleunigte Chorus mit einer feinen Prise Post Punk im Unterbau und Vocals, die fast an <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/10/killing-joke-pylon/">Killing Joke</a> andocken, ist eine willkommene Überraschung. Hingegen lässt sich der Titeltrack &#8222;Anhedonia&#8220; zunächst etwas bitten und langt schließlich beherzt zu. Wütendes Stampfen, ein weiterer hymnischer Hauptteil und die ausgestreckte Hand, die stets wieder zurück in den emotionalen Sumpf zerren will, sorgen für eine erschöpfende Math-Grenzerfahrung. &#8222;Metastatic&#8220; beschließt diese EP hingegen mit jener Wucht, die man von den Belgiern bestens kennt. Hoher technischer Anspruch, komplexe Math-Wände und glockenheller Gesang zwischendurch zermürben.</p>
<p style="text-align: justify;">Keine 20 Minuten benötigen <a href="http://www.demonic-nights.at/2017/04/bear-iii/">Bear</a> für diesen Husarenritt und machen damit so ziemlich alles richtig. Falck spielt sich den Frust von der Seele und blickt auf eine bizarre Phase seines Lebens zurück, die verdiente Euphorie im Keim erstickte. &#8222;Anhedonia&#8220; illustriert dieses konstante Wechselbad der Gefühle, die stets kollidierenden Aufs und Abs auf beeindruckende Weise. Fünf Tracks mit wütender Härte, technischer Expertise und noch mehr packenden, feinsinnigen Melodien entwickeln den Sound der Belgier weiter und rücken sie mehr denn je in Richtung Modern Extreme Prog, wenngleich mit angenehm eigener, unvorhersehbarer Note. Auf dass die nächste Platte dennoch einen fröhlicheren Hintergrund haben mag.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 22.05.2026<br />
Erhältlich über: Pelagic Records</p>
<p>Website: <a href="https://www.bearpropaganda.com/" target="_blank" rel="noopener">www.bearpropaganda.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/bearpropaganda/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/bearpropaganda</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="BEAR - Empty Markers (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/PzBPakFyxIQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/bear-anhedonia/">Bear – Anhedonia</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Your Spirit Dies – It Is Well…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[it is well]]></category>
		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[metallic hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[your spirit dies]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf ein starkes Album folgt eine herausfordernde EP: Your Spirit Dies wollen die Brücke zwischen den Metalcore-Anfängen und der Gegenwart schlagen.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/your-spirit-dies-it-is-well/">Your Spirit Dies – It Is Well…</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53889" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53889" class="wp-image-53889 size-full" title="Your Spirit Dies" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/yourspiritdies.jpg" alt="Your Spirit Dies" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/yourspiritdies.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/yourspiritdies-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53889" class="wp-caption-text">(c) Ricky Mina</p></div>
<p style="text-align: justify;">Vor etwa einem Jahr gelang <strong>Your Spirit Dies</strong> nach diversen Kleinformaten ein exzellenter Einstand im Album-Format. <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/05/your-spirit-dies-my-gnawing-pains-will-never-rest/">&#8222;My Gnawing Pains Will Never Rest&#8220;</a> orientierte sich an den Anfängen des Metalcore und fand zugleich einen frischen Ansatz inmitten drückender Heavyness. Auf der Stelle treten gilt beim Quintett aus Columbia, South Carolina selbstverständlich nicht. Mit ihrer neuen EP <strong>&#8222;It Is Well&#8230;&#8220;</strong> geht es laut Frontmann Brandon Byers darum, &#8218;die Einflüsse, die [sie] früh geprägt haben, aus einer modernen Perspektive zu betrachten&#8220;. Das ist ihnen tatsächlich gelungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53878"></span>Die Würze liegt freilich in der Kürze: &#8222;Starless&#8220; explodiert sogleich aus den Boxen, überrascht mit Thrash-Untertönen und bemüht sich um rasende Heavyness sowie mörderische Drops. Dass gut zweieinhalb Minuten derart episch und aufwühlend, stellenweise fast schwarzmetallisch klingen können, beeindruckt. Nach dem Interlude &#8222;When Peace, Like A River&#8220; geht es auch schon in den Schlussakt &#8222;Whispers In Omen&#8220;. Your Spirit Dies widmen sich klassischeren Metalcore-Klängen, spielen mit Hook-Ansätzen, bevor das nächste Breakdown alles zerstört. Sogar eine Prise Nu liegt in der Luft, während das ellenlange Outro gedankenverloren in Richtung Apokalypse stampft.</p>
<p style="text-align: justify;">Keine acht Minuten Musik und doch ist alles gesagt: Natürlich brechen Your Spirit Dies nicht mit ihrem bisherigen Sound, sorgen dennoch für frischen Wind. Die gespenstische bis infernale Atmosphäre und die wütenden Drops und Breakdowns drängen in modernere Gefilde, während rundherum klassische Härte und Urgewalt mit etwas Overcast und Shai Hulud regiert. Räudig, drückend und zugleich unfassbar intensiv: &#8222;It Is Well&#8230;&#8220; geht einen spannenden nächsten Schritt in eine ungewisse wie aufregende Zukunft.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 22.05.2026<br />
Erhältlich über: MNRK Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/yourspiritdies/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/yourspiritdies</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Your Spirit Dies - Starless (Official Music Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/7BXvguKmDfg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/your-spirit-dies-it-is-well/">Your Spirit Dies – It Is Well…</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Gozu – Gozu VI</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/gozu-gozu-vi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
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		<category><![CDATA[sludge]]></category>
		<category><![CDATA[stone rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Riffs, mehr Heavyness, mehr Seele: Gozu ließen sich von der Musik treiben. Ihr deutlich gereiftes Songwriting dankt es ihnen.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/gozu-gozu-vi/">Gozu – Gozu VI</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53941" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53941" class="wp-image-53941 size-full" title="Gozu" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/gozu.jpg" alt="Gozu" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/gozu.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/gozu-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53941" class="wp-caption-text">(c) Matt Darcy</p></div>
<p style="text-align: justify;">In den letzten beiden Jahren spielte Sänger und Gitarrist Marc Gaffney nach eigenen Angaben so viel Gitarre wie nie zuvor. Aus einem angeschlagenen emotionalen Zustand &#8211; sein Leben bestand lange Zeit aus Arbeit, Workout, Essen, Gitarre und Nachtruhe &#8211; entstanden die Songs für das mittlerweile sechste Album von <strong>Gozu</strong>. Das Quartett aus Boston wollte den bereits starken <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/05/gozu-remedy/">Vorgänger</a> unbedingt übertreffen und zugleich zumindest etwas anders klingen. <strong>&#8222;Gozu VI&#8220;</strong> lässt die Musik sprechen und erweitert den Sound der US-Band einmal mehr gekonnt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53921"></span>Songtitel sind nach eigenen Angaben vor allem dazu da, die drei Musiker zum Lachen zu bringen. Hinter &#8222;Corinthian Leatherface&#8220; steckt beispielsweise viel Persönliches, wie auch in jedem anderen Track, und hat mit dem Texas Chainsaw Massacre nichts zu tun. Dafür springt die Nummer direkt ins Gesicht, mit mächtigen Gitarrenwänden, treibenden Drums, pulsierendem Bass und gewohnt kraftvollen Vocals, die mitten ins Herz treffen. Gaffney nennt <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/04/gozu-the-fury-of-a-patient-man/">Gozu</a> eine &#8218;Heavy Soulful Band&#8216;, was absolut zutrifft. Selbst in forschen, angepunkten Kraftakten wie &#8222;Banacek&#8220; sind Herz und Seele stets greifbar, während sich die Musik kurzzeitig selbst überschlägt und urplötzlich einen hymnischen, überdimensionalen Hauptteil aus dem Ärmel schüttelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Fast diabolische Klänge täuscht im direkten Anschluss &#8222;They Did Know Karate&#8220; an, setzt überdimensionale Doom-Wände frei und schnitzt einen mächtigen Monolithen, der mit bleierner Schwere geradezu erdrückt. Ein paar psychedelische Elemente hier, Post-Grunge-Gitarren da &#8211; wie aus dem Nichts entsteht ein Gigant. Ein solcher ist auch &#8222;Midnight Express&#8220;, bloß auf komplett andere Weise. Ja, Gozu drosseln das Tempo erneut, zeigen aber unter anderem ihr Herz für Hard Rock, für kurzweilige Falsetteinlagen und für emotionales Kargland. Das laute, kathartische, alles übermannende Finale ist ganz großes Kino.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt etwas erdiger, klassischer und unmittelbarer, so oder so ähnlich zeigen sich Gozu auf ihrem neuen Longplayer. Mehr Hard Rock, mehr Heavy Metal, aber auch ordentlich Doom und sogar dezente Punk-Einflüsse zieren &#8222;Gozu VI&#8220;, während die Seele vibriert. Viele Tracks kommen aus dem tiefsten Inneren, legen die herzliche Mördergrube offen und leben von ihren intensiven, oft widersprüchen, ja sogar explosiven Gefühlen. Und Riffs in rauen Mengen, versteht sich. Anfangs erschlagend, dann mit jedem Durchlauf immer besser und größer werden: Gozu überzeugen mit ihrem bis dato wohl besten Album auf ganzer Linie.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 15.05.2026<br />
Erhältlich über: Blacklight Media / Metal Blade</p>
<p>Website: <a href="https://www.gozubandboston.com/" target="_blank" rel="noopener">www.gozubandboston.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/GOZU666/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/GOZU666</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="GOZU - Banacek (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/afvT8vBYzC8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="GOZU - Corinthian Leatherface (Official)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/GRFhDMEvNOk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Matt Darcy</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/gozu-gozu-vi/">Gozu – Gozu VI</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Port Noir – The Dark We Keep</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/port-noir-the-dark-we-keep/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[art rock]]></category>
		<category><![CDATA[port noir]]></category>
		<category><![CDATA[progressive metal]]></category>
		<category><![CDATA[progressive rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[the dark we keep]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Härter und direkter wollten Port Noir auf ihrem mittlerweile fünften Studioalbum klingen. Das ist den Prog-affinen Norwegen auch gelungen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53992" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53992" class="wp-image-53992 size-full" title="Port Noir" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/portnoir.jpg" alt="Port Noir" width="620" height="338" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/portnoir.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/portnoir-300x164.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53992" class="wp-caption-text">(c) Port Noir</p></div>
<p style="text-align: justify;">Seit mittlerweile weit über einem Jahrzehnt köcheln <strong>Port Noir</strong> ihr ganz eigenes Prog-Süppchen. Die Zutaten der Norweger veränderten sich im Laufe der Zeit stark. In den <a href="http://www.demonic-nights.at/2016/03/port-noir-any-way-the-wind-carries/">Anfangstagen</a> durfte beispielsweise ein knackiger 80s-Einschlag samt Synthetik nicht fehlen, später wurden die Songs härter, vertrackter und zugleich eingängiger. Modern und experimentell zeigt sich auch ihr neuester Streich: <strong>&#8222;The Dark We Keep&#8220;</strong> folgt der Maxime, deutlich härter und direkter klingen zu wollen, ohne dabei die Einflüsse und Entwicklungen der letzten Platte zu ignorieren. Was sich einigermaßen abstrakt liest, ist tatsächlich hörbar gelungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53991"></span>&#8222;Noir&#8220; verkörpert diesen Ansatz wie nur wenige andere Tracks. Drückende, derbe Djent-Wucht erfasst mit einer regelrechten Druckwelle, dann sorgen feinsinnige Keys und die ausdrucksstarke Stimme von Love Andersson für eine deutlich weichere Noten. Krasse Gegensätze kollidieren, ein Sturm zieht auf und trifft auf eine clevere, anspruchsvolle Hook. Ein stetes Hin und Her, dazu ein feines Breakdown und der brutale Zwischensprint mit Double-Bass-Salven &#8211; fertig ist eine kleine Monstrosität. Die Art-Rock-Fanfaren des folgenden &#8222;Ebb And Flow&#8220; halten dagegen, holen etwas Kopfstimme dazu und breiten schließlich einen weiten, alles überstrahlenden Klangteppich aus. Neben zwischenzeitlicher Härte glänzen Port Noir in dieser Episode mit der ganz feinen Klinge, mit melodischer Magie.</p>
<p style="text-align: justify;">In ähnlichen, gerne unvorhersehbaren und stets kraftvollen Gefilden spielt sich die gesamte Platte ab. So liebt beispielsweise &#8222;Reverie&#8220; seinen schwerfälligen Unterbau, dessen Heavyness auf dezentes Pop-Appeal trifft. Urplötzlich einsetzende Uptempo-Exkurse setzen hymnische Passagen frei, kurzzeitig grüßen <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/03/haken-fauna/">Haken</a>, später sogar <a href="http://www.demonic-nights.at/2023/07/voyager-fearless-in-love/">Voyager</a>. Die Urgewalt trägt &#8222;Bloodlust&#8220; im Namen, übt sich ansonsten aber in vornehmer Zurückhaltung. Eine weitere moderne Prog-Hymne samt grandioser Gesangsperformance ist das Ergebnis. Hingegen täuscht die anfängliche Elektronik des Openers &#8222;Complicated&#8220;. Zwar kehren Port Noir gerne mal zu dieser zurück, setzen insgesamt aber wesentlich lieber auf erstaunlich vertrackte Härte mit fast Math-artigen Ausritten.</p>
<p style="text-align: justify;">So vielfältig und vielschichtig hat man Port Noir vielleicht noch nie gehört, und das ist eine wundervolle Sache. Ihre Mission, diese neue Platte unmittelbarer und wuchtiger anzugehen, konnten die Norweger tatsächlich erfolgreich umsetzen, ohne ihr Händchen für feine Melodien, proggige Exkurse und faszinierende synthetische Spielereien einzubüßen. &#8222;The Dark We Keep&#8220; hat alles, was man sich von den drei Herren aus dem Norden erhofft, insgesamt einen Tacken songdienlicher, zugleich proggig und anspruchsvoll, etwas retro und dabei angenehm modern umgesetzt. Allerlei Gegensätze kommen erfolgreich zusammen für das wohl bislang beste Album von Port Noir.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 15.05.2026<br />
Erhältlich über: InsideOutMusic (Sony Music)</p>
<p>Website: <a href="https://www.portnoir.com/" target="_blank" rel="noopener">www.portnoir.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/portnoirofficial/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/portnoirofficial</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="PORT NOIR - Noir (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/oJV1pEV_X9w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="PORT NOIR - Ebb And Flow (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/VSqAXDzoIII?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="PORT NOIR - Redshift (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/_JOT_Dm7-gw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/port-noir-the-dark-we-keep/">Port Noir – The Dark We Keep</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Held. – Grey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 07:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[coheed and cambria]]></category>
		<category><![CDATA[grey]]></category>
		<category><![CDATA[held]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[the sleeping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musiker von The Sleeping und Coheed And Cambria schaffen sich mit Held. einen intensiven, emotional aufwühlenden Post-Hardcore-Nebenschauplatz.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53862" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53862" class="wp-image-53862 size-full" title="Held." src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/held.jpg" alt="Held." width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/held.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/held-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53862" class="wp-caption-text">(c) Nick Karp</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein erstes Album bereits klingt, als wäre es von langjährigen Veteranen aufgenommen worden &#8230; dann ist das vermutlich auch so. <strong>Held.</strong> sind zwar als Band relativ neu, bringen dafür echte Post-Hardcore-Prominenz zusammen. Von The Sleeping mischen Frontmann Douglas Robinson und Bassist Salvatore Mignano mit, an den Drums sitzt Josh Eppard von <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/03/coheed-and-cambra-the-father-of-make-believe/">Coheed And Cambria</a>. Wohin die musikalische Reise geht, ist somit keine Überraschung. Und doch landet <strong>&#8222;Grey&#8220;</strong> durch seine pure Intensität angenehm unerwartete Volltreffer.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53861"></span>Teilweise gelingt das mit prominenter Unterstützung besonders gut. Frank Iero von My Chemical Romance und <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/01/ls-dunes-violet/">L.S. Dunes</a> steuert Gitarrenparts für &#8222;New You Anthem&#8220; bei. Tatsächlich ist das eine mächtige, fieberhafte Hymne geworden, die sich binnen Sekunden einbrennt und die etatmäßige Härte mit einem überlebensgroßen Chorus zusammenführt. Das herrlich abgefuckte &#8222;Knifepoint&#8220; scheint sich hingegen konstant selbst zu widersprechen und häutet sich wieder und wieder. Dafür sind gewiss High Vis mitverantwortlich, die aufwühlenden Wahnsinn beisteuern, während Robinson zumindest versucht, so etwas wie ein Ruhepol zu sein. Wiederholte Mini-Eskalationen wissen zu unterhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch &#8218;alleine&#8216; zeigen sich Held. von ihrer besten Seite. Die nervöse Energie von &#8222;I And I Against You All&#8220;, die proto-metallische Elemente mit klassischem Riffing zusammenbringt, weiß absolut zu unterhalten. Bleierne Schwere und verspielte Melodik fordern ein wenig heraus und gehen dennoch ins Ohr. Der kurze, wuchtige Opener &#8222;Defending The Earth&#8220; dreht hingegen konsequent am Rad, packt ordentlich Härte drauf und stapft mit furioser Uptempo-Wut voran. Hinter dem kuriosen Titel &#8222;Broken Spacesuit \\ &#8222;Decay &amp; Sand&#8220; //&#8220; steckt eine fast progressive Meisterleistung, die epische Finsternis, dezente Nu-Elemente und fortschreitende Selbstaufgabe zusammenführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht immer ganz einfach, doch stets einfach gut &#8211; so oder so ähnlich lässt sich dieser mächtige Einstand zusammenfassen. Held. servieren in etwa das, was man sich angesichts der versammelten Post-Hardcore-Prominenz erwarten konnte, und würzen das mit bekömmlichem Wahnsinn. Etwas Zuckerguss hier, plötzliche Eskalation da, Metal-Wahnsinn und vertrackter Groove als kleiner Bonus &#8211; &#8222;Grey&#8220; hat all das, und noch viel mehr. Und vor allem: richtig gute Songs. Das hier macht von der ersten bis zur letzten Sekunde richtig viel Laune und lässt auf eine baldige Fortsetzung dieses Projekts hoffen.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 15.05.2026<br />
Erhältlich über: MNRK Records (SPV)</p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/held.band/" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.com/held.band</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Held. - NEW YOU ANTHEM FT. FRANK IERO (Official Music Video)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/_OPSKKs28bg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Held. - CONSTANT TENSION (Official Music Video)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/cKOHAwv9JbI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Held. - KNIFEPOINT FT. GRAHAM SAYLE OF HIGH VIS (Official Music Video)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/U177aChE-wI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/held-grey/">Held. – Grey</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Restless Spirit – Restless Spirit</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/restless-spirit-restless-spirit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[full-image]]></category>
		<category><![CDATA[heavy metal]]></category>
		<category><![CDATA[nwobhm]]></category>
		<category><![CDATA[restless spirit]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[stoner metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach konzentrierter Trauerarbeit reichen Restless Spirit auf ihrem vierten Album die rettende Hand und reduzieren ihren Sound auf das Wesentliche.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/restless-spirit-restless-spirit/">Restless Spirit – Restless Spirit</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53802" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53802" class="wp-image-53802 size-full" title="Restless Spirit" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/restlessspirit.jpg" alt="Restless Spirit" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/restlessspirit.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/restlessspirit-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53802" class="wp-caption-text">(c) Mike Marcon</p></div>
<p style="text-align: justify;">Metal, nicht mehr und nicht weniger. So oder so ähnlich lässt sich das mittlerweile vierte Studioalbum von <strong>Restless Spirit</strong> zusammenfassen. Das Trio aus Long Island, New York fand im Laufe der Jahre seinen Sound und konzentriert sich vor allem auf die Grundlagen des Genres, von den Proto-Anfängen bis hin zu mächtigen späteren Riffs, natürlich sehr britisch geprägt. Zugleich findet man damit die perfekte Antwort auf den Vorgänger &#8222;Afterimage&#8220;, auf dem Gitarrist und Sänger Paul Aloisio einen herben persönlichen Verlust verarbeitete und zunehmende Verzweiflung vertonte. <strong>&#8222;Restless Spirit&#8220;</strong> will ermutigen, trotz aller Rückschläge durchzuhalten, und reicht die rettende Hand.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53801"></span>Zugleich konzentriert sich das Trio auf seinen musikalischen Kern, stößt überflüssiges Beiwerk ab und bemüht sich um zeitlose Heavyness. Was leicht gesagt scheint, funktioniert tatsächlich. Das zeigt sich zum Beispiel in &#8222;Desolation&#8217;s Wake&#8220;, das in knapp vier Minuten mehrere mächtige Ideen vereint und sich doch einbrennt. Der schroffe, psychedelisch angehauchte Auftakt führt auf die falsche Fährte, dann baut sich das Bollwerk auf und zwingt ebenso in die Knie wie der Opener &#8222;The Burning Need&#8220;. Vertraute Stoner- und Doom-Elemente schwingen weiterhin mit, wenngleich in einen insgesamt klassischeren Metalkontext eingebettet. Sägende Schwere, ein verhalten hymnischer Chorus und feine Soloarbeit finden gekonnt zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Langformat nutzen <a href="http://www.demonic-nights.at/2021/12/restless-spirit-blood-of-the-old-gods/">Restless Spirit</a>, um sich etwas weiter aus dem Fenster zu lehnen, bleiben ihrer verfeinerten Ausrichtung allerdings treu. Die schiere Wucht von &#8222;Time And Distance&#8220; reißt binnen Sekunden mit, der verschleppte Mittelteil kommt gut, wie auch der doomige Abgang. In &#8222;Hallowed&#8220; werden angenehme Erinnerungen an <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/08/the-sword-high-country/">The Sword</a> wach &#8211; mystisch, drückend und eindringlich zugleich. Und dann ist da noch &#8222;Phantom Pain&#8220;, das sich sogar ein wenig in Richtung Neun-Minuten-Marke orientiert. Scharfkantige Riffs, mehrstimmige Leads, etwas NWOBHM sowie ein mystischer Instrumentalpart mittendrin zerren hin und her. Bis zum finsteren Finale.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich verabschieden sich Restless Spirit nicht so ganz von ihrem bisherigen Schaffen, misten aber dennoch fröhlich aus. Und das bekommt ihnen gut, denn die insgesamt sehr erdige Präsentation weiß zu unterhalten. Deutlich mehr Riffs, drückende Härte und packende Gesangsmelodien finden schnell zusammen &#8211; mal sehr klassisch und reduziert, dann wieder doomig und finster, bevor süffige Gitarrenwände das Heft fest in die Hand nehmen. &#8222;Restless Spirit&#8220; hat hohen Unterhaltungswert, klingt auf angenehme Weise zeitlos und doch stets nach dem Trio aus Long Island &#8211; gekonnte Weiterentwicklung, richtig gute Songs und intensiver Wahnsinn von der ersten bis zur letzten Minute.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 08.05.2026<br />
Erhältlich über: Magnetic Eye Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/restlessspiritny/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/restlessspiritny</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Restless Spirit - The Burning Need [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/owjutXDybEA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Restless Spirit - Red in Tooth and Claw [Official Music Video]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/2IYilyqdDp0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Restless Spirit - Desolation&#039;s Wake [Official Single]" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/udxel-_jvjg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Paul Aloisio</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/restless-spirit-restless-spirit/">Restless Spirit – Restless Spirit</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Bird’s View – Above Chaos</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/birds-view-above-chaos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[above chaos]]></category>
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		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem dritten Album wollen sich Bird's View von innerem und äußerem Chaos befreien. Ihr Alternative Rock klang selten so energisch.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53945" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53945" class="wp-image-53945 size-full" title="Bird's View" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/birdsview.jpg" alt="Bird's View" width="620" height="349" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/birdsview.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/05/birdsview-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53945" class="wp-caption-text">(c) Axel Kollmenter</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zwei starke Alben binnen kürzester Zeit, Gigs mit Größen wie H-Blockx, <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/03/soulfly-enslaved/">Soulfly</a> und 311, dazu eigene Headliner-Touren und ein stetig wachsender Zuschauerkreis: Für <strong>Bird&#8217;s View</strong> läuft es aktuell richtig gut. Das Quartett aus Frankfurt hat mit seinem treibenden, rifflastigen und gerne mal leicht angepunkten Alternative Rock eine kleine, mehr als feine Nische gefunden und arbeitet erfolgreich auf immer größere Bühnen zu. Auf <strong>&#8222;Above Chaos&#8220;</strong> wollen sie ihren energischen Live-Sound eingefangen, mit Unterstützung von <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/02/blackmail-ii/">Blackmail</a>-Legende Kurt Ebelhäuser.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53926"></span>Der Titel ihres dritten Studioalbums steht für einen Befreiungsschlag von innerem und äußerem Chaos. Das geschieht &#8211; wenig überrascht &#8211; betont vehement. Langsam, aber sicher rollt der Opener &#8222;Above Chaos&#8220; an &#8211; ein kantiger, dreckiger Titelsong, der einen Hauch Beatsteaks mitbringt, bevor mächtige Gitarrenwände in eine angenehm andere Richtung steuern und mit wütendem Rock in die Knie zwingen. Hinter &#8222;Shadows&#8220; lauert erstaunliche Schwere. Ein paar Grunge-Riffs hier, wütende bis punkige Kanten da, dann aus dem Nichts feinsinnige Harmonien und vereinzelte ruhige Momente &#8211; kann man machen, ist richtig gut.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.demonic-nights.at/2024/09/birds-view-house-of-commando/">Bird&#8217;s View</a> gehen ihren neuesten Streich souverän an und toben sich aus. Die verwaschende Schwere von &#8222;Otro Dia&#8220; klingt wie von einem anderen Stern, lässt gewisse <a href="http://www.demonic-nights.at/2011/05/blackmail-anima-now/">Blackmail</a>-Vergleiche zu und erdrückt zugleich förmlich. In &#8222;No Name Rooms&#8220; &#8211; einer von gerade mal drei Songs jenseits der Drei-Minuten-Marke &#8211; wird es erstaunlich ruhig und nachdenklich. Weitestgehend klare Gitarren, unerwarteter Minimalismus und beklemmende Harmonien erzeugen eine wunderbar unwirkliche Stimmung. Wer hingegen mehr Härte benötigt, lässt &#8222;Selling A Hand&#8220; immer weiter eskalieren. Die kurzen, wütenden Schreie erwischen im besten Sinne am falschen Fuß.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz, direkt und schörkellos rattert diese Platte durch. &#8222;Above Chaos&#8220; ist eine Sammlung von Hits und Rohdiamanten in zwölf bekömmlichen Kapiteln. Mal drückend und energisch, dann wieder melodisch und verspielt, plötzlich am Rad drehend und schließlich voller Melancholie und Finsternis tanken sich Bird&#8217;s View durch ihr neuestes Album und bestätigen ihre Form damit mehr als eindrucksvoll. Das erinnert natürlich an eine Vielzahl von Alternative-Größen, keine Frage (unter anderem melden sich auch <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/11/foo-fighters-sonic-highways/">Foo Fighters</a>, Three Days Grace und Fuel zwischenzeitlich zu Wort), findet aber stets einen komplett eigenen Weg. Bird&#8217;s View setzen ihren steilen Aufstieg fort und haben alle Qualitäten für die größten Festivalbühnen. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 08.05.2026<br />
Erhältlich über: Yoke Buben Records (Edel)</p>
<p>Website: <a href="https://www.birdsview.eu/" target="_blank" rel="noopener">www.birdsview.eu</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/birdsview.official/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/birdsview.official</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="BIRD&#039;S VIEW - Selling a Hand" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/3x1Uy0ci4GA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="BIRD&#039;S VIEW - Blinding Buzz" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/ocuQs7AtsI8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="BIRD&#039;S VIEW - Shadows" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/c3XiFdvC0LA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/birds-view-above-chaos/">Bird’s View – Above Chaos</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Ingested – Denigration</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[brutal death metal]]></category>
		<category><![CDATA[deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[denigration]]></category>
		<category><![CDATA[ingested]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ingested stehen aktuell ohne Frontmann da und klingen dennoch revitalisiert. Die Deathcore-Veteranen beschenken sich zum 20. Geburtstag selbst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53858" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53858" class="wp-image-53858 size-full" title="Ingested" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/ingested.jpg" alt="Ingested" width="620" height="412" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/ingested.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/ingested-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53858" class="wp-caption-text">(c) Daniel Rydings</p></div>
<p style="text-align: justify;">Vor drei Monaten warfen <strong>Ingested</strong> Josh Davies aus der Band (später bekannt gewordene Anschuldigungen bestreitet Davies entschieden) und sind aktuell ohne Frontmann unterwegs. Während die britischen Deathcore-Veteranen zu ihrem 20. Geburtstag nach einem Nachfolger suchen (Adam Mercer von Deathstroke kümmert sich aktuell um die Live-Performances), nahmen die beiden Gitarristen Sean Hynes und Andrew Virrueta die kompletten Vocals für das nunmehr achte Studioalbum der Band komplett neu auf. <strong>&#8222;Denigration&#8220;</strong> macht seine Sache unter den Umständen erstaunlich gut.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53853"></span>Bereits der Opener &#8222;Dragged Apart&#8220; haut ordentlich rein. Auf ein ausgedehntes, mystisches Intro folgt der ultimative Geschwindigkeitsrausch. Im Grenzgebiet zwischen Deathcore, Brutal Death und anderen Extreme-Spielarten bäumt sich ein dreckiger, hektischer Monolith auf. Wiederholte Tempoverschärfungen, kurze verschleppte Passagen und Skyler Conder von Cell als Gast in Höchstform erinnern an alte Großtaten. Ähnlich stark ist das folgende &#8222;Merciless Reflection&#8220; mit Unterstützung von Damonteal Harris (PeelingFlesh). 191 Sekunden massives Bollwerk und wütende, gutturale Growls und Brees torpedieren sämtliche Sinne mit wachsender Begeisterung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.demonic-nights.at/2015/01/ingested-the-architect-of-extinction/">Ingested</a> toben sich in weiterer Folge mit wachsender Begeisterung aus. &#8222;Beaten Beyond The Veil&#8220; ist von schmackhafter Hässlichkeit geprägt, scheint zwischendurch fast zu grooven und breitet doch schnell, urplötzlich seine brutale Gewalt aus. Marginale Variationen, derbe Drops und dröhnende Heavyness drehen die Uhr ein paar Jahrzehnte zurück. &#8222;Watch You Fold&#8220; sichert sich zudem mit John Gallagher von <a href="http://www.demonic-nights.at/2012/06/dying-fetus-reign-supreme/">Dying Fetus</a> echte Prominenz. Passenderweise steigen die Death-Metal-Anteile ein wenig, während &#8222;Dredge The Dark&#8220; mit Kyle Medina (Bodysnatcher) einfach nur in bestem Sinne überfordert &#8211; viel derber geht es nicht. Die manische Energie von &#8222;Cold Sun&#8220; kommt da gerade recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar erfinden sie das Rad nicht neu, klingen dafür aber bestens gelaunt: Ingested langen ab der ersten Sekunde beherzt zu und ziehen ihre Stiefel gut 40 Minuten lang mit wachsender Begeisterung durch &#8211; mit kleinen Überraschungen, prominenten Gästen und giftiger Energie. Die Umstellung an vorderster Front schadet &#8222;Denigration&#8220; rein gar nicht, lässt die Platte sogar noch eine Spur ranziger wirken und tankt sich mit schmackhafter Brutalität durch. Die personelle Situation mag zum runden Geburtstag etwas schwierig sein, doch musikalisch bleiben Ingested eine Klasse für sich im abgefuckten Deathcore-Feld.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 08.05.2026<br />
Erhältlich über: Metal Blade (Sony Music)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/ingesteduk/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/ingesteduk</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Ingested - Watch You Fold (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/PUkT-mFeDMU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Ingested - Merciless Reflection ft. PeelingFlesh (Official)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/0iUdyc6vxhA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/ingested-denigration/">Ingested – Denigration</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Haggard Cat – The Pain That Orbits Life</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/haggard-cat-the-pain-that-orbits-life/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[haggard cat]]></category>
		<category><![CDATA[post-hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[the pain that orbits life]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Punktlandung mit Ankündigung: Haggard Cat hatten unerwartet viel Zeit für ihr drittes Album. Das machte sich hörbar bezahlt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53885" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53885" class="wp-image-53885 size-full" title="Haggard Cat" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/haggardcat.jpg" alt="Haggard Cat" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/haggardcat.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/haggardcat-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53885" class="wp-caption-text">(c) Ruena</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Haggard Cat</strong> ist eine jener Bands, bei der es schwerfällt zu begreifen, warum sie nicht schon längst viel größer ist. Das britische Duo um Drummer/Backing-Sänger Tom Marsh und Sänger/Gitarrist Matt Reynolds war ursprünglich ein Nebenprojekt von Heck (ehem. Baby Godzilla), erhielt nach dessen Auflösung aber volle Aufmerksamkeit. Ihr zweites Album erschien sehr unglücklich im März 2020, nach entsprechender Pause und einer passenderweise &#8222;Cheer Up&#8220; benannten EP wurde die ausgefallene Tour doppelt und dreifach nachgeholt. Zudem hatten die Briten deutlich mehr Zeit für einen Nachfolger als gedacht. Gemeinsam mit Adrian Bushby, der für seine Arbeit mit Foo Fighters und Muse mit zwei Grammys ausgezeichnet wurde, entstand das wahnwitzige <strong>&#8222;The Pain That Orbits Life&#8220;</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53873"></span>An der grundlegenden musikalischen Ausrichtung im erweiterten Umfeld von Alternative Rock und Post-Hardcore hat sich glücklicherweise herzlich wenig geändert. Da wäre beispielsweise der Kraftakt &#8222;Halcyon&#8220;, der mit scharfkantigen bis entfremdeten Riffs, stoischem Groove und wütenden, leicht neben der Spur operierenden Vocals auf einem schmalen Grat zwischen Hymne und Wahnsinn wandelt. Stoische Heavyness und plötzliche Eskalation entfremden den Ohrwurm. Auch &#8222;Suppressor&#8220; hätte das Zeug zum kleinen Hit, steht sich aber bewusst selbst im Weg. Dezent vertrackte Einschübe mit einem Hauch Fugazi, Saosin-Chaos und explosiven, bärbeißigen Husarenritten machen Laune.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den großen Stärken von Haggard Cat zählen die XXL-Songs, die trotz Überlänge ihr Ziel nicht verfehlen. In seinen mehr als siebeneinhalb Minuten häutet sich &#8222;Apnoea&#8220; mit wachsender Begeisterung und punktet vor allem mit einer grandiosen Gesangsdarbeitung. Pure Verzweiflung, spürbare Wut und ein paar Harmonien zwischendurch machen Laune, während der Track eine Metamorphose nach der anderen erfährt &#8211; proggig, wütend bis metallisch, später filigran und hochtrabend. Pil &amp; Bue lassen unter anderem grüßen. &#8222;Zion&#8220; packt sogar drei weitere Minuten drauf und wird in all seinen Schleifen nie auch nur annähernd langweilig. Wütendes Stampfen und schnaubende Schwere finden gekonnt zusammen, das markige Riff dringt wieder und wieder an die Oberfläche. Das hat fast etwas von einem Ohrwurm, bevor ein Schwall an Noten den Wahnsinn von Title Fight und sogar <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/12/circa-survive-descensus/">Circa Survive</a> anreißt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass gut 50 Minuten derart schnell vorübergehen können, weiß zu beeindrucken, zumal Haggard Cat wahrlich keine einfache Kost servieren. Wohl aber sind sie stets songdienlich unterwegs, selbst inmitten verblüffender Wendungen, und finden immer wieder die richtige Möglichkeit, puren Wahnsinn und drückende Härte mit der ganz feinen Klinge zu verschmelzen. Klar, es braucht den einen oder anderen Durchlauf, um den Überblick zu gewinnen, doch erklimmt &#8222;The Pain That Orbits Life&#8220; in weiterer Folge wieder und wieder höchste Höhen. Mitreißender Post-Hardcore, komplexer Alternative Rock und komplett eigene Prog-Visionen, die ans Metallische grenzen, unterstreichen die Klasse des britischen Duos, das jetzt eigentlich durch die Decke gehen müsste.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 08.05.2026<br />
Erhältlich über: Church Road Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/HaggardCat/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/HaggardCat</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Haggard Cat - I Hate It Here (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Cs5Y2oc8uYI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Haggard Cat - Warpath (Official Video)" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/csmaHxUOvk8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Haggard Cat - Halcyon (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/5oReHNyFLOE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/haggard-cat-the-pain-that-orbits-life/">Haggard Cat – The Pain That Orbits Life</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Mörkekraft – Fragments</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/morkekraft-fragments/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[fragments]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[mörkekraft]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic rock]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[stoner rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fuzzige Gitarren und psychedelische Düsternis für Stoner-Rock-Fans: Mörkekraft aus Norwegen stellen sich amtlich vor.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/morkekraft-fragments/">Mörkekraft – Fragments</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53783" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53783" class="wp-image-53783 size-full" title="Mörkekraft" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/morkekraft.jpg" alt="Mörkekraft" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/morkekraft.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/morkekraft-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53783" class="wp-caption-text">(c) Roger Henriksen</p></div>
<p style="text-align: justify;">Hier ist ein Name, den sich Freude knackiger Riffs merken sollten: <strong>Mörkekraft</strong> kommen aus dem südlichen Norwegen und haben sich einer Mischung aus Stoner Rock, Hard Rock und düster angehauchter Psychedelia verschrieben, was ihnen unter anderem die Beschreibung &#8218;depressive Thin Lizzy&#8216; einbrachte. Ihr erstes Album wurde während zwei Sessions im Vorjahr aufgenommen, inspiriert von nordischer Landschaft und elementaren Themen wie Existenzkämpfen, inneren Konflikten und der Suche nach Bedeutung im Leben. <strong>&#8222;Fragments&#8220;</strong> könnte ihr fuzziger großer Wurf sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53782"></span>Wie &#8222;Follow The Spiders&#8220; sofort in die Vollen geht, das Tempo etwas anzieht und gleichzeitig sogar groovt, macht Laune. Die kraftvollen Vocals von Tommy Jansen Loennechen gehen direkt ins Ohr, die Rhythmusabteilung arbeitet solide im Hintergrund und das Riff brennt sich ein. Selbst für einen kurzen, hymnischen Chorus bleibt Platz. Natürlich erinnert das an die Urväter des Genres, während das psychedelisch angehauchte Breakdown in der zweiten Hälfte auf ganz andere Weise verzaubert. Danach erhöht &#8222;Shine Your Light&#8220; die Schlagzahl unwesentlich, bringt ein wenig Proto-Metal ein und definiert sich über erdrückende Schwere &#8211; fast schon schlicht, aber verdammt unterhaltsam.</p>
<p style="text-align: justify;">Mörkekraft ziehen ihren Stiefel konzentriert durch, was ihnen gut bekommt. Der verschwitzte, treibende Sechsminüter &#8222;Kaleidoscope&#8220; rockt einfach nur, hat stellenweise etwas von der Ursuppe der NWOBHM, nur um im nächsten Moment wieder Kurs auf die Wüste zu halten. Übersichtliche Variationen des Leitmotivs und konstanter Fluss gestalten das Langformat unterhaltsam. Es passiert eigentlich wenig, doch kriegt man den Song nicht aus dem Kopf. Auch &#8222;Virgil&#8220; tobt sich aus, wenngleich in traditionelleren Rock-Gefilden unterwegs. Da bleibt schon mal Platz für das eine oder andere Blues-Riff, bevor sich der Gesang in höchste Höhen schraubt. Kurze instrumentale Ausritte im Schlussakt machen den Giganten über jeden Zweifel erhaben.</p>
<p style="text-align: justify;">Geschickt tanken sich die Norweger durch mehrere Rock-Jahrzehnte und drücken diesen ihren ureigenen Stempel auf. Der Einstand von Mörkekraft hat ein gewisses Faible für Wüstenriffs, was nicht überraschen dürfte, transportiert diese jedoch in ein vielfältiges Heavy-Rock-Umfeld, das von den Wurzeln des Hard Rock über Proto-Metal bis hin zur NWOBHM und darüber hinaus reicht. Mit einem Hauch Blues und Psychedelia on top entwickelt sich &#8222;Fragments&#8220; zur Sammlung verschwitzter, mitreißender Songs, wie aus der Zeit gefallen und doch angenehm erfrischend. Das Trio aus dem hohen Norden punktet mit seinem kurzweiligen, exzellenten Einstand auf ganzer Linie.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 08.05.2026<br />
Erhältlich über: Octopus Rising / Argonauta Records</p>
<p>Website: <a href="https://morkekraft.com/" target="_blank" rel="noopener">morkekraft.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/morkekraft/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/morkekraft</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mörkekraft – Follow the Spiders" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/rjCL3y1ujsA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/morkekraft-fragments/">Mörkekraft – Fragments</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Thrownness – Marrow Part II: A Fire Through The Ether</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/thrownness-marrow-part-ii-a-fire-through-the-ether/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[marrow part ii: a fire through the ether]]></category>
		<category><![CDATA[post metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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		<category><![CDATA[thrownness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Monumentaler Sludge und Post Metal im Geiste von Neurosis, Amenra und Cult Of Luna begleitet die zweite EP der Portugiesen Thrownness.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53901" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53901" class="wp-image-53901 size-full" title="Thrownness" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/thrownness.jpg" alt="Thrownness" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/thrownness.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/thrownness-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53901" class="wp-caption-text">(c) Cristina Fridenand &amp; Kévin Antoine Guimet</p></div>
<p style="text-align: justify;">Finstere, monolithische, sämtliche Sinne erstickende Klänge aus Portugal &#8211; das mag auf den ersten Blick überraschen, sollte angesichts der reichhaltigen musikalischen Tradition des Landes auf der Iberischen Halbinsel (Fado lässt grüßen) aber eigentlich nicht verblüffen. Dennoch lässt der betont atmosphärische Post Metal und Sludge von <strong>Thrownness</strong> aufhorchen. Aus der Vision von Kévin Guimet, der sich für die erste EP &#8222;Marrow&#8220; vor zwei Jahren verantwortlich zeigte, ist mittlerweile eine komplette Band geworden. An der Fortsetzung <strong>&#8222;Marrow Part II: A Fire Through The Ether&#8220;</strong> waren alle Mitglieder beteiligt, wobei Drummer João Fernandes erst nach den Aufnahmen hinzustieß.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53900"></span>Drei überlange Songs fahren mit Anlauf durch Mark und Bein und torpedieren sämtliche Sinne mit ausgesuchter Präzision. Wobei man im Falle des fast zwölfminütigen Openers &#8222;Atone Into Rage&#8220; zumindest anfangs an einen Hauch von Idylle glauben kann. Melancholische und doch zart hoffnungsvolle Gitarren arbeiten sich voran, später durch wütende, heisere Schreie ergänzt. Nach und nach setzt die etatmäßige Verzweiflung ein, bäumt sich der Rest der Band auf und erzeugt undurchdringliche Wände, die selbst <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/neurosis-an-undying-love-for-a-burning-world/">Neurosis</a> stolz machen würden. Ebbe und Flut werden letztlich zu wichtigen Begleitern, das Arrangement durchlebt kleinere Metamorphosen und lässt die Instrumente in den donnernden, beklemmenden Schlussminuten regelrecht singen.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit ist auch relativ schnell klar, wohin die weitere Reise geht. Im Falle von &#8222;Coil Wielder&#8220; beginnt diese abrupt und urplötzlich, findet nach noisigen Anfangssekunden schnell in media res und bäumt sich auf. Die suchenden, leicht verstörenden Gitarren schaffen einen überraschenden atmosphärischen Gegenpol mit gewissen Isis-Vibes, bevor überdimensionale Druckwellen erfassen und mit drastischer Wut stellenweise sogar entfernt an <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/03/amenra-de-toorn-with-fang-and-claw/">Amenra</a> erinnern. Ganz so schmerzvoll und schwarzmetallisch wird es bei den Portugiesen aber nie, auch nicht im abschließenden &#8222;White Wind&#8220;. Vergleichsweise klassische post-metallische Motive mit ellenlangem Aufbau und kathartischem Plateau, von grantiger Aggression zerschossen, machen sich breit.</p>
<p style="text-align: justify;">Drei Songs in 32 Minuten ist natürlich eine Menge Holz, speziell für eine EP. Über derlei Formatfragen diskutieren Thrownness erst gar nicht und machen einfach. Ihr musikalischer Nachschlag schmerzt tatsächlich, wieder und wieder, auf mitreißende Weise. Natürlich bewegt sich das portugiesische Quintett in vertrauten Gefilden (<a href="http://www.demonic-nights.at/2022/02/cult-of-luna-the-long-road-north/">Cult Of Luna</a> wären eine weitere potenzielle Referenzgröße), schafft sich mit dem Fokus auf Atmosphäre und einem Hauch weniger Aggression zugleich seine eigene Nische, die mit eindrucksvoller Intensität bedient wird. &#8222;Marrow Part II: A Fire Through The Ether&#8220; ist ein starker Schritt in die richtige Richtung, profitiert vom umfassenden Band-Input und positioniert Thrownness als Band, die man unbedingt im Blick behalten sollte. Ein Album von ähnlicher Qualität könnte richtig groß werden.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 04.05.2026<br />
Erhältlich über: Raging Planet Records</p>
<p>Bandcamp: <a href="https://thrownnessofficial.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">thrownnessofficial.bandcamp.com</a><br />
Instagram: <a href="https://www.instagram.com/thrownness.band/" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.com/thrownness.band</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="THROWNNESS - COIL WIELDER (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/VT5POZUH50g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/thrownness-marrow-part-ii-a-fire-through-the-ether/">Thrownness – Marrow Part II: A Fire Through The Ether</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Haste The Day – Dissenter</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/05/haste-the-day-dissenter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 07:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[dissenter]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
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		<category><![CDATA[haste the day]]></category>
		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haste The Day krönen ihr umjubeltes Live-Comeback mit einem neuen Album, das sämtliche Metalcore-Trademarks mitbringt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53893" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53893" class="wp-image-53893 size-full" title="Haste The Day" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/hastetheday.jpg" alt="Haste The Day" width="620" height="349" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/hastetheday.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/hastetheday-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53893" class="wp-caption-text">(c) Dave Pluimer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die hochgradig spannende, recht ungewöhnliche Geschichte von <strong>Haste The Day</strong> bekommt endlich eine Fortsetzung. In den 2000ern zählte die Band aus Carmel, Indiana zu den wichtigsten christlichen Metalcore-Bands des Landes, löste sich 2011 kurzzeitig auf, meldete sich ein paar Jahre später für ein Album plus Tour mit sämtlichen aktuellen und ehemaligen Mitgliedern zurück, bevor man abermals von der Bildfäche verschwand. Ein umjubeltes Live-Comeback beim Furnace Fest führte schließlich zu neuen Aufnahmen als Sextett, mit <strong>&#8222;Dissenter&#8220;</strong> landet nun die erste Platte seit stolzen elf Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53892"></span>Wenn nach einem kurzen Intro &#8222;Shallows&#8220; aus den Boxen schnellt und mit erst nervösen Gitarren, dann brachialen Wänden alles in Schutt und Asche legt, werden die Nackenwirbel automatisch aktiviert. Stephen Keech hat rein gar nichts verlernt und brüllt sogar noch einen Tacken aggressiver. Der obligatorische hymnische Chorus mit Clear Vocals von Gitarrist Brennan Chaulk darf natürlich nicht fehlen. Der brutale Breakdown passt ebenfalls ins Bild. Wer die etwas brutaleren, drückenden Haste The Day mag, sollte auch an &#8222;Gnasher&#8220; seine Freude finden &#8211; laut, wütend, etwas unbequem und geht doch sofort ins Ohr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die beiden Tracks spielen sogleich sämtliche Songwriting-Stärken des US-Sextetts aus. Erst rattert &#8222;Heretic&#8220; in gut zwei Minuten durch, schlägt mit wachsender Begeisterung und technischem Anspruch um sich. Die Apokalypse sackt in sich zusammen und macht Platz für &#8222;Escape&#8220;, einen wunderbar düsteren und reduzierten Track, der sich über seine intensive Atmosphäre definiert und erst spät abhebt. Dann aber so richtig. In &#8222;Liminal&#8220; setzt es Unterstützung von Silent Planet für eine melodische und zugleich leicht chaotische Granate. Die spitzfindige Auseinandersetzung mit vermeintlich religiösen Menschen, die weder Gnade noch Akzeptanz kennen, passt viel zu gut zur (amerikanischen) Gegenwart. Das mächtige, spacige und erstaunlich groovende &#8222;Oblivion&#8220; setzt schließlich den fantastischen Schlusspunkt, zäumt das Pferd von hinten auf und lebt trotz gelegentlicher Heavyness von seinen fast spirituellen Melodien, die sich wieder und wieder entladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es mag klischeehaft klingen, passt aber hier wie Arsch auf Eimer: Haste The Day klingen, als wären sie nie weg gewesen. Was aber keinesfalls heißen soll, dass die Metalcore-Veteranen auf der Stelle treten, denn das kann man ihnen nun wirklich nicht vorwerfen. Natürlich widmen sie sich immer wieder klassischen, vertrauten Klängen, bringen aber auch kleine Experimente ein. &#8222;Dissenter&#8220; hat seine düsteren, minimalistischen Exkurse, seine brutalen Sprinter, liebt massive Breakdowns und dichte Melodieteppiche. Gute Songs, spürbares Herzblut, kleine Überraschungen und kurzweilige Routine: Haste The Day kehren in bestechender Form zurück, und das dieses Mal hoffentlich dauerhaft.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 01.05.2026<br />
Erhältlich über: Solid State Records (SPV)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/hastetheday/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/hastetheday</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Haste The Day - Oblivion" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/pTUiBvhu4yI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Haste The Day - Shallows" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/d0ADts5AquI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Haste The Day - Liminal (feat. Silent Planet)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Z8bps2CbILo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Slider-Pic (c) Dave Pluimer</em></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/05/haste-the-day-dissenter/">Haste The Day – Dissenter</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Cage Fight – Exuvia</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/cage-fight-exuvia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 07:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[cage fight]]></category>
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		<category><![CDATA[grindcore]]></category>
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		<category><![CDATA[metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[metallic hardcore]]></category>
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		<category><![CDATA[thrash metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits auf ihrem zweiten Album häuten sich Cage Fight und erweitern ihren Hardcore-Ansatz auf allen Ebenen - mit hörbarem Erfolg.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53836" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53836" class="wp-image-53836 size-full" title="Cage Fight" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/cagefight.jpg" alt="Cage Fight" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/cagefight.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/cagefight-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53836" class="wp-caption-text">(c) Andy Ford</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ihr erstes Album veröffentlichten <strong>Cage Fight</strong> vergleichsweise schnell. Der gleichnamige Einstand aus dem Jahr 2022 der Band um James Monteith von <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/06/tesseract-altered-state/">Tesseract</a> war das Ergebnis eines wahren Songwriting-Laufs. Erst danach begann man sich genauer mit dem eigenen Sound auseinanderzusetzen und diesen weiterzuentwickeln. Mit Will Horsman ist ein neuer Bassist an Bord, der gleich Texte zu zwei Songs beisteuerte, zudem wollte man den eigenen Hardcore-Ansatz konzentriert vertiefen. Passend dazu der Titel: <strong>&#8222;Exuvia&#8220;</strong> beschreibt die Haut, die Spinnen, Insekten und andere Tiere abwerfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53835"></span>Nach einem &#8217;sicheren&#8216; ersten Album, wie Monteith es nennt, wollte man sich weiter hinauswagen. Vokalistin Rachel Aspe spricht davon, Herausforderungen zu mögen, und pusht sich und die Band weiter. Tracks wie &#8222;Oxygen&#8220; illustrieren eine gewisse Aufbruchstimmung, wiewohl Hardcore und Thrash im Fokus bleiben. Deutlich mehr Dreck, Power, räudige Direktheit sowie eine verspielte, atmosphärische Zäsur mit Klargesang mittendrin lassen aufhorchen. Die Urgewalt von &#8222;Pick Your Fighter&#8220; drängt in Death- und Grind-Gefilde. Julien Truchan von Benighted zerlegt das Ding zur Grundreinigung. Dass dahinter ein französischer Popsong als Inspiration steckt, muss man dazusagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Während man sich darüber noch wundert, sind Cage Fight längst viel weiter. Das epische &#8222;Exuvia&#8220; verbindet den vertrauten Sound mit proggigem Anspruch. Aspe mischt etwas Klargesang unter ihre Growls und wertet den widerspenstigen, abgefuckten Track damit gekonnt auf. Das vorab veröffentlichte &#8222;Un Bon Souvenir&#8220; erstrahlt hier in seinem kompletten XXL-Glanz, arbeitet einen eingängigen, hymnischen Refrain heraus und stampft rundherum wütend auf, bevor die erste von unzähligen Wendungen alles durch den Fleischwolf dreht. &#8222;Élégie&#8220; überrascht hingegen mit Düsternis, mit Avantgarde-Einschlag und urplötzlichen Deathcore-Eruptionen &#8211; brutales und zugleich anspruchsvolles Kopfkino der herausragenden Art.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein gewaltiger Leistungssprung liegt zwischen diesem Album und dem eponymen Vorgänger. Cage Fight häuten sich tatsächlich, ohne ihre Vergangenheit gänzlich zu ignorieren, klingen dafür in jeder Hinsicht mächtiger und imposanter. &#8222;Exuvia&#8220; liebt seine kleinen epischen Ausreißer, den vermehrten Einsatz von Klargesang und das Spiel mit wechselnder Stimmung. Zugleich geht es um Welten härter, brutaler und brachialer zu Werke, mit vermehrten Grind- und Blast-Ausritten, bevor proggige Synergien übernehmen. Das Quartett aus London zeigt sich in jeder Hinsicht stärker und hat sich als Band endgültig gefunden. Wohin die Reise künftig gehen wird, darf jetzt schon mit Hochspannung erwartet werden.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 01.05.2026<br />
Erhältlich über: Spinefarm Records</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/cagefightldn/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/cagefightldn</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cage Fight - IHYG (I Hate Your Guts)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Mn3dHZ74rlw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cage Fight - Pig" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/xk8FyjVGpSg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cage Fight - Un Bon Souvenir" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/DSloqy5--gg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/cage-fight-exuvia/">Cage Fight – Exuvia</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Lair Of The Minotaur – I HAIL I</title>
		<link>http://www.demonic-nights.at/2026/04/lair-of-the-minotaur-i-hail-i/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 07:00:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[crust]]></category>
		<category><![CDATA[death doom]]></category>
		<category><![CDATA[i hail i]]></category>
		<category><![CDATA[lair of the minotaur]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
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		<category><![CDATA[thrash metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beinahe vergessenen Lair Of The Minotaur melden sich nach eineinhalb Jahrzehnten mit einem gekonnt hässlichen Album zurück.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53709" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53709" class="wp-image-53709 size-full" title="Lair Of The Minotaur" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/lairoftheminotaur.jpg" alt="Lair Of The Minotaur" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/lairoftheminotaur.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/lairoftheminotaur-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53709" class="wp-caption-text">(c) Damien Denton</p></div>
<p style="text-align: justify;">In den ersten sieben Jahren ihres Bestehens machten <strong>Lair Of The Minotaur</strong> kompromisslosen, gerne zähen Krach der herausfordernden Sorte. 2003 in Chicago gegründet, kamen sie nur einen Monat nach ihrem ersten Gig bei Southern Lord unter, danach erschienen vier Alben, drei EPs und diverse Singles, begleitet von Konzerten in Nordamerika und Europa. 16 Jahre nach &#8222;Evil Power&#8220; geht es nun doch weiter. Gitarrist / Frontmann Steven Rathbone begrüßt Langzeit-Drummer Chris Wozniak im Line-up, den Bass übernimmt Szene-Prominenz in Form von Sanford Parker (u. a. <a href="http://www.demonic-nights.at/2014/03/twilight-iii-beneath-tridents-tomb/">Twilight</a>, <a href="http://www.demonic-nights.at/2015/04/minsk-the-crash-and-the-draw/">Minsk</a>). <strong>&#8222;I HAIL I&#8220;</strong> erscheint erneut über das bandeigene Label und bewegt sich in vertrautem Fahrwasser zwischen Sludge, Thrash, Death, Doom und Hardcore.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53692"></span>Speziell zu Beginn regiert die Wucht, eine Mischung aus Thrash, Hardcore und sumpfigem Biss. &#8222;Emperor Of Dis&#8220; rattert in unter zwei Minuten durch, nähert sich Grind- und Crust-Gefilden an, eskaliert am Stand und führt direkt in den unwesentlich längeren Titelsong, der Urgewalt durch Entschleunigung ausdrückt. Ranzige Gitarren, Sludge-Schwere und späte Beschleunigung finden zusammen, der Himmel verfinstert sich. In &#8222;Enthroned In Violence&#8220; dominiert ein hässliches, abstoßendes Riff, nach allen Regeln der Kunst entstellt und so erdrückend wie menschenmöglich gestaltet. In Verbindung mit den Vocals erinnert das ein wenig an die ruhigeren, fast groovenden Experimente von <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/02/napalm-death-resentment-is-always-seismic/">Napalm Death</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Häutungen haben auf diesem Album so und so Methode, wie im wütenden &#8222;Family Tree&#8220;. Dass der Track im Original von der exzellenten Southern-Gothic-Songwriterin Ethel Cain stammt, muss dazugesagt werden. Lair Of The Minotaur drücken dem Folker ihren eigenen Stempel auf, fahren gefühlt zwei Geschwindigkeitsstufen gleichzeitig und vernichten damit ähnlich wie in &#8222;Saturnus Reign&#8220;. Bleierne und zugleich explosive Bedrohlichkeit macht Laune. Im abschließenden &#8222;Tartarus Apocalypse&#8220; herrscht hingegen Entschleunigung. Doom und Sludge nehmen mehr als sieben Minuten lang das Heft fest in die Hand und strahlen unheilvolle Bedrohung aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach zehn Songs in einer halben Stunde ist schon wieder Schluss, was gewiss kein Fehler ist. Denn &#8222;I HAIL I&#8220; schüttelt durch, torpediert das Seelenleben mit wachsender Begeisterung, wiegt im Schlussakkord beinahe in den Schlaf und bereitet doch die nächste Attacke vor. Ein im besten Sinne widerwärtiges Comeback-Album ist das exzellente Ergebnis. Lair Of The Minotaur toben sich aus, packen verkrustete Dreckschichten auf ihren Sound und kotzen sich richtig schön derb aus. Auch nach langer Pause bleibt das US-Trio in bestechender Form und bereitet schöne Schmerzen, passend zur Welt um sie herum.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 01.05.2026<br />
Erhältlich über: The Grind-House Records</p>
<p>Website: <a href="https://lairoftheminotaur.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">lairoftheminotaur.bandcamp.com</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="I Hail I" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/6V2QGiPiKWI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/lair-of-the-minotaur-i-hail-i/">Lair Of The Minotaur – I HAIL I</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>-(16)- – Forgeries Volume 1, 1972 – 1984</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 07:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[16]]></category>
		<category><![CDATA[doom metal]]></category>
		<category><![CDATA[forgeries volume 1]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[sludge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kuriositäten aus mehr als einem Jahrzehnt Rock- und Metal-Historie: -(16)- drücken diversen Klassikern ihren eigenen Sludge-Stempel auf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53769" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53769" class="wp-image-53769 size-full" title="-(16)-" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/16.jpg" alt="-(16)-" width="620" height="371" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/16.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/16-300x180.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53769" class="wp-caption-text">(c) Chad Kelco</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die überaus fleißigen <strong>-(16)-</strong> arbeiten weiterhin an ihrem Legendenstatus und schütteln in schöner Regelmäßigkeit bekömmliche bis überfordernde Sludge-Kost aus dem imaginären Ärmel. Nur 15 Monate nach <a href="http://www.demonic-nights.at/2025/02/16-guides-for-the-misguided/">&#8222;Guides For The Misguided&#8220;</a> gibt es Nachschub vom US-Quartett, wenngleich etwas anders als sonst. Die Kalifornier covern nämlich für ihr Leben gern und haben das Ergebnis auf ein Album gepackt. <strong>&#8222;Forgeries Volume 1, 1972 &#8211; 1984&#8220;</strong> tankt sich in elf Kapiteln durch die Rock- und Metal-Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53765"></span>Manche Songs kommen alles andere als überraschend, darunter &#8222;St. Vitus Dance&#8220; von den Metal-Urvätern <a href="http://www.demonic-nights.at/2013/06/black-sabbath-13/">Black Sabbath</a>. Bleierne Schwere, verschwitzter Groove und präzises Riffing schlagen mit wachsender Begeisterung um sich, die Vocals kommen überraschend zögerlich aus den Untiefen des Arrangements. Dass es keiner der erwarteten schwerfälligen späteren Black Flag-Songs sondern &#8222;Beat My Head Against The Wall&#8220; geworden ist, lässt zumindest etwas aufhorchen. Geschickt variieren <a href="http://www.demonic-nights.at/2022/11/16-into-dust/">-(16)-</a> das Tempo, lassen wiederholt eskalieren und reizen doch gewisse fast-melodische Glanzmomente aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann ist da noch &#8222;Tragedy&#8220; von den Bee Gees. Der Disco-Klassiker wurde auf beinahe sieben Minuten ausgedehnt und in erwarteter Sludge-Doom-Manier entstellt. Bleierne, sägende Schwere und geifernde, brutale Vocals zerlegen den Track in seine Einzelteile. Dennoch bleibt der Refrain unkaputtbar und lässt sich auch in dieser Version prima mitsingen. &#8222;Cities On Flames With Rock And Roll&#8220; von Blue Öyster Cult&#8220; lässt <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/06/16-dream-squasher/">-(16)-</a> hingegen so bluesig wie selten klingen. Auch das steht ihnen richtig gut zu Gesicht &#8211; furztrocken und erdrückend zugleich. Hingegen rast der Scorpions-Track &#8222;Can&#8217;t Get Enough&#8220; mit punkiger Wucht durch und erschlägt im Vorbeigehen ein wenig.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich zeigen <a href="http://www.demonic-nights.at/2016/07/16-lifespan-of-a-moth/">-(16)-</a>, wie ein gutes Cover-Album im Idealfall klingen kann. Die Vorlagen bleiben erkennbar, werden aber keinesfalls stur heruntergespielt. Zugleich drückt das Quartett ihren Versionen hörbar den eigenen Stempel auf, erschafft etwas Neues und schlägt doch die Brücke zu den längst vergangenen Tagen der Originale. All das macht &#8222;Forgeries Volume 1, 1972 &#8211; 1984&#8220; sehr unterhaltsam, fast wie eine reguläre Platte der Kalifornier und doch zugleich stets sein eigenes Biest. Eine Fortsetzung in ähnlicher Form wäre mehr als willkommen.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 01.05.2026<br />
Erhältlich über: Heavy Psych Sounds Records (Cargo Records)</p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/16dropout/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/16dropout</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="-(16)-  - Tragedy // HEAVY PSYCH SOUNDS Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/919ysDYwtDs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="-(16)- -  Can&#039;t Get Enough (The Scorpions cover) // HEAVY PSYCH SOUNDS Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/WAEt6L6Ss_o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="-(16)-  Beat My Head Against The Wall (Black Flag cover) // HEAVY PSYCH SOUNDS Records" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/FZrQ8jj9Mt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/16-forgeries-volume-1-1972-1984/">-(16)- – Forgeries Volume 1, 1972 – 1984</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Sevendust – One</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter Kraus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alternative metal]]></category>
		<category><![CDATA[alternative rock]]></category>
		<category><![CDATA[hard rock]]></category>
		<category><![CDATA[one]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[sevendust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So beständig, eingängig und drückend wie eh und je: Sevendust veröffentlichen ihr bereits 15. Studioalbum binnen 30 Jahren.</p>
The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/sevendust-one/">Sevendust – One</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53810" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53810" class="wp-image-53810 size-full" title="Sevendust" src="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/sevendust.jpg" alt="Sevendust" width="620" height="413" srcset="http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/sevendust.jpg 620w, http://www.demonic-nights.at/wp-content/uploads/2026/04/sevendust-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-53810" class="wp-caption-text">(c) Chuck Brueckmann</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenige Bands zeigen sich so beständig und unkaputtbar wie <strong>Sevendust</strong>. Von einem vierjährigen Intermezzo abgesehen, spielt das Quintett seit über 30 Jahren in derselben Besetzung, platzierte drei Alben in den US Top 15, heimste hunderte Millionen Streams ein und verkaufte fast acht Millionen Platten. Was kann man da vom mittlerweile 15. Studioalbum noch erwarten? Gewohnte Kost, und das freilich im besten Sinne: <strong>&#8222;One&#8220;</strong> betont die Einheit einer Band, die laut eigener Aussage während den Arbeiten an dieser Platte tatsächlich noch enger zusammenrückte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-53809"></span>Ein gewohnt wuchtiger Opener lässt zu Beginn aufhorchen: Der Titelsong &#8222;One&#8220; bringt alles mit, was man sich von <a href="http://www.demonic-nights.at/2020/10/sevendust-blood-and-stone/">Sevendust</a> erwartet. Irgendwo im Grenzbereich zwischen Rock und Metal bildet sich ein Bollwerk mit düsteren Untertönen. Lajon Witherspoons Stimme ist immer noch großartig, der melodische Refrain brennt sich direkt ein und die beißenden Riffwände ringsum machen Laune. Auch für ein kurzes Gitarrensolo bleibt Platz. Im direkten Anschluss erhöht &#8222;Unbreakable&#8220; die Schlagzahl minimal, bleibt im Grunde seiner Formel jedoch treu &#8211; hymnisch, kraftvoll, mit der nötigen Heavyness und einer feinen, butterweichen Hook versehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.demonic-nights.at/2014/05/sevendust-time-travelers-and-bonfires/">Sevendust</a> treten in weiterer Folge einen souveränen, unterhaltsamen Siegeszug an. Das derbe, beklemmende &#8222;Bright Side&#8220; ist ein ausgesprochenes Highlight, mit schwerfälligen und verspielten Strophen sowie einem gequälten Hauptteil, der trotz seiner feinen Gesangsmelodie richtig schön unbequem wird. Zunehmende metallische Wucht macht Laune. &#8222;Misdirection&#8220; macht seinem Namen alle Ehre, täuscht balladeske Klänge an und nimmt nach knapp zwei Minuten Fahrt auf. Ruhige Zäsuren, dichte Texturen und Alternative-Charme harmonieren prima miteinander. &#8222;Is This The Real You&#8220; hat etwas von Rock-Radio, dockt schon mal bei <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/01/alter-bridge-alter-bridge/">Alter Bridge</a> und Konsorten an, trägt dabei aber stets die unverkennbare Sevendust-Handschrift.</p>
<p style="text-align: justify;">Und die schimmert in den gesamten 40 Minuten durch, ob verspielte Finsternis, radiotaugliche Hook oder schwermetallische, moderne Gitarrenwand. Sevendust bewegen sich mehr als souverän durch vertraute Gefilde, versuchen ab und an ein paar Kleinigkeiten, und knüpfen letztlich doch nahtlos an ihre letzten Platten an. Das mag sich überraschungsarm lesen, macht aber zugleich verdammt viel Laune. Jeder der zehn Tracks auf &#8222;One&#8220; geht ins Ohr, in die Beine, strapaziert die Nackenwirbel, schnürt die Kehle zusammen und rückt zugleich eine der besten Rock- und Metal-Stimmen der Gegenwart ins verdiente Rampenlicht. Auf mindestens fünfzehn weitere Platten, bitte.</p>
<p><strong>Wertung: 8/10</strong></p>
<p>Erhältlich ab: 01.05.2026<br />
Erhältlich über: Napalm Records (SPV)</p>
<p>Website: <a href="https://sevendust.com/" target="_blank" rel="noopener">sevendust.com</a><br />
Facebook: <a href="https://www.facebook.com/sevendustofficial/" target="_blank" rel="noopener">www.facebook.com/sevendustofficial</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sevendust - Is This The Real You? (OFFICIAL VIDEO)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/xxXe8lZZQbI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sevendust - Unbreakable (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/6mHugmtnsiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sevendust - Threshold (Official Video)" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/NyjNy54KhZw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="http://www.demonic-nights.at/2026/04/sevendust-one/">Sevendust – One</a> first appeared on <a href="http://www.demonic-nights.at">Demonic-Nights.at - Dein Rock- und Metal-Webzine</a>.]]></content:encoded>
					
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