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	<description>Spiele &#38; Ideen für deine Jugendarbeit</description>
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		<title>Leitungs-Impuls: Wer bekommt eigentlich das letzte Wort?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 07:40:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leitungs-Impulse]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppenstunde ist geplant, das Programm steht und die Materialien sind vorbereitet. Doch dann kommen die Kinder und Jugendlichen mit einer ganz anderen Idee um die Ecke. Eigentlich wäre es möglich, darauf einzugehen. Aber der erste Gedanke lautet: „Wir haben uns doch schon etwas überlegt.“ Solche Situationen zeigen, wie selbstverständlich wir als Jugendleiter*innen Entscheidungen treffen. Wir legen fest, wann etwas beginnt, welche Regeln gelten, wie viel Zeit für eine Aktion bleibt und wann eine Diskussion beendet wird. Vieles davon ist notwendig, schließlich tragen wir Verantwortung für die Gruppe. Doch manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen: <strong>Entscheiden wir gerade, weil es notwendig ist, oder einfach, weil wir es gewohnt sind?</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortung bedeutet nicht, alles zu bestimmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Jugendleiter*innen haben wir Macht. Das klingt zunächst vielleicht ungewohnt, ist aber eine Realität jeder Gruppenleitung. Wir verfügen über Informationen, gestalten den Rahmen und können Entscheidungen treffen, die den Alltag der Kinder und Jugendlichen unmittelbar beeinflussen. Entscheidend ist nicht, ob wir Macht haben, sondern wie wir mit ihr umgehen. Nutzen wir sie, um unsere Vorstellungen durchzusetzen? Oder schaffen wir damit Räume, in denen Kinder und Jugendliche selbst Verantwortung übernehmen können?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitbestimmung beginnt dort, wo wir bereit sind, ein Stück Kontrolle abzugeben.</strong>&nbsp;Das kann bedeuten, dass die Gruppe über das nächste Projekt entscheidet, eigene Regeln entwickelt oder eine geplante Aktion verändert. Und manchmal bedeutet es auch, eine Entscheidung zu akzeptieren, die wir selbst anders getroffen hätten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beteiligung muss etwas verändern dürfen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder und Jugendliche merken schnell, ob ihre Meinung tatsächlich zählt oder ob sie lediglich gefragt werden, damit sich eine bereits getroffene Entscheidung besser anfühlt. Echte Beteiligung braucht deshalb nachvollziehbare Entscheidungsspielräume. Wo können Kinder und Jugendliche selbst bestimmen? Wo entscheiden wir gemeinsam? Und wo müssen wir als Leitung Verantwortung übernehmen, etwa bei Fragen der Sicherheit oder des Schutzes Einzelner?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Grenzen offen zu kommunizieren, gehört zu einer fairen Leitungskultur. Genauso wichtig ist es, nicht nur diejenigen zu hören, die sich besonders laut oder selbstbewusst äußern. Auch stille Kinder, jüngere Gruppenmitglieder und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen brauchen Möglichkeiten, ihre Perspektiven einzubringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die eigene Rolle neu denken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht besteht gute Leitung manchmal gerade darin, nicht die schnellste Antwort zu geben, nicht sofort einzugreifen und nicht immer das letzte Wort haben zu müssen. Denn Kinder und Jugendliche lernen Selbstwirksamkeit nicht dadurch, dass wir ihnen erklären, wie wichtig ihre Meinung ist. Sie erleben sie, wenn ihre Entscheidungen tatsächlich etwas bewirken. <strong>Unsere Aufgabe ist nicht, jede Entscheidung selbst zu treffen. Unsere Aufgabe ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem andere entscheiden können.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Drei Fragen für deine Leitungsarbeit</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bei welchen Entscheidungen in meiner Gruppe habe ich automatisch das letzte Wort, obwohl das gar nicht notwendig wäre?</li>



<li>Wann habe ich zuletzt eine Idee von Kindern oder Jugendlichen umgesetzt, obwohl ich selbst etwas anderes bevorzugt hätte?</li>



<li>Welche konkrete Entscheidung könnte ich in der nächsten Gruppenstunde bewusst an die Kinder und Jugendlichen abgeben?</li>
</ol>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Dein Impuls für diese Woche:</strong> Suche dir eine Entscheidung aus, die du normalerweise selbst treffen würdest, und überlasse sie bewusst deiner Gruppe. Halte aus, wenn das Ergebnis anders ausfällt als erwartet. Beobachte, was passiert, wenn du nicht das letzte Wort hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ferienlager-Tages-Programm: Die Welt-Besser-Macher*innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Programm-Ideen]]></category>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Ferienlager-Tages-Programm: Die Welt-Besser-Macher*innen" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    Dieser Tag im Ferienlager steht ganz im Zeichen von &#8222;Welt-Besser-Macher*innen&#8220;. An diesem Tag erfahren die Teilnehmenden, dass jede*r Einzelne durch kleine und große Taten dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dieser Programm-Tag dreht sich um Themen wie Nachhaltigkeit, Zusammenhalt, Frieden und Verantwortung.&#160; Gestaltung des Morgens Wecken Der Tag beginnt mit einem [&#8230;]]]></description>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Ferienlager-Tages-Programm: Die Welt-Besser-Macher*innen" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/02/Weltverbesserer-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Tag im Ferienlager steht ganz im Zeichen von &#8222;Welt-Besser-Macher*innen&#8220;. An diesem Tag erfahren die Teilnehmenden, dass jede*r Einzelne durch kleine und große Taten dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dieser Programm-Tag dreht sich um Themen wie Nachhaltigkeit, Zusammenhalt, Frieden und Verantwortung.&nbsp;</p>



<div class="gutentoc tocactive nostyle" style="background-color:#f3d5ce"><div class="gutentoc-toc-wrap"><div class="gutentoc-toc-title-wrap"><div class="gutentoc-toc-title">Inhalt</div><div id="open" class="toggleone">show</div></div><div id="toclist"><div class="gutentoc-toc__list-wrap"><ul class="gutentoc-toc__list"><li><a href="#gestaltung-des-morgens">Gestaltung des Morgens</a></li><ul class="gutentoc-toc__list"><li><a href="#wecken">Wecken</a></li><li><a href="#frühstück">Frühstück</a></li><li><a href="#start-in-den-tag-morgenimpuls">Start in den Tag: Morgenimpuls</a></li></ul><li><a href="#vormittags-programm">Vormittags-Programm</a></li><ul class="gutentoc-toc__list"><li><a href="#workshop-1-nachhaltigkeit-und-ressourcen-schonen">Workshop 1: Nachhaltigkeit und Ressourcen schonen</a></li><li><a href="#aktivität-upcycling">Aktivität: Upcycling</a></li><li><a href="#workshop-2-zusammenhalt-und-teamwork">Workshop 2: Zusammenhalt und Teamwork</a></li><li><a href="#aktivität-gemeinsame-friedenswelle">Aktivität: Gemeinsame Friedenswelle</a></li><li><a href="#mittagessen">Mittagessen</a></li></ul><li><a href="#gestaltung-des-nachmittags">Gestaltung des Nachmittags</a></li><ul class="gutentoc-toc__list"><li><a href="#nachmittags-programm-frieden-und-gerechtigkeit">Nachmittags-Programm: Frieden und Gerechtigkeit</a></li></ul><li><a href="#abend-gestaltung">Abend-Gestaltung</a></li><ul class="gutentoc-toc__list"><li><a href="#abendessen">Abendessen</a></li><li><a href="#tagesabschluss-night-of-inspiration">Tagesabschluss: Night of Inspiration</a></li></ul><li><a href="#hinweise">Hinweise</a></li></ul></div></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="gestaltung-des-morgens">Gestaltung des Morgens</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="wecken">Wecken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag beginnt mit einem sanften Wecken in den frühen Morgenstunden. Die Betreuer*innen wecken die Kinder mit einer Botschaft, die die Thematik des Tages einführt: &#8222;Guten Morgen, Welt-Besser-Macher*innen! Lasst uns heute gemeinsam entdecken, wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen!&#8220; Diese positive und motivierende Ansprache soll die Teilnehmenden inspirieren und sie mit dem Motto des Tages vertraut machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="frühstück">Frühstück</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Frühstück nehmt ihr in einem gemütlichen und gemeinschaftlichen Raum ein. Dabei wird darauf geachtet, dass das Frühstück so nachhaltig wie möglich gestaltet ist &#8211; saisonale und regionale Produkte werden bevorzugt. An jedem Tisch steht ein Plakat mit der Frage: &#8222;Wie kannst du heute die Welt ein kleines Stück besser machen?&#8220; Alle werden ermutigt, sich in kleinen Gruppen Gedanken darüber zu machen, was sie unter einem besseren Morgen verstehen. Für das Frühstück gibt es gesunde Optionen wie Haferflocken, frisches Obst und Vollkornprodukte. Es wird darauf geachtet, Abfall zu minimieren und die Kinder lernen spielerisch, wie man umweltfreundlich mit Lebensmitteln umgeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="start-in-den-tag-morgenimpuls">Start in den Tag: Morgenimpuls</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Frühstück versammeln sich die Teilnehmenden zu einem kurzen Morgenimpuls. Die Betreuer*innen erzählen eine inspirierende Geschichte über eine*n bekannte*n Welt-Besser-Macher*in, die mit ihrem Handeln positive Veränderungen bewirkt hat &#8211; sei es ein*e Aktivist*in für den Umweltschutz oder ein* soziale*r Friedensbotschafter*in. Dies liefert den Kindern ein Vorbild und eine Motivation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">___STEADY_PAYWALL___</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Gruppen-Activity zu Beginn hilft, den Tag zu eröffnen: Eine &#8222;Welt verbessern&#8220;-Staffel, bei der jede Gruppe kleine Aufgaben zu den Themen Umweltschutz, Frieden und Zusammenarbeit meistern muss. Beispielsweise könnten sie gemeinsam einen Müllsammelwettbewerb durchführen (je nach Umgebung) oder eine kreative Idee für den Schutz von Tieren entwerfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="vormittags-programm">Vormittags-Programm</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="workshop-1-nachhaltigkeit-und-ressourcen-schonen">Workshop 1: Nachhaltigkeit und Ressourcen schonen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vormittag beginnt mit einem kreativen Workshop zu einem nachhaltigen Thema: Ressourcen schonen. Hier lernen die Teilnehmenden, wie sie im Alltag umweltfreundlicher handeln. Sie erfahren, wie wichtig es ist, Wasser zu sparen, Müll zu trennen und Energie bewusst zu nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="aktivität-upcycling">Aktivität: Upcycling</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Materialien, die aus alten, scheinbar nutzlosen Gegenständen stammen wie Flaschen, Kartons und alte Kleidung, erstellen die Teilnehmenden gemeinsam neue Produkte. Hierbei sind keine Grenzen gesetzt: Taschen aus alten T-Shirts, Lesezeichen aus Kartons oder bunte Deko-Elemente aus Flaschenverschlüssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pause: Erholung und frische Luft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem intensiven Vormittags-Workshop gibt es eine kurze Pause, in der sich die Teilnehmenden bei frischer Luft entspannen und mit ihren Freund*innen unterhalten können. Die Betreuer*innen nutzen die Gelegenheit und weisen auf die Wichtigkeit von Pausen und Erholung hin &#8211; ein gesunder Geist braucht auch Zeit für Ruhe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="workshop-2-zusammenhalt-und-teamwork">Workshop 2: Zusammenhalt und Teamwork</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Programmpunkt dreht sich um das Thema &#8222;Zusammenhalt&#8220;. In einem kreativen Teamwork-Workshop lernen die Kinder, wie wichtig es ist, gemeinsam zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und wie viel mehr erreicht werden kann, wenn man einander unterstützt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="aktivität-gemeinsame-friedenswelle">Aktivität: Gemeinsame Friedenswelle</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Workshops setzen sich die Teilnehmenden in einem Kreis zusammen. Dann werden kleine Aufgaben verteilt, bei denen sie nur gemeinsam Lösungen finden können &#8211; etwa das Bauen einer Friedenskette aus Naturmaterialien oder das Gestalten eines Gemeinschaftsmandalas, das für den Zusammenhalt und Frieden steht. Es geht in erster Linie darum, die Bedeutung von Zusammenarbeit zu erkennen und das Gefühl der Gemeinschaft zu erleben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="mittagessen">Mittagessen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Mittagessen wird ein leckeres, nahrhaftes und umweltfreundliches Menü serviert. Auch hier liegt der Fokus auf regionalen und saisonalen Zutaten. Vegetarische oder vegane Optionen werden in das Menü aufgenommen. Es gibt frische Salate, vollwertige Getreidegerichte und Obst. Während des Mittagessens finden kleinere Diskussionsrunden statt, bei denen die Kinder über die morgendlichen Workshops und Aktivitäten sprechen. Was haben sie über Nachhaltigkeit und Teamwork gelernt? Welche Ideen haben sie, um zu Welt-Besser-Macher*innen zu werden?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gestaltung-des-nachmittags">Gestaltung des Nachmittags</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="nachmittags-programm-frieden-und-gerechtigkeit">Nachmittags-Programm: Frieden und Gerechtigkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Mittagessen folgt ein Highlight des Tages: ein Workshop zum Thema &#8222;Frieden und Gerechtigkeit&#8220;. Hier erfahren die Teilnehmenden, wie man in Konfliktsituationen Frieden stiftet und welche Rolle Gerechtigkeit in einer besseren Welt spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktivität: Friedensbotschafter*innen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder erstellen in kleinen Gruppen Friedensbotschaften, die sie auf Plakaten oder Postkarten verewigen. Diese Botschaften sollen ihren Einsatz für eine friedliche, gerechte Welt symbolisieren. Später können die Postkarten als Erinnerung mit nach Hause genommen oder an andere Zeltlagergruppen verteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spielen und Bewegung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen den intensiven Programmpunkten gibt es Zeit für spielerische Aktivitäten. Zum Beispiel könnt ihr einen &#8222;Welt-Besser-Macher*innen&#8220;-Lauf organisieren: Eine Schnitzeljagd durch das Lagergelände, bei der die Teilnehmenden Aufgaben lösen müssen, die sich auf Umweltschutz und soziale Verantwortung beziehen. Dabei wird das Gelände als &#8222;Welt&#8220; inszeniert, die es zu verbessern gilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="abend-gestaltung">Abend-Gestaltung</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="abendessen">Abendessen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abendessen wird wieder in einem entspannten Rahmen eingenommen. Nach einem ereignisreichen Tag ist es wichtig, gemeinsam zu essen und den Tag Revue passieren zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="tagesabschluss-night-of-inspiration">Tagesabschluss: Night of Inspiration</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend wird das Lager in ein besonderes Licht getaucht. Der Tagesabschluss steht ganz im Zeichen der Inspiration. Die Kinder können in einer großen Runde ihre Lieblingsmomente des Tages teilen und von den kleinen und großen Dingen berichten, die sie als Welt-Besser-Macher*innen umsetzen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den letzten Programmpunkt des Tages gibt es eine &#8222;Nacht der Sterne&#8220;, bei der jede*r Teilnehmende eine kleine Botschaft auf einen Stern schreibt. Diese werden später in die &#8222;Hoffnungswand&#8220; eingehängt &#8211; eine Wand aus leuchtenden Sternen, die für all die guten Taten steht, die die Teilnehmenden in Zukunft vollbringen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag endet mit einer kurzen Meditation oder einer achtsamen Atemübung, bei der die Kinder zur Ruhe kommen und den Tag reflektieren. Die Betreuer*innen danken den Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihr Engagement, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="hinweise">Hinweise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für das geplante Tagesprogramm sollten die Gruppen altersgerecht in kleinere Teams unterteilt werden, idealerweise mit einer Mischung aus älteren und jüngeren Teilnehmenden. Die Aktivitäten sind so gestaltet, dass sie sowohl für Kinder im jüngeren Alter (ab 8 Jahren) als auch für Jugendliche (bis 16 Jahren) ansprechend sind. Pausen sind während des gesamten Tages genauso wichtig wie die Programmpunkte selbst. Es ist ratsam, den Ablauf flexibel zu gestalten. Außerdem sollten die Gruppen in den kreativen Workshops und Team-Aktivitäten ermutigt werden, ihre individuellen Stärken einzubringen. Alle Materialien sollten im Vorfeld vorbereitet werden. Um den Teamgeist zu fördern, könnt ihr kleinere Spiele einbauen, die eine lockernde Wirkung auf die Gruppe haben, ohne den Fokus des Tages zu verlieren.&nbsp;</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Material</strong><br>&#8211; alte Flaschen (z. B. Plastik oder Glas)<br>&#8211; Kartons und Pappmaterialien<br>&#8211; alte Kleidung (z. B. T-Shirts)<br>&#8211; Schere, Kleber, Tesafilm<br>&#8211; Stoffe, Bänder, Knöpfe, Stoffmalfarben<br>&#8211; Papier (verschiedene Farben)<br>&#8211; Stifte (Filzstifte, Marker, Buntstifte)<br>&#8211; Postkarten oder dickes Papier<br>&#8211; Farben (Aquarell, Acryl oder Marker)<br>&#8211; Pinsel<br>&#8211; Aufkleber oder Dekorationsmaterial<br>&#8211; Bälle oder Wurfmaterial für Outdoor-Spiele<br>&#8211; Schilder oder Markierungen für Spielstationen<br>&#8211; Schnitzeljagd-Utensilien (z. B. kleine Zettel, Karten)<br>&#8211; Sterne (z. B. Papiersterne oder selbst gebastelte Sterne)<br>&#8211; eine &#8222;Hoffnungswand&#8220; oder Leine zum Aufhängen der Sterne</p>
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		<title>Comic: Computer-Camp</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 06:21:00 +0000</pubDate>
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		<title>Erst schreiben, dann sprechen: Warum spontane Anrufe junge Menschen stressen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Erst schreiben, dann sprechen: Warum spontane Anrufe junge Menschen stressen" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    Das Smartphone klingelt – und statt Freude kommt Stress auf. Immer mehr junge Menschen möchten vor einem Telefonat lieber eine kurze Nachricht erhalten. Laut einer aktuellen&#160;Verivox-Umfrage&#160;wünschen sich 31 Prozent der unter 40-Jährigen eine Ankündigung, bevor sie privat angerufen werden. Insgesamt sind es 22 Prozent. Der Grund: Messenger ermöglichen es, selbst zu entscheiden, wann und wie [&#8230;]]]></description>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Erst schreiben, dann sprechen: Warum spontane Anrufe junge Menschen stressen" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/telefonieren-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Das Smartphone klingelt – und statt Freude kommt Stress auf. Immer mehr junge Menschen möchten vor einem Telefonat lieber eine kurze Nachricht erhalten. Laut einer aktuellen&nbsp;<a href="https://www.verivox.de/presse/umfrage-jeden-fuenften-stoeren-unangekuendigte-telefonate-1121648/">Verivox-Umfrage</a>&nbsp;wünschen sich 31 Prozent der unter 40-Jährigen eine Ankündigung, bevor sie privat angerufen werden. Insgesamt sind es 22 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund: Messenger ermöglichen es, selbst zu entscheiden, wann und wie man antwortet. Spontane Anrufe verlangen dagegen eine unmittelbare Reaktion, lassen kaum Bedenkzeit und können in der Öffentlichkeit unangenehm sein. Dabei bedeutet die Vorliebe fürs Schreiben keineswegs, dass junge Menschen weniger kommunizieren möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Problematisch wird es allerdings, wenn wichtige Gespräche vermieden werden. Laut einer&nbsp;<a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Angst-telefonieren-Anrufe-aufschieben">Bitkom-Studie</a>&nbsp;haben 44 Prozent der 16- bis 29-Jährigen notwendige Telefonate bereits aus Angst aufgeschoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trend zeigt einen Wandel der Kommunikationskultur: Was früher als selbstverständlich galt, empfinden manche heute als aufdringlich. Wichtig ist die Einordnung: Die Verivox-Umfrage befragte ausschließlich Erwachsene ab 18 Jahren. Ihre Ergebnisse lassen sich deshalb nicht unmittelbar auf Kinder und jüngere Jugendliche übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ableitungen für die Jugendarbeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jugendleiter*innen sollten diese veränderten Kommunikationsgewohnheiten ernst nehmen, statt sie als mangelnde soziale Kompetenz abzuwerten. Wer lieber schreibt, kommuniziert nicht automatisch schlechter. Gleichzeitig gehört es zur Selbstständigkeit, auch schwierige Gespräche führen zu können – beispielsweise einen Termin vereinbaren, Hilfe erbitten oder einen Konflikt klären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Ferienlager und Gruppenstunden lohnt es sich, gemeinsame Kommunikationsregeln festzulegen: Wann genügt eine Nachricht? Wann ist ein Anruf sinnvoll? Und in welchen Situationen, etwa bei einem Notfall, sollte unmittelbar telefoniert werden?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskussionsfragen für deine Gruppe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Fragen könnt ihr gemeinsam herausfinden, welche Kommunikationsformen eure Teilnehmenden bevorzugen und welche Erfahrungen sie damit machen.</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Wie fühlst du dich, wenn dein Smartphone plötzlich klingelt? Freust du dich, bist du neugierig oder empfindest du den Anruf als störend?</li>



<li>Welche Vorteile haben Nachrichten gegenüber Telefonaten – und wann ist ein direktes Gespräch vielleicht sogar besser?</li>



<li>Stell dir vor, du musst bei einer unbekannten Person anrufen, um etwas Wichtiges zu klären. Was würde dir helfen, dich dabei sicherer zu fühlen?</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Gruppenstunden-Baustein: Die Telefon-Challenge (15 Minuten)</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel:</strong>&nbsp;Sicherheit in ungewohnten Gesprächssituationen gewinnen und unterschiedliche Kommunikationsformen reflektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Minuten 1–3: Der Kommunikations-Check</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jugendleitung stellt drei Situationen vor: Eine Verabredung organisieren, einen Termin im Jugendzentrum vereinbaren und eine wichtige Frage zu einer Ferienfreizeit klären. Die Teilnehmenden stimmen jeweils per Handzeichen ab: Würden sie lieber schreiben, anrufen oder persönlich vorbeigehen? Anschließend werden die unterschiedlichen Entscheidungen kurz besprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Minuten 4–11: Das Telefon-Rollenspiel</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zweierteams spielen die Jugendlichen ein Telefonat nach. Eine Person übernimmt beispielsweise die Rolle eines Mitarbeitenden im Jugendzentrum, die andere möchte sich nach einer Veranstaltung erkundigen. Nach dem ersten Durchgang werden die Rollen gewechselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, darf sich vorher drei Stichpunkte notieren. Alternativ können die Teilnehmenden zunächst eine passende Nachricht formulieren oder die Beobachtungsrolle übernehmen. Niemand muss vor der ganzen Gruppe telefonieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Minuten 12–15: Gemeinsam reflektieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss überlegen alle: Was war überraschend einfach? Wo entstand Unsicherheit? Welche Formulierungen haben geholfen? Gemeinsam sammelt die Gruppe drei Tipps für gelungene Telefonate, beispielsweise einen freundlichen Einstieg, eine klare Frage und die Möglichkeit, um Wiederholung zu bitten.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Die zentrale Botschaft:</strong>&nbsp;Es gibt nicht den einen richtigen Kommunikationsweg. Entscheidend ist, dass Jugendliche verschiedene Möglichkeiten kennenlernen und selbstbewusst entscheiden können, welche zur jeweiligen Situation passt.</p>
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		<title>Die Martinsgeschichte neu erzählen – eine Mitmachgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 05:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorlesegeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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    <p><img width="799" height="446" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/39863755-e1793252146543.jpeg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Die Martinsgeschichte neu erzählen – eine Mitmachgeschichte" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/39863755-e1793252146543.jpeg 799w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/39863755-e1793252146543-300x167.jpeg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/39863755-e1793252146543-768x429.jpeg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/39863755-e1793252146543-752x420.jpeg 752w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/39863755-e1793252146543-696x389.jpeg 696w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>    Die Geschichte von Sankt Martin kennen viele Kinder schon aus der Kita. Damit sie trotzdem lebendig bleibt, lohnt es sich, sie einmal anders zu erzählen. Bei einer Mitmachgeschichte hört die Gruppe nicht nur zu, sondern macht mit: Zu bestimmten Wörtern gibt es Geräusche und Bewegungen, die alle gemeinsam ausführen. So wird aus der bekannten Legende [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von Sankt Martin kennen viele Kinder schon aus der Kita. Damit sie trotzdem lebendig bleibt, lohnt es sich, sie einmal anders zu erzählen. Bei einer Mitmachgeschichte hört die Gruppe nicht nur zu, sondern macht mit: Zu bestimmten Wörtern gibt es Geräusche und Bewegungen, die alle gemeinsam ausführen. So wird aus der bekannten Legende ein kleines Erlebnis, bei dem alle gespannt aufpassen. Für Jugendliche findet ihr am Ende eine Variante mit Perspektivwechsel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So funktioniert die Mitmachgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle sitzen im Kreis oder auf Kissen am Boden. Bevor ihr mit der Geschichte beginnt, übt ihr die Bewegungen zu den Schlüsselwörtern ein. Die Wörter sind im Text fett markiert. Immer wenn eines davon fällt, macht die Gruppe die passende Bewegung. Lest langsam und macht kurze Pausen nach den Schlüsselwörtern, damit alle Zeit zum Mitmachen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Schlüsselwörter und Bewegungen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Martin:</strong> Alle setzen sich aufrecht hin und legen eine Hand aufs Herz.</li>



<li><strong>Pferd:</strong> Mit beiden Händen abwechselnd auf die Oberschenkel klopfen wie Hufgetrappel.</li>



<li><strong>Wind:</strong> Alle pusten laut „huuuh“.</li>



<li><strong>Schnee:</strong> Mit den Fingern von oben nach unten rieseln lassen.</li>



<li><strong>frieren:</strong> Mit den Armen um den Körper zittern und „brrr“ sagen.</li>



<li><strong>Mantel:</strong> Sich selbst mit beiden Armen fest umarmen.</li>



<li><strong>Schwert:</strong> Mit der Hand eine schneidende Bewegung machen und „ritsch“ rufen.</li>



<li><strong>Licht:</strong> Die Hände vor dem Körper öffnen wie eine kleine Flamme.</li>
</ul>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Bei jüngeren Kindern reichen vier oder fünf Schlüsselwörter. Startet zum Beispiel mit Martin, Pferd, Wind, frieren und Mantel und lasst die anderen weg. Bei älteren Kindern könnt ihr die Bewegungen auch gemeinsam mit der Gruppe erfinden, bevor die Geschichte beginnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor sehr langer Zeit lebte ein junger Mann, der hieß&nbsp;<strong>Martin</strong>. Sein Vater war Offizier im römischen Heer, und so wurde auch&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;Soldat, obwohl er sich das nicht selbst ausgesucht hatte. Er bekam ein&nbsp;<strong>Pferd</strong>, eine Uniform, ein&nbsp;<strong>Schwert</strong>und einen großen, warmen&nbsp;<strong>Mantel</strong>, wie ihn alle Reiter trugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines Abends im Winter ritt&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;auf seinem&nbsp;<strong>Pferd</strong>&nbsp;zurück in die Stadt Amiens. Es war schon dunkel, und ein eisiger&nbsp;<strong>Wind</strong>&nbsp;pfiff über das Land. Dicker&nbsp;<strong>Schnee</strong>&nbsp;fiel vom Himmel und blieb auf den Wegen liegen.&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;zog seinen&nbsp;<strong>Mantel</strong>enger um die Schultern, denn selbst er begann zu&nbsp;<strong>frieren</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als er sich dem Stadttor näherte, sah er im Schatten der Mauer jemanden sitzen. Es war ein Mann, der kaum etwas anhatte. Seine Kleidung war dünn und zerrissen, seine Füße waren nackt, und er zitterte am ganzen Körper vor Kälte. Er musste schrecklich&nbsp;<strong>frieren</strong>. Viele Leute waren an diesem Abend an ihm vorbeigegangen. Manche hatten weggesehen, andere waren schneller gelaufen, weil der&nbsp;<strong>Wind</strong>&nbsp;so kalt war und sie schnell nach Hause wollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;hätte einfach weiterreiten können. Aber er hielt sein&nbsp;<strong>Pferd</strong>&nbsp;an. Er sah den Mann an, und der Mann sah ihn an.&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;hatte kein Geld bei sich und kein Essen. Er hatte nur sein&nbsp;<strong>Schwert</strong>&nbsp;und seinen&nbsp;<strong>Mantel</strong>. Da wusste er, was er tun konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er stieg von seinem&nbsp;<strong>Pferd</strong>, nahm den&nbsp;<strong>Mantel</strong>&nbsp;von den Schultern und zog sein&nbsp;<strong>Schwert</strong>. Mit einem kräftigen Schnitt teilte er den&nbsp;<strong>Mantel</strong>&nbsp;in zwei Hälften. Die eine Hälfte legte er dem Mann behutsam um die Schultern. Die andere Hälfte behielt er für sich selbst. Der Mann sah ihn erstaunt an, und zum ersten Mal an diesem Abend musste er nicht mehr so sehr&nbsp;<strong>frieren</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Soldaten, die das gesehen hatten, lachten über&nbsp;<strong>Martin</strong>, weil er mit einem halben&nbsp;<strong>Mantel</strong>&nbsp;komisch aussah. Doch das war&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;egal. Er stieg wieder auf sein&nbsp;<strong>Pferd</strong>&nbsp;und ritt durch&nbsp;<strong>Wind</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Schnee</strong>&nbsp;weiter in die Stadt. In seinem Herzen war es warm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später verließ&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;das Heer und wurde ein Mann, der sein ganzes Leben lang anderen half. Die Menschen wählten ihn schließlich zum Bischof der Stadt Tours. Bis heute erinnern sich viele Menschen an ihn. Jedes Jahr im November tragen Kinder Laternen durch die dunklen Straßen. Ihr&nbsp;<strong>Licht</strong>&nbsp;erinnert daran, dass ein kleines Zeichen der Freundlichkeit die Welt ein bisschen heller machen kann. Und so leuchtet das&nbsp;<strong>Licht</strong>&nbsp;von&nbsp;<strong>Martin</strong>&nbsp;bis heute weiter.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Hinweis zur Sprache:</strong>&nbsp;In vielen Fassungen der Legende ist vom „Bettler“ die Rede. In dieser Version wird bewusst vom frierenden Mann gesprochen, um die Würde der Person in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn Kinder nach dem Wort fragen, könnt ihr erklären, dass Menschen, die auf der Straße leben, oft keine andere Wahl haben, und dass niemand dafür ausgelacht werden sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach der Geschichte: Ins Gespräch kommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst die Geschichte kurz nachwirken, bevor ihr ins Gespräch geht. Mit Kindern eignen sich einfache Fragen, die an ihre eigenen Erfahrungen anknüpfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hat sich der Mann am Stadttor wohl gefühlt, bevor Martin kam?</li>



<li>Warum ist Martin stehen geblieben, obwohl die anderen weitergegangen sind?</li>



<li>Hast du schon einmal etwas geteilt, obwohl es dir schwergefallen ist?</li>



<li>Was könnten wir heute teilen, wenn wir keinen Mantel haben?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Variante für Jugendliche: Perspektivwechsel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Jugendliche wirkt eine Mitmachgeschichte mit Bewegungen schnell zu kindlich. Spannender ist es, die Geschichte aus einer anderen Perspektive zu erzählen. Teilt die Gruppe in Kleingruppen auf und gebt jeder Gruppe eine Rolle: den frierenden Mann, einen Soldaten, der über Martin gelacht hat, eine Passantin, die weggesehen hat, oder Martins Pferd. Jede Gruppe schreibt die Geschichte aus der Sicht ihrer Figur neu, als inneren Monolog, als Tagebucheintrag oder als kurze Szene. Anschließend werden die Ergebnisse vorgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem zweiten Schritt könnt ihr die Geschichte in die Gegenwart holen. Wo begegnet euch heute jemand, der friert, im wörtlichen oder im übertragenen Sinn? Wer sitzt heute am Stadttor? Wer geht vorbei, und warum? Daraus entstehen oft intensive Gespräche über Obdachlosigkeit, Einsamkeit, Ausgrenzung und Zivilcourage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Auswertung eignen sich diese Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hat sich die Geschichte verändert, als ihr sie aus einer anderen Sicht erzählt habt?</li>



<li>Warum sehen Menschen weg, wenn jemand Hilfe braucht?</li>



<li>Was bräuchte es, damit niemand mehr am Stadttor frieren muss?</li>



<li>Was ist euer „halber Mantel“, also etwas, das ihr teilen könnt, ohne selbst alles herzugeben?</li>
</ul>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Hinweis:</strong> Bei diesen Themen können persönliche Erfahrungen zur Sprache kommen, etwa mit Armut in der eigenen Familie oder mit Ausgrenzung. Achtet darauf, dass niemand bloßgestellt wird, macht Beiträge freiwillig und seid nach der Gruppenstunde ansprechbar. Wer weiterführende Unterstützung braucht, kann sich an Vertrauenspersonen oder Beratungsstellen wie die Nummer gegen Kummer wenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Material</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein Ausdruck der Geschichte mit markierten Schlüsselwörtern</li>



<li>Kissen oder Stuhlkreis</li>



<li>optional eine Laterne oder LED-Kerze in der Mitte</li>



<li>für die Jugendvariante Papier, Stifte und Rollenkarten</li>



<li></li>
</ul>
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			</item>
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		<title>Bastel-Puzzle für Kinder: Igel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2026 12:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bastel-Puzzle]]></category>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Bastel-Puzzle für Kinder: Igel" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    Seid ihr bereit für ein niedliches und kreatives Bastelprojekt in euren Kindergruppenstunden? Mein Bastel-Puzzle „Igel“ ist perfekt für Kinder und bringt viel Freude und Kreativität in eure Treffen! Was enthält die Datei? Warum basteln? Basteln fördert die Kreativität, schult die Feinmotorik und stärkt den Zusammenhalt in der Gruppe. Es macht Spaß, gemeinsam zu arbeiten und [&#8230;]]]></description>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Bastel-Puzzle für Kinder: Igel" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2025/04/Bastel-Puzzle-Igel-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Seid ihr bereit für ein niedliches und kreatives Bastelprojekt in euren Kindergruppenstunden? Mein Bastel-Puzzle „Igel“ ist perfekt für Kinder und bringt viel Freude und Kreativität in eure Treffen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was enthält die Datei?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Farbige Version:</strong> Diese charmanten Igel-Motive sind bereits bunt gestaltet. Einfach ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben – schon haben die Kinder eine tolle Dekoration für ihre Zimmer oder den Gruppenraum.</li>



<li><strong>Outline-Version:</strong> Für kleine Künstler*innen, die gerne malen, sind die Outline-Versionen ideal. Die Kinder können die Igel nach ihren Vorstellungen ausmalen, bevor sie sie ausschneiden und zusammenkleben.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum basteln?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Basteln fördert die Kreativität, schult die Feinmotorik und stärkt den Zusammenhalt in der Gruppe. Es macht Spaß, gemeinsam zu arbeiten und die Natur zu entdecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ladet euch jetzt mein Bastel-Puzzle herunter und bringt ein Stück Natur und Freude in eure Kindergruppenstunden. Viel Spaß beim Basteln! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f994.png" alt="🦔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2728.png" alt="✨" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-d056a2b9-e104-4636-8f78-9c34a5a4a482">Für alle Steady-Mitglieder gibt es das Bastel-Puzzle als Download am Ende des Artikels. Wer noch kein Mitglied ist, den möchte ich herzlich einladen, mich auf Steady mit einem kleinem finanziellen Beitrag monatlich zu unterstützen. Nur durch diese Mitgliedschaften ist es mir möglich, so viele kreative Inhalte, Tipps und Ideen für Jugendleiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit anzubieten. Ich hoffe, ich kann dich dafür gewinnen, auch eine <a href="https://www.jugendleiter-blog.de/mitglied-werden/">Mitgliedschaft abzuschließen</a>, und mich in meinen Vorhaben, wöchentlich neues Material für Jugendleiter*innen anzubieten, zu unterstützen. Wenn du dazu Fragen hast, schau dir meine <a href="https://www.jugendleiter-blog.de/mitglied-werden/">Steady-Seite</a> an oder schick mir eine E-Mail.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="block-05b77894-f820-4c8c-af8e-7a7b13b656c1">Download des Bastel-Puzzles</h2>



<pre id="block-a3c8a8f3-520a-4fb9-9457-24729a5ab923" class="wp-block-preformatted">___STEADY_PAYWALL___</pre>



<p class="wp-block-paragraph" id="block-c8ba018a-05ef-4838-9114-b5066ac60706">Nutze das Bastel-Puzzle, lade ihn herunter und berichte unbedingt in den Kommentaren zu diesem Artikel, wie das&nbsp;<a href="https://www.jugendleiter-blog.de/ideen/basteln-mit-kindern/">Basteln</a>&nbsp;gelungen ist. Gerne kannst du Bilder des Puzzles auch auf Instagram posten, vergiss dann aber nicht, meinen Account dort zu taggen (@jugendleiter), damit ich das Ergebnis auch sehen kann. Ich bin gespannt auf dein Feedback. Viel Spaß beim Basteln und Kleben!</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Du hast Ideen für weitere Bastelbögen oder DIY-Ideen? Auch dann schick mir eine Nachricht oder kommentiere diesen Artikel. Ich bin auf deine Ideen gespannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Martinsumzug mit der Gruppe organisieren &#038; gestalten</title>
		<link>https://www.jugendleiter-blog.de/2026/10/31/martinsumzug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2026 05:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte & Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[basteln]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laternen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Martinsumzug mit der Gruppe organisieren &amp; gestalten" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    Leuchtende Laternen, Lieder in der Dunkelheit und am Ende ein warmes Getränk: Ein Martinsumzug gehört für viele Kinder zu den schönsten Momenten im Herbst. Damit der Abend für alle ein gutes Erlebnis wird, braucht es aber etwas Vorbereitung, denn ihr bewegt euch mit einer Gruppe im Dunkeln durch den öffentlichen Raum. In diesem Ratgeber erfahrt [&#8230;]]]></description>
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    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Martinsumzug mit der Gruppe organisieren &amp; gestalten" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Martinsumzug-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Leuchtende Laternen, Lieder in der Dunkelheit und am Ende ein warmes Getränk: Ein Martinsumzug gehört für viele Kinder zu den schönsten Momenten im Herbst. Damit der Abend für alle ein gutes Erlebnis wird, braucht es aber etwas Vorbereitung, denn ihr bewegt euch mit einer Gruppe im Dunkeln durch den öffentlichen Raum. In diesem Ratgeber erfahrt ihr, worauf ihr bei Planung, Sicherheit und Genehmigung achten solltet und wie ihr den Umzug so gestaltet, dass Kinder und Jugendliche nicht nur mitlaufen, sondern mitgestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühzeitig planen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Größe eures Umzugs braucht ihr unterschiedlich viel Vorlauf. Ein kleiner Laternenspaziergang eurer Gruppe über Gehwege und durch einen Park ist meist unkompliziert. Sobald ihr aber mit vielen Menschen auf der Straße unterwegs seid, Straßen gesperrt werden müssen oder ein Martinsfeuer geplant ist, müsst ihr den Umzug bei der Stadt oder Gemeinde anmelden. Die Fristen und zuständigen Stellen unterscheiden sich von Ort zu Ort, deshalb lohnt sich ein Anruf beim Ordnungsamt schon mehrere Wochen vorher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klärt außerdem, ob eure Aktivität über euren Träger versichert ist. In Verbänden, Kirchengemeinden und Vereinen ist das meist der Fall, eine kurze Nachfrage gibt aber Sicherheit. Schaut auch, ob es in eurem Ort schon einen Umzug gibt. Manchmal ist es sinnvoller, sich mit der Kita, der Grundschule oder der Gemeinde zusammenzutun, als eine eigene Veranstaltung aufzuziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Route festlegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Route ist nicht zu lang, gut beleuchtet und möglichst frei von großen Straßen. Für jüngere Kinder reicht eine kurze Strecke völlig aus, denn mit Laterne in der Hand, Liedern und Pausen dauert alles länger als gedacht. Lauft die Strecke vorher einmal im Dunkeln ab. So seht ihr, wo es zu dunkel ist, wo Stolperfallen lauern und an welchen Stellen ihr Straßen überqueren müsst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plant Start und Ziel so, dass dort genug Platz für alle ist und es eine Möglichkeit zum Aufwärmen und für Toiletten gibt. Ideal sind Orte wie ein Gemeindehaus, ein Schulhof oder ein Platz mit Überdachung, falls das Wetter nicht mitspielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit und Aufsichtspflicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dunkeln mit einer Gruppe unterwegs zu sein, stellt besondere Anforderungen an die Aufsicht. Plant genügend Betreuer*innen ein und verteilt sie bewusst: eine Person vorne, eine am Ende und weitere entlang der Gruppe. Gerade an Straßenübergängen braucht ihr Ordner*innen, die den Verkehr im Blick haben. Warnwesten für das Team machen euch für Autofahrer*innen sichtbar, und reflektierende Bänder oder Leuchtarmbänder helfen dabei, auch die Kinder gut zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vereinbart vorher klare Absprachen: Wo ist der Treffpunkt, wenn jemand verloren geht? Wer hat die Telefonliste der Eltern? Wer trägt die Erste-Hilfe-Tasche? Bei jüngeren Kindern ist es oft sinnvoll, wenn Eltern mitlaufen. Klärt dann aber, ob die Aufsicht bei den Eltern oder bei euch liegt, damit es keine Missverständnisse gibt.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background has-regular-font-size wp-block-paragraph"><strong>Sicherheitshinweis Feuer:</strong>&nbsp;Kerzen in Papierlaternen sind eine echte Brandgefahr, besonders bei jüngeren Kindern und Wind. Elektrische Laternenstäbe mit LED sind die sicherere Wahl. Fackeln gehören nur in die Hände von Jugendlichen oder Erwachsenen, die eingewiesen sind, und brauchen Abstand zu Laternen und Kleidung. Ein Martinsfeuer braucht in der Regel eine Genehmigung, Löschmittel vor Ort und häufig die Begleitung durch die Feuerwehr.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Sicherheitshinweis Pferd:</strong>&nbsp;Ein<em>e Reiter</em>in als Sankt Martin ist ein Höhepunkt, aber nur mit erfahrener Person und ruhigem, verkehrsgewohntem Pferd. Haltet ausreichend Abstand zwischen Pferd und Kindern und klärt vorher, wie das Tier versichert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kinder und Jugendliche gestalten mit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Martinsumzug wird lebendiger, wenn die Gruppe ihn nicht nur besucht, sondern selbst gestaltet. Kinder können entscheiden, welche Lieder gesungen werden, ihre Laternen selbst basteln und an einer Station etwas vorführen. Jugendliche übernehmen gern Verantwortung: als Fackelträger*innen, als Ordner*innen an Kreuzungen, als Darsteller*innen für die Mantelszene oder als Team, das am Ziel den Punsch ausschenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Setzt euch dafür einige Wochen vorher mit der Gruppe zusammen und sammelt Ideen. Wie soll der Umzug ablaufen? Welche Stationen wünschen sich alle? Wer möchte welche Aufgabe übernehmen? So entsteht ein Umzug, der wirklich der eigene ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Den Ablauf gestalten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein stimmiger Umzug hat einen klaren Anfang, einen Weg mit kleinen Höhepunkten und einen gemeinsamen Abschluss. Zum Auftakt könnt ihr die Martinsgeschichte kurz erzählen oder als Szene spielen. Unterwegs bieten sich zwei oder drei Haltepunkte an, an denen ihr ein Lied singt, ein Gedicht vortragt oder ein kurzes Licht-Ritual gestaltet. Achtet darauf, nur Lieder zu wählen, die viele kennen, oder verteilt vorher kleine Liedzettel mit den Titeln, damit alle mitsingen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ziel steht das Teilen im Mittelpunkt. Klassisch werden Weckmänner oder Martinsbrezeln geteilt, die ihr zuvor gemeinsam backen könnt. Ihr könnt auch eine Spendenaktion an den Umzug koppeln, etwa eine Sammelbox für die örtliche Tafel oder eine Kleidersammlung für eine Kältehilfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Bei jüngeren Kindern reicht ein Umzug mit wenigen Stationen und viel Singen. Jugendliche finden es oft spannender, wenn sie eine moderne Version der Mantelszene entwickeln oder ein eigenes Element einbringen, zum Beispiel eine Lichtinstallation am Ziel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltig feiern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein Martinsumzug kann ressourcenschonend sein. Bastelt Laternen aus Upcycling-Material statt Fertiglaternen zu kaufen, nutzt wiederaufladbare Batterien für die Laternenstäbe und schenkt Getränke in Mehrwegbechern aus. Bittet die Familien, eigene Tassen mitzubringen, und bietet Punsch und Kakao mit Bio- und Fairtrade-Zutaten an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eltern gut informieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schickt den Familien rechtzeitig alle wichtigen Infos: Treffpunkt, Uhrzeit, Ende und Abholort, Hinweise zu warmer Kleidung und Laternen sowie die Kontaktnummer der Leitung für den Abend. Erwähnt auch, ob ihr Fotos macht und wie ihr damit umgeht. Wer nicht fotografiert werden möchte, sollte das vorher sagen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste für euren Martinsumzug</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Umzug bei Stadt oder Gemeinde angemeldet, falls nötig</li>



<li>Versicherungsschutz über den Träger geklärt</li>



<li>Route im Dunkeln abgelaufen und auf Barrierefreiheit geprüft</li>



<li>genügend Betreuer*innen und Ordner*innen eingeteilt</li>



<li>Warnwesten, Leuchtbänder und Taschenlampen besorgt</li>



<li>Erste-Hilfe-Tasche und Notfallnummern dabei</li>



<li>Elternliste mit Telefonnummern ausgedruckt</li>



<li>LED-Laternenstäbe und Ersatzbatterien bereit</li>



<li>Feuer, Fackeln und Pferd nur mit Genehmigung und Absprache</li>



<li>Liedauswahl, Stationen und Mantelszene geplant</li>



<li>Getränke, Mehrwegbecher und Gebäck zum Teilen organisiert</li>



<li>Elternbrief mit allen Infos verschickt</li>



<li>Plan B für schlechtes Wetter überlegt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Download: Konflikt-Kartenset für Leitungsteams</title>
		<link>https://www.jugendleiter-blog.de/2026/10/29/download-konflikt-kartenset-fuer-leitungsteams/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 16:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Team-Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[für Mitglieder]]></category>
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					<description><![CDATA[
    <p><img width="1672" height="941" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Download: Konflikt-Kartenset für Leitungsteams" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset.png 1672w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-300x169.png 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-1024x576.png 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-768x432.png 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-1536x864.png 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-746x420.png 746w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-696x392.png 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-1068x601.png 1068w" sizes="(max-width: 1672px) 100vw, 1672px" /></p>    Irgendwann passiert es in jeder Gruppe. Zwei streiten sich, die anderen ziehen Seiten. Jemand macht einen Witz, der keiner war. Eine Person zieht sich zurück, sagt aber „alles gut&#8220;. Du als Leiter:in stehst mittendrin – und weißt nicht genau, was du jetzt tun sollst. Das ist kein Zeichen, dass du etwas falsch machst. Konflikte gehören [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <p><img width="1672" height="941" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Download: Konflikt-Kartenset für Leitungsteams" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset.png 1672w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-300x169.png 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-1024x576.png 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-768x432.png 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-1536x864.png 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-746x420.png 746w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-696x392.png 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/07/Konflikt-Kartenset-1068x601.png 1068w" sizes="(max-width: 1672px) 100vw, 1672px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann passiert es in jeder Gruppe. Zwei streiten sich, die anderen ziehen Seiten. Jemand macht einen Witz, der keiner war. Eine Person zieht sich zurück, sagt aber „alles gut&#8220;. Du als Leiter:in stehst mittendrin – und weißt nicht genau, was du jetzt tun sollst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Zeichen, dass du etwas falsch machst. Konflikte gehören zur Gruppenarbeit wie das Lagerfeuer zum Zeltlager. Aber sie zu moderieren, ohne die Situation zu eskalieren oder jemanden zu beschämen – das ist eine Fähigkeit, die man lernen muss. Und die man üben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dafür gibt es das&nbsp;<strong>Kartenset „Konflikte lösen&#8220;</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Konflikte in Jugendgruppen so schwer zu greifen sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem mit Konflikten unter Jugendlichen ist selten der Konflikt selbst. Es ist der Kontext drumherum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jugendliche befinden sich in einer Phase, in der soziale Zugehörigkeit fast alles bedeutet. Wer dazugehört, wer außen vor ist, wer geliebt wird und wer nicht – das sind keine Kleinigkeiten. Das sind existenzielle Fragen. Ein Streit zwischen zwei Personen ist deshalb fast nie nur ein Streit zwischen zwei Personen. Er hat Zuschauer:innen, er hat Geschichte, er hat eine Dynamik, die weit über den sichtbaren Auslöser hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Jugendleiter:in bist du oft die einzige erwachsene Person in diesem Raum, die beides kann: nah genug dran sein, um etwas zu merken – und außen genug, um nicht selbst Teil der Dynamik zu werden. Das ist eine wertvolle Position. Aber sie funktioniert nur, wenn du weißt, wie du sie nutzt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Drei häufige Fehler im Umgang mit Gruppenkonflikten</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Zu früh schlichten wollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reflex, einen Konflikt so schnell wie möglich zu beenden, ist verständlich. Aber wer zu früh schlichtet, löst oft nur die Oberfläche – der eigentliche Kern bleibt. Und taucht zwei Wochen später wieder auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Öffentlich ansprechen, was privat gehört</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Konflikte vor der ganzen Gruppe zu thematisieren, setzt Menschen unter Beobachtungsdruck. Wer sich beobachtet fühlt, verteidigt sich – statt sich zu öffnen. Fast jedes Konfliktgespräch funktioniert besser unter vier Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Nur nach Schuld fragen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer hat angefangen?&#8220; ist die am häufigsten gestellte und am wenigsten hilfreiche Frage in Konfliktsituationen. Sie verschiebt den Fokus auf Vergangenheit und Rechtfertigung. Die bessere Frage ist: „Was brauchst du gerade?&#8220; – sie öffnet den Blick auf Lösungen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Was das Kartenset „Konflikte lösen&#8220; ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kartenset enthält <strong>20 Situationskarten</strong>, die jeweils konkrete Konfliktsituationen aus dem Gruppenalltag beschreiben– keine konstruierten Schulbuchbeispiele, sondern Szenarien, die sich so oder so ähnlich in echten Gruppen abspielen. Streit um Aufmerksamkeit, stilles Mobbing, der Dauerprovokateur, die Clique, die sich abschottet, der Vorfall, den alle gesehen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Karte ist gleich aufgebaut: Die <strong>Situation</strong> wird konkret und nah an der Realität beschrieben. Eine <strong>Leitfrage</strong> zielt auf die eigene Haltung und Handlung. <strong>Diskussionsanstöße</strong> machen die Karte gruppentauglich – sie laden dazu ein, verschiedene Perspektiven einzunehmen und gemeinsam zu überlegen. Eine <strong>inhaltliche Einordnung</strong> auf der Rückseite liefert Hintergrundwissen und benennt, was hinter dem Konflikt steckt: Gruppendynamik, soziale Mechanismen, typische Fehler und was stattdessen hilft.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist das Set?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kartenset richtet sich an Jugendleiter*innen, die in Leitungsteams an ihrer Konfliktlösungsfähigkeit arbeiten wollen – in Jugendverbänden, kirchlicher Jugendarbeit, Ferienlagern oder offener Jugendarbeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hinter der Paywall wartet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mitglieder des Jugendleiter-Blogs erhalten den vollständigen <strong>Download des Kartensets als druckfertiges PDF</strong>. Alle Karten sind im einheitlichen Design des JugendleiterShops gestaltet – bereit zum Ausdrucken, Laminieren und direkt einsetzen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Du bist noch kein Mitglied? </em><a href="https://www.jugendleiter-blog.de/mitglied-werden/"><em>Hier erfährst du, was die Mitgliedschaft beinhaltet</em>.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Du bist bereits Mitglied? Dann findest du den Download direkt unten.</em></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Download der Karten</h2>



<pre class="wp-block-code"><code>___STEADY_PAYWALL___</code></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Hier könnt ihr die 20 Karten herunterladen, ausdrucken und in eure nächste Leitungsrunde mitnehmen:</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-rosa-color has-grey-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://jugendleiter-blog.de/premium/Konflikt-Kartenset.pdf">Download Konflikt-Kartenset</a></div>
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		<title>Herausforderung: Regeln werden ständig diskutiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 06:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Jugendleiter*innen]]></category>
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					<description><![CDATA[
    <p><img width="1600" height="1068" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Herausforderung: Regeln werden ständig diskutiert" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi.jpg 1600w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-300x200.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-1024x684.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-768x513.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-1536x1025.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-629x420.jpg 629w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-696x465.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-1068x713.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>    Kaum beginnt das Spiel, kommt die erste Diskussion: „Warum darf man das nicht?“, „Das stand aber nicht in der Regel!“, „Wenn ich nur mit einem Fuß draußen war, zählt das doch nicht!“ Und plötzlich verbringt ihr mehr Zeit mit Regelauslegung als mit dem eigentlichen Programm. Dass Kinder und Jugendliche Regeln hinterfragen, ist erst einmal nichts [&#8230;]]]></description>
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    <p><img width="1600" height="1068" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Herausforderung: Regeln werden ständig diskutiert" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi.jpg 1600w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-300x200.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-1024x684.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-768x513.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-1536x1025.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-629x420.jpg 629w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-696x465.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/u-x3_fyxfi-1068x713.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Kaum beginnt das Spiel, kommt die erste Diskussion: „Warum darf man das nicht?“, „Das stand aber nicht in der Regel!“, „Wenn ich nur mit einem Fuß draußen war, zählt das doch nicht!“ Und plötzlich verbringt ihr mehr Zeit mit Regelauslegung als mit dem eigentlichen Programm. Dass Kinder und Jugendliche Regeln hinterfragen, ist erst einmal nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Sie prüfen Grenzen, wollen verstehen, warum etwas gilt, und entdecken manchmal sogar Regeln, die tatsächlich unnötig oder unfair sind. Anstrengend wird es, wenn jede Vereinbarung neu verhandelt wird und die Gruppe dadurch kaum noch handlungsfähig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Herausforderung:</strong>&nbsp;Versucht nicht, für jede Situation eine neue Regel aufzustellen. Je länger eure Regelliste wird, desto mehr gibt es auch zu diskutieren. Hilfreicher sind wenige, klare Vereinbarungen, die für möglichst viele Situationen gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Idealerweise entwickelt ihr diese <strong>gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen</strong>. Fragt zum Beispiel: „Was brauchen wir, damit sich hier alle wohlfühlen können?“ oder „Was muss gelten, damit Spiele für alle fair bleiben?“ Aus solchen Fragen entstehen oft Regeln wie: Wir hören einander zu. Wir gehen respektvoll miteinander um. Niemand wird absichtlich ausgeschlossen oder verletzt. Wenn Kinder und Jugendliche selbst an den Regeln beteiligt waren, können sie deren Sinn häufig besser nachvollziehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass anschließend jede Regel ständig neu abgestimmt werden muss. Beteiligung braucht auch Verbindlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macht eure wichtigsten Vereinbarungen außerdem <strong>sichtbar</strong>. Ein kleines Plakat im Gruppenraum, Symbole oder drei zentrale Gruppenregeln reichen oft völlig aus. So könnt ihr bei Diskussionen darauf zurückkommen, ohne jedes Mal wieder bei null anzufangen. Und unterscheidet zwischen zwei Situationen: Wird eine Regel ernsthaft hinterfragt, weil sie unfair oder unverständlich erscheint? Dann lohnt sich das Gespräch. Wird dagegen zum fünften Mal diskutiert, weil jemand einen Vorteil herausholen möchte, dürft ihr die Diskussion auch freundlich beenden.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Direkt ausprobieren:</strong><br>Nehmt euch in einer der nächsten Gruppenstunden zehn Minuten Zeit und schaut gemeinsam auf eure Regeln. Welche davon sind wirklich notwendig? Welche haben sich irgendwann eingeschlichen? Und welche könnte man eigentlich streichen? Versucht anschließend, euch auf drei bis fünf Kernregeln zu einigen. Formuliert sie möglichst positiv und verständlich. Statt „Nicht dazwischenreden“ könnte beispielsweise „Wir lassen einander ausreden“ stehen.<br><br>Klärt dabei auch, was passiert, wenn jemand eine Regel nicht einhält. Konsequenzen sollten vorhersehbar, nachvollziehbar und möglichst passend zur Situation sein – nicht spontan aus Ärger entstehen.<br><br>Hilfreich kann außerdem eine einfache Vereinbarung für Diskussionen sein: Fragen und Einwände sind erlaubt, aber nicht mitten im Spiel endlos. Sammelt strittige Punkte und besprecht sie anschließend gemeinsam. So lernen Kinder und Jugendliche: Meine Meinung wird gehört – aber nicht jede Entscheidung wird deshalb sofort wieder aufgemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fürs Leitungsteam:</strong><br>Schaut euch eure eigene Haltung zu Regeln einmal genauer an. Sind eure Regeln wirklich für alle verständlich? Gelten sie auch dann, wenn es gerade stressig wird? Sind sich alle Jugendleiter*innen einig, was erlaubt ist und was nicht? Gerade unterschiedliche Aussagen im Leitungsteam laden zu Diskussionen ein. Wenn eine Person etwas erlaubt, was eine andere kurz vorher verboten hat, werden Kinder und Jugendliche diese Spielräume selbstverständlich nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragt euch deshalb gemeinsam: <strong>Welche Regeln sind uns wirklich wichtig – und warum?</strong> Vielleicht stellt ihr dabei fest, dass manche Diskussion gar kein „Regelproblem“ ist, sondern ein Zeichen dafür, dass eine Vereinbarung nicht nachvollziehbar ist. Dann darf sie verändert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso wichtig ist aber die andere Botschaft: Nicht alles muss immer wieder neu ausgehandelt werden. Kinder und Jugendliche dürfen erleben, dass Beteiligung und klare Grenzen zusammengehören. Eine gute Gruppenregel ist deshalb nicht die, über die niemals gesprochen wird. Sondern die, deren Sinn alle verstehen – und auf die ihr euch anschließend gemeinsam verlassen könnt.</p>
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		<title>Projekt: Weckmänner / Stutenkerle backen</title>
		<link>https://www.jugendleiter-blog.de/2026/10/29/projekt-weckmanner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 05:24:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kochen & Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[November]]></category>
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					<description><![CDATA[
    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Projekt: Weckmänner backen" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    Rund um den 11. November duftet es in vielen Bäckereien nach Hefeteig: Weckmänner, Stutenkerle oder Hefekerle haben Saison. Mit eurer Gruppe könnt ihr die süßen Gebäckfiguren ganz einfach selbst backen und dabei mehr erleben als nur ein Rezept. Kinder und Jugendliche kneten, formen und verzieren ihre eigenen Weckmänner, und weil Sankt Martin vor allem für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <p><img width="1920" height="1080" src="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Projekt: Weckmänner backen" style="max-width: 100%; height: auto; margin-bottom: 10px;" decoding="async" srcset="https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl.jpg 1920w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-300x169.jpg 300w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-1024x576.jpg 1024w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-768x432.jpg 768w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-1536x864.jpg 1536w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-747x420.jpg 747w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-696x392.jpg 696w, https://www.jugendleiter-blog.de/wp-content/uploads/2026/10/Stutenkerl-1068x601.jpg 1068w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>    
<p class="wp-block-paragraph">Rund um den 11. November duftet es in vielen Bäckereien nach Hefeteig: Weckmänner, Stutenkerle oder Hefekerle haben Saison. Mit eurer Gruppe könnt ihr die süßen Gebäckfiguren ganz einfach selbst backen und dabei mehr erleben als nur ein Rezept. Kinder und Jugendliche kneten, formen und verzieren ihre eigenen Weckmänner, und weil Sankt Martin vor allem für das Teilen steht, landet am Ende nicht jede Figur im eigenen Bauch. Hier findet ihr Hintergrund, Rezept, Ablauf und Ideen, wie aus der Backaktion ein kleines Martinsfest wird.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Worum es geht</strong><br>Der Weckmann ist ein Hefegebäck in Menschengestalt, das je nach Region ganz unterschiedlich heißt: Im Rheinland spricht man vom Weckmann, in Westfalen vom Stutenkerl, anderswo vom Hefekerl oder Klausenmann. Gegessen wird er vor allem rund um Sankt Martin, in manchen Gegenden auch zum Nikolaustag. Typisch ist die kleine Tonpfeife, die viele Weckmänner im Arm halten. Eine verbreitete Deutung besagt, dass sie ursprünglich einen umgedrehten Bischofsstab darstellte und damit an Martin als Bischof von Tours erinnert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim gemeinsamen Backen geht es um mehr als um das Ergebnis. Die Gruppe erlebt, wie aus wenigen Zutaten etwas Gemeinsames entsteht, jede*r gestaltet eine eigene Figur, und am Ende steht die Frage, mit wem ihr eure Weckmänner teilen wollt. So verbindet das Projekt Handwerk, Gemeinschaft und die Botschaft der Martinslegende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr braucht eine Küche mit Backofen, zum Beispiel im Gemeindehaus, im Jugendraum oder in einer Schulküche. Rechnet damit, dass auf ein Backblech etwa sechs Weckmänner passen. Bei größeren Gruppen lohnt es sich, in Kleingruppen zu arbeiten, die jeweils eine eigene Teigschüssel bekommen, und das Backen in Etappen zu planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragt vorab Allergien und Unverträglichkeiten ab und kauft die Zutaten entsprechend ein. Legt außerdem Schürzen, Handtücher und Spülmittel bereit, denn Hefeteig klebt gern an Händen und Tischen.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Allergie-Hinweis:</strong>&nbsp;Das Grundrezept enthält Weizen, Milch und Ei. Klärt Unverträglichkeiten unbedingt vor dem Einkauf mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern. Eine vegane Variante findet ihr weiter unten. Bei Zöliakie reicht es nicht, einfach anderes Mehl zu verwenden, weil schon Spuren in der Küche problematisch sein können. Sprecht in diesem Fall mit den Eltern ab, ob die betroffene Person lieber eigene, sicher glutenfreie Zutaten mitbringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für etwa 10 bis 12 Weckmänner</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)</li>



<li>1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe</li>



<li>250 ml lauwarme Milch</li>



<li>75 g Zucker</li>



<li>75 g weiche Butter</li>



<li>1 Ei</li>



<li>1 Prise Salz</li>



<li>Rosinen, Haselnüsse oder Hagelzucker zum Verzieren</li>



<li>1 Eigelb mit einem Schuss Milch zum Bestreichen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Material</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>große Schüsseln und Küchenwaagen</li>



<li>Backbleche und Backpapier</li>



<li>Teigschaber, Messer und Pinsel</li>



<li>saubere Geschirrtücher zum Abdecken</li>



<li>optional kleine Tonpfeifen oder Holzstäbchen</li>



<li>Schürzen und Zugang zu Wasser zum Händewaschen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Startet mit einer kurzen Runde: Wer kennt Weckmänner, und wie heißen sie dort, wo die Kinder und Jugendlichen herkommen? Oft tauchen dabei überraschend viele Namen auf. Zeigt anschließend ein Bild oder einen gekauften Weckmann und lasst die Gruppe raten, was die Pfeife bedeuten könnte. Erzählt dann in wenigen Sätzen, dass Martin später Bischof wurde und die Pfeife vermutlich an seinen Bischofsstab erinnert. Damit ist die Brücke zur Martinsgeschichte geschlagen, die ihr später noch einmal aufgreifen könnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor es losgeht, waschen sich alle gründlich die Hände, und lange Haare werden zusammengebunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Teig ansetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erwärmt die Milch leicht, sie sollte sich nur lauwarm anfühlen. Bröckelt die Hefe hinein, gebt einen Teelöffel vom Zucker dazu und rührt, bis sich alles aufgelöst hat. Gebt dann Mehl, restlichen Zucker, Salz, die weiche Butter und das Ei in eine große Schüssel, gießt die Hefemilch dazu und verknetet alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Das Kneten dauert eine Weile und ist der Teil, an dem sich alle abwechseln können. Wenn der Teig nicht mehr an der Schüssel klebt, deckt ihr ihn mit einem Tuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.</p>



<p class="has-rosa-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Tipp für die Leitung:</strong>&nbsp;Kinder kneten mit viel Begeisterung, aber oft nicht lange. Lasst die Schüssel reihum wandern, sodass jede*r einmal kneten darf. Jugendliche können den Teig auch eigenständig in Kleingruppen ansetzen und das Rezept dabei selbst abwiegen und umrechnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Während der Teig ruht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ruhezeit des Teigs ist ideal für einen anderen Programmpunkt. Ihr könnt die Martinsgeschichte erzählen, zum Beispiel als Mitmachgeschichte, ein Martinslied singen oder ein ruhiges Spiel spielen. Wer mag, bastelt in dieser Zeit kleine Etiketten oder Grußkarten, die später zu den verschenkten Weckmännern gelegt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Formen und verzieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Teilt den Teig in gleich große Portionen, sodass jede*r eine eigene Kugel bekommt. Aus jeder Kugel wird zuerst ein kleiner Teil für den Kopf abgetrennt, der Rest wird zu einem flachen, länglichen Körper ausgerollt. Kopf und Körper werden aneinandergedrückt. Mit einem Messer schneidet ihr seitlich Arme und unten die Beine ein und zieht sie etwas auseinander. Rosinen werden zu Augen und Knöpfen, Nüsse oder Hagelzucker zu Verzierungen. Zum Schluss steckt ihr die Pfeife oder ein Holzstäbchen in den Arm, falls ihr welche habt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst der Kreativität ruhig freien Lauf. Nicht jeder Weckmann muss klassisch aussehen, und gerade die ungewöhnlichen Figuren sorgen später für Gesprächsstoff.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bestreicht die Weckmänner mit Eigelb und Milch, damit sie schön glänzen. Lasst sie auf dem Blech noch kurz gehen und backt sie dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze, bis sie goldbraun sind. Behaltet den Ofen gut im Blick, denn kleine Figuren werden schnell dunkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sicherheitshinweis:</strong> Das Einschieben und Herausholen der Bleche übernimmt die Leitung oder übernehmen Jugendliche mit Ofenhandschuhen. Jüngere Kinder halten Abstand zum heißen Ofen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Teilen und genießen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt der Teil, der das Backen zum Martinsprojekt macht. Sprecht mit der Gruppe darüber, was Teilen eigentlich bedeutet und warum Martin seinen Mantel geteilt hat. Dann entscheidet die Gruppe gemeinsam, mit wem sie einen Teil der Weckmänner teilen will. Vielleicht backt jede*r zwei Figuren und verschenkt eine davon an Nachbar*innen, an ein Seniorenheim, an die Hausmeisterin des Gemeindehauses oder an eine andere Gruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den eigenen Weckmann könnt ihr anschließend gemeinsam mit warmem Kakao oder Tee essen, am besten in gemütlicher Runde mit Kerzen- oder Laternenlicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Variante: Vegane Weckmänner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine vegane Version ersetzt ihr die Milch durch Hafer- oder Sojadrink und die Butter durch pflanzliche Margarine. Das Ei lasst ihr weg und gebt dafür etwas mehr Pflanzendrink dazu, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Zum Bestreichen mischt ihr Pflanzendrink mit etwas Sirup oder Öl. Die Weckmänner werden etwas heller, schmecken aber genauso gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Ideen rund um Sankt Martin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr das Backen mit weiteren Programmpunkten verbinden wollt, schaut in den allgemeinen <a href="https://www.jugendleiter-blog.de/2023/10/11/sankt-martins-fest-gruppenstunde/" data-type="post" data-id="32934">Sankt-Martin-Artikel</a> und die <a href="https://www.jugendleiter-blog.de/2026/10/23/spiele-martinstag/" data-type="post" data-id="44972">Spiele zu Sankt Martin</a> hier im Jugendleiter-Blog.</p>
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