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        <title>DER PRIVATANLEGER</title>
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        <description>Aktien, Anleihen, REITs, ETFs, Asset Allocation und der ganze Rest</description>
        <language>de</language>
        <managingEditor>handstein@der-privatanleger.de (Holger)</managingEditor>
        <copyright>Copyright 2012</copyright>
        <generator>PivotX - 2.3.1</generator>
        <pubDate>Mon, 27 Feb 2012 14:36:49 +0100</pubDate>
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            <title>Meine liebsten (neuen) Finanzblogs</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/NtMyiyuq3hc/meine-liebsten-neuen-finanzblogs</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/447/meine-liebsten-neuen-finanzblogs#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://der-privatanleger.de/pivotx/sites/der-privatanleger.de/images/2012-02/1115855_32937600_blog_web_1.jpg" title="Blogs" alt="Blogs" class="pivotx-image align-left" /&gt;Weil ich Der Privatanleger mit ziemlich minimalem Aufwand betreibe, kommt eines immer zu kurz: die Vernetzung mit anderen Blogs. Links und Hinweise auf oder gar Kommentare in spannenden Finanzblogs bringe ich viel zu selten. Dabei sind gerade im vergangenen Jahr eine ganze Reihe spannender neuer Blogs entstanden. Einige davon habe ich bereits in meiner Blogroll, aber es schadet sicher nicht, sie auch mal mit ein paar S&amp;auml;tzen vorzustellen.&lt;/p&gt;&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein Portfolio &amp;ndash; wor&amp;uuml;ber ich auch schreiben w&amp;uuml;rde&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Spannend ist zum Beispiel &lt;a href="http://www.mein-portfolio-online.de/"&gt;Mein Portfolio (online)&lt;/a&gt; &amp;ndash; ein Blog, in dem Autor David eine Vielzahl von Themen behandelt, die f&amp;uuml;r Privatanleger, die ernsthaft und langfristig anlegen wollen, relevant sind. Egal ob es um Charttechnik, um Stop-Losses oder um passive Geldanlage geht: Mein Portfolio besch&amp;auml;ftigt sich mit allen Themen ernsthaft, fundiert und kritisch. Und im Gegensatz zu mir k&amp;uuml;ndigt David Artikelserien nicht nur an, sondern f&amp;uuml;hrt sie auch zu Ende. Mag ich.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Value and Opportunity &amp;ndash; fast ein bisschen zu anspruchsvoll&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich gebe zu: &lt;a href="http://valueandopportunity.wordpress.com/"&gt;Value and Opportunity&lt;/a&gt; ist manchmal ein bisschen zu hoch f&amp;uuml;r mich. Aber das ist nichts, was man Autor &amp;bdquo;memyselfandi007&amp;ldquo; zum Vorwurf machen sollte. Im urspr&amp;uuml;nglich mal auch in Deutsch, jetzt offenbar aber ausschlie&amp;szlig;lich in Englisch gef&amp;uuml;hrten Blog geht&amp;rsquo;s um &amp;bdquo;value oriented investing and special situations&amp;ldquo;. Was ersteres ist, d&amp;uuml;rfte klar sein. Beispiele f&amp;uuml;r letzteres sind Offene Immobilienfonds oder &amp;bdquo;g&amp;uuml;nstige Optionspr&amp;auml;mien&amp;ldquo; (ich zitiere nur, wei&amp;szlig; aber nicht wirklich was das ist. Wie gesagt: zu wenig Zeit). Jedenfalls: Das Niveau ist hoch, und das ist nat&amp;uuml;rlich extrem interessant f&amp;uuml;r eigentlich jeden, der ernsthaft &amp;uuml;ber Geldanlage nachdenken will. Hier werden Unternehmensbilanzen auch mal komplett auseinandergenommen (Stichwort: Asian Bamboo).&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Investment-Analyse.net &amp;ndash; noch mal Value und so&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Value-Investoren scheinen derzeit viele Blogs zu betreiben. Das ist aber im Grunde eine feine Sache. Neben Einzelaktienanalysen gibt es auf &lt;a href="http://investment-analyse.net/"&gt;Investment-Analyse.net&lt;/a&gt; n&amp;auml;mlich auch Artikel zu Themen, die f&amp;uuml;r ziemlich jeden Anleger relevant sind. Stefan Mohr schreibt zum Beispiel dar&amp;uuml;ber, ob Aktien wirklich einen Schutz vor Inflation bieten, und er erkl&amp;auml;rt, wie Zinseszinsrechnung im Kopf formuliert. Noch ein Blog, von dem ich in einer schwachen Minute vielleicht mal den einen oder anderen Artikel kopieren k&amp;ouml;nnte (Spa&amp;szlig;!).&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Finanziell umdenken!&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ich gestehe: Der Name dieses Blogs ist f&amp;uuml;r meinen Geschmack einen Tick zu offensiv, weil er irgendwie an M&amp;ouml;chtegern-Anlagegurus erinnert, die einen dazu animieren m&amp;ouml;chten, die einzig wahre Strategie (ihre eigene) zu adaptieren. Zum Gl&amp;uuml;ck ist &lt;a href="http://finanziell-umdenken.blogspot.com/"&gt;Finanziell umdenken&lt;/a&gt;! aber nicht so schlicht gestrickt, sondern liefert interessante Sichtweisen auf spannende Anlagethemen und klare Standpunkte. Au&amp;szlig;erdem ist Lars geb&amp;uuml;rtiger Essener und insofern schon mal doppelt sympathisch. Nicht nur deshalb: definitiv empfehlenswert.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Value Shares - wie der Name schon sagt&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie gesagt: viele Value-Investoren. Aber deren Blogs sind irgendwie auch immer gut. &lt;a href="http://value-shares.de/"&gt;Value-Shares&lt;/a&gt;-Betreiber Mario hat jedenfalls eine Menge Finanzmarkt-Erfahrung und l&amp;auml;sst diese in seine Artikel zu Einzelaktien und aktuellen Investment-Themen einflie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In welcher Reihenfolge die Blogs hier vorgestellt werden, soll nat&amp;uuml;rlich kein Qualit&amp;auml;tsurteil sein. Ich habe sie einfach so aufgeschrieben, wie sie mir in den Sinn kamen.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Apropos: Im Sinn habe ich nat&amp;uuml;rlich auch noch eine Reihe guter Blogs, die schon l&amp;auml;nger am Start und bestens etabliert, aber selbstverst&amp;auml;ndlich weiter empfehlenswert sind: &lt;a href="http://dieboersenblogger.de/"&gt;Die B&amp;ouml;rsenblogger&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.timschaefermedia.com/"&gt;Tim Sch&amp;auml;fer&lt;/a&gt; und Hannes Peterreins' &lt;a href="http://geldanlage-finanz-blog.de/"&gt;Geldanlage- und Finanz-Blog&lt;/a&gt; zum Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nat&amp;uuml;rlich ist die Liste nicht vollst&amp;auml;ndig, und mir ist klar, dass sicher viele gute Blogs fehlen. Aber die sind dann vielleicht beim n&amp;auml;chsten Mal dran.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/308/die-stichwortliste-fur-martin-brosy"&gt;Die Stichwortliste f&amp;uuml;r... Martin Brosy&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/303/die-stichwortliste-fur-meine-million-und-ich"&gt;Die Stichwortliste f&amp;uuml;r... Meine Million und ich&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/300/die-stichwortliste-fur-das-spekulantenblog"&gt;Die Stichwortliste f&amp;uuml;r... Das Spekulantenblog&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jtP7Xf4E6OwO6wAi_3IKVpbsJbA/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jtP7Xf4E6OwO6wAi_3IKVpbsJbA/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jtP7Xf4E6OwO6wAi_3IKVpbsJbA/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/jtP7Xf4E6OwO6wAi_3IKVpbsJbA/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/NtMyiyuq3hc" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <guid isPermaLink="false">447@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Bücher &amp; Medien</category>
            <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:51:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/447/meine-liebsten-neuen-finanzblogs</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Das Sparbuch, die Zinsgutschrift und die Kündigungsfrist</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/a0fX9o-jyfo/das-sparbuch-die-zinsgutschrift-und-die-kundigungsfrist</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/446/das-sparbuch-die-zinsgutschrift-und-die-kundigungsfrist#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Das gute alte Sparbuch scheint im Leben vieler Anleger immer noch eine wichtige Rolle zu spielen. Daher ist ein gestern ver&amp;ouml;ffentlichter Tipp des Bankenverbandes vermutlich nicht ganz unwichtig: Wer Zinsen aus Einlagen auf Sparb&amp;uuml;chern oder anderen Anlagen mit vereinbarter K&amp;uuml;ndigungsfrist abheben will, sollte das bis zum 29. Februar tun. Anschlie&amp;szlig;end werden die Zinsen n&amp;auml;mlich nicht mehr getrennt vom &amp;uuml;brigen Guthaben betrachtet, sondern formal dem auf dem Sparbuch angelegten Kapital zugeschrieben. Und f&amp;uuml;r dieses gilt eine K&amp;uuml;ndigungsfrist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn Sparb&amp;uuml;cher sind recht t&amp;uuml;ckisch: Inhaber k&amp;ouml;nnen in der Regel pro Monat nur 2.000 Euro abheben - f&amp;uuml;r den Rest des Guthabens gilt eine dreimonatige K&amp;uuml;ndigungsfrist. Will ein Sparer nun in einem Monat mehr als 2.000 Euro abheben, muss er - zum Ausgleich f&amp;uuml;r die vorzeitige Kapitalr&amp;uuml;ckzahlung - eine Zinsminderung in Kauf nehmen (wie der Bankenverband es ausdr&amp;uuml;ckt). Oder, wie es im normalen Sprachgebrauch oft hei&amp;szlig;t: Vorschusszinsen zahlen. Die liegen in der Regel bei einem Viertel des Sparzinses und werden vom Tag der Abhebung bis zu dem Datum berechnet, an dem wieder eine vorschusszinsfreie Abhebung m&amp;ouml;glich w&amp;auml;re.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Sparbuch-Zinsen normalerweise niedrig sind, geht es dabei eher um Kleckerbetr&amp;auml;ge, aber dennoch: Sparb&amp;uuml;cher sind definitiv komplizierter als n&amp;ouml;tig. Und trotzdem bekommt man in der Regel keine h&amp;ouml;heren, sondern eher niedrigere Zinsen als auf einem guten Tagesgeldkonto. Klingt nach einer ziemlich verzichtbaren Anlageform, oder?&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/16/tagesanleihe-weniger-als-1-prozent-zinsen"&gt;Tagesanleihe: weniger als 1 Prozent Zinsen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/379/staatsanleihen-festgeld-und-co-optionen-fur-den-risikolosen-teil"&gt;Staatsanleihen, Festgeld und Co.: Optionen f&amp;uuml;r den risikolosen Teil des Depots&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/442/wie-lange-muss-man-kontoauszuge-aufbewahren"&gt;Wie lange muss man Kontoausz&amp;uuml;ge aufbewahren?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eHLeJAz4iEhzFiaHTtFHSwxTOzo/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eHLeJAz4iEhzFiaHTtFHSwxTOzo/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eHLeJAz4iEhzFiaHTtFHSwxTOzo/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/eHLeJAz4iEhzFiaHTtFHSwxTOzo/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/a0fX9o-jyfo" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <category>Steuern &amp; Recht, Cash und Co.</category>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:50:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/446/das-sparbuch-die-zinsgutschrift-und-die-kundigungsfrist</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Diversifikation im Krisenjahr 2011</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/XbbjYsli81Y/diversifikation-im-krisenjahr-2011</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/445/diversifikation-im-krisenjahr-2011#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Dass in Krisenzeiten alles f&amp;auml;llt au&amp;szlig;er den Korrelationen, ist eine der sch&amp;ouml;nsten B&amp;ouml;rsenweisheiten &amp;uuml;berhaupt. Da im vergangenen Jahr wohl unstrittig Krise angesagt war, habe ich mal einen Blick auf die Korrelationen der t&amp;auml;glichen Renditen einiger wichtiger Anlageklassen geworfen. Das Ergebnis war durchaus &amp;uuml;berraschend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei der Mini-Untersuchung habe ich, wo es ohne gro&amp;szlig;en Aufwand ging, auf Indizes zur&amp;uuml;ckgegriffen. Wo das schwierig war, habe ich hilfsweise ETFs genommen. In der Lostrommel befanden sich: der DAX, der REXP, der RX REIT Index als Barometer f&amp;uuml;r die Entwicklung deutscher REITs, ein ETF auf den MSCI World, ein ETF auf den Commerzbank Commodity EW Index und der &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/432/die-zukunft-des-goldpreises"&gt;Gold-Spotpreis&lt;/a&gt; in Euro.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Aktien, REITs und Rohstoffe im Minus, Gold und Bundesanleihen im Plus&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Und siehe da: Die unterschiedlichen Assets bewegten sich auch im vergangenen Jahr keineswegs im Gleichklang. Das zeigt schon ein Blick auf die Jahresrenditen. Der DAX lieferte eine Performance von -14,69 Prozent. Beim RX Reit waren es -14,46 Prozent, beim Commodity EW -12,36 %. Der MSCI World lag mit einer Jahresrendite (in Euro) von -3,17 Prozent nur leicht im Minus &amp;ndash; es lebe die weltweite Diversifikation im Aktienbereich. REXP (+8,29 Prozent) und Gold (+14,24 %) verzeichneten sogar ein recht deutliches Plus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil Staatsanleihen bester Bonit&amp;auml;t und Gold ohnehin als klassische Krisen-Investments gelten, sind ihre g&amp;uuml;nstigen Korrelationseigenschaften mit dem Aktienmarkt wenig verwunderlich: Die Korrelation von DAX und REXP betrug im vergangenen Jahr -0,39, die von DAX und Gold -0,15. Nimmt man den MSCI World als Grundlage, sieht es &amp;auml;hnlich aus: dessen Korrelation mit dem REXP lag bei -0,29 Prozent, die Korrelation mit Gold lag bei -0,07.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Matrix: Korrelation auf Basis der t&amp;auml;glichen Renditen&lt;/h4&gt;
&lt;table style="width: 354px; height: 164px; border-width: 1px; border-color: #000000;" border="1" align="center"&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;DAX&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;MSCI World&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;RX REIT&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Comm. EW&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Gold&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;REXP&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;DAX&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,81&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,45&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,23&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,15&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,39&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;MSCI World&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,81&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,44&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,43&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,07&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,29&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;RX REIT&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,45&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,44&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,20&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,03&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,24&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Comm. EW&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,23&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,43&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,20&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,31&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,06&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Gold&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,15&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,07&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,03&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,31&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,29&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;REXP&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,39&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,29&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,24&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,06&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,29&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h4&gt;Geringe Korrelation auch zwischen den Assetklassen, die im Minus lagen&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die im Vorspann angek&amp;uuml;ndigte &amp;Uuml;berraschung gab es aber auch: Obwohl die Renditen von DAX, RX REIT und Commodity EW auf Jahressicht sehr &amp;auml;hnlich sind, ist die Korrelation der t&amp;auml;glichen Renditen der drei Anlageklassen eher gering: Die Korrelation von DAX und RX REIT betrug 0,45, die von DAX und Commodity EW 0,23 und die von RX REIT und Commodity EW nur 0,2. Das klingt, als h&amp;auml;tte ein Portfolio aus diesen drei Assets zwar keine (wesentlich) h&amp;ouml;here Rendite gebracht als der DAX allein &amp;ndash; aber zumindest geringere Schwankungen. Daf&amp;uuml;r spricht auch, dass DAX und REITs im ersten Halbjahr noch eine positive Rendite erzielten, w&amp;auml;hrend der Rohstoff-Index in diesem Zeitraum den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil seiner Verluste verzeichnet. Vielleicht lohnen diese Zusammenh&amp;auml;nge noch einmal einen n&amp;auml;heren Blick.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant &amp;uuml;brigens: Betrachtet man die Korrelationen auf Basis der Monatsrenditen, dann sieht der &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/405/reits-und-die-korrelation-zum-aktienmarkt-insgesamt"&gt;Zusammenhang zwischen DAX und REITs&lt;/a&gt; nicht mehr so g&amp;uuml;nstig aus &amp;ndash; der Korrelationskoeffizient steigt auf 0,72. Die Korrelation zwischen DAX und &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/33/rohstoffe-aktien-futures-oder-oelfaesser"&gt;Rohstoffen&lt;/a&gt; dagegen sinkt auf 0,07. Richtig schlau werden l&amp;auml;sst sich aus diesen Zahlen nat&amp;uuml;rlich nicht. Auch hier ist die Antwort vermutlich: mehr Daten!&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Matrix: Korrelation auf Basis der monatlichen Renditen&lt;/h4&gt;
&lt;table style="width: 354px; height: 164px; border-width: 1px; border-color: #000000;" border="1" align="center"&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;DAX&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;MSCI World&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;RX REIT&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Comm. EW&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Gold&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;REXP&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;DAX&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,76&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,72&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,07&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,27&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,53&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;MSCI World&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,76&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,71&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,17&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,29&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,11&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;RX REIT&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,72&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,71&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,03&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,35&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,05&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Comm. EW&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,07&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,17&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,03&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,66&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,30&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Gold&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,27&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,29&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,35&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,66&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,42&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;REXP&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,53&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,11&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,05&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;-0,30&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;0,42&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;1&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/375/aktien-anleihen-reits-rohstoffe-korrelationen-in-der-hausse"&gt;Aktien, Anleihen, REITs, Rohstoffe: Korrelationen in der Hausse&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/382/diversifikation-ist-negative-korrelation-wirklich-erstrebenswert"&gt;Diversifikation: Ist negative Korrelation wirklich erstrebenswert?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/381/die-korrelation-von-anleihen-untereinander-und-mit-aktien"&gt;Die Korrelation von Anleihen untereinander und mit Aktien&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/CMwNeln6TB0t3tJZNZ5dMN53duc/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/CMwNeln6TB0t3tJZNZ5dMN53duc/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/CMwNeln6TB0t3tJZNZ5dMN53duc/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/CMwNeln6TB0t3tJZNZ5dMN53duc/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=XbbjYsli81Y:n2M8WOazKkg:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=XbbjYsli81Y:n2M8WOazKkg:7Q72WNTAKBA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=7Q72WNTAKBA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=XbbjYsli81Y:n2M8WOazKkg:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/XbbjYsli81Y" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <guid isPermaLink="false">445@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Strategie</category>
            <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:51:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/445/diversifikation-im-krisenjahr-2011</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>ETF-Kosten: die Mär vom Paradies USA</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/qwxXsutOi_A/etf-kosten-die-mar-vom-paradies-usa</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/444/etf-kosten-die-mar-vom-paradies-usa#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Ich wei&amp;szlig; nicht, in wie vielen Diskussionen ich schon versumpft bin, die alle von der gleichen Frage ausgingen: "Warum sind ETFs in den USA so viel billiger als in Deutschland?" In der Regel wurden in solchen Diskussionen einzelne Beispiele von ETFs auf identische Indizes angef&amp;uuml;hrt, die in den USA f&amp;uuml;r eine deutlich geringere Verwaltungsgeb&amp;uuml;hr zu haben waren als in Europa. Ich habe dann meist mit Gegenbeispielen (Stichwort: Euro Stoxx 50) gekontert. Und niemand konnte seine Position wirklich belegen. In einer regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig &lt;a href="http://www.etf.db.com/DE/pdf/EN/research/researcheurope_2012_01_16.pdf"&gt;von der Deutschen Bank ver&amp;ouml;ffentlichten ETF-Marktstatistik&lt;/a&gt; habe ich nun aber tats&amp;auml;chlich eine aussagekr&amp;auml;ftige &amp;Uuml;bersicht gefunden. Und siehe da: ETFs sind in Europa offenbar billiger als irgendwo sonst auf der Welt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die mittlere &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/423/fonds-die-wichtigsten-kosten-und-gebuhren"&gt;Total Expense Ratio (TER)&lt;/a&gt; von 1.237 erfassten europ&amp;auml;ischen ETFs liegt der Statistik zufolge bei 0,42 Prozent pro Jahr. In den USA und im asiatisch-pazifischen Raum kosten ETFs dagegen im Mittel 0,55 Prozent pro Jahr. Das gleiche Bild ergibt sich beim Blick auf einzelne Assetklassen: Aktien-ETFs in den USA kosten im Mittel 0,57 Prozent pro Jahr; in Europa sind es nur 0,45 Prozent. Die durchschnittliche TER von US-Renten-ETFs betr&amp;auml;gt stolze 0,38 Prozent - gegen&amp;uuml;ber 0,19 Prozent in Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Richtig m&amp;uuml;sste die eingangs erw&amp;auml;hnte Ausgangsfrage f&amp;uuml;r Diskussionen also hei&amp;szlig;en: Warum sind ETFs in Europa eigentlich so viel g&amp;uuml;nstiger?&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/238/die-kosten-der-geldanlage-in-fonds-hedge-fonds-und-co"&gt;Die Kosten der Geldanlage in Fonds, Hedgefonds und Co.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/360/geringerer-spread-oder-geringere-gebuhren-an-welcher-borse-sollt"&gt;Geringerer Spread oder geringere Geb&amp;uuml;hren - an welcher B&amp;ouml;rse sollte man kaufen?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/400/die-auswirkungen-von-transaktionskosten-auf-das-rebalancing"&gt;Die Auswirkungen von Transaktionskosten auf das Rebalancing&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/OAZzTN2c5jUXqQJC6U0zswTgIw0/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/OAZzTN2c5jUXqQJC6U0zswTgIw0/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/OAZzTN2c5jUXqQJC6U0zswTgIw0/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/OAZzTN2c5jUXqQJC6U0zswTgIw0/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=qwxXsutOi_A:oafYI-LPra8:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=qwxXsutOi_A:oafYI-LPra8:7Q72WNTAKBA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=7Q72WNTAKBA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=qwxXsutOi_A:oafYI-LPra8:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/qwxXsutOi_A" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <guid isPermaLink="false">444@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Der Rest</category>
            <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 07:41:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/444/etf-kosten-die-mar-vom-paradies-usa</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Abgeltungssteuerfreie Fonds: Halten oder verkaufen?</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/fkdY8G85uYE/abgeltungssteuerfreie-fonds-halten-oder-verkaufen</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/443/abgeltungssteuerfreie-fonds-halten-oder-verkaufen#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Es d&amp;uuml;rfte inzwischen ein Klassiker unter den Fragen sein, die man sich als Anleger so stellt: Lohnt es sich, abgeltungssteuerfreie Aktienfonds aus der Zeit vor 2009 zu behalten, die einem eigentlich nicht mehr recht zusagen? Oder sollte man doch umschichten &amp;ndash; in ETFs oder irgendwelche anderen Anlagen? Die Frage ist nicht trivial und nicht ohne Weiteres zu beantworten. Aber zumindest l&amp;auml;sst sich skizzieren, wie man auf dem Weg zur richtigen Antwort vorgehen sollte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zun&amp;auml;chst einmal gilt es dabei, eine Reihen von Annahmen zu treffen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Wichtige Annahmen: Rendite-Erwartung und Anteil der Aussch&amp;uuml;ttungen&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die wichtigste davon: Welche Rendite-Erwartung haben eigentlich die alten Fonds (im Beispiel: aktiv gemanagt)? Und welche die neuen, gegen die man sie auszutauschen gedenkt (im Beispiel: ETFs)? Eine Basisannahme k&amp;ouml;nnte zum Beispiel sein, dass aktiv gemanagte Fonds keine &amp;Uuml;berrendite gegen&amp;uuml;ber ETFs erwirtschaften &amp;ndash; allerdings vor Kosten zumindest auch nicht schlechter abschneiden. Also: Sowohl die alten als auch die neuen Fonds bringen dem Anleger die Marktrendite ein &amp;ndash; davon m&amp;uuml;ssen allerdings noch die Kosten abgezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenfalls wichtig ist zu wissen, welcher Anteil der j&amp;auml;hrlichen Rendite auf sofort zu versteuernde Aussch&amp;uuml;ttungen (Dividenden) entf&amp;auml;llt und welcher Teil auf Kursgewinne. Letztere m&amp;uuml;ssen bei den abgeltungssteuerfreien Fonds &amp;uuml;berhaupt nicht versteuert werden und bei den neu gekauften Fonds erst beim Verkauf.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Das Beispiel: 8 Prozent Marktrendite p. a., ein Viertel davon als Aussch&amp;uuml;ttung&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Angenommen der Markt erzielt jedes Jahr eine Rendite von 8 Prozent. Ein Viertel davon, also 2 Prozentpunkte, stammt aus Dividenden, wird von den Fonds an die Anleger ausgesch&amp;uuml;ttet und von diesen sofort versteuert. In diesem Punkt unterscheiden alte und neue Fonds sich also nicht. Hier greift &amp;ndash; wenn der Steuerfreibetrag ausgesch&amp;ouml;pft ist &amp;ndash; die Abgeltungssteuer. Der Steuersatz liegt &amp;ndash; inklusive Solidarit&amp;auml;tszuschlag, aber ohne Kirchensteuer &amp;ndash; bei 26,375 Prozent. Von den 2 Prozentpunkten gehen durch die Steuer also 0,5275 Prozentpunkte verloren. Es bleibt bei den alten wie bei den neuen Fonds eine Aussch&amp;uuml;ttungsrendite nach Steuern von 1,4725 Prozentpunkten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von den &amp;uuml;brigen 6 Prozentpunkten werden zun&amp;auml;chst die Kosten der Fonds abgezogen. Der Rest kommt den Anlegern in Form von Wertsteigerungen ihrer Fondsanteile zugute. Bei den abgeltungssteuerfreien Fonds k&amp;ouml;nnen diese Kursgewinne steuerfrei vereinnahmt werden, bei den neuen Fonds m&amp;uuml;ssen sie dagegen nach einem etwaigen Verkauf der Anteile versteuert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenommen die Total Expense Ratio (TER) der alten, aktiv gemanagten Fonds liegt bei 2 Prozent p. a. In diesem Fall bringen die alten Fonds nach Kosten j&amp;auml;hrliche Kursgewinne von 4 Prozent. Dies entspricht auch den j&amp;auml;hrlichen Kursgewinnen nach Steuern. Die (neuen) ETFs dagegen kosten lediglich 0,5 Prozent p. a. Ihre j&amp;auml;hrliche Wertsteigerung nach Kosten liegt also bei 5,5 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Wertsteigerung muss beim Verkauf versteuert werden. Das hei&amp;szlig;t: 26,375 Prozent der Kursgewinne gehen an den Staat.&amp;nbsp; Demnach fallen etwa 1,45 Prozentpunkte an Steuern an. Dem Anleger bleiben 4,05 Prozent &amp;ndash; also mehr als bei den alten Fonds.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Profitieren vom Zinseszins-Effekt&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Das ist aber noch nicht alles: Die Steuern f&amp;uuml;r die Kursgewinne werden nicht sofort f&amp;auml;llig, sondern erst beim Verkauf. Daher profitieren Anleger vom Zinseszins-Effekt, solange sie die neuen Fonds nicht verkaufen. Die h&amp;ouml;heren Kosten der aktiven Fonds schlagen dagegen in jedem Jahr sofort negativ zu Buche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Beispiel w&amp;auml;re also ein sofortiger Tausch der aktiv gemanagten Fonds gegen ETFs empfehlenswert. Rechnet man allerdings mit anderen Zahlen, kann das Ergebnis auch ganz anders aussehen. Wichtig ist daher vor allem zu verstehen, auf welche Parameter es ankommt: Wie die Entscheidung ausf&amp;auml;llt, h&amp;auml;ngt im Wesentlichen von der zu erwartenden k&amp;uuml;nftigen Rendite, der Verteilung der Gesamtrendite auf Kursgewinne und Dividenden und vom zu erwartenden Renditevorteil der ETFs (oder der Neuanlage allgemein) nach Kosten ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer nun dar&amp;uuml;ber nachdenkt, das obige Beispiel als Basis f&amp;uuml;r eigene &amp;Uuml;berlegungen zu nehmen, der sollte sich au&amp;szlig;erdem noch folgenden Zusammenhang vergegenw&amp;auml;rtigen: Je geringer die Rendite-Erwartung beider Fonds (im Beispiel: die Marktrendite) ist, desto niedriger sind die zu versteuernden Gewinne &amp;ndash; und desto geringer folglich auch die Vorteile der Abgeltungssteuerfreiheit. Die Kosten dagegen bleiben &amp;ndash; zumindest im Beispiel &amp;ndash; stets gleich.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Renditevergleichsrechner als Entscheidungshilfe&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Wer nun etwas tiefer in die Problematik einsteigen will und vielleicht eine Entscheidungshilfe braucht, der findet bei sparFuxx einen &lt;a href="http://finanzen.soeinding.de/doku.php/renditevergleichsrechner"&gt;Renditevergleichsrechner&lt;/a&gt;. Mit ihm lassen sich die Renditen zweier unterschiedlicher Anlagen mit und ohne Ber&amp;uuml;cksichtigung von Steuern vergleichen. Ein Tipp noch dazu: Aussch&amp;uuml;ttungen werden im Rechner nicht ber&amp;uuml;cksichtigt. Das ist aber f&amp;uuml;r die Berechnung egal. Es gen&amp;uuml;gt, einfach mit den Kursgewinnen ohne Aussch&amp;uuml;ttungen zu rechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke an sparFuxx - nicht nur f&amp;uuml;r den Hinweis auf den Rechner, sondern auch daf&amp;uuml;r, dass er mich &amp;uuml;berhaupt &amp;uuml;berredet hat, das Thema einmal anzugehen. &lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/401/rebalancing-und-die-abgeltungsteuer"&gt;Rebalancing und die Abgeltungssteuer&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/45/investmentfonds-und-die-steuer"&gt;Investmentfonds und die Steuer&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/442/wie-lange-muss-man-kontoauszuge-aufbewahren"&gt;Wie lange muss man Kontoausz&amp;uuml;ge aufbewahren?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/LJ2Pp6t7N3JJoqt4JQYj8J9Xrhw/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/LJ2Pp6t7N3JJoqt4JQYj8J9Xrhw/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/LJ2Pp6t7N3JJoqt4JQYj8J9Xrhw/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/LJ2Pp6t7N3JJoqt4JQYj8J9Xrhw/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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            <guid isPermaLink="false">443@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Strategie, Steuern &amp; Recht</category>
            <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:21:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/443/abgeltungssteuerfreie-fonds-halten-oder-verkaufen</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Wie lange muss man Kontoauszüge aufbewahren?</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/10W0IxZ8d3E/wie-lange-muss-man-kontoauszuge-aufbewahren</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/442/wie-lange-muss-man-kontoauszuge-aufbewahren#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Ich gebe zu: Dass ich keine Kontoausz&amp;uuml;ge auf Papier mehr brauche, ist f&amp;uuml;r mich eine der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Segnungen des Online-Bankings. Denn mit dem Wechsel zum Online-Kontoauszugs-Archiv hatte ein wesentlicher Teil meines privaten Aufbewahrungs-Chaos ein Ende. Aber wie lange muss man Kontoausz&amp;uuml;ge aufbewahren? Der Bankenverband hat jetzt dankenswerter Weise noch einmal &amp;uuml;ber die gesetzlichen Grundlagen aufgekl&amp;auml;rt, die helfen, diese Frage zu beantworten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Grunds&amp;auml;tzlich besteht f&amp;uuml;r Privatpersonen danach gar keine Pflicht, Kontoausz&amp;uuml;ge zu sammeln. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa f&amp;uuml;r den Bezug von Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundst&amp;uuml;ck. Darunter fallen beispielsweise Reparatur- und Wartungsarbeiten an Geb&amp;auml;den. In diesen F&amp;auml;llen sind Privatpersonen gesetzlich verpflichtet, Rechnungen und Zahlungsbelege wie zum Beispiel Kontoausz&amp;uuml;ge zwei Jahre lang aufzubewahren (&amp;sect; 14b Abs. 1 Satz 5 Umsatzsteuergesetz). Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Rechnung ausgestellt worden ist. Kontoausz&amp;uuml;ge aus dem Jahr 2010 m&amp;uuml;ssen also bis Ende 2012 aufbewahrt werden, Kontoausz&amp;uuml;ge aus dem Jahr 2011 bis Ende 2013 - und so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Anspr&amp;uuml;che geltend machen mit Hilfe von Kontoausz&amp;uuml;gen&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Dar&amp;uuml;ber hinaus lassen sich Kontoausz&amp;uuml;ge auch nutzen, um Zahlungen nachzuweisen Anspr&amp;uuml;che gegen&amp;uuml;ber Vertragspartnern geltend zu machen - also zum Beispiel die Gew&amp;auml;hrleistung in Anspruch zu nehmen, falls eine gekaufte Ware M&amp;auml;ngel aufweist. Auch hierf&amp;uuml;r gilt eine Frist von zwei Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Regelfall betr&amp;auml;gt die Verj&amp;auml;hrungsfrist f&amp;uuml;r zivilrechtliche Anspr&amp;uuml;che allerdings drei Jahre. Aber selbst diese regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Verjaehrungsfrist kann l&amp;auml;nger als drei Jahre sein, denn die Frist beginnt grunds&amp;auml;tzlich erst am Jahresende mit Entstehung des Anspruchs und der Kenntnis dar&amp;uuml;ber. Wenn jemand von einem Anspruch gar nichts wusste, endet die Frist sogar erst nach zehn Jahren. Das hei&amp;szlig;t: Vor dem Wegwerfen von Kontoausz&amp;uuml;gen sollt man sorgf&amp;auml;ltig pr&amp;uuml;fen, ob der Auszug eventuell noch ben&amp;ouml;tigt wird, um Anspr&amp;uuml;che geltend machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder man hat halt einfach alle Kontoausz&amp;uuml;ge in einem Online-Archiv.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/332/munze-oder-medaille"&gt;M&amp;uuml;nze oder Medaille - was ist der Unterschied?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/284/was-ist-ein-zerrissener-geldschein-noch-wert"&gt;Was ist ein zerrissener Geldschein noch wert?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/144/woran-erkennt-man-eigentlich-falschgeld"&gt;Woran erkennt man eigentlich Falschgeld?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Quz0Px_01CTN1xRXdBKkHFwGVVU/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Quz0Px_01CTN1xRXdBKkHFwGVVU/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Quz0Px_01CTN1xRXdBKkHFwGVVU/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Quz0Px_01CTN1xRXdBKkHFwGVVU/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/10W0IxZ8d3E" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <guid isPermaLink="false">442@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Steuern &amp; Recht, Cash und Co.</category>
            <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 07:34:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/442/wie-lange-muss-man-kontoauszuge-aufbewahren</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Der Versuch einer kleinen Jahresbilanz in Sachen Geldanlage</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/ptscXCxw9_4/der-versuch-einer-kleinen-jahresbilanz-in-sachen-geldanlage</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/441/der-versuch-einer-kleinen-jahresbilanz-in-sachen-geldanlage#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Auch wenn der Zeitpunkt willk&amp;uuml;rlich gew&amp;auml;hlt ist: Das Jahresende ist auch f&amp;uuml;r mich jedes Mal die Zeit, eine Zwischenbilanz in Sachen Geldanlage zu ziehen. W&amp;uuml;rde ich einfach nur auf die absolute Rendite meines Portfolios schauen, w&amp;auml;re das Fazit einfach: schlecht &amp;ndash; denn die Rendite ist negativ. Allerdings w&amp;auml;re dieses Fazit in der Tat etwas zu einfach. Wenn ich &amp;uuml;berhaupt auf die Rendite schauen wollte, dann m&amp;uuml;sste ich sie mit irgendeiner passenden Benchmark vergleichen, deren Risiko dem meiner eigenen Anlagestrategie entspricht. Dieser Vergleich d&amp;uuml;rfte f&amp;uuml;r mich schon besser aussehen. Auch das w&amp;auml;re meines Erachtens aber noch ein wenig zu kurz gegriffen. Zur Bilanz eines Anlagejahres geh&amp;ouml;rt f&amp;uuml;r mich n&amp;auml;mlich nicht nur der Blick auf mein Anlageergebnis &amp;ndash; sondern auch auf mein Verhalten auf dem Weg dorthin.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Also: Was habe ich getan, um meine Investmentstrategie weiterzuentwickeln? Welche Fehler habe ich abgestellt? Welche neuen Fehler gemacht? Und wie zufrieden kann ich mit meiner Performance im Vergleich zu den Vorjahren sein? Das Kurzfazit lautet: einigerma&amp;szlig;en zufrieden, auch wenn nicht alles perfekt war.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Langfassung geht in etwa so:&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Weiterentwicklung der pers&amp;ouml;nlichen Asset Allocation&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Einen Pluspunkt gebe ich mir selbst, weil ich zu Beginn des Jahres 2011 meine intransparente fondsgebundene Riester-Rentenversicherung beitragsfrei gestellt habe und stattdessen in einen &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/436/der-riester-banksparplan-und-seine-vorteile"&gt;Riester-Banksparplan&lt;/a&gt; einzahle. Das erleichtert es erheblich, die Verteilung des Verm&amp;ouml;gens auf die verschiedenen Anlageklassen zu &amp;uuml;berwachen, weil der neue Riester-Vertrag ausschlie&amp;szlig;lich aus einer Staatsanleihen-&amp;auml;hnlichen Anlage besteht. Au&amp;szlig;erdem habe ich zu Jahresbeginn beschlossen, den anteil der riskanten Assets im Depot bis auf weiteres jedes Jahr linear abzusenken &amp;ndash; ein kleines, aber dennoch nicht ganz unwichtiges Puzzleteil einer Anlagestrategie. Einen Minuspunkt gebe ich mir dagegen, weil ich auch 2011 keine konsequenten Schritte zur Beseitigung der noch aus Vor-Abgeltungsteuer-Zeiten stammenden Europa-&amp;Uuml;bergewichtung in meinem Depot unternommen habe. Das ist nicht dramatisch, hat aber auch nicht unbedingt zu einer h&amp;ouml;heren Rendite gef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Einhalten der festgelegten Asset Allocation&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sehr gut geklappt hat dagegen das Einhalten der von mir selbst vorgegebenen Gewichtung der unterschiedlichen Anlageklassen im Depot. Das ist zwar keine besonders gro&amp;szlig;e Kunst. Dennoch besteht bei mir immer die Gefahr, dass ich in einen Schn&amp;auml;ppchenrausch gerate und nach Kursst&amp;uuml;rzen Aktien(-ETFs) kaufen will. 2011 konnte ich widerstehen. Einigerma&amp;szlig;en jedenfalls &amp;ndash; einen nicht so ganz hundertprozentig zur Gewichtung passenden US-Small-Cap-ETF habe ich gekauft. Aber daf&amp;uuml;r konnte ich mir immerhin einen halbwegs guten Grund ausdenken &amp;ndash; eine leichte Nordamerika-Untergewichtung im Portfolio. Ich hatte schon schlimmere Aussetzer.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Minimierung von Transaktionskosten und Verwaltungsgeb&amp;uuml;hren&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein wichtiger Punkt ist au&amp;szlig;erdem die Frage, ob es mir gelungen ist, meine selbst gesteckten Ziele zur Kostenminimierung zu erreichen. In dieser Hinsicht bin ich f&amp;uuml;r 2011 ziemlich zufrieden. Ich habe &amp;ndash; anders als noch 2009 &amp;ndash; keine un&amp;uuml;berlegten Limit-Aktionen gestartet. Und anders als 2010 habe ich auch keine Wertpapiere gekauft, die ich schon nach wenigen Monaten wieder loswerden wollte. Au&amp;szlig;erdem ist es mir gelungen, die durchschnittliche Positionsgr&amp;ouml;&amp;szlig;e meiner K&amp;auml;ufe zu steigern (sprich: geduldiger zu warten, bis sich etwas Geld angesammelt hatte), was dazu gef&amp;uuml;hrt hatte, dass der Anteil der Transaktionskosten an den K&amp;auml;ufen gesunken ist. Schlie&amp;szlig;lich habe ich auch einigerma&amp;szlig;en konsequent darauf geachtet, auch die impliziten Kosten durch eventuell ung&amp;uuml;nstigere Kurse bei der Wahl des Handelsplatzes zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Steuerliche Gegebenheiten ber&amp;uuml;cksichtigen&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;In diesem Punkt habe ich in den vergangenen Jahren einiges dazu gelernt. 2008 fiel mir auf, dass es f&amp;uuml;r Kleinanleger unter Umst&amp;auml;nden nicht so g&amp;uuml;nstig ist, ausl&amp;auml;ndische Aktien aus L&amp;auml;ndern zu kaufen, die Quellensteuer einbehalten. Die wird zwar zum Teil auf die Abgeltungsteuer angerechnet und kann zum Teil r&amp;uuml;ckerstattet werden. Letzteres verursacht aber Kosten und Aufwand und lohnt sich daher bei kleinen Anlagebetr&amp;auml;gen kaum. 2010 wurde mir dann erstmals bewusst, wie nervig die Tatsache ist, dass es ausl&amp;auml;ndische ETFs/Fonds gibt, die ihre Ertr&amp;auml;ge zwar grunds&amp;auml;tzlich aussch&amp;uuml;tten, aber dennoch zwischendurch Thesaurierungen durchf&amp;uuml;hren &amp;ndash; der Aufwand ist exakt so hoch wie bei Voll-Thesaurierern, nur die Betr&amp;auml;ge, um die es geht, sind geringer. Folglich meide ich jetzt derartige Fonds. Aber ich bin mir sicher, dass ich auch 2012 in Steuerfragen wieder eine Menge dazulernen werde.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das waren die wichtigsten Punkte, auf die ich bei meiner pers&amp;ouml;nlichen Bilanz schaue. Bleibt noch, die Frage zu beantworten, warum ich das in dieser epischen F&amp;uuml;lle hier ausgebreitet habe.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nun, die Moral von der Geschicht' ist im Grunde ziemlich schlicht: Ich f&amp;uuml;rchte, dass viele Anleger sehr ergebnisorientiert denken und den pers&amp;ouml;nlichen Anlageerfolg ausschlie&amp;szlig;lich an der erzielten Rendite messen. Das ist langfristig nat&amp;uuml;rlich absolut richtig. Kurzfristig allerdings halte ich dieses Vorgehen f&amp;uuml;r gef&amp;auml;hrlich. Weil es von den Faktoren ablenkt, die &amp;uuml;berhaupt erst zum Erfolg f&amp;uuml;hren beziehungsweise die Erfolgswahrscheinlichkeit erh&amp;ouml;hen. Dabei sollte man als Privatanleger gerade an diesen Kleinigkeiten ansetzen &amp;ndash; schlie&amp;szlig;lich hat man nur die selbst in der Hand.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/237/fehler-eines-privatanlegers-die-telekom-aktie"&gt;Fehler eines Privatanlegers: die Telekom-Aktie&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/330/der-stachlige-weg-zur-richtigen-entscheidung"&gt;Der stachlige Weg zur richtigen Entscheidung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/50/die-psychologischen-vorteile-der-passiven-geldanlage"&gt;Die psychologischen Vorteile der passiven Geldanlage&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/LBuEXnBfQdW72c4baRBwtTonhN0/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/LBuEXnBfQdW72c4baRBwtTonhN0/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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            <guid isPermaLink="false">441@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Strategie</category>
            <pubDate>Tue, 03 Jan 2012 07:51:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/441/der-versuch-einer-kleinen-jahresbilanz-in-sachen-geldanlage</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Das Renditedreieck des deutschen Aktieninstituts (inklusive 2011)</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/U3K7SYCxDCE/das-renditedreieck-des-deutschen-aktieninstituts-inklusive-2011</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/440/das-renditedreieck-des-deutschen-aktieninstituts-inklusive-2011#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Vor einigen Monaten war an dieser Stelle schon einmal das Renditedreieck des deutschen Aktieninstituts (DAI) Thema - als es um die &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/424/in-welchem-rhythmus-sollten-privatanleger-ansparen"&gt;erwartete Rendite einer Investition in den Aktienmarkt&lt;/a&gt; ging. Leider konnte ich damals keinen Link zu einem aktuellen Renditedreieck liefern. Zum Jahresende hat die FAZ nun allerdings ein &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktienrenditen-die-verlustjahre-haeufen-sich-11581756.html"&gt;aktualisiertes Renditedreieck&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht, das auch das Jahr 2011 enth&amp;auml;lt - maximal k&amp;ouml;nnen zwar die Tage bis Weihnachten ber&amp;uuml;cksichtigt sein, aber das macht ja keinen gro&amp;szlig;en Unterschied. Wirklich neue Erkenntnisse liefert das Dreieck zwar nicht, aber interessant ist es allemal. Es zeigt: Auch zehn Jahre sind nicht unbedingt eine lange Zeit, wenn man Aktien kauft. Wer 1999 in den DAX investiert hat, darf sich jedenfalls immer noch nicht &amp;uuml;ber einen Gewinn freuen. Andererseits haben 25 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg noch immer f&amp;uuml;r eine ansehnliche Rendite gereicht (ein Gl&amp;uuml;ck, dass es kein Renditedreieck f&amp;uuml;r den NEMAX gibt, ich f&amp;uuml;rchte, da s&amp;auml;he das deutlich schlechter aus...).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank an Gerhard f&amp;uuml;r den Hinweis auf den Link!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/DxSJGpplV1nF3UCvDRUe8Gc6BCg/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/DxSJGpplV1nF3UCvDRUe8Gc6BCg/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/U3K7SYCxDCE" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <guid isPermaLink="false">440@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Aktien</category>
            <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 07:36:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/440/das-renditedreieck-des-deutschen-aktieninstituts-inklusive-2011</feedburner:origLink></item>
        
        
        
        <item>
            <title>Die Unterschiede zwischen Rohstoffen und Rohstoff-Aktien</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/bDwOXWLIGPY/die-unterschiede-zwischen-rohstoffen-und-rohstoff-aktien</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/434/die-unterschiede-zwischen-rohstoffen-und-rohstoff-aktien#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Es ist ein immer wiederkehrender Investment-Ratschlag: Wer &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/33/rohstoffe-aktien-futures-oder-oelfaesser"&gt;in Rohstoffe investieren&lt;/a&gt; will, sollte nicht die Aktien von Rohstoff-Unternehmen kaufen. Sondern einen&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/190/wie-funktioniert-ein-rohstoff-etf"&gt; ETF, der die Entwicklung eines diversifizierten Rohstoff-Index&lt;/a&gt; abbildet. Die Entwicklung eines solchen Index wird bestimmt durch die Performance der zugrundeliegenden Rohstoff-Futures (inklusive Rollertr&amp;auml;gen) und die Zinsertr&amp;auml;ge, die sich ergeben, weil beim Kauf von Futures nur ein Teil des Anlagekapitals als Sicherheit hinterlegt werden muss. Aber warum tragen solche Indizes st&amp;auml;rker zur Diversifikation eines Portfolios aus Aktien und Anleihen bei als Rohstoff-Aktien?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die grunds&amp;auml;tzliche Antwort auf diese Frage lautet wohl: Rohstoff-Unternehmen sind vor allem unternehmerischen Risiken ausgesetzt &amp;ndash; wie alle anderen Unternehmen auch. Das f&amp;uuml;hrt dazu, dass sich auch die Renditen von Rohstoff-Aktien &amp;auml;hnlich bewegen wie die anderer Aktien. Die Preise der &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/25/welche-rendite-bringen-rohstoffe-und-wie-riskant-sind-sie"&gt;Rohstoffe&lt;/a&gt; selbst reagieren dagegen unterschiedlich. Ein paar &amp;ndash; auf die Schnelle ausgedachte, aber an die Realit&amp;auml;t angelehnte &amp;ndash; Beispiele k&amp;ouml;nnen helfen zu verdeutlichen, wie unterschiedlich Rohstoff-Unternehmen und Rohstoffe auf bestimmte Ereignisse reagieren:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kohle-Bergwerke in Australien werden &amp;uuml;berflutet: &lt;/strong&gt;F&amp;uuml;r ein Unternehmen bedeutet die &amp;Uuml;berflutung eines Bergwerks vor allem Produktions- und Umsatzausfall, also niedrigere Gewinne. Der Aktienkurs sollte darunter leiden. Andererseits bedeutet Produktionsausfall auch ein niedrigeres Kohle-Angebot &amp;ndash; so dass der Preis f&amp;uuml;r den Rohstoff selbst tendenziell steigen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In Erd&amp;ouml;l produzierenden L&amp;auml;ndern brechen politische Unruhen aus: &lt;/strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Viele Szenarien sind denkbar, aber politische Unruhen d&amp;uuml;rften unmittelbar in den allerseltensten F&amp;auml;llen zu besseren Gesch&amp;auml;ften der in den betroffenen L&amp;auml;ndern produzierenden Unternehmen f&amp;uuml;hren. Auch hier gilt also: sinkende Produktion, sinkende Gewinne, steigende &amp;Ouml;lpreise. Auch Bestrebungen, Minen zu nationalisieren, oder schlichte Streiks sollten tendenziell zu steigenden Rohstoff-Preisen f&amp;uuml;hren &amp;ndash; nicht aber zu steigenden Gewinnen von Rohstoff-Unternehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Bergbau-Unternehmen entdeckt ein riesiges neues Kupfervorkommen: &lt;/strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Die Auswirkungen von Explorationserfolgen einzelner Unternehmen sind vermutlich eher positiv f&amp;uuml;r Rohstoff-Aktien &amp;ndash; in jedem Fall steigern sie solche Erfolge den Wert des erfolgreichen Unternehmens. Wie sich die Erh&amp;ouml;hung des Rohstoff-Angebots auf die Aktien konkurrierender Konzerne auswirkt, vermag ich mir nicht auszumalen. Vermutlich sind die Verh&amp;auml;ltnisse da recht komplex. Aber nat&amp;uuml;rlich k&amp;ouml;nnte eine neue Mine zu sinkenden Rohstoffpreisen f&amp;uuml;hren und damit die Profitabilit&amp;auml;t bestehender Minen beeintr&amp;auml;chtigen. Je nachdem, wie teuer die Produktion in verschiedenen Minen ist, d&amp;uuml;rften einzelne Unternehmen unterschiedlich stark betroffen sein. Klar ist dagegen, dass der Kupferpreis selbst sinken sollte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Rohstoffpreise steigen: &lt;/strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Wenn die Rohstoffpreise steigen, dann ist das zun&amp;auml;chst gut f&amp;uuml;r Rohstoff-Unternehmen. Schlie&amp;szlig;lich steigen damit auch ihre Profite &amp;ndash; und ihre M&amp;ouml;glichkeiten, neue Projekte zu erschlie&amp;szlig;en. Denn h&amp;ouml;here Preise machen m&amp;ouml;glicherweise auch Bergwerke und &amp;Ouml;lfelder profitabel, die bei niedrigen Preisen nicht genutzt werden k&amp;ouml;nnen. Aber wie wirken sich steigende Rohstoffpreise auf die Rohstoffpreise aus? F&amp;uuml;hrt ein Anstieg zu einem weiteren Anstieg? Gibt es also eine positive Autokorrelation? Oder provoziert ein Anstieg tendenziell eher einen R&amp;uuml;ckgang der Preise? Ein Argument daf&amp;uuml;r gibt es, schlie&amp;szlig;lich wird oft dar&amp;uuml;ber berichtet, dass etwa ein zu hoher &amp;Ouml;l- oder Stahlpreis die Konjunktur gef&amp;auml;hrden k&amp;ouml;nne. Letztlich d&amp;uuml;rfte die Autokorrelation der Rohstoffrenditen ein ziemlich komplexes Thema sein, das sich ausf&amp;uuml;hrlich erforschen l&amp;auml;sst. F&amp;uuml;r diesen Artikel allerdings reicht einmal mehr die simple Feststellung, dass es Unterschiede zwischen der Reaktion von Rohstoff-Aktien und Rohstoffpreisen geben d&amp;uuml;rfte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das globale Wirtschaftswachstum l&amp;auml;sst nach: &lt;/strong&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Zum Ende noch einmal eine einfache Feststellung: Wenn die Weltkonjunktur erlahmt, dann f&amp;uuml;hrt das zu sinkenden Aktienkursen und zu sinkenden Rohstoffpreisen &amp;ndash; allenfalls kann es sein, dass die Reaktion der beiden Assets zu unterschiedlichen Zeiten erfolgt (was f&amp;uuml;r die Stabilit&amp;auml;t eines Portfolios durchaus w&amp;uuml;nschenswert ist).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p style="font-weight: normal;"&gt;All diese Beispiele sind nat&amp;uuml;rlich etwas holzschnittartig und beruhen nicht auf ausgiebigen Recherchen, sondern auf wilder Spekulation. Dennoch helfen mir solche bildhaften Vorstellungen mehr als die x-te Abhandlung &amp;uuml;ber g&amp;uuml;nstige Korrelationseigenschaften von Aktien und Rohstoffen. Letzlich ist es f&amp;uuml;r das grundlegende Verst&amp;auml;ndnis auch eher zweitrangig, ob die einzelnen Beispiele korrekt dargestellt sind oder nicht &amp;ndash; auch wenn das nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;nschenswert w&amp;auml;re.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/433/warum-sollten-anleger-in-rohstoffe-investieren"&gt;Warum sollten Anleger in Rohstoffe investieren?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/40/futures-rollierung-backwardation-und-contango"&gt;Futures, Rollierung, Backwardation und Contango&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/429/der-einfluss-von-inflation-und-deflation-auf-den-preis-von-gold"&gt;Der Einfluss von Inflation und Deflation auf Gold&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/57d6674857284dad853ab9dc48d6626a" alt="" width="1" height="1" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rjsHnJOe5VHbjzuJpejnC8aitKQ/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rjsHnJOe5VHbjzuJpejnC8aitKQ/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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            <guid isPermaLink="false">434@der-privatanleger.de/</guid>
            <category>Rohstoffe</category>
            <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:30:00 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/434/die-unterschiede-zwischen-rohstoffen-und-rohstoff-aktien</feedburner:origLink></item>
        
        
        
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            <title>Gold als Asset für europäische Anleger</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/9LDBLwce0u4/gold-als-asset-fur-europaische-anleger</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/439/gold-als-asset-fur-europaische-anleger#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Das &lt;a href="http://gold.org"&gt;World Gold Counci&lt;/a&gt;l ver&amp;ouml;ffentlicht eine Gold-Investment-Studie nach der anderen. Und da es in diesem Blog zuletzt schon so oft um das Edelmetall ging, kann ich eigentlich auch &amp;uuml;ber die j&amp;uuml;ngste dieser Studien noch berichten. Sie hat untersucht, welche Rolle &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/430/wie-das-zinsniveau-die-entwicklung-des-dollar-und-andere-faktore"&gt;Gold&lt;/a&gt; in den Portfolios von Anlegern aus der Eurozone spielen kann, und tr&amp;auml;gt folgerichtig den Titel &amp;bdquo;Gold as a strategic asset for European investors&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Studie untersucht f&amp;uuml;nf verschiedene F&amp;auml;lle und nutzt dazu Datenmaterial aus den Jahren 1986 bis 2010 (f&amp;uuml;r die ersten vier F&amp;auml;lle) beziehungsweise aus den Jahren 1999 bis 2010 (f&amp;uuml;r den f&amp;uuml;nften Fall). F&amp;uuml;r diese Zeitr&amp;auml;ume stehen Daten f&amp;uuml;r alle untersuchten Anlageklassen zur Verf&amp;uuml;gung. Eine Besonderheit der Studie: Die Renditen wurden jeweils in Euro oder der Vorg&amp;auml;ngereinheit ECU (European Currency Unit) gemessen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Portfolios aus acht Anlageklassen als Basisfall&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die untersuchten Portfolios sind teilweise recht komplex aufgebaut und sollen offenbar eher die typische Asset Allocation institutioneller Investoren widerspiegeln als die von Privatanlegern. Die F&amp;auml;lle im Einzelnen:&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fall 1 stellt ein klassisches institutionelles Portfolio aus acht Anlageklassen dar. Das Portfolio enth&amp;auml;lt kurzlaufende US-Staatsanleihen (T-Bills), europ&amp;auml;ische Staatsanleihen, einen diversifizierten US-Anleihen-Index, europ&amp;auml;ische Aktien, europ&amp;auml;ische Small Caps, au&amp;szlig;ereurop&amp;auml;ische Aktien, einen diversifizierten Rohstoff-Index und Gold.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fall 2 enth&amp;auml;lt die gleichen Anlageklassen. Allerdings liegen der Untersuchung in diesem Fall konservative Sch&amp;auml;tzungen der realen Rendite anstelle empirischer Daten zugrunde. Unter anderem wird f&amp;uuml;r T-Bills, den diversifizierten Rohstoff-Index und Gold eine reale Rendite von 0 Prozent angenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fall 3 enth&amp;auml;lt mehr verschiedene Anlageklassen. Das hei&amp;szlig;t: Es gibt nun Anleihen-Bestandteile unterschiedlicher Duration, inflationsindexierte Anleihen, Immobilien-Aktien und andere Feinheiten mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fall 4 enth&amp;auml;lt die gleichen Anlageklassen, allerdings werden erneut die konservativen Rendite-Sch&amp;auml;tzungen verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fall 5 schlie&amp;szlig;lich bezieht sich ebenfalls auf das erweiterte Portfolio, untersucht allerdings ausschlie&amp;szlig;lich die Periode von 1999 bis 2010, also die Zeit seit Bestehen des Euro.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;H&amp;ouml;herer Gold-Anteil bei h&amp;ouml;herem Risiko&lt;/h4&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;F&amp;uuml;r jeden Fall werden jeweils drei Portfolios mit unterschiedlichem Risikoprofil untersucht. Gemessen wird das Risikoprofil anhand des Verh&amp;auml;ltnisses von Aktien und Anleihen. Im Portfolio mit dem niedrigsten Risikoprofil betr&amp;auml;gt dieses Verh&amp;auml;ltnis 25:75, im ausgewogenen Portfolio 50:50 und im riskanten Portfolio liegt es bei 75:25.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das Ergebnis der Studie besteht nun letztlich in einer einzigen Zahl: der mittleren Gold-Allokation, bei der ein Portfolio &amp;bdquo;effizient&amp;ldquo; ist, also ein optimales Verh&amp;auml;ltnis von Risiko und Rendite aufweist. Dabei zeigen sich zwei wesentliche Trends: Der Gold-Anteil liegt umso h&amp;ouml;her, je h&amp;ouml;her das Risikoprofil des Portfolios ist. Und er liegt in den F&amp;auml;llen 1 und 2 (&amp;bdquo;Basic assets&amp;ldquo;) jeweils h&amp;ouml;her als in den F&amp;auml;llen 3 bis 5, in denen eine erweiterte Palette von Anlageklassen verwendet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So liegt die mittlere Gold-Allokation im konservativen Portfolio des Falles 1 bei 5,4 Prozent und im riskanten Portfolio bei 10,1 Prozent. Im konservativen Portfolio des Falles 3 betr&amp;auml;gt sie dagegen nur 2,4 Prozent, im riskanten Portfolio 3,0 Prozent. Statistisch signifikant sind all diese Werte allerdings offenbar nur auf dem 25-Prozent-Niveau &amp;ndash; ich wusste bisher nicht einmal, dass man dieses Niveau ernsthaft f&amp;uuml;r Signifikanz-Tests benutzt.&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vielleicht findet der eine oder andere die Studie ja trotzdem interessant. Ich glaube, das Verfahren zur Ermittlung der Portfolio-Effizienz ist ganz spannend, auch wenn es mich in seinen Einzelheiten mal wieder &amp;uuml;berfordert hat. Wie immer ist die Studie nach Anmeldung kostenfrei beim WGC verf&amp;uuml;gbar.&lt;/p&gt;
&lt;h4 style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/429/der-einfluss-von-inflation-und-deflation-auf-den-preis-von-gold"&gt;Der Einfluss von Inflation und Deflation auf Gold&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/432/die-zukunft-des-goldpreises"&gt;Die Zukunft des Goldpreises&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/220/studie-gold-ist-als-geldanlage-untauglich"&gt;Studie: Gold ist als Geldanlage untauglich&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/6c912a0ef8e649408b36c55251e52a55" alt="" width="1" height="1" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/zekII_fNkrvpzyOJPg4YOX0WXdo/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/zekII_fNkrvpzyOJPg4YOX0WXdo/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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            <category>Rohstoffe</category>
            <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 07:30:00 +0100</pubDate>
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