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        <title>Der Privatanleger » DER PRIVATANLEGER</title>
        <link>http://der-privatanleger.de/</link>
        
        <description>Aktien, Anleihen, REITs, ETFs, Asset Allocation, Strategie</description>
        <language>de</language>
        <managingEditor>post@handundstein.de (Esther)</managingEditor>
        <copyright>Copyright 2013</copyright>
        <generator>PivotX - 2.3.6</generator>
        <pubDate>Thu, 23 May 2013 23:21:43 +0200</pubDate>
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            <title>Scope: Small-Cap-Fonds haben ein besseres Risiko-Ertrags-Profil</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/fWND8gGg3X0/scope-small-cap-fonds-haben-ein-besseres-risiko-ertrags-profil</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/523/scope-small-cap-fonds-haben-ein-besseres-risiko-ertrags-profil#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Eine der Kernaussagen der Kapitalmarkttheorie ist, dass Risiko und Rendite untrennbar verbunden sind. Dass demnach also eine h&amp;ouml;here erwartete Rendite auch mit einem h&amp;ouml;heren Risiko einhergeht. Eine der einflussreichsten wissenschaftlichen Beschreibungen dieses Sachverhalts stammt von Kenneth French und Eugene Fama, deren Drei-Faktoren-Modell ziemlich ber&amp;uuml;hmt ist. Vereinfacht ausgedr&amp;uuml;ckt besagt es, dass vor allem drei Risikofaktoren bei Aktieninvestments f&amp;uuml;r &amp;Uuml;berrenditen im Vergleich zu risikolosen Anleihen verantwortlich sind: das allgemeine Aktienmarktrisiko,&amp;nbsp;das Buchwert-Marktwert-Verh&amp;auml;ltnis (die &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/409/woher-kommt-das-value-premium"&gt;Value-Pr&amp;auml;mie&lt;/a&gt;) und die Marktkapitalisierung (die Small-Cap-Pr&amp;auml;mie). Vor allem die Auswirkungen letzterer auf das Verhalten von Investmentfonds haben die Analysten von Scope nun untersucht. Mit einem &amp;uuml;berraschenden Ergebnis: Nebenwerte-Fonds haben langfristig nicht einfach nur h&amp;ouml;here Renditen geliefert - sie waren auch dann noch &amp;uuml;berlegen, wenn die Analysten die Rendite ins Verh&amp;auml;ltnis zum eingegangenen Risiko setzten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist deshalb &amp;uuml;berraschend, weil schlie&amp;szlig;lich die &amp;Uuml;berrendite von Nebenwerten gegen&amp;uuml;ber Aktien mit h&amp;ouml;herer Marktkapitalisierung der Theorie zufolge nur deshalb zustande kommen sollte, weil Anleger mit Nebenwerten eben auch ein h&amp;ouml;heres Risiko eingehen. Risikoadjustiert sollten Small Caps daher gerade nicht &amp;uuml;berlegen sein.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Small- und Mid-Cap-Fonds haben eine h&amp;ouml;here Sharpe Ratio&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;In einer &lt;a href="http://www.scoperatings.com/aktuelles/mitteilung-direktlink?ID=104864#"&gt;Untersuchung von 72 Fonds durch Scope&lt;/a&gt; (nicht zu viel erwarten - hinter dem Link verbirgt sich nur eine kurze Mitteilung) zeigte sich nun allerdings, dass Small- und Mid-Cap-Fonds, die in europ&amp;auml;ische Aktien investierten, zwischen 2001 und 2013 eine h&amp;ouml;here &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/394/wie-berechnet-man-die-sharpe-ratio-eines-depots"&gt;Sharpe-Ratio&lt;/a&gt; aufwiesen als Large-Cap-Fonds in der gleichen Region. Der Untersuchungszeitraum wurde f&amp;uuml;r die Analyse in vier Dreijahreszeitr&amp;auml;ume aufgeteilt. Zitat: "Im Ergebnis zeigt sich, dass Fonds mit Fokus auf Small Caps in der ersten und in der dritten Periode eine deutlich h&amp;ouml;here Sharpe Ratio aufweisen. So liegt diese in der ersten (dritten) Periode bei 0,76 (1,97) und damit &amp;uuml;ber dem Wert der Fonds mit Schwerpunkt auf Large Caps (0,39 bzw. 1,83)." Im zweiten und vierten Zeitraum waren jeweils alle Sharpe-Ratios negativ - solche Werte sind nicht aussagekr&amp;auml;ftig und lassen sich nicht sinnvoll vergleichen. &amp;Uuml;ber die gesamten zw&amp;ouml;lf Jahre hinweg lagen die Nebenwerte-Fonds dann aber wieder vorne: "Mit einer Sharpe Ratio von 0,57 liegen die Small Caps deutlich &amp;uuml;ber dem Wert der Large Caps (0,31). Die Differenz von 0,26 bedeutet, dass Small Caps pro Risikoeinheit einen Renditevorsprung von 26 Basispunkten hatten."&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Viele Erkl&amp;auml;rungen f&amp;uuml;r die risikoadjustierte Outperformance sind denkbar&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die Kapitalmarkttheorie d&amp;uuml;rfte die kleine Studie allerdings dennoch nicht revolutionieren. Scope selbst weist darauf hin, dass die gute Vergangenheitsperformance keineswegs ein Indikator f&amp;uuml;r die Zukunft sein muss - und dass Small Caps h&amp;ouml;heren Risiken ausgesetzt sind als Large Caps - "zum Beispiel Liquidit&amp;auml;tsrisiken oder Bonit&amp;auml;tsrisiken". In der Tat ist auch f&amp;uuml;r mich fraglich, inwieweit solche Risiken durch eine Kennzahl wie die Sharpe-Ratio abgebildet werden k&amp;ouml;nnen, die letztlich nur auf dem doch eher umstrittenen Risikoma&amp;szlig; Volatilit&amp;auml;t beruht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Au&amp;szlig;erdem sind zw&amp;ouml;lf Jahre nat&amp;uuml;rlich durchaus "langfristig", wenn man sich die g&amp;auml;ngigen Zeithorizonte anschaut, die in Finanzmedien so behandelt werden. Andererseits ist der Zeitraum dann aber doch auch nicht so lang, dass hier nicht einfach ein historischer Zufall am Werk sein k&amp;ouml;nnte (dass sich also die mit Small Caps verbundenen Risiken einfach nicht materialisiert haben).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Erkl&amp;auml;rungsans&amp;auml;tze?&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/406/lohnt-sich-value-investing"&gt;Lohnt sich Value-Investing?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/508/scope-risikomanagement-aktiver-aktienfonds-enttauscht"&gt;Scope: Risikomanagement aktiver Aktienfonds entt&amp;auml;uscht&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/395/die-berechnung-der-sharpe-ratio-mit-excel-und-ooo-calc"&gt;Die Berechnung der Sharpe-Ratio mit Excel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/fWND8gGg3X0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <category>Aktien</category>
            <pubDate>Mon, 13 May 2013 21:30:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/523/scope-small-cap-fonds-haben-ein-besseres-risiko-ertrags-profil</feedburner:origLink></item>
        
        
        
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            <title>Hat jemand Fragen zu Finanzblogs?</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/hNMC4YSSyzc/hat-jemand-fragen-zu-finanzblogs</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/522/hat-jemand-fragen-zu-finanzblogs#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Morgen, am 6. Mai, beginnt die re:publica 13 in Berlin. Der Netzkongress ist auch f&amp;uuml;r die Finanzblogosph&amp;auml;re nicht ganz unwichtig, denn die comdirect vergibt direkt am ersten Tag ihren &lt;a href="http://finanzblog-award.de/veranstaltung/"&gt;Finanzblog-Award&lt;/a&gt;. Spannend ist daran nat&amp;uuml;rlich zum einen die Preisverleihung selbst - schlie&amp;szlig;lich sind auch in diesem Jahr unter den neun Nominierten wieder einige Blogs, die ich selbst gern lese und denen ich daher auch die Daumen dr&amp;uuml;cke. Zum anderen gibt es aber vor der Preisverleihung auch eine vielversprechende Podiumsdiskussion. Thema: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Finanzblogs: Intellektuelle Elite oder verst&amp;auml;ndliches Massenmedium?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es diskutieren (hoffentlich angeregt): Franziska Bluhm, die Chefredakteurin von WiWo online; Dirk Elsner, Unternehmensberater und mit dem &lt;a href="http://www.blicklog.com/"&gt;Blick Log&lt;/a&gt; Vorjahressieger; Ulrich Hegge, Generalbevollm&amp;auml;chtigter der comdirect, und Thomas Kn&amp;uuml;wer - noch ein Unternehmensberater und &lt;a href="http://www.indiskretionehrensache.de/"&gt;Blogger&lt;/a&gt;. In diesem Jahr kann aber auch jeder andere mitdiskutieren oder den Experten Fragen zum Thema stellen - &amp;uuml;ber Twitter n&amp;auml;mlich. Wer etwas loswerden will, sollte einfach einen entsprechenden Tweet mit dem Hashtag &lt;strong&gt;#fba13 &lt;/strong&gt;versehen. Gesammelt werden die Fragen schon jetzt und bis morgen Nachmittag, gestellt und beantwortet dann am Montag ab 16 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin gespannt, was bei der Diskussion rumkommt und f&amp;auml;nde es schick, wenn sich auch der eine oder andere Nicht-Blogger beteiligen w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bisschen Werbung f&amp;uuml;r den fba mache ich &amp;uuml;brigens aus zwei Gr&amp;uuml;nden gern: Erstens ist er eine schicke Einrichtung, und zweitens unterst&amp;uuml;tzt mein Arbeitgeber &lt;a href="http://www.ergo-komm.de/"&gt;ergo Kommunikation&lt;/a&gt; (nicht die Versicherung) die comdirect bei der Planung und Durchf&amp;uuml;hrung des Awards - auch morgen auf der re:publica.&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=hNMC4YSSyzc:2Ljk9UejjxA:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=hNMC4YSSyzc:2Ljk9UejjxA:7Q72WNTAKBA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=7Q72WNTAKBA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=hNMC4YSSyzc:2Ljk9UejjxA:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/hNMC4YSSyzc" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <category>Bücher &amp; Medien</category>
            <pubDate>Sun, 05 May 2013 10:35:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
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        <item>
            <title>Neue 5-Euro-Scheine, neue Sicherheitsmerkmale</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/Xvyc854gowE/neue-5-euro-scheine-neue-sicherheitsmerkmale</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/521/neue-5-euro-scheine-neue-sicherheitsmerkmale#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Ich gebe zu, ich hatte davon bis vor drei Tagen nichts mitbekommen - aber seit heute sind neue 5-Euro-Scheine im Umlauf (und das obwohl es doch in den vergangenen Jahren so viele Ger&amp;uuml;chte gab, dass die Bundesdruckerei nur noch mit der Vorbereitung einer R&amp;uuml;ckkehr zur D-Mark besch&amp;auml;ftigt sei). Die Geldscheine zeigen im Wasserzeichen und im Hologramm den Kopf der griechischen G&amp;ouml;ttin Europa. Daher wird die neue Geld-Generation folgerichtig auch "Europa-Serie" genannt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nett, wenig originell und vermutlich auch nicht ganz so wichtig wie die vielenn neuen oder verbesserten Sicherheitsmerkmale der neuen Scheine. &amp;Uuml;ber die hat der Bundesverband deutscher Banken nun in einer Pressemitteilung informiert. Hier eine kurze &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber die wichtigsten Sicherheitsmerkmale:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Smaragdzahl:&lt;/strong&gt; Sie befindet sich inks beziehungsweise rechts unten auf der Banknote und ist neu &lt;br /&gt;hinzugekommen. Die Smaragdzahl zeigt das gl&amp;auml;nzende Wertzeichen des Geldscheins. Ihr Name leitet sich von der Tatsache ab, dass ein Lichtbalken, der dar&amp;uuml;ber wandert, je nach Blickwinkel seine &lt;br /&gt;Farbe von Smaragdgr&amp;uuml;n zu Tiefblau ver&amp;auml;ndert.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wasserzeichen:&lt;/strong&gt; Wie gehabt ist das Wasserzeichen im Gegenlicht auf der Vorder- und R&amp;uuml;ckseite des Scheins zu erkennen. Es zeigt bei den neuen Geldscheinen das Portrait der Europa und die Wertzahl der Banknote.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hologramm&lt;/strong&gt;: Dieser durchgehende, silberfarben changierende Streifen befindet sich auf der Vorderseite des Geldscheins. Er enth&amp;auml;lt nun das Eurosymbol, den Kopf der Europa und zus&amp;auml;tzlich noch das Geb&amp;auml;ude beziehungsweise das Motiv auf der Banknote.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;EZB-Abk&amp;uuml;rzung:&lt;/strong&gt; Neu ist auch, dass die Abk&amp;uuml;rzung f&amp;uuml;r die Europ&amp;auml;ische Zentralbank (EZB) k&amp;uuml;nftig in neun &amp;ndash; statt wie bisher f&amp;uuml;nf&amp;nbsp;&amp;ndash; Sprachen die Banknote zieren. Der Schriftzug ist von hinten &lt;br /&gt;in den Geldschein gestanzt und deshalb leicht erhaben.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Anhand dieser Merkmale sollten sich echte Banknoten relativ leicht von F&amp;auml;lschungen unterscheiden lassen. Aber wer schaut schon so genau hin, gerade bei 5-Euro-Scheinen? Der Bankenverband erkl&amp;auml;rt dennoch, dass Verbraucher im Zweifelsfall das Prinzip &amp;bdquo;F&amp;uuml;hlen, Sehen, Kippen&amp;ldquo; hilft: "Man kann dezent mit dem Finger zum Beispiel die EZB- Abk&amp;uuml;rzungen erf&amp;uuml;hlen. Zum &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fen des Hologramms reicht es, den Schein kurz zu kippen. Das Wasserzeichen ist im Gegenlicht zu sehen."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Demn&amp;auml;chst l&amp;auml;sst sich das Prinzip dann auch bei immer mehr Scheinen anwenden: In den kommenden Jahren sollen n&amp;auml;mlich auch neue 10-, 20-, 50-, 100-, 200- und 500-Euro-Scheine in Umlauf gebracht werden. Die alten Scheine sind weiter g&amp;uuml;ltig, werden aber nach und nach aus dem Verkehr gezogen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/144/woran-erkennt-man-eigentlich-falschgeld"&gt;Woran erkennt man eigentlich Falschgeld?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/284/was-ist-ein-zerrissener-geldschein-noch-wert"&gt;Was ist ein zerrissener Geldschein noch wert?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/284/was-ist-ein-zerrissener-geldschein-noch-wert"&gt;Wie lange muss man Kontoausz&amp;uuml;ge aufbewahren?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=Xvyc854gowE:V3rRUjycVuU:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=yIl2AUoC8zA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=Xvyc854gowE:V3rRUjycVuU:7Q72WNTAKBA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=7Q72WNTAKBA" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?a=Xvyc854gowE:V3rRUjycVuU:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/DerPrivatanleger?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/Xvyc854gowE" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <category>Cash und Co.</category>
            <pubDate>Thu, 02 May 2013 07:25:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
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        <item>
            <title>Spekulationsblasen: Welche Rolle spielt kriminelle Energie?</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/uZFF4m9qihI/spekulationsblasen-welche-rolle-spielt-kriminelle-energie</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/520/spekulationsblasen-welche-rolle-spielt-kriminelle-energie#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Gerade habe ich &amp;bdquo;Inside Job&amp;ldquo; gelesen, Charles Fergusons ziemlich gr&amp;uuml;ndliche Auseinandersetzung mit den Ursachen der Immobilienblase in den USA, den Machenschaften und Vers&amp;auml;umnissen von Kreditvermittlern, Banken, &amp;Ouml;konomen und Regulatoren w&amp;auml;hrend des scheinbaren Immobilienbooms &amp;ndash; und deren Folgen. Im Angesicht von Fergusons doch eindrucksvollen Recherchen hat sich mir eine Frage machtvoll aufgedr&amp;auml;ngt: Waren es vielleicht gar nicht gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils &amp;ouml;konomische Faktoren, die zum Entstehen und schlie&amp;szlig;lich zum Platzen der US-Immobilienblase gef&amp;uuml;hrt haben? Die vom Wirtschaftswurm initiierte &amp;Ouml;konomenblogparade im April kommt daher gerade recht, l&amp;auml;dt sie doch ein, &amp;ouml;ffentlich &amp;uuml;ber das &lt;a href="http://www.wirtschaftswurm.net/2013/oekonomenblogparade-oebp-im-april-spekulationsblasen"&gt;Thema Spekulationsblasen&lt;/a&gt; nachzudenken. Hier also meine Gedanken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine strikt &amp;ouml;konomische Erkl&amp;auml;rung von Blasenbildung an (Finanz-)M&amp;auml;rkten hat etwa Andrei Shleifer zur Jahrtausendwende, kurz vor dem H&amp;ouml;hepunkt der Internetblase, aus Sicht der Behavioral Finance geliefert. Shleifer beschreibt, wie zun&amp;auml;chst uninformierte, irrationale Investoren (&amp;bdquo;noise traders&amp;ldquo;) eine Blase stimulieren, indem sie Assets deshalb kaufen, weil diese zuvor im Preis gestiegen sind und sie diese Entwicklung gedanklich in die Zukunft fortschreiben &amp;ndash; und nicht, weil es neue Informationen gibt, die zu einer &amp;Auml;nderung der Verm&amp;ouml;genspreise f&amp;uuml;hren sollten. Diese Sicht auf die Entstehung von Preisblasen ist soweit ziemlich konventionell und nicht weit entfernt von dem, was Charles Mackay schon 1841 in seinem Klassiker &amp;bdquo;Extraordinary Popular Delusions and the Madness of the Crowds&amp;ldquo; beschrieben hat: Eine irrationale Masse treibt die Kurse nach oben und nutzt Nachrichten oder andere Informationen nur als Rechtfertigung f&amp;uuml;r den eigenen &amp;Uuml;berschwang.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Auch rationale Investoren tragen zur Blasenbildung bei&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Shleifer allerdings f&amp;uuml;hrt ein weiteres Element ein: Ihm zufolge k&amp;ouml;nnen n&amp;auml;mlich auch rationale Investoren, Arbitrageure, dazu beitragen, eine Spekulationsblasen zu verl&amp;auml;ngern und zu vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern. Also: weiter aufzublasen. Auch diese Arbitrageure kaufen letztlich aufgrund vergangener Kurssteigerungen und weil sie diese Kurssteigerungen in die Zukunft fortschreiben. Sie haben aber eine rationale Begr&amp;uuml;ndung f&amp;uuml;r ihre K&amp;auml;ufe: die Erwartung einer andauernden Blase. Und sie haben die Mittel, selbst zur Verl&amp;auml;ngerung der Blase beizutragen &amp;ndash; etwa durch Ausgabe neuer Aktien oder durch die Schaffung neuer, &amp;bdquo;innovativer&amp;ldquo; Kreditderivate.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&amp;auml;hrend die Blase w&amp;auml;chst, verhalten sich also zun&amp;auml;chst alle Investoren gleich. Zum H&amp;ouml;hepunkt hin zeigen sich aber Unterschiede: Die Arbitrageure schaffen selbst neue Kaufgelegenheiten f&amp;uuml;r die uninformierten Trader und beginnen zu verkaufen. Irgendwann geht der Blase daraufhin die Luft aus. Schlie&amp;szlig;lich werden auch die verbliebenen K&amp;auml;ufer zu Verk&amp;auml;ufern &amp;ndash; auf die Blase folgen ein Crash und schlie&amp;szlig;lich eine R&amp;uuml;ckkehr der Kurse in einen normalen Bereich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Shleifer zeigt die Reaktion von Arbitrageuren auf verschiedene Preisblasen detailliert anhand verschiedener Beispiele auf. So kam es schon in der niederl&amp;auml;ndischen Tulpenblase des 17. Jahrhunderts zu Aufk&amp;auml;ufen besonders seltener Mutationen durch Insider. Im 19. Jahrhundert wurden dann neue Eisenbahnen gegr&amp;uuml;ndet, im 20. Jahrhundert riesige Konglomerate geschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben den genannten Marktmechanismen identifiziert Shleifer auch einen weiteren Faktor: R&amp;uuml;ckendeckung durch die Autorit&amp;auml;ten &amp;ndash; etwa die implizite oder ausdr&amp;uuml;ckliche Unterst&amp;uuml;tzung der jeweiligen Regierungen und K&amp;ouml;nigsh&amp;auml;user bei der S&amp;uuml;dsee- und der Mississippi-Blase im 18. Jahrhundert.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Schneeballsysteme hie&amp;szlig;en fr&amp;uuml;her "Bubbles"&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Zusammengefasst hei&amp;szlig;t das also: Eine Blase entsteht, wenn eher d&amp;uuml;mmliche Trader beginnen, aufgrund von Kurssteigerungen in der Vergangenheit immer weiter Aktien (oder andere Verm&amp;ouml;gensgegenst&amp;auml;nde) zu kaufen. Kluge und ziemlich r&amp;uuml;cksichtslose Arbitrageure nutzen dieses Verhalten aus, indem sie die Blase befeuern und weitere der so stark nachgefragten Verm&amp;ouml;gensgegenst&amp;auml;nde auf den Markt werfen. All das geschieht im Idealfall mit R&amp;uuml;ckendeckung der Autorit&amp;auml;ten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit ist das ein sch&amp;ouml;nes Modell, und ich denke, es d&amp;uuml;rfte den meisten leicht fallen, in den letzten beiden gro&amp;szlig;en Blasen &amp;ndash; der Internet- und der US-Immobilienblase &amp;ndash; alle drei Elemente zu identifizieren. Ich habe dennoch das Gef&amp;uuml;hl, dass ein wesentlicher Punkt entweder fehlt oder in den &amp;uuml;blichen &amp;ouml;konomischen Modellen einfach untergeht: das kriminelle Verhalten vieler an der Entstehung und Verl&amp;auml;ngerung von Verm&amp;ouml;genspreisblasen Beteiligter. Denn Blasen werden offensichtlich eben nicht nur verl&amp;auml;ngert, indem Unternehmer immer neue Firmen an die B&amp;ouml;rse bringen (wie im Fall der Interneteuphorie zur Jahrtausendwende) oder Finanzinstitute immer neue Immobilienkredite zur Verf&amp;uuml;gung stellen. Es scheint auch so zu sein, dass in s&amp;auml;mtlichen gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Spekulationsblasen Betrug und andere Verbrechen ebenfalls Hochzeiten erleben &amp;ndash; und dass rechtzeitige Aufdeckung dieser Machenschaften unter Umst&amp;auml;nden ein weiteres Anwachsen der Blasen h&amp;auml;tte verhindern und die Folgen ihres Platzens abmildern k&amp;ouml;nnen. Es ist wohl kein Zufall, dass die im englischen Sprachraum &amp;bdquo;Ponzi Schemes&amp;ldquo; genannten Schneballsysteme fr&amp;uuml;her &lt;a href="http://legal-dictionary.thefreedictionary.com/Ponzi+Scheme"&gt;unter einem anderen Begriff&lt;/a&gt; bekannt waren: Bubbles, also Blasen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele f&amp;uuml;r merkw&amp;uuml;rdige Machenschaften gab es in den gro&amp;szlig;en Blasen der letzten 100 Jahre reichlich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Im Boom der 1920er-Jahre beuteten Insider mithilfe sogenannter Investmentpools nichtsahnende Kleinanleger aus. Im Vergleich zu den damaligen Marktmanipulationen sind heutige Pump-and-Dump-Geschichten mit Pennystocks Peanuts: Investoren taten sich zu regelrechten Clubs zusammen, kauften Aktien auf, handelten diese untereinander, um hohe Aktivit&amp;auml;t und kurz bevorstehende gro&amp;szlig;e Ereignisse zu suggerieren. Gleichzeitig brachten sie Geschichten &amp;uuml;ber die &amp;bdquo;hei&amp;szlig;en&amp;ldquo; Aktien in den Medien unter. Und mit den Market Makern an den B&amp;ouml;rsen waren sie ebenfalls im Bunde. Resultat: Die nicht so klugen Anleger kauften die manipulierten Papiere in Massen, der Kurs stieg, die Mitglieder der Pools entledigten sich ihrer Aktien mit Gewinn &amp;ndash; und am Ende blieben die Opfer auf ihren Verlusten sitzen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einige besonders hei&amp;szlig;e Unternehmen der sp&amp;auml;ten 1990er-Jahre manipulierten massiv ihre Bilanzen, um Erfolg vorzut&amp;auml;uschen. Enron und Worldcom waren die prominentesten Beispiele in den USA, EM.TV und Wirecard die bekanntesten F&amp;auml;lle in Deutschland. H&amp;auml;tte ein rechtzeitiges Bekanntwerden der Manipulationen Investoren auch bei anderen Unternehmen vorsichtiger werden lassen? Schlie&amp;szlig;lich ist zwar oft zu lesen, dass traditionelle Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verh&amp;auml;ltnis in der Dotcom-Blase mehr oder minder abgeschafft wurden. Wenn aber nicht einmal echte Ums&amp;auml;tze vorhanden sind, haben auch praktisch s&amp;auml;mtliche anderen, &amp;bdquo;innovativen&amp;ldquo; Kennzahlen keinen Sinn mehr.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ebenfalls in der Interneteuphorie wurden &lt;a href="http://www.uow.edu.au/~bmartin/dissent/documents/health/citianalysts.html"&gt;Analysten&lt;/a&gt; von Investmentbanken unter Druck gesetzt und/oder bezahlt, um positive Analysen zu schrottigen Unternehmen zu schreiben. Das f&amp;uuml;hrte zun&amp;auml;chst zu vielen Auftr&amp;auml;gen f&amp;uuml;r die Investmentbanken, am Ende aber zu einigen Milliarden US-Dollar an Strafzahlungen. Was w&amp;auml;re geschehen, wenn zu diesen Unternehmen direkt Analysen erschienen w&amp;auml;ren, die ihren Namen verdient h&amp;auml;tten?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In der Immobilien- und Hypothekenblase, die im Jahr 2007 platzte, gab es illegale Machenschaften auf praktisch allen Ebenen: Hausbesitzer wurden in teure Kredite gedr&amp;auml;ngt, obwohl g&amp;uuml;nstigere Angebote verf&amp;uuml;gbar gewesen w&amp;auml;ren; Kreditvermittler f&amp;auml;lschten Angaben zu den pers&amp;ouml;nlichen Verh&amp;auml;ltnissen ihrer Kunden, vor allem nat&amp;uuml;rlich in Bezug auf das Einkommen, Banken legten Interessenkonflikte in Bezug auf von ihnen geschaffene und verkaufte Wertpapiere nicht offen oder belogen ihre Kunden sogar explizit, um die Papiere besser verkaufen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Diese Machenschaften fallen f&amp;uuml;r Hardcore-&amp;Ouml;konomen wom&amp;ouml;glich noch unter den Arbitrage-Begriff oder unter den Punkt &amp;bdquo;R&amp;uuml;ckendeckung durch die Autorit&amp;auml;ten&amp;ldquo;. Dennoch waren viele der genannten Praktiken schon illegal, als sie angewandt wurden, um Blasen zu befeuern. Insofern sind sie f&amp;uuml;r mich ein wesentliches zus&amp;auml;tzliches Element, das zur Entstehung spekulativer Manien beitragen kann &amp;ndash; auch wenn der Faktor Kriminalit&amp;auml;t in den meisten entsprechenden Analysen au&amp;szlig;en vor bleibt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es sind eben doch nicht immer ausschlie&amp;szlig;lich Euphorie und Dummheit, die Blasen anwachsen lassen. Sage ich einfach mal - auch wenn ich kein &amp;Ouml;konom bin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Foto: Grzesiek Meduna&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/415/gold-ist-eine-blase-oder"&gt;Gold ist eine Blase! Oder?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/414/warum-privatanleger-sich-von-internet-ipos-fernhalten-sollten"&gt;Eine Warnung vor Internet-IPOs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/345/glaubt-eigentlich-noch-jemand-analysten-und-ihren-empfehlungen"&gt;Glaubt eigentlich noch jemanden Analysten und ihren Empfehlungen?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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            <category>Aktien</category>
            <pubDate>Wed, 24 Apr 2013 18:47:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
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            <title>Probleme bei Prokon, Ermittlungen gegen Gechäftsführer</title>
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            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/519/probleme-bei-prokon-ermittlungen-gegen-gechaftsfuhrer#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Ein alter Artikel auf dieser Website &amp;uuml;ber die (vermeintliche) Sicherheit von &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/348/wie-sicher-sind-prokon-genussrechte"&gt;Genussrechten des Windenergie-Unternehmens Prokon&lt;/a&gt; wird auch Jahre nach seinem Erscheinen noch h&amp;auml;ufig gelesen - und rege diskutiert. F&amp;uuml;r alle mit Interesse am Thema d&amp;uuml;rfte eine gut recherchierte Story interessant sein, die gestern in der Welt am Sonntag erschien. Darin geht es um viele bekannte Vorw&amp;uuml;rfe, um Intransparenz, &amp;Auml;rger mit Geldgebern, aber auch um neue Vorw&amp;uuml;rfe. So soll die Staatsanwaltschaft L&amp;uuml;beck wegen Betrugs und Vorteilsgew&amp;auml;hrung gegen den Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrenden Gesellschafter Carsten Rodbertus ermitteln. Unter anderem soll Prokon eine Kreisverwaltung bestochen haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prokon wusste &lt;a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article115273815/Deutscher-Windkraftriese-im-Visier-der-Ermittler.html"&gt;dem Artikel zufolge&lt;/a&gt; bisher nichts von den Verfahren - erkl&amp;auml;rte aber, es habe in der Vergangenheit bereits f&amp;uuml;nf Ermittlungsverfahren gegen Rodbertus gegeben, die schlie&amp;szlig;lich alle eingestellt worden seien. Insofern bleibt erst einmal abzuwarten, was an den Vorw&amp;uuml;rfen dran ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r Anleger und Genussrechts-Interessenten sind aber andere Teile des Welt-Artikels mindestens genauso interessant. Zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Prokon hat im vergangenen Jahr Sondertilgungen vorgenommen, um Bankkredite in H&amp;ouml;he von 90 Millionen Euro zur&amp;uuml;ckzuzahlen. Dies geschah im Zuge einer - grunds&amp;auml;tzlich zu mehr Transparenz f&amp;uuml;hrenden - Umstrukturierung des Konzerns, durch die aus circa 100 Einzelgesellschaften f&amp;uuml;nf Gesellschaften wurden. Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer Rodbertus sagt zur vorzeitigen R&amp;uuml;ckzahlung der Kredite, die Banken seien "unzufrieden" mit Prokons Pl&amp;auml;nen gewesen. Warum genau sich die Institute ohne Vorf&amp;auml;lligkeitsentsch&amp;auml;digung aus den Vertr&amp;auml;gen kaufen lie&amp;szlig;en, bleibt der Phantasie des Lesers &amp;uuml;berlassen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Prokons Windparks leiden unter zu wenig Wind. Das Problem ist nicht neu f&amp;uuml;r die Branche, kann aber dennoch zu Problemen f&amp;uuml;hren - vor allem, wenn es &amp;uuml;ber viele Windparks hinweg und in gro&amp;szlig;em Umfang auftritt. Ob das bei Prokon der Fall ist? Ein Verlust durch die Aussch&amp;uuml;ttung von Zinsen an die Anleger konnte in den ersten zehn Monaten dem Welt-Artikel zufolge offenbar nur vermieden werden, indem stille Reserven aktiviert worden, die ziemlich exakt den Betrag zum Gewinn beisteuerten, der zur Zahlung der versprochenen Zinsen an die Anleger fehlte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Prokon hat offenbar gro&amp;szlig;e Schwierigkeiten damit, neue Windparks zu bauen - der letzte in Deutschland wurde 2011 fertiggestellt. Neue Projekte wurden verschoben. Trotz der Schwierigkeiten will Prokon aber weiter expandieren: Die Rede ist von einem neuen Verkaufsprospekt, der es erm&amp;ouml;glichen soll, bis zu zehn Milliarden Euro an Anlagegeldern einzusammeln. Zum Vergleich: Bisher haben der Welt zufolge 60.000 Anleger etwa eine Milliarde Euro bei Prokon investiert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn das jetzt schon relativ lang war: Dies ist nur eine wirklich kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Es lohnt sich definitiv, den kompletten Artikel zu lesen. F&amp;uuml;r mich ergibt sich daraus ein nicht so sch&amp;ouml;nes Gesamtbild. Aber m&amp;ouml;ge jeder selbst urteilen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/397/prokon-landgericht-verbietet-irrefuhrende-werbung-fur-genussrech"&gt;Landgericht verbietet Prokon irref&amp;uuml;hrende Werbung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.sfg-value.de/ressorts/unternehmensanalysen/21-unternehmensanalyse-prokon-genussrechtsscheine"&gt;Unternehmensanalye: Prokon Genussrechte bei SFG Value&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://valueandopportunity.com/2012/04/06/kurzanalyse-prokon-genusrechte/"&gt;Kurzanalyse Prokon Genussrechte bei Value and Opportunity&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DerPrivatanleger/~4/ID6fp9Du_hY" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <category>Anleihen</category>
            <pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:21:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
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        <item>
            <title>Rezension - Indexzertifikate, ETFs und ETCs für Dummies</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/wHj-MCxsI2Y/buchrezension-indexzertifikate-etfs-und-etcs-fur-dummies</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/518/buchrezension-indexzertifikate-etfs-und-etcs-fur-dummies#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;"Indexzertifikate, ETFs und ETCs f&amp;uuml;r Dummies" &amp;ndash; der Titel des Buches von Judith Engst und Janne J&amp;ouml;rg Kipp l&amp;auml;sst schon vermuten, dass ihr Finanzschm&amp;ouml;ker nichts f&amp;uuml;r Finanzprofis oder Experten ist. Denn die haben meist schon einen &amp;Uuml;berblick dar&amp;uuml;ber, wie sie ihr Geld anlegen sollen und welche Instrumente sie daf&amp;uuml;r nutzen. F&amp;uuml;r Profis kann das Buch aber gut als Nachschlagewerk im Regal stehen, denn es erlaubt auch die gezielte Stichwortsuche. Wenn Sie sich aber so wie ich &amp;uuml;ber Investments wie die gerade sehr beliebten Exchange Traded Funds informieren wollen und einen leicht verst&amp;auml;ndlichen Einstieg in die Materie suchen, ist das Grundlagenbuch von Engst und Kipp eine gute Wahl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden Autoren geben Antwort auf Fragen wie "Was sind eigentlich ETFs und Indexzertifikate?" "Welche Besonderheiten haben ETCs im Vergleich zu ETFs?" "Was ist ein Index, welche Indizes gibt es?" und viele mehr. Neben diesen Grundlagen zeigen sie neben Chancen und der richtigen Auswahl von Indexinvestments auch die Risiken und Nebenwirkungen der Anlageklassen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Ein Buch wie ein Beipackzettel&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;So ist das ganze Buch wie ein gro&amp;szlig;er Medikamenten-Beipackzettel aufgebaut. Danach wei&amp;szlig; der Anleger in spe, mit welchen Produkten er es zu tun hat, was er beachten sollte, welche Investments er besser meidet und wie er bei Investments in ETFs etc. am besten vorgeht. Sie denken, ach, das ist ja Anf&amp;auml;ngerkram? Naja, auch wenn ich mich gerade im Bereich von ETFs nicht als Dummie f&amp;uuml;hle, konnte ich bei der Lekt&amp;uuml;re dieses Buches noch so einiges lernen. Und vor allem bei den Beispielen, die das vorher Beschriebene noch mal verdeutlichen, stellte sich das ein oder andere Mal ein Aha-Effekt ein. So lernt man beispielsweise nicht nur, was das Bezugsverh&amp;auml;ltnis bei Indexzertifikaten ist, sondern bekommt ein konkretes Beispiel aus der Praxis, das dann mit einem Symbol gekennzeichnet ist (ein Schild, auf dem "Beispiel" steht).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und es gibt noch andere Sonderelemente, die die vielen Informationen strukturieren und &amp;uuml;bersichtlich machen. Diese Struktur empfand ich beim Lesen als sehr hilfreich. Die besondere Kennzeichnung der Beispiele und andere Sonderelemente machen die individuelle Auswahl der f&amp;uuml;r mich relevanten Infos viel leichter. Wenn ich ein Beispiel zum Verst&amp;auml;ndnis brauche, kann ich es lesen, wenn nicht, lasse ich es sein. Nach diesem Schema ist das komplette Buch aufgebaut, was ich f&amp;uuml;r einen Ratgeber als sehr sinnvoll empfinde. Denn wie die Autoren im Vorwort schon feststellen,&amp;nbsp; geht es darum, die f&amp;uuml;r sich interessanten Informationen zu finden und schnell eine Antwort auf seine Frage zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Symbole erleichtern die Lekt&amp;uuml;re&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Dabei helfen die verschiedenen Symbole, die immer wieder auftauchen und Zusatzinformationen geben oder sehr wichtige Informationen hervorheben. Beispielsweise warnt eine Bombe mit Z&amp;uuml;ndschnur den Leser vor Risiken oder Besonderheiten des vorher genannten. Diese Symbole empfehle ich auf jeden Fall zu lesen, da die Autoren hier Informationen, geben, die Ihnen ein Bankberater so deutlich nicht sagt. So raten die Autoren beispielsweise im Kapitel sechs davon ab, in Geldmarkt-ETFs zu investieren, da Privatanleger hier zu hohe Transaktions- und Verwaltungsgeb&amp;uuml;hren zahlen m&amp;uuml;ssen. Das Ausrufezeichen gibt Hintergrundwissen und spezifische Details, der Zeigefinger weist auf Informationen hin, die der Leser beim Investment im Hinterkopf halten sollte und das Volltreffer-Symbol gibt Tipps und Ratschl&amp;auml;ge, wie man bei Investments Geld, Nerven oder Zeit sparen kann. Und wenn Begriffe wie Performance oder Quanto-Zertifikat aus dem B&amp;ouml;rsenvokabular Lexikon-&amp;auml;hnlich erkl&amp;auml;rt werden, ist das Symbol ein Mann, der ein Buch in der Hand h&amp;auml;lt und etwas nachschl&amp;auml;gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als etwas schade empfinde ich gerade bei den doch sehr grundlegenden Begrifflichkeiten, dass es kein Glossar gibt. Zwar werden im letzten Kapitel des Buches &amp;ndash; dem sogenannten Top Ten-Teil noch die wichtigsten zehn Begriffe, die ich kennen sollte, wenn ich mich f&amp;uuml;r Indexinvestments interessiere, genannt -angefangen bei der Abgeltungssteuer bis hin zur Verwaltungsgeb&amp;uuml;hr, aber ein wirkliches Glossar gibt es nicht. Aber immerhin kann ich, bei der Suche nach einem bestimmten Begriff, im Stichwortverzeichnis nachschlagen und finde die entsprechenden Seiten, auf denen der Begriff steht. Gut an der Top Ten Liste bewerte ich, dass dort neben den zehn Handelspl&amp;auml;tzen, an denen ich Indexinvestments t&amp;auml;tigen kann, auch die zehn wichtigsten ETF-Anbieter genannt werden. Wenn man nur wissen will, an welchen B&amp;ouml;rsenpl&amp;auml;tzen ETFs gehandelt werden k&amp;ouml;nnen und welche Anbieter es gibt, sind diese Seiten meiner Meinung nach sehr hilfreich, da sie mit wenigen Blicken einen guten &amp;Uuml;berblick geben.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Detaillierte Erkl&amp;auml;rungen, einfache Sprache&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Zusammenfassend kann ich dieses Buch generell f&amp;uuml;r Interessierte in Indexinvestments empfehlen, da es sowohl ETFs, als auch ETCs und Indexzertifikate sehr genau und detailliert erkl&amp;auml;rt und dabei eine sehr einfache Sprache benutzt. Wer keine Ahnung von Exchange Traded Funds hat, wei&amp;szlig; nach der Lekt&amp;uuml;re sicherlich, wie sie funktionieren und welche Vor-und Nachteile sie bieten. Interessierte mit Vorwissen k&amp;ouml;nnen aber auch etwas dazu lernen, denn die Autoren liefern viele Zusatzinformationen, die auch f&amp;uuml;r schon erfahrene Anleger interessant sein k&amp;ouml;nnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An manchen Stellen war die sprachliche Ausdrucksweise meines Erachtens nach zwar etwas salopp, da gerade Beispiele oder &amp;Uuml;berg&amp;auml;nge zu neuen Kapiteln teilweise doch sehr umgangssprachlich formuliert sind. Aber trotzdem musste ich gerade aufgrund dieser saloppen Sprache auch einige Male schmunzeln. Dies beim Leser hervorzurufen, ist gerade bei Finanzthemen doch eher schwierig, womit die Sprache wohl bewusst so gew&amp;auml;hlt ist. An manchen Stellen lockert sie die Trockenheit des Themas auf. Indexzertifikate, ETFs und ETCs ist also ein gutes Nachschlagewerk f&amp;uuml;r alle, die neben klassischen Fonds, Aktien und Anleihen andere Produkte kennen lernen wollen und sich mit den Alternativen noch nicht so gut auskennen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/426/geldanlage-fur-faule-eine-buchbesprechung#navigation"&gt;"Geldanlage f&amp;uuml;r Faule" - eine Buchbesprechung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/480/rezension-geld-denkt-nicht-von-hanno-beck#navigation"&gt;Rezension: "Geld denkt nicht" von Hanno Beck&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/473/gerd-kommers-neues-buch-eine-rezension#navigation"&gt;Gerd Kommers neues Buch im Check&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
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            <category>Bücher &amp; Medien</category>
            <pubDate>Tue, 09 Apr 2013 21:02:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Esther</dc:creator>
        <feedburner:origLink>http://der-privatanleger.de/entry/518/buchrezension-indexzertifikate-etfs-und-etcs-fur-dummies</feedburner:origLink></item>
        
        
        
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            <title>DAX: die 8.000 Punkte und die Repräsentativitätsheuristik</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/GtYRJbyD5Y0/dax-die-8000-punkte-und-die-reprasentativheuristik</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/517/dax-die-8000-punkte-und-die-reprasentativheuristik#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Der DAX hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe runder Indexst&amp;auml;nde erreicht und gekreuzt &amp;ndash; mal von oben, mal von unten: 4.000 Punkte, 5.000 Punkte, 6.000 Punkte, 7.000 Punkte. Aber um keine dieser Marken wurde so viel Aufhebens gemacht wie um die aktuell wieder aus dem Blick geratenden 8.000 Punkte. Aber warum ist das so? Ich glaube, die Behavioral Finance, die Verhaltens&amp;ouml;konomik, liefert eine ziemlich &amp;uuml;berzeugende Erkl&amp;auml;rung. Sie zeigt n&amp;auml;mlich, warum wir so viel Wert auf bestimmte, markante Kursst&amp;auml;nde legen. Und als Teil unserer &lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/513/aufruf-zur-blogparade-dax-8000"&gt;Oster-Blogparade&lt;/a&gt; m&amp;ouml;chte ich versuchen, diese Erkl&amp;auml;rung einmal nachzuvollziehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Amos Tversky und Daniel Kahneman, zwei Pioniere dieser Disziplin haben n&amp;auml;mlich bereits in den 1970ern &lt;a href="http://www.hss.caltech.edu/~camerer/Ec101/JudgementUncertainty.pdf"&gt;verschiedene Heuristiken (sozusagen Hilfsmechanismen) identifiziert&lt;/a&gt;, derer wir uns bedienen, wenn wir Entscheidungen treffen m&amp;uuml;ssen. Eine davon ist die sogenannte Repr&amp;auml;sentativit&amp;auml;tsheuristik. Wir nutzen sie Tversky und Kahneman zufolge zum Beispiel dann, wenn wir beschreiben m&amp;uuml;ssen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Ereignis A zu Ereignis B f&amp;uuml;hrt (also etwa das Erreichen eines DAX-Standes von 8.000 Punkten zu einem nachfolgenden Crash am Aktienmarkt) oder entscheiden sollen, ob ein Sachverhalt zu einer bestimmten Gruppe von Sachverhalten geh&amp;ouml;rt (also etwa, ob ein DAX-Stand von 8.000 Punkten zu den Situationen geh&amp;ouml;rt, in denen die B&amp;ouml;rse drastisch &amp;uuml;berbewertet ist).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn wir nun die Repr&amp;auml;sentativit&amp;auml;tsheuristik anwenden, um zu entscheiden, wie es mit dem DAX weitergehen wird, nachdem er in diesem Jahr die 8.000 Punkte &amp;uuml;berschritten hat, schauen wir also zur&amp;uuml;ck auf &amp;auml;hnliche Situationen in der Vergangenheit &amp;ndash; und ziehen daraus unsere Schl&amp;uuml;sse. In der Vergangenheit deutete ein DAX-Stand von 8.000 Punkten stets auf eine deutliche &amp;Uuml;berbewertung hin und l&amp;auml;utete das Ende eines H&amp;ouml;henflugs ein. Also k&amp;ouml;nnte es diesmal auch so sein.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Mustererkennung und technische Analyse&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Falls sich das f&amp;uuml;r den einen oder anderen nach schlecht formulierter Charttechnik anh&amp;ouml;rt: Ja, technische Analyse gr&amp;uuml;ndet sich praktisch ausschlie&amp;szlig;lich auf die Anwendung der Repr&amp;auml;sentativit&amp;auml;tsheuristik. Charttechniker gehen davon aus, dass sich bestimmte Muster nicht nur h&amp;auml;ufig wiederholen, sondern auch regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf eine bestimmte Fortsetzung hindeuten &amp;ndash; einen &amp;bdquo;Ausbruch&amp;ldquo; nach oben, ein &amp;bdquo;Abprallen&amp;ldquo; nach unten und &amp;Auml;hnliches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einziges Problem: Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig darin, dass Aktienkurse zumindest kurzfristig einem ziemlich zuf&amp;auml;lligen Verlauf folgen &amp;ndash; es k&amp;ouml;nnen also gar keine aussagekr&amp;auml;ftigen Muster entstehen. Und wenn wir doch solche Muster entdecken, dann spielt uns unsere Wahrnehmung vermutlich einen Streich &amp;ndash; und zwar mittels der Repr&amp;auml;sentativit&amp;auml;tsheuristik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein einfaches Beispiel: Fast jeder wei&amp;szlig;, dass bei einem fairen M&amp;uuml;nzwurf die Chance, dass Kopf f&amp;auml;llt, bei genau 50 Prozent liegt. Dennoch k&amp;ouml;nnen auch bei einer Abfolge von M&amp;uuml;nzw&amp;uuml;rfen scheinbar aussagekr&amp;auml;ftige Muster entstehen. Zum Beispiel: Kopf, Kopf, Zahl &amp;ndash; Kopf, Kopf, Zahl &amp;ndash; Kopf, Kopf &amp;ndash; na, was folgt als n&amp;auml;chstes? Nat&amp;uuml;rlich: Wir wissen es nicht. Aber wir sind nun einmal daf&amp;uuml;r geschaffen, Muster zu erkennen, um auch dann m&amp;ouml;glichst gute Entscheidungen treffen zu k&amp;ouml;nnen, wenn uns in einer unsicheren Situation nur wenige Informationen vorliegen. Und manchmal geht das eben in die Hose.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon auszugehen, dass der DAX wieder fallen muss, weil es in der Vergangenheit nach der 8.000-Punkte-Marke jedes Mal wieder nach unten ging, ist ein Beispiel daf&amp;uuml;r. Es ist eben nicht zwangsl&amp;auml;ufig so, dass der DAX diesmal &amp;uuml;berbewertet ist, nur weil er das beim letzten Mal war. Schlie&amp;szlig;lich ist die &lt;a href="http://www.sfg-value.de/ressorts/investieren/72-dax-8000-jedes-mal-mit-neuem-gesicht"&gt;Zusammensetzung des Index&lt;/a&gt; kaum mit der vor sechs Jahren oder vor 13 Jahren vergleichbar. Der &lt;a href="http://finanziell-umdenken.blogspot.de/2013/03/was-bedeuten-die-8000-dax-punkte-fur.html"&gt;deutlich niedrigere Stand des DAX-Kursindex&lt;/a&gt; ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Fortschreibung der Vergangenheit vielleicht so einfach doch nicht ist. Umgekehrt gilt aber nat&amp;uuml;rlich auch nicht, dass es diesmal (oder bei einem "nachhaltigen" &amp;Uuml;berschreiten der magischen Marke) endlich klappen muss mit dem Einl&amp;auml;uten eines Ansturms auf die 10.000 oder sogar 15.000 Punkte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist f&amp;uuml;r uns vielleicht intellektuell gar nicht einmal schwer zu verstehen, aber emotional schwer zu begreifen. Denn die 8.000 Punkte des DAX sind f&amp;uuml;r uns aufgrund der Vergangenheit eindeutig als &amp;bdquo;hoher&amp;ldquo; Wert zementiert, als Ankerpunkt (auch das ist ein Begriff aus der Behavioral Finance). Und die schlichte Einsicht, dass es von dieser magischen Marke genauso gut seitw&amp;auml;rts, aufw&amp;auml;rts oder abw&amp;auml;rts weitergehen kann wie von 7.243 oder 5.789 Punkten aus, ist eben nicht nur ziemlich langweilig &amp;ndash; sie bietet auch &amp;uuml;berhaupt keine Orientierung.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/93/ihre-4-groessten-schwaechen-als-anleger"&gt;Ihre vier gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Schw&amp;auml;chen als Anleger&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/480/rezension-geld-denkt-nicht-von-hanno-beck"&gt;Rezension: "Geld denkt nicht" von Hanno Beck&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/330/der-stachlige-weg-zur-richtigen-entscheidung"&gt;Der stachlige Weg zur richtigen Entscheidung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
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            <category>Strategie, Aktien</category>
            <pubDate>Mon, 01 Apr 2013 18:42:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
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            <title>Wie sicher sind Bankeinlagen in schweren Krisen?</title>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/DerPrivatanleger/~3/Q1GAOPKRHg4/wie-sicher-sind-bankeinlagen-in-schweren-krisen</link>
            <comments>http://der-privatanleger.de/entry/516/wie-sicher-sind-bankeinlagen-in-schweren-krisen#comm</comments>
            <description>&lt;p&gt;Bankeinlagen sind sicher. Zumindest bei deutschen Banken. Dieser Grundsatz galt lange Zeit und ziemlich unhinterfragt. Doch die nicht enden wollende Eurokrise zieht inzwischen auch das von uns allen liebgewonnene Bild von Tagesgeld und Festgeld als festen S&amp;auml;ulen sicherheitsliebender Anleger in Mitleidenschaft: Vorige Woche hie&amp;szlig; es pl&amp;ouml;tzlich, zur Rettung Zyperns vor der Staatspleite sollten auch Kleinanleger einen Teil ihrer Einlagen verlieren. Nun sind sie doch verschont geblieben, und es trifft nur die gro&amp;szlig;en Einleger, die herbe Einbu&amp;szlig;en f&amp;uuml;rchten m&amp;uuml;ssen. Und nicht nur das: Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat das Vorgehen bei der Zypern-Rettung nun offenbar sogar zum Modellfall erkl&amp;auml;rt: K&amp;uuml;nftig soll regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig gepr&amp;uuml;ft werden, ob neben Aktion&amp;auml;ren und Gl&amp;auml;ubigern auch Kunden von Problembanken zur Sanierung herangezogen werden k&amp;ouml;nnen, berichtet &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eurogruppen-chef-sieht-zypern-als-wendepunkt-der-euro-rettung-a-890863.html"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;. Da fragt man sich schon: Wie sicher sind unsere Einlagen bei deutschen Banken und Sparkassen eigentlich wirklich, wenn es hart auf hart kommt?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Vergangenheit habe ich auch (beziehungsweise: eigentlich nur) kluge, gut informierte Anleger von einer Art &amp;bdquo;Privatanleger-Arbitrage&amp;ldquo; schreiben sehen. Der Begriff bezieht sich darauf, dass Kleinanleger Geld bei vergleichbarer Sicherheit h&amp;ouml;her verzinst anlegen k&amp;ouml;nnen als Gro&amp;szlig;investoren &amp;ndash; weil f&amp;uuml;r uns Kleine die Einlagensicherung gilt. Und weil Bankeinlagen, also Tagesgeld, Festgeld, Sparbriefe und &amp;auml;hnliche Produkte, in der Regel h&amp;ouml;here Zinsen bringen als Bundesanleihen &amp;ndash; zumindest, wenn man bewusst nach &lt;a href="http://der-privatanleger.de/page/tagesgeld-vergleich" title="Zum Tagesgeld-Vergleich auf Der Privatanleger"&gt;guten Tagesgeldkonten&lt;/a&gt; etc. sucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber erhalten Privatanleger die h&amp;ouml;heren Zinsen tats&amp;auml;chlich ohne ein im Vergleich zu Bundesanleihen h&amp;ouml;heres Risiko? Ist die gesetzliche Einlagensicherung gleichzusetzen mit einem Anspruch gegen&amp;uuml;ber dem deutschen Staat, wie er durch ein Bundeswertpapier verbrieft wird?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, sagt die Bundesanstalt f&amp;uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht: &amp;bdquo;Der im Einlagensicherungs- und Anlegerentsch&amp;auml;digungsgesetz (EAEG) verankerte Schutz des Einlegers ist aus rechtlicher Sicht nicht mit einer Bundesanleihe vergleichbar&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt ein Sprecher der Bafin auf meine Anfrage hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch von vorne: Die Einlagensicherung in Deutschland ist durch das EAEG rechtlich abgesichert. &amp;sect;&amp;nbsp; 4 EAEG sieht vor, dass Einleger einen Entsch&amp;auml;digungsanspruch von bis zu 100.000 Euro haben, falls eine private oder &amp;ouml;ffentliche deutsche Bank zusammenbricht &amp;ndash; also der sogenannte Entsch&amp;auml;digungsfall eintritt.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Entsch&amp;auml;digungseinspruch gegen&amp;uuml;ber einem Sonderverm&amp;ouml;gen des Bundes&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Dieser Entsch&amp;auml;digungsanspruch besteht allerdings nicht gegen&amp;uuml;ber dem deutschen Staat, sondern gegen&amp;uuml;ber der jeweils zust&amp;auml;ndigen Entsch&amp;auml;digungseinrichtung &amp;ndash; also der Entsch&amp;auml;digungseinrichtung deutscher Banken GmbH oder der Entsch&amp;auml;digungseinrichtung &amp;Ouml;ffentlicher Banken Deutschlands GmbH. Beide Entsch&amp;auml;digungseinrichtungen sind erstens Gesellschaften mit beschr&amp;auml;nkter Haftung und zweitens Sonderverm&amp;ouml;gen des Bundes. Sie werden von der Bafin beaufsichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Banken, die der jeweiligen Entsch&amp;auml;digungseinrichtung zugeordnet sind, finanzieren diese mit ihren Beitr&amp;auml;gen. Damit die nicht verloren gehen, sieht &amp;sect; 8 Abs. 1 Satz 3 EAEG (nochmals danke an die Bafin) vor, &amp;bdquo;dass die f&amp;uuml;r die Entsch&amp;auml;digung angesammelten Mittel nach dem Gesichtspunkt der Risikomischung so anzulegen sind, dass eine m&amp;ouml;glichst gro&amp;szlig;e Sicherheit und ausreichende Liquidit&amp;auml;t der Anlagen bei angemessener Rentabilit&amp;auml;t gew&amp;auml;hrleistet wird.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten die Mittel allerdings dennoch nicht ausreichen, wenn es zum Schwur kommt, haben die Entsch&amp;auml;digungseinrichtungen zwei M&amp;ouml;glichkeit, an zus&amp;auml;tzliches Geld zu kommen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Sie erheben Sonderbeitr&amp;auml;ge von den zugeordneten Instituten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sie nehmen Kredite auf. Diese werden anschlie&amp;szlig;end mithilfe von Sonderzahlungen der zugeordneten Banken wieder abbezahlt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;So weit, so gut. F&amp;uuml;r mich klingt das, als w&amp;auml;ren die Mittel einer solchen Entsch&amp;auml;digungseinrichtung nicht unbedingt unbegrenzt &amp;ndash; auch wenn so ein Bundes-Sonderverm&amp;ouml;gen sicher ziemlich kreditw&amp;uuml;rdig ist.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Sparkassen und Genossenschaftsbanken unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Alles bisher geschriebene gilt aber nicht f&amp;uuml;r die Sparkassen, die Volks- und Raiffeisenbanken. F&amp;uuml;r die gilt n&amp;auml;mlich, wiederum nach Auskunft der Bafin: &amp;bdquo;Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken geh&amp;ouml;ren keiner gesetzlichen Entsch&amp;auml;digungseinrichtung an. Sie verf&amp;uuml;gen &amp;uuml;ber institutssichernde Einrichtungen, die den Bestand der Mitgliedsinstitute sicherstellen und diese hierdurch vor einer Insolvenz sch&amp;uuml;tzen (&amp;sect; 12 EAEG).&amp;ldquo; Sparkassen und Genossenschaftsbanken stehen also im Bund gegenseitig f&amp;uuml;reinander ein &amp;ndash; und retten im Zweifelsfall strauchelnde Mitgliedsinstitute. Der Staat erkennt diese Institutssicherung als der gesetzlichen Einlagensicherung gleichwertig an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Praxis hat die Institutssicherung den Effekt, dass Anleihen (und Zertifikate) von Sparkassen und Genossenschaftsbanken genauso sicher sein sollten wie Einlagen bei diesen Instituten. Schlie&amp;szlig;lich werden ja nicht Einlagen gesichert, sondern die Institute selbst. Ein Blick auf das Rating der dem Sparkassenverbund angeh&amp;ouml;renden Landesbank Berlin zeigt allerdings, dass dies die Ratingagenturen trotzdem nicht unfassbar stark beeindruckt: Das Moody's-Rating liegt bei A3 - und damit um eine Stufe unter dem Rating der Deutschen Bank (A2), die keiner Institutssicherungseinrichtung angeh&amp;ouml;rt (Stand: 20.12.2012, &lt;a href="http://www.derivateverband.de/DEU/Transparenz/CreditRating"&gt;Quelle&lt;/a&gt;). Und selbstredend liegt das Rating beider Banken deutlich unter dem der Bundesrepublik Deutschland, die sich immer noch &amp;uuml;ber ein AAA freuen darf. Mit den ebenfalls vom Deutschen Derivate Verband ver&amp;ouml;ffentlichten Credit Spreads, den Kosten f&amp;uuml;r Credit Default Swaps auf die verschiedenen Institute, lie&amp;szlig;e sich dasselbe Spiel spielen: Bundesrepublik Deutschland schl&amp;auml;gt Deutsche Bank, Deutsche Bank schl&amp;auml;gt Landesbank Berlin, ein Mitglied der Sparkassen-Gruppe (Stand: 20.12.2012, &lt;a href="http://www.derivateverband.de/DEU/Transparenz/CreditSpreads"&gt;Quelle&lt;/a&gt;). Das hei&amp;szlig;t: Offensichtlich sind die Institutssicherungseinrichtungen nicht unbedingt geeignet, Anleihen einer Bank entscheidend sicherer zu machen als die Anleihen einer &amp;ndash; zugegebenerma&amp;szlig;en ziemlich soliden &amp;ndash; Gro&amp;szlig;bank, die keiner solchen Einrichtung angeh&amp;ouml;rt. Und das, obwohl doch der Gesetzgeber die Institutssicherungseinrichtungen der Sparkassen und Genossenschaftsbanken als gleichwertig zur gesetzlichen Einlagensicherung anerkennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bedeutet das nun wiederum f&amp;uuml;r die gesetzliche Einlagensicherung selbst? Im Grunde im Wesentlichen das, was auch schon am Beginn dieses Artikels stand. Noch mal die Bafin:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bdquo;Der im EAEG verankerte Schutz des Einlegers ist aus rechtlicher Sicht nicht mit einer Bundesanleihe vergleichbar. Der prim&amp;auml;re Anspruch des Einlegers richtet sich gegen ein privates Kreditinstitut. Das EAEG begr&amp;uuml;ndet erst bei Feststellung eines Entsch&amp;auml;digungsfalles einen gesetzlichen Entsch&amp;auml;digungsanspruch gegen ein Sonderverm&amp;ouml;gen des Bundes. Demgegen&amp;uuml;ber verbrieft die Bundesanleihe einen prim&amp;auml;ren Zahlungsanspruch gegen den deutschen Staat.&amp;ldquo; Und: &amp;bdquo;Aufgrund der dargestellten Unterschiede sind beide Anlageformen auch hinsichtlich ihrer Sicherheit nicht vergleichbar.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Auch kleine Unterschiede in Sachen Sicherheit k&amp;ouml;nnten entscheidend sein&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich ihrer Sicherheit nicht vergleichbar: Entweder das hei&amp;szlig;t, dass sich jeder Vergleich selbstverst&amp;auml;ndlich verbietet &amp;ndash; oder dass Bundesanleihen tats&amp;auml;chlich im Ernstfall sicherer sind. Und auf h&amp;ouml;chste Sicherheit auch und gerade in ernsten Krisen kommt es schlie&amp;szlig;lich an bei Anlageformen, die im Wesentlichen deshalb in ein Portfolio aufgenommen werden, weil sie Schutz vor Verlusten bieten sollen. Letztlich k&amp;ouml;nnen vermutlich gerade in besonders schweren Krisen selbst kleine Unterschiede in Sachen Sicherheit am Ende einen gro&amp;szlig;en Unterschied machen. Das hat das Beispiel der Einlagen bei den Banken Zyperns uns gerade wieder vor Augen gef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte man deshalb nun keine Sparbriefe mehr kaufen, sondern nur noch Bundesanleihen? Ich denke nicht. Aber ich f&amp;uuml;rchte, man sollte sich als Anleger auch nicht zu sicher sein, dass man mit seiner liebevoll gebauten Sparbrief-Leiter tats&amp;auml;chlich risikolos Renditen abgreifen kann, die &amp;uuml;ber denen von Bundesanleihen liegen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zum Weiterlesen&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/379/staatsanleihen-festgeld-und-co-optionen-fur-den-risikolosen-teil"&gt;Staatsanleihen, Festgeld &amp;amp; Co. - Optionen f&amp;uuml;r den risikolosen Teil des Depots&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/210/staatsanleihen-oder-sparbrief-was-ist-eigentlich-riskanter"&gt;Staatsanleihe oder Sparbrief - was ist eigentlich riskanter?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href="http://der-privatanleger.de/entry/356/sind-anleihen-etfs-riskanter-als-direkt-gehaltene-anleihen"&gt;Sind Anleihen-ETFs riskanter als direkt gehaltene Anleihen?&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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            <category>Cash und Co., Anleihen</category>
            <pubDate>Tue, 26 Mar 2013 19:22:00 +0200</pubDate>
            <dc:creator>Holger</dc:creator>
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