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	<title>DerPfleger&#039;s Blog</title>
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	<description>Ein Altenpfleger im ambulanten Pflegedienst am Rande des Alltagwahnsinns</description>
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		<title>Alles irgendwie kompliziert</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 10:33:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Jürgen (Name geändert) ist 61 Jahre alt, an COPD erkrankt und schwer depressiv. Er bekommt ständig Sauerstoff. Chronisch krank wurde Jürgen durch mangelnden Arbeitsschutz. Jürgen arbeitete in einer metallverarbeitenden Firma. Auf Atemschutz wurde keinen Wert gelegt. Wenn die Sonne in die Fabrik schien, sah man die Metallstäube in der Luft tanzen. Jürgen war immer stolz auf seinen muskulösen Körper. Er hat früher viel Bodybuilding betrieben.<br>Jürgen ist zum zweiten Mal verheiratet, hat drei eigene Kinder aus erster Ehe und ein Stiefkind. Die Kinder sind alle aus dem Haus. Das Verhältnis zu den leiblichen Kindern ist spärlich, zum queeren Stiefkind sehr schlecht. In seinem Haus wo er viel selber gemacht hat, lebt er mit seiner Frau, ihren zwei Hunden und ein paar Hühnern. Ab und zu besucht ihn ein Kumpel. In regelmäßigen Abständen kommt seine Ex-Frau und macht bei ihm Fußpflege.<br><br>Wir kommen einmal in der Woche und führen, wenn er es zulässt eine große Körperpflege durch. Am Anfang konnten wir ihn noch duschen aber mittlerweile möchte er das nicht mehr, weil es ihm zu eng in dem kleinen Bad ist und er Panik bekommt. <br>Dann haben wir alles am Waschbecken gemacht. Als auch das ihm zu anstrengend wurde, haben wir die Körperpflege im Wohnzimmer im Fernsehsessel durchgeführt.<br>Nach jeder körperlichen Anstrengung braucht er eine Pause um zu atmen. Eine körperliche Anstrengung ist bereits sich an den Bettrand zu setzen, sich ein Kleidungsstück auszuziehen oder sich selber das Gesicht zu waschen.<br>Mittlerweile hat sich Jürgen aufgegeben, liegt nur noch im Bett und trinkt sieben bis acht Flaschen Bier am Tag. Auf Wunsch seiner Frau trägt er Einlagen, weil er keinen Antrieb hat aufzustehen und aufs Klo zu gehen oder die Urinflasche zu benutzen.<br><br>Seine Frau möchte ihren Arbeitsunfang nicht weiter reduzieren. Sie sagt, sie brauche die Arbeit auch für ihr Selbst. Sie sei mit seiner Pflege überfordert und genießt es bei der Arbeit auf andere Gedanken zu kommen. Bei der Arbeit kann sie sich von der Pflegearbeit erholen. Jürgen ist in dieser Zeit alleine. <br><br>Jürgen möchte sterben. Sein Zustand ist für ihn unerträglich und er möchte auch keine Last mehr sein. Wenn er was da hätte, würde er es nehmen um endlich sterben zu können. Die Schlaftabletten teilt seine Frau ihm ein.  Er ist gläubig und Gebete geben ihm Halt. Ins Hospiz möchte Jürgen nicht, weil er Angst vor dem Tod hat. Er ist schon mal gestorben. Da war alles dunkel. Ein großes Nichts. Dann wurde er reanimiert. <br>Er hadert sehr mit seinem Zustand. Gespräche helfen ihm kurzzeitig.</p>
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		<title>Wird eng</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 10:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://derpfleger.wordpress.com/2024/08/29/1768/">Wie am Tag zuvor vereinbart</a>, kommen wir um kurz vor neun zu unserer neuen Patientin. Wir sind gespannt was uns erwartet. Die Tochter öffnet nach dem klingeln die Haustüre. Sie habe heute Nacht schlecht geschlafen. Ihre Mutter auch wenig. Es gibt noch einige Dinge die der Mutter wichtig sind, die organisiert oder geklärt werden müssen. Der Bruder telefoniere wegen dem Grab. Er soll klären ob sie da noch rein passt, in dem bereits die Schwiegereltern und der Mann liegen. Ein Sarg und zwei Urnen. Sie will einen Sarg. Wird eng denke ich und sage es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie habe über das was ich ihr gesagt habe nachgedacht. Mit ihren Geschwistern habe sie telefoniert, eine habe sie noch nicht angerufen. Sie haben mal einen groben Plan gemacht. Heute Mittag kommt ihr Bruder, dann kann sie nach Hause gehen. Sie sei seit dem Wochenende da.<br>Wir gehen zur Patientin. Sie sieht mich und begrüßt mich fröhlich mit Namen. Er würde gut zu mir und meinem Beruf passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Was kann ich heute für sie tun?&#8220;<br>&#8222;Mich waschen?&#8220;<br>&#8222;Machen wir&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tochter möchte die Waschschüssel vorbereiten. Auf einem Tisch in der Nähe liegen bereits frische Waschlappen und Handtücher. Ich rücke ein paar Sachen zur Seite um Platz zu machen. Die Tochter kommt, es riecht intensiv nach Rosmarin.<br>&#8222;Danke, sie dürfen jetzt Pause machen.&#8220;<br>&#8222;Oh?!&#8220;<br>&#8222;Ich schaffe das. Trinken sie einen Kaffee oder so.&#8220;<br>Sie geht in den Raum nebenan, die Küche, füllt ein Glas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Patientin setzt sich mit meiner Hilfe an den Bettrand, ich helfe ihr beim ausziehen. Sie hat wollene Unterwäsche an, drei Schichten und einen Schlafanzug. Sie erklärt mir, dass sie es warm brauche. Sie muss in den letzten Wochen abgenommen haben. Der Brustkorb ist am Brustbein eingedellt. Am Oberarm klebt ein Pflaster.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Sie haben da ein Pflaster am Oberarm.&#8220;<br>&#8222;Mein Hausarzt hat mir letzte Woche Vitamin B12 gespritzt. Ich hatte darum gebeten. Ich habe einen Mangel. Das liegt daran, dass ich kein Fleisch esse. Aber ich denke viele alte Menschen haben Vitaminmängel.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich reiche ihr den Waschlappen sie wäscht sich das Gesicht. Sie atmet tief durch die Nase ein, schließt dabei die Augen.<br>&#8222;Sie mögen diesen Duft, ich habe auch welchen in meinem Kräuterbeet.&#8220;<br>&#8222;Sie sind auch so naturverbunden, dann haben wir was gemein.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir plaudern eine Weile während ich sie wasche. Sie spricht über Anthroposophie und landet schließlich bei der Corona-Pandemie. Sie habe sich nicht impfen lassen, sich schon vorher viel mit Astrologie beschäftigt. Plaudert über Verschwörungen. Ich sage ihr, dass ich mich impfen ließ, Die Corona-Infektion keine harmlose Erkrankung war und es eine schwierige Zeit war, die viele Menschen verunsichert hat. Das Gespräch wird mir unangenehm. Es ist nicht meine Aufgabe einer sterbenden Frau ihr Weltbild zu ändern. Behutsam lenke ich das Gespräch zu einem Gartenthema. Sie geht mit. Wir sprechen über Düfte und Blumen im Garten. Ich helfe ihr wieder beim Anziehen, decke sie zu. Sie bedankt sich. Sie wirkt zufrieden. Wir verabschieden uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim wegfahren sprechen wir über den Hausbesuch, ich beziehe die Azubi in meine Gedanken ein. Auch darüber, dass ich eine Strategie brauche wenn sie wieder das Thema anschneidet.<br>&#8222;Sie wirkte heute so munter, irgendwie so als ob sie doch nicht im sterben liegt. Wäre auch irgendwie gemein, nachdem jetzt alle einbezogen werden. Andererseits, denke ich, dass durch die Zuwendung es ein kurzes Aufblühen war. Quasi so als wenn sie sich wegen uns besonders Mühe gab.&#8220;</p>
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		<title>Überfordert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 03:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Woche begleitet mich wieder eine Auszubildende. Sie ist Ende vom ersten Ausbildungsjahr. Um die Mittagszeit ruft die Teamleitung uns unterwegs an. Eine Frau habe im Dienstzimmer angerufen, es gehe um ihre Mutter. Sie wisse nicht was sie machen solle. &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2024/08/29/1768/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Diese Woche begleitet mich wieder eine Auszubildende. Sie ist Ende vom ersten Ausbildungsjahr. Um die Mittagszeit ruft die Teamleitung uns unterwegs an. Eine Frau habe im Dienstzimmer angerufen, es gehe um ihre Mutter. Sie wisse nicht was sie machen solle. Sie habe Schmerzen, lehne aber eine Behandlung ab. Sie fragt mich ob ich mal hinfahren will und mir die Situation anschauen will. Ich stimme zu, wir sind wenige Straßen vom Haus entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angekommen, steigen wir aus dem Auto und gehen zum Haus. Idyllisch am Ortsrand gelegen mit vielen Bäumen rund ums Haus. Wir klingeln. Eine Frau mittleren Alters öffnet uns die Tür. Sie wirkt übernächtigt und fahrig. Ich stelle uns vor. Sie wirkt überrascht, sie habe doch eben erst mit meiner Kollegin telefoniert. Sie bittet uns rein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir betreten ein liebevoll gestaltetes Haus, dem man aber ansieht, dass die Besitzerin seit etlichen Monaten nicht mehr mit dem Aufräumen hinterhergekommen ist. Der Tochter ist es sichtlich unangenehm. Ich äußere meine Wahrnehmung und erkläre, dass wir nicht gekommen sind um die Wohnsituation zu beurteilen. Sie lacht verlegen. Ich frage sie was wir für sie tun können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mutter gehe es seit ein paar Wochen schlecht. Sie habe wohl einen Infekt gehabt und habe Schmerzen. Mit den Händen deutet sie in die Nierengegend. Der Hausarzt sei jetzt im Urlaub. Sie wolle jetzt aber auch gar keinen Arzt und schon gar nicht ins Krankenhaus. Ich biete an, nach unserem Gespräch mit der Mutter zu sprechen. Ich beschreibe ihr die verschiedenen Möglichkeiten. Wir können den Wunsch der Mutter akzeptieren. Alternativ, wenn die Situation es erfordert, können wir auf der Rettungsleitstelle anrufen. Wenn sie aber nicht ins Krankenhaus will, werden sie sie nicht mitnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Gespräch erfahren wir, dass die Mutter seit dem Tod vom Vater, vor drei Jahren alleine im Haus lebt. Die vier Kinder wohnen verteilt in der Region. Sie kam am Wochenende vorbei um nach der Mutter zu schauen. Anfangs konnte sie noch mit ihr ins Bad gehen, aber das wurde zunehmend schwerer. Mitte Juli habe sie den Pflegegrad 1 erhalten. Nach dem Appetit fragend, meinte sie, dass dieser gering sei, sie habe aber vorhin sie &#8218;gefüttert&#8216;. Auf Nachfrage habe die Mutter wohl ihr zuliebe etwas gegessen. Ich frage nach Medikamenten. Wir gehen zu einem Tisch, auf diesem stehen viele Schachteln Homöopathika. Ich nehme sie zur Kenntnis. Auf Nachfrage erklärt mir die Tochter, dass das alles ist.<br><br>Die Tochter steht mehrmals den Tränen nahe. <br>&#8222;Ich sehe, dass sie mit der Situation überfordert sind&#8220;<br>*weint* &#8222;Ja, das bin ich&#8220;<br>&#8222;Wir werden jetzt mit ihrer Mutter sprechen&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachbarraum ist das Schlafzimmer. Die 87 Jahre alte Frau liegt im Bett, ist bis zum Kinn mit einer Wolldecke zugedeckt. Sie bemerkt unser reinkommen, schaut mich fragend an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kniee mich vor das Bett, wir sind auf Augenhöhe.<br>&#8222;Ich bin der Pfleger hier vom Ambulanten Pflegedienst&#8220;<br>&#8222;Hier im Ort&#8220;<br>&#8222;Ja genau&#8220;<br>&#8222;Das ist schön&#8220;<br>&#8222;Ihrer Tochter hat uns angerufen weil sie mit der Situation überfordert ist. Sie weiß nicht was sie machen soll und jetzt wollte ich mit ihnen reden, damit wir wissen was zu tun ist.&#8220;<br>Sie schaut mich mit festem Blick an: &#8222;Meine Uhr ist abgelaufen, ich werde sterben&#8220;<br>Überrascht und beeindruckt von der Klarheit ihrer Worte: &#8222;Das akzeptieren wir.&#8220;<br><img src="https://s0.wp.com/wp-content/mu-plugins/wpcom-smileys/twemoji/2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <br>&#8222;Dann werden wir sehen was wir machen können um sie zu begleiten und ihre Tochter zu unterstützen.<br>Wie ist denn ihr Appetit zur Zeit?&#8220;<br>&#8222;Nicht so&#8220;<br>&#8222;Sie haben vorhin was gegessen und getrunken, sagte mir ihre Tochter. Ihr zuliebe?&#8220;<br>*schaut zu ihrer Tochter* &#8222;Ja.&#8220;<br>&#8222;Haben sie Schmerzen?&#8220;<br>&#8222;Ja, sehr, aber wissen sie, ich habe schon viele Schmerzen ausgehalten in meinem Leben, ich werde auch diese aushalten. Ich will keine Schmerzmittel, die machen noch mehr kaputt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verabschiede mich vorläufig und gehe mit der Tochter und der Azubi in den Nachbarraum. Ich bin immer noch beeindruckt von den Worten der alten Frau. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Können sie akzeptieren, dass ihre Mutter sterben wird?&#8220;<br>*weint* &#8222;ich weiß nicht&#8220;<br>&#8222;Ich weiß, es passt gerade nicht rein, aber das tut es nie. Die Dinge sind wie sind. Ich finde es nur fair, die Wünsche ihrer Mutter zu akzeptieren und sie zu begleiten.&#8220;<br>&#8222;&#8230;&#8220;<br>Sie werden es aber nicht alleine schaffen, sie haben Geschwister,, ihr könnt euch abwechseln. Es gibt hier den Hospizverein, er kann euch auch unterstützen. Ich  biete ihnen an, dass ich ihnen die Nummer gebe. Wir haben jetzt noch zwei Hausbesuche, dann gehen wir ins Dienstzimmer. Entweder rufe ich sie dann an, oder wir kommen nochmal vorbei.&#8220;<br>&#8222;Einverstanden&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dienstzimmer angekommen, berichte ich der Teamleitung vom Gespräch mit der Tochter. Wir beschließen, dass wir zwei kurze Hausbesuche, einen in der Früh einen am Nachmittag anbieten. Ich suche mir den Flyer für den Hospizverein, das Stammblatt, und unsere Preisliste raus. Die TL drückt mir noch ein Beratungsformular in die Hand, damit wir die Beratung abrechnen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fahren wieder hin. Beraten die Tochter über die anstehen Aufgaben:<br>&#8211; Geschwister anrufen, Situation schildern und sagen &#8222;Ich brauche Eure Hilfe &#8211; jetzt. Ich schaffe das nicht allein&#8220; Planen wie sie sich abwechseln können<br>&#8211; Hospizdienst anrufen und einbinden<br>&#8211; Pflegekasse anrufen und Antrag auf Erhöhung stellen, Situation schildern. Ich erkläre, dass es sein kann, dass abgelehnt wird, da erst nach 6 Monaten ein neuer Antrag gestellt werden kann.<br>&#8211; In Abstimmung mit der Mutter Mitglieder der Glaubensgemeinde anrufen und einbinden.<br><br>Die Tochter macht sich Notizen. Sie wirkt mittlerweile gefasster. Ich mache ihr den Vorschlag, dass wir zweimal am Tag für einen kurzen Einsatz vorbei kommen können. Wir besprechen die Kosten. Sie nimmt dankbar an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gehe nochmal zur Mutter, berichte was wir besprochen haben. Sie ist auch einverstanden. Wir verabreden uns für den nächsten Tag und verabschieden uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg zum Dienstzimmer und im Dienstzimmer bespreche ich mit der Azubi den Einsatz. Sie hat ein paar Anmerkungen und Fragen die wir besprechen.</p>
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		<title>Ihre Wunde freut sich auch mal Wasser zu sehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2024 07:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr erstaunt war ich als ich im Übergabebuch und auf dem Tourenplan den Vermerk las, ich solle den Patient mit einem Ulcus an der Ferse dreißig Minuten vor dem Hausbesuch anrufen, damit er vorher ohne Verband duschen könne. Ich rief &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2024/04/20/ihre-wunde-freut-sich-auch-mal-wasser-zu-sehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sehr erstaunt war ich als ich im Übergabebuch und auf dem Tourenplan den Vermerk las, ich solle den Patient mit einem Ulcus an der Ferse dreißig Minuten vor dem Hausbesuch anrufen, damit er vorher ohne Verband duschen könne. Ich rief nicht an, denn ich wollte die Hintergründe dazu wissen.<br>Bei meinem Eintreffen, hatte der Patient aber schon geduscht, den alten Verband abgemacht und eine Saugkompresse hingemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fragte ihn nach dem Sinn. Er meinte, der Arzt in der Wundsprechstunde hätte gemeint, die Wunde würde sich freuen auch mal Wasser zu sehen. Ich vereinbarte mit ihm, dass ich nachfrage. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dienstzimmer, rief ich an, der Professor sei in einer OP. Wir vereinbarten, ich schreibe eine Mail.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Hallo,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wir übernehmen die Wundversorgung bei Hr. xxx geb. xx.xx.xxxx</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der letzten Wundsprechstunde am 10.04.24 sei ihm geraten worden die Wunde auszuduschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe das kritisch, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Keime in die Wunde gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut gängiger Praxis sollen Wundspüllösungen immer steril sein. Im Notfall kann man auch Leitungswasser nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fall von unserem Patienten liegt kein Notfall, sondern eine reguläre Versorgung vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/ThemenAZ/W/Wundreinig.html" rel="nofollow">https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/ThemenAZ/W/Wundreinig.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich mir nicht sicher bin, ob unser Patient das korrekt verstanden hat, möchte die ich auf diesem Wege nachfragen, ob er die Anordnung so erhalten hat und falls zutreffend, welchem Zweck sie dient.<br><br>Freundliche Grüße</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Pfleger,</p>



<p class="wp-block-paragraph">vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie hier noch einmal nachfragen, da mein Vorschlag ohne Verband zu duschen, nicht den Empfehlungen der gängigen Leitlinien entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir geht es in erster Linie darum, dass unser Patient ganz normal ohne Verband duschen kann, um dem Bedürfnis der normalen Körperhygiene nachzukommen. Erst in 2. Linie dient das Duschen der Keimreduktion im Wundbereich. Wie Sie wissen, ist jede Wunde mit zahlreichen Bakterien besiedelt und ich habe in meiner fast 30-jährigen ärztlichen Tätigkeit und mehr als 20 Jahren intensiver Beschäftigung mit chronischen Wunden noch nie erlebt, dass durch das Duschen eine relevante bakterielle Superinfektion mit lokaler oder systemischer Entzündung aufgetreten ist. Ich bin persönlich intensiv bei der Entwicklung von interdisziplinären AWMF-Leitlinienempfehlungen involviert. Natürlich kann das Ausduschen von Wunden mit Leitungswasser nicht allgemeinen empfohlen werden, da niemand weiß wie die hygienischen Verhältnisse bei jedem Patienten zu Hause sind. Im Fall von unserem Patient habe ich allerdings keinerlei Bedenken. Nach dem Duschen sollte die Wunde allerdings z. B. mit Octenisept oder Serasept desinfiziert und dann verbunden werden. Ich würde vorschlagen, dass wir zunächst weiterhin Cutimed Sorbact und Saugkompressen verwenden. Falls die Cutimed Sorbact Wundauflage fest anhaftet, sollte sie mit Wasser oder Spüllösung abgelöst werden, um neu gebildete Hautzellen nicht wieder zu entfernen. Nach weiterer Stabilisierung bzw. Epithelisierung der Wunde kann diese gegebenenfalls auch nachts offen gelassen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei meiner Empfehlung handelt es sich nicht um eine ärztliche Anordnung. Den Zweck meiner Empfehlung habe ich oben dargelegt. Wenn unser Patient bezüglich des Duschens ohne Verband Bedenken hat, können wir selbstverständlich bei der üblichen Spülung der Wunde mit steriler Flüssigkeit im Rahmen des Verbandswechsels bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nochmals vielen Dank für Ihre Anfrage und die Betreuung unseres Patienten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />
</blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Wundarzt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Hausbesuch am 08.03.24 empfing mich unser Patient mit durchnässtem Wundverband, er war zuvor duschen. Ich wies ihn auf die Infektionsgefahr hin und zeigte ihm und seiner Frau wie sie mit haushaltsüblichen Dingen (Tüte + Frischhaltefolie) einen Nässeschutz selbst herstellen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Wundversorgung haben wir den betroffenen Fuß mit Octenisept und Kompresse gereinigt, mit anschließender Hautpflege.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Patient ist in seiner Häuslichkeit überwiegend barfuß unterwegs. Die hygienischen Bedingungen würde ich als „normal“ bezeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Abwägung von Nutzen und Risiko werden wir als Pflegeteam unserem Patienten abraten die Wunde mit der Duschbrause auszuduschen. <br><br>Freundliche Grüße</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben das im Team besprochen, zeitgleich kam von einem Praxiskollegen eine Mail in der er dringendst vom Ausduschen der Wunde abgeraten hat. <br>Wir sind offen für neue Vorgehensweisen und probieren auch mal was aus. Jedoch sind uns hier die Risiken zu hoch. Bei einem anderen Patienten, hatten wir eine Pseudomonasinfektion, die nur mühsam behandelt werden konnte und den Heilungserfolg der Wunde sehr verlangsamt hat.<br><br>Dem Patient habe ich den Mailverlauf gegeben, er hatte das als Anordnung verstanden und wird sich daran halten die Wunde nicht auszuduschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was denkt ihr? Ausduschen ja/ nein / unter Umständen ja</p>
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		<title>Ordentlich was los</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 03:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MAV]]></category>
		<category><![CDATA[MVG]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ersten zwei meiner vier freien Tage habe ich mit MAV-Arbeit verbracht. Zwar nur Vormittags aber hey. Dienst ist Dienst und Frei ist Frei.Wie ich berichtet habe, bin ich seit dieser Woche stv. Vorsitzender in unserer MAV. Ich hatte mich &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2024/04/13/ordentlich-was-los/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die ersten zwei meiner vier freien Tage habe ich mit MAV-Arbeit verbracht. Zwar nur Vormittags aber hey. Dienst ist Dienst und Frei ist Frei.<br>Wie ich berichtet habe, bin ich seit dieser Woche stv. Vorsitzender in unserer MAV. Ich hatte mich sowohl zur Wahl des Vorsitzenden als auch zur Wahl des Stellvertretenden aufstellen lassen. <br>Ich musste für mich wissen wo ich stehe. Bei der MAV-Wahl hatte ich dritthöchsten Stimmen erhalten. Unter den zwei mit den meisten Stimmen waren nicht die Vorsitzende und ihr bisheriger Stellvertreter.<br>In den letzten Wochen habe ich immer wieder anlassbezogen und sachlich die bisherige Arbeit der MAV (mich eingeschlossen) kritisiert. Wir haben viel zu wenig gemacht und uns zu wenig eingesetzt. <br>Grundlage für die MAV-Arbeit ist dabei das Mitarbeitervetretungsgesetz (MVG) das ist quasi die Light-Version eines Betriebsrates, aber eben in kirchlichen Einrichtungen.<br><a href="https://www.kirchenrecht-ekwue.de/mobile/index.html#/document/dokument/html/17244">https://www.kirchenrecht-ekwue.de/mobile/index.html#/document/dokument/html/17244</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag also, mussten wir die Schließung eines Arbeitsbereiches begleiten. Es war mein erstes Mal. Die Nacht davor habe ich schlecht geschlafen, bin lange wach gelegen und war dann nach dem Termin sehr erschöpft. Ich war mit mir und den anderen der MAV nicht ganz zufrieden. Die Person aus dem Führungsebene die die Schließung mitteilte ist ein überheblicher Sackarsch und am liebsten hätte ich ihm das gesagt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestern haben die Vorsitzende und ich eine Teilmitarbeiterversammlung mit den Mitarbeiterinnen eines Arbeitsbereiches abgehalten. Durch mein Verhalten in den letzten Wochen gab es ein paar Spannungen und Unklarheiten zwischen uns. Diese konnten wir im Vorfeld ausräumen. Vor dem Termin haben wir uns abgestimmt in den Fragen die wir stellen wollen. Die Arbeitssituation in dem Bereich ist mangelhaft. Die Räume sind gesundheitsbedenklich und so mussten sie vorübergehend in ein anderes Gebäude umziehen. Die Situation ist für die Mitarbeiterinnen sehr belastend.<br>Das Gespräch lief sehr gut. Die Kolleginnen hatten einen zweiseitigen Brief vorbereitet in dem sie die Probleme schilderten und ihre Wünsche äußerten. Mit diesen konkreten Angaben konnten wir etwas anfangen. Noch gestern hat die Vorsitzende den Betriebsarzt und die Seelsorge beauftragt Kontakt aufzunehmen. Anfang nächster Woche geht ein Brief von uns an den Vorstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit so gut. Der Freitag war insofern gut, weil ich einiges an Spannungen lösen konnte. Dabei half das offene Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag vor einer Woche, ich telefonierte noch vor dem Haus einer Patientin mit der Betreuerin eines anderen Patienten. Die Versorgungssituation ist schlecht. Die Person ist alleinlebend auf einem Aussiedlerhof mitten im Nichts. <br>Als ich zum Hausbesuch zur Patientin kam wirkte sie sehr erbost und pflaumte mich direkt an ohne ein Wort der Begrüßung. Meine Erklärung für mein später kommen (20 min später als gewohnt) interessierte sie nicht. So verrichtete ich meine Arbeit und ging. Dieser Hausbesuch ist immer wieder schwierig. Wir bekommen ein sehr schmales Zeitfenster, wann es der Frau passt, dass wir kommen. Regelmäßig kommt es aber vor, dass sie da noch nicht bereit ist und wir unverrichteter Dinge gehen müssen, bzw später wieder kommen. Da sie im Ort und im Landkreis eine sehr bekannte Persönlichkeit ist, hat sich bisher niemand getraut eine Fehlanfahrt abzurechnen. <br>Ich bin jedoch der Auffassung, dass niemand besser oder schlechter ist als jemand anderst. Alle Menschen sind gleich viel wert und werden gleich gut behandelt.<br>Als ich, also zwei Tage später kam und sie in ihrem Zeitfenster nicht bereit war, teilte ich ihr mit, dass ich eine Fehlanfahrt berechne (5€). Verdutzt nahm sie es zur Kenntnis und akzeptierte.<br>Am Montag dann als ich wieder zu ihr kam, bat ich sie um ein Gespräch. Zuerst sah sie keine Veranlassung, willigte dann aber ein als ich bekräftigte, dass es mir wichtig sei. Ich erklärte ihr erneut die Gründe für das später kommen. Ihre Entgegnung war, dass ich ja auch privat hätte telefonieren können. Da sie keine Einsicht zeigte, teilte ich mit, dass ich dann überlegen muss ob ich künftig die Hausbesuche bei ihr ablehne. Sie befand das für gut und so vereinbarten wir, dass ich nicht mehr komme. Mein Vorgehen war mit der Teamleitung abgestimmt.<br>Erst später wurde der Patientin klar, dass es an den Tagen an denen ich diese Tour fahre, niemand kommt. Meine Kolleginnen reißen sich nicht um diesen Hausbesuch. So ist es zu erklären, dass sie urplötzlich bei einer Kollegin äußerte, dass sie ja gar kein Problem damit habe, wenn ich komme.<br>Durch die Teamleitung und im persönlichen Gespräch mit der Tochter signalisierte ich Gesprächsbereitschaft. Die Bedingungen: in den Räumen der Einrichtung, im Beisein meiner TL und der Tochter der Patientin, sowie einem Gesprächsprotokoll in dem Vereinbart wird, dass sie ein angemessenes Zeitfenster uns geben, wir wenn nötig Fehlanfahrt abrechnen und sie ihre Anschuldigungen zurücknehmen.<br>Andernfalls haben wir ja schon eine gute Lösung: ich komme nicht mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja und dann sind da noch die Nazis in Deutschland und der Region. Baden Württemberg ist da ein ziemlicher Hotpot was das angeht. Nazis und Schwurbler, die gibt es hier. Gestern Abend haben meine Frau und ich einen Vortrag im Ort zu diesem Thema besucht, den unser Netzwerk gegen Rechts organisiert hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt noch so viel zu tun.</p>
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		<title>Ein Leben in Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 15:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei Dienstbeginn bittet mich die stv. Teamleitung bei einer Frau in meinem Tourengebiet ein Beratungsgespräch zu machen. Das bietet sich an, denn ich habe für Mittags bei einem anderen Patienten ein Gespräch geplant. Ich notiere mir die Nummer und den Namen und packe mir die nötigen Formulare und Papiere ein. Gegen zehn Uhr möchte ich anrufen und einen Termin vereinbaren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img width="1021" height="1023" data-attachment-id="1732" data-permalink="https://derpfleger.wordpress.com/2024/02/24/ein-leben-in-angst/2024-02-23-12-11-06/" data-orig-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg" data-orig-size="2992,3000" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.79&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;M2102J20SG&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1708690266&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.71&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;91&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.02&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;,&quot;latitude&quot;:&quot;49.17965&quot;,&quot;longitude&quot;:&quot;9.7717166666667&quot;}" data-image-title="2024-02-23-12.11.06" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=300" data-large-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=640" src="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=1021" alt="" class="wp-image-1732" srcset="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=1021 1021w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=2042 2042w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=150 150w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=300 300w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=768 768w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-23-12.11.06.jpg?w=1440 1440w" sizes="(max-width: 1021px) 100vw, 1021px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor meiner Pause rufe ich die Tochter der pflegebedürftigen Frau an. Elf Uhr ist ihr zu knapp, daher vereinbaren wir dreizehn Uhr. Ich schlage Zeit tot in dem ich im Car-Office inmitten der schwäbischen Pampa Pflegeplanungen evaluiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fahre zur Adresse. Die Tochter lässt mich rein und nimmt mich zur Seite. &#8222;Meine Mutter hat Angst vor Männern.&#8220; Die Mutter, eine nicht wirklich alte Frau, scheint zu schlafen in einem Fernsehsessel. Sie geleitet mich zum Esstisch und bietet mir eine Tasse Kaffee an. Wir kommen ins Gespräch. <br>Die Mutter hat seit letztem Jahr Juni Pflegegrad vier. Jetzt hat die Kasse angemahnt, weil die Tochter noch keine Beratungsbesuche in Anspruch genommen hat. Sie wusste nicht, dass sie das muss. Ich erkläre bei PG vier müssen wir vier Mal im Jahr kommen. Im Verlauf des Gesprächs, erzählt sie mir ihre Geschichte. Sie sind vor einigen Jahren aus Serbien nach Deutschland geflohen. Der Vater war sehr gewalttätig, überwiegend ihrer Mutter gegenüber. Hier ist sie krank geworden. Sie hat verschiedene chronische Erkrankungen unter anderem Depressionen und Panikattacken. Mir wird bei der Erzählung mulmig zumute. Es tut mir sehr leid das alles zu hören und mehr, dass die zwei Frauen das alles erleben mussten.<br>Bei der Pflege muss die Tochter alles übernehmen. Sie hat in der benachbarten Bäckerei einen Minijob bekommen. Ich frage, wie sie das mit der Mutter macht. Sie bekäme Beruhigungsmittel und schlafe solange wie sie arbeiten muss. Wenn sie keine Beruhigungsmittel bekäme hätte sie ich wenn sie da sei Panikattacken.<br>Die Tochter führt mich durch die Wohnung. Sie haben eine barrierefreie Dusche, zum Gehen nutzt die Mutter einen Rollator. Sie gehen jeden Tag kurze Strecken spazieren. Einen Rollstuhl möchte sie nicht. Es gibt ein Schlafzimmer mit einem Ehebett. In diesem schlafen die zwei Frauen. Die Mutter auf der Seite die näher an der Tür ist. Auf der Fensterseite die Tochter. Die Mutter habe Angst in der Nacht, dass jemand zum Fenster einsteigt. Die Tochter erklärt mir, sie schlafe wie ein Hund. &#8222;Wie ein Hund?&#8220; &#8222;Ja, immer wachsam, falls mit meiner Mutter was ist.&#8220;<br>Anfangs hatte sie auch große Angst vor Männern, aber seit sie in der Bäckerei arbeite, sei es weniger geworden.<br>Ich lasse mir noch den Medikamentenplan zeigen. Ich bescheinige, dass die Pflege gesichert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich mich verabschiede, biete ich an, dass beim nächsten Mal eine Kollegin kommen kann. Sie lehnt ab. Es sei schon okay, ich könne wieder kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke auf der Rückfahrt ins Dienstzimmer darüber nach, was mir die Tochter alles erzählt hat. Die Mutter ist noch keine sechzig Jahre alt. Die Tochter noch keine dreißig. Beide haben Angst, dass der Peiniger doch irgendwann herausfindet wo sie sind. </p>
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		<title>Der Regenbogen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 09:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Wochen habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich meine Haltung zur aktuellen Situation zum Ausdruck bringen kann. Wir erleben, dass sehr viele Menschen demonstrieren für den Erhalt der Demokratie und der Menschenrechte. Sie gehen für Vielfalt und &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2024/02/15/der-regenbogen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich meine Haltung zur aktuellen Situation zum Ausdruck bringen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erleben, dass sehr viele Menschen demonstrieren für den Erhalt der Demokratie und der Menschenrechte. Sie gehen für Vielfalt und Toleranz auf die Straße. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe mich auch mit dem Gedanken beschäftigt, ob Pflege überhaupt politisch sein darf. Habe mir verschiedene Meinungen angehört und abgewogen. Ein Argument dagegen war, dass wir alle Menschen pflegen (müssen). Das stimmt und das ist ein wichtiger Aspekt. Damit das aber so bleibt brauchen wir die Demokratie, den Dialog und Toleranz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Privat engagiere ich mich lokal in einem Netzwerk gegen Rechts. Wir treffen uns regelmäßig und diskutieren wie wir dem aufkommenden Faschismus in unserem Land begegnen und planen entsprechende Aktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wunderbares Symbol für Vielfalt, Hoffnung, Frieden und das Bündnis zwischen uns und einer Gottheit ist der Regenbogen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Physik, wenn weißes Licht auf ein Prisma oder Wassertropfen trifft, spaltet es sich in die sichtbaren und nicht sichtbaren Farben des Regenbogens auf. Ein einfacher Effekt, der wann er immer auftritt mich innehalten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 25 Jahren arbeite ich in der Pflege, habe in verschiedenen Einrichtungen unterschiedliche Pflegemodelle kennengelernt. Das personzentrierte Pflegemodelle von Tom Kitwood entspricht meiner Philosophie am besten. Das Prinzip dieses Pflegemodelle setzt die Pflegebedürftige Person in den Mittelpunkt und alle Angebote werden auf sie ausgerichtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img width="555" height="535" data-attachment-id="1725" data-permalink="https://derpfleger.wordpress.com/2024/02/15/der-regenbogen/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020/" data-orig-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg" data-orig-size="555,535" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg?w=300" data-large-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg?w=555" src="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg?w=555" alt="" class="wp-image-1725" srcset="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg 555w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg?w=150 150w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/kitwood-blume-freigestellt-neu-stand-mai-2020.jpg?w=300 300w" sizes="(max-width: 555px) 100vw, 555px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Facharbeit zur Arbeit mit Menschen mit Demenz, habe ich den Satz formuliert: &#8222;Wenn die Beziehung stimmt, gelingt die Kommunikation.&#8220; Dieser Satz ist die Grundlage meiner Arbeit. Zu jeder Person die auf meine Unterstützung angewiesen ist, baue ich eine Beziehung auf. Beziehung ist die Basis von Vertrauen. Der Mensch der auf uns angewiesen ist, vertraut darauf, dass wir unsere Expertise zu seinem Wohl einsetzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img width="1024" height="1021" data-attachment-id="1723" data-permalink="https://derpfleger.wordpress.com/2024/02/15/der-regenbogen/img_20240214_081515/" data-orig-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg" data-orig-size="3880,3872" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;M2102J20SG&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1707898515&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.14&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;184&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;,&quot;latitude&quot;:&quot;0&quot;,&quot;longitude&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="img_20240214_081515" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=300" data-large-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=640" src="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=1024" alt="" class="wp-image-1723" srcset="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=1024 1024w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=2048 2048w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=150 150w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=300 300w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=768 768w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2024/02/img_20240214_081515.jpg?w=1440 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit letzter Woche trage ich nun den Regenbogen-Anstecker. Das führte dazu (von mir beabsichtigt), dass Patient*innen mich fragten, was der Button bedeutet. So kamen wir ins Gespräch, dass der Regenbogen wie bereits oben erwähnt für die Vielfalt (der Schöpfung) steht. Für mich jeder Mensch gleich viel Wert hat und ich damit ein Zeichen gegen den aufkommenden Faschismus setze. Auch im Dienst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend ein paar weiterführende Links die hier in den Kontext passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blog Eintrag von Dr. Michael Blume über den Regenbogen in Physik und Glauben. <a href="https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/was-bedeutet-der-regenbogen-in-physik-und-religion/" rel="nofollow">https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/was-bedeutet-der-regenbogen-in-physik-und-religion/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Post von Sandra Postel der Präsidentin der Pflegekammer NRW auf Facebook. <a href="https://www.facebook.com/share/p/3L2pwosh3p7YhA7D/" rel="nofollow">https://www.facebook.com/share/p/3L2pwosh3p7YhA7D/</a></p>
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		<title>Nix zu sehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 08:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo, hier gibt es nix zu sehen, bitte gehen sie weiter zu Mastodon. https://sueden.social/@Der_Pfleger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hallo, hier gibt es nix zu sehen, bitte gehen sie weiter zu Mastodon.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://sueden.social/@Der_Pfleger" rel="nofollow">https://sueden.social/@Der_Pfleger</a></p>
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		<title>Arbeitsalltag im ambulanten Pflegedienst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 19:05:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[ambulante Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesablauf]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie bereits erwähnt, habe ich die stationäre Pflege verlassen und arbeite seit anderthalb Jahren ambulant. Mein Tag beginnt mit de Aufstehen und das recht früh um vier Uhr fünfzehn. Nach der morgendlichen Erleichterung begebe ich mich in die Küche und &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2021/01/21/arbeitsalltag-im-ambulanten-pflegedienst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt, habe ich die stationäre Pflege verlassen und arbeite seit anderthalb Jahren ambulant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Tag beginnt mit de Aufstehen und das recht früh um vier Uhr fünfzehn. Nach der morgendlichen Erleichterung begebe ich mich in die Küche und bereite mir meinen Kaffee vor und mein Vesper für die Pause. Im Winter bereite ich mir noch eine Thermosflasche mit Tee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Waschen, anziehen und kurze Runde mit den Hunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeit für den Kaffee und die tagesaktuellen Nachrichten. Die Corona-Zahlen aus der Region gehören  dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rucksack packen. 22 Minuten brauche ich mit dem Rad zum Dienstzimmer, bei besonders fiesem Wetter 10 Minuten mit dem Auto.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium is-style-default"><img loading="lazy" width="225" height="300" data-attachment-id="1714" data-permalink="https://derpfleger.wordpress.com/2021-01-10-06-00-11/" data-orig-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg" data-orig-size="1944,2592" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Redmi 5&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1610258411&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;2.64&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;3200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.076923076923077&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;,&quot;latitude&quot;:&quot;49.071226083333&quot;,&quot;longitude&quot;:&quot;9.72118275&quot;}" data-image-title="2021-01-10-06.00.11" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg?w=225" data-large-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg?w=640" src="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg?w=225" alt="" class="wp-image-1714" srcset="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg?w=225 225w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg?w=450 450w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-10-06.00.11.jpg?w=113 113w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Angekommen im Dienstzimmer melde ich mich auf dem Smartphone in Vivendi an. Hier wird auch gleich meine Arbeitszeit erfasst und meine Patienten dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes werfe ich einen Blick in d Übergabebuch  ob es Neuigkeiten vom Abenddienst gibt. Dann sammle ich meine Schlüssel ein und die Medikamentendosettes der Patienten, die diese besser nicht Zuhause liegen haben sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell gehören etwa dreiundzwanzig Hausbesuche zu meiner Tour. Nach Häufigkeit aufgelistet sind das: Kompressionsstrümpfe anziehen, Medikamente verabreichen, Insulin verabreichen, Große und kleine Körperpflege, Kompressionsverbände, Verbandswechsel, Hilfe bei Ausscheidung, </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umfang kann von Tag zu Tag variieren, Am Wochenende ist weniger zu tun wie unter der Woche. Dennoch betreue ich für gewöhnlich die gleichen Patienten. Selten fahre ich mal eine andere Tour.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwann zwischen neun und zwölf Uhr mache ich Pause. dafür suche ich mir einen ruhigen Platz oder fahre auch mal ins Gemeindehaus zu dem wir einen Schlüssel haben. Da befindet sich auch immer eine saubere Toilette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem ich den letzten Patienten abgehakt habe geht es zurück ins Dienstzimmer. Feierabend ist dann wenn ich fertig bin. Mal früher mal später. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier hänge ich die Schlüssel zurück, richte falls notwendig noch Medikamente und mache Eintragungen für den Abenddienst. Am letzten Diensttag rufe ich den/die KollegIn an wegen Übergabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann meine Tour gestalten nach meinen Ideen und Absprachen mit den Patienten und ihren und meinen Bedürfnissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neue Ebene unserer Beziehung erreicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 18:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit anderthalb Jahren besuche ich Hansi. Er ist 72 Jahre alt und geschieden. Er lebt alleine. Seine Exfrau wohnt in Bonn und hat die Betreuung für ihn. Wir sind oft der einzige Ansprechpartner.Die Leistung die wir erbringen umfasst Medikamentengabe, Blutzucker &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2021/01/21/neue-ebene-unserer-beziehung-erreicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit anderthalb Jahren besuche ich Hansi. Er ist 72 Jahre alt und geschieden. Er lebt alleine. Seine Exfrau wohnt in Bonn und hat die Betreuung für ihn. Wir sind oft der einzige Ansprechpartner.<br>Die Leistung die wir erbringen umfasst Medikamentengabe, Blutzucker messen und Insulingabe. Wir besuchen ihn zwei Mal täglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beziehung zu den Patienten die ich betreue ist mir wichtig, da es vieles leichter macht. Wichtig ist dabei auch, dass mit einer guten Beziehung auch Vertrauen entsteht.  Heute hat unsere Beziehung eine neue Ebene erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich ins Haus komme, liegt er wie gewohnt noch im Bett. Ich wecke ihn, wir gehen ins Esszimmer. Ich messe den Zucker, bereite das Insulin vor.<br>Er beugt sich etwas zur Seite, verzieht das Gesicht etwas und ich höre ihn ordentlich donnernd furzen.<br>In meinem Kopf spielen sich zig unterschiedliche Reaktionen ab.<br>Ich fordere ihn auf den Bauch frei zu machen. &#8222;Ranzenstanzen&#8220; desinfizieren, verabreiche das Insulin und gebe ihm noch abschließend seine Medikamente und etwas zu trinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist der Moment gekommen auf seine Aktion zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Hansi, ich sehe unsere Beziehung hat jetzt eine neue Ebene erreicht.&#8220; Er schaut mich aufmerksam an. &#8222;Das finde ich gut. Das ist wie wenn man einen neuen Partner hat, der Furz drückt aber man ziert sich. Eines Tages traut man sich dann doch und ist erstmal peinlich berührt. Irgendwann ist es eine Selbstverständlichkeit. So ist es jetzt bei uns. Wie oft muss ich mir meine Pupse verkneifen. Jetzt ist der Knoten geplatzt. Aber ich muss dich warnen, meine sind sehr leise. Du hörst sie nicht, aber wenn sie dann kommen, beginnen die Augen zu tränen und die Nase wird schmerzen.&#8220;</p>
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		<title>Viel passiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 15:55:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[2018 habe ich hier den letzten Eintrag gemacht. Das ist lange her. Seither ist viel passiert. Seit Sommer 2019 arbeite ich in einem ambulanten Pflegedienst in ländlicher Gegend. Das ist schön, da gibt es immer Parkplätze. Es war etwas gewagt, &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2021/01/19/viel-passiert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">2018 habe ich hier den letzten Eintrag gemacht. Das ist lange her. Seither ist viel passiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Sommer 2019 arbeite ich in einem ambulanten Pflegedienst in ländlicher Gegend. Das ist schön, da gibt es immer Parkplätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war etwas gewagt, aber eine Veränderung nach gut 20 Jahren stationäre Pflege war angebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie so ein typischer Tag bei mir aussieht werde ich gerne demnächst detailliert beschreiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Im Kalender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2018 05:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Bewohner]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ein Donnerstag Nachmittag mit feinsommerlichen Temperaturen. Die Menschen sitzen im Park und lassen die Beine im Springbrunnen baumeln. Währenddessen schlurft ein kleiner Pfleger über den Wohnbereich. Bei Fr. Schlawetinski angekommen: &#8222;Haben sie die Heizung auf VIER stehen?&#8220; frage ich. &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2018/06/08/im-kalender/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" data-attachment-id="1697" data-permalink="https://derpfleger.wordpress.com/wp-1528434236756701370016/" data-orig-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg" data-orig-size="3000,2250" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="wp-1528434236756701370016.jpg" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=300" data-large-file="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=640" class="alignnone size-full wp-image-1697" src="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg" width="3000" height="2250" srcset="https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg 3000w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=150&amp;h=113 150w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=300&amp;h=225 300w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=768&amp;h=576 768w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=1024&amp;h=768 1024w, https://derpfleger.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/06/wp-1528434236756701370016.jpg?w=1440&amp;h=1080 1440w" sizes="(max-width: 3000px) 100vw, 3000px"></p>
<p>Es ein Donnerstag Nachmittag mit feinsommerlichen Temperaturen. Die Menschen sitzen im Park und lassen die Beine im Springbrunnen baumeln. Währenddessen schlurft ein kleiner Pfleger über den Wohnbereich.</p>
<p>Bei Fr. Schlawetinski angekommen:</p>
<p>&#8222;Haben sie die Heizung auf VIER stehen?&#8220; frage ich. Sie fühlt sich indertat warm an.</p>
<p>&#8222;Joa, die wird aber nicht richtig warm&#8220; antwortet sie etwas enttäuscht.</p>
<p>&#8222;Das liegt wohl daran, dass Sommer ist.&#8220;</p>
<p>&#8222;Ja, im Kalender vielleicht&#8220;</p>
<p>&#8222;&#8230;!&#8220;</p>
<p>Ähjoup. Da fehlen mir dann doch die Worte.</p>
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		<item>
		<title>Metoo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 07:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Bewohner]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Bin ich schon zu spät dran mit meiner Geschichte? Ist der Hype um das #metoo schon rum. Naja es hat sich ja erst zugetragen. Schlimm ist da eher wie meine Kolleginnen reagieren... <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2018/05/13/metoo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ich schon zu spät dran mit meiner Geschichte? Ist der Hype um das #metoo schon rum. Naja es hat sich ja erst zugetragen. Schlimm ist da eher wie meine Kolleginnen reagieren&#8230;</p>
<p>Ich habe Nachtdienst auf unserem gerontopsychiatrischen Wohnbereich. Es ist vieruhrdreißig Fr. Fischbach ist bereits wach und linst durch den Türspalt nach draußen. Da ich gerade in der Nähe bin, habe ich es mitbekommen.</p>
<p>&#8222;Guten Morgen&#8220; sage ich &#8222;Schon ausgeschlafen?<br />
&#8222;Ja&#8220; und lächelt mich an.<br />
&#8222;Wollen sie nicht nochmal ins Bett gehen?&#8220;<br />
&#8222;Nein, ich bin wach&#8220;</p>
<p>Kurzum und da ich eh nichts zu tun habe, frage ich sie</p>
<p>&#8222;Soll ich ihnen helfen beim waschen und anziehen?&#8220;</p>
<p>Sie nickt.</p>
<p>Da sie nicht alleine ist im Zimmer, mache ich nur ein kleines Licht an. Sie ist in ihrer Demenz nicht so weit fortgeschritten, aber verwechselt auch schon mal gerne Gegenstände, etwa Klo und Mülleimer, so reicht es aus, dass ich ihr kleine Hilfestellungen gebe und Anweisungen. Nachdem sie sich gewaschen und angezogen hat, begleite ich sie nach draußen. Der Kaffee für den Frühdienst läuft gerade durch und es liegt ein herrlich feines Aroma in der Luft. Plötzlich bleibt sie stehen, sie greift nach meinem Arm und schaut mir tief in die Augen</p>
<p>&#8222;Komm mit&#8220; sagt sie<br />
&#8222;Wohin?&#8220;<br />
&#8222;Ins Bett&#8220;<br />
&#8222;Wie?&#8220; frage ich erstaunt &#8222;Sie sind doch eben erst aufgestanden, wollen sie doch wieder schlafen gehen?&#8220;<br />
&#8222;Nein mit dir&#8220; sie lächelt mich dabei an.</p>
<p>Ups</p>
<p>Just in diesem Moment, kommt Annika aus dem zweiten Stock um Kaffee zu schnorren. Gerettet.</p>
<p>Bei der Übergabe, war das natürlich der Lacher vor dem Herrn. Tja, ist eben auch heute noch so, als Mann muss man sich da geschmeichelt fühlen. Ganz klar.</p>
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		<title>Alle verrückt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 12:28:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Bewohner]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich statte Manuela im dritten Stock einen kleinen Besuch ab, wie immer ist sie nur am nöhlen, Oh Mann das hätte ich vorher wissen sollen. &#8220; &#8230; weisst du, das ist echt anstrengend hier, lauter Verrückte hier.&#8220; &#8222;Da hast du &#8230; <a href="https://derpfleger.wordpress.com/2018/05/10/alle-verrueckt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich statte Manuela im dritten Stock einen kleinen Besuch ab, wie immer ist sie nur am nöhlen, Oh Mann das hätte ich vorher wissen sollen.</p>
<p>&#8220; &#8230; weisst du, das ist echt anstrengend hier, lauter Verrückte hier.&#8220;</p>
<p>&#8222;Da hast du recht, und dann kommen auch noch die ganzen Bewohner, das kann ich mir gut vorstellen&#8220;.</p>
<p>Natürlich wusste ich, dass sie die Bewohner meint, aber ich musste sie bremsen, das wäre nur wieder ausgeartet. Zumindest hatte ich danach für gute 2 Wochen meine Ruhe.</p>
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