Dirk Maxeiner / 27.07.2017 / 11:33 / Foto: Kalispera Dell / 12

Die Manager prügeln und das Auto meinen

Von Dirk Maxeiner. Natürlich muss man über Auto-Manager reden, die die Bodenhaftung verloren haben – und von denen einige dermaßen von Hybris befallen sind, dass sie glauben, sich nicht an die Gesetze halten zu müssen. Die Frage welche Rolle das Auto in naher und ferner Zukunft spielen kann, und welche technischen Konzepte dabei die besten sind, hat damit aber herzlich wenig zu tun. Im deutschen Wahlkampf läuft es leider auf eine muntere Vermischung der beiden Themenfelder hinaus. Wir sind eben nicht nur Weltmeister im Autobauen, sondern auch im moralischen Rigorismus. / mehr

Markus Vahlefeld / 27.07.2017 / 06:12 / Foto: Beckilee / 22

Äquidistanz - die Geißel des Qualitätsjournalismus

Von Markus Vahlefeld. Der Satz von Hanns Joachim Friedrichs, dass man sich als Journalist nicht gemein machen dürfe mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, ist falsch: Wer sich mit keiner Sache gemein machen will, auch nicht der guten, der macht sich auch nicht mit dem eigenen Denken, der Vernunft und der Betätigung des Verstandes gemein. Äquidistanzierter Journalismus ist nur ein anderes Wort dafür, das eigene Denken schon lange aufgegeben zu haben./ mehr

Manfred Haferburg / 27.07.2017 / 06:00 / Foto: US Embassy France / 18

Wohin will Macron wirklich?

Von Manfred Haferkamp. Ist Frankreich der „kranke Mann Europas" und muß Deutschland nacheifern? Der deutschen Energiewende, der deutschen Griechenlandrettung und der deutschen Selbstdestruktion der Autoindustrie, der weiterhin unbegrenzten Einwanderung? Frankreich ist ziemlich anders. Anders ist nicht notwendigerweise falsch. Und das gilt auch für den neuen Präsidenten Emmanuel Macron. Die deutschen Heiligenschein-Illusionisten werden sich noch über ihn wundern. Das taten sie schon beim Trump-Besuch in Paris./ mehr

Ulli Kulke / 25.07.2017 / 17:17 / Foto: Gerhard Pietsch / 14

Betreutes Wetter

Von Ulli Kulke. Früher nahm man das Wetter wie es kam, allenfalls rief man den Herrgott an oder verbrannte ein paar Hexen. Heute nehmen sich ganze Bataillone von Beobachtern und Betreuern der Sache an, verkünden wahlweise die Klimakatastrophe oder einen sonstigen Notstand. Nix ist mehr normal, alles ist auffällig, dramatisch, ungesund und so weiter. Selbst vor der Sprache wird kein Halt gemacht: Wenn die Leute übers Wetter reden, was sie seit Urzeiten tun, dann sollen sie das heute gefälligst politisch korrekt tun./ mehr

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heute
27.07.2017
Thomas Rietzschel / 27.07.2017 / 17:52 / 1

Für ein freies Bayern! Im Europa der Völker!

Von Thomas Rietzschel. Jeder dritte Bayer möchte in einem souveränen bayrischen Staat leben. Auch Iren, Bretonen, Basken, Flamen und Korsen besinnen sich auf ihre Geschichte und Kultur. Es ist ein Aufbruch entgegengesetzt der Richtung, in die die politische Klasse Europas die Völker lenken möchte. Die Schweiz macht vor, wie Europa funktionieren könnte. Ihr Saldo spricht ohnehin für die Chancen der kleineren Länder im Rahmen der Weltwirtschaft./ mehr

Von Gunter Weißgerber. „Ostbeauftragte distanziert sich von Rechtsextremismus-Studie“, berichtet die sächsische Zeitung. Ich hatte hier auf der Achse schon vor zwei Monaten darauf hingewiesen, dass diese sogenannten „Studie“, das Papier nicht wert war, auf dem sie ausgedruckt wurde. Mit acht Wochen Schrecksekunde ist jetzt auch die Auftraggeberin, die Bundesbeauftragte für Ostdeutschland, Iris Gleicke (SPD), offenbar zu dem Schluss gekommen, dass ihr die Sache irgendwie peinlich ist. / Link zum Fundstück
Vera Lengsfeld / 27.07.2017 / 14:57 / 0

Vertrieben aus Berlin

Von Vera Lengsfeld. Es war beabsichtigt, über die Ideengeber der Rechten in den USA zu diskutieren. Nur was man kennt, kann man mit den richtigen Argumenten bekämpfen. Das war der Antifa ein Dorn im Auge. Sie startete einen Shitstorm im Internet, in dem einer Berliner Buchhandlung vorgeworfen wurde, ein Ort der Rekrutierung für Nazis zu sein. Die Betreiber, Nachkommen von Holocaust-Überlebenden, seien selbst Nazis. Jetzt ist Schluß mit der Buchhandlung. Die Nazimethoden der Antifa waren erfolgreich in Berlin im Jahre 2017./ mehr

Wolfram Weimer / 27.07.2017 / 14:45 / 2

“Yuuuuuuge”

Von Wolfram Weimer. Anthony Scaramucci ist telegen, redegewandt und schlau. Gute Voraussetzungen eigentlich für seinen neuen Job als Kommunikationschef im Weißen Haus. Denn dort wird er dringend gebraucht. Er soll den Präsidenten in besseres Licht rücken. Das könnte noch lustig werden, denn der neue Kommunikator ist eine kuriose Person. Sein italienischer Name hat eine gern umhergeraunte Weiterung. Denn Skaramuz ist ursprünglich ein angeberischer Clown im italienischen Volkstheater Commedia dell’arte / mehr

Von Henryk M.Broder. Statt den Meinungsforschern zu trauen, sollten wir lieber jeden Tag einen Glückskeks aufmachen. Für heute gilt: „Mensch, ärgere dich nicht. Ärgere lieber deinen Nächsten.“ / Link zum Fundstück
Dirk Maxeiner / 27.07.2017 / 11:33 / 12

Die Manager prügeln und das Auto meinen

Von Dirk Maxeiner. Natürlich muss man über Auto-Manager reden, die die Bodenhaftung verloren haben – und von denen einige dermaßen von Hybris befallen sind, dass sie glauben, sich nicht an die Gesetze halten zu müssen. Die Frage welche Rolle das Auto in naher und ferner Zukunft spielen kann, und welche technischen Konzepte dabei die besten sind, hat damit aber herzlich wenig zu tun. Im deutschen Wahlkampf läuft es leider auf eine muntere Vermischung der beiden Themenfelder hinaus. Wir sind eben nicht nur Weltmeister im Autobauen, sondern auch im moralischen Rigorismus. / mehr

Von Henryk M. Broder. Aus der Antwort der Leiterin der Abteilung Kommunikation und Werbung beim SPIEGEL-Verlag auf die Bitte einer Hörfunk-Redaktion um einen O-Ton zur der Affäre um die Entfernung des Buches "Finis Germania" von der SPIEGEL-Bestsellerliste: "Ein Interview oder einen Audio-O-Ton zum Thema möchten wir nicht geben, denn jede weitere Diskussion befeuert die Aufmerksamkeit für das Buch. Das wollen wir vermeiden." Die stellvertretende Chefredakteurin des SPIEGEL, Susanne Beyer, stellt "den Vorgang" in einer wohltemperierten Stellungnahme aus der Sicht des Hauses dar und erklärt auch, warum der SPIEGEL "in diesem Fall eine besondere Verantwortung" hat.  / Link zum Fundstück
Markus Vahlefeld / 27.07.2017 / 06:12 / 22

Äquidistanz - die Geißel des Qualitätsjournalismus

Von Markus Vahlefeld. Der Satz von Hanns Joachim Friedrichs, dass man sich als Journalist nicht gemein machen dürfe mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, ist falsch: Wer sich mit keiner Sache gemein machen will, auch nicht der guten, der macht sich auch nicht mit dem eigenen Denken, der Vernunft und der Betätigung des Verstandes gemein. Äquidistanzierter Journalismus ist nur ein anderes Wort dafür, das eigene Denken schon lange aufgegeben zu haben./ mehr

Manfred Haferburg / 27.07.2017 / 06:00 / 18

Wohin will Macron wirklich?

Von Manfred Haferkamp. Ist Frankreich der „kranke Mann Europas" und muß Deutschland nacheifern? Der deutschen Energiewende, der deutschen Griechenlandrettung und der deutschen Selbstdestruktion der Autoindustrie, der weiterhin unbegrenzten Einwanderung? Frankreich ist ziemlich anders. Anders ist nicht notwendigerweise falsch. Und das gilt auch für den neuen Präsidenten Emmanuel Macron. Die deutschen Heiligenschein-Illusionisten werden sich noch über ihn wundern. Das taten sie schon beim Trump-Besuch in Paris./ mehr

26.07.2017
Gunnar Schupelius über die politische Agenda der Pankower Retter aus Seenot: Die „Sea-Watch 2“ bringt niemanden nach Libyen zurück, aber alle nach Europa. Es geht also um mehr als Seenotrettung, es geht um Fluchthilfe und den Transfer von Auswanderern. Das wird vom Sea-Watch e.V. auch gar nicht bestritten. Im Gegenteil: Vereinsvorstand Frank Dörner fordert „sichere und legale Einreisewege“ nach Europa und ein „staatliches Rettungssystem“ im Mittelmeer. Warum? Das erklärte Sea-Watch-Geschäftsführer Axel Grafmanns am 20. Juni 2017 in Berlin: Weil Europa eine Mitschuld an den Fluchtursachen trage. Wir Europäer würden uns aus der Verantwortung stehlen „für das Leid und Elend, das weltweit auch von uns verursacht worden ist“. / Link zum Fundstück
Rainer Grell, Gastautor / 26.07.2017 / 14:20 / 3

Ein vergessener Artikel des Grundgesetzes – und was er uns erzählt

Von Rainer Grell. Der deutsche Föderalismus ist quasi heilig, aber sind seine Grenzen unverrückbar? Das Grundgesetz wollte die deutsche Politik einst zwingen, die Länder neu zu ordnen. Doch statt ihre Verfassungspflichten zu erfüllen hat die deutsche Politik sich dieser Pflicht lieber nach und nach mit Verfassungsänderungen entzogen. Seitdem wurschtelt man sich mit allerlei Wundersamkeiten durch. Und der politische Wille besteht offenbar darin, dies auch weiterhin zu tun./ mehr

Am 20.7. berichtete die Frankfurter Neue Presse über ein "Nachbereitungstreffen" Frankfurter Autonomer, die beim G20-Gipfel in Hamburg dabei waren. Das Treffen fand in einem Frankfurter Cafe statt, es wurde öffentlich auf FB angekündigt. Dennoch beschwerten sich die Autonomen hinterher über die "Ignoranz" und "Respektlosigkeit", die in dem Artikel zum Ausdruck kamen, und "und kritisieren den Umgang mit journalistischen Grundsätzen sowie Datenschutz und Persönlichkeitsrechten". - Echt niedlich, diese Rasselbande. / Link zum Fundstück
Von Dirk Maxeiner. Bei der Auswahl des einflussreichen persönlichen Beraters von Mario Draghi soll nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein:" Es geht dabei nicht um irgendeinen Berater, sondern um den persönlichen Berater von EZB-Präsident Mario Draghi. Anfang Februar war der deutsche Ökonom Roland Straub in dieses Amt berufen worden....Nur wer "die richtigen Leute kennt" kann bei der EZB Karriere machen...Kritiker sehen bei der Besetzung von EZB-Spitzenpositionen ein ausgeklügeltes System von Vetternwirtschaft am Werk. Eine Umfrage unter EZB-Mitarbeitern im Jahr 2015 ergab, dass nicht in erster Linie die fachliche Eignung darüber entscheidet, wer bei der EZB Karriere macht. Die wichtigste Voraussetzung für eine Beförderung sei es, "die richtigen Leute zu kennen", sagten 65 Prozent der EZB-Mitarbeiter." / Link zum Fundstück
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Achgut.Pogo / Das Bewegtbild der Achse des Guten

Brennen für den Klimaschutz

Dämmfassaden, die Feuer fangen, sind zu einer massiven Bedrohung geworden. Während in Großbritannien politische und gesetzliche Konsequenzen aus dem Londoner Hochhausbrand gezogen werden, sitzt die deutsche Politik das Problem einfach aus. Alle Warnungen von Feuerwehren und Fachleuten werden in den Wind geschlagen, weil das vorgebliche Ziel des „Klimaschutzes“ offenbar höher bewertet wird als Menschenleben.

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