Gastautor / 21.02.2019 / 06:25 / Foto: Michael Schilling / 95

Schichtwechsel bei Böhmermann - und raus bist du!

Von Boris T. Kaiser. Jeder Moderator ist so gut wie die Autoren, die seine Gags schreiben. Auch Jan Böhmermann beschäftigt Gagschreiber. Einer von ihnen wurde zu Beginn der neuen Staffel gegangen. An sich kein ungewöhnlicher Vorgang, abgesehen davon, dass es der einzige "Konservative" im Team war. Auch in Satire-Magazinen will man politisch korrekt sein, "Haltung" zeigen und die Zuschauer nicht überfordern./ mehr

Manfred Haferburg / 21.02.2019 / 12:00 / Foto: pixabay / 35

Blackout (2) – ein Sieben-Tage-Szenario

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag schildert einen großen Blackout so: "Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden“./ mehr

Marcus Ermler / 21.02.2019 / 06:11 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 46

Erinnerungskultur als deutscher Fetisch

Den Verbrechen der Nazizeit wird heutzutage von Seiten der "guten Deutschen" eine lebhafte Erinnerungskultur entgegengesetzt. Diese ist leider nicht minder kultisch veranlagt als der Antisemitismus des Dritten Reichs. Vielmehr muss diese Erinnerungskultur als Ersatzreligion betrachtet werden, die von der Schuld der Vorfahren reinwaschen soll. Mit einer realpolitischen pro-jüdischen Haltung hat das nichts zu tun./ mehr

Henryk M. Broder / 20.02.2019 / 13:30 / Foto: Fabian Nicolay / 37

Julia und die Banane

Kein Programm ist so fürs Fremdschämen prädestiniert wie die alljährliche Übertragung der Verleihung des "Ordens wider den tierischen Ernst" in Aachen. Preisträgerin Julia Klöckner zog eine verfaulte tiefbraune Banane aus ihrem "Körbsche", Tam-tam, plemm-plemm, bäng-bäng! Würde man so etwas den Insassen einer JVA antun, könnten sie die Anstalt wegen seelischer Grausamkeit verklagen. / mehr

Weitere anzeigen  Titelthemen der Woche
heute
21.02.2019

Helikoptergeld – Herr wirf Geld (und Hirn) vom Himmel 

Zehn Jahre ist es her, dass sich die Welt in einer ernsthaften Wirtschaftskrise befand. Gelernt haben wir aus dieser Krise offensichtlich äußert wenig. Mittlerweile ist es aber einem jeden klar, dass man sich eben doch nicht mit ultraviel billigem Geld aus der Krise drucken kann. / mehr

News-Redaktion / 21.02.2019 / 16:23 / 4

Bundestagsdebatte zu kolonialem Kulturgut

Heute von 19.15 bis 20 Uhr behandelt der Bundestag die Frage der „kulturpolitischen Aufarbeitung unseres kolonialen Erbes“. Anlass hierzu gab ein gleichnamiger Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der heute erstmals debattiert werden soll. Man kann die Debatte auch live verfolgen./ mehr

Gastautor / 21.02.2019 / 15:45 / 7

Adieu Karl!

Von Rafael Korenzecher. Sein Tod ist ein bisschen wie Artensterben. Dabei ist die Wertschätzung für Karl Lagerfelds Lebenswerk hierzulande alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Schließlich wurde das begnadete Können des Hamburger Großbürgersohns stets von unendlichem Fleiß begleitet./ mehr

News-Redaktion / 21.02.2019 / 15:00 / 0

DITIB: Homosexualität im Islam „verboten“

Die Ablehnung der Diskriminierung von Homosexuellen ist für die türkisch-islamische Religionsbehörde DITIB keine klare Sache. Weil Homosexualität im Islam „verboten“ sei, lehnt DITIB-Vorsitzender Ali Ünlü eine Passage im Kerncurriculum für den Religionsunterricht in den Grundschulen Niedersachsens ab./ mehr

Das Erzbistum Köln, dessen Oberhirte Kardinal Woelki ein besonders engagierter Seemann ist ("Jeder einzelne tote Flüchtling ertrinkt auch in unserer Gleichgültigkeit!"), versucht seit nunmehr 10 Jahren, einen im katholischen St.-Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf tätigen Chefarzt zu kündigen. Was hat der Mann getan? Einen Messdiener geschändet? Eine Nonne unzüchtig operiert? Nein, sein Vergehen war schlimmer: er hat zum zweiten Mal geheiratet. Seit 2009 gab es juristisch ein ständiges Hin und Her in der Sache, nun hat das Bundesarbeitsgericht am 20. Februar die Kündigung für unwirksam erklärt. Das Erzbistum Köln ließ verlauten, die Begründung des Urteils und mögliche Konsequenzen "intensiv prüfen" zu wollen. Für irgendwas wollen die Kirchensteuern ja verbraten werden. / Link zum Fundstück
In manchen Redaktionen der ARD-Anstalten scheint es trotz aller Framing-Bemühungen noch immer journalistische Oasen zu geben, in denen die Kultur der Recherche gepflegt und dem wohlfeilen „Haltung-zeigen“ vorgezogen wird. Am Mittwoch konnte man dies in einem Beitrag einer vom NDR produzierten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Plusminus sehen. Angekündigt wurde das Stück so: „In einer viel beachteten Studie für das Umweltbundesamt (UBA) hatte das Helmholtz-Institut im vergangenen Jahr mit statistischen Methoden den Zusammenhang von Stickstoffdioxid-Belastungen und Krankheitsverläufen errechnet. Dabei kamen die Forscher zu dem Schluss, dass im Jahr 2014 rund 6.000 Menschen in Deutschland vorzeitig durch Stickstoffdioxid verstorben seien – ein zentrales Argument in der Diesel-Debatte. Der habilitierte Epidemiologe und Mathematiker Peter Morfeld von der Ruhr-Universität Bochum hält das Vorgehen des Helmholtz-Instituts für unwissenschaftlich: "Wir müssen klar sagen, dass wir so etwas wie vorzeitige Todesfälle gar nicht bestimmen können." In dem UBA-Report werde fälschlicherweise eine Formel verwendet, die dafür nicht geeignet sei, so Morfeld im Interview mit dem ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus". "Wir können diesen Daten in dem Bericht des Umweltbundesamtes nicht trauen." Auch die Rechenfehler des Lungenspezialisten Prof. Köhler werden in dem Beitrag zurechtgerückt. Sehenswert. / Link zum Fundstück
Manfred Haferburg / 21.02.2019 / 12:00 / 35

Blackout (2) – ein Sieben-Tage-Szenario

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag schildert einen großen Blackout so: "Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden“./ mehr

Während in Deutschland so genannte Experten die Rechte für den massiven Anstieg der antisemitischen Vorfälle in Frankreich verantwortlich machen, sehen die Fakten wieder einmal ganz anders aus, zuletzt bei den Angriffen auf Alain Finkielkraut in Paris. Anführer der Pöbler, die den Philosophen auf offener Straße beschimpften, war ein 36-jähriger Telefonverkäufer namens Benjamin W. aus dem elsässischen Mulhouse. Rechte Umtriebe lassen sich dem Mann leider schlecht unterschieben, er ist zum Islam konvertiert und als Unterstützer der örtlichen Salafisten einschlägig bekannt.  / Link zum Fundstück
News-Redaktion / 21.02.2019 / 09:27 / 8

SPD will rot-rot-grüner Juniorpartner bleiben

Die Thüringer SPD will im anstehenden Landtagswahlkampf keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten aufstellen. Für eine einstige Volkspartei ist es schon bemerkenswert, dass sie sich von vornherein festlegt, Juniorpartner der Linken bleiben zu wollen. / mehr

News-Redaktion / 21.02.2019 / 09:09 / 0

Die Achse-Morgenlage

Die letzten Zivilisten verlassen die letzte IS-Bastion in Syrien, Venezuela verhängt eine Blockade über sämtliche Häfen, die Tochter eines abtrünnigen nordkoreanischen Diplomaten wurde in Rom entführt, den Briten droht ein Ende der Visafreiheit in der EU, Irans Außenminister fordert mehr Geld und Handel von den Europäern, der deutsche Steuerzahler haftet für nicht gebaute Airbusse und im Handelsstreit zwischen den USA und China zeichnen sich Einigungen ab./ mehr

Womöglich stimmt die kürzlich auf der Achse zitierte Einschätzung von Medienexperten, 2019 werde das Jahr der bislang größten Entlassungen im Medienbereich, doch nicht so ganz. Denn die Branche hat einen neuen, hochdekorierten Faker an der Backe, dessen gesammelte Glanzstücke nunmehr akribisch untersucht werden müssen. Da aber ganze Stäbe noch immer mit dem Fall des Künstlers Relotius beschäftigt sind, der den „Spiegel“ und andere willige Medien bediente, ist klar: bald müssen frische Journos geheuert werden, um die vielen verdächtigen Altlasten zu checken. So könnte sich der gebeutelte Journalismus neue Arbeitsplätze schaffen. / Link zum Fundstück
Gastautor / 21.02.2019 / 06:25 / 95

Schichtwechsel bei Böhmermann - und raus bist du!

Von Boris T. Kaiser. Jeder Moderator ist so gut wie die Autoren, die seine Gags schreiben. Auch Jan Böhmermann beschäftigt Gagschreiber. Einer von ihnen wurde zu Beginn der neuen Staffel gegangen. An sich kein ungewöhnlicher Vorgang, abgesehen davon, dass es der einzige "Konservative" im Team war. Auch in Satire-Magazinen will man politisch korrekt sein, "Haltung" zeigen und die Zuschauer nicht überfordern./ mehr

Marcus Ermler / 21.02.2019 / 06:11 / 46

Erinnerungskultur als deutscher Fetisch

Den Verbrechen der Nazizeit wird heutzutage von Seiten der "guten Deutschen" eine lebhafte Erinnerungskultur entgegengesetzt. Diese ist leider nicht minder kultisch veranlagt als der Antisemitismus des Dritten Reichs. Vielmehr muss diese Erinnerungskultur als Ersatzreligion betrachtet werden, die von der Schuld der Vorfahren reinwaschen soll. Mit einer realpolitischen pro-jüdischen Haltung hat das nichts zu tun./ mehr

Weitere anzeigen

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com