Dirk Maxeiner / 28.05.2017 / 06:05 / Foto: Tim Maxeiner / 0

Der Sonntagsfahrer: Zum Niederliegen

Von Dirk Maxeiner. Für meinen Urlaubsort sprach, dass man hier sicher vor evangelischen Kirchentags-Besuchern ist. Mein Platz ist die Liege am Pool. Da bin ich allein. Wenn man mal von Magda, der Hündin des Besitzers absieht. Etwa jede Stunde sucht sie sich einen anderen Schnarchplatz. Dann lässt sie sich mit einem Schnaufen auf den Boden fallen. Wach wird sie nur, wenn sie Abends ihr Fressen kriegt. Und genauso geht’s mir./ mehr

Archi W. Bechlenberg / 28.05.2017 / 06:20 / 0

Das Antidepressivum zum Sonntag: Ein Besessener

Video. Von Archi W. Bechlenberg. Ed Wood war in den 1950er Jahren ein junger Mann, der von dem unstillbaren Verlangen besessen war, der Welt Filme zu schenken, wie es sie bis dahin nicht gegeben hatte. Das ghelang ihm auch. Seine Werke gehören zu den größten Peinlichkeiten der Filmgeschichte – stets sinnfrei und von immenser unfreiwilliger Komik. Es wird also Zeit sie wieder zu entdecken./ mehr

Henryk M. Broder / 28.05.2017 / 10:27 / Foto: Markus Hagenlocher / 0

Margot Käßmann holt die Nürnberger Gesetze aus der Versenkung

Von Henryk M. Broder. Auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover, der übrigens 23 Millionen Euro gekostet hat, ist auch die die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann mit einem eigenen Programm aufgetreten. Dabei hat sie eine kühne These wiederbelebt, die 1945 zu Grabe getragen wurde. / mehr

Bernhard Lassahn / 28.05.2017 / 13:04 / Foto: Bene16 / 0

Das kleine Wörtchen „alle“ lockt alle in die Falle. Die Sprachveränderung (4)

Von Bernhard Lassahn. Es ist ja nicht schlimm, wenn Politiker, Poeten sowie alle anderen, die gerne viel reden, sich mit unwichtigen Dingen befassen, schlimm ist, wenn sie uns zwingen mitzumachen. "Geschlechtergerechte Sprache" spaltet auch da, wo das unterschiedliche Geschlecht zuvor keine Rolle spielte. Das unscheinbare Wort „alle“ hätte uns warnen müssen. / mehr

heute
28.05.2017
Bernhard Lassahn / 28.05.2017 / 13:04 / 0

Das kleine Wörtchen „alle“ lockt alle in die Falle. Die Sprachveränderung (4)

Von Bernhard Lassahn. Es ist ja nicht schlimm, wenn Politiker, Poeten sowie alle anderen, die gerne viel reden, sich mit unwichtigen Dingen befassen, schlimm ist, wenn sie uns zwingen mitzumachen. "Geschlechtergerechte Sprache" spaltet auch da, wo das unterschiedliche Geschlecht zuvor keine Rolle spielte. Das unscheinbare Wort „alle“ hätte uns warnen müssen. / mehr

Florian Markl auf mena-watch: "Nach dem Selbstmordattentat in Manchester setzten sogleich die üblichen Mechanismen der Verharmlosung des Islamismus ein. Der Bürgermeister der Großregion Manchester etwa erklärte: Wir stehen zusammen gegen den Terror, mit den 99,9 Prozent friedliebenden Muslimen unter uns. Es mag beruhigend sein, der Behauptung Glauben zu schenken, dass nur einer unter eintausend Muslimen in Großbritannien als nicht friedliebend zu gelten habe – ein Blick auf entsprechende Umfragen zeichnet aber ein anderes Bild." / Link zum Fundstück
Henryk M. Broder / 28.05.2017 / 10:27 / 0

Margot Käßmann holt die Nürnberger Gesetze aus der Versenkung

Von Henryk M. Broder. Auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover, der übrigens 23 Millionen Euro gekostet hat, ist auch die die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann mit einem eigenen Programm aufgetreten. Dabei hat sie eine kühne These wiederbelebt, die 1945 zu Grabe getragen wurde. / mehr

Von Peter Grimm. Wahrscheinlich hat der Islam auf einem Evangelischen Kirchentag noch nie so eine große Rolle gespielt, auch dann wenn über ihn lieber geschwiegen wurde. Und wenn der kirchliche Umgang mit Muslimen von einem Muslim kritisiert wurde, konnte es offenbar auch ganz interessant werden: Es brauchte wohl einen Muslim, um die Christen von einer ihrer beliebtesten Relativierungen abzubringen. Nur ein Anhänger des Islam hat offenbar genug Überzeugungskraft, um Protestanten klarzumachen, dass sie bei Debatten über muslimische Gewalt nicht immer sofort auf Gräuel in der eigenen Geschichte verweisen sollten. Diesen Verweis gab es auch jetzt wieder, als auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin über die Gewaltaffinität des Islam diskutiert wurde. Da wurde aus dem Publikum in der Sophienkirche alsbald auch an Schandtaten von Protestanten und Katholiken erinnert. Heftig zurückgewiesen aber wurde dies von dem Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi. Für Muslime könne an der christlichen Gewaltgeschichte „nur der heutige Umgang mit dieser Vergangenheit“ interessant sein, sagte Ourghi und meinte damit die selbstkritische Auseinandersetzung der Christen mit ihrer Geschichte. Diese Selbstkritik aber fehle im Islam. Deshalb hätten Reformmuslime überhaupt nichts davon, wenn dem islamischen Schrecken immer der christliche an die Seite gestellt werde. „Sie helfen uns nicht mit diesem Vergleich“, rief Ourghi ins Publikum – und erhielt großen Beifall. / Link zum Fundstück
Archi W. Bechlenberg / 28.05.2017 / 06:20 / 0

Das Antidepressivum zum Sonntag: Ein Besessener

Video. Von Archi W. Bechlenberg. Ed Wood war in den 1950er Jahren ein junger Mann, der von dem unstillbaren Verlangen besessen war, der Welt Filme zu schenken, wie es sie bis dahin nicht gegeben hatte. Das ghelang ihm auch. Seine Werke gehören zu den größten Peinlichkeiten der Filmgeschichte – stets sinnfrei und von immenser unfreiwilliger Komik. Es wird also Zeit sie wieder zu entdecken./ mehr

Dirk Maxeiner / 28.05.2017 / 06:05 / 0

Der Sonntagsfahrer: Zum Niederliegen

Von Dirk Maxeiner. Für meinen Urlaubsort sprach, dass man hier sicher vor evangelischen Kirchentags-Besuchern ist. Mein Platz ist die Liege am Pool. Da bin ich allein. Wenn man mal von Magda, der Hündin des Besitzers absieht. Etwa jede Stunde sucht sie sich einen anderen Schnarchplatz. Dann lässt sie sich mit einem Schnaufen auf den Boden fallen. Wach wird sie nur, wenn sie Abends ihr Fressen kriegt. Und genauso geht’s mir./ mehr

27.05.2017
Peter Grimm / 27.05.2017 / 15:44 / 4

Ist nur eine Partei für deutsche Christen unwählbar?

Von Peter Grimm. Mag die Evangelische Kirche noch so viele Politiker zum Kirchentag geladen haben, Parteipolitik möchte sie nicht machen. Das sagen zumindest ihre Vertreter. Doch es gibt eine Ausnahme. Eine Partei soll der deutsche Christ explizit nicht wählen. Dafür mag es gute Gründe geben. Aber sind jetzt alle anderen, einschließlich schlimmer Extremisten, im Umkehrschluss wählbar? Nein, es ist politischer Pragmatismus, zu dem sich nur niemand bekennen mag./ mehr

Der Islam gehört nicht nur regierungsoffiziell zu Deutschland, sondern dessen religiöse Regeln beschäftigen auch Deutschlands Ärzte und Apotheker. Deshalb melden sie sich inzwischen alljährlich besorgt zu Beginn des Ramadan zu Wort: Muslime sollten während des Ramadans nicht unbedacht auf die Einnahme ihrer Medikamente verzichten. Häufig sind Risiken durch eine Anpassung der Dosis vermeidbar. „Wer dauerhaft zu bestimmten Tageszeiten Medikamente einnehmen muss, sollte mit seinem Arzt oder Apotheker eine individuelle Lösung finden“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. So ist es bei einigen Krankheiten möglich, die Medikamente ausnahmsweise nachts einzunehmen oder auf einen Arzneistoff auszuweichen, der seltener eingenommen werden muss. Und wem es der Imam noch nicht gesagt hat, dem sagt der deutsche Apotheker: Die Verbote des Korans gelten nicht für alle Arzneiformen gleichermaßen: Die Anwendung von Dosiersprays oder Pulverinhalatoren gegen Asthma oder andere Lungenkrankheiten verstößt nicht gegen die Fastenregeln und ist deshalb auch während des Ramadans erlaubt. Auch Salben und Augentropfen werden als zulässig angesehen, nicht aber Nasentropfen oder Zäpfchen. Einen korangerechten Ersatz fürs Zäpfchen wird der Apotheker auf Nachfrage bestimmt auch finden. / Link zum Fundstück
Bernhard Lassahn / 27.05.2017 / 12:15 / 11

Versteckte Täter in sprachlichen Grauzonen. Die Sprachveränderung (3)

Von Bernhard Lassahn. Im Rahmen des evangelischen Kirchentages gab es eine Debatte unter dem Titel „Für eine sanfte Revolution der Sprache“. Die anderen Diskussionsteilnehmer standen der geschlechter- oder gendergerechten Sprache ausnahmslos positiv gegenüber. Ich sage es deutlich: Ich bin gegen eine gendergerechte Sprache. Sie ist schädlich. Zwei Stunden waren angesetzt, ich hatte gefühlte 6 Minuten Zeit, kritische Anmerkungen zu machen. / mehr

Von Gunter Weißgerber. Auch die Antifa leistet ihren Beitrag zum Kirchentag im Reformationsjubiläum: „Wir haben die heutige Eröffnung des Kirchentages durch OB Wiegand genutzt, um zu zeigen, dass 500 Jahre Reformation und ihr ‚Held‘ Luther, seines Namens Antisemit, Sexist und Despotenfreund, definitiv kein Grund zum Feiern sind. Den Flyer, der parallel verteilt wurde, könnt ihr hier nachlesen oder zum selber verteilen runterladen.“ / Link zum Fundstück
Vera Lengsfeld / 27.05.2017 / 11:00 / 1

Das Land der Seen, Sümpfe und der SS 20

Von Vera Lengsfeld. Unser Ziel ist Petrosawodsk, eine Stadt, die von Peter dem Großen gegründet wurde und als erste seinen Namen trug. Sawod ist das russische Wort für Werk, die Stadt war also Teil des Plans, Russland zu industrialisieren. Wegen der reichen Eisenvorkommen der Gegend wurden hier vor allem Waffen hergestellt, egal wer das Land beherrschte. Auch Verbannte und Häftlinge kamen hierher, die Solowezki-Inseln wurden zum Modell für das sowjetische Lagersystem./ mehr

Von Gunter Weißgerber. Österreichs Außenminister Kurz und die deutsche Kanzlerin Merkel stehen vor einem Wahlsieg. Dann wird Kurz Merkel die Kanzlerschaft gerettet haben.  / Link zum Fundstück
Rainer Grell, Gastautor / 27.05.2017 / 08:27 / 2

Gott, die Kirche und ich (3)

Von Rainer Grell. Jetzt predigen regierende Politiker und solche die es werden wollen gerade beim Evangelischen Kirchentag und die Vertreter der Kirchen predigen über die richtige Politik. Sogar Ex-US-Präsident Obama kam zum Gast-Auftritt. Und hier, wo sonst immer über Politik geschrieben wird, vergessen wir mal diesen Kirchentag und beschäftigen uns mit Gott. Darum muss sich ja in der Zeit auch jemand kümmern/ mehr

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Getrennt marschieren, vereint Demokratie abbauen

Familienministerin Manuela Schwesig hat sich mit der Aktion „Demokratie leben“ auf die Volkserziehung verlegt, ihr Kollege Justizminister Heiko Maas fördert indessen nach Kräften Zensur-Projekte. Beides dient selbstredend dem „Schutz“ der Menschen vor finsteren Feinden. Henryk M. Broder und Imad Karim widersprechen.

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