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	<title>Seite nicht gefunden &#8211; Die Frechfüchse</title>
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	<description>Ein Blog mit Gedanken zum leichten Leben und Arbeiten</description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Jan 2021 13:31:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die No Buy Challenge 2020 – ein Abschlussfazit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2021 13:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einfach Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismuskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[nobuychallenge]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz vor Beginn des Jahres 2020 hatte ich mir eine einjährige Herausforderung gestellt: Bis auf drei Ausnahmen nichts Neues zu kaufen. Die Details der Challenge [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2021/01/09/die-no-buy-challenge-2020-ein-abschlussfazit/">Read More</a></span>]]></description>
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<p></p>



<p><em>Kurz vor Beginn des Jahres 2020 hatte ich mir eine einjährige Herausforderung gestellt: Bis auf drei Ausnahmen nichts Neues zu kaufen. Die Details der Challenge habe ich <a href="https://frechfuechse.de/2019/12/28/die-no-buy-challenge-2020/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> festgehalten und auch meine Gedanken während des Experiments. In diesem Artikel reflektiere ich das Jahr im Rückblick.</em></p>



<p><strong>Konsumwünsche flachten ab</strong></p>



<p>Nach nur wenigen Monaten in denen ich ziemlich oft daran dachte „ach, ich könnte doch dies oder das kaufen“, flachten die Gedanken an Konsum relativ schnell ab. Schon vor Beginn der Pandemieeindämmungen in Deutschland war ich relativ entspannt, was die Challenge anging, mit den Geschäftsschließungen dachte ich zunächst daran, dass die kleinen Läden doch dringend Einnahmen bräuchten, trotzdem entschied ich mich gegen den Kauf von Gutscheinen oder Dingen per Versand – ich hätte das auch so nicht gemacht und brauchte auch wirklich nichts.</p>



<p><strong>Meine Kapitalismuskritik verstärkte sich</strong></p>



<p>Generell bin ich in diesem Jahr dem kapitalistischen System gegenüber immer kritischer geworden. Warum denke ich, dass ich was kaufen sollte, das ich nicht brauche, nur damit Menschen ihre Jobs behalten? Versteht mich nicht falsch, ich finde es dramatisch wie viel in der Krise gekündigt wurde, doch warum sind wir überhaupt so abhängig von der Produktion unnötiger Dinge und Arbeit (sogenannte Bulshitjobs) statt den Wohlstand zu genießen und die Erde nicht unnötig auszubeuten? Es gäbe so viele alternative Möglichkeiten unsere Welt zu gestalten – z.B. mit Hilfe eines bedingungslosen Grundeinkommens – doch wir machen weiter wie bisher, obwohl wir wissen, dass die nächste Krise kommen wird und damit alles wieder von vorne anfängt&#8230;</p>



<p>Nun, diesen Punkt werde ich sicherlich nochmal an anderer Stelle näher beleuchten, aber zurück zu meiner Challenge:</p>



<p><strong>Second Hand ist nicht immer verfügbar</strong></p>



<p>Meine Herausforderung sah vor, dass ich, wenn ich etwas suchte, dies zweite Hand kaufte. Nun ist jedoch nicht immer alles auf dem Zweitmarkt verfügbar, bzw. liegt bei anderen Menschen ungenutzt in der Wohnung statt auf einem entsprechenden Portal angeboten zu werden. Auch die Auswahl an Produkten ist 2<sup>nd</sup> Hand eingeschränkt. Dieses nicht-sofort-passend-verfügbar hat aber auch was für sich, denn so musste ich warten und eventuell feststellen: das brauche ich doch gar nicht. Auch beim gegenteiligen Fall, dass ich die Sache doch brauchte, war die Vorfreude ein toller Nebeneffekt.</p>



<p><strong>Büchereien wurden von mir wieder sehr geschätzt</strong></p>



<p>Die Challenge sorgte zudem dafür, dass ich wieder häufiger Bibliotheken aufsuchte. Schon in meiner Kindheit liebte ich es Bücher zu lesen und war daher häufig in der Bücherei. Diese viel zu lang vergessene Liebe lebte im Jahr 2020 wieder auf und wird mich auch zukünftig begleiten. Es ist so toll viel zu lesen, ohne ein Bücherregal dafür zu benötigen. Ich sehe generell keinen Sinn darin mit einer Bücherwand zu protzen und lese Romane eh nie mehrmals. In Sachliteratur schlage ich gegebenenfalls nochmal was nach, aber das kann ich im Fall der Fälle ja auch in der Bibliothek machen oder ich leihe das Buch eben nochmals aus.</p>



<p><strong>Eine No Buy Challenge spart Geld, macht mich jedoch nicht reich</strong></p>



<p>Ein ganz besonderes Fazit für mich war: Ich habe erstaunlich viel Geld zur Seite gelegt. Trotzdem werde ich mir damit nicht über lange Sicht eine Eigentumswohnung oder ähnliches leisten können, denn ich gehöre zu der Generation, deren Chancen auf ein Eigenheim maßgeblich davon anhängt, ob geerbt wird/wurde oder nicht. Dazu aber auch an anderer Stelle mehr.</p>



<p><strong>Ich werde die Challenge nicht verlängern</strong></p>



<p>Ein noch erstaunlicheres Fazit war dann für mich im Januar, denn ich merkte: verlängern mag ich nicht. Ich freute mich total mir endlich die vegane Handtasche zu kaufen, die ich mir eigentlich schon Weihnachten 2020 gewünscht, aber nicht bekommen hatte und ich war auch froh einfach neue Yoga-Hosen bestellen zu können und nicht zweite Hand suchen zu müssen (im Jahr 2020 sind mir tatsächlich drei Hosen so kaputt gegangen, dass ich sie nicht mehr reparieren kann).</p>



<p>Trotzdem bleibt mir das zuerst-zweite-Hand-schauen-und-abwarten als Routine, die ich zukünftig mitnehmen will.</p>



<p>Hast du schon mal eine No Buy Challenge gemacht und wenn ja, was hast du daraus mitgenommen? Kannst du meine Entscheidungen nachvollziehen oder hast du Fragen dazu? Schreib mir gerne einen Kommentar.</p>



<p class="has-text-align-right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
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		<title>Good Bye Fantasy Self</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 08:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einfach Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Re-Post vom März 2018: Viele von uns besitzen noch Dinge für jemanden, der man nicht ist – dem sogenannten „Fantasy Self“. In diesem kurzen Artikel [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/12/15/good-bye-fantasy-self/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Re-Post vom März 2018: Viele von uns besitzen noch Dinge für jemanden, der man nicht ist – dem sogenannten „Fantasy Self“. In diesem kurzen Artikel möchte ich dir zeigen, wie ich mich von diesen falschen Vorstellungen und den zugehörigen Dingen gelöst habe und hoffe, dich damit zur Minimalisierung inspirieren zu können.</em></p>
<h3>Was ist das Fantasy Self?</h3>
<p>Dieser englische Begriff beschreibt eine Vorstellung, die man von sich hat, der man aber gar nicht wirklich entspricht. Ich dachte beispielsweise lange von mir selbst, dass ich eine Frau wäre, die sich gerne schmückt. Also habe ich mir Schmuck gekauft und dann so gut wie nie genutzt. Denn er stört mich einfach viel zu sehr.</p>
<p>Doch das Fantasy Self ist nicht immer so leicht wie an einem gefüllten, aber ungenutzten Schmuckvorrat zu erkennen. Wie oft habe ich schon beim Sortieren meines Kleiderschranks die so gut wie nie getragenen Blaser wieder zurück gehängt – und das obwohl ich eben keine Business Frau sein werde und auch nie sein will…</p>
<h3>Sich von Wunschvorstellungen lösen befreit</h3>
<p>Ich denke jedem von uns fällt es in einem gewissen Maße schwer sich von seinen persönlichen Wunschvorstellungen zu lösen. Doch das Loslassen vom Fantasy Self kann wirklich befreiend sein. Die Entscheidung dazu zu stehen, wer ich bin und dies auch in meinem Besitz widerzuspiegeln, hat mir persönlich wirklich gut getan. Denn nein, ich werde nie eine Leidenschaft für das Basteln von Schmuck entwickeln und auch nicht fürs Nähen. Daher mein Motto beim Minimalisieren: „I embrace myself, not my fantasy self!“</p>
<p style="text-align: right;"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
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		<title>Warum ich Radfahren liebe und doch hauptsächlich Öffis fahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 14:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimabewusst]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Öffis]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[In meiner Nachhaltigkeits-Bubble sehe ich immer wieder, wie darauf hingewiesen wird, dass wir mehr mit dem Rad fahren sollten. Dem stimmte ich prinzipiell zu, jedoch [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/10/15/warum-ich-radfahren-liebe-und-doch-hauptsaechlich-oeffis-fahre/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><em>In meiner Nachhaltigkeits-Bubble sehe ich immer wieder, wie darauf hingewiesen wird, dass wir mehr mit dem Rad fahren sollten. Dem stimmte ich prinzipiell zu, jedoch sind dafür auch bestimmte Bedingungen notwendig, die leider nicht immer erfüllt sind. Was ich damit genau meine erkläre ich in diesem Artikel.</em></p>



<p>Ich lebe in Berlin, bin hier geboren und habe auch die meiste Zeit meines Lebens in dieser Stadt verbracht. Schon als Kind fuhr ich mit der U-Bahn eine Stadtion zu meiner Grundschule. Eine Monatskarte zu haben war für mich immer schon normal. Mit Anfang 20 hatte ich dann ein Auto, aber trotzdem immer noch eine Monatskarte. Der Verkehr in Berlin ist nämlich die Hölle – und hier sind wir schon beim Kern des Problems, um das es gehen soll. Die Stadt wird von Autos eingenommen: Sei es indem die Straßen zu Stoßzeiten und oft genug darüber hinaus verstopft sind oder dass die Straßen selbst häufig sogar noch in der zweiten Reihe zu geparkt sind. Autos sind, wie Bo Van Le-Mentzel mal in einem Vortrag sagte, unsozial. Sie nehmen 95% der Zeit einen Parkplatz ein – oder in anderen Worten: Ein Auto steht durchschnittlich 23 von 24 Stunden am Tag. Wer ein Auto hat, nimmt sich Gemeinschaftsraum für die eigene Bequemlichkeit. In den drei Jahren mit meinem Twingo war ich eine dieser Personen. Da – wie bereits beschrieben – viele Staus und Parkprobleme in Berlin bestehen, hatte ich in dieser Zeit trotzdem immer noch eine Monatskarte und tagtägliche Wege wurden damit zurück gelegt. Als ich für mein Masterstudium nach Darmstadt zog, wurde das Auto verkauft und ich bekam ein Fahrrad. Das war eine wirklich sinnvolle Entscheidung, denn Darmstadt ist klein, hat wenige Parkplätze, der Stadtkern ist verkehrsberuhigt und der darmstädter öffentliche Nahverkehr hat keine so gute Taktung wie der in Berlin. So fuhr ich fünf Minuten mit dem Rad in die Uni – was ein absoluter Luxus ist.</p>



<p>Als ich wieder nach Berlin zog war eine der wichtigsten Sachen mir wieder eine Monatskarte zu besorgen, denn die Stadt ist groß und wenn ich Freund:innen besuchen wollte, war das nicht immer „mal eben“ mit dem Fahrrad zu fahren. Abgesehen davon, dass ich es absolut nicht leiden kann im Regen oder bei Glätte und Kälte zu fahren. Doch ein viel größeres Argument gegen das Radfahren durch die Stadt basiert auf politischen Entscheidungen. Und damit bin ich auch bei meiner Kernkritik: Es wird immer wieder beim Thema Nachhaltigkeit von individueller Verantwortung und Verhaltensänderungen gesprochen, dabei hat die Politik die wahre Wirkmacht. Es sind nämlich politische Entscheidungen, dass wir hier so viel Parkraum zur Verfügung stellen, statt auf den Flächen Gemeinschaftsangebote für Anwohner:innen zu schaffen. Andere Städte sind diesbezüglich schon viel weiter. So habe ich in Wien viele Cafés gesehen, die ihren Sitzbereich auf den Parkplatzbereich ausweiten durften und in Brügge gibt es fast gar keine Parkplätze, die wenn sie vorhanden sind, mit hohen Gebühren belegt werden. Stattdessen können Besucher:innen ihr Auto in einem außerhalb gelegenen Parkhaus relativ kostengünstig für längere Zeit abstellen und dann mit dem Parkticket den Bus in die Stadt nehmen. Ähnliche Konzepte zur Verbannung von Autos würde ich mir in Berlin auch wünschen. So lange berliner Politiker:innen das Autofahren immer noch so attraktiv machen, werden wenige Menschen auf nachhaltige Alternativen umsteigen. Und so lange die Straßen immer noch von Autos überfüllt sind, werden auch weniger Menschen Rad fahren. Radfahren in Berlin ist nämlich auch eine gefährliche Angelegenheit und ich persönlich steige lieber in die S-Bahn als mit dem Rad durch den Stadtkern zu fahren. Denn was noch hinzu kommt ist: die Menschen fahren unglaublich rücksichtslos! Schulterblick? Kennt man nicht. Blinker setzen? Eventuell. Auch hier könnten politische Entscheidungen die Situation für Radfahrer:innen verbessern. Mehr Verkehrskontrollen und 30er-Zonen könnten im wahrsten Sinne des Wortes Leben retten!</p>



<p>Doch was ist nun das Fazit dieser Gedankengänge? Nun, Nachhaltigkeit ist weniger individueller, als politischer und wirtschaftlicher Natur. Daher sollten wir alle auf individueller Ebene unseren Handabdruck, also unseren Einfluss auf die Politik vergrößern und sie dazu antreiben gute alternative Verkehrskonzepte in den Städten umzusetzen. Es lohnt sich für uns alle, denn so bekommen wir Gemeinschaftsräume, haben weniger Lärm und Schmutz vor der Haustür und können sicher mit dem Rad von A nach B fahren, was den positiven Effekt der Bewegung und damit der Verbesserung des Herz-Kreislaufs mit sich bringt.</p>



<p>Wie empfindest du das Verkehrskonzept deiner Stadt? Was würdest du gerne ändern und wie setzt du dich dafür ein? Schreib mir gerne einen Kommentar.</p>



<p class="has-text-align-right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
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		<title>10 Arten von Nicht-Veganer:innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 07:06:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vegan]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin jetzt schon seit drei Jahren vegan und damit sehr glücklich und zufrieden, mir fehlt nichts, außer der Tatsache, dass sich niemand in meine [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/10/06/10-arten-von-nicht-veganerinnen/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Ich bin jetzt schon seit drei Jahren vegan und damit sehr glücklich und zufrieden, mir fehlt nichts, außer der Tatsache, dass sich niemand in meine Lebens- und Ernährungsweise einmischt. In diesem Artikel stelle ich dir 10 Typen von Nicht-Veganer:innen vor, mit denen wir vegan lebenden Menschen es auf regelmäßiger Basis zu tun haben. Vielleicht entdeckst du dich oder jemand anderes ja wieder. </em></p>



<h2>1. Die Aktiv-Agressiven</h2>



<p>… sobald sie hören, dass du vegan bist, reagieren sie mit Agression und sagen/schreiben „darauf ein Schnitzel“ oder ähnliches. Sie reiben es dir auch besonders gerne unter die Nase, wenn Fleisch oder Produkte mit Ei/Milch gegessen werden, betonen häufig über wie „toll“ das schmeckt. In Diskussionen nutzen sie oft diskriminierende Kommunikationsmethoden wie Tone Policing („du bist so emotional“), Täter-Opfer-Umkehr („du tust ja so, als würden wir nur Fleisch essen und wären total grausam“), Whataboutism („aber du fliegst ja auch“) etc.</p>



<h2>2. Die Passiv-Agressiven</h2>



<p>… vermeiden die direkte Konfrontation, bestehen aber trotzdem immer darauf, dass sie mit dir in ein Restaurant gehen in dem es Fleisch gibt. Sie sprechen dich nicht direkt an, aber hinter deinem Rücken wird schon öfter mal erwähnt, wie „übertrieben“ deine vegane Lebensweise ist. Wenn du von dir aus über das Thema sprichst reagieren sie desinteressiert bis ablehnend, es wird dir nicht möglich sein dieser Person deine Motive näher zu bringen. </p>



<h2>3. Die Unter-Druck-setzenden</h2>



<p>… versuchen dich, wie der Name schon vermuten lässt, unter Druck zu setzen doch wieder „normal“ zu essen. Sie sagen das entweder ganz direkt oder finden immer wieder „Gründe“ warum vegan „schlecht“ ist und konfrontieren dich oft mit Halbwissen oder karnistischen Gedankengut.</p>



<h2>4. Die Herausredenden</h2>



<p>… finden sehr schnell Gründe, warum sie ja „vegan nicht könnten“ oder sie selbst auch auf Tierschutz achten („ich esse ja auch nur ganz wenig Fleisch und wenn dann bio“) &#8211; obwohl niemand danach gefragt hat und alle wissen, dass das nicht so wirklich der Wahrheit entspricht. Diese Gruppe wiederholt auch gerne Halbwissen, das gegen vegan spricht, argumentiert oft mit Gesundheit und Ernährungsmythen.</p>



<h2>5. Die Dauer-Beschwerenden</h2>



<p>… können auch gleichzeitig Aktiv-Agressive und/oder Herausredende sein, die sich darüber beschweren, wie „kompliziert“ es mit dir ist, essen zu gehen oder für dich zu kochen. Jeder Anlass, der eine derartige Beschwerde ermöglicht, wird genutzt. Die Dauer-Beschwerenden sind ein Spektrum der Aktiv-Agressiven und nutzen daher auch oft diskriminierende Kommunikationsmethoden.</p>



<h2>6. Die Tolerierenden</h2>



<p>… sagen nichts gegen deine vegane Lebensweise, fragen dich gleichzeitig aber auch nicht nach deinen Motiven. Dass du ausreichend Essensoptionen bekommst, wenn gemeinsam gegessen wird ist selbstverständlich, du wirst auch gefragt ob du mit den Sachen einverstanden bist. Die Tolerierenden essen neben dir wie immer nach alten Gewohnheiten, ohne sich herauszureden oder aktiv-agressiv zu betonen wie „toll“ das Essen ist, „Gründe“ gegen vegan zu finden oder dich in irgend einer Weise zum Konsumieren tierischer Produkte zu animieren.</p>



<h2>7. Die Angepassten</h2>



<p>… essen omnivor oder vegetarisch, gehen mit dir in vegane Locations und wenn sie nur mit Veganer:innen unterwegs sind, verhalten sich unauffällig und vermeiden auf ihre eigene Lebensweise aufmerksam zu machen. Sind sie wiederum in omnivorer Gesellschaft wird bewusst unvegan konsumiert.</p>



<h2>8. Die Verständnisvollen</h2>



<p>… gehen mit dir gerne in vegane Cafés und Restaurants, essen aber trotzdem weiterhin omnivor/vegetarisch. Eventuell sorgt dein Vorbild auch für kleine Verhaltensänderungen wie den Wechsel zu pflanzlicher Milch. Mit den Verständnisvollen ist es meist recht angenehm, wobei sie deine Probleme mit Nicht-Veganer:innen nicht alle verstehen (können).</p>



<h2>9. Die Interessierten</h2>



<p>… sind sehr offen, stellen Fragen und hören aufmerksam zu, wenn du von deinem veganen Motiven sprichst. Im Gegensatz zu allen zuvor genannten anderen Gruppen gehen sie nicht davon aus deine Gründe zu kennen und denken auch nicht, dass sie sich beim Thema besser auskennen, als du. Wenn du Glück hast, werden aus diesen Interessierten sogar Vegetarier:innen oder Veganer:innen.</p>



<h2>10. Die Allies</h2>



<p>… sind die Gruppe, der eigentlich alle deine Freund:innen und Familie angehören sollten, da diese Gruppe nicht nur verständnisvoll und/oder interessiert ist, sondern dich auch in deiner Lebensweise unterstützt. Allies zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei Konfrontationen mit schwierigen Nicht-Veganer:innen verteidigen, unterstützen und ein entsprechendes Wissen haben. Allies müssen dabei nicht selbst vegan leben, sollten die Thematik jedoch umfassend durchdrungen haben. Das kann durch die eigene aktive Beschäftigung mit Informationen entstehen oder durch Gespräche mit dir.</p>



<p class="has-text-align-right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
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		<title>Eine Plastiktüte auf dem Kopf oder über Nachhaltigkeit im Bad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2020 11:53:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Low Waste]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern war ich bei der Friseurin um die Ecke meine Haare schneiden. Aufgrund von Corona bieten sie dort keine Trockenhaarschnitte an und so musste ich [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/09/30/eine-plastiktuete-auf-dem-kopf-oder-ueber-nachhaltigkeit-im-bad/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><em>Gestern war ich bei der Friseurin um
die Ecke meine Haare schneiden. Aufgrund von Corona bieten sie dort
keine Trockenhaarschnitte an und so musste ich mir den Kopf mit den
vorhandenen Shampoos waschen lassen. Meine Haare fühlen sich jetzt
an, als ob ich eine Plastiktüte drüber gestülpt hätte&#8230; Wie ich
solch ein Gefühl normaler Weise vermeide und was ich noch so für
Nachhaltigkeit im Bad mache berichte ich in diesem Artikel. </em>
</p>



<h2><strong>Für die Haare </strong>
</h2>



<p>Seit ca einem Monat wasche ich mir die Haare mit Wascherde, auch Ghassoul genannt. Dies ist wie der Name vermuten lässt eine Erde, mit der sich Körper und Haare waschen lassen. Ghassoul ist in Papier- oder Kartonpackungen erhältlich – im Bioladen oder Reformhaus und verzichtet damit auf unnötiges Plastik. Vor dem Duschen muss die Erde mit Wasser angerührt werden, am besten ist es diese vorzubereiten und eine Zeit stehen zu lassen, da dann ein festerer Brei wird. Ich persönlich mag es mehr, wenn die Wascherde etwas fester ist, oft gelingt das jedoch nicht und so kippe ich mir dann das Kaltwasser-Erde-Gemisch beim Duschen über den Kopf. Sicherlich hast du auch schon von der „No-Poo“ Methode des Haarewaschens gehört. Dabei wird oft Roggenmehl empfohlen, Wascherde ist aber auch möglich. Die Erde wird dann in den nassen Haaren verteilt und etwas eingerieben – so habe ich zudem noch einen Peeling-Effekt für die Kopfhaut. Nach gleichmäßiger Verteilung wasche ich sie aus und wiederhole den Vorgang um wirklich all den Dreck der Stadt-Luft aus dem Haar zu entfernen. Abschließend gehe ich dann noch mit der Duschbrause über die Wände und die Wanne, da natürlich Erdreste verspritzen. Der Vorteil im Vergleich zu Seife und Shampoo ist: einmal Wasser reicht meist zum Renigen aus, eventuell muss noch mal mit der Hand drüber gegangen werden. Nach den rund vier Wochen „No-Poo“ ist mein Fazit positiv. Meine Haare hängen nicht mehr, sondern haben erstmals natürliches Volumen. Da stellt sich mir die Frage, ob alle bisherigen Shampoos überhaupt für mein Haar geeignet waren. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass die Spitzen jedoch sehr trocken zurück bleiben. Hier muss ich überlegen, ob ich entweder seltener Wasche oder ab und an mal eine Kur mit Kokosöl oder ähnlichem mache.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" width="225" height="300" src="http://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200920_113729-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-962" srcset="https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200920_113729-225x300.jpg 225w, https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200920_113729-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption>Ghassoul wir bei uns im Glas angemischt und steht im Waschregal der Badewanne. <br>+++ Unbezahlte Werbung, da Marke erkennbar +++</figcaption></figure></div>



<p>Shampoos in Plastikflaschen kaufe ich
übrigens schon länger nicht mehr – diese unnötige
Umweltverschmutzung wollte ich nicht mehr unterstützen. Falls du
dich nicht direkt an die No-Poo-Methode heran traust oder sie
ausprobiert und für ungeeignet befunden hast, kannst du zwischen
diversen Shampoo-Bars wählen und damit das Haar waschen. Ich finde
diese halten lange und sind somit ihr Geld wert. 
</p>



<h2><strong>Für den Körper</strong></h2>



<p>Für meine Haut benutze ich auch aus
Gründen der Nachhaltigkeit nur noch Seifenstücke. Zwar könnte ich
auch Ghassoul nehmen, da fehlt mir jedoch der angenehme Duft.
Absurder Weise gibt es seit kurzem auch Dusch-Stücke, die das
Duschgel in der Plastikflasche ersetzen sollen, obwohl dies auch
nichts anderes als Seife ist&#8230; Ein schöner Marketing-Trick eben.
Also, in der Dusche kann die selbe Seife wie am Waschbecken für die
Hände verwendet werden. 
</p>



<p>Ansonsten halte ich persönlich die
meisten kosmetischen Produkte für unnötig. Am sinnvollsten ist es
in meinen Augen möglichst wenig Zeug auf Haut und Haar zu schmieren.
Ich nutze daher eher selten Make-Up und keinerlei Haarspray oder
-gel. Das spart Geld und Zeit, ist oben drauf noch umweltfreundlicher
und es werden auch nicht groß Pflegeprodukte wie Cremes oder
Reiniger benötigt. Denn eigentlich ist unsere Haut selbst sehr gut
darin sich zu pflegen und benötigt nur durch das viele Waschen und
Poren-Verkleben durch Kosmetik besondere Zusatzpflege. Ich selbst
habe daher nur eine Gesichtscreme, ansonsten pflege ich bei trockener
Haut auch mit Ölen. Hier gibt es jedoch so viele Typ-Unterschiede,
dass ich keine allgemeinen Tipps geben möchte. 
</p>



<h2><strong>Im Bad allgemein </strong>
</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img loading="lazy" width="225" height="300" src="http://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/Klopapier-und-Happy-Po-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-966" srcset="https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/Klopapier-und-Happy-Po-225x300.jpg 225w, https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/Klopapier-und-Happy-Po-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption> Bei uns gibt es Recycling-Papier und als neue Anschaffung eine Po-Dusche von Happy Po &#8211; leider aus Plastik. <br>+++ Unbezahlte Werbung, da Namensnennung +++ </figcaption></figure></div>



<p>Über diese Produkte für Haut und Haar
hinaus haben wir im Bad schon lange einige Umstellungen auf
Nachhaltigkeit vorgenommen. So vermeide ich Plastik so gut es geht
und habe eine Klobrille aus Bambus. Auch unsere Klobürste ist aus
Holz und die Seifenschale und der Zahnputzbecher sind aus Glas.
Darüber hinaus putze ich fast nur noch mit selbstgemachten
Putzmitteln: verdünnte Essigessenz als Allzweckreiniger bzw. in
Kombination mit Natron als eine Art Scheuermilch. Da leider das
Toilettenrohr bei unserem Haus eigentlich durch die Hausverwaltung
ausgetauscht werden müsste bevorzuge ich für das Klo einen
abgefüllten Reniger aus dem Unverpacktladen – der überdeckt den
Rohr-Gestank etwas besser. Wobei ich an dieser Stelle nochmal
hervorheben will, dass Klosteine ein absolutes No-Go sind: Sie
gaukeln Sauberkeit vor und sind zudem aufgrund ihrer Inhaltsstoffe
umwelt- und gesundheitsschädlich. Das Einatmen der Duftstoffe kann
endokrine Diskruptionen (hormonelle Auswirkungen) nach sich ziehen –
also ab in die Tonne damit! 
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" width="225" height="300" src="http://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200402_161149-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-964" srcset="https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200402_161149-225x300.jpg 225w, https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200402_161149-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>



<p>Ansonsten haben wir auch schon lange keine Wattepads mehr – ein Lappen oder wiederverwendbare Pads sind kostengünstiger, funktionieren genauso gut und machen keinen Müll. Darüber hinaus nutzen wir Bambus-Zahnbürsten und eine Zahnpasta aus einem Glas ohne Plastikring. Alternativ gibt es auch Zahnputz-Tabletten, bei mir hinterließen diese jedoch immer unschöne Verfärbungen vom Tee. Hier empfehle ich einfach auszutesten, was am besten für einen selbst funktioniert. Und zu guter letzt sind wir auch schon lange auf Papier-Wattestäbchen umgestiegen. Diese werden selten benutzt, sind jedoch für manche Zwecke eben doch nützlich. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" width="768" height="1024" src="http://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200314_142622-Kopiert-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-968" srcset="https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200314_142622-Kopiert-768x1024.jpg 768w, https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200314_142622-Kopiert-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Unsere Zahnpasta ist im Glas und dies wiederum in einem kleinen Karton &#8211; alles ohne Plastik. <br>+++ Unbezahlte Werbung, da Marke erkennbar +++</figcaption></figure>



<p>Habe ich noch etwas im Bad vergessen, was dich interessieren würde? Wo bist du beim Thema Nachhaltigkeit im Badezimmer angelangt? Schreib mir gerne einen Kommentar.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" width="768" height="1024" src="http://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200427_173646-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-972" srcset="https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200427_173646-768x1024.jpg 768w, https://frechfuechse.de/wp-content/uploads/2020/09/IMG_20200427_173646-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>Ach ja, zum Rasieren nutze ich einen sogenannten Rasierhobel und bin sehr zufrieden &#8211; die Angst vor Schnitten halte ich für unnötig. </figcaption></figure>



<p class="has-text-align-right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Haben wir nicht bereits genug?</title>
		<link>https://frechfuechse.de/2020/08/01/haben-wir-nicht-bereits-genug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2020 12:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsam leben]]></category>
		<category><![CDATA[No Buy Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Sparsam leben]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[No-Buy-Challenge]]></category>
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					<description><![CDATA[Genug – SOL-Kurs Lektion 2 Seit einigen Wochen nehme ich an einem Online-Kurs des Verein SOL &#8211; Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil teil. In [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/08/01/haben-wir-nicht-bereits-genug/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3>
<strong>Genug
– SOL-Kurs Lektion 2</strong></h3>



<p><em>Seit einigen Wochen nehme ich
an einem Online-Kurs des <a href="https://www.ichhabegenug.at/index.php">Verein
SOL &#8211; Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil </a>teil.
In der zweiten Lektion geht es um Werbung und ihre Wirkung auf
unserer Leben. Da ich mich im Rahmen meiner <a href="http://frechfuechse.de/2019/12/28/die-no-buy-challenge-2020/">No
Buy Challenge</a> eh mit diesem Themenkomplex beschäftige, möchte
ich an dieser Stelle gerne meine Antwort auf die Lektion hier mit dir
teilen und freue mich über einen Austausch in den Kommentaren. </em>
</p>



<h4><strong>Der Zweck von Werbung</strong></h4>



<p>Ich kann die Beschreibungen des
Fotografen Oliviero Toscani und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b-zV8aGDCTE">des
Hirnforschers Gerald Hüter</a> in vielerlei Hinsicht unterstützen.
Ich habe selbst eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht und
später im Studium u.a. Marketing gehabt. Genau diese
Mangelgefühlerzeugung ist das, was wir gelernt haben. Natürlich
soll Werbung auch gestalterisch ansprechend sein, aber der
grundlegende Zweck ist etwas zu verkaufen, von daher muss Werbung
immer um Aufmerksamkeit buhlen. Wenn ich mir heutzutage Werbung
anschaue kann ich diese gar nicht mehr ohne Analyse darüber, was
sich die Marketing-Abteilung dabei gedacht hat, betrachten. Mir ist
immer im Hinterkopf, dass ich unzufrieden gemacht werde, um mir dann
die dafür angebotene „Lösung“ zu kaufen. In der Werbung wird
viel mit Emotionen gearbeitet, Psycholog:innen werden bewusst bei
großen Kampagnen hinzugezogen, um die jeweilige Zielgruppe genau zu
treffen, zu verstehen und dann zu manipulieren. Gleichzeitig darf das
jeweils verkaufte Produkt gar nicht das erfüllen, was es uns
verspricht, weil wir dann ja glücklich und zufrieden wären und
nichts mehr kaufen würden, was über die Deckung von
Grundbedürfnissen hinaus geht. 
</p>



<h4><strong>Wie ich mich davor schütze</strong></h4>



<p>Ich persönlich habe schon seit
mehr als 10 Jahren einen Ad-Blocker auf meinem Computer, um dieser
aufdringlichen Verkaufsmasche bewusst zu entkommen. Zudem kaufe ich
mir auch nicht mehr wie früher Magazine, die mit Werbebotschaften
gespickt sind und bei Zeitungen oder anderen Nachrichten bemühe ich
mich darum diese möglichst werbefrei zu lesen/schauen. Newsletter
und andere Angebot-E-Mails habe ich (fast) alle abbestellt und an
unserem Briefkasten klebt ein Sticker mit „Bitte keine Werbung und
kostenfreie Zeitungen“. All diese Maßnahmen helfen mir weniger zu
kaufen und damit mehr Geld für die Dinge zu haben, die mich wirklich
glücklich machen. Statt nach „Schnäppchen“ zu suchen oder mich
zu ärgern, dass ich ein Angebot verpasst habe, lese ich lieber ein
gutes Buch, mache Sport etc. Das aufwendige Blockieren von Werbung in
meinem Leben hat mir bestimmt einiges mehr an echter Zufriedenheit
gebracht. 
</p>



<p>Wenn ich Werbung doch mal sehe,
analysiere ich sie, statt mich auf die intendierte Botschaft
einzulassen. Dies kann ich jedoch auch nur, weil ich mich auf
professioneller Ebene mit diesen Marketing-Instrumenten
auseinandergesetzt habe. 
</p>



<h4><em><strong>W</strong></em><strong>erbung kann auch positive Effekte haben – aber auch Fallstricke</strong></h4>



<p>Manchmal hat Werbung natürlich
auch einen positiven Effekt, zum Beispiel wenn ich von einem
nützlichen Produkt/einer guten Dienstleistung erfahre, das/die ich
sonst nicht gefunden hätte. Zum Beispiel habe ich über eine Werbung
von einer Hörbuch-Flatrate erfahren, durch die ich tatsächlich Geld
spare im Vergleich dazu, wenn ich jedes Buch einzeln gekauft hätte.
Trotzdem weiß ich auch um die Gefahr bei einer Flatrate oder einem
Abo drauf zu zahlen und entscheide mich bei solchen vertraglichen
Bindungen lieber für flexible Kündigungsmöglichkeiten, statt
mehrere Monate zu zahlen, ohne das Angebot zu nutzen. 
</p>



<h4><strong>Aktuelle NoBuyChallenge</strong></h4>



<p>In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen keine neuen Produkte zu kaufen und alles, das ich meine wirklich zu benötigen, aus zweiter Hand zu beziehen. Die genauen Regeln und Ausnahmen habe ich <a href="http://frechfuechse.de/2019/12/28/die-no-buy-challenge-2020/">in meinem Blog-Post von Dezember 2019</a> festgehalten. Bereits jetzt nach sieben Monaten bemerke ich einen positiven Effekt auf meine Zufriedenheit, meinen Geldbeutel und die mir zur Verfügung stehende Zeit – und das obwohl ich schon in den Vorjahren sehr bewusst und wenig konsumiert habe. Das „Extra“-Geld, das ich nun zur Verfügung habe, nutze ich für Erlebnisse, Unternehmungen, leckeres Essen und Trinken, statt für Dinge, die meine Wohnung vollstopfen und gepflegt werden müssen. Bisher ist es ein sehr befreiendes Gefühl.  </p>



<h4>Der Einfluss der Werbung auf unser Geld</h4>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„<em><strong>Am Großteil unserer variablen Konsumentscheidungen sind Werbebotschaften maßgeblich beteiligt.“</strong></em></p><cite>Zitat aus der Lektion &#8211; leider nicht zugeordnet</cite></blockquote>



<p>Natürlich
haben Werbebotschaften einen erheblichen Einfluss darauf, welche
Produkte wir kaufen. Wir brauchen uns doch nur umschauen, wie viele
Menschen gerne als Werbeschild für Marken herum laufen und für den
jeweiligen Pullover, das T-Shirt oder ähnliches auch noch ordentlich
Geld bezahlt haben. Besitz ist in unserer Gesellschaft Prestige:
„Mein Haus, mein Auto, meine Yacht&#8230;“ &#8211; nicht nur die Werbung,
sondern auch unsere Popkultur reproduziert dieses Narrativ immer
wieder in Film, Fernsehen, Musik etc. Sich dem zu entziehen ist nicht
leicht. 
</p>



<h4><strong>Befreiung statt Verzicht – mein Fazit </strong> </h4>



<p>Für mich ist schon seit Jahren
das, was andere als „Verzicht“ beschreiben würden eine sehr
erfüllende Weise zu leben. Ich habe schon immer eher minimalistisch
gelebt, da mich Chaos anstrengt. Vor ca. vier Jahren stieß ich dann
auf die Bezeichnung „Minimalismus“ und fand mich darin wieder.
Daraus resultierend habe ich meinen Besitz verringert und somit mehr
Platz und mehr Ordnung in meiner Wohnung. Durch den Minimalismus habe
ich zudem viele tolle neue Leute kennengelernt und mich für weitere
Themen geöffnet. Ich sehe in dem, was in unserer Konsumgesellschaft
als „Verzicht“ betitelt wird im Gegenteil eine ungemeine
Bereicherung. 
</p>



<p><em>Wie siehst du das Thema Werbung, hast du ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich? Schreib mir gerne einen Kommentar. Ich freue mich über den Austausch. </em> </p>


<p><!--StartFragment--></p>


<p style="text-align:right"> <strong><em>++++&nbsp;&nbsp; UNBEZAHLTE WERBUNG, da Namensnennung&nbsp; ++++</em></strong>  </p>



<p style="text-align:right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a> <br></p>


<p><!--EndFragment--></p>


<p style="text-align:right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die No Buy Challenge 2020 &#8211; Zwischenfazit</title>
		<link>https://frechfuechse.de/2020/07/16/die-no-buy-challenge-2020-zwischenfazit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2020 11:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Challenges]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[No-Buy-Challenge]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang 2020 hatte ich hier auf meinem Blog von meiner Challenge dieses Jahr nichts Neues zu kaufen berichtet. Die genauen Regeln und Ausnahmen kannst du [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/07/16/die-no-buy-challenge-2020-zwischenfazit/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><em>Anfang 2020 hatte ich hier auf meinem Blog von meiner Challenge dieses Jahr nichts Neues zu kaufen berichtet. Die genauen Regeln und Ausnahmen kannst du <a href="http://frechfuechse.de/2019/12/28/die-no-buy-challenge-2020/">hier</a> nachlesen. Nun ist bereits Juli 2020 und das Jahr verlief bisher vollkommen anders, als erwartet. Trotzdem bin ich bei der Challenge geblieben und will heute davon erzählen, wie es mir bisher ergangen ist. </em> </p>



<h2>Die ersten Schritte</h2>



<p>Zum 1.1.2020 ging es mit der Challenge
los und der Januar war diesbezüglich ereignislos. Erst im Februar
kamen bei mir Gedanken auf, dass ich irgendwas „bräuchte“. Was
das genau war, weiß ich gar nicht mehr. Nur einen Kalender benötigte
ich dringend. Normaler Weise bekam ich einen von der Arbeit, doch
dieses Mal verzögerte sich dessen Produktion so sehr, dass ich
meinem Freund vor quengelte, wie sehr es mich störte alles auf losen
Zetteln zu notieren. Und so „überraschte“ er mich mit einem
Kalender, den ich mir vorher ausgesucht hatte. Challenge
ausgetrickst? Ja, vermutlich schon irgendwie. Vielleicht hätte ich
Arbeitsmittel auch auf die Ausnahmen-Liste setzen sollen, denn einen
Kalender bekommt man wirklich nicht zweite Hand. 
</p>



<p>Da mich das Geschenk von meinem Freund
so gefreut hatte, wollte ich ihm auch eine Freude machen und ihm
T-Shirts für unsere gemeinsamen Yoga-Session schenken. Bei
Frauenkleidung ist es vergleichsweise einfach gute und günstige
Sachen 2<sup>nd</sup> Hand zu erstehen, bei Männerkleidung eher
nicht. Doch über Ubup fand ich zwei Shirts, die ihm passen und
seinem Farbgeschmack entsprechen. Für mich selbst bestellte ich auch
etwas, was mir aber nicht passte und deswegen zurück ging – das
ist der Vorteil bei Händlerware, sie kann zurück gegeben werden. 
</p>



<h2>Und dann kam Corona</h2>



<p>Der Februar und März waren immer wieder von kurzen
Kaufwunsch-Gedanken begleitet, die jedoch sehr leicht beruhigt werden
konnten, da sie nicht besonders nachhaltig waren. Und dann kam Corona
und die Schließung der Geschäfte und Schulen&#8230; Am Anfang war ich
ziemlich froh über den Stillstand, da mich dieser Trubel, diese
Konsumgeilheit in unserer Gesellschaft oft sehr anstrengt. Doch dann
kamen Sorgen auf. Was sollte mit all den tollen Cafés und
Restaurants werden, die ich so gerne besuchte und die Sportstudios?
Was würde sich überhaupt halten können und was nicht? In dieser
Zeit überlegte ich wirklich ob ich die Challenge nicht abbrechen und
Gutscheine für Fair Trade Kleidungsgeschäfte etc kaufen sollte. Ich
tat es nicht. Ohne Corona hätte ich dort nicht konsumiert, also
warum sollte ich es jetzt deswegen tun? Bei Cafés, Restaurants und
anderen Lokalitäten wie Kinos versuchte ich jedoch durch
Gutscheinkäufe und Spenden unterstützend tätig zu sein. Und ich
erstellte mir einen Steady-Account um die Arbeit von Künstler_innen,
Aktivist_innen und Journalist_innen zu unterstützen. 
</p>



<h2>Meine Ausnahmen</h2>



<p>Für meine No Buy Challenge hatte ich mir gewisse Ausnahmen
vorbehalten: Sachen für die Wohnung und natürlich notwendiges wie
Lebensmittel oder Kosmetik, sowie drei Neukäufe im ganzen Jahr. Im
April bestellte ich spontan einen Blumenstrauß, den ich eigentlich
meiner Großtante schicken wollte. Da der Versand nicht möglich war
holte ich ihn für mich selbst ab und fragte mich im Nachhinein ob
ich das nun zu den drei Ausnahmen zählen müsste, oder war es eine
Sache für die Wohnung? 
</p>



<p>Im März oder April kam die zweite Ausgabe des Magazins „Brigitte
Be Green“ heraus und da mir die erste Ausgabe recht gut gefallen
hatte, wollte ich diese nun auch gerne lesen. Nur musste ich vor mit
selbst wirklich zugeben, dass auch eine Zeitschrift, die ich
vermutlich nur einmal lesen würde, eine Ausnahme meiner Challenge
bedeuten würde. Ich überlegte eine Weile, entschied mich dann
jedoch dafür sie zu bestellen. Etwas Unterhaltung konnte ich gut
gebrauchen. 
</p>



<p>Ebenfalls um die selbe Zeit (ich glaube im April) stieß ich auf das neue Buch von Kathrin Hartmann „Grüner wird’s nicht“. Ich hatte zuvor begeistert ihr Buch „<a href="http://frechfuechse.de/2020/04/29/ende-der-maerchenstunde-eine-buchrezension/">Ende der Märchenstunde</a>“ verschlungen und wollte das im März 2020 erschienene neue Werk unbedingt lesen. Leider fand ich es weder zweite Hand noch in der Bibliothek. Auch an dieser Stelle freute sich der Frechfuchs darüber mir mit dem Buch eine Überraschung zu bescheren. Sehr lieb von ihm.  </p>



<p>Darüber hinaus machte ich bisher keine Ausnahme mehr. Für die
Wohnung schaffte ich mir aufgrund der Home-Office-Situation einen
Sitzball an, den ich zunächst als B-Ware kaufte, der jedoch leider
direkt defekt geliefert wurde. Um dem Ganzen trotzdem noch eine
Chance zu geben, kaufte ich dann doch einen neuen Ball. So richtig
zufrieden bin ich mit dem Ball nicht und eventuell schaffe ich mir
doch noch einen guten Bürostuhl und/oder einen Stehtisch an – die
Entscheidung verschiebe ich aktuell noch. 
</p>



<p>Außerdem nutzte ich die Gelegenheit mir zu meinem Geburtstag im
Juni von den Eltern meines Freundes ein Yoga Bolster zu wünschen.
Danach hatte ich seit der Schließung des Yogastudios zweite Hand
gesucht, jedoch nichts passendes gefunden. Die Tatsache, dass wir
unser Yoga nun zu Hause machen mussten hatte mich bereits Ende März
vor die Herausforderung gestellt entsprechendes Equipment zu
besorgen, doch hatte ich Glück gehabt und über Ebay Kleinanzeigen
ein unbenutztes Set einer Matte, eines Meditationskissens und einer
zugehörigen Decke zu ergattern. Manchmal muss man nur mal schauen,
ob nicht doch jemand anderes genau das zu Hause herum liegen hat, das
man selbst braucht. 
</p>



<p>Diesen Ansatz fuhr ich auch, als Ende Mai mein Laptop endgültig
in die Knie ging und das Arbeiten darauf kaum mehr möglich war. Mein
Vater hatte noch eine Gerät zu Hause und schenkte es mir. So einfach
können sich manchmal Probleme lösen. Zuvor hatte ich noch recht
lange im Bereich refurbished Electronics geschaut, jedoch nichts
passendes gefunden. 
</p>



<h2>Mein Zwischenfazit</h2>



<p>Die Challenge fällt mir einerseits relativ leicht, da ich bereits
vorher schon sehr wenig konsumiert und viel Freude am Heraussuchen
von 2<sup>nd</sup> Hand Optionen hatte, andererseits schränkt sie
mich auch ein wenig ein, da ich eben doch manche Dinge neu anschaffen
mag oder muss. Das mit dem Kalender war wirklich notwendig und
vermutlich sollten Arbeitsmittel auch auf die Ausnahmen-Liste. Die
Zeitschrift und auch die Bücher wären eigentlich nicht notwendig
gewesen, da ich sie wahrscheinlich irgendwann in der Bibliothek oder
zweite Hand bekommen hätte. Trotzdem ist es manchmal schon schön
ein Buch direkt nach dem Erscheinen lesen zu können – insbesondere
als Fan der Autorin. Durch Corona war ich zudem auch etwas im Kaufen
von Dingen über Kleinanzeigen eingeschränkt, da ich mir nicht
sicher war, ob ich für solche Abholungen durch die Stadt fahren
sollte. Glücklicher Weise bekam ich das Yoga-Set per Post. 
</p>



<p>Ein großer Vorteil dieser Challenge ist, dass ich Geld gespart
habe. Obwohl ich vergleichsweise exzessiv war, was Besuche in Cafés
und Restaurants anbelangt, blieb doch mit der Zeit relativ viel Geld
auf dem Konto. Auch meine Spenden und Unterstützungen über Steady
fielen dagegen kaum ins Gewicht. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass
ich nach den ersten Monaten im Kopf freier wurde und mich nicht mehr
so sehr mit Konsum beschäftigt habe. Damit mir dies leichter fällt,
habe ich schon länger ein paar Strategien zur Konsumvermeidung
entwickelt, die ich an anderer Stelle hier mit dir teilen werde. 
</p>



<p>Abschließend kann ich dir nur empfehlen diese Challenge auch mal
zu versuchen, am besten auch eine etwas längere Zeit um den Effekt
vom freien Kopf auch wirklich zu bekommen. Ich werde auf jeden Fall
dran bleiben und bin gespannt, wie es sich in den nächsten Monaten
entwickeln wird oder ob ich doch noch vor Probleme gestellt werde.
Ich werde dann auf jeden Fall nochmal berichten. 
</p>



<p><em>Konntest du aus meinem Zwischenfazit etwas mitnehmen? Kannst du dir vorstellen selbst eine NoBuy Challenge zu machen oder was denkst du darüber? Schreib mir gerne einen Kommentar.  </em></p>



<p style="text-align:right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ende der Märchenstunde“ – eine Buchrezension</title>
		<link>https://frechfuechse.de/2020/04/29/ende-der-maerchenstunde-eine-buchrezension/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 13:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einfach lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologisch Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[greenwashing]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine letzten Blog-Posts sind schon wieder eine ganze Weile her, doch ich möchte nun wieder die Rezension von Büchern mit ökologischen Themen aufnehmen. Dabei konzentriere [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/04/29/ende-der-maerchenstunde-eine-buchrezension/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator"/>



<p><em>Meine letzten
Blog-Posts sind schon wieder eine ganze Weile her, doch ich möchte nun wieder
die Rezension von Büchern mit ökologischen Themen aufnehmen. Dabei konzentriere
ich mich bewusst auf Autorinnen, um die leider sehr unterdrückte weibliche
Sicht auf unsere Welt hervorzuheben. Dieser Artikel widmet sich dem Buch „Ende
der Märchenstunde – Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt“
von Kathrin Hartmann aus dem Jahr 2009. </em></p>



<h2>Wer ist die Autorin?</h2>



<p>Kathrin Hartmann ist Autorin, Redakteurin und Journalistin und
kann als die Spezialistin für das Thema Greenwashing bezeichnet werden. Sie hat
zudem in dem Dokumentarfilm „Grüne Lügen“ mitgewirkt und im März 2020 ist grade
ihr neues Buch „grüner wird’s nicht“ erschienen.</p>



<h2>Was erwartet mich in dem Buch? </h2>



<p>„Ende der Märchenstunde“ ist in fünf Kapitel mit nochmal
einzelnen Abschnitten gegliedert. Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einer
Gruppe von Akteur_innen des „grünen Konsum“. </p>



<p>Dabei beginnt das Buch mit der Ebene der Individuen – den Konsument_innen.
In diesem Abschnitt beschreibt Kathrin Hartmann wie das Marketing Menschen mit
ökologischen Interessen als besondere Zielgruppe – die sogenannten LOHAS – für sich
entdeckt hat. So wurde dem Begriff „Öko“ ein neuer Anstrich, des schicken,
hippen, reflektierten Lifestyles verpasst. Natürlich ein Lifestyle, den man
sich „ganz ohne Reue und Verzicht“ kaufen kann. Diese Marketing-Strategie setzt
darauf alles Negative auszublenden, den Blick nicht auf die Ursachen der Probleme,
sondern stattdessen auf die individuelle Ebene zu lenken. Im Umkehrschluss
heißt das aber auch, dass „die Lifestyle-Ökos nur sich selbst, nicht aber die
Welt verbessern“. </p>



<p>Das zweite Kapitel wirft einen Blick auf die „Organisationen
der Lifestyle-Ökos“. Hier werden Plattformen und Personen des LOHA-Marketings
genauer unter die Lupe genommen und aufgedeckt, dass unter dem Deckmantel einer
„gesellschaftlichen Bewegung“ nur Konsum gefördert werden soll. Statt mit dem
Zeigefinger auf die Wunde zu zeigen, werden freundlich simple Tipps für ein umweltgerechteres
Leben gegeben und von der „Macht der Konsumenten“ gesprochen. Diese Macht kann
dann passender Weise direkt durch den Erwerb der ebenfalls angepriesenen „grünen“
Produkte ausgeübt werden. Mit den wirklich großen gesellschaftspolitischen und
kritischen Fragen braucht sich hier niemand tiefgreifend auseinandersetzen. </p>



<p>Was bereits im zweiten Kapitel anklingt, wird im dritten
vertieft. Hier geht es um die Unternehmen und wie sie fleißig Greenwashing
betreiben. Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre gerieten viele Konzerne
und Marken in die Schusslinie der Schuldzuweisungen für massive Menschenrechtsverletzungen
und Umweltzerstörung. Um einen Imageschaden abzuwenden wurde unter den Begriffen
„Corporate Responsability (CR)“ oder auch „Corporate Social Responsability
(CSR)“ begonnen die Konzerne besser darzustellen, als sie es eigentlich sind.
Dabei wird unter anderem „Cause Related Marketing“ verwendet, bei dem
karikative Versprechen an den Kauf eines Produkts gebunden werden. Ein sehr
bekanntes Beispiel dafür ist Krombacher. Beim Kauf von einem Kasten Bier gehen
ganze 6,7 Cent an ein Regenwaldprojekt des WWF. Dabei ist es natürlich kein
Zufall, dass diese konkrete Formulierung nicht so schön klingt, wie die
Werbung. &nbsp;Doch es geht noch absurder: So
hatte Toyota in den 00er-Jahren eine Kampagne, dass sie für den Kauf eines
Autos 100 Bäume pflanzen würden. Klingt in Anbetracht des voranschreitenden
menschengemachten Klimawandels irgendwie zynisch oder? Doch diese Formen des
Greenwashings – das hebt Kathrin Hartmann hervor – sind keine Einzelfälle, sondern
ein Marketing-Prinzip global agierender Konzerne. </p>



<p>Neben den einzelnen Unternehmen werden im dritten Kapitel
auch die Weltwirtschaftsorganisationen genauer betrachtet, denn erst durch
diese wurden die Möglichkeiten der Privatisierung von Allgemeingut und der
weltweite freie Handel vorangetrieben. Anhand von diversen Beispielen zeigt
Kathrin Hartmann auf, welch weitreichende Folgen dies für soziale
Gerechtigkeit, Umweltschutz und die Handlungsfähigkeit von Politik hat. So
können Konzerne Staaten verklagen, wenn neue Auflagen für Menschenrechte und
Umweltschutz eingeführt werden. Konzerne haben damit ein ungemeines Druckmittel
und enorm große Macht – ohne jedoch demokratisch legitimiert zu sein. </p>



<p>Doch auch die demokratisch legitimierten Vertreter_innen des
Volkes spielen beim Greenwashing mit. So zeigt das dritte Kapitel auch wie Wirtschafts-Lobbyismus
ins politische Geschehen eingreift und lenkt. Vertreter_innen von Großkonzernen
sitzen ganz legal in deutschen Ministerien – ohne jeglichen öffentlichen
Aufschrei. </p>



<p>Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Produktion von
Gütern, die dann teilweise als „nachhaltig“ verkauft werden und zeigt auf, dass
„strategischer Konsum“<a href="#_ftn1">[1]</a> nicht so leicht zu haben
ist. Die Produktionsbedingungen und -ketten sind von so vielen Faktoren
abhängig, dass die Konsument_innen diese gar nicht durchblicken könnten. Am
Beispiel der Waschnüsse wird das Paradoxon dieses Konsums sehr gut
verdeutlicht: Die erhöhte Nachfrage in westlichen Ländern sorgte wiederum für
die vermehrte Nutzung stark chemischer Substanzen in Indien, da sich die
Menschen den gestiegenen Preis nicht mehr leisten konnten. So fasst die Autorin
zusammen „strategischer Konsum ist willkürlich“. </p>



<p>Und auch die Labels „Bio“ und „Fair Trade“ haben ihre
Schattenseiten. Es sind nämlich nicht reine Biosupermärkte Gewinner des
Bio-Booms, sondern Discounter, die damit ihr Image verbessern können und
gleichzeitig einen enormen Preisdruck auf die meist im Ausland liegende Produktion
ausüben. Somit wird leider auch nicht die hiesige Bio-Produktion unterstützt
und gleichzeitig unter Umständen den Menschen in den Produktionsländern das Obst
und Gemüse „weggekauft“. Außerdem gefährdet dieses „billig-Bio“ die hohen
Standards der ursprünglichen Bio-Nische. </p>



<p>Beim fairen Handel ist die Wahl des „richtigen“ Produkts
noch schwieriger. „Fair trade“ ist kein geschützter Begriff wie Bio. Die
Zertifizierung durch einzelne Siegel erschwert es insbesondere kleinbäuerlichen
Betrieben von fairem Handel zu profitieren. Außerdem wird dabei nicht die
gesamte Lieferkette berücksichtigt, denn sonst dürfte Fair Trade sicherlich
nicht bei Lidl angeboten werden. Fair Trade wird zudem hauptsächlich auf
exotische Produkte bzw. Rohstoffe angewendet und damit die unfairen
Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelproduktion hierzulande komplett
ausgeblendet. Statt politisch für einen weltweiten fairen Handel einzustehen,
wird Konsument_innen mit Fair-Trade-Kampagnen persönliche Verantwortung beim
Kauf suggeriert, gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit der Produktionsweise massiv
erschwert. Darüber hinaus lullen geschickte Marketing-Kampagnen die LOHAS mit „Heldengeschichten“
und weiteren Greenwashing-Strategien gekonnt ein. </p>



<p>Im fünften Kapitel widmet sich Kathrin Hartmann dann noch
der Politik und Gesellschaft und zeigt auf, dass „Bio“ und „Öko“ als Identifikationsmerkmal
und zur Abgrenzung genutzt wird. Diese Mechanismen werden nicht nur im
persönlichen Konsum, sondern auch in der Kindererziehung deutlich. So wird das
Kind zum eigenen „Projekt“, um sich bestmöglich von schlechter gestellten
Schichten abzugrenzen. Generell wird der LOHAS-Lifestyle von einer Gruppe
Menschen geführt, die sich als Elite sehen und sich aus der Gesellschaft und von
jeglicher Solidarität verabschiedet haben. Und während dem Öko-Lifestyle gefrönt
wird, stecken NGOs (Nichtregierungsorganisationen), die sich für Menschenrechte
und Umweltschutz einsetzen, in einer tiefen Krise. Dabei fehlt es den
Organisationen nicht an konkreten Ideen, sondern an einer gemeinsamen Vision und
der Mobilisierung der Gesellschaft zu einer politischen Kraft. Statt auf
Demonstrationen wird vermehrt auf Online-Petitionen gesetzt, die jedoch
deutlich weniger Strahlkraft haben. </p>



<p>Nach all diesen schweren, pessimistischen Ausführungen wird
man als Leser_in glücklicher Weise nicht einfach so zurück gelassen, sondern im
Schlusswort nochmal verdeutlicht, dass wir Bürger_innen uns nicht unsere Macht
in einer Demokratie von der Wirtschaft nehmen lassen dürfen und dafür wieder
politischer werden müssen. Raus aus der Schockstarre und rein in die Aktivität!
So schreibt Kathrin Hartmann: </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Natürlich ist es richtig, Saison- und Bio-Produkte zu kaufen – fair gehandelter Kaffee sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Es kann nicht schaden, die Produkte von »bösen« Firmen zu boykottieren. Nur bringen wird es nichts, wenn man daran nicht eine politische Forderung knüpft, die man gemeinsam mit anderen in die Öffentlichkeit und Politik trägt. […] Zu glauben, die Wirtschaft sei leichter zu ändern als die Politik, ist nicht nur naiv, sondern gefährdet die Demokratie. […] Wir sollten uns also lieber wieder an Bäume ketten, statt von Autokonzernen welche pflanzen zu lassen.“ </p></blockquote>



<h2>Wie fand ich das Buch?</h2>



<p>„Ende der Märchenstunde“ hat mich wirklich begeistert. Es ist unterhaltsam und leicht verständlich geschrieben ohne darauf zu verzichten unbequem zu sein. Kathrin Hartmann bringt die Dinge auf den Punkt und unterlegt sie mit konkreten Beispielen und Zahlen. Das Buch nimmt kein Blatt vor den Mund und versucht nicht zu gefallen. Stattdessen wird gekonnt der Finger in die Wunde gelegt und verdeutlicht, dass wir Druck auf die Politik ausüben müssen und nicht dem Märchen der individuellen (Konsum-)Verantwortung glauben dürfen. „Ende der Märchenstunde“ ist mit seinem Erscheinungsdatum von 2009 bei den Beispielen etwas veraltet, jedoch eine absolute Leseempfehlung für absolute jede_n! Nach dieser Lektüre bin ich ein absoluter Fan von Kathrin Hartmann geworden und freue mich schon darauf ihr neustes Buch zu lesen. </p>



<p style="text-align:right"> <strong><em>++++   UNBEZAHLTE WERBUNG, da Namensnennung  ++++</em></strong>  </p>



<p style="text-align:right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a> <br></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><a href="#_ftnref1">[1]</a>
oder auch „grüner“ bzw. „nachhaltiger Konsum“</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>„Trick 17 – Nachhaltig leben“ – Eine Buchrezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2020 11:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ökologisch Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Lifehacks]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufgrund meiner No-Buy-Challenge (und auch aus ökologischen und ökonomischen Gründen) verzichtete ich derzeit darauf Bücher zu kaufen, &#160;stattdessen habe ich mich mit Literatur zum Thema [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/01/24/trick-17-nachhaltig-leben-eine-buchrezension/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><em>Aufgrund meiner No-Buy-Challenge (und
auch aus ökologischen und ökonomischen Gründen) verzichtete ich derzeit darauf Bücher
zu kaufen, &nbsp;stattdessen habe ich mich mit
Literatur zum Thema Nachhaltigkeit in der Bibliothek eingedeckt. Die dort
entliehenen Bücher möchte ich hier schrittweise rezensieren. Meine zweite
Rezension gilt dem Buch „Trick 17 – Nachhaltig leben“ von Ina Volkmer.</em></p>



<h2>Wer ist die Autorin?</h2>



<p>Ina Volkmer ist freie Journalistin und verfasst laut ihrer
Webseite u.a. Texte zu folgenden Themen: Frauen, Reise, Ratgeber, Gesundheit, Food,
Ernährung, Architektur, Inneneinrichtung, Musik und Kultur. Neben dem oben
genannten Buch hat sie noch „Im smarten Garten“&nbsp;
und „Trick 17: Gesundheit &amp; Wohlbefinden“ beim Frechverlag
veröffentlicht. </p>



<h2>Was erwartet mich in diesem Buch? </h2>



<p>Das Buch ist mit 316 Seiten ziemlich dick, bietet aber
verhältnismäßig wenig Text und besteht hauptsächlich aus Fotos und großer
Schrift. Es werden 222 sogenannte „Lifehacks“ vorgestellt, die in folgende
Kapitel unterteilt sind: Nachhaltig einkaufen, Essen und Trinken, Frisch und
Sauber, Haus und Heim, Energie und Ressourcen, Gesundheit und Kosmetik, Zero
Waste und Upcycling, Unterwegs und im Urlaub und Kind und Kegel. </p>



<p>Die vorgestellten „Lifehacks“ sind dabei sehr verschieden
und wiederholen häufig bereits bekannte Nachhaltigkeits-Tipps wie „nimm deinen
Stoffbeutel mit zum Einkauf“, „kaufe Second Hand/bio/regional-saisonal“ etc. Darüber
hinaus kann man aber auch von neuen Ideen überrascht werden. Hier ein paar
Beispiele: </p>



<ul><li>Friere den Rest einer angebrochenen Weinflasche
in einer Eiswürfelform ein und benutze die Würfel zum Kochen. </li><li>Mache aus alter Bananenschale süße Chips oder
aus der Schale von Kartoffeln – beides sollte dann jedoch unbedingt bio sein. </li></ul>



<p>Darüber hinaus beinhaltet „Trick 17 – Nachhaltig leben“ zu
einem großen Teil DIY-Rezepte und <br>
-Ideen. </p>



<h2>Wie fand ich das Buch? </h2>



<p>Die Aufmachung des Buches wirkt auf mich wie für Kinder oder Familien gemacht. Die große Schrift und die vielen Fotos finde ich ziemlich unnötig und plustert das Buch meines Erachtens sehr auf. Ein großer Teil der Tipps war mir persönlich schon bekannt und auch wenn ich die DIYs sehr kreativ fand, so sehe ich doch für die wenigsten einen Anwendungsbereich in meinem Leben. Trotzdem konnte ich noch die ein oder andere Anregung herausziehen. Insgesamt würde ich „Trick 17 – nachhaltig leben“ eher Familien mit kleineren Kindern empfehlen, die eventuell etwas mehr aus der bildlastigen Gestaltung mitnehmen können, als ich. </p>


<p><br>
<!--StartFragment--></p>


<p style="text-align:right"> <strong><em>++++&nbsp;&nbsp; UNBEZAHLTE WERBUNG, da Namensnennung&nbsp; ++++</em></strong>  </p>



<p style="text-align:right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a> <br></p>


<p><!--EndFragment--><br /><br /></p>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Lebensmittel – zu schade für die Tonne</title>
		<link>https://frechfuechse.de/2020/01/15/lebensmittel-zu-schade-fuer-die-tonne/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 14:37:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Low Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologisch Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelretten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelverschwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[Rund zwei Einkaufswagen voll Lebensmittel werfen wir Deutschen durchschnittlich pro Jahr in die Tonne. Um dieser unnötigen Verschwendung – die sich sowohl negativ auf die [&#8230;] <span class="read-more-link"><a class="read-more" href="https://frechfuechse.de/2020/01/15/lebensmittel-zu-schade-fuer-die-tonne/">Read More</a></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p><em>Rund zwei
Einkaufswagen voll Lebensmittel werfen wir Deutschen durchschnittlich pro Jahr
in die Tonne. Um dieser unnötigen Verschwendung – die sich sowohl negativ auf
die Umwelt, als auch auf unseren Kontostand auswirkt – zu verringern, habe ich
in diesem Artikel ein paar Tipps für dich zusammengetragen, die du direkt
anwenden kannst. </em></p>



<h2>Richtig einkaufen </h2>



<p>Schon beim Einkauf von Lebensmitteln kann man der
Verschwendung entgegen wirken. Da viele Menschen gar nicht mehr wissen, worauf
sie beim Einkauf wirklich achten sollten, um nahrhafte Lebensmittel zu
erhalten, greifen sie häufig auf einen Perfektionsanspruch zurück. So wird nach
dem glänzend, knackig aussehenden Apfel aus konventioneller Landwirtschaft
gegriffen. Dabei wissen vermutlich die wenigsten, dass der Apfel nur glänzt, da
er mit einem Schellack überzogen wurde – d.h. dem verarbeiteten Blut von Läusen<a href="#_ftn1">[1]</a>. Klingt nicht nur ekelig,
sondern ist darüber hinaus auch noch eine ziemlich gute Methode um Frische
vorzutäuschen. Doch auch bei Möhren und Gurken wird oft davon ausgegangen, dass
die grade Variante besser schmeckt und einzelne Bananen werden in Geschäften so
oft liegen gelassen, dass manche Supermärkte schon dafür werben diese
mitzunehmen. Um Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken ist es daher
sinnvoll direkt auf das Obst und Gemüse zurückzugreifen, das nicht so toll
ausschaut. Einige Bioläden bieten bereits bewusst auch krummes Gewächs an.
Darüber hinaus ist es besser lose Lebensmittel zu kaufen – so kann man die
benötigte Menge selbst bestimmen und muss dann nicht zu Hause feststellen, dass
man all das gar nicht schnell genug aufbrauchen konnte und nun eine Frucht
angefangen hat zu schimmeln. &nbsp;Um beim
Einkauf der diversen Marketing-Fallen zu entgehen und nur das zu kaufen, das
man auch tendenziell essen wird, macht es sehr viel Sinn sich einen
Einkaufszettel zu schreiben. Darüber hinaus tendieren Menschen mit Hunger dazu
ihren Einkaufswagen extra voll zu packen – also am besten vorher satt essen!
Und als letzter Tipp: auf pflanzliche Lebensmittel umsteigen – Fleisch, Fisch,
Milchprodukte und Eier haben eine geringe Haltbarkeitsdauer. Es gibt viele
tolle Rezepte, die ohne tierische Komponenten auskommen und sehr gut schmecken.
Sollte es dir (noch) schwer fallen an dieser Stelle dein Konsumverhalten
vollständig zu ändern, kannst du zumindest darauf achten nur tierische
Lebensmittel zu kaufen, wenn diese auch möglichst zeitnah verbraucht werden. </p>



<h2>Richtig lagern<a href="#_ftn2"><strong>[2]</strong></a></h2>



<p>„Falsch gelagert, verlieren Nahrungsmittel schneller an
Geschmack oder verderben. Um das zu vermeiden, bedarf es neben einer Grundausstattung
an Behältnissen auch der notwendigen Kenntnisse in Sachen
Lebensmittelaufbewahrung.“ &nbsp;Zu gut für
die Tonne</p>



<p><strong>Brot</strong> gehört in
einen Brotkasten oder einen Tontopf mit Deckel – keineswegs in eine Plastiktüte
und schon gar nicht in den Kühlschrank! </p>



<p><strong>Nudeln und andere
trockene Lebensmittel</strong> bewahrt man am besten in gut geschlossenen Gläsern
auf. Damit sind sie vor Schädlingen wie Lebensmittelmotten geschützt. </p>



<p><strong>Gemüse</strong> sollte bis
auf Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und Kürbis im Gemüsefach des Kühlschranks
gelagert werden. </p>



<p>Bei <strong>Obst</strong> gilt:
Heimisches wie Apfel, Kirsche oder Zwetschge können kühl lagern, Exotisches wie
Mango, Banane oder Zitrusfrucht gehört nicht in den Kühlschrank. Ausnahmen sind
Feigen und Kiwis.&nbsp;Tomaten, Äpfel, Aprikosen und Pflaumen produzieren das
Reifegas Ethylen. Um das vorzeitige Verderben anderer Obstsorten zu verhindern,
diese Früchte am besten getrennt aufbewahren.</p>



<p><strong>Milcherzeugnisse</strong> wie Käse, Butter, Joghurt und Milch gehören in den mittleren Bereich des Kühlschranks. Dabei sollten die Verpackungen gut verschlossen sein. Käse sollte am besten separat eingepackt werden, um keine Vermischung der Gerüche entstehen zu lassen. Als Einpackmittel eignet sich beispielsweise Brotpapier. Bei Hartkäse ist ein wenig weißlicher Schimmel kein Problem und kann einfach abgeschnitten werden – bitte nicht das ganze Stück wegwerfen, da dies eine vollkommen unnötige Verschwendung darstellt. Da Milchprodukte recht leicht verderben ist es sinnvoll diese nur in kleinen, wirklich benötigten Mengen zu kaufen oder – noch besser – auf pflanzliche Alternativen umzusteigen. Margarine und pflanzliche Milchalternativen haben eine gute Haltbarkeit und zudem auch noch einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck. </p>



<p><strong>Fleisch und Wurst</strong>
sind ebenfalls schnell verderblich, sollten immer mit einer guten Kühlkette
nach Hause kommen (beispielsweise im Sommer mit einer Kühlbox transportiert
werden). Beide Produkte sollten im untersten Fach des Kühlschranks aufbewahrt
und möglichst zeitnah verzehrt werden. Auch hier gilt: Nur die wirklich
benötigten Mengen kaufen und möglichst auf pflanzliche Alternativen umsteigen.
So kann man beispielsweise vegane Bolognese mit Sojagranulat machen, das man
als Trockenprodukt sehr lange aufbewahren kann. Bei geeigneter Würzung kann die
Bolognese sehr lecker werden. </p>



<p>Darüber hinaus sollte der <strong>Kühlschrank regelmäßig gereinigt</strong> werden – am besten mit etwas
Essigessenz, um die Verbreitung von Bakterien und Keimen zu verhindern. </p>



<h2>Reste aufessen/aufbrauchen</h2>



<p>Zu viel gekocht? Dann unbedingt die Reste in eine Dose und
in den Kühlschrank damit. Es ist eine unnötige Ressourcen- und
Geldverschwendung noch essbares Essen wegzuwerfen. Dies gilt übrigens auch für
Essen im Restaurant. Hier ist es besonders praktisch, wenn du für diesen Fall
direkt eine Dose mitbringst. Darüber hinaus sollten angebrochene Lebensmittel
immer auch vollständig verarbeitet werden, bevor sie schlecht werden. Im
Internet gibt es viele Ideen, was man mit den Resten kochen kann. Wenn du
selbst sehr kreativ bist, kannst du dich natürlich auch einfach ohne Rezept
ausprobieren. Drei Gerichte, die sich immer sehr gut für das Verwerten von
Resten eignen: Auflauf (Nudel/Kartoffel etc.), Pizza und Ofengemüse. Auf der
Seite von Sirplus<a href="#_ftn3">[3]</a>
gibt es zudem einige tolle Tipps, was man mit „alten“ Lebensmitteln noch machen
kann. </p>



<p>Sollte doch mal etwas bei dir im Kühl- oder Küchenschrank
gelandet sein, das dir überhaupt nicht schmeckt, versuche jemanden zu finden,
der es haben möchte. Mitbewohner_innen bieten sich da erstmal an, ansonsten
gibt es auf der Webseite foodsharing.de die Möglichkeit einen Essenskorb
einzustellen und diesen von jemand Fremden abholen zu lassen. </p>



<h2>Lebensmittel retten!</h2>



<p>Neben der Möglichkeit eigene Lebensmittel zu verschenken,
bietet foodsharing.de an sogenannten „Verteilern“ gerettete Lebensmittel an.
Dies sind oft Obst und Gemüse, sowie Backwaren aus Supermärkten. Hier kannst du
dich gerne kostenlos bedienen, da die Lebensmittel ansonsten in der Tonne
landen würden. Darüber hinaus kannst du natürlich auch eine Privatperson, die
einen Essenskorb eingestellt hat, anschreiben und dort etwas abholen. </p>



<h2>Das MHD missachten!</h2>



<p>Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird oft fälschlicher Weise als
Verbrauchsdatum verstanden und so landen diverse Joghurts und co ungeöffnet im
Müll, obwohl sie noch gut wären. Hier kann man sich stattdessen auf seine Sinne
verlassen und einfach mal die Packung öffnen, schauen, riechen und gegeben
falls schmecken, ob das Lebensmittel noch gut ist, denn ein MHD ist kein
Verfallsdatum. Vorsichtig sollte man hingegen bei Lebensmitteln mit
Verfallsdatum sein – d.h. Frischfleischprodukte, Rohmilch, Räucher- oder roher
Fisch und frische, vorgeschnittene Salate und Feinkostsalate. Diese Produkte
sollte man nicht mehr nach dem Verfallsdatum essen. Um an dieser Stelle
möglichst wenig Verschwendung zu erzeugen, empfehle ich diese Lebensmittel wenn
möglich gar nicht zu konsumieren oder ansonsten nur so zu kaufen, dass sie
zeitnah aufgebraucht werden. <br></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><a href="#_ftnref1">[1]</a>
https://www.wunderweib.de/lebensmittelueberzug-schellack-glanz-durch-laeuseblut-4376.html</p>



<p><a href="#_ftnref2">[2]</a>
https://www.zugutfuerdietonne.de/tipps/richtig-lagern/</p>



<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> https://sirplus.de/pages/rettertipps</p>



<p style="text-align:right"><a href="https://de.freepik.com/fotos-vektoren-kostenlos/hintergrund"><em>Der Beitragsbildvektor wurde durch Freepik entwickelt</em></a></p>
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