<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842</atom:id><lastBuildDate>Thu, 29 Aug 2024 00:34:19 +0000</lastBuildDate><category>News</category><category>Zitat des Tages</category><category>Politics</category><category>Afghanistan</category><category>Books</category><category>Psychologie</category><category>Satire</category><category>Music</category><category>Beauty</category><category>Japan</category><category>Btw</category><category>Fashion</category><category>Fun</category><category>Science</category><category>The Joy of Work</category><category>Typisch deutsch</category><category>Arbeit</category><category>Buchrezension</category><category>Celebrity</category><category>Die Unvollständigen und</category><category>Geschichte</category><category>Shades</category><category>Stöckchen</category><category>Weihnachten</category><title>Die Große Vorsitzende sagt</title><description></description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>74</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-2324362026388825915</guid><pubDate>Sun, 06 May 2012 17:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-05-06T19:04:19.738+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Geschichte</category><title>Warum ist Rom eigentlich untergegangen?</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0b/Augustus_Bevilacqua_Glyptothek_Munich_317.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0b/Augustus_Bevilacqua_Glyptothek_Munich_317.jpg&quot; width=&quot;221&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&amp;nbsp;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt;
&lt;!--
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 --&gt;
 
&lt;/style&gt;


&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Ich lese gerade die aktuelle &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/GEO-Epoche-2012-Geschichte-Kaiserreichs/dp/3652000730/ref=sr_1_5?ie=UTF8&amp;amp;qid=1336323152&amp;amp;sr=8-5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GEO Epoche&lt;/a&gt; - und bin
ein bisschen enttäuscht, dass die Wissenschaftsjournalisten, die in
den ersten Ausgaben dieser Zeitschriftenreihe noch die Mehrzahl der
Autoren gestellt haben – und in meinen Augen für die Qualität des
Geschriebenen gebürgt haben -, zunehmend durch Reporter
ersetzt zu werden scheinen, die nur noch Schulstoff auf Infotainment
bürsten. Vielleicht liegt es aber auch am Thema: &quot;Rom&quot; hat mich
schon in der Schule sterblich gelangweilt und der Artikel über den
Untergang des römischen Reichs, den ich gerade lese, erinnert mich an die Gründe dafür.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Wer oder was war denn überhaupt dieses von Rom
beherrschte &quot;Weltreich&quot;? Die meisten seiner Bewohner waren
vermutlich Bauern, Viehzüchter oder Fischer. Was sie über die Welt
wussten, beschränkte sich auf das, was sie sahen, und was sie von
der Welt sehen konnten, endete am Horizont. Nachrichten von jenseits
dieser Linie mochten sie durch reisende Händler auf Märkten
erreichen, aber was diese erzählten, dürfte für sie genau so
märchenhaft gewesen sein wie die Sagen und Legenden, die sie sich in langen
Winternächten am Herdfeuer erzählten. Wer in einer fernen
Stadt auf einer stiefelförmigen Halbinsel die Herrschaft inne hatte
– Senat oder Princeps, Römer oder Nicht-Römer, Kaiser oder Papst
-, änderte nichts an ihrem Alltag. Ebenso wenig hatte es einen
Einfluss auf ihr Leben, ob einer dieser fernen Herrscher ihre Wiesen,
Felder und Flüsse als Teil seines Machtbereichs reklamierte oder
nicht. So lange ihnen nicht gerade eine römische Armee an der
Haustür vorbei trampelte, wussten und merkten sie nichts davon. Wer
oder was war dann aber das römische Reich, das antike
Autoren, Wissenschaftler und Inofainment-Texter in so vielen Worten
beschworen haben? &lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Aus meiner Sicht vor allem das Werk einer
Propagandamaschinerie. Nichts wurde in Rom höher gehalten als
militärische Siege und Eroberungen. Nur, wer dergleichen vorzuweisen
hatte, konnte damit rechnen, sich in den Konkurrenzkämpfen der
herrschenden Cliquen der Stadt durchzusetzen und einen der begehrten Sitze im
Senat zu ergattern, womöglich Konsul oder gar Kaiser zu werden. Was
aber militärischer Erfolg war, bestimmten zwei Institutionen: Die
Staatskasse und die Jubelschreiberlinge. &lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;In der Staatskasse landete, was eine römische Armee auf
ihren Kriegszügen zusammen geraubt hatte. Je mehr Beute seine
Soldaten nach Rom zurück brachten, desto höher das Ansehen des
Heerführers. Ob die Gebiete, in denen der Raubzug stattgefunden
hatte, auch tatsächlich militärisch kontrolliert wurden, spielte
dafür oft eine zweitrangige Rolle. Ägypten zum Beispiel wurde zwar
als Teil der römischen Einflusssphäre betrachtet, das Land aber
weiterhin von den lokalen Herrschern kontrolliert und verwaltet.
Ähnlich verhielt es sich mit anderen &quot;Eroberungen&quot; römischer Armeen.
Selbst da, wo römische Soldaten stationiert waren, hätte ihre Zahl
in der Regel wohl nicht ausgereicht, um sich einem entschiedenen
Widerstand der lokalen Bevölkerung gegenüber durchsetzen zu können.
Aber der Widerstand fand gar nicht statt – weil sich für die
meisten Menschen in den von Rom beanspruchten Gebieten nichts änderte
und der Einfluss &quot;römischer Kultur&quot; auf die unmittelbare
Umgebung von Kasernen und Verwaltungssitzen römischer Statthalter
beschränkt blieb.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Das &quot;römische Reich&quot; fand vor allen Dingen Rom
selbst statt. Hier kommen die Jubelschreiberlinge ins Spiel, die als
Chronisten und Propagandisten von Heerführer-Politikern die Welt so
beschrieben, wie es ihren Auftraggebern nützte. In Einzelfällen
übernahmen die Heerführer-Politiker – zum Beispiel Julius Caesar
– das sogar selbst. Wobei das Geschriebene ausdrücklich nicht
dazu gedacht war, von den Menschen in den Gegenden gelesen zu
werden, über die geschrieben wurde. Wenn Caesar über seine
militärischen Erfolge und Eroberungen in Gallien schrieb, zielte er
damit auf eine römische Leserschaft ab und der Zweck der Übung war,
sich damit in Rom politische Vorteile zu verschaffen. Was davon &quot;wahr&quot; war, dürfte in mancherlei Hinsicht der Berichterstattung
über US-Kriege auf CNN entsprechen, wo ein Land als &quot;erobert&quot;
bezeichnet wird, wenn die US-Armee den Flughafen der Hauptstadt
besetzt hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;So betrachtet, war das römische Reich in erster Linie
eine politische und propagandistische Konstruktion in den
Konkurrenzkämpfen römischer Politiker bzw. Heerführer.
Zwar wurde das Ganze – natürlich – auch von Armeen und
Kriegszügen unterstützt. Wie begrenzt ihr Einfluss jedoch war,
zeigte sich, als die Grenzen des Reiches ernsthaft und in größerem
Ausmaß in Frage gestellt wurden: Gebiete
wurden aufgegeben (z.B. in Britannien oder jenseits des Rheins),
Raubzüge und Einwanderungswellen mussten hingenommen werden, das als
Reichsgebiet beanspruchte Gebiet schrumpfte. Bis &quot;Rom&quot;
schließlich auch in der Selbstwahrnehmung seiner Herrscher aufhörte,
zu existieren – und damit die Propagandamaschinerie, die das Reich
bis dahin wie ein Mantra beschworen hatten. &quot;Rom&quot; ging unter,
weil niemand mehr darüber schrieb.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Für die Menschen in den ehemals von Rom
beanspruchten Gebieten dürfte damit die Welt nicht untergegangen
sein. Der Abzug römischer Truppen hat vermutlich hauptsächlich die
Anwohner von Kasernen und städtischen Verwaltungszentren
interessiert – eine überschaubare Zahl von Personen, verglichen
mit denjenigen, die sofern sie sich nicht den
Völker-Wanderungsbewegungen der Zeit anschlossen, wahrscheinlich ihr
Leben als Bauern, Viehzüchter und Fischer weiter geführt haben. Der
noch immer von der Forschung als &quot;dunkle Jahrhunderte&quot;
bezeichnete Zeitraum nach dem &quot;Untergang des römischen Imperiums&quot;
ist nur dunkel wegen seines relativen Mangels an Schriftquellen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif;&quot;&gt;
&lt;/span&gt;&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;

&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&quot;Rom&quot; aber, das ist bis heute eine Konstruktion
einer Marketing-, Unterhaltungs- und Infotainmentindustrie, die eine
brutale, durch Raub und Mord reich gewordene Ausbeuter- und
Sklavenhalter-Gesellschaft zur Hochkultur stilisiert. Sollten wir uns deswegen nicht ein paar Fragen stellen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2012/05/warum-ist-rom-eigentlich-untergegangen.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-1023551011991210671</guid><pubDate>Thu, 03 May 2012 13:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2012-05-03T15:17:32.236+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Typisch deutsch</category><title>Einkaufen in Deutschland</title><description>&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;
&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt;
&lt;!--
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 --&gt;
&lt;/style&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;ist ein zwiespältiges Vergnügen. Auf der
einen Seite scheint der Begriff „Dienstleistung“ mit ca.
51.300.000 Suchergebnissen bei Google Hitpotenzial zu haben. In den
Innenstädten und Malls eröffnen immer mehr Geschäfte mit
Markennamen-Produkten und dem Versprechen, dem Käufer etwas
Besonderes anzubieten. Der Satz, &quot;Deutschland ist eine Dienstleistungsgesellschaft&quot; wird von Politikern herunter gebetet wie ein Mantra. Auf der anderen Seite findet der Kunde &lt;i&gt;in&lt;/i&gt;
deutschen Geschäften nicht selten dieselbe sprichwörtliche
Servicewüste vor wie eh und je. &lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Nehmen wir den „Schlecker“-Markt um die Ecke. Ok,
das Unternehmen ist insolvent und eine Transfergesellschaft für die
Mitarbeiter ist nicht zustande gekommen, weil die Bundesländer sich
nicht einigen konnten. Einige meinen, das läge auch daran, dass die
betroffenen Mitarbeiter weiblich sind, und hätte anders ausgesehen,
wenn es um Männer gegangen wäre. Sei dem, wie es sei: Der
„Schlecker“ um die Ecke ist nicht geschlossen worden. Die
üblichen zwei bis drei Mitarbeiterinnen räumen eher halbherzig das
Sortiment um, während sie sich lauthals quer durch den Laden
unterhalten. In sechs Wochen haben sie vielleicht die Hälfte des
Geschäfts umgeräumt. Komischerweise sieht alles mehr oder weniger
so aus, wie vorher. Und auch die Behandlung, die einem Kunden dort
zuteil wird, ist unverändert:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Wenn man an der Kasse steht, kommt
irgendwann eine Mitarbeiterin. Während sie die Waren eingibt, hat
sie nur Augen für die Kasse. Wenn sie den zu zahlenden Betrag nennt,
sieht sie einen nicht an. Sie nimmt mit spitzen Fingern das Geld, das
man ihr hinreicht und sieht einen auch nicht an, wenn sie das Wechselgeld
heraus gibt. Während sie aus dem Handgelenk den Kassenbon auf das Band wirft, sucht ihr Blick bereits wieder die Kollegin, um ihr etwas
zuzubölken, noch während man dabei ist, Wechselgeld und Bon
einzustecken. Zu keinem Zeitpunkt bequemt sie sich zu einem Lächeln,
und das, obwohl die Anspannung, die um den 24. März herum im Laden
herrschte, sichtbar von ihr und ihren Kolleginnen abgefallen ist.
Vielleicht zu sehr. Denn diese Behandlung ist einer der Gründe,
warum ich bei &quot;Schlecker&quot; höchstens zweimal im Jahr einkaufe.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Keine Frage: Der Beruf einer Verkäuferin ist schwer und
gerade „Schlecker“ war nie dafür bekannt, ein besonders
angenehmer Arbeitgeber zu sein. Auf der anderen Seite haben
Discounter wie „Aldi“ gewisse Standards eingeführt, wie
Kassenkräfte mit Käufern umzugehen haben. Dazu gehört ein
wenigstens kurzer Blickkontakt, wenn der Kunde den zu zahlenden
Betrag erfährt und ein zweiter, wenn er Geld, EC-Karte und/oder Bon
erhält. Echte Profis schaffen sogar ein Lächeln und eine kurze
Abschiedsformel. Damit sind sie schon fast wieder bei dem, was
bereits die nette Frau mit der Schürze im Tante-Emma-Laden zu Omas
Zeiten wusste: Dass Lächeln, Blickkontakt und Freundlichkeit im
harten Dienstleistungsgeschäft zur Arbeitskleidung gehören. Auch in
Deutschland.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;JUSTIFY&quot; style=&quot;font-family: Verdana,sans-serif; font-weight: normal; line-height: 150%; margin-bottom: 0.3cm;&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Diese Standards werden mittlerweile (fast) wieder
erwartet – zumindest von mir. Es ist ja nun wirklich nicht viel und
ich will auch keine Freundschaft für&#39;s Leben schließen. Ebenso
wenig erwarte ich, dass man mir zu Füßen fällt. Aber wenn ich in
einem Laden schon mein Geld ausgeben soll, erwarte ich, wenigstens
beim Bezahlen zur Kenntnis genommen und freundlich behandelt zu
werden. Sonst gehe ich in Zukunft woanders hin.&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt; Es gibt schließlich immer einen Konkurrenzanbieter. Auch in
Deutschland.&lt;/span&gt;

&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2012/05/einkaufen-in-deutschland.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-6019559994648276424</guid><pubDate>Thu, 23 Jun 2011 14:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-23T16:58:33.720+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Typisch deutsch</category><title>Deutsche Identitätskrisen</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjhFT8l9bHgkYn09vNZLeIK4jBrkdIZ-V-XsWzxpDkKnSlFreA49bdMRtaEFkKQFXTg-dSzeIfHB_5g4fe2vVONtAD30h1Km8a5DjIhvdDAx6Mcz_jYr6jjAG1zrWfIgpOzGGoyhP8qzPk/s1600/220px-Faux_drapeau_germano-turc.svg.png&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjhFT8l9bHgkYn09vNZLeIK4jBrkdIZ-V-XsWzxpDkKnSlFreA49bdMRtaEFkKQFXTg-dSzeIfHB_5g4fe2vVONtAD30h1Km8a5DjIhvdDAx6Mcz_jYr6jjAG1zrWfIgpOzGGoyhP8qzPk/s1600/220px-Faux_drapeau_germano-turc.svg.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Afrodeutsche, Deutsch-Türken, Russlanddeutsche, Deutsch-Polen - hier in Deutschland zu leben, scheint für Viele Grund für eine Identitätskrise zu sein. Anscheinend reicht es nicht, hier aufzuwachsen, zur Schule zu gehen, seine Brötchen zu verdienen oder alt zu werden, um sich als Bürger dieses Landes: Als Deutsche/r zu verstehen. Oder ist man/frau als einfache/r Deutsche/r nicht gut genug, so dass &quot;Extensions&quot; vorn und hinten dran gehängt werden müssen?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Was ist überhaupt ein Deutscher? Wie viele hier geborene Vorfahren muss man haben, damit man deutsch genug ist? Was mich betrifft: Meine Oma wurde in Ostpreußen (heute Polen), meine Mutter in Böhmen (heute Tschechien) geboren. Meine Familie väterlicherseits ist im 18. Jahrhundert aus Minsk (heute Russland) eingewandert. Was bin ich also: Eine Deutsch-Russin, Deutsch-Polin oder Deutsch-Tschechin? Alles zusammen? Oder nichts von alledem?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Zugegeben: Mir gefällt in diesem Land auch Vieles nicht und dann habe ich das Bedürfnis, mich zu distanzieren. Aber sich innerlich zurück zu ziehen, führt nur dazu, dass alles bleibt, wie es ist. Wenn wir, die hier aufwachsen, zur Schule gehen, arbeiten oder auf den nächsten Tag warten, nichts ändern: Wer dann?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ein Schritt in diese Richtung könnte sein, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Ich bin hier. Ich bin, wie ich bin. &#39;guckst Du? Die Welt ist nicht dazu da, mich glücklich zu machen. Das muss ich schon selbst tun.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/06/deutsche-identitatskrisen.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjhFT8l9bHgkYn09vNZLeIK4jBrkdIZ-V-XsWzxpDkKnSlFreA49bdMRtaEFkKQFXTg-dSzeIfHB_5g4fe2vVONtAD30h1Km8a5DjIhvdDAx6Mcz_jYr6jjAG1zrWfIgpOzGGoyhP8qzPk/s72-c/220px-Faux_drapeau_germano-turc.svg.png" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-3448519739794649652</guid><pubDate>Thu, 26 May 2011 18:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-26T20:33:49.425+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Music</category><title>Mag ich</title><description>&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;349&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/fgCOUO-s8nY&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/mag-ich.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/fgCOUO-s8nY/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-28635853666967588</guid><pubDate>Tue, 24 May 2011 21:22:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-24T23:23:48.627+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Ein bisschen Frieden</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;Warum darf man hierzulande eigentlich nichts Kritisches über Israel sagen oder schreiben? Israels Armee darf auf einen bloßen Verdacht hin &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/syrien386.html&quot;&gt;Standorte auf dem Boden fremder Länder bombardieren,&lt;/a&gt; sein Regierungschef &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/netanjahuusa100.html&quot;&gt;Netanjahu im US-Kongress&lt;/a&gt; erzählen, was er will, auch wenn es, nun ja, vielleicht nicht so ganz plausibel ist. Aber sobald jemand von hier das, nun ja, schwierig findet und sich entsprechend äußert, heißt es gleich &quot;Antisemitismus&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/49/LocationIsrael.svg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;160&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/49/LocationIsrael.svg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ja, ich weiß, der Holocaust. Nein, den habe ich nicht vergessen. Aber hat mal jemand die Leben all der Palästinenser, Jordanier, Libanesen, Syrer und Ägypter gezählt, die Gründung und Aufrechterhaltung des Staates Israels bislang gekostet haben? Gar nicht zu reden von den Milliarden, die die Israel umgebenden Länder dafür ausgeben, um sich gegen die &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-10/israel-siedler-brand-moschee&quot;&gt;Siedler&lt;/a&gt; und Armee des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.blogger.com/goog_1023217947&quot;&gt;alten jüdischen Heimatlande&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/netanjahuusa100.html&quot;&gt;s&lt;/a&gt;&quot; verteidigen zu können? Milliarden, die anderweitig vielleicht sinnvoller angelegt werden könnten - könnten sich die Regierenden eines kleinen, gallischen... äh... israelischen Staates zu einer &lt;a href=&quot;http://meta.tagesschau.de/id/48894/israel-stoppt-siedlungsbau-nicht-einmal-fuer-drei-stunden&quot;&gt;weniger aggressiven Politik&lt;/a&gt; bequemen.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/ein-bisschen-frieden.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-8390700259267795706</guid><pubDate>Mon, 23 May 2011 19:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-23T21:48:40.133+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Die Wahl im Bremen</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;ist vorbei, die CDU erzielt ihr schlechtestes Ergebnis seit 50 Jahren und die FDP fliegt aus dem Landtag.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgy_oHkYiOt9ZyEzYM6tk1NfH7rZbnmP2h0mpU5qqPOKpt2ui26FeIOdhZN_jFS8bXm_trb4WtjoYRsV-dgFt3MGB19fjOgEt0syyNLmvfJgPSwlVAQy0GaDC0X5wEAGO8WKl8i9vhlrxg/s1600/hochrechnung110_v-panorama.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;180&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgy_oHkYiOt9ZyEzYM6tk1NfH7rZbnmP2h0mpU5qqPOKpt2ui26FeIOdhZN_jFS8bXm_trb4WtjoYRsV-dgFt3MGB19fjOgEt0syyNLmvfJgPSwlVAQy0GaDC0X5wEAGO8WKl8i9vhlrxg/s320/hochrechnung110_v-panorama.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Quelle: RadioBremen.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Und wie üblich machen die Politiker der Verliererparteien es sich mit den Erklärungen einfach. So wie &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/bremen236.html&quot;&gt;Kanzlerin Merkel,&lt;/a&gt; indem sie den Wahlerfolg der Grünen auf die gegenwärtig viel diskutierte Frage des Atomausstiegs zurück führt. Oder wie gestern in einer Wahlsendung die Vertreterin der Bremer CDU, als sie die Wiederwahl der SPD als stärkste Partei mit dem angeblich nicht ausreichenden Änderungswillen der Bremer &quot;erklärt&quot;. &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Vielleicht muss man so wenig selbstkritisch sein, wenn man Politiker sein will. Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll. Aber als ich kurz vor der Wahl ein Interview mit der CDU-Kandidatin im Fernsehen sah, gab sie sich alle Mühe, die Bremer als rückständige Sozialromantiker hinzustellen und sich selbst als toughe Vertreterin der - nicht nur in Bremen nicht mehr sonderlich beliebten - schwarzgelben Berliner Politik. Keine Ahnung, warum sie glaubte, ausgerechnet auf diese Weise punkten zu können. Ich hätte sie jedenfalls auch nicht gewählt.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/die-wahl-im-bremen.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgy_oHkYiOt9ZyEzYM6tk1NfH7rZbnmP2h0mpU5qqPOKpt2ui26FeIOdhZN_jFS8bXm_trb4WtjoYRsV-dgFt3MGB19fjOgEt0syyNLmvfJgPSwlVAQy0GaDC0X5wEAGO8WKl8i9vhlrxg/s72-c/hochrechnung110_v-panorama.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-5699507713850555191</guid><pubDate>Tue, 17 May 2011 20:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-17T22:23:43.956+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Marshall Rosenberg about Nonviolent Communication</title><description>&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;470&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/-dpk5Z7GIFs&quot; width=&quot;600&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/marshall-rosenberg-about-nonviolent.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/-dpk5Z7GIFs/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-4004425366996297352</guid><pubDate>Sat, 14 May 2011 15:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-14T17:15:08.595+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Auge um Auge</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ein Mann macht einer Frau einen Heiratsantrag. Sie lehnt ab. Daraufhin schüttet er ihr einen Becher Schwefelsäure ins Gesicht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Infolge dieses Anschlags verliert die Frau ihre Augen, &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/saeureopfer100.html&quot;&gt;&quot;die Säure löste sie auf&quot;&lt;/a&gt;. Ihr Arzt sagt, sie werde bis zu ihrem Lebensende kein normales Leben führen können und immer unter ärztlicher Aufsicht stehen müssen. Ihr Leben, das Leben, das sie als gesunde junge Frau hätte führen können, endete in dem Moment, als ihr ein abgelehnter Bewerber Säure ins Gesicht schüttete.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/bahrami104_v-grossgalerie16x9.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;179&quot; src=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/bahrami104_v-grossgalerie16x9.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Die geblendete Frau vor dem Anschlag; Quelle: www.tagesschau.de &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Dafür will sie nicht nur Gerechtigkeit. Sie will auch, dass sich derartige Taten in Zukunft nicht wiederholen. Daher besteht sie darauf, dass dem Mann, der ihr dies angetan hat, genau dasselbe zugefügt wird: Er soll mit Säure geblendet werden. Auge um Auge, Zahn um Zahn, wie im alten Testament. Und in der Scharia, dem in der Heimat der Frau geltenden Recht.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Man kann vermutlich geteilter Ansicht über eine derartige alttestamentarische oder islamische Rechtsauffassung sein. Auf der anderen Seite: Sollte ein Mann, der die Augen und das Leben einer Frau zerstört, nur weil sie ihn nicht heiraten will, mit einem Klapps auf die Finger davon kommen? &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Für mich allerdings ist die Berichterstattung unserer &quot;Ersten&quot; mal wieder fast ebenso interessant wie das, worüber berichtet wird. Als &quot;&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/saeureopfer102.html&quot;&gt;Rache&lt;/a&gt;&quot;, &quot;Vergeltungsaktion&quot; und &quot;für viele im Westen ausgesprochen befremdlich&quot; bezeichnet der Herr vom SWR in seinen Artikeln das im Rahmen der Scharia legale Recht der Frau. Es habe &quot;bis in die frühen Morgenstunden hinein weltweite Proteste gegeben&quot; gegen die Vollstreckung des Urteils, schreibt er, und &quot;dass die dortige politische Führung das international stark isolierte  Land durch das umstrittene Urteil nicht noch weiter ins Abseits  manövrieren möchte&quot;.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Da frage ich mich doch: Schadet es dem Ansehen seines Landes tatsächlich mehr, wenn der Täter ebenso  drastisch bestraft wird, wie er sein Opfer meinte bestrafen zu müssen, als wenn  er für seine Tat indirekt belohnt wird, indem er eine milde Strafe  bekommt? &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Und ich frage mich, wie die Berichterstattung des Herrn vom SWR wohl ausgesehen hätte, wenn das Opfer ein Mann, die Täterin aber eine Frau wäre.&amp;nbsp; Ob die physische Unversehrtheit eines weiblichen Täters ihm - und denjenigen, die die &quot;weltweite(n) Proteste&quot; geäußert haben - wohl ein genau so beredtes Eintreten wert wäre wie er es hier zeigt?&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/auge-um-auge.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-6467181888229509148</guid><pubDate>Tue, 03 May 2011 19:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-03T21:13:03.533+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">News</category><title>Osama ist tot!</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Und die deutsche Öffentlichkeit, repräsentiert unter anderem durch &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/binladen188.html&quot;&gt;CSU-Chef Horst Seehofer&lt;/a&gt; und unsere Kanzlerin, äußert darüber ihre Freude.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Warum eigentlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ein US-Kommando fliegt in irgend ein Land, ballert einen Menschen ab und wirft seine Leiche ins Meer. Selbst wenn dieser Mensch persönlich Terroranschläge begangen hätte - was bei Osama bin Laden meines Wissens zu beweisen gewesen wäre -: Wo bleiben da die Rechtsnormen zivilisierter Nationen? Steht nicht jedem Menschen, dem vorgeworfen wird, gegen ein Gesetz verstoßen zu haben, ein Gerichtsverfahren zu? Ein Verfahren, in dem man ihm erst einmal &lt;b&gt;beweisen&lt;/b&gt; muss, dass er die ihm vorgeworfenen Verbrechen begangen hat, bevor man ihn verurteilt? Und wo von mehr und anderen Menschen als &quot;&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/binladen164.html&quot;&gt;US-Spezialeinheiten&lt;/a&gt;&quot; darüber entschieden wird, wozu der Angeklagte, wenn er denn schuldig ist, verurteilt wird?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Was für ein Präzedenzfall wird hier geschaffen?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Können in Zukunft &quot;US-Spezialeinheiten&quot; Jeden, den sie irgend welcher Verbrechen verdächtigen, der den geopolitischen Interessen der USA im Weg steht oder einfach, weil der US-Präsident um seine Wiederwahl fürchtet, mit der Begründung, er sei ein &quot;Terrorist&quot;, einfach abknallen? Rechtsweg unnötig?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Und wenn schon unsere führenden Politiker sich darin einig sind, dass dies ein angemessenes Vorgehen gegenüber &quot;Terroristen&quot; ist: Was hält sie eigentlich davon ab, unbequeme Bürger mit demselben Etikett zu versehen? Wir haben auch Spezialeinheiten...&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/osama-ist-tot.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-4192788437669445136</guid><pubDate>Mon, 02 May 2011 15:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-03T20:39:37.816+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">The Joy of Work</category><title>Futterterror</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Hurra!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Am Freitag findet ein Grillen mit den Kollegen statt!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Mit Partnern und Kindern!&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Steak_auf_Grill.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;240&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Steak_auf_Grill.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Was unsere Betriebsnudel freudestrahlend während der Arbeitszeit organisiert, ist nicht das Betriebsfest. Das Ganze findet &lt;b&gt;nach&lt;/b&gt; der Arbeitszeit statt und alles Wesentliche wird von den Mitarbeitern beigesteuert: Den Grill bringt Kollegin A mit, um Geschirr und Besteck kümmert sich Kollegin B, Fleisch und Getränke kauft Kollege C... Und alle anderen sind ebenfalls aufgerufen, zusätzlich zu der Umlage für Fleisch und Getränke etwas beizusteuern. Kollegin D schickt eine Liste herum, in die sich alle eintragen können.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&quot;Kein Problem&quot;, denke ich. &quot;Wenn bei 30 Leuten plus Anhang Jede/r eine Kleinigkeit mitbringt, sollten wir mehr als genug zu essen haben.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Falsch gedacht.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Als ich 10 Minuten, nachdem die Kollegin gegangen ist, die Liste öffne, in die wir uns eintragen sollen, stehen bereits 14 Leute darin - und 10 davon planen, entweder Brot oder Salat oder beides mitzubringen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ich stelle mir zusätzlich zum Grillfleisch 10 Schüsseln Salat, Baguettes und Fladenbrote vor, ferner die 20 Brötchen, für die sich die elfte Kollegin eingetragen hat... und lege mich zögernd auf ein paar Tomaten fest. &quot;Was die Anderen mitbringen, ist bereits mehr als genug&quot;, denke ich. &quot;Es reicht, wenn ich eine Kleinigkeit mitbringe, um meine Bereitschaft, etwas beizutragen, zu signalisieren.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Wieder falsch gedacht.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Eine Stunde später finde ich mehrere Kolleginnen vor der Liste, in kulinarische Diskussionen vertieft. Als ich auf die Frage, was ich mitbringen werde, nur &quot;Tomaten&quot; antworte, herrscht einen Moment lang betretenes Schweigen. Dann fahren die Kolleginnen damit fort, einander in Schilderungen zu überbieten, welche Genüsse sie zu der Grillparty beizusteuern gedenken und wie viel Arbeit es machen wird, diese vorzubereiten. Und natürlich ist es bei dem Aufwand, den die Vorbereitungen kosten, auch nicht mit kleinen Mengen getan. Da wird gleich mit ganzen Schüsseln und Blechen geklotzt. Weil: &quot;Es soll doch jeder mal probieren können.&quot;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Mein schüchterner Einwand, dass die geplanten Essens-Mengen bereits ohne diesen Beitrag ausreichen, um eine halbe Armee abzufüttern, stößt auf wenig Verständnis. Auch mit dem Hinweis, dass schon mehrere ähnliche Gerichte auf der Liste stehen, gewinne ich keinen Blumentopf. &quot;Mit Pesto schmeckt das völlig anders&quot;, versichert mir eine Kollegin. Ich bin nicht überzeugt. Aber nachdem man mich wegen meiner Tomaten schon schief angesehen hat, fühle ich mich von diesem geballten kulinarischen Ehrgeiz zunehmend überfordert und ergreife kurz darauf die Flucht.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/05/futterterror.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-2648559437912888835</guid><pubDate>Wed, 20 Apr 2011 21:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-21T00:00:15.031+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Music</category><title>Easter egg before Easter</title><description>&quot;As it is&quot;, live von der Pat Metheny Group&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;390&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/tSONbye6n98&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/as-it-is.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/tSONbye6n98/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-1531793799982821157</guid><pubDate>Tue, 19 Apr 2011 15:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-03T20:35:51.880+02:00</atom:updated><title>&quot;Du trotzt!&quot;</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;behauptet meine neue Kollegin, nachdem sie in den Raum gerauscht ist und sofort zu reden angefangen hat, ohne sich darum zu kümmern, ob ich ihr zuhöre, und ich nicht gleich den Bleistift habe fallen lassen, um mich um sie zu kümmern.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&quot;Du hast was gegen mich persönlich&quot;, fährt sie fort. &quot;Ich merk&#39; das schon seit Freitag. Du redest nicht mehr mit mir. Du hörst mir nicht mehr zu. Die ganze Zeit hegst Du so einen untergründigen Groll...&quot;.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Gerade zwei Wochen da und schon der erste hysterische Anfall. &lt;br /&gt;
Ich komme mir vor wie die Männerrolle in einem 70er-Jahre-Sketch.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Nein, ihr zurück zu spiegeln, dass sie in &quot;Du-Botschaften&quot; mit mir spricht, erweist sich nicht als hilfreich. &quot;Wir sind ja schließlich nicht im Dienst, sondern Kollegen&quot;, antwortet sie, als würde das irgend etwas aussagen. Außer, dass Kollegen aus ihrer Sicht anscheinend keinen Anspruch auf konstruktive Kommunikationsformen haben. Ich betrachte das als Aussage auf der Beziehungsseite.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fb/Vier-Seiten-Modell_de.svg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;273&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fb/Vier-Seiten-Modell_de.svg&quot; width=&quot;640&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Quelle: angelehnt an &lt;a class=&quot;external free&quot; href=&quot;http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die Appellebene ihres Verhaltens ist auch nicht schwer zu verstehen: Ich soll ihr gefälligst zuhören. Sofort. Jederzeit. Sonst... Und damit kommen wir wohl zu der Selbstkundgabe: Ärger, verletzte Eitelkeit, das Gefühl, nicht wichtig genug genommen zu werden; alles ausgedrückt in den &quot;Du-Botschaften&quot;, die sie mir an den Kopf wirft.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Freitag hat sie sich darüber aufgeregt, dass ihre Uni-Professorin ihr, im Gegensatz zu ihrem männlichen Kollegen, keine Postdoc-Angebote hat zukommen lassen. Sie konnte gar nicht verstehen, warum.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/du-trotzt.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-780520614036845171</guid><pubDate>Sun, 17 Apr 2011 13:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-17T15:40:47.280+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Books</category><title>Enttäuschend: Helliconia von Brian Aldiss</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Dabei hatte ich mir anhand der Beschreibung so viel davon versprochen. &quot;... beschreibt eine Welt [...] mit jahrhundertelangen  Jahreszeiten. Hauptthema ist der Aufstieg und Fall von Zivilisationen im  Verlauf dieser Klimazeiten; es gibt Hinweise auf ein zyklisches  Wiederkehren der immer gleichartigen Kulturkreise. Dieses Werk wurde  mehrfach ausgezeichnet, unter anderem da es einen neuen Maßstab in der  Erfindung einer phantastischen Welt darstellt.&quot; heißt es in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Aldiss#Romane&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;. Klingt doch spannend, oder? Aber hier lernen wir mal wieder: Was in Wikipedia steht, ist kein Maßstab.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Zunächst einmal: Das Buch legt ein eher gemütliches Tempo vor. Wer nicht gerade ein Fan von Autoren wie Adalbert Stifter ist, wird die zum Teil ausufernden Beschreibungen mehr ermüdend als spannend finden. Aber da in dem Buch &quot;Politik, geografische, soziale, biologische und kulturelle Begebenheiten  [...] bis ins kleinste Detail glaubwürdig dem Leser näher gebracht&quot; (aus einer &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Fr%C3%BChling-Helliconia-01-Brian-Aldiss/dp/3453039289/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1303042155&amp;amp;sr=8-1&quot;&gt;Rezension&lt;/a&gt; auf Amazon) werden sollten, hätte ich mich bis zu einem gewissen Grad damit abgefunden.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Womit ich mich nicht abfinden konnte, war die teils ans viktorianische Zeitalter, teils an die 50er Jahre erinnernde Sicht des Autors auf geschichtliche und gesellschaftliche Prozesse.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Auf Helliconia ist die Entwicklung von Zivilisation und Kultur männlich dominiert. Männer sind auf allen Entwicklungsstufen die Haupternährer. Männer sind durchgängig die &quot;natürlichen&quot; Herrscher von Gemeinschaften, egal, wie dumm und selbstbezogen sie sind. Sämtliche wesentlichen Errungenschaften werden von Männern gemacht. Und wenn eine Frau mal ihre Rolle im männlichen Plan vergisst, die Suche nach Wissen höher bewertet als einen Platz an der Seite des Anführers oder gar Anstalten macht, Wissen zu Allgemeingut zu machen, taucht - Überraschung! - ein Mann mit einem Buch voller &quot;Geheimwissen&quot; auf, das &quot;natürlich&quot; alles, was Frauen wissen, in den Schatten stellt. Muss ich noch erwähnen, dass auf Helliconia wissebegierige Frauen ihr gutes Aussehen einbüßen und schließlich als &quot;hagere Gestalten&quot; ein einsames Leben führen?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Als wäre dieser Sexismus noch nicht genug, werden dem Leser mit den Phagor &quot;natürliche&quot; Feinde der menschlichen Rasse auf Helliconia präsentiert. Worauf diese Feindschaft beruht (z.B. Konkurrenz um dieselben Nahrungsressourcen?), wird nicht erklärt. Es wird lediglich beschrieben, dass die Phagor Menschen bekriegen, rauben und versklaven. Sie sind - wie die Russen im Kalten Krieg - einfach &quot;der Feind&quot;. Sich mit ihnen und ihren Motiven auseinander zu setzen, mit ihnen zu verhandeln, einen Kompromiss zu finden etc. scheint nicht in Betracht zu kommen. Vielleicht, weil es sich um eine andere Rasse handelt? &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Mein Fazit:&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Schade um die an sich interessante Idee, in einem Roman den Einfluss eines Umweltfaktors (Dauer der Jahreszeit) auf die Entwicklung von Kultur und Zivilisation zu untersuchen.&amp;nbsp; Ich würde mir dafür jedoch einen Autor oder eine Autorin wünschen, der/die weniger von einem &quot;white man&#39;s burden&quot;-Tunnelblick geprägt ist.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/enttauschend-helliconia-von-brian.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-6796862521791260493</guid><pubDate>Fri, 15 Apr 2011 15:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-05-03T20:35:34.981+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Arbeit</category><title>Geld ist nicht so wichtig</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;171&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/1923_gdansk_10mln.JPG&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Meine neue Kollegin kommt frisch von der Uni. Die Arbeit mit anderen Berufsgruppen ist ihr zwar nicht neu, aber wenn sie ihre Fachkompetenz nicht ausreichend gewürdigt sieht, tendiert sie trotzdem dazu, sich ungerecht behandelt zu fühlen. &quot;Wieso ist uns der vor die Nase gesetzt worden, wenn er von unserer Arbeit nichts verseht?&quot; fragt sie. Oder wundert sich: &quot;Warum denken die, obwohl sie nicht die nötige Ausbildung haben, sie könnten uns in unsere Arbeit rein reden?&quot; Manchmal ergänzt sie noch: &quot;Ich weiß ja nicht, wie lange ich das hier mitmache. Schließlich gibt es genug Jobs...&quot;.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Meine neue Kollegin ist ehrgeizig. Sie möchte es weit bringen. Eine Leitungsposition wäre toll, vielleicht in der Erwachsenenbildung. Aber da der Aufwand, ein Fortbildungsinstitut aufzubauen, ja recht hoch ist: Wie wäre es, wenn sie unsere Teamleiterin werden würde? Vorsorglich stellt sie schon mal fest, dass eine der Sekretärinnen und ich &quot;ja für sie stimmen&quot; würden. Die Idee, dass wir eine Gegenleistung verlangen könnten, kommt ihr nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Teamleiterposition kein Parteiamt ist...&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Meine neue Kollegin beschreibt sich selbst als hedonistische Person. Am liebsten wären ihr ein 9 to 5 Job*, freie Wochenenden, keine Einschränkung ihrer Freizeitaktivitäten. &quot;Geld ist nicht so wichtig&quot;, sagt sie. &quot;Mein Mann und ich sind Familienmenschen. Außerdem wollen wir mal Kinder haben.&quot; Sie betreibt während der Arbeitszeit ausgiebig Networking und wenn ich mich dafür nicht zugänglich zeige, stromert sie durch die anderen Büros. Unterdessen bleibt die ihr zugeteilte Arbeit liegen. Das hindert sie nicht, in der Zeit zwischen meinem Feierabend und ihrem den Versuch zu unternehmen, auch meine Aufgaben an sich zu ziehen. Und sich zu wundern, dass unsere Chefin davon nicht begeistert ist.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ich kann&#39;s kaum erwarten, ihr zuzusehen, wenn bei uns die Arbeit in die heiße Phase geht.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;span id=&quot;goog_541426433&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id=&quot;goog_541426434&quot;&gt;&lt;/span&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/geld-ist-nicht-so-wichtig.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-8665691910596171236</guid><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 15:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-13T17:22:54.698+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Psychologie</category><title>Wer trotz allem brav sein will</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/H_Hoffmann_Struwwel_02.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/H_Hoffmann_Struwwel_02.jpg&quot; width=&quot;214&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Später heißt es dann: &quot;Leg&#39; doch mal das Buch weg.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke: Auch mit Bravsein kann man es nicht &lt;b&gt;Allen&lt;/b&gt; recht machen...</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/wer-trotz-allem-brav-sein-will.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-7902895762866316051</guid><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 15:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-13T17:10:57.244+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Psychologie</category><title>Ein cooler Post</title><description>von einem Blog den ich gerne lese: &lt;a href=&quot;http://dwidz.blogspot.com/2011/04/depression-ist-die-belohnung-der-braven.html&quot;&gt;Depression ist die Belohnung der Braven&lt;/a&gt;. Auch der Rat ist gut. Wider das Bravsein!</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/ein-cooler-post.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-52432329480970256</guid><pubDate>Mon, 11 Apr 2011 15:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-11T17:58:49.560+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Psychologie</category><title>Adipositas ist keine Ess-Störung</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/Daniel_Lambert_Benjamin_Marshall.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;320&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/Daniel_Lambert_Benjamin_Marshall.jpg&quot; width=&quot;242&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&amp;nbsp;Am Wochenende war ich bei einer Fortbildung zum Thema Ess-Störungen. &quot;Toll&quot;, dachte ich mir am Freitag, &quot;da wirst Du eine Menge interessanter Dinge lernen. Das wird Dir in Deinem Berufsalltag sicher helfen.&quot; Ich stellte mir so etwas vor wie einen kurzen Vortrag zu den verschiedenen Ess-Störungsbildern, gefolgt von Übungsblöcken, in denen wir Behandlungstechniken erproben würden. Ich machte mich frohen Mutes zum Schulungsort auf, bereit, die Hälfte meines Wochenendes zu opfern... &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Und wurde mit einer siebenstündigen Präsentation zum Thema &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Magersucht&quot;&gt;Magersucht&lt;/a&gt; &quot;beglückt&quot;. Praxisrelevanz? Nun ja, es gab ein paar Sätze zur Therapie von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bulimia_nervosa&quot;&gt;Bulimie&lt;/a&gt;, die, wie die Vortragende versicherte, auch auf die Behandlung schwer Übergewichtiger anwendbar seien. Vorausgesetzt, sie hätten eine Ess-Störung.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt; &quot;Was soll das heißen?&quot; fragte ich. &quot;Ist &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositas&quot;&gt;Adipositas&lt;/a&gt; denn keine Ess-Störung?&quot;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&quot;Nein,&quot; versicherte sie mir. &quot;Bei Adipositas gibt es einen so starken genetischen Faktor und sie wird vor allem durch übermäßige Nahrungszufuhr verursacht. Wenn die Betroffenen nicht gerade unter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Binge_Eating&quot;&gt;Binge Eating&lt;/a&gt; leiden...&quot;.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Auf deutsch: Stark Übergewichtige sind stark übergewichtig, weil auch ihre Blutsverwandten stark übergewichtig sind. Außerdem essen sie zu viel. So lange sie das gleichmäßig machen und nicht anfallsweise, sind sie ein Fall für den Doktor. Der verschreibt ihnen Lipidsenker, eine Magenverkleinerung oder einen Besuch beim Schönheitschirurgen. Wenn sie telegen sind, können sie außerdem einen Auftritt in einer Abnehm-Reality Show gewinnen. Aber eine Psychotherapie ist nicht drin. &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Cool.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Wenn einige wenige &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=44902&quot;&gt;Mittelstandskinder&lt;/a&gt; sich zu Tode hungern wollen, kriegen sie vom Steuerzahler zusätzlich zu einer umfassenden medizinischen Behandlung auch einen Psychotherapeuten spendiert. Wenn &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=62486&quot;&gt;viele&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=77670&quot;&gt;weniger Privilegierte&lt;/a&gt; von Stress, Billigfraß und weil sie nach einem harten Arbeitstag kaum mehr die Energie (und oft auch nicht die Mittel) haben, sich noch etwas anderes Gutes zu tun, als zu essen, Übergewicht bekommen, setzt es vor allem Medikamente und Moralpredigten. Der Psycho darf&#39;s dann richten, wenn Arbeitsunfähigkeit droht... &lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/adipositas-ist-keine-ess-storung.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-7893246287473771751</guid><pubDate>Fri, 08 Apr 2011 17:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-08T19:45:47.875+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Psychologie</category><title>Früher war alles besser</title><description>&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Hugo_Oehmichen_Im_Kindergarten.jpg&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;197&quot; src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Hugo_Oehmichen_Im_Kindergarten.jpg&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Kommt es nur mir so vor oder dauert die Kindheit tatsächlich immer länger? Es ist noch gar nicht so lange her, dass 16jährige mit Realschulabschluss eine Lehre anfingen und damit ganz selbstverständlich ihr Erwachsenenleben begann. Mit dem selbst verdienten Geld eroberten sie sich zunehmend mehr Unabhängigkeit von der Bevormundung durch die Eltern: Ein eigenes Moped oder Auto wurde angeschafft; es wurden Dinge gekauft, ohne Mama oder Papa zu fragen und damit, um 10 Uhr zu Hause oder gar im Bett zu sein, war auch Schluss. Von da an war der Weg zu einer eigenen Wohnung und einem selbstverantwortlichen Leben nicht mehr weit. Und die meisten - so schien es mir zumindest damals - konnten es kaum erwarten.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Letzte Woche erzählte mir Jemand von seinem Bruder, der mit mittlerweile Anfang 20 immer noch mit seiner Berufs- und Identitätsfindung beschäftigt ist. Seit seinem Realschulabschluss sind mittlerweile 6 Jahre sowie mehrere Weiterbildungen und Praktika vergangen. Den &quot;richtigen&quot; Beruf hat er dabei nicht gefunden, bis jetzt weiß er lediglich, was er &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; will. In der Zwischenzeit läuft die Uhr weiter und seine Familie fängt an, sich Sorgen über seine Zukunft zu machen. Er selbst sieht das Ganze eher gelassen. Als nächstes will er &quot;was Handwerkliches probieren&quot;. Aber nicht gleich. Im Moment ist er verliebt und das nimmt seine ganze Energie in Anspruch. Für alles übrige sorgen ja Mama und Papa...&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Mit dieser kindlichen Haltung ist er kein Einzelfall. Mir kommen auch Studienabsolventen Ende 20/Anfang 30 harmonie- und sicherheitsbedürftiger vor als noch vor einigen Jahren. Statt sich zielsicher - wie man es von künftigen &quot;Leistungsträgern&quot; erwartet - an Karriere und Geldverdienen zu machen, widmen Viele sich vor allem der Bildung von Kuschelgruppen. Erst wenn man eine &quot;Glücksgruppe&quot; habe, heißt es, könne man sich wohl fühlen. Nur dort könne man sich öffnen, sich zeigen wie man wirklich sei. Bezüglich aller übrigen Menschen klagt man zwar gern über einen Mangel an Offenheit und Kooperationsbereitschaft, aber eine eigene Verantwortung sieht man dabei nicht. Das Problem liege &quot;selbstverständlich&quot; bei den Anderen, ebenso wenig wie die Lösung. &lt;i&gt;Die&lt;/i&gt; müssten erst einmal in Vorleistung gehen, sozusagen beweisen, dass sie würdig seien...&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Mir kommt das alles ziemlich albern vor.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Und eigentlich ohne es zu wollen ertappe ich mit bei dem Gedanken, einem Gedanken, von dem ich nie glaubte, dass ich ihn haben würde, den ich nicht haben will, den ich auch nicht richtig finde, aber: Ich ertappe mich bei dem Gedanken, dass früher alles besser war.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/fruher-war-alles-besser.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-3522241187939253739</guid><pubDate>Tue, 05 Apr 2011 19:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-04-05T21:29:29.783+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Es ist Dienstag</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;und ich habe mal wieder Gelegenheit, mich zu wundern.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Während unsere Medien sich wegen der &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/roesler222.html&quot;&gt;Kandidatur von Herrn Rösler&lt;/a&gt; für den Parteivorsitz der FDP derart mit Berichten und Kommentaren überschlagen, dass sich mir die Erinnerung an unseren ehemaligen Verteidigungsminister aufdrängt, scheinen die Recherchen zu anderen Fragen eher oberflächlich auszufallen. Zum Beispiel die zur Frage der &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromversorgung100.html&quot;&gt;Auswirkungen der vorübergehenden Laufzeitverlängerungs-Aussetzung&lt;/a&gt; der deutschen AKWs. Frage nur ich mich, wie das mit dem Umstand zusammen passt, dass wir in &lt;a href=&quot;http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/6271-deutschland-stromexport-weltmeister&quot;&gt;Deutschland Strom verkaufen&lt;/a&gt;, also eigentlich mehr davon produzieren, als wir selbst verbrauchen? &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Aber die Hype um Herrn Rösler hat auch Charme. Vor allem, wenn man sich erinnert, womit sich dieser nette Jung-Politiker bislang profiliert hat:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;390&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/UT4JB3Cd8v8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;600&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Das lässt ja für die Zukunft hoffen... &lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Eher nebenher fand sich gestern noch ein Artikel, der weit mehr über die politische Richtung unserer Regierung aussagt als alle &quot;Atom-Moratorien&quot;: Es wurde wieder einmal die&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/wirtschaft/steuerrecht106.html&quot;&gt; steuerliche Belastung von Unternehmen&lt;/a&gt; gesenkt. Alles selbstredend mit den besten Absichten, nämlich die &quot;Leistungsträger&quot; in unserer Gesellschaft zu fördern, während gleichzeitig an den &quot;leistungslosen Einkommen&quot; wie Hartz IV kräftig gespart wird. Leistung soll sich schließlich wieder lohnen.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Wohin uns diese Politik bis jetzt schon geführt hat, beschreibt der Politiker und Sozialexperte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kreutz&quot;&gt;Daniel Kreutz&lt;/a&gt; in &lt;a href=&quot;http://110404_kreutz_armut_und_reichtum.pdf/&quot;&gt;Armut und Reichtung in Deutschland und Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt;, einem Referat, auf das mich die NachDenkSeiten aufmerksam gemacht haben. Danke!&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/04/es-ist-dienstag.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/UT4JB3Cd8v8/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-6638558843319307596</guid><pubDate>Tue, 29 Mar 2011 19:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-29T21:28:01.039+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Innenminister Friedrich sorgt mal wieder für &quot;Missverständnisse&quot;</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;durch seinen Vorschlag einer &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/islamkonferenz158.html&quot;&gt;&quot;Sicherheitspartnerschaft&quot; zwischen deutschen Muslimen und Sicherheitsbehörden&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Überraschenderweise ist der Vorschlag auf wenig Gegenliebe gestoßen. Woran kann das nur liegen bei einem Mann, der sich schon vor der Islamkonferenz, bei der er sich mit diesem Plan unbeliebt gemacht hat, durch besonderes diplomatisches Geschick im Umgang mit der muslimischen Minderheit in Deutschland ausgezeichnet hat?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;390&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/QcsdD4RoBV8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;600&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier die &quot;Begründung&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;390&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/Jpl3BwjO7Mo&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Manchmal frage ich mich, ob sich unsere Politiker, bevor sie nach Berlin ziehen, &lt;a href=&quot;http://www.blogger.com/goog_914152038&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lobotomie&quot;&gt;lobotomieren&lt;/a&gt; lassen.&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/03/innenminister-friedrich-sorgt-mal.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/QcsdD4RoBV8/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-176091147689052026</guid><pubDate>Mon, 28 Mar 2011 23:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-29T01:47:27.915+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Music</category><title>Eine der größten Songwriterinnen des Jahrhunderts</title><description>ist mir gerade wieder in einer Aufnahme auf YouTube begegnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;390&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/tKQSlH-LLTQ&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;480&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was diese Frau in einem Song ausdrückt, schaffen andere in einem ganzen Buch nicht...</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/03/eine-der-groten-songwriterinnen-des.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://img.youtube.com/vi/tKQSlH-LLTQ/default.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-6891238388750661941</guid><pubDate>Sun, 27 Mar 2011 23:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-28T01:36:31.162+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Die Grünen überholen die SPD</title><description>Vorläufig nur bei der &lt;a href=&quot;http://wahlarchiv.tagesschau.de/wahlen/2011-03-27-LT-DE-BW/index.shtml&quot;&gt;Landtagswahl in Baden Württemberg&lt;/a&gt;, aber dass es überhaupt so weit gekommen ist, hat schon was. Im Ländle ist das sicher nicht nur die Auswirkung des &quot;Atomunglück[s] von Fukushima I&quot; (wie vom &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/werwaswarumbwrp100.html&quot;&gt;Ersten&lt;/a&gt; behauptet), sondern auch die Quittung für das Vorgehen der Polizei im Zusammenhang mit &quot;Stuttgart 21&quot;. Sei&#39;s drum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahlen können doch Spaß machen!</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/03/die-grunen-uberholen-die-spd.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-1703980466084816218</guid><pubDate>Sun, 27 Mar 2011 23:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-28T01:20:06.408+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Politics</category><title>Ein Post von den NachDenkSeiten</title><description>der mich beeindruckt hat: &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=8817&quot;&gt;Was schwache Gewerkschaften mit den Profiten des international agierenden Exportkapitals verbindet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was die Einschätzung der deutschen Gewerkschaften als starke anbelangt. Meiner Wahrnehmung nach waren die Gewerkschaften bei uns fast 20 Jahre lang der Wirtschaft gegenüber außerordentlich entgegenkommend. Ein Verhalten, dass sich jetzt rächt, indem die Vertreter der Wirtschaft bei Tarifverhandlungen auch weiterhin erwarten, von ihren Gewinnen so gut wie nichts an ihre Mitarbeiter abgeben zu müssen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Nun ja, ab morgen ist wieder Streik. &lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/03/ein-post-von-den-nachdenkseiten.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-6753842044133169787</guid><pubDate>Thu, 24 Mar 2011 13:20:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-24T14:20:47.375+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Japan</category><title>Robert Hetkämper rudert zurück (ein bisschen)</title><description>Nach seiner Behauptung, im Atomkraftwerk Fukushima würden in der aktuellen Lage &quot;Wegwerfarbeiter&quot; eingesetzt, rudert der Journalist Robert Hetkämper jetzt in einem &lt;a href=&quot;http://kotoba.japankunde.de/?p=1811&quot;&gt;Mail&lt;/a&gt; an den Japanwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Zöllner und in einem auf tagesschau.de veröffentlichten &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/japanberichterstattung100.html&quot;&gt;Gespräch&lt;/a&gt; ein paar Schläge zurück.</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/03/robert-hetkamper-rudert-zuruck-ein.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1673246617001864842.post-86691132938065459</guid><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 17:37:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-23T18:37:02.171+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Beauty</category><title>Toleranz für Anfänger</title><description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Unser Lokalblättchen widmet diese Woche einen Teil seiner Ausgabe dem Thema Übergewicht. Allerdings nicht auf die übliche Weise, mit Warnungen vor angeblich unvermeidlichen Folgeerkrankungen, Diätrezepten und wenig anschaulichen Beschreibungen von Gymnastikübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1gWlIDPNk6IqacYEGjfpnhWqu3sQv4hcaDmQ6CV6cbj2QtTUTp5QV9-StCA5W2owQaHJdroFJN20gdG1BMMEDyktfKh4MHTY_w67M3a1hlzyeVXGIrmXl3EKDriz1ZW08RWzhgJJyiPk/s1600/120px-King_Kong_Vault.gif&quot; imageanchor=&quot;1&quot; style=&quot;margin-left: 1em; margin-right: 1em;&quot;&gt;&lt;img border=&quot;0&quot; height=&quot;226&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1gWlIDPNk6IqacYEGjfpnhWqu3sQv4hcaDmQ6CV6cbj2QtTUTp5QV9-StCA5W2owQaHJdroFJN20gdG1BMMEDyktfKh4MHTY_w67M3a1hlzyeVXGIrmXl3EKDriz1ZW08RWzhgJJyiPk/s320/120px-King_Kong_Vault.gif&quot; width=&quot;320&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Nein, unser &quot;Wochenkurier&quot; ist kreativer. In seinem Aufmacher beschreibt er die Erlebnisse von übergewichtigen Frauen in einer Umwelt, deren Bewohner anscheinend glauben, sie müssten sich ihnen gegenüber nicht an die üblichen Verhaltensregeln halten. Die vom &quot;Wochenkurier&quot; befragten Rubensfrauen berichten von Spott, Beschimpfungen und  körperlichen Angriffen. Von der Erfahrung, dass sie fürs Bett zwar  gefragt seien, aber nicht fürs Leben - weil Mann sie dann ja den Freunden  vorstellen müsste. Und im Beruf müssten sie sich gefallen lassen, dass  wegen ihrer Figur ihre Kompetenz bezweifelt wird.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Man muss nicht weit blicken, um Gründe für dieses Verhalten zu finden. Sämtliche Medien beteiligen sich daran, uns einzubläuen, dass nur wer schlank ist, schön und  erfolgreich sein kann - und wir daher alle ständig Diät machen und ins  Sportstudio rennen müssen. Als Beispiel für die Schlankheit/Schönheit, die gemeint ist, werden uns minderjährige, untergewichtige Haute Couture Models vor die Nase gehängt. Der Druck, einem Ideal entsprechen zu sollen, das nur in Ausnahmefällen erreichbar ist, ist so groß, dass er zwangsläufig zu Frust führt. Frust, der sich unter anderem darin äußert, dass denjenigen, die sichtlich &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; untergewichtig sind, unterstellt wird, sie seien für die allgemeine Hatz nach Schlankheit/Schönheit/Erfolg nur zu träge bzw. hätten sich nicht im Griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Es fragt sich, wozu es gut sein soll, übergewichtige Menschen zu Sündenböcken zu machen. Sind sie verantwortlich für ein Nahrungsangebot in den Supermärkten, dass zum Großteil weder gesund noch &quot;figurfreundlich&quot; ist? Oder dafür, dass mit der Angst vor Übergewicht eine Menge Geld verdient wird und das Thema schon aus diesem Grund ständig in den Medien präsent ist? Haben sie vielleicht Einfluss darauf, wie gut wir damit voran kommen, einem Schönheitsideal nachzurennen, das ohnehin gar nicht erreichbar sein soll - damit auch weiterhin Zeitschriften, Diätprodukte und Medikamente an Diejenigen verkauft werden können, die es versuchen?&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Wie wäre es mit ein bisschen Toleranz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Unser Lokalblättchen zeigt sich auch hier als kreativer Vorreiter, bringt unter anderem einen Artikel über den Gründer einer Partnerbörse für Mollige und Anzeigen von Bekleidungsgeschäften, in denen &quot;Frauen mit mehr Figur&quot; etwas Passendes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Mich erinnert das an einen meiner Lieblingsfilme: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Hairspray-Divine/dp/B000STRYHK/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;qid=1300900631&amp;amp;sr=8-2&quot;&gt;Hairspray&lt;/a&gt;. In diesem Film gibt es ein Bekleidungsgeschäft namens &quot;Hefty&#39;s Hideaway&quot;, in dem die Heldin, ein molliges Mädchen, und ihre Mutter tolle Klamotten finden. Der Eigentümer des Ladens gibt dem Mädchen einen Werbevertrag und hilft ihr auf diese Weise, eine Lokalberühmtheit zu werden. In der übrigen Laufzeit des Films tanzt die Heldin, allein Widerständen durch spindeldürre Feindinnen zum Trotz, erst in die Arme ihres Traummannes und dann zum Sieg im Tanzwettbewerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Let&#39;s dance!&lt;/div&gt;</description><link>http://die-grosse-vorsitzende-sagt.blogspot.com/2011/03/toleranz-fur-anfanger.html</link><author>noreply@blogger.com (Die Große Vorsitzende)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEi1gWlIDPNk6IqacYEGjfpnhWqu3sQv4hcaDmQ6CV6cbj2QtTUTp5QV9-StCA5W2owQaHJdroFJN20gdG1BMMEDyktfKh4MHTY_w67M3a1hlzyeVXGIrmXl3EKDriz1ZW08RWzhgJJyiPk/s72-c/120px-King_Kong_Vault.gif" height="72" width="72"/><thr:total>2</thr:total></item></channel></rss>