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    <title>Die Rote Couch - Ein parteiloses Blog</title>
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    <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 04:47:00 GMT</pubDate>

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    <title>England und das Hausgemachte Problem</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Admin)</author>
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    <p align="justify">Viel ist schon gesagt über die Krawalle in England. Mehrere Nächte hintereinander plünderten und zerstörten hauptsächlich Jugendliche Geschäfte in London, Manchester und Liverpool sowie in anderen britischen Städten. Dabei verloren 5 Menschen ihr Leben und mehr als 2000 wurden verhaftet. Der Auslöser für diese Ausschreitungen war der Tod des 29-Jährigen Mark Duggan, der bei seiner Verhaftung am 4. August von der Polizei erschossen wurde. Zwei Tage später folgte eine zunächst friedliche Demonstration vor einer örtlichen Polizeistation, die die Aufklärung des Todesfalls forderte. Später am Abend eskalierte die Situation – den Ausgang kennen wir inzwischen.</p>    <p align="justify">Einen Tag nach den ersten Ausschreitungen erzählte uns Martin Fletcher, NBC News Korrespondent von einem jungem Mann, der von einem Reporter gefragt wurde, ob die Krawalle der richtige Weg seien, die Unzufriedenheit auszudrücken. Das bejahte dieser und sagte, Sie würden jetzt nicht mit mir reden, wenn wir nicht randalieren würden. Zusätzlich ergänzte er, dass vor zwei Monaten 2000 Menschen friedlich vor Scotland Yard protestierten, aber nichts darüber sei in der Presse geschrieben worden. Und jetzt, mit ein paar Randalen, blicken alle zu uns.</p>  <p align="justify">Was den Sozialromantikern das Herz vor Freude dahinschmelzen lässt, ist aber nur die halbe Wahrheit und nur ansatzweise eine Erklärung der Geschehnisse in England. Mehrere Tage wütete der Mob wobei nicht nur Fahrzeuge und Geschäfte angefackelt, sowie Elektronik und Klamotten gestohlen wurden. Fünf Menschen verloren während dieser Krawalle ihr Leben. Dabei handelte es sich nicht um Randalierer oder Polizisten, nein, es wurden Menschen getötet, die Eigentum vor Diebstahl und Brand zu schützen suchten. Spätestens hier hört das Schwarz-Weiß-Gemalhe aber auf, die den Randalierer als einen sich aus der Unterdrückung befreien wollenden, ja, kann man Aufständischen dazu sagen, darzustellen? Aufständiger Unterdrückter, oder gar Revoluzzer klingt nach politischen Idealen, nach Zielen, oder nach einen Missstand, auf den mit Demonstrationen bewusst aufmerksam gemacht werden soll. So wie die Demonstrationen und Aufstände des arabischen Frühlings, die unter anderem von steigenden Nahrungspreisen ausgelöst wurden, und dann in laute Forderungen nach mehr Menschenrechten mündeten.</p>  <p align="justify">In England herrschte aber eine ganz andere Situation. Mögen am Anfang der Unruhen noch die Todesschüsse auf Duggan der Grund für die Proteste gewesen sein, und mag zu Beginn die klare Forderung nach Aufklärung bestanden haben, entwickelten sich daraus Plünderung und Vandalismus, die in Sachschäden in Millionenhöhe mündeten und nicht zuletzt 5 Menschenleben forderten. </p>  <p align="justify">Wo also sind hier die klaren und bewussten Forderungen nach Besserungen von Lebensumständen? Auf welche Missstände wollten die „Protestler“ aufmerksam machen? Das alles sucht man hier vergebens. Am Ende war es die reine Lust am Zerstören und stehlen, oder dem Haben wollen von etwas, was man sich nicht leisten konnte. Und es wurde auch nicht vor Menschenleben halt gemacht.</p>  <p align="justify">Nun sucht natürlich jeder nach den tiefer sitzenden Ursachen der Krawalle, um erklären zu können, was in den Nächten dort vorgefallen ist. Und so bildete sich in den vergangenen Tagen eine Interpretationsrichtung heraus, die die Ursachen in 2 Punkten zusammenfasst. Zum einen steht dort natürlich das soziale Milieu. Fast alle Festgenommenen leben verarmt und ohne Arbeit von der Stütze. Vergessen in den verarmten Vierteln, an denen die Wirtschaft jeden Tag, jede Woche und jedes Jahr vorbeibrummt. Auf der anderen Seite eine Gier ist Geil Mentalität, die mit der Gier alles zu rechtfertigen sucht.</p>  <p align="justify">Eine Mentalität die den Nachbarn auch noch die letzte Unterhose ausziehen würde, um die eigenen Begehren zu befriedigen. Eine Mentalität die von Banker, Politikern und der Oberschicht tagtäglich vorgelebt. Wir erinnern uns an die Bailouts, wo trotz der durch den Staat geretteten bankrotten Banken die Spekulanten ihren Bonus einstreichen durften. Politiker, die ihr Entenhaus auf dem Teich ihres Landsitzes oder die Taxigebühren der Ehefrau über die Vergünstigungen ihrer politischen Position abzurechnen versuchten. Oder das aktuelle Beispiel, wo hochbezahlte Emissionshändler noch zusätzlich betrügen müssen, um den Gewinn zu vergrößern. Gier ist halt Geil.</p>  <p align="justify">Und, weil diese Erklärungsansätze nun, nach ein paar Tagen vorliegen, kann David Cameron, der britische Premier nicht bei seiner einfachen Betrachtungsweise vom einfachen, vielen Kriminellen, der mit härtester Hand bestraft werden muss, bleiben. Deswegen warf er nun sich und seiner Regierung vor, eine der schlimmsten Seiten der menschlichen Natur seit den letzten heftigen Krawallen in den 80er Jahren ignoriert und vernachlässigt zu haben; Es muss, wie scheinbar immer, erst etwas schreckliches passieren, damit die sozialen Probleme als Probleme der Gesellschaft erkannt werden. Allerdings hält das meist nicht lange. Bis neue Krawalle ausbrechen werden.</p>  <p align="justify">Nicht das mich jetzt jemand falsch versteht. Für Gewalt gibt es keine Rechtfertigung. Punkt. Die Probleme, die dazu führen, müssen endlich adäquat gelöst werden. Und da reicht es nicht, einen Swimmingpool oder ein Jugendzentrum in den problemvierteln zu bauen.</p> 
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    <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 06:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>Fixmbr als Zensor - No. 2</title>
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            <category>In eigener Sache</category>
            <category>Philosophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Admin)</author>
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    <p align="justify">Ich will mich hier jetzt nicht ewig an diesem Thema aufhängen. Schade um die Zeit, schade um die Energie, auch wenn das Thema, richtige Textanalyse und das Wiedergeben davon in einer öffentlichen Kritik, sehr wichtig ist. Eine Doppelmoral werde ich dem Autor auf <a href="http://www.fixmbr.de/">Fixmbr</a> jetzt nicht unterstellen. Dennoch geht seine <a href="http://www.fixmbr.de/schirrmacher-schafft-sich-ab/">Kritik an Schirrmacher</a> vorbei, denn Christian Sickendieck gelang es nicht, die Kernaussage Schirrmachers herauszufiltern. Trotzdem schimpft er wie ein Rohrspatz gegen den Herausgeber der FAZ. Ein zweiter Punkt ist umso trauriger. Eigentlich sagt der Volksmund, “Wer Kritik austeilt, muss auch Kritik einstecken können.” Dass das nicht immer so sein muss beweist Sickendieck. Denn nachdem ich ihm auf eben jenen Fehler hinwies, schaltete er entsprechenden Kommentar nicht frei. Ich gebe zu, in einem bestimmenden Ton meine Kommentare zu verfassen, allerdings verwehre ich mich dagegen, in meinen Kommentaren andere Personen angegriffen zu haben. Zumal mein Ton weit unter dem lag, den Sickendieck in seiner Kritik Schirrmacher gegenüber benutzt hat.</p>  <p align="justify">Allerdings weist er <strong>zurecht</strong> darauf hin, dass Fixmbr sein, bzw. ihr (er schreibt dort nicht alleine) “Wohnzimmer” sei. Dort kann er natürlich <strong>zurecht</strong> machen, was er will. In keinster Weise wollte ich ihm das streitig machen. Sein “Wohnzimmer”, seine Regeln. Allerdings empfinde ich es als traurig, wenn Kritik nicht zugelassen wird (nein, ich sage nicht, dass dort das immer so gehandhabt wird), vor allem wenn es sich um berechtigte Kritik handelt. Trotzdem kommt dann natürlich schnell der Vorwurf auf, dass hier Zensur betrieben wird um von eigenen Fehler abzulenken, bzw. um solche nicht zugeben zu müssen. Deswegen kann es auch dann und wann passieren, dass Autoren, dessen Kommentare nicht zugelassen werden, sich missverstanden und unfair behandelt fühlen. Vor allem wenn der eigene Kommentar auf einem Blog gepostet wurde, welches sich meiner Meinung nach als offen und aufgeschlossen sieht. Denn Sickendieck sagt in einen seiner Kommentare: “Es gab auch schon den Fall, dass sich jemand unberechtigt gelöscht fühlte, dennoch noch einmal kommentiert hat, andere Wortwahl, besserer Kommentar, es entstand eine Diskussion, alles war wunderbar.” Aber es geht auch anders: “Wer aber ein seitenlanges Elaborat über mich verfasst, muss hier nicht wieder auftauchen, den würde ich zuhause nicht einmal über die Türschwelle lassen.” Da stell ich mir die Frage, ob er denn gerne einmal mit Schirrmacher diskutieren würde. Wir erinnern uns, Sickendieck selbst schrieb ein ellenlanges Elaborat. Nicht über mich, sondern über Schirrmacher. Sollte ich nochmals an den Rohrspatz erinnern?</p>  <p align="justify">Letztendlich nehm ich mir als missverstandener und unfair behandelter Kommentator das Recht heraus, hier meine Meinung frei und offen zu verkünden, so wie Sickendieck sich das Recht herausnahm, über Schirrmacher zu schimpfen. Das ist sein, und auch mein gutes Recht, wie der Fixmbr-Schreiber gut erkannt hat. Allerdings zeigt er mit seiner Aussage: “Damit nehmen sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahr und führen sich selbst und ihr Geschrei «Zensur» ad absurdum. Realsatire pur”, dass er auch <a href="http://www.rote-couch.com/archives/187-Fixmbr-als-Zensor.html">meinen Text</a> nicht verstanden hat.</p>  
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    <pubDate>Sun, 26 Sep 2010 21:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>Christian</category>
<category>Fixmbr</category>
<category>Sickendieck</category>
<category>Zensor</category>
<category>Zensur</category>

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    <title>Fixmbr als Zensor</title>
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            <category>Bildung</category>
            <category>Philosophie</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Admin)</author>
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    <p align="justify">Ich wehre mich dagegen, eine populistische Überschrift für diesen Beitrag zu wählen. Zu gerne würde ich meinen Zynismus dort hinein verpacken. Aber das Thema ist mir zu wichtig, als dass ich es damit versauen wollen würde. Begonnen hat alles mit Frank Schirrmacher, einen der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ich selbst finde diese Zeitung zu konservativ. Aber das spielt hier keine Rolle. Ich will vielmehr beleuchten, wie das öffentliche Blog, <a title="http://www.fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de">http://www.fixmbr.de</a>, so gar nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun hat (also doch nicht so öffentlich?), obwohl es genau in diesem Thema den eben genannten Herausgeber aufs Schärfste kritisiert. Doppelmoral? Eine Bestandsaufnahme.</p>    <p align="justify">Bevor ich mit dieser Bestandsaufnahme beginnen will, sei dem Leser gesagt, dass er zwei Texte genau studieren muss, um sich in diese Debatte einzumischen. Zum einen muss er einen <a href="http://www.faz.net/s/Rub546D91F15D9A404286667CCD54ACA9BA/Doc~E4DC2AE94A2ED43A8A1FD9A6FD6533C12~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Kommentar von Frank Schirrmacher</a> lesen und verstehen können (in dem er Angela Merkel und Christian Wulff im Fall Sarrazin Versagen vorwirft), zum Anderen muss er folgenden <a href="http://www.fixmbr.de/schirrmacher-schafft-sich-ab/">Beitrag von Christian Sickendieck</a> studieren (in dem er Frank Schirrmachers Versagen in der Aufarbeitung des Falles Sarrazin vorwirft). Das erfordert eine Bereitschaft zur Analyse, die wohl nicht jeder Leser bereit ist durchzuführen. Dies ist keineswegs schlimm. Allerdings sollte er sich dann aber auch hüten, zur Debatte etwas beizutragen. Ich mag jetzt etwas penibel sein, was aber die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit (und meines Erachtens Doppelmoral) auf Fixmbr erfordert. Doch genug des Vorworts.</p>  <p align="justify">Sickendieck veröffentlichte auf dem Blog Fixmbr eine Kritik über Frank Schirrmacher unter dem Titel, “Schirrmacher schafft sich ab”. In diesem wirft er dem Autor vor, dass dieser in einem Elfenbeinturm lebe. Aber beginnen doch wir am Anfang.</p>  <p align="justify">Thilo Sarrazin, bis vor kurzem Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, wurde zum 1. Oktober 2010 aus eben dieser Position von “unserem” Bundespräsidenten Christian Wulff entlassen. Angela Merkel lies zuvor in der Öffentlichkeit vermelden, dass sie diesen “Rauswurf” favorisiere. Dabei geben beide (Merkel als auch Wulff) zu, die Quelle, in der Sarrazin seine Meinung äußerte, nicht vollständig zu kennen. Man führe sich hier nochmals vor Augen, dass Sarrazin im öffentlichen Dienst stand.</p>  <p align="justify">Nun legt Schirrmacher in seinem Kommentar dar, dass wenn einem Menschen (in diesem Falle Sarrazin) wegen seiner Meinung gekündigt wird, diese Kündigung durch eine sachliche Begründung belegt sein muss (vor allem in öffentlichen Positionen). Dies sei allerdings nicht gegeben, da die führende Hand (in diesem Falle Merkel) und die ausführende Hand (in diesem Falle Wulff) dessen Meinung nicht vollständig kennen dürften, da beide das Buch (um das es hier geht) nach eigenen Angaben nie vollständig gelesen haben (wahrscheinlich auch nicht mal ansatzweise). Diese Kernaussage versucht er in seinem Argumentationsstrang zu verdeutlichen.</p>  <p align="justify">Sickendieck hingegen sieht Schirrmacher in diesem Fall im sogenannten Elfenbeinturm leben, da er denkt, dass der gebildete Mensch durch die Debatten (und Vorabdrucken von Einzelpassagen) in Talkshows und Zeitungen (und anderen Medienvertretern) einen so tiefgründigen Einblick in Sarrazins Meinungsbild gewinnt, dass er ohne die Lektüre der Quelle die Meinung Sarrazins im Ganzen erkennen kann.</p>  <p align="justify">Mein lieber Herr Sickendieck. Mal ganz davon abgesehen, dass an anderer Stelle in Ihrem Blog die Massenmedien eben durch deren Meinungsmache diskreditiert werden (und damit sie sich selbst widersprechen), entgegnen sie damit jeder Logik, dass eine Interpretation einer Quelle nur annähernd die Quelle wiedergeben kann. Und genau das habe ich in einer Antwort zu ihrem Kommentar auf Fixmbr kritisiert. </p>  <p align="justify">Nur leider, und das ist das Tragische an der ganzen Sache, wurde mein Kommentar nicht autorisiert. Die Frage, die sich mir nun stellt ist, warum nicht. Habe ich meine Kritik zu undeutlich verfasst? Sind <em>böse</em> Worte in meinem Posting gefallen? Oder passt Ihnen meine Meinung einfach nicht, die einen eklatanten Fehler in ihrem Argumentationsstrang aufdecken würde? Nun, ich bin Mensch, und glaube letzteres. Und dabei ist es vollkommen egal, ob meine Meinung richtig oder falsch ist.</p>  <p align="justify">Denn In der Nichtautorisierung sehe ich einen Indiz darauf, dass meist nur Meinungen in Ihrem Blog akzeptiert werden, die mit ihrer Meinung konform gehen. Das nennt man auch “sich gegenseitig die Eier schaukeln” und spiegelt die allgemeine Meinung in unserer Gesellschaft wieder, nur die Meinungen zu akzeptieren, die einem gefallen. Das ist traurig und hindert uns Deutsche an einer ernstgemeinten Debatte über das Richtig und Falsch von verschiedenen Themen.</p>  <p align="justify">Abschließend möchte ich entschieden darauf hinweisen, dass meine hier dargestellte Meinung in keinster Weise die Positionen von Thilo Sarrazin, Frank Schirrmacher oder Christian Sickendieck befürwortet oder gar verteidigt. Ich möchte lediglich monieren, dass im Blog Fixmbr Meinungen, die nicht den eigenen entsprechen, zensiert werden, was für ein öffentliches Blog ein Armutszeugnis darstellt. Ich erhebe auch keinen Anspruch auf die wahre Richtigkeit meiner Meinung, auch wenn ich denke, dass sie die Richtige ist. Ich vertrete lediglich meine Meinung und hoffe, dass ich mit dieser keiner Zensur erliege. Umso trauriger ist es, wenn ich doch diese Erfahrung innerhalb Deutschlands machen muss.</p>  <p align="justify">Eigentlich müsste ich diese Passage an den Anfang dieses Kommentars stellen, da die meisten Populisten nie bis zum Ende, und damit den ganzen Umfang einer Meinung, lesen, um sich mit Kritiken von Auszügen dieser profilieren zu können.</p>  <p align="justify">[<strong>Update</strong>] Absatz [7] wurde geändert (ohne dabei den Kontext zu gefährden), da die Ausdrucksweise zu aggressiv war.</p>  <p align="justify">[<strong>Update</strong>] Christian Sickendieck hat reagiert und folgenden Kommentar auf seinen Ausgangsartikel geschrieben:</p>  <p align="justify">“Es soll ja Deppen geben, die Zensur schreien, weil ihr Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Dann schreiben sie auf ihrem Blog ein ellenlanges Elaborat über den Zensor auf F!XMBR. Damit nehmen sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahr und führen sich selbst und ihr Geschrei «Zensur» ad absurdum. Realsatire pur.</p>  <p>Wie in unzähligen Artikeln zu lesen ist, bietet F!XMBR durchaus die Möglichkeit, zu diskutieren. Doch wir haben und werden immer darauf achten, dass in den Kommentaren eine gewisse Tiefe zu erkennen ist, erst Recht wenn sie den Autor angreifen.</p>  <p>Ist dies nicht der Fall, werden die Kommentare unter «Deppenkommentar» abgelegt und gelöscht. Ganz einfach.</p>  <p>Unser Blog, unsere Regeln, seit 4 Jahren, für ein kleines Privatblog durchaus erfolgreich — wem das nicht gefällt, möge bitte gehen. Und wenn alles nichts hilft, helfen wir gerne mit einem kleinen Schups.…”</p>  <p>[<strong>Update</strong>] Meine Reaktion als Kommentar dort gepostet:</p>  <p>“Ich bin einer der &quot;Deppen&quot;, von denen Herr Sickendieck wohl spricht. Ich mag eigentlich nicht gern beschimpft werden, aber sei's drum. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich mich in meinem Text nicht darüber aufrege, dass ich im allgemeinen zensiert werden (und damit meine Meinungsfreiheit in Gefahr sehe), sondern auf ihren Blog zensiert werde. Das ist ein Unterschied. </p>  <p>Des Weiteren habe ich Sie als Autor in meinem Kommentar, den ich auf dieser Seite gepostet hatte, kritisiert, aber nicht angegriffen. Ich mag eine recht bestimmende Ausdrucksweise an den Tag legen, allerdings lege ich Wert darauf, niemanden zu beschimpfen oder anzugreifen. Wenn ich über dieses Ziel hinausgeschossen bin, dann möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Ich diskutiere gerne und möchte dafür natürlich auf einer sachlichen Ebene bleiben.”</p> 
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    <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 22:43:00 +0200</pubDate>
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    <title>A wie Athen</title>
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    <p align="justify">Die ersten Toten sind zu beklagen. Drei Menschen kamen in den Flamen von Bank-Filialen um, die von Demonstranten in Brand gesetzt wurden. Selbst das Parlamentsgeb&#228;ude wurde vom w&#252;tenden Mob angegriffen. Ausnahmezustand in Athen? Sind das die Anf&#228;nge einer neuen Revolution?</p>    <p align="justify">Die griechischen Politiker galten schon lange in ihrem Heimatland als korrupt und unf&#228;hig. Die Schulden t&#252;rmen sich schon seit vielen Jahren auf und wurden mit viel Phantasie und Tricks der Europ&#228;ischen Union vorenthalten. Auch Deutschland griff in der Vergangenheit, oder &#252;berlegt zumindest, <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2605388_Schuldenbremse-Berlin-diskutiert-griechische-Loesung.html">mit einigen Kniffen die Bilanzen zu versch&#246;nern</a>. Nachdem aber die Schuldenfalle Griechenland einholte, muss nun an allen Ecken und Enden gespart werden.</p>  <p align="justify">Nach Griechenland k&#246;nnte dessen aktuelles Szenario bald schon auf andere L&#228;nder zutreffen. Spanien und Portugal sind die ersten L&#228;nder die den Griechen wohl folgen k&#246;nnten. Und Deutschland steht auch nicht wirklich solide da. Zu viele Ausgaben stehen zu wenigen Einnahmen gegen&#252;ber. Das bedeutet, auch hier muss irgendwo gespart werden. Dumm ist nur, dass der Pl&#246;bs auf der Stra&#223;e dies meist nicht wahrhaben will. Nicht anders ist der Erfolg der CDU/FDP bei der letzten Bundestagswahl zu erkl&#228;ren, da beide, zwar die FDP noch mehr und bei einem anderen Klientel, mit Steuererleichterungen geworben haben.</p>  <p align="justify">Wenn Deutschland also nicht auch, so wie die Griechen praktisch bankrott gehen will, m&#252;ssen die Ausgaben reduziert, oder die Einnahmen erh&#246;ht werden. Witzigerweise kommt hierf&#252;r bei den Parteien meist nur die Schicht in Frage, die sowieso schon (fast) ganz unten steht, oder die sich gerade so ein angemessenes Leben leisten kann. Und das weckt Unmut.</p>  <p align="justify">Bei den Griechen scheint dieses ber&#252;hmte Fass nun voll zu sein. Je nachdem wie solidarisch sich dort die Menschen mit den Beamten, die derzeit die drastischsten Einsparungen ertragen m&#252;ssen, zeigen, und welche Bev&#246;lkerungsgruppe(n) zus&#228;tzlich f&#252;r den n&#246;tigen Sparkurs bluten m&#252;ssen, wird der Tropfen, der zu viel f&#252;r das Fassungsverm&#246;gen des Fasses ist, bald kommen. Und dann lohnt es sich wieder, f&#252;r etwas zu k&#228;mpfen.</p>  <p align="justify"></p> 
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    <pubDate>Wed, 05 May 2010 17:18:43 +0200</pubDate>
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    <category>Bankrott</category>
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    <title>Der Glauben - Das Ende einer Ära?</title>
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    <p align="justify">Ich habe immer schon gesagt, der Glaube des Menschen ist das Wichtigste f&#252;r sein Leben. Er treibt ihn vorw&#228;rts, auch wenn der Weg noch so steil den Berg hinauf f&#252;hrt. Selbst die wildesten Fl&#252;sse, die dichtesten Dschungel und die eisigsten St&#252;rme sind f&#252;r den Menschen, wenn er denn will, kein un&#252;berwindliches Hindernis mehr. Dabei ist es egal, ob man an sich selbst, an Gott, an die Natur oder in die Technik glaubt. Solange er da ist, und einem die Sicherheit gibt, wof&#252;r dies alles erreicht werden soll, k&#246;nnen auch die schlimmsten R&#252;ckschl&#228;ge gemeistert werden. Wie in guten, so in schlechten Zeiten - wie uns eine bekannte Wendung versichert.</p>  <p align="justify">Doch aber genau wegen dieser bedeutungsvollen Stellung in unserem Leben, ist der Glaube auch der gr&#246;&#223;te Angriffspunkt. Der Magazin-Verk&#228;ufer an der Haust&#252;r, der Klingelton-Vertreiber im Internet oder auch der Finanzberater in der Bank, sie alle versuchen uns in dem Glauben zu lassen, dass das gerade abgeschlossene Gesch&#228;ft genau das eine Gesch&#228;ft unseres Lebens sei, obwohl eben besagte Vertreter genau wissen, welche Stolpersteine und Haken sich in den unterzeichneten Vertr&#228;gen verbergen. Doch diese Beispiele sind meist nur kleine Fische, die sich in den dunklen Tiefen des Abgrundes t&#252;mmeln. Ein besonders dicker Brocken scheint die katholische Kirche zu sein.</p>    <p align="justify">Nat&#252;rlich gibt es einen feinen Unterschied zwischen dem Glauben, ein gutes oder schlechtes Gesch&#228;ft abgeschlossen zu haben, und dem Glauben, dass eine &#252;bernat&#252;rliche Macht f&#252;r unser Leben verantwortlich sei. Eine Macht, die &#252;ber uns wacht und uns am Ende f&#252;r unsere Taten zu Lebenszeiten belohnt, oder bestraft. Zweiterer beeinflusst das Leben noch st&#228;rker, als einem (kleinen?) Betrug aufgesessen zu sein. Denn der ganze Tagesablauf, Werte und Weltanschauungen werden durch eine Religion gepr&#228;gt und beherrscht. Das gilt nicht nur f&#252;r die katholische Kirche, sondern f&#252;r jede Religionsgemeinschaft, und sei sie auch noch so klein.</p>  <p align="justify">Zwar nicht oft, aber doch immer wieder wird in den Medien von den Schreckenszeiten dieser kleinen &quot;Gemeinden&quot; (auch abf&#228;llig als Sekten bezeichnet) berichtet. So werden Grausamkeiten, die auf Grund ihres Glaubens durchgef&#252;hrt werden, publik. Sei es der Hungertod eines Kindes, welches nicht aufh&#246;ren wollte zu schreien, Massen-Vergewaltigungen oder Massen-(Selbst-)Morde; ein unglaubliches Leid wird damit verbreitet.</p>  <p align="justify">Nun steht auch die katholische Kirche am Pranger. Immer &#246;fter werden F&#228;lle bekannt, die von sexuellen sowie gewaltt&#228;tigen Missbrauch gegen&#252;ber Schutzbefohlenen zeugen. Hochgerechnet auf die Anzahl von Priestern, ist diese Zahl aber noch verschwindend gering. Denn in der Presse tauchen nie die positiven Beispiele eines leidenschaftlichen Katholiken auf, der seine Religion bis in das kleinste befolgt, auslebt und seiner Gemeinde ein gutes Vorbild ist. Selbst wenn, w&#252;rde das wohl nicht viel nutzen. Zu stark wird die &#246;ffentliche Meinung von den wenigen (wenn es denn wenige sind, hoffentlich) schlechten Beispielen gepr&#228;gt.</p>  <p align="justify">Glauben braucht zudem eine wichtige Zutat - Glaubw&#252;rdigkeit. Eine Firma wird nicht &#252;berleben, wenn niemand den Glauben hat, dass dessen Produkte f&#252;r einen richtig, bzw. wichtig seien. Sportler, die dopingfreies Benehmen versicherten, aber sp&#228;ter &#252;berf&#252;hrt wurden, verlieren ihre Anh&#228;nger und Sponsoren. Kinder die Drogen nehmen, dies aber vehement bestreiten, brauchen lange, um das Vertrauen der Eltern wieder zu gewinnen. Eine Partei, die werbewirksam f&#252;r eine saubere Politik wirbt und dann im Spendensumpf versinkt, verliert Zustimmung beim W&#228;hler. Eine Religionsgemeinde, die N&#228;chstenliebe und gewaltfreies Leben propagiert, macht sich unglaubw&#252;rdig, wenn sexueller und gewaltt&#228;tiger Missbrauch an Minderj&#228;hrigen &#246;ffentlich wird.</p>  <p align="justify">In allen F&#228;llen sind die Reaktionen aber meist gleich: So lange abstreiten, bis das leugnen nichts mehr hilft.</p>  <p align="justify">Wie im Fall des Augsburger Bischofes Mixa. In den vergangenen Wochen meldeten sich Zeugen, die dem Bischof gewaltt&#228;tiges Verhalten ihnen gegen&#252;ber vorwerfen. Dies geschah zu einer Zeit, wo die Opfer noch Kinder waren und vom Bischof, damals noch Pfarrer, betreut wurden. Die erste Reaktion des katholischen Hirten - er stritt die Vorw&#252;rfe ab. Sp&#228;ter gab er zu, die eine oder andere Watschen verteilt zu haben. Das w&#228;re aber zu jener Zeit ja auch so &#252;blich gewesen und die Kinder h&#228;tten dies wissen m&#252;ssen. H&#228;tten sie?</p>  <p align="justify">Wahrscheinlich stand Bischof Mixa damals auf dem Standpunkt, die Kinder h&#228;tten auch noch die andere Wange hinhalten m&#252;ssen. Au&#223;erdem bezweifle ich ganz stark, dass diese Methoden, seien sie auch noch so passend in jener Zeit gewesen, zu der Lehre der katholischen Kirche passen. Hinzu kommt, dass die Opfer, von denen sich immer mehr meldeten, nicht nur von Watschen, sondern auch von Schl&#228;gen mit der Faust und von Pr&#252;gel auf den Hintern mit Stock oder Teppichklopfer sprechen.</p>  <p align="justify">Auch wenn der Bischof nun seinen R&#252;cktritt angeboten hat, es bleibt eine Wunde zur&#252;ck. Eine Wunde im Glauben an die katholische Kirche. Diese Wunde wird stetig wieder aufgekratzt, je mehr Meldungen &#252;ber den Missbrauch der Macht an die &#214;ffentlichkeit dringen. Und irgendwann einmal wird diese Wunde nicht mehr heilen k&#246;nnen.</p>  <p align="justify">Nun ist das ein Beispiel unter vielen. Holocaust-Leugnungen, sexueller wie gewaltt&#228;tiger Missbrauch zeugen von einer Arroganz innerhalb der Kirche, und bilden wohl nur die Spitze des Eisberges. In Frankreich wird einem Bischof von einem Kardinal gedankt, weil dieser einen Priester, der sich an Kindern vergangen hatte, nicht den Beh&#246;rden meldete.</p>  <p align="justify">Diese Beispiele sollten aber nicht den Glauben an die katholischen Lehren per se in Frage stellen. Sie zeigen nur deutlich, wie Macht in einer einflussreichen Position korrumpieren kann. Trotzdem ersch&#252;ttern diese Vorkommnisse die Glaubw&#252;rdigkeit eben jener Institution, die sich als der Bewahrer dieses Glaubens sieht. Wenn aber die Bewahrer den eigenen Glauben nicht vertreten, wie soll dann der einfache Mensch an dem eigenen Glauben festhalten?</p>  <p align="justify">R&#252;cktrittsforderung aus Politik oder Gesellschaft, wie sie im Falle des Bischofs Mixa laut wurden, sind aber l&#228;cherlich. Die katholische Kirche ist eine eigenst&#228;ndige Institution, die das Recht auf Selbstbestimmung besitzt, und auch besitzen sollte. Dass diese Selbstverwaltung im Rahmen der geltenden Gesetze besteht, ist selbstverst&#228;ndlich. Aber die Kirche ist mit ihrer Politik, sei es die Aufkl&#228;rung von Missst&#228;nden oder das besetzen relevanter Posten, auch selbst verantwortlich, wie glaubw&#252;rdig sie sich selbst am Ende als Institution macht.</p> 
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    <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:07:45 +0200</pubDate>
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    <category>Bischof</category>
<category>Glauben</category>
<category>katholische</category>
<category>Kirche</category>
<category>Missbrauch</category>
<category>Mixa</category>
<category>Wissen</category>

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    <title>Die italienische Presse und ein vergessener Held</title>
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            <category>Sport</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    <p align="justify">Michael Schuhmacher sitzt wieder im Rennwagen. Nicht nur in irgend einem Rennwagen, sondern in einem Rennwagen eines Spitzen-Teams in der K&#246;nigsklasse aller Autorenn-Serien, der Formel Eins. Er gewann sieben Weltmeister-Titel und startete bis heute in &#252;ber 250 Rennen, in denen er 91 Siege einfuhr und 68 mal von der Pole Position aus startete. Die restlichen Zahlen stehen diesen Erfolgen in nichts nach und Schumacher h&#228;lt zahlreiche Rekorde. Zudem ist er der &#228;lteste unter den Rennfahrern, die teilweise sein Sohn sein k&#246;nnen; er wurde am Anfang des Jahres 41. Doch trotz seiner Erfolge und der neuen Herausforderung bei Mercedes gibt es Spott und Hohn. Und besonders von einer Seite mehr als nur zu Unrecht.</p>    <p align="justify">2006 beendete Schumacher zun&#228;chst seine Karriere und versuchte sich zwischenzeitlich mit mehr oder weniger Erfolg in anderen Rennsportarten. 2009 entschied er sich, in den Formel Eins Zirkus zur&#252;ckzukehren. Schon da wurden skeptische Kommentare laut, die sich scheinbar nun best&#228;tigt sehen. Doch das w&#228;re nur das kleinere &#220;bel. Die Klatschpresse, der man eigentlich keines Blickes w&#252;rdigen sollte, zieht &#252;ber Schumacher eine Spur aus geh&#228;ssigen Spott. Vor allem die Italiener haben immer noch nicht verkraftet, dass Schumacher kein Tifosi mehr ist, denn gerade von dort kommt der bissigste Hohn.</p>  <p align="justify">Vergessen die elf Jahre bei Ferrari. Vergessen die ersten, dem&#252;tigen Auftritte in einem roten Boliden, der die Bezeichnung &quot;Rennwagen&quot; nicht verdient hatte. Vergessen, dass Schumacher sich damals als Weltmeister in ein schlechtes Fahrzeug gesetzt hat, trotz der schon von vornherein sp&#246;ttischen Presse. Vergessen die Arbeit und Kraft, die Schumacher nicht nur auf der Strecke in den Rennstall gesteckt hat und Ferrari wieder wie einen Ph&#246;nix aus der Asche aufsteigen lies. Vergessen die f&#252;nf!! Weltmeister-Titel, die Ferrari in hundert Jahren nicht gewonnen h&#228;tte. Vergessen der Ruhm und das Ansehen, die Schumacher dem Rennstall zur&#252;ckgebracht hat. Vergessen die vielen Stunden des Jubels, die er den Tifosi geschenkt hat. All das ist vergessen, weil Schumacher eine neue Herausforderung gesucht hat. Und das nicht bei Ferrari.</p>  <p align="justify">Man muss dem bisher erfolgreichsten Rennfahrer keine Sympathien entgegen bringen. Ich pers&#246;nlich mag den Menschen Schumacher nicht. Das hat aber andere Gr&#252;nde, die hier f&#252;r dieses Thema nicht relevant sind. Trotzdem sollte man sich der Abneigung zum Trotz von solchen Gef&#252;hlen nicht die Augen verblenden lassen.</p>  <p align="justify">Denn Schumacher ist hoch anzurechnen, dass er sich einer neuen, noch schwierigeren Aufgabe stellte, als er damals auf der H&#246;he seiner Leistung in einen minderwertigen Rennwagen stieg, der von &quot;Fehlern In Allen Teilen&quot; nur so strotzte. Ob es am Geld lag, dass er sich jetzt diese Tortur noch einmal antut? Das wage ich zu bezweifeln.</p>  <p align="justify">Schumacher hat nochmal eine Herausforderung gesucht, etwas anzugreifen, was eigentlich unm&#246;glich erscheint. In einem Hochleistungssport gibt es kaum Menschen in seinem Alter. Zwar reicht es momentan bei weitem nicht zum Sieg, aber er hat in den Rennen bewiesen, dass er zumindest noch mitfahren kann.</p>  <p align="justify">David Beckham wurde in Manchester mit Standing Ovations verabschiedet, obwohl er beim Gegner spielte. (Das war vielleicht einfacher, weil seine Mannschaft das Spiel verlor). Die Fans des FC Bayern M&#252;nchen w&#252;rdigten in derselben Art und Weise einen Spieler, der gerade noch das Siegtor in der Champions League f&#252;r den Gegner geschossen hat. Giovanne Elber, einst Torsch&#252;tze f&#252;r die Bayern weinte ein wenig, wie er sp&#228;ter zugab, als er bei seiner Auswechslung ebenso wie Beckham mit Standing Ovations verabschiedet wurde.</p>  <p align="justify">Doch die Italiener? Sie haben noch lange zu knabbern. An was, das wissen sie wohl nur selbst.</p> 
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    <pubDate>Wed, 21 Apr 2010 12:43:52 +0200</pubDate>
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    <category>Comeback</category>
<category>Ferrari</category>
<category>Hohn</category>
<category>Italien</category>
<category>Italiener</category>
<category>Mercedes</category>
<category>Michael</category>
<category>Presse</category>
<category>Schumacher</category>
<category>Spott</category>

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    <title>Ich bin zurück</title>
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            <category>So Nebenbei</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    <p>Nach einer langen Durststrecke werde ich auf dieser Seite wieder aktiver werden. Und hoffentlich ihr auch <img src="http://www.rote-couch.com/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p>  
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    <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:00:46 +0100</pubDate>
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    <title>Iran spielt Katz und Maus mit der westlichen Welt</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/DieRoteCouch-EinParteilosesBlog/~3/ayE2InSvADM/182-Iran-spielt-Katz-und-Maus-mit-der-westlichen-Welt.html</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    <p align="justify">Ich finde es sehr amüsant wie sich die &quot;westliche Welt&quot; <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/214/502447/text/">vom Iran vorführen lässt</a>. Mal ganz abgesehen davon, dass wenn man selbst Nuklearwaffen besitzt, niemand anderem vorschreiben darf, dass dieser keine solche Waffen besitzen dürfe, waren die Aktionen vom Iran so was von logisch und habe ich vorausgesagt. Da die &quot;westliche Welt&quot; sowieso schon im Irak und Afghanistan überfordert ist, fragt sich der Iraner zu Recht, wovor er eigentlich Angst haben soll.</p> 
<p align="justify">Wirtschaftliche Sanktionen? Das ich nicht lache. Wo es Menschen gibt, gibt es die Gier. Wo es Gier gibt, gibt es immer ein Angebot. Wie sonst ist zu erklären, dass der Großteil der Technologie zur Herstellung von Atomwaffen aus der &quot;westlichen Welt&quot; in den Iran gelangte.</p> 
<p align="justify">Eine militärische Invasion? Lächerlich. Siehe oben. Solange die Thaliban und Al Quaida die Kräfte in den anderen beiden Ländern binden, ist daran überhaupt nicht zu denken.</p> 
<p align="justify">Das Einzige was übrig bleibt ist der Beschuss aus der Ferne mit taktischen Waffen. Müssen ja nicht mal Atomwaffen sein. Aber dann ist in Israel die Hölle los. Davon kann man ausgehen.</p> 
<p align="justify">Also was tun mit dem Iran? Ich kenne auch keine Lösung. Aber die Doppelmoral der &quot;westlichen Welt&quot; kotzt mich tierisch an. Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig, als mich weiter darüber zu amüsieren, wie der Iran mit den Mächtigen Katz und Maus spielt.</p>  
    <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DieRoteCouch-EinParteilosesBlog/~4/ayE2InSvADM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Feb 2010 22:38:43 +0100</pubDate>
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    <category>atomwaffen</category>
<category>iran</category>
<category>militärschlag</category>

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    <title>Wie kann man noch CDU/CSU wählen?</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
    <content:encoded><![CDATA[
    <p align="justify"><a href="http://blog.fefe.de/">Fefe</a> hat <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/schwarzes-loch-dsl-bank/">diesen Artikel</a> schon <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b59291be">kommentiert</a>. Wenn man sich den so durchliest stellt sich mir allen Ernstes die Frage, wie man eigentlich noch die CDU/CSU w&#228;hlen kann? Das grenzt schon an organisiertes Verbrechen. Jetzt wei&#223; ich auch, warum die Union ihre Farbe gew&#228;hlt hat, bei denen ist alles schwarz. Das Geld, die Konten, die Schafe ... .</p>  
    <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DieRoteCouch-EinParteilosesBlog/~4/FRN7pJxNr9U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 19:40:33 +0100</pubDate>
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    <category>CDU</category>
<category>CDU/CSU</category>
<category>CSU</category>
<category>Konten</category>
<category>Politik</category>
<category>Provision</category>
<category>Schafe</category>
<category>Schwarze</category>
<category>Schwarzgeld</category>
<category>Steuerhinterziehung</category>
<category>Union</category>

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    <title>Hartz-IV gescheitert?</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/DieRoteCouch-EinParteilosesBlog/~3/KbXwMxPpcVE/180-Hartz-IV-gescheitert.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Captain)</author>
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    <p>Nach f&#252;nf Jahren Hartz-IV lassen nur wenige ein gutes Haar an der Reform. Das Ziel, den Arbeitslosen den Weg zur&#252;ck zur Vollzeitbesch&#228;ftigung scheint weit verfehlt. Ist Hartz-IV damit gescheitert?</p>    <p align="justify">Am Ziel gemessen kann es dazu nur ein klares <em>Ja </em>geben. Allerdings ist daran nicht Hartz-IV selbst schuld. Im Grunde ist es egal, wie auch immer ein soziales Programm hei&#223;t oder aussieht, wenn am Ende eines fehlt: Arbeitspl&#228;tze.</p>  <p align="justify">Dabei geht es nicht um die Arbeitspl&#228;tze, welche die Bezeichnung nicht verdienen, welche dem Arbeitnehmer nicht das geben k&#246;nnen, was er f&#252;r ein anst&#228;ndiges Leben braucht - n&#228;mlich einen ordentlichen Verdienst, der neben seinen Lebenserhaltungskosten auch ein individuelles Leben garantiert, wo er seine Interessen entwickeln und ausleben kann.</p>  <p align="justify">Dabei geht es nicht um die gr&#246;&#223;te Oldtimer-Sammlung oder um exotische Statuen aus fernen L&#228;ndern. Aber ein Mensch muss in der Art und Weise f&#252;r sich sorgen k&#246;nnen, dass er sich mehr leisten kann, als nur zu &#252;berleben. In unserer heutigen fortschrittlichen Welt, in humanistischer als auch in technischer Hinsicht, mit all seinen Gelehrten und Intellektuellen sollte es doch kein Problem sein, dieses Ziel zu erreichen.</p>  <p align="justify">Arbeitspl&#228;tze zu schaffen, die ihren Namen auch wirklich verdienen.</p>  <p align="justify">Da Holger Steltzner auf FAZ-Online diese simple L&#246;sung nicht erkennt, bleibt ihm nichts weiter &#252;brig als den <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E6A27BC0906AF41F49A0DA412A7F1B3D5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Fehler im System von Hartz-IV zu suchen</a>. Zwar spricht er die richtigen Probleme an, wie:</p>  <blockquote>   <p align="justify">wenn n&#228;mlich Millionen, die hart arbeiten, sehen, dass sie ohne Anstrengung das gleiche &#8222;Einkommen&#8220; erzielen k&#246;nnten wie diejenigen, die vom Sozialsystem leben. Wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt, fehlt ein wichtiger Anreiz, sich anzustrengen.</p> </blockquote>  <p align="justify">Aber er bleibt an seinem eigenen Horizont h&#228;ngen. Denn seine L&#246;sungen wie</p>  <blockquote>   <p align="justify">Statt eines staatlichen Kombilohnmodells, das neben dem Bezug von Hartz IV die Aufnahme einer geringf&#252;gigen Besch&#228;ftigung beg&#252;nstigt (mit etwas zus&#228;tzlicher Schwarzarbeit verdient man schnell mehr als Handwerker, Busfahrer oder Krankenschwestern), sollte k&#252;nftig st&#228;rker die Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Besch&#228;ftigung gef&#246;rdert werden.</p> </blockquote>  <p align="justify">scheitert an dem Angebot von wahren Arbeitspl&#228;tzen. Er bleibt h&#228;ngen im System Hartz-IV ohne dar&#252;ber hinaus zu schauen.</p>  <p align="justify">Hartz-IV geh&#246;rt abgeschafft. Nicht aus den Gr&#252;nden, wie sie landauf und landab zu h&#246;ren sind. Nicht weil Harzt-IV Sozialschmarozer f&#246;rdert, auch nicht weil dieses Sozialprogramm einen Menschen entw&#252;rdigt. Es geh&#246;rt abgeschafft, weil eine stabile Gesellschaft solch ein Programm nicht braucht. Denn eine stabile Gesellschaft hat begriffen, dass jeder Mensch nicht nur gleich ist, sondern dass er durch seine nat&#252;rliche Auspr&#228;gung, also seinen Leistungs-M&#246;glichkeiten eingeschr&#228;nkt ist. Das bedeutet, dass eine wahre Leistungsgesellschaft nicht darauf achtet, wie ersetzbar eine Arbeitskraft ist, sondern darauf, welche Leistungen jeder einzelne bereit ist, im Verh&#228;ltnis zu seinen M&#246;glichkeiten f&#252;r die Gesellschaft zu erbringen.</p> 
    <img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DieRoteCouch-EinParteilosesBlog/~4/KbXwMxPpcVE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>

    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:10:52 +0100</pubDate>
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    <category>cdu</category>
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