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    <title>DieWahrheit.eu</title>
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      <title>DieWahrheit.eu</title>
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 <title>Sch�ner Leben am Samstag</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=60</link>
<description><![CDATA[<b>... und Wiedermal ein Rookie. ole ole<br />
<br />
Die drei gro�en "F" des Deutschseins haben sich von Generation zu generation vererbt. Fressen, ficken und fernsehn sind die Grundpfeiler unserer Hochkultur. Dieses philosohische geb�ude Geb�ude ist so stabil, das manchmal auch nur eine S�ule tragend ist.</b>Samstagabend. Ich sitze bei einer Freundin im Wohnzimmer und �berlege ob es Sinn machen w�rde, sexuelle Ann�herungsversuche zu starten, schlie�lich bin ich verkatert und die letzten 2 Tage nicht zum wichsen gekommen, eigentlich also ideale Umst�nde.<br />
Aber da die ganze Situation irgendwie grunds�tzlich vertrackt ist (l�ngere Sache) und sie mir eben eine leere Pillenpackung als Material f�r Joint-Tips gegeben hat, woraus sich schlie�en l�sst, dass sie gerade �Erdbeer-Woche� hat und ich daher, selbst wenn die gewillt w�re, wohl schlechte Karten habe, entscheide ich mich dagegen. Stattdessen kann ich den endlosen DsdS-Marathon den RTL zur Zeit w�chentlich zelebriert, genie�en. Und dass ohne durch Sex entsch�digt zu werden. Die meisten, die ich kenne gucken sowas grunds�tzlich ausschlie�lich wenn sie von ihrer Freundin vorher, nachher oder bei beiden Gelegenheiten, durch entsprechende Gegenleistungen �berzeugt werden. Aber da ich hier ja nicht mit meiner Freundin, sondern meiner Exfreundin und jetzt so Freundin sitze (sprich Beziehung ohne Sex, ganz feine Sache), f�llt diese Argumentation weg. Und so<br />
beschlie�e ich das einzig f�r mich unterhaltsame zu tun: Viel kiffen und ihr mit klugscheisserischen Kommentaren die Sendung, die sie angeblich nur �wegen dem Wettbewerb� guckt, zu vermiesen.<br />
Anhaltspunkte finden sich da genug. So scheint kein einziges Mitglied der Jury jemals Mathematikunterricht, der �ber Grundschulniveau hinausgeht, genossen zu haben. Anders kann ich mir Formulierungen wie �das waren 1000% Leistung� oder �In den Mottoshows verlangen wir 100% Minimum� nicht erkl�ren. Das Minimum w�re hier auch gleichzeitig das Maximum, da 100% das h�chstm�gliche, quasi der Superlativ, ist. Im Gegensatz zu �gut� oder �fantastisch� welche lediglich die Grundstufe sind (Superlative sind �am besten� und �am fantastischsten�). Dies interessiert Jury Mitglied B�r L�sker jedoch herzlich wenig, w�hrend er geistreiche Lobeshymnen der Marke � Ich habe ein Problem, mir sind alle Superlative wie gut, fantastisch, ...<br />
ausgegangen� vom Stapel l�sst. Ich erfahre so zum ersten Mal live, dass Fernsehen tats�chlich verbl�den kann. Bis jetzt habe ich immer nur die belustigenden Ergebnis wahrgenommen, aber nie ganz nachvollziehen k�nnen, wie selbst der gr��te Stuss zu<br />
derma�en hohen geistigen Defiziten f�hren kann. Ich meine man verlernt ja nicht das Lesen oder Rechnen oder andere Grunds�tze. Aber so macht das nat�rlich Sinn. Man stelle sich nur sie 12j�hrige Chantal vor, die in 5 Klasse der Hauptschule gerade die Steigerung der Adjektive und Adverbien behandelt und nun von einem weisen Mann wie B�r L�sker im Fernsehen erf�hrt, dass es sich bei �gut� um einen Superlativ handelt. Was bleibt wohl l�nger h�ngen, der Unterricht oder die coole Sau von RTL?<br />
Ein abschlie�endes Highlight der Sendung, leider zeitlich in der Mitte platziert, liefert der von oben bis unten geleckte moderator mit seinem �u�erst unauff�lligem Outing als passionierter Damenschuh-Tr�ger. So zeigt er volles Verst�ndnis und Mitgef�hl f�r eine Kandidatin, die auf besonders hohen Schuhen aufgetreten ist: �Ich weiss genau, wie weh es tut auf so hohen Schuhe zu laufen�. So hat man zumindest einen wirklich witzigen, wenn auch nicht gewollten, Moment in der ganzen Sendung. Sch�n wenn sich mal Moderator und Jury zum Horst machen, und nicht die Leute, die nicht bezahlt werden. Der Rest gestaltet sich leider eher fade, da der Ablauf nicht weiter von derart gro�artigen Dummheiten gest�rt wird.<br />
So beschlie�e ich irgendwann mich ungev�gelt auf den Weg nach Hause zu machen. Zuhause angekommen bin ich schlie�lichn R�ckweg um zwei Erkenntnisse reicher, a) wenn man will, kann man mit jedem Schei� irgendwie Spa� haben, und b) Menschen ohne Sex haben viel mehr zu n�rgeln als Menschen mit Sex.<br />
<br />
ARS]]></description>
 <category>Rookies f�r die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=60</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 20:42:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Florida Teil 5: Abflug</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=59</link>
<description><![CDATA[<b>Es hat keinen Zweck mehr. Wir m�ssen das Land verlassen. Zu viel ist passiert, schief gegangen und wir k�nnen nur hoffen das die B�rokratie, in der Homeland Security zu ersticken droht, unsere Exzesse irgenwie wird kaschieren k�nnen. Die Hoffnung - however - bleibt.</b>Es musste auf der Flagler Street geschehen sein. Ich meine mich zu erinnern, dass ich weiter im Hintergrund den Flagler Grayhound Racetrack f�r einen Moment ersp�hte, bevor die �belkeit meinen Blick wieder auf den Gehweg vor mir zwang. Ich meine mich an den klassischen Sound einer Stingray Corvette zu erinnern, die in diesem Moment an mir vorbeibrauste, wie meine Gedanken in diesem Moment an mir vorbeibrausten. Oder vielleicht waren es auch nur die Mikossouki Indianer, die mir mit einem Rudel NASCAR-Wagen nachjagten. Wilde Sumpfbewohner die auf meinen Skalp aus waren. Du kannst gehen, aber deine Kopfhaut bleibt hier.<br />
<a href="http://www.diewahrheit.eu/media/2/20080224-163300294_0f5a06572a.jpg">Flagler Racetrack</a><br />
Ich meine mich zu erinnern, dass mein K�rper unvermittelt und ohne mein geringstes Zutun eine abrupte 270 Grad Drehung im Uhrzeigersinn vollf�hrte. Mein Mittelohr wandte sich mit Grausen ab und � ich bin mir nicht ganz sicher � aber ich glaube, dass ich noch ein letztes Mal wie wild �VIVA FIDEL� br�llte, bevor mein Sch�del auf dem Beton des Gehwegs aufschlug. Ich drehte mich leicht auf den R�cken und konnte einen irgendwie vertrauen Schatten �ber mir erkennen. Der Schatten fl�sterte unverst�ndliches Zeugs und f�r einen Moment �berkam mich ein Gef�hl der Freude und �berlegenheit. Es verblasste kurz darauf wie das Ende einer Bj�rk-Nummer.<br />
<a href="http://www.diewahrheit.eu/media/2/20080224-45868057_6b800bfc1c.jpg">My Favourite Liquor Store</a><br />
Das war das Ende. Ende einer Dienstfahrt. Ende einer Reise ins Innere meiner ureigensten Everglades. Wo wilde Alligatoren auf fette Bewusstseinsbeute warten. Wo Myriaden Gedanken wie wie Moskitos durch die Luft flirren. Das meine Reise in mich selbst hier mitten in Florida enden w�rde, war abzusehen. Man hatte mich gewarnt. Auch mein letzter Rest Restverstand hatte gegen diese Reise auf das sch�rfste protestiert. Hatte vor internationalen Komplikationen gewarnt und davor, dass danach niemand aus meiner Sippschaft jemals wieder einen Fu� auf US-amerikanischen Boden w�rde setzen d�rfen. Ich hatte diese Bedenken mit einer ordentlichen Dosis Mojito niedergehalten. Hatte gehofft, dass es schon nicht so schlimm werden w�rde. In meinem tiefsten Inneren wusste ich, dass das Augenwischerei war. Ich hatte mich auf einen Trip begeben und jetzt musste ich irgendwie mit den Konsequenzen klarkommen.<br />
Aber zu viel war schiefgelaufen. Ich war in zu viele abartige Sachen hineingeschlittert. Der fehlgeschlagene Anschlag auf die Seven-Mile Bridge. Ein w�tender Motelbesitzer auf Key-West. Am Ocean Drive in South Beach w�rde ich mich auch nie wieder blicken lassen k�nnen. Von der R&B Disco voller schwarzer Gangster ganz zu schweigen. Und zu allem �berfluss ein Stamm wildgewordener Indianer auf meiner F�hrte. Es war ein Wunder oder � was meinem Verst�ndnis von Religion eher zuspricht � reines Gl�ck, nein, reiner Zufall, dass ich es �berhaupt bis hierher geschafft hatte. Jetzt w�re eigentlich der geeignete Zeitpunkt zum Sterben gewesen. Einfach wegsacken. Es ist ganz einfach. Wie in ein warmes Bad zu gleiten. Alles weg. Alles. Rudolf Anton Fohnsdorfer starb auf den Schlachtfeldern der Menschlichkeit in den Beton-Tiefen von Miami. Mit Blick auf die Hunderennbahn. Niedergestreckt von einem Hirnschlag nach zwei Wochen Florida-Urlaub. Man w�rde sich an meine Heldentaten erinnern. Die Sieger mit Stolz und Ehrgef�hl, die Besiegten mit Grausen. So wie immer in der Geschichte.<br />
Ich erwachte, weil mir jemand ins Gesicht schlug. Das machte mich w�tend. Ich holte zum Gegenschlag aus, aber der Schmerz in meiner Schulter war einfach �berw�ltigend. Ich genoss ihn noch f�r einen Moment und �ffnete dann die Augen. <br />
J. stand �ber mir blickte mich besorgt an<br />
�Alter, wir sind so nah dran, aus diesem Pissland rauszukommen. Versau es jetzt nicht!�<br />
Dazu war ich gar nicht in der Lage. Ich lie� den Kopf zur�ckfallen und bemerkte mit geschlossenen Augen die Bewegung unter mir. Durch einen Schlitz zwischen meinen Augenliedern sah ich die Decke eines Geb�udes an mir vorbeiziehen. Dann ein gr�nes Schild mit einem stilisierten abhebenden wei�en Flugzeug.<br />
Ich erinnere mich nur sehr schemenhaft an meine vorerst letzte Begegnung mit den amerikanischen Sicherheitsbeh�rden. Der Grenzbeamte verzichtete gn�diger weise auf eine eingehendere Kontrolle meiner Ausweisdokumente. Ein Blick auf den Briefbogen, den J. ihm gereicht hatte, in Kombination mit dem kleinen aber stetigen Sabberfaden, der sich aus meinem linken Mundwinkel ergoss, gen�gte offensichtlich.<br />
�Mr. Fohnsdorfer suffers from spontanious serious mental disorder, provoked by a car accident he was involved in, in 1994 in Germany. He may not be able to talk to you. In case you have reason to believe he is in a state of progressive insanity, I strongly recommend refrain from touching him unless you are a person he is familiar with.<br />
Yours sincerely,<br />
Dr. B. H. Forsythe<br />
Psychatrist�<br />
Dieses Schreiben hatte mich mehr als einmal vor direkter oder indirekter Strafverfolgung bewahrt. Der Grenzbeamte winkte, J. packte meinen Rollstuhl etwas fester und rollte mich zum Gate. In 20 Minuten startete Flug Alitalia 638 in Richtung Europa. <br />
<a href="http://www.diewahrheit.eu/media/2/20080224-100_4009.JPG">Die Rettung</a><br />
Eine gef�hlte Ewigkeit sp�ter erwachte ich vom Dr�hnen der Triebwerke.<br />
�J?�<br />
�Ja.�<br />
�Sind wir raus?�<br />
�Wir passieren gerade die Virgin-Islands.�<br />
Das gen�gte. Schlaf.<br />
]]></description>
 <category>Reportagen</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=59</comments>
 <pubDate>Sun, 24 Feb 2008 19:34:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Der Auszug</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=58</link>
<description><![CDATA[Moin, ihr S�cke. Ein gewisser Herr Duke hat mal wieder was geschreibselt... Find ich garnicht schlecht... einfach mal reinlesen und kommentieren. Ich f�r meinen Teil werd in einer Woche ins sonnige Miami abdampfen, prim�r, um Rum zu trinken und/oder Latinas nachzustellen. Da ich bei diesem Vorhaben nicht von l�stigen Dingen wie... �h.... Arbeiten abgehalten werde, kommt dann auch mal wieder was aus meiner g�ldenen Feder... ich denke Florida wird mir genug Stoff liefern, um euch genug Stoff zu liefern. In diesem Sinne... rafIch hause zurzeit wie ein verr�ckt gewordener Physik-Professor auf dem Boden meines leider viel zu kleinen Zimmers. Rechts in meiner Hand ein ekliges warmes Dosenbier, links in meiner Hand eine selbstgedrehte Zigarette, in meinem Mund ein Bleistift und vor mir irgendwelche beschissenen Physik-Aufgaben, die sich einfach nicht l�sen wollen.<br />
Und ich �berlege mir ob ich diesen ganzen Physikkrampf wohl noch f�r mein zuk�nftiges Dasein als drogenabh�ngiger freischaffender Journalist brauchen werde. Doch schon bald wird mir klar dass dem nicht so ist und ich beschlie�e mal wieder mich sinnlos zu besaufen.<br />
<br />
Mit Drogen ist es ja meistens so dass sie erb�rmlich und abartig im Geschmack oder in der Konsistenz sind, allerdings himmlisch und g�ttlich im Flash danach. Jeder der schon mal Pilze oder Kakteen gefressen hat kennt das und mir geht es mit meinem warmen Dosenbier auch nicht anders. Schon bald verfl�chtigt sich der Nachgeschmack des 25 Cent Dose und das Gehirn beginnt langsam zu arbeiten. Mir wird jetzt erst so richtig klar, was die alten griechischen Philosophen in in ihren Tonnen vor vielen tausenden von Jahren damit gemeint hat, dass wir Gefangene unserer Umgebung sind. Denn uns werden Br�uche, Glauben und Wissen aufgezwungen obwohl das babylonische Reich schon l�ngst untergegangen ist. Aber im Gegensatz zu anderen Menschen, sehe ich die Befreiung aus diesem Exil nicht darin einfach auszusteigen sondern ganz im Gegenteil in die Organisation einzusteigen um sie von innen heraus zu ver�ndern.<br />
<br />
Ich glaube dass dies der Grund daf�r war, mich doch zu der m�ndlichen Nachpr�fung in Physik anzumelden und dort total sturz besoffen aufzukreuzen. Es war ja nicht so, dass ich mich darum gerissen h�tte noch eine Chance auf Besserung zu bekommen. Es war vielmehr so, dass man sich sogar gew�nscht hatte ich w�re bereit es noch einmal zu versuchen. Und so kam es, dass ich mir zum ersten mal ernsthaft die Frage stellte, ob dies auch wirklich der richtige Weg hinaus in eine gl�cklichere Zukunft sei, denn ich war schon immer kein guter Sch�ler gewesen.<br />
<br />
Leider war dem nicht so und alles kam wie es ja schlie�lich kommen musste. Nachdem ich mir ein bisschen Ethanol-Malz-Hopfen-Wasser-Ges�ff besorgt hatte, was �brigens an einem Mittwoch um ca. 10 in einem Supermarkt �u�erst �rmlich r�ber kommt, da man von lauter alten und gebrechlichen Damen h�heren Alters, verachten angeschaut wird, fuhr ich zu meiner verhassten Schule. Schnell habe ich mir noch die Biere reingepfiffen und dann gings ab zu den grau gekleideten Personen, welche einen immer mit diesen hochgestochenen merkw�rdig komplizierten Fragen bel�stigen.<br />
Naja mein Zusammentreffen mit diesen Personen dauerte leider nicht allzulange und ich wurde nach geringer Zeit mit einem Kaugummi vor die T�r gesetzt. Tja, und so sitze ich nun eine Woche danach mal wieder v�llig zu, vor genau diesen Aufgaben und r�tsel immer noch �ber des R�tsels L�sung<br />
<br />
]]></description>
 <category>Rookies f�r die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=58</comments>
 <pubDate>Fri, 7 Dec 2007 15:16:32 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>DER VOGELGRIPPETEICH</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=57</link>
<description><![CDATA[Wieder einmal ein Rookie. Le�t und freut euch des Daseins. Von doc_mesc<br />
<br />
Das Wochenende ist zumindest in meinem Fall die Flucht aus einem grausam, grauen Vorstadtdasein in das gl�ckliche, farbenfrohe Leben. Um mich der l�hmenden Realit�t des Daseins als normaler Mensch mitten unter tausenden anderen Menschen, welche zum gro�en Teil ihre langweiligen lustlosen Leben anonym aneinander vorbeileben zu entfliehen, floh ich zu einem nahe gelegenen Teich.<br />
Dort erhoffte ich mir beim angeln die n�tige Ruhe und Entspannung die das Alltagsleben mir leider nicht bieten konnte und bis heute nicht bieten kann. Der Traum eines abgelegenen Sees gef�llt mit hungrigen Fischen, die essen um zu leben und leben um Leben zu schenken, erf�llte sich allerdings nicht. Anstatt eines atemberaubenden Sees fand ich nur einen traurigen Baggersee, der wahrscheinlich vor vielen Jahren f�r comerzielle Zwecke ausgehoben wurde und der es geschafft hat bis heute noch Geld in die Angelkasse irgendwelcher Angelvereine zu sp�len.<br />
Denn nicht nur Zigaretten und Kaffe sondern auch das Angeln wurde von der westlichen Welt spirituell entweiht, um gottverdammtnochmal ein finanzieller Sklave des scheindemokratischen Regims zu sein. Der Fisch hat nicht mehr l�nger das Ziel sich zu ern�hren und zu vermehren sondern Geld zu verdienen und so wird dem Fisch von uns Menschen keine faire Chance gegeben.<br />
Von diesen Eindr�cken getr�bt und entkr�ftet schockierten mich auch die "Achtung Vogelgrippe" und "Ab hier FKK-Strand" Schilder nicht mehr. So zog ich weiter um endlich mein Angelplatz zu erreichen, mir dann eine Zigarette anzustecken, die Rute auszuwerfen und mir meine Pilze einzuwerfen.<br />
Ab diesem Moment war es geschafft. Ich war der h�sslichen, dreckigen Comerzwelt entkommen und habe sie in ihrem eigenen Gebiet geschlagen und fertiggemacht. Denn auch wenn ich ein Mensch mit vielen Schw�chen bin und auch wenn ich oft meinen eigenen Idealen nicht entspreche so sind mir wenigstens noch ein paar Dinge zum �berleben in dieser Welt geblieben. Und Drogen sind ohne Zweifel zum einigerma�en menschlichen �berleben im heutigen Zeitalter n�tig, denn sie geben vor mehr zu sein und verleihen h�here Macht, als die die ein normal sterblicher Mensch jemals erlangen kann.<br />
Tja und dann knallten die Pilze erst so richtig. Menschen waren nicht mehr l�nger Menschen sondern st�rendes Ungeziefer, die B�ume wogen und bogen sich rythmisch zu himmlischen Kl�ngen, nackte Opas und Omas, die im See badeten verwandelten sich zu abnormalen Urzeitviechern und dass mich pl�tzlich ein h�llisch h�ssliches Zombie fragte, ob ich schon etwas gefangen h�tte, gab mir den Rest. Ich war geflohen aus dem grausam, grauen Vorstadtdasein in eine ganz andere Welt in der Geld und Reichtum keine Rolle mehr spielen.<br />
<br />
doc_mesc]]></description>
 <category>Rookies f�r die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=57</comments>
 <pubDate>Thu, 18 Oct 2007 13:07:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Abgef�llt, um leer zu sein</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=56</link>
<description><![CDATA[Nachdem der Herrr onbart des �fteren seinen Kommantar an dieser Ecke abgelaicht hat, fand er, es sei an der Zeit, die Welt mit sich zu begn�gen. Aber le�t selbst.<br />
<br />
P.S. Bin zu Zeit allgemein mi�mutig und hab keinen Bock hier zu schreiben oder mir die M�he zumachen, nach Gonz-Zeugs im Netz zu recherchieren. Wenn sich wer dazu bem��igt f�hlt, kriegt er ein passwort f�r dieses Blog. Mahlzeit - Raf<b>was, wenn du die augen aufmachen willst, es aber nicht schaffst? was <br />
wenn du dir sagst, dass dies gut ist, denn sonst m�sstest du dir <br />
eingestehen, nicht nur getr�umt zu haben?<br />
was wenn du dich selbst nicht mehr ausstehen kannst, dich aber au�er <br />
Stande f�hlst, etwas zu �ndern? was wenn dein kater schlimmer als eine <br />
horde schwarzer katzen nicht nur deinen weg bkreuzt, sondern dich kreuzigt?</b><br />
 <br />
das unaufh�rliche pochen gegen meine sch�deldecke l�sst mich schlie�lich <br />
aufstehen. wenn es um kater geht bin ich kein tierfreund. wer morgens um <br />
12uhr �ber den vermeindlich fehlenden sinn des leben sinniert, muss <br />
schon ziemlich am ende sein, aber es gibt schlimmeres, haarausfall oder so.<br />
ich versuche die nacht zu rekapitulieren, was bis zu einem bestimmten <br />
punkt recht gut gelingt, ab da allerdings etwa so aufschlusreich wie die <br />
seesamstra�e auf japanisch ist. ein blick auf mein handy verr�t mir <br />
mehr: meine freundin ist nicht sonderlich erfreut dar�ber, dass ich sie <br />
als "meine muschi" tituliert habe, sie des Weiteren  wie "einen <br />
Fu�abtreter" benutze und k�ndigt an, bei derartigen vorkommnissen die <br />
l�ngste Zeit meine Freundin gewesen zu sein.<br />
 <br />
Ich beschlie�e a) das Handy auszumachen b) nicht ans telefon zu gehen <br />
und c) mich unter der dusche zu ertr�nken.das hat gegen�ber der meisten <br />
anderen suizidarten den vorteil, keinerlei blutspuren zu hinterlassen.<br />
das radio k�ndigt schmuses�nger sascha an, ich werde �berreste des <br />
verdammt leckeren toasts und einiger alkoholika in der klosch�ssel los, <br />
der gestank schl�gt mir entgegen und ich drehe das radio ab. es ist <br />
immer wieder erstaunlich, was wasser bei einem geschundenen k�rper <br />
bewirken kann. ich versinke in eine tiefe trance, als ich aufwache ist <br />
das wasser kalt und ich leider doch noch nicht ertrunken. es klingelt. <br />
an meiner t�re. ich schnappe mir ein handtuch, das ich um meine h�ften <br />
lege und st�rze in der erwartung eines schlages meiner freundin triefend <br />
nass zur t�r. dort steht mein nachbar.<br />
das w�tende sturmklingeln, nachdem ich ihm die t�re wieder vor der nase <br />
zuschlage, blende ich aus meinem kopf aus. die kehrwoche hat mich noch <br />
nie weniger interessiert, falls das denn m�glich ist.<br />
im radio ert�nt "she hates me". die wahrheit war noch nie so direkt zu mir.<br />
als ich den schnitt auf meinem handr�cken und das skallpell in meiner <br />
hand bemerke frage ich mich zum ersten mal, ob ich etwas falsch mache.<br />
mif f�llt auf, dass es da eine auf mich sehr zutreffende passage aus dem <br />
kleinen prinzen gibt. als der kleine prinz auf dem planeten des <br />
alkoholikers landet, frag er diesen, warum er trinke.<br />
"Um zu vergessen!"<br />
"Um was zu vergessen?"<br />
"Um zu vergessen,da� ich mich sch�me!"<br />
"Warum sch�mst Du Dich?"<br />
"Weil ich trinke!"<br />
ich erschrecke. ich suche schnell die reste von gestern. ich beschlie�e, <br />
sie wegzuleeren.<br />
ich leere sie in mich rein.<br />
 <br />
 <br />
e-onbart<br />
 ]]></description>
 <category>Rookies f�r die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=56</comments>
 <pubDate>Mon, 24 Sep 2007 13:16:02 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Sea Hunter Sea</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=55</link>
<description><![CDATA[Noch ein weiterer Rookie stellt sich dem gnadenlosen Urteil... aber le�t selbst.Gestern war die See zu rau, Regen und Sturm und so, meine Haitauchtour ist deshalb gecancelt worden. War das Aufstehen um 4.30 Uhr und die zweist�ndige Fahrt �ber eine zugenebelte Passstra�e hinter Somerset West erstmal v�llig f�rn Arsch. <br />
 <br />
Der Hai und ich und der Hai. Also heute. Insgesamt f�nf Exemplare sind uns offenbar begegnet, der Gr��te davon h�tte Spielbergs Nachbau locker als Zahnstocher benutzt.  <br />
 <br />
Als mit Hilfe eines GPS-Senders die richtige Parkbucht auf dem Meer gefunden war, hat die Crew mit dem Anlocken begonnen. Jede Menge �liger Tran und ein halbgefrorener, nach allen Seiten angeritzter Fischkadaver an einer Leine, das reichte. Nach gut 20 Minuten Fahrt waren wir noch immer in Sichtweite der K�ste von Kleinsbaai, aber auf dieser Wasserstra�e zwischen Festland und der Dyer Island kommen die Great White Sharks im s�dafrikanischen Winter zu Hunderten vor. Der erste, echte Wei�e Hai, den ich sah, war ein kleiner. Er nagte ein-, zweimal lustlos am K�der rum und umkreiste ansonsten unser Boot. In aller Ruhe lie� die Crew derweil den K�fig ins Wasser und sammelte die ersten der acht zahlenden G�ste ein, die tauchen wollten. Mit der an mich selbst gerichteten Ausrede, ja Fotos machen zu m�ssen, lehnte ich ab. Als sich genau einer erbarmte, den Anfang zu machen, noch dazu einer, der mir von allen hier am sympathischsten war, sprang ich mit auf. Zur Belohnung f�r diese Solidarit�t durfte ich dann auch gleich als erster �berhaupt in den K�fig. <br />
 <br />
Der Neoprenanzug f�hlte sich saubequem an, nicht mal die kleinen Gewichte, die einem umgeh�ngt werden, konnten diese �berraschung versauen. Angezogen und bebrillt, leider gab's keinen Schnorchel, ging ich an die Reling. Dort ratterte ein  �lterer, wei�er S�dafrikaner, der sicher eine verwichste Milit�rvergangenheit hat, die f�r meine Sicherheit anscheinend essentiellen Erkl�rungen und Anweisungen runter. Da mir die von ihm benutzten Vokabeln f�r Stange und Boje fehlten, l�chelte ich und st�rzte mich fu�voran ins Wasser. Nat�rlich anders als erkl�rt. Was der Penner von mir wollte, begriff ich erst wirklich, als kurz darauf der Zweite (ich glaube, er war Ire oder Schotte) versuchte, im K�fig alles richtig zu machen. Doch drauf geschissen, wie sich bald herausstellte, so gef�hrlich sind sie ja gar nicht, die Wei�en Haie. <br />
 <br />
Bei unter drei Metern Sichtweite m�ssen die  Haie schon ordentlich nah an den K�fig kommen, damit es Spa� macht. Sie taten uns den Gefallen. Egal dann auch, ob sie nur stupide auf das zielgerichtete K�derspiel reinfielen oder selbst Interesse am Gesehenwerden haben (Haiforscher wollen inzwischen den Hang zum Imponiergehabe auch bei den gro�en Wei�en festgestellt haben). <br />
 <br />
Kurz nach dem der "Ire oder Schotte" und ich ihn zum ersten Mal unter Wasser sahen, verschwand der erste, der kleine Hai. Lag aber nat�rlich nicht an uns. Wei�e Haie scheinen nur nicht gern zu teilen und wohl auch zu wissen, wann der Tisch ger�umt wird. Der kleine Hai fl�chtete vor dem gro�en, der genau in dem Moment gut drei Meter von mir entfernt, etwa senkrecht zum K�fig aus dem Wasser flutschte und die Z�hne �ber dem K�der fletschte als ich nach L�ngerem auftauchte, um Luft zu holen. Was sagt man dazu. Geile Sekunde. Da der Hai nur mal Vorkosten gekommen war, musste ich schnell Sauerstoff in mich und den leicht luftballonartig reagierenden Neoprenanzug pumpen und dann wieder untertauchen.  Fuck, ich h�tte den Bastard  streicheln k�nnen, dache der John Wayne in mir, als dieser Wai�e Hai langsam, im Schwimmen am K�figgitter vorbeischlenderte. <br />
 <br />
 Ab dem Zeitpunkt wurde der K�fig zum kleinen Zuhause.  Die stark wellige See war w�rmer als ich jemals erhofft hatte, die neuen Kleider klebten funktional und unaufringlich am K�rper und  die geschluckten Seasiccness-Pillen wirkten. Genau wie ich tauchte der langhaarige Kollege zu meiner Rechten begeistert und mit inzwischen verfeinerter K�rperbeherrschung. Die Jungs oben gaben derweil ihr bestes, um die abwechselnd erscheinenden Haie entlang des K�figs anst�ndig zu besch�ftigen und ein hei� zu machen.  <br />
 <br />
Lustigerweise hing ausgerechnet ein Typ, der sich als professioneller  Haifotograf mit Erfahrung in Australien und Neuseeland vorgestellt hatte, als einziger der acht G�ste halbkotzend �ber der Reling. Lustig aber auch  schade, so blieb seine analoge Nikon im abgefahrenen Oldschool-Unterwassergeh�use unbenutzt.  <br />
 <br />
Nach ner knappen halben Stunde hangelten sich der Zweite und ich, diesmal wesentlich geschickter, aus dem Wasser und zur�ck ins Boot. Der unf�hige Einweisungs-Wichser war weg. F�nf verschiedene Wai�e Haie seien um uns rumgeschwommen, meinte dagegen der coole, st�ndig zwinkernde Skipper, der mich an irgendeinen Schauspieler erinnerte.   <br />
 <br />
Adrenalin- und Serotonin-durchflutet folgte schlie�lich der relaxte Teil. Dasitzen, nicht mal f�hig den nicht unbedingt st�renden aber ohne Ende feuchten Taucheranzug abzust�lpen, irgendwie das Gef�hl genie�en, das ein abgefuckter, gnadenloser J�ger nach dem gutgezielten Schuss auf ein Rhinozoros sp�ren muss. <br />
 <br />
Nun hatte andere den Spa� im K�fig. W�hrend der Langhaarige sp�ter nochmal ins Wasser stieg, lehnte ich auf das selbe Angebot diesmal ersthaft ab und versuchte lieber weiter die verspielt wirkenden Wei�en Haie bei ihrer K�derjagd mit meiner Kamera abzuschie�en. Nur wer fest genug zubiss oder lang genug an der Leine zerrte, durfte sich ein St�ck toten Fischkadaver schmecken lassen.  <br />
 <br />
Nach �ber drei Stunden ritt der coole Skipper unser Boot wieder gen Hafen. Mission �berlebt, Hintergrundrecherche f�r mein noch zu tippendes Schreiben f�r ein s�dafrikanisches Reisemagazin betrieben, Handshake mit der Gesch�ftsf�hrerin, Kartenaustausch und zur�ck in die so called Mothercity.<br />
 <br />
Die Troph�e f�r die modernen Sharkhunter ist am Ende nat�rlich kein stinkendes St�ck Hai sondern eine DVD. Kurz bevor wir aus dem "White Shark Lodge" hinauskomplimentiert werden, also kurz bevor die Nachmittagsstaffel tauchwilliger Touris kommt, f�hrt der Kameramann noch auf einem Monster-Plasma-TV sein Werk vor. Ein mit �belst billigem, unw�rdigen Techno untermalter Vorort-Zusammenschnitt, unseres Trips. Viel Gegrinse, Gewinke und f�nf Haie. Einer der prallen Deutschen, die zugegriffen haben, hat mir  eine Raubkopie der 350 Rand, also 35 Euro teuren CD-RW zugesagt. ]]></description>
 <category>Rookies f�r die Wahrheit</category>
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 <pubDate>Mon, 3 Sep 2007 15:51:38 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Schokoladenbrauner Tod</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=54</link>
<description><![CDATA[Frisch zum Ende der Sommerpause ein neuer Rookie, der sich hier dem Urteil der "Massen" stellt. Immer sch�n flei�ig kommentieren.<br />
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<b>Wir leben in einer hedonistischen Welt, wo die Vergn�gungssucht zu gar gro�artigen Abs- und Exzessen f�hrt. Denn so sprachen schon die alten Philosophen: Wir sind die Analphistel der Konsumg�terindustrie. Eine Remineszenz an ein Genussmittel.</b>Zu einer beliebigen Zeit, irgendwann im Herbst, irgendwo in Deutschland. Der Fabrikverkauf eines bekannten Schokoladenherstellers, forderte die ersten Todesopfer. Nachdem am vergangenen Samstag, die Tore des Werkgel�ndes ge�ffnet wurden, kam es zur Katastrophe. Tausendschaften graumelierter Damen und Herren erst�rmten die kleine Verkaufshalle im Vorhof des Gel�ndes. Die (Zitat Anfang) f�r einen angemessenen Personenverkehr konzipierten Eingangsbereiche (Zitat Ende), geboten den verfressenen M�ulern unfreiwillig Halt. Das sich von diesem Zeitpunkt an, dem noch viel unfreiwilligerem Betrachter bietende Szenario, fasste einer der �berlebenden Angestellten wie folgt zusammen: �Es sah aus, als wolle sich eine Herde wild gewordener Elefantenk�he durch ein Nadel�hr pressen. Nur nicht nacheinander, sondern alle zugleich.� Der verantwortliche Schichtleiter, der sich, beschwichtigende Worte sprechend, �u�erst ung�nstig zwischen dem Eingang und dem ersten Br�ckenkopf feinster Nougatpralines positionierte, war auf der Stelle tot. Die Herde, welche beim ersten Ausfall schon eine erhebliche Zahl an Opfern zu verzeichnen hatte, was ihre Masse jedoch kaum minderte, riss schlie�lich die St�tzpfeiler des Geb�udes ein, woraufhin Selbiges in sich zusammensackte � zur Freude der Nachz�gler. Diese w�hlten dann begeistert in den Tr�mmern und entrissen den teilweise noch r�chelnden Versch�tteten, die Schokoladentafeln aus den starren Griffen ihres nahenden Endes.<br />
Aufgrund der Vorkommnisse ist mittlerweile eine landesweite Debatte �ber die Sicherheit bzgl. des vorweihnachtlichen S��igkeitenverkaufs entbrannt. Die Politik gab sich best�rzt, wies aber jede Verantwortung von sich. Die Stadt sprach ihr Mitgef�hl den Hinterbliebenen aus und warf dem �rtlichen Bauamt Verfahrensm�ngel vor. Dieses wiederum, �u�erte zwar Bedauern, verwies jedoch auf die mafi�sen Strukturen der Busunternehmen, die (Zitat Anfang) die Menschen gleich Legehennen in ihre f�r den Langstreckenverkehr nur d�rftigst ausgestatteten Vehikel zw�ngen und ohne Wasser oder Nahrungsmittel, teilweise �ber Stunden durch drei L�nder kutschieren (Zitat Ende).<br />
Als angemessene Reaktion auf den Vorfall versprach, der in der Schweiz residierende Firmenchef, gro�z�gige Unterst�tzung in Form eines goldenen Mahnmals, einer riesigen Tafel Nussschokolade, in welche die Namen der Opfer in alphabetischer Reihenfolge eingraviert werde sollen. Der Entwurf eines bekannten Berner Aktionsk�nstlers l�ge bereits vor und man habe noch gen�gend Nazigold in Reserve, um unverz�glich zur Tat zu schreiten. Der B�rgermeister bezeichnete dieses Vorgehen als (Zitat Anfang) Konsens, der wohl allen Parteien gerecht werde (Zitat Ende).Auch die Landeskirche hielt sich in ihrer Best�rzung nicht zur�ck. Augenblicklich wurde die Spendenaktion zur Unterst�tzung hungernder Kinder in Darfur annulliert und an deren Stelle eine informativ wirkende Organisation zur pr�ventiven Verhinderung produktbedingter Katastrophen gegr�ndet. <br />
Und so wird auch dieses Jahr, so mancher Bub seine Schokolade unter dem Weihnachtsbaume mit feinen Blutsprenkeln befleckt finden und strahlend in die gezeichneten Gesichter der �berlebenden blicken. <br />
]]></description>
 <category>Rookies f�r die Wahrheit</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=54</comments>
 <pubDate>Tue, 21 Aug 2007 17:54:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Sommerpause</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=53</link>
<description><![CDATA[Moin,<br />
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bin jetzt dann mal weg. Urlaub. Kein Computer, kein Internet. Werde die Zeit bis Ende August nutzen, um ein paar Geschichten zu schreiben, die mir auf der Seele brennen. Bis dann.<br />
<br />
raf]]></description>
 <category>Allgemein</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=53</comments>
 <pubDate>Wed, 25 Jul 2007 14:27:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Gonzo-News 02/07</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=52</link>
<description><![CDATA[<b>Das Neueste aus der Blogosph�re �ber Gonzojournalismus</b><br />
++++<br />
So... und weil s sonst auch ix neues zu Gonzo-Journalismus gibt, hier einfach mal ein paar nette Videos zum Thema.... Enjoy... BTW: Wenn ihr was neues irgendwo findet, schreibts doch einfach ein schnelles Mail (die_wahhrheit(at)gmx.at oder einen Kommentar.<br />
<br />
Thompson interviewt Keith Richards<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AV5OyJmtnaM"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AV5OyJmtnaM" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Fans von HST<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s3Nt46BE9oE"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/s3Nt46BE9oE" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Mein Favorit: Gary Busey ist v�llig Wahnsinnnig<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/a-rE0dNV5Bo"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/a-rE0dNV5Bo" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Breakfast with Hunter<br />
(Leider nur als <a href="http://youtube.com/watch?v=5Zw2atBc0RI">Link</a>)<br />
<br />
Ein Bauchtanz-Tribute f�r HST (H�???)<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aly8HdfO0Ik"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/aly8HdfO0Ik" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Wir werden Waffen Brauchen<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xifd_IZeGkc"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xifd_IZeGkc" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
Fear and Loathing in Springfield<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eraj_Xbpmh8"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eraj_Xbpmh8" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<br />
<b>++++<br />
Okay... </b>das ist jetzt nicht wirklich News... abber lustig isses trotzdem:<br />
<div><object width="425" height="335"><param name="movie" value="http://www.dailymotion.com/swf/53oT0mwlS9BhDfMqb"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.dailymotion.com/swf/53oT0mwlS9BhDfMqb" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="335" allowfullscreen="true"></embed></object><br /><b><a href="http://www.dailymotion.com/video/x28m1r_bitchslapping">Bitchslapping</a></b><br /><i>Hochgeladen von <a href="http://www.dailymotion.com/vince_suelze">vince_suelze</a></i></div><br />
<br />
Via <a href="http://www.egm.at/weblog/?p=1458">EGM</a>]]></description>
 <category>Gonzo News</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=52</comments>
 <pubDate>Fri, 13 Jul 2007 09:44:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title>Gonzo-News 04/06</title>
 <link>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=51</link>
<description><![CDATA[<b>Das Neueste aus der Blogosph�re �ber Gonzojournalismus </b>  <b>++++<br />
Letzte</b> <a href="http://www.diewahrheit.eu/?itemid=50">hatte</a> ich ja schon einmal den Begriff Gonzo-PR benutzt. Ohne eigentlich zu wissen, was das sein soll. Hab mich daher etwas schlau gemacht und bin auf die folgenden Sachen gesto�en.<br />
<br />
Zitat: <i>"What that means is we have to get more involved with our clients and the press. Often, this will require:<br />
<br />
Showing up and walking the halls;<br />
Asking tough questions;<br />
Providing candid feedback;<br />
Taking possession of the relationship."</i><br />
<br />
<a href="http://8thfloorwindow.blogspot.com/2005/03/gonzo-pr.html">Schreibt</a> 8th Floor Windows<br />
<br />
Ist das alles? Ist das alles, was von den genialen Ideen des HST �briggeblieben ist? Dann ist das ziemlich schwach, oder? Wo bleibt der Witz, der Schock?<br />
<br />
Ein eidgen�ssischer Versuch der Erkl�rung ist <br />
<a href="http://www.complecta.ch/download.php?file_id=97&amp;download=true">hier</a>:<br />
<i>Zitat: Also an Werbung von denen kann ich mich auch nicht erinnern, und trotzdem kennt die wohl jeder. Hmm... aber sag jetzt mal: was soll bittesch�n der Vorteil von PR gegen�ber Werbung sein?<br />
<br />
Du kapierst wohl gar nichts... PR hat eben genau das, was der Werbung heute fehlt, um wirklich wirksam zu sein!<br />
<br />
Was soll denn der Werbung schon fehlen?<br />
<br />
GLAUBW�RDIGKEIT</i>!<br />
<br />
Das ist auch ganz sch�n glattgeleckt.<br />
<br />
Ich w�rde meine Vison von Gonzo-PR in den folgenden Punkten zusammenfassen:<br />
<br />
1. Sei grunds�tzlich immer betrunken. Aber nciht mit Bier. Sondern mit beschwingt machendem Alkohol. Gin Tonic zum Beispiel.<br />
2. Verwirre deinen Kunden im Strategiemeeting: "Sie wollen Publizit�t?... Okay... wir werden Waffen brauchen. Scharfe Waffen und eine Neun-Millimeter. Haben Sie da Pr�ferenzen?"<br />
3. HST �bernahm in seinen Geschichten die Hauptrolle und emanzipierte sich dadurch vom beobachtenden Standpunkt. Also: �bernimm die Kontrolle. Wenn Du PR f�r einen �l-Mulit machen willst, dann gr�nde heimlich eine NGO, die durch v�llig abstruse Aktionen und wahsinnige Statements die Glaubw�rdigkeit der ganzen anderen K�rnerfresser unterminiert. So stell ich mir Gonzo-PR vor. ]]></description>
 <category>Gonzo News</category>
<comments>http://diewahrheit.eu/index.php?itemid=51</comments>
 <pubDate>Fri, 29 Jun 2007 13:10:53 +0200</pubDate>
</item>
  </channel>
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