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	<title>Digital Cleaning</title>
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	<title>Digital Cleaning</title>
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		<title>Verschlüsselter Linux-Stick, Teil 3: Das Matroschka-Prinzip</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 17:37:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Verschlüsselung auf dem USB-Stick wurde eingerichtet. Und mit den Anwendungen, die MX Linux von Haus aus installiert, kann man auch sofort sicher arbeiten. Nun gilt es, den Austausch von Daten &#8222;nach draußen&#8220; ebenfalls abzusichern. Nach draußen kann bedeuten, dass man Dokumente auf ein anderes Gerät übertragen, einen Cloud-Dienst nutzen, Daten synchronisieren oder den eigenen Homeserver einbinden möchte. Für all dies kann eine zweite Verschlüsselungsebene mit wenigen Einstellungen oder Programmen eingerichtet werden. Auf diese Weise erhält man gewissermaßen eine &#8222;Verschlüsselung in der Verschlüsselung&#8220;. Man kann sich das etwas wie die bekannten Matroschka-Puppen vorstellen, in denen Püppchen verschachtelt stecken. WLAN: Eigene VPN-Verbindung per WireGuard nutzen Die VPN-Verbindungen, die über das eigene Modem zu Hause laufen, sind erstaunlich gut. Seit zwei, drei Jahren nutze ich unterwegs die Verbindung über meine FritzBox. Alles läuft sehr flott, stabil &#8211; und vor allem geschützt. Wichtig, wenn man das WLAN im Zug, in einem Hotel oder einem Café nutzt. Inzwischen kann man in den handelsüblichen Modems mit ein paar Klicks den WireGuard-VPN-Zugriff einrichten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe ich für die FritzBox in einem früheren Artikel gegeben. Man könnte die Modem-Einrichtung zwar z. B. auf seinem Windows-Rechner vornehmen, müsste dann aber die Konfigurationsdatei auf den Linux-Stick übertragen. Daher ist es einfacher, wenn man den Browser direkt auf dem Stick startet und dort die Weboberfläche seines Modems öffnet (z. B. &#8222;fritz.box&#8220;). Man erhält am Ende der Einrichtung eine Textdatei (z. B. &#8222;wg_config.conf&#8220;), die alle notwendigen Angaben enthält. Man könnte die Angaben in dieser Datei zwar &#8222;per Hand&#8220; in die Netzwerkmaske auf dem MX-Linux-Stick kopieren, doch es gibt einen einfacheren Weg. Zuvor muss WireGuard kurz auf dem Stick installiert werden, was über den Paketmanager erledigt werden kann. Anschließend öffnet man das Terminal und gibt einen Befehl ein, der für den Import der erzeugten Konfigurationsdatei ins System sorgt: Erledigt. Bei den Funknetzwerken wird nun zusätzlich der Punkt &#8222;VPN-Verbindungen&#8220; aufgeführt und ist standardmäßig aktiviert. Ich habe bei mir zusätzlich als visuellen Hinweis den Netzwerkmonitor in die Taskleiste aufgenommen und mit dem VPN-Namen verknüpft. Auf diese Weise bewegt sich die bunte Skala nur, wenn ich auch mit WireGuard unterwegs bin. Sollte ich die Funktion versehentlich ausgeschaltet haben, wird bewegt sich dort nichts. Hinweis: Meist hat man auch auf dem Smartphone WireGuard installiert. Wenn man dort VPN aktiviert und den Internet-Zugriff über den Hotspot des eigenen Smartphones laufen lässt, ist es nicht zwingend so, dass auch der Datenverkehr des Linux-Sticks über das dortige VPN läuft. Meist ist es empfehlenswert, auch bei der Hotspot-Nutzung VPN direkt auf dem Stick zu aktivieren. Nextcloud für Projekt-Dateien nutzen Ein großer Vorteil des Nextcloud-Desktop-Clients ist, dass man aus seiner &#8222;großen&#8220; Nextcloud nur jene Ordner oder Dokumente auswählen kann, mit denen man gerade arbeitet. Mit anderen Worten: Speichert man in seiner Nextcloud z. B. Backups, Fotos, Archive usw., so werden diese nicht auf den Stick übertragen und belegen damit auch keinen Platz. Hingegen kann man beispielsweise den Ordner &#8222;Projekt_Anbau&#8220; oder &#8222;3_Transfer&#8220; synchronisieren, sodass aktuelle Dokumente zur Einsicht oder Weiterbearbeitung direkt auf dem Stick zur Verfügung stehen. An diesen Dokumenten kann man auch bei WLAN-Unterbrechungen arbeiten &#8211; der Sync wird automatisch nachgeholt, wenn wieder Empfang besteht. Benötigt man zwischendurch ein Dokument aus &#8222;unsynchronisierten&#8220; Ordnern, so ruft man im Browser einfach Nextcloud auf und hat damit auf alle Dateien Zugriff. Cryptomator: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle Cloud-Dienste Für besonders sensible Dateien bietet es sich an, diese per &#8222;Tresor&#8220; auszutauschen. Cryptomator &#8211; kostenlos und aus Deutschland &#8211; ist dafür ein ausgezeichnetes Tool, das mit hoher Verschlüsselung arbeitet. Im Screenshot wurde ein Tresor mit dem Namen &#8222;Cloud_Transfer&#8220; erzeugt und in einem Verzeichnis gespeichert, das mit der Nextcloud synchronisiert wird (&#8222;../3_Transfer&#8220;). Eine der Besonderheiten von Cryptomator ist besonders nützlich: Man muss sich nicht um die Verschlüsselung kümmern. Auf dem Stick kann man wie gewohnt arbeiten, ohne ständig ein Passwort eingeben zu müssen. Gewissermaßen ist innerhalb des geschützten Raums des USB-Sticks die Tresor-Tür immer offen. Aber auch nur dort. Nach außen werden ausschließlich verschlüsselte Daten übertragen. Daher kann man, wenn man lieber MS-OneDrive, GoogleDrive usw. nutzen möchte, seinen Tresor auch dort speichern. Weiterhin legt Cryptomator ein zusätzliches Laufwerk an, das man bequem in den Datei-Dialogen seiner Anwendungen auswählen kann: Hinweis: Im Paketmanager von MX-Linux gibt es die Flatpak-Version von Cryptomator, die bei mir nicht optimal lief. Besser: Auf der Homepage von Cryptomator die AppImage-Version runterladen und als Programm ausführen. Funktioniert tadellos. Syncthing: Transfer ohne Cloud Ein weiteres Tool, um Daten zwischen dem Linux-Stick und anderen Geräten zu übertragen, ist Syncthing. Der Transfer geschieht verschlüsselt. Einer der Vorteile des Tools: Pfade werden überwacht und neue Dateien automatisch übertragen. Ich nutze Syncthing beispielsweise für meinen Scanner, der die Scanresultate auf einem Pfad des Windows-Rechners speichert. Landet dort ein neuer Scan, so wird das Dokument direkt zu meinem Raspberry-Pi-Homeserver übertragen und dort automatisch in das Paperless-ngx-Archiv aufgenommen. Bei der Einrichtung wählt man auf dem Stick die gewünschten Pfade für die Synchronisation aus. Auf anderen Geräten installiert man das gleiche Tool und wählt dort die Zielpfade aus. Bei der ersten Einrichtung muss man ein wenig überlegen. Aber ist dies geschehen, so funktioniert alles im Hintergrund, ohne dass man eingreifen muss (mein Paperless-ngx-Sync dürfte nun schon bald zwei Jahre stabil funktionieren). KDE Connect: Verbindung zum Smartphone Die Übertragung von Dateien zwischen Smartphone (Android und iOS/iPadOS) kann auch via KDE Connect erfolgen. Aber KDE Connect kann noch sehr viel mehr &#8211; so lassen sich beispielsweise Präsentationen steuern, die Zwischenablage austauschen, Musik-Player bedienen usw. usw. Falls sich die Geräte gegenseitig nicht erkennen, kurz &#8222;Firewall&#8220; aufrufen und überprüfen, ob dort etwas blockiert ist. Ein häufiges Einsatzgebiet: Man nimmt mit dem Smartphone ein Foto auf und möchte dieses auf seinem Stick verwenden. Mit KDE Connect ist das mit einem Klick erledigt: KeepassXC: Passwörter und mehr Zu KeepassXC muss ich nicht viele Worte machen. Der Passwortmanager belegt seit Jahren einen Spitzenplatz und bietet 1000 Möglichkeiten, Kennwörter und Zugangsdaten sicher zu verwalten. Auf unserem Stick integriert er sich perfekt in alle gängigen Browser (bei mir: Vivaldi): Die &#8222;Hauptarbeit&#8220; bei diesem Passwortmanager ist der Sync der Datenbank über Geräte hinweg. Aber mit den vorhergehenden Schritten &#8211; Nextcloud, Syncthing, Cryptomator &#8211; ist bereits alles getan, um diesen Vorgang zu automatisieren. Dropfile.at: Die Super-Simple-Übertragung Wenn man ganz schnell und vollkommen unkompliziert Daten übertragen möchte, so ist der Dienst &#8222;Dropfile.at&#8220; (kann man auch selber hosten) ideal. Keine Installation, keine Anmeldung &#8211; rein gar nichts außer einem Browser muss vorhanden sein. Auf jedem Gerät (auch mobilen) öffnet man den Browser und gibt &#8222;Dropfile.at&#8222; ein &#8211; fertig. Nun kann man beliebig (und beliebig viele) Dateien hin und her schubsen. Setze ich ausgesprochen oft ein (hat bei mir LocalSend ersetzt). Das soll nun genügen. Viel Spaß mit dem &#8222;Matroschka-Prinzip&#8220;! 🙂]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verschl&uuml;sselung auf dem USB&#x2d;Stick wurde eingerichtet. Und mit den Anwendungen, die MX Linux von Haus aus installiert, kann man auch sofort sicher arbeiten. Nun gilt es, den Austausch von Daten &bdquo;nach drau&szlig;en&ldquo; ebenfalls abzusichern. Nach drau&szlig;en kann bedeuten, dass man Dokumente auf ein anderes Ger&auml;t &uuml;bertragen, einen Cloud&#x2d;Dienst nutzen, Daten synchronisieren oder den eigenen Homeserver&#8230;</p>
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		<title>Verschlüsselter Linux-Stick, Teil 2: Konfiguration</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 14:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Im ersten Teil wurde der Stick erstellt und gleichzeitig die Grundlage für die Verschlüsselung gelegt. Damit hat der Installationsstick seine Aufgabe erfüllt und wird nicht länger benötigt. Ab jetzt kommt nur noch der eigentliche Arbeitsstick zum Einsatz. Beim ersten Bootvorgang muss ein bisschen was eingerichtet werden, aber das ist eine einmalige Angelegenheit. Im Prinzip werden zwei Blöcke oder Bereiche angelegt: Ein kleinerer für das System. In diesem werden beispielsweise neue Programme Installiert. Und ein größerer Bereich für alle Dokumente, Fotos, Videos, Musik, E-Books usw. Auch werden jetzt die eigentlichen Passwörter angelegt, damit die Verschlüsselung aktiviert werden kann. MX Linux bietet übrigens eine Reihe von Hilfestellungen für Einsteiger, auf die ebenfalls in dieser Folge eingegangen wird. Persistenz &#8211; einfach erklärt Die üblichen USB-Live-Sticks sind für das schnelle Ausprobieren von Linux gedacht. Sie vergessen daher vorgenommene Änderungen, man beginnt bei jedem Start wieder von vorne. Es gibt verschiedene Verfahren, wie man einen Live-Stick mit einem mehr oder weniger großen Bereich versehen kann, der die Änderungen und Ergänzungen speichert. Diese Dauerhaftigkeit ist mit Persistenz gemeint. MX Linux wendet für diesen Zweck technisch raffinierte Verfahren an, die über die bloße Datenspeicherung hinaus gehen. Damit geht MX Linux deutlich über die Persistenz-Möglichkeiten hinaus, die andere Distros zur Verfügung stellen. Um das an einem Beispiel deutlich zu machen: Der Anwender hat die Wahl, ob jede Änderung sofort dauerhaft gespeichert werden soll oder ob zunächst im schnellen RAM gearbeitet wird und Änderungen erst gespeichert werden, wenn man das System beendet. Bei der ersten Variante ist man auf der sicheren Seite, wenn etwa ein Stromausfall oder das schnelle Abziehen des Sticks die Inhalte beeinträchtigt, da die Speicherung unmittelbar erfolgt. Mit der zweiten Variante kann man etwas flotter arbeiten, da keine (oder wenige) Verzögerungen durch Speichervorgänge stattfinden. Einrichtung der Persistenzbereiche Anwenderkonten bei MX Linux Um die Möglichkeiten zu erweitern, teilt MX Linux die Möglichkeiten für Persistenz in die eingangs beschriebenen Bereiche auf: Wenn man sich etwas mit dem allgemeinen Linux-Datei-System auskennt, so weiß man, dass mit &#8222;Root&#8220; (&#8222;/&#8220;) der Systembereich gemeint ist, der sich mit Installationen, Freigaben, Speicherverwaltungen usw. befasst. Ein Ordner in diesem Teil trägt die Bezeichnung &#8222;Home&#8220; (&#8222;/home&#8220;) und führt getrennt Nutzerkonten mit den Dokumenten des jeweiligen Nutzers auf (&#8222;/home/udo/&#8220;, &#8222;/home/sarah/&#8220; usw.). MX Linux legt beim Erststart zwei Nutzer an: &#8222;Root&#8220; mit Admin-Rechten und &#8222;demo&#8220; als einfacher Anwender. Machen wir uns an die Arbeit &#8211; es ist einfacher, als es aussieht! Die folgenden Screenshots erwecken vielleicht den Eindruck, dass die Erstkonfiguration kompliziert sei. In Wirklichkeit ist die Sache in zwei bis drei Minuten erledigt &#8211; man muss nur ein paar Ziffern eingeben und Enter drücken. Sollte also machbar sein. 🙂 Einstellungen beim Boot-Vorgang Mit diesem Vorwissen sollte gleich etwas verständlicher werden, was MX Linux beim ersten Bootvorgang abfragt. Die vielen Möglichkeiten können für Einsteiger etwas verwirrend sein. Ich beschränke mich hier auf eine Variante, die ich für das Projekt &#8222;Arbeitsstick&#8220; besonders nützlich halte und erkläre die Schritt für Schritt. Also: Stick in den Computer oder das Notebook stecken, darauf achten, dass von diesem Stick gebootet wird. Schritt 1: Sprache umstellen, Persistenz-Menü auswählen Zunächst kurz die Sprache auf German umstellen, damit auch das Tastaturlayout geändert wird. Anschließend auf &#62;&#62;&#62; Advanced Options/Erweiterte Einstellungen &#60;&#60;&#60; klicken. Im Untermenü gibt es den Punkt &#8222;Persistenz-Option&#8220;: Schritt 2: Persistenz-Variante auswählen Nun erscheint eine lange Liste von Kombinationsmöglichkeiten. Für unseren Zweck sind hauptsächlich zwei Auswahlmöglichkeiten interessant: Auswahl 1 &#8222;persist_all&#8220;: Damit werden die Programme ins RAM geladen und damit etwas schneller ausgeführt. Am Ende einer Sitzung muss man allerdings darauf achten, dem Speichervorgang genügend Zeit zu geben (also nicht zu rasch den Stick entfernen). Dokumente und alles andere im /home-Bereich werden hingegen direkt gespeichert. Auswahl 2 &#8222;persist_static&#8220;: Damit werden auch Änderungen bei Programmen sofort gespeichert. Eventuell starten dann manche Programme nicht so &#8222;snappy&#8220;, aber meist wird man den Unterschied nur wenig bemerkten. Ich habe mich für Auswahl 1 entschieden und bin damit während meiner Tests sehr gut gefahren. Jedenfalls lief alles flott, ich konnte keine Datenverluste feststellen, alles war nach Neustart oder Gerätewechsel vollständig da. Schließlich noch die vorgenommenen Änderungen speichern. Dazu eine Ebene zurück und &#8222;Optionen speichern&#8220; auswählen. Dort die erste &#8222;grubsave&#8220; Option wählen: Damit ist dieser Teil erledigt. Nun müssen noch Passwörter für die Verschlüsselung vergeben werden und Größe der beiden Bereiche definiert werden. Das ist auch sehr einfach. Passwortvergabe und Größenzuweisungen Nun wird das eigentliche System gestartet (Option &#8222;sysvinit&#8220;, der erste Menüpunkt). Zu Beginn wird nach der Vergabe von Passwörtern gefragt. Im ersten Teil wurde bereits besprochen, dass sich ein längeres und komplexeres Passwort lohnt. Allerdings sollte bedacht werden, dass man dies später aus Sicherheitsgründen häufiger eingeben muss. Ich persönlich finde die Merksatz-Methode ganz gut. Beispiel: &#8222;OKfs2020mdT8zD!&#8220; = &#8222;Opa Kalle fährt seit 2020 mit dem Traktor achtsam zur Disco!&#8220;.[1] Passwörter müssen für den Admin-Nutzer &#8222;Root&#8220; und den Erst-Benutzer &#8222;demo&#8220; vergeben werden. Anschließend werden die gewünschten Größenverhältnisse für Root- und Home-Bereich erfragt (rootfs und homefs, &#8222;fs&#8220; steht für &#8222;file system&#8220;). Man könnte das automatisch einrichten lassen, aber da wird der Rootbereich eher knapp bemessen. Daher empfehle ich manuelle Einstellungen. Ausgangspunkt ist ein USB-Stick mit 256 GB &#8211; bei größeren oder kleineren Speichermedien entsprechend die Relationen anpassen. Jetzt also einfach die Ziffer &#8222;2&#8220; tippen. MX-Linux hat eine Architektur, die es erlaubt, den Rootbereich klein zu halten. Aber man installiert im Laufe der Zeit doch eine Reihe von Programmen zusätzlich. Ich hatte bei meinen Tests unnötig viel Raum vorgesehen (40 GB). 20 GB [2] sollten in den meisten Fällen mehr als ausreichend sein, wenn man viel Puffer haben möchte, dann kann man auf 25 GB oder 30 GB gehen. Ich hatte also Option 27 für 40 GB genommen. Nun das gleiche Spiel für den größeren Home-Bereich. Eigentlich kann man hier den höchsten Wert nehmen (bei mir waren noch 192 GB übrig, also Auswahl 40). Für meine Testreihe hatte ich absichtlich einen geringeren Wert genommen (150 GB, Option 38), um zu sehen, was mit den restlichen ca. 40 GB passiert. Ergebnis: Diese werden quasi als zusätzliches Speichermedium &#8222;eingehängt&#8220;, ähnlich, wie wenn man eine zweite SSD im Computer hätte. Bringt etwas mehr Übersichtlichkeit, muss man aber nicht machen. Also: Am einfachsten ist es, man nimmt den höchsten Wert. Nun wird noch auf die gleiche Weise gefragt, ob man eine Auslagerungsdatei (swap file) einrichten möchte, falls mal der Arbeitsspeicher nicht reichen sollte. Hier hatte ich 4 GB (Option 12) genommen. Die eigentliche Arbeit ist damit erledigt, das System konfiguriert nun die Persistenzbereiche. Es gibt noch eine letzte Abfrage danach, ob Änderungen automatisch beim Herunterfahren erfolgen sollen. Ich habe die Option 1 genommen. Wie gesagt, man gibt halt beim Abschluss einer Sitzung dem System ein paar Sekunden Zeit für die Speichervorgänge. Damit ist die Konfiguration abgeschlossen, das System startet und die Desktopoberfläche erscheint. Ein umfangreiches Softwarepaket ist auch schon dabei &#8211; prinzipiell kann man sofort mit der Arbeit beginnen. Hilfestellungen, die MX Linux bietet In Teil 3 der Serie wird näher darauf eingegangen werden, wie man den Stick für seine tägliche Arbeit anpasst. MX Linux bietet aber bereits gleich beim Start eine Reihe von Hilfsmöglichkeiten, wenn sich jemand mit dem System näher vertraut machen möchte: Benutzerhandbuch Mit knapp 200 Seiten in deutscher Sprache zur aktuellen Version 25 ist das mitgelieferte Handbuch sehr umfangreich geraten. Dazu gibt es für alle Fragestellungen unzählige weiterführende Links zu Webseiten, Videoanleitungen usw. Hier kann man sich ausführlich über alle Besonderheiten von MX Linux informieren. MX Tour Empfehlenswert ist auch die gut aufbereitete &#8222;MX Tour&#8220; (in englischer Sprache). Sehr kompakt werden die wichtigsten Punkte von MX Linux erklärt. Wer also nicht sehr viel Zeit hat, kann sich trotzdem durch diese Tour mit den wichtigsten Funktionen von MX Linux vertraut machen. Ansonsten gilt wie immer: Einfach mal einige Funktionen, Anwendungen, Tools ausprobieren. Man wird rasch erkennen, dass das System zusammen mit dem Xfce-Desktop gut durchdacht ist und sich auf eigene Wünsche anpassen lässt. Zusammen mit Linux Mint und CachyOS belegt es bei Distrowatch die ersten Plätze. [3] [1] Viele reichern ihr Passwort mit Sonderzeichen wie *_&#60;] usw. an. Ich bin da kein Experte, aber ich denke, die Passwortlänge ist das entscheidende Kriterium. Und bei der Anmeldung muss man sein Passwort ja &#8222;per Hand&#8220; eingeben. Für Online-Dienste kann man dann Passwortmanager einsetzen und noch komplexere Passphrasen nehmen. Aber da hat jeder seine eigene Methode. [2] GB und GiB sind eigentlich unterschiedliche Werte, aber das vernachlässige ich hier mal, da die meisten Leser sich unter &#8222;GB&#8220; eher etwas vorstellen können. [3] Distrowatch kann zwar nicht die Anzahl der wirklichen Installationen berechnen, aber das Ranking bildet das Interesse an einer Linux-Variante ab.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Teil wurde der Stick erstellt und gleichzeitig die Grundlage f&uuml;r die Verschl&uuml;sselung gelegt. Damit hat der Installationsstick seine Aufgabe erf&uuml;llt und wird nicht l&auml;nger ben&ouml;tigt. Ab jetzt kommt nur noch der eigentliche Arbeitsstick zum Einsatz. Beim ersten Bootvorgang muss ein bisschen was eingerichtet werden, aber das ist eine einmalige Angelegenheit. Im Prinzip werden zwei Bl&ouml;cke oder&#8230;</p>
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		<title>Ein verschlüsselter Linux-Stick für die Arbeit unterwegs &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 19:02:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein USB-Stick mit einer vollständigen Linux-Arbeitsumgebung und starker Verschlüsselung ist eine feine Sache, wenn man an unterschiedlichen Orten arbeitet, viel unterwegs ist oder seine persönlichen Dokumente und Fotos getrennt vom Arbeitsnotebook bearbeiten möchte. Dazu kommt, dass man seinen privaten Arbeitsplatz mit Anwendungen und Tools ganz individuell einrichten kann &#8211; und an jedem Ort oder Computer sofort seine gewohnte Umgebung zur Verfügung hat, sobald man von diesem Stick bootet. Alle Änderungen und Ergänzungen bleiben erhalten. Ein weiterer wichtiger Punkt: Man ist nicht von Cloud-Anwendungen abhängig und kann ohne Unterbrechung arbeiten, auch wenn der Zug gerade irgendwelche Täler oder Schluchten durchfährt. Trotzdem kann man sich natürlich eine Cloud-Synchronisation einrichten &#8211; die Aktualisierungen werden von den entsprechenden Tools eben dann vorgenommen, wenn es wieder eine Internetverbindung gibt. Noch mehr: Wenn man zu Hause einen kleinen Homeserver betreibt, so kann man auf die dortigen Daten auch von dem Stick aus zugreifen. In meinem Fall habe ich alle Dokumente digitalisiert in Paperless-ngx auf meinem kleinen Raspberry Pi zu Hause. Per VPN-Verbindung kann ich trotzdem zu jeder Zeit auf die Unterlagen zugreifen. Gleiches gilt für Laufwerke im heimischen Netzwerk. Und noch mehr: Neben Office-Programmen, Webanwendungen, Fotoverwaltung, Audiobearbeitung, Backup-Programmen usw. bringt der Stick auch einen Werkzeugkoffer für PC-Notfälle mit. Boot-Probleme am PC eines Kollegen oder die Datenrettung von Speichermedien können in vielen Fällen mit den Tools behoben werden, die das System mitbringt. Zusammen mit einem klaren Design erhält man so eine ausgesprochen nützliche Arbeitsumgebung für den Alltag. Moment! Ein USB-Stick ist doch langsam &#8211; und er kann verloren gehen! Sticks mit schnellerem Innenleben Viele denken bei dem Wort &#8222;USB-Stick&#8220; an die Geräte, die man als Werbegeschenk erhält oder für ein paar Euro auf den Grabbeltischen der Computermärkte erhält. Die sind allerdings langsam und eignen sich schon gar nicht für einen Dauerbetrieb. Vor allem: Die darin eingebaute Technologie stammt &#8211; bildlich gesprochen &#8211; aus der Steinzeit. Richtig gute USB-Sticks unterscheiden sich nicht im Äußeren &#8211; innen sind aber vollkommen andere Komponenten verbaut. Nicht jeder schnelle USB-Stick ist technisch mit einer SSD gleichzusetzen; hochwertige Modelle nutzen aber ähnliche Controller- und Flash-Mechanismen wie SSDs (Wear-Leveling, Garbage Collection, DRAM-Cache, SSD-Controller usw.). Diese Sticks erreichen derart hohe Geschwindigkeiten über die gängigen USB 3.x-Ports, dass man bei vielen Programmen kaum einen Unterschied zu einer eingebauten SSD bemerkt. Die Tests habe ich mit zwei Sticks durchgeführt, die ich ohnehin in meiner Schublade liegen habe. Jeweils 256 GB Speicher: Amazon Basics für aktuell ca. 27 Euro und SanDisk Extreme PRO 3.2 für ca. 55 Euro. Der günstigere Stick war völlig ausreichend &#8211; ich konnte keinen wirklichen Unterschied zu dem von SanDisk feststellen. [1] Aber wir gehen bei unserem Projekt noch einen Schritt weiter: Die Anwendungen werden während der Arbeit teilweise ins RAM geladen oder in einen Cache, dazu kommen Auslagerungsbereiche (Swap), falls RAM mal knapp wird. So kann ausgesprochen flüssig und stabil mit dem System gearbeitet werden. Meine Tests habe ich mit einem älteren und einfachen HP-Notebook durchgeführt, das über 8 GB Arbeitsspeicher verfügt &#8211; alles lief durchweg flüssig. Was passiert, wenn der Stick verloren geht? Eigentlich sind das zwei unterschiedliche Fragestellungen. Die erste bezieht sich auf das Thema, dass mit Verlust des Sticks &#8222;die Daten weg sind&#8220;. Ja, wenn man so gar kein Backup macht, dann sind die Dokumente wirklich weg. Aber auch daran ist gedacht. Auf den Stick werden wir Sync-Anwendungen aufnehmen, die für ein &#8211; verschlüsseltes &#8211; Backup auf einem anderen Gerät, dem Homeserver oder der Cloud vornehmen. Also: Wichtige Daten sollten so auch bei Verlust der Hardware erhalten bleiben. Die zweite Fragestellung ist eine andere: Wenn jemand den Stick in seinen Computer steckt &#8211; sieht er dann all meine privaten Daten? Lehrer:innen können ein Lied von vergessenen USB-Sticks singen. Kaum ein Schüler kann der Versuchung widerstehen, aus reiner Neugier da mal einen Blick drauf zu werfen. In diesem Fall hat er allerdings Pech &#8211; selbst wenn er ein Mathe-Genie sein sollte oder Informatik studiert. Denn bei dem Stick kommt die Linux-Standardverschlüsselung LUKS zum Einsatz. Diese gilt als sehr sicher für Datenträger, sofern man eine entsprechende Passwortlänge einsetzt (also nicht einfach &#8222;a&#8220; als Passwort nehmen). Und die Verschlüsselung gilt für &#8222;ruhende&#8220; Daten. Solange das verschlüsselte Laufwerk bereits entsperrt und das System aktiv ist, können lokale Zugriffe auf die Daten möglich sein. Mit anderen Worten: Ein verlorener Stick ist sicher ärgerlich, aber ohne Passwort sind die Daten für Finder in der Praxis in der Regel nicht zugänglich. [2] Ist die Einrichtung kompliziert? Ich werde ein Verfahren beschreiben, das recht einfach ist. Allerdings: Vom Himmel fällt der Stick auch nicht. Für die Erst-Installation benötigt man auch einen zweiten Stick, der kann aber preisgünstig und klein sein (und nach der Installation für andere Zwecke genutzt werden). Man muss auf ein paar Dinge achten und vielleicht 30 Minuten Zeiteinsatz einplanen. Dann läuft das System mit seiner Grundausstattung. Hinzu kommt Zeit, wenn man zusätzliche Programme installieren, das Backup seinen eigenen Bedürfnissen anpassen oder optische &#8222;Verschönerungen&#8220; konfigurieren möchte. Aber das macht man ja nur am Anfang bzw. hin und wieder, wenn man mal was ändern oder ergänzen will. Worauf ich besonders geachtet habe: Während der Installation wird nichts an Ihrem eigentlichen Gerät verändert. Es werden also beispielsweise keine Daten auf das Hauptspeichermedium geschrieben oder Änderungen am Bootloader vorgenommen. Windows wird danach wie gewohnt von Ihrem PC oder Notebook starten. Damit kommen wir zum eigentlichen Linux-System: MX Linux. MX Linux bildet die Grundlage für den Stick Warum ausgerechnet MX Linux? Neben den bekannten Linux-Distros wie Ubuntu oder Linux Mint wirkt MX Linux eher schlicht und funktional. Das muss &#8211; gerade für ein Arbeitsgerät &#8211; kein Nachteil sein. Wichtiger noch: MX Linux ist vollgepackt mit Besonderheiten, auf die ich noch zu sprechen komme. Der Standarddesktop von MX Linux nennt sich &#8222;Xfce&#8220; und benötigt sehr wenig Systemressourcen, wodurch er auch für ältere Geräte ideal ist. Außerdem ist der Desktop sehr gut durchdacht und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten. Trotzdem ist das nicht der entscheidende Grund, MX Linux zu nehmen. Denn z. B. kann ich auch meine Standard-Linux &#8211; Linux Mint &#8211; mit diesem leichten Desktop verwenden. Nein, der eigentliche Grund ist das Tool &#8222;MX Live USB Maker&#8220;, das eine besondere Art der Installation zulässt. Unproblematische Installation mit dem MX Live USB Maker Linux-Systeme sind eigentlich für die Installation auf einem Hauptspeichermedium gedacht &#8211; also z. B. auf der im Computer verbauten SSD. Man kann natürlich während der Installation auch externe Medien angeben, also z. B.: &#8222;Installiere mir Linux-XYZ auf der USB-SSD&#8220;. Je nach Installer, die eine Linux-Distribution verwendet, kann es aber zu Problemen kommen: Gerade der Installer von Ubuntu, Linux Mint und anderen bekannten Distributionen schiebt den Bootloader trotzdem gerne auf das Hauptspeichermedium und nicht auf das externe Medium. Aber auch wenn man eine andere Distro verwendet, muss man sehr auf den Speicherort achten. Oder man klemmt für die Installation den Hauptspeicher ab oder macht diesen über ein Partitionstool &#8222;unsichtbar&#8220; &#8211; alles nicht zu empfehlen, wenn man sich nicht sehr gut mit Linux-Installationen auskennt. Das USB-Maker-Tool ist darauf ausgelegt, das externe Medium zu verwenden, wodurch das Risiko unbeabsichtigter Änderungen am internen Datenträger sehr gering ist. [5] Dieses Problem erspart die Installation über den MX Live USB Maker &#8211; denn dieses Tool kümmert sich nur um das externe Speichermedium &#8211; also unseren USB-Stick &#8211; und nimmt eingebaute Medien gar nicht zur Kenntnis. Dazu nutzt das Tool ein Verfahren, das unter dem Namen &#8222;Persistenz&#8220; bekannt ist. Dazu mehr in Teil 2 der Serie. Die Installation von MX Linux auf dem Stick MX Live USB Maker nimmt mehrere Änderungen in einem Rutsch auf dem Stick vor: Der Boot-Bereich wird erzeugt und mit dem Bootloader gefüllt, das MX Linux-System mit allen Anwendungen wird installiert und die Verschlüsselung eingerichtet (Passwortvergabe erfolgt später). Vorbereitung von Installationsstick und Arbeitsstick Für den eigentlich Arbeitsstick gilt: Er sollte möglichst &#8222;blank&#8220; sein und auch keine Partitionen enthalten. Zwar klappt die Installation oft auch, wenn dies nicht der Fall ist &#8211; es wird dann automatisch alles gelöscht &#8211; aber am besten ist es, wenn man einen sauberen/leeren Stick verwendet. Zunächst aber muss ein Installationsstick vorbereitet werden. Dazu kann man auch einen preisgünstigen/langsamen Stick nehmen, den man noch in der Schublade hat. Es darauf nur das Ausgangssystem installiert werden. Nach der Erzeugung des eigentlichen Sticks benötigt man ihn nicht mehr. Von der MX Linux Homepage lädt man die Image-Datei (ich habe die Variante mit &#8222;Advanced Hardware Support&#8220; genommen) und überspielt diese auf den Installationsstick. Unter Windows haben sich dafür balenaEtcher oder Rufus bewährt. Aufspielen, von Stick booten usw. &#8211; der Vorgang dürfte hinlänglich bekannt sein. [3] Man sieht den MX Linux Desktop vor sich und steckt erst jetzt den eigentlichen Arbeitsstick in einen zweiten USB-Steckplatz ein. Die 33-Sekunden-Installation Beim Start von MX Linux auf dem Installationsstick öffnet sich automatisch ein Hilfefenster mit einem Menüpunkt &#8222;Tools&#8220;: Darauf klicken und das zweite Tool ganz oben auswählen: &#8222;MX Live USB Erzeugung&#8220; auswählen. Anschließend folgende Einstellungen vornehmen: Durch &#8222;Verschlüsseln&#8220; wird die oben beschriebene LUKS-Verschlüsselung auf den Arbeitsstick angewendet. Die Vergabe eines &#8211; starken &#8211; Passworts erfolgt später beim ersten Bootvorgang des neuen Sticks! Dann auf &#8222;Weiter&#8220; klicken und die Installation durchlaufen lassen. Bei mir war der Vorgang nach 33 Sekunden erledigt: Allerdings hatte ich die oben beschriebenen schnellen Sticks im Einsatz. Verwendet man langsamere Hardware oder größere Speicher, so kann die Installation deutlich länger dauern. Wie auch immer: Die Installation vom MX Linux auf dem Arbeitsstick ist damit erledigt. Allerdings müssen beim ersten Bootvorgang die Persistenz-Bereiche korrekt eingerichtet werden. Dazu mehr in Teil 2 der Serie. [1] Ich bin kein Hardware-Tester und möchte auch keine Werbung für irgendwelche Marken machen. Da gibt es sicher noch zahlreiche andere Modelle, die die Bedingungen auch erfüllen oder sogar günstiger sind. Aber für meine Artikel nehme ich halt das, womit ich selbst arbeite.[2] Ob das irgendein Geheimdienst mit Quantencomputern in der Festung der Einsamkeit eventuell doch schaffen könnte &#8211; mag sein, aber sogar das halte ich für unwahrscheinlich. Aber hier geht es ja um den normalen Arbeitsalltag &#8211; da ist eher Ihr Passwort, das Sie auf einem Post-it-Zettel notieren die eigentliche Angriffsfläche.[3] Falls man so etwas noch nie gemacht hat: Mit den Suchbegriffen &#8222;USB Live Stick erstellen&#8220; findet man auf Videoplattformen Anleitungen in Hülle und Fülle.[4] So lautet der Pfad in der aktuellen MX Linux Version 25.1 &#8211; kann bei anderen Versionen etwas abweichen.[5] Ich formuliere hier mal vorsichtig, da ich nicht abschätzen kann, ob es irgendeine Hardware-/Boot-/Konfigurationsvariante gibt, die dann doch ein Probleme macht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein USB&#x2d;Stick mit einer vollst&auml;ndigen Linux&#x2d;Arbeitsumgebung und starker Verschl&uuml;sselung ist eine feine Sache, wenn man an unterschiedlichen Orten arbeitet, viel unterwegs ist oder seine pers&ouml;nlichen Dokumente und Fotos getrennt vom Arbeitsnotebook bearbeiten m&ouml;chte. Dazu kommt, dass man seinen privaten Arbeitsplatz mit Anwendungen und Tools ganz individuell einrichten kann &ndash; und an jedem Ort oder&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/ein-verschluesselter-linux-stick-fuer-die-arbeit-unterwegs-teil-1/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Mehr machen mit Linux Mint. Teil 11: Tablet als zweiten Bildschirm nutzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 17:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein zweiter Monitor ist eine große Arbeitserleichterung, aber nicht immer ist einer vorhanden. Vielleicht fehlt einfach der Platz auf der Arbeitsfläche oder man ist hauptsächlich mit einem Notebook unterwegs usw. Sofern man ein Tablet zur Hand hat, gibt es für Linux Mint [1] eine feine Lösung. Man verbindet das Gerät einfach per WLAN und erhält so einen perfekten Zweitmonitor, mit dem man alle gewohnten Dinge tun kann: Anwendungen verschieben, Shortcuts einsetzen, Auflösung ändern, Hochkant-Modus nutzen usw. Das klappt auch mit älteren Tablets, falls sie über eine einigermaßen aktuelle Browser-Technologie verfügen. Und auch mit Smartphones oder bestimmten Smart-TVs. Es muss auf den Zweitgeräten keine App installiert werden. Es wird einfach ein QR-Code gescannt und der Browser auf Vollbild gestellt &#8211; schon ist man verbunden. Meinen Test habe ich mit einem iPad von 2017 durchgeführt. [1] Ich vermute, dass es mit anderen Linux-Varianten, die Wayland nutzen, zu Problemen kommen kann. Aber mit meinem Linux Mint Cinnamon (X11) hat es sofort geklappt. Vorbereitungen Software installieren: Deskreen Die benötigte Software &#8222;Deskreen&#8220; ist auf der Github-Seite des Programmes zu finden. Das Programm gibt es für verschiedene Betriebssysteme (sogar Windows ist dabei) &#8211; für Linux Mint wird die passende AppImage-Version geladen und gestartet. Die Community-Edition ist Open Source und kostenlose. Auf der Homepage von Deskreen sind dann noch Pro- und Unternehmensvarianten zu finden. Hardware: HDMI-Dummy Nun muss Linux Mint noch einen Pseudo-Zweitbildschirm anzeigen. Die einfachste Lösung dafür ist ein HDMI-Dummy für ca. 5 Euro, den man in sein Gerät steckt: Ein &#8222;normales&#8220; HDMI-Kabel als Ersatz klappt nicht. Natürlich könnte man einen richtigen zweiten Monitor verbinden &#8211; aber dann könnte man sich ja die ganze Aktion sparen. Jedenfalls hat dieser Dummy bei meinem Beelink-Mini-PC tadellos geklappt. Auf diese Weise geht Mint jetzt davon aus, dass man über zwei Monitore verfügen würde. Den neuen Monitor kann ich nun beliebig über die gewohnten Systemeinstellungen konfigurieren. Also Formate wie 16:9, 5:4 usw. zuweisen, Auflösungen, Vergrößerungen usw. Ich kann den virtuellen Monitor sogar &#8222;hochkant&#8220; drehen, wenn ich z. B. überwiegend darauf Dokumente lesen möchte. Deskreen nutzen Auf dem eigentlichen Gerät, z. B. einem iPad oder auch einem Android-Smartphone, muss wie gesagt keine App installiert werden. Man hält die Geräte-Kamera einfach auf den angezeigten QR-Code. Der Link &#8211; eine IP im Heimnetz &#8211; ruft eine Webseite im Browser auf. Damit ist die WLAN-Verbindung hergestellt &#8211; das Gerät selbst muss also nicht mit einem Kabel verbunden werden. Dadurch kann man es beliebig neben oder unter dem Hauptmonitor aufstellen (in den Mint-Systemeinstellungen den Zweit-Bildschirm entsprechend positionieren). Zunächst muss aber ausgewählt werden, was man auf dem Gerät sehen möchte. Außer der üblichen Desktop-Erweiterung (= &#8222;Gesamter Bildschirm&#8220;) kann man auch ein spezielles Anwendungsfenster auswählen. Im zweiten Fall wird nur das Anwendungsfenster auf dem Gerät eingeblendet. Nützlich, um etwa einen Systemmonitor, einen Aufgabenplaner usw. anzeigen zu lassen. Im nächsten Screenshot ist die Linux-Aufgabenplanung &#8222;Errands&#8220; auf einem alten Android als Einzel-Anwendung ausgewählt worden. So kann beispielsweise die eigentliche Arbeit über den Hauptmonitor abgewickelt werden, die Liste der Todos hat man über sein Smartphone im Blick. Ich habe vor einigen Jahren mal mit einem kommerziellen Programm probiert, mein iPad als zusätzlichen Monitor zu nutzen. Die damaligen Erfahrungen waren außerordentlich schlecht. Es hat sich tief im System vergraben, war kaum zu deinstallieren und alles ruckelte. Dagegen ist die Erfahrung mit Deskreen außerordentlich gut. Sofort installiert und das Verschieben von Anwendungsfenstern klappt anstandslos und fluffig.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein zweiter Monitor ist eine gro&szlig;e Arbeitserleichterung, aber nicht immer ist einer vorhanden. Vielleicht fehlt einfach der Platz auf der Arbeitsfl&auml;che oder man ist haupts&auml;chlich mit einem Notebook unterwegs usw. Sofern man ein Tablet zur Hand hat, gibt es f&uuml;r Linux Mint [1] eine feine L&ouml;sung. Man verbindet das Ger&auml;t einfach per WLAN und erh&auml;lt so einen perfekten Zweitmonitor, mit dem man alle&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/mehr-machen-mit-linux-mint-teil-11-tablet-als-zweiten-bildschirm-nutzen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Linux ohne Installation: Workshop für Senioren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 14:44:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit einiger Zeit bin ich als ehrenamtlicher Digitallotse in meiner kleinen Stadt unterwegs. Es geht darum, älteren Menschen die &#8222;digitale Teilhabe&#8220; im Alltag zu erleichtern. Meist sind es eher kleinere Probleme, die z. B. das Smartphone, den Drucker oder den Mail-Abruf betreffen. Aber in den letzten Monaten traten vermehrt Fragen auf, ob man sich denn wegen dem Ende von Windows 10 einen neuen Computer anschaffen müsse. Daher schlug ich der Gemeinde ein Konzept für den Umstieg auf Linux vor. Vor einigen Tagen konnte ich den entsprechenden Workshop durchführen, hier nun ein kleiner Erfahrungsbericht. Grundidee: Vollständige Installation auf einer SSD Warum kein Live-Stick? Oft werden Umsteiger-Kurse mit einem Linux-Live-Stick durchgeführt. Das ist zwar ganz okay, um Linux mal &#8222;gesehen&#8220; zu haben. Nachteile sind: Damit entsteht ein gewisser Druck. Wenn ich richtig mit Linux arbeiten möchte, dann muss ich es auf einem Gerät installieren. Eventuell merke ich dann, dass mir das System doch nicht gefällt. Eventuell benötige ich die Windows-Daten weiterhin oder möchte die Sicherheit haben, im Falle des Falles das Windows-System noch mal nutzen zu können. Dual-Boot, Persistenz [1] usw. sind für diese Zielgruppe keine optimalen Alternativen. Warum nicht die Installation auf dem Gerät vor Ort? Das ist eine schöne Sache für Linux-User-Gruppen, Repair-Cafés usw. Allerdings klappt das nur für Notebooks. Die üblichen Heim-Computer wird man in der Regel nicht abstöpseln und per Bus und Bahn zum Ort fahren, an dem Linux installiert werden kann. Dazu kommt: Jede Installation benötigt einiges an Zeit: Daten sichern, Vorgang erklären, UEFI-/Bios-Einstellungen überprüfen, die eigentliche Installation, Erstkonfiguration usw. Als &#8222;Einzelkämpfer&#8220; diesen Vorgang für eine größere Gruppe umzusetzen, ist mir schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen. Vorteile der SSD-Installation Ich habe mich daher für eine vollständige Installation von Linux Mint auf einer 120-GB-SSD entschieden. Zusammen mit einem USB-Gehäuse hat dies folgende Vorteile: Außerdem werden auf diese Weise die bisherigen (Windows-)Laufwerke automatisch in Nemo eingeblendet. Somit kann direkt auf gespeicherte Dokumente zugegriffen werden und umgekehrt können Linux-Dateien dort gespeichert werden. Damit &#8222;schmilzt&#8220; die Anfangshürde auf einen einzigen Punkt zusammen: Zu wissen, wie man die Boot-Reihenfolge ändert. Aber da es die Alternative zum früheren &#8222;Ich drücke schnell beim Start auf alle Tasten&#8220; durch den erweiterten Neustart [2] gibt, ist sogar diese Hürde recht klein geworden. Muss halt im Workshop erklärt oder gezeigt werden &#8211; aber das war es dann schon. Was kann die Linux-SSD denn so? Warum Linux Mint mit Cinnamon? Linux Mint, zusammen mit den erweiterten Treibern, erkennt sehr gut gängige Hardware: Drucker, Scanner, Grafik-Karten, Bluetooth, WLAN usw. Weiterhin ist diese Distro in Deutschland sehr verbreitet, sodass man sehr gut in Foren &#8211; vielleicht sogar im Bekanntenkreis &#8211; Hilfestellungen erhalten kann. Das mitgelieferte Softwarepaket ist sehr umfangreich, es müssen in den meisten Fällen keine Programme nachinstalliert werden. Hauptmenü, Tray, Dateimanager usw. haben ein von Windows gewohntes Bild. Zusätzlich habe ich aus einem eigenen Foto unseres Stadt-Tores ein Hintergrundbild gestaltet, das den Teilnehmer:innen [3] vertraut ist. Besonderheiten der SSD Der wichtigste Punkt: Durch die vollständige Installation verfügt die SSD über einen eigenen Bootsektor bzw. Bootloader. Damit entfällt die Gefahr, dass man während einer Linux-Installation diesen wichtigen Teil an einen falschen Ort verschiebt. Zusätzliches Bonbon: Die übliche Grub-Abfrage mit dem Menü-Vorschub, ob man Linux starten möchte usw. entfällt. Noch nicht einmal eine Anmeldung ist erforderlich &#8211; es erscheint sofort nach dem Einschalten der vollständige Desktop. [4] System-Anpassungen Neben dem Hintergrundbild habe ich ein helles Design ausgewählt, die Schrift vergrößert, die Auflösung auf &#8222;stufenweise&#8220; gestellt (125 %). Vor allem habe ich das Bildschirm-Menü auf die Taskleiste gezogen, damit man diese Einstellungen nicht suchen muss. Eine Reihe zusätzlicher Anpassungen habe ich wieder gestrichen, da sie sich als nicht stabil genug herausgestellt haben. So hatte ich beispielsweise ein sehr schönes Hilfemenü mit einem Cinnamon-Desklet gebastelt. Wenn ich die Hardware an ein anderes Gerät anschloss, war das Menü plötzlich verschwunden. Meine Follower auf Mastodon haben mir auch geraten, nicht zu sehr das System zu ändern. Es wird dann zu schwierig, wenn später mal ein Dritter helfen möchte, der die Anpassungen nicht kennt. Zusätzliche Software Zum einen habe ich an der ein oder anderen Stelle vorhandene Software angepasst. So etwa bei Firefox Werbeblocker-Erweiterung und nützliche Links aus der Region: Da ich weiß, dass viele gerne mit dem Smartphone Fotos aufnehmen und diese auf dem Desktop-PC organisieren oder bearbeiten möchten, habe ich verschiedene Bildbearbeitungen zusätzlich zu Pix installiert (Shotwell, Rapid Photo Downloader usw.). Natürlich auch KDE-Connect, das für die einfache Übertragung von Dateien sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones geeignet ist. Zusätzlich zum vorhandenen LibreOffice habe ich Onlyoffice installiert. Für viele ist die korrekte Übernahme von MS-Office-Dateien wichtig &#8211; in manchen Fällen schafft das Onlyoffice etwas besser (und es sieht auch nicht so überladen aus). Einige Dokumente, Wallpaper und Fotos waren als Beispiel auch auf dem Datenträger, z. B. um zu zeigen, dass eine MS-Word-Textdatei sich problemlos in Writer von LibreOffice öffnen lässt. Dazu kamen noch eine Reihe kleinerer Tools, die sich im Alltag als nützlich erweisen können. So etwa &#8222;Railways&#8220; für Bahnverbindungen: Sicherung mit drei Komponenten Wichtig waren mir erweiterte Backup-Möglichkeiten. Gerade zu Beginn kann es Fehler geben, daher sollte man einfache Möglichkeiten der Wiederherstellung zur Verfügung haben. Timeshift: Systemsicherung Timeshift ist bei Mint dabei. Da die SSD ausreichend groß war, hatte ich darauf direkt eine erste Sicherung vorgenommen. Vorinstalliertes System plus Sicherung ergaben ca. 30 GB &#8211; 70 GB blieb als freier Speicherplatz zur Verfügung. Im Workshop wurde später erklärt, wie man mit Timeshift umgeht und einen anderen Speicherort wählt. Pika-Backup: Dokumentensicherung Mint hat zwar auch etwas für die Sicherung des Home-Verzeichnisses dabei, aber Pika-Backup ist etwas besser, man kann gut den automatischen Zeitplan konfigurieren, alles bleibt übersichtlich &#8211; daher habe ich dieses Programm zusätzlich installiert. Save Desktop: Einstellungssicherung Für die sehr einfache Sicherung von Themen, Icons, Hintergrund, Erweiterungen usw. ist das Tool &#8222;Save Desktop&#8220; recht ideal. Damit hat man alle Anpassungen und die Sicherung ist komplett. Der Workshop Die Stadt Weißenhorn stellte für die Durchführung den Ratsherrensaal des Fuggerschlosses zur Verfügung. Ein Ambiente, das den Teilnehmern gefiel. Dreizehn Personen waren auf der Liste für die SSDs (die konnten anschließend mit nach Hause genommen werden). Dazu kamen einige weitere Zuhörer:innen, so dass es knapp 20 Teilnehmer wurden. Etwa zwei oder drei kannten Linux. Altersmäßig gingen die meisten auf das Seniorenalter zu oder befanden sich im Ruhestand. Der jüngste Teilnehmer dürfte so um die 12 Jahre alt gewesen sein (mit Vater). Nur wenige hatten ein Notebook mitgebracht, aber alle waren sehr aufmerksam. Es wurde auch viel mitgeschrieben, obwohl ich gleich zu Anfang ankündigte, dass Folien und ergänzendes Material als Download über meine Nextcloud zur Verfügung gestellt werden. Man konnte mich zu jeder Zeit mit Fragen unterbrechen, was gelegentlich geschah. Der Hauptteil war eine Einführung in Linux. Um Hemmschwellen abzubauen, habe ich vor allem Anwendungen gezeigt, die sehr ähnlich wie unter Windows gestaltet sind (Firefox, Thunderbird, Dateimanager usw.). Auch, wie man über die Anwendungsverwaltung zusätzliche Programme installiert oder ein Update macht. Die Möglichkeit, Windows-Programme über Wine zu installieren, habe ich zwar kurz gezeigt, bin aber nicht näher darauf eingegangen. Im zweiten &#8211; kleineren &#8211; Teil wurde auf den Start der Linux-SSD eingegangen. Also: Wie man die Bootreihenfolge über die zwei oben genannten Wege ändern kann. Besonderes Erfolgserlebnis: Ein Teilnehmer hatte bereits oft bei seinem Notebook über die Boot-Tasten probiert, aber es war nie gelungen. In der Sitzung probierte er meinen Tipp zum erweiterten Windows-Neustart aus &#8211; und schwupp! Plötzlich funktionierte es! Auch habe ich eine SSD an mein eigenes Notebook angeschlossen und ein paar Programme aufgerufen. Zeitlich ging der Workshop von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Davon etwas über 90 Minuten der Linux-Überblick, etwas über 30 Minuten Installationsfragen und Vorführung, Beantwortung von Fragen ca. 20 &#8211; 30 Minuten, keine Pause. Die Antworten zu Fragen, die nicht direkt beantwortet werden konnten, habe ich in die Nextcloud-Materialien aufgenommen. Die besprochenen Themen kann man dem Inhaltsverzeichnis der Handreichung entnehmen: Die Handreichung ist sehr auf den Ablauf dieses speziellen Workshops zugeschnitten. Wenn ich die Zeit finde, schaue ich mal, ob ich sie in einer allgemeinen Form zugänglich machen kann. Ich hatte auch überlegt, ob ich das modifizierte Linux Mint als Image zur Verfügung stellen kann. Aber das bedeutet, dass ich es mit Updates usw. pflegen müsste. Dazu fehlt mir die Zeit. Auch habe ich die Multimedia-Codecs aufgenommen, da bin ich mir über die rechtlichen Aspekte bei einer Weitergabe nicht sicher. Aber eventuell schreibe ich noch einen Artikel, wie man eine &#8222;Master-SSD&#8220; anfertigt, diese dupliziert und worauf man zu achten hat. Es gibt sogar einen ersten &#8222;Multiplikatoren-Effekt&#8220;. Teilnehmer haben mich gefragt, wie sie für Familienangehörige selbst die SSD duplizieren/clonen können 🙂 Gut, das ist ein bisserl komplex &#8211; aber dass die Frage an sich gestellt wurde, finde ich schon mal gut. Dies mal als Anregung &#8211; vielleicht greift der ein oder andere ja die Idee auf und führt ähnliche Kurse an seinem Heimatort durch. Das wäre eine schöne Sache! Verwendete Linux-Programme Programm Link Erklärung Timeshift GitHub [github]​ Systemsicherungstool, erstellt Snapshots für einfache Wiederherstellung; vorinstalliert und ideal für Anfänger. Pika-Backup GNOME Apps [apps.gnome]​ Benutzerfreundliches Tool für Dokumentensicherungen mit BorgBackup; automatische Zeitpläne, übersichtlich für Home-Verzeichnisse. Save Desktop Website [vikdevelop.github]​ Sichert Desktop-Einstellungen wie Themes, Icons, Hintergründe und Erweiterungen; einfach für Konsistenz über Geräte hinweg, unterstützt Cinnamon. OnlyOffice Install Guide [helpcenter.onlyoffice]​ Office-Suite für bessere Kompatibilität mit MS-Office-Dateien; sieht moderner aus als LibreOffice und öffnet Word-Dokumente zuverlässig. KDE Connect Wikipedia [en.wikipedia]​ Ermöglicht Dateiübertragung und Synchronisation zwischen Linux und Android/iOS-Smartphones; einfach für Fotos und Kontakte. Shotwell Ubuntu Handbook [ubuntuhandbook]​ Foto-Manager zur Organisation und Bearbeitung von Smartphone-Fotos; Standard-App in vielen Distros. Rapid Photo Downloader OMG Ubuntu [omgubuntu.co]​ Schneller Import und Übertragung von Fotos von Kameras/Smartphones; sortiert RAW, JPEG usw. automatisch. Railways (DieBahn) Flathub [flathub]​ Bahnverbindungs-App für Fahrpläne quer durch Europa; zeigt Verspätungen, Plattformen und Lesezeichen [1] Persistenz-Installationen, die man z. B. mit Rufus durchführen kann, sind aus meiner Sicht nur eine temporäre Hilfe. Nach meiner Erfahrung funktioniert das nicht immer, der gesamte verbleibende Speicherplatz wird nicht ausgenutzt und günstige USB-Sticks sind nicht für einen Dauerbetrieb geeignet. [2] Man startet Windows 10 oder 11 wie gewohnt, klickt dann auf den Button &#8222;neu starten&#8220; &#8211; aber hält dabei die Shift-Taste gedrückt. Es erscheint ein blauer Hilfe-Bildschirm, dort kann man den Start von der Linux-SSD auswählen. [3] Ja, es nahmen auch eine Reihe von Seniorinnen teil. Bei meinem letzten Blog-Artikel hat mir ein Leser geschrieben &#8222;Als ich &#8218;Anwender:innen&#8216; gelesen habe, bin ich ausgestiegen.&#8220; Ist okay, lieber Leser (ohne &#8222;:in). Ich schreibe in meinem Blog halt so, wie ich das für richtig halte 😉 [4] Diese Vorgaben &#8211; z. B. Anmeldung ohne Passwort &#8211; habe ich bei der Erstellung der Master-SSD vorgenommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit bin ich als ehrenamtlicher Digitallotse in meiner kleinen Stadt unterwegs. Es geht darum, &auml;lteren Menschen die &bdquo;digitale Teilhabe&ldquo; im Alltag zu erleichtern. Meist sind es eher kleinere Probleme, die z. B. das Smartphone, den Drucker oder den Mail&#x2d;Abruf betreffen. Aber in den letzten Monaten traten vermehrt Fragen auf, ob man sich denn wegen dem Ende von Windows 10 einen neuen&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/linux-ohne-installation-senioren-workshop/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>KopiaUI &#8211; Backup für Fortgeschrittene (Win, MacOS, Linux)</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/kopiaui-backup-fuer-fortgeschrittene-win-macos-linux/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 16:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Stromausfall, Blitzeinschlag, Wasserrohrbruch. Viren, Pishing-Mails, Malware. Materialermüdung, Hardwareschäden, Billigkomponenten. Ein unbedachter Tastendruck im Stress, ein fehlerhafter Kopiervorgang, ein übermütiges Kind im Arbeitszimmer &#8230; und &#8230; und &#8230; und. Tausend Gründe, sich um eine gute Backup-Strategie frühzeitig zu kümmern. Vorfälle im Bekanntenkreis von uns allen zeigen aber, dass nur ein Bruchteil der Anwender:innen sich um Backups kümmert. Es gibt unzählige Backup-Programme. Viele davon sind sehr einfach zu bedienen. Unter MacOS ist es die &#8222;hübsche&#8220; Time Machine. Unter Windows benutze ich das kostenlose Veeam (aus meiner Sicht seit Jahren eines der besten Programme für diesen Zweck). Linux hat Timeshift für das System und Anwendungen wie Pika Backup für Dokumente. Die meisten erfüllen ihren Zweck recht gut auf einfache Weise: Zu sichernde Dateien aussuchen, mit Speicherziel verknüpfen, fertig. Eigentlich alles fein und genügt für die meisten Anwender:innen auch (sofern man diese Sicherung regelmäßig durchführt und mit externen Varianten wie Nextcloud oder Speichermedium bei Freunden kombiniert). Aber es geht noch deutlich mehr. Nur wird es dann rasch kompliziert mit Terminal-Befehlen, Fachbegriffen usw. Dem Backup-Programm KopiaUI gelingt es, alle Funktionen auf einer übersichtlichen Oberfläche zur Verfügung zu stellen. In Form von eigenständigen Programmen für Windows, MacOS und Linux. Auf Wunsch sogar als Anwendung für den Homeserver. Mit Sicherungszielen auf der Festplatte im Computer, auf die USB-SSD, freigegebenen Ordnern im Netzwerk, das NAS, in Cloud-Diensten. Hochverschlüsselt. Open Source. Kostenlos. Okay, eine kleine Lernkurve am Anfang ist dabei &#8211; aber nach 10 Minuten sollte alles klar sein. Überblick Nach dem Start von KopiaUI wird sofort eine Auswahl möglicher Backup-Ziele angezeigt: In vielen Fällen dürfte der erste Button &#8211; &#8222;Local Directory or NAS&#8220; &#8211; bereits ausreichend sein. Man wählt einen Zielordner z. B. auf einer eingesteckten USB-SSD. Wenn man die Nextcloud als Ziel möchte, so klickt man auf den WebDAV-Button. Möchte man Backups über einen kleinen Homeserver verwalten &#8211; bei mir ist es ein Raspberry Pi -, so greift man zu &#8222;Kopia Repository Server&#8220;. Repository: Kann man sich als &#8222;Lagerhalle&#8220; für die Backups vorstellen. Kann lokal oder bei einem Cloud-Dienst gespeichert sein. Sicherungsziele lassen sich einfach über den gewohnten Dateimanager des eigenen Systems auswählen: Anschließend wird man nach einem Verschlüsselungspasswort gefragt. Voreinstellung des Verfahrens ist AES 256, das als ausgesprochen sicher gilt, man kann aber auch andere Verschlüsselungsverfahren auswählen. Mit &#8222;New Snapshot&#8220; wählt man das Verzeichnis oder Speichermedium aus, das gesichert werden soll. Snapshot: In Kopia ist ein&#160;Snapshot&#160;eine platzsparende Sicherung der Dateien zu einem festen Zeitpunkt. Bei jedem Schnappschuss werden nur die Änderungen gespeichert. Bei der Wiederherstellung ist es aber so, als hätte man jeweils ein vollständiges Backup erstellt. Eine Übersicht zeigt alle bisher angefertigten Schnappschüsse. Man kann, ähnlich wie bei der Time Machine von MacOS, Dateien aus jedem beliebigen Schnappschuss/Zeitpunkt wiederherstellen. Soweit ein erster Überblick. Kommen wir nun zu den Besonderheiten von KopiaUI. Wiederherstellung auf die komfortable Weise Ein Restore kann zunächst so erfolgen, wie man es von anderen Backup-Programmen her kennt: Man wählt zunächst z. B. den letzten Schnappschuss aus, anschließend das Verzeichnis, in dem die Wiederherstellung erfolgen soll (Original-Verzeichnis, alternativer Speicherort, anderes Gerät usw.). Man kann sich von KopiaUI die Dateien auch in ein (Zip-)Archiv packen lassen, um die Sicherung z. B. auf einem Stick mit ins Büro zu nehmen. Zusätzlich lassen sich eine Reihe von Parametern setzen &#8211; Dateiberechtigungen, Überschreiben vorhandener Dateien usw. Meist werden die Default-Einstellungen aber ausreichend sein. Wenn man nur einzelne Ordner oder Dokumente wiederherstellen möchte, so kann man die Auswahl innerhalb der Oberfläche von KopiaUI treffen. Allerdings gibt es eine sehr komfortable Alternative: Mit einem Klick erstellt KopiaUI ein neues &#8222;Laufwerk&#8220;, das ausschließlich die Dateien des ausgewählten Snapshots zeigt. Dieses Laufwerk &#8211; im Beispiel &#8222;V&#8220; &#8211; kann im gewohnten Dateimanager aufgerufen werden: Wohlgemerkt: Der &#8222;reale&#8220; Speicherort muss sich für diesen Vorgang nicht auf einem anderen Laufwerk befinden. Die Anzeige im Dateimanager hat den großen Vorteil, dass man direkt aus dem Schnappschuss heraus die Ordner/Dateien an den gewünschten Ort per Drag-and-drop ziehen kann. Ideal, wenn man einen Filebrowser nutzt, der Verzeichnisse in zwei Fenstern darstellen kann. Ausgeklügelte Vorratsspeicherung Es wurde oben schon beschrieben, dass KopiaUI problemlos Dateien rekonstruieren kann, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten gesichert wurden. Bemerkt man also erst jetzt, dass eine wichtige Tabelle in einem Dokument fehlt, die in der vor-vorigen Version vor zwei Wochen noch drin war, so fährt man wie mit einer Zeitmaschine zu diesem Schnappschuss zurück und holt sich die damalige Version. Diese Versionierung bedeutet aber eigentlich, dass der benötigte Speicherplatz für Backups im Laufe der Zeit immer größer wird. Zwar wird nicht bei jedem Schnappschuss eine vollständige Version gespeichert, es werden immer nur die Änderungen festgehalten. Aber auch die benötigen ja Speicherplatz. KopiaUI kümmert sich nun um die Frage, wie lange man denn realistischerweise eine ältere Version aufbewahren muss. Der grundsätzliche Gedanke ist: Wenn ich aktuell an einem Projekt arbeite, dann möchte ich möglichst oft auch auf kleine Veränderungen in der jüngeren Zeit zugreifen können. Je mehr Zeit vergeht, desto weniger wichtig werden all die kleinen Veränderungen, da ich grobe Schnitzer inzwischen schon bemerkt hätte. Damit kann man schon ein wenig &#8222;entrümpeln&#8220; &#8211; beispielsweise statt 20 Versionen pro Tag genügt nur noch 1 pro Tag. Wenn die Monate verstreichen, dann muss man nach einem Jahr nicht mehr 30 Versionen eines Monats behalten, sondern vielleicht nur noch 1 je Monat usw. Diese &#8222;Aufbewahrungsfristen&#8220; (Rententions) können in KopiaUI sehr fein eingestellt werden. Jeder Schnappschuss erhält automatisch die entsprechenden Markierungen in Form von farbigen Etiketten: Zusätzlich können eigene Etiketten vergeben werden, etwa &#8222;diese Version nicht löschen&#8220; oder &#8222;Stand vor Abgabe der Examensarbeit&#8220; usw. Keine Sorge: Die Fristsetzung erfordert meist kein eigenes Eingreifen. Die eingetragenen Standardwerte sind für den Alltag gut geeignet. Aber je nach Projekt hat man die Möglichkeit, diese Werte den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Die Vorgaben bedeuten konkret: Zusätzliche Möglichkeiten durch Homeserver KopiaUI funktioniert auch ohne Verwendung eines Homeservers, da es für die Betriebssysteme jeweils eigenständige Anwendungen zur Verfügung stellt. Durch die Einrichtung eines Kopia-Servers kann man allerdings Backups von unterschiedlichen Geräten zusammenführen: Das gleiche Repository kann so z. B. gleichzeitig von einem Windows-Rechner und einem Linux-Rechner bedient werden. Der entscheidende Vorteil: Befinden sich auf beiden Rechnern identische Dateien, so wird nur eine Version gespeichert und damit Speicherplatz gespart. Beispiel: Sie haben den Ordner &#8222;Urlaubsbilder&#8220; auf dem Linux-Rechner gespeichert. Auf dem Windows-Rechner haben Sie aber zum Jahresende ein Fotobuch erstellt und daher den Ordner kopiert, so dass sich nun die gleichen Dateien auf zwei Rechnern befinden. KopiaUI bemerkt die Doppelung und speichert nur eine Version zusammen mit der Information, auf welchen Rechnern die Dateien zu finden sind. Sollte also später die Wiederherstellung auf einem bestimmten Rechner notwendig werden, so ordnet KopiaUI die Dateien korrekt dem jeweiligen Rechner zu. Schutz vor Ransomeware-Angriffen Ein weiterer Pluspunkt der Server-Variante: Ransomeware-Angriffe auf Backupspeicher werden erschwert. Man hat ja meist nur die Wahl: Entweder, man klemmt den Speicher nach erfolgtem Backup ab, zieht also z. B. den USB-Stecker. Erfolgt dann ein Angriff über das Netz auf den Hauptrechner, so bleiben die Daten auf dem getrennten Medium erhalten. Nachteil: Man muss immer an die Sicherung denken. Oder man automatisiert das Backup, z. B. soll dies immer um 18:00 Uhr erfolgen. Dazu muss das Speichermedium wie USB-Kabel oder als Netzwerk-Laufwerk eingebunden bleiben. Damit hat der Angreifer Zugang auf die Backup-Daten und kann diese ebenfalls verschlüsseln. Zwar gibt es eine Reihe von technischen Tricks, um dies zu verhindern (zeitgesteuertes Mounten, Read-only usw.), die sind für einen Nicht-ITler aber nicht gar so einfach. Ein Kopia-Server gibt hingegen ein Speichermedium nicht in der üblichen Weise frei, wie das etwa beim Samba-Protokoll geschieht. Die Zugriffsrechte sind in diesem Fall anders geregelt und können nicht auf einfache Weise ausgehebelt werden. (Ja, das ist jetzt vereinfacht ausgedrückt und ein perfekter Schutz würde zusätzliche Maßnahmen erfordern, aber so hat man schon mal einen wichtigen Schritt unternommen.) Zusätzlich hilft bei dieser Art von Angriffen die 3-2-1-Backup-Regel. Wenn man eine der Außer-Haus-Sicherungen etwa bei einem externen Cloud-Dienst speichert, so kann der Hoster in der Regel (neben der Versionierung) ein Backup vom Vortag auf den Server zurückspielen. Außerdem ist man mit KopiaUI recht frei in der Auswahl des Cloud-Anbieters. Die Backups landen dort ja verschlüsselt. Fazit Nicht erwähnt habe ich die vielen Möglichkeiten von Kopia-Cli, also die Befehle für das Terminal. Wer Skripte schreibt und komplexe Vorgänge steuern möchte, der wird an den ausgefeilten Parametern seine Freude haben. Meiner Ansicht nach spielt Kopia in der ersten Liga der Backup-Programme, ist aber momentan noch eher ein Insider-Tipp. In einer Reihe von Punkten ist das Programm meiner Ansicht nach &#8211; kommerziellen &#8211; Standard-Anwendungen, die z. B. bei den NAS-Systemen großer Hersteller mitgeliefert werden, in den Funktionen und Möglichkeiten überlegen. Wie auch immer: Wenn man die Software einmal ausprobiert, merkt man schnell, ob sie für die eigene Situation passt. Ich denke, es ein Test lohnt bei dem wichtigen Thema &#8222;Backup&#8220; allemal.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stromausfall, Blitzeinschlag, Wasserrohrbruch. Viren, Pishing&#x2d;Mails, Malware. Materialerm&uuml;dung, Hardwaresch&auml;den, Billigkomponenten. Ein unbedachter Tastendruck im Stress, ein fehlerhafter Kopiervorgang, ein &uuml;berm&uuml;tiges Kind im Arbeitszimmer &hellip; und &hellip; und &hellip; und. Tausend Gr&uuml;nde, sich um eine gute Backup&#x2d;Strategie fr&uuml;hzeitig zu k&uuml;mmern. Vorf&auml;lle im Bekanntenkreis von uns allen zeigen aber&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/kopiaui-backup-fuer-fortgeschrittene-win-macos-linux/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>FileBrowser Quantum &#8211; die Mini-Cloud für den Homeserver mit neuen Funktionen</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/filebrowser-quantum-die-mini-cloud-fuer-den-homeserver-mit-neuen-funktionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 17:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein kleiner Homeserver an den man ein, zwei externe USB-Speicher anschließt genügt oft schon für Familie, Wohngemeinschaften, kleine Teams oder Freiberufler. Ob man nun Fotos speichern, Dokumente für andere freigeben oder einfach nur eine zentrale Stelle für alle Backups in den privaten vier Wänden haben möchte &#8211; das alles lässt sich für schmale Münze realisieren. Das Datei- und User-Management kann man mit einem einfachen Tool erledigen, das in einer Minute installiert und eingerichtet ist: FileBrowser Quantum. In der neuesten Ausgabe hat die Anwendung noch einige zusätzliche Funktionen erhalten. FileBrowser Quantum ist ein Fork des Klassikers FileBrowser (wird nicht mehr aktiv entwickelt) und punktet mit modernen und nützlichen Funktionen. So hat Quantum beispielsweise eine blitzschnelle Index-Suche integriert und kann neben vielen Formaten inzwischen auch (MS-)Office-Dokumente in der Vorschau anzeigen. Vor allem lassen sich auch USB-Speicher und Netzlaufwerke integrieren. Einbinden von Laufwerken Im Screenshot sieht man in der Sidebar den lokalen Speicher, eine USB-SSD, Remotezugriff auf ein Verzeichnis im Netzwerk (Raspberry Pi &#8211; Paperless-Ordner) und ein Nextcloud-Pfad. Letzterer wurde über rclone eingebunden, so dass die Dateien auf dem Nextcloud-Server liegen und nicht in einem lokalen Verzeichnis. Weiterhin ist der Preview auf eine MS-Word-Datei zu sehen (ohne Layout, hier wird nur der Text angezeigt). Generell blinken die Vorschauen sehr flott auf, sobald man mit dem Mauszeiger über eine Datei fährt. PDF, Markdown, Bildformate &#8211; sogar Videos werden im Vorschaufenster abgespielt. Hell-/Dunkel-Ansicht, Auswahl der Akzentfarben, drei Ansichtsvarianten bei der Dokumentenansicht, Diashow-Modus für Bilder usw. sind vorhanden. Index-Suche Da ein Index aller Dateinamen gebildet wird, funktioniert die Suche sehr schnell. Auch Dateien auf den Remote-Laufwerken werden gefunden (hier kann der Aufbau des Index etwas länger dauern, da FileBrowser sich die Informationen zunächst vom entfernten Server holen muss). Die Resultate können ebenfalls in einem Preview-Fenster angeschaut werden. Neben Dateinamen und Metadaten werden auch die Inhalte von &#8222;puren&#8220; Textdateien erfasst &#8211; nicht aber PDF-Inhalte oder Content von Office-Dokumenten. Schlagwort-Vergabe/Tags werden aktuell vorbereitet und erste Hinweise auf entsprechende Möglichkeiten gibt es wohl schon in den Beta-Versionen (ich habe hier die aktuelle Version 1.1 auf meinem Raspberry Pi installiert). Nutzer und Rechte Nutzer lassen sich sehr einfach anlegen. Es können dabei eine Vielzahl von Rechten vergeben werden: Zugriffsmöglichkeiten können für Speicher-Bereiche nach Nutzern oder Gruppen sehr einfach direkt im Dateimanager eingeschränkt werden: Umfangreiche Freigabemöglichkeiten und Briefkastenfunktion Die Freigabe von Dateien hat ebenfalls einige Besonderheiten aufzuweisen. Sie lässt sich recht einfach direkt im Dateimanager für Ordner oder einzelne Dokumente einrichten: Der Freigaben können mit Ablaufdatum und Passwort versehen werden: Schön ist, dass es eine &#8222;Briefkastenfunktion&#8220; gibt, die nützlich ist für Workshops, Seminare usw. Die Teilnehmer:innen erhalten auf diese Weise einen Freigabelink, mit dem sie Dateien hochladen können, ohne über einen eigenen FileBrowser-Account zu verfügen. Außerdem hat man bei Freigaben die Wahl, ob ein öffentlicher oder ein interner Link erzeugt werden soll. Letzterer ist nur für eingetragene Mit-Benutzer abrufbar. Konfiguriert werden können auf die Menüpunkte der Seitenleiste für den Freigabeempfänger. So lässt sich etwa der Abruf eines QR-Codes für eine Weiter-Weitergabe einblenden: Es können in einem Zug mehrere Link-Varianten für das gleiche Dokument/den gleichen Ordner erstellt werden. So können unterschiedliche Empfänger unterschiedliche Berechtigungen für den Download erhalten: Zusätzlich können zwei verschiedene Varianten in die Zwischenablage kopiert werden: Einmal ein Freigabelink mit Aufruf des Dokuments im Browser und einmal ein direkter Download-Link. Fazit Auf eine Reihe weiterer Möglichkeiten bin ich nicht eingegangen &#8211; z. B. kann man eine 2FA einrichten. Die Dokumentation ist sehr ausführlich, ein Blick lohnt sich, um die vielfältigen Möglichkeiten auszureizen: Ich habe bereits mit dem ursprünglichen Filebrowser gearbeitet, der mir schon früher gut gefiel. Aber Quantum ist noch einmal eine ganze Ecke besser geworden, was Nutzen und Bedienung anbelangt. Sehr schön auch, dass das Programm tadellos auf einem Raspberry Pi 4 läuft und sich via Docker installieren lässt. Das Einhängen der Speichermedien geschieht in diesem Fall via üblicher YML-Konfigurationsdatei. Das hätte ich mir noch ein wenig eleganter gewünscht, aber der Aufwand hält sich in Grenzen. Ebenfalls macht Quantum eine gute Figur auf dem &#8222;25-Euro-NAS&#8220;, das ich in einer Artikelserie beschrieben habe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Homeserver an den man ein, zwei externe USB&#x2d;Speicher anschlie&szlig;t gen&uuml;gt oft schon f&uuml;r Familie, Wohngemeinschaften, kleine Teams oder Freiberufler. Ob man nun Fotos speichern, Dokumente f&uuml;r andere freigeben oder einfach nur eine zentrale Stelle f&uuml;r alle Backups in den privaten vier W&auml;nden haben m&ouml;chte &ndash; das alles l&auml;sst sich f&uuml;r schmale M&uuml;nze realisieren. Das Datei&#x2d; und User&#x2d;Management&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/filebrowser-quantum-die-mini-cloud-fuer-den-homeserver-mit-neuen-funktionen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Mehr machen mit Linux Mint. Teil 10: Das neue Startmenü anpassen</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/mehr-machen-mit-linux-mint-teil-10-das-neue-startmenue-anpassen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 17:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Linux Mint 22.3 und der Oberfläche Cinnamon 6.6 wurde das Startmenü überarbeitet. Neben Designverbesserungen ist es insbesondere die neue Sidebar, die sich als nützlich erweisen kann. Allerdings ist die Anpassung etwas kompliziert, da man an zwei unterschiedlichen Stellen Änderungen vornehmen muss. Doch das ist kein Hexenwerk. Hier mal eine kleine Anleitung zu den wichtigsten Punkten. Struktur des Cinnamon-Menüs Über den Hauptbereich (3) muss man nicht viele Worte verlieren. Kategorien, Anwendungsicons, Suchfeld &#8211; all das ist ausreichend bekannt. In der Sidebar kann man im unteren Teil (2) Programm-Favoriten aufnehmen zu Anwendungen, die man besonders häufig startet. Im oberen Teil (1) können nun Verknüpfungen zu bevorzugten Ordnern eingeblendet werden. Hinter diesen Links verbergen sich Lesezeichen des Dateimanagers Nemo. Daher ist die Funktion nicht auf lokale Ordner beschränkt. Man kann auch Lesezeichen zu Laufwerken im Netzwerk oder zu Verzeichnissen auf einem SFTP-Server aufnehmen. Damit die Lesezeichen eingeblendet werden, muss die entsprechende Option aktiviert werden: rechte Maustaste auf Startbutton und &#8222;Einrichten&#8220; wählen. Anschließend &#8222;Other bookmarks/Andere Lesezeichen&#8220; aktivieren: Bereich Lesezeichen Neben dem vorgegebenen Systemordnern können über das Bearbeitungsmenü in Nemo weitere Lesezeichen aufgenommen werden. In diesem Nemo-Menü kann auch die Reihenfolge der Ordner-Anzeige via Drag&#8217;n&#8217;drop bestimmt werden. Man könnte also beispielsweise das Verzeichnis &#8222;Nextcloud&#8220; nach oben schieben, dann würd dieser Ordner auch im neuen Startmenü oben erscheinen. Im nächsten Beispiel wurde zunächst in Nemo eine Verbindung zu einem freigegebenen Ordner im Netzwerk hergestellt, anschließend ein Lesezeichen gesetzt: Scrollfunktion Wenn man viele Lesezeichen bzw. Anwendungsfavoriten hat, so muss man nicht unbedingt das Startmenü vergrößern (indem man es &#8222;nach oben&#8220; zieht). Man kann es bei einer kleinen Größe belassen. In diesem Fall scrollen die Menüeinträge nach oben oder unten, wenn man mit der Maus drüber fährt: Das funktioniert in der Praxis recht gut, da der pure Mauszeiger genügt. Man muss also nicht irgendeine zusätzliche Taste drücken. Trotzdem sollte man die Liste klein halten und nicht zu viele Lesezeichen in Nemo aufnehmen. Der Dateimanager hat ja noch zusätzlich die Favoriten-Funktion für Verzeichnisse, die man alternativ für Ordner nutzen kann, die nicht im Startmenü eingeblendet werden sollen. Bereich Anwendungen Häufig benutzte Anwendungen hat man meist in der Taskbar griffbereit. Möchte man aber etwa bei kleineren Bildschirmen keinen Platz verschenken, so kann der Schnellstart auch über die Sidebar erfolgen. Es genügt in diesem Fall, kurz die Super-(Windows-)Taste zu drücken, dann erhält man seine Lesezeichenordner plus favorisierte Anwendungen eingeblendet. Die Liste der Anwendungen kann man, wie das bereits früher schon der Fall war, einfach via Drag&#8217;n&#8217;drop vom rechten Kategorienbereich an die gewünschte Stelle ziehen. Auch die Reihenfolge der Anwendungen kann man mit der Maus verändern. Alternativ klickt man mit der rechten Maustaste auf eine Anwendung und definiert sie im Kontextmenü als Favorit: Menü reduzieren Möchte man das Menü möglichst &#8222;klein&#8220; halten, so kann man die Anzeige des Avatars deaktivieren und zusätzlich die Abmelde-/Sperr-Buttons zur Suchleiste hin verschieben: Fazit Die persönliche Ordnerkonfiguration im Startmenü ist ein Pluspunkt. Es fühlt sich einfach einen Tick schneller an, die Super-Taste zu drücken und direkt den gewünschten Ordner vor Augen zu haben. Das hatte ich bisher über ein zusätzliches Applet gelöst &#8211; aber so gefällt es mir besser. Ich werde es aber bei einem reduzierten Menü belassen, da ich schon länger eher selten das Startmenü aufrufe. Seit einigen Monaten nutze ich unter Linux und Windows das Kreismenü Kando. Zusammen mit dem Kippen des Mausrads und dem Einsatz von Makros bin ich im Alltag damit deutlich schneller, als wenn ich mich durch Kategorien hangeln oder Buchstaben eintippen müsste. (Ausführlicher Artikel von mir dazu auf GnuLinux.)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Linux Mint 22.3 und der Oberfl&auml;che Cinnamon 6.6 wurde das Startmen&uuml; &uuml;berarbeitet. Neben Designverbesserungen ist es insbesondere die neue Sidebar, die sich als n&uuml;tzlich erweisen kann. Allerdings ist die Anpassung etwas kompliziert, da man an zwei unterschiedlichen Stellen &Auml;nderungen vornehmen muss. Doch das ist kein Hexenwerk. Hier mal eine kleine Anleitung zu den wichtigsten Punkten.</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/mehr-machen-mit-linux-mint-teil-10-das-neue-startmenue-anpassen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Paperless-ngx, Teil 25: Der Briefmarken-PC</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-25-der-briefmarken-pc/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 15:18:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mich erreichen immer wieder Anfragen, ob ich nicht die Installation von Paperless-ngx für jemanden übernehmen könnte. Oft von Personen, für die das Wort &#8222;Homeserver&#8220; eher abschreckend wirkt. Durch die Artikelserie hat man eine Vorstellung, dass Paperless-ngx eigentlich außerordentlich nützlich für den eigenen Alltag wäre &#8211; aber Installation, Einstellungen, Backup-Programme usw. usw. &#8230; all das traut man sich nicht zu. Der Erwerb eines Raspberry Pi für 50, 60 Euro ist nicht das Problem &#8211; aber Paperless-ngx sollte halt &#8222;Out-of-the-box&#8220; laufen. Ja, das ist machbar. Und zwar wirklich so, dass man nur den Raspberry Pi einschalten muss &#8211; und sofort von seinem gewohnten Desktop-PC aus das Dokumentenmanagement aufrufen kann! Besonderheit des Raspberry Pi Der große Unterschied zwischen einem Raspberry Pi und einem &#8222;normalen&#8220; PC liegt in der microSD-Karte. Auf der befindet sich, einfach ausgedrückt, der gesamte &#8222;PC&#8220;. Dazu kommt: Ein Raspberry Pi kann sich selbst &#8222;vervielfältigen&#8220;. Man kann also bei sich zu Hause ein System vollständig einrichten, abgestimmt auf die Wünsche des Empfängers. Von diesem System erzeugt man auf einer zweiten microSD-Karte einen &#8222;Klon&#8220;. Diesen Doppelgänger steckt man in einen Umschlag, der Empfänger schiebt die Karte in den eigenen Raspberry Pi, schaltet ein &#8211; und alles funktioniert! Alternativ kann man das System auch auf einen USB-Stick überspielen &#8211; auch in diesem Fall ist das Vorgehen gleich: Der Empfänger steckt den Stick in seinen Raspberry Pi und bootet von diesem. Vielleicht erhaltet Ihr in Eurem Bekanntenkreis ähnliche Anfragen &#8211; dann wäre dieses Vorgehen eine sehr einfache Möglichkeit, jemandem einen großen Gefallen zu erweisen. Was gehört auf unseren &#8222;Briefmarken-PC&#8220;? Mein Vorschlag ist, dass als Basis das aktuelle 64-Bit-System von Raspberry Pi OS mit Desktop genommen wird. Gerade Windows-Anwender haben auf diese Weise ein relativ gewohntes Bild vor Augen, falls sie später einmal via Remote den dortigen Filemanager starten möchten. Meist wird man ohnehin eine 128-GB-SD-Karte oder eine mit 256 GB verwenden, so dass ausreichend Platz für tausende von Dokumenten vorhanden sein sollte. Paperless-ngx plus Anleitung Darauf wird die Hauptanwendung Paperless-ngx installiert. Im letzten Teil der Folge habe ich ja gezeigt, dass die Installation mit einem einzigen Befehl erledigt ist. Dazu noch 2, 3 Beispieldokumente plus Eingang-Tag &#8211; und der Empfänger hat beim ersten Aufruf sofort etwas Inhalt vor Augen. Eines dieser Dokumente kann direkt eine Handreichung oder Checkliste zu Paperless-ngx sein: Paperless-Commander und zeitgesteuertes Backup Befehle für Update-Vorgänge, Sicherung via Export/Import usw. &#8211; all dies kann man in ein kleines Menü packen, das man auf dem Desktop verlinkt. Ich habe dazu vor einiger Zeit das Skript &#8222;Paperless-Commander&#8220; angefertigt, das man den eigenen Vorstellungen anpassen kann. Für zeitgesteuerte Backup-Vorgänge kann Vorta zum Einsatz kommen. Ich habe in einem anderen Artikel beschrieben &#8211; &#8222;Die 1-Klick-Sicherung&#8220; &#8211; wie man das Backup-Programm für Paperless-ngx konfiguriert. Als Sicherungsziel kann man zunächst die SD-Karte nehmen, da man nicht unbedingt weiß, ob der Empfänger einen zusätzlichen USB-Speicher oder eine Cloud für die Sicherung der Dokumente verwendet. Bonus: Da auch die Wallpaper-Einstellungen übernommen werden, kann man einen Hintergrund einrichten, der den Desktop etwas netter erscheinen lässt. Aber wie gesagt: Eigentlich wird der Raspberry-Pi-Desktop nicht unbedingt aufgerufen, da man auf Paperless-ngx via eigenem Browser zugreift. Aufnahme neuer Dokumente Neue Dokumente können ohne zusätzliche Tools über die Web-Ansicht mit Drag-and-drop in Paperless-ngx aufgenommen werden. Zusätzlich kann der consume-Ordner via Samba freigegeben oder Syncthing eingerichtet werden. Beide Möglichkeiten habe ich in der Artikelreihe ausführlicher beschrieben. Ich persönlich würde aber nicht zu viele Programme auf die Karte packen und mich lieber darauf konzentrieren, dass der Start reibungslos funktioniert. Tools können auch später noch nachinstalliert werden. Wie wird die microSD-Karte vervielfältigt? Für die Ausgangskarte sollte man ein &#8222;sauberes&#8220;/neues System installieren. Man möchte ja nicht, dass persönliche Daten transportiert werden. Damit auch nicht das private WLAN-Passwort ausgeliefert wird, sollte man für die Installation seinen Raspberry Pi per LAN-Anschluss betreiben. Wenn alles erledigt ist, kann man ja wieder seine &#8222;Haupt&#8220;-SD-Karte einlegen. Zugleich hat man damit eine &#8222;Master-SD&#8220; erzeugt. Sagt also zwei Wochen später Naomi: &#8222;Ui &#8211; der Udo hat so ein tolles System von Dir bekommen &#8211; das will ich auch haben!&#8220; &#8211; so zückt man diese SD-Karte und erzeugt einen weiteren Doppelgänger. In einen freien USB-Platz steckt man einen der zahlreichen Adapter, die es für (micro)SD-Karten zu kaufen gibt. Das Original steckt also im eigentlichen Karten-Slot, die anzufertigende SD in einem Adapter. Auf dem Raspberry Pi gibt es unter dem Menüpunkt &#8222;Zubehör&#8220; ein kleines Tool, das sich &#8222;SD Card Copier&#8220; nennt. Dieses startet man und wählt die gewünschten Laufwerke aus: Dabei müssen sich die beiden Medien in der Größe nicht 1:1 entsprechen. Bei meinem aktuellen Test hatte ich beispielsweise als Ausgangsmedium eine microSD-Karte mit 128 GB, das Zielmedium war ein USB-Stick mit 32 GB. Die Doppelung hat tadellos geklappt. Hinweise für den Empfänger Wichtig ist der korrekte Aufruf im Browser des Empfängers. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie er die IP seines Raspberry Pi ermitteln kann (FritzBox, App-Scan usw.). Man kann der SD-Karte aber auch einen Hostnamen wie &#8222;paperless&#8220; oder &#8222;rp4&#8220; mitgeben. Dies geschieht über das Kontrollzentrum des Raspberry Pi: Auf diese Weise muss der Empfänger nicht die IP seines Geräts kennen. Er kann einfach im Browser eingeben &#8222;paperless.local:8080&#8220; oder &#8222;rp4.local:8011&#8220; &#8211; je nachdem, welcher Port vergeben wurde. Dazu die Anmeldedaten für den ersten Aufruf &#8211; z. B. &#8222;admin/admin&#8220; &#8211; und der Hinweis, wie das Passwort geändert werden kann. Alternativ kann auch ein kurzes Video aufgenommen werden, das die ersten Schritte zeigt. Der Start ins neue System zur Dokumentenverwaltung klappt auf diese Weise, nach meiner Erfahrung, sehr gut. Wenn dann die ersten eigenen Dateien via Drag-and-drop aufgenommen wurden und nach wenigen Sekunden zu sehen sind, ist die Motivation groß, sich weiter in Paperless-ngx einzuarbeiten. Nun, Weihnachten oder ein Geburtstag steht vor der Tür &#8211; warum sich nicht einmal die Mühe für einen guten Freund machen?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mich erreichen immer wieder Anfragen, ob ich nicht die Installation von Paperless&#x2d;ngx f&uuml;r jemanden &uuml;bernehmen k&ouml;nnte. Oft von Personen, f&uuml;r die das Wort &bdquo;Homeserver&ldquo; eher abschreckend wirkt. Durch die Artikelserie hat man eine Vorstellung, dass Paperless&#x2d;ngx eigentlich au&szlig;erordentlich n&uuml;tzlich f&uuml;r den eigenen Alltag w&auml;re &ndash; aber Installation, Einstellungen, Backup&#x2d;Programme usw. usw.</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-25-der-briefmarken-pc/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Online-Dokus mit einfachen Mitteln erstellen</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/online-dokus-mit-einfachen-mitteln-erstellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 20:02:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Kann es im eher privaten Umfeld nützlich sein, Online-Dokumentationen zu erstellen? Hier mal einige Praxisfelder, an die man in diesem Zusammenhang vielleicht nicht sofort denkt: Man sieht an diesen wenigen Beispielen, wie wertvoll eine &#8222;Mini-Wissensbank&#8220; im Alltag sein kann. Für Handbücher und Anleitungen im technischen Bereich ist das Prinzip einer strukturierten Online-Doku schon lange gängig. Aber die Tools zur Umsetzung haben oft eine größere Lernkurve oder erfordern einen gewissen Pflegeaufwand für Aktualisierungen der Inhalte. Wir werden hier zur Umsetzung ein sehr einfaches Blog-System verwenden, das keine Datenbank benötigt und auf jedem günstigen Webspace läuft. Doch zunächst: Wie sieht das fertige System denn aus? Die Komponenten des Doku-Systems Startseite Die Hauptkapitel der Dokumentation werden zusammen mit einer kurzen Beschreibung auf einer Übersichtsseite dargestellt. Die Titel sind Links, man kann also direkt in einen Bereich springen, für den man sich besonders interessiert. Den Hell-Dunkel-Modus kann der Leser mit einem Klick umstellen. Aufbau und Struktur Hinter der Übersichtsseite werden die Informationen strukturiert dargestellt: Die Sidebar (1) zeigt Kapitel und Unterkapitel. In der Mitte befindet sich der eigentliche Inhalt eines Abschnitts (2). Ist dieser umfangreicher und weist verschiedene Überschriftsebenen auf, so erhält man in der rechten Spalte ein kleines Inhaltsverzeichnis mit anklickbaren Menüpunkten (3). Navigation Die eigentliche Navigation ist in der Sidebar zu finden. Zusätzlich gibt es im mittleren Bereich ein Breadcrumb-Menü oben (4) und &#8222;vorher/nachher&#8220;-Verweise unten (5). Öffnet man einen Hauptabschnitt, so werden die dazugehörigen Unterabschnitte samt Erläuterungen angezeigt: Damit erhält man auch bei einer großen Anzahl von Informationen eine saubere Ansicht. Es wird immer nur das eingeblendet, was gerade interessiert. Inhalte Texte, Fotos, Tabellen, Links, Videos &#8211; all das kann recht bequem über einen kleinen Editor eingefügt werden. Wer Markdown beherrscht, kann auch diese Auszeichnungssprache verwenden. Das Ziel ist eine handbuchähnliche Darstellung, wie sie für Dokumentationen üblich ist. Komplexe Formatierungen oder Designeinstellungen darf man daher nicht erwarten. Der Aufbau des Doku-Systems ist einfach gehalten, erfüllt aber in vielen Fällen seinen Zweck. Nun zur Frage, wie man das System installiert, mit Inhalten befüllt und aktualisiert. Grundlage: Das Blog-System HTMLy Über das &#8222;Brot-und-Butter-Blog-System&#8220; HTMLy habe ich vor einiger Zeit einen ausführlichen Artikel geschrieben. Es genügt für unseren Zweck, wenn man weiß, dass es mit nur einer einzigen Datei auf jedem günstigen Webserver innerhalb einer Minute installierbar ist. Das System benötigt keine Datenbank, wird gut gepflegt und ist ausgesprochen flott unterwegs. Und: Es bringt die Funktion für die Erstellung von Dokus bereits mit. Es muss also nichts zusätzlich installiert werden. Man wählt lediglich das Theme &#8222;doks&#8220; aus. Nun noch von der Blog-Ansicht auf die statische Ansicht umstellen. Die Dokumentation besteht ja nicht aus chronologischen Einzelbeiträgen, die Inhalte werden vielmehr in Form &#8222;fixierter Webseiten&#8220; abgelegt: So, damit sind die &#8222;Vorarbeiten&#8220; bereits abgeschlossen. Anlegen der Struktur Statische Seiten werden mit einem Klick auf den Menüpunkt in der Sidebar angelegt. Jede neue Seite bildet eine Hauptrubrik und kann beliebig viele Unterseiten aufnehmen. Es gibt keine tiefe Verschachtlung: eine Hauptebne plus eine Unterebene. Aber wie eingangs beschrieben: Längere Seiteninhalte können ein eigenes Inhaltsverzeichnis aufnehmen. Die Darstellung der angelegten Seiten im Backend ist sehr übersichtlich. Für alle Funktionen gibt es verständliche Buttons. Das hat HTMLy sogar besser gelöst als viele seiner &#8222;großen Brüder&#8220;. Ein Verschieben von Seiten und Unterseiten kann per Drag-and-drop durchgeführt werden: Aufnahme von Content Das Einfügen von Texten, Verweisen, Grafiken usw. geschieht über einen kleinen Editor. Was alles möglich ist, aber ich in meinem HTMLy-Artikel bereits ausführlich beschrieben. Alles ist sehr einfach gehalten &#8211; neue Inhalte können rasch und unkompliziert eingegeben werden. Pluspunkt &#8222;Aktualisierung von Inhalten&#8220; Der Wert eines Dokumentationssystems steht und fällt mit der Frage, ob es leicht zu aktualisieren ist. Denn das ganze System nützt nichts, wenn ein Haupt-Zuständiger keine Zeit hat oder nicht greifbar ist. An diesem Punkt scheitern viele ähnliche Anwendungen, denn Änderungen lassen sich schlecht delegieren, wenn jemand nicht mit den technischen Feinheiten vertraut ist. Bei unserem System ist die Pflege aber außerordentlich einfach: Einfach einen weiteren Account vergeben. Der Empfänger muss &#8211; fast &#8211; nichts vom System verstehen und sich auch nicht zur Struktur hangeln. Denn bei allen Seiten gibt es einen Edit-Button, so dass derjenige nur die Webseite aufschlagen muss und sofort Änderungen vornehmen kann. Soll also ein Datum geändert oder eine Anmeldeinfo ergänzt werden, so kann das sehr simpel und flott von jedem, der einen Account besitzt, erledigt werden. Blog und Doku parallel führen HTMLy ist ein &#8211; sehr gutes &#8211; Blog-System. Es bietet sich also an, diesen Bereich neben dem Doku-Bereich zu nutzen. Im Backend gibt es zwar keinen gesonderten Schalter dafür, aber die Entwickler haben diese Variante trotzdem integriert. Dazu muss man nur 1 Wort ändern: In der Datei ../config/config.ini den Eintrag &#8222;blog.enable&#8220; auf &#8222;true&#8220; setzen &#8211; also &#8222;blog.enable = true&#8220;. Erledigt. Der Blog-Bereich wird damit im Verzeichniszweig &#8222;/blog&#8220; aufgebaut. Erreicht man beispielsweise die Doku mit &#8222;meine-doku.de&#8220; so kann über einen Menüpunkt der dazugehörige Blog mit &#8222;meine-doku.de/blog&#8220; aufgerufen werden. Falls für den Blog ein völlig anderes Design gewünscht ist, so ist die einfachste Lösung eine Doppel-Installation in zwei Verzeichnissen. Eventuell möchte man einen bestehenden Blog oder eine existierende Webseite mit der Dokumentation ergänzen. HTMLy lässt sich überall installieren, ohne zu stören. Sogar in einen Unterpfad einer WordPress-Installation. Mit einem Link kann die Doku vom bestehenden Angebot aus aufgerufen werden. Da HTMLy auch die Gestaltung von Menüs übernimmt, definiert man in seinem Dokumentensystem dann einen &#8222;Zurück&#8220;-Link.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kann es im eher privaten Umfeld n&uuml;tzlich sein, Online&#x2d;Dokumentationen zu erstellen? Hier mal einige Praxisfelder, an die man in diesem Zusammenhang vielleicht nicht sofort denkt: Man sieht an diesen wenigen Beispielen, wie wertvoll eine &bdquo;Mini&#x2d;Wissensbank&ldquo; im Alltag sein kann. F&uuml;r Handb&uuml;cher und Anleitungen im technischen Bereich ist das Prinzip einer strukturierten Online&#x2d;Doku schon&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/online-dokus-mit-einfachen-mitteln-erstellen/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Paperless-ngx, Teil 24: Der Mega-All-in-One-Befehl für die Sofortinstallation (Beta)</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-24-sofortinstallation/</link>
					<comments>https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-24-sofortinstallation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 14:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einem einzigen Befehl nicht nur Paperless-ngx installieren, sondern auch alle zusätzlichen Funktionen aktivieren? So, dass man bereits nach wenigen Minuten die ersten Dokumente in das System schieben kann, die Texterkennung funktioniert (für deutsche und englische Texte), Dateiverzeichnisse zugänglich sind, ein Admin-Konto angelegt ist? Auch Bilder und gespeicherte Mails aufgenommen werden können? Und dazu noch das neue Raspberry Pi OS Trixie zum Einsatz kommen kann und die neueste Datenbank-Version 17 von Postgres (Unterstützung bis 2029) zum Einsatz kommt? Auch die Docker-Installation geschieht durch diesen Befehl, &#8211; und man muss sich um nichts Gedanken machen. Ja, das funktioniert. Das vorkonfigurierte Paket In Teil 5 der Serie habe ich die &#8222;traditionelle&#8220; Vorgehensweise zur Installation von Paperless-ngx auf einem Raspberry Pi beschrieben. Durch eine Reihe von einzelnen Schritten und Abfragen kann man das System den eigenen Wünschen anpassen &#8211; etwa auf die Texterkennung in MS-Word-Dokumenten verzichten, um Speicher zu sparen. Es hat sich aber gezeigt, dass viele Anwender:innen das &#8222;volle Paket&#8220; haben möchten, um alle Funktionen zu nutzen, die das Dokumentenmanagementsystem bietet. Daher habe ich die Installation vorkonfiguriert mit allen Parametern, die in meiner Serie benutzt werden. So wird das Medienverzeichnis beispielsweise auf eine Weise angelegt, die direkt über den Dateimanager zugänglich ist. Man kommt also zu jedem Zeitpunkt an seine Daten, Dokumente, Unterverzeichnisse ran &#8211; selbst wenn Paperless-ngx einmal nicht funktionieren sollte. Auch die 1-Klick-Sicherung mit Versionierung klappt und die anderen empfohlenen Backup-Methoden. Nach wie vor kann man also alles, was in der umfangreichen Artikelserie beschrieben wird mit der neuen Installation nachvollziehen, ohne etwas ändern zu müssen. Natürlich kann man den Befehl gemäß den eigenen Wünschen anpassen, aber gedacht ist er für absolute Beginner. Befehl kopieren und sofort ein vollständig funktionierendes System vor sich haben, das ist das Ziel. Bei mir funktioniert der Befehl zwar, aber ich möchte abwarten, welche Rückmeldungen ich erhalte. Auf welchem Raspberry Pi funktioniert es? Sehr gut läuft Paperless-ngx bereits auf einem Raspberry Pi 4 mit 4 GB. Mit dieser Hardware habe ich den Befehl auch bei mir getestet (mein Hauptarchiv liegt auf einem Raspberry Pi 5 mit 8 GB und 500 GB NVMe M.2 SSD). Wer noch kein Gerät hat, dem empfehle ich einen Raspberry Pi 400. Der ist aktuell neu für ca. 70 Euro zu haben und läuft &#8222;lautlos&#8220;, da keinen Ventilator zur Kühlung benötigt wird. Und ein (Tastatur-)Gehäuse ist auch direkt dabei. Ob man das Betriebssystem auf eine microSD-Karte spielt oder einen USB-Stick ist nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass das Speichermedium &#8222;schnell&#8220; ist &#8211; man sollte also keine Billigvarianten verwenden. Installiert sollte auf dem Raspberry Pi das neueste 64-Bit-Betriebssystem (Trixie) mit Desktop sein. Wenn man sich ein Starter-Kit von einem Raspberry Pi kauft, ist dieses bereits auf der beiliegenden SD-Karte installiert, ansonsten überspielt man kurz die aktuelle Version. Aber sogar das muss man nicht mehr machen: Sofern man ein LAN-Kabel in den Raspberry Pi steckt, holt sich dieser das neue System über das Internet und installiert es. Der Stromverbrauch bei allen Raspberry-Pi-Geräten ist mit ca. 4 &#8211; 6 W derart gering, dass man Paperless-ngx durchgehend laufen lassen kann und so zu jeder Zeit und auch von unterwegs Zugriff auf alle Dokumente hat. Aber auf YouTube sieht das immer so kompliziert aus. Und braucht man nicht auch ein NAS? Ich weiß &#8211; es schlackern einem die Ohren, wenn da von Portainern, Stacks, Proxmox, Stacks und weiß der Geier von was noch die Rede ist. Ein simpler Befehl gibt halt keine Einschaltquoten. &#8222;Nerds&#8220; werden in dem komplexen Vorgehen Vorteile sehen &#8211; ich sehe keine. Gegen ein gutes NAS für Backups habe ich nichts &#8211; aber man benötigt die teuren Geräte nicht für Paperless-ngx. Selbst wenn man tausende von Dokumenten verwalten möchte. Im Gegenteil, die Power eine Raspberry Pi kann bei der Verarbeitung einem einfacheren NAS sogar überlegen sein. Nebenbei: Der Raspberry Pi eignet sich auch hervorragend für Backup-Aufgaben, wenn man noch eine USB-SSD anschließt. Alternativ kann man auch gebrauchte ThinClients von Ebay nehmen, wie ich in meiner &#8222;25-Euro-NAS&#8220;-Serie gezeigt habe. (Ich will hier ja keine Werbung für eine bestimmte Hardware machen. Es geht mir nur darum, Anwendern, die noch keine Erfahrung mit Homeservern haben, etwas die Sorge zu nehmen, dass ein preisgünstiges Gerät nicht ausreicht.) Wie wird der Befehl eingegeben? Raspberry Pi starten, auf dem Gerät den Browser starten (der ist schon installiert), diese Webseite aufrufen (1), zur Text-Box scrollen, in der rechten Ecke ist ein Kopier-Symbol (2), das anklicken. Dann Terminal aufrufen (3) und ins Terminal den gesamten Text kopieren (4) &#8211; am einfachsten mit der rechten Maustaste und &#8222;einfügen&#8220;. Enter drücken. Fertig. Damit wird die gesamte Installation in Gang gesetzt. Es muss lediglich 1 x neu gebootet werden (nach ca. 2 Minuten). Das versuche ich noch zu automatisieren, aber momentan gibt man einfach ein: Wenn der Raspberry Pi hochgefahren ist: Durch diesen Befehl wird der Code von den Servern geholt und alle notwendigen Dienste werden gestartet. Das hat bei mir knapp 7 Minuten gedauert, dann ist alles erledigt. (Falls man langsame Speichermedien benutzt, dauert alles ein paar Minuten länger.) Aufgerufen wird Paperless-ngx in einem Browser auf einem beliebigen Gerät mit [IP-des-Geräts]:8011, also z. B. http://192.168.178.77:8011. Beim ersten Start benötigt das System 2 &#8211; 3 Minuten, bis es hochgefahren ist &#8211; also nicht ungeduldig werden :-). Nutzername: admin, Passwort: admin (und natürlich dann in den Einstellungen ändern nach dem ersten Login). Ein Befehl &#8211; zwei Varianten Variante 1: mit Docker-Installation Wenn man Raspberry Pi OS frisch startet und bisher noch keine Homeserver-Anwendungen genutzt hat, so ist dieser Befehl die richtige Variante. In einem Vorschub installiert er gleich Docker mit und geht dann nahtlos zur Installation von Paperless-ngx über. Variante 2: ohne Docker-Installation Sofern bereits andere Dienste auf die Raspberry Pi laufen, die Docker mit docker-compose verwenden, ist die Installation von Docker unnötig. Daher reicht ein kürzerer Befehl und die Installationszeit sollte sich entsprechend verringern: Den Code möchte ich noch optimieren. Gerne nehme ich dazu Eure Tipps an. Wie immer gilt: Ich gebe das hier so weiter, wie das bei mir klappt. *) Ein Dokument zur Erklärung, wie der Befehl funktioniert, kann abgerufen mit diesen Links: PDF-FormatEPUB-Format *) Ab und zu &#8211; sehr selten &#8211; erhalte ich eine Mail mit Vorwürfen, dass etwas auf dem eigenen Gerät nicht so klappt, wie ich das hier beschreibe. Ich bin kein IT-Berater &#8211; ich gebe das so weiter, wie ich es kann, aber man muss selbst entscheiden, ob man das übernehmen möchte. Das nur mal nebenbei &#8230; 😉]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem einzigen Befehl nicht nur Paperless&#x2d;ngx installieren, sondern auch alle zus&auml;tzlichen Funktionen aktivieren? So, dass man bereits nach wenigen Minuten die ersten Dokumente in das System schieben kann, die Texterkennung funktioniert (f&uuml;r deutsche und englische Texte), Dateiverzeichnisse zug&auml;nglich sind, ein Admin&#x2d;Konto angelegt ist? Auch Bilder und gespeicherte Mails aufgenommen werden&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-24-sofortinstallation/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der eigene E-Book-Server für Tolino &#038; Co.</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/der-eigene-e-book-server-fuer-tolino-co/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 18:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute mal ein einfacher Tipp für Leser, die sich jetzt vielleicht zu Weihnachten einen E-Reader zulegen. Ich selbst habe hier gerade einen Tolino Shine Color rumliegen, das Verfahren funktioniert aber auch mit anderen Modellen. Um eigene Bücher bequem auf das Gerät per WLAN zu übertragen, genügt der Klassiker Calibre. Diese kostenlose Software ist seit Jahren der Quasi-Standard für das eigene E-Book-Regal und hat tausend Möglichkeiten, solche Bücher zu organisieren oder zu konvertieren. Jetzt soll es aber nur um eine Funktion des Programmes gehen: Mit einem Klick wird Calibre zum Buchserver im heimischen WLAN, so dass von allen Geräten darauf zugegriffen werden kann: Calibre zeigt die IP des Computers an und hängt noch den Port 8080 dran. Damit erhält man den &#8222;Abruflink&#8220; für andere Geräte. In diesem Beispiel also den Link &#8222;http://192.168.178.103:8080&#8220;. Diesen Link merken und nun den Browser auf dem Lesegerät aufrufen. Bei Tolino versteckt sich dieser unter dem Menüpunkt &#8222;Mehr&#8220; &#8211; &#8222;Beta-Funktionen&#8220;. In die Adresszeile einfach den eben erwähnten Link eingeben: Der Link muss nur beim ersten Aufruf eingegeben werden. Wenn man rechts unten mit dem Drei-Punkte-Menü den Calibre-Link als Startseite speichert, so wird die Bücheransicht später immer sofort aufgerufen. Tipp: Falls der Download eines Buches stockt, kann man die mobile Ansicht von Calibre nehmen. Dazu ergänzt man den Link um &#8222;/mobile&#8220;. Hier also: &#8222;http://192.168.178.103:8080/mobile&#8220;. Nach dem Download ist das Buch auf der Hauptseite des Readers zusammen mit Onleihe-Büchern, Vorschlägen der Buchhandlung usw. zu sehen: Auf diese Weise spart man sich das Hantieren mit einem USB-Kabel. Auch kann man so Calibre von anderen Geräten aus &#8222;füttern&#8220; und hat immer einen einheitlichen Buchbestand.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein einfacher Tipp f&uuml;r Leser, die sich jetzt vielleicht zu Weihnachten einen E&#x2d;Reader zulegen. Ich selbst habe hier gerade einen Tolino Shine Color rumliegen, das Verfahren funktioniert aber auch mit anderen Modellen. Um eigene B&uuml;cher bequem auf das Ger&auml;t per WLAN zu &uuml;bertragen, gen&uuml;gt der Klassiker Calibre. Diese kostenlose Software ist seit Jahren der Quasi&#x2d;Standard f&uuml;r das eigene E&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/der-eigene-e-book-server-fuer-tolino-co/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>MiniOS &#8211; das ideale Linux für unterwegs</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/minios-das-ideale-linux-fuer-unterwegs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2025 17:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein &#8222;privates Büro in der Westentasche&#8220; ist mit MiniOS besonders leicht umzusetzen. Nun könnte man denken: Warum nicht einfach einen Live-Stick von irgendeinem Linux-System nehmen? Damit kann man wenig anfangen, da Einstellungen und Daten nicht gespeichert werden. Steckt man einen solchen Stick erneut ein, beginnt alles wieder von Null. Möglichkeit 2 wäre: 1 x USB-Live-Stick und von da auf Stick Nr. 2 installieren. Ja, machbar. Aber das Risiko steckt im Bootloader, der bei manchen Installationen auf dem Haupt-Speichermedium landet. Daher bekommt man oft den Rat, für solche Aktionen die Festplatte/SSD zu entfernen, was aber bei Notebooks nicht so einfach machbar ist. Möglichkeit 3: Live-Stick mit &#8222;Persistenz&#8220; &#8211; also ein Bereich, der die Einstellungen speichert. Ist bei manchen Linux-Versionen konfigurierbar, stellt aber manchmal nicht den ganzen vorhandenen Speicherplatz zur Verfügung und funktioniert nach meiner Erfahrung nicht immer. MiniOS hat die dritte Möglichkeit quasi in seiner DNA: Man geht zwar so vor, als wollte man einen Live-Stick erstellen &#8211; erhält aber eine vollständige Installation auf dem Stick, ohne etwas konfigurieren zu müssen. Man kann sofort damit arbeiten, der gesamte Speicher steht zur Verfügung. Basics MiniOS basiert auf der neusten Debian-Ausgabe Trixie. So steht die ganze Welt der Debian-Anwendungen zur Verfügung. Dazu erhält man einen systemschonenden Desktop (Xfce). Läuft also auch auf älterer Hardware flott. Allerdings ist für die Geschwindigkeit die Qualität des USB-Sticks entscheidend: Ich habe für meinen Test einen &#8222;SanDisk Extreme PRO USB 3.2&#8220; mit 256 GB verwendet &#8211; damit läuft MiniOS gefühlt so schnell die die eingebaute Notebook-SSD. Aber für einen ersten Test kann man natürlich jeden günstigen Stick nehmen. Es gibt 3 Ausgaben: Standard begnügt sich mit 770 MB Arbeitsspeicher und 800 MB Speicherplatz. Toolbox enthält Programme für Wartung, Diagnose und Datensicherheit (kann also ganz nützlich sein, wenn man ein fehlerhaftes System reparieren möchte). Ich habe zu &#8222;MiniOS Ultra&#8220; gegriffen. Damit erhält man ein Softwarepaket für Büro, Design, Video, Audio usw. plus zahlreiche Tools zur Systempflege. Auch hierfür genügen 770 MB Arbeitsspeicher, lediglich der benötigte Speicherplatz ist größter: 1,7 GB. Vermisst man Anwendungen, so können diese über die Synaptic-Paketverwaltung nachinstalliert werden. Man erhält ein vollwertiges Linux &#8211; funktional ohne &#8222;SchnickSchnack&#8220;. Der Vorteil: Hat man unterwegs eher ältere Computer zur Verfügung, beispielsweise in einem Hotel oder bei Freunden, so ist MiniOS auf einem USB-Stick anspruchslos genug, um in den meisten Fällen zu funktionieren. Ein zweiter Vorteil: Man kann einen solchen Stick einem Bekannten in die Hand drücken, der erste Erfahrungen sammeln möchte. Er hat damit sofort ein lauffähiges Linux zur Verfügung, das er ausgiebig testen kann. Installation Wie man einen Live-Stick erstellt, dazu gibt es 2 Milliarden Videos: ISO-Datei von der MiniOS-Homepage runterladen, ein Tool wie Rufus aufrufen, ISO damit installieren &#8211; fertig. Wie immer: Auf dem Stick vorhandene Daten werden bei der Installation gelöscht. Anschließend den Stick in ein &#8222;Zielgerät&#8220; stecken und dafür sorgen, dass von dem Stick gebootet wird. So weit ist alles identisch mit dem, was man von Live-Sticks kennt. Aber wie erwähnt ist es diesmal ein vollständiges System. Der Zugriff auf vorhandene Speichermedien &#8211; also etwa ein Windows-System &#8211; ist auch gegeben. Hat man dort also bereits Dateien erstellt, so tauchen diese im Dateimanager auf und können in beide Richtungen übertragen werden. Man kann den Stick allerdings auch so benutzen, dass man MiniOS auf dem regulären Speichermedium installiert: Verschlüsselte Bereiche Bei einem USB-Stick ist eine Verschlüsselung sinnvoll, den kann man ja leicht vergessen oder verlieren. In meinem Beispiel habe ich daher die eigentliche System-Partition für MiniOS auf dem Stick verkleinert und dafür nur ca. 60 GB genommen. Die zweite Partition für die Daten wurde mit LUKS verschlüsselt, das Linux ohnehin mitbringt: Das erscheint mir ein guter Mittelweg zu sein. Wenn man auch die Systempartition verschlüsseln möchte, so muss man den Weg über eine &#8222;normale&#8220; Installation gehen &#8211; die wollten wir ja gerade vermeiden. Zudem hat man noch die übliche Passwortanmeldung. Alternativ kann man seine Daten auch mit der eigenen Nextcloud verbinden. Nextcloud lässt es ja zu, dass man bei abhanden gekommenen Geräten per Remote-Befehl die Verbindung kappt. Fazit Man erhält mit MiniOS sein privates Linux-Büro, das man immer bei sich haben kann. Großer Pluspunkt ist, dass man damit immer die gleiche Umgebung vor Augen hat: Alle Dateien und Anwendungen sind dort, wo sie hingehören, man kann unterbrechungsfrei weiterarbeiten. Auch für den Arbeitsalltag im Büro, sofern man dort USB-Sticks verwenden darf, hat es Vorteile: Man kann in der Mittagspause auch mal an privaten Projekten arbeiten, ohne dass Daten auf dem Bürocomputer landen. Oder man gibt den Stick an das Sekretariat weiter &#8211; alles ist schon so eingerichtet, dass weitergearbeitet werden kann. Ganz nebenbei erhält man eine nützliche Tool-Sammlung, die gute Dienste leisten kann, wenn mal was am Hauptgerät nicht funktioniert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &bdquo;privates B&uuml;ro in der Westentasche&ldquo; ist mit MiniOS besonders leicht umzusetzen. Nun k&ouml;nnte man denken: Warum nicht einfach einen Live&#x2d;Stick von irgendeinem Linux&#x2d;System nehmen? Damit kann man wenig anfangen, da Einstellungen und Daten nicht gespeichert werden. Steckt man einen solchen Stick erneut ein, beginnt alles wieder von Null. M&ouml;glichkeit 2 w&auml;re: 1 x USB&#x2d;Live&#x2d;Stick und von da auf Stick&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/minios-das-ideale-linux-fuer-unterwegs/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zorin 18 &#8211; Das &#8222;Out of the box&#8220;-Linux für Windows-Anwender</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/zorin-18-das-out-of-the-box-linux-fuer-windows-anwender/</link>
					<comments>https://digital-cleaning.de/index.php/zorin-18-das-out-of-the-box-linux-fuer-windows-anwender/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 15:34:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf den ersten Blick könnte man denken, dass man es mit Windows 11 zu tun hätte. Dabei geht es nicht um die üblichen Layout-Anpassungen, die Windows lediglich imitieren. Zorin 18 (aktuell noch Beta) hat, wie schon die vorhergehenden Versionen, besonders Anwender:innen im Blick, die noch eine enge Bindung an Windows haben. Snap-Layout-Leiste für die Positionierung von Programmfenstern? Vorhanden. OneDrive-Zugriff im Dateibrowser? Geht klar. Vereinfachte Nutzung der Online-Varianten von Word, PowerPoint und Excel? Yep. Blitzschnelle Volltextsuche über Ordner und Unterordner hinweg? Checked. Einbinden von Netzwerk-Laufwerken ohne Fummelei? Natürlich. Remote-Zugriff von Windows eingebaut? Yep. Ansteuern von Drucker und Scanner? Aber sicher. Austausch mit dem Smartphone? Null Problemo. Und so weiter &#8230; Das &#8222;Out of the box Linux&#8220; Zorin basiert auf Ubuntu und nutzt unter der Haube den GNOME-Desktop. Allerdings wurde Aussehen und Funktionsvielfalt stark angepasst. Erweiterungen und Funktionen wurden derart gut vorkonfiguriert und in das Gesamtsystem eingepasst, dass man nach dem Start von Zorin fast nichts mehr nachinstallieren oder durch &#8222;Bastelarbeit&#8220; anpassen muss. Ein kleines Beispiel: Bei meinem Linux-Mint habe ich für den Datei-Austausch mit meinem iPhone KDE-Connect installiert. Kein großes Ding &#8211; aber man muss halt wissen, dass es diese Anwendung gibt und schauen, wie man sie installieren kann. Zusätzlich musste ich in Mint ein Applet für den System Tray einbinden, um schnellen Zugriff zu haben. Dies alles ist bei Zorin unter dem Menüpunkt &#8222;Zorin-Connect&#8220; bereits vorhanden. Und das alles in einer sehr eleganten und nutzerorientierten Weise: Zudem ist das Layout von Zorin sehr hübsch und funktioniert vor allem sehr &#8222;smooth&#8220;. Ich habe es auf meinem älteren HP Pavilion (8 GB Arbeitsspeicher) installiert &#8211; gerade der Wisch mit dem Trackpad, das Umschalten zwischen Virtuellen Desktops, 2- und 3-Finger-Gesten usw. &#8230; all dies klappt ausgesprochen flott, ohne dass etwas einstellen musste. Vorteile für Windows-Anwender Erster und größter Vorteil: Nach der Installation funktioniert Zorin 18 so, wie man es erwartet. Man kann direkt mit der Arbeit loslegen. Okay, ein paar Konto-Anmeldungen &#8211; aber das muss man ja bei jedem System machen. Ein Mastodon-Follower hat mir geschrieben, dass im Sekretariat sowohl mit Windows als auch mit Zorin gearbeitet wird &#8211; und für die Sekretärin laufe der Switch von einem zum anderen System und zurück ausgesprochen problemlos. Fenster-Dock Das Fenster-Snap-Band, das sich öffnet, wenn man eine Anwendung zum oberen Rand führt, verhält sich praktisch identisch mit jenem, das man von Windows 11 kennt. Auch in Zorin 18 kann man eigene Aufteilungen vornehmen &#8211; ideal, wenn man mit großen Bildschirmen arbeitet. Ja, auch bei meinem Linux-Mint kann ich mit Tastenkürzel ähnlich Fenster verschieben. Aber das Band macht dies doch deutlich leichter und eleganter: OneDrive und MS-Online-Office Die Anwendung &#8222;Online Konten&#8220; gibt es schon länger, aber erst seit GNOME 46 funktioniert damit der Zugriff auf die Microsoft-Welt. Wenn jemand beispielsweise ein MS-Office-Abo hat, so möchte er ja auf allein seinen Geräten die Dateien von dort abrufen bzw. auf diesem Cloud-Angebot speichern können. Dies ist bei Zorin 18 auch direkt im Dateibrowser möglich: Beim Doppel-Klick auf eine Microsoft-Datei wird das Dokument in LibreOffice geladen und kann von da wieder im Microsoft-Format auf OneDrive gespeichert werden. Wer die Dateien lieber direkt in vertrauter Umgebung bearbeiten möchte, der hat durch die Online-Variante eine recht gute Möglichkeit. Die ist in der Basis-Version kostenlos. Sofern man das erwähnte Abo hat, kann man auf die meisten der gewohnten Funktionen problemlos zugreifen. Daher findet man bei Zorin das kleine Tool &#8222;Webapps&#8220;. Damit öffnet sich zwar nur ein Browser-Fenster, aber man hat mehr &#8222;Fläche&#8220; zur Verfügung, da die üblichen Browser-Icons fehlen. Zusätzlich werden die Office-Anwendungen, z. B. Word, PowerPoint, in das Startmenü eingebunden. Remote-Zugriff Wenn man auf dem PC mit Windows arbeitet und auf dem Notebook Zorin installiert hat, so kann man mit wenigen Klicks einen Remotezugriff herstellen. Bei Zorin findet man in den Einstellungen den Punkt &#8222;Bildschirmfreigabe&#8220;. Die schaltet man frei, vergibt Anmeldedaten &#8211; fertig. Da seit Windows 10 dort der Punkt &#8222;Remotedesktopverbindung&#8220; zur Verfügung steht, kann man beide Systeme mit einem Klick verbinden. Zusätzlich gibt es den Punkt &#8222;Fernanmeldung&#8220; für den Terminal-Zugriff via SSH. Laufwerke im Netzwerk Als Linux-Mint-User bin ich gewohnt, dass Laufwerke recht einfach im Netzwerk zur Verfügung gestellt werden können &#8211; und umgekehrt auf freigegebene Laufwerke zugegriffen werden kann. Aber Zorin 18 macht alles gefühlt noch einen Tick einfacher. Viele Schritte, die man sonst zu Beginn vornehmen muss, entfallen. Freigegebene Laufwerke werden problemlos erkannt und eingebunden: Sehr schön auch der Hilfetext, der an der passenden Stelle mit Beispielen anzeigt, was man für Samba (Windows-Freigaben), WebDAV, NFS, FTP usw. einzutragen hat. Möchte man einen Zorin-Ordner für andere im Heimnetz freigeben, so ist das auch extrem einfach umzusetzen: Rechtsklick auf Ordner, Berechtigungen auswählen, fertig. Windows-Anwendungen ausführen Mit &#8222;Wine&#8220; und &#8222;Bottles&#8220; kann man Windows-Programme in vielen Fällen unter Linux ausführen. Das Zorin-Startmenü weist darauf hin und ermöglicht es bei Bedarf, direkt diese Komponenten zu installieren. Dabei kommt noch eine Zorin-Besonderheit zum Tragen: Startet man ein Windows-Programm, so blendet Zorin eine kleine Meldung mit Linux-Alternativen ein. So nach dem Motto: &#8222;Sie wollen gerade den Windows-Editor X starten &#8211; Linux hätte da noch Y und Z zu bieten. Wollen Sie es nicht lieber mit einem echten Linux-Programm probieren?&#8220; Die Zorin-Datenbank wurde unter Version 18 auf rund 170 Alternativ-Vorschläge ergänzt. Und sonst noch? Die kombinierte Dateinamen-/Volltextsuche, die sich auch auf Unterordner erstreckt, ist sehr gelungen. Es erscheint im Dateimanager ein Zitate-Symbol, das direkt die Fundstelle im Volltext anzeigt: Dazu gibt es Filter für Datumsbereiche oder UND/ODER-Verknüpfungen. Es wird wohl eine Index-Datenbank vorab gebildet &#8211; die Suchresultate erschienen bei meinen Tests noch während der Eingabe. Der Paketmanager bietet nicht nur eine Quelle an. Ob Debian, Snap, Flatpak, Zorin-Apps &#8211; alles ist eingebunden, der Anwender muss sich nicht den Kopf zerbrechen, wie er mit zusätzlichen Terminal-Befehlen weitere Quellen einbinden kann. So fand ich auf Anhieb meine Lieblingsanwendungen Vivaldi, Typora und UpNote. Screencapture und Screenrecording funktionieren, sobald man die Druck-Taste betätigt. Drucker und Scanner wurden bei mir anstandslos gefunden, Bluetooth, WLAN, Audio &#8211; alles wie gewohnt. DRM bei Streaming-Angeboten stellt auch kein Problem dar. Der (Brave-)Browser ist bereits so installiert, dass man mit Netflix &#38; Co. direkt loslegen kann (die Szene mit dem Fahrlehrer bei Wednesday, S2E2, gefällt mir besonders gut &#8211; hat jetzt aber nicht mit Zorin zu tun). Bei Zorin gibt es eine Blog-Artikel zu weiteren Neuerungen der Beta-Version 18. Es wird auch neue &#8222;Pro&#8220;-Versionen geben, dabei handelt es sich aber wie bisher eher um eine symbolische finanzielle Unterstützung für zusätzliche Designs. Live-Stick und Installation auf SSD haben problemlos geklappt, die Beta läuft bei mir auch stabil. Aber wie immer: Beta-Versionen sind nur für den Test gedacht, wenn man produktiv damit arbeiten möchte, sollte man die finale Version abwarten. Zorin verspricht, dass es dann auch eine Update-Funktion geben wird, die den Sprung von Version 17 auf 18 leicht machen soll. Auch dann gilt der Rat: Immer ein Backup anfertigen. Mein Fazit: Zorin 18 ist erstaunlich gut gelungen. Ich werde zwar bei Mint bleiben, weil ich nicht ohne einen besonderen Grund ein System wechseln möchte. Aber wer sich jetzt gerade den Umstieg von Windows auf Linux überlegt oder im Familien-Bekanntenkreis gefragt wird, der sollte sich Zorin 18 auf jeden Fall einmal näher anschauen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick k&ouml;nnte man denken, dass man es mit Windows 11 zu tun h&auml;tte. Dabei geht es nicht um die &uuml;blichen Layout&#x2d;Anpassungen, die Windows lediglich imitieren. Zorin 18 (aktuell noch Beta) hat, wie schon die vorhergehenden Versionen, besonders Anwender:innen im Blick, die noch eine enge Bindung an Windows haben. Snap&#x2d;Layout&#x2d;Leiste f&uuml;r die Positionierung von Programmfenstern? Vorhanden.</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/zorin-18-das-out-of-the-box-linux-fuer-windows-anwender/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Paperless-ngx, Teil 23: Neuer PDF-Editor</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-23-neuer-pdf-editor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 13:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab Version 2.18 gibt es auch einen kleinen aber sehr nützlichen PDF-Editor. Wurde schon lange von Anwendern gewünscht, damit man auch bei bereits archivierten Dokumenten noch Änderungen vornehmen kann. Bisher musste man das Dokument downloaden, im Paperless-ngx-Archiv löschen, mit einem externen Tool bearbeiten und neu hochladen. Jetzt genügt ein Klick für die meisten alltäglichen Bearbeitungen. Funktionen Für den Start des Editors ruft man die Bearbeitungsansicht auf und wählt &#8222;&#8230; Aktionen&#8220;: Die Seiten des Dokuments erscheinen als kleine Thumbnails und können per Häkchen ausgewählt werden: Seiten können gedreht, entfernt oder via Drag-and-Drop verschoben werden: Das so geänderte Dokument kann entweder aktualisiert werden oder als neues Dokument ins Archiv aufgenommen werden. Beim Speichervorgang kann man auch entscheiden, ob das neue Dokument die gleichen Metadaten (z. B. Tags und Speicherpfad) erhalten soll. Grundsätzlich dauert der Speichervorgang etwas, da hinter den Kulissen ja die alten Daten entfernt und die neuen eingepflegt werden. Hat man sich für die Erstellung eines zusätzlichen Dokuments entschieden, so erhält dieses den Eingangs-Tag: Dokumente mischen Es gab schon bisher die Möglichkeit, mehrere Dokumente miteinander zu verbinden. Durch den neuen Editor kann können nun auch die unterschiedlichen Seiten der Dokumente &#8222;gemischt&#8220; werden. Im Beispiel werden Dokument &#8222;1&#8220; und &#8222;2&#8220; zusammengeführt: Via Drag-and-Drop kann dabei die Reihenfolge der Dokumente geändert werden: Anschließend das so entstandene Gesamtdokument aufrufen und die gewünschten Verschiebungen vornehmen: Dokumente teilen Mit der kleinen Schere kann ein Dokument in mehrere Teile &#8222;zerlegt&#8220; werden. Im abgebildeten Beispiel entstehen in einem Rutsch drei neue Dateien: Eine wirklich gelungene Ergänzung für das Paperless-ngx-System. Wer sehr oft ähnliche Änderungen vornimmt, der kann alternativ zu dem kostenlosen Tool PDF Arranger greifen. Die Bearbeitung erfolgt dann zwar extern, aber man erhält eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten und ist auch bei sehr großen Dateien flott unterwegs.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Version 2.18 gibt es auch einen kleinen aber sehr n&uuml;tzlichen PDF&#x2d;Editor. Wurde schon lange von Anwendern gew&uuml;nscht, damit man auch bei bereits archivierten Dokumenten noch &Auml;nderungen vornehmen kann. Bisher musste man das Dokument downloaden, im Paperless&#x2d;ngx&#x2d;Archiv l&ouml;schen, mit einem externen Tool bearbeiten und neu hochladen. Jetzt gen&uuml;gt ein Klick f&uuml;r die meisten allt&auml;glichen Bearbeitungen.</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-23-neuer-pdf-editor/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Planka &#8211; moderne Kanban-Todo-Anwendung für den Homeserver</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 12:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Kanban-Prinzip Das Kanban-Prinzip ist bekannt: Man &#8222;verschiebt&#8220; Aufgabenkärtchen von einer Spalte zur anderen und behält so im Blick, was noch zu erledigen ist. Eine Spalte kann etwa beschriftet sein mit &#8222;noch besorgen&#8220;, eine andere mit &#8222;gerade in Arbeit&#8220; und eine weitere mit &#8222;ist erledigt&#8220;. Auf diese Weise kann man von der Vorbereitung für die Examensarbeit über die Handwerker-Aufgaben für das neue Gartenhäuschen bis zur Organisation der Chor-Freizeit auch umfangreiche Projekte recht gut managen. Ideal ist es, wenn man ausgesuchte Projekte für andere öffnen kann &#8211; die Aufgaben lassen sich dann einfach auf Personen verteilen: Paula und Konrad sind für die Getränke zuständig, Lilli und Lui bringen die Salate mit, Konrad bringt eine Gesangseinlage usw. usw. Das kann man alles mit der Deck-Erweiterung der Nextcloud erledigen, aber ich möchte hier einmal Planka vorstellen. Planka läuft unter Docker auf dem eigenen Homeserver, auch auf einem kleinen Raspberry Pi, ist ausgesprochen flott und hat ein modernes Design. Man kann Planka für seine eigenen Vorbereitungen nutzen, einzelne Projekte für Familienmitglieder, Kommilitonen oder Kollegen freigeben. Via Zoom bleibt die Übersicht auch bei sehr großen Datenmengen erhalten: Alles auf einen Blick Es können beliebig viele Projekte mit Kanban angelegt werden. Die Aufgaben kann man sich wie kleine Kartei-Kärtchen vorstellen: Die Vorderseite gibt einen kurzen Überblick, auf der Rückseite findet man Einzelheiten wie Anhänge oder Kommentare. Hier ein Beispiel für eine typische Projektseite: Zu sehen sind u. a. Aufgaben können via Drag-and-Drop mit der Maus zwischen den Spalten verschoben werden: Ein Projekt kann mehrere Boards aufnehmen, zu denen man über die Tab-Reiter umschaltet: Die Kürzel der beteiligten Personen sind zu sehen und dienen als Filter. Möchte man beispielsweise sehen, welche Aufgaben Daniel zugewiesen bekommen hat, so klickt man dessen Namen an und sofort sind nur noch jene Kärtchen zu sehen, die Daniel betreffen. Eine Auswahl erhält man auch über die Labels &#8211; beide Filter kann man kombinieren. In diesem Beispiel werden nur die Karten von Daniel gezeigt, die auch das Etikett &#8222;wichtig&#8220; tragen: Die Benutzerverwaltung ist einfach gehalten, erfüllt aber ihren Zweck. Neue Benutzer sind rasch angelegt. Eine kleine Rollenverteilung ist auch dabei: Die &#8222;Rückseite&#8220; der Aufgaben-Karte Umfangreiche Informationen und Materialien können auf der &#8222;Rückseite&#8220; einer Karte untergebracht werden. Schön ist, dass die Karte zunächst &#8222;blank&#8220; ist. Falls die Überschrift ausreicht, so muss man nichts ausfüllen. Man aktiviert jeweils nur jene Komponenten, die für eine spezifische Aufgabe relevant sind. Aber hier mal eine Beispiel-Karte mit möglichst vielen Elementen, damit man rasch einen Eindruck gewinnt: Editoren, Fälligkeitsdatum und Timer Ist ein Fälligkeitsdatum (mit Uhrzeit) ausgewählt, so erscheint dieses auf der Vorderseite der Aufgabe. Wird es überschritten, so erhält das Datum eine auffällige rote Markierung. Gelegentlich nützlich kann der Timer sein, damit man ein Gefühl dafür erhält, wie lange man an einer Aufgabe sitzt. Schön ist, dass es neben dem üblichen RichText-Editor auch einen für Markdown gibt, auf den man per Klick umstellen kann. Aufgabenlisten, Anhänge und Kommentare Die Karte kann auch eine Aufgabenliste erhalten. Jeder erledigte Punkt verschiebt den Fortschrittsbalken, der auf der Vorderseite zu sehen ist. Zusätzlich können einzelne Punkte anderen Nutzern zugeordnet werden: Es lassen sich mehrere getrennte Listen in einer Aufgabe anlegen. Zusätzlich kann bei jeder Liste ausgesucht werden, ob diese in Kurzform auch auf der Übersichtseite erscheinen soll. Nicht erledigte Punkte erscheinen dabei in fetter Schrift. Beliebige Dateien können als Anhang einer Aufgabe beigefügt werden. Sofern mehrere Grafiken aufgenommen werden, kann festgelegt werden, welche davon in der Hauptansicht zu sehen sein sollen: Projektmitglieder können Aufgaben kommentieren: Feldgruppen Neben den erwähnten Komponenten können zusätzliche benutzerdefinierte Felder eingefügt werden. In den Projekt-Einstellungen können vorab sogenannte &#8222;Feldgruppen&#8220; definiert werden, die zusätzlich Datenfelder erhalten können: Ansprechpartner, Kosten, Räume usw. Diese Feldgruppen können anschließend in einer Karte ausgewählt und mit Einträgen versehen werden: Auf Wunsch lassen sich diese Felder auch auf der Überblicksseite anzeigen: Feldgruppen wurden erst kürzlich in Planka implementiert. Die Suchfunktion ist zwar schon vorhanden, wird aber wohl noch ausgebaut werden. Fazit Es gibt viele Kanban-Tools, Planka ist aus meiner Sicht ideal im &#8222;Mittelfeld&#8220; aufgehoben: persönliche Projekte, Tätigkeiten von Freiberuflern, Familien-Aktivitäten und kleine Teams &#8211; all dies kann recht gut mit Planka organisiert werden. Wünschen würde ich mir noch zusätzliche Export-Möglichkeiten. Da wäre ich optimistisch, dass sich die Entwickler noch etwas einfallen lassen. Pluspunkt: Planka ist sehr genügsam. Ich teste es nun schon länger auf einem Raspberry Pi 4 &#8211; alles läuft ausgesprochen flott ab. Planka lässt sich einfach via Docker-Compose installieren. Der Image-Eintrag für meinen Raspberry Pi lautet:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kanban&#x2d;Prinzip ist bekannt: Man &bdquo;verschiebt&ldquo; Aufgabenk&auml;rtchen von einer Spalte zur anderen und beh&auml;lt so im Blick, was noch zu erledigen ist. Eine Spalte kann etwa beschriftet sein mit &bdquo;noch besorgen&ldquo;, eine andere mit &bdquo;gerade in Arbeit&ldquo; und eine weitere mit &bdquo;ist erledigt&ldquo;. Auf diese Weise kann man von der Vorbereitung f&uuml;r die Examensarbeit &uuml;ber die Handwerker&#x2d;Aufgaben f&uuml;r das neue&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/planka-moderne-kanban-todo-anwendung-fuer-den-homeserver/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>FritzNAS &#8211; neue Freigabefunktion</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/fritznas-neue-freigabefunktion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 14:28:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer Fritzbox erhält man zugleich NAS-Funktionen &#8211; einfach einen USB-Stick oder eine USB-SSD direkt am Modem einstecken &#8211; schon hat man den entsprechenden Speicherplatz zur Verfügung. Über die vielen Möglichkeiten, die NAS-Funktion zu nutzen, habe ich bereits einen umfangreichen Artikel geschrieben. Mit den neuen FritzOS-Versionen 8.10/8.20 gibt es eine kleine aber feine Ergänzung, die die Möglichkeiten deutlich erweitert: Freigabelinks kann man an Empfänger versenden, ohne dass diese über ein eigenes Konto beim heimischen FritzNAS verfügen müssen. Vor allem aber: Man kann nun Ordner auch für den Upload freigeben. Auch hier gilt: Einfach den erzeugten Link verschicken, der Empfänger benötigt kein eigenes Konto, kann aber den Ordner einsehen und dort auch Uploads vornehmen: Ideal also, um nach einer Feier oder gemeinsamen Ferien alle Fotos von den Teilnehmenden an einem Ort einzusammeln. Der Freigabelink öffnet sich beim Empfänger im Webbrowser, Dateien auswählen oder per Drag-and-Drop in das Verzeichnis senden und abschicken, fertig. Das alles klappt auch mobil. Simpel und einfach. Ideal, wenn man Freigaben nur gelegentlich benötigt. Oder der Mail-Anbieter keine großen Anhänge erlaubt. Dann einfach kurz die Datei in sein FritzNAS verschieben und den Link versenden:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Fritzbox erh&auml;lt man zugleich NAS&#x2d;Funktionen &ndash; einfach einen USB&#x2d;Stick oder eine USB&#x2d;SSD direkt am Modem einstecken &ndash; schon hat man den entsprechenden Speicherplatz zur Verf&uuml;gung. &Uuml;ber die vielen M&ouml;glichkeiten, die NAS&#x2d;Funktion zu nutzen, habe ich bereits einen umfangreichen Artikel geschrieben. Mit den neuen FritzOS&#x2d;Versionen 8.10/8.20 gibt es eine kleine aber feine Erg&auml;nzung&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/fritznas-neue-freigabefunktion/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Paperless-ngx, Teil 22: Update der Datenbank &#8211; super-simpel</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-22-update-der-datenbank-super-simpel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 14:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einer Standard-Installation von Paperless-ngx werden die Daten in einer PostgreSQL-Datenbank gespeichert. Über lange Zeit wurde dafür PostgreSQL in der Version 15 benutzt. Damit klappen Paperless-ngx-Updates zwar auch weiterhin, aber in der nächsten Zeit sollte man doch auf die aktuelle Version 17 von PostgreSQL umsteigen. Diese Empfehlung hat die Paperless-ngx-Community in den letzten Monaten etwas verwirrt, weil ein Datenbank-Update etwas komplexere Anforderungen stellt. So sind wieder zahlreiche YouTube-Videos entstanden mit komplizierten Erklärungen, die eher abschrecken. Das ist unnötig &#8211; denn es gibt einen sehr einfachen sauberen Weg, die Aktualisierung ohne Datenverlust durchzuführen. Die Sache ist in 5 Minuten erledigt &#8211; und schon betreibt man sein Paperless-ngx mit PostgreSQL 17. Aber wie immer gilt: Zuvor ein Backup durchführen! Vorbereitung in zwei Schritten 1. Export-Befehl Zunächst führt man den Export-Befehl durch, um den aktuellen Datenbestand samt Einstellungen, Nutzerkonten, Tags, Speicherpfaden usw. mit einem Klick zu sichern. Bei der Docker-Compose-Installation, die ich für den Raspberry Pi vorgeschlagen habe, sieht der Befehl so aus (evtl. zuvor &#8222;docker compose down&#8220;): Diesen Befehl gibt man im Verzeichnis &#8222;home/pi/paperless-ngx&#8220; im Terminal ein (oder erledigt es über SSH) &#8211; die exportierten Dateien sind anschließend unter &#8222;home/pi/paperless-ngx/export&#8220; zu finden. 2. Verzeichnis umbenennen Jetzt das Verzeichnis umbenennen, z. B. in &#8222;paperless-ngx_alt&#8220;. Fertig. Kein neues Verzeichnis anlegen &#8211; das erledigt das Installationsskript automatisch. Blanko-Installation von Paperless-ngx Nun im Terminal den Befehl für eine Neu-Installation von Paperless-ngx eingeben und die Fragen beantworten (Schritt-für-Schritt-Anleitung in Teil 5 der Artikelserie &#8211; statt &#8222;docker-compose&#8220; heute &#8222;docker compose&#8220; ohne Bindestrich nutzen). Es wird dadurch wieder ein Verzeichnis &#8222;paperless-ngx&#8220; angelegt. In der &#8222;docker-compose.yml&#8220;-Datei kann man ersehen, dass nun PostgreSQL 17 verwendet wird: Kurz starten mit &#8222;docker compose up -d&#8220; und im Browser aufrufen &#8211; die aktuellste Version von Paperless-ngx sollte nun zu sehen sein. Jetzt noch den Import-Befehl ausführen. Dazu die durch den Export-Befehl gesicherten Dateien auf den leeren Export-Pfad des neuen Paperless-ngx entpacken. Anschließend im Pfad &#8222;/home/pi/paperless-ngx&#8220; den Import-Befehl ausführen. Achtung: Diesmal nicht vorher &#8222;docker compose down&#8220; ausführen! Wahrscheinlich gibt es eine kleine Warnung, dass bereits ein Nutzer angelegt wurde. Dieser wird durch den Import mit den bisherigen Account-Daten überschrieben &#8211; das ist ja immer so beim Import. Okay &#8211; erledigt. Wenn man nun Paperless-ngx aufruft, sind die Dokumente wieder alle da, man nutzt die aktuellste Paperless-ngx-Version samt der aktuellen PostgreSQL-Version 17. Hinweise Wenn man Paperless-ngx mit komplexen Skripten und Arbeitsabläufen modifiziert hat &#8211; etwa bei Umgebungsvariablen oder mit zusätzlichen Post-Skripten -, dann muss man diese Ergänzungen evtl. noch mal neu einrichten. Bei mir lief alles unproblematisch &#8211; aber da muss jeder selbst entscheiden, ob das die richtige Methode für ihn ist. Backups sind ja eine Selbstverständlichkeit &#8211; darauf bin ich in einigen Artikeln der Serie eingegangen. Zudem kann man vorher einen Testlauf durchführen: Ich habe immer eine Parallel-Installation auf meinem Raspberry Pi 4. Bevor ich meine Hauptinstallation auf dem Raspberry Pi 5 ändere, probiere ich in dieser Testinstallation alles aus. Wer keinen zweiten Server zur Hand hat, der kann das auch vorab auf seinem Linux-Desktop-Rechner ausprobieren (sogar unter Windows sind Docker-Installationen möglich).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Standard&#x2d;Installation von Paperless&#x2d;ngx werden die Daten in einer PostgreSQL&#x2d;Datenbank gespeichert. &Uuml;ber lange Zeit wurde daf&uuml;r PostgreSQL in der Version 15 benutzt. Damit klappen Paperless&#x2d;ngx&#x2d;Updates zwar auch weiterhin, aber in der n&auml;chsten Zeit sollte man doch auf die aktuelle Version 17 von PostgreSQL umsteigen. Diese Empfehlung hat die Paperless&#x2d;ngx&#x2d;Community in den letzten Monaten&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/paperless-ngx-teil-22-update-der-datenbank-super-simpel/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Das 25-Euro-NAS. Teil 5: mobiler Zugriff, Familienkalender und eigenes Dashboard</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/das-25-euro-nas-teil-5-mobiler-zugriff-familienkalender-und-eigenes-dashboard/</link>
					<comments>https://digital-cleaning.de/index.php/das-25-euro-nas-teil-5-mobiler-zugriff-familienkalender-und-eigenes-dashboard/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 15:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Dateispeicherung, Backup-Möglichkeiten, Familienfoto-Server, Docker-Installationen &#8211; viele Möglichkeiten wurden in den vergangenen Teilen bereits besprochen. Zum Ende der kleinen Reihe soll noch auf eine Reihe weiter nützlicher Möglichkeiten eingegangen werden. Einfacher Zugriff von unterwegs via VPN Früher war der sichere mobile Zugriff auf den Homeserver kompliziert und eher etwas für IT-Spezialisten (DynDNS, Reverse Proxy usw. usw.). Inzwischen stellen die handelsüblichen Modems per Klick eine Zugriffs-Variante zur Verfügung, die sehr sicher ist und die jeder einrichten kann: VPN-WireGuard. Egal, ob man im Zug oder im Hotel sitzt &#8211; mit Smartphone, Tablet oder Notebook erhält so einen Zugriff, der deutlich sicherer ist, als es die früheren Freigaben im Internet waren. Mit der Fritz!Box ist die Einrichtung besonders leicht &#8211; eine Schritt-für-Schritt-Anleitung habe ich in diesem Blog-Artikel geschrieben. Alle auf dem NAS eingerichteten Dienste sind auf diesem Weg erreichbar. So auch die Anwendung für den Familienkalender &#8211; Baikal &#8211; auf die ich im nächsten Abschnitt eingehe. Baikal &#8211; der 1-Klick-Familienkalender Mit unserem kleinen Server wollen wir ja auch Datenkraken wie Google &#38; Co. ein wenig Paroli bieten. Mit dem eigenen Dokumenten- und Foto-Server haben wird ja schon geschafft. Zeit, auch einen Webserver für Kalender auf Aufgabenplanung einzurichten. Baikal ist für diesen Zweck ideal, aber je nach System nicht so einfach einzurichten und zu konfigurieren &#8211; Abhängigkeiten, Serveranwendungen usw. müssen zusätzlich installiert werden. Unser DietPi-System hat uns die ganze Arbeit abgenommen &#8211; ein einziger Befehl genügt: Erledigt. Nun kann man beliebig viele Kalender mit unterschiedlichen Berechtigungen einrichten, die Daten können über die gängigen Apps der Smartphones und Tablets abgerufen oder in Desktop-Kalendern wie dem von Thunderbird verwaltet werden. Auch hierfür habe ich bereits eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in einem früheren Beitrag geschrieben. Heimdall-Dashboard Da unser NAS auch Docker beherrscht, wird man mit der Zeit eine Reihe kleiner Anwendungen installiert haben. Meist werden diese mit [NAS-IP]:[Port] angesprochen, also z. B. &#8222;192.168.178.182:5252&#8220;. Diese Tipperei kann man sich mit einer eigenen Startseite sparen. Es gibt eine Reihe von (Docker)-Anwendungen für diesen Zweck &#8211; Heimdall ist besonders einfach zu konfigurieren. Aus einer Datenbank können einfach jene Apps ausgewählt werden, die man auf seinem Homeserver installiert hat: Farben, Beschreibungstexte, Tags, Accounts &#8211; alles lässt sich über die Oberfläche einstellen. Und natürlich kann auch dieses Dashboard durch Wireguard unterwegs aufgerufen werden. Fazit Unser 25-Euro-NAS hat sich tapfer geschlagen. Tatsächlich kann man auf diese preisgünstige Weise fast alles erledigen, was man bei einer durchschnittlichen Computernutzung im Alltag benötigt. Auch im Kontext von Familie und vielen unterschiedlichen Geräten klappt alles gut und ausgesprochen flott. Vielleicht verliert man dadurch auch ein wenig den Schrecken, der von &#8222;IT-Nerds&#8220; beim Thema Homeserver mit nebulösen Begriffen verbreitet wird: &#8222;Du brauchst RAID 5&#8220; &#8211; &#8222;Proxmox! Reverse Proxy! DynDNS!&#8220; &#8211; &#8222;Mindestens 5 Festplatten und 3 Clouds für Backups!&#8220; und was da noch so alles im Umlauf ist. Ist sicher okay, wenn jemand aus der IT-Ecke kommt. Und früher hatte das auch mal alles seine Berechtigung, weil es noch keine einfachen Alternativen gab. Aber wir sind inzwischen ein Jahrhundert weiter. Mit einem 1-Klick-System wie DietPi kann man ein paar hundert Anwendungen installieren. Mit ein paar Docker-Befehlen ein paar tausend Anwendungen. Mit WireGuard im Heim-Router ist man sicher unterwegs. Und &#8230; und &#8230; und &#8230; Für schmale Münze kann man so in die Welt von NAS und Heimservern einstiegen &#8211; und findet vielleicht Gefallen daran, das noch weiter auszubauen. Glück auf!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dateispeicherung, Backup&#x2d;M&ouml;glichkeiten, Familienfoto&#x2d;Server, Docker&#x2d;Installationen &ndash; viele M&ouml;glichkeiten wurden in den vergangenen Teilen bereits besprochen. Zum Ende der kleinen Reihe soll noch auf eine Reihe weiter n&uuml;tzlicher M&ouml;glichkeiten eingegangen werden. Fr&uuml;her war der sichere mobile Zugriff auf den Homeserver kompliziert und eher etwas f&uuml;r IT&#x2d;Spezialisten (DynDNS&#8230;</p>
<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/das-25-euro-nas-teil-5-mobiler-zugriff-familienkalender-und-eigenes-dashboard/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Papra &#8211; der kleine Bruder von Paperless-ngx</title>
		<link>https://digital-cleaning.de/index.php/papra-der-kleine-bruder-von-paperless-ngx/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Herbert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 15:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Artikelserie zu Paperless-ngx (bisher 20 Teile) habe ich gezeigt, dass dieses System zur Dokumentenverwaltung sehr viele Möglichkeiten hat &#8211; aber auch, dass es mit einem gewissen Einarbeitungs- und Pflegeaufwand verbunden ist. Papra verfolgt einen ähnlichen Ansatz, ist aber deutlich reduzierter. Das Programm ist noch jung, wird aber intensiv entwickelt. Die Erfahrungen mit der aktuellen Beta-Version 0.6.3 sind gut, das Programm lief stabil und flott. Was unterscheidet Papra von Paperless-ngx? Paperless-ngx ist ein typisches DMS (Dokumentenmanagementsystem), das zur systematischen Verwaltung von wichtigen Dokumenten dient. Dafür stehen zahlreiche Meta-Felder zur Verfügung, komplexe Suchvorgänge können durchgeführt werden, Abläufe mit Wenn-Dann-Bedingungen kombiniert werden usw. Papra ist &#8211; absichtlich &#8211; bescheidener. Einfach gesagt: Man nimmt Dokumente auf und erhält auch bei großen Datenmengen eine außerordentlich flotte Volltextsuche. Organisieren kann man via Tags und durch getrennte Verwaltung unterschiedlicher Dokumentenarchive. Das ist &#8211; fast &#8211; schon. Damit würde ich Papra eher als Literaturverwaltung denn als DMS bezeichnen. Warum dann nicht einfach bei der Suche via Dateimanager bleiben? Der wichtigste Unterschied zu den Suchmöglichkeiten der Betriebssysteme: Papra ist eine Anwendung für den Homeserver (ich habe das System auf einem Raspberry Pi 4 installiert). Damit kann man Papra von jedem Gerät in der Familie aufrufen und nach Dokumenten suchen &#8211; egal, ob Notebooks, Tablets oder Smartphones. Und durch die 1-Klick-Wireguard-Möglichkeiten von Fritzbox &#38; Co. steht mir der gesamte Datenbestand via VPN auch unterwegs in Zug und Hotel zur Verfügung. Abgesehen davon: Je nach Betriebssystem und Hardware kann eine Volltextsuche in großen Datenbeständen quälend langsam sein &#8211; bei Windows war ich damit nie zufrieden. Besonders leichte Installation Die Installation von Paperless-ngx ist zwar auch nicht besonders schwierig, aber bei Papra genügt eine Zeile, sofern man Docker auf seinem System bereits eingerichtet hat: Nach wenigen Sekunden kann so Papra von jedem Gerät aus erreicht werden, indem man die IP seines Homeservers einträgt und um Port 1221 ergänzt &#8211; z. B. &#8222;192.168.178.182:1221&#8220;. Fertig. Aufnahme von Dokumenten Dokumente können via Drag-and-Drop oder per Import-Button hinzugefügt werden. Es ist aber auch möglich, Ordner von Papra überwachen zu lassen. Alle Dokumente, die sich in diesen Ordnern befinden oder später &#8211; z. B. via Scanner &#8211; hinzugefügt werden, werden automatisch ins Dokumentenarchiv aufgenommen. Arten von Dokumenten und Texterkennung Noch ist bei Papra nicht alles implementiert, aber problemlos verarbeitet werden PDF-Dateien, die bereits über einen Textlayer verfügen. Papra hat zwar bereits die OCR-Funktion für Bilder (PNG, JPG) eingebaut, für PDF-Dokumente soll die Erkennung in einer der nächsten Versionen kommen. Für mich ist dieser Punkt nicht besonders wichtig, da ich auch bei Paperless-ngx auf die OCR-Funktion via Anwendung verzichte &#8211; Dokumentenscanner und Smartphone integrieren bereits bei der Erfassung Textlayer perfekt, bei digitalen Anhängen ist das meist ohnehin der Fall. Alle Test-PDFs wurden vollständig in den Index von Papra übernommen. Die Texterkennung in Bildern ist solala. Mit Umlauten gibt es wohl noch ein Problem, liegt aber vielleicht auch nur an der Konfiguration. Die Erkennung von MS-Office-Dokumenten und EPUBs soll in einer der nächsten Versionen kommen. Prinzipiell können auch E-Mails bzw. deren Anhänge eingelesen werden können, das habe ich aber nicht ausprobiert. Organisationen = Sammlungen Der Begriff &#8222;Organisationen&#8220; klingt etwas merkwürdig, da man zuerst an Firmen usw. denkt. Gemeint ist damit, dass man beliebig viele getrennte Dokumentensammlungen erstellen kann. Auf diese Weise werden z. B. beim einem Suchvorgang nur die Dokumente der aktuellen Organisation einbezogen. Suchergebnisse Dazu gibt es nicht viel zu sagen: Man beginnt, in das Suchfeld zu tippen, die Suche beginnt sofort, mit jedem neuen Buchstaben verändert sich die Liste: Tag-Filterung Alle Dokumente, die einen bestimmten Tag aufweisen, kann man per Klick auf einen Tag auswählen. Entweder direkt beim aktuellen Dokument &#8211; oder über die Seitenleiste. Die Tags können Beschreibungen und Farben erhalten: Automatisierungen für Tags Tags spielen bei Papra eine wichtige Rolle. Daher gibt es die Möglichkeit, automatisch Tags vom System zuweisen zu lassen. Dazu definiert man Tagging-Regeln nach dem Prinzip: &#8222;Wenn im Dateinamen oder im Text die folgenden Stichwörter vorkommen &#8211; dann vergib den Tag XYZ.&#8220; Überwachte Ordner Für jede Sammlung/Organisation lassen sich Dateiverzeichnisse konfigurieren. Die Dateien, die sich in diesem Verzeichnis befinden, werden automatisch ins Archiv übernommen. Werden neue Dateien dort gespeichert, so erkennt das Papra und &#8222;saugt&#8220; auch diese auf. Konfiguriert werden kann, ob die Dateien im ursprünglichen Verzeichnis erhalten bleiben oder dort gelöscht werden sollen. Für die Einrichtung trägt man in die YML-Textdatei Ordner und Organisations-ID ein. Klingt ein wenig kompliziert, hat bei meinen Tests aber problemlos geklappt. Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es in der Dokumentation von Papra. Fazit Es gibt noch eine Reihe weiterer kleiner Funktionen, die ich für diesen Überblick übersprungen habe. Wie gesagt: Die Anwendung befindet sich eigentlich noch im Beta-Stadium, ist aber schon jetzt recht brauchbar. Auf meinem Raspberry Pi 4 (mit 4 GB) läuft Papra sehr flott. Wer nicht die umfangreichen Funktionen von Paperless-ngx benötigt, erhält mit Papra ein System mit einem deutlich geringeren Pflegeaufwand. Zudem: Ich habe es durch Paperless-ngx sehr zu schätzen gelernt, dass ich von jedem Gerät und insbesondere auch absolut problemlos von unterwegs sicher auf meine Dokumente zugreifen kann. Wenn man mal eine Versicherungsnummer nicht zur Hand hat &#8211; kurz das Smartphone zücken, Stichwort eingeben &#8211; und kawumm! &#8211; das Dokument ist da. Das funktioniert genauso gut mit Papra. Also: Einfach mal testen &#8211; ist ja mit einer Code-Zeile installiert.]]></description>
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<p><a href="https://digital-cleaning.de/index.php/papra-der-kleine-bruder-von-paperless-ngx/" rel="nofollow">Quelle</a></p>]]></content:encoded>
					
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