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	<title>DIGITALE LINKE</title>
	
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	<description>-- Politik in der digitalen Welt! --</description>
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		<title>ARD hat nach neuem BLM-Konzentrationsmodell vorherrschende Meinungsmacht</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 02:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
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		<description><![CDATA[„Auf Basis konzeptioneller Vorgaben der BLM hat TNS Infratest im Auftrag der Landeszentrale in einer repräsentativen Studie das Gewicht der Medien für die Meinungsbildung ermittelt,“ vermeldete gestern das na presseportal. „Danach hat das Fernsehen mit einem Anteil von rund 40 Prozent nach wie vor das größte Gewicht, vor den Tageszeitungen mit 25 Prozent, dem Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Auf Basis konzeptioneller Vorgaben der BLM hat TNS Infratest im Auftrag der Landeszentrale in einer repräsentativen Studie das Gewicht der Medien für die Meinungsbildung ermittelt,“ vermeldete gestern das <em><a href="http://www.presseportal.de/meldung/1580127">na presseportal</a></em>. „Danach hat das Fernsehen mit einem Anteil von rund 40 Prozent nach wie vor das größte Gewicht, vor den Tageszeitungen mit 25 Prozent, dem Internet mit 15 Prozent, dem Radio mit 15 Prozent sowie den Zeitschriften mit einem Anteil von 5 Prozent.“<span id="more-1493"></span></p></blockquote>
<p>Die BLM schlägt vor, auf Basis der ermittelten Gewichte der einzelnen Mediengattungen Schwellenwerte für die Vermutung von Meinungsmacht <a href="http://www.blm.de/de/pub/aktuelles/pressemitteilungen.cfm?eventPress=press.DisplayDetail&amp;pressrelease_ID=1483">zu definieren</a>.</p>
<p>Die BLM hat sich die Mühe gemacht, das Modell <a href="http://www.blm.de/apps/press/data/pdf1/Pm_1110_Anlage.pdf">grafisch darzustellen</a> und Beispiele tabellarisch darzulegen. Allerdings findet man nirgends das ARD-Modell (Fernsehen, Radio, Online). Dies ist wohl auch besser so. Denn wenn man davon ausgeht, dass die ARD mit all ihren Programmen (auch den DRITTEN) über 25% Marktanteil hat und im Hörfunk auch im Schnitt die Hälfte des jeweiligen Hörfunkmarktes beherrscht, dann liegt schon ihr Anteil am Meinungsmarkt bei über 16%. Sie verfügte also nach der Definition der BLM auch ohne ihr Onlineangebot über vorherrschende Meinungsmacht.</p>
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		<item>
		<title>Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/leipziger-erklarung-zum-schutz-des-geistigen-eigentums/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 16:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[E-Book]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verband deutscher Schriftsteller  in ver.di hat im Vorfeld der Leipziger Buchmesse eine Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums abgegeben. In dieser nehmen namhafte Autorinnen und Autoren wie Günter Grass, Günter Kunert oder Christa Wolf die Nominierung von Helene Hegemann zum Anlass, um gegen die Verlodderung der Sitten im Literaturbetrieb zu protestieren:
Wenn ein Plagiat als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://vs.verdi.de/" target="_blank">Verband deutscher Schriftsteller </a> in ver.di hat im Vorfeld der Leipziger Buchmesse eine <a href="https://vs.verdi.de/urheberrecht/aktuelles/leipziger-erklaerung" target="_blank">Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums </a>abgegeben. In dieser nehmen namhafte Autorinnen und Autoren wie Günter Grass, Günter Kunert oder Christa Wolf die Nominierung von Helene Hegemann zum Anlass, um gegen die Verlodderung der Sitten im Literaturbetrieb zu protestieren:</p>
<blockquote><p><em>Wenn ein Plagiat als preiswürdig erachtet wird, wenn geistiger Diebstahl und Verfälschungen als Kunst hingenommen werden, demonstriert diese Einstellung eine fahrlässige Akzeptanz von Rechtsverstößen im etablierten Literaturbetrieb.</em></p></blockquote>
<p><span id="more-1496"></span></p>
<p>Und nach dieser Kritik am &#8220;eigenen Laden&#8221; folgt der Rundumschlag:</p>
<blockquote><p><em>Die Möglichkeiten neuer Medien, auch die des Internets, ändern nichts an der Tatsache, dass der Schutz geistigen Eigentums, die Wahrung der Rechte von Urheberinnen und Urhebern, nach wie vor uneingeschränkt Geltung und Priorität genießen.</em></p>
<p><em>[...]</em></p>
<p><em>Missachtung, Aushöhlung und sträfliche Verletzung des Urheberrechts führt zur Entwertung, Aufgabe und schließlich zum Verlust jedweder eigenständigen intellektuellen und künstlerischen Leistung.</em></p>
<p><em>Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers wird in der jüngeren Generation, auch auf Grund von Unkenntnis über den Wert kreativer Leistungen, gelegentlich als Kavaliersdelikt angesehen. Es ist aber eindeutig sträflich – ebenso wie die Unterstützung eines solchen »Kunstverständnisses«. Wer die Verletzung der Urheberrechte, u. a. in Form von Plagiaten, als Originalität begreift, gefährdet letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.</em></p></blockquote>
<p>Man kann und soll an Hegemanns Verlag, an den eventuellen MitautorInnen usw., vielleicht auch an Hegemann selbst Kritik üben, auch wenn einige Feuilletonisten (wie wir <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/der-schrille-sound-des-feuilletons/" target="_blank">hier</a> kommentiert haben) dabei ein Opfer ihrer eigenen eigenartigen Prämissen und Vorstellungen geworden sind. Warum jedoch muss dieser Debatte von Seiten der Leipziger Erklärer so viel Kulturpessimismus hinzugefügt werden? Der Verweis der Leipziger Erklärung auf die Verrohung der Sitten der &#8220;jüngeren Generation&#8221; hat beinah sokratischen Charakter (falls das <a href="http://www.zeit.de/2004/16/Stimmts_Sokrates?page=all" target="_blank">berühmte Zitat </a>von Sokrates nicht auch ein Plagiat ist).</p>
<p>Warum ist mal wieder das Internet verantwortlich? Plagiate gab es lange vor dem Internet, schon immer wurde aus Büchern abgeschrieben. Durch die semantischen Suchmöglichkeiten sind geklaute Sätze und Satzteile heute eher besser als schlechter auffindbar, die Gefahr aufzufliegen ist deutlich gestiegen. Andere, wie die von Hegemann verehrte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kathy_Acker" target="_blank">Kathy Acker</a>, haben das Abschreiben aus Büchern zur Kunstform erhoben.</p>
<p>Und: warum muss die Erklärung sich zum <em>Geistigen Eigentum </em>bekennen und ständig die Einhaltung des Urheberrechts anmahnen, obwohl der Vorstoß streng genommen eher in Richtung eines moralischen Kodex des Literaturbetriebs zielt? Da scheint, wie schon beim <a href="http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm" target="_blank">Heidelberger Appell</a>, einiges durcheinander zu gehen. Lothar Müller weist in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/930/506114/text/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> darauf hin, dass das Urheberrecht die Verwendung von Werken zur Erstellung neuer Werke sogar ausdrücklich vorsieht. 90 Prozent aller Klagen auf Plagiate werden abgelehnt. Die meisten werden wohl aus wirtschaftlichen Gründen angestrengt, wobei das amerikanische Copyright diese Komponente viel stärker betont.</p>
<p>Also: schade, dass mit einem Untergang der Kultur gedroht wird, die man augenscheinlich vorrangig bei sich selbst angesiedelt sieht. Schade, dass nicht der Versuch eines Dialogs kultureller Generationen gemacht wird. Schade, dass der Verband deutscher Schriftsteller keinen progressiveren Weg zum Umgang mit einer neuen Kulturszene findet. Und: schade, dass durch die früher gesellschaftspolitisch engagierten Altrecken so eine Eitelkeits- und Besitzstandsdebatte bedient wird, anstatt die inhaltliche Belanglosigkeit des Hegemann-Buches zu kritisieren.</p>
<p>Der Leiziger Buchpreis geht übrigens an Georg Klein.</p>
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		<item>
		<title>Gehört Werbung im Rundfunk mittlerweile zur Grundversorgung?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/IzUz65-clWM/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/gehort-werbung-im-rundfunk-mittlerweile-zur-grundversorgung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurt Beck hatte vorgeschlagen, ARD und ZDF zum 1. Januar 2017 werbefrei zu machen. Dafür kritisieren ihn die Geschäftsführer der Werbetöchter von ARD und ZDF. Für Bernhard Cromm, den  Geschäftsführer der ARD-Werbung SALES &#38; SERVICES sind Werbeverbote „Gift für die Konjunktur.“ Und Hans-Joachim Strauch, der Geschäftsführer der ZDF Werbefernsehen GmbH, sagt:
„Die Behauptung, dass ein Verbot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Beck <a href="http://www.heiko-hilker.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=535:wie-kurt-beck-das-neue-gebuehrenmodell-mit-einem-werbeverbot-koppeln-will&amp;catid=5:blog&amp;Itemid=4">hatte vorgeschlagen</a>, ARD und <a title="weiter zur Pressemappe von  ZDF" href="http://www.presseportal.de/pm/7840/zdf">ZDF</a> zum 1. Januar 2017 werbefrei zu machen. Dafür kritisieren ihn die Geschäftsführer der Werbetöchter von ARD und ZDF. Für Bernhard Cromm, den  Geschäftsführer der ARD-Werbung SALES &amp; SERVICES sind Werbeverbote „Gift für die Konjunktur.“ Und Hans-Joachim Strauch, der Geschäftsführer der ZDF Werbefernsehen GmbH, <span id="more-1489"></span><a href="http://www.presseportal.de/meldung/1579649">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>„Die Behauptung, dass ein Verbot von Werbung den privaten Medienunternehmen zugute käme, ist zudem durch das französische Modell hinreichend widerlegt.“</p></blockquote>
<p>Letztes Jahr erschien sogar ein Gutachten (<a href="http://www.markenverband.de/presse/pm/totalverbot-von-werbung-und-sponsoring-bei-oeffentlich-rechtlichen-verfassungswidrig/Zus.fassung%20Ergebnisse%20Rechtsgutachten%20Prof.%20Dr.%20Schneider%202009.pdf">Kurzfassung</a>), dass ein vollständiges Verbot von Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen ein Verstoß gegen die Grundrechte der Meinungsfreiheit und der Berufsfreiheit Werbung treibender Unternehmen wäre, so der Medien- und Verfassungsjurist Prof. Dr. Hans-Peter Schneider (Universität Hannover).</p>
<p>Schneider <a href="http://www.markenverband.de/presse/pm/totalverbot-von-werbung-und-sponsoring-bei-oeffentlich-rechtlichen-verfassungswidrig/http://www.markenverband.de/presse/pm/totalverbot-von-werbung-und-sponsoring-bei-oeffentlich-rechtlichen-verfassungswidrig/">meint</a>, dass sich die Zielgruppen der öffentlich-rechtlichen und der privaten Kanäle so eindeutig unterscheiden, dass von abgrenzbaren „Teilwerbemärkten“ gesprochen werden könne. Der Zugang zum Teilwerbemarkt der Öffentlich-Rechtlichen müsse offen gehalten werden, da ansonsten ein Monopol der Privatsender entsteht, das ordnungspolitische und verfassungs-rechtliche Bedenken aufwirft. Wirtschaftswerbung sei ein Element freier Kommunikation im wirtschaftlichen Bereich und werde von der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes  geschützt.</p>
<blockquote><p>„Daraus kann ein Recht auf Nutzung des Rundfunks zwecks Erreichen bestimmter Zielgruppen von Zuhörern und Zuschauern auf einem Werbemarkt abgeleitet werden, bei dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Medium ein Monopol hat“, so Schneider.</p></blockquote>
<p>Nun, hat Rundfunk nicht zuallererst die Aufgabe der öffentlichen Meinungs- und Willensbildung zu dienen? Seit wann ist es seine Aufgabe, Werbung an bestimmte Zielgruppen zu verkaufen? Soll Rundfunk nicht möglichst unabhängig von den Interessen Dritter, von fremden Erwägungen sein? Zudem hängt der Zugang zu den Zielgruppen, wenn man ihn über Werbung erreichen will, vor allem vom Geld ab. Wer viel Geld hat kann also oft viele erreichen. Die Ungleichheit würde so gerade verstärkt, Oligopole geschützt.<strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.markenverband.de/presse/pm/totalverbot-von-werbung-und-sponsoring-bei-oeffentlich-rechtlichen-verfassungswidrig/Statement-Praesident%20F.P.%20Falke%20-%20%20Werbung%20im%20oeffentlich-rechtlichen%20Rundfunk.pdf">Markenverbandspräsident Franz-Peter Falke bestritt</a> bei der Vorstellung des Gutachtens im Juli 2009 in Berlin, dass Werbung im öffentlich-rechtlichen Bereich zur Verflachung der Programme führe:</p>
<blockquote><p>.„Die öffentlich-rechtlichen Sender bleiben für die Werbung treibende Wirtschaft nur dann interessant, wenn sie sich in ihrer Programmgestaltung erkennbar von den Privaten unterscheiden“, so Falke.</p></blockquote>
<p>Doch haben ARD und ZDF nicht immer wieder am Vorabend versucht, die Zielgruppen der Privaten zu erreichen? Ja, unterscheiden sich denn die Nutzergruppen am Vorabend – ARD und ZDF dürfen im Fernsehen nur zwischen 17 und 20 Uhr werben &#8211; so relevant? Es geht nicht um unterschiedliche Publika, es geht um die Größenordnung an Publika, die man erreichen kann.  Dafür brauchen die Werbefirmen ARD und ZDF. Wenn man den gleichen Spot an eine größere Zielgruppe vermitteln kann, bleibt mehr bei der Firma hängen. So einfach ist das. Da bedarf es nicht solcher Erklärungen, wie sie Falke gibt:<strong> </strong></p>
<blockquote><p>„Das grundsätzlich legitime öffentliche Interesse, dass die öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht in Abhängigkeit von Wirtschaftsinteressen geraten oder deren Programm auf Massenattraktivität ausgerichtet werde, könne durch eine Vielzahl anderer, weniger einschneidender und die Werbefreiheit der Unternehmen geringer belastender Maßnahmen erreicht werden.“</p></blockquote>
<p>Doch wie soll das gehen? Welche Maßnahmen sind dies denn? Und: Ist Werbung ein Kulturgut? Gehört Werbung zur informationellen Grundversorgung? Hat Werbung ein Anrecht auf einen Platz im Rundfunk? Die öffentlich-rechtlichen Werbetöchter haben diese Frage für sich beantwortet. Ihre Antwort ist klar. Denn es geht um ihre Existenz. Wie es auch um die Existenz anderer Werbefirmen geht.</p>
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		<item>
		<title>ELENA: Kein Auskunftsanspruch</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/kaIdFAgDJBA/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/elena-kein-auskunftsanspruch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Scheele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[ELENA]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 1. Januar 2010 werden im Rahmen des Gesetzes über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA Verfahrensgesetz) von den Arbeitgebern regelmäßig Arbeitnehmerdaten an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) in Würzburg übermittelt. Gespeichert werden Fehlzeiten, Stundenlöhne, Urlaubstage u.v.m., so dass bereits jetzt von einer „Mega-Vorratsdatenspeicherung ohne Beispiel“ (Spiegel Online) die Rede ist. Nun weist law blog auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. Januar 2010 werden im Rahmen des Gesetzes über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA Verfahrensgesetz) von den Arbeitgebern regelmäßig Arbeitnehmerdaten an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) in Würzburg übermittelt. Gespeichert werden Fehlzeiten, Stundenlöhne, Urlaubstage <a href="https://petition.foebud.org/FoeBuD/informationen-zu-elena" target="_blank">u.v.m.</a>, so dass bereits jetzt von einer „Mega-Vorratsdatenspeicherung ohne Beispiel“ (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,683650,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>) die Rede ist. Nun weist <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/03/15/kein-abruf-durch-die-abrufenden-stellen/" target="_blank">law blog</a> auf eine weitere Eigentümlichkeit hin: Nach den Vorstellungen der Deutschen Rentenversicherung Bund – dem Betreiber der ZSS – besteht für Bürgerinnen und Bürger bis 2012 kein Auskunftsanspruch.<span id="more-1485"></span></p>
<p>Auf der <a href="http://www.das-elena-verfahren.de/teilnehmer" target="_blank">ELENA-Website</a> heißt es, dass jeder <em>Teilnehmer</em> zwar einen Auskunftsanspruch nach <a href="http://bundesrecht.juris.de/sgb_4/__103.html" target="_blank">§ 103 Abs. 4 SGB IV</a> besitze, dieser aber erst ab dem 1. Januar 2012 gewährt werde:</p>
<blockquote><p>„Im ELENA-Verfahren besteht ab 2010 für den Teilnehmer ein Anspruch auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten. Eine Auskunft ist vor 2012 aber nicht realisierbar, da der Abruf durch die abrufenden Stellen erst ab 2012 möglich ist.</p>
<p>Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist eine Öffnung des Verfahrens gegenüber Dritten ohne die Zwischenschaltung einer prüfenden abrufenden Stelle, also dem Vieraugenprinzip mit zwei Signaturkarten, nicht zu vertreten. Von daher wird es im Übergangszeitraum bis 1. Januar 2012 keine Auskunftsmöglichkeiten an die Teilnehmer geben.“</p></blockquote>
<p>Das ist eine sehr merkwürdige, um nicht zu sagen verquere, Logik. Sie besagt, dass erst eine Nutzung der Daten (durch eine abrufende Stelle) vorgenommen werden muss, bevor für die Bürgerinnen und Bürger ein Auskunftsanspruch eintritt. Vermeintliche technische Gründe vorzuschieben und von einem <em>Vieraugenprinzip</em> zu sprechen zeigt: Die <em>Teilnehmer</em> sind die ausgeschlossenen Dritten.</p>
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		<item>
		<title>Neue Beck-Initiative: Weniger Werbung bei ARD &amp; ZDF dank Radio- und PC-Gebühr auf Fernsehniveau?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 20:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Landtagsfraktion der NRW-SPD hatte den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), Anfang März zu ihren „Villa-Horion-Gesprächen“ eingeladen. Es ging um eine mögliche Verfassungsklage gegen das ZDF – und um das neue Gebührenmodell. Bei beiden Themen ging Beck erkennbar in die Initiative: Er droht mit einer eigenen Verfassungsklage, falls sich die CDU nicht kompromissbereit zeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landtagsfraktion der NRW-SPD hatte den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), Anfang März zu ihren „Villa-Horion-Gesprächen“ eingeladen. Es ging um eine mögliche Verfassungsklage gegen das ZDF – und um das neue Gebührenmodell. Bei beiden Themen ging Beck erkennbar in die Initiative: Er droht mit einer eigenen Verfassungsklage, falls sich die CDU nicht kompromissbereit zeigen sollte. Und auch bei den Gebührenplänen trug Beck neue Ideen vor:</p>
<p>Beck möchte das neue Gebührenmodell mit einem schrittweisen Ausstieg aus der Fernsehwerbung bei ARD und ZDF verbinden. Als Gegenfinanzierung schwebt im offenbar die volle PC-Gebühr vor.</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://carta.info/24406/die-neue-beck-initiative-weniger-werbung-bei-ard-zdf-dank-voller-pc-gebuehr/">carta.info</a></p>
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		<item>
		<title>Das Internet und der Friedensnobelpreis</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/0LtffjDXCeM/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/das-internet-und-der-friedensnobelpreis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 13:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[PR- und Lobbyarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet ist von Wired für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden. Zur Begründung werden in einem Unterstützungsmanifest die Verdienste des Netzes im Kampf gegen autoritäre Systeme angeführt. Das Internet sei ein &#8221;Tool for peace&#8221;, das die Menschen zusammenbringe und friedliche Konfliktlösungen präferiere. Unterstützt wird die Kampagne von einem illustren Kreis aus afrikanischen und lateinamerikanischen PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und Netzmenschen wie etwa Joi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist von <a href="http://www.wired.com/" target="_blank">Wired</a> für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis" target="_blank">Friedensnobelpreis</a> vorgeschlagen wurden. Zur Begründung werden in einem <a href="http://www.internetforpeace.org/manifesto.cfm" target="_blank">Unterstützungsmanifest</a> die Verdienste des Netzes im Kampf gegen autoritäre Systeme angeführt. Das Internet sei ein &#8221;Tool for peace&#8221;, das die Menschen zusammenbringe und friedliche Konfliktlösungen präferiere. Unterstützt wird die Kampagne von einem illustren Kreis aus afrikanischen und lateinamerikanischen PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und Netzmenschen wie etwa <a href="http://joi.ito.com/" target="_blank">Joi Ito </a> oder <a href="http://www.media.mit.edu/people/nicholas" target="_blank">Nicholas Negroponte</a> - sowie Giorgio Armani.</p>
<p>Diese Sichtweise erscheint in einer Zeit, in der die Freiheit und die Offenheit des Netzes gegen Zensurbestrebungen aller Art verteidigt werden muss, sympathisch. Lobbyarbeit quasi&#8230;</p>
<p><span id="more-1474"></span></p>
<p>Und trotzdem ist das Unsinn. Man kann sehr viel schlimme Dinge anstellen mit dem Netz: <a href="http://www.golem.de/0905/67457.html" target="_blank">Krieg führen </a>zum Beispiel. Nico Luchsinger <a href="http://www.nzz.ch/blogs/nzz_blogs/betablog/eine_seltsame_nomination_1.5224745.html" target="_blank">dekliniert</a> das Für und Wider einer solchen Nominierung durch und kommt zu dem Schluss:</p>
<blockquote><p><em>Gefährlich ist solcher Techno-Utopismus deshalb, weil er suggeriert, dass eine Technologie wie das Internet nur schon kraft ihrer schieren Existenz die Welt verbessern könne. Damit wird ausgeblendet, dass Technologie immer zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden kann; die Intention ist ihr nicht inhärent, sondern abhängig vom Benutzer. Auch das Internet ist nicht nur ein Werkzeug für Frieden, Dialog und Zivilisation &#8211; sondern auch für Unterdrückung, Hass und Verbrechen.</em></p></blockquote>
<p>Und damit hat er recht. Oder wie <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,683270-2,00.html" target="_blank">SPON</a> meint:</p>
<blockquote><p><em>Nicht alles, was irgendwie cool klingt, ist auch sinnvoll.</em></p></blockquote>
<p> Und Technologien, deren Potenzial immer erst durch wertegeleitete menschliche Handlungen entfaltet werden kann,  sind bestenfalls eines Forschungsnobelpreises würdig. Den dann natürlich die Forscherin bzw. der Forscher bekommt.</p>
<p>Schon Brecht schrieb der entstehenden Rundfunkkultur der 20er Jahre in Stammbuch, dass ein Netzmedium selbst nichts wert sei, wenn die sozialen Strukturen um das Medium herum nicht verstünden, dieses zur Selbstorganisation zu nutzen. Menschen, die zeigen, wie das Netz für Demokratie und Gerechtigkeit genutzt werden kann, sollten ausgezeichnet werden. Und das Netz?</p>
<p>Use it or leave it.</p>
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		<title>Chavez und Merkel – Vorbilder?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 17:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, hat kürzlich via Tagesspiegel von den Eindrücken seiner Lateinamerikareise berichtet. Es gebe  interessante Projekte dort, sagte er. Auf Europa seien viele der gewählten politischen Ansätze nicht übertragbar:
Ein Vorbild habe ich nicht gefunden.
Nun erscheint auf SPON die Meldung, dass Venezuelas Präsident Chavez die Freiheit des Internets einschränken wolle. Golem berichtet schon differenzierter, dass Chavez [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, hat kürzlich via <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Gregor-Gysi-Linke-Linkspartei;art122,3053499" target="_blank">Tagesspiegel</a> von den Eindrücken seiner Lateinamerikareise berichtet. Es gebe  interessante Projekte dort, sagte er. Auf Europa seien viele der gewählten politischen Ansätze nicht übertragbar:</p>
<blockquote><p><em>Ein Vorbild habe ich nicht gefunden.</em></p></blockquote>
<p>Nun erscheint auf SPON die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,683496,00.html" target="_blank">Meldung</a>, dass Venezuelas Präsident Chavez die Freiheit des Internets einschränken wolle. <span id="more-1461"></span>Golem <a href="http://www.golem.de/1003/73832.html" target="_blank">berichtet</a> schon differenzierter, dass Chavez gegen eine bestimmte Internetseite, nämlich das rechtsgerichtete Nachrichtenportal <a href="http://www.noticierodigital.com/" target="_blank">Noticiero digital</a> staatsanwaltliche Ermittlungen einleiten wolle, da dieses Portal bewusst Falschmeldungen über tödliche Attentate auf linksgerichtete Politiker und Journalisten sowie Putschaufrufe verbreite. Chavez habe sich mit der Position, das Internet sei kein rechtsfreier Raum auf Angela Merkel bezogen, die kürzlich in ihrem <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_707282/Content/DE/Podcast/2010/2010-02-27-Video-Podcast/2010-02-27-video-podcast-internet.html" target="_blank">Podcast</a> ebenfalls vor den Gefahren eines &#8220;rechtsfreien Raumes Internet&#8221; warnte. So schnell kann es gehen, dass eine konservative Kanzlerin für einen vermeintlichen Despoten zitierfähig wird. </p>
<p>André Scheer kommentierte in der <a href="http://www.jungewelt.de/2010/03-15/061.php" target="_blank">jungen Welt </a>:</p>
<blockquote><p><em>Wenn ein linker Präsident einfordert, daß presserechtliche Verantwortlichkeit auch im Internet zu gelten habe, ist das Diktatur. Wenn die deutsche Kanzlerin dasselbe fordert, beweist sie damit Verantwortungsbewußtsein. </em><em>Wenn in Venezuela eine faschistoide Seite (hoffentlich bald) geschlossen wird, die immer wieder Menschen zum Abschuß freigibt, dann ist das Zensur. Wenn die Dresdner Staatsanwaltschaft hingegen die Homepage gegen den Naziaufmarsch vom 13. Februar sperren läßt, ist das den »freien Stimmen der freien Welt« kaum eine Zeile wert.</em></p></blockquote>
<p>Es ist richtig, dass der Medienmainstream mit zweierlei Maß misst. Das ist jedoch nicht neu und weiterhin zu kritisieren. Müssten jedoch nicht auch die folgenden Fragen gestellt werden: Was heißt: &#8220;Seite geschlossen&#8221; ? Nach einem rechtsstaatlichen Verfahren? Auf Grund welcher Rechtsgrundsätze? Sollte man sich nicht auch fragen, warum der Präsident ein Verfahren gegen die Betreiber des Nachrichtendienstes ankündigt und nicht die Geschädigten selbst?</p>
<p>Scheer findet hingegen, dass Chavez schon viel zu lange mit dem Vorgehen gegen die Seite gewartet hat.</p>
<blockquote><p><em>Daß Chávez den Aufruf zur Ermordung seiner beiden Mitstreiter – um nichts anderes handelt es sich letztlich – nicht schweigend hingenommen hat, spricht für ihn. Zu kritisieren wäre höchstens, daß er erst jetzt reagiert hat, denn die Seite ist seit Jahren für ihre üble Hetze bekannt.</em></p></blockquote>
<p>Nach all den Debatten um eine präzise Abgrenzung von &#8220;Sperren&#8221; oder  &#8221;Löschen&#8221;, um Richtervorbehalt und BKA-Sperrliste hierzulande ist möglicherweise eine gewisse Trennschärfe in der Debatte angebracht. Auch wenn die politische Situation in Venezuela mit einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft und der andauernden Gefahr von Putschen gegen einen gewählten Präsidenten eine andere ist als hierzulande.</p>
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		<title>Aufruf zur Verfassungsbeschwerde gegen ELENA veröffentlicht</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/ZgkJhDbCYQc/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/aufruf-zur-verfassungsbeschwerde-gegen-elena-veroffentlicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[ELENA]]></category>

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		<description><![CDATA[FoeBuD e.V, der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs, hat heute einen Aufruf zur Verfassungsbeschwerde gegen den Elektronischen Entgelt-Nachweis (ELENA) Online gestellt. Auf der Website kann kostenfrei eine Vollmacht heruntergeladen werden, mit der sich jedermann der Beschwerde gegen ELENA anschließen kann. Einzige Voraussetzung ist, dass dieses nach eigenhändiger Unterschrift per Post versandt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FoeBuD e.V, der Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs, hat heute einen <a href="https://petition.foebud.org/ELENA">Aufruf zur Verfassungsbeschwerde</a> gegen den Elektronischen Entgelt-Nachweis (ELENA) Online gestellt. Auf der Website kann kostenfrei eine Vollmacht heruntergeladen werden, mit der sich jedermann der Beschwerde gegen ELENA anschließen kann. Einzige Voraussetzung ist, dass dieses nach eigenhändiger Unterschrift per Post versandt wird.<span id="more-1462"></span></p>
<p>Da für Verfassungsbeschwerden eine Frist von einem Jahr gilt und das Gesetz zu ELENA bereits am 1. April 2009 in Kraft trat, drängt die Zeit allerdings. Geplant ist, dass die beauftragten Rechtsanwälte die Verfassungsbeschwerde am 31. März in Karlsruhe direkt bei Gericht einreichen. Letzter Versendetermin für Mitzeichner ist daher bereits der 25. März 2010.</p>
<p>Mittels ELENA übertragen Arbeitgeber Informationen über ihre Beschäftigten in eine zentrale Datenbank. Darunter Angaben zu Bruttoentgelt und Steuerklasse; Renten-, Sozialversicherungs-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungabzügen; Name, Anschrift, Geburtsort, und -datum; Arbeitgeber und Betrieb; Anzahl, Beginn und Ende sowie „Arten“ von Fehlzeiten; Grund von Arbeitszeitänderungen; Entlassungen und Kündigungen; erfolgten Abmahnungen im Vorfeld von Kündigungen u.v.m.</p>
<p>Eine Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist ausdrücklich zu begrüßen.</p>
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		<item>
		<title>Obama kündigt aggressive Politik zum Schutz des geistigen Eigentums an</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/obama-kundigt-aggressive-politik-zum-schutz-des-geistigen-eigentums-an/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 14:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Scheele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Exporte anzukurbeln und die Ausfuhren innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln, hat US-Präsident Barack Obama am Donnerstag auf der Jahreskonferenz der staatlichen Export-Import Bank in Washington eine aggressive Handels- und Exportförderungspolitik angekündigt. Pikant daran: Dazu zählt auch ein rabiater Schutz von Immaterialgütern sowie eine konsequente Umsetzung von Handelsabkommen zum Schutz des geistigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Exporte anzukurbeln und die Ausfuhren innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln, hat US-Präsident Barack Obama am Donnerstag auf der Jahreskonferenz der staatlichen Export-Import Bank in Washington eine aggressive Handels- und Exportförderungspolitik angekündigt. Pikant daran: Dazu zählt auch ein rabiater Schutz von Immaterialgütern sowie eine konsequente Umsetzung von Handelsabkommen zum Schutz des geistigen Eigentums, einschließlich ACTA.<span id="more-1451"></span></p>
<p>Laut des auf der Website des Weißen Hauses wiedergegebenen <a href="http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-president-export-import-banks-annual-conference" target="_blank">Redemanuskripts</a> sagte Obama:</p>
<blockquote><p>What’s more, we’re going to aggressively protect our intellectual property. Our single greatest asset is the innovation and the ingenuity and creativity of the American people. It is essential to our prosperity and it will only become more so in this century. But it’s only a competitive advantage if our companies know that someone else can’t just steal that idea and duplicate it with cheaper inputs and labor. There’s nothing wrong with other people using our technologies, we welcome it –- we just want to make sure that it’s licensed, and that American businesses are getting paid appropriately. That’s why USTR is using the full arsenal of tools available to crack down on practices that blatantly harm our businesses, and that includes negotiating proper protections and enforcing our existing agreements, and moving forward on new agreements, including the proposed Anti-Counterfeiting Trade Agreement.</p></blockquote>
<p>All jene, die auf eine Reform des Urheberrechts unter dem neuen, vermeintlich internet- und technikaffinen US-Präsidenten gesetzt hatten, dürften damit auf dem harten Boden der Realität angekommen sein. Ganz offensichtlich hat sich die aggressive Anti-Piraterie-Haltung aus der Film-, Musik- und Verlagsindustrie nicht nur innerhalb der Obama-Administration (wir <a href=" http://blog.die-linke.de/digitalelinke/us-regierung-verscharft-piraterie-bekampfung-im-netz/" target="_blank">berichteten</a>) durchgesetzt, sondern auch bei diesem selbst. Die Unterhaltungsindustrie unterdessen applaudiert ihm – wie <a href="http://news.cnet.com/8301-31001_3-20000347-261.html?part=rss&amp;subj=news&amp;tag=2547-1_3-0-20" target="_blank">CNET News</a> berichtet – dazu bereits:</p>
<blockquote><p>&#8220;We applaud the president&#8217;s recognition that it&#8217;s U.S. ingenuity and creativity that is helping to drive the economy,&#8221; said Rick Cotton, NBC Universal&#8217;s general counsel. &#8220;We think that what should follow from this is the need for much stronger action in enforcement and by intermediaries who allow their infrastructure to be used to distribute stolen digital content or counterfeit products.”<br />
The intermediaries he&#8217;s referring to are video-sharing sites, auction sites, shipping companies (which help distribute physical counterfeited goods), and Internet service providers. ISPs especially have been under pressure from the film, music, and video game sectors to do more to protect intellectual property. There is a push for ISPs to adopt a so-called graduated response to illegal file sharing. This plan would include warnings and possibly also suspension or termination of service.</p></blockquote>
<p>Obama hat sich mit seiner Rede vom Donnerstag erstmals öffentlich zu den Zielen von ACTA, einschließlich der besonders umstrittenen Kapitel „Civil Enforcement“ und „Special Measures related to Technological Enforcement Means and the Internet“, bekannt. Nach der nur ein Tag zuvor mit 633 zu 13 Stimmen angenommenen <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&amp;reference=P7-TA-2010-0058&amp;format=XML&amp;language=DE" target="_blank">Entschließung</a> des Europäischen Parlaments, die Verhandlungen öffentlich zu machen, sie auf das bestehende europäische System zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums bei der Bekämpfung von Produktfälschung zu beschränken und sogenannte Three-Strikes-Verfahren nicht im Rahmen des geplanten Abkommens einzuführen, bildet das einen großen Rückschritt. Die EU-Kommission dürfte nun – ebenso wie die einzelnen EU-Mitgliedstaaten – weiter und nachhaltiger als zuvor unter den Druck der US-Handelspolitik geraten. Für die weiteren Verhandlungen zu ACTA ist das kein gutes Vorzeichen.</p>
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		<item>
		<title>LINKE Positionen in der Enquete-Kommission [Update]</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/nIBrstFoIAQ/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/linke-positionen-in-der-enquete-kommission/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss schlug auf seinem Blog vor, den parlamentarischen Mitgliedern der Enquete-Kommission &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft&#8221; Fragen zu ihren netzpolitischen Positionen zu stellen. Er wollte dies nicht selbst tun, sondern stellt einfach Vorschläge für Fragen in den Raum. Diese blieben nicht ungehört&#8230;
Halina Wawzyniak , designiertes Mitglied für die Linksfraktion, hat die ungestellten Fragen denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Bundestagsabgeordnete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Tauss" target="_blank">Jörg Tauss</a> schlug auf seinem <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=647" target="_blank">Blog</a> vor, den <a href="http://www.politik-digital.de/enquete-kommission-internet-digitale+gesellschaft" target="_blank">parlamentarischen Mitgliedern </a>der Enquete-Kommission &#8220;Internet und Digitale Gesellschaft&#8221; Fragen zu ihren netzpolitischen Positionen zu stellen. Er wollte dies nicht selbst tun, sondern stellt einfach Vorschläge für Fragen in den Raum. Diese blieben nicht ungehört&#8230;</p>
<p><a href="http://wawzyniak.de" target="_blank">Halina Wawzyniak</a> , designiertes Mitglied für die Linksfraktion, hat die ungestellten Fragen denn auch prompt <a href="http://blog.wawzyniak.de/?p=3145" target="_blank">beantwortet</a>.</p>
<blockquote><p><em>Gerade bei der anstehenden Internet-Enquete ist es wichtig außerparlamentarischen Druck aufzubauen und die Debatte von außen mit voranzutreiben. So können wir verhindern, dass die Ergebnisse der Enquete in der Schublade verschwinden. Ich werde mich in meiner Fraktion und Partei dafür einsetzen die Netzpolitik und die Arbeit der Enquete wesentlich in unsere Politikentwicklung mit einzubeziehen.</em></p></blockquote>
<p>Auch <a href="http://www.petra-sitte.de" target="_blank">Petra Sitte</a>, designierte Stellvertreterin in der Enquete, hat Jörg Tauss geantwortet (<a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/Brief-Tauss_Enquete.pdf">pdf</a>):<span id="more-1440"></span> </p>
<blockquote><p> <em>Als Sprecherin für Forschungs- und Technologiepolitik sowie als stellv. Mitglied des Kulturausschusses beschäftige ich mich seit langem mit den Umwälzungen, die sich für unsere Gesellschaft mit der Digitalisierung verbinden. Ich glaube, dass diese unterschätzt werden und für uns alle große Veränderungen und Chancen mit sich bringen &#8211; von der Ökonomie bis in den privaten Bereich. Wenn die Chancen der Digitalisierung für eine gerechte und offene Gesellschaft genutzt werden sollen, darf dieser Prozess weder dem Markt noch den Befürwortern eines präventiven Überwachungsstaates aller Couleur überlassen werden. Die Politik ist gefordert, Freiheit und offene Zugänge im Netz zu sichern.</em></p></blockquote>
<p>Jimmy Schulz von der FDP war ebenfalls schnell mit der <a href="http://jimmy-schulz.blogspot.com/2010/03/die-13-fragen.html" target="_blank">Beantwortung</a>. Seine Positionen machen in den meisten Fällen Hoffnung auf konsistente Bürgerrechtspositionen der Liberalen. Die Antwort zu Open Access fällt jedoch dürftig aus:</p>
<blockquote><p><em>Open Access muss offen diskutiert werden und die Interessen aller Gehör finden.</em></p></blockquote>
<p>Zum Urheberrecht sagt er Herr Schulz gleich gar nichts. An einer bestimmten Stelle kann die selbst ernannte &#8220;Partei des Geistigen Eigentums&#8221; eben nicht aus ihrer Haut.</p>
<p>Von <a href="http://www.fischer-mdb.de/" target="_blank">Axel E. Fischer</a>, dem designierten Vorsitzenden der Enquete, hat Tauss die nette Anekdote (siehe <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=647" target="_blank">Kommentare</a>) überliefert, dass er nur auf Mails antworte, die eine überprüfbare Postanschrift aufweisen. Tauss plaudert auch weitere <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=234" target="_blank">Details</a> aus seiner gemeinsamen Zeit mit MdB Fischer im Bildungsausschuss des Bundestages aus.</p>
<p>Nun denn, das kann ja heiter werden&#8230;</p>
<p><strong>[UPDATE:]</strong></p>
<p>Inzwischen hat auch Herbert Behrens, ebenfalls designiertes Enquete-Mitglied für die Fraktion DIE LINKE, geantwortet (<a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/Herbert-Behrens_Antworten-Tauss-Gezwitscher.pdf" target="_blank">pdf</a>).</p>
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		<item>
		<title>Erwartungen an die Enquete-Kommission zur digitalen Gesellschaft</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/oF57CPRESUU/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/erwartungen-an-die-enquete-kommission-zur-digitalen-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf netethics.net  formuliert Rainer Kuhlen, Sprecher des Aktionsbündnisses &#8220;Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft&#8221;, seine Vorstellungen für das Aufgabenspektrum der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;:
&#8220;Wem gehört Wissen? Wie kann der Zugriff zu den Informationsressourcen des Internet für alle gesichert werden? Welche Rolle kommt dem Staat zu,  die neuen Verhaltens- und Nutzungsformen im Internet verträglich mit unserem demokratischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=225" target="_blank">netethics.net </a> formuliert Rainer Kuhlen, Sprecher des <a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/" target="_blank">Aktionsbündnisses &#8220;Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft&#8221;</a>, seine Vorstellungen für das Aufgabenspektrum der Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221;:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wem gehört Wissen? Wie kann der Zugriff zu den Informationsressourcen des Internet für alle gesichert werden? Welche Rolle kommt dem Staat zu,  die neuen Verhaltens- und Nutzungsformen im Internet verträglich mit unserem demokratischen Rechtssystem und den normativen Ewartungen der Bürgerinnen und Bürger vorsichtig zu steuern bzw. zu regulieren und dabei Entwicklungspotenziale des Internet nicht zu stark einzuschränken.&#8221;</em></p></blockquote>
<p> Die Gesellschaft sollte die Chance nutzen,</p>
<blockquote><p><em>an der politischen Gestaltung der elektronischen Räume des Internet direkt oder in der Öffentlichkeit mitzuwirken.</em></p>
<p><span id="more-1431"></span></p></blockquote>
<p>Kuhlen begründet die Relevanz der Kommission mit einer Stärkung des Politischen, ohne die es ein freiheitliches Medium wie das Internet nicht geben könne.</p>
<blockquote><p><em>Sind es doch die Räume, hier die elektronischen Räume, in denen sich unser normatives Verhalten, unsere Normen und moralische Präferenzen entwickeln, die letztlich auch von den formaleren Regulierungsformen des Marktes und des Staates (über Gesetze) nicht außer acht gelassen werden können.</em></p></blockquote>
<p>Neben einer stärkeren Verantwortung für die Mediemkompetenz nachwachsender Generationen geht es Kuhlen um die Stärkung der informationellen Selbstbestimmung und ein höheres Schutzniveau privater Daten. Er rät dazu, sich einzumischen und die Chance zur Partizipation zu nutzen. Dem können wir uns nur anschließen.</p>
<p>Der Branchenverband BITKOM hingegen will diese Debatten nicht abwarten und eine &#8220;Netzpolitik aus einem Guss&#8221; schon im Sommer (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitkom-fordert-Netzpolitik-aus-einem-Guss-950217.html" target="_blank">heise </a>).</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/oF57CPRESUU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jeder Vierte würde einen Chip im Körper tragen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/RC0BSwC5ohI/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/jeder-vierte-wurde-einen-chip-im-korper-tragen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[RFID]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.die-linke.de/digitalelinke/?p=1419</guid>
		<description><![CDATA[Der Bitkom hat eine Umfrage gemacht und dabei auch gefragt: „Für welche Vorteile würden Sie einen Computerchip im Körper tragen?“
4% der Befragten würden dies für schnellere Eingangskontrollen machen, 5% für bequemeres Einkaufen, 12% für erhöhte Sicherheit und 16% für eine schnellere Rettung. 6 % sehen „sonstige Vorteile.“
Immerhin 72% sagten, sie wüssten nicht, welchen Vorteil ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bitkom hat eine Umfrage gemacht und <a href="http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM-Praesentation_Connected_Worlds_01_03_2010.pdf">dabei auch gefragt</a>: <em>„Für welche Vorteile würden Sie einen Computerchip im Körper tragen?“</em></p>
<p>4% der Befragten würden dies für schnellere Eingangskontrollen machen, 5% für bequemeres Einkaufen, 12% für erhöhte Sicherheit und 16% für eine schnellere Rettung. 6 % sehen „sonstige Vorteile.“</p>
<p>Immerhin 72% sagten, sie wüssten nicht, welchen Vorteil ihnen ein Chip unter der Haut bringen soll.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/RC0BSwC5ohI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Europäisches Parlament debattiert heute über ACTA [Update]</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/oeKxtyxlt-8/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/europaisches-parlament-debattiert-heute-uber-acta/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Scheele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute debattiert das Europäische Parlament (EP) in Straßburg (Tagesordnung, 9. März 2010) über das geplante Abkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA). Der Aussprache zu Grunde liegt eine Parlamentarische Anfrage der Fraktionen Die Grünen/Freie Europäische Allianz (Verts/ALE), Europäische Volkspartei (PPE), Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&#38;D), Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute debattiert das Europäische Parlament (EP) in Straßburg (<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=AGENDA&amp;reference=20100309&amp;secondRef=SIT&amp;format=PDF&amp;language=DE" target="_blank">Tagesordnung, 9. März 2010</a>) über das geplante Abkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie (ACTA). Der Aussprache zu Grunde liegt eine <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=OQ&amp;reference=O-2010-0026&amp;language=DE" target="_blank">Parlamentarische Anfrage</a> der Fraktionen Die Grünen/Freie Europäische Allianz (Verts/ALE), Europäische Volkspartei (PPE), Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;D), Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE), Vereinte Europäische Linken / Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) sowie Europäische Konservative und Reformer (ECR).<span id="more-1422"></span></p>
<p>In einer – mit Ausnahme der rechtsextremen Fraktion Europa der Freiheit und der Demokratie (EFD) – überfraktionellen Initiative fordern die EU-Parlamentarier Transparenz und Sachstand in den Verhandlungen zu ACTA mit folgenden Fragen ein:</p>
<blockquote><p>Wann wird die Kommission dem Parlament Zugang zu allen Primärtexten im Zusammenhang mit dem ACTA verschaffen, insbesondere zu dem ACTA-Verhandlungsmandat des Rates, den Protokollen der Verhandlungen über das ACTA, den Entwürfen der Kapitel des ACTA und den Kommentaren der Verhandlungsteilnehmer zu diesen Entwürfen?</p>
<p>Hat die Kommission eine Bewertung der Auswirkungen der Anwendung des ACTA auf den elektronischen Handel in der EU und weltweit vorgenommen? In welcher Weise wird die Kommission dafür sorgen, dass die Durchsetzung der auf das Internet bezogenen ACTA-Vorschriften lückenlos in Übereinstimmung mit dem gemeinschaftlichen Besitzstand stehen, und wie wird sie Unvereinbarkeiten gegebenenfalls ausräumen?</p>
<p>Teilt die Kommission die Auffassung, dass das Parlament Zugang zu ACTA-Unterlagen haben sollte, bevor das neue Rahmenabkommen in Kraft tritt?</p></blockquote>
<p>Inzwischen liegen auch mehrere Entschließungsanträge aus den Reihen der EP-Fraktionen zu Transparenz und Sachstand bei den Verhandlungen über ACTA vor. Dies sind:</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Entschließungsantrag PPE und ECR (<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+MOTION+B7-2010-0158+0+DOC+PDF+V0//DE" target="_blank">B7-0158/2010</a>)<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">- Entschließungsantrag Verts/ALE (<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+MOTION+B7-2010-0154+0+DOC+PDF+V0//DE" target="_blank">B7‑0154/2010</a>)</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Entschließungsantrag GUE/NGL (<a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/GUE-NGL_RES-ACTA.pdf" target="_blank">Vorabversion als .pdf</a>)</p>
<p><strong>[UPDATE:]</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">- Entschließungsantrag ALDE: (<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+MOTION+B7-2010-0173+0+DOC+PDF+V0//DE" target="_blank">B7‑0173/2010</a>)</p>
<p> Die Entschließungsanträge werden am Mittwoch, 12.00–13.00 Uhr, zur Abstimmung (<a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+AGENDA+20100308+0+DOC+PDF+V0//DE&amp;language=DE" target="_blank">TOP 54</a>, 10. März 2010) gestellt. Inzwischen liegt ein gemeinsamer Entschließungsantrag aller Fraktionen – mit Ausnahme der EFD, die nicht gefragt wurde – vor (Vorabversion <a href="http://christianengstrom.files.wordpress.com/2010/03/common-resolution-acta-final-8-march-2010.doc" target="_blank">hier</a>). Dieser tritt an die Stelle der einzelnen Entschließungsanträge.</p>
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		<item>
		<title>ARD und ZDF gewinnen mit ihren Mediatheken kaum Jugendliche</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/ard-und-zdf-gewinnen-mit-ihren-mediatheken-kaum-jugendliche/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar erfreuen sich die Videoportale großer Beliebtheit und werden von zwei Dritteln der 12- bis 19-Jährigen regelmäßig im Internet aufgesucht. Doch nur ein Drittel sieht auch häufig Fernsehausschnitte im Internet an, so die JIM-Studie 2009. Im Detail zeigt sich, dass die Jugendliche den Computer kaum nutzen, um Radio zu hören (12%), Fernsehen live (4%) oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar erfreuen sich die Videoportale großer Beliebtheit und werden von zwei Dritteln der 12- bis 19-Jährigen regelmäßig im Internet aufgesucht. Doch nur ein Drittel sieht auch häufig Fernsehausschnitte im Internet an, <a href="http://www.mpfs.de/?id=161">so die JIM-Studie 2009</a>. Im <a href="http://www.mpfs.de/?id=171">Detail zeigt sich</a>, dass die Jugendliche den Computer kaum nutzen, um Radio zu hören (12%), Fernsehen live (4%) oder zeitversetzt (4%) zu sehen bzw. in den Mediatheken nach Beiträgen zu suchen (3%).<span id="more-1416"></span></p>
<p>Die Mediatheken von ARD und ZDF werden von ihnen kaum genutzt – weil die Jugendlichen auch deren Programme kaum sehen. Das <a href="http://www.mpfs.de/?id=169">meistgesehene</a> Fernsehprogramme ist mit über 40% Pro7, die ARD kommt auf 2%, das ZDF gar nicht vor.</p>
<p>So stimmt wohl die Aussage von ARD und ZDF, dass sie mit ihren Mediatheken ein jüngeres Publikum erreichen. Doch anscheinend beziehen sie sich dabei auf das Durchschnittsalter ihrer Zuschauer, dass bei ca. 60 Jahren liegt. Auf die 12 bis 19jährigen kann sich diese Aussage nicht beziehen.</p>
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		<title>Italien zeigt, wie man alle Parteien im Fernsehen gleich behandeln kann</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/italien-zeigt-wie-man-alle-parteien-im-fernsehen-gleich-behandeln-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Dank der Mehrheit, die die Partei &#8220;Volk der Freiheit&#8221; im Verwaltungsrat von &#8220;Mamma Rai&#8221; hat werden bis zu den Wahlen die vier wichtigsten Polit-Talkshows des Landes aus dem Programm genommen. Generaldirektor Mauro Masi, ein Berlusconi-Getreuer, fand für die etwas ungewöhnliche Maßnahme eine schöne Begründung: Nur so könne man dem gesetzlich vorgeschriebenen Auftrag, alle Parteien gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank der Mehrheit, die die Partei &#8220;Volk der Freiheit&#8221; im Verwaltungsrat von &#8220;Mamma Rai&#8221; hat werden bis zu den Wahlen die vier wichtigsten Polit-Talkshows des Landes aus dem Programm <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0305/medien/0048/index.html">genommen</a>. Generaldirektor Mauro Masi, ein <span id="more-1414"></span>Berlusconi-Getreuer, fand für die etwas ungewöhnliche Maßnahme eine schöne Begründung: Nur so könne man dem gesetzlich vorgeschriebenen Auftrag, alle Parteien gleich zu behandeln, auch wirklich nachkommen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/D5xwPg--jZE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sachsen-Anhalts Medienminister Rainer Robra will ARD und ZDF online beschneiden</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/sachsen-anhalts-medienminister-rainer-robra-will-ard-und-zdf-online-beschneiden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum wurden die Planungen der BBC bekannt, Einschnitte bei den Ausgaben für ihre Internet-Angebote vorzunehmen, nahm dies Rainer Robra (CDU) als „ein wichtiges Signal in der Debatte um die Telemedien von ARD und ZDF&#8221;. Er erklärte gestern:
„Unsere (!) Rundfunkanstalten sollten ebenso wie die BBC erkennen, dass sich zukünftig nicht jeder neue Medientrend für jegliche Zielgruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum wurden die Planungen der BBC bekannt, Einschnitte bei den Ausgaben für ihre Internet-Angebote vorzunehmen, nahm dies Rainer Robra (CDU) als „ein wichtiges Signal in der Debatte um die Telemedien von ARD und ZDF&#8221;. Er <a href="http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/stk/2010/115_2010_a14f0de23fa7d6b084f0f5a32d5c105a.htm">erklärte</a> gestern:</p>
<blockquote><p>„Unsere (!) Rundfunkanstalten sollten ebenso wie die BBC <span id="more-1412"></span>erkennen, dass sich zukünftig nicht jeder neue Medientrend für jegliche Zielgruppe finanzieren lässt und eine Konzentration auf das Wesentliche angesagt ist. Gerade im Online-Bereich sollte auch in Deutschland Qualität Vorrang vor Quantität haben.“</p></blockquote>
<p>Nun bin ich gespannt, was Sachsen-Anhalts Regierungssprecherin <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=4834">Dr. Monika Zimmermann</a> im MDR-Rundfunkrat, in dem sie sitzt, machen wird. Schließlich wird der in seiner nächsten Sitzung am 15. März über die Onlineangebote der ARD abstimmen und spätestens im Juni über die des MDR entscheiden.</p>
<p>Oder sollten diese Worte nur einen Sturm im medialen Wasserglas entfachen?</p>
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		<item>
		<title>ACTA: Die Finten der Geheimdiplomatie</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/teSRWHcmLzk/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/acta-die-finten-der-geheimdiplomatie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie gestern an dieser Stelle berichtet, existiert eine umfangreiche Synopse zu den Positionen der über ACTA verhandelnden Staaten. Was passiert nun, wenn sich jemand die Mühe macht, und bei der Kommission offiziell nach dem Dokument fragt. Das Ergebnis:
In einem netten Schreiben (pdf) wird ihm beschieden, dass eine Veröffentlichung des Dokuments leider die Beziehung zu Drittstaaten beeinträchtigen könnte. Das Dokument [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gestern <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/acta-abkommen-verhandlungspositionen-en-detail-geleakt/" target="_blank">an dieser Stelle </a>berichtet, existiert eine umfangreiche Synopse zu den Positionen der über ACTA verhandelnden Staaten. Was passiert nun, wenn sich jemand die Mühe macht, und bei der Kommission offiziell nach dem Dokument fragt. Das Ergebnis:<span id="more-1405"></span></p>
<p>In einem netten Schreiben (<a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/Brief-ACTA.pdf">pdf</a>) wird ihm beschieden, dass eine Veröffentlichung des Dokuments leider die Beziehung zu Drittstaaten beeinträchtigen könnte. Das Dokument selbst wird dann mitgesendet (<a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/ACTA-Dok.pdf">pdf</a>). Allerdings folgt nach dem Deckblatt nur der Hinweis, dass das Dokument bis zum Ende nicht öffentlich sei. Man weiß also: es existiert. Viel transparenter geht es kaum.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/teSRWHcmLzk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ACTA-Abkommen: Verhandlungspositionen en détail geleakt!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/N8l-Gs9bzi8/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/acta-abkommen-verhandlungspositionen-en-detail-geleakt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Scheele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle wurde bereits kurz auf ein neues, jüngst geleaktes Dokument zum gegenwärtigen Verhandlungsstand über das im Geheimen verhandelte Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) hingewiesen. Inzwischen liegt uns das diesbezügliche Dokument in einer weiteren, offenbar von der EU-Kommission für spezifische Zwecke des Europäischen Rates versandten Originalversion vor. Das insgesamt 44 Seiten umfassende Papier trägt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/neues-acta-dokument-geleakt/" target="_blank">dieser Stelle</a> wurde bereits kurz auf ein neues, jüngst geleaktes Dokument zum gegenwärtigen Verhandlungsstand über das im Geheimen verhandelte Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) hingewiesen. Inzwischen liegt uns das diesbezügliche Dokument in einer weiteren, offenbar von der EU-Kommission für spezifische Zwecke des <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Europ%C3%A4ischer_Rat&amp;oldid=71267284" target="_blank">Europäischen Rates</a> versandten <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wp-content/uploads/ACTA-6437-10.pdf" target="_blank">Originalversion</a> vor. Das insgesamt 44 Seiten umfassende Papier trägt das Datum 12. Februar 2010, wurde demnach nach der <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/acta-verhandlungsrunde-vom-26-%e2%80%9327-januar-in-mexiko/" target="_blank">letzten Verhandlungsrunde</a> am 26.–27. Januar in Guadalajara (Mexiko) erstellt und gibt eine tabellarische Übersicht über die Verhandlungspositionen der USA, der EU und weiterer Staaten. Es ist, wie der ACTA-Experte Michael Geist in seinem <a href="http://www.michaelgeist.ca/content/view/4829/125/" target="_blank">Blog</a> konstatiert,<span id="more-1390"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;probably the most significant leak to-date since it goes even beyond the transparency debate by including specific country positions and proposals.“</p></blockquote>
<p>Adressiert ist das Dokument an die „Gruppe der Freunde des Präsidentschaft“. Bei dieser handelt es sich – siehe <a href="http://www.cep.eu/index.php?id=68&amp;no_cache=1&amp;L=0&amp;tx_sgglossary_pi1%5Bsearchmode%5D=1&amp;tx_sgglossary_pi1%5Bsearch%5D%5Babc%5D=Freunde+der+Pr%E4sidentschaft">hier</a> – um eine informelle Arbeitsgruppe des Rates:</p>
<blockquote><p>„Die Freunde der Präsidentschaft sind eine Gruppe von Vertretern der Mitgliedstaaten und der Kommission, die eingesetzt wird, wenn sektorübergreifende Themen zu bearbeiten sind, die nicht eindeutig einer einzelnen Ratsformation zugeordnet werden können. Die Freunde der Präsidentschaft werden ad-hoc einberufen durch das Land, das die Ratspräsidentschaft inne hat. Die Mitgliedstaaten können entscheiden, wen sie in die Gruppe entsenden. Die Arbeitsweise der Freunde der Präsidentschaft hat einen informellen Charakter. Die Verhandlungen finden z.B. überwiegend auf Englisch statt.“</p></blockquote>
<p>Damit setzt die EU-Kommission, trotz zahlreicher Proteste auch aus dem Europäischen Parlament (siehe hierzu: <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1640356/">„ACTA: ‚Wir wollen wissen, was los ist’“</a>, für die Fraktion GUE/NGL die <a href="http://www.guengl.eu/showPage.jsp?ID=8055&amp;LANG=1&amp;TERM=ACTA" target="_blank">Pressemitteilung</a> von Eva-Britt Svensson sowie die überfraktionelle <a href="http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=OQ&amp;reference=O-2010-0026&amp;format=XML&amp;language=DE" target="_blank">Parlamentarische Anfrage</a> vom 24. Februar 2010), ihre Politik der konsequenten Nichtöffentlichkeit fort. Informiert wird in außerparlamentarischen Verhandlungssystemen, nicht aber in demokratisch legitimierten Parlamenten. Das war im übrigen bislang auch die offizielle Linie der Bundesregierung in den Verhandlungen, wie der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag zu entnehmen (wir <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/acta-verhandlungen-spricht-die-justizministerin-fur-die-bundesregierung/" target="_blank">berichteten</a>).</p>
<p>Wenn nun Bundessjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine Offenlegung der Verhandlungstexte fordert, ist das zu begrüßen, wirft zugleich aber auch Fragen auf. Spiegel Online – <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,681142,00.html" target="_blank">„Copyright-Pakt Acta: Justizministerin will Surf-Verbot für Raubkopierer verhindern“</a> – gibt die Ministerin heute mit den Worten wieder:</p>
<blockquote><p>Leutheusser-Schnarrenberger verlangt eine Publikation der Acta-Dokumente: &#8220;Die vorläufigen Verhandlungstexte sollten so bald wie möglich veröffentlicht werden.&#8221; Sie plädiert für &#8220;mehr Transparenz und Offenheit bei den Vertragsverhandlungen&#8221;, um &#8220;unbegründeten Befürchtungen und Fehlinformationen&#8221; vorzubeugen. Man habe das im Rahmen der EU-internen Beratungen mit einer Reihe weiterer Staaten &#8220;auch sehr deutlich gemacht&#8221;.</p></blockquote>
<p>Fraglich an dieser Darstellung ist, dass Deutschland tatsächlich zu den Vorreitern in Sachen Transparenz bei ACTA zählt. Michael Geists Auswertung „The ACTA Transparency Scorecard“ auf Basis eines aus den Niederlanden stammenden, ebenfalls vor kurzem <a href="http://www.bigwobber.nl/2010/02/25/dutch-internal-acta-documents/" target="_blank">geleakten Dokuments</a> mit Datum vom 15. Januar 2010 kommt da zu einem gänzlich anderen Ergebnis. Deutschland widersetzte sich demnach bislang ebenso wie die EU-Kommission der Forderung nach Transparenz. Sollte die Bundesregierung nun einen Kurwechsel vollzogen und – wie Spiegel Online unter Berufung auf die Ministerin berichtet – die sogenannte Erklärung der „Friends of Transparency“, die am Freitag auf der Tagesordnung der Sitzung des Haushaltspolitischen Ausschusses der EU steht, unterzeichnet haben, wäre das immerhin ein bedeutsamer Fortschritt.</p>
<p>Zum Inhalt des Dokuments: Wiedergegeben wird der Verhandlungsstand zu den Kapiteln „Civil Enforcement“ und „Special Measures related to Technological Enforcement Means and the Internet“ – letzteres wird oft auch als sogenanntes lnternet-Kapitel bezeichnet. Beide Punkte wurden auf der Verhandlungsrunde in Mexiko diskutiert (siehe hierzu den <a href="http://www.publicknowledge.org/pdf/acta-leak-20100212.pdf" target="_blank">geleakten Bericht</a> der Generaldirektion Handel vom 12. Februar 2010). Zu erkennen ist das Bemühen der EU, Handlungsspielraum für die Mitgliedstaaten zu gewinnen, nicht aber dem US-Ansatz gänzlich zu widersprechen. So wird von den EU-Unterhändlern dem Drängen der USA nach technisch wirksamen Maßnahmen gegen Urheberrechtsverletzungen, nach Ausweitung der Haftungspflicht für Diensteanbieter sowie nach Verbot der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen (DRM) von Inhalten kein grundsätzlicher Widerstand entgegengebracht.</p>
<p>Michael Geist hat <a href="http://www.michaelgeist.ca/content/view/4829/125/" target="_blank">hier</a> eine erste Kurzauswertung von zentralen Bestandteilen vorgenommen. Eine darauf aufbauende Übersetzung ins Deutsche liefert dankenswerterweise <a href="http://www.gulli.com/news/neuer-acta-leak-die-positionen-der-verhandlungspartne-2010-03-02" target="_blank">gulli.com</a>:</p>
<blockquote><p>Einige der interessantesten Bestandteile zum Internetkapitel des ACTA-Abkommens:</p>
<ul>
<li>Die Thematik der <em>&#8220;Safe Harbour&#8221;</em>-Klausel scheint die Vertragspartner zu entzweien. Die Safe Harbour-Klausel befreit Diensteanbieter von einer Haftung, sofern diese Maßnahmen gegen rechtswidrige Taten ergreifen, falls sie davon erfahren. Neben einem Entwurf der USA stehen auch noch Ansätze aus Japan sowie der EU im Raum. Neuseeland zeigt sich gänzlich zurückhaltend und fordert Klärung, was von der Safe Harbour-Klausel betroffen sein soll.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der japanische Entwurf sieht eine Haftung der Provider vor, sobald diese von der Rechtsverletzung Kenntnis erlangt haben. Die Diensteanbieter dürften zur Haftung herangezogen werden, wenn es technisch möglich ist, weitere Verletzungen zu verhindern. Dies gilt auch dann, wenn der Provider &#8220;<em>weiß oder Grund zu der Annahme hat</em>&#8220;, dass eine Rechtsverletzung stattfindet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Provider sollen in ihren Nutzungsbedingungen erwähnen, dass sie technisch wirksame Maßnahmen gegen Rechtsverletzungen tätigen (bspw: Three-Strikes-Gesetz). Nur wenn sie sich dazu bereit erklären, können sie sich unter den Schutz der Safe Harbour-Klausel stellen. Neuseeland stellte sich vehement gegen diese Position. Japan hingegen hat erklärt, dass deren Gesetz keine Nutzungsbedingungen vorschreibt. Eine Implementierung solcher Richtlinien wäre also schwierig.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die USA versuchen, einen globalen Digital Millenium Copyright Act (DMCA) durchzusetzen. Dieser ermöglicht es in den USA, sogenannte Löschaufforderungen zu versenden. Die Vollmachten von Rechteinhabern würden damit drastisch steigen. Eine der Nutzungsmöglichkeiten des DMCA sah man beispielsweise beim Fall Microsoft gegen Cryptome (<a href="http://www.gulli.com/news/cryptome-wegen-microsoft-spionagehandbuch-vom-netz-2010-02-24">gulli:News berichtete</a>).</li>
</ul>
<p>Einige der interessantesten Bestandteile zur zivilrechtlichen Durchsetzung des ACTA-Abkommens:</p>
<ul>
<li>Die USA, Japan sowie die EU wollen eine Erweiterung der Rechtsmöglichkeiten auf jedwedes geistige Eigentum, also beispielsweise auch Patentangelegenheiten oder Vergleichbares. Kanada, Singapur und Neuseeland fordern hingegen eine strikte Begrenzung der zivilrechtlichen Möglichkeiten von ACTA. Es soll bei Urheberrechts- und Markenrechtsangelegenheiten bleiben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der Informationsaustausch bei Ermittlungen soll sehr weitläufig sein, wie die USA fordern. Die EU stellt sich mit der Forderung nach einem limitierten Austausch dagegen. Noch engere Grenzen formuliert lediglich der Vertragspartner Kanada.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die EU fordert eine rechtliche Handhabe gegen Vermittler, deren Dienste zur Verletzung eines geistigen Eigentumsrechtes missbraucht werden. Mit dieser Forderung steht die EU bislang alleine.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Eine tiefergehende Auswertung des jüngsten Dokuments ist erforderlich, gestaltet sich aber als sehr aufwendig. Dies aus dem naheliegenden Grund, weil die von der EU, aber auch von Japan und Neuseeland sowie von weiteren Verhandlungsstaaten vorgelegten Alternativformulierungen zum US-Vorschlag in vielen Fällen eine nachhaltige Kenntnis der internationalen wie auch der jeweils nationalen Rechtsvorschriften zum Urheber-, Telekommunikations- und Telemedienrecht voraussetzten.</p>
<p>Weitere Reaktionen (in Auswahl) auf das Dokument:</p>
<p>- <a href="http://keionline.org/node/788" target="_blank">KEI notes on the EU leak of the ACTA text</a></p>
<p>- <a href="http://www.iptegrity.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=477&amp;I temid=9" target="_blank">ACTA: haunted by the Telecoms Package</a></p>
<p>- <a href="http://techdirt.com/articles/20100301/1512318346.shtml" target="_self">More ACTA Leaks; Reveal Different Positions Taken By Different Countries</a></p>
<p>- <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1640657/" target="_blank">Neues ACTA-Dokument durchgesickert</a></p>
<p>- <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/ACTA-Neue-Enthuellungen-neue-Befuerchtungen-945479.html" target="_blank">ACTA: Neue Enthüllungen, neue Befürchtungen</a></p>
<p>- <a href="http://thewere42.wordpress.com/2010/03/03/new-acta-leak-shows-major-resistance-to-us-style-drm-rules/" target="_blank">New ACTA leak shows major resistance to US-style DRM rules</a></p>
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		<item>
		<title>Auch öffentlich-rechtliche Sender können sparen</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/auch-offentlich-rechtliche-sender-konnen-sparen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Die BBC will über 600 Mio. Pfund (665 Millionen Euro) einsparen. Von jedem Gebührenpfund sollen in Zukunft 90 Pence in die Programme fließen. So sollen laut Generaldirektor Mark Thompson die Hälfte der BBC-Websites eingestellt und im Onlinebereich 25 Prozent eingespart werden. Wie der Tagesspiegel heute berichtet, nahm die Kritik an der BBC zu, als die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die BBC will über 600 Mio. Pfund (665 Millionen Euro) einsparen. Von jedem Gebührenpfund sollen in Zukunft 90 Pence in die Programme fließen. So sollen laut Generaldirektor Mark Thompson die Hälfte der BBC-Websites eingestellt und im Onlinebereich 25 Prozent eingespart werden. Wie der <em>Tagesspiegel<span id="more-1388"></span></em> <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/BBC-Mark-Thompson;art15532,3046319">heute berichtet</a>, nahm die Kritik an der BBC zu, als die Gebühreneinnahmen der BBC (3,6 Milliarden Pfund &#8211; rund vier Milliarden Euro) zum ersten Mal höher lagen als die gesamten Werbeeinnahmen der TV-Industrie.</p>
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		<title>Abmahnung als Geschäftsmodell</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Jagd auf Raubkopierer ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch ein einträgliches Geschäftsmodell. Einblicke in die Welt der Abmahnindustrie, in der auch ein bekannter Rapper mitmischt“,
beschreibt Johannes Boie in der Süddeutschen Zeitung.
„Im Oktober 2009 tauchte eine Präsentation auf, im Layout der Firma Digirightsolutions, dem technischen Dienstleister des Abmahnnetzwerkes. Der Autor warb um Kunden in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die Jagd auf Raubkopierer ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch ein einträgliches Geschäftsmodell. Einblicke in die Welt der Abmahnindustrie, in der auch ein bekannter Rapper mitmischt“,</p></blockquote>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/193/504406/text/">beschreibt Johannes Boie</a> in der <em>Süddeutschen Zeitung</em>.<span id="more-1386"></span></p>
<blockquote><p>„Im Oktober 2009 tauchte eine Präsentation auf, im Layout der Firma Digirightsolutions, dem technischen Dienstleister des Abmahnnetzwerkes. Der Autor warb um Kunden in der Unterhaltungsindustrie: 60 Cent verdiene man heute durch den Verkauf eines Songs. 90 Euro, wenn man einen illegalen Download durch einen Anwalt abmahnen lasse.“</p></blockquote>
<p>Somit kann man wesentlich mehr verdienen, wenn man abmahnen lässt, als wenn man eine CD verkauft. (Da verbleibt beim Künstler ca. 1 Euro, wenn die CD 15 Euro kostet.)</p>
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		<item>
		<title>Neues ACTA-Dokument geleakt</title>
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		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/neues-acta-dokument-geleakt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Synopse zu den unterschiedlichen Positionen der über ACTA verhandelnden Regierungen ist auf euro-police.noblogs.org geleakt worden (pdf). Auf 42 Seiten wird in Tabellenform der Entwurfstext mit den Änderungswünschen abgeglichen. Viele Differenzen scheinen sich, nach einer ersten Durchsicht, auf Formulierungsfragen und unterschiedliche Rechtsbegriffe zu beziehen. Ab Seite 23 wird jedoch auch näher auf die Providerhaftung eingegangen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Synopse zu den unterschiedlichen Positionen der über ACTA verhandelnden Regierungen ist auf euro-police.noblogs.org geleakt worden (<a href="http://euro-police.noblogs.org/gallery/3874/100212_positions_acta.pdf" target="_blank">pdf</a>). Auf 42 Seiten wird in Tabellenform der Entwurfstext mit den Änderungswünschen abgeglichen. Viele Differenzen scheinen sich, nach einer ersten Durchsicht, auf Formulierungsfragen und unterschiedliche Rechtsbegriffe zu beziehen. Ab Seite 23 wird jedoch auch näher auf die Providerhaftung eingegangen. Die USA schlagen dafür eine umfangreiche Regelung vor. Eine nähere Auswertung folgt.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/C-IiJny7ziw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/PKq6riz1kFM/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/enquete-kommission-%e2%80%9einternet-und-digitale-gesellschaft%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 23:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Scheele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag wird nächste Woche Donnerstag die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ einrichten. Dazu liegt nun ein abschließender Antrag der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen vor. DIE LINKE hat gegenüber diesen signalisiert, am Einsetzungsantrag mitwirken zu wollen und dazu – wie SPD und Grüne auch – ihre Themen mitgeteilt. Von Seiten der CDU/CSU [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag wird nächste Woche Donnerstag die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ einrichten. Dazu liegt nun ein abschließender <a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/V-039-10_Antrag-Enquete_interfraktionell.pdf" target="_blank">Antrag</a> der Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen vor. DIE LINKE hat gegenüber diesen signalisiert, am Einsetzungsantrag mitwirken zu wollen und dazu – wie SPD und Grüne auch – ihre Themen mitgeteilt. Von Seiten der CDU/CSU wurde eine Mitwirkung der LINKEN apodiktisch ausgeschlossen.<span id="more-1368"></span></p>
<p>Statt dessen haben alle anderen Fraktionen einen Deal gemacht. Die Kommission wurde gegenüber den Plänen des <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/enquete-kommission-internet-und-digitale-gesellschaft/" target="_blank">ursprünglichen Antragsentwurfs</a> um vier Sitze vergrößert, was allen – bis auf DIE LINKE – einen Sitz mehr brachte. Zudem haben sich CDU/CSU unter Beteiligung der SPD darauf geeinigt, DIE LINKE nicht als Einreicherin auf den Antrag zu setzen. Das ist die übliche Praxis.</p>
<p>Unter dem Schwerpunkt „Wirtschaft, Umwelt“ findet sich nun der Punkt „Veränderungen der Arbeitswelt durch neue Medien“ berücksichtigt. Das Thema Arbeit und Arbeitbedingungen war zuvor überhaupt nicht berücksichtigt worden. DIE LINKE hatte vorgeschlagen, den Schwerpunkt in „Wirtschaft, Umwelt, Arbeit“ zu benennen und darunter folgende Punkte zusätzlich zu erfassen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Veränderung von Produktion und Dienstleistungen</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Kollaboratives Arbeiten im Netz</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Arbeitswelt und soziale Standards in der Informationsgesellschaft</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Neue Formen der Selbständigkeit und soziale Sicherheit</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Datenschutz als Innovationsmotor – “privacy enhancing” Technologien, Organsiationsformen und Arbeitsabläufe</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/PKq6riz1kFM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ein wesentlicher Unterschied zwischen deutscher und schwedischer GEZ</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/kHV4Yue3ygM/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/ein-wesentlicher-unterschied-zwischen-deutscher-und-schwedischer-gez/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 13:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.die-linke.de/digitalelinke/?p=1366</guid>
		<description><![CDATA[Man kann es so machen wie auf http://www.gez-meine-meinung.de/ und sich jede Menge Kritik und Spott einhandeln. Bei der dürfen nur vier Mitarbeiterinnen bloggen. Antworten gibt es selten, auch auf ernsthafte Fragen nicht.
Man kann es auch anders machen.
Auf der Webseite tackfilm.se kann man ein Porträtbildchen hoch­laden. Die darauf abgebildete Person avanciert in einem professionell ­gefilmten Kinotrailer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann es so machen wie auf <a href="http://www.gez-meine-meinung.de/">http://www.gez-meine-meinung.de/</a> und sich jede <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/art15532,3019355">Menge Kritik</a> und Spott einhandeln. Bei der dürfen nur vier Mitarbeiterinnen bloggen. Antworten gibt es selten, auch auf ernsthafte Fragen nicht.<span id="more-1366"></span></p>
<p>Man kann es auch anders machen.</p>
<p>Auf der Webseite <a href="http://en.tackfilm.se/" target="_blank"><em>tackfilm.se</em></a> kann man ein Porträtbildchen hoch­laden. Die darauf abgebildete Person avanciert in einem professionell ­gefilmten Kinotrailer zum Held. In dem Clip wird das hochgeladene Bild bei einer Pressekonferenz präsentiert, es ist als riesiges Billboard an einer Straßenecke zu sehen &#8230;</p>
<p>Die Botschaft der Viral-Kampagne ist simpel: Wer bei der schwedischen GEZ seine Gebühren ­entrichtet, ist ein Held. Jeden Tag erstellen 500.000 Nutzer ein perso­nalisiertes Filmchen, die GEZ-Anmeldungen sind in Schweden spürbar ­gestiegen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DigitaleLinke/~4/kHV4Yue3ygM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie ein Konsens zum Nonsens führt: Indem beim Jugendmedienschutz Rundfunkregeln auf das Internet übertragen werden</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/FAt3yws-DA0/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/wie-ein-konsens-zum-nonsens-fuhrt-indem-beim-jugendmedienschutz-rundfunkregeln-auf-das-internet-ubertragen-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 06:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Hilker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Bürgerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher liegt den Landesparlamenten noch nicht der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag vor. Nach dem auf carta.info veröffentlichten letzten Entwurf vom 18.2.2010  sollen Internetprovider nun doch nicht als Anbieter gelten und Jugendschutzprogramme “bereithalten” müssen. Die Haftung der Internetanbieter wurde also erheblich zurückgenommen. In diesem zentralen Punkt ist der neue JMStV-Entwurf tatsächlich besser all als seine Vorversionen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher liegt den Landesparlamenten noch nicht der aktuelle Entwurf zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag vor. Nach dem auf <a href="%28http://carta.info/23450/jmstv-der-arbeitsentwurf-vom-18-februar-zum-download/%29">carta.info</a> veröffentlichten letzten Entwurf vom 18.2.2010  sollen Internetprovider nun doch nicht als Anbieter gelten und Jugendschutzprogramme “bereithalten” müssen. Die Haftung der Internetanbieter wurde also erheblich zurückgenommen. In diesem zentralen Punkt ist der neue JMStV-Entwurf tatsächlich <strong>besser</strong> all als <span id="more-1358"></span>seine Vorversionen. Doch ist der jetzige Entwurf in vielen weiteren Punkten zu <strong>kritisieren</strong>:</p>
<ol>
<li>Jugendschutz      über Sendezeiten – analog dem Fernsehen – ist für das Internet absurd und      letztlich nicht mehr als ein Alibi.</li>
<li>Die      KJM soll für das Internet zuständig sein. Der Bund hat der FSK den Jugendschutz      im Filmbereich übertragen. Doch wer wird bei Filmen und Spielen im      Internet das letzte Wort haben? Dies ist bisher unklar.</li>
<li>Das      Ausland mit all seinen Angeboten wird von den Ministerpräsidenten      ausgeblendet.</li>
<li>Mit      der verlangten Alters-Kennzeichnung (ab 6 Jahre, ab 12 Jahre, ab 16 Jahre      und ab 18 Jahre) und der Pflicht, nutzergenerierte Inhalte auf jeden Fall      altersstufenkennzeichnungsgerecht zu filtern, werden viele      nichtkommerzielle Anbieter überfordert.</li>
<li>Mit      der Regelung, dass Inhalteanbietern, die die “freiwillig” gekennzeichneten      Inhalte mit einer falschen Altersfreigabe ausweisen, hohe Geldstrafen      drohen, sorgt man dafür, dass möglichst alle Angebote ab 18 Jahre      gekennzeichnet sind.</li>
<li>Den      Jugendschutzprogrammen soll durch anbieterseitige Kennzeichnung das      Filtern vereinfacht werden. Dabei gilt: Wer sich nicht selbst als      unbedenklich deklariert, ist bedenklich. Wer als Anbieter nicht mitmacht,      ist verdächtig – und könnte in den Filterprogrammen vorsichtshalber      ausgefiltert werden.</li>
<li>Während      den Inhalteanbietern sehr viel vorgeschrieben wird, steht im Gesetz      erstaunlich wenig über die Funktionalitäten der Jugendschutzprogramme.</li>
<li>Die      Internetprovider werden gezwungen, Jugendschutzfiltergramme für ihre      Nutzer “leicht auffindbar” anzubieten. Dabei sind solche Programme im      offenen Internet leicht auffindbar.</li>
</ol>
<p>Angeblich werden mit dem Staatsvertrag Eigeninitiative (der Eltern) und Freiwilligkeit (der Anbieter) beim Jugendmedienschutz gestärkt. Doch gestärkt und indirekt gefördert werden vor allem die Jugendschutz-Zertifizierer. Die neuen Anbieterpflichten stehen völlig unverhältnismäßig zu der erwartbaren geringen Verbesserung des Jugendschutzes. Das Gesetz sorgt für neuen Regulierungsstress bei Websitebetreibern, ohne dass der Schutz vor jugendgefährdenen Inhalten wirklich verbessert würde.</p>
<p>Statt die Bildung offener Jugendschutzstrukturen und einen Wettbewerb der Lösungsmodelle zu unterstützen, setzt man auf die staatsnahen Institutionen – wie die Kommission für Jugendmedienschutz (<a href="http://www.jugendschutz.net/jugendschutz_net/KJM/index.html">KJM</a>) und <a href="http://www.jugendschutz.net/">jugendschutz.net</a>.</p>
<p>Die Ministerpräsidenten übertragen das im Rundfunk Bewährte auf das Internet. Und dies nur, weil sie einerseits ihre Kompetenzen und Zuständigkeiten nicht in Frage stellen und andererseits die in den Ländern geschaffen Einrichtungen erhalten wollen.</p>
<p>Somit schaffen sie mehr Probleme schaffen als sie lösen.</p>
<p>Der Jugendmedienschutz braucht einen Neustart. Der erste Schritt für einen sinnvollen und wirksamen Jugendschutz im Internet wäre es zu fragen, wie er funktionieren könnte? Diese Frage müssen die Ministerpräsidenten und ihre Referenten beantworten. Erst dann sollten sie Gesetze und Staatsverträge machen. Ansonsten folgt aus dem politischen Konsens ein regulatorischer Nonsens.</p>
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		<item>
		<title>Zugangserschwerungsgesetz morgen im Bundestag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DigitaleLinke/~3/4tYNeAWNY64/</link>
		<comments>http://blog.die-linke.de/digitalelinke/zugangserschwerungsgesetz-morgen-im-bundestag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen Scheele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[DIE LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNE]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.die-linke.de/digitalelinke/?p=1350</guid>
		<description><![CDATA[Das Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG), das am 18. Juni 2009 vom Deutschen Bundestag im Rahmen des Mantelgesetzes „Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen“ beschlossen wurde, wird morgen im Bundestag in Form der ersten Lesung der von den Oppositionsfraktionen eingebrachten Aufhebungsgesetzentwürfe behandelt (TOP 10, vorgesehene Uhrzeit: 16.25–17.00 16.15-16.50 Uhr). Zur Debatte stehen folgende Gesetzentwürfe:
- SPD: Entwurf eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zugangserschwerungsgesetz (ZugErschwG), das am 18. Juni 2009 vom Deutschen Bundestag im Rahmen des Mantelgesetzes „Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen“ <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/24799792_kw25_kinderpornografie/namabst.html" target="_blank">beschlossen</a> wurde, wird morgen im Bundestag in Form der ersten Lesung der von den Oppositionsfraktionen eingebrachten Aufhebungsgesetzentwürfe behandelt (<a href="http://www.bundestag.de/dokumente/tagesordnungen/24.html#10" target="_blank">TOP 10</a>, vorgesehene Uhrzeit: <span style="text-decoration: line-through;">16.25–17.00</span> 16.15-16.50 Uhr). Zur Debatte stehen folgende Gesetzentwürfe:</p>
<p style="padding-left: 30px;">- SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (Drucksache <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/007/1700776.pdf" target="_blank">17/776</a>);</p>
<p style="padding-left: 30px;">- DIE LINKE: Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung von Zugangsbeschränkungen in Kommunikationsnetzen (Drucksache <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700646.pdf" target="_blank">17/646</a>);</p>
<p style="padding-left: 30px;">- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Gesetzes zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen und Änderung weiterer Gesetze (Drucksache <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/007/1700772.pdf" target="_blank">17/772</a>).<span id="more-1350"></span></p>
<p>Die SPD hat heute ihren Gesetzentwurf vorgelegt. Er sieht eine einfache Aufhebung des am 17. Februar 2010 im Bundesgesetzblatt verkündeten ZugErschwG in Form der Aufhebung des Mantelgesetzes vor. Eine explizite Regelung zur Aufhebung der zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Providern geschlossenen Verträgen ist nicht vorgesehen. Doch wird die Bundesregierung im Allgemeinen Teil aufgefordert klarzustellen, dass die Verträge „mangels gesetzlicher Grundlage rechtswidrig“ seien.</p>
<p>DIE LINKE fordert in ihrem Gesetzentwurf ebenfalls die Aufhebung des ZugErschwG, verbindet dies zugleich mit einer Änderung des Telemediengesetzes (TMG). Demzufolge wären technische Maßnahmen, die darauf abzielen, den Zugang zu Internetangeboten <em>systematisch oder anlassunabhängig zu erschweren oder zu unterbinden</em>, unzulässig. <em>Systematisch oder anlassunabhängig </em>bezeichnen dabei Maßnahmen jenseits von nach Art. 7 Abs. 2 S. 2 TMG immer schon durch einen Richter anzuordnenden Verfügungen nach den allgemeinen Gesetzen. Die zwischen dem BKA und den Providern geschlossenen Verträge wären somit rechtswidrig.</p>
<p>Die Grünen haben – wie zu erwarten (siehe unseren <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/zugangserschwerungsgesetz-nachste-woche-im-bundestag/" target="_self">Bericht</a>) – ihren ursprünglichen Gesetzentwurf zurückgezogen. Dieser sah lediglich die Aufhebung des ZugErschwG im jenem Falle vor, dass der Bundespräsident nicht unterschreibt, und war nach dessen Unterschrift nicht mehr relevant. Ein heute neu vorgelegter Gesetzentwurf sieht jetzt eine Aufhebung des am 17. Februar 2010 im Bundesgesetzblatt verkündeten ZugErschwG über eine Aufhebung von einzelnen Artikeln des Mantelgesetzes vor. Eine Regelung zur Aufhebung der zwischen dem BKA und den Providern geschlossenen Verträgen ist nicht vorgesehen.</p>
<p>Zur Position der Regierungsfraktionen: CDU/CSU verweigern sich jeglichem Aufhebungsgesetz. In einer am Montag verbreiteten  <a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_missbrauch_von_kindern_bekaempfen_und_sorgen_der_netznutzer_ernst_nehmen/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__14881/Inhalte.aspx" target="_blank">Pressemitteilung</a> zweier Unionsabgeordneter hieß es:</p>
<blockquote><p>„Die Absicht der Oppositionsfraktionen, das Zugangserschwerungsgesetz ersatzlos aufzuheben, ist unverantwortlich, da damit der Schutz der Kinder vor Missbrauch dem freien Zugangsrecht weiterhin untergeordnet wäre.“</p></blockquote>
<p>Damit fallen CDU/CSU auf den Stand von Juni 2009 – also die heiße Phase von Zensursula – zurück. Für die jüngeren Netzpolitiker in der Union (siehe z.B. <a href="http://www.ad-hoc-news.de/junge-bayerns-junge-union-fuer-dauerhaften-verzicht-auf--/de/Polizeimeldungen/21077264" target="_blank">Junge Union Bayern</a>) ist das eine deftige Niederlage.</p>
<p>Die FDP ergibt sich der Koalitionsdisziplin. Deren Parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium Max Stadler hatte ebenfalls am Montag, in der Sitzung des Petitonsausschuss zum Thema Internetsperren, mitgeteilt, dass die FDP-Fraktion den Weg einer Aussetzung des ZugErschwG über eine Dienstanweisung an das BKA (wir <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/zugerschwg-bundesinnenministerium-erlast-dienstanweisung/" target="_blank">berichteten</a>) für rechtskonform halte.</p>
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