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  <title>Blog ohne Namen</title>
  
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  <updated>2009-11-10T14:02:25Z</updated>
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    <name>Doener</name>
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    <title>Kurze Chronologie des SchülerVZ-Vorfalls</title>
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    <updated>2009-11-10T14:02:25Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;Das ist hier sozusagen ein erweitertes &lt;a href="http://twitter.com/Doener"&gt;Twitter-Posting&lt;/a&gt;, weil daf&amp;uuml;r 140 Zeichen nicht&amp;nbsp;ausreichen. Es geht um den Fall der mutma&amp;szlig;lichen Erpressung der VZ-Netzwerke durch den 20-j&amp;auml;hrigen Matthias L., der sich in der Untersuchungshaft das Leben genommen hat.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bisher wenigen aufgefallen zu sein scheint, in diesem Fall der etwas seltsame Schlingerkurs des Anwalts Ulrich Dost, der den mutma&amp;szlig;lichen Erpresser vertritt. Erst zitierte ihn die Nachrichtenagentur DDP mit dem Vorwurf, die VZ-Netzwerke h&amp;auml;tten seinem Mandaten ein &amp;quot;Schweigegeld&amp;quot; geboten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Original-DDP-Interview vom 3. November habe ich nicht gefunden, hier aber Ausz&amp;uuml;ge aus einer l&amp;auml;ngeren zusammenfassenden DDP-Nachricht vom 6. November:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Berliner Rechtsanwalt Ulrich Dost vertrat den 20-J&amp;auml;hrigen bis zu dessen Tod. Der Strafverteidiger will seinen verstorbenen Mandanten nicht heroisieren, das Aufdecken von Sicherheitsl&amp;uuml;cken im sozialen Netzwerk sei &amp;quot;sicher nicht&amp;quot; dessen Anliegen gewesen. Eher habe er das Einsammeln der Daten als &amp;quot;Just-for-Fun-Projekt gesehen&amp;quot;, sagt Dost im ddp-Gespr&amp;auml;ch. Er sagt, dass es Hinweise darauf gebe, dass keine Erpressung vorlag, sondern das Unternehmen seinem Mandanten von sich aus ein Angebot unterbreitet h&amp;auml;tte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[...]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 20-J&amp;auml;hrige war inzwischen direkt mit den VZ-Netzwerken in Kontakt getreten, zun&amp;auml;chst &amp;uuml;ber einen Chat. Dort erhielt er nach Angaben seines Anwalts ein erstes &amp;quot;unbeziffertes&amp;quot; Angebot vom Unternehmen. Diese r&amp;auml;umt auf Nachfrage nur ein, dass es mit L. Gespr&amp;auml;che gab. Ein von Dost ins Spiel gebrachtes Schweigegeld sei nicht angeboten worden.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das ging bei den meisten Nachrichtenportalen unter, nur Meedia entdeckte die Brisanz des Vorwurfs und &lt;a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/schlervz--anwalt-bestreitet-erpressung_100024343.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;amp;cHash=f45f28fafd"&gt;machte gro&amp;szlig; damit auf&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(Text inzwischen ge&amp;auml;ndert, siehe unten). Schnell machte die Nachricht &amp;uuml;ber Netzpolitik.org, Twitter &amp;amp; Co die Runde. Bei den VZ-Netzwerken war kurz darauf im Blog ein &lt;a href="http://blog.studivz.net/2009/10/31/heute-erreichte-uns-die-folgende-traurige-nachricht/"&gt;hartes Dementi&lt;/a&gt; zu lesen. Der Anwalt&amp;nbsp;Ulrich Dost meldete sich daraufhin offenbar in den Kommentaren bei Meedia und behauptete, von DDP falsch zitiert worden zu sein. Man solle lieber die Pressemitteilung von der Website des Anwalts zitieren. Daraufhin schrieb einer der Meedia-Redakteure:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;@Ulrich Dost,&lt;br /&gt;ich habe die ddp-Zitate gegen den Wortlaut aus ihrer Pressemitteilung getauscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke &amp;amp; Gru&amp;szlig;&lt;br /&gt;Alexander Becker (MEEDIA)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun war pl&amp;ouml;tzlich nichts mehr vom Vorwurf des Bestechungsgeldes zu lesen, lediglich die Erpressung seitens des Mandaten wurde bestritten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 7. Novemver zitiert Spiegel Online dann aus einem &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,659929,00.html"&gt;Chat-Protokoll&lt;/a&gt;, das den zuvor noch von Dost dementierten Vorwurf auf den ersten Blick zu st&amp;uuml;tzen scheint - zumindest interpretiert Spiegel Online das Protokoll in der raugeschickten Pressemitteilung so und s&amp;auml;mtliche Medien &amp;uuml;bernehmen diese Interpretation. Schnell &amp;auml;ndert Dost wieder seine Meinung, best&amp;auml;tigt das Chat-Protokoll als echt und unterstreicht seinen zuvor dementierten Vorwurf der versuchten Bestechung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen&amp;uuml;ber der &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EF0735BAE6C1241339F1BD9438599F1C5~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;FAZ&lt;/a&gt; wird der Anwalt nun sogar noch deutlicher:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;bdquo;Zu keinem Zeitpunkt haben wir dem Tatverd&amp;auml;chtigen ein Zahlungsangebot oder gar Schweigegeldangebot f&amp;uuml;r die entsprechenden Daten oder den Crawler unterbreitet&amp;ldquo;, l&amp;auml;sst sich der Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der VZ-Netzwerke Markus Berger-de L&amp;eacute;on zitieren. Der Anwalt Dost reagiert drastisch. Diese Stellungnahme sei &amp;bdquo;gelogen und entspricht nicht den Tatsachen&amp;ldquo;, sagte er dieser Zeitung &amp;ndash; das ergebe sich jedenfalls aus den Ermittlungsakten.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Sicherlich d&amp;uuml;rfte hier die Interpretation der Medien eine gro&amp;szlig;e Rolle spielen, die das Chat-Protokoll fast einhellig als Beweis f&amp;uuml;r den Bestechungs-Vorwurf interpretierten. Ganz so eindeutig ist die Sachlage aber bei weitem nicht. Was einer der VZ-Mitarbeiter w&amp;ouml;rtlich laut dem Chat-Protokoll offenbar geschrieben hat, ist Folgendes:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;du - und andere k&amp;ouml;nnen bei uns rumhacken wie sie wollen. ich bezahl euch sogar gerne daf&amp;uuml;r!&amp;quot; Unter einer Bedingung: &amp;quot;wenn ich jemanden daf&amp;uuml;r bezahle, m&amp;ouml;chte ich, dass das nicht public wird&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieses eher flapsig hingeschriebene Satz, der aus einem langen Chat herausgestellt wird, kann durchaus auch anders interpretiert werden: Die VZ-Netzwerke bezahlen Hacker f&amp;uuml;r das Aufsp&amp;uuml;ren von Sicherheitsl&amp;uuml;cken (wie im &amp;uuml;brigen alle gro&amp;szlig;en Websites) - aber wenn im Rahmen einer solchen Sicherheits&amp;uuml;berpr&amp;uuml;fung L&amp;uuml;cken aufgedeckt werden, dann d&amp;uuml;rfen diese nat&amp;uuml;rlich nicht publik werden, das ist Teil des Vertrags.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hier allgemein als Bestechung interpretiert wird, k&amp;ouml;nnte man bei freundlicherer Betrachtung auch als Job-Angebot lesen - nicht wenige Hacker sind auf diese Weise von &amp;quot;Back Hats&amp;quot; zu &amp;quot;White Hats&amp;quot; geworden.&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>Die Pornosammlung von Georg R.</title>
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    <updated>2009-10-01T05:14:29Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;Eben war ich bei McDonald&amp;#39;s und habe dort den &amp;quot;Focus&amp;quot; durchgebl&amp;auml;ttert. Ich hatte die Wahl zwischen &amp;quot;Bunte&amp;quot;, &amp;quot;In Touch&amp;quot; und dem &amp;quot;Focus&amp;quot; - insofern. Nach wie vor handelt es sich beim &amp;quot;Focus&amp;quot; um eine Art &amp;quot;Bild&amp;quot;-Zeitung im &amp;quot;Spiegel&amp;quot;-Format mit etwas anderer Schwerpunktsetzung: Ein erweitertes Anlegermagazin mit viel Trash und Boulevard, f&amp;uuml;r alle, denen &amp;quot;Euro am Sonntag&amp;quot; zu hoch ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich schlachtet auch der &amp;quot;Focus&amp;quot; den Amoklauf von Ansbach weidlich aus und pr&amp;auml;sentiert auf einer Doppelseite ausf&amp;uuml;hrlich das Innenleben von Georg R., der mit Messern, einer Axt und Molotowcocktails bewaffnet einen Amoklauf an seiner Schule ver&amp;uuml;bte, dabei aber sowohl mit seiner Fremd- wie Selbstt&amp;ouml;tungsabsicht scheiterte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wei&amp;szlig; nun ziemlich viel &amp;uuml;ber Georg R. Ich kenne seine T&amp;ouml;tungsphantasien, seine sexuellen Phantasien, seinen Hass, einen Teil seiner Probleme usw. Ausf&amp;uuml;hrlich wurde aus dem privaten Tagebuch des mutma&amp;szlig;lichen T&amp;auml;ters zitiert, das dieser vor der Tat von seinem PC l&amp;ouml;schen lie&amp;szlig;. Die Ermittler rekonstruierten es und werden in dem Artikel mit den Worten zitiert, dass die Aufzeichnungen so ausf&amp;uuml;hrlich &amp;uuml;ber das Seelenleben des 18-J&amp;auml;hrigen Auskunft geben, dass die Beh&amp;ouml;rden sogar erw&amp;auml;gen, den behandelnden Psychiater gar nicht zu befragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwischen Burger und Pommes stellten sich mir ein paar Fragen: Leben wir in Deutschland nicht eigentlich in einem Rechtsstaat, der sich auch dadurch auszeichnet, das er Grundrechte allen B&amp;uuml;rgern garantiert - auch (mutma&amp;szlig;lichen) Verbrechern? Zum Beispiel das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Nat&amp;uuml;rlich ist so ein Grundrecht nicht unantastbar: Wenn das &amp;ouml;ffentliche Interesse h&amp;ouml;her zu bewerten ist als ein Grundrecht, kann es eingeschr&amp;auml;nkt werden, beispielsweise bei einer &lt;a href="http://www.bildblog.de/11714/bka-da-koennte-ja-jeder-bitten-2/"&gt;&amp;ouml;ffentlichen Foto-Fahndung&lt;/a&gt;, die bei besonders schweren Verbrechen angebracht sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Tatverd&amp;auml;chtige ist gefasst, die Beweislage v&amp;ouml;llig klar. Warum gibt die Staatsanwaltschaft derartige Ermittlungsergebnisse an die &amp;Ouml;ffentlichkeit preis? Liegt ein &amp;ouml;ffentliches Interesse vor? Ich kann keines erkennen, au&amp;szlig;er vielleicht, die Sensationsgier der Massen und das Interesse der Medien.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand fragt in diesem kritisch Fall nach, warum wirklich halb Deutschland erfahren muss, welche Pornos Georg R. vor der Tat gesehen hat und was seine intimsten Gedanken waren. Alle profitieren davon: Die Ermittler, die sich auf gro&amp;szlig;en Pressekonferenz endlich mal richtig wichtig f&amp;uuml;hlen k&amp;ouml;nnen, die Medien, die mit dem Thema die Auflage/Klicks steigern und die &amp;Ouml;ffentlichkeit, die ihre Sensationsgier befriedigen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wohl kein Beamter oder Politiker w&amp;uuml;rde es wagen, diese Maschinerie des Ausschlachtens eines Verbrechens zu kritisieren. Schlie&amp;szlig;lich w&amp;uuml;rde er sich damit in der Wahrnehmung der &amp;Ouml;ffentlichkeit vor einen Amokl&amp;auml;ufer stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Zusammenspiel zwischen Medien und Ermittlern ist aber nicht nur kritikw&amp;uuml;rdig, weil es die Grundrechte verletzt. Es ist genau diese Konzentration auf den T&amp;auml;ter und sein Seelenleben in der Berichterstattung, die noch weitaus fatalere Folgen haben kann. Die Psychologin&amp;nbsp;Karoline Roshdi, die ein Forschungsprojekt mit dem Schwerpunkt Amokl&amp;auml;ufe betreut, erl&amp;auml;utert das so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p class="absatz"&gt;Bei der Zunahme der Amoktaten gibt die Expertin auch einigen Medien eine Mitschuld. Viele Jugendliche nutzten die Berichterstattung, um sich detailliert mit den Motiven der T&amp;auml;ter auseinander zusetzen. Sie f&amp;auml;nden Parallelen zu ihrer eigenen Lebenssituation, was in Einzelf&amp;auml;llen zu einer Heroisierung und Identifizierung beitragen k&amp;ouml;nne.&lt;/p&gt;
&lt;p class="absatz"&gt;Nach dem Amoklauf von Winnenden habe &amp;quot;bild.de&amp;quot; beispielsweise den Nutzern mittels einer Applikation erlaubt, den Weg des Amokl&amp;auml;ufers virtuell nachzuvollziehen. &amp;quot;Das darf einfach nicht passieren&amp;quot;, zeigt sie sich fassunglos. Stattdessen fordert sie, den Opfern der Tat in der Berichterstattung mehr Platz einzur&amp;auml;umen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class="absatz"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/759566/Die-Zahl-der-Amoktaten-hat-zugenommen.html"&gt;rp-online.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>Arbeit durch Wachstum?</title>
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    <updated>2009-09-29T14:46:16Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;In meinem zweiten Podcast besch&amp;auml;ftigte ich mit dem gro&amp;szlig;en Allparteienkonsens beim Thema Wirtschaftspolitik: Dem Dogma des immerw&amp;auml;hrenden Wachstums.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://blogage.de/files/24862/download"&gt;Download als Mp3 (19 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>Was spaltet Amerika?</title>
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    <updated>2009-09-22T12:52:15Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;Meinem Gef&amp;uuml;hl nach stehen sich Rechte und Linke unvers&amp;ouml;hnlich wie nie in einer tief gespaltenen amerikanischen Gesellschaft gegen&amp;uuml;ber: internationalistisch ausgerichteten Multilateralisten gegen Nationalisten, S&amp;auml;kul&amp;auml;re gegen Religi&amp;ouml;se, Staatsgl&amp;auml;ubige gegen Verschw&amp;ouml;rungstheoretiker, Fortschrittsgl&amp;auml;ubige gegen R&amp;uuml;cksw&amp;auml;rtsgewandte, Liberale gegen Konservative - oder kurz: Klassische Linke gegen klassisch Rechte, so klassisch wie sich das in Europa - eigentlich das Kernland des Rechts/Links-Schemas - nie ausgepr&amp;auml;gt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mich mal gefragt, was dieses Land grunds&amp;auml;tzlich so spaltet, was ist der entscheidende Unterschied zwischen politisch Linken und Rechten? Anders als in &lt;a href="/entries/2008/6/28/Maxismus-in-10-Minuten"&gt;Karl Marx&amp;#39; Analyse&lt;/a&gt;, in der das &amp;ouml;konomische Sein (also die Klasse) das Bewusstsein (also die politische Einstellung) pr&amp;auml;gt, spielen Klassenunterschiede keine besonders gro&amp;szlig;e bei dieser Spaltung. Die teils radikale rechtsgerichtete Anti-Obama-Bewegung entstammt aus allen Schichten der Gesellschaft, vornehmlich dem Mittelstand. Andererseits st&amp;uuml;tzt sich Obama insbesondere auf die Elite und die Armen des Landes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der entscheidende Unterschied zwischen Linken und Rechten in den USA ist meiner Meinung nach das Vertrauen in andere Menschen. Sieht man den Rest der Welt und die eigenen Gesellschaft als potentielle Feinde oder Freunde, mit grunds&amp;auml;tzlichem Miss- oder Vertrauen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb ist die amerikanische Rechte vermutlich so staatsskeptisch und die Linke so staatsgl&amp;auml;ubig: Die einen f&amp;uuml;rchten st&amp;auml;ndig von allen anderen &amp;uuml;bers Ohr gehauen zu werden, die anderen haben ein Gottvertrauen in andere Menschen und damit auch den Staat. Deshalb sind auch Verschw&amp;ouml;rungstheorien unter den Rechten - von den &amp;quot;Thruthern&amp;quot; wie Alex Jones bis zu den &amp;quot;Birthern&amp;quot; - so beliebt. Deshalb beschw&amp;ouml;ren Linke die Notwendigkeit internationaler Regime wie die Vereinten Nationen, w&amp;auml;hrend die Rechte eine Weltregierung f&amp;uuml;rchtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Psychologische Tests best&amp;auml;tigen das: W&amp;auml;hler der Republikaner begegnen Fremden im Schnitt mit deutlich mehr Misstrauen als W&amp;auml;hler der Demokraten. Ich habe die Studie aber leider trotz langer Googelei nicht mehr finden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>El Kaida startet Nachwuchswettbewerb</title>
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    <updated>2009-09-19T00:37:06Z</updated>
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      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="385" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/T6g3htoMEcM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" /&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always" /&gt;&lt;embed allowfullscreen="true" src="http://www.youtube.com/v/T6g3htoMEcM&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" height="385" width="480"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Die islamisch-karnevalistische Vereinigung El Kaida hat offenbar einen &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,649965,00.html"&gt;Nachwuchs-Wettbewerb f&amp;uuml;r Kinder&lt;/a&gt; gestartet. Dieser Kandidat schl&amp;auml;gt sich schon ganz gut im B&amp;uuml;ttenreden halten, klaut aber schamlos beim westlichen Imperialismus:&amp;nbsp;&amp;quot;&lt;em&gt;Daf&amp;uuml;r steh ich mit meinem Namen&lt;/em&gt;&amp;quot;, das ist doch von &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=djnWIhM7yQk"&gt;Claus Hipp&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
&lt;p&gt;Einen Bonuspunkt gibt es aber f&amp;uuml;r die kreative Verkleidung: Drittklassiger Konzertpianist, darauf muss man erstmal kommen! Auch der Witz mit Kiel ist nicht schlecht. Negativ: Bei den Pointen fehlt der &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Vv-wq-prqNk&amp;amp;NR=1"&gt;Tusch&lt;/a&gt;, eine Clownsnase h&amp;auml;tte dem Video neben dem roten Vorhang und der witzigen Verkleidung auch gut getan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das vollst&amp;auml;ndige Video gibt es&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.archive.org/details/trans-18-9-2009"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS:&amp;nbsp;Es gibt eine Vermutung, warum &amp;quot;Harrach the Kid&amp;quot; Kiel verschonen will: Seine Schwester lebt dort, stand am Dienstag in der SZ. Der SWR-Blogger zum Sauerland-Prozess hat eine Vermutung, von wem sich Bekkay Harrach bei seiner Verkleidung Inspiration geholt haben k&amp;ouml;nnte: &amp;quot;&lt;a href="http://www.swr.de/blog/sauerland-verfahren/?p=1061" title="Permanent Link: Barack Harrach - Bekkay Obama?!" rel="bookmark"&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Barack Harrach - Bekkay Obama?!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: normal; font-size: 12px;"&gt;&amp;quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;    </summary>
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    <title>Das Internet-Manifest</title>
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    <updated>2009-09-07T22:43:46Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;Mit dem 8. Februar 1996 verbinden die meisten Menschen &amp;uuml;berhaupt nichts. F&amp;uuml;r eine Bewegung, die derzeit Oberwasser hat, war das jedoch ein besonderer Tag. Die &lt;a href="http://homes.eff.org/~barlow/Declaration-Final.html"&gt;Unabh&amp;auml;ngigkeitserkl&amp;auml;rung des Internets&lt;/a&gt;, vorgetragen von dem Netz-Aktivisten (und Mitglied der legend&amp;auml;ren Band Grateful Dead) John Perry Barlow auf der Tagung des Davoser Weltwirtschaftsforum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manch einer meint, heute war wieder so ein Tag, der im Nachhinein zumindest von einigen symboltr&amp;auml;chtig aufgeladen werden k&amp;ouml;nnte: Der 7. September als Datum, an dem das deutsche &lt;a href="http://internet-manifest.de/"&gt;Internet-Manifest&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht wurde. Darin enthalten sind 17 Behauptungen zum Journalismus im Digitalzeitalter - und zwar von den bekannten netzaffinen Vordenkern - teilweise selbst der journalistischen Zunft entspringend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also die &amp;uuml;blichen Verd&amp;auml;chtigen: Thomas Kn&amp;uuml;wer, Sascha Lobo, Stefan Niggemeier, Markus Beckedahl usw. Der WDR orakelt jedenfalls auf seiner Internetseite von der m&amp;ouml;glichen &lt;a href="http://www.wdr.de/themen/computer/internet/manifest/index.jhtml"&gt;historischen Bedeutung&lt;/a&gt;. Selbst der viel beachtete US-Medienprofessor Jeff Jarvis, der mit dem Buch &amp;quot;What would Google do?&amp;quot; derzeit voll im Trend liegt, erw&amp;auml;hnte s&amp;auml;mtliche Thesen des Manifests auf Twitter und verweist unter anderem auf &lt;a href="http://twitter.com/jeffjarvis/status/3825711914"&gt;finnische und italienische &amp;Uuml;bersetzungen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So gut es auch tut neben dem ganzen Unsinn, den Journalistenvertreter und Verlage den lieben langen Tag &amp;uuml;ber das Internet erz&amp;auml;hlen (&amp;quot;&lt;a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/tag/axel-springer/"&gt;Hamburger Erkl&amp;auml;rung&lt;/a&gt;&amp;quot; etc.), mal ein paar sinnvolle S&amp;auml;tze zum Thema zu lesen - revolution&amp;auml;r ist dieses Manifest trotz des Namens ganz sicher nicht. In meinen Augen sind ein Gro&amp;szlig;teil der Thesen sogar v&amp;ouml;llige Selbstverst&amp;auml;ndlichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Internet ist toll, es bietet mehr Informationen als je zuvor, es erm&amp;ouml;glicht den Dialog, es dient als Archiv der Zeitgeschichte - vielen Begrenztheiten des alten Mediums Papier kann sich der Journalismus so entledigen. Er hat Platz, er kann Inhalte ver&amp;auml;ndern und transparent korrigieren - und jeder Leser hat Zugang zur Zeitgeschichte per Mausklick. Das alles ist toll, einverstanden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch der Online-Journalismus hat auch ein Problem: Er ist derzeit ganz &amp;uuml;berwiegend einfach nicht rentabel.&amp;nbsp;Die L&amp;ouml;sung, die uns die Autoren des Manifests anbieten, ist wieder einmal Qualit&amp;auml;t. Denn, so schreiben sie, &amp;quot;Es bleibt nur die journalistische Qualit&amp;auml;t, die Journalismus von blo&amp;szlig;er Ver&amp;ouml;ffentlichung unterscheidet&amp;quot;.&amp;nbsp;So gerne ich auch an diesem Punkt zustimmen w&amp;uuml;rde - aber da bin ich einfach Pessimist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Politiker verwenden gerne die Phrase &amp;quot;Ich halte die W&amp;auml;hler f&amp;uuml;r klug genug ...&amp;quot;. Das mag Wunschdenken entspringen, wenn man freundlich ist - oder der Versuch sich einzuschleimen, wenn man realistisch ist. Fakt jedenfalls ist: Bild.de ist gerade im Begriff Spiegel Online bei den Visits zu &amp;uuml;berholen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets sinkt auch der Bildungsgrad der Nutzer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So lange Online-Journalismus allein von Werbung abh&amp;auml;ngig ist, wird sich die billig produzierte Massenware a la Bild.de gegen&amp;uuml;ber aufwendigen Recherchen und qualitativ hochwertigen Reportagen in einem marktwirtschaftlich funktionierendem System durchsetzen. F&amp;uuml;r eine derartig gro&amp;szlig;e Anzahl an qualitativ h&amp;ouml;herwertigen Angeboten, wie wir sie w&amp;auml;hrend des Print-Zeitalters erlebten, bleibt da meines Erachtens nach derzeitigem Stand kein Platz. Au&amp;szlig;er&amp;nbsp;nat&amp;uuml;rlich f&amp;uuml;r Nischenangebote, die entweder exklusive f&amp;uuml;r die Nutzer wertvolle Informationen bieten, f&amp;uuml;r die die sie zu zahlen bereit sind (&amp;quot;Wall Street Journal&amp;quot;) - oder die durch die spezielle Ansprache der Zielgruppe deutliche h&amp;ouml;here Werbepreise bei Werbekunden erzielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist richtig, dass das Internet die Informations-Oligople aufl&amp;ouml;st und damit auch die Werbe-Oligpole der Verlage. Wer vor 20 Jahren eine breite Zielgruppe erreichen wollte, musst in der Zeitung oder im Fernsehen werben. Wer mit einer Kleinanzeige lokale Aufmerksamkeit erreichen wollte, musste sich an die lokale Zeitung wenden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute haben sich diese gro&amp;szlig;en Kan&amp;auml;le in viele &lt;a href="http://netzwertig.com/2009/08/18/aufmerksamkeit-die-paralleloekonomie-der-digitalen-medien/"&gt;viele kleine zersplittert&lt;/a&gt;. Nicht nur die klassischen Medien leider darunter - auch die die werbenden Unternehmen reagieren teilweise &lt;a href="/entries/2009/7/17/Vodafone-Gedanken-ueber-PR"&gt;putzig bis hilflos&lt;/a&gt; auf die Konsequenzen der Zersplitterung der Aufmerksamkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das alles &amp;auml;ndert nichts daran, dass die Versuche der Verlage, das Rad der Geschichte zur&amp;uuml;ckzudrehen, Google oder die &amp;quot;Gratis-Kultur&amp;quot; im Internet zu verteufeln, genau nirgendwo hinf&amp;uuml;hren. Insofern stimme ich den Verfassern des Manifests vollkommen zu. Nur den Stein der Weisen sehe ich in dem Manifest nicht. Es ist keine Idee darin enthalten, wie sich Qualit&amp;auml;tsjournalismus innerhalb einer Gratis-Internetkultur finanzieren l&amp;auml;sst. Qualit&amp;auml;tskriterien, das Ausnutzen der M&amp;ouml;glichkeiten des Mediums und die Kommunikation mit den Nutzern m&amp;ouml;gen den Online-Journalismus weiter verbessern - ihn zu finanzieren, dazu reichen diese Vorschl&amp;auml;ge meines Erachtens nicht aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr sch&amp;ouml;n &amp;uuml;brigens auch die Antwort von&amp;nbsp;tagseoblog.de: Das &lt;a href="http://www.tagseoblog.de/internet-moneyfest-top-17-journalismus-thesen"&gt;Internet-Moneyfest&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>Rätselhaftes Phänomen</title>
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    <updated>2009-09-05T20:47:45Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wissen Sie, was ein Google Doodle ist? So werden die zahlreichen Logo-Abwandlungen des Suchmaschinenriesens bezeichnet, die zu speziellen Anl&amp;auml;ssen auf der Google-Startseite angezeigt werden. Mit dem neuesten Google Doodle gibt das US-Unternehmen aber im wahrsten Sinne des Wortes R&amp;auml;tsel auf.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;
&lt;p&gt;D&amp;Uuml;SSELDORF. Google Doodles gab es schon viele. Einige davon zeigt Google auf einer&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.google.com/holidaylogos.html" class="icoWebLinkB" target="_blank"&gt;Spezialseite&lt;/a&gt;. Am 29. Mai ersetzte Google beispielsweise das &amp;quot;G&amp;quot; aus dem Logo durch ein Seil und zeigte zwei Bergsteiger. Anlass war der Jahrestag der Erstbesteigung des Mount Everest. &amp;Auml;hnliche Google Doodles gab es beispielsweise anl&amp;auml;sslich des Jahrestags des Mauerfalls oder zu Ehren bestimmter Personen an deren Geburtstag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach diesem Schema kennen Google-User die Doogles bereits seit 1999. &amp;Uuml;ber das neueste Google Doodle aber r&amp;auml;tselt das Netz. Es zeigt ein Ufo, das mit der Suchanfrage &amp;quot;r&amp;auml;tselhaftes Ph&amp;auml;nomen&amp;quot; verlinkt ist. Dabei &amp;quot;klaut&amp;quot; das Ufo dem Google-Logo das &amp;quot;O&amp;quot;. Das Bild tr&amp;auml;gt den Namen &amp;quot;go_gle.gif&amp;quot; &amp;ndash; es fehlt also auch in dem Dateinamen das &amp;quot;O&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das besch&amp;auml;ftigt nat&amp;uuml;rlich zahlreiche Blogger, die genau dar&amp;uuml;ber r&amp;auml;tseln &amp;ndash; was wiederum exakt dem Kalk&amp;uuml;l des US-Unternehmens entsprechen d&amp;uuml;rfte: Google ist wieder in aller Munde. Nicht wenige Blogger haben wahrscheinlich au&amp;szlig;erdem darauf gehofft, &amp;uuml;ber den nun h&amp;auml;ufig gesuchten Begriff auch gefunden zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die in Blogs und Foren ge&amp;auml;u&amp;szlig;erten Spekulationen reichen von einem Hinweis auf den heutigen Geburtstag des russischen Kosmonauten Andrijan Grigorjewitsch Nikolajew &amp;uuml;ber das heute stattfindende &amp;quot;&lt;a href="http://exeterufofest.com/" class="icoWebLinkB" target="_blank"&gt;Exeter Ufo Festival&lt;/a&gt;&amp;quot; bis hin zum kalifornischen Autobauer Aptera, der mit Googles Hilfe ein Elektroauto auf den Markt bringen will, das optisch &amp;Auml;hnlichkeiten mit einem Ufo aufweist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Google Deutschland war am Samstag niemand zu erreichen, der das &amp;quot;r&amp;auml;tselhafte Ph&amp;auml;nomen&amp;quot; h&amp;auml;tte aufkl&amp;auml;ren k&amp;ouml;nnen. Auf dem beliebten Kurznachrichtendienst Twitter&amp;nbsp;&lt;a href="http://twitter.com/google/status/3772868874" class="icoWebLinkB" target="_blank"&gt;ver&amp;ouml;ffentlichte Google&lt;/a&gt;&amp;nbsp;aber eine Zahlenfolge: &amp;quot;1.12.12 25.15.21.18 15 1.18.5 2.5.12.15.14.7 20.15 21.19&amp;quot; . Ersetzt man die Zahlen durch den jeweiligen Buchstaben, der an dieser Stelle des Alphabets steht, erh&amp;auml;lt man den Satz &amp;quot;All your O are belong to us&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das spielt auf einen Insiderwitz unter Internetusern an, der zum Internet-Massenph&amp;auml;nomen wurde. Der Satz &amp;quot;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/All_your_base_are_belong_to_us" class="icoWebLinkB" target="_blank"&gt;All your base are belong to us&lt;/a&gt;&amp;quot; ist eine grammatisch falsche &amp;Uuml;bersetzung aus dem japanischen Spiel &amp;quot;Zero Wing&amp;quot;. Einerseits k&amp;ouml;nnte der Satz &amp;quot;All your O are belong to us&amp;quot; ein Indiz daf&amp;uuml;r sein, dass das fehlende &amp;quot;O&amp;quot; der entscheidende Hinweis bei der neuesten Google-Aktion ist. Oder ist das heutige Google Doodle eine Hommage an Internet-Massenph&amp;auml;nomene so wie es selbst inzwischen eines ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht hoffen die zahlreichen Blogger aber auch vergeblich auf die erl&amp;ouml;sende Nachricht aus Mountain View, die das R&amp;auml;tsel endlich aufkl&amp;auml;rt. Vielleicht ist es genau das, worauf Google mit seiner neuesten Aktion aufmerksam machen will: Dass es auch heute immer noch Dinge gibt, f&amp;uuml;r die es keine Erkl&amp;auml;rung gibt. So wie das neuste Google Doodle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update vom 6. September&lt;/strong&gt;: Auf dem offiziellen Unternehmensblog von&amp;nbsp;&lt;a href="http://googlekoreablog.blogspot.com/2009/09/blog-post.html" class="icoWebLinkB" target="_blank"&gt;Google Korea&lt;/a&gt;&amp;nbsp;fand sich am Sonntag der Hinweis, dass sich bei der Aktion um ein dreiteiliges R&amp;auml;tsel handelt. Das n&amp;auml;chste R&amp;auml;tsel wird Google seinen Nutzern demnach am 15. September aufgeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/google-verwirrt-mit-raetselhaftem-phaenomen;2453478"&gt;ver&amp;ouml;ffentlicht auf Handelsblatt.com&lt;/a&gt;. Sachdienliche Hinweise zur Aufkl&amp;auml;rung des &amp;quot;r&amp;auml;tselhaften Ph&amp;auml;nomens&amp;quot; sind den den Kommentaren herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;    </summary>
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    <title>Inglourious Basterds</title>
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    <updated>2009-08-23T15:50:29Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Achtung, der folgende Beitrag enth&amp;auml;lt einige Spoiler, wichtige Teile der Handlung werden verraten!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu vielen anderen halte ich&amp;nbsp;Quentin Tarantino&amp;nbsp;nicht f&amp;uuml;r ein Genie. Aber er versteht sein Handwerk. Die zuletzt viel kritisierten Filme &amp;quot;Grindhouse&amp;quot; und &amp;quot;Planet Terror&amp;quot; (wie ein Leser richtig anmerkte, ist &amp;quot;Planet Terror nicht von Tarentino) habe ich nicht gesehen, aber die als Popcorn-Kino inszenierte Gewaltorgie &amp;quot;Kill Bill&amp;quot; war einfach gut gemacht, ebenso sein gekonntes Spiel mit dem Spannungsbogen bei &amp;quot;Reservoir Dogs&amp;quot; und nat&amp;uuml;rlich die unnachahmlich coole filmische Umsetzung der Schundliteratur in &amp;quot;Pulp Fiction&amp;quot;. Dass Tarentino ein Meister des Filmzitats und ein ausgewiesener Kenner der Popul&amp;auml;rkultur seiner Zeit ist, der es versteht, die popkulturellen Leitbilder seiner Jugend meisterhaft zu komponieren, ben&amp;ouml;tigt wohl keiner weiteren Ausf&amp;uuml;hrungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch mit seinem neuesten Werk betritt Tarantino Neuland: Die psychologische Kriegsf&amp;uuml;hrung gegen den Zuschauer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Erwartung an &amp;quot;Inglourious Basterds&amp;quot; (absichtliche Falschschreibung von &amp;quot;Inglorious Bastards&amp;quot;) waren gering. Eine j&amp;uuml;dische Rachephantasie, herrlich inszeniertes Gewalt-Popcorn-Kino im Stile von &amp;quot;Kill Bill&amp;quot;, blutig, unterhaltend mit einer guten Portion derben Humors. Durchaus etwas, wof&amp;uuml;r es sich lohnt, ein Kino zu besuchen - aber sicher kein Meisterwerk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch meine Erwartungen wurden entt&amp;auml;uscht - in positiver Hinsicht. Tarentino erweist sich erneut als ein Meister der Komposition - doch diesmal erschafft er damit mehr als handwerklich perfekt inszenierte Unterhaltung. Diesmal ist es - ich will dieses hochtrabende Wort an dieser Stelle mal benutzen - Kunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn in der ersten Szene (Tarantino-typisch als Kapital bezeichnet) der wortgewandte und hochintelligente SS-Obersturmbannf&amp;uuml;hrer seinem Sadismus an einer wehrlosen j&amp;uuml;dischen Familie freien Lauf l&amp;auml;sst, freut sich der Zuschauer schon innerlich auf eine nach Tarantino-Manier durchexerzierte Gewaltorgie der Rache, ausgef&amp;uuml;hrt von den &amp;quot;Inglourious Basterds&amp;quot;, j&amp;uuml;disch-st&amp;auml;mmigen Amerikanern, die sich das Metzeln in Nazi-Deutschland auf die Fahne geschrieben haben. Doch der aus &amp;quot;Kill Bill&amp;quot; gewohnte Flow der Gewaltinszenierung wird schon unterbrochen, bevor er sich &amp;uuml;berhaupt eingestellt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht durch die schonungslose Gewalt, die die Basterds anwenden - denn die wird vom Zuschauer ja erwartet - sondern durch die Darstellung der Opfer. Denn die ersten Opfer der Basterds sind keine Nazi-Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en, sondern einfache deutsche Soldaten, die im Kontrast zu den cartoonartig &amp;uuml;berzeichneten Basterds sehr menschlich wirken. Der erste Soldat, der als Projektionsfl&amp;auml;che des brutalen Nazi-Regimes dienen k&amp;ouml;nnte, auf welche der Film eine herbeigesehnte j&amp;uuml;dische ebenso brutale Antwort inszeniert, verweigert sich als dieses Symbol zu dienen. Auf die Frage der Basterds, ob er seinen Orden f&amp;uuml;rs &amp;quot;Juden t&amp;ouml;ten&amp;quot; bekommen habe, antwortet er: &amp;quot;Nein, Tapferkeit&amp;quot;.&amp;nbsp;Auf im w&amp;ouml;rtlichen Sinne brutale Weise beraubt Tarentino die Zuschauer der Befriedigung ihrer so herbeigesehnten sadistischen Rachgel&amp;uuml;ste, l&amp;auml;sst dir verst&amp;ouml;rt und unbefriedigt zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der nach Popcorn-Gewalt l&amp;uuml;sterne Kinobesucher ertappt sich pl&amp;ouml;tzlich dabei, wie er mit dem ersten Opfer der Gewalt mitf&amp;uuml;hlt: Einem menschlich gezeichnetem deutschen Soldaten, der es ablehnt, seine Kameraden zu verraten und daf&amp;uuml;r brutal den Sch&amp;auml;del eingeschlagen bekommt. Komponiert wird diesmal also nicht nur in Filmzitaten, sondern auch Genres: Cartoon-Gewalt trifft auf menschliches Anlitz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diesen beiden verst&amp;ouml;renden Szenen - der Gewalt an der j&amp;uuml;dischen Familie und der Gewalt an den deutschen Soldaten - baut Tarentino den restlichen Film auf. Nat&amp;uuml;rlich folgt dann alles, was man von ihm gewohnt ist: Bei&amp;szlig;ende Satire, grotesk &amp;uuml;berzeichnete &amp;uuml;beraus witzige Szenen,&amp;nbsp;selbstreferentielle Anspielungen, Close-Up-Fetischismus und&amp;nbsp;nat&amp;uuml;rlich auch die Lust an der Gewaltinszenierung - aber deutlich zur&amp;uuml;ckgenommener als von mir erwartet und am klarsten ausgerechnet in der Szene, in der der weibliche j&amp;uuml;dische Racheengel von einem deutschen Soldaten get&amp;ouml;tet wird, der kurz zuvor zum ersten Mal Reue &amp;uuml;ber seine vermeintlichen Heldentaten zeigte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einziger Wermutstropfen ist die katastrophale schauspielerische Leistung von Diana Kruger, die in diesem ansonsten (von Till Schweiger abgesehen) hochkar&amp;auml;tig besetzten Film wie eine v&amp;ouml;llig deplatzierte Laiendarstellerin wirkt, die geradewegs einer deutschen Nachmittags-Gerichtsshow entlaufen zu sein scheint. Doch selbst an dieser Stelle k&amp;ouml;nnte man Tarantino noch Genie und einen gekonnten Seitenhieb unterstellen: Schlie&amp;szlig;lich verk&amp;ouml;rpert Kruger eine Schauspielerin.&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>Freaconomics</title>
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    <updated>2009-08-10T14:16:31Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ich meine, es ist einfach so - ich verstehe nicht viel von &amp;Ouml;konomie. Ich bin kein guter Mathematiker, ich verstehe nicht viel von &amp;Ouml;konometrie, und ich wei&amp;szlig; auch nicht, wie man Theorien aufstellt. Wenn Sie mich nach der Entwicklung der Aktienm&amp;auml;rkte oder des Wirtschaftswachstum fragen, wenn Sie mich fragen, ob Deflation gut oder schlecht ist, wenn Sie mich nach Steuern fragen - ich meine, es w&amp;auml;re Betrug, wenn ich Ihnen sagte, dass ich irgendetwas &amp;uuml;ber diese Dinge wei&amp;szlig;.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://pricetheory.uchicago.edu/levitt/home.html"&gt;Steven D. Levitt&lt;/a&gt;, Professor f&amp;uuml;r &amp;Ouml;konomie an der University of Chicago.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemeinsam mit dem Journalisten &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stephen_J._Dubner"&gt;Stephen J. Dubner&lt;/a&gt; schrieb der den Bestseller &amp;quot;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442154510?ie=UTF8&amp;amp;tag=blogagede-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3442154510"&gt;Freakonomics&lt;/a&gt;&amp;quot;, den ich gerade zu Ende gelesen haben. Dort schreiben die beiden zwar nicht &amp;uuml;ber Deflation oder die Entwicklung des Aktienmarktes, sondern ekl&amp;auml;ren, warum Drogendealer oft bei ihren M&amp;uuml;ttern wohnen, warum die Legalisierung von Abtreibungen einen st&amp;auml;rkeren R&amp;uuml;ckgang auf die Kriminalit&amp;auml;tsrate hat als jede Polizeitaktik und warum es nicht unwahrscheinlich, dass der beliebteste M&amp;auml;dchename der USA im Jahre 2015 Annika sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kurzweilige Lekt&amp;uuml;re, obwohl man einiges schneller auf den Punkt h&amp;auml;tte bringen k&amp;ouml;nnen. Kompakter in dieser Hinsicht ist das Buch &lt;a href="/entries/2007/8/25/Leseempfehlung-Oekonomie-20---99-ueberraschende-Erkenntnisse"&gt;&amp;Ouml;konomie 2.0&lt;/a&gt; der beiden Handelsblatt-&amp;Ouml;konomen Olaf Storbeck und Norbert H&amp;auml;ring, das ebenfalls sehr zu empfehlen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grundlage des Freaconomics-Buchs war das &lt;a href="http://freakonomics.blogs.nytimes.com/"&gt;gleichnamige Blog der New York Times&lt;/a&gt;, das nach wie vor regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig aktualisiert wird.&lt;/p&gt;    </summary>
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    <title>Die Medienangst der anderen</title>
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    <updated>2009-08-09T00:36:49Z</updated>
    <author>
      <name>Doener</name>
    </author>
    <summary type="html">
&lt;p&gt;Viele aus meiner Generation reagieren mit Verwunderung, wenn die derzeit in Politik und Medien Etablierten &amp;uuml;ber das Internet reden. &amp;quot;Internetausdrucker&amp;quot; werden sie h&amp;auml;misch genannt, weil sie - wie manch Spitzepolitiker schon offen zugab - das Netz nicht selbst erkunden, sondern es sich relevante Inhalte von der Sekret&amp;auml;rin ausdrucken lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass solchen Leuten Zweck und Wesen des Netzes g&amp;auml;nzlich verschlossen bleibt, kann eigentlich nicht verwundern. Dass sie nicht begreifen k&amp;ouml;nnen, dass das Prinzip und Wesen von Computern und Computer-Netzwerken das Kopieren ist, dass eine Nachricht nicht gesendet, sondern kopiert wird und dass es keinen Kopier-, sondern h&amp;ouml;chstens einen Kapierschutz gibt (Andy M&amp;uuml;ller-Maguhn). Dass in einer solchen Welt die k&amp;uuml;nstliche Verknappung und Monopolsierung von Wissen und Informationen in den allermeisten F&amp;auml;llen kein tragf&amp;auml;higes Gesch&amp;auml;ftsmodell mehr ist - das alles werden diese Leute, die mit Verlagen, B&amp;uuml;chern, Schallplatten und Briefen aufgewachsen sind, &amp;uuml;berwiegend nicht mehr begreifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Augen dieser Leute werden soziale Beziehungen unwirklich (&amp;quot;virtuell&amp;quot;) und Freundschaften wertlos, nur weil man &amp;uuml;ber das Netz kommunuziert. So also w&amp;auml;re der Brieffreund oder der Anrufer auch nur durch die gew&amp;auml;hlte Kommunikationsform &amp;quot;virtuell&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch am pr&amp;auml;gendsten f&amp;uuml;r das Bild und den Umgang mit dem Internet dieser Leute ist nicht das Unverst&amp;auml;ndnis, sondern das, was Unverst&amp;auml;ndnis und Unwissenheit immer unvermeidlich erzeugt: Die Angst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So wie sich Platon vor der &lt;a href="/entries/2009/6/3/Die-gespenstische-Beschleunigung-des-Kulturpessimismus"&gt;Schrift ge&amp;auml;ngstigt hat&lt;/a&gt;, &amp;auml;ngstigen sie sich vor dem neuen Medium, weil ihnen durch ihre Inkompetenz die Kontrolle dar&amp;uuml;ber entgleitet. Weil dort etwas gewachsen ist, das chaotisch, &lt;a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/die-online-opposition/"&gt;demokratisch&lt;/a&gt;, unkontrollierbar und frei ist wie kein Medium davor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.spiegel.de/static/epaper/SP/2009/33/ROSPANZ20090330001-312.jpg" alt="Spiegel-Titel: Warum das Netz neue Regeln braucht" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich ein Bild von dem Ausma&amp;szlig; dieser Angst machen will, schaue in den am Montag erscheinende Ausgabe des Spiegels (33/2009). Ich zitiere (S. 70):&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Grauzonen dieser neuen Weltordnung werden vom organisierten Verbrechen genutzt. W&amp;auml;hrend an der Oberfl&amp;auml;che des digitalen Reichs tausend bunte Blumen bl&amp;uuml;hen, Shopping, Chats, Sch&amp;ouml;ngeistiges, wuchert im Wurzelwerk darunter ein Pilzgeflecht aus Intrigen, T&amp;auml;uschungen und Terror.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;So sieht das Internet durch die Brille der Angst aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS: Ich habe noch nicht weiter gelesen. Auf Twitter meinen viele, der Artikel w&amp;uuml;rde danach differenzierter werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update vom 10. August:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wem das als WTF-Effekt nicht reicht: Im Internet sind Dinge m&amp;ouml;glich die im realen Leben niemals m&amp;ouml;glich w&amp;auml;ren. Zum Beispiel? Zum Beispiel Kinderpornografie. Ja, ernsthaft:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;object height="295" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" width="480"&gt;
&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;
&lt;param name="allowscriptaccess" value="always" /&gt;
&lt;param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6AmmFN0joPI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" /&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/6AmmFN0joPI&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" height="295" width="480"&gt;&lt;/embed&gt;
&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;    </summary>
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