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    <pubDate>Sun, 14 Mar 2010 14:53:51 GMT</pubDate>

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    <title>Notizen aus der Mittelschicht</title>
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            <category>Kurzkommentar</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Nun haben sie sich so eine Mühe gegeben, mit der deutschen Leitkultur, unsere Eliten. Und, war das alles für die Katz?<br />
<br />
Die deutsche Leitkultur hat jedenfalls im Moment keine Konjunktur. Würde gerne mal Mäuschen spielen und hören, wie sie das verarbeiten, innerhalb der deutschen Eliten. Sind sie sauer auf Guido und seiner Kultur für große Jungs? Und wohin nun mit dem Muff von tausend Jahren unter den Talaren der Religionsführer? Und was, wenn sich die Spätschäden der Zöglinge der Elite-Gymnasien/Internate doch nicht ganz verleugnen lassen? <br />
<br />
Politik, Religion, Schule - überall zeigen sich jetzt männliche Manieren, und zwar die schlechten. Sind diese nun Bestandteil einer deutschen Leitkultur? Oder doch eher Fehlerhaftes? <br />
<br />
Wenden wir uns ab von den verkommenen Vorstellungen deutscher Eliten. Wir werden sie vielleicht nicht so schnell los, aber wir müssen ihnen nicht mehr zuhören. Wir müssen sie nicht mehr respektieren, auch wenn sie hohe Stellungen in unserer Gesellschaft einnehmen. Sie werden noch eine Zeitlang ihre dämlichen Vorschriften erlassen, uns mit ihren unsinnigen Regeln belästigen oder uns diktieren wollen, wie wir zu leben haben. - Anstatt ihre eigenen Absurditäten, Fehltritte aller Art und Dummheiten zu reflektieren.<br />
<br />
Wir haben Wichtigeres und hoffentlich Schöneres zu tun. Pflegen wir unser aller Mittelschichts-Kultur, wo sich übrigens ausreichend Persönlichkeiten mit Führungsqualitäten finden lassen. "Die Wege im Einsturz sind legbar, quer hindurch" (Ernst Bloch).<br />
<br />
  
        
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WSQHKU9KPjWSIXa6bEyIWdT8064/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WSQHKU9KPjWSIXa6bEyIWdT8064/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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    <pubDate>Sun, 14 Mar 2010 12:17:30 +0100</pubDate>
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    <title>Die anderen sind schuld - Ratzinger</title>
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            <category>Die anderen sind schuld</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded><![CDATA[

            
                         <br />
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, musste extra nach Rom fahren um den armen Ratzingerpapst über die hunderte von bisher bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in Deutschland zu informieren. Denn der Ratzinger hat ja nie nichts gewusst. Woher auch. Nun es gibt da diesen einen <a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?id=177706&i=dlglci" target="blank" title="zugegebenen bedauerlichen Einzelfall">zugegebenen bedauerlichen Einzelfall/a>:<br />
<br />
<blockquote><strong>München (ddp-bay). In der Amtszeit Josef Ratzingers als Erzbischof von München und Freising ist ein wegen Kindesmissbrauchs vorbelasteter Priester in der Gemeindearbeit der Diözese eingesetzt worden. Dort verging sich der Geistliche H. nach der Entscheidung des heutigen Papstes Benedikt XVI. erneut an Minderjährigen und wurde dafür verurteilt. Das bestätigte das Erzbischöfliche Ordinariat in München am Freitag.<br />
<br />
Der damalige Erzbischof Ratzinger habe 1980 dem Umzug des als pädophil aufgefallenen Priesters von Essen nach München zugestimmt, ergaben Recherchen des Erzbistums. Es sei beschlossen worden, H. Unterkunft in einem Pfarrhaus zu gewähren, damit er eine Therapie machen könne. «Diesen Beschluss hat der damalige Erzbischof mit gefasst», teilte das Erzbistum mit.<br />
<br />
Abweichend von diesem Beschluss, sei H. dann jedoch vom damaligen Generalvikar Gerhard Gruber «uneingeschränkt zur Seelsorgemithilfe in einer Münchner Pfarrei» eingesetzt worden. Der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) liegt nach eigenen Angaben die eidesstattliche Erklärung eines Opfers aus Essen vor, wonach ihn der Priester als Elfjährigen zum Oralverkehr gezwungen habe.</strong></blockquote><br />
                 <br />
 Na bitte, dieser Gruber ist schuld. Konnte der Ratzinger doch gar nicht wissen, dass der dem Täter sofort wieder neue Opfer zuführt. Das ist bestimmt ja auch einzigartig in der katholischen Kirche. Nun ja so einzigartig nicht. Beim Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller kam das auch vor. Der hat mit dem <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/1313-Der-Stachel-im-Fleisch.html" target="blank" title="Pfarrer von Riekofen">Pfarrer von Riekofen</a> ebenfalls einem bekannten Täter neue Opfer zugeführt. <br />
<br />
Die Liste ließe sich beliebig verlängern, aber Ratzinger hat nichts gewusst. Er war zwar ein Kirchenfürst aber er wusste nichts. Als Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan ist nie das kleinste Gerücht an seine Ohren gedrungen. Die Pressemeldungen aus den USA, Frankreich, Deutschland und Irland und die Vorfälle bei den Domspatzen unter der Regie seines Bruders sind ihm nie bekannt geworden. Er ist unschuldig wie ein Lamm und jetzt natürlich entsetzt. <br />
<br />
Natürlich hat der ständige Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche nichts mit dem Zölibat zu tun. Er ist auch kein katholisches Problem. Nein. Nie nicht. Der Ratzinger Papst führt die die heilige katholische Kirche der Kinderficker in aller Unschuld. Die 68 er sind schuld. Die haben den Feigling Ratzinger schon aus dem Hörsaal vertrieben. Dieser Mann und diese Kirche sind nicht reformierbar. Es sind immer die anderen schuld. <br />
<br />
Da ist es eher kein Witz, wenn die Gattin des deutschen Kriegsministers, die Präsidentin der Kinderschutzorganisation «Innocence in Danger», Stephanie zu Guttenberg nun endlich fordert, dass die staatlichen Ermittlungsbehörden nun auch in Kirchenkreisen ermitteln. Bisher galt dies nämlich als mehr oder weniger verboten, weil die guten Gottesmänner ja über dem Gesetz stehen und das Stephanie hat das wohl auch ganz in Ordnung so gefunden. Bei Leuten mit dieser Denkweise ist vermutlich nicht nur die Unschuld in Gefahr sondern man fragt sich was aus dem Gehirn geworden ist. <br />
<br />
Man kann zur Zeit nur eines tun. Allen Priestern muss der Umgang mit Kindern und Jugendlichen untersagt werden. Das Reichskonkordat muss sofort gekündigt und der päpstliche Nuntius ausgewiesen werden. Es dürfen keinerlei staatliche Mittel zu katholischen Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern mehr fließen. Auch für den Erhalt der Kirchen und sonstigen Einrichtungen dürfen keine staatlichen Mittel mehr bereit gestellt und selbstverständlich dürfen die Bischöfe die ja für das Drama verantwortlich sind auch nicht mehr vom Staat bezahlt werden. Ohne Geld ist der Spuk und das Unrecht schnell vorbei. <br />
<br />
Dem Ratzinger und seinen Bischöfen kann man nur ins Stammbuch schreiben, dass selbstverständlich sie verantwortlich sind und allesamt zurücktreten müssten. Aber die kennen ja immer nur andere Schuldige. Sie tragen keine Verantwortung. Was mag das für ein komischer verkommener Gott sein, der sich von diesen Typen anbeten lässt?<br />
<br />
<br />
 
        
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/vjc2fauA2-9VeshxUNZ89BuV6X8/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/vjc2fauA2-9VeshxUNZ89BuV6X8/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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    <pubDate>Sun, 14 Mar 2010 04:47:00 +0100</pubDate>
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    <category>bischof</category>
<category>katholisch</category>
<category>kindesmissbrauch</category>
<category>kirche</category>
<category>kirchensteuer</category>
<category>ratzinger</category>

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    <title>Witz des Tages</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Citizenking)</author>
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            Hier mal eine amüsante Variante um ins Wochenende zu starten....<br />
<p><br />
"Ein Autofahrer gerät auf der A2 Richtung Berlin in einen riesigen Stau. Nichts geht mehr. Er fragt einen Polizisten, der die Straße zwischen den Autoreihen herbeigelaufen kommt, was los sei. Polizist: "Guido Westerwelle ist wegen der Spendenaffäre schrecklich deprimiert. Er hat mitten auf der Straße angehalten und gesagt, dass er nun wohl nicht genug Geldspenden für die FDP zusammenbekommt und droht, dass er sich mit Benzin übergießt und anzündet. Ich gehe herum, um für ihn zu sammeln." Autofahrer: "Wie viel haben Sie denn schon eingesammelt?" Polizist: "Bisher schon 500 Liter, aber viele Leute sind noch am Tank auspumpen."<br />
<p><br />
In diesem Sinne - ein vergnügliches Wochenende....<br />
<br />
<strong>-CK-</strong><br />
  
        
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/4uq_Qa2zGQrAvD5MhBiHqqWzuKo/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/4uq_Qa2zGQrAvD5MhBiHqqWzuKo/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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    <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:45:16 +0100</pubDate>
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    <category>satire</category>
<category>westerwelle</category>
<category>witz</category>

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    <title>Das vorchristliche Europa: Wandernde Völker, kulturelle Vielfalt und mächtige Göttinnen!</title>
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            <category>Feuilleton</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Was hat der Bischofsstab mit dem gewöhnlichen Besen gemeinsam? Warum beschimpfen wir jemand als "Schweinepriester"? Warum hatten die Römer so schreckliche Angst vor den Wäldern der nördlichen Regionen? Was passierte, als die Christen anfingen, die Wälder abzuholzen? Auf diese und viele weitere interessante Fragen wird meine heutige Leseempfehlung Antworten bieten.<br />
<br />
Der europäische Raum war vor der Einführung der christlichen Weltenordnung eine Welt der vielen Völker, Stämme und Sippen, mit dauernden Wanderbewegungen. Kulturen begegneten und vermischten sich permanent. So dass das Bild vom genetisch festgelegten blonden Germanenvolk einach nur lächerlich ist. Das Gegenteil trifft nämlich zu. Unsere moderne Angst vor fremden Einflüssen ist noch lächerlicher. Denn zur Menschheit gehört die Unterschiedlichkeit und das Wandern wie der Wind zum Himmel und die Wellen zum Wasser. Das Leben ist Bewegung. Alles Festhalten ist kindische Illusion. <br />
 Unser bißchen "Multikulti" ist Pipifax im Vergleich zu den Völkerwanderungen der Vergangenheit. Ohne Konflikte wird es damals auch nicht zugegangen sein. Aber statt Fremdenhass dominierten sicher die Vorteile. Man profitierte von den anderen, ihren Erfahrungen und Kenntnissen. Auch manch mitgewanderte Gottheit wurde geprüft und für gut befunden. Kein Problem, denn man pflegte selbstverständlich die Verehrung mehrerer Gottheiten und ihrer Hilfskräfte!<br />
<br />
Und wir sitzen nun da mit unserer patriarchalischen christlichen Religion und der Reduzierung auf einen einzigen männlichen Gott. Schöne Bescherung.   <br />
 <br />
Die Christen zerstörten mit aller Macht die Glaubenswelt der Germanen und Kelten. Nur noch der Eine Gott sollte Gültigkeit behalten. Der strenge und kalte Monotheismus hielt Einzug in die Welt. Er nahm die Menschen mit Angst gefangen und ließ ihnen einen fernen Trost im Jenseits. Das irdische Leben selbst wurde trostlos. Doch manches Zugeständnis konnten die Menschen ihnen dennoch abtrotzen. <br />
<blockquote>Maria tritt als Erbin der matriarchalen, keltischen und germanischen Gesellschaft die Macht an. Eigentlich war sie nicht vorgesehen. Frauen sollten in der patriarchalen Ordnung aus allen Kulten verschwinden und nur noch dienende Gläubige sein. Doch da machten die Frauen nicht mit, die eine Zeit der Verehrung und des Respekts noch im Rücken hatten. Anstatt Freya zu feiern, sollten sie Gott anbeten? Anstatt mit ihren Sorgen zur Holla und zur Percht zu kommen, sollte dieser Gott alles regeln? Keine Chance.<br />
Eines ist sicher: Die Macht, die die Frauen in der frühen christlichen Zeit hatten, lässt sich schon daran erkennen, dass 600 nach Christus Maria in die Religion eingeführt wurde, die Mutter Gottes, die Muttergöttin. Sie erhielt alle Symbole der Göttinnen. Sie hatte die Haspel und das Spinnrad der Nornen, sie hielt den Zauberstab, hier Zepter, den Reichsapfel, die Frucht der Göttin. (...) <br />
Die Kirche konnte die Macht der Frauen nicht brechen.</blockquote><br />
Zitat aus: Luisa Francia, "Die Göttin im Federkleid. Das weibliche Universum bei Kelten und Germanen.", Verlag Nymphenburger, gerade frisch erschienen. <br />
<br />
Luisa Francia berichtet hier auf wunderbar fließende und entspannte Weise, gehaltvoll und fundiert von unseren Vorfahrinnen. Liebevoll werden Details aneinander gereiht, besprochen, interpretiert und oft vom Müll der gängigen Geschichtsschreibung befreit. Analog zur schwierigen archäologischen Arbeit, die auf die wenigen Zeugnisse, die aus der Zeit vor der Christianisierung noch zu finden sind, angewiesen ist. Umso verblüffender ist die Wucht ihrer Stärke!<br />
<br />
Kein Wunder also, dass die römischen Invasoren ihre Not hatten mit uns "Wilden" des Nordens. Und kein Wunder auch, dass sie mit aller Gewalt tabula rasa machten. Das dauerte viele Jahrhunderte lang, und ist eigentlich bis zum heutigen Tag nicht abgeschlossen. Göttin sei Dank! - Denn immer noch erscheinen uns die klerikalen Herren mit ihrer seltsamen Tracht, die an Frauenkleider erinnert, sehr oft als aufgeblasene Wichtel. Umgeben von Prunk und Weihrauchdunst ... Immer noch brauchen sie ihre diversen Showeinlagen, um größer zu erscheinen, als sie eigentlich sind. <br />
<br />
Allen Frauen, die mal wieder zu sich selbst zurück finden möchten (und müssen!), sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Und all jenen, die sich für die Geschichte, die Kultur und das tägliche Leben unserer germanischen und keltischen Vorfahren interessieren auch. Für diese Geschichtsschreibung der beglückenden Art ein ganz dickes Dankeschön an Luisa Francia.<br />
<br />
 
        
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HNTE6jF2igeuWNiN0ua-9QIaUU0/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HNTE6jF2igeuWNiN0ua-9QIaUU0/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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    <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 07:56:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der böse Drache Mindestlohn</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/Duckhome/~3/nx5FEbaUyb8/7771-Der-boese-Drache-Mindestlohn.html</link>
            <category>Wirtschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded><![CDATA[

            
                                            <br />
Während praktisch überall in Europa durch einen Mindestlohn garantiert wird, dass die Menschen von ihrer Arbeit leben können, gilt in Deutschland die Regel, dass möglichst wenig Lohn für möglichst viel Arbeit gezahlt werden soll. Dies geht sogar soweit, dass aus den Kassen für Hartz IV im Rahmen eines Kombilohnes Unternehmer subventioniert werden, die noch weniger als Hartz IV bezahlen. Diese Unanständigen, wie z.B. der <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7491-Dieter-Mueller-Hotelier-des-Jahres-2009-ein-Abzocker.html" target="blank" title="Hotelier Dieter Müller von der Motel One Group">Hotelier Dieter Müller von der Motel One Group</a> bauen ihr verkommenes Geschäftsmodell alleine auf der totalen Ausbeutung der Mitarbeiter auf und sind auch noch stolz darauf, dass sie durch ihr Verhalten ehrlichen Geschäftsleuten das Wasser abgraben. <br />
<br />
Es sind die gleichen Leute die am lautesten gegen Mindestlöhne schimpfen und die Verringerung der Hartz IV Sätze fordern um von ihren Taten abzulehnen. In der käuflichen deutschen Politik kommt dann auch noch ein Herr Westerwelle mit seiner FDP und senkt für diese Betrüger an der Allgemeinheit die Mehrwertsteuersätze.  Dabei ist die Sache mit dem Mindestlohn recht einfach. Für die meisten höherwertigen Arbeiten gibt es Tarifverträge die sich durchaus im Rahmen zwischen Leistung und Bezahlung halten, wenn man einmal kurz vergisst, dass in Deutschland schon immer schlechter als in anderen Ländern bezahlt wurde. Dies liegt vor allem an den Einheitsgewerkschaften, die sich im Rahmen der Mitbestimmung in die Arme der Arbeitgeber und des Großkapitals haben sinken lassen und nur noch selten leisen Widerspruch äußern. <br />
<br />
Die gleichen Gewerkschaften interessieren sich auch nur für ihre Mitglieder, haben lachend zugesehen wie möglichst viele Bereiche aus den Unternehmen an Subunternehmer vergeben wurden oder wie immer mehr Festangestellte durch Zeit- oder besser Sklavenarbeit ersetzt werden. Die Gewerkschaften fühlen sich nur für die Festangestellten verantwortlich und überlassen den Rest obskuren Gewerkschaften die zumeist komplett nur Gründungen der Arbeitgeber sind. <br />
<br />
Deshalb sinken die Reallöhne in Deutschland immer weiter und im europäischen Vergleich sogar dramatisch. Am schnellsten aber sinken sie in den unteren Lohngruppen und bei den Sklavenarbeitern. Dies ist von der offiziellen Politik seit der Regierung Schröder genau so gewollt. Schröder der Genosse der Bosse hat damit eine nach der Wiedervereinigung unter Kohl begonnene Strategie ausgebaut und unter Merkel Westerwelle gelten die arbeitenden Menschen überhaupt nichts mehr. <br />
<br />
Zur Abwehr des Mindestlohns wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es um Deutschlands Exportfähigkeit gehe die unbedingt erhalten werden müsse. Dabei ist schon der Zusammenhang völlig falsch. Das Deutschland mit 80 Millionen Einwohnern Exportweltmeister war, ist eigentlich eine Fehlentwicklung. Sie beruhte darauf, dass die Löhne in Deutschland mit Gewalt niedrig gehalten wurden und das Kapital praktisch nicht besteuert wird und auch nicht für die Folgen seines Handelns haften muss. <br />
<br />
Die deutschen Exporterfolge wurden zudem häufig durch die Schulden die Länder wie Griechenland oder Spanien gemacht haben, erst ermöglicht. Es war und ist eine Fehlentwicklung. Aber ein Mindestlohn würde daran kaum etwas ändern. Tatsächlich sind die meisten in der direkten Exportindustrie beschäftigten mit ihrem Stundenlohn weit über einem realistischen Mindestlohn von 10,50 Euro. Für diese Arbeitnehmer und die Eigner ihrer Firmen würde sich zunächst nichts ändern wenn ein Mindestlohn eingeführt würde. <br />
<br />
Natürlich würden sich die Kosten für diverse Hilfsdienste wie die von Zeitarbeitssklaven, Putzdiensten und auch für andere Handwerks- und Dienstleistungen erhöhen. Dieser Betrag würde allerdings nicht signifikant sein, weil es ein natürliches Ende der Preisspanne gibt. Je nach Betriebsgröße wird es nämlich sehr schnell rentabel, wieder eigene Putzkolonnen oder Haushandwerker zu haben. Wenn man sich überlegt, dass an Arbeit die outgesourcet wurde ja immer noch andere richtig gutes Geld verdienen, wird schnell klar, dass man dieses Gewinne auch teilweise an seine Mitarbeiter verteilen und trotzdem die Verwaltungsgemeinkosten und die Kosten für Lohnabrechnung etc. ausgleichen und nebenbei eine immense Verbesserung der Qualität erreichen könnte. <br />
<br />
Natürlich würde langfristig ein Mindestlohn auf die Preise drücken. Aber muss denn wirklich an jeder Straßenecke ein Friseur oder ein Nagelstudio sein, die sich gegenseitig unterbieten. Das ist doch nicht der Sinn eines Marktes und es ist doch unerheblich ob ein Herrenhaarschnitt 7,50 Euor kostet oder 10,50 Euro. Die Preiserhöhungen des Mindestlohns sind unerheblich. Es gibt eine noch nicht veröffentlichte Berechnung nachdem ein Mindestlohn von 10,50 Euro eine durchschnittliche  S-Klasse von Mercedes um 2,50 bis 6,16 Euro verteuert. Aber selbst wenn es ein paar hundert Euro wären, spielte dies für den Export- oder Markterfolg von Daimler keine Rolle. <br />
<br />
Für den einzelnen Arbeitnehmer wäre ein Mindestlohn von 10,50 Euro aber ein Segen. Es würde seine Kaufkraft stärken und ihm zum ersten Mal seit langer Zeit wieder eine Teilhabe am Leben ermöglichen. Natürlich wird dieser Mindestlohn zunächst auch einmal zu Entlassungen führen. Das ist unvermeidlich, da ein Teil der Wirtschaft sich zunächst auf einen Rachefeldzug begeben wird. Aber dieser Teil der Wirtschaft, der sich ohnehin ständig gegen verantwortungsvolles Wirtschaften stellt, kann auf Dauer auch aus anderen Gründen nicht überleben und schnell werden andere ihre Chance ergreifen und Mitarbeiter einstellen. <br />
<br />
Positiv ist auf jeden Fall die erweiterte Kaufkraft, die ihrerseits neue Arbeitsplätze schafft. Gleichzeitig werden die solidarischen Versicherungssystem gestärkt und den Menschen wieder Hoffnung gegeben, aus dem neuer Mut resultieren wird. Selbst das ständig zitierte Lohnabstandsgebot wäre kein Problem, wenn man Hartz IV bei 80 Prozent des Mindestlohns festschreiben würde. <br />
<br />
Entwickelt man dann den Mindestlohn nach den realen Preissteigerungen und nicht nach den statistischen Lügen und dem völlig irrealen Warenkorb des Bundesamtes für Statistik weiter und passt ihn zwei mal im Jahr der wirklichen Inflation an, dann ist im unteren Lohnbereich auf lange Zeit alles in trockenen Tüchern, solange der Warenkorb stimmt. <br />
<br />
Natürlich steigern höhere Löhne auch die Inflation. Da aber die Regierungen weltweit Schulden in immenser Größenordnung weginflationieren müssen und wollen, spielt der Anteil der Mindestlöhne kaum eine wichtige Rolle. Für die Arbeitsverhältnisse die über dem Mindestlohn liegen wird selbstverständlich auch ein Anpassungsdruck nach oben entstehen. Dies ist aber nur gut und richtig. Deutschland braucht eine Ausgewogenheit zwischen Export und Binnenkonjunktur. Nur wenn Deutschland in beiden meisterlich, wenn auch nicht weltmeisterlich ist, lohnt sich das Leben in Deutschland für alle. <br />
<br />
Wer gegen den Mindestlohn ist, ist auch gegen eine vernünftige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und nimmt damit den Menschen in Deutschland, aber auch den Kunden der deutschen Exportwirtschaft jede eigene Entwicklungsmöglichkeit. <br />
<br />
<br />
 
        
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u5B6HBZMYTkCdjyJsF2Ou7IKFfs/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/u5B6HBZMYTkCdjyJsF2Ou7IKFfs/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
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    <pubDate>Sat, 13 Mar 2010 03:54:00 +0100</pubDate>
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    <title>Aufgelesen und kommentiert 2010-03-12</title>
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    <author>nospam@example.com (Andreas)</author>
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            Westerwelle spendiert Künstlerin aus seinem Wahlkreis eine Luxus-Dienstreise<br />
FDP-Generalsekretär Christian Lindner: "Westerwelles Kritiker gefährdeten die Demokratie"<br />
FDP-Politiker nennen Kritik an Guido Westerwelle "schwulenfeindlich"<br />
Schwarz/Gelbe Drehtür der Lobbykratie<br />
Sachsen: Schwarz/Gelb streicht Millionen im Bereich Bildung, Forschung und Kultur<br />
Politiker als Kriminellen-Opfer: In Brüssels Europaviertel boomt das Verbrechen<br />
Wirtschaftsjahr 2009: Dax-Vorstände kassierten trotz Krise gut ab<br />
Unternehmen lassen sich Löhne über die Hartz IV Gesetze subventionieren<br />
Rot-Rot-Grün in NRW? Ein Streitgespräch mit Bärbel Höhn, Klaus Ernst und Florian Pronold<br />
Wir Abnicker: SPD-Bundestagsabgeordneter Marco Bülow schreibt aus Frust ein Buch<br />
Hoch auf dem gelben Wagen <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/50087428.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Westerwelle spendiert Künstlerin aus seinem Wahlkreis eine Luxus-Dienstreise</span></a><br />
Was die "Künstlerin" genau macht, oder was sie als Expertin zur Mitreise qualifiziert, kann selbst das Auswärtige Amt nicht mitteilen. Aber immerhin: <span style="font-style:italic">Sie steht in Bonn, Westerwelles Wahlkreis, auf der FDP-Liste als stellvertretendes Mitglied im Kulturausschuss.</span><br />
<br />
Nahestehende Parteigroßspender, die eigene Familienkaste und nun noch belohnende Luxusdienstreisen für befreundete Parteikollegen - gerne auch auf Kosten von uns Steuerdeppen, versteht sich. Anstrengungsloser Wohlstand für Westerwelles WAHREN Leistungsträger.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683152,00.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">FDP-Generalsekretär Christian Lindner: "Westerwelles Kritiker gefährdeten die Demokratie"</span></a><br />
Ähm, welche Demokratie?<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.shortnews.de/id/820715/FDP-Politiker-nennen-Kritik-an-Guido-Westerwelle-schwulenfeindlich" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">FDP-Politiker nennen Kritik an Guido Westerwelle "schwulenfeindlich"</span></a><br />
Die wohl <a href="http://www.faz.net/s/Rub4D092B53EEAA4A45A7708962A9AD06AF/Doc~EAF23FE848FB342629F84718A76687EEC~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="bb-url">faulste deutsche EU-Politikerin</a> namens Silvana Koch-Mehrin (FDP) wird folgendermassen zitiert: <span style="font-style:italic">"Anstatt zu begrüßen, dass Bundesaußenminister Guido Westerwelle seinen Lebensgefährten mitnimmt und so ein grandioses Zeichen für ein aufgeklärtes Europa setzt, würden niederste Vorurteile gegen Schwule bedient."</span> Tja... und unsereins steht da und denkt sich: <span style="font-style:italic">"Bedenklich, wie diese Frau mit ihren Aussagen mal wieder die niedersten Vorurteile gegenüber Blondinen bedient."</span> Denn andere schwule Politiker wie Ole von Beust (Hamburger CDU-Bürgermeister) und Klaus Wowereit (Berliner SPD-Bürgermeister) können auch mit Kritik leben, ohne ihre Kritiker als Schwulenfeinde anprangern zu lassen.<br />
<br />
Inzwischen sieht sich selbst die wirtschaftsnahe FAZ genötigt, nochmal <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E75648EFEBBB44D7C928DC387CE844598~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="bb-url">die Spielregeln für Auslandsreisen</a> abzudrucken, nach denen in der Politik bislang IMMER gehandelt wurde. Und es ist unschwer zu erkennen, wie schamlos und völlig daneben sich Westerwelle mit seinen Komplizen, seiner Vetternwirtschaft und der Begünstigung von Parteifreunden benommen hat. Nach noch nicht einmal einem halben Jahr im Amt! Politiker sind schon wegen weniger zurückgetreten. Mal schauen, wie schamlos sich diesbezüglich ein Herr Westerwelle gibt.<br />
<br />
Die in der FDP verfallen derweil in kollektive Schnappatmung, nachdem ihnen ihre traditionelle Käuflichkeit und Schamlosigkeit auch medial um die Ohren geschlagen wird - und Merkel präsentiert auch nur eine halbherzige Verteidigung, die in der FAZ als <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E5379124FF0D94D05B37148559939C681~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" class="bb-url">reiner Pflichtakt</a> betrachtet wird. Und es ist jetzt schon absehbar, das Westerwelle nach einer krachenden wahlniederlage in NRW <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2147/westerwellendammerung" target="_blank" class="bb-url">kaum noch zu halten</a> sein wird.<br />
<br />
Und damit das auch klar ist: Westerwelle ist nur die vorderste Marionette der FDP. In diesem Verein ist das, was Westerwelle uns tagtäglich an Käuflichkeit, Günstlings- und Vetternwirtschaft präsentiert, der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/9/504223/text/" target="_blank" class="bb-url">ganz normale Alltag.</a> Entsprechend irritiert sind die FDP-Leute jetzt ja auch, warum denn ihr Handeln so stark in der Kritik steht. Das kapieren die gar nicht. Und setzen deshalb auch derart abstruse "Gegenargumente" <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/clown.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/clown.gif" class="bb-image" /> in die Welt. Falls also Westerwelle wirklich einen Rest an Anstand hat und zurücktritt, nimmt eben der nächste FDP-Scherge seinen Posten ein und macht ungeniert (aber möglicherweise weniger dilettantisch) so weiter. Weil man es in der FDP auch gar nicht anders kennt.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2010/maerz/drehtuer-lobbykratie?print" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Schwarz/Gelbe Drehtür der Lobbykratie</span></a><br />
Von Pharma- und Atomlobby über Mövenpick hin zu Quandt/Klatten - eine schöne Zusammenfassung, wie käuflich sich Schwarz/Gelb bereits jetzt schon präsentierte. Und wie sehr die SPD-Schröder-Clique den Weg dafür bereitete, den Schwarz/Gelb nun natürlich völlig enthemmt und schamlos weitermarschiert.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.sz-online.de/Nachrichten/Sachsen/Sachsen_streicht_Millionen_bei_Schulen_Forschung_und_Kultur/articleid-2410542" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Sachsen: Schwarz/Gelb streicht Millionen im Bereich Bildung, Forschung und Kultur</span></a><br />
Perfekt. Wenn es Bereiche gibt, wo man zugunsten gesenkter Hotel- und Erbschaftssteuer unbedingt sparen muss, dann dort. Einer muss ja schliesslich "Mehr Netto vom Brutto" bekommen. Und da darf sich jetzt auch niemand drüber aufregen, dass man natürlich NUR denjenigen mehr Geld zuschanzt, die auch am fleissigsten Parteispenden ablieferten. Oder guter Parteifreund bzw. Familiengünstling ist. Und wer das kritisiert, ist Schwulenfeindlich <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/sarkasm.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/sarkasm.gif" class="bb-image" /><br />
<br />
Ach ja, Zitat: <span style="font-style:italic">Das ist jedoch nur ein Vorgeschmack auf noch härtere Maßnahmen. Mit Blick auf den bevorstehenden Doppelhaushalt 2011/2012 muss Sachsen dann mit zusätzlichen 1,7 Milliarden Euro weniger auskommen.</span><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.ftd.de/politik/europa/50085625.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Politiker als Kriminellen-Opfer: In Brüssels Europaviertel boomt das Verbrechen</span></a><br />
Die Financial Times berichtet darüber, dass die Volksverarmungspolitik nun auch näher an das Regierungsviertel heranrückt - und natürlich einen Anstieg an Kriminalität und Gewalt verursacht. Zitat: <span style="font-style:italic">Brüssel droht in Kriminalität und Anarchie zu versinken. Bei Haus- oder Autoeinbrüchen toppt Belgiens Metropole bereits die internationalen Verbrechensstatistiken. Jetzt jagt eine neue Welle der Gewalt durch Europas Hauptstadt. Immer öfter trifft sie EU- und Nato-Mitarbeiter.</span> Tja, wenn die Politik den Pöbel halt immer ärmer macht, damit sich die obersten Etagen noch mehr bereichern können, dann beschafft man sich seinen täglichen Bedarf zum Überleben eben auf die ruppigere Methode. Alles nur vollkommen logisch und sattsam bekannt.<br />
<br />
Und wie reagieren die Politiker? Natürlich mit der Stahlhelmantwort: <span style="font-style:italic">"Wir brauchen Standgerichte, Nulltoleranzzonen und Night Courts nach New Yorker Vorbild"</span>, wird der Sven Gatz von den Liberalen zitiert.<br />
<br />
Ein schöner Vorgeschmack, was uns hierzulande noch erwartet, wenn CDU-Finanzminister Schäuble demnächst seine Sparpläne vorlegen wird, um die Katastrophenpolitik und die Rekordverschuldung in den Griff zu bekommen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rvwvGmJo_VE#t=03m16s" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Alles schon mal dagewesen...</span></a><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Dax-Vorstaende-verdienen-trotz-Krise-gut_aid_831174.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Wirtschaftsjahr 2009: Dax-Vorstände kassierten trotz Krise gut ab</span></a><br />
<br />
Dazu passt:<br />
<br />
<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/hartzer-unternehmen-lassen-sich-loehne-fuer-lau-subventionieren-" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Unternehmen lassen sich Löhne über die Hartz IV Gesetze subventionieren</span></a><br />
Zitat: <span style="font-style:italic">Die wahren Hartzer sind doch die Unternehmen, die in der betriebswirtschaftlichen Hängematte liegen, indem sie sich Löhne über die Hartz IV Gesetze subventionieren lassen, ohne überhaupt vom Staat aufgefordert zu sein, durch Businesspläne ihren Subventionsbedarf auf Zeit zu begründen.</span><br />
<br />
Tja, das sind eben die Auswirkungen der Hartz-Gesetze. Da werden die Leute mit der finanziellen Keule in die Niedriglohnjobs geprügelt, auch wenn der Arbeitgeber sich die Löhne vom Staat bezahlen lässt. Hauptsache die Leute verschwinden aus der Arbeitslosenstatistik. Mit Angebot und Nachfrage, oder überhaupt einer sozialen Marktwirtschaft hat das alles schon seit Jahren nichts mehr zutun.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/rot-rot-gruen-muss-laenger-halten/" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Rot-Rot-Grün in NRW? Ein Streitgespräch mit Bärbel Höhn, Klaus Ernst und Florian Pronold</span></a><br />
Lässt sich wirklich gut lesen. Und es ergibt an vielen Stellen tolle Einblicke. Beispielsweise die teils unlogische Argumentationslinie der Grünen Bärbel Höhn. Und auch einige Eigengeständnisse der Volksverarmungspolitik der SPD, ausgesprochen vom SPD-Mann Florian Pronold höchstselbst. Ich verspüre gerade grosse Lust, einzelne Passagen noch entsprechend zu kommentieren. Soll ich? <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" class="bb-image" /><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Ein-Bundestags-Abgeordneter-fuehlt-sich-als-Abnicker-id2720419.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Wir Abnicker: SPD-Bundestagsabgeordneter Marco Bülow schreibt aus Frust ein Buch</span></a><br />
Zitat: <span style="font-style:italic">Der SPD-Mann aus Dortmund hat das Parlament zu oft als bloßes Abnickorgan erlebt. Doch überraschend ist sein Befund nicht. Schon einmal, vor gut zwei Jahren, schrieb er sich in einem Zeitungsbeitrag den Frust von der Seele. Seither wird der Sozialdemokrat von Kollegen schief angeguckt. Für viele, die sich arrangiert haben, ist er ein Spinner, Störenfried, in der SPD ein Nestbeschmutzer.</span><br />
<br />
<br />
Und zu guter Letzt:<br />
<br />
<a href="http://tomicek.de/ftp/100312c_f_d.jpg" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Hoch auf dem gelben Wagen</span></a><br />
<img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" class="bb-image" /> 
        
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7u3hL-3bqaAuce5_XpsLJes6yzo/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7u3hL-3bqaAuce5_XpsLJes6yzo/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7u3hL-3bqaAuce5_XpsLJes6yzo/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7u3hL-3bqaAuce5_XpsLJes6yzo/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p>]]></content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 23:54:00 +0100</pubDate>
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    <title>Das Märchen vom ewigen Öl</title>
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                                <br />
Märchen sind Prosaerzählungen, die von wundersamen Begebenheiten berichten und meist auch einen moralischen Wink mit dem Zaunpfahl enthalten, der die Zuhörer dazu bringen soll, sich auf ein, den Erwartungen des Erzählers entsprechendes Denken und Verhalten einzulassen ohne den Sinn zu hinterfragen. Immer siegt das Gute, Edle und Schöne. Deshalb glauben die Menschen eher den Märchen als der Wirklichkeit. <br />
<br />
Tatsächlich sind Märchen allerdings ein Erziehungsmittel, dass typisiertes und der Obrigkeit gefälliges Verhalten erzeugen soll. Auch wenn der Bauernjunge mal die Prinzessin küssen darf, geht es doch darum, die Gesellschaft in ihrer bestehenden Form zu konservieren und damit auch die Teilhabe am Besitz in den bestehenden Verhältnissen zu schützen. Märchen wollen ein angeblich goldenes Gestern festschreiben.                               <br />
Dies gilt auch für moderne Märchen wie das Märchen vom ewigen Öl. Kernaussage dieses Märchens, dass in verschiedenen Variationen immer wieder vorgetragen wird, ist die Kunde das Öl nicht endlich sei. Grundlage ist das sogenannte abiotische Öl, also ein Öl, dass nicht aus den Zerfallsstoffen von Fossilien entstand, sondern auf märchenhaft wundersame Weise immer wieder neu aus dem Erdinneren entsteht. Sich quasi im glühenden Magma selbst formt. <br />
<br />
Die Voraussetzungen für dieses Märchen sind schon richtig gut. Wer kann wirklich sagen, was im Erdinnern alles passiert und möglich ist. Der Normalbürger hat kaum eine Chance die Prozesse dort zu hinterfragen. Tatsächlich gab es in den fünfziger Jahren in Russland eine Gruppe um den "Wissenschaftler" Nikolai Kudryavtsev die davon träumte abiotisches Öl gefunden zu haben. Allerdings halten ihre Ergebnisse modernen Forschungsmethoden von heute nicht stand. Es waren lediglich Messfehler.<br />
<br />
Fest steht, das Öl, Gas, Steinkohle und Braunkohle zu den fossilen Energieträgern gehören, sich also aus Fossilien, sprich Pflanzen und Tieren gebildet haben. Bei der Steinkohle und vor allem der Braunkohle ist dies leicht nachweisbar, da sich Teile der Pflanzen oder Tiere direkt dem Auge darbieten und chemisch sehr leicht nachzuweisen sind. Bei Öl und Gas ist der Nachweis schwieriger aber ebenfalls möglich. <br />
<br />
Aktuell wird am 15.03.2010 um, 21.30 Uhr und am 21.03.2010 um 16.00 Uhr das <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?source=/hitec/141839/index.html&cx=14" target="blank" title="auf 3sat im Rahmen der Serie Hitec das Märchen vom ewigen ÖL">auf 3sat im Rahmen der Serie Hitec das Märchen vom ewigen ÖL</a> wieder aufgewärmt. <br />
<br />
<blockquote><strong>Aus dem russischen Romashkino-Ölfeld, dem größten Ölfeld Europas, wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wasser gepumpt. Mit einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen im Jahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie kann das sein? Mehr noch: Es war ein anderes Öl, als das ursprünglich geförderte - das kann man mit einem sogenannten isotopischen Fingerabdruck feststellen.<br />
<br />
Doch woher stammt dieses Öl? 90 Prozent aller Materie der Erde entsteht im Erdmantel unter hohem Druck und Hitze, wo sich Moleküle fortdauernd neu arrangieren. Russische Wissenschaftler folgen nach dem Romashkino-Vorfall dieser Spur: Könnte es sein, dass unter hohem Druck in 120 bis 240 Kilometern Erdtiefe aus Wasserstoff und Kohlenstoff zusammen mit Eisenoxid Erdöl entsteht? Die Ergebnisse der russischen Forscher aus dem Hochdrucklabor scheinen plausibel zu sein - immerhin hat sie die Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht.<br />
<br />
Stimmten ihre Resultat, würde Erdöl ständig neu entstehen und die Ölindustrie müsste mit der Suche nach dem Rohstoff erst richtig anfangen. </strong></blockquote><br />
<br />
Dummerweise haben die Experten von 3sat wohl eher ihre Kontoauszüge als die Lagerstätten von Fossilien im Auge gehabt, als sie diesen Bericht verzapften. Wer sich nur einmal ein Steinkohlebergwerk in seinem schematischen Aufbau angesehen hat, der wird feststellen, dass die Kohle nicht in einem einzigen großen Brocken in den Stein eingebettet ist, sondern in  einzelnen Flözen, die unter- und auch nebeneinander liegen können. Deshalb liegen an einem Schacht ja auch diverse Sohlen in unterschiedlicher Tiefe an. <br />
<br />
Das gleiche gilt natürlich auch für Erdöl und Erdgas. So ist es ohne weiteres möglich, das unter dem bisher bekannten Romashkino-Ölfeld eine weitere ölführende Schicht verborgen ist. Selbstverständlich kann diese Schicht auch aus ganz anderen Zeiten stammen und dementsprechend ein anderes Öl beinhalten. Genausogut könnte aber auch Öl aus nicht erschlossenen Feldern neben dem alten Ölfeld eingesickert sein. <br />
<br />
Das alles ändert nichts daran, das Öl wie alle fossilen Brennstoffe endlich ist. Die einzige Frage die sich noch stellt ist die Frage wann das Öl zu Ende sein wird. Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Jedes Ölfeld ist anders. Die ursprünglichen Berechnungen über die zu förderne Menge bauten auf veralteten Technologien, die neueren auf vielfach zu optimistische Betrachtungsweisen. Dazu kommt, dass gerade die Opec-Staaten gerne über die wirklich geförderten Mengen gelogen haben, weil sie mehr förderten, als untereinander abgesprochen war. <br />
<br />
Zusätzlich wird immer wieder von spektakulären Ölfunden gesprochen. Einer davon war ein Fund vor Brasilien in 7 km Tiefe der zudem noch durch eine Salzschicht von 2 km Dicke geschützt wird. Es mag dieses Öl geben, aber ob und zu welchem Preis es gefördert werden kann, ist genauso unklar wie bei möglichen Ölfunden in der Arktis und Antarktis oder der Tiefsee. Auch aus den bekannten Feldern könnten mit neuen Technologien, zu unbekannten Kosten auch noch weiteres Öl gefördert werden. <br />
<br />
Es ist alles eine Frage des Preises. Und genau deshalb wird das Märchen vom endlosen Öl ständig aufs neue für viel Geld verbreitet. Es geht darum die Menschen in Abhängigkeit vom Öl und den anderen fossilen Brennstoffen zu halten. Denn wie der Drogensüchtige bereit ist für seinen Stoff alles zu tun, wird auch der Ölabhängige alle tun müssen und jeden Preis bezahlen um Öl zu erhalten. <br />
<br />
Das Märchen vom ewigen Öl dient lediglich dazu die Menschen in dieser Abhängigkeit zu halten. Auch die ständigen Zweifel am Klimawandel der zumindest durch den Menschen mitverursacht wird, dient diesem Zweck. Denn wenn die Menschen Energie einsparen wo sie nur können und alternative Energiequellen ausbauen, dann gibt es für die Leute die Geschäfte mit ÖL machen ein Problem. Niemand wird die irrwitzigen Preise bezahlen, die sie fordern müssten, um weiteren Gewinne zu machen. <br />
<br />
Deshalb tobt auch ein ständiger Kampf um die Definition des Zeitpunktes für Peak Oil, also für den Moment, an dem die Förderung von Öl auf der gesamten Welt ihren Höhepunkt überschritten hat und ab dem immer weniger Öl gefördert wird, bis sich entweder die Förderung nicht mehr lohnt, oder das Öl wirklich alle ist. Es gibt gute Gründe anzunehmen, das Peak Oil für Ölförderung bis 100 Dollar je Barrel bereits zur Jahrtausendwende stattgefunden hat und das Peak Oil für Ölförderung bis 250 Dollar wohl Ende dieses Jahres erreicht sein dürfte. <br />
<br />
Setzt man den Ölpreis für Peakoil noch höher, dann kann man sich vielleicht sogar noch bis 2020 lügen. Aber realistisch dürfte diese Einschätzung nicht sein. Es ist also aus rein wirtschaftlichen Gründen höchste Zeit auf andere Energieformen umzusteigen. Möglichst auf erneuerbare Energie, Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft. Damit würde sowohl das Ende des Öls und der anderen fossilien Brennstoffe nach hinten verschoben und der petrochemischen Industrie eine Gnadenfrist gegeben, als auch die Abhängigkeit beseitigt. <br />
<br />
Dies wird allerdings nicht leicht werden. Denn die alternativen Energien sind leicht als dezentrale Energieplattformen zu erstellen und damit würde die Macht der Großversorger gebrochen, was keineswegs in deren Interesse ist. Die wollen den Kunden in ihrer Abhängigkeit behalten, koste es den Kunden was es wolle, im Zweifelsfall sogar die Demokratie. Man darf sich eben nicht von den Märchen einlullen lassen. Jetzt ist die Zeit Energie zu sparen und alternative Energiequellen in Eigenregie dezentral aufzubauen. Sich energetisch wieder zu kommunalisieren und die Großerzeuger bestenfalls als Lückenbüßer anzunehmen. <br />
<br />
Freiheit erfordert immer Kampf und Risiko genau wie Demokratie. Wer sich jetzt befreit, befreit sich dauerhaft. Auch Kostenargumente zählen da nicht. Energie ist endlich und sie wird sehr schnell immer teurer. Was heute noch teuer erscheint, könnte morgen schon sehr günstig sein. Dämmung, Biogas, Solarstrom, Solarwärme, Wärmepumpen und gemeinsame Solar- und Windparks mögen heute noch teuer sein, in wenigen Jahren dürften sie weit unter dem liegen, was man dann an Energiekosten bezahlt. <br />
<br />
Wer übrigens immer noch an abiotische oder wohl besser idiotisches Öl glaubt, der möge sich die <a href="http://bankhaus-rott.de/wordpress/?p=693" target="blank" title="Leidensgeschichte Großbritanniens vom Bankhaus Rott">Leidensgeschichte Großbritanniens vom Bankhaus Rott</a> durchlesen:<br />
<br />
<blockquote><strong>Interessant ist im Hinblick auf notwendige Güter das Segment der Energierohstoffe. Auf diesem Sektor ist Großbritannien mittlerweile wieder, erstaunlicherweise wenig beachtet, zum Nettoimporteur geworden (siehe „Wärmer wird’s nicht“). Die Rückgänge bei den Gas- und Ölforderquoten der britischen Plattformen sind dramatisch und unterbieten selbst die pessimistischen Prognosen,  die von Energieinstituten auf der Insel in den vergangenen Jahren geäußert wurden.<br />
<br />
Nach zwei mehrjährigen Phasen, in denen die Briten von der warmen Stube aus in der Lage waren, andere Länder mit Energieträgern zu beglücken, ist die alte Abhängigkeit von Öl- und Gasimportenmit Macht zurückgekehrt. Das ist angesichts des deutlichen Niedergangs der geförderten Mengen der Nordseeplattformen eine logische Entwicklung. Kommt man nun zurück auf das Argument der Exportförderlichkeit einer schwachen Währung zurück, so schließt sich hier der Kreis. So schön auch der Gewinn an Wettbewerbsfähigkeit in einigen Bereichen sein mag, wenn es sich um energieintensive Sektoren dreht, schließt sich bei einer schnellen Abwertung die Garotte steigender Importkosten um den Hals der Unternehmen. Für die Bürger und den Staat gilt dies ebenso.</strong></blockquote><br />
<br />
Peak Oli ist für die britischen aber auch andere Nordseefelder längst vorbei. Für das Empire reicht es nicht einmal mehr zur Eigenversorgung und bei steigenden Ölpreisen wird die englische Wirtschaft und damit auch die Bürger dieses Landes langsam aber sicher erwürgt. Wer immer noch lieber an Märchen glauben will, der mag sich Dubai und seine Ölfelder betrachten. <br />
<br />
Es gibt Märchen die sind eben nur böse Propaganda die nur dazu dient die Leute zu betrügen. Das Märchen vom ewigen Öl ist genau solch eine Propaganda. Dagegen muss man sich wehren. <br />
<br />
<br />
 
        
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    <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:31:33 +0100</pubDate>
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    <category>abiotisches öl</category>
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    <title>Aufgelesen und kommentiert 2010-03-11</title>
    <link>http://feedproxy.google.com/~r/Duckhome/~3/olK2AfUALKg/7769-Aufgelesen-und-kommentiert-2010-03-11.html</link>
            <category>Aufgelesen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Andreas)</author>
    <content:encoded><![CDATA[

            
            Rückschau: Lachsfieber<br />
Luftbuchungen - wie wenig steigende Aktienkurse über den Wohlstand eines Volkes aussagen<br />
Das Kapital: Nichts dazugelernt<br />
Merkel und Sarkozy wollen Spekulanten an die Leine nehmen<br />
Qualitätsjournalismus - Vom Wachhund zum Lemming des Mainstreams<br />
Vorsicht Journalisten: Die Demokratie kommt!<br />
Jetzt 19 Prozent: CDU-Finanzminister Schäuble erhöht Mehrwertsteuer auf Schulessen<br />
Westerwelle berücksichtigt bei Auslandsreisen auch die geschäftlichen Interessen seiner Familie<br />
Gedanken zur Zeit: Wenn die Wut hochkocht<br />
Proteste gegen Sparvorgaben der EU werden sich nicht auf Griechenland beschränken<br />
NDR-Video: Griechenland als Feindbild<br />
Die Superreichen haben die Krise unbeschädigt überstanden<br />
Trotz Schmarotzern brauchen wir das Bürgergeld<br />
Privatisierte Autobahn A1 zerbröselt schon wieder<br />
Von wirklichem Richtungswechsel im Datenschutz keine Spur<br />
Westerwelles Auslandsreisen sind in Ordnung <a href="http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,hsjlamgwjlmcegui~cm.asp" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Rückschau: Lachsfieber</span></a><br />
Die WDR-Autoren Wilfried Huismann und Arno Schumann hefteten sich über ein Jahr lang an die Fersen des Großinvestors. Ihre brisanten Recherchen (<a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3971992" target="_blank" class="bb-url">hier als Video</a>) über den weltweit operierenden Nahrungsmittelgiganten wurden zu einem packenden Öko-Thriller.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=4751" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Luftbuchungen - wie wenig steigende Aktienkurse über den Wohlstand eines Volkes aussagen</span></a><br />
Woher soll die Rendite auch herkommen? Letztlich muss alles erstmal real erwirtschaftet werden. Was da an Gewinn verteilt wird, ist also im Vorfeld schon mal den Arbeitern vorenthalten worden. Auch die Schmarotzer des Casinokapitalismus, die keinerlei Arbeit oder Entwicklungsleistung erbringen, sondern nur Gezocke, müssen ihrer Scheinrendite auf ein Fundament aus der Realwirtschaft positionieren - oder es löst sich alles in Luft auf, für das wir Steuerdeppen dann dank unserer genauso nichtkäuflichen wie kompetenten Regierung geradestehen dürfen. Über Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, hektische Beschäftigungssicherungen, Lohnnullrunden, kaputtgesparte Infrastruktur (Bildung, Kommunen, Pflege, Daseinsvorsorge usw.).<br />
<br />
Heiner Flassbeck hat das auch für Laien <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AqgCypVJxQM" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">sehr verständlich ausgeführt!</span></a> Geld allein arbeitet eben nicht. Und selbst der "neue" Obama-Berater Paul Volckers <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/1010-baenker-doedel-systemfehler-folgen" target="_blank" class="bb-url">antwortete</a> auf die Frage, was denn in den letzten 20 Jahren die grösste Innovation der Hochfinanz war: <span style="font-style:italic">"Mehr als die Erfindung des Geldautomaten fällt mir auch nicht ein."</span><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/50086276.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Das Kapital: Nichts dazugelernt</span></a><br />
Die Financial Times schreibt: <span style="font-style:italic">Die Firmen sollen ihre Mittelüberschüsse jetzt wieder für produktive Zwecke wie Fusionen, Übernahmen oder Aktienrückkäufe einsetzen. Es soll wieder alles so werden wie vor der Krise, als die Firmen die aus den günstigen Umständen - kreditgetriebener Überkonsum, Lohnzurückhaltung, Steuerwettbewerb - resultierenden Riesengewinne nicht etwa für Sachanlageinvestitionen verwendet haben, sondern vor allem für Ausschüttungen an die Vermögenden. Das ist kein Scherz. Und uns trifft der Schlag.</span><br />
<br />
Solche Berichte sind die Leuchttürme in der Brandung. Und zur Zeit häufiger in der Financial Times zu finden, als anderswo. Deren <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/313559.html" target="_blank" class="bb-url">Artikelreihe "Das Kapital"</a> ist immer mal nen Klick wert. Und die Financial Times ist nun mit Sicherheit kein linkes Blatt - aber unterstreicht mit ihren Analysen deutlich, wie volkswirtschaftlich sinnvoll doch das Modell der LINKEN ist.<br />
<br />
Rückblickend ist es sogar schon fast amüsant, dass man vor zwei Jahren der guten Sahra Wagenknecht bei ihrer Kapitalismuskritik noch den Verfassungsschutz auf den Hals jagte, während heute sogar schon CDU-Politiker gegen exakt dieselben Auswüchse wettern und Bundespräsident Horst Köhler sogar von einem Monster spricht.<br />
<br />
Einzig: Getan wird trotzdem nicht viel.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/171/505372/text/" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Merkel und Sarkozy wollen Spekulanten an die Leine nehmen</span></a><br />
Au weia, die Süddeutsche Zeitung betätigt sich auch mal wieder als Propagandasprachrohr von Merkel und druckt unwidersprochen ihre leeren Ankündigungen ab. Und was hat die Merkel <a href="http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/09/wir-haben-die-kraft.html" target="_blank" class="bb-url">nicht schon alles angekündigt</a>, seitdem die Krise zugeschlagen hat:<br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article1116545/Merkel_schaltet_sich_in_Finanzkrise_ein.html" target="_blank" class="bb-url">18. August 2007: Merkel schaltet sich ein: Brauchen mehr Transparenz bei Rating-Agenturen</a><br />
<a href="http://www.n-tv.de/politik/Gemeinsam-gegen-Finanzkrise-article238066.html" target="_blank" class="bb-url">19. Oktober 2007: Merkel, Sarkozy und Brown: Gemeinsam gegen die Finanzkrise</a><br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article2091235/Merkel_fordert_eigene_Rating_Agentur_fuer_Europa.html" target="_blank" class="bb-url">11. Juni 2008: Merkel drängt auf eigene Rating-Agentur für Europa beim G8-Gipfel</a><br />
<a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,564835,00.html" target="_blank" class="bb-url">09. Juli 2008: Merkel mahnt, die Probleme am Finanzmarkt entschieden anzugehen</a><br />
<a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3734274,00.html" target="_blank" class="bb-url">24. Oktober 2008: Merkel setzt sich in China für eine umfassende Reform des Weltfinanzsystems ein</a><br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-Expertenrunde-Finanzmarkt-Angela-Merkel;art130,2647459" target="_blank" class="bb-url">28. Oktober 2008: Merkel hofft beim Treffen der Expertenkommission auf schnelle Finanzmarktreform</a><br />
<a href="http://www1.bpb.de/themen/0L50WF,0,0,Weltwirtschaftsforum_in_Davos.html" target="_blank" class="bb-url">01. Februar 2009: Merkel will Charta für eine neue globale Finanzarchitektur in Davos</a><br />
<a href="http://www.welt.de/welt_print/article3176963/Merkel-will-eine-Landkarte-der-Finanzrisiken.html" target="_blank" class="bb-url">10. Februar 2009: Merkel will eine Landkarte der Finanzrisiken beim G-20-Gipfel</a><br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merkel-fordert-ordnung-auf-finanzmaerkten;2178979" target="_blank" class="bb-url">28. Februar 2009: Merkel fordert Überwachung von Produkten und Akteuren am Finanzmarkt beim EU-Gipfel</a><br />
<a href="http://www.mdr.de/mediathek/suche/6252757.html" target="_blank" class="bb-url">02. April 2009: Merkel will neue Finanzmarkt-Verfassung beim G20-Gipfel in London einbringen</a><br />
<a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2009/07/2009-07-02-regerkl-merkel-g8.html" target="_blank" class="bb-url">02. Juli 2009: Merkel fordert Entwicklung einer Charta für nachhaltiges Wirtschaften für G8 in Italien</a><br />
<a href="http://www.focus.de/politik/ausland/g20-sarkozy-und-merkel-wollen-banker-boni-begrenzen_aid_429941.html" target="_blank" class="bb-url">27. August 2009: Merkel und Sarkozy wollen Banker-Boni begrenzen</a><br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4603287/Merkel-verschaerft-den-Ton-gegenueber-der-G-20.html" target="_blank" class="bb-url">24. September 2009: Merkel verschärft den Ton gegenüber der G 20</a><br />
<br />
Und heute die gnadenlos radikale <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/clown.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/clown.gif" class="bb-image" /> Ankündigung: <span style="font-style:italic">"Viele riskante Finanzgeschäfte sollen beschränkt oder verboten werden."</span> Wobei einem aufmerksamen Lesern dabei sofort die Wörter "viele" und "sollen" auffallen, die schon nicht allzu gnadenlos klingen <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" class="bb-image" /> Aber festhalten, der Knaller kommt noch. Nämlich WIE Merkel und Sarkozy das umsetzen wollen. Zitat: <span style="font-style:italic">"Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy wollen einen Brief an EU-Kommissionschef José Manuel Barroso schreiben, in dem dieser zum Handeln aufgefordert wird."</span><br />
<br />
<img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/muahaha.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/muahaha.gif" class="bb-image" /><br />
<br />
Über zwei Jahre seit Ausbruch der Finanzkrise sind verstrichen und die Süddeutsche Zeitung ist sich nicht dämlich genug, solche lächerlichen Ankündigungen auch noch mit einem <span style="font-style:italic">"Spekulanten kommen an die Leine"</span> zu betiteln. Qualitätsjournalismus weiterhin im freien Fall...<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2101/wachhunde-oder-lemminge-der-journalismus-und-die-finanzkrise" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Qualitätsjournalismus - Vom Wachhund zum Lemming des Mainstreams</span></a><br />
Ein noch recht zahmer Bericht über die vernichtend ausfallende Auswertung, wie sich die auflagenstärksten Massenmedien rund um die Wirtschaftskrise verhalten haben. Analysiert wurde nämlich, ob sie auch vor der Krise schon kritische Positionen zum weltweiten Gezocke einnahmen (und verteidigten), oder eher zum Sprachrohr der Finanzlobby und deren Politiker wurde - wenn nicht sogar zu deren unterstützenden Meinungsmachern.<br />
<br />
Leider wurden nur Süddeutsche Zeitung, FAZ, Handelsblatt, taz, Financial Times, dpa sowie die Tagesschau ausgewertet, die allesamt miserabel abschnitten. Lichtblick war noch die Financial Times, die wohl sehr früh ihre Richtung änderte und inzwischen mit fundierter Sachanalyse punktet. Wäre der SPIEGEL ebenfalls ausgewertet worden, hätte es den Schnitt sicherlich noch weiter nach unten gerissen. Und für die Axel-Springer-Machwerke wie "Die Welt" oder deren anderen Blätter, in denen sich selbst ein eingewickelter toter Fisch nochmal vor Ekel winden würde, wäre sicherlich eine zusätzliche Negativskalierung nötig gewesen.<br />
<br />
Wie sollte die Studie aber auch anders ausfallen, wenn selbst die Chefpositionen ganz oben in den Redaktionen mit Neoliberalen besetzt wurden? Bei solchen Chefs kann man ruhig Recherche betreiben und eindeutige Fakten vorweisen - wenn sie den Ansichten des Chefs zu stark widersprechen, beziehungsweise sogar die eigenen Freunde bloßstellen, bleiben solche Berichte in der Schublade. Das diszipliniert dann auch alle anderen Tintenknechte, im vorauseilenden Gehorsam ihre veröffentlichte Meinung anzupassen, wenn sie denn weiterhin ihr täglich Brot verdienen möchten. Also lässt man Fakten weg und gibt sich der einseitigen Kampagnenmache mit entsprechend suggestiver Sprache hin. Im Duckmäusertum haben wir Deutschen schliesslich eine weltweite Führungsposition. Und nicht jeder investigative Journalist hat so eine gute Position wie Hans Leyendecker, der einfach vom Spiegel zur Süddeutschen wechselte. Oder die eines Robert von Heusinger, der von "Die Zeit" zur Frankfurter Rundschau ging. Oder hat sich die hohe Position eines Lucas Zeise oder Heribert Prantl erarbeitet.<br />
<br />
Wenn man sogar hört, was der Stern-Chef Jörges schon mal <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/765/501026/text/7/" target="_blank" class="bb-url">zur Grossen Koalition offenbarte</a>, muss man auch gar keine ergänzenden Kommentare mehr bringen. Allein sein Satz: <span style="font-style:italic">"Wir sollten sie wie rohe Eier behandeln. Diese Truppe ist das vorletzte Aufgebot der deutschen Politik, und ich will nicht, dass es kaputtgeschrieben wird, weil dann das letzte Aufgebot regiert."</span> sagt schon ALLES!<br />
<br />
Und die Misere der Hauptstadtpresse zieht sich doch bis heute nahtlos fort. Versetzt euch mal in die Lage, wenn DIE LINKE eine neue Rekordverschuldung von über 80 Milliarden Euro präsentiert hätte. Und dazu über 6 Millionen Arbeitslose! Was dann in den Medien los gewesen wäre? Wenn Gysi seine "alten SED-Kumpels" bei Regierungsflügen mitnehmen würde, damit die ihre Wirtschaftsinteressen wahrnehmen können, so wie es Westerwelle mit seinen parteispendentüchtigen Freunden tut? Wenn Sahra Wagenknecht für Geld zu mieten gewesen wäre, wie die CDU-Ministerpräsidenten? Wenn Lafontaine im Saarland die Steuerfahndung kaltstellt, damit seine millionenschweren Freunde nicht wie jeder andere Steuern zahlen muss, so wie es die Hessen-CDU getan hat? Wenn DIE LINKE mal eben über Nacht 480 Milliarden Euro als Bürgschaft zugunsten der Beschäftigten vereinbart hätte, um sie gegen eine Arbeitslosigkeit materiell abzusichern, so wie es die Grosse Koalition zur "Rettung" des Bankengezockes getan hat?<br />
<br />
Bei jeder Skandalmeldung, die einen CDU/SPD/FDP-Heini betrifft, sollte man sich auch mal ausmalen was los wäre, wenn derselbe Skandal auf einen Politiker der LINKEN treffen würde.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.thilo-baum.de/lounge/die-wunderbare-welt-der-medien/vorsicht-die-demokratie-kommt/" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Vorsicht Journalisten: Die Demokratie kommt!</span></a><br />
Noch vor wenigen Jahren war es ein Hindernis für eine Meinung, wenn der Herausgeber der Zeitung mit der Wirtschaft kungelte oder ihm eine politische Meinung nicht genehm war. Dann kamen unliebsame Informationen und Ideen möglicherweise gar nicht erst ans Licht. Mißstände blieben unter dem Teppich, weil Unternehmer in Gemeinderäten saßen - und sinnvolle Gedanken fanden nicht den Weg ins Blatt. Und so saß man letztlich über der Heimatzeitung und las kopfschüttelnd Berichte, in denen irrelevantes Geseier den Eindruck einer heilen Welt schaffen sollte, während die wahren Probleme kein Forum fanden. Die Medien wurden ihrer Aufgabe als Kontrollinstanz nur sehr unzulänglich gerecht.<br />
<br />
Heute überholt das Internet die klassischen Medien mal eben. Herausgeber von Zeitungen verlieren von nun an schlicht Auflage, wenn man an der Realität vorbeiberichtet und das Internet zur besseren Quelle wird. Der Geschäftsmann im Gemeinderat fliegt auf, weil man, hübsch an der Lokalpresse vorbei, im Internet liest, wer wen kennt. Und das zwingt nicht nur die Medien zum Umdenken, sondern auch die Wirtschaft. <a href="http://www.thilo-baum.de/lounge/die-wunderbare-welt-der-medien/vorsicht-die-demokratie-kommt/" target="_blank" class="bb-url">Weiterlesen...</a><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/schulessen100.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Jetzt 19 Prozent: CDU-Finanzminister Schäuble erhöht Mehrwertsteuer auf Schulessen</span></a><br />
Irgendwie muss man ja schliesslich die Erhöhung des Kindergeldes gegenfinanzieren. Und wie gut, dass die Kinder arbeitsloser Eltern auch gleich gar keine Kindergelderhöhung abbekommen haben, da es mit Hartz4 als Einkommen verrechnet wird. Wir wollen ja schliesslich soziale Gerechtigkeit in diesem Land - und keinen anstrengungslosen Wohlstand <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/sarkasm.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/sarkasm.gif" class="bb-image" /><br />
<br />
Ach ja: Für Fastfood bei McDonalds gilt weiterhin der ermässigte Steuersatz von 7 Prozent. Das ist dann wohl das einfachere, gerechtere und niedrigere Steuersystem, von dem uns ständig vorgequasselt wird <img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/sarkasm.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/sarkasm.gif" class="bb-image" /><br />
<br />
Und auch hier gilt: Stellt euch mal vor, sowas hätte DIE LINKE beschlossen!<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/auslandsreisen-neue-vorwuerfe-gegen-westerwelle_aid_488570.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Westerwelle berücksichtigt bei Auslandsreisen auch die geschäftlichen Interessen seiner Familie</span></a><br />
Astreine Vetternwirtschaft. Natürlich alles nur, um der deutschen Wirtschaft auch Türen im Ausland zu öffnen. Das es sich dabei quasi nur um offene Türen zugunsten seiner mitgereisten (und am meisten Parteispenden zahlenden) Freunde geht, muss man ja nicht dazusagen. Das versteht sich bei der Mövenpick-Partei FDP ja quasi von selbst.<br />
<br />
Vor knapp 20 Jahren haben FDP-Vizekanzler bei ähnlichen Skandalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Briefbogen-Aff%C3%A4re" target="_blank" class="bb-url">noch ihren Hut genommen.</a> Die heutige Generation ist da deutlich schamloser und vertuscht solche Aktionen auch gar nicht mehr grossartig. Der CDU-Nachwuchspolitiker Mißfelder hat dann auch gar keine andere Argumentationslinie mehr zur Hand als zu sagen, dass <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683123,00.html" target="_blank" class="bb-url">Rot/Grün auch nix besser war.</a> Womit er quasi den Sachverhalt vollständig zugibt und nur noch mit seinen Fingern auf diejenigen zeigen kann, die genauso käuflich agieren wie der eigene Saustall. Er hat schnell gelernt, dass sich vorbildliches Verhalten eben nicht lohnt.<br />
<br />
Aber wozu auch? Es ist noch viel Platz für Kehrgut unterm schwarz/gelben Teppich. Und der Wahlpöbel kreuzt ja ohnehin immer wieder dieselben Schergen auf seinem Wahlzettel an. Also kann man auch völlig schamlos millionenschwere Parteispenden kassieren und dann entsprechende Gesetze nachlegen. Oder sich mit einem gekauften Doktortitel im Bundestag bei 12.000 Euro Monatsgehalt einschleichen. Oder als Ministerpräsident erstmal 6.000 Euro fordern, bevor man sich dazu hinablässt, auch mal zuzuhören. Man kann sogar die Renten kürzen und das Rentenalter hinaufschrauben, massiven Sozialabbau betreiben, verfassungswidrige Gesetze am Fliessband produzieren, die Schere zwischen Arm und Reich kräftig auseinandertreiben, jeden fünften Arbeitnehmer in den Niedriglohnsektor prügeln, Millionen von Arbeiter "aufstocken" oder per Hartz4-Gesetz enteignen lassen, sich selber 10 Prozent Diätenerhöhung zuschanzen, mit seiner Politik den Wirtschafts- und Finanzcrash des Jahrhunderts produzieren, sowie fleissig diejenigen beschimpfen, die deshalb überhaupt erst in die Arbeitslosigkeit fallen - und bekommt doch immer wieder traumhafte Wahlergebnisse. Deshalb lachen sich Westerwelle und Komplizen auch eins auf solche aufgeflogenen Affären und machen ungeniert einfach so weiter. Denn jetzt sind sie eben am Drücker. Und wissen auch, dass sie es ohnehin bleiben werden!<br />
<br />
<span style="font-style:italic">"Nichts aus der Krise gelernt"</span> hört man ja immer vorwurfsvoll auf die Banker gerichtet. Aber was ist eigentlich mit den Wählern?<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.jjahnke.net/gedanken56.html#1701" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Gedanken zur Zeit: Wenn die Wut hochkocht</span></a><br />
Spricht mir aus der Seele.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,druck-682992,00.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Proteste gegen Sparvorgaben der EU werden sich nicht auf Griechenland beschränken</span></a><br />
Auch der Spiegel-Ableger "Manager-Magazin" schaut in eine düstere Zukunft. Zitat: <span style="font-style:italic">Wenn in Europa Lohnkürzungen und Steuererhöhungen an die Stelle der Abwertung nationaler Währungen treten, seien Unruhen in weiteren Ländern programmiert. Denn die Wut wächst, je konkreter die Auswirkungen der Sparvorgaben werden. Und Deutschland hat kräftig dazu beigetragen.</span><br />
<br />
Dazu passt:<br />
<br />
<a href="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/media/griechenland148.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">NDR-Video: Griechenland als Feindbild</span></a><br />
Spiegel, Focus, Die Welt und vor allem BILD mit sehr schlimmer Berichterstattung!<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.jjahnke.net/rundbr68.html#1944" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Die Superreichen haben die Krise unbeschädigt überstanden</span></a><br />
Schöne grafische Aufarbeitung der neuen Forbes-Liste mit den reichsten Menschen der Welt, die im Jahr 2010 wieder auf 1.011 Milliardäre anstieg - und somit nur noch knapp unter dem Rekordwert von 2008 liegt.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/debatte/article6705079/Trotz-Schmarotzern-brauchen-wir-das-Buergergeld.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Trotz Schmarotzern brauchen wir das Bürgergeld</span></a><br />
INSM-Mietmaul Straubhaar fordert im Axel-Springer-Verlag ein bedingungsloses Grundeinkommen, nachdem er dasselbe auch schon <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,679461,00.html" target="_blank" class="bb-url">im ehemaligen Nachrichtenmagazin</a> forderte? Und das ohne Arbeitszwang? Oder wo ist da bitte der Haken? Abgesehen davon, dass er keine Summe nennt.<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/50086830.html" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Privatisierte Autobahn A1 zerbröselt schon wieder</span></a><br />
Die A1 zwischen Hamburg und Bremen wurde gerade erst aufwändig von einer Bilfinger-Berger-Tochter fertiggestellt - und ist schon eine Schlaglochpiste. Auf acht Kilometern Länge löst sich die vier Zentimeter dicke oberste Asphaltschicht teils in großen Stücken ab. Dabei sollte der Ausbau der A1 eigentlich ein Aushängeschild für die private Finanzierung öffentlicher Bauten werden.<br />
<br />
Übrigens ist Bilfinger-Berger dieselbe Klitsche, die sich auch beim U-Bahn-Pfusch in Köln und Düsseldorf einen Namen machte. Da wurde bestimmt im Zuge der Privatisierung auch gleich mal die Bauaufsicht "modernisiert" - also abgeschafft, bzw. durch geduldiges Papier ersetzt. Man muss ja schliesslich sparen, egal was es kostet. Ein weiteres Musterbeispiel neoliberaler Politik, die ja soooo viel Wohlstand schafft.<br />
<br />
Und das Tollste: Schuld sind IMMER die Bauarbeiter oder irgendein anderer kleiner Hansel. Niemals die Privatisierungspolitik, die rendite- und boniinteressierten Konzernchefs, oder gar das neoliberale System selbst!<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1238984273" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Von wirklichem Richtungswechsel im Datenschutz keine Spur</span></a><br />
Jan Korte beobachte ich schon etwas länger in Bezug auf Datenschutz und Bürgerrechte. <a href="http://www.linksfraktion.de/mdb_korte_pressemitteilungen.php" target="_blank" class="bb-url">Macht eine gute Arbeit.</a><br />
<br />
<br />
Und zu guter Letzt:<br />
<br />
<a href="http://www.narragonien.de/?p=2623" target="_blank" class="bb-url"><span style="font-weight:bold">Westerwelles Auslandsreisen sind in Ordnung</span></a><br />
<img src="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" alt="http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/biggrin.gif" class="bb-image" /> 
        
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 23:55:00 +0100</pubDate>
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    <title>Instrument Antikommunismus: Hexenjagd im Unrechtstaat BRD</title>
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            <category>Buchvorstellung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Andreas)</author>
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            Die CDU-Regierung unter Konrad Adenauer hatte in den Jahren nach dem Ende der Nazi-Diktatur offenbar keine großen Probleme damit, zahlreiche alte Blut- und Mordrichter schnell wieder in Amt und Würden zu verhelfen. Oft mit der Hilfe und Unterstützung wiedereingesetzter Nazi-Polizeiführer - gerade in Berlin - fand eine gnadenlose und hysterische politische Strafjustiz gegen Kommunisten bis in die späten 1960er Jahre statt. 1950 wurde von der CDU-Regierung unter Konrad Adenauer das <span style="font-style:italic">"1. Strafrechtsänderungsgesetz"</span> erlassen, das die Verfolgung kommunistisch Gesinnter ermöglichte. 1.500 Mitglieder der "Freien Deutschen Jugend" wurden zum Teil zu langjährigen Haftstrafen für ihre politische Gesinnung verurteilt. Im Mai 1952 demonstrierten 30.000 Menschen verschiedener Organisationen und Kirchen während der GRUGA in Essen gegen die Wiederaufrüstung Deutschlands. In einem massiven Prügel-Einsatz der Polizei wurden zahlreiche Demonstranten zum Teil schwer verletzt. Während des Schusswaffeneinsatzes aufgrund von <span style="font-style:italic">"Adenauers Schießbefehl"</span> in der Zeit des Kalten Krieges wurde der 21jährige Schlosser Philipp Müller von einem Polizisten von hinten in den Rücken geschossen, kurz darauf starb er. Zwei weitere Demonstranten wurden ebenfalls von hinten in die Hüfte oder den Oberschenkel geschossen. Verurteilt wurde keiner der Täter.<br />
<br />
Im November 1954 begann das Hauptverfahrens zum Verbot der KPD, während im übrigen Europa kommunistische Parteien völlig normal zum demokratischen Alltag gehörten. Der KPD-Landtagsabgeordnete Jupp Angenfort gehörte damals zum Vorstand der FDJ und beteiligte sich im April 1951 an einer Volksbefragung zur Wiederbewaffnung Deutschlands. Angenfort wurde zu fünf Jahren Haft wegen Hochverrats verurteilt, zu weiteren fünf Jahren dauerhafter Überwachung durch die Polizei, zu lebenslangem Verlust der Möglichkeit ehrenamtlicher Tätigkeit und zu Reiseverbot. Erst nach einem halben Jahr durfte er durch seine Ehefrau besucht werden, der geraten wurde, sich von ihm scheiden zu lassen.<br />
<br />
Der Journalist Timpe kritisierte in einer Zeitung damals das FDJ-Verbot und wurde 1955 vors Gericht gezerrt. Der Vorwurf: Beleidigung des Bundeskanzlers und Unterstützung einer feindlichen Organisation. Das Urteil: Ein Jahr Gefängnis ohne Bewährung, drei Jahre Berufsverbot und Führerscheinentzug. Am Verfahren waren alte Nazis beteiligt: Staatsanwalt Karl Heinz Ottersbach als ehemaliger Vorsitzender des NS-Sondergerichts Kattowitz. Der Richter Dr. Konrad Lenski hatte am Reichskriegsgericht als <span style="font-style:italic">"Henker des Gaulistischen Widerstandes"</span> in Straßburg zahlreiche französische Widerstandskämpfer zum Tode verurteilt.<br />
<br />
Beispiele aus dem WDR-Film <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13742" target="_blank" class="bb-url">"Als der Staat rot sah"</a> aus dem Jahr 2006 machen deutlich, wie es tausenden Gesinnungshäftlingen in der Zeit der Kommunistenjagd ergangen war um die es in Jan Kortes Buch <span style="font-weight:bold">"Instrument Antikommunismus"</span> auch geht. Zwischen 1951 und 1968 gab es weit über 150.000 staatsanwaltliche Ermittlungen, 6.758 Personen wurden verurteilt. <span style="font-style:italic">"Eine europäische Einmaligkeit, von faschistischen Diktaturen wie Spanien einmal abgesehen"</span>, so Korte. Schon wieder wurden die Menschen wegen ihrer politischen Gesinnung verfolgt, nachdem viele von ihnen bereits von den Nazis verfolgt und misshandelt wurden oder im KZ gelandet waren. Besonders verwerflich war, dass diesen Opfern des Nazi-Terrors durch die Adenauer-Regierung die Wiedergutmachungszahlungen versagt wurden oder sie diese zurückzahlen mussten.<br />
<br />
Die Geschichte der BRD ist also keine "rein engelhafte" und sollte daher in einer Zeit, in der die DDR als Unrechtsstaat in Bausch und Bogen verurteilt wird, immer wieder neu bewertet werden. Die Angst vor demokratischer Veränderung und sozialer Emanzipation, vor der Arbeiterbewegung und Umsturzbewegungen durch Menschen, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen wollten, erzeugen bis heute das Feindbild dazu. Der Jurist Heinrich Hannover erinnert sich daran, dass in seiner Kindheit Kommunisten als das Böse schlechthin betrachtet wurden. Die Frage ist nur, wieso ausgerechnet der Hass auf die linke Intelligenz, die energisch gegen Krieg, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit anschrieb, den Hass von Konservativen und Rechtsaußenvertretern auf die Linke insgesamt auf sich ziehen konnte?<br />
<br />
Erschreckend ist für Buchautor Jan Korte auch, dass offenbar immer noch zwanghaft wie vor 60 Jahren in den Medien veröffentlicht und im Deutschen Bundestag unter Ignoranz der Realitäten diskutiert wird. Immer noch herrsche in vielen Köpfen <span style="font-style:italic">"Sozialismus gleich DDR, Mauer und Stacheldraht"</span>. Noch heute werde Linken die DDR vorgeworfen, die aber schon vor 20 Jahren untergegangen ist. Und Fundamentalkritik der Linken am Stalinismus werde einfach nicht zur Kenntnis genommen.<br />
<br />
Quelle: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14896<br />
<br />
Instrument Antikommunismus<br />
Autor: Jan Korte<br />
Dietz-Verlag, Köln<br />
128 Seiten<br />
9,90 EUR<br />
ISBN 978-3-320-02173-3 
        
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 14:31:01 +0100</pubDate>
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    <category>adenauer</category>
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    <title>Deutsche Bank - EWF - Die letzten Zuckungen?</title>
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            <category>Wirtschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                                   <br />
Jeder erinnert sich an die dauerhafteste Lüge in der Bankenkrise. <strong>Die deutsche Bank ist nicht betroffen!</strong> Dabei war es Josef Ackermann der immer sofort zur Stelle war und lauthals forderte, dass der Staat die IKB, die Hypo Real Estate und andere rettete. Es war die deutsche Bank die dort und auch beim amerikanischen Steuerzahler kassierte und immer wieder ihre Grundlüge aufrecht erhielt. <br />
<br />
Bis auf die Leser der Springer-Blöd-Presse und die Anhänger der neoliberalen Religion mit ihren Wirtschaftsblättchen hat eigentlich jeder diese Lüge längst durchschaut. Nun geht die Lüge aber in ihre nächste Runde. Schon vor knapp einem Jahr hatte Josef Ackermann einen Europäischen Banken- oder Währungsfond mit Staatsgarantie gefordert. Natürlich selbstlos.  Er und seine Bank würden nie zugeben, dass die platzenden Kredite aus Portugal, Spanien, Irland, Italien und Griechenland in der Summe eine reale Gefahr für die Existenz der Deutschen Bank sind. Dieser Gefahr kann er nur begegnen indem er wieder einmal die Steuerzahler ausplündert und für seine Fehler und die miesen Geschäfte seiner Bank haften lässt. <br />
<br />
Es ist logisch, dass die deutsche Bundesregierung natürlich sofort bereit steht und all seine Forderungen auch innerhalb der EU durchsetzen wird. Damit kann Ackermann seine Lüge aufrecht erhalten. Er bekommt ja für seine Deutsche Bank keine Staatsgelder. Die gehen zuerst an andere Banken die damit dann ihre Schulden bei Ackermann bezahlen. Die typische Lüge eines Banksters eben der als Hasardeur vollständig versagt hat, aber nun keinesfalls die Verantwortung übernehmen will. <br />
<br />
Natürlich ist das auch wieder einmal eine Augenwischerei für den deutschen Steuerzahler. Zusammen mit den Hasspredigern von Springer und Mohn/Bertelsmann wird ja z.B. die neue griechische Regierung für das verantwortlich gemacht, was ihre Vorgänger angerichtet haben und schamlos gefordert das die Griechen nicht nur ihr Land verkaufen und ihre Bürger zum Hungern verurteilen sollen, sondern auch noch dankbar für die Ausplünderung sein sollen. Die wahren Verantwortlichen für die Krise waren übrigens die Bankster von Goldman Sachs. <br />
<br />
Ackermann und seine Truppen haben die Regierung in der Tasche. Merkel darf bestenfalls in Ackermanns Kanzleramt als Servierdame auftreten. Deshalb ist ja auch Deutschland die treibende Kraft für den EWF, den europäischen Wirtschaftsfond. Dabei ist es unerheblich, dass dieser Fond gegen die Verträge von Maastricht verstößt. Hauptsache die Deutsche Bank wird gerettet. <br />
<br />
Auch wenn die anderen Eurostaaten gegenüber dem EWF erhebliche Bedenken haben, weil er eben nicht so etwas wie der deutsche Länderfinanzausgleich ist, sondern vielmehr das System der Erpressung und Ausbeutung der Ärmsten genau wie sein Bruder der IWF fortschreiben würde. Die Lasten müssten nicht die tragen, die für ihr Entstehen verantwortlich sind, sondern die Ärmsten und die Arbeitnehmer mit kleinem Einkommen. Genau mit diesem Verfahren hat der IWF viele Länder auf Dauer ruiniert. <br />
<br />
Allerdings wird die Regierung Merkel/Westerwelle alles tun um die Deutsche Bank und Josef Ackermann glücklich und reich zu machen. Das was die Franzosen zur Zeit noch als durch und durch germanische Lösung bezeichnen, nämlich durch niedrige Löhne und harte Sparmaßnahmen im sozialen Bereich die Reichen und die Superreichen zu subventionieren, ist noch nicht überall in Europa Konsens. <br />
<br />
In Griechenland wird gestreikt und in Spanien wird es einen Massenaufstand geben, wenn solche Forderungen auch nur gestellt würden. Das was in Deutschland üblich ist, nämlich die Abzocker zu belohnen und die Unschuldigen zu belasten und zu bestrafen könnte auch in Frankreich zu einer Revolution führen. Aber Angela Merkel wird das Scheckbuch des deutschen Steuerzahlers zücken und sich durchsetzen. Zumindest damit die Deutsche Bank über diesen Weg gerettet wird. <br />
<br />
Typisch in dieser Situation ist, das der Chef-Ökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer, die Ansicht vertritt, das man sich um den Vertrag von Maastricht herummogeln könne, indem man den EWF im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit der EU-Staaten praktisch am Vertrag von Maastricht vorbei täuschen könnte. Er hat natürlich recht. Bis eine Klage beim Europäischen Gerichtshof zur Verhandlung käme, wäre der Hintern von Josef Ackermann und der Deutschen Bank gerettet. Die müssen sich nämlich nicht an Gesetze halten. <br />
<br />
Von der brenzligen Situation in Europa einmal abgesehen, beginnt jetzt auch in den USA die Luft für die Deutsche Bank ungemütlich zu werden. Die Deutsche Bank wollte an der amerikanischen Immobilienblase mitverdienen und hat dabei die Rolle des Treuhänders übernommen und sitzt nun auf ca. 4,5 Millionen Immobilien deren Hypotheken nicht mehr oder nur teilweise bedient werden. <br />
<br />
Während die amerikanische Regierung versuchte, die Situation dadurch zu beruhigen, dass sie den Beteiligten mehr Zeit verschaffte und dafür auch ein Nothilfeprogramm einrichtete, hat die Deutsche Bank, verwöhnt durch die deutsche Justiz, die ja auch die unsinnigste Forderung dieses Instituts sofort mit aller Härte durchprügelt, versucht mit aller Gewalt ihre Interessen durchzusetzen. Ein in den USA so nicht übliches Verfahren. <br />
<br />
Verschärft wird die Situation dadurch, dass die Hausbesitzer ja nie einen Vertrag mit der Deutschen Bank abgeschlossen hatten und vielfach auch gar nicht einsehen, dass sie Ansprüche der Deutschen Bank befriedigen sollen. Während bereits Ermittlungen der Börsenaufsicht SEC im Gespräch sind, lässt die Deutsche Bank, zwangsräumen was das Zeug hält. So bekommt sie Häuser für die es dann aber keinen Markt gibt. Es ist eine Handlung aus Wut und wie vieles was die Bank unter Ackermann tut, völlig unsinnig. <br />
<br />
Die Deutsche Bank, bzw. Josef Ackermann will die Schuldner dafür bestrafen, dass sie ihm angeblich seinen Profit verbaut haben. Er wird nie einsehen, das die Leute die dieses Geschäft mit den überzogenen Immobilien aufgezogen haben, Bankster wie er waren, die völlig verantwortungslos handelten. Aber die Härte der Deutschen Bank gegenüber den Schuldnern wird weder von den amerikanischen Gerichten toleriert, noch von den Bürgern, die sich bereits in lokalen aber auch überregionalen Bügerbewegungen gegen die Deutsche Bank sammeln. <br />
<br />
Die Häuser die die Deutsche Bank so sammelt, sind kaum zu verkaufen. Sie stehen leer, werden Opfer von Vandalismus und damit verstößt die Deutsche Bank auf ihrem Rachfeldzug gegen die Hypothenschuldner auch gegen die Interessen ihrer Anleger. Moderate Reaktionen wie sie andere Banken in den USA gezeigt haben, hätten wenigstens einen Teil des Geldes retten können. So verkommt alles. <br />
<br />
Allerdings wollen die Stadtväter in vielen Gemeinden sich das nicht gefallen lassen. So wird in einigen Kommunen von den Banken, die nun die Hausbesitzer sind, der Erhalt der Häuser verlangt und es werden bereits erhebliche Ordnungsgelder eingezogen. Dies könnte zum ganz großen Trend werden. <br />
<br />
Dazu kommt noch ein weiteres Problem. Die amerikanische Regierung möchte das Nothilfeprogramm für den Immobilienmarkt langsam auslaufen lassen. Damit müsste sich der amerikanische Immobilienmarkt der rauen Wirklichkeit stellen. Das Programm hat vor allem Käufer mit niedrigem Eigenkapital verlockt sich Immobilien zu leisten. Auch wenn diese viel billiger waren als in der Boomzeit, ist damit jedoch das alte Problem neu geschaffen worden. <br />
<br />
Niemand kann sagen, wieviel diese Häuser wert sind, wenn es das Nothilfeprogramm der Regierung nicht mehr gibt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dann eine zweite Welle von Zusammenbrüchen folgt und die Deutsche Bank dann auch real eigenes Geld verlieren wird, weil sie als Hausbesitzer für den Erhalt investieren müssen. Da könnte sich die Schlange selbst in den Schwanz beißen. <br />
<br />
Die Bewertung von Banken und Unternehmungen ist immer eine Frage des persönlichen Blickwinkels. Das was der eine für eine große Gefahr hält, mag beim anderen als normales Risiko gelten. Trotzdem ist eine gewisse Vorsicht und vor allem eine Risikobegrenzung beim Umgang mit der Deutschen Bank sicherlich nicht verkehrt. Es hat fast zwei Jahre gedauert von der ersten Nachfrage auf Duckhome, wann die Hypo Real Estate pleite ist, bevor die Pleite zugegeben wurde. Es könnte sein, dass es diesmal schneller geht. <br />
<br />
<br />
<br />
 
        
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    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:51:00 +0100</pubDate>
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