<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>Duftender Doppelpunkt</title>
	
	<link>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at</link>
	<description>Infos aus Literatur und Wissenschaft</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:24:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-at</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/DuftenderDoppelpunkt" /><feedburner:info uri="duftenderdoppelpunkt" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/</creativeCommons:license><feedburner:emailServiceId>DuftenderDoppelpunkt</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><item>
		<title>KRIBIBI – Umfrage</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/2dVf2Ld5eVQ/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/16/kribibi-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothekarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Biblootheken]]></category>
		<category><![CDATA[Fagebogen]]></category>
		<category><![CDATA[KRIBIBI]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3542</guid>
		<description><![CDATA[Fragebogen zur Zufriedenheit mit der beruflichen Situation bei Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeitern
Die KRIBIBIS &#8211; Kritische Bibliothekarinnen und Bibliothekare &#8211; seit vielen Jahren das ideenreiche und kritische &#8222;Gewissen&#8220; des österreichischen Bibliotheks- und Büchereiwesens, starten eine Befragung.
Das Thema: die Zufriedenheit mit der beruflichen Situation bei BibliotheksmitarbeiterInnen.
In den österreichischen Büchereien arbeiten zirka 80 % der BibliothekarInnen ehrenamtlich. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Fragebogen zur Zufriedenheit mit der beruflichen Situation bei Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeitern</h3>
<p>Die KRIBIBIS &#8211; Kritische Bibliothekarinnen und Bibliothekare &#8211; seit vielen Jahren das ideenreiche und kritische &#8222;Gewissen&#8220; des österreichischen Bibliotheks- und Büchereiwesens, starten eine Befragung.</p>
<p>Das Thema: die Zufriedenheit mit der beruflichen Situation bei BibliotheksmitarbeiterInnen.</p>
<p>In den österreichischen Büchereien arbeiten zirka 80 % der BibliothekarInnen ehrenamtlich. In den wissenschaftlichen und Fachbibliotheken ist der Großteil der MitarbeiterInnen fix angestellt, allerdings nimmt die Zahl prekärer Beschäftigungsverhältnisse zu.</p>
<p>Mit der Umfrage soll die gegenwärtige berufliche Situation der BibliothekarInnen erhoben werden. Geklärt werden soll, ob die Notwendigkeit besteht, diese Arbeits(zeit)verhältnisse als bibliotheks- und gesellschaftspolitische Frage zu thematisieren und eine entsprechende Kampagne in der Öffentlichkeit zu starten.</p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/05/Fragebogen_zur_Zufriedenheit_v_BibliothekarInnen.doc" class="liinternal">KRIBIBI &#8211; Fragebogen zur Zufriedenheit von BibliothekarInnen.</a></p>
<p>Der ausgefüllte Fragebogen kann per <a href="mailto:nikolaus.hamann@gmx.at" class="limailto">E-Mail</a> oder per Post geschickt werden an: Nikolaus Hamann, Wiener Straße 126, 2262 Stillfried</p>
<p>&#8222;Einsendeschluss&#8220; ist der 1. Juni 2012, 24.00 Uhr.</p>
<p>Für weitere Fragen und Informationen steht <a href="mailto:nikolaus.hamann@gmx.at" class="limailto">Nikolaus Haman</a> gerne zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/16/kribibi-umfrage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/16/kribibi-umfrage/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Brillis Wort zum Montag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/1T18nAN5Fdk/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/14/brillis-wort-zum-montag-10/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brillis Wort zum Montag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3538</guid>
		<description><![CDATA[Ein Hund ein Wort

Backpulver
Unser Haushalt ist, Sie, werte Leserin, werter Leser, werden es schon bemerkt haben, sehr tierfreundlich. BewohnerInnen, egal ob vier-, sechs- oder achtbeinig, befellt, gefedert oder gepanzert dürfen sich sicher fühlen vor Insektenspray, Fliegenpracker und Co.  Liegt ein Bienchen erschöpft vom Fluchtversuch durchs geschlossene Fenster auf dem Boden, wird es vorsichtig  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Hund ein Wort</h3>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Brilli-121x150.jpg" alt="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze" title="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmuetze" width="121" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3400" /></p>
<p><strong>Backpulver</strong></p>
<p>Unser Haushalt ist, Sie, werte Leserin, werter Leser, werden es schon bemerkt haben, sehr tierfreundlich. BewohnerInnen, egal ob vier-, sechs- oder achtbeinig, befellt, gefedert oder gepanzert dürfen sich sicher fühlen vor Insektenspray, Fliegenpracker und Co.  Liegt ein Bienchen erschöpft vom Fluchtversuch durchs geschlossene Fenster auf dem Boden, wird es vorsichtig  ins Freie bugsiert. Hat sich ein Käferchen verirrt auf seinem Weg ins Blumenkisterl, bringt die Hand eines Hauskaspars es auf die richtige Fährte.  </p>
<p>Die Ameisen hatten es dieser Tage jedoch übertrieben. Zu vierundneunzigst marschierten sie auf dem Fensterbrett entlang, verschwanden in einer Mauerritze, tauchten nach wenigen Minuten zu hundertdreiunzwanzigst auf, marschierten auf dem Fensterbrett die andere Richtung entlang, verschwanden in einer Mauerritze, tauchten nach wenigen Minuten zu hundertvierzigst auf. Drei von ihnen schleppten bei jedem Marsch ein seltsames braunes Etwas mit, das fünfmal größer war als die gesamte Dreiergruppe. </p>
<p>Hauskaspar II schätzte, wie vieler Märsche es bedurfte, damit der Trupp auf eine nicht mehr zahlenmäßig erfassbare Größe anwachsen würde  und griff zu drastischen Maßnahmen. Eine Backpulverstraße am Fensterbrett sollte den Ameisen das Hin- und Herwandern verleiden. Opfer mussten gebracht werden. Die Idee einer Miniexplosion – Wasser auf Backpulver – verpuffte in weißem Zischen und Schäumen. Die Gruppe hielt kurz inne, schien erstaunt ob dieses Spektakels, um alsbald &#8230; – Sie werden es bereits erraten haben.  </p>
<p>Am nächsten Tag blieb das Fensterbrett verwaist. Operation „Backpulver“ war ein Erfolg.</p>
<p>Ein herzliches Wuff,<br />
Ihre Brilli Paralia</p>
<p><strong>PS:</strong> Hinter dem Heizungsrohr tauchten gestern geschätzte vierundneunzig &#8230; – Sie werden es bereits erraten haben. </p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#46;&#80;&#97;&#114;&#97;&#108;&#105;&#97;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#115;&#32;&#69;&#108;&#101;&#107;&#116;&#114;&#111;&#32;&#80;&#111;&#115;&#116;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/14/brillis-wort-zum-montag-10/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/14/brillis-wort-zum-montag-10/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Blockupy in Frankfurt</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/QhAUGVGTWxI/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/13/blockupy-in-frankfurt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 16:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Blockupy Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe stiften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3534</guid>
		<description><![CDATA[Aktionstage vom 16. bis 19. Mai
Unter dem Motto „Blockupy” haben rund vierzig Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds in Frankfurt aufgerufen. 
Die Stadt Frankfurt hat die Blockupy-Protesttage verboten. Ob dieses Verbot Bestand hat, darüber muss nun das Gericht entscheiden. 
Verwaltungsgericht bestätigt Blockupy-Verbot 
Gestern Samstag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Aktionstage vom 16. bis 19. Mai</h3>
<p>Unter dem Motto „Blockupy” haben rund vierzig Organisationen für Mittwoch bis Samstag zu Protesten gegen die Krisenpolitik von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds in Frankfurt aufgerufen. </p>
<p>Die Stadt Frankfurt hat die Blockupy-Protesttage verboten. Ob dieses Verbot Bestand hat, darüber muss nun das Gericht entscheiden. </p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/frankfurt-verwaltungsgericht-bestaetigt-blockupy-verbot-11751768.html" title="Verwaltungsgericht bestätigt Blockupy Verbot" class="liexternal">Verwaltungsgericht bestätigt Blockupy-Verbot</a> </p>
<p>Gestern Samstag, den 12. Mai, ist die Anhörung zu den geplanten frankfurter <a href="http://blockupy-frankfurt.org/" title="Blockupy Aktionstage in Frankfurt" class="liexternal">Blockupy-Aktionstagen</a> vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht nach fünf Stunden ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine Entscheidung der Richter ist voraussichtlich für Anfang der Woche zu erwarten.</p>
<p><em>&#8222;Drohen, abschrecken, verbieten: Der demokratische Protest gegen die euroweite Verarmungspolitik soll offenbar mit nahezu allen Mitteln unterdrückt werden&#8220;</em>, stellte Blockupy-Sprecher Christoph Kleine fest.</p>
<p>Eine der die <a href="http://blockupy-frankfurt.org/" title="Blockupy Aktionstage in Frankfurt" class="liexternal">&#8222;Blockupy-Tage&#8220;</a> unterstützenden Organisationen, ist die KünstlerInneninitiative <a href="http://www.unruhestiften.de/" title="Unruhe stiften" class="liexternal">&#8222;Unruhe stiften &#8211; KünstlerInnen und Künstler gegen rechts&#8220;</a>.<br />
Sie <a href="http://blockupy-frankfurt.org/de/aufrufe/unruhestiften" title="Aufruf von Unruhe stiften - Blockupy Frankfurt" class="liexternal">fordert auf zur Beteiligung</a> an den aktuelle Blockupy-Protesten.<br />
Bereits im Sommer 2009 startete die Initiative ihren Aufruf <em>&#8222;gegen rechts, gegen die Abwälzung der Krisenfolgen und für die Umverteilung von oben nach unten, gegen die Kriegspolitik der Bundesregierung &#8211; und für die Förderung der kulturellen Vielfalt</em>&#8220;. </p>
<p>&#8222;Unruhe stiften&#8220;<a href="mailto: einheiztext@t-online.de" class="limailto"> &#8211; weitere Informationen und Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/13/blockupy-in-frankfurt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/13/blockupy-in-frankfurt/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>WIE DAS INTERNET FUNKTIONIERT</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/of5Z2wVcl1k/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/10/wie-das-internet-funktioniert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre & Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Broschüre]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3475</guid>
		<description><![CDATA[Eine Anleitung für Entscheidungsträger/innen und Interessierte
Die Broschüre &#8222;Wie das Internet funktioniert&#8220; gliedert sich in drei große Teile: Wie das Internet funktioniert &#8211; Wie Verschlüsselung funktioniert &#8211; Wie Digitale Demokratie funktioniert.
Die Diskussionen, die heute täglich in verschiedenen Gremien über unterschiedliche Aspekte des Internets geführt werden, sind gespickt mit Anglizismen und Fachbegriffen. Diese Broschüre soll Entscheidungsträgern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Anleitung für Entscheidungsträger/innen und Interessierte</h2>
<p>Die Broschüre &#8222;Wie das Internet funktioniert&#8220; gliedert sich in drei große Teile: Wie das Internet funktioniert &#8211; Wie Verschlüsselung funktioniert &#8211; Wie Digitale Demokratie funktioniert.</p>
<blockquote><p>Die Diskussionen, die heute täglich in verschiedenen Gremien über unterschiedliche Aspekte des Internets geführt werden, sind gespickt mit Anglizismen und Fachbegriffen. Diese Broschüre soll Entscheidungsträgern und Interessierten einen Überblick über das Internet und Internettechnologien geben. Sie erklärt einige Schlüsseltechnologien des Internets abseits des Computerjargons.</p></blockquote>
<p>Spätestens nach dem Durchblättern der 28-seitigen Broschüre &#8222;Wie das Internet funktioniert&#8220; kommen Ihnen Begriffe wie Creative Commons, Cloud Computing, Peer-to-Peer oder Deep-Packet-Inspection nicht mehr &#8222;spanisch&#8220; vor. Grundsätzliches wie die IP-Adresse, das Domain Name System oder das Thema E-Mail und Sicherheit kommt ebenfalls nicht zu kurz.</p>
<p>In den nächsten Wochen wird die Broschüre an alle Abgeordnete im Europaparlament, Bundestag und den Landtagen verschickt, und Sie haben via Internet ab sofort Zugriff auf <a href="http://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2012/04/digiges_wie_das_internet_funktioniert.pdf" title="Broschüre "Wie das Internet funktioniert"" class="lipdf">&#8222;Wie das Internet funktioniert&#8220;</a>.</p>
<p>Diese Broschüre steht unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" class="liexternal">der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-SA 3.0) &#8211; Lizenz</a>.</p>
<p><a href="http://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2012/04/digiges_wie_das_internet_funktioniert.pdf" title="Wie das Internet funktioniert. eine Anleitung für Entscheidungsträger und Interessierte" class="lipdf">Wie das Internet funktioniert. Eine Anleitung für Entscheidungsträger und Interessierte</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/10/wie-das-internet-funktioniert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/10/wie-das-internet-funktioniert/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Musenkuss – Schreibimpuls per Mail</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/Z_ZbOzX8eiI/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/09/musenkuss-schreibimpuls-per-mail/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerkstätten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3524</guid>
		<description><![CDATA[Sie schreiben aus Vergnügen, zur Selbstreflexion, für berufliche Zwecke oder um reich und berühmt zu werden? Letzteres können wir Ihnen nicht versprechen, auf den Weg dahin begleitet Sie Petra Öllinger, ihres Zeichens ein &#8222;Duftender Doppelpunkt&#8220;, gerne; zum Beispiel mit den Musenkuss-Schreibimpulsen. 
Sie erhalten sie kostenlos via Mail alle vierzehn Tage am Donnerstag.
Die Schreibimpulse regen Ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben aus Vergnügen, zur Selbstreflexion, für berufliche Zwecke oder um reich und berühmt zu werden? Letzteres können wir Ihnen nicht versprechen, auf den Weg dahin begleitet Sie Petra Öllinger, ihres Zeichens ein &#8222;Duftender Doppelpunkt&#8220;, gerne; zum Beispiel mit den Musenkuss-Schreibimpulsen. </p>
<p>Sie erhalten sie kostenlos via Mail alle vierzehn Tage am Donnerstag.</p>
<p>Die Schreibimpulse regen Ihre Kreativität an, laden Sie zum Experimentieren ein und unterstützen Sie bei der Entfaltung Ihres literarischen / schreibenden Potentials.</p>
<p>Sie suchen nach weiterer Inspiration, wollen Ihren persönlichen Schreibstil entwickeln oder sich mit anderen Schreibenden austauschen? Besuchen Sie den Schreibsalon <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/schreibsalon-mit-den-duftenden-doppelpunkten/" title="Schreibsalon mit den Duftenden Doppelpunkten" class="liinternal">“Der Duft des Doppelpunktes”</a> oder stöbern Sie in <a href="http://petra-oellinger.at" title="Petra Oellingers Homepage." class="liexternal">Petra Öllingers Wohnpage</a>.</p>
<p> &#8222;Ja, ich bestelle <a href="&#109;&#097;&#105;&#108;&#116;&#111;&#058;&#115;&#099;&#104;&#114;&#101;&#105;&#098;&#105;&#109;&#112;&#117;&#108;&#115;&#064;&#112;&#101;&#116;&#114;&#097;&#045;&#111;&#101;&#108;&#108;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;&#046;&#097;&#116;" class="liinternal">Petra Öllingers Schreibimpuls</a> und erhalte kostenlos alle 14 Tage einen Impuls per Mail.&#8220;</p>
<p>Sie können den Schreibimpuls jederzeit wieder abbestellen.<br />
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/09/musenkuss-schreibimpuls-per-mail/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/09/musenkuss-schreibimpuls-per-mail/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Brillis Wort zum Montag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/7PXjqKBVX00/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/07/brillis-wort-zum-montag-9/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brillis Wort zum Montag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3521</guid>
		<description><![CDATA[Ein Hund ein Wort

Dorfdeppen
Ich habe einen Kater. Als Brieffreund. Er lebt in Südfrankreich und heißt Brüno. Der hat, wie es sich für einen ordentlichen Kater gehört, seine Zweibeiner dazu angehalten, ihm einen eigenen Eingang – Stichwort: Katzen-Kater-Klappe – zu basteln. Als geborener Stadtkater, der nun seit einigen Monaten gezwungenermaßen auf dem Land leben muss, hält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Hund ein Wort</h3>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Brilli-121x150.jpg" alt="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze" title="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmuetze" width="121" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3400" /></p>
<p><strong>Dorfdeppen</strong></p>
<p>Ich habe einen Kater. Als Brieffreund. Er lebt in Südfrankreich und heißt Brüno. Der hat, wie es sich für einen ordentlichen Kater gehört, seine Zweibeiner dazu angehalten, ihm einen eigenen Eingang – Stichwort: Katzen-Kater-Klappe – zu basteln. Als geborener Stadtkater, der nun seit einigen Monaten gezwungenermaßen auf dem Land leben muss, hält er alle hiesigen Dorfkater für Dorfdeppen. </p>
<p>Ich fürchte, das war und ist ein Fehler. Ich kenne viele Dorfkatzen und eines sind die ganz sicher nicht: deppert. Dass Brüno sie zum Beispiel glauben machen wollte, Stadtkater wie er könnten durch Wände marschieren, war so ein Fehler. Eine Samtpfote aus dem Dorf hatte kürzlich rausgefunden, dass es mit dem „Einfach-mal-so-mit-dem-Kopf-DURCH-die-Wand“ gar nicht weit her ist – Stichwort: Klappe. Jetzt, schrieb er mir kürzlich empört,  kämen die ganzen Deppen aus dem Dorf, und dem Nachbardorf!, durch die Wand, sprich durch die Klappe, zu ihm nach Hause, lungerten im Vorzimmer herum, fielen über seinen Fressnapf her und hinterließen unangenehme Gerüche. Es hätten schon einige wilde Rangeleien zwischen ihm und dem von ihm als Oberdepp Titulierten stattgefunden.  „Und das sind wahrlich keine Schaukämpfe, wie Du Dir vorstellen kannst!“, gab er mir in seinem Brief zu verstehen.  </p>
<p>Letzte Woche hätte es dann auch seinen Zweibeinern gereicht und sie bauten eine hypermoderne Katzen-Kater-Klappe ein. „Die lässt nur jenen Bewohner rein, dessen Mikrochipnummer in diesem Hightech-Ding gespeichert ist.“ Weiters berichtete Brüno, er sitze jetzt völlig entspannt am Fenster und betrachte seine Kontrahenten, die nun <em>draußen</em>, teilweise mit Beule am Kopf, herumlungern. Und er strecke ihnen die Zunge raus.  </p>
<p>Ich fürchte, das ist ein Fehler &#8230;</p>
<p>Ein herzliches Wuff,<br />
Ihre Brilli Paralia</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#46;&#80;&#97;&#114;&#97;&#108;&#105;&#97;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#115;&#32;&#69;&#108;&#101;&#107;&#116;&#114;&#111;&#32;&#80;&#111;&#115;&#116;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/07/brillis-wort-zum-montag-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/07/brillis-wort-zum-montag-9/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Bücherverbrennung 1933</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/wI3U32pZyLM/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/03/buecherverbrennung-1933/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exil-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1933]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3477</guid>
		<description><![CDATA[Vom 10. Mai 1933 in Berlin zum 30. März 1938 nach Salzburg
Der folgende Artikel wurde auf der Site Haftgrund am 19. April dieses Jahres erstveröffentlicht. 
Im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai kommenden Jahres möchten wir Sie an den Beitrag Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung von Wolfgang Kauders erinnern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vom 10. Mai 1933 in Berlin zum 30. März 1938 nach Salzburg</h3>
<p>Der folgende Artikel wurde auf der Site <a href="http://haftgrund.net/" title="Haftgrund - Bücherverbrennung 1933" class="liexternal">Haftgrund</a> am 19. April dieses Jahres erstveröffentlicht. </p>
<p>Im Zusammenhang mit dem 80. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai kommenden Jahres möchten wir Sie an den Beitrag <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/17/bonner-mahnmal/" title="Bücherverbrennung - Bonner Mahnmal" class="liinternal">Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung</a> von Wolfgang Kauders erinnern. </p>
<p>Wenn Sie sich unmittelbar für das Leben und Werk der ExilschriftstellerInnen interessieren, können Sie auch direkt zur Zusammenstellung <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" title="Weiterführende Infos über zweihundert AutorInnen der Exilliteratur " class="liexternal">„Bücherverbrennung – Exilliteratur”</a> mit weiterführenden Hinweisen zu über zweihundert AutorInnen &#8222;springen&#8220;.</p>
<h3>Der Jahrestag der Bücherverbrennung jährt sich am  10. Mai 2012 zum 79. Mal.</h3>
<p>Er bietet Anlass, der vielen damals aus der öffentlichen Wahrnehmung getilgten AutorInnen zu gedenken, vor allem aber, sie zu lesen und damit auch ein Zeichen gegen (Neo-)Faschismus und Rassismus zu setzen.</p>
<p>Für zahlreiche SchriftstellerInnen bedeutet die Machtergreifung der NationalsozialistInnen  verschleppt, erschlagen, vergast, in den Selbstmord getrieben zu werden. Die „Glücklicheren“ können durch Flucht ihr „nacktes“ Leben retten, und einige wenige bleiben und verstummen. </p>
<h3>Bücherverbrennung – Exilliteratur</h3>
<p>In  Petra Öllingers virtueller Bibliothek finden Sie im Beitrag <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" title="Eine Zusammenstellung von Infos über zweihundert AutorInnen der Exilliteratur" class="liexternal">„Bücherverbrennung – Exilliteratur“</a>  eine <strong>Zusammenstellung von über 200 AutorInnen.</strong> Jeder Eintrag ist mit einem oder mehreren weiterführenden Links versehen. Die Liste wird unter anderem von einem Verzeichnis mit Sekundärliteratur ergänzt.</p>
<h3>„Wider dem undeutschen Geist“</h3>
<p>Am 30. Jänner  1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Ein Monat später setzt die <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/reichstagsbrandverordnung/index.html" title="Die Reichstagsbrandverordnung setzt die Verfassung außer Kraft" class="liexternal"> Reichstagsbrandverordnung</a> die BürgerInnenrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft.</p>
<p>Bereits im März 1933 kommt es im Zuge der „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu ersten Bücherverbrennungen.  Bei der  am 10. Mai vom Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund initiierten Bücherverbrennung hält <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/GoebbelsJoseph/index.html" title="Kurzbiographie von Joseph Goebbels" class="liexternal">Joseph Goebbels</a> in Berlin die „Feuerrede“. </p>
<h3>Der Augenzeuge</h3>
<p>Erich Kästner ist Zeuge, wie seine Bücher am Berliner Opernplatz in Flammen aufgehen und hört seinen Namen im zweiten Feuerspruch:  <em>„Gegen Dekadenz und moralischen Verfall!  Für Zucht und Sitte in Familie und Staat!  Ich übergebe der Flamme die Schriften von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Mann" title="Der Schriftsteller Heinrich Mann" rel="nofollow" class="liwikipedia">Heinrich Mann</a>, <a href="http://blog.zvab.com/2008/04/28/ernst-glaeser-gefeiert-verfemt-vergessen-zur-karriere-eines-deutschen-schriftstellers/" title="Der Schriftsteller Ernst Glaeser" class="liexternal">Ernst Glaeser</a> und <a href="http://www.erich-kaestner-museum.de/" title="Der Schriftsteller Erich Kästner" class="liexternal">Erich Kästner</a>.“</em></p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Bücherverbrennung_19332.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Bücherverbrennung_19332-117x150.jpg" alt="von Otto Gerhausen (1881-1936).Algebraa at de.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons" title="Bücherverbrennung 1933 von Otto Gerhausen (1881-1936).Algebraa at de.wikipedia [Public domain], vom Wikimedia Commons" width="117" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3515" /></a>„Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt.  Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. […] Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: ‚Dort steht ja Kästner!‘ Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte, hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen.  Mir wurde unbehaglich zumute. Doch es geschah nichts. (Obwohl in diesen Tagen gerade sehr viel zu geschehen pflegte.) Die Bücher flogen weiter ins Feuer.“ Erich Kästner: „Kennst du das Land, in dem die Kanonen blühen?“ – Auszug aus dem Vorwort „Bei Durchsicht meiner Bücher“ via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung_1933_in_Deutschland" title="Bücherverbrennung 1933 in Deutschland" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia.</a> </p>
<p>In ganz Deutschland brennen die Scheiterhaufen  über siebzig Mal. – „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” Aus der Tragödie „Almansor“ von Heinrich Heine. <span id="more-3477"></span></p>
<p>Am 1. November 1933 wird die Reichsschrifttumskammer als Instrument zur Führung und Überwachung von AutorInnen, Verlagen und Buchhandel durch die NationalsozialistInnen gegründet.</p>
<h3>
Scharfsinnige Worte  aus dem Exil</h3>
<p>Am 11. Dezember 1933 vertraut der Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Schickele" rel="nofollow" class="liwikipedia">René Schickele</a> (1883 &#8211; 1940) im französischen Exil, seinem Tagebuch folgende Zeilen an: <em>„Wenn es Goebbels gelingt, unsere Namen von den deutschen Tafeln zu löschen, sind wir tot. Gespenster in der Diaspora, in der wasserarmen Provinz. Schon die nächste Generation wird nichts mehr von uns wissen.“</em>  Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Autor, einer der bedeutenden Wegbereiter des literarischen Expressionismus, bereits über ein Jahr im französischen Exil.  Kurz bevor die Wehrmacht in Frankreich einmarschiert, stirbt er. </p>
<h3>Die Verschollene</h3>
<p>Die Lebensgeschichte von Maria Leitner steht für das Schicksal vieler Schriftstellerinnen in der Zeit des Nationalsozialismus.</p>
<p>Sie wird 1889 in einer deutschsprachigen Familie in Ungarn geboren. Ab 1913 arbeitet sie als Journalistin in Budapest. Nach dem 1. Weltkrieg bzw. dem Ende der Ungarischen Räterepublik emigriert sie über Wien nach Berlin.</p>
<p>Ab 1925 durchquert sie drei Jahre lang den amerikanischen Kontinent. Bei ihrer literarischen Arbeit verlässt sie sich nicht auf den Blick von außen. Sie sammelt vielmehr in den unterschiedlichsten beruflichen Tätigkeiten, beispielsweise als Dienstmädchen und Zigarettendreherin, ihre Erfahrungen vor Ort.</p>
<p>Auf der schwarzen Liste der NazionalsozialistInnen befindlich, muss sie 1933 untertauchen und kommt als Emigrantin über Prag nach Paris. Erst ab 1936 erhält sie wieder Aufträge, unter anderem bereist sie inkognito Deutschland und berichtet, wie sich das Land zum Krieg rüstet.</p>
<p>1940, nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Paris, wird sie von den französischen Behörden im Lager Camp de Gurs interniert. Ihr gelingt die Flucht nach Marseille, wo sie in extrem ärmlichen Verhältnissen im Untergrund lebt. Ihre Versuche, ein Visum für die Vereinigten Staaten zu erlangen, scheitern. Im Frühjahr 1942 wird sie ein letztes Mal, verzweifelt und krank, im Büro des American Rescue Committee in Marseille gesehen. Danach verliert sich ihre Spur.  </p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/31/31714/1.html" title="Kein Platz in Amerika. Ein Artikel von Hans Schmid über Maria Leitner, Teil 1" class="liexternal">Hans Schmid, Kein Platz im Hotel Amerika.</a> Über Maria Leitner, die Pionierin der Undercover-Reportage,  Teil 1.<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/31/31715/1.html" title="Kein Platz in Amerika, Teil 2. Ein Artikel von Hans Schmid über Maria Leitner" class="liexternal">Hans Schmid, Kein Platz im Hotel Amerika.</a> In geheimer Mission im Dritten Reich, Teil 2.   </p>
<h3>Zensur und Bücherverbrennung in Österreich</h3>
<p>Die „Reichspost  – Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk“ berichtet  ihren LeserInnen am <a href="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&#038;datum=19330517&#038;seite=1&#038;zoom=33" title="Reichspost vom 17. Mai 1933" class="liexternal">17. Mai 1933</a> unter anderem Folgendes: <em>„Man kann in der Nationalsozialistischen Kunst und Literaturrevolution mancherlei kreuzende Strömungen und Gegenströmungen beobachten. Die eine, die innerhalb kurzer Zeit die die deutsche Volksseele vergiftende Asphalt- und Zersetzungsliteratur fremdrassiger und einheimischer Provenienz weggeschwemmt hat, ist im Namen deutscher Würde und Ehre wärmstens zu begrüßen.“</em> </p>
<p>In Österreich leistet  der austrofaschistische Ständestaat bis zum „Anschluss“  an das Deutsche Reich am 12. März 1938 gründliche Vorarbeit. </p>
<p>Das Verbot der sozialdemokratischen Partei (1934) eröffnet der „Zentralstelle für Volksbildung“ (ZV) im Unterrichtsministerium (BMU) neue Möglichkeiten und bringt erweiterte Aufgaben mit sich:<br />
<em>„Das bedeutete oder bedingte eine massenhafte Säuberung von Büchereien landauf, landab und seien es Büchersammlungen kleiner Freiwilliger Feuerwehren. Es mussten hunderte und aberhunderte sozialdemokratische Bildungseinrichtungen – hier Büchereien – die als Vereine existierten, aufgelöst und liquidiert werden. Es mussten Lokale geschlossen, Miet- und Personalverträge gelöst und allfälliges Vermögen beschlagnahmt und verwertet werden. Volks- und Arbeiterbüchereien mussten gesichtet werden, und ‚unerwünschte‘, aber nicht zwangsweise ‚verbotene‘ Literatur war auszusondern.“</em> Gisela Kolar, Ein „Vorspiel“: <a href="http://othes.univie.ac.at/1730/1/2008-10-15_9007493.pdf" title="Die Wiener Arbeiterbüchereien im Austrofaschismus" class="lipdf">Die Wiener Arbeiterbüchereien im Austrofaschismus</a>, Diplomarbeit, Wien 2008, S. 58.  </p>
<p>Die einzige nationalsozialistische Bücherverbrennung in Österreich findet am 30. März 1938 in Salzburg statt. Neben linken und jüdischen AutorInnen werden auch Bücher katholischer, ständestaatlicher und legitimistischer Politiker ein Opfer der Flammen.</p>
<p>Rund 66 Jahre nach der Befreiung von der NS-Diktatur im November 2011 wird in Salzburg zum Gedenken an die Bücherverbrennung am Residenzplatz eine Tafel  enthüllt.</p>
<h3>Niemals vergessen!</h3>
<p>Das Leben und Werk der in der Zusammenstellung <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" title="Weiterführende Infos über zweihundert AutorInnen der Exilliteratur " class="liexternal">„Bücherverbrennung – Exilliteratur”</a> bisher erfassten AutorInnen steht stellvertretend für viele weitere vom Nationalsozialismus verfolgter SchriftstellerInnen. – Ein Beitrag wider dem Vergessen. Vielleicht regt Sie die Liste der AutorInnen dazu an, den Kontakt zu einem / einer alten „Bekannten“ zu erneuern. Oder die Namen der AutorInnen animieren Sie, bisher Unbekanntes aus der Welt der Literatur zu erschließen.</p>
<p><em>Dieser Beitrag ist eine Zusammenfassung von Artikeln zum Thema Bücherverbrennung / Exilliteratur auf der Site &#8222;<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at" title="Literaturblog "Duftender Doppelpunkt" - Infos aus Literatur und Wissenschaft" class="liinternal">Duftender Doppelpunkt&#8220; &#8211; Infos aus Literatur und Wissenschaft</a></em></p>
<p>Die <a href="http://petra-oellinger.at/bibliothek/buecherverbrennung-exilliteratur/" class="liexternal">Liste der ExilautorInnen</a> versteht sich als work in progress – Anregungen und Ergänzungen nehmen wir gerne entgegen.</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#105;&#110;&#102;&#111;&#64;&#108;&#105;&#116;&#101;&#114;&#97;&#116;&#117;&#114;&#98;&#108;&#111;&#103;&#45;&#100;&#117;&#102;&#116;&#101;&#110;&#100;&#101;&#114;&#45;&#100;&#111;&#112;&#112;&#101;&#108;&#112;&#117;&#110;&#107;&#116;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#71;&#101;&#111;&#114;&#103;&#32;&#83;&#99;&#104;&#111;&#98;&#101;&#114;&#32;&#117;&#110;&#100;&#32;&#80;&#101;&#116;&#114;&#97;&#32;&#214;&#108;&#108;&#105;&#110;&#103;&#101;&#114;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/03/buecherverbrennung-1933/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/03/buecherverbrennung-1933/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Literaturblog Highlights im April 2012</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/ag2lOZrUu3I/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/02/literaturblog-highlights-im-april-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3513</guid>
		<description><![CDATA[Neben einer Reihe von Beiträgen, die immer wieder unter den zwölf meistgelesenen Beiträgen zu finden sind, freuen wir uns diesmal besonders über das große Interesse am Schreibsalon und drei aktuellen Artikeln: Ein Gastbeitrag von Wolfgang Kauders anlässlich der Errichtung eines Mahnmals zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Bonn und zwei Beiträge von Georg Schober: Antirassismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben einer Reihe von Beiträgen, die immer wieder unter den zwölf meistgelesenen Beiträgen zu finden sind, freuen wir uns diesmal besonders über das große Interesse am Schreibsalon und drei aktuellen Artikeln: Ein Gastbeitrag von Wolfgang Kauders anlässlich der Errichtung eines Mahnmals zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Bonn und zwei Beiträge von Georg Schober: Antirassismus – SOS Mitmensch und Geschichte des 1. Mai.</p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/11/antirassismus-sos-mitmensch/" title="ANTIRASSISMUS – SOS MITMENSCH" class="liinternal">Antirassismus – SOS Mitmensch</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/17/bonner-mahnmal/" title="Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung" class="liinternal">Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2011/01/19/kostenlose-hoerbuecher-5/" title="Kostenlose Hörbücher" class="liinternal">Kostenlose Hörbücher</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2006/07/15/internationale-buchhandlungen-in-wien/" title="Internationale Buchhandlungen in Wien" class="liinternal">Internationale Buchhandlungen in Wien</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/#a10" title="1. Mai Postkarten bzw. E-Cards." class="liinternal">1. Mai Postkarten versenden </a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/schreibsalon-mit-den-duftenden-doppelpunkten/" title="Schreibsalon mit den Duftenden Doppelpunkten" class="liinternal">Schreibsalon mit den „Duftenden Doppelpunkten“</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/27/geschichte-des-1-mai/" title="Geschichte des 1. Mai" class="liinternal">Geschichte des 1. Mai</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/30/brillis-wort-zum-montag-8/" title="Brillis Wort zum Montag" class="liinternal">Brillis Wort zum Montag</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2006/12/02/1847-frei-verfuegbare-wissenschaftliche-datenbanken/" title="Frei verfügbare wissenschaftliche Datenbanken" class="liinternal">1847 frei verfügbare wissenschaftliche Datenbanken</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2007/08/20/digitalisierte-historische-zeitungen-und-zeitschriften-aus-oesterreich/" title="Historische digitalisierte Zeitungen und Zeitschriften aus Österreich" class="liinternal">Digitalisierte historische Zeitungen und Zeitschriften</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2009/01/04/englischsprachige-hoerbuecher/" title="Englischsprachige kostenlose Hörbücher" class="liinternal">Englischsprachige Hörbücher</a><br />
<a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2009/01/03/fremdsprachige-kinderbuecher/" title="Fremdsprachige Kinderbücher" class="liinternal">Fremdsprachige Kinderbücher</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/02/literaturblog-highlights-im-april-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/05/02/literaturblog-highlights-im-april-2012/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Brillis Wort zum Montag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/FgX5fbNx_v8/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/30/brillis-wort-zum-montag-8/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brillis Wort zum Montag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3512</guid>
		<description><![CDATA[Ein Hund ein Wort

Spinnereien
Letzte Woche erhielten wir Besuch aus dem zweibeinigen Verwandtschaftsclan. Bekannt als pingelig in Bezug auf häusliche Sauberkeit und gutes Benehmen, wollte es sich der Besuch trotzdem nicht nehmen lassen, unser Rudel zu Hause aufzusuchen. Zwetschke und ich wurden dazu angehalten, brav zu sein: nicht wild begrüßen, keine Pfotenabdrücke auf der Kleidung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Hund ein Wort</h3>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Brilli-121x150.jpg" alt="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze" title="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmuetze" width="121" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3400" /></p>
<p><strong>Spinnereien</strong></p>
<p>Letzte Woche erhielten wir Besuch aus dem zweibeinigen Verwandtschaftsclan. Bekannt als pingelig in Bezug auf häusliche Sauberkeit und gutes Benehmen, wollte es sich der Besuch trotzdem nicht nehmen lassen, unser Rudel zu Hause aufzusuchen. Zwetschke und ich wurden dazu angehalten, brav zu sein: nicht wild begrüßen, keine Pfotenabdrücke auf der Kleidung des Besuchs hinterlassen und vor allem: nicht betteln! </p>
<p>Wir taten unser Bestes. Wir begrüßten zurückhaltend. An der Hose des Besuchs fand sich lediglich eine Klette, die Zwetschke dort beim Begrüßen abgestreift hatte. Beim Essen bettelten wir nur die Hauskaspars an. Der Besuch war zufrieden.<br />
Nach der Hauptspeise verschwand unser Gast auf der Toilette. Und kam blass zurück. Da wusste das ganze Rudel: Der Besuch hatte ihn entdeckt.<br />
Um ihn zu erspähen, muss man schon <em>sehr</em> genau schauen; zum Beispiel auf dem Boden kniend hinter das Handwaschbecken-Siphonrohr schielen. Was hatte unser Besuch da auf der Toilette angestellt!</p>
<p>Die beiden Hauskaspars wechselten besorgte Blicke. Hauspatschensohlen scharrten unruhig über den Teppich. Ich nahm Witterung auf, es roch nach Fragen: Zuerst den Pudding auftragen und dann am Klo Nachschau halten? Wer trägt auf? Wer sieht nach? </p>
<p>Der Nachtisch verzögerte vorerst die Lösung dieser Probleme. Der Besuch mampfte wacker seinen Pudding, bald schon war die Blässe aus dem Gesicht wieder verschwunden. Die beiden jedoch befanden sich in höchster Alarmbereitschaft. Schließlich hielt Hauskaspar II es nicht mehr aus, entschuldigte sich und verschwand auf der Toilette. Zurück am Tisch: ein kurzes Nicken, ein aufmunterndes Lächeln. Weberknecht Gustav war noch da.</p>
<p>Ein herzliches Wuff,<br />
Ihre Brilli Paralia</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#46;&#80;&#97;&#114;&#97;&#108;&#105;&#97;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#115;&#32;&#69;&#108;&#101;&#107;&#116;&#114;&#111;&#32;&#80;&#111;&#115;&#116;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/30/brillis-wort-zum-montag-8/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/30/brillis-wort-zum-montag-8/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Geschichte des  1. Mai</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/IRzXUxfBhEI/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/27/geschichte-des-1-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 21:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[2. Internationale]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Haymarket]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3503</guid>
		<description><![CDATA[Vom Haymarket zum 1. Mai
Chicago, 4. Mai 1886. Ein Unbekannter wirft am Haymarket eine Bombe. 18 Menschen sterben, darunter sieben Polizisten. 
Die &#8222;Schuldigen&#8220; werden rasch ermittelt, sind doch einige der Organisatoren der Demonstration Anarchisten: Acht Männer werden vor Gericht gestellt. Die Anklage behauptet, der Attentäter hätte auf der Grundlage ihrer Ideen gehandelt. Vier von ihnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Vom Haymarket zum 1. Mai</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Haymarket-Affaire-die-sieben-zum-Tode-verurteilten-Personen.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Haymarket-Affaire-die-sieben-zum-Tode-verurteilten-Personen-94x150.jpg" alt="Abbildung der sieben zum Tode verurteilten Personen, 1887. von Frank Leslie&#039;s Illustrated Newspaper [Public domain], via Wikimedia Commons" title="Haymarket Affaire - die sieben zum Tode verurteilten Personen" width="94" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3510" /></a>Chicago, 4. Mai 1886. Ein Unbekannter wirft am Haymarket eine Bombe. 18 Menschen sterben, darunter sieben Polizisten. </p>
<p>Die &#8222;Schuldigen&#8220; werden rasch ermittelt, sind doch einige der Organisatoren der Demonstration Anarchisten: Acht Männer werden vor Gericht gestellt. Die Anklage behauptet, der Attentäter hätte auf der Grundlage ihrer Ideen gehandelt. Vier von ihnen, Albert Parsons, August Spies, George Engel und Adolph Fischer werden gehängt. Einer, Louis Lingg begeht in seiner Zelle Selbstmord. Ein weiterer, Oscar Neebe wird zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Todesurteile gegen Michael Schwab und Samuel Fielden werden in lebenslange Haft umgewandelt. </p>
<p>Die Urteile führen rund um den Globus zu Protesten. Diese werden unter anderem von <a href="http://www.besuche-oscar-wilde.de/biographie/shaw.htm" title="Georg Bernard Show" class="liexternal">George Bernard Shaw</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Morris" title="William Morris" rel="nofollow" class="liwikipedia">William Morris</a> unterstützt. 1893 kommen die drei Überlebenden durch einen Gnadenerlass des Gouverneurs von Illinois frei. </p>
<p>Unter anderem gehen dem Geschehen am 4. Mai 1886 folgende zwei Ereignisse voraus:<br />
Ein Aufruf der Federation of Organized Trades and Labor Unions zum landesweiten Generalstreik am 1. Mai. Der Tag ist ein sogenannter &#8222;Moving Day&#8220;. Ein traditioneller Stichtag, um den Arbeitsplatz zu wechseln bzw. für die Änderung von Arbeitsverträgen. Der Acht-Stunden-Tag soll in die neuen Verträge aufgenommen werden. Dafür treten rund 400.000 Beschäftigte aus 11.000 Betrieben der USA in den Streik. Letztlich kann die Streikbewegung ihr Ziel nur für 20.000 ArbeiterInnen durchsetzen.</p>
<p>Am 3. Mai werden in Chicago zwei Demonstranten von der Polizei getötet. Bei den am Tag darauf stattfindenden Protesten kommt es zu dem Bombenanschlag &#8211; er geht in die Geschichte als &#8222;Haymarket Affair&#8220; ein.</p>
<h3>Die Zweite Internationale und der 1. Mai</h3>
<p>Paris, 14. Juli 1889: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Arbeiterkongress_%281889%29" title="Internationaler Arbeiterkongress 1889" rel="nofollow" class="liwikipedia">Gründungskongress der &#8222;Zweiten Internationale&#8220;</a> findet am 100. Jahrestag der Französischen Revolution statt. An dem von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels" title="Friedrich Engels" rel="nofollow" class="liwikipedia">Friedrich Engels</a> angeregten Kongress nehmen etwa 400 Delegierte aus 20 Staaten teil.<br />
Zum Gedenken an die Opfer der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Haymarket_Riot" title="Haymarket Riot" rel="nofollow" class="liwikipedia">Haymarket Affair</a> ruft der Kongress den 1. Mai 1890 zum &#8222;Kampftag der Arbeiterbewegung&#8220; aus. Seine zentrale Forderung ist die Verkürzung der Arbeitszeit auf acht Stunden. </p>
<p>1891 beschließt der Kongress der &#8222;Zweiten Internationale&#8220; in Brüssel, den 1. Mai in Zukunft jedes Jahr zu feiern und als Tribüne für die Durchsetzung der Forderungen der ArbeiterInnenbewegung zu nutzen.<br />
Die Nordamerikanische Gewerkschaftsbewegung will sich auch terminlich von den Ereignissen am Haymarket distanzieren und veranstaltet ab 1894 jeweils am ersten Montag im September den &#8222;Labor Day&#8220;.    </p>
<h3>Der 1. Mai in Wien</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/morgenroete1.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/morgenroete1-107x150.jpg" alt="" title="1. Mai Morgenroete" width="107" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3509" /></a>Wien, 1. Mai 1890. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Presse" title="Die Presse bzw. die Neue Freie Presse" rel="nofollow" class="liwikipedia">&#8222;Neue Freie Presse&#8220;</a> zittert gemeinsam mit Wiens Bourgeoisie: &#8222;Die Soldaten stehen in Bereitschaft, die Tore der Häuser werden geschlossen, in den Wohnungen wird Proviant vorbereitet wie vor einer Belagerung, die Geschäfte sind verödet. Frauen und Kinder wagen sich nicht mehr auf die Gasse &#8230;&#8220;</p>
<p>Die &#8222;ProletInnen&#8220; gehen auf die Straße. Am Vormittag gibt es in Wien zirka sechzig Versammlungen. Gefordert wird der Acht-Stunden-Arbeitstag. Am Nachmittag ziehen zirka 100.000 ArbeiterInnen in den Prater. Es ist die bisher größte Kundgebung in Wien. Kaiserhof, Adel und Großbürgertum lassen ihre traditionelle &#8222;Praterausfahrt&#8220; am 1. Mai ausfallen.</p>
<p>Nur die Demonstration in London übertrifft mit 300.000 TeilnehmerInnen den Maiaufmarsch im Prater. Friedrich Engels schreibt rückblickend:<br />
&#8222;Feind und Freund sind einig darüber, daß auf dem ganzen Festland Österreich, und in Österreich Wien, den Festtag des Proletariats am glänzendsten und würdigsten begangen und die österreichische, voran die Wiener Arbeiterschaft sich damit eine ganz andere Stellung in der Bewegung erobert hat.&#8220; Der 4. Mai in London, Marx/Engels-Werke, Bd. 22, Arbeiterzeitung vom 23. Mai 1890. <span id="more-3503"></span></p>
<p>Gefordert wird bei den ersten Maikundgebungen neben dem Acht-Stunden-Arbeitstag vor allem die Einführung des allgemeinen Wahlrechts sowie Pensions- und Invaliditäts-, Witwen- und Waisenversorgung.</p>
<p>In den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg steht die Forderung für den Erhalt des Friedens und für internationale Solidarität im Mittelpunkt der Demonstrationen. Der Weltkrieg und die nun betont nationale Haltung großer Teile der ArbeiterInnenbewegung in den ersten Kriegsjahren unterbricht die Tradition der Maifeiern. </p>
<p><strong>1919:</strong> In der Ersten Republik wird der 1. Mai zum Staatsfeiertag erklärt.<br />
<strong>1933:</strong> Die Regierung Dollfuß verbietet den  1. Mai in seiner bisherigen Form.<br />
<strong>1934:</strong> Der Austrofaschismus macht den 1. Mai zum &#8222;Tag der Verfassung&#8220;.<br />
<strong>1938:</strong> In der Zeit von 1938 bis 1945 wird der 1. Mai zum &#8222;Tag der deutschen Arbeit&#8220;.<br />
<strong>1945:</strong> Im Westen Österreichs wird noch gekämpft &#8211; in den Bezirken Wiens finden bereits Maifeiern statt.<br />
<strong>1946:</strong> Erstmals nach vierzehnjähriger Unterbrechung zieht der Maiaufmarsch wieder über den Wiener Ring.</p>
<p>Nach dem Ende des 2. Weltkriegs war man bemüht, die Lehren aus Faschismus und Krieg zu ziehen. So wurden in der <a href="http://quellen.geschichte-schweiz.ch/allgemeine-erklarung-menschenrechte-uno-1948.html" title="Allgemeine Erkärung der Menschenrechte" class="liexternal">Erklärung der Menschenrechte 1948</a> neben politischen auch soziale Rechte festgeschrieben.</p>
<p>Im Artikel 22 heißt es: &#8222;Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.&#8220;</p>
<p>Und im Artikel 23: &#8222;Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. (&#8230;) Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.&#8220;</p>
<p>Um Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft zu verwirklichen, ist es heute mehr denn je notwendig, die Macht der Großkonzerne zu beschränken. Deren Gier nach billigen Arbeitskräften, neuen Rohstoffen und Absatzmärkten klare Grenzen zu setzen.</p>
<p>Lohndumping, Arbeitslosigkeit und die Präkarisierung und Endsolidarisierung immer größerer Teile der Bevölkerung führen uns auch 2012 die Bedeutung des 1. Mai vor Augen: gemeinsam für eine gerechte und solidarische Welt! </p>
<p>Georg Schober</p>
<h3>E-Cards zum 1. Mai</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/festschrift-1898.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/festschrift-1898-107x150.jpg" alt="Deckblatt der Maifestschrift 1898" title="Deckblatt der Maifestschrift 1898" width="107" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3511" /></a>Historische Maifestschriften der Sozialistischen Partei Österreichs bzw. die Deckblätter folgender Festschriften können als <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/postkarten-versenden/" title="E-Cards zum 1. Mai" class="liinternal">E-Cards</a> versendet werden: 1890 – 1894, 1897, 1898, 1901, 1903, 1904, 1907, 1910, 1911, 1918. </p>
<h3>Literatur zum 1. Mai </h3>
<p><a href="http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d96/LiteraturzumThema1Mai.pdf" title="Literaturliste der AK Wien zum 1. Mai" class="lipdf">Arbeiterkammer Wien: Literaturliste zum 1. Mai</a><br />
<a href="http://library.fes.de/library/netzquelle/maibewegung/literatur.pdf" title="Literaturliste der Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung zum 1. Mai" class="lipdf">Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung: Literaturliste zum 1. Mai</a><br />
<a href="http://library.fes.de/library/netzquelle/maibewegung/geschichte.html" title="Online Quellen zum 1. Mai" class="liexternal">Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung: Online Quellen zum 1. Mai</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/27/geschichte-des-1-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/27/geschichte-des-1-mai/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Werner Lang – Arbeitswelten in Bild und Wort</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/KVowQ-KIg3A/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/26/werner-lang-arbeitswelten-in-bild-und-wort/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 17:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturveranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur der Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Lang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3487</guid>
		<description><![CDATA[[ 09.05.2012; 19:00; ] Buchpräsentation, Ausstellung, Lesung
Werner Lang: Arbeitswelten in Bild und Wort. Ein Sammelband über das Thema „Arbeitswelt“. Ausgewählt und zusammengestellt von Werner Lang aus seinen diversen Ausstellungen, Aufführungen; Texten aus Lesungen, Vorträgen und Beiträgen in Zeitschriften und Büchern. 

Wann: Mittwoch, 9. Mai 2012 um 19:00 Uhr
Wo: Im MAG3 Schiffamtsgasse 17, A 1020 Wien. (Erreichbar über U2 Taborstraße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">09.05.2012</td></tr><tr><td colspan="3">19:00</td></tr></table><h3>Buchpräsentation, Ausstellung, Lesung</h3>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/cover_werner_lang_arbeitswelten1.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/cover_werner_lang_arbeitswelten1-109x150.jpg" alt="Cover:  Werner Lang, Arbeitswelten in Bild und Wort" title="Cover:  Werner Lang, Arbeitswelten in Bild und Wort" width="109" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-3502" /></a><a href="http://wienzeile.cc/buch/23/" title="Arbeitswelten in Bild und Wort" class="liexternal">Werner Lang: Arbeitswelten in Bild und Wort</a>. Ein Sammelband über das Thema „Arbeitswelt“. Ausgewählt und zusammengestellt von Werner Lang aus seinen diversen Ausstellungen, Aufführungen; Texten aus Lesungen, Vorträgen und Beiträgen in Zeitschriften und Büchern. </p>
<p><strong>Wann:</strong> Mittwoch, 9. Mai 2012 um 19:00 Uhr<br />
<strong>Wo:</strong> Im MAG3 Schiffamtsgasse 17, A 1020 Wien. (Erreichbar über U2 Taborstraße oder U4 Schottenring/Ausgang U2 Herminengasse).<br />
<strong>Einführende Worte:</strong> Reinhold Sturm</p>
<p><span id="more-3487"></span></p>
<p><strong>Dauer der Ausstellung:</strong> 10. 05. &#8211; 25.05. 2012<br />
<strong>Öffnungszeiten:</strong> Di. &#8211; Fr. 17:00 &#8211; 20:00 Uhr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/26/werner-lang-arbeitswelten-in-bild-und-wort/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/26/werner-lang-arbeitswelten-in-bild-und-wort/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Zum Tod von Yvette Z‘Graggen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/5Zgb0cTwOhA/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/24/zum-tod-von-yvette-zgraggen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 07:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen & Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3488</guid>
		<description><![CDATA[Ausserhalb der Schweiz praktisch unbemerkt, ist die vielleicht wichtigste Schriftstellerin der französischsprachigen Schweiz, die Genferin Yvette Z’Graggen, am 16. April im Alter von 92 Jahren verstorben.

Ohne sich die Mühe zu geben, sich selbst dabei als besonders sympathisch erscheinen zu lassen, schildert sie ein etwas verwöhntes, junges Mädchen, das seine ersten literarischen Arbeiten verfasst, das einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausserhalb der Schweiz praktisch unbemerkt, ist die vielleicht wichtigste Schriftstellerin der französischsprachigen Schweiz, die Genferin Yvette Z’Graggen, am 16. April im Alter von 92 Jahren verstorben.</p>
<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AYvette_Z" title="photo©ErlingMandelmann.ch [CC-BY-SA-3.0] (http://www.erlingmandelmann.ch/portraits_all/viewer.php?sujet=Z_Graggen_Yvette&#038;noimage=2&#038;nopage=13), via Wikimedia Commons" Graggen_by_Erling_Mandelmann_-_2.jpg" class="liimagelink"><img width="128" class="alignleft  alt="Yvette Z&#039;Graggen by Erling Mandelmann - 2" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/48/Yvette_Z%27Graggen_by_Erling_Mandelmann_-_2.jpg"/></a></p>
<p>Ohne sich die Mühe zu geben, sich selbst dabei als besonders sympathisch erscheinen zu lassen, schildert sie ein etwas verwöhntes, junges Mädchen, das seine ersten literarischen Arbeiten verfasst, das einige flüchtige Liebschaften erlebt und aus dem ungeliebten Landdienst davon läuft, das aber trotz ihrer Arbeit beim Roten Kreuz und trotz des Urlaubs in Brissago, in dessen einstigem Grand Hotel jüdische Frauen untergebracht sind, zu dem erschütternden Schluss kommt, dass es von der systematischen Abweisung der jüdischen Flüchtlinge nichts, aber auch gar nichts mitbekommen hat.</p>
<p>Als Leser erleben wir dabei den zuweilen schmerzlichen Prozess des Sich-Erinnerns und des Be-Schreibens mit, wobei die persönlich-subjektive Perspektive des Mädchens Yvette durch die zeitlich korrespondierenden Artikel der von ihr abonnierten Tageszeitung „La Suisse“, in der die Behandlung der Flüchtlinge praktisch nicht erwähnt wird, und durch Ergebnisse der neueren historischen Forschung jeweils ergänzt wird. <span id="more-3488"></span></p>
<p>Mit dieser Selbsterforschung stellt Z’Graggen eindrucksvoll ein Grundgefühl eines Teils der modernen Schweiz angesichts der privilegierten Lage ihres Landes in der Welt dar: »Wie ist es möglich, dass du von dem, was in deiner unmittelbaren Nähe passierte, nichts gewusst hast? Wie konnten 10&#8242;000 Menschen zurückgewiesen werden, ohne dass du es bemerktest? Wie lässt sich dein gutes Gewissen erklären?«</p>
<p>Das Thema der Beziehung zum deutschen Nachbarn wird in zahlreichen weiteren Werken der Autorin behandelt, so in „Matthias Berg“ – einer Familiensaga auf knappen 100 Seiten, in der eine junge Schweizerin nach Berlin reist, um ihren deutschen Grossvater aufzusuchen und dabei manches Familiengeheimnis aufdeckt.</p>
<p>Zum Werk Yvette Z’Graggens gehören auch Übersetzungen von Max Frisch und Anne-Marie Schwarzenbach ins Französische.</p>
<p>Peter Metz</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/04/16/Kultur/Schweizer-Autorin-Yvette-Z-Graggen-ist-tot"><br />
Radio DRS-Beitrag zum Tod von Yvette Z&#8216;Graggen</a></p>
<p><a href="http://www.lenos.ch/autoren/zgraggen.html" class="liexternal">Veröffentlichungen von Yvette Z’Graggen im Lenos Verlag</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/24/zum-tod-von-yvette-zgraggen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/24/zum-tod-von-yvette-zgraggen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Brillis Wort zum Montag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/RL39tZYShP8/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/23/brillis-wort-zum-montag-7/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brillis Wort zum Montag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3494</guid>
		<description><![CDATA[Ein Hund ein Wort

Mr. Grant
„Hugh Grant (51) kämpft gegen Hundehäufchen vor seiner Haustür. &#8218;Jemand hinterlässt jeden Tag Hundekot vor meiner Tür&#8216;, sagte Grant dem Sender BBC.“ Dass Herr Grant  täglich beinahe in die Kacke tritt, war vor wenigen Wochen einigen Gazetten eine (sehr) kleine Meldung wert.
Ich sag&#8217;s gleich: Ich war&#8217;s nicht.
Ich bin&#8217;s auch nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Hund ein Wort</h3>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Brilli-121x150.jpg" alt="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze" title="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmuetze" width="121" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3400" /></p>
<p><strong>Mr. Grant</strong></p>
<p><em>„Hugh Grant (51) kämpft gegen Hundehäufchen vor seiner Haustür. &#8218;Jemand hinterlässt jeden Tag Hundekot vor meiner Tür&#8216;, sagte Grant dem Sender BBC.</em>“ Dass Herr Grant  täglich beinahe in die Kacke tritt, war vor wenigen Wochen einigen Gazetten eine (sehr) kleine Meldung wert.<br />
Ich sag&#8217;s gleich: Ich war&#8217;s nicht.</p>
<p>Ich bin&#8217;s auch nicht, die Bierflaschen auf den Gehsteig krachen lässt. Ich bin&#8217;s auch nicht, die ungeniert auf Gehsteige kotzt. Ich bin&#8217;s auch nicht, die Zwei- und Vierbeinern grünen und gelben Auswurf vor die Füße spuckt.<br />
Ich bin&#8217;s nicht und meine vierbeinigen Genossinnen und Genossen sind&#8217;s auch nicht. Und hier nun eine Auflistung jener, den Hundstrümmerln übrigens quantitativ in nichts nachhinkenden  Umstände, für die wir jede Verantwortung ablehnen.<br />
Pommes auf Parkbänken, Fleischlaberl auf Fensterbrettern, Aludosen in Blumenbeeten, Plastikflaschen in Sandkisten, Strandliegen in Bächen, Kastenwände auf Baumscheiben, Kühlschränke an Waldesrändern, Zigarettenreste in Trinkbrunnen, Zeitungsreste in Öffis, Nudeln-im-Karton im Rinnstein, (volle) Windeln in Wartehäuschen, Rotztücher auf Rolltreppen. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.</p>
<p>Und es ließe sich wohl noch lange darüber grübeln, warum Zweibeiner uns Vierbeiner  ständig – Hund könnte hier schon von reflexartig sprechen – mit „Mist und Müll unserer Heimat“ in Verbindung bringen.</p>
<p>Er sei davon besessen, herauszufinden, wer dahinter steckt, wird Herr Grant weiters in den Gazetten zitiert. Ob es ihm in der Zwischenzeit gelungen ist? Vielleicht sollte er mal nachschauen, ob es tatsächlich <em>Hunde</em>häufchen sind.</p>
<p>Ich sag&#8217;s gleich: Ich hätte Besseres zu tun.</p>
<p>Ein herzliches Wuff,<br />
Ihre Brilli Paralia</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#46;&#80;&#97;&#114;&#97;&#108;&#105;&#97;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#115;&#32;&#69;&#108;&#101;&#107;&#116;&#114;&#111;&#32;&#80;&#111;&#115;&#116;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/23/brillis-wort-zum-montag-7/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/23/brillis-wort-zum-montag-7/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>STAMMTISCHANALYSEN</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/oCYVsXAKuOo/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/20/stammtischanalysen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 22:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturveranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3366</guid>
		<description><![CDATA[[ 02.05.2012; 19:00; ] Werkkreis Literatur der Arbeitswelt

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt eröffnet den Themenmonat Mai im Aktionsradius Augarten mit künstlerischen "Stammtischanalysen".


Wo: Gaußplatz 11, 1200 Wien
Wann: Mittwoch, 2. Mai 2012, 19 Uhr

Eröffnet wird die Vernissage mit Werken von: Glaucia Fritsche, Anna Tilde Jäger, David Kurz-Goldenstein, Maria Scheibl, Michaela Söll, Magdalena Steiner, Helga Stimm, Oswald Stimm, und Ljubomir Tobolar.

Es lesen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">02.05.2012</td></tr><tr><td colspan="3">19:00</td></tr></table><h2>Werkkreis Literatur der Arbeitswelt</h2>
<p>Der <a href="http://www.google.at/search?sourceid=navclient&amp;aq=hts&amp;oq=&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;rlz=1T4ACAW_de___AT356&amp;q=Werkkreis+Literatur+der+Arbeitswelt" title="Werkkreis Literatur der Arbeitswelt" class="liexternal">Werkkreis Literatur der Arbeitswelt</a> eröffnet den Themenmonat Mai im <a href="http://www.aktionsradius.at/" title="Aktionsradius Augarten" class="liexternal">Aktionsradius Augarten</a> mit künstlerischen &#8222;Stammtischanalysen&#8220;.</p>
<p><strong>Wo:</strong> <a href="http://www.google.at/search?sourceid=navclient&amp;aq=hts&amp;oq=&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;rlz=1T4ACAW_de___AT356&amp;q=Gau%c3%9fplatz+11%2c+1200+Wien" class="liexternal">Gaußplatz 11, 1200 Wien</a><br />
<strong>Wann:</strong> Mittwoch, 2. Mai 2012, 19 Uhr</p>
<p>Eröffnet wird die Vernissage mit Werken von: Glaucia Fritsche, Anna Tilde Jäger, David Kurz-Goldenstein, Maria Scheibl, Michaela Söll, Magdalena Steiner, Helga Stimm, Oswald Stimm, und Ljubomir Tobolar.</p>
<p><strong>Es lesen</strong>: <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2008/05/04/eugen-bartmer-liest-eugen-bartmer/" title="Eugen Bartme liest Eugen Bartmerr" class="liinternal">Eugen Bartmer</a>, <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2008/05/08/gerald-grassl-liest-gerald-grassl/" title="Gerald Grassl liest Gerald Grassl" class="liinternal">Gerald Grassl</a>, Werner Lang, Josef Rieser, Christian Schreibmüller.<br />
<strong><br />
An den Zithern:</strong> Weinviertler Zither-Trio</p>
<p><strong>Film:</strong> Martin Kersting über <a href="http://www.k-haus.at/programm/hg/hg_2009_stimm.html" class="liexternal">Oswald Stimm &#8211; Bildhauer</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/20/stammtischanalysen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/20/stammtischanalysen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Bonner Mahnmal zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/w80S3UF44TM/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/17/bonner-mahnmal/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 09:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Kauders</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exil-Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverbrennung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3454</guid>
		<description><![CDATA[Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Bonn soll dort bis zum 10. Mai 2013 ein Denk-Mal errichtet werden, welches nicht nur eine Dauerpräsenz auf dem zentralen Rathausplatz gewährleisten wird, sondern in einem interaktiven und sich erneuernden Prozess in mehrfacher Hinsicht in die Stadt, also in ihre Bevölkerung, hineinwirken soll:
&#8222;Im vorhandenen Pflaster des Platzes werden Bronze-Bücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Bonn soll dort bis zum 10. Mai 2013 ein Denk-Mal errichtet werden, welches nicht nur eine Dauerpräsenz auf dem zentralen Rathausplatz gewährleisten wird, sondern in einem interaktiven und sich erneuernden Prozess in mehrfacher Hinsicht in die Stadt, also in ihre Bevölkerung, hineinwirken soll:</p>
<p><em>&#8222;Im vorhandenen Pflaster des Platzes werden Bronze-Bücher der von den Nationalsozialisten verbrannten Ausgaben verlegt. Die Buchrücken schließen mit der Pflasterung ab. Auf ihnen sind Titel und Autoren der verbrannten Bücher zu lesen. Die zunächst zufällig auftauchenden Lesezeichen im Platz verdichten sich an der Stelle vor der Rathaustreppe wo am 10. Mai 1933 die Bücher verbrannt wurden. Dort ist in Form einer Büchertruhe ein wetterfester Archiv-Behälter eingelassen. Seine Inschrift benennt das Ereignis und die Autoren der verbrannten Bücher. In diesem Archiv werden reale Bücher aus der Bibliothek verbrannter Bücher aufbewahrt.”</em></p>
<p>Über die Initiative zur Errichtung eines Gedenkmals an diese wohl dunkelsten Stunde des Bonner Geisteslebens berichtet der Bonner <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Bronzene-Lesezeichen-im-Pflaster-article721085.html" target="_blank" class="liexternal">Generalanzeiger</a>: <span id="more-3454"></span></p>
<p><em>&#8222;Schon vor zwei Jahren hat der ehemalige Büroleiter des früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Wischnewski mit Blick auf den 80. Jahrestag der Bücherverbrennung 2013 die Initiative für die Errichtung eines Mahnmals auf dem Markt ergriffen. Jetzt stimmte der Bonner Stadtrat der Umsetzung von Wolfgang Deulings Plänen zu, dort ein würdiges Mahnmal zu errichten.</em></p>
<p>Der von einer Jury ausgewählte Entwurf für das Mahnmal wurde vom Künstlerduo <a href="http://www.knitz.net/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=31&amp;Itemid=26" target="_blank" class="liexternal">Andreas Knitz aus Ravensburg und Horst Hoheisel aus Kassel</a> erstellt.<img alt="" />Der Platz wurde nicht zufällig gewählt: Denn vor der Rathaustreppe hatte im Mai 1933 die Bonner Studentenschaft zur Bücherverbrennungsaktion mit der Bezeichnung &#8222;Kundgebung wider den undeutschen Geist&#8220; aufgerufen.<br />
<br /><a href="http://www.knitz.net/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=71&amp;Itemid=143" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-3473" style="margin-left: 10px;margin-right: 10px" src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Probe-Verschenken-01kl2.jpg" alt="" width="240" height="314" /></a>Mit der prinzipiellen Zustimmung des Bonner Stadtrats war der Weg zwar prinzipiell geebnet, doch die Finanzierung blieb noch weiterhin strittig. Auch gab es gegen einzelne Aspekte Einwände der Verwaltung. Als im wahrsten Sinne &#8222;Stolperstein&#8220; erwies sich die Lage und die Art der Anbringung der Bücherkiste, die einmal im Jahr geöffnet werden sollte. Zu diesem Zweck fand dieser Tage eine Begehung des Platzes statt, worüber wiederum der <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Keine-Bedenken-gegen-das-Denkmal-article727132.html" target="_blank" class="liexternal">Generalanzeiger</a> berichtete:</p>
<p><em>&#8222;<a href="http://www.knitz.net/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=71&amp;Itemid=143" target="_blank" class="liexternal">Der Standort eignet sich gut für unser Mahnmal</a>&#8220;, sagte Knitz nach der Ortsbegehung. Auch zeigte er sich über das anschließende Gespräch mit der Bonner Kulturverwaltung sehr zufrieden. &#8222;Anfängliche Bedenken hinsichtlich der Bücherkiste konnten wir ausräumen. Das Mahnmal wird jetzt so umgesetzt, wie wir es geplant haben,&#8220; freute sich Knitz. Er gab sich außerdem zuversichtlich, dass das Kunstwerk pünktlich zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung am 13. Mai 2013 eingeweiht werden kann.</em></p>
<p style="clear: right;font-size: 0.9em;padding-top:20px">Da das Lesezeichen vor allem auf Spendenbasis errichtet wird, hier die Kontonummern, auf welche Spenden eingezahlt werden können:<br />
<em>Sparkasse Köln Bonn 11 312, BLZ: 370 501 98,<br />
Postbank Köln 11 890 501; BLZ: 370 100 50,<br />
Volksbank Bonn Rhein-Sieg 2 003 753 010, BLZ: 380 601 86,</em><br />
Stichwort: “Kulturamt, Erinnerungsmal Bücherverbrennung”. Spender erhalten dann eine entsprechende Spendenbescheinigung von der Stadt Bonn</p>
<p><em>Dieser Beitrag ist eine Zusammenfassung von Artikeln zu <a href="http://haftgrund.net/tag/bonn/" target="_blank" class="liexternal">Bonner Aktivitäten</a> auf <a href="http://haftgrund.net" target="_blank" class="liexternal">http://haftgrund.net</a></em></p>
<p><em>Wolfgang Kauders</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/17/bonner-mahnmal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/17/bonner-mahnmal/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Brillis Wort zum Montag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/kQan4UkX4tQ/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/16/brillis-wort-zum-montag-6/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brillis Wort zum Montag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3471</guid>
		<description><![CDATA[Ein Hund ein Wort

Altpapier
„Der muss noch da sein! Ich muss ihn wiederhaben.“ Hohl klingt&#8217;s aus der Altpapiertonne. Hauskaspar I beliebt neuerdings darin zu wühlen. In Werbeprospekten,  Theaterprogrammen, Eierpackungen, Briefkuverts, Klopapierrollen, Konfetti, Supermarktrechnungen, Post-it-Zettel, Hochglanzmagazinen, Tages- und Wochenzeitungen. Gesucht wird, Kopf in die Tonne steckend, Füße aus der Tonne streckend, nach versehentlich Weggeworfenem. Einmal ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Hund ein Wort</h3>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Brilli-121x150.jpg" alt="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze" title="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmuetze" width="121" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3400" /></p>
<p><strong>Altpapier</strong></p>
<p>„Der muss noch da sein! Ich muss ihn wiederhaben.“ Hohl klingt&#8217;s aus der Altpapiertonne. Hauskaspar I beliebt neuerdings darin zu wühlen. In Werbeprospekten,  Theaterprogrammen, Eierpackungen, Briefkuverts, Klopapierrollen, Konfetti, Supermarktrechnungen, Post-it-Zettel, Hochglanzmagazinen, Tages- und Wochenzeitungen. Gesucht wird, Kopf in die Tonne steckend, Füße aus der Tonne streckend, nach versehentlich Weggeworfenem. Einmal ist es eine ganz wichtige Zeitungsnotiz, einmal ist es eine ganz wichtige persönliche Notiz, einmal ein Kassazettel, einmal eine Gebrauchsanleitung.</p>
<p>Dieses Mal ist es ein Karton.  47 Zentimeter lang, 33 Zentimeter breit, 22 Zentimeter hoch. Zwetschkes Schlafkiste. Nachdem die beiden Hauskaspars ein richtiges Hundebett für sie gekauft hatten – O-Ton „Wir wohnen hier nicht auf einer Müllhalde!“ – wanderte die Pappschachtel in den Mist. Und Zwetschke wanderte suchend durch die Wohnung. Das neue Möbelstück erntete <em>Nicht</em>achtung, die Hauskaspars ernteten <em>Ver</em>achtung. Viele Tage dauerte dieser Zustand an. Zwetschke hielt durch, die Hauskaspars nicht. </p>
<p>Beherzt – O-Ton „Lasst uns dies Trauerspiel beenden!“ – schreitet Hauskaspar I hinunter in die  Hauseinfahrt. Öffnet den Deckel der Tonne. Taucht ab. Lässt die eingangs erwähnten Worte ertönen. Taucht auf. Hält triumphierend den Karton in der Hand. Eine Seitenwand ist eingedellt, der Boden etwas eingerissen. Das Klebeband macht&#8217;s wieder gut.</p>
<p>Zwetschkes Schlafkarton ist prima. Bedauerlicherweise ist er zu klein für mich. Passend wären die Maße: 60 lang, 40 breit, 30 hoch. Also, wenn Sie sich zufällig von einer Schachtel dieser Größe trennen möchten &#8230; </p>
<p>Vielen Dank im Voraus,<br />
Ihre Brilli Paralia</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#46;&#80;&#97;&#114;&#97;&#108;&#105;&#97;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#115;&#32;&#69;&#108;&#101;&#107;&#116;&#114;&#111;&#32;&#80;&#111;&#115;&#116;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/16/brillis-wort-zum-montag-6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/16/brillis-wort-zum-montag-6/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Uns reichts – Lesen gegen Rechts</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/-kSdv2K3PrI/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/12/uns-reichts-lesen-gegen-rechts/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3465</guid>
		<description><![CDATA[Marie-Sophie Michel, Karin Amann und Stefan Metzger vom &#8222;Werkkreis Literatur der Arbeitswelt&#8220; Deutschland lesen aus dem Buch &#8222;Uns reichts! Ein Lesebuch gegen Rechts&#8220;.
Datum: Freitag, 20. April 2012
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Lesecafé Kunst- und Textwerk, Ligsalzstraße 13, 80339 München
Die Erzählungen und Gedichte sollen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, Zustände und Gefühle der Menschen zu erfassen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marie-Sophie Michel, Karin Amann und Stefan Metzger vom <a href="http://www.werkkreis-literatur.de/de/home" class="liexternal">&#8222;Werkkreis Literatur der Arbeitswelt&#8220;</a> Deutschland lesen aus dem Buch &#8222;Uns reichts! Ein Lesebuch gegen Rechts&#8220;.</p>
<p><strong>Datum:</strong> Freitag, 20. April 2012<br />
<strong>Uhrzeit:</strong> 20.00 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> <a href="http://kutv.de/31/" class="liexternal">Lesecafé Kunst- und Textwerk</a>, Ligsalzstraße 13, 80339 München</p>
<p><em>Die Erzählungen und Gedichte sollen Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit geben, Zustände und Gefühle der Menschen zu erfassen, die – wie viele ausländische aber auch andersdenkende Mitbürger – vom Rechtsradikalismus bedroht sind. </em></p>
<p>Leider ist das Buch zur Zeit vergriffen. Die Zeichen der Zeit würden nach einer Neuauflage verlangen &#8230;</p>
<p><a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/cover_uns_reichts.jpg" class="liimagelink"><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/cover_uns_reichts-107x150.jpg" alt="Cover Uns reichts - Lesen gegen Rechts" title="Cover Uns reichts - Lesen gegen Rechts" width="107" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3466" /></a></p>
<p><strong>Markus Dosch, Christian Hoffmann, Michael Tonfeld, Dieter Walter (Hrsg.)- Uns reichts! Ein Lesebuch gegen Rechts.</strong><br />
<a href="http://www.geest-verlag.de/" class="liexternal">Geest-Verlag</a>, Vechta-Langförden, 2003.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/12/uns-reichts-lesen-gegen-rechts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/12/uns-reichts-lesen-gegen-rechts/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>ANTIRASSISMUS – SOS MITMENSCH</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/WS75WZU0Fyc/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/11/antirassismus-sos-mitmensch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 18:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Antirassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Migrationshintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Mohr im Hemd]]></category>
		<category><![CDATA[Patrice Lumumba]]></category>
		<category><![CDATA[SOS Mitmensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3462</guid>
		<description><![CDATA[Wie der „Mohr im Hemd“ zum Kalauer mutiert oder über den Sinn einen „Lumumba“ zu trinken
Zahlreiche Menschen leisten, manche bereits über viele Jahre und in aller Stille Großartiges in der Antirassismusarbeit und bei der Unterstützung von MigrantInnen. Sie arbeiten dabei oft in bzw. mit Interessengruppen zusammen.
SOS Mitmensch ist ein solche Gruppe, die sich für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie der „Mohr im Hemd“ zum Kalauer mutiert oder über den Sinn einen „Lumumba“ zu trinken</h2>
<p>Zahlreiche Menschen leisten, manche bereits über viele Jahre und in aller Stille Großartiges in der Antirassismusarbeit und bei der Unterstützung von MigrantInnen. Sie arbeiten dabei oft in bzw. mit Interessengruppen zusammen.</p>
<p><a href="http://www.sosmitmensch.at/" title="SOS Mitmensch" class="liexternal">SOS Mitmensch</a> ist ein solche Gruppe, die sich für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller Menschen einsetzt. Erst kürzlich hat sie die Bezeichnung &#8222;Mohr im Hemd&#8220; für einen Schokokuchen mit Schlagobers als rassistisch kritisiert. Leider wollen Herr und Frau Österreicher mehrheitlich von der rassistischen Konnotation des &#8222;Mohr im Hemd&#8220; nach wie vor nichts wissen. Für sie ist er vor allem ein Stück Tradition, dass sie in dieser Form nicht missen möchten. Die Diskussion ist allerdings nicht ganz neu. In leicht abgewandelter Form wogte sie bereits im Sommer 2009 durch Printmedien und Blogs. Es ging damals um eine Eiskreation der Firma Eskimo unter dem Namen &#8222;Cremissimo à la Mohr im Hemd&#8220;.</p>
<p>Der &#8222;Duftende Doppelpunkt&#8220; beschäftigte sich damals mit dem Thema unter dem Titel <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2009/08/06/wird-der-mohr-im-hemd-zum-gurkerl-im-knie/" title="Wird der Mohr im Hemd zum Gurkerl im Knie? oder Einige Gedanken zum Umgang mit sprachlichen Rassismen" class="liinternal">&#8222;Wird der Mohr im Hemd zum Gurkerl im Knie?&#8220;</a> </p>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/kein_mensch_ist_illegal_bernhard_jenny-150x79.jpg" alt="" title="Kein Mensch ist illegal. Das Foto stammt von Bernhard Jenny. Creative Commons Lizenz: Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License" width="150" height="79" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3468" /></p>
<h3>Ohne Wenn und Aber</h3>
<p>Erfolgreiche Antirassismusarbeit wird immer ohne Wenn und Aber an der Seite der von Rassismus Betroffenen stehen und gleichzeitig möglichst alle Menschen im Sinne einer antirassistischen Haltung sensibilisieren. Dazu muss man am jeweiligen Wissens- und Bewusstseinsstand der einzelnen Personen andocken und mit ihnen ins Gespräch kommen. </p>
<p>Wer meint, es sei dabei nicht erforderlich, auf die Probleme und Ängsten der Mehrheitsbevölkerung einzugehen und sie mit jenen von Rassismus Betroffenen zusammenzudenken, spielt letztlich den Kräften in die Hände, die unsere Gesellschaft nach dem Prinzip „teile und herrsche“ organisieren.</p>
<p>Damit eine antirassistische Grundhaltung ihren Weg in die Herzen und Köpfe möglichst vieler Menschen findet, müssen wir die Probleme im Zusammenleben umfassend ansprechen; ihre politischen und sozialen Wurzeln verdeutlichen, Lösungsansätze erarbeiten und uns auf einen Gedankenaustausch einlassen. Ob dies mit der Kritik an der Bezeichnung &#8222;Mohr im Hemd&#8220; bisher gelungen ist, darf bezweifelt werden: So selbstverständlich die Forderung von SOS Mitmensch nach Umbenennung des &#8222;Mohr im Hemd&#8220; für die einen ist, so sehr stößt sie bei anderen auf Widerspruch und viele, auch aufgeschlossene Menschen fragen sich &#8222;Haben die keine anderen Sorgen?&#8220;. <span id="more-3462"></span></p>
<p>Beverley Allen-Stingeder, die Mühlviertler Berufsschullehrerin aus Sierra Leone, wurde Anfang dieses Jahres an die Spitze der SPÖ Ortsgruppe Puchenau bei Linz gewählt. Im <a href="http://www.krone.at/Oesterreich/Mohr_im_Hemd_Ich_denke._wir_haben_groessere_Probleme-Krone-Interview-Story-314449" title="Beverley Allen-Stingeder im Interview mit der Kronenzeitung" class="liexternal">Interview mit der Kronen Zeitung</a> spricht sie mit viel Humor über ihr Engagement in der SPÖ, ihr Leben, die österreichische Migrationspolitik und ihre Erfahrungen in Oberösterreich. Unter anderem wurden ihr dei Frage gestellt, wie sie die Diskussion um die Abschaffung des &#8222;Mohren im Hemd&#8220; findet. Ihre Antwort: <em>&#8222;Wir haben sicher größere Probleme. Trotzdem denke ich, dass man auch Schokogugelhupf mit Schlagobers dazu sagen könnte. Es tut nicht weh &#8211; und wäre ein Anfang.&#8220;</em> </p>
<h3>Fair gegenüber der Mitte</h3>
<p>Bei aller notwendigen Prioritätensetzung ist es verhängnisvoll, rassistisches Denken und die daraus resultierenden Probleme ausschließlich in den Reihen der Mehrheitsbevölkerung zu verorten. Oder gibt es beispielsweise zwischen den unterschiedlichen Ethnien, die in Österreich leben, keinen Rassismus? Erst indem die Probleme möglichst differenziert angesprochen werden, erhält der Antirassismus ein starkes Fundament und gewinnt an zusätzlicher Glaubwürdigkeit. Mittel- und langfristig stärkt das von Rassismus Betroffenen den Rücken. Letztendlich könnte es so auch gelingen, das (politische) Prinzip „teile und herrsche“ ein Stück weit auszuhebeln.</p>
<p>Katharina Klee, die Chefredakteurin von <a href="http://www.arbeit-wirtschaft.at/" title="Zeitschrift Arbeit &#038; Wirtschaft" class="liexternal">„Arbeit &#038; Wirtschaft“</a> führte mit der Sozialanthropologin Christa Markom im Heft 11/2011 unter dem Titel &#8222;Die Mitte ist breit&#8220; ein hochinteressantes Interview. Es schließt mit folgendem Statement:<br />
<em>„Es wird im Moment viel zu wenig auf die Mehrheit geschaut, auf die Mitte der Gesellschaft, wie die auf Migration schaut. Auf die ganz normalen Menschen, die nicht die Zeit haben, sich über diese Fragen den ganzen Tag den Kopf zu zerbrechen. Denen müsste man fair gegenübertreten, um zu sehen, was sind die Haltungen, wo kommen sie her, wo werden sie reproduziert und wo kann man ansetzen. Die Mitte ist breiter als ich am Beginn meiner Forschung dachte. Ich glaube, der Blick der Mehrheit auf die Minderheiten ist essenziell. Man kann nicht nur den Rechtsruck beklagen. Das zementiert nur Grenzziehungen, die ohnehin schon da sind. Rassisten oder Nichtrassisten? Ich glaube, da werden die vergessen, die eine zu Recht angespannte Situation erleben, in der sie nicht wissen, wie sie agieren oder denken sollen. Sie werden von allen Richtungen bombardiert mit Informationen, die sie verarbeiten sollen. Ich glaube fest, jeder Mensch kann sich jeden Tag entschließen, nicht rassistisch zu sein. Aber ich hatte auf diesem Weg sehr viel Unterstützung und Möglichkeiten. Viele haben das nicht, sie werden jeden Tag darin bestätigt Rassist zu sein.“</em></p>
<p>Aber noch einmal zurück zu SOS Mitmensch: Während unzählige Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen und im Mittelmeer verrecken, es in Österreich immer wieder zu willkürlichen Abschiebungen kommt und rassistisch motivierte Auseinandersetzungen stattfinden, treibt SOS Mitmensch den &#8222;Mohren&#8220; aus den Gasthäusern.</p>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/04/Kerze-150x112.jpg" alt="" title=" Das Foto Kerze mit Engel von Simone Goller steht unter einer Creative Commons Lizenz: Namensnennung / Keine kommerzielle Nutzung / Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Oesterreich Lizenz. http://bilder.tibs.at/index.php?page_id=6&#038;img=30593" width="150" height="112" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3467" /></p>
<h3>Vom fahlen Schein des Lichtermeeres</h3>
<p>Leider ist nicht nur die Prioritätensetzung von SOS Mitmensch manchmal schwer nachzuvollziehen, sondern auch die Mobilisierungsfähigkeit der Antirassismusbewegung in Österreich generell über die Jahre kontinuierlich gesunken. Das Lichtermeer der bis zu 300.000 Menschen aus dem Jahre 1993 sendet nur mehr einen fahlen Schein bis in unsere Tage. </p>
<p>Im Rahmen ihrer aktuellen Kampagne hat SOS Mitmensch unter dem Titel &#8222;Stopp dem falschen Gerede vom &#8218;Migrationshintergrund&#8216;&#8220; eine <a href="http://www.sosmitmensch.at/stories/6058" title="Petition Stopp dem falschen Gerede vom Migrationshintergrund" class="liexternal">Petition</a> ins Netz gestellt. Es bleibt abzuwarten, wie viele diese Petition unterzeichnen werden. Seit dem Start vor rund 14 Tagen haben an die 700 Menschen unterschrieben. </p>
<p>Wer sich die Frage stellt, bei wem man von Migrationshintergrund spricht, erkennt schnell dessen stigmatisierende Bedeutung. Selten bis gar nicht hört man beispielsweise vom „Migrationshintergrund eines in Österreich lebenden Schweizer Geschäftsmannes“.</p>
<p>Der Publizist Richard Schubert schreibt in seinem Beitrag <a href="http://derstandard.at/1333528609018/Richard-Schuberth-Wie-Othello-ins-Hemd-kam-oder-Der-Hintergrund-des-Migrationshintergrunds" title="Ein Beitrag vonRichard Schubert in der Tageszeitung "Standard" zum Thema Rassismus und Sprache" class="liexternal">&#8222;Wie Othello ins Hemd kam oder Der Hintergrund des Migrationshintergrunds&#8220;</a> („DerStandard“ vom 7./8./9. April 2012) unter anderem Folgendes: <em>&#8222;Der Migrant ist zu Lebzeiten eingewandert, seine Kinder und Enkel sollen aber zu deren Lebzeiten daran erinnert werden, dass die Zuwanderung ein vererbtes Merkmal ist wie zugewachsene Augenbrauen oder der Hang zum Bemalen von Ostereiern.&#8220;</em></p>
<p><a title="Thomas Keene in Othello 1884 Poster von W.J. Morgan &#038; Co. Lith. [Public domain], via Wikimedia Commons" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AThomas_Keene_in_Othello_1884_Poster.JPG"></p>
<p><img width="128" alt="Thomas Keene in Othello 1884 Poster" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Thomas_Keene_in_Othello_1884_Poster.JPG/128px-Thomas_Keene_in_Othello_1884_Poster.JPG"/ class="alignleft"/></a></p>
<h3>„Othello im Hemd“ versus „Lumumba“</h3>
<p>Und wo ist nun zu guter Letzt der „Mohr im Hemd“ geblieben? Er firmiert in der Zwischenzeit beim Szenewirt Hanno Pöschl als „Othello im Hemd“. Damit ist die Diskussion über sprachliche Rassismen leider endgültig in die Welt des Kalauers abgeglitten. </p>
<p>Getoppt wird der &#8222;Othello im Hemd&#8220; vielleicht noch vom Journalisten Simon Inou und seiner 2011 öffentlich gemachten Kritik am &#8222;Lumumba&#8220;. <!--more--> Er meint, wer einen &#8222;Lumumba&#8220; bestellt, bestellt sein Quantum Vorurteile gleich mit. (Irene Brickner <a href="http://derstandard.at/1297821366449/Brickners-Blog-Rassistisch-trinken" class="liexternal">„Rassistisch trinken“</a>) Der &#8222;Lumumba&#8220; ist ein Longdrink, bestehend aus heißem oder kaltem Kakao mit einem Schuss Rum, manchmal zusätzlich mit Schlagobers. Benannt ist das Getränk nach Patrice Lumumba, eine der Lichtgestalten der afrikanischen antikolonialen Bewegung und erster Ministerpräsident des unabhängigen Kongo. </p>
<p><em>&#8222;Tot hat Lumumba aufgehört, Person zu sein, um Afrika zu werden&#8230;&#8220;</em><br />
(Jean-Paul Sartre in &#8222;La pensée politique de Patrice Lumumba, Paris 1964)</p>
<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3APatricelumumbaIISG.jpg" title="Patrice Lumbumba von Collection IISG [CC-BY-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons" class="liimagelink"><img width="128" alt="Patrice Lumumba" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/39/PatricelumumbaIISG.jpg"/ class="alignleft"/></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2011/03/Kongo-Lumumba" title="Patrice Lumumba" class="liexternal">Patrice Lumumba</a> (1925 – 1961), der Informationsminister Maurice Mpolo (1928 – 1961), und Joseph Okito, der Vizepräsident des Senats, wurden gefoltert. Danach erschienen seine politischen Gegner &#8211; Tschombé, Kimba und belgische Politiker &#8211;, um sie zu beschimpfen und sie anzuspucken. Am 17. Jänner 1961 wurden sie von katangischen Soldaten unter belgischem Kommando erschossen und zunächst an Ort und Stelle vergraben. Um die Tat zu vertuschen, wurden die Leichen wenige Tage später exhumiert. Lumumbas Leichnam wurde zerteilt, mit Batteriesäure aufgelöst, die von einer belgischen Minengesellschaft bereitgestellt worden war, und schließlich verbrannt. Via Wikipedia </p>
<p>Ich vermute, dass viele, die sich einen „Lumumba“ schmecken lassen, keine Ahnung vom Hintergrund des Namens haben. Genau dort sollten wir ansetzen, indem wir uns des Getränkes bedienen, um uns an Patrice Lumumba zu erinnern und ihn und seinen Kampf für ein freies Afrika zu würdigen.</p>
<p>Georg Schober</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/11/antirassismus-sos-mitmensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/11/antirassismus-sos-mitmensch/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Weltwoche – Rassismus</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/O8G-V0NsYMo/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/10/weltwoche-rassismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Zigeuner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3460</guid>
		<description><![CDATA[oder &#8222;Die Roma kommen&#8220;
Die Titelseite der aktuellen &#8222;Weltwoche&#8220; vor Augen, blicken Sie in den Lauf einer Pistole. Eine Pistole, die ein kleiner Roma-Bub auf Sie richtet. Das Foto wurde von Livio Mancini 2008 auf einer Mülldeponie im Kosovo &#8222;geschossen&#8220;. Der Titel des dazugehörigen Artikels in der „Weltwoche“: &#8222;Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz. Familienbetriebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>oder &#8222;Die Roma kommen&#8220;</h3>
<p>Die Titelseite der aktuellen &#8222;Weltwoche&#8220; vor Augen, blicken Sie in den Lauf einer Pistole. Eine Pistole, die ein kleiner Roma-Bub auf Sie richtet. Das Foto wurde von Livio Mancini 2008 auf einer Mülldeponie im Kosovo &#8222;geschossen&#8220;. Der Titel des dazugehörigen Artikels in der „Weltwoche“: &#8222;Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz. Familienbetriebe des Verbrechens&#8220;. </p>
<p><span id="more-3460"></span></p>
<p>Das Zusammenspiel von Text und Bild suggeriert, dass alle Roma bzw. &#8222;Zigeuner&#8220; und &#8222;Zigeunerinnen&#8220; kriminell und asozial sind. Die Reaktionen auf dieses krude Machwerk ließen nicht lange auf sich warten: Gegen die Verantwortlichen der „Weltwoche“ wurde in Österreich, in der Schweiz und in Deutschland Strafanzeige erstattet. Es ist zu hoffen, dass die Gerichte rasch und unmissverständlich reagieren werden.</p>
<p>Die Titelstory der &#8222;Weltwoche&#8220; ist ein Beispiel dafür, wie einfach es für rechtspopulistische Parteien und ihnen nahestehende Medien immer noch ist, aus den Problemen von und mit Minderheiten politisches Kapital zu schlagen. Mit einem Mischmasch aus einer ordentlichen Portion Rassismus und einigen Fakten kann auch noch 2012 ein schöner Batzen politischen Kleingeldes eingefahren werden.</p>
<p><a href="http://www.weltwoche.ch/" title="Schweizer Wochenmagazin "Die Weltwoche"" class="liexternal">„Die Weltwoche“</a> </p>
<p>Ausführliche Infos über die Geschichte und Gegenwart der Roma, Sinti und ZigeunerInnen, Sie lesen richtig, nicht alle &#8222;Fahrenden&#8220; verstehen sich als Roma oder Sinti, einige von ihnen bezeichnen sich selbst stolz als Zigeuner, finden Sie im &#8222;Duftenden Doppelpunkt&#8220; in den Beiträgen <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2008/01/02/roma/" title="Ein Beitrag über die Geschichte und Gegenwart der Roma" class="liinternal">&#8222;Roma&#8220;</a> und <a href="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2010/08/28/roma-und-sinti-oder-doch-ausnahmsweise-zigeuner/" title="Roma und Sinti oder doch ausnahmsweise Zigeuner?" class="liinternal">&#8222;Roma und Sinti oder doch ausnahmsweise Zigeuner&#8216;“?&#8220;.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/10/weltwoche-rassismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/10/weltwoche-rassismus/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Brillis Wort zum Montag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DuftenderDoppelpunkt/~3/I40HXjPaSG4/</link>
		<comments>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/09/brillis-wort-zum-montag-5/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brillis Wort zum Montag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/?p=3458</guid>
		<description><![CDATA[Ein Hund ein Wort

Sterberisiko
Zwei Herren unternehmen einen Osterspaziergang. Da sagt der eine Herr:
&#8222;Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.&#8220;
Sie haben die beiden sicher schon erkannt: Es sind dies Herr Doktor Heinrich Faust und seine wissenschaftliche Hilfskraft, Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Hund ein Wort</h3>
<p><img src="http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/wp-content/uploads/2012/03/Brilli-121x150.jpg" alt="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmütze" title="Redaktionshund Brilli mit grauer Baskenmuetze" width="121" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3400" /></p>
<p><strong>Sterberisiko</strong></p>
<p>Zwei Herren unternehmen einen Osterspaziergang. Da sagt der eine Herr:</p>
<p><em>&#8222;Vom Eise befreit sind Strom und Bäche<br />
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;<br />
Im Tale grünet Hoffnungsglück;<br />
Der alte Winter, in seiner Schwäche,<br />
Zog sich in rauhe Berge zurück.&#8220;</em></p>
<p>Sie haben die beiden sicher schon erkannt: Es sind dies Herr Doktor Heinrich Faust und seine wissenschaftliche Hilfskraft, Herr Wagner.<br />
Der Osterspaziergang in Herrn Johann Wolfgang von Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil“ ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Ein schwarzer Pudel folgt den beiden. Der Herr Faust nimmt den Vierbeiner schließlich mit in sein Studierzimmer.</p>
<p>In einer Meta-Untersuchung hat sich zum Beispiel gezeigt, dass bereits fünfzehn Minuten  Bewegung am Tag das Sterberisiko deutlich senkt. </p>
<p>Was hat die Meta-Studie mit Faust zu tun? Keine Ahnung. Ich muss die Ostermontagskolumne irgendwie fertig bekommen &#8230; </p>
<p>Halt! Doch. Es gibt mehrere Gemeinsamkeiten zwischen Herrn Faust, dem Sterberisiko &#8211; und mir. Eine davon ist Herrn Fausts und meine Unzufriedenheit mit den Wissenschaften. Herr Faust will <em>alles </em>wissen. Und <em>ich</em> weiß nicht, wie das gehen soll, das Senken von Sterberisiko. Bin ich, nachdem ich 25 Stunden Bewegung gemacht habe, unsterblich? Mir wird schwindelig im Kopf, wenn ich auf Erläuterungen stoße, die da sinngemäß lauten: Jede Steigerung der Bewegungsmenge um eine Stunde pro Woche ist mit einer um vier Prozent verminderten Gesamtsterblichkeit verbunden. Herr Faust wusste davon wohl nichts, mahnt er den Vierbeiner doch mit den Worten: <em>„Sei ruhig, Pudel! renne nicht hin und wider!“ </em><br />
Sei’s drum. Beide sind unsterblich geworden – Sterberisiko gleich null &#8211; unabhängig von ihrer täglichen Bewegung. </p>
<p>Und meine Kolumne ist jetzt auch fertig.</p>
<p>Ein herzliches Wuff und einen schönen Ostermontag,<br />
Ihre Brilli Paralia</p>
<p><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#46;&#80;&#97;&#114;&#97;&#108;&#105;&#97;&#64;&#103;&#109;&#120;&#46;&#97;&#116;" class="liinternal">&#66;&#114;&#105;&#108;&#108;&#105;&#115;&#32;&#69;&#108;&#101;&#107;&#116;&#114;&#111;&#32;&#80;&#111;&#115;&#116;</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/09/brillis-wort-zum-montag-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/2012/04/09/brillis-wort-zum-montag-5/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>

