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	<title>E-Blogs Deutschland</title>
	
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	<description>Der europäische Blogspiegel mit Wikio</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Jan 2011 16:59:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blogs sind die Quelle von Konversationen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 14:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingmar Link</dc:creator>
		
				<dc:coverage>fr</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Webkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 28.10.2010 veröffentlicht</i></b><br />Ist der riesige Erfolg der sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook eine Gefahr für die Existenz der Blogs, die ein zu "traditionelles" Format geworden sind? Nein, antwortet der Franzose Frédéric Cavazza. Dieser ist Internetberater und Blogger und erklärt an dieser Stelle warum und wie die Blogosphäre sich weiterentwickelt. Die Blogs sind nicht tot! Habt Ihr etwa daran gezweifelt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_6801" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><strong><strong><a href="http://www.flickr.com/people/kunel/"><img class="size-full wp-image-6801  " title="weloveblog" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/weloveblog.jpg" alt="" width="360" height="239" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Foto: Taro Yamamoto / Flickr / CC Lizenz</p></div>
<p><strong>In letzter Zeit höre ich nur noch von Facebook, Twitter und Foursquare. </strong>Diese sozialen Netzwerke sind natürlich sehr aktiv, aber ich habe den Eindruck, dass sie im Vergleich zu anderen sozialen Medien und insbesondere den Blogs überschätzt werden. Ich möchte mit diesem Artikel zwei Dinge betonen:</p>
<p><strong>1.</strong> Der Blogosphäre geht nicht die Luft aus, sie ist bloß im Wandel;</p>
<p><strong>2.</strong> Die Blogs sind der Rohstoff für Konversationen, die die anderen sozialen Medien in Gang bringen, darunter auch jene, die den schnellen Austausch begünstigen (Twitter und Facebook).</p>
<p>Um meine Argumente zu untermauern nutze ich mehrere große Studien, die vor kurzem veröffentlicht wurden.<span id="more-6468"></span></p>
<p><strong>Der Blogospäre geht nicht die Luft aus, sie ist im Wandel</strong></p>
<p>Die Firma eMarketer hat zuerst einen Bericht zur Nutzung von Blogs erstellt, der letzten Monat in den USA erschienen ist: <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/blogging_is_alive_and_well_says_report.php" target="_blank">Blogging is Alive and Well, Says Report</a>. Nicht nicht die Anzahl der Blogbesucher wächst, sondern auch die Zahl der US-Blogger:</p>
<div>
<div id="attachment_11549" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/Bloggingstats1.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-11549" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/Bloggingstats1.jpg" alt="" width="550" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Statistiken der US-Blogosphäre</p></div>
<p style="text-align: center;">
</div>
<p>Diese Zahlen sind nur Prognosen. Dennoch sind die Analysten sehr optimistisch was Blogs angeht, zumindest auf dem US-Markt. Diese Tendenz wird von BlogPulse bestätigt, das bereits ungefähr <strong>150 Millionen aktive Blogs gezählt hat</strong>: <a href="http://www.blogherald.com/2010/09/20/state-of-the-blogosphere-in-2010/" target="_blank">State of The Blogosphere in 2010</a>.</p>
<p>Das Panel ist global und zeigt uns vor allem, dass die englische Sprache in der Blogosphäre überwiegt. Das hängt damit zusammen, dass die englischsprachigen Länder Blogs mehr nutzen. Der Bericht bestätigt ebenfalls die Tendenz zur <strong>Stabilisierung der Schreiberzahl. </strong>Mehrere Dinge können diesen Stillstand erklären:</p>
<p><strong>•</strong> Die Konkurrenz wird immer stärker <strong>aufgrund der Professionalisierung der Blogosphäre </strong>(was weniger motivierte Einsteiger entmutigt) ;</p>
<p><strong>•</strong> Es gibt einfachere Alternativen für Leute, die nur ab und zu schreiben, wie <a href="http://www.tumblr.com/" target="_blank">Tumblr</a> oder <a href="https://posterous.com/" target="_blank">Posterous</a> (und in gewissem Maße auch <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>) ;</p>
<p><strong>•</strong> große Plattformen wie <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">MySpace</a> oder <a href="http://www.skyrock.com/blog/" target="_blank">Skyblogs</a> leiden unter der Konkurrenz zu <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a> ;</p>
<p><strong>• die Konzentration der Plattformen beschleunigt das Schließen von inaktiven Blogs</strong> (aktuelles Beispiel mit der Übernahme der <em>Live Spaces</em> Blogs durch WordPress : <a href="http://wpcandy.com/reports/wordpress-com-will-likely-receive-far-less-than-30-million-users-from-windows-live-spaces" target="_blank">WordPress.com will likely receive far less than 30 million users from Windows Live Spaces</a>).</p>
<p>(&#8230;) Eine andere Studie von Forrester bietet weitere interessante Details: <a href="http://www.forrester.com/go?docid=57523" target="_blank">A Global Update Of Social Technographics</a>. Diese Studie beruht auf Daten von mehr als 275.000 Webusern und <strong>hebt das Entstehen einer neuen Benutzer-Kategorie hervor: die &#8220;Conversationalists</strong>&#8220;, wie es im Englischen heißt.</p>
<div>
<div id="attachment_11553" class="wp-caption aligncenter" style="width: 542px"><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/EuropeanSocialTechnographics.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-11553" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/EuropeanSocialTechnographics.jpg" alt="" width="532" height="550" /></a><p class="wp-caption-text">Verteilung der User von Social Media in Europa (Quelle: Forrester)</p></div>
</div>
<p>Diese neue Kategorie stellt fast ein Drittel der Nutzung von sozialen Medien dar und sorgt dafür, dass die Wachstumskurven der anderen Kategorien zunehmend flacher werden (<em>Creators</em> und <em>Critics</em>). Das Abflachen des Wachstums bei den Blogs erklärt sich also durch die <strong>Explosion der schnellen Konversationen, die das Ausdrucksbedürfnis der User befriedigen:</strong></p>
<div>
<div id="attachment_11554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/MSGrowthWorld.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-11554" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/MSGrowthWorld.jpg" alt="" width="460" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Entwicklung der Nutzung von sozialen Medien in der Welt (Quelle: Forrester)</p></div>
</div>
<p>In Europa und auch in Frankreich kommen gewisse Content-Ersteller also auf eine weniger arbeitsintensive Ausdrucksform zurück (ungefähr 11 % der französischen Erwachsenen erstellen &#8220;soziale&#8221; Inhalte). <strong> </strong></p>
<p>Bedeutet diese Tendenz das Ende der Blogs? Nein, überhaupt nicht, im Gegenteil!</p>
<h3>Die Blogs sind der Rohstoff für Konversationen</h3>
<p>Wir haben also gesehen, dass die Prinzipien des Darwinismus auch in der Blogosphäre zur Anwendung kommen: Nur die Motiviertesten überleben, die anderen entwickeln sich weiter. Diese Evolution ist aber nicht gleichbedeutend mit einer Veränderung der Kräfteverhätnisses: <strong>Die Blogger sind in der Minderheit, aber sie bleiben im Mittelpunkt des Interesses</strong>. Einerseits, weil die schnellen Konversationen nicht spontan entstehen, sie beruhen immer auf einer Quelle (den Blogposts). Andererseits, weil die zahlreichen Nutzer der Konversations-Plattformen (Facebook, Twitter) die Sichtbarkeit der Texte weiter verstärken. Anders ausgedrückt: Je weniger Blogger es gibt, desto sichtbarer werden sie, denn sie werden auf ihrer Plattform nicht der Konkurrenz ausgesetzt (<a href="http://www.socializedpr.com/a-blog-is-a-better-social-media-hub-than-twitter/" target="_blank">A Blog is a Better Social Media Hub Than Twitter</a>).</p>
<p>Dies bestätigt, was ich vor ein paar Monaten bezüglich der <a href="http://www.mediassociaux.com/2010/06/03/de-la-qualite-des-contenus-sur-facebook/" target="_blank">Qualität der Facebook Inhalte</a> festgestellt hatte: Die interessantesten Konversationen entstehen und leben in unmittelbarer Nähre der Inhalte (der Blogs) und verlieren an Bedeutung, wenn sie sich davon entfernen (also durch mehrere Bindungsglieder bei Facebook und Twitter verkettet werden).</p>
<p><strong>Fazit: Auch wenn die Zahlen zeigen, dass das Publikum (quantitatives Kriterium) bei Facebook konzentriert ist, sind die Blogs die Einflußquelle </strong><strong> (qualitatives Kriterium)</strong>. Es wäre daher sinnvoll, eine sowohl qualitative (bei Blogs und Foren, wo Diskussion tiefer gehen) als auch quantitative (bei Plattformen wie Facebook und Twitter, die einem Artikel oder Diskussion als Multiplikator dienen) Einrichtung zu schaffen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Dieser Artikel wurde mit Einverständnis des Autors von E-Blogs gekürzt.</em></p>
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		<item>
		<title>Würdet ihr einen Obdachlosen in die Arme nehmen?</title>
		<link>http://e-blogs.wikio.de/wurdet-ihr-einen-obdachlosen-in-die-arme-nehmen</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingmar Link</dc:creator>
		
				<dc:coverage>uk</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigtes Königreich]]></category>

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		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 19.11.2010 veröffentlicht</i></b><br />Diese junge Britin setzt sich für die Obdachlosen ein, weil sie selber mal kein Dach über dem Kopf hatte. Sie wurde aus unterschiedlichen Häusern rausgeworfen: The Homeless Girl lebte in Hotels und schlief in den Straßen, nun hat sie ein Zuhause gefunden. Aber sie schreibt weiterhin über ein Thema, das heute immer noch tabu ist. Sie möchte nicht als Wortführerin angesehen werden. Sie ist nur eine Stimme. Mit einer packenden Story, die sie mit E-Blogs teilt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a href="http://www.flickr.com/photos/akhir/"><img class="size-full wp-image-7706 " src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/11/5061903009_92b59f6947_b.jpg" alt="" width="538" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Adrian Miles | Flickr, CC Lizenz</p></div>
<p>Ich nehme mal an, dass die meisten Menschen, die dieses Blog lesen, bereits ein Herz für das Schicksal von Obdachlosen und das Leiden anderer haben. Wenn nicht, hoffe ich, dass es nach dem Lesen dieses Posts so sein wird.<br />
Die Wahrheit ist jedoch, dass viele Menschen nicht so wie Ihr denken und als ich am Wochenende in London war, habe ich dies wieder mal festgestellt.<br />
Ich stieg in den Zug an der U-Bahnhaltestelle Moorgate und sah einen Mann, der an der Wand lehnte und weinte.<br />
Ich ging mit der Person, die mich begleitete, an ihm vorbei. Ich wusste, dass es Heuchelei wäre, an ihm vorbeizugehen und ihn zu ignorieren.<br />
Also kehrte ich um und fragte ihn, ob mit ihm alles in Ordnung sei und er sagte Nein. Er bettelte und er hatte es satt, immer zum Teufel geschickt und wie Dreck behandelt zu werden. Ich konnte den Alkohol in seinem Atem riechen.<span id="more-7620"></span><br />
Ich fragte ihn, ob er hungrig sei, er sagte Ja, also wollte ich ihm was zu essen kaufen. Da ich aber wenig Zeit hatte, gab ich ihm einen £5 Schein.<br />
Er war berührt und fragte mich nach meinem Namen, da umarmte ich ihn und gab ihm freundschaftlich die Hand.<br />
Die ganze Zeit über war mein Freund still. Da er nichts sagte, meinte ich: Ich weiß, dass Du genervt bist, aber das ist etwas, das ich machen muss, ich weiß wie es ist, niemanden an seiner Seite zu haben.<br />
Er sagten mir:  &#8220;Es geht nicht ums Geld, aber wenn Du so anfängst, könntest Du hundert Obdachlosen jeweils £2 geben und alles was geschehen würde, wäre, dass sie sich betrinken gehen und Du kein Geld mehr hast.”</p>
<div>
<p>Diese Person kennt mein Blog, hat schon ein paar meiner Posts gelesen und ist ein toller Mensch, aber wie soll man mit Leuten umgehen, deren Einstellung so anders ist als die eigene.</p>
<p>Wie geht Ihr damit um?</p>
</div>
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		<title>Polizeikontrolle und Scharmoffensive</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 09:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingmar Link</dc:creator>
		
				<dc:coverage>fr</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 03.11.2010 veröffentlicht</i></b><br />Bei der Ausführung ihrer Arbeit werden die Polizisten mit allerlei tragischen aber auch komischen Situationen konfrontiert. Den Alltag dieser "Basis-Bullen" erzählt uns Bénédicte Desforges, die gleichzeitig Polizeioberst, berühmte französische Bloggerin und talentierte Schriftstellerin ist. Ihre "chroniques de la police ordinaire" (Chroniken der normalen Polizei) erzählen oft sehr lustige, aber auch rührende und immer authentische Geschichten…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12207" class="wp-caption alignright" style="width: 296px"><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/Camionettepolicejpg.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-12207 " src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/Camionettepolicejpg.jpg" alt="" width="286" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Foto : Rama, Wikimedia Commons</p></div>
<p><strong>Wir kontrollierten Autos auf einer breiten Fahrbahn, </strong>damit wir zwei oder drei Autos parken konnten, ohne den Verkehr zu behindern. Jeder von uns hatte mit seinem Auto zu tun, das ist eine Routineaktion, die wir fast mechanisch ausführen. Führerschein, Fahrzeugschein, Versicherung; wenn alles in Ordnung war, ging es schnell. Manchmal gab es eine kleine Belehrung bei nicht angeschnalltem Gurt und auch ein paar Strafzettel, wenn notwendig.</p>
<p><strong>Ich kontrollierte also die Papiere eines Fahrers, </strong>als meine Aufmerksamkeit sich meinem Kollegen zuwandte, der ein Auto kontrollierte, das ein paar Meter vor mir stand. Er war erstaunlich still, mit baumelnden Armen vor dem geöffneten Fenster. Er rührte sich nicht, schien wie vom Blitz getroffen, sprach auch nicht und sah total verloren aus.</p>
<p>Ich tat ein Schritt zur Seite, immer noch mit den Papieren und meinem Strafzettelblock in der Hand, um zu sehen was los war und die Situation zu verstehen. Ich sah seine erhobenen Augenbrauen und seinen starrer Blick ins Innere des Autos und ich machte mir langsam Sorgen. Schnell bekam ich es mit der Angst zu tun.</p>
<p><strong>Im Sekundenbruchteil hatte mein Vorstellungsvermögen eine ganze Reihe an schrecklichen Szenarien ausgearbeitet.</strong> Der Fahrer war tot. Ein Toter saß neben dem Fahrer. Irgendetwas schreckliches war im Auto, vielleicht ein Tier, möglicherweise ein Reptil, das meinen Kollegen in so einen Schockzustand versetzt hatte. Ein riesiges Reptil. <span id="more-6746"></span>Oder ihm war schlecht geworden, eine Art Anfall und er würde bald umfallen.</p>
<p>Oder jemand hielt ihm eine Pistole ins Gesicht, diskret, ohne dass ich die Waffe sehen konnte. Und diese Vorahnung, die sich in meinem Geist bildete, brachte mich dazu, mich langsam in Richtung des Autos zu bewegen. Mein Herz schlug wie wild und meine Hand ruhte auf meinem Revolver.</p>
<p><strong>Der Fahrer durfte mich auf keinen Fall sehen</strong> und ich schaffte es, mich im toten Winkel des Rückspiegels ran zu tasten. Mein Kollege starrte immer noch etwas dämlich vor sich hin und sah mich nicht. Und ich konnte den Fahrer wegen der Lichtspiegelung im Fenster immer noch nicht sehen. Ich traute mich auch nicht, meinen Kollegen anzusprechen, aus Angst, ich könnte irgendetwas auslösen.</p>
<p>Und dann sah ich es. Eine Szene, die ich mir nie im Leben hätte vorstellen können&#8230; Eine Frau, mit weit hochgezogenem Rock, die sich ihren Schenkel streichelte bis unter den Stoff, immer wieder hin und her.</p>
<p>&#8220;Aaaaah !&#8221; schrie ich. Beide fuhren zusammen, als ob eine Bombe zwischen ihnen explodiert wäre und mein Kollege sah mich an wie jemand, dem man gerade einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet hat.</p>
<p>&#8220;Äh&#8230; es gibt ein Problem mit der Versicherung&#8230; gab er kleinlaut von sich.</p>
<p>— Aha? Ein Versicherungsproblem? Und jetzt versucht sie, die Schatzreserven zu knacken?&#8221;</p>
<p><strong>In der Tat hatte sie es mit einer Scharmoffensive versucht</strong>, nach dem Motto: &#8220;Herr Polizist, wir können uns doch sicher einigen&#8221;. Das kommt manchmal vor. Und sie hatte es fast geschafft. Fast&#8230;</p>
<p>&#8220;Hör mal, hol mir doch bitte meine Strafzettel in dem Auto dort drüben? Ich habe sie aus Versehen auf das Armaturenbrett geworfen, ich habe auch seine Papiere. Du kannst ruhig hingehen, das ist keine Falle.&#8221;</p>
<p><strong>Und dann habe ich das Ganze vor vorne begonnen.</strong></p>
<p>&#8220;Guten Tag, Polizei, können Sie mir bitte Ihre Autopapiere zeigen.&#8221;<br />
Ein paar Augenblicke später hat sie wieder ihren Rock gehoben, aber nur um sich um sich besser hinter ihr Auto hocken zu können und das Nummernschild zu säubern.</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie erkennt man ein falsches Lächeln?</title>
		<link>http://e-blogs.wikio.de/wie-erkennt-man-ein-falsches-lacheln</link>
		<comments>http://e-blogs.wikio.de/wie-erkennt-man-ein-falsches-lacheln#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 07:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
				<dc:coverage>it</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 16.11.2010 veröffentlicht</i></b><br />Ein Psychologieprofessor in Kalifornien hat einen sehr ernst gemeinten Online-Test konzipiert, mit dem man sein Urteilsvermögen testen lassen kann. Es geht darum, zu erkennen, ob ein Lächeln echt oder falsch ist. Ist so etwas also wirklich möglich? Absolut, denn je nachdem man eine Lüge oder die Wahrheit von sich gibt, wird die Bewegung der Gesichtsmuskulatur unbewusst von verschiedenen Teilen des Gehirns gesteuert, was darüber Auskunft geben kann, ob das Lächeln ehrlich gemeint ist oder nicht. Probiert es doch mal aus!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Wer die TV-Serie Dr. House verfolgt, weiß, dass der berühmte Arzt die Körperbewegungen seiner Patienten genau zu analysieren weiß und so herauszufinden vermag, ob sein Gesprächspartner ihn gerade anlügt. Ein Talent, das ihm häufig in die Hände spielt, was er mit höchstem und zynischem Genuss quittiert.</div>
<div>Und ihr da draußen&#8230; <strong>würdet ihr erkennen, wenn euch jemand anlügt? </strong></div>
<div>Jetzt könnt ihr diese Fähigkeit beim &#8220;<strong><a href="http://www.bbc.co.uk/science/humanbody/mind/surveys/smiles/">Spot the Fake Smile&#8221;</a></strong> testen lassen, einem Experiment, mit dessen Hilfe ihr Personen anhand ihres Lächelns als Lügner oder aufrichtige Menschen beurteilen könnt.</div>
<div>Dieses Experiment ist das Werk von <strong>Paul Ekman</strong>, Psychologieprofessor an der Universität von Kalifornien, der einen Großteil seiner wissenschaftlichen Laufbahn der Erforschung der Gesichtsmuskeln gewidmet hat.</div>
<div><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/11/riconoscimentofacce.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10654" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/11/riconoscimentofacce.jpg" alt="" width="281" height="400" /></a></div>
<div>In diesem Foto habe ich 18 von 20 Lächeln richtig zugeordnet! So bin ich nun um eine Fähigkeit reicher, die mir als Pokerspieler in die Karten spielen würde! <img src='http://e-blogs.wikio.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </div>
<div>Ich habe die Ergebnisse gelöscht, damit ihr auch euer Glück versuchen könnt.<span id="more-7502"></span></div>
<div>Auch wenn ein falsches Lächeln einem aufrichtigen Lächeln sehr nahe kommt, unterscheiden sie sich doch wahrnehmbar, weil sie von einer anderen Art Gesichtsmuskeln erzeugt werden, welche ihrerseits von einem jeweils anderen Teil des Gehirns gesteuert werden.</div>
<div>Das falsche Lächeln wird zudem vom bewussten Teil unseres Gehirns ausgeführt und drückt sich über die gesteuerte Stimulierung der Muskeln des Jochbogens aus, welche zum Zusammenziehen der Wangen führen: Diese Muskeln wiederum sind dafür verantwortlich, die Mundwinkel nach außen zu ziehen. Das echte Lächeln dagegen wird unbewusst hervorgerufen und läuft daher automatisch ab. Wenn Menschen an etwas Gefallen finden, erreichen die Signale den Teil des Gehirns, der die Emotionen verarbeitet. Neben der Bewegung der Mundmuskeln führen die Muskeln zur Anhebung des Jochbogens auch zur Aktivierung der Augenmuskulatur, was den  Augen und Augenbrauen einen charakteristischen Zug verleiht.</div>
<p>Die Forscher können nun mithilfe eines Kodifizierungssystems namens <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Facial_Action_Coding_System">Facial Action Coding System (FACS</a>), welches von Professor Paul Ekman und Dr. Wallace V. Friesen der Universität von Kentucky entwickelt wurde, herausfinden, ob jemand lügt oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kuriose Tastaturen: Wie tippten unsere Großeltern?</title>
		<link>http://e-blogs.wikio.de/faszinierende-tastaturen</link>
		<comments>http://e-blogs.wikio.de/faszinierende-tastaturen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 13:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Heidrich</dc:creator>
		
				<dc:coverage>es</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[High-Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tastaturen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://e-blogs.wikio.de/faszinierende-tastaturen</guid>
		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 13.10.2010 veröffentlicht</i></b><br />Wussten Sie, wieso die Tastaturen der Computer mit "qwerty" (oder "azerty" in Frankreich) anfangen? Alles fing mit den ersten Schreibmaschinen 1869 an. Die am wenigsten benutzten Buchstaben (Q,W,Z) wurden neben den am meisten benutzten (A,E) angeordnet, um die Sekretärinnen davon abzuhalten, zu schnell zu schreiben und somit die Metallplättchen zu blockieren, an deren Spitze sich die Buchstaben befanden. Und diese Anordnung haben wir beibehalten. In der Reihe "Kurioses" stellen wir Ihnen heute eine Galerie historischer Tastaturen vor, Schätze, die von dem spanischen Blogger Alvy des Blogs Microsiervos (unter den Top 10 der Technikblogs in Wikio), auf Flickr gefunden wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige der Fotos kurioser Tastaturen, die ich bei meiner Suche nach diesem Thema auf <a href="http://www.flickr.com">Flickr</a> gefunden habe:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/eichin/4260856541/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0011.jpg" border="0" alt="ETAOIN (CC) Mark Eichin @ Flickr" vspace="5" width="500" height="334" /></a></p>
<p>Dies ist eine Tastatur der Linotype-Setzmaschine, mit der früher Bücher getippt wurden, mit der Tastenkonfiguration <span style="font-variant: small-caps; font-size: 110%;">etaoin shrldu</span>, die der Häufigkeit der Verwendung der Buchstaben in der englischen Sprache von oben nach unten entspricht: E ist der am meisten verwendete Buchstabe, danach T, A. etc.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/psd/4389135567/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0021.jpg" border="0" alt="The WHO ARE YOU key (CC) Paul Downey @ Flickr" vspace="5" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Dies ist eine Teletype/Telex-Tastatur aus dem Jahr 1960, mit eigener @-Taste <sup>1</sup>, der kuriosen Taste &#8220;Wer bist Du?&#8221; und einer anderen, um eine Glocke läuten zu lassen.<span id="more-5480"></span></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/schoschie/143020234/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0031.jpg" border="0" alt="Spezial-Tastatur (CC) Niels Heidenreich @ Flickr" vspace="5" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Eine spezielle Tastatur eines öffentlichen Terminals &#8211; besonders hervorzuheben ist das robuste Anti-Vandalismus-Material &#8211; die designmäßig nicht gerade ansprechend ist, auch wenn sie lustige Tasten mit Emoticons aufweist (GLÜCKLICH und TRAURIG) sowie Tasten wie <span style="font-variant: small-caps; font-size: 110%;">http://</span>, <span style="font-variant: small-caps; font-size: 110%;">.com</span>, <span style="font-variant: small-caps; font-size: 110%;">.net</span> etc.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mwichary/2290086766/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0041.jpg" border="0" alt="ONGR (CC) Marcin Wichary @ Flickr" vspace="5" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Eine andere Tastatur eines alten Computers, die einfach keinen Sinn macht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/blakespot/2384298079/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0051.jpg" border="0" alt="Apple Keyboard vs. Apple Lisa Keyboard (circa 1983) (CC) Blake Patterson @ Flickr" vspace="5" width="500" height="346" /></a></p>
<p>Der Unterschied zwischen der Tastatur des  <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Apple_Lisa">Apple Lisa</a> (1983) und der ultradünnen Tastatur des aktuellen Apple. Kurioserweise hat sich ausser dem zentralen Tastenblock und der Reihe der Funktionstasten nicht viel an der Anordnung und Grösse geändert.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mwichary/2225159966/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0061.jpg" border="0" alt="Atari 400 Keyboard (CC) Marcin Wichary @ Flickr" vspace="5" width="500" height="348" /></a></p>
<p>Ein Klassiker: Die Tastatur des <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Familia_Atari_de_8_bits">Atari 400</a>, aus dem Jahr 1979, eine dieser &#8220;Membranen&#8221;-Tastaturen, unpraktisch und mit der lästigen Gewohnheit, schnell kaputt zu gehen.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/axeldeviaje/2054248872/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0081.jpg" border="0" alt="C64 Keyboard (CC) Axel Tregoning" vspace="5" width="500" height="377" /></a></p>
<p>Ein weiterer Klassiker und eine meiner Favoriten, denn mit dieser Tastatur habe ich Tausende von Stunden verbracht: Die Tastatur des Commodore 64 (1982). Anstelle der vier Pfeiltasten des Cursors hatte sie nur zwei und man musste Grossbuchstaben verwenden um sich zu bewegen; es gab eine eigene @-Taste, die aber damals kaum benutzt wurde; eine andere für π (zusammen mit der hochstehenden Pfeiltaste, die auch nicht von grossem Nutzen war). Beide Seiten der Tasten waren mit Symbolen versehen, um Zeichnungen erstellen zu können.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mwichary/2224372417/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0071.jpg" border="0" alt="Sharp MZ-80K keyboard (CC) Marcin Wichary @ Flickr" vspace="5" width="500" height="348" /></a></p>
<p>Eine weitere seltsame Tastatur: Diese der Sammlung von Marcin Wicary eines <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sharp_MZ">Sharp MZ-80K</a>, aus dem Jahr 1978, der mit einem Z80 funktionierte und eine alles andere als normale Tastatur hatte. Unter all den zusätzlichen Symbolen gab es eines für <em>Auge</em> und eines für <em>Nase</em><em> (!)</em> (untere Reihe).</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/julianrod/153208559/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0091.jpg" border="0" alt="Dvorak Keyboard Layaout (CC) Julián Rodríguez @ Flickr" vspace="5" width="500" height="377" /></a></p>
<p>Eine kuriose Art, um die alternative Anordnung der Dvorak-Tastaturbelegung zu üben, auch wenn dies mit den heutigen flachen Tastaturen schwierig ist. Dvorak ist darauf ausgerichtet, mit zwei Händen bedient zu werden und ist theoretisch besser als QWERTY. Diese Anordnung hat sich nie durchgesetzt.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mwichary/2375762849/"><img style="border: 0pt none; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" src="http://e-blogs.wikio.es/wp-content/uploads/2010/10/teclado-0101.jpg" border="0" alt="Olympian-S (CC) Marcin Wichary @ Flickr" vspace="5" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Die Tastatur eines <a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Sinclair_ZX_Spectrum">Spectrum</a>-Klons mit dem Namen Olympian-S, kurioserweise aus dem Jahre 1995, mehr als ein Jahrzehnt nachdem der Spectrum in den 80ern als einer der ersten &#8221;Heimcomputer&#8221; Erfolg hatte.<br />
<em>Anmerkung der Editoren:</em><em><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/julianrod/153208559/"></a></em></p>
<p><em><sup>1</sup></em> <em> Zu der Zeit wurde das @-Zeichen noch als Zuordnungszeichen im Handelsbereich benutzt (z.B. &#8220;10 Gurken @ 50 Pfennig&#8221;)</em></p>
<p><em>Fotos (<acronym title="Creative Commons">CC</acronym>) aus der   eindrucksvollen Sammlung von <a href="http://www.flickr.com/photos/mwichary/2290086766/">Marcin  Wichary</a>,  <a href="http://www.flickr.com/photos/eichin/">Mark Eichin</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/psd/4389135567/">Paul Downey</a>,  <a href="http://www.flickr.com/photos/schoschie/143020234/">Niels   Heidenreich</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/blakespot/2384298079/">Blake   Patterson</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/axeldeviaje/2054248872/">Axel   Tregoning</a> und <a href="http://www.flickr.com/photos/julianrod/153208559/">Julián   Rodríguez</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Fußballfan auf feindlichem Boden</title>
		<link>http://e-blogs.wikio.de/ein-fusballfan-auf-feindlichem-boden</link>
		<comments>http://e-blogs.wikio.de/ein-fusballfan-auf-feindlichem-boden#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 09:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		
				<dc:coverage>it</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>

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		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 24.06.2010 veröffentlicht</i></b><br />Uns allen ist es wohl schon einmal passiert, sich völlig fehl am Platz zu fühlen: Man kommt verkleidet auf eine normale Party, kommt käseweiß Mitte August zum Strand, wo die anderen schon seit Wochen in der Sonne backen... Auch diesem Blogger ist so etwas passiert. Er gibt uns hier eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt, von einem Fußballfan von Palermo zum Besten. Mit ein paar Freunden hatte er das Vergnügen, ein Palermo-Mailand Spiel in der Kurve der Milanisti zu erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-523"></span><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/06/forzapalermo.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-524" title="forzapalermo" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/06/forzapalermo.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Wochenende bei Freunden</strong> aus dem Norden Italiens.<br />
Am Samstag Abend finden wir dann doch die richtige Pizzeria. Richtig in dem Sinne, dass sie einen Fernseher hat, in dem Sky Sport läuft. Das Spiel Palermo-Mailand kann man doch schlecht verpassen.<br />
Nur ist das Lokal, außer dass es einen zu kleinen Fernseher für meine Dioptrien hat, auch Treff/Heim von Mitgliedern eines örtlichen Mailand-Fanclubs.<br />
Geduld (ist die Schwester im Geiste der Vorsicht).</p>
<p><strong>Wir nehmen also Platz</strong>. Wir sind zu viert an unserem Tisch, und nur zwei von uns, meine Freundin und ich, sind Fans von Palermo. Unsere Freunde, Vater und Sohn, sind Lombarden, die etwa so am Fußball interessiert sind, wie sich ein Maulwurf für die Venus von Botticelli begeistert.<br />
Der Kellner, dem mein Akzent nicht entgangen ist, tut so, als ob nichts wäre und eilt zwischen unserem Tisch und den Hooligans vor dem Fernseher hin und her. Speisekarte für uns, Bier für die da drüben. Pizza für uns, Bier für die da drüben. Pizzoccheri für uns und Bier für die da drüben. Bier für uns, Bier für die da drüben.</p>
<p><strong>Bei Anpfiff essen wir</strong>, und die drüben stoßen an.<br />
Palermo scheint, so viel ich auf dem Bildschirm mitkriege, ganz gut zu spielen. Ich kann allerdings keine Spieler unterscheiden, sondern muss je nach Position und Bewegung raten, wer gerade am Ball ist.<br />
Das Spiel entwickelt sich fair und ich zwinge mich, ruhig zu bleiben, wie es mir der Sohn unseres Freundes geraten hat.<br />
Aber dann trifft Bovo, und meiner Freundin entfährt ein Maunzen.<br />
Vor uns eine Kanonade von Flüchen, die Frucht eines einzelnen Gaumenzäpfchens ist. Der Urheber ist ein junger Mann in weißem Trikot, aus dem behaarte Schultern ragen.<br />
Die Flüche gehen unserem Freund durch Mark und Bein, dennoch verzichtet er darauf zu protestieren, um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft nicht auf uns zu ziehen.</p>
<p><strong>Habt ihr schon einmal probiert</strong>, ein Fußballspiel euer Lieblingsmannschaft mitzuverfolgen, ohne euch dabei etwas anmerken zu lassen? Das ist schwer, kann ich euch sagen.<br />
So muss ich zeitweise einfach aufspringen, werde aber sofort an meinen Hosen wieder auf den Stuhl gezogen, ganz so wie ein unartiges Kind.</p>
<p>Eine Flasche Wasser, bitte.<br />
Still oder mit Kohlensäure?<br />
Mit Kohlensäure bitte.<br />
Der Kellner hat die Mineralwasserflasche noch nicht auf den Tisch gestellt, da schießt Hernandes das 2:0.<br />
Wir drücken uns die Hände unter dem Tisch wie heimlich Verliebte, während der Mailänder dort drüben nach allen Regeln der Kunst flucht, dass die Wände erzittern.<br />
Mein Vater und meine Mutter sind altgediente Palermo-Fans und schicken eine Jubel-SMS nach der anderen. Auf diese Weise erkundigen sie sich nach unserem Wohlbefinden, das sie in Gefahr wissen: Solange wir antworten, ist alles gut.</p>
<p><strong>Ich lege eine ungeahnte Neutralität</strong> an den Tag, tausche ein paar technische Meinungen mit zwei Herren aus, die am Nebentisch sitzen. Die schauen mich lächelnd an, fast bin ich überzeugt, sie überzeugt zu haben. In Wahrheit finde ich später heraus, dass sie Fans von Inter sind.<br />
&#8220;Sei mal lieber still&#8221;, rät mir der Junge, der mit uns ist, ein ums andere Mal. Er spürt offensichtlich die Spannung im Grüppchen der Hooligans steigen.<br />
Inzwischen bestellen die noch ein Bier. Ich muss auf die Toilette, die sich direkt neben ihnen befindet.<br />
Mit gesenktem Kopf und schnellem Schritt steuere ich die Tür der Toilette an. Einer dieser verdammten Schwindelanfälle nach dem Aufstehen fährt mir genau dann in den Schädel, als ich dem Fluchenden vorbeigehe, der mich für einen Betrunkenen hält.<br />
Schnell entledige ich mich meiner Last und komme genau in dem Moment aus der Tür, als Seedorf zum 2:1 verkürzt.<br />
Ich halte den Atem vor dem Überschwang des Grüppchens an und kehre ohne zu schwanken zu meinem Tisch zurück.<br />
Ich versuche, im neutralsten Tonfall zu sagen, dass Mailand nicht unterschätzt werden dürfe, dass es sich immer noch um eine klasse Mannschaft handele und dass Palermo jedenfalls überlegen sei. Eigentlich hört mir niemand zu, aber still sein, das geht für mich nicht in diesem Moment.</p>
<p>Zwei Grappe, bitte.<br />
Die Spieler von Palermo sind jetzt ein wenig in der Bredouille. Einige Flüche unterstreichen die Unfähigkeit der Stürmer Mailands, das auszunutzen.<br />
Weiter so, denke ich.<br />
Weiter so, betet meine Freundin. Für unsere Mannschaft und unsere Unversehrtheit.</p>
<p><strong>Und dann dieser großartige</strong>, magische Augenblick von Miccoli, der mit der Leichtigkeit eines Künstlers den Ball ins Netz befördert…<br />
Alles wird auf einmal ruhig.<br />
Der große Flucher flucht nicht mehr.<br />
Unsere Freunde schauen sich etwas verloren an.<br />
Der Kellner stiert mit zwei Margheritas in der Hand die Wiederholung an.<br />
Meine Freundin umfasst meinen Arm.<br />
Ich beherrsche mich so sehr, dass mir der Schrei fast in der Kehle implodiert. Heraus kommt nur ein &#8220;Ja!&#8221;, das sich im allgemeinen Lautstärkepegel der Pizzeria, dem Jubel von Barbera aus dem halblaut geschalteten Fernseher und dem Läuten des Glöckchens, das aus der Küche neue Pizzoccheri meldet, verliert.<br />
Danach geht alles sehr schnell. Das Spiel bis zur Neunzigsten Minute, die SMS mit meinen Eltern, der Abtritt der Fans in Rotschwarz, die Rechnung (geht natürlich auf uns) und der Ausgang, den wir zielstrebig ansteuern.<br />
Im Auto können wir dann endlich wie kleine Jungs auf Klassenreise jubeln.<br />
Der Jubel beim Fußball ist wie das Niesen: Unterdrückt man ihn, kann er der Gesundheit schaden.</p>
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		<title>Musikalienhändler am Rande des Nervenzusammenbruchs</title>
		<link>http://e-blogs.wikio.de/musikalienhandler-am-rande-des-nervenzusammenbruchs</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 07:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
				<dc:coverage>de</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Webkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[<i><b>BEST OF 2010: Dieser Post wurde am 31.08.2010 veröffentlicht</i></b><br />Ein Besuch im Musikgeschäft ist fast wie Urlaub: entspannte Atmosphäre, überall nette Spielzeuge, die man auch anfassen darf, Diskussionen mit Gleichgesinnten... Doch wie steht es um diejenigen, die tagein tagaus die Kreativität der Kunden über sich ergehen lassen müssen? Das deutsche Blog "Social Media Marketing, SEO Blues &#038; Rock'n'roll" weiss die Antwort. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/08/musik.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2859" title="musik" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/08/musik.png" alt="" width="384" height="285" /></a>Wenn man sein Hobby mit dem Beruf verbinden kann, hat man doch  eigentlich schon alles richtig gemacht, oder? Für einen Musiker kann der  tägliche Job in einem Fachgeschäft allerdings auch zur echten Qual  werden, wie man sehen und vor allem hören kann&#8230;<br />
<em> </em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Den <a href="http://www.web-ideas.de/kultur/was-es-heist-in-einem-musikgeschaft-zu-arbeiten/" target="_blank">kompletten Artikel</a> auf dem Blog &#8220;<a href="http://www.web-ideas.de/" target="_blank">Social Media Marketing, SEO Blues &amp; Rock&#8217;n'roll</a>&#8221; lesen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Dieser Artikel wurde von E-Blogs auf <a href="http://e-blogs.wikio.fr/marchand-dinstruments-de-musique-au-bord-de-la-crise-de-nerfs" target="_blank">Französisch</a>, <a href="http://e-blogs.wikio.it/video-negozianti-di-musica-sull%E2%80%99orlo-di-una-crisi-di-nervi">Italienisch</a>, <a href="http://e-blogs.wikio.es/comerciantes-de-musica-al-borde-del-ataque-de-nervios">Spanisch</a> und <a href="http://e-blogs.wikio.co.uk/music-dealer-on-the-verge-of-a-nervous-breakdown">Englisch</a> übersetzt.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Blogger trifft die Landfahrer Frankreichs</title>
		<link>http://e-blogs.wikio.de/ein-blogger-trifft-die-landfahrer-frankreichs</link>
		<comments>http://e-blogs.wikio.de/ein-blogger-trifft-die-landfahrer-frankreichs#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 13:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingmar Link</dc:creator>
		
				<dc:coverage>fr</dc:coverage>
		
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://e-blogs.wikio.de/ein-blogger-trifft-die-landfahrer-frankreichs</guid>
		<description><![CDATA[<b><i>BEST OF 2010 - Veröffentlicht am 11. September</i></b><br />Im vergangenen Sommer hat die Polemik zu der Ausweisung von Roma aus Frankreich die politischen Blogger natürlich in Frankreich, aber auch im Ausland nicht kalt gelassen. Neben der - fast einstimmigen - Empörung kann man hier ein erfrischendes Zeugnis eines französischen Profi-Bloggers lesen. Yann Savidan hat beschlossen, die "Landfahrer", die in seiner Gegend in der Bretagne leben, zu treffen. Er zeigt uns eine ganz andere Perspektive: die der "Landfahrer" auf Frankreich und auf die Politik. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man <strong><a href="http://www.lexpress.fr/actualite/societe/51-campements-de-roms-demanteles_912955.html" target="_self">liest</a></strong> und hört soviel <strong><a href="http://jegpol.blogspot.com/2010/08/on-est-le-12-aout-tout-va-bien.html" target="_self">hier</a> </strong>und da,<strong> </strong>Meinungen, Stellungnahmen bezüglich der <strong>Maßnahmen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brice_Hortefeux" target="_blank">Brice Hortefeux</a></strong> gegenüber den Roma und den Landfahrern, daher habe ich <strong>einen Karavan-Stellplatz besucht, der sich zufällig in meinem Kanton befindet. </strong>Dort wollte ich<strong> </strong>die Leute zu treffen, die in das Visier einer Regierung geraten sind, welche die Ideen vom Rechtsextremisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Marie_Le_Pen" target="_blank">Jean-Marie Le Pen</a> umsetzt.</p>
<p><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/09/voyage1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3493" title="voyage1" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/09/voyage1.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a><br />
Als ich den Bereich betrete, der ihnen zugewiesen wurde, kommen Kinden auf Fahrrädern voller Freude an und empfangen mich mit einem schönen breiten Lächeln und einem <em>Bonjour</em>. Ich richte mich an die Größte der Gruppe: <strong> </strong></p>
<p><em><strong>-Ich würde gerne den Chef des Camps treffen</strong></em></p>
<p><strong><em>-Mama, da will ein Gadscho<sup>1</sup> den Chef sehen</em><br />
</strong></p>
<p>Eine junge Frau kommt aus einem Wohnwagen und ich erkläre ihr, wieso ich hier bin. Sie würde das Reden lieber den Männern überlassen, dann aber kommt <strong>Linda</strong> und ich frage sie, ob wir über die Situation der Landfahrer und über die derzeitige Sicherheitspolitik<sup>2</sup> reden können. Sie ist einverstanden.<span id="more-3076"></span></p>
<p><strong><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/09/voyage2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3494" title="voyage2" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/09/voyage2.jpg" alt="" width="300" height="283" /></a><em>Was halten Sie von den Aktionen der Regierung gegenüber den Landfahrern?</em></strong></p>
<p><em>Die Politiker treffen Entscheidungen uns gegenüber, als ob wir Wilde seien. Wir sind Franzosen wie viele Sesshafte hier. Der einzige Unterschied ist, dass wir in Wohnwägen wohnen. Wenn ein Landfahrer eine Straftat begeht, wird unsere ganze Gemeinschaft angeklagt. Wenn ein Sesshafter eine Staftat begeht, werden nicht alle Sesshaften ins Visier genommen, wieso werden wir anders behandelt? Wir sind seit 600 Jahren Franzosen, viele unter uns sind Angestellte in Unternehmen, wir zahlen Steuern, unsere Kinder gehen zur Schule.</em></p>
<p><em><strong>Was halten Sie von der Lage der Roma, die heute in Frankreich leben?</strong></em></p>
<p><em>Für die Roma ist es noch schlimmer als für uns und ganz ehrlich, ich leide mit ihnen mit. Wenn sie jetzt in Frankreich sind, ist das doch nur weil sie zuhause zehnmal mehr Ungerechtigkeiten ausgesetzt sind, als in Frankreich. In Frankreich können sie ein besseres Leben führen und jetzt, wo der Staat sie abschieben wird, erwartet sie noch mehr Elend.</em></p>
<p>Eine etwas ältere Frau gesellt sich zu uns und sagt mir, dass ihre Eltern während des zweiten Weltkriegs <strong>in das &#8220;Zigeunerlager&#8221; von Montreuil Bellay</strong> deportiert worden waren.</p>
<p>Als ich mir die <a href="http://memoire.du.camp.free.fr/">Gedenkseite</a> dieses Lagers anschaue, lese ich erschütternde Zeugnisse, unter anderem von <strong>MARCEL CATROU</strong>, <strong>ein Gendarm, im Winter 1942 </strong>: <em>&#8220;<strong>Ich erinnere mich an ihren Hunger. Manche sagten immer wieder « Wir werden draufgehen, Herr Gendarm, wir werden krepieren! ». Das waren ihre Worte. Sie sammelten Gras zusammen und Gemüseabfälle. Eines Tages hat einer einen Igel gefangen. Er war überglücklich</strong>.&#8221;</em></p>
<p>Die Unterhaltung mit Linda geht weiter und sie sagt mir, dass sie &#8220;<em>niemals einen Wohnwagen gegen ein Haus tauschen würde. Wir wollen nur Orte mit Duschen, Toiletten, einem Wasserhahn und Strom</em>&#8220;.</p>
<p><em><strong>Haben sich die Beziehungen zur der Bevölkerung verändert, seit den Aussagen von Hortefeux ?</strong></em></p>
<p><em>Was die Politiker sagen beeinflusst alle. Wenn wir jetzt irgendwo ankommen, fragen uns die Gendarmen welche Staatsangehörigkeit wir haben. Einmal hat ein Gendarm mein Mann und meine Kinder mit seiner Waffe ins Visier genommen, weil mein Mann &#8211; zusammen mit vielen Sesshaften &#8211; dabei war, Sperrmüll auf einer Deponie zusammen zu suchen. Ein Tourist hat es gewagt, dem Gendarm zu sagen, dass er sein Verhalten skandalös fand. Da hat er seine Waffe wieder eingesteckt.</em></p>
<p><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/09/voyage3.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3495" title="voyage3" src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/09/voyage3.jpg" alt="" width="100" height="146" /></a>Ich wusste gar nicht, dass die Landfahrer in einem sogenannten Verkehrverzeichnis Buch führen müssen. Wenn dieses Dokument nicht alle 3 oder 6 Monate von der Gendarmerie unterzeichnet wird, gibt es einen Strafzettel von 1500 Euro, der von den zuständigen Behörden ausgestellt wird.</p>
<p><strong>J</strong><strong>ean-Pierre</strong> hat am Ende der Unterhaltung noch folgendes Fazit gezogen: <em>&#8220;Dies sind die letzten Jahre für die Landfahrer. Wir gehen in Richtung einer Einschränkung der Freiheiten. Sie wollen alles kontrollieren&#8230;Hier in dieser Ecke der Bretagne können wir uns nicht beklagen &#8211; wenn wir irgendwo ankommen, werden wir gut empfangen. Aber anderswo?&#8221;</em></p>
<p>Alles war gesagt worden oder fast alles, oder noch nicht genug, aber das ist dann für später oder für nie. In den Augen dieser Leute konnte ich Angst erkennen, Angst was aus ihren Kindern werden würde, die trotz ihrer Unbekümmertheit den Worten der Älteren lauschten.</p>
<p>Der Gadscho hat sich von allen verabschiedet und an den Satz von <strong>Nicolas Sarkozy gedacht: &#8220;Ich werde der Präsident aller Franzosen sein&#8221;</strong>. Er hat an den Präsidenten gedacht, der die <strong>&#8220;Rupture&#8221;</strong>, den Umbruch versprochen hatte. Den Umbruch kann man in der Tat spüren.</p>
<p>Vielen Dank an alle, die ich heute kennenlernen durfte, Kopf hoch und alles Gute!<br />
<br />&nbsp;<br />
<em>Anmerkung der Editoren:<br />
<sup>1</sup>Dieser Begriff bezeichnet die Nicht-Roma oder die Sesshaften<br />
<sup>2</sup></em> <em> Im Sommer kündigte Präsident Sarkozy den Entzug der französischen Staatsangehörigkeit für gewisse Straftäter ausländischer Herkunft an. Unter anderem sollte diese Maßnahme bei Fällen von Polygamie möglich sein. Sarkozy hat ebenfalls Roma-Massenabschiebungen verordnet. </em></p>
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		<title>Die Notwendigkeit von Unruhen in einer Demokratie</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2010 07:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingmar Link</dc:creator>
		
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				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigtes Königreich]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstrationen]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>

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		<description><![CDATA[<b><i>BEST OF 2010 - Veröffentlicht am 16. November</b></i><br />Großbritannien ist in eine historische "Ära der Entbehrung" eingetreten: Über die nächsten 5 Jahre werden 500.000 Jobs im öffentlichen Sektor verschwinden und die angekündigten Sparmaßnahmen betragen bis zu 91 Milliarden Euro. Im Gegensatz zu den Franzosen sind es die Briten nicht gewohnt, zu demonstrieren. Im November sind jedoch 50.000 Studenten durch London marschiert, um gegen die geplante Verdreifachung der Studiengebühren zu protestieren. Der britische Blogger Paul Sagar geht nochmal auf die Gewalt ein und erklärt, wieso Unruhen nicht nur legitim, sondern auch notwendig für die Demokratie sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7643" class="wp-caption aligncenter" style="width: 581px"><a href="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/11/article-1328385-0C00D0C4000005DC-938_634x350.jpg"><img class="size-full wp-image-7643 " src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/11/article-1328385-0C00D0C4000005DC-938_634x350.jpg" alt="" width="571" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Wut: Tausende haben sich vor der Parteizentrale der Tories versammelt | Foto: © AP</p></div>
<blockquote><p>Jene, die Tumulte zwischen der Ober- und Unterschicht verdammen, verurteilen meiner Meinung nach Ereignisse, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass Rom frei geblieben ist. Sie schenken dem Lärm und den Rufen mehr Beachtung als den positiven Folgen, die diese Unruhen mit sich bringen… Und wenn Tumulte der Grund für die Entstehung von Volkstribunen waren, verdienen sie höchstes Lob. Neben der Tatsache, dass sie der Bevölkerung ermöglicht haben, an der Verwaltung teilzunehmen, wurden sie auch eingeführt, um die Römische Freiheit zu wahren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies <a href="http://www.constitution.org/mac/disclivy.txt" target="_blank">schrieb</a> Niccolò Machiavelli in seinen <em>Discorsi, </em>vielleicht das erste große Werk moderner politischer Theorie.</p>
<p>Es wäre übertrieben, die Sorgen Machiavellis über die Stadt-Regierung im italienischen 16. Jahrhundert zu extrapolieren. Aber dennoch habe ich wie Machiavelli kein natürliches Problem mit &#8220;Tumulten&#8221; &#8211; oder wie wir sie heutzutage nennen, Unruhen.</p>
<p>Machiavellis Hauptargument ist, dass Unruhen die <em>Freiheit</em> schützen. Eben weil der römische Plebs die Waffen gegen die Oberschicht ergriff, wurde Letztere daran erinnert, die Dinge nicht zu weit zu treiben. Unruhen sind also ein nützlicher Korrektor und eine Überprüfung der Missbräuche der Mächtigen.<span id="more-7512"></span></p>
<p>Es ist nicht klar, ob sich daran irgendetwas heutzutage verändert hat. Wenn eine Partei aufgrund einer Reihe an Versprechen in die Regierung gewählt wird und diese Versprechen dann systematisch bricht, ist es keine schlechte Sache, wenn die Betrogenen ihren Unmut durch physische, öffentliche Unruhe verdeutlichen.</p>
<p>In der Tat hatte Machiavelli ebenfalls folgende sehr wichtige Ansicht:</p>
<blockquote><p>Wenn man die Ziele des Adels und des Volkes betrachtet, erkennt man, dass die Ersten den großen Wunsch haben, zu dominieren und dass die Letzteren den Wunsch haben, nicht dominiert zu werden und daher einen größeren Wunsch nach einem freien Leben haben… die Menschen aus dem Volk, die diese Freiheit schützen, werden daher besser darüber wachen; denn da sie selber diese Freiheit nicht wegnehmen können, werden sie auch anderen nicht erlauben, sie zu nehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Jene, die Machtpositionen inne haben, suchen Wege, die Schwächeren zu dominieren. Um die Freiheit eines (Stadt-)Staates zu verteidigen, müssen die Regierten die Möglichkeit haben, gegen die Regierenden zurückzuschlagen.</p>
<p>Ihr seht worauf ich hinaus will, auch wenn das Ganze um 500 Jahre aktualisiert werden muss.</p>
<p>Wenn die [Studentenorganisation] NUS eine 50.000-Mann Demo in London organisiert und manche Demonstranten Besitz angreifen, der der mächtigen Konservativen Partei gehört, und dabei gegenüber der Polizei handgreiflich wird, ist das nicht zwangsläufig eine schlechte Sache &#8211; insbesondere wenn niemand ernsthaft verletzt wird.</p>
<p>Natürlich haben die üblichen Verdächtigen bereits die alten Klischees über die &#8220;vereinzelten Unruhestifter&#8221; ausgepackt und die Wichtigkeit eines &#8220;friedlichen Protests&#8221; angemahnt. Doch der Idee, dass Unruhen nie zu rechtfertigen sind, stimme ich nicht zu. Es gibt keinen Grund wieso das Volk<em> </em>bei extremem Unmut nicht physische Gewalt gegen die Mechanismen einer Autorität einsetzen sollte, wenn an ihm ebenfalls Gewalt verübt wird.</p>
<p>Und ich meine Gewalt. Denn wenn eine Regierung beschließt, dass (zum Beispiel) die ernsthaft kranken Diabetiker nicht &#8220;wirklich&#8221; behindert sind und daher über Nacht Behindertenzuschläge halbiert werden &#8211; wodurch manche die Miete nicht mehr zahlen können &#8211; dann ist das eine Form von Gewalt.</p>
<p>Wenn Generationen von jungen Menschen unter der Politik einer Regierung leiden müssen, die akademische Bildung exklusiver macht, und gleichzeitig Berufschancen für Millionen, die bereits arbeitslos sind, weiter verringert &#8211; dann ist das eine Form von Gewalt.</p>
<p>Wenn die Arbeitslosen dazu gezwungen werden, sich <a href="http://badconscience.com/2010/11/08/workfair-slavery-libertarians-and-history/" target="_blank">wie Sklaven</a> in Regierungspläne zu zwängen (<a href="http://crookedtimber.org/2010/11/08/work-for-the-dole/" target="_blank">ultra-teure scheinheilige Tricks</a>, mit <a href="http://stumblingandmumbling.typepad.com/stumbling_and_mumbling/2010/11/small-truths-big-errors.html" target="_blank">ein paar vereinzelten Klatschpresse-Hassfiguren als Zielscheibe</a>) – dann ist das eine Form von Gewalt.</p>
<p>Kurz gesagt: Wenn eine Regierung systematisch die Interessen und das Gemeinwohl von Bürgern angreift, ist das eine Form von Gewalt. Dass diese Gewalt durch bürokratisches Mandate und die Mechanismen des Beamtentums verübt wird, ist irrelevant. Die Beschlüsse der jetzigen Koalitionsregierung sind Angriffe auf die Struktur der britischen Gesellschaft und das britische Volk.</p>
<p>Gestern haben sich zehntausende Studenten in London versammelt. Manche haben die Polizei bekämpft und versucht, Eigentum des Staates und der konservativen Partei zu beschädigen. Gut. Britische Bürger sollten dies wieder und wieder tun, bis unsere &#8220;Herren und Meister&#8221; verstehen.</p>
<p>Wenn Unruhen die Freiheit Roms gesichert haben, können sie vielleicht auch den Wohlstandstaat in Großbritannien wahren. Wer soll denn sonst diese <a href="http://badconscience.com/2010/10/05/the-unconservative-conservatives/" target="_blank">radikale und zerstörerische Dampfwalze stoppen</a>? Nicht Nick Clegg, das steht fest.</p>
<p>–</p>
<p>UPDATE: Ich sollte &#8211; in einem nutzlosen Versuch, Verwirren und Missverständnis zu vermeiden &#8211; etwa klar machen: Menschen starten normalerweise keine Unruhen, außer sie sind <em>wirklich sauer</em>.  Wenn irgendwann genügend Menschen sauer sind, so dass sie Unruhen starten, heißt das, dass die Dinge wirklich schlecht stehen und dass dies ein dramatischer Weckruf für die aktuelle Regierung ist. Und dieser Mechanismus ist genauso effektiv in Hinsicht auf politischen Druck und Sicherheit wie vor 500 Jahren.</p>
<p>Außerdem denke ich, dass die Leute fehlgeleitet sind, wenn sie einen moralischen Unterschied zwischen Vandalismus an unserem Wohlstand, durchgeführt von einer Minderheit privilegierter Millionäre, und dem Zerstören von ein paar Fenstern in London sehen. Insbesondere wenn sie feststellen, dass Ersteres schön und gut sein soll, aber Letzteres absolut verwerflich und ablehnenswert sein soll. Oder wenn sie das Vorkommen von Letzterem nicht mit dem Verhindern des Ersteren in Verbindung bringen können.</p>
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		<title>Wie sind wir früher ohne Handy ausgekommen?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 14:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingmar Link</dc:creator>
		
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				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigtes Königreich]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[<b><i>BEST OF 2010 - Veröffentlicht am 4. November</b></i><br />Erinnert ihr euch an die Zeit, als man noch Telefonkabinen benutzte? Das war im letzten Jahrhundert, aber dennoch nicht so lange her, und heute stehen wir alle vor dem einen Geheimnis: Wie zum Teufel haben wir vorher ohne Handy existiert und vor allem, wie haben wir unser Liebesleben hinbekommen? Die britische Bloggerin Emily O. erklärt es uns…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7159" class="wp-caption alignright" style="width: 331px"><a href="http://www.flickr.com/photos/jenniferboyer/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-7159 " src="http://e-blogs.wikio.de/wp-content/uploads/2010/10/262288506_51950d4fbd_b.jpg" alt="" width="321" height="428" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Anosmia | CC Lizenz | Flickr</p></div>
<p>Alle Treffen, die wir im letzten Halbjahr hatten, wurden ohne Mühe via SMS organisiert. Wir mussten uns nicht mal anrufen. Leute eines gewissen Alters (wie ich) erinnern sich an das harte Leben vor den Handys.</p>
<p>Es war wirklich hart. Hier die traurige Geschichte:</p>
<p>Mein Mann und ich haben ein Jahr vor unserem Uniabschluss begonnen, uns zu sehen. Ich war in London und er war oben im Norden. Wir hatten keine Handys. Wir hatten keine Emails. Wir hatten nicht mal Festnetz (schrecklich oder?). Was haben wir also gemacht? Wir schrieben uns Briefe und machten Termine in Telefonkabinen aus.</p>
<p>Ich hatte die Nummer einer Telefonkabine auf seinem Campus und er hatte die Nummer einer Kabine in der Nähe meiner Wohnung. Und an einer gewissen Uhrzeit gingen wir beide in die Telefonkabine und wechselten uns ab, bis unsere Münzen alle waren. Traurig, oder?</p>
<p>Meine Telefonkabine befand sich in einer zwielichtigen Straße in Süd-Tottenham. Die Art von Straße, in der Drogen offen verkauft und gekauft werden. Und komische Männer gingen mit einem in die Telefonkabine. Ich mache keine Witze. Ich war einmal in einer Kabine, als so ein Typ reinkam und mich drei oder vier Minuten lang anstarrte und dann wieder ging. Glücklicherweise hat er mir nichts angetan. Ich sagte meinem zukünftigen Ehemann: &#8220;Okay, da ist so ein Typ mit mir hier drin. Vielleicht kannst du jemanden beauftragen, die Polizei zu holen?&#8221;<span id="more-6895"></span></p>
<p>Ein andermal habe ich eine Telefonkabine in der Tottenham Court Road benutzt. Mein Ehemann und ich haben uns damals nicht sehr oft gesehen, daher waren unsere Gespräche normalerweise lang. Da diese Kabine sich in einer Nebenstraße befand, dachte ich mir, dass sie nur wenig benutzt wurde. Aber bald kam eine wütende Frau an, die wie wild an die Kabinentür hämmerte. Nach fünf Minuten Hämmern, gab ich nach und verließ die Kabine.<br />
&#8220;-Keine Hektik, Schatz<br />
-Verpiss Dich.&#8221;</p>
<p>Wisst Ihr, sowas fehlt mir seit ich nicht mehr in London lebe &#8211; und seit ich ein Handy habe. Vielleicht sollte ich meines loswerden und wieder in diese Kabinen zurückkehren, die nach Urin stanken, die 20 Pence-Stücke ablehnten und zu Zankereien führten. Nutzt irgendjemand noch Telefonkabinen oder dienen sie nur noch als Zielscheibe für gelangweilte Vollidioten, die Pflastersteine darauf schmeißen?</p>
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