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    <subtitle>Gedanken eines bloggenden PR-Menschen</subtitle>
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        <title>Info-Blackout bei den Klagenfurter Stadtwerken</title>
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        <published>2009-11-16T22:12:48+01:00</published>
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        <summary>Im neuen Jahr halte ich am eDay der Kärntner Wirtschaftskammer wieder Impulsreferate. Diesmal zum Thema "Online Reputation als Schlüssel zum Erfolg". Seit Tagen gehe ich jetzt mit Ideen für meine Keynote schwanger. Heute Abend durfte ich jedoch selber spüren, was...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p style="text-align: left; margin-bottom: 0.46cm; line-height: 0.53cm"><span size="5;" style="font-family: TrebuchetMS, sans-serif"><span style="font-size: 17px;" /></span></p><span size="5;" style="font-family: TrebuchetMS, sans-serif"><p style="text-align: left; margin-bottom: 0.46cm; "><span style="font-family: 'Trebuchet MS', Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small; line-height: 15px;" /></span></p></span><font face="'Trebuchet MS', Verdana, sans-serif"><p><span style="font-size: small; line-height: 15px;" /></p><p>Im neuen Jahr halte ich am eDay der Kärntner Wirtschaftskammer wieder Impulsreferate. Diesmal zum Thema "Online Reputation als Schlüssel zum Erfolg". Seit Tagen gehe ich jetzt mit Ideen für meine Keynote schwanger. Heute Abend durfte ich jedoch selber spüren, was es heißt, einem Unternehmen zu vertrauen oder eben zu misstrauen. Was war geschehen? Stromausfall in meinem Stadtteil. Kein großes Thema, es sei denn im oberen Stock wohnt eine 83Jährige Dame und hat Angst. Es sei denn das Baby braucht Fläschchen. Es sei denn das Haus wird mit Stom geheizt.  Was hat das mit der Homepage meines Stromversorgers zu tun? Was mit Vertrauen, mit (online) Reputation und alledem? Eine ganze Menge wie ich finde. </p><p>In diesen Minuten, in denen ich mit der Taschenlampe durch die Wohnung tappte, hätte es extrem gut getan, hätte man auf der <a href="http://www.stw.at/index.html" target="_blank">Homepage des Stromversorgers</a> einen Ticker vorgefunden, der auf die Netzprobleme hingewiesen hätte. Von einer Dark-Site gar nicht erst zu sprechen! Das wäre überhaupt keine große Sache gewesen, wegen der man hätte Presseaussendungen verschicken müssen. Eine Minimal-Info-Architektur hätte dafür völlig ausgereicht. "Achtung - Stromausfall in Klagenfurt /Waidmannsdorf - voraussichtliche Dauer 20 Minuten" oder dergleichen. Diese einfache Maßnamen hätte dafür gesorgt, mir und vielen anderen Sicherheit zu geben, hätte dazu beigetragen, Vertrauen zu schaffen in einen Stomversorger, der mit mir spricht, der für mich da ist wenn ich ihn mal brauche und das nicht bloß in Form eines Aktuell-Buttons auf seiner verdammten Homepage.  </p><p>Als ich mich durch besagte Homepage klickte, fielen mir all diese super-bescheuerten Textbausteine auf, all der PR-Sprech, den ich schon selber nicht mehr hören kann. Er kotzt mich schlicht und ergreifend an, in seiner, an allen meinen (Informations-) Bedürfnissen geschickt vorbeizielenden Art. Wer redet hier mit mir, ein Konzern, eine Agentur, ein System? Wer glauben die wer ich bin? Kann es sein, dass hier Leute sitzen, die ernsthaft annehmen, ich würde mich für die Historie des Konzerns interessieren, für den <a href="http://www.stw.at/index_11183.asp" target="_blank">Lyrikpreis</a>, für das <a href="http://www.stw.at/index_11174.asp" target="_blank">Gewinnspiel Jazz-Club</a>, für <a href="http://www.stw.at/9641.asp" target="_blank">Bilder vom Vorstand</a> oder aber für salbungsvolle Texte wie diesen hier:  </p><blockquote><p>Mehr als 50.000 Stromkunden vertrauen uns und sind Partner der Energie Klagenfurt GmbH. Wir liefern diese unverzichtbare Energie rund um die Uhr unseren Kunden direkt ins Haus, zum Arbeitsplatz oder ins Unternehmen. Auch ein Großteil der Klagenfurter Betriebe aus Industrie, Gewerbe und Handel arbeitet seit Jahren eng mit uns zusammen und schätzt unser umfangreiches Servicepaket. Strom als Quelle für Licht, Wärme und Kraft ist längst allgegenwärtig. Aber auch die boomende Informations- und Kommunikationstechnologie ist ohne Strom undenkbar.  Wir stehen unseren Kunden als verantwortungsvoller Energiedienstleisterjederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. Dabei setzen wir auf regionale Stärke und die Kompetenz unserer erfahrenen Mitarbeiter. Die Nähe zum Kunden und deren beste Betreuung ist unser oberstes Unternehmensziel. Unser Motto:"Rundum Sorglos". </p></blockquote><p><span style="background-color: #ffff80; "><strong>Solcher PR-Sprech ist nicht nur eine Zumutung für den Lesefluss, er ist vielmehr eine persönliche Beleidigung. Ja ich fühle mich von Unternehmen die auf ihrer Homepage so mit mir sprechen beleidigt (ich sag gar nicht geistig unterfordert).</strong></span> Ich bin sauer auf Unternehmen, die denken, mich würde derart gequirlter Unternehmens-Quatsch interessieren, mit dem sie sich hier selbst ins beste Licht zu rücken versuchen. Mit dem sie nicht über meinen Nutzen sondern einzig über sich selbst reden. Tragen solche Inhalte dazu bei, Vertrauen aufzubauen? Geben sie Konsumengen Sicherheit? Sind sie in der Lage einen konkreten Nutzen zu stiften?  </p><p>Mir ging es mit diesem Post gar nicht mal ums Web 2.0. Nein! Das wäre nun für Kärntner Verhältnisse doch entschieden zu weit gedacht. Ein Twitter-Stream der Stadtwerke Klagenfurt, in unverdächtigen Zeiten hochgezogen und über die Monate hinweg konsequent verfolgt, hätte in Minuten wie diesen goldeswerte Informationen liefern können. Ich würde den Stadtwerken Klagenfurt auf Twitter selbstverständlich followen, da sie mir im Fall des Falles ja rasche und damit unglaublich relevante Infos zB zu einem Blackout in meinem Stadtteil liefern könnten. Wie wäre es auch mit einem SMS Dienst? Aber was die Stadtverwaltung in San Francisco <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/06/san-francisco-setzt-auf-twitter.html" target="_blank">in Sachen Customer Care</a> tut, das brauchen wir doch nicht. Da fällt mir schon wieder ein neuer Slogan ein für die nächste Landtagswahlen in Kärnten: "Klagenfurt darf nicht San Francisco werden"...  </p><p /><p /></font><p /><p /><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/3_SL-Vo3Afs" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Stop s37: Eine Bürgerinitiative im Social Web</title>
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        <published>2009-11-13T11:43:07+01:00</published>
        <updated>2009-11-16T12:05:28+01:00</updated>
        <summary>Es war gar nicht leicht, meinen Gesprächspartner davon zu überzeugen, mir über die Kommunikationsarbeit der Bürgerinitiative zu erzählen. Mit PR-Agenturen hätte man bereits schlechte Erfahrungen gemacht, hieß es. Einige eMail und Telefonate später saß dann Hans Stocker bei mir auf...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Es war gar nicht leicht, meinen Gesprächspartner davon zu überzeugen, mir über die Kommunikationsarbeit der Bürgerinitiative zu erzählen. Mit PR-Agenturen hätte man bereits schlechte Erfahrungen gemacht, hieß es. Einige eMail und Telefonate später saß dann Hans Stocker bei mir auf der Couch und erzählte aus dem spannenden Innenleben der <a href="http://verkehrt.info/" target="_blank">Bürgeriniative Stop s37</a>, die in ihrer Kommunikationsarbeit auch auf Social Media setzt. Danke für das Vertrauen! </p>

<object height="344" width="600"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0cpQ9sRikAk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="344" src="http://www.youtube.com/v/0cpQ9sRikAk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="600" /></object>

<p>Wer oder was ist stop S37? s37 Steht für die Schnellstraßenverbindung zwischen Klagenfurt in Kärnten und Judenburg in der Steiermark, die laut den Plänen der <a href="http://www.asfinag.at/" target="_blank">ASFINAG</a> (Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft) streckenweise zu einer Autobahn ausgebaut werden soll. </p>

<object height="344" width="600"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zMuibBXD3M8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="344" src="http://www.youtube.com/v/zMuibBXD3M8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="600" /></object>

<br /><p>Entlang der Straße haben sich bislang in Summe <a href="http://systemstatic.info/s37neindanke/index.php?id=1" target="_blank">16 Bürgerinitiativen</a> gebildet, die gegen dieses Vorhaben auftreten. Mit teils unkonventionellen Mitteln, wie bemalten Strohballen und Transparenten, die entlang der Schnellstraße aufgestellt wurden und auf das Anliegen der Bürgerinitiative hinweisen.</p>

<object height="344" width="600"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Arco6Jqlshs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Arco6Jqlshs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="600" /></object>

<p />

<p>Einige Aspekte sind für mich besonders wichtig</p>

<p>a) Social Media wird von der Bürgerinitiative dafür eingesetzt um die Mainstream-Medien zu informieren jedoch vor allem auch dazu, um quasi an ihnen vorbei die eigene Story zu lancieren</p>

<blockquote><p>b) Die Bürgerinitiative schielt mit seinen Web 2.0 Aktivitäten gar nicht auf ein Massenpublikum. Die Leute die man bereits jetzt damit erreicht jedoch wären Key-Influencer. Die mit diesen Key-Influencern entstehenden Netzwerkeffekte wiegen den Einsatz an Zeit und Mittel jedoch mehr als auf, so mein Gesprächspartner.</p>

</blockquote>

<p>Ich habe mich damals auf der Uni ein wenig mit sogenannten "neuen Sozialen Bewegungen" beschäftigt. Ein hoch spannendes Thema übrigens! Doch die Kosten, die diese Bewegungen vor 20 Jahren für ihre Aktivitäten, Flugzettel, Zeitungsinserate aufzuwenden hatten, müssen beträchtlich gewesen sein. Dieser Umstand hat sich heute massiv gewandelt. Wenn man sich ansieht, wie sich die Bürgerinitiative Stop s37 und <a href="http://dietiwag.org/">zahlreiche</a> <a href="http://twitter.com/anrainer">andere</a> heimische (Protest-) Bewegungen der Sozialen Medien annehmen, so bedeutet diese weitreichende Folgen für die Kommunikation von Unternehmen, Marken und Agenturen. <span style="background-color: #ffff80; "><strong>Wenn sich Gespräch, wenn sich Aktivismus immer stärker virtualisiert, dann muss dieser Umstand auch in der Unternehmenskommunikation entsprechend berücksichtigt werden, will man den Zielsetzungen strategischer Kommunikation wie beispielsweise gegenseitiges Verständnis Verhaltensänderung, Information, Dialog, etc. gerecht werden.</strong></span> Genau um das ging es mir hier.</p>

<p>Sorry für die Video Qualität. Das geht beim nächsten Mal besser...Auch den Kärntner Slang werde ich mir beim nächsten Mal verkneifen. Schließlich hört ja hier die ganze Welt zu :)</p>

<p />

<p>YouTube Kanal <a href="http://www.youtube.com/user/S37neindanke">s37 Nein Danke</a><br />YouTube Kanal von <a href="http://www.youtube.com/user/johannstocker" target="_blank">Herrn Stocker<br /></a></p>

<p>Das Verkehrt-<a href="http://verkehrt.info/" target="_blank">Blog</a><br /><span>Die Info <a href="http://www.verkehrt.info/">Seite von Stops37</a></span></p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/I09NvEZsNg0" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Twitter-Listen: Die neuen Felsen in der Online Brandung</title>
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        <published>2009-11-12T21:25:15+01:00</published>
        <updated>2009-11-12T21:25:15+01:00</updated>
        <summary>Was die Geilheit auf möglichst viele Follower anrichten kann, habe ich hier am Blog ja vor einigen Monaten vorzeigen dürfen. Mit keinem anderen Post habe ich je mehr Kommentare erhalten als auf diesen. Nun ja, aus Schaden wird man bekanntlich...</summary>
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            <name>Ed Wohlfahrt</name>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Was die Geilheit auf möglichst viele Follower anrichten kann, habe ich <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/07/reputationsdesaster-via-needfollowercom.html" target="_blank">hier am Blog</a> ja vor einigen Monaten vorzeigen dürfen. Mit keinem anderen Post habe ich je mehr Kommentare erhalten als auf diesen. Nun ja, aus Schaden wird man bekanntlich klug. Und die mühsame Konsolidierung meines Twitter Accounts - sprich das Rauswerfen von Selbstdarstellern, Spamern und barbusigen Avataren - verläuft entsprechend erfolgreich</p><p><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0128758dd014970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Bild 3" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0128758dd014970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0128758dd014970c-800wi" title="Bild 3" /></a> <br /> </p><p>Nun hat der Micro-Blogging-Dienst Twitter vor einigen Wochen die sehnlich erwartete Listen-Funktion eingeführt und damit das Tor aufgestoßen zu weit mehr Nutzen! Noch ein paar andere Dinge sind neu: So können beispielsweise nur noch 1.000 neue Twitterer hinzugefügt werden. Ein Umtand, mit dem man den Twitter-Spam eindämmen will. Viele haben einfach gefollowt was das Zeug hält, in der Hoffnung, dass ihnen ein Teil davon (automatisch oder aus einem Reflex heraus) zurück folgt. Heraus kommen Gespräche die keiner braucht. Heraus kommen Follower die nichts bringen. Was aber sind Listen?</p><p><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0128758db637970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Twitter Listen" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0128758db637970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0128758db637970c-800wi" title="Twitter Listen" /></a> <br /> </p><p>Neuerdings können von jedem Nutzer Twitter-Listen angelegt werden. Hierfür wird eine Liste benannt und dann mit frei wählbaren Twitterern befüllt. Je nach Lust und Laune sozusagen. Warum das Sinn macht? Weil man dann nicht mehr allen "zuhören" muss, die man irgendwann mal gefollowt hat und die man aufgrund mangelnder Konsequenz einfach mitschleppt. Listen ermöglichen es, den Kreis jener Personen, deren Tweets einem wirklich wichtig sind, maximal eng zu fassen. Das hat den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit, etwas von ihnen zu verpassen geringer wird, als sie es wäre, wenn man eben 500 oder meinetwegen 1.500 Leuten folgt. </p><p>Ein Aspekt der mit der neun Listenfunktion auf Twitter einher geht, hat mit Online Reputation zu tun und ist nun auf jedem Twitter Profil rechts neben der Zahl der Follower sichtbar: Es handelt sich dabei um die Anzahl der Listungen des betreffenden Twitter-Accounts in den von anderen angefertigten Listen.</p><p><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0128758db0b1970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Twitter Listen" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0128758db0b1970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0128758db0b1970c-800wi" title="Twitter Listen" /></a> <br /> </p><p>Leute die gelinde gesagt scheiß Inhalte bieten, werden von anderen nicht gelistet, solche die über Twitter dazu in der Lage sind anderen Nutzen zu stiften und mit anderen interagieren jedoch sehr wohl. Meiner Meinung nach tritt damit die Anzahl der Follower in den Hintergrund. <span style="background-color: #ffff80; "><strong>Es ist also nicht mehr wichtig, möglichst viele Follower zu haben, das geht bekanntlich durch einige Zahl- und Spam-Programme recht einfach heutzutage, sondern darum, ausgewählt und durch Listen geadelt zu werden.</strong></span> Damit werden Listen sozusagen die Felsen in der Twitter-Brandung, da sie anderen den Weg weisen. Zu "Bandung" ist es zu "BrAnding" nicht mehr weit und auch das lässt sich über Twitter gut bewerkstelligen. Schaffe ich es, in vielen Listen dabei zu sein, sagt mit das nicht nur, dass ich guten Twitter-Content abgeliefert habe und anderen nützlich bin (ein ganz zentraler Aspekt in Social Media übrigens!), sondern weist anderen auch den Weg (zu mir) bzw. gibt ihnen die nötige Sicherheit, mir (auf Twitter und vielleicht anderswo) Gehör zu schenken. Und dass Vertrauen online wie offline Erfolg bedeutet, ist hinlänglich bekannt!</p><p /><p /><p /><p /><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/xMayH407LBg" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Neuer Name neues Glück: Aus Hochegger wird QCOM</title>
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        <published>2009-10-30T11:28:46+01:00</published>
        <updated>2009-10-30T11:28:46+01:00</updated>
        <summary>Seit wenigen Tagen ist es amtlich. Die ins Trudeln geratene Österreichische PR-Agentur HocheggerCOM hat sich umbenannt und heißt jetzt QCOM. Die Umbenennung wurde nötig, nachdem Agenturchef Dr. Peter Hochegger seiner Agentur durch die BUWOG-Affäre einen massiven Reputations-Schaden beschert hatte. Ich...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Seit wenigen Tagen ist es amtlich. Die ins Trudeln geratene Österreichische PR-Agentur HocheggerCOM hat sich umbenannt und heißt jetzt QCOM. Die Umbenennung wurde nötig, nachdem Agenturchef Dr. Peter Hochegger seiner Agentur durch die <a href="http://www.format.at/articles/0938/525/253522_s7/buwog-deal-der-immobilienverkauf-goldgrube-freunde-grasser" target="_blank">BUWOG-Affäre</a> einen massiven Reputations-Schaden beschert hatte. Ich hab <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/10/hochegger-eine-pragentur-kämpft-um-ihren-guten-ruf.html">hier am Blog</a> bereits darüber berichtet. Hier dazu die <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091028_OTS0129" target="_blank">offizielle Erklärung</a> der Agentur. Hier ein <a href="http://derstandard.at/fs/1256256024607/Neustart-Aus-Hochegger-wird-Q-COM" target="_blank">Artikel aus dem Standard</a> Online mit Kommentaren, in denen der neue Name rege diskutiert wird. </p><p>Ich hab mal eine <a href="http://search.twitter.com/search?q=qcom" target="_blank">Twitter Abfrage</a> auf den Begriff "Qcom" gemacht und gesehen, dass es in den USA ein Unternehmen namens <a href="http://www.qualcomm.com/">Qualcomm</a> Inc. gibt, das eben so, nämlich QCOM abgekürzt wird. Auch eine Google Suchanfrage auf google.at zeigt, dass die PR-Agentur noch viel vor hat, was die Steigerung ihrer online Reputation bzw. den damit einhergehenden Aufbau von Vertrauen und Integrität anlangt. Aber nachdem bekanntlich jeden Anfang ein Zauber inne wohnt: Glück auf!</p><p><a href="http://www.google.at/search?hl=de&amp;source=hp&amp;q=qcom&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=" onclick="window.open(this.href,'_blank','scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false" style="display: inline;"><img alt="aus hochegger wird qcom" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a63ce8b9970b image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a63ce8b9970b-800wi" title="aus hochegger wird qcom" /></a> <br /> </p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/SSiVXm5WLlQ" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>123people: Proaktiv kommunizieren via Twitter</title>
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        <published>2009-10-29T13:21:32+01:00</published>
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        <summary>Neulich hatte ich echt ein gutes Händchen. Gehöre ich normalerweise nicht zu den Heavy-Usern des Microblogging-Dienstes Twitter, klickte ich mich mehr oder weniger zufällig durch meine gespeicherten Suchanfragen wie "onlineReputation" oder "onlinePR" und stieß dabei auf eine aktuelle Story, die...</summary>
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            <name>Ed Wohlfahrt</name>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Neulich hatte ich echt ein gutes Händchen. Gehöre ich normalerweise nicht zu den Heavy-Usern des Microblogging-Dienstes Twitter, klickte ich mich mehr oder weniger zufällig durch meine gespeicherten Suchanfragen wie "onlineReputation" oder "onlinePR" und stieß dabei auf eine aktuelle Story, die gerade in die Social Sphere zu sickern begann. Was war los? </p><p>Die Personensuchseite <a href="http://www.123people.at/" target="_blank">123people</a>, laut Österr. Webanalyse die 2. größte Site Österreichs, bekam den <a href="http://bigbrotherawards.at/2009/Hauptseite" target="_blank">Big Brother Award</a> in der Kategorie Marketing verliehen. Mit dem Datenschutz-Preis verhält es sich wie mit der "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Himbeere" target="_blank">Goldene Himbeere</a>", die den schlechtest schauspielernden, angezogensten, etc. Hollywood-Stars vergeben wird. Ein Preis also, den niemand haben will, für den alleine nominiert zu sein schon negativ Publicity bedeutet.</p><p>Ich habe hier am Blog schon mal <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2008/09/achtung-reputationsfalle-tagclouds.html" target="_blank">meine Meinung</a> über 123people und andere Personensuchmaschinen kundgetan. Das Thema Personensuche ist datenschutzrechtlich heikel, was nicht zuletzt dazu geführt hat, das manche Blogger derlei Suchmaschinen sehr kritisch oder offen ablehnend gegenüber stehen. Aber darauf will ich hier nicht hinaus. Mir geht es um die Kommunikation genau gesagt um die Twitter-Kommunikation von 123people rund um die offiziell gewordene Verleihung des Big Brother Awards vergangenen Sonntag. Mir geht es darum, zu zeigen, wie 123people Twitter benutzte, um mit für sie relevanten Dialogpartnern zu sprechen. Der PR-Praktiker ist bekanntlich nicht selten in der Situation, in Zeiten, in denen ein Issue so richtig hochkocht, sein "Ja aber..." anzubringen, also seine Version der Geschichte zu erzählen.</p><p>Am Sonntag, den 25. Oktober 2009, wurde offiziell, dass 123people mit dem Big Brother Award "ausgezeichnet" wird. Einige der bei der Verleihung anwesende Personen twittern darüber und ihre Tweets werden in Form von Re-Tweets weitergetragen. Wen es interessiert, schaut sich <a href="http://search.twitter.com/search?max_id=5254600074&amp;page=8&amp;q=123people" target="_blank" title="123people im Gespräch">hier</a> am besten den ganzen Gesprächsverlauf auf Twitter an. Auch <a href="http://twitter.com/EdWohlfahrt/statuses/5154271178" target="_blank">ich</a> zwitscherte über die Verleihung, wurde von <a href="http://twitter.com/muesli/statuses/5154377608" target="_blank">Helge</a> weitergetragen and so on... Interessant dabei war, dass ich bereits wenige Minuten nach meinem Tweet folgenden Message von <a href="http://i5invest.com/team/bernhard_lehner.html" target="_blank">Bernhard Lehner</a>, seines Zeichens Marketing und PR-Verantwortlicher Europe von <a href="http://i5invest.com" target="_blank">5invest</a> und damit auch für 123people zuständig, erhielt, die mich auf seine Version der Geschichte von 123people führte.</p><p><a href="http://twitter.com/bernhardlehner/status/5154709399" style="display: inline;"><img alt="Tweet 123people" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a689c1b6970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a689c1b6970c-800wi" title="Tweet 123people" /></a> <br /> </p><p>Am Unternehmensblog hatte 123people nämlich alle Zeit und vor allem auch jeden Platz der Welt, <a href="http://www.123people.de/blog/2009/10/25/falsche-fakten-schlampig-recherchiert-big-brother-award-fur-123people/" target="_blank">seine Sicht der Dinge</a> zu unterstreichen und klar zu machen, warum der Big Brother Award ihrer Ansicht nach zu unrecht vergeben wurde. Und 123people legte noch nach, nein, falsch! es unterstrich seinen Standpunkt auch ein zweites und drittes Mal. Dies über einen zweiten Twitter-Account. Ist also schon recht praktisch, mehrere Accounts zu haben, oder?! Darüber hinaus zeigt 123people Interessierten gleich auch den Weg zum Pressebereich. Das nenne ich nutzenstiftene online Kommunikation.</p><p><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a689c4a8970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Bild 10" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a689c4a8970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a689c4a8970c-800wi" title="Bild 10" /></a> <br /> </p><p><a href="http://twitter.com/123People/status/5155162985" style="display: inline;"><img alt="onlinePR edwohlfahrt twitterpr" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a63332c5970b image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a63332c5970b-800wi" title="onlinePR edwohlfahrt twitterpr" /></a> <br /> </p><p>Und last but not least verschickte das Unternehmen - natürlich auch über Twitter - die Info, dass der CEO des Unternehmens, Russell E. Perry für Rückfragern und Interviews zur Verfügung steht. Wow!</p><p><a href="http://twitter.com/123People/statuses/5155204688" style="display: inline;"><img alt="123people onlinePR" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a689c5d0970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a689c5d0970c-800wi" title="123people onlinePR" /></a> <br /> </p><p>Gut, jetzt kann man 123people natürlich kritisch sehen und die zum Einsatz kommenden Techniken mit Fug und Recht als kritisch betrachten. Hier übrigens eine interessante Ausführung zu einem Kölner Gerichtsurteil vom <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/116-Il-Legalitaet-von-Personensuchmaschinen-Datenschutzrechtliche-Grenzen-fuer-yasni,-123people-Co.html" target="_blank">Recht2.0-Blog</a> in Sachen Personensuchmaschinen. So, wie das Unternehmen jedoch im Krisenfall und hier insbesondere auf Twitter agierte, das sehe ich persönlich schon als Best Practice. </p><p>Was bleibt hängen? <strong><span style="background-color: #ffff80; ">Das Unternehmen hat die Goldene Himbeere des Österreichischen Datenschutzes verliehen bekommen. Ich denke nicht ganz zu unrecht. 123people hat mit seiner Reaktion unter anderem auf Twitter aber auch erzeigt, dass es in der Lage ist, zuzuhören bzw. seine Sicht der Dinge mit entsprechendem Nachdruck zu transportieren. </span></strong>Das ist in vernetzten Zeiten wie diesen nicht ganz leicht und wenn man sich diverse Unternehmen auf diesen Aspekt hin genauer ansieht auch alles andere als selbstverständlich. Nebstbei, aber das wird die Zukunft zeigen, profitiert das Unternehmen ja auch massiv vom erhaltenen Feedback und baut Kommunikationsbeziehungen auf, die über die Zeit hinweg immer tragfähiger werden. Und das ist aus Kommunikations- und PR-Sicht, wo es immer darum geht, in längeren Kreisläufen zu denken, alles andere als doof. </p><p /><p>Ähnliche Artikel:</p><p><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2008/09/achtung-reputationsfalle-tagclouds.html">Achtung: Reputationsfalle Tagclouds</a></p><p><span><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2008/09/achtung-reputationsfalle-tagclouds.html">U</a><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/07/united-breaks-guitars-eine-fluglinie-im-online-gespräch.html">nited Breaks Guitars: Eine Fluglinie im Online Gespräch</a></span></p><p><span><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/05/online-reputation-management-was-domino-nun-tun-sollte.html">Online Reputation Management: Was Domino's Pizza nun tun sollte</a></span></p><p><span><a><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/03/telekom-austria-reputationskill-via-youtube.html">Telekom Austria: Reputations-Kill via Youtube</a></a></span></p><p><span><a><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2009/03/telekom-austria-reputationskill-via-youtube.html"><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2008/12/online-reputation-gutes-geschäft-mit-gutem-ruf.html">Online Reputation: Gutes Geschäft mit gutem Ruf</a><br /></a></a></span></p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/qp9YnyQXlXI" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Human Resources Management via Social Media</title>
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        <published>2009-10-27T13:24:43+01:00</published>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Es ist schon ein paar Jahre her, da saß ich als Junior-Berater bei einem Unternehmen. Es war nicht gerade klein und hatte damals 3.000 Mitarbeiter und ca. 800 Mio. Euro Jahresumsatz. Was mit von diesem PR-Meeting in Erinnerung blieb, war das Klagelied der Manager in Sachen Human Resources. Auf die Zeitungsanzeigen des Unternehmens würden sich keine passenden BewerberInnen mehr melden, klagten sie. Die wirklich guten Leute würden sich bei weit kleineren Unternehmen bewerben, die für Absolventen jedoch attraktiver wären als das eigene Unternehmen. Ein echtes Kommunikationsproblem, würde ich sagen, das natürlich stark zu tun hat mit Eigen- und Fremdsicht des Unternehmens, mit seinem Image und seiner Reputation. </p><p>Unternehmen, ja im Grunde ganze Wirtschaftsstandorte befinden sich heute im Kampf um die besten Köpfe, um das ganze mal martialisch auszudrücken. Die Universum Student Survey 2009 hat sich unter 4.000 AbsolventInnen umgehört und weist nun Österreichs beliebteste Arbeitgeber aus (<a href="http://diepresse.com/home/karriere/karrierelounge/494128/index.do" target="_blank">==&gt; PRESSE Artikel</a>). In diesem Jahr führt Getränkehersteller Red Bull vor McKinsey und Google. Soweit so gut. Was aber können Unternehmen tun bzw. was tun sie bereits jetzt, um sich die besten Köpfe zu sichern? Richtig! Sie treten mit ihnen - ganz wichtig! - bereits während ihrer Ausbildung in Dialogbeziehungen, die sich über die Zeit hinweg intensivieren (können) und vielleicht, wer weiß, in ein konkretes Job-Offert münden. Und wenn man sich die Zielgruppe ansieht, um die es sich dabei handelt, also Menschen, die heute zwischen 25 und 30 Jahre alt sind, ist kaum verwunderlich, dass diese Gespräche auch über Social Media Kanäle geführt werden (müssen). Als Beispiel möchte ich hier die Mobilkom Austria anführen, die meiner Meinung nach sehr gut deutlich macht, worum es geht.</p><p><a href="http://www.a1karriere.at/home/" style="display: inline;"><img alt="HR Management Ed Wohlfahrt" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a67b06ab970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a67b06ab970c-800wi" title="HR Management Ed Wohlfahrt" /></a> <br /> </p><p>Viele der größeren Seiten haben heute Landingpages, die speziell auf die Zielgruppe der High Potantials zugeschnitten sind. So auch die Mobilkom, die diese Site klever mit einer Facebook-Fanpage verknüpft hat. </p><p><a href="http://www.facebook.com/pages/A1Karriere/172403520576?ref=nf" onclick="window.open(this.href,'_blank','scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false" style="display: inline;"><img alt="Mobilcom Austria auf Facebook" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a623a486970b image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a623a486970b-800wi" title="Mobilcom Austria auf Facebook" /></a> <br /> </p><p>Hier stellt sich das Unternehmen nicht nur mit dem dar, was es "kann" wer es ist, was Absolventen geboten wird, etc. hier geht es vor allem auch um das Gespräch um digitales "Anbandeln", das wohlgemerkt in beide Richtungen geht. Also als ich mich damals 1999 durch die Liste möglicher Arbeitgeber (und deren Homepages) geklickt habe, gab es diese Möglichkeit sicher noch nicht, in ein Unternehmen hineinzuschnuppern, online mit Menschen zu sprechen, die im betreffenden Unternehmen bereits arbeiten, über Social Media informelle Kontakte zu knüpfen, die mir beim Bewerbungsgespräch dann vielleicht Türen öffnen können, etc. Damals gab es bestenfalls Homepages mit einem eMail Formular der Marke "Bewerben Sie sich hier!". </p><p>Und jetzt zurück zum Thema Unternehmenskommunikation! Zurück zum Ausgangspunkt, wo es um das Problem ging, dass sich beim betreffenden Unternehmen zu wenig wirklich gute Leute bewerben würden. Hm... Ich glaube, dass die Attraktivität, die ein Unternehmen bei potentiellen BewerberInnen besitzt, oder eben nicht besitzt, damit zu tun hat, wie diese das Unternehmen wahrgenommen bzw. kennenlernen durften. Hier gehts um Reputation und um Strahlkraft eines Unternehmens bzw. einer Marke. Und diese wiederum hat nicht zuletzt damit zu tun, wie sich diese Marke online präsentiert. Wie erlebbar sie hier für BewerberInnen wird, wie und ob überhaupt die Möglichkeit vorsieht, mit dem betreffenden Unternehmen online ein wenig zu kuscheln, vorzufühlen, warm zu werden, mich vielleicht sogar als Fan des Unternehmens zu outen, es zu gruscheln oder was immer...<strong> </strong>Ich denke man erkennt, woraus ich hinaus will. <span style="background-color: #ffff80; "><strong>Es geht um die Reputation der Marke es geht vielleicht um den Vorgeschmack um einen Einblick, den mir das eine Unternehmen über diverse (Social Media) Kanäle ermöglicht, und das andere Unternehmen eben nicht. In Wirklichkeit geht es beim Aufbau von Kommunikationsbeziehungen immer um das Schlagen von Brücken. </strong></span>Und klevere Unternehmen beginnen damit nicht erst dann, wenn sie erkennen müssen, dass sie zu wenig gute Bewerbungen bekommen. Zu diesem Zeitpunkt ist meiner Einschätzung nach schon längst Feuer am Dach.</p><p>Wer kennt weitere Unternehmen, die in ihrem Human Resources Management Social Media einsetzen? Würde ich mir sehr gerne ansehen. Thx!</p><p /><p /><p /><p /><p /><p /><p /><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/monbd_xB7iQ" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>ReelDirector bringt Quantensprung bei Mobile Video</title>
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        <published>2009-10-21T20:59:49+02:00</published>
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        <summary>Es ist jetzt ein paar Monate her, da riss ich mir eine kurze Meldung aus der Kleinen Zeitung. Ihr Titel: "iPhone filmt auf Vollgas". Ihr Inhalt: Laut Videoplattform YouTube sei die Zahl der Uploads vom iPhone 3Gs auf ihre Server...</summary>
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<content type="html" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/">
&lt;div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"&gt;&lt;p&gt;Es ist jetzt ein paar Monate her, da riss ich mir eine kurze Meldung aus der Kleinen Zeitung. Ihr Titel: "iPhone filmt auf Vollgas". Ihr Inhalt: Laut Videoplattform YouTube sei die Zahl der Uploads vom iPhone 3Gs auf ihre Server am ersten Tag seiner Markteinführung um 400 Prozent (!) gestiegen. Bislang war es mit den Schnittkünsten des iPhones nicht sonderlich weit her, dementsprechend simpel gestrickt sahen auch die produzierten Kurzvideos aus. Über das Blog von &lt;a href="http://www.steverubel.com/the-iphone-gets-a-solid-video-editor" target="_blank"&gt;Stephe Rubel&lt;/a&gt; stolpere ich nun über eine Schnittsoftware fürs iPhone, die wohl zu einer wesentlich besseren Video-Qualität führen wird. ReelDirector heißt die neue Anwendung (ReelDirector im &lt;a href="http://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/browserRedirect?url=itms%253A%252F%252Fitunes.apple.com%252FWebObjects%252FMZStore.woa%252Fwa%252FviewSoftware%253Fid%253D334366844%2526mt%253D8%2526partnerId%253D2003%2526tduid%253D72f728b0d13a7b02a42f5df5e4b4226d%2526affId%253D1630739" target="_blank"&gt;iTunes Store&lt;/a&gt;), die unter mobilen Video-Freaks sicher bald viele Freunde finden wird. Kostenpunkt 5,99 Euro. Leistbar also. Wir sehen, dass es heute keine Betacam und Schnittsoftware um tausende Euros braucht, um ansprechendes und vor allem authentisches Videomaterial einzufangen. Wir sehen weiters: &lt;span style="background-color: #ffff80; "&gt;&lt;strong&gt;Mit Anwendungen wie ReelDirector und der Einfachheit, mit der es einem vormals extrem komplexen Thema (Videoschnitt) an den Kragen geht, nimmt die Deutungshoheit von Unternehmen über ihre Marken, Dienstleistungen und Produkte ein weiteres Stückchen ab.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; Und das bedeutet nicht zuletzt auch weiterhin spannende Zeiten für Kommunikatoren!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;/p&gt;

&lt;object height="340" width="608"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dFawUjjhzbE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="340" src="http://www.youtube.com/v/dFawUjjhzbE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="680"&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;
&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/RWo-6i0STAM" height="1" width="1"/&gt;</content>


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        <title>Hochegger: Eine PR-Agentur kämpft um ihren guten Ruf</title>
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        <published>2009-10-07T14:49:21+02:00</published>
        <updated>2009-10-07T14:51:44+02:00</updated>
        <summary>Krisen-PR in eigener Sache macht derzeit die renommierte österreichische PR-Agentur HocheggerICOM. Nachdem bekannt wurde, dass sich Dr. Peter Hochegger, ehemaliger Chef der Agentur im Zuge der BUWOG-Privatisierung unter dem ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser (KHG, Sie erinnern sich..?) gemeinsam mit einem...</summary>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Krisen-PR in eigener Sache macht derzeit die renommierte österreichische PR-Agentur <a href="http://www.hochegger.com/" target="_blank">HocheggerICOM</a>. Nachdem bekannt wurde, dass sich Dr. Peter Hochegger, ehemaliger Chef der Agentur im Zuge der BUWOG-Privatisierung unter dem ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser (KHG, Sie erinnern sich..?) gemeinsam mit einem gewissen Walter Meischberger (übrigens Grassers Trautzeuge) ein fettes Beratungshonorar in Höhe von 9,6 Mio. Euro auszahlen ließ. Dummerweise wurde die Zahlung über eine zypriotische Briefkastenfirma abgewickelt. Noch dummer dabei: Die Zahlung lief aus steuerschonenden Gründen an der österreichischen Finanz vorbei. Nun ermittelt der Staatsanwalt, was wiederum Hochegger und Meischberger zu einer Selbstanzeige veranlasste. </p>

<p>Laut Profil sackte "Meischi" Meischberger, ehemaliger Geschäftsführer der Partei des "kleinen Mannes" (FPÖ) 7,7 Mio. Euro ein. PR-Profi und Lobbyist Hochegger bekam immerhin noch 1,9 Mio. Euro. Wofür eigentlich? Beratungen und Lobbying-Tätigkeit im Zuge des Verkaufs bzw. der Privatisierung von 62.000 Wohnungen der BUWOG Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH. Vor diesem Hintergrund erscheint die Philosphie des Unternehmens Hochegger in völig neuem Licht:</p><p /><blockquote><p><span style="font-size: 12px; line-height: 16px; color: #515151; "><span style="color: #2d2d2d; "><em><span style="font-size: 14px; ">Die Dienstleistungsmarke HocheggerICom steht für Lösungs-, Qualitäts- und Mitarbeiter-orientierung. In einer komplexen Welt, in der sich Interessen atomisieren und Meinungs-bildungsprozesse ständig neuen Einflüssen unterliegen, suchen Auftraggeber hochqualitative Kommunikationslösungen, um Probleme aus dem Weg zu räumen oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Erfüllen kann die Agentur diesen Anspruch nur mit Mitarbeitern, die ihre individuellen Fähigkeiten in überdurchschnittlich sozial intelligenten Teams zu gemeinsamer Stärke für die Kunden entfalten können. Auch deswegen ist HocheggerICom einer der beliebtesten Arbeitgeber der Branche.</span></em></span></span><span style="color: #2d2d2d; "><em><span style="font-size: 14px; "> </span></em></span></p>

</blockquote>

<p /><p>Was ist in der Zwischenzeit geschehen? Die Interessen haben sich im wahrsten Wortsinn "atomisiert". Der ehemalige Finanzminister Grasser griff via Zeit im Bild II in die Vollen, sieht sich natürlich als Opfer und will von allem nichts gewusst haben. Ach ja, Grasser wurde von einem gewissen Jörg Haider in die Politik geholt und gehörte als Finanzminister, damals auf einem FPÖ-Ticket sitzend, ebenfalls der selbsternannten Partei des "kleinen Mannes" an.</p><br />

<p />
<object height="400" width="665"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FdPEVm-eOWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="400" src="http://www.youtube.com/v/FdPEVm-eOWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="665" /></object>

<p /><p /><p>Was ist noch passiert? Dr. Peter Hochegger <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/510813/index.do" target="_blank">hat seine Agentur mit 5. Oktober 2009 verlassen</a> und sich auch als Miteigentümer verabschiedet. Das Management von Hochegger übernimmt die Agentur und tut was es kann, um die wenig delikate Angelegenheit von sich zu weisen. So wurde etwa auf der offiziellen Hochegger-Homepage verlautbart, dass die Hochegger Agenturen mit dem BUWOG-Lobbying-Auftrag <a href="http://www.hochegger.com/hochegger/view.php?MENUEID=290&amp;TEMPID=&amp;USERNAME=" target="_blank">nichts zu tun</a> hatten. Und, natürlich wird auch Postivkommunikation betrieben, gilt es doch, <a href="http://www.hochegger.com/hochegger/view.php?MENUEID=281&amp;TEMPID=&amp;USERNAME=">einen neuen Kunden</a> zu begrüßen. Die Maßnahmen zur Schadensbegrenzung zeigen derzeit noch wenig Wirkung. Ein Blick auf <a href="http://search.twitter.com/search?q=hochegger" target="_blank">Twitter</a> in <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2157112/grassers-seltsames-netzwerk.story" target="_blank">diverse</a> Foren und, last but not least, auf Google, zeigt ein verheerendes Bild. Da nützt es wenig, dass die neue Frau am Ruder von Hochegger, Mag. Beatrix Skias, via Kleine Zeitung beteuert, wie viele Kunden der ins Gerede gekommenen Agentur die Stange halten.</p><p><a href="http://www.google.com/search?client=safari&amp;rls=en&amp;q=peter+hochegger&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8" onclick="window.open(this.href,'_blank','scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false" style="display: inline;"><img alt="Peter Hochegger" border="0" class="asset asset-image at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a61fdbd5970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a61fdbd5970c-800wi" title="Peter Hochegger" /></a> <br /> </p>

<p>Noch ein wichtiges Learning kann aus der BUWOG-Affäre bzw. der Verwicklungen von Peter Hochegger in die BUWOG-Affäre gezogen werden: <span style="background-color: #ffff80; "><strong>Es müssen nicht immer die eigenen Mitarbeiter sein, die dem Ruf eines Unternehmens in Verruf bringen. Manchmal reichen dafür undurchsichtige Geschäfte des Chefs völlig aus.</strong></span><br /><br />Mich würde übrigens interessieren, welche Ideen die hier versammelten PR-Auskenner haben, mit denen die PR- und Lobbying-Agentur ihr arg ramponiertes Image wieder herstellen könnten? An eine <a href="http://www.boerse-express.com/pages/815482" target="_blank">Namensänderung</a> ist übrigens bereits gedacht.</p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/-1wT-NZ8O7M" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Google Wave: Vorgeschmack auf die Social Media Zukunft</title>
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        <published>2009-10-01T21:40:52+02:00</published>
        <updated>2009-10-01T21:40:52+02:00</updated>
        <summary>Google Wave ist nicht mehr oder weniger als der Vorgeschmack auf eine mögliche Zukunft des Social Webs. Das kann, das wird auf online Kommunikation auf online Marketing oder Online-PR nicht ohne Wirkung bleiben.</summary>
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            <name>Ed Wohlfahrt</name>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Google hat etwas Neues in seinem Bauchladen. Hm... Google bringt immer mal etwas Neues, gibt Dingen, die man von anderswo her kennt, einen neuen Anstrich (gMail) oder zückt einfach mal das Scheckheft (Feedburner, YouTube). Im vorliegenden Fall ist es jedoch anders, handelt es sich doch um ein "homegrown" Tool, an dem Google seit fast zwei Jahren schraubt und an dem unter anderem jene Personen werken, die schon bei Google Maps die Finger im Spiel hatten. Das ganze nennt sich <a href="http://wave.google.com/help/wave/closed.html" target="_blank">Google Wave</a>.</p><p /><p class="asset asset-image"><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a608fd4f970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Ed Wohlfahrt google_wave_logo_final" border="0" class="at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a608fd4f970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a608fd4f970c-800wi" title="Ed Wohlfahrt google_wave_logo_final" /></a>
</p> <p><span style="background-color: #ffff80; "><strong>Was ist Google Wave?</strong></span> Das neue Pferd im Google-Stall bietet seinen Nutzern in gängigen Web-Browsern die Möglichkeit zur Kommunikation und Kollaboration in Echtzeit. Nun werden Sie durchschnaufen und sagen, kann mein Instant Massaging System alles auch. Stimmt, doch Google Waves funktionieren in Echtzeit. Was heißt das? Personen die sich in einer Wave befinden, können in Echtzeit multimediale Inhalte miteinander austauschen bzw. editieren. Es können Waves zu allen möglichen Topics anlegen und andere in die Wave eingeladen werden. Kommt durch drag and drop (absolut cooles Feature!) nachträglich ein Benutzer hinzu, so kann dieser sich die History der Wave ansehen, also den Verlauf des Gespräches wie es geführt wurde. Wenn der Newbie möchte aber auch nur die Dialoge die Person A mit Person B geführt hat. Ein weiterer Vorteil: Die API der Google Wave ist offen (derzeit noch nicht voll, aber das wird sich bald ändern). Das heißt, dass Entwickler Google Wave auf ihre Bedürfnisse hin anwenden können, auf GoogelWave basierend neue Anwendungen und Erweiterungen (Extension) programmieren und anderen anbieten können. Das Killer-Feature von Google-Wave ist meiner Meinung nach jedoch die Möglichkeit, Waves sehr einfach auf externen Seiten einzubetten. Die Widget-Technologie oder die Möglichkeit, Videos zu embedden gibt es ja nun schon einige Zeit. Google Wave geht jedoch einen entscheidenden Schritt weiter. Ändert sich das Aussehen einer Wave zu einem x-beliebigem Thema, beispielsweise durch das Hinzukommen eines neuen Kommentars, so ändert sich gleichzeitig auch die dazugehörige Wave, die irgendwo im Netz auf einem Blog oder einer Homepage abgebildet ist. Großes Kino würde ich sagen...</p><p /><p class="asset asset-image"><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a608fe0e970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Google-wave-main" border="0" class="at-xid-6a00d8341cd35b53ef0120a608fe0e970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0120a608fe0e970c-800wi" title="Google-wave-main" /></a>
</p> <p /><p>Jetzt haben wir mehrere Möglichkeiten mit Google Wave umzugehen</p><p /><ol>
<li>Google Wave zu hypen, klar.</li>
<li>Google Wave abzutun als ein weiters Tool, mit dem sich Google unersetzbar machen und seinen Erzrivalen Facebook auf Distanz halten will </li>
<li>Google Wave als das hinzustellen was es derzeit ist, nämlich eine noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Kommunikations- und Kollaborationsplattform mit entsprechender Breitenwirkung. Gestern bekamen die ersten 100.000 Personen exklusiven Zugang zu Google Wave. </li>
<li>...</li>
</ol>
<p /><p>Ich persönlich tue mir mit einer Einschätzung schwer, da ich Google-Wave noch nicht selbst testen konnte und es generell zu früh ist, die jüngst präsentierte Kommunikationsplattform auf konkrete Beispiele hin anzuwenden und daraufhin zu testen (Stichwort: Performence orientierte Kommunikation thx Mr. Gattereder :). Was also ist Google Wave dann? </p><p><span style="background-color: #ffff80; "><strong>Google Wave ist nicht mehr oder weniger als der Vorgeschmack auf eine mögliche Zukunft des Social Webs. </strong></span>Für mich ist spätestens nach der Keynote, mit der Google seine Wave auf die Reise schickte, klar, dass Google damit Facebook den Fehdehandschuh hinwirft und sich selbst zur Meta- bzw. Mega Kommunikations-Plattform aufzuschwingen versucht. Klar ist mittlerweile auch, dass Google nunmehr voll auf die Macht des sozialen Internets bzw. die Keimzelle dieser Macht, das Gespräch (!) der einzelnen Nutzer untereinander, abzielt. Schließlich ist die Zielsetzung, ja eigentlich sogar die Daseinsberechtigung von Google Wave die Interaktion.</p><p>Ich habe auf diesem Blog schon oft über online Gespräche geschrieben. Für diese Gespräche brauchten wir bislang unterschiedliche Tools wie eMail, IM, Chat, Newsgroups, Wikis, Kommentarfunktion, etc. <span style="background-color: #ffff80; "><strong>Google bietet nun alles aus einer Hand im Rahmen der Google Wave und Nutzern zudem die Chance, diese Gespräche in Echtzeit zu führen. Das kann, das wird auf online Kommunikation auf online Marketing oder Online-PR nicht ohne Wirkung bleiben.</strong></span></p><p>Hier der <a href="http:/http://www.youtube.com/watch?v=v_UyVmITiYQ&amp;feature=player_embedded">Link zur Keynote</a> anlässlich der Präsentation der Google Wave. Achtung! es dauert 1 Stunde 20 Minuten, gibt aber einen guten Überblick über Google Wave.</p><p>
</p><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/8UhWZbr5FXw" height="1" width="1" /></div></content>


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        <title>Reputations-Desaster via needfollower.com</title>
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        <published>2009-07-20T23:50:16+02:00</published>
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<content type="xhtml" xml:lang="de-DE" xml:base="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><p>Eigentlich geht es auf diesem Blog hier über die Chancen und Möglichkeiten im Bereich der Sozialen Medien (Social Media). Es geht um gute Beispiele und auch weniger gute. Bei weniger guten geht es um Firmen, die sich im Einsatz von Social Media verkalkulieren, übers Ziel hinausschießen andere Fehler machen, aus denen meine Leser und ich lernen können. Heute aber geht es nicht um irgendwelche Unternehmen. Heute geht es um mich, Ed Wohlfahrt. Ich habe mir nämlich unlängst gehörig ins Knie geschossen und das geht so:</p><br /><div>Über den Tweet eines BarCamp Freundes und angesehenen Österreichischen Social Media Auskenners stoße ich auf <strong>NeedFollowers.com</strong> - die Site bringt via Safari angesteuert seit neuesten eine Pishing-Warnung... Spricht ja schonmal Bände... - und bin gleich mal hin und weg. 400 neue Follower pro Tag werden mir versprochen und das Hirn setzt darauf hin gleich mal aus. Retrospektiv kann ich das nur mit den nächtlichen Werbebotschaften für Bauchtrainer oder Abnehm-Drinks vergleichen. Ohne Sport ein Waschbrettbauch, ohne Sport und Hungern Pfunde verlieren, ohne Dialog hunderte neue Twitter-Follower, einfach cooooool!</div><br /><div><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0115721cd96d970b-pi" style="display: inline;"><img alt="Bild 5" border="0" class="at-xid-6a00d8341cd35b53ef0115721cd96d970b image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0115721cd96d970b-800wi" title="Bild 5" /></a> <br /></div><br /><div>Gesagt getan. Nachdem 200 Dollar - Social Media darf doch wohl etwas kosten... - über den Ladentisch gegangen waren und nicht nur das: Ich händigte meinem US-amerikanischen Gegenüber gleich auch meinen Twitter-Usernamen inklusive (!) Passwort aus, schwoll mein Postfach gewaltig an. Hunderte neue Follower trudelten ein und minütlich wurden es mehr. Toll! Also Abnehmen ohne Hungern, Waschbrettbauch ohne Schwitzen. Das Paradies auf Twitter? Mitnichten!! Was mir nämlich im Kaufrausch entging, waren die Terms of Serice des Unternehmens, die unter anderem vorsehen, dass über meinen Account Tweets wie dieser hier verschickt wurden.</div><br /><div><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0115721ccef6970b-pi" style="display: inline;"><img alt="Bild 3" border="0" class="at-xid-6a00d8341cd35b53ef0115721ccef6970b image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0115721ccef6970b-800wi" title="Bild 3" /></a> <br /></div><br /><div>Einige Tage später war die negative Überraschung groß, als folgende Tweets und Direct Messages bei mir einliefen. </div><br /><div><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef011571286352970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Bild 4" border="0" class="at-xid-6a00d8341cd35b53ef011571286352970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef011571286352970c-800wi" title="Bild 4" /></a> <br /></div><div>oder auch hier. Wenn ich sagen würde, dass mich das nicht kratzt, es wäre gelogen. Autsch!!!</div><br /><br /><div><a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0115712863c2970c-pi" style="display: inline;"><img alt="Bild 2" border="0" class="at-xid-6a00d8341cd35b53ef0115712863c2970c image-full " src="http://edwohlfahrt.blogs.com/.a/6a00d8341cd35b53ef0115712863c2970c-800wi" title="Bild 2" /></a> <br /></div><br /><div>Die Kritik an meinem Vorgehen ist / war absolut berechtigt. Hatte ich doch so schließlich alle Regeln über Bord geworfen die ich seit Jahren predige. Welche Regeln meinste? Dass Qualität vor Quantität geht, dass sich online Gespräche nicht beliebig skalieren lassen, dass es um Passion und um nichts anderes geht! Oder wie es ein guter Freund so treffend formulierte "Tausende Follower zu haben ist scheißegal. Es geht um die paar hundert die dir wirklich zuhören" Wie schön, dass mir das nach meinem Social Media Ausrutscher auch wieder einfällt!</div><br /><div>Ach ja! Ginge es hier nicht auch um Reputation? Genau! Auch diesem, für als Berater so zentralen Aspekt, ließ ich angesichts eines so tollen Angebotes völlig außer acht. Ganz einfach dadurch, weil ich online einen Ton anschlug und Botschaften hämmerte, die meine Zuhörerschaft so von mir schlicht nicht gewohnt war. Insofern hat <a href="http://andreas.de/wordpress" target="_blank">Andreas Schepers</a>, einer meiner geschätzten Zuhörer auf Twitter, mit seinem Tweet leider absolut recht.</div><br /><div>Nachsatz:<span style="background-color: #ffff40; font-family: 'Trebuchet MS'; "> Ich hab ein wenig hin und her überlegt das hier zu bloggen oder nicht. Schließlich gestehe ich hier eine Riesen-Dummheit ein. Aber wenn es hier am Blog schon um gute und schlechte Beispiele aus der Sozio Sphere gehen soll, dann bitte auch um meine eigenen. </span>Schließlich bedeuten Social Media für Unternehmen - und im Grunde bin ich ein solches - nicht nur Sonnenschein-Kommunikation sondern auch die verdammte Pflicht Fehlern einzugestehen, Besserung zu geloben und (öffentlich) dazuzulernen. Genau das habe ich vor und genau aus diesem Grunde entschuldige ich mich hiermit bei allen meinen Followern, die ich gespamt und gegen mich aufgebracht habe. Auf bald wenn es hoffentlich wieder um positivere Beispiele von Ed Wohlfahrt PR &amp; Social Media geht!</div><xhtml:img xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" src="http://feeds.feedburner.com/~r/EdWohlfahrt/~4/vnWRGGuG3jY" height="1" width="1" /></div></content>


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