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	<title>Elfenwald</title>
	
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	<description>Besser leben in den Wäldern!</description>
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		<title>Wellness – das Gute Leben zurückholen?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Neulich hatten wir es hier vom Thema &#8220;Wellness&#8221;. Ging um Duschgel und Seife. Nein, keine Kommentare bitte, auch ich wasche mich gelegentlich.. ;-) Aber dazu sp&#228;ter noch mehr&#8230; </p> <p>Kurz danach erreichte mich eine kommerzielle Anfrage zu einem Wellness-Thema &#8211; und ich mu&#223;te grinsen und dachte ein wenig dar&#252;ber nach, was es damit eigentlich auf [...]]]></description>
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<p>Kurz danach erreichte mich eine kommerzielle Anfrage zu einem Wellness-Thema &#8211; und ich mußte grinsen und dachte ein wenig darüber nach, was es damit eigentlich auf sich hat. Warum es für uns so wichtig geworden ist&#8230; immerhin mit allen Nebenschauplätzen angeblich ein Markt mit einem Jahresvolumen von über 70 Milliarden Euro, alleine in der BRD. </p>
<h3>Was ist eigentlich &#8220;Wellness&#8221;?</h3>
<p>Während der Begriff <em>&#8220;Wellness&#8221;</em>, seinerzeit noch <em>&#8220;wealnesse&#8221;</em> geschrieben, bereits <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wellness" title="Wellness-Artikel bei Wikipedia" target="_blank">im 17. Jahrhundert nachgewiesen ist</a>, wurde das das Konzept im heutigen Sinne erst Mitte des 20. Jhds. in den USA populär und breitete sich seither immer mehr aus in Sprachgebrauch, Bewußtsein und Leben. </p>
<p>Der Begriff ist nicht scharf definiert, umfaßt aber ein mehr oder minder &#8220;ganzheitliches&#8221; Verständnis von Gesundheit, körperlicher und geistiger Fitness und Ausgewogenheit, und mentalem und körperlichem Wohlbefinden. </p>
<p>Da das Wort nicht patentiert, &#8220;geschützt&#8221; und paragraphisiert wurde, wird es zudem natürlich zum Anpreisen einer Vielzahl teils sehr merkwürdiger Produkte eingesetzt, die unerläßlich sind, um sich wohlzufühlen&#8230; </p>
<div id="attachment_1634" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/12/leckere_maracuja_kerne.jpg" rel="lightbox[1631]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/12/leckere_maracuja_kerne-250x187.jpg" alt="" title="leckere_maracuja_kerne" width="250" height="187" class="size-medium wp-image-1634" /></a>
<p class="wp-caption-text">Gesunde Ernährung gehört zur Wellness &#8211; und kommt gut ohne &#039;Nahrungsergänzungsmittel&#039; aus. Z.B. frische Maracuja-Kerne, *schleck*</p>
</div>
<p>Dabei reicht die Palette von gesundheitsschädlichem Blödsinn (&#8220;kalorienreduzierter&#8221; Mist, möglichst noch mit Aspartam verpanscht, und jede Menge unsinnige &#8220;Nahrungsergänzungsmittel&#8221;&#8230;) über kontraproduktive Angstmacherprodukte (ohne DAS hier bekommen Sie gaaanz bestimmt Krebs&#8230;) bis hin zu sinnvollen Dingen, wie sanften Trainingsgeräten, Meditations-Know-how und -zubehör, MindMachines, vollwertigem Essen, Entspannungshilfen, und körperlichen Wohlfühlgaranten, wie Sprudeleinsatz für die Badewanne, Heimsauna oder Relax-Liege mit Lieblings-Kuscheldecke&#8230; ;-)</p>
<h3>&#8230;und warum brauchen wir das?</h3>
<p>Ich bin einige Jahre im Anzug und mit zwei Handys herumgelaufen, hatte ein Vielfliegerkärtchen und ein halbwegs dazu passendes Einkommen &#8211; und war, das gehörte auch in der &#8220;New Economy&#8221; zu Status und Selbstverständnis dazu, immer wichtig und &#8220;im Stress&#8221;. Als Ausgleich wurde so einiges benötigt &#8211; von Fitness-Studio (jaja, war ich ein paarmal) bis Sauna (öfter), von gutem Lagavulin-Whisky (ähem, klassisches Wellness-Getränk ;-)) bis Pfeifenrauch, von Brainwave Entrainment bis Meditation und allerlei Aroma-Essenzen für&#8217;s Badewasser. Dabei spielten sowohl die einzelnen Dinge selbst und ihre unmittelbare Wirkung eine Rolle, mindestens ebenso aber der Akt des Kaufens/Genießens, das &#8220;Sich-etwas-Gutes-Tun&#8221;, das &#8220;Sich-bewußt-um-sich-Kümmern&#8221;</p>
<p>Jetzt lebe ich schon etliche Jahre sehr anders. Im Schnitt mit sehr wenig Geld, aber auch sehr wenig Stress. Seit über einem Jahr in Paraguay, zwar noch relativ bürgerlich wohnend und noch nicht in der Form, wie ich es mir auf Dauer vorstelle, aber bereits mit einem sehr entspannten Lebensstil und weitestgehend abgekoppelt vom stressigen &#8220;Grundrauschen&#8221; westlicher &#8220;Zivilisation&#8221;. Vor ein paar Wochen kam meine Gefährtin nach &#8211; und irgendwie fiel uns auf, daß ich ein sehr &#8220;leckeres&#8221; Duschgel, das ich seinerzeit mitgenommen hatte, immer noch im Bad stehen hatte, fast unangetastet. Ich habe mich die ganze Zeit hier mit einem banalen Stück Seife gewaschen. Und auch wenn Duschen bei den hiesigen Temperaturen manchmal eine große Freude ist &#8211; so hat es für mich nie mehr den Stellenwert von Entspannung, Aura-Reinigung und Ent-Stressung gehabt wie früher. Das zieht sich quer durch alle Lebensbereiche. </p>
<p>&#8220;Wellness&#8221; ist ein Ausgleich für eine unnatürliche, schizoide Lebensweise, die man uns als &#8220;normal&#8221; beigebracht hat, die wir aber unterschwellig nicht ertragen und zu der wir einen Ausgleich suchen. Der Durchschnittsamerikaner arbeitet, meist in zwei bis drei Jobs, mehr Stunden pro Woche als ein mittelalterlicher Bauer&#8230; und auch in Europa sind die &#8220;Privatisierer&#8221; und &#8220;Humankapital&#8221;-Ausbeuter feste dabei, unter dem Vorwand von &#8220;Terror&#8221; und selbstinszenierter &#8220;Finanzkrise&#8221; die Schrauben weiter anzuziehen. Boomfaktor für den Wellness-Markt garantiert&#8230; </p>
<h3>Was verstehen wir &#8220;Aussteiger&#8221; unter &#8220;Wellness&#8221;?</h3>
<p>Wer sich aus dem kollektiven Hamsterrad ein wenig oder auch ein wenig mehr ausgeklinkt hat, verspürt, wie schon angedeutet, seltener das Bedürfnis, als Ausgleich zur nicht artgerechten Massenmenschhaltung sich in Wellness-Angeboten zu ergehen. Aber das ist wie mit <em>&#8220;Freiheit von&#8221;</em> und <em>&#8220;Freiheit zu&#8221;</em> &#8211; man kann auch ohne Druck, einfach nur, weil es Freude macht oder zur eigenen Weiterentwicklung, sich &#8220;Gutes&#8221; tun. Und während der 9-5-Büromensch oft nur kurz in eine &#8220;Wellness-Oase&#8221; entfliehen kann, haben wir die Möglichkeit, das, was zu unserem Wohlbefinden beiträgt, in den Alltag und unser Leben zu integrieren &#8211; das fängt schon dabei an, seinen Körper in natürlicher Nacktheit der Natur und dem Licht aussetzen zu können, wann immer einem danach ist. </p>
<p>Drei Spotlights zum elfischen Wellness-Life ;-): </p>
<ul>
<li><strong>Tiere:</strong> wir leben mit Tieren. Nicht im Sinne von &#8220;Haltung&#8221; und ohne
<div id="attachment_1635" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/12/halbzahmes_wildtaeubchen.jpg" rel="lightbox[1631]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/12/halbzahmes_wildtaeubchen-250x187.jpg" alt="" title="halbzahmes_wildtaeubchen" width="250" height="187" class="size-medium wp-image-1635" /></a>
<p class="wp-caption-text">Leben mit Tieren &#8211; sehr Wellness-fördernd. Hier ein halbzahmes Wildtäubchen auf meiner Hand.</p>
</div>
<p>kommerziellen Erfolgsdruck. Eher in Form eines achtungsvollen und spielerischen Zusammenlebens, wo zusätzlich hier und da noch ein Ei oder ein Braten anfällt&#8230; ;-) Daß Katze-Kraulen beruhigend und gesundheitsfördernd für beide ist, hat sogar die Schulmedizin kapiert, und unser Kater Nibbs ist zwar oft in wichtigen Katzenangelegenheiten unterwegs, aber stellt sich schon hier und da zur Verfügung. Dazu Herumtollen mit Neerah, der Wellness-Hündin, und wenn ich mal wieder zu lange am Rechner gehockt habe, verschafft eine Runde Hühner-Kino (starring: <em>&#8220;Los Huhnos&#8221;</em> ;-)) im Garten Amüsement und Entspannung für die Augen. </li>
<li><strong>Schwitzen &#038; Wasser:</strong> Noch haben wir nicht unser Land, aber dort wird es einen kleinen Bach geben, der zu einem Naturplanschbecken erweitert wird. Für &#8220;Pools&#8221; im herkömmlichen Sinne bin ich weniger zu haben, aber natürliches, frisches Wasser, das noch nicht einmal 100% &#8220;klar&#8221; sein muß, ist schon etwas Schönes. ;-) Besonders in Kombination mit etwas, das in fast allen alten Kulturen sowohl zur körperlichen als auch spirituellen Reinigung gehörte und das ich auch in der Zivilisation als eine der sinnvollsten Varianten von Wellness betrachtet habe: <em>Schwitzen</em>. Tun wir hier im Sommer eh, aber eine kleine <em>Sauna-Hütte</em>, vermutlich dank indianischer Einflüsse bei meiner Gefährtin in Form einer <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwitzhütte" title="Ur-Sauna mit spiritueller Nebenwirkung: indianische Schwitzhütte" target="_blank">indianischen Schwitzhütte</a>, wird mit ganz einfachen Mitteln Wohlgefühl und Raum für rituelle Entfaltung bieten. </li>
<li><strong>Geist:</strong> eine der wichtigsten Zutaten für echte Wellness ist nicht, externen &#8220;Das-brauchst-Du&#8221;-Angeboten hinterherzuhecheln, sondern zu lernen, mit seinem Körper und seinem Geist/&#8221;Seele&#8221;, etc. wieder zu verbinden und zu kommunizieren. Die meisten Menschen merken ja nicht einmal, wenn ihnen etwas nicht bekommt und spüren nicht, wenn ihr Körper etwas fordert. Diese Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sich selbst gegenüber ist Teil jeder wirklichen Selbst-Entwicklung. Kann man einfach durch bewußtes Handeln und Hin-Lauschen im Alltag trainieren, und durch Techniken wie Meditation (in welcher Form sie einem auch liegen mag), Brainwave Entrainment und Hypnose, etc. unterstützen. Tun wir permanent &#8211; und tut gut.</li>
</ul>
<h3>&#8230; und was kann der arme Zivilisations-Konsum-Zombie tun? Wellness im eigenen Haus</h3>
<div id="attachment_1632" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/12/Edinger_Sauna_Wellness_im_eigenen_Haus-250x280.jpg" alt="" title="Edinger_Sauna_Wellness_im_eigenen_Haus" width="250" height="280" class="size-medium wp-image-1632" />
<p class="wp-caption-text">Heimsauna: die Wellness-Oase im eigenen Haus (Bild: Edinger Shops)</p>
</div>
<p>Wer in einem Münchner Appartment oder einem niedersächsischen Reihenhäuschen lebt und ordentlich in die westliche Konsumgemeinschaft integriert ist, hat es ein wenig schwerer. Rauchende Schwitzhütte im Garten ruft die Ordnungshüter und das Bauamt auf den Plan, nackt rumlaufen ist außerhalb von Freikörper-Reservaten meist auch nicht drin, und ständig trommelt die Komsumpresse die neuesten Entspannungsgebote in Auge und Ohr&#8230; </p>
<p>Wichtig ist auch hier, Wellness nicht auszugliedern und ghettoisiert nur im Urlaub und kurzen Fluchten in Wellness-Oasen anzustreben. Sondern Verantwortung für sein eigenes Wohlbefinden im Alltag zu übernehmen, konkret an seinem Mindset zu arbeiten, und wo immer es geht Rituale (z.B. eine Stunde wie auch immer geartetes &#8220;Herunterfahren&#8221; bevor man Schlafen geht &#8211; nicht aus dem Hamsterrad oder von der Glotze ins Bett springen&#8230;) und sinnvolle Entspannungsmöglichkeiten ins eigene Haus/Heim und Leben zu integrieren. </p>
<p>Vieles davon ist einfach durch mehr Bewußtheit und ohne Geräte oder großen finanziellen Aufwand machbar. Anderes ist durch entsprechende Produkte leichter oder überhaupt erst möglich. Drei Dinge, die ich mir zulegen würde, wenn ich noch in der Situation wäre: </p>
<ul>
<li>Gutes <strong>Meditationskissen</strong>. Banal. Aber lohnt sich. Meditieren (lose angelehnt an buddhistische / Zen-Praktiken, dort ist es am &#8220;saubersten&#8221;) gehört zu den effizientesten Methoden, Streß abzubauen und zu einem klareren und bewußteren Geist zu gelangen. Dabei sind Schmerzen im Allerwertesten und eine verspannte, vermurkste Haltung im erzwungenen Lotussitz denkbar störend&#8230; ein gutes, festes Meditationskissen mit natürlicher Füllung hilft da gerade dem Einsteiger immens. </li>
<li>CDs oder eine Mindmachine für <strong>BrainWave Entrainment</strong>, ggf. gekoppelt mit für den jeweiligen Bedarf passenden Hypnose-Sessions. Unterstützt von Selbstheilung bis geistiger Wachheit und Leistungsfähigkeit so ziemlich alles und ist von Einschlafen bis &#8220;Erleuchtung&#8221; ;-) eines der effizientesten Tools, das wir gegenwärtig in dieser lustigen Sandkastenwelt zur Verfügung haben. Regelmäßige Leser hier wissen, das ich damit seit Jahren arbeite und in Zukunft <a target="_blank" href="http://www.mind-reality.com" title="Mind-Reality.com - Expand your Mind, Brainwave Entrainment und Selbstentwicklung" target="_blank">auch mehr dazu schreiben werde.</a></li>
<li>Wer die Möglichkeit in Sachen Platz und Geld hat: eine <strong>Sauna</strong> ist mit das Beste, das man seinem Körper UND seiner Seele schenken kann, und zwar am besten eine, die einem daheim zur Verfügung steht und wo man sich in jeder Hinsicht gehen-lassen kann. (Bezugsquelle z.B. <a target="_blank" href="http://www.wellness.edingershops.de/Sauna:::17620.html" title="Heim-Sauna Angebote bei Edinger Shops" target="_blank">Sauna bei Edinger Shops</a>). Und da kann man dann den ganzen Schmutz aus Seele und Poren schwitzen und noch eine Weile im Hamsterrad &#8220;funktionieren&#8221; &#8211; oder sich zur Klarheit schwitzen und irgendwann neue Wege beschreiten&#8230; ;-)</li>
</ul>
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		<title>Elfenwald 4.0 – elfenwald.org häutet sich</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 01:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie Ihr in den letzten Tagen sicher bemerkt habt, hatte ich elfenwald.org in den Wartungsmodus geschaltet. Und wie Ihr vermutlich jetzt bemerkt, sieht Elfenwald irgendwie anders aus, und irgendwie etwas unfertig&#8230; ;-)</p> <p>Alle paar Jahre versp&#252;re ich das Bed&#252;rfnis, die technische Grundlage der Seiten mal wieder auf aktuellen Stand zu bringen, und dabei auch gleich [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/el2O8swzFLdM7YSqVYfCN_av4Ns/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/el2O8swzFLdM7YSqVYfCN_av4Ns/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/el2O8swzFLdM7YSqVYfCN_av4Ns/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/el2O8swzFLdM7YSqVYfCN_av4Ns/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Wie Ihr in den letzten Tagen sicher bemerkt habt, hatte ich elfenwald.org in den Wartungsmodus geschaltet. Und wie Ihr vermutlich jetzt bemerkt, sieht Elfenwald irgendwie anders aus, und irgendwie etwas unfertig&#8230; ;-)</p>
<p>Alle paar Jahre verspüre ich das Bedürfnis, die technische Grundlage der Seiten mal wieder auf aktuellen Stand zu bringen, und dabei auch gleich das Design anzupassen.</p>
<p>Dabei stecke ich immer noch in einem ähnlichen Dilemma wie vor ein paar Jahren, als ich auf WordPress umstieg: ich bin technisch versiert genug, und habe auch zu spezielle Vorstellungen von der Gestaltung und Strukturierung meiner Seiten, als daß ich mit einem normalen &#8220;Plug-and-Play&#8221;-Blog-Theme zufrieden wäre. Andererseits bin ich untechnisch und unlustig genug, um zu faul zu sein, mein Theme/Design wirklich komplett selbst mit PHP und CSS zusammenzufrickeln&#8230;</p>
<div id="attachment_1439" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/09/Elfenwald-3.0-im-Juli-2011.png" rel="lightbox[1438]"><img class="size-medium wp-image-1439" title="Elfenwald 3.0 im Juli 2011" src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/09/Elfenwald-3.0-im-Juli-2011-300x193.png" alt="" width="250" /></a>
<p class="wp-caption-text">So sahen die Elfenwald-Seiten in der Version 3.0 bisher aus.</p>
</div>
<p><strong>Elfenwald 3.0</strong> basierte auf dem <a target="_blank" title="Theme Hybrid: home of the Hybrid Theme Framework" href="http://www.themehybrid.com" target="_blank">Hybrid-Theme-Framework</a>und dem Hybrid-News Childtheme (wer sich mit WordPress und den Themes dafür nicht auskennt, darf die Begriffe ignorieren&#8230; ;-) ). Das hat sich wacker geschlagen und eine Weile ziemlich genau das getan, was es sollte.</p>
<p>Mittlerweile gab es aber einige Kompatibilitätsprobleme mit neuen Versionen von WordPress und einigen Plugins, die ich verwende (ich hatte das Theme zu heftig angepaßt, als daß ich es hätte aktualisieren können&#8230;), und die weitere Entwicklung der Themes von themehybrid.com richtet sich immer mehr an Entwickler, die auf Basis des Frameworks ihren eigenen Code schreiben. Schön, daß es das gibt, aber nicht für mich optimal.</p>
<p>Außerdem wollte ich auch das Design behutsam runderneuern &#8211; ich bin zwar kein Freund überdesignter und überladener Hübschi-Webseiten, aber halbwegs aussehen darf das Zeug natürlich trotzdem, sollte lesbar sein, darf, wenn es sinnvolle technische Weiterentwicklungen gibt (z.B. schöne Schriftarten für Überschriften), diese ruhig auch nutzen, und &#8211; das wird mir aufgrund der sich verändernden Leserschaft immer wichtiger &#8211; auch für nicht so netzaffine Besucher nachvollziehbar und navigierbar sein &#8211; Stichwort <em>Usability</em>.</p>
<p>Z.B. fiel mir auf, daß viele Besucher es geschafft haben, das zweite Menü auf schwarzem Grund am oberen Bildschirmrand zu übersehen und verzweifelt in den Blog-Kategorien hin- und herklickten, ohne die eigentlich viel wichtigeren statischen Inhalte zu finden&#8230;</p>
<p>Und last but not least möchte ich in den kommenden Monaten verstärkt Bilder, kleine Videoclips und mit beidem gespickte Tutorials hier veröffentlichen, und wollte dafür flexiblere und hübschere Möglichkeiten der Einbindung haben als bisher.</p>
<p>Gelandet bin ich für die vierte Inkarnation der Elfenwald-Seiten beim <strong>&#8220;Platform&#8221;</strong>-Framework von <a target="_blank" title="Pagelines.com - Mac-feeling für Dein WordPress..." href="http://www.pagelines.com" target="_blank">pagelines.com</a>.</p>
<p>Die haben nicht nur ein Elfenwald-kompatibles Blatt als Logo ;-), sondern auch eines der fortschrittlichsten Theme-Frameworks, das einen wie ich meine genialen Mix darstellt aus Mächtigkeit und Benutzbarkeit. Ein wenig wie bei Mac OS X: alles über eine sehr logische und dezent-schöne Oberfläche bedienbar, und wer will und kann, findet darunter alle Möglichkeiten eines beinharten Unix-Systems. Ähnlich hier: bei Platform können viele Designelemente von Spaltenbreiten über Schriftarten (inkl. Google Fonts und Cufon-Webfonts) bis zur Art und Reihenfolge der angezeigten Content-Elemente per Mausklick oder Drag&amp;Drop angepaßt werden. Man kann aber auch über individuelle CSS-Gestaltung etc. ziemlich im Eingemachten herumrühren, wenn man das möchte oder muß.</p>
<p>Die technische Umstellung habe ich in den letzten Tagen vollzogen, es sollte jetzt wieder alles funktionieren und zugänglich sein.<br />
Das Design und die Anordnung der Inhalte ist noch provisorisch und wird im Laufe der nächsten Tage/Wochen Stück für Stück umgesetzt &#8211; ich wollte die Seiten zunächst möglichst schnell wieder &#8220;prinzipiell verfügbar&#8221; machen. ;-)</p>
<p>Und die passenden neuen Inhalte kommen dann auch irgendwann&#8230; ;-)</p>
<p>Fühlt Euch wie zuhause&#8230; *grins*</p>
<p><strong>P.S.:</strong> danke, danke, aber verschont mich bitte im Moment mit Fehlerberichten ;-), ich WEISS, daß reichlich Platzhalter, unübersetzte Theme-Elemente, ein paar tote Links, verschobene Design-Elemente, etc. unterwegs sind&#8230; wenn es im Oktober immer noch auffällige Peinlichkeiten gibt, freue ich mich über Hinweise zu deren Behebung.</p>
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		<item>
		<title>Elfenwald – Eremitage, Mausoleum oder Community?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Elfenwald/~3/Yvplja0adA0/elfenwald-eremitage-mausoleum-oder-community_378.html</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 13:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Elfenwald-News]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Community-Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Elfenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Individualität]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Was tut sich? Was geht? Warum h&#246;rt man nichts vom Elfenwald? Lebst Du noch?&#8221;</p> <p>Wenig tat sich (&#228;u&#223;erlich), wenig ging (im Sichtbaren), ich hatte keine Lust zum Schreiben, und ja, ich lebe noch. ;-)</p> <p>Zeit, mal wieder ein kleines Update loszulassen. Und Zeit, ein paar Worte &#252;ber meine innere Entwicklung und die &#228;u&#223;erliche Entwicklung oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/JeNEjw4R2T0637U-0Wjagvg3hIk/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/JeNEjw4R2T0637U-0Wjagvg3hIk/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/JeNEjw4R2T0637U-0Wjagvg3hIk/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/JeNEjw4R2T0637U-0Wjagvg3hIk/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p><em>&#8220;Was tut sich? Was geht? Warum hört man nichts vom Elfenwald? Lebst Du noch?&#8221;</em></p>
<p>Wenig tat sich (äußerlich), wenig ging (im Sichtbaren), ich hatte keine Lust zum Schreiben, und ja, ich lebe noch. ;-)</p>
<p>Zeit, mal wieder ein kleines Update loszulassen. Und Zeit, ein paar Worte über meine innere Entwicklung und die äußerliche Entwicklung oder Nicht-Entwicklung von <em>&#8220;Elfenwald&#8221;</em> zu verlieren. </p>
<p>Die meisten, deren Leben nicht schon mit 20 bis zum Ableben vorgezeichnet ist, kennen das, je nach Entwicklungsstand und Lebensweg mehr oder weniger intensiv: man vollzieht Entwicklungen, die man als notwendig und &#8220;richtig&#8221; empfindet (was oft genug vermeintliche Fehler und grobe Schmerzen für sich und andere beinhaltet), wird dabei einerseits &#8220;weiser&#8221; und klüger, liebevoller und reifer, scharfsichtiger und nachsichtiger, kindlicher und unernster &#8211; zugleich aber auch immer inkompatibler mit dem, was wir als evolutionäres &#8220;Menschen&#8221;-Erbe mitschleppen und mit dem, was auf diesem Planeten realexistierend und gegenwärtig als &#8220;normal&#8221; angesehen wird, sei es beim Geldverdienen, in der Kommunikation, im Lieben. </p>
<p>Nur wenige schaffen es dabei, die Anbindung an den menschlichen &#8220;Mainstream&#8221; zu behalten (oft auf Kosten merkwürdiger Kompromisse und Halbherzigkeiten) oder sich zumindest mit ihm zu arrangieren &#8211; und noch weniger häufig gelingt es, gleitend und schmerzfrei gangbare Wege, eine &#8220;Heimat&#8221; und passende Gefährten im &#8220;Neuen&#8221; zu finden, so daß die eigene Entwicklung nicht im Äußeren zu einem Weg in Armut und/oder Einsamkeit wird. </p>
<p>Gottchen &#8211; klingt bissl dramatisch, hm? Ist es auch &#8211; ich kenne mehr als einen guten Menschen, die mitten in der &#8220;BRD&#8221; buchstäblich nicht genug zu essen haben, weil sie nicht mehr mit dem wohltemperierten (und immer mehr eskalierenden) Systemwahnsinn vereinbar sind, und angesichts der für &#8220;Hartz 4&#8243; erforderlichen Selbstentblößungs- und Unterwerfungsrituale lieber halbwegs frei hungern&#8230; Aber das nur anmerkungsweise &#8211; die BRD ist sehr an den Rand meines Wahrnehmungsfeldes gerückt. </p>
<p>Bei mir laufen ähnliche Prozesse ab, schon seit Jahren. Nein, ich hungere nicht in Paraguay, im Gegensatz zu vielen Paraguayern, die froh sind, wenn was auf dem Teller ist, und das nicht aufgrund von Selbstentwicklungsprozessen, sondern der üblichen Ausbeuterspielchen und zum Wohle der Land-Oligarchen und der internationalen Finanzkartelle&#8230; </p>
<p>Nein, mein Körpergewicht deutet nicht auf Unterernährung hin ;-), meine Einsamkeitsphasen sind meist selbstgewählt, ich komme klar, mein Vermieter kriegt seine Miete, meine Tiere sind gesund und wohlgenährt, und auch wenn ich wenig bis keinen Spielraum habe: alles im grünen Bereich.<br />
Aber auch bei mir entwickelt sich erst langsam das Gleichgewicht zwischen innerer und äußerer Weiterentwicklung, materiellem Leben und Überleben und dem &#8220;Anziehen&#8221; (und Zulassen) neuer, für den gegenwärtigen Weg passender Menschen. </p>
<p>Und ich gehe nur weiter, wenn weitere Schritte an der Reihe sind &#8211; und ich Kraft, Lust und Energie dafür habe. Oder wenn besonders intensive und gute Impulse von außen kommen  &#8211; das gilt für die Kommunikation (die persönliche, aber auch die hier auf den Webseiten), für meine persönliche Entwicklung, die, so weit ich in  Teilbereichen auch bin, alles andere als &#8220;fertig&#8221; ist, und für die Entwicklung im Außen, für die Elfenwald-Ideen, den Landerwerb und eine mögliche Community-Gründung. </p>
<p>Während meines ersten Jahres hier ging in dieser Richtung nicht viel weiter, zumindest nicht an der sichtbaren Oberfläche. </p>
<p>Ich wollte zunächst einmal &#8220;ankommen&#8221;, mein Seelchen, daß bei Flugreisen nicht hinterherkommt, gemächlich nachkommen lassen, gemütlich einsiedeln, Boden und Land erfühlen, erste Erfahrungen mit hiesigem Gärtnern sammeln, mit Tieren leben und spielen, etc.pp. Fühlen, ob ich am richtigen Ort bin. Das habe ich getan. Ausgiebig. </p>
<p>Dazu kam, daß meine &#8220;Primärgefährtin&#8221; der letzten Jahre durch langwierige Loslösungs- und Klärungsprozesse und viel Bürokratenmüll im alten BRD-Leben hindurch mußte und erst jetzt allmählich ihre Koffer packen kann &#8211; und ich habe mich hinreißen lassen, zu &#8220;warten&#8221;, statt schon mal mehr für mich allein oder mit anderen anzuleiern. Macht aber nichts. Ich hatte genug zu spielen und zu lernen, von Hühnerhaltung bis zum Bau von Rocket Stoves. Es war eh noch nicht so weit. </p>
<p>Das wurde auch in anderen Bereichen deutlich: es gab/gibt ja etliche Kontakte bezüglich &#8220;Mitmachen&#8221;, und einige Menschen hatten auch signalisiert, die Umsetzung meiner <a href="http://www.elfenwald.org/mitmachen-investieren-spenden/geldspenden">Ideen finanziell unterstützen</a> zu wollen. </p>
<p>Das meiste davon hat sich bislang entweder als Warmluft erwiesen, war lieb gemeint, aber überambitioniert, weil eigene psychische Blockaden oder veränderte Lebenssituationen dem Geldgeben/Mitmachen im Wege standen, irgendetwas &#8220;paßte&#8221; bei den persönlichen Begegnungen nicht (meist, weil viele &#8220;Weltverbesserer&#8221; noch sehr im Aktionismus verhaftet und unbewußt auf der Suche nach einem charismatischen Anführer sind, der ich weder bin noch sein will&#8230; ), manches versandete auch einfach, weil ich und/oder die betreffenden Menschen einstweilen in Kommunikationslöchern verschwanden, und die ernsthaftesten und schönsten Kontakte und Ideen kamen wie gewöhnlich von Menschen, die die letzten Jahre ebenfalls den Fokus mehr auf ihrer eigenen Entwicklung als der ihres Bankkontos hatten, und folglich beim ersten Schritt &#8211; dem Landerwerb &#8211; nicht in sinnvollem Umfang helfen können und/oder nicht einmal mehr in der Lage sind, Europa aus eigener (Finanz-)Kraft zu verlassen. </p>
<p>In letzter Zeit kam plötzlich Bewegung rein, gleich aus mehreren Richtungen &#8211; dazu noch in den nächsten Tagen ein separates Update. Jetzt erstmal kurz abschließender Rückblick. </p>
<div id="attachment_394" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/07/Ziereremit.jpg" rel="lightbox[378]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/07/Ziereremit-300x224.jpg" alt="" title="Ziereremit" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-394" /></a>
<p class="wp-caption-text">Auch eine Variante für das Elfenwald-Leben: als Ziereremit, wie hier in einer Sepiazeichnung von Johann B. Th. Schmitt, 1795</p>
</div>
<p>Mein Weg ist nicht der, um jeden Preis eine &#8220;Gemeinschaft&#8221; schmieden zu wollen. Ich hatte das vor längerer Zeit schon mal geschrieben: &#8220;Elfenwald&#8221; ist eher ein Lebensweg und eine Lebenshaltung als ein &#8220;Projekt&#8221;. Weder dominieren bei mir Angstthemen, die Menschen in der Herde Schutz suchen lassen <em>(&#8220;Oh my Gosh, die Welt geht unter, das Finanzsystem bricht zusammen und die Meeresspiegel steigen &#8211;  lasset uns Archen bauen und uns aneinander klammern&#8230;&#8221;</em>), ich halte wenig von bemüht nach außen wirkenden Lehreinrichtungen von Rohkostmissionaren bis &#8220;Lichtarbeiter&#8221; (dazu noch separat im Artikel &#8220;Leben oder Lehren&#8221;), und ich bin (manchmal möchte ich sagen: leider) zu scharfsichtig, als daß ich mich in eine der gängigen Wohlfühl-Erlösungsphantasien der Lila-Klasse auflösen könnte, siehe 2012 und &#8220;5. Dimension&#8221;&#8230; Ich jage auch nicht einem &#8220;neuen Wir&#8221; nach &#8211; nicht umsonst spreche ich sehr oft von &#8220;Katzenmenschen&#8221;, Wesen, die in ihrer Individualität bleiben können, auch wenn sie Gemeinschaft pflegen &#8211; &#8220;Ego-Auflösung&#8221; ist nur für jene interessant, die gerne beim &#8220;Satsang&#8221; möglichst viele &#8220;aufgelöste&#8221; zu Füßen ihres eigenen Egos sitzen haben&#8230; (was übrigens alles &#8220;ok&#8221; ist, nur bitte nicht zu dicht bei mir&#8230;) </p>
<p>Mein Stand vor rund einem Monat war ein amüsiert-ernüchterter, was nicht mit Resignation oder Frust zu verwechseln ist.</p>
<p>Augenscheinlich sind meine Ideen und mein Fühlen so weit voraus oder so weit zurück oder soweit abseits menschenkompatiblen Denkens, daß bislang niemand das dringende Bedürfnis verspürte zu sagen: <em>&#8220;Das ist wichtig und richtig &#8211; DA, nimm die lächerlichen paar Tausend Kröten, die Du für die Umsetzung brauchst, ist schließlich kaum mehr als ein ordentliches Auto kosten würde, und MACH DAS.&#8221;</em><br />
Und wirklich passende Menschen, die zufällig aus ihrem früheren Leben noch Investitionskraft übriggehabt hätten, waren bis dahin auch nicht aufgetaucht. </p>
<p>Die Folge: sich verbiegen und versuchen, nicht nur weiterzudenken und sich weiterzuentwickeln, sondern parallel noch einmal kommerziell &#8220;erfolgreich&#8221; zu werden &#8211; oder auf Sparflamme irgendwo einzugraben, oder sich als Ein-/Zwei-/Drei-Siedelei an ein erträgliches, tolerantes Projekt mit dranzuhängen, sozusagen als <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schmuckeremit" target="_blank" rel="nofollow"><em>&#8220;Ornamental Hermit&#8221;</em></a> ;-).</p>
<p>Kompromisse gehen dabei für mich immer weniger. Ich kann sehr tolerant sein, wenn Menschen an anderen Punkten ihrer Entwicklung stehen oder bei manchen Themen radikal andere Ansichten haben als ich. Aber es gibt Dinge, die ich nicht mehr ertrage und denen ich mich nicht mehr aussetze &#8211; dazu gehören Macht- und Dominanzspielchen (auch und gerade die subtil-manipulativen&#8230;), Menschen, die nur zuhören, wenn man schreit, Regelungswut, Unbewußtheit den eigenen &#8220;menschlichen&#8221; Macken und Verhaltensmustern gegenüber, Unachtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber, und die Angewohnheit, ständig (und meist ungefragt) an anderen herumzupfriemeln statt am eigenen, selten &#8220;perfekten&#8221;, Selbst. </p>
<p>Kompromißlosigkeit, Klarheit und die Bereitschaft, im Zweifelsfall auch vordergründig &#8220;nachteilige&#8221; Folgen in Kauf zu nehmen &#8211; das hat bei allen Entwicklungsschüben in meinem Leben eine massive Rolle gespielt. </p>
<p>Und auch diesmal scheint es so, als würde die merkwürdige Maschinerie &#8220;Universum&#8221; auf entsprechend klaren, dabei aber zugleich gleich-gültigen Input mit zunehmend genießbarerem Output reagieren. </p>
<p>Aber das quetsche ich jetzt nicht mehr in diesen ohnehin schon reichlich wortreichen Zwischenbericht, sondern lasse es sich noch ein paar Tage klären und berichte dann&#8230; ;-)</p>
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		<title>Vom Affen gebissen…</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 13:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>&#8230; bin ich ja schon l&#228;nger&#8230; ;-) </p> <p>Aber seit kurzem auch im Wortsinne, *gacker*</p> <p>Hatte neulich f&#252;r eine Freundin, die verreist war, ihre Tiere geh&#252;tet und gef&#252;ttert. Und ein kleines Affenweibchen hatte sich bei der Gelegenheit etwas in mich verguckt und h&#228;ngt seither, wenn ich dort zu Besuch bin, ausgiebig an meinem Hals&#8230; ;-)</p> [...]]]></description>
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<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/K97HzbghGbQce6sGNHCthtgp3ws/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/K97HzbghGbQce6sGNHCthtgp3ws/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>&#8230; bin ich ja schon länger&#8230; ;-) </p>
<p>Aber seit kurzem auch im Wortsinne, *gacker*</p>
<p>Hatte neulich für eine Freundin, die verreist war, ihre Tiere gehütet und gefüttert. Und ein kleines <em>Affenweibchen</em> hatte sich bei der Gelegenheit etwas in mich verguckt und hängt seither, wenn ich dort zu Besuch bin, ausgiebig an meinem Hals&#8230; ;-)</p>
<div id="attachment_391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/06/Zwei_Aeffchen.jpg" rel="lightbox[390]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/06/Zwei_Aeffchen-300x200.jpg" alt="" title="Zwei Äffchen" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-391" /></a>
<p class="wp-caption-text">Kleines Äffchen hat großes Äffchen sehr lieb ;-) (umgekehrt auch)</p>
</div>
<p>Es begab sich aber eines Tages, daß die Menschenkarawane in die nahe Stadt ziehen wollte, um wichtige Menschendinge zu erledigen. Und ein kleiner Affe, der ziemlich viel Unsinn im Kopf hat, sollte in der Zwischenzeit an die Leine. Da sie gerade bei mir war, hielt ich das kleine Vieh an seinem Geschirr fest, damit Frauchen sie anleinen konnte. Fehler. SO gut kennen wir uns dann doch noch nicht, und Festhalten und Anbinden ist bekanntlich Gift für keimende Beziehungen&#8230; </p>
<p>Großes Gezeter und Gezappel, und da ich &#8211; dämlicherweise &#8211; instinktiv fester zupackte, wurde ausgiebig auf meinem Daumen herumgekaut und auch der Rest meiner Hände auf Bißfestigkeit getestet&#8230; </p>
<p>Ich blutete ordentlich, mußte ziemlich lachen und mich verarzten lassen, und das kleine Affenwesen, das schimpfend in die Bäume geflüchtet war, blieb unangeleint. </p>
<p>Ich erzähle das aber nicht nur, damit Ihr was zu lachen habt. ;-)</p>
<p>Thema <em>Tierkommunikation</em>. Ich rede grundsätzlich mit Tieren, verbal und nonverbal. Das klappt mal mehr, mal weniger. Auch bei Menschen ist &#8220;Reden&#8221; ja selten gleich &#8220;Verstehen&#8221; oder &#8220;Wirklich-Kommunizieren-Wollen&#8221;, geschweige denn &#8220;Gehorchen-Wollen&#8221;, dazu kommen Unterschiede in Sprache und Logik, die je nach Spezies massiv sind. Aber wenn man sich versteht, <em>versteht</em> man sich auch&#8230;</p>
<p>Als wir einige Stunden später zurückkamen, hatte ich nicht erwartet, das Äffchen überhaupt zu sehen zu bekommen. Normalerweise nehmen Tiere so etwas gründlich übel und gucken einen ein paar Tage oder wenigstens ein paar Stunden lang nichtmal mit dem Hintern an&#8230; </p>
<div id="attachment_392" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/06/IchWeessNich-Ichoochnich.jpg" rel="lightbox[390]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/06/IchWeessNich-Ichoochnich-300x200.jpg" alt="" title="&quot;Ich Weess Nich&quot;-&quot;Ich ooch nich&quot;" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-392" /></a>
<p class="wp-caption-text">Der skeptische Blick bezieht sich hier zwar auf die Kamera und das Wesen hinter selbiger (danke an Katrin für die niedlichen Bilder!!), aber ähnlich guckte das Äffchen auch nach unserem Mißverständnis&#8230;</p>
</div>
<p>Aber sie hockte &#8211; etwas skeptisch und mit beleidigter Miene &#8211; einige Meter entfernt auf dem Zaun. Ich stellte mich 3-4 Meter neben sie und sprach mit ihr. Nicht laut geredet, auch nicht gelockt oder mit Futter gewedelt. Aber telepathisch signalisiert, daß es meine Dummheit war, sie völlig richtig reagiert hatte, ich nicht böse bin, und sie genaugenommen um Verzeihung bitte.</p>
<p>Einige Verlegenheitsgesten ihrerseits, noch etwas erklärender Hirnfunk in beide Richtungen &#8211; und keine fünf Minuten später hing das kleine Wesen wieder an mir, ließ sich kraulen, und das Mißverständnis war vergessen. </p>
<p><strong>P.S.: </strong>danke der Nachfrage, mein Daumen sieht zwar noch so aus, als hätte ich mal gezielt mit dem Hammer danebengehauen, ist aber schon ganz gut verheilt.</p>
<p><strong>P.P.S.:</strong> längeres Update zum aktuellen Stand der Dinge hier kommt die Tage, für die, die es interessiert. Und für die, die vielleicht doch noch ihren Hintern heben und/oder zwecks Unterstützung eines sinnvollen Kleinprojektes mit der Hand in die Tasche kommen &#8211; es wird jetzt konkret hier, checkt schon mal die Flugpläne und Eure Kontostände. Auch dazu die Tage noch mehr. </p>
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		<title>Naked is Normal. Von Nackten, Nudisten und Körperhassern.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 13:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[ABC]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ich k&#246;nnte mich ja immer brezeln. </p> <p>Da latscht irgendwo ein Wanderer nackt durch die Alpen, und besorgte Familien rufen sogleich die Polizei, die den B&#246;sewicht wegen Erregung &#246;ffentlichen &#196;rgernisses oder schlimmerer Verd&#228;chtigungen aus dem Verkehr zieht.<br /> Wegen nackter Bilder (&#8220;nudity&#8221; &#8211; oh my Gosh&#8230;) werden Forumsprofile gesperrt, f&#252;r die Abbildung erigierter Glieder braucht [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WZ1rRVdkNivTmF-voSdTzDF_27o/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WZ1rRVdkNivTmF-voSdTzDF_27o/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WZ1rRVdkNivTmF-voSdTzDF_27o/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/WZ1rRVdkNivTmF-voSdTzDF_27o/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Ich könnte mich ja immer brezeln. </p>
<div id="attachment_381" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/05/naked-is-normal.jpg" rel="lightbox[376]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2011/05/naked-is-normal-225x300.jpg" alt="" title="Nackt ist normal." width="225" height="300" class="size-medium wp-image-381" /></a>
<p class="wp-caption-text">&#8230;und hier schneiden wir das Bild dann mal lieber ab, nicht daß noch irgendwelche &quot;religiösen Gefühle&quot; oder gar der &quot;Anstand&quot; verletzt werden, gelle?</p>
</div>
<p><span class="drop-cap">D</span>a latscht irgendwo ein Wanderer <em>nackt</em> durch die Alpen, und besorgte Familien rufen sogleich die Polizei, die den Bösewicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder schlimmerer Verdächtigungen aus dem Verkehr zieht.<br />
Wegen <em>nackter Bilder</em> (<em>&#8220;nudity&#8221;</em> &#8211; oh my Gosh&#8230;) werden Forumsprofile gesperrt, für die Abbildung erigierter Glieder braucht man einen Jugendschutzbeauftragten, und überhaupt muß die Jugend dringend vor Titten und Schwänzen bewahrt werden, während der Jugendschutz bei Bundeswehrwerbung, Kirchenpropaganda, Versicherungsverkauf, Krebsmedizin, medialer Gehirnwäsche und den Absurditäten der Schul-Le(e)hrpläne irgendwie selten zu sehen ist&#8230; </p>
<p>Außerhalb der BRD ist es meist nicht gerade besser &#8211; die Körperhasser und Körperverhüller, die Kleiderständer und Verschleierer sind, meist auch noch aggressiv und religiös verblendet, allenthalben dominant und auf dem Vormarsch. </p>
<p>Und praktisch überall ist es üblich, daß nicht etwa die Bekleideten sich für ihr bigottes und verklemmtes Sein zu entschuldigen haben, sondern der freie Nackte gezwungen ist, über die Schulter zu schauen, ob nicht irgendwo ein prüder Kleiderträger in seinen religiösen oder sonstigen &#8220;Gefühlen&#8221; &#8220;verletzt&#8221; sein könnte&#8230; </p>
<p>Absurd.</p>
<p>Was ist eigentlich so unsäglich <em>schlimm</em> am <strong>nackten menschlichen Körper</strong>?</p>
<blockquote class="pullquote"><p>Nur in einem freien Körper wohnt ein freier Geist.<br />
<small>(in Abwandlung eines anderen oft mißbrauchten Zitates)</small></p></blockquote>
<p>Gar nichts. Und genau das ist das Problem. <strong>Nacktheit</strong> und <strong>Sex</strong> <sup class='footnote'><a target="_blank" href='#fn-376-1' id='fnref-376-1'>1</a></sup> sind die beiden Themen, wo am erfolgreichsten die menschliche Seele gespalten und in den Hirnen die Schere geöffnet wurde, die &#8220;Schuld&#8221;, &#8220;Sünde&#8221;, &#8220;Scham&#8221; und &#8220;Moral&#8221; als Mittel der Manipulation und Macht etablierte. </p>
<p>Und nichts ist effizienter, als das Gefühl von Schuld an etwas zu koppeln, was als natürlichstes Bedürfnis in jedem Menschen vorhanden ist. </p>
<p>Amüsant ist dabei die erbärmliche Bigotterie, wie beim Sex auch: Ehe und Familie und Seelenhälften-Dogma werden als Normwerte hochgehalten, aber Seitensprungportale und Swinger-Kneipen (wohin sich gewöhnlich kein Anhänger der Freien Liebe verirrt) quellen über vor AnDRANG.</p>
<blockquote class="pullquote"><p>Wer aus sich kein Hehl macht, empört: so sehr habt ihr Grund, die Nacktheit zu fürchten! Ja, wenn ihr Götter wäret, da dürftet ihr euch eurer Kleider schämen!<br />
<small>(Nietzsche, Zarathustra)</small></p></blockquote>
<p>Ähnlich bei Nacktheit und Körperkult: die Obsession mit körperlicher &#8220;Perfektheit&#8221; und zur Schau stellender &#8220;sexy&#8221; Textilien ist ebenso absurd wie die Allgegenwärtigkeit offener oder symbolisierter Nacktheit in Medien und Werbung &#8211; nur wer tatsächlich und <em>selbst</em> nackt herumläuft, wird als Sittenstrolch denunziert oder lächerlich gemacht.</p>
<p>Was tun? Der Wunsch nach unreglementierter Nacktheit ist nicht eben neu. </p>
<p>Nudisten, Naturisten, Freikörperkultur/FKK, etc. pp. &#8211; ganze Bewegungen und Organisationen gab und gibt es, schon seit geraumer Zeit, die sich dem Thema widmen. Bisher ist fast allen jedoch eines gemeinsam: die Akzeptanz der Norm, das Eingeständnis, daß Nacktheit etwas Spezielles innerhalb der bekleideten Norm sei, und daraus folgend die Ghettoisierung der Nackten in speziellen Reservaten, von FKK-Strand bis zu den wenigen Nudisten-Siedlungen, die es weltweit gibt. </p>
<p>Die Abschottung und der ständige Zwang zur Selbstbehauptung haben gleichzeitig zu einer Teilmilitarisierung geführt &#8211; wie jeder bestätigen kann, der schon einmal angezogen über einen FKK-Strand geschlendert ist und dabei womöglich noch (vielleicht sogar ohne tiefere Absicht) eine Kamera umhängen hatte&#8230; </p>
<blockquote class="pullquoteleft"><p>We won&#8217;t have liberated ourselves from servitude until people throw all their clothes in the closet in spring and don&#8217;t take them out again before winter. We won&#8217;t be human beings, the way apes are apes and dogs are dogs, until we fuck where and when we want to, like any other mammal. Fucking in the streets isn&#8217;t just a tactic to blow minds; it&#8217;s recapturing our own bodies. Anything less and we&#8217;re still robots possessing the wisdom of the straight line but not the understanding of the organic curve.<br />
<small>(Robert Anton Wilson, Illuminatus Trilogy)</small></p></blockquote>
<p>Wer jetzt weltveränderndes Lamento und rhetorisch aufgepepptes Pathos und den Aufruf zu radikalem, öffentlichem, nacktem Ungehorsam von mir erwartet, &#8211; wird enttäuscht sein. Wie in so vielen anderen Bereichen auch ist meine Haltung zum Thema Nacktheit irgendwo zwischen Gelassenheit und Resignation angesiedelt. Die Menschheit ist einfach noch nicht so weit, die meisten Konsum- und Moralzombies wollen es halt nicht anders, und die Religiöslinge sind ohnehin jenseits von Gut und Böse. </p>
<p>Ich für mein Teil ziehe mich, zumal ich nun ein einem Land lebe, dessen Klima es meist gestattet, ohne Kleider herumzulaufen, einfach so oft wie möglich aus. Und sobald wir über ein eigenes Grundstück verfügen, werde ich dafür sorgen, daß weite Bereiche uneinsehbar sind und einem die Moralvorstellungen und Klemmigkeiten der Außenwelt folglich wurscht sein können. Fertig. </p>
<p>Wer mit dort leben möchte, kann es für sich selbst so halten, wie er/sie will &#8211; aber wer ein Problem damit hat, wenn ich morgens mit einer Tasse Kaffee in der Hand nackt im Garten herumspaziere, der hat im Elfenwald nichts verloren&#8230; </p>
<p>Vielleicht noch ein paar Warnschilder am Eingang, die Besucher auf mögliche Begegnungen der Dritten Art vorbereiten. Wer es nicht erträgt, zumindest kurzzeitig einen oder mehrere nackte Menschen zu sehen, möge halt draußen bleiben. </p>
<p>Selbstverständlich würde ich auch gerne im Sommer nackt Motorrad fahren oder an einem lauen Abend ohne Klebetextil in einem Restaurant sitzen &#8211; aber das ist halt auch hier, wo kein Werbeplakat ohne einen möglichst aufreizenden, aber selbstredend teilverhüllten Frauenarsch auskommt, ansonsten aber katholische Bigotterie alles fest im Griff hat, noch nicht möglich. </p>
<p>Vielleicht ein paar Inkarnationen weiter &#8211; vielleicht auch nicht. </p>
<blockquote class="pullquote"><p>Oh meine Seele, ich wusch die kleine Scham und die Winkel-Tugend von dir ab und überredete dich, nackt vor den Augen der Sonne zu stehn.<br />
<small>(Nietzsche, Zarathustra)</small></p></blockquote>
<p>Hängt davon ab, ob wir in der Lage sind, Grundthemen wie Selbstachtung und Selbstliebe, Freiheit, <a href="http://www.elfenwald.org/elfenwald-abc/freie-liebe">Freie Liebe</a> statt emotionaler Käfighaltung und dauerunterdrückter Notgeilheit, etc.pp. in den nächsten Jahrhunderten in den Griff zu bekommen &#8211; oder nicht. </p>
<p>Bis dahin erinnern wir uns und andere einfach immer mal wieder daran, daß Nacktheit das Normalste der Welt ist. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-376-1'>Anmerkung: Auch wenn viele und mutmaßlich im Alltag meist angezogene Internet-Nutzer nach Sexbildchen im Zusammenhang mit Nudismus suchen &#8211; Sex und Nacktsein haben nur teilweise miteinander zu tun. Weder haben Nudisten notwendigerweise mehr oder gar wahllosen Sex, noch ist natürliche Nacktheit per se ein Scharfmacher. Es sind eher die Kleiderständer, die notgeil nach Nackerten sabbern&#8230; <span class='footnotereverse'><a target="_blank" href='#fnref-376-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Stromausfall, Netzausfall, Leseanfall</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 21:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nach einem eigentlich nur mittelheftigen Unwetter war hier letzte Woche wie gew&#246;hnlich mal wieder der Strom weg. Nichts besonderes, kein Grund zur Aufregung. Das ist hier oft so, wenn der Wind etwas auffrischt oder mal ein paar Tropfen und Blitze mehr kommen. Paraguay hat zwar jede Menge Strom, aber das Leitungsnetz ist spektakul&#228;r marode. </p> [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/msoROkbg57BBBLcCWP0hKa51hSE/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/msoROkbg57BBBLcCWP0hKa51hSE/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/msoROkbg57BBBLcCWP0hKa51hSE/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/msoROkbg57BBBLcCWP0hKa51hSE/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Nach einem eigentlich nur mittelheftigen Unwetter war hier letzte Woche wie gewöhnlich mal wieder der Strom weg. Nichts besonderes, kein Grund zur Aufregung. Das ist hier oft so, wenn der Wind etwas auffrischt oder mal ein paar Tropfen und Blitze mehr kommen. Paraguay hat zwar jede Menge Strom, aber das Leitungsnetz ist spektakulär marode. </p>
<p>Normalerweise ist zwei, drei Stunden später der Saft wieder da, manchmal sogar schneller. Und nachdem beim Internet-Provider irgendjemand mit einer Handkurbel den zentralen Router neu angeworfen, die Affen wieder auf den Stromversorgungsfahrrädern festgebunden und den Antennenmast ein wenig gestreichelt hat, geht dann gewöhnlich ein bis zwei Stunden später oder zumindest &#8220;irgendwann&#8221; auch das Netz wieder. </p>
<p>Dieser Stromausfall allerdings dauerte ein wenig länger: rund 18 Stunden. Während ich nachmittags einkaufen war, gingen im Laden für rund 3 Sekunden die Lichter und die Kühltruhen wieder an &#8211; dann wieder Sense. </p>
<p>Erst abends schickte die ANDE, die staatliche Energieversorgungsgesellschaft, wieder einen stetigen und halbwegs zulänglichen Elektronenfluß vorbei&#8230; </p>
<p>Netz dagegen: blieb tagelang verschollen. </p>
<p>Auf Nachfrage (EIGENTlich wäre zu erwarten, daß ein Provider von sich aus seine Kunden informiert, wenn es mal wieder länger dauert&#8230;) erfuhr ich, daß anscheinend der ganze Antennenmast, der uns hier versorgt, sich beim Sturm sauber zerlegt hatte. Na gut &#8211; sowas kommt vor. </p>
<p>Warum dann allerdings eine Ersatzlösung über 5 Tage dauert, und nicht wenigstens nach 24 Stunden ein Provisorium steht, bleibt das Geheimnis unseres Providers. Witz.</p>
<p>Ich habe keinerlei Probleme mit abwechselnd löcherigen und schlammigen Erdstraßen, Bussen, die zu recht individuellen Zeiten an den Haltestellen vorbeikeuchen, Kühen auf den Straßen,  gelegentlichen Stromausfällen, etc.pp. </p>
<p>Im Gegenteil, bei den meisten Dingen finde ich die Nonchalance hier sehr angenehm &#8211; aber ab ein paar Stunden ist beim Strom der Spaß vorbei, und wenn Internetzugang mehr als 6 Stunden gestört ist, dann hat jemand was schlichtweg ganz erbärmlich nicht im Griff und meine Laune wird schlecht, ganz abgesehen davon, daß mich jeder Offline-Tag Geld kostet, von dem ich noch nicht unbedingt zu viel habe. </p>
<p>Vorausgesetzt, wir bleiben hier in der Gegend, werde ich Lösungen finden müssen &#8211; eine eigene Backup-Stromversorgung und redundanter Internet-Zugang via 3G und/oder Satellit sind hier leider unverzichtbar, wenn man das Netz sinnvoll nutzen will und/oder damit arbeitet. </p>
<p><em>Negativer Nebeneffekt</em> der Aktion: seit Tagen will ich ein kleines Kundenprojekt fertigstellen &#8211; aber offline geht das nun einmal nicht. Lästig.</p>
<p><em>Positiver Nebeneffekt</em>: ich habe einige <strong>Bücher</strong> <sup class='footnote'><a target="_blank" href='#fn-373-1' id='fnref-373-1'>1</a></sup>gelesen, die auf meiner Festplatte schon eine halbe Ewigkeit Staub ansetzten&#8230; ;-)</p>
<div id="attachment_375" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/10/Dya-na-Sore.jpg" rel="lightbox[373]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/10/Dya-na-Sore-164x300.jpg" alt="" title="Dya-na-Sore" width="164" height="300" class="size-medium wp-image-375" /></a>
<p class="wp-caption-text">Ausufernder Zeittotschläger: Dya-Na-Sore</p>
</div>
<p>U.a. <strong>&#8220;The Lost Symbol&#8221;</strong> (Dan Brown), <strong>&#8220;Dya-Na-Sore oder Die Wanderer&#8221;</strong> (Wilhelm Friedrich von Meyern) und Paulo Coelho, <strong>&#8220;The Manual of the Warrior of Light&#8221;</strong>. </p>
<p><em>Dan Brown</em> wie immer mainstreamkompatibel, nicht ganz der Umberto Eco, den manche in ihm sehen, aber auf seine Art brilliant und ziemlich &#8220;dicht dran&#8221;. Und mit indirektem Bezug zu einem der anderen Bücher, die ich las:</p>
<p>Der <em>&#8220;Dya-na-Sore&#8221;</em>-Schinken: höchst schwerverdaulich und nur in meinen Blickwinkel geraten, weil einer der wenigen, die ich Freund nenne, es mir gab. Aber höchst interessant &#8211; und, wenn man den um 1800 üblichen <em>&#8220;Vaterland&#8221;</em>-Schwulst, das grauslige <em>&#8220;Süß ist es und ehrenvoll, für&#8217;s Vaterland zu sterben&#8221;</em> und all die hübschen geharnischten Heldenjünglinge rausfiltert, beachtlich, was vor nunmehr gut 200 Jahren in maurerischen und sonstigen &#8220;Bundes&#8221;-Kreisen an Ideen und Bewußtheit unterwegs war. </p>
<p>Z.B. dieses, nachdem sie feststellen, daß sie das dämliche Volk umsonst vom Tyrannen befreit haben, und zum Dank gehetzt und vertrieben werden: </p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;die der unverdorbene Gebrauch ihres Lebens besserer Empfindungen fähig macht. Dort suche im Bunde mit dem Bergvolke von Khoras das Bessere zu gründen; von dort aus mag es einst sich weiter verbreiten; dorthin ziehe alle, denen diesz Land nicht genügt, denen eine edle Armuth freudiger dünkt, als Überflusz unter Thorheit. Und fehlts euch an Platz, so liegen im Meere noch Inseln, die ihr bewohnen könnt. Eilt, ehe die Übermacht euch zertritt!&#8221; &#8220;Eilt, sprach Terglud, dasz wir diesem Lande der Ansteckung entrinnen. Übers Meer auf die Inseln, dasz selbst die Luft uns nicht mehr erreiche!&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder die Fortsetzung dieses Gedankens im Nachwort: </p>
<blockquote><p>&#8220;Freylich ist es eine miszliche Sache, Hand an Übel zu legen, die von tausendfachem Eigennutze bewacht &#8211; nur den Kampf zerrüttender Leidenschaften wecken. Aber jenseit des Meeres, auf den Inseln der stillen Entfernung, wo in seinen Wäldern noch menschenleer ein Land die Ruhe des ersten Schöpfungstags zeigt, da öffnet sich eine Stätte, wo der Gute mit dem Guten in allem Genusse der Wahrheit und des Rechtes sich begegnen könnte, wo ein Volk sich gründen liesze, das in hoher Reinheit, losgerissen den Unarten seines alten Stammes, die Flamme edlerer Menschheit bewahrte. </p>
<p>Eine große Mannigfaltigkeit schmerzender Erfahrungen hat ihren Kreislauf vollendet, aber noch hat nach tausend miszverstandenen einzelnen Wahrheiten kein lange bestehendes Volk seine Rettung in der Wahrheit selbst gesucht. Man hat das Einzelne verbessert, man hat im Stolz und im Taumel die Glorie seines weltumfassenden Jahrhunderts vergöttert: aber immer vergessen, dasz bey so verwickelten Krankheiten  e i n e  geheilte &#8211; zwar ein verlängertes, aber kein glücklicheres Daseyn verheisze. Nur eine im kleinen neu sich bildende Gesellschaft kann aus reiner Erkenntnisz hervor gehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Yeah. <em>Right.</em> Seelige Zeiten waren das. Die maurerische Utopie der USA ging gründlich nach hinten los. Und heute ist keine Insel mehr zu finden, die man nicht erst Staaten und Banken (synonym zu gebrauchen), oder anderen Wucherern und Spekulanten abschachern müßte. Wir bleiben trotzdem dran.</p>
<p>Und Coelho? &#8211; dazu hier künftig eine kleine Serie mit ein paar Anmerkungen zu den Weisheiten aus dem <strong>&#8220;Handbuch des Kriegers des Lichts&#8221;</strong>. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-373-1'>mehr Info und Bestellmöglichkeit mit Click auf das jeweilige Cover &#8211; <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Dya-Na-Sore-Oder-Die-Wanderer-Geschichte/dp/1104089165%3FSubscriptionId%3DAKIAISEYT63RIZSJHTGA%26tag%3Delvishmain-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1104089165?tag=elvishmain-21" rel="nofollow"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/4199m9TqOfL._SL160_.jpg" alt="" /></a> &#8211; - &#8211; <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Lost-Symbol-Dan-Brown/dp/0552161233%3FSubscriptionId%3DAKIAISEYT63RIZSJHTGA%26tag%3Delvishmain-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D0552161233?tag=elvishmain-21" rel="nofollow"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51%2BPi8zmMIL._SL160_.jpg" alt="" /></a> &#8211; - &#8211; <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Handbuch-Kriegers-Lichts-Paulo-Coelho/dp/325723354X%3FSubscriptionId%3DAKIAISEYT63RIZSJHTGA%26tag%3Delvishmain-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D325723354X?tag=elvishmain-21" rel="nofollow"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41K%2BmTP1udL._SL160_.jpg" alt="" /></a> <span class='footnotereverse'><a target="_blank" href='#fnref-373-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Banking im Ausland: mit der Postkutsche durch’s 21. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 11:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Versprochen: das ist der vorletzte &#8220;negative&#8221; Artikel, dann gibt es wieder mehr nette Dinge und Bilder. ;-)</p> <p>Aber aus aktuellem Aufrege-Anla&#223; gerade noch mal zur Thematik &#8220;Banking im Ausland&#8221;, die wir neulich schon beim Thema <a href="http://www.elfenwald.org/dab-bank-mobile-tan-schwachsinn_326.html" title="Mobile TAN-Schwachsinn bei DAB-Bank und Postbank" target="_blank">&#8220;MobileTAN / iTan&#8221;</a> hatten. </p> <p>Mich fasziniert es jeden Monat neu. </p> [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Nw3Gh59v2AcCNeDHVjvdmgW0Axk/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Nw3Gh59v2AcCNeDHVjvdmgW0Axk/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Nw3Gh59v2AcCNeDHVjvdmgW0Axk/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Nw3Gh59v2AcCNeDHVjvdmgW0Axk/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Versprochen: das ist der vorletzte &#8220;negative&#8221; Artikel, dann gibt es wieder mehr nette Dinge und Bilder. ;-)</p>
<p>Aber aus aktuellem Aufrege-Anlaß gerade noch mal zur Thematik &#8220;<strong>Banking im Ausland&#8221;</strong>, die wir neulich schon beim Thema <a href="http://www.elfenwald.org/dab-bank-mobile-tan-schwachsinn_326.html" title="Mobile TAN-Schwachsinn bei DAB-Bank und Postbank" target="_blank"><em>&#8220;MobileTAN / iTan&#8221;</em></a> hatten. </p>
<p>Mich fasziniert es jeden Monat neu. </p>
<p>Wie bei vielen Auslandsdeutschen, speziell den WebWorkern, sieht mein Geldfluß ungefähr so aus:<br />
<strong>Paypal/Moneybookers/etc. -> Bankkonto -> PrePaid VISA Kartenkonto -> Geldautomat -> Hosentasche</strong>.</p>
<p>Provisionen von Ebay &#038; Co werden gegen Ende des Monats auf <strong>Paypal</strong>, Moneybookers oder ein anderes <em>zeitgemäßes Zahlungssystem</em> ausgezahlt. </p>
<p>Gutschrift erfolgt in Sekunden, alles bestens, Betrag in Echtzeit verfügbar. So gehört sich das.<br />
Sagen wir mal, wie haben das Geld am 25. im Paypal-Account.</p>
<p>Aber wie kommen wir dran, besonders, wenn man in einem Land lebt, wo die meisten Dinge noch anständig <strong>bar</strong> <em>auf Tatze</em> bezahlt werden? </p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/10/bankingimpostkutschenzeitalter.jpg" alt="" title="Banking im Postkutschenzeitalter" width="300" height="300" class="size-full wp-image-369" />
<p class="wp-caption-text">Auch Freunde der Entschleunigung können von der ungerechtfertigten Bummelei der Postkutschen-Bankster genervt sein&#8230; </p>
</div>
<p>Genau &#8211; wie die meisten, habe ich irgendwo ein <strong>Bankkonto</strong>. Und &#8211; bei einer anderen Bank &#8211; eine <strong>VISA Prepaid</strong>, also eine &#8220;wiederaufladbare&#8221; VISA-Karte, mit der man im Ausland Geld abheben kann, die man ohne SCHUFA-Gestapo-Geschisse bekommt, und die bei Verlust kein großes Risiko darstellt, weil nur das aktuell aufgeladene Guthaben verbraucht werden kann. </p>
<p>Also: von <strong>Paypal</strong> auf&#8217;s <strong>Bankkonto</strong> auszahlen lassen.<br />
Das dauert in den Computersystemen der Banken geschätzte 340 Millisekunden.</p>
<p>OK &#8211; neuerdings werden ja alle privaten Banktransaktionen gehorsam an unsere &#8220;Freunde&#8221; in den USA gemeldet (&#8220;SWIFT&#8221;-Abkommen), also rechnen wir noch 23 Millisekunden drauf.<br />
Jedenfalls: nach rund einer halben Sekunde hat meine Bank mein Geld. Zu buchen und verfügbar zu machen wäre es also quasi sofort, allerspätestens am nächsten Kalendertag. </p>
<p>Stattdessen: zwei bis drei Banktage, also zwei bis vier Kalendertage &#8211; denn Samstag und Sonntag tun die Herren Geldwechsler nix, höchstens zocken, Forex hat ja für Großzocker immer offen.</p>
<p>Hat die ratternde Postkutsche es mit meiner Monatskohle endlich von Luxemburg (<em>Paypal</em>) nach München (<em>Direkt Anlage Bank</em>) geschafft und ist entladen worden, soll ein Großteil des Geldes gleich weiter, nach Berlin (auf&#8217;s <em>LBB Kartenkonto</em>). </p>
<p>Und nun ratet: genau. Die Distanz ist weiter, deshalb braucht die Postkutsche NOCH länger. Die <strong>LBB</strong> hat schon 10 Kalendertage geschafft, bevor mein Geld im <em>Online-Reporting</em> meiner Prepaid-Karte auftauchte, im Schnitt aber mindestens 5. </p>
<p>Selbstverständlich haben auch diese unfähigen Zocker das Geld nach Sekunden. Aber da die Prepaid-Karten über ein <em>Sammelkonto</em> aufgeladen werden (wobei auch die interne Umbuchung von <em>Sammelkonto</em> auf <em>Kartenkonto</em> garantiert nicht mehr manuell erfolgt&#8230;), laviert die Bande sich sogar um die ohnehin schon lächerlichen gesetzlichen Bestimmungen (3 Banktage max.) herum und läßt sich <em>richtig</em> Zeit. Und das bei 39 Euro Jahresgebühr, die Prepaid-Kreditkarten sind ja nicht gratis.  </p>
<p><strong>Fazit: je nach Lage von Wochenenden und Feiertagen dauert ein Prozeß, der im 21. Jahrhundert allenfalls Minuten in Anspruch nehmen dürfte, bis zu 14 Tagen. </strong></p>
<p>Vor dem 8./9. des Folgemonats komme ich nicht an meine Kohle &#8211; denn bis dahin hoppelt die Postkutsche irgendwo über kopfsteingepflasterte Nebensträßlein. Man kann geradezu froh sein, daß wenigstens bei VISA intern dann nicht noch die Geldsäcke über den Atlantik geschippert werden und man dann am Geldautomaten 60 Tage nach Antrag die Scheine abholen darf&#8230; </p>
<p>Absurd. </p>
<p>Und bezeichnend, daß es der sogenannte &#8220;Gesetzgeber&#8221; nicht für nötig hält, das Geldwechsler-Gewerbe mal zu zeitgemäßen Abwicklungszeiträumen und Transaktionszeiten zu zwingen. Man ist ja zu beschäftigt, Milliarde auf Milliarde ins schwarze Loch der Finanzmafia zu schaufeln&#8230; </p>
<p>So, wieder genug aufgeregt. Jetzt geh ich meine kleinen Entchen angucken, das ist lustiger ;-)</p>
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		<title>Rückschritte</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 10:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die &#220;berschrift ist vielleicht erst mal irritierend. R&#252;ckschritte?</p> <p>Ich lebe in einem neuen Land, das mir gef&#228;llt, habe dort einstweilen einen durchaus netten Ort zum Leben. Die Dinge entwickeln sich.</p> <p>Von meinem Schreibtisch blicke ich auf die Berge des nahen Nationalparks. Vor meiner Fensterscheibe steht &#246;fter minutenlang ein halbzahmer Kolibri und guckt, was ich da [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gBBGUjUE4IysqlBfOLf9EWOy1y4/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gBBGUjUE4IysqlBfOLf9EWOy1y4/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gBBGUjUE4IysqlBfOLf9EWOy1y4/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/gBBGUjUE4IysqlBfOLf9EWOy1y4/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div id="attachment_365" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/09/Kompostklo.jpg" rel="lightbox[364]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/09/Kompostklo-300x225.jpg" alt="" title="Selbstgebautes Kompostklo" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-365" /></a>
<p class="wp-caption-text">DAS ist ein Klo! ;-)</p>
</div>
<p>Die Überschrift ist vielleicht erst mal irritierend. Rückschritte?</p>
<p>Ich lebe in einem neuen Land, das mir gefällt, habe dort einstweilen einen durchaus netten Ort zum Leben. Die Dinge entwickeln sich.</p>
<p>Von meinem Schreibtisch blicke ich auf die Berge des nahen Nationalparks. Vor meiner Fensterscheibe steht öfter minutenlang ein halbzahmer Kolibri und guckt, was ich da so am Rechner treibe. Ich habe Motorradfahren gelernt (zumindest so grob&#8230; ;-) ) und viel über Hühner und anderes Federvieh, habe selbst einige davon, die munter und fröhlich sind und mich mit Eiern und gelegentlich einem Braten versorgen, habe eine sausüße Katze und eine ebenso sauniedliche (wenn auch momentan etwas pubertär-nervige) Junghündin, die Nachbarschaft ist freundlich neutral bis hin zu total lieb, wobei ich ja eh wenig Bedarf an Menschen habe, den kurzen paraguayischen Winter habe ich sehr erträglich mit einem lodernden Kaminfeuer im Rücken verbracht.</p>
<p>Mit einigen meiner Web- und Buchprojekte bin ich weitergekommen, mein fortgesetztes Lernen und Experimentieren mit Brainwave Entrainment und anderen Techniken ist nach wie vor spannend und erschließt ständig Neues und Tieferes.  Und auch, wenn mein finanzieller Spielraum noch gelegentlich etwas knapp ist &#8211; mir geht es gut.</p>
<p>Eigentlich.</p>
<p>Meine letzten Jahre in der &#8220;BRD&#8221; habe ich insgesamt sehr frei gelebt und habe einige Entwicklungen bereits durchlaufen, inklusive praktischer Umsetzung, die die meisten erst nach dem Auswandern vollziehen, wenn überhaupt. Wobei ich noch gar nicht von inneren Entwicklungen, &#8220;spirituellem&#8221; Kram, Bewußtheit, Achtsamkeit, etc. rede, sondern äußeren Dingen.</p>
<p>Kleinigkeiten oft nur, aber solche, an denen deutlich wird, wie weit man sich entfernt hat vom &#8220;normalen&#8221; Leben.</p>
<p>Auf einem selbstgebauten Kompostklo im Garten zu hocken, und fröhlich zwischen Blumen und Schmetterlingen zu scheißen, statt in einer gekachelten Zelle im eigenen Mief zu hocken wie 95% der &#8220;zivilisierten&#8221; westlichen Menschen. Zu wissen, daß die &#8220;Produkte&#8221; dieser Sitzung teils ins Schilfbeet fließen und von dort sauber und geklärt in den Boden sickern, teils zu Kompost werden und den Büschen und Bäumen im Garten zugute kommen<sup class='footnote'><a target="_blank" href='#fn-364-1' id='fnref-364-1'>1</a></sup> &#8211; statt sinnlos kilometerweit zur nächsten privatisierten Kläranlage gepumpt zu werden, oder, wie hier oft üblich, ungebremst im nächsten Bach zu landen oder herkömmlich via Sickergrube &#8220;entsorgt&#8221; zu werden (wobei mir auffällt, ich weiß gar nicht, wie das hier im Haus gelöst ist &#8211; hängt glaub ich an der Kanalisation, aber egal, verschwindet jedenfalls alles in einer ordentlichen, sauberen Porzellanschüssel&#8230; ;-) ).</p>
<p>In der Frühe sich mit einem Kaffee auf eine Decke unter einen Baum zu pflanzen und nackt, wie es sich gehört, in der Morgensonne zu sitzen &#8211; ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob irgendwelche Kleiderträger in Sichtweite sind, deren &#8220;zivilisations&#8221;behaftete Gefühle das verletzen könnte.</p>
<p>Und vieles mehr in dieser Art.</p>
<p> </p>
<p>Vieles, was ich momentan nicht lebe &#8211; und wo ich, nachdem die Faszination des Neuanfangs sich ein wenig normalisiert hat, erst richtig merke, wie wichtig und selbstverständlich sie mir geworden waren und sind. </p>
<p>Yep, es wird Zeit, daß <a href="http://www.elfenwald.org/gesucht-independencia-haus-zur-miete-grundstueck-mietkauf_360.html">Neues oder vorzugsweise eigenes Land</a> zu uns findet, zumal demnächst meine Gefährtin nachkommt, der es ähnlich geht. Und dann geht es auch in diesen Bereichen wieder weiter, in Richtung eines wirklich &#8220;freieren&#8221;, authentischen, den <em>eigenen</em> Macken und Meisen gemäßen Lebensstils. ;-)</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-364-1'>Das läuft übrigens durch die Trennung von Urin und Kot praktisch geruchsfrei ab, und <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D0%26field-keywords%3Dkomposttoilette%26url%3Dsearch-alias%253Daps&#038;site-redirect=de&#038;tag=elvishmain-21" target="_blank" rel="nofollow">Komposttoileten</a> haben nicht notwendigerweise was gemeinsam mit einem siffigen Donnerbalken &#8211; die Dinger gibts sogar hochtechnisch, vollautomatisch und DIN-zertifiziert für den Inneneinsatz (z.B. die <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/product/B002SQCAMA?ie=UTF8&#038;tag=elvishmain-21" rel="nofollow"> Biolan Naturum </a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elvishmain-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002SQCAMA" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />), und selbst die BRD-Bürokraten haben mittlerweile begonnen, Humustoilletten baurechtlich zuzulassen, weil sie anerkannt die ökologisch, wirtschaftlich und hygienisch sinnvollste Variante eines Klos sind.  <span class='footnotereverse'><a target="_blank" href='#fnref-364-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Gesucht in/um Independencia: ruhiges Häuschen zur Miete oder ca. 5-10 ha im Mietkauf</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 21:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir suchen in Independencia oder Umgebung ein kleines, ruhiges H&#228;uschen mit Grundst&#252;ck zur Miete oder ein Grundst&#252;ck im Bereich 3-10 Hektar im Mietkauf. Details... <a href="http://www.elfenwald.org/gesucht-independencia-haus-zur-miete-grundstueck-mietkauf_360.html">[weiterlesen...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wg2w6BozY8KGuAF4g97hjMOxNy8/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wg2w6BozY8KGuAF4g97hjMOxNy8/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wg2w6BozY8KGuAF4g97hjMOxNy8/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/wg2w6BozY8KGuAF4g97hjMOxNy8/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><div class="su-box" style="border:1px solid #292929">
<div class="su-box-title" style="background-color:#333333;border-top:1px solid #adadad;text-shadow:1px 1px 0 #0f0f0f">Hinweis</div>
<div class="su-box-content"><strong>Update:</strong> Hat sich einstweilen erledigt, ein ideales Gelände (10 ha am Rand der Berge) ist gefunden. Jetzt fehlen nur noch 1-2 <a href="http://www.elfenwald.org/mitmachen-investieren-spenden/mitkommen-mitmachen">Mitmacher</a> und/oder großherzige und in die Zukunft denkende Menschen, die sich <a href="http://www.elfenwald.org/mitmachen-investieren-spenden/geldspenden">am Kaufpreis beteiligen</a>&#8230; <br /><strong>Nachtrag:</strong> lest bitte den ergänzenden Kommentar unten, besonders potentielle Mietinteressenten für das bisherige Haus und die Tratschtanten/onkels, die auch hier in PY nichts besseres zu tun haben als ihr Augenmerk auf die negative Hälfte eines Satzes zu richten,  sich nicht einmal die Mühe machen, zu verstehen, worum es eigentlich geht, und ein bißchen ironische Überspitzung gleich als Angriff weiterkolportieren&#8230;</div>
</div>
<p>Nicht immer sind die Dinge so, wie sie am Anfang aussehen &#8211; unsere Mietmöglichkeit hier sah nett und ruhig aus, Vermieter war (und ist immer noch!) ausgesprochen nett und unkompliziert, aber es gab ein paar Umstände, die sich erst im Laufe der letzten Monate herausgestellt bzw. als für unseren Geschmack störend erwiesen haben. </p>
<p>Z.B. mag ich es nicht, wenn mehrmals am Tag die Nachbarn (teilweise auch Besuch, Bekannte, Aushilfsarbeiter etc.pp.) 2 Meter hinter meinem Haus durch meinen Garten latschen (auch, wenn die Leute an sich ok und in anderer Hinsicht total lieb sind), oder wenn es im Garten weniger Privatsphäre gibt als auf einer Parkbank im Englischen Garten in München, weil nun doch die (bisher Brach-) Flächen, die das recht offene, noch nicht komplett eingegrünte vermietete Grundstück umschließen, intensiver landwirtschaftlich genutzt werden und man nun ringsrum im Garten (zumindest meinem Gefühl nach) ziemlich auf dem Präsentierteller sitzt und nicht wirklich in dem Maße seine Ruhe hat, wie die Abgelegenheit des Gebäudes zunächst vermuten ließ&#8230; </p>
<div id="attachment_362" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/09/sibmartin.jpg" rel="lightbox[360]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/09/sibmartin-150x150.jpg" alt="" title="Sibylle &amp; Martin, Deine neuen Traummieter. *lach* - Vergrößern sich auf Klick. ;-)" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-362" /></a>
<p class="wp-caption-text">Sibylle und Martin, Deine neuen Mieter oder Käufer. Niedlich, oder? ;-)</p>
</div>
<p>Daher suchen wir irgendwann in den nächsten Monaten hier in Independencia oder in der Nähe eine neue, &#8220;so richtig&#8221; <strong>ruhige</strong> Bleibe zur Miete oder im Mietkauf.</p>
<p>&#8220;Wir&#8221;, das sind Sibylle und Martin, zwei nette Menschen Mitte 40, eine niedliche freche weiße Katze, eine freundliche Junghündin, kleine Hühnerbande, und möglichst auch die Enten.</p>
<p><strong>Zwei Varianten: </strong></p>
<h3>1. Variante: Haus mit Grundstück zur Miete:</h3>
<p>kleines Haus, kann gerne einfach sein, soweit die Grundbedürfnisse (gutes Brunnenwasser, Strom, Mosquiteros, Kochmöglichkeit, kleiner Ofen oder Kamin, etc.) abgedeckt sind. Gerne möbliert/teilmöbliert.<br />
Vom Stil her auch ruhig eher Richtung &#8220;Ökohaus&#8221;, Komposttoilette und Schilfbeet können mich mehr begeistern als Designerpool oder reprätsentative Säulchen ;-)</p>
<p>Wichtig ist, daß das Häuschen etwas abgelegen und ruhig liegt, und ein paar Hundert Quadratmeter, gerne mehr, Garten/Grundstück (kein Durchgangsgrundstück) mit dabei sind, möglichst eingegrünt und wenig einsehbar  &#8211; Wissen und Lust, um einen Garten instandzuhalten, sind vorhanden, wobei ich eher die Permakultur-Variante bevorzuge, nicht die mit der Nagelschere gezogene Rasenkante&#8230; ;-)  </p>
<p>Möglichkeit zur Hühnerhaltung (9 Stück) und ein bißchen Nutzgarten wären cool, &#8211; meine Huhns brauchen nicht viel und sind es eh gewohnt, auf einem Baum zu schlafen&#8230; ;-) Und wenn es noch einen kleinen Teich für die Enten (2, demnächst vielleicht noch paar kleine ;-) ) gibt (oder ich ihn graben darf), sind auch die glücklich &#8211; das ist aber kein Muss, notfalls bleiben die Watscheltiere eine Weile im Exil. </p>
<p><strong>Lage:</strong> nicht völlig in den Bergen, aber auch nicht mitten in Melgarejo oder direkt am Asphalt. Ich fand Panetey recht nett, bin aber für andere Ecken offen.  </p>
<p><strong>Preis:</strong> maximal 1 Mio Guarani inkl. Nebenkosten, dann muß aber wirklich &#8220;alles&#8221; passen.</p>
<p><strong>Mietbeginn / Mietdauer: </strong> Tranquilo. ;-) &#8211; ich muß hier nicht dringend raus. So um den Jahreswechsel rum wäre gut, plus oder minus. Wenn alles paßt, bleiben wir vermutlich rund ein Jahr, vielleicht auch länger, mindestens aber ein halbes, so daß meine Gefährtin Sibylle, die bald aus Deutschland nachkommt, in Ruhe &#8220;ankommen&#8221; kann &#8211; und wir werden dann in aller Ruhe nach eigenem Land Ausschau halten. Jedenfalls suchen wir nicht nur für wenige Wochen. </p>
<h3>2. Variante: Mietkauf eines Grundstücks</h3>
<p>Minimum 5 Hektar, bis ca. 10.<br />
Wichtig: nicht direkt am Asphalt, ruhig etwas außerhalb, und gerne etwas Abstand zum nächsten Nachbarn.</p>
<p>Strom sollte vorhanden sein, ebenso ein ganzjährig Wasser führender Brunnen oder Tiefbrunnen. Gerne natürlich Quelle/Bach.  Vorhandene Gebäude sind zweitrangig &#8211; ein noch halbwegs bewohnbares Häuschen wäre cool, ansonsten bauen wir dann ohnehin ein bis zwei Earthship-ähnliche &#8220;Hobbithäuser&#8221;. </p>
<p>Gerne natürlich Baumbestand / Obstbäume, etc., aber da wir das Gelände ohnehin nach Permakultur-Gesichtspunkten umstrukturieren werden, macht es auch nichts, wenn ein Teil das hier übliche ausgelaugte Weideland oder Buschwald ist, das werden wir schon heilen&#8230; ;-)</p>
<p><strong>Hektarpreis: </strong>sorry, ich bin schon paar Monate hier, also bitte keine Absurditäten von etlichen Tausend Euro pro Hektar, ich versteh eh nicht, wie Leute darauf anbeißen, laßt die Spekulanten doch auf ihrem gehamsterten Land sitzen, bis da wieder Urwald gewachsen ist *lach*<br />
Richtwert 10 Mio Guarani / Hektar, Obergrenze 15 Mio / Hektar, da muß es aber schon ausgeprägt hübsch sein. </p>
<p><strong>Zahlung: </strong>wir möchten das Grundstück im <em>Mietkauf</em> finanzieren. Größenordnung 2-3 Mio / Monat. Eine entsprechende Abmachung, mit der sich beide wohlfühlen und die beiden genug Spielraum und Sicherheit bietet, werden wir schon ausklamüsern. Wer mich hier trotz meiner einsiedlerischen Lebensweise schon kennengelernt hat, weiß, daß ich selbst 50.000 zu viel rausgegebenes Wechselgeld am nächsten Tag wieder vorbeibringe und auch sonst &#8220;per Handschlag&#8221; funktioniere.</p>
<p><strong>Für beide Varianten: </strong></p>
<p>Wer was passendes hört, hat, oder weiß: Angebote und Fragen an Martin, <a href="http://www.elfenwald.org/kontaktformular">per Kontaktformular</a> hier auf den Seiten, per eMail an mh@elfenwald.org, oder via Skype &#8220;elfenwald-foundation&#8221;. </p>
<p>Danke!</p>
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		<item>
		<title>Internetzugang in Paraguay – langsam, teuer, unzuverlässig und ein Schmerz im Hintern</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 21:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin (SiteAdmin)</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Es gibt Ausdr&#252;cke, die im Englischen einfach viel bildhafter und &#8220;f&#252;hlbarer&#8221; sind als im Deutschen. &#8220;A pain in the ass&#8221; ist einer davon. Und die treffendste Beschreibung der hiesigen Internet-Services. </p> <p>Das Netz ist mittlerweile f&#252;r die meisten von uns integraler Lebensbestandteil. Nicht, um alle paar Tage mal &#8220;seine eMails zu checken&#8221;, sondern 24/7 verf&#252;gbar, [...]]]></description>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8HN02If4yyZY6j7L0TwTlCaNycY/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8HN02If4yyZY6j7L0TwTlCaNycY/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8HN02If4yyZY6j7L0TwTlCaNycY/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/8HN02If4yyZY6j7L0TwTlCaNycY/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><p>Es gibt Ausdrücke, die im Englischen einfach viel bildhafter und &#8220;fühlbarer&#8221; sind als im Deutschen.<em> &#8220;A pain in the ass&#8221;</em> ist einer davon. Und die treffendste Beschreibung der hiesigen<strong> Internet-Services</strong>. </p>
<p><strong>Das Netz</strong> ist mittlerweile für die meisten von uns integraler Lebensbestandteil. Nicht, um alle paar Tage mal <em>&#8220;seine eMails zu checken&#8221;</em>, sondern 24/7 verfügbar, zum Kommunizieren, zum Arbeiten, als Nachschlagewerk, zur Unterhaltung, zur Recherche, zum Bloggen/Publizieren. Einfach als &#8220;Selbstverständlichkeit&#8221;, wie Wasser und Strom.</p>
<p>Daß man in Sachen <em>Bandbreite</em> und <em>Verfügbarkeit</em> gewisse Abstriche in Kauf nehmen muß, wenn man von Westeuropa in ein &#8220;Schwellenland&#8221; umzieht, war klar und absehbar. </p>
<p>Aber nicht, wie sehr. </p>
<p>Genaugenommen liegt die <em>miese Internet-Anbindung</em> hier an der Spitze der (wenigen) Ärgerlichkeiten, die mir in Paraguay auf die Nerven gehen. </p>
<p><strong>DSL</strong> oder andere schnelle, kabelgebundene Zugänge gibt es nur in wenigen Bereichen, hauptsächlich in und um Asuncion. </p>
<p>Ansonsten ist man entweder auf <strong>Mobiles Internet</strong> (3G, UMTS, oft nur GPRS) angewiesen, oder einen der regionalen Anbieter, die per <strong>Richtantennen</strong> und mit mehr oder weniger potentem Uplink ein paar Siedlungen abdecken. </p>
<p>Ich wohne momentan nicht wirklich in der Pampa &#8211; nur rund &#8220;1 Kilometer vom Asphalt&#8221;, am Rand von <strong>Independencia</strong>, der bekanntesten der deutschen &#8220;Kolonien&#8221; hier. Seit einiger Zeit sogar &#8220;Ciudad&#8221;, also mit Stadtrecht versehen. Infrastruktur: alles in allem ziemlich gut, fast schon zu zersiedelt und &#8220;zivilisiert&#8221;. </p>
<p><strong>Bis auf&#8217;s Internet. </strong></p>
<p>Der örtliche Provider: <a target="_blank" href="http://gointernet.com.py/" title="nicht wirklich zu empfehlen, aber in Independencia alternativlos" target="_blank" rel="nofollow"><strong>&#8220;Go!Internet&#8221;</strong></a>. Ein regionaler Anbieter. Die haben auf einem der Berge hier einen Antennenmast und ein Büro in der knapp 30 km entfernten Provinzstadt Villarica, die neulich von Präsident Lugo zur <em>&#8220;Digitalen Stadt&#8221;</em> ausgerufen wurde und angeblich nun im Stadtzentrum kostenloses WLAN bietet. Klingt doch vielversprechend. Buchen wir.</p>
<p>Zwei nette und technisch recht fitte Menschen kommen relativ bald vorbei, schrauben die Richtantenne ans Dach, justieren, optimieren &#8211; bis die Verbindung steht. Klasse. </p>
<p>Ich hatte den höchsten aktuell verfügbaren Tarif gebucht: <strong>512 KB/s</strong>. Ja, richtig gelesen. 512 KILObit. Wir reden hier noch nicht von Bandbreiten im Megabit-Bereich&#8230;<br />
Dafür liegt der <strong>Preis</strong> ungefähr bei dem, was man gegenwärtig in Deutschland für DSL6000 inkl. Telephon-Flatrate zahlt&#8230; Gut 200.000 Guarani pro Monat, ca. 32 Euro, je nach Kurs. Immerhin Flatrate. </p>
<p>OK &#8211; Schwamm drüber. Halt paar Jahre hinterher, in Sachen Infrastruktur wie beim Preis, man vergesse nicht, daß die Mehrheit der Paraguayer wirklich andere Probleme hat und Internetzugang im Wesentlichen ein Privileg von Oberschicht und Einwanderern ist. </p>
<p>Übrigens: gezahlt wird in BAR, im Büro in Villarica ;-). Was ich sympathisch finde, zumal die Zahlungstermine sehr flexibel gehandhabt werden. Aber das nur am Rande.</p>
<p>WENN die Leitung gerade mal funktioniert, ist sie sogar schneller als angegeben &#8211; bis zu 850 KBit/s habe ich gemessen, nur in den Haupt-Nutzungszeiten bricht es ein, da kann man dann Video bei Skype vergessen und braucht auch für alles andere viel Geduld.  Zu viele Kunden, zu wenig Uplink-Kapazität. Ansonsten bin ich mit dem Tempo relativ zufrieden. Paketlaufzeiten/Ping-Zeiten sind natürlich gruselig (zwischen 350 ms und 1500 ms und mehr nach Europa&#8230;), aber das war nicht anders zu erwarten, und man kann arbeiten damit.</p>
<p>Anderes dagegen ist nicht nachvollziehbar: </p>
<div id="attachment_359" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/09/20100321-DSCF8545.jpg" rel="lightbox[358]"><img src="http://www.elfenwald.org/wp-content/uploads/2010/09/20100321-DSCF8545-225x300.jpg" alt="" title="Internet in Paraguay via Richtantenne" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-359" /></a>
<p class="wp-caption-text">Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, gleich neben der Richtantenne: Internet in Paraguay ist gewöhnungsbedürftig.</p>
</div>
<p><strong>Datenschutz</strong>, zumindest so ein klein wenig? Die Nutzungsdaten (Online-Zeiten und Transfervolumen) aller Kunden, meist inklusive vollem Namen, sind für jeden frei zugänglich, inklusive hübscher Diagramme zur monatlichen und jährlichen Bandbreitennutzung&#8230; nicht einmal mit einem simplen Passwort gesichert.</p>
<p><strong>Sinnvolles Routing? Redundante Anbindung? Port-Forwarding? Funktionierendes Bandbreitenmanagement?</strong> Alles Fehlanzeige. Alle Kunden von Go!Internet teilen sich EINE öffentliche IP-Adresse und werden über einen <em>Zwangsproxy</em> im Telefonica-Netz in den USA geleitet. Der obendrein so konfiguriert ist, daß man, während man an seinen Webseiten arbeitet, Änderungen manchmal erst nach Stunden zu sehen bekommt&#8230; </p>
<p>Übrigens, für die nicht so technisch Versierten: nein, man kann nicht einfach einen anderen Proxy im Browser eintragen. Zwangs-Proxy ist genau das, nach was es sich anhört. Man kann höchstens zusätzlichen einen eigenen Webproxy einrichten (mittels Glyphe etc., wenn man einen eigenen Webserver zur Verfügung hat), da man dann wenigstens aktuelle Seiten zu sehen bekommt, nicht mit paar Stunden Cache-Verzögerung&#8230; </p>
<p><em>Port-Forwarding</em> gibt&#8217;s nicht. Heißt: alles, was eingehende Verbindungen auf spezifischen Ports erfordert, funktioniert nicht vernünftig, von Online-Spielen bis zu Torrents (letztere laufen, aber nur mäßig, weil keine eingehenden Verbindungen erkannt werden&#8230;), kein Test-Webserver über DynDNS, oder, kurz formuliert: NICHTS, was etwas über Web und eMail hinausgeht&#8230; </p>
<p><em>Kundenbenachrichtigungen</em> / Vorwarnungen per Mail oder SMS, wenn mal längere Wartungsarbeiten oder sonstige im voraus bekannte Störungen anstehen? Fehlanzeige. Oder wenigstens hinterher oder &#8220;wenn&#8217;s mal wieder länger dauert&#8221; vielleicht während der Störung? Auch nicht.  </p>
<p><strong>Verfügbarkeit?</strong> *hust* Unterbrechungsfreie Stromversorgungen oder Notstromaggregate für die Netzwerkinfrastruktur sind hier irgendwie nicht sehr populär. Und wenn ein Notstromaggregat vorhanden ist, hat grad meist keiner Lust gehabt, dem Ding auch ein bißchen Sprit zu spendieren&#8230; ;-) </p>
<p>Will heißen: bei den hier sehr beliebten und häufigen Stromausfällen ist grundsätzlich auch das Netz weg. Und zwar auch meist noch eine ganze Weile, nachdem der Strom wieder da ist. </p>
<p>Und irgendwo beim Uplink zwischen Villarica und US-Proxy klemmt es auch gewaltig: es gibt immer wieder Ausfälle im Bereich von mehreren Stunden bis ganzen Tagen, wo GAR nichts geht. Im Schnitt kommen zusammengerechnet 3-4 Tage Offline-Zeit pro Monat zusammen. Manchmal noch mehr. Daß es hier nicht möglich sein wird, Werte um 99,8% Verfügbarkeit zu erreichen wie bei guten deutschen DSL-Anbietern, ist nachvollziehbar. Aber daß man mit der 90%-Hürde kämpft und sie in manchen Monaten sogar reißt, ist es nicht. </p>
<p>Lästig. </p>
<p><strong>Alternativen?</strong> Gibt es leider nicht.<em> (<strong>Update</strong> &#8211; da WAR doch noch was&#8230; ? ;-) &#8211; s.u. in den Kommentaren) </em></p>
<p>Es soll hier in der Region  mal zwei Anbieter gegeben haben, die sich immer gegenseitig die Antennenmasten abgesägt haben, was der Netzverfügbarkeit irgendwie auch nicht zuträglich war&#8230; ;-) &#8211; na gut, lassen wir die Legenden. </p>
<p>Es gibt zumindest hier in Independencia faktisch ein Monopol, wenn man vom lahmarschigen Mobile Internet via TIGO absieht, das obendrein nicht überall empfangbar ist. Nicht, daß ich was gegen Monopole hätte &#8211; wenn sie sich Mühe geben, ihre Services weiterentwickeln und anständige Leistungen für&#8217;s Geld bringen &#8211; die hier tun es besonders bei der Netzverfügbarkeit leider nicht. </p>
<p>Wer eine dicke Brieftasche hat, kann sich eine <strong>bidirektionale Satellitenanlage</strong> importieren und sich über einen der global verfügbaren Anbieter für Satelliten-Internet vernetzen. Was allerdings auch nicht sonderlich schnell und mit üblen Paketlaufzeiten/Latenzen verbunden ist. Und eben sehr teuer, sowohl beim Equipment als auch bei den monatlichen Gebühren. </p>
<p>Ansonsten: ist man hier gegenwärtig ziemlich aufgeschmissen, wenn man auf funktionierendes und ständig verfügbares Netz angewiesen ist. Das Know-how der Anbieter ist mäßig, ihre Infrastruktur noch viel mehr, und die ansonsten ja sehr sympathische und erwünschte &#8220;Morgen ist auch noch ein Tag&#8221;-Einstellung, die hierzulande glücklicherweise immer noch vorherrscht, ist bei technischen Basisdiensten wie Strom oder Internet eher störend und unangebracht. </p>
<p><strong>Merke: als WebWorker oder sonstiger Internet-Eingeborener braucht man in Paraguay starke Nerven und die ungebrochene Heilserwartung, daß sich in den nächsten Jahren die Möglichkeiten für Satellitenverbindungen verbessern und verbilligen, und das mobile Netz weiter ausgebaut (und schneller!) werden wird.  </strong></p>
<p>Oder mag noch jemand herziehen, der aus dem Providerbereich kommt, Ahnung hat, einen Container Netzwerk-Equipment mitbringt  und hier mal kurzfristig einen vernünftigen ISP aus dem Boden stampft? Ich hätte zwar das Know-how dafür, aber nicht mehr die Lust&#8230; *lach* </p>
<p>Bedarf gibt es, die Wettbewerber sind nicht erdrückend kompetent, und da die massenhafte Internetnutzung erst langsam wächst, dürfte sich der Bereich (im Gegensatz zum ausgelutschten deutschen Markt) auch noch eine Weile ordentlich lohnen, da die Leute noch bereit sind, für brauchbaren Internetzugang angemessen zu bezahlen.</p>
<p><strong>P.S.:</strong> alles Gesagte bezieht sich auf Independencia und Umgebung. Aus anderen Regionen habe ich ähnliches gehört. Was nicht ausschließt, daß es irgendwo in PY auch mal einen regionalen Anbieter gibt, der seine Technik besser im Griff hat und es auf mehr als knapp 90% Verfügbarkeit bringt. Kommentare mit Erfahrungen sehr willkommen!</p>
<p><strong>P.P.S.:</strong> Nein, der Artikel ist kein Beispiel für das häufige deutsche (und meist unfundierte) Genörgel, wo gewisse Auswanderer zwar Freiheit, Waffen und keine Verkehrskontrollen, aber ansonsten alles wie in Deutschland haben wollen&#8230; Ich bin nur einfach ein Internet-Mensch, und  da ich einige Jahre Product Manager bei einem internationalen ISP und Backbone-Provider war, weiß ich relativ genau, wovon ich rede und was auch mit hiesigen Mitteln möglich wäre. Und nörgele daher fundiert und berechtigt ;-). </p>
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