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	<title>Epistemix.net - Blog</title>
	
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	<description>Überlegungsfilter &amp; Navigationsbalancen</description>
	<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 18:06:12 +0000</pubDate>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 18:03:50 +0000</pubDate>
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		<title>Diskreditierung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 18:51:57 +0000</pubDate>
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Was ist der Unterschied zwischen einem schlechten Programmierer, einem schlechten Handwerker, einem schlechten Arzt, einem schlechten Juristen einerseits und einem schlechten Philosophen andererseits? Antwort: ist jemand philosophisch schlecht im Sinne fehlender Güte (nicht: moralischer Qualität), dann diskreditiert er sich als intellektuelle Einheit. Denn er hat keine Möglichkeit, sich zu entlasten, indem er das auf sein [...]]]></description>
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<p>Was ist der Unterschied zwischen einem schlechten Programmierer, einem schlechten Handwerker, einem schlechten Arzt, einem schlechten Juristen einerseits und einem schlechten Philosophen andererseits? Antwort: ist jemand philosophisch schlecht im Sinne fehlender Güte (nicht: moralischer Qualität), dann diskreditiert er sich als intellektuelle Einheit. Denn er hat keine Möglichkeit, sich zu entlasten, indem er das auf sein &#8220;Fach&#8221; attribuiert. Aus dem gleichen Grund wirkt es übrigens so komisch, wenn jemand in Analogie zur Aussage &#8220;ich bin gut in Mathe&#8221; sagen würde &#8220;ich bin gut in Philosophie&#8221;. Stattdessen muss er sagen wollen: &#8220;Ich bin einfach nur intelligent und blicke durch&#8221;. Keine inszenierte oder rhetorische Bescheidenheit dieser Welt kann ihn da retten. Wem dieses Programm als unmenschlich streng erscheint, der kann ja immer noch ein guter und fähiger Linguist werden.</p>

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		<title>Grade</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 08:14:21 +0000</pubDate>
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In Argumentationskontexten sind immer Einwände am unbefriedigendsten/am unangenehmsten, bei denen jemand graduelle Abstufungen einbringt: der andere habe &#8220;übertrieben&#8221;, &#8220;untertrieben&#8221;, &#8220;zu wenig oder zu stark betont&#8221;, &#8220;lasse die Kirche nicht im Dorf&#8221;&#8230;Das befriedigt unseren Hang nach Kategorizität so überhaupt nicht.


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<p>In Argumentationskontexten sind immer Einwände am unbefriedigendsten/am unangenehmsten, bei denen jemand graduelle Abstufungen einbringt: der andere habe &#8220;übertrieben&#8221;, &#8220;untertrieben&#8221;, &#8220;zu wenig oder zu stark betont&#8221;, &#8220;lasse die Kirche nicht im Dorf&#8221;&#8230;Das befriedigt unseren Hang nach Kategorizität so überhaupt nicht.</p>

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		<title>Weichenstellung</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/weichenstellung/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 07:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Es kommt nicht selten vor, dass Philosophieinteressierte in Foren oder in den Medien die Übersetzung von der &#8220;Liebe zur Weisheit&#8221; aufgreifen. Das ist nicht unbedingt falsch, kann aber irreführen. Zumeist assoziiert man mit dem Weisheitsprädikat nämlich gerne &#8220;Lebenserfahrung&#8221;. Im Gefolge verlegt man dann gerne die Beschäftigung zeitlich nach hinten und tut so, als wäre es [...]]]></description>
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<p>Es kommt nicht selten vor, dass Philosophieinteressierte in Foren oder in den Medien die Übersetzung von der &#8220;Liebe zur Weisheit&#8221; aufgreifen. Das ist nicht unbedingt falsch, kann aber irreführen. Zumeist assoziiert man mit dem Weisheitsprädikat nämlich gerne &#8220;Lebenserfahrung&#8221;. Im Gefolge verlegt man dann gerne die Beschäftigung zeitlich nach hinten und tut so, als wäre es eine Frage des Alters, ob man Einsicht nimmt in solche Konzepte wie &#8220;Wahrheit&#8221;, &#8220;Bestätigung&#8221;, &#8220;Induktion&#8221;, &#8220;Kausalität&#8221;, &#8220;Erklärung&#8221; oder Formen gültigen Argumentierens. Daraus resultiert dann, dass die Beschäftigung durch diese Definition zu spät kommt. Philosophie soll ja Weichen stellen, die einen gar nicht erst Fehler machen lässt: eine Navigationshilfe.</p>

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		<title>Kumulativ</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/kumulativ/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 19:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Wenn man den Befürwortern &#8220;lebenslangen Lernens&#8221; manchmal so zuhört, dann drängt sich einem ein kumulativer Wissensbegriff, eine zeitliche Anhäufung von Wissen auf. Tatsache ist doch aber, dass große Teile unserer geistigen Orientierung &#8220;Bereinigungsaktionen&#8221; sind. Wir schmeißen Gelerntes hinaus, weil es sich als unnütz, untauglich, falsch oder dergleichen herausstellt.


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<p>Wenn man den Befürwortern &#8220;lebenslangen Lernens&#8221; manchmal so zuhört, dann drängt sich einem ein kumulativer Wissensbegriff, eine zeitliche Anhäufung von Wissen auf. Tatsache ist doch aber, dass große Teile unserer geistigen Orientierung &#8220;Bereinigungsaktionen&#8221; sind. Wir schmeißen Gelerntes hinaus, weil es sich als unnütz, untauglich, falsch oder dergleichen herausstellt.</p>

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		<title>Haltbarkeit</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/haltbarkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 18:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Eine wichtige Unterscheidung in der Philosophie: etwas Interessantes sagen und etwas Haltbares sagen (vgl. Äußerungen wie &#8220;das ist ein interessanter Gedanke&#8221;). Es kommt nicht selten vor, dass sogenannte &#8220;interessante&#8221; Aussagen bei näherer Beleuchtung eingehen wie eine Primel. Manchmal schon, weil ein Beispiel anzugeben ist oder Kollisionen mit Überzeugungen zum Tragen kommen, die recht stark verankert [...]]]></description>
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<p>Eine wichtige Unterscheidung in der Philosophie: etwas Interessantes sagen und etwas Haltbares sagen (vgl. Äußerungen wie &#8220;das ist ein interessanter Gedanke&#8221;). Es kommt nicht selten vor, dass sogenannte &#8220;interessante&#8221; Aussagen bei näherer Beleuchtung eingehen wie eine Primel. Manchmal schon, weil ein Beispiel anzugeben ist oder Kollisionen mit Überzeugungen zum Tragen kommen, die recht stark verankert sind.</p>

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		<title>Normen</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/normen-2/</link>
		<comments>http://www.epistemix.net/blog/normen-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 09:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[

Die speziellen Normen, mit denen sich die theoretische Philosophie beschäftigt, sind intellektuelle Normen. Das Wort &#8220;Norm&#8221; suggeriert dabei oft zuunrecht, hier handele es sich um soziale Konventionen, Verbotsschilder nach Art von Straßenverkehrsordnungen. Das ist aber nicht die Pointe, denn das &#8220;Woher&#8221; der Norm ist unerheblich (&#8221;die Gesellschaft&#8221;).
Intellektuelle Normen beschränken die Züge, die man gedanklich machen [...]]]></description>
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<p>Die speziellen Normen, mit denen sich die theoretische Philosophie beschäftigt, sind intellektuelle Normen. Das Wort &#8220;Norm&#8221; suggeriert dabei oft zuunrecht, hier handele es sich um soziale Konventionen, Verbotsschilder nach Art von Straßenverkehrsordnungen. Das ist aber nicht die Pointe, denn das &#8220;Woher&#8221; der Norm ist unerheblich (&#8221;die Gesellschaft&#8221;).<br />
Intellektuelle Normen beschränken die Züge, die man gedanklich machen darf. Ohne sie wäre es nicht möglich, jemandem zu sagen, er habe das Thema verfehlt, unzulässig verallgemeinert, Fehlschlüsse oder Rhetorik produziert usw.. Es wäre etwas merkwürdig, wenn jemand sagte, er erkenne diese Normen an oder nicht an. In gewisser Weise verfügt man darüber nicht in derselben Weise wie man über die Norm verfügt, bei rot nicht über die Straße zu gehen.<br />
Wer hingegen daran interessiert ist, welche Motive und Neigungen Personen zu welchen Denkhandlungen führen, der beschäftigt sich mit empirischer Forschung, mit Psychologie und Soziologie. Diese Art von Wissen ist nicht in der Lage, aus sich heraus überhaupt von gedanklichen Fehlern sprechen zu können. Wenn doch, muss sie normative Anleihen nehmen.<br />
Für einen Unternehmer ist die Empirie natürlich wichtiger, denn er will ja wissen, wo die Bedürfnisse de facto sitzen und nicht, ob sie zurecht bestehen. Er bedient.</p>

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		<title>Praktische Überzeugungen</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/praktische-uberzeugungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 12:02:53 +0000</pubDate>
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Epistemische Überzeugungen beziehen sich auf Sachverhalte/Tatbestände in der Welt (&#8221;Es schneit&#8221;). Praktische Überzeugungen beziehen sich auf Handlungen. Eine praktische Überzeugung wäre: &#8220;Ich bin der Überzeugung, dass wir die Pendlerpauschale wieder einführen sollten, weil&#8230;&#8221; Bei diesem Idiom kann man natürlich nicht davon sprechen, dass der Teil, der mit &#8220;weil&#8221; beginnt, einen Wahrheitswert hat (&#8221;es ist wahr, [...]]]></description>
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<p>Epistemische Überzeugungen beziehen sich auf Sachverhalte/Tatbestände in der Welt (&#8221;Es schneit&#8221;). Praktische Überzeugungen beziehen sich auf Handlungen. Eine praktische Überzeugung wäre: &#8220;Ich bin der Überzeugung, dass wir die Pendlerpauschale wieder einführen sollten, weil&#8230;&#8221; Bei diesem Idiom kann man natürlich nicht davon sprechen, dass der Teil, der mit &#8220;weil&#8221; beginnt, einen Wahrheitswert hat (&#8221;es ist wahr, dass die Pendlerpauschale eingeführt werden sollte&#8221; ist sinnlos; hier greift Rationalität, nicht Wahrheit).<br />
Diese Unterscheidung ist nicht zu verwechseln mit der zwischen &#8220;theoretisch&#8221; und &#8220;praktisch&#8221;, denn &#8220;Es schneit&#8221; ist ja kein besonders &#8220;theoretischer&#8221; Satz.</p>

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		<title>Entwerten</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/entwerten/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 11:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Für gewöhnlich lassen wir Leuten recht großen Raum, wenn sie - implizit oder explizit - ihren Überzeugungen Ausdruck verleihen.
Es gibt aber ein interessantes Phänomen, das man nicht unterschätzen sollte und das in Überzeugungstheorien berücksichtigt werden muss: unsere Fähigkeit, jemandem etwas nicht &#8220;abzunehmen&#8221; (&#8221;das kannst Du nicht ernsthaft glauben&#8221;).
Dies Verfahren setzt durchaus nicht erst bei logischen [...]]]></description>
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<p>Für gewöhnlich lassen wir Leuten recht großen Raum, wenn sie - implizit oder explizit - ihren Überzeugungen Ausdruck verleihen.<br />
Es gibt aber ein interessantes Phänomen, das man nicht unterschätzen sollte und das in Überzeugungstheorien berücksichtigt werden muss: unsere Fähigkeit, jemandem etwas nicht &#8220;abzunehmen&#8221; (&#8221;das kannst Du nicht ernsthaft glauben&#8221;).<br />
Dies Verfahren setzt durchaus nicht erst bei logischen Widersprüchlichkeiten ein, sondern schon in Bereichen materialer Urteile des Akteurs. Wenn z.B. eine Fahrkontrolle einen Schwarzfahrer &#8220;erwischt&#8221;, dann wird der Kontrolleur dem &#8220;Delinquenten&#8221; nicht glauben, wenn dieser sagt: &#8220;Ich habe nicht gewusst, dass man für Transportleistungen zahlen muss&#8221;. Diese Ungläubigkeit reicht sogar weit bis in den Bereich von angeblich &#8220;hypersubjektiven&#8221; Urteilen ästhetischen Zuschnitts hinein. Wenn z.B. Anna Nicole Smith gesagt hätte, sie habe den reichen alten Herren aus ästhetischen Motiven heraus geheiratet, so würden wir das kaum glauben. Wir sind also generell in der Lage und Willens, die &#8220;privaten Überzeugungen&#8221; von den öffentlich vorgetragenen zu unterscheiden, um dadurch in der Lage zu sein, Strategien zu isolieren. Wir übergehen sinnvollerweise in solchen Fällen die Individualität des Gegenübers durch einen Übergriff, um ein besseres Tracking zu erreichen. Wir entwerten die Aussage einfach.</p>

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		<title>Fallen?</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/fallen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 22:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Nicht erst seit dem linguistic turn stehen Worte ja manchmal im Verdacht, in die Irre führen zu können. Man kann dann quasi auf sie hereinfallen. Angenommen, ein Personalverantwortlicher sitzt einem Bewerber gegenüber und sagt: &#8220;Ich habe das Gefühl, Sie sind nervös.&#8221; So reden wir häufig. Hat der Personaler in diesem Moment wirklich ein Gefühl? Ist [...]]]></description>
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<p>Nicht erst seit dem linguistic turn stehen Worte ja manchmal im Verdacht, in die Irre führen zu können. Man kann dann quasi auf sie hereinfallen. Angenommen, ein Personalverantwortlicher sitzt einem Bewerber gegenüber und sagt: &#8220;Ich habe das Gefühl, Sie sind nervös.&#8221; So reden wir häufig. Hat der Personaler in diesem Moment wirklich ein Gefühl? Ist es nicht vielmehr so, dass der Ausdruck im Vorderbereich des Satzes ersetzt werden könnte durch &#8220;Ich habe den Eindruck,&#8230;&#8221;. Noch weiter weg von Gefühlen würde die Paraphrase führen &#8220;Mir scheint,&#8230;&#8221; oder gar &#8220;Die Indiziengesamtheit Ihrer Performance legt den Anfangsverdacht der Nervosität nahe.&#8221;</p>

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