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	<title>Erik, Wortjongleur</title>
	
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	<description>Schreiben, Literatur und Kultur im allgemeinen.</description>
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		<title>Wer sich für iBooks Author interessiert…</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[…findet hier einen kurzen Erfahrungsbericht von mir. Da das Ganze ein wenig technischer ist, schien mir mein Mac-Blog besser zu passen. Viel Spass beim Lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…findet <a href="http://mehrmachenmitdemmac.com/erfahrungsbericht-ibooks-author/">hier</a> einen kurzen Erfahrungsbericht von mir. Da das Ganze ein wenig technischer ist, schien mir mein Mac-Blog besser zu passen.</p>
<p>Viel Spass beim Lesen.</p>
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		<title>IMHO: (Unbegründete) Aufregung um Apples iBooks Author</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Google und Facebook jetzt anscheinend &#8220;durch&#8221; sind, richtet sich die Aufregung auf die pöse™ Firma Apple. Es wird eine Menge wirres Zeug geschrieben und unreflektiert wiedergekäut. (Nicht dass ich jetzt überrascht wäre.) Stein des Anstosses ist das kostenfreie Program iBooks Author und das Format welches durch das Programm unterstützt wird. Unter den Wiederkäuern findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Google und Facebook jetzt anscheinend &#8220;durch&#8221; sind, richtet sich die Aufregung auf die <em>pöse™</em> Firma <em>Apple</em>. Es wird eine Menge wirres Zeug geschrieben und unreflektiert wiedergekäut. (Nicht dass ich jetzt überrascht wäre.) Stein des Anstosses ist das <em>kostenfreie</em> Program <em>iBooks Author</em> und das Format welches durch das Programm unterstützt wird. Unter den Wiederkäuern findet sich auch <em>Golem.de</em>, nur geht der Beitrag <a href="http://www.golem.de/1201/89261.html">Apple sabotiert ePub-Format mit iBooks Author</a> meiner Meinung nach weit an der Realität vorbei.</p>
<p><span id="more-264"></span></p>
<h3 id="umwasgehteseigentlich">Um was geht es eigentlich?</h3>
<p>Wenn man ein <em>eBook</em> mit dem Programm <em>iBooks Author</em> erstellt, dann kann man das <em>Endprodukt</em> kostenfrei weitergeben; möchte man das <em>Endprodukt</em> verkaufen, darf das nur in Apples iBook Store geschehen. Mein erster Gedanke war: <em>Na und?</em> Der Markt für elektronische Bücher ist momentan so fragmentiert (und das liegt nicht nur an den Formaten), dass ein weiteres Format auch keinen Unterschied macht (wohlgemerkt, es handelt sich um EPUB 3 mit ein paar iBooks-spezifischen Erweiterungen). Man beschwert sich also darüber, dass ein Programm welches ein Format ausgibt, welches sowieso nur in der Reader-Software von Apple funktioniert, nicht die komplette Konkurrenz mit versorgt. Um es mit Dilbert zu sagen: DUH!</p>
<h3 id="dasepub-formatwirdnichtmehruntersttzt">Das ePub-Format wird nicht mehr unterstützt</h3>
<p>So klingt es zumindest im oben verlinkten Beitrag an. Eventuell wurde ja eine Version der Reader-Software <em>iBooks</em> getestet, zu welcher ich keinen Zugang habe, die Version 2.0 auf meinem iPad zeigt auf jeden Fall ein von mir mit <a href="http://code.google.com/p/sigil/">Sigil</a> erstelltes ePub weiterhin problemlos an.</p>
<h3 id="dasneueformatwirdalleanderenebook-formateverdrngen">Das neue Format wird alle anderen eBook-Formate verdrängen</h3>
<p>Möglicherweise, aber dann haben alle anderen Reader-Hersteller einen Fehler gemacht. Wenn sich das Format in Zukunft in allen Lebenslagen durchsetzen sollte, was aufgrund der Menge der verkauften Produkte der Konkurrenz eher unwahrscheinlich sein dürfte, dann wohl nur deswegen, weil eben diese Konkurrenz den <a href="http://idpf.org/epub/30">EPUB 3</a>-Standard nur zögerlich unterstützt hat.</p>
<h3 id="wichtigsinddieleserinnenundnichtdiehardware">Wichtig sind die Leser(innen) und nicht die Hardware</h3>
<p>Um das Ganze wieder auf den sprichwörtlichen Teppich zu bringen: Verlage und Autoren(innen) sollten wissen, auf welcher Hardware und mit welcher Software die von ihnen erstellten Bücher von den <em>Lesern(innen)</em> konsumiert werden. Mit dieser Information bewaffnet muss jede(r) für sich die Entscheidung treffen, wie ein Buch zur Verfügung gestellt wird. Also ob ein bestimmtes Format präferiert wird, oder ob es sich lohnt die Bücher in verschiedenen Formaten herauszubringen. Dass sich ein(e) Leser(in), nur um ein bestimmtes Buch zu lesen, neue Hardware anschafft könnte zwar vorkommen, dürfte aber nicht der Regelfall sein. Es sei denn…</p>
<h3 id="textbookssindeinsonderfall">Textbooks sind ein Sonderfall</h3>
<p>Im Falle der so genannten <em>Textbooks</em> sieht die Geschichte allerdings etwas anders aus. Diese Bücher sind meist teuer, wenn diese Bücher für ca. U$ 15 anstatt für ca. U$ 70 &#8211; 100 angeboten werden, dann rechnet sich die Anschaffung der Hardware eventuell schon im ersten Jahr. (Von der Gewichtsersparnis gar nicht zu reden.) Deswegen Apple einen Vorwurf zu machen scheint mir aber übertrieben. Die entsprechenden Verlage habe die Freiheit zu entscheiden mit wem sie Geschäfte machen, oder?</p>
<h3 id="dierealittaussichtderautoreninnen">Die Realität aus Sicht der Autoren(innen)</h3>
<p>Nach ein paar Nachfragen bei Kollegen(innen) der schreibenden Zunft würde ich sagen, dass die meisten mit einem bestimmten Programm ihre Bücher schreiben, aber garantiert nicht mit dem Programm, mit dem anschliessend das Layout, also das <em>Endprodukt</em> erstellt wird. (Falls sich unter der Leserschaft jemand befindet, der/die ein Buch <em>freiwillig</em> in InDesign oder Quark schreibt, bitte melden.) Ich schreibe meine Bücher in Programmen wie <a href="http://www.literatureandlatte.com/scrivener.php">Scrivener</a> (das Programm kann auch direkt ePubs ausgeben), oder direkt in <a href="http://macromates.com/">TextMate</a> in <a href="http://fletcherpenney.net/multimarkdown/">MultiMarkdown</a> (auch dieser Beitrag ist so entstanden) und werde bei Gelegenheit einmal <em>Final Draft</em> ausprobieren. Achtung, jetzt bitte ganz tapfer sein: Es gibt sogar Kapitel in meinen Büchern die <em>analog</em> entstanden sind, nämlich in meinem Moleskine mit meinem Lieblingsstift (wer mit dem Begriff <em>Stift</em> nichts anfangen kann, bitte die Eltern fragen). Warum ich in manchen Fällen den analogen Ansatz bevorzuge, habe ich im Beitrag <a href="http://diskworld.com/das-schreiben-kreativitat-aufzucht-und-hege-teil-2/">Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege (Teil2)</a> im Abschnitt &#8220;Weitere Schreibtechniken&#8221; genauer erklärt.</p>
<p>Um es einmal zusammenzufassen: Der Inhalt ist der Text und gegebenenfalls die Abbildungen, der Output von <em>iBooks Author</em> ist ein <em>Endprodukt</em> welches ich eben nur über den iBook Store verkaufen kann. <em>Niemand zwingt mich dazu ein ePub in iBooks Author zu erstellen!</em></p>
<h3 id="dietechnischerealitt">Die technische Realität</h3>
<p>Mal aus Sicht der Programmierung: Der Markt der Lesegeräte ist vielfältig und genauso vielfältig ist die mehr oder weniger vollständige Unterstützung des EPUB-Formats auf den Geräten. Ein WYSIWYG-Program welches alle Unzulänglichkeiten der vorhandenen Geräte und deren EPUB-Implementierungen berücksichtigt dürfte auf kostenfreier Basis nicht machbar sein. Selbst der Platzhirsch, <a href="http://code.google.com/p/sigil/">Sigil</a>, kann nur eine Annäherung an die tatsächliche Darstellung auf einem Gerät anzeigen. Probleme wie &#8220;Auf Reader XY mit Betriebssystem 47.11 wird der Textschatten bei Arial Blurry 3 Punkt nicht immer sauber dargestellt&#8221; sind bei einem WYSIWYG-Programm vorprogrammiert (pun intended). Warum sollte sich Apple das antun?</p>
<h3 id="fazit">Fazit</h3>
<p>Wie immer, viel Aufregung um gar nichts. Und, um es nochmals zu erwähnen: Niemand wird gezwungen <em>iBooks Author</em> zu verwenden. Nun den <em>Untergang des Abendlandes™</em> herbeizuschwafeln klingt verdächtig nach Link-Bait.</p>
<p>Nachtrag: Nachdem ich den Beitrag fertiggestellt hatte, fand ich noch den Blogpost <a href="http://dimsumthinking.com/2012/01/21/a-writers-eula/">A Writer&#8217;s EULA</a>, der mehr oder weniger die gleiche Meinung vertritt.</p>
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		<title>Lesestoff für’s Wochenende (13.01.12)</title>
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		<comments>http://diskworld.com/lesestoff-fuers-wochenende-13-01-12/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Irgendwie interessant]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Links mit Beiträgen die für Wortjongleure und -jongleusen interessant sein dürften: How I created a Google+ Page for my book and how you can too Top Indie Authors Earn Thousands in First Month of Kindle Lending Viel Spass beim Lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Links mit Beiträgen die für <em>Wortjongleure</em> und <em>-jongleusen</em> interessant sein dürften:</p>
<ol>
<li><a href="http://alissagrosso.com/2012/01/how-i-created-a-google-page-for-my-book-and-how-you-can-too/">How I created a Google+ Page for my book and how you can too</a></li>
<li><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/top_indie_authors_earn_thousands_in_first_month_of.php">Top Indie Authors Earn Thousands in First Month of Kindle Lending</a></li>
</ol>
<p>Viel Spass beim Lesen.</p>
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		<item>
		<title>Gute Vorsätze für das neue Jahr</title>
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		<comments>http://diskworld.com/gute-vorsaetze-fur-das-neue-jahr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Writers Store braucht man wohl niemandem extra vorzustellen, der sein Geld mit dem Schreiben verdient. Momentan kann man sich dort kostenlos ein PDF herunterladen, mit dem man die Motivations-Methode von Jerry Seinfeld nachvollziehen kann. Die Idee ist wie folgt: Jeder Tag, an dem man neues Material produziert hat, wird mit einem roten X gekennzeichnet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den <a href="https://www.writersstore.com/">Writers Store</a> braucht man wohl niemandem extra vorzustellen, der sein Geld mit dem Schreiben verdient. Momentan kann man sich dort kostenlos ein PDF herunterladen, mit dem man die Motivations-Methode von <em>Jerry Seinfeld</em> nachvollziehen kann.</p>
<p>Die Idee ist wie folgt: Jeder Tag, an dem man neues Material produziert hat, wird mit einem roten X gekennzeichnet. Der &#8220;Kalender&#8221; hat keine Wochentage oder Monate, sondern nur 365 nummerierte Kästchen. Damit bekommt man nicht nur einen guten Überblick, wie oft man neues Material produziert hat, sondern auch wann man sich eine &#8220;Auszeit&#8221; genommen hat. Die genaue Methode ist im Beitrag <a href="http://www.writersstore.com/dont-break-the-chain-jerry-seinfeld">Don&#8217;t Break the Chain</a> beschrieben, den Kalender findet man unter dem Link <a href="https://www.writersstore.com/dont-break-the-chain-calendar">Don&#8217;t Break the Chain Calendar</a>. Ich werde das Ganze auf jeden Fall ausprobieren.</p>
<p>BTW: Ja, ich weiss, dass auf diesem Blog im letzten Jahr nicht so viel passiert ist, aber das lag daran, dass ich relativ viele Projekte hatte, die mit dem Schreiben an sich nicht viel zu tun hatten. Für dieses Jahr habe ich grosse Pläne was das Schreiben betrifft, doch dazu später mehr. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>IMHO: Buchhandlungen – Between a rock and a hard place?</title>
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		<comments>http://diskworld.com/imho-buchhandlungen-%e2%80%93-between-a-rock-and-a-hard-place/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 20:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich Amazon nun anscheinend auch als Verleger etablieren möchte, und die Aussage einer Buchhändlerin aus Boston dem Herald einen Beitrag wert war (siehe auch die, wie immer, lebhafte Diskussion auf Slashdot), ein paar subjektive Gedanken zum Thema Buchhandlungen, deren Sortiment und Online-Bestellungen. Gerücht 1: Online-Bestellungen machen den Buchhandel kaputt Diese Aussage stimmt meistens nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Nachdem sich <em>Amazon</em> nun anscheinend auch als Verleger etablieren möchte, und die Aussage <em>einer</em> Buchhändlerin aus Boston dem <a href="http://news.bostonherald.com/news/regional/view/2011_0818booksellers_are_wary_as_amazon_tries_to_have_it_all/">Herald einen Beitrag wert war</a> (siehe auch die, wie immer, lebhafte Diskussion auf <a href="http://news.slashdot.org/story/11/08/20/1649246/Bookstores-May-Boycott-New-Amazon-Published-Books">Slashdot</a>), ein paar subjektive Gedanken zum Thema Buchhandlungen, deren Sortiment und Online-Bestellungen.</p>
<p><span id="more-252"></span></p>
<h3 id="gercht1:online-bestellungenmachendenbuchhandelkaputt">Gerücht 1: Online-Bestellungen machen den Buchhandel kaputt</h3>
<p>Diese Aussage stimmt meistens nur in einem Fall: Wenn ich mich in eine Buchhandlung meines Vertrauens begebe, weil ich ein <em>bestimmtes</em> Buch erwerben möchte und dann den Satz &#8220;Haben wir nicht vorrätig, können wir aber bestellen.&#8221; höre, dann impliziert dieser Satz entweder, dass sich das Sortiment der Buchhandlung nicht mit meinen Interessen deckt, oder, dass der Einkauf planungstechnisch daneben liegt.</p>
<p>Wenn ich eine Buchhandlung aufsuche, dann aus zwei Gründen:</p>
<ol>
<li>Ich möchte das Buch <em>sofort</em> mit nach Hause nehmen, ansonsten wäre die Bestellung per Internet wesentlich bequemer.</li>
<li>Ich möchte mich in der Buchhandlung – welche Bücher führt, die mich interessieren – umsehen, ob ich nicht noch andere Bücher finde, die ich <em>sofort</em> mitnehmen will.</li>
</ol>
<p>Nach Punkt 2 zu urteilen, bin ich also ein Spontankäufer; allerdings keiner von der Sorte von der die Einkäufer(innen) in manchen Buchhandlungen zu träumen scheinen. Deren Sichtweise auf mein Einkaufsverhalten scheint sich in dem Satz &#8220;Wenn er nicht findet was er eigentlich wollte, wird er schon was anderes kaufen.&#8221; widerzuspiegeln. Ausserdem gibt es ein relativ sicheres Zeichen, wenn es den Einkäufern(innen) einer <em>Buchhandlung</em> egal ist wie das Sortiment aussieht: Wenn von einer Buchreihe die Bände zwei, vier, fünf und sieben verfügbar sind, und alle anderen Bände nur auf Bestellung, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass ich entweder in die Reihe nicht einsteigen kann, weil dafür der erste Band vonnöten wäre, oder dass ausgerechnet der Band, den ich mir als nächstes kaufen wollte, fehlt.</p>
<p>Wenn ich auf das Buch warten möchte, dann kann ich es mir auch <em>selbst bestellen</em>! Bestands-Sortiment und Käufer(innen) sollten also zusammenpassen, sonst könnte das Gerücht zur Wahrheit werden.</p>
<h3 id="gercht2:diebseninternetnutzerinneninformierensichinderbuchhandlungundbestellendannonline">Gerücht 2: Die &#8220;bösen&#8221; Internetnutzer(innen) informieren sich in der Buchhandlung und bestellen dann online</h3>
<p>Dass es sich bei dieser Aussage im Falle von deutschen Büchern nur um ein Gerücht handeln kann, sollte allen klar sein, die &#8220;Buchpreisbindung&#8221; buchstabieren können. Wenn das gewünschte Buch in der Buchhandlung allerdings nur auf Bestellung verfügbar sein sollte…</p>
<p>Etwas komplizierter wird es bei englischen Büchern, da diese nicht der Buchpreisbindung unterliegen. <em>Aber</em>, wenn ich ein Buch <em>sofort</em> in Händen halten will, bin ich bereit für dieses Privileg auch ein wenig mehr zu bezahlen; nur vorrätig muss es sein. Diese Aussage gilt allerdings nur begrenzt. Bei Aufschlägen von 30% und mehr, fühle ich mich über den Tisch gezogen und ziehe eine Bestellung im Internet vor. (Vor allem wenn man das Buch für mich sowieso bestellen müsste.)</p>
<h3 id="einschub1:ichversuchediebuchhndlerinneninmeinernachbarschaftzuuntersttzen">Einschub 1: Ich versuche die Buchhändler(innen) in meiner Nachbarschaft zu unterstützen</h3>
<p>Ich habe es mir schon seit einiger Zeit zur Gewohnheit gemacht Buchhandlungen in meiner Nachbarschaft zu unterstützen indem ich bei ihnen Bücher bestelle, anstatt diese online zu kaufen. In diesen Fällen handelte es sich um englische Bücher, deren Preis <em>geringfügig</em> über dem Preis von Amazon lag (meist um die 10 &#8211; 15 Prozent). Die Bestellung dauert normalerweise einen Tag, und ich konnte mir das Buch also am nächsten Tag abholen. Beide Seiten profitieren, alles in Ordnung.</p>
<p>Bis zu dem denkwürdigen Tag, als ich ein englisches Sachbuch bestellte und mir gesagt wurde, dass dieses Buch 30 Euro kosten würde. Der Preis kam mir etwas hoch vor, und ich habe (neben einer grosszügigen Dollar/Euro Umrechnungsrate)  noch ein paar Prozent für den Grossisten aufgeschlagen und kam trotzdem nicht auf diesen Preis. Entspannte sieben Euro mehr als bei Amazon! Das Buch ist nicht besonders dick, also konnte es nicht an den Transportkosten liegen. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass der Grossist eben diesen Preis verlangen würde.</p>
<p>Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich, <em>ohne</em> den Preis zu recherchieren, einfach bei den Buchhandlungen in meiner Nachbarschaft Bücher bestellt, wie gesagt, um diese zu unterstützen. Das diese Vorgehensweise auf einem fragilen Gerüst steht, namentlich der Preisgestaltung des Grossisten, liegt auf der Hand. Bis zu diesem Zeitpunkt hielten sich dessen Aufschläge in einem akzeptablen Rahmen. Bis zu diesem Zeitpunkt…</p>
<p>Der Nachteil für die Buchhandlungen: Wenn ich den Preis sowieso im Internet recherchieren muss, dann befinde ich mich bereits auf der Website mit dem &#8220;Buy&#8221;-Button. Mir wurde gesagt, dass dieser Grossist der einzige wäre, bei dem die Buchhandlung bestellen würde. Ich mache mir allerdings keine Illusionen darüber, dass der Grossist anscheinend meint diejenigen &#8220;abledern&#8221; zu können, die nicht im Internet bestellen möchten. Diese Geschichte müsste die Buchhandlung mit dem Grossisten klären, wenn ich sie weiterhin unterstützen soll.</p>
<h3 id="gercht3:ebooksmachendenbuchhandelkaputt">Gerücht 3: eBooks machen den Buchhandel kaputt</h3>
<p>Man kann mich gerne altmodisch nennen, aber was Belletristik betrifft, ziehe ich die so genannte &#8220;Dead-Tree-Ware&#8221; vor, wenn ich sie denn bekommen kann. Aber im Einzelnen, zuerst bezogen auf englische Bücher.</p>
<p><em>iBook Store</em>: Das Angebot an englischen Büchern kann man getrost vernachlässigen, eine gut sortierte Buchhandlung mit englischen Büchern braucht eigentlich nicht zu befürchten, dass der <em>iBook Store</em> ihr viel Geschäft mit mir wegnimmt, wenn ich dort die Bücher finde die ich suche.</p>
<p><em>Kindle Store</em>: Hier sieht das Ganze schon nicht mehr so rosig für die Buchhandlungen aus. Aktuelles Beispiel: Ich wollte gerne &#8220;Moon over Soho&#8221; von <em>Ben Aaronovitch</em> erwerben; nachdem ich mir den ersten Teil (&#8220;The Rivers of London&#8221;) in London gekauft hatte, brannte ich darauf das Buch zu lesen. In der Buchhandlung bekam ich &#8220;Die Hardcover-Ausgabe können wir nicht bestellen.&#8221; zu hören. Im Kindle Store war das Buch nur einen Mausklick von meinem iPad entfernt und die Hardcover-Ausgabe kann ich mir bei meinem nächsten Aufenthalt in London einfach kaufen. Kindle Store: 1, Buchhandlung: 0. Wenn so etwas öfter vorkommt: Be afraid, be very afraid. (Das dritte Buch kommt im Oktober, mal sehen was passiert.)</p>
<p>Generell kann ich die Bedenken des Buchhandels aber verstehen. Wenn ich von einem Buch höre und dieses sofort haben möchte – die Betonung liegt auf <em>sofort</em> – dann kann keine Buchhandlung der Welt damit konkurrieren, dass ich das gewünschte Buch innerhalb von Minuten auf meinem eBook-Reader habe; völlig unabhängig von Öffnungszeiten und Verfügbarkeit. Nichtsdestotrotz, Bücher die mir am Herzen liegen, ziehe ich in Papierform vor. Anders ist die Geschichte bei bestimmten Fachbüchern mit &#8220;Verfallsdatum&#8221; gelagert. Neben der Tatsache, dass manche Fachbücher nach einer gewissen Zeit nur noch einen sentimentalen Wert darstellen, lassen sich diese Bücher auf einem eBook-Reader auch noch problemlos nach einem Thema durchsuchen. Als jemand der mehr als einen Index für ein Fachbuch erstellt hat muss ich sagen, die Suchfunktion schlägt auch den besten Index um Längen.</p>
<p>Für den Buchhandel wäre es aber ganz einfach diesen Nachteil zu umgehen: Einfach die Papierausgabe <em>zusammen</em> mit dem eBook verkaufen. Die Papierausgabe hat durchaus auch ihre Vorteile und als Käufer(in) hätte man das Beste aus beiden Welten. BTW: Mit eBook ist nicht die Variante gemeint, welche die Installation einer Adobe-Virenschleuder auf einem Desktop-Rechner voraussetzt. <em>PDFs sind keine eBooks!</em> Wenn ich die Bezeichnung <em>eBook</em> verwende, dann ist ein Format gemeint, welches sich auf einem eBook-Reader / iPad / etc. <em>problemlos</em> lesen lässt.</p>
<h3 id="einschub2:aberesgibtdochenglischebuchhandlungeninvielenstdten">Einschub 2: Aber es gibt doch englische Buchhandlungen in vielen Städten</h3>
<p>Ich kann hier nur von München sprechen. Eine der vielversprechendsten (alte deutsche Rechtschreibung, da sich die Angestellten in meiner Anwesenheit nie versprochen haben) wird im nächsten Jahr endgültig ihre Pforten schliessen und daran ist Amazon bestimmt nicht schuld.</p>
<p>Vielversprechend deswegen, weil nach der Eröffnung beispielsweise die Top Ten der New York Times-Bestseller-Liste immer (ohne sie zu bestellen) verfügbar waren. Weil ich dort alle Bücher der Bartimaeus-Trilogie von Jonathan Stroud direkt nach ihrem Erscheinen bekommen habe, gleiches galt für viele andere Bücher. Kein &#8220;können wir bestellen&#8221; sondern, &#8220;in dem Regal dort drüben&#8221;.</p>
<p>Ich weiss nicht, was sich in der Buchhandlung intern geändert hat, aber seit einiger Zeit musste ich feststellen, dass die Bücher die mich interessieren, nur noch auf Bestellung zu bekommen waren. Gleichzeitig wurde ich beim &#8220;Herumstöbern&#8221; immer seltener fündig. Früher habe ich den Laden selten ohne mindestens ein Buch zu kaufen verlassen, heute dominieren die Bücher, die einem auch auf Bahnhöfen oder Flughäfen begegnen. Meine Theorie: Die potentiellen Käufer(innen) die diesen Laden betreten, suchen nicht die Bücher die sie überall bekommen können, sondern die Bücher, die momentan <em>interessant</em> sind. Dieser Satz ist kein Widerspruch! Bei meinem letzten Besuch in einer &#8220;Waterstone&#8221;-Buchhandlung in London habe ich mir geschworen, nur noch mit einer wirklich geräumigen Reisetasche in diese Stadt zu kommen. Zwei Tage später in München habe ich bis auf eine Ausnahme <em>keines</em> der Bücher gesehen, die mich interessiert hätten. Vor zwei Jahren hätte ich mindestens 50% der Bücher auch in München sofort bekommen. Online: 1, Buchhandlung: 0.</p>
<h3 id="fazit:diesituationistkritischabernichtausweglos">Fazit: Die Situation ist kritisch, aber nicht ausweglos</h3>
<p>Buchhandlungen, welche sich die Mühe machen ihr <em>Bestands-Sortiment</em> von deutschen Büchern zu pflegen, sollten, auch dank der Buchpreisbindung, relativ gut mit Online-Bestellungen gleichziehen können. Rezensionen bei den Online-Versendern hin oder her, eine <em>gute</em> Beratung, und die Möglichkeit neue Autoren/Autorinnen beim Herumstöbern zu entdecken sind (für die Buchhandlung) bares Geld wert.</p>
<p>Buchhandlungen welche auch (oder ausschliesslich) ein englisches Sortiment pflegen <em>und</em> am sprichwörtlichen Puls der Zeit sind, können sich eine Kundschaft aufbauen (oder erhalten) weil auch hier die Beratung und das Entdecken von neuen Autoren/Autorinnen immer einen Besuch wert sind. Wenn sich die Preisaufschläge der Grossisten in einem erträglichen Rahmen bewegen, dann würde ich auch hier der Zukunft mit der nötigen Gelassenheit entgegensehen.</p>
<p>In beiden Fällen gilt aber:</p>
<blockquote>
<p>Das müssen wir Ihnen bestellen.</p>
</blockquote>
<p>Werden die (potentiellen) Kunden(innen) im Kopf immer öfter mit</p>
<blockquote>
<p>Dann kann ich das ja auch selbst machen.</p>
</blockquote>
<p>beantworten.</p>
<p>Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass ein Buch nicht vorrätig ist, aber ein kompetenter Einkauf und ein wenig Marktforschung sollten in der Lage sein den Besuch in einer Buchhandlung für beide Seiten profitabel zu gestalten. </p>
<p>Unabhängige Buchhandlungen dürften von der aktuellen Situation sogar profitieren. Sie sind in der Lage ihr Sortiment stärker an die Wünsche Kundschaft anzupassen und könnten auf diese Weise leichter mit den grossen Ketten konkurrieren. Sie könnten also aus dieser Situation als Sieger hervorgehen.</p>
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		<title>“whether” oder “if”?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 08:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Da mich meine Tätigkeit als iTunes U-Consultant in den letzten Monaten ziemlich in Atem gehalten hat, war es auf meinen Blogs etwas ruhiger (ja, ich weiss, Untertreibung des Monats). Nichtsdestotrotz heute ein Beitrag zu einem Wort, welchen ich schon länger schreiben wollte. Es geht um das schöne Wort whether, also (mehr oder weniger) &#8220;ob&#8221; auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da mich meine Tätigkeit als <em>iTunes U-Consultant</em> in den letzten Monaten ziemlich in Atem gehalten hat, war es auf meinen Blogs etwas ruhiger (ja, ich weiss, Untertreibung des Monats). Nichtsdestotrotz heute ein Beitrag zu einem Wort, welchen ich schon länger schreiben wollte.</p>
<p>Es geht um das schöne Wort <em>whether</em>, also (mehr oder weniger) &#8220;ob&#8221; auf deutsch. In weniger formalen Lebenslagen wird das Wort auch oft durch <em>if</em> ersetzt. Es gibt aber einen Fall, in welchem die Benutzung des einen oder des anderen Wortes die Bedeutung eines Satzes verändert.</p>
<p><span id="more-248"></span></p>
<h3 id="dieunterschiede">Die Unterschiede?</h3>
<p>Laut <em>Webster</em> wird <em>if</em> in so genannten &#8220;conditional constructs&#8221; verwendet, und <em>whether</em> wenn man eine Alternative oder Möglichkeit beschreiben möchte.</p>
<blockquote>
<p>Call me if you are in the neighbourhood tomorrow.</p>
</blockquote>
<p>und</p>
<blockquote>
<p>Call me whether you are in the neighbourhood tomorrow.</p>
</blockquote>
<p>scheinen den gleichen Sinn zu haben, oder? Nicht ganz. Im ersten Fall bedeutet der Satz, etwas flapsig übersetzt, &#8220;Falls Du morgen in der Nähe sein solltest, melde Dich einfach&#8221;. Im zweiten Fall aber, &#8220;Sag mir bitte Bescheid <em>ob</em> Du morgen in der Nähe bist&#8221;. Es wird also eine Antwort erwartet.</p>
<h3 id="bonus:stolperfallerechtschreibprfung">Bonus: Stolperfalle Rechtschreibprüfung</h3>
<p>Wer viel schreibt, benutzt normalerweise die automatische Rechtschreibprüfung des Programms, oder, im Falle von <em>OS X</em>, den Spellchecker des Betriebssystems. Wir verlassen uns also darauf, dass ein falsch geschriebenes Wort beim Schreiben kenntlich gemacht wird. Im Falle von <em>whether</em> ist das aber nicht ganz ungefährlich, da auch das Wort <em>wether</em> existiert. Zum Beispiel:</p>
<blockquote>
<p>The wether wasn&#8217;t sure whether he liked the weather.</p>
</blockquote>
<p> <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  In diesem Fall wird <em>whether</em> als förmlichere Ausdrucksweise benutzt. Auf Deutsch hiesse der Satz:</p>
<blockquote>
<p>Der <em>Widder</em> war sich nicht sicher, ob ihm das Wetter zusagt.</p>
</blockquote>
<p>Also sollten wir, trotz Rechtschreibprüfung, ein wenig aufpassen.</p>
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		<title>Spruch zu Quanten-Physik</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 17:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe ich heute in der Twitter-Timeline gefunden: I read quantum-physics. But only for the particles. Zu gut um es nicht zu veröffentlichen, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe ich heute in der Twitter-Timeline gefunden:</p>
<blockquote><p>I read quantum-physics. But only for the particles.</p></blockquote>
<p>Zu gut um es nicht zu veröffentlichen, oder?</p>
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		<title>The naked presenter</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 12:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[gerade am Lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer, wie ich, häufiger Vorträge oder Schulungen hält, stellt sich permanent eine Frage: Wie kann ich das Ganze noch besser gestalten? Um die Vortragstechnik zu verbessern gibt es ein paar Möglichkeiten. Zum Beispiel die Vortragstechnik der Personen zu analysieren, bei deren Ausführungen man selbst einfach beeindruckt war. Das geht relativ einfach, wenn man sich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer, wie ich, häufiger Vorträge oder Schulungen hält, stellt sich permanent eine Frage: <i>Wie kann ich das Ganze noch besser gestalten?</i> Um die Vortragstechnik zu verbessern gibt es ein paar Möglichkeiten. Zum Beispiel die Vortragstechnik der Personen zu analysieren, bei deren Ausführungen man selbst einfach beeindruckt war. Das geht relativ einfach, wenn man sich den entsprechenden Vortrag als Video oder Audio nochmals zu Gemüte führen kann. Oder man versucht mehrere Vorträge von den Personen zu besuchen, die man in dieser Beziehung für besonders interessant hält. Beide Ansätze haben ihre Vorteile, sind aber manchmal zeitintensiv. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, sich die entsprechende Literatur zu besorgen und diese zu studieren. Aber wenn es um das Thema Vortragstechniken geht, ist es manchmal schwer die sprichwörtliche &#8220;Spreu vom Weizen&#8221; zu trennen.</p>
<p>Wenn es weltweit eine Person gibt, bei der man sich sicher sein kann, dass alle Informationen &#8220;Hand und Fuss&#8221; haben, dann ist es <em>Garr Reynolds</em>. Die Lobeshymnen für seine <em>Presentation Zen</em>-Bücher, und deren Verkaufszahlen, sprechen für sich selbst. Daher war es für mich selbstverständlich, dass ich mir sein neuestes Werk <em>The naked presenter</em>, zugelegt habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Allein die Hinweise die ich in der ersten Hälfte des Buches gefunden habe, waren den Preis der Anschaffung schon wert.</p>
<p>Besonders das zweite Kapitel über die Vorbereitung von Vorträgen hat es mir angetan. Die Anregungen die ich dort fand, habe ich sofort für mehrere Vorträge umgesetzt und war mit den Ergebnissen ausserordentlich zufrieden. Ich habe das Buch mittlerweile zur Hälfte durchgearbeitet und kann es jedem / jeder Vortragenden nur wärmstens empfehlen.</p>
<p>Ich werde mich zum Buch ausführlich äussern, wenn ich es fertig gelesen habe und eventuell auch ein paar Erfahrungen mit den beschriebenen Techniken schildern. Aber es steht für mich bereits jetzt fest, dass dieses Buch eine Bereicherung für alle ist, die häufiger Vorträge halten.</p>
<p>Disclaimer: Ich lese gerade die englische Variante des Buchs, bin aber davon überzeugt, dass die deutsche Übersetzung genauso inspirierend geworden ist.</p>
<p>&#8211; Anzeigen &#8211;<br />
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		<title>Doomsday Industry Business Plans</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 18:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[OK, schon wieder ein Zitat, oder besser Citation in diesem Zusammenhang, aber es hat mir einfach gut gefallen. Breaking: Doomsday Industry business plans unclear after 2012. Das Ganze ist im Onion News Network als Meldung durchgelaufen. Wer ONN nicht kennen sollte, die Videocasts sind nichts für zartbesaitete, aber immer einen Blick wert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OK, schon wieder ein Zitat, oder besser Citation in diesem Zusammenhang, aber es hat mir einfach gut gefallen.</p>
<blockquote><p>Breaking: Doomsday Industry business plans unclear after 2012.</p></blockquote>
<p>Das Ganze ist im <a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/onion-news-network/id220288404">Onion News Network</a> als Meldung durchgelaufen. Wer <em>ONN</em> nicht kennen sollte, die Videocasts sind nichts für zartbesaitete, aber immer einen Blick wert. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Definition “Meeting”</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 14:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich vermute einmal, dass dieser Ausspruch jemandem zugerechnet werden kann, aber ich weiss noch nicht einmal woher ich diesen Satz habe. Sei&#8217;s drum, er ist zu gut als dass ich ihn meinen Lesern(innen) vorenthalten möchte. meeting, n.: An assembly of people coming together to decide what person or department not represented in the room must [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute einmal, dass dieser Ausspruch jemandem zugerechnet werden kann, aber ich weiss noch nicht einmal woher ich diesen Satz habe. Sei&#8217;s drum, er ist zu gut als dass ich ihn meinen Lesern(innen) vorenthalten möchte.</p>
<blockquote>
<p>meeting, n.: An assembly of people coming together to decide what person or department not represented in the room must solve a problem.</p>
</blockquote>
<p>Wenn jemand weiss woher das Ganze kommt, bitte in die Kommentare schreiben, Danke.</p>
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